p!»ZW» V K«l«nÄl. ü' , > ) t»W»MW »iZüVl!g ktz?KV0«i^7Vll «ch> ____^<^2^ .^prllOg. Das neue Frankreich. . -^j Painlevv—EaAaur—Brland. Wenn nationcilistische französische Leitungen beim Sturze Herrtots bemerkten, daß „Frankreich einen wahren Seufzer der Er-leichterunMai 1924 der radikal'sozialistischcn Mehrheit den Sieg brachten, kandidierte er für die Präsidentschaft der Republik, unterlag aber gegen Don snergue, uwranf er dann mit grosM Mehrheit zum Präsidenten der Deputiertenkam-?!'cr gewä^il! wurde. In seiner Antrittsrede betonte er, daß er „von der demokratischen LebenSausfafsuiig eine unernievlichc Aussicht aus den Frieden der Völker" erwarte. Aber mehr noch als Paiulei'L selbst drückt dem tlabinett, das hervorragend ePcrsönlich-keiteu, wie d<'n Außenminister Vriaud, den Iustizminifter Steeg, den Unterrichtsunnister de Monzie aufweist, die Person Caiüaur' den Stempel auf, negativ ferner der.Un,stand, daß Loucheur, der eifrige (Gegner der ^iapi-talbesteuerunst, nicht iir das Kabinett einge-treteu ist. Die Wiederkehr Caillaur' nlit dcr freilich seit längerer 5^eit gerechnet worden wer, wirkt troi.zdem wie eme Sensation und wird von den Rechtsparteien als eine Provokation hinbestellt. Stand er dock) im Mittel-Punkt zahlreicher politischer und auch persön-lrcher Affären; es sei nur au die Erinordun'^ des „Figaro"-Direktors Ealmette durch ^rau Eaillaux, die als Rächerin der Ehre ihres Gatten auftrat, sowie an die Verhaftung und Strafverfolgung Caillaux' wäljrend des Weltkrieges wegen angeblichen „Verkehrs mit denl Fx'iiide" er nncrt. Caillaux, der aus all diesen Asfäcen, Ve-^schulöigungen und Angriffen als :nreqre Pcr-si^nlichkeit hervorgegangen ist, hat seine Zeit abgeivartet, und wenn er zunächst als Fi-nanzmin.'stcr in das Kabinett :'in.i>'lr.'ten ist. " so sieht man doch heute schon in ihm den kommenden Mann für die Zeit, wo Painl'?oe etwa an seiner Anfgabe sck>^^itern sollte. Diese Aufgabe ist sehr sckMer. ES gilt vor allem, Frankreich auS der Fiüianznlisfre zu reiben, ^tn. die es dadurch himinl^eraku ist, da.f; alle Marwor, Dienstag, den 21. AprU ts2s. SchrlMeltuNA. VervaNttttzß Vvchdnikerei, wavido?, lurki^evo utleo 4. lelephon 0eI»9»prviftk ttbdolen, monatlich vln 20-» Zustellen ^ » « « 21'-^ Vurch Pos» , » » » 20'— klusland. monatllch . , . ZO— Einzelnummer Oln l dl» Z''^ vei vestellunz de? S«ifu«z ist b«e nementsdeirag lllr Slovenien U!r mlnds» It«n» rinenMoiiot.auherftald tilr mindeste»« drei Monate einzusenden.?» deantvortend» vrtef» ahneMarx« »erden »>S>» d«riI»slchttGi lnse?atenann«dme w Marido? d«I d« Administration der Zeit»«»; ZurSlS«,« »ilca 4. l» ciudlsana ie> Mom» companif, l» Zägre» det li»» terreliia« d. d-, i» 0k«G t Kienrtich.l^asteiße«, w VNe» alt«» il«zeig«na» «ad««» stElten. »«>»»«»»WW>W»WW»WW»»> M. S9 - S5. Sahrg. Ruhe in Bulgarien Z DorausflchMche Demlfslon der Neglening Sankov. MinisterprWdcnt Cankow kber die Läse in Bulgarien. — Der Aufruhr km Keime erstickt. — Manifest der bulgarischen Regierung. — Ein Kabinett Malinov? — Neutra-lität der Mazedonier. — Die Verfolgung der Attentäter aus KSnig Boris. — Die Opfer der Exploston. Sofia, 19. April, ^r Ministerpräsident Caß die Regierung strenge Massnahmen zur Wie-'oerherftellun^ der Ördnnng und des Friedens inl Lande getroffen hl-fend<'n Untersuchung gcbei.mgek)alten. Die Untersuchung gessen die Besel^uldi'gten wird eifrig fortgesetzt. Es stehen noch weitere Ver-Haftungen bevor. Sofia, 19. April. Anläßlich der Beerdigung der Opfer des Auschlages auf die Ka-tbedrale kam es zu tragischen Szenen. Wie bisher festgestellt wurde, besi'^lden sich unter den Opfern Abgeordnete, 13 Generäle. 8 'Oberste, 8 holdere Staatslx'amte, 2 ReäNs-ann>älte, 19 Frauen und 7 Kinder, darunter ein kaum 4iähr!ge?. WKB. Sofia, 20. Apr?!. fBulg. ?el.-Ag.) Aus dem Geständnis von Verhafteten und aus einer Reihe von Zeugenaussagen g.'ht hervor, daß das Attentat in der Kathedrale das Werk der Einheitsfront ist. D-cr Anschlag war von einem gelieimi.'n Komitee unter Teil nähme der früheren Offiziere Vankow und Mnkow, Chefs der kommunistischen Militär-sektion, beschlossen worden. Die Explosion erfolgte durch eine von Minkow unter Verlan?, der vor kurzem erklärt bat, „die Verständigung nrit d-?n Besiegten ist die Voraussetzung einer Besserung", alles versuchen nnrd, NM dieses Zi»l zu erreichen, kann nirbl bezweifelt soerd<'n. Ob ihm diese Politik gelingt, die vielleiilit zu der ersehnten Befrio-duug Europas führen köuute, fteht dohin; denn der Widerstand der vom Henat gestützten Poincare'Front ist nicht zu unterschitzeu, und der anl Ouai d'Z^rsat? verübte Mordanschlag auf Caillaux gilN einen Vorgeschmack davon, welclx imnerpolit'isctx'n Kämpfe, die zunächst im Zeichen Kammer kontra Senat stehen werden, jetzt in Frankreich zu erwar-teil sind. Wendung von Melinit erzeugten Höllenmaschine, div durch eine Zündschnur unter Mithilfe des Sakristans, der einen jungen Mann in den Glockenturm der Kirche eingeführt hat te, zur Explosion gebracht wurde. Dn Anschlag zielte auf die Beseitigung des Königs und der Mi'Ntster ab, um dadurch Anarchie hervorzurufen. -lD-. Revolution ln Voilugal. Lissabon, 19. April. Gestern ist hier der Versuch unternommen worden, eine militä-riscl>e Beioegung in Szene zu setzen. Die Regierung hat die geeigneten Maßnahmen ge-trosfen, nnl die Orönung aufrechtzuerhalten. Paris, 19. April. Major Gamara hat gestern morgens zum Zwecke des Sturzes der Regierung einen revolutionären Gewältstreich unternommen. Er zog einige hundert Soldaten znsa!m:nen, setzte ein Direktorinm eiA und ließ mehrere Hobe Beamte vechaf-ten. Die trengobliebenen Truppen un?zingel-ten das Stadtviertel, in dem sich die Revolutionären gesanimelt hatten. An mehreren Punkten der Stadt kam es zu ZusammiZustö-ßen, wo«bei Granaten geschleudert wurden. Mehrere Personen wurden getötet. Tie Regierung scheint .Herrin der Lage zu sein. Lissabon, 18. ?lpril. Die Streitträlte "ser Regierung umzingelten die revolutionären Truppen. Aba^^ordneter SunHa Loal. den nran für den Führer tier Bewegung hält, ist verhastet worden. Tie Stadt hat ihr gsrvöhn-liches Aussehen. Lissabon, 19. April. Tie Revolutiouäre -haben sich ergel^en. Durch Granati'-plitter wui-iien etwa bundert Personen venvuudet. In der Stadt herrscht vollkommene Ru!)e. L^^sterreichische Politiker in Teutschland. Wien, 19. April. General K-örner, der ehemalige öiterreichisc^ L>eereäimpcktor, i^t nach Berlin abgereist, um an der deutschen Präsi-'c-entscha^ts - Wablkanipagne teilzune.hnien« Der deutsche republikanische Block hal ihn eingeladen. Kvmer, der ein aus-gezeichneter Redner ist, wird nicht nur in Berlin, sondern auÄ) iu anderen deut^'chen Stedten Versammlungen abhalten. Alle sozialdemokratischen FiHrer sind nach T«ltschland gefahren, «WUMAVEUUM Aüricl», 20. April. sSchl»ßk»rse. Eißkn« bericht.) pari» 37 12. Veograd 8 Z5> tckn-don 24 7S. Verlin —, cr.kll^^?, von S."» cm. D^irchmesier auf wi^i^ö I m. ^rg. franko Verladestation Geld 18, ^ibschluß lij, ge^igt 10 Wag- lgon, «M» Srauendafte Bluttat. Gi« veiftlicher ermordet seine Frau, die Dienftmaich und begeht Selbstmord. Der Gra^ „MvnwyA-Zeitung" wird Wo« l6. d. M. t jüngst der Bericht von emcm grauenhaften Gattenmor^ zugegangen. In Gyerömonostrr, einem kleinen, von wallachischcn Bauorn bc-wohnten siebenbürgischcn Dmfe, versieht seit einem Aihrzehnt Viktor Giurgica oie Ausgaben eines Geistlichen der griechisch-orientalischen Kirche. Seit etwa sechs Jahren wußten die Eingeweihten, da'ß Giurgica mit seines Nerven nicht ganz in Ordnung war. Eine Aeitlong war er aus dem Dorfe verschwunden. Gyerömonoster mußte während !s>ieser Monote oHne Seelcnhirten aufkämmen. Das geschah vor mehereren Iahren. Dan« kehrte er Auriick. Er erzählte den Dork-leuten, er sei im Kloster am heiligen Berge Athos, bei den heiligen Vrüd<'rn zur Lehr' und Vertiefung in die Worte des Neuen Tc-stmnentS gewesen. Nur seine Frau und d<'r Vi^Hof von Gyulafehcrvar wußten, 'Saß Giurgioa in der Nervenheilairstialt in ^lan-^nburg Heilung für sein krankes Gemüt gc-s^t hatte. Un^d sie wußten auch, daß der Besuch vergeblich gewesen war. Der Zustand des Nerventranken verschlimmerte sich immer mehr. Seme Frau gebar ihm ein .Mnd und seit ^t^ieser Zeit war er ts-on der fixen Idee beherrscht, seine Frau betrüge ihn mit dem Dorflehrer Nikola Petrv. Giur-gica selber war es, der im Dorfe die Gerüchte ^vom Verhältnis semer Frau mit dem Lehrer verbreitet hatte. In seinen ^onn-tagspre'di.gten machte er von der Kanzel her grobe An^utungen auf den angeblichen Ehebruch der eigenen Gattin, die, wie er sa^te, ein Beispiel der AüchtiAeit s<'in sollte. So hetzte er das ganze Dorf gegen ^ie beiden „^brecher", das Mißtrauen war geive6t, und bald konnte dieser und jener dies und jenes beobachten. Alle Vermutungen wurden dann ieem Geistlichen wiedererzählt und seit einem halben Ier Tlh?5 mukle doch luiigst VaS Kinderzimmer zu schleppen, und wahrend ihr Mann mit dem Dienstinüdchen rang, nahm sie das Kind und schleppte es aus dem Hause, um eS bei den Nachbarn in Sicherheit zu bringen. Auf dem Hofe brach ji-; zu« sanrnuin. Die Dorsleiute, die aus das G?» hrei hin herwmen, nahmen !oas Kind aus I.^ren .Händen entgegen. Ter rasende Geistliche warf sich gegen die Dorfleute, die ihn bändigen wollten. So entstand ein re^elrccht.r Kampf zwischen dem-Wahnsinnigen und 'ten anderen. Sie vermochten nicht, ihn zu überwältigen. Schließlich riß er sich aus dem Knäuel und machte Miene, als wollte er nun den Kmupf aufgeben. Man ließ von ilnn aib. Diesen Augenbick benutzte er, um sich selbst die Kehle durchzuschnei'oen. t. Graf Alexander Apponyi f. Wie aus Budapest berichtet wird, ist Graf Alexander Apponyi, Ritter des Goldenen Vließes, aus seiner Besitzung im 8l. Lebensjahre gestorben. Er ^var einer der größten Bibliophllen Ungarns. SeZiie reichhaltige Bibliothek vermachte er dem Nationalmuseum in Budapest. t. Sin «ngaris5,es Konsulat in Juzoslwa-Wien. In Subotica wird ein ungarisches Konsulat errichtet, das, wie verlautet, sofort nack) Beendigung der jugoslawisch - ungarischen Handelsvertragsverhandlungen eröffnet wird Es ist dies das erste ungarische Konsulat in Jugoslawien. t. Gn'nttea — ohne Rechtsfaknltüt? Die Rechtsfakultät in Subotica weist schon seit il>-rer Gründung eine so geringe Hörerzahl auf, daß es dem Senate der Fakultät geraten erscheint, die Regierung um Verlegung der Fakultät zu ersuchen, da auch dir Zukunft nicht in glänzenden Farben erscheint. Die Fa kultät soll nach Sarajevo verlegt werden, wo sie sich mehr Hörer verspricht. t. Eine Aysache GistmSrderin. Im Gefängnis von Veliti BeLkerek befindet sich seit sechs Monaten eine gewisse GTula Remi,^ in Hast unter dem Verdachte, ihren Gatten Nikola Rem!6 und dessen Sohn aus erster Ehe vergiftet zu haben. Dieser Tage wurde die Untersuchung abgeschlossen und die Verhandlung war sür i>en 15. d. festgesetzt worden. Da erhielt der Untersuchungsrichter die Anzeige, die Remi^ hätte auch ihren ersten Mann Ra-tiza Seglevl^<^ durch Gift aus der Welt geschafft, und das schon im Jahre 1914. Die Leic^ deS Seglevi«^ wurde daraufhin c^hu-nriert und wunderbarerweise gut erl?alten, gleichsam einbalsamiert, gefunden. Die Augen standen offen und glichen dieder. Seli'g lehnte sie den Kopf an seine Brust. Aller.Hochmut, alle Härte waren von ihr gefallen. Verklärend lag eiue ungewohnte Weichlx'it auj ihrem NunMn^'?oM Sl. Dprll 1t>25 tritd Frank verübt. Dt^s Mä'ochen wurde schon seit vergangenen Dienstäz vt!rm:ßt. Fr-^i^ag nachmittags wurde die L''iche de» Mädcku'Ns in dem nahegelegenen aus« gefunden. Die Obduktion erg.?b, das Üino relgewaltigt, dann mit einem Tuch er--würat worden war und ihm äußere m am ui-hrere tiefe Schnitt- und Stich-i un-den lngsbracht worioen sind. Der Tä:er ist üio -.'p» nech nicht bekannt. t. Die Einwohnerzahl der Vere'nigten Staaten. Nach dem Stani'e vom l. Iznner be:,'ägt die Einwc^hnerzahl der V're> n'.ZUn Staaten 114,311.000. Das b:dci^tst ein.' Zuualim.' n», Jahre 1!>21 um l,6Z7.s,u0. Ter völterungszuwachs ist so grcß els die Zunahme ourch linivlniderung. einen nnenr.-irtet r »higen Verlauf nahm, ein Beweis, daß sich die seit den letzten Wahlen errtgt^n Gemüter schon wieder g-'ngt haben, andererseits aber wurde diesmal im Gegensatz zur letzteu Geueralversammluug jede politische Färbung sorgsam vermieden. Dem ist es auch iii erster Linie zuzuschreibeu. daß dieS mal eiil Ausschuß gewählt wi'.rde. der allge-meiues Vertraue» l^esitzt uud für das Gedeihen des Vereines Gewähr leistet. Anerkcn» neud muß aber auch hervorgehoben werden, daß es diesmal der Ausschuß für angemessen erachtete, die in Betracht kommenden Persönlichkeiten schon vorher zu konsultieren und für die Uebernahme der Funktionen zu ge-w'mnen. Den schwierigsten Punkt bildete die Wahl des Vereinsobmannes. Diese Ehrenstelle ist mit vielen Pflichten verbunden uud verlangt eine seltene Aufopferung, andererseits aber eine Persönlichkeit, die über die nötige Zeit verfügt und Lust zur uneigennützigen Arbeit für das allgenieine Wohl hat. Daß der Ber-einsobmann auch nicht politisch exponiert sein darf, bewies die letzte Geueralversamm-luug. Alle im Vorschlag gebrachten Persönlichkeiten schlugen die Wahl niit Rücksicht auf andenvärtige Arbeitsüberbürduug aus. Auch Herr Bahuu. der mit Stimmenmehrheit zum Obmaun designiert wurde, lehute die Wahl ab, da er aus dem Abstiuimuugsresultate ersah, daß er ni^cht das nötige Vertrauen besitzt. Unter allgemeinem Beifall erklärte sich schließlich der Gründer des Bereines .^"»err I. Mohorko znr Uebernahme der Obmannstelle bereit. Daraufhin wurde die voni Ausschuß vorgeschlagene .Kandidatenliste geneh« mlgt. Somit wurden solgeud? Herren !?n den AnMuß gewählt: Obmannstellvertreter Prof. Perhav!'., Ausschußmitglieder: .^"^orvat, Drabula, Masten, Arhma, Tumpej, Kautii-S, Wal. Krasni?^ Vidi?, BoZniak, Pete?, Bahun und Lenaröiö. Revisoren: Peeovuik, Kos uud Tur-^iü. Herr Mohorko dankte im Nanien des Ausschusses sür das Vertratlen und betonte, daß „Thora, du Geliebte meiner Eeele, jetzt halte ich dich in meinem Arm — und du sollst wi'eder läckieln lernen — ich führe dich in Sonne und Licht!" „Ja, ewige Sonne — sie wartet schon auf mich!" flüsterte sie. „Nuu wird Wahrheit, was d-'r Inhalt meiner kühnsten Träume war: Thora Bern» Hausen ist zum Leben erwacht und wird daS geliebt^'ste Weib der Welt! Dich mir zu erringen, wird meine einzige Aufgabe sein! Du Süssestes, Heiligstes, Schönstes —" Zarte Rosen erblühten auf ihren blassen Wangen. „Harald", sagte sie mit unbeschreiblicher Innigkeit, „Harald, jetzt weiß ich, wie schön das Lelx'n sein kann — wie schön eS auch für mich hätte sein können, wenn —" „Noch i'st es nicht zu spät! Eine kleinS Weile noch — und dann ist alles vergessen, was du gelitt^'n hast! Jede Stunde will ich es dir danken .daß du dich mir geben willst! Jetzt fühlst du doch selbst: wir gehören zu-sannnen." Sie nWe lächelnd. „Ja. wir gehören zusammen! — Und du hast mir verziehen, daß ich dir einst unrecht getan? — Soll ich es sagen, wie niich innerlich div Scham —" „Nichts sollst du mir sagen, als daß du mich liebst! — Wir wollen nicht nV^'r .^nruck-deuken, wir wollen nur vorwärts scheine«! Vor uns li'egt das Glück!" (Fortsetzung soljzt.) -lü- Nachrichten aus Marlbor. AuHerorSentNche Generalversammlung des Mleierverelneö ln Martbor. Rücktritt und Neuwahl des Ausschusses'. Rümmer SS vdw AMl V««e»U?i?V Zini vr alle seine Ki:äfte für Berein einsetzen werde, rech«t aber auch auf die allsettige Unterstützung der Mitglieder. Ueber Vorschlag des .^rrn Blmlsteiner wurde dem zu-Tültgctretenen Ausschüsse der Dank und d?e Anerkennung für seine Tätigkeit ausgespro« chen, worauf die Generalversammlung nach Besprechung einiger Allfälligkeiten geschlos-M wurde. , . Uei^er Vorschlag eines gewesenen Uusschufj Mitgliedes wurde der gesamten Presse, eigent lich den Redaktionen derselben der „Tadel" für die Kritik der Tätigkeit des gewesenen Ausschusses ausgesprochen. Mit Rücksicht darauf sehen wir uns gezwungen, zu erklären: Aus dem Vorschlage geht ^rvor, das^ lve-der der betreffende Herr noch die einzelnen Mitglieder emen richtigen Begriff von dcr Be'deutung der Presse haben. Nirgends in Europa ist es Brauch, dast Generalversammlungen die Redaktionen für ihre Berichterstattung tadeln. Wie jeder einzelnen Person, so steht es auch dem Ausschusse ebnes Vereines vollkommen frei, die vielleicht in einem Blatte erschienenen Nacbri6)ten zu dementieren, richtigzustellen oder zu widerrufen. D?es hat aber der Ausschus^ unseres Wissens bisher nicht getan. Dak der Berein auch in den politischen Kampf gezogen wurde, obwohl er vorkommen Parteilos sein soll, ist wohl nur jenen Funktionären zuzuschreiben, die es für nolwendrg erachteten, die (^ne-ralversammlungen des Bereines zu Wahlve? sammlungen umzuwandeln. Das; aber andererseits über die Tätigkeit im Bereine und des Bereinsausschusfes in der breiteren Oes-fentlichkeit so wenig bekannt ist und diese vielleicht grundlos kritisiert wird, ist in erster Linie Umstände zuzuschreiben, das; der Ausschuß es nicht für notwendl-g erachtete, die Presse darüber zu informieren oder die Jour Tialistcn zu den Sitzungen einzuladen. Die grundfalsch? Ansicht, daß die Journalisten verpflichtet sind, sich über die Vorgänge i'n den einzelnen Vereinen zu infonnieren, nnls; ein für allemal widerlegt werden. Jin G».'-genteil aber wäre der Ausschuß im Interesse der Oeffentlichkeit und des Beremes verpflichtet, die Presse über die Vorkommnisse zu informieren. Die Nichtbeackjtung der Presse rächt sich am Vereine selbst. Aianche Kriti'k und Unzufriedenheit der Mitglieder würde urteröleiben, wenn dieier i'iber di eLachln^^e durch die Presse rechtzeitig informiert wären. ?^er Ausschus^ aber erachtete es nicht einmal für notwendig, Pressevertreter zu Generalversammlungen einzuladen, geschlveige denn zu Ausschußsitzungcn. Wenn die einzelneu Re daktionen dennoch i'hre Berichterstatter zu den Vereinsversammlungen entsandten, so ist dies nur iH?cm Wohlwollen dem Vereine ge-geirüber zuzuschreilben. Der Tadel, der ihnen aus der gestrige« Generalversammlung hiefür allsgesprochen wurde, fällt auf den Aus-fchust selbst zllrück! Wir hoffen, daß der neue Ausschutz der Presse mehr Ausmerksamkei't widmen wird und versichern gleichzeitig, daß er auf die vollste Unterstützllng der Presse und der Berufsjournalisten rechnen kann. m. Die „vtllier Aettung" wieder einmal «LögerNtscht. Unsere liebe Kameradin an d.'r grünen Sann hatte wieder einmal chren sterischen Tag. Wir gewöhnlich bei solchen Ge legenheiten, wurde in ihr wieder der Gram über die „Marburgerca" (so b.'nennt uns nämlich die „Cilll.'er.»^sttung" in lhrem Pam phlet) wach. Es schmerzt sie furchtbar, daß unser Blatt in den verschiedensten Nachrich-tril, die die breite ^esfentlichtctt in^er^fsicren, schwelgt, während sie selbst an aktncll.:n Sachen einen bemerkbarcn Mangel leiden lnuß. Sie zürnt auch deslvcgen sel)r Obmanz'^' des hiesigen B-rschönc'runcjsvi'rsini's, d^'r ei^ ne Erwiderung auf eine Notiz in unserem L.'latte veri)jf'nll'chte, statt sie der ..ö illi.r.'a" eisuusenden. llni« nun komint ga? u.>'b ein llv'!U'niscl>es Bla»t, das auf die m d^r z^ll'ar-burger Zeitung" veröffentlichte Erwiderung reagiert! , Rcklalne nol) oli?ndraui! Unerhört! D^r glnchte »iorn der vergrämten itiierca" sti.'c^ ins ^in.'rmllzliche, bald schwanden ihr die Smne und in diesen: un-z^rechnunz'-'.'.i^igen Zustan'-.' entschlüpft.' ihr Behauptl.n.;, daß der vi-ran^'vorili.he Re-di^ktenr d^S l>'»si5)l.n Blatt.".' „Talior", V. Spindlec. glcichz.^^lg D'r-'kior der l'urger Zs uin«." ,''t. O, h.'ilige Ein^ä^tlg-!?-!! Wenn sie wieder zur Be.n'.nung kommt, wird sie sich gewiß dlv-'r bekundeten Unwis-sellheit schämen. Soll si^? siu^ n.lr verithil^en. wir tragen es ihr gewiß nicht nach, enipf^h-len ihr aber, sich, in .'^)inkunft vorher bei uns zu informieren; wir wer.^en i!)r stets kollegial Auskunft erteilen, um sie ols Geszeg^'nleistuna für die unentgeltliche Reklame für unler Blatt ver wei'cr-'^n Blamaaen z'.' Einstwc-'^"n aber teilen wir ihr mit, das', unsere Redaktion vi?llkommen unabhängig ist. weder von einer Partei noch von irgendeiner Persönlichkeit oder einem „Direktor" beseh-li'gt oder beeinflußt wird, womit sich die liebe „Cillier Zeitung" leider ni6)t rühlnen kann. 5!?pikinti ln. Von einem Ai?to hertchgefkivsn. Ge^ stern ebends gegen S.^ Nhr ^nd ein Vachmann den Itjährigen Fritz Zkersanc au^' der Draubrilfke im sclMerverle'zien Zustail^e liegen. Die herbeigerufene Rettuw.ssa«!iu'ilung überführte ihn ins Allgemeine Krankens'.an?. Die Nachforschungen erg!?ben, daß Zk^rjenl' mit einem La^tenanto gefahren war und wa-hrsckeiulich infolge Unvorsichtigkeit' herabgefallen oder aber geschickt wakiren.) der nll^gei'prnngen war. Er schlug m«- K.'nl Ko-Vfe derart hart auf das Steinpflaster, daß er bewußtlos liegen blieb m. Ein empfehlenswerter Mieter. Ein Hansbesitzer in Melfe brachte zur ?ln;ci.!;e, daß sein Mieter .^arl .'ii'., gewesener M 'chain-ker in einer hiesigen Fabrik, dieser Tage samt der Frau vcrschivun'>en sei, chn? die Maribor, 20. April. m. Sein zwanzigjähriges Priesterjubi. läum feierte am 15. d. M. der hiesiile Fran-ziskanerpater Palil PotoLnik bei vollster Rüstigkeit. m. TobeSfMe. Bei den hiesigen Schul-fchwestern 'stanb verflogenen Freitag die Wirtschafterin, Schwester Anna, im hohen Alter VM Fahren. — Sc>nnta-g, deil lll. cr erst von der ^'li.^i Einhalt geilten wurde. Die Polizei ließ den Saal räunlcn und daS Gasthaus sperren. Attf der Straße kam eS zu keinen weiteren Zn'am-vienstößen. für mehrere Monate rückständige Ml-?te zu begleichen. Kurz naTl? dem vausbcsitz^'r fanden sich bei der Polizei auch ein l^auiinann, ein Fleischhalier, ein Schnster und ein Gastwirt ein, die dieiell^en Üllagen vorbrachten. Alle gaben 'den? vericlTwundenen Mechaniker Waren auf Kredit und können nun warten, bis es d< m guten .^^errn geläsli.^ ist, die Rech' nungen zu begleichen. Wahrscheinlich hat cr sich in die Tschechoslowakei begebell, vm wo er stammt. Bisher konnten von dem Pärchen keine Spuren entdeckt werden. m. In die Drau g<'fallen. Gestern vormittags unternabm die 42jährige Witwe Marie Dru?.ko?ii? aus Roga^^ka Slat'na '.'i-nen Spaziergang länss?^ der Dran. In der Nähe der Eisenbahnbrücle fiel sie in??'^" einer kleinen Erdrutschung in die Drau. ihre.Hilferufe kamen einige Voniberi^lzende herbeigeeilt und zogen sie ans User. Tis Rct-tungsabteilung leistete der Verunglüslten, die einen Nervenckwck erlitt, die erste .Hilfe und überführte sie ins Allgonieine K-rank'^n-Haus. m. Sel?'stmordvsrsuch. Heute früh 4 Uhr hörte die Hausnieistorin in der Fabrik ^öbl in M.'lse aus der Kanzlei einen Schnsz. Aus Angst vor „Geistern« deckte sie sich über den j^.opf zu und nnerlies^ es. nach-zuschauien, was es gäbe. Erst eine Stunde später hielt sie Nachschau und fan!d den pensionierten Eisenbahner Karl SlaviS, >?r als Nachtwächter in der Fabrik anl^eitellt ist. in einer Blutlache liegen. ??eben ihm lag ein auSgeschossener Revolver. Die sofort verständigte Rettungsabteilung leistete dem Schwerverletzten die erste .^ilfe und üb.'r» führte ihn ins Allgenleine Ltranken.^aus. Slavi5 hn.tte eine Schußwunde am Kvvie in der Nahe des linkeil Auges. Da er durch die verspätete .Hilfeleistung sehr stark bluker-^ und die Wunde lebensi^esährlich i^t, wird an sr'i-nem Aufkommen g^'zweife^lt. Die Ur'a-He des Selbstmordversuches ist nicht bekannt, de4 diirfte sie aller Wasn-scheinlichkeit nach in der mißlichen materiellen Lai-xe der Eisenbahnpensionisten zu suchen sein. m. ^' nden für die Nettunqsabtrilvng. An Stelle eines ^tranzes für den verstorbenen Herrn Grober sjxndeten je 100 T?u. die Firma Derwusch'.'k und die Iagdsreundc des V.?r storbenen. Ferner ergab eine Saunnelnklion der Frau Novak dsn Betrag von 172 Dinar. Besten Dank ! Die Rettnri^^s^'idteiluna. m. Vetterbericht. Maribor, 20. 'Xpril Uhr früh. Lustdruck: 7l^t: Barom'eter't.ind: 7,^: Thermobydroskop: — 9; Mariwalrew-peratur: 2s); Minimaltemperatnr: u.. t.')> Dunstk'ruck: 20 Millinieter; Windrichtun.;: W; Bewölkung: Niederschlag: 0. Sport S«. Hemies (Ljubljana) - Vllicklicher Sieg des Das gestrige Meisterschmtswettspiel brach, te der Mannschaft deS Ljubljanaer Fus;ball-klllbs „Hermes" trotz technricher Ue^riegcn-heit Rapids und M ständiger Belage-ung einen glücklichen Sieg. Das Spiel, das voni Will!cv stark beeinträchtigt wurde, tl^r unschön und außerdem wurde ziemlich roh gespielt. Von gutem Sport snh man wenig; meist wurde in der Luft heruingekitst und vor Tore fehlte es den Gästen aus Maribor an Entschlossenheit lln!t> Schußlraft. welche man beim Sturm Rapids si^n seit längerer Zeit vermißt. Hermes hatte wenig SD. RaM 2:1 (t:0). S. K. Hermes. Ehancen, Rapid dagegen weitaus.mehr, die jedoch nicht ausgenutzr wurden. Bei Ocrn'.es wäre der Tormann heri^orzuheben, der einige recht gefährliche Situaiionen klärte. Gut war anch ^^ler Flügel, wählend die üo'-i-gen mehr dem .^"^urra-Spiel huldigten. Tie .^A'inlischen erreichten das erlte Tor. Ravid gleicht darauf durch einen Elfmeteritoß ans und 10 Minuteu vor Schluß erzielen die Heiulifchen 'oen zweiten Treffer. Schiedsrichter Herr Betetto leitete das Spiel einivaud-frei. Ostmark (Wien) in Maribor. TSK. Merkur mit ü:V (1:0) geschlagen. Mit dem gestrigen Tage absolvi.'rt.'u die ?'.iicn^r 'hr le^-es Gastfplel ln lnserer Stadt. Das Spiel zeigte die Gäste nicht auf der Höbe wie in den Vortagen und diirften dazu die ','^l^'ingärt(n öci Ptuj ihr Wesentliches beigelragcu haben Merkur bef.ind sich diesmal in sehr guter Verfassuu.? .md üe'.i'n-d." ' der ('^i-ialnaun l.''stete Gewa/lg.;.^. Das Spiel war in der ersten Halbzeit fast jederzeit offen. In dfr 22. Minute Elfmeter' stoß gegen Osilnark. Den von Pollak getrete-neu Ball leukt siöhler ins Lut. Nachdem Merkur noch en'en Elsnieier verschlilde^. gelingt cs den Gästen m der 32. Minute, den ersten Treffer unzitienden. Halbzeit 1:0 ^ür die Gäste. Die zweite Halbzci't sieht Ostmark fast im^ mer im Angrijj. TschertAe ijt der meijtbc^ fchäftigtste Mann und mu^ in ziemlich gleichen Zcitabftäudcn 4 wei?tcre Tore passieren lassen. Ein weiterer Elfmeterstoß wird von ihm-sicher bemeistert. Auch Merkur ist nicht untätig und bringt manch schönen Angriff vor. wobei es 9öscl?^i'gg L. nahezu gelui'igen ist, den Ball zuni E!?rentreffer ms Nev zu stttden. Schiedsrichier Herr Frankl batte das Spiel vollkommen in seiner Hand. Besuch schwach. : Stand der Meisterschaft i» der ersten Masse Sloweniens am Sonnlag den 19. d.: Jliri'ja 28, Rapid 12, .?>ermes II, Primorie 9, Jadran 8, Maribor 7, Celje 2. : SK. PtttZ — SK. Mura 2:0. Gestern tra. fen sich in Murska Sobota Ptuj und SK. Mura zum Mersterschaftswettspiele. Nach überlegenem Spiel blieb S». Ptuj sieg- : SA. Jlirija — SA. Celje 0:0. Das Meisterschaftswettspiel zwischen den beiden genannten Mannschaften, das gestern in-Ljub-ljana ausgetragen wurde, blieb wider Er-wart^m unentschieden. Allerdings trat Jli-rija nur mit drei Mann der ersten Mann« schaft an. : Oesterreich—Frankreich 4:0. Zum ersten Male erschien Oesterreich auf Pariser Boden, um gegen Frankreich anzutret,-?». Die fronzl>sische Mannschaft wurde mit 4 : 0' (Z : 0) sicher geschlagen. Das Match leitete der Italiener Scamoni. 2.^.000 Zuschauer. : Holland schlägt Schweiz 4:1. Die etwas umgekrempelte Schwei-^er Auswahelf konnte am Sonntag den 10. d. dell harten .^"Holländern auch diesmal nicht standhalten und wur de leicht mit 1:4 Treffern geschlagen. Tfteoter und Kunst. NationaAheater ln Martbor. Reperloike: Montag, den 20. April: Ge-schlossen. Dienstag, den 21. A'"-'l: GssMosien. Mitt-woch, den 22. April: „Traviata''. Ab. C Tonnerstag, 'den 23. April: Die drei Sch-ve-stern". Ab. B. Premiere. Freitc-.g, den 2t. April um 17 Uhr: ,.Gcücks-peter". Studentenoorstelknng. Samstag, den 2."). ?l^ril: Die drei Schwe-stern". Ab. A. clarum, ^ei! 5ie 5g1bun^zvo!l unä mücl. veil sie keine ketten per enttiZZt unll 5le 5ic^ IN Verdlkicluri^ mit VVa8?er vercjiinnt, äukciicjsjntzt cZie Lkme ZlM» ltkme vo!ller sind die Preilse für Butler noch imnler sehr hoch. Ein starker Preisrückgang war an? dem Gcflügelmarkte zu verzeichnen. Der Markt war sel^r gut besucht. .^lühner wurden zu 15 bis 50. Gänse und En^cn zu 10 bis 60 und Trutt?übner zu 70 bis ItL) D'nar pro 5^i'ck verlaurt. Kanin-ch.m. die zal>lre?ch vertreten n>aren, wurden mit 8 bi<5 40 Dinar vro Stück seilgeboteil.' Zicklein wurden zu 50 bis 100 Dinar verkauft^ VtNMSI? 8S?M i1. AM ^9LS ^ ---- ------- ' Stechißiehmarkt. '.j . Der Siechdiehmarkt (vergangenen k^reitag ven 17. d.) war ziemlich gut besucht. Me Pret se blleiben unverändert, Bekehr war mit-telmähiig. Auswärtige Käufer wenig. Aufgetrieben wurden insgesämi 271 Schn>elne und d Aiegen. Verkauft wurden 158 Sdnck. ^rchschniMich wurden folgende Preise verzeichnet: ö bis 6 Wochen alte Iungschivet-« 125 bis 150, 3 bis 4 Monate 225 bis W, K bis 7 Monate 470 bis 5l)0, 8 bis 10 Mo« «atv 720 bis 8S0, 1 Jahr alte 1200 bis 1300 Nnar. 1 Mogramin Lebendffewicht wurde mit 13 bis 14, 1 Kilogramm Schlachtgewicht mit 1S.25 bis 17.50 Än. bezahlt. He« -imd Gtrohmarkt. Der samStägige Markt wurde sehr gut beschickt. Die Preise sind wider (Erwarten gestiegen. E Ävurden 12 Wagen Heu, 4 Wagen Grummet und 6 Wagen Stroh zu Mark- MS te gebracht. Durchschnittlich wurde Heu zu 70 bis 100, Krümmet zu 70 bis Ä» und Stroh zu 50 bis V0 Dinar per 100 Lt^ilo-gramm verkauft. Gegen Mittag sind die Strohpreise stark zurückgegangen und wurde schlechtere War« sogar zu Ä) Dinar angLbo-ten. X Bedingungen der Geldinstitute in Slo« wenien. Wir aus Ljubljana gemeldet wird, »Verden vom 1. d. an die Kontokorrente be» den slowenischen Geldinstituten folgender-jnaßen verzinst: a) auf Eicht mit höchstens 7 Prozent jährlich^ b) Einlagen gebunden aus e?nen Monat oder kündbar auf einen Monat 1056; c) Kontokorrente gebunden und ki'lnd-bar auf zwei Monate 11?T; d) gebunden oder kündbar auf drei Monate 12 ?6. Einlagen aus denl Äuslande werden nach besonderer Vereinbarung verzinst. Einlagen auf kürzere Frist als einen Monat werden als Einlagen auf Sicht betrachtet.' Einlagen auf Büchel und Kassaanweisungen verziirsen sich: auf Sicht mit höchstens 5 bis 7^, auf einmonatliche Kündigung mit 856, aus zweimonatliche Kündigung mit 95t, auf dreimonatliche Klmdigung mit 10?5. X Ständige Musterausftellung slowenischer Industrleerzeugnisse in Gkoplje« Um die serbische Handelswelt mit de« Erzeugnissen der slowenischen Industrie vertraut zu mack)en, wurde dieser Tage in Skoplje eine ständige !utusterausstellung eröffnet. X Die elektrische Zentrale in Lsublj«ma wird vergrößert. Wie berichtet wird, ist w Lnlbljana die Bergröftemng der elektrischen Zentrale durch zwo? ^selmotore zu se 450 Pferdekräften geplant. Die Motore, die mit Dynamomaschinen Verbund?« werden, sollen «00 Volt Spannung erzengen. Mittelst Transformatoren soll die Umwandlung der hohen Spannung in eine solche von 350 Volt zu gewerblichen Zlvecken und eine solche von 220 Vvlt für die Beleuchtung erfolgen. X Errichtung einer neuen Bierbrauerei i» Jugoslawien. In Valjevo ist die Errichtung einer neuen Bierbrauerei bewilligt worden. i»- so«t«r«« A»- w«hr ». t«r«« Rett««g«aVteika«g i« Ma-livor »«d sP««d«t fir da» nt«e R«tt«»gs-A«to. Minkr AnzeiM?. Verfchi^e«» EcheothwOschwO«. Aichen««- scht»«n. Kopißrmaschtnen. OAUls-grophe. Schopirvgfaptze, Ferb-böuder. Ä»hlt^api»r«. Durchschlagpapiere. Äeparaluren und ÄetnißiUND«! »O» Büromaschinea Ant. Rud. Legat ä? Co.. Sw-»««s»« «Ite« 7, Ztlephoa ieo «eine Filiale! SV Pikerame » Gemiisepfanzen, wie haradeiS, Paprika, Grünzeug, Kraut Kohl Brasilianer. Maikönigin usw. stets zu haben bei I. ^mee. Gärtner, Maribor, RNMl mzlagovä ul. II. 3750 Stofiknvpf» Pres;! schnell und gut Plankl, Tattenbachova ulica 1«, 3. Stock. Schneiderinnen haben Nachlaß. 3905 ...... ' » Tausche Wohnung mit schönem Zimmer und Küche, Gemüsegar« ten, mit ebensolchi'r auch ohne Garten Umgebung KoroSta re-sta. Anfr. 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Die «ntseeUe Hülle de, ieuren Verblichenen wird Dienstag, den 21. vpril um 17 Utzr in der Leicheut^^lle des städtischen Friedhofes tn Podretje feierlichst lekten Nu!) hei^. Sielenmisse wird Mittwoch! em lelegnet >nd sodann tm Familtengrade zur letzten bestattet. Die heil. SielenmiNe wird Mittwoch, den >L. April um 7 Uhr in der Do«- und Stadtpsarrkirche gelesen «erde». den L0. April lS»?;. FamUt«» K«pp«l, Kl»ff«r» De««sch««i»«»Pr»l», N««r»v»rler. Ge»«rWtO V«»lO «erAeu »lcht ««»ßsiedem HS7> StabNsch« Bedienerin, ehrlich und fleißig, wird für nachmittags gesucht. — Anfragen: Juröiöeva ulica 8/2, rechts. 39.Z2 Likör, u. Kognakfabrik Branntweinbrennerei sucht i. Slowenien aut eingeführte Vertreter. Offerte erbeten an die Verwaltung unter „Vertreter". 3951 Maschlnschreiberin. perfekte deutsche Stenographin, womöglich m. 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Das l^eickenke^Anß^nis unseres teuren Kincles kinäet vienstsx, äen 21. ^prii um 16 l^ilr vom Sterbe-I:3U8e, preZernova ulics 24, nacti clem stSctt. I^rieäkote in probreZje aus statt. ^aribor, SV. ^pril 1925. >earß u. ZodsnnD?ma»elc. Litern. KAti Im«vk. vrucler. »t>lßBarte»i med lür die Nedaktto« »er«»t»ortlich: lldo « «spe r.Trm» unh Kerlaa: «arkborSka il«ar»a d. k.