»ttn» V sotovlnik Rr 2l4 Frettag. dW G ^ >bi»»» nementSbelrag lür Slowenien für «ind«» fttnAetnen^onat. ausniictsb si^ mwdeilenR bretSionat« eiiul^enden^u ^aniwvrtend« Briefe ohneviarle w^den nicht be?ackstchtigl Infercktenannahm« in »vtartbinc bei »» «dmintskation der.^ituna: IurliHeoa Hliea 4 w Ljubijana 0^ Besrljat »nd in jjagrkb t» vlockner ». «osie, t« «« t.Ki«iretch.Naftkig«^ .Hentrag'.inWie» »«t alle« «nz» «en annahm» _ tzell««. S2 Äadrg. Die Beamtenstage. Die Beamtenfrage befindet sich schon seit ^emlich geraumer Zeit in einem akuten Stadium und ist nun, nachdem dem Of-^zierSkorpS eine lOOprozentige besondere hulage zugesprochen wurde, doppelt bren-tzend geworden., ^schie^ht für den Beamten-tand auch jetzt nichts, si> wird dieses Vor-jchen der kompetenten Faktoren nicht nur !»ls sträfliche Gleichgiltig?eit. sondern als ab-sichtliche Zurücksetzung betrachtet werden. 5s ist nicht ausgeschlossen, daß di« Beamten, surch ihre pekuniäre Misere zum äußersten .zetrieben, Wege betreten, die das Ansehen Staates gefährden können und in keiner )iichtung von Nutzen wären. Deshalb sind »vir der sestcn Ueberzeugung, daß sich alle be-ruifenen Persönlichkeiten der Sache anneh-'nen werden und diese Frage ebenso gründlich wie endgültig zur vollständigen Zufrie-zeichcit der Beamtenschaft lösen werden. Borderhand kann die La^e als nicht zu-iriedenstellend bezeichnet werden. Nach den von der Repräsentanz des Zagreber Verbandes der Staatsangestellten eingeholten Ijnformationen wurde an kompetenter Stelle das unterbreitete Projekt der Beamten-dragmatik in vielen Punkten geändert und derart modifiziert, daß es die Interessen der Vsamtenschaft erheblich tangiert. So ist z?um Beispiel die urspriingliche Einteilung der VeSmten in sechs Kategorien auf drei her-tzbgÄnindert. Um eventuellen weiteren Aen-derungen vorzubeugen, ist der Beograder derbandsausschuß mit der Aufgabe betraut Vörden, die späteres Verhandlungen im ge-iehgobenden Tlusschusse aus das genaueste zu verfolgen. Man wäre vielleicht gar nicht aus ^iese Pragmatik eingegangen, hätten die ^lusschüsse von Dalmatien und Slawonien «icht daraus gedrungen. Diesen war speziell '^aran gelegen, übechaupt etwas von der ?iegierung herauszuschlagen, in der aller-Ungs etwas oberflächlichen Auffassung der d^ögilchkeit einer späteren Revision. So vurde diese Pr^gmotik auch der Zagreber öandesverwaltunig übergeben, die ihrerseits ^ie StellungnakMe aller Sektionen veranlassen wird. Die Ausschüsse der Beamten-serbände haben eine solche bereits in Beo-^rad abgegeben. In der Resolution, die Zuf der Versammlung der Delegierten der jörovinzverbände angenommen wurde, hatte ^ie Beamtenschaft den guten Willen der Re-ksierung anerkannt, jedoch 'in der sicheren Voraussetzung, daß sie im Bereine mit dem Parlamente i^e Pragmatik anfangs Oktober mdgültig zur Aufnahme bringen wird. Im knalle, daß sich die Staatsbeamten w dieser Hoffnung betrogen fühlen sollten, werden sie pch ebenfalls zur Kampfestattik der Invaliden bekennen und durch Protestversammlungen und Kongresse ihre Sache nachdrücklich vertreten. Mohr als diese Rechtsfrage beschäftigt das Kanze Denken der Staatsbeamten die Trostlosigkeit ihrer materiellen Lage. Ein Aus-kommen mit dem gegenwärtigen Gchalt ist undenkbar; der Einzelne kann dies noch vielleicht hal^egs zustande bringen, aber kinderreiche Familien keineswegs. Interessierte kreise imterzogen sich der Mühe, eine Statistik aüfzustellen^ die das EinkonMen der ver-^iei^nen Stände nach der Weizenvaluta abschätzt. Das Resultat ergab die beschämende Tatsache, daß der Landmann seit dem k^ahre 1914 um 125 Prozent mehr verdient, der Beantte dagegm nur um 7 Prozent. Sogar der Feldarbeiter kommt ans 1y0 Prozent Erhöhung und das Einkommen der (Gewerbetreibenden (Fleischhauer, Schuster, Die Landes Sewerbeausfiellung dauert dtt 24. September 1922. Es ist somit jedermanns d«r fich die Ausstellung noch nlchl besichligt hat, Velegen-heit geboten, das DersSumte nachzuholen. Dvlkerbundversommlung. Telegramm der „MarVurger Zeitung*. Genf, 1v. September. In der zweiten tor Nansens betreffend eine Aktion in Klein Kommission kam der Bericht zur Sprache, asien auf Vorschlag der Prüfungskommission den Senator Jouvenel vor der Vollver- auf die Tagesordnung gesetzt und der sech- sammlung über die geistigen Arbeiter erstat- sten Kommission zur Beratung zugewiesen, ten wird. Der Bericht besagt unter ande- Hieraus gab Nansen als Berichterstatter rem, das Gleichgewicht zwischen der Hand- ilber die Arbeiterfrage Aufklärungen. Nach arbeit und der geistigen Arbeit müsse wie- kurzer Debatte wurde die gestern gemeldete der hergestellt werden. Henry Berson führ- Resolution angenommen. te aus, der Völkerbund sollte mithelfen, den Bekämpfung des Mädchenhandels, js-istiff-n Arbeitern d-r Wilsenschast, 2^ Soptcmbcr. Di« fanfw Kommis. Kunst und der Intelligenz überhaupt uire erörterte in ^der -heutisten Nachmittags Stellung wieder zu geben, die durch die im Kriege m^tfesselte mciterielle Gier der Men sitzung den Vorschlag des Polen Sokal, der von der beratenden Kommission dazu be- schen ihnen genommen worden sei. Mne in- Frouen- krnationale Untersuchung «»er die Laze Mädchenhandels W studinen und der geistigen Arbiter sn eingelritet war» Maßnahmen vorzuschlagen, nm die den. Die Kommission have mch ,^n über ^mi AuslSnderinnen in den ös. den Plan beraten, die «ilsenschosM^ For schung durch eine internationale Kasse zu «imdesrat Ador unterstützen. Auch der Schutz des geisti. Die Srlentsrage. Telegramm der Zeitung". Melbourne, 19. September. Das Kabinett WKB. London, 19. September. In der hat den Beschluß des Ministerpräsidenten heutigen Besprechung der Minister Mirde Hughes, Truppen sür Gallipoli zu entsenden, neuerdwgs die Frage erörtert, wl'lche Maß gebilligt. nahmen angesichts t^r Lage im Orient zu Ig. September. Das Parla- Wasser u«d zu Lande M ergreifen seien. nient hat einstimmig den Beschluß deS Mi- Di« Minister Häven den Beschluß bestitizt, nisterpräsidenten gebilligt, sür die Berteidi- a>rs keinen Fall den lemalisti^chen Truppen gumi der Meerengen «in neuseeländisches zu gestatten, nach.Eikropa üb-rMsetzen, che Truppenwntingent anM«tcn. die Frisdensbedingunlgen festgesetzt seien. LMbon, 20^ September. Lord Curchill hat Di°R«^°rung sÄ sich »»Mm^en sich nach Paris be^en, mn der sranzSfischen kwr daß s'° d.e^durch -.n ^t. ^ tendemonstration werde verhindern können. ^ " Bon der Anwesenheit ähnlicher fr«mzSst. P. uni^rbrnte^ icher StreittrSfi« in Dhan-k sei nichts be. Paris, 20. September. Wie die Morgen- blätter melden, werden sich die Vertreter ^ ^ Frankreichs, Englands und Italiens in der l9 ^Minber. Mimst^pr^ formellsten W«? dagegen verwahren, daß P°'«°r«° hat den enMchen Botschafter die Le»-ntefr°g- auf die Tagesordnung de-Z H°rdmg «Pf-M!I°n^ Dieser ub-rr«ch ° kei- Bölkerbundes geW wird. »e Note i« »--tischen R-g,e.mng. ^ leMre « . ^ ^ ^ t ^ es für unnutz erachtet, erne schriftliche Mit- Newyork, 19. ^pte^r. „^siociated angesichts des Umstandes zu ma- Prch meldet, Kemal Pascha habe heute die morgen die Besprechungen Mi- Mtierten um die Ermächtigung eriuch, Poincaree und Lord Ciirzon beginnen. Mrazien zu Diesen Gesprechungen werden wahrschein- chen unterdrückten Muselmanen zu befreien, italienische Botschafter Gra London, 19. September. „Evening News" Sforza und der jugoslawische Außenminister melden, der Ministerrat habe die Einberu- NrnöiS beiwohnen wg einer Konferenz besGosien, zu der die Schtember. Nach Schluß der ? werdm sollen. Man glaubt, Besprechungen der KabinettSmit- daß die Türken annehmen werden. glieder wurde folgende E:?lärung abgege» Paris, 19. September. Der Vertreter der j^en: Die Erklärung vom SnmStag stellt die Angoraregierimg in Konstantinopel hat den Beschlüsse des Kabinettsrates vom Tage zu- engllschen Oberkommissär verständigt, die vor dar und ist uiit Zustimnmng aller in Angomregierung könnte mi einer Konferenz London anwesenden Minister veröffentlicht betreffend die Dardanellen ohne die Anwe- worden, damit die öffentliche Meinung im senheit der Sowjewertreter der Ukraine Reiche über die Ziele und Absichten nicht teilnehmen, und Mar infolge des zwi- j^cr britischen Regierung in der griechischen schen der Angoraregierung und der Ukraine ^^age in keinem Zweifel gelassen wird. Das scal" Wünschen, die ihnen nach der Tabelle der Preissteigerung der notweiidigsten Nahrungsmittel ohne weiteres den (^halt automatisch entsprechend erhöht. Es ist wieder das Gesetz des Index, das einmal für eln<^ Teil der Arbeiterschaft anerkannt, auch von anderon Organisationen angestrebt wird.. Die Beaintenscha^t als bloßer Konsument ist nicht imstande, auf eine andere Art der ra-. piden Teuerung zu begegnen. Weiters ist in der Rcsi>lution die Rede von dem wprozentigen Beitrage, den die Beamten von ihren PersonalteuerungOei- . trägen für die Konsumgenossens6)aften abzugeben haben. Daß diese Gen?sscn>scha.sten so. wenig popiilär geworden sind, wird in erster -Linie ^m Verhalten der Regierung selbst -zugeschrieben. Man versprach ihnen bei-spielsweise Holz aus Staatswüldern und Kohle aus Staatsbergiverken, — es blieb aber beim Versprechen. Etwa drei bis vier Genossenschaften bekamen eme geringe Men- > ge von Heizungsmaterial und die anderen hatten das Nachsehen. Die Idee ist niicht schlecht, aber realisiert könnte sie nur dcnm werd^, wenn die Regierung den Airkauf der Ware zum Regiepreise sicherstellen wollte, wie es im Gesetze vorausgesehen ist. Solange aus dem Wechsel der Firma des Koopero^. ^ tivs in eine lwnsunrgenossenschaft kein Vor^. teil für die Mitgslreder, sondern bloß ei« Ri« siko vorauszusehen ist, könnte sich die Ver«, waltuug des ^operativs nicht dazu eut-' schließen. Eine Verständigmig ist jedoch nicht ausgeschlossen, nachdem beide Ä?ile die NotM^I wendigkeit der Approvisionierung der Be«. amtenschaft mit Viktualien aufs effrigste beq, fürwortm. Solange aber der Staatsbeamtk! kernen Nutzen aus der Genossenscha?stsein4^ richtung bezieht, sollte er auch kerne AbAügtj. daftr treragett müssen. Mit Bezug auf d^e „Midingscale^ o6U, das Jndexgesch wird in der R^olution M Notwendigkeit der Erhöhung der sogenannt, en Kominissionszuschläge verlangt, dis ganzt^ ^sonders für die Beamten in der Prodis große Bedeutung haben. Ebenso schwer wird die Abschaffung Eisenbalhnzertisiikate empfunden. Die laubnis der dreimaligen ^hrt im Jahre m», den halben Preis ist kein Ersatz für die frÜH; here ständige halbe Karte. In Beamtenkrstt sen macht sich die Meinung kund, die Regier rung würde mehchereinbokommen, wenn diSj Bemrrten um den halben Preis öfters, reise»?, könnten. Ein wunder Punkt der Beanrt>emmsprü> che sind die Pensionen. Diese werden bei unS noch immer in Kronenwährung ausgezahlt« j Jeder Kommentar für ein solc^ Vorgehen» ist in Anbetracht der jetzigen Teuerung über-, flüssig. Der Uebergang der Staatsbeanrßm iol-Privatanstellungen ist überhaupt groß. Be^ ^nkt man, daß der komplette Beamtenstand in unseren Gebieten, die der früheren Donaumonarchie angehörten, jetzt mir mit 6l> Prozent besetzt ist, so wirkt d^r Mgang der administrativen Beamten in industrielle Unternehmungen, der Rechnungsbranchen in Bankinstitute besorgniserregend. Ebenso ist der Abgang der Richter in den freien Advo^ iatenberuf eine schwerwiegende Tatsache. Es ist also im eigenen Interesse der Re^ gierung und von eininenter Wichtigkeit, daß hier einmal Schritte gemacht werden, um das harte Los unserer Swatsbeamten zit lindern. - , öconeroer itjtd.j vji qut mmwircnä 70 t»t5! Stouftantwopef, 19. September. $ie crftett ftütjunü, bte if)m itidjt nur im ^[ntabe, fon* tf) ^Sro^cnt gcftiegcn. $cin Sßunber alfo, bafe j tiirfcf&en tonffaicftrcitfräfte [titb in bei4 bcvn aurt) in bcn DomhttcmS autctl geloor* ite Beamten fcie ©Mü^rung bet ß©Iibin^ i ©cfleni pon üßigf)a anfletommen4 * öcn ift. i)a3 SRcidEj tyirb jsw&t wgc&en, bg&i XelepHonifche Nachrichtm. DAS inler«,o!w»ale LZUsskomUee für die Kuaaernden Rußlands. AKB. Gens, 20. September. Das inters nationale uillsll)niitee. ji'ir die Hungernden Vr. 21 l — ?2. Sepremver Milz die Litbs lßkiNtü... 79 Noman von Fr. Lehne. (Nachdruck verboten.) In freimütiger Weise klagte Graf Allwörden sich selbst an, aber er fügte hinzu: ,.Gott sei Dank, es ist zum Gutmachen nicht zu spät geworden! Ich preise mein Ge-scl)ick, daß es mir diese Fran wieder zugeführt hat, die mir einen solc-'^en Sohn und eine solche Tochter erzoc^." Er fußte die Hand Marias und legte zärtlich und respe?t^^oll seine Lippen darauf, und Frau Maria wurde rot wie ein junges Mädchen. Ten Oberförster erfaßte eine ihm selbst Anbequeme Rührung, als er diese zarte Huldigung und zugleich Abbitte sah. Nachher, als du^ö gräsliche Paar wieder gegangen war, entwickelte Fran von Eggert eine fast sieberhaste Gesprächigkeit. Sie habe sich immer gedacht, daß hinter den Bergers etwas Besonderes stecke. — Die Frau habe stets so ettvas Vornehines, Apartes gehabt. Die Tochtei^ — gab eS woM ein schöneres Mädchen und eines von seinerem Benehmen und Anstand? Und den Förster habe jedermann doch immer sür etwas anderes als einen Unterbeamten gehalten! „Du kannst gar nicht anders, Eagert, als deine Zustimnuing geben — schon um des Herzogs willen!" „Die hat Jutta längst. Sie mag ruhig Verger heiraten." „Aber nicht, wie dn wolltest — als ver-stoszene Tochter! Du bist es Hoheit schuldig ---und bedenke doch: Jutta allein trägt die Schuld", setzte sie zögernd hin.^u. . Ernestine, der sich Jutta auvertraute, hat mir alles wieders^esagt, und sie selbst hat eS dir gestanden. Du kannst Ericb Allwörden nicht für Juttas Eigenmächtigkeit strasen wollen--" ^ Der Oberförster mußte doch lachen, welch' ein beredter ?lnwalt seine Frau geworden war, nachdem sie vor wenigen Tagen erst ^ denl Förster den Tod gewünscht hatte . . . Wüiberlogik! Wie schnell die Frauen doch niuzustimmen sind! ! Am nächsten Abend' — es war schon spät, die Dämmerung hatte bereits ihre feinen, grauen Schleier um alles gesponnen — da schritten Jutta, Lore und Erich auf die Ober-sörsterei zu. „Vater sitzt am Schreibtisch!" flüsterte Jutta, die nach den Fenstern seines Arbeitszimmers spähte. Beim Sc^^ein der Petro-leumlantpe sah sie den geliebten Kopf über ^ die Arbeit geneigt. — Tränen feuchteten ihre Augen. „Wcirtet ihr hier, bis ich euch ru-fi'."...... Sie schsnpste in den Hos; die Hlinde, die 'dort frei umherliefen, erlannten sie und sprangen freudig an ihr empor. Ein leiser, scharfer Zuruf brachte sie zur Ruhe. Sic klopste an das Fenster der tuiche, in der die alte Ernestine bei der Abendsuppe saß. „Ernestine — ich bin wieder da!" ' Die Alte unterdrückte einen erschreckten Ausruf; sie kam eiligst herausgetrippelt. „Mein Püppchen, ntein Taubchen!" Die hellen Tränen liefen i^hr über die Wangen. „Wo ist Mama? Rnse sie, ich will sie sprechen, ehe ich zum Vater gehe." Und Frau von Eggert empfing ihre Tochter, als sei nichts voroefallen. Sie machte ihr keine Vorwürfe; sie küßte sie und weinte. Dann schlich sich Jutta hinein zu ihrem Vater. Vorsichtig kl^inkte sie die Tür auf; er hatte das leise Geräusch überhört — mit einem Male stuhlte er sich umschlungen, fühlte die träneunasseu Wangen seines Glindes. „Vater, lieber Vater!" Sie fi'chlte sein Widerstreben, fühlte, wie er sich von ihr losmachen wollte, doch sie ließ ihn nicht.- „Vater, sage kein Wort! Lasse mich wieder dein Kind seiu! Ich Vm doch deine Einzige, dn willit uiich doch glücklich sehen! Aber ich bin es nur, wenn du uiir verzeihst — dann seblt mir nicbt? mehr — jeden Tag meines Lebens will ich dir danken!" Sie flehte in rührenden, herzbewegenden Tinnen — sie ließ nicht ab von ihn:, und ein wunderbar weiches Gefi'chl nl>erkam ihn, als er in das schniale, blasse Gesichtchen, in die tränenvollen Augen seiner geliebten Tochter blickte. Sie war ja die Einzige. Und Gott ^ hatte es so wunderbar gefügt, daß ein Aus-, lehnen zwecklos gewesen wäre. Aber noch sagte er mit der alten Strenge: „Jutta, du hast uns schwer gekränkt! So i schnell kann ich das nicht vergessen!" ! „Graf Allwörden hat seine Frau noch ^ viel mehr gekränkt — und sie hat ihm doch verziehen. Und Erich verzieh ihm auch — i Unwillkürlich mußte er lächeln; es sah ' Jutta ähnlich, daß sie ihm gegenüber diesen ' Truulpf ausspielte! i „Ja, Pc^pa, ich weiß alles! Der LegationZH ^ rat Graf Allwörden, Erichs Onkel, hat Lore uud ulich von der Frau Pastor abgeholt, er hat uur alles erzählt, Vater! Vater, er liebt Lore, denke, er hat sich mit ihr verlobt, als . sie noch die einfache Gesellschafterin war und > er noch gar nicht wußte, !mß sie seine Nichte sei — aber Frau Berger, ich meine, die Frau von: Grafen Ottokar Allwörden", verbesserte sie sich, „ist gegen diese Verlobung", sie er«» ! zählte davon, froh, daß der Vater ihr zu-, hörte, und dann fragte sie plötzlich: „Vater, liebes, gutes Papachen, er wartet draußen! ^Darf er nicht hereinkommen?" ! „Wer — der Legatioilsrat?^^ ^ Sie erglühte. j „Nein — Erich, dn hast ihn doch immer schon gern gehabt! Und die Mama ist auch .nicht mehr gegen ihn--" I lFortsebung folgt.) ' Rußlands trat gestern zu einer kurzen Tagung zusammen? und nahm den Bericht Dok tor Nansens und seiner Mitarbeiter über: die 5>!age in Rußland entgegen. Aus diesem Berichte geht hervor, das; bisher 1^ Millionen Hungernder gerettet werden konnten. Leider sei die Lage noch immer überaus ernst. Tie Ernte werde weniger gut ansfal-Z l.'u, als man noch cor wenigen Monaten hoffen konnte. Es müsse mit dem Wieder-^ ausbrach der Hungersnot in Mei bis drei j ?)!on.U^'n gerechnet werden. Auch in der ^ Ukraine s Beendigung der Versammlung zogen die-Teilnehmer mit Fahnen und Standarten' zum Bahnhof. Auf dem Urbanplatz schlug ein Teilnehmer die Auslagenscheibe der Firma Tancki ein, worauf ein zweiter Teilnehmer die zweite Scheibe einschlug. Die Menge ging lveiter und plünderte im Geschäfte der Goldwarcnfirma Redinger. 24 Personen wurden auf frischer Tat ertappt. Der an-j gerichtete Schaden scheint nach den bisherigen Feststellungen gering. In der Stadt herrscht wieder volllommene Nu^e und Ord-, die Ergebnisse der tapferen Kämpfe und des enl scheiden den Sieges seiner Söhne aus den Schlachtfeldern des östlichen Kriegsschauplatzes preisgegeben werden. Lcndon. 19. September. Die „Times" melden aus Aldershot, dag zwei Brigade-batailtone den Befehl erhalten haben, am Samstag nach Tschanak abzugehen. (Ebenso sei ein Insanteriebataillon angewiesen worden, sich nach dem Orient einzuschiffen. > Malta. 19. September. Hier sind Verstärkungen der britisch - atlantischen Flottille angekommen. Die »weite Torpedobootzerstö-rerflottille hat den Befchl erhalten, die Anker zu lichten. London, 29. September. Wie die „Tribn-^na" meldet, hat der gestrige Ministerrat den n-ung. Nach dem „Prager Tagblatt" beträgt die Zahl der Verhafteten dreißig. WKB. Prekbürg, 20. September. Die kommunistischen Unruhen fanden heute ihren Fortgang. Sie wurden rasch wieder unterdrückt. Nachmittags und abends fanden l Veratungen zwischen den Kommunisten " stcitt, wobei e? zwischen den Teilnehmern zn Schlägereien kam, in deren Verlauf es blutige Köpfe gab. Im Zusammenhang mit den gestrigen Demonstrationen wurden 10 Personen verhaftet, bei denen verschiedene, von den gestrigen Plündereien herrührende Gegenstände gesunden wurden. K?.m? NachrMm. WüB. ^?nf. 20. September. Ministerpräsident Dr. BeucZ reifte gestern nach Prag und wird Montag nach Gens zurückkehren, j um an der für Montag anberaumten Sit-! znng des zur Behandlung der österreichischen Frage eingesetzten Komitees teilzunehmen. ^ W^B. Land?n, 1!>. September. Falls die Briese im Orient bis Ende der Woche akut bleiben sollte, würde sich Lloyd George nicht zur Teilnahme an der VölkerbunMonserenz nach Genf begeben. MmSumer Mb TKst?TNLch?!Mn. Ankunft amerikanischer Ingenieure. Im ' Lause dieser Woche treffen in Belgrad die ^rK''N Ingenieure des amerikanischen Bler-Syndikates ein, nm die von ihnen zn erbauende Adriaba'hnstrecke zu besichtigen und zn trassieren. Bekanntlich soll diese neue Bahn Beograd mit dem ad riatischen Meere verbinden. Speubcn fiix Ue NettnngöMulung. An Stelle eines Kranzes für den verstorbenen Herrn Direktor Alois Sedlatschek spendeten der Ausschuß des Spar- und Kreditvereines Maribor, dessen Obmann er war, 1100 I( und die Stammtischrunde bei Dabringer N9 k. Spenden für dke Antoturbinenspri^s. Für rasche Hilfe bei einem kleinen Haussener, entdeckt durch .Herrn Voller, spendete Herr Anton Pirkmayer 600 Grundsatz der Freiheit der Dardanellen angenommen. 5onstantinopel, 29. September. Im Hinblicke aus die über den Orientkrieg im Auslande verbreiteten falschen Gerüchte teilt die Angoraregiernng mit: l. Eine Meerengen-frage besteht nicht, da die Regierung in der großen türkischen Nationalversammlung vor, zwei Jahren im Nationalpakt festgestellt hat, das; sie den Grundsatz der Freiheit der! Meerengen annehme und bereit sei. die Einzelheiten dieses Grundsatzes zu erörtern.' 2. Die Ngievung von Angora wird die Rückgabe von Konstantinopel und Thrazien an die Türkei fordern. Für die Leser der „Volksstimme". Mit! Bezug auf die am 7. d. in der „Volksstim- ^ me" erschienene Notiz „Frau Gwaty" teilt! uns ein Arbeiter der Firma Franz Swatyj im Namen der Mehrzahl der ständigen Ar-beiter de? Unternehmens mit, daß die in der erwähnten Notiz vorgebrachten beleidi- ^ genden und verletzenden Beschuldigungen der Frau S-waty ungerechtfertigt und den Tatsachen nicht entsprechend sind, da Frau Swaty den Arbeitern in loyaler Weise entgegenkommt und zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgeber ein gutes Einvernehmen be steht. Die Entlassung des erwähnten Arbeiters erfolgte wegen einer groben Pflichtverletzung. Die Tochter Hebbels gestorben. Dieser Tage starb in Wien Frau Christine Kaizl, die Tochter Friedrich Hebbels aus seiuer Ehe mit der Wiener Burgschauspielerm Christine CnghauS. Die Verstorbene war die Gattin des Generaldirektors der Südbahn. Erhöhung der Postgebühren. Wie die^ Blätter melden, werden mit 25. Septem- j ber die Gebühren für den Inlandspostver-! kehr in Jugoslawien um 100 Prozent erhöht werden. Zirkus „DrZnc". Donnerstag den 21. d. Ring kämpf: 1. Paar: Stokiö gegen Za-j nelatlo. 2 .Paar: Tom Sajer gegen Sten-> las. 3. Paar: Seuiö gegen DerM. 4. Paar:! Tscharre, Maribor, gegen Esendi. Box-! kämpf: Derousier gegen PoPoviL. Schiedst richter N. LebedinSky. — Im Falle schlech-! ter Witterung findet die Vorstellung im Narodni dom statt. ! Die öfscntliche Sicherheit am Lande läßt in letzter Zeit sehr viel zu wünschen übrig. Das grauenhafte Verbrechen bei Sv. Mar-seta vor einigen Tagen ist noch in frischer Erinnerung, und schon wieder erfahren wir von einem ähnlichen Fall in derselben Gegend. Vorigen Sonntag fuhr der Besitzer Josef Kronvogel aus Jarenina auf Besuch zu seinen Verwandten in Sv. BolMk in den Wind. Büheln. Als er bei hellichtem Tage hinter Sv. Marjeta einen Wald passierte, sprang aus dem Walde ein vollständig vermummter Mann mit dem Revolver in der Hand auf ihn zu. Kronvogel trieb sein Pferd an, der Ränber aber hob den Revolver und schoß ihm nach. Glücklicherweise traf ihn die Kngel bloß in die linke Hand nnd verletzte! ihm zwei Finger. Kronvogel mußte sich iu i ärztliche Behandlung begeben. Von dem Täter fehlt jede Spur. Tt-md des ArbeitSmnrkteS. Wochenbericht für die Zeit vom 3. September bis 16. September 1V22, mitgeteilt von der staatlichen Arbeitsbörse in Maribor. Freie Stellen waren angemeldet für 150 Männer. 100 Frauen, zusammen 25V; Arbeit suchten 271 Männer, 123 Frauen, zusammen 394; Beschäftigung bekamen 118 Männer, 53 Frauen, zusammen 176; arbeitslos sind geblieben 475 Männer, 212 Frauen, zusammen 087. — Verkehr vom 1. Jänner bis 10. September 1922: 10.684 Parteien, und zwar 505L Arbeitgeber, 5628 Arbeitnehmer und 2535 erfolgreiche Arbeitsanweisungen. — Arbeit bekommen: Knechte und Mägde, Winzer und Meier, Hölzer, Spengler. Schmiede, Sensenarbeiter, Eisengießer, Galvaniseure, Eise-leure, Metallarbeiter, Tischler, Drechsler, Gerber, Sattler, Schuhmacher, Schneider uud Näherinnen, Mädge für Gasthäuser, Ha tel-, Restaurationsköchinuen, Fleischhauer, Zuckerbäcker, Selcher, Maurer, Bergarbeiter (Häuer), Köchinnen, Stubenmädchen usw. — Arbeit suchen: Knechte nnd Mägde, Ver, Walter, Meier und Winzer, Bergarbeiter, Gärtner, Schmiede, Schlosser, Monteure, Tischler, Binder, Säger, Sattler, Gerber, Weber, Friseure, Schneider, Schuhmacher, Bäcker, Fleischer, Näherinnen, Kellner und Kellnerinnen, Gast- und Schankpersonalj Diener, FabrilS- und Hilfsarbeiter, Masch!-, nisten, Kommis, Taglöhner und Taglöhnerinnen, Kanzleikräfte usw. — Allgemeine Nebersicht: Die meisten Arbeitslosen sind in der Metallverarbeitung (Schmiede), Masch« nenindustrie (Schlosser), Industrie in Nah-rungS- und Gennßmitteln (Fleischhauer und Bäcker), arbeitslos in hohem Grade sind auch Taglöhuer, Diener jeder Art, Schreib-' Personal. In sehr schlechten Lebensverhältnissen sind kommis und Kellnerperfonal. In nächster Zeit ist eine Steigerung der Ar, beitslosigkeit zn erwarten. Die Tschechoslowakei, die ungarische Kro« ne und der Dinar. Ungarische Finanzkreisö sind über das angebliche Vorgehen PragS, den Wert der ungarischen Krone in Zürich , in der Weise herabzudrncken, daß Prag größere Mengen ungarische Kronen sowohl in !Prag, als auch in Beograd, Zagreb, Ljub« , ljana auf den Markt wirst, sehr entrüstet. ! Wie iu Budapest behauptet wird, will auf ' diese Weise Jugoslawien im Einvernehmen mit der Tschechoslowakei den Wert des Di, nars heben. Die Budapester Blätter schreiben, daß jetzt dieselben Methoden angewen, det werden, um die ungarische Krone zu stürzen, wie dieZ seinerzeit Oesterreich ge, genüber der Fall war. ' Ein kaltblütiger Knabe. Im „HrvatsH list" lesen wir folgende interessante, fast unglaubliche Geschichte: Der zehnjährige Sohn eines Bahnwächters in der Nähe von Novi Dalj weidete am Bahndamme die knhe sei, nes Vaters. Um eine bessere Uebersicht über seine Kühe zu heben, setzte er sich zwischen die Geleise und schlief dabei ein. Im Schlafe ^hörte er >daS Geräusch des von Subotica j nach Vinkovce fahrenden Personenzuges und ' als er vollständig wach wurde, war die Lo-< «r. «M»«»' yIs' Z«s r s'« r «,o«ö ««rAus dem Gerichtssaale. entfernt. An ^in Entrnmen war nach ^emer eigenen Ailssage mch^ AU denken unol ^GU>O?»chk»I so warf er ßich kurz mtsthlossen Msxh. Der ZKMri^ Scmdor Knlman. Rsiclcn und erwartete fem Schicksal. Der Kostanovci, ist des Mordes iomotivführer bemerkte an Alexander Novak, Auszüglcr in Ltosta- cincr dort befindlichen Breglm^ zu spat imo angeklagt. — Aus der Anklaqeschrift: als er den Zug zum Stechen bracht^ waren ^ ^ptember v. I. meldete sich beim schon die Lotomotwe und i>rei Waggons KriZevci der heutige über i^hn gefahren. Als man nach^, Angeklagte, in der Hand ein blutiges Mes- man den Kna'ben wohl b^ußtwS umn dem Pistole, und sagte z?im Posten- Auge, doch er erhÄlte fich bald imd ^«Damit woNte nlich der ohne jedwe^ Novak umbringen, die Pistole habe ich ihm Iien. Nur seine Kaltblüti^kelt rettete ihm da^ Hand gk?wunden, bevor ich ihni a^r ^l^üen. das Bajonett wegnehmen konnte, ist er ge- Zur Venmtreunng im Zagreber Scheck- stürzt und hat sich dabei dieses in den Leib mnt. Wir ha-ben seinerzett über die Berun- gerannt. Was jetzt mit ihm los ist, weik ich treuungen im Zagrober Scheckamte berich- nicht." Dem Gendarm kam die Sache ver-tct, welch-e sich der V^amte Beljko Mikolj dächtig vor, was dmch die späteren Crhe-zuschulden kommen liefs. Bekanntlich wur- bungen bestätigt wurde. Ungefähr um 6 Uhr 'den damals I.LOO.tXX) Dinar Kum Schaden I des genannten Tages hatten nämlich ein ge-des Staates gestohlen. Mokolj wendete sich wisier Josef Novak und ein gewisser Adam damals naÄ) Klagenfurt, wo er sich eine Riduper, die auf einem Felde arbeiteten, Villa kalrfte und mit seiner Geliebten lebte, von der Straße her dreimal den Ruf: „Osoj Ueber Ersuchen der Zagreber Polizei forsch- — moj Bog!" gehört. Sie liefen in der te nun die Wiener Polizei den Mikolj aus Richtung, aus der der Schrei gehört wurdc.»ß und lied i'hn verhaften. ES gelang, den gan- und fanden auf ber Straße den Angeklagten Aen veruntreuten Betrag bis auf 2600 Di- der die rechte Hand voll Blut hatte. Wenige nars zu retten. So wurde unser Staat ei- Schritte weiter sahen sie schon den Alexan-pentlich nur um eine ganz gerinMgige I der Novak tot am Boden liegen. Nach die-Summe geschädigt. sem Vorfalle meldete sich der heutige Ange- «inwlch. In d«r Nocht v-m ,4. auf ii-i. Nagte, wic k^snqt. bci w Gkndarmoric. Im 15 d. wu7d- w t°z GeschSst d°z Kaufman- Lauf- der Voruntersuchung redctc er ,,ch n«s Josef L->h in OÄuSmci bei B-ltt- Ne- 'mmcr b-ira^ m,S daß Novnl ihn anls^r.s-telja von ui.bclan,cn Tätern -in Einbruch ha'»!!. Der gericht tche ^WW,,gcnschc>-, verübt und Mmufakwrwaren tm Werte »ber -rftab. dah wahosMnl.ch Kx-lman d» von Svv^cx« X qestohlen. Die Dirbe rSmn. -r^r-^-nde Tc:l war ES wäre auch ncht ten das ganze Lager aus und ließen nur abzusehen, Novak M emem Bajonett, etwas minderwertigen Barchent zurl!ck. Bon einer Pistole gekommen sein soNc^ da 1>cn Spczerciworen nahmen jie nur «iae Sa< ^ Soldat ^r imd wahrscheinlich die lamt mit. Wafse auch als Hirt nicht braucht. Das Mo- ^ . tiv der Tat liegt wahrscheinlich darin, daß Unsere Z^erkampaMe 1S22. Die tvwei- Ermordete angeblich die Mutter des güns^ge Angeklagten schwer verletzt hat. Rübenstand ließ noch Anfang .^ull eine gons weißer Ware angenommen wird, dürf- bei Ptuj erschlagen. Der Nnsse stand des-ke daher keine wesmNiche Aenderung erfah- wegen schon einmal vor den GcscsMorenen, ren, trotzdem der nie ausbleibende Altwei- doch wurde die Verhandlung zwecks Einho-bersommer noch eine geringe Besserung brin lung ein^s psychiatrischen Sachverständigen-gen könnte. Das Ausleben der Rübe begann gutachtens vertagt. Das Dvania entivickelte IdurchwegS am IS. September. Die Einlie- sich folgendermaßen: Zu Beginn des Sep-Iferung der Rübe ist seitens der EisenbaHn- tember 1920 kam im Flüchtlingslager Str-idirektion durch Anssci^idung einer entspre- ni8Le bei Ptnj auch die Fannlie der russi-ichend^n Anzahl Waggons gewährleistet wor- schc" Baronin Elisabeth Knoring an. Die «den, so daß die Kampagne gegen Ende des Fcrmilie bestand mts der Mutter, einer äl-Monates ?^ginnen wird. Die anstandslose teren Tochter Lidia, einer jimgeren. Zoja, Durchfithrung der Kampaane ist bei den lZ die mittlerweile gestorben ist, und aus einem «privaten Fabriken (Vel. Beökerek, Luprija, sechzehnjährigen Sohn. Die Familie beglei-Osijek, Usura, Crvenka und Novivrbas) durch tete auch ein Bruder der Mutter und der Heu rechtzeitige Anlieferung der Kohle sicherge- ^ige Angeklagte, der die ganze Flucht aus stellt, wogegen dies bei den staatlichen Fa- NuUand mit ihr mitgemacht hatte. Im briken (Beograd und Brnjevar) weniger der Laufe der Zeit kam es nun Mischen ihm yall ist. D!it dieser Kampagne beginnen auch und Lidia zu einem Liebesverhältnis, iiu 1>ie neuerrichtetcn Wlirfelstationen der Fa- Fcber 1921 verlobte er sich mit ihr und vriken Novivrbas und Beliki BeLkerek ihre wohnte seit dieser Zeit mit der Fanlilie Tätigkeit, so daß der Würfelbedarf des Lan- Knoring in derselben Baracke. Im Spät ^ w erhöhtem Maße im Jnlande wird ge- fMjahr 1921 erkrankte Lidia und Doktor deckt werten können. Im Ägenfatz zur bis- Scheuc^nbauer übernahm als Lagemrzt herigen Lage, wo nach Jugoslawien nahezu die Behandlung. In der Folgezeit wurde er 'ausscl)ließlich nur Würfel exportiert wur- mit der Familie immer vertrauter und em-'den, wird eher ein Bedarf an Kristallen ein- p?lmd für Lidia warme Sympathie, die auch tretlm, wobei mit einer echöhten Konkurrenz ihrer Seite erwidert wurde. Zum NuS-javanischen und amcn^ikanisch«^ Zuckers zu Bruche kam die Eifersucht deS hc'utigen Anrechnen ist, da dieser via Triest, bezw. Salo- !?t?klagtcn am 5. September 1921, am Gc-niki leichter eingeführt werden kann. burtstage der Baronin Knoring. An diesem ' », hatte sich Dr. Scheuchenbcruer mit ei ch. Hast.Am 27. d. „em cnk skr die M.ittn finden IN der Jntenda^r Draudivi- m.d ^ch Lidia ein Biich mitqe- fionskoinmandos die SchlußverhaMungcn bracht. Der Rus^e war dariiber sehr erbost ^Mglich l«r ^eferung von ^ «aW-nS er einen Skandal n,achte, bis iü.n die Haser für d.« Garn.s^ Liubliami, Mari- Mutter das Hai.Z verwehrte. In d-r F°!a^ Wd Icwe Eifersiicht Iminer neue Mh-^l-ntstasel unter rung. Ain Zl. Dezember v. I. fuhr Doltor » g s ersichtlich. Sckieuihenbaucr wieder in das Lager und ^ Am Schliveinemarkt am 15. wollte sich ^ur F'amilie Knoring begeben, v. M. wurden aufgetrieben 291 Schweine In diesem Moment kam Svetnikov zum ^d eine Ziege. Die Stückpreise betrugen für Wagvn gesprungen und schlug dem Arzt niit SclMeine von 5 bis 6 WoclM 450 bis 500, einer WasserleitungZröhre über den Kopf von 7 bis 9 Wochen 900 bis 1000, von 3 Dr. Schenchenbaner wurde sofort ohnmäch-4 Monaten 1500 bis 1600, von 4 bis 6 tig und starb noch am selben Tage. — Die Kino. 1. Mariborski bioskop. Tonnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag wird der größte kolorierte Filmschlager „Tausend und eine Nacht", ein Farbt'ndrama in t» Alten, vorgeführt werden. „Tausend und eine Nacht", eine Erzählun.1, die wobl jederniaun gelesen habLn wird, ist ven der fran.^ösijuien Filmfirma „Pathce Color" erzeugt worden, die sicb mit diesem technisch einzig d^'tst.'bc'n-den Filmschlaacr den Weitruf einer ersten Filmfirma erwort^en hat. „Tausend und eine Nacht" ist ein 7vilmschlager, wie nur wenige goschasren wurden, und wurde dieses Drama noch von keiner Filmerzeugung über troffen. 5^errlichc Ausnahmen, ausic'jelchnc" tes Spiel und die grizs^ten Schauspieler von Frankreich halben den Film zu den großen Erfolgen und Kur ^'stcn slritik gefiihrt. Man kann ruhig behaupten, daß „Tausend und eine Nacht" ein Filmschleac'r ersten NangeS i^t.____ Gvort. V?ar?ntrdem sie auf einer sieben Monate wnihrenden Reise quer durch Südamerika von Peru bis Brasilien, eine Strek-e von rund 4500 Kilometern zuriickgelegt hat, nach ihrer Vaterstadt zur-ückgekehrt. Sie war untenvegs nur von einem englichen F-ührer und zwei Maultiertreibern begleitet. An Abenteuern hatte es der koura-zierten jungen Dame begreifliclierweise nickst gefehlt. Einmal stürzte sie mit ihrem Maul-ier ab, wurde aber glücklicherweise nach einem Fall von 15 ?!!^etern durch Gestrüpp festgehalten nnd von ihren Gefährten an Seilen wieder heraufgezogen, während das Maultier in die Tiefe siürztv. Eines Tages war sie von den drei G<^ährten getrennt worden. Beim Eindringen in den Dschungel fand sie den Kadaver eines nrännlichen Ja guars, neben dem AU>ei Junge spielten. Me Amerikanerin begann mit -den Jungen zu spielen, als die Mutter herankam und sie angriff. Miß Maogregor verlor aber selbst in diesem kritischen Augenblick ihre Kaltblütigkeit nicht; sie ergriff ihre Büchse und schoß die sprungbereite Bestie nieder. Den Ama-zonenstrour befuhr sie in einem kleinen Ka--noe, wobei sie mehrerenrale gefährliche Abenteuer mit Krokodilen zu bestehen hatte. Bei manchen Indianerstämmen, die sie auf ihrer Neise besuchte und die niemals noch eine weiße Frau gesehen hatten, wurde sie wie ein Wundertier angestaunt. Monaten 1800 bis 1900, von 8 bis 10 Monaten 2600 bis 3500, von einem Jahre 4000 bis 4500, für eineinhalbjShrige 5000 bis 52000 X. 1 Kilogramm Lebendgelvicht 55 bis 60 Ziegen 500 - ' Gerichtsärzte erklärten den Angeklagten für geistig normal. Der Angeklagte wurde we-g-en Totschlages zu vier ?^ren Wveren. Kerkers verurteilt. DSrfe. Ziirich, 21. September. Vorbörse: Paris 40.95, Zagreb 1.77^, London 23.70, Berlin 0.37 Prag 16, Italien 22.55, Wien X (V"), Nelvyork 534^, Budapest 21, Warschan 7," Sofia 30. - Jltgoslawisches Adresienbuch. Das kommerzielle Adressen'buch Pollak u. Sc7iön in Zagreb hat ein jugoslawisches Adressenbuch herausgegeben. Dasselbe enthält nach den einzelnen Orten geordnet eiue grosje Zahl von Banken, Fcchriken uud Handelssinuen. Die krieOische Legion. Vou Armin Nenai. Zwischen der Türkei und Griechenland hat es eigentlich seit Menschengedenken im-urer Krieg gegeben. Die Auseinandersehung ^^vischen der Türkei und Btizauz dauert nuu schon an die hnndert Jahre und ist, letzten Nachrichten zufolge, immer noch nicht abgeschlossen. Ein Nein wenig grotesk waren diese griechisch-türkischen Konflikte immer schon, wenn auch schließlich Griechenland nach vielen Mißerfolgen mit .Hilfe der Groß-uiächte doch irgend einen 0.)ewlnn erzielen konnte. Es gab auch andere Nationen, die jeden Krieg verlorn: und beim Friedensschluß doch gewottneu haben. Also es war vor langer Zeit, so vor 25 Iahren, wieder einnlal Krieg zwischen Athen und Stanllbul. So wie zu Zeiten Lord By^ ^rostZ eilien vlM Mäiuler berbei. um den k^riechen im Kampf gegen den Halbmond beizustehen. Natürlich auch viele Despora-dos, gescheiterte Eriitenzen, die ohne jedes tiefere Interesse für die Sache sich einreiheir ließen und die nur gewinnen konnten und außer einem wertlosen Leben nichts zu verlieren hatten. Auch in Triest bildeten sich viele Legionea für die griecs)tsche Idee. Eines Tages kam Demeter ^traöuapopulas auf den 0jedanlen, für sein bedrängtes Vaterland ebenfalls eine Legion zusammenzuwerben. DemeteriS Beruf war sonst gar nicht militärisch. Ec war Südsrüchtenhändler und sein Geschäfts-lokal bestand aus einem grossen Weidenkorb, mit dem er auf den Molen TriestS seinen sit^^endcn Handel betrieb. Die Saison fnc Datteln, Feigen, Mandarinen war gerade zu Ende und da Krasnapopulos doch nichts bcsieres zu tun hatte, sannnelte er das notige (^^eld bei reichen Landsleuten und eine Schar von fünfzehn jungen Leuten, meist stellungslosen Han^erkeru und Kausleuten, und nun auf nach Hellas'. Nach langem Suchen fand Demeter einett kleinen italienischen Küstendampfer, desien ^tapitän sich bereit erklärte, die Legien auf seiner Fahrt nach Korfu mttzunehnlen. Ter Fahrpreis mußte sreilich im voraus erlegt werden, was bei Demeter unangenehme Empfindungen weckte, denn fast die gauze Kriegskasse ging darauf. Das Schiff fuhr mit der Legion ab. Auf hoher See nahm der „Oberst" die Uniformierung und Armierung seiner Truppe vor. Jeder bekcvm eine blaue Nlrrse mit einem weißen Kreuz auf der linken Brustseite als Abzeichen seiner nimmchrigen Einreih-ung in die griechische Armee. Dazu einen' Revolver allcrältesten Systems, aber ohne Munition, denn zu dieser hatten die Mttel nickt gelangt. Jtn übrigen verlief die Fcchrt auf der glatten Adria ^hr gemütlich, ja daß auf dem Schiffchen schon bald keine Spur von Alkohol mehr zu entdecken war. Füirf Tage nach der ?l'bfahrt von Trieft — das Schiff konnte sich mit seiner alten Maschine nur langsam fortbewegen —, da kam Land in Sicht. KvasnapopuloS, der „Oberst" der Legion, stand gerade auf der Kommandoibrücke ne^n dem Kapitän. „Sollte das, hm. Korfu sew?- ftagte « und lugte scharf in die Ferne ans. „Kapitän, ist das wirklich Korsu?" „Es wird schon irgcmd etwas sein, den? ich", gab der Kapitän zurück und Paffte gleickMÜtig seine Pfeife fort. „Amerika ist es aber gewiß nicht, das kann ich Ihnen be-schtvören." ? „Nein, nein, Amerika ist es lvohl nicht", brunnnte Denieter und warf einen lauern, den Blick voller Mißtrauen auf dsn Kapitän, „aber Korfu? kilpitano, 'ich kenne doch Korfu und das — daS, wohin Sie dainHse», ^ bei allen Herligen, das ist eher Mit einem Satz sprang KrasnapopuloS dt die große Kabine hinunter und rief eiligst seine Leute zusanrnien. „Kinder, Freunde", flüsterte er ganz bleich und in ät^tlilZ^ Hast, ^wlr sind. Verloren! Wir sind verraten!" >. „Verraten? Wieso denn?" „Der schuftige Kapitano — h liefert das l. «MziÄlßeschsft f«r Schreib, ««schtnen u«d Aßroarttkel Ant. Nutz. »«§«». «>rihOr.Slv,e«»l»s ulk« 7. K»»t W»Ml»b«»k wird «ussensmmen. Sret« Klo»terbenatzu«iß. Zatlen» d^»»« Nltca lS. 3. St., Tür l9. 77,7 A»t«Z^ch< «' tetU Vli M»edilUer, ««istrsoa ultc« 5. !. Sl«ck. 7KK3 OchNle» «der Vchillerw wird a»fg««o«««» «it ech«ln«chi»tlfe i« S«rdO»rO«tisch. Srmzösisch. vUltsch ««d Kl«vier»i>t»rricht. «nzufrazE» K»r»»ka cefta S9. Beneöttt «riielj. 77ZS SlElchh«««»» «ird in Pacht O^o»«««. e»«nt. Eintritt als Ko»vagno». A»!r. unt. .Le^er Metscher' i« Ävo S»»»»tk» Ma-rtdor, Slove»ska ul. IS. 7749 Ach»», s K«. von »«idor, a» »« Batz«. 17 Svch «eingarten. Wald, odstßarte» samt Inventar md Aechsanß »ird »ertaaft »der für »aus mit WerkVStte getauscht. «»fragen P^dgazzed. Vlo»«»»k« »ttca 10. 77t1 Ka«fa VaNtz lS dt» bS Soch mU schön« GebSnden. Zalch^Ne» 'A . m»tir.Nmerikaner'anV. 7V97 «chvne» »wderaes S««A in »artbor, z»eistöckig. 84 FenAer aasieasettiß, »U kleine« Ge« fchäft»lokal sa«t «tnrichlung. «r. und Ge«ase,arte«. alle» im bAen Zustande prel»wert zu »er-»aafen. Anzufrasen Aleksandr. resta SS t« »eschöst. 77SS VMenartiae» Aa«G. dez^iehdar. «arten. 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Borzustellm Trdtno»» ul. 3 («elling.) 7737 8eit äem ^akre 1903 de-stekeaäs vtaettNfßNer. gebraucht, sind abzugeben det der Mardurger Molkeret u»d Vbstkonservensab. Ges. «. b. S.. Aleksandrvva cesta 63. 7746 Schöner schwarzer Vaöa»r» näre mit dem „Obersten" ktrasnopopulos an der Spike auf Deck hinauf — weithin leuchteten die roten Halbmonde au? ihren Blusen, —und als die Barke mit den türkischen Soldaten am Dampfer anlegte, da schrien sie alle begeistert, daß es v.w den albanischen Bergen hallte: „Allah il Allah! Padischahim tschokk jascha! Lang lebe der . Snltan!" Der italienische Schiffskapktän fiel vor ! Ueberraschung in Ohnmacht, und als er wie- ' der zu sich kam. war die Legion längst auf türkischem Bosen und legte vor dem Bali den Schwur ab, für den Ruhm des Halb-! > mondes zu kämpfen und zu sterben. Dazu kam es freilich nicht, denn bald darauf wurde wieder einmal so ein provisorischer ewiger Friede geschlossen. Und als die Saison begann, da verkanste Demeter Kras-' napopulos wieder Orangen und Feigen am Molo von Trieft. Er erzählte dabei viel von seinen kriegsfahrten und behauptete sogar, als Oberst eine Legion den Medschidjeorden bekommen zu haben. Vielleicht hatte er nicht einmal gelogen. (5s werden noch viele Med-schidjies verliehen werden an Würdige und Unwürdige, bis die groste Frage von By-zanz ihre endgültige Lösung findet. ! . - An unsere Abonnenten! Trotzdem bereits der halbe Monat September herum ist, sind doch noch große Posten namentlich der auswärtigen Abonnenten a'.'sstöndig. Die Verwaltung der „Marburger Zeitung" legt daher den geehrten Nbon. nenten, die die Zeitung durch die Post zugestellt erhalten, Erlagscheine bei, mit der Bitte, sich derselben zu bedienen, damit in der Versendung des Blattes keine Unregelmäßigkeit eintritt. — Die Verwaltung. Auf dar Wein-Ausstellung der pokrajinska obrtna razstava vom 8. bis 24. Suptember 1922 im Objekt B Warden ab heuta nebst Weinnuntern auch ganze Bonteillen Wein um «dir er-m&ssigte Preise abgegeben, und zwar: zn K 88*— Bouteille (das Master '/« Liter um K 8*—) zu K 34*— „ um K. 4r—) zu K 40*— „ „ um K §*—•) zu K 46 — „ „ um K 6*—) zu K 52'— „ , um K 7*—) zu K 53— ,, n um K 8*—) zu K 64*— , „ um K 9*—) zu K 70*-» ^ ' n um K 10*—) ohne Flaschen (für Flaschen ist pro Stück K 16*— Einsatz zu leisten)! — Auch im Ausschank werden die Preise um K 8— per Liter herabgesetzt. Vlnarskl In sadjarskl odsek kmetijsk« druibe za Slovcnije v Maribor*. 7699