lS-^ M— SS'.U 1- suröittva uUca 4. Zttqcho« 2« Zustellm . . f. Durchist . Durch Post viertelj.. ' " Sl»lzelnumm«r . . Sil Bestellung d« ^titvg ist d« >bm^ n?m««t»bet?ag Mr «lo.. e«ien sür«i«d„ uens eiN'^nMmlat, auherdalb <ür mindest«! I /4 Jahr einzusenden. ^ beantworte«^ v riefs ol^ueMarke wervrtt «ichtSttüsfrchti^« lnsWkatenannahm« t« ktaribor bei den i^snaance-^eroezittoneu: ,I,t- alw", Herme«"» ka Lsabltana oetL» sefM? u' Matelic, tn ^agnb »«t Vli»«rtttshenie Grinch-der slMviischen Uive^ni^^t voMoimmen IsrÄlNiütlg voin der .Hochworte ^«>3 weltge-schichtlichell Panoramas z-u sprechen, niachdmn di'e BMei.' «us den Wanvelbildern ihrer Ge-lchichtc, die d^r Meikschen kunitrgfste Le Geischlchte ist mit ims Zlawen seltfmn kcvjach^ren. Wie vie neue» Fovschulngen im-Mr belVetÄfrälsti>ger hmvorhebrn, läßt fich Mftve Cxistenj^ verVm^n mit einer hoi^n Mu^ltur, bis Mr biA-iischen SchöpfimySle^ntde iliid d-arüb^r hiiwus versotgen. Die slawische SSeltiiva zähilt heule ikereltS 7429 glchrv. Milchtiige Staaten sind imldes enMmben mvd gRgivni^ M^lnigen; gsikHenide ZwiUsatiimS-^enwett ai»f.gMiiHt uind verblüht. Keine aridere Ai'enlschen- atiÄ SpMcheny-ruippe hat je« ne ZSHiigitoit, geischichMch sortgesietzt At^ischlm den ö'ihersten Extremen des Anis- mch Nie-deryanges KU pendeln, ai^Aebracht, die sich >i m Schein Todes «nÄ ewigen BeryessewZ stets «»»vieider .zu nsuem, kvststwtzen^ Le-!i>en a-uftMt; kew anderes Boilk ^t Ähnliche LÄiild'lidnigen KU v^eiichmn,! Woilim ist dlas grohmähriische Reich ent-schwunideu !^ Woras Vicht der ein-slige Glanz riichemschcr Kneizen; «n Ge-r-imne all Wc-ichsHl, Oder u.nd Elbe. Und Polen einst d'lis größte kontiillentvlle Reich En-Ilnd KöniV Otto-kars Glück «.Wd En« Ullistitjzbar trau-rig ist dieser schauriye Kcschichdiicht'r Kaitestrophen, die da jüber inächtigc Stokalen hvveingebrochen sind, i^ie nicht NM ihre Orgiami^c'.tioinen zerstört, son-dl.'rn auch den BosSa-nd der einMnen Rabio-nen ln ihrer indivilduellen Art in Frage M-stM haben. der »mvesieiglbar ersch«nenlde illssbsche Koloß selbst ist vo-r unseren?bugen kuM Zeit zerf^iiten, um in der PrSdesti-TiM'on des Schicksals d^-r Sl^Wenst^me keilte Ausn.aihine M nmcheu. Nlm fmn der Wc'ltkriel^. was von d<.'n ^oeu uiilfrei war, iliachte er sMes;Uch — bis airf e'iien Teil dei^ KrolZtell der die-ser ^en Serben l/lcht, ist schwer zu unterscheide??; dasselbe gilt für !>as BerWtnis d-^^r Serden utch Kro-aten zu cinuiiÄt^r. Der T.icl»eck)k ver-jcgl ÄüMtezl Sie digleik, der Ssrbe dem SlMenen «nH Kroaten. Der Pote de:n Rckhenen. ll-nd wari»m dies alles? Diese Frage beanHvortet das „Slawische Tagblatt", djus schon im Jahre 191 l darübsr folgendes Urteil niv'derschrieb, das hsute von neuem geschichtlich belegt ist: „Das Mißtrauen, mit dem die slawischen Völker ein-ander begegnen, hat Ie?wcn Gruni» nicht nur in der gegenseitigen JMoranz, sondern in der Furcht einzelner Mitio-nen vor dem Berlnsle eigener Selbständigkeit durch die gegenlscitig^e AnnHerung. Das; diese Furcht bei manchen Völkern ^>ne tieife, woil)!l-begründete Unter!o>ge hat, muß hier ?iics>t erst betont werden. Wenn die Polen und ldie Mraiimr sich vor dem Wort „^slawische Soli-daritü-t" fürchten, so hat dies seine geschichtliche BeMnd-ting. Noch liente swd in der fla-wiljchen Welt Elemente vorhanden, die unter dem Mlntel der slawkschen Solidinrität an der Unterjochung an'derer Slaiwen c^rbeiten. Der Chauvinismus inft von der Git-el'.feit übsvmliinnt wirH, Ungerech-tiylkeiten auf, die dann wi-eder AN Niederlagen führen. Im Jahre 1871 begann gleich ?i>,ich Sodan der dlnnpfe Schlag der Schichalschr für Deutschland, dem die denitsche Niederlage auf Frankreichs Gefi-l-den im Jwin digen oder knechten zu dürfen. Es gibt aber auch kein Volk auf der Welt, das so wenig Solidavitä!ise>npsin.den und üv-hästouNrast l)ätt>e, wie die Slaaveu, woib^"! wir seMstredend den Betelieru^ngeu dein Wege der Dpuckerschwärze keinerlei Wert beilegen. Dies hat uns am doutlics'..sten der Welt-trieg selbst i,eAeigt. Rußland hat fiir das bedrängte Serbien das Schil>ert im Jahre 1914 gLKogeu; hios'ür haben die Serben den Franzosen ihre St^ul.'pfl^t'hiell ^ikMvenidet. Die Bulgaren, an deren Befteiimg vo.m tilrkisck^n Joche durch die Russen fast in jodem Dorje ei>n DelvtMlT «n den Ztir-Besreier erinnert, lMben sich hichir im Llriege nnt der F-aust gegen Siußland gokehrt lind alle Daiühgefi'chle vergessen; die Polen kanlipsten teils geigen Rußla»ch, teils gegell Delchchü^ind; daß sie dabei gegen die Rnsseil noch met)? Haß zeigten, als gegeil die Deutschen, ist b^'vMnt ^iß'v. GS MmiHt volökomulelt, zu wissen, daß mprlll.7>ipiel^lell Iluter^jocher; nitUl fühlt scho-n Ullbehagen, C-i^feyucht und Zorn, Wo nur von nivellierenden Beriihrililgs-pulrkten gt^iprocheil wird; es lrout einer dtin auderil uicht lil^r die Stnaße. Es wirst sich uun drinstelid die Frage auf, ob ein solches Solldavltätsgesl'lh.l llicht doch ilatilrlich herstellen wäre. Dieses iist jet»och deldl!b<^l und nwglich, lu^ud .^war sowohl vom politischen .wie klütlbrelleil Ät^lvoMu^te, jedoch au.s emer gj^iivz anderen Basis, eis mau es bisher versucht hat. iSine ^llt'iische j»^oniAe,ltrierm^ ^oäre bsMe n.icht nnsch»i,er «^u erzielen, wenn Risßland schoki i'iu vollen 7vlieden si?ün'de. Alle Clawen-Pämnle beslehell znin MW von Ackerbauern. gM aÄer keinen St-and liiif der Welt, der so viel «iUlf persi.w-'tchc Freihei-t nnd Unabhängi'gkeit hÄlten nilrd-l', wie gewde der Ackerbauer, ulld trotz-dd.Nl ist gerÄ»e der slawische Landmann im ^ei?fsmi'i der politischen SeMtündiA?e:l aller lSbaWenstinulire lnit der gesicherten Zusrieden-! >:!>', ^t r ^liawe läßt sich von jed?m Fremden ruhiger lebrückeil, als v«m Stammesbn,der, da dies doch doppolt lmw-iirdig ist. Beispiele ljief^,^,!'' unK'tsM'en, ist wohl reichlich überflnif-sig. '^^in solche? s.'ei-g«^bilnde,ses Verhältnis luiißte er gerede die gegenseitigen Sympathien weieutlich hoben, i^re zug-leich o'.-ch e> u.'il i'.chcn l5chrge'iz ausläsen, dei: nicht nur zuiu Woyie des Ei^nzzel-, fondern auch gu dem dl.'z güsamlen großen Sta<'len^mndcs führen ntüß:c. Erst in diesem sroieli, das gegelBseiti^e Vertrauen wcckendeu Verhältnisse ließen sich aiuch gewisse (^eineillsalnteitsbiml'0e zwanglos knüpf u, deren Ll)rwirkiichul,g ansonst ganz ml-d^'i'lbar ist. Solche wärell: la) die allgemeine Einffchruug d^r Mslo-wenisl-ien ?:pracl'e in die Liturgie, womit die sprach' cli<' Eiicheit, die einst ohirehin alte Süa-w'u annnii^.llder tirüpste, aber heute in der Praxis nicht uiehr rürtkonstrnievbar ist. we-ttiji>lens IN! Wege k>er Kirche wieder her'ge-stellt.würde, indein jeder wioder in der durch di-: T>-a!).Lloil geheiligten Sprache der Ur-viitl. r mit icineul Gotte spricht; l>) erst diese Sitimtion «iirde es eruiö.g'li-chen, ein einheitliches Alplijabet eln^^us'iihren. wozu «'s die S'aiven bi'?l)er nicht g'^bracht baden: dlcs würde anch die slawisclien Spr^ichen äus;orlich ühiilicher und sür alle leicht imd richtig '"esbar machen; s) Eiu>fs:hrung dcrselbeii Schrift, lnrd zilwr der lateinischen miirde voil settbst sjur N-^twevidiglseit werden, iriusoult^br, als ilille jene Llaiwenstämme, die sich del- „cirili-vese,ttlich ersckiiveven, daher sich die Slaweil mit der „cirilil-a" mls den Anali^chaf'^'tisinus auii, uicht lxir^'i.-tt ti>nueu; die iatrinische Schrift wiirde'aber al-leu d;»» Verl»inti>uuig nut der t'il>rieni« scheu Weltärln würde die vel''dliiklt'lte gros;,.' .iies^hichUiche Velizaugeicheit der Slaweiivöl-ter wieder von leM irxichnuj^'ld. uii,d es düis-teu divse Praktische Aera. die nicht t'or->uud l^i>!eil auch mindere wiU« turi.öücei- vielleicht urit der Z(4t t>l<'ii-l^ssdll>.; .iinttshlnen. Ties wäre» i^i (^irosziell die Rrchtliuieu, .'.nk IN die Slg^'fül>l iiir ml^^lMur^^ GiA^lsdl^il^eli dun« gm. FreNich liegen Mischen ÄH'evri« «ch Praxis noch gewaltige Hindernisse, doch mich di>.1e iiberwindet ein mutiges, «überKeuigteS W::llen. Ueberdies bietet hier schon die histv-r>!che Ersathrung ein glmstvftes Omen, nach-düm sich die N-irsseil stets als uneigenwitzige Veschützer der bedrängten kleineren S5awen-siämule eiuse^ten, und gevaide bei den Mchen ist nicht an eine Nnterdvüg, matevkÄ? Ansbeutung oder kulturelle Drosselimg ei»»^ SlaKrvznstamnles im Bimde z»» dentken, da die Rusien selbst an Griind, NatilrMtzen Kultur derartig reich sinid, daß sie l>ei e^ne? r^^tioueller Wirtschm'tspoilitiik von iniemanidiew etwas mis dem l^wa?V>v<^ zn erwerbev bri^nchen. Em igeschlichtlich o.ik>f^bavter P?ian ftr?M ErreÄiiiug der Mitlachen wie »MurÄlen Sss lidaritKt aller SlMien wäre d>emn<^ da; ÄklsK ist dlirchsührba-r, was m^ iii6)t PSst mrf-^ gibt. Die neuen slaitvischen EAliatenl'illdnnye'v haben jedoch in der dermal^gen ge apolitischen Konstellation lib^-oliit kenvV la.ngeir ZuikuliMestand, dn fre von d« „wohwolle?iden" Entente W sehr vom albgilchnistitien wurden, daher auch, emgeiVeN in V^inter mchr.lieili'l^er prinzipie^ feinldlich^ Staaten, keineln stärkeren politischen oider gvr Sdnrme ÄMvdikMVlten köirne«. Die Verfaffting Abschnitt 10. — Der StaatShanDhav. Artikel 113. , Alljährlich genehmigt «die NaltWmMM j^ mnl liu^vg das St«>a'tsbvd!gvt, welches «»r ^ Iallir giltig iift. ^ Das B'udgt't mutz der MtwmMie'rsom«»-lung späteistens einen Monat nach ihrsm samuvntritte^ vergelagt werden. Gleich,^^ liiit deni Blidigjv't Wl>rd der Natianaäiversamiul-l.ung auch die Schlußr^ch'nuny des verg^ny?-nen RechniMgsjahreÄ Mir Einlficht ,md G?« nehsuigung vongelegt. Die Ä?ationalverfamiutng kann die trakiten Partien nicht cchohen, »am, ßs sie veri in!gern oder streichen. Das «Vud^lit wi'rd nach ^.r^cn geneh« nirstt. Die Art der Zus-ammenistelliing nnid Duoch« fillhvuing des Budgets «wird din-ch Geisetz va?* geisch?ieben weirldelt. Das Ersipavnis <^t>er B^ddgetpartie eines B^ldgetjatires klanm ohn^e l^n>uI>nr.ign«!F der Natianalverseiniuiluidg »licht .-/ur Di-sk'MA der ÄM'ilrsuisse eiuer au^dereir '^ivtie i'ik^er eines anderen .'^^ihres v<.'rweudet werden. Artikel N4. Tie Nai.ionQl.^,<'rsmnnl.lilny kaim, sie dui>^elf?ll>ölstel sur einen oder niQl>ver^ Mallale gelt-elhälli^u. Wivd die National^er. ans.'l><'löst, be-vor Buldget evtc-diqet;t^ ile^'r >Stkiat.5^ersailisllrluiig einen nr>n der -V^illptlo Nil rolle blgl anbigleil gelrauen Bericht c>^ruübor zu niUerbreilen. o.b die Aul«i-'l^ivertlinl .::,'nue lde^ö nlvl?eschi(is sen ttird lduuiilpsschri lvordeil sind. Arti'tul 1l<». Die^SteuerpsiUcltt ist allgoineiii, luui nult« 1i^>e St»it-M>Mdett qnvd sür -dMsse gegeben werden, wenm sie nicht dmch dias Ges<'1^ bkigrüinider find. Artikel N7. Das Stc»atsv<^r?nöALu neolval-bet dcr Fi- r.l!!ö TUcht Uober die Art dt'r (^ntäilf^rnn>I staatticher Gütor wiT) ein be^ssnderes erbracht werden. Dos Monopolrecht gehört dein Stacito. Lerl^ver^e, Hettwi^sser, ü^uellizn unD Naillur-cräste jilr) Ei^gcnmnl dv's lieber die Gewährui^ig von Bergiverks-, Jnidastrie- u:rd soi'lsliA'u Usuzessimiell wlvd rin iiqon'dert!- d>.cwh erblaa)t '.verdeiu '«'l r L'.l i: ! UL. Flir die K'on troll? d<'r Slkratsrechnimgen und di<^ Au.sjichl iw)r di-.' Durchfichrung 0es Sdeals- und (^bi».':sbudLcls bcst<'hl die Hall.pltroll.! als oberstes Rt^chnuirgög-e« richt. Den PräsidLZUen ulid di».' Mitglieder d-cr HcmpttoiUroUe wählt d'.e Nauonnlvel'f.^nun-i-u-Nig QU!5 d^'r .^lali.drdatellliste, w'tche der S^lüetörat aiisslcllt inro in welch^ir z>ii>eiikM ^aviel ^iai'.didiiuen verc^eschlagen loerden, als ^ sreie Plätze gibt. Der P7äii)enl uii') die .^^lälftc der Mitglieder der Haupllouirolle ulüsseu ^iuristen sein. T>i^' übri.-sen il^uU-il'edcr iin'issen Fiuan.zmi-nrster (^ei^'esen sein, over 1s) I".Hre desinitiven Dienstes inl ^-inui^^sach- haben. Der Präsident und die Mil.^ll>>^der der Hauptton..w1l^ siuO ^deiiiio u.llal^jchblüi.-, wie ldu6) die Mlt^licder öe-Z ^la'.t'''ratc'S. Nähere ^^.i'linimiuig-^n iii>er die Zllsam-menstellunI, die Lio^nwereni) u.rd das '-liersnh-^ ren der Haupttoutrolle n>erd<:n durch besou-! ^res Ge-sek oerfii^^t w>.'lten. Durch l'^^^setz ^.rird bchinnul, in welchen Fällen ge^en die Ä^ichuisse der 'Miptlon-^ trolle BeiäMevden an dt>o ^'.assai.ion^'aericht, h-l».«. j Die Haitptkoittrolle liberpril.sr, korrigiert un!d liqu'idiert die Nechnung^n d^r all^^enieinen Verwaltunisi un.d aller Nechnuiig?le>^er gegelwber d^er Tba'alstassa. Sie wacht d^i-rii-ber, i>a^ l^'lne Auoll'.lge in den Vud^^lö ilber-fchrid^Rn unlilßrechnnnt^ :oiid der ?^a-j^ion'alversammlunil^ nnt den '^^enierkuni-en der l^auptkontrolle spätestens in eineni Il-^hre pach Cchli^sj jedes Rechnlunc^-^a.bres vorgelegt. Abschnitt 9— Das Heer. Artikel Ui>. Die Militärd-lenstpslickit ist noch den ^^or-schristen des (^e^el^ze? »ell^i'c^mein. Die Cin^rich' Itt^ng mvd Ztärke des Heeres und der Flotte ^trd durch das t^esetz geregelt. '?)ie ^ormie-rlmg der C'nche'iten i^n 0en vom l^esetu' versie-schrit'^nen llmsange wird durch die l^n^ sl^dimg des .^köni!c^s üb^'r Antra^ dt.^' Vin^gs- unld Marineminist'eis angeordnet. Anzcchl des stt.'hcndlen HeercZ wird alljährlich durch dos Bu/d«get fixiert. Arti?ecl20. Die Mrlitär>gerichte sinÄ una^AiHn'ssig. Bsi der Urteilsfättwng siiiild sie keiner Behörde un-teistelll', soirdern urt!eilen nach den Gesetzen. Die Richter des Mililar-a^Pettationsg'erlch-ties sind starvdiy, die Ständigkeit der Nichtei. der Militärgerichte der ersten J^rstviliz ngen der zuständigen Zivilbehiirde venvendet werden. Artikel 124. Ohne vorlMI-elien^de Ei-nwilliglU-ng der Na-l-iok?alversannnlnng lann kein fremdes Heer in den Dienst unseres Staats genom-nien, oder ttniser 5^eer einenl anderen Sdaiatie in Dienst gogeben werden. Abjchnitt 12. — Die Zlbänderungen der Verfassung. Artikel 125. Ueber die Abänderungen m der ^^ersicissnng entscheidet d'e Nationalversammluing g<'l^in' schastlich mit dem Mnig. Artikel 126. Der Antreig, irgendwelche Abäniderimg in d.'r Verfassung vorzumchmen odc'r dicselbi.' zu ergänzen, kann entwe'der vorn König otier von der Nationvilversammluna.mWhen. ' In einenr solchen Antrag mn,sen ^usdrück-li^ alle Punkte der Persasstl!N.g, n^''lche abgeändert ode? vervollstängt werden sollen, anaefiihrt «werden. Wenn der Antra^g vonr König ansze^an-t^en ist, wir^ er der Nation'alvers>.,mmlun.g be-lannt'iegoben, ivoNl'uif die ??<,t'j^>iialversannn-lnng an^fgelöst wir^ und die nnchste spätestens bi-nneir vier Monaten eink^'^rusen werden muß Welm so ein Antnag von v^'r Nat'i'onalver-' s'i'!,,nnrln'.,g cill'^g-^gan^en ist, nnr^ i'lber denselben in der für die Evledi'gun^g der t^eseh-antra.ge 'bestimmt!en Art milt einer Dreifüns- Der Salakutschcr. Et« heiterer Roman von Armin Ron^,!. H9 (Nachdruck verboten.) Pet^: spannte die Pferd? !ior den hochrä"^^" r^n Z5a^n. Als er seri'z w2r, iies er noch in dcn Stall, eritnichm sei'nc?m .'w'ser einen mettsllenen Gc^nstanid und il)n in die Tul^ch?. Dann tvat er an den Äag^u. ^Gaädiiges Frä-ulein erlauben wot^l, da^ tch jeltit--" „Nein, ich wei^ kutschieren, dann g'H^A Mcher. Du bist zu vorstchit»g. ?iivnnst neben mir si^vn." Der leichte A-agen slog nur so die sandige Chausscv da'l^in. Aranda lief; die Pferde rüch« tilg auspreisen, llnteriveg^ sprach sie keiil Wort. Sette sie rioch nie in so verschlosserrer Art gefun'den. Was sie nur be-Wa') sie nn^r vorhatte? llnd g^^rade IhMte diese Finhrt l'tbers Land. Ti-e (5rntear-l^titer rpallnnen irberall eine drol>enlde .^^l-tum>g an. Ä^nns N'ur lssllt a^I^ä-nst. A^enn sie pur schon wicider de'I^eim n^ären. Bor den» Posbn'int hielt Aranka den Wa^en Ml. Sprang ab und lielf lii'M'iir. 'i^ach e nig^'n M^l^n lohrte lii! ^urüct, ??hte sich aus ix'n Lkilit'schboct, ergrifs die Zü>gel urild ju.s rech,-nen " Ak>er es gjab i?k>m einen Stich durchs Horlz. Bevschaviegenlheit! Was hätte denn ws junge Mädc^n vor Val!er und Mutter zu verheiim« lichen? lind vor aller Weilt, da^ sie Neben-rvoge etnschln.g? llnld was soll er, der dienen» de ji^ut'sci>er, hier diskret declen? Es bvs6)lich ihn etivais wie AnM vor eineim droheivden, il>uk nech unbevtnvnten Unheil. Ein junges Mädcl>en fordert vom ^tutsch«? DiÄreti>on! . . . Sein Tvawm — sein wlm-dersllszer Tmuiul — sollte er s6)on misge» tr^mnt sein? ... Cr biß die Zaihrre ^uisain-nren nlch sasz in sbilrrer, ko-rrekter Ha'ltiiniq ne« ben dem elienf^lls still insichgi'k.'urten Fräu-lei'n. Äronl^r l)atle d<'n Waagen hiinausgeleiM, ln^ die Gärten der Hünser an die Felder '.fr^ni^zten. ^^^ei einer tlnnen Baunig» u.p.pe lMt sie ^'n lind wa'rf Peter die iu. »Du wartt'jt hier, bis. ich ^urli.cttonllne. .^u»b tel-Mehrheit von der GesamtlAahl der Mit-^ glieder entschieden tverden. Naichidem der Antvalg amf diese Welse ange-noinmen ist, tvird die NQtioi^versaimmtnnig ausgelöst U'Nd die nächste, spÄ-ostens binnen vier Monaten vom T-'l''g>e der ^lnivah-me des AMrages, ei^-Serusen werden. In einenl wie inr andern t^alle Vaim die Natiomilversamm^lunig mrr über jene Män-derAngien oder ErgÄrtz'^ungen der Versiass^MH, !w>.llchl' der Antrag, a-uts Gvnnb dejjen «sie ei7!-beimisen n>urde, enthält, verhandeln. D:!e Nc:tion>Äversa!M!Niluinig entlschevdet mit einer Mehrheit vo?r der Hallistle stlus Eins der (ÄosatNtiAahl ihrer Mt^giielder.. Artikel 127. Jnl Falle des ilriegies oder allgemeiMr Allobiilisierung Grixn vie Nationtalversolnrm-liing für das ganze Staatsgebiet oder »iin Füllte eines be'wafsneten ^Ausslan'des für einzeln«' Teile sell'eu du' eine Ge^setzvorlage provisorisch folgende Bür«gerrechte einstellen: das Vereins-, Versa-innrlnnigS- und Bespre-chun-g-srecht, das Recht d^n? freren BeweigunN, die Unant^stb-arkeiit der Woihnunig, das des Briof- Mid Defegrcii^chlenlnlachricht'engciheim-nis-' ses. Auf diese Weise k-ann lruch die Pvessefrei-heilt im Falle eimeS bewaffneten An'fstandes im betTesfenden Sta>atste>i5e begrenzt worden. Konsolldlerung. Es dürfte tQum rioch einen Ausdruck geben, der derudal öfter geb^-aucht wird, Äs der Vej/riss Konjolidierung. Kom>sali-dieren heiszt sovi(^ wie besestiigen, sichern, be-gründeil, Gleichartii^s, doich biÄ^^r 6^'trenn--teö zu einer in sich geschlossenen Geju-mdheit zu vereinigen. So etwas Gleichartiges und v.s zu^m Zusamnien'bruch der Habsburgermo-rl.archie getrennt Lebeirdes waren die Slo-ivenel?, L^roten lurd Serben. Nach dem Umsturz l^rat bei allen drei Volksstänr.men der i.tt die Erscheinung, sich in eineim Staate zu vereinigen. Ideal gerwnunen tl^nn d" se Willentlick)e und ö-ffentliche Leben ver-<;isten nnd Heraidtizu'oi:n Honnnstoin geigen jede Konsoilvdierunig wevdeil kann. Der öster-reij57ische und der UiNlgari^sche Parl-amenbaris" .'nus waren Wervoll von unerquicklichen statatsrechhlichen Kämpfen, die wesentlich zu >dem MiUredit beitgetragen hatten, in den die Monarchie im In- wÄ) Aus>lian'de g».ratell war und 'di-e ihr den Stempel des kranken M>annes in MittÄouro^ Mls die Stirne ge^ drückt haltten. Die Ge'^.Hr, daß vus Grnrck unserer Äerfassimg die Verihältnisse m unserem Parlamente sich i«n ähnl'icher Weise entwickeln könnten, fft groß und 'desihg^^ in oiiler Ärtbkeilseri^ in durcha-us logischer und einleuchtentder Weise geschilderten Folgen der zentrialrsti-^ §chen Verwaltunig im GHS-Staat« bieten der Phnntasre des Lesers ew schr anschpA-ltt ches Bild der Reibun^n und Schwierigkeit ten, wie sie sich bei der Durchführnng de? Verfassung schon in nächster Zeit evgsbe?? dürften. Man denike sich nur einen südsteiris! schen nomßklltar, der bei der Enträtse^uing ei^ nes iil seiuer Spraclie abg-e.f.^ßten Amtssdückes in Verlegenheit g«r«t, daß er nun bald soli che Amtsstücke in serbokvoilrtischer Sprache unÄ in der Cirilica g^chrieben zur EntrStseluing schalten lioird! Solche S^prünge in der Ent4 Wicklung des öffentlichen Lebens können z« kei,l?r Konsolidieru-nig beitragen. Das deutschen Sinne redilgierte Nlatt hieß den be-vorstehenden Streit und Haider zwischen den Stanrnresbriidern voraus und kann seiM Freude, daß fewe BoLk^nossen über dielsem Streit stehen werden, nicht verleuMen, eiy Trirnnlpih, «m den die Doichchen elmnall vetz neidet werden dürf'ten. Der bescheidene z^anzler. Wieq, lS. Jnk. Der österreichische Bu-n-deHkainzler hat im Ausschuß fÄr Aeußeres sein Exp^ee über d4« auswärtig Politiik geih.a'lten, und das bc?stie^ das nttzn dieser or«tovischen L^Wnig nach^ Mmen kann, ist die erfr^liche Datliache, d«ß sie wirklich von der Evkennl^nis dmxhtrSnth gewesen ist, „Bescheidenheit sei ewe Mer", Die irrige, für Oesterreich weni^dens grundfalsche A nsckMiUTdA, „m'ain komme weiter ohns ihr", ist in der Rede des KvNF^ers Scho^ endssüiitiy Ulnd restlos sallenye'lafsen worden. Und das war hoch ain d^ Zei-t! ^ hulld-iigten nämlich im «höchsten Grade die e^ten Lenön; der ätißeren Politik der jungen RepMisk, fos dort im Garten eine U.n»lerredulrg mit —-na, init je-niand^^nr. Und, Peter, reinen Mmd l)wd sofovt öiffnete. Pe^er konnte vc»n sein«em Stiandorde <»us, wias weiter ge'sch'aih, imr unM'nou verfolgen. Wume und Sträiiis>,'r ve'rspin'rten den vollen AuÄllc^. Auch d.'^r S talketl't.lV'iaun verdeckte die iln Garten bt^'s«iudlick)en Menjsck)en. Uber «das Wen'ge, das P<'ter ans «der EnitsernlM/g seh -mch entmiohmen komrlö, war genug, n>m ilknn die herbste Enttc^uschnng z^i bereiten, mit bitterstem Schme'yz zm erfflllen. Im (^rten tain ^denr Fräu«lein sofort ein Herr entgeigien. Es war ein junger, ilrttelli-gent aussohender unld für die dörfische Ge-geird recht eltsgiant gMeideter H^''rr, der Ari^n-ta l)erzlich bogrüßte, di^e .Hand lämiger drückte, vielleicht sot?ar vüßte — P^'ter kolmrte es nicht gelA'iu seststelven. Cs flimmevte ihin so sonderbar l>or den AmDen. Es w»i>rgde ihm etwas die Kchle A« md do-rli lsiätt^ er es lernt hin-ausist,reien nchPN, was il!>m so Herl>es wi-derfaihlvn ist . . . Die lwiden dort, sie führten ioM ein lMaftes, bei'de tief i'nteressiervn-des Gesvrä'lh. Während der eifngen Berhand« lung le^e der Herr e-uch wkederbolt wi>e zärtlich l'^'Litig-'ird di.' Hafrd aus Ara,«kas Schulter. T»nll — ds-nin — schob er seinen Arn» mvter den chren u.nid ftchrte sie, immer eHrjig * in sie hineinredeird, an Blu.,n>enibvet«n voribvi in eine von Wi^dwein dicht «umsponnen? Laube .. . Aus! Vovbei! Hier hatten sveder Peter <Äorbo, noch Ro-, bert Mdor etwaS zA suchen, was «ch m«z im Endferntesten wie W>üob er sie sck>on hatte, wie sie ilhm 'dos Herz mit teR wl>HI ^tto Blwor, a-fs Dr. unch und imserc! ZiHne vom >den iscmven T«W-I'?tk stumpf, dii? wir dailials verizÄhven «imh« l.'n. Dtto Bauer, dl?? dovon träumt«^ i>er mieircichische werde die ElrteMe spren-s.'u ul!) eö w^'vde ihn: Acli.nffen, Ä4e Anqchtuß-l'iilf dc'iu Vcfte eines K'mislikts Mischen ilu) ?!raiüreich in einer für ims Tmd liiiiü.'ütlich sür s^ntte PaUeiMecke bvfr'ced'i-'u^cu zu lösen, Mmso ^chissbruch ?-'litten, wie "Dr. Ren-lker, der vlm der ö-stl'i-cti'n lilll.- wcstilcheil Orientieruirg Mrlpoen?-l.'. INN dann hin« und herznpenh-el'n, scht vl.in denl üinauörM'baren Größen-i!..^ilnl. dasi die R^'publik Ocherreich den ipolif l'.ich^'n VlNde! dl.''5 tbildc. Die ps)rasen- los^ Schlich!heit, init welckM der Bunder gerccht!fertiqien X)ossliun'g, dn^ >di2 Kroditaktioil binnen kur-in Ämui sein werde und dosi wir die je-w> ilü notmeichigen KrMte zu normalen Bc-dinlgiulgen erhlUten imerden. Freilich ikonlnlt 0'^ daraus an, was unter der RedenSiart der jeweijl>5 noltivendiqen Kredite W verstchen ist und inwieüveit diese jeMeilig-e NotiveiudiUkeit lu'i der ^auierilng von Grund ans und v'hne bloße ?luÄ)ilsen entsprechen tann. . Man darf dem bescheidenen Kanzler weiter fiachsagen, idi.iß er die scWi^^rigv?s-nsg<«lie, vml der äußeren PMdi? ein?s ^^t^aM.vefeus ,-^u sprechen, dessen Existeniz davon abhänlg^, so wenig äußere PollitLk als nur möglich .^u um-chfn, nicht uuMchickt anFepacVt ljat. Freilich Nduß der Oe^sterreichvr 'e.uf den Luxus ei^er iil!i^ionasen Sentimentalität verzichten «nd darf^sich darüber Mspielsweise nicht aufre-wenn der Teillbstechailwngstrieli von uns verbannt, die yestern noch müt so vie'l ^timm-traft hkN'ausgescUeudertien ZnkuuftSpläne vo>in «mmit teilbar beüiorstehcniden Anschluß an Tcuhschl'a.ud zienislich nnv^rhoililen zu verle^l.q-met?. Es ist nicht die EchuG des KaD^ees Schoiber, wenn die er.pvnngetve Zil'rttckhal-tung, mit der er für D.'ntische Reich ßch inWam das Beiwort „stanimverwaudl" ab-zu^'itt^n vermochte und die Elibschiedenlheit, iniit der er vor „Streikmnqen" wliZrnte, die inr ^eqelMärtigvn Aulc^nWck keine ErsiUnng .fisliden können, w? osifensichtUchen Mißver-^ältmssie!st>e!h!en ^u der marktschreierisrhen An--schlußl^oipaMcha von Mtenr, diie in ihrer studenteichaßben Bnrschijlositä't so viel von den spärlichen Aktivposten -unserer Repichlit ver-ichleudert und uns das Mißtrauen und den Arlgwoihin der großen, die ärgerliche Ber-.sti'nnntheit der kleinen Girtente ftstV^olgen Git, olMv tmß i'vgend jemanid einen Augenblick lang ernstlich igedächt HÄtbe, dieses Gohalben mjjche «luch mtr die Mingsten praktischen Elloilge zeiti^n. Oline die mcht gerade nn-verständiliche Nervoisität, wetlche die Anschlnß--aktionen in den verschiedenen Asterreichischen LliindeGalU'pHMen bei> beimche lallen unseren Nafi^biarn liervoigerufen haben, wöre vielleicht die KoiifereW von Portoroise nicht bis in den Sipätsmn'mer verschMn worden, »nid -der stestenwärtiige Bundes^aitz^ler Mte es «ach nicht »ottvenldig^ Mr diese Berschi-evunlg nach so ifcidenscheiniyen AuSfl5lchten zu greisen, «che «je«, daß !De'lcstil bis Mls weiteces elmgesargt wurden, vnd nuaufhörliches '^Ibbr^ckoln der Kronenlwtierulig in Zürich niiz-^re Defizit-mW-arden weiltier anschwellen laßt. ' M'lMckM war der .^kanzl^r iu der Formierung, die er M- die i'k^g.rrilche Fr«-yeifu'niden Gt. Dies.'r ,.'!.uer -li.'de wln i'mmerhiir von lh^'m c)sssnk.'n^:^^N'Vcstri.'den di'ktiert, die öffentliche M.''-.nunsi m Un>garn zu veLsi>h7len. Ob j^eilich die Hoffuüng Sche-l>ers sich erfüllen wi-.d^ nlit Ungarn nicht nur in ein gutnachibMichas, solkdl.rn auch rn ein freuudschMiches gelangen, jtcht leider noch s^hr dah'n. yerr Zchober steht «lmd sMt kUllt d^7 l^unst X'r lÄcoß'^^irt-schen uich daher vernilg ^r uatiirlich nicht über jenes EntlI.'gen!o:NiN.?n hiimuszilMhen, das er Ilngaru in lolalen Grenzfragen nt AuHcht stic'llt. Ueber WestnngMt selbst .sind auch für ihn die Mten si I ii. lyile <^>es6)loss;'n. Ti?r tluFL Miuist^c des A^ußeren der Tschechoslowakei, Tr. V.:ne7«. bra>ncht k/lu.!n Au-geMick lang zu sürcht.'u^ die Rechu'^'ng ohne den Wirt geutacht zu habeil. Die GiDdengabc, die Oesterreich ui Acrinaiil Betroiben des gewandten tschochi.Hen ^tu>c^ts'uan-nks und aus Ko',t^u Nnaaru-^ erhalten h.it, wird die von ihr Virkuug !eiul.S- falls verfehlen. der Hofinun.gen ans ei-u? Ueberbrück»ng :'er 'nsüt.^.' zwischen Oesterreich und Uu.^ir.s. ^.1!?!! d.'n.'li ünier slauz-ler gies'prochen hat, ^iil ^en Mngern einer Hand -ii d. i'. für niv'eh-bare Zviten die Leithn noch vi ('s ki.'s^r ^ein wird als in den Zeit-en der sei'gell 'ÄDn.ir-chie. Ihre Ailrciiner in Oeit^rrexh und Hu-garu !li'ber werden -den ^ lin ^^'ieo gleichen: „Tie -lönnen zu ein!.n)er nicht tommen, das Wasser ist uirl zu tief!" leicht aller darf sich die Republik u^ch eiitec bescheide,ven Attiv.postens bei d'iesenl un^r-quiülichen KuiHandel rühnlen. Der .^taiupf UNI West'ungaon wird nii-mlich fi'ir d.'il url' Wahrsch^:ulichen Fall einer l)...!.b!iig!sche-'. Renlaissance eine noch stärkere )'!el^.stll:l'>i<'pc z-be der Monarchie bilden, as>? es jene ist, unke 7 der gegemvärlig die Republik Oesterreicki slnifzt. '' ^ Telephonifche Nachrlchten. Oderfchleflen. WW. Berlin, 15. Juli. Wie dem „Vorwärts" von unterrichteter Seite mitizeteilt «wird, hiaben seit >der Eröffnung des (5'i^'cn-bahnverkehres über 40.000 Personen Ober-schlejsten verlasse», um in das Innere Toutsch-lairds auszuwandern. MKB. Süthen, 15. Juli. (Wolfs.) In Beulihien ist alles ruhig. D'e Wachen sind ver--mindert worden. England wr Festlegung der dderschlestschen Grenze durch GochverstSndIge. Die „?tene Freie Press.'" uieldet cüls ^ranik-.f'^rt ann ^^^aili: ^Z.'.ch d^'lm „Matiu" soll d.'i englilsche Gesandte in Paris der? ?lusira^ er-imlten haben, der frlinzl^isisch^'n 'liegieriMi^ nlitzuteilen, das; i^cis i^ando^ner abinett lirit eiller Eu^hsendiui'g einer Äe/chverständiaenkom-!nrissron! z-u? '^x'stlestuiny der deutsch PoLuli'jicben Grenze in Oberscl^lesien einverstanden! sei. Man h^isst, daß die >Crpcn-ten, die sofort abreisen werden, noch vor deni Zlisaniulentritt der Konfereni.^ von Bonlospr.^ ihr^' Benchte wü^dell erslatlen können. Die Kriegsverbrecherprozeffe in Leipzig. Senzig, IS. Juli. Au dom vor de^u Neichsffe?i«cht durchgeführten Prozeß gl^gen die beiden U-^'^oot-Offiiziere Dittulnr unid Boidt unrrde die Vewei^^aufit^ihnie geschlossen. Der Oberreich>t?.u>wal't beMNac^te anl 56)luss^' seines PIWoyers gegen bei^de Tuigeklo.ste w^igen versuchten Mordes vier Aahre Zuchthaus, Das Seschworenenrecht der Frauen in Deutschland abgelehnt. ÄA^'Ä. Berlin, Juli. Tie „DeliMe All-ljenieine Zeitung'' nielvet, daß >c>er Nei6)vda^ den tV'esetzeutwnrs .iiber die Heranziehlung der Amueil zunl 'schössen- uild Gejcl)worellell-«Nlte init.MimnieugleiMeil abgelehilt habe. Unruhen in Lodz und Vofen. Berlin, l'^. ,^^uli. Iv.' .,Vossischi. Zeitung" aus Warschau uielde!^, .st e^' in Lodz zu bedeutenden Unruhen gelonl'.-ien. Tie stici-tenden ^'erlisarliciter deinonitrier!'^^ vor deul ^it'.e '^I.^ofvoda uiid a'i)l.'z'?tl tt.bäliden. Beritleue Polizei und zu Fuß nii>hie von der '.Z^^af''e (^^ebrauch. nm 'iX'lr 'lucl^/cre Veri^aslungen vorgeno'i.'ui^'n. ,'!nch in Po'en kiiN <<' zu Unruhen I-i 'n. l^r. /.'n Ä'. wurde der Versuch lv^,,l)äst lpintidern. Der baltische Gtaatenverband Warschan, 1^-^. ^''^uli. i.W..'llsf.) Ter italit'llisci)e Gesliiiidte ii: Niga betonte bei ei-nenl Festessen die große Äedeutiwg dl's baltischen ^taatenlnindec', deur auch P'i'en angehöre. Streik im Ostrauer Revier? WuB. Prag, 17). Juli. ')lach einer Meldung di.r „Oslrlauer Morgeilzeilliiig'^ ist in der'^'ln-lielegeniheit der v^eegarbeitersi'uge vom ?lr^ l>e!t0!llinisteriuni ein teleg-r^^ipl^ischeo Vermitt-luugÄangebot eingetiangl, weshalb die Bergarbeiter die für inorgen anberanutte Revier-konferenz abgesagt liaden. Tie Au-^glnchsver-Handlungen begiiuleu ulorgen. 3-Hon jetzt könne festgestellt iivevdeil, dasi unter der Arbeit terschast wen-ig Geneigtheit zu einem ?.^reik bestehe. __- ' - ' ' > . > WK'ö. Graz, Juli. >>eute siai'b hier der '^^egründer der Deuer Zj'uwhöl^z-chenfabri?, ^ Großindichrieller Josef Posa^zjzi, im 83. Leibensjl-chre. > ErNanmgen Harddi«»< wy die Abraftungskonferenz.» Lontttm, 1 l. Juli. Ein Washingtoner TÄe^ granrin der ^D^ij^lmigtoner Vlättev meÄ>et^ dch. Präsident Hal^ding s>M', die W^1 rüstunst'Konfersu', werd.^ in seiner Wchc dl,sern. Di a'nwrik!aknsche si'-i der Ansi^cht. die Konferenj^^ .^ur eineo l'! Tt^aatsisc^rotä Vu.ghes erklärt ^lmbe, daß die ^^rtsa.ll'i'sauo,! der .Konferenz uo^1) iiisln nollnairdist serl'''ii gostielst sei, wolle UU n doch bereits ,wissen, d^ di^l'e öffeMich sein loerd? und i>aß die Waaveu Wer die Ä'rhand!k'iig».nl aus dei^D laufendeir >fel)^al^ten 'imn'den. ' ^ , Äavan und die Abrtlftung« ^ frage. ^ Wasl,ing!.zn, I.'i. iFunoM'ltchjj Tie j..vnnische ^'lnt'.mnlimle ».'ns die dittig z>tr Teiliiahnie an der ^Mriist-u.n-Mon'-seren'z ist iu igten eiiil^/lvosfen. ^Tie panische Regierung niuiin! die ^^inlaidung envähut ivl'er U'>H.!.> uol^ !>^'r.)>iegellinq der^ fVragelr des äußersten ^sienv.' - . ' Sunnaris begründet die lehnung de« DermiNlungs-Vorschlages der Entente.^ . Mhen, !^. >.iu. An :'.ationi'llveriamlulnn.^ rechi-erti^Murisrer.^ ^'läsident lvunnirris die Mlchnuug des Berb? mitllu.ug'>vorschle.,z.''' civ Änb^'knder.'n. ei ^agte, eine iangv i.-'rsichrnn; habe das: ^'ill gerechter .n-:. d-au^ryast-^r JrüÄ^rit un".öglich ist, so!^ng^ die Tli^t^n die chnr-i'.'aft über ^renive '^'öi^-r beh.'lten. si.'j a'-ch jiurgst geze!..z', ''ic, in :'t'ik.-.üe.micr in.l '"i.-ersonen ..u? '>i' iU^ioen mußren, uin 'ie >.-.r e'ue?/t G-Tmetze^ zt rcilen. l^^riechen^^-l'l^ l-u-ul.lti da-.' ^!)landat des '''!>erlra.i -z von '^evrev zmin'S c^en Tie griechische >.^v//rung in der nti'lsse ilisolge^^'^sen eit werden. ge'clilossen, durch PerhlMdlungen ^ri^''den nlit den !^^en^n von Ä^gora zu laug u. die nur n!l^te.-'.-l!.'r (^jei^alr lich sind. > ^7' . England. . 1.'). <.)i,'u.ter.) .'.'.'in!" sler Tr. Mdi^cm >sr au-ö dein Stabinetiie g^^reten, nn.il' 'die 'Rt'gierlmg den größten seines Platzes berrepsend k>ien Bau tn>u Wohv-häust'vn^ ,»iit HqZs^' lu'.u Ke«fieiilrig>^As'deri^ verworfen' Hut. i>r l'e^vo.Dtet diese Vwtischn^' >d.ilng als eiuien '.»^rini, oer von der' Regieru'kl« dem '^iMe,gi>ge'beneu^'-'^'.is'sl^n Versprecht«-gen. Der Gtaatn'li. fTschechoslowas. Pr^^s büro.) T.-.s Abgevrdn-:enl/an.z hat Iieute de»^ >5taat'.chnrgerseZ.)j^^1svertrag zwischen Deutsch.« lanid uud der-tscheckossewaki'iichen angenomnlen. - . „Mcr, Peter, vorwärts, splüe d^ich doch! VoNell rajch heinl! Kannst jetzt ftlbst kutlschic-reit, wiod besser sei>u. schon wegen der Arbeiter. Ich seße niich neben dich. Treib nur tj'lchtig an." „Das un'l'de ich nicht tun", sag^te Peter gleichmütig, o!s)ne -sich zu rühren. „Wa'5?" Araula riß die Au-gen welit aus. „^^ü'iu, ich u^erde nicht kuitschieren." Stiimnke bsganm zitteru ^ „lnas ist detUl in dich Mf!^.^as lluterstechst du dich?" schrie Aranka. „Tu ncrlnl'i'gerst mir delt Geho^am? Ick) ik»in die >^>erril>, du bist der Diener. Ich befehle »n!) dn ljast lAU ge,l)orrhen." „Pielleieltt i>v!ar ich — Iihr Diener, bis vorhin. Aus ists! N'un — streike ich aiuch!" „Tu strejlfst UiUid hast iheut früh so gjanz iinders gesprochen. Pfizi, Peter, pfui! M^r uleiuelloegeu, kannst streiiken, soviel du willst — int Ä^ll, daheiin. Jetzt geb ich dir den stritten Äc^ehl, mich nach Haus zu fahren!" „Irl, uiag nicht." .<'>ochrot vor a.u.fsteigeudeul Zorn eMifis sie die Peitsche mld holte KUMt Schillkdge «aus. spmug mit eineim Sia^ auf Arauta ^ und riß „Nun könnte ich Ntich ja revauchiereu", saiAte er bitter, „uielnand hinderts und Streik ist j>a> auch, und d^a hört auch bei den Prole-tber ivehe d^ir, sinld wir e^t daheiltn. Setz idich neben mich!" herrschte sie ilhn an. „Ich werde ih-inten auGtzen", gab Peter gleichmütig.zur Antwort. ' „Willst nicht neben mir sitzen?." . . ' „Nicht mehr.^ Ohne ein WoN weiter Ai; saigen, sprang ArmlLa aius den Klltsck)lbock und trieb die Pferde sofort zu raschstem Lmlf IM. I'N ihrem Zorne hatte sie sich nicht eiinmal davon überzeuigt, o«b Peter noch Zeit ge^funden l)atte, sich au.f den hinteven^tz M schwingen. Pelter saß aber dort^ fitvster, traurig, in sich gskchrt. Nim war vVeS g^e^, «alles gleich. Mieb nur nioch zuvück, das Wsserchen her-vorzuholen, auls die Schulter zu nchmen un Aranka mußte ^rst d',' Pferde iu? SwrÜtt :.^chen lassen, dann mit eiuein zum ^t-c-hen bringen, da eine Arbeitergruppe sich i'!ber die Straße gestallt hatte, ofsenba'. in d.'L ^'ll-sicht, die Weiterf^^il)rt zu hindern. D^ Ba'lint seldst, der Anfütner. stand inqß der Spitze der ^'^iu?'e aus der Straße „^itte, laßt Ulich durclisahrcu", ka sreundlici), „ich ulnß rasch Hein,." , ,,Wartt.ui d.' sr'mne 7^rä.uleiu hat Zeit. Und wenn dav ?scäiu» l(?in k<'inen so voru.et)uk'u '.LÄiqen un-) nimt ja sllinke Pferde hätte, und .^n Fuß ge!>eu uinßic, r^'ie wir alle, heh? Me dann? .'^.'»ätt,' da^ Fräulein dainu liiuc!) so riesige d'i'le'"'" Peter horchte gespennt mif, veilimrfe adek in seiner Reglnigolosicskeit. Aranka nn'ir bleich g.e,!uer>)<'l^ .nn- 'Aufrfx' micl, nietzt auf diese Reocn. bitte nur darum. n,ir den sreiM^^'ben.^' „Frei! frei!" schrie '-^^^lint, und die Äröei« ter, die sich ans d<'r Ttraße iurmer «dichier zu-sauilneirdränglen... ljchl?ien Mirsallv: „Frei^I srei^- Slemeneeau war zu nach-gleblg... WSB. PiiriS, IS. Juli. „Mtm" ^rnft die ^»n de? heute gegen Lloyd Gcorgc perichteten Vcm^viürsedcr FriodeilsverhandliUTl-M vollständig unter d-cr Bmi.Mlrsiu7ig Lloyd Georgcs ^cMn'den zu ^ei.n. Auflösung der MiUMrerzleh-ungsanstalten in Ungarn: Wi'Ä. Budapest, 16. Juli. (Un^risches M)r7.-Büro.) T^r llnt<.'rrp^M''Nlinisler ibrochtc eine G^sche-^vorbc-M über die AuMsluig Mil:l^1r-/:>la'detten' , MiMürobnreal-'llil.d lintcrci'.'.'lschulen, sl)wie Osfizierstöchter-vii^iehnn^sml^krlten der ehem>cd!iq?n Honnef, Zso'^iile der ^ei.rcinjamc'n Armee ein. Im Si.n-»re des '^^ertt'c?^^eo von Trianon werde blos; die Ludowiia-ÄIad^enlie 'ute erschien eine Hldorvnun^ von ^^erlieiern Ä>'.ltunWrn'Z 'dei L^u.lUVbtmlzler Lch'>l>er, unl sich iid^'r den /TtMid 'der ^.!lntÄie'l>erun^g W^^stung-^^rns lnq<'I?Fenh<'it ste-s<^hr flnnstrs?. (i'r sin'b der drixk, es werdt» ^.'li,eit soikald mi^alich zu emenl ersolgreichcn MscVlnjse br'knlqen. Mixiko. Di<: mexuua.^'^j-e alle Re-iie- xu.n.^n, d^'ren Uinerlaiien durch die letzle '!l?e-volu^'ion Ech^^^'n siÄilletl. hc:ben, ain'.^ejor' derl, Vertr<^<'r nclAll>^.st umchen, die.'.ij-ßnminen mit d'^ mei'i^^kaniichen gi>erun.g die c'.'lilt.!r.:n Schäden erheben und Hie Emschädrgunz der vct'esicnden P?rson«.'n «in die soll'^n. Die interalliierte Abflrenzungs-sommifstvn von Maribor ab-gereist. LLI".?. Maribor, 15. JuU. W.il der Frie« iden^^iecirag von Trimwn r.itPziert wurde »NÄ in kurzer ^>'it die ?Ic>ssren^^iingö'?rbl'ileu .mit Un<^>arn beginnen, sind die D^.'Iessicrlen Iber alliierten ^lbssrenzungotonnnission wach Paris odg^'reiist. Der frl>:'n^^ös!>6ie Dele'gierte IN^or Iocmro n. der it0u^'niseli.l' M^/jor ? T<^gen in Pari^. Der japiMl-schc Dele-ciierle Odc'rst ^^amagutichi rct) dt^o Gebiet, dci!^ nuf di^isl^'r in Bein'iHt tomutt, durch die Unssnrn deseht ist, wird auch die Frgc der V.'srinlmnug unserer Gren.ze in der Richtung von Radkersburg über Et. ÄulM bis Toia mifgerollt. Die '^li^'rzi^gerung dcr R-atisikat.on ves t>riedei'..'Uertn.'>qes von Tri-anon verliinderie aus dt<)se ^.Zi.i^se mich die Fortsetzttn^g der Al.>grei^;ung i-n öi^sein Teile Mliscrer zukünftigen Äreu^>. Bei den Dcb^it-ten de^iizlich der (^^''enz-e .>w^s!^l>en llne.arn zuld ^teierul^l^ bl>'b unser T-^'-legierter l^e-ner-al PliveliS ^er Meinung, daß die bisherige nngarlsche ^Lz'.e.l>>!!".'n.;e als solche bc'stinrmt und daß die lieue (Grenze im ^inne des Fri.'denöverlrag<'s ^enau ji?stgole.gt se:. WK'B. Washington, 15. I'uii. (Noiit^'r.) Die Airtworl (^himis an^ die (^iul 'dunq d..s Prü^ pdenten .^rdin<^ ist hier einige troffen. WÄ'V. Stockholm, 15. Juli. Tic Wälder in der Gegend von i)sklZr-5l>ainni sind durch einen lnrl?s^,ren Vrmrd eingeäschert wvT'den. Schaden slbersteirsl m-^hr als eine Million Kronen. W^'B. Warschau, Ib. Juli, (s^untspruch.) Wie aus ^!ttn)no yeineldet wl^d, yut die ioeist-russische Regiernng d?'M Zeli^owÄi den Lt rie^ eullärt. WÄV. Washinqton, 1.'). .'^nli. (FuiKprnch.) Die Behörden von Doorn hliben den P'-o.cst des Trker-vorxiezsluflel.'^n, und ^^wnr den ersten j'lsil>sla« l >1' > '. nleiil' i- rr l .. r ist Iu-ui.d Lo'noilü. der alo ^tuuwler oell / OkaLv tl > g Durchbrilch an der Sccklrner Front uw!» die Veifol^n^smärsche bis das B^'nat nlit-gemacht hat. Das sind mit seinen sonstigen Källipfen, Leistungen und Erleibnissen während des Wet??r!eges so unwiiderlegbare Beweise einer starken jnlgosl>a."oi.schen Gssinmmg, dc:ß die petrioti!sche Befürchtung nrancher reise, Maribor könnte nnter der Leitung des ans der soHik^Gemolra-tischen Partei hervorgegangenen Stadtoberhauptes in natiomrler Vezichung Schaden leiden, nicht gerAht^ertigt erscheint. Mariblir mit seiner zum Teile d^eutschen Bevölkerung ist 'lils Grenzstadt M>eifellos ein exponierter Posten, dessen Leitnng nicht leicht gzn'om.men werden dnr's. Vo^m imtio^nlliilen Standpunkte wird wohl nach wie vor dlas Bestreben vorl)-?rischend sein nlüssen, der exponierten St-adt den julgoslalvischen Charakter noi5) heutlich^r und tiesc'r aufzu^rä.gi?n. DicseS Bestreben mnß aber ikeine nnsreiMdli'-chc He.Itung der St^.'idtttenva'ltunig dein: Dentischtum sic>^nüiber zur Foilge hcrben. Der Lnllf der Geschichte hat es einmal gefugt, d^^s; auch Deutsche in dieses Lanid kamen und daran läßt sich nicht viel änderil. Die Delltschen, die sich nrit den nel^n Berhültnis-sen nijHt abslnden koimten o'er wollten, sind .!i>cg oder -doch <>nr Wege, es zu ln.n, n'nd diejenigen, die bleiben wollen, liesern schon da,-mit den Bowei^^, daf; sie sich >dem neuen Kurse fügen wollen. ?lls Mii-ger «des 'Aaates hiabt'n sie schon bisher a''^ Wichüen ivdlich «getragei,. Nlu? 'dieses Bilrgerrecht mierkannt ist, wer« den il)nei: die dan'it i-m ZlisMNNlenihia'Ntg stehenden .Neci)te ein-geräuntt werden miissen. (5s liegt in der ?7atu'^ der Eache, 'daß die-sc^- 1Ies'>'r^'^.?nii uicht o^h?? .! Nei'bimgen vcli^ zi.'i^en u»id I'a scl/ciiil die Do'Ieran.z der sozicrldeme^ratisckien Partei speziell i-n ^er ?lnfK:ffNll>g kultureller Fr^Mn, die b<'i den Denllschen eine ll^ervorrat^ende Rolle s^uelen, eine^ Gemähr ldafür zu ineien, daß dieser Uebergang sich in mÜ^dereit Fonnen vollzie-l,en un'd zur '.'lu^.'gleichun^g der vorhandenen ^^e-.^niäye l>cltragen Zl'ird. Das Arbeit'/sel^, daS sich dem nouen Gc-mcinderate l^ieket, ist sjewis', (in sehr reiche!?, die Versöhnung der Menschen uwd ihre Her-anziehunlg zur steul ei nsainen Arbeit im Interesse diese.imreienZ scheint uns aber doch seine wichliigste Auf^?.'!>e,^u sein N!N'd wenn sie gelingt, so würde dan'it eine KMur- und )ton-ioli!)ierung?arlieit g'^'leistet sein, die aller Anerkennung .wert wäre. A. L. Wie kam es zum Srpresslonls mu« in der Kunst? Aon Josef Peteln, M^ler. Vor allem nrüssen wir nus tl'ar werden, daß n»an unter Kunst nich^ die Nachchmung d!?r )«allir, also deren irackte Wiedergail'e, sondern t^a^ pc'.söniliche Verhältnis des .liünst-lers zu seiner Unuvelt, z-uini All, verstehen müssen. Nun ist le.ber die Stellung de-.' .^t'ünst-lers zur '.j^atur, znm All, io na,ch seiner Äelt-^'nschauiung verschieden. Weltanschauungen sind abel Kiirder bestiinuliier Zeiten. Cs gibt ^lso nur Zeitlunst Darin liegt i<'ser Erde mch stellt seine Götter ,ils herrlicbi.' Mellschen dar. iZein Ausdruck sind decch^il'b die formen und Erscheinungen dieser Well. Ae.gnpler, B^.izantiner unid Go-tiker, die das Lelben als kniizen Prüfstein für das Jenseits lhen. l'>atten niij^it di< Freude an der (5rs^.>ei.'un^, sondern am gesetzinäßig (fwi'gen — a.n der Al>stra^tion. Alles Vergängliche schien nilr insof.'rn ibeachten^vert, als es, um nlit Go^etsje zu snigen, ein Gl^nchnis war, ein Gleichn^is des Unvergänglichen. Und eben dieses Unvergängliche d^rz^iskellen, je» dein Beseli'aner es r.Merzulbrin^^cn^ djl'.H i'hre Ltnnst. Es ist ein L^4ck?;es, an 5>and.der .^unstige-schichte die Weltanscha'uiln'gen ^großer Pi^rio-den zi, b<'stimmen. Ich will nur ans die streng »ciibstrakien Gestalten der Äc>gyl7ter >l)inn>eisen, aus die klassisch-griechi?6>e 5?''lmst. die wieder dnrch die abstre>'ktien Vt>zlantiner und Gotiter alba>c"löst mirde lmd spätes- in der NenaissM« ihre Wiedera''bilrt, in eigenem Stile gefunden l)iU. Auch heute, nach >i)em krassen ^lie.lliKniuS und Materiaiisnius vor dem .Erie/^e, l>at unsere WMaTrs^Mlung eine ge* wältig Wenidlmg ersaihren, die nicht mir ii? ^d<»r Vtmrst, dem ExpressioniSnlus, sondern auch in der Wissenichast, z. B. Cinstei-n, chren Ausdruck fmdet. Um den Werd'^>^iang des ErpressioniSmus verstellen, müsicli wir vis zu den Acht,zifl<^-jähren des 1!) Jahrhunderts zurückgreifen, M cs aljj d-as e Li ich! i^ d«>^ M « ^ Aelruik^ tuAlvtahre sichvbdern. In der Be?folc^tmg dieser Lchrs trat eine Künstlergrikp^ a^^f, die sich sci.Ate: Um dile Natu'r wahrhc^t^F zu schildern, inuß man die Dinzg'e so d!c?i^tcllen, wie sie im Namne stehen, 'e..Lso'von Luft umgeben und von Licht bele.lchtet. Ma>n nannte diese Richtung Vollichs- und Vollust-Malerei (Plainair). Eine ji'mgere Gencrativ-n baiute das i^tturcilistische Prinzip noch weiter eus und sagte: Lust und Licht sind inl steten W'chse^ ^nd Ve^ve-gu^ng aiufgelöst, so daß man sie nur noch durch -den momentanen Eindruck (der Impresswn) ftstlh'alten Vanii. Die Impressionisten, wie man diese, bald vorherr-schenldc Kunstrichltunlg irMnte, stellten, alles Gegenständliche im Sinne dieser Aii'geMicks-betrtl'chtunv verschwo-nrmen, das Malerische betsnenid, Wvbe an Fcrbe se^nd dar, ohne die Fo^l Aeichncrisch zu lösen. Das absolut Malerische wird kultiviert. Z. B. man Wicl)» m'te nieht -lnchr die Blätter eines Baumes, sondern das Nailge Lau-b erscheint iails Farbfleck. So ficht dei: Künlstler nichtt mehr das Ge^nstälMitche — er sieiht über die Diivge hiiiweg —, uint nmr deil nilonlentanen sinnlichen Augenreijz der Fart^n fchzuhcLten. Die Faribe yawinint an sich ihre BerechtiiguinA das Objekt wird nebenlsächlich. Fast lmbelvußt, jc^eivsalls teHer ungc^oltt llüat sich dajdlurch die KuinSst vom Mturalisti-.s6)en Boden entfernt und der Äbstrcvktion igu-igewendet. A^an nröge bedenken, daß dicö am Äegi,nn des S0. JchrlMderts gejichiieht^ wo sich all^' po'litischen und sozZl^ilcn VechÄtnisse bis zur lln'^'altbarkelt zuiges^iht haben, wo der ina^terialistische Gedanle '"ine ^veitestc AuHbreitiUlnig gefunden hat. Da besann sich dl'r .^'ünstler, daß er in erster Li-nie Führer .»no v'^^'eiweiser der Meulschiheit seij. In der Literat'llr l/.ben sich Mseir, .Strindiberg und <.^er1)art Hmi^p^tinann vonl Natural ist is«'s)en enlt'fernt u-nd dem Physiich-Mystisichen Mge-wen/det. .hiMit hieß es alch für den bildenden ^ilünst'Ier, we.g von der Neitlir und einein lleuen Äusorlick entgegeiMstrebeil. Durch den Impressic»niÄnns,:vnvde die Farbe selbständig, de-r Gegeirstand nebeMchlich. Dadurch ko.lnte die Form beliebi>g gewählt und dein Gedanksicheii »inter'tellt werden. Form und. 'I^irbe konnten aber lkv'nstrnktiv ersaßt werden. Die Kiiiblsten besollgten dies mit dem Hinweis, das; letUen Endes jede Mstraktion Geo-iuetrk» und die jtristallisatilon ihr reinster An'ödrusk sei. Vielleicht in demselben Sinne, niie d^'r ho^nni.iikulu-''zml>ljcilde Wagner im „F.^.iust", 2. Teil, zu Mephisto sagt: Ä>as nla"^ an der Nabur GHeiiN'niövolles p'-ies, Das n-Igen wir verständig zu probieren Und was sie sonst czrganisieren ließ. Das lassen wir kristallisieren. ^ Das GedeMii.he wird überha-upt Problem. To wind bei den ^-n^uristen eine Beg-cbenhoit so dargestellt, wie sie bli^art'i^ durch das Ge^ birn des Malers schießt und nicht mehr als Bild, das von anßell sinnreizend erfaßt wird. Erle'dnisie, <5r'ln..>.'runlgen, sozusagen geilsti:ge Impressionen w-erden ne'belU!inandergere!ht, INN das Benvorrene der Ged-c^nken selbst dar-zustellen. Fu^!ilri.?mus! u>nd Kubismus >sind die beiden Nlchtun^gm, die dell heuti^gen E'-pressionisinus ermöglichten und vln-ibereiteten. Vom Futu-risnlus l)a!t dl«*!' mc^derne KüiMer die t:i^ent-liäie (Expression, d. !>. daS Subjektive seiner Gefühle und l^'dan>ken auss^drüfkett. vom Ku.biomus die ?A.'.iSe und das Konstruktive der Fonn üibernommen. Ob nun nach tri« stalliniischeii (besehen die Lrnie 9efülk)rt odc»r vegetaitiv r^ichmisjch g^'sck'.'r'tt??geile Linien und Fläch^ir im Schwunige mel,schliche Leiber verdrehend dargestellt werden, inimer »vied-^r «Verden sie dem M^danklichen unterstellt. Die Fairbe selbst wird tieif monumental und aus sich selbst leuchtend. Die zdunstform ivivd ver-eins^ac»'' bis z">n Primitiven und windlii^,en, u-Nt dadurch die monumeivtale Wlicht »»md Einfachlheit dem Bilde zu .Mm. So wi-rd d^^ mo-derne .^lunst Ausdnick der Sehnsucht un-serer Zeit, das kom.plizierte und verworrene lösend, um Ulns znm einfältig reli-giöfen Empfin>den zlNDücklzuführen. Man mag liber die neue Ku.nst denfen wie man lvill, dies ist sicher: ein Zeltes Orna« ment, Form- und Far^bellempfindeli bat fio uns gegeben und vor v'llem schon große un-sterbli<^ Meister wie: (Zel-anne, ?^n Gogil), i^o-diler, Ä'lilmimt ,md Al^iiele. Marbufger- und Xaaes-Nachrlchten. Todesfälle. Am 15. Juli versä)-ied nach für-zem schweren Lei'den w Alter v^ 70 Ja^. ren ^ra'U NrsM M o m, .^"^ausbch'lu'rin in Zlloritl! um 17 Uhr vom Sterbehaulse, Ag. Ziciidvairje 88, aus stott. — Am 15. Juli verschied Herr Leopold Zwetti, gaw. Hotelier, iui Wter von 7Z Ja'hren. D^'s Leicheirlbagängnis findet am 17. Juli unl 15 IHr von «der Leichenhalle des Pobre^jcr Friedhofes aus sta,tt. Die Nütglle^ der der Gastwirtegenofsenschast werden um Lal)lre!6)c Beteiligulig am Leichenbe-gäuanisse ersucht. ^ -> Zur Wohnungsverordnung. Jnl „Uradnl list" Nr. 779 vom 8. Jllti 1021 ist das Rog-, lenlent mit genaueren Aestinunungen gur jüllM erga.ngenen Wohnungsverordnu,n!g er-< schienen. JnsolHe !)iLununange!ls — das Re>g^ lenient ist ebenso PÜatzraubend, wie die Verordnung selbst — greisell wir >nur das Wich« tikMe und mrsere Leser voraussichtlich am ineisten Jnteressierellde, nämlich di.' B^stiin. mung der Prei.se für inMierte und unmöb^ lierte Zimnier, «die in Asj?ermiete geig eben weiz den, und die .zu'lässige Anzahl vou Wolhnräu-! men heraus. Als Baisis für die Bclstilnmungs eines leeren Zim-merS (Kabinettes) gilt da4 Rc!sultat, das man erihält, wenn man den Metzlns für die gk^.'NAe Wohn'ung durch di^ An?M der Wohnuwgsräu'Me dividiert. Vor-, zilinuit^en usw. werden hi?bei nicht gewählt./ Zll der so erhaltei^en Suurnle werden für eltt leeres Zinlmer, das in Untermiete ^gelben wird, 59 bis 100 Pre^llt daMgefchtagen^ Ueber die Höhe «des Zuschliqges eldtscyei.det da-^ Wchi^ngsamlt mit Rücksicht auf die Lage und Llualität des Baues und der Wol).nm!g. Bei der Bestit>nmu.ng des Preilses sür einen Teil Wohnunig (manüi'bliches Zilnmer), -d-as in Miete oder «in Untermiete ßnr gedräuchlichelt Benü^nnig mit allen ni^tigen Zu^fte'l^-c're, Ve«^ diettllivg und ÄettMu^ geige-l^en wird, gilt aiS Basis für die Bestimmmung der Preis eines le.'ren Aimnlers, der a»uf die schon erivähnt« Art bec^'chne't wird. Dieser Preis ist uin wei^ tere 100 bis 200 Proizent bei luxuriös lierten und a.n'deren U'NlffewiZhlllich be^iiaglld^ «chen Zillljlnern u.m 300 Prq^ent ftu erhöhech soweit sich d^e Parteien nicht selbst awders ei^ nigen. In Streitfällen darf ein Wohm-ungS« aint 1. Instanz den Zins mit Rücksiltzt v>ns die ö^lonliische Lage des ?^!ieters mtd deS Bcrini^ers höher oder niedriger ibomessen. Jsi das Ziinmer an zstvei oder niedreren Pevsv«< llen in After-nuete Wgeiben, so 5a.iM der Mietj preis bei zwei lwtermietern um 50 Prozent) bei lnchrerelt jc^doch llm 100 Prozent ausige^ sch-lagen werden. Ist l'ei einem Zimmer kems Bedielluilg und kein Vetil^-g, so ist der b« rechnete Zins M e!.n Drittel, wenn «beides fchlt, UNI die Hälfte zu erniedrigen. Als Woh^ nungsämter 1. Jnstaiilj «Äten die Wohnnivgsl äulter iil Ls-ublsaila l:nd Ak^^ribor ulnd f-üL alle landeren Geniei-nlden die AU-ständigen Be-i zlrj'^haupwda.mlschast'en. Am N^glenient zur WohnttngöverordnÄng.wird tveiters auch dd« sind zwei Mnuner zulässig. Für eine, Familie nlit mchre^'en niinderjährigen Mni dern drei Zumner. Für eine Fanlilie ,nit 3 cder mehr volljährigen Kindern 4 Zimmer. Bei N'.'milielr, deren Hausha^ungsvocstand ein Wit>ver oder uine ist, wird in den lehtgenannlen Awe'i Punkien ein Zinlmer weniger berechnet. Verwandte, die aus dringenden ExistelhMünden tnit der iwo^nungsbe-rechtiaten Familie iin genieinsamen Hauechal« le l, cn, sind als Faniilienmitglieder zu be> trachten. Personen, die ihren Berufe oder ih"-, ren Dienst in den Wohnräunien ausüben, d^?rs die?ln^',ahl der Zimurer uni 1 bis 2 Ziin--nlern als Arl^itsrmnne erhöht lrierden. In die zulässige Zahl der Wobnungs^äulne find Dienstboten(zimmer, jl'üchen, Vorzinnner. sowie Waschküchen, Sieller und Hol^lag?n ni'.tt einzure6)tten. Hauptversammlung des HauShesitzerver. eines. Heute Sonntag den 17. d. M. findet im großen Götzs.'ale uin Uhr '.'ornlittags die dieosährige Gener^ilversanlmlnng des .^misl'esiherveleines von Maribor und Uni-gebnng mit solgeirder Tagesordnung statt: 1. Verlesung de? Protokolle!^ voni Jahre IVl). ?. Tätigkeit-^bericht. N. t^^'issagel'aivng und Bericht der 5kassl.'''.>rüser. !. Wahl des nelien Au^''ch'u'sec'. 5. Vortrag des Herrn I. t^-reli^, Verbands-obmannes in Ljubljalm. 0. Fcstse^ung des Mitglied>!^>.^irage'? firr das Jahr l!):^1. 7. Nene Hau'^'ordnilnnen. All-s'l^'sies. Der «rbeiter-ldiltur. und Vildungsvrreil» „Svoboda" veranstaltet Tonn tag den Kl, Juli im Vc>lksgarten ein großes Gartelfiest. D^^s Progrmnnl wird rech!1mmersest. MhereS ^ ben ouZge-yebenen Cmladmlgen und im Jnsewtenteil. Hauptversammlung bes Prweckmqestellten-BildungSvereineS. Frei-toy tien 22. um hailv 7 Uhr suvt^et in der otten Bivrcsmve (Halb-wid-l), Jm LiLeva uliw, eine außergewöhnliche Hauptversaimmlung init folgend Tagesor^» ',mng statt: 1. Berichte. 2. Vchchwahlen. 3. Allsi^lli^os. Die Mltq!lie!>sr w?r^n ersucht, jpihlrcich zu erscheinen. Im Rachhang zur Einladung zur General-sersa'niinliunig d^'r HauSbejsitzer wird «bemervt, dttß Herr Vevblrndsobmcmn Frelih aus LM» ljanci. über die ne««;; Wo'hwWgsverordn'U.nig sprachen wird. Alle Hausbesitzer mögen vollzählig erscheinen. . - - > - ^ ^ , «-ü. . Die Freiwillige Feuerwehr und deren Ret-tungsabteilung in Marikor vere.nstalte.n «m Soimtvig den 4. Eeptcmb^r 1921 zur Feier ihres 50 jährigen BOanides im Volkswirten ei.n «großes Tonmlerfest, verbutrden mit ver-fchiodenen sür Mariibor neuen Belustiqunczen. Heube schon kann man sagen, daß dieses Feist eines der schönsten BerÄNistialtunlgen des h^'«-rigen Sonbmers sci-n wiTd. Der gute Nus und die Belielbtheit der Vevanstaltuinflen nn^erer Wchr werden g^^loiß .a-nch diesmal einen Mas-senbt;su'5> bringen. Die Vororbeilen sur das Fest silch schan in vollem GaMe uird wir werden unsere Leser dlarilber steiö aus denl Lc.iu-senden erhalten. i^rtenkonzert in Radvanje. Iln Vnstl^^mise ,Zur LiiN'de" in Raidva-nje (RottMeiil) findet i^ute Een Besitzer, do7 schwere Branidwuttden erlitt, jedoch am Leben Ai^ (^olg >^urch»ge« Wrt wurde. Wer war noch niicht am Sport-h»latz »nd hat die Violen Ariteleien unid Nör-yeleien des PMitmns nicht gchSrt? E'in Tei5 desselben will N'UN aiber vavch ze'.5en, daß es die bei solchen U«jbunigen gekommene Theorie in der Pvaxis zu yebvauchen versteht' Zwei mal Elf, die noch nie Fußi^ll betrieben^ werden bemüht sein, durch ein wohlldurchdachtes Spiel, sl>wie d-urch technüsche Feinheiten und Kmsse, endlich einmal bl^riedigenden Spvrt zu liesern. Mer Sportsfremi'd durfte diesem Match, dvs eilu^'isg in seim!r Art ist, Wüßtes Knteresse a'bigewinnen. Alle Freunde in-telliMnter ^Msse sollten erscheinen. > Rapidwettspiele. .Der VereinSleitun'F der S.-B. Rapid ist es gelunigen, für die nächste Zeit hi)chst interessant auSwärti^ge Wettspiele abAillschl^n. Am 24. Juli koimnt eine erstklassige M'am.nischa'ft Ä^us Ljubbi^mn, am 35. Iu'li der Grvzer Sportklnib ,,,.<^ato.a'h", dem eS ges'ftn.F, idie dortigen „Amateure", die erst lüMlich in unserer Swd-t weilten, schlagen. Am 27. Jull erreicht dre E^portfii-son ihren Wanzpunkt. An d-iossm Taye tritt der Wiener Tporttlukb „Rapid" gegen seinen hichgen Na^ mensbruder auf. „N.npid 1" init seinen inter-natt'ionalen Größen ist nicht nur Meister von Wien und Oesterreich, sondern wird auch ss^r die beste kontinenlale Mmmschaft igHiilten, seitdem es ihm gela.ng, seinen gesähr^lichsten Rivalen, die Prager „Lllaiii^a" mit 5:1 zu schilagen, ^l'uf diesc^' Z^t'tspiel dtarf joder begierig seiin. Dann kommt noch der vus dem vorigen Jahre rühmlichst beskannie „Wiener Sl'nrtklnb l", der Anfc^ligs August in imserer eiiltrifft. Am 14. und 15. Ai'gnst spielt der Meister von (^raiz, der Sporttllub Sturm unld zu einem noch nicht bestiinmten Termin der erstklassiigeulder erstkllZssige Wiener „Nu-ldolfZMffel" gl^'flen den hiesisp^n ,^Napid". Die--se SporwereiniPing hait sv-mit ein ssutes Programm «aufgestellt und hofst, daß das hiesige Sportpublikunl zlisviedeir ist. Aphorismen. Der Mangel an Freiheit ist nichts anderes, als die Furcht vor der Vermmft, die hiezu gebraucht wird. Eilnsant sind nur diose Menschen, die die Gesellschaft suchen. Die Frau ist Mr diesem Mnne überlegen, der sie stets bogehrt. » Die Ehe ist sür d-as Weib i^auptsache, für 'd«n Nelbensache. ... Die Monogamie ist nur gesetzlich von Wert, der Natur ist sie im höchsten Gnl'.de zwvider. O Verbrechen und Liebe wurzeln iin Geschlechtstrieb. . « ' '' ' Das Leben gleicht einem gllänzenoen Wasserspiegel nnt d'unllem, schlaminiigem Grunde. Vom Tage Eine Liebesheirat, lieber die vor kurzen: in der großen ^acholischen Kirche ans den^ Brompton Rood in Lond-on stattgesundene Hochzeit des .'Züjähri.gen Prinzen Filippo Andre« Doria-Ptl^iniphili init der g'leichnlterigen Psl<^eschn>ester G^Sna Tckes beri^.Hten die englischen Blätler: D^'r Prins', war während des K^ieyes vern-lmdet worden und iit ein L-a^arettt, wo die skhöne Pfl.'gerin, deren iintel-esst^nter Kopf von einer Fliit schwarzblanen .^Mires nnira'hnrt ist, Dienst machte. Er ^><'rli^<'te sich in seine Wärterin und führte nun die Daine zu-ni Altar. Die Familie, in welche die eng'lische „Nurse" hin-ei>nheiratet, ftibrt ihren Äanlniban^n bis a-us Numa PoM^ilins, «den zweiten König deS ici'l--ten Rom, z^irück. Späti^r vereini,gte sieb dieses alte MelSgesch'lecht niit dem genilesischen ?wvv> für Dieselmotor, k Feb swd billigst abzugeben. UdressO in Verwaltung. 61ö8 Ärlmvlii« tS20 zirka 9 Ljalben zu v««Ia»fOn. Ansr s. Hlldednmd, Slatina Aabenei. «i« Kaufe jede» AeN, zu den besten preisen. Dinzenz Geiler, Goldarbeiter. S12b GaAposka ulica 19. . l» vng. krlstalisivktvn IWI!W«WI "IlssUWIAif.-^ liefert in Säcken brutto per netto, verzollt, franko tage?» k^an» tjubljana zu ermäßig' ten preisen R. ZI.—per Ko. die Firma 5Z94 Nähere Auskünste erteilt iiaiser Barbarossa bekannt ist. P?.Pst Ininn^'^euA der Zel)nw war ein Doria-Painpiliili. 5chan vor hundert I'aliren^ V'«ln eugli^'che^o Mut in diese altitalleursche sich ein Toric!? Pamphrl' nti-l Lüdy Mary Dalbot, der Tochter des Carl of Shl'ewsbttry, vermählte, und auch «die l^'einahlin dcs jehil^l'^ ChesS des .^^'^uses ist eine igeborene Ew.i'län'derln, Lady «Emily Clinton, die Tochter des Düte os Neweaslle. Doß aber ein Spros; dieses Geschlechtes, der seinen: NMneii niehr Titel ^bei-Kn/füigen berechltigit ist, als cr Jahr^' zaW, eine biirgerlich^' Engllanderin >k?eir^tet, ist d'ies--mal, lallerdings unter ronr^'ntischen Nnistän-den, das erstemal gewesen. Ter Attsl)ilfsdiener als Diplomat. In der „Mdeö^heinicr Weinstulbe" in Wien n^^ar in den letzten. Tesgen ein jungier Mann häufiger Gast, der scssir hoihe Zecben mÄl'te ^ind von dem nDn sich eyzcilMe, des; cr ei kr Di^'wni at sei. Er soll er^Mlt halben, das«, er der sand'te eignes der Cttszeisi"ii.?sta'aten sei. Seine änsieri' Erscheinung war d^smit allerdings nicht recht in Einklang zn briligen. Er bi,uk lkanl, das', er nnttt'nter s^sfar shne .'^cmd-kraaeir eiWien. Trot^denr glaiOte nwn Hm aiifs Wort a!der tat so, als lgll''nbte man ihin, und der .v>crr „Ges-alndie" «U'^ar der J)?ittel--Pun?t cilsl's .^reüs^^'? ^'en Schniarohern. Die Zechen, di^^ er mailUe^ 'betru^gerr an manchen A'belideir inchr als 20.000 X. So koinite doch ns slei. ev ans, id.'v Ti'ch !)'.'(? . G^'sai.d-ten leer blieb. Als er ain nächsteir Ta^g wie-" der erstliien, tat er daniit grost, d!'>ß cr am sellbcn Abend ein Dni^sf init Professor Dott'or HocheneM elusgeiragen lza^be, wa^^ nati"irlij.h sein Ans^lieu erhivhen sollte, ^chlien^lich wur-d^' aber der Raiions^'A^sten der Ticherheits-wache aijs den Diplon!a>ten «cusinerlsam ge-niacht, nud, als er ani liächsten Tiener Ernst Dli^'^il, 2. Be.;irl, Gellnergasse 1'.', sei. Er wollte .zuerst glauben machen, dast er ini .Hasardspiel gri^siere Geldbeträge ^"Wonnen habe, doich wur-d-e nun an seinem Dienst ort in der Werta^bteilimg des t.^'^enptl^'j0!la!ni!'es fest-gestellt, das; ein Wertpak^'t init Francs auf unerklärliche Weii'e versch'unnden uwr. Nunlnehr l'ilkie sich der Äei-d-acht ailf Dra^'il, der nach länii^erem L-.mglNen auch die Tat eingestand. Ten gan.zen ^v'tu.^ig will er iin Ease „5>abslmrg" nm l.^2.000 lv verbaust haben. Draizil wurde dein Lan'de^'gerichte eingelie^c''!. Erfolqrcicher Einspruch Frankroichs glgen einen Frsmd^nlcgionärsilm. Aus .^ciinchen loird geinel^et: Tie ^ilmo-berpriifstesle v-.'vboi infolge eiiies Prot^'stes Frankreichs die Aus-fi'ihrung des Frelnidenlenionärsilins „Tie Flucht ans dein Heere der 5^eii!iailo.se!i", nachdein die Aussi,ll)ruiu-j vorher genehini^^l gewesen war. Volkswirtschaft. Ein Crlatz zum Schuj^e d, r Stelterträfier in der Tfche6)oslowlikei. Eiii vor kur^^ein verös--sentlii.'hter Erlas; des tschecheslow>afischeii Fi-lwn^ministeriulns trisst Vestiiiimuugen zur Erleichteriing der den ^^tenerträgern a^ils de?^ jetzigen Verhältnissen erwl^Eisenden Schwie-rigikeiten lind bisiiniint inöbesond.'re sollendes: ErfeN'Nt eine Steueradministration an-läßlich der Bernsung eines Tteuertrügei^s, oas; es sich um einen Fall offenü ir von U^'-üer-einschatniirg handelt, so hat sie Uiit der Ein-!reibnng jener Stenerbeträ^^e, deren Abschrei' bllng in. ^^uge der Berufung zu erwarlen ist, zuiMverteii. Fjrills zwar keine Uebereinschat-zng vorliegt, die Z.^hlungssti!hiVkeit des Steil- crtlägers j^Ls^ch derzeit stark verlmnl!^rt A sind ihm üben tvurde! — Durch den wir. schaiftlichen Zusiammenbruil^ aller li^iegsührcn'den Möchte unid dem 'd^.'d«rck bcdinx^ten llebeiinaß an Steuern ist auch un! ser Land h'^rt getroffen worden. Wir hoveiz' s.holl berichtet, daH das hiesige 5/lmdelsgc< Uliuni beschloß, eilve Mor-dnung ^unl Finanz» n inister Nlach Veogm^d z-u se:ilden, irm besonders geg^n die letzten SteuerMschlä-ge, >die ei^ ner nervigen VermögenMbg>al>e ^eich>kviii< men, Vorst'ellun'lien zn erheben. Ob die Ab< ordnunl.^ viel erreichen wird, ist allerding.z eine anSere Frage. Aber es wird wohl mözs lich sein, den Stenerträgern so weit an diF Hand zu geh<'n, wie es der ok»en'^^rwtt'lMe Er« las; der tschechosloimakischeir Regierung tat.' .'^^'isentlich bleiben wir mit dieser AnreWno ' Ii ich t die „Nuser in der Wikste". Drolicildü Schliehung der SchissswersLctz in Trieft und dem jnlischen Venetien. Di« Arbeitslosigkeit und die Schliessung Voi'.: Fa< briken nimnit in ganz Italien einen im ine?: größeren llinsang an. Nack) den Miittetlungen de-s Generalsekretärs des Buildes der itoilie« mschen Industriellen, des Deputiertes Olivetti, beträgt die Zahl der Arbeitslosen inl aanj'.en italienischen .Gronigreich gegemvärti.j ^isV.00^1: ^Arbeiter sind nur ian drei Ta^en d^r M')che beschslstilgt. Nunniehr steht abec eine neue Au^'dchnung der Arbeitsloisig^ keit bevor, denn i^'s ist vo^ahrscheiillich gewori dei', daß binnen lur/,ein die nveisten Schiffs-' n^eiften in ?ce::. und ein Teil Wersten in Genna und Ligiirien zur Schliem s^uiig gezlvniigei: seiii >:oerden. Die itMieni'scliF Schlsso-bauindustrie hat niit Rütksicht aus Krije ini WeltschiWbail ihre Er^-zenguiig Mv illfolger groszer staatlicher Silbveiitionen au.f< recht erhalten tonnen. De.s Regierungs^elret, das diese Snbvention'iernng versÜ!gt lintte, iit ain 30. Juni abi^elausen und vorläufig siilü noch kei.ne ni'uerUchen Mchregoln M^innstett öec Werften getroffen worden. Die Triester SchiisssAuieinftalten hatten mit der frndcren ^liegierung ^^ierhandlun'gen gesiihrt, in denen sie eine m^uer^iche Sulwention in de'r .'Höhs von 400 Niillioi^en ^^ire beansprut.'k/en. Äess Besprechungen siiid jedoch infolge des Regierun gÄwechsels UlN'd nanieiltlich mi.t Rücfnchk auf die Demission des .<>audelsministers Al-cs-s!o ins Stocken geraten. Die gröszle WeiD^ A'cu. Jtalienv, der Eai'.tiere Navale in f^leone, hat bereits niehreie hundert Arbeit entllissen 'tln'd wird l.75, Pe.ris 122.^. Palnten: Dollar 151 bis t5>2, österreichische tirone 21 bis 22, bel i28 bis l;0, tscheuzisch' Lt'rone 215, Mar^ l0 bis 21.^), niigarische .strone 5)5). Wien, 15. Juli. Devisen: Amsterdam 2477.'? 'N') 2 t.^75), Za>^7eb 190 bj-z .M, Belgrad lW bis 2012, Berlin 10t0.50 bis 10^5.50, Bi-dc^pest 257 bis 2(10, Bul^^rch 1110 bis 1120, London 28.'^n bis 2';'>0, Mailand 3577 bi'^ ^j507 5)0. Neu? Norl 770 bis 7L)^, Paris 0'0> bis P^ag 1025 50 bis 1031.50, 670 bis W.irschau 47 bis 49, Zii" rich 12 8.'^'^..')0.biH 12.887.50. Baluteu: Toll..^«' 773 uis ?77, li-ulg. Levs 6()5 bis 075, Psun^ 2'^1(' bis 2.^:!0, fvanz. Franken 6000 bis iN?0, hollän'dische Gulden 21.700 bis 21.K00, italienische 5'ir.' .W5 t>is .'i535, Dinar (Tau'ender? bis 1!10q, pl>l!.ische Ma^kk 11 lns 11',, ru-inän:sck?e 1105 bis 111t>, Scknvei.^er Fran-t'n 1277l> 'k^is 1A>25, ung-arische Äronen 25^ l'ii? 201.5i^. Die Snstgewerbstjenoffenschast gibt bekannt, dalj ibr langjäkirlges Ausschuszmitaltcd und gewesener Bcsit;cr des Aolels .Erzherzog Johann-, .^^eri' Leopold Zwetti Frizitaa den 15. Juli um dreiviertel 19 1lj)r verschieden ist. Die entseelte KÜlle des teuren Verstorbenen wird Sonntag den 17.Juli um ,1b Uhr Utzr nachmtltags) in de^ l?eichcnt)alle des Friedhofes in Pobre?.je seier« tchft einqesegnet und sodann zur letzen Ruhe bestaitet. Die heil. Seelenmesie wird Dienslag den 19. Juli um 7 1ll)r in der Sankt MGgdalena-Pfarrkirche gelesen werden. Mari bor. am IS. Juli I9Sl. Die Erde sei ihm leicht Vl94 Nr. - N. ^nN V Isekoel^oslo^slcisekss sssbrikst : »WW»»»>»»»»»»»»>»»WM>»»V»»»»W»M»»» Qsrsntisrte ^i'ivclsnsquslitöt! .^971 VOrksufsdUro: vumml In6u»tfl«. >VICd!. VII. » » »»V»»»» » V»»G»»W»»»»U»» G «»»HIWIINI» ^«ud»ug»»»e 7 ^ ' .......... I^^SS^SS^SIIM VrsaÄl«» A« kanNH«» ln Zeitungen odek Kalendern, so trivaren Kie Mühe, Zeit und C,eld, vt'm Sie sich nn daS. alte erfahrene Nunoncendiir» ».ociinr« ..^sgreb, JnrjevSka ul. ?l wenden, Telephon Ä1—65. porscksäqe kostenlos. * smscil smoe« smaril sliisr« 'Nähmaschinen. -Stähnadeln. «Ersahleile. >NSHmaschinen»Oel. Grvke Sendunfl aus Amerit^a eingelangt. 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