Anb acher Seituna. ^ «4. Dinstag am »8. Mär; R8K« Kreuzband >m EoM'lon^ ssa a r.g ^ ^ ^ ^ In scratio., zqcb i.l> r f..r cine Tp.lt...^i,e o.cr dm 3t<,...., d^.be., f«r ,in- srfl gau ziahrl^ «nter Krn an »0 f'/^ .' „ ,ia/ö . (5. M. Innate l'is !2 Zcilcn fostl.. l ft. fl.r 3 M.s. 50 kr. f,.r 2 M.l und 40 kr. fur 1 Mal n..j..sch„lte>.. Aemtlicher Theil HIcute wird das !X. Stück, IN. Jahrgang »85» des Landcsgesch- und Regierungsblattes sür das Kronland Krain ausgegeben und versendet. Laibach, den 18. März 185». Von, k. k. Nedactionsbureau des Landesa/sch' blattcs für Krain. Tc. Majestät der Kaiser haben mit der a. l). Entschließung von, »I.März l. I, den beim Justizministerium in Verwendung stehenden Concipistcn Franz Xav. v, Paulet'ovic zum k, k. Ministerial-Sccrelär mit den systemmäßigcn Vezü'gcn allngnä-digst zu ernennen geruht. Seine f. k. Majestät haben mit a H. Entschließung vom 6. März 185» den Ehrendomherrn und Bibliothekar zu Salzburg, Dr. Franz Iqnaz ^ Thanncr unter Bezcigung der allerhöchsten Zufriedenheit über dessen vicljährige und ausgezeichnete Dienstleistung in den wohlverdienten Ruhestand zu versetzen geruht. ^ Der Minister des Innern hat den Statthatterri-Concipistcn zweiter Classe in Linz, Jacob Schulz, zum Statthalterci-Eoncipistcn erster Elassc, und dcn Nezirkscommissär zweiter Classe in Wels, Ludwig Iglseder, zum Statlhalterei - Concipistcn zweiter blasse; dann den Eonccptsadjuncten dei dem Unterrichtsministerium, Moriz Ritter v. Kraus-Elis-lago, und die bezirkshauptmannschastlichen Eon> ceptsadjunctcn Franz Ha genauer und Ludwig Ritter v. Spaun zu Bezirkscommissaren zweiter Classe für das Kronland Oesterreich ob der Enns ernannt. Der Ministers des Innern hat den bisherigen Actüar der Wiener Stadthauptmannschaft und provisorischen Stadthauptmann in Oldenburg, Franz Eihlarz, zum Polizeidircctor, den k. k. Haupt-mann-Auditor und Militär.-Districtscommando.-Nc< scrcndar Joseph Schindelar, zum Polizcicom-m.ssar erster, und den B.z!rkscommissär Joseph v. S z a k o n y . zmn PolizcicommW'r 2. Classe; ferner den stadthaup^mannschafnichc., Diurnisten in Oeden-bürg, Franz Bauer, zum Concep.sadiuncten crsser und den Nechtspractikantcn Alois Albrecht ' Eoineptsadjuncten zweiter Classe bei der k. r. Pol?' zeidircction in Oldenburg ernannt. Se. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 25. Februar d. I, das am Stuhlweißen-burger Domcapitcl erledigte Canonicat Allerhöchst Ihrem Hofcaplane und Studiendirektor im höheren Pricstci Bildmigsinstitute Johann Simür, zu ver. leihen geruht. Am 15. März !«51 wird in der k. k. Hof., und Staatsdruckcrei in Wien das XIV. m,d XV. Stuck des allgemeinen Neichsgesch- und Negierungs.-blaltes vomIahre >8.^l, und zwar beide Stücke sowohl in de» deutschen Alleinausgadc als sämmtlich«-!, neun Doppclalis.q.ibm ausgegeben und vcrsendrt wcvdcn. Das X>V. Stück enthält unter Nr. .">?., Den Staats^elttag vom 5. Nov. l8',0 zwischen Ocstcrrcich und Toscana, über die Grund l.igcn des österr. italienischen Posivcrcins sammt dem dazu gchöngen Special.-Postverlragc zum Vollzüge diefts Slaatsvertragcs. Nr. 54. Dcn El laß des Haltt elsminisieriumS rom >4. Februar »851, womit die Verlängerung des Termines fur den Vollzug der österreichisch tosca. nischcn Postconvenlion vom 5. November »850 t'unrg/macht wird. Das XV. Sll'ick enthält unter Nr. 55. Den Erlaß dcs Kriegsministcriums vom 22. Februar »85l, mittelst wllckem die mit a. h. Armeebefehl Nr. l, vom 22. October »85tt angeordneten Bestimmungen bei Ausnahme vm, Cadetcn allgemein kundgemncht werden. Nr. 5tt, Den Erlaß des Finanzministeriums vom ."., März »85l womit die Behandlung der am I. März »85» in der Scrie Nr. »87 verlosten Hoskammcr - Obligationen zu 4 pCt. kundgemacht wird. Nr. 5?. Dcn Erlaß dcs Finanznmnstsrs vom 8Zl beigedruckt, wodurch der italienische Tert des §. 9 des provisorischen Gcsctzcs vom l», September »850 (Nr. 345 des NeichSa.es»tzblatle? vom Jahre I«50 berichtiget wird. Am l2. März »8öl wurde ebenda düs am 23. November »850 vorläufig bloß in der deutschen ^llltinausgabc, dann am 22. Februar »851 in magyarisch., ruthenisch-, serbisch- und roma»isch-deu«schcr Doppclausgabe erschienene» l'I.l. Stück des allge meinen Reichsgesctz - und .Regierungsblattes vom Jahre 1850 in der slovemsch.- und kroatisch-deutschen Doppclausgabe ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 448. Oie Verordnung des Ministers der Justiz und der Finanzen vom »6. Nov. 1850, mit der Instruction fur die cassenmaßige Behandlung des Waisen Curanden und Dcposilenvermö'gens. Ebenfalls den ,2. März »85» wurde ebenda die polnisch-deutsche Doppclausgabe des am n. Jänner ,850 vorläufig bloß in der deutschen Allsinaus-gal'c, am li. September ,»50 in der slovcnisch am 27 September «850 in der italienisch-, am 29. October ,850 in croatisch-, am ?.. December l850 in böhmisch , am »4. Jänner 185» in magyarisch-und am ti März »85 t in rutkenisch-, serbisch- und romanisch - dcutschcr Doppclausgade erschienenen I I. Stückes des allgemeinen Neichsgcsctz- und Ncgicrungs-blaltls vom Jahre »850 ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 2. Das kaiserliche Patent vom .".0. December »849, wodurch die Landesverfassung für »as Erz-hcrzoglhum Oesterreich ob der Enns, sammt der dazugehörigen Landtags - Wahlordnung erlassen und vcrtü'ndct wird. Wien, den »4. März »85». Vom k. k. Redactions-Bureau des allgemeinen Nrichsgesetz- und Regierungsblattes. Nichtamtlicher Theil. Aulcitunst zur (Hemcindcadmini stration. " Von dem Wunsche geleitet dcn Gsmeindm des Reiches bei der Pflege des Gemcindelcben? alle mögliche Beihilfe angedeihen zu lassen, hat das Mi-nistlsilml dcs Iimcm für zweckmäßig erkannt, eine ausführliche Anleilmig llschciiiln zi, lassen, wclci" dic Grundzuge des allethöchstcn Patents vom »7 März l8^l9 gründlich und zweckenlsplechend ei-läu. trrt, die bci der Gcmeindcadministralion erforderliche» Gcsrtze klar auseinander setzt, und überdieß noch mehrere Hilsstabellen und Formularicn zum Behufe der ordentlichen Führung des Gemeindchaushaltes cnthalt. Zunächst ist diese Arbeit nicht sür große städtische Communen, welche sich im Besitze eigener Gemnnde ordnungcn befinden, sondern hauptsächlich für Landgemeinden ohne bedeutendes Vermögen, welches wieder eine complicirtere Verwaltung nöthig macht, be-rechnet. Insofern diese Anleitung nicht Erörterungen uon Gcsetzcbparagraphcn bringt, welche sür alle Gemeinden ohne Unterschied der Qualität und des Um-sanges gleich verbindlich sind, soll sie vorzugsweise solchen Gemeinden dienen, welche mit ihrer neuen Stellung und dem Umfange ihrer' Pflichten und Ntchtc noch nicht vollkommen vertraut geworden sind. Sehr wichtig ist die logische Gliederung, welche dcm Blgtiffe dcs Gemlindeeigenthuins gegeben wird. Es wirb namentlich ein prägnanter Unterschied zwischen dem Gemeindcvssmögcn und dem Gemeindegute gemacht. Unter Gemeindevermögln begreift man all« der Gemeinde eigenthümlichen Sachen, deren Ein-künfte zur Bestreitung der Gcmeindeauslagen be. stimmt sind. Kein Mitglied der Gemeinde kann für sich einen Gebrauch oder Genuß dieser Sachen an. sprechen, jeder Nutzen, den sie abwerfen kommt dtt Gemeinde, als moralischer Person zu Guten, so z. B. die Besoldung dcs Schreibers, des Wächters, die Erhaltung der Feuerlöschrequisiten u. dgl. m. Da-gsgen bilden alle der Gemeinde eigenthümlichen Sa, chm, die entweder zum Gebrauche eines Jeden in der Gemeinde oder ausschließend nur zum Gtbrauche der Gemeindeglieder dienen das Gememdegut im weitern Sinne; so z. B. Gemeindcwege, Gemeinde-brücken, Spaziergänge u, s. w., kurz alle Objecte 2I— Seitdem die Organisation des Schul-wesens angebahnt und theilweise schon in's Leben getreten ist, nimmt die Bildung und Erziehung der Jugend die volle Thätigkeit unserer Lehrer in Anspruch, und der Erfolg der ersten Prüfungen, welche am Archigymnasium, an der Nechtsacademie und der Realschule in Preßburg Stall sinden, dürfte uns überzeugen, daß auch in Ungarn die Wissenschaft eine warme Pflege sindet und einen erfreu, lichen Aufschwung verspricht. Es ist nicht zu laug. nen. daß Anfangs, bezüglich der Errichtung der Realschule viele Vorurlheile unter der Bevölkerung Preßburgs und seiner Umgebung herrschten; trotzdem zählt die Lehranstalt mehr als ^00 Schüler, eine Zahl. die sich im Laufe dieses Jahres noch vermehren dürfte. Auch dem Gymnasmm prophezeihte man einen kargen Schülerzufiuß; aber auch hier ist der Besuch ein sehr lebhafter, und wir sehen Deutsche, Slaven und Magyaren in brüderlicher Eintracht aus dem Born des Wissens schöpfen. Nur einige Wenige sind darunter, in denen das radicale Ele-ment noch gährt und die im Magyarenthum die ausschließliche Seligkeit erblicken; soilderbarer Weife aber sind dieselben nicht einmal echte Magyaren, sondern ursprüngliche Slaven, die jedoch ihre Na. tionalität verläugncn. Es führten diese Zwilternaturen vor etliche n Tagen im Hörsaale unserer Academic einen unliebsamen Austritt herbei, indem einige Stu-dirende den Vortrag des Dr. Petruska in slovens scher Sprache durch Lachen, Stampfen und lautes Plaudern zu stören suchten und die anwesenden Slaven sehr erbitterten. Der Academic. Direktor Dr. Baintner, hievon in Kenntniß gesetzt, stellte nun diese Herren zur Rede und drohte ihnen im Wieder-holungsfalle mit Abweisung von der Academie. Sonst ist, wie gesagt, noch nie eine Störung vor-gefallen, und dürste auch dieser Austritt nicht sosehr der Böswilligkeit, als dem Unverstände der jungen Leute zuzuschreiben seyn. I,n Allgemeinen bewegt sich das academische Leben ziemlich frei und der Be, lagerungszustano übt keinen Einfluß auf dasselbe aus; wenn die Disciplin strenger als im Vormärz gehai'.dhabt wird, so ist dieß nur von den Zeitver. Hallnissen gefordert und vom Ernste der Wissenschaft, jedenfalls aber liegt es im Interesse der Academi. ker selbst, die nicht nur zu gslehrtcn, sondern auch zu moralisch tüchtigen Gliedern des Staates herangezogen werden sollen. Wie ich höre, sollen in allen bedeutenderen Slad-ten Ungarns Realschulen eingeführt, dagegen aber mehrere Uittergyrnnasien aufgehoben werden. Die Thätigkeit der Preßburger Handels, und Ge< werbekammer wird aus den Mittheilungen der Lo-calzeitung sichtbar; schade, daß die Verhandlungen nicht öffentlich gepflogen werden, da manche unserer Gewcrbtreibenden großes Interesse hieran sinden; das Wirken dieses Institutes hat sich s5. März. In Betreff dcr Zeitdauer, welche die Abführung der Strafprozesse in jenen Krön. ländern, wo das Strafgesetzblich vom Jahre »80« in Wirksamkeit ist, in Anspruch nahm, bittet die b«. reils mehrmal von uns erwähnte, vom Justizministe, rium ausgegangene Uebersicht folgende Daten: Von 100 Untersuchten trattn im Laufe jedes Jahres aus der Untersuchung: In Niederösterreich......82.99 „ Oberösterreich . -.....83.38 „ Salzburg........84.35 „ Steiermark........70.75 „ Karnten........79.4 l ,. Krain.........«9.34 „ Triest, Görz, Istrien - . , . . 82.72 „ Böhmen........74. l 9 „ Mahren ........77.5« „ Schlesien........83. l 7 „ Tirol und Vorarlberg .... 81.56 „ Dalmalien........73.54 ,, Galizien........75.52 „ dcr Bukowina ......79,50 „ ., Lombardie......82.8l „ den venetianischen Provinzen . . 82.8« Total.- Durchschnitt 77?93^ Man sieht, daß weit über V< aller Untlrsuchlen, ja in vielen Landern über 4 Zünftheile der Inquisi-tcn jährlich ihren Prozeß beendigt sahen. In jenen Landern, in welchen sich das Verhältniß am ungün« stigsten darstellt, Krain, Steiermark, Dalmatien, Böh. men und Galizien licgt der Grund der verzögerten Elledigung der Eriminaluntersuchungen theils in der größeren Zahl der vorgekommenen schweren Ver. brechen, theils in der Ueberladung mancher Gerichte, insbesondere in Krain, Dalmalien, Böhmen und Galizien, mit Criminalgeschasten, — und es ist mit Sicherheit voraus zu setzen, daß bei besserer V"tyei, lung der Geschäfte und dem schlcunicheren Verfahren, wie sie die neue Gerichlsorganisatio» u"d Straspro. zeßordnnng mit sich bringen werden, ditse Zahlen noch günstiger ausfallen dürften- " An die Mitglieder des aUerhöchstcn HoseS und an die Minister dls Innern und des Kultus wurden schön gebundene Exemplare der Verhandlun. gen der lV. in Linz abgehaltenen Generalversamm- 2i»? lung der katholischen Vereine mit Schreiben a/smdet, und werden solche auch an alle Bischöfe, so wie an alle regierenden Fürsten Deutschlands gesendet werden. " Se. Majestät der Kaiser haben mit allerhöchster Entschließung vom ,2. December 1850 die Neactivirung des griechisch-katholischen Erzbisthums zu Karlsburg, und die Errichtung von zwei nenen a/iechisch-katholischen Bisthümern zu Szamos-Ujvar in Siebenbürgen, dann zu Lugos im temescher Ba nate, allergnädigst zu genehmigen geruht. Prass. I'I. März. In Theresienstadt wurden vom Regimente Dom Miguel durch die Gnade Sr, Maj .^00 gewesene Honvcds in ihre Hcimath enl' lassen. Der Oberst voi, Dondorf hielt an sie vor dem Abmärsche eine warme Ansprache, worin er ihnen die Huld Sr. Maj. zu Gemüthe führte und sie aufforderte, die Treue und Liebe für den Kaiser auch unter ihren Landslcuten zu Hause zu verbreiten und diese vor Verleitungen zu warnen. ,>Gc» horchet und vertraut — sagte der Oberst — den wohlgemeinten Anordnungen dcs Kaisers, wenn Ihr sie auch nicht gleich vorhinein begreift. Gott mit Euch, meine thencrn Soldaten und Söhne! Grüßet zu Hause Eure Ellen,, Geschwister und Freunde — Gottes Segen mit Euch; Gott erhalte unsern gnädigen Herrn und Kaiser Franz Joseph I," Die Soldaten brachen in einen nicht enden wollenden Eljemuf aus, und als hierauf der Oberst einen Sol-daten im Namen aller die Hand zum Abschi.de reichte, kannte ihr Enthusiasmus keine Gränzen und aus manchem Auge quollen Thränen der Freude und des Dankcs. — In Prag spielten kürzlich zwei Kinder, ein Knabe und ein Mädchen, an dem offenen Fenster eines Hauses, geriethen in Streit und stürzten, fest umschlungen, vom 2. Stockwerke auf die Straße, ohne sich zu beschädigen. D e u t l ch l a n d. Nerlin, 12. März. Das Feuer, welches das Sitzungslokal der ersten Kammer vernichtete, «st in den Abendstunden entstanden und hatte durch seine Heftigkeit die katholische Kirche, das Opernhaus, in welchem die Aufführung eingestellt wurde, und die königl. Bibliothek bedroht. Ein Theil der Acten, der Bibliothek und dts Archivs der Kammer wurde gerettet. Die Sitzungen der ersten Kammer weiden keine längere Unterbrechung erfahren, sondern schon nach wenigen Tagen in der Aula der Universität wieder fortgesetzt werden. Das erforderliche Mobiliar dürste schon übermorgen aus dem Erfurter Parlaments -hause herdtigeschasst seyn. Dresden, l 0. März. Heute feiert ein Vcteran der Literatur, der Hofralh Theodor Earl Gottfried Winklcr, (bekannt unter dem Schliftstcllcrnamen Theodor Hcll) sein fünfzigjähriges Amtsjubiläum. Er hat ein Alter von 76 Jahren erreicht. — Der ,,D. Z. a. B.« wird geschrieben. »Im Verlaufe d.eser Tag« ^en .„^ere Gesandte deut-cher MMelstaaten mit dem Fürsten Schwarzenberg Unterredungen gepstogen und ihm die Versicherung ertheilt, daß chre Souveräne bereit sind, auf Seite Oesterreichs zu treten, sobald dasselbe ihnen die un. geschmälerte Souveranctät garantirt. Der Mini', sterprasident wird höchst wahrscheinlich binnen Kurzem eine peremptorische Erklärung über die deutsche Frage abgeben und hiebei von der Majorität der deutschen Regierungen unterstützt seyn. Es dürste vielleicht dahin kommen, daß Fürst Schwarzenberg sich bereit erklärt, mit seinen Vorschlagen vor den Bundestag — den doch auch Preußen jetzt verlangt — zu treten, weil die österr. Regierung auch dort des Erfolges sicher seyn kann. Kiel, 10. März. Mit den Vorbereitungen zur vollständigen Auflösung der schlesw.-holst. Armee wird weiter vorgegangen und geht mit der in der Ausführung begriffenen dritten Reduction die Ablieferung der Munition und des Materials der Armee an Waffen, Fahrzeugen, Geschirren, Stallre. quisiten und Bekleidungsgegenständen an das Arsenal und das Monlirungsdepot in Rendsburg Hand in Hand. Abseiten der Artillerie ist die Adlleserung, abgesehen von den für da5 demnächstige holsteinische Contingent bestimmten beiden «pfundigen Batterien, jetzt schon beinahe vollständig beschasst. Von der Infanterie und den Jägern liefert täglich l Bataillon ab, und wird mit Ende dicscs Monats die Ablieferung vollendet seyn. Alödann bleibt noch die Formi. rung von 5 Bataillonen, 2 Batterien und 4 Escadronen, woraus das neue Contingent bestehen soll, aus den Mannschaften der Cadres, und die Neduci-rima, des OssizicrcorpZ übrig. Mainz, l0. März. Wir sind heute leider in der traurigen Lags, — schreibt das »Mainzrr Journal" ein Mord-Altentat am Altare melden zu müssen. Heute Morgens zwischen 6 und 7 Uhr, als der verehrte Rcgen5 dcs bischöflichen Seminars, Hr. D. Nickel, Messe las, schlich sicheln übcl verrufenes Individium von hier, Namens Anton Sccbold, biö an den Hochaltar und stürzte dort mit einem langen Dolchmcsscr auf den celebrirenden Regens, dcm er zwei Stiche, einen in die Hand, den andern m den Schenkel beibrachte. Die Wunden, welche auf den Unterleib und die Brust gemünzt waren, sind glück-lichcr Weise nicht lebensgefährlich. Der Thater ist ergrissm und bereits in den Händen der Gerecht ligkcit. D ä n c m a r k. Kopenhagen, 8. März. Der „Preußischen Zeitung," wird geschrieben, daß der Gemeinderalh von Tillisch zum Minister für Schleswig ernannt worden sey, und als solcher Mitglied dcs Cabinets lnit Sitz und Stimme im Staatsrathe seyn werde. Für Schleswig werde indeß kein andercrRegierungs-Commissar ernannt werden, sondern Herr v. Tillisch auch fernerhin die Regierung des Herzogthums leiten, »welche von einem Drpartemcntsches in Flcns-bl,rg in seiner Abwesenheit geführt werden würde. Hcrr v. Tillisch werde daher auch in Kopenhagen reinen dauernden festen Wohnsitz nehmen, sondern ab und zu sich in Flensburg aufhalten. I t a l i e u. Genua. Die Veranlassung zu der Stürmung der Druckerei des Journals «Strega,« eines Carika. turenblattes, qabcn vier Adjutanten des Fürsten Carignan, dessen Verhältnisse das Blatt offen besprochen hatte. Die Ossiziere verlangten einen Wi-derruf der Artikel, der Director dcs Journals ließ jedoch am andirn Tag drucken: »Die „Strega" widerruft niemals!" Auf fernere Drohungen der Adjutanten, denen sich Militär anschloß, bewaffneten sich die Redacteure, und verwandelten ihr Bureau in eine kleine Festung. Das Resultat nun war die bereits bekannte Stüimung und Zerstörung der Pressen. Frankreich. Paris, 9. März. Der Zwiespalt über die Na. lionalgardewahlen zwischen der Regierung und der Legislative beschrankt sich gegenwärtig auf die Frage, ob die derzeitigen Offiziere auch über den 25. März im Amte bleiben sollen ob«r nicht. Die Regierung ist der Meinung, sie stillschweigend auf ihren Posten zu belassen, die Commission für das Nationalgardegesetz will dießfalls ein besonderes Ucbergangßgesetz erlassen wissen. Wahrscheinlich wird die Sache zwischen der Regierung und der Commission friedlich ausgeglichen werden. Die Zersplitterung der Par. teien und di« damit verbundene Schwächung der Legislative ist im Steig,,,. Dessen ungeachtet glaubt man, daß bald ein parlamentarisches Ministerium gebildet werden dürfte. — In Straßburg wurde die Nationalgarde ausgelöst; es wird eine Entwaffnung derselben er^ wartet, — N u ß l a n d. St. Petrrsburst, 3. März. Das neueste Bulletin vom Kaukasischen Kriegsschauplatz meldet, daß im October v. I zu gleicher Zeit von den Gt« nerallieutenants Zawadowski, Raszvil und Vice-Ad miral Serebiakow drei glückliche Streiszüge gegen die kaukasischen Bergvölker unternommen wurden. Darauf sammelte Szamil zu Ende November 1500 Mann aus der Czeczina und Dagestan, hinterließ einen Theil seiner Schaar zur Beobachtung des be^ wassncten Punctes Kurin und suchte mit demHaupt. corps Ar.'j und Osmau-Iurt zu überrumpeln; doch ward er vom Oberst Majdel angegriffen, geschlagen und rerlor außer vielen Verwundeten an Todten?.tt Mann nebst 40 Pferden. Russischerseits sielen im Trcffen nur zwei Kosaken, 'verwundet wurden ein Oberoffizicr, ein Kosak und der Fürst von KostetVw Szibas.-Amzin, Am (22. Nov.) 4. D.cbr. (26. Nov,^ 8. Dec. und (29. Nov) I I. Decbr. wurden die Kaukasier von Neuem in einigen 'Treffen bei Abin und den Labinslischen Posten geschlagen. In Tiflis wurde am >3. Jänner zum ersten Mal ein in grusischer Sprache vom Fürsten Eristow verfaßtes Stück von grusischen Schauspielern auf' geführt. — Das Königreich Polen führt von der Zeit an, wo dessen Zoll-Linie gegen Rußland aufgehoben wurde, in ossiciellen Schriften den Namen -. ,N e u? Nußlan d." Neues und Neuestes. ' Wien, l«. März. Die kömgl. englische Regierung hat den Ausstellern fremder Nationen den Schutz gegen unbefugte Nachahmung von Ornamen^ ten, Manufaktur- und anderen gemeinnützigen Zeich-nungcn, durch ein eigenes Gesetz mittelst unentgelt^ licher Registrirung dieser Zeichnungen gewählt. Die dießfalls erlassenen gesetzlichen Bestimmungen können täglich im Bureau der k. k. Commission sür d« Lon. doner Industrie Ausstellung in Empfang genommen werden. Locales. Laiback, l7. März. — Gestern Abends zwischen 6 und 7 Uhr, trug sich in der GradischarVorstadt ein Fall zu, den wir im allgemeinen Interesse zur Kenntniß bringen. Die Magd des Hauses war allein zu Hause, als ein Mann von mittleren Jahren ins Zimmer kam und nach der Frau fragte. Auf die Antwort, diese sey nicht zu Hause, ergriff er die Magd, band ihr die Hände aus den Rücken, verstopfte ihr d,n Mund und drohte sie zu ermorden, wenn sie sich im Geringsten rühre. Hierauf erbrach er den Kasten, raubte daraus an lft0 fl. und entfernte sich, indem er die Magd liegen ließ. Daß dem kecken Verblichen eifrigst nach. gefpürt wird, braucht kaum erwähnt zu werden; ein so frecher Einbruch in der Stadt, in der Dämmerung, ist in Laidach sicherlich etwas Unerhörtes. — Wie verlautet, wird der Plan wegen Er. richtung einer Elementarschule bei der Stabtpfarre St. Jacob nicht in Ausführung kommen, da schon zwei Vorstadtschulen (Tyrnau und St. Peter best,, hen. Ueber den Stand dieser zwei Schulen ist uns jedoch nichts Näheres bekannt. Theater - Nachricht. Donnerstag, den 20. b., ist das Benefice des Herrn C. F. Schneider, der hiezu Bellini'ö schone Oper: ,,Dle Puritaner« wählte. Da ditse herrliche musikalische Dichtung in ihrer ersten Production durcksiel, wurde dieselbe zu wiederholten Malm pro-bitt, und wir glauben versichern zu können, daß wir sie dermalen in einer guten Production z" hö«n bekommen; wcßhalb wir nicht ermangeln, daS ver, ehrte Publikum besonders darauf aufmerksam zu machen. — Vflleger, Ign, v. Kleil'mayr und Fedov Vamberg Veranlwonlicher Herauttqtbes: Hg« Alois v Kleinmayr Alcana Mr Rm!iac!lerSeittMch Telegraphischer Suurs ° Vericht der Staatspapiere vom 17. März l85l. StaatSschuldverschreibungen zu 5 M. (in EM.) 90 1/1tt betto , ^l/l ., « 8i1Vll'' dctto ., 4 ., „ 7<»5/^ Darlehen mit Verlosung v. I. 1839. für 250 ss. 297 N>l6 Äauk - Actieu. vr. Stück «258 l/2 in C. M. Actien dcr Kaiser Ferdinands-slordbahn zil 1000 fl. C. M.......,313 3/4 st-in <5. M. Wechsel-(5ours vom 17. März l»5l Amsscrdam. für l«0 ThalerEurrent. Rthl. 18l 1^ Vf. 2 Monat. Augsburg, für 100 Guide» <5ur., Guld. l3l Us°. Flaülfurt a.M,, ( fur <20fl. fiidd. V.r- einö-Währ. im 24 !/! ss. ssusi, Gnld.) 130 l/2 3 M^uat. Wenua. für 30U !,c».> PiciUl'üt. Lae. O>,!d. 1.',2 G. 2 Mouat. Haiul'M'g. für lU0 Th^lcr B.nno, Älhl. 192 2 M^i.it. Li^oriio.' für 300 T^niisch.' kire. stwld. «27 l Mmiat. London, für 1 Psimd Sttvlinq, Guide» 12-53 3 Monal. Marftillc, für 300Fni>llm, .' Guld. I.'^l/^C». 2Moliat. ^aris, sin 300 ^lan!.!, . . G»ld. l.^ l/^ 2 Mm,^,t. Vufarest für 1 Guli'm . . . l'.n'.i 2!0G. Zl T.Sicht, Gcld - und Silber - b'^ u r sc v o », l"». Ma l z 18 >» l. Brief. Geld. Kais. Münz-Dücate« A.,io .... - 3.'. 1/4 detto Rand- dto ...... — 341>2 Napolconso'or ., .... — 10.12 SouveraiuSd'or „ .... — 17.40 9i»ß. Iiuperi.il . .... — 10.2« Friedrichsd'ur „ .... — 10.47 <3„gl. Soueraiügs „ . . . . — 12 48 Silbcragio ........— 30 IM 3- ?.,!>. (l) Nr. 2698. Edict. Von dcm k. k- Bezirk^gcitchic ^l'erl.nbach wird kund qernachc '. Es sey in die errcuiivr Feilbiclung dcr dem Hr. Georg Hroualin gchöii^en, zu Ve^d «'lliHauö Nr. s» liegeliden, im Osuncouche der ßemcsenen Herrschaft Fieudenihal «l'. N>. lU vo»komme,l-den, und laut Schätz>,ligsft>o!l' den genohnlichen Am s stunden hieram s bereit licqt. K. k. Be^iltsge.icht Obeil.iil'ach c>n, Z. December »850.. Z. »36. (I) Hgcntcn - Gesuch. Zu einem Geschäfte, welches 4N^ sicher gewährt, werden strenge, rechtliche und pünktliche Age,ittn glsuit. ?lnfvagen crl)ilt>t man sich Olmco uut^r Lhiffer t', l^. H' (>'n»>p. Zwönltz in Sachsen. s. 329. (^) Pränulneratiolls - Einladung auf die „Allgemeine österreichische Gerichts - Zeitung für das Jahr 1051. ^iesc Zeitschrift crschcint taglich mit Ausnahme des Montags, und bringt wenigstens einen halben Bogcn in Gloß-Duart. Der Abonnementspreis ist fur ein Vierteljahr für Wien 2 st., auß.r Wien, mit Inbegriff der Zusendung durch die Post, 3 si. 6. M. Pranumcration w rd angenommen ,m Redactions-Bureau, (stadt Nr. 43<» ^,^>„ S^ck.) Die auswättigen Prä'mnnrrünttn wcrden ersucht, dcn Pranumerations-Bclwcj frankirt cinzuscnden, und den Namen, den Wohnort und die letzte Poststation deutlich anzugrben. Z 239. (2) Laibach ist zu habcn: Der Kleine Courmacher, oder der Gesellschafter ^«>»n>n« »l ti»ut. 2. )luflage. 12. Hamburg I«5tt. Preis 27 kr. Mayer's Vroschcubililiothok der deutschen Elassiker. Erscheint in Wochcnbändchen von circa lM» 3eiten Sedez, jedcü Bändchen zu 5 kr. CM. 2 Bandchcn sind bereits vorräthig zu habcn. Z. 3Ui. (2) In Ign. v. Kleinmayr ^Fedor Vamborgs Buchhandlung in ^aibach ist zu haben: Christicmovi«, 3llois, dcr Katholizis^ mu6 und die Civilehe. Agram 1851. 24 kr. I5tt««N«zN, ^»^ , l)lf'l)lj»^c: /:, „ova «c^'M ill citlo^lilll v l,s)il^. Fastenbuch, allgemeines f»ir katholische Christen. Eliihalr, den goldenen Fastenspiegel, Mor.-sskl!', Abend--, Meß-, Beicht-, lliid Comuluon. Gebete, Meßlieder, Kreuzweg- lind?l»dachl,li zur schmerzhafte!, Mlllt^l-Gottes, ^vliügelien und Gebile fiil die Faste,,.-soiliit^ge, Gesänge ulld Litalieie» zum Segen; da»,, Betiachtuugen, Kirchetigebete, christliche Lehren und Gemüths-Erhebungen auf alle Tage in del' ganzen Fastenjelr, und die heilige Chaiwoche mit der A'ideüS-geschichte unsers Herren und Heilandes. Tagzeicen vom bittei-n Leiden und Sterbe» Jesu Christi, d»e 7 Buß-Palmen, Gebete und Allfapferuilgen del Besuchulig des heilgen ?lltals- Sacraments, der heilige,, Gräber, und die Ali fei stehung; nebst einem Anhange von 5)0 Psalmen und den Klag,liedein Ieivmia. 3. verbesserte Auflage. Mit ! Scahlstich, W,ei> !8l8, si. l CM. Zoczek, Wilhelm, Fastenbuch für Ka- thollken. 2. nut del Meßandachl fm' d,c heilige Char-woche Vermehrte ?lufi:qe> Wien fi. i. 36 kr. Münck, M. C. Die Pforte dcs Him: mels. Ein Gebet - u»d Erbannü^sbilch für ^katho-lische Chü'steli jede» Standes, ."te Auflage. Mmn. be,q. l si, il> kr. Offenbarung, 5ie, des heil. Johannes, nach der gelehrten Alislegmig des Professors Nl-, E, W. Hengstenberq. Fnr das Volk beaibeitet von D.esiel. l. Heft. Berlin l850. Preis für zwei Hefte, l fl. 80 kr. Polterabend-Scherze und Dlchtun» gen zn silberneo und golkenen Hüchjeite«,, Gebmts-tagen u. s. w. Nr. l, 2. Brandenburg !8l9. n 22 kr. Pechner, Fr. Die Redcubungen in Volksschulen. Ü'flot l85l. l fi. 2? lr. Regelbüchlein für die Brüder und Schwe- stet„ dlS Oidens der Busi.', oder des O>de»s des seraph,insch.ii Vaters Franziscus. Nebst einem Ge-bctbuchlm, fiir die Tertiarier. 2. Auflaae. Eiosie-deln l«50. .-^6 k?. Schönstein, Gust. Frisch gebackene lwh- ,il,,>he Dalten. Köstliche Anectode», mit einer hl,, mystischen Fülle. Wien ,85!. ,8 k,-. -------Ungarische Paprika. Eine ausgewählte Sammlllng höchst belustigende!- migarischer Anec^ toden. 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Die Sitzung wurde um 3 Uhr Nachmittags vom Präsidenten der Kammer Herr Lambert Carl L», kman» e>öffnet. äunst fcim zur Belalhung der Emwuls der Gescy.i!isoldr.ung für die Ha.dcls- und Gelverbetammel ^ Ncserent Herr Call Kranz, Zuckerfabriksdi« rector. Diesclde wurde in allen ihren Puncten nur mit ein Paar geringfügigen Modifl'calionen angenommen, und wird, nachdem sie die Genehmigung vom hohen Handelsministerium erlangt haben wird, durch den Druck ve'öffenllicht und vertritt wcrdlichen Einrichtung Sorge zu träger,. Auf Glundlaqe dichs Gesetzes leferir« Herr Sainassa, Vice.Präsident ter -llaM' mcr, die bezüglich« Zuschritt an den 8aidacher Stadtmigistra«, die in allen ihren Punclen angenommen wird. Herr Hmdelsmann I. N. Mühleis«n reserltt hinsichtlich der WchaltSbtNimmungen flir den j^u ernennenden Secular und den Amtsdiener. Bas dleßfälli.qe Referat wuide beileffend den Eecretä'r angenommen, beim Amcsdiener jedoch «rhüht. ^ur Bestimmung der nähern Modalitäten des mit dem Zecrctar abzuschließenden Vettrages wurde ein Comi» , dellehenv aus den Herren : Kranz, Holzer. Blasnik und Czerny, ernannt. Nun schrill man zur Wahl des Secr e !a r s , wobei einstimmig Ilr». 35'»" e nz^ errö e Klun erwählt wulde. Wegen dcs ^lmtsdieners hat der ernannte Eecretär eine Terne in Vo>schlag zu bringen. _^ D>, nach dem Sinne der neuen «olschnf. ten am 27. d. eine neunUche N,,^ y„ Me'saniil- und W,ch,elgerich!sbeisitz«l für das k. k. Landesgericht liaidach Statt findet, so wu'ven zu iUertrauens. Männern bei dieser stattfindenden W.,hl die Ka.nmermit^Iieder Hr. Holzer, Hr. Mlihl,, Hr- Aichhol^er und Hr. H n do ve r nl g ernannt. Die Anfragen des hohen H.n.dslH - M.niste.iums hinsichllich ccs Taglolines von ?l,bti!crn dcr Verhältnisse zwischen dcn de, oer ^andwlrtlnckaft. und lcn bei industliellen Uinernehmu^gen Beschanigltn, fo ,vie über allenfalls l'cstehrl.de Anstalten zur UiUerssliyunq von Arl'eitcrn um d,e Vlnrichtungen dcrsrlben, wmden in der Veisammlung diskutirt, und die tießsällige», .Resullale werden dem genannten hohen Ministerium bekannt gegeben. Separat - Antrage wurden teme gemacht, öaibach am 16. M^z «651. L ^ Lnkmann, Vl' V F. Klun, Präsident. Selretär-