«immer 12._»et lau, den 22. Mär? 1903.___XIV. Iah»««- PettauerZeituilg. «erscheint jeden Konnrag. Preis für Pettau mit Zustellung in« Hau«: «anatlich SO h, vierteljährig K 2.40, halbjShiig K 4.80, ganzjährig K 9.—, mit Postversendung im Inlande: Monaili» B5 h vierteljährig K 2.60, halbährig K 6—, ganzjährig K 9.60. — Einjelne Rummern 20 h. Handschriften werden nicht juntckgeftelli, «ntündigunge» billigst berechnet. — Veitrüge sind erwünscht und wolle» längsten« bi« Freitag jeder Wache eingesandt werden. Rußlands Kapital ist längst aus dem Auslande geborgt und eS quält sich ob, die Zinsen zur Bezahlung dieser Anleihen au« der Bevölkerung herauszupressen und in« Ausland zu schicken. Die künstlich gezüchtete Industrie ist nicht lebensfähig, weil ihr nicht durch Konsum im Jnlande der Rücken gedeckt ist. um sich auf das Weltmeer des Exports zu wagen. Seine schon ihm zuge-hörigen Kolonien vermag Rußland trotz angestrengter Bemühungen nicht in wirtschaftlichen Gang zu bringe». Kurz Bankerott an allen Ecken und Enden. Und nun kehrt der Minister Witte von ausgedehnten Auslandsreisen heim und bläst dem Zaren die Ohren voll von den gewaltigen Ländergebieten, die da drüben in China, in Per» sien und Indien zu gewinnen wären, daß dem FriedenSengel Nikolaus der Mund nach Men-scheiisleisch wässert nnd er sein» Soldaten bereits an englischer Grenze und im Herzen des Reiche» der Zöpfe sieht. Aber ach! Alle diese schönen Pläne müssen zu Woffer werden, da da« russische Volk unfähig ist, wirtschaftlich, geistig und politisch diese Er-oberungSpolitik zu machen. Da wird Väterchen« Herz wieder einmal weich, gerade so wie damals, als er kein Geld mehr für »ue Rüstungen auf-bringen konnte und daher plötzlich cm Hort des Frieden« zu werden sich entschloß, und er beschließt, sein Gemüt sejnem Volke ziizuwende» und ihm ei» Retter zu werden. Die „Förderung der Volks-wirtschaft," die .Entwicklung des Wohlstände« de» kleine» Adel» uud Bauern", die .Aufhebung der de» Bauer» lästige» Hastpflichten", die Reform der Gouvernements- und der KreiSver- waltnngen mache» feine Sorge ans und er erläßt ein Manifest an .sein" Volk, worin er diese große Besreinng«tat ankündigt. Freilich, das gnte Väterchen ist ständig und sorgfältig überwach! von den Urkonservativen nnd Urklerikale», von de» Herren Plehwe und Po-bedo«oSzew. zwei wüsten Fanatikern des polili-sche» und — psäffischen Absolutismus, die vor-sorglich auspassen, damit bei diese» besreierischen Marotte» ihres oberste» Herrn und Gebieter« keiu wesentliche« Malheur passiere. Und damit die nach Besreiung ängstlich und tränenersüllt bangende» Völker nicht sich beisallen lassen, zu glaube», daß e» sich wirklich um eine» ernsten Schritt nach vorwärt» handle, haben sie dem kleinen Väterchen Nikolaus die Worte: „Besesti-gung der Ordnung", .Wirren, welche durch staatsfeindliche Absichten gesäet sind", in die Feder diktiert. Natürlich wird bei der ganzen Geschichte nicht« herauskommen. Denn um die .Forderungen des Volkslebens" zu erfüllen und den Volks-Wohlstand aufzubessern inüßle vorerst eine Be-di»gu»g erfüllt werden: der »ach alle» Richtuiigen bankerolle, korrumpierte, menschenmörderischc Abso-lutiSmnS müßte abdanke». Zu dieser volkSbesrei-euden Tat dürste sich Nikolaus aber kaum sreiwillig aufraffe» und so wird den» sein neuester dauern-retterischer Pflanz, über de» wir i« unserer letzten Nummer an leitender Stelle berichtet, eine von de» viele» berühmten „bedeutsamen Kundge-bungen" bleiben, die immer mehr zum uuerläß-lichen Requisit gewisser europäischer Thronrede» werden. Der Tiir. Väterchen hat scho» lange »ichtS von sich hören lasten. Seit der Blamage mit dem Friede»«-manifest ist ihm für einige Zeit die Lust vergan-gen, die Literatur durch friedliche Proklamationen zu bereichern. Indessen aber steigt die Not im Lande, ungeheuere Distrikte sind von ständiger Hungersnot heimgesucht, ganze Dörfer sind an Hungertyphus ausgestorben, verödet und entvölkert liegen die Bauerngüter, die ohnehin so genüge BevölkerungSdichtigkeit wird gemindert. Damit aber wird die Ausdehnungsfähigkeit de« Reiche« in Frage gestellt. Ohne festen Grundstock daheim, ohne wirtschaftliche Kraft im Mntterlande läßt sich die Welt nicht erobern. eS fei denn, daß ein Volk Die heimatliche Scholle, weil sie keine Nahrung mehr trägt, ganz verlasse» und um nicht n»ter-zugehe», andere Erdteile sich unterwerfe» muß. Nur ein reiche« Volk mit wirtschaftliche» Triebkräften, mit fröhlichem Fleiß und Schaffen«-sreude kann aus Eroberungen ausgehe», um sich die Welt mit ihrem Reichtum« dienstbar zu machen. Aber daS russische Volk ist sroh. wenn ihm ge. stattet wird, von einem Tag zum anderen zu lebe«. Gequält von wirtschas-Iicher Not, au«ge-sogen von einer korrupten Verwaltung, niederge-drückt von einem brutaleu politischen System, lebt e« stumpf und dämmernd dahin, von keinerlei Ehr-geiz beseelt und kaum sähig, Befehlen zu gehorchen. WaS sollte Rußland den neue» Gebieten, vorausgesetzt, daß eS seinen Soldaten gelingt, sie zu erobern, bieten können? Waren zum Ab» kaufe»? Ja. wer soll denn die produzieren? Das verschwundene Tichr. (fctiufc.) in. Er betritt das dunkle Wohnzimmer und schleicht zur jTüre, die in das Boudoir de« pflichtvergeßnen Weibe« führt. Momente delirie-render Selbstbeherrschung. Während er etwa« zu erspähe» sucht — was und warum noch, weiß er kaum, — stürmen auf den schäbigen Rest seiner Geistesgegenwart zahllose Bilder und Phantasien ein. ähnlich wie der Ertrinkende in einer Minute sein ganze« Leben a» sich vorüberschießen läßt. Al« Recht«a»walt steht er schon die Schwur-gerichtSsitzung. in der er sich selbst wegen Räch«, doppeln,ord verteidigen wird, er hört den Applau« der in den tiefsten Tiefen ihre« Moralgefühl« aufgerüttelte» Zuhörerschaft--da glaubt er au« dem Boudoir ein seltsames Rascheln u»d Trällern zu vernehmen. Krampshaft wird der Re-volver gesaßt. Jetzt hört er'« deutlich, sie singt ihre» LieblingSrefrai»: „Ach. wie so trügerisch sind Männerherzen!" Und da« jetzt, während sie ihn auf da« schamloseste hintergeht. Ein gewaltiger Faustschlay arge» die Tür. Sie drinnen: „Warum so wild!? Wer ist der Ungestüme, bist Du e« oder ist'« der andre? Warte »ur, balde!" — Wa« soll der Hohn? Ein heftiger Wortwechsel. Die Tür, öffnet sich und vor ihm steht im Domino, die Maske vor dem Gesicht, dezent und doch herrlich dekolletiert, Fran Mary, den Gatten musternd wie einst Eva ihr Adamchen, als sie ihn fragte: „Soll ich au« den übrige» Äpfel» MuS kochen?" Die Ver-blüffiiiig de« jRechtSanioalteS war ungefähr so, al« ob er vom Präsidenten z>i einer mehrmonat-lichen Frivolitätsstrafe verurteilt würde. Mit knapper Not konnte er vor den Blicken der Sie-gerin de» Revolver verbergen, aber seinen schwar« zen Verdacht hatte sie sosort bemerkt uud — etkomptiert I Und nun kommt für den Ärmsten eine De-mütignng nach der andern. „Was diese ganze Komödie bedeuten solle." fragte er, „und wo der Vetter stecke?" „Da« soll bedeuten, daß zwar der Vetter sehr, sehr liebenswürdig war und daß mir seine Zärtlichkeiten, offen gestanden, al» etwa» lange Entbehrtet, sehr wohl getan haben; daß ich aber au« reinem Pflchtgefüht gegen den mir von Golt angetrauten Gatten dennoch geglaubt habe, diese» nicht ungesährliche Spielen mit dem Feuer durch eine kalte Dusche beenden zu sollen; ich entschloß mich, mit ihm auf deu Ha! par6 zu gehe» uud schickte ihn fort, auch Dich dazu — einzuladen!' .Also nicht Liebe, sondern nur Pfllichtge-fühl." - „Können wir Frauen diese beiden trennen? ES ist nur eine Nüance, uud die hängt ganz von Euch Männern ab!" Uud so weiter. Er kapituliert. Der Vetter kehrt zurück. Der raunt ihm ins Ohr: .Ich habe Dich auf dem Bai par6 gesucht — wo hast Du »ur gesteckt?" Er, der Gatte, will sie ja freilich aus den Ball geleiten, jawohl, sie wird dort Fu» rore mache»; aber er mvchte mit ihr allein sah» re». muß erst selber Toilette mache» . . . .Die Droschke, die ich mitgebracht habe, Hot bequem Raum für Drei." sagte der Vetter und Fran Maiy streichelt dem Gatten die Wange: „Liebe» Männchen, mache keine Umstände; die weiße !kra-vatte hast Du ja schon in der Tasche nnd was die Droschke a»dela»gt. so si»d wir doch scho» osl mit Deiner liebe» Mama zu Dreien gefahren, nur daß heute ich daS Pasteterl inache." Und so sichre» sie dahin, jede» eine andere Morgenröte vor Anqen und die Eisersucht saß alle» Dreien im Nacken und ein JedeS von ihnen gedachte, den Eiser der Andtrn >»it Bor-teil für sich zu verwerte». Wenn aber zwei junge Männner mit eiiiein reizenden Domino Pasteterl fahre», dan» bedarf e» weiter keiner Rojenketten. offen wir, daß der Herr Rechtöanioalt feinen ekt mit Humor genikßen wird. Den» der froh« duldsam blickende Humor imponiert denen köstli» chen Weiblein, doch viel mehr al» der blinde Amor samt allen seinen Pfeilen. Die Ihr im Rausche Euch verbunden habt. — versteht Euch, um Euch zu besitze»! Da ist aber vertrauende Nachsicht besser al» mißtrauische Vorsicht; au« dem eisernden GesponS entpuppte sich der gute Kamerad! spricht unn gar »och die alte Liebe mit. die nicht rostet, anch >oenn eS ^Kieselsteine regnet: Eifersucht, wo ist dann dein Stachel uud Untreue, wo ist dein Sieg? — 2 — AuK aller Welt. Die in England aiifgetauchteii > Vorschläge, Persir» in «tu russische» und englische« Interessen« gebiet einzuteilen, habe» ki»e«weg» den Beifall russischer Politiker gesunde». So erklärt beispiels-weise bis .Now Mr.". daß e« zwar sehr schlau sei, anzunehmen, daß Rußland sich damit einver-standen erklären würde, England da» südliche u»d südöstliche Persien einzuräumen und dafür sei» nerseit« sich Rechte im nördlichen Persien vor-zubehalten, daß aber davon keine Rede sein könne. Man dürfe nicht vergessen, daß Persien ein unabhängiger Staat sei nnd Rußland habe niemal« einen Versuch gemacht, die Sonveränität«rechte deS Schah» zu beeinträchtigen. E« sei »ur dem sreundschaftlicheu Verhälni« zwischen Rußland und Persien und der geographischen Lage der beiden Länder zuzuschreiben, daß der Handel Rußland« in Nordpersien gewaltige Forschritt« mache und daß man Rußland in Teheran hoch» schätze. Die .Now. fflr." fährt sott: Die Zeiten dabei! sich geändert. Persien hat nicht mehr zu fürchte», daß eine englifche Flotte drohend im Persischen Gols auftritt. Persien« politisch« Uir» abhängigkeit ist durch Rußland« Freundschaft und Unterstützung gestärkt worden. Wir treffen abso-lut keine Borbereitunge». diese Unabhängigkeit durch Abgrenzung von Einflußgebiete» zu beschränken und wir werden u»« z» einem solchen Schritt auch nicht durch die Äußerungen aufgeblasener englischer Politiker bringen lassen. selbst wenn diese drohen, zn besonderen Maßnahmen greise» zu müsse», fall« wir iin« nicht einverstanden zeigen sollten." Wie vom 18. d M. au« München telegra-phirt wird, soll dorlselbsl da« Gerücht verbreitet s«i», daß Prinzessin Louise von To«cana in Lindau einen Selbstmordversuch verübt habe. Bon lo»ka-nischer Seite wird zugegeben, daß die Prinzessin infolge Aufregung Über da« Manifest de« König« Georg erkrankt ist. Au« Rußland werden weitere Einzelnheiten über die angeblich entdeckte revolutionäre Berve-gung gemeldet. Demnach Hot die russische Polizei entdkckt, daß auswärtige Anarchisten in den In-dustriezentren tätig sind. Mehrere Personen wurde» verhaftet. Die bei ihnen gefundenen Schriftstücke wiesen darauf hin, daß der Sitz der Bewegung in Galizien liege. Der Papst hat am 10. d. von einer an-stokiatifchen Abordnung de« Katholischen Schul-vereine« für Osterreich da» ihm von demselben gewidmete Bild de« Erzherzog» Franz Ferdinand entgegengenommen. Er antwortete auf die An» sprach«: „Der Erzherzog Franz Ferdinand, >ein Liebling, hätte ihm kaum eine größere Freude bereiten können, al» die. welche er ihm durch den um Gott und Menschen wohlverdienten Katholischen Schulverein für Osterreich zuteil werden ließ. Da» Bild de« österreichischen Thronfolger« sei seinem Herzen ein teuere« Angebinde, ei» Unterpfand der »immer verwelkenden kindlichen Gefühle de« Erz-Hause« für Kirche und Papst." — Der Papst hat dem Erzherzog-Thronsolger da» Äroßkreuz de« Erlösrrorden» verliehen. Diese römische Episode ist von großer Wichtigkeit für die Beur-teilnng künftiger Entwicklungen. Au? Stadt und Tand. (Todesfälle.) Borgestern früh starb Frau Josefine Schwab, geborene Fridrich, im 85. Lebensjahre. Da» Leichenbegängnis fand Samstag »m 4 Uhr Rachmittag statt. Wir be-richten über dasselbe in unserer nächsten Nummer. — Am 18. d. M. ist die Gastwirtin Frau Anna Fraß im 61. Lebensjahre gestorben Die Verewigte war allseitig beliebt und hat sie der Tod von einem langen, schmerzvollen Leiden erlöst. Die Beerdigung sand am 20. d. M. unter großer Be-teiligung statt. Möge ihr dieErde leicht sein. iAundekoiituma?.) Die vielgeprüsten Hunde unserer Stadt werden bis auf weiteres wieder den Maulkorb tragen müsse». Am 17. d. M. würd« nämlich die Kontumaz über sämtliche Hunde der Stadt Pettau verhängt. (Die »hitlidürger-Urktttt für fgrr.) Am 4. März erfolgte die Übergabe der-selben dnrch die Herren Bürgermeister O r n i a. den Gemeinderäten A. S e l l i n s ch «g g, I. Steudte und Dr. E. Treitl. die zu diesem Zwecke nach Wien gereist nnd dort er-wartet worden waren. Hofrat Eger empfieng die Genannte» Üderau» liebenswürdig und versicherte in Erwiederung der Ansprache de» Herrn Bürgermeisters Oniig, wie sehr ihn diese Ehrung erfreue und daß er immer gerne bereit sein werde, den Wünschen der Pettauer nach Möglichkeit nachznkom-men. Die Ausstattung der Urkunde.ein Werk unsere« heimische» Künstler« Aloi« Kasimir ix Graz, erregte d»rch die angewendete Pracht und den seinen Geschmack geradezu die Bewunderung de« damit Bedachte» und anderer kunstverständiger Persön-lichkeiten au« dem Gesellschaftskreise Hofrat Eger«. Die Ehrenurkunde ruht in einer Decke au« dunkelviolettem Plüsch. Diese zeigt zwischen metallene», modern bandartig geführten Linien, die sich mit den Eckbeschlägen verbinden, zwischen den in Email au«gesühcte» Initiale» A. und E. (Alexander Eger) die kunstvoll in Metall gra-vierte goldige Inschrift .Ehrenbürger der Stadt Pettau." Darüber schwebt, i;i oxidiertem Silber plastisch dargestellt und impofaut stilisiert der Doppeladler mit Schwert nnd Szepter und trägt, wie aus deoi alte,» Balköne unsere« Rat-hause«, vor der Brust da« Stadlwappe». Diese« ist in Gold und Email ausgeführt. Diese äußerst effektvolle Hülle wurde nach den« Entwürfe Maler KasimirS in Wie» au«geführt. Der Zu-halt besteht au» drei Kunstblättern. Da« erste enthält die reich verzierte Adreffe, über dieser eine monochrome Ansicht unserer Stadt, wie man sie mit Eisenbahiibrücke. Oruigkai, Mädchenheim und de» anderen städtijchen Baute» im Border-gründe, vom Stadtwalde steht. Ein Seitenrand de« Texte« ist mit dem von einer allegorischen Kom-Position umgebenen, farbig dargestellte» Stadt-ivappen geschmückt. Den eigentlichen Urkunden-texi, unterfertigt vom Bürgermeister und zwei Skmeinderäten, trägt da» dritte Blatt; anch diese» zeig» eine einsärbige Stadtansicht, eine Aufnahme au» der Richtung von St. Marxen her. von wo man im Vordergründe die Eise», bahnliiiie vom Rann mit der Drau uud Eisen-bahnbrücke bis zum Bahnhof? und die Werkstätten-Gebände und über den Häu-sergruppen der Stadt daS Bergschloß und dahinter die Höhen de« Bachern, der win-disthen Schweiz, des Stadt berge« ic. überschaut. Zwischen diesen beiden Blättern liegt ein naturalistisch, in Farben meisterhaft au«gesührte« Aquarellbild Pettau«, mit der teil« im Entste-hen begriffenen, teil« geplanten Stadterweiterung. Die Darstellung zeigt, von einer gedachten Höhe ober den früheren Pulvertürmen au« gesehen, vorne link« dieBahiigebäude, link« den Bolk«garten, dazwischen die mit Villen besäte» Flächen, die sich aegen die Stadt hinziehen und hinter dieser da» Pettauerfeld mit der malerischen Bergkette von der Kollo» bi» zum Wotsch. Die Neuanlage» zwi-scheu dem Bahnhof und der RadkerSburger-straße sieht man bis zur Stadt hin, von der Avenue der Herbersteinstraße durchzogen und von der bereits bestehenden Billa Martha :c. ziehen sich park- und garteiiunigebene niedliche Land-Häuser bis zum BolkSgarten hi». ein Bild. daS die Verwirklichung diese« Planes nur wünschenswert macht. de»te«-V«rße>»z „AU-Htiirlberg.") In den erste» Tagen de« April, jedensall« »och vor Ostern winkt un« ein genußreicher Abend. Die Grazer Studenten, welche sich zur Auffüh-rung von .Alt-Heidelberg" zusammengetan haben, werden auch hier in Pettau ein« Borstellung geben, deren Reinerträgni« dem „Deutschen Stu-denlcnheime" »nd dem .Deutschen Mädchenheime" zu gleichen Teilen zufällt. Die von dem Oberre-gisseur M e b u 4 geleiteten Probe» sind schon in vollem Gange und — wenn wir eigentlich über die Darsteller noch nicht« verrate» dürfen — für Pettau wird die Aufführung besonder« in-teressant werden. Wegen de« Kartenverkauft« und de« Preise» der Plätze wird demnächst da« Nähere bekaiintgemacht. In wenigen Tagen werden die von Künstlerhand »»«geführte» Ankündigungen angeschlagen werden. «Einladung.) Die P. T. Mitglieder de« Musikvereine« sowie die de« kansmännischen Gre-mium« werden hiemit höflich eingeladen, die beiden Borträge am 22. März uud 5. April, welch« im Saale de« .Deutschen HeimS" durch die Herren Universität«-Prosessoren Dr. Heinr. Schenkel. — 3 — beziehungsweise Dr. A. B a'u « r gehalten w«r. den, möglichst zahlreich zu besuchen. B. S ch u l-sink, Vorstand. (Der Sewerdeorreia ia Petla») ladet seine Mitglieder zu dem heute abends 8 Uhr im Deutschen Heim stattfindenden volkstümliche» Vortrage de« Universitäts-Profesfors Herr» Heinrich Schenkel über das Thema »Die Frau im klatschen Altertume," ergebenst ein. (jMtMrr Mofikoerein.) Am 18. April fin-bei da» Festkonzert de« SHufitoereine« zur Feier deS 25jährigen Bestände« im Stadttheater statt, an welche« sich ein Festabend im Saale de« „Deutschen Heim" anreihen wird. Die Probe» sür diese« Komert sind in vollem Gange und e« steht wohl fest, daß zur Bewältigung der Bor-traa»ordnung an alle Mitwirkenden die höchste» Anforderungen gestellt werden. Sehr erfreulich ist e«, daß an diesem Tage viele Fremde zum Besuche der Veranstaltungen sich einfinden werden, da unser Musikverein und Pettau al« mu-sitsrenndliche Stadt einen guten Klang »ach außen hin haben. (Cin deutscher Richter >»i ein sl«»niischer AioORslt.) Wie weit der nationale Haß bereit« gestiegen ist, kann man wohl darau« ersehen, daß sich ein rechtskundiger Doktor utriunque jurig dahin verleiten ließ, einem öffentlichen fRich-ter Parteilichkeit vorzuwerfen. Er hat dafür auch feine Strafe erhalten. Vierhundert Kronen sind heutzutage keine Kleinigkeit. Heil und rivat sequens rufen die Pettauer Armen ihrem gütigen Vater zu! e in eiuer böhmischen Schale). Der Katechet: .Hansi, warum kaust dir der Vater nicht den Katechitmu»". Hansi: .Weil wir kein Geld haben." Der Katnhet: .Lüge nicht, ich habe doch gehört, daß der Bater viele Hunderte Gulden in der Sparkasse liegen hat."'Hansi: .5» ist wahr, wir halten Geld, e« würd« un» aber vom Paler Drozd gestohlen." Der Katechet: .Ruhig. Kinder, lasset un« beten." (Die oerjMitfchtr Milch der Pater Zoft-ftltr.) Mit Recht kann verlangt werden, daß ge. gen die Leben«miltelverfälscher mit der größten Schärst vorgegangen wird, denn die profitgierige Verfälschung der Leb,»«Mittel stellt sich al« «inc gewissenlose Vergiftung im Große» dar. Wer hätte e« nun gedacht, daß auch die frommen Pater Jo-sefiner. die doch ivahrlich nicht Not leiden, und raelchen die betörten Bauern kofchwrif« Raioralirn zutragen, e« nötig gehabt hätten, sich wegen Bersälschung der von ihnen auf den Eillier Markt gebrachten Milch zu verantworten? Wahrscheinlich dachte man. daß für die Eillier alle« gut genug fei, und daß e« besonderen Spaß mache, von den deutschen Bürgern für verdünnte, verpantschte Milch «inen brsonderen Profit heranizuschlagen, der slavisch-nationalen Zwecken zugeführt werden kann. Die Pater Josefiner waren e« ja bekanntlich, die während der Sokoltage ans ihrem Kirchturme das flovenifch« Dreifarb hißten. Die Milch der frommen DenkungSartwird also nicht bei ihnen verzapft, wohl aber eine derart gründlich verpantschte und ver-fälschte Milch, daß sie von der LebenSmittelkom« Mission aus daS Marktpflaster geschüttet werden ninßte. Solche Profitgier sollte empfindlich geahndet werde»! .D. W." (Schiihtovereiu Marburg a. v.) Der rührige Festausschuß de« in de» Tagen vom 21. bi« 24. Mai d. I. stattfindenden 200-jährigen IubiläumS-FestsreifchießeiiS hat bereit« da» Schieß-Programm fertiggestellt und werden die Einla-duiigen bald versandt. Die sehr kunstvoll, sinnreich gehaltenen silberne» Festmünzen werden von der bestbekannten Firma Brüder Schneider in Wien geliefert und werde» jedem Teilnehmer al» eine schöne Erinnerung gelten. Nebst der Ehrengabe Sr. Majestät unsere» allergnädigsten Herrn und Kaiser« hat der Marburg« Schützenvereiu 300 Krone» in Gold gezeichnet und außerdem sind noch viele andere wertvolle Beste „i Au» cht gestellt, so daß diese» Freischieße» Heuer das schönste in Steiermark sei» wird. Der Berein rechnet aus eine zahlreiche Beteiligung, da er selber auch alles aufbiete» wird, de» lieben Schützeubrüder» de» Aufenthalt in unserer alte», deutschen Drau-stadt so angenehm wie möglich zu gestalten. (Gift im Mrßweiue.) In dem Prozesse deS zu 15 Jahre» verurteilten Kaplane« Maschck spielte sich unter andere» folgende bezeichnende Gericht»-szene ob: Vorsitzender (zum Zeugen Pfarrer Strnad): .Wa« habe» Sie, Herr Pfarrer, mit der Suppe gemacht? — Zeuge: Ich habe sie d«m Hunde gegeben. Da« Tier blieb drei Tage ttnsichtbar. Die Vorfälle mit dem Meßwein am kritischen Tage schildert der Pfarrer gleichlautend mit der Anklage. Als er bei der «LuinpUo« einen kleinen Schluck zu sich nahm, fiel ihm der wider-liche Geschmack des Weines auf, so daß er ih» in das AblutionSgefäß spie. Wenige Minute» darauf wurde ihm schwer im Kopse, er fühlte da» Be-wnßtsei» schwinde». — Vors.: Wa» dachten Sie in diesem Augenblicke? — Z enge: Ich dachte gleich a» eine Vergiftung. Ich log da»» anderthalb Stundkii bewußtlos. Maschek kümmerte sich damals wenig um mich. Am nächsten Tag« sagte er zu mir: .Gestern weinten wir um Euer Hochwürden", tröstete mich und sagte schließlich: .Geben Sie mir mein Biergeld. Heute ist der Erste!" Neform der tzsuKziiWrurr. <•#■».) Daraus ergibt sich, daß die Reute au» dem HauSbesitze nicht viel geringer sein, kann al» jene au« anderen Anlage», daß aber auch diese Rente durch die Steuer nicht schwerer getroffen werden kann, al« eine der sonstigen Renten. Die Hau». zin«steuer muß demnach zum größten Teile über, wälzt werd«», also die Mietzinse verteuern. Welche Quote der Steuer die Mieter trifft, läßt sich allerdings nicht genau berechnen; man kann nur beiläufig abschätzen, mit welchem Satze die Renten der Hausbesitzer belastet sind und darau» die Verteuernug der Miete» berechnen. Der Bor-tragende stellte einige solche Berechnungen auf. indem er von der Annahme auSgieng, daß der Hausbesitzer 5 v. H. a» de» Staat »nd eben-fovil an Zuschlägen au« seine» Mitteln tragt und daß die Erhaltungskost«» etwa 15 v, H. der jetzigen Einnahme betragen. Er gelangte zn dem Ergebnis, daß die Wohnungen in Wien bei je 1000 Krön«» des jetzigen Mietzinse« um 208 Kronen verteuert sind, daß in Salzburg der Mietzin« gerade verdoppelt (!) wird, und daß im ReichSdurchschmtt eine Verteueruna »m ein Viertel stattfindet. Diese Ziffern rechtfertige» e» vollkommen, daß eine Reform mit allem Nachdrucke gefordert merde; denn die Steuer ist zum größten Teile eine Wohnsteuer, rekte Mietsteuer, welch« die ganze zinszahlende Bevölkerung enorm belastet, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, inwie-fern im WohnungSauswande die Leistungsfähigkeit der Mieter zum Ausdruck kommt. Der Reformvorschlag. den Prof. v. M>;r-dach schließlich entwickelte, ist folgender: Die je» tzige HauSzinSsteuer soll offen »nd klar als daS dargestellt werden, wa« sie in Wirklichkeit ist, nämlich teilweise eine HanSrentenstener, teilweise eine Mietsteuer. Diese beiden Steuern sollen ganz unabhängig von einander gemacht nnd jede soll in der, ihrer Natnr entsprechenden Weise ansge. staltet werde». Die Han»rentensteuer soll 5 v. H. de« Bruttoerträgnisse« der Häuser betragen und eben soviel soll den SelbstverwaltnugSkörpern gut-geschrieben werden,- der Rest soll voeläiifig als Mietsteuer behandelt werden. Der Staat hätte die gegenwärtige gesamte Einnahme an Zi»«-steuern nebst allen Zuschlägen an sich zu nehmen, diese Summe zu kontiiigentieren und den Selbst-venvaltungSkörpem jene Beträte, die sie heute beziehen, als Fixum auszubezahlen. Die natür-lichen Zuwächse wären dazu zu benutzen, »ni die Mietste»er i» eine progressive unizugeiialte», bei welcher die minderen Wohnungen (kleinen oder billigen) ga»z freizulassen, die den notwendige» Bedarf überschreitenden dagegen mit einem siei-grnde» Steuersätze zu belegen wäre». Die durch die Neuordnung der Steuer zu bewirkende Herab-srtziing der vereinbarten Mietzinse könnte in der Weise erfolgen, daß eine Änderung der Mietver-träge durch Kominisfionen veranlaßt wird und die Hausbesitzer etwa durch ein Optionsrecht dazu vnanlaßt werde», auf die Herabsetzung der Miet-zinse einzugehen. Da« Endziel wäre die Über-Weisung der Mirtsleuer an die Gemeinden al» deren Haupteinnahni» quelle. Allbekannt ergeben Mauthner'a i in- prägnierte Futterrüben-Samen die höchsten Erträge. Ebenso vorzüglich wie auch unübertroffen sind Mauthner» Gemüse-und Blnmensamen. Der Mage» ist ei« verdauendes «nd reinigendes Or>«». Damit ee seine» beiden Funktionen im gehörigen Maße entsprrchen tSnne, ist t* nötig, daß er weder in der eine», noch in der anderen Richtung zu ilbermShiger Arbeit gezwungen werde, sondern ei ist angezeigt dasilr m sorae», daß ihm beide womöglich erleichleu werden, (sin hiesür vorzüglich bewährtes Präparat ist der Dr. Rosa'S Valsam für brn Wagen au* der «pothrfk be* 9. Fragner. t f. Hoflieskninten in Prag, tonn r« ist »in den {Bcrbauunalsorflukrfops?« noch dem Original im Pari« ser Musie du Jardin de# Plantet bringt al« neue über» rascheud« Sonderbeilage die an originellen Illustrationen reich« neue Publikation Han« »raemer« ..Weltall «rt Menlchhrit »«schichte d«r Erforsch»», der Nat»r »»» ^ . iftt . ^ - uifl) «u«gade gelangtem H«ft 2« Ml wenigen Handgriffen d«r v»r»»rt»»a d«r KitirMsit Vong t So., Berlin und Lei?jig> ^Deutsche« Berlagshau« mit d«m soeben zur kann diese«, flach dem Buch beigegebene tklappmodel in »inen plastischen Schab«! umgeformt werben, dessen ein-teile so präiil gearbeitet sind, daß selbst der i ge daran alle ersorb«rlich«n Messungen vor« zelne Teile so prä^i« gearbeitet sind, daß selbst der zünf-tue Antroproli nehmen kann, tit «uäbilbung der hier jum ersten Mal zum «u»dn,ck gebrachten Idee dürste namentlich für Un« terrichi«zivecke noch von großer Bedeutung werden und wir empsehlen sie d««halb namentlich unseren Lehrern aus da« Angelegkntlichste Außer dem Klappmobell enthalten die n«u«n Hrste 2d und noch eine Fülle d«« interessantesten Stoffe« u zw. die Abschnitte Nr. », 4 und b der aläiij»»d«n Arbeit de« Heidelberger Antropologen Prof. Dr. Hermann Slaatsch. unter b«nen besonder» Kapitel 4 »Die Herrschaft der Drachen (Saurier) und die Ansänge d«r Säugetiere" und Abschnitt 6 »Die Stellung d«« Men« schen in der Reih« der Säugetiere" «ine große Anzahl neuer Forschungsergebnisse enthält. Offene Beinschäden, Krampfaderge-•chwüre, Hautkrankheiten und Lupui gehören xu den hartnäckignten, langwierigsten Krankheiten. Alle, die daran leiden, machen wir an dieser Stelle nochmals ganz besonders auf den unserer heutigen (iesamtauflage beiliegenden Prospekt der Privatklinik JBrgeitMII In HarlMIl (Schweiz) aufmerksam. Selbst gUnzlich veraltete Fälle wurden, wie der Prospekt aufweist, völlig geheilt. Man wende sich zunächst also schriftlich an die Privatklinik (Schweiz). Briefe naci 25 Hell. Porto. JOriBKMIl f :h in Herlsau der Schweiz kosten Annonce» ■ SatiuM «ad PMfcattMhrilkii, Onr«bt»ob«r «U. tMM MÄM amlbili u mtfcellhsftMUa B< <"• AuM»sta-Xu«Mka in HodoJI Mmm, MBMiI IrtwaiHfa, btrtifi flr mcknli •tf« «ad !»»■»AuMgtn, m»Ii lnMr:toiu Tarif« koatralni o K-ULdolf IÜOS8S Wien I., Saileratitt* 2. *r*t. Chrtbea M rsi "r.tcrrvfr I wrvMTB| I ♦ erhaltenen Vösenvvtter fliigel verkauft billigst W. Blanke, Pettau. Windtreibende, krampfstillende Bibergeil-Tropfen ein den Appetit erregendes und die Verdauung förderndes Hausmittel. Prals per Flasche I Krane. -M» Versand per Post durch Julius Bltiner (Apotheke) in Gloggnitz (Nied.-Österreich). Weniger all 2 Flaschen werden nicht versendet. Warnung. dser www istJie ___ ,una DTCeisfcrJk Saison 1903. Wer auf seine Gesundheit bis in's äusserste Mannesalter bedacht sein will, der vermeide Riemen, Gurten oder unpraktische veraltete Hoaeatrtger, weil dadurch die Biutairkulation gehemmt wird, und alle edlen Organe, wie Magen, Nieren, Milz etc. in ihren Verrichtungen gestört werden, was zu ernsten Krankheiten fahrt. „K. k. ftUMchl. priv. Mach's Qeaundheita-HoMntrtger1- vermeidet diese Nachteile, geetaltet gesundes und bequemes Tragen der Hose deshalb, weil aicli die Strupfen jeder Körperbewegung anpassend in der Schnalle verschieben u. ganz besonders, weil die Gesundheits-Hosentrtger aus gutem, dehnbarem Gummibande hergestellt sind. Bei ,,k. k. auaohl. priv. Maoh's QeauodhelU-HoMntrligflrn" werden die Strupfen nur einmal auf die Hosen-koöpf* angeknünfelt, und bleiben so lange darauf, solange die Hose gelragen wird. Beim An* und Auskleiden der Hoeen werden die Strupfen einfach in die Schnallen ein- und ausgehängt fv Da nun das fortgesetzte An- und AbknOpfeln der Strupfen von den Hosen-knöpfen entfallt, geht das An- und Auskleiden doppelt so rasch und ist dadurch das unangenehme,Knopfverlieren gänzlich abgeschafft, weil der Knopf nur durch das fortgesetzte Drehen losreisst. „K. k. auaohl priv. Mach't GeaundheiUnHoeontruger" verleiben der Hose am Körper richtige Form. Wer sich zu jeder Hose Reserve-Strupfen kauft, (für eine Hose kosten die Reserve-Strupfen 10 kr) und die Hosen an den Strupfen im Kasten aufhängt, der hat immer glatte und faltenfrele Hosen, ohne diese bilgein zu müssen, weil sich die Hose, so aufgehängt, durch ihre eigene Schwere streckt. Beim Kaufe verlange man ausdrücklich „Maoh's Ge-aundheita-Ho&entr&ger, denn kein anderes Fabrikat besitzt diese idealen Vorzüge. cnner rerl Es gereicht uns zur Ehre, unseren Anhängern und Freunden, denen wir für das uns bisher bewiesene Wohlwollen unseren verbindlichsten Dank aussprechen, auch für die neue Fahrsaison wieder eine reiche Auswahl unserer vortrefflichen „Styria"-Fahrräder bieten tu können. Bestes Material, äußerste Präzision und richtige Konstruktion, daa sind Eigenschaften, deren sich die Styria-Fahrräder nun schon seit länger all eineinhalb Jahrzehnt rühmen können. Aber auch hinsichtlich ihrer äußeren Ausstattung sind unsere „Slyria"-Räder Ideale, denn wir scheuen keine Mühe und Kosten, um eine hervorragende Emaillierang und Vernickelung, eine gediegene Ausführung hervorzubringen. Es ist bekannt, aass wir in unseren ausgedehnten Werken auch jene bei dem Bau von Fahrrädern zur Verwendung gelangenden Teile selbst herstellen, die andere Fabriken mangels der nötigen Einrichtungen, Spezialmaschinen und eines langjährig geschulten Personales nicht selbst fabrizieren können. Wir sind hierdurch in die l^age versetzt, eine wirklich vollkommene und tadelloae Maschine zu bauen, die umsomehr unerreicht dasteht, als wir auf dieselbe den reichen Schatz von Erfahrungen, welchen wir im Laufe der Jahre sammeln konnten, ganz und gar zur Anwendung brachten. Wir sind nicht nur die älteste, sondern auch die bei weitem grösste Fahr-radfahrik Österreichs, die nach wie vor eine Ehre darin sucht, an der Spitze der Fahsradindustrie au marschieren und daher die beste Gewähr für ein hervorragendes Fabrikat bietet, welches Angehörige aller Nationen zu seinen Verehrern zählt. Unserer Schutzmarke, welche auf der ersten Seite unseres Kataloges abgebildet ist, wolle man genaue Beachtung schenken, um sich vor Irreführungen zu bewahren. „Styria" Falmad-Werke JoL Puch & Comp. Y ertret.: Brüder Sla witsch,Pettau. ^Jfercatitil - (gouoerts ifH mit Firmaörack von fl. 8.— per mille an, liefert die SnchdrulKktti W. SlanKt, Man. Z. 1*72. Kundmachung. Nachdem bei einem Hunde im Stadtgebiete die Wut ämt-lich konstatiert worden ist, sieht sich das Stadtamt veranlaßt, bis auf weiteres die Hundekontumaz zu verhängen und nach-stehende Verfügungen zu treffen: Sämtliche Hunde haben entweder mit einem Maulkorbe versehen zu sein, oder an der Leine geführt zu werden. (Lederne Maulkörbe sind als unzweckmäßig nicht gestattet.) Haushunde sind an die Kette zu legen. Der Wasenmeister wird unvermutet Hundestreifungen vor-nehm und werden Hunde, die nicht auf obige Weise verwahrt sind, ohne Ausnahme vertilgt. Jede wutverdächtige Erkrankung ist beim Stadtamte anzu-zeigen. Diese Verfügungen treten sofort in Kraft. Außeracht-lassungen der obigen Bestimmungen werden strafgerichtlich ge-ahndet werden. Stadtamt Pettau, am 17. März 1903. Der Bürgermeister: Josef Ormg. GGGGGGGGGGGG — 6 — Vollständige Jahrgänge „Buch für Alle44 „Über Land und Meer" sind billig- zu haben bei W. Blanke, Pettan. mit Haut fl. 1.—, ohne Haut 95, ohne Bein mit Haut fl. 1.10, Schulter ohne Bein 90, geselchtes Fleisch und Speck 80, Schweinszungen fl. 1.—, Schweinskopf-Fleiech 45, Ungar. Salami fl. 1.80, gewöhnliche 80, bessere 1 fl., aus Schinken 1 fl. 20 kr.pr. Kilo. Würste, kleine 10, grosse 20 kr. pr. Stück. Natur-Slivovit« und Wachholder fl. 1.20 pro Liter. Nur gegen Nachnahme versendet (unter ein Postkolii nicht) Clv slitiA Selcher und Lebensmittel-UOH. JLflV. öirc, versendet- Krainburg Krain. Danksagung. Mr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme aniäß-lich des Hinscheidens unserer lieben Mutter A sagen innigsten Dank die Familien Wilhelm Schwab, Konrad Fürst. Dr. med. A. tlak, 2. Tognio Sesdtäfts-Jlnzeige. Teile meinen geehrten Kunden und dem P. T. Publikum höfl mit, dass ich nebet dem Sattlergewerbe nunmehr auch daa ^apezierer-Sesdiäft betreibe und nehme alle in dieaem Fache vorkommenden Arbeiten, wie Neuanfertigung u. Überarbeitung von Matratzen, Bett-EinslUzen und Möbeln aller Gattungen zur besten Ausführung bei billigster Berechnung entgegen. Um recht zahlreiche Aufträge ersucht hochachtungsvoll Leo Kulnik, Sattler und Tapezierer, Pettau. sä* m V" Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme schon während des langen, schweren Leidens und an-läßlich des Ablebens meiner innigstgeliebten Tante, der Frau Anna Fraj; Gastwirtin sowie für die vielen Beileidskundgebungen, für die schönen Kranzspenden und die ehrende Beteiligung an dem Leichenbegängnisse, bitte ich alle, meinen tiefge« fühlten herzlichsten Dank entgegennehmen zu wollen. Pettan, am 21. März 1903. Johanna Sucht. WMWUlWWMMWMiMlWMWW s^tfiapparate, nur ein Grammophon aber singt und spricht: deutsch, englisch, französisch, russisch, italienisch, ungarisch, böhmisch etc. Grammophon „Grammophon" H. WEISS & Co., Wien I., Kärntnerstr. 10. Kataloge und Budapest, Kirolv-kOrut 2. ad neueste Plattcnveraalchnliaa gratla und franko. tradf •lUMUOPIQ! — 6 — Wie landw. und Aeinbau-Matchmen. Obstbaumspritzen mit Rührwerk für Kupter-Kalkmiflchungen zur gleichzeitigen Bespritzung mit zwei Spritzschläuchen. Obstbaumspritzen für lensu ioslrlir« Petrelmlsohung. Acetylenlaternen zum Einfangen fliegender Insekten. Hydraulische Weinpressen. Wein- u. Obstpressen m. Differentialdruckwerk. KriimmelmaacMnen *um Auflockern de» Presakuchens. Neuartige Traubenmühlen. Neue Peronospora- und Beachwaflung»-Apparat«. Weinpumpen, Welnsohlfluolie, sowie alle anderen landw. Maschinen, als: Trieure, Dreschmaschinen, Göpel etc. liefert als Specialität zu billigsten Fabrikspreisen lg. Heller Wien II. Praterstrasse 49. Kataloge gratis und franko. Korrespondenz in allen Sprachen. Franz Wilhelm's abführender Thee von franz Mkelm Apotheker, k. u. k. Hoflieferant in Neunkirchen, Nieder-Österr. ist durch alle Apotheken zum Preise von 2 Kronen öst. Währ, per Packet zu beziehen. Wo aickt erkiltllfh. direkter Versaid. P«»t-kelli -= 16 Packet K >4.—, frank« ia Jede »rterr.-aarar. PMUtatiea. Zum Zeichen der Echtheit befindet sich auf den Emballagen daa Wappen der Markige- I Kirchen) abgedruktc | Imeinde Neunkirchen (neun abgedruk Unentbehrlich sei in jedem Haushalte, für Gesunde, Kranke und Kinder Reiner onverfalschter rSfST" HONIG, welcher |odü!)1 als Qknuß, wi< al# Heilmittel uon Ärzten wärmsten» empfohlen wird. Erhältlich in beliebiger Menge zu billigstem Tagespreise, (orou alle Gattungen Spezerei-, Material- nnd Farbwaren x, J. Kasimir, Pettan. Keine StuhTverstopfling mehr durch meine Huss-Kuchen. ieste u. billigste Einkaufsquelle Niederlage: Wie«, XVIII., Ladenburg gisse 46. Prospekt gratis. Probesendung IS Stück franko K 3 — per Nachnahme. Gersten - Samen - Hafer offeriert Johann Straschill, Bann. Weltberühmt (lad die anerkaant bestea Hand-Harmonikas mit Metall- und Stahl-Stirnen von Joh. VI. Trlmm«l WIEN VII 3, Kaiserstraaae Nr. 74. KATALOGE gratis und franko. in Zngehör-Artikeln für Schneider und Schneiderinnen, sowie fitlTCI- nnd DilCR'Wittht «. alle in dieses Fach einschlagenden Artikel bei Kaiefan murko, fiauptplaiz Dr. 4. Neuheiten in allen diesen Artikeln stets am _Lager. _____ L. Luser's Touristenpflaster. Empfehle keimfähige Garten-, Feld- u. Wiesen - Sämereien, sowie mein sonstiges bestsortiertes Lager in Spezerei-, Material- nnd Farbwaren. JOS. Achtungsvoll Das anerkannt beste Mittel gegen Hühneraugen, Schwielen etc. HAUPT-DEPOT: L. Schwenk's Apotheke, Wien-Meidling Man V nCAV>'s Touristenpflaster verlange •JUcStJl 2U 1 20. Zu beziehen dnrch alle Apotheken. HjhKund Familienblatt | Ranpes. 14 Tage Abonnenten. Zu beziehen durch die Buchhandlung W. Blanke in Pettau Kaiser-Borax Toppelflaschen 4 Kronen Apotheker Thierry B«i schlechter Verdauung wie «sfHfe«, SeMrtaata, Vlthaagea, Sta^Mr-staffaagra, SianMItaag, Qkffthl M «allftin j«. nehme man aas ein StüSchen guckr 90 bi» 40 Tr». pfru, um eine schmerzstillende. mogenstärkende. hastta-liakcraW und fchlei«! »seade Wirkung innerlich zu er-ziele«, von fl. Cbierry's Balsam. Derselbe dient auch in vielen Fällen äußerlich wunden, reinigend und schmerzstillende Man achte genau auf die ia allen «ulturstaaten registrierte grüne Roaaeaschatzwarkr und den Dassel-Verschluß mit eingeprägter Firma: >0« DIEN. Ohne diese «eichen der Echtheit ist jede Nachahmung zurück. Per Post franko und spesenfrei 12 kleine oder 6 versendet aar ,«,»« Beraatatffaag Idols) Schutzengel-Apotheke in pregrada bei Rohilsch-Saaerbrnnn Ä. Thierry's echte Centifolieiisalbe ist die krästiafie Zugsalbe, übt durch gründliche Reinigung er»« schmerzstillend«, rasch heileude Wirkung, befreit dur» Svwkichunq von eingedrungenen Fremdkörpern aller Art Ist sKr Taaristen, Siodlahrer und Reiter unentbehrlich, l Per Post franko 2 Tiegel 3 K M) h. «in Probetigel gegen voranweisung von l K «0 h versendet Apotheker Ibimy Adolfe Schayengel Apotheke in Pregrada bei Rohitsch-Sauerbrunn. Man meide Imitationen und achte auf obige auf jedem Tiegel eingebrannte Schutzmarke. Diitetii&ei Mine! Diitetit&ct Mittel. « % m magenleidende! * % .ajffn benkn, die sich durch Erkältung oder Überfällung de« Magen«. d>>rch »ennß manaelhaster, schwer pervaiilicher, zu heißer oder zu satter Spe'srn oder durch uaregelmäßige L»ben«weise ein Ragenleiden, wi.» Magtafraatyf, a, schwer» «rrbaaaag »der Serschlriwaag ^ hiermit ein gute« Haulmittel empfohlen, dessen vor zügliche Wirkungen schon sei» vielen Jahren erprobt sind. «« ist die« tcv Hubert Ullrich'scbe Kräuterwein. daaaageorgaaleaM« dea Nenae*««. Kräaterwein de,«»I,t Venlaaaaa, atäruno«« and wirkt fordernd aas die Neaklldung geeaadea Blasn. ®utch rechtzeitigen Gebrauch de« »räuterweine« werden Maaenübel meist schon im «e,me erst,«,. Man sollte nicht säumen, ihn rechtzeitia -u gebrauchen. Symptome. nfc: MpfWhaema. Aafitaaaea, Sodhreniaa, Blihangea, Übelkeit mit Erbrachen, die bei ohraaiechen veralteten Magealeldea um so heftiger auftreten, verschwinden oft noch einigen Mal Tnnken. At»l!lvttstaosuna Ün?.J>errn ""aufnehme Folgen, wie Beklewaiaag, , Hefiklopha, ScklafloaigkHi, tage Blutstauungen in Leber. Milz und Pfortadershstem (tttmorrkalda^ aldan) werde« durch «räuterwkin oft rasch beseitigt, »räuterwein behebt Üaverdaallohkell: und entfernt durch einen leichten Stuhl untaugliche Stoffe au« dem Magen und den Gedärmen. Hageres, bleiches Aussehen, Llut-«angel, E»ckr°Mng^T-T eine« krankhaften Zustande« der Leber, vei Appetitlosigkeit, unter nervleer Abapaaaang und eeatüthaveretimnang, sowie häufigen Kopf-eekaaeriea, achlaftoeaa Nichten, siechen oft solche Personen langsam dahin. W »räuterwei« gibt der geschivächtea Lebeu«kast einen frische» Impul», »räuterwein steigert den Appetit, befitrdert Verdauung und «inähruiig, regt den Stoffwechsel an, beschleunig» die «lntbildnng, beruhigt die erregten Rerven und schafft neue Leheaaluat. Zahlreiche Anerkennungen und Dank» schreiben beweisen die«. Mrlattrwtia ist zu haben in Flaschen k II. |.«« und II. in den «jHrtfrken von Pettaa, CarttaKrg, Uamdl«, Kohittcti, Radktrt-lar«, martdi, lUI«dlK*T«l»tTlu. 6«ae»ltx, eil». UliadUdi-Caadt-mg, markari u. f. w sowie in tuieraurk und ganz vstmtlck- Uagara in den Apotheken. Aua»> vartandat dla Apothaka In PETTAU 3 und mtlir Fluchtn KriuWr j»»ln IU Originalpralian naah Ulan Ort an ctatarralch Ungarn! Vor Nachahmungen wird gewarnt. Man «erlange au»dni«klich ' Ludsrt Mrick'-vdsn »MG akia»tk»ela. puttiiat»«« minti. DKtttiidi« miiid. cheailiok reiner Berax ftr K«rper-, Haut- and Geaandheitapllege. m .JWS™* bei beständigem Gebrauche imi pSPSkffTT der Zähne und Haare. S< l" s#iM" K,rU" ««KI- >H 50 h. ^ ^ wrax-wis« I 8tifk 80 h. Tola-Scifa f ia t. Kaiwr-Borax-Zahnpulvcr ia Karton« ia 80 k * " ^ Alleiniger Erzener SOTTLIEB VOiTH, WIEN, |||/| bn« in keiner Fainilik fehlen darf, ist da» allbekannte, sich immer bewährend« Ernst Heh'sche Eukalyptus, aaiaiitirt reine«, seit 12 Jahre» direkt vo» Australien betoaenes Nalnrprodukt. I» Deulschland und Gefterreich-Nngan, gesetzlich geschützt. Ter billige Preis vo» I K 50 h pro Original-Flasche luelche sehr lang reicht, erinötjlicht die Anschaffung Jederinan» »ur Wiedererlangung der «rsnndheit und »orbeugung gegen Lrankheil. Aber 15000 Lob- und Nankschreiben sind mir von Geheilten, die an «liederreiße». «ücke»-. Brust-, Aalssch«er,en. Ae-«nschuß, Atemnot. Achu«Pfen, Aopfsch«erie«, <£t-kraukuug der inneren, edlen »rgane, alte »«»de«, Aantkrankheiten ic. litten, unverlangt zugegangen. Niemand sollte versäumen, sich daS hochwichtige Buch, in welchem die Eucalyptul-Präparale genau beschrieben sind und wie herxn vielfältige, erfolgreiche Anweudniig bei obengeuannten »rank-heilen stattfindet, kommen zu lassen. Im Interesse aller Leidenden sende ich da» Buch liberal! hin gan? umsonst und habe darin znr Überzeugung eine Me»se Zeugnisse von «eheilteu zum Abdruck bringen zu lassen. MM" Man achte genau auf die Schutzmarke. 1i AlingenthaI I. Sa. Ernst Hess Eucalyptua-Importeur. verkaaf«st»«eU: «grr ia «»hwea: «dler-Apotheke. »arl »rou«: «ilsea Apotheke „zum weißen «inHorn." «d,. »alseri »adwei«: Lakel'S «nael. Apotheke^ Wien I.: Hoher Markt. «rebi-Apothele. S. Mittelbach! «ra«: Av°. «beke .zum schwarzen «ären.» Heinnch Spurna; Mardarg a. k. Draa: Apo. ttjetf zum Mohren, «d.mrd Tabo»«^ «Mach ia »ärnten: »rei«apotheke. Friedrich Scholz Rachf. Jods» 4 Schneider; »lagenfart. »ärnten. «ngel-Apotheke! a»»»t«a ia VUwea: Adler-Apotheke. Laika^. »rain. Apotheke Ä« ^>br,el Piccoli, Hoflieferant Seiner Heiligkeit de« Papste« Leo XIU.; Triest. Armacia Biasoletto. «onterossv! «rstaa. Mähren. Apotheke .zum goldenen Adler," »arl Sonntag, t k. Hoflieferant: Wel«, Lb.-Cst. «p». Iheke „zum schwarzen Adler.- »arl Richter. l\znv Sagrada-tabletten m.f ChOGOL^EUBERZUG Für Fr-wachsene 05*arfir 0 25 qr Für Kinder 015 (jr.' Billiges.sicheres cn, Abführmittel SCHACHTELN u wl/ll ,nder' «;pcih.k.n und ! J.PAUL LIEBE, TETSCHEN'/E. Wichtig für Gemeinden! Hnndemarken eigener Erzeugung bekommt man am billigsten bei ) o s. T r u t s ch l, a r b u r g. - preis per Ätück S Kr. —• 6 — recht zu nxtdeii, finden (int willkommene Unt«| miflfli tr Ct.. Brtgfix. Sie sind ein wahrer zum Würzen verleiht Suppen. Bouillon. Saucen, Gemüse» »c. überraschenden. kräftigen Wohlgeschmack. w«»!ge Tropft« gtxiigt«. Probeflüschchen 30 Heller . ... . „ M ___________ lesen Anforderungen ge- il den voiztglichen, mit goldenen Medaillen und Ehrendiplomen ausgezeichneten Lrzeugiiflin von Z»iu» »liche» und geistige« Wohlbefinden Die Bestrebungen der Hausfrau. . iglichen nf fix jeden Hauthall. VAQII's Bouillon-Kapseln . flffl ft »rafts»tzpe 1 Sapsel für 1 P.rti.»......12 k 1 Kapsel fit 2 P»rtia»e».....20 k |2y^P Durch Uebergieben bloß mit kochendem Wasser, ohne iveiterenZusatz sofort herstellbar. MAGGI'S SUPPEN. Eine Tablette für L Port. 1b h. Maggi s Suppen in Tablette» ermöglichen, schnell, nur mit Zusatz von Waffer. ebenso triftige al» leicht verdauliche. gesunde Suppen herzustellen. IS vereohiedene Borten. Z» hat » i» alle» a»l»»i«l-, T«likateß»are».«esch»fte!, »»d Dr»,»erie». Schicbt-Scifc ist garantiert rein und frei von allen schudlichen Beimengungen, ist ausserordentlich waechkrSftig und aueglblg. Beim Einkauf verlange ausdrücklich „Schicht-Seife" und achte darauf, dass jedes Stück Seife den Namen „Schicht" und die Schutzmarke Hlrech oder Schwan trägt. Überall zu haben. Rattentod (/dir Immisch. Drlifesch) ist da« beste Mittel, um Ratte» und Mäuse schnell und sicher zu vertilgen. Unschädlich für Menschen und HauSthiere. Zu haben in Packeten ä 30 und 60 tr. bei Apotheker Hau» Molitsr. Schutzmarke: gase» LINIIERT. CAPS. C01P. ni «Wert «Pichest in Vr* tf «li M|i|imi( [ihwinpnii I>I (Hu* oarrfartnt; zu» Preise voaSoh., <. 1.40 und 2 f. vorrütig im allen Apotheke». Bet« Einkauf viele» überall beliebt«. Ha»»-mttteW nehme man nur Ori(........ mit «raset« Schutzmarke Apotheke ex. bann ist man sich«, da» Original- erzeugn!» erhaltn, zu habe». VSttger's Ratten-Tod »ur »oaft4n*l«m ftalreunng «In Italica, «tfu Jrrt für Knttacn mit v»»«ch«Ü,, k SO ?"(. an» l WU. tu pttm nui Im der Apotheke von Ig»a) Sehr-bath in prttii. Mptfrtt *8*M «tltoum Ul W»■€• « wpwewi» •• KU tat HHrfnn| M »,n 9mii - ? W» Sch >»»» km rttt» £rta ,( »«UM tobt toi »»» tann U» MfcOt StawstM MWMU«. i ü. gdiui K L ME, «unrtti. jä JEpitepißi. Wrr m iUfüchl, Hr*«rtart m. «hl mr v4f«n Aas inb*n ItCWr. »rrlanatl »-0|d>«r»bara»*..«r(|il n*frillj • >9 frititro ^»rch Mt itwtt t—H**. »rau/ert» » V 8. 1462. Kundmachung. Laut Note des k. u. k. 3. KorpS Kommando« vom S. März 1903, Z. 1594, beginnen die diesjährigen praktischen Übungen deS Pionnier-BataillonS Nr. 4 auf der Drau instrnk-tionSgemäß am 1. April und werden bis Mitte September von 6 bis 11 Uhr Bormittag und von 2 bis 6 Uhr Nachmittag, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, zirka 2 Kilometer ober- und 2 Kilometer unterhalb der städtischen Straßenbrücke in Pettau durchgeführt. Um diese Übungen vornehmen zu können, ist eS notwendig, daß während der vorangeführten Stunden die Talfahrt im Be-reiche der Pionnier-Übungsplätze auf der Drau eingestellt wird, weshalb alle herabfahrenden Schiffe und Flöße zirka 2-5 Kilometer oberhalb der Straßenbrücke zu landen haben. Zur Avisierung der Gchiffleute wird während der Übungs-stunden eine rote Flagge, zirka 2 k» Kilometer oberhalb der Straßenbrücke am rechten Ufer gehißt und überdies, um die Schiffleute inSbesonderS bei Nebel avisieren zu können, eine Ankerwache be! dieser Flagge postiert. Die Talfahrt kann erst nach Abnahme der erwcikmten Flagge fortgesetzt werden. Studtamt pettau, am 14. März 1903. Der Bürgermeister: 3. Umig. Herausgeber »nd verantwortlicher Schriftleiter: Michael Bayer. rv ur. ■r mr..Tr "w vie Erhaltung eines gesunden Magens beruht hauptsächlich in der Erhaltung, Beförderung und Regelung der Verdauung und Beseitigung der lästigen Stuhlverstopfung. Zu diesem Zwecke verwende nun das geeigneteste bewahrte Mittel de» Dr. Rose's Balsam fslr den Magen. WARNUNO! Alle Teile der Emballage tragen die geaeUlieh depo-nirte Schutzmarke. Hauptdepot: Apotheke des B. FRAGNER. k u. k. Hoflieferanten „zum .schwarzen Adler" Prag, KJelnselte Ecke der Nerudagasse. Postveraand tag lieh. Gtffn Voraoaaandnni von K ru wird «Im mw Fluch* and von t KUli «in* klaina F aacha franko allar Station»« jiii*»M*iift*'.v>*■ A*-*.■.*\\.* »• 'if*»•»"*• ■• •'♦'•"•**'* ^ » M M M » M M » » M » » M M » » M ^ K«».» M M K K » » » » » K K M Ihre beste Idee. Heilere Reisegeschichte vo« Maria Hellmuth. lSortsetzxn») lello* rast Emerenzia weiter, dann bleibt sie plötzlich mitten im Wege stehen mit keuchendem Atem und fliegender Brust. Wohin? Jetzt tief in der Nacht? Zurück unmög-lich, in das Haus eiueS Mannes, der keine Frau hat. O, sie ist in eine Falle gelockt! Und dieser Mann! Wie ein bärtiges Ungeheuer steht er vor ihrem Geist. Und dieses Uugehener hat — sie geküßt! Emerenzia stürmt weiter. Nur fort von der Stätte ihrer Erniedrigung, ganz gleich wohin! Da tanchen die Umrifie eines Gebäude» zwischen den Stämmen aus — die Obersörsterei! Und dort würde sie Hilfe finde» in ihrer Not, dort würde man die Unbill, die einem schutzlosen Mädchen widerfahren, rächen. — Die Frau Oberförster war gerade nicht sehr erbaut, als ihr bemahl ihr einen so späten Gast zuführte. Der Oberförster, ein sehr jovialer, etwa» asthmaleidender Herr, «och in der milden Nachtlust einen kleinen Spaziergang um sein Besitztum machend, war auf die daherfliegende Franengestalt ge-stoßen. Er hatte sta»»end den konfusen, von hysterischem Schlnch-ach unterbrochenen Bericht vernommen und sie, zwar noch immer kopfschüttelnd, aber doch sehr gütig i» das Hau» geführt. Seine Gattin betrachtete den so unerwartet her-eingeschneiten Gast mit kritischen Blicken. Der Sindruck, den Fräulein Emerenzia in dem halbe» Neglig« mit den fliegenden Haaren machte. war zwar kein günstiger, dennoch vermochte auch sie nicht anders, als ihr ein Unterkommen für die Nacht zu gewähren, al» sie erfuhr, wie es ihr in der Försterei ergangen war. „Man erkundigt sich doch aber erst näher nach den Verhältnissen. bevor man sich in ein Hau» begibt," sagte sie etwas scharf. .Na, der Hubert ist doch sonst ein so braver Kerl," begütigte der Lbersörster, während er halb mit-leidig, halb belustigt aus die voll-ständig geknickte Emerenzia blickte »Jedenfalls wird sich die Sache mor-gen aufklären, und daher schlage ich vor. uns die Nachtruhe nicht burrt) unnütze Redereien zu verderben, nicht wahr, Frauchen? Willst du nicht der Gustel klingeln?" »Nein, ich werde es heute lieber selbst besorgen, Gustel möchte sich doch zu sehr wundern." setzte sie ein wenig spöttisch hinzu. Sie führte die Fremde in ein kleine», behagliche» Zimmerchen und wehrte die überschwenglichen DankeSäußeruugen mit de» kühlklingenden Worten ab: »Aber, ich bitte, wir konnten Sie doch nicht in der Nacht von der Tür unseres Hauses weisen!" Zu ihrem Gatten zurückgekehrt, sagte sie ärgerlich lachend: „DaS ist ia eine merkwürdige Person, die dn im Walde aufgelesen hast?" Dir Rlhambra: Der 7»rm der Gerechtigkeit .Lab gut sein, Frauchen, wa» Schlechtes ist es nicht, nur ei» bißchen überspannt. Wie daS aber mit dem Hubert zusammen-hängt, bin ich wirklich neugierig zu erfahren." Er lackte herzlich. .Du hättest uur hören müsien, wie sie ihn geschildert, der leib-hastige Menschensresier ist ein Waisenknabe dagegen." Frau Oberförster schüttelte mißbilligend ihr Hanpt. »Wie ihr Männer doch tolerant seid, sobald es einen von eiich angeht. Ge> rade schön mnß er sich nicht benommen haben. Sie sagt, er habe sie geküßt!" Der Oberförster schmnnzelte vor sich hin. .Na. es muß aber sehr dunkel gewesen sei», sonst hätte er eS sicher nicht getan, meinst du nicht auch. Frau?" grau Oberförster begnügte sich, die Achsel» zu zucke»; vollkommen recht gab sie ihrem Maime prinzipiell nie. denn die .Männer sind ohnehin schon genug vou ihrer Unfehlbarkeit durch-drungen". Am uächsteu Morgen steht Förster Hubert vor seinem Bor-gesetzten. ES ist ihm schauderhaft unbehaglich zn Mnt. so sei» grettlicheS Mißgeschick zum besten geben zn müsien. Er hat sich schon die ganze Nacht hindurch den größten Esel der Welt ge-nannt. Und weun'S zehnmal auch die Christine gewesen wäre — er, ein vernünftiger Mann in gesetzten Jahren, Bater von fiiiis Gohren, und macht Streiche, wie ein verliebter, dummer Bursch vou achtzehn Jahren. Heiliger Bonifaz — er, der Hubert! Und nun noch das Schlimmste, er mnß eS berichte» und gar dem Herrn Oberförster! E» hilft nichts, dir Wahrheit sagen ist noch das beste, aber er würgt an den Worten und zerzaust fast seinen langen Bart. Hätte er »ur einmal den gestrengen Herrn Vorgesetzten angesehen, so würde er wohl mehr Eourage ge-saßt haben, denn in dem Gesicht des-selben zucken hitndert Lacktenfelcken. Er weidet sich ordentlich an der .Armensündermiene" de» Försters, der sich seiner besonderen Gunst er-freut, nnd er muß an sich halten, daß er ihm nicht vor Vergnüge» aus die Schulter klopft. Ist er selbst doch keineswegs ein Feind vo» ge legentlichen kleinen Abenteuern; und daß sein Hubert so gründlich 'rein-gefallen, macht ihm riesigen Spaß. Aber er bezwingt sich und sagt sehr ernsthaft, daß sein Benehmen hockst tadelnswert gewesen sei uud eines ge-setzten Mannes unwürdig, denn die Dame sei in dem Glauben, eine geordnete Häuslichkeit zn finden, ge-kommen; allerding» sei er. der Hn-bert. ein bißchen zu entschuldigen durch den Streich, den ihm die Base gespielt —" .Nein, Herr Oberförster," unter-brach der Förster ganz refpektwidrig die wohlgesetzte Rede, »bloß dnrch das Trinke» und das verdammte Gestichel vom Sonnenwirl, sonst hätt' ich Im ganzen Leben nicht daran gedacht, die Ehristine zn--," er stockte nnd wnrd' ganz dnnkelrot im Gesicht. Jetzt bei Hellem Tageslicht ibollte das Wort nicht über seine Lippe». Der Obersstrster hielt nicht läng"' an sich, er lachte laut ans. „Jüiibevt, t'i ist ein PrachtkerlI Hat ue» Bart. wir Htiitulbu Rinaldini und riii Herz wie '» JÜngserchenl' .Ha» »lein Vetter gestern auch schon gesagt,' brnmmte der Förster. ausatmend. Gottlob, die Geschichte wiirde gemütlicher. .Aber die Aeibslent — " .Ja, ohne die Weibslent wär'S um euch Männer schlecht be-stellt," tüitte eS von der Tilr her. Die Frau Oberförster war, an» gelockt durch de» Heiterkeitsausbruch ihre» Gatten, unbemerkt ein-getreten. Tie beide» Männer ga-be» sich, wie ans Verab-reduug, eine» Ruck, der £ bersörster hörte ans zu la» rtieii, uud der Förster stand Uns »nd grade da. „Also merke» Sie sich, Hubert, dieses Mal sind Sie uoch glimpflich davougekom-nie». Tie Dame, welche Sie so sehr beleidigt habe», will sie nicht sehen und vernichtet ans eine Abbitte, wir Sie es ihr schuldig ge-wesr« wäre». Sie ist ver-»iinftiger, als es gestern den (itiibriirf machte." „Jedensalls aber ist ste iu eine schiese Lage geraten, und unsere Pflicht ist'», ihr ans diesem Dilemma zn hel-fen. — Ihr Männer redet vou allem Mögliche», aber das Nächstliegende. Rötigste bedrttkt ihr nicht. Vor alle» Dingen. wo bringe» wir sie u»ter, de»» daß sie i» die Försterei nicht zurück kann, ist selbstredend." Fran Oberförster spielte einmal wieder einen Trumpf anö, sie zeigte ihrem Mann, was er für eine kluge, mit< sichtige Fran habe. „Ja, wo? Könnte sie nicht bei nits ein paar Zage ?" ..Das geht nicht, dn weißt doch, daß unsere Ltinder kommen," rntgegnete die Gattin ans die fast schüchterne Frage des Hans-Herrn .Sie spricht von sofortiger Rückreise, aber es tut mir leid um sie. Das arme Tiug sieht so rrholnngsbediirftig aus. tiönule sie nicht im Schiilhause nmerkomuieu?" wendete sie sich jetzt au Hubert, dem wieder sehr unbehaglich geworden. ,,^ch weiß nicht — da sind —stotterte er „Nun, ich denke, das wird sich ge-wiß arrangieren lassen," meint die Gnädige in einemTon, der keinen Widerspruch duldet. Ter För-st er ist eut-lasse» »ttd rennt, als habe er sie-be» Tods»»-den auf dem Gewissen, in den Wald. Eine Stunde später steht Emerenzia vor dem vor großer Über- Dir fllljaMibrit: Icr Viiwtiifiof. guter Stern habe >>e hierher geführt! Crs wäre ein »titnnb » Jugeudfreiiud aus dem Hause ihres Vaters. Nun ist sein Halten mrhr Das kleine Mädchen, toelches > hinführe» soll, vermag ihr kaum zu folge». Beflügelte» «»?;< eilt sie dahin, die Brust von Wiedersehenssrrnde geschwellt. W wird sie ihn finde»? Sie sieht ihn vor sich, deutlich, als fei es gestern gewesen, m den blasse», geistvollen Zügen, deu laugeu, blonde» Haare» — ei JohanneSkopf--. Und jetzt steht sie vor ihn-— er ist es — ja, er soll e sein, doch vergeblich foi-fch sie »ach einem vertraute» wohlbekannten Zug. Breit schulterig ist die Gestalt von einem Leinenkittel niii hüllt, die einst goldblonde, locken sind kurz geschnitten sie stehen etwa» borstig bra»» dn« Grsicht, von ei nem nicht sehr gevslegte» Bart timralunt — es sind ja Ferien! Aber dir Ange», die sind die alte», wie sie jetzt, i» der Eriiinernng fnchrnd. träumerisch Über dir Ge stalt gleite« und da»» freu big ausleuchtru. .Fräulein Rruzi, ist e. möglich? Sind Sie es wirk lich?" »Bruno Landgraf!" Er nimmt ihre Hände uud schüttelt sie so kräftig, da?! dir magere» ginger iu dru Grleukru knacke», her? Vlber ich freue midi gngend wacht mir ans bu Die fliliarnDr« mit «ussichr nach tönmab«. ,Mil raschinig tatsächlich sprachlos geivordeiie» Lehrer Landgras, ihm mit säst feierlicher Zärtlichkeit beide Hiiude eutgegeustreckend. Die gütige Fran Oberförster liatte ihr den Vorschlag grmacht, bei dem Lehrer des Dorfes anfrage» zn lasse», ob sie dort vor-lansige Aufnahme fände, »ud dabei den Name» .Landgraf" genannt. Landgras? Landgraf — himmlische Fügung eines gütigen Ge-schickes! Sie Iiört kanm noch darauf, was ihre liebenswürdige» Wirte sagen. Vmidgraf! Lb er Brnno mit Vornamen Heine! Ja? ü, dann sei alles gnt nnd eine vorlzerige Anfrage »nuötig. J'ir „Wo in aller Wrlt kommen Sie sehr des Wiedersehens, die ganze Ihrem Anblick." Emerenzia» Herz null säst zerspringen vor Glückseligkeit. Ti: Jugend wacht auf! Sir stammelt etwas llnznsantmrnhängendeS. „Doch jetzt kommen Sie nur ins Hans." Die Begegnung sand im Garten statt, wo Bruno Landgras seine Rosen abranvte, in solgcdesie» zeigten seine giugerspitze» eine griinlichbranne Färbung, wie die Ha»t einige Dornenritze». .Wie wird sich anch meine grau freuen," snhr er vergnügt fort, .ich habe ihr oft von Ihnen nnd Ihrem EI ternhanseer zählt." .Wie,Ihre Fran?" Emerenzia fühlte ani einmal eilten stechenden Schmerz in der Herzge gend. .Sir sind verhei ratet?" Er beach tet die Ver Ludernnggar nicht, die sich aniihrrmGe ficht ab spie gelt, trotzdem sie gauz ülat; geworden in „Na ob!" entgegnet er stolz, nnd »Es angrichivärmt glücklich ...... ______________________ Ja, so ein vertrautes Gesicht ans der Jugendzeit — —" Emrreuzia hat sich gekaßl. weitn es auch »och vor ihn» Cfircu braust. Nie ist ihr der Gedanke gekommen, er köu»e verheiratet sei» Ikchliih lelflll Lieiel! Liesel. wo steckst d»?" schallt es in das Hans, j ist die Elisabeth Bachinauu. ich halt* sie ja schon als Junge leichwärmt. wineu Sir noch?" Er lartit so recht brhaglich cklich. .Ach. wie da-^ alles mit einem Schlage wieder auslebt Jtsät'iiäBS !vlUitö0£sUi ^«ij»aii!aE.Biit®iia. 7 ^ - Platz, dir Plaza tr lo# Vfl^tltr«. et« detse« Unser Stil» bic MifaUtnru viin'er. itiaUrn der VUeajnba liege», loalire Ttkinmerhanse», »nd bi» alle» nbetragen» den Türme der alle» Bntg Zur Rechte» ober bat man gleicht«»» riur ge* lunltlflc »liiinc. de» schon vor feinet «ollendung wieder verfallene« 'C.il m Halset Karl« V. — fintier »nd schwersäslig — melancholisch stimmend wie d«r biiflete Platz. bi» »»heimlich«» Kirnte »nb die Mauertest? »nd -chnlt-Haufen der Burg, «nch bet «Ihambrapalasl ist tote olle oiieiiialtichen t'auuil »in Innenbau. der sorgsam da« r»b«n und Treibe» seiner Bewohner vor »eil. gierige» Blicken bewahr!« vo» außen sireng», herbe, schmuckloie Zormen und inntn alle« hinreißend schdn unb heilet. Und dabei schein! da» Ganze ohne bestimmte» künstlerische» Besetz, planlo» aneinanbergereihi. und Spulen» IjBfe, ttflrtrn, größere unb kleinere Bemiicher. Aalerie«. Säte, ilrkerbante», unterirdisch» Wänge. Baberäume >c. folgen einander wie ein phantastische» We» lvitr von RAnfllertiiiunien, dessen seltsam bunter tlindrnck »och dadurch .biniler" wird, du» man fast liuu jedem «»»sicht gewührenden Aenstet a»« tin «am andere» Slück der ja auch wunderlich mannigfaltigen Landschast übersieht. Liegt doch Äranada am jtnßt zweier reich gegliederter Bergvorsviünge, die durch die tiefe Schlucht de» Tarro getrennt sind. (Siner bet beiden, ber wüst». Tit Alhimbra. Mein Photo^iaph und fei» Künstler vermag elne recht« Vorstellung von der die Alhambr.i umgebenden schütte» Landschaft zu geben u»d »ach weniger von dem Zauberschloß selbst, da» sich auf »intm Hügel über d»r üppig grünen Vega von «ranada »rhebl, mit dem «tick ans phantastisch geformt», sonnverbrannte B«rg,Üg» und bi« schneebedeckte Sierra Nevada Xo» MSrchen der ittdambra beginnt bereit», wenn man an» der Aomete»,Straße durch die Puerto de la» <«ra«aba». einen plumven. die Strafe abschließende« Torbogen, i» de» Ha In tritt, durch be» ber Weg zn dn» Schloss» emvotgeht. Man glaubt sich pISslich weit fort au« Spanten I» eine nordische (Vebirgttandschafi versetzt, Ei» prüchliger Wald vo» hochstämmigen uralten Ulmen »msitugl in», dxrch da» dichlverzweigle Lanbgestechi bringt »ur feiten ein Sonnenstrahl und überall hört man da« 'Mischen, be» Wasser» im bichlen «ebiisch ver- NahrungSsotqtn. Bon v Zewl, n vielverzweigten Kanäle» »ach dem AlhambrahSgel leiteten, so das, e» müg» l'ch war, den dürre» ?ef» in ein Parodie» »mi»wa»deln. Xrci Alleen ilihren durch diese» Wiirchenhoin empor ,nr iiijnriichr» Akiopoli», die man durch da» lor der Gerechtigkeil lietiill • die»m>il «in« wirkliche, echt arabische Pioti« '«'i eleganten Hnseisenbogen. die durch eine» gewaltige» viereckige», an» toten .'siegeln erbaute» Turm sühn Tie Alliambra ist eigentlich eine gan,e, von "'lauern umfaßte und mit Türmen befestigte Stadt. 2ie enthält außer dem »i8»iiiche» jlönig»pala», der anch „Alliambra" g«-ia»»t wird, noch dt« Burg, .^lrazaba-, einen ÄanOvrierpIatz für ein ganz«» Regiment Soldaten, ei» christliche» Schloß, eine christlich« ttirche und ltilttrn und Terrasle» von be> trächtlichet Au^dehnnng. Betrilt man dies« Sl.ibt, so ist der erste Eindruck et« ernster, fast trauriger. Hai man di« dunkle Halle hinter dein »Tor der ^n'ieitltiflMt" vassiett, so steigt man auf einem schmale» düstere» Weg e, der „Pueila drl Bin»." ^o» hier eneichi man den oben erwähnte«, von »rallen Bäumen beschattete» »ur itellenwei'e mit >»a»»»liohein Xaklu» bewachiene ,v> I»rück> ». der im Ulbairin endet. wird gegen di« Stadt zu von Zigeunern bewohnt. der ander« ist di« ?llhambrahi>lic mit ihren paradiesisch«!, Garletianlage». Tie!« wird wieder dnrch die Aslabicasthlncht. in welcher der Nlmenwald emporsteigt, von dem Monte Mauror gelrennt, an dessen ,"V«f,e der von den Sctineeieldern der Sierra Revada gespeiste Sllveubath stteuil abwiirt» braust, um sich im Ziidoslen von «ranada mit dem Tarro zu v«r«inigtn. So kommt e», dasi man fast von jedem V)«>spi»sünle» die lustige« Böge» zierlicher Aateiieu trageu n»d der tiefblaue Himmel de» Süden» die Tt'.fe bildet. Vtu« dem Mnrtenhof gelangt man durch die „Sala de la Barra," deren Wände von oben bi« unten mit den raffiniertesten Peizierungen bedeckt find, so daß der Slein wie von jVeichönben gewebte Slickliei ericheint in den von geh«imni»voll«ln Tämmerlichl erflillten .Saal der Ge>'a«dten". gehl durch zwei Stockwerke «nd ist mit «inei Lnpvel n»v lMrchfiiho(< ge> -+ 48 4- a Sultan, wo bist du? be ist. fuii dem Reichtum der Lixamenlik I« bielrtu Zt.innte wird die Tatsache einen Begriff grlien, bau »>cht weniger all 1 verichirdene Muster fl«* zählt werden, die hier einst mit eiserne« formen In !>ie elleldu»g der Wände eingedrückt wurde». Tie starben lind vorherrschend rot und schwarz. TieMauern Vexierbild. sind so dick. daß jede derFenster» »tischen, von denen man A «»sichten nach der Stadt, nach dem Darro-tal undnoch dem Albat' «in genießt, ein besondere» Zim-mer bildet. Besonder! interessant ist der Blick nach dem «lbalcin. Zwischen rotleuchten-de».riesigen Kaktu»stau- den blicken Felsenhöhlen hervor, vor welchen di« Zigeuner lagern. Kehrt man in drn Mhrtenhof zurück und verläßt man denselben durch die Sala de tot Moearabe», so gelangt man in den berühmten .Löwenhof', von dem einen Teil unser vorstehende« Bild zeigt. Ee hat seinen Name« von den zwölf Marmorldwe«, welche die große vrunnenschale in ber Mitte tragen — außer diesem hat ber hos noch acht kleiner« Marmorbr«»«»» — seinen undergleich-ichea Reiz aber erhält er b«rch die SäulrnhaUen. hl« Ihn umg«be», durch >e Pracht der in zierlichster Lr«am»niik wie a«I Elfenbein geschnitzt«« Bogen und ^'Inde, die von 124 teils einzeln stehenden, teil» in Gruppen vereinten we>' Jaspi»- «nd Alabast»rsä«I»« getrag«» werbe». Der Hos selbst ist 2» Meter lang und 10 Meter breit, mit weißem Ratmot gepflastert und a» seinen beide« Schmalseite« ragen au» den Säul»nhall»« nicht weniger pha»-tastische, von r«ize«d«n Holzkupp»l« bekrönte Pavillon» in da« Geviert hinein. Ei« in Stein gehauene» Gedicht hat ma» mit Recht diese» Runder luftiger, phantastischer Dekoration genannt, da» durch die Einfachheit der Anlag», di« genial»« Maßv»rhäl««iss», bi« magisch« Weiße u«t»r dem blaue» Himmel Granaba» und den üppigen Reichtum der Erfindung, de« stch I« ber Orna-m»nlik. dem zierlichen Filigranwerk unb b«m Form»»spi»l ber Säulenkapiläl» äuß»rt. zunächst g«rad«z« bl»nb«t, verwirrt. Ist biefer.erste Eindruck »ber-wund»«, kehrt man wi«d«r und wl«d«r in den Löw««h«f zurück, um bei dem träumerisch»« Rausche» ber Brunnen sich bald I» diese, bald I» jene Perspek-live zu verdenken — man braucht nur ei« paar Schritt« z» mach«», um zwi« fch»n d«n Sflult« und Bog»« hindurch wilder »in« ganz a«b»re Fernsicht z» genießen — baun wirkt di« Poesi« di»!«» unv»rgl»lchlich»n Raum«» imm«r stärk»« und man s»tzt sich »ndlich hin aus «in« Marmorstuf« und glaubt j«tzt d»n flüchtig»» Tritt einer Ldali»k« zu hvren und bann tei den Klingen einer seltsam»«, a«fr»g«nden Musik ein» seltsam bunte G»stalt««w»lt zu sehe«. DI» Jahrhunderte entschwinden . .. noch »Inmal lebt bl« Welt de» letzten Mauren-ki>nig» aus . .. bi» «n» «i» trinkg»lblüsten»«r Alhambrawächt«r grausam au» diesen Träum«« weckt, indem er einen modernen Stuhl herbeischleppt, «it bei Bemerkung, e» fei doch unbequem, fo lange aus einer Steinstus« zu sitzen. Um ihn tu» z« werd»», nehm»« wir da» Angkbot an. ohn« d»n Dank zu v»rg»sf»n, ab»r da» Spi«l drr Einbilb«ng»krast ist vorirst doch zirstbrt und »u» tritt di« kritische Vernunft in ihr Recht und aUbald erscheint un» bie Alhambra wie «I« Symbol de» volk»geiste». au» bem sie al» fein« herrlichste Blüte hervorwuch». VkahrttngSsorgen. Wie ein gute» Mütterchen hat Leni Ihr Püppchen In den Arm genommen und bemüht sich. Ihr mit dem Löffel Nahrung einzuflößen Aber Pnppch»» öffn»! nicht d»» Mund und oll der süße Brei fließt da»»b»n. Besorgt schaut Leni breln - sie will doch die Mutter fragen, ob Ptippche« lebe« kann, wenn'» gar so widerspenstig ist und seinen Brei nicht nehme» will. Hn ber Jremöe. (J) Zur, ber bu in sremben Ländern t'ieglaubt bei« Schicksal zn verSnder«, Ia»s«Ib« bleibt e» überall! ter Sturm, ber mit der Wogen Schwall Te» Schiffe» jäh' verderben zeugte, keuMaft z»rlchm»tt»rt trieb zumStranb; ist war », der schon bie Fichte beugte, ?a sie aus heimischem Grunb noch stand. Der Schmerz, be« bu hinaulgelragen. Weil du gtmeint, ihm zu entfliehn: An deinem Herze« wirb er nagen. Wird bi» zum Grabe mit blr zieh«. Sieh' mit bir selbst streng >«» Gericht, Und wenn dir'» nicht gelingt, von Innen Tie Ruh. da» Glück dir zu gewiunen: von außen komm! da» Glück dir nicht! st. «abenstrdt. ei.. A Begreiflich. Rlnbetmllbchen: .Ich bitte um mei« Tienstbuch. Ma. bnme; ich will ziehen.' — Ha«»fra«: „We»halb denn? Befällt Ihnen da» Kind nicht? können Si« e» nicht leiden?' — Kindermädchen: ,Da» nicht ftl'r »I llirchlet (Ich vor *ott>n(ni - «nd dn» killt» Ich nicht * vo« Nürnbeig kam. so gab bie ««twort bc Anlaß zu großer Heiterkeit 'ust zu scherzen e? Bei biefer tocksische fanqen «r Kursüt . ,ust ich»r» ihm l üb seinem Gefolge St. Richt ihre Zchuld. Junger Ehe mann (nach einer heftigen Szene resigniert): ,Ra, ber Heirat»v«rmittl«r hat mir ja wa» Rechte» besorgt!" — Fra»: .Kanu Ich vielleicht dafür, wenn bu dich anschmieren läßt?- WS WMWWWMW. ■ HLIN Nun I U L •■£* u Problem Wr. 45. Von K- 99111 m e c». Schwarz. Sin neue« Fl«ckmi»t«I. El» ganz n«u«» Mittel, um Flecke jeder Art, besonder» von Tinte und Wein, au» Tischzeug und anderen w«iß«n Wafchsloff»« zu entfernen, Ist bi« Myrrhentinktur. Man wäscht ben Fleck einfach damit au» und wäscht sodan» «it lauem Wasser und Seife nach. Die Ursache davon, daß biefer Stoff so gut bie Flecke» fort. nimmt, ist wohl seine scharfe Bitterkeit. AI» gute» Mittel zur Ko»servier«»g der Zäh»« ist bie Myrrhentinktur Ia wohl allg«. mei» b«ka»»t. Selbst L»ut» mit schon r«cht schadhaft«» Zähn«n schütz»« sich vor Zahn-wrh, wrnn fl« Thymol-Mundwasier »der Myrrhe»tl»ktur zwei- bi» dreimal täglich in ihr lauwarme» Mundspülwasser schütte». Da-durch, daß die Myrrheutinktur zu letzterem Zweck« fast in j«bem Haufe vorrätig gehalten wird, Ist ihr« Verwendung al» Fleckwafser um so l«icht»r unb dollkomm»n»r. Blumenpflege in de» Schule». Wenn I» dem Kind» bei Zeiten da« Interesse für bi« Ratur unb die Gehelmniss« de» Pflanz»«-leben« geweckt wirb, so ka»n ma» überzeugt sei», baß biese» einen wohltätigen Einfluß aus die Aulbildung be» kindlichen Charakter» au»-übt. wird ««« in ber Schul« und zu Haus« schon frühzeitig gelehrt, wie außerordentlich mühsam, aber auch wie unenblich bankbor ba» Aufziehe» unb Pflegen ber Pflanzen ist, so wirb «» auch lerne«. bies«lben nach Ihrem Werte zu schätze«, uud wird sich bara« gewöhne», anstatt al» Zerstörer de» Pflanzenlebe»» al» Beschützer befselben auszutret«» und durch fein gut«» Beispiel bei seine« Genoss«« im gfalchen Sinne einwirken. Mehlsuppe aus schiefische Art. Auf 4 Portion«« Suppe rech««! man 2 Eß-löffel voll Mehl und verrührt solche i« '/« Liter gute oder abgelassene Milch. Dann quirlt man e» in» kochende Wasser, gibt Butter u«b Salz daran und ver-rührt die gut durchkochte SttPpe mit einem in Milch verquirlte« Eidotter. Rilfel. I) Weiß, «att I» t 8««»«. Logogriph. Mit dem I» wird un» genannt «ine kiadt Im heil'ge« i'and; «der steht et« P voran». wird ein alter »olt darau». gullu» stallt. Ich bl« eine «tume. wie Purpur so rot, Toch bin ich auch olftlfl. unb bringe ben tut; «In ich vo» Silber. Eiaht oder «ettt. *0 kann ich wohl nicht mehr gefährlich dir lein. Tann dien' ich zur itrdelt und ge»en ben Glich Ter kleinsten der Spieße befchilg» ich dich, ftt. «usltzluug. lx)l T U 8 1 118 A E T | A U U | R 3 p~ Ariihmogriph |»]«S«?S*10II. «litt Sorbebin«u«fl be» «mportommen». to. «In Stembltb. 10 «. «In ttallenilcher Slaatlnan«-n 4. «in» «tit «tmalte-«rnährenb» gtasstgtest be» K»r»«r». «in Monat. I. «In «lülttsplet. «in Wohnort. 7 7. Untere «ezelchn»«, sie U»rech>. «in Zahlzeichen. 3*14. «I» Crt be» gried««». Tte «nfang»!»tchstaben ergeben I—II. ■uftOsuna lolgt In nächster Kummer. t s 4. «. 4 I. 4 7. «uslttsungin au« »ori,er R»»«er: le» Silbenrätsel»: Vriniba». Ilpsal». «aee. »etlehe»». Ibl». »euftabt. «erdn, litberlelil. Xearcpont. Ter Scharabe: Qiindrat. «urzel, Quadratwurzel, r»» vll» ' * beer4tfei»: «oebllbunglanst-lt. «Be «echte Mrtehaltea. «erannvorlliche Sebastian von «en« ?f»lf>«r. gedru-N nntt heraul^gebe» oon Grelner » «lelffre tr Stufjoet