Nr. 194. «länumeratlon»prei«: Im «omptoü ganz,, fi. >1, balbj. fi. 05". Nür bie Zustellung >n» Haus halbj. »n ti. Vttt der Post ,«n,j. st.,«. halbj. fl. ? z». Freitag, 25. August. Insert««»»,eb«bl: »«r N««»e In,e Proclamation der Pforte»au das serbische Voll, worin, unter Hinweis auf die seit 500 Jahren bestehen den niedlichen Bcziehungen der Türlei zu Serble" die ine.fertigen L,,ben des Wohlwollens und der Gnaoe dn türkischen Regierung versichert und nur jene Serben bedroht werde,,, wllch: sich mit den Waffen in der Hand den siegreichen ottoman schen Truppen entgegenstellen, uiian steht dice all^emei!, als ein Zeichen an, daß die p°hc Pforte geneigt wäre, Frieden zu schließen, sobald die« nur von den Serben verlangt würde. Die finan. z'ellcn Opfer, welche die Erhaltung einer so großen heeresmachl tagtäglich erfordert, dle schwierigen Hustiinde ln Gosnien und der Herzegowina, sowie dic von Mon» tenegro errungenen Voltheile, alles dies läßt ocr Pforte einen annehmbaren Frieden als wünschenswerlh erschei. nen. Als Basis eines solchen werden folgende Gedingun» gen bezeichnet: Die Türlei behält als Garamie für das Wohlverhalten Serbiens die bisher besetzten Stellungen im Tlmokthale auf eine näher zu bestimmende Reihe von Jahren; Montenegro erhält den Hafen von Spizza und für die Herzegowina wird eine besondere Verfassung nach Art der im Libanon bestehenden mit einem christli-chen Gouverneur an der Spitze eingerichtet. Der Wortlaut der Proclamation ist nachstehender: „Serben! Ihr seid die Nachkommen jener Borfahren, welche seit mehr als 500 Jahren in Frieden und Sicherheit unter der väterlichen Aegide der kaiserlichen ottomani. schen Regierung gelebt haben. Diese Regierung bemühte sich, ihre Wohlthaten auf eure Vorfahren zu häufen; sie befugte diefelben Gefühle des Wohlwollens und der Ge-rechtigkeit auch gegen euch, die ihr deren Nachkomm-n seid. Dagegen haben die Serben, in Anerkennung dieser Oünstbeze.'gungen und unter vollständiger Wahrung ihrer N ltionalität, während einer langen Epoche stet« nur an die osmanischen Interessen und die Glückseligkeit ihres Bandes gedacht. So achteten die Serben auf die Rathschläge ihrer erfahrenen Greise, welche im Herzen den Fortschritt und das Heil ,hre« Landes wollten; und so verharrten ste. während uller Kriege und Revolutionen, welche die Welt seil vierzig Jahre., zugrunde richteten, in unveränderlicher Treue gegen die hohe Pforte. Sie lebten in Frieden, und diese rechtschaffene und ehrenhafte Haltung dleser getreuen Unterthanen war stet« der Ge. genstand der Genugthuung für die kaiserlich: Regierung, welche jeden Ausdruck ihrer Wünsche in Erwägung zog und von Zelt zu Zeit neue Freiheiten denjenigen hinzu, fügte, in deren Genuß sie berei,s waren. Die hohe Pforte, vor allem bemüht zu beweise,', daß sie in ihren Gefühlen leinen Unterschied zwischen den Serben und chren muselmännischen oder christlichen Unterthanen mache, sie war bemüht, das Vertäue,,, welches sie auf die gerben sehte, immer mehr und mehr zu bezeugen, halte dem Fürsten von Serbien das Eommando b" festen Plätze dieser Provinz übertragen. Stets wollten die Männer, welche sich an der Spitze der serbischen Angelegenheiten befanden, unter Verachtung der Intentionen und friedlichen Zustände des feiblschen Voltes, sich desselben als eines gefügigen Instrumentes zur Befriedigung ihrer eigenen und unersättlichen Eitel, leit bedienen; sie führten einen Theil des serbischen Vol« les irre und schickten ihn den Rebellen der Herzegowina und Bosn.ens zur Hilfe. Diese unglücklichen Männer Serben verrathen und die Vage der u.^^^^' ^ aufgenommen und nach vorbedachten Plänen dem Ni. schen Volle mit Gewalt die Waffen in die b^de « -drückt, um plötzlich Nachbarn anzugreifen und zu bekam Pfen, mit welchen die Serben seit fünf Jahrhunderten in Frieden lebten, um deren Orte und Herde in Vrand zu stecken und zu zerstören. Serbien ist ein integrierender Theil des türkischen Reiches und seine Bewohner sind Unterthanen der laiser-lichen Regierung. Die Interessen des einen und des andern sind innig verknüpft. Könnte diese Regierung mit Genugthuung sehen, wie Serbien durch den Krieg ruiniert wird? Doch wenn sie gezwungen ist, sein Gebiet militärisch zu besetzen, so geschieht es nur, um die Unvernünftigen zu züchtigen, welche sie ihrer Rechte berauben wollten, und um den verbrecherischen Ver-suchen ein Ende zu machen. Die Regierung beklagt das Unheil und die Verluste aufs tiefste, welche das serbische Voll infolge des hartnäckigen Widerstandes erlitten hat, den eine verblendete Fraction dieses Volles ihren Armeen entgegensetzen zu können glaubte. Sie beklagt, daß ein rechtmäßiger Theil des Reiches durch die Ealamitäten des Krieges verwüstet ist und daß so viele Frauen, Kinder, Greise und wehrlose Landbewohner den härtesten Erprobungen unterworfen wurden. Die Männer, welche die Zügel der serbischen Regierung in ihre Hünde genommen hatten und deren heilige Pflicht es war, den Interessen ihres Landes zu dienen, indem sie dasselbe der Wohlthaten des Friedens versicherten und an der Vermehrung der Quellen der Glückseligkeit arbeiteten, haben das Geld des Landes zu Kriegsrüstungen und Vorbereitungen vergeudet. So haben zügellose Eitelkeit und schlechte Leidenschaften zum Nachtheile dieses VolleS zur Verschwendung der Ersparnisse geführt, welche jeder angesammelt hatte, um seine Familie, seine Kinder und alle die Seinigen zu unterhalten. Serben! Bedenket wohl, daß die kaiserliche Regierung alle ihre Unterthanen ohne Unterschieb, Muselmann sowol wie Ehriften, als ihre Kinder betrachtet, »ein Vater auf dieser Welt will Ueble« seinen eigenen Geschöpfen. Die militarilche Occupation Serbien« konnte daher nicht den Ruin dieser schönen Provinz und seiner guten Einwoh» ner zum Zweck haben, dieser bestand einzig darin, jene zu strafen, welche nach einem ungerechltn und gehässigen Angriffe, mit den Waffen in der Hand, sich der kaiserlichen Regierung entgegenzustellen wagten und in dieser Weise absichtlich so viel unverdientes Unglück aus eine friedliche Bevölkerung gebracht haben. Wa« die friedlichen Einwohner betrifft, so können sie auf den wirksamen Schutz und das ganz besondere Wohlwollen der hohen Pforte rechnen. In jedem stalle sind und bleiben die Sympathien der kaiserlichen Regierung für das serbische Voll uner-schülterl. Ihr höchster Wunsch ist, ihren Schutz den ruhigen Einwohnern und vor allem den Frauen, den Feuilleton. Der Teuftls-Capitan. Roman von I. Sttinm u»», (FoNstlHUUg.! Nachdem der Fremde die ganze Räumlichkeit genau untersucht halle, öffnete er seinen Mantelsack und zog nalt Manuscriple und Papiere, wie man von einem Dlhter erwarten konnte, ein Paar feine Feilen, ein Blas-A' u„d einen Drehbohrer heraus. Aus der Tiefe des ^""'lteljacks bllhlen die kupfernen Schäfte von zwei re-lpeclabicn Pistolen hervor. Indem er die verschiedenen Gegenstände belrachltte, wurde «m die Thür geklopft. ..Hole der Satan den, der mich stört", murmelte ^ und warf alles wieder schnell in den Mantelsack hinein, ^ann begann er hastig zu husten u» d rief mit ächzender stimme: ..Herein!" Es war der Wirth, der geklopft halle. ..Verzeihung", sagte er, „ich habe vergessen nach >!hre», Namen zu fragen." ..So, so! deshalb lomme Sie. Ach, mein Name ist '°4 sehr unbelannt. Ich heiße: Mathias LeScot." ..Und lommen von Anjou?" »Ja." "Sie wollen sich in Paris zu Ihrem Vergnügen ""«halten?" »Ich sagte es Ihnen schon. Wozu die vielen Fragen?" un ''.^* ist der Befehl des Herrn Präfectcn. In diesen seien ^!" ^llen will er jede Kleinigkeit wissen. Aber Verlaß °"^" Sorge. Man wird Sie nicht für einen au« - or" ^^ Wenigstens sehen Vie nicht darnach Der Wirlh ging hinaus und schloß die Thür hinter sich. „Die Pest über den Zudringlichen!" murmelte der« jenige, der sich Mathias ^escol genannt hatte. „Was muß er mich stören, da ich just meine ürbeil beginnen will!" Plötzlich schlug ein lustiger Gesang, der von unten herauskam, an das Ohr des räthselhaften Alten. ES war Cast'llan, der, um sich seine üble Laune zu vertreiben, so laut neben dem Zimmer seines Herrn sang, obgleich er selbst dem Wirlhe Ruhe zu ha'len geboten hatte. Der wackere Secretär war »n hohem Grade ver« drießlich darüber, daß sein Herr, nach dem letzten Aus-spruch des Arztes, noch ein paar Wochen das Zimmer hüten sollte. Wuß'e er doch. daß dessen ganze Zeit und Thätigkeit für dic nächstei, Tage zur Rellung Manuels erforderlich war. . . „ ^ Herr von Mallon saß in derselben Zelt in seinem Zimmer in einem bequemen Sessel, sein verwundetes Bein auf einen mit weichen Kissen versehenen Schemel gelegt. Der Arzt hatt: ihm zwar streng befohlen, im Bett zu bleiben, aber ,ei., lebhafter Charakter litt ihn nicht darin. Eine Dienerin, Susanne, die >hn pflegte, war in feiner Nähe. Sein Secretar Eastillan befand sich in einem anstoßenden Gemach. Etienue halle einige Zelt, in Gedanken versunken, dagegessen. Wahrscheinlich war irgend eine poetische Idee in seiner phantasiereichen Seele aufgetaucht. Aber plöh. llch schien ihm eine Erinnerung zu lommen. Er winkle Susannen zu sich heran und befahl ihr, aus der Schub. lade seines Schreibtisches einen darin befindlichen Brief herauszunehmen. Es war der Brief, den er am vorher« gehenden Tage an den Pfarrer Bernhard Thomas in Saint'Sernin geschrieben halle. Susanne brachte ihm das Schreiben, und er las es aufmerksam durch. „Warum einen neuen Brief schreiben?" murmelte er. „Ich brauche nur ein paar Worte hinzuzufügen, und mein alter Freund wird wissen, was zu thun." Er ließ sich Tinte und Feder reichen, schrieb einige Zeilen unter seine Unterschrift und versiegelte dann den Brief. „Rufe mir jetzt den Sänger hier nebenan," befahl er der Wärterin. „Ich habe nothwendig mit ihm zu sprechen." Nach einer Minute zeigte Eastillan fich auf der Schwelle des Zimmers. „Komm näher, du mufilalischer Störenfried" sagte Etienne. ..Es gilt jetzt eine andere Melodie an-zustimmen. Castillan trat an seinen Herrn heran und fragte nach semem Befehle. ..Hast du Geld, mein Freund?" sagte Elienne. Der Secretar sah ihn verwundert an. ,Ich Geld? Sie wissen wohl, daß ich immer schlecht damit versehen bin." „Wenn ich diese Frage an dich richte, mein Sohn, so ist es, weil ich nur noch wenige Goldstücke in meioem Besitze habe, und wir brauchen Geld, viel Geld." Eaftillan zeigte seine Taschen. Sie waren vollständig leer. «Nun, so muß ich Nath schaffen,' sa?te Aieftne, denn du bedarfst, noch ehe der «vend hereinbricht, ««" kräftiges Pferd, eine warme Kleidun« «"«> ""/ ">"' gende Börfe. Nimm diesen Rmg, den «« ^ " meinem Freunde Eoli>j..ac erhielt, u„d <""c ,y j einem Juden. Er soll o.r ore.hu.»"! Th»l« dmaus ^Der Teufels Eapitün hatte eben diese Worte gc-sproch? «V c.« ^i,s rausch über itm«« Kopse seine Äufmellsamleit errege. bischen Nation eigen ist, fehlt es nicht au haarsträubenden Beispielen von Verletzungen des Anstandes und der Moral, und Alimpill, der Commandant der Drina-Armee, selbst, bei welcher sich die Amazone aufhielt, war der letzte, der solche Ausschreitungen bestrafte, der erste, Orgien selbst zu inscenieren und ganze Nächte durch in Gesellschaft leichtgeschürzter Damen dem Bacchus und der Venus zu opfern. Das war nicht nach d?m Geschmacke der golbspen-denden Amazone, welche von dem Commandanten zwal Eroberungen mit dem Schwerte, aber l.icht mit dtl Champagnerflasche in der Hand, auf ben bosnischen Fel» dern, nicht aber auf den Dioans des Lagers erwartet halte. Die Zuvorkommenheit einer Dame, welche mit dtlü rothen Kreuze eine frühere Lebensperiode bedeckte, in dtl sie den jungen Fürsten in die Mysterien der Liebe ein' geführt hatte, benutzte der ferbifche Feldherr, um fich nach des Tages Last und Hitze über die Unannehmlichkeiten des Krieges zu trösten. Wahrscheinlich in treuer Anhang' lichleit an seinen Kriegsherrn, duldete er weder bei Tag, noch bei Nacht, daß die schöne Dame von seiner Sei« wich, und gab so das Beispiel einer Galtung Ehe, welcht umsoweniger nach dem Geschmacke des Fräuleins Merlus war, als sie selbst bei den verschiedenen Combinationt» stet« auß.r Spiel geblieben war. Man erzählt sich zwal, daß das Herz der kalten Holländerin nicht ganz so unzugänglich sei, als es für den ersten Moment scheine; Mutter Natur aber hat ihr außer diesem Herzen auch eine Gestalt gegeben, welche Fräulein Mertus besser unter die falligen Röcke ihres Geschlechtes, als in eng anliegende Männerlracht hätte verstecken sollen. Und ist es nicht auch für eine Amazone verletzend, den Mittags' tisch mit einer schünheitstrahlende»', üppigen Favorite des ersten Offiziers theilen zu müssen, der nur an diese seine ganze Artigkeit und seinen ganzen, freilich nicht eben über» strömenden Witz verschwendet? Fräulein Merlus ließ sich zu einer Philippika hinreißen, welche dem taumelnden General allzu laut in die Ohren gellte. Er benutzte diese Verletzung der Subordination und einine VleußerungeN des erzürnten Fräuleins über den ..ersten Soldaten" Serbiens, welche nicht eben ehrfurchtsvoll auf die bis- einem Instrumente herrühren, mit dem in das harte Holz der Decke gebohrt wurde. Indessen war das nicht genau zu bestimmen. ..ES muß Ratten da oben geben," sngte Herr von Malton laut. „Unser Wirth muß Fallen stellen, sonst möchten diese gefräßigen Geschöpfe einmal einen Theil meiner Manuscriple verzehren" Aber der Dichter irrte sich. Das Geräusch rührte von dem geheimnisvollen Fremden her, den der Wirth oben tis.quarllert. Derselbe hatte ein Loch durch die Decke gebohrt, s«in Vlasrchr, das ihm als Gehörrohr dienen sollte, himinaefügt, sich dann auf den Fußboden gestreckt und sein Ohr an die Oeffnung gelegt, um Malton belauschen zu können. Derselbe sah noch einige Augenblicke nach der Decke empor. Da er aber nichts mehr hörte, so wandte er fich wieder zu Eastillan. „Du bringst also den Ring zu einem Juden," wiederholte er. „Aber laß dir einen Schein ausstellen, denn ich will das Kleinod zurückhaben." „Und wenn das geschehen?" fragte der Secretär. „Dann thust du, was ich dir schon aufgetragen, und kommst wieder hierher. Bevor du deine Reise antrittst, habe ich dir noch einige wichtige Mittheilungen zu machen. Heute abends sollst du meine Befehle em- ^Und wann soll ich Paris verlassen?" sagte Ca- °"'So Gott will, morgen früh." "Wird die Reise lange dauern?" "Das wird von deinem Eifer und deinem Pferde abhängen. Also auf Wiedersehen zu heute abends:« .?Gut, Herr Ritter l ich hoffe, S.e sollen mit mir Mieden sein." Mit diesen Worten entfernte der Schreiber sich. „Es war Zeit," murmelte der Horcher oben, indem er sich wieder aufrichtete. „Jetzt kann ich meinen Posten verlassen, denn es gibt hier vorläufig nichts mehr zu erlauschen." Er verließ seine Kammer, stieg, stärker als zuvor hustend, die Treppen hinunter und betrat das sogenannte Gastzimmer. Dort ließ cr sich zum größten Erstaunen des Wirthes von der Aufwärterin ein mächtiges Stück Rinderbraten, einen Eierluchen und einen Krug Wein servieren. «« ^, ^, „ Nachdem er dieses reichliche Mahl schnell vertilgt und dem Weine tüchtig zugesprochen, breitete er ein Heft weißes Papier vor fich auf den, Tlsche aus und begann ^ "^Der Wirth,"neugierig wie fast alle Wirthe, näherte „Sind das Verse, womit Sie das Papier bedecken ?" fragte er. Der Fremde hustete und nickte. ..Verse? Ja. Aber nicht meine eigenen. Ich schreibe nur einige Tiraden ans dem Gedächtnisse nieder, die der Feder des großen Poeten Malton entflossen sind. Sie wissen schon, wie ich diesen erhabenen Geist bewun, dere. Aber nun bitte ich Sie, micd nicht weiter zu stören, sondern mir eineu zweiten Krug Wein auf den Tisch stellen zu lassen." „Ich glaube," murmelte der Wirth, indem er den Auftrag besorgte, „daß dieser alte Dichter ebenso viel mit Gott Bacchus wie mit den Musen vcrlehrt." Der Maun aus der Provinz schrieb und trank weiter. Als der zweite Krug von ihm geleert war, begann sein Kopf zu schwanken. Er hustete noch einige male, streckte sich dann der Länge nach auf die Bank nieder und verschwand so hinter dem Tische, an dem cr gesessen hatte. Noch eine Minute, dann verkündete ein lautes Schnarchen, daß er fest eingeschlafen war. Mit anbrechender Dämmerung kehrte Castillan, ganz neu gelleidet, auf einem kräftigen Pferde zu dcw Gasthofe zurück. Er band sein Pferd draußen an und durchschritt, mit seineu hohen gespornten Stiefeln de^ den Boden stampfend, das Gastzimmer, um sich zu sc'' nem Herrn zu begeben. Kaum hatte der Secretär die ersten Stufen dcr Treppe betreten, als der betrunkene Schläfer ein langes Gähnen hören ließ und sich von seinem hölzernen Lagel aufrichtete. „Das bischen Schlaf hat mir gut gethan," satt" er zu dem Wirth, der sich unweit von ihm beschäftig^ „Jetzt will ich zu Bette gehen. Bitte, geben Sic >"" ein Licht." ..Wollen Sie, daß ich Sie hinaufbringe?" fl^" der Wirth. ..Ich danke Ihnen. Ich kenne den Weg." .. Er nahm das Licht aus den Händen des Wirty" und ging wanteud bis zur Treppe; dort stolperte e auf der ersten Stufe, so, daß man ihn noch immer l" berauscht halten mußte; aber als der Blick des Wirty° ihm nicht mehr folgen tonnte, eilte er mit schneue" Katzensprüngen die Treppe hinauf und in seine Kam"'", deren Thür er fest hinter sich verschloß. Wenige Augen^ blicke darauf lag er wieder am Boden, mit dem ^l) au der von ihm gebohrten Ocffmmg. Um jeden P" wollte er hören, welche Aufträge Herr von Malton 1^ nem Secrejär noch zu geben hatte. (Forlschung folgt.) 15l7 herlgen Heldenthaten desselben hindeuteten, um die Pre-oigerin in der Wüste nach Belgrad abschieben zu lassen. Das Schicksal wollie eS, daß unsere Namen an demselben Tage auf die Proscriptionsliste gesetzt und wir beinahe^ zu derselbe» Stunde vor die serbische!, Grenzpfähle ae-i bracht wurden, und darum durfte ich meiner Schicksals»! senossm wol auch einige Worte gönnen. Möge sie glück» lich die Gemüsegärten Hollands erreicht,, und im Stricken do«! Strümpfen Trost für die ausgestandenen Kriegs-orangsale finden!" Der Nachfolger Grants. Die newyorl r Tagesbläller vom 5. d. M. oer» öffentlichen, wie wi>. einem Originalberichte der ..Presse" j aus Ncwyorl entnelimen, zwei Briefe der Herren Til» den und Hendricks, in welchen dieselben officiell erklären, die Eandidaturen für die Präsidentschaft, be-zichungsweise Vice. Präsidentschaft, der Vereinigten Slaaten annehme,, zu wollen, und worin dieselben m'ter lplcieller Elörterung aller nothwendigen Reformen eine ^lrt Regierungspro^ramm entwerft«. Gouverneur Tilden besteht auf der Nothwendigkeit der Umgestaltung d:s öffentlichen Dienstes und der Reduction der Steuern, «r geht dabei von der Ansicht aus, daß das Darnieder« liegen von Handel und Wandel, Verkehr und Industrie, die Arbeitslosigkeit so vieler Menfchen hauptsächlich in den übermäßigen Ausgaben der Regierung ihren Grund habe. Unter den durch die falsche Politik der BundrS» regierung erzeugten Illusionen von einer besonderen Prosperität sei seil dem Friede» von 1805 ein ungeheures «apllal verloren; diese Politil lömie nur mit dem all» gememen Ruin enden. Die Bundessteuern seien in den ^"'nFÄ"!' °"I ^ gigantische Summe von vierein. halb M.lliarden Dollars gestiegen; dazu die Einnahmen ^..n'^ "^"""' ""«"et' ergebe ei., Gesammt. A nahmen.Budget "°" siebenei-chalb Wllarden Dollars. M.!. !!'"""" Steuern hätten eincn ..bürgerlichen Con-s^. Vorgerufen, ^« gesummte Wohlergehen ver' ,°? ecylert und zu einer drückenden Einschränkung in den nothwendigsten Bedürfnissen geführt. Ferner spricht sich oer demokratische Prüsidenlschafls.Eandidat für die Noth. wmdigleit aus, die Wiederaufnahme der Barzahlungen !o viel als möglich zu erleichtern. Er nennt das Bar, zahlungsgesetz ein falsches. Schließlich verlangt er die Umgestaltung tes Eivildicnstes und begünstigt den Grund« s°tz der Nichlw^erwählbarleit des Präsidenten. Gouverneur Hendricke fordert gleichfalls die Verwerfung der im Jahre 1875 beschlossenen Resump. llonacte und die Wiedereinführung der Barzahlungen aus natürlichem Wege. Er sagt unler anderem: ..Nie. wand kann die Wiederaufnahme der Barzahlungen ernster wünschen als ich, allein ich glaube nicht, daß sie in Harmonie mit den Interessen des Volle« durch lilnst. llche Mahregeln erreicht werden wird oder kann. Die Arbeit des Landes muß von dem verwirrenden und be» drückenden Einfluß befreit werden, ein gerechteres System der öffentlichen HauShaltun« muß platzgreifen, eine weisere und klügere ^setzgebung die Industrie des Voltes heben, dann wird die Wiederaufnahme der Bar» zahluna.cn sich von selbst ergeben." Politische Uebersicht Laibach, 24. August. Der MAritt des ungarischen Handclsministers Varon Simonyi kommt niemandem in Ungarn un> erwartet. Die Frage, welche sich anläßlich seiner Demis. fionierung der öffentlichen Discussion darbietet, besteht auch hauptsächlich darin, welche Haltung Simonyi fortan den öffentlichen Angelegenheiten gegenüber einnehmen wird. Und da ist der kurze Nachruf nicht ohne Interesse, wel< Hen „Hon" dem ausscheidenden Minister widmet. „Hon" sagt: „Ein völliges Zurückziehen Simonyi's vom öffentli. Hen Leben wäre ein unersetzlicher Verlust für die öffentlichen Angelegenheiten; dasselbe werde jedoch hoffentlich "icht eintreten und „Simonyi seine Fähigkeiten, seinen Mm Willen und seinen edlen Eifer auch fortan den Deutlichen Angelegenheiten widmen, wenngleich er seine ^bezügliche Thätigkeit nicht mehr vor den Regierung«, vanlen entfaltet." — Auch alle übrigen Blätter bespre. ^" den Rücktritt Simonyi's unter ehrender Anerlen» ""ng seiner Principienlreue. „Naplo" meinl, das Han. ^Portefeuille müsse bis zur Vudgetberathung unbesetzt "then. ^. 3ür die großen nilolsburger Manöver hat ^ »Allgemeine österreichische Transportgesellschaft" 8(X) l>es'^ ^serde beigestellt, um die auf dem Frieocnsstandc H^olichen Fuhrwesen-Escadronen auf die für zwei d^tecorps erforderliche Kriegsstärke zu ergänzen. Wie 'Na!, ".^ter Lloyd" aus Wien geschrieben wird, scheint lvitl ^ ""l dem Gedanken zu tragen — und vielleicht lick ^ gegenwärtige erste Versuch für seine Verwirk» s^Ung maßgebend sein, — auch im wirklichen Moliili« ^ungsfalle Private zur Ergänzung des Heeres-Fuhr-ch's"6 heranzuziehen, und es soll die gedachte Gesell» leit, ''^ lch°" vorläufig bereit erklärt habcn, der Kriegs-sügun? "" Bedarfsfalle 2000 Paar Pferde zur Verarbeit ^ °" tlchen Reichs.Iustizgesctzc. welche die Haupt-werde« ^.^"bstselsiou des Reichstages bilden sollen, wle in Deutschland allgemein angenommen wird — jedenfalls Zustandekommen, und zwar dürften Civilprozeßordnung, Gerichtsorganisation und EoncurS-orduung su dloe angenommen werden. In den Justizministerien der Einzclstaaten werden bereits die Ein-führungsgesetzc für die verschiedenen Bänder ausgearbeitet. Die Fragc, wohin der künftige Rcichsgerichtshof (oberstes Reichsgericht) kommen soll, ist nicht so streitig, wie man hie und da annimmt. Man ist ziemlich übereinstimmend der Ansicht, daß sich die Wahl für Leipzig entscheiden werde. In Berlin scheint man kein allzu großes Gewicht darauf zu legen, daß Berlin dazu erkoren werde. — Den Manövern des deutschen Gardccorps, des 3., 4ten und 12. Armcecorps werden mit kaiserlicher Genehmigung wieder fremdherrliche Offiziere beiwohnen, darunter auS Oesterreich FML. v. Dahlen, die Obersten Kriegs-hamlner und Albori. General Kemball ist anläßlich seiner Mission, die türkische Armee in Serbien zu beaufsichtigen, zum Militär Bevollmächtigten bei der englischen Vol. schaft in Konstantinopel ernannt worden. Wie man der „Nalional.Zeitung" schreibt. Hütte derselbe nicht nur die Aufgabe, Ausschreitungen der ottomanischen Truppen zu verhüten, sondern auch über den Zei'punlt zu berichten, in welchem nach der militärischen Lage auf dem Kriegsschauplätze ein Dazwischentreten der Mächte als opportun erscheine. ES bestätigt sich, daß die im Orient stationierte italienische Flotte Befehl erhielt, nach Italien zurückzukehren; nur einige Stalionsschiffe verbleiben dort. Marfori wurde wegen eines respectwidrigen Schreibens gegen die spanischen Minister vor die ordentlichen Tribunale citiert. — Die spanischen Vertreter in Wien und Washington sind nach Paris abgereist. Gerüchtweise verlautet, die türkische Regierung werde dem griechischen Cabinet anzeigen, daß sie die Note inbetreff der Insel Kreta erst nach Beendigung des jetzigen Krieges in Erwägung zichen werde. Wie aus Salonich berichtet wird. fand dortselbst am 22. d. M. die Degradation des Polizeichcfs. des Commandanten der türkischen Corvette und des FestungS-commandanlen öffentlich und vor zwei Delegierten der deutschen und französischen Botschaft fowie vor zwei Offizieren der deutschen und französischen Escadre statt. Die deutsche und französische Flagge wurde hierauf mit 21 Kanonenschüssen salutiert. Aus dem Moravathale liegt heule so viel wie gar lein Bericht vor. denn die über Konstantinopel ein« gelaufene Depesche aus Nisch, daß oaS Bombardement von Alezcinac bevorstehe, ist von absolut leiner Bedeutung. Dem „Nord" wird von Wien telegraphiert, daß, trotz« dem der Krieg augenblicklich noch weilergeführt werde, die Mediation ein erstesmal abgelehnt worden sei, die Aussichten auf das Zustandekommen derselben doch günstig Pasch?^ den Angriff Oagesueuisskeiten. Die Bierproduction im Jahre 1875. Für die mit dem Saatenmarkte in Ausficht ge-nommene Ausstellung ist eine Tabelle erschienen, welche in übersichtlicher Welse die Vier-Erzeugung in der österreichisch.un garischen Monarchie während der letzten zehn Jahre zur Veranschaulichung bringt. Die Tabelle führt den ziffermaßi^en Nachweis über den Export und Import, dann den Consum, so. wie über die erzielte Verzehrungssteuer in der Periode 1865 bis incl. 1875. Dem bereit« vorliegenden Ent-würfe entnimmt die ,.D. Ztg." .auszugsweise auf das Jahr 1875 Bezug habende Daten: Produciert haben: Niederos erre.ch in NO Braue, reien 4.823,441 Eimer mit 7.515.543 fi. Verzehrungs. steuer, Oberösterreich in 268 Brauereien 1.408.560 Eimer mit 1.65l,991 fl. VerzehrungSiteuer, Salzburg in 65 Brauereien 469.589 Eimer m!t 546.626 fl Venebrunassteuer. Böhmen in 938 Brauereien k M.l. Wi K.er "il 8 796,093 Mähren in 237 Brauereien 1.804.601 E.mer mit 1.926,603 fl. Verzehrungsfteuer. Schlesten in 64 Braue-reien 390.361 Eimer mit 427,419 fl. Verzehrung«, steuer. Galizien in 2^7 Vrauere.en 1 079,411 Eimer mit 1.2ation garantiere anbererseit« den Vlonden eine größere Leben«energie; die vraunen würden mit ihrem Vitali»mus eher abgenützt In naheliegende Folgerungen »uf die physiologischen Seilen der Vlonden und Vrannen, die sich von den somalischen Eigenschaften ableiten ließen, z V. die größere Lcbhafliglelt und Regsamkeit der Vraunen, d>e Nuhe beim männlichen Blonden und eine gewisse Svrödigleit und Kälte bei» weiblichem Geschlechte mit dieser Eigenschaft, lonn hier nicht ein« gegangen werden. Daß die blonden Köpfe und die blauen Augen sich besonder« im Norden zeigen, das bringt Schaafhaus'n mit dem Einflüsse der Kälte, in Verbindung; die Kälte zehre »uch »n den Pigmenten in Iri« und Haar. «r zeigt die« an einem tl,°ts«lch. lichen Veispi-l au« der Pflanzenwelt, daß man nemlich in Japan die panachierten Blätter dadurch erzeugt, baß sie ber Kälte au,, gesetzt werden, wodurch da« «lhlorophyll bleicht unb verschwindet Und wenn die Lippen in der Kälte bleichten, warum °uch n.cht Haare und Augen bei Leuten, die stet« in laltem Klima »°hn,n? - (Zur Geschichte der Vlat h em »t il.) Pro-sessor Dr. Friedrich Otto hnltsch. Rector de« dre«dener Vym-nasiums zum h.'iligen Kreuz, der jetzt von einer im Interesse malhlMlltilch.historischer Arbeiten durch Italien gemachten Studienreise dahin zurllclg'l'hrt in. hat in der Vatican» unter an-deren bi«h'r noch mcht edierten Schriften ber »ltgriechischen Ma« themllliler Anto'.ylos u»d Throbofio« »uch eine von bem letzteren herrührende Handschrift aufgefunden, die unter dem I,lel: .Ueber Tage und Nächte" deu exatten geometrischen Vewe,« über die Differenz der wirlllcheu und scheinbaren M«tl»g«zeit enthält Z»»r wußte man schon, daß diefes Factum dem Alterthum b,t,'t« be< lannt war, aber auf welche Quelle diese Kenntni« ,url»ck,ufl»h«n, wird die gelehrte «Lelt erst durch Hultsch erfahren. ^" °"'^ gezeichnete Philolog hat sich auch fchon durch "« H"" ^ ^ meteorologischer Schriften des griech'lch" «nt. r»m»!»1 ____ t c n.) «u« Nn. laß de« «llerhiichfien Geburtsfeste« Sr. Majestät des Kaiser« wur« den »m 18. d. M. sowol in Tschernembl als auch in Mült. ling unter großer Theilnahme der Behörden. «Korporationen. Vllrgerschaft und Schuljugend feierliche Hachämter abgehalten, so» wie auch nachmittag« eigene Festlichkeiten veranstaltet, welche seitens der Vewohnerschasl zahlreich besucht waren. — Auch in Gott» fchee wurde, wie un« von dort mitgetheilt wird, au« gleichem Anlasse in der Stadtpfarrkirche ein feierliches Hochamt celebliert, an welchem sich dje Beamten der l. l. V«zirl«hauptmannschast, de« f. t. Vezirlsgerichtes und Steueramle«, sowie des herzoglich Auers» perg'schen Forstamtes, ferner der Herr Bürgermeister mit der Stadtgemeindevertrelung, die Lehrkörper des l l. Gymnasium« und der Volksschule, die l. l. Finanzwachabtheilung und da« l. l. Gen« darmerit'Vezirlscommando nebst vielen Mitgliedern der Bürger« schaft betheiliglen. Weiters fanden zur Feier de« Allerhöchsten Ge. burt«festes nachmittags aus den festlich decorierten Schießftänden in Vottschee und Neifniz Feftschießen statt. — (Gvende für die loilfcher Abgebrannten.) Die lrawische Sparkasse in Laibach hat in ihrer letzten Sitzung für die Abgebrannten «n Loitsch eine Unterstützung von eintausend Gulden votiert. — iS«l>ießftnnd«.Er»!!nuna..) Anläßlich der kommend,« Sonntag ftausindt^ln ^chkchtn Ervssnuno, de« neuerbaute/, Schiehftande» d« VMxchtn Rohr^chützenzesellschast erging«, auch an mH«« hiestze Vereine die Einladungen z«r cossiora/iven Vetheiligung, welche auch von einigen bereits in Aussicht gefteM wurde. Unter anderen w»rd der allgemeine lrainische Militär-Veteranenoerein hiezu mit seiner Fahne ausrücken. Du o/ladentn Festgiiste versammeln sich um 7 Uhr früh auf dem nenen Schieß« platze, »urz zuvor vereinigen sich die Mitglieder der RohrschUtzen-gesellschast in der Wohnung de« Unterschlitzenmeifters, Herrn Vmerich Mayer, und begeben sich von dort au« miltelfi Wagen »uf den Feftplatz, indeß eine Schilyenoeputation den Oberschlltzen-meister Herrn Lande«fanität«reserenten Dr Lmil Ritter v Stilckl in seiner Wohnung abholt und zum Sch,eßstande geleitet. Dort angelangt, wird derselbe in Gegenwart der versammelten Vereine und Feftgäste vom Unterfchützenmeister durch eine kurze Ansprache begrüßt. Nach entsprechender Erwiderung feiten« de« lehiern wird durch einen Frl,-Tu laten 5 86. - N»p°len„«d'°r 9 71'/,, . !W Reichsmark 59 65. Handel und UolkswirUchaftliches. Wien, 22. August. (Vierter internationaler Saatenm » rlt.) Der V.rkehr entwickelte sich gestern ziemlich langsam, da die Eigner sehr hohe Fordern»«» stellten, doch rrurden bereits ansehnliche Umsähe erzielt. Heute erlanglt da« Geschäft zwar einen größeren Umfang, doch hat e« weitgehende Erwartungen nicht ganz befriedigt und steht besondel« nicht im Verhältnisse zu dem starten Vesuche. Die Haltung war eine feste, namentlich sur Weizen, Korn und Futtergewächse, nnd sahen sich Refleclanten. welche hofften, heute billiger anzukommen, ziemlich getäuscht. Zu der festen Haltun., trugen auch di? eingelaufenen auswärtigen Notierungen b 18-8", um 0 8" über dem Normale. Verantwortlicher Nedactenr: Ott»mar Vamberg. Vorlenbeilcht. N..^«..^.»''" ^^^^^^ ""''" "' ^'" "»'«»»»«!««' ««"»«.m« ."«m h».". ^,. ep«u.».i°n «al» ) « , <..... L540 «s"b0 8ebrn«r.) """" (..... 6« co «6 70 Iilnner.) «.,,,,.««». < - » ^9 7b 89 90 «prU« ) «"'"«««" ( . . . 697b 69 R> Lose. 1«89........ 2b1 - 2b3 - _ 1W4........ 107 b0 108 - _ IM)........ IN b0 N2 - _ I860 zu 100 fi. ... 116 50 117 - ^ I»64........ 1887b 18425 O,mänen«Pfaudbriefe .... I42K0 143 — Prämienanlehen der Gtadt Wien 9b?b 96 25 Un,. Pr«n.ien««nl...... 70 - 70 b0 «leuer «ommuual. «nlehen . »6 20 3- OeNerr. Vanlgesellfchaft ... _._ ^..^ Unlonbaul .......' 577h ßß.^ «erlthrsbanl ......' hg._ ßg^ «ctie» h«u Tr«ubH«rt-U»ter»eH- Nlföld.Vahn........104 _. ^45y Karl-Ludwig.Vahu.....20) 7b 20l 2b en?^'.?i?^?'5'^'l'°sch°lt 872- 874 _ Vllsabtth-Ntstbahn ... ,^9 ,««. Llis°l,eth.V»hnlLiu,-Vudweiser Strese)....... __.^ __. ßerdinand««Nordbahn . . ' 1815—18«)'— ßranz. Joseph, ««hu . . . . ivg-- zgz.^ kemb..«zern..I«ssy.V»hn . . 120 25 1207K i'lvyd.Selellsch. ...... 820 - vö"-" Oesterr. Nordwestbahn . . 180 75 181 2b «ud«ll«»Vuhn.......108 - 108 »X) Gelb w«e Eta»t«bahn........ 38l 75 28225 SUdbahn......... 74.75 7b- Theiß-Vahn........ i8g._^ ,yg.^ Ungarische Nordoftbahn . . . loohy ,^,.^ Ungarische Ostbahu..... 52 — »«._ Tralrlvay Vesellsch...... ,^_ ^4.^ van<.„ Ung. Vodencredit...... yß.^ ^ A Prisritttn». «lisabeth..«. 1. «m. .... 87-2b 97.59 »erd..«°rdb..S....... iog.25 199.75 5r»n,«Iosevh«V....... 9175 92.. Gal. itarl.kudwig-V., 1. Vm. . S7-— 9759 Oefierr. Nordwest-V. . 8ß^ Lg I^ Vlebulbürg« ....... ßihy e;.-. Staalsb«hn........ — ^ 155 «b Slldbahn 5 8«/,...... ,1365 lN7b ^ b'/,...... 9840 9360 SUdbahn. Von«...... —' . '^ Nug. Oftöahn....... 60 85 60 bl> Prl»«tl«se. «redit'L.......... ,60— 160 b0 «udolfs.L......... 14 b0 14'^ «echsel. «u««bnrg......... 59,0 59 s^ «ranlfurt......... b910 b!>2o Hamburg......... 59 lN l»92> Londou ......... ,2190 122 4^ Pari« ......... 4820 483b «eltzssrte». Dncateu .... bft. 85 kr. 5 fi. 66 lr. NapoleonSd'or . . 9 ^ 70 » 9 ^ 72 - PreußKassenschein»! b9 ^70 » 59 » SO - Gilber .... 102 « 90 - 1l8 » 10 <» Krainische Trundentlastungs-ObligationeU, Prlvatn«Nm»ß: Veld90—, W«re — «?