Wbacher^Seituna? -29. NsnnerstaZ d3N 3. U^ril ,,.1829. K r i c st. (AuZ tiuem Privat schreib«,!.) 2^ie sehr der Handel Tricst und Venedigs mit Ägypten von Jahr zu Jahr an Bedeutung zunimmt, kann man aus der tabellarischen Übersicht des Imports und Exports aller Waaren aus Alexandria im I. 1628 ersehen. So wurden nach den erst genannten Städten imverflosscnen Jahre 27419 Ballen Baumwolle, iL625Ardeb Leinsamen, 3no6 Ardeb Bohnen und 5^5^22 Ocche Salpeter von Ale-xandrien aus versendet. Überhaupt berechnete man dcn Werth der Ausfuhr aus letzterem Hafen auf 16 Millionen Silbcrguldcn, Unter den eingelaufenen Schissen sind natürlich die Österreichischen die zahl« veichsicn. Es liefen 2g3 unter österreichischer Flagge cm, und 264 aus. Die Gesammtzahl der eingelaufenen Schiffe beträgt 691 und dcr ausgelaufenen 665. Preussen. Bei der noch immerwährenden Uu entschlösse n-heit der niederländischen Regierung die freie Schiff-fahrt auf dem Rheme durch die holländischen Provinzen zu bewilligen, ergreift die preussische Regies rung jetzt em neues Mittel, um den Absatz der nic-derrheinischcn Fabrikate zu beleben. Es heißt, man . sci gesonnen eine Eisenbahn von Köln aus nach Bremen zu, anzulegen. Rotterdam und Antwerpen würden dadurch alle Verbindung mit den Nhemlan« dcrn verlieren, und zwar um so mehr da die Fracht von Bremen nach Köln auch um zwei Groschen pr. (Zentner wohlfeiler zu stehen käme. Die neue Eisenbahn wird den gewerbrcichsicn Thcü dcr prcussi^ schcn Nheinprovinzcn durchschneiden, und kleine Ncbenäste sollen alle bedeutenden Fabrikoplätze dieser Gcgcnd mit einander verbinden. Väpstliche Ntaaten. Rom, 2/,. März. Schon ist ein Monat v?r-siofscn, seit die Kardinäle im Esnclave versammelt find, und man erwartet mit der gespanntesten Ungeduld, auf wen endlich die Wahl fallen wird. Mau nennt als Diejenigen, welche neuerlich die meisten Stimmen hatten, die Kardinale Pacca, Eastiglio-ni und Eapellari. Die Kardinäle Elermont- Ton-nerre und Brancadorro sind angekommen; Kardinal Eesarco^Leoni soll unterwegs krank geworden seyn. — Dcr spanische Gesandte wird, wie es heißt, heute dcm nn Conclave versammelten Kardinals« Collegium scin Kreditiv überreichen, und bei dieser Gelegenheit eine spanische Anrede halten. Die des österreichischen Botschafters war in lateinischer, iene des Französischen und des Niederländischen waren in französischer Sprache abgefaßt. sMg. Z/, Königreich beiver Kicilim. Se. Durchl. der regierende Fürst von Reusi-3obcnste in-Gera haben am 2^. März von II. MM. dem Könige und der Königinn, undvon II. kk. HH. dcm Herzoge von (Zalabricn, und dem Prinzen und dcr Prinzessinn von Salerno Abschied genommen, und sich am folgeyden Morgen an Bord des Dampfboots, il Real F? rdin a n^ do, nach Messina eingeschifft. Ihre kaiscrl. Hoheit die Frau Großfürstinn He. lene von Rußland haben Sich unlängst wieder m Begleitung ihres Gefolges und dcs Hrn. von Ri-beaupierre, nach Pompezi begeben, wo in Gegenwart Ihrer kaiserl. Hoheit emlLeAuZgrabun« gen vorgenommen wurden. (Ocsi. B.) "4 reich. Der so« vr i e r fr an <^ ais sagt: »Gin von Nizza angekommener Sourrier meldet, daß sich die . Gesundheit deö Grafen Laferronnaii bedeutend ge« . bessert habe, aber doch noch nicht in dem Maaße, daß er sein Portefeuille wieder übernehmen konnte. Man fügt hinzu,, eKwerde? M Ende des Monatö in Italien weiter reise«, Venedig, Rom und Neapel besuchen, und sei vielleicht bestimmt, in letzterer - Stadt als Botschafter aufzutreten. Man sagt, die Ankunft dieser Nachrichten habe dem Ministerium einen Vorhand an die Hand gegeben, an die Nothwendigkeit zu erinnern, endlich dem Hrn. v. Lafor-r/nnayö einen Nachfolger zu suchen. Man versichert sogar, diese-Nothwendigkeit solle in dem heu' tigen Konseil (26. März) erörtert werden." Der zwischen Frankreich, Rußland und England in Bttreffder Gränzen Griechenlands geschlossene Trattat soll nun definitiv unterzeichnet seyn, «nd darüber die vollkommenste Gintracht unter den drei Höfen herrschen. Dieser Vertrag dürfte bald öffentlich bekannt werden, er soll bereits nach Kon-siantlnopel zur Kunde für die türkische Regierung abgeschickt seyn. Am 26. März ward in der RotondF des Vaux-hall zu Paviä ein glänzender Ball zum Besten der portugiesischen Flüchtlinge zu Brest gcgebcn. IcdeH Billet kostete 20 Fr. Der Herzog von Orleans hatte für 70 Billets i5oc» Fr. geschickt. Anwesend waren «nter Anderm der Herzog v. Chartreö, die Mar-quism v. Loul6 mit ihrem Gemahl, der General Saldanha, die Generale Lafayette, Grouchy, Se-hastiam, Becker, (Hourgaud, der Herzog v. Choi» seul, die HH. Ternaux, Iouy, Dclaborde, Thiard, Karl Dupin, Perrier, Lord Cochrane u. s. w. Man schälte den reinen Ertrag des Balls auf 20,000 Fr. Das Fest, das bis gegen drei Uhr Morgens dauerte, ward nur durch die Nachricht von dem Brande des Bazars Boufflcrs gestört. (Mg. Z.) Zu Bordeaux langte ein Packetboot an, das Vera-6ruz am 22. Jänner verlassen hat, und Nachrichten aus Mexico bis zum 17. Jänner mitbringt. Der Handelsstand von Mexico hofft noch immer auf Wiedererstattung der i3a,0oo Piaster, die von dem letzten Convoi auf der Station Puebla geplündert worden. Die Fremden, die am 1. bi5 4. December Verluste erlitten, suchten dicse geschlich zu constaüren, und erhielten dazu den Beistand der Cönsnln. In einem Briefe heißt cs: „Die Ruhe scheint auf allen Puncten wieder hergestellt; aber der Stoß war fürchterlich> und das Vertrauen ist noch bei Weitem nicht zurückgekehrt. Unsere reichsten Kaufleute verlassen das Land, und das neue Verbannungsgesetz wird uns auch alle spanischen Kaufleute entziehen. Weder in Mexico noch in Vera-Cruz ist jetzt an Absatz zu dcnksn.« (Oesi. B.) Paris den 25. März. Unsere Regierung hat letzthin dem Bey von Tunis durch ihren diplomali« schen Agenten die gewöhnlichen Geschenke überrei« chcn lassen; der Bey gcrieth über die geschmackvolle Auswahl und die Pracht der Geschenke in unlcr 54 Stimmen, Hrn. Olbcrs zu Bremen, den Entdecker zweier Pk> ntten, zu ihrem auswärtigen Associe Hr. Dal« ton zu Manchester war sein Hauptmitbewerber; um ter den übrigen Vorgeschlagenen befanden sich die HH» Bessel, Blumen dach von Buch und Sömmering. (Dest. B.) Spanien» Madrid, den 12. März. Unsere Regierm^z will zwei große Maßregeln gegen die Einfuhr vcr« botener Waaren m Spanien nehmen. In wenigen Tagen wird ein Dekret erscheinen, das eine n?W Organisirung des Korps de,r spanischen Zollbedicntcn enthalten wird; diese, iQ,oso an der Zahl, mit Inbegriff von 2000 Reitern, werden in BataillonK Und Eskadrons organism, worüber, dem Vernehmen nach, der General Rodil den Oberbefehl fkh« ren wird. Sie tragen in Zukunft den Namen: Ka-rabiniere Küsten» und Gränzwächter; die Offiziers werden aus der Armee genommen, und erhalten einen größern Sold, als in der Armee, damit sie von den Schleichhändlern desto weniger könncn be, stocheu werden. .Nach dieser neucn Organisirung werden die Zollbedientcn weniger als 26 Millione» kosten, auf welche Summe sich nach dem alten Re> glement ihr Unterhalt belief. Diese Truppen wer« den an allen spanischen Küsten, um Gibraltar, an dcn portugiesischen und französischen Gränzen Dienste leisten. Die zweite Maßregel ist das dem Her,», Calderon, und dem General« Lieferante« der M^ n5 rine Reira, ertheittePnvilegmm, 4" Küstenwache schiffe auszurüsten, um die spanischen Küsten zu bewachen, unddieKontrabandiere zu verfolgen. Ohne Zweifel werden in Folge dieser Maßregeln dis Taback- und Zollgcfälle sich beträchtlich vermehren, nachdem Spanien hermetisch verschlossen seyn wird. (B. v. T.) Einem Briefe auö Sev illa zufolge, schicken sich bereits 2a reiche Kapitalisten aus (Zadix, welche nach ersterer Stadt ausgewandert waren, zur Rückkehr nach Eadix an, seit diese Stadt zum Frei, Hafen erklärt worden ist. In Sevilla erscheint jetzt ein öffentliches Blatt unter dem Titel: viüi-iu (!^ (^(ituml.'!c:lu, arws ^ Iil^r^ura. (Oest. B.) Madrid, 16. März. Die Gemüther sind in einigen Provinzen noch immer aufgeregt, besonders m iZatalonien und Navarra, und die Regierung hat die bestimmtesten Befehle an die Polizeien erlassen, die Aufmerksamkeit zu verdoppeln. Die Apostolischen in Katalonien sind noch keineswegs zur völligen Ord. nung gebracht, sosehr auch der Graf Gs,panna Strcn« ^e in seinen Maßregeln gebraucht. Man sagt zwar ledcömal, die Verurthcilten hätten sich in eine liberale Verschwörung eingelassen; es rvill aber Nie« mand daran glauben, und man spricht nur v,on Um« trieben von Seitt der Partei Carls ^. Güstern Nacht wurden alle Patrouillen verdoppelt, und die Truppen brachten die Nacht mit dem Gewehr im Arme in den Kasernen zu. Niemand kennt den Beweg-Lx-Nnd einer ss außerordentlichen Maßregel. Die Regierung w,rd täglich toleranter und schließt sich reri-lünftigernundgemäßigtern Maßregeln an. Mehrere Handelszweige sollen von Beschränkungen befreit werden. Man spricht auch davon, der Presse mehr Freiheit, selbst in den Provinzen zu gestatten. Der Kourierwcchselmit den Gesandtschaften von Pans und London ist sehr häusig. (Allg. Z.) Großbritannien. Der Eourrier gibt, nach einem Schreiben aus Plymouth, die wohl ziemlich unwahrscheinli« chc Nachricht, das dort eingelaufene Schiff Camilla habe auf der Höhe des grünen VorgcbirgZ eine vsr fünf Wochen von Malta abgesegelte englische, und emc französische Escadtt getroffen, die dort auf eine aus Brasilien kommende, und zu einer Lau-dung is, Portugal bestimmte Expedition warteten. Der Examiner sagt: „Wir wissen aus gu-^'Qucüe, daß der Hauptgegensiano der Erbrtc-lu''^ tn ocm CabintttZconscil am 2a. März die gc-scniett^ Lage Brasiliens und Portugals gewesen ist. Die Mitglieder des (Zonscils wurden gleich nach Smpfang der Depeschen des Lords Strangford zu« sammenbcrufen. Es verbreitet sich das Gerücht, England und Frankreich würden dem Don Pedro Beistand leiste«, und es scheint fast gewiß, daß jede Hoffnung zur Wiederauösöhnung der beiden Brk-der verschwunden ist." (Allg. Z.) H Am 22. März wurde Eabinettsrath gehalten, welchem sämmtliche Minister beiwohnten. Nach ei«-nigen Londoner Blättern sollen die irländischen, nach-andern die brasilianisch-portugiesischen Angelegen» heilen (in Folge der Ankunft des letzten Kuriers aus Mio de Janeiro) der Gegenstand der Berathun, gen gewesen seyn. (Oest. B.) V u ß l a n V. Der Nürnberger Friedens- und Knegscouner schreibt von der moldauischen Gränze unterm io. März: „Bon allen Seiten treffen Vorrä'the für die Armee ein, welche von den Einwohnern durch Fuhren weiter geschasst werden müssen. Auch die Juden sind nicht davon ausgenommen, und denen vonBo^ toschan allein wurde befohlen, 52 Fuhren an die russische Gränze zu liefern, die sie bei der Seltenheit des Fuhrwerks, und der damit verbundenen Ge» fahr, mit 600 (türkischen) Piaster^ für jede Fuhre bis Fokschan bezahlen müssen. General Schwarz steht mit ungefähr 1000 Mann zu Dorochay/ und erwartet daselbst eine Orgänznng von 3ooo Mann über Lipkany, um sich gcgcn Widdin in Marsch zn setzen. Die Vermuthung, dcch es über Orsowa und Widdm auf einen Einfall in Servien abgesehen sei, gewinnt immer mehr Wahrscheinlichkeit; den Berichten aus dieser Provinz zufolge, scheint auch die Pforte hierauf vorbereitet zu seyn. Wie verlautet, werden sich gegen den 27. März alle in den Fürstenthümern befindlichen russischen Truppen gegen die Donau in Bewegung setzen, und man glaubt allgemein, die Operationen mit den Angriffen gegen Silistria und Giurgewo beginnen zu sehen." - (Prag. Z.) Odessa, 10. März. Seit gestern geht hier das Gerücht, daß ein russisches Truppencorps, dessen Stärke von einigen auf 2000 Mann, von cmdcra höher angegeben wird, bei Anchiali (nördlich von Burgas) eine Landung bewerkstelliget habe, rer« muthlich um die dortigen Küstenbatterien oder Magazine zu zerstören, wie solches bereits im vorigen Fcldzuge von einem russischen Landungs'corps a/l einem noch südlicher gelegenen Punclc der West-tüsie des schwarzen Meeres mit Erfolg lmsZcfuhtt 116 nuldc. — Fast zu gleicher Zeit haben sich hier auch Gerüchte von ernsthaften Gefechten verbreitet, die in der Gegend von Varna statt gefunden haben sollen. Die Türken, heißt es, hätten einen Angriff auf Varna beabsichtiget; dieß sei jedoch durch auf^ gefangene Tataren dem dortigen Commandanten, General Roth, verrathen worden, welcher sich sogleich in Marsch gesetzt habe, um den Feind zu empfangen; es sei dann zu blutigen Gefechten gekommen, worin beide Theile großen Verlust erlitten hätten. (Allg. Z.) Gsmannifches NeiO. Von der Gränze der Wal lach ei, 20. März. Aus Bucharest erhält man Kunde von einigen, bei Varna von den Russen erfochtenen Vor-theilen, die wohl als günstige Vorzeichen der nun bald an der Donau zu eröffnenden größern Operationen zu betrachten sind. Die Witterung »st noch rauh, doch verspricht der bereits anfangende Graswuchs bald hinreichende Fourrage für die in den Fürstenthümern befindliche Kavallerie. Überhaupt aber sind bei der russischen Armee die befriedigendsten Vorbereitungen zur Verpstegung der Truppen getroffen. Wie lm vorigen Jahre, werden scchszig bis sicbenzig tausend Ochsenzüge für die Zuflchrcn der Lebensrnittel aus Bcssarabien verwendet werden. (Allg. Z.) Von der serbischen Gränze den 6. März. Die Ernennung Refchid Paschas zum Großwesir wirkt auf alle Zweige der Administration, und wan erkennt schon den Geist, der den neuen Reichs« Verweser beseelt. Der auffallende Eifer der unter^ geordneten Behörden beiVerwaltungswrchseln,welcher gewöhnlich nicht von Dauer ist, und sclbst in der kurzen Verwaltungs-Epoche Izzet Mchcmed Pascha's schon nachgelassen hatte, ist zwar jetzt nicht vorhanden, wird aber durch ein ruhiges, ernst-lichcs Bestreben Aller zurBefördcrung der allgemeinen Zwecke ersetzt. Gin wirklicher Fcldzugsplan ward nie von den Türken entworfen, über den Ausgang ihrer Feldzüge entschieden meistens zufällige günstige oder widrige Ereignisse, denn jeder Befehlshaber verfolgte seinen eigenen Weg, ohne siH um die oberste Leitung zu bekümmern, und wendete die Mittel an, die ihm zur Erreichung seiner Absichten die zweckdienlichsten schienen, und nur äuf die Individualität seiner Heeresabtheilung be- rechnet waren. Daß solchergestalt keine berechnete gegenseitige Unterstützung der verschiedenen Heeres-abtheilungen Stattfand, bewies auch der vorjäh- ' rige Feldzug, wo meistens der Zufall über die wichtigsten Kriegsereignissc entschied, und die Türken selbst die ihnen günstig scheinenden zu benutzen außer Stande waren. Reschid Pascha, der sich in den Fcldzügen gegen die Griechen ausbildete, und einigen Sinn für höhere Strategie haben soll, will nun diesem Übel steuern und Zusammenhang in die Operationen bringen. An alle Pascha's in den verschiedenen Provinzen ergingen Instructions, nach welchen sie sich beider Vertheidigung ihrer Distric-te, und bei der Unterstützung der activen Armee zurichten, und sich in gegenseitigem Einverständ^ nisse zu halten haben. Für die festen Plätze wurden ebenfalls Verhaltungsbefchle erlassen, und je« der Commandant für deren Befolgung verantwortlich gemacht. Auch sollen in den Festungen eigene Eommissionen niedergesetzt werden, die eine Art Verwaltungsrath bilden, und das Betragen der Commandanten controllircn. Letztere Anordnung hat ihren Grund in dem verminderten Zutrauen des Sultans in seine Fesiungscommandanten, seitdem mehrere derselben nach der Kapitulation frei' willig in russischer Gefangenschaft blieben. Man gibt ungeheure Zahlen von den Truppcnmassen an, die zur Armce an dcr Donau beordert sind; ihre Stärke wird aber. augenscheinlich äußerst übertrieben. (Prag. Z.) ^erschienenes. Am is>. November v. I. fand man in dem Dcrfe Murfino, na-he bei Ekatherincnburg, in den bekannten Aquamarin - und Amethyst ^Bcrgrccrl'cn, einen krysiallisirten Oricntaliscben Aquamarin von grüner Farbe, dcr 51^2 Wevschock lang, 61^8 Wer-schock dick, und 6 Pfund n Solotnik schwer ist. Sehr bemerkenswert!) ist dieser Krystall seiner Farbe, feiner Reinheit und seiner ausgezeichneten Größe wegen. W ist übrigens das erste M.il, daß man im Urcilgebn-ge ein so seltenes Stück gefunden h.u. Die Natur selbst hatte öie Stelle, wo man diesen Aquamarin bemerlte, ausgeschmückt; er befand sich mitten in großen i'rystallisirten Quarzen von dunkler Farbe, die ein über ihn aus gelbem Feldspath-Krystalle gebildetes, und mit kleinen glänzenden schwarzen ScdirlMckcn und mit Marienglas über« sattes Gewölbe zu unterstützen schienen. Revattnw: Fr. rav. Meinrich. VerleZZr: Mnaz Al. GVler b. Uleinmayr.