Nr. 112. Dienstag, 18. Mai 1886. 105. IahrnMg. MbalherOMma. g,n,U> l""t«o»SpltiS: Mit Posivevsenbunn: ssai„lählig fi, I», halbjährig fi. 7.50. Im «lomploil: ^. Die „^nibachel ^eitul'll'' «scheint läßlich mit «usnllhm! del Sonn unb Neleita«. lle «. ^ r^' "' halblähsiss s.,5a. still bic ^uflcllllnss ,«« H>,u« ss>i„,jahrig ss, ,. — InsertlonSaebür: stll< V Die «>«i»!ftrnl«on befinbct sich Nahnhosstraße i5. bi« «rdactio« Wientrftrnhe 15, — Unsronlllrle V«i«l« ^ >«c ^!,sera,, ^löh.lc ps, ^^ilc « fr. - bc, l'si^vn »oicbelboliinsss« Pr. ^cilü » sr. ^ lrerbl» nicht niineni'mmei, u»b Maiüiscl-i^te nicht zurilclgcftellt. Amtlicher Hheil. '^schafter der Firma Lindheim k Comp. in Wien hfisk Zwiklih in Anerkennung seiner wiederholt h """Ztm patriotischen Gesinnnng den Adelstand mit y" Ehrenworte «Edler» allergnädigst zn verleihen drucl^"'^' M"' ^^' ""rden in der k. l. Hof' nnd Staats« bom,,? s,^ ^^^ XNV und XXV des iNeichssteschblattes, 'NN uws; ,n deutscher Ausgabe, auösscgeben nnd versendet, »ir 7°y ^lV. Stilck enthält unter i^ Generalactc der Berliner Conferenz vom 2ll. Februar !>ir ?« ^^ Stück enthält unter ' ^ die Verordnung des Handelsministeriums vom 15. Mai 188«, betreffend die Veinessunss der Giltia,leitsdauer und Negelunst des Vorgehens bei Außerkraftsel>nnss vou ssracht begünstigungen auf Eisenbahnen. Nichtamtlicher Hheil. Der austro-rumänische Zollkrieg. Wien, 15. Mai. lllila^ bereits gemeldet, hat die rumänische Regie-bes Uli<5 "o vu" uus war für den Zauber dieser Milatt. ^l""oe cmpfäuglich. Uns alle hatte jene Mfttena 3 "fasst, welche die große Sommerhitze b's zur h""°rzur!lfe" pst^t und die sich zuweilen llert. ssUMlzlichen Verachtung der Naturschöuhcit stci-!^r b«„ '°" s« mancher Idealist nuter uns. allein '?lNl"t d, °l)ne Bedenken die herrlich beleuchtete See ^rn kilb" ^lhtigeu Sonnenuntergang für einen em- Ni> l.^mohauch für alle Zeiten hingegeben. "»' rz ,.. ?Uc blickten nach dem Meere, nicht etwa. Ü^ drsse ^""dern, fondern nm zn beobachten, ob K Erwähln ^lalatte Oberfläche nicht lränseln werde. sonach?''''» der erlösenden Brise halten wir nns > ansa^ Krauch "' Lehnstühlen von Rohrgcflecht .'" die N"N ,„,d fächelten nnö mit Riesenfüchern ^ akichallv H" und da machte dieser oder jeuer "^" Kov ^ ^"n-'rkm'g. die von den anderen mit Dn rr!! - ""fgenommcn wurde. >"1'en unser brauner Ali, den wuchtigen weißen Tnrban auf dem Haupte die hochgewachsene Gestalt von schneeweißem Gewände umwallt, in den dnnklen Händen die ersehnte eiskalte Bowle, deren lieblicher Dnft selbst dem frommen Sohne Mlhameds ein verständnisvolles Schmnnzelu abzwang. Der Genuss des kühleudeu Gtträukes erfrischte >ms alle und löste deu Hcrreu die Znugc. Sir beichteten mir. dass sie iu der vorigen Nacht nach einem Bankett, das sie einem scheidenden Frennde gegeben argen Unflig getrieben nnd nnter anderem eine Annonce verfasst hätten, in welcher die heiratslustigen Damen des Vaterlandes anf-fordert wurden, nach Puvt-Said ^u kommen, wo großer Mangel an Mädchen und Uebcrfluss au liebcuswür-digcn' Junggesellen wäre. Iu dem egyptischm Hafen-stä'dtchen war in der That Mangel an Mädchen, da stch außer mir keines daselbst befand, aber das Mittel, zu welchem die Herren gegriffen hatten, nm diefem Uebelstande abznhelfen, war doch insofern bedenklich, als keiner von ihnen besonders geneigt schien, sich das Joch drr Ehe aufzncrlcgcn. Die verfängliche Annonce war bereits an alle grö< ßeren deutschen Blätter versandt. Natürlich schalt ich die Herren leichtsinnig. Wenn eine Hciratscaudldatiu käme, sagte ich. bliebe ihuen nichls übrig, als sie zum Altar zu führen. Davor schien es den meisten zn graueu. «Wen soll denn dieses furchtbare Schicksal treffen?, rief scherzend der französische Consul, «haben wir die gefährliche Ankündigung doch alle zusammen verschuldet.. «Das Los soll den Glücklichen bezeichnn,- enych'ed ich nnd gieng dann mit emporgchaltencr Schürze m, Kreise' nmhcr. um jedem seine Visitkatte abzufordern. Sobald ich alle beisammen hatte, mischte ich sie und zog blindlings eine heraus. Die Karte trug den Name»: Wilibald Ziel. Es war ein interessanter, wenn auch etwas leichtfertiger junger Mann, den ich gnt leiden mochte, weil in seiner Natur Stolz, vornehmer Trotz und ein gewisser romantischer Zug lag. Er hatte das Uuglück gehabt, sich in eine schöne Cousiue, die sehr reich war, sterblich zu verlieben. Zwar hatte Helene seine Neigung erwidert uud kein Hehl darans gemacht, aber ihr gcldstolzer Vater war Wilibalds Werbuug aufs entschiedenste entgegengetreten, weil dieser kein bedentendcs Vermögen besah. Infolge defsen gab sich Wilibald einem tollen Leben hin und vergeudete iu weuigeu Jahren das Vermögen, das nicht groß genug gewesen, ihm sein Lebensglü'ck zn erkaufen. Iuzwischen war der stolze Mann gestorben, der die Liebenden getrennt hatte, aber Wilibald Ziel besaß nun fast nichts mehr, nnd sein Stolz verbot ihm, als armer Mann um die Hand des reichen Mädchens anzuhalten. Da machten ihm seine reichen Anverwandten eines schönen Tages den Antrag, ihm eine ansehnliche Jahres-rente auszusehen, wenn'er demüthig erkläre, dass er seine Leichtfertigkeit bereue und feierlich gelobe, em solider, nützlicher,' arbeitsamer Bürger zu werden. Außerdem hätte Ziel sich verpflichten müssen, sofort zu heiraten, nnd zwar eine Frau, welche die Verwandten fur ihn aussuchen wollten. 'Nein, meine Herren,» hatte Wilibald gesagt, «es tlmt mir durchaus mcht leid, mein Vermögen dnrchgebraclit zu haben. Ich habe mich dabei köstlich unterhalten. Auch kann ,ch mich Laibacher Zeitung Nr. 112 944 18. Mai 1886. nie abgelehnt haben. Es wurden Veterinär-Experten nach Bukarest entsendet, welche die bezüglichen Verhältnisse studieren sollten. Die rumänische Regierung verweigerte aber, denselben den officiellen Charakter beizulegen. Die Erklärung uuserer Regierung, dieser Susceptibilität der rumänischen Regierung bereitwilligst Rechnung tragen zn wollen, sofern nur überhaupt unseren Experten die Möglichkeit gelassen würde, sich authentische Daten zu verschaffen, kaut nicht mehr zur Sprache, da inzwischen die rumänische Regieruug aus den eingangs angeführten Gründen die Verhandlungen als abgebrochen erklärte. Bei vornrtheilsloser Prüfung dieser Darstellung wird sich wohl kein unbefangener Veurtheiler des Eindruckes erwehren, dass die rumänische Regieruug bei den eben gescheiterten Verhandlungen nicht nur den bisherigen Alatus quo, der ja unseren Interessen bereits zu so vielen Beschwerden und Reclamations An-lass geboten hat, nicht verlassen, sondern denselben geradezu verschlechtern wollte, für sich dagegen weit größere Begünstigungen als bisher zu erlangen bemüht war. Dieser Eindruck wird noch verstärkt, wenn man bedenkt, dass von rumänischer Seite jedem Eingehen auf unsere einzelnen Tarisforderuugen vorerst aus-oewichen, die Beantwortung unserer Vorschläge bezüglich der neben dem Handelsvertrag über Schiffahrts- und Eisenbahntarif - Fragen abzuschließenden Conventionen hinausgeschoben und verschiedene für uns wichtige Anträge ganz abgelehnt wurden. Unter die letzteren gehört das Zugeständeis der freien Erwerbsfähigkeit an liegenden Gütern für unsere Staatsangehörigen, die als mit der rumänischen Verfassung unvereinbar bezeichnet wurde, sowie die Aufhebung des einhalbprocentigen Zollzuschlages auf alle auf der Donau nach Rumäuieu kommenden Waren, die peremptorisch zurückgewiesen wurde. Ebenso geringem Entgegenkommen begegnen wir in anderen für uns wichtigen Fragen. Bekanntlich haben die Gemeinden in Rnmänien das Recht, nnter Zustimmung der Legislative auf alle beliebigen Gegenstände Oktroi-Gebüreu zu legen. Es ist klar, dass damit für einzelne Oktroi-Gebiete die Conventional-Zolltarife illusorisch gemacht werden können. Es wurde in dieser Angelegenheit nur eine theilweise befriedigende Lösung von rumänischer Seite versprochen, die Fixierung der Maximalsumme des Oktrois aber verweigert. Die taxa-tive Ausführung der Monopole im Vertrage wurde abgelehnt, was von großer Wichtigkeit ist, wenn man bedenkt, dass das Zündhölzchen- und Spielkarten-Monopol gesetzlich schon besteht und nur wegen der bestehenden Verträge bisher nicht eingeführt werden konnte und ein Alkohol-Monopol projectiert wird. Auch bezüglich der bereits bestehenden Exportprämien auf Brantwein und der in Aussicht genommenen weiteren Prämien für die Ausfuhr rumänischer Artikel, welche bei einzelnen bis zu 4 Procent des Wertes gehen soll, verweigerten die rumänischen Delegierten jede Bindung. Unter diesen Umständen sind allerdings die Aussichten auf das dermalige Zustandekommen eines Vertrages vollständig geschwunden, und tritt für einige Zweige unserer Industrie die traurige Nothwendigkeit ein, sich auf den Zollkrieg gefasst zu machen. Unsere Regierung muss aber nun, dem Gesetze entsprechend, mit den daselbst für diesen Fall vorgesehenen Zoll-zuschlägen Rumänien gegenüber vorgehen; das andere zugebote stehende Mittel, die Kündigung des Verband- tarifs, ist bereits erfolgt und wird nun auch seine Wirkung haben. Wir können nur hoffen, dass, was die Einsicht nickt bewirkt hat, der Schaden bewirken wird. Die rumänische Landwirtschaft, welche nun ihren Getreide-Export zu Lande nach Oesterreich-Ungarn, wo die Mühlen-Industrie ihr bester Consument war, und nach Süd- und West-Deutschland durch die großen Transportumwege verlieren nnd auf die unmittelbare Concurrenz auf dem Seewege mit dem russischen und amerikanischen Getreide angewiesen sein wird, wird wohl zunächst den Schaden fühlen. Doch feine Indnstric wird von der Ausschließung der österreichischen Artikel zu ihrer Hebuug uicht profitieren köuucu, da für die nächsten fünf Jahre noch die englische uud deutsche Coucurrenz weiter besteht, uud die rumanischeu Con-sumeuteu werden die Industrie-Artikel, die bisher aus dem unmittelbaren Nachbarlande geliefert wurden, aus weiten Ländern theuerer beziehen. Hoffentlich werden alle diese Umstände den Chau-vinismns um seiucu Eiufluss bringen, dem es jetzt gc-luugeu ist, Regierung und öffentliche Meinung mit ersichtlichem Nachtheile für das eigene Land zu einem Abbrüche der commerciellen Beziehungen zu dem Nach-barstaate zu bringen. Freilich werden bis dahin beiden Theilen Schäden zugefügt werdeu, die ihnen leicht hätten erspart werden können.____________________________ Journal-Revue. Mit Bezug auf die Samstag erfolgte feierliche Eröffnung der Stefanie-Brücke in Wien schreibt das «Fremdenblatt»: «Die Worte, mit denen unser Kronprinz heute die Eröffnung der den Namen Seiner erlauchten Gemahlin tragenden Brücke vollzog, werden freudigen Wiedcrhall finden in Wien. Se. k. nnd k. Hoheit betoute in warmen, zum Herzeu sprecheudeu Worten, welch enges Band nnser erhabenes Kaiserhalls mit dieser Stadt verknüpft; Familienfeste des Kaiserhanses waren die Feste — sprach der Kronprinz — welche Wien seit jeher gefeiert, eine große Familie fühlt sich dieses erhabene Herrscherhans mit seiner getreueu Re-sideuzstadt! Begeisternd werden diese Worte und die innigen Segenswünsche des Kronprinzen für die Entwicklung Wiens zur vollen Weltstadt hente zum Herzen jedes Wieners dringen; die Liebe und Verehruug für das Kaiserhaus, für den Kronprinzen und dessen erlauchte Gemahlin, die eine »gnte Wienerin» geworden ist in ihrer neuen Heimat, ist festgewurzelt in Wien; Worte, wie die heute gesprochenen, können nur den altösterreichischen treuen Patriotisms der Residenz zu erneuten, herzlichen Kundgebungen begeistern!» Die «Presse» schreibt: «So groß auch das Interesse der Bevölkerung gewesen sein mag, diese neue und schöne Brücke dem Verkehre übergeben zu sehen, dieser Umstand allein hätte nicht vermocht, eine so außerordentlich große Menschenmenge anzuziehen, wie jene war, die sich heute an beiden Ufern des Donaucanales in weiter Entfernung von der Brücke ansammelte. Die Freude, das Kronprinzenpaar zu sehen und Zeuge zu sein des innigen Antheiles, den das hohe Paar an allem nimmt, was Wien zur Zierde und zum Vortheile gereicht, das wareu die Ursachen, die zur Brücken-Eröffnungsfeier eine so zahlreiche Zuschauermenge her« beiführten.» Das «Extrablatt» fagt: «Es ist eine schöne Sitte in Wien und zeugt so recht von den loyalen, patrio- tischen Gesinnnngen der Wiener, dass jedes bedeutsame, durch Bürgersteiß geschaffene, der Stadt zum »n oder zur Zierde gereichende Werk in Verbindung ^ bracht wird mit dem Namen des erlauchten MonaM'' unter desse., guadenreicher Regierung die Kais^tatn a' der schönen blauen Donau groß uud mächtig MM. oder mit dem Namen eines Mitgliedes des dalism»' gischen ErzHauses verkuüftft wird, dab immerdar ^ und Treue Mien und dessen Bewohnern bewiese» Y^ Im «Neuen Wieuer Abendblatt» heißt es: ^'' ernster uud würdiger Weise wurde heute vonnttW" die Brücke eröffnet, welche den Namen uuscrer «^ Prinzessin trägt und welche ihre Entstehung dantt " freudig erregte» Stimmung der Stadt Wien "" .. Vermähluug' des Kronprinzen Rudolf. So M M, Brücke das Audcuteu an ein freudiges Familien-OM^ nis im Kaiserhause. Das Kroupriuzeupaar gab der ^ öffnungsfeier durch sein Erscheinen eine besondere WM- Die «Neue freie Presse» sagt: «Unter TlMM)^ des Kronprinzcupaares ist hellte die Stefanie-Vruae Wien feierlich eröffnet wurden. Warme uud herM Glückwünsche waren es, welche der Kronprinz be, dlei Anlasse der Stadt Wien darbrachte, mit welcher ^ kroupriuzliche Paar ,sich wie eine große Familiesuy^ Politische Uebersicht. (Parlamentarisches.) In der Samstag-Sitzung des Zoll-Ausschusses erllärte der Leiter ^ Haudclsmiuisteriums, Freiherr v. Pußwald, M über den von den Blättern entstellt wl'edergegevei" vorherigen Erkläruugeu, dass die politischen ^ . bei Abbruch der österreichisch-rumänischen Verya^ lungen umsowcniger in Betracht kommen konnten, nach der von competentester Seite stammenden ^r rung die österreichisch' rumänischen politischen ^«.^ huugen vollkommen befriedigend sind und beide < der aufrichtige Wunsch besteht, dieselben ""«' Trübung zu bewahren. Wenn er auf aubere G" ^ als reu, politische hindeutete, so konnte es "l>r Erwäguug seiu, dass uebst den handelspolitischen H teressen in Rumäuien die über die haudelspolw'^ Frage herrschende erregte Stimmung im Gcgcnjay ^ der von österreichisch-uugarischer Seite stattgefnu ,^ objectiven Beurtheilung die Haltung der rumalM^ Regieruug bestimmt haben dürfte. Freiherr von ^^ wald gab die Zusage, dass er betreffs einzelner haudlungspunkte, welche die rumänische Regierung s^ Anlasse 'des Abbruches nahm, nähere authent, M ^ kläruugeu bei der Beantwortung der Interpellan Abgeordneten Plener geben werde. . . «elle (Dalmatien.)' Am 15. d. M. hat/" ' ^ Statthalter FML. Blazekovi . ^ W noch einmal fragend anzusehen. «Gehen <2ie,» «sie ist nicht so' übel.» .. ,„ MnuNs Dann eilte er fort, von einer ste"^"' icht, "' getrieben. Gar bald hatte er das Gasthaus " ^ welchem seine Hero abgestiegen war. ^ """ u ^hett Kelluer, bei der Dame gemeldet zu werden. " ^che mit dein Triester Lloyddampfer angekommen ir. ^,e wünscht der Herr zu sprechen?» f^e W'^ ^^.^ Aelteve oder die Jüngere?» «Dle Jünger AMt"'' entschlossen Wilibald. Noch ein paar vaiM ^ Da^ dan» kehrte der Kellner mit der Meldung z" ", .„ pa^ ans Nr. 7 lasse den Herrn bitten. Dann "") ^ t.e" Secuuden der Uugewissheit, während ^ /, ^ Kelln« die Stiege'hinaufgieng. Dieser öffneten ^e>" eifrig die Thür von Nr. 7 und schloß ' ' Wilibald eiugetreten war. . ^ a!„uner, del!" Dämmeriges Licht in " Ialmlsien herabgelassen waren. Ziel M ^d, U FenswVertiefung eine hohe Franmgwa" ' „ste konnte er deren Züge bei Allgenblicke nicht unterscheiden. Den «^! ^lwchcr Zeitung Nr. N2 945 18. Mai 188ii. f,.,^^aatsei s enbahnrath.) Der Leiter des U"msinlNlsterii!,ns hat den Staatseisenbahurath für " Mag deli -ii. Mai einberufen. Anf der Tagesord-^ 'teheil folgende Gegenstände: 1.) Mittheiluugcu bnkn !>6 auf die Dllrchführuug der vom Staatseifen-sow ^ "' ^" ätzten Session gefassten Aeschliisse l °le über wichtigere Vorkommnisse und Verfügungen; "orlage der Grundznge für die Wiuter-Fahrord- ' L ^^li/87; 3.) Aiitrag des Mitgliedes Mgrafen reu? '"' ^'treffend die Vermeidung von Tarifoiffe- "M m derselben Verkehrsrelatioli. je nach der Richtung. c^,s,.^ugarn.) Für den verstorbenen ungarischen U'Mmlster Pauler ist nun ein Nachfolger gefunden. sx ""stizportefeuiNe wurde nämlich dem Senatsprä- >^>tm der k. Curie, Theophil Fabinyi, angeboten f.,. "^" biesem anch angenommen. Die Erueummg ist b'la>>»ttich bereits erfolgt! ^Deutschland.) Die Berliner Blätter be-Et/!^" ^^ angelegentlich niit dem vom gesammten aa snuuisterillm unterzeichneten Erlass. durch wcl-^" ur Berlin und Umgebung, das heisit den Bezirk ^ . M'nannten kleinen Velagerungszustaudes. im y.Msteugesetz ertheilte Vollmachten in Bezug auf diir ^, ^ersaunnlungcn in Kraft gesetzt werden. Es G,,?' s "^uiäß fortan Vcrsammlllugen, in denen ^'Mlchc Angelegenheiten verhandelt 'werden sollen, OriL^ vorgängiger schriftlicher Genehmigung der spolizribehürde' stattfinden, und ist diese Oenchmi-^''li Nliudestells 4« Stunden vor dein Beginn der ^"'"uilung nachzusucheu. Wahlversaulmluugen znm lvM ""^geschriebener Reichstags- oder Landtags- ?c7> - ^ervon ausgenomincn. sain ^ ^ griechische Frage) wickelt sich lang-iib^n selbst ab. Seit der Verhängung der Blockade vom 7 griechische Küste ist es während des Stnrmes luiia """' Barken nnd kleinen Segelschiffen gc- ^^M, aus dem Hafen von Piräus nach Aegina. Porös Aus,! ? ^"^" ^" cnlkommen. Unmittelbar nach der ^/.'U'digung der Blockade trafen vier türtische Kriegsein ,.^ "" ^^ Mündllng des Penens ill Aydanni t>ic !v "ahmen daselbst Soudieruilgcn vor. — Wie inM - ^"^' '"^^"' s'"b dem griechischen Oc-iibri^" "' Constantinopel, KonduriotiK. nud auch den «"^ dlploulatischen Vertretern Griechenlands im Alande bisher keine Instruetioneu zugegangen, sich "°" lhren Posten zu cntferuen. ^ ^^"^garien nnd England.) Bekanntlich s"t noch die Revision des organischen Statuts für Mlmelien aus. Das englische Cabinet hat dem Men Alexander von Bulgarien ill der letzten Zeit Erholt freundschaftliche Rathschläge ertheilt, die von z^ Unebene vollständige admini'strative Verschmcl-Te,«, ^llmcliens nlit Bulgarien in etwas langsamerem zil sH burchzufiihren, um die Empfindlichkeit der Pforte teie, ^ "'^ ^e Gefahr einer Annäherung der letz- an Nussland zu vermeiden. Herrs6 .^ ^ p ^ ") Eiuer Kairincr Mittheilung zufolge dey H.'" den dortigen politischen Kreisen angesichts ^"'-'Mtatlosigkeit der englisch-türkischen Verhaud-'!,0!il"^'^lnsicl)t, dass, sobald die Schwierigkeiten der bei, ^ "m europäischen Situat on behoben sein wer-ellty^/ähptische Frage neuerdings vor das gcsammt-^^!")e Forum werde gezogcu werden. Durch die Gcwähruug der Anleihe-Garantie hätten die Mächte mehr als je das Recht erlangt, in dieser Angelegenheit einzugreifen. Tagcsilcniglcitcll. Sc. Majestät der Kaiser haben der Gemeinde Klein-Niedcnthal im politischen Bezirke Ober-Hollabrunn in Niedcrö'sterreich znm Schulbaue eine Unterstützung von 100 fl. ans der Allerhöchsten Privatcasse allcr-gnädigst zn bewilligen geruht. — (Förderung der österreichischen Kunst) In Wien soll binnen kurzem mücr hoher Patronauz ein Verein ins Leben treten, welcher den Zweck verfolgt, durch Unterstützung der heimischen Künstler nnd Ankauf ihrer Werke oder durch Anempfehlung derselbe« das Wiederaufblühcu der österreichischen Dmst zu fördern. — (Militärisches.) Wie verlautet, steht in uahcr Zeit die einheitliche Vcueunung uud Adjustierung sämmtlicher Landwehr-Bataillone bevor, so dass die Unterschiede zwischen Laudwehr-Infanterie und Landwehr-Schützen schwinden würden. Der Cadre des I.Landwchr-Schützenbataillons Wien soll berufen sein, die einheitliche Adjustierung zu erproben. — Die lwsmschcherzcgowinischc Infanterie wird demuächst abermals um zwei Bataillone vermehrt wcrden; auch soll die Uebernahme der vom Stande des l. k. Heeres in die einzelnen Bataillone eingetheilten Officicre in den definitive» Stand der bos-nisch-herzegowinischcn Infanterie in naher Zeit erfolgen. - (Windhose.) An, 14. d. M. nachmittags wur-dcu zu Crosscn in Nicdcrschlcsien durch eine furchtbare Windhose große Verheerungen angerichtet. Viele Häuser stürzteu ciu, fast sämmtliche Dächer und Fensterscheiben siud beschädigt; der Kirchthiirm wurde herabgestürzt und demolierte eiu beuachbartcs Haus. Einige Personen wur-dcu schwer verletzt, mehrere todt hervorgezogen. Auf der Oder vcrsautcu zwei Schiffe, wobei fünf Personen um-kameu. Der Schadcu ist bcdclltcud. — (Von Kraszewsti.) Der vom deutschcu Reichsgerichte wegeu Landesvcrrathcs verurtheilte poluische Schriftsteller I. I. Kr as zewsli übersandte eiu Gesuch mit Zeugnissen deutscher Aerzte, um eine weitere Bc-lassuug auf freiem Fuße zu erwirken. — (Ein Mode-Clavier.) Vor einigen Tageu vermählte sich iu Berliu, wie mau von dort schreibt, die Tochter eines Banquiers Fricdcustcin mit einem Ritter-antsbcsitzer. Unter den Prächtigen Einrichtungsstücken, welche die Neuvermählte iu ihrer Wohnuug sand, war auch em sehr hübsches Piano, dessen Schlüssel der junge ^ lemer Frau feierlich iu die Hände legte. Als die Zrau das Clav.er öffucte, cutdeckte sie, dass dasselbe nur em m Form eines Pianos ausgeführter hohler Kaste,, sc:, welcher völlig angefüllt war mit Putzgcgcnständcn, Büchern, Nippes und ähnlichen Dinacn. Obenauf lag ein Zettel, der die Worte enthielt- «Liebchen, ich habe die Tasten herausgenommen, auf dass du für deine freien Stnndcn Beschäftigung findest, ohne die Nachbarschaft zu quälen, wie dies bei einem wirklichen Clavier der Fall gewesen wäre.» Mau versichert, dass die junge Frau, ciuc eifrige Pianistin, den Scherz übel aufgenommen habe. — (Ein artiger Gast) Der Gastgeber (au der Treppe oben): Ach, meiu Gott nun sind Sie gar die Treppe hiuuntergefallen! — Der Gast san der Treppe untcn): O, thut nichts! Ich hätte ja ohnedies 'runter müssen! Local- und Provinzial-Nachrichten. — («Oesterreich-Ungarn in Wort und Bild».) Die soebeu ausgegebene zwölfte Lieferung bildet das füufte Heft des Uebcrsichtsbandes und enthält den Schluss der geologischen Uebersicht vou Hofrath v. Hauer und den Aufaug der allgemeinen Darstellung der klimatischen Verhältnisse Oesterreich-Ungarns vom Director der meteorologischen Ceutralaustalt, Professor Dr. Julius Haun. Als Illustratioucu sind dem Hefte sechs geologische und landschaftliche Charakterbilder vou Lichtcnfels, Schindler und Schäffcr beigegrben. - (Vom Theater.) In Ergänzung der von uus seinerzeit gebrachten Meldung betreffs der Verpachtung des hiesigen laudschaftlicheu Theaters wird uus mitgetheilt, dafs der Vertrag mit dein Thcaterdirector in Tcmcsvar, Herrn S ch u l z, der sich bekanntlich verpflichtet hat, auch Opernvorstelluugen zu geben, definitiv abgeschlossen ist. — (Schriftsteller-Jubiläum.) Die von der flovcnischcn Studentenschaft in Wien projectierte Feier anlässlich des 20jährigen Schriftsteller-Jubiläums des Herrn Prof. Iofef Stritar (Boris Mirän) wird am 5. Iuui stattfinden. — (Todesfall.) Vorgestern früh ist in Laibach nach langwierigen Leiden Frau Johanna Mu rnik, Mutter des taiserl. Rathes Herrn Johann Murnik, im Alter vou 79 Iahreu gestorben, — (Ein «oll-mado -1» an,) Auf seiner Besitzung zu Reh in Niederöstcrreich starb Freitag ein Mann, dessen Hinscheiden in den Kreisen der Hilfsbedürftigen große Trauer hervorrufen wird. Es ist dies der Realitätcnbesitzer und Weingroßhändler Thomas Ver-derber, eine besonders in den westlichen Vororten Wiens durch sciuc Humanität und seineu Wohlthätigtcitssinn allgemein gctauutc Persönlichkeit. Verdcrber, welcher das scltcne Alter von !13 Jahren erreichte, hatte alles, was er besaß, nur seiner unermüdlichen Arbeitskraft zu verdanken. Zu Gotischee in Krain geboren, wanderte er im Jahre 1ttO!> aus seinem Heimatsorte als armer Haudwcrksbursche aus. Iu Wien angelangt, begann er einen Hausierhandel mit Wetzsteiuen. Fünfzehn Jahre laug schleppte er seine gewichtige Ware von Haus zu Haus uud sparte krcuzerweise ein kleines Capital zu-sammeu. Mit Hilfe desselben warf er sich dann aus den Handel mit Manufatturwarcu. Er bereiste mit seiner Ware alle Märkte Oesterreichs und kam sogar auf die großen ausländischen Märkte. Vald hatte er fich durch sei» reelles geschäftliches Gebaren einen derartigen Ruf geschaffen, dass man überall nur Verderber'sche Ware laufte. Vom Glücke auf diese Weise begünstigt, war aus dein armen Hanowcrksburschen ein reicher Kaufmann geworden. Als das Manufacturgeschäft infolge übergroßer Concurrcnz nicht mehr so gnte Erträgnisse abwarf, warf sich Verdcrber auf den Weinhandel. Auch hier blieb dem thätigen Manne das Glück treu. Das Geschäft florierte, und sein Vermögen vermehrte sich derart, dass er in die Reihe der Millionäre trat. Vei alledem blieb aber Verdcrber, eingedenk seiner armen Herkunft, ein schlichter ^rrte ö" sehen, stand er nahe der Thüre nnd lvMh.""verwandt nach dem Fenster. Da nannte eine lene'» ."^' geliebte Stimme seinen Namen. l»n H^'" erstenmale! Ich wusste uicht, wen sie m,r "'ich h '^ gebeil wollten. Dir zuliebe, Helene, hätte ich «lbtt n,,; 6 schon sanfter und mauicrlichcr gezeigt, "lle clili) " ,^ Herz bänmtc sich wild dagegen anf, <> 'D,, l'. dl'ch zu freien. °"r. «c^ber. trener Innac!» rief sie in zärtlichem "nd d^H hatte dich auf'die Probe stellen wollen. ?"den . dursteu sie dir nicht sagen, wer deine Frau """den k ^ls dli aber die Probe so gläuzeud bc-M<.z '"""lr ich dennoch nnd sagte mir: vielleicht "! es .... "ur aus Trotz nnd nicht aus Liebe. Hätte M". iH 3^"sst. dass niich dcill Herz uicht vcr-?e sie ^ w"re scho„ längst gekonluieu. Solches,-> es d?3^"d hiuzu. «kann eill Weib nur thun. wlrd.. "" Ueberzeugung nährt, dass es wieder geliebt ^.GlH.^" ""fachte von neuem den halberwschc-»" Hand', ^liebte?. .^ «Eiu Brief.- - «Vo.l " "icht >'„' ^ 'Die kennst dn wohl, aber ich darf " bathen.. Christine del Negro. (Nachdruck verboten,) Das Opfer der Liebe. Roman von Max vo„ Weißenthurn. (15. Fortsetzung.) «Beatrice, willst dn nicht etwas musicieren? Versuche doch das ueue Lied welches Oswald dir geschickt hat!» «Nicht jetzt, bitte entschuldige mich. liebe Bertha! Ich kaun nicht singen!» «Du kannst nicht — und weshalb nicht?» «Wollen Sie für heute sich nicht mit cmem, wenn auch uuwürdigeu Substitute» gcuügeu lasscu? wendete Hugo St. John ein. «Soll ich Ihnen etwas vorspielen, mein gnädiges Fräulein?» ^. _, «Es wird sehr schön sein, Major, wenn S,e stch nnser crbarmeu.» entgegnete Bertha sauft. «Der Baron sieht müde nnd angegriffen aus, soust würde ich seme Mitwirtuug bei eiucr musikalischen Prodnctwn nns zu sicher»! trachtcu; doch wenn Sie mit gown Ve'sftlcle vorangegangen sind, wird Beatrice sich vielleicht doch bewegen lasseu. demselben zu folgen.» 'Der Major trat an das Clavier und nahm Platz. Er war ein gewandter Musiker Mit sicherer Geläufigkeit glitten seine Finger über dic Tasten, und Stille herrschte mit cincminal'e in den verschiedenen Gruppen. Alle lauschteil dein meisterhaften Spiele. Aertha lehnte mit halbgcschwsseueu Augeu im Fautcuil. der Freiherr stand nebeil ihr nud blickte mwcrwaudt hmuder zu dem juugeu Mädchen, das nur Auge und Ohr zn haben schien für den Spielenden am Flügel. Wie schön sie doch war. von welch Mamer, überirdischer Schönheit! In seinem ganzen ^'ben war ihm noch kein weibliches Wesen vorgekommen, welches ihn derart begeistert nnd so magische Gewalt über ihn ausgeübt hatte, als Beatrice. War es deutbar, dass sie einem anderen angehören, dass Hugo St. John das Weib sein eigen nennen sollte, das zu besitzen Henry Jahre seines Lebens klagelos zum Opfer gebracht haben würde? Ill ohnmächtigem Zorn bifs er die Zähne aufeinander. Nein. Hugo durfte sie nicht gewinnen! Dämonen entfesselte der Gedanke an die bloße Möglichkeit, sie zil verlieren, iu seiner Brust, die eine rasende Leiden> schaft für das schöne Mädchen durchglühte. Nein und tausendmal nein! Er musste Beatrice erringen, sie musste sein werden, nnd sollte er sie einer ganzen Welt voller Feinde abtrotzen — er wollte siegen nnd triumphieren! Unter allen Frauen war Beatrice in Henry Earrs Augen der schöusten schönste gewesen, seit er sie zum erstenmal erschaut hatte, wie sie in schlichtem granem Kleide uuter dem Schlossftortale stand. Iu demselbeu Momeut hatte er den Entschlnss gefasst, um sie zu werben; er — ein geschworener Widersacher der Ehe! Er war aber des endlichen Sieges so gewiss gewesen, die Möglichkeit, dass sie einen, anderen den Vorzug geben köune, kam ihm so gar nicht in den Sinn, dass er langsam uud vielleicht auch etwas zu siegesgewiss zuwcrte gieug bei seiner Werbung. So schön sic auch war, uinsste sie ja froh sein, wenn er um sie warb, uud iuzwischeu war das huldigeude Spiel m,t dem hübschen, allgemein geliebten Mädchen doch wahrlich ciu augeuehluer Zeitvertreib. Es hinderte ihu übrigens dieses sein Empfinden nicht im allergeringsten, neveiwel anch ein kleines, wohlbercchm'tes Augensplel mit Bertha Fitzgerald aufrechtzuhalleu, im Gegentheil, er that d,es sogar absichtlich, nm, wenn irgend möglich. Beatricens Laibacher Zeitung Nr. 112 946 1«. Mai 1886. Mann. Der Verstorbene war Ehrenbürger von Oottschee und beitragendes Mitglied sämmtlicher Vereine zur Bekleidung armer Kinder. Thomas Verderber, welcher ein Hagestolz war, hinterlässt außer seinem großen Bar-Vermögen viele Realitäten. In Wien, und zwar in der Stift-, Kirchen- und Rosenstcingasse in Hernals und Sechshaus, besaß der Verstorbene sechs stattliche Häuser. In diesen riesigen Nachlass theilen sich nicht weniger als siebzig entfernte Verwandte, von denen trotzdem jeder nach den» Samstag in Netz eröffneten Testamente die ansehnliche Summe von 21000 fl. erhält. Außerdem sind die Armen von Gottschee und Netz reichlich bedacht. — (Philharmonische Gesellschaft.) Am Samstag dcu 15. d. M. begab sich eine Deputation der philharmonischen Gesellschaft zu Frau Antonie Baronin von Codelli, um derselben eine Beglüctwünschungs-adresse zu überreichen, iudem Baroniu Codelli heuer das fünfzigste Jahr ihrer Ehrenmitgliedschaft der philharmonischen Gesellschaft vollendet. Frau Barouin Codclli trat im Jahre 1826 als ausübendes Mitglied (damals als Fräulein Antonie Freiin von Schmidburg) in die Gesellschaft ein, wurde im Jahre 1U3(> zum Ehrenmitglied ernannt und gehört seit dieser Zeit ununterbrochen der Gesellschaft an, derselben stets die wcrk-thätigste Unterstützung und die ungeschwächte Theilnahme bewahrend. Die Adresse selbst ist kalligraphisch schön ausgeführt und befindet sich in einer Sammtcuveloppe, anf welcher Monogramm und Frciherrnkrone erhaben ausgeführt erscheinen. Frau Baronin Codelli empfieug die Deputation in liebenswürdigster Weise, war durch die Aufmerksamkeit der Gesellschaft fichtlich augeuehm berührt und versprach, der Gesellschaft auch fernerhin treu angehören zu wollen. — (Anerkennuug.) Fräulein Johanna Föderl wurde für ihre im österreichischen Gewerbemuseum iu Wien ausgestellteu Handarbeiten mit der Bronzemedaille ausgezeichnet. — (Majalis.) Das hiesige k. k. Obergymnasium feiert heute dcu Majalis. Das prächtige Wetter kommt den jungen Ausflügler», welche sich unter Führung der Herren Professoren theils nach Veldes, theils nach Zwischenwässern und Krainburg begeben, sehr zustatten. — («Der Wahrheit eine Gasse.») Mit Bezug auf die in Nr. 104 des «Slovenski Narod» vom 12. d. M. und die in Nr. 801 des «Laibacher Wochenblatt» vom 15. d. M. gemachten Bemerkungen über eine angeblich ans dem hiesigen Civilspitale entlassene Gott-scheerin, sowie über die Betheilung der aus demselbeu entlassenen armen Neconvalesccnten mit kleinen Reisekosten-beträgcn werden wir von competenter Seite ersucht, dem Gruudsatze «Der Wahrheit eine Gasse» gemäß Folgendes mitzutheilen: 1.) Die Spitals - Rcconvalescenten werden erst nach erfolgter, um 11 Uhr vormittags stattfindender Abspeisung, somit nicht ohne Essen entlassen und nöthigen-falls mit kleinen Neisekostenbeträgeu betheilt. Will jedoch ein Reconvalescent schon früher gegen den Willen des Arztes das Spital verlassen, so kann ihn» dies nicht verweigert werden, weil dasselbe kein Strafhaus ist uud zwangsweise niemand (ansteckende Krankheiten ausgenommen) zurückgehalten werden darf. 2.) Die Äetheiluug der Reconvalescenten mit kleinen Reifekostcnbeträgen erfolgt aus dem vom hohen Landtage jährlich hiefür bewilligten Fonde, während der löbliche Sparcassevcrein zwar jährlich, Eifersucht wachzurufen. Und während er so unbedacht gescherzt, war ein anderer dahergekommen und hatte ihm sein Ideal geraubt. Das Tonstück war beendet, die Tochter des Hauses sprach dem Vortragenden ihren Dank aus, weudete sich abcr daim mit der erneuten Aufforderung an die Cousine, dass diese jetzt sinqeu möge, und traumbefangen erhob sich Beatrice, nm an das Instrument zu treten, vor welchem Hugo noch immer saß. «Wolleu Sie singen?» fragte er mit einer vielleicht ihm selbst kaum bewussten Zärtlichkeit in Ton und Blick. «Ja!» flüsterte sie, und während er ihr ein Tabouret zuschob, berührte seiue Hand leise die ihre. «Was soll ich singen?» fragte Beatrice, zn dcr tlemen Gesellschaft geweudet. ... 'Das neue Lied, welches du heute morgen ein-nvtest^ meinte Erua Capel mit leisem Spott.' Beatrice zögerte eiue Secunde laug, daun aber sang sle mit volMmgeuder Stimme das gewünschte Lied. Als der letzte Laut erstorven war, stauden in mehr denn clnenl Augeupaarc Thräueu, uud das tiefe Schwelgell, welches herrschte, bekundete besser als der donnerndste Applaus, dass die schlicht, Weise und der tadelte Vortrag den Weg z« aller Herzen gefundeil hatte. ^. ^. ,. «Ich danke dir, Gellebte!, flüsterte leise der Major. Ihre Blicke begegneten sich eine Secunde laug dann kchrte Beatrice an ihren früheren Platz zurück! Bald darauf ließ sich dle Spelseglocke vernehmen, uud der fröhliche Kreis zerstob nach den verschiedensten Richtungeu. um bald darailf nach beendeter Toilette im allgemeiuen Speisesaal sich wlcdkr zu vereinen, (sslirtsrtzunn folgt.) jedoch dem Stadtmagistrate eiuen Betrag votiert, welcher den nach Laibach zuständigen Neconvalescenten als Unterstützung zugute kommt. 8.) Von der fraglichen Gottfchecrin, welche angeblich auf den« Wege in ihre Heimat beim Koslcr'schen Etablissement wegen Schwäche zusammen-gcsnnkcn sein soll, ist maßgebenden Orts uichls bclaunt, uud hätte dieselbe wohl mit Namen bezeichnet werden sollen, damit mau mit Bestimmtheit hätte sagen tonnen, ob sie wirklich im Civilsftitale war und nicht etwa, was öfters vorkommt, zu selbstsüchtige!« Zwectcu die Barmherzigkeit der Passanten erregen wollte. Auch ihr Entlassungslag alls dem Svitalc hätte angegeben werden sollen, weil es ja doch möglich ist, dass sie schon mehrere Tage außer dem Spilale sich befand und dann neuerdings erkrankte. Mittellose Necouvalescenten, welche zu schwach sind, vom Spitalc den Weg in die Heimat zn Fuß zurückzulegen, werden mittelst der sogenannten Wohlthätig-kcitsfuhr ihrer Heimatsgemeinde übergeben; die gedachte Gottscheeriu scheint daher, falls sie wirklich im Spitale war, beim Verlassen desselben durchaus nicht so schwach gewesen zu sein, sonst wäre sie per Wagen in die Heimat überführt worden. — (Bczirkslehrcr-Conferenz.) Die diesjährige Nczirkslehrer-Conferenz für den Stadtbezirk Laibach findet am 17. Juni um « Uhr morgens im städtischen Nathssaale mit folgender Tagesorduung statt: l.) Mit-theiluugcu des k. l. Schuliuspectors über seine bei den Inspectionen gemachten Wahruehmungen. 2.) Berathung über deu Plan zn einer 1'orva «(.'mäk-r kIovmcH für Volksschulen, welcher von der seinerzeit durch die Nezirtslchrcr-Conferenz gewählten Enquete zusammengestellt wnrdc, Referent Herr Andreas Hum er. -j.) Wahl der Lehr-und Lesebücher für das Schuljahr 1«W/U7. 4,) Bericht der Nibliotheks-Commission über den Stand und die Nechnuug der Bczirtslehrer-Bibliothek. Auträge zur Anschaffung von Büchern und Lehrmitteln wollen nach Pnnkt 4 der Vibliotheks-Ordnnng spätestens am 14. Juni bei der genannten Commission eingebracht werden. 5.) Wahl der Bibliothcks-Commission für das Schuljahr 1886/«?. N.) Wahl des stäudigeu Ausschusses der Be-zirkslehrer-Confercnz. 7.) Selbständige Anträge, welche spätestens ani 14. Juni beim ständigen Ausschusse schriftlich eingebracht werden wollen. — (Die alten Füufziger.) Vom 1. Inni d. I. an werden die einberufenen Staatsnoten zn 50 fl. mit dem Datum 25. August Ittsitt von den landesfürstlichcn Casscnämtern nicht mehr zur Umwcchsluug angenommen, sondern nur auf Verlangen der Parteien in den im Neichs-rathc vertrcteneu Königreichen und Ländern bloß bei der k. t. Ccntralcasse in Wien sowie bei den sämmtlichen Landeshaupt- und Finanz-Landescassen, dann bei den Laudcs-zollämtern zur Umwechsluug angenommen. Vom 1. Inni 1««« bis AI. Mai 1880 wird die Umwechslnng dieser Staatsnoten nur mehr auf förmliche, an das Neichs-Finanzministerium zu richtende gestempelte Gcsnche gestattet. Nach dem AI. Mai 188!1 werden die einbernfcnen Staatsnoten zu 50 fl. weder eingelöst noch umgewechselt. — (Gemeiudcwahl.) Bei der am 13, d. M. stattgefundenen Neuwahl des Gemeindcvorstandes der Ortsgemeinde Töpliz bei Nudolfswert wurdcu Badearzt uud Äadcpächtcr August Kulovic zum Gemeindevorsteher, Josef Klinc, Josef Gorsc, Franz Knlovic, Josef Sustarsic uud Anton Nardiu zu Gemeinderäthen gewählt. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Trieft, 17. Mai. Griechenland hat die fünftägige Qnarantaine gegen Triester Provenienzen aufgehoben. Marburg, 17. Mai. Heute fand hier in Gegenwart des Herru Statthalters Baron Kübeck die Eröffnung der neuen Mädchen-Volks« und Bürgerschule statt. Prag, 17. Mai. Aus allen Theilen Böhmens laugen Berichte von vorgestern ein über arge Hagelschäden an den Saaten, Obstbäumen nnd insbesondere an den Rüben. Am meisten geschädigt sind die Rako-nitzer, Verkowitzer nnd Piirglitzer Gegenden. Verderbliche Wiudstürme vergrößerten den Schaden. ^cmbcrss, 17. Mai. In einem der belebtesten Stadttheile ist heute früh die Wand eines dreistöckige!« Hanfes in ihrer ganzen Länge eingestürzt. Ob der Verlust von Menschenleben zu beklageil ist, wird erst nach Beseitigung der Trümmer eruiert werde» können. Von den Bewohnern des Hauses scheint niemand verunglückt zu sein. Berlin, 17. Mai. Graf Herbert Bismarck wurde zum Staatssecretär, Graf Berchem zum Uuterstaats-sccretär im Amte für auswärtige Angelegenheiten eruauul. Paris, 17. Mai. Der französische Botschafter in Constantinopel, Herzog von Noaillcs, gegenwärtig ill London, wurde cmgewiescn, sich sofort nach Cunstanti« nopcl zurück zu begeben. Madrid, 17. Mai. Die Köuigiu wurde von einem Prinzen entbunden. Athen, 17. Mai. lHavas-Meldung.) Die parlamentarische Situation ist verwickelt; die frühere Majorität scheiut Delyannis erhalten zu wollen, doch ist jede kriegerische Nciguug geschwuudeu. Die Auflösung der Kammer ist wahrscheinlich. Verstorbene. ^ Den 14. M a i. Maria Vczlaj, Stadtarmc, 81 I- '" städterstrasic 7, Wassersucht. ,„ , ^,Mr Den 15>. M a i. Sophie Drovenit, MaschinsillMs^ 2'/,. I,, sseldgasse -i, Wassersucht. <«< Vcu 1 <:. M a i. Johanna Murnik, Pnvcne, 7» ^" ,en-straße 8, Marasmus. — Karl Baron Wurzwch "o" "' < berg, k. l. Laudcsfträsident a. D., 74 I., VurgstallM' Marasmus, , ,,^> VeobachtllUssell in^aibll^ " A — '5 ^ ___^^----^ 7 ll. Mg. 74A,«2 M^ M. schwach NeN ! «^ 17. 2, N. 741,60 16.6 NO. schwach hc'ter D Die Uuler.^'ichueteu geben tieferschüttert Mch' W richt, dass ihre iuniMeliel'te Mutter Frau » Johanna Murnili « nach lanssen, schweren Leiden, uersrhon lU'^. ^.'i„l Sterbesacrameuleu, heute morqen^ »»' ^' ,^ W 7l). Leueusjahre sanft im Herru culschlascn '!t- ,, W Die irdische Hi! llc der »heureu Dahin^'sch!" ' , W wird Dicustan deu 18. Mai mn :i Uhr »aclM'l'H W vom Hause Nr.« Wieucrstraße a^f dc» M>"^ ' W zu El. Christoph ilberfilhrt und daselbst bm-dlgl- ^ M Die heil. Seclcuniesscu wcrdcu in verschno» ^ >W Kircheu gelesen wcrdcu. W W Laibach am 16. Mai 1886. > W Johann Murnil, Handelsfammer'Sccrctär l" > W Landesanöschnss. — Valentin Mnrnil. ^ «'" » W beth SziUich. - Nntonia llulot^^^M W (^ott dein Allmächtigen hat cs in s""''''. ",„ M erforschlichcn Ralhschlnsse gefallcu, am 17.^«' ^^ M 2 Uhr nachmittags unsere inmgstgclicbte ^anll, W zilhungsweise Schwägerin, Fräuleiu > Amalia Bonchi ^ Priuate W «ach lnrzrm, sehr schmerzvollem Leiden in 'h«"' W Lebensjahre in ein besseres Jenseits "bzuve. i ^.^ W Die irdische Hülle der theuren V"bl'ch"lc. ^^ W Mittwoch den 1!). Mai mn l,alb 5 Uhr nacl)'' ^..^ W im Traucrhause Theatcrgasse Nr. 1 ft'""^ u>" W gescguet nnd nach dem Südbahnhofe gevran), W< uach Scssana überführt zu werde». '^ z,lr » W anlässlich des Todes, für das ehrende ^ ^ ^^ ^ M lebten Nuhcstättc meiucr unvcrgessl'chcu ^^ ^ M 3rau W > IoMMntMl > U besonders anch für die schönen Kranzspenden, » M allen Netheiligten den innigsten Daul au» >» Aichell" W W ssilr die vielseitige Thcilnahmc «n ^'«^^,,^ » W begängnisse unserer uiwcrgessllchen Ä)cn!n , « M Großmutter, der ssran > > Garolme Wmllislster ^ > D drücken wir allen uusereu Verwandten, F"»u ^ » W Velannten den tiefgefühlten Daul aus. » M Nrainburg, 14. Mai 1886. ,.,^1'"!. > W Tic ...........'"' "' ,M«M 947 Amtsblatt zur Laibacker Zeitung Rr.M. Dienstag, den 18. Mai 1886. ^2^) Mreijlesse. Nr. 327. Ichu,?^ Lehrstelle an der cinclafsigeu Volls-»V,, " Maria-Laufen mit dem Gehalte des,«'? ^' '"^ Naturalwohnung wird zur ^mven Besetzung ausgeschrieben. "ocunlentierte Newcrbunsssgesuche sind ., bis 12. Juni l. I. ""°'Ntö einzubrinnen. 12 ^ ' NezirlSschulrath RabmannSdorf, am ^-1) Nr.^b85 Vezirks-Mundarztens stelle. 0!^^>c Stelle eines Bezirköwunbarztes in ^l' Steuerbezirl Loitsch, ist zu besehen, lz, 5>cit dieser Stelle ist eine Remuneration i^Ilcher «00 fl. aue> der Vezirlscasse auf die !!,?^er ihres Bestandes und eine Bonification ^ft)er 100 fl. aus der Casse der Gemeinde ""iniz verbunden. Einem graduierten Arzte könnte mit Genehmigung der hohen l. l. Landesregierung, im Vereinbar ungs Wege a u ch e i n e h i> h c r e N e m u n c r a t i o n b e ni i l -liget werden. Bewerber um diese Stelle wollen ihre ge' hörig dokumentierten Gesuche biS 10. Juni 1886 Hieramts einbringen. K. l. Bezirlshauptmannschaft Loitsch, am Ib. Mai 1886. (2011-1) KundMllchUNg. Nr. 6845. Postmeistersstelle zu St. Peter in Krain, Be« zirlshaufttmannschaft Adclsberg, mit der Jahres« brstaUunn von 400 fl,, ylmtspauschalc jährlicher 100 st.. Manipulationöbeihilfc jährlicher «00 fl., Paclpcmschalc jährlicher 800 ft. und Pnctcrs-beihilfe jährlicher 800 fl. ist gegen Dicnstuertraa und^Caution per 400 ft. zu besehen. Die Bewerber haben in ihren binnen zwei Wochen bei der gefertigten Direction einzubringenden Gesuchen das Alter, ihr sittliches Wohlverhalten, die genossene Schulbildung, die bisherige Be. schäftiaung und die Vcrmögcnsverhältnisse sowie auch nachzuweisen, dass sic in der Lage sind, ein zur Ausübung des Postdienstes vollkommen gecignelcs Locale beizustellen. Da überdies vor dem Dienstantritte die Prüfung aus den PostVorschriften zu bestehen ist, o haben die Bewerber auch anzugeben, be, welchem Postamtc sie die erforderliche Praxis zu nehmen wünschen, und endlich anzuführen, ob sie für den Fall der Combinierung des Post-und Tclegraphendienftes in St. Peter bereit sind den Telegraphrndicnst mit den hiesür entfallenden sustemisierlcn Bezügen zu übernehmen. Trieft am 15. Mai 188«. tt. l. Post- und Telenraphen-Direttion. (2003—1) Kundmachung. 3ir. 3090. Vom t. l. Bezirksgerichte Littai wird be< lannt gegeben, dass die auf Grund der zum Zwecke der Anlegung cincs neuen Grundbuches für die lkatnstralgcmcindc 6emuit gepflogenen Erhebungen verfassten Besitzbogen nebst den berichtigten Verzeichnissen der Liegen» schaften, der Mappencopie und den Erhebung«« Protokollen bis zum 30 Mai 1886 Hiergerichts zur allgemeinen Einsicht aufliegen, und dass an diesem Tage die weiteren Erhe» bungen gepflogen weiden, falls gegen vie Rich» tigleit der Besitzbogen Einwendungen erhoben werben sollten. Die Uebertiagung amortisierbarer Privat-sorderungen in das neue Grundbuch wirb unter» bleiben, wenn der Verpflichtete vor der Ver-fassung der neuen Grunbbuchseinlage um die Nichtübcrtragung ansucht. it. l. Bezirksgericht Littai, am 13. Mai 1866 Uineiaeblatt. "8^3) Nr. 2615. Erinnerung "e unbekannt wo befindliche Anna H Butara. feld? dem k. l. Bezirksgerichte Gnrk-^Nlla w unbekannt wo befindlichen Hz"Utara hiemit erinnert: GerivA 3^ wider dieselbe bei diesem ^ Me IolMm Bntara von Cirkle (durch ^sck^ " 'n Nann) die Klage punelo li«^, """ Satzpost bei seiner Rea-Eirlle'- ^ ^^ ^ der Catastralgcmeiude illt . 5"gebracht, worüber die Tagsatzung lluf ^""lichen mündlichen Verhandlung h 28. Mai 1686, . Dn^^ ^ ^^' angeordnet wurde, diesem ^".Aufenthaltsort der Geklagten e'elleiHl lchle unbekannt und dieselbe >e>id Z 5°"^ den k. l. Erblandcn abwe-M änt'°^" '"°" zu ihrer Vertretung ^ ^U,^ r"""k von Cirkle als Curator ^llde ver^ .?llte wird hievon zu dem ift rech. "'Ml' dalnit dieselbe allenfalls ","en X Z"t selbst erscheint oder sich ^el/",M' Sachwalter bestellt und t>t in? ^l^ """haft macht. über. feitet /„.^d'Ulngsnläßigen Wege cin-N'^Mch^ ^n ihrer Vertheidigl.ng . )ligellz ? c Dritte eilileiten könne. Kilten F,'^N'chtss°chc mit dem anf-3"' der «cN^ ""H den Bestiminun- ^""d d"^tsordnuug verhandelt wer- 2 ^"a m3/ Zre Rcchtsbehelfe anch ^"' sich X " Kurator an die Hand zu " "nö einer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst beizumesseu haben wird. K. k. Bezirksgericht Gurkfeld, am 29sten März 1886._______________________ (1976—1) St. 3042. Razglas. Vsled prošnje Matije Kralja iz BorSta se bo dne I 7. junija prva in v dan 21. junija 1886 druga ekß. drežba Nikotu Jurajevtiöu iz Mlake pripadajoCih, na 130 gold, ocenjenih poseBtnih in vžitnih pravic na pare. St. 96/9 in 1871 davkarske oböiue Metlika vselej ob 9. uri do-poludne pri podpisani sodniji pod na-vadnimi pogoji vršila. C. kr. okrajna sodnija v Metliki dne 13. aprila 1886^__________________ (1977-1) St. 3399. Oglas. Pri c. kr. okrajni sodniji v Metliki Be je Èez tožbo Jureta Reba iz Drage St. 4 proti Kojo Reba iz Drage št. 3 zaradi priposestovanja ali place pr. 50 gld. a pristavkom skrajšana raz-nrava v malostuein postopku na 14. julija 1886 odlofcila in se je prepis tožbe vsled neznauega bivališèa toženca na nje-govo nevarnost in stroške kot skrbni-kom postavljenemu gosp. Franu bta-jerju c kr. uotarju v Metliki, vrosiil. Toženec uaj se omenjeni dansam tu oglasi ali pooblašèenca naznani ali svoja pisma o pravem èasu oskrbuiku vrofci. , .. ,. .... . C. kr. okrajna sodnija v Metliki doe 28. aprilft 1886. (1973 1) . Št- 3727- Naznanilo. V dan 5. junija 1886 ob 11 uri dopoludne se bo pri podpisani" sodniji druga eks. dražba zem-lii^fi Janeza Stefanièa iz Rozaluice fit 34 pod kur. St. 422, 423, 506 in 822 ad grajSèina Metliška vršila. C kr. okrajna sodnija v Metliki den 6. mftja 188^____ _________ (2012—1) , St 2386> Kazglas. Z odlokom ll.sušca 1886, št. 1246, na danes doloèena prva izvršilna dražba An^on Krumarjevega posestva na Sutni nod vložno 6t. 181 katastralske obèine Sv Križ bila je brezuspešna, in se bo vršila torej ,. 9. junija 1886 druea dražba. C kr. okrajno sodišce v Kostanje-vici dnjj21maJa 1686.____________ Tmi^i) " StTiÖTT Bazglas. Na prošnjo Jaueza Dularja iz Jurke Vasi (po odvetniku gosp. Ivanu Jago-dicu) se dovoljuje izvršilna dražba Janko Keseriöevega, sodno na 803 gld. cenienega vinograda, ležeèega v Ra-dovici sub top. 6t 389 ad grajština So-teska (Aiuöd) v treh rokih, in sicer na 9. junija, 8. julija in 7. avgusta 1 886, pri tern sodišti ob 11. uri dopoludne. VarSfcina 10°/o-. .. C. kr. okrajna sodnija v Motliki due i9. aprila 1886. (1974—1) St. 3213. Razglas. Vsled prošnje Matije Jurajevèièa iz Boldreža se bo dne 4. junija prva in v dan 18. junija 1886 druga eks. dražba Juretu Škofu iz Boldreža št. 17 pripadajoèib, na 45 gld. ocenjenib posestnib in vžitnib pravic na pare. št. 2752 zemljišèa pod vložno štev. 153 davkarske obèine Slamna Vas vselej ob 11. uri dopoludne pri podpisani sodniji pod navadnimi pogoji vršila. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 14. aprila 1886. (1975—1) St. 3260. Oglas. Pri c. kr. okrajni sodniji v Metliki se je èez tožbo oskrbništva n. v. r. ko-mende v Metliki (po gosp. Martinu Kamenšeku) proti Ivetu Vukšinièu iz Božakova, sedaj neznano kje v Arae-riki, zaradi 4 gld. 95 kr. s priHtavkoiu razprava v malostnem postopku na 23. junija 1886 odloeila in se je prepis tožbe vsled nezuanega bivalioèa toženca ua uje-govo Devaroost in stroške kot 8krbni-kom postavljenemu gospodu Leopoldu Ganglu iz Metlike vroèil. Toženee uaj se omenjeni dan sam tu oglasi ali pooblašcenea nazuani ah svoja pisma o pravem Casu oskrbniku C kr. okrajna sodnija v Metliki dne 16. aprila 1886.