Mtmcher Nr. 133. P»l»»««l»tl»»«plll«: Im Comploil ganzl. N. l>, halbj. fl. 5 »0. y»l »!t >,n, i. 5« lr. Viil d» Post >»»«»>. si. l». holbj. fi, ? «>. Montag, W.Iuli. 3« ,'e,»» »,7«. Amtlicher Theil. Se. l. und l. Apostolische Majestät ham» nut Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem pensionierten l. l. Militär. Obcrrcchnuugbrathe erster Klasse Wenzel Hricdl als Ritter des Ordens der eisernen Krone dritter «lasse in Oemüßheit kr Ordensstatutcn den Ritlerstand allergnüdigst zu verleihen geruht. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 3. Juli d. I. den mil dem Titel und Eharalter eines Minislerialralhes bellei. beten Sectlonsralh Emil Ehertel zum Ministerial, rathe oxtr» »tHtum im Finanzministerium zu ernennen, ferner die lm Finanzministerium erledigten zwei syste» misterten Seclionsralhsstellen dem mit dem Titel und Eharalter eines Sectionsralhes belleideten Ministerial» sccretär im Finanzministerium Ignaz Mayer und dcm Finanzrathe der niederoslerreichischen Floanzprocuratur Dr. Maximilian Ehiari, endlich die im Finanzmini, sterium erledigte syslemisicrte Ministerialsccr^lärS«Slellc dem Minlsterial.Picesecretür Joseph Waniczel allergnüdigst zu verleihen geruht. Pretis m. p. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung von, 3. Juli d. I. dcm Ministcrialsecretür im Finanzministerium Kranz Frei Herrn v. Riefel den Titel und Eharalter eine« See-lionsralhcs laffrei alleranädicist zu verleihen geruht. Pretis w. r». Nicht^intlichcr Theil. Die Mollalchcuvencglmng in Ncichstadt. Ein Telegramm aus Rcichstadt spricht dic Per« muthung aus, daß die beiden Majestäten in Rcichsladl ihren ursprünglich nur auf wenige Stunden angesetzten Aufenthalt auf eine lungere Ze,l ausdehnen und im Schlosse Nachtquartier nehmen werden. Wie man hört, bestätigt sich diese Muthmaßung. Damit erhalten die beiden leitenden Minister im Gefolge der Monarchen — schreibt die ..Presse" die genügende Zcil für ihre geschäftlichen Eonfcrenzen. Daß diese bei der gegenwür. «i«en vage der Dinge sehr ernster Art und vielleicht für die Erhaltung des Friedens in Europa entscheidend sein werden, ist unter den gegebenen Verhältnissen selbst, verständlich. Es tritt namentlich an dic Vcitcr der auS' wiirtigen Angelegenheiten in Oesterreich die schwere Auf. gäbe heran, die Interessen unserer Monarchie mit allem Nachdrucke zu wahren gegen etwaige Gefahren, welche der serbische Krieg in seinen weiteren Eonsequenzen uns bringen lönnlc. Bei den Verhandlungen in Reichstadl wird sich zeigen, ob das Drei.Kaiser-Vündnis. das bereits so schone Proben glücklich bestanden und die Krisis im Osten so lange hinausgeschoben hat. auch fernerhin als das bcste Vollwerl dcS europäischen Friedens betrachtet werden darf. In diplomatischen Kreisen foll man nicht ohne Zuversicht den Ergebnissen der reichstädter Entrevue ent» gcgcnschcn. Man hofft auf eine Verständigung über dic dcn Ereignissen auf der Vallan > Halbinsel gegenüber einzuschlagende Taktik zwischen dcn beiden znnächst bc-lhciliglcn Factorcn des DreiKaiser-Vundeb; die Zustim< mung Deutschlands zu eventuellen Abmachungen wäre dann sicher. Während seiner Vadcrcisc nach Gastcin wird der deutsche Kaiser auch heuer wieder einen Vcsuch am kaiser« lich österreichischen boflagcr in Ischl abstatten. Die per« sönliche Freundschaft, welche die drei Monarchen von Oesterreich. Rußland und Deutschland verbindet, darf wol als eine Gewähr betrachtet werden, daß ' Politik ihrer Staaten sich nicht in divergierende....., tul'gcn bewege und Eollisioncn zwischen denselben vermieden werden. Aus Berlin schreibt man der ,Pol. Eorr." ürer die Kaiserbcgegnung: ..Dic hohe Auszeichnung, mit welcher Ihr erhabener Monarch das gesammlc russische Votschaflspcrsonalc in Wien trotz — oder vielleicht wegen — der Berungllm pfungcn bcchrt hat. welchen Rnßland durch einige dortige Vlätler ausgesetzt war. hat auch hicr sehr angenehm berührt. Es ist dicb dic bündigslc Antwort auf alle die in dcn letzten Wochen laut gewordenen Zweifel an dem Einvernehmen zwischen Oesterreich, und Rußland, zu» gleich auch eine vorzügliche Einleilun« für dic Entrevue zu Rcichstadt. Dort wird der Drille im Buude z«,r nicht vcrtrclcn sein, abcr seine Stelle ist durch da« Einvernehmen scincr beiden Verbündeten bezeichnet, wcl» chcs in und durch Reichstadl «-»"<- »»». Bestätigung cm» pfangcn wird." Zur Verhütung Milclit'. Nach den Mittheilungen der pester Vlüt'er unter, liegt e« leinen, Zwliftl, daß die Verhaftung de« ser. bischen Agitators und ungarischen Abgeordneten Milelit auf Grund oollgilliger Vewelse für das durch den ..ver. höhnten Frelll'd" Milan« b^<,nge>,e Vc,brechen dee Lande», und hochocrralhcs erfolgt ist. Die Maßregel erreal begreiflicherweise das größte Aufsehen, da dieselbe überdies mii 5er Frage der Abgeordneten.Immunität in Verührung ftthl. Es ist jedoch gewiß — sagt die ,.N. fr. Pr." — daß die ungarische Regierung bis jetzt für eine Reichsoerletzung in dieser Veziehung nicht verantwortlich gemacht »elden kann, da die Verhaftung nicht im polizeilichen Wege durch ihre Organe, fondern auf Grund eine« Gerichlsbcschlusse« im ordentlichen Ver< fahren erfolgt ist. Auch ist der ungarijche Reich»laa sehr empfindlich in Sachen der Unverletzllchleit seiner Mit. glleder, mögen diese nun Mllelic oder anders heißen. „Ellenör" meldet, d<: Negierung werde die Angelegen-heil sofort in der ersten Sitzxng des Reichstages zur Sprache bringen. M'lellc' wurde nach Pest gebracht. Er wird vor da« dortige Erlminalgerichl gestellt, weil nur der pester Gerichtshof für hoch' und 6ande»oerrath«» plvzesse competenl ist Die GlaHtsanwallschaft ist im Vesitzc dtl Veweise für ein solches Verbrechen und wird in diesem Sinne die Anklage gegen Miletit erheben. «Pesti Naplo" berichtet wieder, die Maßregel habe m der Hauptstadt zwar große Sensation erregt, werde jedoch mit dem grollen Veifall aufgenommen. Gesondert Anerkennung hat nach dieser Duelle das Vorgehen des M nisleriume darum gefunden, weil oas letztere mit Melsichl uus d»« Gesetz die Angelegenheit der compelen« lcn lünigllchen lafel vor gelegt habe; er" --^ "^rnnd» läge eines richterliche», Beschlusses und be' «lion des Immunitülsgesehee durch diese OerichlssleUe wurt»e die Vtlhaflung und Haussuchung angeordnet Dem „hon" wird die Vcrhaftung selbst in einem aus Semlin vom li. d >«,!,!.„ Telegramm folgendei-. maßen geschildert: „O ' Flatt erhielt gestern abends um 1(1 Uhr au? -pen deu Vefehl. Miletit zu verhaften Er confericrte soflM mit dem Staatsanwalt Popovil lind mil dcm entsn. Der Vt«dt ballvlllla»!! Mmwjlooil begab sich mit zehn M<«« des ^e in die Wohnung Mlletit", »o c>.,^ .... l,^c .^ Uhr morgens oo« Gtaats»m»alte mit der Erklärung geweckt wurde, d«ß er Gefangener sei. Milelit protestierte l,nd berief ftch auf sein« ^mm,,» nilüt als Abgeordneter. Den Tag verbrachte er im Nüdti' schen Gefangcnhlluse; Mchmitlags um »; Uhr führte lh» der Gladthauplmann'Arm in Arm zum ^- niy Miletlt eine Separateabme gebfilrei wurde,- ? r ihm folgten drei Soldaten als Vedeckung. Zw^ü/»la l»is dreißig Menschen, darunter der Abgeordnete Polit. «richten das abfahrende Schift. Miletik bewegt sich ganz frei anf demselben und ist guter Dinge im Gespräch m,t seinen Mitreisenden Morgen wird Milelit über Vaciaj n«ch Pest gebracht." Am 4. d. hat ein ungarischer Mlniilerrath statt, gefunden, der ausschließlich Herrn Mileiit' und seiner Kaltstellung gewidmet war; diesem Eonseil wobnte »uch der Oberstaatsanwalt Kozma bei. dessen Eröffnungen über seine Reise in Bübungarn den Üu«sch<«g fur die Maßiegel gegeben hnben dürften. In den ungarischen Journalen findet dieselbe einhellige und rückhaltlose Z»- OllMll^FcllUclon. Ueise Hr. Majestät Corvette „Vandolo". Au« den Vriesen eine« österreichischen Heeofsiziel». V. Port au Prince. Zwei Tage nach unserer Ankunft wurden wir zur Audienz beim siegerprüsidenlcn vorgelassen. Da das Regierungsgebäude beim großen Feuer verbrannte, war der Empjang »m kleinen Palais. Bom Landungsplätze bis zu diesem Palais war jede! »rf wcil ein von einem Offiziere commandici! ni.iüs« aufge- stellt, welches uns beim Passleren mil luschc die militärischen Ehren leistete. Die ^,»!lilui»misl,ilmen der ärmsten wandernden Schauspielcrtruppe sehen anstän-biger aus, als jene der für uns postierten Ehrenwachen. Aicht besser war es mit der Palaiswachc bestellt. Im Valais angekommen, wurden wir von zwci Generalen in sehr derouter Adjustierung empfangen und zum ^udienzsaal geleitet, wo uns der Staatsminister, ein l Aiulalte, empfing Dic Einrichtung des Saalcö war einfach. Elrohsesscl, amerikanische Schaulelstühlc, ein ul! An dcn Wänden eine große liilo« ^^',ic, PiuS IX. darstellend, vier Stahlstiche nach . zwei gute französische Photographien, jede den Vrajltxnlen vorstellend, und einc miserable Lithographie von Pilion. Kurz nachher kam der Pläsidenl mit dcm Iinanzmlnlsler und Minister des Aeußern. sämmtliche Vollblutneger. Der achtzigjährige Präsident, Michael Dommguc" war in eincn reich mit Gold gestickten Staalsfrack gekleidet, die Minister in Clvilfrack mit weißer Lraoatle Der Commandant begrüßte den Präsidenten, wclcher sich den ganzen Stab vorstellen licß. Nachdem der Prä< sidcnl uns gebeten. Platz zu nehmen, servierte sein in großer Parade reich adjustierter erster Adjutant in kleinen Gläschen Anisette dc Vordeaui. Als alle Gläschen vcr-theilt, erhob sich der Präsident, um Entschuldiaimci bit lend, daß er nichts Vesscrcs bieten könne. ,i ol» gcndcn Toast: »Ich trinke auf das Wohl ^'...... ^u. vcrän^. Möge er noch lange fortfahren, scinc Volker zu beglücken!" Nach diesem Toaste versprach ,mß dcr Präsident, scin vierjähriges Knäblein, !'< >. wie er es selbst nannte, vorzustellen. D" ^...... -..,.. dcr schwär« zeu l^icellcnz kam auch richtig bald darauf an der Hand ciner eben fc> schwarzen sechsjährigen Nja h, 'äh rcnd aber seine Vonnc nur tin blauwollei, hc„ als cii' idung halte war er recht nett euro« Päisch ^,.^...... und mit einem Obersten Käppi bedeckt. hiermit halle die Audienz ihr Ende. Tagsdarauf benutzten w,, „ftigc Vrisc. um gegen Euba die Perle dcr Vl ... segeln, VI. Die Perle der Antillen «m 12. März 1875 verließen wir t',l xge» Republik, am 14. bekamen wir die Gebirgsketten Euba's in Sichl. und schon am 15. liefen wir i«. St. I ago de Euba ein. hat man die enge Einfahrt ' »« «fi d«e« dn im »prUNujftande viel«« I«hre« ae-lallt«, Pläftdenl. des Hafens passierl, so erweitert sich die Vai und bildet rechts und links mehrere äußerst anmuthige, mit Pal« mcuwäldchen und Fischerhütlen liesrhts lisins ^»^tsn. dic dem Hafen ganz das Ansehen eines ^'andsceb geben. Den Hintergrund der Vai bildet eine hohe Gebirgskette, an deren hügeligem Fuß St. Iago de Euba liegt. Die Stadt felbst bietet dem Veschauer nichts Ve-sondere« dar und besteht grbhtenthsils aus einstöckigen Häusern, von denen die meisten im Erdgeschoße eine offene Veranda, im oberen Stocke eine G«Uerie besitzen Was jedoch in Cuba den Fremdln allsogleich ins Ange Ml, sind die eigenthümlich geformten landesüblichen Equipagen, Bolanten genannt Der Wagenkasten dli-se! bcn ist einem Pha''w» ähnlich, von """'<""','" «'"ui2j eine dchutz» blende, ä! ^ bei Kullchböcken gsl die bay, qshbriqs Vespannung. Neben d> ' l an die Volante, dein CuUesstro al« - . zweites Thier mit loftn Vtr»nge" angespannt, welche« dem Gabelthiere um eine h«lbe Vünge vorau« ist. beider sind die so lohnenden »„«ssüae in die Gc dirge jetzt nicht rathsam, da 'ich >n ihnen flslgrssh! dat>ni Die i . "> "'^ nun schon a, 's baue'' ' teucrlichen ß.,l,.!.,«lv'^'> in den ,'. , . '^ der oenezuelaner General Vopez und ein U, nahmen, wohl zu unterscheiden; wührend diese ^"0",»'"' 1202 ftimmung. Die diesbezüglichen Erörterungen gipfeln in dem Satze, daß in den gegenwärtigen Zeitläuften die Gtaalsraison allein eine supreru» lei sein könne, zumal wenn die Ve»eise der frischen That eine« Vandesoer» rath« vorliegen. Die amerikanische Conföderationsacte vom Jahre 1787, dle verschiedenen französischen Char« ten, die preußische Verfassung von 1850, die norwegische Constitution von 1814. das österreichische Immunität«. gesetz vom Jahre 1861 und die deutsche Reichsver« fassung haben solche Fälle sogar ausdrücklich vorgesehen. Vom Kiiegsjchauplatze. 7. Juli. In ihren Kriegsproclamalionen haben die Fürsten von Serbien und Montenegro die strengste Neutralist gegen Oesterreich anbefohlen. Die serbische Proclamation enthült überdies noch ein Eomplimen! an unsere Adresse für den Schutz und die Gastfreundschaft, welche den stammverwandten Flüchtlingen gewährt worden sei. Die tapferen Krieger des Fürsten Milan fassen aber diese ihnen ans Herz gelegte Danlespflichl gar sonderbar auf. Wie gestern ein Telegramm aus Belgrad meldete, haben in der Nühe de« serbischen Dorfe« Spitz aufgestellte ser« bische Truppen einen österreichischen Dampfer beschösset,. Der Remorqueur der Donau.Dampfschlffahrte-Gesell. schaft „Tl«za", welcher auf seiner Bergfahrt von Turn« Seoerin nach Orsooa, mit einem Getreideschleppei im Tau, um halb vier Uhr nachmittags in die Nähe des erwähnten Dorfe« lam, wurde von dort her mit einem Pelotonfeuer empfangen und zur Umkehr genöthigt. Von einem Mißverständnisse lann hier l^um die Rede fein, da in jenen Gegenden überhaupt keine anderen als öster» reichische Dampfer verkehren und diefe jedem Kinde am Ufer wohlbekannt sind. Auch ist die österreichisch.ungarische Flagge nicht zu verkennen oder gar mit der lürli« schen zu verwechseln. Vonseile der Truppen war das Mißverständnis, auf welches man in Velgrad wahr« scheinlich sich wird hinaus entschuldigen wollen, ein schwer« verschuldete«. Fürst Wrede, der österreichisch-ungarische General Eonsul »n Velgrad. hat sofort wegen dieser grobe», Ver« letzung der freien Sch'ffahrt auf dem Strome und der gröblichen Insulte, welche der österreichisa>ungarischen Flagge widerfahren, die entschiedenste Reclamation ein« gebracht und von der serbischen Regierung die vollste Sa» lisfacllon verlangt. Diese muß schnell und im ausgiebig, sten Maße erfolgen — sagt die «Presse" — wenn nicht unsere Handels« und Schiffahrls-Interessen den schwer, sten Schaden erleiden sollen. Man muß von Serbien fordern und Serbien muh zugestehen, was in einem glei« chen Falle von der Türkei gefordert und nölhigenfalls ertrotzt worden wäre. Hätten türkische Soldaten ein eng» Usches schiff unler glelchen Verhältnissen beschossen; die Uebellhaler mußten alsbald zur höheren Ehre Albions »n den Weidenbäumen der Flußau baumeln, in welcher sie die Hitze ihre« Heldenblute« so unvorsichtig gekühlt haben. Die Situation auf den verschiedenen KriegSschau» Plätzen ha* sich seil gestern nicht wesentlich verändert. Die Kämpfe bei Bjelina und Hajiar scheinen sich gestern, respective vorgestern, an Ort und Stelle wieder, holt zu haben, ohne daß einer der beiden Theile nennen«« werthe Erfolge erzielt hätte. Die Serben hallen sich, nach der überwiegenden Mehrzahl der Nachrichten, noch immer in Zaj^ar, und ebensowenig ist entschieden, wer von Bjelina aus vorrücken wird, die Türken oder die Serben. Beide Theile haben ..officiell" den Sieg für sich nolificierl. Eine bi«her mehrfach gemeldete und noch nicht dementierte Nachricht betrifft die Vorrückung Tscher-najeffs von Al-Palanla nach Pirot. Derselbe scheint wirklich einen größern Theil de« serbischen Gros vor Nisch mit sich genommen zu haben, wa« unsere gestern gegebene Beurtheilung seiner gewagten Operationen durchaus nicht alteriert. Die Serben müssen bei Zajiar wie vor Nisch in ihren Angriffen glücklich sein. damit nicht Tschernajeffs rechte wie linke Flanke bedroht werden. Die Positionen der türkischen Trupp:n. beson« ders bei Nisch, fordern geradezu keine abfällige Kritik herau«, doch scheint der Nachfchub der vielbesprochenen „Verstärkungen" einigermaßen zu stocken. Nicht nur. daß Tschernllj'ff seit mehreren Tagen auf leinen gröhern türkischen Heerestheil gestoßen, es verlautet sogar, daß die Stara planina, d. h. der Valkan zwischen Pirol und Sofia, von mehreren Insurgentenbanden helmgesucht ist Durch eine Gesetzung der Straße zwischen Nisch und Sofia werden Novibazar und Nisch vom Süden nicht gänzlich abgetrennt, denn an Salonichi führt bekanntlich die Eisenbahn nach Miirooic. von wo aus die türkischen Positionen noch immer mit Truppen. Munition und kbensmltteln versehen werden können. Allein es wäre immerhin mißlich, we.,n sich die Türken die wichtigere und bessere Communlcationslinie Nisch.Adrianovel erst wieder erobern mühten. Ueber neue Kämpfe zwischen Tülle,, uno Monte, negrinern verlautet gar nichte, dagegen wird die Beschießung des turllichen gort« auf der bei Orsova liegenden Donau-Insel «da Kaleh von Kladovo aus und jene des Marktfleckens R^a an der Drinamündung berichtet. Von Ada Kaleh hi«h es bereit« vorgestern, e« sei von den Türken geräumt. Ucber die bosnischen Insurgenten schreibt man der „Pol. Eorr." aus Door vom 3. Juli- ..Kaum war die serbische Kriegsproclamation er-lassen, als auch schon vonseite der Ehef« der bosnischen Insurrection alle Anstalten getroffen wurden, um in einer großen Versammlung sämmtlicher Insuryenlenfül,. rer ein einheiiliches Vorgehen mit der selbischtn Armee festzustellen. Die für den Viäov ° da-G olae ^ heiligen DreilöniaStaac mit mack n M?. ^'""lsouverneur seine Aufwartung z" Mlr icke. ^i^"''!^ 5"lfa"j geschmückt uud vo!" H be t.s^^ "^slcitct, begibt sich Seine schwarz, S rafte ° ,1 5" ^' ^i jtder Kreuzunasst lle der ^ schwarzen Kammerherren voraus, das mna se< s°^5"'^V ""> "st """' »«es in Ord d «'..1^ 1^ .b" 3cst;»g in Bewegung. Die Sache, a er ^^'^lsch zum Anschauen sein soll. wird fü f«,2 ^ Schwarzen ziemlich ernst genommen. n>o' ür folg „des als Beleg dienen lann: Der jetM- Neaes' mmgo während der Insurrection sich Hieher gchüchtct Nur zu bald verfloß die für den «ufentbalt '" St. Iago bestimmte Zeit segelten wir „ach Jamaika ab. dessen berühmte bla"t Verge wir am 23. März in Sicht bekamen. 1203 lich, daß irgend eln beträchtlicher Theil des englischen Volles solch eine Polilil unterstützen werde. Wenn ferner beabsichtigt würoe. die Türken gegen ihre die Freikeit erliimpfen wollenden Unterthanen mic moralischen Mit. tell, zu unterstützt!,, so würde das englische Voll die Regierung nicht unterstützen. Wolle aber die Regierung in dem Kampfe vollständig neutral bleiben, so werde wahrscheinlich die öffentliche Meinung die Politil de« Ministeriums gutheißen. Nach einigen Vemerlungen anderer Redner sprach Lord Harllngton die Hoffnung aus, daß die Discul» sion nicht weiter geführt werde,» möge, obgleich ihr bis« htrlger Verlauf nicht ohne Vortheile gewesen sei. Jeden, fall« würde die Regierung die Ueberzeugung gewonnen haben, daß Parlament und Land den dringenden Wunsch hegen, zu wissen, welcher Weg seitens der Regierung eingeschlagen sei. Dlsraeli bemühte sich darauf, elnen seiner Ansicht nach mißverstandenen «usdruct, welchen er in seiner El widerung auf Hartingtons Interpellation gebraucht, llarzulegen. Wenn er gesagt habe, die Schrift stücke seien umfangreich und könnten nicht ohne vor» herige Vesprechung »it fremden Mächten dem Parla, menle vorgelegt werden, so sei das ein immer beobach» teter Gebrauch gewesen. Dieser Gebrauch sei ein sehr angemessener und verständiger. Das Hau« müsse fühlen lönnen, daß ohne denselben ein jedes Zutrauen unter den Mächten zu Ende sein würde 2r habe es für an. zemtfsen gehallen, dlefen Hall zu erörtern, da das gleiche Verfahren von einem jeden Minister wahrend des letzten Jahrhundert« eingehallen worden. Politische Uebersicht. «albach, 9. Juli. Ministerpräsident Tisza halte noch am 6. d.M. unmittelbar nach seiner Ankunft in Hiehing «ine längere Eonferenz mit dem Orafc,, Andr assy, als deren Er« gebnl« die vollständigste Uebereinstimmung der ungari» schen Regierung mit dem auswärllgen Amte hinsichtlich der Endziele der Politil des Grafen «ndrassy aemeldet wird. Tag«darauf hatten die beiden Staatsmänner aber-«als eine Vesprechung. Die gleichzeitlqe Anwesenheit be« ungarischen Finanzmimfters in Wien gilt bekanntlich den Verathunqen über da« V»nl,talut sowie über die Reform der Verzehrung«steuer. «l« Oasi« der Eonfe> renzen sollen die von den beiderseitigen Referenten fer» liggestelllen Entwürfe diencn. i)ie Berathungen sollen sich oorlüufig auf Pourparler« zwischen den beiden Hi» nanzmlnistern beschranken und nur einige Tage in An. spruch nehmen, da Baron Pceli« am 14. d. seinen Nr« l«ub antritt. Mit der Gant sollen die Verhandlungen erst später aufgenommen werden Milellt ist, vom neusatzer Sladchauptmann Ma. Nojlovit und drei Soldaten cscortlerl, am 0. d. um W Utzr abend« oon Bazlas in Pest »„««lansl. Er wurde zuerst zur Polizei, d,nn in da« Oerichl«aebüut>e gebracht, wo eine comfortable Zelle für ihn elngerlchllt ist. Der Staalsanwalt Ralovsky ist instruiert, Milelit jede möglich« Haflerleichterung z« gewähren. In Neu» jav. wo Mileot i,n lozenannttn ..Tiaer" in Hast ae« ^bracht und von doppellen Posten bewacht worden »«r, hat die Verhaflung große Senfalion hervorgerufen- mr genb« aber hat sich dieselbe in demonstrativer Weise ge> äußert. Auch die Fahrt bis Bazias ist anslandslo« vor sich ggangen. was man aber zunächst dem Umsland« zu» schreibt, daß mau in den serbischen Ollen, welche da« Schiff berührte, nicht wußte, wer fich unler den Pujs^ gieren de«felben befindet. Der Gattin de« Miletit ist die Mitreise nicht gestallet worden. Die Hausdurchsuchung halle sich in Neusatz auch auf die Redaction der ..Za> stava" und die stlbljche Druckerei etsllccll. Wie man der „N. fr. Pr." au« Vrody lelegra« Phiert. entbehren die Telegramme lemberger Blatter ubcr die Zusammenziehung ei,n« russischen Armeecolp« von bO.lX» Mann an de galizischen Grenze jede, Beqrün« dung, es »ird blos, wie alljährlich, eln Uebun^elager bei Luck (Volhynlen) errichlet. Die Gouverneure von Kiew und Kischinew sind nach Iuge„heim berufen wor den und durch Brooy gereist. Die Vorstünde der drei (Gruppen der ttinkn de« französischen AbqeordnctenhauscS beriethen sich am 4. d M. neuerdings über die Oenicindcfragc. Sie dis< c»«llerte» lange darüber, ob man im Sinne des Aus-schusscS den Artikel 2l, der von dcr Ernennung der Maires handelt, oon der Vorlage als organischen, Ganzen lobtrcnncn oder auf der Dnrchbcrathung der ganzen Vor« läge bestehen, oder endlich schlechtweg dic Vertagung der ganzen Gemeindedebalte verlangen soll. Eine llcine Ma< jorilüt erklärte sich für die Durchbcrathung der ganzen Vorlage, eine starke Minorität (jcnc von eilf. dicsc oon Neun Stimmen) für Vostrcnnung des Artikels 21, dcr dann selbständig als provisorische« Gesetz zu behandeln wäre. Ein definitiver Beschluß wurde nicht gefaßt; die vorstünde wollen zunächst das Gutachten ihrer respective,, Gruppen einholen. Die pariser Korrespondenz „Haoas" enthält fol Ntndc oMöje Mittheilung: „Wir glouben zu wissen. d'ß der Ministerrath, welcher am l,. d. M. in Versallles ^gehalten wurde, sich insbesondere mit den auf «den Orient bezüglichen Nachrichten beschäftigt hat. Aus den ^gelaufenen Meldungen ergibt sich. daß die Polilil der ^Mlmllling und NichtlnttN'snlio,, die größten Aussichten hat, von sämmtlichen europäischen Mächten gegenüber den Verwicklungen im Oriente angenommen zu werden. Auf alle Fülle ist dies die Politil dcr franzosischen Regierung, die ihr unverwandt treu bleiben wird." M,t Auenahme der eigentlichen Regieruna«organe sind di: englischen Blauer vollständig nul dem Drän. gen der Opposition einverstanden, welche Klarheit über die Orlentpolltik de« Eabinels verlangt. „Daily News" fordert, daß die Minister präcise Auskunft darüber geben möchten, ob sie wirklich in dem Kampfe neutral zu blei« ben gedächten. «Wir erwarten von unferen Ministern, daß sie fich selbst Auskunft erlhellen', heißt es. „wir lönnen nicht von ihnen verlangen, die Politik anderer Staatsmänner und fremder Mächte zu verantworten," ,.Il Velsagliere", em ministerielle« Blatt m Rom. warnt vor den Nachrichten über angebliche Rüstungen Italien« und erklärt, versichern zu ttnnen. daß keinerlei Maßregeln von Bedeutung ergrissen wurden ober wer« den. Alle«, wa« der Kriegsminister und der Marine« minister gegenwärtig lhun, gehe nicht über die Grenzen der gewöhnlichsten Vorkehrungen hinaus. - Wie tcle« graphisch gemeldet, ist der General Lialdini zum tta. lienischen Botschafter in Paris er:,annl worden. Er wt>d, bevor er sich auf seinen Posten beglebt, noch vom Kö> nine in Turin empfange« werden. Die .Opinione" ist. obwol eine Gegnerin des jetzigen Ministeriums, mit der Wahl Eialdinl's für den pariser Posten sehr zufrieden und steht darin auch einen Beweis für die friedliche Richtung der italienischen Polilil. daß Italien so aus» gezeichnete Generale wie Robilanl. Menabrea und Elal» dini im diplomatischen Dienste verwende. Aus Madrid oen 3. b. M. wird der »Gazzella bi Torino" gemeldet, daß die spanische Regierung die Absenkung oon 24,(XX) Mann Truppen, welche im August nach Euba sich einschiffen folllen, beschleunige Zwei Iransportdampfer mit Soldaten sollen schon nächsten« abgehen; auch seien 12 Krupp'Geschütze zur Absenbung nach Euba angeschafft worden und die militärischen Operationen auf der Insel sollen eifrig »ieber aufge« nommen »erden. Vom Kriegsschauplätze sind leine Meldungen von größerer Bedeutung zu verzeichnen. Nach serbischen Angaben ist es der unter dem Befehle des Generals Alimpii stehenden Drina-Dioision gelungen, sich Vjclina's zu bemächtigen. Das bclgradcr Bulletin hebt selbst hervor, daß es dazu zwcilägign, sehr erheblicher Anstren» gungcn von serbischer Seite bedürfte, was insofern auf fallen muß, als Vjelina nur eine sehr schwache türkische Besatzung — angeblich blos zwei Bataillone — halle. Andererseits wird von Konslantinopel cmb der serbischen Angabe über den Vormarsch der Moraw»«Armee auf der Straße gegen Sofia nicht widersprochen. Damit dürfte es also wol seine Richtisleil haben. In Belgrad schcmt man vorauszusehen, daß General Tschernajcss in diesem ^""">'>!icke lxrcitS Pirol erreicht hat. T e n waren bemüht, für die bevorstehende Entrevue in nochsladt neues Material herbeizuschaffen. Die Beschießung dcb Douaudampferb ..Tieza" isl ein ernster Zwijchenfall. welchen die serbische Regierung zu verantworten haben wird. Wie dcr „Presse" telegraphisch gemeldet wurde, hat da« Eabinet Ristic sich allerdings beeilt, über das Mißverständnis sein lebhaftes Bedauern auszudrücken und zu erklären, daß es rwllc l^imalb.nina durch Schadenersatz und Bestrafung de> maudanteu leisten wolle. Hoffentlich ^,.,„ ^ ,l^i,^e RsMrnna auch Vorsorge treffen, daß Vorfülle dieser tlrl. die für dic Stimmung dcr Serbe,, gegen Ocster. reich ein von dem KnegSmamfest sehr abweichendes Zeugnis geben, sich nicht wiederholen. In ztonslan lino pel wurde — im Gegensatze zu den gestrigen Berichten oon dort — weder die In. vcstitur des Sultans scstgeseht, nvch hat der E ' Islam eine gclwa bezüglich der Eoustiluliou bereit »ng. iwch steht die Proclamicrung der letzten, bevor. Seil OmKlag wurde noch keinerlei Dep< >^<- " >m Kriegs schallplatz veröffentlicht. Das sind o,. l.lrn. die heule aus ilonslantinopel vorliegen; an p "irt» nur acmeldtl. daß der Bcy von Tunis . cnt nach Konslantinopel senden wcrde.__________________ oMebneulgkellen. — (k,ich,ublgllng»»s) In ««rl«bab <»nb am 4 d. da« vsgtilbnl» d<« a« l. °. daselbst v,lstorb,n,n fteldzengm,,. N,r« z>lil,lrrn v «»»»l»« «lall Der «onducl ,„,« o°m Mi« l!l»l.V°d,da»lt »»«. », h> k"cht »ul«tb,htl war »n dlc!freug«,b,. d,r veler««,»» vtllm, da» Schllhsncolp» m>« dl« Vücgti»e«stsl. bi, polil,schen Vetzvlden. v,, del r,ichlujl!ll »«en zug«««n: S, Dulchlouch« Pl»>, Leopold von «iobmß, Vr»! «lj«d V,ll>cli. «r,s ß,ftst,c». d" z^jM Kll»l,e»l ». Ptzzlillpeoli. H°«ln°nb!'te>,bll oon aM'Oall»», , ln K°tl«-bat anlvsim»'«, preuhlsche« ^st'l'tll. «u Wägen solglen. Ihre l?»,fil'ch. Hoh,ü o,e Al»lli,fs!» oo» l?üs«»smbtrg. t„ KsM»l»»nl il»d tc^chltl d« Gl«nss!,b unl« ,ab!leicher >l)flh„ligung dl» In- und «u». lands» obglhallln. Der longi^h Hot. folgend dtl wllche »« votiß» Jahr« v»n dl« «ddllnßer l»nb»!l>u,u,u!> >> chn» Verein b«rch »bh«lt»n« b« erst«, V««rtiHen «,«st««««ß«» d,r lllnbwirthschaflllch'n l,shlanfl»l» ßr»nc!»co,Ic>ssphin»« in Osstetllich g,g,ben wurde, eine inteln«lionale >u»ss,llun> von Hiifemilleln fttr lanbwirlhschnslliche i?,hre nnd Korschung arr««. gler«. welche vom 26 Juni bi« 5. I»li i» so,en«nn»,n> ,st D,e Veschiek««, seilen« Oeyerrelch«. velzien» «nb Denfschl«md» w«r ein, sehr reiche: »eniger an»gestellt h»tt,n ^tali,n u^ 1,. Von den »fier» leichischen «»»st,U,rn n,nn,n wir ^ . .. Dr W^-"« » in Vlldling. ble landwirthsch«!llich, kehranfiall in ri^w'rd. »,e «cl,lbauschnlen zu Klagenfml nnd Obel.Herm«tort. ben »en<» schs» Vrrein ,ur Verbr„tl,ng gememnUhign «enn»n,fs. Gger in Wien, E ». G«cher i« W„n, d„ Lehrerin Iherese Koll»»nn. D'lector Dr. ». O«tzre« in Vlödling, ben l. l. SchulbUcherverlag n, Vi,n. Prett«er in »l»g,n<»lt u. v. a. Die 3»rv »«. enlgegn, ber h,rr^«>enden Vnvohnhtlt, ziemlich rigoro» »orgegongen n»b h«< nur we»i§e Preise zuerlinnl Zu ben Prei«gellön»,n «,» Qesttrrnch gehbce«: bi, landwirthschastllch, ?ehl»nst»l» ßr»nc,»e».I,sephm»m m VlV»« llng. Profchor Dr. ««lcken« »n ber l l H»chlch»le f»l V«b««' lultnr ,n «in,. Dr. v «ohre» in «ö«w, l»b yr>»l««> «H«« res» Koll»«»». — (Fe»er«br»»ß i» G«l«) vl»n berichte« bei «Ir. Zl«." »»« Pol« b 3»li: He>^ «Och« ««» i» P««« t» ber sozenannlen t,«cutti«<»1er>»< n» V««»H M» >»»b«»che, »elcher den Dachstuhl n«d d«« g»z« «rße «H»6»ell ein«lcheNe. Da» Hau«. Eige»lh»m be« b>fi«/« Pri»««en P««er L,««»lli. ist »uherhoib der St«bl «»chst der «ren» gelege«, »»rb« nß v« sech« Jahren neu erb«,« «d »ar »o« «Uil»l»r«» «Mitltz«. Im H»uf, »aren 14 0ffl,»er«,n»rli«r,. p»«tst »Nr »erhen»lM Ofi'zine be« Inf.«,g. V,tzl»r »b be« Fest,»,«.»rlilleri«-V«« lailon«. «ußtlbem bi« Negi»,nt«. un> V»t«,l«nsl»»zlei, »»b«h«n»g ;u »tthuldern i!e,der ,st der Schab, lehr groß. >lle im Hause »otznendl» Ofi«zier«<»»il»en verloren <«st chr z«nz«s Hab und , im ersten Glockwerle »ohnle«. rett«»«» D» nichl». Iu«bes«»betl h«ben ber Obustl»eulen»nl Herr von R«l«l» sovic, ber Vll>,or und der Kapellmeister Herr >>l«z««l öe« Verlust >hl,r gesammlen Habe zu bellage«. 2,», obb»chl»« §,»»«»««, Ofslziere w»rb,n v»nst«le ber Gl^embl i» dem llülel »ANU unb in Pll»«l»ohnungtn untergeblLchl. Di, Entstehung««j»cht b«« lvranbe« dülsl« ,» unv»lftchl.g,n Olbahreu »il Licht z« luchen sein T>»« Vebiiude w»l bt> dei ersten ung v«rßch«««gWßtl 70.0iX) fi. „lfich,ll. d,l Hejammlschad, bt fi, fokales. - l«» b » ch « > l«l, i, r.) Di« «» «. b. «. i« « ,. b , ls « » erll, ft«llgei>»»,«e O,düchtn,«l,»el «nlsHllch ber p«. jähr»,««tz^r Vnlß,rl»lP« »»n br Vt«,efiü« d,« it«!,l ßl«n, Io!,s l tz,lp,nd,ltl! Kahn« «nd de« ^» Htzln «i«l,st»l der «l„ltl,n Ällsobelh h«z« §«»«>««<,» Vanbe« »«lbe in folgender Ve,s, »bz,h«l»en: «« V««beNb biachle die VlufttlapeVe be« un»<»l«inln> Vsrgncorps ber ftabn,np«,l,,n.K«ellv,lU,l«l» Kr« tKleftim «l«l, «« bel voll«» hymn, b,g,nn,nd, „> »3<»>»ch,n. «,r««f ei« HaMfenfiench m>l Vloftl st«l,f»nd Nm L d vl «m h»lb f< Uhr wn,b, in ber «H,»dlss«lr» unt Rapilelllich, ,ch,l DaxlgotleOdlfnll u,,!sl velhemgung der sioU« unb VlliilHlbehe,d,n, b«r Sodlg, voistehung und ,in,s gioßen ll«»»hl >nd«chl»»ee »»» uusn S»»«Ge« «bg,b«lle». unb ,« fi»M«l,fi,n, da» »tt b« Föhn, au«, ssslUllle VUlgercorp« d,s Houptmowen'e c,,» > fn der Ulühe van »ndols»w,llh jch»n z,. l,gen,n Horv»t.W«ldch,n e,n Unterhallnngessft st,,,,. W«z, ^, ««lg,lc,lp«co«ll,»,!do d«e l. l v,»»,,,,. h,« l l Osfiz„r»corp«. bit H»««»r«l!0sell und Vnsger der Stadt g,l«b,n »»„n ««b »,b,< in dankbarer Vrmnelung jnr b«, »M«G»G»4«H,« Spenben aus da« Voh, Sr , und l. »pofiol.sche« ««,sllpl»fnn«) Freit«« de« l4 b. ». finbet bie SchlußplUsun« u» ber »lnftlschul, der Phil,,,»»Nische« »,sellsch»st statt. Dieselbe »ild heuer «ich« «GeXttch. fanber» blos in >nn,e!e,!h„< d,s Dilestlo« abgehalten; baßege« »«rde lllr bi, »lächltloinmende tonceltsallo« die Velanilaltun« ewe» eigen» SchU««o»««le« »ejchloflen lPlatz»,sil) G,ster« nochmx'ag« !t"e"e o„ «Xc,»' m,n!»l<»p,ll, ,u< be» Plate«» »,r be» I,» »«if« I'll» lei, bn »ar bi„ nich, ssuher belann»««««««» »ords». »»b «>l» bie Vl»tz»nftl »nsol«, dessen «n sch»«ch be»»«', b« n«r bi, MM'« ^e< l,»t»li S>»,,ere»s,tznlben hi„o« »e»nt»<, es»ie«t,« - (In «0»,rb>d> 'st di,,,r,«,e. wi, di, nen, ..G>ll„l ^..una« »,ld.l. Fr.« »r«fi« «nbr.ll,. di, «utter Sr. de« Hern, «»pi««« d^ »enher«. p>» «,r,,»r«uche 1204 — (Feuer durch Vlitz schlag.) Rm 1. d.M. um? 10 Uhr «bend« züudeie der vlihftrahl im Marlle Oberlaibach eine »chtfenfirige, dtm Vrnndbesitzer Franz Xep von Oberlaibach gehörige Doppelharpfe. welche infolge dessen sammt den in ihr »nfbelvahrten Klee. und Heuvorräthtn binnen einer halben Stunde vollständig verbrannte. Da sich zn beiden Seiten de« abgebrannten Objecte« ln einer Entfernung von laum 10 Schritten mehrere ander« Harpfen befinden, so »ar die Vefahr sehr groß, daß auch diese vs« Feuer ergriffen »erden tonnten. VllllNicherweise gelang e« jedoch den zur Hilfeleistung zahlieich herbeigeeilten Vewohnern Oberlaibach«, unterflützl durch die Feuerspritze der Gemeinde so. »ie auch begünstigt durch den falleuden Regen, da« Feuer zu l«c«lifieren und auf da« genannte Object zu beschrünlen. Der an demselben angerichtete Schade belänst sich hinsichtlich der Harpfe auf 800 fi. und hinsichtlich der milverbrannlen, circa 70 Zentner betragenden Heu. und «leevallälh« aus 70 ft. Dieser an sich schon sehr sllhlbare Schade trifft den vesttzer um s° empfindlicher, al« derselbe vor lanm z»ei Jahren — am 23. Nuguft 1874 - gleich, fall« das Opfer :ine« größeren Slaudunglllcke« »urde und hiebei durch den Verlust z»eier Dreschtennen, einer Slallung sowie einer «aifche sammt allem darin befindlichen Mobilare und Futter» v«nlllh,n einen >.?07 ft. Steier»arl 93.»'.l8 ft. L,r°l bl.l9»i ft. «»tzren 48.999 ft., i» «Ufirnlande 46.1«« ft., in der Vulowma «1.7» ß.. 0de»»ß«reich 36.146 ft. »ärnten 20.885 ft. «rain 15.9»« ».. ««hleße« «'.783 ß.. Sal,bnrg ^414 ft ; «ermin-»er« »r i» D»l»a»ien nm 1381 ft — (Fllr Tenristen) Vergnttgnng«rei senden nnd ollen d»e e« seu» mochten, emriehlen wir ,ur g,le«enll«chen Durchsicht »»»« s»eht» im Vuchhanöel etschlenene sehr prall,sche «eine »u«gabe de« belannten Holdschnndlschen Conr«buche«. Dieselbe suhlt den Titel: »EllenbahnlahlPläne f»r den Sommer 1876 von Deuisch. l«n». Oesterreich. Dänemall. Italien ,c. »e. Vlach ofi'ciellen Quellen bearbeit« von «dolf VlUllner." In s»uberer >u«-ftatluug »nd hckndlichem Fo«mat bringt diese« im Verlag von Nlbert Ooldschmidt »n Verlin herausgegebene Vuch eine Zu« sammenftellung aller Fahrpläne sammt den Nnschlussen. Zur besseren l!,beificht »N demselben auch eine Neine Eisenbahnlarte »«« «Utele»«p« »ngeheflet. — (»Die Hei«al") Die foebeu erschienene Nummer 15 de« illustrierten ftamilienblalte« ^Die Heimal" enlhäll: Der Schandfleck, »«man von i.'udw'g «njengruber (Fortsetzung.) -Vrad d»r Vl'tell» sedicht von Martin Greif. - Fel»r »nf der i^änd. Die V,sch,chte „u,r sellsamen Va«ernliebschajl. Von P. «. U«seg»el. — zt«bt zum Nafienhandwerl i Illustration). Von Oa» bri»l H«ckl. — «me ilucl« in der «unstgcfch,chle. Von Franz von Pnl«zlh Eine Frau. die leine Zeit hat. Frau zu fe,n. Slizze »»« de» bUlgerl.chen k.be^, Von Ludwig Hevesi. - Professor » «^«mdr«'». V°n Dr. Th. H _ «,« ^ fi«gg, w«d . . Dre. Lcmnernng.n an mein. ersten «»«ft«,,. Oullenflem Von Ferd'naud «Urnberzer. lM.l Iüuftr«„on.) - Sport D,e .«inlomame.« Von Leopold «««scher. - ««« »ller «ell -Vrieflasten Gurten oum Rrieg^scünuplut;c, coloriert 4O kr., schwarz KO kr., sind zu haben bei Kleinmayr ^ Lamberg. Nenclle Poft. »ussig a. d. Elbe. 8. Juni. (Presse) Se. Ma« jestüt der Kaiser und der Kronprinz wurden soeben (um 5 Uhr 30 Miunten nachmittags bei ihrem kurzen «uf« entHalle von der Gemeindevertretung, dem Vezirlshaupt. mann, den Abgeordneten Dr. Ruß und Wolfrum, sowie einer großen Menschenmenge begrüßt. Se. Majestill der Kaiser schien schr heiler und danlle mehrmal« für den Empfang. Im Gespräche über die Ernlehoffnungen und den Geschäftsgang betonte Wolfrum die Nothwendigkeit des Frieden»; Dr. Ruß sagte, daß sich ängstliche H^ff nungen an die heulige Entrevue knüpfen; der Kaiser antwortete ihnen buchstäblich: „Er lehre sehr zufrieden zurück und lönne die Herren beruhigen", worauf Wolf. rum erwiderte, „daß die Voller Oesterreichs durch diese Nachricht freudigst erregt sein würden." Innsbruck.». Juli. Reichsrathsabgeordnetcr Dr Vrestel, als Kurgast von Gastein kommend, stürzte in Kihbühel beim Aussteigen aus dcm Waggon und zog sich cine schwere Kopfverletzung zu. Mail hofft, daß die» felbe nicht lebensgefährlich ist. Hilfe war sofort bei der Hand. _____ (Original-Ielegrammeder ..^aio. Zeitung.") Velgrad, 9. Iull. (Officiell.) Gestern wurde der vlerte Angriff Osman Pascha's bei Zai/ar mit großem Verluste zurückgeworfen. Die serbischen Truppen über schritten bei Njegolln die Grenze und ficlen in O«man« Flanke. Gegen Widdin überschritt die serbische Armee den Timol und trat auf lürlijches Gebiet über Velgrad.!>. Juli. (OfficieU.) Die serbischen Trup pen nahmen bei Noiavaros zwei .ürlische Schanzen ein. mußten jedoch infolge Verstürlung l>e« Feindes eine der. selben wieder aufgeben. Die Serben campieren vor No» oaoaroä und beschießen Novibazar. Weitere überschritten die Serben die Ibar bei Iarlnje. erstürmten die tllr. lischen Perschanzungen und bedrohen die nach Saloniki führende EisenbahnstattlM Mitrovlca. Semlin. 8. Juli. Die serbische Regierung lieh erklären, ste werde fur d«e Veleidlauna und den Schaden dur . l4640 roudan 134 - . - «ilber 103-. «l. Mu»,Fu. lalen 6 26. - «apole°n«d'or l0 62. — 100 «eich,marl 65. s.N. Handel und Volkswirtljschaslliche5. Schwebende Schul». Z»« «lnde Iu», l«?<; befanden fich laut «Ulldmachuug der Lommlssion zur tontrole der Tlaat«» schuld im Umlaufe: «n Partialhypothelaranweisungen 79.944.<>l>7 fl. 50 lr.; «n aus der Vlilsperre der beiden ^> - « Halbfruchl ^ ^,._ ß «7 «albfllisch ^ 44 ^ . Heide» ^ 5 40 6 11 Schweinefleisch „ 66 Hirse . 4i60 4l»9 Vch,p,e«fieilch . »0 «uturutz . 5 40 5 70 Hilhudel pr. «lll. «ld«psell00«il°gr. 3 60 - I«»b«u ^ 1^ rinseu Helloliter ,z------Henlneu)l00««log 2. > Vrbsen . ,y-----------Strotz » :< 45» Fisolen , 8 ..__ . Hol,, hart., pr. vie, , «,nd,schmal, «lar. ,94 j Q -Vieler . 8 — Schweineschmalz» - " weiche«. ^ ^ Kpeck. srisch ^ - ».- Wein.rolh,1l^?lal Anna sammt loHler §lttai - »«duly. Sl'perlntendent. Preßonra. ^""«1. r.ii«,. Hste, »lef«»». «aunichar. Littai. > ^ »„d «. ««««- »yno 5?i" ^..^" «"»amil.e. I°n,«Ul3L?'«<»'. 3i°rmale ' ^'hung«»«,, ««, g.z. ^„ 0^. s.„ ^^ Verantwortlicher «edacte«. ^......V.mb.r.. V^lenbe^lcht^»»««. ?. I»n. Die ««ln<«bew.,nng blieb heu., in .ngeren «renzen. der «ssect,»,«l.hl »« lheilweise lebhaft »nd ». die Speeul.,««. tw,^,. „ ^ ,„i ^^^. «ial» ) «^,,. l.....«4 ?b 84 l»b ?ebrn«.) """ l.....647b 6480 3»«»er.) M.l»,r«>., t - s»« »840 «prU. j «"»errent, ^ ^^, ^^ «»l«. 183»........248 - 2b0 - » l»4........I0e>- lov oo » I«0........1,07b ll, — . l8«0 p» l00fi. ... H8-- 118 bv » 1864........l»2b IW7b D«»»»«».Pf«udbri«fl .... 144- 14b -V»»»ien»nlehen der Sl«dt «ien 9b 00 9« — vshme» l M_,_5 i. . 100 — ,01 — S.ebenbnrgen i ,"" 1 . . 71 - 7, - U»,«rn l '"""« l. . 72 W 7l»50 D«n«Ul«egnlierung««k«fe . . 102 00 103 00 U»g. Eisenbahn««»!..... 99>2b 9970 U«,. Pr«».t««.»«l...... 692b 69 b0 »ie>« »,»»»n«I» »ulehen . 92- 92 50 »etie» kW« V«»le». »»»»«««««« ... 7010 7l>30 V»5erM . . . »9- «0 - «redilanfi.lt........ ,44^) ,^", «reditanfiall. nngar..... 120— 12 2b Depositenbank.......^. . ^__ ««compte«nftall.....^ ««>-— «70^ — H«>del»b«ul...... . -^ _ — l««i°n«lb«nt..... ' ' 59s>^. ß9s,_ 0e«err. ««ulgesell'chaft . . . 147- 149 - """»b«»! . . bl,- 08 b<» «ertehrtt«», . ^.^ y, _ «ette» »«, lr«»»tz,r<-N»ter»etz-»»»«e». »lflld.V.H, ... , ,oz... ««rl-kud»i,.V«hn . .^V0«.^0 V«n»n.D«»pschiN.,Vslellscha»l ii5.^- »«1 - «l»!«be,h,Vtfib»hn.....lb4 1b6- «l!s»l,et5.««hn (kwz-Vudweifer Stteckt).........— ». — — ßerd»«»b«.N««»h^l . ! ! 180»—I8Ib -yr«»z. I,s«Ph. V«h« .... 132- 13»-««l> «,ern..I,ff,.V^u .118-1,9 N«tzd.Gss,lsch........»17 - 3«0-- ^«ßnr. «t»tz,M,M .... 1»5- 1«0 bV »fudols«-V»hn.......108 - 10«,^ Eta»«»dahn........274— 274-50 Sndbahn.........84- »4^ lheih-««hn........1^0«) 181 bu Ungarische ?iordostb«hn ... 99— 100. Ungarische Ofibahn.....»8- »4 — Iram»°Y'sesell— — — Vl«»tz»rieft. «llg. »sterr. Vodeneredlt . . . 107 — — — dl°. in 38 I«h^n» 58 — 8850 N«tion«lb°nl ». W.....37 70 971^> U»g. Vodencredit......8b'b0 80 7t> PrwrUlt». «lis«beth.,«. 1. »«.....87 n0 88 — ßerd..?l°rdb..«.......!0b b0 It»-- ftr»n,.I«st»H.V.......90- 9020 ««l. »n««s«bW««»«, I. «». . »7«l «- 0»Verr. ««»»est-V. .... 88- 8V b0 ""'"Nr». ?," '?,'«, «t««««»«hn . l^« ,^««1 ««d.«hn.8,. !?5_!?U S«db^n. /«-. l^." " " u»,. c>fi««h» 57.^ ^ ^ Prt»«tl«se «"-"-k. ' .' ' . . . '^00 '^ «nq«b«rg. . ^ ' 0^10 ««0 «elbsGrte«. «"er .... lo,.^ ^,«^70 , /^""lch t «r»nbenu«ftn«,«-0»li«>ui««e«. Prwatn«t,mm,: Geltzzkl., «H^_«.