,l>«i« pr«>» oin 1 so 70. I»krs,ng «SaliWasI» «MMMWA ssl. ?ßi^. «w» V«»N«»w»g ». 0»Ä,ck«»«Mt »«»»chse. .WG»««»I.4. »if. 207 vlanGiag, osn 'S. /^ugusr issl? ------ ». I» i^sklb«.: ^kö«« »u < l^ « 0!»^ k bl« » a» Racd vm »onovlichen Wahlen Die k a n a d i s ch e n Wahlen, die mt der eklatanten Niederlage der liberalen Re gierung Mackenzie Ktn g und mit dem nicht minder auffallenden Sieg der konservativen Opposition ödeten, werfen neues Licht auf die Schwierigkeiten, in denen das britische Weltreich von Afien (Indien, Chi na, Arckbien) und Afrika (Aegypten) abge sehen, neuerdings auch in Amerika begrif fen ist. Der Umschwung in Kanada kam für alle überraschend. Man wuhte zwar, daß der WahlkaMf besonders scharfe Formen annahm und daß die beiden wichtigsten Par teien gleich zuversichtlich in die Zukunft blickten, aber niemand hat ein so radikale Aenderung der Situation erwartet. Das frühere Parlament, das am 14. September 192S gewählt wurde und das 245 Mitglieder Kählt«, bestand aut 119 Liberalen und 12 Fortschrittlichen einerseits, 89 lkonservadi-ven und 11 geeinten ^rmern andererseits; ferner gehörten zum kanadischen Parlament 9Sialdikale, S Soziakisten und 2 Unabhängige. Nach den Nemvochlen befitzen die Konservativen ISS Mitglieder und die Liberalen nur 8V. Die Konservativen haben folglich 49 Mtze gewonnen und die Liberalen 34 verloren. Die übrigen Gewinne der Kon servattven geschahen auf Kosten der Fort-jchrittler, die von 12 auf 2 Mandate heruntergegangen finid, ferner auf Kosten der Radikalen, wel<^ die Hülste ihrer Mandatenzahl eingebübt haben; ferner haben die Far mer einen Platz verloren. Auf diese Weise ist den Kon-servattven wl neuen Parlament auf jeden Fall eine Mehrheit von etwa 30 Stimmen gesichert. Die liberale Partei Kanadas sieht sich am Wendepunkt ihrer Geschichte. Sie war seit 1921 an der Macht (mit etwa einer drei monatlichen Unterbrechung im Jahre 1926). Der kanadische Minikerprüstdent Mackenzce K l n g. als NachsoMr des berühmten kanadischen Staatsmannes Mlfrtd Älrier war b^üht, den wirtschaftlichen Schwierig keiten^ der letzten Zeit mit bsd^ter, vorsichtiger Politik AU begegnen. Man wüßt« in Kvnada die Klugheit, m^t der Mackenz^ King den konadiHen Staat durch die wirtschaftlichen Klippen' führte, wohl zu würdigen. Doch wur^ er zum Unterlegenen, nach dem Amerika seine große Zollkampagne e:n leitete. Zw»r hat er sich beeilt, die rigorosen Matznahmen, die die Bereinigten Staaten u. a. auch gegen den kanadischen Handel einführten, mit ähnlichen Waffen zu bekämpfen und Zollschranken gegen die Einfuhr der U. S. A. nach Kanaida zu errich. ten. Doch war die kanadische Oeffentlichkeit anscheinend der Meinung, daß das liberale Kabinett sich nicht energisch genug dem neuen Zolltarif der verenigten Staaten widersetzte. Ts kam zu einem Konflikt mit dem Abgeordnetenhaus in Ottawa, der zur Auflösung des Parlaments ein Jahr vor Ablauf der Legislaturperiode führte. Es kamen die Neuwahlen, deren Ergebnis für Mactenzie King umso niodersc^ctternder 'war, da nicht »veniger als fünf Mitglieder seiner Regierung, darunter der Finnnznli-'ifter Dnnning, nicht n.'iedergcwtthlt wu'-. den. Die Niederlage der Liberalen in Kanada kann iricht allein auf die Verschärfung des Zollkampfes mit U. A. zurückgeführt wer- Ätalimifch-mUche Wirtschastsverständlgung »«»«ezÄchmmG «i»«« «Älreich«»»»» — »«zieyl sei»« a«» M«Ne» RO. R o m, 4. August. I» M«a»zministeriu» »urde gestern z»ischen den Führer« der russischen «ad italienische« DeleGatio«, «elch« nach Vlnge. ren Verhandlungen eine oollpAndig« Eini. gung erzielt hatten, ein »eitreichender Han-delSvertrag «nterzeichnet, der sich hauptsächlich ans den Bezug von Jndustrieerzeug-nifsen aus Italien bezieht. Für die italieni-sche Regierung fetzten Flnanzmlnister M a » seoni und UnterfkmtSsekretiir Vottai ihre Unterschriften ans den vettrag, während ftir die Sowjetunion der Stellvertreter des Kommissärs für auswärtige Angelegenheiten, Inbilow zeichnete. De« Vertrag wird eine anßerordentliche Bedeutung beigemessen, weil er den Beginn eine» in- tensiven SSarenauStansches zwischen den beide» Staaten darpellt. LM. M o s k a u, 4. August. Die amtliche Telegräphenagentur veröffentlicht Einzelheiten über de» gester« in Rom unterzeichneten Handelsvertrag zwischen «utzland und Italien. So bezweckt der Vertrag vor allem, die bisherigen russischen Bestellungen von Industrieerzeugnissen in Italien zu v e r d o p peln. Hingegen so« Italien gewisse B o d e n p r o d n k t e und vor allem Holz soweit als mi^ich in R u ß l a n d decken. Die italienisihe Regierung verpslichtete sich ferner im Vertrag, für alle rusiischen I^el-lungen mindestens eine 7Sprozentige « r e-ditgarantie zu übernehmen. Katastrophen und kein Ende U»,«h«»r« MsrlchwemWUNg«, w Ä«p«« — «r»»e lv»«I Vernich«»» «IIS verschied^ Gegenden Mittel- und Güdjapans lauge« Meldungen über kata. ftrochale Ueberschwenmmngen ein. Infolge dor anhaltenden Regengüsse der letzten Tage sin?» die meisten Flüsse ans den Ufern getreten, sodatz Hunderte von Onabratmellen fruchtbaren Badens überschwemmt sind. Die ganze Ernte ist in den betroffenen iSebieten vollstSnl^g vernichtet. Der Schaden wirb aus Hunderte von SMioneu Jen geschätzt. Im nLrdlichen Teile der großen Insel RO. T o k i o, 4. Auigust. H o n odfind nach den bcherigen Meldungen ö0 Personen ertrnnken, während viele unter den Trümmern der eingestürzten Häuser den Tob gesunden haben. In Osak^ besinben fich gegen 1900, in Tokio 40<»0 unb in Totori 3990 Häuser unter Wasser. Die Eisenbahnen und Stratze» find größtenteUs unter Vasier. Da auch die Telegraphen- und Telephonoerbindungen unterdrocheu finb. liegen bisher genauere Meldungen über die smchtbare Katastrophe noch nicht vor. Reuer Erdstoß ln Italien LM. R o m, 4. August. In den westlich von Turin gelegenen Gegenden wurde in der vergangenen Nacht ein starker, mehrere Sekunden andauernder, wellenförmiger Erdstoß verspürt. Die Leute liefen in panischem Schrecken, notdürft'.g be kleidet ins Freie und konnten sich bisher noch immer nicht entschließen, in die Hauser zurückzukehren, da. sie neue Erdstöße befürchten. Der Sachschaden ist au^ror-dentlich groß. Weitere Meldungen liegen iwch nicht vor. Äusammenstvve »WNchen ÄtaUenem in pari« RO. P a r i s, 4. August Für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Unteritalien wird nach Möglichkeit auch in Frankreich gesorgt. So haben sich in ver-'chiedenen StZ-dten italiemschc AliSwanderer erbötig dern aus den betroffenen Gvgenden . für einige Zeit zu sich zu nehmen. . Ein soll^r Transptrt traf gestern aiuch in Paris ein. Arn W^Mahnho-f hatte sich eine größere Menge von Italienern, darun-er auch ange^ihene Persönlichleiten, einge-'un.den, um die KIl,der in Empfang zu nehmen. Gleichzeitig war am Perron und in der Näihe des Bahnhofs eine- starke Gruppe von Kommunisten erschienen^, die ihre politischen Gegner insultierte und schließlch auch tätlich angriff. Die Schlägerei nahm solche Formen an, daß die Polizei einschreiten mußte, der es nur schiver gelang, die kämpfenden Parteien a-useinanderzutien-nen. Eine Reihe von Personen wurden Hiebes verwundet. Die Polizei verhaftete drei italienische Kommunisten, die sick) auch am italienischen Botschafter Grafen Mmizonl vergriffen hatten. UngewöhnNcher Selbstmord Durch Absprung aus dem Flugzeug. RO. P a r i s, 4. August. Aus ungewöhnliche Weise verübte gestern ein Fliegerofsizier, der 27jährige Gasdon C a st e r n a l, Selbstmord. Der lunge Mann erhielt dieser Tage von seiner Braut einen Bries, worin sie ihm mitteilt, daß sie das Verhältnis löse. Als alle Bitten und Be schwörungen, die Verlobung doch aufrechtzuerhalten und sobald als möglich die (^e einzugehen, nichts halfen, entschloß sich Ca-sternal, freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Der junge Mcmn erhob sich mit seinem FlugMg n die Lilift und flog gogeil' das Dorf Frontignant, n>o >die gewesene Braut ivohnte. In ziemlicher über deni Hause sprang Cafternal aus dem Apparat in die Tiefe. Er blieb in unmittelbarer MM? des Hcl'um6 ^aselisll l« Person, kt cker noek lu»«« vtrelltor Sein I»Ivat -Is l(aulmsnll vle als lZesellsclialter tluäet rüclcksltioxo ^norllvonuiiL. TSdürt ru Ionen, «Ilv 6»» ^eden mektern vksen. lZsvusst moläqt er alle Ztotte. lUv sower l edsoskrskt sedscken känoten. >^uck «I»s Kotielo. «ler »ukrei^enäs vestsodtÄl Im Ksiiee. xekvr» »l)io Nerven. es, vorsut es Gv» kommt, vm ste lu «eknnsn. trinke tcd kottelnirelev Kskkee lias. ^lle xutvn kl-xenscksktoo slvrl «liesem ielnsten vol,« nenkslleo erkalten tredNoben. in>r Ua»n«eaekme kt ikm «onommoo. 8o Ist Ksttee kiair lm vskrsteo Llnvo äes Wortes ein >Volilttttor uv6 ^ebonsver. besserer. (Zünnen 8Ie slck un6 Ilirer fsmlio kortsn I(»ttee tls«. /utiouse v>e ln «len ferlen. In lsäim «uten KolonIslL^srea-«esekütt kt er -u kisden. ^uck ln den Lalös nnil klotels ^lrrl er »uk ^ansek sür das kanadische Getreide künstlich über den Weltmarktpreisen ljielt. Der neue Regierungöchef Kanadas, dec konsewatlve Fnlirer Bennett, wird siche'c-lich den kanadischen Zolltarif dem ncui:n j l-!!lle» !san''chen an,Anpassen suchen. Ob es ihin ailf diese Weise gelingen wird, die wach Ich möchte das B>i>lld in Äev Pnriiser BU!>er-ffalerie misstellen." Dem Brief«? nxir eine l^odoyraWe des Bildnisses beigelegt. Si-getti hatte die Iitngfraiu vonn Orleims auf dem Scheiterhaufen ldargest-ellt. Der fran-Msche l^'isan'dlte s>llihr in >die ige Woh» ?lttng tion Sijzetti und stallte dort mit Cr« stauKen fest, 'daß der Fabriksarbeiter ein Wert von sros^ tiinstleviichem Wert geschaffen hatte. Sein Bild wird im Pariiser Salon ausgestellt werden. Sigetti hatte nie Untervicht in der Bildmaleret ffSh^bt. An selin?m Bildlrvr? begann er im ^hre i907 zil arbeiten un'd beschäftic^te sich nur etnmial in >der Woc!^', sonntags, in seinen freien Stunden. Weder Llnmhen in Bombay Zketzrer« h>««öerl Verlehl« ^ Ei«« Nethe v»« Spinnereien geschienen L o n d o n, 2. August. Nach Blätternlol>dlnd.lien aus Boinbay hat dort id-'^r Boy'kott ausliiudischcn Tuches <»ine neue Form angenommen. FvonvilNge des Nat4onalkongress>?s gekjen ?^u den E^nüahn-ladohäus«:n ui»d ^rhini'erir dortselbst die Zklbsenbunfl a>'uM,chlsc^n Tuches ans Bombay m^ch deni nSM-tchrn?ftii>-ien. Ochjenwa-gen.. die nach den Stationen ^nterivegs '.va-ren, wnrdeü ttNy?>h'altM irnd durMucht. Als fich wbei 'hera!nmenstöße zwischen indischen nationalftisch^'n Zroiiwilligen und der Polizei ereigneten sich vor dein (^richtsgebäu-de, in welchem e-inige Fjthrcr der iit^ichen nationalen Beniegung ai^^urteilt wer^n sollten. Die ^hrer einsck>l:!es;lich >des Präsi« Kenten des Bombayer Ausschusses des indischen Nsstionalkongresses Vallabhai Patel iverden silr die Ruhestörungen, die die stan-.ze Nacht andauerten und bei ivelchen iiber üy Denwnftranten vevhastet wurden, ver-antmortllich genmcht. Als die Führer erschienen, erwartete sie e-ine große Menfchelln,enge vor dem (Berichte unb drückte i^urch Ovationen ihnen ihre Sympat'hien aus. Die Po liizei flwg darmif ,n»i>t liezogenen Kniihipel,» gegen die Menge vor und es gelang ihr, sie SU zerstreuen. Das Bombayer Kongreßkomit^e erklärte daraufhin die allgemeine Trauer. Vierzig Spinnereien wurden geschlossen. Das Komitee schuht diie Gesamt^hl der Beru>llnde' ten auf Die Frauen, die w/ihreiid der niichtlichen Ruhestbruidg verlostet irx'rden sinid, stn>d freigelassen worden. Drtanl^s Vonniropa-Ofitnflve PartS, 3. August. „en Mitteln das Programm anl besten verwirklicht lverden kön. ne. Das felbfispreidendt Telephon Der deutscs>e KoTVsul in KarlSkrona K. B o-g e l und der dortige Gastwirt N. L a r-ßo n konstruierten einen Telephonapparat, der sowohl Gespräche Anrufender autonla-tisch aufnimmt, wie auch Antworten gibt. Der Telephonapparat kann gleichzeitig als Radiogerät verwendet werden. Vor einigen Tagen wurde der neue Apparat vor einem zahlreichen Interessei' 'kreise demonstriert. Der Apparat zeichne. ) durch klarc« und deutlichen Ton miS uit., hat feinen größeren Unlfang, als ein gewöhnlicher Telephoit-apparat. Der neue Apparat wirkt als Telephon- empfänge» un^d ist nach denl Dittaphonprin-zip ausgestattet. Er gibt zwe: scharfe Sig« nale, die bedeuten, daß die automatische Aufnah»ne beginnt. Unmittelbar darauf beginnt der Apparat das Gesprochene zu uo-tieren. Nach Ablauf einiger Minute^ ertt)nt eine neues autoinatisches Signal, ivelches bedeutet, das; die Aufnahme abgeschlossen ist. Darauf schaltet fich der Apparat von selbst aus. T^r ?lpparat ist so konstruiert, daß er gewisse Meldungen von selbst abge« ben kann. Aum Beispiel: „Herr L ist abive-senv, kommt gegen Abend nach Hause." Od<'r „Herr ist verreist, sägen Sie mir, was sie wünschen, ich werde es automatiich auf-nchmen und notieren". Wenn der abwesende Telephonbesitzer nach Hause komint, kann er sosort vmn Apparat alles abhören, lvas inzwischen telephonisch mitgeteilt wurde. Die Rollen, die verwendet werden, sin-d aus imprägnierten Papier n. können bcquenl aufbewahrt werden. fehen davon, kann der Apparat als Roöio-empfänger fungieren. Auf Munsch kann er alle Radiomeldnngeu, MuMi'lcke usw., dunt seiner Diktaphon^schaffenheit, notieren u. wiederholen. Vin neuer Luxusdampser des Jugoslawischen Lloyd. Der „Jiigoslawische Lloyd" hat von der engbiischon Schi-ffaihrtSgoseNIlclxlft ..Rcyal Mail" einen großen LuxuSdampfer von 17.5dalmatim!sc^ Rrvieva aufnehmen. „Morosini" wieder seetüchtig. Wie aus Split genwkdet Mrd, ist der ira-lienüsch^.' Danlpfer „Francesco Morosin!" ivelchcr ^en „Karagjorgje" angerannt ha^, bereits vollkominon ausgebessert und wird dieser Tage dem Verkehr iilbergeben werden. Der „Moro.stni" Mrd .den Dienst auf derselben Strecke wie b.icher, nänrlich Zara—^4u-nie, i>ersel)cn. Der ÄapitSn deS DampferS ist durch einen anderen ersetzt worden. Braflttonischer Kasste umsonst? Gini^ mlSlänidtzche Mttt« ve«brvi»cn eine Bteliduny, die zivar der bereits sehr in die Liegt lia; gelü M üer 5tkake? Roman von Otsried v. Hanftein. LooNiltt d? ffenekiMeoier. U»li» lSeele). 29 ^„Mar?k»oNummer ^7 senden lvirtschaftlichen Schwierigkeiten Kanadas ans der Welt zu schaffen, ist eine andere Frac^. Auf jeden Fall bedeutet der Sieg der Konservativen in Aanaida ein drohendes Zeichen für d^ Londoner Labour-Regierung. Es zeigt sich, daß die Dominions immer weniger geneigt sind, ihre Interessen den Interessen Großbritanniens zu o-pfern. Das Gefüge deS britischen Weltreichs ist durch den Ausgang der kanadischen Wah len erneut erschüttert. Die Gnipire-Äonse-ren^ die im September stattfindet, wird kanm eine befriedigende Lösung aller schtver n'iegenden Probleme, die den politischen .'^^imTNsl Londons verdunkeln, bringen. Im ganzen britischen Weltreich macht sich ein Stwimunflsumschwung zu Ungunsten der Labour-Party und der von ihr geleiteten Politik bemerkbar. Der Stern Maodonalds und Snowdens ist im Sinken begriffen. Dle veesunkme Stadt An der russisäM Schivarze-Meertüste, in der Nähe der Krinrufer. wuvdeil auf dem Meeresboden Spuren der cilten versunkenen Stadt Chersones entdeckt. Der Leiter >der Taucherexpedition berichtet über den aufsehenerregenden Fulld folgenides: ??ach der Meinung der Archäologen und nach dem Zeugnis des altgriechiichen Geo-grapl)en Strabon, der im 1. Jahrhundert nach Christi die Stadt (Shersones beschrieb^, nvußte sich die>se Stadt 'danmls, ailso vor Iaihren, an der Heraklischen .'Halbinsel befunden haben. Die Spuren d>ieser Stadt wurden bis jetzt trotz eifriger Nachforschungen und AuSgwbungen nicht entdeckt. Da kam der russische Archäologe Profefsor Gri-n e wi ts ch auf den Gedanken, daß die Reste von Ehersones nicht auf dem Lande, lsoi^der in der Meerestieie zu suche seien. Wiederl?olt haben in dm letzten Iahren unter Leitung von Professor (V.iüewitich Tau-cher an -der ^»küste der K'rim nach den Spnu-ren der im Mere verscholleen Stadt qe-. sucht. Alle Forstlillngen blieben aber bi^ jetzt er»gebniiHlos. Erst im Juli d. I. ist eS der Taucherexpl'ditiyn gelungen, in einer Entfernung von 7.') Meter Reste alter Bauten j^u entdecken, und zwar riesige ^Mnde ans Steinquadern. Professor l^rineivitsch vermutet, daß die Taucher nur auf id^ie entlegenen äußerer! Besesbigungen von CherscneS gestoßen sind, und 'daß die Stadt selbst noch weiter ini Meere zn snchen sei. Sollten die nviteren Forschungen von Erfolg sein, wird nran ohne Zweifel nnt sehr interessanten Fnnden des Altertums rechnen können. Ein Fabriksarbeiter als Vildmaler. Vor einigen Tagen erhielt der französische Gesandte in Budalpest einen Brief von einem ungairischen Falbvi'ksavbeiter. Si^is» niund S i g e t t i. „Ich arbeite seit 23 Jahren", schrieb Sigetti, „an dem Bilde der Jungfrau von Orleans, lder Nationaliheldin von Frankreich. Immer schien es mir, diaß das '^lidniS nocki nicht gut genug lviire. Jetzt bin ich aber mit nleiirer Arbeit fertig. Bielleicht ivar da noch ein ganz anderes Verbrechen geschehen; ein anderer Diebst^chl, von dem er nichts wußte. Je-dewalls, das stand fest: Ilta Senden spielte in der Angelegeniheit eine ehr böse Ha u-pt rolle. Der 5solnmissar fuhr in die Privativoh-mlng des Geheiinrats Wesendonk, des Leiters der Krinrinalabteilung. „EntschuMgen Sie, .^rr Gcsf)c!mrat, ttx'itn ich Sie in 'der Nacht noch störe." Er berichtete den ganzen Fall. „Ich werde jetzt sofort Aachforschun'^ien NTrstellen, wo Oletzki und die Senden hin lind. Ich bitte Sie, übertragen Sie mir auch die Aufklärung d^^ Schnuiggelafföre Krügers. Ich den^e, sie hängen l>ei/de zusammen." „Aber natürlich, .Herr stommifsar." „Ich möchte zunächst noch mit dent Friih-HUge nach ls., um Ki^er zu ildentisüzieren Er ist ja nicht transportfähig. Ich werde Fritz W»l)n mitnebmen." ..Sehr gut. dann haben lvir den ja sicher vor leder Flucht." ..Ich werde in r Nacht noch einen auH-filhrlichi^n Bericht ausar^iten, unid Sie haben ivohl die Fremlidlichteit, dieen morgen deui Herrn UnteruchllngSrichter einzureichen." „Ich hätte ja gern vorlx'r mit ihm ge-i!pro<^n, aber ich wolß nicht, nvr den Fall übernehmen wird, und ich niöcht« gern recht klar sehen und bald wieder in Berli.n lein." „Vorzüglich, liebr Doktor. Wo wohnen ^ie in K.?" „Hotel Kaiserhof. Natürlich ^veiß die dortige Poli^i stets, wo ich bin, ivenn Sie mir etnms zn telegraiphieren haben." Er fuhr in das Präisidinm und arl^itete den Bericht aus. Mitten in der Nac^'t wurde Fritz Weilm gestört. Er erschrak, wie er den Ober- icht-nieister Schrelm halb s-üchs U^r aus dem Ba-hnhof Fviedrichstraße siich." Wehn atmete auif. „Ich lverde konunen." „Der Herr twinnlissar verläßt sich be-stiuinlt darauf." Eigentlich kliin es ?^ritz gelegen; eS schob das furchtbare Geständnis denl Vater gegen iU)er hinaus. Wie Schreiber gegai^n war, sah er nach der Uhr. Eö n>ar vier UHr; er hatte noch anderthalb Stunden Zeit. Er packte einen kleinen Koffer, dann gitig er zum Vater Hill «unter, der richig schlief. Einen Augenblick stnnd er lieben dem Bett. Eine kilei'ne Nacht-lml,pc verbl-ei'tete oin schwaches Licht. Wie elend der Vater aussah. Me eini^allen das girte Gesicht «nar. Wie wjirde er all den nei>en Kummer ii^berftehen? Da regte sich der Alte, und Fritz rief i'hn an dmnit er nicht allzirsehr ersckMk, wenn er eine Gestalt neben seiinem Bett sah. „Papa!" Der Bater ftchr al^ m?d sragte verwundert: „Fritz, du? Ist eS deim schon so spiit?" ,LZerz!ei'h'. ive?rn ich dich u^eckte; eS ist eben ein Bote von der Pvlii^i gekommen." „Mitten in der Nacht?" „Zkrüger ist in 5?. als ?chnnli^stler verhaftet worden. !vr soll sine Muge Brillanten bei stch habet!. Er ist sch^ver verwundet. Äöin tnissar Schlüter hat mich bitten lassen, jetzt lnit dem FlugMg intt ihn! nach K. zu fahren und chn zu identifizieren." „Armer Junge, was hast d-u fltr Aufre« Hungeir und Anstrengungey!" Die Worte schnitten ihm in das Herz. Am liebsten lit'üre er schon jetzt vor seinen! Aett nist^gesunken und hätte gebeichtet; aber er dtn^fte ja nicht, er wußte ja nicht, ob der Vater es überstand, und jetzt nmhte sr rci-les!. . „Dann falhre nnt Gott! ?lber psl^ dich g-ut; ich nierde das GosäM schon versehen." Oben setzt« Fritz sich -noch schnell hlÜ! ilnd schrieb an V^genHeim. „Sehr geohrter Herr Komnier^ienrat! Ich falhre in diesem MgetMij ulit Doktor Sl^üter zu dem verl>afteten Krüger nach Jcki «flehe Sie an, haitvn Sie l>sn Uteine IN Vater jede Ausregung fcrti, bis ich Münctkoinnre. Ich s<^iwr« Jhneli nochmals, daß ich an dchin Verlust dt^r zlveihunderUausend Mark unschuldig l-in." Dann ging er zur Borgerufen. Jetzt «lso -sollen «die Produzen-ten den Plön ha^n, einigen europä-i-schen Staaten unchmst Kaffoepolsten anKn-bieten, in der Annahme, dah diese Ware vom t^nsmn schnell aufgenommen tt>ird, und daß danach die Aaffeepreise wieder in die HS^ gehen werden. Di« bvafilionvsche Regierung soll an 4hr Angebot die Bsdin-gmlg geknüpft haben, bah die Staaten, die an dieksem Angebot Interesse haben, di« Kaffeeposten a>uS Braftlien anf e^ne Rechnung verfrachten und außerdem zollfrei nach dem eigenen Lande einfüHren. Sado«og»aNe der SIretkmden Gne Fabrik W Vvimd gesteckt. L i l l e, 3. Augllst. Die StveiWewogung greift täglich weiter um sich. SmnStag wurde von den Streikenden die große Fabrik in Thuriez n Brand gesteckt und ist vollkommen nieder-gabrannt. Die Za^l dn Streikenden hat inl Gebiete von Lille gestern um LMg zugenommen. Stockho^lm heutzutage die Kakteenpflan^n große Mode. Da die in den Anla^n ge-Pflanzten Kakteen von verschiedenen Arten find, können d^e viletcn Kakteenliebhaber dem Versuch nicht widerstehen, ihre Haus, ^mmlungen durch ein paar neue Exemplare zu vervollständigen. Es sind meistens Damen auS den besseren Kreiden, die mit aiuffülligem Interesse d-ie Ka5teenpflanzun-gen betrachten. In der Mehrzahl aller ^lle verschwand eine Pflanze in der Handtasche der betreffenden Kakteenfreundin. Man be-absichttgt jetzt, die Entwendung von Kakteen ^eitunc^" Nummer ?t>7 M «aus den öffentlichen Anlagen mit h^shen I stehen kommen. Strafen zu belegen. Den Kakteen^reunden wird in Zukunft ihre Liebhaberei teuer zu vtoochi, der «« ?a^ aus de« 3«li».Land. Es viele' Leute; die der Anficht find, daß jeder neue Tan^ seinen Vorgänger an Häßlichleit und Unschönheit übertrifft. Sie werden aber ihre s^nrmsten Befürchtungen durch d«ie Feststell^g Wertroffen »ehe:^ daß die große Neuheit für die nächste Ball-saison «w» dem — Krlu-Land stammt, und der „Moochi" (Schleich-Wackel-Danz) hei^t Der Name isvll nach Anficht englische Tänzer schr. zutreffend fchi. Man ist ü-berhaupt in England mit dem Tanten und der Tanz-muftk wenig zufrisden. Es gibt keer die rührs^^lieen Geschichten, wie eini'ge dieser Krösusse ilzr Vermögen erworben haben. Oder aber .vir erfahren, wie große Vermögen, Millinnen und Abermillionen an einem Bormilta^e »u Nichts geworden sind. Und auch bc>i dieser Gelegenheit schwirren in der Luft geradezu Phantastische Zahlen umher. Liest man all diese wa)5?n und erfut^oe-nen Geschichten, so ist nan neigt z'i gl-:» ben, dasz solche RiesenvermA.ien nur heute möglich sind, und belächelt die sogenannten Krö^sse von einst. Aber das ist ein st^ival-kiger Irrtum. Denn schon im Altertruni gab es Mllionätt. .deren Reichtum, auch uvit denl heutigen Maßstab gemessen, ganz ge-waltig war. Und auch schon I^mals gab eZ exzentrische Plutokraten, deren redliches Be-stl^ben es war, eina?lder mit möglichst kostspielig Einfällen zu übertrMnpsen und ihre Mtmenschen zu verblüffen lov" am Älel feines Ozeanfluges ««MO' Das englische Riesenluftschiff am Ankeret ^ FlugiplatzeS St. Hii^rt bei Mon-kreal in Kanada, wo es am Morgen des l. August — drei Tag<' nach seinem .^lbflug von En^and — landete. Im Jahre 551 v. Chr. bostieg in Lydien ein König den Dhron, dessen Reichtum ge-radezu sprichwörtlich geworden ist: ü r v-s u s. Er hatte sehr kostspielige Passionen Er liebte es, Ee^chiinke zu nia^n. Einmal hatte er z. B. dem Delphischen Orakel eine Pyrainid« verehrt. Pyramiden ivaren in jenem Zeitalter nichts außergAvöhnliches. KrK,'.us ließ a.ber eini^ steine dieses Baues aus Gold verfertigen. Ein joder dieser Gold-steine wog Kilogramm. Äe Pyramide gierte ein kg. jchivecer Löwe, der auch aus reinem Geld bestand. Ter englische Na-tionalökonom E. W. ThoniaS errechnete kürzlich, daß dieses Geschenk den Wert von etwa 40 Millionen besaß, n>as im heutigen Kauflvert umgerechnet der runden Sunime von etwa I(X) Milliarden Dinar entspricht. Al>io eine sunnne, mit der selbst die heutigen Milliardäre nicht herumwei^en können. Inl Altertum geschaih es mitunter, daß ehenlabige Skla-ven zil großen Reichtümern gelallten und dami einen viel größeren Prunk entfalteten als die alten Reichen. C l a u d i u s E t r u s c u s, der einstige Skla-ve des Kaiser Clau>di>us, wutde im Laufe der Jalhre unendlich reich, da er lange Zeit hindurch als der Vertrauensmann des Kaisers eine große Rolle in dem öffentlichen Leben spielte. Dieser Claudius Etruscus hatte eine große Leidenschaft. Er wollte die schönste Ba^einrichtung in gan^ Rom be-sihen. Er I>ieß al^o in seinem '^lais ein Bad -rbauen, dessen Wölbuidg aus Glasniosaik l)ergestellt wurde. Dies war ihin aber nicht (ien>ug. Er war der Meinung, daß vornehnie Leute nur in wohlriech.'nd^m Wasser baden können, und daß selbst die Zuslchrung des '^öassers auf eine recht vornehnie, also teure Art patiibilitätsgesetz umgehen. 5ie hatten es auch verstanden, das Recht der Zoll- und Steuererhebung zu pachten und auf diese Weise ihr Geld' wirtschaftlich mit einer mögljichst hohen Verzinisung anzulegen. Aus all dem ersehen !vir wied'. rum, daß es in der Welt nichts Neues giibt. Alles ist schon dagen>esen! Äas Schönste Im Gasthof saß der Reisende ChowanSki und starrte trübselig vor sich hin. Cr hatte an, ?!achmittag vergeblich versucht, in den drei Äausläden,,die es hier gab, eru>as von seiner Ware absetzen und war dann mutlos und medergeschlMn ins Wirts.>lus, m dem er übernachten wollte, zurückgekas ihm drehte, retten. Er wollte sich erheben, konnte es aber nicht. Die lmerklärliche AnM trieb ihm den kalten Schweiß aus der St^^e. Bor feinen Auqen verschivamm alles im ttolbdnnkel: d« Holztische, der SchantsimS, die Batterie dicklxtn-chiyer Schnapsflaschen, der inüchtige Ofen, Und plöhlich glaubte er, in einer Ecke den Tod zu ^)en, wie er still und ernft dastand und auf rhn, EHowaN'Ki. ivvrtete. Er stich einen Lchrei aus und fiel seiftvärts um. Da« bei verlor er einen Augenblick lang das Be-^vußtsein. Als er Meder zu sich kam. hatte der Wirt Licht gemacht. Chon>anski trank gienq ein <^las Wasser, das man ihn: gebracht hatte. Er fror aber so, das; es ihn ordentlich schüt telte. und so verlangte er das ganze Wasserglas voll Rum. Ohne etwas zu essen — schon seit Tagen sparte er die Abendmahl zeiten — beMb er sich dann auf sein Zim« nlerchen. Dort leigte er sich unausgekleidet aufs Bett und blieb wie tot liegen, zur Decke etnporstarren>d, auf der von draußen der Sck)eitt der im Winde schaukelnden Wirts« )mlslaterne unruhige, matte, Krtterwde irrei-se warf. Diese Kl'eise k>ewegten sich wie Wellen eims kleinen Teiches, dessen Oberfläche der Winld kräuselt. nMrend die Sonne bis allf den griinen Mrund scheint. Choi^vanski laq wphl eine Viertelstunde so, ängstlich be-milht, seine (^danken in der Bergan gen s>eit zu verankern, dainit ihn die schreckliche Ge« genn>nrt nicht beunnlhi^e. Er hielt o-ft den Moni an, denn ihm schien, dast sich dann sein 5>erz, das iunnerzu gani-s laut pochte, beru-l)igte. Bald al^er kanl das Fr^tv-ln wieder und iint ihm die Angst, die fiirchterliche ?sMst, dast er hier un«d 'heute noch sverde sterben niilssen. Die Zähne klapperten ihni aufeinander, und er fing an, vor Verziveif-lung und Traurigkeit zu lveinen. Dann raffte er sich vli^plich auf und rannte wie gejagt t>ie schumle. steile Holztreppe hinunter ^uS Gast,;innner. Ießt waren eine An.^hl Leute au? dem Dorfe amvesenii, idie alle beieinander um ei-^ neu ovalen Ti'ch saßen. Vhoir>ans^ki sehte sich ohne Umstände mitten unter sie. „Verzeilheli Sie," brachte er a^teurlos hervor, „mein Name ist Ehowanski, Fürst Cho-wcinsti a»s Peterslburg, jawohl, von den Bolscheivisten vertrieben, früher Fi'irst, jetzt bloß noch Ehoivanski. Reise init Edolschaum« seife, der Karton zu einem halben Dutzend, verzeihen Sie, um mein Leben zu fristen und bol's der Teufel, habe ich seit elf Tagen nicht nial ein S^tiickchen vertaust, geschweige denn einen ldarton, und weiß schon gar nicht mehr, was anfangen vor lauter Verziveiflunig. Frü« iier aber wußte ich ?ncht, wohin urit meineni <^l'de, haha, so reich war ich, verstehen Tie? Was für ein Leben! Komisch. Ich war früher Oberst in der kaiserlichen l^rde, a^?!" (ichowanski schwieg utrd bl>ickte vor sich nieder. Er sah aus, als lache er innerlich. Seine Augen glänzten fielirig, auf seiner Stiru erschienen lauter kloine ro^e Klecken, verschwan t>en wieder, tmtchtvn von neuem auf. Das graue, lose .^ar klebte an den Schläfen. Die einigewllenen Wangen zitterten und schienen noch tiefer einzusinken, während sick) die Nasenflügel merkwüvdig blä'hten und immer breiter wurden. Mit der linken, mageren .^nd, auf der diie Adern blau hervortraten, er-ren schwiegen betreten. Sie lvaren sibeppugt, ^ß Ehowanski wahTisinnig sei — denn n-a« türliich glaubten sie vvn alledem, ivas er er-Mlte, nicht ein Wort — und fürchteten sich ^bstverständ^ich, ihn durch irc?endeiue '^^« merkung rasend zu mach<'n. Un'villkiirlich rückten sie von dem Unigliirklichen ab. Nach einer Weile fing?Howaiiski ivieder zu reden an. ziemlich unvernrittelt übrigens und oihne jeden Zusaintueuhan^ unt dem, n>as er zuvor gesprochen. Auf seinem Gesichte war Pli^lich ivieder der Ausdruck unaussprechlichen Schreckens erschienen. Die Wirkung der Erin-nerungSbetäubung hatte allzu schnell aufgehört, un>d von neuem, aber noch viel hefitaer als zuvor, siberfiel ihn die Angst und das Entsetzen vor dem Tode. I-i'tzt redete er viel ra'cher. so daf^ nicht einmal alles ver« stän>' ' wurde, was er sagte. Er erz'i'istr nom ..> ieg, vm, ei-ner Schlacht, die er sei».'U !^reu in den Karpathen aeu>onnen hatte. (Fortsetzung folgt.) Sin schöne« Äuviiaum Mit einer reichhcvltigen musikalischen Veranstaltung feierte Sami>tag abends der hiesige Mlsikoerein der Eisenbahimrbelter un!d 'Angestellten sein fünfjähriges B^stan« desjubllänlm. Das crbu>echKl.unysreiche Programm der F-estafademie umfaßte Orch.'stral kompositioneil unld Gesangschöre, deren Dar bietung aufs angenehmste überraschte. Das Orchester aibsolvierte unter Leiiung seines unermüdlichen Dirigenten .^rrn Kaipellutei-sters Max Z chön herr mit besonderer Exaktheit mehrere Blas- und Salonorchester stücke, die vom zaihlretchem Publifu^ mit besonderer Begeisterung aufgenomineil tv^r« d^. Die vereiwi^gten ArbÄtergesangschvre br«chten unter dem Taktstock Hres tatkräftigen Chormeisters Herrn Nerat mchre-re tiefempfundene Lieder zum Vortrag, deren «herrliche Melodien einen stürmischen Ap plauS auslösten. In markanten Ausführungen beleuchtete der Festretiner.Herr P e t e j a n die Wich-tii^keit der Gvüt^unq dieser Institutton und verwies ann PovSe nrit Frl Rosalia Kkamler; Franz Augustinovie mit Frl. Marie Ä'o-ser. m. Die Privatanqestellten im Kampfe um die Einhaltung der Arbeitszeit. Die hiesigen Privatangestellten rufen für Dienstag, den k». d. mn 20 Uhr ber auS^zahlt wurde. Es wäre interefsat, zu erfahren, wo hier die Schuld der BerzSgerunq iiefft. tn. Neues vom Kralja Petra trg. ES wird uns geschrieben: „Eine kuickige, von Schön-hei-tSinteresse geleitete .Hand L«ginnt sich nun auch des schmucken Kralja Petra trg anzil-nehuwn. Vor einigen Tagen wurden auf dem Betonisockel, n>us ivelchem sich die .Haltestelle der städtisclM Aktotbnslinien befindet, zwei Mnke angebracht, die den auf ein Auto lharrenlden Passanten zur Rul)e einladet!. Dies ivar sehr ain Platze, denn es dauert oft wirklich lauge, li-is man so glücklich ist, das ersehnte Auto zu envischen. Aber einen kleinen Haken hat die Geschichte doch, so sehr die Anbringung dieser Ruhebänke auch zu begrüßen ist: Wer kann sich hier niederlassen, ohne Gofaihr Au laufen, einen Sonnenstich zu r>ekomnren? Die tieiden Bänke sind hier nämlich dem intensivsten Sonnenbrände ausgeietzt. Also: es iväre iwtiiien-dig, hier ein Dach anzubringen, ein kleines Wartehäuschen, ähnl-ich dem am Glavni trg, es braucht ja nicht so kostspielig zu fein. In ldeni Wartehäuschen könnte uian einen Zeitungsverschleiß sowie Tafeln mit de.'N Fahrplan der städtischen AutvbuÄinien unterbringen. Die event. DurchsNir^mg dieser Vorschläge würde sicher kein« Unsummen verschlingen, und der schöne Kralja Petra trsl, das schönste Einfallstor in unsere Stadt wäre um vieles bereichert. ?!icht zuletzt aber sei bei dieser Gelegen?lieit an die umßgebeii-den Stellen das (suchen <^richtet, auf diesem Sackel. an der .^^veuzun-g von wichtigen drei Autobuslinien, e^ne elektrische U h r auszustellen, denn ivenn schon irgetid-wo, dann gebiert sie gerade h i e r eran-slutetiden großen Verkehrs. — Einer, der es wohlnicint. k«>imi !l!k llnn-. >,!»- Iii! ZpillllmM» vr.V VR»»U,s<^lAt »>» 1. Voedent«?»: 10—12 unä 4-5 lldr. Wttvoek und 8nm»t«x: l^us Vmmlttix» Okliinitton. Zonn-uncl fele>t««e: Keine Orälnstlon. lelepkon lS97 (Oicllnationi uncl 40?» l)oms^>,»e I l^>potkeken-^n5t>lt). 10464 m. Verhaftet wurden iini Laufe des ge-strige,, Tages insgesamt vier Personen und zilvar Anton F. wogen nächtlicher Ruhestörung, Ludwig .h. wegen Diebstahls, Albin B. wegen Landstretche,!e! und Aloisie G. ivegen Verdachtes der geheimen Prostitution. m. verhLngntsvoller Sturz. Die 42jäh. rige in der Aleksandrova cesta wohnhafte ArbeiterSfrau Marie D r o glitt gestern abends auf dem .H^'iulwege nnweit der Drei Teiche so unglücklich auS, daß sie mit einer Flasche in der.Hand zu Boden stürzte. Das Unglück wollte es, daß sie sich hiebei init r'i- nem Scherben die Schlagader am linken Arm fast völlig durchschnitt. Die sofort verständigte Rettungsabteilung leistete ihr die erste .Hilfe und überführte sie sodailn ins Krankenhaus. m. Von ewem Automobil u«gepohe«. Als gestern gegen Mitternacht der Schlosfer-ldkirling Josef D r o z g mit seinem Rade auf der ^tmsahrt die Reichsbrücke pasiierte, fuhr ihm ein vom (Lhauffeur Franz P e-üeni k gesteuerter Kraftwagen so knapp vor, daß ein Zusammenprall beider Fahrzeu ge unvermeidlich war. Der Kraftwagen stieß mit dem Borderrad in daS rückwärtige Rad des Bizyklisten, wobei dieser mit ziemlicher Wucht vom 'Älttel geschleudert wurde. Drozg, der am Gehftei^ liegen blieb, klagte über Schmerzen in der Brust. Das Fahrrad wurde beim Anprall schwer beschädigt m. Uufall. Der Oelfabrikant Josef K r a i n z aus Fram stürzte gestern auf der Straße gegen KoSake unglücklicherweise mit seinem Motorrad, wo er jedoch ziemlich glimpfUch davonkam, tn dem er mir geringfügige .Hautabschürfungen erlitten hatte. Gleichzeitig streifte er mit seinem Fahrzeug den in SoSake wohnhaften Mnzer Karl B e z j a k, der desgleichen mit Hautabschürfungen davonkam. nl. Radfahrerpech. Der 17jährige Mittelschüler Ladislav Gtuber stürzte gestern liom Fahrrade und erlitt hiebet eine Rißwunde an der linken Hand und sonstige Hautabschürfungen. Am selben Vormittag stürzte der 17jährige Spenglergehilfe Jos^ N a d e l so unglücklich von feinem Rade, daß er mit einer schweren Verletzung am li« ken Knie liegen blieb. Beiden leistete . .e Rettungsabteilung die erste Hilfe. m. Die Polizeichroni? des gestrigen Tages weist insgesamt 20 Airzeigen auf, hie-von se e?^ wegen Ni6)teinhaltenS der Sperr stunde, Gefährdung der persönlichen Sicherheit, Beleidigung der Sicherheitswache und Beschädigung fremden Eigentums sowie sechs we^ Ueberschreitung der Verkehrsvorschriften. m. Wetterbericht vom 4. August 8 Uhr: Luftdruck 736, Feuchtigkeitsmesser —7, Barometerstand 731, Temperatur -j-2S, Windrichtung NW, Bewölkung teilweise, Nieder-schlag 0. m. Innige Bitte a« »inderfreunde, (kine bedürftige verheiratete Feldarbeiterin, g^ fegnet mit sechs Knäblein im Alter zwischen zwei Monaten und neun Jahre»,, bittet um Ueberlassung von abgetragenen KleidungS^ stücken. Spenden »vertan in der Verwaltung 'es Blattes dankend entgegegenommen. ut. Fiir den notleidenden Invaliden sind uns von Ungenannt 15 Dinar zugekomuien. Herzlichen Dank! ' m. Hochherzige Spende. Die Metallivaven ind-ustrie „K o v i n a" in Teznv spendete der Freiw. Feuerwehr in Pe^e für das tatkräftig Ginlgireifen beim Brande ani 12. Juni den Betrag ven 500 Dinar. — Herzlichsten Dank! Das Kvmmanöo. * „Eroatia", Versicherungsgenossenschltst in Zagreb, toi^t l)iem.it höfl. nut, daß mit 1. August l. I. diie Generalvertretung in Ma«, .Herr Anton I a r e, Bmrkbeamter i. R. übernommen hat. Derzeit^ Adresse lborovka cesta 18, 1. St. 10507 Klno Union-lkino. M heute, Dtvndag diie Re-pvi!'e des GroßfilmS „B^on Trenk", ei?« reizende Liebesgeischichte der Kaiiserin Ma-?ieint. ichn nochmals hervorzuhel>en. TS «st eine unerreichte Technik, ein fabe^lhaftes Bpiel und eine nervenzerpeitichende .Handlung zu verzeichnen. — In Vorbereitung. „iZebende Ware", ein F-ilui auS dem Leben, nein, eine n>ahre Vegebnheit, die unS lohrt, wie gefährlich es ist, verlockenden Angeboten Vlen5ta<^, dcn August lMN. ' nach dem Auslon!»? ohne vorheri« soro fälti^e PrNfttnq ,u fslqen. Aus Vtuj P. Den «erktzungen erlegen. Dic ina, die vor kurzem von ewem Motorrad fsshrer üiberrmmt worden war, erlag dieser Tage im ^ran'ken'h'ails m Ptnj j>en erlitte« ncn BerlehuiMn. Der tragtsche Fall wird noch ein gerichtliches Nachspiel haben. P. Markttage lm Monate August. Am ü. Aug!u,st wird der Jahresmarkt verbunden mit eimm Inder- und Pferdemarkt abge-halten. Am 13., 20. uird 27. August Pin-d?n 'Le statt. P. Mn unschuldige« Opfer. Tin Verbrechen oHnoAleichensMte sich eines Nachts der ver^gangenen Woche in S ttole bei Ptuj ab. An das Fenster der geschiedenen Be« sitzersgattin Agnes S e r d i n S e k kam ge-^ Mtternacht der lWjÄhrifle Besitziers« iohn Franz P 0 tiSk heranst^chlichen und verlangte klapfenid Emlasi. Die Frau iiber-inannte derart t>er Schlaf, daß sie das Aop fen ül^rhau!pt nicht hörte. PottSk geriet dar-iikvr in solche Wut, dast er einen Äiinttel ausfindig; machte, mit welchem er auf daS Fenster i>a?auf losschlug. Die Sptttter Klaffen auf alle Ssiten nnd verlej^n auch daZ kaunt 18 Monate Me Töchterchen der ge-u>m Zimmer einen unbekannten hagere,, Mann, der t^en aus dem ^:n?mer seine Kleider entwen den wollte. Der junge K. drohte, er werde den (!k^inblecher erschkcßen. Der Unbekannte erklärte aber, er sei ein Detketiv. Als K. au? dem Bett sprang, verschwand der Täter durch das Fenster. Am Morgen bemerkte man, das^ der Einbrecher der Magd aus der Mschkii6)e einen Jumper entlvendet liatte. Dil' Magd betnerkte ihren Ilunper an einem Mödcheil, der To6>ter eines Autotari-besitzerS. Dieses erklärte, den Jumper von einem unbekannten Mmin um 2l) Dinar gekauft zu haben. e. Unfall beim Reubau. Am Samstag, den 3. d. M. t'ormittags kain ein Arbeiter während der Arbeit am neuen .Hosbau beinl Stadtanlt mit einen, elekt'rischen Drak>t in Verilhrnng und brach zusammen. Die iibri-gen Arlx'iter retteten ihn auS der gefähr« lichen Lage nnd brachten ihn bald wieder zum BeN'nßtsein. W ! I- -4 , Unter Ztiinciizvr Kvntroüs «ins» 5tat,vL von Liivmikvm itskt cii« ukicj k>^ackpsüfungon g»t)«n «in« voll« (^osantio iüf cjis !^«in^«it, glviciimtihig« ^u»amm«n5«izung, gut« V«ftrSglici,»cvit uncj Wi^icung ci«5 frvciul^isz. 5iO Itünnvn ciailvi' immvf I^r vollsz Vvfisouon »ctiani^vn. ^ » p > rin Eln»lg In 6G, >X8PIKl5l Sport : Aus ber .^ndballfektion „Rapid". 5)!e. den sy?ittn>och und SamStag ab l Uhr wird im Nahnsen der Leichtaihletlksektion auch mit dem Training .?>andball 'begonnen werden. Alle Sportler, '^ie hiezu Slist lia-ben, mög?n daran teilnehmen. umsome!r, als die Leitung in lx'ws'ifirten .?>änden liegt. ?^5ommars — .. »«kn,l> lia«t »pur!.,, cUKIVe 0»l/.0l. Orn^kir,,. c«n,»»vk«ml». SmtSIKl—vv» I»I. «V>S0 NtNZ Tkeater«,»Kunst -i- Sin ^rftiick bei «einl^rbt. Max Reinhardt l)at dhreve Pro-> VN abgehalten. Bevor aber der auf ein Vier telsahr lautenide Pachtvertrag abge!schlossen tvurde, verlangte der Hauseigentümer die persönliche .«oaftung PiSoators für die pllnkt iche Mlung des Pachtschillings. Dies wurde jedoch abgelehnt, der FunduS in Wagen verpackt imd m'gge^ührt und die Probenarboit ganz plvhlich unterbrochen. Nunmchr will PiScator das Theater des Westens mieten. -i- „Panama", das neue Bühnenv>erk von Wilhelm Herzog, deni Mitverfasser der „Affäre Dreyfus", wurde dlirch Verinitt-ung des Drei-Masken'Verlags von Berlin, Wien, Frankfurt a. M., Hamburg, Dresden, München erworben. -i- Preisverteilung der Kant-Gesellschaft. Die 11. NreiSanfgabo der Kant-Gesellschast mit dem Theula „Die Psycholossie des Glau-benS" ist zur Erledigung gelangt. 75 Schrif ten wurden eingesmidt. Neun Arbeiten wurden als eines Preises würdig erkannt; aus sie gelangte die Summe von 10.000 Mar? z»ur Verteilung. Die vier .<.>ruptpreise erhielten Dr. Marianne B e t h (Wien), Dr. .Hans Reiner (Freiburg), Prof. Dr. Ve-la von Vasa dy (saroApatak) und Dr. Hoinrich Meyer (Juist). -s- Italienische Opern-Gtagione in Wien. Zwischen dem 21. und Stt. Angust wird eine italieml^chc Opern-Ltagione mit den Tolo-fräften Toti dal Monte und Marians 'Z t a b i l e im Theater an der Wien ga-stieren. Zur Aufführung gelangen „Der Barbier von Sevilla" und „Rigoletto". »» -- Montag, 4. «uguft. L j'u blja na 18.3o Uhr: .'('»armonika-kl.nAert. — 19.30: Vortrag — Pu'cinis Oper „Boheme" (Schallplatten). — ZeitmMbe und Nachrichten. - Aecgrad 20..W: Vokalkonzert. — ^l.l.'i: Abend'inusik. — 22.80: Nationalivels.'s! — Wien 20 MendelSiolin-Barthold»i-Al>end. — Anschließend: Tanzmusik. - B r e s l a u 30 30: Untertialtungsmusik. — Liederstundc. — B r ü n n 19.3d: Abendunter)altung. — W.lü: Nachtmusik. ^ Stuttgart 1tt.!?0: .'iturkonzert. — 21: Spiritistische Sit.Ulng. — Fransf-urt 10..?0: Unter-haltungsscinzert. — B e r l , n 10: Unter-^laltungSmusik. — Berlin 10: Unterhal-tttngsunlsik. L0.30: Kessers .<)t)r!plel nnt Musik,,Zinnoberspri«,er"(Uraufführung). An schließend: Tanznmflk. — Langenberg ?s): Abei:dkonzert. — Ati-schlies;end: T^inunusik. — D a v e n t r Y S0: <^'eick>te ^v.'ii'ik. - Abendkonzert. — P r a g l.^i:.^): Deuticlie Cendung. — :?0.l)5: Proulenadeloitzert. — 2i: !?ie>er-stunde. 2L.15: lAiben^umsik. — Mai« l a n d 20.50: Opernobend. ^ M il n-ch e n 1S.4Ü: Orchesterkonzert. — 2i.gü: Biolinmusik. — Budapest 20.05: Wal-zerabend. -» 22.30: Zigvunermusik. — Warschau 20.1.'): Bolkstltmliches Kon-zert. — 23: ^nzurusik. -Paris-Eis-f el 20.20: ^^mphomjcheS Koirzert. Dienstag, 5. Ljubljana 12.S0 Uhr: Neprv:>uzier. te Musik. — 13: Zeitanga'be, Bi^rsenberichte. — 13.30: Nachrichten. — 18.30- Mtherquin-tett — 19.30: Bortrag. - 30: Zagrebor Uobertragung. - K: Zeitangaibe und Berichte. ^ 22.1Ü: Uebertragiing aus Bled. — LZ: PrograminanküMgung. — Veograd 19.80: Kon^zert. - S0..M Abcndunt'.'rhal. tung. — 22.45: Nachtmusik. - Wien 20.0Ü: Otto-Pflanzl'Aben'd. - 30.45: (Vny de Maupassant. - 21.45: Violinsonaten von Mozart. - 22.25: ?lbendkMlsik. ^ B r e l a u 20: Abendmusik. — B r tt n n 20: Prager Sendung. -Stuttgart 20.15: Bunter Abend. - 21.30: Kanrmermusik. — Frankfurt S0.15: Stuttgarter Sen-i^ung. — 21.30: Kaulmermusik. — B e r-l i n 19.40: Klaviervorträye. — 80.30: Tanzabend. --- L a n g e n b e r a 20: Volks tnmliches Orchesterkon.iert. — D a v - n-t r v 20: Tanzinusik. — 21.15: Al^ndmusik. P r a g 16.25: Deutsrl^ Sendung. — 19..'z5: Siedervorträge. — 20: Schubert-Bertes Operette „Dreiuiäderlhaus". — M a i l a n d 21: Kannnermiusik. _ An- sWetzend: Jazz. -München 20.50: Ntherkonzert. — B u d a p e st 20: K^on-zert. — 21..V»: Militörkonzort. — Anschließend: Zigeuner um sik. — W a r < ch a u 20: Schallplatteno^vr. — Paris-Eissel 20.30: Abendkonzert. August Bauernregeln vom August. Stellen sich Anfang August (Gewitter ein, so wird es bis Ende sein. I,n August viel Regen, ist dein Wein kein Segen. — Bläst im August der Nord, so dauert gutes Wetter fort. _ Laurentius heiter und gut, einen schönen Herbst verheißen tut. — An Laurentius man pflü gen muß. — Sind Lorenz und Barthel (21. August) schön, wird der .Herbst auch gut auSgehn. — Freundlicher Barthel und Lorenz muß rein sein, soll guter Wein sein! Ist's hell an dem Lanrentiustag, nmn Früchte sich viel versprechen mag. — Ist Lorenz ohne Feuer, gibt schlechten Min es Heuer! 15. August: Märiens Himmelfahrt' Soimenschein bringt viel Obst und guten Wein. ^ Hat unsere Frau gut Wetter, wenn sie zum Himmel sährt, gewiß sie dann unS allen viel guten Wein beschert. — 24. Au-gust: Gewitter am Bartholomä bringen Regen und Schnee. — Bartholomä, Bauer, sä! — Wie sich Bartholomäus hält, ist der ganze .Herbst bestellt. - 28. August: Um die Zeit von Augustin, zieh'n die warmen Tage hin. » Der Himmel im August. Nun merlt man es schon ganz deutlich, daß der Tag kürzer wird, obwohl es an Sonnenfülle noch keineswegs fehlt, t UHr 23 Minuten erhebt sich das Tage^geftirn am 1. d. M., dagegen am 31. August erst 5 Ubr 0 Minuten. Die UntergangSzeiten sind: zu Anfang d. M^ 7.49; zu Ci'de d. M. K.5I. Am 23. August M Uhr "7 Min nachm. tritt die Sonne in Zeichen der >^lingfrnu. K'ondU'echsel tritt im August ausnahmÄvelse sünfnial in Erscheinung: am I. erstes Viertel, um 9. Bollmond, am 17. leyteS Viertel, am 24. Neumond und am 31. wieder erstes Viertel. Der Stand unserer Planeten zeigt folgende Zeiten: Merkur geht zu Beginn d. M. drei Viertel Stunden nach der Sonn« linter. Am 2«. erreicht er mit 27 Grad 20 Mnu-ten seine größte Elongation von der Sonne, ist aber auch dann dem sreien Auge unsichtbar. — Die Venus geht zu Beginn d. M. Ende IX Stunden nach der ^n-ne unter. Am 15. steht fie um S Uhr abends ungefähr 10 Grad hoch im Westen im Stern bild der Jungfrau. — Der Mars geht zu Beginn d. M. 4>i, Ende d. M. nahezu 6 stunden vor der Sonne auf. Er steht am 15. l. Uhr nachts reichlich 10 Grad hoch im Nordosten im Sternbild des Stiers. — Der Jupiter steht am Morgenhimmel nnd geht Mitte d. M. Stunden vor der Sonne auf. — Der Saturn ist zu Beginn d. M. uiehr als 4 Etunden nach Sonnenuntergang sichtbar. Im Laufe d. M. nimmt seine Zicht barkeitSdauer am Abendhimmel um 1 Stunde ab. UWtsiitPnWts Vernichtung der Wespen. Eine unailge-nehme Beigabe der Sommerfrische sind oftmals die Wespen, namentlich, ^venn sie in gröberer IaA auftreten. Es gibt jedoch ein einfaches Mittel, die Störenfriede z« besei-tilM. Mail oersieht sich zu diesem Zwecke mdt einem (^lase, das etn>a ein Zehntelliter Terpentinöl enthält, ferner mit einem grossen Wattebausch, um die Oeffmmg 'deS Wespennestes zu verstopfen, und endlich unt einem Spaten. Am Abend »der in der Nacht, wenn die Mspen sich iin Neste befinden, begibt man sich zu demsell'en, feuchtet^ den Wattebausch tlichtig mit Ter^>entinöl an, gießt das übrige ?erpent!li>l schnell in das Nest, verstopft den Eingang zu deiuscl-ben schleunigst mit der Watte ' und wirst einige schaufeln Erde dari'iber. Durch dies Verfichren werden die Welpen ani leichtesten vernichtet. Der häßliche Gchweis^ruch wird natura? maß iui Sommer am l^äufigsten wahrgen.>u? men. Ihn durch tägliche Bäder oder kalls Abreibungen am Morgen und an? Abenii zu mildern, mnß die ?liisgabe eines jeden Menschen sein, der seinen Mitmenschen nicht unangenehm, auffallen n?ill. Sch^-in kleine .i^inder halte man zur täglichen Tau^ berlialtung an und lehre sie, daß im Ton,-mer zehn mal Aster Wa'chungen nötig sind' als in, Winter. Dies erfordern 'ckwn sund.ieit und Wohlbeiinden! Fllßn>ai'chun-gen vor dem Schlafengehen sind eine wakire Wohltat. Besonders jene ^^örl'^'rstellen. die am >l>enig'sten Mtznfnhr has^n sz. B. die Achselhöhlen) lind lminig mit einen, nassen Lappi'n, am besten mit einein ^nr diese Znvcke besonders vorrätig zu haltenden .?^ndtuch zu üblichen. Nie vennende inan hierzu schon gebrmichte Handtücher, da man mit diesen Seifenreste und Schmutz an die schwitzenden .K^öN>erteile bringen Mrde. Den, Wasser wird am besten etvaS Zitronensaft oder Elsig, noch lvsser eine keimtötende Sulistanz ^igefügt. Auch er ii't doch ^ii o-ier^ze-hn Ig) und der russisch-a-merikanl^chen Han-idelskammer, sowie nach Anhörung von Ner tretern der verschieidenen SchiffaHrtsgesell-schaiften,. idlie an dem Transport, für den 79 Schiffe gechartert worden ivaren, betoiligt «sind Hilft slir die Industrie Im Handelsminlsteriu.m wird ein Bericht über die Förderung der heinvischen Industrie. inÄbosondere der Textilind-ustrie, a-us-ge arbeitet. Wie aus Beograd gemeldet wird, sollen insbesondere jene Zweige unterstützt werden, bie zur .Hebung der Jnjdustrie am meisten beitragen. In dem Bericht werden in dieser Richtung Vorschläge gemacht. Alle er-trag^higen Unternehmungen, die infolge der Wirtschaftskrise in eine schwierige Lage geraten sind, sollen durch Befreiung von gewissen Leistungen, von Einfuhrzöllen und verschiedene Vorbeugungsmaßnahmen unterstützt wevden. Lugoflawifcher HovfenmarN Das mitteleuropäische Hopfenbaubüro in Saaz veröffentlicht über den Hopfenstand in Jugoslawien folgenden Bericht: Trotz der wiederholten Niederschläge hat ^ch bei anhaltender Hitze und heftigen Süd winden, insbesondere in den deichten Böden, der Sonnenbrand eingestellt, Welver im Vereine mit den niedrigen Nachttemperaturen in unliebsamer Weise die AuSdoldung der Pslanjie beeinträchtigt. Trotz dieser Umstände dürfte die Pflücke doch um einige Tage früher beginnen als sonst. Unter Berücksichtigung des verminderten Hektarertrages und der eingeschränkten Anbaufläche, kann man schon heute den dies Mrigen Bau auf etwa die Hälfte des vorjährigen schätzen. Der Pfanzenstand in der ganzen Wojwodinn (Bakka, Banat, Srem) ist allgemein gesund, aber nur mittel kräf-tiig entwickelt, mit schwächeren Seitentrieben, sodaß man im besten Falle einen mittleren Ernteertrag erwarten kann. Das Pro dnkt wird voraussichtlich von guter Qualität sein. Gegenwärtig herrscht ziemlich hohe Tom-Heratur und Trockenheit. Eine Durchfeuch- tung wäre sehr erwünscht. Ernteschätznng vieler Produzenten pro Hektar 11—13 Zent ner 50 KUogramm, so daß wir in diesem Jahre von 1300—1400 .Hektar etwa 18.000 bis 30.000 Zentner erreichen werden. Einige Produzenten haben ihre Goldingshopfen schon gepflückt. Das Produkt ist glattgrün, schön entwickelt. Späthopfen werden von 15. August beginnend gepflückt. Deutslhland finanziert Ausiandsoeschasle Vor einigen Tagen wurde in Berlin die „Deutsche Gesellschaft für öffentliche Arbeiten A. G." nM einem Aktienkapital von 1^ Millionen und ausgewiesenen Reserven von 1l^ Millionen Mark gegründet. Zweck der Gesell,chaft ist die Errichtung und der Ausbau wertschaffender Anlagen durch Aufnahme von Anleihen und Darlehen im In- u. Auslande und die Gewährung von Da.>le-hen im Jnlande an öffentlich-rechtliche oder gemischt-ivirtschaftliche Unternehmungen zu fördern. Die Annahme von Depositen und der Betrieb von Bmlkg^'chäften ist der Gesellschaft nicht gestattet. Die Täti^eit der Geisellschwst ist geml»in-nützig. Ihre Geschäfte werden auftragsweise durch die Deutsche Bau- und Bodenbank A. G. Berlin besorgt. Die Gesellschaft untersteht der Aufficht des Staates und wird diese durch einen Reichskonl-missar ausgeübt. Zum Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Reichs minister a. D. Dr. D e r n b u r g gewählt. X Die amtlichen Kurse für August. Das Finanzministerium hat für den Monat August folgende amtlich Kuvse festgesetzt: Na-poleon'dor 218 Dinar, türbis«^ Goldlire 247, engl. Pfund 274.40, Dollar 5g.4g, ka-nadisck)er Dollar 5tt.10, Reichsmark 13üN, poln. Zlotti 6.35, Schilling 8, Belga 7.00, Pengö 9.90, ägypt. Pfund 281.50, türtische Papierlire 26.80, 100 Schw. Franken 100«, 100 franz. Fra^l^en 222. 100 Lire 29i;.40, 100 Holl, cyuliden 2270, 100 Lei 33.50, llt0 Lewa 41, 100 dänische oder norwegische j^o nen 1511, 100 schivcdische Kronen 151N..^)0, 100 Peljetas 055, 100 griechische Drachmen 73.10, 100 Dcherbokronen 1fi7.30. X Konkurse und Zwangsausgleiche. Der Verein der Industriellen und Großkaufleute in Lsnbljana veröffentlicht für die Zeit vom 21. bis 31. Juli 1930 folgende Statistik fdie Ziffern in den Klaimmern beziekien sich auf dieselbe Zeit des vergangenen JahreS): i. Eröffnete .Konkurse: im Savebanat 0 (2), im kÄstenlandbanat 1 (1), im Drinabanat 1 (0), im Donaubanat 4 (6), im Morava-banat 0 (2), im Vardarbanat 0 (2), in Beo-grad, Zen^un, Panöevv^l (1). 2. kundgemachte Zwangsausgleiche außer Konkurs: im Cavebanat 4, im Donaubanat 1. 3. Abgefertigte Konkurse: im Savebanat 3 (1), im Küstenlandbanat 1 (2), im Drinabanat 1 (1), im Donaubanat 2 (1), im Moravabanat 1 (2), in Beograd, Zemun, Panöevo 0 (1). X Asphaltierte Gtrahen. Nebst der Ausschreibung für den Bau einer Kpihaltstraße Beograd—Zagreb hat das Bautenministe-riunl auch eine Liziibation für den Bau von Asphaltstraßen Beograd—Novisad-Suboti-.^a und Beograd—Panöevo—VrSac ausgeschrieben. Mit den Bauarbeiten soll nach Abschluß der Lizitationen gleich begonnen werden. X Polen erhöht AgrarzLlle. Das W rt- tschastskonvitee des polnisch^ Ministerrates hat beschlossen, eine Rei'h« von Z o l l e r-hö Hungen nemnächst in Kraft zu setzen. So sollen erlhSht werden der Einfiuhrzoll sür WeiM auf 17.50 Zlo^y, der für Wsi.vn-mehl «ruf 85.30 der für Grütz« aus 24, für Schmalz auf 100, für frischen Speck auf 80 unid für geräucherten Speck auf 120 Zlotv per 100 Kilogramm X Reichenberget Mustermesse (IS. bis 22. August 1A3V). Als ein Beweis des Vertrauens, welches in die diesjährige Reichenber-ger Messe gesetzt wurde, kann die Tatsache gelten, daß sie auch in diesem Jahre wieder sehr reich beschickt sein wird. Insbesondere die Technische Masse hat an Ausdehnung weiter zugenommen. Me heurige Messe wird den gleichen Umfang der vorjÄhrigen „Jubiläumsmesse" haben. Um diesem großen Angebot auch die entsprechende Nachfrage gegenüberzustellen, hat die Messeleitung keine Auslagen gescheut, durch eine umfangreiche und weitgreifende Werbetäti.z keit den zaihlreichen Ausstellern möglichst viele Einkäufer aus dem In- und Aiislan-de zuzuführen. Gerade mit Rücksicht auf die h?urige Wirtschaftskrise wurde die allgemeine Einkäuferwerbung besonders intensiv durchgeführt und durch individuelle Propaganda vertieft. , Der karten ?m /^usust 0 b 8 txgrten. Im A/lonst ^u«u8t sinä die mei5ten köäen trocken, die (Atskr kijr die Zpiiten Obstsorten, klein ?u bleiben oäer ad-ziutsllen, ist «rok. IZe8onl!er5 äie ilaclivur^eln tien kleinen ösumkormen ieiäen äsiin selir u. miissen reeelmSki^dewSZsert Verden, vis klattlsusplaxe sn ptirsicdbäumen nimmt erollen l^mksnx sn unä sollte mit sllen jVlit-teln bekiimpit veräen. >Ver >Vs85erleitunx lm Vbstesrten liat. kann sieli 6er OuÄlxelster leiclit ervetiren, Venn er die k^kirslclidäumv kriili und sbends tüclitis? üdersprit^t. Der I'ZNLLürtel sn de>n Obstbäumen ist 2U untersuclien, die Obstmaden sind entkernen und der (iürtel ist neu an^ulexen. Die sicli Im Sommer okt so leb-liatt entk3ltenden Ausläufer sn Obstbäumen Verden entkernt. Mume mit reicliem Velian-se sind ?u stützen. I'a^Iobst ist ziu /Marmelade einzcukoel^en. vabel eebe man aclit. dal! liärtere öirnen nicdt mit veicden ^epkeln 7U. sammen aneeset^t Verden. Sie müssen kür sicli erst veicli xekociit verden. veil sle im Oemenxe als Xlumpen das Koclien erscl^ve-ren. k^riiiibirnen sind reiclilicl: :eu trlx:knen und?ur ^ilderunk! der 8Äurc mit sauren Senkeln /V^x^rmelade ein^ukoclien. ' >Vo Veredelungen ausxekilllrt vorden sind, löse man die Verbände: aucli können I^acli» Veredelungen nocli stattfinden, ^s muk aucli jet7t sclion an die kescbakkuns: der kekämp-kunxsmittel gedacht und namentlicli I^aupen-leim gegen die k^rostspanner bestellt verden. In den XVeinLärten kexinnt in diesem ^o-nat das Oiokeln (Verliauen) der I?eben. In trockenem k^oden vlrd dies krülier vorge> ncimmen, um die ?äkte kllr die verbleibenden l'eile der pflanze 7u gevinnen. ^ucb die ^ei7e sind jet^t restlos ?u entkernen. (Zemtisegarten. Die ^npklanziunt: der tkerbstgemüse. ^ussgten von i^airiiden. VVaz serrUben und derxl. sind beendet: es gilt, die f?eete nocli klellZix ?u belicckcn und >vk) l^e-sciiakkung des VVakisers müklicli ist. aucli mit lauciie vermenirt. 7u begioiZen. Zellerie, snZ-te I^olinen. Kolilrilben verden durcli .lauclie. gUsse besonders untersttit^t. Kraut, da^ 7ur ?'ri';cliaiist>eva!irnnx vervenäet vird. nur dann nocl, starke .laliLliexaden erliuiten. Venn der öoden xenUxend mit Plwspliorsäu- re verseilen ist. ?um Linsäuern bestimmte» Kraut kann dzgegen odns^ctiaden gejauciit Verden, da tiier die Verarbeitung dem ^nt-vickIunLZabsctilulZ bald kolgt. 1'omaten ver> den anxebuncien: vo sie aber durcli Paneel an ^eit bereits breit irelauken und vielkacli ver^veigt am Laden Uesen und viel I^ruciit» anliang weisen. lasse mgn sie liegen, zokern sie nebenstellende pklan^en niclit Iiindern. Li gibt ein Kulturvertaliren, nacl, dem man die l'amsten auk k'eldern lrel liegen lälZt. kllr die frtilireike dann die Lodenvärme nutzt. Im Oarten siebt eine soiclie Kultur kreilicli un-ordentlicb aus. Ourkonbeete diZrken nlcbt /^an gel an ffeuclitlgkelt und I^alirung leiden, tterbstblumenkolil erliSlt ordentlieli vungixüs se. >Vo ?v!ebeln llirem ^bsclilul! zugeben, lasse man die I?öbren von selbst kgllen. 8inll die I^üliren gefallen und am ^vlebellialse bereits angevelkt. so bebe man die Z^vlebel auk und lasse sie auk dem keete naclitrock-nen, um später den I^ölirenrest abrudrelien und die ?vlebel trocken suk^ubevaliren. voll nen Verden nur von der ersten Saat 2U Lazt-bolinen stelien gelassen, veil die lullsaat okt in einen ungünstigen Herbst gelangt. I^an nebme aucl, jet?t nocb Aussaaten von Nerbst salat. Kolilrabl vor. so dak jedes krelverden-de Keet gut ausgsnlitet verden kann. Erdbeeren Verden ln diesem l^onst »?epklan?t. Z^iergarten. Im Klumenearten de-scbrSnkt sieb -ur ?eit die >^rdelt suk dle kort-lautende pklege, auck dlaclidüngung. I?osen sind von den abgeblliliten 8tilen lu dekreien. I'erner ist !n diesem Aitonat die Vormokrung solcber ?klanz:en vor^unekmen. die alz .kung. pklan/en durcbvintert verden. v. verden k^ucbsien, besonders Pelargonien, vermebrt. Die Stecklinge verden sn lislbscbattikken Stellen, vielleicbt in Spsrgeldeeten gesteckt und täglicb bespritzt. So vermebren sle sicli sebr leickt; später Lolet dss LinpklANzen ln 1'öpke. öalkonblumenkästen und >^mpeln slncl blnreickend 2U bevässern. Bücherschau d. tlarold ^ieolson: »VI«' Voiiebvüruni 6sr viplomsten«. ^U5 Sir ^rtkur dllicolsons lieben 1849—1928. ^us dem Lngliscken von Hermvnia lur ^ülilen. 464 Seiten, öro-scbiert 12.5l) Oanzleinen 15 Verlas; I'rankkurter Societäts-Oruckerei. — tlarold I^icolson als kvrvorragender und mutige? engliseber Sebrlktsteller bekannt. Sein neue, kuck »l^ie Verscbvürung der Diplomaten« verdient darüber klnaus durck seine voll-tiscben cntlilillungen und die umkassende u. snsebaulicbe Darstellung eines balbe«, .lalir. Kunderts europSisclier Vorkriegspolitik die Leaclitung der gebildeten Welt. In seine? Oattung ist dieses Werk sckver ru bestimmen: ^ls kiograpbie Sir >^rtl,ur I^lcolsons. des prominenten engliscben Linkreisungspo-litikers. besitzt es allein scbon ein bistorl-scbes Oevickt vie venlge Viicber des letz, ten lalirzebnts. ^ls Oescbiebtsverk, das das grolle Spiel der alten Diplomatie aukdeckt. kommt ilim die Bedeutung eines groken Do-kuments bei. Der I?oman. der auk die euro« päiscbe Katastropke zusteuerte, in dem allo bekannten Staatsmänner. Diplomaten und Politiker der letzten (Generationen mitvirk-ten. dessen geograpiiisclier I?aum Europa, ^sien und blordakrika. dessen zeltliclier I?aum die Oescliiclite seit 1870 umkaLt. ist bisber nocli nickt so eindlringlick. so amüsant und so spannend gesakrieben vorden. b. (Zsnz Oostorrvlel» liir 8 18.^ srkält de? ^utokakrer. venn er »ick den soeben ersckie nenen I'rcvtag & kerndt Autoatlas von Oe-sterrelcli ansckakkt. Der ^tlas «ibt dieses Karten^verk in 34 Llättern. die »o snxe-ordnet liincl. dalZ auk jedem Klarte der Hin-vels auk das ^nscklulZblatt gegeben ist. Das ^ukkincien eines gesuckten lZlattes !';t durck die praktiscke Dnterbrinkung d«» Ueber-siclitsblattes ln der i^itte des Zucke8 und dlv seitllcke Angabe der I^ummern der einzelnen Karten so erleicktert, dag mit einem Scillae jedes «esuckte lZlatt zur Hand ist. Die vielkarbige /^uskütirung der einzelnen l^lütter, die die tlauptstraöenzüge, die ^nt-kernungen zviscken den einzelnen Orten, den Wald, eine I?eike von Httkenkoten, etc. erselien lägt. lälZt das Werk sanz einzieartlg ersckinen. ^ine xanze I?eike von Durcli-kalirtsplänen der vicktixeren Stäöte, genaue ^Nkliben iilier die k^inkabn?itrallen vr>n Wien, endlick ein l'ext. der in knapper k'orm 6as Wiciitigste. den ^utokakrer Interesslerencle bringt, ergänzen clas sckttne Werk, dessen s'reis in elegantem l^einvancil'anci nur 8 18.-11-7: l?!Vl N.- beträl?t. Der ^tlas ist in jecier l;ucl,liandlnn!<. vn solcke niclit erreiclikar. aiicli vom Verlag frelvta^ K l^erndt-.^. si.. Wien, Vll., Sckottenkeldgasse 62. erkältllck. / - ^ ' ij- ^^,»»- R » -!-l- pllLlLL» ?Qrä»v»>?L»ktor mtt Ilotklüxvia Vlo.......5l.2VV ?or6»o»>7r»ktor o!»»e üotklÜIvl »»«»»» » Olilxe ?re!»« »ina ö»?proi»v uv6 verilnäerlick otmv vor-kanxe kekanntmsc!»unzx un6 tmnl^o »llvr V^ieäerveri^kutvi' ill ^uxo»l»vsivn akvemsskeuvKi WIlWVMvrWMlM. KM VW MVM ?0>V80II Rotor. — Ztirt^ef» 2ielid mit yiilvn Drei- »ct,»renpi!ux, Selimlenmx. — Vvrke58ert 6urck I^iniutüxen eines l^iltor». Z^L«6»vz^. — Verizvssert ^urck Vervenclunx eines i-lockspannunxs-koscl^» ^»-Ineten mit ImpulAl^uppIunzk. Lromse. — ^irlcun^voller «lurek Lrkükung^ oer ^n-»»t»l ävr k5«m»»ot»«ibOn. ItüIUimx. ^ Vefdessert 6urc!^ ^nlznnz^n? eine,' ^ssserpumpo mit kiemyn» »ntrieb. I-e>»Il«ux. Lo6vutvn«j vvrstvt^t. I««ttroi»ixoax. ^ommnet. Vervoll' ?väor»»k>»Iax»»x. — Vom in Zprun?io6vr, 6iv vollkommene k^e6eninx ver-lzürxt. Der neue k^or^son 1'ralctor leistet stets williz je6e ^rt Ortzeit. Immer bereit, er-le^izt er alle ^ukxalzen in volllcommener Vll^eise un6 in 6er lcür^esten!^eit. In 6en Vi^einlzerxen lzrinxt 6ie öestellunx vollen k^rtrax: 6er kor^son leistet 6ie lzeste ^r> lzeit. l^izerall lzezinnt 6ie ^rnte: wiederum ist es 6er k'or^son. 6er ll^nen xestattet, lltr (Letrei6e in Izestem ?^ustan6e l^erein^u» l)rinxen, 6enn er srizeitet sol^nell un6 ?ut. ^n6licli ist 6er !^or6L0n kiir 6en Älo un-entlzelirlicl). Der neue !^or6sc)n 1'ralctvr lcennt lceine tote ^al)res2eit. kiir iltn xilzt es immer ^rlzeit. I^ALsen8ie siol^ 6en neuen k^or6son^ralct0r lcostenlos von ll^rem nächsten?0r6'l'län6ler vorkül^ren, 8ie wer6en erstaunt sein. korÄsoiv fONo Uoi-on 7NILS1' t »MaMoM? Jesiung" NunMer TV7 MenSsaq, k. AugeA> Vm^ofchreibtisch,'modern, hart oder fourckert, zu kaufen ge« sucht. Adr. Berw. Aaufe altes Gold, Tilberlronen, u. falsche Zähne zu Höchstpreisen. A. 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Hvirö prelsver« »dle«edeo. desicktlien in äer A/i»ridor8lc» tl5lr»Nl». 9^ MW-fM Ii»t »diuzedea K««li »i»»!»»»«»«!» oe>o»rl«rt« lilMtlWmI I>I»ekvei»d»r unüdertrofte». SU öllllllM I. IlÄM »vo von k^rüekten, veer«n unä Kriiutem -empkekle ick meinen GelVtGitz 8livo«ibe. Veioxewt «. Vvi-xellxer LVZLl.» >?»»»tWs!» bre»v«rel /^le;c5»närov» c. 39 ^^lSM KoroSks c. l8 KSHvkau» 5«k«ab «ir Gregoriieem» «l. 14 liefert saftigen Halbemmentaler. Tiger-tSse, Eidamer, Holl. Vrimfe«, «Hg«. Salami, nur echte Krai« nerwiirfte, Käse Ka von Din tS ausmärt«. 84S9 feuerfest, in allen Qualitäten für Glas-. Emaillier' und Wassergasöfen, Hochofen -Dampfkessel. Bäcker- u. Dampf öfen. Chamottemehl. Fabriksniederlage H. Andraschitz, Ma-ribo». 8298 Leset und verbreitet die .«irittttt Utnt' Oslcksssung. für alle un8 anl^lZUcli äeg Nm8ekeic1en8 unserer lnnixst-xeliedten. unverxeöllcken jV^utter. (ZrolZmutter. I'anto etc.. äer ^rau ^^alia Holntkaner in 80 relekem ^alZe Zuteil Le>vc>räene leilnakme, 80>v!e k0r äle 2ak!reieke vetellixun? am I.eickenbexänxnlsse unä Äe sckönen Xran^- und ölumen8penäen. saxen v^ir allen un-seren jnnjj?8ten vanlc. öesonäerZ äsnken ^lr der Li8enbsliner-^usilclcspelle Wr ä!e eri?reikenäen 'srauereliöre. c!em (Zesane-verein »I^ira« iür äas ^kZinxen äer Irauerlieäer unä äem ?o-xredno äruStvo I^aävanje Wr äen sckönen l'.miifsn? an äer (Zemeinoeeren^e. ziisribor, am 4. ^ueu8t 1930. vle t!ektrsuorn«>on Nlnterdllsbenen. ullck tllr lUo ve''>Qtvortl!eti: -» Druelc äer »^»rldortl«» ll»lcsrna« in I^srikor. Mortllek: Direktor Stsnko — Seiäv Motinkstt la ^sridor. -- k^Ur cisn tlersusiietier unä (ien Druelt vvritvt. «