ttrtftlrtomg: «»»dau«gaffe Str.» !t»»i 1trt »«««). »»<«»,»», riglUk (all lifcli Xi «■tan- «. rttirr-li(i. IM ll-l* Uh, ton. taMtlltri «T»a> UBOllalt «1B-Min«« MI Ur»it**tt«t. Mi URMinug »n ffi- a aUacjttt-- MBMHitalisgca £«)»• ••41a» ■Mafettl* »Acht- (Tl4d«l 0m lmui iin» ttnnlMi •mg rat. !>« . . . . (L — •» Ktfit«(i«6tta . . . ff. 15» HoldMn, . . . . II. ,-G«iut«dls, . . . jl. *•— Mrl Ku*Un» ,,»«»«, «4 tu -rbUliicn am die htdci«» 8cric»d»n«*-iJ»rt>uiji r. eingeleitet« Ad»n»e»em* sehen fctt ist »ddeHellunq. Ar. 33. Hilli, Donnerstag, 26. April 1900. AukShlich des Wonatswechsets ersuchen »ir jene Abnehmer der „Pentschen Macht", die «it der Aezugsgevühr im Ztückkaude sind, «» die recht baldige Einsendung derselven, da-«it teine Störung in der regelmäßigen Zu-je»d«ng der Zeitung eintrete. Die Verwaltung. »Ich beabsichtige. mich vom römischen Hose völlig unabhängig zu machen nd fürchte weder den zu erregenden Zwiespalt in kec ftirdjr, noch den Namen »ine« Schismatikers: im »oravS habe ich ollen Widerstand berechnet und bin versichert, dass ich ihn überwinden werde. Der g»simimung meiner Bischöse gewiss hoffe ich mit ihn» Beistände die Sache durchzusetzen und mein Aolt zu überzeugen, das« eS katholisch bleiben könne, odne römisch zu sein." - »Wenn ich meinen Plan vollbracht, so werden die Böller meines Reiche« genauer die Pflichten ffjinfit. die sie Goit. dem Vaterlande und ihren Änmmschen schuldig sind, so werden un« noch die ßiiktl segnen, das« wir sie von dem übermächtigen Äom befreit, die Priester in die Grrnzen ihrer Vslxhten zurückgewiesen und ihr Dorilern d>m Herren, ihr Tasein aber dem Vaterland« allein unterworfen (pdeit. — »M i r däucht, e« gibt Leute R » m, die es so wollen, das« e« »och länger Finsternis auf unserer Halbkugel gebe." — „Noch ehe die Jesuiten i» Diiuschlond bekannt geworben, war die Religion ei»! Glückseligkeit«!,hre der Völker; sie haben sie »empörenden Bilde umgeschaffen. zum Gegen« liid ihre« Ehrgeize« und zum Deckmantel ihrer »«örse heradnewürdigt." — .I ch kenne diese Leute (die Jesuiten) so gut, wie irgend einer, weiß alle ihre E n i« Dürfe, die sie durchgesetzt, ihre B e-«iidüngen, Finsternis zu verbreiten ndEuropa vom Cap FiniSterre an ti» an die Nordsee zu regieren und »»verwirren.- Kaiser Josef II. Im Houpö. t . Humoreske von A. F o l e y. Ter Schnellzug fehle sich eben in Bewegung, alt Paul i'iauuer aus den Perron stürAie, aus da« 2ii:i:hH spianli, die erste Thüre ausnss, die sich jiiEtii vlickl» bot, und in ein Coup6 drang. »Besetz! !" schrien verzweifelte Stimmen, doch in Liationsvorsieher schloss schnell die Thüre fei d>m jungen Manne, und unbeweglich vor k» sitzen srcgte dieser sich, ob eS nicht besser wäre, sil!p aus die Gesahr hin, die Beine zu brechen, Biet« aus den Perron zu springen, alS hier zu Lobt». E'.ii dicker Papa in Pantoffeln und aufge-liöMr Weste entkorkte eine Flasche, eine dicke, kleine 9Lita breitete aus einer Zeitung Hühnerflügel und Surfte aus; ein jungeS Mädchen füllte eine Milch-jliictf, während eine Amme ein Klein.S auf den >rmea wiegte. Diese vier großen Personen nahmen M vier Ecken des Eoup^S ei». In der Äiitlc h'irschte im Gewimmel von Kindern, Knaben und Matchen. I» neuen Handschuhen, blendend neuen büchuhen, leuchtenden Manschetten und ditto Hemd-brüst wagte Paul Marnier, der wie versteinert war. »lhi. sich zu rühren, denn er fürchtete, mindesten« eine« der Bälger zu zertreten. Leine Miene drückte sein Bedauern über sein kndrivxen so deutlich auS, das« die guten Leute ziiie Miene zum bösen Spiele machten und e« sich «gelegen sein liegen, ihm einen kleinen Platz ab-siiretev. Der Papa nahm ein Baby aus ein jede« 25. Jahrgang. Aeichsrath und Aetegatloncn. Heuer werden der ReichSrath und die Del?« gationen gleichzeitig tagen; ersterer tritt bereits am 8. Mai in Wien, letztere am 12. desselben Monat» in Ofen-Pest zusammen. Es wird sich also, wie daS „Deutsche Blatt* treffend ausführt, das sonder-bare Schauspiel bieten, dass zwei gesetzgebende Körperschaften, von denen die eine nur auS Mit« gliedern der anderen besteht, jede an einem anderem Orte Beschlüsse fassen werden. DaS ist wieder ein österreichisches Kunststückchen. Man wird sich fragen, wie eS denn möglich ist, dass ein Abgeordneter, der seine volle Kraft im Abgeordnetenhanse zum Wohl« deS Volkes ver» wenden soll, zu gleicher Zeit in Ofen-Pest an der Berathung der gemeinsamen Auslagen theilnehmen kann, ohne das« da« Eine oder da« Andere leide». Man weiß doch, das« die Regierung dem Abgeordnetenhanse da« Sprachengesetz, und zwar sofort nach dessen Wiederzusammentritt, vorlegen wird, und dass diese« Gesetz voraussichtlich von so außerordentlicher Wichtigkeit und Tragweite sein wirv, das« zu dessen Berathung die Anwesenheit jede« einzelnen Abgeordneten, ganz besonder« aber die der deutsche» Abgeordnete» nöthig sein muss. Und dennoch gehen vier Tage nach Zusammentritt deS Abgeordnetenhauses vierzig Abgeordnete nach Osen-Pest, um dort als »Ja"-sager für die boS-Nische Wirlschast des ReichSsinanzministers und für die gemeinsamen Heeresangelegenheiten zu dienen. Wir k'Nue» einerseits den Wert der Delegationen vollkommen, aber die Herren Delegierten behaupten doch, sie hätten in wenigen Tagen ein gewaltiges Stück Arbeit zu vollsühre». Wir wolle» darüber nicht rechten, aber eine kostbare Zeit, und während der Tagung deS ReichSrathe» ist die Zeit wirklich kostbar, geht ja doch verloren. Entweder arbeiten die Abgeordneten iu Wien oder in Ofen-Pest, beide» zugleich ist unmöglich. Man sagt wohl, die Fahrt nach Osen-Pest dauert nicht lang,, und an den Tagen, an Venen keine Sitzung d,S Abgeordnetenhauses stattfinde, können die Delegierten leicht abkommen. Da« ist nun vollkommen unrichtig, denn fast alle Delegierten ge-hören AliSschüssen an, und an den Tagen, wo da» Knie, stöpsle ein dritte« hinter Mamas Rucken, zwei andere hal«le man der Amme auf, eine» r,m Gymnasiasten, und daS junge MädcheN, da» schon sehr dünn war. machte sich »och dünner. Es gelang Paul schlecht und recht, sich zwischen ihr, einer Reisetasche, einer Hutschachtel und einem Käfig mit Kanarienvögeln zu placieren. Doch selbst diese Liebenswürdigkeit stimmte den jungen Mann nicht freundlicher. Schon ärger-lich durch den Zweck seiner Reise, wuchs seine schlechte Laune noch bei dem Gedanken, eine gute halbe Siunde, ohne eine Cigarette rauchen zu dürfen, in dieser lärmenden Gesellschaft zubringen zu müssen. Er geruhte nicht einmal, einen Blick aus seine Nachbarin zu wersen, sondern lehnte sich in die Kissen zurück und begann mit gekreuzten Arme» und geschlossenen Wimper» an die Vor-slelluiig zu denke», die an diesem nämlichen Tage in der Villa seiner Tante, Madame Viennvt, statt» finden sollte. Eine Brünette mit blauen Augen sollte dieses heiratsfähige Fräulein fein, und Paul schwärmte gerade für die Blondinen mit schwarzen Augen i Außerdem gab Madame Viennot selbst zu, dass die „betreffende Person" nicht jung, nicht hübsch, aber reich, o I so reich war. Und von den praktischen Moralgründen seiner Tante beeinflusst, hatte Paul sich entschlossen, . sich so elegant wie nur möglich zu der Zusammenkunft zu begeben. „Werde ich gefallen?" fragte er sich, und als diese Frage ihm nicht allzu große Furcht.einflößte und er sich an den letzten beruhigenden Blick in seinen Spiegel erinnerte, wurde er auS dieser au- Abgeordnetenhaus nicht tazt, sollen dies« thätig sein. E« ist richtig, das« die Thätigkeit der AuS-schuss« viel zu wünsch,» übrig lasst, aber daran ist zumeist die Bequemlichkeit und die Unlust der Obmänner oder auch der Ausschussmitglieder schuld. Durch die gleichzeitige Tagung des Abge-ordnet,»Hauses und der Delegationen wird die Arbeit des ersteren genau um dieselbe Zeit ver« zögert, al« die der letzteren währt. Der einzige greifbare Zweck der doppelte» Tagung ist, dass die Delegierten doppelte Diäten, nämlich 10 fl. al» Abgeordnete und 20 fl. als Delegierte, mithin 30 fl., erhalten. Ta» österreichische Abgeordneten» hau» zählt 425 Mitglieder, und kostet jeder Tag d,S SitzungSabschnttte», auch wenn keine Sitzung stattfindet, dem Volke rund 5000 fl. Da nun die Delegationen beiläufig vier Wochen zur Erledigung ihrer Aufgaben, dass heißt zum nutz- und zweck-losen Reden und „Ja"-sagen brauche», während welcher Zeit da« Abgeordnetenhaus auch lagt, kostet der SpasS bloss 140.000 fl., die wahrlich besser verwertet werden könnten. Entweder ist der Zusammentritt d,S Reichs» rarhkS dringend nothwendig, dann können die Delegationen später einberufen werden, oder die Arbeit de« Reichsrathe« ist keine besonder» dringende, dann würde eine spätere Einberufung desselben auch genügen. Unserer Meinung nach hätten die Delegationen gar nicht« versäumt und könnte» auch ganz ruhift im Ociober tagen, denn man behauptet ja, dai» mit Ausnahme einer kleinen Mehrforderung von 10 bis 12 Millionen Kronen, keine besonderen Anforderungen an den gemeinsamen Staatssäckel gestellt werden. Dass die gemeinsame Regierung nicht gewohnt ist, erst die Bewilligung irgend einer besonderen Ausgabe durch die Delegationen ab-zuwarten, ist ja nichts Neues und würde auch Heuer nicht überraschen. Hätten wir im Abgeordnetenhanse nackensteife Männer oder auch nur ei» kräftiges und selbst» bewusSie» Präsidium, dann wären solche Vorkomm-nisse wohl nicht möglich. Da das aber nicht der Fall ist, pflegt sich die jeweilige Regierung auch nicht viel um die Volksvertretung zu bekümmern. Man behauptet zwar, die Tscheche» werden infolge der ang,kündigten Obstruktion die Vertagung deS genehmen Reminiscenz Lurch eiwaS — inchi sehr Schweres, aber sehr Ungeschicktes herausgerissen, daS ihm über die beiden Füße kletterte. Er öffnete die Augen uud erblickt« ein ganz kleine« Mädchen, da« der Papa sofort hochhob, während er sich iu Eulschuldiguugeil ergieng. Paul nahm diese sehr kühl entgegen, denn er ärgerte sich im höchsten Grade, al« er sah. das» seine «lerramen Lackstiefel schon ganz schmutzig waren. Er dachte nicht mehr an« Schlafen oder Träumen, sondern nur daran, sich vor diesen lästigen Bälgern zu schützen. Unglücklicherweise ver-theilte jetzt die Mutier daö „Futter", da» Huhn verfchwand, die Flaschen wurden leer, und durch da» Stoßen de» Wagen» hin und her geworfen, suchten die Kinder kauend und schmatzend ihre Plätze, da» eine den Flügel, daö andere ein Bein, da» dritte die Brust des HuhneS in der Hand. Gerade neben Paul stolperte die Kleinste und öffnete, im Begriffe zu fallen, ihre kleinen, fett glänzenden Hände, um sich an Pauls linket Rock-tasche festzuhalten. Paul zitterte für seinen Salon-rock und unwillkürlich streckte er heftig den Arm au«, um das Kind zu hallen und e« zu hindern, feine Kleidung zu berühren. Doch seine Bewegung war so lebhast und unerwartet, das« er mit dem Ellbogen auSschlug und heftig einen vollen Becher Roihwein umstieß, den der Papa der Amme in diesem Augenblicke reichte. Ein Theil der Flüssigkeit bespritzte seinen Kragen, feine Cravatte, doch der größere fiel auf seine Hemdbrust und bildete Beginn der Wahl im dritten Wahlkörper heute Donnerstag 9 Uhr vormittags. 2 1900 Abgeordnetenhauses bis zur Beendigung der Delegationen-Berathungen erzwingen, wir glauben aber auch daran nicht; denn die Regierung wird für diese Herren schon irgend ein Zuckerl in Vorbereitung baben, uns dann kann auch ihretwegen geschehen, waS will. Schweiz und Oesterreich. (Eine volkswirtschaftliche Betrachtung.) Wenn wir heute die Schweiz und Oesterreich vergleichend gegenüberstellen, so ist eS u»S keineswegs um eine vergleichsweise Würdigung der dortigen und hiesigen StaalSform zu thun. Wir denk.n nur daran, dass daS größte europäische Gebirge, die Alpen, zu ziemlich gleichen Theilen an die Schweiz und an Oesterreich vertheilt ist, und wollen einmal nachsehen, wie weit eS diesen beiden Staaten im Zeitalter deS Verkehres gelungen ist, das Hindernis, welches die Alpen dem Verkehre von Norden nach Süden entgegenstellen, zu über« wältigen. In Oesterreich wurde in den Sechziger Jahren die Brenner-Bahn gebaut, welche dann durch 15 Jahr« die einzige Eisenbahn-Verbindung zwischen Deutschland und Italien bildete. Die Alpenübergänge in der Schweiz boten eben für einen Eisenbahnweg so außerordentlich« technisch« und finanzielle Schwierigkeiten, dass erst im Jihre 1882 die zweite Eisenbahn-Verbindung zwischen Deutschlanv und Italien, die Gotlhard-Bahn, dem Betriebe übergeben werden konnte. Für den Ban dieser Bahn hat Italien 55 Mil-lionen Francs, Deutschland 30 Millionen und die Schweiz 26 Millionen Subvention gewährt. Die Schweiz, aus deren Boden diese Bahn gebaut wurde, hat also zu den Kosten derselben weniger beigetragen, als die beiden Nachbarreiche, welche durch dieselbe verbunden werden. In ähnlicher Weise wird jetzt der Durchstich des SimplonS, welcher Italien mit der französischen Schweiz verbindet, und dessen Kosten daher wieder zum großen Theile von Italien aufgebracht werden, in'S Werk gesetzt. Zu der im Betriebe stehenden Gotthard-Bahn und der im Baue befindlichen Simplon-Bahn ist aber jetzt noch ein« vorerst im Project vorhandene dritte schweizerische Eisenbahn-Verbindnng zwischen Norden und Süden getreten, die Splügen-Bahn. welche über den SplügenpasS und daS Hintere Rheinthal gehend, Chur mit Chiavanna verbinden wird. Auch für diese Bahn dürste Italien eine bedeutende Subvention leisten, und ebenso ist in Süddeutschland ein lebhaftes Interesse für dieselbe vorhanden, weil sie die Verbindung Süddeutsch-landS mit der Lombardei noch besser herstellen würde, als die Gotthard-Bahn. ES ist also all« Aussicht, das» dir Splügen-Badn in gleicher Weise wie die Gotthard-Bahn hauptsächlich auf Kosten der interessierten Nachbarreiche Deutschland und Italien gebaut werden wird. dort zwei große rothe Flecken, die sich schnell ver» breiteten und unheimlich in» Violette spielten. Paul stieß unwillkürlich einen Fluch auS. Die Amme zuckte so heftig zusammen, das« daS Baby erwachte, die Mama und der Papa glucksten so verzweifelt, das» die ganze Kinderschar vor Schreck zu heulen begann. Und die älteste Schwester sagte: „Verzeihung, mein Herr, die Kleine ist so ungeschicktl* — und zwar sagte sie diese Worte in so aufrichtigem, tief «mpsundenem Tone und mit so sanfter Stimme, dass sich Paul sogleich seine» Zorne» schämte. Da diese kleine Person in ihrer naiven Hast, da» Uebel wied«r gut zu machen, nicht so den Kops verlor, wie die anderen, so nahm sie ihr weiße« Taschen-tuch, tauchte e» in die mitgebrachte Wasserflasche, hielt e» dann in die Salzdüt« und sagt«, da» Ge-ficht bittend zu Paul erhebend, in flehentlichem Tone: „Erlauben Sie doch, bitte, das» ich da» Unglück wieder gut zu machen versuche.- Und ohne falsche Prüderie, ohn« auch nur abzuwarten, das» der junge Mann ausdrücklich seine Erlaubnis gab, begann sie leicht und rasch die Roth-weinflecken auSzureiben. Und er. der jetzt erst sah, dass sie ein ganz reizende», rosiges Gesicht besaß, in dem unter goldblonden Löckchen zwei große dunkle Augen schimmerten (eine Blondin« mit schwarzen Augen — sein Ideal), hielt ruhig still. Bäum« und Telegraphenstangen flogen an dem uge vorüber, da» Mädchen aber rieb noch immer, ie Mama war im Begriffe, ebenfalls daS Tasche»-tuch zu ergreifen, doch Paul, der biS dahin geduldig dagesessen hatt«, protestierte höflich und lehnt« Dann hat die Schweiz drei dem Weltverkehre dienende Eisenbahn-Verbindungen in nord-südlicher Richtung ohne hie'ür ihre Steuerträger auch nur in nennenswertem Maß« belastet zu haben. In Oesterreich dagegen hat man seit der Eröffnung der Brenner-Bahn ruhig geschlafen. E« wurden zwar verschiedene Bahn project« von d«r Regierung ausgearbeitet, «in« Predtl-Bahn, ein« Bahn Rottenmann—W«k«—Böhm.-Wallern. dieselben schliefen aber entweder schon im Bureau der Regierung oder im ReichSrathe ein. Ei» ernst-Ucher Will«, di« Eommm,ication»«V«rhäl<,»iff« über die Alpen zu verbessern, war weder bei der Re-> gierung noch beim ReichSrathe vorhanden. Die Inzwischen gebaute Kronprinz Rudolf-Bahn, daS Schmerzenskind de» UnglücksahreS 1866, ist alles andere eher, al» eine nord-südliche Alpenüber-schienung, und in richtiger Erkenntnis der eigenen Unzulänglichkeit steht auch «in großer Theil derselben nur im Localbahn-Betriebe. Wer von Linz nach Tuest r«is«n will, muss den Umweg über Wien machen; der Fahrplan der Kronprinz Rudolf-Bahn ist für den Verkehr Linz—Trieft gar nicht ein-gerichtet. Wollte sich ein Reisender trotzdem in den Kops setzen, zu diesem Zweck« di« d«r Kilometerzahl nach kürzere Kronprinz Rudolf-Bahn zu benützen, so hat «r blo» di« Unanehmlichkeil, siebenmal umzusteigen und hiebei unfreiwillige Aufenthalte von einigen Stunden bi» zu einem halben Tage zu nehmen, und er wird dann ungefähr 24 Stunden später an seinem Ziel« anlangen, al» wenn er die sast dreimal längere Route Linz—Wien—Graz— Trieft benützt. Also die Kronprinz Rudolf-Bahn ist keine nord-südliche Uederschienung der Alpen. So ist also seit 1867, seit 33 Jahren, in einer Zeit, wo Äderall neue Eisenbahn-Verbindungen zustande kamen, sür di« Vtrbesserung de» »ord-südlichen Verkehre» über die Alpen in Oesterreich so gut wie nicht« geschehen. Erst Heuer ist die Regierung mit einer großen Vorlage hervorgetreten, e» sollen zugleich vier Bahnen gebaut werden, welche die Verbesserung de» nord-südlichen Aipenverkehr» bezwecken, die Tauern-Bahn-, die Wocheiner-Bahn, di« Karawanken-Bahn und di« Pyhrn-Bahn. DaS Baucapital per 244 Millionen Kronen soll im Crebitwege beschafft werden. Die Schweizer Alpen-Bahnen sind und werden zum größten Theile von dem Gelde der interessierten Nachbarstaaten gebaut. In Oesterreich ist man viel nobler, man braucht fein deutsche« Geld zum Biu der Tauern-Bahn, obwohl dieselbe für Süddeutschland al« der kürzeste Weg zum Me«re einen viel größeren Wert hat, al« die von Deutschland subventionierte Gotthard-Bahn und die von demselben zu subventionierende Splügen-Bahn. „Nur nobel", da« bleibt unser Schlagwort in Oesterreich; wir bekommen ja daS nöthige Geld „auf Puff". dankend ad. Dann erklärt« er in liebenswürdigem Tone, die Sache hätte nicht«, absolut gar nicht« auf sich, und al« der Papa davon sprach, die Kleine durchzuhauen, um ihr beizubringen, sich nicht an andere Taschen al« an die ihrer Familie an-zuklammern. bemerkte der junge Mann, dies« Klein« hätt« viel Ähnlichkeit mit ihrer großen Schwester, und plötzlich zog er die kleine Sünderin in einer Aufwallung von Großmuth zu sich, heran und er-theilte ihr in einem Kusse Absolution. DaS war daS Zeichen für eine allgemeine Erleichterung. Eine Unterhaltung entspann sich. Diese halbe Stunde vertraulichen G plauder« wurde von einem langen Pfeifen unterbrochen, welches die ganze Gesellschaft diefer glücklichen Sorglosigkeit entnsS. Man kam an der Station der Tante Viennot an. Mit resigniertem Blick constatierte Paul die Ausdehnung des Unheils. So derangieri, mit zerdrücktem Kragen, btschmutzier Cravatte und dktto Hemdeinsatz konnte er. ohne Anstoß zu er-regen, der Einladung unmöglich Folge l«ist«n. Er stellte sich sofort den brummigen Empfang der Tante, sowie die verächtlich« und geärgerte Miene der großen Brünetten mit den blauen Augen vor. und da die klein« Blondin« mit den großen schwarzen Augen ihn zu sragen schien, so antwortet« «r sofort auf di« stumme Frag« m entschlossenem Tone: .Ich steige nicht auS, v nein l Ich fahre sehr weit — noch viel weiter!" Al« der Zug hielt, rückte er, um nicht vom P«rron auS gesehen zu werden, etwaS näher an daS juyge Mädchen und verst«ckt« sich hinttr ihr. Ueber die Verzinsung der 244 Millionen, ei« JahreSauSgab« von etwa 12 Millionen ifronen zerbrechen wir un« jetzt schon gar nicht den ftifi Geht e« nicht auf anderem Wege, so rvnt wieder Mittel« de« § 14 irgend eine neue Äe« eingeführt oder eine alle erhöht. Damit also wärrn unser« Vergleicht zwisch« dem, wa« Oesterreich und wa« die Schweiz « dem Gebiete der Alpen-Bahnen leistet, zu 6«*. Die weilere Nutzanwendung kmn jeder Denke» selbst machen: „An ihren Früchten sollst d» » erkennen."- Qer Qrulsch nationale verein sür Oesterreich erläs« folgenden Aufruf: :;i., v A 1. " i.. i»> .Durch muss des Deutsche Volksgenossen! Da», was uns so lange gefehlt, Ha5e> zit endlich erreicht! Die Gliederung der deutfchnano«^» Partei ist, wenigsten« im Großen und Ganze», i» allen Provinzen DeutschösterrnchS durchgeht»; Sache aller Parteigenossen wird e» sein. d« Gliederung immer weiter auizutiestalten. sie izi»» mehr zu vervollkommnen und auf all« deutsche om auch nur gemischtsprachige Orte zu erstrecke» p das» e» in absehbarer Zeit keine von Deutsih« bewohnte Stadt, keinen Markt, kein Dorf geia soll, in dem nicht unsere Partei, welche sich nt Stolz eine Volk»partei im vollsten Sinne $4 Worte» nennen kann, VertrauenSmännerauSschch besäße. In ständiger Fühlung mit der bezüiliia Landesorganisation einerseits und mit dem Hau» vereine unserer Partei, dem Deutschnatioiial« Vereine für Oesterreich andererseits, welcher» Sinne de« einstimmigen Beschlusse« vom 3. veiusHi Volkstage zu Wien, den Mittelpunkt uijem Gliederung bilden soll, werden biete Vertrau* mäniierauSschüsse Ersprießliche« im Dienste unsem hehcen Sache leiste» können. Aufgab« aller Deutschnationalen ist e« tm, im Sinne diese« Beschlusses zu wirken, »nie L» plieder für den Deutschnationalen Verein ii: Oesterreich, welch«? al« Hauptverei» dem Am'et» unserer Partei entsprechen!», schon durch die L!» gliederzahl achtung«gtdietend dastehen mus«, iin» werben und daran zu gehen, das« allüberal, « e« nicht schon geschehen ist, Vertrauensmänner ms' gestellt und dem Verein«oorstande angezeigt werd«.-Dann erst werden wir erfolgreich arbeiten tön» —^ „Durch mus« des KieleS Erz!" — die« HM sich jeder Parteigenosse vor Augen. Also auf, ,«t nationalen Kleinarbeit! Beitrittserklärungen sind an da» ÄorMi«-Mitglied Herrn Eduard von StranSky, Bea««> Wien, XVIU., Währingerstraße 139, zu nch». Daseldst werden über ichrisilichk» Ansuchen alle da Verein betreff nden Au«künste ertheilt und saZlUM während die kleinen, dusligen Lockchen ihrer sei« Goldhaare sein Gesicht streiften. Die kleine Blondine brach in laute« Loches ml .Ach nein, sehen Sie doch nur diese Selde» Damen — die dicke, alte Frau dort, sie triM wie eine erschrockene Henne um die hässliche, inai» Hopfenstange herum, die vor Aerger steif und u> beweglich stehen bleibt... Sie warten jetan.« auf jemanden, der nicht gekommen ist... wenden sie sich ganz wüthend an den am» Station«vorstanx" Paul neigte sich, ohne fein hübsche« Srtrf zu verlassen, vor. wagte jedoch erst dann an an seinen blonden Härchen vorbei auf den Perm z» blicken, al« der Zug sich schon wieder in Benins gesetzt hatte. Er hatte keine Zeit, seine Taute j» betrachten, doch er sah im Voruderfahrea da« m ist That grundhäßliche Gesicht und die steife, «aza» Gestalt de« reichen Fräulein». Da» genügte il». Er lehnte sich mit einem Seufzer der fo leichterung in di« Kissen zurück; dann verascht» er, ohne an di« Zukunft d«nk«n zu wolle», den u» angenehmen Gedanken, das» «r «in bischen oielLH* ger und Schwägerinnen aus einmal bekomme» wird«. Im nächsten Augenblicke fieag er da« f!ri» Mädchen auf, da» ihm gerade wieder sehr schickt zwischen die Füße trippelte. Er höh ei doch und küs»te e» von neuem im Flug« herzha'i «i beide Wangen. Denn er empfand plötzlich ivie ei« Frühling»rausch jene unüberlegte tolle Freude. » der Mensch empfindet, wenn sein Herz si$ ftärftc erwiesen hat als fein nüchterner Verstand. 1900 S-«tfche Macht- 3 EinzklnbeitriliSerklärungen. Mitgliedersammellisten nnd Ausrufe übermittelt. Der JahreSbtitrag beträgt zwei Kronen. Die vom Bereine herausgegebenen sechs» wöchentlich erscheinenden „Mittheilungen* erhalten alle VereinSmitglieder unentgeltlich zugesendet. Mitglied kann jeder großjährige deutsche Mann «erden, welcher das österreichische Staatsbürger» recht besitzt. Mitgliederstand: 7920. M. u. d. Gr. Ter Borstand des Deutschnationalen Bereines für Oesterreich: Abgeordneter Ä. H. Wolf, Lbmann. Ak. Friedrich Förster. Heinrich Guttinann. Rudolf serzer, Vr. viucen? v. Serger. «r. Gustav SodirsKy. Friedr.Secker.EmilSarrer.^tg -Ibg Nafael Pather, Eduard v. KtransKq. politische Kundschau. Z>as Sprachengesetz des Ministeriums Koer- »er. Dass Herr von Koerder gezwungen sein »erde, wegen der Ergebnislosigkeit der Berständi-pungSconserenzen einen Sprachengesetzentwurf dem ReichSrathe vorzulegen, war eigentlich schon vor dem Zusammentritt der Conferenzen ziemlich gewiss. Thatsächlich beabsichtigt nun die Regierung, dem AeichSrathe sogleich beim Wiederzusammentritt (d. i. wahrscheinlich 8. Mai) diesen Gesetzentwurf vor» zulegen, ohne denselben vorher den Führern der detheiliglen Parteien vorzulegen. Die tschechischen vläiter besprechen diese Acnon der Regierung sehr pessimistisch, manche wieder sehr vorsichtig. Deutsche wie Tschechen sind aber darin schon heute einig, dass diese» Gesetz keinen der Streittheile befriedigen neide. Die Verhandlungen der Landiage sind bereii» in vollen Zuge. Die Session der Landtage wird bis zum 2. Mai dauern, einzelnen LandeSvertre» tungen wird di» zum 5. Mai Zeit für ihre Ber» Handlungen gelassen werden. Zwischen die Tschechen «ad dieAoten fällt immer wieder trennend der Schatten Ruf»land». Der Antrag Schamanek auf Einführung der rufst» sche» Sprache al» Pflichigegenstand an den tschechischen Mittelschulen hat den Polen wieder ein Ächt auigestkckt über die Herzenawünsche ihrer Bun-dtsglnosseo. »Slowo PolSkie" schreibt: .Die Tschechen haben sich wieder al» die Anbeter Ruf»« land» zu erkennen gegeben, die sie immer waren. Pur die Krakauer Politiker konnien sich dem Wahne hingeben, das» e» ihnen gelingen könne, eine Solida» Mi zwischen Polen und Tschechen herzustellen. Ung überrascht der tschechische Rufsophili»mu» durch-aii« nicht und wir haben immer vor ihm gewarnt." Auch der .Dzienik PolSkie", der fönst immer für da« Bündni» mit den Tschechen eintrat, schreibt, das« der Antrag Schamanek lediglich au» Sehn» sucht nach dem russischen Joche eingegeben sei. J>ie deutsche Sprache in Mugarn. Der Un-terricht«au»jch»i« von Osenpest HlU kürzlich mit jetm gegen neun Stimmen beschlossen, an den Magistrat den Antrag zu stellen, das» die deutsche ßprache in Hmkunst nicht al» Lehrgegenstand aus k», Lehrplane sür di« hauptstädtischen Elementar-schulen erscheinen solle. Osenpest hatte, so schreibt d,e .Deutsche Zeitung", bei der letzten Volkszählung im Jahre 1891 noch immer ein« deutschsprachig« vecölkeruiig von 115.000 Seelen und die schul-besuchende Jugend mit deutscher Muttersprache zählte »der 5000 Knaben und Mädchen. DaS Deutsche ist jnm großen Aerger der ChauvinS in der Mehrzahl der Familien bi» beute di« vorherrschende Umgang»-spräche und im öffentlichen Leben «ine vielgebrauchte Verkehrssprache, ohn« deren Kennlni» selbst der ge-«ähnliche Arbeiter nur schwer Verwendung und LtdenSunielhalt finden kann. Auch von diesem Beschlusse abgesehen, scheint da» deutsche Schulwesen ii Ungarn schweren Gefahren entgegen zu gehen, liegt doch dem Reichstag« gegenwärtig ein Ges.tz tot, nach dem den Schulen die Ausnahme von ÜitersiützungSgeldern ausländischer Vereine nur nach behördlicher Genehmigung gestatt« bleibt; d. h, in so und so vielen Füllen, wo die Schulen nur mit Hilse deS Deutschen SchulvereineS existieren leimen, wird daS Fortbestehen der Schulen in das krmesien magyarischer Behörden gestellt. — Und tat sind unsere outen Freunde und Verbündeten l Auffische Wirtschaft. Londoner Blättern geht in« P.inSdurg dir Meldung zu, das« doS russisch« Marineminislerium großen Unierschleisen auf die Spur kam, welche seit Jahren aus russischen Kriegs-schissen verübt wurden. Große Mengen von Proviant und Munition, di« den Liekeranttn bezahlt wurden, fanden sich auf den Kriegsschiffen nicht vor. Durch die eingeleitete Untersuchung würd« festgestellt, das« zahlreich« Seeofficiere an den Unterfchleifen betheiligt waren. Bisher sind 42 höhere Marineofficiere, darunter zwei Admirale, als Mitschuldige verhaftet worden. Der Zar war, als man ihm die Meldung von den Unterschlrifen erstattet«, auf da» höchst« entrüstet und ordnete sofort di« B«r«inigung aller Kriegsschiffe im Hafen von Sebastopol zur Revision der Schiffe hinsichtlich ihrer Ausrüstung an. Dies geschah vvr wenigen Wochen. Damals gieng durch die Blätter die Kunde, das» die ruffische Marine mobilisiert werde. Z»er Krieg in Südafrika. Da» Reuter'sche Burtau meldet au« dem Burenlager bei Thaba Nehu vom 20. d. M.: Die Commandanten de Wet und Villier« trafen in der letzten Nacht in Dewet»-dorp ein. Am 20. d. M. griffen sie die Streitmacht de« Generals Gatacr« (?) an, welche au» etwa 3000 Mann und einer Batterie Artillerie bestand und einig« KopjeS bei Richtersfarm, im Westen von Dewetsdorp, besetzt hielt. Um 4 Uhr nachmittags musste der linke englisch« Flügel zurückgehen. Das Gefecht dauert« bis zum Eintritt« d«r Dunkelheit. Die Buren hatten einen Todten und fünf Verwun» dete. Die Verluste der Engländer sind unbekannt. — In der vorigen Woche wussten englische Blätter triumphierend zu berichten, die Buren hätten die Belagerung Wepener» aufgegeben und seien im vollen Rückzüge begriffen. Leider zogen nun aber die Buren nicht ordnungsmäßig und nicht, wie eS die Engländer wünschten, nach Norden und Nord-osten ab. sondern sie wählten merkwürdigerweise ihre „Rückzugslinie" nach Süden und hielten die bei JammerSbergbrift, nördlich von Wepener. trefflich gewählte Flankenstellung fest, um hier dem zum Ent-satze von Wepener heranrückenden Colonnen dir englischen Hauptarme« gebürend aufzuwarten. Dort tobt nun seit Ende voriger Woche ein Kampf, der der heftigste ist seit den Tagen von Colenso und seit den blutigen Treffen am Modderflusse. Eine starke Burenmacht ist versammelt, den Engländern die Stirn zu bieten; e» handelt sich der Heere»-leitung der Buren offenbar viel weniger darum, die paar hundert Mann der Besatzung von Wepener um jeden Prei» zur Uebergabe zu zwingen, al» vielmehr um die Durchführung eine« groß und kühn angelegten PlaneS: nämlich die Engländer in eine diesen ungünstige Stellung zu locken und sich hier gehörig verbluten zu lassen. — „ReuterS Bureau" meldet au» Leeukop vom 23. d. M.: Die Division Pole-Carew rückte am 23. d. M. in zwei Theilen gleichzeitig vor. um die Buren von ihren südlich von den Wasserwerken gelegenen Verthei-digungSlinien zu vertreiben. Die Cavallerie-Brigade Dickson versuchte eine Umgehung im weiten Bogen. Die Brigade Stefenson vertrieb die Buren von einer Anhöhe. Am 23. d. M. früh wurde Leeukop ge-räumt gefunden. Dickson stieß aus dem weiteren Vormarsche aus eine starke Stellung der Buren und konnte die Umgehungsbewegung nicht vornehmen. ES heißt, dass die Wasserwerke von einer starken Burenmacht unter Dewet besetzt gehalten werden. Aus Stadt und Land. Die ßillier Hemcindcratyswahlen finden am 26., 37. und 28. April täglich von 9 Uhr vor-mittag» an im GemeinderathSfaale statt. Der dritte Wahlkörper wählt am Donnerstag den 26. April, und eS wurden bekanntlich von der Wählerversammlung kandidiert: I. Ausschüsse: Anion E h i b a. Dr. Gregor I e s e n k o, Johann Korofchetz, Otto Küster, Samuel P a y er, Gustav S t i g e r, Karl Tepp ei, Friedrich W i t t u l a. II. Ersatzmänner: Rudolf Eosta - Kuhn, Ferdinand D o m i n i g, Karl Ferjtn, Heinrich Sctituermann. Im zweiten Wahlkörper, der am Frei-tag den 27. April zur Wahlurne schreit««, werde» kandidiert: I. Ausschüsse: Anton Eich berger, Joses König, Jofes P a l l o », Franz P o l l e t, Fritz Rasch. Georg Skvberne, AloiS W a II an d, Franz Wilch «r. II. Ersatzmänner: Josef Achl«itner, Josef I a r m e r. Johann Terschek, Marcu» Tratnik. Der er st« Wahlköcp«r wählt ant 3 in »« tag den 28. April; candidiert werden: I. Ausschüsse: Josef Bobifut, Dr. Heinrich v. Jabornegg, Dr. Josef K o v a t f ch i t f ch, Matthäus Kurz, Wilhelm L i n d a u e r, Anton Paul, Juliu» Rakusch, Dr. August S ch u r b i. II. Ersatzmänner: Dr. Eugen N e g r i, Paul Planer, Max Rauscher, Fritz W e h r h a it. Die Wähler werden hiemit aufmerksam gemacht, dass sür die bevorstehend«! GemeinderctthSwahlen' steine Wahllegitimationen ausgegeben werden. Die Wahl erfolgt mündlich, und eS werden der Einfachheit halber den Wählern auf Verlangen Zettel mit den von den Wählerversammlungen beschlossenen Candidaten ausgefolgt. Wähterversammknag. Montag abends ver» sammelten sich tm Saale de« Hotels Terschek die Gemeinde-Wähler de« zweiten und ersten Wahl« körper«, um die Eandidatenliste festzustellen. Die Versammlung, welcher Herr Dr. v. Jabornegg präsidierte, war sehr gut besucht. Man einigte sich auf folgende Candidaten. Im zweiten Wahl« körper al« Ausschüsse: Josef König, Josef PalloS, Franz Pollet, Fritz Rasch. Georg Skvberne, Aloi« 20 all ant», Franz Wischer. Anion Eichberger; al« Ersatzmänner: Josef Ach leitner, Josef. Jarmer, MarkuS Trainit, Josef Texfchek. Im ersten Wahlkörper al» Ausschüsse: Josef Bvbifut, Wilhelm L in-d a u e r, Dr. Joses K o v a t s ch i t s ch. Mathias Kurz. JuliuS Ra kusch. Dr. August Schurbi, Dr. Heinrich von Jabornegg, Bürgerschul« director Paul; als Ersatzmänner: Dr. Eugen N e g r i, Max Rauscher, Paul P l o n e r, Fritz Wehrhan. In der sehr ruhig und ernst verlau» fenen Versammlung entwickelte Bürgerschullehrer Nowak eine missverständliche Auffassung deS natio« nalen Grundsatze«. Dies« Auffassung, welche von den Herren Dr. I e s e n k v und Dr. S ch u r b i schlagend widerlegt wurde, wurde von den Ber« sammelten einstimmig abgelehnt, weshalb wir un« damit nicht weiter zu befassen nöthig haben, zumal den Ausführungen Nowak» eine symptomatische Bedeutung nicht zukommt. Ernennungen im Aorstdienste. Der k. k. Statt-Halter von Steiermark hat im Bereiche der k. k. Be« zirtsiorstinspection Cilli ernannt: Zum k. k. Forst» warte III. Classe mit dem Standorte in Cilli den provisorischen k. k. Forstgehilfen Eduard S-rnc in Marburg; zum provisorischen k. k. Forstgehilsen mit dem Standorte in Cilli den Forstaspiranten OScar Maiz-nowiisch in Loiisch. Stadttheater in ßisti. Sonnabend und Sonntag wurde da« Cillier Publicum nach langer ermüdender Theater-Saison und auch nach längerer Pause über» rascht mit einer .jugendlichen Dilettanten-Bor« stellung", welche von einer angesehenen Cillier Familie zu Gunsten deS FondeS für verwahrloste Kinder veranstaltet worden war. . Man kann sich kaum vorstellen, mit welcher Mühe, mit welchem Zeitauswande und mit welcher aufopfernden Liebe zur guten Sache seitens des Herrn Anton und der Frau W^lpuraa Eichberger gearbeitet worden war, um nicht nur volle Wirkung, sondern auch vollen, für die Sache fruchtbrckienden Erfolg zu erzielen. WaS un» da unter dem Titel „Dilettanten-Vorstellung" vor Augen geführt wurde, gewann uns nicht nur hohe Achtung ab vor dem Können der jugendlichen Darsteller, sondern vor dem nimmer« müden Fleiße der eigentlichen Veranstalterin jener Vorstellungen, der Frau Walpurga Eichberger. welche ihr künstlerisches, vereint mit ihrem rein menschlichen Empfinden dasür eingesetzt hatte, um dem kunstsinnigen Cillier Publicum diesmal etwa» ganz Besonderes zu bieten, zugleich mit dem anerkennenswert edlen Bestreben, dem Fonde sü 4 „f guttäte Wacht- 1900 verwahrloste Kinder einen namhaften Beitrag zuzuführen. Wenn letztere» Bestrebe» zumTheile fehlschlug, fo dürfte die Ursache eine«theitS in der Ueber» müdung und Abspannung de» Cillier Theater-Publicum» nach einer so langen und über« befriedigenden Theater-Saison zu suchen sein, andern» theil» in dem erste» schönen Sonntage de» Frühling», welcher die Städter in'» Freie locken musste. Wir find in der wirklich erfreulichen Lage, über di« Darstellungen stlbst nach unserem besten Wissen und Gewissen da» Beste verichten zu können. Freudig berührte e» un», das» der Souffleurkasten ver-schwunden war, jene» Object, welche» so schmerz» liche Rückerinnerungen in un» hervorruft — dieser letzte, bei BerufSschauspielern auch erste Helfer in der Noth war bei den fleißigen jugendlichen Dar-stellten nicht nothwendig: denn da bemerkte man nicht» von Schwimmen und krampfhaftem An-klammern an jenen, der sonst nur zur Ergänzung fehlenden Gedächtnisse« oder mangelnden Fleiße» zu dienen hat. Die Jungen» und Mädchen traten auf so ohne alle» Lampensiebcr, so ohne alle Scheu vor dem vielhunbertköpfigen Publicum, das» wir sie dazu nur beglückwünsche» können, wobei wir aber den jugendlichen Darstellern zugleich die Warnung zurufen müssen, jene Breiter, »welche die Welt bedeuten," zu anderem, wenn nicht gleichem Zwecke, zu meiden. Eröffn«! wurde di« Borstellung mit «in«m Piologc, gesprochen von dem jungen Toni Eichberger, dem wir für sein« Leistung di« vollste Anttkennung zcll.n müsst». Wen» wir in «in« nähere Btspctchuug de» Inhalte» und der Darsttllung dtr Programmstückt: «Prolog zu den Prüfungsarbeiten in einer Mädchenschule". — Ein Dialog: »Wie Stocks Gretchen in Pension kommt." — Ein Drama: „Der Roienstock." — Ein Lust» spiel mit Gesang: »Eine Tasse Kaffee" nicht «in-gehen, so geschieht eS, um keinem von den jung«», braven Darstellern wehe zu thun, wenn wir einzelne herausheben wollten, da ja alle unt«r der Leitung der Frau Eichberger ihr Bestes einsetzten, um den erstrtbt«» Erfolg zu sichern. Doch unvtrgess«» wolle» wir auch die Name» der jugendlichen Künstler nicht lassen. Sie lautt»: Toni E i ch-b «r g «r, Wally Eichberger, Fritzi M a y « r, Mizzi Ludwig, Stefi B r a b l e tz, Gisa Mayer, Käthe G o l l o v, A)ols Eichberger, Fritz de T o m a, Martha G r a s e l l i und Wally W u s s«r. Wenn wir also den jugendliche» Künstlern unsere ehrlich« Anerkennung gezollt haben, so geschieht dies zugleich mit der Bitte an Frau Eich berger, un» öfier mit solch ungtwohnitm Kunstgenufs« er-freuen zu woll«n. Z>er ßillier Lawn Fennis ßtnv ersucht un» »litzuthtilt», das» die Jahreshauptversammlung Samstag, den 28. d. M., um 5 Uhr nachmittags, im kleinen Casinosaale stattfindet. (Siehe auch die Inserate in dieser und der vorigen Nummer.) Bei dieser Gelegenheit weisen wir auch daraus hin, das» di« Herstellung deS neuen und di« Ausbesserung de« alten Spielplätze« ihrem End« entgegengehen und deren baldigste Eiöffnung in Aussicht steht, wa« von der Jugend unserer Stadt gewiss freudigst begrüß« werden wird. Avg. Wolf in Marburg. Wie schon g«-meldet, hält der Verein der Deuischnationalen Sonn-tag den 29. April 1900 in d«r Götz'schen Brau-hauS-Rtstauration zu Marburg ein« um 4 Uhr nachmittag beginnende Wanderversammlung ab, in welcher der alloerrhrt« Abgeordnete K. H. Wolf über die politische Lag« sprechen wird. Wir ersuchen die GesinnungSgenofstn, sich an dieser Versammlung recht zahlreich zu betheiligen. Eintrittskarten können in der Schrifileitung der „Deutschen Wacht" be-höben werden. ZSeßandlung von Kahrgällen III. Wagen-ckalle. Es ist wahr, dass am Dienstag, den 17. d. M. «in Ändrang zum Schnellzuge, der um I Uhr nach-mittags von der Station Sieinbrück abfährt, vor-Handen war. Der Schaffner der 111. Wagenclasse vertröstete jedoch in artigster Weise die Fahrgäste mit dem Bemerken, das« ein Wagen angehängt oder vorgeschoben werd«. Die Fahrgäste wartttrn geduldig — die Fahrkart« in der Tasche, da« Reise-gepäck in der Hand — doch sie sollten bitter enl-täuscht werden. — Als eine Frau bemerkte, dass ein« Ankuppelung nicht geschieht, wandt« si« sich an den Stationsvorstand mit der Bitte und d«m Be-merken, «r mög« doch Platz schaffen, wenn auch in der zweiten Wagenclasse, sie zahle ja di« Diss«r«nz daraus, da ihrer «in Wagen an der Endstation für dirftn Zug wart«. Der Vorstand erwiderte jedoch in barschem Tone: «Gehen Sie zum Conducteur, waS kümmert mich Ihr Wagen!" — und kthrtt der Frau den Rücken. Wir überlassen dies« dienst-höfliche Antwort und ditse Art deS Benehmens der Beurtheilung des LeserS, glauben aber, dass gerade wie die Bahn, sowie jeder einzelne ihrer Bediensteten mit dem Säckel rechnen muss, man auch vo» diestr Seit« au« dem Fahrgast III. Classe entgegenkommen mus». um ihm unnütze, durch derartige» Vorgehen auserlegte Ausgabe» zu ersparen. — Die Fahrgäste III. Classe musiteu solange warten, bis die Reise-gtsährten l. und II. Classe eingestiegen waren. Der versprochene Wagen kam nicht an den Zug. da» Zeichen zur Abfahrt wurde gegeben, der Zug dampfte ab und die schon längere Zeit vor demselden stehende» Fahrgäste III. Wazenclassi musste» nachsehen, wie er Über di« steinern« Brücke fuhr, wurden aber ver-«löstet, dass ein Nachtrain in,5 Minuten, tinlresfen werde. Gebt» wir zu 6 Minute» aber »och dazu 20 Minuten Aufenthalt; da« ändert wohl viel an der Sache! Doch damit gieng« zum Theile noch an. da» Schönste kommt erst jetzt beim Nichlrain. — W r stiegen, au» Besorgnis, wieder keine» Platz zu bekommen, in eine» leeren Wagenraum III. Classe de» NachtrainS ein. Kurz vor der Abfahrt mussten wir jedoch aus Geheiß de» Schaffner» angeblich wegen „Besetztsein«" übersiedeln in den angeschobenen Wagen Nc. 3678, der au» zwei Abtheilungen bestand. Die erste (vorder«) Abtheilung war ganz durchnäs»t, Lochen standen aus den Bänken und auf dem Boden, und ein modriger Gestank kam au» den nass.n Strohmatten. Platz zu nehmen unter solch feuchlnasstn Verhältnisse» ist b«gr«iflicherwe>se wohl unmöglich. Die Zeit drängt« zur Abfahrt. Der Schaffn«! führt« un» darauf in die zweit« Ad» thtilung. Dort gab» zum Wasser noch Staub und Schmutz. AuS dtm Rtgti« iu die Traufe. Bei Ver-frachtuug von Thieren ist eS santäre Vorschrift, dass man früher die Wagen säubert und deSinsi-eiert» doch für ein reisendes Publicum III. Wagen-classe scheint dieSsall» ein Wagen, der in seinem Inner» eher einem Schweinestalle al» einem Ver-kehrSraume gleicht, recht stin zu müssen. — Erst nachdem die darin tingestallten Personen laut ihrer Entrüstung über ein« derartige Verfrachtung Ausdruck gegeben hatten, kam zwei Bedienstete mit alten, schmierige» Werknündeln. um die Baute ab-zuwischtn, und einer mit einem Stück eine» gewesene» BejenS — ja so reinigt man, aber wie —! Der Zug pfeift schon — zur Abfahrt. — DieS alles sind nackt« Thatsachen, an denen nichts zu bemänteln ist. Schreiber dieser Zeile» hat zu seiner Sicherung sich die Umerschriiten der im Wagen Nr. 3678 sich befindenden Mitfahrenden eingeholt, besitzt sie im Originale und ist jederzeit bereit, Rechenschaft über Vorstehendes zu geben. Der Wahrheit die Ehr«! Refrain: Ja nur in Steinbrück, ja nur in Steinbrück, Da kan» man fo etwas erleben. Chorus. Wie i« Killi Kzcesse gemacht werden. Ein gut katholisch gesinnter Mitbürger übermittelt un» folgende Zuschrift mit der Biile um Beröffentlichung: „Vor Ostern entstand Heuer da« Gerücht, Ab« Ogradi beabsichtige, die AuserstehungSprocession, die ihren Weg über dtn Hauptplatz nimmt, von dtr Cillier Narodiia godba („Slovenische Naiionalcapelle') begleiten zu lassen — mit anderen Worten: da» Aus-trstehung»fest de» Heilande» und da» öffentliche Umhtrtragen de« Allerheiligstrn dazu zu drnützen, um einen höchst gefährlichen nationalen Scandal mit unabsehbaren Folgen hervorzurufen. Da« Gerücht verbreitete sich mit fieberhafter Eile in der Siadt, erwie» sich aber bald al« unrichiig und Abt Ogradi soll zugesagt habe», er werd« di« „slovenische National» capellt" nicht spielen lassen. So beruhigte sich denn die in ihren religiösen Gefühlen verletzte katholische Stadtbevölkerung und nahm e« dem Abte nicht einmal sthr übtl, dass er bei der erwähnte» Procession, von einem uralte» Brauche abgehend, überhaupt keine Musik spielen ließ. Nun steht aber im Organe deS AbteS Ogradi, im Laibacher „Slo-venec" folgende bezeichnende Notiz zu lesen: „Die slovenisch nationale Cillier Musik hat die Otter-procession in Sachsenfeld verherrlicht. In Cilli spielte die städtisch« Musikcap.lle weder bei der Pfarr- noch bei der Kapuzinerprocession, und zwar um der bekannten vorjährigen Ausschreitungen (die bekanntlich deS AbitS beste Freund« S«rnec. Detschko, Brecko u. s. w. hervorgerufen hatten. Anmerkung d. Schrift!.) wegen, unter welchen die Cillier Geistlichkeit so viel Beschimpfungen, Angst und S haden erleiden musste. ES ist ein öffentliches Geheimnis (Nein, eine infame Lüg«! Anm. der Schrift!.), dass gewisse Herren, die bei der Cillier Siadimusik daS große Wort führen, von den AuS-schreitungen nicht sehr entfernt waren. So wird alle« heimgezahlt! Z» wünscht» wär« tS nur, dass im künftigen Jahre wenigstens bei der Kapuzinerkirche, die doch in der UmgebungSgemeinde steht, statt der städtischen Musik unsere nationale Musik spiele. Die» wäre auch bei der Psarrkirchenpcocesfion am PlW, da die Pfarrkirche doch allgemein und auch un den Deutsche» die „slowenische Kirche" genau» wird." So da» Organ de» Abte«; diesem emofeizla aber die deutschen Mitglieder der Pfarrgenmax kirchliche Angelegenheiten von der Bedeutung ei« AuserstehungSprocession ja nicht zu nationalen Setz» zwecken zu miiSbrauchen un) eine That zu begej^ die zu den unseligsten Folgen führen «jf«le. Ä weit ist e« in Cilli doch noch nicht gekommen, Difl der seinen deutschen Psarriasassia abgeneigte vfarrer scandal« sozusagen bet den Haaren hecki» ziehen darf. Heu r kommt übrigen» der Bischof »ich Cilli und Herr Dr. N ivotnik. der auf dem ZiaÄ» punkte steht, oas« »die Geistlichkeit mir der Bürzel-schast in Keieden t«ben soll", wird sehen, ml Ogradi in Cilli angerichtet ha«. D-r Unterwel t doch ein crass'r zwischen d'm Heut« und !»» Tage, da A!»lO,rt,)i unier herzlichen Huloigucei der ganzen Bevölkerung seinen Einzug in EM gehalten hat. Wenn Herr Dc. Naiotnik >o einihrs-voll ist. wie «e sich den TUff?r«rn gegenä'zee hat, so m<« er au» dem traurigen llitierfchis» von E-nst und Jetzt die ernstesten Co»s«q aenzen ziehet*. Eu» Czmmeniar zu diesen A i»führung«n ist noW überflüssig. pas Wetterschiehen. Mit R ch? w?ndet j gegenwärtig vai allgemeine Interesse der Ütii)-wirte und Weinbauer dem sogenannten Öüi«» schießen zu, besonder« in Gegenden, w» h!i# Higelschläge vorkommen. Zwar hat min »» Wetterschießen gegen drohende Hagelgefahe schon früher geübt, aber e« geschah die» oZn jeden vernünftigen Plan. Erst in neuest« 3®: geht man hierin planmäßig vor, indem in de, zi> nannten Gegenden — namentlich in den länger» — aus erhöhten P inkten (öergeii) na: ganze Reihe von Schießstationen errichke« ortta, um bei Herannahen von Wetterwolken mtM Pöllerschüsse die Hagelgesahr abzuwen)eu. Ä wurde nämlich durch vielfache Versuche festgestellt das» sich die durch da» Schieß-n devirkit fo j schütterung der Lust weithin foripflinzt uas aih die Hagelwolken erreicht, welche infolge dessen t© theil» un) ungefährlich gemacht oder doch ioe«ql'i4 bedeutend geschwächt werden. Nur mus« man tthi-zeitig mit dem Wetterichießea beginnen un), i» die Wirkung der Schüsse zu erhöben. Pöl?r m Schalltrichtern, ähnlich den Rauchsänge» der bahnlocomotiven, verwenden. Aus diese Ache'ii» in d«n Alpenländern sehr günstige Ecg«d»isfe enÄ worden. In Steiermark bestehen bereu» uiji Hundert, in Italien an 2000 Weiterschie§>'tx r;i. und e« soll, wie schon gesagt, in sen meisten frffl« der beabsichtigte Zweck erreicht worden stin. ?it» mehr hat auch der niederösterreichische i!aitJe»ait-schusS dieser Angelegenheit sein Augenmerk zöge-w ndet und dem Landtag« «inen Bericht üier -Errichtung von Wetterschießstationen in Österreich vorgelegt, beziehungsweise beantrag, '« diesen Zweck K 8000 auS dem Lande»'»-!?« Verfügung zu stellen und die Regierung zu truia eine» gleich hohen SiaatSbeitrag zu dewillua. Niederösttrreich wurde nämlich feit einet von Jahre» durch wiederholt«, s«hr ded «inx Hagelschläge heimgesucht, welche vor alle» K» Weinbau dtS Landes und insbesondere die!>i» spieligen Neuanlagen mit veredelten amerika^ch» Rebt» nachhaltig schädigten. In einem emM Jahre bat Nitderösterrrich durch Hagelschiaz »! seinem Weinbautriebe einen Schaden von meliina Millionen Gulden erlitten. In diesem Laa?e kl>m»n die meisten Hagelwetter aus dem Waldsieriel ■«# ziehen längs der Höhen deS ManhariSgebir^i » daS Hügelland deS Oberhollabrunner- und Ä-idt' bacher Bezirke». E» ist sonach große Äa)r,'he» lichkeit vorhanden, dass durch eine Reihe «« gruppenweise zusammenhängenden, läag» der nannten Richtung angelegten WetterschieM»«» ^ eine bedeutende Schwächung, wenn nicht je Verhütung örtlicher Hagelwetter durch Öeeinfliiffaj I der Hagelwolken in Folge de« Schießen» nzick > werden kann. ?«lver zum Wetterlchieße». Der L«»» I auSschuiS hat den Gemeinden, Bezirk»oertrelii»qni I und Filialen der Lanvwirtschafi»gefellich>ik« »» I getheilt, das» sie da» zum Wetterfchießen erf»r»erich I Pulver zum ermäßigten Preise von 76 i> für I Jft» I gramm beziehen können, und zwar in fttira ß I 25 Kilogramm, in Fässern — innen sk! — ?l 112 Kilogramm. Die Bestellung hm beim LutSet- I auSschusse rechtzeitig, da» ist wenn thunlich zmidt» I drei Woche» vor Gebrauch de» Puloer« z» um «lwa eintretend« Verspätungen in der Lssnial I infolge der nicht täglich verkehrenden Feuerzlizeha» I 1900 Whaltm. Bei Bestellung ist auch diejenige Bahn« twoi», bei welcher die Abholung de« Pulver» er« ftlM toll, genau anzugeben. Der für dos Pulner «Winde Betrag ist gleichzeitig bei der Bestellung « de« LaadeSauSschus» einzusenden und anzugeben, ti tot fersen dmtft de« Pulver« in Kiste» oder Füssern crrfnfcht ist. Der Prei« stellt sich einschließlich Zt. für Kiste« zu 25 Kg. aus 20 K 44 h d> far Fässer — ihnen feacf — für 112 Kg. «ir i'l K 2 h. Fässer und Säcke werden im UN-djchädigien Zustande gegen eine loperceniige Ab-M?,ik!lazlei> gefällten, freisprechenden Nr-chile «direciem Widerspruche stand, erhob Schrift-^MlÄmdloschilsck die Berufung, in welcher Haupt-Mich ausgeführt wurde, dass zur gerichtlichen Heliendin »chu'ig einer amtlichen Berichtigung nicht Tl. Hcaschowttz. sondern nur die k. k. StaalSan-ualtichaft berufen sei. Mit Rücksicht auf diesen Dminiiß wurde Schriftleiter Ambroschitsch bei der bmiiingiverhandlung. wo er durch Herr» Recht«-[•Mit Dr. Ernst Mraulag vertreten wurde, freigesprochen. Das erste Urtheil wurde al« sichtig aufgehoben. w«il zur Geltend-«chiuig der amtlichen Berichtigung da« Eingreifen in Siaatianwallschast erforderlich gewesen wäre, ts« Gemeinde Sachsenseld muss nun dank der un-nhiigen Vertretung dem Schristleiter Ambroschitsch to garjm Venheivigungikosten ersetze». Bei der trireii Lnhandlung hatte der Richter einen AuS-iflhd) angeregt, und der Angeklagte hatte sich bereit «Iliirt. aus einen Kostenersatz zu verzichten, wenn % Hraschowetz die Anklagt bedingungslos zurück-^jiche. Dr. Hraschowetz wollte aber auf dies««, AuS' tlochtvorschlag nicht eingehen und erklärte, das» > Gemeinde Sachsenseld schon noch so viel habe' (m nie «asten zu zahlt»). So hat man jttzt wenig-|n>» die Btiubigung, das« die Kostenzahlung der 4-mniidt Sachsenseld nicht schwer fällt. Kirchiach. 20. April. (Zum Geleite.) ftiut verlieb der zum k. k. SteueramtScontrolor «iir Mahrenberg ernannt« Herr Heinrich vitteltt unseren Ort, nach welchem er vor 1Jahren von Cilli al« Ak>junct übersetzt wurde « wo er in raschem Fluge sich die Wertschätzung Irt Levölktrung errungen hatte. Im Amte äußerst nch:tg und gfptn jedermann zuvorkommend, war Hin bettelet in der Gesellschaft ein lieben«-«digeS und umso schätzbarere« Mitglied, al« sein tmieinber Humor, feine Bethätigung al« Sangt«-jruü«-, Musiker, Bortragmeister. Veranstalter von Tii^!> und anderen Festen «ine äußerst rege und Äljeii gelungene war und die Bevölkerung de« fctti Kirchbach zu wahrhaft ausrichtigem Dank für «!l Ainuftreicht Abende verpflichtet. Aber nicht tu al» stintn, gediegenen Gesellschafter, sondern «ch al« deutschen Mann im vollsten Sinne des &t,<6 lernten wir Herrn Mettelet kennen, allezeit jR Lchasfuiig und Förderung von Edlem, Gutem «d Schönem bereit, wie auch so mancher Mund >«ch' schönen Zug unS kündet, wie gerne Herr Stau!« mit offen« Hand zur Linderung von Noth «itgilrete« ist In diesem Sinne sind den» auläsSlich »ei Ldschiediseier mehrsache Trinksprüche aus den lackenden angebracht worden. Schwer wird un« „Deutsche Macht- der Abschied von dem wackeren Freunde, unsere besten Wül'scheZ begleiten ihn in seinen neuen Wohnort, f t pie Hauptversammlung des Deutschen Schul-Vereines. Für di« zu den Pfingstiesttagen staitfin-dende Hauptversammlung de« Deutschen Schul-vereine» iu Graz werden seit Wochen von dem die,zu au« der Maie de« Festausschüsse gewählte» Voll-zugSauSschnsse unter der thatkräftigen Leitung fein-S Obmannes Herrn Hofrath Dr. Straup die um-kasiendsten Vorbereitungen getroffen; auch haben in Anbetracht de« nationalen Zweckes in juoorkom-merster Weise der Grazer Männergesangoetein und der Deutsch« akademische Gesangverein Lr« Mitwirkung zugesichert. Bei der weit über die Gauen Oesterreich» bekannt stiamm-deuischen Gesinnung S» Stadtvtrtltluvg, wie auch nicht minder der Be-vökkerung, steht zu erwarten, das« den Festtheil-nehmern aus Fern und Nah nicht nur ein freund-licher, sondern auch ein durch nationale Begeiste-rung getragener Empfang bereitet werden roivb, und > das« so diese« Fest eine mächtige Kundgebung deutscher Gemeinbllrgschaft und deutscher Einheit sein wird. Vorlauft \ sei nur mitgetheilt, dass in > der letzten Sitzung ^de«' Vollzua»au«schuss> I, bei welcher auch ein Delegierler der Centralleitung an-wesend war, für de» PfingstfamStag ein Begrit» ßuilgSabtud, für den Pfingftsouniag Vormittag« die " Festversammlung, AbtiidS «in Commers uns sür den Psiugstmonlaz ein gemeinschaftlicher Ausflug beschlossen wurde. Hvstvauverein für Mittelsteiermark. Ueber Ansuazen der Vereintleilung de» Odstbauoereine« sür Mittelsteiermark beim CentralauSschusse der k. k. LandivirlschastSgeftllschaft in Wien gewährt der Fabrikant der Austria-Spritze zufolge Ein-flusSnahme des genannten EentralauSschuffeS auch den Mitgliedern de« ObftbauvereineS sür Mittel-steiermark beim Ankaufe der erwähnten Spritze die gleiche Ermäßigung im Preise, w'« den Mitgliedern der erstgenannten Gesellschaft, nämlich: Austria. ovale Kupferbulte, eins. Zerstäuber, 22 X, Austria, „ „ doppelter „ 70 K, Verpackung pro Glück 70 h. — Jene Mitglieder des Obstbauvereiue«, welche gesonnen sind, sich eine Auslria-Spritze anzuschaffen, wollen sich bei der OvstverwaltungSstelle Graz. Heinrichstrabe 39, inner« halb dreier Wochen melden, d^mit eine Liste der Austräqe anq«s«rligt werden kann. Iu Hrohmamas Zeiten erfreute sich bereit« die Perle der grünen Steiermark, wie Rohitsch» Sauerbrunn mit Recht genannt wird, allgemeiner Beliebtheit. Der Aufschwung der landschaftl. Cutanstalt unter der Leitung de» neuen Direcior» Herrn Victor Trotter wurde >m vergangenem Jahre nicht nur an den zahlreich«« Besuchern de« Bade« bemerk«, sondern vor allem an den ungeahnten Medrverkauf de« sich immer weitere Kreise erobernde Roditscher Säuerlings. Ein« Nachricht, di« all« Besucher diese« reizenden Fleckchen« Erde in Entzücken ver-fetzen wird, ist da» endliche Zustandekommen der normalipung.n Eisenbahn vo» St. Georgen zur steirisch-croatischen LandeSgrenze; damit wird Sauer-brunn einen neuen Anschluss au den Weltverkehr und damit eine vermehrte Bedingung deS Auf-schmunge» gewinnen. Die Billigkeit der Wohnungen soo« 1 Krone auswärt«) ermöglicht auch den Minder-bemittelten mit seiner Familie aus einige Wochen, während der Sommerszeit nach Sauerbrunn zu kommen; abgesehen, das« die« C a r l« b a d de« «üben« bei Magen- und Darmkalarrhen, Bright'scher Nierenentzündung ic, von den bedeutendsten medicinischen Eapacitäten verordnet wird, bemüht sich die Direction, den Gästen da« Leben so angenehm ol« möglich zu gestalten. Ven«tianische Mtte, Promenadeconcerte. Bälle, Lawn-Tenni«-Ma>cheS, Picknick» und Ausflüge in die herrliche Umgebung sind an der Tagesordnung. Wer nnmal dort gewesen, kehrt gerne wieder nach Sauerbrunn zurück. Karort Hleichenvelg. Von den Curonen, di« infolge ihrer günstigen klimatischen Verhältnisse schon von Beginn de« Monates Mai bi« in den October hinein eine rege Cursaison zu verzeichnen haben, nimmt der Curort Gleichenberg unstreitig eine erste Stelle ein. E« sind neben den günstigen klimatischen Verhältnissen auch die berühmten, heilkräftig!n Mineralquellen, sowie die ausgezeichneten sanitären Einrichtungen, die vorzüglichen WohnungS- und Ver-pflegungSverhällnisse, vor allem aber di« Muster» giliigen Curanftalten, die dem onmuthigen Villen-städichen seit mehr al« einem Halden Jahrhundert den Ruf eine» Welicurorte» verliehen haben. Die bereit« seit langem bestehenden Curanstalten, wie etwa die JnhalationSräume sür QaeUsolzerstäubung und für Fichiennadeldämpse, di« pneumatischen 5 K immern, die Kaltwasserheilanstalt und die ver« schiedenariigen Baderäume haben mit der heurigen Cursaison eine bedeutend« Neueruug zu verzeichnen. E» wurde nämlich der alljährlich sich steig«,nden Frequenz de» Curorte« entsprechend noch ein« n«u« pueumaltsche Kammer ausgestellt, die allen Auforde» ruugeu der ärztliche» Kunst entspricht. Ferner wurden analog de» Eiitzelcadinen für Solzerstäubung auch solche für Fichlennadel-Jnhalalionen errichtet und damit w«rde ebenlall» einem langjährig ge« suhlte» Bedürfnisse Rechnung getragen. Auch die Erweiterung der Wasserleitung au« dem „Hoch« stradener Kogel" zählt mit zu den neueren Ecrungen« jchasl-n deS Curorte». Für da« Amüsement ist auch mit Beginn der heurigen Saison durch die Cur« cipelle. durch da» Theater, durch de» Musif« und Lescsalon, durch Concerte. Reuuionen, Tombola :c. ausreichend Sorge getragen, wobei nicht unerwähnt bleib'» mag, das« Ote tandschasiliche» Schönheiten der nahen und ferne-« Umgebung selbst ei»« Füll« der erhebeudste» Freude» bieten. Bezüglich der Wohnung»- und VerpfleaungSverhäktnisse, die inS« ao'amKit im Curorte als vorzüglich genannt zu werden verdienen, ertheilt di« Cartirectian, u»!er deren Leitung auch eine Reihe von schönen, mit besonder» gesunden und sorglich gehaltenen Wohn« räumen versehene Villen stehen, bereitwilligst Au»« kuiift. Aeilage. Der heutige» Nummer liegt ein Ver« zeichni« von allerhand »nijlichen Bücher», wie folche in bet Buchhandlung Fritz Ras h erhältlich sin), bei, worauf wir unsere Leser aufmerksam machen. kraut-8eil!en Kode«i°si> »»d t)iltcrl — 14 — Paris» und loa'rti ,»zr,'a»»ü vilfter um- ! »b«»s» von l»war!n. wriber uritt 'arttdrr ^P<»ncbeit-E«,»c" vo» ätcuj. btl fl. 14.U'. Per lUrt. G. Hennoberg,Seiden-Fabrikant(k.a.k.Hofl.) Zürich. Südmark. Spenden haben aesand«: B.zirk» 'er-tretung Umgebung Graz 20 Kronen, Verlag O'in in München 107, Medicinische Tischgesellschaft in Jickt» Gasthaus« zu Graz 14. Dr. Jul uS Fink iu Graz (Zammelbüchs«») 7 23, Dr. Arthur Pech-lau r in Graz 2. Ortsgruppe Eisenerz (von Hans Zundeier al« Erträgnis eines Bestschießens) 16, Orlsgrupp- Vötkermaikt (Sammelvüchsen) 1.02, O'i«gruppe Arn'el» (Lerkaus völkischer Poükarten) 12'9ü, Ortsgruppe Veiisch Kapielschutz-n-Gesellschasl) 20 und (Sammelbüchsen) 3'33, Gemein e Liezen 10, A. S. (verlorene Wette) 4, Gemeinde Schott« wien 20 Kronen. Gründer: Krieglacher Jungmannfchaft (50 Kronen). vermischtes. 5>as warme Vachtmaöl. Ja dem den heurigen Delegationen vorzulegend«» HeereSbudget erscheint di« Frag« de» warmen Nachtmahl» für die Mannschaft end-giltig geregelt. Den Soldaten gedürt vom 1. Jänner 1900 für Nachtmahlzwecke zweimal in der Woche je eine Portion Conscrven, für die übrigen Tage der Woche je ein Betrag von z.oei Kreuzern, welche» Geld hauptsächlich dazu verwendet werden mus», um dem Manne ein warm:» oder sonstige» substantielle» Nacht-mahl zu bielen. Vom 1. Jänner 1901 wird nun dieser Betrag per Mann um einen Kreuzer erhöht. Selbstmord Der einzige Sohn de» Hofrathe» Professor Nolhnagel, Dr. Waltee Nothnagel, hat sich im Prater durch einen Revolverfchus» entleibt. Der junge Nothnagel war Soncipist bei der Finanzproeuratur. Er war dermalen auf Urlaub um sich für seine Hablli-tierung an der Prager deutschen Universität vorzubereiten. Er unterhielt seit längerer Zeit ein Liebesverhältnis mit einer Halbwelldame, da« sehr kostspielig war und dem jnngen Manne auch materielle Sorgen verschaffte. Trotz der ernsten Abmahnung seiner Verwandten wollte er von diesem Verhältnisse nicht lassen. H^rätoria, die Stadt der Posen, liegt unge-fähr 37 Me>lcn von Johannesburg entfernt in einem von den Witwaleriberghügeln umgebenen Thal, 4500 Fuh über dem Meeresspiegel. Die Stadt erhebt sich inmltten wilder Rosenhecken, die durch Weiden- und EucalyptuSbäume elngefasSt werden. Ströme klaren, reinen Wasser« fließen an den Seiten der breiten Straßen entlang und verbreiten eine erfrischende Kühle. Prätoria macht einen durchau» großständigen Sindruck. Namenilich de» Abends, wenn die Bogenlampen ihre hellen Strahlen durch da» grüne Laubwerk senden, glaubt man sich auf die Boulevard» in Pari» oder Brüssel versetzt. Einige Gebäude in Prätoria sind ge-radezu palastartig gebaut. Der Raadzaal, da» hervor. ,D-«tsch- Wacht" ragenbftt Gebäude, hat titit Front von 175, ein« Tief« von 220 und ein« Höhe von 185 Fuß. Di« Kuppel schmückt eine Freih«it»göltin. Hingesendet. (Keil'« Bobenwichsr) ist da« vorzüglichste EinlasSmittel für harte Böden. Keil'S Bodenwichse kommt in gelben Blechdosen zum Preise von 45 Kreuzern in den Handel und ist bei Traun & Eticier erhältlich. 4815 All das Nähmaschintll-Bersaudlhall» Strauß Wien, IV., Margarethenstraße 12. Ihre Maschine ist vorzüglich, kann jedermann heften» empfohlen werden. Oppenherg, Eteierw. Marie P i ch l t x, Schulleiters«Gattin. i/t it min Lebens-Yercicbe rnncs-Gesellscban. Beim k k.Ministern! J&SäjjZSJ Zahlainte hinterlegte Sneclal-Reserv* für Oesterreich : Kronen 2.816.000'— • foJd.ne Medaillon, imfhreiban, Diplom* »tc, KünstlePPostkarten. 700 Najata Cklc, S»»r». Im4. HLUtt I» iqunllaul» von nur ersten Kanatlem. Ein« Serie = I« K.rtrn so kr., ru-adresairt mit Ortaatempel S. 1.SQ. 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Jabornegg Dr. Josef Kovatschitfch ^Matthäus Kurz Wilhelm Lindauer Anton Paul Julius Rakufch Dr. August Schurbi. Dr. Eugen Negri Paul Ploner Max Rauscher . Fritz Wehrhan. Beginn der Wahlen an allen drei Tagen f^- 9 Uhr vormittags. -WU 1S00 K-tcht" __7 .p-«tsch- vi-acht' Danksagung*. Anlässlich des für uns so unsäglich schmerzlichen Heimganges unseres innigstgeliebten Gatten, Sohnes und Bruders, des Herrn « Karl Sutter RealHItenbeaitzer», Mitgliedes der Bftcirka- und Gemeindevertretung u.s.w. wurden uns von Nah und Fern so viele und mannigfache Beweise aufrichtiger Theilnahme entgegengebracht, dass wir ausser Stande sind, Jedermann einzeln zu danken. Wir sprechen daher auf diesem Wege biofQr Allen und Jedem unseren tiefgefühlten und wärmsten Dank aus; insbesondere aber danken wir der ISbl. Bezirks- und Gemeindevertretung, den Herren Beamten, der Bürgerschaft, der Leitung der deutschen Schule, sowie der ganzen lieben Bewohnerschalt von Gonobitz, den löbl. Feuerwehren von Cilli, Weitenstein, W i n d i s c h-F e i s t r i t z und Gonobitz, den übrigen Theilnelimern aus den genannten Orten und aus Hl. Geist, Oplotniti u. s. w. und sämmtlichen übrigen Körperschaften für die grossartige Betheiligung an dem Leichenbegängnisse, sowie für die so reichen und schönen Kranzspenden, endlich ganz besonders dem .Gesangverein Gonobitz* für den Vortrag der ergreifenden Trauerchöre. Gonobitz, am 22. April 1900. Die trauernd Hinterbliebenen. Z. 25 prfts. Kundmachung! Stadtamt Cilli, am 24. März 1900. Der Bürgermeister: Ntiffer. BAD mmmm mmmmm Prospecte durch den Director. Sudbahnstation: Pöttschach. PRACHTVOLLER SOMMER AUFENTHALT. Bewährte Heilstätte fitrJRctgcrtJubc»; u.Nicrcnlcidon; iuekerharnruhr stallenstcinc-, Rcwh«n-nj{«hl" kopfeatarrhe, ete. Cillier Lawn-Tennis-Club. ii, » Samstag: den d. Mtü. findet um 5 Uhr nachmittags im kleinen Casinosaale die ordentliche Jahreshauptversammlung Ein junger Bursche welcher Marquenr werden wO] -:bI i Hans* die Verpflegung auiawr -ier I bat. wird aufgenommen im Cafe W< rur. Voranstellen »irischen 10—11 vormittag» oder 3—< Chr nacht Geschältslocal gegenwärtig Hutmode-Geschaft II.Fai •Grazerntra»»« Hr. 7 (Hötel Te ist vom 1. Juli an »n vermieten. Z. 15379. Nachdem die Functionsdauer des gegenwärtigen Gemeinde-Ausschusses mit Ende April 1900 abläuft und die Wählerlisten für die Neuwahl gemäss § 16 der Gemeinde-Wahlordnung für die Stadt Cilli vom 15. März 1. J. angefangen zu Jedermanns Einsicht aufgelegt und Einwendungen dagegen innerhalb der achttägigen Frist nicht eingebracht wurden, wird die Neuwahl des Gemeinde-Ausschusses der Stadt Cilli gemäss § 17 der Gemeinde-Wahlordnung für die Stadt Cilli auf den 20. ^pril, 27^ -Ä-pxil -ULm-d. 23- 3.0OO in der Weise angeordnet, dass am Donnerstag den 26. April 1. J. die Wähler des III. Wahl-ktfrpers, am Freitag den 27, April 1. J. jene des II. Walnlkürpers und am Samstag den 28. April 1. J. jene des I. Wahlkörpers die Wahl vornehmen. Die Wahlhandlung beginnt an jedem Tage um 9 Uhr vormittags Im III. Wahlkörper wird die Wahlhandlung erforderlichen Falles um 3 Uhr nachmittags fortgesetzt. Jeder Wahlkörper hat 8 Mitglieder des Gemeinde-Ausschusses und 4 Ersatzmänner zu wählen. Die Wahl findet im Sitzungssaale des Gemeinde-Ausschusses im Rathhause statt. Giesiiclit wirst eile Nm-MiU mit 2 Zimmern and Zngehür für sofort oder 1. Juni. Anzumelden Kirchplatz 6. Der Cillier Ltwn-Tennis-Club sucht eineu Platzcassier. Anmeldungen nimmt der Obmann Dr. Edwin Ambroaitseh entgegen. Gemeinden und Bezirksvertret wie landwirtschaftliche Filialen mark können da» iu Zwecken de» 1 »chiessens in Verwendung kommende! zam ermäßigten Preise von 38 kr. -per Kilogramm durch den steierm.1 Aussehu** belieben, u. iw.: a) in Kisten zu 25 Klgr., i) in P.usem (innen Sack) iu Die Bestellung hat beim «teierm.1 Ausschüsse rechtzeitig, d.i. wenn I 2—3 Wochen vor Gebrauch de»! erfolgen, um eventuell eintretend-1 tungen in der Expedition in Hin die nicht t&glich verkehrendes 1 läge hintanzuhalten. Bei der Bestellung ist auch Bahnstation, voa der die Abhula Pulvers erfolgen soll, genau tan Die Expedition de» Pulvers, da» k. n k. Artillerie-Zeugsdepot ab { magazin Kaisdorf. Der Preis des Pnlvers «teilt schliesslich Packung, Fr»cki Pulvermagazin KaKdorf zur Kalsdurf and Transport von drrUsh KaUdorf bis zu der in der Be*t*i.'i gegebenen letzten Eisenbahn** Kisten zu 25 Klgr. auf 20 K 4 t h i Fi-ser p r 112 Klgr. auf 91 KJB Der nach dieser Berechnung ftr i »teilte Pulver entfallende Betn.- i enorm theure cni in äfl nervenaufregenden Bestaedtb schädliche Vanille, welche ganz entbehrlich geworden ist EM recepto gratis. 5 Orig:ua;pk|" K 1 10. einzelne Päckchen, ICnat ca. 2 Stangen Vanille. 24 h. Zu haben n OlIUl bei: Fri« irid witsch, P. Koienc. Josef Malis. Pst Traun £ Stiger. Fianz ZinqgetJ' — statt. T ag: e s o r d.xa.ULaa. g*: 1. Thätigkeits- und Säckelbcricht über das abgelaufene Vereinsjahr. 2. Festsetzung der Beiträge für das Jahr 1900. 3. Neuwahl des Vorstandes. 4. Gruppenbildung und Stundenverteilung. 5. Allfälliges. Cilli, am 21. April 1900. Der yorntand. Danksagung. Für die vielen Beweise innigster Theilnahme während der kIiwi Krankheit, ffir die schonen Kranzspenden und die so zahlreiche ligung am Kuhegange unserer beben nnvergeblichen sprechen wir hiemit allen und Insbesondere den lieben Frauen and Mi tfir ihre aasjerc/dentlicoeu Bemühungen unseren herzlichsten anJ gefühlten Dank aus. Gonobitz, am 21. April 1900. Franz und Kathi Werbnig Ükrltflti iinb Herausgeber: äj«*in*buftbruct«rn „tfeleja" tn ftiUi. «ezantmozUtcher Schr,stiett«r: Ctt» Va*r»fd»itfd». i)rud der 6rmH«bu4orwkrri