Lmmkhrr Vrgan der Verfassungspartei in Krain. flfconnemtnt«-e«bingnifft: eenjfltrig: Iflt lilt«* |J. 4— «it Post st. 5 — $itrttl|dtri9: 2.- 1,— 2.50 1.25 f&i gufliOung in'I H»u«: Bierteljlhrig 10 ft. Samftag ben 17. September 3 nf ertionl-SBttife. Uinspaltige Petit-Zeile it 4 It., fcti Wiedkrholungen fc 3 ft. — Anjiigen til 5 Stilen 20 ft. Wiener Grief. (D i e n c it e Method t.) 14. September. Nach roic vor bildet der biihmische AuSalei'ch und die Frage, wie und roonn er durch-neffihtt werden foil, einen Angelpunkt der inneren Politik und es erscheint demnach am Platze, von ^ner nevesten inspirirten Auslassung dartiber kurz woti, ,u nehmen. Ein OsficiosuS lieh niimlich jllngst etwaS daruber durchblicken, wie sich Graf Taaffe die Weiterftihrung des Ausgleichs denkt. Das ist gewih intereffant. Darnach soll eS etwa so gemacht werden: ffit elf Abgeordnete deS bohmifchen GrohgrundbesitzeS kind Neuwahlen ausgcfchrieben; die bisherigen Trager biefev Mandate find zum groheren Theile Freunde riner Weiterftihrung deS Ausgleichs gewefen. Wenn fie nun am 29. d. am Tage der Neuwahl wieder-oewaklt wiirden, oder wenn Gesinnungsgenosien ge* wablt wiirden — dann hatte sich der conservative Grotzarundbesitz im Gegensatze zu frtiheren Beschlussen ffir cine Weiterftihrung des AuSgleichS ausgesprochen. Dadurch kamen die starren Neinsager beztiglich des AuSaleichS in der Curie inS Gedrange; fte mtihten ^un ibrerseitS die Mandate niederlegen, worauf die lAruvve nicht« AndereS zu thun hatte, alS AuSgleichs- S Un it« «-»- ,n W°M - OfficiosuS deutet nattirlich den Vorgang nut an !1 wSre der Grotzgrundbesitz zu einem ausgleichs- Durch bic 29and. (Humoreske.) _ (8cttft|ung.) Die alten Promgauers machten gerade ein S-ielchen zusammen und Lisa bereitete argloS ben * Sie war den ganzen Tag ,m Haus ge-Uiebm auS Angst vor Tito Gafano, den sie ftit Len Gedankenleser, ffir einen Hypnotiseurhielt, Wil fie feine andere Erklarung wuhte. Nebenbe, ™'ate rte ihm auS tieffter Seele wegen moglicher Since die da kommen konnten. Plotzlich ging die TKLre'auf. Sie pflegte sich nie nach Willibald umzu-Sauen, wenn bieser eintrat a, sie mm.eb oft lame Abende lang, «hm tr. ten Zukunft tn ba6 Sefi At m fehen. Da vernahm sie neben femem fthltirfenden einen leichten, elastisch-n Schr.tt auf {I g!weihten Di-le, f°h, w.e Bater Promgauer emporfuhr, wie die Tante d.e Br.lle aufwarts chob, drehte sich erstaunt urn - und stand vor inem fremdaugigen Fant der einen hochpatenten L0(v und erne Marschall-N.el inx Knopfloch trug. Tito Casano!" fagte Willibald und erlauterte att Impresario die Erscheinung des spaten GasteS. „Er ist ein guter Freund DeineS BrautigamS!" ^ AllerdingS!" wanbte sich Tito an fiifa, und Lber "fein leichtgebraunteS Gesicht flammte es wie ein grohet Uebermuth und eine mtthsam in Schranken gehaltene Lachlust. fteunblichen umgestottet, ohne dah der Landtag auf-gelost warden ware. Die Cache sieht fehr einfach au§, ist e8 abet doch nicht. Der feudale Gtohgtundbesitz hat sich bis jetzt den Schwatzenbetg und Lobkowitz in seiner Mehtheit zut Vetfugung gestellt und nun follte cr, — plotzlich, kann man sagen — von diesen seinen Zuchtmeistetn sich losgemacht haben, und dem Grafen Taaffe zu willen fein? ES ist aber doch moglich. Man kann am Ende doch annehmen, dah die Re-gierung auf Wochen hinaus einen feststehenden Plan hat. Die Auslofung des Landtages hat stets etwas KrisenhafteS an sich und wird vom Grafen Taaffe gewih so lange als moglich vermieden werden. Wenn er sich anders durchhelsen kann, dann wird er es gewih thun, und die angegebene Methode ware eben ein solcheS Durchhelsen. Wie gefagt, hangt jedoch bet Erfolg bavon ab, bah Graf Taaffe auf ben Grohgrunbbesitz so vie! Einsluh hat, um benfetben seinen Zwecken bienstbar zu machen. Wtirbe bet Landtag ausgelost, so miihte ja bie Regierung beim Gtohgtunbbcsitze ebenfalls eine Kraftptobe machen. ES ist benkbat, bah sie ihre Kraft unb ihren Einfluh schon jetzt bei ben Ersatzwahlen spielen laht. Wie bent immer sei - Graf Taaffe miihte mit ben Schwarzenberg, Harrach, Lobkowitz unb den anberen National-Feubalen im Grohgrunbbesitze enbgiltig brechen, ob er nun so obet so eine auSgleichSfreunb« lithe Mehtheit in bet Curie unb bamit im Lanbtage Ftau Ptomgauet roar selig iiber baS Zusam-mentreffen. Det Haushett hatte noch nie einen etfolgteichen Lufifpielbichter so in bet Nahe gesehen, Willibald fonnte sich im Geftihl, ihn herbeigefchafft zu haben unb Lisa sah fchaubetnb, wie ber unheim-liche Ftembe sich alS Gaft an ben Theetisch setzte, iht verbindlich unb galant bie Tassen auS bet Hanb nahm unb mit seiner jugenblichen LiebenSwlitbigkeit ihte btei Anverivandten sammtlich zu bezaubern anfing. „2lbet wo haben Sie denn Lisas Btautigam fennen gelernt?" frngte Ftau Ptomgauet. „Sie find fehr mit ihm befreundet, nicht wahr?" „AllerdingS! ich war fast metne ganze Kind-heit dutch unzertrennlicher Papagei mit ihm. Ich stamme auS detfelben Stadt wie et, aus" — er stockte absichtlich, lag eS doch nicht in seiner Absicht, Lisa vor alien PtomgauetS zu enttarven. ,,Aus Augsburg also" — hauchte diese. „Motiz und ich " „Aber er hciht ja Ferdinand!" „Natiirlich — wie ich mich nut so oersprechen kann! — also Ferdinand unb ich besuchten dieselbe Schule; ach I er war von jeher ein so hiibscher, lustiger Junge!" Willibald seuszte. «Jch fagte damalS fchon oft zu ihm: Pah auf Ferdinand! Du kommst noch einmal zu einem Seb«tti on. Administration u. It* rb It ton: Kchk»ss«rg»sse $lt. 3, l. #te*. zusammenbringen will. Unb daS ist eg, der Bruch mit diesen Elementen, welche bis jetzt Bohmen und das Reich beherrscht haben - was man ihm nicht zuttaut, wozu er sich gewih ouch nut im ciuhersten Falle entfchliehen wiirbe. Denn bah es ihm gelingen follte, diese harten StaatSrechtler zu einer Nach-giebigfeit zu bewegen, batan glaubt Niemanb. Von ber „neuen Methobe" wtrb man vorlciusig nut so viel halten biitfen, dah an bieselbe gedacht wurde. Das ware nicht viel. Man miihte sich das ungefahr so vorstellen, bah bie Mandatsnietiertegung jener Els auf bie neue Methobe gefiihrt hat. DarauS liehe sich auch bie tafche ©inbetufung ber Lanbtage etlaren. Graf Taaffe will bei Zeiten fehen, wie bee Landtags-Hase lauft. Also ©tnberufung ber Lanbtage am 9., Ausschreibung ber Ersatzwahlen zum 29. September. Nach bem AuLsalle biefet Ersatzwahl weih Graf Taaffe, ob die „neue Methods" AuSsicht hat obet nicht, oder ob damit noch AndereS in 93er* bindung gebtacht werden muh, ob noch einige Pfetde vorgefpannt werden mitfsen. Da unablassig unb auch bei Gelegenheit ber „neucn Methobe" roiebet hoch unb theuer oersichert witd, bah Gtas Taaffe zur Durchfiihrung beS Ausgleichs Alles in Bewegung fetzen wirb, ba bet Ausgleich ffir ben CabinetSchef genau fo viel bebcute, wie flit die Linke des 3lb= gcorbnetenhaufeS - fo muh man boch wohl glauben, bah ber Ministerprasibent beziiglich beS bohmifchen GtohgtunbbesitzeS nicht bie Hanbe in ben Schoh ganz eigenartigen Heitatstoman; unb wirklich! etwas AppartereS als fiifa hatte er ja auch in Ulm, um Ulm unb um Ulm herum gar nicht finben lonncn!" Dabei verneigte er sich gegen feine schone Nachbarin, bie ihn auS ihren angst vollen Augen scheu unb erschrocken ansah. * „Dann trafen wit uns noch einmal vot seiner Abteise, kurz nach seiner Verlobung. Nattirlich war er seht ungehalten iiber daS weitfchweisige Commando , abet HUbfch sah er aus mit seinem teden Schnurrbart 1" „Vollbatt!" cottigirte Xante Promgauer. „©itte Schnurrbart! Er hatte ihn sich eben vor seiner Abreise abschneiden lassen. Schrieb et daS nicht, Fraulein Lisa?" »Doch, ich vergah eS nut zu erzahlen —" Tito lonnte fein Lachen kaum verbeihen. ES amtisirte ihn so sehr, mit ganzlicher Machtvollkom-menheit iiber die Verhaltnisse eines nicht vorhande« nen WesenS zu gebteten, eines Wesens. baS in ben Jbeen. seiner Umgebung alS gefestigte Existenz bastand. „Haben Sie vielleicht ein Bilb von ihm?" ,,AHerbmgS!" fagte Willibald, „foll ich eS holen?" Et fprang auf, watf dabei, wie fast immer, einen Stuhl hin, trat seiner Mutter einen ab unb bcnahm sich fast tapsig. legt, bo dietz der einzige Punkt ist, wo er den Hebel ansetzen farm. Was er nun gethan Hat, oder zu thun willcns ist, das roerben rotr am 29. September bei bet Ersatzwahl fur ben Grohgrunbbcsitz so ziem-lich beutlich erkennen. PolMsche Wochenuberficht. Die Lanbtage sinb am 9. b. M. zu einer bis Enbe b. M. bauernben Session zusammengetreten. Im bohmischen Lanbtage kam beutscherseits die Abgrenzung ber Bezirkc, bie Wieberaufnahme bet Ausgleichsverhanblungen unb jungcz-chischerseits bas bohmisch Staatsrecht zut Sprache. Dr. Schmeykal fragte in ber Eroffnungssrtzung: 1. „Welche Mah-tegeln gebenlt bie Regierung zu crgreifcn, um die beutschen Bewohner vor berartigen Gewaltthaten czechischer Nachbarn zu schutzen? 2. Gebenkt bie Regierung insbesonbere Vorsorge zu treffen, bamit die provocatorischen Versammlungen und Veranstal-tungen czechischer nationaler Vereine in deutschen Stadten und Orten, welche geeignet find, das stir ben Frieben unb das Wohl des Landes roiinschens-werthe Einverstandnih ber beiben Volksstamme aus bas tiesstc zu erschuttern, in Zukunft unterbleiben?" -Eine ahnliche Interpellation rourbe auch im mah-rischert Lanbtage eingebracht. — Der da I mati-nis che Lanbtag hat bus Bubget pro 1893 bereitS in bet letztcn Session crlebigt; er vertagte sich. - Jm Karntner Lanbtage rourbe bet Neubau eines Kranken-hauses beantragt. — Bei bet Etoffnung beS Land-tages in Patenzo rourbe bet Regierungsvertretet feitenS ber slovenischen Abgeorbneten mit ben Rufen „Pereat!" unb „Schande!" begrvht. Der Prasibent mihbilligte bie unparlamentarischen Ausruse seitens ber Minoritat. Da barauf,. ein Icbhafter Wortroechsel zroischen bem Prasibenten und bcm Abgeorbneten SpinSiS entflanb, sah sich ber Prasibent veranlaht, sich zroeimal unter grohem Larm bes ganzen Hauses zu bebeim. Schliehlich rourbe eine Commission zur ent-sprechenben Aenberung ber Hausotbnung geroahlt. - Jm sieiermarkischen Lanbtage rourben unter nnberen nachstehenbe Antrage eingebracht: 1. „Es fei cine verfassungsmahige Aenberung ber LandtagS-Wahl-orbnung anzustreben in bem ©inne, bass in gleicher Weise roie ben katholischen Bischosen, ben Super-intenbenten eine Vitilstimme im Lanbtage (ihtes Amtssitzes) zuerkannt roerbc." 2. „Es fei hinzuroirken aus bie Vervollstandigung ber Grazer Universitat „($8 steht nebenan", bemeifte Lisa. ..Konnten wir eS nicht bort befehen?" fragte Tito leise. „Wenn bie Pralirninatien, es zu holen, bereits so umstanblich sinb, ware bas ja baS Einfachste —" Lisa schritt ihrn voran, nahm in bem kleinen Bouboir ein elegantes Cabinetbilb vom Schreibtisch unb zeigte'eS ihrn reftgnirt. „Das ist ja ber Fetbinand; roie er leibt unb lebt!" rief Tito — „trh! und da hat er ben Bollbart ja noch! Wifsut Sie, bah ich ihn beneibe, Fraulein Lisa! urn AlleS, nur urn einS nicht: ber Arme genieht aus triftigen Grunben so roenig von bem Gliick, bos ihm rointtl" Lisa verbih sich bie Lippen; sie rouhte nicht auS noch ein. „Bitte!" sagte sie schliehlich: Jofien Sie tnich boch enblich mit ttteinem Btautignm in Ftieden I" ..Verzeihung!" rief er. „Jch roar unzart; es muh auch zu schmerzlich fUr Sie sein, bas theure Wesen in fteter Gefaht zu roifjen, in fremben Sturmen, *roie noch vor Kurzem in bem fiirchterlichen Orkan am Cap ber guten Hoffnung." „Wohet in aller Welt ivissen Sie nur bie Geschichte meiner Verlobung?" Et lachte. „Ja, bos ist mein Geheimnih, bas ich mir ohne grohartige Belohnung jebenfall« nicht tntreihen lafie. Was iibrigens bas Bilb ba anbe- (ntich bem Muster mehreret beutscher Hochschulen unb ber Wiener) burch bie Errichtung einer evangelisch-theologischen Facultat." Die Delegationen sinb fur ben 1. October nach B u b a p e st einberufett rvorben. Die »Deutsche Zeitung" erfahrt: bah bas Kriegsbubget pro 1893 nur eine sehr Heine Erhohung ausroeist. Fiir 1892 treten grohere Er-sparnisie burch bas Entsallen ber galizischen Kaiset-manovet ein. In Prag soll bemnachst eine gemeinsame Consere nz ber Clubs bet Altczechen, ber Jungczechen und bes Gtohgtunbbesitzes stattfinben. Die Jungczecheir haben bie beiben tmberen Clubs aufgeforbert, ihre Vertreter zu einer Con-ferenz namhaft zu machen, in roelcher man sich iiber eine Abtesse an ben Kaiser einigen solle. Die Obmannet ber Clubs mogen Zeit unb Ort ber Con-ferenz selbst bestimmen. Die Jungczechen belegiren alS Vertreter ben Doctor Julius Gregr, Dr. Engel unb Dr- Herolb. Das betreffenbe Schriftstuck be-sinbet fich bereits in ben Hcinben ber Clubobmanner unb roirb auch schon in ben einzelnen Clubs ein-gehend berathen. Die beutsche Armee soll, roie iiber bie geplante Militatvotlage nunmehr verlautet, im kuns-tigen Jahre einen Mehrkosten-Ausroanb bis 150 Mill. Mark in Anspruch nehmen. Am 22. b. M. roirb in Paris ber hunberiste JahreStag bet Proclamirung det ersten Republik geseiert roerben. Da« ©erttcht: ber Papst Habe bie Cinfuhrung ber flaoifchen Sprache in die Ltturgte ber katholischen unb unirten Kitchen in Russisch-Polen geftottet, roirb in einem romischen Bericht ber „Pol. Gorr." a Is vollig unbegriinbet bezeichnet. Der Vatican Habe eine derartige Erlaubnih nur ben Katholiken in Montenegro gegeben. Die italienisch e Regierung verlangt von ber osterreichischen Regierung, bah sie von bet chemischen Analyse bet italienischenWeine absehen unb sich mit ben Ursprungszeugnissen ber osterreichischen Consulate begntigen tnoge, roorauf man jjeboch in Wien bisher nicht eingehen mag. Auch ist bas Wiener Cabinet burchauS nicht geneigt, bie Weinclaufel auch auf bie Weine ber Jnsel Sat-> dinien auszudehuen, roahrenb es fur bie roeihen Weine einen Alkoholgtab unb eine Quontitirt trockenen trifft, so seien Sie ctrons vorsichtig bamit! es lonnte Ieicht jemanb eine srappante Aehnlichkeit ftnben zroischen Jhtem Vetlobten unb bent Bonvivani bes Augsburger StabttheaterS, bet boch vermuthlich zu ber Type gesesien hat — Herr Meihner in „Et muh auf’8 Land"; die Augsburger Freundin hat nicht sehr genial ausgesucht. Abet ziitnen Sie nicht! von jetzt ab thue ich nteinen Bufenfreund, Jhren Vetlobten, zu ben Tobten, zu benen er ohne-hin gehort." „Jch roare Jhnen fiir bas Begrabnih sehr verbunben!" versetzte Lisa mid trat in das Wohn-zimmer zutiick. Tito roar bei bester Laune. Et Iiebte jenes Schatmiitzel, besonbers roenit bie ©egnerin so exem-plarisch hiibfch aussah. Dabei roat et nicht unetnpfinblich gegen ben Votzug, als literarischer Stern bchanbelt zu roerben. Er crzahlte bie Geschichte vom „6ntroeber obet", bie Probm, bie Ueinen, amtisanten Coulissenbetails, bos Latnpenfieber, bie Premiere — sein gefahteS Lacheln, mit bem er stoisch zusah, nachbem er seine LebenSgeister vorher unter Sect gefetzt; bas furchtbare Schrveigen beB Publikums am Anfang, sein seeligeS Zittern nach jebem Gelachter — o! er hatte jebent Sachet einzeln unb kniesallig banken, hatte ihncn bas Lachen form* lich gervaltsam von ben Lippen ziehen mSgen; unb enblich ber Erfolg, bet beraufchenbe, felig bettiu- Extractes vorschlagt, ben die siibitalienischm Weine gar nicht enthalten lonnen. Die russische Regierung ist entschlossen, aHe Deutschen unb Deftetteicher (Oekonomie- unb Fabriks-Directoten, Techniket unb Wetkmeistet) aus Congtehpolen unnachftchtlich am 1. (13.) Jannet 1893 auszuroeisen. Die Zahl ber hieburch brotlos roerbenben Personen roirb auf meht als 500 gefchatzt. Wochen-Lhromk. Der Kaiser beroilligte, bah im November in ber Hofburg in Wien eine Ausstellung ber Abtefseit fiattfinbe, roelche bent Kaiser roahrenb seiner Re-gierungsjeit bei verschiebencn Anlassen ubcrreicht unb ber kaisetlichen Ptivatbibliothek einvetleibt roorben sinb. Der Kaiser rvohnte im Lause bieser Woche ben Ttuppenmanovern in Ungarn bei. — Kaiferin Elisabeth hat sich nach Schloh Gobollo in Ungarn begeben. Erzherzog KarlLudroig cmpstng am 11. b.M. ben osterreichischen Regicrungscommisiar fiir bie Weltausstellung in Chicago, Consul Dr. v. Palitschek, in Aubienz. Der Erzherzog erlunbigte sich eingehenb nach allen Details betreffenb bie oster* reichische Abtheilung, beren Protektorat ber Etz-hetzog betanntlich ausiibt, befunbete bas lebhaftrste Jntetesse hiestir unb sagte seine Mitroirfung zur Er-zielung einer einheitlichen, vollstanbigen, ein Gesammt-bilb bet exportsahigen Industrie, bes Kunstgeroerbes unb ber bitbenben Kunst Oesterreichs bietenben AuS-stellung bcreitwilligst zu. Kaiser Wilhelm spenbete fiir bie Cholera-krankcn in Hamburg ben Betrag von 30.000 Mark. — Die beutfche Kaiserin rourbe von einer Prinzessin entbunben. Prinz Hermann v. Schaumburg-Lippe ist burch einen Sturz vom Pferbe in ber Nahe beS Jagdschlosses Steyrling bei WelS in Oberosterreich vcrungliickt. Die Aerzte haben unter Zuziehung eineS Specialarztes aus Linz bie Trepanation bes vet-ungliickten Prinzen vollzogen. Die Untersuchnng hat einen Rih bet ©ehimhaut unb einen Bluterguh in bas Gehirn festgestcllt. Der Prinz hat bas Bewuht-fein roieber erlangt, jeboch ist ber Zustanb beSselben sehr bebcnflich. . Am 12. b. M. hat im Wiener SchwurgerichtS-saale die Schluhverhanblung gegen 22 rvegen Zol l- benbe, bet Director, vortretenb an bie Rampe, ben Ramen Tito Casano bem entziickten, ncugietigen Publikum -verkimbcnb — ! „ Jhnen freilich, Fraulein Lisa hatte aller« dingS mein Stitck rooht mihfoDen, da Sie eine ©egnerin der mobernen Literatur sinb. Mobernitat ist namlich sein einziger Votzug. Es roat fiir ntich ebeit nur, roie man cS bei tuts eben so unschon ausbriickt, ein literarischer Schlump, roeitet nichtS; aber ein Schlump zu machen, das ist es eben. Wer bos Gliick hat, siihtt bie Braut Heim." „Wenn ich Literal roare, roiirbe mir mit bem Eintagsruhm schroerlich gebient sein!" verschte sir etroas sarkastisch. Er lachte gutmiithig. ,,Na ja. wer bie ©ache aus ber Ferne ansieht, macht Emal bie Anmerkung. Wir abet, bie wit im Metier btinsitzen, haben Icingst keine Rosinen nteht tm Kops!" . „©onbern sassen bie Kunst hanbwerkSmahig auf!" erganzte sie fchrteibenb. Tito sah sie erstaunt an; er war gewohnt. van Damen oerhatschelt zu roerben; hi" tra >hm plotzlich ctrons entgegen roie eine Slntipathte. roollte ihr gem unheimlich erscheinert, ab«r w nl Ainn,»n, geetit d!> Mei“ «im defraudationenundMitzbrauchsderAmts-gewalt angeklagte Finanzbeamte und Genossen aus der Bukoroina begonnen. Eine aus 140 Personen besteheiide italie-nische Theatergesellschaft roirb dieser Sage im Theater der Wiener Theater- und Musikausstellung Vorstcllungen geben. Die osterreichische Regierung beabsichtigt die EinfLhrung des Fahr kar tenstemp elS und andere Aenderungen im Personentarife der oster-reichischen Staatsbahnen. Am 19. d. M. findet in Graz eine Conferenz der Eisenbahn-Directoren statt. In der Stadt St. L e o n h a r d im Lavant-thale wiithete tin groher Brand; 23 Wohnhauser wurden ganz zerstort. Die Dobratschalpe be, Villach wurde btS 4 d. M. von 1010 Touristen bestiegen. In Klagenfurt soll eine Handelsschule er- richtet werden. Am 8. d. M. fand in Oberplan (Bohmen) die Lauvtversammlung des Deutschen Bohmer-waldbundes statt. Anwesend waren 186 Dele-airte welche 441 Stimmen und 83 Bundesgruppen vertraten. Btirgermeister Mayer sagte in der Be-ariitzungsrede, die Mitglieder des Bohmerwaldbundes werden daS Deutschthum wahren und die Eindring- linae abwehren. In der Nacht zum 9. d. M. wurden die von der Wigstadtler Ausstellung in mehreren Wagen beimkehrenden deutschen Gewerbsleute auS Troppau im czechischen Dorfe Niklowitz mit Steinen be« JD« Gemeinderath in Triest hat iibet Auf. borderuna der Statthalterei. sich wegen Errichtung einer s lovenischen VokSschule in Triest u autzern, unter Beifall der Galerie cm entschieden Natives Votum abgegebeu. Dem Trabrennen in Triest wohnten am 11 d M- 25.000 Menschen bei. Den Montebello-Ittti von 4000 Francs gewann Baron Roggieri's (SriiDDO" den Miramarpreis und Totalisateurpreis aewann Cavaliere Personali's ..Dam Jenkins". In Triest find bisher 33.348 und in Fiume <20 807 Hektoliter italienischer Weine seit Wirksamkeit der Weinzollclausel freigegcben warden. Der deutsche und osterreichische Al-enverein zahlt derzeit 195 Sectionen mit ^^^^^^d^^^^^ur^fF-?'<>»»« in !-m- @e-bi« SM™1 >'>»» ‘-61™ Romanes, und mit e.nem Male ftct ,hm e.n, ro.e SSSrt er sein Salzburger Erlebnih darin ver. Uet wie gewissenlos er Lisa's Geheimn.sse “inem unbekannten Publikum pre.Sgegeben hatte. Lisa sah ihm scharf in das Auge. ..Jawohl, iu der Augsburger.Zeitung - den Roman lenne !% fltifteite fie, „und durum konnte ,ch heute Mnd auch das Jnteresie stir des Autors Vortrag nicht aufbringen." Tito schlug sich vor die Stirn. „Lebt Fraulein Geiger etwa auch hier?" ^tfl0te AllerdingS! und gewisse Dinge find ihr ebenso" rathselhast wie mir. S.e werden jenen (Roman nicht als Buch ersche.nen lassen, Herr Doctor!" „ Roman," tits Willibald, der bisweilen tin ggort ausschnappte; „wa»n kann man denn Jhrcn ueuesten Roman lesen?" foigt.) 26.687 Mitgliedern; er besitzt bereits 135 Schutz-htitten. Beim Baue der Frankschen Cichoriensabril in A g r a rn ist ein Gerust eingesturzt, roobei neun Personen verungluckten. Der Baupolier, dessen Fahr-lcissigkeit das Ungliick verursachte, ist verhaftet worden. Vom 12. bis 15. d. M. tagte in Luzern der internationale Altkatholiken-Congretz. Bis 10. d. M. find in Hamburg 13.238 Personen an bet Cholera erkrankt und hievon 5805 gestorben. Die diehjahrige grohe Michaeli'Messe in Leipzig findet nicht statt. Bei der Station Lapy nachst Warschau ent> gleiste am 12. d. M. ein Personenzug, der Conducteur ist todt, rnehrere Beamte und Passagiere stnd schwer verletzt, vier Waggons zertrumrnert. Local- und provinr-Uachrichten. Krainischer Landtag. (Erste und zweite Sitzung. 9. und 15. September.) Die erste Sitzung am 9. d. M. leitete Landes-Hauptmann Detela mit einer Ansprache ein, worm er zunachst mittheilte, dah in dem gegenwartigen Sessionsabschnitte hauptsachlich nur die Rechnungs-abschliisse und Voranschlage der verschiedenen Fonds, beziehungsweise das Landesbudgct pro 1893, dann einige zwar nicht besonders wichtige, aber dringliche Angelegenheiten zur Erledigung gelangen werden. Andere wichtigere Vorlagen vermochte der Landes-ausschuh ebenso wie den Rechenschastsbericht bei der durch die uberraschend frUh erfolgte Einbcrufung bet Landtage bedingten Kiirze der versiigbar gewesenen Zeit nicht vorzulegen. Dieselben sollen in einer nach einer Zuschrist des Ministerprasidenten fur ten Monat December oder Janner zu erwartenden Nach-session unterbreitet uvd erledigt werden. Der Landes' Hauptmann schloh seine Rede mit einem Hoch auf Seine Majestat den Kaiser, in das die Versammlung bcgeistert einstimmte. Namens der Regierung begrtihte den Landtag doch noch Landesprasident Baron Winkler, der insbesonbere betonte, dah die Regierung auf eine baldige Erledigung des VoranschlageS pro 1893 Werth lege. Sohin wurde eine Reihe von Wahlen vor-genommen. Zu Ordnern wurden die Abgeordneten Baron Liechtenberg und Kersnik, zu Veri-fica toren der Protokolle und stenographischen Berichte die Abgeordneten Dr. Schaffer und Stegnar bestellt. Zur Wahl der Ausschtisse konnte erst nach lingerer Unterbrcchuiig geschritten werden, da sich die verschiedenen Fractionen der Majoritat, die clerikale, radicate und die Dreier-Fraction, tiber eine genteinfame Liste nicht zu einigen vermochten. Schliehlich wurden folgende Abgeordnete gewahlt und zwar in den F in an z a u s s ch u tz: Hribar, Klun, Luckmann, Murnik (Obmann), Dr. Paper, Dr. Schaffer, Schukle, Baron Schwegel (Obmann-Stellvertreter), Bišnitor, Dr. VoSnjak, Žitnik; in ben Verwaltungs- und vo l ks w i rt hsch aft-lichen Ausschuh: Nitter von Sanger, Lenarčič, Baron Liechtenberg (Obmann-Stellvertreter), Kaučič, Kersnik (Obmann), Murnik, Pakiž, Dr. Papež, PouLe, Baron Rechbach, Dr. TauLar. Die vomLandesauSschusse vorgelegten Nechnungs-abschltisie und Boranschlagc wurden dem Finanz-auSschusse zur Berathung zugewiesen. Des weitern sollen uber Borschlag des Herrn LandeShauptmann-Stellvertreters Baron Apsal trern ohne Prcijudiz fCir die Zukunft die noch einlangenden Vorlagen ohne erste Lesung vom Herrn Landcshauptmann sogleich den betreffenden Ausschiisien zugewiesen werden. Die zweite Sitzung fand am 15. d. M. statt. Zu Begin,, der Sitzung stellt der Landes-Hauptmann den Regierungsrath Dratka als Ver- treter der Regierung anstatt des am Erscheinen ver-hinderten LandesprSsidenten vor. Eine Reihe eingelangter Pet it ione n und Subventionsgesuche, dehgleichen eine Anzahl weiterer Vorlagen deš Landesausschusses betreffend die Rechnungsabschliisse und Voranschlage verschiedener Fonds, darunter der Normalschul-, Krankenhaus-, Theater- und Zwangs-arbeitshaus-Fond, wurden fast ausschlietzlich dem Finanzausschusse, der Rest dem Verwaltungs-ausschusse zugewiesen. Abgeordneter Klun referirt fur den Finanz-ausschutz Uber den Rechnungsabschluh des Normalschulfondes pro 1891, ben Ge-bahrungsausweis des krainischen VolkS. sch ul l e h rer - Pen s ion sfo n d e s pro 1891 und ben Voranschlag dieser Fonds pro 1893. Dieselben wurden mit den von uns an anderet Stelle mitgetheilten Hauptziffern erledigt und es entfpinnt sich nun cine kurze Debatte uber die grohen Riickstande der Strafgelder wegen faumigen Schulbesuches, in welcherRichtung schliehlich eine Resolution des Finanzausschusse-wegen energischer Eintreibung dieser Ruckstande an-genommen roirb. Abgeordneter Hribar berichtet namens des Finanzausschusses uber Rechnungsabschluh pro 1891 und Voranschlag pro 1893 desLandeS-anlehenSf ondeS, die ohne Debatte erledigt werden. Die beziiglichen Schluhziffern bringen wit ebenfalls an anderer Stelle. Abgeordneter Žitnik referirt fur den Finanz-ausschuh uber die Petition des Schubfuhrers Karl Novak von Gistberg um Gehaltsauf-besserung und tiber eine Petition mehreret Jnsassen von St. Martin bei Littai um Entschadigung aus Anlah der Umlegitng der WagenSpergstrahe. Ersterer Petition roirb unter Voraussetzung der Durchfuhrung der im Vorjahre beschlosscncn Gehallsaufbesserung ber tibrigen ©chub* fiihrer — roofur nur bie Zustimmung des steier-markischen Landesausschusses aussteht — stattgegeben, die zweite dem Landesausschusse zur Erledigung ab-getreten. Die nachste Landtagssitzung roitd far Mitrooch den 21. September anberaumt. — (Erzhcrzog Karl Ludroig) cmpfing am 15. d. M. Vormittags im Regierungsgebaudr am Auerspergplatz die Functionare der beiben patrio-tischen Manner- und Frauenvereine vom „rothen unb roeihen Kreuz", besichtigte bas hiesige Militarspital unb die in ben verschiedenen Krankenanstalten unb Magazinen ousberoahrten Jnventargegenstcinbe beiber genannten Vereine. Seine kais. Hoheit brtickte tiber bas Gesehene seine voile Zufriebenheit aus unb setzte um 11 y2 Uhr Vormittags seine Inspections« reife nach Villach fort. — (Staats-Wohlthatigkeits-Lot-terie.) Der Kaiser hat bie Eroffnung der 28. StaatS-Wohlthatigkeits-Lotterie ftir Civilzwecke ber diehseitigen Reichshalfte angeordnet und ge-nehmigt, dah ein Theil des ReinertrageS dieser Sotterie dem in ber Veeroa ltung d e s Landes Krain stehenden Waisenfonde zugewiesen werde. (Aus den Landtags-Vorlagcn.) Der krainische Normalschulfonb verrechnete ich Jahre 1891 331.980 si. Einnahinen (darunter 17 5.352 fl. als Noramlschulfondunilage mittclft ©teuerjuschlagen unb 126.699 fl. als Beitrag vom Lanbesfonbe) und 303-265 Q. Auslagen (darunter 254.240 ft. an Lehrergehalten, 25.841 fl. on Dienstalterszulagen, 13.958 fl. an Functionszulagen). Das reine Gesammtvennogen dieses Fonds besteht in 85.356 fl. — Bein, V o l k S s chul le h r e r-Pension sfo nbi wurden im Jahre 1891 29.726 fl. eingenommen unb 25.704 fl. ausgegeben, u. zw. an Lehrer 14.690 ft., an Witwen 6943 ft., an Waisen 1417 fl. unb an Gnadengaben 2218 fl. Jm Voranschlage pro 1893 ist das Erforbernih mit 27.920 ft. unb bie Bebeckung aus eigenen Mitteln mit 10.046 ft. eingestellt, ber Abgang soll aus bem Lanbessonde bebeckt roerben. — Jm Voranschlage des Lanbesantehenfonbs pro 1863 wurbe das Erforbernih mit 210.740 fl. (bavon zur Kapitals-baarzahlung aus Anlah ber periobifchen Verlosung 49.200 fl., zur Zinsenzahlung von ben Lanbes-anlehens-Obligationen 152.852 ft ) unb die Be-deckung mit 127.330 fl. (Staatsbeitrag 127.227 ft , verschiebene Einnahmen 103 ft) eingestellt; ber Abgang pro 83.410 ft. ware aus bem Lanbesfonbe zu beden. — Seim Museumsf onbe betiefen sich irn Jahre 1891 bie Einnahmen auf 11.881 fl. (Beitrag beS LanbeSfonbeS 5037 ft., Einnahme aus bem Smole'schen Nachlasie 2769 ft., frembe Depo-ftten 2551 fl.) unb bie AuSgaben auf 11.898 fl. (hievon 6012 fl. fur Gehalte. Remunerationen, ©onerare, ReifeauSlagen u. a., 554 fl. fiir Ge-baube-Erhaltung, 1515 fl. fiir neue Anfchaffungen, 652 ft. fiir Neuaufstellung unb Drbnen ber Museat-fommlungen). Das Gesammtvermogen rourbe Enbe 1891 mit 433.580 ft. bejiffert, bestehend in Privat-unb offentlichen Obligationen 3760 fl., Werth bež Museumsgebdubes 253.690 fl., Werth beS Jnven-tariumS 13.693 ft., Werth ber ©ammtungen 59.362 fl. , Werth beS Smole'schen Nachlasses 120.980 fl. u. f. a. DaS Erforbernih pro 1893 rourbe auf 5233 fl. veranfchlagt, zu befien Deckung ber LanbeSfonb 4457 fl. beizutragen hatte. — Seim Theaterfonbe stellten sich im Jahre 1891 bie Einahmen auf 134.293 fl (barunter Jntcreffen 5604 fl., burch Crebit- Operationen 50.040 fl., Vorfchiisie vom LanbeSfonbe 78.502 fl.) unb bie AuSgaben auf 231.532 fl. (barunter fiir Gebaubeerhaltung 639 fl., Steuern 650 fl., Feuer-Afsecuranz 262 fl., VerschiebeneS 104 fl, Crebit-operationen 637 fl., Neubau beS Theaters 132.827 fl., VerschiebeneS 1384 fl., riickbejahlte Vorschiisse unb frembe Gelber 95.028 fl.). DaS Gefnmmtvetmbgen bieses Fonbs roirb bejiffert mit 211.678 ft. (barunter 50.040 fl. in ©parcasie-Einlagen, Werth ber gteboutenhaufer 20.629 fl., Werth ber Theater-gebaube 189.222 fl. u. a.). Dieses Vermogen ist mit 118.748 fl. betaftet unb zwar orbentliche Riick-ftanbe 357 fl., auherorbcntliche Niickstande 16.180 ft., burchtaufenbe Riickstanbe 82.261 fl. unb Schutb-briefe per 19.950 fl.; baS reine Vermogen bieseS FonbS betragt mithin 92.930 fl. — Die Voran-schIage ber oerfchiebenen ©tiftungfl-fonde pro 1893 tauten: Etiftungrn etforbtrtii| Bebeckung ©tubenten- 36 744 fl. 37.742 fl. Lehrer- 823 „ 931 „ ©aurau'fche Meffen* . . . 126 „ 126 „ Allg. Mabchen Meffen- . . 999 „ 1.049 „ Duller'sche Mabchen« . . 564 „ 564 „ Waisen- 1 7 095 „ 22.263 „ Glarvar'sche Armen- . . . 4.897 „ 8.737 „ Kalister'sche- 3.961 „ I. Hotscheivar'sche . . . 1.176 „ 1.176 „ L. Toman'sche 339 „ 339 „ H. A. EngelShauser'S . . 1.177 „ 1.142 „ Hijbnigg'sche Blinben- . . 2.345 „ 3.691 . III. Slinben- 166 „ 336 ., Wolf sche Taubftummen- no „ 2.167 „t Holbheim'sche 804 , 974 . Kaisetin Elisabeth Jnvaliben- 370 „ 409 ,. Abelsberger Grotten-Jnval.- 38 „ 39 „ Trevisinische 88 „ 88 „ Metelko'sche 38 , 39 ., Laibacher Frauen - Serein Jnvat.- I . . . . 67 „ 67 „ betto II . . . . 437 „ 474 „ - Das Erforbernih bes Zroangsarbeitshaus-fonbes pro 1893 rourbe mit 83.600 fl. veranfchlagt, unb zwar: fiir Beamtenbeziige 4884 fl., Bestallungen 536 fl., Lohnungen bet Ausseher unb Wlichier 14.935 fl., Montur unb Armatur 1500 ft., Kapellen-, Kanzlei- unb ©chulerforbernisse 340 fl., Fabrikserforbernisse 22.060 fl., Gebaube-Erhattung 690 fl., Steuern 17 fl., Bekostigung ber Zwang-tinge 27.000 fl., arzliche Orbinationen, Socatitaten* Beheizung unb Beleuchtung, Kleibung, Leib- unb Bettroasche 10.800 fl., Provisionen unb Gnaben-gaben 2738 fl., verschiebene Austagen 100 fl. Dieses Erforbernih soll bebecft roerben burch fol-genbe Posten: Capitatszinsen 86 fl., SSerbienft ber Zwanglinge, bann Ertrag ber Fabriksanstatt 40.300 fl., Niickersatz fiir Verpflegung frember Zroangtinge 41.112 fl., verschiebene Einnahmen 3000 — Die Erhaltung ber Wein-, Obst- unb Slcketbau« f chute in ©tctuben hat im Jahre 1891 einen Betrag von 22.845 fl. in Anspruch genommen, unb jroar ©chutaužtogen 14.530 fl., WirthschaftSaus-lagen 4783 ft. , Gebaubeerhaltung unb Neu-anschaffungen 3532 ft.; biefe AuSgaben fanben in folgenben Einnahmsposten ihre Bebeckung: ©ub> ventionen vom ©taate, Lanbescultur- unb Lanbes-fonbe 8709 fl., verschiebene Seitrage 1088 fl., Realitcitenertrag 7000 ft., Seitrage aus bem LanbeS-fonbe 4202 fl, unb von ber Herrschaft Wippach 842 fl. Diese Anstalt besitzt ein Vermogen von 7347 fl. (Werth deS SchulhauSinventarS 2880 fl. unb Werth bes WirthschaftsinventarS 4467 fl.) — Jm Voranschlage beS LandeSculturfonbs pro 1893 roirb bas Erforbernih mit 3920 ft. bejiffert (Beitrag an bie Wein-, Dbfi- unb Stdferbaufchute in ©tauben 2400 ft., fiir Lanbescutturjroecfe 1520ft.); bieses Erforbernih soll in nachstehenben Empsangs-posten seine Bebeckung finben: ©trafgetber fiir Forst-unb Felbfrevet 1700 fl., Ertos fiir Jagbfarten 2200 fl., verschiebene Empsange 20 fl. — Der RechnungSabschtuh beS Zroangsarbeitshaus-fonbS pro 1891 roeist an Einnahmen 158.414ft. unb an AuSgaben 155.205 fl. aus. Die Reatitaten bieseS Fonbs reprasentiren einen Werth von 140.876ft.; der Werth des FabriksinventarS rourbe mit 4615 fl, jener beS NegieinventarS mit 5036 fl. unb jener beS Bekleibungsinventars mit 7123 fl. bejiffert. - Seim SanbeScuIturfonbe betiefen sich im Jahre 1891 bie Einnahmen auf 5189 fl. (Forst- unb Felbfrevet - ©trafgetber 1864 fl., fiir Jagbkarten 3252 fl., verschiebene Empfange 73 fl.) unb bit AuSgaben auf 4626 ft. — Der Normatfchut-fonbS nimmt im Jahre 1893 einen Oetbaufroanb in ber Hohe von 334.101 fl. in Anspruch. Das Erforbernih roirb bejiffert, roie folgt: Gehalte, AtterSjulagen, FunciionSgebiihren unb Quortiergetber ber Lehrer 806.964 fl., Dotationen an ©chuten 4412 ft., Remunerationen unb AnShitfen an Lehr-Irafte 21.118 ft., Pensionen, Gnabengaben unb Reisekosten 1600 fl. Bebcckt roirb biefeSErforbernih butch: ©ubventionen unb Beitrage 16.220 fl., Obligationen-Jnteressen 3847 fl., verschiebene Einnahmen 187 fl.; ber Abgang pro 313.847 fl. soll butch eine jehnpercentige ©djulumtage auf bie bi» recten ©teuern mit 157.650 fl. unb auS bem Lanbesfonbe mit 157.147 fl. gebeckt roerben. — (©lovenischer Katholikentag.) AuS Anlah bes slovenischen KatholikentageS ist in ber slovenischen Presse eine neue Polemik entftanben, beten Enbe oorbethanb noch nicht abjusehen ist. Die Artikel fiir unb roiber jahten bereitS nach Dutzenben unb zubem verbffentlicht bercleritate »Slovenec" alleS, roas in ben AuSfchiifsen unb Sersammlun-gen gesptochen tuutbe — unb ba8 roar fcefanntlidj nicht wenig — bem Wottlaute nach. So foinmt e8, bah in ben ©patten ber nationaten Organe thatfachtich von nichtS Anbetem bie Rebe ist, benn vom Katholikentag in Laibach unb zivat mit einer StuSfilhrlichfeit unb Ieiner tmmetroahrenben Wieberhotung bes fchon zehn» mat Gefagten, bie allmahlich ungeniehbar sinb. Ein Theil bet ©treiteS breht sich noch immer um Herrn Svetec, ber eine Serichtigung um bie anbett verfenbet, aber biehinal trotz seiner uniibertrefftichen ©ophistik „hineingefalien" zu fein fcheint. Die Rnbicaten stellen Herrn ©oetec als einen roiitbigen, aufs ©chmahlichste angegriffenen Greis bar, bit Clerikalen zeichnen ihn als Rabutisten unb Wort-verbreher. Jm Uebrigen ist eS fiir roeitere Kteife herzlich gteichgiltig, mit roetcher Setonung Hen ©oetec eigenttich fagte: »Der Gtaube steht nicht auf ber TageSorbnung, heutjutage beugt sich alleS vot ber Nationalitdtenibee, auch ber Gtaube." Datum ndmlich breht sich beildusig ber Zank unb bie Aeuherung roar ber Grunb, bah er als Feflrebner refusirt rourbe. — Was sonst noch an gegenfeitige# Votroiirfen unb Sefchimpfungen hin< unb herftiegt, breht sich um bie Sehauptung ber Rabicalen, ba| ber Katholikentag bas uationale Moment ganj vernachlaffigt habe, bah von Gtohslovenien, daS iebem slovenischen Politiker am meisten am Herzen liegen miifse, gar nicht die Rebe roar, ebenforoenig von ben allgemeinen stavischen Jnteressen, unb bah ber ganje Katholikentag nur bem Vortheile ber neueste# Partei, ber Missia-MahniS'schen Partei" biente. Die Clerikalen ontroorten roieber, bah ihre ©egner nut »Auchkatholiken" feien, bie ihren Katholicil-muS bloh zur ©chau tragen, „um bas Volk zu betriigen". ©o geht es fort mit Grazie inS Unenb« liche. — Wichtiger als biefes roibrige Gezanfe der hiesigen FractionSorgaiie ist ber Umstand, bah bie slovenischen Slatter in ben Rachbarianbern in bet Mehrjaht gegen ben Katholikentag Stellung nahmea, barunter fogar mehrfache von Geistlichen rebigitte Blatter. Hierin tritt also neuertich ber von un8 fchon iiingst betonte Gegensatz innerhalb ber slovenischen Geist-tichkeit, bet Gegensatz zroischen UltrarnontanismuJ unb Nationalism«« scharf hervor. Auch bie alte »Novice*, bie noch unter Dr. Poklukar’* Leitung im clerikalen Fahrwafser fegelte, ist nun, wo sie von Herrn Murnik inspirirt roirb. unter bie Rabi« calen gegangen unb macht ebenfalls roiber ben Katholikentag Front. — (© I o v e n i f ch e 8.) Alljahtlich, roenn bai neue Schuljahr beginnt, etfijfnen bie slovenischen Blatter einen Fetbjug gegen bie beutschen ©chulen unb balb mit Ueberrebung, batb mit Dtohung roerben bie Eltern beschrooren, ihre Kinber boch ja nicht in beutfche ©chulen zu {chicken. So auch heuet roieber. Unb biefer ebenfo thorichte als persibe Kampf gegen ben beutschen Unterricht geht meist von Leuten aus, bie sich ohne bie Kenntnih ber beutschen ©ptache iht Stot nicht verbienen konnten, bie ihren eigenen Kinbern einen guten beutschen Unterricht sichetn, ja, roenn’S ihre Mittel ertauben, sie roomoglich in beutschi Institute auhethalb beS LanbeS fenben. »DaS Volk* aber soll nicht beutsch letnen, bamit eS nicht etroa eine« Sage« auf Grunb bet vetmoge beS 3)eut|chen erlangten Renntniffe jur Einsicht komme unb sich feine jetzigen „Fiihret" fiir immer vom Leibe schaffe. Sum Gltick hat in roeiten Kteifen ber Bevolkerung bet gefunbe ©inn noch immer bie Obethanb unb roenn nur mogtich trachten sie ben Kinbern beutschen Unterricht ju sichern, roobei sie fteilich oft 8enu9 bem von itationaler ©eite getibten Tetrori8mu8 gegen* iibet einen fchroeten ©taiib haben, abgefehen von bn* Umflanbe, bah zumat am ftachen Lanbe e* ie,‘ oollftdnbigen ©looenifirung ber VolkSfchulen den Eltern oft beiin beften Willen unmogtich Kinbern einen Unterricht in ber beutschen zu vetschaffen. - DaS rabicate Blalt machte j ngn roieber einmat seiner bekannten hestigen Abneigu"8 8 8 ben 3)reibunb Lust, ber angebtich ben yW» habe, alle Volkct bet Salkanhalb infel untct rT Herrschaft zu briiigen; alS (Segcnmiltel • Gefaht roerben bie Hebung be# V Yewuhtseins, cine allgemeine Slavcnsprache, die slavische Liturgie u. s. >v. bezeichnet. Es geht doch nichts fiber eine loyale Unterstutzung unserer aus- tpartigen Politik. (Personal-Nachrichten.) Die Ge- meinde Ratschach bet Steinbruck verlieh bent Lanbcs-hauptmann Otto Detela bas Ehrenburgerrecht. __ Oberlanbesgerichts.Prasibent Dr. R. v. Waser in Graz hat nach abgelaufener Urlaubszeit am 10. d. M. die Leitung ber Amtsgeschiifte roieber iiber* itommen. — Bezirks-Commissar Graf Marius At-temS, ein Sohn beS hier burch langere Zeit ansahig qeroefenen Statthaltereirathes in Pension Grafen Anton AttemS, hat sich mit Fraulein Anna Kammel von H a r d e g g e r vermahlt. — Der Primarius im hieftgen §,ndes.Cioilspitale, Dr. Josef Dor nig, tourbc jum Director ber Lanbesheilanstalten in Salzburg rrnannt. — Der steiermarkische LanbesauSschuh wurde vom Landtage ermachtigt, bem Componisten HanS Freiherrn v. Z o is - E b e l stei n in Graz b-hufS -iner Stubienreise nach Paris ein Stipenbium bon 200 fl., zahlbar in gleichen Raten, bie erfte im vorhinein. falls sich Herr Freiherr v. Zois »vttart diese Stubienreise anzutreten, die zweite falls e'r seine Studien bei Meister Massenet in DariS begonnen zu haben nachiveist. zu geroahren." ^ TranSferirt rourben: Der Oberarzt Dr. Anton ^ ijarto, des Garnisonsspitales Nr. 18 in ftJLnrn *um Garnisonsspitale Nr, 8 in Laibach; ber Regimentsarzt Dr. Anton Star 6. vom tiifanteriereaimente Erzherzog Friebrich Nr. 52 zum ^nkanterieregimente Freiherr von Kuhn Nr. 17 (Er-«Ln»ungSbezirkscommanbo); ber Oberarzt Dr. Karl lAertag vom Garnifonssp.tale Nr. 8 in tzaibach, zum Jnfanterieregimexte Neichsgraf Browne sh. 36 (4. Bataillon). (Bahnproject Drvacca-Prawald- » Der Triestcr Lanbtag richtete im Monat % i w CV an bie BSrseittputation in Triest cine J>uf(6rift, roorin nachstchenbe Wiinsche zum Ausbruck « t aten • 1. bah vor Allem bas Netz der oster« Sen Stootsbahnen burch unverzllglichen AuSbau h t ©trtic Divacca-Prawalb - Lack vervollstanbigt uL bcrart ein-Verbinbung mit ber Jstriancr Bahn. Webunasroeise eine unabhang.gc (S.fenbahnvetbmbung mit ber Rubolf-Bahn hergcstcllt merbe; 2 Lt, roeiters bie Rubolf-Bahn felbst in nbrdl.cher Sr'cktunq iiber den Loibl (itararoanlen), soroie westlich tt.Lt die Tauern fortgesctzt roerde, roobei ber kaiscr-Cn Regicrung unb ben competenten Factoren an* Wmaeftellt bleibt, bie e.ne ober bie anberc d.eser be ten Ausbau eine wescntlichc Bebingung C commerjieHen BcstanbeS bieser Stabt ist unb im Xt»refie ber Gesammtrnonarch.e ltegt, frtiher m ^riff r» nehmen ; 8. btf eine birecte unb un-Sngifle Eisenbahnvetbinbung von Tr.cst fiber Get-Oilano nach ber italien.schcn Grenzc hcrgcstcllt Cbe, roelche burch Umwanblung bieser Linic icnscits in eine Hauplbahn, soroie burch Act,. Wa eines ununterbrochenen DiensteS biehseitS unb £2» to Grmze bie Moglichkcit eines Triestcr Kfebre« nach unv fiber Jtalien gcroahrleiste. In ^olg« bieser Zuschrist, mit roelcher diese Entschlichungcn L Triester Lanbtages mitgethe.lt roerben beantragte ^ BSrse-Deputation in ber le^en S.ftung ber Wiener Hanbclskarnmcr nachstchenbe Resolution: Triestcr HanbelS' unb Oeroerbefammer bebauert, ff U »«•« u»d k.«#» i>» Stitfid ^nbtaacs, so mie stlbige in ber an bie be,ben Taufer bes Reichsrathes geiichteten Petition bieser Urpcrschaft vom 7. Mai I. I. zum Ausbrude ge-Caen, nicht anschliehen zu konnen, unb zwar sowohl Si Sinblide auf ben Gefammtinhalt ber Petition, belcher ber von der jtanunet in bieser Fragc bereitS bntbem wicberholt geauherten Ueberzeugung nicht ^tsvricht. ale auch bchhalb, roeil bie Resolution bcS tzandtageS, roahrenb biefclbe auch in ben ubngen Petita Votkehrungen verlangt, welchc bie Kammcr nicht ohne writers als ben Hanbclsinteressm Triests forberlich erfennen fannj, insbcsonbcrc in ihrem bie Taucrnbahn betreffenben Thcile nicht mit hinlang-licher Bestimmtheit zum Ausbrucke bringt, dah unter bieser Bahn jene Verbinbung iiber bie Tauern gc-meint fei, welchc von ber Handels- unb Gewerbe-tammer stets verfochten wurde unb ben Gegenstanb wicberholter gemeinfamer Petitionen berfelben unb ber Stabtvcrtrctung gebildet Bat, zumal sich biefe Bahn bei ben bcrzeitigcn Verhaltnissen als ein un-abweisbarcs Bebiirfnih fiir Den Tricster Verkehr unb als bie in erfter Sinie unb bringenbft noth-roenbige Eifenbahnverbinbung barstellt. Jnbcm bie Kammcr bieh heroorhebt, erflart dicselbe neuerdings, batz bie Wefenheit ihreS Eisenbahn * Programmes nach rote vor eben in ber roieberholt oerlangten Taucrnbahn als einet in wcstlicher Nichtung auszu-bauenben Vcrlangerung ber Rubolf-Bahn liegt, roelche, von Villach ober einer nachstgelegenen Station ausgehenb, biefe Bahn mit ber Gisela-Bahn zu ver-binben hatte. Diese Eisenbahn erachtet bie Kammcr als gcsctzliche Vertreterin unb berufener Dolmetsch ber Bcbiirfiiisie bes Tricster Hanbels von ber rocit-flehenbstcn Sebeutung fiir ben internntionalen euro* paischcn Hanbel, unb erflart - auf Grunb bet Er-gebniffe eingehenber unb erfchopfenber, hieriiber ge-pflogener (Srhebungen - bah von bem Ausbaue ber» felben in crstcr Sinie bie Geftaltung unb bas Heil ber Zukunft Triests, soroie ber Handelsinteresscn ber osterreichischen Monarchic als ber Vcrmittlerin bes Verkehrcs zwischcn bem Meerc unb ben hauptsach-lichstcn Sonfumslatten Central-Europas abhange. Dieses Eisenbahnprogramm, roelche« die Kammcr neuerbings unb ausbrudlich bcftatigt, roirb biefelbe auch in Hinkunft unentroegt einhalten, roobei es ber Regicrung obliegen roirb, biefe Taucrnbahn auf bie zweckentsprechenbste Weise birect mit bem Meerc in Verbinbung zu fetzen." — Die Kammer nahm bie Resolution nach Idngerer Dcbattc an. — Wic aus ben vorstchcnbcn Mittheitungen heroorgeht, ist also ber atte Slntagonisnms, ber in Triest zwischen Lanbtag unb HandclSkanimcr bcstand, unb ber im letzten Jahrc insoferne beigelegt fchien, als bribe Theilc, ohne eine testimmte Linie zu befiirworten, oereint fiir eine zweite Eifenbahnverbinbung Triests mit bem Hinter lanbe eintraten, roieber fcharfer zum Ausdrucke ge koinmen. Es ist bieh im allgemeinen unb namentlich vom ftainischen ©tonbpunlte umsomehr zu bebauern, als burch biesen Zwicspalt bie Aussichtcn fiir bie fiir unfer Lanb so roichtige Linie Divacca * Lack unb iiber ben Loibl ttur geminbert roerben fonnen. — (Der Laibacher beutfche Turn cere in) oeranftaltet am 18. b. M. eine ©anger* fahrt nach Tar vis. Die Abfahrt erfolgt um 6 38 Friih mit bem fahrplanma&igen Poftzugc vom ©tibbahnhofe au*. Um 10 Uhr vonnittags erfolgt bie Aniunft in TarviS unb begeben sich die Theil nehmer vom Bahnhofc aus nach Untcr-TarviS zum Gasthofc Tcppan (bortfelbft Friihstiick). Fiir Va12 Uhr vormittagS ist bie Besichtigung ber roilbromantischen Schliza-Schlucht geplant, roorauf um ‘/22 Uhr in Ober'TarviS im Hotel „®elbfuft" bas gemeinfame Mittageffen eingettommen roirb. Fiir ben Nachmittag ist ein Befuch ber herrtich gelegenen ostcrreichifch italienischen Grenzorte Pontnfel unb Poniebba in AuSsicht genontmen unb erfolgt die Abfahrt bahin um 4 24, bie Riicffunft in TaroiS um 7 51 AbenbS. Um 8 Uhr AbenbS eitblich finbet im Hotel, ©chnablcggct* in Ober-Tarvis bie Liedcr-taftl ber ©angerrunbe deS VercineS unb hierauf eine zivanglofc Untcrhaltung ftatt. Zur Riickfahrt nach Laibach beniitzen bie Festtheilnehmer ben con TaroiS um 2'30 Nachts obiiehenbcn, in Laibach um 6 Uhr Friih einlangenben Postzug. Es stcht zu cr roarten, bah bie Betheiligung on biesem Fcstc, roelchem ein guter Verlauf burch bie fteuuDlichi Einladung bes Tarviscr TurnoereineS jut Veran-laltung bieser ©angerfahrt gesichert ist, eine um so zahlrcichere fetn roetbe, als dutch das Programm iir reiche Abwechslung ©orge getragen ist. JnS-befonbere roiinfchensmerth ist bie Betheiligung von Damcn an biesem Ausflugc unb machen roir schlichlich batauf aufmetfsam, datz bie Thcilnehmerkartcn, roelche zur freien Fahrt von Laibach nach Pontcbba unb zutitck unti zur Theilnahme am Friihstiick unb Mittagessen in Tarvis berechttgen, bis heute MittagS bei Herrn Victor Ranth gclost roerden konncn. — (Logen-Li citati on.) Die Licitation ber Logen im neucn Lanbestheater fiir bie ©aifon 1892/93 finbet fiir bie beutfchen Vorstellungen nicht, roie jiingst gemelbet, am 21. b. M., fonbern iibermorgen Montag ben 19. b. M. VormittagS 10 Uhr im Theatergebaude (Foyer) ftatt. Die Licitation fiir bie flooenifchen Vorstellungen roirb tagsbarauf Nachmittags um V23 Uhr abgehalten. — (DccorationSstiicke fiir d aS neue Theater) sinb im ©chaufenstcr ber Firma Obresa (Schcllenburggasie) zur Ansicht auS-gestcllt. — (Im Eurhausc zu Stein) fand am 11. b. M. ein Concert bet heimischcn Regiments-musikcapellc statt, bem sammtliche bort roeilenbe Sommcrgaste, Officiere, Honoratioren, ©taatsbeamte unb vicle Siirgerfamilien anroohnten. Ein fehr ani» mirtcs Tanzkranzchen befchloh bas vom Restaurateur Mullet veranftaltcte Sornmerfest. — (Der Britcke nbau fiber bie Save bei Flobnig) routbe am 13. b. M. in Ar,griff genommen. Die Baukostcn sinb auf 18.000 fl. vcranfchlcigt. — (Die Section fiir Fischzuch 1) halt am 29. b. M. in ber Kanzlei bet Lanbroirth-fchaftsgesellfchaft ihte biehjahtige Vollvctfamm-lung ab. — (Die fratnifche Abootatenlam -met) ist in bet Ftage bes „numerus clausus'1 bem Beschltisse bet Schroesterkammcr in Graz im roefent-lichen beigetreten. — (Das neue Schuljaht) beginnt am hieftgen Untetgymnasium am 17., an bet Lehter-bildungSanstalt unb an ber mit berfelben vereinigtcn Uebungsfchule am 17., am Gymnasium in Gottschee am 18., an ben stiibtischen VolkSfchulen unb in ben Musikfchulen bet Philharmonifchen Gefellfchaft am 19. b. M. — (Dutch H a gclfchlag) rourben die Hcibcnsaatcn unb SZBeingarten im Bczirkc Trcffcn arg befchabigt. Auch anberrocitig im Lanbe haben bie letzten Stfirme meht ©chaben angerichtet, als mai# anfangS vermuthete. — (Das Postamt in RubolfSroerth) soll bemnachst in drarifche Verwaliung fibernommen roerben. — (Die Regimentsmufifcapelle) fpielt am 18. unb 25. d. M. Mitiags in ber ©temallee. — (Eine Wassetleitung) roirb in Obet-laibach errichtet unb bas erforberliche Wassct aus ben ©chroatzenbctg-Hochqucllcn jugeleitet roerben. — (Lottetie.) 75.000 Gulden ist ber Haupttreffer ber grohcn 50 kr. Lottcric. Wir machen unsere geehtten Lefer barauf aufmertsam, bah die Ziehung bercits am 15. October stattsinbet. ‘ Das Schulvereinsfest in Gottschee. Die freunbliche Stabt Gottschee hat in den letzten Jahten hauftg gtohcte Schatcn beutscher Laibacher als Gastc in ihven Mauern gesehen, ba gab es immer cine Reihe schSnct, erinnetungSreicher Tage, so bass roohl Niemanb ben zwar roeiten unb be= schwetlichen, abet burch schone rocchselvolle Lanbfchaften fiihrenben Wcg bereut hat. In ber vorigen Woche mm hat Hett Notar Dr. Burger als Dbmann ber Ortsgruppe Gottschee einen Festabend zu Gun sten des deutschen Schulvereins veranstaltet unb zur Be-reicherung des Programmes eine Neihe Laibacher musikalischer Kraste eingeladen, die mit Herrn Con-certmeister Hans Gerstner an bet Spitze uitb einer Schar wackerer Carniolen im Gefolge bem Ruse Folge leisteten. Am Abenb des 8. September waren der Saal und dessert Nebenraume im Hotel „zur Post" writ iiberfullt und vor einem gewahlten Publikum wurden nachstehende Nummern vorgetragen: 1. Sonate sur Violine und Clavier von Fr. Grieg, vorgetragen von Fraulein Marie Suppan und Herrn Hans Gerstner. 2. Fruhlingsgruh von N. Schumann (gemischter Chor) der Gottscheer Sangerriege. 3. „Die deutsche Sage und deren Auslauser in Gottschee", Vortrag des Herrn Dr. Ad. Haufsen. 4. Serenabe Opus 8 von L. Beethoven, vorgetragen von ben Herren Hans Gerstner, Anton GneSba und Heinrich Wettach. 5.Wanberlieb von R. Schumann. 6. „Blum-lein am Hag" von Storch unb „Roth Noslein" von Abt, Mannergesangsquartette. 7. a) Abenblieb von R. Schumann; b) ungarischer Tanz von Brahms fur Violine unb Clavier, vorgetragen von ben Herren Hans Gerstner unb Heinrich Wettach. 8. Glockentone von Herbeck (gemischter Chor) bet Gottscheer Sanger-riege. Die Leistungen beS Herrn Concertmeisters Gerstner unb bes Herrn Wettach (der sich wieder als Meister aus verschiedenen Instrumenten erwies) find in Laibach zu sehr bekannt, als dass sir hier eineS besonberen Lobes bebursten. Dass fie ouch in Gottschee allgemeine Begeistetung hervorriesen, ist selbstverstanblich. Abet auch bie anberen Vortragenben verbienten unb erzielten lauten Beisall. Fraulein Marie Suppan (eine Tochter be« Herrn Dr. Joses Suppan), bie zum ersten Male offentlich austral, tiberwanb trefflich bie grohen Schwierigkeiten bet von herbem nordischen Geist durchwehten, ties angelegten Grieg'schen Sonate. Die junge Kllnstlerin geht geivih noch fchonen musikalischen Etfolgen entgegen. Das wohltonende unb btillante Spiel bes jungen Geigers Anton Gnesba, bet ptachtig zusammengestellte Vier-gesang mit Herrn Dr. W. Goltsch als erfter Tenor miissen riihmenb hervorgehoben roerben. Abet auch die beibcn gemischten Chore bet Gottscheer Sanger-tiege nrntben unter der verstanbnihvvllen Leitung deS Chormeisters Kauzky (eineS Schulers der Philhar-monischen GesellschaftSschule) frisch unb lebenbig unter allseitigem Beisall vorgetragen. Treffenb fiigte sich in ben Rahmen bes Fest-abenbs ber Vortrag bes Herrn Universitatsbocenten Dr. Abols Hauffen. In halbstiinbiger Nebe entwars Dr. Hauffen ein schbn gezeichneteS unb beutliches Bilb ber beutschcn Sagenwelt mit ihrem uniiberseh-baren, vielseitigen Reichthum. Er sprach von ben ©otter- unb Helbensagen, von ben Legenben unb Marchen, vvn ben Orts- ober Geschlechtssagen unb jeigte, dah vieleS bavon in iibetrafchenben Nach-klangen noch in Gottschee verbreitet ist, batz hier noch Neste ber Gubrun- unb Leonorensage, uralte Mythen unb Marchen gesungen unb erzahlt roerben. Et schloh semen oft von Beisall untetbrochenen, mit Begeistetung aufgenommenen Vortrag mit ben nachfolgenben Ausfuhrungen: „Hiemit habe ich ineine allerbings nut anbeu-teiibe Datstellmig bet sagengeschichtlichen Beziehungen zwischen Gottschee unb bem allgemein beutschcn Be-ftonbe beenbigt. Wenn auch noch manches, bas des Finders harrt, spater zu Tage gesordert roerben ivird, das Ergebnih, zu dem »vir heute gelangt find, kann nicht geandert roerben. Sowie bas kleinste Theilchen eblen Metalls als solches sichet etkannt roirb, so liefert bas geringste Bruchstiick echter Sage dem Rennet berebteS Zeugnih von seinem hohen Alter unb seiner eblen Art. Aus ben ersten Blick allerbings erscheint oft ein Volkslieb ober eine volks-mahige Ueberliefetung abgerissen unb roirr, gleichsain ohne Sinn unb Zusammenhang, abet butch ben Wiberschein von bem oerroanbten deutschen Sagen-beftanbe roirb es beleuchtet unb tritt bem naher priifenben A«ge burchfichtig unb bebeutungsvoll entgegen. Es ergeht hier bem Forscher ivie bem Berg-steiger, der am sriihen Morgen die Thallandschast in grauem Dammerlicht dunkel unb verroorren vor sich liegen sieht, aber allmahlich immer heller unb heller roirb sie vom Wiberschein ber ausgehenben Sonne verklart unb nun sieht er ben klaren Laus bes Flusses roegweisenb bie Alien burchschlangeln, sieht, roie sich die roeihen Dorset von Wiese unb Walb abheben unb berounbert leuchtenben Auges ein entziicfenbeS Bild. So sinb bie Fteuben bes Forschers. Doch bie Ergebnisse bet Wissenschast sind todt, roenn sie nicht fur bas wirkliche Leben fruchtbringenb verroerthet roerben konnen. Ebles Metall muh zur Munze ge« pragt roerben, roenn es bem allgemeinen Verkehte bienen soll. Hier in ben Sagenbeziehungen haben roir nicht nut ein wissenschastliches, sonbetn auch ein nationales Ergebnitz. Spinncn sich hunbert Faben von ber beutschen Sage zur Sage ber Gottscheer, so roerben biese zu einem neuen Banbe, bas bie Sprachinsel auch im wirklichen Leben heute unb immerbar mit bem beutschen Volksthum oerbinben soll. Aus biefem Bewuhtsein roerben bie Gottscheer immer bie Kraft schopfen, auf ihrer von Slovenen uberflutheten Klippe auszuhatten. Wie erhebenb unb stahlend muh ihnen bas Gefiihl bet Zusammengehorigkeit sein, ber Zusammengehorigkeit mit einem Volke, bas seit mehr als zroei Jahr-tausenben bie Welt mit seinem Ruhm ersullt, einem Volke ber Dichter unb bet Denker, bos auch burch tapfere Waffengange ben Gipfel politischet Machtstellung erruttgen hat. Furwahr, so lange bie Manner von Gottschee inachfamen Auges unb treuen Herzens baftir Sorge trogen, boh bie fchonen Verge unb Thaler von bem Ninsche-Quell, bis zum Kulpasttanbe beutsch bleiben, so lange barf es unS alien nicht bangs sein urn bie Zukunft biefed braoen Herzogthums.' Auch ber gemuthliche Theil bot viel be8 Unterhaltenben. Herr Laiblin aus Laibach gab mehtere seiner ttihmlich bekonnlen humoristischen Vortrage zum Besten. Herr A. Belar trug mit kost-lichem erfinbungsrcichen Humor bie von Herrn Wettach genial in Kohle entroorfene Bliithe ernes Garten-hauses vor u. s. w. So roar ber kiinstlerische, abet auch ber matetielle Ersolg bes Abends ein itberraschenber. Vor roie tiach bem Festabenb gab es auch fchjne ©tunben srohen BeisammenseinS. Zahlreiche gleichgesinnte Manner ober Jiinglinge versammelten sich beim Fruhschoppen zu frohlichem Runbgefong ober anregenben Gesprcichen. Auch bas Laibacher Quartett fargte nicht mit seinen reichen Stimm* mitteln unb brachte am Vornbenb ben Frauen bet Herren Bezirksrichter Josef Hauffen unb Dr. A. Hauf-fen ein ©tanbchen. Als bie ©cheibeflunbe heranfam, trennten sich bie Gaste mit bem Versprechen, haufiget unb in groherer Anzahl roieberzukoinmen, fobalb eintnal ber Poftroagen entbehrlich roetbe. Unb ficherlich roirb bas mit bet Eisenbahn erreichbare Gottschee ber be-liebteste AuSflugsort beutfchtroinifcher Wanbetet roerben. Ein Prosit biefem fro hen Ausblick I —n. Uom Duchertisch. Collection Hartlcben. Unter biefem Titel began,, in 9t. Hnrtlcbcn'S Scrlng in Wici, cinc AuSwahl her hervor-raflenbftcn Romane aller Rationei, zn ctfdjeincn. Vierzehu-taniti mirb tin elegant gebnnbenet Band z» 40 fr. autqe-aclicii. SiJljer find cridjienctt: I.—IV. (Sorten, (Smitie, ,.Dcr Vormnnd". — V., VI. D » '» a «, 9llcr., „So fci c»“. — gctncr tuctbcit im Cnnfc dieses 9ol)tc8 Werke vvn Sue, Jokai, George Sanb, Milgge, Thackeron, SEurgcnjeff, Magnet, Dumas' Sohn, Feval, Sonbcnu, Bcrthct unb Ainsworth crfdiciiien. KateuuK ber in Ocsterrcich-Ungarn n c n c i n g c f it [) 11 e » Kroneuwahrnng. Derselbe bidet tine pouuldre tSrlnntcrung bes Walim»g«wcchsel», foroic alter biird) bcnfctben entftetjenben RechnnngSveranberungen mit zahlreichen S-’ifvielen unb ben liolljivcnbigfteu United]-nniigStabellen. Das von Prof. R. Stern bcarbeitete, Vcrlage bon MorizPertcS in Wien erschiemiie, >>m uusgeslattete Buchlein bilbet fiit Sebernmnn einen_ lew otientircnben Wegmeiser fiit die neuen WalitungSvethaumiie unb and) bet biffige Pteis (20 ft.) ist geeigiiet, il>m eine wm SBetbreitmifl zu firiictn.___________________I? Verftorbene in Laibach. 91 m 8. September. Clara Mihelič, BrbeiterS-Tochin, 2 3., Rebet 11, Datmfntatvl). — Sotbotiua Reipptich, Baha-beanitenS-Gattin. 72 I., AnetSperg-Platz 2. MntterkrevS. Vim 9. September. Mathias Grivic. BesitzetS-Solin, 1 s., Schiehstattgasse 11, Hirnhaiilentzuiidung. — Franz Špindler, Handluiigr ComniiS, 19 3. 6 M., fttafouec Danim 6, Sub«' culofe. Am 10. September. Anton Btosowid, Schneiberi-Evhii, 11 M, 9tcmouaftra6e 19, Darmkatatrh. — Alois Schm, KeuschlerS-Sobn, 4 M., Ilovea 46. Brechdnrdifall. — Helena Flere, Hansbefttzetin, 56 3., Nrnbergaffe 9, Eitervergiftung- Am 12. -September. Franz Oblak, BefitzerS-Soh», 11 N-, Tricfterstratze 31, Dat,»ka!arrh. _ Am 13. September. Frniiz Račič, KenfihIerS-sohn, 5 w., Llovea 27. Dannfatarrh. Am 14. September. 3ohau»a Kraniiiiar, Kaffeesteden' Gatlin, 39 3., Tul'erenlofe. Einladnng. Mit 1. October 1. I. begiunt ein nenes Abonne* ment atif bas „Filibcher Podjmblatt". Jene P. T. auSwartigen Herren Abonnenten, die fto 189? nod) im Ruckftanbe finb, metbcii zur Einfendung bet Avon-nementsgebuhr hiernit Hoflidift eingeladen. Administration -es „fflibad)er Wochendlatt", Laibach, Schloffergaffe 3.____ Die Beaehtung dieses Korkbrand-Zeichens, sowie der rothen Adler-Etiquette wird ais Schutz empfohlen gegen die hflluflflen FSlschungen von is Qbler lauerii Gesellschafter mit einer Baareinlage von 5000 bis 6000jl. zm grohcrcn Bctriebc titter bestehenden ITIobel-fabrik in Hrain wird gcsiicht* -Antriige iibcrtiimiitt Franz Mttller’s Aiinonltil-Bnrean in I-LlbLod, Schlofsergasse 3,1. Stock. SUCHARD NEUCHATEL(schwbz). Goldene OTedallle WeIt«M**teIi,l,,,|r 1‘itrlM 188#. Eingrsrndrt. Merjliitzl Den Beulfdjen Sdjntoemn! 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