Lmbschkl WmhrMM, Drgan der Verfaffuilgspartei in Kram. Nr. 84. AbonnementS-Bedingnisse: ganzjährig: Halbjihrig: vierteljährig: Für Zustellung in's Haus: Vierteljährig 10 kr. Für Laibach fl.Mi« Post fl. S.— . 2.— . . . 2.50 » « » 1-— » » » 1.25 Samstag, de« 25. März. Insertion?. Preise: Einspaltige Petit.Aeile » 4 Ir., bei Wiederholungen L s Ir. — Aiijeigen bis b Zeilen 20 kr. Redxctio II, Ad in inistrationu. Expedition: Herrengasse Nr. ir. 1882. Prolog zu den Gemeinderathswahlen. Den Ergänzungswahlen für den Gemcinderath der Landeshauptstadt sieht die Bevölkerung mit verschiedenen Hoffnungen und Wünschen entgegen. Wenn auch die Politik in die Gemeinderathsstube. wie billig, keinen Einlaß fand und, soweit wir das Wirken der Gemeindevertretung in mehr als einem Deeennium verfolgt haben, auf Seite derselben das Streben nach einem versöhnlichen Wirken der Parteien unverkennbar war, so daß um des lieben Hausfriedens willen so Manchem zugestimmt wurde, was vielleicht im Interesse der Commune nicht gerade absolut nothmendig war, so begreift cs sich doch, daß, sowie in allen größeren Städten der Monarchie, auch in Laibach die Neuwahl der Communalver-tretung die Gegensätze, welche in der städtischen Bevölkerung in Bezug auf die Grundprineipien und anzustrebendcn Zielpunkte der Gemeindeverwaltung bestehen, verschärft zu Tage treten. Nicht als ob die Bevölkerung über die Wirksamkeit des gegenwärtigen Gemeinderathes etwa Klage führen würde, im Gegentheile wird von allen besonnenen, leidenschaftslos denkenden Männern die pflichttreue und erfolgreiche Thätigkeit derselben vollauf anerkannt und selbst die um ein vernichtendes Urtheil niemals verlegene nationale Presse konnte schon seit längerer Zeit keinen Stoff zur Begeiferung des Gemeinde- Feuilleton. Ein Spaziergang durch Krain vor achtzig Jahren. Die Stätte, die ein guter Mensch betrat, ist eingeweihN .. . Goethe Tasso I. 1. „Zwei Jahre will ich bei Ihnen sitzen, dann muß ich mich aber wieder ein wenig auslaufen. Ich will dann nach Syrakus". So sprach der Ulysses unter den deutschen Schriftstellern, Johann Gottfried Seume, als er den Antrag des Leipziger Buchhändlers Göschen annahm, die Aussicht über dessen typographische Unternehmungen zu führen. Mit dem letzten Tage der zivei Jahre am Anfänge des Decembers 1801 reiste er ab und nach neun Monaten trat er, planvoll und zielbewußt wie er eben in seinem ganzen Leben und — Lieben war, an demselben Tage, de» er als Ziel seiner Abwesenheit gesetzt hatte, in Göschen's ländliche Hütte zu Grimma. Im vergangenen Jänner d. I. waren es nun just achtzig Jahre her, seit Seume, auf feinem Spaziergange nach Syrakus Oesterreich durchziehend, dem flüchtigen Fuße in Laibach eine längere Rast gönnte. Die Sohlen, welche der „mannhafte alte Schuhmacher Heerdegen" in Leipzig an die Lederschuhe gesetzt hatte, und deren Oberleder die ganze Pilgerfahrt ohne Fehl zu ihres Schöpfers Nnhme überstehen rathes finden. — wohl aber ist cs erklärlich, daß eine Wahl, welche über die Majorität im Gemeinde-rathe entscheiden soll, jene Parteien der Bürgerschaft, welche um die Herrschaft in der Stadtvertretung ringen, zum entschiedenen Ausdrucke ihrer Anschauungen, Wünsche und Erwartungen veranlaßt. Bon diesen Parteien, refpective von den nach ihren Anschauungen gelheilten Gruppen der Wählerschaft ist es die Eine, welche, wenn auch mit der politischen Partei der Deutschliberalen nicht cougrucnt. doch zu derselben in keinem Gegensätze stehend, den jetzigen Bestand der Gemeindevertretung als den dem Wohle der Stadt zuträglichsten anerkennt und deren Ansicht dahin geht, daß die Geschäfte der Gemeindeverwaltung wie bisher von erfahrenen, vorurtheils-freien und lediglich das allgemeine Wohl der Be-völkerung im Auge habenden Männern besorgt werden sollen. Die Anhänger dieses Theiles der Wählerschaft streben die moderne Entwicklung der Landeshauptstadt in dem Sinne an. daß sie alle Cultur und Bildung in sich aufnehmen und der Bevölkerung zuführen, daß der Comfort und die Verschönerung der Stadt gehoben, daß in sprachlicher Beziehung gerecht und duldsam, im finanziellen Gebahren sparsam und besonnen gewaltet, überhaupt die Geschäfte der Commune nicht bloß nach allgemeinen Schlagworten und nicht unter dem Gesichtspunkte parteilichen Wirkens, sondern stets nach den sollte, waren gerade durchgegangen: hier in Laibach mußten sie ersetzt und die Hemden gewaschen werden. Nachdem er Wien am 10. Jänner verlassen hatte, war er am 14. schon in Graz, ruhte dort einige Tage bei dem freundlichen jovialen Völkchen, wie er es nennt, und ist am 23. bereits in Triest. Welche Tage er in Laibach verbrachte, hat er uns in der Beschreibung seines Spazierganges nicht überliefert. Nur daraus, daß er der Aufführung von Kotzebue'S „Bayard". gedenkt, welche nachdem erhaltenen Theaterzettel*) am 21. Jänner 1802 stattfand, können wir schließen, daß er diesen Abend noch in Laibach verbrachte. Am 23. herbergt er schon in Triest und da er zwischen Triest und Laibach nur einmal u. zw. in Prewald übernachtet, so muß er am Morgen des 22. Jänner von unserer Stadt aufgebrochen sein. Da er ausdrücklich bemerkt, daß er sich in Graz einige Tage aufgehalten habe, so dürfte er spätestens am 17. von dort abgezogen sein, am 19. bereits in Krain übernachtet und den 20. und 21. Jänner in Laibach verbracht haben. Der ehrsame Schuhmacher wird sich wohl beeilen haben müssen, dem Dichter rechtzeitig wieder auf die Beine zu helfen. Zwischen Franz und St. Oswald betrat Seume die Grenze Krains, nachdem er glücklich einer Lebensgefahr buchstäblich entlaufen war, in welche ihn der Das frainische LandcSinuseum verfügt über cinc »ahcza vollzählige geordnete Saminluiig dieser Zettel. praktischen Bedürfnissen der Bevölkerung geführt werden müssen. Mit einem Worte: Laibach soll seinen Bürgern ein immer lieberer Heimatsort, den Fremden eine anziehende Heimstätte sein; Alles, was zur Hebung der Stadt und Vergrößerung der Bewohnerzahl dient, solle, wenn auch mit vorübergehenden Opfern, geschehen, damit Handel und Gewerbe erblühen, der Werth des Besitzes erhöht, der Aufenthalt hier angenehm gestaltet werde- Jenem Theile der Bürgerschaft, welche diese Prineipien vertritt und deren Anhänger in den bisherigen Gemcinderath entsendete, gehört die durch Besitz und Intelligenz hervorragendere Classe der Hausbesitzer. Handels- und Gewerbeleute. Beamtenschaft, Militärs und Lehrerschaft, kurz, die Majorität der intelligenten Bewohner der Stadt an. Dieselben sind am meisten daran interessirt, daß ruhige, geordnete Verhältnisse in der Landeshauptstadt herrschen, daß die finanzielle Gebahrung der Stadt eine besonnene sei, damit nicht Umlagen geschaffen. Hauszinskreuzer und sonstige Abgaben erhöht werden, daß ihren Kindern der Schulbesuch durch sprachliche Verhältnisse nicht erschwert oder gar unmöglich gemacht, daß seitens der städtischen Administrativbehörde stets objeetiv und vorurtheilssrei amtgehandelt, daß die hier ansässigen Fremden und der Zuzug derselben nicht durch Intoleranz verscheucht werden. Solchen Tendenzen gemäß war die Wirksamkeit nächtliche Aufenthalt in einem frisch getünchten Zimmer zu Cilli gebracht hatte. Die Unterwerfungsacte der Krainer unter Karl VI., eingegraben in den schwarzen Marmor, den eine Steinpyramide trug, war das Erste, was er erblickte. „Ls sudstraverunt heißt es mit klassisch diplomatischer Demuth", bemerkt Seume dazu und setzt fort: „Eine Viertelstunde weiter ist das Denkmal zu Ehren eines Ministers, der den Weg hatte machen lassen; aber es war kalt, die Schrift unleserlich und der Weg in üblen Umständen, obgleich beides höchstens von Karl VI." — Die erste Begrüßung auf krainifchem Boden, die Seume fand, war eine Grobheit u. z vom Wirthe zu St. Oswald, dem Muster eines Grobians, der einzige, wie Seume sagt, seiner Art auf dieser Reise. Der polnische Anzug und die tiefe Dämmerung, wo man aber im Zimmer noch nicht Licht hatte, mochte ihm, wie Seume selbst entschuldigt, diesen Streich gespielt haben. „Ich trat ein", erzählt er, „und legte meinen Tornister ab. Es war Zwiedunkel zwischen Hund und Wolf. „„Was will der Herr?"" fragte mich ein ziemlich dicker handfester Kerl, der bei dem Präsidenten der italienischen Kanzlei in Wien Kammerdiener gewesen zu sein schien, so gut sprach er seine Sprache und seinen Dialekt. „Essen, trinken, schlafen." „„Das Erste kann er, das Zweite nicht."" „Warum nicht? Ist hier nicht ein Wirthshaus?" „„Nicht für ihn."" „Für wen denn sonst?" „„Für andere ehrlich-: Leute!"" „Ich bin doch hoffentlich auch ein ehrliche. der bisherigen Gemeinderathsvcrtretung gestaltet, deren Ansehen, namentlich gesördert durch die einsichtsvolle, gediegene Leitung seitens ihres Oberhauptes, unseres dermaligen hochgeehrten Bürgermeisters, ungeachtet der Anfeindung von einzelnen leidenschaftlichen Agitatoren der Gegenpartei in den letzten Jahren in der Bevölkerung sichtlich zugenommen hat. Konnte es doch nicht anders kommen, da der augenfällige Aufschwung der Stadt unter der bisherigen Gemeindevertretung das beredteste Zeugniß ihres ersprießlichen Wirkens war, so daß selbst in Kreisen, welche in Folge des agitatorischen Einflusses einiger nicht zur Geltung gelangter Elemente der Stadtvertretung nicht sympathisch gesinnt waren, sich langsam die Zufriedenheit über deren Thätigkeit einstellte, einer Thätigkeit, welche gleichmäßig die Hebung deS Wohles aller Bevölkerungselafsen im Auge hatte und in Allem nur von dem selbstlosen Eifer, wirklich Gutes zu schaffen, beseelt war, einer Thätigkeit, welche sowohl in der Rathsstube, als in den Sektionen überwiegenden Theiles nur von den Mitgliedern der Majorität ausging und erst in letzterer Zeit als eine erfreuliche Ausnahme eine eifrige Mitwirkung seitens Eines Mitgliedes der Minorität erhielt. Wenn aber auch das Urtheil des überwiegenden und maßgebenden Theiles der Bürgerschaft über das sachliche Wirken des bisherigen Gemeinderaihes ein günstiges ist, so ist doch nicht zu übersehen, daß ein anderer Theil derselben, theils irregesührt durch die Machinationen rühriger Streber, welche in der Stadt den Samen der Zwietracht säen, theils nicht befähigt, den Zweck eines größeren Communalwefens richtig zu erkennen, vom Stand-punkle kleinlicher Interessen eine Aenderung der Zusammensetzung des Gemeinderathcs anstrebt. Es sind zumeist die ländlichen Vorstadtbewohner, einzelne Gewerbsleute, dann aber auch jener, zum Glücke kleiner Theil der Bürgerschaft, welcher die nationalen Ideen der Gegenwart auch in den Gemeinderathssaal tragen und die Landeshauptstadt zum Mittelpunkte der nationalen Bewegung machen, demnach ihren Anstalten, ihrem Organismus und ihrem ganzen Wirken die Signatur eines Gemeinwesens im Sinne ihrer politischen Principien verleihen möchte. Die Zielpunkte dieser Wählerschaft sind naturgemäß ganz andere, als jene, welche der dermalige Gemeinderath anstrebt. Der politisch Mann?" „„Geht mich nichts an."" Als nun Seume noch zu äußern wagte, daß er wohl hier bleiben werde müssen, gerieth der Wirth in Wuth, ballte seine Fäuste, als ob er zwölf solcher Knotenstöcke, wie Seume trug, mit jeder auf einen Schlag brechen wollte, und wies Seume die Thüre, durch die er sich selbst gleich zwängte, um mit den Knechten zu drohen. Der muthmaßliche Sohn des WirtheS, an den sich nun unser Wanderer wandte, hatte kaum kleinlaut geantwortet, daß es sich kaum ändern lassen werde, als der Wirth hereinstürzte. „„Ist der Herr noch nicht fort?"" Seume bat höflich um Rücksicht. „„Nur nicht raisonnirt und marsch fort!"" „Hier ist mein Paß aus der Wiener Staatskanzlei." „„Ei was!"" rief er grimmig wüthend und ohne Refpect zu sagen, „„ich — ... auf den Quark!"" Was blieb Seume übrig? Der Mensch schien Papst und Kaiser in einer Person zu sein in St. Oswald- Zur Post hatte er in Rücksicht auf Humanität und Höflichkeit nicht das beste Zutrauen; zum Pfarrer hätte er zwar noch gehen sollen, meint Seume launig, um seine Schuldigkeit ganz gethan zu haben, aber das Unwesen wurmte ihn: er gab dem Heiligen im Geiste drei tüchtige Nasenstüber, weil er seine Leute so schlecht in Zucht hielt und schritt die Schlucht hinab in die dunkle Nacht hinein, trotz Räuber und Wölfe, von denen man ihm erzählt hatte. Nach einer halben Stunde traf er auf ein kleines, ganz erbärmliches WirthshauS, trat ein und legte ab. Drei Mädchen, arbeitende, führende Theil derselben betrachtet den Gemeinderath als eine zu politischer Wirksamkeit berufene Körperschaft, deren Aemter, Schulen und sonstige Institutionen nach dem Parteiprogramme dieser Leute eingerichtet werden sollen. Die durch solche Schlagworte geführten Wähler aber, der Steuerzahlung und socialen Bedeutung nach zurück-stehend, ihrem täglichen Berufe uachgehend, nehmen an dem Fortschritte und der kulturellen Entwicklung der Stadt nur ein vermindertes Interesse. Im Gegentheile hängen sie an althergebrachten Verhältnissen und wohl auch Vorurtheilen, die ihnen so manche mögliche neue Einrichtung als überflüssig erscheinen lasten. Gemeinderäthe, welche als Vertrauensmänner dieser zwar sehr ehrenwerthen, jedoch von ganz anderen Bedürfnissen und zumeist unrichtigen Anschauungen geleiteten Claffe der Bürgerschaft gewählt werden, sind — die Erfahrung hat cs gezeigt — weder gewillt, noch geeignet, für den kommunalen Fortschritt einzutreten, noch weniger verbürgen sie, da sie der Parole einiger ehrgeiziger Parteiführer-blind folgen, die Erhaltung der Ruhe und des Friedens in der Gemeinde. Es gibt wohl keine Landeshauptstadt in Oesterreich, in welcher die Leitung der Commune diesen Schichten der Bevölkerung ausschließlich überantwortet wäre; ein so gutes Ferment sie von der Partei bilden mögen, werden sic niemals ein schöpferisches, fortschrittliches Wirken im Gemeinderäthe entfalten. Und so steht denn die Bevölkerung Laibachs vor der Entscheidung, ob sie ihre Zustimmung zu den bewährten Principien der bisherigen Gemeinderathsmajorität auch bei der Neuwahl der Gemeindevertretung Ausdruck geben, oder die Landeshauptstadt der Stagnation und dem politischen Hader preisgeben soll. Ein schlechter Dank für das opferwillige, erfolgreiche Wirken der bisherigen Majorität wäre es, wenn die Entscheidung in letzterem Sinne ausfallcn würde. Wir sind vom Gegentheile überzeugt. Zur Wahlreform. Wie vorauszusehen war, wurde in der im Abgeordnetenhause stattgefundenen General-Debatte der Minoritätsantrag des Wahl-reform-Ausschusses mit einer Mehrheit von nur von denen aber keines eine Sylbe deutsch sprach, sangen bei einem kleinen Lichtchen ihrer Schwester ein liebliches krainisches Wiegentrio, um sie einzuschläfern. Endlich kam der Wirth, der deutsch radebrechte, reichte freundlich Brot, Wurst und Wein, und zur Abendruhe ein Kopfkissen aus das Stroh. Seume war übrigens froh, daß man ihm kein Bett angeboten, denn sein Lager schien ihm das beste im Hause. Es war, wie er schreibt, ihm lieb, bei dieser Gelegenheit eine krainische Wirthschaft zu sehen, die dem Ansehen nach nicht die schlechteste war, und die doch nicht viel besser schien, als man sie bei den Letten und Esthen in Kurland und Lievland findet. Gleiche Ursachen, gleiche Wirkungen, fügt er hinzu. Tags darauf zieht er an Podpetsch vorbei, wo ihn die herrlichen Eichen in der Höhe von Egg an daS Leipziger Rosenthal gemahnen; dann überschreitet er die hölzerne Savebrücke und nähert sich der Stadt Laibach, deren Schloßberg, von ferne winkend, ihn an Graz erinnert. Entging ihm ja auch nicht die Aehnlichkeit der Lage beider Städte zum Flusse, den sie jede besäumen. — „Hier ivie dort sind die Brücken die besten Marktplätze, da sie sehr bequem auf beiden Seiten mit Kaufmannsläden besetzt sind; eine große Annehmlichkeit für Fremde."— Gegenwärtig dürften freilich nur mehr ältere Leute an diese Einrichtung sich noch erinnern. Seume erwartete nach den Gerüchten, welche er in Graz über die Wirkungen des Erdbebens am 7. Jänner vernommen 17 Stimmen abgelehnt und das Eingehen in die Specialdebatte über den von der Majorität des Resormausschusses verfaßten Gesetzentwurf beschlossen. Der Seandal, zu dessen Schauplatz Graf Hohenwart das Abgeordnetenhaus gemacht hat, wird in den Tagesblättern aller Farben und Schat-tirungen besprochen. Es ist selbstverständlich, daß seine der liberalen Opposition gemachten Vorwürfe sowie dem Führer der Liberalen Dr. Herbst hingeschleuderten Schmähungen nur bei jenen verbissenen feudalen, klerikalen und czechifch-nationalen Blättern von der Sorte des „Vaterland" und de» „Tribüne" eine ungeschmälerte selbst nicht durch das geringste Wort eingeschränkte Billigung finden. Diesen Blättern hat Gras Hohenwart, wenn er der liberalen Partei und deren Führer hämische, zum Theil unwahre Behauptungen, fortwährende Provoeationen, schöne Phrasen, Mangel an Wohlwollen, Verunglimpfungen, absichtliche Entstellungen und Verdächtigungen zum Vorwurfe macht, nur aus der Seele gesprochen. Thun sie doch tagtäglich dasselbe, wie sollte es sie nicht freuen, in dem Cavaliere Hohenwart, ihrem Gesinnungsgenossen auf dem Gebiete der politischen Anüchten, nun auch einen ebenbürtigen Collegen bezüglich der Ausdrucksweise zu begrüßen. Die der Regierung nahe stehenden Organe, welchen man doch sicher nicht den Vorwurf machen kann, daß sie in ihren politischen Betrachtungen der gegenwärtigen Majorität allzu hart an den Leib gehen, sind aber dießmal ehrlich genug, die Aeuße-rungen Hohenwart'S zu bedauern, ja sich sogar, soweit dich unter offieiösen Umständen möglich ist, gegen seine Jnveetiven zu einer Art von moralischer Entrüstung emporzuschwingen, welche man um so ernster nehmen muß und um so weniger bezweifeln darf, als ja einigen von denselben, wie dieß z. B. bei dem „Extrablatt" oder der „Morgenpost" der Fall ist, über den ganzen seandalösen Vorgang im Abgeordnetenhaus! das tiefste Stillschweigen hätten beobachten können. Wie muß eine Rede beschaffen und welche Beleidigungen muffen gegen die von den Offieiösen wahrlich nicht gehätschelte und nicht immer mit Glacehandschuhen angesaßte liberale Partei vorgebracht worden sein, wenn selbst solche Blätter, wie die alte „Presse" und das „Frcmden-blatt", ihren Unmuth nicht verbergen, nicht unter- hatte, schauerliche Spuren der Zerstörung sehen zu müssen, fand aber, daß der kaum merkliche Stoß nur einige alte Mauern zum Einsturze gebracht habe. So war denn Seume in Laibach. Nur zwei Namen nennt er uns von Personen, mit denen er verkehrte, Merk und Schantroch. — Von dem ersteren weiß man nun wirklich nicht, ist es der damalige Gasthausbesitzer in der Kapuninergasse, oder der Buchhändler gleichen Namens, der damals eine zeitlang auch die Kleinmayr'sche „Laibacher Zeitung" verlegte, um sie bald an Eger zu überlassen, nachdem sie vor ihm der Verleger frommer Tractätlein A. Gaßler innegehabt hatte. — Merk machte den wißbegierigen Reisenden auf manche Merkwürdigkeiten Krains aufmerksam, so auf eine ganz neue Art Eidechsen bei Adelsberg (wahrscheinlich den Grottenolm), von denen man einige Exemplare an Naturforscher abgeschickt habe. Er berichtet ihm aber auch die seltsame Mähr, daß einige Zeit vorher ein Bauer gar ein Krokodil geschossen haben soll. Seume meint dazu, er lasse das auf der Erzählung des Herrn Merk in Laibach beruhen, „der ihm jedoch ein sehr wahrhafter und wohlunterrichteter Mann zu sein scheine". Die andere Persönlichkeit, Schantroch, war der damalige Entrepreneur und Direktor des Theaters. Mit ihm speiste Seume an der nämlichen Wirths-tasel. Die Theater, die sicherste« Culturweiser der jeweiligen Bevölkerung, werden von ihm überall besucht, und es gereicht den Laibachern von dazumal wohl drücken können! Wahrlich, es ist weit gekommen mit den Zuständen in Oesterreich; aber wer eine wahre Vorstellung von der tiefen Entrüstung, die Hohenwart's Rede hervorgerufen, gewinnen will, der muß heute die verschiedenen Betrachtungen und Erörterungen in den liberalen Blättern lesen, denn eine solche Einmüthigkeit, wie diese, welche sich in der Verurteilung der Hohenwart'schen Rede ausspricht, ist nichts Zufälliges, sondern entspringt einem tiefen allgemeinen Gerechtigkeitsgefühle, dieses Ge-fühl findet heute in den liberalen Blättern den entschiedensten Ausdruck. Es wird vielleicht nicht ohne Interesse sein, nach dieser allgemeinen Betrachtung über die Beur-Iheilung der Hohenwart'schen Leistung in den Tagesblättern dieselben nach der angegebenen Parteistellung Revue passiren und bei dieser Gelegenheit sie selbst, so weit cs angeht, zu Wort kommen zu lassen Die alte Presse" gesteht, daß Hohenwart bei jenem Angriffe weder die Worte noch die Waffen wählte, sie führt seinen heftigen Ausbruch zwar auf eine nervöse Erregung zurück, sie nennt aber doch den Spiegel, den Graf Hohenwart der Ver-safsungspartei vorgehalten, einen Vexirfpiegel, dessen er sich bediente, in welchem Alles verzerrt in un-natürlichen Dimensionen und fratzenhaften Gebilden erschien. Die „Presse" kann, wie sehr sie sich auch be-strebt, die Verfassungspartei für die herausbeschworene chaotische Situation verantwortlich zu machen, doch nicht umhin, über die Rede des Grafen Hohenwart, der sich ganz und gar momentanen Impulsen hin-qeqeben und einen Ton ingrimmigen Hasses und glühender Leidenschaft angeschlagen, das tiefste Bedauern zu äußern, und gelangt zu dem Schluffe, daß nun jede weitere Wendung nach rechts für das Cabinet, aber auch für das Reich verderblich wäre. Das ist von einem offieiösen Blatte ein bedeutendes Zugeständnis Das freiwillig offieiöfe „F r em d en b la t t" gesteht. Hohenwart sei der Pflicht eines Führers, die Kälte zu bewahren und den steten Beweis zu erbringen, daß die Gesetzgeber nicht von Leiden-schaftlichkeit durchdrungen sind, in seiner Rede nicht ' achgekommen. seine Ausführungen waren vielmehr ls ein von Erbitterung und Zorn erfüllter Angriff "uf die VerfassungSpartei und speeiell auf ihren zur Ehre, wenn er sagt, daß das Kömödienhaus zwar nicht so gut sei, wie das in Graz, doch immer sehr anständig. Es hat dieß um so mehr zu bedeuten als er gelegentlich der Grazer Theaterver-hältnisse die Bemerkung vorweg nimmt, daß die Theater in Oesterreich, wie in Italien und Frankreich, weitaus besser seien als das Leipziger, sowohl was Bequemlichkeit als Feuersicherheit anbelangt. Und von Leipzig ging doch die Reform des deutschen Theaters aus. — Höchst beguem findet Seume im Laibacher Theater, rechts und links am Eingänge Kaffee- und Billardzimmer. Freilich jetzt würde sie Seume vermissen, und wahrscheinlich ohne Bedauern. Uebrigens war das Lob nicht unverdient, denn selbst die verschiedenen Polizeiverbote, welche der Theater-director dem „geehrten Publikum" auf dem Theaterzettel bekannt macht, zeigen, daß man auch behördlicherseits bemüht war, Mißstände zu beseitigen, Mißbrauche abzuschaffen oder im Entstehen zu unterdrücken. *) Was nun die Leistungen der Gesellschaft anbe- ») So erscheint am 27. Oktober 1801 daSVerbot,Hunde i»'S Flieatcr ,„itzl»>chmcn. Am 81. Oktober wird gerügt, daß am Siebeiicrplah" geraucht morde» sei und das« diese« wegen geuers-,-kalir und mege» der „Nnanständiakeit" nicht geduldet werden ^ y,„, 19. December wird es Denen, die nicht an der A»f-^,.,,-„»a Mitwirken, strenge untersagt, die Schaubühne zu betreten lierumzllstchcn. Lin Verbot, da» auf ei» eigenthüinliches An--,!iatc»ttl>»n schließen laßt. Solche „nd ähnliche Verbote wur-dann «»d wann im Gedächtnisse de« „verehrte» Publikums m'd der hohe» Gdn»cr" energisch aufgefrischt. Führer Dr. Herbst. Die Rede des Grafen Hohenwart werde seine Reputation nicht vermehren, seinen Ruf nicht heben. „Extrablatt" schweigt, wie schon gesagt, es bringt bloß den Bericht, enthält sich aber jeden Urtheils über die Vorgänge. „Morgenpost" desgleichen, behandelt aber im Leitartikel die Frage der Fünsguldenmänner und macht bei dieser Gelegenheit der Vereinigten Linken Vorwürfe, welche sich von den Jnvectiven Hohenwarts nicht sehr unterscheiden. „Deutsche Zeitung" nennt die Sprache voll Schmähungen und Beleidigungen, wie sie von dem Grafen Hohenwart gegen die deutsche Opposition und insbesondere gegen Dr. Herbst geführt wurde, unerhört in den Annalen unseres Parlamentes. Sie bezeichnet Hohenwart als einen Abtrünnigen des deutschen Volkes. Niemals ist geistige Blöße schamloser durch unedle Schmähungen verdeckt worden. Die Maske ist gefallen, der Schein der Mäßigung, mit der Hohenwart sich bisher drapirle. ist geschwunden und die lang verhaltene Wuth hat in einem giftigen Ausbruch den Ausweg gefunden. Seine Schmähung wird als eine infame, er selbst als tief gesunken bezeichnet. Motiv des Ingrimms ist Neid gegen Herbst, weil er von diesem unzählige-male in seiner Unbeholsenheit und Unkenntniß der Geschäfte blosgestellt wurde. Die Jnvectiven sind ein Ausfluß des aus Beschämung hervorgehenden Rachegesühls. Er wird als Ueberläufer charakterisirt, den die Gegner mit offenen Armen ausgenommen Man kann es verstehen, wenn eine Minorität in ihrer Ohnmacht sich aufbäumt, unwürdig ist es, wenn der Glückliche den Besiegten in seiner Niederlage nach verhöhnt. Die „Wiener Allgemeine Zeitung" begnügt sich damit, zu constatiren, daß Hohenwart die Gelegenheit zu den Herbst in's Gesicht geschleuderten Schmähungen gesucht habe. Als Generalredner wandte er seine Aufmerksamkeit nur zum geringsten Theile dem in Rede stehenden Gegenstände zu, er überschüttete die deutsch-liberale Opposition mit den ausgesuchtesten Jnvectiven, die im parlamentarischen Leben überhaupt noch möglich sind. Das ist in der That ein etwas zahmes Vcrdam-mungsurtheil. „Vorstadtzeitung" findet, Hohenwart's langt, so halten sie nach Seume keinen Vergleich mit der Domaratius'schen in Graz aus ; der Direktor Schantroch selbst, welcher übrigens auch in Görz, Klagensurt und Triest spielte, machte auf den strengen Beobachter den Eindruck eines seichten Kritikers und mittelmäßigen Schauspielers. Doch spricht er nicht alles Verdienst ab, und rühmt, daß doch einige Subjecte unter der Gesellschaft wären, welche ihren Dialekt bereits überwunden haben. So weit war freilich der Direktor selbst noch nicht gelangt; dafür soll er aber, fährt Seume fort, als Principal Alles gethan haben, was in seinen Kräften stand, seine Leute gut zu halten. Auch hiesür sprechen die Theaterzettel vernehmlich genug, denn man entnimmt daraus, daß fast keine Woche verging, in der nicht einzelne Schauspieler zu ihren Beneficevorstellungen einladen. — Dem Publikum bestrebte sich Schantroch redlich das „Neueste und Beste" zu bieten und er scheut keine Kosten, Stücke noch im Manuscript zu erwerben, sobald — andere Bühnen dieselben mit Erfolg aufgeführt haben. Das ist sein und des Publikums Maßstab, das steht auf den Zetteln. — Es scheint, darin hat sich bisher nichts geändert. — So gewinnt er das Aufführungsrecht des Stückes „Das Schwert der Gerechtigkeit", welches damals als Rührstück am 2. November über die Bühnen rasselte, wie gegenwärtig der Müller und sein schwindsüchtiges Kind darüberhüsteln müssen. — Als Seume hier war, sprach man viel von einem Stücke in Rede sei eine unerhörte Beleidigung, welche alle bisherigen Leistungen einiger nationaler Parteiführer der Rechten gegenüber den Deutschen übertrifft, und bezeichnet sie als das parlamentarische Kuchelbad. Hohenwart's Worte waren vergiftete Pfeile. Er ist eine große aufgeblasene Null. Alles Unglück, welches Oesterreich seit dreißig Jahren auf den Schlachtfeldern und von den grünen Tischen her getroffen hat, kam aus dem Lager jener hochmüthigen und vornehmen Reaktionäre, zu denen Hohenwart gehört. Das „Neue Wiener Tagblatt" zeichnet treffend und mit köstlichem Humor in einer Gegenüberstellung Herbst's und Hohenwart's. die Beide als geheime Räthe der Krone mit dem Titel Exeellenz ausgezeichnet wurden, den hochmüthigen Aristokraten gegenüber dem bescheidenen Bürgerlichen. Seit dem historischen Jagdzug, welcher dem bürgerlichen Festzug voranschritt, sind gewisse Reminiscenzen bei uns gar lebendig geworden. Der ganze, durch Jahre verhaltene Ingrimm des Grafen Hohenwart gegen diesen spießigen, eckigen, wachsamen, knorrigen und harten Plebejer Herbst brach plötzlich los, gegen den tüchtigen, unterrichteten, kenntnißvollen, freimüthigen und allerdings auch intraitablen und scharszüngigen Plebejer, der keine Rücksichten kennt und geradeaus seinen Weg geht. Trotzdem aber, hält man die Rede des Grafen Hohenwart und die Antwort des Dr. Herbst gegen einander, so muß man fragen, wer da eigentlich der Plebejer und wer der Grand-Seigneur gewesen ist. e In keinem Blatte aber erfährt Hohenwart einn solche Züchtigung wie in der „Neuen Freie Presse." Vor Allem wird sehr richtig hervorgehoben, daß Hohenwart Alles, worin seine Partei am meisten gesündigt hat, mit eiserner Stirne zur Anklage gegen die Linke erhob. Seine Anklage über Mangel an Wohlwollen der Linken für die Majorität ist ein genau berechneter Natterbiß. Die Gracchen klagen über Aufruhr. Dieser Graf Hohenwart, der in sieben Monaten Oesterreich so weit gebracht hatte, daß ihm das Portefeuille aus der Hand gerissen werden mußte, wenn nicht das Reich in unvereinbare Trümmer zerschmettert werden sollte, dieser Mensch, der. nachdem er das Unheil angerichtet hatte, wie ein Gamin davonlief, der eine Spiegelscheibe eingeworfen hat, dieser Mann, der cs nicht über sich vermag, in dem politischen Grabe Knittelversen, das Alles, was Schiller und Lessing geschrieben, hinter sich lassen sollte. Das Stück dürfte, wenn nicht Alles trügt, „Der Zufall oder die Hochzeit auf dem Meere" von Arresto gewesen sein; von diesem wenigstens rühmt Schantroch in der Ankündigung, daß es (zwar nicht mit Schiller und Leffing aber) mit Jffland's und Kotzebue's besten Werken verglichen werden darf. Diese zwei und dazu Schikaneder bestritten übrigens größtentheils das Repertoire. Ja des Letzteren „Tirolerwastel", den Seume bei seiner Anwesenheit in Wien vorzüglich findet, ging gerade auch damals über die Bretter. Der strebsame Unternehmer führte ferner nicht nur Opern auf und versammelte bei seinen Eoncerten im Nedoutensaale, an denen die Philharmoniker mitwirkten, das kunstsinnige Publikum, sondern er gab dem lebenslustigen Völkchen von anno dazumal, das bei weitem tanzlustiger gewesen zu sein scheint, als das heutige Geschlecht, reichlich Gelegenheit, in den Räumen des Theaters wie im Nedoutensaale diesem Vergnügen sich zu weihen. Der Stadtklatsch Laibachs beschäftigte sich gerade zur Zeit, als Seume hier weilte, mit „Balltracasserien", wo sich vorzüglich ein Officier durch sein unanständiges und brüskes Benehmen ausgezeichnet haben sollte; und dieser war, wie Seume bedauernd anmerkt, nach seinem Familienamen zu urtheilen — „leider ein Landsmann." (Schluß folgt.) zu bleiben, das er sich selbst geschaufelt hat. bezichtigt die Linke der Verdächtigung und Verunglimpfung. Hat denn Gras Hohenwart für seine eigenen Werke gar kein Gedächtniß, oder glaubt cr, daß zu einem Staatsmanne gar nichts gehört, als eine eiserne Stirne? Meint er wirklich, die Stadt Wien, welche von seiner Partei so rücksichtslos behandelt wird, habe vergessen, daß cr der Ministercollege jenes schwäbischen Thersites war, der Wien „einen faulenden Misthaufen" genannt und gewünscht hat, daß „Gras auf dem Stephansplatz wachse"? Hält Graf Hohenwart wirklich die Million Wiener für einen solchen Pöbel in Seidenhüten, daß sie sich mit der Phrase, „daß wir Alle in ihr die schöne Hauptstadt erblicken", über den Schimpf hinwcgsetzt, den seine engsten Parteigenossen ihr angethan? Man kann sich über eine so einmüthige Ver-urtheilung seitens der liberalen Blätter nicht wundern, denn, wir wiederholen es noch einmal, diese Einmü-thigkeit ist nicht das Resultat einer speciellen Betrachtung, die man über den Vorgang erst anstellen mußte, um ihn nach Gebühr zu beurtheilen, sie ist ein Ausfluß des empörten Gerechtigkeitsgefühles, das sich wild aufbäumt gegen das erlittene Unrecht. Zur Reform der Mittelschulen in Krain. In der am 16. d. M. stattgcfundcnen Sitzung deS Schul-Ausfchusses im Abgeordnetenhause er-stattete Abg. Kviczala Bericht über einige Petitionen slovenischer Gemeinden um Einführung der flovenischcn Sprache als Unterrichtssprache an den vom Staate erhaltenen Mittelschulen in den von Slovenen bewohnten Landes-theilen, sowie an den Lehrer- und Lehrerinnen-Bildungsanstaltcn in Laibach und Marburg. Referent erinnerte an zwei in derselben Angelegenheit am 23. April 1880 gefaßte Resolutionen des Abgeordnetenhauses. zu deren Erfüllung die Regierung allerdings seither nur wenig oder nichts gethan habe. Alles, was geschehen, sei als Durchführung eines Ministerial-Erlasses vom 20. Juni 1873 anzusehen. Eine neue Anregung sei nothwendig. Bei den Vorschlägen. welche Rcferent zu machen gedenkt, setze er als Thatsache voraus, daß die Slovenen selbst die Nothwendigkeit erkennen, die Kenntniß der deutschen Sprache bei Lehrern und Schülern als Bedingung zu stellen. Die Mittelschule in Laibach betreffend, beantragt Redner, daß neben dem deutschen Gymnasium ein selbstständiges Gymnasium mit slovenischer Unterrichtssprache errichtet werde, doch so, daß die deutsche Sprache obligater Lehrgegenstand und außerdem Unterrichtssprache in zwei anderen Lehrgegenstünden werde. Bei dem Gymnasium zu Rudolsswerth sei in den vier Clafsen des Untergymnasiums die slovenische Sprache Unterrichtssprache, und zwar unter denselben Cautclcn wie in Laibach; an dem unvollständigen Unter-Gymnasium zu Krainburg soll an sämmt-lichen bereits bestehenden wie an den noch zu er-richtenden Clafsen die slovenische Sprache Unterrichts-spräche sein-, in Marburg und Cilli proponirtc Redner deutsche und slovenische Parallclclasscn für daS Unter-Gymnasium, an dem Ober-Gymnasium sei die Unterrichtssprache die deutsche mit Ausnahme des Religions-Unterrichtes. Bezüglich des Gymnasiums in Pettau als einer Landesanstalt enthält sich Redner der Stellung eines Antrages. Achnlichcs wie für Laibach und Rudolsswerth beantragt Redner für die Görzer Lehranstalten, sowie für dir Realschulen der bezeichncten Landcstheile. Die Frage, um die es sich handle, laste sich nicht ignoriren und noch weniger durch Ignoriren aus der Welt schaffen. Demgemäß wäre auch an der Lehrerinnen-BildungS-anstalt in Laibach und an der Lchrer-BildungSanstalt in Marburg die slovenische Unterrichtssprache einzu- führen, jedoch in der Weise, daß die deutsche Sprache Unterrichtssprache wäre, und zwar im ersten Jahrgange vier Stunden für deutsche Sprache, im zweiten Jahrgange vier Stunden für deutsche Sprache und drei Stunden für Erziehungslehre, im dritten Jahrgange vier Stunden für deutsche Sprache und drei Stunden sür Unterrichtslehre, endlich im vierten Jahrgange vier Stunden für deutsche Sprache und zwei Stunden für Pädagogik. Schließlich beantragt Referent eine Anzahl Resolutionen in der Richtung, daß die Regierung aufgefordert werde, das Lehr-gcbiet der flovenischcn Sprache ehethunlichst möglichst zu erweitern. Abg. Beer wies in überzeugender Weise nach, daß die Discussion und Annahme solcher Vorschläge nicht mehr Sache der Legislative sei. Das Parlament beschließe wohl über Prineipien des Unterrichtswesens, überlasse aber die Feststellung des Lehrplanes der Executive. Abg. Wildauer betonte ebenfalls, daß man schon aus formellen Gründen diese Vorschläge ablehnen müsse. Dieselben gehen weit über den Wirkungskreis des Ausschusses hinaus und wandeln die Schulcommission der Legislative, die sich nur mit den Prineipien und der Kritik der Verwaltung beschäftigt, in eine Ministerial-Commission, in einen Unterrichtsrath der Executive um. Auch seien die Vorschläge so umfassend, daß man ohne gedruckte Vorlage nicht in die speeielle Verhandlung derselben eingehen könnte. Uebrigens haben sich die Slovenen bei den bisherigen Unterrichtszuständen, aus denen ein Miklosich hervorgegangen, nicht so übel befunden, und es sei sehr zweifelhaft, ob die vorgeschlagenen „Reformen" gleiche Erfolge liefern würden. Abg. Ruß findet in dem Berichte Kviczala's mancherlei Lücken, vermißt namentlich genauere Angaben über die Herkunft der Petitionen und über die in denselben angeführten Zahlen. Abg. Haafe betonte die Schwierigkeit der Schulbücherfrage für slovenische Schulen und ist erstaunt darüber, daß, während vor zwei Jahren selbst von slovenischer Seite zugegeben wurde, daß es an den nöthigen Schulbüchern fehle, jetzt erklärt wird, daran sei kein Mangel. Politische Wochen-Uebersicht. Budapester Blätter melden, daß die Delegationen am 18. April l- I. zur neuerlichen Votirung eines Eredites in der Höhe von 20 Millionen Gulden behufs Bewältigung der Jnfur-reetion einbcrufen werden. Ueber die Lösung der Fiumaner Frage äußert sich „P. Naplo" wie folgt: „In politischer Beziehung kann Kroatien nichts verlieren, da Fiume ihm ohnehin nicht gehört. Es kann aber allerdings viel gewinnen, wenn cs sich mit uns einigt und Fiume zum Gegenstände eines politischen Handels macht. ES fordere Dalmatien als Preis für den Verzicht auf Fiume. Auf Dalmatien haben wir einen gesetzlichen Anspruch, und wir haben keine Einwendung gegen eine Vergrößerung Croatiens, wenn diese nicht auf Ungarns Kosten erfolgt. Ohne uns gelangt Croatien nie in den Besitz Dalmatiens, mit uns vielleicht. Wir haben ein geringes Interesse an Dalmatien, aber Croatien und Fiume haben daran ein bedeutendes Interesse. Fiume zulieb können wir Croatien die Gefälligkeit erweisen, die Frage der staatsrechtlichen Zugehörigkeit Dalmatiens aufzuiverfen." Vom Jnsnrrectionsschauplatze liegt nachstehender neuester officieller Bericht vor: Seit 11. März gab eS in der Krivoscie kcinc Gefechte. Streifende Abheilungen vertreiben einzelne, in gute Deckung gewahrendem Terrain sich herum-treibende Insurgenten. Die Streifungen gegen die die Gegend unsicher machenden größeren und kleineren Banden in der Herzegowina blieben bisher erfolglos, da die Banden fortwährend ihre Standorte wechseln und sich zerstreuen. Beiderseits der Straße Blagaj-Nevefinje-Gacko wurden alle Orte stärker und vorläufig dauernd besetzt. Eine Truppen-abthcilung, bestehend aus einem Officier und 32 Man», ging am )7. März gegen die Umgebung von Braeiei vor, eine viehraubende Bande von 250 Insurgenten angreisend, welche sich nach längerem Gefechte auf Snjezniea zurückzog. Ausland. Wie die Neutralität der nachbarlichen Staaten gegenüber Oesterreich beobachtet wird, bezeugt eine aus Odessa stammende Korrespondenz. Rach Inhalt derselben hat der Präsident des dortigen panflavistischen Comitö's, Nekrassow, die Erlaubniß zu Geldsammlungen sür die Opfer des Aufstandes in der Herzegowina erhalten. Bei dem Comit6 melden sich täglich Freiwillige für die Herzegowina. General Gurko hat gelegentlich der Entgegennahme des Diplomes eines Ehrenmitgliedes dieses Comites der Deputation versichert, daß er nach Kräften die Bestrebungen des Comits's unterstützen wolle. In politischen Kreisen Berlins erzählt man sich, Oesterreich suche durch eine directe Verständigung mit der Türkei die Annexion Bosniens und der Herzegowina zu ermöglichen, womit diese als Con-greßsrage beseitigt wäre. In der Judenfrage faßte die dießbezüglich in Petersburg tagende Commission folgende Beschlüsse: 1. Es sei allen Juden, wo immer sie wohnen mögen, der Handel mit berauschenden Getränken zu verbieten -, 2. alle in Dörfern und ländlichen Bezirken ansässigen Juden seien unter Verbürgung einer geeigneten Entschädigung unverzüglich aus ihren Wohnsitzen zu weisen, welcher Art auch ihre Beschäftigung sein möge; 3. die bestehenden Gesetze, welche den Juden den Besitz und die Bebauung von Land untersagen, feien strict durchzuführen; 4. es sei den Juden nicht länger zu gestatten, an der Wahl christlicher Magistrate theilzu-nehmen ; 5- den Juden werde gestattet, sich am kaspischen Meere als Ackerbauer niederzulassen. Wenn dieß in Wahrheit gegen die russischen Juden geplant sein sollte, so wird sich die Petersburger Regierung nicht wundern dürfen, wenn gegen sie der Vorwurf der Barbarei erhoben wird. Locale Nachrichten. — (Voreinleitungen zu den Gemeinderathswahlen.) Nachdem von national-clerikaler Seite unter der Hand bereits seit längerer Zeit für die bevorstehenden Gemeinderathswahlen in der bekannten Art zu arbeiten begonnen wurde, trat mit einer im Casinoglasfalon abgehaltenen sehr zahlreich besuchten Versammlung — cs mochten bei 150 Wähler allen Berufsclafsen angehörig erschienen sein — am verflossenen Montag auch die liberale Wählerschaft in die Wahlbewegung ein. Namens deS Wahlcomitü's, das in den letzten Jahren sungirt hatte, begrüßte Dr. v. Schrey die Versammlung mit einer kurzen Ansprache, in der er zunächst auf die besondere Wichtigkeit der heurigen Gemeinderathswahlen hinwies, die es gewiß mehr als zur Genüge rechtfertigt, daß die Wählerschaft sich bei Zeiten und eifrig mit ihnen beschäftige und namentlich durch Bildung eines unmittelbar aus ihrer Mitte herorgegangenen Wahlcomitö's, die Einleitung der Wahlbewegung selbst in die Hand nehme. Die Aufgabe, die es bei den Gemeinderathswahlen zu lösen gilt, ist eine klar vorgezeichnete. In erster Reihe handelt es sich hier nicht um einen Kampf für große politische Prineipien und extreme politische Partei-bestrebungen haben hier keine hervorragende Nolle zu spielen. Es müssen daher Männer als Vertreter in den Gemeinderath entsendet werden, deren Charakter und Erfahrungen die Gewähr bieten, daß die großen und verschiedenen Interessen der Stadt in ihrer Hand eine sorgfältige Pflege erlangen, daß bei Verwaltung der städtischen Angelegenheiten nach der einen Richtung Vorsicht und weise Sparsamkeit und nach der ändern Sinn für Fortschritt und Entwicklung der Stadt die gebührende Berücksichtigung finden und daß endlich die vollste Unparteilichkeit und die strengste Ordnung als oberste Richtschnur für die gesammte communale Thätigkeit gelten werden. Ohne Ueberhebung darf die seitherige Majorität der Gemeindevertretung sagen, daß sie sich stets von den angeführten Grundsätzen leiten ließ. In der Wählerschaft der Stadt bestehen zwei große Strömungen-, die eine Gruppe wünscht eine Leitung der städtischen Geschäfte und einen Aufschwung der Stabt in dem Geiste und in der Richtung, wie es nun seit Langem wirklich der Fall war, die andere möchte einerseits gewisse Parteibestrebungen mehr minder auch auf das Feld der Communalverwaltung hinüberspielen, andererseits ist sie einer Entwicklung der Gemeinde im Sinne eines großen und hauptstädtischen Gemeinwesens überhaupt nicht hold. Die erste der beiden bezeich-neten Gruppen bildet die liberale Wählerschaft und diese wird daher mit allem Eifer dafür eintreten müssen, daß die Leitung der städtischen Geschäfte auch künftig nach ihren Grundsätzen, und damit zugleich zum wahren Vortheile der Stadt fortgesetzt werde. Der sehr beifällig aufgenommenen Einleitungsrede folgte «ine kurze Debatte und hiernach fand aus der Mitte der erschienenen Wähler die Wahl eines Bürgercomitä's statt, das die Befugniß erhielt, sich nach Erforderniß durch weitere Mitglieder aus der liberalen Wählerschaft zu verstärken, und den Auftrag, die Wahlbewegung zunächst durch Veranstaltung von Probewahlen einzuleiten. Der Verlauf der ganzen Versammlung war ein durchaus befriedigender und wir wünschen nur, daß auch der fernere Gang der heurigen Wahlangelegenheiten sich in derselben gelungenen Weise entwickle. —- (Graf Hohenwart und die Nationalen.) Die fanatische Rede des Grafen Hohenwart in der Wahlreformdebatte, die man überall, wo man noch österreichisch denkt und fühlt, auf das Entschiedenste mißbilligt, wird von der slovenischen Presse mit einem wahren Korybantengeheul begrüßt. Sl. Narod", der den stolzen Grafen noch vor Kurzem höchst defpectirlich behandelte und ihm den Abfall der slovenischen Reichsrathsabgeordneten von seiner Führung in sichere Aussicht stellte, findet nun nicht Worte genug, um den großen parlamentarischen Sieg (?) des einstigen Unterdrückers der kärntischen Slovenen zu feiern. Er weist auf die Größe seiner Genialität, auf das Gigantische seiner Beredtsamkeit hin. Ja sogar zwei krainische Landtagsabgeordnete, gegen die sich die Wuth der Nationalen zu kehren pflegt, gelangen zu der unerwarteten Auszeichnung, daß nach Ansicht des „Narod" Graf Hohenwart bei seiner Rede eigentlich diese Beiden im Auge gehabt habe, um sie völlig zu vernichten. Armer Graf Hohenwart! Wie weit ist es mit einem österreichischen Staatsmanne gekommen, wie völlig muß er sich von allen Traditionen der Regierungs-kunst losgesagt haben, um endlich den Beifall des „Ehrennarod" und seiner Spießgesellen in solcher Fülle über sich ausgeschüttet zu erhalten. Bei alledem muß den stolzen Grafen ein Gefühl des Unbehagens beschleichen, wenn er wahrnimmt, wie schlecht ihm die N-'tionalen seine Liebesdienste vergelten. Nachdem die Slovenen ihre totale parlamentarische Unfähigkeit in dieser Reichsrathssession manifestirt haben und in dem Bewußtsein ihres Nichts nach Vertretern aus dem von ihnen gehaßten krainischen Großgrundbesitze greifen mußten, hätte der conserva-live (?) Graf erwarten dürfen, daß sie diese Wahlgruppe außer Diskussion lassen werden. Allein „Ehrennarod" dürstet trotzdem nach dem Blute des krainischen Großgrundbesitzes, er will dieser Curie im Krainer Landtage nur zwei Stimmen zugestanden wissen. — (Womit man den Reichsrath behelligt.) Nach einem Telegramme des „Slov. Narod" sollen Dr. Tonkli und Dr. Poklukar bereits einen Gesetzentwurf ausgearbeitet haben, wie slove-nifche Einlagen bei den Gerichtshöfen von diesen zu behandeln sind. Bisher sind derlei Angelegenheiten im Verordnungswege geregelt worden, und es heißt wohl an die Reichsvertretung eine starke Zumuthung stellen, wenn sie sich auch mit all' den Querelen befassen soll, womit die Patrone des „Sl. Narod" die Spalten dieses Blattes seit Jahren füllen, ohne daß das Volk von diesen Sprachschmerzen je etwas verspürt hätte. — (Zur Action Dr. Vosnjak's in Kärnten.) Die „Freien Stimmen" geben in ihrer Nummer vom 21. d. M. kund, daß der „slovenische Feldzug gegen Kärnten in der öitalnica zu Klagen-furt in Anwesenheit des Herrn Dr. Vosnjak beschlossen wurde", und bemerken: „Dr. VoZnjak könnte der beliebteste Mann in ganz Kärnten werden, wenn er Kärnten — recht gründlich vernachlässigen würde." — „Slov. Narod" brachte in seiner heurigen 51. Nummer einen Artikel, in welchem unter Anderem die Behauptung aufgestellt wurde, daß der von den slovenischen Bürgermeistern des Klagenfurter Landbezirkes gegen die Einmengung des Dr. VoSnjak in kärntische Angelegenheiten erhobene Protest nur ein Werk der bezirkshauptmannschaftlichen Beamten und insbesondere des k. k. Bezirkshauptmannes in Klagenfurt sei, daß die Bürgermeister denkunfähige Leute und nur „willenlose Creaturen" des Bezirkshauptmannes seien und gar nicht gewußt haben, wozu sie ihre Unterschrift hergegeben hätten. Der fragliche Protest der Bürgermeister sei während des vom Bezirkshauptmanne abgehaltenen Amtstages in den Amtsloealitäten vorgelesen und dort unterschrieben worden, die Unterschriften seien den anwesenden Bürgermeistern förmlich abgenöthigt worden u. s. w. Diese ganz unwahre Darstellung hat den Herrn k. k. Bezirkshauptmann in Klagenfurt veranlaßt, dem „Slov. Narod" eine Berichtigung zuzusenden, welche in Nr. 63 des genannten Blattes oom 17. d enthalten ist und worin die erwähnten Anschuldigungen energisch zurückgewiesen werden. — (Die Freiheit wie in Krain.) „Slovenski Narod", das Organ der Ehemal-Natio-nal-Liberalen, erhebt schon jetzt seine Stimme zur Aufforderung an die Negierung, daß sie die Wahlagitation der Verfassungspartei für die Laibacher Gemeinderathswahlen verbiete. Ganz offen begehrt also „Sl. Narod" die polizeiliche Ueberwachung dieser Wahlaction. Wir nehmen mit Befriedigung von dieser Kundgebung Kenntniß, die Wähler können daraus ersehen, welchem Terrorismus, welcher Gewaltherrschaft sie preisgegeben wären, wenn der Gemeinderath der Landeshauptstadt in die Hände der nationalen Agitatoren gelangen würde. Zu weiteren Erörterungen wird sich wohl die Gelegenheit finden. — (DasWahlrecht derEhrenbürger in nationaler Beleuchtung.) Aus der letzten Gemeinderathssitzung haben wir einen für die Action der nationalen Minorität bezüglich der bevorstehenden Gemeinderathswahlen sehr charakteristischen Zwischenfall nachzutragen. Unter den vielen, dem Gemeinde-rathe vorgelegenen, meist unbegründeten Protesten gegen einzelne eingetragene Wahlberechtigte war auch gegen die Eintragung des Ehrenbürgers der Stadt Laibach, Dr. Friedrich von Kaltenegger, in die erste Wählerclasse Protest erhoben worden. Dr. Drö fand es für angemessen, diese Reklamation zu befürworten, und Dr. Zarnik ging sogar so weit, den Antrag zu stellen: alle Ehrenbürger aus dem ersten Wahlkörper zu streichen und in den dritten zu versetzen, mit der Begründung, daß deren Belastung im ersten Wahlkörper die jeweilige Gemeinderathsmajorität verleiten könnte, nach dem seinerzeitigen Vorgänge der czechischen Gemeinden durch massenhafte Ernennung von Ehrenbürgern das Wahlrecht der Wähler der ersten Clafse illusorisch zu machen. Gemeinderath Horak befürwortete den Zarnik'schen Antrag, indem er behauptete, daß schon bei den Gemeinderathswahlen unter Dr. Costa im Gemeinde-rathe verhandelt worden sei, die Ehrenbürger in der besagten Weise zu degradiren. Gegen Dr. Zarnik's Ausführungen bemerkte Dr. Schaffer, daß die liberale Partei bei Verleihung der Ehrenbürgerschaft einzig und allein die Verdienste des Betreffenden um die Stadtgemeinde im Auge gehabt habe und nie von politischen und Parteizwecken dießfalls geleitet gewesen sei; er setze voraus, daß auch die Gegenpartei von solchen Anschauungen ausgehe. Dr. Supp an wies auf die Bestimmung der für Krain erlassenen Gemeindeordnung hin, wornach bei der Verfassung der Listen für Wahlen die Ehrenbürger obenan zu stehen kommen. Gemeinderath Deschmann bezeichnete es geradezu als eine Verletzung des Anstandes, wenn die Landeshauptstadt verdienstvolle Mitbürger, die sie mit dem werthvollsten Kleinode der ihr zustehenden Auszeichnungen bedacht hat, bei der Ausübung ihres Wahlrechtes degradiren und sich dem Vorwurfe aussetzen würde, von den Landgemeinden lernen zu müssen, was der richtige Tact erheischt, übrigens bestritt er als Angehöriger des Gemeinderathes, seitdem Ambrosch Bürgermeister war, die Behauptung des HerrnHorak, daß je dießfalls im Gemeinderathe ein ähnlicher Antrag gestellt worden sei; es habe sich unter Dr. Costa nur um die Wahlberechtigung von Bürgern gehandelt, die sich im Pfründengenusse befinden. Bei der Abstimmung erhoben sich für Dr. Zarnik's Antrag nur fünf Stimmen. Man wollte nur eine Demonstration gegen den verdienstvollen Vertreter der Stadtgemeinde im krainischen Landtage in's Werk setzen. Oder betrachten die Nationalen ihre Chancen, im ersten Wahlkörper durchzudringen, als so unsicher, daß sie einen förmlichen Kriegszug gegen die Ehrenbürger unternehmen zu müssen glauben, ohne hiebei zu bedenken, daß ein solches die Würde der Landeshauptstadt compro-mittirendes Vorgehen gewiß in ihrer eigenen Partei von allen besonnenen Mitbürgern gemißbilligt werde? — (Die krain. Advocat enkammer) hat sich in ihrer Plenarversammlung vom 19. l. M-nahezu einhellig, mit aller Entschiedenheit motivirt, gegen die Wiedereinführung des Gesetzes über eine besondere Erbfolge in Bauerngütern ausgesprochen, indem sie erklärte, daß ein solches Gesetz, namentlich nach den von dem k. k. Ackerbauministerium aufgestellten Grundprincipien die wirthfchastlichen Verhältnisse des Bauernstandes zu bessern nicht geeignet wäre, daß dasselbe mit Rücksicht auf die bestehenden Verhältnisse in Krain unnothwendig und schon vom Standpunkte der Rechtsgleichheit der Erben nicht anzunehmen sei. Aehnliche Vota haben, wie wir vernehmen, der krain. Landesausschuß und das k. k. Landesgericht abgegeben. — (General - Versammlung.) Am 16. d. fand in Laibach die VI. ordentliche Generalversammlung der Actionäre der krainischen Escompte-Gesellschaft statt. Die Bilanz pro 1881 weist sehr günstige Resultate aus, es wurde ein Reingewinn von nahezu 29.000 fl. erzielt. Von diesem sind 7 Percent als Dividende an die Actionäre auszuzahlen, 1980 fl. 70 kr. dem Verwaltungsrathe zuzuweisen, 1000 fl. dem Reservesonde der Creditinhaber zuzuführen, der bestehende Reservefond der Actionäre von 47.321 fl. 50 kr. durch Zuweisung von 12.678 fl. 50 kr. auf rund 60.000 fl. zu erhöhen und endlich der noch verbleibende Rest von 2584 fl. 97 kr. als Specialreserve auf neue Rechnung vorzutragen. Die aus dem Verwaltungsrathe zum Austritte berufen gewesenen Functionäre, die Herren Joh. Janesch, Jos. Krisper und Luk. Tauöer wurden mittelst Stimmzettel und der Revisionsausschuß per secla-wLtiouem wiedergewählt und über Antrag veS Herrn Leskovic wurde sowohl dem Verwaltungsrathe als auch der Direktion und den Herren Beamten der Dank der Versammlung für die musterhafte Leitung der Geschäfte votirt. — (Das Fonds-Concert) der philharmonischen Gesellschaft erzielte in jeder Beziehung einen glänzenden Erfolg. Die mitwirkenden fremden Gäste: Fräulein Theresia Seydel (Violine), Fräulein Karoline Seydel (Piano) und Frau v. P r iel (Liedersängerin), wie auch unsere einheimische talentirte Liedersängerin Fräulein Kord in und der tüchtig geschulte gemischte Chor empfingen für den vorzüglichen Vortrag fämmtlicher Programmnummern lauten Beifall. — (Die philharmonische Gesellschaft in Laibach) hielt am 19. d. eine außerordentliche Generalversammlung ab, welche folgende Beschlüsse faßte: 1. Gegen die Bemessung des Gebührenäquivalentes pr. 500 fl. wurde der Recurs ergriffen und ist dieser Betrag bei Zurückweisung des Recurses aus den Baufonds zu decken. 2. Zur Ertheilung des Musikunterrichtes auf Holz- und Blechinstrumenten ist je ein Lehrer mit je 400 fl. Jahresgehalt aufzunehmen. 3. Die Direktion wird ermächtigt, die derzeit in Sparcasseeinlagen bestehenden Baufondsgelder zum Ankaufe österr. Papierrente zu verwenden. — („Z latoro g" als Operntext.) Hans Schmitt, Professor am Wiener Conservatorium, hat laut Nachricht der Wiener Blätter soeben die Composition einer vieractigen Oper „Bruno" beendet, deren Text vom Componisten frei nach der Alpensage von Rudolf Baumbach verfaßt ist. Zwei große Arien aus dieser Oper wurden am 19. d. M. in dem Concerte des Pianisten Zottmann in Wien vorgetragen. — (Der hiesige Turnverein) arrangirt heute Abends im Glassalon der Casino-Restauration einen F.stabend. Programm: Gesangspiecen, humoristische Vorträge, komische Scenen und Production der Regimentsmusikcapelle. — (Aus dem hiesigenSchwurgerichts-saale.) Verurtheilt wurden: Lukas Hotschewar aus Log bei Mannsburg (Bezirk Stein) wegen Verbrechens des Todtschlages zu sechsjährigem schweren Kerker und der taubstumme Martin Sevnik aus Drulovk (Bezirk Krainburg) wegen Verbrechens des Mordes zum Tode durch den Strang. — (Untersuchungs-Einstellung.) Herr W. Ihne, Bergwerks- und Fabriksdirector in Hrastnigg, wurde auf Grund einer von einem dort-orts entlassenen Beamten gemachten Anzeige wegen Brandlegung verhaftet und in gerichtliche Untersuchung gezogen; diese Anzeige erwies sich jedoch als grundlos, die Untersuchung wurde eingestellt und Herr Ihne freigelassen. Vom Büchertische. In A. Hartlebe„'s Verlag (Wien) erscheint: Karte de» JnsurrcctionSschauplatzeS von Bosnien »iid der Herzego-wina, Preis nur 30 kr. Verstorbene in Laibach. Am 7. März. Maria Schwigel, BäckergesellenS-Gatlin, 25 I., Karlstadterstrasie 18. Variola. — Anna Bonai!. Lag-löhneri», 71 I.. Karlstädterstrabe 9, Bronchialasthma Am 8. März. Maria Lokar, Dieiistbotcns-Tochter, 3 I., Elisabeth-Kinderspital lPolanasttaße 18), Bronchitis. — Jo! an» Rozman, JnwohnerinS-Svhn, 8 M.. Chröngasse 20, Fraisen. Am 9. Mürz. Jakob Magister, Maurer, 80 I.. Triester-straße 27, Schlags!»-. - Rosalia Galjot, MagazinSarbeitcr». Tochter, 7 M., Kuhthal I, Fraisen. — Eonslantin Keifer, Hand-liingScommiS, 41 I., Knhthal 1l, AttSzchrmig. Am 10. März. Eleonore Edle von Lnschan, FinanMth«. Tochter, 4 I., Wienerstraßc 15, Scharlach-Diphthene. — Maria Trontel, CigarrenfabrikS-ArbeiterinStochter, 15 T., Hradetzky. dorf 1, letorus malienus. Am 12. Mürz. Josefa KoS, ArbeiterinS-Tochter, 10 T., starb auf dem Wege von Podgrad bei Salloch nach Laibach an Fraisen und wurde sanitätSpolizeilich beschaut. Am 13. Mär,. August Kurent, Commis, 19 I., Rosengasse 23, Llinaenlähmung. Am 14. März. Franz Kosec, Hüblerisohn, d. z. Sträfling, 19 I., StrafhauS, Lastellgasse 12, Lungenschwindsucht. — Zosesa Velkaverh, KeuschlerS-Tochter, 8 T., Jlouza 6, Kinnbackenkrampf. — Daniel Grile, HanSbefitzerS-Sohu, 1 T., Krakaueigasse 29, LebenSschwäche. Am 15. März. Wenzel Brezina, HauptzollamtSofficial, 57 I., Deutsche Gasse 10, Lungentuberkulose. Am 16. März. Agnes PerLin, gewes. Krämerin, 76 I., Kuhthal II, MaraSmuS. — Ottilie Rajer, CigarrcnsabrikS-ArbeiterinS-Tochter, 7'/, M., Triesterstraße 24. Am 17. März. Carl Kaduue, HauSmeisterS-Sohn, 5 M., FranziSkanergasse 16. Blattern. — Aloisia Struß, Arbeiters-Tochter, 9 I., Hilschergasse 12, Lungenschwindsucht. — Josef KEak, Mühlpächter, derzeit Sträfling, 29 3., Lastellgasse 12 m 18. März. Victoria Ieunikar, VerzehruugSsteueragen-tenS-Witwe, 41 I., Barmherzigengasse 3, Herzlähnning. Am 19. März. Apollonia Grosel, AmtSdienerS-Gatti», 35 I., Rain 6, Gedärmlähmung. — Carl Paulin, k. k. Ge-richtSkanzlist, 32 I., FlorianSgasse 12, Lungenphthise. — Simon TavLer, Feuerwächter, 57 I., Lastellgasse 12, KrebS-diSkrasie.—Andreas Rastoher, Pfründner, 92 I., Karlstädter-straße 7, Marasmus. Am 20. März. Valentin Bauer, MusikerS-Sohn, b>/r 2-, Kolefiagaffe 8, Scharlach-Diphtheritis. — Leopoldine Oerne, KleidermacherS - Tochter, 17 M., Krakauergasse 27, acuter Wasserkopf. — Josef ULeniLnik, Lederergeselle, d. z. Sträfling, 32 I., Ckröngasse 15 iv!;iti8 tudere. — Am 14. März. Maria Debelak, Dienstmagd, 26 3., Polanastraße 42 lSpitalS-filiale). Scarlatina. — Anton Kastiger, Juwohners-Sohn, 8 I., Zehrfieber. — Ursula Toni, 3nwohneri», 63 3-, Apoplexia eereliri. — Am 15. März. Aertraud BergoL, Taglohnerin, 24 3., Llordil. liaeivorrliLgicl. — Lorenz Triller, Taglöhner, 52 3., '1?uli6reulo8i8 pulmonum. — Am 16. Mürz. Johann Mautinger, Inwohner, 65 3-, HydropS. — Am 19. Mürz. Anna Markei, Pfründnerin, 72 I., chron. Lungentuberkulose. — Georg Badovinac, Grundbesitzer, 48 3., Blutzersetzuug. — Franz Klemeiwiö, TnglöhnerSsohii, 9 I., Polanastraße 42 lSpitalSfiliale), Scarlatina. — Johann Piek, Notariatsbeamter, 25 3., Septicaemia. 3 i» G a > » i f o n S f p i t a l e. Am 12. Mürz. 3akob Manko, Oberfahrkanonier, 22> z 3., Lungentuberkulose. — Ai» 17. März. Johann Somogyi, Infanterist, 21 I., Tuberkulose. Witterunffsbulletin aus Laibach. 17 LZ Lufidruc inMilli-meiern auf 0 reducir l Tage». mittel 74S Z 743 S 73SI o 7Z6'4 731 i 73V-: Thermometer nach iielflu« läge«- Mari- Mini-mittel >n»m mum -^10 2 4- S 10 k H L II Z -t-II 8 4- 7 0 4-1S.V-»- 17 ^-18'v 4-18'L 19 0 -t-17'L >9 8 4-IVS -f- IB 4- 3 8 4- L.8 -1- 8S 9 » S S Nieder schlag i» Millimeter» 0 0 Witterungl-Sharakter Wolkenloser Tag, Wärme zunehmend. Heiterer warmer Tag. Höhkiidunst. EirrhuSwolken, 0 0 ! Nachmittag» leichte Be- wölkung. 0 0 OK 0 0 4l 0 Ziemlich heiter, windig au» «üdwest, schwül. Wechselnde Bewölkung, windig, Abend» trübe. Trübe, windig. Ausgiebiger Regen, in den Alpe» Schnee. » »». R-»«U M» Mit 1. April l. I. wird auf das „Luibcher Wolhellbllitt ei» neue» Abonnement eröffnet. Unter Einem werden jene ?. 1. Abonnenten, welche den PrünniiierationSbctrag pro I. Quartal 1882 noch uicht einge-zahlt haben, eingelade», diesen Betrag gefälligst ei»,»sende» an die Administration -es „Laibachcr Wochenblatt", <769) Laibach, Herrengasse 1L. Wochenmarkt-Durchschnittspreise Laibach, 22. Mürz. Weizen perHektolit Korn „ Gerste Hafer Halbfrucht Heiden „ Kukuruz „ Erdäpfel 100 Kilo Linsen per Hektolit.! Erbsen Fisolen Rindschmalz Kilo Schweinschnialz „ Speck, frisch „ „ geräuchert „ Mkt.- Mgz.- fl. kr. fl. kr. 9 2«; >0 6 or 6 5 04 5 48 3 74 3 — — 7 4 87 6 — 5 2» 5 5 8b 6 37 3 g 03 — — 9 10 — — 1 07! — — — 84 — — — 74 — — 78 > Butter per Eier per Stück Milch per Liter Rindfleisch pr. 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I^eu'wakl äe8 VervLltunAsrstties. 6. ^Valil äes IieeIinur>A8-Ii6vi8ioiis-^.us8c:Iiu88es. ^eiie Herren ^etionäre, welelie bei äieser Oeneral-Versammlung ibr Ltlmmreolit Lusiiben ^vollen, veräen «MAelLäen, ilire ^etiea mit den noetr nielit LIIi^LQ 6ou^ons bis 8. ^prü 1- ^ ^bi äer Oasse äer KeseUsebakt in Orair, LlempkergLSse I^r. 7, oäer bei äer Wiener Lanlr-Oesellsebsft in ^Vien 211 binteriegen, Aegen Empfang äer I^eAitimationsiLLrte, auk vslober äis Vollmaebt bei IlebertrLAung äes Ltimmreebtes vom Motionär LUSLnsülIen ist. 61^2, 21. Mr-- 1882. Der VvLHHaIlL»»K8»r»1I>. tz go. äer Keneral-Versammlunss Irüimeii llnr ktimmderecdtigts ^ctiovLre tdeilnekmell. ^dvesenäe iröiinen kied mittelst Vollmacht äurek stiwwkädixe ^ctioväre vertreten lasssii. Die k'vrm äer Vollwaolit virä von äem Vervültuoesrstlis bestimmt. klmäerMkrige, kemsinäs-OorxorLtiooen unä 6ese»8<:dM6li ^veräsn äurck iürs eosetrliclieii Repräsea-tsllten, trauen äured LevollmLoktigte verti vten, »uck veon äiese nickt se1i>8t ^etioMre sinä. 8 81. OieieniZen ^ctiouäre, >velede der äer (Heneral-Versammlung ikr Ltimmrecdt »usüden sollen, kLlieu kür ie eine Stimme 10 ^ctien unä -ivrsr sxLtentens 14 l'rige vor äem 'Hxe äer H)ka1tuug äer Kelisral-VersLwmIllliß Lll äöll vom Vervaltungsratlie b^reiclineten Orten üu Iiinterlegen. § 43 alinea 2. vis mit äen nötdieen Lrlüuter,ingen in Druck gelegte ^aliresdilavr kann 8 läge vor äer Lelleral-Verssmmlung von äen stimmderecntiZten ^ctionären in äem (-esellscliLktsdureau in Lmpksng genolllmen veräen. (Aiaokänuotc nirdt Iinnoripl.) 464 Lasses- u. Thee-Jmport-Haus, Srii^lkz 8MÄ - LM»8-Vk?83IIÜ1-6686M. Zu Lnxro,-l»rei-ien offeriren ab per Post krsnoo gegen Nachnahme bei kreier Emballage in Säcken L 5 Kilo 21. Slaee», echt arabischer fl. ? 10 LF»I»^ >venn nns,jeävr Lcliacdtel-Lticiuettv üiltt Vvllv, Zer ^äler unä meine vervieltLckte Sirius, rruttzeäruckt ist. ^ ^ , Leit 30 Satiren stets mit äem I>esten I^rtolge »n-eewanät gegen ^eäe ^rt ^lagenkritnlrlieite» unä VeräLUungsstürungen r r o i äa, 11 e i ä e n. Ueson-äers ker8onen ru empselilen, äie eine sitrenäel^edens- veise kütiren. I- Hsiticate veräen gericntlicli verfolgt, kreis einer versiegelten Origin»I-8eIiacIltel l tl. ö. ^V. ^ls 1<1iiire >l> u » g x»r erkolgreielle» ljeli^näluiig von Oiclit.RIieumatismns, ieäer ärt ljliväersclimorüen unä l^ilimungen.liopk-, Oliren- »nil^alinselimer/ ; in k'orm von vmsclilitgon bei ullen Verlotriingen unä V^'unäen bei Lnt^iinäungen unä Oesclivüren. lnnerlieli. mit Nasser gemisclit, liei iilötrlicliem Ilnvolilsein, Lrdrecken, lvolilc »n>l Durcdfall. — Line ^lasciis mit genauer ^nveisune W Kr. IVur «-«»»»t, >venn ^eäe I^lasclie mit meiner II n-ter sclir i kt unä Leliutim!» rlce verseifen ist. 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Auflage erschienene Broschüre wirdgratis und franco versandt, cs entstehen also dem Besteller weiter keine Kosten, als 2 kr> für seine Correspondenzkarte, (588) ,0-8 Sichm HM gegen MMM». Man- oder Stickhusten.) Der Keuchhusten, diese bösartige Nudei-krankl-eil, wird binnen H sx»->»»»I- „och dem vom Geh. (Lxped.-Aml des H. köiigl.Bal)l'.Staa1siiii»istcrilmiS des Innern unter Erlaß vo»> 8. Febr. 1870 bewilligte» u. vom kii»gl. Obcrmediciiiol-AuSschusse München gut befiindcnenMittel. Gegen Einsendung von 1 fl. 80 kr. ö. W. (bei Familien mil mehrere» Patienten 3 fl.) mittelst Postanweisung erfolgt »»igehendc Zusendung. I»I« Freilassing in Bayern. (752) 30—» W »I»> It», 1« „ bei L. kvik, Vloa^ I . liol,»»^»* >«», l., Bzgner-qaffe 2. Radical - Heilmittel für jede» Zabnschmerz.so auch jeder Krankbeir der Mundhöhle u. deS Zahnfleisches. Bewährtes Gurgelwaffer bei chron. HalS-teiden. 1 große Flasche zu fl. 1.40, 1 mittlere zu fl. 1 und 1 kleine zu 50 kr. Pop,,» vegetabil. 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April 1882 geräumt sein müssen, werden die noch vorhandene» Waaren-DorrLthe, bestehend aus verschiedenen Gegenständen, weiche früher S, 4 und 5 fi. gekostet haben, um den beispiellos billigen, in der Geschäftswelt L.M» M» «1A »» U» L von iklMHI« E-8 '« per Stück losgeschlagen und per Caffa oder gegen Nachnahme nach allen Gegenden versendet. Will Jemand etwas Reelles und Billiges haben, so möge er diese nie wiederkehrende Gelegenheit benützen und so schnell al« möglich Bestellung machen. Zi» ckei» r SSO er«I 1. ii. !»«»,«„ in allen Farben gestrickt, gewirkt oder genäht, per Stück um nur fl. 1.20. SOI» I4I,»cke^-I4I«l«I«r aus Filz, prachtvoll autgeputzt, außerordentlich warm, für Kinder von 1 bis 8 Jahren, nur fl. 1.20 ver Stück. SI»I» H»i,,«,»-DII««I«^, englischer Fabrikat, mit ganz neuem praktischen Löffel, Blanchett, Stück fl. 1.20. unler Garantie, daß selbe nie die Silberfarbe rerändern, mit Untertasse und Deckel, prachtvoll auigeführt, per Stück nur fl. 1.20. 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