1677 Amtsblatt zur Laibacher Ieitnng Nr.248. Freitag den 2ä. October 1867. Ausschließende Privilegien. Das k.k. Ministerium für Handel und Vollswirth->Mt und das köniql. ungar. Ministerium fnr Ackerban, ^"dlistrie und Handel haben nachstehende Privilegien cr- Am 7. September 1807. 1. Dem Franz Malik, Porzellanmalcr zn Töftlitz "' Böhmen, auf die Erfindnng, auf glasirlcn Thon-oder Siderolilh-G^schirr in Glanz-, Metall- und ^-Ilcrfarben dauerhaft zu malen, für die Dancr cincS IahrcS. 2. Dem Anton Nicycl, Ingenienr in Mährisch-^!trau, auf eine Verbesserung bei den Nostfcncrungen, >ür die Dauer eines Jahres. 3. Dcm Ferdinand Scltmachcr, Feinzcugschmicd w Wien, Mariahilf, Brnckengafse Nr. 10, auf die Er-stndung cines eigenthümlichen Verfahrens zur Erzen-Mg von Metallöfcn, für die Dauer von zwei Jahren. 4. Dcm ^ouis Dml), Mechaniker in Pans (^c-^llmachtigllir Cornelius Kasper in Wien, Ioscvhstadt, ^""^'gassc Nr. 7), cms cinc Berbcsscrunli an der Fubri-cation der Metallscheidc" für blantc Waffe», für die ^aucr eines I^hrci«. '^. Dem Adolph Neumann, Ingenicur-Assistcuten ^'l. f. ^iu Kaiserin Elisnbcthbahn in Wicn,^auf die "N'uidung ciucr Vertuppluug von (aiscuoahn'^chiencn ^'lch Wiutclplalten und iieile, fur dic D.nicr einet, >M)Ns <'. Dem Jakob Oarth, Tifchlcr in Krems, auf U"c Vnlicsscrunli der Apparate zum Nöstcu oder Ärcn-'U" uon Früchten, Körncr» :c., für die Dancr cims Jahres. Am II. Scplcinbcr 1807. 7. Den Adalbert Malilila, Emil Hauöbcrgel uud ^''s Hlinucnin, M^chiueufabricautcu, untcr der Firma '!^tl>linla und Cmup." in Pra«, auf dic Erfindung ^'"" c>c;cn!hüu,Uchcu Schicbcrslcucvnng für Dampf-'^chmcil, fi/s dir Dauer ciiicö Iah>ei<. Mi 14, Scpmudcv V^^>7. ^. Dem Anton Pöschto, Factor du' Ncbertamm-fabrik dco I. B. Bcarzi in Wien, Wicdcii, Hcu^isic ^>. ^0, cuif cinc Elfiudnug in der Ei'zcnMng von W^ ^'tammzäh^u, foncxlnuttcn „Niclhcn", ans Acsscmcr. '^l)l, flir dic Dauer vo» zwei !.^I)rcu. !>. Dem ^crmauu Bock, Spodiulusablicanle» iu ^>'»u, c,uf die (5'fi»d^>n^ in der DcnslcMma. aller '^'le» »on Waschseife, für die Dancr cmcc< Iayics. 10. Dcm Karl F. Girtc, «ratzclifl'bricantcn, dann den Friedrich Wannieck und Adulph Icllincl, Maschi« ncnfabricantcn, sämuulich in Arm»,, auf die Erfindung eines eigenthümlichen Hintrrladnngögcwchrcs, für die Daucr cincS Jahres. Am 10. September I«07. 11. Dcm Joslph Watts in Paris (Bevollmächtigter A. Martin in Wien, Karlsgasse Nr. 2), auf eine Verbesserung an Ocfcn und Fmcrycrden, für dic Duner eines Jahres Am 18. September 1807. 12. Den Friedrich Wannirck uud Philipp IelNnet, in Firma „Wmmicck u. IcUinck", Maschinlnfabricantcn in Ärünn, auf eine Verbesserung der Ratschen durch Auwcnduug von iilüuenangrifs, für dic Dauer eines Jahres. Am 19. September 1867. 13. Dcm Dr. Johann Romich, t, l, BezirtS-Al men« aizt iu Wien, Alsergrund, Nußdmfcrstlaßc Nr. 72, auf die Eifindm'ss einer eigenthümlichen Klantenmatiatze, für die Daner cincs Iayrcö. 14. Der Clotildc Nuß, Apolhctels und chcmifche Producten-Fabricanleusgattin zu Oaudcuzdorf bei Wien, auf die Erfiiidnnst ciucs Färbemittels, „Taunlngen.iliuß-pomadc" qcnaunt, für dic Dauer cuns Jahres. Dic Privilegiums-Äeschrcibungcu, deren (Äehcin,-haltung angesucht wurde, befinden fich im t. t. Privilegien-Archive in Aufbewahrung, und jene von li, 0, 8 imd 12, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, tmmeu daselbst ^on jedermann cingesehe^werden.___ "(33i)—3) Nr. V407." Kllttdmachullg. Die Iahrcsmtcrcsscli der Helena Valentin' schcn Waiscnstiftung im Betrage von 97 fl. 05 kr. kommen fnr das Jahr 1807 zur Bertheilnng. ^luf dicfc Stiftung habcn elternlose, nl dcr Pfarre ViarlaBertimdignng in ^aidach gebornc Kinder did zum erreichten 15). Lebensjahre Anspruch. Bewerber hadcn ihre gehöria. docnlncntirteil Gesnchc bis 15. November 1867 Hieramts zn überreichen. Stadtmacustral ^aibaä), am 13. October 1867. (3401)—1) Nr. ^978. Kundmachung. Bon der k. k. Finanz - Direction für Kram wird bekannt gegeben, daß der f. k. e^cindirte Ta-batverlag in Stein im Wege öffentlicher Concnrrenz mittelst Ucberreichung schriftlicher Offerte an denjenigen als geeignet erkannten Bewerber verliehen werden wird, welcher die geringste Verschleißprovision anspricht, oder auf jede Provision Berzicht leistet, oder ohne Anspruch auf eine Provision einen iä'hr-lichen Pachtschilling (Gewinnstrücklaß) zu zahlen sich verpflichtet. Die Offerte sind längstens bis 20. November 1867, Mittags 12 Uhr, beim Borstande der k. k. Finanz-Dircction in Laibach zu überreichen. Im übrigen wird aus die ausführliche Kund' machung, enthalten im Amtsblatte der „Laibacher Zeitung" Nr. 242 vom 21. October 1867, berufen. Laibach, am 22. October 1867. Von der k. k. /inaliz-Dircclion (343—1) Nr. 209V2. Edict. Zur Sichcrstellung der Berpflegung der dies-gerichtlichen Häftlinge, der AnSbcsserung uud Rev uiguug der Wäsche und der Lieferung von Lager^ stroh wird am 7. November 1867, Borunrtags V Uhr, vc^ die^m Bezirksgerichte drc Minncndo Licitation stattfinden, wozu die Nuter-uchumugslustigcu mit dem Anhange eingeladen werden, daß die Bcdingnisse hicrgcrichts eingesehen werden tonnen. K. t. städt. deleg. Bezirksgericht Laibach, am 23. October 1867. '