Nr. 31<^ Priiuumerationsprei«: Im üomptoir ganzi-N. ,1, halb!, fl. 5.5'». stur die ^ilfiellunss >ns Hau« haIdj.5N,r. Ni!t beiPost ssnnzi.fi. l5, hall'j.si.7.5». Freitag, 13. September Anscltionsgebllhr bis i« feilen: ima! «0 lt., um. «ol>,., Ä>n. 1 st.; sonst pr. Zeile im. l! lr.. llm. 8lr., 8m. IU Ii. u. <. w. Inicrtionsficmpel jedvöm. «0 l». 1887. Nichtamtlicher Theil. Pluralismus und Dualmnus. .s Im „Naplo" bespricht Kcmcny, dcr officicllc Publi-"N der Deakpartci, dic Frage des Dualismus, wobei "' die Ansichten Kossuth's bclampft. Ans Kossuth's EonfüderationSsystem übergehend, sagt ..Kossuth verwirft also den Dualismus, dcr die Grundlage unserer historischen Rechte bildet, und stellt vcremt mit den Ezcchcn den Pluralismus auf. Aber IMuen wir zu: warum müßten wir denn unseren histo« uschcu Boden verlassen und wohin müßte der Weg füh< "", den uns Kossnth bezeichnet? ...Die Franzosen haben nach der Restauration hanpt-M)!ich den Grundsatz aufgestellt, daß der König herrsche, . cr ulcht regiere, d. h. das verantwortliche Ministerium cue dic Rcgicrnng nach deu Anfordcruugcn der parla-umttartschcn Formen. Auch Kossuth wünscht dieses bei "jcitigunss des auch von der Mucht ancrtanutcu Dua» ^mns „^ ^,^^. ^. ^^z,,^,^ ^ ^ß ^lc Nationen in s,'! ""lnschcu Staates sich unabhängig regieren und 11, ",!" nilbcrcn Verhältnisse als dem der Personal-reicke ^ ?^"' ^le österreichische Monarchie hat zahl« Besonders hervorzuheben sind die d>> ^ ?^ ' ^^"'' dic mit ihucu vcrschwisterteu Viährcr, 0 c ^uthcucn, P^n, Slovcucn, die Gutovinacr Wala-t ae»k V? ."'^' Dalmaticn und Südlirol bcrücksich-t'^d anch dle Italicuer. dies. «« '!"r" ""^ Kossuth dic 48cr Gesetze auch ans das,^^chnt werden sollen und da sein Plan fordert, aen ^I5s """litätcn mit dem Rechte der vollständi-durck ' "^"'"'^ ersehen werden und daß sie blos Kin s tt'^ Personalunion mit dein Throne verbunden luring !" '^'^ """ für dic ciSlcithanischcn Theile wort!^'^^ parlamentarische, unabhängige und vcraut-das, v '^lcrnngcn aufstellen unter der Bedingung, dm, ^ "ationalen Staaten durchaus keinerlei Vcrbiu-Kos^" "^ ciuaudcr anknüpfen, da dies sonst dic von w'5> pnhorrcseirtcu „gemeinsamen Angelegenheiten" lick ^'^ wissen aber, daß das System des verantwort» a,cn Mittisj^,,,^ mit einer ziemlich statten Eentralisa» ^°,u verbunden ist nnd viele Beamten erfordert. Man ran m^'lli ^'^ Eislcithanicn wenigstens zwei Sono-sich Bergwerke anffindcn, damit die Bedürfnisse, die ncn ""m^'" """" Projectc ergeben, gedeckt werden kön» Vank ^"ifttct doch selbst Kossuth nicht, daß man die wtenprcsse in wenigstens 8 Staaten für permanent erklären soll, ohne daß diese Papierhanfen von irgend welchem Wcrthobjcctc gedeckt seien. Dann wissen wir auch, daß der Staat schou gegenwärtig ungeheuere Staatsschulden hat und daß einzelne Länder der Monarchie Couponsobligationcn haben, von denen man Zinsen zahlen mnß. Wenn nnn jeder der 8 Staaten an diesen participircn soll, so muß jeder derselben miteinander in Vcrührnng kommen, und da entstehen dann die Qnoten und entpuppen sich die von Kossuth verabscheuten gemeinsamen Angelegenheiten. Die 8 Staaten müßten, weuu sie vollständig unabhängig sind nnd die gemeinsamen Angelegenheiten pflichtgemäß abhorrescircn , besondere Armeen haben. Jeder Staat Hütte daS Recht zu entscheiden, ob er Krieg füh-reu will oder nicht. Er müßte auch entscheiden, wann das stehende Heer einzuberufen wäre, wann die Armee mobil gemacht werden soll. Das kleine Land müsse uach eigener Einsicht entscheiden, ob es sich innerhalb oder außerhalb seiner Grenzen vertheidigen soll. Und wenn es doch nm seine Haut besorgt wäre -- denn unter solchcu Umständen ist das schon möglich ^ uud wenn von den 8 Staaten etwa der sechste Angst bekäme und sich mit den übrigen verbinden wollte: dann kämen leider wieder die gemeinsamen Angelegenheiten znm Vorschein nnd würde die Personalunion eine reale Färbung annehmen. Für den Kriegsfall ist aber anch nothwendig, im AnSlandc Geld zu negociircn, nnd da läßt sich denken, mit was für Bereitwilligkeit England den 8 Staaten Geld leihen würde, nnd es läßt sich auch denken, daß diese 8 Staaten nicht alle gleichzeitig um ein Aulehcu aupochcn würden. Denn dies ware ohne vorhergehende gemeinsame Vcrstäudiguug kaum denkbar. Dann, wenn diese nationalen Staatchen nur durch die Personalunion mit dem Throne verbunden sind, und wenn sie durch die gemeinsamen Angelegenheiten nicht ihre staatliche Jungfräulichkeit beflecken wollen: wie werden sie dann ihre diplomatische Vertretung ordnen? Wahrscheinlich wird jedes an alle cnropäischcn und respective asiatischen Höfe einen Gesandten schicken, und jedes dicS' oder jenseits Eislcithanicns liegende Land wird mit 8 cislcithanischcn Gesandten versehen, wenn nämlich irgend eine Macht die Passion hätte, sie anzn» nehmen. Im entgegengesetzten Falle würden die diplomatischen Verbindungen gemeinsame Angelegenheiten er-zcngcn und das Eldorado hätte ein Ende genommen. DicS müßte anch Ungarn in ein ähnliches Ehaos hin-einrcißen, denn auch Ungarn müßte aus seinem eigenen Fleisch und Blut Nationalstaaten bilden." Vcschenlllmrs in Drzug aus dic Trennung der Schule von der Kirche. Dieser vom Abg. Hermann ausgearbeitete und dem confessioncllcn AnSschussc zur Berathung vorliegende Gesetzentwurf lautet wörtlich: Gesetz, wodurch grundsätzliche Bestimmungen über das Verhältniß der Schule znr Kirche nach den Grundsätzen dcr Emancipation der ersteren von der letzteren erlassen werden. l? 1. Dcr Staat gewährleistet der Schule die zur Erreichung ihrer Zwecke erforderliche Sclbstständigkeit. § 2. Dcr selbständige Wirknngslrcis der Schule nmfaßt: '.') den Unterricht und die Erziehung in der Schule mit Ausnahme dcs Religionsunterrichtes; l») das methodische Verfahren beim Unterrichte; <) die Wahl dcr Unterrichtsmittel, insbesondere dcr Schulbücher, mit Ausnahme dcs NeligionSschnlbnchcs; ') das Recht dcr Beaufsichtigung dnrch Sach- und Fachkenncr nnd l) die Mitwirknug bei Schulangclcgcnhcilcn in dcr Gemeinde. § 3. Dic Schnlcn können entweder Eonfcssions-schulen, Simultanschnlcn oder confessionslosc Schulen sein. Die Bestimmung dcs confessioncllen Eharakters einer Schule hängt von der Schnlgemcindc ab, welche die Schule erhält. Diese Bestimmung nuterliegt der Bestätigung dcr compctcntcn Behörde. tz 4. An Coufessionsschulcn sind nur Lehrer desselben Rcligionsbckcuutnisscs anzustellen; bei den Simul tanschnlcn aber können die Lehrer einer der vereinigten Eonfcssioncn angehören, und bci confessiouslosen Schulen ist bci den Lehrern von dem Religionsbekenntnisse gan; nbznsehen. tz 5). Die betreffende Kirche oder Religionsgcsell-schaft besorgt uud leitet in dcu Eonfcssionsschulcn und Simultanschulcn dcn Religionsunterricht und die reli^ giösc Erziehung dcr Ingcnd selbständig. § (5. Dcr Staat übt dic Lcituug und Aufsicht übcr die Schnlcn dnrch daS Unterrichtsministerium überhaupt nnd in den Königreichen nnd Ländern dnrch den Landcsschulrath und dcn Bezirksschulrat!) aus. § 7. Iu jcdcm Kronlnudc wird ciu Landcsschul-rath in Angelegenheit der Mittelschulen (Gymnasium und Realschulen) n»d der Volksschulen mit den Lehrer» bildungsanstalten als Aufsichts- und vollziehende Behörde eingesetzt. § 8. Der Landcsschnlrath hat zu bestehen: :>) Ans dem l. k. Statthalter oder Landcschcf als Vorsitzenden; !») aus dem jeweiligen Referenten der Landesstelle für Eine Triglav-Vcstciguug. dcv tvi«" H"r k. k. Geometer Eduard D c m m c r, Leiter ^Mlink't'"""^" Trianguliruugsabthciluug, hatte die "ntmwnn ' ""^ ^'" ^' ^" ^m '" ^inem Berufe kanntlich z"^< Vcstcigung unseres Vcrgricscn, welche be-zutheilen- gefährlichsten zählt, Nachstehendes mil- Lcngcnscld (bci Moistraua) am Tag, da wi^^ ^ ^^ Hosfunng auf einen ncbclfrcien ^sscn hatte» ^ ^^ vorher einen bcdcntcndcn Gewitter-Monaten bitt Rührend des ganzen übrigen Theiles dcs Meine 5wss '"'^' """üich selten eine» ucbclfrcien Tag. litten w>^ »^'^ "'"^ "'Hl getäuscht, denn selion lauge E w« '"' l° lchm'cn Tag. Dillon be^'l^ Uhr N'achnntlags setzte sich unsere "lö Füur,/ ^^1"'^ ""l!"' "nr ans einem alten Jäger uicincm ^'s'/^"'^^"' lästigen Landlenten als Trägern, Vewean.^ ^"""^"'^"' ""^ c>"cm Studirendcn, in ails die f?' ' ^'^ "on Lcugeufcld übcr Ntoistraua der aam.n m !","" '^ jedenfalls der angenehmste Theil Wna m, ^'^"'c. Vian wandert ohne besondere An-Wiescnt ale ^?"^c- ^"!"' ^'" iu eine.u reizenden ""ftnrraa , ,^,cu beiden Seiten steile Felswände lind eines Trägers cbcn iin Begriffe war, das gleiche Wagestück im Interesse der Kunst -' zur Anfertigung eines Triglavpanorania's - zu unternehmen. Unsere dnrch dicscn Znwachs auf 1^ Manu angc» wachscnc Gcfcllschaft setzte nach kurzer Rast den nnn schon mehr aufwärts im Steingcröllc führcudcn Weg fort nud erreichte dic sogcuanntc Kerma, cinc Schafe Hütte, um halb 8 Uhr Abcuds. Hicr war es unser eifrigstes Bemühen, ein Zclt zu errichten und nuter dessen Schntzc die zu den Anstrengungen dcs nächsten Morgens unumgänglich nöthige Nachtruhe zu snchcn. Die Unterbringung der auch mit starkem Proviant bc-ladencu Träger machte einige Schwierigkeiten, war aber nothwendig, denn hicr lagen unsere bcstcu Waffen gcgcn - dcu Schwindel. Wir genossen also cincn erquickenden Schlaf Um 2 Uhr nach Mitternacht wurden wir geweckt Es war ein sternheller, ganz ncbclfreicr Morgen. Nach einem frugalen Frühstück, bcstchcnd ans Milch, brachen wir bci Mondschein ans. Der Weg ward mm schou beschwerlich, indcin man ans lockerem Steingeröllc, daS leinen festen >wlt bietet nnd manchen Schritt wicdcr znrückqlcitcn läßt/uur langsam vorwärts lommt Nach ciwa zweistündiger nachtlicher Wandcrnng graule der Morgen, und dic ganzc Gcscllschaft hiclt cincn Moment Rast an der crstcn, fast senkrechten Wand (das Thor dcs Triglav"?), welche dcr größte Theil dcr Gc' s'etlschast aus Anrathcn des allen Jägers, ans eiuc Sage gestützt, mit einen, Kusse begrüßte. ssicr ist das Endc jcdcr Vegetation, ,edcS anima. lischcu'Lcbcus nnd so konnte das iu seinen Bcuennnu-qcn stet's cincr so richtigen Anschannng folgende Volk fcincu bezcichncudcrcn ^iamcu, als dcn dcs..THorcS" zu dem grußcn Fclsentempcl wählen, dcr uns so viele Herr lichtritcn cnthiillt, Dcr Wcg verwandelt sich hicr iu cincn Steig, ans welchem dic Hände stets bereit sein müssen, den Füßen zn Hilfe zu kommen, die zuweilen kaum einen Einsatz finden, dcr ciucn Daumen breit ist. Hie nnd da wnrdc cin Scil herabgelassen, nm stellenweise den Trägern dcr Instrnmcntc behilflich zu sein, was aber im allgemeinen von diescn verschmäht wnrdc! Nach einer Stunde standen wir auf dcm „kleinen Triglau," wo wir dcn herrlichen Anblick dcr aufgehen-dcn Sonne genossen, cin Anblick, welchen nach Anssage des Führers vor uns wohl noch niemand, als etwa Hauplmann Bosio nach dcm schrecklichen Nachtlager anf dcr großcn Spitzc im Inli ^22/-" genossen. Vom kleinen Triglau sicht die höchste Zinne dem Bergsteiger so dräuend entgegen, daß schon mancher sich mit dcm kleinern Triumphe begnügt hat nud hicr umac-kchrt ist. ES sieht aber im Ganzen noch viel schwicriaer aus, als es ohnehin ist. Man braucht vom kleiucn Triglnv auf dic aroke Spitzc uahczu ^ Stunden, ein Stück Wears dak i^« Kugel erreicht. Anf dieser Stelle der Einsattlnna -mi schcn dcn bcidcn Spitzen hat man dcn aan' s^ . ' stellenweise tcinen halben Schuh breiten N?.^.« "' siren, welche Strccke aber nnr ein qc A 5" ?"< ^'" uud bergauf wohl gehend, retour aw «rÄ .s ^'""' zcnd znrückgclcgt wird. " 9roßtcnthe,ls siz. Wir überwanden auäi di^s^ s«. ^ c« fühlten nns bci der ^m 5. ^!" Beschwerden ,i..d reichlich bclohnt dnrch'dic wm^'l "'^°^'^'' Spitze herrlichste Mvrgen olmc .le7 D ." ^'^'"^ ^"' licß nns den G osialock .>/ ^'"" ^"' H'hcnranch bergen, im s"'"" östlichen Sch..«' ^ "" oas Mccr gnnz »ahe erscheinen. 16-^, ^, ?/""" ^olzapislWnjsl, im „Illyr. Bl " Jahrgang 1414 Schulangclegenheiten; c>) aus einer oder mehreren Personen des geistlichen Standes; ) aus einem oder mehreren Mitgliedern de« Landcsausschusscs. 8 9. In den Wirkungskreis des Landcsschulrathes gehören: ") die administrative und scientifische Verwaltung dcr Schulen und Bildungsanstalten innerhalb deS bisher dcr politischen Landcsbehörde und den bischüfiichcn Consistoricn zugestandenen Wirkungskreises, mit AuS-nahmc dcr Ncligionsangclcgcnheiten; l,) die unmittelbare Aufsicht über dic Gymnasien, Realschulen uud Lehrerbildungsanstalten ; «) die Erstattung des Vorschlages zur Ernennung der Landes- undBezirksschulinspcctoren; ll) die Ernennung und Dienstcsbchandlung dcr Directors und Lehrer bei Mittel- uud Volksschulen unter Wahrung der den Gemeinden, Corporations nnd Privaten zustcheudcu Rechte; <>) die Vorbereitung von Ge-setzeutwürfcu hinsichtlich der Volksschulen, Gymnasien, Realschulen und Lehrerbildungsanstalten; l') die Bestimmung der Schulbücher für Volksschulen und die Genehmigung der Lehrbücher für Mittelschulen; ^) die Verfassung dcS IahresooranschlageS für die aus dem Staatsschätze subvcntionirten oder erhaltenen Volks» und Mittelschulen und Lehrerbildungsanstalten, und l>) die Vcr-fassung uud Veröffentlichung des Jahresberichtes über dcn Zustand dcS Schulwesens im Lande. § 10. Die unmittelbare Aufsicht und Verwaltung der Volksschulen in dem politischen Amtsbezirke hat der Bezirksschulrath. §11, Mitglieder des Bezirksschulrathes sind u) der k. k. Bczirkshauptmann; ti) der bischöfliche Vicär, De-chant oder Senior; c-) der Bezirksschulinspector; ) der bi-schöfliche Vicär oder Dechant oder der Senior beaufsichtigt insbesondere dcn Religionsunterricht und überzeugt sich bci dcn jährlichen Visitationen dcr Kirchen von dem Religionsbekenntnisse der Schuljugcud: l-) der Bezirks« iuspcttor bereist öfter die Schulen des Bezirkes, hält Prüfungen ab, leitet die Eonfcrcuzen der Lehrer im Be» zirkc und ist Referent über das Schulwesen in» Vczirksschulrathc. Dem VezirkSschulinspector können nach Umständen zwei odcr mehrere politische Amtsbezirke zugewiesen werden. § 14. Die Localschulanfsicht entfällt, jedoch ist jeder Schullchrcr für seiuc Lehramtsthätigkcit selbst vcr« antwortlich. Wenn mehrere Schullchrcr an einer Volks» schule angestellt sind, so ist einer als Director zu be- stimmen und derselbe wird für den Zustand dcr Schule verantwortlich. § 15. Die unmittelbare Sorge für die von der Gemeiude errichteten und erhaltenen Mittelschulen, dann die Volksschulen, die Errichtuug, Erhaltung und Doti< rung derselben, wie die Ueberwachuug, Pflege, Förderuug uud Vertretung der Interessen dieser Schulen ist Sache der Schulgcmciudc, welche durch einen Schnlausschuß rcprüscntirt wird. § 16. Wo coufcfsioncll getrennte Volksschulen be-stehen, da kann anch für jedeu Eonfefsioustheil ein besonderer Schulausschuß gebildet werden. § 17. Der Schulausschuß hat zu bcstchcu: -') aus dem jeweiligen Bürgermeister odcr Gemeindevorsteher; l') aus dem Ortsseelsorgcr, beziehungsweise je einem Pfarrer der bcthciligtcn Confessioncn; <) auS ciucm Lehrer jeder öffentlichen Volksschule des Orlcs uud <1) aus mehreren gewählten Gemcinocmitglicdcrn. § 1«. Der Wirtuugslreis dcs Schulausschusscö schließt in sich: Die Ueberwachuug dcr Schule, damit <>) der Unterricht fleißig ertheilt und die Schuljugcud vorschriftsmäßig behandelt wird; l») daß die Schüler die Schule ordentlich besuchen und sich sittlich vcrhaltcu und «') daß die vorgeschriebene Schulzeit gewissenhaft eingehalten wird; 2. die Erhaltung dcs Schulgcbäuoeö in gutem Bau» zustande sowie der Schulzimmer iu gesuudcr, rciulichcr und anständiger Beschaffenheit; 3. die Fürsorge, daß der Lehrer seine Bezüge recht» zeitig und richtig erhalte, wie auch das erforderliche Brennmaterial zur Heizung der Schulzimmer zur rechten Zeit beigeschafft werde; 4. den Schutz dcs Lehrers, wenn derselbe vou un> verständigen Eltern wegen Ausübung seiner Pflichten ungerecht gekränkt uud sein Amtsansehen geschmälert wird, und 5. die Wahl der Lehrer. Wo bereits eiu Schulausschuß zur Besorgung der Eoncurreuz-Angclegeheiten und zur Ausübuug des Präsentations-NechteS besteht, ist dasselbe mit diesem Schulausschussc zu vereinigen. § 19. Den Vorsitz im Ortsschulausschusse führt entweder der Bürgermeister (Gelneiudcvorstchcr), odcr der OrtSscelsorger. Dcr Schulausschuß bestimmt durch Wahl, wer von beiden den Vorsitz zn führen hat. Ei' mge Mitglieder deS Schulauöschusscö werden mit dcr Uebcrwachung deS Schulunterrichtes, dcs Schulbesuches und des sittlichen Verhaltens der Schüler betraut. Der Lehrer kann zu dieser Ucberwachung uicht gewählt werden, auch hat er einer Sitzung dcs Schulausschusscs nicht bcizuwohueu, wenn dcr Gegenstand dcr Berathung seine Person betrifft. Es ist ihm jedoch in diesem Falle von dcn Beschlüssen uud deren Begründung Kenntniß und Gelegenheit zur Aeußcruug zu gcbcn. § 20. Der Mcßucr-, Organisten» und Ehorrcgcn-tendicnst wird von dcm Schuldienste getrennt. Der Eut-gang au fassionsmäßigem Einkommen des Schullchrcrs für dic genannten Dienstleistungen ist ihm von der Schul-gemeinde zu ersetze«. § 21. Dcr erste Abschnitt der politischen Verfas' sung dcr deutschen Schulen 8 1—15, so wie die anderen diesem Gesetze entgegenstehenden Bestimmungen werden sammt den darauf bezüglichen Verordnungen anfgehobcn. tz 22. Innerhalb der Grenzen dieser allgemeinen Bestimmungen sind für die im Eingänge genannten Königreiche und Länder die näheren Anordnungen durch LandeSgcsctz zu erlassen. Das Plateau des großen Triglau ist etwa zehn Klafter lang, die Breite umbcdeutend. Ich theilte es einträchtig mit Herrn Pernhart. Er zeichnete das Panorama auf dem westlichen Ende, während ich am östlichen Ende obscruirte und unsere Gefährten bald den einen, bald den anderen besuchtcu." Das von mir errichtete Signal wurde iu MannS^ höhe wie üblich mit einem Steinhaufen umgeben. Wir fanden auch au dieser wohl selten besuchten Stelle eine Flasche mit Visitkartcn uud Photographien von touristischen Besuchern, welche später nach Vcldcs wanderte. Interessante Spuren menschlichen Ehrgeizes zeigt cine Felswand mit vielen eingcgrabencn Namen. Meine Messungen ergaben für dcn Triglav eine Höhe von 9040 Fuß* und ich fand auf der nordöstlichen Seite eine circa 1 Joch große Glctschcrbildung. Der ncbelfrcie Morgen endete schneller als in un« sereu Wüuschcn lag, und um halb 10 Uhr war uur mehr unser luftiger Standpunkt der einzige „lichte Punkt." Wir hatten noch ein Vergnügen, um welches uns Eng-ländcr gcwiß beneidet hätten, denn es war aufregend genug. Ein Sciltänzerkunststück in 9000 Fuß Höhe! Eiu Landmann lief in Galopp von dcr klcineu Spitze auf die große, gleich einer Gemse, noch dazu barfuß, dcr größeren Sicherheit wegen, und machte diesen schwin-delnden Weg in '/. Stunde, blos um bei der zahlreichen Expedition „dabei zu scin." Es war ein Vergnügen, ihn zu sehen, wie er mit mächtigen Sätzen von einem Fels-block auf den anderen sprang. Freilich sahen seine Fußsohlen uachhcr etwas derangirt aus, was ihn aber nicht hinderte, den ganzen Rückweg mit uns unbcschuht zu machen, weil zu seiner unangenehmen Ueberraschnng seine » Die bisherigen Messungen variiren von 8935., bis 95.75.,, W. Fuß. Dl« Rtd. in einem Steinhaufen deponirtcn Schuhe nicht mehr auf-fiudbar waren. Dcr alte Jäger zeigte unS noch die Stelle, wo Hauptmaun Bosio dic Nacht zuzubriugen versuchte und alle Schrecken ciucs Gewitters im Hochgebirge in der höchsten Potenz (er verlor einen Gefährten durch eiucn Blitzschlag uud wurde selbst vom Blitze getroffen) erlebte. Um 2 Uhr Nachmittags traten wir endlich den Rückweg au. Herr Pernhart war bereits vor nns auf der kleinen Spitze und nahm unS ab, wie wir gleich Ameisen über die steilen Wände hcrabrutschtcn, denn in anderer Weise läßt sich der Rückweg nicht zurücklegen, und man würde wohl daran thun, die Inexpressibles mit Leder besetzen zu lassen, wenn man eine Triglav« expedition antritt. Mancher Träger ließ sich rückwärts au ein Seil binden, um die Last desto leichter herabzubringcn. ES war überhaupt zu staunen, wie diese Leute mit einer Last von 40 bis 50 Pfund am Rücken ohne allen Unfall herabgclangten. Beim Hcrabsteigen sind gute Fußeisen jedenfalls zu empfehlen. Herr Peruhart verschmähte diese üliri« gens auf allen seinen Besteigungen. Bei aller Gefährlichkeit des Zuganges will ich jedoch immer lieber den Triglav als den Mangart * besteigen, der durch seine schiefen Schnecsiächen namentlich bei feuchter Witterung, wcit gefährlicher ist. Wir langten ohne weitere bcmertenswerthe Vor< fälle wieder im Thale an. » 7 Stunden SW. von Ratschach, 8462... W. Fuß trig. Messung. Anm. b. Red. ZUM Vcschentumrsc ill Uetref der Trcll-nuug dcr Schule von dcr Kirche. Laibach, 10. September. .5s Der Gesetzcutwurf in Betreff dcr Trennung der Schnlc von der Kirche -wic derselbe dcm confessiouellen Ausschüsse dcs Reichs rathes zur Vorbcrathung vorliegt — macht die Rmidr in allen öffentlichen Blättern nnd wird ohne Zweifel vielseitige Besprechungen erfahren. Auch wir behalten uns die WürdiMig ciuzclncr Bestimmungen vor und beschränken uns heute nur da»-auf, dcu § 20 uähcr ins Auge zu fassen, wclchcr dahin lautet: „Dcr Meßucr-, Organisten- uud Ehorrcgcntcn-„dienst wird von dem Schuldienste getrennt. - Dcr „Eutgang an fassionsmäßigcm Einkommen des Schul-„lehrcrs für die genannten Dienstleistungen ist ihm vo» „der Schulgcmeindc zu crsctzcn." Diesc Bestimmungen sind jedenfalls geeignet, manche Schulgemcindcu empfindlich ;u belasten, und scheinen etwas zu wcit uud über dcn Zweck des Gesetzentwurfes hinauszugehen. Wir gcbcu ohnc writers zu, oc>ß dic Trennung des Schuldienstes vum Meßncrdieustc uu!.>c> dingt nothwendig ist, um dcu Lehrcrstand und die Volks-schule zu hcbcn, dcun die Besorgung dcs Meßucrdicnslc^ bringt dic Lchrcr, ganz abgesehen davon, daß diesell^ dcm Schulunterrichte Abbruch thut, in eine falsche Slcl-lung und zieht sie nicht selten auf die Stufe der Lakaien herab. Ob jedoch dic Nothwendigkeit vorhanden ist, de>l Schuldienst vom Organisten- odcr Ehorrcgentcudienst zu trennen, ist nicht ganz so klar. Zunächst scheinen diese Dienstverrichtungcn nicht von der Art, daß sie dcr socialen Stellung dcr Schullehrcr abträglich wcrdcn töü>-nen, wcil die Eignung zu diesen Dicustcn eine besondere — allgemein sehr geschätzte Qualificatiou erfordert. Weilers dürfte es abcr auch auf dcm flachen Lande fehr schwer scin, außer den Schullehrcrn Individuen zu sin-dcn, welche dcn Organisten- oder Chorregcnteudicnsl zu versehen im Stande wären, daher die Fernhaltung der Schullchrcr von diesem Dienste die voraussichtliche, nicht erwünschte Folge hätte, dic Orgel uud die Musik iu der ssirchc ganz verstummcu zu machen. Ucbrigeus scheint obige Anordnung aus dcr Vor» auSsetzung zu beruhen, daß der Organisten- odcr Chor-regcntcndienst ein Adhärens des Schuldienstes bilde, was thatsächlich nicht überall und namentlich iu größeren Städten nicht dcr Fall ist. Gerade dort aber, wo der Organisten- odcr Ehorrcgcntcndienst mit dcm Schuldicusle unzertrennlich ucrbundcn ist, kann auS dcr Verrichtung jener Dicustc lür dic Schullchrcr das besorgte Abhän< gigkcitSvcrhältniß nicht wohl entspringen, sobald sie bezüglich dcs Schuldienstes im Sinne dcs Gcsctzcntwurfcs unabhängig dastehen. Dagegen wäre dort, wo dcr Or» ganisten- odcr Chorrcgcntendienst mit dem Schuldienste nicht schon an nnd für sich verknüpft, und somit Gcgcn» stand ciner besonderen Verleihung oder Vereinbarung ist, vielleicht eher zu besorgen, daß sich eiu Abhängigkeit^ Verhältniß herausbildeu köuntc, auf welchen Fall jedoch die gedachte Anordnung — iyrcm Wortlaute uach ...... nicht paßt, weil iu diesem Falle von einer Trennung deS Organisten- oder Chorregentendicnstcs vom Schuldienste nicht die Rede sein könnte. Dcr Gesetzentwurf strebt also die Unabhängigkeit dcr Schullchrcr für einen Fall an, wo für die Uncib' hängigkcit derselben ohnehin nichts zn befürchten ist, liißt jedoch den Fall unberührt, wo ein AbhängigleitSverhält-niß sich möglicherweise herausbilden könnte. Nach un" screm Ermessen kann jedoch dcn Schullchreru die B^ sorgung dcs Organisten- oder EhorrcgenlendicnstcS i» jcdem Falle ohnc Bedenken gestattet bleiben, denn das Interesse an dcr Verrichtung dieses Dienstes ist aüf Seite dcr Kirche nicht kleiner als auf Seite dcS Sch»l" lchrcrs, und an Ortcn, wo nicht mehrere zur Besorgung dieses Dienstes fähige Pcrsönlichkcitcn vorhanden sind, ist dcr Schullchrer cutschicdeu dcr unabhängigere Theu» — Jedenfalls wäre die Treuuung dcs Schuldienstes vB dcm Organisten- oder Ehorregcutcndienste im Gcse^ nicht unbedingt auszusprechen, sondern allenfalls nur d>c Bestimmung aufzunehmen, daß den znr Ucberwachu^ und Lcituug der Schulen berufcuen Organen die "l-mächtigung eingeräumt sei, jcue Trcunung dann ausz^ sprechen, wcnn sich dieselbe in: Interesse der Schule alo nothwendig herausstellen sollte. ... Was die zwcitc Alinea dcS tz 20 anbelangt, so '< es nach unserem Erachten iu keinem Fallc nothwcnd^ die Schulgcmcindc zu einem so weit reichenden Elsav zu verhalten, um dcn beabsichtigten Zweck, die Scyw lehrcr vor jeder Schmälcruug dcs fassionsmüßigen ^'. lommcus zu bcwahrcn, vollkommen zu errcicheu. ^ Gesetzentwurf nimmt nämlich als nothwendig "^ daß, sobald dcr Schuldienst vom Mcßncrdicuste get"" wird, jenc Bezüge, welche der Schullchrcr bisher « Meßncr bezog, nunmehr auf den Mchner übcrM", hätten. Diese Nothwendigkeit ist jedoch nicht vorhab« denn die Mcßnereicn sind in dcr Regel "'^^Hul-hinreichend dotirt und daS Einkommen dcr ^ 1 , lchrer aus dem Mcßuerdienstc ist im Verhältnisse 3" ^ Bezügen auS dcm Schuldienste oft sehr bcdeutcud, ^, rend die Verrichtung des Mcßnerdienstcs durch cm ,, dereS Individuen mittelst einer weit gering 1415 Entlohnung erzielt werden kann. Will man also die Schullchrcr bei ihren bisherigen fassiousmä'ßigcu Einkünften erhalten, den Schulgemeindcn aber keine größere Nast aufbürden, M M- ^rrcichnng jenes Zweckes cdcn nothwendig ist, so genügt die Anordnnng, daß von Seite der Schulgcmeiudc für die Besorgung des Mcßncrdicnstcö in anderer Weise zu sorgen ist, ohne daß der Schnllchrcr an dem bisherigen fassiousmäßiacn Einkommen eine Einbuße erleiden darf. . Durch eine solche Anordnnng würde die Schulgc-memde in der Ncgcl viel weniger belastet werden, als wenn sie die gau.;c Nicßncrdotaiiou ersetzen müßte, gleich-woyl aber wäre dcr beabsichtigte Zweck, daö bisherige ^ulmümmcn dcr Schnllchrcr intatt zu erhalten, voll-wimiicn erreicht. Die bezügliche Anordnung im Gesetz-^twiirfe geht demnach etwas zu weit, indem sie den ^chiilgcmeiudcn ohne Noth eine zu große Last aufbürdet. ^' übrigens die Schulgcmciudcn 'im Falle dcr Trcn< Ming des Organisten' oder (' llhr fnud in der Iesuilentirchc cin feierliches Hochamt statt, welches von dem hochwürdigstcn Fürstbischof von ^NM cclcbrirt wnrdc, Äiach dcr kirchlichen Feier zog dlc Versammlung im Fcstzugc zur ilteitschulc. Voraus NNMn die Kuabcu des Äialfatli'fchen Institutes uud die ^M'.cdcr des Gchllcnbcrcins, dann folgten die Mus,k-di m! ^?" ^'N'sbruck und Stcinach, zwischen wclchcn ^/7''l!ludcr des hiesigen Eomit.' gingen. ?tach dcr ^t 'M),, Musilbaude kamen die Dcpntirteu, die Prä-l«lm imd die Bischöfe. Dcr Bürgcrmcistcr mit dein ^aglstrat m,d Bürgerausschuh l.ildcle den Schluß. '"calls und lnits von den Bischöfen gingen die Hatsch,crc ^ - ^"""uschen Eougregation. Wahrend des Einzuges ^i < eftutirtcu in die Reitschule wurde die österreichische ^ol shyinnc uud hierauf die Piu^Hymnc gcspiclt. Die "^ahl der Präsidenten bildete die erste Aufgabe dcr heu-"gm ^crsammlmig. , Ägram, l l.'September. (Dcr F: u a n z l andes ^ ""ctor Herr Anton Valanovic), schreibt die ""!"' Ztg.", hat gleich nach seiner RncklVhr aus Wicn ""gcjlcru scineu Dicust augctrctcu. Am sclbcu Tage !M,d die Vorstellung dcr hiesigen Fiuanzbcamtcn statt. ^, Die Nachricht, welche von hier aus dcu Wiener "latter telcgraphirt wnrdc, daß nämlich von uuu au k' ^l' Finanz.Vandcs.Direction die croatischc Sprache "ls Ainlsspvachc eingeführt werde, scheint sich nicht zu ^Wahrheiten, "Ausland. . ^arlürukl,', 10. September. sAbgc ordneten-aMiller.) Zahlreiche Gesetzentwürfe werden vorgclcgt, munter ein Wchrgesctz nach Vlaßgabc der preußischen ^ ""Unionisation 'und Entwürfe über die Aufhcbmig passiven Wahlccnsns und den Elementarunterricht. D-nl 's' >0. September. (Friedens con grcß.) q> '„^'nsldcnt des Fricdenscongrcsscö appcllirt an dic " Ähnlichkeit der Versammlnng. Es werden Bricfe A i^is ,""'"'" lind Loilis Blaue's vcrlcscil, welche ihr aci^ ^" "'^ Gesundheitsrücksichten nnd wegen drin-^ u^Gcschäftc entschuldigen. Simon fordert Frankreich ncvn "'^""d nnf, sich über die Freiheiten im Iu-nll^ ""„""ständigen, ^cmonuicr sagt, die Republik "mannt !'" ^" K^cncn ciu Hicl sctzcu; Garibaldi conmcs^"?"^^"'- "^ Dcr Präsidcnt des Friedcns. ^'Conn' s ^cunt, proclamirt volle Rcdcsrcihcit, nur lcscn wc?> ^" ^"-' l"nc Beschlüsse verantwortlich. Vcr-dcu Par,V'^ ^"lsm m'S Italien, Brüssel uud von nnd ?m, « ^"'"'uaurcru; fcrucr Briefe Jules Favrc'S Rcdc ^ pane's. Quiuct erklärt in einer poetischen Gewiss Ncnschhcit s"cn das Bcwnßtscin und das E.n^i"! "^"'^"' Armand Gögg spricht gcgcn die S ^.'l"uon. Garibaldi's Adjntant legt alle anf den Wri? '" "'haltcucn Dccorationcn nieder. Dupont ^.. 7^ lnr eine Socinlrcvolnlion. Earterct will nnr S-,/Zotest gegen dcu Krieg nud die stehenden Heere, vre s^l"^ ^"^' ^"lt cine energische Rede gegen die >>>.,? ^tik. Vcmouuicr ans Paris cutmirft cin ""cat dcr Ncpublik. — Garibaldi reist morgen ab. a.',- ^ ^' September. Eiuc Versammlung hicsi-lem , c??.'^ ""^"' Pwsidinm des Slaatsraths Ear« lun! '"^^^' dcu Grundsätzen dcr Basclcr Vcrsamm-^usinn?'"'^""!!"'' "ur ilbcr die Programmfragc ."' al,-' mmm und übcr die Fragen 1 und 2 blos eine z" MM. -- Doctor List aus Kö-ngö g ,^,,^t ^bcr^die gcsallcue Acnßcruu : Sadova ne «. ^'"^ !"' Deutschland, und übcr die «lit-s ,.^' ?udluug le.tcus des Sprechers von Vascl, läßt '"nm ^amen aus dein Verzeichnisse dcr Mitglieder streichen. — Dcr Viccftrüsidcut Fazy hat seine Demission gegeben. Zurich, ^. September. (Dcr th icrärztl i ch c Eougreß) geht sciucm Ende cutgcgcu und die Reihen dcr Mitglieder lichten sich. Mchst 'der Rinderpest hat derselbe hauptsächlich das Vctcriuär-Untcrrichtswesen behandelt und folgende Beschlüsse gefaßt: Zum Studium dcr Thicrarzuciwifscuschaft bedarf es kciuer geringeren Vorbildnng, als zn demjenigen dcr Medicin. Es ist deshalb dahin zn streben, daß zum Eintritt in die Bil-duugsaustaltcu Univcrsitätsrcife gcfordct werde. Zur Ausbildnng ciucs Thicrarztcö ist uliudcstcus cin drei« jähriges Stndium nothwendig. Die Thicrarzueischulcu köuucu selbständige Anstalten sein odcr mit Universitäten nnd anderen höheren Lehranstalten verbunden werden; jedoch soll die Vetcrinärmcdicin selbständig gclchrt werden. (Buud.) Paris, 10. September. (Abyssin ischc Expedition.) Dic „öibcrt,^' meldet, dcr Sultan habe England ermächtigt, in Arabien Freiwillige für die Expedition gcgcn Abyssinicn auznwcrbcu. Madrid, 1(». September. (Dcr König nnd die Königin) werden am I<». September nach Madrid zurückkehren. — Einem beglaubigten Gerüchte zufolge wcrdcu sich die Kammcru um Mitte October versammeln. (5ollslantinopel, 10. September. (Nncs Journal.) In Vondon ist cin von dcr jnngtürkischcn Partei iuspirirtcs türkisches Journal uutcr dem Namen „Mouch-bir" crschicucn, dcsscu erste Glummer hicr uud im ganzen Reiche vcrthcilt wcrdcn wird. -- (Ostindisch.chinesische Ucbcrla ndpost.) Aus Japan wird gemeldet, dcr Taiknn sci auf dcm Wege nach ?)cddo von dcu verbündeten Strcitträftcn mehrerer Daimios angcfnllcu uud zur Rückkehr nach Osaka genöthigt worden, woranf in Miako cin ncner Vergleich al" geschlossen nnd vom Mikado ratificirt wurde. Petinss, 8. Angnst. (V ü rgerkric g.) Am ."ten fanden ernstliche Kämpfe zwischen den Anhängern dcr verschiedenen chinesischen geheimen Gesellschaften statt; cö wurde vicl Blut vcrgosseu uud Eigcuthum zerstört. Die Ruhe ist noch nicht ganz hergestellt. Hagesneuigkeitm. — Ihre laisellichcn Hoheiten der dlilchlaucklistsle Herr Erzherzog Franz Karl und die durchlculchligstc Frau (5sz-hrrzogin Sophie sind am 7. d. M. Adcnds von Salz-burg in Ischl cin^etloffcn' — Iliie kaiserlichen Hoheiten dcr duvchlnuchli^sle Herr Erzherzog Joseph und dic durch« lcuichligsle Frau Erzherzogin Elotilde sind am 7. d.M. in Linz angekommen. — (Varon v. Back's Memoiren.) Wie cmc Wiener Corrcspondenz ans sickeret Quelle erfährt, arbeilrl der gewesene Ministcr, spaterer Vkvollmächtigtrr in Rom, Baron v. Aack, an der Bccndignng seiner Mlmoiren. Die« sllt'l'N sollen in lürzsstrr Zeit in dcr Fr. Hnrler'sche!» Vuch-Handlung zu Freiburg erscheinen nnd sünf slnrtc Va'ndc bilden, aver nur bis znr Antretling seines Gcsandtschaflspostcns in Nom gehen. Der Zeit seines römischen Aufenthaltes will der Herr Baron ein eigenes Memoire widmen. — (Der k. belgische StaatZminister Tesch) befindet sich in Wien. Von Arüssel aus wurde früher berichtet, dah er dehuss einer Vereinbarung in drr Nachlaß-Negulirungsangelegcnhcit weiland des Kaisers Maximilian als Vcuollmüchliglcr nach Wien entsendet werden würde. — (Zum Ein dlnchZdiebsta hl auf der W i e--den.) Dcr weitaus gröhle Theil der dem Goldarbeiter Flilschner auf der Wicdner Hauptstraße iil Wi^n gestohlenen Pretiosen wurde von der Sichnheii^chördc zu Stande gebracht. Zwei der unmittelbaren Thäter sind verhaftet: dic Verfolgung dcr anderen Theilnchmcr au diesem Dichslahl ist im Zuge. — (Herr Gustau v. O v e r l) c ck), l. l. österreichischer Generalkonsul in Honglong, ist in Trieft eingetroffen. — (Brillantene Jubelfeier.) Am 22. Sep-tcmher d. I. wird der hochw. Hcrr Joseph Deuter, cmcri-tirter Ncctor und Pfarrer dcr PP. Piaristcn iu der Pfarrkirche zu Maria-Treu in dcr Iosephstadt zu Wien, seine brillantene Mlsse lrscn, nachdem er im Jahre 1807 seine Pri-miz uud 1857 seine Sccuudiz feierte. Dcr hochw. Herr ist 84 Jahre alt uud seit dcm Bestände des Piaristen-Ordens erst dcr Zweite, dcr zu cincr solchen Fcicr gelaugt. — (Ein kühner Nitt.) Vor vierzehn Tagen bereiste der Herr FML. Freiherr v. Kühn das Oehthal. Die ganze Tour machte derselbe zu Pferde, mitunter auf Wegen, auf denen man noch leinen Reiter gesehen. Dcr Ritt gwg übcr Sclrain nach Grics, von da üocr das Gebirge nach Och, Umhauscn, Söloen, Zwislstcin und Vent. Von Vcnt ritt derselbe über den 0300 Fuh hohen und zwci Stunden langen Hochjochfcrner, und zwar ,nit cincr solchen Liichtigkcit, als gültc ss, einen geebneten Erercirplatz zu durchreiten. Von den Glctscherhöhcu rilt dcr General hinab in das Scknaljcrthal, wo Ncitcr und Pferde die dortigen Bauern in nicht geringes Erstaunen vc>fehlen. Von Schnals rilt ML. Kuhu n,it seiner Begleitung durch das Vinlschgau hinab nach Mcran. Die ganze Strecle legte Baron Kubn auf eigenen Pferden in vier Tagcu zurück, rs wurde jcdoch von 5 Ubr Früh dis Abends 7 — 8 Uhr gcrilteu und nur zur Mittag^it zwci Stunden gerastet. Die zn diesem interessanten Mt benutzten Pferde sind tnolischer Mcc (von Hasling dei Mcran). Dcr VerichlcrslaNcr dcr „Volle» und SctMcnzcilung" aus dem Echualferthale bc» Häuptel, FML. Freiherr v. Kühn hätte den zurückgelegten Weg auch au dcr Spitze eines Truppencorps zu machen'für ausführbar erklärt. — (Cholera.) In Trieft vom 10. bis n. d.M. 1 Erkrankung iu der Stadt, 3 iu den Vorstädte», 4 aenafen 2 starben, 22 in Vchandlunc,. — (Die Einweihung riner Prolc slants scheu Kirche in Salzburg) fand am 8. d. slalt. Die Zahl der Fcstthiilnchmcr, welche aus allen protestantischen Ländern herbeigeströmt sind, dürste tausend übersteigen: zu Handen des PreZbyteriums dcr dortigen Gemeinde lias eine Sendung vom König Wilhelm von Preußen ein, durch welche derselbe seine Sympathien für das Gedeihen der erst seit dem Jahre 1801 von dcr österreichischen Regierung in ^ geschlichen Schul; genommenen Gemeinde in sinniger Weiss darlegte. Das Ge u. ^!chnlann 10 — Vom Hcnisbesiyor Herrn Korn...... 5 — Summa ... 15 — Vonl Irtzicu Ausweis . . . 369 90 und zwci Veroin^thalor. ____________ Zusammen ... 384 90 u»d zwei Vcrcinölhalcr. Direction d c ö El i sa b cl h - K i n d e r sp it al ö. _________Dr. Kovatsch. Ncütsle V«st. Wien, 1l. September. Der „Deb." wird gemeldet: „Die Abreise des Ncichstanzlcrs nach Rcichcnbcrg ist ,mn definitiv für Samstag, den 14. d. M., festgesetzt. Se. Excellenz wird, einer zuvorkommenden Einladung des ssadritsdcsttzcrs Herrn Liebig folgend, dei diesem fein Adslcigqnarticr in Neichcndcrg nchlncn. " Wenn meyvcrerscits colportirt wivd, daß die österreichische Ncgicnmg der „Süddeutschen Presse" eine Subvention zugedacht habc, so kanu dies ohnc weiteres als eine alberne Erfindung bezeichnet werden. Die öfter' reichischc t)icgicrnng hat in diesem Augenblicke ihre Geld» miltel wohl auf nützlichere Dinge, als zur Verbreitung der nebuloscn politischen Doctrinen des Herrn Fröbcl zu verwenden. Wien, 11. September. Der Finanzausschuß beschäftigte sich in seiner heutigen Sitzung, in der Erwägung, daß seine Arbeiten wesentlich von dem Ausgleiche durch die Deputationen abhängig seien, und daß vor Erledigung der Frage über die Beitragsleistung der ungarischen Länder zn den allgemeinen Reichslastcn cS nicht möglich sci, Anträge, die aus der Finanzlage der cis-leithanischcn Länder rcsnltircn, zu stellen, welche Erwä< gungcn schon in den früheren Berichten dieses Ausschusses Ausdruck gcfnüdcu haben, mit blos formellen Angelegenheiten. Es wurden zwci Subcomil^'s aufgestellt. Dem einen, bestehend ans den Abgeordneten Plcncr, Brcstl, Skcne, wurde die Prüfung des Staats-^<»»l«-lx>!-!-<>i>ll>, dem anderen, bestehend ans den Abgeordneten Skcnc, Herbst und Plcncr, die Prüfung des diesjährigen Vc-richtcs der Eommifsiou zur Eontrole der Staatsschuld uud des vom Finanzministcr 5in 1!!. Inli 18«^7 vorge« tragcnen Expos'' übertragen. Zum Referenten über die Bankpctition wurde Abgeordneter Winterstein und zum Referenten über die beim Abgcordncteuhausc eingebrachten Filmnzplänc Dr. v. Perger bestimmt._______________ Telegramme. Pest, li. September. Der ,,Pester Lloyd" meldet, daß der Antrag über die Ausfcheiduug vou .'iO Millio» ncn Gulden aus dem Zinfenbudgct zu Uugunstcn der Wcsthälftc des Reiches nicht gestellt werden werde. Die bisherigen Amortisationen sollen nicht fortgesetzt werden. Astram, 11. September. (Pr.) Gestern, hat ein agrarischer Aufstand auf der einem Franzosen gehörigen Herrschaft Perboucc stattgefunden; die Gendarmerie hat geschossen; mehrere Bauern blieben todt, andere wurden verwuudct. Verliu, 11. September. Die „Provinzial-Eorrc-sftondcnz" schreibt: Ueber die Reise des ilönigs nach Hohcnzollcrn sind noch keine cudgültigcu Bestimmungen getroffen; die an die beabsichtigte Ncisc geknüpften politischen Gerüchte sind völlig grundlos. — Dasselbe Älatt druckt die Hauptsätze der badischcu Thronrede unter der Uevcrschrift: „Eine deutsche Ncde" ab. — Die Abtheilungen des Reichstages constituircu sich heute Mittags. Berlin, 11. September, (Pr,) Die „Post" versichert, daß, nachdem das Monsticr'schc Nnndschrciben genügend die friedlichen Gesinnungen Frautreichs docnmen-tirt habe, nach Bismarck's persönlichen Aeußerungen zn Interpellationen 5':bcr die auswärtige Politik kein Anlaß für das norddcntsch^ Parlament vorliege. München, 11. September. Sc. Majestät der Kaiser von Oesterreich sind heule Morgens mit dem Wieucr Eilzugc hier eingetroffen und haben fofort die Reise nach Schaffhanscn fortgesetzt, woselbst auch Ihre Majestäten die Kaiserin von Oesterreich nnd die Königin von Neapcl von Zürich eintreffen werden. Hamburg, II. September. Die „Hamburger Nachrichten," veröffentlichen die Liste der schlcswig-hol-stcinifchcn Vertrauensmänner. Sämmtliche 20 Mitglieder gchörtcu der ehemaligen schlcswig'schcn und holsteinischen Ständcucrsammlung au; uutcr denselben befinden sich zwci Dänen, nämlich das Parlamentsmitglied Krü-ger-Bcftoft und der Erscnator Diemer; sonst sind es Mitglieder aller Schattirungcn. Genf, N. September. (Tr. Ztg.) Garibaldi ist plötzlich ohne jemandes Kenntniß abgereist; die heutige Sitzung war lang und stürmisch. Dupasquicr wirft der Versammlung ihre Angriffe auf Gott vor und tadelt die amerikanische Republik. 'Zürich, 10. September, Abends. Die Eholera tritt drohender anf. Der heutige Stand ist folgender: 24 Ncucrkranluugen, 12 Todesfälle; 3 sind genesen, 67 verblieben in Behandlung. Paris, N. September. Der „Abcnd-Momtcur" constatirt in feinem Wochcnbullctin, daß die Eircnlardc' pcschc Mousticrs die gehofftc Beruhigung herbeigeführt habe. Die ocutschcu Zeitungen, schreibt der „Monitcnr", betrachten nunmehr die Znsammcnkunft in Salzburg als eine ucue Garantie für den Frieden Enropa's. — Die „Patric" dementirt die Gerüchte über angebliche Mini-stervcrändcruugcu, uud dcmculirt desgleichen, daß man daranf verzichtet hätte, die Kammern im November einzuberufen. — Der „Etcudard" sagt, daß die zweite Sitzung des Genfer IricdcuscougrcsseS kühler als die erste gcwcfcu sci. Garibaldi, wcuig befriedigt, sollte diesen Morgen abreisen. — Der „Mcssagcr dc Paris" sagt, Graf v. d. Goltz fei gestern nach Biarritz abgereist. — Aus Eonstantinopcl wird gemeldet, daß der Vicckönig von Acgyptcn gestern abgereist sci. Madrid, 11. September. (Tr. Ztg.) Eintönig' licher Befehl ordnet eine Untcrfuchuug wegen seines Verhaltens bei den letzten Ereignissen gegen Makcnna, Ge-ncralrapitän von Arragonicn, an, der seine Demission eingereicht. New'A"rk, 31. August. Graut hat sein Schreiben zurückgezogen, mit welchem er gegen die Versetzung der Districts - Eommandanten im Süden protcstiric. — Die Todesstrafe des Fürsten Salm-Salm wurde in siebenjährige Gefängnisstrafe umgewandelt. — Sauta Auna soll vor das Kriegsgericht gestellt werden. 9tew-Aork, 10. September. (Kabcltclcgramm.) Die Republicans haben bei den Wahlen im Staate Maine mit einer kleinen Majorität gesiegt. Telegraphische Wechselcourse uc>m 12. September. 5nrc. Melalliqnci, 57.!>0. — .'»prrc. Melalliqucs mit Mai- nnd Novciuber-Ziuscu59,30. —üperc. ')lal,unnl Änlohrii 66.40. - ^cuil-acticu <>85>, — Creditactieil 184.l'0. — 186l)or Ztaal«a'lll'!>l!l! 81 80. — Silber 121. — Soudan 122 05). — K. l, Ducaten 5.89'/,»- Keschästs-Zeitung. handelspolitisches. Die Mold!,»«, dasz der Hnndclc! vertrag zwischen Oesterreich und lHuglano ;!im Mschlxsss Klangt soi, war eine irrige. Sic wurde vcranlaszt dmch di^ ^iachricht von dor Abreise der ruglischrn Hlindcls- nild Zolk'Mümissäl!.' nxl' dic Thalsach»! dcr Ättiidistmig ,cncr (so!Ninissio!iv«:?lrl>eitl'!i, N'clch«' in Fol^c dc<« Artilcls 4 do« rnsilischen Han^cl^ucrlvci^'i! uoui U>lci' Drl'cndrr l^<)5 dohuss Fcststolluüg der Dürchschüilli'ftrciso riigli-schcr Wac,rcn hior wiihrmd inohrcrcr Monate staltgcfiiüi'l'n hnlu'N, Die b^ndisston Cammissioii^Ardfilcn »vcrdon „nn crst dio Onnid lac^o cchs>l'b!'ii filr woilrl's Vorliaiidliiiicis». Transport-Fatalitäten. Wic die „Triestcr-Zcitoiiss" hört. Hal dio dorligc Haüdrl^nrrtt'cüing saN'ohl an da" Handol«!'^ iiuiiissoriil".!, al^< an dir G>'!!«'nl-T>ircl,'tioii drr Süddahn sin s^'hi' driü^ciidl'^ Aiislichci! gi>lichl>'t, u'!idnl,g,'!l auf dor Slrrclc von Of^n nach Triost iüö Stocken s>oralh^i n»d dicsor Ul'bcl'^md l>oi lnn^riicll.'r Iahrci«^it cincn sohr nachlhciliglii llinfang ai>;>iiioh,n<'!i dnihl. (ßrnte. Oos0!i0!ncn aus Bühnicü, doro,» ^lanioii rinoil vcll tüncndrn Klaiic; nu ssanzcn Vandl.- habcn, l'l'rsichrrü, dasj Böhnion si'it zwan;ig ^ahron mit lcincr su roichcn Eriilo in allrn ssrnchl ssatlunsson ssosogntt war, >uir honor. Die Population gibt sich mil Aorlirdo drr ^'andwirlhschaft hm nnd ist boslrcbl, allm Bcll'ss,!-rnngon in dor Oosoiicmiio schnollcu Eiilgaiili zu urrschasfen. Haidaer Glasindilstrie. Znr Hcdnug drr Haidaor '<< ^,'oliou ssrnifoii ivordon, »ni siiofüg d«'ii Anfurdrrnu cic» dos Vuxn« in rrhöhiom l^rade riilsprocho» z» l^inirli. Angekommene Fremde. Am II. Srplrnilirr. Stadt Wien. Dic Hrrrru: Dr. Mund.,, Aduocal, von Nud. lnann^dorf. — Napel, Dirrcior, uon Graz. — Prroz;i, uou Wicn. — Nowotny, l. t, i.'rhrcr. nnd Hauniol. Muslrrlrhrrr, von Vrilnn. - ^inharl, Philosoph, von Obrrustrrrrich. -Planin, Nralitälondos., aus Niilcrkaiii. - Nrnurhard, Gast' Wirth, von Natschach. — Fr. Hflmpachor, von Triost, — Frau Wassiicr, Priualo, von Marburg, Glev'ha,,t. Dio Horrrn: »».end'ri,, Handrlöm,, Nafsi nnd Ol!i,i Hut. .Kaiiflt.. von Trieft. - Zotter, von Nrislch. ..... Oras Auor^pcrq, t. f. Aezirtiworstchcr, von ^ittai. — Gras ^'ichtr»' dcr!i, Hcrrschaftöbrs., von Prapretschhof. .slais^r von vest^rrcic-!,. Tic Horrrii.- Koschir, von Krain lnira,. - ^'rodnrr, Schaiisftirlrr, von Gra;. Mol)re,l. Die Hrrrrn: Nrqenhart, Lihrrr, »nid Hirsch. ^i!d hanor, vou Wicn. M«l6l)^lo^ische Veotwchllulgell i,^ LmliM. "">'« li. Mg.i '32,!'«""'l'l<».4 windstill dichter ^»irvcl 12. li „ i,t. ^2?.^ ^-ü'.z NO. schwach heiler j 0.... 110 „ Ab. 82?,..« 'I'I'j.., ^ windstill j stcrnrüholl Tie warme Witterung anhaltend. Klarer Himiiul, i>: Nord einzelne Hanfcuwolkon ane NW. ziehend. Verantwortlicher Redacteur: Igna, v. «leinmaur. Danksagung. Für dio bewiesene herzliche Theilnahme au dom langen beiden nieiner ucrrlichencu Gattin nnd die zahlreiche Vetheilignna. an ihrem Loichenl!on,äna.uisso sassc ich Alton meinen tiefgefühlten herzlichen Daul. Stefan Wellitsch, l. k. Polizcilicamte. Laibach, am 13, September I«07. (1W5) z3Ü^lllIllllÜ)!. Wien, 11. September. Die Vürs: geschäftsloö. Die Course uuvcräiideit, Geld flüssig. -Veffentliche Schuld. ^. des Staates (für 100 fl) Geld Waare In ü. W. zu 5pEl. für 100 fl. 52.20 52 :<0 In Üsterr. Währung steuerfrei 58.20 55.3«) ", Sleueranl. in ö. V. v. I. 18«4 zu 5)pEt. rückzahlbar . 8^,4" 88.ti0 Silhcr-Änlchcii von 18<)4 . . 73.— 74.— Silbcranl.1865i (ssrcs,) riickz^hlb. in 37 Jahr. zu 5 pEt. 100 fl. 7^-- 79.K0 Nat.-Anl. mit Iän.-^oup. zu 5°,^ U6.50 ii6 70 » „ „ Apr.-Eoup. „ 5> „ 6K.55 <;»i.7^> Metalliques . , . . „ 5 ,, 57.^9 5?.h<» detto mit Mai-Eoup. „ 5 „ 5)l,,3s) s,i).^0 detto.....„ 4j„ 4^25, 4!< 50 Mit Verlos, v. 1.1339 . . . ^<).^ ^9,59 ^, „ „ „ 1854 ... 73.-- 73.50 „ „ „ I860 zu 500fl. 5,4.80 8.',.- „ „ „ 1860 „ 1»)0 „ <»0. — W25 ^ „ ,.,. 1864 „ 100 „ 7.^0 7^0 Eomo'Relltensch. zu 42 I.. »ust. 20 — 2c 5>c 8 der Kronländer (für 100 fl.) Gr.-Tutl.-Oblig. Niedorösterreich . . zu 5°/« 89,- 90.-, Oberösterreich « ^ " uv.i)^ vv.-. Geld Waare Salzburg .... zu 5°/. 86.— 87.- Böhmen .... „ 5 „ 8«.50 89.5(> Mähren .... „ 5 „ dll, — ^7... Schlosicn .... „ 5 „ 85>.'>0 86.50 Steiermarl ... „ 5 „ 89.50 90.- Ungarn.....,, 5 „ »i9.50 69.7i) Tcmeser-Vanllt . . „ 5 „ 67. - 67.50 Eroaticn uud Slavonien „ 5 „ Galizicn .... „ 5 „ 65.75» 66.25» Siebenbürgen . . . „ 5 „ 63.25 64.— Bukoviua .... „ 5 „ 54.— 65.— Ung. m. d. V.-C. 1867 „ 5 „ 66. - 66.50 Tcm.B. m, d.V.-E. 1867 „ 5 „ 65..'/) 65.75 Acticn (Pr. Stitck). Nationalbanl (ohne Dividende) 6s<5.— 687.— K.Fcrd.-N°rdb.zu1000fl. L.M. 1710.-1715.-Krrdit-Anstlllt zu 200 fl. 0. W, 183.50 1^3.60 N. ö, Escom.-Ges. zn 500 fi. ö. W. 603.— 606.— S.-E.-G.zu2u0fl.CM.o.500Fr, ^40,50 240.<>l, Kais. Elis. Vahn zu 200 fl. EM. 141.— 141.25 Süd,:nordd.Ver.-V.200 „ « 124.75 125.-Sud.St.-,l.-ven.u.;.-i.L.200fl. 188.25 188.5" G<,l.K»rl-Lud,-B.z.200si.ucrl°sbar zu 5°/» ^ 80 97.-C. M. 1 Nationalb, anf ü.W vcrloüb.5 „ 92.20 92.1/, Ung. Vod.-Lrcd.-Anst. zu 5'/, „ 89.75 90.25 Allg. ost. Vodcn-Crcdil'?ll,stall vcrloöbar zu 5«/, iu Silber !05.— 106.— Domaincn-, 5pcrc. in Silber . 108.— 108 25 ilose (pr. Stück.) Crcd,-A.f.H.u.G.z.100fl.ij.W. 127.-- 127.5>0 Don.-Dmpfsch.-G.z.100fl.EM- 8,^.75 86.75 Sladtgem. Ofen „ 40 „ ö. W. iN.— 24.— Estcrhazy „ 40 „ CM. 9?.- 100.- Salm « 40 „ „ . 29.- 29 50 Pallffy ^ 40 « ^ . 23.- 24.50 l Geld Wa"t Elary zu 40 fl. CM. 24.-- 25. ' St. GcnoiS „ 40 „ „ . 23.- - 2"'" Windischgrä«^ „ 20 „ „ . 17.— 1">7, Waldstrin „ 20 „ „ . 18 50 1^ Kcglevich „ 10 „ „ . 12.- 1^'^ Rudolf-Stiftung 10 „ „ . 12.— l2-" Wechsel. (3 Monate) Augsburg siir 100 fl, sildd. W. 102.75 10.'« l" Franlfnrta.M,100 fl. drtto 103.10 K'^ Hamburg, für 100 Marl Äanlo 9l,-- ''/'^, London für 10 Pf. Sterling . 123,75 1">'< Pari« für 100 Frauti! . . . 49.- ^'''" » (5ours der Geldsortcn » Gold W°a" > K. Müiii-Ducatcii 5 st. 90 lr. 5 fl. ->1 ^ Naftoleonbd'or . . 9 „ !"« „ l» ,. ^" ^ Muss. Imperial« . 10 „ 10 „ 10 „ " ^ M PereiuSthalcr . . 1 „ 8!^ „ ^> " «^ „W Silber . . 12l „ - „121 „ 2^ '« Krainischc GruudcnllaNnngS-Obligationen, P^ » vatnotiruug: 87 Geld, 93 Waare. »