^ s« Sonntag dm 28. Juli 1878. IVII. Jahrgimg Vit ^Marburger Zeitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise für Marburg a^anzjShria 6 fl., halbjährig 3 fl., vierteljährig 1 fl. SO kr? für Austellunß ins Hau» monatlich 10 tr. — mit Pofiversendung: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. SnsertionKgebühr 3 kr. pr. Seile. Nrbtrtritbt« Fordtrunge« ?! Marburg, 27. Juli. Wir haben von der Verpflichtung des Staate« gesprochen, für bedttrstix.e Familien der eittberuftnen Reservemänner zu sorgen, letztere mit der Steuerschraube zu verschonen ui»d vor Schuldtlagen zu schützen. Werden unsere Forderungen in gewissen Kreisen als übertrieben dezeichnet, so MlWn wir uns dies gesallen lassen, bis wir selbst durch Versaffung und Gesetz maßgebend ge-wordett. Bis Wähler und Gewählte sich ent> schlössen haben, recht zu thun und Niemand zu scheuen, müffen wir ohne Furcht vor Tadel aussprechen, wa» wir als Recht erkannt. Das Recht des Staates kommt nirgend so strenge zur Geltung, wie im Heerwesen und debhalb mitssen wir mit gleicher Entschiedenheit den Staat an seine Pslicht erinnern. Je schwerer die Pflicht dann ist, welche der Staat Übernommen, desto seliener wird er zu einem Massenaufgebot der Wehrmänner schreiten. Wäre i» Oeslerreich-Ungarn bereits gellendes Recht, was wir als natürliches Recht bargestellt: wahrlich l die Belebung und Verwaltung Bosniens und der Herzegowina wäre gar nie geplant worden; den Slaat hätte — von allen übrigen Fragen abgesehen — d«v uilgeheure Mißverhaltnib zwischen Ziel und Millel abgeschreckt, solche iDpser zu bringen. Unsere Forderungen sind nicht übertrieben, sind nur die letzten Schlüsse aus einem Grui»d-satze, welchen der Staat selbst schon beigestimmt in dem Augenblicke, als er nch in einen Rechtsstaat umgewandelt und die allgemeine Wehr» Pflicht eingesührt. Die Lage, in der wir uns befinden, läßt keine andere Wahl; es gibt sllr den ganzen Staat, wie sür den einzelnen Staatsbürger keine andere Rettung, als die ehrliche Selbfterkennt-niß, als die klare Erkenntniß des Rechtes und getreue Erfüllung der entsprechenden Pflicht — auch in der Welirfrage und in Allem, was damit zusannnenhängt. Franz Wiesthaler. Ait Walt Lagt Ktatschlands «ad die Aasvaidttvilg. II. Aus die Geschichte Deutschlands inuß gleich-salls Rücksicht genommen werden. Die Bewegung in Frankreich blieb nicht llnd konnte nicht ohne Einfluß bleiben aus Delltschland. In ven Jahren l84l) bis 1844 zählte man 14.000 Emigranten per Jahr; 1845—1849 steigt die Zahl auf 36.000, 1850—1854 auf 77.000 Köpfe, freilich fallen in diese Zeit mehrere Mißjahre. In den Jahren 1860—l864 war Ruhe in Deutschland, in Amerika wüthete der Bürgerkrieg, debhalb sank die Z»ffer auf 41.000. Nun folgt wieder in Deutschland eine bewegte kriegerische Periode; wir finden in den Jahren 1865—1869 jährlich. 107.640 Emigranten; nach dem deutsch-französischen Kriege verzeichnen wir die höchste Ziffer mit 250.000 Auswanderern. Sieht n»an hieraus nichl zur Evidenz, daß jedes Ereiginß, das die friedliche Arbeil stört, die Auswanderung befördert? Man kann sohin alttiehmen, ohne das patriotische Gelnülh des Deutschen in Ausregung bringen zu tvollen, daß der Abschen vor deln Militärdienste eine der Hauptnrsachen der jüngsten Massenauswanderung ist. Den» Uttgläubigeu sei noch gesagt, dab im Jahie 1t»7l nnler den preußischen Auswanderern, die ohne Erlanbnib fortzogen, ein Drittel der Gefammtzahl Rescroisten und Landwehrmänner waren. Auch in den seit 1866 anneklirten Provinzen scheint die Lust zum Soldatenstande nicht besonders rege zu fein, denn hier zählt man bis jetzt mehr als l 70.000 Auswanderer. Doch dieser Umstand ist nicht die alleinige Ursache; denn wäre dem so, müßte die Auswanderung in allen Theilen Deutschlands eine gleichmäßige sein. Aber die statistischen Aus» weise zeigen, daß in den Provinzen jenseits der Elbe, besonders aber in Pommern, Preußen und Posen, die Zahl der Auswandernden bei-weiten» gröber ist, als in den westlichen. Der Grund hievon liegt aber in den eigenthümlichen Verhältnissen dieser Provinzen. Änstige Herrschasten bilden große Komplexe an Grund und Boden ; im Westen überwiegt der kleine Grund' besitzet. Das Gnt kann in jenen nur aus einen Erben übergehen; eS kann im Ganzen, doch nicht theilweise hypothekarisch belastet werden; der tine Erbe muß an die andern zwei Drittel des Werthes hinaus zahlen. Das Gut über« konlmt er häufig stark verschuldet, er stürzt sich luln in neue Schulden; endlich muß er den Besitz verkaufen und wandert mit dein Reste seines Vermögens aus. Wäre der Grund theil-bar, so fielen die Lasten blos auf einen Theil, diesen könnte er veräußern und sich retten. In den Jahren 1867—1869 kamen 14.442 Exe-tntivverkäufe gröberer Besitzungen in Preußen voi, an welcher Ziffer die östlichen Provinzen am lneisten partizipiren. Bei diesen Verhältnissen ist der kleine Grundbesitzer noch weniger im Stande, seinen Besi^ zu behaupten; der fleißige Prosessionist, der es zu einigen; Vermögen gebracht hat, möchle. kann sich aber keinen festen Wohnsitz grilnden. Die bisherigen Einrichtungen im Ge« meindewesen trugen auch nicht dazu bei, die Bewohner an die Heimat zu sefseln. Seit Friedrich de»n Großeil ist sür Kanäle ui^d Straßen wenig gethan worden und auch Eisenbahnen sind nur tn geringer Menge vorhanden. Da aber im Westen diese Verhältnisse in totalem Kontraste mit jenen in den östlichen Provinzen stehen, ist auch das Perzent der Emi-grailten ein beiweiiem günstigeres. Hier ist der (Zoäv IllKpolvon eingeführt; hier ist der An- A e lt i l r e t o ». Müht Ulld Aroilt. Bon H. Schmied. (Hortsetzung und Schluß.) „In der Nacht des Aufruhrs", sagte. Weber, „wenige Augenblicke, ehe der Tod Seiner Durchlaucht des seligen Herzogs bekannt wurde. Es war an der Ecke, wo die Marienstraße gegen das ThomaSgäbchm einbiegt. Der Professor forderte das Volk auf, jetzt, wo es einmal die Gewalt iil Händen habe, nicht am Anfang stehen zu bleiben, sondern das Hest in der Hand zi» behalten und das Herzogthum ganz abzuschaffen." „Du hörst, mein Sohn", rief die Fürstin triumphirend. „Was sagst Du nun „Was ich sage rief Felix, indem er sich ausrichtete. „Daß dieser Herr, der sich einen Richter, einen Rechtskundigen nennt, der Untersuchungen gesührt und gewagt hat. Recht zu sprechen über Aiidere, ein Lügner ist l Er hat gelogen, ja himmelschreiend gelogen l Erfahren Sie denn: ich selbst war an jenem Abend bereits unerkannt in der Stadt! Verkle'det stand ich zur nämlichen Zeit an dem bezeichneten Orte unter der Menge, unmittelbar hinter Führer, und habe jedes Wort gehört, das aus seinem Munde kam. Ans meinen Augen, Elender!" fuhr er gegen Weber geivendet fort. j^Sie haben es gewagt, Jt)re Blicke bis zn einer der höchsten Richterstellen des Landes zu erheben — beinahe war ich verblelldet genug, sie Ihnen zu verleihen. Gehen Sie jetzt oder mein Zorn wird Ihnen die Stelle anweisen, die Jhnei» gebührt. All meine Ungewißheit ist gei)oben", rief er den Uebrige«» in ernstem Tone zu, „meine letzten Zweifel sind geschwiinden, aber mil ihnen auch der letzte Rest von Glanben an Alles, was ich aus Jhrein Munde gehört habe; fortan weise ich alle Ihre Rathschläge zurück! Wer mir einmal einen Tropfen Gift in meinen Becher gegossen, kann mein Vertrauen nie wieder genießen. Sie, mein Herr van Overbergen, über deffen eigentliche Thätig-keit und Erfolge in meinem Lande ich erst jetzt in jenem Nachbarstaate vollkommene Klarheit erhalten habe, Sie werden wohl thun, sich wieder dahin zu begeben, wo Ihrer ein größerer Wirkungskreis wartet, als ich Ihnen hier zu gestatten gesonnen bin. Des Führers auf meiner Herrscherlaufbahn bin ich allerdings beraubt, durch eigene Schuld und fremdes Verbrechen, aber ich will mich bestreben, selbst zu sehen. selbst zu handeln, und hoffe die Kraft und das Verständnib dazu in dem zu finden, ivas ich erlebt!" Er griff nach Ftlhrer's Ring und steckte ihn an den Finger. „Niemand wage es", rief er wieder, „bei meinem höchsten Zorne, sich in das Schicksal des Mannes zu mischen, der einst meiii Minister gewesen t Ich selbst werde die Antwort geben. Man erwarte meine Entscheidung!" Zürnenden Angesichts und majestätischen Schrittes verließ er das Geinach und ließ die Filrstin mit einer Ohnmacht ringend zurück, in welcher Overbergen sie unterstützte. „Wehe", flüsterte sie ihm zu, „Älles ist verloren!" „Nicht doch", erwiderte dieser ebenso mit zuversichtlichem Lächeln; „eS in nur ein Plan verungllickt; ein anderer zu anderer Zeit und unter andern Uinständen gelingt desto sicherer!" Am Elbestrande harrte indessei» die Fair-Helen noch immer des Augenblicks, der sie aus dem Hafen erlösen sollte; ungeduldig ging der Kapitän hin und her und sah jeden Augen-blick nach der Uhr. „vamn", rief er, „schon halb zwölf Uhr! Macht Euch bereit, Ihr Burschen l Sobald es zwölf geschlagen, lichten lassen jedoch kaum hoffen, daß der gemeinsanie Minister verfaffungsmäßige Bedenken hat. Die Reservemänner, welche an der türkischen Grenze stehen, glaubtn eher an einen Feldzug, als an den bloßen Einmarsch. Wäre dieser allein beschloffen, so hätten die Linientruppen genügt und war eS nicht nöthig gewesen, die ältesten Leute der Reserve einzuberufen, ihren Geschälten und Familien zu entreißen. So urtheilt auch dort der beschränkte littterthanenverstand und kann die Regierungspolitik nicht begreisen. Die Beziehungen der Kabinette vonWie n und Rom sind äußerlich noch immer gut, ungeachtet sich die Kundgebungen des „nicht befreiten Italiens" täglich mehren ulid toller gestalten. Oesterreich-Ungarn darf ruhig beobachten, so lange in den Sturmruf: „Triest und Trientl" das offizielle Europa nicht einstimmt Ohne thatkräftige Unterstützuilg einer anderen Großmacht wagt Italien kei»»en Krieg. Für Einfälle von Freischaaren machen wlr die Regierung in Rom verantwortlich, ohile uns zu diesem Zweck besonders ereifern zu müffen. Frankreich hat sich Griechenlands entschieden angenommen und nach Konstantinopel eine Note gesandt, welche schars betont, daß eine Großmacht ersten Ranges ans die Beachtung ihrer Vorschläge zählen dürse. Die Pforte muß sich fügen oder es droht ein neuer Orientkrieg und die letzte Theilung der europäischen Türkei. Verittischle.ltachrichleii. (Ehol era in It alien.) In Genua und anderen Kttstenstädten Jtauens kommen häuftg EholerafäUe vor und ist diese Krankheit durch Schiffe aus deu» Oriente eingeschleppt worden. (O ri e n tp o l i t i k. Zur Besetzung Bosniens.) Der „I^eutschen Zeitung" wird von ihrem Berichterstatter auS Brod — 21 Juli — geschrieben: Die Okkupation verzögert sich abermals. Es scheint als ob die diplomatischen Verhandlungen mit der Pforte doch mehr Schwierigkeiten bereiteten, als anfänglich zugestanden wurde. Danebel» verzögert sich auch der Ausmarsch der Truppen. Die Mobilisirung geht nicht so schnell von statten als man meinte, und es stellen sich i»» der Verpflegung Mängel heraus, welche man mit der neuen Organisation beseitigt glaubte. Ein großer Theil der einberufenen Chargen erhält weder Erstattung der Reisekosten noch Marschzulage oder Gage, und Leute, die schon seit vierzehn Tagen ein gerückt sind, werden damit vertröstet, daß noch imm.r kein Geld angekommen sei. Das ist wohl ein Trost sür Diejenigen, welche Ver-mögen besitzen, oder sich vom Haus? Geld schicken lassen können, nicht aber für die armen Teufel, welche — aus irgend einer Stellung herausgerissen — glaubten, sofort ordnungsmäßig verpflegt zu werden. Am übelsten ist die Sanitätstruppe. Aerzte. Apotheker zc, daran, um die sich Niemand kümmert und die auf eigene Kosten leben müssen. Ob e» an den andern Punkten der Ausstellung auch so zugeht, weiß ich nicht, aber so viel ist gewiß, dtiß man sich bei uns von deni allen Bureauschimmel noch nicht emancipiren kotinte und daß vor lauter Anordnungen und Schreibereien Niemand recht weih, wer gehorchen und wer befehlen soll. (Kaiser Wilhelm in Babels-berg) Der Dentsche Kaiser hat seinen Ausenthalt in Babelsterg genommen. Das Schloß wird von Infanterie und Kavallerie dewacht. Der Park ist sür den Besuch des Publikums geschlossen. Wer am Havelufer zu landen oder außerhalb der Portale in den Park einzudringen versucht, hat es sich — wie es in der Kundmachung des HosmarschaU AmlcS heißt — „selbst zuzuschreiben, wenn Seitens der Militär-posten aus ihn geschossen wird." (Zur sinanziellen Lage. Steuerexekutionen.) In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sind zu Wien zwölstausend Steuerexekutiouen vorgenommen worden. (Rokitanski. -j-) Karl Rokttanski ist zn Wien iu Folge eines Herzleiden», 74 Jahre alt gestorben — ein Pfadfinder und Bahnbrecher in per Arzneiwisienschast, ein Stern erster Größe und von seltener Reinheit, als Forscher, Lehrer uud Praktiker eine Weltbe-rül»mtheit. Ewig unvergessen bleibt auch die Rede, welche Rokitanski als Mitglied des Herrenhause« am 30. März t869 sür das Unterlichtsgesetz gehalten, in welchem er mit dcr MehrheU v^s Sonderausschusses »einen Schirm gegen mittelalterliche Verwilderung, aegen kirchliche Sklaverei, ein Palladium der Lehr- und Gwissenssreiheit" sah. (Handelsakademie.) Die Grazer Akademie für Handel und Industrie beginnt mit 16. September ihr 16. Schuljahr. Wir machen Eltern, welche ihren Söhnen eine tüchtige kaufmännische Bildung geben wolle«», aus diese Anstalt ausmerksatn. tkrichle. Sitzung des Gemeinderachts vom Sä. Juli. Herr Ludwig Bitterl von Tessenberg erstattet Bericht über die Zuschrift der Bezirks-hauptmannschast, betreffend die Verwendung der Zinsen vonl Rcservesond der Gemeinde-Spar» kasje. Die Statuten dieser Sparkasse bestinlme», daß, wenn der Reserveso»rd dle Höhe von theil an den liegenden Gütern gleichmäßiger vertheilt i obwohl klein, ernährt er doch den Besitzer, der ihn durch Fleiß ergiebiger macht. Viele Eisenbahnen befördern den Absa^» und die reichliche Nachfrage bringt steigende ^ reise. Häufig verkauft auch hier der Bauer seine Felder, die ihm zu wenig einbringen; doch er behält sein Häuschen und sein Gärtchen, verdient seine»» Lebensunterhalt als Arbeiter aus dem Felde oder in einer Fabrik; er denkt nicht an Auswanderung und ist sozialistischen Ideen nicht leicht zugänglich. Hier nehmen die Meisten am Besitze theil, daher herrscht allgemeine Wohlhabenheit. Welch' ein verschiedenes Bild entrollt sich dagegen in Pommern, Preuße« und Posen l Lassen wir einen Gewährsmann sprechen. „Im Westen", sagt er, ist Alles in lebhastes Kolorit getaucht; Handel Ackerbau und Industrie vermischen sich und unterstützen einander; die ins Unendliche getheilten Aecker bieten dem Auge einen ersreuenden Farbenwechsel. Im Osten findet der Reisende die Einsamkeit; Kar-toffelselder, so weit das Auge reicht; hin und wieder einen rauchenden Kamin, der einen Sitz der Wohlhabenheit andeutet; daneben ein verödetes Dorf, verlassene Häuser von traurigem Aussehen und dem Einstürze nahe; hie uud da trifft man einen Steuerbeamten zu Pferde, einen Juden im Wagen, eitlen Geistlichen — das ist Alles." Dies sind die tiefliegenden Ursachen der deutschen Maffenauswanderung. Die Liebe zum Besitze, eines der mächtigsten Gesühle in der menschlichen Brust, kann in diesen unglücklichen Provinzen nicht erwachsen, deßhalb wurzelt das Volk nicht fest in seinem Boden. Wohl ziehen die jetzigen Festungsbauten an der Westgrenze des Reiches eine große Zahl Arbeiter aus diesen Gegenden. Doch wer noch einige hundert Thaler besitzt, hört lieber die wunderbaren Dinge, die man über Amerika erzählt; dort ist das Land wohlfeil; die Arbeit wird gesucht und gut bezahlt; dort findet er Freit^eit und Unabhängigkeil, die er hier nicht zu hoffen hat, weil er eben nur als amerikanischer Bürger, als Eigen-thümer fein Gut besitzen kann, denkt er, einmal in der Neuen Welt, nicht mehr an die Rückkehr in die alte Heimat. Am Geschichte des Ta^es. Bis 3. August soll die Genehmigung des Berliner Vertrages von Seiten der Kongreßmächte erfolgt sein. Durch ausdrückliche Bestimnmngen der Verfassung gebunden, kann Oesterreich-Ungarn diese Genehmigung nur ertheilen unter Vorbehalt nachträglicher Zustimniung der Vertretungen. Die Er« klärungen Andrassy's aus dem Kongresse und die bisherige Hallung der Regierungsblätter wir die Anker, und wenn wir die Kette sprengen müßten." „Da kommen die Herren", ries von seinem Platze der ^Steuermann herunter. „Sie haben es sehr eilig, wie es scheint; hinter ihnen aus dem Wege kommt noch ein Mann gelaufen und winkt mit einem Blatt oder Brief; es scheint ein Bote zu sein, aber sie achte» nicht auf ihn, sondern sind schon ins Boot gestiegen und stoßen ab." Nach wenig Augenblicken betrat Schroffenstein mil dem Beamten das Deck; an Primi-tiva's Arm trat ihm Führer entgegen. .Also habe ich doch Recht gehabt!" ries der Minister. „Meine Nachrichten waren gegründet, uild man weiß jetzt, mein Herr, was man von Ihren Versicherungen zu halten hat." pJch weise jede solche Beschuldigung zurück, mein Herr!" entgegnete Führer. „Als ich Ihnen sagte, daß ich den Aufenthalt dieser Dame nicht kenne, Hab' ich Ihnen die Wahrheit gesagt. Kurze Zeit nach Ihrer Entfernung kam sie hierher auf das Schiff." „Ich habe weder Zeit noch Jntereffe, das zu untersuchen", sagte Cchroffenstein, indem er sich verächtlich ab- und dem Beamten zu-wenvete. „Das ist die Dame, von der ich Ihnen gesagt habe. Sie haben das Ersucht schreiben der herzoglichen Gerichte, diese wahnsinnige Abenteurerin festzunehmei» und mir als ihrem nächsten Verwandten zu übergeben. Ich ersuche Sie, den Befehl zu vollziehen." „In der That", sagte der Beamte, etwas befangen durch die Nuhe und Würde, mit welcher Primitiva den ganzen Vorgang betrachtete, „wenn ich die Ehre habe, mit Fräulein Primitiva voi» Falkenhoff oder der verwitweten Frau lSräfin von Schroffenstein zu sprechen, so muß ich Sie auffordern, diesem Herrn zu folgen." „Das wird sie nicht", ries Friedrich ent-gegen. „Erlauben Sie, daß ich sür die Dame antworte! Sie ist nicht,die Sie genannt haben, sie trägt jetzt den Namen Primitiva Führer, sie ist meine Frau; vor wenig Augenblicken wtirden wir in aller Form getraut." Der Beamte stand betroffen, Schroffenstein aber ries erglühend und außer sich : „Vermählt? Das kann, das darf nicht sein! Leere Ausflüchte l Ohne Zustimmung des Vormunds ist eine solche Verbindung ungiltig." „Hierin dürsten Sie sich doch irren, Excellenz", sagte Riedl dazwischentretend. „Um eine Heirath zu hi>ldern, reicht Ihre rechtliche Befugniß nicht aus. Sie können nach Ihren Begriffen ein Schildchen in Ihrem Stammbaum schwarz ausfüllen, aber die Frau meines Freundes wird dieses Unglück zu tragen wissen." „Wer spricht l)ier von ungiltig?" ries der hinzutretende Kapitän dazwischen, „vkwu, warum soll eine Ehe uugili'^ sein, bei welcher Kapitän Wulster Zeuge geiveien ist ? Das Paar ist auf meiilem Schiffe getraut, einem guten amerikanischen Schiffe; das Deck davon ist so gut wie amenkanifcher Boden. Die Ehe ist gültig, und den will ich sehen, der dagegen Einspruch tl)ut!" „Sie sehen, mein Herr", ergriff Primitiva das Wort, „daß Ihre Bemühungen vergebens sind; die Beute, in deren Besitz sie sich schon wähnten, ist Ihnen enlschlnpst. Geben Sie es denn ans, mich weiter zu versolt^en! Ich will Alles vergessen und will versprechen, Ihrer lnir frenirdlich zu gedenken. Gewinnen auch Sie es über sich, nicht zu grollen, wenn Sie den Namen eines Weibes hören, da« sein schönstes Glück in dem Gedanken sindet, dem Manne ihres Herzens ganz zu gehören und ihm zu solgen, wohin ihn die Wege seures Schicksals auch führen mögen." Rathlos, vor Grimm an den Lippen kauend, stand Schroffenitein, als eben der Bote, den man vom Ufer aus schon bemerkt hatte, nachgerudert kam. „Ah", ries er jetzt erleichtert aufathmend, „das Telegramn» Seiner Durchlaucht! Nun denn, begleiten Sie Ihren Herrn Gemahl! Wir werden nun erfahren, welches die Wege sind, die ihn sein Schicksal führt." Er erbrach das Blatt, las und ließ es zu Boden sallen; dann wandte er stch ohne 300,000 ff. erreicht, die Zinsen mit Einwilli-gunq der Behörden für Gemeindezwecke verwendet werden. Dieser Fond beträgt nach dem letzten Jahresbericht 319,703 fl. 2l fr ; die Zinsen — )b,L8S fl. l6 tr. — will der Gemeinde» rath zur theilweisen Tilgung jener Schuld verwenden, welche er bei der hiesigen Sparkasse M Deckung der Auslagen sttr den Reulschul-Bau gemacht. Die Statthalterei verweigert aber die Genehmigung, liis der Nachweis der beabsichtigten speziellen Verwendung geleistet worden. Der Berichterstatter läugnet, daß der Ge. meinderath zu einem solchen Nachweis verpflichtet sei; die Statuten verlangen dies nicht und slehe die Verwendung der sraglichen Zinsen ausschlieh-lich dem Gemeinderathe zu, welcher hier im selbständigen Wirtungskreis handle. In Erwägung dieser Gründe wird beantragt. gegen die Entscheidung der Statthalterei den Rekurs an das Ministerium des Innern zu ergreisen. Herr Max Baron Rast befürwortet diesen Antrag. Der Gemeinderath müsse sein Recht wahren, sonst gehe die Autonomie verloren. Der Gemeinderath habe nur Gebrauch gemacht von dem ß. 6 der Statuten, und beschloffen, die Zinsen des ReservesondeS zur Schuldentil-gung zu verwenden. Die Staatsverwaltung habe nur ganz einfach zu priisen, ob der Gemeinderath seine Befugnisse ttberschritten; es sei aber keine Ueberschreitung, wenn der Gemeinderath beschließt, dieses Geld zur Schuldentilgung zu verwenden. Dulden wir keine n Uebergriff in' die Kompetenz der Gemeinde; lassen wir uns einen solchen auch nur einmal gefallen, dann seien wir vor einem zweiten und dritten nicht mehr sicher. Der Sektionsontrag wird einhellig ange« nommen. - Herr Johann Girstmayr berichtet tlber die Herstellung von Risoiithen vei Neubauten. Nach dem Antrage der Sektion wird bejchloffen: Nur auf Plätzen und an breiteren Straßen soll der Bau von Risolithen gestattet sein; von Fall zu Fall mtiffe die Genehmigung de» Ge« meinderathe» nachgesucht und die Entschädigung bestimmt werden. — Bezltglich des Niveaus in der Schillerstraße ist am 4. Juli die vom Gemeinderath angeordnete Kommisswn abgehalten worden und be-antragt die Sektion durch Herrn Johann Girst-mayr: bei der bevorstehenden Tieferlegung werde den Hauseigenthilmern die thunlichste Erleichterung zugestanden. Diesem Antrage wird beigestimmt. — Herr Girstmayr lierichtet über die Anfertigung von StadtelweiterungS-Plänen und stellt den Antrag: die Vervielfältigung zu vertagen, bis die Katastralmappen von Seiten des Aerars angefertigt worden; mittlerweile haben Wort und Blick dem Borde und dem Boote zu. Der Beamte folgte. Riedl hatte das Telegraunn atifgefangen, als es den Händen des Grafen entglitt. ^DaS scheint nicht nach Wunsch ausgefallen zu sein", rief er lachend. „Laßt doch hören! Ah, das Telegramm ist von Leiner Durchlaucht dem Herzog selbst. „Ich befehle", las er, „der Abreise meines einstigen Ministers, Professor Führer, nicht das Geringste in den Weg zu legen. Das sei ihm ein Beweis, datz der Freund nicht zum Feinde geworden! Er soll von mir hören, und was er hört, soll ihn mir versöhnen. Herzog Felix."" Aus den Thürmen der nahen Stadt hoben die Hämmer aus, um die zwölfte Stunde zu verkünden; die Matrosen begrüßten den ersten Ton mit wildem, freudigem Hurrah und rannten in buntem Gewirr an ihre Posten. Die Ankerwinde begann zu knarren, die Taue klapperten, die Stinlnie des Kapitäns tönte durch den Aufruhr. Wortlos hing Riedl an Friedrich's Mund, schüttelte Printttiva die Hand und eilte dann hinnnter in das Boot. Er stand am Ufer und winkte mit dem Tuche, als die Fair-Helen ihre gewaltigen Flanken zum Wellentanze zu wiegen begann; die Segel blähten sich, majestälifch wendete sich das stolze Schiff u»»d flog unt der Behendigkeit mld Sicherheit eines befreiten die sünf bestätigten Sektionspläne wie bisher als Basis bei Kommissionen zu dienen. Herr Max Baron Rast beantragt, es soll das einheitliche Elaborat für das linke Drau-ufer der Bausektion zur Prüsung und Berichterstattung zugetbeilt werden. Nachdem die Herren: Dr. M. Reiser, Lobenwein und Marco gesprochen, wird der Antrag des Herrn Max Baron Rast angenommen nnd serner beschlossen, den Abdruck in der vorliegenden Form nicht lithographiren zu laffen. — Der Gemeinderath hat bekanntlich den Beschluß gefaßt, die Dampsmühle dem Mrlitär-ärar als Landwehr-Kaserne unter der Bedingnng zu verpachten, daß die Steuern vom Aerar getragen werden. Herr Ludwig Albensberg berichtet nun über die Zuschrift des Landwehr-Bataillons, woraus sich ergibt, daß die fragliche Bedingung nicht angenonmlcn werde. Die Sektion beantragt, die Steuerforderung fallen zu lassei?. Herr Max Baron Rast meint, es sei eine bessere Verwerthnng der Dampfmühle zu hoffen, wenn diefelle dem Aerar nicht nach dem Antrage der Sektion oerpachtet werde. Der Gemeinderath möge bei dem früt)er gefaßten Beschlüsse bleiben. Herr Lndwi,^ Bitterl von Tessenberg stellt die Frage: zu wichen, Zwecke die Dampsmühle verwendet werden soll, wenn der Vertrag mit dem Aerar nicht abgeschlossen werde. Herr Albensberg erklärt, daß er einen anderen Zweck nicht kenne. Herr Max Baron Rast entgegnet: Die Gemeinde deziehe viertausend und vierhundert Guldeu voi» den Hausbesitzern für die Bequar-tierung der Soldaten. Der Gemeinderath verfüge jedoch über kein Lokal, in welchen» auch nur zweihundert Mann untergebracht werden könnten. Würde aber die Dalnpsnlühle zur Einquartierung benützt, fo wäre die Gemeinde in der Lage, ihrer Verpflichtung nachkommen zu können Herr Marco billigt diese Ausführung vom Standpunkte des Rechtes vollkommen, wünscht aber zu hören, was man mit dem Gebäude machen werde, falls das Aerar „Nei»l" sagt? Zur Bequartierung von Transenen sei die Gemeinde verpflichtet, es sei aber die Frage, ob dieses Hans getiiigen würde? Diese Beqimrtic-runq geschehe ja heute auch; eine l'estimmte Anzahl von Hausbesitzeril zahle über viertau« send Gulden für die Bequartierung ; der Neber-schuß fließe in die allgemeine Gemeindekaffe, was in fünf Iahren nicht weniger als dre'zehn-taufend Gulden betrage. Also diese Herren müssen die ganze Bequartierung bezahlen nnd dann noch dreizehntausend Gulden der allgemeinen Gemeindekasse opfern! Der Redner er- Vogels aus dem Hafen zwischen den Bastionen hindurch in das sreie offene Meer. Am Mastbautn standen Primitva und Friedrich; innig an einander gelehnt sahen sie auf das entschwindende Gestade zurück und wehten mit den Tüchern hinwieder zum Abschiedsgruß. „Da sinkt hinunter, was unsere Welt gewesen ist!" rief Friedrich, indem er seine Gattin an sich drückte. ^Wir schweben von ihr hinweg, als wären wir selige Geister, eiirem schweren und schmerzenreichen Körper entronnen, einer neuen Heimat entgegenziehend, einer Heimat ewigen Glücks! Lebe denn wohl mit Allem, was nns thener war. nlit Leid u!»d Lust, mit Sorge und Hoffnnng, lebe wohl, ge^ liebte«, nnt Schmerzen geliebtes Land! Wir gehören dir nicht mel)r, aber unsere Herzen werden nie aufhöreil, bei dir zu sein! Sei glücklich, geliebte deutsche Heimat, so glücklich, als unsere kühnsten Träume dich gedacht, und ich weiß, du wirst es sein! Ich fühle es in diesem Augenblicke, der mich anweht wie OdeM der Weissagung, du wirst frei und glücklich sein, die Zeit wird koinmen, in der alle herrlichen Kräfte in dir zusammenwirken im schönen harmonischen Ebenmaße, die Zeit der Freiheit, in der kein Zwiespalt mehr sein wird zwischen Fürst und Bürger, keine Feiildschast «nehr zwischen Mütze und Krone!" klärt, im geeigneten Moment einen biesbezüg-lichen Antrag einbringen zn wollen. Herr Girstmayr gesteht, wenn das Land-wehr-Kommando „Nein" sage, so wisse er nicht, wie wir diese Realität verwerthen. können. Quartiere bauen, während einhundertdreiund-sechzig leer stehen? Für Wohnungen tauge die Kaserne nicht; die Umgestaltung koste zu viel und wir wissen nicht, ob wir ein rentables Geschäft machen. Herr Max Baron Rast berechnet, daß die Dampfmühle als Zinshaus 1030 fl. getragen habe. Ob das Aerar „Nein" sage, wissen wir nicht; es werde aber wohl „Ja!" sagen müssen, denn es habe kein anderes Lokal, um die Landwehr unterzubringen. Wenn das Aerar nicht ein Interesse an der Sache hätte, so würde es nicht znln drittenmal verhandeln. Herr Marco betoitt, daß die Umänderuiig der Kaserne in Wohnungen viel kosten würde. Das Gebäude sei weit abgelegen von der Stadl; nüt den Parteien, welche da einziehen, hätte die Gemeinde nur Balgereien und Schwierigkeiten bei der Zinszahlung. Herr Wohlschlager beantragt, bei dem Zinse zu bleiben, den wir jetzt erhalten; wei« tere Pressioilen sollen nicht ausgeübt werden. Die Umgestaltung der Kaserne ii» Wohnungen verursacht zn viel Kosten und sei auf die Kondukteure als Miethparteien uicht zu rechnen. Herr Franz Biitdlechner macht den Gemeinderath austtierksam, daß die Gemeinde am Aerar eine sichere Partei habe. Wenn andere und kleine Parteien einziehen, so ziehen sie bald wieder aus und sei ein solcher Wechsel unan-genehn,. Eine ordentliche Partei müsse man sich erhalten. Herr Max Baron Rast dringt wiederholt darauf, von dem früheren Beschlüsse nicht abzuweichen. Der Sektionsantrag wird zum Beschluß erhobell. Herr Max Baron Rast verlangt, daß sein Separatvotum zu Protokoll genommen werde. (Schluß folgt.) (Steirische Weine aus der Pariser Weltausstellung.) Von achtzehn Steiermärkern, welche die Pariser Welt-ansstellung mit Weinen beschickt, haben sieb-z e l, n Auszeichnungen erhalten (ll e b e r s a l l.) Georg Kamschak, Grundbesitzer in Sotzka, Ortügemeinde Neukirchen, wurde ans der Straße bei Weitenstein von mehreren Strolchen übersallen und lebenSge-fähilich verwnndet. (N eue Fir m a.) Das Kreisgericht Cilli hat angeordliel. daji die Elnzelnfirma „3. M. Profcher, Handlung mit geinischten Waaren zn Tüffer" in das Register eingetragen werde. (Blitz und Brand.) Zu Korple, Ge> richlsbezirk Gonobitz, hat der Blitz in eine Ge-treidehäsel neben dem WirthschaftSgebäude des Grulldbesitzers N. Dobroschek geschlagen und gezündet. Die Flammen ergriffen auch dieses Gebände. Als der einzige Sohn deS Eigen-lhümers — ein Knabe von siebzehn Jahren — sich bemi'lhte, die Schweine z», retten, stürzte der bretlnende Dachstuhl aus den Stall und wurde der Knabe so gefährlich verletzt, daß er am zweiten Tage seinen Wunden erlag. (U n t e r st e i r i s ch e Bäder.) In NeuhanS bei Cllli sind bisher 626 Badgäste etngetrossen. iieyte Post Der stratkgische Aufmarsch unserer BesftzungStruppen wird alS vuUzoge» bc-trachtet. Reguläre türkische Truppe«, Aufflän-difche uuv Drsertcure haben in BoSnien friedliche Ortschaften überfallen. Die serbischen Hetzereien in BoSnirn-Herzegowina dauern fort. Die Pforte hat verglich ihrer Forderung, daß die Aeit der Besetzung und Ni^r-waltung Bosniens und der Herzegowina bestimmt werde, nachgegeben. Der Regierung in Rom ist a»ntlich mit-getheilt worden, dnß in Ober-Italien Werbungen von Freischärlern nicht stattgesunden. Vom tie5stvu Ledmsr^e geksußt, ßsdsn vir allov Vorvauätev uv6 Lo-Icauvteu äis I'rauorlcun^o, äas3 uvsers uvverAssslieks I^uttsr, loetiter unä Lotivssder, I'rau (835 kmiii» krtllliiN lÄ,»». Kille V«» KMizer. am 26. ^uli 1. 5. um 2 Dkr ^aebts uael^ Icur-ism sekmersiliodell l^siäsu, mit äsu ^röstullßöu äer IieiliZöli ReliZion vsrsödsii, rutiiss uuä sautt iv dem llorru vnt-seklassll ist. Oas ösgrädmss Luäst LovvtaA äeu S8. .luli I^aedmittag 4 Ildr vom Hause 22 in äsr l'sZsMoü'strasse aus statt. vis doil. Lselviimessen ^outaZ äsu 29. »luli um 10 l^l^r in äer Vorstaätpiarricirczlis 2ur tieiligsu ^ ^^ia in >Iarl)ui'A Kslessl». am 26. .luli 1878. lulius V. Kastsigoi', loset proclnigg, »oinriol, v. Lsstoigoi', '^I^voäoi' V. öS8töl'gVI', Lsotiovs-In^suitzur äsr LüSdaku, ^ als Vater. «oim'iok. osvilis, '^''^"^'.'1!^°«*;.?^°'°°''' als Lwäsr. kis Satts. als Lküäsk. Von SSI' »««itsn «tsiei'miti'Il. «.»ioksnituidaki'ung«. unä 0o«i'«l>lluni>» Anztklt Knaöen-Pensionat ?«rx«» IN vicK, II. Praterstraße Nr. 15. ZchSikil «Itell Histl Verkauft Kastellitz. Viktringhofgasse. (839 lloimnemelle k»kli8«l»ile i« M«. II Praterstraße Ur. IS. (S4l DireKtoii: ?SL'ASS. 14. Jahrgang. Diese auf Grund des Gesekes vom 27. Februar 1873 organisirte Privatlehranstalt hat die sich gesiellte Aufgabe, die gründliche AuSbil« dung tüchtiger Kaufleute, während ihres dreizehnjährigen Bestandes erfüllt. Taufende von jungen Leuten verdanken dem daselbst gei'osienen Unterrichte ihre Existenz und die Direktion erachtet eS für ihre Pflicht, die abfolvirten Hörer zu ^aciren. Beginn der Borträge am »v September. Einschreibung vom I. September an. Programme gratis K Dank »od Empfthliillg. ^ Gefertigte mcicht den hochgeehrten P. T. Damen von Marburg die ergebenste Anzeige, daß fie am 25. d. M. ihre bisherige Wohnung bei Herrn Geiger (Apothekergasse) anfgelasseu und in die verlängerte ZSurggasse, Santeqvc'sches Kaus Ar. SS, parterre, übersiedelt ist. (340 Bei diesem Anlasse fühlt sich dieselbe angenehm verpflichtet, für daS ihr bisher geschenkte Vertrauen herzlich zu danken, und bittet ihr dasselbe »u b e-wahren, mit der Versicherung, ihrem Bernj^e die vollste und gewissenhafteste Aufmerksamkeit zuzuwenden. vorzüglicher Hochachtung empfehlend Jostfine Wandella, geb. Findcnegg, geprüfte Kevamme. Kau» rnid Aiempsthlmig. Der Gefertigte erlaubt sich dem ?. 1'. Publikum zur gefälligen Kenntniß zu bringen, daß das Gasthaus gegenüber dem Felsenkeller in GamS am 24. d. M. geschlossen lvurde, und dantt herzlich für das gescheilkte Berlrauen und den freundlichen Vesuch. Gleichzeitig mache die höfliche Anzeige, daß ich das GafthanS „znm grünen Anker" am LenbpiaH eröflnen werde, und bitte um zahlreichen Zuspruch. Für Uatuweillt und gute Akcht lvird bestens gesorgt. Achtungsvoll ergebenster (831 -ferdiimnd.greiner. Dank und ÄnenipseUung. Danke für das ehrende Zutrauen, das mir schon durch so lange zu Theil wurde und empfehle -nlich den verehrten Herren Gästen mit sehr guten alten und neuen Eigenbau-Weinen zu 40 und 24 kr. per Liter, sowie auch stets frisches Bier, warme und kalte Küche. Eine neue Kegelbahn steht zur Verfügung. 794) Achtungsvoll Josef Nibitsch _„zum Weinberg." svsvllatst.i? si8 Ksst08 UNlt Vis ksKöllMotsI, ^V.lffvnävvlctiii (kläclik»), ktllmIüMii, lellM« Mlifi!»-Wnllrtett. Produktion des ersten Pofthorniften Joses Uranjt, Ä. Reinegger, Rasparek u. Rosch. Anfang 8 Uhr. E»t>ci sr.i^ Ali iiiiilliiiigcr Wttcr««g i« Zato». Tonntag den »». Jnli lA?»: 837) Großes IN kill»»»««« KMiillUMii Wozu ergebenst emlac'et Anfang 3 Uhr. Maria Hudmalm. Eliirec 29 kr. Edikt (833 Vom k. k. Bezirksgerichte Mlirburg l. D. U. lvird bekannt gemacht: tie freie öffentliche Ber. steigeruttt, deS zum Verlasse d.r Rosa AlbenS. berg gehörigen Hauses L. Nr. 120 aä Stadt Marburg wird bewilligt, zur Vornahme derselben eine Tagsatzung auf den IS. August 1878 Vormittag von N—12 Uhr im Haufe Nr. 26, Bur^igafse, mit dem Beisätze bestimmt, daß diese Realität nur um oder über den Schätz-werth hintangsgelien wird. Die LizitationSbedingniste, woruach insbesondere jeder Lizitant vor gemachtem Anbote ein 10°/v Vadium zu Händen der Lizitationskom-Mission zu erlegen tzat, soivie der Grundbuchsertrakt können beim GerichtSkommifsär Dr. Radey eingesehen lverden. K. k. Bezirksgericht Marburg l. D. U. am 17. Juli 1878. Mit einer Beilage. verantwortliche Redaktion, Druck und Verlag von Eduard Janschitz in Marburg. LStSt«. Beilage zu Rr. 90 der „Marburker Zeitung" (1878) kie tliZilemie k«r kziiilel ,,»,1 Inilliülne in km b«ginnt mit IS. September l. I. ihr sechzehntes Schuljahr. Die Anstalt, welche aui zwei Fachschulen, der kaufmSnnischen und kaufwtnnisch-tnl»«-strielleu. btsttht, sorgt für gediegene theoretische und praktische Ausbildung der Studierenden und verfügt zu lkßtcrem Zweck über ein Muster-Comptoir, ein chemisches Laborotorium und eine mechanische Lehrwerkstätte. Die Absolventen der Akademie haben das Recht zum EinjShrig-Freiwilligendtenst, wenn ste vor ihrem Eintritte daS Untergymnasium oder die Untcrrealschule mit Erfolg zurück» gelegt haben. Für solche Schüler, welchen diese Vorbedingung fehlt, besteht ein besonderer unentgeltlicher BorbereitungS.EurS für das Freiwilligen.Examen. Praktischer Unterricht für Mechaniker und Maschinenlinuer wird in der mechanischen Wttkstätte der Anstalt gesondert ertheilt. Auf Anfragkn, betreffend Aufnahme, Unterbringung zc., ertheilt Auskunft und ausfithrliche Prospekte die Direttion der Akademie für Handel und Industrie in Graz. vr. /^I^vN8, Direktor. kosodilttsLrKlslluäsI ttismit «ebs iel> mir äio kikrs, clsm gvolirtoll ?. I. ?ublilium üur setÄIIieell liviintiuss dringen, äass icti »uk kiosiAsm klatüe, im S»Uvt- «w Sp«»»r»i^a l»-aa»proaulct«»««»ol»»tt unter der kirma: sriiK'nvt k»bs. Illöem iod 6ks xoskrto ?. I. ?ud1ilcum um 8sin gssekät^teL Vertraueu IMietiZt Kitts, ^eräe leU ä»S3eIbv jsävl'-ssit äurcli eins reelle Ilauälull^svoiLe rsMierti-'eu Luotisv. üoekttelltuuggvoll 6rßet)6li8t ° __Nolasvk. flli' Naussfausn! Unter allen Caffee-^ »Ätzmitteln hat den durchschlagendsten Erfolg LrünSno« von Svtorlod rr»Qvlr SLK»« in I,uSvl«,dur« , Geschmackes und seiner reichlichen Nährstoffe wegen errungen. - U»n?em vie^. (697 seine» hochseuien Geschmackes und seiner reichlichen Nähistoffe wegen errungen. — Um^em vielbellebten und vie begehrten zu schaden, uchen jetzt eine Menge von Kabrikanten verschiedenartige nnd geringe Prävlirate unter dem renommirten Viamen Aranck.Hasiee »n Handel zu bringen: ja, Aiete davon drucken sogar die ganze vosse ^irma nach' Heuittvll troiieli Mno in I^iiMiKsdufK, z»«fttztr der « N^IKe« i« Hid«ig»»«rg Aiely, Nrette«, Welm»?klm und Kr»s»««r,ach. V»ruiil 7! — vil» Si« X»uk«rtll »a täi»»ol»ow! — » 0»ram. V o r » i o l» t d«jm Ltwlr»»?«! Die Erfinder und S»dr>la»t<» de» Aechten Krank.Kaffee'« sehr» sich daher genSIHia«^ idre« »illel» »»d P»ke»e» dit Unlerschrist und die gesetzlich hinterlegten Schntzmarken -MIR eizudrncken nnd bitten die verehrten Htnisfrauen, genau auf diese Aeichen zu sehen, damit fie dkn ^ ^ o Kl d ^ r» von dem Nnächten, NachgealKmten gewiß nnterscheiden können. In allen besseren Spezerei-Handlnngen deS Lande» ist der versehen mit oi»ige« Kqnhmarken und Nnterfchrift zu finden. 717) Ii» «Ivr Zst«Ä«rI«AS «I»»CMÄl»Ri»s»srI»ßi»vi» bei «»u- »«« Ll«v« . lSÄiiI«!» - ZUM Hohl- nnd Eerade-Steppeu. Die beste Gattung für Schuhmacher Ilnd Schneider ferner wie alt bekannt llio dv8tsn familien>ltla8ekinvn. Die Orig. und Wilson. WM^' Auch werden alle Nähniaschinen unter Garantie in meiner mechanischen Werk-ftätte zur Reparatur übernommen. l>rv8e!l-U«tjeIlj»vn fjji- imil KSpsl-ljetriel,. 20 vlrschitdene Arten in 48 Größen, allen Vcrhültnissen entsprechend. I'llttLs'/ultvI'kitUUPIii'ülAijLllillKII (tliielisel8el»>ei>nen, Zolirotiiiiilileii.) 86 goldene, silberne und Bronce-Medaillen, 28 Ehrendiplome als erste Preise. Hesammtavsatz öis <5nde 1877 ca. U700Y Waschinen. Franco-Lieferung auf alle Elsenbahnstationen Deutschlands, Probezeit, Garantie. )^ussjlhrliche illuftr. 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Mit höflichstem Danke für dtU ehreilde Zlltrauen, welches mir »vährend der ganzen Zeit nleines Geschäftsbetriebes hier in so reichlichein Maße Zll Theil gewar« den, verbinde ich erc^ebenst die Anze'ge, dah nieine WohnlMt^ und die Werkstatt sich nnn in meiiiem eil^enen neiu^ebanten Hanse unweit der evangelischell Kirche und neben dem Hanse des Herrn Maz Baron Rast befinden. Das Berkaufslokal bleibt im Hause des Herrn David Hartmann in der Kärntnergasse, woselbst Reparatllren nnd Neubestellnnl^en iibernoinmen werden. Wie bisher, so wird es auch ki'lnstig mein eifrigstes Bestreben sein, das Vertrauen des geehrten Pnbliknms dnrch gediegeneArbeit, billigeil Preis nnd pronlpte Bediennng zn rechtfertigen. Hochachtungsvoll Marbllrg. (801) Spengler. Ilmratd Lowx. in kraZ Aabrikanten landwirtysehaftlicher Maschinen, empfehlen ihre durch streng solide Ausführllng, leichten Gang, große! 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'S !vW ^ D,^ eo Meine Mittel z«r Beseitigung der Trunksucht mit uttd auch ohne Wissen des Leidenden anzu-tvenden, htN durch itlne vorzügliche Wirkung das FamilleNttlück vielcr Tauscade wieder her, gestellt. CS ist von Autoritüten der Wissenschaftg wie z. B. den Herren: vr. ^ndkvuvs ZllAler, Medizinalrath, Rttter tt. tt., l)r. msä. «k otiiruiK. ^vx. vroz^oo, königl. Otierarzt, vr. lls»s, Apotheker I. Klasse und gerichtlich vereideten C.hemiker ln Berlin, Direktor It». IVvrner in Breslau u. s. w. untersucht und wird von diesen, jelncu aukgezeichnlten Eigenschaften halber, warm «m-psohlen. (ö31 Behufs Erlangung dieses Mittels wende man sich vlrtrüuensvoä an den F.ibrjtsbtsi^er _ItoiQdoIüItot»I»Lk IQ vrosüvQ. Berstorbeue ill Marburg. L0. Juli: Stiit)ler M»ng>irelha, Armeninstituts. tietheilte, 66 Ilü)re, Mellingerstrupe, Lchlagfluß; : Hussa Amalia, BestjAerStochter-Kiiid, 10 Tage, Poderschtr. straße, Letienöschwächei de TempIe Natnlie, Mci-schinisteiistochler, Ial)r, jirlehii^'erstrahe, iSehirnentziin. dungi 24.: Nepuschlan Ä.ihnschloiserSsohii. '> Mounte, Neue Kolonie, Lutttjenratarrl): 26.: Prodn>titi Emmn, SerttottSittgcnleurö.Änttiil, 40 Jahre, Tegetthoft-strape, Akute Milmrtul'erkulojei 27. Juli: Stiplvschtl Maria, AgentenStochter, 6 Mouale, Kürutnerstrapc, Zehr-sie der. Eiseichayil -Fayrvrdiluiig Marburg. Personenziige. »lion Trieft nach Wien: Anrittst 8 N. 29 M. Friih und 6 N. öl M. Abends. Al)jal,rt 8 ll. »7 M. Krüli und 7 N. 20 M. «bends. Von Wien nach Trieft: Ankunft 3 U. 42 M. Früh nnd 9 N. 49 M. AliendS Abfahrt 9 U. — M. Kriih nnd l0 U. 1 M. AbendS Eilzüge. Wien-Trieft. Trieft-Wien. Ankunft 2U. lb M. Rachm.I Ankunft 2 N. SV M. Nalym Abfahrt 2 ll. 18 M. Rochm. Abfahrt 2 U. 33 M. Nachm Gemischte Züge. Bon Trieft nach Milrzzuich!ag: Ankuust l2 U. U M. At'sahrt 12 N. 4Ü M. N.ichm. Bon Mürzzn schlag nach Trieft: Ankunft 1 N. 44 M. Abfahrt 2 U. 25 M. Nachm. Nott Marburg nach Graz: Abfahrt k» ll. 50 M. Ariih. Anknuft in Graz 8 ll. 55 M. Bon Graz nach Marburg: Abfahrt 8ll. b M. ?iachm. Änkunft in ^arburg 0 N. 38 M. Käriitnerzilge. Nach Kränzen» feste: 9 N. 20 M. Bormitt. «ach «Illach: 2 U. b0 M. Stachm. D