Nr. 192. PlHn»mel«t»ou«p»l!»: 3» «omplo«» «anzl- ff. ll. halbl. N. b'50. ylli die Zufitllung «n» H«u-> h»lb>, 50 lr. ^l>/!l del P-N ssa»<-^ st. 7 5!>, Donnerstag, 21. Angnst. Amtlicher Theil. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 11. August d. I. d.m Vezirlshauptmaniie Dr. Alfred Brau „Hof er Edlen von Braunhof in Leoben den Titel und Charakter eines Statthaltereiralhes taxfrei allergnädigst zu ver< leihen geruht. __________ Taaffe rn. p. Se. f. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 8. August d. I. den Privatdoceüten der Wiener Universität und Leiler des elektrotechnischen Etablissements der Firma Werndl in Steyr. Dr. Johann Puluj zum ordentlichen Prof'ssor der Lehrkanzel für experimenlelle und technische Physik an der l. l. deutschen technischen Hochschule in Prag allergllädigst zu ernennen geruht. Conrad-EybeSfeld m. p. Se. k. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 7. August d. I. den P'vfessor und Leiter des zweiten Staatsaymnasiums in Graz Dr. P. Ferdinand Maurer zum Director dieser Anstalt allergnädigst zu ernennen geruht. Conrad-Eybesfeld m. p. Am 111. August 1834 wurde in der l. l, Hof- m,d Staats-druclcrc: iu Wlcu das XI.HI. Slücl des NcichSgesetzblaltes, vorläufig «ur in deutscher Ausgabe, ausgegeben und ver> sendet. Dasselbe enthält unter Nr. 134 den Staatsvertrag vom 2. April 1884 zwischen der österreichisch»ungarischen Monarchie und dem Kaiscrthumr Russland wegen Einführung einer direclen Corrcspondenz, Nichtamtlicher Theil. Eine neue Republik. Vierhundert Jahre sind bereit« verflossen, seitdem ein portugiesischer Seefahrer zum erstenmale die mäch. tige Mündung des Congo-Stromes begrüßte, und doch ist erst seit einem Jahrzehnt, seit Stanleys kühnen Forscher'Reisen, der Name Congo iu Europa mehr und mehr bekannt geworden, obwohl deutsche Reisende der Wissenschaft l.icht minder große Dienste zur Erforschung jener Ländergebiete geleistet hatten. Befand sich doch schon auf dem Schiffe des Diego Cao, wel» cher im Jahre 1448 auf der Südspitze der Mündung des Congo einen Steinpfeiler aufrichtete zum Zeichen, dass dieses Land von Portugal in Besitz genommen, auch ein deutscher Forscher, der Nürnberger Kosmograph Martin Behaim. Wohl halten die Portugiesen im Laufe der Zeit manches Küstenland beseht, auch Vorstöße ins Innere gemacht, am Strome selber gelang es ihnen nicht, ihre Herrschaft zu befestigen oder auch nur zu halten. Neben dem Menschenhandel waren Palmöl, Palm» lerne, Erdnüsse, Kautschuk, Elfenbein, Kupfererze und Nutzhölzer die bedeutendsten Waren. Seit den vier« ziger Jahren haben mehrere hervorragende europäische Handelshäuser ihre Handelsbeziehungen bis zu den Küsten des Congo-Landes ausgedehnt. Zu Banana, auf der nördlichen Laüdmarke der Congo>Mündung, hat seit zwölf Jahren die „Neue afrikanische Handels-Genosslnschafl" von Rotterdam ihre großartigen Fac-loreien. Hier, zu Banana, ist der einzige brauchbare Hafenplatz im ganzen Congo-Gebiete. Das Hamburger Haus C. Woermann hat schon über zwanzig Jahre auch Nieder»Guiena in den Bereich seiner Verbindun. gen gezogen, und neben den engl,schen Postdampfern vermitteln die Steamer dieses Hauses den Personen» und Frachlverkehr. Seit zwei Jahren ist auch in Va« nana eine neue englische Gesellschaft «Congo» u»d cen» tral-afrikanische Gesellschaft" in Thätigkeit; auch ein belgisches Haus hat sich am Congo niedergelassen. Daneben eine Reihe anderer französischer, englischer, po» tugiesischer und deutscher Häuser. Der Handel den Congo-Fluss hinauf erstreckte sich früher nur bis Boma; erst seit 15 Jahren begann derselbe weiter vorzusingen. Im Jahre 1878 fuhr ein holländischer Dampfer bis zum Handelsplätze Noli. Im Jahre darauf kam der Amerikaner Stanley mit einer belgischen Expedition. Er überwand mit seinem Dampfer eine wilde Str.cke dek Strome« über Noll hinaus bis zum Handelsplätze Vivi. nnd noch hat lein größeres Handeleschiff gewagt, ihm bis so weil nach. zufolgen, denn da liea/n die Jellllla-Stromfälle der Schiffahrt im Wege. Von Vivi aui mussle Stanley einen Zug zu Lande unternehmen, um den Congo an fahibarer Stelle wieder zu erreichen. Diefe neue Station Isangila wurde im Dezember 18W erreicht. Nun gieng es wieder zu Wasser vorwärts, hinauf nach Manyanga, im Dezember 1882 nach Stanlry Pool, wo der Fluss sich zu einem Becken erweiteit. Hier ist vor zwe, Jahren Lropoldville gegründet worden. Dann wurde der Strom weiter hinauf ins Gebirge hinein befahren. Der Handel des Congo.Oebietes ist schon jetzt von großer Bedeutung und eröffnet für die Zukunft un-gemem günstige Aussichten. Stanley selber hat sich darüber jüngst wieder eingehend ausgelassen. Die landwirtschaftlichen Hilfsquellen des oberen Congo« Gebietes sind der weitesten Entwicklung fähig, und wenn nur eine raschere Verbindung mit der Küste sich herstellen liehe, würde es sich ftlr kleine Capitalisten sicherlich bezahlt machen, in den reichen Thälern und den alten Seebelten einige Hundert Acres Land an» zukaufen und den Getreidebau zu cultivieren. Namrnt» Uch soll sich der Boden für den Bau von Reis vorzüglich eignen; so produciert z. V. ein Araber, welcher sich 1877 zwischen Stanley Falls und Nyangwe an« gesiedelt hat, genügend Reis, um feine 1200 Sklaven zu ernähren. Da« CongoGebiet ist eines der fruchtbarsten Gebiete der Welt. Der Behauptung gegenüber, dafs Elfen» bein, Gummi und Oel die einzigen Producte von Be« deutung feien, und dafs ersteres binnen wenigen Jahren erschöpft sein werde, meint Stanley, Elfenbein werde noch für mehrere Generationen ausreichen, und Oel und Gummi allein bölen ein reiches Feld für den Handel. Auf feiner Rückreise hat er mit dem Dampfer mindestens 50 Plätze an der Westlüste Afrikas bei ührt, u. a. auch Old Calabar, wo gegenwärtig wöchentlich 500 Tons Palmöl verschifft werden, welches in einem 42 englische Meilen langen Landstrich gewonnen wird. Nun sind aber die 1000 englische Meilen langen Uf^r des oberen und mittleren Congo überall mit Oelpalmcn bedeckt, fo dass man sich danach einen Begriff machen kann, welches Quantum Oel hier zu gewinnen wäre. Außerdem kommen der wilde Kufseestrauch, dessen Beeren einen ganz vorzüglichen Trank liefern, und die Orchillapflanze viel vor, und sowohl die europäischen wie die eingeborenen Ansiedler besitzen ausgedehnte Bananen Anpflanzungen. Auch Orangen und andere Früchte werden mit großem Erfolge producierl. Das Gerücht, dass er auf den Stationen Sklaven verwendet habe, bezeichnet Stanley als vollständig unwahr; in den ersten beiden Jahren feines Aufenthaltes in Afrika habe er allerdings Mühe gehabt, Arbeitskräfte zu bekommen, allein mit Hilfe guter Löhne, regelmäßiger Zahlung jebkn Sonnabend und kleiner Geschenke an die Häuptlinge habe er später stets die erforderlichen Arbeiter bekommen. Wenn man von d^m Fieber an der Mündung des Congo absieht, soll das Klima am mittleren und oberen Laufe de« Flufsrs ebenso gesund sein wie in Europa. Die Todesfälle unter seinen Landsleuten und den Europäern im allgemeinen schreibt Stanley grober Unvorsichtigkeit und namentlich dem längeren Aufenthalt in der glühenden Sommerhitze und dem unmäßigen Genus« von Sftirituosen zu. Insbesondere hat der schwere portugiesische Wein, welcher am Congo viel getrunken wird, zahlreiche Todesfälle herbeigeführt, da ls nicht« Ungewöhnliches zu sein scheint, dass die Leute ein paar Viergläser voll zum Flühstück trinken und dann nach mehrstündiger Raft wieder in brennender Sonnenhitze an die Arbeit gehen. Die unausbleibliche Folge ist ein Fieberanfall. Bei Tage soll man nach Stanley's Rath gar leine, abends Spirituosen in Jeuilleton. Ein Roman in drei Büchern. Karlsbad im August. Sehr geehrter verantwortlicher Herr Redacleur! Herzlichen Gruß und Handschlag aus den böhmi« ichen Wäldern. Sommer und Saison stehen hier im Zenith. Per Wetterbericht, welchen das Etabl'ssement Hupp täglich unter Glas und Rahmen velöffentlicht, verheißt den niedergeschlagenen Curgästen wesenllich wenig Niederschläge und heitere Hundslage. Ueberdies Waltet von allen Seiten — die Postbeamten natürlich ausgenommen — freundliches Bemühen, der leidenden Menschheit jeden Tag, den man nicht vor dem Abend loben soll, so angenehm als möglich zu macheu. Mor« Nenz allerdings der unvermeidliche Leidensweg zum dünnen, ein ermüde»der Gänsemarsch. Denn so lange ^ch der ungeleerle Kelch des Damolle« über dem Mientenhaupte schwebt, daif die Welt mit ihren Freuden nicht für ihn existieren. Hat man aber erst "was warmes Wasser im Leibe, dann gehöit man sich ^ bst u„d darf es sich vorschriftsmäßig wohl srin lassen, /"lso vorwärts mit frischem Muth! Das Wandern ist U» Curgasts Luft. das Wandern! Im Taunenouft« Ad der Wälder, im sühen Sauerstoff der E-birgslufl starken die müdegeleolrn Glieder. Der Vormlllag ""geht, man weih gar nicht wie! Mitten unter Natur, «enuss und Poesie kommt dann leise, wie ein Glück, " Appetit. Ein Heimweh nach Pupp und Hotel Hopfenstock ergreift allmächtig das lustwandelnde Men-fchenherz. Mit sehnsüchtig knurrendem Magen kehrt man zurück zu den curgemäßen Fleischtöpfen Karlsbads. Nach Tisch natürlich eine kleine Siesta, vorausgesetzt, dafs die Nachbarin kein Clavier hat. Um 4 Uhr beginnt allerorten ein lustiges, buntes Getriebe. Als ob die Orchester ou« der Erde wüchsen. Wohin man geht, woher man kommt, Concert, Kaffee mit Concert, wohin man das geräderte Trommelfell wendet. Im Posthof, bei Pupp, in Sanssouci, im Freundschaftsfaal. auf der Rudolfshöhe und im Schweizersaal, überall Concert. So klein ist keine Restauration, keine so unansehnlich, dass sie nicht ihren Tannhäuser-Chor hätte. Sogar am Dreikreuzberg ist ein stabiles Duett etabliert. Eine Harfe und eine Geige, deren Wiege allerdings nicht in Cremona gestanden ist, die aber trotzdem das denkbar Möglichste leistet, was mau von lämmernen Gedärmen verlangen kann. Tirolersänger, Volltsänger, Clavier-, Violin- und andere Virtuosen, ästhetische Vorleser, Zauberer. Bauchredner. Spiritisten, King-Fus, ein Jockey-Villard und zwei Theater — man zeige mir einen Curort der Welt. welcher über eine derartige Armee von Kunstgenüssen verfügt. Es mag Badeorte geben, welche ein schöneres Stadlheater und ein rentableres Brauhaus besitzen' Badeorte, in welchen weniger Erdäpfel verzehrt wer' den. das gebe ich zu. Was jedoch das Programm de« Amusements für die Curgäste betrifft, so steht Karls, bad einzig da. unerreicht und uuerreichbar. Wie sehr auch noch überdies der Zufall, dieser Allerwelts' Gelegenheitsmacher, durch ganz unvelmuchet arran-' gierte, höchst originelle Scenen zur allgemeinen Unter-Haltung beiträgt, soll durch nachstehenden Localroman illustriert werden. Er besteht aus drei Büchern. 1. Buch. Es war in Agram, im ersten Drittel dieses elel-trischen Jahrhunderts. Die Metropole des dreieinigen Königreiches besah damals allerdings weniger Glanz und Ansehen als in der Gegenwart. Aber das gesellschaftliche Leben war gemüthlicher. Er fungierte im Grundbuchlamte als Actuar. Sie war eines Zuckerbäckers Töchterlein. Bei einem Wohlthäligleitslränzchen wurde von jungen Leuten ein altes Lustspiel von Kotzebue aufgeführt. Und während das geduldige Publicum Dilettantalusqualen litt. verliebten sich die beiden in einander. Ein Wort gab und ein Rendezvous das andere. Der Gruudbuchsactuar verlor den Verstand und heiratete. Ein Nctuar hat ein sauere« Brot. Sie war an ein füßes Leben gewöhnt. Es gab alfo Dissonanzen gleich im Anfang. Er avancierte. Sie erbte. Die Verhältnisse besserten sich. Aber die Dissonanzen ließen sich nicht wegavanci-ren und mcht wegerben. Ihm dampft, heiß-» Blut <" den «d"», Sie hatte durch die Rosinen und d" ^/'H^,"/ ihrer Jugend ein unangs"shn'es 2""U „„ «„-und war infolge dess-n sA n<"<". ^ erquickliches Zusamm^leb».^ «ack einmal avanciert und nannte sich ». Ar"Nath Man glaubt nicht, was eine Erb- lAfl imstande ist. Die Frau Nächin wurde immer Laibacher Zeitung Nr. 192 159N ________________________________21. August 1884. ^ mäßigem Grade genießen. Alles in allem hegt Stanley große Hoffnung von der zukünftigen Entwicklung des Congo»Gebietes, wenn nur die Eingebornen mit dem erforderlichen Takte behandelt werden. Dies ist indessen sehr wesentlich, denn ohne deren thätige Hilfe würde dort trotz der reichen Hilfsquellen des Landes wenig zu machen sein. Indes ist zunächst und vor allen Dingen noth. wendig, die Be sitz frage zu regeln. Das belgische Unternehmen, an dessen Spitze Stanley stand, hat sich selbst als internationales, menschenfreundliches, wissen« schaflliches hingestellt. Die Stationen, welche das Unter, nehmen von den Negerfiirsten elwarb, sollten allen Reisenden, allen Kaufleuten, gleichviel welcher Nationalität, gastlich offen stehen. Ein internationales Werk ohne Landerwerb zu Gunsten irgend einer Nation! Dieser schöne Gedanke ist indes durch eine nebenher organisierte Gesellschaft durchkreuzt worden, welche, wie es scheint, insgeheim mit der «internationalen" Gesellschaft in Verbindung steht. Aller Gnlnd und Boden an der Küste ist von dem belgischen Congo« Unternehmer nebenher mit allen Rechten schleunigst erworben worden, gerade das Gebiet, welches noch für lange Zeit hinaus das einzig wertvolle für Händler und Pflanzer ist. Die Regierung Englands hat sodann Portugals leere Ansprüche auf den Congo plötzlich anerkannt, durch einen Handelsvertrag beider Mächte soll ein Wertzoll von 30 Procent erhoben werden. Das müsste, wie Stanley bemerkt, den Handel am unteren Congo vollständig ruinieren; für seine Gesellschaft allein würde durch denselben eine jährliche Aus« gäbe von 25000 Pfund Sterling eiwachsen. Die unausbleibliche Folge des Vertrages werde die ganz. liche Vertreibung der Händler vom unteren Congo und der Bau einer Handelsstraße oder einer Eisenbahn von Vivi oder Stanley Falls nach einem Punkt außerhalb der portugiesischen Gerichtsbarkeit sein. Einem Wert« zoll von 2 Procent könne er eventuell zustimmen, ein solcher von 30 Procent aber, wie er in dem genannten Vertrage geplant werde, ruiniere den Handel voll» ständig. Andererseits hat der unternehmende Reisende Brazza im Namen der französischen Regierung zwifchen dem Congo und dem nordwärts davon dem Oceau zuströmenden Flusse Kuilu wertvolles Land in Besitz genommen. So droht denn die Rivalität der Mächte den Aufschluss des Congo-Landes zu hemmen. Es ist hohe Zeit, dass das Wort „international" nach dem ersten Plane des Königs der Belgier wieder zur Geltung lommt. SoUte in dieser wichtigen Frage nicht auch Oesterreichs und Deutschlands Stimme gehört werden? Oesterreichische und deutsche Reisende haben auch hervorragend geholfen, den «weißen Fleck" auf Afrikas Landkarte auszufüllen. Die Congo-Frage bietet die Gelegenheit, eine neue Periode in der Geschichte der Völker einzuleiten: Die Bildung eines internationalen Freistaates, der unter dem Schutze aller Culturvölker steht. Uebrigens sind die Cabinete inbetreff der Einberufung einer Confers uz zur Regelung der Congo-Frage im Principe bereits einig. Die Initiative zur Einberufung der Conferenz wurde Deutschland überlassen. Inland. (Das Veburtsfest Sr. Majestät des Kaisers) wurde in der ganzen Monarchie auf das glänzendste begangen. Die „Wiener Nbendpost" feierte das erhabene Fest in schwungvollen Worten. Wir geben dieselben als den Ausdruck der tiefgefühlten, aufrich» tigsten Wünsche aller Völker Oesterreich-Ungarns für das Geschick und die Wohlfahrt unseres Herrschers und seines Allerhöchsten Hauses nachstehend wieder: „In althergebrachter Loyalität und angestammter dynastischer Treue begehen heute die Völker Oesterreich>Ungarns das Geburtsfest ihres erhabenen Kaisers und Herrn. Gewohnt, in Nllerhöchstdemselben die Verkörperung aller Herrschertugenden, das erhabene Symbol des Reichsgedantens, den ritterlichen Schirmherrn und un» ermüdlichen Wohlthäler zu erblicken, kennen all die vielen Stämme des weiten Reiches an diesem Freu» dentage nur Ein Gefühl: das Gefühl der tiefsten Ver. ehrung. der innigsten Dankbarkeit, der aufrichtisssten Liebe für ihren Kaiser und das Allerhöchste Herrscher« haus. Mögen die nationalen Gestnnnr,gen, die politischen Grundsätze, die consessionellen Ueberzeuaungen noch so verschieden sein, so verschwinden diese Unter« schiede sofort, wenn es gilt, dem geliebten Herrscher den Zoll der unerfchütterlichen Treue und Ergebenheit abzustatten, wenn es gilt. vor aller Welt zu manife« stieren, dass das dynastische Gefühl der Völker Oesterreich-Ungarns alle anderen Gefühle überragt und die Liebe derselben zu ihrem angestammten Monarchen alle Gegensätze in den Hintergrund drängt. Diese treue An» hänglichkeit für den erlauchten Herrscher und die er« habene Dynastie hat sich seit jeher als das feste Band erwiesen, das die ruhmreiche und altehrwürdige Monarchie zusammenhält, sie stark und mächtig macht und in allen Stürmen der Jahrhunderte zu R»hm und Ehren geführt hat. Wenn der heulige Tag diese Gefühle treuer Liebe und Verehrung in besonders mal' canler Weise zum Ausdrucke bringt, so ist dies nicht etwa bloße Form oder rein äußerliche Kundgebung. Im Gegentheile wohnt diese Liebe jedem Oesterreicher so tief im Herzen, dass er mit wahrer Freude die Gelegenheit ergreift, dieselbe auch äußerlich zu bekunden. Weih er doch nur zu gut, dass in der langen Reihe von Jahren, seit Se. Majestät Kaiser Franz Josef sein mildes Scepter führt, es leinen Augenblick gegeben hat, in welchem Allerhöchstderselbe nicht fein ganzes Wollen und Können dem Wohle seiner treuen Völker gewidmet, sein ganzes Sinnen und Trachten nicht dem Heile und dem Gedeihen Oesterreich«. Un» garns geweiht hätte. Es gibt kein Land. kein Volk, ja keinen Bezirk des weiten Reiches, der nicht wiederholte und offenkundige Beweise der väterlichen Fürsorge des Mornarchen empfangen hätte. Mit wahrer Inbrunst steigen deshalb heule in den Gotteshäusern aller Con» fessionen Gebete zum Himmel empor, der gütige Allvater möge das reiche Füllhorn seiner Grade über den edlen Herrscher und sein erlauchtes Haus ausschiitlen. Er möge Allerhöchstdemselben noch eine lange Reihe ruhmvoller und glücklicher Jahre bescheren zum Heile seiner treuen Völker, denen er seit jeher ein weiser und gerechter Regent, ein väterlicher Wohlthäter, ein liebevoller Beschützer gewesen!" (Landtagswahlen in Steiermarl.) Die vorgestern vollzogenen Landlagswahlen in den stei-rischen Landgemeinden haben folgendes Resultat ergeben. Es wurden gewählt in: 1.) Brück a. d. Mur: Posch mit 84 gegen 34 Stimmen, welche auf den Stadtpfarrpropst Dr. Weinberger entfielen. 2.) Cilli: Michael Vosujal und Dr. Do-mintus, beide national. 3.) Feldbach: Fürst Alois Liechtenstein und Eduard Thaller, beide confervativ. 4.) Umgebung Graz: Kaltenegger mit 1l3 geg'N 65 Stimmen, die auf den liberalen Vauernver-eins'Candidaten Josef Ranz entfielen. 5,) Hartberg: Pfarrer Ildefons Schweizer, conservativ. 6.) Irdning: Thomas Köberl, liberaler Vauernvereilis-Candidat mit 36 gegen 30 Stimmen, welche auf Wöhr fielen. 7.) Iudenburg: Anton Bärnfeind, con-servativ. 8.) Leibnitz: Grundbesitzer Gustav Lehmann und Prälat Karton (conservatio) wurden wiedergewählt. 9.) Leoben: Anton Mayregger, liberaler Bauernvereins'Candidat. 10.) Liezen: Mathias Wilflinger, Candida! des liberalen Bauernvereins. 11.) Luttenberg: Johann Kufovec (national) vereinigte sämmtliche abgegebenen Stimmen (li6) auf sich. 12.) Marburg: Von 241 abgegebenen Stimmen erhielten die Nationalen Dr. Franz Na daj 143 und Baron Gödel°Lannoy 142 Stimmen. 13.) Murau: Gr. Stad lober, conservativ. 14.) Pettau: Pfarrer Raic, national, wurde mit 135 von 158 abgegebenen Stimmen gewählt. 15.) Radkersburg: Fürst Alfred Liechtenstein erhielt von 114 Stimmen 95. 16.) Rann: Franz Ierman, national. 17.) Stainz: Josef Kurz, conservativ. 18.) Weitz: Baron Ernst Gudenus, con-selvativ. 19.) Windischgräh: Pfarrer Dr. hr fleundllch dar,». Unterkunft. Es sitze zwar schon ein alttr H?rr drinnen, aber es würde wohl noch Platz sein. S»e ttat «in. Da die Hütte fensterlos ist und die Thür zugelehnt war, so herrschte egyptische Dunkelheit. Ein ältlicher, stattlicher Mann mit gefärbtem Schnauzbart und unsäglich wenig Haaren rückte auf der schmalen Bank ritterlich zur Seite, als er die triefende Matrone eintreten sah. Schweigend sahen die beiden hart nebeneinander. Draußen tobte der Orkan und die morschen Bretterwände ächzten unter seinem Ungestüm. Plötzlich riss ein Windstoß die knarrende Thür auf und ein greller Blitz erleuchtete das Innere der Hütte, und der Herr Rath erkannte die Frau Räthin und die Frau Räthin erkannte den Herrn Rath. Dann wurde es wieder finster. Das Gewitter dauerte noch lange. Erst gegen Abend brach die scheidende Sonne durch das erschöpfte Gewölk. Es war ein schöner, frischer, freundlicher Abend. Aber auf dem Vänkchen in der kleinsten Hütte, in welcher nach Schillers Behauptung Raum für ein glücklich liebend Paar ist, sahen noch immer Hand in Hand zwei glückliche alte Menschen, zwei ausgesöhnte Menschen. Ein ausgestopfter Specht, der erst ein Glasauge im Kopfe halte, sah von seinem Regale herab ganz erstaunt auf die beiden Gestalten. Al« sie Arm in Arm langsam den Heimweg an« traten, da waren am weiten Himmel viel tausend funkelnde Freudenfeuer angezündet, und der Mond stieg leise empor hinter den W'pfeln des Waldes, wie ein blasses, lächelndes Angesicht. Voll Hoffnung aus die Heilkraft Karlsbads waren beide, jedes mit seiüen, Leiden, hiehergelommen. Aber für so heilkräftig hätten sic de«. Curort doch nicht gehalten. Lucifer. Jean Loup, der Irrsinnige von Mareille. Noman nach Cmile Nichebourg von Max von Weißenthurn. (103, Fortsetzung.) Zwei Stunden vergiengen in anregendem O^ plauder. Endlich vernahm man das Heranrollen eines Wagens; fast im gleichen Moment zeigte sich Florentine am Fenster und gab mit dem Taschentuch e«N Zeichen; es war das verabredete Signal. Die Marquise erbleichte. Sie presste die Hände auf ihr unruhig pochendes Herz. «Kommen Sie rasch. Marquise." sprach der Tocloc und bot der Dame den Arm, sie nach dem Hau e führend, während der Marquis nach der Gartenpforte eilte, um den jungen Mann zu empfangen. „Da bin ich. m.in Herr." sprach Jean LouP, «man meldete mir, dass Sie meiner bedürfen, und ^ bin hierher geeilt, um mich Ihnen zur Verfügung i stellen!" „Mein lieber Jean, ich habe mich entschloß den ganzen Tag hier zuzubringen, und ließ dich ve halb hierher bescheiden. Ich möchte dich ""»"" Freunde, dem Doctor Legendre vorstellen, den übria/ns. wenn ich nicht irre, schon mehrmals fuM)'«» in Paris bei mir gesehen hast. Nillot." wandte e sich an den Kutscher. „du magst nach Pans zuru» lehren, wir fahren mit der Bahn!" ^« Er fafste die Hand seines Sohnes und zog 'V mit sich ins Haus. «Macher Zeitung Nr. !92 1591 ___________^___^_________________^. ^"S"st !884. dldat aufgestellt wird, scheinen nun auch die Social«! demokraten mit aller Macht in die Wahlbewegung! eintreten zu wollen. In einer von etwa 1500 Personen besuchten Volksversammlung, welche unter Leitung des socialdemokratischen Stadtverordneten Görcki abgehalten wurde, erfolgte die Proclamienma. dcr Candidatur des socialdemokratischen Stadtverordneten Modelltischler« Tuhauer für den zweiten Berliner Wahlkreis. Bei der vorigen Wahl hatten in letzterem die Conservatives! etwa 12000, die Forlschriltler 17 000 und die Socialdemokraten 8000 Stimmen erhalten; jetzt hoffen die Socialdemokraten ihren Candidate« in die engere Wahl , bringen zu können; sie rechnen dabei darauf, dass diesmal ein großer Theil der Arbeiter, welche vor drei Jahren für Herrn Stöcker votiert hatten, mit ihnen a,ehen würde. Für deu dritten Berliner Wahlkreis stellten die Socialdemokraten die Candibatur ihres Parteigenossen Dieh.Hamburg auf. (Frankreich.) Der abgelaufenen Session der französischen Kammern wird seitens der Pariser Presse nicht viel Gutes nachgesagt. So schreibt das „Journal des Dibats": „Es ist ein Glück, dass in Frankreich nicht die Sitte herrscht, in einer Botschaft die Ergebnisse der parlamentarischen Thätigkeit zu resümieren, denn die Aufzählung wäre diesmal gar zu mager und ohne jedes Verhältnis zu der Länge der Session ausgefallen. Allerdings ist die Revision der Verfaf. sung beschlossen worden. Sie wird das Hauptwerk des Jahres 1884 sein. Man wird uns aber gestatten, zu sagen, dass dieses schöne Ergebnis vor allem einen negativen Wert hat. Der große, der einzige Vorteil der Revision ist der, dass man die Kammern fürs erste damit in Ruhe lassen wird. Die Versailler Rei> hat bei den meisten Theilnehmern den festen Entschluss erzeugt, sie nicht so bald zu erneuern. Was die wirk« liche praktische Nützlichkeit des von dem Congrrsse ausgearbeiteten Vesches betrifft, so vermögen die ernstesten Leute, wenn davon die Rede ist, sich des Lä» chelns nicht zu enthalten. Noch ist hinzuzufügen, dass die Affaire erst vollständig erledigt werden muss, da die Regierung in der letzten Sitzung den Wahlgesetz» entwurf aus den Tisch des Senates gelegt hat. Das Wird die Hauptbeschäftigung für die Monate Oktober und November abgeben." (Besuch des Fürsten Nikola in Sofia.) Von zuverlässiger Seite wird aus Petersburg oer-sichert, dass die Gerüchte von einer bevorstehenden Verlobung des Fürsten Alexander von Bulganen mit einer Tochter des Fürsten Nikola von Montenegro und von der Reise des letzteren nach Sofia, um die bezüglichen Verhandlungen zu beenden, jeder Begrün-dung absolut entbehren. Weder die genannte Verbin-dung noch die in Rede stehende Reise des Fürsten von Montenegro waren jemals in Aussicht genommen. (In den Beziehungen zwischen Frank-reich und China) ist noch keine acute Unterbre-chung eingetreten; die Unterhandlungen zwischen dem französischen Gesandten und den delegierten Mandarinen des Tsung'Li'Iamen werden in Shanghai fortgeführt; gleichzeitig wird aber die Occupation des Hafens von Kel-Ll'ng aufrecht erhalten. Das Ganze dreht sich um eine möglichst belangreiche Herabminde. lung der Entschädigung, welche Frankreich von China fordert und welche es, so weit es dies mit seinem Prestige vereinigen und vor dem Parlament vertreten tann, zu reducieren sich schließlich nicht weigern wird. (Aus dem Sudan.) Nachrichten aus Alexan-6ria zufolge hat der egyptische Gouverneur von Mas« faua den Auftrag erhalten, eine Verbindung zwischen diesem Platze und der Hauptstadt von Nbessymen, Aducz, herzustellen, um es den Engländern möglich zu machen, während ihrer bevorstehenden Expedition gegen Charlum mit König IulMMs in Veitehr zu stehen. König Johannes soll nämlich während des Anmarsches der Engländer gegen die Hauptstadt vom Sudan eine militärische Diversion gegen den Takassahfluss hin ausführen, um die Hadenda-Nomaden, die sich dem Mahdi angeschlossen haben, im Schach zu halten und eventuell Kassalah zu entsetzen. _____ Tagesneüigketten. Se. Majestät der Kaiser haben der Gemeinde Hirschenschlag im politischen Bezirke Waidhofen an der Thaya in N^ederösterreich zur Bcslmtung von Schul« baulosten den Betrag von 100 fl. aus dn Allerhöchsten Privatcasse allergnädigst zu bewilligen gcmht. — (DaS Parlament der Kaufleute.) In Wien tagten am 15 und 16, d. M. die Delegierten zahlreicher Handelsgremien und kaufmännischer Corpora-tionen. die in einer Reihe von Resolutionen ihre Wünsche und Beschwerden formulierten Bei den meisten Blättern haben dir Bestrebungen der Kaufleute allerdings wenig Sympathien gefunden, und dies erklärt auch. doss über die Verhandlungen nur dürftig berichtet wird; freilich wurden auch im Laufe derselben Urtheile über die Tagesftlesse laut, welche derselben nicht angenehm sein können. Mehrere Nrdn?r sprachen unter demonstrativem Beifalle gegen die Organe der liberalen Partei, welche mm die Bestrebungen des KaufmannstageS theil« todtschwiegen, theils in entstellter Form wiedergeben. Sämmtliche Resolutionen, welche von der Versammlung an-grnommen wurden, gipfeln in dem Verlangen nach geseh. lichem Schutz des soliden, ehrlichen Kufmannsstandes gegenüber den Auswüchsen der modernen wirtschaftlichen Entwicklung, welche ebenso sehr die Ausbeutung der Consumenten wie die Schädigung der Producenten und drS soliden Haxdelsstandes herbeiführten. Man begreift es. dass gewissen Krrisen die Bestrebungen der verschie-denen Stände, ihre Interessen zu wahren, unangenehm sind. und man zieht mit Phrasen und Schlagwörtern da« gegen loS. Die Bevölkerung aber lässt sich durch diese Schlagworle nicht mehr irre machen, sie emancipiert sich immer mehr von der Führung einer Presse, deren Laute«, keit begründete Bedenken erregt, uub diese Erscheinung, dass die Bevöllerungölreise selbständig auftreten und handeln, wo eS ihre wirtschaftlichen Interessen gilt. ist sicher mit Freude zu begrüßen. — (EinWachSgesicht,) In Paris macht gegenwärtig der Kanonier Morcau. der Mann mit dem Wachskopfe, rirsige Sensation Demselben wurden am 6. Manner 1871 von einer Kanonenkugel die Augen, die Nase. Wangen und Lippen sortgerissen. Nach mehr alS funfvierteliährigem Verweilen im Spital verließ Moreau dasselbe, und der berühmte Specialist Delalin machte 'hm e,n vollständiges Gesicht aus Wachs, das er gleich einer Mabke vornimmt. Alle Theile des Gesichtes sind in geradezu wunderbarer Vollendung ausgeführt, und der arme Moreau. dessen Kopf ohne die Wachsmable einem verstümmelten Todtenschädel aleicht, kann. Dank der Kunst des Specialisten, ohne Entsetzen zu erregen, in die Nähe der Menschen gehen. «Tritt in jenen Salon!" sprach er. „Ich werde '«zwischen den Doctor von deiner Ankunft in Kennt« ms sehen!" Der Marquis entfernte sich. Der junge Mann Mete die ihm bezeichnete Thür und trat ein. Am Fenster, der Thür den Rücken zugekehrt, eine regungslose Fraueligestalt stehen sehend, trat er überrascht einen Schritt zurück. Da wandte die Marquise sich um; ihr schönes, edles Antlitz war hell vom Lichte beschienen. Zitternd, ^mochte sie kaum sich ausrecht zu erhalten, während lhre Augen mit zärtlicher Leidenschaftlichkeit an dem Sohne hiena.en. Sprachlos, wie gebannt, stand der junge Mann. -Nur es wieder das Traumgebilde, welches ihm zeit-weise zu erscheinen pflegte, ober befand er sich dies» Wal angesichts der Wirklichkeit? «Jean!" sprach leise die Marquise. Diese weiche, melodische Stimme, sie fand den '"eg zu seinem Herzen; es war lein Traum mehr, es war Wirklichkeit! .. ..Du bist es. du bist es!" rief er. „Ich erkenne dlchl Meine Mutter, meine Mutler!" ..Mein Sohn!" I«an hielt die Marquise in seinen Armen. , «5 Im Rahm-n der Thür stand der Marquis mit' «oclor Legendre. In Wehmulh u»d stummem E>,t. zullen betrachteten sie das rührende Md. Endlich trat der Marquis hinzu. «Jean," sprach er mit ernster Stimme langsam "«0 feierlich: «Ich hab, lange des Augenblickes qe< al,!^'?" eine wichtige Entdeckung zu machn,. Dieser ^llche Augenblick ist gekommen, dank unserem treff- ^" ssreunde. dem Doctor Legendre. Der heulige Tag gibt dich deiner Familie wieder. Jean, ich bin dein Vater!" Alles, was von Dankgefühl und Zärtlichkeit sich in dem Herzen des jungen Mannes regen konnte, lhat sich in dem seeleuvoUen Vlick seiner Augen kund. Aus den Armen der Mutter sank er in jene des Vaters. «Du bist mein Vater!" jubelte er. «Längst schon hat die Stimme meines Herzens es mir zugffl'iswt, aber ich wagte es nicht, daran zu glauben!" Doctor Legendrc hatte sich leise und unbemelkt zurückgezogen; die drei blieben allein. Die mächtige Bewegung, welche diese Stunde in ihren Herzen wachgerufen, war zu heilig, als dass ein unberufener Dritter davon hätte Zeuge sein dürfen. Minutenlang herrschte ein tiefes, feierliches Schweigen in dem Gemach. Mit E»itznck,'n hicngen Hetinance» Blicke an dem a/lirblen Sohne, der ihr in der zartesten Kindheit elltlisstt, und der ihr mit dem geliebten Galtcil zugleich nun endlich nach so langen Jahren wieder geschenkt wurden war. Der Marquis war der erste, der das Schweigen brach. Jeans Hand ergreifend, sprach er mit leuchtendem Blick, der sein Glück, der Vater dieses edlen jungen Mannes zu sein, unverkennbar ausstrahlte: «Ich habe dir noch nicht alles mitgetheilt, mein Sohn. Noch musst du den Namen deines Vateis er« fahren. Mrs erste muss ich mich noch Lagalde nen« nen. Dir gegenüber al^r nehme ich heute schon meinen wahren Namen an. Jean. du bist der Erbe cine« der ältesten und stolzesten Geschlechter Fralikleich?, du bist der Sohn des Marquis uub der Marquise von Chamarande!" (Fortsetzung folgt.) — (Salomonisches Urtheil.) Vor einem Friedensrichter in Paris erscheint ein Ehspaar, um sich nach zehnjähriger Ehe scheiden zu lassen. — „haben Sie Kinder?" fragt der Nichter. — «Allerdings, mein Herr!" — Wie viele?" — «Drei! Zw-i Iunzen und ein Mädchen! Und das ist der Grüns,, weshalb wir zu Ihnen kommen ! Madame will zwei Kinder behalten, ich aber auch!" — „Wollen Sie", fragte der Nichter, „sich beide mit meiner Entscheidung zufriedengeben?" — „Hui, Uouäioui'!" rufen beide, — „Wohlan! Sie warten beide, bis ein viertes Kind kommt! Dann hat jedcs von Ihnen zwei Kinder, und ich werde bestimmen, wie sie vertheilt werden sollen!" Das Ehepaar fügt sich. und der Nichter hört nichts wieder von ihnen. Endlich, nach mehr als zwei Jahren, begegnet er dem Gatten — «Lri disii! NouLisur! Wie steht es?" — „Ach. Herr Richter, von einer Trennung kann jetzt noch nicht die Rede sein!" — «Noch nicht?" — „Nein!" — «WeShalb?" — .Nun haben wir wieder fünf Kinder!" — „Also warten wir noch." meinte der Richter. — (Greelys Polar - Expedition.) Wir haben bereits berichtet über die schreckliche Lage, in welcher sich die Mitglieder der Polar» Expedition befanden. Es ist nun amtlich mitgetheilt worden, dass die Mitglieder der Greely-Expedition sich von Menschenflrisch nährten. Die Leiche des zu Nochester beerdigten Lieutenants KislingburU von der Greely.Polar°Exftedition ist ausgegraben und von Aerzten untersucht worden. Dem Gutachten der letzteren zufolge sind gewisse Theile der Haut und Muskeln mit einem scharfen Instrumente weg« geschnitten worden. Die Leiche wog fünfzig Pfund. Da» Telegram,« fügt hinzu, es erhelle hieraus zweifellos, dass die Ueberlebenden aus Selbsterhaltung gezwungen waren, zu cannibalischen Handlungen ihre Zuflucht zu nehmen. Lieutenant Greely gab an, dass nördlich von Grinnell'Lano und auch nordwestlich von Grönland leine weiteren Ländermassen mehr vorhanden zu sein scheinen, während mehrere Anzeichen dafür sprechen, dass sich nach Nordosten hin von Grönland aus noch ein ausgedehnter Insellranz ins Polarmeer hinein erstreckt. Lieutenant Lockwood wurde auf seinen nordwärts gerichteten Schlittenfahrten an dem nördlichsten von ihm und überhaupt jemals erreichten Punkte durch offenes Wasser am weiteren Vordringen verhindert. Diefe Thatsache steht zu der oft verfochtenen Meinung, dass die den Nordpol umgebenden Theile des Polarmeeres von ewigem Eise bedeckt seien, im Gegensatze. — (Der kürzeste Monat.) Präsident: «Sie sind zu einem Monat Gefängnis verurtheilt — haben Sie gegen dieses Urtheil etwas einzuwenden oder wollen Sie die Strafe sogleich antreten?" — Angeklagter: „Ich habe gegen das Urtheil nichts einzuwenden, nur möchte ich mein Monat Gefängnis im Februar absitzen." Kindels- nnö KewerbekatNtner. Sitzung vom 18. Juli 1684. (Schluss.) VI. Herr Kammerrath Vaso Petrieiö berichtet über das Gesuch der Gemeinde Hinterberg um die Concession zur Abhaltung eines Jahr- und Viehmarktes. Die marktbcrechtigten Gemeinden erheben keine Anstünde. Die Section kann mit Rücksicht darauf, dass im Bezirke Gottschee 60 Märkte abgehalten werden, von denen auf den Steuerbezirk Gottschee 38 entfallen, weiters mit Rücksicht darauf, dafs in der Nähe von Hinter-bcrg 11 Märkte abgehalten werden, vom volkswirtschaftlichen Standpunkte die Vermehrung der Iahrund Viehmärkte nicht befürworten und beantragt: «Die Kammer wolle die Abweisung des Gesuches in Antrag bringen.» Dcr Antrag wird angenommen. VII. Herr Kammcrrath Vaso Petricic berichtet über das Gesuch der Gemeinde Oberlaibach um die Bewilligung zur Abhaltung eines Wochenmarltes am Donnerstag in jeder Woche, und beantragt mit Rück. sicht auf die von der Gemeinde angeführten Gründe: «Es sei in dcr Aeußerung an die k. k. Bezirks-hanptmannschaft das Gesuch zu befürworten.» Der Antrag wird angenommen. VIII. Der Herr Kammerpräsident Josef Kuschar trägt vor die Zuschrift des Stadtmagistrates um Bekanntgabe der Sachverständigen in Marlenstreitigkriten. betreffend dic Marken der Erzeugnisse dcr Apotheker, und beantragt die Wahl nachstehender Herren: «Ottomar Bambcrg. Alfred Lcdcnig. Josef Lozar, Heinrich Niiman, Michael Pakie, Vaso Pe-triiie, Dr. Josef Poklnkar und Franz Xav. Souvan.» Dcr Antrag wird stimmmihellig angenommen. IX. DerHerr Kamm er secret är theilt mit dem Erlass des hohen k. l. Handelsministeriums ddw. üte» Juli 1884, Z. 1192, m welch«. Herr Hcmdelsnnmster H"'.t"ls- die Allerhöchst genehmige, "' mann von Mitterdorf zum Gemeindevorsteher. Mathias Perz von Mitterdorf. Georg Michitsch von Kostern und Johann Krauland von Obrern zu Gcmeinderäthen ge. wählt worden. * (Nächtliche Ruhestörung) Am 18. d. M. abends um halb 10 Uhr kam ein Manu vor das Haus Triestcrstraße Nr. 30 und begann Steine auf dasselbe zu schlendern. Besonders hatte ec es abgesehen auf die Wohnung der Ehelente Franziöka und Johann Nozic. Ein Stein zertrümmerte zwei Fenster ihretz Wohnzimmers und fiel mit solcher Gewalt in dasselbe, dass er entzwei« brach. Im Zimmer befanden sich zur selben Zeit die Eheleute Roziö. ihr 11 Monate altes Kind und die ledige Schwester der Franziska Nozic. Maria P. Glücklicherweise wurde niemand beschädigt. Der That wird ein Taglöhner verdächtigt, der mit Maria P. ein Ver» hältnis gehabt, von dem letztere nun nichts mehr wissen will. Der Behörde wurde die Anzeige erstattet, und sind die Erhebungen im Zuge. — (Boshafte Beschädigung eines Cru« ci fixes,) Vorgestern wurde das bei der Ncichsstrahe in Posavc befindliche hölzerne Kreuz sammt Crucifix aus der Erde gerissen und daselbst unter die Strahenscarpe geworfen. Die Witwe Iese will acht Burschen, alle aus Lausen, aus dem Gasthause des Johann Suedic >u Posavc kommen gesehen und auch gehört haben, wie dieselben zuerst ihren Zaun niedergerissen haben. Es ist daher wahrscheinlich, dass dieselben Burschen auch das Kreuz beschädigt haben. Einer von den Burschen wurde bereits arretiert und dem t. l. Bezirksgerichte in Rad-manlisdorf übergeben. — (Dei sechste österreichische Aerzte» Verein stag) wird am 9. und 10 September in Brunn abgehalten werden. Unter den zur Verhandlung kommenden Anträgen befindet sich auch der in unserem Blatte veröffentlichte Vorschlaa b?2 Herrn Ne« gierungSrathes Prof. Dr. V ale nta in Lnibach. ob es sich nicht empfehlen würde, für die Ausübung der ärzt« lichen Praxis eine gewisse Spitaledienstzeit zu fordern. — (Für Gymna sial«Professoren.) Seitens des gemeinsamen Finanzministeriums wird verlautbart. dass mehrere Lehrämter am Gymnasium zu Sarajevo zu besehen siud. und zwar der Posten eine« Directors mit dem IahreSgehalte von 1400 st.. 400 st. Functions» zulage und Naturalquartier im Gymnasialgebäude; dann eine Stelle für classische Philologie und eine für die „bosnische" und deutsche Sprache je mit dem Jahres-gehalte von 1000 st, 200 fl, Functionszulag« und 300 st Qualtiergeld. Aunst und Aiteratnr. -- s„W inzers Gruh an den Aelftler ") ist der Titel eines Liedes, welches im Herren» und Damell'Gcfangs« verein „Sängerheim" in Wien ost und gern gesungen wird. Hiebci ist bemerkenswert, dass das Motiv dieser Piüce einem beliebten slovenischen Voltslicde entnommen ist. Der Text zum ..Winzers Gruß" stammt aus der Feder des Vereinsvorstandcs Professor Germonik, der auch zwei Balladen Prcsirens und Vodniks Ode „Versac" ins Deutsche übertragen hat. — (Millöclcrs „Ve t tel st u de nt") wird unter dem Titel „I^o zmuvru owäiaut" im nächsten Winter in dem TtMtre des Nouveautäs zu Paris ausgeführt werden. 35. Verzeichnis über die Neiträge für daS Monument des Dr. Johann Ritter v. Vleiweis Trstenisli. Uebertrag aus dem vorhergehenden Verzeichnisse 1751 sl. 79 lr., von mehreren Nationalen in Gottschec durch den hoch» würdigen Herrn Johann Komljanec 10 fl,, zusammen 1761 fl. 79 lr. _______ Uenefte Poft^ Oristiual-Telegramme der Laib. Zeitung. Steyr, 20. August. Der Kaiser machte vormittags eine Rundfahrt durch die Stadt, um die Kirchen, die öffentliche» Anstalten und einzelne Objecte der Aus« stellunq zu besichtigen. T»oh des Reczenwetter« standen auf allen Straßen und Plätzen, wo der Kaiser er, schien, zahlreiche Vulksmassen. welche, Spalier bildend, begeisterte Hoch-Nufe ausbrachten. Berlin, 20. August. Graf Kalnoly ist heute nacht« nach Wien abgereist. Berlin, 20. August. Die »Norddeutsche allgemeine Zeitung" erwidert aus die Bemellung des „Slandard", dass die britische Freundschaft nicht durch Drohuilsten zu sichern sei, mil dec Erinnerung, dass in der Aeu'ße« rung des „Standard", dessen Hauptactionär eines der cit'flussreichsteu e.iglischen Cabinelsmit^lieder sei: oh»e die britische Freundschaft dürfle Elsafs»Lothringen wieder französische« Grbiet werden, eher eine Drohung liege. Die britischen Eolonien bilden nicht ein geson« dertes Reich, deshalb seien die Versuche, die deutsche Niederlassung in An^ra Pcquena zu unterbinden, als Handlungen der britischen Regierung zu betrachten. Dresden, 20. August. Vraf Külnoky weilte seit gestern Abend hier beim österreichischen Gesandten und sktzte heute Abend seine Reife nach Wien fort. Rom, 20. August. Gestein ist in Bergamo ein Cholerafall mit tödtlichcm Ausgange vorgekommen. Im übrigen Theile der gleichnamigen Provinz sind acht Erllaukuügs- und drei Todesfälle, in der Provinz Cuueo ein Cholerafall mit tödllichem Ausgange, iu der Provinz Muna ein Erkrankungsfall, iu der Piovmz Massa»Carrara drei ErkraukuugsfäUe und iu dlr Provinz Parma em Todeilfall infolge von Cholera vorgekommen. Rom, 20. August. Die Quarantaine der italienischen Inseln gegen Provenienzen vom italienischen Festlande wurden verschärft. Petersburg. 20. August. Anläselich des Geburt«, lagck des Kaisers von Oesterreich hat am Montag ein Gnladmer bei oem Kmser Alexander iu Krasnojeselo stattgefunden, an welchem der österreichische General Fürst Wiudischgrätz. der deutsche uud der frauzösische Botschafter und d20 5 83 Schweinefleisch « — 66 ^ Hirse , 6 3 5 87 Schöpsenfleisch -32------' ttufuniz „ 5 60 55^i)ähndel pr. Otllcl —40 Erdäpfel l00 Kilo 2 32-------Tauben .. 1? Umsei, pr Hettolil. 8------ V", l00U,lo . . l 60 Grölen ^ 8------Stroh , . . 1 «9 - Fisolen , 6 50- Holz. harle«. pr. - — Nmdsschmalz Kllr - »4------ Klafter 7 50 — Schweineschmalz „ - 80 — — weiches, „ 4 80 — Speck, frisch „ - 64-------Wein. roth.. 100LÜ. 24 — usläuchcr! „ — 72 — — wMer .. — 20 ^ Verstorbene. Den 17. Auaust Josef Szukits, FmerwerlerS'Sohn, 12 Tage. Kralauerdamm Nr. 16, Lebcusschwäche. Den 19, U u a u st. Mathias Lampii, gew. Sattlcrmeistcr, 65 I., Kuhthal Nr. 11, Lungenödem. Im Spitale: Den 20. A ua ust. Jakob Dovi, Arbeiter, 30 I., Häma» tcmesis. Meteorologische Beobachtunsseu in Laibach. ff Z^^ Z « - « 3^ ^ "Z In? u T ^ ^ « «3lß F ^3 ^ z« « 5^ ^LZ _____^___^ -« " V »"^ 7Ü.Mg. 734.40 ^-13^ NO. schwach bewölkt i ,, <^ 20 2 ., N. 733.52 ^-21.4 W. schwllch bewölkt "'" 9 .. Ab. 734.52 -j-17.4 windstill Regen i ^gel' Wechselnde Bewölkung, abends nach 9 Uhr geringer Nea.cn. Das Tagesmittel der Wärme -j-17,5", um 1,1° unter deM Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Nagliö. Eingesendet. Rohseidene BasMeider (ganz Seide) ft. 9,3l1 per compl. Nobe, sowie schwerere Qualitäten versendet bei Abnahme von mindestens zwei Nobcn zollfrei ins Haus das Seidcnsabriks-Depot von O. Henneberg (lünigl. Hoflieferant) >>» Zürich. Muster umgehend. Briefe nach der Schweiz kosten 10 lr. Porto. (48) 6-b > Danksagung. > M Für die vielfache herzliche Anthcllnahme wäh« W ^ rcnd der Krankheit und beim Ableben uüscrcs Soh< M M ncs, refft. Bruders und Schwagers, des Herrn M> R Gustav lvieschnitzky > W fiir die dem theuren Verstorbenen gewidmeten W M Kranzspenden sowie für die zahlreiche Betheiligung M ^ beim Leichenbegängnisse sprechen wir hiermit den « ^ herzlichsten Dank aus. W W Laibach am 17. August 1884. W W Zie trauernde Dsamilie^W 1593 Csurse an der Wiener sörse mm 3tt. Hnquft 18ll4. (Mch ^ oM^n ^«bwte.) «l!«lt> war, Ttaats-Nnlehe«. 3°llN""t«.......«o-l.5 8l 10 °'l»tlliNlc.......sl 75 kl »l. ?^n <°/, Vtaattlose . »5n si ,2t?s, i'5 ,5 »»«,» 5'/» .<,N,l ,y„ ^ iz<,,^, ^,^ ^ l»«Ntt 5^/, Yünstll INN „ I4ü70 I« »s, ,"'" »otll»<,L,i< . . ion ^ 50 l«s 50 »»«Nll.Menttulchline . p«Vt. z»- - „2 >,« ' « ^/> ^» .... »2 30^ »l»'45 » VAplttltNtc »"/, .... 8,.,5! h«-35 ' ^?^"""l. 1«0ss. «.N.«. 14K-75 K8 »l, » ^ftbah«.Pll^it«ten . . »t Ic. »«7« . Staal«.Obl. (Nng. Oftb.) i,« 50 — - » ^, _ . v«m 1.187» 10, z» ic« co I? ..^««««"»«nl.k looft.ö.w. ii4 ?5 ,15 zs, «htli!.Ne,g..«ole 4°/, 100 fl. . . nz.zc li« ib ^»udentl..c)bliaatt,ntn (l«r ion fi.E,,«t.). l'°^.?«b^'M««' - - .1«.—io«« l/« ft«IiciMlß!,ch« .... ibi.i«,«- -------------------------------- .«elb Niare 5»/» Ilme«v«»V<»nal« , . . wi - - ici 5><» 5",»un«>»l> Nndcre össentl. «lnleheu. T>onau<»ten.ber Gold) . . . . — — — — Vr«m!en»«nl.d.«t<»btgem.»»<»»' ll5« ll« - Pfandbriefe (für,00 ft.) Vodnlcl. allg. «ftm. 4'/»°/, Volt» ill 50 li« <^l< bt«. «n ea , » <'/,«/<, »7 za 977^ bt°. in »n , « <°/^ . «,»-bc »z — bto. VrHmlen^Echnlbverschl.»»/, b?— 87 5« Oeft. Hypotbelnlbanl Il»j. b>/,°/° -» ------ Oeft..un«. Van! »nl. »°/, . . 10i »0 10« is. dlo. , <'/,'/». . wl. 7<^ >00 »c, d»o. , 4"/, . . bi-/,°/» . '01 ?l ioi «z PrisrltLts. Obligationen (für iua fi.1. «lllabllh'Weftbahn 1. «mission lc» »c 108 80 Neld!na>lb«.zn«lbbahn lu Vllb. ic,5 üb 1^-— Fran,.3oses.«ahn.....»0— b0L0 '«anusche «ail. Ludwig. Vahl, !t,i! 18«! .100 n. O. 4>/,'/n . . lco 15 l«0 40 O«fi«i». Veorbweftbahn. . . . l<>z?i>iL4 — «itbnlilllg«.....s? »bl l»7 ?b Vt«at«bahn !. «mlsfion . . . ,87 '5 188 b', blldbahn <^ 8"/,......l44 7i^ iili «« „ . ,, ^ö«,,......„,-te 1^3 - Nnn..,»ll». »ahn . . . . 9875 „.— Diverse iiose (per 5?tück), ««bttlol« IN0 N......l?h7ü18l!»0 fl, ' ^55^ 1,« _ l!<,!bach« Plämirn.Nnl«htn «n ft, „ »s, «its. Osen« ^os« 4Nss...... <^^ ;55, Palffd.Lole 4u ff...... ^ uo Is.l'osl IN N. ... ,, ,. »y, Ga:m.«^e 40 N.....' ^^,^„ ^. Et^Gcno^'Vose 40 fi., . . <, «z <,7Z WaldN^in^'°sc z<^ WiubiIch„rätz.V°sc l0 N. , ' ^ z» ^ ,9.^5 «aul - Nctien »ngIo»Ocfi«rl, Vaul ,c»0 fi. . . »ng L« ,^9». Vanl.«elc!lschaft. Nien« «u « .II _. , »ant»r,., «.s» ,n^ « V«lehr«b»n, «l,l,i. i40 ss. ^«,A,4«?5 «ctiln von Transport. Nntesnehmnnac» (per Gtlxl), »Ible«l»»abn »ON N. V!Ib,r . «, . K4 «l<5>Ib!«.<öNl,. i?8 s« 17!» — «nlfig,.levl. 2>scn<>,«l> ll)0 st. . li^ — 1»» - Donau » D»mvfs« Ves. j «Dlftcn. 5^i« — ,Vl,b.bn «<«) fl. Silb ,07 — «,? ko «lnfNlchnl«Valcser«is.«»0ff.«. — -^ — . Val,.llarl««Udvlg.V 200fl.LV. «»6— «66-5» «ra»<»öffachel<^..V,i!!>oft.ö.W. it?-—»48 -«ablenb«<,.«iscnh. »00 «. . . - — — — «»lHau-Oberb. Hiscnb. »ooss. S. ,4»-« 1«-?b Lemr^q>H>rn»>!!,< IaNy Eisen» bah!l.Gelcll. 500fl. «.w. . . ,yb, öfi.'UNg., Tl,«ft 5»c>N.««.'. »5, —!5l.s. -OcNerr. «orbw^stb. »00 N. «ilb. ,7, 50 173 « bt°. M. «> llo» ff. Gilb«« . ^l ls.I'ii?! Piag'Dlli« sijlnb. 150 fl.sill,, 41-75 4« i.1 «udols' Vahn lion N. Gllbil . igl»— l8i «5 Viebenbilrgei «illenb. W0 ft. s, ,7« ?l; 1?7-»l «t<,at»c!!enb,b,! !igu N. ii. ill». . z^g , 5«,«! ,ß ».'^ ! Wo« «Ubl,,^n »00 fi, «5»lv« ,47 ,5 147-50 «Ud.Noibb. «lib..«, «o4» »li Thelß.Nahn X0ll Ü. s H, . , «4» ,6 »t^ ?5 »romway'Ge» ,wr. 170« ?.« »,4 5b »14 75 , lvi- , n«ne loo II, . , l53— 104 — TlailspN'l-Vesüllsch.'st 10''?. , . >- —- — luinan'illalup »05 fl. «. XL, . —-— --— Nnn..^iil,»,?i»s. 17! 75 Unz. »orboNbahn »on ff. «>iltts>ie» s.c, ,k» ?ü Un«.llveftd.(«»»b G,a,)«<,l>N.«», i?^ « 17» 5» I«d«ftrie.«etiel> «gdbl nnb Mndbn»», «Is«,, nnb Tte>hl.Ind. in U!i«n 100 fl. . .. - . . — 2isenbahn»v.»i!tlh». !.»0 fi. 40»/<, ioz 7l 109 - -.«tlbemühl", Pllhieis, u. «..G. «, «4 — VtontaN'Vtselll. 5fterr.»alpine . 5» tl> s»»-4o Praqn «!sn,«Inb..<»!:l. »on ft.------— Salao.Tarl. «i fl. . ll« Ü0 »l?- wasslnl.'V., Oeft. in ll», illN fl,------— .. Ttlj»U«»°hlei!w..»ll. 1«V». . ..-—-— Devise». DtNtjche Pl«tzt......b9 50 «-« Lonbo».........I»1 60 >»i?b Poii«.........«»7» ti> »^» Velnlbnl»......—— ^ >» Valnten. Dualen........ l-?5 b'? »o.F«nc«.Vtüs» ..... »«5» »e« «llbn....... —- — — Deutlch« «elch»banfnote«. . . 5» to 5» «<»