Nr. 113. Samstag, t«. Mai 1908. 127. Jahrgang, OMcherM Zeitung Prä«»««r„tioneprei«: Mit Poftnrljtnbung: aanzjähiia 30 li, haldjülisin ,5 X, Im Kontor: ganziährin ^ " «> halbjährig ,l «. ssür die Zuftrllung in« Hau« ganzjilhriz, 2 X. - Insrrtlon«arbUhr: Für llcinr Inserate bi« ,u 4 Zeileil 5« k, gröhere per «eile lll b; bei öfteren Wiederholungen per Zeile « b. ' Dir «Laibochrr Leitung» erscheint täalich, mit Nuinahme der Sonn und steiertane. Die >w»<»lftrntio« lxfindsl sich llongrehplllh Ni. L, die Med«ktlon Lalmatinnassc Nr. 10. Sprechstunden der Medallion don 8 bie in Uhr dor mittöne. Unfranlierte Vriefe werden nicht angenommen, Manusliivt^ nicht zurullgefteUt. I»l«phon-«r >«r »«>««»« 258. Amtlicher Heil. , ^eine k. und k. Apostolische Majestät haben "'^Allerhöchster Entschließuug vom l<). Mai ^- I. den Seltionsräten im Handelsministerium ^atob S o ii 5 e k und Dr. Moritz Nitter N i in "'^r von Walpurg deu Tito! und Charakter "ues Mnisterialrates ,„^ Nachsicht der Taxe allcr-^uadigst zu verleihen geruht. fiedle r m. p. . ^"ne k. mW f. Apostolische Majestät haben "u Allerhöchster Entschließung vom ^. Mai d. I. ocin H^f^estiitlneister erster blasse von Lipizza vwsef H i- ii 5 a in Auerkeunuug seiner vieljährigeu ?"rzü^licheu Dienstleistuug zum Hofgestütsdirektor Nl der sechsten Nangsklasse der Hofbeamten :ul ^''""ninn allergnädigft zu ernennen geruht. »>« .^en 14. Mai 1906 wurde in der l. l. Hof. und Staats-«ruclerei das XXXIII. Stück der kroatischen, das XXXV. Stück A. rumänischen, das XXXVII. Stück der kroatischen, das XI.. «luader kroatischen und slovenischen und das XI.III. Stück ,)5b6hmischen Ausgabe des Reichsgesehblattes des Jahrganges ""^ ausgegeben und versendet. iqnu^^bem Nmtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 14. Mai ""» (Nr. N2) wurde die Wcitcrverbreitung folgender Preß. "zeugmsse verboten: Nr. 2» .I'oliloil. vom 8. Mai 1i>08. .^. "t. 4« «Deutsches Tagblatt für Stadt und Vezirl Fried. °Nd, vom 9. Mai 190«. Nichtamtlicher Geil. ^le Abstimmung über den Dringlichkeitsantrag des Abg. Kolowrat. 2» Tas „fremden blatt" vom 1^. d. M. schreibt: "r gestern erfolgte Annahme der Dringlichkeit für ^Antrag >lolowrat findet in dor Presse eine Me,sm'l> Verteilung. Ein Teil der Blätter hebt M'dor, oas; die Legierung ^«0 Stimmen erhalln ^"t, während andere Organe dos Hanptgenuckt "rauf legen, das', diese Kiffer die uotlvendige Zwei-^utelmlij^-ij^ nur wenige Stimmen übersteigt, ^^^leiie Wiener ^agblail" schreibt, das Ab slimmungsergebuis werde in parlamentarischen kreisen alZ ein starker Erfolg des Ministeriums be-lvertet, da jede Staatouotweudigkeit immer nur mit Zweidrittelmajorität, also mit der stärksten Anspannung der Parteien auf die Tagesordnung gesellt werden könne. „Das; das varlamentarisäx' Negime immer wieder mit den äußersten Mitteln gewahrt werden intiß, das ist ein Kapitel, init dem sich Parlament und Parteien selbst beschäftigen müssen." Die „Zeit" sagt, man fei über eine sehr schwierige Ecke glimpflich hinweggekommen, und erklärt nach Informationen aii5 Abgeordnetenkreisen die knappe Zweidrittelmajorität damit, das; die namentliche Abstimmung manchen Abgeordneten, der sich sonst vielleicht absentiert hätte, gezwungen habe, sein Votum kontra abzugeben. Die „Ar» beiterzeitnng" meint, es sei zwar recht knapp gegangen, aber immerhin habe Freiherr von Beck, worum ihu wohl so maucher Ministerpräsident beneiden werde, eine Hweidrittelmajorität selbst in fragen, wo es sich um schwere Velastnngen des Volkes handle. — Die „Neichspost" sieht in dein gestrigen Abstimmungsergebnis keine günstige Pro« phezeiung für da5 Kabinett, erklärt e5 aber für ein Nuding. das; der Bestand einer Regierung von den Anfälligkeiten einer veralteten (^eschäfioordnnng abhängen sollte und gestern sogar eine Zweidrittel-majorität erforderlich gewesen sei, „mit der keine Negierung Europas zu arbeiten gezwungen ist." Die „Neue svreie Presse" skeptisch wie überhaupt, in letzter Zeit, will in i>er knappen Erreichung der Iweidrittelmajorität ein Zeichen verminderten Negierung5einflusses erkennen - daß 2M Ttimmen eine recht ansehnliche Majorität sind. wird aber auch sie nicht bestreiten können. Das „Vaterland" nmcht dein Abgeordnetenhaus Mangel au Ttaatssinn znm Vorwurf und bezeichnet e5 als erfreulich, dast uuter solchen Umständen die notwendige Zweidrittelmaiorität überhaupt noch zustandegekmnmen sei. In einein Gedanken scheint allerding5 die gesainte Presse einig zu sein, darin nämlich, das; nnsere (^eschästsorduungsverhältnisse An5uahm5 '.usläude hervorgerufen haben, die sich auf die Dauer nicht werden halten lassen und die den ohnehin nur zu weilen >i'reis der parlanientarisa^u Tchwierigteiten noch durch technische vermehren. Ileberall in der Welt genügt es. wenn eine Nc-giernng über eine parlamentarische Majorität verfügt; wie die Dinge heute in unserem Parlament liegen, inus; die Negierung zur Erledigung von Ttaatsnotwendigkeiten eine Zweidrittelmajorität anf die Füße stellen. Das ist wohl eine Ueber-spannuug der parlamentarischen Ansprüche, die sich nicht in alle Ewigkeit fortsetzen läßt. Man kann einen Motor nicht, immer mit der vierten (Geschwindigkeit laufen lassen, schon deshalb nicht, well das eine nncrhörte Kraftverschwendung wäre. Es ist noch nicht lange her, baf; sich das Parlament von der Obstrnktion znr Opposition bekehrt und so die Niedereinbürgerung des parlamentarischen Systems ermöglicht hat. Man muß es hoch genua. anschlagen, daß Majorität und Minorität bei Abstimmungen überhaupt wieder in Betracht kommen. Wenn die .Negierimg noch die Zweidrittelmaiorität zustande bringt, deren sie bedarf, um gewisse Vorlagen im Dringlichkeitswege oein Parlament und den Unzulänglichkeiten der Geschäftsordnung abzuringen, so ist dao wohl genng. Darüber hinans ansehnliche Neberschüsse über die qualifizierte Mehrheit zu verlangen, ist wohl einigermaßen anspruchsvoll und weder aus der Vergangeuheit noch aus der (Gegenwart zu begründen. Das Ergebnis der gestrigen Abstimmung ist politisch sehr befriedigend: 280 Ttmnnen' technisch ',weifellc>5 weniger günstig, aber in Betracht kommt doch nnr das politische Ergebnis und nicht die technische Vollkommenheit. Nebrigens haben bei der gestrigen Abstimmung auch Zufälligkeiten mitgewirkt, die kaum in Betracht gezogen werden konnten. Daß die Dalmatiner abfallen würden, war nicht anzunehmen. Während verschiedene unvorhergesehene Momente der t'<„'. (Schluß.) "Pah!" luachie der Junge respeltlo5. sprang . '. Nellte sich m,H Auster uud pfiff wütend: „So "'l» wir..." sal) ^'" ^"'^' acn- nicht anfzublicken-, denn sie t^!"--^"^' b"6 mokante Lachen de5 neuen Vet-< ^' lie schämte sich furchtbar. Aber als sie endlich spö n"""t>' ,'lm anzusehen, traf sein Blick sie nicht "Mi überlegen, sondern weich und freundlich, q-n .^" saßte sie sich ein Herz nnd sagte schüchtern: "^"ö MlHen Sie nur von uns denken!" ^da" " Ihnen nichts Schlimmes, Fräulein id ^ ^ut^'gnete er zuvorkommend. „Sie haben wnll ^'lMlsal nicht in die Wolfsschlucht werfen h,„, " und fürchteten auch keine Attacke des ver-Hm,?"t? Dorfschulmeisters auf die Fleischtöpfe lnn ^! ^^ '"'l seltsamem Auc-druck zll Iingen iiini. ^' "'" ^'""l inneren „Druck" zu betäuben. "' ""^bärdiger ^f^ff i^da "^lngeu hats nicht so gemeint", entschuldigte, ""l Bruder, „er kannte Sie ja gar nicht." ..unli f c ^ schlinuuer!" rief der Leutnant aus. !ch/s./"st meines Amtes als ,Schulfuchs' u,erd<' ein/s, 1'^' s"'" Verleunidung eines Unbekannten "" harte Strafe auferlegen." Iürgcu platzte jetzt bald vor Arger-, denn er verstand trotz seines Pfeifens jedes Wort, das gesprochen wurde. „Ich dekretiere erstens, daß er nichts zu essen bekommt — was ihm nicht schmeckt, wie z. B. Erbsen mit Speck-, zweitens, daß er die Ferien über niemals ein Buch aufaßt- drittens, daß er unbe aufsichtigt sich uach Herzenslust austollen darf. und viertens muß er alle Tage mit mir einen lustigen Nitt macheu, denn ich habe nicht nnr schon m<ü ein .^'erd' gesehen, sondern auch schon darauf gesessen und sogar ein richtiges Nennen damit gewonnen." Eva halte mit schelmischem Lächeln zugehört und reichte zum Schluß dem Sprecher zum Dank für diese angenehme Strafe für den Vi-nder impulsiv die Hand hin, die er- mit einem Blick, vor dem sie unwillkürlich die Lider senken mußte, rii terlich an seine Lippen zog. Nun wandte sich der, Kadett langsam um und sah den „Schulmeister" in ungläubigem Staunen au. Neiu. wirklich, dao hatte er nicht für möglich gehalten. Und als der Vetter ihm noch dazu zuerst die Hand bot und dabei launig sagte: „Na, Jürgen, ich wäre an deiner Stelle nicht minder entrüstet gewesen wie du. Komm her, schlag ein nnd nenne mich du', wir vel-stehen un5 und wollen gute Kameraden sein," da zögerte der Junge nicht länger-. er fand, er habe noch niemal?' einen „so famosen Kerl" gesehen, wie dieser Helmut war, und schüttelte ihm lachend die Hand. Eva war glücklich über diesen Ausa.any. „Wenn es Ihnen nur bei uns gefallen lvird." sagte sie mit unaussprechlichem Liebreiz in dem hübschen Antlitz. Eine leichte Nöte lag anf ihren Wangen, und Leutnant Helmut betrachtete sie wie eine Wunderblume, die es sich schon zu pflücken lohnte. „Ich weiß bestimmt, daß es mir gefallen wird," antwortete er wieder mit so sp reellen dem Blick, dem Eva abermals auswich, und fma, nun heiter zu reden an, »vie beglückt ihn die Einladung nach Kösleritz habe, wie sehr er sich aus Onkel und Tante freue, und wie dankbar er dem Zufall sei, der ihre gegenseitige Bekanntschaft schon früher uud „auf so eigenartige Weise" vermittelt habe. Alle drei lachten nun frei und so recht von Herzen nnd fühlten fich bald so vertraut miteinander, als ob sie sich schon immer gekanni liatten. Eva ahnte nicht, daß ihr Pater den Vetter mit den Untergedanken eingeladen hatte, „sich vielleicht in ihm einen Schwiegersohn anzubändigen", aber sie freute sich sehr auf die Zeit, die Leutnant Helmut bei ihnen auf dem l^ut verbringen wollte; deuu heimlich gestand sie sich ein, dcrß sie ihn entzückend fand. Nnd die nächsten Wochen flogen ihr daliin wie ein Traum voller Blumenduft, Sang uud Freude, uud als die schöne Ferienzeit zu Ende war, wurden von Köstritz Karten ausgesandt, anf denen zu lesen stand, daß Eva und Helmut sich als Verlobte emp fahlen. Laibacher Zeitung Nr.1113. 1048 16. Mai 1908. für eine Abnahme ihres Anhanges. Von der Ne-gierulig zu verlangen, daß sie bedeutend mehr Stimmen besitze als die Zweidrittelmehrheit, hat feine Berechtigung. Denn sonst käme mmi langsam '.u der Theorie, das; die Regierung überhaupt keine Opposition gegen sich haben dürfe. Und das wäre wolil ein lvenig zn viel verlangt. Politische Ueberlicht. Laibach, 15. Mai. Tie „Wiener Mg. Zeitung" schreibt: In hie sigcn diplomatischen Kreisen wird der Zurückziehung der in >t reta nut dem Sicherheitsdienst l'etrauten Militärkontingente Englands, Rußlaiid? und Frankreichs als etwas ^ängstvorausgescheuein keiue wie immer geartete Vedelitung beigelegt. (5s wird darauf hingewiesen, daß dies die Folge der unter Bewilligung der vier Schutzmächte im vorigen Jahre aufgestellten Nationalmiliz unter Kommando der der griechischen Armee entnommenen Offiziere ist. Schon im vergangeneil Jahre zog deshalb Italien sein Militärkontingent zurück. Diesem Beispiel sind jetzt die drei anderen europäischen Sänchmächte gefolgt. (5s must jedoch hervorgehoben werden, das; hieourch absolut keine Aenderung des staatsrechtlichen Verhältnisses der Insel zur suzeränen, Macht eingetreten, noch daß eine solche tendiert ist. Es ist der einmütige Wille der Berliner Signatarmächte, daß der territoriale Status quo der Türkei auch hinsichtlich Kretas aufrechterhalten bleibe, daß sich das Eiland von dm revolutionären Bewegungen rascher erhole und seine Bewohner nunmehr sich ganz intensivem Arbeit zur ökonomischen Hebung ihres Landes widmen mögen, wozu ebenfalls die vier Schuhmächte durch Perfektionierung einer -4'5 Millionen Franken-Anleihe, welche bereits in der nächsten Zeit in Paris abgeschlossen sein dürfte, bereitwillige Mithilfe geleistet haben. In der en g li sch en Presse ist wieder davon die Rede. daß Grimsby. die an der Mündung des Humber gelegene Fischerstadt, demnächst zu einer großen Flotten basis umgewandelt werdeil soll. Am «. d. kamen dort lviedcr einige Kriegsschiffe zusammen mit mehreren Unterseebooten an. Es wird berichtet, daß die Schiffe den Auftrag haben, eventuelle Vorzüge und Nachteile festzu» stellen. Lord Charles Beresford stattete mit seinem (Geschwader der Mündung des Humber im vorigen Sommer einen längeren Besuch ab und bei dieser (Gelegenheit wurden schon allerhand eingehende Vermessungen vorgenommen. Der genannte Ad-" iniral besichtigte d amals auch die Immingham-Docks und gab verschiedene Anweisungen für Aenderungen. Inzwischen ist angekündigt worden, daß einige der Docks so ausgedehnt werden sollen, daß ie Schiffe der „Treadnonght"Masse aufnehmen können. Mit der Arbeit ist schon begonnen worden, und es wird darauf hingewiesen, daß, wenn diese Arbeiten erst einmal fertig siiw, Grimsbv nut Recht das Portsmouth der Nordsee geuanul wer-deu könne. Die Bestrebungen der führenden Afrikander-Partcicn in den englischen Kolonien Südafrikas auf einen allgemeinen Zusammenschluß unter der englischen Oberhoheit haben auf der internationalen Zoll- und Eiscnbahnkon-ferenz in Pretoria eine gewisse Förderung erfahren. Die Konferenz faßte eine Entschließung, wonach die Interessen und das (Gedeihen Südafrikas mir durch die Union uuter der britischen Krone, mit Einschluß von Rhodesien, sobald er wünschenswert erscheine, gesichert werden könnten. Diese Entschließung soll den gesetzgebenden Körperschaften der einzelneu Kolonien unterbreitet und die Ernennung von Delegierten für eine nationale südafrikanische Konvention angebahnt werden. Aufgabe dieser, Delegierten würde sein, eine Verfassung für den neuen Vundesstaat zu entwerfen. Als Höchstzahl der Delegierten werden für die Kapkolonie 12, für Transvaal 8, Natal und die Oranjefluß-Kolonie je 5 bestimmt. Die Konvention soll so bald wie möglich nach der nächsten Session der einzelnen Parlamente zusammentreten. Tagesneuigleiten. — (Die dementierende Nationalhymne.) Man schreibt der „ssranlf. Ztg." aus der Schweiz: Kürzlich tagten die schweizerischen Friedcnsvereine in Bern. Einen der letzten Toaste brachte bei diesem Anlasse der Däne Frederil Najer aus; er trank auf die Schweiz, feierte das Beispiel der Schweizer, die, obwohl früher, in vergangener historischer Zeit, ein triegerisches Voll, nun seit vielen Jahren aus ihrem Lande einen Hort des Friedens gemacht hätten. „(5s lebe die Schweiz, das ideale Land der friedlichen Bestrebungen!" schloß der Redner die Rede, die Gläser llangen zusammen, und ein auserlesenes kleines Orchester stimmte die Nationalhymne an. zu der sich alle Anwesenden von den Sitzen erhoben und ernsthaft sangen: „Heil dir, Helvetia, hast noch der Söhne ja, wie sie St. Jalob sah, freudvoll zum Streit!" Bei Wiederholung dieses Refrains machte sich auf vielen Gesichtern ein leises Lächeln bemerkbar, und stille Heiterkeit ginq durch den Saal. — (Berauschte Bienen.) In der Wochenschrift „Ueber Land und Meer" blau.bert Wilhelm Nölsche über das Thema: „Was Tieren schmeckt" und führt u. a, aus, daß manche Tiere sich freundlich zu der Tafelfreude des Alkohols stellen. „Nicht blos; der Orang-Utang und Schimpanse belrinlen sich regelrecht, wenn man ihnen berauschende Getränke hinseht. Bei unseren Honigbienen ist öfter bemerkt worden, daß sie durch den besonders stahlen Vuch- iveizenhonig, der narkotisch wirkt, in eine Art Rausch verseht werden. Der Erfolg ist, das; sie ihr Ortsgcdachtms verlieren, ihren Stock nicht wiederfinden und in fremde Bienenkörbe mit einer sonst fremden, Slruvcllosigleit eindringen. Es tritt eine unverkennbare Lähmung des Gedächtnisses ein. Gerade das Wiederfinden des eigenen Stoctes nach langem regellosem Uml)^' Hause angelangt — sofort die lästige Kulturhaut abwerft läßt, um Japaner zu weiden — der Kleidung nach- ^ leichte Vaumwollstoff läßt den Körper ventilieren, dtt weiteil, kurzen Aermel geben die Arme frei, um die 2c»' flattert der nur durch ein Band um die Lenden gehaltene Mantel hin und her, der Luft freien Zutritt gewährend, D" Sandalen — die strohqefütterten zwei Haltbänder aM über Kreuz und halten den Fuß etwas oberhalb der 3^" — sind ein Schutz gegen den Staub unseres Zimmerboden , lassen aber sonst dem Fuhe jede Freiheit der VeweaM' Darauf sollte man lossteuern! Vorerst Einführung ^^ panischen Tracht in den Schulen und in den vielen <" ^ rufen, die eine sitzende Lebensweise fordern. In den Ae tern und Kanzleien streift man die Europäertracht abu^ Die Carreaudame. Roman von Vl. NoNl. (12. Fortsetzung.) Nachdruck verboten.) )lber seit Rudolfs Tod waren nun fünf Jahre verflossen. Die Gefühle, unter dein Eindruck schmerzlich erregender Ereignisse angeschwollen wie der von Regengüssen genährte Bach, hatten Zeit gehabt, wieder abzuebben. Melnand drängte ihn zur Heirat. Nach Voll' endung seiner Studien war es Hedwig selbst, die ihin riet, sich in mehrjähriger Spitalpraxis jene Erfahrung zu sammeln, die dein praktischen Arzt so notwendig ist. Seitdem er nun im Allgemeinen Krankenhause auf Professor Urbans Abteilung Sekundcrrarzt geworden war und ihm sogar die Hoffnung winkte, die Zweite Assistentenstelle zu erlangen, wenn diese frei wurde, konnte er nicht mehr daran denken, zur Beschleunigung seiner Heirat, das Spital zu verlassen. Wieder war es Hedwig, die ihn darin bestärkte, auszuhalten und zu versuchen, ob er wirklich im Spital, wo sich seinen Fähigkeiten das weiteste Feld öffnete, .Barriere machen könnte. Unterdessen arbeitete sie geduldig an ihrer Aussteuer und gab Stunden im Kunststicken, die ihr nicht schlecht bezahlt wurden. Da des alten Leanders Einkommen für die Bedürfnisse der kleinen Familie ausreichte, konnte sie das Geld, das sie verdiente, größtenteils zurücklegen. Sie hatte sich auf diese Weise in den wenigen Jahren trot) der Ausgaben für die Ausstattung über viertausend Kronen erspart, von denen man, wenn die Zeit kam, die Einrichtung ansck>affen konnte. Endlich nahte der Zeitpunkt, da Hermann sein Wort einlösen können würde, und nie war es ihm aufgefallen, daß seine Elnpfmdungen für .tzedwig zu lauer, zahmer Freundschaft, ihre Beziehungen zu einem bloßen Gewohnheitsverhältnis geworden waren. Es hatte erst ein anderes Bild vor ihm auftauchen, neue (befühle hatten in ihm erregt werden müssen, bis er in sich blickte und sich arg verändert wiederfand. Aber wie immer dein auch sein möchte, sein gegebenes Wort würde er unter allen Umständen halten. „Ich sehe schon, wie es sich verhält," sagte der Professor mit langsamem Kopfnicken. „Sie verlobten sich damals unter dem Drucke einer Stimmung, die Ihnen alle Ehre macht . . . Liebe ist das wohl nie gewesen. Und nun, wo Sie zugestehen müssen, daß Sie nach einer anderen Seite hin Feuer gefangen haben, welches Glück versprechen Sie sich von dieser Ehe?" „Um mein Glück handelt es sich gar nicht," murmelte Hermann. „Abgesehen davon, daß ich es mit meinem Ehrgefühl für unvereinbar halte, zurückzutreten, würde es die Familie vernichten . . . Frau Leander ist eine zarte, schwache Frau. in der das Gefühl tiefer bohrt als in anderen Menschen. Ein neuer Schmerz, der sie träfe, würde ihr sicher den Rest geben." Der, Professor starrte stumm den jungen Mann an, der sich von solchen Erwägungen leiten ließ. „Dergleichen kann man nie so bestimmt hinstellen." meinte er dann leichthin. „Gerade so schwache Frauen überdauern oft die schwersten Schicksalsschläge. Und Ihr junges Leben zu opfern, nm einem abgewelkten zu längerem Hinfristen zu verhelfen, ist das gerecht? Sie haben mir das MädäM als edel und selbstlos geschildert . . . Sollte sie nicht dazu bewogen w erden können, Sie frei zu geben?" „Ich würde mich als einen Elenden betrachten, wenn ich es auch nur versuchen wollte, mein Glück auf ihre Kosten zu erlangen," lehnte Hermann w Nachdruck ab. „Wenn jemand sich zu opfern ya ' bin ich es. und es wird mir nicht an Mut mcnmci -Das schöne Glück, das Sie mir so verheißnnstsvu gezeigt haben, Herr Professor, blüht nicht für """'-Verzeihen Sie mir!" . ,^ „Zu verzeihen gibt es da gar nichts!" verM dcr Professor aufstehend, da Hermann sich crho hatte. „Billigen kann ich nicht, was Sie vorha^ denn ich denke über diese Sache ganz anders. ^. finde diese Trene donanichottisch, da die "^-^ Treue doch nicht unter der Hei-rschaft unseres -lv lens steht, und Sie in dieser Ehe, zu der ^^,, aus mißverstandenem Edelmut zwingen wo ^ weder Glück findeil, noch gewähren kennen - -Aber da es nun einmal so ist. muß ich 'uemeii p ^ — ganz allein mein Plan ist es, für den ich '^ ,^ Eltern nicht einmal leicht gewonnen hatte -^ ' < ich nieinen Plan fallen lassen . . . Es häm' ^ etwas für Sie bedentet. mein Neffe zu wen ^' lieber Nrada. Doch branche ich Ihnen "^t ^ sagen, daß lvir beide nach wie vor dieselben ^.^ " und auch zwischen uns alles beim alten dt ^ schte er bedeutungsvoll hinzu. „Dafür ks""/'^,-mich hoffentlich? Wenn ich mich einmal "'"",'^cht schcn angenommen habe, so schreckt mich nw)t . etwas ab. Ich muß Ihnen ja Ächtung zollen ^ Ihren Eigensinn, den ich nicht billigen mnn, aber Ihren sittlichen Grundsätzen entsprmgl - ^, Sie sollen nicht sagen können, daß Professor ln Sie fallen gelassen hat. weil Sie eine W^Ust. Moral entwickelten, als er für notwendig ^, Freilich, vom Uebermenschen, lieber Wrada, ) Sie nichts, aber auch gar nichts an sich. ^ci< „Mail hat genug zu tun. um Mensch 5" ^ ben." ineinte Wrad. „Daß Sie mir^ncht lio^ würden, wußte ich. .Herr Professor." (Fortsetzung folgt.) Lülouchcl Zeitung Nr. 113. ___________1049 ___________________ ,6. Mai 1906. schlüpft in den Kimono, so wie man heute den Ämtsr«! mit dem appetitlichen Schreibärmel anlegt! Die Jugend würbe im Kimono zur Schule gehen und tö später ganz natürlich finden, auch derart beileibet auf der Promenade zu erscheinen. Der Uebergang von der heutigen „Kleider-kultur" zu unserem Kimono erfordert aber vorerst noch "nes: Reinlichkeit!" — Ner tut mit? — (D e r ä l t e st e V e t e r a n d e r W e l t.) Am 8. d. Passierte Petersburg auf dcm Wege nach Carsloje Selo ein alter Unteroffizier namens Budnitov, der der älteste Veteran d« Writ sein dürfte, denn er zählt nicht weniger als 128 Iah«, Er trat im Jahre 1707 im Alter von 15 Jahren w bas Leibgardc-Husarcnregiment ein und blieb länger als M Jahre im Dienste. Er hat in vielen Kriegen, darunter in bem Feldzuge des Jahres 1812 gelämpft. den George-Orden ..für Tapferleit" gewonnen und sich außerdem noch vierzig andere Kreuze und Medaillen erworben, ttutusov und Slo-beljev sprachen ihm wegen seiner Tapferkeit persönlich ihren D<»«!l>v(,1^n<> ^„kjliio tvl> iiu 5>il«i'i Vl-Ilüiki" mit dem Sitze in Alt-Oberlailxxh; „f'i'o^^vo^iio jsll^llno tvl> v ^c,InQ <^u>tvQ" mit dem Sitze in St. Peter am Karst, in Softro im Bezirk Laibach Umgebung und in Komenda im Bezirte Stem, ferner der Ortsgruppe Ralel des allgemeinen Rechtsschutz- und Gewerlschaftsbereines Oesterreichs mit dem Sitze in Rakel, jene eines Kinbeischutz- und Fürsorgeoereines für die Grrichtebezille Egg. Bezirk Stein, und Ratschach im Bezirll Gurlfelb und des Vereines der Sanitätsbeamten in Krain mit dem Sitze in Laibach. -—<>. — «Schauturnen.) Der Laibacher Deutsche Turnverein veranstaltet morgen um 10 Uhr vormittags in der Tonhalle der Philharmonischen Gesellschaft ein Vereintz-unb Schüler-Schauturnen mit folgender Turnordnung: 1.) G) Verlesung der Eilger aus dem Vereins-, Zöglings- und Schüler-wetturnen am 10. Wonnemond 1908; <>) Stab- und Ord-nungbübungcn der Mädchenabteilungen I und II. 2.) All-acmeim!. Ritgent^rnen: a) Stammriegen und Zöglmye; k) Schülerabteilungen I und II; ) Knaben und Scl'üler. Entwicklung des Barrknlurncns (Musit); ch Mädchen II. Keulen- und Ord^ nung-übungen (Musik). 4.) Kürturnen der Vorturnrrschaft am Rec?. — Eintrittspreise: Numerierter Sitz 1 l<. Stehplatz tiO I<. Kinderlarte 20 1>. Kassaeröffnung um halb 10 Uhr vormittags. — Al">,^ ^mütliche Zusammenkunft in lxr Kasino-Glashalle. — (Promotion.) .^ni Viktor Rribner aus Laibach wird Montag im großen Festsaale der Universität in Wien zum Doktor der gesamten .Heilkunde promoviert werben. — ^Silbrrne Hochzeit.) Wie man uns aus Wivpach meldei. feierle gestern Herr Lanbesgerichtsrat Johann Nosan seine silberne Hochzeit. — lZur Volksbewegung in Krain) Im politischen Bezirle Littai lN.909 Einwohner) fanden "im ersten Quartale des laufenden Jahres 89 Trauungen statt. Dic Zahl der Geborenen belief sich auf 307. die der Ver. storbemn auf 241. darunter 88 Kinder im Alter von der Geburt bis zu 5 Jahren. Ein Älter von 50 bis zu 70 Iatnen erreichten 5^. von über 70 Jahren 56 Personen. An Tuberkulose starben N. an Lungenentzündung 19. an Diph. theritis 14. an, Masern 4. durch zufällige tödliche Beschädigung ^. Personen; alle übrigen an sonstigen verschiedenen Kranlheitm. Ein Selbstmord. Mord oder Totschlag ^i<,n?l. Laibacher Zeitung Nr. 113. 1050 16. Mai 1908. — (Schutz der Kunst- und historischen Denkmale.) Seine Exzellenz der Minister für Kultus und Unterricht hat in der letzten Sitzung des Vudgetaus-schusses die baldige Vorlage eines den Schutz der Kunst-und historischen Dentinale betreffenden Gesetzentwurfes angekündigt. Der Entwurf wurde nun in den letzten Tagen im Schoße der Zentraltommission fertigberaten. Er gliedert sich in zwei Hauptabschnitte, deren erster die Kunst- und historischen Delmale überhaupt, der zweite jene Kunst- und historischen Dentmale überhaupt, der zweite jene Kunst- und dcs Staates genießen. — (Hundertjähriges Jubiläum des 9. Feldjägerbataillons.) Das in Villach garni-sonierende steirische Feldjägerbataillon Nr. 9 begeht im Laufe dieses Jahres die Feier des 100jährigen Bestandes. Aus diesem Anlasse finden am 15. und 16. Juni Iubi-läumsfeierlichlerten statt. — (T odesfall.) In Preßburg ist der Militärintendant und Intendanzchef der 33. Infanterie-Truppendivision in Komorn. Herr Albert S o u v a n. an einem Herzschlage gestorben. Die Leiche wird heute nachmittags um 5 Uhr am hiesigen Südbahnhofe eingesegnet und sodann auf dem Friebhofe zum Hl. Kreuz beerdigt werden. — (Veränderungen in der Finanzwache.) Versetzt wurden: die Oberaufseher Franz Smerdu von AdelZberg nach Mannsburg. Johann Lapajne von Zirk-nitz nach Adelsberg. Jakob Hirsch mann von Mannsburg nach Zirlnitz. Peter Go l o u h von Tschernembl nach Mottling- die Aufseher Josef Vegu5 von Mannsburg nach Gurlfelb, Fridolin Lenart von Senosetsch nach Laibach. Andreas H o r va t von Laibach nach Qssiunih. Anton Oesen von Ossiunitz nach Senosetsch und Anton Koll von Mottling nach Tschernembl. Aufseher Felix Dornig wurde über eigenes Ansuchen des Dienstes enthoben und Oberaufseher Josef Hrovat in den dauernden Ruhestand versetzt. — (Die Privatlehranstalt I osef Christ o f s) eröffnet am 17. Juni «inen Sommer - Steno-graphielurs für Anfänger und für minder geübte Stenographen. Anmeldungen sind bis spätestens 15. Juni in der Pfalzgasse Nr. 7 einzubringen. Das Honorar von monatlich 8 X ist für jeden Monat im vorhinein zu entrichten-. Advotaturs- und Notaiiatslandidaten genießen einen erheblichen Nachlaß. — Der Winterlurs war sehr gut besucht und erzielte sehr befriedigende Erfolge. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 3. bis 9. Mai kamen in Laibach 26 Kinder zur Welt (33-80 pro Mille), darunter 2 Totgeburten, dagegen starben 23 Personen (29'90 Pro Mille), und ^war an Tuberkulose 3. an sonstigen Krankheiten 20 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 5 Ortsfremde (21'73 A,) und 12 Personen aus Anstalten (52-17 <^). Infektionserkran-lunaen wurden gemeldet: Masern 1, Mumps 1, Rotlauf 1. — (Gewerbebewegung in Laibach.) Im Laufe des Monats April haben in Laibach Gewerbebetriebe angemeldet, beziehungsweise Konzessionen erhalten: Rosa Till und Otto Windeis, Kongreßplatz 14, Erzeugung von Sodawasser und Handel mit Papier. Schreib- und Zeichenrequisiten; Franzisla Kovaö. Rathausplah 11. Modisten-aewerbe; Alois Mohorio, Petersstraße 57. Konfeltions-unb Schuhwarenhandel- Josef Magister. Karlstädter Straße 10. Tischlergewerbe; Iulianna Corn. Herrengasse 3, Handel mit Spezereiwaren und Lebensmitteln! Martin Vizjak, Nahnhofgass« 35, Schneidergewer be; Franz Tschinlel, Schel-lenburggasse 3. Handel mit Nähmaschinen; Theresia No-votny. Kongrehplatz 3, Ausschaut von Likören und Dessertweinen; Franziska Just. Iudengasse 3. Modistengewerbe und Handel mit Modewaren; Franz Rem^gar, Römerstraße 16. Zimmcrmalergeweibe; Max Hrovatin jun., St. Ialobs-platz 6, Handel mit Papier un,d Schreibrequisiten; Julius Silutri^, Maria-Theresia-Straße 11. Raseur- und Friseurgewerbe. — Anheimgesagt, beziehungsweise aufgelassen wurden folgende Gewerbe: Rosa Till, Kongreßplatz 14. Erzeugung von Sodawasser. Kunst-, Vuch- und Musilalien-handel und Handel mit Papier. Schreib- und Zeichenrequi-siten; Apollonia Iuvan, Gerichtsgasse 2, Handel mit Kinderkleidern und Wirtwaren; Karl Hinterlechner, Franzenslai, Schuhmachergewerbe; Iosefine ^eleznikar. Gorupgasse 3, Damenschneiderei; Franz Blai. St. Iakobsplah 6. Paprer-handel. — (Ein großes M i l i t ä r t o n z e r t) findet morgen im Garten des Hotels „Union" statt. Das Konzert wird Herr Kapellmeister Christoph bei vollzähliger Musilstärte dirigieren. — Im Falle ungünstiger Witterung findet das Konzert im großen Saale statt. — (Aus der R o t w e i n l l a m m.) Die bestbe-tamnte Restauration 2umer in der Rotweinllamm wurde kürzlich wieder eröffnet und erfreut sich eines sehr regen Zuspruches. Die Flora in der Rotweintlamm steht gegenwärtig in der schönsten Vlüte. — (Von den Neißenfelser See n.) Morgen lindet die Eröffnung der Gastwirtschaft am eisten Weißen-felser See statt. Die Bewirtschaftung hat auch heuer die Familie des Ncrtführers Supantschitsch in Weißenfels übernommen. — (Schadenfeuer.) Gestern nachmittags entstand in ^'rnuöe ein Schadenfeuer, dem die Anwesen dreier Besitzer samt den Wirtschaftsobjelten zum Opfer fielen. An der Bewältigung des Brandes waren die benachbarten Feuerwehren niit Erfolg tätig. Das Feuer war durch Ueberheizung eines Ofens beim Brotbaclen in einer mit Stroh gedeckten Keusche verursacht worden. — (Katholischer Ge se l le n v e rei n in Ü a i b a ch.) Die ordentliche Generalversammlung findet morgen um 10 Uhr vormittags im Handwerlerheim statt. " (R au ch fa n gfeuer.) Im Hause des Hafnermeisters Alois Ve5aj am Großen Stradon kam vorgestern nachmittags ein Nauchfangfeuer zum Ausbruche, das aber von den Hausinsassen gelöscht wurde, ohne daß die avisierte Feuerwehr- und Nettungsabteilung in Altion getreten wäre. — (Saaten st andsbericht aus Ungarn.) Das königlich ungarische Ackerbauministerium veröffentlichte den Saatenstandsbericht vom 1. Mai. Diesem entnehmen wir folgendes: Die Entwicklung der Wintersaaten wurde durch die kühle, windige und stürmische Witterung behindert. Die Sommersaaten brauchen ein mildes Wetter, um sich normal zu entwickeln, während die Wintersaaten auch reichlicher Niederschlage bedürfen. Der Wiinterweizen steht längs der Donau verschiedenartig, stellenweise gut oder mittet, oder schwach; der Sommerweizen steht befriedigend; zwischen der Donau und der Theiß ist der Weizenstand meist mittet, weil die Saat schütter und von Unkraut überwuchert ist. Rechts der Theiß steht frühangebauter Weizen befriedigend, späterer Anbau ist meist unbefriedigend; links der Theiß ist die Entwicklung des kühlen Wetters wegen schwach. Im Theiß-Maros-Winlel war die Entwicklung auch nicht befriedigend; die Saaten stehen schütter; sonst steht der Weizen leidlich und verlangt nur mildes Wetter. In Siebenbürgen steht der Weizen im allgemeinen befriedigend. — Der Winterroggen steht auf dem linksseitigen Donauufer überwiegend befriedigend, auf dem rechtsseitigen dagegen konnte die Vüschelung infolge des ungünstigen Wetters nicht genügend vor sich gehen. In der rechtsseitigen Theißgegend stehen die Roggenfrühsaaten im allgemeinen gut, stellenweise sogar ausgezeichnet. In der linksseitigen Theißgegend überwinterte der Roggen befriedigend. Der Stand der Gerstesaat ist ebenfalls ungleichmäßig; die Mnteigeiste steht meist schwach; die Sommergersie leimte gut und entwickelte sich befriedigend. Im allgemeinen braucht die Gerstesaat mildes, warmes Wetter, das noch vieles verbessern könnte. Der Hafer steht im allgemeinen günstig, in der Theihgegend überaus gut. Der Hanf und der Flachs leimten gut, entwickeln sich jedoch infolge des kühlen Wetters nur langsam. Der Maisanbau ist im Zuge; ebenso der Kartoffelanbau. Die Zucker- und die Futterrübe leimten gut und entwickelten sich befriedigend. Die Weiden und Wiesen bedürfen warmen Wetters, sonst ist die Entwicklung befriedigend. Der Weinstock überwinterte günstig. Die O b st-bäume stehen in Vlüte; kühles Wetter verursachte aber daran bedeutenden Schaden. (^. — (Tödlich verunglückt.) Am 13. d. M. früh führte der Grundbesitzer Barthelmä Pov^e aus Dobovica, Orlsgemeinde Mariatal, einen mit Holzstämmen schwer be-ladenen Nagcn auf der Gemeindestraße in der Richtung gegen die Ortschaft Zapota. Als eben der Wagen einen Wegabhang passierte, rutschte der neben dem Wagen gehende Pov.^e aus und kam unter das Hinterrad des Wagens zu liegen, das ihm den Kopf zermalmte, so daß er auf der Stelle tot blieb. —ilc. — (Ve r e i ns a u s f l u g.) Die Filiale Littai des Slovenischen Alpenvereines veranstaltet morgen einen Ausflug auf den Hl. Berg. Abgang von Littai um halb 6 Uhr früh. Rückkehr nach Littai über Sagor mit dem Abendzuge. Im Falle ungünstiger Witterung findet der Ausflug am nächstfolgenden Sonntag statt. —ilc. — (Nasserstanddes S ave f lu s se s.) Die im Laufe des Monates April am Pegel der Littaier Savebrücke täglich um 8 Uhr vormittags vorgenommenen Beobachtun' gen des Wasscrstandes des Saveflusses ergaben den höchsten Nasserstand am 9. April mit 150 Zentimeter ober Null und den kleinsten am 1. April mit 46 Zentimeter ober Null. Der durchschnittliche mittlere Nasserstand im vergangenen Monate betrug 92 Zentimeter. — Der Savefluß hatte die höchste Temperatur am 30. April mit 4- 9'3 Grad Celsius and die niedrigste am 3. April mit -,- 5 Grad Celsius nach den täglich um 8 Uhr vormittags vorgenommenen Beobachtungen. —,1c. — (Verhaftungen.) Unter dem Verdachte der Mitschuld an einem vor zirka drei Wochen in Zara verübten Kasseneinbruchsdiebstahle. dessen ein gewisser Karl Koren und dessen Bruder Franz überführt worden sind, wurden die in Trieft wohnenden Eltern der Genannten in Haft genommen. Sie sollen auch am Kasseneinbruchsdiebstahle in Laibach im Februar d. I. beteiligt gewesen sein, — (Wochenviehmarlt in Laibach.) Auf den Wochenviehmarlt in Laibach am 13. d. kamen 56 Ochsen, I? Kühe und 7 Kälber zum Auftriebe. Die Preise notierten bei Mastochsen 70 bis 77 K. bei halbfetten Ochsen 66 bis 71 l< und bci Einstellochsen 60 bis 65 X für den Meterzentner Lebendgewicht. * (Exzesse.) Gestern vormittags fanden die Militärstellungen im „Mestni Dom" nach einwöchentlicher Dauer ihren Abschluß. Sehr viele der zur Assentierung aus der Umgebung Laibach gekommenen Burschen waren berauscht, was zur Folge hatte, daß sich in Gastlolalen sowie auf der Straße mehrere Exzesse ereigneten. Auf der Triester Straße stießen mehrere Burschen aus der Ortschaft Waitsch zusammen, worauf sich sofort eine förmliche Schlacht entwickelte, die aber glücklicherweise lein blutiges Ende nahm. Es wurde nur einem .Knechte der Rock und das Hemd zer^ rissen. — Auf dem Domftlahe exzebierte ein betrunkener Bursche so lange, bis ihn das Auge des Gesetzes wahrnahm, worauf er abgeführt wurde. Auch auf der Petersstraße wurden mehrere Burschen wegen Exzedierens angehalten. — (Richtige Z e i t.)'L andhausuhr am 16. Mai: 4- 51 Sekunden, das heißt, es müssen zur Zeit des ersten Viertelstundenfchlages 51 Sekunden hinzugezählt werden, um die richtige mitteleuropäische Zeit zu erhalten. Die Uhr wird heute mittags richtiggestellt werden. Theater, Dunst und Literatur. — („Das Regimentsbaby.") Freiherr von Schlicht, heute wohl unstreitig einer der am meisten gelesenen Schriftsteller, ist mit einem neuen, soeben erschienenen Roman „Das Regimenlsbaby" wieder auf sein ureigenstes Gebiet, das des Humors, zurückgekehrt, nachdem er >n seinen letzten Arbeiten mehrere ernste Themata behandelt hat. Und es scheint, als ob Schlicht sich selbst wieder darüber gefreut hat, einmal wieder lustig sein zu können — mit so viel Humor ist „Das Regimentsbaby" geschrieben, Freiherr von Schlicht führt seine Leser in eine Garnisonsstabt, in der das Erscheinen einer jungen, reichen, sehr eleganten Ver-linerin sämtliche Leutnants „mobil" macht. In der jungen Berlinerin hat Schlicht eine überaus lustige, übermütig« Figur gezeichnet, aber auch deren Tante, eine alte Hofdame a. D.. ist glänzend geschildert. Nie Schlicht die Leutnants schildert, dem Leben abgelauscht, ohn« jede Karikatur unb doch mit Hervorhebung ihrer kleinen menschlichen Schwache" und Torheiten, ist bekannt und sowohl das Regimentsbaby selbst wie sein Freund Schaeffel und der lange Kam.,>wr r<^i virgin»'« von Anton FoeN Offertorium I^iNa«, l-«^um von Dr. Franz Wütt. Zn der Stadtpfarrkirche St. Jakob. ^ Sonntag, den 17. Mai (.Heilige Maxima). 9 Uhr Hochamt: 5!i^, ,^,i^Hl->" Nr. 2 in I^wr ^ Fr. Schöpf. Graduate Alleluja. ^6 Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus Reichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. ,^ Wien. 15. Mai. Nach längerer Debatte '"" „„g erste Lesung des Gesetzentwurfes, betreffend die ^ry^^ des Relrutenlontingents. beendet und das Gesetz dem ^^ ausschusse zugewiesen. In Beratung des Drinssllch ^ träges Kolowrat. betreffend das Reservistengeseh. Laibachcr Zeitung Nr. 118. 1^51 16. Mai 1908. sämtliche Ncdncr, dah dieses Gesch ^wcifcllob einen großen sozialpolitischen ssortschrill l^deute. Mehrere Redner traten für die iunlichste Verbesserung der Vorlage ein. Die Hebattc sscdieh bis zur Wahl der Gcneralredncr. — Nächste Sitzung Montag. Ziehungen. Wien, 1!^. Mai. Trcipro^cntigc Vodenlrcditlosc. Vei oer heutigen Ziehung der dreiprozentigen Vodenlrcditlose, 1. Emission, vom Jahre 1880 fiel der Haupttreffer mit 90.000 Iv auf Serie 1l^78 Nr. 51. 4000 X gewinnt Serie 5N? Nr. 25, je 2000 K gewinnen Serie 788 Nr, 8 und Serie 88? Nr. 72. Wien, 15. Mai. Serbische Taballose. Vei der hcu-l'gcn Zi-Hung der serbischen Taballosc fiel der Haupttreffer >"it 25.000 Franken auf Serie 5?.4 Nr. ^>7, 250 franken gewinnt Serie 44M Nr. 2. Wien, 15. Mai. Serbische zweiprozentigc Siaatö-hundertfranlenlose. Der Haupttreffer mit 80 000 Franken fiel auf Serie 5800 Nr. 45. 8000 graulen gewinnt Serie ^245 Nr. 10. 4500 Franken gewinnt Serie 115^ N>r. 21. Budapest. 15.' Mai. Ungarische Prämienlose. 200.000 I< gewinnt Serie 5527 Nr. 1. 20.000 l< gewinnt Cerie 5527 Nr. 4s!, 10.000 K gowinnt Serie 2801 Nr. 40, Budapest, 15. Mai. Das Ung. Tcl.Korr.-Vur. Meldet: Die Grazer „Tagespost" bringt heute einen von der kroatischen Koalitionspresse lancierten Artikel, worin es heißt, das; die ungarische Regierung in kürzester Zeit in Kroatien einen königlichen Kommissär einzusetzen beabsichtige und baß der gegenwärtige Vanus Varon Rauch bereits gefallen sei. Hiebei wird erklärt, der Gewährsmann aus Agiam habe mit einem Vcrtauensmann der ungarischen Legierung darüber gesprochen, der sich in dieser Weise geäußert habe. Wir sind in der Lage. diese Meldung auf das entschiedenste zu dementieren, da nach unseren Informationen die ungarische Regierung absolut nicht daran denkt, ein bktfassungswidrigcs Regime i» Kroatien zu etablieren, zu-Mal in der gegenwärtigen Situation durchaus leine Ver-"»lcissung dazu vorliegt. Diese Nachricht ist rein tendenziös ">>d entspricht bloß den Winschen der serbisch-kroatischen coalition, die seil längerer Zeit ihre Bestrebungen darauf sichlet hat. daß. falls sie felbst nicht ans Ruder gelangen ^un. ein königlicher Kommissär nach Kroatien entsendet lverde, weil sie dadurch gegenüber der ungarischen Regierung w eine festere Position zu gelangen hofft. Paris. 15. Mai. Aus Manteo in den Vereinigten Staaten wird gemeldet, daß die Flugmaschine der Vriider bright bei der gestrigen Versuchsfahrt zu Voden stürzte und i», Trümmer ging. Die Vrüder Wright erlitten nur unbedeutende Hautabschürfungen. Schanghai, 14. Mai. In der Chinesenstadt von Hanlau siud wegen einer Polizeivcrorduung Unruhen aus-gebrochcn. Etwa 5000 Kulis plünderten die Läden, darunter "uch die japanischer Kaufleute. Ein Bataillon Militär ist ^on Nüchang eingetroffen. Auch ein chinesisches Kanonen-°°°t liegt hier, doch ist es nicht gelungen, die Ruhe wicder-^rzustcllcn. Den Fremden-Niederlassungen droht leine Gefahr. Mr einen etwaigen Notfall stehen Kriegsschiffe bereit. Kairo, 15. Mai. Das Gerücht'von der Gefangen- "ahme des Gencralinspcltors des Sultans Slatin Pascha "«hl authentischen Informationen zufolge vollinhaltlich °"f Erfindung. MM Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. UWe WhilliMn iiltt ssttNWWliiil. Auf Grund der maßgebenden Versuche verschiedener Ascher steht heute die Ansicht fest. baß das Eisen bei "°luta:r.,ut. Bleichsucht und ähnlichen Zuständen quantita- 'b wie qualitativ günstig auf das Vlut einwirkt. Seitdem ^ "Un der modernen Wissenschaft gelungen ist. das metal- '!che Liscn in eine solche Form zu bringen, daß seine Auf-^ahme »n die Säfte möglich ist. und die schädlichen Neben- 'tlungen, wie Verdauungsstörungen. Beschädigungen der ^cchne usw.. vermieden werden, ist es ganz selbstverständlich. ^ ^ Verlangen der blutarmen und durch Krankheiten «cichwächtcn Menschen nach einem derartigen blutbildenden "d blutvcrbessernben Mittel ein sehr großes ist. Nenn an mm das eine oder das andere der angebotenen Mittel ^l seine Wirkung hin prüft, so merkt man sehr oft. wie cn'g man sich darauf verlassen kann. Dennoch gibt es ^it eine ganze Anzahl vorzüglicher Eisenpräparate, und " ist schon aus dem Grunde zu begrüßen, weil der eine und ^" ^^' ^" ""^" ""l>l für jenes Mtttel schwärmt . . ^^> um dem Kranken gegenüber nicht einseitig zu ^emcn. ab und zu einen Wechsel eintreten lassen will ehest ^.- ^. klebtest« ist. so wird man sich wohl am > ^n für Hz«. Liquores entschließen, und verdient Ferro- Te '^"'" ^" Vorzug vor anderen ähnlichen Präparaten. Geschmack ist ein Angenehmer, süßlicher, so daß es gerne so„"'"'"c" wird und immer gut vertragen, selbst von Per-en mit dem schwächsten Magen. Nach kurzer Zeit bessert sich d^r Appetü. wodurch sich infolge der besseren Ernährung ein günstiger Einfluß auf das Allgemeinbefinden bemerkbar macht. Die Gesichtsfarbe, die vorher fahl und blaß ist, wird frischer, die welle und faltige Haut glättet sich und in fast allen Fällen ist eine Zunahm« des Gesichtes zu konstatieren. Mi! der Besserung des Gesamtbefindens verschwinden viele der unangenehmen Nebenerscheinungen, wie z. N. Kopfschmerzen, Kältegefühl im ganzen Körper, besonders in den Händen und Füßen. Ein besonders sicherer Beweis von der Güte des Ferromanganin besteht barin, baß der Hämoglcbmgehalt des Blutes denllich in die Höhe geht. Fcrromllüaanin bildet deshalb ein ideales Präparat bei Bleichsucht, Blutarmut, Schwächezusländen, Störung des Ncrvci'.snstems und in der Rclonvaleszenz. — Der Preis von Ferromanganin ist 3 X 50 !i die große Flasche. Erhältlich ni Laibach in den Apotheken: „Zur Marlahilf". Rcsselstraße 1; „Zum Engel". Wiener Straße; „Zum goldenen Hirschen", Marienplah. Engros: „Schwanen-Apo-thele". Wien I.. Schottcnring 14. (1822) Verstorbene. Am 14. Mai. Maria Mezau, Stadtwachmcmnswitwe, 76 I., Iapeljgassc 2, ^pnploxik eeredri. — Johanna Hrovat, Arbeiterin, 42 I,, Karlstädtc.strahc 7, Tuberkulose. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Sechbhe 30«'2 m, Mittl. Luftdruck 736 0 rurn. TI^M Hi ?M^)123 «" ^W7rnMg"teitw7 heiler^ "^" ^ 9 U. Ab. 739 b 17^3, » heiter ____ 16>7U. F. j 73911 14 2> NO^schwach ! teilw. be»v7 lo^ Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 19 4°. Nur» male 14 0°. Wettervoraussane für den 16. Mai für Vteiermarl, Kärnten und Krain: Wechselnd bewölkt, mäßige Winde, mäßig warm. gleichmäßig anhaltend, unbeständig; für Trieft: verwiegend trüb. mähige Winde, warm, gleichmäßig anhaltend, unbeständig. Seismische Berichte und Beobachtungen der Laibacher Erdbebenwarte br! run dr>' lnam, Spmlaslr lUl>7). (Ort: Gebäude der l. l. Staats'Oberrcalschule.) ^a«e: Nördl. Breite 46'0:/; Östl. Länge von Greenwich 14'3l'. _____Vegin « ^^, I« Herd- K.K ZK ! ^ff ZKß ^Z ^ distanz ü-Z ^- HS ^^ "«, 3 T^ ^3 ^s T^" Z^ L '3________"8? ^3> ^"________S^ H. ^ Icm dm 8 l» m >__li iu » d N » d N ^ 15. 9lX)0 09 43 04 09 49 02 10 07 (X) 10 2117 12 03 N (b'0) 15. 7500 0942 21 09 5109 1005 00---------------------^ 15. 9000 0943----------------------------0945—1103 V ! (4-0) Bebenberichte:** 9. Mai um 9 Uhr 47 Minuten Erschütterung m Stupica (Kroatien); verzeichnet von dcu Warten in Laibach und Agram. - 12. Mai aeacn 6 Uhr 15 Minuten heftiger Erdstoß in Friesach (kärnten) B ode u u n r u h e " am 1«. Mai: I^Selunoeuftenoel und 7 . Selundenpendel «sehr schwach». 4 . Selundcnpendel «schwach». » Nel>,uf «k,,,^» V ^ Wlrusnsmogloph Nieeiüixi. VV - WlechrliP^i '«"eur.«h»,ert um, M!»rl!>ach! b!« Mitlernach! o Uhr bi« 24 Uhr a«U!t »" Tie ! öiclrlearube» llaMü.is, >^ «nachlasse bi« z» 1 Milli«.eter .,ehr schwach.. v",7 l bis « MM me r Dankschreiben. Seit einer Reihe von Jahren litt meine 24jährige Tochter an schweren, häutig wiederkehrenden epileptischen Krampfanfällen. Vieles hatte ich versucht, uud alle empfohlenen Mittel wandte ich au, leider alles vergeblich. Da las ich zufällig vor 1 '/i Jahren eine Zeitungsnotiz über «Heilung der Kpilepsie» durch Herrn Dr. Alexander B. Szabö in Üudapeat und nachdem mir die neue Methode auch von anderen empfohlen wurde, wandte ich mich an Herrn Dr. Szabö. Zu meiner größten Freude kann icli heute sagen, daß sich die epileptischen Anfälle seit Beginn der Kur gänzlich verloren haben und meine Tochter seit länger als einem Jahre vollständig au-fallsfrci und gesund ist. Ek drängt mich dies zu veröffentlichen in der Hoffnung, daß alle ähnlich Leidende mir dafür Dank wissen werden. (2112) Eduard Wuralnger Chorregent, Saalfelden. wird uns berichtet: Die für dieses Jahr in Aussicht genommenen Umgestaltungen und Renovierungen sind nun vollendet. Sämtliche Thermalbassins und Wannenbäder p:ä'scninien sich in neuer Gestaltung. Für die rationelle Turchfiihrung der Trinkkur wurden die zweckentsprechendsten Maßnahmen getroffen, welche es ermöglichen, den .wngästen das oollfrisch abgefüllt« Thermalwafser mit Triginalkerschluh zur Verfügung zu stellen. Von den Badern i>nd Subarien führt ein Lift in alle Stockwerke, Der Kurgast gewinnt sofort beim Eintritt in das Nur-Iic-.us durch das neue elegante sfoyer einen glänzenden Eindruck, welcher durch die in Niedermeierstil gehaltenc malerische Dekoration oes Vestibüls und d W Die Mutter Dorine Souvan c,eb Iabor- W M neag Edle von »«lienselS, oie Schwestern Lina, W M Dorina, Marie, ^lora, dir Tchwäc,rri,i «hri» W M stine Meniga, die Tchwägli Dr. Krancebco W M Feltrinelli und Er. «damo Vetti. die Nichten W M und Neffen geben tieferschüttert Nachricht von dem W ^ Ableben ihres geliebten > Albert Souvan > ^ l. u. l. Militärintenbant u. Intendnnzches der A3. In. ^ fanterie.Truppendivision in Komoru. Besitzer der ^D ^W Militnrvcrdienstnledllille am roten Bande und der Iubiläums'Erinnerungsmebaille ^D ^ welcher am 12. Mai urn 9 Uhr früh in Preßburg M plötzlich einem Herzschlagr erlegen ist. ^ ^ Die irdische HüNe des Unvergeßlichen wird ^ M VamSiag den I«. Mai um K NHr nachmitiagK M ^ um Südbahnhofe feierlich eingesegnet, sodann auf dem ^ Fricbhofe zum Heil. Kreuz zur ewigen Ruhe be> W stattet werden, ^ Die hl. Seelenmesse wird Montag den 1«. Mai ^ ^ um 10 Uhr vormittags in der warnisonslirche ge> ^ lesen werden. ^> W Laib ach. am 15. Mai 1908. ^ Laibacher Zeitung Nr. 113. N>52 _________10. Mai 1908. erhält die Zähne rein, weiß und gesund. Überall zu haben. (693) 40-14 ¦ Sanatogen I ^M Von mehr als 5000 Professoren und Ärzten ^J H aller Kultur-Länder glänzend begutachtet H ^M als wirksamstes Kräftigungs- und Auf- ^1 ^M . = frischungamittcl. = ^J ¦ Kräftigt den Körper M ¦ Stärkt die Nerven ¦ ^| Zu haben in Apotheken and Drogerien. Broschüre ^H ^J pratiB u. franko von BBUKR&Cie., Berlin SW. 48. ^1 H Generalvertretung: C. BRADY, Wien I., Fleischmarkt 1. ^| ^Ä^ M5a. 6—4 ^^m Bester ErtriscLungstrunk' «r ITT ANIV§-—-—"—~"""wkv ^^-———' S^ESSS«aU^ "** -*'3j. 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Mineral- WW wasserhandlunss. (459) 3 » General Repräsentanz für Österreich'Ungarn: W. Th. «untzert. Wien IV., Große Nengasse Nr. 1?. Danksagung. Erachte es als meine Pflicht, dem Herrn Dr. Hans Högler für seine ausgezeichnete und mühevolle Geburtshilfe, durch welche ich vom sicheren Tode errettet wurde, öffentlich meinen verbindlichsten Dank auszusprechen. Helene Bitenc verehei. Zakotnik Maschinenführersgattin min Koseze bei Laibach. Nur nooh wenige Woohen. Wer bis Kudo Juli dem K.'iufmunnc, von dem er «Oeres»-Speisefott bezieht, Schleifen von '/, kg «Ceres»-Pakoten abliefert, erhält für je 10 Schleifen 1 Stück feinato Blumenseife Nr. 6öO ganz umsonst. «Ceros»-Speisefett ist überaus leicht verdaulich, frei von jedweden fremden Bestandteilen und überschüssigen Fettsäuren, daher auch dem schwächsten Magen bekömmlich. Ein herrliches Nahrungsmittel, besonders für Magenkranke, Kekonvaleszenten und Kinder. Es ist das beste Fett zum Braten, Backen und Kochen, daher billiger und ausgiebiger als anderes Fett. (1859c) „Schiohf'-Seife Marke Hirsoh verbreitet sich rasch über große Flächen, durchdringt das Gewebe und reinigt daher schnell und gründlich, ohne Hände oder Wäsche anzugreifen; denn so intensiv ihre Reinigungskraft, so mild ist ihre Wirkung. (2026c) Sei sparsam! Wer dieses Wort recht verstellt, sieht bei allen Dingen zuerst ans die Qualität der Ware. Das beste und billigste Mittel, schwache Suppen, Saucen, Gemüse usw. im Geschmack zu kräftigen, ist und bleibt die altbewährte Maggi-Würze Man vorlange daher beim Einkauf ausdrücklich M aggi- Würze und lasse sie nur in Maggi-Fläschchen nachfüllen, da in diese gesetzlich nichts anderes als echte Maggi-Würze gefüllt werden darf. Nachahmungen weise man zurück. (2111 a) SXXLEHNEKrJNATÜRLICHES BITTERWÄSSER g Mild abführende Wirkung.Vorzüglich Gegen Constipation.GestorteVerdauung.Congestionen.etc. Kennen Sie schon Persil, das gute, moderne, unschädliche Waschmittel? Der Waschtag, bisher ein Tag der Unbequemlichkeit, wird jetzt ein Tag des Vergnügens. Persil erfreut jede Hausfrau mit blendend weißer Wäsche und erapart zwei Drittel der bisherigen Dauer des Waschen«, und Zeit für andere Arbeit iat gewonnen. C2037 b) Dem Wohle der Mensohheit sind Apotheker A. Thicrrys Balsam und Zentifolieusalbe gewidmet, von deren Welterfolg unzählige Dankschreiben zeugen Diese beiden weltberühmten, in ihrer Heilkraft unübertrefflichen Mittel, die niemals dem Verdorben unterliegen, bringen fast immer Erfolg und Hilfe. Man halte diese weltbekannten Hausmittel immer zu Hause vorrätig und weise alle Nachahmungen zurück, weil sie wertlos und strafbar «ind-Thierrys Balsam, Y per »assc......99 !5 99 35 ^2'„ü, W, Lilber (April Oll.) per Kasse......ö9 ib 98 3l> l««»er staatslos« 500 fl. 4"/^ib« 50 1K4 k« l««;oer ,, 0!i>» 5" ,««4er ., lO fl. . . !i«,! 50 2<->e 5" l»«4cr .. 50 sl, ,2«'.> 5! ^,',-.'.0 Dom.-Pfandbr, ^ >^U U, 5",>,2»ä l<)!i9l'lL Vtlllltsschuld d. i. Rcichs-rate vertretenen Königreiche und Länder. Östcrr, Goldrentc s!«ll'rfr,, Gold V«r «llsje .... <"/„>lß »0 l« 40 t^stcrr. Nc»!e in ttronenw, stfr,. per Kasse.....4",^ 97 4« 9? «« dcüo per Ultimo . 4"/„ »7 40 »?'«0 t)st Investition«! - «enle, stfr. «r. per Kasse . . 3>/i"/,i! «7 «0 «« - ^lsenb«hn'St»llt»sch«ld» »tlschreibnngt». «tlliabeth-Balin i, O., steuerfr., zu to« "U ft.....4"/„ — — —-- ifranz Ioscpli-Bahn in Silber chiv. St,, . , , . 5'/<"/nl20yö l21-?ü «aliz. Narl Ludwin-Äal)n (d,v, Stüclc, «runen . . , 4"/„ 9« 7b 97 7b sludlllfBabn in ^ronenwähr. steuerfr, (diu. Lt.> . . 4"/« S<> 75 2?-?l> Vmarlberqer Bahn, stfr,, 400 und luao Kronen . . 4"/„ 9s bo 9? 50 ^n 5llllll»lchullntllchrtibnngtN »bgestemprlle Aisenbalin.AktltN «lilabeth-B, 20» fi. «M, 5'///, von 4!>« Kr......46150463- d.1,0 LinzVudwti« »«) fl, ö. «j. tz. 5>/,"/„ . . . .42»- 435-de,to Ealzbura-Iirol 200 fl, ». W. 3, 5"/.. . . . 424 - «N -««mstal-Vah,! 2W u, WO« 5tr, 4"/„.........!»«'7 l',4'75 Weld Ware l!»m Slaale M Iolilung über» uümmlne Eisenbahn'Pliarilät» Obligationen. Vohm, Wcslbabn. . 2N«<» u. 10.000 »I. 4"/„ 97 25 9» 2b Llisabell, Bahn 600 u. 300N M. 4 ab 10"/„......1!bö0l<ü'b0 Elisabclb, Nahn 400 u. L000 Vl, 4"/«........,i33ül,435 Ferdi!,a»bs-Nordl,llhn 99-15 delto Lm, IW4 98^20 99 20 Franz Ioseph-Aahn <3m l»»4 ,diu. Tt.) Silb, 4"/n, . . 97 05 9« ob Galizifch,. Karl Ludwiss-Vahn ,div. Lt.) Tilb. 4"/« . . . 9« 7b 97-75 Ui'g.-aaliz. Bahn 20« fl, S. 5"/„ ,04 — lOb'- 0<>tt0 400 u, 5000 Kr. »'/i"/ l",/„ unssar, Ncnte in Kronen- währ. stfr. per Nasse . . 9» 7« 93 90 4"/„ deito per Ultimo 93 7« 93'9« 5'/,"/« detto per Kasse «2 95 «3 ,b Ungar, Vrämien.NnI. ^ 100 fl. — — — — dclto i^ 50 ll . - -^ Ihciß Ne«, L°!c 4"/n . . . .145 25 149 25 4°/<> ungar. Erundertl,-Obliss. 93^50 «4 50 4"/n Iroa«, u. slau, Vrdeiitl,-Odl, 94 5»0 95 50 Andere öffentliche Anlehen. Bo«n. liandcs-AnI, ldiv,) 4U, > 4>/,"/„ - W'50 99 50 5"/„ Tonn» Reg,-N!!le 97 15 3X 1b «lnlehen der Stadt Wie» , . ic>0«5>0> «5 delto si- °dcr G) 1874 12<^50 l!is, ?b drtto l18!14».....94 5<^ '.»üb« detlo l Ga«) v, I l«9» . 9««0 97'«« dettu ,lt!eltr.) v, I. l»00 b?-^ !»«-. dcllo sInv. A,)v I.l»02 9«>« »7 80 Böriebau Anlehen verlosd. 4"/„ 9« lb 97 l« R»I,vl.4"/„ 95'8b 96-«b Völ,!», Hupulhülenb, verl, -»"/<> 98 45 «9-4b Zcnlral Vi)d..«rct>, Nl., üsterr., 45 I, verl.....4>/,«/„ 102'— —- detto «5> I. vcrl, . . . 4"/„ »,<-- 99--Kred. Inst..öslerr. f.Verl.-Unt. u. öffenil. Arv, Kat. X.4"/« 9650 97-5« Laiidcsb d. Kü». «üalizim und ülldom. 57>/, I. rullz. 4"/„ 94 75 9b'?5 Mähr. Hnpolheleiib, verl, 4"/„ 97 ^o 9» y« N,-üsterr, Landei Hnp.-Nnst.^"/, 98-25 99-25 detto mll. it"/„ Pr. veil. »V,"/» «9- - - detlo K,-Tchuld!ch. verl. 3>/2"/n «9- 90-— detto veil......4"/n 98 10 »g-10 Osterr, unssar, Vanl 50 Iah« verl, 4"/„ ö, W..... «»-»0> 99-30 dctto 4"/n Kr...... 9<,-?s »i« 75 Spart,. Erste öst.,S0I, verl, 4"/« 9ki-7ü 99 75 Eisenbahn Prioritäts-Obligationen. t)sterr, Nordwestb. 200fl. L, . 103 2b 104-25 Staatsvahn ^nn ssr..... 4I<1- 414-— Llidbahn k 3"/„ Jänner Juli s,0« ssr. »5> 292 35 Lüdbahn 5 5"/„ »0« fl, 2. 0. G, iLO-b0 121-50 Diverse Lose. Ptlztu»lichl f»sl. 3"/n Bodenlredit-Lose - Leib. Prüm. llnl.p.loo Fr.2"/,-------->— Zlnneriwillch« f»ft. Äudap, Basilila !Dl)ml>au)ü fl. »N »0 22-90 »reditlofe 100 fl...... «?>- 4«?-- lllary-Loje 4« fl, KM, . . , 14«-- 15,!-- ^füürr L°je 40 fl...... 2l>>'^ 2li«-- ^alfiv. Lose ^> fl, KM, , , , 1W-- 19« - Rutell kreuz, «st. »e,, v, 10 fl, 50'b« 54 sil> Noten Kreuz, una,, l!jss. v. 5 jl, 27-75 29 75 Nubulf-Lose 10 sl...... ««>— 72-— Calm Lose '.0 fl, «M . , , 234- 244 — Türl. E,Ä,.Anl,.Präm.-Oblig. 400 Fr. per «ssse . . . l8?-b« I^^o detlll per Medio , . . i«7>40 1««»40 Geld Ware Wiener Komm. Uole v. I. 1874 4S7 ü« 50? b0 Gew, Sch. d, 3"/<> Pram,»Schuld b, Vodenlr, «lnst, »»9 75-— 79-— Nltien. fl»n»port'!Nntllne!imnLg»». Äufsin Tepliyrr Eücnb. 500 fl. 2542-— Lbk2'-Böhmische Nordbahn 150 fl, . 398'— 403'-Guschtichrader ltijb, 500 fl, «M. 30S5 — »075'— dettu (üt tt, 20« fl. per Ult. 1,22 — 1130 — Donau - Lampslchifjahrl« - Vef., 1., l l priv., 500 fl, KM, 102N-— 1027'— T»x Vode„bachei — b7»>'— sserdinlllid« Nordb. 1000 fl, KM. 52»0>— 5310'— Uaschau - Oderbcracr Eisenbahn 20»fl. E.......8S2— 3«s — Lemb-Lzern-Iassy ltiknbahn- Gefelllchaf!, 200fl, S, , . 5«4'— 5«?' ^'l°pd, »st,.Trirst, 500f>,, KM. 42«'- 424'-Osterr, Nordwsstbahn LOOfi, S, 44SÜ0 449'--betto süt, l!) 2«0fI, S, P Ult, 444'— 447'-Pran-Tuxcr EiWib, i!>0fl,at>nft, 225' - 225'75 2taal«eifrnk>, ^00 fl. S. per Ult, 8»b — «96-— Niidbah» «00 fl, Silber per Ult, i»4'b0 i»'>-50 Nüdnordni'iüsche Verbindungsb. 2'50 jjentr,-Vod.-Kredl>l. öst,. 200sl. b3b'- 542'-Kreditanstal! für Handel und «»«werbe, 1«0 fl,. per Kasse —>— —>— detto per Ultimo 634-25 c3b'25 nredilbllül, ung, allg., 20«» fl, ?49'50 75050 Depositenbaol, all«,, ^00 fl, , 455'- 4b»' li«lon>pte - Oefelllchaft, nieder- Ksterr,, 400 Kr..... 580- 584-- Wiro- u, Kafsenverein, Wiener, 200 fl........ 455'— 457'— Hupolheleubaül, »st, 200Kr. 5"/„ 286'— 289'— Länbcrbanl, österr,. 200 sl., per »alle....... -- --- dettu ptl Uliimo 440'10 441'10 „Merlur", Wechselstub, «lticu- Gelellschaft, 200 fl. . . . 599'- SN3'. «bsterr-unssar. Vanl 1400 Kr. 1727-—^737-- __________ cheld W«'' Unionbanl 200 fl...... 540bO Ab Unionbanl, böhmiiche I0N fl. . 245'b0 2«" Vi-rlrhrsbanl, ally . 140 fl. , , 838'50 °'° Inl!nstrie>zln!trntlimnn8t». ^, BauaeleMch,, allss, öst,. 100 fl. ,2750 '" Nrs!ier»°hlcnberi,l).-Ecl. I00fl. 716'- ^ Giss!!l>ahi!vrrlchr«-'X!!stalt. öft., .«<, — 100 ,l........ »9« ' ^,^ Li!enbal»iw. Leih«., erste. lOOfl. 204'— "" „ltllicmülil", Papierf, u, «,-E, <««b» '00 fl........ 19b- A,^, «tleltr, Gel, aNss, österr, 200 fl. 407'^ ?^„,^. itlcllr.Gelelllch,. intern. 200 fl, 58«- °««,. Eleür-Ossellsch. 38r, in Llq», 21« ' " H>rlenliernrr Patr-, Mndh. u <,«<" Me!,.Fabr!l 4s»0Kr. . . 9?»'- A.^ Liesinner Urauerei 10« fl, . . 252'--- ".^.zo Monlan-^rl.. >>st, alpine 100 fl. eb?'bl> ..Poldi-Hütte", Ticnelssühstahl- ^,- ss.-A.l». 200 fl..... "6'- Prc>nerE. Lleinluhlen 10« ll. 576'— »za ^ „Schlönlmühl", Papierf.,liOOsl, ü<5'^ „Schodnica", «.-H, f. Petrol.- ^'^ Industrie, 5.00 Kr, , , - "^. 432^ „E "'.° f.b»" Waffenf.Oef.. österr,. 100 fl, . bb4^- ^^ Wr, Baugesellschafl. »00 fl. . - '" ^.^ Nlenerberae Zieaelf,.»Itt,.Ge!. ?^ Devisen. Kurze Mlen nnl» Scheck». ^, Amsterdam.....- - "«Z, ^'5b Deutlche «anlplahe . - - "'^', »5<" Italienische «aniplähe , , ^.^ 240'<'' Paris......... ,^ " ^z ^ Kt. Pcter«bur 2O.Marl-Slulls. - - .f?«H' l'?"« Deulfche «eichebanliwtrn . - ''' ^ »b'^ Italienische Ba,'lnoten . - "'^ ^ N -' — Sin. Mud T7"«r}ca.-ia.5 \on Renten, Psandbrleseu, Prioritäten, Aktien, , Lonoii etc., DeviNen und ViUnton. | Los-Versicherung. f3*> '—----———-------------------------- Bank- ia.aa.dL T77"ecli.sle2:orescli.ä,ft Privat-Depota (Safo-DepoHÜH) ^ml ¦\3.XLt«x «lefanom Vot»ch.luB« d-«r \ Verzinsung von Bareinlagen Imlento-Korrent ¦"* "lf ^"'".".i^ljnj B^^^^^a^^^^^^BBMB^BBMBi^^^BH^aBflMHaHHaaaaaaaaaaaaiii^1**^