Brjkmmerations-Prriie: Für S a i b a *: «mzjShrig . . 8 fl. 40 kr. Halbjährig • • * „ M » Vierteljährig . 2 „ 10 „ $OHOtfidi . • ,, 7® „ Mit der Post: Ganzjährig...............12 fl. Halbjährig . ........... u » Vierteljährig............ 3 » Kür Zustellung ins Haus viertelt- 25 kr., uionatl. 9 kr. Cbijelne Nummern ti kr. Laibacher Ntdacno»: Bahuhosgaffe Nr. 133. 8x^eüition- L J«ker«leu-Bureau: Congreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von Jg. v. Klein-mayr & Fed. Bamberg.) Jnsertianspreisc: Für die einspaltige Petirzeile ä 4 kr., bei wiederholter Einschaltung ä 3j Anzeigen bis 5 Bei größeren I öfterer Einschall chender Ra! Für complicierten 'fc dere Vergütung Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. TE 35. amstag, 13. Februar 1875. Morgen: Valentin. Montag: FaustinuS. 8. Jahrgang. Griindergcwinn und Syndikatsgewinn. (Schluß.) neu neuen Vorwand zu einem Schmerzensschrei j< Fortsetzung in der Beilage. darin, daß sie dem armen Arbeiter — ein erwärmendes Getränk sind, welches sein trockenes Brod zugleich hinunterspült. Die Cichorien sind noch immer nicht hinreichend untersucht, um über ihre Wirkung auf den menschlichen Körper und ihren Werth als Getränk oder gar als Ersatzmittel des Kaffee's etwas sicheres sagen zu können. Jedenfalls bedroht ihr häufiger Genuß die menschliche Gesundheit mit so vielen un-heimlichen Einflüssen, daß man sie nur stet« in ge-rinaer Menge zu dem unentbehrlichen Getränk ver. wenden, oder kesser vermeiden sollte. Von den übrigen Kaffeersatzmitteln, den vielerlei Arten Extract", machen die Eicheln eine rühmliche Ausnahme. 'Doch keineswegs als Getränt anstatt des Kaffee's, sondern als etn sehr heilkräftiges Mittel bei fcrophulofen Krankheiten der Kinder. Bismarck, Wmdthorst, Laster. Der Franzose A. Perivier veröffentlicht im Pariser „Figaro" Berichte über Berlin. Was er erzählt, ist nicht neu, aber meistens geistreich und in anmuthiger Form vorgetragen. So wird man den folgenden Bildern der hervorragendsten Parla> mentSredner ohne Zweifel PortrStähnlichkeit zuge- stehen, wenn auch einiges t'thics oi'ev irrig ist. Im ersten Bilde stellt Perivier Bismarck als Redner dar. Er schreibt, wenn man diesen außcrorbentuchm Mann zum erstenmal sprechen hört, ist man überrascht von dem Gegensätze zwischen seiner äußern Erscheinung und seinem Stimmorgan. Aus diesem Niesenkörper mit den herkulischen Proportionen, mit der mächtigen Brust kommt eine dünne, fast heisere Stimme hervor, die kaum vernehmbar ist. Um sich verständlich zu machen, muß er eine gant ruhige Kammer vor sich hoben. Freilich, mit welcher Auf» merkfamkeit und Sammlung hört man ihn auch an, wenn er sich erhebt, um zu sprechen! Es gibt keinen eigentümlichem Redner als Bismarck. Er hat sonderbare Gewohnheiten; er packt den ersten besten Gegenstand, der ihm zur Hand kommt, mit der Rechten und läßt ihn wie ein Weberschiffchen in die Linke gleiten; er handhabt einen Bleistift von ungehuerer Größe oder bewaffnet sich mit einer großen Schwanen-feder, welche die ungewöhnlichen Dimensionen seiner Handschrift erklärt. Früher fand Herr v. BiLmarck jeden Tag eine neue Feder an seinem Platze; diejenigen, welche er gebraucht hatte, wurden von den Portiers des Reichstages an Engländer verkauft, Seit einiger Zeit hat er ihnen diesen einträglichen Handel untersagt. Findet seine Hand gerade nicht den Bleistift oder die Feder, so bemächtigt er fut seiner Schecre. eines Werkzeuges, so groß und scW wie eine RedactivuSscheere. Wenn alle diese Geger» stände einmal fehlen, so nimmt er wohl auch $ Acteicheft mit einem Gesetzvorschlage oder einem paM mentarischen Bericht, rollt es zusammen und schwm es wie einen Stock. Es ist ihm unmöglich, vH» diese sonderbare Geberde zu sprechen. Jndeß, *1 Hand will nicht allein beschäftigt fein; der gatf .«örper fängt an, mitzuarbeiten. Er geräth m£>*r wie eine Dampfmaschine. Namentlich ist ks inteM sant, den Kopf zu beobachten. ES ist, als ob M das Gehirn selbst arbeiten sähe. Alle Nerven W in Thätigkeit, das Auge sprüht Feuer wie >m Fievv. glanz. Der Mann gibt sich offenbar RechenM von der Bedeutung seines Wortes. Er weitz, ^ jede« seiner Worte in einigen Stunden die mu durch die Welt macht und daß es Fnkden o Krieg bringen kann. Sein Vortrag entbehrt o aus der Leichtigkeit. Er greift das Wort, den druck zwei, oder dreimal an, läßt es wieo faßt es wieder, dreht es um, sucht und toi > er den genauen Ausdruck feines Gedanken «> den hat. So kommt es, daß er niemals e dereS sagt, außer was er hat sagen wo • ^ Sitze und sogar oft die Worte zertheilt Beilage zrrm „Laibacher Tagblatt" Nr. 35 vom IS. Februar 1875. geben. Antonelli hatte schon die Feder ringe-tunkt, um aufs neue der gläubigen Welt eine Beschreibung über die Schutzlosigkeit des Papstes zu liefern. Nun hat in Garibaldi der praktische Land« wirth und Ingenieur den gefürchteten Agitator so vollständig in den Hintergrund gedrängt, daß die schwarze Presse sich zu dem naiven Bedauern ver-fleigt, „Garibaldi sei der Alte nicht mehr". Eine Aufklärung über die jüngsten Borgänge auf den spanischen Kriegsschauplätzen fehlt noch immer. Der „Jmparcial" behauptet (nach einer Depesche der „Times"), daß sich in Lacar, als es die Carliften wieder angriffen, nur ein Capiiän mit vierzig Mann befand, von einem Siege der Carlisten also keine Rede sein könne. Die Madrider Blätter vom 4. d. M. enthalten eine Depesche Loma's aus Guipuzcoa, die von seinen großen Erfolgen meldet. Bekanntlich sollen auch dort die alsonsistischen Truppen von den Carlisten zurückgeworfen worden sein, «brr neuere Nachrichten fehlen. Die „Epoca" gefällt fick in jüngster Zeit in Ausfällen gegen Deutschland • die berliner „Post" erklärt diese Feinseligkeit daraus, daß die „Epoca" von dem französischen Botschafter in Madrid finanziell abhängig sei. König Alfonso XII. hat am 7. von Pampelona aus ein Telegramm an seine Mama nach Paris geschickt, toorin er sagt: „Ich war vier Tage auf dem Marsche und habe alle von der Armee genommenen Stellungen durchmessen."______________________________________ Zur Tagesgeschichte. Ein seltenes Hochzeitsfest. Diesertage . jn einer Gemeinde bei Zinnwald in Böhmen eiiu ""ntbitmliche Hochzeit gefeiert. Die in dem Alter von 103 Jahren stehende Witwe Anna R. heiratete nemlich zum . gjjale. Zu ihrem Gatten hatte sie einen 60jährigen Witwer erkoren. Das Bräutchen ist trotz ihres hohen Alters och vollkommen gesund und besorgt noch immer alle Haus-l'rf» Arbeiten. In ihrem ganzen Leben war Anna fi. blos 'eil und zwar als Schulkind durch sechs Wochen tränt. D^Hockizeitsfest verlief in der fröhlichsten Stimmung; es batten fid) faP aHe Kinder der greisen «raut eingesunde», darunter der älteste Sohn, ein pensionierter Beamter aus Brafl1 welch» auch bereits das achzigste Lebensjahr überschritten 2^ ch 2 hm enowerth.) Ju der „Leitmeritzer - . « veröffentlicht eine große Anzahl Leitmcritzer an- aeiebener Männer eine Erklärung, in der sic zur Kenntnis brinaen daß sie »in Erwägung der vielfachen Nachtheile, mit der Entblößung des Kopfes, insbesondere bei welche _______________________ itoTsSr^äuspmvrUnd doch, trotz dieser Fehler, trofe dieser Sonderbarkeiten, welche den Provinzialen nnh Ausländer in Verwunderung setzen, bringt kein Redner der Welt eine solche Wirkung hervor als Bismarck. Man vergißt schnell diese wenig anziehen-Aeuberlichkeilen, um nur dem Aufmerksamkeit sckenken, was der Redner sagt. Es ist auch in der Tbat dem Gedanken und der Form nach stets bewunderungswürdig. Ich glaube nicht, daß irgend ei« deutsches Parlament ci,;rn. Ttetn, 10. Februar. (Fafchingsfreuden) Das Kränzchen des Lesevereines, welches am 31. v. M. in den Vereinslocalitäten staltgefunden hat, war sehr zahlreich be-sncht. Lebensfrische Tänzerinnen und Tänzer, geschmackvolle Toiletten, gute Musik (Militärmusik aus Laibach) und im erniüdliche Tanzlust gestalteten die Unterhaltung zu einer recht amüsanten und erstreckten die Dauer derselben bis 5 Uhr früh. Am darauffolgenden Abende hatten wir das Vergnügen, die angenehme Wahrnehmung zu machen, daß dieselben Damen wie am vorhergegangetien Abende, gleichfalls zum „UnterossizierLkränzchen" vollzählig erschienen. Auch an diesem Abende war die Gesellschaft recht animiert, nach der Raststunde verließen die Damen den Saal, um die Fühlung mit Morpheus' Armen nicht gänzlich zu verliere». Nun aber ging es am Tanzboden erst recht lebhaft zu. Die nuwider stehlichen Töne des Lzardas machten den Pustasöhnen das Blut warm und alles, was „Ungar" heißt, bewegte sich mit stinken Füßen nach der heimatlichen Czardasweise. Die Fertigkeit und Ausdauer in diesem VZatioimltaiizr war wahrhaftig bewunderungswürdig! Montag den 8. d. M. lockte die letzte Unterhaltung dieses Carnevals, ein Costumekränzchen, ein sehr zahlreiches Publicum in unseren Lesevereiussaal. Unstreitig gebührt diesem Abende der erste Preis in der Reihenfolge uuferer heurige» Fafchingsvergniiguiigen; wir können behaupten, daß eine so ungezwungene, animierte Stimmung, wie an diesem Abende, schon jahrelang nicht in unserem Lesevereine herrschte. Unter den Eostumen traten das „Winter-" und das „Rococo Costuine" in eleganter Damentoilette am lebendigsten hervor; frisch und flott war das Auftreten der „deutfcben Studentin in Wichs’," desgleichen auch der „Polin ein Ehepaar in hämischem Bauerncostüme trug zum Ensemble der cost'imierten Gruppe viel bei; interessant für unfer Singe war das Lostiim des „Ungarn im Sonntags-gewande," originell aber jenes des „echten PustasohneS." Recht anmuthig erschienen die „Ziegeunerin," die,.Tirolerin.» das „Fischermädchen" rc., majestätisch die „Königin der Nacht"; der „Engländer." der „Matrose" und der „flotte Bursche" excellierten mit wahrem Opsermuthe im Tanzen' höchst gelungen müssen wir auch die Maske des „Jesuiten" nennen, der ohne Larve so lange fein Jncogiiito zn wahren »"stand. Ein eben von Graz zugereister „weißer Mönch'1 nahm wahrscheinlich wegen Müdigkeit von der langen Reise recht bald Reißaus. Die „Höhe der Situation" aber erreichte der „männliche Debardeur" mit seinem höchst komischen, echt debardeur'schen Treiben. Außer den Allotrias, die derselbe im Tanzsaale trieb, störte er auch noch den meist im „Lager" in Gesellschaft eines „modernen Ränberhauptmanns" kampierenden „Wallenstein" in seiner GemiithSruhe; feine Mnskelelasticität erregte allgemeine Bewunderung. Während der „Ungarmensch" im Restaurationszimmer Geschichten von seinem „Ungarlond" erzählte, herrschte im Saale die regste Taiizliist. Die Füßchen der Tänzerinnen küßten nur mehr den Fußboden, sie flogen wie vom Zephir getragen. Der Zeiger rückte schon weit nach Mitternacht vor und noch schwebte die „flotte Studentin" voll Chic und feiner Grazie im metrischen Tacte einher; der „Engländer" bewährte fein eisernes Phlegma, der „Debardeur" brach sich trotz seiner verwegenen Sprünge noch immer kein Bein und „Wallen-stein" mit seinem „Räuberhanptmann" leerte noch immer nicht den letzten der Humpen. — Als der Morgen zu grauen anfing, dachte man erst an das Nachhaufegehen. So verlief unser diesjähriger Faschingsreigen. Wir hatten Gelegenheit, bei dieser Unterhaltung einen Theil unserer, im Entstehen begriffenen Stadtmusik zu hören. Die raschen Fortschritte unserer jungen Musikanten berechtigen uns zur Hoffnung, daß wir im nächsten Fa-schinge unsere Unterhaltungen ohne Zuhilfenahme fremder SDhiftf werden veranstalten können. — Wir können uns nicht in unseren Fastenbußsack ftei= den, ohne vorher aus die kürzlich im „Slov. Rar." erschienene Aeußenmg eines Correspondenten aus Stein zu erwidern, daß der Gedanke an die Bildung eines „Bürgervereines" in Stein, wie wir aus verbürgter Quelle erfahren, nicht unter Mitgliedern des Lesevereines, sondern im Gehirne eines der eifrigsten Citalnica Mitglieder, eines Wirths-sobnes, stinen Ursprung hat und im Wirthshause seiner Mutter in Gegenwart mehrerer Zuhörer von selbem zum Ausdrucke gebracht wurde. Ebenso können wir diesen Cor-respondenten belehre«, daß bei dem gegenwärtigen, bedeu tend actioen Bermögensstande und bei der respectablen Anzahl der Mitglieder der Leseverein noch keinen Grund hat zu „erlahmen", obschon die Citalnica angeblich starker an Mitgliederzahl ist, welche Anzahl aber dieselbe nur durch den Umstand auszuweifen vermag, daß sie auch Knechte zu ihren Mitgliedern zählt. Lasset uns also ungt--jchoren und es wird kein Hahn nach Euch krähen! ÄrainbUkg, 11. Febr. (Fasching. Gebetszwang.) Prinz Earneval, der uu« in unseren Casinolocalitäten oft auf die angenehmste Weise vereinigte, hat nun Abschied genommen und statt der frühem heitern Klänge hört man jetzt der Fastenglocke eintönig Lied. Wir haben diesmal alle Ursache, mit dem abgelaufenen Faschinge zufrieden zu sein und Freundin Terpsichore kann sich über uns nicht beklagen. Den Abschluß der heitern Zeit, von der wir uns zum Aerger der Paternosterdreher nicht ganz trennen wollen, bildete ein nach allen Richtungen hin gelungener Maskenball in den gastlichen Raumen des Herrn Dol lenz. Ein schöner Kranz von lieben, aumuthigeu Damen, echten Perlen Krainburgs, eilte mit uns bis in den grauenden Morgen hinein mit beschwingten Füßen über die Parqueten hin. Sie theilten bei der „Damenwahl" jedem ihre Gaben, dem „Orden" jenem Blumen aus, wie Schillers Mädchen aus der Fremde, und wer weiß, ob nicht so mancher nach der so schnell entschwundenen TanzeSzeit verwundeten Herzens sein einsames Heim ausgesucht hat. Die Mutter Kirche aber verbrachte diese Tage mit Beten, wozu sogar die Schulkinder gezwungen wurden. Täglich wurden die armen Kleinen um 12 Uhr mittags, in welcher Zeit andere Menschen an die Erledigung der Magensrage zu denken pflegen, in die eiskalte Kirche ge-führt, um am kalten Steinboden ihr „Gemüth zn Gott zn erheben". Ob das Herz sich nicht vielleicht mehr nach den Früchten des Faschings, den duftenden Krapfen sehnte? Der übereifrige und die Gesundheit der Kleinen nicht in betracht ziehende Katechet wird über das Räthsel der Sphinx doch schon nach gedacht haben V — (BertrauenSkundgehnng.)An den ReichS-rath»abgeordneteu Herrn Karl Deschmann in Men wurde unterm 11. d. in der Station Ratschach nachstehendes Telegramm anfgegeben: „Der heute versammelte Gemeinderath Ratschach beehrt sich, Ihnen als ReichSrathsabgeordneten und Mitgliede der Stenerregulierungs-Centralcommission sein Zutrauen hiemit zum Ausdruck zu bringen. Der Gemeindevorsteher: Kuiera." — (Dr. Costa und die letztenTröstnngen der Religion.) Tie national-klericalen Blätter können nicht Aufhebens genug machen von der tiefen religiösen Ueberzeugung, von der echt katholischen nnd strenggläubige» Gesinnung des verstorbenen Dr. Costa, des vom Papste gesegneten und Gregorordengeschmückten. Do* wird man schwerlich die Stirne haben uns zu dementieren, wenn wir der Welt eine erbauliche Geschichte aus den letzten Lebenslagen des dahingeschiedenen Vorkämpfers der päpstlichen Unfehlbarkeit und katholischen Vereinspredigers erzählen. Die Ultramontanen brüsten sich nicht feiten damit, daß Atheisten, Gottesleugner, Ketzer und Ungläubige aus dem Todbette ihre bisherige Ueberzeugung und ihr Wirken im unchristlichen Sinne abschwören und renmüthig in den Schoß der alleinseligmachenden Kirche wiederkehren, nur um nicht ohne die Tröstungen der Religion, ohne den Empfang der heiligen Sacramente vor dem ewigen Richter erscheinen zu müssen Da werden daun allerhand Märchen ausgetischt von den Bekehr rungen großer Männer und hartgesottener Ketzer auf dem Todbette. Voltaire wird da mit besonderer Vorliebe berangezogen und erst jüngst noch machte durch alle ultra-montane Blätter die Fabel die Runde, unser großer Dichter Schiller sei in den letzten Lebensmomenten katholisch geworden und nach katholischem Ritus begraben worden. Nun Dr. Costa war einer der Ihrigen, wir gönnen ihnen denselben von Herzen. Aber wie wenig seine sittlich-reli-giöse Ueberzeugung mit der äußerlichen Theilnahme an dem kirchlichen Formelkram zu thun hatte, wie ihm das Zur-schautragen äußerlicher Religiösität rein nur Mittel zum Zweck war, das beweist uns eben die Haltung, die er den kirchlichen Gnadenspendern gegenüber auf dem Todtenbette beobachtete. Dr. Costa wies das Ansinnen seines Freundes und politischen Gesinnungsgenossen, Kaplan Klnn, die Sacramente der Sterbenden zu empfangen, entschieden zurück. Ebensowenig vermochte Domdechant Supan aus sein verstocktes Geinüth zu wirken. Ein dritter Hochwürdiger, den man aufbot zur Bekehrung des nnbnßfertigen Sünders mitzuwirken, gab die Sache von vornherein für verloren nnd wies sogar den Versuch zurück. Und so geschah das Unerhörte, Dr. Ethbiu Costa, der Liebling und der Stolz der Ultramontanen, starb ohne die Tröstungen der heiligen Re-ligiou. Ja wenn das so ein Liberaler gethan und seine Angehörigen dann den Anspruch erhoben hätten, dem unbußfertig Verstorbenen ein christliches Leichenbegängnis zu veranstalten, welch ein Gezeter in Israel würde sich da erheben! — (Der zweiteKammermusikabend) findet Montag den 15. d> M. im Nedoutensaale um 7 Uhr abends statt: das Programm ist folgendes: Schubert, Streichquartett D-moll, Mozart, Clavierquartett G-moll und Rubinsteins B-dur-Trio. — (Warnung vor Schwindel.) Gestern kam ein anständig gekleideter Mann, wie er sagte, von einer grazer Sparkasse-Gesellschaft zu einer hiesige» Hansbesitzerin nnd trug ihr Gelder aus ihre Häuser an, mit der Bedingung, sie sollte 1 Perzent Interessen mehr bezahlen und dadurch werde in 34 Jahren das ganze Kapital abbezahlt. Da die Frau diesen Antrag namentlich bei der gegenwärtigen Geldnoth mit Recht als ein Schwindelgeschäft betrachtet, durch welches das Realvermöge» der Menge in die Hände eines Osenheim-Cvnsortinms überzugehen habe, so dürste eine Warnnng resp. Veröffentlichung dieses Falles am Platze sein. — (Wissenschaftliche Vorlesungen für Lehret und Lehrerinnen.) Morgen Sonntag den 14. Februar vormittags vou 11 bis 12 Uhr Vorlrag des Professors W. V o ß über Schimmelpilze. — (Sterbefall.) In den gestrigen Vormittags-stunden starb der hvchw. Domberr Georg Z a v a s n i k, Ritter des k. Franz Joses-Ordens, emeritierter Schnlen-Oberaufseher ic., einer der wenigen verfafsungs- und reichs-treuen Geistlichen der laibacher Diöcese. Friede feiner Asche! — (Derals w u t h v e rd ä ch t i g in das hie-jige Thierspit»! abgegebene Hund) eines hierortigen Besitzers verendete in der Nacht des 10. d. M. und die vorgenommene Section bestätigte den Wuthverdacht. Der Huud war ein mittelgroßer, weiß-grauer Pintsch, hielt sich meist am Froschplatze auf und hat, wie erhoben wurde, keinen Menschen, wohl aber drei Hunde gebissen, die bereits am 8. d. M. in Beobachtung abgegeben nnd nun vertilgt wurden. Nachdem die Möglichkeit nicht ausgeschlossen ist, daß noch andere Hunde gebissen wurden, wird zur Verhütung der so traurigen Folgen, welche jede Vernachlässigung der dringend gebotenen Vorsichtsmaßregeln nach sich ziehen kann, im Interesse der persönlichen Sicherheit jedermann ersucht, Hunde, die nach seinem Wissen mit dem wüthenden Thiere in Berührung kamen, beim Stadlmagistrate anzw zeigen. Die Eigenthümer von Hunden aber werden unter Hinweisung auf den § 387 des Strafgesetzes aufgefordert, dieses beit genau zu beobachten, ihr Freiherumlaufen angemessen zu beschränken und wahrgenommeue Krankheitsanzeichen sogleich behufs der weitern Veranlassung zur hieramtlichen Kenntnisnahme zu bringen. — (Probeproduction der neuen siäbti* schen Musikkapelle.) Die neue städtische Feuerwehr-Musikkapelle hat infolge fleißiger, durch mehrere Monate fortgesetzter Uebuugeu bereits derartige Fortschritte gemacht, daß sie morgen Sonntag den 14. l. M. sich einer öffentlichen Prüfung über ihre erlangte Fertigkeit und musikalische Ausbildung unterziehen wird. Die Probeproduction, zu welcher alle Gönner und Förderer des schönen Unternehmens eingeladen wurden, findet um halb 3 Uhr nachmittags in den unteren Localitäten der bürgerlichen Schießstätte statt Theater. (-pp-) Wohl selten dürfte ein so hochrenom mierter Dichtername, wie es der Karl von Holtei's mit Recht ist, einem so abgeschmackten, durch und durch werthlosen Bühnenproducte zum Schilde dienen als dies beim dreiactigen Lustspiele: „Tauber und Taube," oder der „Lebensretter" der Fall ist, dem wir — und mit uns vereint vielleicht noch weitere 50 bis 60 Unglücksgenossen — kürzlich beizuwohnen so unvorsichtig waren. Wenn uns etwas über den verlorene» Abend nnd die damit verbundene Ent täuschung zu trösten vermochte, so war es, wie ge sagt, einzig nur die eben erwähnte gähnende Leere des Hauses, die uns hiebei ringsum umgab, da wir in der That viel zu wenig egoistisch gesinnt sind als daß wir den bekannten Ovid'schen Trostspruch „Solamen miseris “ auch angesichts dieses Trauerfalles noch übers Herz gebracht und ihn au« allgemein humanitären Gründen nicht gutmüthig lieber in die Variante gekehrt hätten: Solamen miseris, socios — tarn paucos habuisse ma-lorum! So dringend geboten es uns daher aus diesem Grunde auch scheint, über den genannten Abend ohne weiteres Worteverlieren zur Tagesordnung über zugehen, so zwingt uns doch das Gebot der Billigkeit, zuvor noch kurz zu constatieren, daß der darstellende Thei der Vorstellung entschieden der bessere war, was freilich nach beut vorhin Gesagten noch gerade kein besonders fettes Lob sein muß. Namentlich Frl. Krüger (Hanne) hatte diesmal einen besonders glückliche» Abend und gab da« schnippische Kammerkätzchen mit viel Munterkeit und Laune; auch Herr Director Kotzky als „AntinouS" war recht gut, wenngleil!> etwa« stereotyp in seiner Komik. Einen weit interessanteren und in jeder Rich tung werthvolleren Abend bot uns dagegen die vor gestrige Benesicevorstellung unseres tüchtigen und vielverdienten Kapellmeisters, Herrn L. Friebritii Witt. Derselbe hatte hiezu die alte, jedoch viele musikalische Schönheiten in sich bergende Auber'sche Oper: „Carlo Broschi oder des Teufels Antheil" ge wählt und führte uns dieselbe in einer — wenigstens den Hauptparten nach — recht tüchtigen Besetzung vor. Das größte Verdienst hiebei gebührt, wie bekanntlich fast in allen unseren Opernaufführungen, unserer vorzüglichen Primadonna, Frau Schütz. Witt, die sich an diesem Abende durch ihre wahrhaft mustergültige Leistung neuerdings und wo möglich noch glänzender wie sonst als das bewährte, was sie seit den zwei Jahren ihrer hiesigen Wirksamkeit unbe- stritten und vom gesamultetiPublicum fteudig anerkannt st — als die beste und hervorragendste Swye unserer Oprr. So oft wir auch schon Gelegenem hatten, in Fr. Schütz-Wit.t die tüchtige, ln Gesang und Spiel gleich sicher und routiniert da-stehende Sängerin zu erkennen, so müssen wir doch gestehen, daß wir dieselbe schon lange nicht tmt solcher Vollendung singen, und mit so munterer Verve und Laune spielen sahen, als an diesem Abende. Auch ihre Erscheinung war in beiden Co> stümen ebenso elegant als geschmackvoll, so daß wir den „Carlo BroSchi" wohl mit Recht eine ihrer glänzendsten und ansprechendsten Leistungen nennen und ihr für dieselbe unsere ungeteilte und wärmste Anerkennung aussprechen können. Würdig zur Seite stand ihr Hr. Dalfy, der vortrefflich bei Stimme war und die Partie des „Rafael", sowie die im 1. Acte eingelegte, vom Beneficianten componierte Romanze: „Die schönste aller Frauen" mit Au«* druck und glücklichem Erfolge durchführte. Die kleineren Partien der Oper waren dagegen nicht all! in gleich guten Händen und ließen hie und da wohl einiges zu wünschen übrig. Frl. Janus chowSky, deren Leistung in gesanglicher Hinsicht sonst ent-sprach, stattete ihre „Eassilda" etwas allzu Operetten-hast aus, und ließ ihrer aus dem genannten leicht« geschürzten Genre sich angeeigneten Ungezwungenheit in Spiel und Rede mehr freien Lauf, als diei im ernsteren Operngenre wohl am Platze ist. Herr G r ü n a u e r (Ferdinand VI.) war seines ParteS nicht sicher und läßt überhaupt den Anfänger in allem noch sehr stark erkennen; auch seine schönen Stimmittel können infolge dessen nur selten znt Geltung gelangen. Hr. H a j e k (Gil Vargas) genügte. Frl. Fritz (Maria Theresia) litt zusehend« unter einer hochgradigen Befangenheit, ihre Stiftung blieb daher wohl hinter ihrem Können zurück, doch verdarb sie nichts. Auch Hr. Colin (Fray An. tonio) ist ein Sänger von noch sehr geringer Routine und mangelhafter Gesangsschulung, dem fleißiges Studium dringend noththut. Die Chöre hicl« sich bis auf ein verspätetes Einfallen im 2. Act« leidlich gut. Das Haus war zu Ehren des Bene-ficianten sehr gut besucht und bereitete demselben im Lause des Abendes mehrfache Ovationen; sei” Dirigentenpult war mit Blumen reich geschmückt und am Schlüsse der Vorstellung wurde ein Lot» berkranz von der Bühne aus präsentiert. Auch die im Zwischenacte gespielte, vom Benefician-ten componierte „Serenade für Streich-Orchester^ (op. 59, Kiel 1874) fand allfeit« die schmelchel-Hafteste Aufnahme. Vereint mit Hrn. Witt parti» cipierte auch Hr. Dalfy und in erster Linie natüt» lich Fr. Schütz-Witt fast nach jeder Arie an den stürmische» BeifallSäußerungeii des animierten Hauses. Als Novität brachte unsere Bühne unter de« Titel „der polnische Jude" ein nicht umntereffontrt SactigeS Schauspiel zur Aufführung, welche« vor 2 Jahren bei seinem ersten Erscheinen an einem obscuren Vorstadttheater Londons — (unter dem Titel „The bells — die Schellen") — großes Aufsehen machte und von da aus bald den Weg über alle Bühnen des Continents machte. Es ist ein gut ge« zeichnete«, nicht allzu grelles Effectstück besserer Art, das einen dem kriminalistischen Leben entnommenen Stoff in naturgetreuer Weise behandelt und alle grobkörnigen, bloS sinnlich wirkenden Esicctmlttel, soviel als dies bei SensationSstücken dieser Art überhaupt möglich ist, vermeidet. Der Hauptfigur de» Stückes würde allerdings eine markigere, nach der guten oder bösen Seite hin prononciertere Charakterzeichnung vom Vortheile sein, da dieselbe in ihrer vorliegenden unausgesprochenen Färbung zu schlecht ist. um unser positives Mitleiden, aber anderer!«» doch auch wieder zu wenig schlecht ist, um ««er volles negatives Jntereffe zu erwecken. Doch |>lcl das Stück dessenungeachtet in jedem Falle eine sehen ' werthe Novität, daher wir den gestrigen, ganz ßlIJ ' ordentlich schwachen Besuch de» Hauses bedauern muii - —'In darstellender Hinsicht bietet das Stück zwei 19 dankbare Rollen, neben denen allerdings alle ändern vollends verschwinden. Beide waren diesmal in guten Händen. Hrn. Erfurth (Mathis) gelingen Rollen dieser Art überhaupt am besten, so war daher auch seine gestrige Leistung eine ganz tüchtige uud aner-kennenswerthe. Auch Hr. Indra gab den Vaga> banden „Kaspar" — eine Art Wurzelsepp — mit glücklich getroffener Charakteristik. Das Haus nahm beide Leistungen mit verdientem Beifalle auf. Welche Geschmacksrichtung die Direktion (oder Hrn. Indra?) veranlaßt?, nach diesem hochdramatischen Schauspiele zu allem Ueberflusse noch die komische Soloscene: , Die Leiden eines Choristen" oorzusühren, ist uns daher umso unbegreiflicher, als diese abgespielte ftarce in keinen dankbaren Einklang mit dem voran gegangenen Stücke zu bringen ist und ebenso auch dje Zeitdauer des Stückes jedwedes „Aussüllsel" 28— Karl-Ludwia-Bahn . Kais. Elisadetb-Bahn Kais. Franz-IosesSb. 235* — 235.50 185*50 186'- 1U5* - 166- Staatsbahn 2^0*50 291* Südbahn 134*- 134'25 Pfandbriefe. Allg. oft. Bod.-Credit. bto. in 33 3. . . Nation, ö. W. . . Uitg. Bod.-Creditanfl. Frioritäts-Obl. Franj-JosesS-Bahn . Oest.-Nordwestbahn . Siebenbürger . . . . Staatsbahn......... Siidb.-Ges.jli 503 Fr. bto. Bon« Lose. Credit - Lose...... Rudels« - Lose . . . . Wechs. (3Mon.) Augsb.ioofl.südd.W. Franks. 10« fl. „ „ Hamburg............ London 10 Pfd. Sterl. Pari« 100 Franc» . . Münzen. Kais. Miinz-Ducaten S0-FrancSstück . . . . Prenß. Kassenscheine . Silber . . „ . (Selb War- 86 5« 971— 87- 87-50 »4-75; 91-30 86-75 87.25 101.—1101.85 95-75j 96.— 78‘SO 79-— H2'5 ] 143* — 108-70; 108*90 22t — 226-— l6S-75!l87- — 13-75: HÜS 92-50 92'65 54.15 51.85 54-301 54-40 111-2 i 11V4S 44-15 44-10 5-25- 8*90» 5-2G— 8-911 1-61— ll-«*** 105-75; 105.85 Telegraphischer Cursbericht am 13. Februar Papier-Rente 70 85 — Silber-Rente 75 75 — 1860er Staats-Änlehen 111-75— Bankactien 964.— Eredit 220 — — London llr35 — Silber 105 65 — K. k. Münz-ducaten 5 25. — 20-Francs Stücke 8-90. — 100 Reichs-| mark 54-65. Taschnttüchtr, Handtücher, Leintücher ohne Naht, ttHrhnmrnt, Shirtings ctr. «Terieren wir unter Garantie der strengsten Solidität, tadelloser Ausführung, zu neuerdings (seit Jänner 1875) über 25 Perzent herabgesetzten Fabrikspreisen. 1 nc Infolge Rückganges der Materialpreise und Arbeitslöhne und unseres grossen Absatzes im In- und Auslande sind wir in Lage, zu kaum glaublich billigen Preisen reelle Ware zu verkaufen. Dass wir weder österreichische, noch französische, noch rii8cbe’ Concurrenz zu fürchten haben, zeigt ein Blick auf unsere seit acht Jahren im Auslande bestehenden Filialen, unser oedeu-fr.fdes Exportgeschäft etc. te Herrenhemden, Hosen, Damenhemden, Corseits, Fristeimäutel, Nachthemden, diegliges, Tischgarnituren werden auch stückw eise, Taschentücher, ntücher, Leinwand, Handtücher, Servietten, Strümpfe in halben Dutzenden abgelassen. 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Hochachtungsvoll Adalbert Gerber, Lederhändler. Herrn Franz Wilhelm, Apotbeker in Nenntirchen. Vrubisnopolje (Belovürer Somitat), Post Daruvür, | den 8. September 1874. Ich bitte mir abermals eine Kiste Ihre? Wilhelms antiarthritischen auli-1 rheumatischen Blutreinigungs-Thee gegen Postnachnahnie unter der vbauge! achluug Andreas D e i n z e r, Thorschreiber am Lauferthvr in Nürnberg. Bor Verfälschung und Täuschung wird gewarnt. Der echte Wi'hclm’s anliarlhritische antirhenmatische Blulrei»ig»ng^ I Thee ist mir zu beziehen aus der ersten internationalen W ilhclm’s antxartprt* ■ tischen antirheumatischen BlntreinigungS Thee-Fabrication in Neunkirchen I Wien oder in meinen in den Zeitungen angeführten Niederlagen. . . I Cin Packet, in 8 gctheitt, nach Vorschrift deö Arztes bereite-, i sammt Gebrauchsanweisung in diversen Sprachen 1 Gulden, separat für ~le‘l r I und Packung 10 tr. , 1 Zur Beguemltchfeit des p. t. 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