PM» «n 74. I«»,rs,NA ßtk. Z«70» »»W«» VOssV«!U«ß «ns vvBisnIvKm»« (sOwkvn ,nwt«^n »<«. 20»«». WKRI»VH, «l.«, tn »UvaRKV, 0»»itij«v> ult« G 7«t. ZGGG4 I^a«kp«^ h«ßt«GOii ?ßr. VO 6ON 2V. Kprtt 1934 In,« »wi^ » I» ^sSiisv« u«. < S0 u 2 r^in ««6»i» nivk« «WrnI«^ Aariborer -»iiSm-WvqWSWWjM Beograd und Ankara OO Der julioswlvischc Minister de-; Ankern ist in der alten Ncsit>enz der tlirttschen sul-tnne und Äalifen mit einer Herzlichfcii einpfangcn worden, die wohl i'iber ^ie gc-Pflostene Art und Weise, einen ausländischen Minister zu beiiriiiien, weit hinciusqthl. Istambul lejzte rcichlirlM Flaggens6)mutt in t»cn Farbe« der lcinalistischen Tiirker und des Königreiches ^uftoslmmen an. nui einen der bedeutsamsten Mitschi^pfer des Valtan Paktes feierlich zu begvüßen. Cs ist eine sonderbare UMnq der Geschicke zweier Böller, daft man die Beziehungen bis zum !,^ahre IVl^Z vergasj, um iiber säMerzliche ^Erinnerungen hin,veg eine bessere ^Zukunft zn gestalten. Di« lunge jugoslawisch-titrlisk^ Freundschaft, die im Borjahre dur6) die Begegnung König Alexanders und des Ghasi Mustafa ^temal symbolisch inauguriert imir-de, erhält jetzt ihre notivendige Konlrctisie« rung, und wenn Herr Jevtit< in der Türkei Tynlpathien fand, so ntuh auch betont wer. den, dasi Herr Tewfik Ruschdi Bey auch in unserer Hauptstadt inlmer gerne gesehen ist, sei es nun, das; er sich auf der Durchreise n^ach dem Westen befindet oder das; er in einen» der Salons unseres Außenministeriums mit dem Leiter unserer Außen-politil konferiert. Die Stabilität der freundschaftlichen Beziehnngen zwischen beiden Läitdern ist nlit Rücksicht darauf, daß die autoritäre i)iegierung JSniet Pas^s auch in bezug auf das Außenportefeuille keinen personellen Berlinderungelt unterworfen ist. fast hundert prozcntig gmvährleiftet. Da zwischen dem k^önigreich Jugoslawien und der Türkei heute keine Streitfragen söiiveben, ist auch jugosl.n»ischerfettS in dieser Beziehung fitr absehbare Zeit nicht die gerinyste Trübung der Bezichungen zu erwarten. Im Gegen-teil: trotz Z>«vres und Lausanne, trotz der Tati'ache, daß die Türken im Weltkriege «n Lager der ZentralmSchte standen und die Serben auf der Zelte ^r Entente, blieb d's Achtung, die sich diese beiden tapferen und um die Existenzgrundlagen ihres VslkStums heroisch kämpfenden Nationen erhielien, im. nier aufrecht und leuchtend als BoraussetniNg einer ehrlichen BcrstÄichigung in allen il^ven (^egenseitigkeitsfragen. Die junge Türkei mit ihreni Führer Mustafa Kemal Pascha an der Spitze ist in vieler Hinsicht ein Garant des Friedens im Osten des Mitteluieeres. Mit dieser Ti'irkei, die die Fesseln des Friedensvertrages sprengte und die Welt vor fertige Tatsachen gestellt hat, rechnet nicht nur Asien, sondern auch Europa, und das mit vollem ReM. Die Mrkei blei^bt nach wie vor der Wächter der Dardanellen, sie ist der Schlüssel zum asiatischen Kontinent, ihre Bermittlunj^roüe als hochwertiger »et>t t»mpvn« nnrd die allgemeine Friedenspolitik auch in Hinkunst nicht vermissen ki^nnen. Innerhalb deS Balkan-Ttaatenblocks ist die Türkei oiner der vollwertigsten Vertragspartner, politisch, militärisch und Skononüsch genommen ein Faktor, ilber den niemand zur Tagesordnung hin-wegzuschreiten vermag. Die kluqe Außenpolitik der jugoflawichen Regierung hat die Bedeutung dieses Eckpfeilers richtig erkannt und wurt»e dadurch in die Lage versetzt, den nngleichniäsiigen Druck der lSrhaltnng des ,vrtedcns gloichmäs^ig zu verteilen. Welch i^rof^es BerdieW um die Erhaltung und den Ausbau des Friedens siä) Außenminister AuKenminifter Sevtlt wird in Ankara gefeiert Der juftoslawisllie Anßmminister ist Gegenstand großer Ehrungen in der türkischen Hauptstadt Ankara, Itt. April. Der Vesuch des jugoslawischen «iißen^ minlfterS I e v t i ö tn der türtischen Hauptstadt gestaltet sich immer mehr und mehr zn einer herzlii^u Manisestati»« der jugollamisch'ttirkischen Freundst^st und Vj«dniura-Pal«ee «ia-sim Pascha «nd JSmet Pascha. Abends Gab ber tiitkische Außenminister Lemfik Nnb» schi Vey zu Vhren seines jugoslamischen Sollegen ein Baulett, in besten Verlause Aus^enminister Jevtiö siir bie Ehrungen bankte und in einer längeren Nebe erklärte, bie politische« Bestrebungen In-goslamiens und ber Türkei zielten in ber Richtung nach ber Nealisierung ber Devise „Der Balkan ben Balkauvülkern!", ei» giel, welches burch bie Annahme bes ^lkanpaktes ausgezeigt erscheine. Außtn-niuister Jeutiö verbleibt noch morgen in lukara unb wirb sobann bie Nückreis. iier Gosia nach Beograb antreten. Die Vliltter ber ttirkischen Hauptstadt ^erdssentlichteu baß Vilb beS jugoslawi schen Gastes mit verschiebenen ehrende» biographischen Kommentaren. Kommunlftenrevolte in Kopenhagen Schwere ZusammenMe Mischen streikenden Matrosen und Polizei / Die revolutionäre Gewerkschaft will für iieute den Generalstreik proklamiereu gen. Die Denlonstranten schlugen wild init A o p e n h a g e n, 19. April. Jit der Stadt ESborg ist es zu s6>weren Zusammenstößen Mischen streikenden Matrosen und der Polizei getonlnien, die sich in einen derart wilden Aufruhr verivairdeln ten, daß die Geivalttätigkeiten schließlich nach Koi^nhagen Übergriffen. Die revolutioilnre OewerkschaftSoppl^tion in Kopenhagen be» rief trotz t^s behiirdlichen ^rbotes eiitZ große Protestversammlung ein, nach der es zu Tätlichkeiten kam. Die Polizei griff ein und wurde im großen .tzandgeinenge von der Menge mit einem Steinhagel empfan- Ztöckeit und Boxern auf die Polizisten ein, die ilnmer mehr und mehr zuriickgcdränqt wurden. Schließlich war die Polizei genö tigt, in der Ablvehr citiige «chiisse iil die Menge zu feuern. Der Pöbel stob auseinander, uln sich dann neuerlich zu samineln. An einigen Stellen wurden sogar Barrikaden errichtet, die von der Polizei erst unter Anwendung der Feuerwaffe gestürmt werden konnten. Wie verlautet, will die revoluti,-näre O^werkschaftSleituns, für heute den Ge« neralstreik itt Kopeiihagen proklantieren. Aapau will lu Sdiua allttu ftlu Tokio, lS. April. Im jjusanHmenhang mit den GerüchtLil i^ber eine China zu geivÄhrende internatio-i^ale .Hilfe hat das Ministeriunl des Äußerii eine Erklärung veröffentlicht, »n der die Haltung Japans in dieser .Hinsicht dargelegt wird. Die Presse erblickt darin eine Warnung an dZe übrige Welt, an China nicht zu rlchvGn. In der Erklärung heißt es, Japan halte dafür, daß ihnl die Aufrecht-erhaltltng det Friedens ini Osten zusdelie. Die Wiederherstelluitg der Ordnung in Chi-^ na hänge von China selbst ab und jede Ak« tion der chilwfischen Regierung, die dem Frieden im Orient zuwil^erlaufe, n^ei^de in Japan Anstoß erregen, das sich auch gegen lede Maßinchme anderer MSl^e stellen werde, die den Frieden im Orient erschüttern kiwnte, wie die Versorgung Chinas mit mi- Utärischen Flugzeitgeii sowie militärischeil Inistruttoren u»7d die Gewcihrung vo^litischsr Anleihen. Der WortMrer des Atlszenministcriums erttmctr dem Reuterbnro. daß der .'uf diese Weise dargelegte (Zündsatz io angewendet weri>en wird, daß er nicht i.m Widerspruch zu den bestel^nden Verträgen steht. London, l«. April. Die Erklärungen des japanisri^n AuSivärtigen Amtes gegenüber Vertretern der Weltpresse wirken hier geradezu sensationell. Tie stellen nach engli« icher Auffassung eine offene Kriegsandro-hnng für den Fall dar, daß die politische l5ntwicklung in China incht so läuft, wie Japan es wünscht. Man hat den Eindruck, daß sich die Drohungen gegen Anierika und Rußland wenden. Das japanische Auswärtige Amt kündigt chinesisch-japanische' Verhandlungen ohne jede ausläiidische Bermitt-lung an. Die laptiliische Regierung hebt hervor, Iiapan habe eine Sonderaufgabe im Feriien Osten. Japan nierde sich 'uch Ehilmv widersehen, den ^iuflus'. fr^'iii' der Mächte zn benütz^en, uiii zudrängen, ebensowenig werde co dulden, das? ^'li'na eitle freinde eine aildcre fremde ?.ilacht nu'^sviel!. ?ie sreinden Mli'chte miis'.teii verstellen, s.I'vi iieineinsanie technische unti fiiian^;iell>.' nnternehinuilgen lelUen lliide./ uol'li'li'li ^'l)aratter hntleir ilnd 5chuneri;ikeNell l?er tinsbcschn'ören wnrdeli, die eine ^it^lteruni iil'ev die FestiOutng ron (5!nilus'.spli.'ir> u oder die Alifteilnng Chinas nöüss in^^6^eu ivn'-de, wa'5 die schwersteil Folgen rür nn deit Fcrllen Osten halicn nlns)le. Warschau« Straßmbahner unier Waffm Die Straßenbahner von Warscluili lial'en sich zu einer bewafsneteil OrganiilUivli. der „Blalien Arlnee" znsannnengeicht^'sseii, die ii» der polnischen .t i!n<'n ertt^u Aufmarsch abhielt. Unser Vil^ ^^eigt die rade der „Blanen Striis^enlnihner-Arine^''' am Plat) Woli. Jovti^ evworben hat, wird der GeschichtS^ schvviber erst eimnal später festlegen ki)nnen, es lkann aber kauin in Zweifel gezogeit werden, daß der Kern einer fon,menden Balkan-Union durch verschiedentlich« Ginwirkniiqen von außelt nicht mehr zu sprengen war: Bulgarien stand eine Zeitlang abseits, doch meldet der Draht aus Paris bereits d e Tatsache, daß il^lgarien im Bunde der Balkanstaaten auch gerne vertreteii sein möchte. Was immer .^rr Jevtie mit Te'^fik Ruschdi Bey und dem Ohas! b«sprechea srllte. eines steht fast: daS Ziel ist und bleibt der Friede alS einzige i^chtige BorauSsetzung einer gedeihlichen Entwicklung der beteiligten Nationen. In diesem Ziitne begleiten unseren Minilster des Atisjern auf seine? Reise nach dem .Herzen Anatoliens die besten Wünsche nach der von ihni ins Auge gefaxten weiteren Verbesserung der Politischelt, kulturellen Utid wirtschaftlichen Beziehungen zlvischen den beiden Ländern. Moskitoplage in Afrika. Die großen Ueberschiveilunnugen, die in den lel.ncn Monaten weite (^etiietc ^nkiive'!-Asrikas heinisuchten, haben eine Mootilozila-ge heranfbeschworeil. Grosse Flächen des sind in suinpsähnliches (Gelände vern'nu-delt worden. Die steh'eitden Wasserlachen bis. den ideale Brutplätze für die geslirchteten Moskitos. Einige Siedlungen haben bereits tagelang kein Trinkwasser. Ain Abend stellen sich riesige Moskitoschwärine ein. An niehre-ren Stellen sind bereits gesälirliche Seuchen ausgebrochen. Aus dein Gobabis-Bezirk kommt die Nachricht, das; Eingeborene und 3V Europäer an Malaria gestorben sind. Die Bevölkeruitg der betroffenen Gebiete bereitet umfangreiche Abwelirnlas^nahmen vor, die allerdings ivenig Erfolg versprecl^en. Dvrsenberichte Mich den 19. April. -Devisen: Zürich 20.88, Londoll 15.8«, )?ewiiork :^0875» Mailand S6.33, Prag 12.81, Wien Ä^.80. Berlin IS1.K5. Ljubljaua, 1». April. — Devisen: Berlin 1346.25—l357.0ü, Zürich 1108.35— 1113.85, London 175.42—177.02, ?telvnork Scheck 3394.39—3422.65, Paris 225.88—2i.'7 Prag l 42.23—143.09, Triest 291.35—.?0-.75 österr. Schilling (Privatclearing) 9.2.'>—9.35. ..Mariborer Zeitung" Nummer 90. Freitag, tien N. April 1W3. Nmes Kabinett Lhimovi^ Die Minister obne Vorteftuike au1vala.) Ministerpräsident Mola Uzn» novic bildete I^ute spätnachmittags seine neue Regierung. Die neuen Minister «ur» den um 2l Uhr vereidigt. Die neue Aegie» lung ist solgt.zusammengesetzt: Präsidium: Nitola Uzu novic; Ackerbau: Dragutin Kojic; Unterricht: Dr. Jlija 8 u m e n t o v i e; Justiz: Bo/a M a k s i m o v i ö; Perlehr: Soetislav M ilosavljevi»:; Physische Erziehung: Dr. wrgur A n - g j e l i n a v i c; Finanzen: Dr. Milorad Gjorgjeoiv; Handel u. Industrie: Iuroj Demetro-v i v; Aeusieres: Bogoljud I e o t i v; Inneres: ztika L a z i e; Sozialpolitik und Poltsgesundheit: Dr. ?^ranjo Nova i; Krit' u. Marine: General Milonan Mi-lovanavie, bislang Ches des Gene-ralstabeS; forste u. Bergbau: Dr. Milan Ulman» s k i, bislang Generaldirektor bes „Si-pad",^orstunternehmens. Bauten: Dr. Ttjepan Srkulj. Pcogra d, 19. April. In der heutige» Zitzung des Minister» rates erklärte Ministerpräsident Uzuno» vic, dak die Regierung mit der Verabschiedung des Budgets in der Volksvertretung ihre .Hauptausgabe erledigt habe, ei» ne ^'lusgabe, die sie bei ihrer Ernennuni iibernommen habe. Er erachte eS deshalb für angebracht, daß das Kabinett dem Kö-nig die Portefeuilles zur Verfügung stelle. Die Minister pflichteten diefer Ansicht des RegierungschesS bei, woraus sich der Ministerpräsident ins ttönigsschlotz l!egab, um S. M. dem .^lönig die Demission seines .^labinetts zu unterbreiten. S. M. der König genehmigte die Demission und beauftragte Nzunooic mit der Neubildung des »abinetts. ^n den Abendstunden konnte llzunovie dem Herrscher bereits die Liste seiner neuen Regierung unterbreiten. neuen Kabinett gibt es keine Minister ohne Portefeuille. Pier Refforts wechselten im '^uge dieser nmsangreiäienRe konstruktion ihre Leiter. Aus der Regierung find demnach ausgetreten die Minister Dr. Albert .var zu Ehren des Ministers einc Ehrentonipagnie ausgestellt wortx^il. Nach UeberquerllNji dec- Bosporus legte die Jacht vor der Station .'^^aidar Pasche an. Ter breite Hafen war niit ti'irkis6>ett und sngv-slawiichen Fahimen reich geschnuickt. Nach erfolgter '^^ernbschiediing voil den süs,renden aitttlichen Perlönlichlertelt ^^stauibul'' sel.U:' Atts'.enminister '^euti,' niit dein Ei.prenzug in eiiienl isini eigenst von der ti'irkischen Ne-giernnsi zur gestellter. Zalnikw.^- gen die Reise nach Ailkara sor^. Ter ('i^rpresi-u,g traf UNI U» ttlir vorinittagS in Ankara ein. Älc! der Zng vor dein Perron hielt und Auszeninlnister niit Gemahlin demselben '.'üt-stiegen, trat der tiirkisch.' Anf;cnnnnister Tewfil Ruschdi Vet, »or seinen Kollegen und begriiszte ilzn wie auch Fran 7^eotit' auf das herzlichste. Anf den, Perron leistete indcss''n dem iiigoflawischen Miiiister ein Ehreiibli-taillon der repiiblitanischeit t^arde mit stahl heliii die Ehrenbezengnng, ivähreud die Mi-litärkavelle die jugoslaioi'che niid die linkische HniNiie spi-elte. Ciiie zahlreiche ?.l'en^ schcnnienge bereitete' deiii Miiiistcr lebliatie 5)vatione>i. Uiiter deil er'chient.'nen Persön' lickikeiteil iah inaii den l'>)eneralsctretär Auf der Bauerntagung in Graz Au^emuinisteriuins Nulnan Beii, den tiirli--' sä)cu Gesandten iii Bcograd Haidar Bey, den Direktor der politischen Abteilung Te-lal Osntan, den Ehef des Protokolls >l<'t Fuad ultd seinen Ltellnertreter Nevzad Be',i, den Bürgernteister und den ^tadtkoiniiian-danten von Ankara und zahlreiche Vertreter des diploiuatischen Äorps. In Begleitung Tcwfik Nuschdis, seiner l^einahlin und Doch ter begaben fick) Minister !^^etitiö und seine (^emal^lin in das Ankara Palace - Hotel, wo fiir die beiden (^äste bereits entsprechende Apparteinents eingeräumt worden ivaren. Um 11 Uhr Minuten inack/.e der jugoslawische Aukemninifter in Begleitung des Gesandten Dr. Miroslav ^^ankovie dem türkischen Ausjeniiünister Tefwik Ruschdi Ben seine erste offizielle Aufivartung. Nm 1." Ilhr erwiderte Tcwfik Ruschdi Bey den Besuch des jugoslawischen Autzeillmnisters. NllMdr der Habsburger nach Oesterreich? cht» Schlaf; Wartholz bei Reichenau im Semmeringgebiet. Zeit <'lnigen Tagen sind Geriichle iin Uinlaiis, das; die Fainilie der Ertaiserin Zita das Zchlos'. C'eonocierzeel in 'öclgieii »erlasse,l und nach Neichenan in O^sterrei^i am ?.ich d.'r Rax übersiedeln iverde. Mit ihrem Einzug in 'L^illa Äartholz bei ReichenIN würde die ehemalige -»laiserin Zita iii ein Lchwsi des friil)eren Habsburgei' - '^-^esitu's ziirijctkel)ren. Am sprach der i'stern'ichlsche Blind-.'siailzler Tr. D o l 1 s u sz auf eine'. >iniidgebnnli der chris»lich-fteirisai,sfront in der Nahe de-'^ilat^es schioer beschädigte. Ui,:er '^^ild zeigt 'v^niidestanzler Tr. T o l l s ii s; lx'i At' nahine der ^.!^orl»ei>iiarsches der ^-^^auerii-, »elieii ihm ans der Tribüne '^^iil.dl'''lei>.. Tr. Z ! e P a ii, Bi»ndesha,lpl»nai>ii Tr. T i e nI ed e r niid Miiiisler S ch i) n b n r g -Harte n st e i n. Asiatische Monroe-DoNrin Japans Tokio, 16. April. Wie in gut iiliorlnierten .^reisen verlaute,, ivird die japailis6)c Regierultg deinniiäist ollen Mnchteil eine Note zugehen lassen, ill der sie besondere Borrechte i,l China für sich III Anspruä) niiiliilt und eiue Art asiatischer Monroe-Dottrin aufstellt. Vor allein dürfte '^uipail beanipruchen, eine Kontrolle über Chinas Auszeilpolitik auszuiibetl. Dabei wer es versuchen, der (^i-infnhr von .^?riegs,ila-ierial nach ^'hiiia nnd der Ge,vährung vol, iiilernationalen Anleihen an die chinesische Regierung oder an chinesische Banken einen Riegel vorzilschieben. Japan gelit dabei von der Voraussetuing aiis, das; es seine Auf-.labe sei, iii Asien Rul,e ,l,id Ordilnng wieder herziisielleii, niid das; die Einfuhr vo,l Wafsei, ilach Ehina nnd tiie Beistellung vo,l militärischen Beratern für die chinesische Re gierullg durch die Westmächte die Hauptgrün de für das iii ^hina herschende Chaos seien. Schach mit lebenden Figuren. Bill in gelt, 18. April. Schachweltmeister A lieh in nnö Boge^ Ijubov trugen ant 'Platz vor der hiosi^et, ^^2--ll)edrale eine Schachpartie iiiit lebenden Fi-gureil iit historischen l'llcidern <,us. AlZ Ti'.'-ger ging Aljehin hervor. Eine ElcndStragödie. Bndape st, 18. April. Eiroktal, etwa i'X) Äilom. siidöstlich von Bttdapesk, spielte sich vormittags eine blutige EletldStragödie ab. In der Gegend wa«-ren vor einigen Tagen ein unbekannter junger Mann iind ein jtlitgeS Mädchen aufgetaucht; sie l)attc,l sich auf einem Feld aus »«, «»r«. l«. .> . „Mariborer Mtimq" ^Zinumfr s's Maisstroh eine private Hütte errichtet. Heute friil, beordnete der OrtSrichter einer in ^er Nähe liegenden Aenleinde eine Gendar« mcriepatrouille zu der Hktte, um zu erfsr-schon, wer die beiden seien. Als das junA» Pcuir die herankommenden Gendarmen erblickte, zog der Bursche einen Revolver und jagte dem Mädchen einen Kugel in die Schläfe. Dann richtete er die Waffe gegen sich. Die herbeieilenden Gendarmen fanden die beiden als Leichen vor. Wie festgestellt wurde, handelte eS sich um den SljShrigen Budaposter Mechanikergehilfe,i Zoltan Pa» stor und die Ivjährige Braut, die Arbeite» rin Ilona Schmidinger, die vollständig mittellos »varen und daher nicht heiraten konn» ten. Sie hatten schon lange Selbstmordab' sichten geäufiert, zu deren Durchführung sie sich beim Erscheinen der Gendarmen erit-schsossen. Veftialifcher M«tter«Grtz. Budapest, 1^. April, ^n der Gemeinde Egtiek hat der S! jährige Landwirt Josef Molnar seine Mutter und deren Geliebten auf bestialis6)c Weise ermordet nnd die Leichen zerstückelt. Bon Gewissensbissen gemartert, hat sich der jugend« liche Mi^rder selbst gestellt. Firo Satohs Opfertod Vit der jaPanische Tennisspieler ««s dem Leden schied. — Fl«cht z» de« «ttee». Bcr nicht allzu langer Zeit ging durch die gesamte Weltpresse die Meldung, datz der bekannte japanisch Davis-Cup Spieler IiroSatoh bei einer Uvberfahrt nach Guropa von Bord gefallen und wahrschcin lich ertrunken sei. Ter Toh des Tennis spiclers erregte in den Sportkreisen alle» Liinder tiefstes Bedauern, ^n seinen» Heimat lande war man über den iod gera!>ezu er» schnttert, denn ^apan setzte seine grös^te Hoffnung auf diesen erfolgreichen Meister des Tennisschlägers. Nock) größer war die Erschi'ltterung. als man erfuhr, da^ ('^iro Satoh seinem Leben freiwillig ein Ende üe reitet s)at. Ter Freitod ^iro Satohs wird in Japan nls eine Art von Harakiri bezeichnet. Als ihm von der sapanisllien Spiel-konnnission die Aufforderung nberbracht wurde, an der Tennistagung in Europa teil zunehmen, erflärte er, daß er sich ti^rperltch nicht auf der Hi^he befinde ul?d somit die Boraussetzungen für den Äandpf »im den Davi-Eup gar nicht erfülle. Seine i^inwen« düngen wurden aber nicht berücksichtigt. Er war als Spieler ausgesucht und ron der ihm übertragenen Aufgabe konnte ihn nur der Tod ^freien. So hat Jiro Latoh auf seine Art Harakiri vollzogen. Er wollte nicht die Schuld auf sich nehmen, den Grund zu der »orausfichtlilhel» Niederlage der Japaner zu gelten. Nach japanischer Tradition flol) er vor den Meirschen und suchte Zufluch: bei seinen Göttern. (bleich nach der Einschiffung des Dampfers „Hakone Maru" stellten die Z^iro Satoh begleitenden Freunde fest, daß er einen stark deprimierenden ul»d nervten Eindritck machte. Nach dem Grunde seiner gedrückten Etilnttmng gefragt, erklärte er, daß es besser sei, ,venn er Europa nicht betrete. Di>? ^>lrzte stellten eine hochgradige Neurasthenie fest, die aber nicht so sei, dah der Tennisspieler die Reise unterbrechen müsse. Satoh nahm den Bericht der Arzte mit der nur den Ja-panern liegeitden stoisck)en Ruhe auf. Als eines Tages sein Diener die Kabine betrat und diese leer fa»»d, wu^te man sofort, daß sick) Satoh ertränkt l)abe. In einer Ecke der K^abine sah man einen von dem Tennizspie« ler gebauten Altar. Auf der weiften Altardecke standen zlvei brennende Kerzen, eine kleine Schale nnt Süßigkeiten, zwei Bilder und ztvei Basen init Orchideen. Den Hintergrund des Altars bildete eine lapanische Flagge. Für alle mitreisenden Japaner stand es Knvifelsfrei fest, das; ^iro Satoh tot sei. Di« Opfer auf dem Altar bedeuten nämlich das Totenfest, das sich der Lebensmüde selbst gerichtet l»atte. Nach der Entdeckung »mirde das Sck>lff sofort beigedreht, doch blieb ein siebensbündiges Suchen nach der Seiche erfolglos. Auf dem Kabinentisch fand ma»t von Jiro Satoh zwei Briese, die er kurz vor seinem Tode geschrieben haben musi. In dem einen Schreiben bat er den Knpitän deS Schiffes, daß dieser ihm die Unanneh»nlich-leiten, die er durch seinen Freitod verursache, verzeihen mi^ge. Der zweite Brief »var an seine Reisegefährten gerichtet. Hier'n Hmllcher VletatsaN S. M. König Alkranders Der König errichtet auf der Avala ein grandioses Denkmal des Unbekannten Soldaten / Das Projekt ist ein Werk des großen Meifttr» Ivan Meltrovie / Eines der größten Denkmäler der Welt Beograd, Ik. April. S. M. der .Ä ö l» i g läßt aus i, Kosten eines der herrlichsten Dentinäler der Welt errichten: das von Meister Ivan M e-iitrovi«' projektierte symbolische Pantheon des Unbekannten Soldaten auf der Avala. Die Terrainarbeiten sind bereits in Angriff genommeil wordeil und werde»» gegenwärtig die letzten Mauerreste der Avala-Ruine durch Sprengung a>»s dein Erdreich gehoben. Der Wald, der die Avala krö,»t. n I Nationalpark erklärt, ^n der Mit te dieses Parks, in einer Hi^he von 507 Meter, wird ein großes Plateau eigeebnet, ui»d zwar in der Fläche von 7» inal 40 Meter, .i^um Denkmal kotnnit n»an von zivei Seiten durch Alleen, u»»d z»var »»ach Ersteigung ei» ner lX) Meter langen Stiege, die von der Allee diS zum eigentlichen Pantheon einen Hi^henunterschied von 53 Meter ausweist. In der Mitte des Plateaus erhebt sich das eigentliche Pantheml: Meter lang, 2lZ Me ter breit, l l 'j Meter hoch. .W Beppen führen voin Plateau in das Innere des Mau-soleuinS. !i^rei Jahre in Anspruct» nehlnen. Das Denkinal des Unbekannten Soldateil ans der Avala, gestiftet von S. M. tiönig Aleksander und entworfen von Ivan MeStroviv, »»,ird eines der herrlichsten Denknläler der Welt werden. Die einfache Li»lie»lführu»»g des Entwur feö zeigt, daß es ein hehres Mal der heroische»» Grundstiin»nung der Nation sein wird. Das „^on V055UMUS ' Irankrelchs Frankreichs Antwort und die englischen AbrüstunaSbcstrebungen / )ie ersten englischen Kommentare / Paris schlägt ein englisch-sranzösisches MtlllSrbiindnis vor London, lS. April Tie sranzi^sische Antwort auf die englische Note ist nach Ii»formationelt d^r englische,» Presse dnrchwegs »»egativen lshorak-ters. Frankreich erklärt in seiner Note vor allem, daß es in keil»ein Falle einer bedent-sal»»eren Ergänzungsaufrüstnng Deutschlands zustiinlnei» könne. Frankreich hält zede»» lvei-teren direkten Gedanteilaustausch zluischen Paris und London für ilberfllissig, und die französische Regierul»g ist der Ansicht, daß es ant ziveckmäßigsten sei, wenn der gesainte »oinplex der Genfer Konferenz überlassen bleibe, wobei Paris auf die Unterstützung vo>» leiten EnAlands hofft. Lic (^arantiefrage wird in der Antwort Fra,»kreichs kaum berührt. Demgegei»liber will der „Daili, Herald" wissen, daß die französtsche Re--gierung ihre Garantielvünsck^ in der Note einigermaßen auSt-inander setze. Das Blatt i^richtet sogar, daß Frankreich offen den Abschluß eines französisch-englischen Militärbündnisses vorschlage, auf Grun» dessei» sich England für die Mitwi»kung an lnili-tärischen Sa»»ktiollen im Falle verpflichteit müsite, ^ Deuts6>land die Bestinimunge»» der Abrüstungslonvention verletzen würde. Englands Vo»l'khlag, in diese,« Falle ledig' lich wirlsckzaftlick)e Sa»»ftionen zur Anlven-dung zu bringen, hält die französisch' Regierung für unannehmbar Der diploinati-sche Korrespondent des ,.DailvHeral d" bezeichi»et diesen Borschlag als sä>t»chzug, mit dem Frankreich l?ersl»chen »volle, die Verantlvortung für del» Zusai»iii»enbrilch der Abrüstungskonferenz von sich abzuwälzen, ein Schachzug, der ilach Meinung des Blattes nicht gelingen lverde. London, lS. April. In Beurteilung der »lach der Überreichung der franzijfischen Note entstandenen Lage schreibt „News Chroniele", die französische Regierung habe mit 'hrer Ant- wort dei» britische»» Abrüstilngsbestrebungen den Todesstoß versetz». Das Blatt schreibt weiter, i^railkreich l?abe die Abrüstllng ner-lvorfeii ni'd slehl' auf de,n Ztandpnnkt, dai> n»an beim gegenniärtigen RüstungSstand kie-harreii müsse. Ec^ werde der britisck^-^n Re-g'erunfl jetzt nichts so,»st i'ibrig bleiben, als daß sie ihre Bemiihunge>i für abselibare '^»cit ausschiebe l»nd sich mit der Tatsache al'Niide. daß Fraitkreich nicht abzurüsten N'üiische. Frankreich l'erufe sich in seiner Note anf die Aufiüstuiig L^'ntschlands, dabei bchanpte es selbst, auf seine Streitkräfte »»icht verdickten zu können, eiile Streitinncht, die die sproßte auf dem Kontinellt ist, »vas nach istde,:, den Beginn eilier allgeineiiie»» Anfrilstun'i dar^ stelle. Wohii» dies führen müsse — schliefet „Nci»>s El?ronirle" — sei nicht sch.lv^ zu errate»». Rom, t8. April. Die faschistische Presse erblickt in der fran-zösischell Antwort auf die englische Note ein diploinatisck)eS ManiZver, desse,» Folgen noch nicht abzuseheir seien. Die frai»zö'ische Re-gieruiig, ^ so lauten die Erwägungen der italienisckx'n iasckMischen Presse —^ habe die Garantiefrcige augeiMicklich iu deu Hiuter-grund geschoben, nul die Aufrüstung Dent>ch-laiids in den Bordergr»l»rd treten lassen. Dabei benutzte sie eii»ell stü,»stigeli Moment, »»äinlich den der Uberreichnilg einer cniili^ sche,» Demarck>e in Berli,,. Fra»r?reich wolle die diplon»atischen direkten Abrüstu>ll^sver-Handlungen vereiteln und die AbrüstungS-aktion i»i den Schoß der Genfer iloiiferenz legen. Dadurch soll Deutschland indirekt qe» zwungen lverden, in den Bölkerbund z»i-rückzukehren »»»»d auch aktiv ai» der Abri,-stungLlonferz teilzunehmen. Das französische Dilemma ist klar: Anerkennt die Haupt-kommissioll der AbrüstungSkoilkerenz der deutschen Regieru»lg die Bergrösieruug der Defensivrüstung u»»d danlit das bislang in führt Satoh aus, daß er sich krank fühle, und somit nicht das erfüllen könlle, wa-^ man von ihm erwarte. Durch seinen Tod nlack)e er eincnl andere»», der bestimmt Besseres leisten könne, Platz. „Ich »»ehnie von Euch für immer Abschied, doch im Geiste lverde ich bei E»tch sein, ivenn ihr das Spiel austragt", so lautete der letzte satz des Ab^ schiedsbriefes. Als seine Braut Sanae Okada von dein Tode Jiro Satohs erfuhr, brach sie nlit lau^ tem Mlfschrlii zusammen. Den,» »lach der Mckkehr a>uS Eilrc^pa wollten die beiden jllttgen MenWin Hörsten, ^'tzt erhebt die Bmut gegen die ja^'allische Spielkommisiion die heftigsten Bor»»>ürfe, »veil diese ihren Auftrag. Jiro Satoh »»ach Europa zu schicken, nicht zuri^gezogen habe. Die Spielkoinmis-sion mußte wissen, daß die von Jiro Satoh vorgebrachte Äitte, iricht an de»n schn>eren Spiel teilnehmen zn branchei», auf den gefährdete»» Gesundheitszltstand zurückzuführen sei. Mch war es vorauszusehen, daß er nie^ malS die Strapazen der ungewohnten Seereise überstehen würde. Alle diese Eintven-düngen ließ l»ber die 5pielkommission unberücksichtigt. dieser Aufrüstung Vollbriichte bez.v. wa? erj» zu volletvden ist, dann wird die über die Sich^'vheilsliavanti.'u fortqeic'tir, und zwar im Rahmen der rellz und des Bölkerk^nutie/. i't sedenfalls die Tatsache, es d'e Ii? Prefse nicht iiir an-^geschlossen I'äli. d.is'. Ti- tiikescns Ai^ifunft i,? Pari.5 l'ei k)abe, daß Frankreich vi'r ^ie^ seS Dileinma gestellt l-tilie. --t. Steift durch Slldierbien: Komitatschi Die Intensität des Freibeü.niisl'n- de' deil Lerbcn, die durch ein Iialtie? hundert Türtenherrictmjl nur ^vinürkt werden konnte, ist siir dcn ivijiliäi >'"ien-tierten Europäer eine nnbc,ivei'li>^l^^' i^'richei-Nnng. Dieser Freiheiismille l)t't ieine -lia--raliele nnr noch iin s^laul'en-^^iser 'ln-sl-lick>en Mittelalters. Da und ivin- tiie Mas^e von eiiieni l^edanten uvslloininen erfüllt. Da nnd dort lösten sich (5inzelne, i>i'nen das Alltaqclcben Fessel n'nr, vonr Herd. Der Glaul'eiii^cifer s(!,'uf " ü'i^ Klöster. Der Freiheitslv'ile srlius I-.ier iie nen Erscheinungen beschäftiget, das; 'ie dxne Inkarnatienscrscheinung mn Baltan sah. Nur so ist es oerstnn'dlich. das^ di.' ^i>inr eines lvUdbliclendcii nnd lioinbent'e „Koinitatschl" als ein gefährliches i'.^tiilus des Balkans hingestellt n>erden tonnte, ^-'.'ien Barbarismus ein Merkzeiel^en mehr ii!'.-den Kulturtiesstaud. Daß diesem wlldl>licke>i'den Menschen aber die Freiheit der Nation das ivar. inis siir andere Mens^eii Esse»» nnd Trinlv'» uiw Sck)lafen, das', diese Waldnlei'.schen, der.'n Stolz und ^hrgLsj'ihl in tansenScn i^^iedern besungen, deren .s>eldenluni nnd ?ell)'l.^ier-leugnung'^sä'l'^igkeit in el-.ensooielcn 5tiqen er^ zählt lvnrde eille grosse, heis'.e i.'icbe in !'/> trugeil. siir deren 'l^later'aliiatiie ^'eben lies^cn, dasz sie eine '^^viicte >vaven, von ciiler alteil il^liltnr henibei . »^ie - n.'il!) laltge ,licht nntergegaln^en in. die lii.' europäische ^tttltur beeinflils^en tonnte — weiß die westeuropäische l^'eichiäuvselucil'.ii'^^ nichts zu erzäl)!en. Bei den groszen ^eierlichteiten in -t. vlie war auch Ä^^oiwod? P e a n a e an uesen> Beiu» Feftaotteedien'l, de»r znev'k der dore Vladita. »»achher der ,nel>aniine.)i.ii!>^!'e Ililaln, der katholische l^jeistlillu' nnD ^er ji'idische Rabbiner .^elebnerte^ lUind ei nn-weit des Altlirs. 'i^on rechi-.. nnd dl'n-nertell die l5liren!aloen sueier '^iauerien^ Ueber den Ki^ipfen der -.'.'lan'e lUtN der lärin der vielen ^luli^enj^e. den Hüin^/n der alteil Zarenönui ..Dll>anoutir.id" tali das Kolorit oon tansend ^-arl'eii '.i>i'5 den Nationaltrachten der Teitneiinlcr. D.l jagte Petanae: „Das lehte liaden l)ier' die Türken gefeiert. ,^vch sollle anch da^^n t.'n^ nlen. anch siir nnct> lvar da eili Pla«, stilnlnl. Irl» wollte nielN. Ich sagte ^.inial': Das nächste Mal bin ich l'eitinnnt dat'ei. Heute ist dieses nächste Mal. liabe niein Wort gehalten." '^itie er so sprich!, l»et'l er den Arnl nnd niacht eiiu' kreiielide '^^ewe-gnng dainit Uild dieser .>ireis nuna'^l -'in Land voll Millionen Einwohnern Ei»» Mann steht daneben nnd '.oeiai. Ata»»asie Tred 0 jevi ^ l)'.is;t cr. l^^era^c heute vor 30 Iahreil ivln-de er ans dein Gefängnis frei gelasseil. das deiii iiro''.en gegei»über liegt. Die liirken hatten ihn .ilinl Tode verurteilt und nachher zu i>N 7^ai,rei: stieren Kerker begiladigt. (5r lnitt^' siir die Freiheit gekämpft. Gleich nach seiner Freilassung n'ar er wieder ..«.''etnik" geuiordell. Frau, Aind, Fmnilie? „Was hat das für »nich gezählt, loenn ich kein '^iar. ilx»r wichtiiier ^^.intx'lvpliu, Residenz. 'Zentrum fnr Wissen'ckafi nn^ Knnst. Nachlier nannten es die nnd Ueski'ib. Den Slaven bliel» der .Vaine ..Mariborer Zeiti^irg" Rummer gv. Freitag, den 20. April 1SS3. Skopo, Skop,e endlich skoplse. BieleZ inur^c i>l t>cr '^wlschcnzeit in der Ltadr verändert. Die 'Zladt selbst hat eine ,'5cur!rs-ürunst .lernichtel, sie wuröc neu «lufgebaut. "'lber die Unigebung trägt auf 'Schritt und Tritt noch Zeichen dieser großen Äultur, die iich llus der Zeit der Römer bis jetzt in nn-untcrL^rochener »iettc cntimctelle, el)«? sie nicht vciii ^>>.'11 Türken abgebunden, zu Boden ge runl^en wurde. Tanials murine ein Vater lanid verlüscht. Aber der '^vand glounn .nei ler in den Beelen dieser Hajduken, vrach im lucr n',isdcr ciu'?, bäumte nch auf i^ci^ln das '?chiskial. das am polje blutige k^c- 'chichtt) '1dtl'tuitg nn>d flaiulnre stblie^lich hoch in den '^icrtreilnlug.'iricgen, di<' seil dein ,'^uil)re n.itats6)i. 5ie ninren d:e lmlii^nlilen »ern^'n, denen liberukenschlirsi.' Ailfsttibl'li qes?eslt innren und die »ie 'chsies;-I'ct) anss) !ielösl haben. ?:e enreNäische tt<''ichtvsflirejbnil;^ wird 1v!l)r viele ^nNilel korrigieren iniiisen. _t)— /IsZcaZ QAZ^sZAFlc D«mir«og. den il». Ap»tl T^r schwor.chörende Poftdirestor. London gibl es einen Posldircklor, dessen Hauvtlätigseil darin bestellt, Schwarzhörern ans die schliche loinnKn. (5r wurde ooi, sein^'r norqv'selzlen 'Behörde jel^r gc-ichcil.^i, dcliii nieiiuind, der „ohne Unkosten" in den l>)i.'ilus', der ^l^adio-Torbietungen loni-ineii U'ollte uiar vor ihn, sick>er. Jeder ::6uoorzhörer d<'r '>iiesenstlidt London wurde sriilier o>>er später niin>eigerlich z^csas^t. Umso sirös;er loar die l1<'licrruschunsi, als die '.Ze iiiirde eiiv.s ?oges eine onentiine Anzeige erf)iell, in der inan 'ie oufsorderte. sics) doch erninol nlil den iinaiigenn'ldeten Nadii-?lP-vlirlil des.^7>erril Postdirektors und lx^rühln-sen c::ch'.varzs)örer-,^u'isi«.'rs z» kinninern. ginq der Loche aus den l^irund, mtd e.- sleslle si^j> tal'ö-^ilich lx'roii-?, das^ der Post-diretlor l'ereils leil einein hollu,, 7^as)r in i<'iiser '^vosniuna einei? Ennn'onl^s.n'oarot in '.^^etrieli tiatte, der nicht angeiw.'ldel n'^or. Er u'>iir durch seinv laiige Prf^ris im llnigang !!ii! ^tiuver^'^Iiörern selbst oiif d<'n ^escinnn^ .^ttoinin.'ik ,n,d !i!itle seine (5rsal,riingeii flug do^ii beniNtt. sell'st ..schtour; zu lu'ren". tl'si<1i^c' dei' erdi iicteiideii ^'ntsachens'enieise Ii'inite sich d<'r (^rtolN'Ie nicht ains ^^^eiigiie,? i'^rleiien, er ertlörte nur tseiiilaut, dos^ die ^'Innli'Idung seines d'inp'än.n'.s vergess^'n .'lätie. '^^er NietUer veriirleilte ilni zn einer denl'c'l^ lo swdeil s't^esd'trofe. nne sie iin- „qe-!"i'linliche" Zchn'arzbövl'r norg.'sesieii ist. i^rciloq, Ken dreizehnten . . . ,>u de» nn'rtniilrdigstell ^Bereinigungen tul lliiiigesegtieien d'imland g'.'liörl oi^r '^ilub Vr '^'ll>erq!auben-'^'v'rä»oter, die sich vorgen»iu-u-en haben. ei»es zu tun. was lion aber-glönliis^ieu ^'enten als gefährlich l'ezeict>i?et niid äi'gi'llich nerinieden unrd. '.ter .^Uul' U'N 'iis^f nin' Mitglieder, die >ici> nnr d>inn trcfs<'n. wenii der dreizehnte dos Monots aus <'inen '/ireitog fällt. An der Miafel nliissen ste's dreii/'kiii Mitglieder sitzen. (5s ist il'nieu eine inahre ^^rende. ^olz in .^^iille nnd ^^iille '^n m'rschütteil, ulit osseiteii 'I^egeiticliirin in: 'jiiniiier iva'^ieren ^n geheii, niii .viitternach! litit ^^cr^en ili der.'^^mid in den Spiegel z>l sehen, nnd u'as dergleichen '-cherze mehr 'ind. üer .^tlnb hält ainch <'ine Neilie tmn ^^lot^eit, die nichts weiter zu tuü haben, als den ein^elneit '^Icitgliedern so oft n>ie tNl!.g-lich lilier den Weg zu lailfen. C'in lielielUcs (^e'chenk. das die 5ilubtnir-!ili.'der si6i gegenseitig inach^'n, sind Wasserrosen, denn der dainit ^^ei'chenkie soll — so n'ill es der ''.^lberglanbe — binnen kurzeui sterkien. ?tlchl selten zertrüniinert ein Mit-jllied Nit^) einen gros^e»l Wandspiegel. Iva? ehcnfolls entsct.^lichee! Unheil herautbeschwö^ ren soll. V!sf?er Hot sich aber noch nie daS q^'ringste Ungliick ereignet, iut s^>egentcil, olle dreizehn .^ilubinitglieder befindeit sich wohl^^ nus, loninieil iln Leben vorwärts und sind liesuiid ivie ein ^isiui;te das bitter lii':--s;cn,dcnit er entschied sich, da er die «onnc verinißte, itnuierhiit für eine titivas wärmere .'iNeiduitg. Als er vor die.vaustür trat, erlebte cr das blaue Wuitder, (^ewitter^ schivttle schlug ihnt entgegen. Uulkl^hren? Ach was, den i>.>lantel ausgezogen und ütx^r den Arm gehängt, es würd<' schon gehen. enster auf und alle Tiuen. daulit e>^ au6i ordenUich durchziehe, ober nlan sikt dauernd auf deiii Zprung. Wird <-'!? nicht iii der nöchsteti Miliute eiil s^wii-ter l^ebeit?^ (!!iit (Gewitter':' Da toiunit doch sogar die sonne dnrch die Wolken! Eilte inertwürdiae Zonin' ist das, weist, dunstig, stehend. Nnd ivie inilde sie macht! 3o unausgeschlafen ist inan t>o6i garuiclü. aber dauernd fallen ei--neiii die Augen zu. 'Der Zprung vom B.n-frühlinq in den Hochsonimer geschah ituu doch etivas zu verblnffend. Wirklich, dieser April! Wir sind zwar al-lerhand von ihin geiviihnt, diefe a'>er hätten mir ltiM erivarte!. Wonn er auel> ein etivas launeithafter .^'x'rr ist, einem reg lieriscbeu <^esii^ Donm'rqri-.l-sen folgen läf;t. Was er sich aber in dieioin 7mhre leistet, steht einzig da in den Annaieu sc i ne r Wetterive, idisch! eit. (^'inzig? l^enlach, g<'Nia^1>! ^.sticht iiur ganz?.^itteleilrl>pa ist yon die-seiii 1lnis6iivnng in die Geinitterichiville di'S >'»>ochsominers in, ^'lyril betrokfl^i» aus (^itgland, das nach Neg^'n !eirad im 5ch.itte>i zeigt, iv«'r« d^'ii die gleichen ?tos',senfzer loitt. Aber. .'>a l>aben mir es schoii: Paris ineldet „die gröft'e Aprilhil,e ieit lin ^''uihren", lein l^edauk'e a!üi dalnii, das; die Aprilhit'.e, unter der unr 'o plöl^lich zu leiden halvn, iiuit so <'inzici dasteht, ivie nur uiis einzureden belieben. vergesse,l fa so schnell! Wer eriniiert sich ivohl nech an i^'i^c'ii ^onntiisi, den April iin Jahre ai, d<',n d>i>? Tl'ierinoiit.'ter einen .^Höchststand erreiclit-.', ivie er, solaiige der ainUiche W'tterdienst bestellt, noch nicht festgestellt inurde?:' Dainals wurde der gnte Ben Akiba ad absuvdunl geführt. Denn ivar wirklick) noch nicht da! 30 Grad im S6>atten! Nein, an diese Temperaturen kom^ inen wir heute nun denn doch noch nickst heran! Wir wollen aber auch garnicht! Denil was soll daraus iverden'i^ Natürlich l)abe,l wir nns ganz unsinnig gefreut, als wir iin .'^'>ofl^ oder i,n (karten die ersten .<^irschenbl,"tten entdeckten, zwei drei leibhafligc Bliiten an den untere,! Zweigen; diese 'Freude aber war schon etivas init Beti'lmmernis g'^'inischt. Und die Eisheiligen, habeil wir nns gefragt? Und ivir sragen es uns heule ivieder, ivenn niir die grüngeivordeneii Muine, die ten-scheit iveis^en Blüten betrachten. Wcrden die Eislxiligcn nicht furchtbar Hause,t unter der grün-en, weiften und zarten Pracht? Und wenn sie sich doch dazu verstehen sollten, etivas l^liinpslich damit uinzul^ehen, ivird sich dieser nborraschende Soinmeriv<'tter i>ii Apri'l nicht el^nso iiberraschend itneder in eine lierdries-ttchc ^tälte, in einen itliininigen pcrwandeln? Und wie wird es uttseren dorn, nn'eren Bänincn, dein so sreudiii lier-vorgcfprosjten, fruchtbaren ^'eben in unsi:-ren (Gärten dann ergel^en? Die Wettcrkundigen iviegen die weisen Äöpfe. Die ganze Natur ist über Nacht zu eineiN eiiizigen großen l^eii^ächshaus «leivor-d<'». Es ist uns nicht ganz gc!)euer dabei zit^ mute, iveiln ivir so in ihnt spazierengehen. Die Onecksilbersäute aber steigt. Was soll das für <'inen -oinlner geben'? Die jungon Pflanzen eittwicteln sich ja viel zu rasch, sie schies',eit en»por ilitd halben doch noch nich'. genuli Kraft, die Witterungsrliclschtäge zu ertragen. allgeineiiten kann inan sich aus die Ni^ tur lierlasse»,. Weiui die ^^ahreSzeiteu auch ein ivenig wetterilX'ndisch sind, der ^'^^ahrec-ditrchjchnitt der Temperatiireil bleibt sich eigentlich iiin,ier zienUich gleich, die Nieder-schlal^sineng.'n sind, fast dieselben. Die Na^ tur jell'st schafft dei, tieften A u^'glcich. Eiueut seitnigen warmen ?vrühling folgt ineist ein regenkiihler 5olnmer. Weil da? so ist, soll-!cn ivi^- nicht ülier die vorzeitige .'^^itzivelle jammern, sondert, soviel -Zonne und Warnte von ihr zu profitieren versuchen, als nur irgend lieht. Wer iveist, ob d<'r .>)ochsoininer nicht zit einen, einzigen April ivcrden wird, nachdeiik der April jept zun, .<^ochsonimcr ge^-ivord<'ii ist. Theaterabend dss Schwäbisch-deutschen Kulturbundes Dav -^'luiiieiital'sch.' ii^^ustspiel w e i s'. e l, ö s; ' l" nbl »acl> ivie vor ^.iiif dao Pnblikuni seine grosse Anz'^chuiigvlrait aus. Dcr Dhealersaal der „'^adru^ua gc>> spodarsta banta" ivar zuin Brecheii voll. Ein iii unserer Ztadl i,och kann, gekannter V.'r-sall: bereits iin Vorvertans ist alles, sellist die ^tehplät^e ausverkauft. Der grosse .'^»u'i-ger natl» derlei Vorstellungen erschciitt liie-ntit eriviesen. ''^lUr Lhre der Dheatericktion des 5chivälnsch-dentschen .^iultiirbuiides kann gesagt iuerdeit, das; der reiii düeitantische Rahnien der Aufführniig liesprel,sil wnrci'.', so das; das Pnbliluin eine ganz beaästliche Lcistuitg dieser tleinen Dl)eaterlicbhaber-truppe zu seheit bekaut. Die Ne^ie, die ^-ran Berta Sieqe inne hatte, klapvte vorzüglich. Uin es gleich voriveg zu iaqcn: die schauspielerisch beste Leistung de-.) Abends bot ^rl. Drude B v h ii, als ^tlärchcii. (5in an-scheittettd neuausgeliender ^teri'. auf dein Theaterhinlinel itnserer Diletlantcnbnhnen. Frl. Vl^hin ivürdeu ivir gerne einlnal aucki iil eiiier größeren Nolle sehen. Bon den Trä-gerit der .Hauptrollen boten v. R a p l) o-s e n als Mesele und Rudi L o als Leopold die besteit Leistungen des Abeilds. 5ehr gilt cieficlen uns ?vrau P o h l alc! ^^osefa, Rudolf Fischba ch als >>iilzeliunnn, auch O r n i g ivar al'i^ Bettler Loidl in Maske und :Vtimik gilt. Dr. V u a r tonnteir ivir als bekanttten Noulinier auf den Brettern, die die Welt bede,l e,,. begrüben. Er cntledi.i te sich seiner Rolle init souveräner '^icherh2lt ' und gewohnten Einsühluitgsverini!»gen. Beachtliche Leistnngen boten »erner! Frl. No-bau'? als Ottilie, >'glitsch als Arthur Ziilz-heiiner, Lucn Plasiiik als Nesi und Frl. Va-zaneli.a als Briefbotin.'»'tathi. Aber au6i alle übrigeil Darsteller halben ihr Pestes znn, ('»ie-tinsi/n de'? gestrige,, Abends beisietraae'.,. Der .>tiilturlnliid kaiin ivied<'r einen voll-.i! Eriolg buche,,. Theorie und Vraxls Kelsmitöicn in Äcr Strl'^jenrsiniffung. — Richteinlzaltung dcr Pnrschriften. Es ist nienschlich verze'l^lich, nieitn eine gottineis', irann vcrlautbarte behördliche ^-^.^er 'ül^uilg iln Laute der ^-^eit ii, vergesse,:he!t gerät, betotiders ivei,n e>? sich unt eine die allfleineine Ordnung der Diilge iticht betreffende Verordnung handelt. Unverzeilil'ch ist e'A U'doch, ivenn eii,e nicsst nur da>Z Alliag?-lebett, 'ondern auch i,nser tenerstes l^ut, die (^csundt)eit, betresseiidc Anordnntig nicht beachtet ivird. Es handelt sich un, die jeden Bürger der Ztadi verpflichtend interessierende Fraise der l^^efähr'dung der .^>,)gicne durch di" '?lrt und Weise, wie die Neittigung ^er öffentlichen 5tras;eil nnd Plähe durchgeführt ivird. "^a ivurde vor einigen Tagen verlniitbart, das; die 5tras;et, in der Aomnterszeit nur nachts gereinigt ilx'rden dürfen l,nd das; die Vancbesitzer da'ür »erantwortlich »itld, das; der .^teln'icht vor tedeni .'??anse bis spätestens 7 Uhr srnh ordniingsgemäs; weggeicki'''sfl il'er den luuß, wobei derselbe pon den Gchstcigen iticht einfach aus den Fahrdamm oder gar ldie Ztrakcnkanäle gcschiüttet wir^, wis dies leider sc^n zur Gewohitheit ge;r»orden ist. dcr Theorie ii't dies alles recht schön unt» nur zu begrüszen. Aber ivie wird öiese behort»Iiche Vorschrift nt d'.r Prari? durch-geführtV Als Beispiel mag nachfolgender Vorfall dienet». Bor dem Palais der Äanatssparkafie, also an einenl der zi, jeder Zeit belebtesten Pmrk« te der Stadt, ivurde dieser Zage .^wisch.'.i 7 und Uhr vorinittags von, unbejpri^ten Gelstteig t>er .Kehricht ntit einer ^nbrnnst himreggefegt, die einer besseren Lache wert !i>äre. natürlich atisgerechuet auf den Fahr-da,Iii,t. Es braucht wohl nicht besoitders her« lwrgehoüen iverden, das; siä) die Passanten durch eine dichte einpovioirbelude staub-ivolte pustend und nach »'ltcnl ringend durch-käntpien mus;te,l. Die uut ganzer .>iraft drauf los fegende Person, «ins die Bestinrinungcn t^er ^.VlagistratWerlautbarling ausmerksain geiiiacht, sieht zn,iäch>st de,l Ztiirensried vor-worfsvoll-erstaun! au: ?8aS geht denn das dich an? — uud lacht sie ihn au>Z und segt init vert^oppelter Wut lustig iveiter. ,^tt dcr oberen Gosposta ulica dasselbe '-tras;enbild, uur ntit dein Unterschiede, da^ hier der anfivirlx'lnde 2taub nur durch di(! geöffneten (iiminerfenst^r dringt, während auf der eben beschriebenen stelle auch die zahlreichen Geschäfte ihr Teil a>bbefomtuen. Wenll inan solche Zustände betrachtet, tnns; ll,an sich unwillkürlich die Frage vorlege,». iiw eigentlich das „Auge des (Meiches" steckt, '-i^i^rt^en die Berfügnngen nnr für jene iventgen gowissenhaften 5cule erlassen, die troi^ des !??opfschüttclns der nitdereir dieselben auch wirklich befolgen-!' Gewerbe Vrovaganda-Ausstellung Am Rahmen der Ljubljonaeiit Muftermesie vom M Mai bis lll. Auni. Das t^ewerbefl)rderuitgsi,tstitut dcr Handels-, t>ien>erbe- und Iltdustriekaminer trägt sich nkit den, Gedaukeit, in, Rahmen der Musterniesse iu Ljitblsana, die vo,n Mai bis UX )uni abgehalleit ivird, eine beson--dere Propagandaausstellung für das l)eimi-sche l^eiverbe zu veranstalte,,, die in einem besonderen Pavillon untergebrackst sein wird. Nach Fühlungnalilue lilit den Gewerbeor-ganisationclt Iiat sich die Wirtsckiastskammer entschlossen, in dieser Ausftellilitg, die an, inusterhastesten und ,ttodernsten eiltgcrichte-ten Werkstätte der wichtigsten Zweige deS lieintischeii Gelverbes Sloweniens durch Licht bilder vor Augen zu führen. Die Ausstellung ist als eine Art Rev,le der technischen 5)öhc des Gciverbes in« Draubanat gedacht. Da die betressenden Firmeik nainentlich angefüllt iverden, bedeutet nicht nur die Ber--anstaltung eine nicht zu unterschätzende Nc-tlaine für die Betriebe,, sondern allch die statistischen Daten über die Zahl dcr beschäftigten Arbeitskräfte, die die produktive .''lapazität der einzelnen Brailchei, aufzeigen sollen. Tie Besitz- po,l „lodern eingerichteten geiverblicheii Werkstätten iverden eingeladen, sich au der Ausstelluitg zu beteiligen u. an die Adresse „Zavod za pospesevanje obr-ta Zbornice T.O.I." i,l ^'jubljana unver-ffüglick) einzuse,tden: l. Die Photographie des Aeuj^ern ihrer Wertstätten (Gebäude); Lickstbilder der inneren Einrichtung, wie einzelner Abteilungeii, Maschincnanlagen, Geräte- und Nohstofstanliner,! usw.; Licht bilder der schöiisteil und wichtigsten Erzeugnisse ihres Betriebes; il. Angaben ilber die Zahl der beschäftigten .'^^ilsstrüfte, ferner iil ivelchen Fächern sich dieselbe,» betätige,», wel che ^pezialartikel sie erzeugen oder erzeugen könnten uttd in ivelchcr Menge; ü. mit-znteileit, ob sie unter dcr ^tonkurreitz der heiinischen oder ausländischen Fabrikeit zn leiden haben; tt. Ai»gabeil über den Atitrieb ttnd die Stärke desselben. Die Betriebe, auf die sich tlur einige dcr oba,lgefül)rten Punt-te beziehet», wollen nnr ie»»es Material bziv. Daten einsenden, die für sie in Betracht koinnien. Die Ansstelluug der Bilder und andere,! Propaganda,na>erials ist uneittgeltlich. Die Aitutelduitg ist bis zum 1. Mai vorzubringen, bis zu ivelchLM Tage auch die erjor- Freitag, den A». «pril l«S. .Mariborer Zeitu»s^ Nvmmer TV Brandkatastropde zerstört zwei Döifer «awftrovvalt« Schodenftuir In Mevvebtk und Spovnje Vleterje bei VrageiÄw / 40 Sb-ltile von 2^ Befttzeni b«n Mtimmm zum Svser oefaken / Mthrm Schwer- und Lttchd verletzte / Etwa t V, MlMonm Dinar Schaden / Brave Arbeit der Aeuerwedren Bv» einer entsetzlichen Vvandkatastrc'Phe, wie sie in ihrem unheilvollen Ausmaß nicht s6ireckli6?cr sein konnte, wurde Diestern wieder unser Dmufcld heim«icsucht. Um die Mittagsstunde, als noch die Sonne som-«erlick) anlntttend »om Blau deZ wolkenlosen Hiinmels laäite, s6??ssen Plö<)li6i in Med nedce unl^eilnerfiiiidend mächtige Feuersäil-len lioch und iin ?!n war ein flanzeS Dorf im ^lainmelnneer verschwunden. 5tanm war es menschlichem Opfermut gelungen, das ent fesselte Eleuient zu bannen ,als der rote .valin wenige Kilonleter entfernt neuerdings ein zweites, noch grösseres Opfer forderle. Ein gestern noch sorglos lebendes Dorf wur de denl Erdboden gleichgeniacht und aus den» Schutt und Wust ragen nur noch ver-eiuzelnte ^euermauern und kärgliche Minen nlenschlichen I^leis^es als tranrige Kiin-der des schreckli6)en Gcsck)Lhens. . . Vom Ciscnbahnknotenpunlt Paagersko zweigt ein Bahngleis in südlicher Richtung gegen M a j P e r t und Me dvedce ab, auf denl sich jetzt nur ein FahrteutranSPort abwickelt. Einige Meter von denl Gleis entfernt, dort, wo die Verladerampe in Med-ncdce begilnU, befindet sich das Anwesen des Besitzers Simon S a a d i n. Wie Augenzeugen behaupten, passierte gestern gegen halb N Uhr der Zug die genannte Stelle, als kurz darauf das Tach des Wirt-s6)aftsgel,äudeS des geuannten Besitzers in flammen aufging. Cl)e jeniand an eine Ret tung denken konltte, griff das Fener, das im trockenen Strob reichliche Nahrung fand, auf die angrenzenden Objekte der Besitzerin-nen Marie M e d v e d, .Helene F ll r ul a n und Agnes '/^unkovio sowie der Besitzer Michael B n u k ilnd?^ranz K ul e t i <1 ilber, sodass gleichzeitig I I Objekte von sielen Bauernhöfen brannten. Bon der Taninfabrit in Maj^perk ver^ ständigt, riläte die ^Freiwillige i^euerwehr von Ptuj unter Äonlmando des Hauptmann stellvert'rt'terS B reznik und des Brandmeisters E r l a nlit dem Magirus-Ileber-landlöschzug sofort aus und erreichte nach rasender i^ahrt in wenigen Minnten den Brandort, wo sich auch die Wehren auS Eir kovce, Maj.^pert und Hajdina eingefunden hatteis. Mit vereintcli .Gräften nahmen die Feuerwehren den .stampf niit denl verheerenden Element auf und nach vierstündiger harter Arbeit gelang es ihnen, den einen Teil des Torfes vor der Einäscherung zu bewahren. Die Leute kollnten in der Eile nur das ^^kotdi'lrstigste retten, sodas; der Schaden, der auf eine hall'e Million geschätzt wird, noch enipfindlicher erscheint. .^tannl war es abends dunkel i^euiorden, ergliihte der .'^»innnel fast blutrot. An ganzen Traufeld griff eine sörnlliche Panik Platz, denn niemand wus^te, wessen .vali und (^ut jetzt der Vernichtung entgegensehe. Tie neue ?^euerbrunst forderte jetzt das ganze Dorf S'podnje Pleterje. ^ju brennen begann es beim Besitzer Iauez Pleter-»ek, in ras6?er ^olgc hiillten die ^lanuncn ein Haus nacki den« aitderen ein, zu beiden Seiten der Strafte ähnelten die einzelnen Höfe nur niehr brennenden gackeln. Die ?e sitzer ^anez PleterSek, Anton .^tlaini^ok, Iure Juri,", Martin NaMd, Iote >tlajn!^er, Josef Juri«', ^^oses Dolenc, Ianez Dreven^et, Mar-till Medved, Matthias Pinter und Ianez Napad sowie die Besitzerinnen l^iosa Pla^ nin^ek und Marija Mate^evin haben hiebei alles verloren, was sie und ganze Generati» nen erwirtschaftet kiaben. Der Sturniwind verursachte ein derart schnelles Ueborgreifcn des ?^euerS, das; die einzelnen Bewohner des Dorfes nicht ein' nml das 2^ieh rechtzeitig aus den Stallungen schassen konnten. In den Flanimen kamen insgesamt l Pferd, 1 Z»sühe, ü Äälbcr und 28 Schweine unn Die Löschattionen stieszen derlichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen sind. Nähere Angaben erhalten die Interessenten von der Handels-, Gewerbe- u. Industriekaulmer, an die man siä) mündlich oder schriftlich wendet! möge. Maribor Sarttnftadt oder nicht? ^-lu der Frage, >ok» Maribor wirtlich ein? ^'Gartenstadt ist oder nicht, möchte auct, ich Stellung nehmen. Zunächst stelle ich fest-wenn es mich wahr iväre, dast »vir es nicht nnt einer „wirklichen" Gartenstadt zu tun haben, so ist cs jedenfalls sicher, das; wir es mit einem gewaltigen Garten nm die Stadl .^il tun habe. Doch das gibt es anderÄv) auch! Aus ^-remdenverkehrsrncksichten ntüs;-ten wir etlvas anderes, ganz neues schaffen, lmd dies wäre eine Stadt — ohne Häuser, l^nz ist die It»ee freilich nicht dnrchzufi'ch-ren, da jedenfalls einige Wald-, und Gartenhüter nötig »väien. Doch liesjen sick) die betreffende,l BaulickMten la fast völlig Nlit großen Bäumen verdecken, wie dies beispielswoiise am Jugoslovenski trg bereits glänzend durchgesührt ist, wo ganz stattliche Gebäude, me die BezirkshauPtntannschaft und das Roalgvmnafium, sogar iut Ämter kaum durchschimmern! Das Monnment inühte dortselbst auch weiterhin mit der bisherigen Pietät belassen und die Bänine nn« angetastet bleiben, damit der Fremde auch fernerhin diese Anlage für den berühmten Marilborer Park selbst hält, und sich nachträglich int.Gespräche mit einem Ztadtbür-ger schön lilamieren kann! Freilich gibt es Leute, die der Ansicht find, daft eine Stadt vor allem durch die architek« toni'sche Schi^nheit oder Macht ihrer Bauten nnrken soll. ^So haben z. B. die Italiener in Driest glei6> nach der Besetzung der Stadt den Park vor dem ehemaligen Statthaltereipalais glatt rasiert. Doch waS ist geschehen? Der pnichtige freie AuMirk aus da- „unendliche" Meer war Kwar nicht in Abrede zu stellen, in der ganzen großen Stadt ist jedoch die Teinperatnr sofort um mehrere Grad j^stiegen! Man wird 'choll seheu, Herr Plec:nik wird ^^jubljana eines schöncn Tages doch sitzen lassen! . .. Oder: Graz ist eine ausgesprochnie Mn-ster-Gartenstadt. Wo jedoch Privatgärtnn rechts und lnrks von den Straßen liegen lviele sind dabei sogar hinter den Häuscru versteckt!), scheint nmn der Meinung zu sein, dafi dieses ihr Grün genügend sei. und man l)at dort die Anlegung von öffentlichen Alleen ein-fach uirterlossen! Hat aber der Bürger nicht das Necht, im eigenen Schatten zu wandeln? lDie ganze nwderne Sonnen' licht-Bon>egung ist schon mit deni Bein^nt „niodern" gekenn.^'ichnet). Ich stelle somit den Alttrag: Da nnsere Stadtrmter unser Verlangen nach einem Kastanienbaum - Stück - für - Stiicl - Plebiszit l)ohnlächelnd al>gslehnt haben, wäre, ^'twa an lästlich der Maribnrer Festnvoche und nien-tuell in Verk'induttg nnt einer Wiederholung der Tierfchutzmanifestation (die Bäume sind ja auch Ä^wesen) eine große Sonnenschirnl-Demonstration zu veranstalten! Ich geniere mich niöit und zeichne ulit volleul Namen: Balthasar (v o u) S ch i l d b li r g. ,n. Protest gßgen die Gre«ial»ahlen. liegen die dieser Tage stattgefundene Wahl der neuen Leitung der Kaufleu^evereinigung für Maribor-Stadt wurde in der vorgeschrie benen Frist an die Handelskainuter von interessierter Seite Verwahrung eingelegt, da einige formelle Fchler vorliegeit sollen. Mit dein Wahlergebnis wird sicki die Kammer zu befassen haben. Bis zur endgiltigen Entscheidung über die Beschwerde wird der biS-hevige Ausschuß die Geschäfte des Gremiums leiten. m. Don'Boseo.Feier in Maribor. Zunl Gedenken an Don Bosco, den großen Freund und Erzieher der gewerblichen Jugend, der auä) zum Heiligen erklärt »vorden ist, findet Sonntag, den 22. d. uln 15 Uhr im großen Union-Saal eine Festakademie auf ungeheure Schwierigkeiten, da infolge der Dürre nur wenige Brunnen für die iVasserziisnIir der Tnrbinen znr Berfiigung standen. Trotzdein nnternaliinen die abermals angerückte Freiwillige ^enerniehr aus Ptuj sowie die Wehren ans ^it^^'le, Eirkov-ce, Maj>Pert. ^'^nrovee, Sv. Vid, 5lov. Bi-strica^ Sv^ !.'onrenc nnd Dragonjn uas— Mihouce >illeS, nni die Gefahr eiiizndäni-men. Während der ^^öscharl'eiten trugen auch nielirere Bewohner schn'ere Verletzungen davl'n, n. zw. nuls;ten sech«!^ Personen von der unter L/eitung des ^liettnng.'iverwlit-ters P l ch l e r ausgerückten Ptuser ')iel-tungesellschaft ins ^irankenl>ans überführt werden. Schn'ere Branduerletznngen trugen die Besitzerinnen Mario a p a d und Therese lajn ^ et son'ie der Besitzer Antoi? K la jn e t davon, ^^eichter verletzt wurden Anton Bera li i Stefan P e rnnt sowie das .'ijährige .^tind Therese Li la j n-Set. Tie Gendarinerie ans Eirtonce uilter Koininando deS WachtuteisterS Josef I uric sorgte während der mehr als fünf Stundell andauernden Löschaktion für die Ordnung. Auf Grnnd der ersten rohen Schätzung beläuft sich der Sckiaden auf mehr als eine Million Dinar, denl nur ganz geringfügige Bersicherungssumnten gegenüberstehen. Bei der Löschaktion zeichnete sich ganz liesonderZ Motorn?eistcr 8 i rec aus Ptus aus. vom d«frO»ß«r t»t ckllrf«n SI« Idn trinkUn. AI« Kr»t s statt, an der der Mitglieder starke Chor des Salesianum-Instituts in Nakovnil bei Ljubljana sowie die hiesige Militärkapelle mitwirken. Die Festrede I)ält Frailjo 7.e-bot. Das Programni umfaßt zwei uielodra-nlatisäie Aufführungen, die das Lebeu und das Wirken vou Don Bosco aufzeigen, ferner Musikaufführungen uud Deklaumtioneit. Die .Äarten sind in der Cyrillus-Vuchhaud--lunff in der Aleksandrova cesta 6 im Borver kauf erhältlict). Der Reinertrag der Beran-staltuug ist die Errichtung eines Lehrlings-heimes in Maribor bestimint. Nl. Deutsch« Predigten. Anläs^lich der Geistlichen Uebllngen in der Doni- ui?t» Stadtpfarrkirche in Maribor iil der Zeit von? l!>. bis d. finden DounerZkag, ^reita>? und Saiustag, jedesmal um 17 Uhr, >Pr>.i-digten in deutscher Sprache statt. Die Vorträge hält P. Franz T o in c. A«r Ausfrischung deS Blutes trinken Sie eluige Tage hindurch frühmorgens ein Glas na» türliches „5^rOi,z»IOsef",Bitterwalserl Das von vielen Aerzten verordnete Z^rO«z-Ioiek'Walser regelt die DarmtStigkeit. stärkt den M.lsen. ver» bessert das Blut beruhigt die Nerven und ich.:flt so allgemeines Mohlbekinden und ffaren Kopk. Das „Franz-^ses" « Vltterwajser ist in Apotheken, Drogerien und Spezereihandlun-gen erhältlich. IN. Meister Pirc nach Budapest eingeladm. Der junge jugoslawisckx Schachuieister Vasja Pirc hat die ehrende l5inladung erhalten, an dem vonl l. bis A). Mai in Buda--pest stattfindenden internationalen Schachturnier teilzunehmen. Ul. Keine Einhebung des Theaterdinars in den Kinos. Unlängst erschien bekanntlich eine Verordnung, die die Einhebung eines Zuschlages von l Dinar auf jede Zdinokarte anordnet. Der Erlös stießt in den Pensivns-fond der jAgoslalvischen ^auspieler. Äesen sogenannten Theaterdinar hoben auch die Mariborer MnoS ein. Das inzwischen erschienene Regleinent bestimint jedoch, ^'ciß der Theaterdinar nur in jene»! Nnos ein-Meben ist, die sich ant Sitze eines staatlichen iWtatti' und Kunst NaHonalldeater in Maribor «»»«rtsiee: DonnerStaG, den 19. April un, 20 Uhr: „Oberkrainer Rachtigoll". Ab B ^um letzten Mal. »Ireitag, zo. April: «ejthlofjen. Samstag, ^'1. April uin Uhr.- „.bokv». pokns". Ab. E. Ermäßigte '^^reise. Sonntag, 22. April um l.', Uhr: „Iuröet". Stark ermäßigte Preise.. — Um 20 Uhr: »K.VZ." «uffUhrung der Liebhaberbtjf' ne des Verbandes der Kulturvereine. Ains Burg.roniino. Der gros'.c .''^ilmjciilager „ManoieScu" nlit Soetislan Petronic, Madn Christians, Fritz .Campers, .Hilde .Hitde-brandt, Ellen ^»iichter in den HniU'trollen. Manotescn war der große internationale .yochstapler, der überall, wo er hillkank, dnÄ srtiönste Fronenherz eroberte nnd den groß-teil Inwelendiebstahl vollbrachte. Er brack, iedes Frauenherz, er crbra6> aber nnch jeden Iluoelenladen. Ein spannender Filiuschla-ger mit n'nnderbaren Anfnahnien von Pa-ris, London, Berlin, St. Moritz, Nizza und Monte Carlo. In Vorbereitung der nenest«' Annabellaiilni „Ich liebe dich." Union-Tontino. Die erstniaUg für den Tonfilni bearl,eitete Franz Leliar-Meister. tlperette „Ter Zaremitsch" mi: Martha Eg' g^'rth und den, Opernsänger.HanS Zöhnker. Ein Millionensilm na6> Motiven des gleich-nanngen Operettenweltersolges. In den wi'.i-teren !^^auptrollen Georg Alerander, Ii^li Ott^i Wiillburg, Anton Pointer, Paul Ottl' uud Crn Bos. Reiche Aussta.tung, unterhaltender Inlialt, erstklassige Darstellu'sg, lierrlicher t^esang, n)unders6iöne Anfnahnien von ^^«izza. Radio Freitag, Ä». Aprii »iiubijano, l! ?chnlfnnt. — 12.1.". Schall' platten. li'» ,"vranzöi'i'cher -vrochunter-Vicht. —. ^tklturelle Vortragostiind^'. — 2i> Ilebertragnng aus Zagreti. — 22 Berichte und leichte Mnsi^. — Brograd, II t?onzer> — Liei^ervortrag - Ii» .''uigoslamische Lieder. — ^iindergniinnislik.__17 Vortrag. — I?.!->(» '!iadiot^n'n>ekt. — 2i> Ueliertragung aus ^Zagreb .. 22 Populäre Musik. — 22.50 Tanzschallvlattcn.__Wien, l7).2t» ^rauenstttnde. — Ui.s>n Nachniittag^z-bericht. — sionzert. — 2l> Musik nm Shakespeare. — 22.1.', NnlerlmlluttgZMusik. Deutschlandjender, ll Musik ain Tag. — Ii Volalsonzert. — 21.l.'> ?^iagner-2ll»cnd — Warschau, 18.10 Ov^rettenlieder. — 20.1^ Shttiphoniekonzeri. — Budapest, 17 ^^onzert. — 1.^25> Violinkonzert._2.'^ -clmlllilatten. — Ziirich,' Ki Konzert. — 19 Militärinusis. — 21.W '^iokalkonzert. — Miihlacker, I!> Festliches.<^onzert. — 21.1.^ '^erdi-Vagnel .^tvnzeri. — Rorditalien, Ui t'^eniischre Mii-sit — 21 -ninphonlekonzert. — Prag, 17.0^ Bläserguintett. — 1N..20 Buntes Programin. — 2t)..W Aus'der Vergangenheit des tschechischen Dheater»?. — Langenberg, l!) Abend-musik. — 21.15 Soldatemnusik — Ztoik-holm, 20 Konzert. — Rom, 17 GesangS-und Instrumenwlkonzert. — 22 .^^onzert. — Miinchen, N.35 Mittagskonzert. _ 21 1.^> ^"^ither-ffonzert. — Bukarest, 13.:?0 Leichte Mu'sik. — 18..'^ Orchester. — 20 Snnlphonie-ronzert> — Straßbnrg, 2l.^0 :^onzert. — 23.30 Konzert. Brünn, 18.05 Aktnalii.'i^ terr. — ly Dorfblclskavelle. Nationaltheaters befinden, somit nur in Ljublsana, Zagreb und Äeograd. Die Kino? haben auf Grund dieser jetzt verlautbarteu Bestimmungeil die Einhebung des Theaterdinars, der in der Draustadt allein jährli^^) gegen 200.M> Dinar ablvcrfen würde, ein' gestellt. IN. Große Staub»olten wälzen sich sei» den letzten Tagen insbesolidere über denl Häuserkompler, der jetzt am Grajstl tr^i bzw. der Betvinsska ulica demoliert wird. Zwar wurde mit dem Bespritzeil der Mauerreste begonnen, do aufge-sprizte Wasser nicht, die Slaubliildnng zu verhindern, die nachgerade zu einer Plage .Maribsr»» Nu»«« ßv. ^en ?0. April geworden ist für die gesamte UmgebUHß. vielleicht li^ sich ^rch Wtenswe,«» Sprit M der Schutthaufen und Mauerreste diesem Uebelstvnde stemm? m. „Der Ml«, »ie er D ^ ein Mc? hin ter die Kulissen", so betitelte sich Lin v»n Regisseur Olaf Hkirrou vorgestern abends im Saale des Hotels „Pri ^morcu" gehaltener Vortrag. In überaus fesselnder Art und '^^ise gab der Bortraflende zu wichst einen tlberVilict iiber die Geschichte der noch jungen Kinematographie b!S zum heutigen Tonfilm, er schilderte die En^te hun^^ eines Filn^treifenS, die Produktion, den prMemati.sÄen Nuhm und Reichtum der ^ilmgrös^en, wrz und gut: daS Traum-laiid ^ilm ist biMng in Maribor bis heute noch nicht so erichöpsenid dargestellt worden, wie durch Regisseur Olaf Bnrrou, der diesen Vortrag bereits i-in Leipziger Bender c^e-halten liatte. Echade, daß sich fi»r diesen Vortrag verhSltnismciklg geringes Interesse bemerkbar geniacht hat. Die Mlle des Wissenswerten hätte einen stärkeren Besuch wohl verdient. Die .zahleirnläs^ig kleine, dafür aber umso nwhr interessierte Zuhörergemeinde quittierte die glänzenden Ausführungen mit Beifall. m. Die The«terb,j«ch»r werden darauf aufmerksam gemacht, datz die Oper „Ober-trainer NachtigaN", ein Werk de» heimischen Komponisten Förster, heute, Donnerstag zum letzten Mal in der Saison zur Aufführung gelangt. ni Sin Denkmal für den Führer Rara. gjorgje. In Beograd wurde eine Aktion ein« qcleitet, die sich zum Ziele gesetzt hat, aus Anlag der feierlichen Begehung der vor 13V Iahren erfolgten Erhebung des Fiihrers Karagjorgje in Oraöac ein Denkmal fiir den qeistjgen Vater und Lchöpfer des gegenMr-tigen großen Jugoslawien zu errichten. Die Aktion wurde auf den ganzen Staat ausge« dehnt. Der Aktionsausschuß organisiert Überall Borträqe über die Bedeutung der Jahres feier. Der Ausschuß verlegte auch einige Bil der von der OraSacer Erhebung, die im gan zen Lande zugunsten der Denknialerrichtung verkauft werden. m. Vetterbericht vom 19. April, K Uhr: Feuchtigkeitsmesser —N, Barometerstand 7.i2, Temperatur ^22, Windrichtung NS, Bewl^lkung teilweise, Niederschlag l>. nl. Gchliigerei. Der S.'tjährige Arbeiter Egydius ÄnlreSnik aus Prevalje geriet mit einem Burschen ans Handgemenge, wobei er so arge Berlet^»ungen am rechten Au-' ge erlitt, daß er das Ki^ankenhaus aufsuchen mußte. * Wie wir aus Ni«sk« Tsplite erfahren, hat sich die Bade-Direktion, infolge des fchii^ nen Mtters entschlossen, daS Thernial-Frei-bad schon ain Sonntag, den 22. d. M. zu eröffnen. Dank der angenehmen Wasser und Lufttemperatur ist es ein wunderbares Ber-gnnqen, dieses schiine und einzige Thermal-Hreibad Jugoslawiens zu besuck>en. ^ Auch Sie wollen gesund sein und Spann kraft und Freude besitzen wenn Ihr schtve-rer Tagesberuf droht, ihre Äräfte aufzuzehren. Wissen sie auch, daß der unerschöpfliche Ouell aus dein wir Tag für Tag neue Kräfte schöpfen, der Schlaf ist? Nicht nur auf die Schlafdauer, sondern vor allem auf die Schlaftiefe kommt es an! Meiden ^Sie daher alles, ivas Ihren Schlaf stieren kani?. Trinken Sie den koffeinfreien Kaffee Hag. (5r kann keine Reizwirkung auf Nerven und .'^)crz ausüben und den Schlaf niemals stören. Siiaffee .dag regt an, aber nicht auf Kaffee .Hag trinken heißt: Herz und Nerven schonen und gut schlafen. 4114 * Wir erhielten die Mitteilung, daß das heurige neue Bock Bier der Unionbrauerei, ivesches aus echten bayerischen Malz erzeugt ist, am Samstag den 3l. April in Verkehr kommt. Das heurige neue Bock Bier ist wieder sehr geschmackvoll, angenehni und mild in, (Geschmack und wird gewis; auch den verwöhntesten Geschmack befriedigen. 43ft3 Tportttebende y««ilie. „Wir treiben sehr viel Sport in unserer Famillie". erzählt der Familienvater ani Biertisch. „Ich fahre Gki, meine Aran ru dert, meine größere Tochter spielt tzvlkc'n. die fkngere lernt fliegen. Mein Vater lst Meister im Kunstreiten und mein Groß -a r ringt!" — „Was! Der neunzigiährigc 7 .<^rr ringt! Unmöglich!" — „Natürlich, > ringt dlie HänjdB." 5po«r Mt TtimiSmMerschoft beginnt „Rapid" und .Zeltzniear" bMettm dte erste Runde / Der Sieger tttfft mit .Maribor" zusammen kanntgegeben. „Rapid" entseildet atich Heuer in derselben Reihenfolge Hitzel, Leyrer, Holzinger, Halbärth nnd Dr. Die jugoftawijche Tennisilubmeisterschast erfreut sich von Jahr zu Jahr einer größeren (Zugkraft. Insbesondere bei uns wird ihr in letzter ^ eine erhöhte Bedeutung beigomessen, da sie unseren RepräsentaiUen Gelegcnl^it bietet, mit dem Zagreber Ten-mszentrum Mhlung zu bekommet!. Und dabei loaren unsere Vertreter in ansehnlichen Rollet! besWftigt. Zunächst waren eS „RapidS" Herren, die gegen Zagreb in der Schlußrunde ankämpften und dann kamen die Damen des SS« Äiaribor, die in Zagreb von sich sprechen machten. Auch Heuer siel die Auslosung der Zonen-uleistersc^ft recht günstig aus- Als erste Begner treten Sonntag vovntittags uni halb S Uhr die Damen und .Herren „Napids" und „Z^lezniöars" att. Die Spiele, die auf den „RaPid"-TenniKplätzen stattfinden, uin-fassen neun Ginzel- und drei Doppelspiele. Die einzelnen Teams wurden bereits be- Blanke. Da .Halbärth wegen eitier argen Verbrühung kamputtfähig ist, wird Dr. Blaltke an vierter und Unge r an fünfter Stelle antreten. Die Damenspielc werden i^rl. l^mml, Lirzer tmd ??rl. Mart? Halbärth besteitcn, da jo-wohl Frau Krauß, als auch Zrau Ihalinann ivegen einer Fuß- bzw. Armvcrletzung außer jkampf gesetzt «sind. Bei den Eisenbahnern steht Heuer M a s i an der Spitze. Die weiteren Plätze nehinen die stark talentierten Brüder Boris und Basko Skapin, lUdroviL, Dr. Alek-^iö und Dr. Ho-ila ein. Die Damenipiele lvevden von Frl. Fann») Legat, Frau B v-riö und Frl. Zora /.erorcc bestritten Verden. : OK. Gvsiboda. Morgen, Freitag, um A) Uhr wichtige Zusammenkunft der Fußballspieler. Treffpunkt im Klubheiin. : Der Ingosl«u»ijche «eßelverband hielt Sonntag seine diesiäl)riye ordentliche s?aupt. versamiulutlg in Zagreb ab, an welcher der Zagreber, Novisader, Suboticaer uttd Sisa-ker U. B. mit je zwei Vertretern teiltiah-tnen. Auf der Sitzung wurden die wichtigsten Angelegenheiten des jugoslawischen Kegelsports behandelt. Es wurde beschlösse«, die Statuten abzuändern. Wann werden sich un sere Matadore anschließen, : Des TenniStsurnier von Neapel. Das Turnier stand unter einein Unstern, da es verschiedenen Spielern Verletzungen brachte. Fräulein Sander erlitt eine Augenverlet--Aung, Fräulein Adamoff eine Verletzung am Knöchel, und schließlich zog sich Rado einen Muskelriß zu, so daß er i,n Finale des Herren-Einzels gegen Menzel nicht antreten konnte, der infolgedessen kampflos Sieger wurde. DaS Damen-Einzel gewann Fräuleit! Balerio gegen Fräulein Aussent 7:5, 6:0. : «elungktttt Angriff ans den Weltrekerd. Eine hölländische Datnenstaffel unternahut Sonntag in Rotterdam de»! Versuch, die Weltbestleistung über 4X1(D Meter Freistil zu verbessern. Der Versuch war von Erfolg begleitet, es »vnrde die neue Weltre-kordzeit von 4:33.3 erzielt. : Veltmeifterlchast 1L8S in DavsS. Bei der am Sonntag in Lausanne aHgehalten>'n Iahrostagung des schweizerischen E:.?hocti.'>i-verbandes wurde beschlossen, die für IVZV) an die Schweiz vergebene Weltineisterschaft iin Eishockey auf der Eisbahn des EHE. Dnvos in Davos durchzuführen, wo bereits l92U die Europauteisterschaft ausgetragen wurde. : Villie de« Ouden versuchte sich Sonntag noch einntal über IlX» Meter Freistil und es gelang ihr tatsächlich, den offiziellen Weltrekord, den sie erst kürzlich tnit l:W).t! Minuten ausstellte, auf l:V4,8 Minulet! zn drücken. : «l Vrowm blieb velt«eift«r. Iin Pa- riser Sportpalast verteidigte am Montag abend der Weltmeister im Bantamgewicht Al Brown seinen Titel gegen den Herausforderer Kit» Francis (Frankreich) ntit Erfolg. Al Brown punktete seinen Gegner in zehn Runden überlegen aus. : Der tragische Selbstmord des japanischen Davis Pekal-GpielerS Jire Tatah hat in Tokio Angriffe gegen die Leitung des sapani schen Tennissports zur Folge gehabt, ^ro Satoh, ein älterer Bruder des japanischen Tennismeisters, hat sich im Tokioter Blatt „Asahi" wie solgt ausgesprochen: „Soviel !ich weiß, wollte Iiro in Singapore daS Schiff verlassen, weil er krank war. Der Berlind verlangte jedoch, daß er utn des KvtnpagnefondS willen Weiterreise, da sein Austritt einen Rückgang der Einnahinen be deuten würde. TS ist bedauerlich, daß dem Verband das Geld wichtiger war, als die Gesundheit meines Bruders. Selbst ein Soldat im Felde kann in ein Lazarett, wenn er trank ist, nicht aber ein Davis-Pokal-Spie-ler". Au« E»Ne c. Gpätwintkrfrenden genießt inan iinmer lwch in unseren Sanntaler Alpen, vor allein aber auf der Korodiea mit dcr vorzüglich verwalteten u. verpflegten Äocbek-.Hüt-te (1808 ln). Dorthin gelangt man von Luö? aus. Der Weg oberhalb des Waldes im baumlosen Schneegebiet ist durch ausgesteckte Fahnen kenntlich geinacht. Ueberdies sind bei Ankunft der Antobusse in ^^uLe Träger und Führer stets zur Stelle. Der Ailtobus Eelje — Lute fährt täglich unl lv Uhr vom hiesigen Bahnhof ab. Eine andere Mög lichkeit nach Luke zu gelangen ist die unt dcr Eisenbahn. Man verläßt Eelje uin 7 Uhr 45 und gelangt nach Zmartno an der Pak UIN 8 Uhr 29. Von dor! v>eg führt dann der PostautobuS, der um 10 Uhr in LttLe eintrisst. Dcr letzte Wetterbericht von der Äocbek-Hütte — abgegeben ain 17. April lautet: Klare Sicht, windstill, id'.'aler Firn bei einer Schneehöhe von bis Metern. c Das Impfen gegen d«n Schweinerotlaus in der Untgebung von Celje wird auch in diesem Jahre stattfinden. Die Vesiher vott Impflingen niögen sich bis Ende Mai int Geineindeamt am Breg anmelden. c. Versteigerung. /ZZie Steuerverwaltunji in Eelje vera»tstaltet in der Wartehalle ih' res Amtes aut Salnstag, den 2!. April, von 8 Uhr M früh bis 12 Uhr mittag eine äsfen't liche Verstvigerutig von Schreib- und Näh^ mas6)incn, Wand-, Taschen- und Weckernh-ren, allerlei Möbelstücken und ^iücheneinrich tungsgegenständen. Skiern, Fahrrädern, Waagen, Messern, Radioapparaten, Daineit-hüten, Seilen nsw. . . . c. Sine Morgenunterhaltnng veranstaltet die Ingendgruppe des Noten .^ireuzes am Staats-Realgyninasium in Celje konünenden Sonntag, den 22. April Utn 10 Uhr -ill ini hiesigen Stadttheater. Die Bortragsordnnng siebt (Gesangs- und Orchesterstncke, Deklamationen ilNvie einen Einakter vor. Aus Voliilone po. Konzert. Im Saale des Hotels .Hart-ner veranstalteten atn Sonntag der hiesige Zängerchor unter der Leitung des Herrn S'.ivlo und das Salonorchester unter Herrn Dr. Hronovski) das erste Konzert, u>clcheZ nicht gerade gut besucht ivar, obwohl eS ei? nen besseren Besuch verdient hätte. Das Prograinm eröffnete ein flotter Marsch des Orchesters, dem sich Lieder des hiesigen Sängerchores anschlössen, die viel Ankl-^ng sanden. Die drei folgenden Stücke des Orchesters erM'ckten ebenfalls viel Beifall und die Lieder des Sängerchores aus Studeniee, befriedigten vollends. Nach der Pause hörte inan abwechselnd Lied und Musik und znln Schlüsse einen Marsch von Dr. Hronovskv, welcher unter starken! Beifall wiederholt wer den lnuszte. Po. Sin Sind verursacht einen Vrand. In DeZno, Getneinde Mat^le bei Poljöane brach vor Kurzem beim Besitzer F. Pani^er ein Brand aus, der das Wohn- und Wirlschaf^c-gebäud« vollstmidig einäschert«. Der 4jäh« rige Sohn des .Hauses fand in Abtvesenheit der Eltern eine Schachtel Zünder und zündete in seinem kindlichen Unverstand daS Maisstroh an, lvelck>es sich hinter dem .^'»anse befand. Im Nn stand das ganze Objekt in Flantntcn und an eine Hille war uicht mehr zu denken. Der Schaden ist bedeutend, da die Gebäude aus nur 5>000__Din versichert waren. Schach Großes internationales Schachturnier in Vndapest. Der Scl>achtlub in Budapcst-'Ujpest verati-staltet anläßlich seines 25. Jubiläutns ein großes Schackmteisterturnier, das am 1. Mai beginnt und bis 20. Mai dauern soll. Die definitive Liste der Teilneh>ner lautet: Flohr und Dr. Treybal (Tschechoslo--wakei,) Dr. V i d m a r und Pirc (Ju" goslawien), Frydiuan (Polen), Dr. Tarta-kotver (Paris), Grünfeld (Oesterreich), Sir tt. Thoiuas (England), p!. Stahlberg (Schnvden) und als Vertreter Ungartts: Li--lienthal, Lajos und Andreas Steiner, Doktor Bajda, .Havasi, Dr. Negyefsy und v. Re-thy. Es sind insgesaint 8 Preise, von AlO Psn-gö (ca. 7000 Ditmr) abivärts, vorgesehen. Wie aus der Teilnehtnerliste ersichtlich, wird dies das weitaus stärkste Schachturnier der letzten Ighre sein. Nainentlicki das Auftreten dcr jilngeren Meister dürfte allgenieines In-teresie erwecken. Technische» Auf dem Sahrrad im so Nilometertemvo Ein italienischer Pfarrer, dcr die.Kranken und Arinen seines Kirchensprengels auf dein Fahrrad zu besuchen Pflegt, hat sich seit langen! mit dein Problen! beschäftigt, tvie man die Geschwindigkeit dieses Fahrzeuges ohiie den Einbau eines Motors beschleunigen kön ne. Es ist ihn» jetu gelungen, ein Triebwerk zn tonstruieren, das bei gleiche«! Kraftaufwand eine bedeutend grössere Geschtvindig-keit gestattet. Es ist anf diese Weise gelungen auf ebener Strecke ti0 Kilotneter init dein Fahrrad herauszuholen, und selbst bei Steigungen ging die Geschwindigkeit uicht unter 45 Kiloineter in der Stuttde ziirlick Dabei ist ein so geringer .Kraftanftvand möglich, das Stunden laiiges Fahren ohne große An strengungen möglich ist DaS Triebwerk soll auch in etwas veränderter Forui für Aut"-uiobile brauchbar sein. DervIaMcheMlm Denl bekannten Ingenieur Professor Dr. Gustav K ögeI von der Technischen Hochschule in Karlsruhe ist es in jahrelanger Arbeit geluiigeu, das Probletu des plastischen Filtns seiner Lösung entgegenznsühren. Die größte Rolle zur Erzeugung des plastischen Eindrucks spielt eiiie aus bestiuiulten ?)ie-tall bestehende Wand, die die bisher übliche Leintvaiid ersetzt. Diese sogenannte „Kö-gelwand" hat die Eigenschaft, das aus sie projizierte Bild in verschiedenen Tiefpunkten zurückzuiverfen, sodaß der Betrachter den Eindruck eines plastisäien Bildes erhält. Profesior .Kögel niachte einige Probevor-ftihrullgeu seiner Erfindnng.^die zu voller Zufriedenheit verliefen. Der Plastische Filn! ist dalnit iu die nächste Zukunft gerückt. Die Lichtspieltheater benötigen keine koslenspie-ligen Uinbauten, das Filniaufnahme- nnd ! Wiedergabeverfahren bleibt iin wefentli-! chen unverändert. Den!nächst wird in Berlin ! die erste große Vorführung des plastischen l Filins stattfinden. Wit< und ^umor Der Unterschied. . Sie: „Worin liegt dezin der Untersch'ed ziriscn Geschäft nnd Spekulation?" — '^'r. „Wenn du l'erlierst, ist es Spekulation, ivenn d»> gewinnst, ist es Geschä-ft." » Für alle Fiille. „Fraiiz, verfuchswetje übergebe ich Ilnien l)iemit die Portokasse. Falls Sie übc^r irgendetwas im unklaren si>ld: das 5trafgesetzl>uch steht auf dem Bücherregal." Freitag, ?>en 20. April lSSA. .Maribnrer Nummer Wirtschaftliche Rundschau Krise unseres Eierhandeis Die Eierproduition im n l a n d c ist Icht in vollem Zuqc unk» infolqe der ui^dri» !^n Preise ist au6) di'i- P<'if»,auch bcdeuteni^ qcwackisen, da ictzl Eicr siicrzulandc das relativ billigste ^^t'afzrunc^smittel stemorocn smÄ. Gerade wcqcn dk^ nicdrjsscn Preiseö wird aber die d^ierproduktion seilenv der Bauorns6>^, -",..'>0 bis 5.7Ä Dinar je kg für prima stcirische Ware, also ungefähr 30 Para je Stück, ist nichl imstande bei den Produzenten Lust anl Geschäfte zu evweckeu. Uni die Osterfeiertage kaufte Italien na6i längerer Pause wieder -tmas mgoslawische Eier; dieses Ässchäft war aber nur vorüliergehender Art. Damit, da^ Italien Ware fiir Konserviernug^zwetle kaufen wird, kann nicht gerechnet werden, da die Eier abgestoinpelt werden milssen, gegen solche „eutstaltenc" Ware aber ans dem dortig«^n ?Mrkte eine fast uui'll»crioittdliche Abneigung besteht. Neberdies beträgt ietzt der Preis für steirische Ware franko Adels-l^rg 140 Dinar se Kiste zu 1440 Ttück und dieser Preis stelft teineni Verhältnis zinn i^inkauf'^preife hierzulande. Iu Italien ist niämlich die Produktion auch ziemlich intensiv, sc» daß nmn auf Einsuhrware vorder-liand nicht angewiesen ist Die Ausfuhr in die Schweiz stößt auf imn,er grössere Tchlvierigkeiten. Die ^^mporteure müssen dort für 40 bis 'M n der eingefülirte.? Ware inländische (5icr znin amtlich festgeirttteil Preis von 12 Rappen je Ttück ausgeben, und überdies wurde noch dieser Tag? die Berf^tffung getroffen, das^ für jeden ans Jugoslawien eingeführte Waggon Vier ein Waggon aus Bulgarien bezogen iverden mus^, da man durch diese Mastnahine dac Schweizer Tenzit im Llcarinc^l'erkehr mit Bulgarien wettunichen will, ^^nsofc'rnc also Ware abgesetzt werden kann, dient dicic fast ausschliesslich zu ^onseroiernngszwerken, da der Tagesbedarf durch die inländische Pro. duktion gänzlich gedeckt wird. Aus^el-dk,n ist auch schon ein Mantel an Kontingenten be« merfkvar, da da., ^ug.oslawien zuiestandene »itontingcnt schon nahezu ersä'öpft ist. Ter Marktpreis in der -chweiz beträgt un» gefäbr sf) bis 47 ^^chweizer i^ranken js' »ltistc: franko Buchs. Die Ausfuhr nach Deutschland ist noch immer ganz lahmgelegt. Tie Verhandlungen z'wecks Abschlussrc^ eines ^^an-delWertrage?, die in Veograd geführt den^ schreiten zwar günstig sort, doch weiß man noch ittkmer nichi, ob und w'> weit gerade im neuen Vertrage ^ie Cieraun'ui^r nact> Dentschland begünstigt nx'rden wird. Frankreich hat uns zwar ein geringe^ Einfuhrkontingent bewilligt, an eine Ausfuhr kann aber trotzdem nicht gedacht wer» den, weil die Preise dort infolge der auereichenden Eigenproduktion 'o stark gesunken sind, das; man eine Kiste franko Buchi^ um ?8 Schweizer ^'^ranken liefern müßte, uin Abnehmer zu finden Zeit einiger l^eit bezieht die T s ch e ch o s lo w a kei aus der Bai ka und dem 'Banat etwa»? Ware zun; Preise von Kronen je .>tiste Parität Prag. Auch bier liandelt es sich um d'iei küc Konieroicrungszwecle, denn der Tagelbc« darf wird durch die Eigenproduktion gedectl. Österreich komult als Einfuhrland, so-lans^e die jet^t gültigen '^ollbestimmungei: in .^raft sind, nicht in Betracht, schließlich hat au6>, al5 fast letztes euro;,äisches Lan».', auch Spanien das Äontingentilistem eingeführt. Die Kontingentverteilung iit zwar noch nicht bekannt, da sie aber zweifellos auf Grund der Daten der oorjährig^'n (Einfuhr aufgeteilt werden, wir aber inl Voriahre wegen ded nichtgeregelten "ahlnugZverlehrs fast nicht'5 aufführen konnten, dürfte d.'r auf uns entfallende Teil sl' gering sein, daß e, Praktisch ein^m Einfuhrverbot gleickikonnn.'n wird. Ab Freitag SdechnungStalMpfitcht Freitag, den ZV. d. tritt die Novelle zuin Taxgesetz, soweit fie sich auf die neue Rech-nungstaxe und die Bestimmung beziehr. daß sL'der Geschäftsmann betnr Verkauf vnn Waren, deren Wert 20 Dinar übersteigt, dein Wufer eine Rechnung auszustelleu l'at, die bei Beträgen bis zu 100 Dinar mit 50 Para und I«i höheren Sumulen mit 1 Dinar zu stempeln ist. Die Auschaffnngsbüchel unterliegen einer ^ahrestare von s Dinar. Nach Mitteilungen der Ztcuerabteilung des FinanMinisterinms wurden die Mono-pol-Rechnnngsfarmulare bereits '.n Verkehr gebracht und sind in sedeui Wcrtzeick)en-"^^rschleiß (Trafik) erhältlich. Di-^ Rech-nungsblocks zu ^ Stück Nlit der aufgedruckten Stempelmarke zu 7,0 Para kosten zu l Dinar Stück) W.5,0, ferner die neuen Gepäckscheine in Blocks zu ^ Stück lnit der Taxe zu ö0 Para Jl und zu 1 ^i-nar 56, die Mühlenrechnungen zll 50 Stück 33.50 bzw. 56.50 Dinar. Es können auch die bisherigen Rechnuiigs-fornmlave weiterhin verivendet oder neue auch in Hinkunft bei privaten Druckereien beistellt werden, doch sind dieselben mit der entsprechenden Stempelmarke zu versehen ulld dieselbe vom Steueraint nnt der Amts« stampiglie Überdrucken zu lassen. Die Kontrolle ist sehr streng nnd iverdeu Geschäftsleute, die ihre Rechnungen nicht genügend stempeln oder dem Mnfer keine Rechnung ausstellen, ini Betretnngsfalle mit denl füirfzigfachen Betrage der in ?^ragc li^nninenden Rechnungstaxe bzw. der Differenz derselben belegt. Zur Kontrolle wiid anck der Wnser heran>gezogen, da er gegen Vorlage von nündestLns 100 gestempelten Rechnungen vom steueran^t ?5'/<, des Gesamtbetrages der Stempeltarc vergütet erhält. Das Finanzininisteriuut legt Wert darauf, zu betonen, daß der Zlveck der Neueinfüh-rung nicht etnm der ist, die Gos6)äftsfüh-rung der Eriverbstreise zu erschweren, sondern eillzig und allein, die Interessen des Staates zu lvahren. Es wnr-den »chon und werden den Geschäftsleuten noch weitere Erleichterungen «^schaffen, soweit dies inög-lich ist und wenn dabei die Interesielt des Staates nicht geschädigt ersckieinen. d. h. daß der Effekt der neuerl Taren bzw. Erhöhung der bestehenden Abgaben nicht beeinträchtigt wird. Elndebung der dtreNm Steuern Anleituntzen des Finanzministeriums. Jnl Sinne der Steuergesetznovelle, die am 20. Februar in Ärait getreten ist, erließ jetzt das Finanzministeriuln Weisungen Kwecks einheitlichen Verfahrens bei der Einhebung der direkten Steuern. Darnach erfolgt die Einhebung bei den G eineinden bloß dann, wenn denselben die Einhebung ulld die Buchung der direkten Steuern über-tragen sind. In diesem Falle erfolgt die Einhebung und Buchung unniittelbar, d. h. der Steuerpflichtige oder eine von ihn: ermächtigte Person übergibt der l^enleinde die Stenerschuldsumme Persönlich. Die Ge-nieinde bestätigt die Einzahlung int Zteuer-düchel. Falls der Gemeinde Einhebung und Buchung der direkten Steuern nicht übertragen sind oder ihr dieses Recht iin Laufe des Jahres entzogen wird, können die direkte,! Steuern in keinem Falle niehr nn-mittelbar bei ilir eingezahlt v)crden. noch darf die l^e.neinde sie dann entgegennehmen. Falls die 's t e n e r v e r w al t u n g selbst Buchung und Einl'^ebnng der direkten Steu^ ern, sei es für alle oder bloß für einzelne Genieinden ihres Mebietes, uornimnit, erfolgt die Einliebunsi unnnttelbar bei der Sleuernerwaltttng oder durch .Zcheckcrlag-»chein durch die Plistsplirkasse. Die Erlagscheine werden vom -teueramt den Etenerpslichtigen zu Beiiinn "ine? ?edeu Vierteljahres zugestellt, n. zw. sin- ^ie gi'^ samten -feuern sowie für die Lohu'teul'.r, die in fi!?r je>den Mi^nat entrechtet wird, für die l^'ntrichtiint^ der Bedensteuer t^aaeaen Ansang August l,zm. im ^.'ailfe de-.' 'Vi^'nates Oktober. Die zugestellten Erlagss/zeine nicht als Mahnnng aufzufassen. Zoll!'' die Ztener nicht in der festgesetzten ?^rist erlegt worden sein. mi>id den Steuerpflichtigen ein neuer (.^rlagschein über'andt. der in diesein Falle alc^ Mahnung anzuseli^in ist. Die Zten-ererlagscheine be.stcl^en ans vier Teilen un^ sind vam ^tenenimt vor der ,'Zustellung ge-nan aitszufiillen. ."^st eine -teuer im Ziline de? ^ 71 de^ Steitt'vgesetzes .;n entrichten wird die den Bediensteten aligi'zogene Stener «ibge-führt, dann lininen anch hier die Erlag' scheine lienützt werden, we'?l',alb >die -tener^ ämter denselben die nötige Zalil oon Erlagscheinen zur Beringung zu stellen haiien. Doch ist in iolch^'n Fällen in den norge schriebenen Ternlinen da-) entsprechende Ver-zeichnis der Stenern der Steuerver'nultun^i zuzustellen. Werden die steuern nj^ln in der festgesetzten Frist l'eglichen, dann ist die Steuervermoltnng nicht rrrpflichtet, oie Zän-niigen zu ntal)nen, loitderil bringt gleich die uorgeschv''eb?niin-sicht in der (Erfüllung ihrer Pflicht entge-genzukeintnei?, besonders in der Verqangs-weise bei der -teli?rbes'l"ichnng mittel:» Er-!ag'6veine.A durch die Post. ^n diesem '^usnnnnenhange teilt '^ie -ten-e abteilnug de? Fincinzuiinisteriunls !nit, n>elche Perioileii iu? Sinne de-? -tenergese.zes als lirm an.',nses?e,t sind, da hierüber noch vielfach 'Zweifel Herrscheit. Tarnach werden als arni jene Personeii anc^eiel^en, die siisn-lich höchstens tZs) Tinar an diretteii -tenern eidtrichten, ferner ?l'itn'en init '.nehr al? drei minderiährigen Kindern, sewie Fami-lienoberliäupter mit mehr als drei nkinder--jährigen Kindern, scdoch oliile volljährige Familienmitglieder, falls sie höchsten..'! lW Dinar direkter Stenern jöl^rlich entricht^'n. Weinpretfe in Zagreb Aus Zagreb nnch bei^ichtet: Tao Geschäft war in Zagreb um die Osterfeiertage sehr lebhaft. Die feste Prcistendenz Zäs'it nicht nach, da die Borräte an besse>eil Weinen des ^^aljrganges lW? nur inehr lehr geling sind, während die Fechsung all. gvmein sehr schlechter Qualität ist. '.".uf den, ^»^agreber Markt notieren: Bauernwein-' aus der Zagreber Unigebung Jahrgang .'»'lO bis 150 Dinar je .<>ektolitcr, ältere Banern-lveine ^00 bis tj<)0 Tinar, Qiiali- tätsweine 00 Dinar. Dalinatitii-sche Rotweine erzielen inr Gr^ißhandel bis 35 Dinar je l^rad. Biser Weine :i.'. bis 40 Dinar, während dalluatinische Weis^wei-ne Heuer uiu 5 Dinar je Grad teurer sind. Da die vorjährige Ernte iil Talmotien qualitativ sehr gut ausfiel, i.st jetzt dalmatinischer Neuwein sehr gesucht. S l o w e n i' eh e Weine sind in ^^agreb nicht stark gesucht. In Betracht koniint nur ^^jutomer?r. Er erzielt: Iv!i3er 5)00 bis ttlX) Dinar, 1932er >i!'ktol'tcr. Rahmen des Bedarfes unter Berücksichtigung der zwischenstaatlichen Verpflichtungen d'< erforderliche Butter- und Eiern?enge freiz.i geben. Diese Ermächtigung gilt bis zur nä,li sten Bollsitzunl^ d<'? Ausschusses des Gesam!-syndikats. X Lefterreichische Schweineftii^unstS'Ab' zabe. Die „Wiener '^eitnng" verlantba't eine Verordnung, in der e'' heiß': Um die für eine ivirksanie EiUlastung de? -chweinemark tes erforderlichen Mittel zu gewinnen, wirl^ vorübergehend von allen -chlachtsch^vemen, inländischer wie au^5ländis'l' kunft ails d<.'Nl Markee beftiinmt. X Tiirkisihes Exportinftitut. n k a r i Das Ministerium für nationale '^'^irl'»s>ail l)at ein Erportinstitut gegvi'ui!>.'!, dessen Zen trale sich in Ankara befindet ui'o das Filia leit iit Istanibul und in -mnrna lK'itzt. Ausfnbrinstitut ha: an? 5. Apri" seint T'i' tigkeit aufgenentinen. X Bieheinfuhr in der Tschechoslowakei. In der Ausfchußsitmng des Prager Biehsyn-dikats wurden für den kommendetl Monat Mai 10.000 Schweine und lt)0 Waggons Fett zur Einfuhr freigegeben. Der Bo^tand der zweiten Sektion wurde ermächtigt, inl Anekdoten i?: ,.Ia, lvahrl?af tig, der junge Mann hat recht!" „Du bist noch so jilng nnd schl-ill ein Tati' genichts, tadelte der Bater i>cn -ohn.„Was wirst dll erst sein, wettn dn eitimal sv alt wie ichV" Zlnei dicke ^^eute begegneiei? einander in ei iter ellgeii -trns^e, nlid keiner .liatte !.^i'st, ausznlveichen. Troiug ries dei eiite: „Ist) weiche teiirein ^liarien an!" - ./?ll'er ich, alltlvortete der andre, mich ano und verbeug te sich, sa weil es seine .^orvulenz erlanbte. höflich. Der ()'bcf eines ')linies iiug auch wälirend der DielN'tzeit -voren. Äl-?^ ihn daraufhin sein Borgeietuer zur Rede siellie, erklärte er, er tue e? inir. nin seii'e Ilntergebenei^ anzujvorlteii. Ein Lehrer lieiniil?te sich, seinen -chnlern dell Bogriff der Freude beizubringen. Er er klärte, daß sich der Mensch iunner auf et-lnaS freue, und wenn er ec- auch nicht genau wisse iliorauf, so sei die Freude doch die wichtigste Triebfeder im inenscktlichen Leben. Tann fragte er einen seiiter Schüler: „Ten^ ke eininal nach und sage lnir, el' dil dich nicht auf irgend etlnas freust?" — Darauf envi. derte der Kitabe alnie viel nachzudenken: ..Ich freue inich, das^ die Scbnle bald aus ist." Eiile Schauspielerin, die nicht gerade in, Rufe besonderer Tugend stand, hatte eine Mätmcrrolle .zu spielen. Ta rief eine ihrer Fremidinnen begeistert aus: „Die nieibliche Hälfte des Publikums glaubt wirklich, das^ sie ein Mailn sei!" — ..Ja," erlviderte der Nachbar, „aber die aitdere >^älfte weiß es aus Ersahrlmg besser." Ter Habitue. Ri6>ler: „schämen Sie sich, daß ^'e 'choit 'o oft lnit dein Gericht zu tun l)at!en." — Angeklagter: „Na. lvarunt denn schämen )ft denn das Gericht vielleicht kein lehren werter Stand?" Bedauernswert. ..''It.ienil -ie zul^il Frühstück zwei drei Glas Bier und vier Brötchen enen, dürfen -ie sich nicht lnundern, iveun Sie bei Tvsch leimn A.M'tit Italien."__..>!> l)atte ja schon vorher keinen, ^'»crr Dottor." „Martßveex Wum«ir vv. » Freitag, den A>. April l9S3. Lopvrilkt IVi»?tin f>uektv»nleer „Na, und ob", lvarf einer der zunAen Leute, ein Besitzerssohn, ein „Teirfe nml, wo bekommt man jetzt auf ein Brett sechstausend Mark her? Dafür lohnt es sich beinahe, tot zu sein." „Na, »Venn auch nicht", lachte Karl Dormann, „aber so plötzlich in der größten Not, wenn eine Frau nicht weiß, wohin sie mit sich und den K^iildern soll, da ist das schon ein Trost. Natürlich, die Trauer um den toten Mann bleibt. Aber wieviel besser ist alles, ^venn zu dieser Trauer nicht Nock) die furchtbaren Ärgen hinzuko,nmen." „^a, ja, ich habe auch sc^n qehbrt", sagte der junge Lehrer naciit^nklich, „dast eine solche Versicherung die einzige Mfe einein Pli^tzlichen Tode ist. Ich habe auch schon daran gedacht, eiTie abzuschließen und dich um Rat zu fra-gen, .^arl, wie ich es am besten niache. Bielleicht kommst du mal an einein der Z^iertage zu mir und wir reden über die Sache. Man hat doch ailch Frau und Ainder Ich Hab s bis jetzt noch unterlassen, weil ich ja eine Pension bekomme. Aber die ist la auch nur klein. Und an Sparen ist nicht zu denken." ..Zparen? Das lv^e schließlich noch zu inachen", sagte Wilhelm Göldner nachdenklich. „Nur, wenn man das Geld auf dor Sparkasse l)at und man braucht es einmal plötzlich aus irgendwelchen Gvimden, dann kann man's abheben. Wenn ich es aber in die Versicherung gesteckt habe, dann kann ick) es nicht l)erauskriegen, bis ich sterbe. Und dann nach mei-neiu Tode nützt es mir vielleicht nichts mehr." Äarl Dormann schiittelte den Kopf: „Das ist ein ,Irrtum, ,nein Junge., Natiirllich ist die Ber-si6?erung eine Art Sparkasse. Und man sollte nicht ohne Not an das Zpargeld herangehen, genau so, wie man nicht qern seinen 5;^>argroschen voil der Bank holt. Aber »Venn s mal gar nicht anders geht, dann beleiht dir die Versicherung sogar deine Police." „Ach nein, wirklich? Tann wär' das ja etwas viel Li-hereres als ein Bantpapier. Das wird einem Atvar unter Umstünden, soviel ich lveiß, au I'elich^n. Aber l»i!i den heutigen Zeiten sinkt doch der Wert des Papiers oft ganz unberechenbar, und das tut doch eine Lebensversicherungs-poliee nicht." „Nein, das tut sie nicht," gab Karl Dorniann zur Antwort, „lsie behält ihren Wert. Die -ulnnie, auf die du dich versichert hast, bleibt. Du kannst sie ochl>hen, wenn du dazu in der Lage bist. Die Prämienzahlungen merkst dn aar nicht, ivenn du sie deinen Einkommen entsprechend an« gleiW. Und da M immer fiir später die Si^cherheit. Ich sage euch, das Glück dieser armen Fran, von der ich euch erzählt habe, Me ich ihr pli^l)lich die sechstausend Mark auf den Tisch ztihlen konnte, also das war schon rtihrend! In s^olchem Augenblick ist inan für tausend Zchwierigkeiten und für alle Wege, die nlan oft genug vergeblich macht, entschädigt. Die Frau hat mir unter Tränen gesagt, wie dankbar sie jetzt ihren: Manne wäre, das; er nicht auf sie gehört hätte. Denn ohne die Versicherung avAre sie verloren gewesen. Nun kann sie das Geschäft halten. Ein Bruder von ihr, der selber Installateur ist, gelit hinein, und bei Fleiß und einigermaßen Gli'ick konnnt die jung^ Frau schon ^veiter." „Weißt du, Äarl, lvenn nian das so hj>rt", meinte Wilhelm Göldner, „da könnt' inan la beinahe Lust bekomuien, sich auch zu versichern oder »venigstens seinen alten Herrn zuzureden. Oder nchnlt ihr so alte Leute nicht mehr auf? Da ist doch das Risiko für euch zu groß." „Natilrlich ist es ^sser, lvenn man stch jung versichert; fdenn dann sind die Prämienzahlungen natürlich niedrig. Mer wen« jemand nur gesund ist, t^nn nehmen wir ihn Mch bei vorgerücktem Atter auf." „Mo gesund inust man sein, wenn inan in eine Ber-sic^rung hinein will?" „Ja, ihr könnt es uns nicht verdenken, Wilhelin, daß wtr j,t sich nicht entschlie-^n können. ,Jch habe es nicht nötig', sagte er. .Außerdem, tvenn's mir eimnal schlecht gehen sollte, meine Familie fM reiche Verwandte, die würden schon weiterhelfen.' So hat er mich unverrichteter Sache nach >)ausc geschickt. Acht Tage später tvar er tot. Und lvas geschah? Es war kein ikwrgeld aus den» l^schäft herauszuziehen, die Waren-gtäublger drängten auf Bezahlung der Schulden, die 5^ypo-t>l>ekenglAtbiger auf Ahlung der Zinsen. Sie erklärten, daß bei Ablauf der Hypothek diese zurückgezahlt iverden müßte, da mit dem Tode des Mannes ihnen Aeschäst nicht niehr sicher iväre. Jetzt lief die Frau zu ihren Verwandten. Und wißt ihr, n>aS die taten? Nach langem Bitten nnd Betteln erklärten sie, ihr ein Darlel)en zu geben, aber nur gegen Aucher-Ainsen." „Ach, ich ^veiß schon. Du sprichst von den« sattlermeister Strupp und seiner Frau ^ nicht n>alhr? ES ist la in der ganzen Ttadt l)ernm gewesen, wie hartherzig sich sie Verwandten der Frau Strupp gezeigt l>abcn." Karl Dormann nickte: „Ja, da ihr es wißt, brauche ich ja den Namen nicht zu verschweigen. Es ist wirklich ein Jammer. Die Frau ist ihr gesamtes Hab nnd Gut los. Ich glaube soMr, os wird noch zur .^tvangsversteigerung komn»en. Tie wird nicht einmal ihre Mö'^l und Wäsche behalten. Denn das alles hat ja der Mann angeschafft. Alles wird verschlendert werden; nnd »vas dabei lierauskommt, wird noch nicht ein-mM ein Bruchteil der Schulden sein. Mer Prost! Reden lvir jetzt von erfreulicki-cren Dingen. Ich will euch nicht grauilig machen. Und ihr denkt dann anl Ende noch, ich will unter euch für niein l^ichäft werben." (^Fortsetzung folgt.) Frauenwelt ASchmsteudtn der Hausfmu Die Z w i e b « l gehlirt zu den viel-geschnlähtcn, oft verkannten uird dabei doch treuesten und ^vcrtvollsten Äüchenircunden der .v>auSfrau. Sie ist nanientlich in rohem ^'^ustande sehr vitanlinreich, und n>enn wir z. B. eine nnt Butter gestricliene Roggen-brotscknntte mit feingehaclleil ^^wiebeln bestreuen, so iMben wir damit gerade in der an Frischgenlüse armen Zsiit ein jehr wert-volles, schnmckhaftes und gleichzeitig wohlfeiles (Bericht geschaffen. Vielen Menschen ist nun allerdings der ^Zwiebelgeruch lästig und sie ziehen die Zwiebel in gekochtem oder gebratenem Zustande vor. Da die Zwiebel nur kurze Zeit braucht, um gar zu werden, so gehen auch beim Äock>- bzw. Bratprozeß ihre wichtigei: Bestandteile an Pilmninen nur zum Teil verloren, und hierauf ist ihre große Bekömnüichkeit zurück-zufi^hren. Im rohen Zustande genossen, wirkt die Zwiebel darmdesinfizierend und ist deshalb ein ivertvolles Hausmittel bei Maiden- und DarnMruugen; auch für Lungenkranke ist sie fthr iverdvoll. weniger bekanM ist vielleicht die Tatsache, daß Zwiebelsaft mit Zucker ein vorzügliches Mittel gegen hartnäckigen Husten ist. Man schneidet ste in feme »Scheiben, ordl,et sie s6>ichtnieise mit Zucker, am besten Kandis, in einem fkstversck>Iosseuen Gefäft (Schraub- glaschen) und liiht das niindestens 13 Stunden ziehen. Den sich bildenden Tait nimmt man Eßlöffeliveise alle zwei Ztmi-den. Kinder nehmen ih,l sehr gerne: fiir Erivachsene, die den Zwiebelg«eruch bezw. Geschmack nicht vertragen, kocht umn den Saft kurz aus. Einzelne Mahlzeiten können durch Ävsel ersetzt, auch ein wöchentlicher Apseltag »u die Diät der Fettleibigen eingeschaltet iver-den, wodurch die Entfettungskur wirlungs-voll unterstützt wird. All Stelle der Hungerkuren kalln der Apfel roh nlld ullge'üßt in unbeschränkten Maße genossen werden: er sättigt, ohne durch seinen geriligen Kaloriengehalt ill die Waagsck)ale zu fallen. Infolge seines Zellnlosegehaltes wirkt er bei der Mehl-, Milch-, Eier- und Fleisch--speisell leicht einsetzeilden Darmträgheit entgegen. Heißer Zitronensaft wirkt schweiß-treibelld; bei Fieber ist Zitronensaft als Limonade ivillkommen; bei Herz- und Le-berleiden ist Zitrollensast mit etwas salz ein vorzügliches Mittel. Auch als Abführmittel ist die Zitrone vevlveildbar. nnd zwar wird der Zitroneilsaft lnit süßenl )iahm geschlagen; bevor man eine Tasse 'chlvarzen Tee trinkt, lvird der Saft eingenoininen. Auch gegen Appetitlosig-keit ist Zitronensaft, sckiäuctweise genomlnen, ein giltes Mittel. Bei zahlreichen ^rankheit^zuständell ^st die Zitrone durch ihren hohen Gehalt an Vitaminen und Fruc^salzen eili vortreffliches Heilmittel. »«rIvSWOo»» Scköner KinckerMSitzi» di'li« 2U verkaufen, ptujsks cest^l 17. Verseliieäene ^üdel unä >vei-lies Setllaizimmei dlllle ver-küukliLtl ^drvi«. Vre- earÄöova ul. 6. ?art. revtit«. 4458 U»Idv ftliuor/isiel. selit pro Ztilek. «ovle eutor ^>u. ersebutt kür >Ve«e stizukeden vom Ksu Dr. iLlaki-kv. XopiillLki» uliea. XnjrÄiren bot l^n^olk KikkmÄim. .V^uritinr. 43SI vrl«lm»rllea vorkaukt «in:ev!n unä v»rt!vnvvi8e östins. >^lv-lissnckrovs 35. ?GGG»GGGGGG«DGGGGV, ei>rlm««rvoknunie nlit lvücliv »b !. ^si ZU vermieten, ^n» fräsen bei k^almi^ltlii- 8ki» 37. i4Zl Z!v«l,l«m«rvvknun« al» lS. ^iti ncicr 1. ^uiii /,i vermieten. vr. I?l)8invva Ib. ^430 Kino NOrrivIiait»-Villen-^ vk» NUNI 2U vermieten. .>Vclr. in der Verv- 4451 Lin Vettdursolio virä ii<-,iurt Lukkenommon. 1'emoo.«;. ^e!j» «Ks I. >Voknui>»vn. 2- und Z/inimr!-se 5W, liOl) und Oln ktinä ziu vermieten. ^'lirakzen in äer Verv. 444b l^nbl., separiertes, z^onniz^e» Ilmmvi' ^oknrt ul,7.iiLvken. I?az^laLc)va 24. l^srt. reclits. 4457 ^odnuni, 2>vcl Limmer und Kiielie. vermiete». ska ul. 5. Vicel. 441? X>uien >Vertk«Iw'Lürvks«se. Seliriltlicilll ^ntr. unter 80« »II die Verv. 446l» SucUe sofart friseurl». aneedotv unter »l^rj5eurin« »n die Verv. 4452 vlrck aukeenomnien kiir Oamenscllneiderei. V^il-denrsiucrjeva 8. Part. 44ZU U» »loFSH» ßffs»aeAI GGUVGGV»WWß^^VG«V'»^ QrölZerc.'; ^»U»ln. zllelNLte. Iiend, tilöMiluort. mit Ivnivnt-ttder Lrddoävn. iii „lielister Umxeiwnx der KtudlLemvin-de vird -lur solorNUvn Vv-aiit/un« Lv8ucllt. ^ntr. unter »t'ouerkvst« AN die Verv d. öl. 4440 Kuute tletirauLilte Kutveke. nocji in Luteln ^u^tundo. lZrs. tiim Vekmlnv, !(ri^evej pri l^jutomeru. 442»i VVVGVVVVVV»GGGGVGG feine »ucl t 8telle ?u Kinder, nur erst-kisssiLss tsau8. ^ntr. unler »Kinderpkieeorin«- an d. Vcrvv. 4417 Verloren >vurde »m iVlittxvoeti ?>vvi «elirunclite, kut erl.al-tene Kummete i. Sciiverkulir- Keoer.^ekrc ö,. 44^5 Vrtnu- Kuuken 1—Z Np elelvel».klau .'>trejlt. Der el^rlielie i^Inder >vjrd LLdete» dio5elt?o »!e»ien Lor5sskll tdvarn!» leiion!!':, IV^AriI?nr. /^ajiitrnva 19. 44Z5 Kaule 8p»rk>jeker der na Iiranilnica bi8 Din ^ntrökke unter »Lokort I^ik,r- «eld« ttN die Ver>^'. 44^b SOvRISo vsUMeAI««!«»«» ^Virnua»! >Varno liiemit je-dermulu» iitier nieine un^alire llvrücilte ziu ver> lirciten, da icli 8l>N8t keLxvun-xen bin. »lericktlicli vorz:u»le-«en. v. Zupkne. k^risivur. 4445 V«uvrvellvn. Wa8';eronduls. tion mit den Kesten in- und uu!^ändi8clien f'rupciruten er» seuet Salon /^rslcii^. i^aiikiir-Zevi» nlic» 1 und Kralj-i l^etra tre 4. 1441 W-RM Viv ff. nur de! 394? «. 11. v e 81« >Vld«ri'utuii«! I^nterxeiclnieter ^viderrute alle i^n>vsllr1iellc!n, die ieli ülivr das» I'räuivin K. l.. LLRprnellon luUie ili^d Iii» tkir 8elu' danklz^r. dal! nnck niciit dein Qer'iclUe UlierLelien kst. ^Iro _14?l, l^rölZtes foto-^tollsr air re-nmniert und «ut eil>«elütirt, ?iAMt Inventar im Zentrum d. i>tl>dt ik;t uk 1. .lull v^r-pscllten. »luniiL s)kje?. ' 443Z Kstieodsuskgsslerln. ^litänLe-rin. per iinlort xesuckt. Oklvr» te unter »^aneLliiva« an d!ei Verv. 4463 Wir »ueken einen ^vktvr kür! unsere VVerkreulradtellunz. Ke dinllunxen: .luixvslvvene, lan«. iällrilre l'raxis. k'sizri!«» I^Zice. ^2611 i?elnner?erfii!lt xel?cn die l.^ltter?eicluieten ullen Ver-wandten, f'reunden und ljekunnten die trnuilec rielit, cksk idr jnnllrstxelledter. nnverxelZIIener Nerr prlvstdeAmtvr Wtt>voe!l. tlen l8. ^pril 1S.?4 um l^ilr krüli. nacli Kur-^em, sclnveren Ueiden iin 25. l^eiien^juiire ^ouerkei?ei> verxckieden ist. l.e!elientiexänkni!^ tle-i luiverziel'II-eben D«din«e5ctnedenLn findet am l^reitaL. den 2». >^flril um ^/»1b Utir vml der l^eiciienlmlie de« ^tiidti^ciieu l^ried-lioles in l^obrL^je aus statt. Die III. i^eelenmeLse >vird um ZI. ^pril um 7 Utir In der vom- und i^tadtplarrkirelie «elesen xverden. a r i d o r. am 19. ^pril .Isllvb und l.vskovSvIl. Litern: /Viilsn. VNjvm ^vsei. /Visri» und e!,r!»t!ne. t1c'>.Invi!.tei' ltS" ^dvlreäZ^touk und tllr die t^edaktlou ver»nt>vort1icll: Udo — Druelc der »l^a ritiorsks tisksrna« In !>laribc>r. — fiir doo tterauittieder und dvu l)iui^ii vcruut^vllitlicll: 0ir«1ttor St»ntl0 — voids voknl'att In /^^»ridor.