i iM> p?Ul»öIn1LV KV.I>I«?Z»üg enÄislift I» vöokwMsk «lOdiM»! «w»e?M«Mö t^u»I»s» K>>s»t». Lokfit lslwng, V«n«v»lwi»g vuet»6niek«r«i: ^»sidvf, »1urL1i«v» olle« 4. 7«l,pkon X öfi«kUvk« Aatr»g« l«t »wt» Kvelvosw 4 / » - A » »« vi-?» olSliws. «I«« S. Oktod«? 1SZS »/WWW>M»-Z>>>W>» .wölöW» >^4 VsTUgspr»!««: »on>«. 22 Vtn. »u«wll«n Z« Dt«», ck»vl» po«l «««M. » oil^ kss <» ßw«s» chWillls «0N«V. « Vi» VnWiiUMMM » tzl» » VI» Nekonftruktion der Lokalbahnen tut not! Bon Ivan Malgay. Sicherem Vernehmen nach soll in: kommenden Frühjahr mit der Rekonstruktion der Sekundärbahn Ljubljana—Kamnik begonnen lverdcn und soll zu diesem Zweck ein Betrag von 6lX1.0l)0 Dinar in den Voranschlag eingestellt worden sein. Diese Versicherung gibt uns die beste Ge-Mhr, d«ß die maßgebenden Kreise, mit die« fem Beispiele fortschreiten und solche Rekon-struktionsarbeiten auch auf andere Lokalbahnen erstrecken werden. Die frequenteste Lokalbahn in Slowenien sowohl im Personen- als auch im Frachten-verkehr ist jene von Celje nach Belenje. Diese Strecke verträgt Waggons (in diesem A'-ik satze wird stets die Re!^ von vierachsigen Waggons sein) bis zu einem Bruttogewichte vM 24 Tonnen, wogegen auf der anschließenden Strecke Velenje-Dvavograd auch Wagen mit 29 Tonnen Bruttogewicht Passie ren dürfen. Die Stciermärkische Lardesbahn Celje—Velenje wurde im Jahre 1391 „sehr billig" .gebaut, und -der Kohlenwerksbesitziir in 8kalc, Daniel von L a P P, mußte auf alle möglichen Garantien eingehen, weil es sonst nie zum Bau der Bahn gekommen wäre. Die anschließende Strecke Belenje—Dra-vograd hat acht Jahre später der Staat im modernen Sinne gebaut, deswegen ist auch der erhl^hte Achs>drugrvb einer Kritik zu unterziehen. Die Leistungsfähigkeit dieser 107 kin. langen Strecke (die Entfernung auf der Strecke Grobelno—Zidani nioft—Zagreb beträgt 115 km.) zerfällt in fiinf Systeme, welche dad-urch entstan^den sind, daß jede Teilstrecke unter anderen Voraussetzung^'n gebaut wurde. Auf den all.gemeinen Verkehr wirken diese Systeme spärlich, tveil die Zugsgeschwindigkeit zwischen 25 bis 45 knl. Pro Stunde variiert und in mehrere? Fällen di^ Waggons init großem Eigengewicht nicht einmal bis zum Nettoigewicht von M Tonnen ausgenützt !veri>en können. Bis zur Rekonstruktion einiger Strecken-, abschnitte widr sich der Berkehr w folgender Weise abwickeln müssen: Die Strecke Grobelno—Rl>gatec (32 km.) Gefahren die Züge mit einer l^schwindigkett von 35 km. und führen Waggons bis zu 23 Tonnen Bruttogewicht. Die angeblich als Vollbahn ausgebaute Strecke Rogatec—Krapina (21 km.) dürfte anfangs nur m^t 20—25 km. befahren werden können. Als Vollbahn verträgt die Bahn einen Achsdruck von 7200 kg. (7200 X4-28.000 kg.). Die durch)vegs aus ebener Fläche laufende Linie Kralpina-Zapot—Kraptnske Topli ce (17 km.) verträgt nnr Züge mit 8s, km. Fahrgeschwindigkeit (wie Poljöane—Konji-ce) und Waggons mit Brutto 18 Tonnen Beispiels^veise kann ein 15tonniger Wagen mit einem Eigengewicht von 9000 kg. nur mit 9000 kg. Frachbgut beladen iverden, damit das ans dieser Strecke zulässige Maxi-malgeiv-icht von 18 Tonnen nicht überschritten wird. Auf der Strecke Zapok—Krapinske Topli-ee—.^avreöiö <24 km.) fahren bie Züge mit KgellUllstsrat AKgll« gestillbell Srolte Trauer ln RumSnlen tlebernavme der WnlgNchm Macht durch dlk Regleruno Manius Maßnahmen fllr Ausrechterdaltung der Ordnung B u k a r e st, 7. Oktober. Das Mitglied des Regentschaftsrates und ehemaliger Pröfident des Obersten GerichtA Hofes Buzd»ganift heute früh gestorben. B u ? a r e st, 7. Oktober. Ueber die letzten Rachrichten VuzduganS verlauten die nachstellenden Einzelheiten: Der Schwerkranke verfiel bereits gestern um halb 23 ilhr in Agonie. Kurz vorljer erreichte er eine Temperatur von 4l Grad. Die Uerzte sahen sofort ein. daß keine Hilfe mehr gelleistet werden konnte. Ministerprüfi« dent Maniu wurde vom schweren Zustand Buzdugans sofort in Kenntnis gefetzt. DZe Rai^icht vom bevorstehenden To^ des Re-gextschaftsrateS verbreitete sich blitzschnell in der ganzen Maniu erschien im Krankenzimmer, «o ihm die Aerzte die Hofsnungslosigkeit deS Falles so» wie den nahen Eintritt der Katastrophe dar legten. Der Ministerprilfident berief "^r Heu t« eine Sitzung des Ministerrates ein, die im Sinne der rumänischen Berfaflung dke einstweilige Uebernabme der königlichen Gewalt durch den Ministerrat beschließen wird. In den nächsten Tagen treten Parlament und Senat zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, in welcher der Rachsiit» g?r Nvzdugans im R^ftentschaktSrak «»ewShlt werden wird. Ms ernstlichster Anw?k-ter aus den sreigewordenen Posten wird Venera! Presan genannt, der ehemalige Oberftkom-mandierende der rumänischen Streitkräfte im Weltkriege. Die heutigen Blätter dringen die kleinsten Details liber den Krankheitsverl uf Mb Tod Buzdugans. Die TodeSnat'cht h«t nicht nur in Bukarest, sandern auch in anderen Städten tieskle Trauer ausgelöst. Die Regierung hat zur Aufrechterhalt -g der Ruhe und Ordnung die umfassendsten Vor« kehrungen getrossen. Gensationelle Bankenfuflon Lodenkredlianstalt «nd Kredttanftall »«rschmvlz«» - Schober «>» NettAWisengel — Das DerdAknI» i« NKUeniintansch ^ Die Avlßen de» Soldelenlpteleret Heute vormittag vollzog sich eine d:r Ze sationellsten Vankenzusammenlßgungvn te-i Rachkrieges in Oesterreich» und zwar die Fusionierung der Bodenkreditanstalt mit der Rothschild'schen Kreditanstalt. Aus Grund dieser Fusion wird die erster« Anstalt, an deren Spitze Präfident S j e g-hart steht, vollkommen in der Kreditanstalt aufgehen. Sämtliche Ge! lüde, Filialen usw. übernimmt das Institut Rothschilds. Der Austausch der Aktie» ersolgt so, dah je vier Bo^eukredit-Aktien, Nominale klt Schil ling, gegen eine Aktie K r e d i t zu Nominale 4Y Schilling eingewechselt «erden. Die Vits Leset» vor mikdrLucnIicker ke» nut^ung. ^ber scküteen 5is Sick aucti selbst vor öckacien un6 verlangen Sie ausörllclüick 6as tausenäiockbevSkrte dIMel gegen l^opt^vek», ^knsckmerLea unci ^ligrsne. k^ur eckt ln 6er Vrlglnolpackung LM. W te n, 7. Oktober. Nachricht von der Fufionierung dieser Unternehmung hat in Finanzkreisen größten Sindruck gemacht. Die Vorgeschichte dieser Zusammenlegung ist die solgende: Auf Grund der in der letzten Zeit durch die Putschgerlichte der Heimweh-ren hervorgerufenen Situation begannen die Gläubiger im Ausland ihre Kredite der Bodenkreditanstalt zu kiindigen, einem Jnsti tut, das in der Weltfinanz seinen guten Ra men hatte, worauf sich der Präfident Sieg-hart genötigt sah, die bedrohliche Lage der Bodenkreditanstalt dem Bun^Skanzler Faktor S ch o b e r vor Augen zu führen. Doktor Schober nahm sich der Sache als Arbiter an und es gelang auch nach langwierigen Verhandlungen, an denen auch Baron Louis Rotschild teilnahm, zn einer Lvsting zu kom men, die das österreichische Kreditwestn vor weiteren Erschütterungen bewahren wird. Wie schwer der Zusammenbruch der Bodenkreditanstalt sich ausgewirkt hätte, geht aus der Tatsache hervor, daß allein die in ihrem Konzern sich besindlichen Stahlwerke mehrere tausende von Arbeitern beschäftigen. Neuer Kommunlstenprozetz LM. B e o g r a d, 7. Oktober. Vor dem Staatsgerichtshof zum Schutze des Staates begann heute die Hauptverhand lung im Prozeß gegen den ehemaligen Hochschüler Ljubomir ö o l i ü und seine Verlobte Katica Cvitanovit,die angeklagt find, kommunistische Flugschriften in ihrer Wohnung verborgen und verbreitet zu haben. Die beiden AngeNagten stellen jede Schuld in Abrede und erklären, dah ihnen die Flugschriften von gegnerischer Seite zu geschoben worden seien. Denlzeloe ln Topola LM, B e o g r a d, 7. Oktober. Der griechische Ministerprästt>e«t VeaizeloS ist heute um 9.1l) Minuten in Topola mittels Kraftwagen eingetroffen ui.. «urde gleich nach seiner Ankunft von G. M. de« kön^ in Audienz empfange«. Von Topola begab fich BenizeloS nach Mladenovae, mo ihn bereits seine Begleitung erwartete. I« Mladenovae wurde von seiten der jugoslawischen Bahnverwaltung dem griechisch« Premier ein Salonwagen zur Verfügung gestellt, in dem Benizelos die Heimreise nach Achen antritt. Börfenberichte Zürich?. Oktober. Devisen: Veograd 9.125S, Paris 20.315, London 25.1825, New York 517.9375, Mailand 27.11 fünf Achtel, Prasser, das infolge seiner ma-gen-, darm- und Vlutreiniqewden Wirkung bei Mädchen und Kna'ben recht beachtenswerte Erfolge erzielt. 5^n den Kin^rklini-ken wird das Franz-Joses-Wasser schon bei den kleinen/ meistens zäh verstopften Kran« ken anig» sowie des M»lfterpräside«tk« Veneral Z i v k o v i s hat ln allen VevölkerungS-kreisen des ganzen Gtackte» die denkbar beste klnfnahMe gefunden. Alle MStter betonen di» geschichili^ Tragweite der neuen Ber« «»altungSreform, die nun dem infioflawi« schen Volke eine neue Ankunft eröffnen soll. Sowohl der König alt auch der Ehes der Regierung erhalten tSgNch zahlreich- Dank, telegraaune au< allen Teile« mnen Königreiches Jugoslawien, worin sich die Begeisterung der Bevölkerung ob dieser jüng' ften Tat unseres Herrschers widerspiegelt. L e o g r a d, 7. Oktober. Ferner werdsn in den nächsten Tagen in allen grVtzexe» GtAhten des Landes große Manifestationsversammlungen abgehalten werden, um diese geschichtlich« Wendung in der Entwicklung deS jugoslawischen Volkes würdig zu begehen. Aber nicht nur i« Unlande, sondern auch im ganzen Ausland hat die neue jugoslawi» sche VerwaltungSresorm nur freunde gesun den. Alle fremden Vlötter sind durt^gS der Meinung, daß damit ein entscheidender Schritt zur endgliltiaen Konsolidierung Ingo slawiens getan wurde. Das tlrteN Wer Xuka Der loUbiwlsche Kllkta — Di« P«ri»I ö« ..l«l«sch»ere 27. vk-Ivtzer ^ RW.UW Wahler hinleo Taka — Die Folge» de« PredtUkger Arleil» der Republik wohil sehr bezeichnend ist, politische Folgen hawn wird. Man glaubt, daß die beiden der Slowttifchen BolkSpartei an-gehörigen Minister des gegenwärtigen Soa-litionSkabinettS, Tifo und Laday, ber:'!S morgen zu« Urteil Stellung uehmeu «erden. Sehr wahrscheinlich ist die Demisflon beider P r a g, V. Oktober. Me bereits berichtet, ist der ehemalige ilnioersitätSprofessor und Abgeordnete der Slowakischen l^lkSpartei, Dr. Adalbert T u k a, vom Preßburger Preisgericht «ach Beendigung des größten HochverratSprozesses seit Bestand der Tschechoslowakischen Republik wegen Verbrechens des militSrislhen Ber rates zu 1» Jahren «erkers verurtellt. DaS Urteil ist i» dichr drakonischen Härte nicht erwartet norden und hat nun die slowakische« Gemüter bi» zur Siedehitze gesteigert. Allgemein wird erwartet, daß das Urteil, welch^ für die politischen VerhSltnifse in Minister, da sie es kaum wagen werdsn »n> gesichtS der ^ltung Hlinkas sich von Tuka loszusagen. Der „S l o v a k", das Zentralo^^an der Slowakischen Volkspartei, veröffentlicht ein gros^ Bild des verurteilten Tuka in der Uniform der „R o d o b r a n a" (Slowakische Heimwehr). Im nicht konfiszierten Teil des Artikels HlinkaS heißt eS: „Ich habe mich selbst angebottn, »" s der Ankla^bauk zu fitzen. Ich habe den Deserteur aufgefordert, sich mit mir vor di?« Richter zu steten, da auch wir für '^eits<' " schrieben und in Versammln-^aen Ich tobe und werde toben. Wir betrar^'N Tuka mit der VuSarbei^"«»- eines V'^:'»o« miepl«»neS. er Celje muß heute um S.09 Uhr früh Konsice verlassen, um in PoljLane den Anschluß zu erreichen. Auf der Strecke über Bobovo könnte der Zug Kvnjiee auch 30 Minuten später verlassen, weil er mit größerer Geschwindiq-leit mit Leichtigkeit dieselben Anschlüsse erreichen kann. Eine baldige Abhilfe auf der vorgenannten Bahn wivd alber ohne tatkräftige Privatinitiative aum zu erreichen sein. Selbstredend müßte die angedeutete Normalbahn von Konjice nach Oplotnica und Vitanje erweitert werden. Dag Lpiel 6er ?nii2v«m» Vareu8lll Roman von Gerald Cumderlaud. 80 tNachdrull verboten.) Trällern sprang Irene die Stufen empor zu ihrem Zimmer. Sie hatte sich bereits zum Abend umgekleidet und brauchte nur wenige Minuten noch bis zum Fortgehen. Nack) einer letzten Anweisung an das .^usmäd-chen un>d der schnellen Niederschrift des Bil-letS für ihren Onkel, nahm sie den Abend-Mantel um und öffnete die HauSbür. Sie hatte Glück, denn o^n kam eine Autodrosch-ke langsam die Straße herab, deren Chauffeur offenbar nach einem Fahrgast Ausschau hielt. Sie winkte lebhaft; im beschleunigten Tempo kam das Auto näiher und hielt bei chr. Eilig sprang Irene in den Wagen, zufrieden, daß sie nicht lange hatte suchen müssen. Auto fuhr in gera^r Richtung nach dem Saivoyhotel. bis es plötzlich an der Ecke des Hydeparks nach Vittvria abbog, einem astderen Stadtteil. Irene lohnte sich aus der offenen Taxe nach vorn. '„Fahren Sie doch den direkten Weg!" „Mein Brennstosf ist alle, meine ' Hier in Victoria bekomme ich gleich neuen es dmrert nur eine Minute." ^ Sie blickt« ans die Uhr; es war noch reichlich Zeit. „Also gut," sagte sie. Im Bietvria angelangt, bog der Wagen durch einen Torbogen in ein enges Güßchen ein; es war eine stille und leere Sackgasse, in der nur zwei Männer standen, die stch miteinander unterhielten. T«r Wagenführer sprang hastig ab und verschwand. Ehe Irene überhaupt wußte, was geschah, waren die beilden Männer im Wagen. Ohne ein Wort zu verlieren, preßte der eine ein Taschentuch fest auf ihren Mund, während der ander? ihre Arme hielt, so daß sie sich nicht Ku rühren vermochte. Der scZ^re, süße Geruch von Chl-^roform benahm ihr die Änne; ein Schleier leg-te sich vor ihre Augen, in chren Ohren vernahm sie ein nervöses Sausen. Sie verlior daS Bewußtsein. Sie wurde aus dem Wagen gehoben und schnell durch die Haustür ins Innere des nächsten Gebäudes gebracht. Nicht einmal eine Mnute nahm das ganze G^chäft der beiden Männer m Anspruch. Ms Irene lanigsam riieder zum Bewußtsein kam, fand sie sich in einem unsauberen, notdürftig mSblierten Zimmer auf einem Sofa liegen. Einige MiTmten vergingen, ehe iihr «die Erinnerung zurückkehrte. Plötzlich ent^nn sie sich UeberfallS. Der Schreck ließ sie emiporfaHren. Da bemerkte sie, daß an vhrer Seite eine hagere Frau saß und li- ntts mässeriaen Augen "Nckte.^ „Alles in Ordnung, Fräulein," sprach sie auf Irene ein, „alles in beister Ovdnung — wenn Sie sich ruhig verhalten. Sollten Sie aber versuchen, auch nur etwas Krach zu schlagenna, dann, dann wird eS Ihnen üel bekommen!" Irene starrte die Frau mit weit aufgerissenen Augen an. bis sie langsam den Sinn ihrer Worte begrisf. „Ja, alber — was ist den eigentlich geschehen?" fraigte sie schließlich. „WeShalb hat man mich hierhergebracht? O Gott, ich habe Angst!" Sie wilderstand der Versuchung, sich loszureißen und um.Hilfe AU rufen. Sie hatte Selbstbeherrschung gelernt und verschmähte die weibliche Schiväche, die zu Schreien und Tränen Zuflucht nimmt. „Bleiben Sie man ruhig liegen, Fräulein," redete ihr die Frau nicht unfreundlich zu. „Es ^rd Ihnen nichts geschehen, wenn Sie sich ruhig verhalten ^ t^rauf können Sie sich verlassen!" „Aber weShavb — weshalb — ist daS alles hier?" dixlng Irene erneut in die Frml und versuchte sich zu erheben. Bei der ersten Bewegung schon sank sie mit einem Gefühl der Schwäc!^ und Uebelteit zurück. „Sie sollen auf ein paar Tag', verschwinden — das ist alles. Sie brauchen sich deshalb nicht gleich aufzuregen. Spätestens in einer Woche si,Ä» Sie wieder zu Hanse." »Aber ich verstehe das alles nicht! Welck furchtbare Situation! Oh — lassen Sie mich fort! Bitte lassen Sie mich gehen! Mein Onkel wird eS Ihnen re chlch lohnen!» Mit Mühe kam sie auf die Füße, obwohl sie sich schr schwach fühlte. „Das geht nicht!" erwiderte die Frau ent-schlössen und nur mit Mühe ^hren Aerger über die Widerspenstigkeit Irenes verbergt m. „Machen Sie kine Geschi-'>te.'7!" Sie hatte sich erhoben und drängte Irene wieder auf das Sofa. Irene machte einen schwachen Versuch zum Widerstand, aber die Frau änderte sogleich ihre Taktik und gab Irene einen unsanften Stoß, daß sie zurücktaumelte. Wütend beugte sie sich über di« junge Dame. „Werden Sie vernünftig sein? Ich Hab« J'hnen doch gesagt, daß Äe gut behandelt werden würden, wenn Sie sich ruhig verhail« ten. Widerstand wird hier nicht geduldet merken Sie sich das! Sonst... werde ich Jh« nen Vernunft beibringen, verstanden?^ Diese ibruwle Behandlung trieb i^e Tri^ nen in Irenes Augen. Noch stand sie unter der Nachwirkung deS Chloroformrausches. Es schien ihr, als hielte sie ein schlim^ Traum umsangen. Vielleicht würde sie ba?d ans ihm erwachen.. Aber nein! Das alles ^var Wirklichkeil furchtbare Wirklichkeit! Ihre Tränen naß. men ihr die Freiheit de? Blickes. (Lortsetzuna folgt.). ^ M'v. .MakWSrht NuiWs? ?6U.^ Staaten gerichtet »«f>chcht «rrbe»^ Ukinte. Viner eogll^'amerttmchchen V«rstD«btßmig fsle vielme^ alsbald vie Beseiti^ß der Mtklverftändaisse »it a«bere» Ländern fol-geit. Sollte, wa» er bestimmt hssf«, selne hie» fige Miflion erfalgrelch sei« Und der Weg zn herzlicheren Veziehnngen »«ischen England und Amerika angebahnt ver^n. «^erb« er glllcklich und zufrieden nach London zurückkehren. Die Reueimeilung Äugoskawiens Das neue Gesetz über die BerwalwngS« reform deS Königreiches sieht die Aufhebung der bisherigen 83 j^eise und die Einteilung .Jugoslawiens in neun Vanate vor, wobei Beograd mit Zemun und P a n e e v o ein corpus separatum unter der Bezeichnung „Verwaltung der Stadt Boograd" bildet, ' , Was die einzelnen BerwaltunflSgebiete anlangt, wAre zu erwähnen, daß daS Dra u-banat ganz Slowenien mit Ausnahme deS Bezirkes <;rnomli. iedoch unter Einschluß .des bisher kroatischen Bezirkes Oabar umfaßt. Das Savebanat mit dM Sitze in Agqreb umfaßt din größten Teil Kroai!''nS nnd Slawoniens, wobe! jedoch Gyrmken teils dem ^onau-, teils d«m Dr!n.ifir,nat zu-Der Bezirk Dvvr wutde dem BrSaS-banat zugeteilt, dem Savebanat jedoch der Bezirk sirnomlf. Da^ Savebanat erhält ferner die ^luseln Nab und Pag» die bisher vnl jsri'ise Svlit gehörten. Das Vrba'sbanat mit dem Sitze in Banialuka umfaßt den nordwestlichen Teil von BriSnien und den bisher zu Hostien ge-b5r!ii>si'?bsrfen oder KreiSinsv-'fti'ri'n ernannt werden, jedoch un-/er Beibehaltung der bisherigen B^ügs. In den UebergangSbestimmungen wird an geordnet, daß zu Kreisinspektoren, die nach dem Gesetze absolvierte Juristen sein müssen und mindestens l2. Jähre im Staatsdienste, davon wenigstens die ^lfte im VerwaltungS dienste zugebracht haben, bis I. April 1934 «UtSnaKmSweise auch Personen mit anderer Statouno zwtftdea England und Itußland Die englisch - russischen Verhandlungen über die Wiederaufnahme der diplomatist^n Beziehungen» di« durch ^n russischen. Botschafter in Paris» Do wgalewski (links) und den englischen Außenminister Henderson (rechts) geführt wurden, haben eine Einiguilg Mischen beiden Staaten ergeben. I^nsere Aufnahme zeigt die bei-^den Staatsmänner im Garten deS britischen AuKwSrtigen Amtes. Bestle ln Menschengestalt SchrickNch« «»rd a« der She>«s«hr«» F i u m e, 6. Oktober. In einem hiesigen Hause ist ein ^chreÄicher.Mord aufgedeckt worden. Tin mehr als Svjähriger Beamter namens G o r m a n hat mit größter Kaltblütigkeit vor Vier-Tagen seine öOjcihrige Frau ermordet, ihren Leichnam in einer Badwanne zersägt und den Kopf in einem Küchenofen verbrannt. Als der Mord aus» gedeckt wurde, fand die Polizei nur noch den Rumpf vor, während in einem Cimet die Gehirnmasse log. Der Täter wurde vott Polizeiagenten überrumpelt und festgenommen. Eine AamW ausgerottet A»rchtt«e Ll»kk«t P»l«ifcher Schwerverteecher Aus Warschau wird g^eldet: In der Ort schast Haniewice verübten N^ei Schwerver brecher eine furchtbare Mordtat, der s! Menschenleben zum Opfer fielen^ Sie drangen in der vergangenen Nacht än das Anwesen des Landwittes Szuft und schlachteten dessen siebenköplfige Familie buchstäblich aus. Als der Landwirt beim Erscheinen der Verbrecher erwachte, überfielen ihn diese ..i. und töteten ihn durch zahlreiche Messerstiche. Mit einer Axtz^ ermordeten fie hierauf die Gattin des öandwirteS, dessen (Altern und schließlich mich sei?^ .drei Mnder. Die sofort eingeleitete Verfolgung führte zur Berhaf-.tung der entmenschten Mörder. Es sind dies drei Brüder namens Tomiuk, welche sich für ihre furchtbare, Bluttat vor einem Standgericht zu verantlvorten haben werden. Xtere werden angeklagt und venirtM »«cht»»«rsahr«» i««e« »a»«a. ««,»»««, Schne»«,» Mi»,»» ««ö SchV»in» (Schlub.) 1483 gescholh eS wiederum in Autin: angeklagt waren Ratten. Bon Tieren, die nian nun dingfest machen konnte, waren die Schweine die Bevorzugtesten auf der An-klayebank. Auch einem Esel wurde einm-^l. zur Abwechslung, ein Prozeß aufgehalst, den ^r Dumme allerdings verlor und zlim Tode durch den Strang verurteilt wurde, nxls sich 1S04 ereignete. Kühe, Ochsen, Bullen, Pferde, die angeklagt n>ur«den, einen Men-sc^n ermordet zu haben, wurden erbarmungslos zum Tode getroffen, aber die Tie« re, die angeklagt waren, hren Schlanigen oder selbst BaseliS-ken herauskröchen. Mancher Hahn, der nie ans Tierlogen gedacht, hatte nun eben das Pech, verdächtigt zu werden, und so stellte man ihn, ohne Gnade, aber mit Ei, auf iden warmen Stuhl. 1474 wurde ein solcher Hahn mitsamt seinem Ei in Basel öffentlich verbrannt. Heute kräht kein Hahn mehr danach! Wie oft »est man davon, daß Kinder von Schweinen an- oder «gar aufgefressen worden sind! Früher mußten die Säue für solch eine Schn>einerei, die sie an kleinen Kindern begingen, schwer büßen! DaS schuldige T'er wurde .also. zunächst eingekükert. Der Staatsanwalt, früher Prokur^or genannt, beantragt«, daß der <^ange?^ in den An-klägezustand versetzt werde. . Die Zeugen wurden verhört, der Ankläger stellt« seinen Strafantraq, und der Richter endlich erklärte das Tier für.schuldig u^nd verurteilte eS: > erwürgt und sn. den beiden Hinterbeinen an einer Eich« oder, je nach dem Brauch, an Gal<;en aufgehängt zu werden. In einem.Urteil dieser Art findet sich unter den Erwägungen die. bedenkliche: .„!^n Gegen-n^rt des genannten Verteidi-gerS anwesend Md keinen Widerspruch erhebend.^ . Nichts blieb, wie man sieht, ungestraft. .Die RechtSbegrisfe des Mittelalters waren logisch, umständlich, und, wie eS sich doch in allen diesen Fällen deutlich zeigt, nutzlos zugleich! IndeS: richten wir das Schwein hin . . . Sehr feierlich ging die öffentliche Hinrichtung vonftatten; DaS zum 'Z'n^de verurteilte Schwein wurde bisweilen Iloigar in Kleidern zur Nrteilsvollstreckimq 7-' hrk, Muß daS vnhig auSgeseben ?38k ^tte der Richter von ^ne TaU verurteilt, am Bein und' am Kovf verstümmelt und allmählich „gebenkt" werden, weil sie Schreckliches anaer'ch^»»^ batte: ?ln kleines Kind am Arm. im (Besicht verketzk und getötet hatte! Da? mußte aebArenS „gebüßt" werden! DaS Wiedervergeltungs^ gericbt trat in Aktion! In MannSkleidern also wur^ die Sau, in einer „Hosenrolle" sozusagen, auf dem Marktplatze hingerichtet. Kosten der Ereku-tiM: zehn SouS. zehn Dernier^, an^er nem Paar nagelneuer .?>andschu!be ki^r d'ett .^nk^. den „Carnacier" und seine zarkm .Hände, «uf daß sie unbefleckt blieben r . ,, 12W wurde in Frankreich', zu Fontenav aux Roses, das weiß man heute, auf Grmrd' gS-wlssenHaster Traidition noch, ein stanz ge« wöhnlicheS Schwein, weil eS ebenfalls ein Kind gesressen hatte, zum Verbrenn"'i-'^toV verurteilt. — So genau werden sol-^''" le notiert! k i; ' Krach In der parlfer Sowjet-Botschaft Der Botschaftsrat Bessedowsky von der russischen Boischast in Paris, der von einem Beauftragten d^r Tscheka u'egen seiner abfälligen Kritik der russischen Politik zur Ber antwortlmg gezogen werden sollte, mit einem Revolver bedroht wurde, Mf abenteuerliche Weise aus der Botschaft entfloh, sich unter den Schutz der frai^ösischen Polizei stellte und von der russischen Neuerung seines Postens enthoben wllrde. Wo ist Mau May France? t. ne schön» Fr«« a»s «i«»« Oz»««d««ps»r sp«rlos v»r> sch«««d»n Das geheimnisvolle Verschwinden der schönen und reichen MrS. May France beschäftigt zurzeit die englische Presse sowie die englische Ooffentlichkint. . Mrs. May France ist 33 Ja^re alt und lebt seit zehn Jahren in glücklic^r Vhe mit einem bekannten Antiguitäteichändler in Briqhton. Vor einiger Zeit reiste die schöne Frau zu ihren Venvandten nach Richmond in Amerika. Mr. France nahm »gerührt Abschied von seiner Frau und wartete sehnsüchtig auf ihre RüÄohr. Vor kurzem bekam er einen Brief, in dem seine Frau ihm mitteilte, daß sie den aenauen ZeitPNl^kt ihrer "unft nicht angeben möchte, um ihm eine Ueber« raschung zu bereiten. Dann erhielt Mr. France ein Telegramm aus Richmond mit der Mtteilung, daß seine Gattin am 16. September mit der „Scythia" in Liverpool eintreffen werde. Mr. France reiste nach Liverpool, jedoch ivac Mrs. France nicht angekommen. Ihr Gepäck wurde ausgeladen. ihr Name stand auf der Ltste der Passagiere, die die junge schöne Frau ivährend der Ueberfahrt gesehen haben. Man stellte die Vermutung auf, daß die junge ?^me. die kostbaren Schmuck bei sich trug, auf ho-her See ernvrdiet unH öera«bt word^ ist. ^N-KsZni »KOsN »«». Dlen'Zlag, vcn s. Oklober lvsg. /)sZcaI« eAFSstlc Das Straßenunoiaa bel Hoie Wie wir bereits in lmserer Morgelrausga-be mitteilten, ereignete sich gestern ge^en 19 Uhr auf der Reichsstraße k^i HoLe ein schweres Unglück. Von einem bisher noch nicht ermittelten Auto wurden zwei Personen, ein junger Mann und eine Frau, umgestoßen und gräßlich zugerichtet. Die Frau erlitt eine klaffende Kopfwunde sowie schwele innere Verletzungen, während der Mann ebenfalls sehr bedenkliche Verletzungen davontrug. Das Auto, dessen Lenker l>as angerichtete Unheil jedenfalls bemerkt haben muß, fuhr weiter, ohne sich um die Verunglückten zu kümmern. Die Schwerverletzten, die am Straßenrande bewußtlos lagen, wurden von einem vorbeifahrenden Privatauto ins Krankenhaus nach Maribor überführt, ehe die durch den Chauffeur des von Celje kommenden stä1)t^schen Autobusses vom StraßenunglÄck verständigte RettungSabtei-lung ausfahren konnte. Me Frau erlag bereits bei der Eins'?fc-rung ins Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Der Mann hat heute früh für kurze Zeit daS Bewußtsein wieder erlangt, doch verfiel er bald darauf in einen tiefen Schlaf. Trotz der Schwere seiner Verletzungen ist.Hoffnung vorhanden, ihn am Leben zu erhalten. Le^er konnte der Schwerverletzte nur anstoben, daß er von einenl Automobil Übersahren worden n>ar. Soviel man bisher in Erfahrung bringen konnte, handelt es sich um die 43 Jahre alte Winzerin Therese Votolen aus Fram. Der Mann ist der 28jährige Johann Perne?, Säger bei der Holzfirma Domicelj in der Koroßka cesta, wohnhaft ebenfalls in Fram. Die Gendarmerie von Ravje-Fram ist eifrig am Werke, in das nächtliche Straßen-nnglück Licht zu bringen und vor allem das Automobil, welches daS schwere Nnglü.-! ver schuldete, ausfindig zu machen. MN dem „Mri aber den Batveni! Sonntag vormittag vollführte der hiesige Kaufmann .Herr Josef Mora vee eine Leistung, die sowohl vom sportlichen als auch vom technischen Standpunkt aus bemer Zenswert ist. Herr Moravec. ein bekannter Sportsmann, machte den Versuch, mit einem kleinen, 1ölpfevdi.gen Automsbil der Marke „Dixi" (BMW., Bayrische Motoren-werke) über den Bachern zu gingen. Der Versuch glückte vollauf, was die Trefflichkeit dieses kleinen Kraftwagens ins rechte Licht rückt. Allerdings stellte auch der Lenker seinen Mann. Diese Leistung ist umso erstaunlicher, ivenn man bedenkt, daß einerseits das durchfahrene Gelände außerordentlich steil ist — die Fahrt ging ja über einen Berg nnd andererseits streckenweise überhaupt kein Weg vorhanden ist, so daß Herr Moravec buchstäblich durch dick und dünn, durch Waldungen und Wiesen fahren mußte, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Die Fahrt begann un: halb 6 Uhr früh und führte über Slovenska Bistrica und Sv. Martin nach Sv. Ursnla und dann nach Sv. Areh. Der kleine „Dixi".bahnte.sich sodann seinen Weg an der ,>Mari^rsk«»koLa": vorbei gegen Sv. Bolfenk. ' Die Talfahrt ging auf dem überaus steilen Wege am Besitze des Herrn Reiser vorbei nach Pekre und Radvanje. Die Rückkehr nach Maribor erfolgte in der Abenddämmerung. Der ganze, gegen K0 Kilometer lange Weg wurde unter Verbrauch von kaum 7 Liter Benzin ohne den geringsten Defekt zurückgelegt. .?>err M-oravec, der auf dieser Bergfahrt von: hiesigen Spetditeur Herm Hubert B r.a L i L begleitet wurde, kann auf diese seine Leifwng stolz sein. Der ArbelUmarN In der Woche vom 29. Septenrber bis d. Oktober suchten bei der Arbeitsbörse in Ma-Bibor 117 mällnlich«' und 80 weibliche Personen Beschäftigung, während es nur 155 freie Plä^ gab. Arbeit erhielten männliche und 65 weibliche Personen, IS rSiste'n auf Arbeitsuche ab und 5^ wurden außer Cvidenz gesetzt, sodaß zu Wock>enende noch V57 Arbeitsuchende in Evidenz verblieben. Vom 1. Jänner bis 3. Oktober suchten ins- l M a r i b o r, den 7. Oktober. gesamt 4.'»24 männliche und 2614 weibliche Prionen Beschäftigung, wogegen nur 4152 s^^lühe zu besetzen waren. Arbeit erhielten 31K9 ^rsonen, 1037 reisten auf Arbeitsuche ab und 2377 wurden außer Evidenz gesetzt. Durch die ArbeitSbörs« in Maribor erhal. ten Arbeit: 2 Meier, 13 Winzer, 12 Knechte, 12 Bergleute, 11 Schmies, 5 Eisendr^er, 2 Spengler, l Kesselschmied,. I Felderbeiter, 11 Zimmermaler, 4 Zimmerleute, 3 Schuhmacher, 1 Litograph, 1 Chauffeur, 1 Holz-manipulant und m^rere Lehrlinge (Sattler, Bäcker, Schmiede, Tischler, Schneider und Schuhmacher), ferner 6 Mägde. 8 Dienst mvdchen, 6 Ki^lnnen, 3 Erzieherinnen, 3 Kindermädchen, 2 Bedienerinnen, 1 K<)chin für eine Beamtenmesse, 2 Kleidermacherinnen, 1 Spulerin, 1 Kanzleikraft, 1 Lehrmädchen (Mherin) und 1 UnterlSuferin. m. Gefälschte Iltvv'Dinarnoten. In den letzten Tagen wurden in Sv. Lenart und in Vinica von unbekannten Männern goiälschte^ Tanscnddinarnoten angeboten. Die Falsifikate, sind sehr manaelhait ausgeführt und'.sofort erkennbar, trotzdem das Papier feinster ^.ua-lliät ist. Die eingeleitete Untersuchung war von Erfolg gekrönt, .denn gestern konnten in Vinica ein Ovalograph sowie, zwei Täter ausgeforscht werden. > W»! „ooi.,.»«» k»ick»n».n>mpi iin» N, Ul/.l nl. Festgenommen wurde dieser Tage In Klagenfurt der LVjShrige Sträfling der hiesigen Männerstrafanstalt, L a t i f o v i S, welcher vor einigen Tagen ausgebrochen war. Latifoviö, welcher wegen Raubmordes zu 20 Jahren Zuchthaus verurteilt ist, wird noch im Laufe dieser Woche ausgeliefert werden. iu. Verhaftet wurden inr Laufe des gestrigen Tages Elisabeth K. wegen Landstreicherei und Verdachtes der geheimen Prostitution soltvie Ferdinand L. wegen Trunkenheit. m. Nächtlicher UeberfM. Gestern abends wurde der 21jährige, in Studenci wohnh-^fte Schuhmacher Valentin SenLar in Po-breZje von einem Burschen überfallen und erhielt einen Messerstich ins Genick. In der Rettungsstation wurde ihm ein Verband angelegt, worauif Senöar ln häuslicher Pflege bolasfen »Verden kon:rte. . IN. KleiderdiebstLhle. Aus eineni Gastzimmer eines hiesigien Hotels wurden- gestern dein Besitzer von einem unbekannten Lai^g-finger mehrere Kleidungsstücke im Gesamtwert von über 500 Dinar entwendet. Ferner kamen gestern einem Bediensteten eines Gaschauses in der Vetrinjska ulica ein Rock sowie eine silberne Uhr im Gesamtwerte von etwa 400 Dinar abhanden. Vom Täter fehlt jede Spur. keridxetillene ^»sck»> vercken t«6el!o8 repHrieit m. Die Polizeichronik des gestriaen Ta^ieS. verzeichnet insgesamt 21 Ail',eigen, und zwar je eine weg^n Diebstahls, Lärm "ns und öffentlicher Gewalttätigkeit sowie 8 wegsn^ Ueberschrertung der Straßcnve?kehr.?v>?r-schriften. m. Wetterbericht von: 7. Oktober, 8 Uhr' Luftdruck 7.U, Feuchtigkeitsmesser ->10, Z^-rometerstand 740, Temperatur -s-13, Windrichtung NW, B-ewvlkung teilweise, Niederschlag 0, Umgebung Nebel. m. Fremdenverkehr Im Laufe der beiden Tage sind in Maribor 146 Fremde, darunter 4Z Ausländer, zugereist und in ve^chiedeuen Hotels und <^thöfen abgestiegen. - . m Wieder Lärm in dett Dajnk0'Baraten. Gestern mittags gerieten im Hof der bekannten Dajnko-Baraken in der Jezdarska ulica wieder ^wei Parteien in einen Streit, in dessen Verlauf eS auch zu Tätlichkeiten ka^. Da sogar eine Hacke als Raufinstruanent verwendet wurde, ^saH sich der Wachmann genötigt, einzuschreltep und die Lärmenden auseinander^zit fagen. * FachLrztlkche Urteile betonen, daß daS natütlsche >,H»rk»let"-Bitterwasser besonders bei Aderverkalkungen ein sehr nützliches, die Darmtätigkeit regelndes Mittel ist. Ueberall erhältlich, » ^ute, Montag K«»barsttabend iy der Vellka kavaroa. 1.3555 »lalil 6!« dosten 8ckuke! lW VA! p. SchüdeafdMff. Sclmstag nachts "d i>m Wohngebäud^^der Gapwirtschaft S ee in Kröevtna bei Ptuj ein Brand. Die Feuerwehr von Ptuf, die unter dem Koanm^ndo des'Herrn S t e U d t e sen. mit zwei zügen folfott auSrMe, fand das Wohnhaus samt d^ angebauten WirtscbaftSgebände in hellen Flaitrmen v?r. - Sofort wurde d-iS Brandobjekt.angegriffen, ^r anaestren?ten Arbeit der We^r geläng eS, jede Gefahr fir die benächb^rten Objekte zu beseitigen.' Der Vrand, der einen Scftadm von etwa 20.000 Dinar verursachte, dürfte im Kamin ent'" i-den sein. Der Schaden ist durch Versicherung gedeckt. . - p. Lebensmüde..Seil ist der in der EifenbahnwerkstStte in Ptuj f ' "kf-tiate, 51 ^isire alte Bnchbcr7t''r .?>err F^'anz Sever abaän^ia. Sonntag '"^rmlttagS wurde er nun in Podvinci i^ der Gk>stk'->useZ Kraben tot' uf- gefunden. Der UnM^N^e'l'^^ttl' in seiner Ver^weiflnn'g eine Lvsol s'in- die Adern dv»>.^s^n^?tvn. Nach amtlici^r An^nstisi^me de^ die ^"iche nach der. ' in Ragoznica ü'^^r- fnbrt. Was dmfgsunaen MvAN, der neV^n der sn den frühzeitigen Tod aeksshtt hat. nnbek- -t. Man vermutet ^ ' Au« Sei« e. TadeSsälle.'^ Am 4. d. M. starben im hiesigen Krankenhause der 65lährige Tag-löhner Martin Nova k (ohne ständigen Aufenthaltsort) und der 39jährige arbeits-loise Bergarbeiter Franz TerZan aus Trbovlje. R. t. p.l ' c. Wegen des Eisenb«»hnunglijckes in Za-gorje kam der Nachtschnellzug aus Ljubljana am SamStag ^rst'Mch 1l Uhr vörmitt^ mit einer 8>Sstün>digen Verspätung n«ch Celje. Auch die'folgenden Züge hatten noch Verspätungen. c. Ueberfiedlung. Die Kanzlei der Rechtsanwälte Herren Dr. H » d R a r und Dr. Stanonik übersiedelte am S. d. aus der MatthiaS-Gubec-Gasse in das erste Stock« werk des neuen Gebäudes der Ljudska poso» jilnioa auf der König-Peter-Straße. c. Probefahrt mit dem Autobus. Das städtische Autobusunternchmen veranstaltete am 5. d. früh mit dem großen Mercedes-Benz-Wagen eine Probefahrt auf der neuen Autobusli-nie^ Sv. Peter pod Sv. Gorami-^ Celje. Die Probefahrt verlief glatt. Bei dieser Gelegenheit wurde aber festgl^tellt,'daß die stark schadhafte Straße und einige Brük-ken sofort verbessert werden müssen. Außerdem iväre' auch eine Verlegung der Straße von dem überaus steilen Straßensattel Sre-brnik bei Sv. Peter dringend geboten. DaS städtisch Autobus'Unternehmen erhält in kürzester Zeit noch zwei Austro-Fiat-Auto-busse. Der kleine V^vrplet-Omni^s wird dann nur. als Reservewagen verwendet wer« den. c. Sturz vom Gerüst. Das Gebäulde des Spar- und. Vorschußvereines am Krekplatz, in ivelchem in Kürze das renovierte ^Kasfee-s)aus „Merkur" erö-ffret wird, hat eine neue lnoderne Fassade erhalten.^ Als am Samstag den 5. d. vormittag das.Gerüst, beseitigt wurde, stürzte der 40jährige Arbeiter Franz K l i n L mit xevvdnlt» ckem vllxen l-edertr«n, « n ? eben 5le t1i»«n äaz elnen »nttnekmey ^l^esekmiixk un6 (Zerndt^ k»t. nenmen l kitiSlt» "' l>f<>?essen. Aus LWomer lj. Silberne Hochzeit, ^eser Tage feierte in Ljutomer im engsten Familien- und Freundeskreise .Herr Markus R o.s e n-b e r g. ein Bruder des ^aristnrer Großindustriellen .^rrn ?!!o^e? Rosenberg, mit, seiner Gemahlin Rös^ bei veHer Gesundheit die silberne Hochzeit. Unsere herzlichsten Glilckwünschel lj. Ein gutes Veinlahr. Inkol^e deS bracht vollen .^terblsiwetters macht die Traubenreise rasche Fortschritts^ Die^ Traiiben versprechen eine selten gute WeinqüalitSt. Es werden bereits sehr vorteilhafte Preise aeboten. Auch die Obsternte läßt nichts zu w^mschsn übrig. Lei der^ verursacht die Vogelwekt aro-ßen Schaden an dett Tmuk^, deren Lese erst in etwa zehn Taaen beginnen dürfte. Aus Aakovec k. Theaterabend. Am 30. .September gck-stierte in Haikovee das Theater aus Osijek-Nvvisad. Das HauS war ausverkauft. Zur Auffiihrung gelangte Nu8i«;' ^,D i e Ministerfrau". Die.Titelrolle lag in den Händen der Frau, Mica G a v r i l o-v i während ihr Gattß,U e a den Minister ebenso,treffend kreierte. Auch .die itbrigen Künstler ernteten für ihre ausgezeichneten Leistungen.Beifall. Herr ^..ä p rilovi 6 machte sich auch.«ls Regisseur sehr verdient. — Am Nachmittag deSsejlben TageS gelangte Nu8iö' „VerdächtigePerson? mit.Tomislav Tannch o.f e rin der Hauptrolle,'ebenfalls mit großem Erfolg, zur Aufführung. ' Eingesendet Für diese Rubrik üb.ernim'nt die Redaktion keine Verantworwng. Erklärung. Erkläre hiemit, daß Herr Max N a z e« ra d S ky nich'c mehr für'meine Firma tätig ist u. dah. nicht berechtigt ist, in meinem Namen Austräge zu wachen o!)er Geldbeträge (Anzahlungen) zil' kcissicr^n,' da er keine Legitimation besitzt. Josip Vialka, Bildervergrüßerungsanstalt in Virovitica. 13Ü7S ??<>??,wä'^ Nl,Um?? 2i^S.'' Tkeakr IM» Kunst N atlonalthe ottr In Marwoe AOPErwßre: MO«t«g, 7. Oktober: «efchwfte». Dtiustag, S. Oktober um 20 Uhr: »Aerger». nis im Et. FlorianStal". Ab. A, Mittwoch, 9. Oktober: Geschlossen. Tynnerstag, 10. Oktober um A) Uhr: „Der Bürgermeister von Ctilmond*. Ab. E. Kupon?. » ^ Ha«ptmann.Ura«fIührunq im V»tg-theater. Wien, 6. Oktober. Äe Dire*''on des BurfltheaterS hat da« Werk Gerhart HauptmlmnS „Spuk", welches die bei^n Gti)cke H e x e n r i t t" und ,,Dieschwar z e M a S k e* umfatzt, zur Uranffübrunq erworben, die Ende November in Anwesenheit des TickterS, dem bei dieser Geleqenhei» der BurfltHeaterring der ^Toneordia" feierlich l^berreicht werden wird, stattfinden wird Zu Ehren ?>nuptinannS wird das Bursi' theater a?'^s'rdem eine Kerhart-HauPt» « Än n-W oche veranstalten. ^ Musikalische Ilotizen. Mit von Kunst-freimden zur Verfi^iuna aesteNten b^d«»nten« den Mitteln soll im Spätherbst in Newvork ein internationales Musikfest verauswltet werden, an d. etwa 5l> Länder l^nroPaS. Amerika» u^^ Orient« »ur Veteisiaunsi eina-'faden sinv; das ^kest si'ls eine Darstellunq der Ges^'chte der Musi? durch Au^hruny der flrSbten MunVt^^prfe nNer ,^eit»»ch" Kino Durg?m»o. Montaq'wird die neue Saislon 19S9.K0 feierlichst erSfsnet. Zur Auffiih. ^ rung gelangt der flrS^te Monunrentalsilm der Älison „Der yefattAeue von Ghanfl« . hei" mit Nemhard GStzke und Jack Trevorinden Hauptrollen. Ein er« schütterndeS Drama aus der Belayerunp von Shanghei seitens der englischen AriegSschisfe. Yn Borbereitung d. Schlager . ^«moleseu, I»r Kilnig der Hochstapler". llnton-Aino« Ms Montag wird das herrli» che LiebeSdrama »»Das Geheimnis ^r ^honnisnacht" mit Lee P a r r y und Franz L e d e r e r in den Hauvtrollen Sezeigt. — Ab Dienstag folgt das gro^e ^ Drama „Louise vo« Coburg und veza . Mlttaiiä". Das große Drama einer Kö-', nigStochter, die von ihrem Mann mit dem ^ bekannten Aaqreber Offizier Geza von VataSiü fllichtete. Nodlo Die«stag, 8. Oktober. ^ Ljvbljana, 12L0 Uhr: Reproduzierte Mu« stk. 7— IS: Zeitangabe, reproduzierte Musik und Börsenberichte. — 13.30: Tagesnach. ich-,ten..— 17: Nac^ttagSkonzert. — 19: Slo-w^ische Literaturswnde. — 19 30: Russisch. 20: Bortrag. — 22: Nachrichten und Zeit angabe. -> Veograd, 12.40: Schallplattenkonzert. — 18: NachmittagSkonzert. — 20.20: -Kammermusik. — 22.0V: Tamburizza-Kon-S«rt. — Wien, IS: Nachmittagskonzert. — 19: Französisch. — 19.80: Orchesterkonzert. ^ Anschließend: Abenbkonzert. — Breslau, 18.30: FrauzSsisch sür Fortgeschrittene. — 18.ÜV: Z^NAert. — A): Verirrte Mikrophone in Paris. — 24.30: Nachtkonzert. — Brünn, 17^M: Deutsche Sendung. — 19.05: Militär-konzert. 20.1Ü: Klavierkonzert. — 22.15: Tanzmusik. — Daoentry, 20.45: Populäres Konzert. — 22.40: Bunter Abend. — 23.45: Tayzmusi-k. — Stuttgart, 20: Verirrte Mikrophone in Paris. — 21.15: AuberS Oper „^S eherne Pferd". Frankfurt, 19.20: Pchach. -- 20: Verirrte Mkrophone in Pale^. — 21.15: Stuttgarter Uebertragung. — Oßkliu. 16.30: UnterbaltunaSmullk. — 19.20: S cCÄi/i?/W5ä/ vanrvssUcI»«»» vtt»m!»rviel»e» Reue Violimnufik. — 20: R. Benatzlys Spiel „Die drei Musketiere". ^ Langenberg, 17.35: Besperkouzert. -- . 20.30: Wagner-ZykluS „Siegfried". — Prag, 17.30: Deutsche Sendung. — 19.0V: Brünner Uevertragung. — 20: Koitlzert. — 21: Geigtnkonzert__W.lS: Tanzmusik. — Mailand, 13.30: Kinderlied»»?. 17: Nachmittagskonzert. — 20.30: Konzert. — München, 18: FvanMch. — W.30: C. v. Frankensteins Oper „A-tai-pe". — Budapest, 17.10: Leichte Musik. — 22L0: Orchc-sterkonzert. — vurschau, 17.45: Populäres Konzert. — I9L0: Opernübertragung. Spott Stand der SußbaNmeifterschakt de« «reift« Nlartvor Die Herbstserie der neuen M. . erschaft verspricht Heuer ein rasches Ende zu nehmen. Zwei Drittel sind Kreits unter Dach und Fach gebracht und so stehen im ganzen yur noch zwei Spiele auS, von denen jedoch nur das Treffen „Rapid"—„2elezrli-iar" zur Austragung kommen dürftf, da ^Svoboda", deren Mannschaft gegen „Maribor" anzutreten hätte, gewis; wegen des gestrigen eigenwilligen Abtrittes einer längeren Sperre verfallen wird. Das sonntägige Treffen wird demnach die Herbstmeister-ichaft entscheiden, zumal unsere Spitzenver-eine „Maribor" und „Räpitz" dieselbe Pu.il-teanzahl aufzuweisen hciben. Der T a b e l'l e n st a n d ist nun flüchtig folgender: 1. Rapid 4 Punkte (' 2); 2. Maribor 2 Punkte (6:5); 3. 2elezniöir 2 Punkte (8:5); 4. Cvoboda ohne Punkt (i:I6). : De«t>kzs Leichtathleten schlagen Jap«,,. Der mit gri^ßer Snonnnn^ in Tokio erwartete leichtathletische Länderk^nipf zwischen Deiltschsand und Japan kom gestenr und vorgestern ^ur Erlediaünn. Die Japaner k'lie ben mit 79.5 gegen 71..'; kncviip qe^chla^en. : Weltrekord im 25 KisoMeter-Lausen. Der »^inne Marteli stylst? !m Zü-Kilometer-^klnsen mit 1:32.13 eln>.'N neuen Weltrekord auf. : Den deutschen Marathonlauf über Kiloineter aewann gestern in Charlotten« bürg der Deutsche H e m p e l in 2:47:31. Aus aller WeN Sine Heirat Wider Willen Aus Newyork wird folgende Begebenheit berichtet: Ein alter Creek.Jn!^ianer, Jackson Barnett, lebte schlecht und recht ailf seiner Besi^ung in der Indianer-Reservation. Ue-ber Nacht wurde dieser Mann ein vielfacher Millionär, da auf seinem Besitze Oelvorkom-men in außerordentlicher Mächtigkeit ent-deckt wurden. Eine junge, weiße Amerikanerin hörte von diesem außerordentlichen Glücksfall. Wenige Tage sipäter wurde der alte Jnidianer von der unternehm'lngslusti-gen Dame im Auto entfiihrt und nach der nächsten Stadt gefahren. Hier wurde Mr. Iac^on Barnett zunächst einmal ordentlich mit Alkohol gefüllt, fo lange, bis er bereit n>ar, eine Anzahl ihm vorxiele'gter Schecks mittels Daumenabdrucks zu unterzeichnen. Nachdcnl ein Teil dieser Aniveisungen zu Geld gemacht worden war, fuhr die junge Dame den alten Herrn weiter nach Cansas City, wo sich für Geld und gute Worte auch jemand bereit fand, sofort die Eheschließung vorzunehmen. Jed<^allS war Mr. Jackson Barnctt. bevor er noch recht zu sich kam, uln etiva 500.000 Dollars erleichtert wor- den. Die Fortsetzung dieses Romans spielt sich gegenwärtig vor dem Newyorker Richter ab, Va sich der inzwischen nüchtern gewordene indianische Millionär ^it dieser gewaltsamen Art der Verheiratung nicht abfinden und auch sein Gelj» wieder haben will. Neben der jungen Entfnkrerin hat auch ihr Rechtsanwalt auf der Anklaciebanf Platz o.e-nommen. der ^on-der !?l^''snlfsk'.'it von 100.000 Dollars bat und in dem das t^ericht den der ganzen i( «»kcht e»»t« 55! Der Landwirt l. Ansprüche des Roggens an Boden und Klima. Im Gegensätze zu Weizen gedeiht der Roggen auch noch auf mittleren und <Ä»nd-böden gut. Älbst auf Schotterboden und auf lockeren Sandböden bringt er nock) gut'' Erträge, wenn man die richtige Sorte wählt, wie ß. B. Original Tschermaks Marchfeld^r Cdelroggen, der auch in den trockenen Lagen des kontinentalen Klimas gut sortkommt und für trockene Lagen und auch für .Höhenlagen mit kurzer Vegetationszeit sobr geeignet ist. An den Nährstoffvorrat deS N^denS stellt der Roggen weit geringere Ansprache eils der Weizen, verlangt auch keitic tiefe Ackerffnn'.' wie der Weizen. Stallmistdilngung ist wegen Gefahr der Lagerung und ailch wegen Verunkrautung der Felder zu vermeiden. Jede Körnerfrucht verwertet den ^'mstdünger weit besser nl? den Stallmist. Ans mittleren Wden gibt man auf das Joch K0 bis 100 kg 40?8 Kalisalz und 2^ bis 300 ka TbomaSmehl. Der Nogaen wird immer die Sanpt^brotfrucht l'leiben, namentlich in ranbm Lagen, wo der Weizen nicht mebr fortkommt. Rosigen ist weit weniaer wävmebedürftig als der Weisen und bält daber auch Kälte besser auS. Das Stickstosfbedürfnis ist bei Roggen so groß, alz bei den anderen ^ Doch wird »ine mäßige Kalkstickstoffgab« einige Wochen vor der Saat untergebracht, auf mittleren und leichten Böden von Vorteil sein. R. ^inter-fskrolsn «iltle gd 6. Olltodor 1929. ?«it o.^z SednvU ! L»vI1t, Lu^xü, 1.1S ^ien 3.40 l'i'ittt, k'illme 7.04 ^ersonan k'oIjSsn« 7.S8 ?r«v»1ie 7.4k lZemisokt St. Iii 814 Personen >Vi»n 9.10 ^lursks Sobvt» 924 1.sui»Ii»ns, N.43 » 12.32 V 8«mmeririss W ^l»ksenfart 13.83 kiieliavlt k'r»?, Visn 14.37 ?ef»onan Ilotoridk, ilui-silv Lodo 14.5, SodveU l^eoirriä. Split l5.00 1'riest. k'iamv 15.11 ^t. II, IS 3^ k'ersonon triesi, ^»xsrsd 18.14 Ku6»po,t, Äur»ic»^.>.« 18«) Wien ^ 18.^k k'»Ia Wö0 (-«rnisekt 8t II,' ii.o^ perionsn l!la?entm-t, ?r«v«t^>. 21.59 kruek a. «I. >lllr 7r!»»t. 7.g^rel» (ükkovse äer Xüzxe von ÜI»r!ilioi'»IIl»i,k. 'sit N!»c:Ii C.4.-. tieknoll Wien 1.4.'^ l'riest, k'ium» seo ?»isreb. LuSsIc, Lpllt 4.00 Wien l'srsonen UiukIi>n»,?»xre!i,Kotenbk, 5.40 !c!s?«»kurt S.3b Wj«n iS4 »n Itlarik» Lobot», La6»p«»l 9.00 ^»l?rvb, l'ri.st 8.»S Wien 11 3S (!k>co7eo 13.15 Wien 13.20 K!»sselli»rt 13.?8 Nk^ek, ^Asrob I.?.30 0«mi»c1i^ St. Iii 14 53 SollvvN l'riest, k'ium» 14.33 keojsr^'l, 8s»lit 15.3. Wien. 1tt.4o l'erionsn ilorslca Lodot», öuc!»p»st 1700 k's!» 1720 ^»?r«d. Irieit 18.40 Itlsxankllrt 1840 ktmiiekt St. Ilj 20.0Ü ?or«onea Wien GregorLiLeva ul. k (1. Stock). Ordinationsstunden: Dienstag von ^13 bis >^19 Uhr und Samstag von )^3 bt^ 9 Uhr lvorm.). ' rImU ?u ?sdriic5vrei5en nur dsi f. KAUSi^iic. Nsridor. «ovenZks ulies S Isnsere ^eüekte, der^enzzute Osttln. duiekunx»vei»« Butter, Lckv^iexermutter ^ unä l^,oümulter. ?lsu «l-M. x«b. c^sreiLM Ve»mten8x»ttlli i,t »m ä«n 7. Oktober um 2 Udr nAekt» N»c1, lsaxem scdveren 1.el» lien im >>^Iter von 55 .Itkken rudix unä ttntt ent»c1^!»fen. l)ie teure Verstoidene v!i ä ^ittvocli, rien 9. Olttoder um 17 likr In äer l.elcdenk!,!Ia «Ie8 fileäkokes M Ztuäenel kelertted5t eweezezoet «nä kler-»ul letitea kuke de»t»ttet. V!e deli.8eelenme»ie virä im l)<)nner8tsx, den 10. Oktober um 7 i.Idr lrüd in äer.joietlkticke xele5en veräen. 8tu0 Pin, herrlich im Var«««g! Warne hiemit sedermann, meimn Namen Geld oder Geldetwen auSzufol-a«n, da ich für nichts Wählerin vw. Mark» Riedel, ^uSbeside-rin» Maribor, Ob Zelezniei 14. IMg e» ZcasLs» seAseAI VildkajtSuie« ka»st und zahlt beftmS A. Arbeiter, Maribor, Dravska ul. 15. Tbendort werden auch Vnkäu^er und Tamm ler aufgenommen._13361 2H?6ige Kro«endo«< kauft PuL-ka ^tediona i zaloini zavod d. d., Ofijek, D<. Part, rechts. Mmmer u«d Küche an kinderloses ruhiges Ehepaar bis IS. Oktober zu vfrmii't^n. Zuschr. unter „Preis 4g Dinar" an die verw. 1S5Ü0 tSohnunq zu vermieten. Smo-letova IZV!^ Ein Zimmer mit 2 Betten an 2 Fräi^ein zu vermieten. Ans. Verw. lAstAö Ml IriM VStÄi ^envr kr?«UAUngs» empkeMe clen Hvedtten l^nclen. Lr^ceußunx eewer Kr-nner- ^Vürste ^ Rz»V»I»«, »Vlo»»» «G»»» 10 Möbl. Zi««er mit sep. Eingang zu vermieten. Anfr. Bw. 13ü3a Kleines billiges Lokal, für Schneider oder Hchnviderin geeignet. auch für Sparherdzimmer verwendbar, mit elektrisch. Licht zu vermieten. Anzufragen Tasevat 10. 134t l Leere» Zimmer, freundlich und geräumig, wird an alleinstehen« de Person eventuell auch un besseres Ehepaar so^rt vermietet. Adresse in der Verwalt''N«^ 6244 Tin FrSulein oder Studentin v>ivd in Wohsmng genommen. Nach Vereinbarung. Adr. Vw. 13441 Sonnseitig aelegeneS Pommer mit ev. 2 Betten, fepar. Eingang,, elektr. Licht, zu vermie-ten. PreAsrnova 31^ 13.'^4 Suche im Zentrum der StkT^dt Wohnung, 3—4 Zimmer, mit allem Komfort. Zahlung nach Vereinbarung. Adresse: Nliko-liö, Zollrevisor, Hot. „Zamorec^ f, Zimmer 27. 1.^^522 L—8zlmmeriae Voh«nna, Par kett, im Zentrum der Stadt, per sofort. Anträge unter .2 bis 3^^ an die Berw. 13ö06 ««IleaSvsneHv Ait»hilf»kis«Un bittet um Po« sten. Ev. Weinlese. Adr. Berw. l«»4? ?funger, ehrlicher Handelsange stellter möchte gerne zwei Monate umsonst arbeiten, wenn er Gelegenl^it hätte, in einem Mcde- und Wirkwarengeschuft unterzukommen. Anträge unter „Eintritt sofort" an die Berw. 13S4S Off««»« Nettes Lehrmildche« wird so« fort aufgenommen. Damenmo delialon Resi BraSkc, Mlinska 9/2. ILüttg kupferschMiedgeKilse« werden aufgenommen bei ^utiL. Slo-venska 18. 135V? Bedie«erl« über den Tag wird aufgencinmen. Mareß, Barva? ska S. 13S44 LehrmSdche» filr WeitznShen werden aufgenommen. Rupnik. Elovenska 20. 131U8 Als PraMtant wird absolvierter Bürger« oder Handelsschüler in der technischen Abteilung der Weberei Zelenka n. Co., Linhartova ul. aufgenommen. Vorstellen dortselbst. 13v4g Tüchtige. verlSdliche Kanzlei» tr«st, dee slowenischen u. deutschen Sprach in Wort und Schrift mächtig, gute Maschs-nenschreiberin und Stenona-phin, mit mehrsähriger Praxis. wird gesucht. Schriftlich? Offerte unter „PrariS" ,»n die Berw. 15010 Gesunde Lehrmädchen für Damen schneil^ret. werden aufgenommen. ^ Elovenska ulica 12. Hof 1. 13S1ki XonnantlvtclioiK Vfittvn II« »ckoi. ckie kezte ^on«t»»ckntt eusnpO»? ^enn nletit. »o verl^n^en 8l« noc^' deute ein ?kodenumm«s 6e« nnement: vin SSV'— unc! Din HO-» lst? pcirtn kler ?uscwitten ^usRckItekllcti »n o. iVi. s.tt ^ien, t.. ?e»t»>>ox?ik^!»8,e K (Zroker l^sklamevsrkauk >Vexen I1t)ern>1ime lies lZeseiiSste5 verde« zu de6eutenrf»»rtlkei ftir dikliersnnen unä 8cknei6er. 1Zvi4 IV5IP Lkkkc. AI«k«ntIrov» ««»» 22 vorm. /Isvko veller»lvertretuux: ZIov«n»k» ul.12 ? ^ > KMpDÜ^ o6sr?In»n»Ier , SütlneVei usw., elektr^ ArD, Delbphon, rÄch« Znt»Tnfar, a'K iträte in lÄchjter -L«« mit glpM B Sicht utzo Ära Kr RÄchsstr^e in nAchfter Myie Maribors ge-Wen, zk v e r« a ü f e n. Adresse i. d. Veno, izsi^ v««g^ 3ÜV em', tL5t lieu, ILVV Kilometer xe> istireli, l5t um ckvv preir voo lS.VVV VW »II V « e k » « ? « nl vkkerte »n: Virektlon «Ü. iißsridonk» tt«k. Perfekte HerrschaftSUchin für feines Haus wird für 15. vk-tober nach Zagreb geisucht. Anträge an Rendi. Zagreb. Iosi-povac Z2. 135bi oie Nlwle ZuNo «I So5pQAk« ulle« ? ladet kiemit alle ikre verehrten Kunden 5ovie äeren Mamillen, I^reunäe un6 Lekannte 2um - pevd« » Xoeksn «eicke» «n l1lt»W0«k. äen 9. 6. N. (äen j^sn^en Isg) — stattkinäet, küklickst ein. — ^ecler Osst ker^Uck 1SS66 villkommenl oixl Auto SM Mftrodt. Vervvväbarauv!» »uk 6en lollvvktvtte» 8tr»Lvn l ?kE!LE! Ivs!5itz:er, otten . . . Dinar 32.000 Vi^elsitTer, otten . . . vlnsr 34.800 Loup^ /velsitttr . . . vinsr 38.600 13571 l-Imousine-VrelsItier. . villar 40.000 ksbrillsmecker!»«« vm» VL8el»e äel^er «uLerxevoiiniieil nieclere preise dei xioStsr ^u»v»dl. von Ii»««»««, , I4M«n «te. Ho», irsrnitnik 12417 Wllßal« BlovONIgrselG« teilt mit, cisü äer ^xent pavalec ^alrod au8 äem Dienst ß^etreten ist unä claü er nickt mekr derecktiß^ lZt sür ikre l?ecti-nunß^ ^szckinen ?u vericauken oder Qelä ?u inkaszieren ,3557 VvtrInßÄt« u»«« t». 24 teilt mit, äss8 ktir äie tterbStsaison äie moäemsten Muster, äie in anderen ^usla^en in Mrilzvr nickt :ru seken sind, einxetrokken sind, vorüber sick jedermann über^euxen müße. — ?«dr««»pr«I»O 13545 IrUv«r»tURr «st S»r«»s«I In (Zslanterie-, 8p!el- und Kur-xvareu. Naus-u. Küekenseräte. I^ucksücke. Linkauks-, tiand-arbeit«- und Kindereartenkörde. Me Sorten Kopk-. Kleider- und §Li,ukbürLten. ^aiinbür8ten ^ von 1.50 v!n auf>^ärt8. Leklinz^ereien. Klöppel- und Valenciennespit^en. Lodulearn 1 Kart., ^eiö ..... ?1.— s)in 6 paar Vamenstriimpke .... 59.— vln Lckulxarn 1 Kurt., braun u. 8ck>var^ . 25.-- vln 6 lasekentüeker.....14.— bis 18.— l)In 6 paar Soeken........39.- O!n 6 Kräeen. steii oder Kautseliuek . . IL.— Din Misokobol^en. ^eilZ il. kSrbi? per m 1.— Vln u. s. v. Litte mackon Sie einen Versuck und 8!s bleiben 8tZnd«?er Kunde. 11306 Zoslp ttsrldoi^. (ZIsvnI trg 1?. ............... l)Mvll lier »^«rtdnrö^s tleltsrng« In /^Stttiar. »»» ?iir 6en lietttuL^v^Gr ««lt llHli lDnivit^ — 0»i^ Woi»ai,»tt lo zß,»1dor.