H Nr. St2/SS. Jahrg. ^»»/aLfsa ««««iF>v »chnM«tt«G, Y»ev»««»G Vuchdnttlieret» tNaridvr, ImeUeva uüe« 4 » vezuAOprel^» ttdhoien, momitlls» . . 0m 70-» Zujtetten . ..21.» vurch Pos« . ... i^u»»and. «onattich . . . 2» . (inzelnummei 0m 1 — d>» Z-." ve! Ve^lelluny oer Zeltung »e» ^oonkemenivdetrag kür 3lo«enie» illr mindestens einen Monas, autzer-dald kür windelten» drei Monate ein« zusenden. Zu deantvorlende vriete otzne Marke verde» nicht tlgt. lnseratenonnahme in d«t de? ttdnilniltratisn der Zettm,a. isvle del allen grSH«en ttnn»»e«. Lzpedttloaen de» >»» u«» t7. Dezember tv2a Milan Grols Vrognofe Die Demokraten verhandeln bereits mit Äaareb? Die Bilanz einer demokrotttchen WSdlerverfammIung LM. N.! 8, 16. Dezember. Heute fand hier eine von etwa 2Wa Personen besuchte Versammlung der Demokratischen Partei statt, in welcher der Parteiobmann Sjttba DavidoviSals Hauptredner das Wort liÄte ergreisen sollen, um liber die polftiZche Laqe anSflihrlich zu sprechen und den Standpunkt der Pnrtei zu prikz^isieren. Deshalb herrschte sür diese Versammlung großes Interesse in allen polltischen Kreisen, da man w^Sitios Grkla'runqen erwartete.Im letzten ?l''qensjlick aber langte von Davidovi<< eine D''yesche eit». mit der Mittettnng, er könne wepsn der inzwischen sehr kritisch gewordenen innerpol!tischen Lage die Residenz nicht yfi-sa'.",. Statt Dovidstviö erarissen die de-mokrotlslkizn Minister r o l und Pera Markovi 6 das Wort und besprachen eink'chznd die politische Lai,e, waren jedoch in l'^ren Krkliirnnqen änderst vorsichtig. ?lk„r der Vnnsch der Demokraten nach der end» litsien Konsolidierung der Verhältnisse im Staate kam klar zum Ausdrucke. Minister Miwn Grol erklärte in seiner Rede da^ sich in letzter Zeit in den Reihen der Rogierungstoalition ewe ziemliche Span nnng offenbare. Die Demokraten seien ?ei> neömen? slip eitle Revision der Ve^^?ehnnqen ztu den Radikalen, vielmehr skr eine Nc.ii-swn zn der gesamten innerstaatlichen Polit'I. Biel werde von einer drohenden „starken Hand" gesyro^en. Meln d'ese „starke .^and" bestehe aus einer Handvoll schwacher Leute. Eine stf^rke .'^and sei alsyr^'nqs notwendig, allein eine solche, die den Staat tatsächlich »erteidss»en werde. Minister Pera Markoviö griss in seinqn Aussiihrungen die Radikalen und die serbiskf ^k, Agrarier an. Als dritter Redner erschien der Abgeordnete V a p o v i 6, der erklärt«, Dr. KoroZiec ttnd dilit.1r und Zivilbehstrden ein Der hi.'lt eine kurze Nede. in der er der Ve')k^l?erung für die freundschaftlichen G-'ssililz ilim ge- genüber herzlichst dankte. Tr erklärte u. a., er werde sofort eine Aktion zur Vildunii ei« ner großen und starken Partei der werben, Kroaten und Slowenen einleli^'n^ di^' die Gleichheit, Bri^derlichkeit itnd voklstcind'.ge (Gleichheit aller Ingoslawen verbürgen joll. Er werde zu diesetn Zwecke noi: Ort zii Ort ziehen und in diesetn Sinne wirken, ^r sei überzeugt, das^ unser S:aat ein achtnngge-bietendes Land wäre, das anzutastm sich niemand getrauen wiirde, wenn bei nnS Ruhe, Ordnung nnd E^ntrl;cht herrschte. Vroteftvrrfammlung der Äagreber Handels angefteMen L.M. Z a g r e b, 16. Dezember, .^'»eute wurde hier eine Protestversammlung der Handelsangestellten abgehalten, ilm gegen ^ die vom Minister siir Sozialpolitik beabsichtigte Abänderung der unlängst erschienenen V^'rordnlmg über die Ladensperre Stellung AN nehmen. Die meisten Wirtschaftskorpora-tivnen beantragten nämlich eine Abändernn^! dieser Verordnung dahin, daß die Sonn-tagSrithe an Sonntagen vor?^eiertagen abgeschafft »verde. Am Schlüsse t>er Bersamm- lung wurde eine Nelsolution angenmntnen, worin der Protest der .<^andelsangestellten gegen die beabsichtigte Abänderung der Ver ordnung zum Ausdruck kv'Nlmt. Gleichzei« tig wn!^e eitte in diesem Sinne verf-li niemand retten, s^stnane B.'richte stehen noch aus. Starker Erdstoß Wt. B e o g r a d, 16. Dezetnder. t^ornji Milanovac wtirde heute rwrnrittag? ein zietnlich slarker Erdstoß verspürt, der glilcklicsierweise fast keinen Sachschaden ver-ttlsachte und anch keine Menschenopfer forderte. Der Bevölkerung bemächtigte sich eine Panik, in'Hesl'ndere der bulgarischen Emigranten, die die leiste Erdbebenkatastrophe in Vltlgarien erlebt haben; sie verließen eiligst die ^tadt. Nettuno LM N IN, 16. Tezelnber. Die AgenzW Stefani meldet anitlich, daß die Verordnung über die Ratifizierung der mit Iugo^ slawien abgeschlossenen Nettmio. und rö^ mischen Konventionen Gesetzeskraft echiel-bcn vrnao gegen Srjuna LM. D n b r o v n i k, l6. Dezember. An-läs^lich des 5f»jährigen Bestandesinbiläums dei°. serbischen 'eines gab eS heute mehrere Vtranstaltungen, an denen eine Draaenetnstur» TU. N ew y o r k, 16. Dezember. D^e neue große Stahlbrücke über den Hacken^ack-Fluß, die Newark mit ^ey-Stadt verbindet, ist eingestürzt. Ob i^bei Menschenleb«« zu beklagen find, konnte bisher noch nicht festgestellt werden. * Die Augen sind das höchste V»»t1 Ve-schenken Sie die Angenl ^ine Zeißbrille von Optiler I. Peteln, Gosposka «l. 5 ist d«» beste Geschenk! Umtausch nach Wahl mch Wunsch fteii lvAD MontaqSauSqabe .Ntatüut^er »Il'um»»'!' 7!:.' nd'n t' ' ? ^ f v.Uzr«»»« Das SGiSsal Europas liegt in Hoovers Hand Von ^ouvE?r»c?1, ehemaligem französ-jchen Delegierten beim Völkerbund. ^cit Beginn der Welt hat noch niemals ein Volk eine dercirtiI? Macht anS^eilbt, wie sie heute von Amerika aussieht. Amerika beeinfluizt sänitliche Verh.indlun« cien, sogar die, an denen es i'iberhaupt nichl beteilic^t ist. B r i a lOd erklärte kürzlich durchaus mit Recht, das; Locarno niemals zustande czelonimen wäre, w?un es kei^ nen Völkerbund 0''slc'f'en hätte, und^ doch spielte Anierika duli^'i (^iue bcdeul.-'ndere ^iol» le als jene l^^enfer Versammlung. Auch ^^a--ron von Rheinbaben hatte durchaus recht, a!'!?! er in der „Teulsch^n Allgemeinen Zeituug" schrieö: „Locarno bedeutet keiues-weli? nur eine politische C'pisode. Cs war die Grundlose kür einen Kredit vi^n ilber -IlX) Millionen Tollar, die nach Teiltschlind flos--sen, das (^'eld ürauckite. Niemals hätten sich die linierifanis.hen ^^iinn.zlenie rein vom nnrtsä'istlit^'en Ätand'.'uukt für Deutschland itttere'Iicrt, wenn der 5ecaruovertraq nicht fin^ iXiiäkehr d''r Fiin.'^os'.'U iu^? !)!uür!-^k>i>'t uuii.esilich gemacht hätte, so dli!; s!ch die «'''^ros^iuä'-site Eur«^ .^u friv'd^'oller, geuieiu-si'uuer Arbeit ^''ereinic>.''n tonnten." .V^err t r s e ui a n n jpricht in der L-in!eit!in>i .^u seiu.'.n '.Z.hu Iiüzre deutsche Gcschichle" ül''".- die ersteu !^ii:rl)alid-luntieu, die .^wijchün 1^'u! ck.and und sein'n f.üher''n (^'ei^i^ern üati'.inde:'. un>> si^t: „Tie amerikaniscken >'0lil.f"r und ^v-Nünzl^^ute er.v.vanqen tlisr ^iu positives (5'rgebliis und ver.e>ne:: >n'> ll.'in von d'.!r po:iti'!-<'7u in dic, «''e^-itt d'r schiit, dav ula.l üei'rl'.'i!'.'!! lonn' te." lind h.':lie sind wir so ireit, d^''st d^-Z siiiu/.e !liel'ar9,liou?'o7od!e!'' tc:liäch!ich seiiv' Lösunl.^ uon '.'i.urrita e'.l»i''ll.''u n ird. ^'.n d'e-scui ''ui-''nn.'n.hnuq sind die Besuch.' des nineril 1'! sc, ^ Il )»artion as'en ten r. P a r I e r l'-j ildert in ^^'ondon und Pari.^ ''eu l'esi'nd.'rei' Bedeutunc^. ^'"^edensall'i' hlil er den Ansios; zu ^i.ier ''^'.'nx'auiic; siege-l'en, in der Anieril.l d^'? leiUe -'^'^.'ocl ^^u svie-ch.n s'l^l'en U'.i'.d. C'Z ist lilei^!?oiilli^-!, ol> siu) die Aineris^'.ner weiliern '.Verden, die ^-raie der inte r-a l l i e r t e n Z ch u l d e u und N e v a^ rationen ,^u neraiiiaeis, denn die gau-.e T^i.'lt betrack'tet d'ese l^eiden ^-?.^roli^'!ne iis untrennbar. .Iznlh Cnaland, wi5 e'.v au Auf^rila /-s'si, /ilrmterl'oüen un.d 7u''lnk reirl) ivul'.jch!, d.n^ das zah:t, wac> e-' an ^lu^l^u'.d und Auierila a^'vi'ü!^-ren lmt, ui-d e>.' qelit dann noch e'nen 5ch ?it weiter und uerlau'.^t eine (^'nt'chädic^unsi sür die ^'.erstl'rten .'^^el'ieZe. Ter L a w e svla n :ieht alle d:e,'c Not-wendic^t.iten in Betracht, da Frankreich dadurch wesentlich höhere Beträge er!)ält, als eS seinen 7vreunden schnldet. bedeutet daher wenii^ für die N.^iioner?, Ne D.ulschlands l^läukiiqer sind, ol> sich Amerika nnt einer Neduzieruni^ der euroväiscivn .')^^!'lun>t.'n einverstanden er'Iärt oder n'chi. Ti.se ^^ra-ge ist ledisiuc'^) sür 1eutich'..'tNd von uuqemei-ner Wichticileit, da e^? letzten lindes die aan-ze Last der amerikanischen "vorderunx^n: zu traflcn haben wild. Wenn an>ererseil) die (.^ieiierstaaten !'.e-wisse Tchw!"riq!e'len ili der 7^es^se>iung der endgültix^en Schuldensun^me inachen, so wer-'^en sie noch nielir weqen der Art der Zuhlun flen zaudern. Tie Zah!unc^"inct^)ode di'r^ie hi^ckst interessant sein. Man hat an eine An leihe gedacht, die a^'r so aemalticie An'.nms'.e annehinen würde, da^i sie ohne a'.nerika'''>'''^'e Hilfe ausgeschlossen ist. Zweisello»^ würden sich die Amerikaner sehr für ein derartiges Riescnvroieit iuteressieren, da es etwa -l Milliardeu Tollar ai"/U!achen und einen hüb schen (Gewinn abwerfen würde. Aber mit der s^inauzierunq der Cache ist noch nicht alles g<'tnn, nnd das hat nmn auch in Amerika deutlicki erkannt nnd erklärt: ,/Das Ergebnis wird seiV, das, wir da? Geld vorschieben müssen, das da^zn hrlfen wird, unsere Aus;enständc hereinzlibekoinmen. Was wir in Wirklichkeit tun, l^odeutet nichts an i>eres, als die Schuldscheine aller unserer frü cheren Verbündeten g.-gen die einzige s^a-^rantie Deutschland? einuitauschen. Auf die« ^ Weise treten alle unsere Schuldner von der Bühne ab, während Dei'tschland ein Solo zu spielen '''abeir wird." Es ist durchaus verständlich, dast ein Nn-teruehuien von solcher Gröfie und Tragwei« te nicht ohne die Sanktionierung der ame« rikaniichen Negierung zustande kommen wird. Willigt Amerika ein, so begibt es sich damit ein-es Einflusses, den es finanziell bisher auf die (^^rostmächte Europas hat ausüben ll^nnen, wälirend es andererseits keinen weiteren Druck auf Deutfchland ausüben kann, da es ja bereits so gut wie ganz dlirch d!<^ bereits nüfgenomnienen Anleihen in ame rikanischen.'^'^änden ist. Schlagen indessen die Verhandlungen fehl, weil die amerikanische Negierung die Einwilligung venoeigert, so werden die Ver '.'iuig!en Staaten die Schuld an den unwei-gcrlich folgenden europäischen Krisen tragen. Bisher hat man dorüber noch nichts aus Auierika gehört. Jmiuerhln haben die .^tütiunen Europas sich an Amerika gewandt und verhandeln mit ihm, ohne zu wissen, ob es überhaupt an den Konferenzen teilnehmen wird. So steht die Welt vor einem Ereignis von ungemein starker Spannung und Größ?. Zwei internationale Kommissionen werden zusammentreten, die jene Mächte repräsen« tieren, die noch vor nicht gerade übermäßig langer Zeit die Welt beherrschten; alle die Berechnungen, EnNvurfe, Kalkulationen und Tabellen werden nur Luftschlösser sein, die der Präsident der Vereinigten Staaten mit einer .'^)andbc^eguug zunichte machen kann, wenn er es will. Und doch konnte man die Leute, die den ersten Präsidenten vor kuapp hundert Jahren wählten, kaum eine Nation nennen. So ist die politische sowie sinanzielle E.e-staltung Europas im Augenblick unbestimmt, und lediglich abhängig von einem Wort, '^aS ein einziger Mann dreitausend Meilen entfernt sprechen wird, der zugleich der Mann der Stunde ist: Mr. H e r b e r : H o o-v e r. Es könnte wohl keinen eindringlicheren Beweis geben, daß unter den best.'henden politischen Verhältnissen das Schicksal der uieisten europäischen Staaten in iiner i'nsiche ren Lage ist. » F» ein? Kseissinanzöirektion W T!>c' h'ceiilie Ortsgruppe der Zia^ ila-en Partei veransl^ätcte h:!ute in der T^unbri-nuehalle eine Versammlung, die einen durch weg' wirtschaftlichen Charakter trug. Nach düil einleitenden ?^orten des ^buwnnes, de.' ^uduslrielleu ulch Gemeinderates .Herrn T a v e a r hielt Herr 'Rechtsanwalt Tr. M ü ll e r eine l«iniere Nede, in derber sich u. a. auch m't der un'^'ingst erfrl'iene-neu ?''^rordnung über di^. Reorganisation de'^ Tsi-nanzdienstes eingehend b^.'schäs^igte. Redner sel'.te sich de.^ür ein, das, iui Zuge dinier Reorganisation unsere Tcaustadt nichl übergangen werde. ^'^u der betreffenden P^rordnnng sei die Errichtung von .er« ren Gri.sj'Zupin Dr. Schauba ch, Bür^er-meisrer Te. Iuvan nlit dem Vizeüürg^r-Meister Dr. L i p o l d. Altbuegermeister r L a r, Regierungsrat Tr. I p a v ' c, s^;')mnasiialdirektor nnd Präses der „MaS-bena Mat^a" Tr. T o m i n 8 e k, die ^b?r-lande-^gerichtsräte P o se g a und Doktor P e i t l e r, die Landesgerichtsräte Dr. L e n i k und S e r n e c, Militärkommun« dant ü^berst S t o j a d i n o v i Minister a. D. Tr. n k o v e e, Magistratsdirektor ^ ö ch l e r, Oberpr»li^eirat K e r 8 e v a n, Steuoranitsdirektor Dr. S e d l a r, Dr. Koderman für die Advokatenkai.nner sowie die deutschen Rechtsanwälte Doktor M ühleisen und Dr. B r a n d st 'i t« t e r. Aus Lfubijana waren n. a. der Direktor des K'onservatoriums, Meister ubad und der bekannte Komponist L a s o v i c er« schienen. ?^erner bemerkte man ?ine fast vollzählige Veteisiii 'nq l^erichtsunt.'rbe-amten, wobei die peinliche Beobachtung ge- Mar b o r, 16. Dezeuibsr. macht werden tonnte, daß die Teilnahme gerade aus richterlichen Kreisen, denen der Jubilar angehört, viel zu wünschen iwrig lies,. Die offizielle Feier eröffnete der Obmann des vorbereitenden Ausschusses, Bürge-Meister Dr. I u v a n, der dsn!^^ubilar im Namen der Stadt Maribor herzlichst beglückwünschte. Sot>aun meldete sich der Präses der „Glnsbena Matiea" in ?)karibor Dr. T o tn i n K e k zu Worte und machte die Mitteilung, dak die „Glasbena Matica" den In bilanten in Würdigung seiner grossen Verdienste für dieses.^ulturiilstitut zum Ehren Präses erwählt kiabe. Nach einer eindrucksvollen Rede des (^)rof;ZupanS Dr. Scha u-bach svrach noch Oberst S t o j a d i n o-v i (^, Meister .'i> u b a d, der dem Jubilar das Ehrendiplom der „Masbena Matica" in Ljnbljana überreichte, Dr. Müller, Dr. L i p o l d, Rat n o p und Herr Z o r-z n t, der ein dein Iublanten gewidmetes Ge dicht zur Verlesung brachte. Sichtlich geri'lhrt nnd in seiner ihm angeborenen Originalität dankte Oskar D e v für die ihm zuteil gewordenen Ehrnngen. Zllr Verschönerung des Abends haben die Männercbl^re der „(^lasl'ena Matica" unter Leitung t>e? Dirigenten l a d e k - B o« hiniski und d<^ „Drava" unter Leitung des Dirigenten Kleme nöiö sowie das unter persönliclier Leitung des Jubilars ste« hcnde sogenannte ^ enO k rett wesent-li chbeigetragen. Die aus'/rst zalilreich erschie« neuen Gäste waren voll d2^ Lobes einerseits ob der klangvollen, dlirchw^'gs vom Jubilar komponierten Lieder und andererseits ob ihrer meisterhaften Vortraf'öwel^e. SchwuraerZcht Der Vrozeß GZoklas M a r i b o r, liZ. DezemöZr. Tie Sanlstag früh begonnene und nachmittag.^ fortgesetzte Schwierger^chtsverhand-lung gegen dell eheuialuu.'n Weinhändler Vinko S t o k l a S auS letale, der 'ekannt-lich in den letzten drei Iihren eins Reihe von raffinierten Beirligeu i-u Iu- und Auslande begangen hat:?, wur>e erst gegen 21 llhr zu Eude geführt. Nachdem die Gesch^nor^üien d-o Schuldfragen bejaht hatten, wurde der Angeklagte zu fiins Jahren schweren ^ertcr5 -nrnrteilt. M a r i b o r, 13. Dez. rend in 5/jnbl^ana die nötigen Räume für die Unterbringung der neuen Behörde erst ausfindig gemacht werden nn'lßten. Wenn schon die viel kleineren Städte Bansaluka und Podgorica Kreisdirektionen erhalten, sei eS doch selbstverständlich, dast dies auch lür Maribor gelten niüsse, dessen Kreis doch bei weitem steuerkrältiger sei. Zur Ang^legc^zchcit äußerten sich im selben Sinne auch der Obmann des .'handels-siremium'Z Herr Ä e i r l, der Oömann der (Gastwirte- nnd ^iaffeesiedergenosfenschast Herr O s e t, .^^err Geoineter Tripalo ui?d der Eastwirr Hfrr L i p o v ^ e k. Scl^lies'.lich wurde eine Entsü)licszung an-genoniinteu. Nwrin gegen die Zuricksehu.:g Maribors Verwahrung eingelegt und die Forderung alrfc^eftellt wird, unserer Stadt die Errichtung einer 5neisfinanzdirektion auf jeden Fall zu gewährleisten. Gleich^zeitig wnrde eine i.n diesem Sinne gehaltene Depesche an den Obniann des ^Finanzausschusses der Skupschlina Dr. S t j a d i n o v i >; abges.ncht. Fünf Äahre für Santo Klemenetö L j u b l j a n a, 15. D^^z^nlber^ Freitag und S'.'l'stag hatte sich vor dem Schwurgerichte in Lzu^iljana der .Hotelier Janko Klemens^ ans ^oLevse.-vegen der bekannten Einbrüche in die Postambulanz der Unterkraincr Bahn zu verantworten. Wie erinnerlich, :vur.ie vor etwa zwei Jahren in die Postambulanz der Unter-krainer Bahn während der Fahrt im Tunnel eingebrochen und ein Po'tbeutcl mit Uber lvlZ.OlXl Dinar geraubt. Ter mitfahrende Postunterbeamte Kala n, der vom Räuber geknebelt wordeu war, kau: damals selbst in deu Verdacht, den Raub veri'ibt zu haben und hatte sich sogar vor den (^beschworenen zu verantworten, wurde abcr mangels an Beweisen freigesprochen. Erst bedeutend später fiel der Verdacht auf den Hotelier Kle-meneiL, bei dem un'hrere der geraubte-kl Tau senddinarnotcn gefunden wurden. Für diese Verhandlung nnichte sich begreiflicherweise ein außerordentliches Interesse be merkbar. Der Prozeß dauerte volle zwei Tage. Samstag gegen 20 Uhr verkündete der Vorsitz^ende, OLGR. Dr. M l a d iö das Urteil, lautend auf siins Jahre schweren ver» schärften Kerkers. ^ ----- Nadw Montag, den I7. Dezember. L j u b l j a u a, ll Uhr- Konzert. l?: Uns.'re königliche Fauiilie — l?.Il)! Reproduzierte Musik uud Börsenberichte. — Ili.' Märchen. — Vortrag über .Hy« gie^ie. 20: Konzert. — i?2: Nachriä)ten. — Wien, .Heitere Vorträge. — 2l: Abendkonz?rt. — G r a z,. E. Faibia-nis Wcihnachtcspiel „Ehristkind". — 13.1Ü: Stenographie. — Gitarrekurs. — 19.5N: F. Falzaris Drama „Ter nmrmor-ne Löwenkopf". — ?l.?5: Kabarettabend. — A r e S l a u, Stunde der Musik. — 2l: Deutsche VolMi^ider von Ehristi H^eburt. — P r a g, Deutsche Sendung. lv: Slowakischer Aliend. — 21: Vrünner Seirdung- — D a v e u t r n, 20.45: Buuter Abeud. — 22.35: Kmumer-musik. — 24: Tanzulusik. — Stuttgart 2v.!5: H. Vlet'ftocks Op'cr „Zuleima'^. — AnschliesMd:'Konzert. — Frankfurt, 16.Z5: Operettenmusik. — 19.15: Englisch. — 20.1.^: Stuttgarter Senduug. — Anschlie ßeud: Finnischer Abend. — Brünn, 17.55: Deutsche Sendung. — 19: Prager Uebertragung. — 21: Finnländischer Abend. — Langenberg. 20: Äbclcknmsik. —^ 21: (^. Kneips Mysterium „Gawan". Anschließend: Nachtmusik. — Berlin, IK.ijN: Englisch für Anfänger. — 2l1: Finnische Dichtung. — Anschließend: Tanzmusik. — M ü n ll) e n, 19: Englisch. — 19.!^0: Unterhaltungskonzerte — 21 05: Fiunländi« scher Abend. — Maila n d, 20..'^^: Operettenübertragung. — 2-;: Jazz. — B u « d a p e st, 17.'.)' Orchesterkonzert. — 20.20: R. Voolus Ll?sti>nel ..Osterferien". — 22.80-Zigeunermusik. — W a r f ch a n, 18: Leichte Musik. — 20.!W: Abeudkouzert. — 23.?0: Tanzmusik. — Paris, 20.20: Abendkonzert. WWiVWW» „7. ' ^>t! s"'' >S«i« SZ»«»F^veV Bemerkenswerter Erfolg unserer Sisenbaftner »,Zhnlich rohen Spieles wenigstens zweimal ansschliesten können. ??iuttinl'c .^>1- i'.'.l 17. 7>' »WUWWWMWWIMWWMWMWH^ Kklllltk Sit? Bon ^oK»rH» Die tiesfte Stelle des Ozeans Wollen Sie die tiefste Stelle des Weltmeeres kennen lernen? Dann besteigen Sie sin Schiff, segeln Sie nach einer Stelle im Gelben Meer. 232 Kilometer südöstlich von der Hanptstaöt Japans, Tokio, werfen Sie dort ein sechzigpfündiges Bleilot aus, das an ei24 von einem japanischen Fi^rschungsdampser an der genann ten Stelle entdeckt wurde. Würde man den höchsten Berg der Erde, den Gaurisankar oäer :Nount Everest im Himalajagebirge, dort ailf de^, Boden di.'S OzeanS stellen, so Nnirde seine Spitze noch immer etwa >o9l) Meter unter der Meeresoberfläche bleiben. Sämtliche Ozeantiefen über 9^ Meter finden sich im Stillen ^^zcan. Tie durchschnittliche Tiefe «Iler Wellmeere ist 4140 Möter. Ter Meeresboden in derartigen Tiefen ist kalt unid absolut lichtlos. Ter Truck des Wassers an äer tiefsten Stelle von V556 beträgt ungefähr fünf Tonnen auf den Quadratzoll, das sind 800 Kilogramin auf den Quadratzeiuimrter; unl je 1800 Meter Tiefe nimlnt der Truck unl eine To:me auf den Lcuadratzolt zu. Das Sonnenlicht dringt höchstens bis in llvl) bis 1350 Meter Tiefe, in größere Ticien als diese kann eS infol« geciefsen kein Pslanzenleben geben, da d'ieses auf das Sonnenlicht,wären es auch nur al-lerkleinfte Svuren davon, angewiesen ist. Wohl aber gibt es trotz der absoluten «Finsternis und dein ungelx'uren Truck ein tierisches Leben in dieson Tiefen. Man hat in siebeneinhalb Kilonleter Tie-sc im Ozean Schwäulme gesunden: auch Fische leben in diesen Tiefen, fie sind porös Ulch iikir Körper gestattet dem Vesser den Durchtritt. Manche von ihnen haben an äer Seite kleine phosphoreszierende Lichter, die in Reihen nebeneinanher angeordnet find. Gewöhnliche Fische, die nahe der Meeresoberfläche leben, würden in diesen Tiefen durch den Truck zermalmt wer^n wie jeäes ol.)balken gehangen, die abi'r durch eine Feu^'röbrttnst zerstört wurden; damals stii sie zil Boden gestürzt, und das früher erwähnte Kilogramm schn>ere Stück aus ihr Heransgebrochen. Ein anderer Bericht will wissen, der Stprung st^ bereits beim Guß erfolgt und auch der Grund ge- „Rapid'' — „Svoboba" 7 : Z (4 : l). » Zum Abschluß der Herbstsaison haben sich obgenannte Vereine zu einem Freundschafls spiel geeinigt, welche? guten und lebhaften Sport brachte. „R a p i d" trat zlt diesem Treffen nicht komplett an. So spielte am linken Flügel Pelko, in der rechten Verbindung Lösch-nigg Valentin, während das Tor der jugendliche Hermann hütete. Die Mannschaft konnte speziell in der ersten Halbzeit nicht gefallen und sollten sich die Stürmer besonders bei einem Fretlndschaftsfpiel abgewöhnen, den Goalmann, besonders n.ienn derselbe den Ball schon in Händen hält, anzugehen. „S v o b o d a", der mit einigen Neuerwsr bungen angetreten ist, überraschte angenehm. So führten die Schwarzroten in der ersten / ^ ' '>4 Das ist die richtige Marke für die Winter. Straßen- und Strapazschuhe! «MWÄlTVG ««et» IS .'X . >.1^'^ tv Wesen, weshalb die Glocke niemalz aufgehängt und auch nie geläutet wurde. Die Aweitgrößte Glocke der Welt — und gleichzeitig die größte, die je geläutet wurde — befindet sich ebenfalls in Moskan; sie hängt in der dortigen St. Jsaakskathedrale und wiegt 125.000 Kilogramm. Ihr Geläute ist ein verhältnismäßig seltenes Ereignis, denn sie wird nur zweimal inl Jahre, Ostern und Weihnachten, geläutet. Die „Große Glocke von Ehina" in Peking wiegt etwa 60.lX)0 Kilogramm, und im BuddhistenNoster Tschion zu Kioto in Ja-z>an hängt eine Riesenglocke, die zwischen 70.000 und 80.tX>0 Ktiograinnl wiegt. Die grosze Glocke des Kölner Dom?, die inl J«hre 1874 ans französischen, im Kriege 1870/71 erbeuteten Kanonen gegosien wurde, wurde im Weltkriege, gleich vielen anderen Kirchenglocken, eingeschnwl^n und wieder in Geschütze zurückvenvandelt. Ihr Gewicht betrug etwa S5.0<^^ Kilogramm. Die meisten Riesenglockcn iverden entivcder gar nicht bewegt oder nnr ganz leicht nnd so wi'it gesckMnngen, daß der Möppel an die Glockemvand anschlagen k-«», In manchen Fällen werden die Glocken mit einem Hammer angeschlagen. Halbzeit ein prächtiges Spiel vor, konnten aber unzählige reife E-Hancen wegen Unent-schlossenheit der Stürmerreihe nicht ausnützen. In der zweiten Halbzeit schied der aus-gezeichuete Ienterhalf Efferl wegen einer Verletzung aus, was viel dazu beitrug, daß „Rapid" klar überlegen war. Die neuein gestellten Kräfte bewährten sich im allgemeinen gut bis auj den Torhüter, der vollkommen versagte. Wenn das Team entsprechend eingespielt sein wird, dürste „Svoboda" in der Frühjahrssaison einen zu respektierenden Gegner abgeben. Nachstehend die Mannchaften: „Rapid .<^^ermann, Barlovie, Kurzmann, Pernat 1, Simmerl, Löschnigg Matthias, Pernat 2, Löschnigg Valentin, Klipp-stätter, Tergletz, Pelko. ,/S v o b o d a PetroviL, Dasko, Io-vanovie, SinkoviL, Efferl, Konrad, Kropf, Vojnoviö, Bach, Gruber. Goalschützen für „Rapid": Löschnigg Valentin 3, Barloviö 2 (1 Elfmeter), Klippftätter 2; fiir „Svoboda": Gruber, Bach und VojnoviL. Schiedsrichter 5)err Frankl gut. —cn. Sonstige Splele „Jlirija^' : „Victoria" (Zagreb) 2:2 tV.1). L j u Ib l j a n a, 16. Dezember. Ans dem „Jlirija"-Splelplatze wurde heute ein Freundschastslspiel zwischen den: hiesigen Sportklub „Jlirija" und der Zagreber „Vic toria" ausgetragen, dessen Verlauf mit 2:2 (0:1) unentschieden blieb. Wegen des schlech. ten Wetter ließ der Besnch viel zu nu-lnschen übrig. Beograd. B^S.K. : Jsdinstvo lsi.0 <9:0); Jugoslavija : Obiliö 11:1 f4:0); der Schicds richter wurde verprügelt. Zagreb. .H>a?k : 7^eleznikar 3:3 (1:1); Gradjanski : Eoncord'a s):0. Saraseoo. Slavija : .Hajduk 2:2 (2:1). Wien. Sportklub : Slovan l',:2 t1:0). Die übrigen Meilst^'rschaktsspiele wurden wegen schlechten Wetters abgesagt. Prag. W.A.E. (Wien) : Sparta 1:0 (0:0); D.F.C. : Sla-v^ 4:3 (2:2); Kladno : Victoria C^i^kov) 4:2 ('^:0). Budapest. Y.T.C. : Bosckav 5:1 (Z:0). Berlin. Hertha : Tasmania 10:2. : Eine wolgelungene Llbcndunterlialtung des SporMubs „Maribor". Die Sanlstag iin Saal« der „ZadruLna gospodarska banka" von der Wintersportsektion des SSK. Maribor veranstaltete Abendnnterhaltung nahin einen äußerst aniniierten Verlauf. Auch der Besuch ließ nichts zu wünschen übrig. Das Programm der Veranstaltung ersuhr durch die Mitivir-kung des jugoslawischen Harmonika-Meisterspielers Janko Gustl aus Ljub ljana und des KnnstPseiferS (5 i ze l aus Maribor eine allseits lebhaft begrüßte Bereicherung. Eine angenehme lleberraschnng brachte ferner der mit einer wohlklingenden Stimme ansgestattcte Student Vodeb niit zwei Sologesängen. Unter den Klängen ci-nes unermüdlich spielenden Jazzband-Orchi'' sterS wurde bis zunl frühen Morgen deui Tan^c gh.'uldigt. Aus M Welt Der rasierte Schnurrbart al< Scheidungsgrund In London wurde ein gan; eigenartiger Scheidungsprozeß verhandelt. i5ine' schöne u. junge Frau verlangte von deni Gericht, daß es sie von ihrem Manne, dein liebenswerten William I o n n e s, scheiden solle. Als Scheidungsgrnnd gab nun Evelr,^ie einen nicht vorhandenen Schnurr b a r t an, der aber noch vor kurzem sechs Monate die Lippen ihres Gatten zierte. Die Scheidungslnstige erklärte in ihrer Eingabe: ?lls ich vor zwei Jahren William kennengelernt habe, besaß er einen schönen, zierlichen Schnnrrbart. Mlliau^ begann mir den Ho fzu machen und ich sah seine Besuche gern, denn der Schnnrrbart gefiel mir ausnehmend gut. Und inl Laufe der Wocherr habe ich mich i n diesen Schnurrbart verliebt. Als er dann unr nieine .Hand anhielt, sprach ich frendig das „Ja". Fünf Vierteljahre lebten wir glücklich zusalmimen, als eines Tages William mit einem glattrasierten Gesichte zu HauS erschien. Ich war tief unglücklich. Mein Gatte gefiel nlir nicht mehr. Ich machte ihm Vorwürfe. Ich bat und bettelte, er solle sich wieder den Schnurrbart wachsen lassen. Wil-lianl tat ntir a'ber den Gefallen nicht. Also, Er liebt mich nicht mehr, war mein nächster Gedanke. Ich sagte ihm, ich würde mich scheiden lassen, wenn er sich nicht wieder einen Schnurrbart wachssir läßt. William gab mir zur Antwort, ich rede Unsinn und ließ sich den Schnurrbart nicht wachsen. Ich beantrage dcher wegen gransamer Mißhand lung meiner Gefühle die Aussprechung der Scheidung. Und das Gericht tat auch Eve-lyne den Gefallen und sprach die Scheidung aus. 'So entschied der gute englische Richter in diesem Streit um des Gatten Bart nach Wnnsch der Gattin. Denn was die Frau will . . » 22 Mädchen entführt Di? Tat mei;ikanifchen Banditen. Aus M e ir i k o wird voin 15. d. berict?. tet: Bei einein unerhörten Ueberfall sollen na-cl) Meldungen de^' Blattes „EL Grasico", in der Stadt Jicotepe^z im Staate Jalisci^' i?2 junge Mdchen von Banditen mit Ge-^ wclt entehrt worden sein. 7s) Räuber sollen in den Ort eingedrilngen sein, und, während sich fast die gesmnte Bevölkerunl? in einem Lichtspieltheater befand, die .Haupt, strasM besetzt I^aben. Sie sprengten mit Diss^ nanlit das Rathans, danach drangen sie ins Lichtspieltheater ein und zwangen all? Be-, sucher, auf ihren Plätzen zn bleiben. Sie befahlen allen Fniuen und Mädchen, sich' vor dem Gebättde ailszllstcllen. Unter rhn^'n suchten sie sich die 22 schönsten heraus nnd' entführten sie. Die Mütter der E^itfül'n'ten' baten die Nänber kniefällig, vi'n ihre'n Vorhaben ab^zustehen, und boten ihnen alles Geld und fämtlichen Schmuck, den lie bei. sich trngen, als Ersatz an. schlagen, um in die ^tube ^n gelangen. Inzwischen waren sämtliche Rnf Kinder erstickt. . unci ,Icker vlrkt kel ^llen Xatarrtien (Zleicltentierx^r 11«uptclepot: >^'olss«m, ^»ridor. WMtt'sst? Mff l?. Verräterische Schatten Kriminalroman von >Verner krueger ..^'?erkwürdigl" sagte der Polizeirat zum .zweiten Male, und er lehnte sich an die Ä^kauer. Er dachte nach. Dann durchsuchte er flewifsenhaft, aber ersc'lqloS den Parf. Kovfschüttelnd beflab er sich endlich in da? )^urs,ck und nahm ein Protokoll slb?r di7/i VerhSi' sämtlich?? Hausbewohner auf. Dann erhob er sich. „Da? Mordzimmer muk verschlossen wer« den," sagte er, und begab sich mit einem T^-^rmten nach oben. Bald kc^hrten sie zu« rück. (5r rc'ickjte dem Direktor die Hnnd. hoch, .^'err Direktor, ich bm sür ^ie immer zu sdrechen. In meinem Ar« b<'''"''!'nmer. Wc'nn Ihnen noch etwn? ein» f^llt!" (!!^r schritt zum draus^en wartenden Kraft« wfkien. Der Direktor begleitete ihn. Vor der Nsc'rte ^nandte sich Vramer noch einnial um. „5>'^lx'n Aie oder hatte Ibre ver- ss^nlisfle ??e?nde?" ^^l-lmeider ''»"yneinte. ,.<^'an^ siewis! nirbt!" 7),',. ülicktc' siilNt'n^ Nor sich nie« de- Pllil'.licki wurden seinestfzrr inid er lt'i-ansi mit einenk ?at^ auf die Mi^ner '?! Dort blickte er sich und bob etwo? vor« l?r^boden auf. ..^^aben ?:e etwas annoverschen Zug vorilberlas-sen, den ersten .^ug in meiner Schicht, als ich bemerkte, wie ein Mann daherqerannt kam. der scheinbar ganz von Sinnen war und wie der Teufel anf die Schranke zulicf. war fest s»berzeusit, de. Mann wollte sicb unter den ,^ua werfen! Da ich nun die Weichen gestellt hatte, setzte ich i!ber die schränke und konnte denn auch gerade noch den Mann festbalten, als der Schnellzust vorübersanste. Der ?sremde sab mich ganz entqeistert an, stief; mich zuri^ck un'^ lies weiter, als wenn die Furien hinter ihn? her wären. ..Ich batt ein diesem Augenblick daS Ve« (Nachdruck verVoten.) fühl, dasz der Mann gemordet hatte," schloß der Weichensteller mit ehrlicher Ueberzeu« gung. „Woraus schlössen Sie das?" fragte Brü-mer interessiert. Der Weichensteller blickte auf. „Well er mit ganz stieren Augen in? Lee« re blickte, zu sich selbst sprach und als ich ihn losgelassen hatte, in schleuniger Flucht von dannen eilte. Ich hätt eihn sa verfolgt, aber ich konnte die Strecke nicht verlassen." Polizeirat Brämer nickte. Dann fiel ihm noch etwa? ein. „Die genaue Personalbeschreibimg bitte! Soweit eS möglich ist, natiirlich!" Er hielt den Bleistift in der Hand. „Oh, ich entsinne mich genau, wi« der Mann ausgesehen hat," meinte der Weichensteller. „Er mochte etwa ein Meter siebzig groß sein, trug einen braunen Manchester-anzusi und eine Hesse Klappmütze. Die ?^cke war etwas abgetragen. Seine Hände konnte ich sehen, als er mit mir rang. Sie waren beide tätowiert. Auf dem Handrücken befanden sich zwei Sonnen. An sein (Besicht erinnere ich mich nicht so deutlich. Ich weiß nur, das; er bartlos und rotblond war." „Na, das ist immerhin sehr viel, k"aS Sie da wissen," sagte BrSmer jovial, und entlieh den Eisenbahner. Er klingelte und beauftragte einen Beamten mit der genauen Absuchung der Strecke auf irgendwelche Spuren deS Geflüchteten. Dann trat ein Beamter der Schreibstube ein und meldete den vorgeladenen Chauffeur Schäfer deS Direktors. Der junge Mann trat ein, ilch höflich ve?» beu^d, mrd setzte sich auf einzn Stuhl. „Schäfer," begann der PoUzeicat sofort, „haben Sie trgenl>welches Handwerkszeug aus Ihrem Wagen v«mißt7" Der Gefragte blickte erstaunt auf. „Nicht dasi ich wüßte." „So?" meinte Brämer g^nt, „halte» Sie Ihren Wagen denn auch instand?" „Da bitte ich den Herrn Direktor Schmi» der zu fragen," sagte der junge Mam q»-kränkt, „mein Wagen Ist MS i» Ordaang. Nur fährt Herr Direktor seit dem Unglück»-tage nicht mehr. Daher habe ich dm Wage» nur zu pujM. Montagearbeiten stnd nicht nvtig gewesen. Aver d«nnoch vermtffe B nicktS!" „Warum fährt Herr Direktor GchnMse denn nicht mehr?" fragte der Pol?kannten Larucin » kapseln werden mit bestem ltrfolge venveudet bei Leiden der Harnwege, eitrigem AttSflus^. weitem Flust der ssranen. In allen Apotheken die Schachtel zu Din. 2b. Post« Versand: Apotheke Blum, Tu« botica. 1SS10 ^ntmrbeiten aller Art, sowie Wäsche zum Nähen werden übernommen. 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