Nr. 144. Montaa am 3s. Juni 1865. Insertionsgebllhr für cine Garmond - Spaltmzeil», Die „Laibachtl Zeitung" erschnm. mil Twö'mhmc der ^^ 0"« _zbaub uud »^ I/^WWW^ 1 Mal lmit Inbegriff des Inscrtionsftempels). druckt» «dresst 1b ft., halbj. 7 fl. 50 lr. V^^W^MW^M ^laibacher Ieitung. Fmlliche, Theil. Se k. k. Apostolische Majestät haben mit Mcr< höchster Enlschlicßnug vom 7. Imn d. I. den Pro-fessor der Moralthcologie au der thcologlschcn Lehranstalt in Tricut Joseph Planer m,d de» Psarr» dcchant von Eavalcse Kasimir Bcrtagnolll zu Domherren au dem Kalhcdralknpitcl zn Tricnt allcr^ gnädigst zu ernennen geruht. Se l l Apostolische Majestät haben mit Aller' höchster Eulschließuug vom 15. I»ni d. I. auf Vor-fchlaa der Gcmciudcn nud der Proviiiziallougrcgatwu, so wie der lombardisch.vcuctiaulschcn Zcnlralkougrcga-lion den Alcssandro Robilc S a a r a m o s o zum Dc-ftulirten der Stadt Verona bei der lomburdisch^vcuc-lianischcn Zentraltongregation allcrgnädigst zu crncn. „en geruht. . . Zugleich haben Allcrhöchsldicsclbcn dem Lmgl Nobisc Mo ran do dc Rizzoui^sür stiue als Dcputirtcr bei dcr lombardisch.vc„ctianischcu Zc»tlxil-longregation geleisteten Dienste die Allerhöchste Zu-fricdcnhcit anszndrnckcn geruht. Sc k l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Enlschliefnma vom !». I'lui d. I. dcn Do!n-lerrü des Oroßwmdcixcr gr. l. Domkapitels Dr. Johann Vancsa zum Schnlcnobcraufschcr dcr gc-nannten Diözese allcrgnädigst zu ernennen geruht. Hente wird in dmlschcin und zngleich slowenischem Texte ausgegeben und versendet: Gesetz' und Verordnnngs-Alatt für das yerzog- thnm Krain. «X. Stuck. Iahraan,, ,^tt5». Inhaltö-Ucbcrsicht: 10. Vrlak der k k. LandcsbclMde für Krain vom 1. ^°b der l.^.^ ^^.^ )ir. 5533, llimnit der Erlaß des k. k. StaatSnnuisttrimns vom 5 Mai 865 N'- 1810, die Behandlung der Aerg-Mn^e als Mmerbetrcibendc nnd d.c Ncaelung de.' Äerafilhrcrwescnö betreffend, lnodaenmcht w.rd. Vom t t NcdaNionö'Vnrcan dci< besetz- und Bcrordnnnas-Blattes fiir Krain. Laibach am 20. Iuui 1865. ^Walnlsichl'l Tlil'il. 1». Münz des Hcmnhauslö vom 22. Juni. (Schlnß.) Filrst IablonowSli verwahrt sich gegen die Annahme, als sei er ycgcn niedere Tarife. Dich liege sogar in, wohlverstandenen Interesse der Aah> ,ll» selbst. Freiherr u. LichtcnfelS sieht nicht ein, warnm man dic schärferen Bestimmungen des Abgeordnetenhauses ablehnen soNte, nachdem der andere 5toi>tra< hent, ie«i)0otiv^ ikonzessionär, sich sie gefallen las- sell will. Graf Leo T h u n: Ein solcher Kontrahent exi-stire feines Wissens nicht, sondern soll erst gesucht werden. Freiherr v. LichtcnfclS: Wie er glaubt, hat Pickering sein Offert nicht znrückgczogcu. Graf Leo Thnu: PickcriugS Offert beziehe sich auf die gauze Balm, nicht auf daS iu Rede stehende Sliick. Scktionöchcf Freiherr v. Kalchbcrg theilt zur Anfllärnng mit, daß die Verhandlungen mil Pickering derart slchrn, daß die Regierung ihm wohl die Konzession verweigert, er aber gewissermasm, gcb,l»dcn sci. Pickering nnißlc darauf gefaßt scin uud >var et« auch, daß an dcr Ncgierlingövorlagc Aenderungen vorgenommen werden würden. Dcr Berichterstatter empfiehlt die Acibc-Haltung dcr Texlirung des Abgcordnrlcuhauscs. ES wird znr Abstimmung gcschrittcu. Die Anträge dcö Finslcu Iablonowsli (Wicdcrhcrstclluug der Ncgicrungöliorlagc) werden an-gcnoluuic». Die letzte Alinea in dcr Fassung des Abgcorducte»hm!scS augexomincu. Die P»»fte I I, 12 u,id 13 ivcrdcu ohne Debatte aügcnomlucn. Zu Puutt 14 stellt Graf Lco Thun den Autrag: Die zweite Alinea habe zu lantcn: „Dcr Betrag dcr Priurltälöobliga-lioncu darf den Betrag dcö Allicnklipitals nicht über-schreiten." (Daö Abgrorductcuhal!^ hat beschlossen, c<< dürfcu Prioritäten im doppcltcu Betrage dcö Aliicn-tiipilalc^ mlögcgcbcn werden.) Z»r NtotirirlMg dcö Autragcö bcruft sich Graf Thnu auf daö, waö cr in dcv Gcucraldcbaltc sagtc. Scltioüschcf Freiherr v. Kalchbcrg bclämpfl dcil Zliitl^ii luit Vezu^ auf daö, wa^l cr auch schon in dcr Gclicraldcl'aKc sagtc. Dic Solidität dcö Niitcrlichmcuo. sci durchmiö uichl gefährdet, dcr Staat habe immcr dicsclbc Ziffer zu garautircu, ob sic in Prioritäten odcr Allicn beschafft wird, übrigens habe dcr Konzessioilöwcrbcr von dicscr Bcgünstignng scin Osscrt abhängig gemacht. Graf Lco Thnn lau» uicht ^cgrcifcu, daß dic Solidität dcS Geschäftes dadurch nicht allcrirl wer«' dcu solle. Fürst IablouowSti ist dcr Ansicht des Grafen Thnn und uulcrslützt dcsscu Alitrag. Scllio!ii,!^»«^l^» gelassene Ziffcr der Garauticsnmuie inil 1/»50.000 fl. Ebcuso ivird dcr vou dcr Kommission beantragte Wunsch (bereits mitgetheilt) ohne Debatte ange-nommcu. Freiherr v. RncSkäfcr erstattet hicranf im Namcu dcr Fiuauzkommissiou mündlich Bericht über das Gcsctz, betreffend die Fortdauer dcr Steuer-, Slcmpcl- uud Gcbührcncrhöhung für die Htonate Juli, August nnd September. Die Finanzlommission stcllt dcu Aulrag, das Gcsctz in dcr vou dem Ab« gcordnctcnhausc beschlossenen Fassung nuzuuchmcn. Wird ohnc Dcbattc augcuommcu, woranf das Gesetz auch soglcich iu dritter Lcsuug endgiltig znm Beschluß crhobcu wird. Auf dcr Tagesordnung steht ferner dcr Kom« misjionc'bcricht über drn Gesetzentwurf, betreffend die Aufhcbuug dcr Stcucrsrcihcit iiu Aschcr Lehens-gebiete. Äcrichtcrstatlcr ist Freiherr v. L ichtcnfclS. Die Kommissiou stcllt dcu Antrag, statt der von, Abgcordnctcuhausc bcschlosscncn Äestimmnng, „daß die Stcucrfrcihcit bezüglich dcr direkten Slcncrn für dic Lchcusinlcrcsscnlcn mit 1. Iänncr l87^l aufgehoben wcrdc" , zu beschließen , „daß die Slcncrsrcihcil für dic Lchcnsinlcrcssciitcn mit 1. Iänncr 1«70 aufgehoben wcrdc, daß jcdoch dcu Lchensiutcrcsscnlcn eine angc-mcsscnc Entschädigung zntommc, deren Betrag im Wege deS UebereintommeuS, eventuell im 9techtswcgc, zu ermitteln ist." — Betreffs dcr übrigen Bestim« mnngcn dcS Gesetzes tritt dic Kommission den Be« schlüsscu dcS Abgeordnetenhauses bei. (Auf dcr Ministerbnnl: Ritter v. Hcin nnd Graf Mcnsdorff.) ' Da das Gcsctz nnr aus Einem Artikel besteht, fällt die General- mit dcr Spczialdcballe zusammen. Fürst Salm ist dcr Ansicht, daß dcu Krön' vasallcu die Eutschädignng anch für die Uebernahme dcr indirekten Abgnbcn zuzngcstchcn wäre, insoweit sie bisher die Freiheit vou denselben genossen habcn Rcdncr glaubt auch, daß dic Erlassnug der Halste dcr dircklcn Stcncrn biö zum 1. Jänner 1874 ncbst dcu ehemaligen Unterthanen auf alle übrigen Rcali-lätcnbcsitzcr und Einwohner dcS Aschcr Gebietes, 57« welche bisher an der Steuerbefreiung Theil genommen haben, auszudehnen sei. Er stellt daher folgende Anträge: Der erste Antrag bezweckt eine Aenderung der ersten Alinea des Gesetzes dahin gehend, daß die indirekten Steuern dcn direkten im Gesetze gleich gestellt werden; der zweite Antrag geht dahin, daß in der 4. Alinea, welche normirt, daß die ehemaligen Unterthanen bis Ende 1873 nur die Hälfte der Steuern zahlen sollen, statt „ehemalige Unterthanen" gesagt werde: Ncalitätcnlicsitzcr und Inwohner des Ascher Gebietes, welche nicht Kronvasallen sind, bis» her aber die Steuerfreiheit genossen haben. Dic Anträge werden unterstützt. Graf ^co Thnn: Das Prinzip, welches der Ncgicrungövorlagc zu Grunde lag, sei daS richtige gewesen. Dnrch die im Abgcordnctcnhause daran vorgenommenen Acudcruugcn hat sich das Nesnltat ergeben, daß diejenigen, welche leine eigentlichen Rechte besitzen, günstiger behandelt werden sollen, als die« jcnigen, welche ihre Rechte verlieren. Er ist daher in diescr Beziehung vollkommen für die Autriige der Kommission, ist aber auch der Ansicht des Fürsten Salm, daß auch für die indirekten Abgaben eine Entschädigung zu leisten sei (auf der Ministcrbanl Edler v. Plcncr), wcßhalb er daS Amcndement deS-scldcn unterstützt. Auch dcn AnSdruck „Kronvasallen" hält Ncdücr für den bessere», weil cs im Ascher Gebiet auch eine Reihe von Aftcrvasallcn gab, welche zwar bei der Grnndadlösung als Emphitentcn behan-dclt wnrden. Trotzdem tonnten von dieser Seile Ansprüche erhoben werden, wenn der AnSdruck des Abgeordnetenhauses „Lchensinteresscuten" beibehalten würdc. Berichterstatter Freiherr v. LichtcnfelS vcr-tritt die Ansicht der Kommission, daß für die Uebernahme der indirekten Steuern der Kronuasallen leine Entschädigung zu leisten sei. Graf !^co Thun rcplicirt und bleibt bei der Behauptung, daß die Kronvasallcn auch auf Entschü-dignng für die indirekte Steuer ein Recht hätten. Er empfiehlt die Anträge Salm. Freiherr u. LichlcnfelS begründet nochmals seine Ansicht. Fürst Salm bemerkt noch, daß der finanzielle Vorlhcil für dcn Staat ein sehr unbedeutender sein wcrdc nnd daß cS sich nnr um die Beseitigung eines AuölmhmövcrhältnisscS handle, weil die neue Heil ebcu tcmc Ausnahmen dulde. Er bemerke das, weil, wie ihm scheint, auf dic finanzielle Seite der Frage zu viel Gewicht gelegt werde. Minister Ritter v. Wasser: ES wäre wohl am besten gewesen, dcn Entwurf dcS Abgeordnetenhauses anzunehmen, dadnrch würde die Frage mit einem Schlag und im Interesse der Lehcnsinlcressentcn selbst gelost wcrdcn. Wenn man aber das Rccht der Kronvasallcn anerkennt, dann sei jedenfalls der Autrag der Kommission dcr richtigste. Dcr Minister lann für die Familie Zedtwitz keine besonderen Bortheile sehen, wenn dieselbe den Rechtsweg betreten müßte nnd er glaubt, diese würde an, besten thun, die Entschädigung dem guten Ein-schcn der Finauzverwaltuug zu überlassen. Die Frage dcr Entschädigung der indirekten Steuern hätte leinen Werth, dahinter stecke abcr ctwaS anderes, man will nämlich dem Zcdwitz noch vier Jahre Steuerfreiheit bezüglich dcr indirekten Steuern sichern. Dcr Minister findet keine Gründe zu einer sol< chcn Ansdehnung dcS BencficiumS, er citirt eine Stelle auS dcr Rede dcS Grafen Belcrcdi, deS eifrigsten Verfechters dcr Entschädigung im Abgeordneten-Hause, wclchcr sich nuödrücklich gcgcn eine Enlschädi« gung dcr indirekten Steuern aussprach, ja dieselbe als unausführbar bezeichnete. Dcr Minister empfiehlt daher die unveränderte Annahme dcr Kommifsionsanträge. Bezüglich dcs zweiten Amcndements des Fürsten Salm übcrläßt dcr Minister dessen Annahme der Erwägung des Hauses. Bei der Abstimmung bleibt das erste Amende-went des Fürsten Salm in dcr Minorität und wcrdcn die drei ersten Alineas deS Artikels nach dem Kommissionsantrag angenommen. Graf Leo T h u n befürwortet die Annahme dcs zweiten AmcudcmcntS des Fürsten Salm, an die Stelle dcr vierten Alinea des Kommissionsantrags, welche dahin geht, daß die ehemaligen Unterthanen im Ascher Gebiete bis Ende 1873 nur die Hälfte der auf sie entfallenden direkten Steuern zu entrichten haben. Fürst Salm spricht ebenfalls für sein Amen« dement. Er betont namentlich die Billiglcitsgrnndc. Freiherr v. LichtcnfelS vertritt auch in diesem Puukte uls Berichterstatter den KommissionSantrag. Bci dcr Abstimmuug bleibt der Autrag Salm in der Minorität, cS wird der Kommissionsantrag angenommen. Dic Sitzung wird hieraus geschlossen. 20. Sitzung des Herrenhauses vom 23. Juni. Auf der Minislerbant: Mensdorff, Schmerling, Mccsüry, Plencr, Burgcr, Fraut, Nadäödy; Settions-Ehcf v. Kalchberg. Nach Vorlesung des Protokolls werden die Ein« länfc mitgetheilt. Darnnlcr befindet sich dic Mit» lhcilung der von dcm Abgcordnetcnhause über mehrere Berichte dcr Staatsschuldcntontrolctommission in einer der letzten Sitzungen derselben gefaßten Beschlüsse. Die Berichte der StaatSschuldcntoutrolclommis-sion werden jencr Kommission zngcwicscn, wclchc bisher über die Berichte dcr StaatSschuldcntontrolctom« mission rcferirtc. Es folgt die dritte Lesung dcs Gesetzes über die sicbcubürgischc Bahn. Dasselbe wird cnlgiltig zum Beschlusse erhoben. Ebenso wird das Gesetz, betreffend die Aufhebung dcr Steuerfreiheit im Ascher LchenSgcbict in dritter Lesnng zum Beschluß erhoben. Auf der Tagcsordnuug steht dcr Bericht dcr Finanzkommission über das Bndgct dcs Jahres 1865. Generalbcrichterstattcr ist Ritter v. Pipitz. Die Finanz-Kommission beantragt bci den folgenden Kapiteln des Erfordernisses im Gcgcnhaltc zn den Anträgen deS Abgeordnetenhauses eine Erhöhnng der Ansätze eintreten zn lassen. Bci Kap. 3, Rcichsrath um . . 300 fl. (nachträglich auch vom Abgeordnetenhaus bewilligt). Kap. 4 Staatsrath um..... 1.000 „ „ 7 und 8 Staatsministcriuul um 420.204 „ „ 9 ungarische Hojlanzlci nm . . 71.000 „ „ 10 sicbenbuigischc Hofkanzlci nm . 170.000 „ „11 lroatisch'slauon. Hoftanzlci um 111.098 „ „ 12 UntcrriclMatl) um .... 17.940 „ „ 13 bis 38 Fiuanzmiuistcrium um 307.881 „ „ 39 Handelsministerium um . . 65.490 „ „41 Polizeiministcrum um . . . 44.704 „ ., 42 Konlrolebehörden um . . . 23.45)9 „ zusammen . . 1,233.070 fl. Bei Kap. 6 Ministerinn! dcS Acußcrcu wurde eine Verminderung uou 9.010 sl. und bci Kap. 40 Iustizministerinm cine Verminderung von 1.733 fl., zusammen 11.343 fl. vorgeschlagen. Bei den» Kricgsministcrium wird cine Erhöhung von...........4,7«5.lX>s) fl. bei dem Marinnniuistcrium von . 079.900 „ zusammen . . 5,404.900 fl. beantragt. Die Erhöhuug beträgt somit zusammen 6,098.042 Gulden, von welchen die Verminderung von 11.343 st. abzuziehcu ist. Die Gcsammt« Erhöhuug dcs vom Abgeordue-tenhause beschlossenen Erfordernisses beträgt somit 0,087.299 fl., waS im Vergleiche mit dem nrsprüng-lichcn Präliminarc dcr Regierung einer Abmindcrnng derselben nm 20,430.018 fl. gleichkommt. Betreffs der Bedeckung beantragt die Kommis« sion die Annahme dcr vom Abgcordnetcnhansc ringe-stellten Positionen, so daß sich nach dcn Anträgen dcr Finanzkommission ein Gcsammlabgang von 13 Mill. 807.700 fl. ergeben würde. Präsident eröffnet die Generaldebatte. Finanzministcr Edler v. Plcner rechtfertigt dcn von dcr Regierung an dcm Voranschlage pw 1805 vorgenommenen Abstrich von 20 Mill, unter Hinweis auf die scit dcr Abfassung desselben stattgehabten Acndernngcu einiger auf die Höhe der Ziffer Einflnß nehmender VoranSsctzungcn. - Auf dic Verhandln,!, gcn im Abg. Hanse übcrgchcud, bemerkt dcr Minister, daß dic Rcgicrnug ihrerseits daö aufrichtigste und rückhaltloseste Bestreben bethätigt habe, dcn finanziellen Verhältnissen so weit als möglich Rcchnnng zu tragen. — Um die Finanzlage zn bclcuchlcn, führt dcr Minister dem Hause die bis jetzt nothwcudigc Ziffer dcr Schuldentilgung uud das vom I. 1807 eintretende Verhältniß dcrfclbcn vor. — Nachdem dcr Minister noch die Verhältnisse dcr Schuldentilgung, namentlich an die Bank in dcn Jahren 1805 nnd 1800 dargestellt, versichert derselbe, daß die Rc-gicrnng in konsequenter Durchführuug dcr vor ihr im Bndgct für 1865 vorgenommenen Rcdnktion gleichzeitig die entsprechenden Aufträge zur Verwirklichung derselben an alle Behörden erlassen habe, nnd daß die vorliegenden Resultate die vollständige Erhaltnng dcr Reduktionen in bcrnhigcudcr Weise loustatircu. Au dcr Hand dieser Erfahrung scicn bereits Vorarbeiten im Zngc, daß die Einnahmen vom I. 1807 sich nur auf'dircttc uud indirekte Stcncrn, Gefalle und fonstigc regelmäßige Staatseinkünfte beschränken; auch die Schuldentilgung wcrdc aus dcn Einuahmeu bedeckt, nnd nnr dcr Rest auf die cinzcl' nen VerwaltnngSzwcigc rcpartirt wcrdcn. Znm Schluß wirft dcr Minister einen Blick auf die Ncgicruugövorlagc, bctreffcud die nothwendig gewordene Kreditopcratiou, wozu er sich durch die maß- losen Uebertreibungen bewogen fühlt, zu welcher diese Vorlage in der Ocsfcntlichkcit geführt hat. Er zeigt, daß damit eigentlich gar keine ncuc Schuld kontrahirt werde, zn wclchcr nicht bereits die Zustimmuug dcS Ncichsrathcs erfolgt sci. — Dcr Minister schließt, indem cr bcmcrtt, dic Rcgicruug glaube ihr Streben nach Reduktionen dnrch die That nnd durch faktische Reduktionen bewiesen zu haben. Graf Anton Auersperg: Im Finanzauöschnße habe sich anch eine Minorität befunden, und cr halte cö für passend, wenn eine Stimme derselben lant werde; wobei cr znglcich c'klärcu müsse, daß cr nicht im Namen derselben spreche. Dic Kommission ging von der Ansicht aus, die größmöglichsten Ersparnngen zu crziclcu. Dic Minorität giug in dicscn Erspa-rungcn noch einen Schritt weiter, um eine Eini-gnng „lit dcm Abgcordnetcnhausc zu erziclcu. Er be« halte sich auch vor, bci einzelnen Posten die bezüglichen Amendemcnts cinzubriugen. Wcr für die Stimmen, die in dcn einzelnen Provinzen lant wcrdcn, ein Ohr hat, dcr hätte fchon bci Eröffnuug dcr dicß-jährigcn Session erkennen müsscu, daß dieselbe eine der wichtigsten und bedeutungsvollsten sein werde. Redner geht in eine Betrachtung dcr finanziellen Si< tutation ein. Er wolle dies «ino iiu <>t «tu< (Bravo.) (Schluß folgt.) 82. Sitzung >ts Ibgeorllnelcnhauses vom 22. Juni. Präsident Ritter v. HaSner eröffnet um 1^ Uhr 50 Minuten die Sitzung. Auf dcr Ministcrbanl: Scktionschef u. Kalchbcrg. Eine Interpellation des Abg. Ernst Schncidcl nnd 22 Genossen an dcn Herrn Leiter dcS H""' dclSministcriums gelangt zur Verlesung. Die Inte^ pcllantcn richten an die Regierung die Frage: „Gcdcntt die hohe Rcniernng noch in d,c»cr Session einen Gesetzentwurf zur Revision dcS Marks! schutzgcsctzcs einzubringen, odcr wclchc Hindern'!! stehen dcr Einbringung desselben entgegen?" 577 Tagesordnung: „Schriftführerwahl." Die Stimmzettel wcrdcn abgegeben, daö Slrutiuium wird nach der Sitzuug vorgenommen. ?iächslcr Gegenstand der Tagesordnung ist die rrstc Lesung dcr Ncgicrnngsuorlagc in Betreff der Bedingungen und Zugeständnisse für die Unternehmung dcr Eisenbahn von Wien nach Egcr mit dcr Zweigbahn von Williugau nach Prag. Abg. M cudc beantragt die Zurückweisung dieser Rcgicruugsuorlagc an einen ans dem Hause zu wählenden Ausschuß von 12 Mitgliedern. (Wird an-genommen.) Die Wahl wird vorgenommen, die Stimmzettel abgegeben und zum Behufe deS SlrutiniumS die Sitzung unterbrochen. Vizepräsident v. Hopfen gibt nach Wieder-aufnähme dcr Sitzung (l2 Uhr) das Nahlrcsullat bekannt. Abgegeben wurdcu 132 Stimmzettel; als gewählt erschienen unr 0 Mitglieder, nnd zwar: Eich. hoff (120), Herbst (126), Mcndc (120), Graf Wra-lislaw (105), Pankratz (101), Steffens (99), Giskra (80), Knranda (79), Grüner (70). — Bei dcr Nach-Wahl werden Brcstl (91), Kaiser (80) und Prosto-wetz (70) gewählt. Ueber Befragen dcS Vizepräsidenten genehmigt das Haul«, daß dcr Petitiousausschuß einige Referate vor dasselbe briugc. Abg. Mcndc (Obmann dcSPctitionsausschusscS) rcfcrirt über ciuc Petition des Vcrwalluugsratheö dcr Theißeiseubahngesellschaft wegen Abwcnduug einiger nachlhciligcr Bestimmuugcn aus dem mit dcr Staatsverwaltung abgeschlossenen Vertrage vom 10. Jänner 1805. — Dcr Antrag des PctitionöausschusscS, diese Petition dem Finanzministerium mit dcr Eiuladuug abzutreten, den Nachtragsvcrtrag vom 10. Jänner 1805 in Uebereinstimmung mit der Gesellschaft dcr Thcißciscubahn dahin abzuändern, daß die rechtzeitige Einlösung des Mai - Eoupouö der Atticu gesichert werde, wird ohuc Debatte angenommen. Eine Petition des VcrwallungSrathcS dcr Kaiserin Elisabeth-Wcstbahu, welche dasselbe wie die vorerwähnte anslrcbt, wird über Antrag dcS Abg. Herbst dem Finanzausschüsse pro 1800 zugewiesen. Abg. Van dcr Straß rcfcrirt übcr cinc Petition deö Iofcf Vidischim, eines angeblich in Esscg Julcrnirttu, uiu Aufhcbuug der Iutcruiruug. Die Pctiliou wird dem Polizciministcrium abgetreten. Die Sitzung wird hierauf geschlossen. Nächste Sitzung Dinstag. Oesterreich. N5icu, 22. Iuui. Herr Eloiu halte gestern Audicuz dci Sr. Viajcstät dein Kaiser. Wie wir vernehmen, hat Herr Eloiu lediglich die Mission, an den Höfcn von Brüssel nud Wie» den hohcu Vcr. wandlcu dcö Kaisers nnd dcr Kaiserin Berichte übcr die Zustände iu Mchto nnd die Verhältnisse dcö Ho. fcs zu erstatte». Ncrr Eloin hat, wic wir hören, hier ein sehr günstiges Bild dcr mexikanischen Zustände entworfen uud die durch Zeitungsberichte hcrvorgo rnfcncn Besorgnisse durch den Hinweis anf That-fachen zerstreut. Namentlich die Mittheilungen übcr die Flibnstierzüge erweisen sich uach seinen Berichten als acradczu lächerlich nnd jcnc übcr den Mangel an Gcldinillclu dcr Regierung als durchaus nurichlig. Als ciuc Kalamität bezeichnet Herr Eloin das Räu-berwcscu, das natürlich nicht mit einem Schlage vrr-nichtct wcrdcu kann nnd gegen welches es anßcr dem cueraischcu militärischcu Eiuschrcitcu nur ciu Mittel nebe eiuc orgauisirtc Ucbcrwachung dcr wüsten Vand-strecken ciuc geordnete Kolonisation nud Verbesserung der Vnlchrsstraßcu, iu Bctrcfs welcher biuueu tiirzcr ^cit große Fortschritte crziclt wcrdcu. Mau ist hicr vou dcu mit Dalcu nnd Ziffern belegten Vcrichtcu des Herrn Cloin fchr befriedigt. "— 22. Juni. Dcr Finanzausschuß für 1806 erledigte heute die Kapitel: Ungarische Hofkanzlci, Krieg, Lotto, -zoll, Tabak, Müuzvcrlust, Zinsen dcr Staats, schuld, Schuldentilgung nnd politische Verwaltung dcS Ncch!il»igt PromWal-Ullchrichlen. Laibach, 20. Juni. Bei dcr am 20. Iuui o. I. unter dem Vorsitze Sr. Exzellenz dcS Herrn Statthalters stattgehabten Berathung dcs Nothstand«.Eomil6's wurde bcschlos. scu, dcu Vczillcu ^aas uud Scnoselsch, wo noch immcr dcr Abgang von Lcbcnsmitttlii fühlbar ist, ciu Quantum vou 170 Mctzcn Kuturutz zuzuwcudcu und dcn crübriatcn Kassarcst für fpätcre Untcrstützuugcu, welche uoranösichllich in Folge dcs voracgaugcucu ÄlothstandeS im kommenden Winter noch nothwendig werden, aufzubcwahrcu. — Bei dem gestern stattgcfnndcucu Gewitter schlug dcr Blitz (ciu sogcuaunter Wasserschlag) in das am Bahnhöfe hinter dem Kohlcumagaziuc gelegene WächtcrhanS bcim Fenster ein nud traf den gerade beim Essen neben dem Fenster gesessenen Wächter Iguaz Hadercr. Derselbe, au dcr rechten Seite gc. streift, fiel besinnungslos zu Boden, wurde aber durch sciuc Gattin und herbeigerufenen Keule wieder in'S Leben gcrnfcn. Eö wnrde foglcich um ärztliche Hilfe geschickt, die Folgcu siud bis uuu unbckanut. — Gleich darauf fchlug dcr Blitz iu ciucu Baum der untern BahnhofSallcc uud beschädigte denselben nur lheilwcisc. Krainburg, 20. Iuui. Am 14. l. M. Vormittags zeigte Franz Brcschzat bei dem hiesigen Ge-richte an, daß ungarische Zigcuucr im Walde außer Kraiuburg bei Nuppa einen Kuabcn zurückließen, dcr deutsch spreche nud vou selbst uicht zu Gericht zu gchcu zu bewegen sei. Iu Folge dieser Anzeige wurde sogleich ciu Beamter mit Beigabe einer Gen» darmcricwuchc anf dcu bezeichneten Platz in den Wald zur Verfolgung dcr Zigcnncrbaude abgesendet. Dcr Kuabc wurde vorgefunden uud bei dcr Verfolgung der Zigeuner mitgenommen. Erst spät in der Nacht wurden zwei Zigeuncrbanden bei Rodain im Bezirke Radmannsdorf eingeholt und zur Haft gebracht, unter welchen dcr besagte Knabe anch feinen Gegner anS-wieS. Dcr 12jährigc Knabe gab an, er hciße Joscf Bcrgcr, sei katholisch, sein Vater Mathias sei Schlosser, habe aber seine Mutter erschlagen, um sein gegenwärtiges Weib zu ehelichen; ferner er sei von Olhcnl bei Sulzrigel, Bezirk Schlaling in Ungarn gebürtig. Er wurde, wic er aussagt, in dcr Mitte des verflossenen Winters in dem Dorfe Kodizhilen, Bezirk Mischcndorf in Ungarn jenseits dcr steierischen Gränze, als er beim Dorfwasscr sich befand, von einem Zigeuner bei dcr Hand ergriffen, dcr zu ihm fprach: nun gchst du mit, oder dir wird der Hals abgeschnitten; gleichzeitig wurde er auf dcn Wagen geworfen, mit Fetzen bedeckt, und eilig fnhr der Wagen fort. Iu der Folge versuchte er ciumal davon zu lanfcn, aber der Zigeuner holte ihn zu Pferde ein. Der Angeschuldete gab bei der Eiuvernchmung an, er hciße Trifun Goman, sei auS Gaad im Banal gebürtig, den Knaben habe er nicht gcranbt, sondern er sei freiwillig mit ihm gegangen. Die Erhebungen sind beendet und wurden an das Gericht dcS Thalorles untcr Einlicfcrung des Angeschuldctcn und dcs Beschädigten abgegeben. Für cinc ordentliche Bcllcidnug des Knaben wnrde dnrch milde Beitrüge gesorgt. — Im vorigen Monate wurden in Stciermarl Zigcnnerbauden in größerer Zahl aufgegriffen und in ihre Heimat abgeschoben: vom t. l. Bczirtsamtc Le-oben 1 Bande, aus 12 Köpfen bestehend mit 3 Pferden nnd 2 Wagen; vom k. l. Bezirlsamle Eilli eine Bande von 00 Köpfen; vom l. t. Bczirlöamtc Mureck cinc Bande, 5 Köpfe stark; vom BczirlSamte Fürstcnfcld drei Rotten, zwei je 5, cinc 7 Kopfe zählend. — Bei dcr am 22. d. vorgenommenen Wahl ciucS ^andtagsabgcordnctcn auS dcr Klagenfurter Handelskammer wurde Herr I. I. Schelicßnigg mit 15 Stimmcu von 18 Votanten gewählt. Stimmen er» hielten noch die Herren Dr. Viktor v. Rainer zwei, und Joscf Rainer cinc. (Theater.) Vorgestern nud gestern Abend sau-dcu die beiden crstcu Vorstellungen dcr italienischen Operugcscllschaft hier Statt. Gcgcbcu wurdc „Vucrczia Borgin", und zwar zur Zufriedenheit bcö Publikums, das dcn Sängern reichlichen, und wir gestehen, auch verdieutcu Beifall und öfteren Hcrvorrnf zn Theil wcrdcn ließ. Einzelne Stcllcu wic z. B. das Terzett im zweiten Alte, wurden ausgezeichnet gcsuugen, wie überhaupt die Ensembles sehr gut waren und dcr Gcsammtcmdl-lick durch nichts Störendes beeinträchtigt wurde. Wir werden später noch Gelegenheit haben, auf Einzclleistnngcn znrückzukommcu. Dcr Besuch war Samstags ziemlich zahlreich; für eine Sontngs-Vorstellung bei regnerischem Wetter aber war er gestern gering zu nennen. Wir schreiben dieß zum Theil dem Umstände zn, daß „Lncrezia Borgia" eine hicr schon oft gehörte Oper ist; eine andere weniger bekannte Oper dürfte mehr besucht wcrdcn. Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Verona, 24. Juck. (N. Fbtt.) Der Major und Flügcladjutant Sr. Exzellenz deS Fclbzeugmci-stcrs Ritter v. Acnedck, v. Hennings, ist in Folgc cincs Sturzes vom Pferde gestern hier gestorben. Frankfurt, 24. Juni. (Ocst. Z.) Die Bank. Häuser Schund nnd Golz sollen daS Anlehen mit der Donaudampffchifffahrts - Gesellschaft, 2'^ Millionen ^ 98 zu 0 pEt. Silber verzinslich, abgeschlossen haben. Wiesbaden, 24. Iuui. sN. Fr. Pr.) Die nassan'sche Regierung lehnt auS Rücksicht für Oester« reich uud iusolaugc als dieses dem Köuigrcich Italien die Anerkcnuuug verweigert, dcu preußischen Autrag auf Abschluß ciucs dcutsch'italicnischcn Handelsvertrages nb. Berlin, 25. Iuui. Die „Nordd. Allg. Ztg." dcmcutirt die Augadcn schleswig'holstein'schcr Blätter, die Sendung Hohcnlohc's bezwecke cinc Wahlagitation, Petitionen wegen Entfernung dcs Herzogs von Angn-slcnburg, Vorbcreituugcn wegen dcr Abtretung Nord-Schleswigs an Däuemarl, und fügt hiuzn: „Wir siud überzeugt, die StaatSrcgicrung wird sich in den» Bestreben, beiden Nationalitäten in den Hcrzogthümcrn gerecht zn sein, beide vor gegenseitiger Bedrückung zn schützen, durch Vcrdächtiguugcn nicht bcirrcn lassen." Breslau, 24. Juni. (Fbtt,) Ein der „schlcsi-schcn Ztg." zngcgangencS Wiener Privattelegramm meldet, daß Oesterreich in Berlin ncnerdings die Reduktion der in den Hcrzogthümern stehenden Okkupationsarmee urgire, indem die Erhaltung derselben die Ucbcrschüsse aus dcn Landcseinlimftcn übersteigt. London, 24. Juni. (N. Fr. Pr.) Nachrichten ans Washington zufolge ist Jefferson Davis wahnsinnig geworden. Viele zweifeln noch an dem Ernst dieser Krankheit. 558 Markt- un> Geschäftsberichte. Wiener Fruchtbörse. (Telegramm vom 24. Ium.) Weizen: Marchfelder, Wien, fl. 3.50, 87—88 Pfd. Szanadcr, Raab, fl. 3.A5, 88 Pfd. Banaler, Raab, von fl. 3,25, 85 Pfd., bis fl. 3.25, 85—87 Pfd. Mais, Bacötacr, Transito, fl. 2.35, 80 Pfd. Vanatcr, Transit», fl. 2.40, 81 Pfd. Korn: Slovatischcs, Wien, fl. 2.60, 80-8l Pfd. Ungarisches, Wien, fl. 2.50, 79—80 Pfd. Mährisches, Lundcnburg, von fl. 2.30, 80 Pfd., bis fl. 2.33, 80-81 Pfd. Hafer: Obcröstcrr., Transito, fl. 1.45, 48-49 Pfd. Ungarischer, Transito, von fl. 1.55, 50 Pfd., vis fl. l.58, 51 z Pfd. Ungarischer, Transit», fl. l.50, 50 Pfd. U m s a tz in Weizen 25.000 Metzeu. ilaibach, 24. Inni. Anf dem hentigen Markte sind erschienen: 8 Wagen mit Hcn und Stroh (Hcn <;i Ztr. 98 Pfd., Stroh 21 Ztr. 58 Pfd.), 109 Wagen nnd 10 Schiffe (54 Klafter) mit Holz. (Wochcnmarkt - Pre i s e.) Weizen pr. Mctzcn si. —.—(Magazins-Preis ft. 3.98); Korn fl. —.— (Mgz.Pr.fi. 2.05); Gerste fl. -.—(Mgz.Pr. fi.2.35); Hafer fl. —.—(Mgz. Pr. fl. l.97); Halbfrucht fl. —.— (Mgz. Pr. fl. 2.92); Heiden fl. —.— (Mg;. Pr. fl. 3.02); Hirse fl. —.- (Mgz. Pr. fl. 2.75) ; Kullinch fl. —.-(Mgz. Pr. fl. 2.82); Erdäpfel fl. 1.80 (Mgz. Pr. fl. —.—); Linsen fi. 4.- (Mgz. Pr. fl. -.-); (irbsen fi. 3.70 (Mgz. Pr. fi. —.—); Fisolen fi. 3.75 (Mgz. Pr. fl. —.—); Rindsschmalz ftr. Pfd. kr. 55, Schweineschmalz kr. 44; Speck, frisch tr. 32, dctto geräuchert kr. 42; Butter tr. 48; Eier pr. Stück tr. lz; Milch (ordinär) pr. Maß tr. 10; Rindfleisch pr. Pfund tr. 18-20, Kalbfleisch tr. 10, Schweine- fleisch kr. 22, Schöpsenfleisch kr. 11; Hähndel pr. Stiick tr. 22, Tanbcn kr. 11; Heu pr. Ztr. fl. 1.30, Stroh kr. 85; Holz, hartes 30", pr. Klafter ft. 8.50, dctto weiches ft. 0.50; Wein (Mgz. Pr.) rother pr. Eimer 13 fl., weißer 14 fl. Ergebniß der Sammlungen für das zu errichtende Kiuderspital. (Veröffentlicht durch das lonstiluute prov. T>amcw(5»mil6.) (Fortschnng,) Einmaligc Spende. Iährl. ft. tr. ft. tr. Fräulein Scrafiue Deschmann 2 — — — N. N.......... I — -------- Flan Uschitz...... 3 -------------- „ Fannl) Wölfling . . ! — — „ Ftarolillc Traut m a n n I vollständiges Bett. „ Hcrminc Müh leisen . 5 —-------- „ Emma Bid iz .... 2 — — — „ Fanny Langer ... 3 —-------- „ Maria Guruig . . . 3 — — — „ Ioscfilie H l a t l l) . . . 2 - — — „ Prista von Dorolta 2 —-------- „ Amalic Madl . . . . - .50 — — „ Githa Gregorilsch . . 0 ^ Herr Taus ch iuöt y, BerpflcgS, Vermalter...... 4 — — - ,. Josef Natschilsch . . 5 — — -Fran Anna Mayr, AuolhclcrS' Gallin....... 20--------------- „ Johanna Ahaöic: . . . 10 —-------- Herr Florian Fischer . . . 5------------- „ Dobcrlct..... 10-------------- „ Jakob Icralla . . . 10 -------- Frau Aambcrg..... l —-------- 2 Unbctaimlc....... 2 — -......-- und Roßhaare fur 1 Matratze. ft. tr. ft. lr. Herr Hndovcrnig Roßhaare für eine Matratze. „ Schwotel..... 2 — -------- nnd Roßhaare für I Matratze. „ Zierer...... 3 —-------- „ Slrzclva..... 10 — — — Fran Thcrcsc Melzer . . . 3-------------- „ Malia Altmann . . . 5 —--------' „ Adele Entmann . . l5 — — — Summa 125 00-------- 1 vollständiges Velt und Roß< haare für eine Matratze. Snmma des letzten Ausweises .3180 69 273 20 und 0 Silbcrthaler. Hanplsummc 3300 29 273 20 und 0 Silbcrthalcr. 2 vollständige Vcllen, 2 Polster, 1 Matratze, Roß-haare für eine Matratze und 2 Slrohsäckc. (Fortschlmg fulgt.) (Ei»lsscse»det.) Gestern Abends von 8 bis 1 Uhr nach Miller, nacht war die Karlstädtcr'Vorstadl und besonders die St. Florilmögasse, wie schon oft, der Tnmmclplatz tobsüchtiger Rotten, die sich dnrch eine an Bestialität gränzende Rohhcit mit Fenstcrcinschlagcn, Prügeln, Schreien und lärmen gegenseitig zu überbieten scheinen wollten. - Wenn cö anf dein Lande nnd in be-tannten Bezirlcu gelungen ist, derartige muthwilligc E^zcssc durch eine unerbittliche Strenge zu beseitigen, so darf mail wohl fragen, wie es kommt, daß in der Hauptstadt des Landes solchen Skandalen, welche nicht allcin die Bewohner solcher Stadtthcilc in ihrer nächtlichen Rahe stören, sondern auch der Jugend ein schlechtes Beispiel gcbcn, nicht energisch entgegengetreten wird? Ein Bswohuer drr Ünrljlädtcr-Vorstadt. Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr s5 ^edor Namberg in Laibach. Lottc»)iel),,ngen vom 24. Juni: Wien: 3» 4Q 77 H« . — Vlirel. Küusüiai!«, vr» Kl^iglnsurt. — llliilzzquittcr, H^ilfixa»», uur ^axischa Glephant. Die Hcrrc» : ?l,ll>'»!,'pu!ll lind ?l!cra»dcr. Handtlslcut,. vo>, Tricst — ^ah». KlNlsma»». uuil Oriz. — Andreaz^i, Thcater'Dii'tstm : Ällloü', O>^»i, (5l,'!,cl,'rdi^ ll»d Nl'sliati, Säi» gsr; '.'irlüciüdi mib Oul^«, S^ni^viiiülN, v»n '.'lgl^iu, — Ä»ßll. Rcallt^teul'csitzl^ uc>n Se-»ofttsch. Naicrischev Hof. H,rr Paulizh, Ochsoihäiidln', vo» Tiicsl. Einfühlung cinesMeilengemischlen Zuges anjcdem Freitage zwischen Agram und Carlstadt. Voiu 30. Juni 1865 angefangen bis anf Weiteres wird versuchsweise an je» dem Freitage auläßlich des in Carlstadt stattfindenden VZocheumarktes früh ein gemischter Zng von Agram nach (5arlstadt und Abends znrück verkehren, mit welchem Personen nnd Sachen zu den gewöhnlichen Preisen befördert werde«,. Wien im Inni 1805. 1271 1) «lt Z»«t,l« >,8-«Vl>l?N<>,R. Noch 3 Tage verkaufe ich Credit-Plllmessen ^ :z fl. .^n tr. uuo .^« tr. Stempel, zur Ziehung ,im ^j.Inli 18t)5, ZnnpttlOr 250.000 st.. mil drr Uülnschrift drö Großhandlung« - mib (1201-2)' Stellagen für ciu Spezcrci' Geschäft siud sogleich vci Vt. ^itzinsser, Rosengassc Nr. 110, billigst zu haben. Als Pranne nlisssm bei Friedrich Vizhizh in Adclsbsrss l l»t>^-' ini!l! (.5in Hlludcrt Gulde» öst. ül«. M Dtujcililiei,, wclchcr ihül ssrülidhällil) naclpue'sl, warnlli dic lcbcnsstcfälirlichc, dic üffnillichc Koül^ »Nlinlalion slüvcudc Nrilljl^^^^^ ic in der Tirnau-Porstadt ^^ ^^am Gradaschza-Vache gc< /" H^ H lcgcne, zu einer industriellen » Untcruchlnung besonders gc« eignete Schupfe ist aus freier Hand zu vcrlanfcn. Nähere AnStunft wird mNnterschischta Haus.Nr. 7U ertheilt. PränumerlltillNÄ-Einllldung. HHßit 1. Juli geht die viertel- und halbjährige Pränumeration auf die „Laibacher Zeirnnst" und „Vla'tter ans Krain" zu Ende, daher laden wir das ?. IV Publikum zu einen: neuen Avouuemcut ein. Wir wollen über die Haltuug uuscrcö Blattes uicht^ sagcu, sie ist bekannt; ebenso bekannt ist, daß wir bestrebt sind, alle Anforderungen au ein täglich erscheinendes politisches Provinzialblatt zu crsüllcu uuo die ^cscr mit möglichster Schnelligkeit von allen« Wisscnswerthcu zu unterrichten, wobei wir lciucrlei Kosten scheuen, wofür uuscrc Origiual-Telcgraulmc Äewcis sind. Die Plünumcrations-Dcdingungcn bleiben unveran>crl: Halbjährig: Vierteljährig: Mit Post, nllter Kreuzband versand«...... 7 fl. 5>0 lr. Mit Post, nntcr Kreuzband versandt ..... 3 fl. 75 lr. Im Comptoir unter Convert . . . . . li „ — „ Im Comptoir nnter Convert....... A ,, _ „ Filr ^'aibllch, in'S Hans zngestrllt...... ^ ^ ^. ^. ^ilr Laibach, in's Haus zugestellt...... ^ ^ __ „ Im Comptoir «ffcn......... 5 „ 5,0 „ Im Comptoir offen......... 2 „ 75 „ Die Pränumerations-Veträge wollen portofrei zugesandt werden. Laib ach, im Juni 1805. I55««,» v. >^»«l«»>»)"»' ««? W'««»««' «»»»»»«-«'S' Hiezu ein halber Vogen Amts- und Intelligellzblatt.