1793 Rmtsl'latt Mr Lailmcher Icitung Nr 250^ ^__________^^_______Mittwoch dcn 2. November 1870. I Kundmachung. Das Rcichskriegsministrium hut die Sicherstellung der Verfrachtnng von mililä^ärarischcn Gütern fitr dcn ganzen Umfang der Monarchie, sowie nach den vorloM' wenden ausläudischcn Stationen für die Zcil vom Ilcn Jänner biö ClUc Deccnlbec 1871 mittelst einer Offclt° ^erhandlnng augcordnel. Dic Routen, aus welchen im «crciche dieser Militär Intendanz innerhalb dcr Grenze» w>es oder u,^,tüehmcn, Allgemeine Bedingungen: 1. Geqcnsland der Offertverhandlung ist dic Ver< flc>c!,!ll„ss u^,, Mililür-A,r>n!al.Gülcrn aller Art in dem A'l^ümc vom 1. Jänner bis Ende Deccinber 1,^71 l>lN' und zn den ncchbcnlilinlcn Stationen. nlc>: u).'0„ und zn ^r MonturS-Verw^ltungs Anstalt zn Graz; ^>) von l,ni) zu dem FulirwesenS.Matelial-Dcpot zu Marein; ,udcn zu G»az, zu I»ni>bruck >esp. zu dcssoi Filiale Vil- lach, in Stciu ludst dessen Filiale zu Laibach; 'l)oou dem Medicalucuten'Dcpot ii' Graz in dic kleilicren Medicamenlm-DcpotS und Garnisons Apolhclen; «)von den A'iucl,'Ansloltcn zu den Truppen ohne Unterschied der Waffengattung mit Inbegriff der Gcndarmie; desgleichen k) zu den Gildungsanstallen. 2. Auf die Trausporlirung von Verpflegs-Güttru tlstreckt sich dk ,icgc»>vältigc PerfrachlungS-Sicherstellüng »ur dani,, wcuu V^lsendungcn aus einem Vcipflcgs' Bezirke in dc» auderu oder aus einem Kroulande in bus audcrc statlfindcn. Es st^ht jcdl'ch dcu Vcipflsq« Magazinen odcr Gc< ^cral.Comliiandcn respective Milüär Iutendanzen frei, d>c VcipftcgS Aitik.l anch durch andere Vectuianicn "Misftort'l'ln ^ lassel», falls dcre,, Frachtlöhuc billiacr als die stipulirlc» VellragS^Frachtpreisc siud. Natural > Tianopolte auö dcn Magazinen zur Mühle u„d zu,ück, nuö einem Deposilorium in das andere, ans der Magazinsstalion in die entfernter gelegenen Slabs» und Dislocations Orte gehören in den MauivulationSbclricb der VerpsicgS.Magazine und sind Von diesen wie bishcr zu besorgen. 3. Die Ucbcrführnng der Baumatcrialicn zum Van» plahc und Bcdarfsoitc ist mit der Sichcrstcllung der ^a:nna!cliallcn selbst gleichzeitig zu cootrahircn, und liegt daher außerhalb dcr aUgcmciucn Verfrachtung. 4. Die Gntcrvcrsendungen mittelst dcr E'fcul'al)» oder Dampfschiffah't bcforgl dic Militär-Verwaltung lallst, daher dcrcn Sichcistelluug in dcr vorlicyel'dcn ^fferloclHandlung nicht iubsgiiffeu ist. 5. Die im Al fatzc 1 bczcichnctc Veisrachtuug um< >"ßt sohin uuicr ol'i^cn Aü^nahincü alle Sendliu^cu von l'"d zu dcn Almce-Austallcu, beziialich dcr Zu' nud Au. i^hltcn vou iüid zu den Cisei'l^hüstationcu oc>cr AdfahilS' lU'd ^au!i!ngencht nach Fuhr sonder,! nach ^c>,l„cr benchuct und auch sogcstalli^ bezahlt, wobei "c'lühnmgcu nulcr E>ucm Rentner nicht als voll an° VU'omiueu werden. ^ ^. Diisc Persrachtung wird im Offcrtwcgc an dcn -"'"destfuldelndcn übcrll)sfen, und es steht jcdem öslcr-lc>ch,schc„ Staatebürger, welcher sich nl er sciuc Eignung Ul>d Äefälii^iiig zur Besorgung dcS Bc.frachllin^.Gc^ Haftes «.hörig au<'zuwciscn n»t> dem Mililär-Arrar die "vUilgc Sicherheit zn lutcn im Stande ifl, frei sich uu l"escr Verhandlung durch Überreichung ciucs mit dcn "achoczcichneten Erfoldernissen vcischeuen Offerts zu "elhciligc». 7. Dic Offcilc haben Anbolc über sämmtliche dcllci v.ollommeudc Vcrfrnchlullgen inuerhulb dcr Grenzen ""es oder mehrcrcr Kronläudei mit Benützung dcr vor-lial'dcucn Wusscistraßcn und Landwege z» euthallcn, ulid °° dcr Tran^ftolt zn Wasser mittelst Segel- oder Nu> °"'ch'fscn, oder zu Vandc per i»chsc mittelst Zug. °u 1 dewirlt wird, ni,d ebenso >i!cksichtlich dcr Zu- und ""snhr dcr Militär-Giitcr von den ä> arischen Anstalten »u dlu E'ftnl'llhnstalionell ui'd Damvfschisfaliits., ^a». Ul'gs. il„d Adfalirl^plätzen, sen Preis cincS ZollecntneiS !a^,l ^'^^ WegcSslrcct.', in östcrcichischcr Währung ^nplbal i„ Baullwlcu oder sonst gesetzlich anrllannlcm p"p'"8e!d,, z„ cnih.lten. 8. Bei gleichgestellte» Preisen wiro unbedingt jenen Offerten dcr Vorzug gegeben, welche für die größten Mlder-Complefc lauten. 9. Bei Sendung gefährlicher Güter, denen eine Militär-Escolte beigegebcn wird, müssen für diese 2s-corte auch die nöthig.,, Beiwagen beigestellt werden, daher auch für letztere die Preis-Anbote zu stellen sind. 10. Dort. wo es nothwendig ist und Locofuhreu augcfordcrt werden, siud auch solche vom Coutrahcnten ucizustcllen, und muß der Picis lt) cinrr ^ocofuhl für Pc'fonen (Kalcschfuhrcn) und d) flir W>,arcn- und Matcrial.Transporte, letztere mit dem ^adungsgewichl' ciucs zwci. odcr oicrspännigcu W^acus für dcn ganzen odcr halben Tag an« gegeben werden. 11. ^sl der Offcrcnt vilpfl'chtct, seinem Offerte daS von dcr betrcffeudcu H^ildcle, und Oewerkelammer odcr dort. wo ciue folche nicht besteht, das von dcr hiczu berufenen Behörde ausgestellte Zeugniß über feixe Eig. uung zur Ausübung dcS BcrfrachlzSgcschästes, baun ein von dcr polilifchcn Ortsobril'.lcit bestätigtes Zeugniß über dic Solidität uuo baö zurcichcudc Vermögen zur Zichelsttllung flir das Aera, l'cizulcgcn. Dilse dcm Offercnlcn nur versiegelt zu übergebenden und versiegelt zu bclasfcndc» Certificate, in welchen das etwa eingltrclcncAusglcichs-Beifahrcn angedeutet werden muß, sii,d slcmpclfrci. (5in im Au^lcichS'Vcrfahrcn bc^ fint>l>cher Concurrent wird, fo lange dicfcs Verfahrcu i'icht bccudct ist, zur Einbringung von Offerten nicht gccilMt ellaunt. 12. Außerdem ist jedes Offert, je nachdem dasselbe für ccn Umfang cincS ol»er mehrerer Kronländcr ge-üclll wird, mit einem Vadiuin zu belegen, welche« voi-'.älifi^ auf folgende Pauschal-Summc sestgcfctzt wird, und zwar: Slcicimail 400 fl. iiärntcn nnd Krain 700 fl. üst Währung. 13. Dic Vadien lönncn entweder in barem Gcldc oder in NcalhypulhcllN odcr in österreichischen Staats» schuldvcrschrcibungcn odcr aber endlich in Acticu oder Priorilä!S'Ol.>l!gationcn jener Gesellschaften, welche einc Staals-Garanlic genießen, erlegt werden. Die üster-reichischen StaatSschuldvcrschrcibungcn werden nach dem Börscncursc des ErlclgStagcS. insofcrnc fic jedoch mit einer Verlosung ucrbundcn sind, teincsfaUs nach dem Ncnnwclthc, die geuanntru Acticn odcr Prioritälsobli. gatioucn aber uach drm Bölsclicouisc des ErlagStageS mi« ciucm lOpcrc. Abschlage angenommen. St,>atSgarantle genießen biS jetzt folgende Industrie. Unternehmungen: dic österreichische Donau.Dampfschiff. fahrlSgcsllschaft, die Kaiferin Elisabclhbahn, die südliche Staats», lombardisch. venetiauischc, Cenlral'ilalienische Eisenbahugcselllchafl, die ThciSbahn, dic gnlizische Carl-^udwigsbahn dic böhmische Wcstbuhn, die Lcmberg'Czer nowitzcl'Eifcnbahugsfcllschaft, die südnoiddeulschc Ver-binduugSbahn und die österreichische StaalS'E'scnbahN' Gesellschaft. Pfanddeslelluiigs» und Bürgschafls'Urlunden können nur dann als Vadinm odcr Cautiou angenommen werden, wenn dieselben durch ^inucllcibuilg auf ein unbewegliche« Gut gcschlich sichergestellt und mit der Bestätigung dcr bcticffcndcn Fincliiz-Procuralnr bezüglich ihrer Annchm-bartcit uerfehcn find. Wcchscl wcrdcu wcdcr als Vadium noch als Can» lion aiigconlnmeu. 14. Die Vadicn dcrjcnigcn Offcrcnlcn, welchen eine Lieferung bewilligt wird, si„d auf den doppelten Bclrig der im § 12 „der Bedingungen" betreffend angcfltzlen Pauschal-Summc zu erhöhen, und bleibe» in dem Fallc, als di.sc Vadien in barcm Oeldc odcr Rcalhypolhclcn odcr in österreichischen Sta^schulbvcischrcibliugc!! odcr iu PsaudbestcllungS- und Bü!gschait?-U>tunr>cu rrlcgt wurden, bis zur Eifüllung des von dem OffcrcnllN abzuschließenden Conlractes als Erfüllungs Caution lie» gen; lönneu jedoch auch gegen audcrc vorfchristsmäßig gtprüflc uud bcstüligtc Ca»,lionstio ciühaltcuen Ai,bolcn für dcn TranSpoit mittelst Achse odcr zu Wasscr, für Bciflellu"g von ^oco- und Kalesch-fuhren le. nur ein odcr dcr andere angenommen wurde. IK, Die diesen Bestimmungen gemäß ausgcferlialen Offerlc siud versiegelt bis längstens 15. November t». I., 12 Uhr MittagS, entweder unmittelbar beim f. l. Reichs» zkii^Sminsterium oder bei dem betreffenden General» commando zu überreichen. Offerte, wclctc nicht mit allen in diefeu Bedingungen volgeschsicliencn Eifordcrnissen versehen sind, oder welche crsl »ach Ablauf dc« festgesetzten Tcrminc?, sei es leim ReichS'Kriegsmmislcrium oder bei eil'cm Gcnerulcvm^ maüdo, überreicht w.'rdcn, bleiben Uliberücksichtigt. Im tlllgraphischcn Wege gestellte Offerte werden ebenfalls nicht beiüctsichtigt. Specielle Gebingungen. 19. Die Verfrachtung hat auf den kürzesten und die Sicherheit und Eonseivalion des zur Versendung gelangenden Gutes nicht gefährdenden Routen oirecle vom Ergänzungs- oler AnjchaffungS- z»m Vc>brauch«, odcr BcdnifSorle zu geschehen, und muß das Frachtgut dort, wo es qeschch^n tann, zu Gunsten des l. f. Mi-UtärärarS assccuriit werden. 20. Dem Unternehmer bleibt is übrigens hiebei frci^cslclll. insowcit cioe andere cutferntere Roule selbst zu wählen, jedoch wiid ihm von Seite bcs Acrars nur jcilcr Preis ucrgUlel, welcher »ach dcm Vertrage bei der Verfrachtung als Frachtpreis für die kürzeste Rout« ent-fällt, und eS kann auch hiedurch lcine Aenderung in drr für die vertragsmäßig ausgefprochene Roule fcstnesetzl« Vl'lfrachtungSzcit angefordert werden. 21. Dic Zahlung deS Frachtpreises geschieht um Uebrrnahmsorle oon der übernehuieuden Austolt ober Truppe, wenn das Militärärinialgut uublschabigl ubge-geben wordcu ist, an dcn VeifrachlungSunternchmer pcr» föulich oder au srinen zum Geldcmpfange und zur Quit-lirung hielübir berechtigten Bevollmächtigten, 22. Der Conlrohci't Hal alle mit dcr Verfrachtung vclbundencn Mauthen und fonstigen Auslagen aus Ei» genem zu tragen. 23. Dcr Verfrachlungsunlcrnchmer haftet für den Schade», welcher durch Verlust oder Beschädigung ^es Frachtgutes seit der Emvfangnahme bis zur Ablieseiung entstanden ist, sofcrnc er nicht beweist, daß dtr Verlust oder die Beschädigung ohne sein odcr der von ihm zur Ausführung des TranSporles vlrwendetcn Personen Verschulden durch höhere Gewalt, oder durch die natürliche Beschaffenheit des GuteS, oocr durch äußerlich nicht erkennbare Mäugcl der Ve»puckuug entstaube» ist. Im Falle eines solche» Verlustes oder einer solchen Beschä» digung des Fiachlgutcs wiid der Zustand dieses letzte» reu sowie die Höhe des dem Frachtführer nach Artikel Z9li dcS allgemeinen HaudelSgeschbuches obliegeudcn Ersatzes durch Sachoerständige festgestellt, welche üb.r Voifchlag der bclrcffcndcn Militärbehörde durch daS zunächst gelegene Gericht ernannt werden. 24. Für Beschädigungen, welche dem Militär» Acrarialgulc durch nicht abzuwendende Elementeeinflüsse zugcgangcn si»d. hat dcr Velflachlungsunleruehmer im Allgemeinen nicht zu haften. Jedoch muß iu einem sol» chcu Falle der VerfrachtungSunlcinehmlr durch vlts» obrigkeitliche Zeugnisse die angeblichen Elcmcntarerciginss« darthun uud durch qelichlliche Zeugenaussagen odcr Kunstblfundc den Beweis liefern, daß trotz allen anzu» wenden möglichen und wiillich angewendeten Vc>lsichls» maßregeln und Schutzmitteln dem beschädigenden Ein« slüsse dieser Zufälle nicht vorgebeugt wcroen konnte. Wird dicfer Beweis uichl hergestellt, odcr hat der Un. tcrnehmrr dic ihm obgelegene Assecuranz deS Flacht^ gulcs unterlassen, obwohl ricselbe nach d« Sachlaa» und mit Wi'lung für dcu lingelrettmn Zufall ausfüh'» bar gcwcfcn wäre, so hat er auch eincn solchen zufall«. gen Schaden dem Mllllarärar zu e,setzen. 25 Der Conlrahcut ist verpflicht, bei sümm,. llchcn innerhalb dcr Grenzen tines KronlandcS od" innerhalb dcS Rayons, jür welchen ihm die Verfraß lung übertlazen ist, befindlichen Al,„ee.A"staler sich in gegenseitige Geschäftsverbindung und Einvcrst frachtung obliegt, sich bei der Uebernahme dcr Fracht nach den im Punkte 26 dcr vorlicgcnscn Oedinguu« gen enthaltenen Bestimmungen zu benehmen und zur Behebung dcr Fracht die nach dcm Geniichtsverhält-nisse oermög Punkt 27 der Bedingungen angesetzten Termine zu achten hat. Uebrigens ist der Verfrachter gehalten, sich hiebei sowohl über daS zugekommene Aviso wegen der zu übernehmenden Verfrachtung, sowie über den Zeitpunkt, mit welchem ihm von Scite des Eisenbahnoder Dampfschiffahlts Expedits die Güter zur Dispo« silion gestellt wurden, legilimiren zu lönnen. o) V«im Transporte zu Wasser mittelst Nuder« oder Stgtlschifff kann namentlich bei l ängcrn Fahrteu 'm Allgemeinen kell, Termin festgestellt werden, doch dle.vt c« der abspediriuden Behörde überlassen, im Emverslandmsse mit dem Conlrahenten von Fall zu m?., .«7^,. "."'«.^^"^llen. binnen welchem das ,7l" Es wird daher blos festsetzt, daß die Verladung pr Schlft bls 50 Emlner 2 Tage ., l00 ,. 4 .. 5 von 100 Cent. aufwärts 8 Tage »ach erhaltenem Aviso, stattfinden muß, uud daß nach geschehener Verladung das Schiff dcn nächstfolgenden Tag, Elcmcutar-Ereig' nisse ausgenommen, vom ^adungS« bezüglich Auslad-Hlujje oireite an den Bestimmungsort abzugehen ljck, 28. Trifft die auf eine oder die andere Art verfrachtete Ladung verspätet ein, so wild soi'ach dir unlcr gewöhnlichen Verhältnissen und Umstanden e.ltmedcr courS« müßig festgesetzte, oder für die bclllffcndc Route speciell bestimmte, unerläßlich nothwendige Milteldurch» schnittSzcit auffallend udcrschrilren, — kann weitcrö eine derlei Verspätung nicht zureichend dmch Nachweisnng unüberwindlicher zufälliger Hmc'ernisfc gerechtfertigt wer» den, so wiid dem Colitrahcnlcn sür die sonst Nl!bcc>n< ständet übergeben! Ladung nur jcn^r mindcrcFrachllohns-betrag zn bezahlen sein, welcher sich erbebt, wenn l?cr nach dcm Gewicht oderLaduug sonst euifallendc Frachllolin durch die Zahl der zur VersülMug courSmäßig oder sonst als MillcldlllchschniltSzcit festgesetzten Tagc dioidiit, und ein 10"/^ Getrag dicscS Quolicuten sür jedcnTag der Verspäluilg von dcm bedungenen Gcfammt» Frachtlohnö Verdienste in Abzug gebracht wiro. 29. Der Ersteher wird deim Emlrille von Kriegs-creignissen, insofernc jenes einzelne Krouland oder j.ncr ^äl,dcrcon!plef,il>ncrhalb dessen ih,» die Verfrachtung übertragen worden ist, ill den Kriegsschauplatz fällt oder nahe an denselben grenzt, von den eingegangene!! Vcrttags-velt'indlichkeiteu bezüglich jenes Kronlaüdcs, welches eben in den Kriegsschauplatz fällt, oder unmittelbar an den felben grenzt, auf die Dauer des iirirgcS enthoben. Die diesfälligen PreiSa»forderu»gcn haben sich daher nur auf lriedliche Verhältnisfe und den ungc» störten Verkehr mittelst der gewöhnlichen Verfrachtungö« arten und Mittel zu gründen. Bei eintretenden Kriegsereignissen werden besondere Anboie eingeholt oder die Verfrachtungen von dcr Mi-litär-Veiwaltnlig fclbst besorgt. 30. DerContruheutistuerpflichtet, aus dem^adungs-scheine die richtige Uebernahme des Militär Aerarial-! Guleö nach Anzahl der Colli, Ballen, Kisten ,c. u»d dem unge. ebenen Sporcogcwichle z>, bestätigen. 31. Bei Verfrachtungen per Achse ist der Contrahcnt verpflichtet, vollkommen geeignete Wagen beizustellen, dieselben zum Schutze dcS Acrarialgutls gegen dic WittcrungS- und Elementarerelgnisse mit zureichenden guten Flechten, Plachcn oder Rohrmatlen zu versehen, Packstricke, Stroh und sonstige znm Packs» liölhig? Erfordclliissc beizugcbc». Wenn linzellegb.,rc Fuhr werle oder Geschütze und Muuitionbwägcn lrausportirt würden, welche beim Transporte durchaus nicht zusam« mcngeloppelt werden dürfen, sind sür di»fclben die nöthi gen Zugthiere beizustellen, für welche», nach dcm consta> lirlcn Gewichte der llanSportirt wcrdendcn Fuhrweitc und Geschütze, einfchliesng der ans den Fuhrwerken elw^ verladenen basten, die festgesetzte Veruütling pr. Zoll zenlner uuo Meile geleistet wird. 32. Die übernommene Fracht ist unaufgehaltcn ^ auf derselben Achse mit Zurücllcgung von wenigstens 3 Meilen pr. Ta^ an den Bestimmungsort zu überführen. Nur stattgefundlne Elementar. Ereignisse und in Folge derselben eingetreten.- gänzliche Sperrung der Communication, sohin Ueberschwemmungen, Erd- und Felscnstürze, zerstörte Brücken tc., begründen hicoon eine Ausnahme. 33. Ueber derlei eingetretene Ereignisse und die hie« durch bedingte Verspätung des Eintreffungstermines am Bestimmungsorte ist sich zur Wahrung vor dem sonst festgesetzten Ptwalabzugc mit de.n ortSobrigleillichen, dott wo cs thunlich, mit dcn von der lompctcnlcn Gerichts' bchörde bestätigten Zeugnissen zn legilimiren. 34. Während eines solchen, durch Elemental.Er-eignisfe bedingten Aufenthaltes dcS Transportes haftet der Contrahen! für daS zur Verfrachtung übernommene Mililär-Acrarialgu', wie während dcS Transportes selbst, und ist verpflichtet. rii,c solche durch Elementar-Er« eignissc herbeigeführte Unterbrechung oder Stockung des Transportes durch die nächstgelcgcue Militärbehörde dcr abspedirenden Armce.Nnstalt oder Truppe in dem Falle aUsogleich zur Kenntniß zu bringen, wcnn daS dcn Weitertransport hemmende Hinderniß voraussichtlich binnen der nächsten 3 Tage nicht behoben werden tönnle. 35. Wen» das Volumen u»d die Gewichlslast des zu verfrachtenden Acrarialgutes eine Zuladung von Privatgut gestattet, und dieselbe bewirkt wird, bleibt der Eonlrahcnt für alle und jedc Beschädigung, welche das Acrarialgut in Folge der bewirkten Zuladung von Privatgut erleiden lönnte. strenge verantwortlich und ersatzpflichtig. 36. Bei Pulver« und Mmulions Trunsportcn uud feuergefährlichen Gütern überhaupt sino solche s.parat zu verladen, auf dcn belreffenden Wä«cn fchwarze Fah> uen auSzustccken. — Die Iuhl lcnle sind von der Ge ° fährlichleit rcs aufgeladenen Gutcü zu verständigen, das Tabalrauchcn ihnen zu untersagen, sie dürfen in dc> Mhe der mit feuergefährlichen Gütern bcladencn Wägen teil» Feuer oder Licht unterhalten, derlei Wägen müssen in entprechender Entfernung von einander fahren und dülfen nur außerhalb dcr Ortschaften auf entsprechenden Plätzen halten uud übernachten. Die Zuladung von Privatgut bei diesen Transporten ist strenge verboten. 37. Bei allen größeren Transporten pr. Achse, unbedingt aber bei allen Transporten von Gcwehren, Pulver, Munition und feuergefährlichtn Mat«rialen über« Haupt, müssen vom EoiiliahcnttN Kouduttcur. o^cr Schaf' fcr zur Beaufsichtigung vmi dc>!ei TlanSporlen bcige-gcbeu werden, wclchc dcn Änordll^ngcn dcr etwa l'cigc' acbcncn Äillitär ^Seottc sich zu sün" habe». » 38. Für die ttallsck- oc'er ttocofuhren wird der" halbe Tag von 6 Uhr fiüh vis 12 Uhr, imd uo« 1 Uhr Nuchinittags bis 7 Uhi. dei «anzc Tag vo» 0 Uhr früh bis 7 Uhr Abends mit Nlicksichl nnf die FiMl'z'lt «.ngenommcn. » In jcncu Fällen, wo eine Kalesch. od,dcn von den für die halbe liezichmigswch'e ganztägige Fuhrcul'cnütMg coiitracimäßi», festgesetzt.,,, Vergütun^Slictiag t'cr für eine Stunde entfallende Betrag zu bcrechxen. und dieser M Basis dcr n^ch Billigkcil^iuüdsätze!, festzusctzcllden Vergüliiltg sür obige TermiliSl'lbcrschrcilui'g auznoehmci,. 39. Bei Verfrachtung mit dcr Eiscnliahn odcr mittelst oer Dampfschifsc wird das Aerarialgut vo» tcr spedirendrn Armee-Anstalt odcr von d.r zuimchst an dll Elscnbahilslalillli odcr dem Dan!pfschiff,Abfahlleo!lc sll'' tioüiltcn Militärbehörde selbst zur nnlmtcrbroche"", Ucberfllhrung bis an den Aus^angSpuntt der Bal," oder bis an den Landungsplatz des Daü'pfsch'ffss aufgegebcn, vom AliSgamiSpu»l Bahn oder am Landungsplätze ces Dainpsschiffcs odcr unter Bcob» achtung der für dcn Ucliergang einer Verfrachlm'g von einem axf d«n andern Verfrachter fcst^sctztcn dircl« tivcn (Punlt 26 und 27) vom Contrahcnlen für die ^andfracht oder zur Verfrachtung mittelst Ruder- odcr Segelschiff übernomnnn, sohiu eiNweder direcle bis an dc" Verbranchs- odcr Gedaifsclt weiter transporlirt odcr an den im nächslgelcgciien Kronlandsbe^irlc aufgcstelllttl Eontrahcnten für die ttand- und Wasscifahrt bchuss der Weiterspedirung an den Bedarfs' oder Verbrauchs-ort überc,el)en. 4(1. Für Verfrachtungen mit Nuder- und Segelschiffen wird bemcilt, daß, wcnn wegen Unfahrbarkctt dcrciiicn odcr anderen Slromstrcckc das verladene M'l" lär.Aeralialgut dnrch mindesten« 3 Tagc nicht wlinr befördert werben tonnte und sohin bis zur Beheb!!,'« dieses AnstandeS voraussichtlich längere Zeit licgcu blcibell inilßtc, dcr Veifra.i'tungs Unlernchmer veipfticktet is>, sogleich für eine andere Weiterdefürdei ungSart des Frachl-gutes zu sorgen, unter Einem abcr auch die niichstgclc-gene Militärbehörde oder die abspedirrnde Anstalt h>c-von in Kenntniß zu setzen. Der Eontrahent hat daher durch seine Gestellten So>gc zu tragen, daß ein d.rlci Fall ihm, sowie dnrch »hu der Militärbehörde mitgetheilt, übrigens zur Vcr-frachtung überhaupt nur dann die Wasserstraße gewählt werde, wenn deilei Vorfalle voraussichtlich nicht eintrett»'. 41. Bci der Verfrachtung zu Wasser haben f>>c dcn Conlrahenten im Allgemeinen dieselben Haftung grundsatze zu gelle», welche bci der Verfrachtn»;, ä" ^ande cmSgesprochcu wu.den und ist sich mit Rücksicht auf die allgemein festgestellte Btdinglmg wc,m, Ässcei,' rallz deS zu vcrfr.ichtendcn Gutes bezüglich der Beschiß digungsn desselben durch Elemenlarcrciguissc odcr Zu» fälle währclid dcS TraiiSpottcS nach dcn dieSfallS de« slrhcndcn Veslilnmunljcn zu lichten. 42. Die zur m!litar-ärc>rischen Verfrachtung benutzten Ruder- und Segelschiffe müssen hinsichtlichihicr Beschaffenheit und Tragfähigli-it zureichend ciprobt sein; worüber sich kort, wo ein k. f. Hafenamt besteht, sowie übcr dcn T o n n c l l a t e R aum des Schiffes mit dem Hafeuamlc — fönst mittelst dcS von dcr l)el,essc''t»c" politische» Behörde ausgestellten Certificates auszuweisen tomlnt. 43. Das militärisch äramche Gut darf nichl anf dem Verdecke geladen, und muß dnrch Unterlagen, d'.nn Rohrmalten und alle möglichen Schutzmittel v?r dein Eindringen der Nasse uud sohin vor Beschädigungen wohl verwählt werden. 44. Bci Munitions« und Gcw>l)rtra!'öpol.st uncnt' geldlich mitzuführcn, hinsichtlich des F.ucrS u»d Lichtes jede mögliche Voisicht zu beobachlcn und anf deM Schiffe cinc schwarze Fahne auszuslccken. Wcnn di' valgut gestaltet, bleibt der Eonttalieiil für alle und jede Grschädiauna, welche ras Acrarialgut in Folge dcr vc-wirllcn Zuladung von Privalgut erleiden könnte, verantwortlich. 45. Bei einem UnqlückSfalle, wenn zur Rcltuna der ganzen Ladung etwas Ubcr Bord geworfen werden unißle, bleibt dcr Conlrahent verbunden, das etwa übcr Bold geworfene ärarischc Gut dem Aerar i» dcm Falle vollständig zu erfetzcn, wcnn das an Bord befindlich« Prlvatgllt vom Seewürfe ganz oder zum Theil verschont geblieben wäre. 1795 Der Contrahcnt ist iiberh^upt verpflichtet, l>°« Mw politico äi u«. vision«, die sonstigen Schiffahrt«' gesetzc zu achten, nbcrliaupt was die ordinären oder extraordinären Havarien bellisft und falls das Schiff oder dessen Ladunq auf der Rc>sc oder im Hafen ein Unglück treffen sollle, sich nach jene», Mercamilgesetzen zu verhallen, welche in den begliche,, Häfen fcstgcsctzl sind. ES soll daher der Conttahcnt bei einem aus waft immer für einer Ursache sich ergebenden Unglücke mit dem Schiffe oder der Sch'ffsladlma. gehalten sein, hie« von der nächstgelcgcnen Militärbehörde Anzeige zu cr-stalten und Hilfe und Unte,stützm,g anzusuchen. ES verficht sich fermi von selbst, daß in allen Unglilckosällcn, welche nicht vorauszusehen oder abzuwenden waren, daher als <Ä8U3 lorwiti m^ors» anzu-sehen sind, sich vom Cul'llahcntcn nach den allgemeinen Schiffahrtsgesetzen m>t der prov» äi loitul)^ zu recht-fertigen ist, so wie sich derselbe der I^sx Moäia äft MW in allen Fälle», wo letzteres zum Bonhcile dcS Velars sich umumdcn läßt, unterziehen nnls;. Der ContrMnt verliert jeden Anspnlch auf Ersatz ber das Militär ^Icrar ireffcode» Havariclangcnte, sobald er bei eil^i Hadane ohne Cinwillissun^ der Vcr» lretcr des Aerari« dem AnSspruchc eines Schiedsgerichtes sich unterzieht. 46. Auf Grundlage der von dem l. t. Reichs-^licgsmiülsicrium genehmigten Offerte wciocn mit den Erslehcr» sölinlichc Bcrllcftöurkunden ausgefertigt. Sollte sich aber ein Erstchcr weigcin, dicsc Con» tract^lisfullde zu n»tn fertigen oder zu deren Unlcrferti« llung trotz der au ihn ergongenen Einladung nicht er-schnilcü, so vcrüitt da« gcnchmiglc Offert in Verbi»' bung mit dln gcgcnwärligell Bedingungen die Stelle tines PcrlragcS und das l. l Mililarürar soll sowohl w twcm solchen Falle, als alich wcnn der (örstchcr zwar bus förmliche VcilragSmstrument fertigte, aber entweder b'c Vertragecaulion innerhalb der oben fcst,,tsltzlcn Frist "lcht erlegte oder in einem anderen Pu„tlc diese Ge ^«»üissc nicht genau erfüllte, das Recht ui,d die Wühl haben, Um cnlwcdcr zu der genauen Erfüllung zu vcr. llullrn, oder den Cunlratt für aufgelöst zu erklären, die darin bedungenen Leistungen auf dcsfen Ocfahr und Unkosten neuerdings wo immcr feilzubieten odcr auch außer dem Licitationswege von wem immer und um waS w'mer für Preise sich zu verschaffe», u»d die Differenz fischen den neuen und bcn dem contraclsbrüchigen Er-slchcr zu zahlcn gcwcfciicn Preisen auS dessen Vermö-^n zu erholen, in welchem Falle die Caution auf Ab« Mag dlchr Differenz zurückbehalten, oder wenn sich leine solchc zu ersetzende Differenz ergäbe, odcr der Cau-tionsbelraq dieselbe überstiege, in der Eigenschaft als ""gelb als verfallen eingtzoüen wird. Ukbrigcns soll es auch dem t. t. Militäl-Acrar sleislehen, alle jene Maßregeln zn ergreifen, welche zur unaufgchaltenen Erfüllung des Vertrages führen, wobei ledoch auch audcrerfcilS dcm Cistchcr der Rechtsweg für alle jene Ansprüche, welche er aus dem Pertrage slellen zu tonnen vermeint, offen bleibt. Die Auslegen sür Slempclung des Conttactes oder der Eontractsstclle vertretenden Bedingungen tragt der «lsteher, wobei bcmcrrl wild, daß sich rücksichtlich der "crmssung und EinHebung der bclreffenden Stcmpclge. buhrrn „ach der u°m Kiiegsministcrium erlassenen Cir< cularvci ordnung uom 7 Juni 1^01, Äl)lh. 12, Nr. 250-'), Welche bei sämmtlichen Miütäranslolten und Behörden cu'gcschcn we, den lann, zu benehmen ist. Wenu cin Offert von mehreren Unternehmern ll"ncmjcl)^,lich übcrre,cht wird, so haben sie in dcmsrl. bm autzdrückl'ch zu ctllärcn, daß sie sich dem l. l. ^'lilärürar für die yeuauc Erfüllung dcr Beifrachtunge. ""'"am'gcn in ^oliäum, das ist: Eincr für Alle und "lle für Eii.cn, verbinden. zugle>ch h.iben sie aber Emeu ^ ih'Nn odcr einen Dritten namhaft zn machen, an 3Mcn allc Aufträge und Gestellungen von Scllc der l"illitalbchöldcn ergehen, mit wclchcn, alle auf dos Ver. ^chlungsgtschaft bezüglichen Perh.»"dlungen zn pflegen '"" werden, drr die erforderlichen wchmmgen zu legen u>'d die im Bert.age bedungemn Zahlungen im Namen ^er aemciuschajtllchcn Offcrentcn zu beheben und hllr-?," zu qu.llircn hat, lurz der in allen auf das Per-^tl'""^schäft ^^^ nlhmcnden Angelegenheiten als °cr Äevollmächtigte der die Velfrachlung in OcscUschast ""'"nehmcndcn M.lgliedcr insolange anzusehen ,st. b's "'?" dieselben cmstimmig einen anderen V»vollmächl,aten ^" gleichen Vcf>ig»iss.n ernannt und denseldkn nnltclst ' 'tr vc»i allen G.scllichafli-glicdern aef lliglen Erlla '""^ dcr mit dcr Ucbcrwachung der EonttaclecrsüUlMg ^"'tra^lcn Behörde namhaft gemacht haben. Cls» i.^ ""^ dirsem Vcrfrachtungöocrllagc für dcn "''rhcr hervorgehenden Rechte u»o Vertündlichlcilen «^l, lm F^lle sciues Todes auf s.inc Erben, im FuUc °>>s l ' ^" ^"Wallung fcinrs Vermögens unfähi., wui de, s Mnc gesetzlichen Verlielcr über, wcnn cs das Mi« erll^l" "'cht vo.zicht. den Vertrag fnr aufgelöst zu sein s ..' "^" ^ '" ^'"l'"' fallen cinfeitig berechtigt Formulare zum Offerte. erlln..^ ^"dki<^fcrtii)tcr crlla,e (Wir E'!dcsgtferti,.tlN ^^ltn z,„ un^lhcilteu H.md, d. i. Einer für Allt -nie ^>v Eiin-n) m C^'mäscheit dcr vun mir (nns) eingesehenen, in dem Vlatlc bcr N. N. Zeitung Nr. . . 1 ddo. (Nummer und Datum anzugeben) abgedruckten allgemeinen und specielli-n Bedingungen sür die Vcr» srachlung der Mililärärarialgüler, denen ich mich (wil uns) vollinhaltlich lwterweife (unterwerfen) dit Während des Heitimimes uom l. Jänner blS Ende December l87I innerhalb deß Kronlandcs . . , . vorkommenden Verfrachtungen sänmnlicher Militärgüler zu Wasser mit Ruder« odcr Segelschiffe, ;» Vaooe pr. Achse, ferner die BeisteUung der Loco» und Kalcschfuhrln und Bei» wägen für dic Militärcscortc um nachfolgende Preise übernehmen zn wollen. 1. Vclfrachluug pr. Achse für Frachtgüter ohne Unterschied dcr Galtung (ob nicht gefährlich, ob gefahrlich oder voluminöse) zu .... (mit Buchstaben oer Prei« anzusehen) pr. Zollccntncr und die gauze Wcgesslrecke. 2. Für die Güterzu» und Abfuhr von und zu den E!senbahnsta»iiriitti! - »NüdolfswrNh kaibach - -Hlci» _________ RiidolfSwclch ________-^Lmlstadt______^ ^^ >l> Villach '»MaldorqhrUo Turme »Mont Prcdil Klagcnjiirt Ferlllch St. Pttcr — *Fiume l00 ft, Eisen-bahlistalion Villuch Vvixl" 1W si *) Pc, welcher S?" daS Zcichm » vultomm!, bitz dovlhin b^isl»l!lgl!,vcift uc>ll dort aiiß sind auch die Beiwägm flir dk Escorte "ölhig nnd daher zu osferirm. **) Von Mnrin-Zell bis Kapsrnbrrg isi Nlr die Velflihrimg von Olschiltzlohicil bi.'« 00. tzO u»d W0 Zoll-Ecnlüeril zu offcrirci,. «. soeo- nnd Kaleschsuhren. Station «rt der Leistung ^?^ Verführung vom Eisenbahiisrllchtmllgllzin in die Stadt und Aorstädte und vi^e v«r», prr Sporco-Zoll-llcntner nebst Auf^ uno Abladen. Verführung vom Eisenbahnfrachtmayllzin auf das Lll^arethfeld und v><^ ve>-,»pfr Sporco-Zoll^Ccutner nebst Auf- unv Abladen, Dcito zum Kaledorfer Puloermngazin, Vcrfilhrnng vom Bahnhöfe Kal«dorf zu dem dortigen PulvermaaaM et vi^o v^i-«» per per Splllco-Zoll-Centner nebst Auf- und Abladen. Urberfühnma. leerer ot^er mit nicht mehr als Oiaz N) Zoll-llentner bcladener Fuhrwerke: Pom Elsenbllhnfrachtmagllzili in das Zeugs-„„^, llitillcric-Elllblifscinciit «t vuc v«s«», 4(X) fl. Vom Lisenbllhüfrachtmllgazin nuf da« l'aza-,, . rcthfel!) ^t vx^ vci^, llmgroun« ueberfllhrung von mit mehr als 10 Zoll-Ecnluer belaocurr Fuhrwerke vom E>sen» bahiifrachlmllgazm: Iu da« Zrugsarlillerie-Etllbllssemenl «l vi^e vur»». Nllf taS kazarrthseld c-l vi<:e v«>-8». l iiici zweljpäliliigrn .^alrsche.-« von Graz nach KalSdorf und retour ^ von Glll^ auf den Artillerie - Uebung«-^ Play und retour A einer einspännigen Kalesche !,^«" !!! ^ >i„er zweispiinnigeu Kalesche °^^°"^" Eilriibllhu- Verfilhrunq per Sporco Zoll-Ecnlncr: Station ^um dortigen Pulvermagazin 15>s> fl, in i,'c>iliach m die Ttadl i.'aibach " ""' '"^ l'aibllck ^ ""^ einspännigen Kalesche Z K, und « ^"^ iiwrüpilnnigrn Kalesche «33 ^ ^ Umlltbuua ^ """ "»spann,gen Frachlwagen« ^'" " " ^ eines pveispännigen ssrachtiongsül! ^^ Uebllsührung dcS Vlennholzes sammt Aus« und Abladen, dann Schlichten per Lubil Klafter: l>) von der städt, Schwemme auf bru nruen ärarischen Hul vom iirarischcn holzvlah in die Leserne am Kahenberg- hl) fi. nnd <) zum Schleußeuzirhrlhaus am nljrdli: chcn Eubc de« Etablissements ^ Umgebung llnr» elilspllnnigrn Fracht Wagens ^ eine« zweilpännige,! Frucht- für ganzen ^ wa^rnS ? ein»«« Paares Pferde mit 2 oder halben A ueiterwiia.cn zur Holzvrr-V fllhruna von den beiden Tag Holzplätzrn zum Holz-fchoppen St, Veit Seistellung von ein Paar ange- filr ganzen schirrten Pferden fiir eine «ra- nnd Hal- 10 ss in Ktlrutcu ^sche Kalesche ben Tag K. k. Militär-Intendanz M Vraz, am 2i). October l870. (421—1) Nr. 1645. Edict. Bei dem k. k. Bezirksgerichte in Weiz ist eine provisorische Kanzellistenstelle mit dem Gehalte jährlicher 500 fl. in Erledigung gekommen. z Die Bewerber um diese Stelle haben ihre ge« hörig belegten Gesuche bis 15. November 1870 ^ im vorgeschriebenen Wege bei dem Präsidium des k. k. Landesgerichtes Graz einzubringen. ^ Graz, am 28. October 1870. (420^1)^ Nr. 1644. ^ Edict. i Bei dem k. k. Bezirksgerichte in Voitsberg ist die Stelle eines Kanzellisten mit dem systems sirten Gehalte jährlicher 600 st., eventuell eine gleiche Stelle mit dem jährlichen Gehalte von 500 st. und dem Borriickungsrechte in die Gehaltsstufe von 600 si. zu besehen. Die Bewerber um diese Stelle haben ihre gehörig belegten Gesuche im vorgeschriebenen Wege bis 15. November 1870 '< bei dem Präsidium des k. k. Landesgerichtes Graz einzubringen. Graz, am 28. October 1870. 1796 (418) Nr. Nil). Kundmachung. Die Eröffnung des Schuljahres am Nudolfs-werther Ober Realgymnasium erfolgt am R. November mit dem h. Geistamte. Der Unterricht beginnt am 3. November. Von de» k. k. Vymnalml « Direction in Nudolfswertlj. Dr Ioh. Sudler, t, l, vwv. Gynlnasial Director. (423—1) Nr. IM" Auslveis über die am :<«.vctober »>i7tt zur stnckzal, luul, ohne Prämie verlosten vblissatione», des krain. Orundentlastungs-Hondes. Mit Coupon ll HO (Hulden: :>ir. 13, 20, 78, 93, 138, 293; mit (Coupon k lOO Gulden: Nr. 79, 201, 458, 498, 530, 782. 792, 1000, 1110, 1113, 1150, 1331, 1341, 1375, 1420, 1434, 1438, 1532, 1607, 1640, 1662, 1678, 2210, 2233, 2272, 2557, 2822, 2847, 2857, 2868, 2896: mit Coupon k HOO Gulden: Nr. 172, 339, 373, 381, 384,403, 487, 704. 726; mit (5 vupon u «<><><> Gulden: Nr. 342, 450, 512, 593, 672, 838, 1046, 1053, 1079, 1144, 1151, 1218, 1225, 1242, l316, 1337, 1372, !447, l598, 1631,1719, 1735, 1832, 1879, 1892, 1927, 1988, 2031, -2233, 2257, 2353, 2357, 2401, 2494, 2570, 2597, 2623, 2629, 2689; mit <5 uupou ll .5 O <» «» Guld c » : Nr. 82, 301, 407, 454; der Theilbetrag der Obligationen Nr. 153 pr. 5000 ft. mit 800 ft. und der Theilbetrag der zuletzt gezogenen Obligation Nr. 453 :> 5000 ft. pr. 250 ft. /.,',. .4. Nr. 299 pr. 950 ft., Nr. 1011 pr. 1000 ft., Nr. 1105 pr. l0000 fl., Nr. 1552 pr. 100 ft. Borstehende Obligationen werden mit den verlosten Capitalsbeträgen in dem hicfiir in österr. Währung entfallenden Betrage nach Verlauf von sechs Monaten, vom Verlosungstage an gerechnet, bei der kram. Landcscasfc in Laibach unter Beobachtung der gesetzlichen Vorschrift bar ausbezahlt, welche auch für den mwerlosten Thcilbetrag per 4750 fl. von der Obligation Nr. 453 pr. 5000 ft. die neuen Obligationen ausstellen wird. Innerhalb der letzten drei Monate vor dein Einlösungstermine werden die verlosten Schuldverschreibungen auch von der k. k. priv. österreichischen Nationalbans in Wien escomptirt. Nebrigens wild noch zur allgemeinen Kennt niß gebracht, daß folgende bereits früher gezogene und rückzahlbar gewordene Obligationen noch nicht ?,ur baren Auszahlung pra'sentirt worden sind: Nr. 17, 143, 337 ü 50 ft.; Nr. 137, 148, 965, 1107, 1407, 1445, 1581, 1690, 1859, I860, 1876, 1877, 2829 ä 100 ft.; Nr. 355 n, 500 st.; Nr. 119, 323, 368, 636, 1043, 1355, 2434, 2589 ü 1000 fl.; Da von dem Perlosungstage dieser Obligationen an das Recht auf deren Verzinsung entfällt, so wird die Einhebung der diesfälligcn Ca pitalsbeträgc mit der Warnung in Erinnerung gebracht, daß in dem Falle, wenn die über die Verfallszeit hinaus lautenden Coupons durch die priv. österreichische Nationalbank eingelöst werden sollten, die behobenen Interessen von dem Capitale in Abzug gebracht werden müßten. Laibach, am 3l. October 1870. Vom krain. A'andro-Auslchussr. 416-1) St. 4723- Nateeaj za the dezelni olicijalski službi. S sklepom od 29. avgusta t. 1. jo si. deželni zbor kranjski ustanovil službo kasa-oftcijala pri tukajšnji deželni blagajnici v XI. vrsti dnevnine in z letno službnino ßOO gold. a. v. ProSnjiki za to službo morajo biti polno-lotni in avstrijski drzavljani, neomadeževanog* življenja in ristega znaèaja. tnr imajo povodati ali so si s kterim dcžolnim nradnikom v rodn ali v svastvu, in v kterem rJenu. l^alje imajo proHiijiki dokazati, da so vsaj nižjo giiunazijo ali nižjo nialko dobro izdolali in preskušnjo ^ nauka o raèimarstvu dobro prestali, tor da so , slovonskega in nemäkfiga jozika v govorn in pisanji popolnomji ssmožni iu kaj jo njih dose-danje opravilo. Zu podelitov ob enom razpisane službe 2. k an<;I j iskog%a o I"i c i,j it 1 a pri doželnein od-boru v XI. vrsti dnovnino in v, letno službnino GOO gold, jo treba ravno to lastnosti dokazati sto izjeino, da m službo kanclijskoga oficyal'4 zadostuje starost 20 lot, in da ni treba dokaw o preskusnji in rammarstva tim bolj pa se zabtev» lop in razloèen rokopis, in da izurjenost v steno-graflji dajo pri druzih onakib lastnostih posebii«» prednost. Oponmi so tudi, da veljajo za deželu« uradniko in služabnike gled^j pokojnice in prf-skrbljenja. enake postave, kakor za nradnika ^ cesarskih službah, in da se njim pri prostopi' v ])okojni stan všteva veljavni èas cosarske službf. Prosnje vax ti dve službi s potrebnimi do kazi uaj posljojo uradniki javnih služeb s pt>-pisoin doswdanje sluzbe in službonih sposobnosti po svoji gosposki, drugi po naravnost in sicfli1 do 1 5. decembra t. 1. na deželni odbor kranjski. V Ljubljani 20. oktobra 1870. Od dezeliicg'u odbora kmnjske^u.