^■scheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung (lei. Nr 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva "lica 4. Manuskripte werden nicht rcturniert. — Anfragen Rückporto beilegen. Inseraten- u. Abonnements.Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer I 50 und 2 Diu. Preis Din TSO Hribom* Sette ir urmirn Siegreiche Wirklichkeit -""cui-oig, otc ztitnua;ictt aucr nt fFu tuend eit politischen Elemente abzui vsOceit sichtbarsten Auedruck Hai diese T'st-tit im Abschluß des Freundschaft^ , * Um die vom Ministerpräsidenten und Außenminister Dr. S t o j a p i n o v i č ^'auaurierie neue A u ß e n P o l i t i k ,C5 Königreiches in ihrer ganzen Tragweite l|chtip ermessen zu können, ist es zunächst 'wtirendig. die Wirklich teil aller in Frage abzuwägen, se neue . „ 1 eundschaftspaktes v,liy Bulgarien gefunden. Die beiden iiiaß-ncdlirhcü 2 aatsmänner, die Ministerpräsi-c,nBu und Außenminister der beiden König-tc:;che, haben in Uebercinstimmung ihres sozusagen unbemerkten vorhergehenden Gc-.unkenanetausch erkannt, daß eine w i r k-1 a nt c. mit Wirklichkeiten rech-"0USe B a z i f i e r n n g s p o l i t i k rtuf der B a l k a n h a l b i n s el nicht Winach. werden kann, bevor die veralteten sBBoirgischen Abncigungsmomente radikal ^uerwundm sind und der Weg freigemacht ist äu einer einzig möglichen Politik des gestierten friedlich-nachbarlichen Zusammenle-r',r§ zweier Nationen, die außerdem noch 'Ul'ch Bande der rassischen und nationalen st verknüpft sind. , -:'B neue Außenpolitik ist zustande gc-^«Uncü als Ergebnis gesunder Erkenntnisse. Bteder Sobranja noch Sfupfchtinn sind vor-.lc,v befrag worden man kann aber sicher daß sie das Werk der beiden Etaats-suätiner nur mit Freude und Gcnuotuung Auktionieren weden. Die beiden Parlamen-z werden ihre Zustimmung umso weniger ^weigern, als Beograd und Sofia — auch Rr ;?t der gesunde Sinn der beiden Völker ! u"ch die hanvtstäd'ische Bevölkerung direkt ^ unverfälscht zum Ausdruck gekommen — Weg schon vorgezeigt haben. Aus der ;,Cu Drc-i: cfrct: Volksschichten manifestierten ;>uu;mmnitg geht für die maßgeblichen Krci-ß über aiu'h die Tatsache hervor, daß man recciz (5"ringung außenpolitischer Erfolge immer den in demokratisch regierten "!‘B :it z.rangsläufig beschrit'encn Weg zu f%n braucht. So toči1 die innerpolitische fvc: tv zu dem jüngsten außenpolitischen •-iViMti* welches bahnbrechend ist für die 'cstaltnng der weiteren zwischenstaatlichen Blohungen auf der Balkanhalbinsel. . b e neue jugoslawische Außenpolitik stellt ! üt darüber hinaus noch ein weiteres dar: , ch unbestrittenen Sieg der Wirklichkeit 1'CCv eine iraue Theor'e. Die Wirklichkeit ist in d'e'em Falle die zweiseitige ß' e v st ü it d i g u n g zweier aneinander Bc:;cr Völker, die graue Theorie Bin« ''Ten n hoffnungslos auf Verwirklichung . Beende These von der sogenannten kollek-i/Bit Sicherheit. Seit Jahren schon wird Völkern durch die am gegenwärtigen ^c.'kcrbund interessierten Mächte die Orga-i!f!:tticit eines Friedens auf dieser Basis in Beucht gestellt. Dabei ist man in allen die-|.:it Bemühungen nicht um einen Schritt st^torgekomuivn, weil sich in Europa die pcntentc- des Gleichgewichtes total vcrfcho-;5l! haben. Die Vertikale des Kontinents ^chd von den beiden autoritär regierten chB'tcit Italien und Tcui'chland beherrscht. u>e Horizontale bilden gewissermaßen Frank —Sow'sctrußland als „Genfer -ock" Diese zweite Gruppe will aus nahe-•cS»itkoti. Gründen keine zweiseitigen Be'r-l!lchc sondern die kollektive Garanticorga-n’fiticr. Da jedoch Italien wie auch Deutsch jB'd a(.. p:e beiden größten Gegenspieler echä i);.c kollektive Sicherheit sogar regio- Die Mailänder Enirevue Man erwartet Rückwirkungen auf die in Athen stattsindenden Balkanbunb- beratungen / Genugtuung in Ankara | tcn Kreisen die Vermutung auskommen, daß eie Mailänder Aussprache einen nicht gerin gen Einfluß auf die am 15. Feber in Athen i stattsindenden Besprechungen des Ständigen j Rates der Balkanunion nehmen wird. M a i l a n d. 3. Feber. Der türkische Außenminister Tewfik RuschdiAras I ist in Begleitung des römischen Gesandten | der Türkei und der Genfer türkischen Delegationsmitglieder gestern abends in Mai-i land eingetrosfen. Am Perron begrüßte ihn der italienische Außenminister Gras Galeazzo 5 i o n o in herzlichster Weise. In Beglei-! iUttfl Cianos schritt Ruschdi Aras die aus dem Perron aufgestellten Ehrenkompagnien und Milizabteilungen ob, wobei die beiden | Staatshymnen gespielt wurden. Die beiden Außenminister begaben sich sodann in den Hoswarteraum. wo sie die erste einleitende Besprechung hatten. Vor dem Bahnhof wartete eine mehrtausendköpsige Menge, die den beiden Minister« begeisterte Ovationen bereitete. Der türkische Außenminister begab sich nach der Ankunft in sein Hotel. Mail a n d, 3. Feber. Die gestern abends aufgenommenen Besprechungen zwischen den Außenministern Italiens und der Türkei wurden heute vormittags ausführlich fortgesetzt. Die Verhandlungen fanden im Palais des Grafen Turini de Monza statt. Sie werden nachmittags fortgesetzt werden. Mittags gab Außenminister Graf Ciano zu Ehren des türkische« Gastes ein Banketts Gros Eiano R o nt, 3. Feber. Der heute in Mailand stattsindenden Aussprache zwischen dem italienischen Außenminister Graf Galeazzo Ciano und dem türkischen Minister des Aeußern Tewfik Ruschdi A ras wird in diplomatischen wie auch in italienischen politischen Kreisen große Bedeutung brige-mcssen. Die Aussprache sei umso wichtiger, als vorher eine Unterredung zwischen dem türkischen Außenminister und dem jugoslawischen Ministerpräsidenten Dr. Stojadino-t?ič in Beograd stattgefunden hat. Diese letzt genannte Entrevuc läßt in allen interessier- Ruschdi Aras Abends wird in der Mailänder Scala fine Galavorstellung zu Ehren der beiden Minister gegeben werden. A n k a r n, 3. Feber. Die gesamte türkische Presse hat ihre Aufmerksamkeit auf Mailand konzentriert, wo überaus wichtige Besprechungen zwischen den Außenministern der Türkei und Italiens statisinde». Tic Blätter bringen ausführliche Berichte über die Ankunst des türkischen Außenministers und den Verlauf der Verhandlungen. Die Blätter sind der übereinstimmenden lieber* zeugnng, daß Italien dem Dardanettenab-kommen beitreten werde, wodurch dem Frieden ein neuer Dienst erwiesen werden würde Leon Blum bestreitet Bolfchewlsterung Erregte Senatsdebatte über die Vorwürfe der Rechtsparteien / Vertrauensvotum der Kammer für Blum Pari s, 3. Feber. Im französischen Senat fand gestern eine erregte Debatte über die Vorwürfe der Rechtsparteien statt, daß die gegenwärtige Regierung dem Bolschewismus Unterschlupf gewähre. Von nationalen Senatoren wurde der Nachweis, versucht, daß kommunistische Organisationszentren für eine revolutionäre Machtergreifung geschaffen worden seien. Ministerpräsident Leon B l u m widerlegte in Beantwortung des Vorstoßes der Rechten diese Behauptungen und stellte in Abrede, daß die Volksfront-Regierung dem Bolschewismus Unterschlupf gewähre. In Frankreich gebe es keine kommunistische Verschwörung. Die Volksfront-Regierung sei weder sozialistisch noch kommunistisch, sie sei lediglich eine auf Treue basierende Zweckbindung aller beteiligten Parteien. Der Senat ging über diese Debatte ohne Abstimmung zur Tageordnung hinweg. P a r i s, 3. Feber. Die Kammer hat nach der gestern abgeschlossenen Aufriistungsd>s- fussiou dem Kabinett Blum das Vertrauen mit 405 gegen 83 Stimmen ausgesprochen, und zwar auf Grund einer von den Linksparteien eingebrachten Entschließung. Lilwinows Gattin verhaftet? Liiwinow selbst lehnt jede Erklärung der Presse gegenüber ab. Land o u, 3. Feber. Nach hier einge-lcmgten Meldungen aus Moskau ist Frau L ! twi n o w, die Gattin des Volkskommissärs für Aenßeres, von den Organen der GPU über höheren Auftrag verhaftet worden. Sie befindet sich unter scharfer Bewachung in ihrer Wohnung, die sic nicht verlassen darf. Es wird ihr der Vorwurf gemacht, an einem trotzkistischen Komplott aktiv beteiligt gewesen zu sein. Volkskommissar L i k w i n o w, der bereits nach Moskau znrückgekehrt ist, verweigert den Korrespondenten der Auslandpresse über diese Angelegenheit jede Auskunft. W a r s ch a n, 3. Feber. Die Warschauer Blätter melden aus Moskau, daß nun auch L i t w i n o w in Ungnade gefallen ist. Man erwarte ihn schon beim nächsten Prozeß gemeinsam mit Rytmo und Buchara, auf der Anklagebank. Als Nachfolger Likwi-nows ist angeblich T a i r o w bestimmt. Nach einer Version soll Litwinvw seit einem Jahr mit Vertretern Trotzkis Fühlung genommen haben. Frau Litwinmv soll diese Beziehungen mit Pjatakow und Sokolnikow unterhalten haben. j L o n do u, 3. Feber. Die spanischen Nationalisten haben den von den Kommunisten benützten Dampfer „Aniabal Mende" mit einer Ladung Tabak, Kolonialwaren und Petroleum gekapert und nach Ceuke gebracht. Tex Dampfer befand sich auf voller Fahrt durch die Gibraltar Meerenge nach Valencia. London. 3. Feber. General Kleber, der sowjetrussische Kommandeur der internationalen kommunistischen Brigade in Madrid. ist infolge von Streitigkeiten mit den spanischen Mitgliedern des roten VeAeidi-gungskomikees von seinem Posten zurückgetreten. Zürich, 3. Feber. Devisen. Beograd 10. Paris 20.375 London 21.4725. Ncwyork 437 Mailand 23 Berlin 175.75. Wien 78.20, Prag 15.20.' ital — z. B. im Rahmen eines neuen Qo:ai'= no-Paktes — ablehnen und Deutschland anderseits auf eine Reihe zweiseitiger Verträge Hinweisen kann, ist die Möglichkeit, den Fric den kollektiv, zu sichern, von vornohercin ver schüttet. England, das im Genfer Block jitzt hat d>e Kollektivfrieden-Dhese just zum Jahresbeginn desavouiert, indem es als demokratisch regierter Staat mit dem autoritären Italien einen bilateralen Vertrag über hie Jntcressenverteilung im Mittelmeer abgeschlossen hat, Dieser Akt der britischen Regierung ist der beste Beweis dafür, daß die wenigen Verteidiger eines ntopistischen Kollek- tivsriedenL nur mehr in leeren Schützengräben kämpfen. Biel Praktischer ist daher die Idee der zweiseitigen Verhandlungen und Pakte, weil dabei das g l e i ch e Z i e l erreicht wird, nur d>e M e t h o d e ist e r-leichtert und damit auch die .iurnnl eingenommene und nur fallweise divergierende Haltung der einzelnen Mächte. Der Abschluß des jugoslawisch-bulgarischen Paktes ist das Ergebnis zweiseitiger Verhandlungen und da zwischen den beiden Völkern viele Hindernisse bis vor kurzem gelegen haben, muß dieser Methode zweifellos die Anerkennung ausgesprochen werden. Wenn diesem zweiseitigen Vertrag laut Blär terberichten und der jüngsten Erklärung des türkischen Außenministers Tewfik Ruschdi Aras noch ein jugoslawisch-ungarischer Pakt folgen sollte — viele Ansätze für eine Befriedung der beiden Völker sind ja schon vorhanden —, dann wäre damit ein noch weiterer Schritt in der praktischen Friedenspolitik getan, die sich Dr. StojadinovP zum Ziele seines stolzen Strebens gesetzt hat. Wir dürfen allerdings stolz darauf sein, daß wir einen M a n n an der Spitze der Regierung haben, dem cs auf Tate n ankommt und nicht auf Worte. Das neue Handelsgesetz Beginn der Durchberatung in der Skupschtina B e o g r a b, 2. Feber. Die Skupschtina yt heute mit einer eineinhalbstündigen Verspätung zu ihrer zweiten Sitzung nach dem neuen Jahr zusammengetreten. Nach Entgegennahme einiger Beschlüsse des Verifika-t'onsausschusses wurden einige Jnterpellatio nett an die zuständigen Ressartminister er präsidio zur Kenntnis genommen. Nach Beantwortung einer Anfrage des Abg. Pa 8 t r o v i 8 über die Tätigkeit des Peritionsausschusses ging die Skupschtina zur Tagesordnung über: Beratung über den Entwurf des Handelsgesetzes. Als Erster erhielt der Minderheitsbericht erstatten Abg. Ivan M o h o ri 8 (Jugoslawische Nationalpartei) das Wort. Redner erklärte, es seien 351 Tage seit' jenem Tage vergangen, als er auf der Tribüne als Redner der Minderheit über Liesen Entwurf hätte reden sollen, was jedoch durch die ungesunden Verhältnisse in der Skupschtina verhindert worden ist. Das vorliegende Gesetz sei umfangreich und der Entwurf wurde so rasch in Druck gelegt, daß die Druckfehler allein zehn Seiten ausmachen. Der Beratungsausschuß habe große Arbeit geleistet, nicht weniger als 50 Minderheitenanträge wurden angenommen. Mit dem sechsten Abschnitt, der sich mit den ausländischen Handelsgesellschaften befaßt, habe man sich nicht einverstanden erklären können. Es gebe Novitäten im Entwurf, die unseren Verhältnissen nicht entsprechen und die einfach westeuropäischen Vorbilder» entnommen wurden. Das Gesetz Biete keine Handhabe zur Befreiung von früheren Verpflichtungen auf Grund abgeschlossener Verträge, insoweit die Rechte der Ausländer tangiert sind. Die Minderheit habe beantragt, daß der letz'e Abschnitt des Gesetzes neu gefaßt und die schädlichen Verpflichtungen aus de» bestehenden Abkommen en'fernt werden. j Redner erklärte ferner, man habe vernommen, daß der Entwurf nicht so dringlich sei. Man könnte demnach noch anderes Material gls Bestandteil abwarten, um dann das Gesamtmaterial in Gesetzesform zu bringen. Wünschenswert wäre ein Obligationsrecht, ein Scheck- und Wechselgesetz, wodurch sich die Arbeiten am neuen Zivilgesetz beschleunigen würden. I Redner schloß mit dem Hinweis darauf, daß die jugoslawische Wirtschaft Wirtschaftsgesetze benötige. Als nächster Sprach der Abg. Dr. L a-z a r e v i č (Jugoslawische Radikale Union), der mit den Worten.schloß: „Ich appelliere an Regierung und Parlament, man möge bei der Annahme dieses Gesetzes der Wirt-i sthajt nicht ein zu enges Kleid schneidern oder ! ihr sogar enge Fesseln anlegen." (Beifall auf der Rechten.) Nach einigen Erläuterungen des Vizepräsidenten M a r k i 6 und dem Schlußwort des Präsidenten ö irie wurde die Sitzung 1 geschlossen. Die nächste S'tzung findet morgen um 0 Uhr vormittags statt. Stalin schüttelt seine Rivalen ab Nach übereinstimmenden Meldungen aus Moskau wird für den Monat April ein neuer Prozeß gegen angebliche Trotzkisten in Szene gesetzt. Die Sensation ist, daß der bisherige Chefredakteur des amtlichen sowjetrussischen Organs, der »Izwestija«, B u c h a r i n, verhaftet wurde und neben einer großen Zahl anderer Boischwisten auf der Anklagebank erscheinen wird. Immer klarer zeigt sich, daß Stalin die engsten Mitarbeiter Lenins durch diese Theaterprozesse beseitigen lassen will, um seine Alleinherrschaft zu sichern. Unser Bild zeigt Bucharin. (Scherl-Bilder-dienst-M.) Vor einem Bilateralpakt Ztalien-Türkei Die heutige Mailänder Entrevue Graf-Ciano-Ruschdi Aras / Die Dodekanesos-Jnseln, die Dardanellen und Balkanprobleme als Gesprächsthema M a i l a u b, 2. Feber. Morgen, Mittwoch, den 3. d. findet hier in Mailand eine Zusammenkunft zwischen dem italienischen Außenminister Graf Galeazzo C i a n o und dem türkischen Außenminister Tewfik R u sch d i A ras statt. Aus diesem Anlaß haben sich zahlreiche Vertreter der Weltpresse wie auch der heimischen Presse in Mailand versammelt. In Begleitung des italienischen Außenministers befinden sich der bevollmächtigte Minister B u t t i, sowie der Direktor der allgemenen Abteilung des Außenministeriums, B i t c l l i. Die morgige Zusammenkunft der beiden Leiter der Außenpolitik Italiens und der Türkei wird auch Gelegenheit bieten, die grundsätzliche Frage des Beitrittes Italiens zum Meerengenabkom- uteit von Montreux aufzurollen. In italienischen Kreisen wird erklärt, diese Verhandlungen seien das Ergebnis der italienischen Bemühungen, zweiseitige Verträge nach alle» Richtungen hin zum Abschluß zu bringen. Dem bilateralen Pakt zwischen dem faschistischen Italien und dem demokratischen England werde nun der zweiseitige Pakt zwischen den autoritär regierten Staaten Italien und Türkei folgen. Wie ferner verlautet, sollen im Rahmen dieser Verhandlungen auch die Dodekanesos Inseln, gewisse Bestimmungen des Dardanellenstatus und das gesamte Balkanproblem zur Sprache kommen. Einzelheiten hierüber fehle» noch. Königin Wilhelmine in Zell » den Straßenbahnwagen und i» den Fabr> feit gibt es nur ein einziges Gespräch: dat Ergebnis des Prozesses, wobei einmütig dic schärfste Verurteilung des Terrors zur» Andruck kommt, dessen sich das kommunistische Regime bedient. Allgemein wurde mit einem Freispruch gerechnet, der die Lage 511 mildern hätte. Gestern wurden allein in Moskau 500 Personen verhaftet, die sich »ermaßen, das Urteil des Tribunals ihrer mißfälligen Kritik zu unterziehen. Bis jetzt wurden durch die Tscheka alle Frauen und andere Familienangehörige der Angeklagten des zweiten Trotzkisten-Prozesses in Gewahrsam gebracht. Auch die Frau des früher hiegerichteten Käme n j e w. die im Norden lebte, wurde verhaftet. In Leningrad wurde Leo Trotzkis Verwandter, ein gewisser B r o "-st c i n, verhaftet und nach Moskau gebracht. M o s k a u, 2. Feber. (Avala.) Der „Dm ly Telegraph" fügt seinem Schlußbericht über den Moskauer Prozeß hinzu, daß durch die Aussagen der Verurteilten rund hundert Personen aufs neue schwer belastet wurden-Man müsse also damit rechnen, 'daß Liest hundert Trotzkisten in Bälde den Todessaal betreten werden. Der sozialistische „Dailv Heralb" weiß zu berichten, daß R a d e ■ und S o k oln i k o w gemeinsam mit B u ch a r i n und R y k o w sowie den übrigen Mitgliedern des „Dritten Trotzkistenzentrums" auf Grund neuen Beweismaterials int April vor das Staatstribunal gestellt werden würden. m o s k a u. 2. Feber. Wie jetzt bekannt wird, wurden die 13 zum Tode Verurteilten von einer aus 16 Chinesen gebildeten Abteilung der GPU unter Leitung des Letten P eter s © n erschossen. P j a tako >l> weinte, als er in den Hof geführt wurde. B o ch u f l a w s f t fiel i» Ohnmacht. Die übrigen hielten sich gefaßt. Einer rief vor der -Salve: „Ihr könnt Radek und Sokolu--kow sagen, daß sie gemeine Verräter sind!" Wie in gut unterrichteten diplomatischen Kreisen verlautet, soll Leon Blum für die Begnadigung Rädels gewirkt habe», da Radek der Verbindungsmann zwischen der west Än letzter Stunde vom Schnelldampfer „Europa" gerettet Der Präsident der Französischen Republik gab im Elysee ein großes Festessen, an dem das gesamte D'plomat'sche Korps und die Regierungsmitglieder teilnahmen. I» der Mitte sieht ma« Staatspräsident Lebrun an der Festtafel. Ganz rechts unter dem Kerzen feuchter Ministerpräsident Btum (ScherhM derd ieM-W) In der Nacht zum Freitag ging in der Röh>' von Borkum das deutsche Motorchiss »er" unter. Der auf der Heimreise besnd-lichx Schnelldampfer „Europa" konnte dre' Ueberlebende, die in einem Boot auf de» Wellen trieben, retten. Dies Bild ze'gt. w'c ein Matrose die Schiffbrüchigen anseilt, u#1 sie a» Bord heben zu lasten. Das Boot wai: völlig mit Wasser vollgeschlagen und d“e Schiffbrüchigen durch die Kälte dem Tode nahe (ScherPMherdjenst°W) europäische« Freimaurerei und der Ko-min-ern gewesen sei. Die Logen hätten rine für . eit Bolschewismus freundliche Stimmung Sem acht, me:I Radek die Zusicherung gab, aß jener TM der europäischen Bourgeoisie, der sich „freundschaftlich" gebärden sollte, int AQsie eines kommunistischen Sieges über Eu ropa pardoniert werden würbe, «ieg der Regierungsliste bei den albanischen Kammerwahlen. ■ ~;i r a n a, 1. Feber. Die Ergebnisse der SC|$tigen Wahlen in die gesetzgebenden Kör-E^chasten zeigen einen vollständigen S>og '‘■'s1- Regierungsliste. Die neue Kammer, die ‘P-; D Abgeordneten besteht, wird ungefähr Jot-lbe Zusammensetzung haben wie d'e frü yere. Es wurden nur 15 neue Persönl ch-Juen in die Kammer gewählt. Sämtliche Re ^n-ngAnitglieder sind mit übexwÄtigender Mehrheit gewählt worden. Bestie m Mmsche^Mstalt Furchtbares Lebemschicksal eines Kindes Dm DiKmantenhalsbanö Marie Antoinettes 5 Schiff, mit dem es 1790 unterging, soll jetzt gehoben werden. Ein furchtbares Lebensschicksal Bereitete in einem ungarischen Ort ein Taglöhner seinem einzigen siebenjährigen Töchterchen. Der Mann kam abends nach anstrengender Arbeit nach Hause. Da er durchgefroren war, genügte ihm die warnte Suppe nicht, die ihm die Frau vorsetzte. Er begann zu to Beit. Es gab eine sehr unangenehme häusliche Szene. Schließlich erbot sich die sieben jährige Tochter trotz des Schnees und der vereisten Wege in das Dorfwirtshaus zu lau fen und ihrem Vater eine Flasche Schnaps zu holen. Das Kind war kaum eiste Viertelstunde unterwegs. Aber auf dem Rückmarsch hatte es Unglück. Es glitt auf -der vereisten Straße kurz vor dem elterlichen Hause aus. Die Flasche schlug gegen einen Stein und zerschellte. Der Schnaps floß in den Schnee, und es blieb dem kleinen Mädchen nichts anderes übrig, als weinend nach Hause zu laufen und von seinem Mißgeschick zu erzählen. Kaum hatte jedoch das Mädchen tut 1 ter Tränen berichtet, daß es die Flasche draußen aus Berschen zerschlagen habe, da geriet der jähzornige Vater itt solche furchtbare Wut, daß ihm jede Besinnung abhanden kam, Da er keinen Stock fand, um das: Mädchen zu züchtigen, riß er seine Axt aus seinem Arbeitsgerät hervor. Und che sich die Frau entsetzt dazwischen werfen konnte, schlug er zu und hackte dem Kinde die rechte Hand ab. Nur mit Mühe gelang es, das un glückliche kleine Wesen vor der völligen Verblutung zu bewahren. Der Vater aber wurde noch in der Nacht verhaftet und dem nächsten Polizeigefängnis eingeliefert. , was berühmte. Diamantenhalsband der nanzostschen Königin. Marie Antoinette, vUtch das ein Skandalprozeß heraufbeschwv -'Ds. u. das Ansehen der Königin schwer ge-sAädgt wurde, ist vor 147 Jahren auf ei-•e-1’ Vrigg in der Seinemündung untergegan sch-;, die französische. Regierung hat .beschlos--n, das Schiff jetzt zu heben. ch: Jahre vor Ausbruch der großen fron chstchrn Revolution 1789 untergrub die schlibandgeschichte des Kardinals Prinz Ro-chch in die die Königin Marie Antoinette .chl.hine' nverwickelt wurde, das Ansehen des chUchtums. aufs schwerste. Der Kardinal. ,;ch 'n Ungnade gefallen war, glaubte, durch -chnteurer getäuscht, die Gunst der Konisch durch ein kostbares Diamantenhalsband ,ch> M llionenwert wieder erlangen zu .ön-.ch- Die Königin wußte nichts von der Jn-'3e, doch richtete sich die Volksmeinung chchtt sie. Es kam zu einem Prozeß, bei dem ch1' Kardinal frcigesprochen wurde. Die Grä 6|! Öomot, die hauptsächlich ihre Hand da-J' 'ni Spiel gehabt hatte, wurde zur Brand ‘ Qtluita und lebenslänglichem Gefängnis sturtM. ...... ^ D eses DiamantenMsband befand sich zu ^briUen nrt anderen Schätzen und Geldbe-g.Mt, aus dem Privatvermögen König w: S- des. Sechzehnten an Bord der y^'3g „Telemvque,,. die ganz im Geheimen , — zu erreichen. Als. die.Revolutions-fiJstvb'n erfuhren, daß mit dem Schiffe O umpIpfgcFellauf nach Tokio Die Japaner prüfen einen Streckenplan Sven Hedins Blind-Tauben zu schaffen. Diese Remiihun gen haben in England besondere Ersolge gezeitigt. Man hat ein englisches Hand-alphabet’ erfunden, das mit'dem Finger auf dem linken Handteller der Blind-Tauben geklopft wird. Mit dieser Klopfsprache läßt sich eine völlig einwandfreie Verständigung erzielen. Man konnte auch feststellen, daß die anderen Sinne der Blind-Tauben schärfer waren, als die gesunder Menschen. rc -• Jänner 1790 von Rouen ab fuhr, um Inland behör Gold- und Schmucksacheil der franzö--sTen Emigranten verschoben werden soll-D T vcwhlen sie es anzuhalten. Bewaffnete ' 7'-i olg1cu das Schiff, da es aber eilt Lj Segler war, dem- bestTnmt die Flucht : JHchen wäre, wenn.es,nicht in der Seine-Jachtua in eine furchtbare Sturmflut'ge Hy!' Märe Dhe „Telemagu'.' sank -bei m fdwiZbcauf und hat seitdem dort auf sten ; Ti» des Flusses gelegen. o.^dber ihre Ladung haben sich zahlreich J^stden gebildet. Außer den Besitztümer! y.; -Tn-rwaares sollen ihr auch alle Schätze iJr stormannisch-en Kirchen anvcrtraut ge? '-‘in. damit lle dem Zugriff der re- Das japanische Olympiskomitee.' hat 'Dr. Sven Hedin gebeten, e>ne Stxeckenkarte für einen olympi.chen Fackellauf von Olympia nach Toro unter Vermeidung von So'ivjet-rußland zu entwerfen. Von den bleibenden Erinnerungen an das Berliner Olympia 1933 ist der Fackellauf mit dem Heiligen Fester, das im griech scheu Olympia vom Himmel geholt und von mehr als 3000 Läufern nach dein Stadion in Berlin gebracht, wurde, die unvergeßlichste. Es ist deshalb zu verstehen, daß Japan, dem die Ausgestaltung der nächsten Äymp'scheu Spiele 1940 übertragen worden ist, den größten Wert darauf legt, den Fackel lauf zu wiederholen. Aber wie? Schon die Vorbereitungen zum Lauf, von Olymp a nach Berlin erforderte monatelange Organisationsarbeit.. Dabei ging die Wegstrecke durchweg durch kultivierte Staaten mit guten Straßen, nur das Balkangebirge bot größere Schwprigkeiten. Weiter standen alle nur erdenklichen technischen Hilfsmittel zur Verfügung. Das letzte Mal handelte es sich um etwas mehr als .3000 Kilometer. Aber wieviele sind es von Olympia nach Tokio? Sie kann das doppel-, te und dreifache, wenn nicht noch mehrfache der Strecke von 1936 betragen, je nachdem sie mehr nördlich oder mehr südlich auer durch Asien verlauft. Man kann es deshalb verstehen, daß das japanische -Olympiakonii-tee schon, jetzt um die Erforschung Scr Möglichkesten des Fackellaufs bemüht ist. Es .var-zweifellos eine glückliche Eingebung daß es sich nunmehr an Sven Hebi.n gewandt hat mit der Bitte, eine Streckenkarte zu entwerfen, die ihm als die geeignetste für den Fak-kcllauf erscheint. Die einzige Bedingung der Japaner besteht lediglich darin, daß Sann ietrußland nicht berührt werden soll. Wenn je e'n Mann, dann ist Sven Hedin. der berühmte schwedische Forschungsreisende, der. Gegebene für einen solchen Entwurf. In der wissenschaftlichen Welt genießt er als der Erforscher Zentralasiens größten Ruhm und Ansehest» Ohne sich zunächst auf Einzelheiten einzu-lassen, hat er im Großen ungefähr den Weg bestimmt, der zu durchlaufen ist. Von Olympia bis Istanbul über den Hellespont und -die Türkei bis nach dem Norden von Indien geht es verhältnismäßig noch einfach. Aber dann werden die großen Schwierigkeiten einfetzen. Auf der Karte läßt sich freilich die Linie leicht einzeichnen. Aber sie 'ührt, wenn man den kürzesten Weg ausfüchte, durch die Ausläufer des höchsten Gebirges de- Welt, über Nord-Hinterindien nach China bis. in die Mongolei. Auf diesem Wege find bisher nur sehr wenige Menschen gewandelt, die unter den größten Leiden und Entbeh-ungen ihr Ziel erreichten. Wie soll man da Fackelträger laufen lassen? Alle Länder, bei denen bisher Anfragen aus Tokio eingelau-fen sind, ob sie das Durchlaufen genehmigen. haben ihre Zustimmung erteilt. Nur für Britisch-Jndien steht, sie noch aus, doch hasst man, daß Lord Burghley, eines der britischen Mitglieder des internationalen olympischen Komitees, die zuständigen Behörden in Indien zur Erteilung der Erlaubnis bewege« wird. Besonders gefährdet dürften die Fackel-läuser in China und in der Mongolei sein denn daß die chinesischen Banditen mit den olympischen Idealen vertraut sind, wird ma« nicht so ohne weiteres.annehmen können. In ihren Augen dürfte ein Fackelläufer eine glänzende Gelegenheit bat stellen, um Lösegeld zu erpressen. Wir wollen aber hoffen, daß es dem japanischen olym bischen Komitee, das Sven Hedins- Vorschlägen bereits zugestimmt hat, im Laufe der nächsten drei Fahre gelingen wird, alle Schwierigkeiten zu beheben. i Angriff onüren Regierung entzogen würden; ihre 1930 'oll e'n alter Mönch auf rbekett erklärt haben. daß die „Te- ^ ----- w. • V i> sä! T’e" alle Kostbarkeiten der. berühmten von Jumiges n>!t sich geführt habe. ^ beamte Ladung wird auf etwa 100 bis <3 Dkill'önen Mark an Wert geschätzt. Ber-. ijT -. das Wrack u heben, wurden oere'ts. ovil Jahren 1830 und 1830 unternom-Tch- doch schlugen sie fehli Nach Ansicht von JsstderMndigett ickll cs aber jetzt mit'den ecnen Hilfsmitteln' der Schifsshebetech-sjst . Möglich stein, die Bergung vorzunehmen. chs Jan,stifische, Regiernitg hat deshalb be-„^'^t.'die „Telemaque" ans dom Sand I- FKstamn, ' des ' Flußbettes herauszuho-ijch es sich- Herausstellen, daß sie wirk dw wertvolle Ladung in sich birgt, von -sp' stahrzehntelang -so viel erzählt wurde-benb^chtigt alle Schätze im Wege einer 'J'toit zu verwerten. Französische Blätter Innern an den Bericht, eines Lotsen von v '-auier der bald nach der Revolution l'J Erzählung eines Emigranten mitgeteilt jr - .daß er und dreißig 'einer Freunde "I gesamtes Vermögen beim Untergang der fstmactuc" verloren hätten. Die . R. Emil (Kol o b. — In Dubrovnik verschied der . Bankbeamte und Hauptmann i. R. Franz l S r a fi d t li j a f. gebürtig aus- Nordslowenien. In Maribor verschied gestern die Oberlcihrersw'twe Frau Karoline Hren im Alter von 85 Jahren. — Ferner starb die Hauptmannsgattin Frau Milica M l a-ö e n o v i (• im Alter von 29 Jahren. — Friede ihrer Äsche! m. Aus der Thcaterkanzlei. Als nächste Novität wird das Volksstück „S ch u st e r A it t o n H i t" von Ortner vorgeführt. Die Aufführung wird von Regisseur Peter M a I c c vorbereitet. Als nächstes musikalische Stück gelangt Lehars „L a it d d e s L ä ch c l n s" zur Aufführung. m. Dcx Verein der Offiziere und Militärbeamten des Ruhestandes des Königreiches Jugoslawiens feiert am 6. Februar d. I. seine „Slava". Aus diesem Anlaß findet am genannten Tage um 9 Uhr vormittags in der Domkirche eine Gedächtnismesse stakt, zu wcl chet: alle Mitglieder des Vereines höflichst eingeladen werden. nt. Schwerer Unfall beim Skilausen. Gestern nachmittags fuhr der 30jährige Maschinist Franz R o j k o auf einem Skiausflug zum „Wolfzettel" in voller Fahrt gegen .einen Baum und blieb mit einem offenen Unterschenkelbruch bewußtlos liegen. Die Rettungsabteilung schaffte ihn zu Tal und überführte ihn ins Krankenhaus. m. An der Handelsakademie in Maribor waren zum Abschluß des ersten Semesters 180 Schüler und Schülerinnen eingeschrieben die.die Anstalt in fünf Abteilungen besuchten. Zum Semesterschluß war der Unterrichtserfolg folgender: 2 Schüler beendeten das erste Halbjahr mit vorzüglichem Erfolg, j 17 mit sehr gutem, 81 mit gutem. 35 mit • genügendem und 45 m-it ungenügendem Er- folg. Ausgeschlossen wurde niemand ■ und auch unklassisiziert blieb niemand. In Pro» zenten ausgedrückt haben 75 eine vositioe und 25 Prozent eine negative Klassifizierung bekommen, was als sehr günstig zu bezeichnen ist. Im Vorjahre erhielten von ! 00 Schülern zum Semesterschluß 75 die Note „ungenügend". nt. An der Volksuniversität in Student1 findet am Donnerstag den 4. d. mit 19 Uhr ein humoristischer Vortragsabend statt, dessen wechselvolles Programm Juroek Frm-fttla und Dr. Stachel bewältigen werden. nt. Aneica Mitrovič gastiert. Die Primadonna der Zagreber Oper Frau Aneica M i5 t rovi e wird in den nächsten Tagen wieder in Maribor auf'reten und die Rolle der Lydia im „Baron Trenk" singen. m. Das traditionelle Bergfest, das vergangenen Montag in den Unionsäleu veranstaltet wurde, stand auch diesmal auf der üblichen Höhe und reihte sich würdig an feine Vorgänger an. Der Besuch ließ nichts zu wünschen übrig, sodaß alsbald eine ungezwungene Stimmnung aufkam. Hiezu trugen auch die prachtvollen Dekorationen bei, die diesmal ein ganz besonders farbenprächtiges Milieu schufen. Das schöne Berg steigertreffen ließ die Besucher bis in den frühen Morgen beisammen sein. Zur Ausgabe gelangte auch diesmal die humoristische Zeitung „Pohorska Politika", die einen reißenden Absatz fand. m. Kleidermarder oder Versehen'? Als der Abgeordnete Karl Gajšek Montag abend nach dem Beratest die Unionsäle verließ, 30 h fand er am Tisch stakt seines Mantels, der einen Wert von etwa 4500 Dinar befaß, einen anderen Ueberrock, der jedoch nicht vstf wert war. Heute erschien bei der Polizei ein Mann, der angab, daß ihm der fragliche Mantel von einem Unbekannten mit 200 Dinar verkauft worden sei. in. Schöner Erfolg eines jungen Ingenieurs. Der Verband der AnschassungZge-nosseiischaften der Staatsbeamten in Beograd schreibt alljährlich mehrere Preise für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiete des Genossenschaftswesens aus. Ein erster Preis wurde in diesem Jahre dem junge» 'Ingenieur Albin O r t h ä b c r aus Maribor zuerkannt und zwar wurde ihm der Preis im Rahmen der Verteilung der St. Sava- Preise vom Rektor der Zagreber Universität überreicht. Wir gratulieren! * Im Winter ist es immer gut. einig6 Flaschen Gleichenberger Emmaquelle it» Hause zu haben; sie nützt bei allen Katarrhen. 1021 nt. Die Lohnkarten für das Hausgesinde sind ab 5. d. nur bei den Steuerämtern och11 Preise von 50 Dinar erhältlich, für Maribor und Umgebung beim Steueramt für Maribor-Umgebung, lieber die ausgefolgten -Steuerkarten wird -strenge Evidenz geführt- m. Wetterbericht. Maribor, 3. Feber, 8 Uhr: Temperatur —2, Barometerstand 736, Windrichtung NS, Niederschlag Nebel. * Besuchen Sie dap große Faschings-Programm i» der Velika kavarna! m. Die Ortsgruppe Maribor des Vereines der pensionierten Offiziere und Militörbe-emten des Königreiches Jugoslawien wird am Eomitag, den 14. Io. um 10 Uhr vormittags im Hotel „Orel", Aljaževa soba, , ihre ordentliche G e n e r alv c r sa nt m-11 u n g mit folgendem Programm abhaltei" i 1. Begrüßung und Bericht des Präsidenten- 2. Bericht des Sekretärs. 3. Bericht des Kas- siers. 4. Bericht des Präsidenten des Äus- sichtsausschusses. 5. Wahlen für den Verwab tunqsausschuß und für den Aufsichtsausschust- 6. Vorschläae und Eventualiäten. Alle Mitglieder werden böfl. gebeten, dieser Versammlung unbedingt beizuwohnen. 90 * Gegen Verstovsung sind L c o p i l l e 11 ein mildes und sicher wirkendes auch nach längerem Gebrauch vollkommen unschädli- ches Abführmittel aus rein pflanzlickien Bestandteilen. Leopillen haben sich selbst in chronischen Fällen vorzüalich bewährt. I» allen Apotheken erhältlich. Annonce reg. S-Nr. 31.430 vom 24. Dezember 1935. m. Kleidermarder. In einer hiesige" Schulanstalt wurden dieser Tage die Wino»' mäntel zweier Mittelschüler aus dem Gang vor den Klassen gestehen. Einer von de" Mänteln ist dunkelgrau und ein Erzeugnis der hiesigen Firma (Sberiin. Vor Ankauf Tod unter dem Auto Nächtliches Straßenunglück bei Slovenja vas / Wer ist die Tote? •rb gcioamt. Für zweckdienliche Angaben u er das Verschwinden des dunkelgrauen - «antels wird eine Belohnung von 50 2>i-»nr bezahlt. ui. Tic Einnahmen des M«riborer Haupt z Uamtcs betrugen im Monate Jänner ->,■«3.561 Dinar, wovon auf die Ausfuhr Ullr ^>.955 Dinar entfielen. , ch- Eine Besuchsfahrt zu den international veoeutsamsten Mustermessen von Leipzig, Wien veranstaltet in der Zeit vom X?*. rüvber bis 7. März der „Putnik". Die twhrt, die mit einem Luxusautocar unteruom uwn wird, kommt auf rundweg 1000 Dinar SU stehen. Da bereits zahlreiche Sitzplätze vergriffen sind, empfiehlt es sich die A11-uieldung unverzüglich vorzunehnien. Aus Ach Festtag des Wintersports _ -Die am gestrigen Feiertag vom rührigen Sportklub „P t u j" zum Austrag gebrach-leu 5 ! i m e i st c r s ch n f t c it v 0 n •tus gestalteten sich zu einem eindrucksvollen Wintcrsportsesttag. Start und Ziel, Ut' am Tyrsev trg festgesetzt waren, lockten zahlreiche Zuschauer heran, die nicht genug vle- große Skifahrergarde bewundern konn-^v. Die Meisterschaften wurden in drei *afieu und zwar für Damen, Junioren vvd Senioren ausgetragen. In allen drei Wettbewerben war die Beteiligung über-vascheich gut und da auch die Schneevcrhält-stll’se recht günstig waten, herrschte alsbald C:it buntes Treiben. \S« den Vordergrund traten zunächst die ^vien, 17 an der Zahl, die sechs Kilome-!ssv zu durchfahren hatten. Den Sieg riß Oul. Milka T tv r f an sich, die die Bestzeit von 82:21.4 herausfuhr. Der zweite Preis Jl(ll ait Frl. Inge M olit 0 r, die 32:23.1 benötigte, während als dritte Preisträgerin ^'vl. Dagmar S ch 11 e >d i tz in 32:31.3 hervorgiug. Als jüngste Wettkämpferin stell sich uns die kaum zehnjährige Elsbeth 5 i' n i g vor. die durch ihr schneidiges ^empo bald größtes Interesse auf sich lenkte. Anschließend daran erschienen die Jung-vlaiinen in Front. Von den 13 Teilnehmern sTse 8 Kilometer zu bewältigen hatten, ging Ullh B 1 « n ! c in 28:45 als Sieger her-Zweiter wurde Rudi M o l i t 0 r in -“:595 und Dritter Leopold K r a j ne i L aus Maribor, der 29:50.7 brauchte. Siw »kennen der Senioren, das über 13 Kilometer führte, sah Joses H c r i L vom ich1'- Železničar aus Maribor in 32:36.1 ^gleich. Als bester heimischer Fahrer setzte sich Ernst Werfel durch, der 40:54.2 ^nötigte. Den dritten Platz eroberte Albin m č i č auS Maribor. Seine Zeit war .^■54.3. Franzi S t r 0 ß, einer der heimischen Favorits, mußte wegen eines Defektes 03 Rennen vorzeitig aufgeben. _ Sie Leitung der mustergültig organisieren Veranstaltung lag in den bewährten ■vattden unseres verdienten Sportorganisa-wrs F g x j. jjj u c .v. Die Verteilung der chönen Preise fand am Abend im Gasthos Kcich statt. H. Vandalismus aus der Borl-Brücke. der Draubrücke bei Borl zertrümmerten ^bekannte Missetäter die dort sich befindliche Christusstatue, begossen diese mit Benzin l?3 zündeten sie dann an, jodaß die ganze ' Aiäc Gefahr lief, in Flammen aufzuge-leit- Zum Glück kamen Leute herbei, die das 'JUcr sofort löschten und ein Unheil vevhü-‘etitzer Vinko Pernat ein und stahlen n Jagdgewehr. H. Landseuer. In Slovenja vas brack) am vwesen des Besitzers Johann M a t j a - Für Montag abends >var eine Sonderfahrt des „Putnit" mit dem Autocar nach Ptuj vorgesehen, um die Besucher des Kaufleuteballs dorthin zu bringen, die Fahrt unterblieb jedoch, da zu geringes Interesse dafür herrschte. Eim -nippe von Interessenten mietete daher. itotaxi und fuhr gegen Ptuj. Der Wagen passierte gegen halb 21 Uhr die Ortschaft Slovenja Vas. Kaum hatte er diese hinter sich, als eine Frau plötzlich in die Fahrbahn sprang. Der Wagenlenker Leo-nidas K v i t k 0 versuchte den Wagen mit allen Mitteln zum Stehen zu bringen und riß das Fahrzeug ganz nach rechts, doch war das Unglück unvermeidlich. Die Frau wurde vom Kühler niedergestoßen, wobei sie mit dem Kopf auf den Scheinwerfer anfschlug. Im nächsten Augenblick gingen die Vorderräder über die Unglückliche hinweg. Kvitko und die Insassen zogen die Bewußtlose unter dem Wagen hervor und schafften sie ins Aus die in verschiedenen Blättern in den letzten Tagen veröffentlichten Berichte über die Bekämpfung der Radiostörungen in Mä ribor hin,, läßt uns die Postdirektion in Ljubljana nachstehende Mitteilung zugehen: „Die Postdirektion entsandte kürzlich einen fachmännisch geschulten Beamten nach Maribor, um dort alle, das Radiohören behindernden Störungen festzustellen und die Schuldigen zur Anzeige zu bringen. Der Fachmann stellte in kürzester Zeit unzweifel Haft mehr als 200 störende elektrische Anlagen sest, die die Funkdarbietungcn unmöglich machen. Der Delegierte konnte bisher kaum ein Viertel des ihm zugewiesenen Ra-Yons, die Stadt Maribor, untersuchen, er fand jedoch trotzdem die oberwähnte große Zahl nicht oder ungenügend entstörter (Mattierten) Elektroanlägen heraus. Alle Besitzer dieser Störanlagen wurden, schriftlich aufgefordert, die störenden Anla-1 X i č ein Brand aus. dem das Wirtschaftsgebäude zum Opfer fiel. P. Im Tonkino gelangt am Mittwoch und Donnerstag die bestbekannte Operette „Der Vogelhändler" mit Lil Dagover, Georg Alexander und W. A. Retty zur Vorführung. Aus Cdie —WIIBiBBIIMBUiM II— ' c. Todesfälle. In Celje ist Dienstag der dort im Ruhestande lebende Oberlandesgerichtsrat Herr Dr. Fritz Bračič nach kurzer Krankheit plötzlich verschieden. Der Verstorbene, der sich auch publizistisch erfolgreich betätigte, war eine in weiten Kreisen geschätzte und geachtete Persönlichkeit. — Sein Ted löste in allen Kreisen tiefste Trauer aus. Das Leichenbegängnis findet Donnerstag, den 4. !o. um 16 Uhr von der Leichenhalle am städtischen Friedhof aus statt. Ehre seinem Angedenken. Der schwerge-troffenen Familie unser innigstes Beileid! — Ferner starb in Celje im städtischen Asyl der Privatbeamte i. R. Herr Rudolf L c d l im Alter von 60 Fahren. R. !. P.! Aus DetiiißÄÄÄd g. Aus dem Poftdienste. Dem hiesigen Postamt wurde die Postbeamtin Frl. L u-k a n c aus Beograd zugekeilt. g. Zum Kommissär der Finanzkontrolle wurde Herr Lukas D a b o v i č aus Split ernannt. 'Sein Stellvertreter ist Herr Franz Blatni k aus Hositanj. g. Neuer Zollvermittler. Fu Dravograd hat sich Herr Emil Jedlovänik als Auto, um sie ins Krankenhaus nach Ptuj zu bringen. Dort angekommen, mußten sie fest-stellen, daß die Schwerverletzte bereits tot war. Die Leiche der Unbekannten, deren Identität bisher nicht festgcstellt werden konnte, wurde in die Totenkammer des Krankenhauses gebracht. Die Gendarmerie stellte noch im Laufe der Nacht Erhebungen an und konnte sich davon überzeugen, daß die Frau, als sie das Hörnst gnal vernahm, aus unbekannten Gründen von links nach rechts die Straße zu überqueren versuchte. Der Wagenlenker wich deshalb noch mehr nach rechts ab, sodaß das Auto auf einen Schotterhaufcn aufführ. Die Tote hatte einen Rucksack mit verschiedenen Sämereien mit sich, die sie offensichtlich in Maribor gekauft hatte und nach Hause trug. Es handelt sich um eine Bäuerin im Alter von 35 bis 40 Jahren. Als besonderes Merkmal wird angegeben, daß sie im Oberkiffer .npr zwei Zähne besitzt. gen binnen acht Tagen nach Empfang der Aufforderung zu blockieren, da sie sonst mit empfindlichen Strafen belegt würden. Die Postdirektion hofft, daß sich in den bereits untersuchten Stadtteilen in der Frage des Radioempsanges die Lage in kürzester Zeit bedeutend bessern loird. Bei der Eruierung der Störungen mußte der Sachverständige leider auch die Feststellung machen, daß es in Maribor noch viele Schwarzhörer gibt, die ihre Apparate nicht angemeldet haben und das entsprechende Abonnement nicht entrichten. Deshalb fordert die Postdirekion auch bei dieser «Gelegenheit die Besitzer solcher Radioapparate auf, diese unverzüglich anzumelden, da widrigenfalls die Empfänger, wie dies bisher der Fall war, beschlagnahmt und die Besitzer überdies mit einer Geldstrafe in der I Höhe des dreifachen Jahresabonnements, d. s h. 900 Dinar, belegt werden." selbständiger Zollvermittler und Vertreter der Firma „Jugotarif" niedergelassen. g. Ehrende Berufung eines heimischen Ge werbetreibenden. Der Maler Wilhelm S a-g 0 r c hat eine Anstellung beim königlichen Hof bekommen. Aus Stav. sl. Das tradiionelle Bergfest der hiesigen Ortsgruppe des Slow. Alpenvereines findet am Samstag, den 6. d. mit dem Beginn unt 20 Uhr in den Räumen der Bezirls-sparkasse statt. Eintritt 10 Dinar, Familienkarte 15—20 Dinar. Akademische Jazzkapelle. Ski- oder Touristenkleidung. Der Himmel im Februar Nun merkt man es schon ganz deutlich, daß die lichten Tage länger werden. Zu Neujahr stieg die Sonne 8 Uhr 11 Minuten und am 19. Jänner 8 Uhr über den Horizont; zur Fastnacht ist dies schon 7.30 der Fall, am 24. Febuar wird unser Tagesgestirn 7 Uhr und am 28. Februar 6.50 aitst gehen. Anderseits: Am Neujahrslag ging die Sonne 15 Uhr 56 Minuten — also 4 Minuten vor nachmittags 4 Uhr — unter. Zur Fastnacht verschwindet sie pünktlich 5 Uhr nachmittags. Und Ende Februar wird sie bis 17.36, also reichlich halb 6 Uhr nachmittags, uns bescheinen. Wie frühlingsfreudig macht uns diese Feststellung des immer breiteren und immer höher steigenden Sonnen bogens! Am 19. Februar tritt die Sonne in das Zeichen der Fische. — Der Mond zeigt folgende Veränderungen: 3. Februar: letztes Viertel. 11. Neumond. 18. erstes Vier tel. 25. Vollmond. — Planeten-Erscheinun-gen: Der Merkur ist im Anfang des Monats am Morgenhimmel im Südosten im Repertoire: Mittwoch, 3. Feber: Geschlossen. Donnerstag, 4. Feber um 20 Uhr: „Hoheit tanzt Mlzer". Ab. C. Ermäßigte Preise. Freitag, 5. Feber: Geschlossen. Samstag, (i. Feber um 20 Uhr: „Dr". Ab. A. Volksuniversttät Freitag, 5. Feber: Univ. Prof. Dr. H a d-ž i (Ljubljana) spricht über die Ursache der embryologischen Entwicklung. M o n t a g, 8. Feber: Literarischer Abend der slowenischen Sstriftstellcr Ingolič, Švajger, Kajč, Kerenčič und - Petelin, die aus eigenen Werken lesen werden. lou-Hiuo 1'' in 1111111,1,1111111 11111 111 Union-Tonkino. Das tollste Wiener Lustspiel des Jahres „Wer ist wer?" mit Hans “Moser, Paul Hörbiger und Trude Marlen. Ein Film, der wochenlang die Wiener Kinos alle Abende hindurch füllte. Die große Ko-mikerbesetzung dieses lustigen Werkes verbürgt Stunden animiertester Unterhaltung. Burg-Tonkino. Der große deutsche Spitzenfilm . „Stadt Anatol" mit Gustav Fröhlich, Brigitte Horney, Harry Liedtke und Fritz Kampers in den Hauptrollen. Als nächster Film folgt das charmante Wiener Lustspiel „Frauenparadies" mit Leo Slezak, Svetislav Petrovič und Georg Alexander. Autoear-Ausflüge des „Vutni r 4. Feber: Nach Graz. Fahrpreis 490 Dinar. 6. und 7. Feber: Mach Ribnica anläßstich des Skifahrer-Waskenfestes beim „Senjurjev dom". Fahrpreis 45 Dinar. 7. Feber: Nach Klagenfurt zum internationalen Lä 1 »b er-Skis bringen. Fahrpreis 120 Dinar. 13. bis 15. Feber: Nach Wien zu den Eislauf-Weltmeisterschaften und Eishockeytur-nier. Fahrpreis 240 Dinar. 28. Feber bis 7. März: Nach Leipzig, Prag und Wien anläßlich der internationalen Mustermessen. Fahrpreis 1000 Dinar. 13. und 14. AMz: Nach Planica anläßlich der ersten Skiflugveranstaltung. Nächti-gung in Bled. Gesamtarrangement 250 Dinar. 25. März bis 3. April: Osterausflug nach Rom und Bestich der italienischen Städte Triest, Venedig, Rimini, Pisa, Florenz, Padua. Bologna u. a. Gesamtarrangemcnt 2400 Dinar. 27. bis 30. März: Osterfahrt nach Venedig. Gesamtarrangement 900 Dinar. 10. bis 21. April: Besuch der italienischen und französischen Riviera (Venedig, Mailand, Genua, Monte Carlo, San Rento, Mo naco, Nizza, Gardasee, Verona, Bozen, Cortina d'Ampezzo, Dolomiten usw. Gesamtarrangement 2800 Dinar. Sämtliche Ausflüge werden mit komfortablen und geheizten Autocars unternommen. Alle Sitzplätze sind nummeriert. Informationen und Anmeldungen im „Putnik"-Büro, Maribor, Aleksandrova cesta 35, Tel. 21-22. Apothekennachtdienst Vom 30. Jänner bis 6. Feber versehen die Sv. Areh-Mpotheke (Mag. Vidmar) am Hauptplatz und die Magdalenen-Apocheke (Mag. Savost) am Kralja Petra trg. Sternbild des Schützen zu sehen. Die größte Ausweichung von der Sonne nach Westen erfolgt am 7. Am 10. ist er schon so nahe der Sonne, daß er dem freien "Äuge für den übrigen Teil des Monats unsichtbar bleibt. — Die Venus glänzt als Abendstern und geht fast den ganzen Monat über ungefähr 4 % Stunden nach der Sonne unter. — Der Mars steht im Sternbild der Waage und ist nach Mitternacht am östlichen Himmel zu beobachten. Er geht anfangs 614, am Ende 6V« Stunden nach der Sonne unter. — Der Jupiter steht am Morgenhimmel und geht am 15. VA Stunden vor der Sonne auf. — Und der Saturn erscheint bei Eintritt der Abenddämmerung im Südtvesten und geht jotn 15. 21/-! Stunden nach der Sonne unter. Führende europäische Büromaichinen-Fabrik tüchtigen Rayonsvertreter mit etwa. Kapital Offerte ausführlich an „IU G O F IO ES”, Zagreb, Krajiška 13. Bekämpfung der Radiostömngen Zahlreiche Schwarzhörer bereits zur Strecke gebracht / Mitteilungen der Postdirektion 1/lliüstUüMkUe UmdscUau tiebergobe der Bauernschulden on öle 2lgrarbonf Teilweise Verlängerung der Einreichungsfrist bis 30. April > Große Schwierigkeiten bei der Beschaffung der erforderlichen Dokumente Im Sinne der Bauernschutzverord-nuiig vom 26. September 1936 wurde be kanntlich der Privilegierten Agrarbank die ganze Arbeit an der Uebernahme u. Liquidierung der Bauernschulden übertragen. Die Agrarbank führt diese Arbeit ausschließlich auf Rechnung des Staates aus und hat selbst keinen Nutzen davon. Eigentlich bedient sich der Staat bloe der Organisation der Bank, um die Liquidierung der Bauernschulden reibungslos und mit möglichst wenig Kosten durchführen zu können. Nach der Durchführungsvorschrift zu der Verordnung waren Geldanstalten und Genossenschaften verpflichtet, der Agrarbank binnen drei Monaten nach dem Inkrafttreten der Durchführungsverordnung, d. i. b i s 31. I ä n ii e r, die Verzeichnisse der Landwirteschuldner mit genauer Abrechnung jedes einzelnen Schuldners, den Bestätigungen, daß die betreffenden Landwirte sind, sowie einem Verzeichnis der Schuldurkunden und sonstigen Angaben ei nzu reiche >n. Diese Frist von drei Monaten erwies sich aber in der Praxis als zu kurz, um alle diese Arbeiten durchzuführen. Es entstanden daher allerlei Schwierigkeiten. Schon die Zinsenberechnung ist ziemlich verwickelt. Die Bestätigungen, daß die Schuldner Landwirte sind, sowie die Urkunden über die Vermögensaufnahme sind von den Gemeindebehörden schwer zu beschaffen.' Aus diesem Grun de und auf Ansuchen zahlreicher Gläubigeranstalten hat die Priv. Agrarbank noch zu Beginn des Monates Jänner sämtliche Genossenschafts- und Banken Organisationen des Landes verständigt, daß sie bis zum 31. Jänner 1. J. ihr bloß die Verzeichnisse ihrer Schuld n'er mit den grundlegenden Schuldurkun den, wie Wechsel, Schuldscheinobligationen usw. einzureichen haben, während ihnen für die Unterbreitung der Einzelabrechnüngen der Schuldner und sonstigen Urkunden, die Bestätigungen, Angaben über Liegenschaftsbesitz, gerichtlicher Entscheide usw. bis zum 36. April Zeit gelassen wird. Auf diese Weise werden die bisherigen Gläubiger von Landwirten noch drei Monate Zeit haben, die erforderlichen Urkunden zu beschaffen und der Agrarbank einzureichen. Die Uebergabe der Verzeichnisse mit den Schuldurkunden begann am 25. Jänner. Die Uebernahme in der Agrarbank erfolgt durch acht Gruppen, von denen jede aus drei Beamten besteht. Nötigenfalls werden noch mehrere solche Gruppen gebildet werden. Die Vertreter der Geldanstalten wohnen der Durchsicht der eingereichten Dokumente bei. Es wirft sich nun die Frage auf, was geschehen wird, wenn die Gläubigeranstalten in den vorgeschriebenen Fristen ihre Bauernwechsel der Priv. Agrarbank mit den dazu gehörenden Abrechnungen und Urkunden nicht überreichen. Dazu verlautet, daß demnächst eine maß j gebende Auslegung der Durchführungs-1 Verordnung erscheinen werde, derzufol-ge alle bisherigen Bauerngläubiger, die die erwähnten Urkunden der Priv. Agrarbank nicht rechtzeitig einreichen, das weitere Recht auf Eintreibung der Schuld von ihren Bauernschuldnern verlieren werden. Dies wäre eine logische Folge aus den Bestimmungen des Artikels 7 der Verordnung, denen zufolge mit dem Erscheinen der Verordnung jedes weitere Schuldverhältnis zwischen den bisherigen Gläubigern und ihren Schuldnern aufgehört hat. Börsenberichte Z ii r i c h, 2. d. D e v 1 s e n. Beograd 10, Paris 20.385, London 21.39. Newyork 436.875, Mailand 23.025, Berlin 175.80, Wien 77.60, Prag 15.26. Z a g r e b, 2. d. S t a a t s w e r t e. 21/2% Kriegsschaden 384—385, 4% Agrar 52—0, 6% Begluk 67—67.75, 6% dal matinische Agrar 67—0, 7%> Blair 79— 80, 8% Blair 89—90, 7% Stabilisations- | anleihe 85—85.25; Agrarbank 195—196. 1 Nationalbank 7200—0. Erdölbohrungen In Jugoslawien ' Dieser Tage ist in Beograd die „Jugoslawische Forschnngs-A. G." gegründet worden, die sich mit der Erforschung und Ausbeutung von Erdölvorkommen befaßt. Es ist dies der erste ernste Versuch, den Umfang der Naphtavorkommen in Jugoslawien fest-zustellen. Eine große Anzahl heimischer und ausländischer Sachverständiger behauptet be reits seit Jahrzehnten, daß es in Jugoslawien große Naphtalagerstätten gibt. Dw „Jugoslawische Forschungs-A.G." ist teilweise mit englischem und teilwise mit amerikanischem Kapital gegründet worden. Den größten Teil des Kapitals hat die Stan dard Oil aus New Jersey zur Verfügung gestellt. Dieses Unternehmen wird ansschließ lich nach Naphtavorkommen in Jugoslawien forschen. Deshalb wird es. keine Naphlapro-buftc einführen und kann demzufolge nicht als Konkurrent der bestehenden Petroleum-gciellschaften angesehen werden. Die Bohrungen sollen an verschiedenen Stellen erfolgen und zwar unter der Kontrolle anerkannter' Sachverständiger. D'.e Werkzeuge der Firma lind von ausgezeichnetem Material und modern. Materielle Mit tel stehen unbegrenzt zur Verfügung. Das Risiko trägt ausschließlich die Firma, in keinem Fall der Staat. D'e Forschungsarbeiten sollen bereits im März beginnen. Es ist noch unbekannt, wo die ersten Bohrungen erfolgen sollen. X Umrechnungskurse für den Monat Februar. Der Finanzminister hat für den Monat Februar die amtlichen Umrechnungskurse für ausländische Zahlungsmittel wie folgt festgesetzt: Napoleondor 303, türkisches Goldpfund 344, englisches Pfund 238.50, amerikanischer Dollar 42.30, kanadischer Dollar 43, Reichsmark 14.50, Zloty 8.15, österr. Schilling 8, Belga 7, Pengö 8.70, brasilia nischer Milreis 2.50, ägyptisches Pfund 217. uruguayscher Peso 22, argentinischer Peso 13, chilenischer Peso 1.50, türkisches Papierpfund 34.20, 100 albanische Franken 1390, 100 französische Franken 202, 100 schweizerische Franken 1000. 100 Lire 227.70, 100 Gulden 2370, 100 Lewa 45, 100 Lei 32, 100 dänische Kronen 947.50, 100 schwedische Kronen 1094.50, 100 norwegische Kronen 1066.70, 100 Peseta 200, 100 Drachmen 39, 100 Tschechokronen 152, 1000 finnische Mark 93.60 und 100 Lat 780 Dirtar. X Zwecks Festigung des Markkurses an den jugoslawischen Börsen reiste der Vizegouverneur der Nationalbank Dr. B ,e 1 i n »nach Berlin, um mit den DIE DREI MUS KETIERE - *" „ -L< - * * 1 }i&$? I /: ' y-;\: sMMW - i,.-v WM L. H - 38i" i /’" - ’ Llebermannt »Das ist.doch eine etwas außergewöhnliche Pastetenfüllung!« bemerkte der Herzog mit einem merkwürdigen Klang in der Stimme, indem er die große Pastete an-schniit und aus ihrem Innern zwei Dolche, einen Knebel und eine Strickleiter hervorzog. »Es tut mir wirklich leid, daß ich Ihr Zutrauen so mißbrauchen muß, Herr La Ramee, aber ich hoffe wirklich, daß Sie nicht urtr Hilfe rufen und mich so zwingen werden, Sie völlig unschädlich zu machen.« »Hoheit!« stammelte der arme Mann zu Tode erschreckt, »wenn ich Sie entkommen lasse, ist es mit mir und meiner Familie aus!« »Beruhigen Sie sich, ich werde Sie schadlos halten.« »Ja, aber dann binden Sic mich wenigstens und stecken Sie mir den Knebel doch ja recht tief in den Hals, damit man mir später wenigstens nicht vorwerfen kann, ich habe mich nicht genügend zur Wehr gesetzt« Der Herzog tat ihm gern diesen Gefallen. Grimaud fesstelte ihn sorgfältig, legte ihn auf den Boden und warf ein paar Stühle durcheinander, damit man meinen könne, es habe ein heftiger Kampf stattgefunden, Dann nahmen die beiden den Schlüsselbund des Wächters und machten sich auf den Weg. Es gelang ihnen, ungesehen durch die langen Gänge auf das Plateau hinaufzukommen, auf dem der Herzog Ball zu spielen pflegte. Grimaud machte die Strickleiter fest und eiligst ließen sie sich daran hinunter. Unten erwartete sie eine kleine Eskorte mit zwei Pferden. »Freunde!« rief der Herzog mit vor Freude heiserer Stimme, — »jetzt ist keine Zeit zu verlieren, aber ich werde Ihnen später zeigen, wie sehr ich Ihnen danke. Im Augen blick heißt es: Fort von hier.!« und damit schwang er sich in den Sattel, ließ das Pferd in Galopp fallen und rief jubelnd: »Frei! — frei! — frei!« maßgebenden deutschen Stellen Verhandlungen aufzunehmen. Der niedrige Kurs der deutschen Clearingschecks be hindert stark den jugoslawischen Export nach diesem Lande, weshalb die Sehwie rigkeiten soweit als möglich behoben werden sollen. X Kammerkonferenz. In Beograd begann eine neue -Konferenz der Vertreter der Handelskammern, in der verschiede ne aktuelle Probleme behandelt werden sollen. Vor allem handelt es sich um eine Reform der allgemeinen Umsatzsteuer auf Holz, Brennholz und Getreide, die durch die Pauschalumsatzsteuer ersetzt werden soll. Die Vertreter der Liub ijanaer Kammer sind gegen diese Reform, da dies eine Vermehrung der Belastung mit sich bringen müßte. Ferner stehen die Auswirkungen der Bauern-entschuldungsverordnung an der Tages Ordnung sowie Fragen, die mit den Bestimmungen über den Konkurs und den Zwangsausgleich im Zusammenhang ste hen. Die Besprechungen werden mehrere Tage in Anspruch nehmen X Direkter österreichisch-griechischer Personenverkehr. In Wien ist dieser Tage ein interessantes Abkommen unter zeichnet worden. Es handelt sich um den direkten Personen-, Gepäck- und Expreßgutverkehr zwischen Oesterreich und Griechenland, wobei Eisen-bah n- und F 1 u ß s c h i f f a h r t inbegriffen sind. Die Unterzeichner des Vertrages sind die jugoslawischen und die griechischen Staatsbahnen, die Donaudampfschiffahrtsgesellschaft und die Jugoslawische Flußschiffahrtsgesellschaft. Künftighin werden Personen mit einer direkten, 30 bzw. 60 Tage gütigen Karte (Rückfahrkarte) Schiffe und Züge benützen können, wobei sie sich um das Gepäck und die Verzollung nicht zu kümmern brauchten, da die Schiffs-bzw. Bahnorgane die Beförderung vornehmen werden. Für Ausflügler sind besondere Begünstigungen vorgesehen. Man erwartet, daß sich durch diese Neuerung der Fremdenverkehr steigern wird, was in erster Linie Jugoslawien zugute kommen dürfte. X Eine neue Petroleumvertriebsunter nehmung. ln Beograd wurde mit einem Kapital von 1 Million Dinar . unter der Bezeichnung »Balkan Oil Company« eine Aktiengesellschaft ins Leben gerufen, die sich mit dem Vertrieb von Petroleum und den übrigen Naphthaderivaten befassen wird. X Ermäßigung der italienischen Einfuhrzölle auf Weizen und Mais. Das ita herrische Amtsblatt bringt eine Verordnung, wonach mit 1. d. die Einfuhrzölle auf Weizen und Mais von 35 auf 18 Lire pro Meterzentner gesenkt werden. Der Grund für diese Maßnahme ist darin zu suchen, daß infolge des äbessinischen Krieges und der Sanktionen die Vorräte völlig erschöpft sind und Italien Getreide in größeren Mengen benötigt. Für Ju goslawien ergeben sich - aus der neuen Maßnahme bessere Bedingungen für die Getreideausfuhr nach diesem Lande. . X Wiener Schweinemarkt. Dienstag wurden 11.068 Schweine zugeführt, davon 7428 aus dem Auslande. Es notierten: Primafettschweine 1.70—1.74, mittelschwere 1.64—1.68, alte 1.50—1.56, Bauernschweine 1.58—1.68, gekreuzte 1.60—1.66, Fleischschweine 1.40—1.66 Schilling pro Kilo Lebendgewicht. Ungarische Fettschweine verteuerten sich gegenüber der Vorwoche um 2—3 Groschen pro Kilo, während Banater um 2 Groschen im Preise nachließen. Fleischschweine verbilligten sich im allgemeinen um 5—8 Groschen, wogegen die Preise für die übrigen Gattungen im all gemeinen keinerlei Aenderungen aufwm sen. X Vertretervermittlungszentrale auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1937. Zur kommenden Frühjahrsmesse (28. Februar bis 8. März) wird im Leipziger Meßamt eine Vertretervermittlungszentrale eingerichtet. Diese Einrichtung hat den Zweck, ausländische Meßbesucher, die sich für die Uebernahme deutscher Vertretungen interessieren, mit geeigneten Firmen in Verbindung zu bringen. X Beschleunigte Industrialisierung Polens. Der polnische Minister für Handel u. Industrie betonte in einer längeren Rede vor bei" Bubgelkommission die Notwendigkeit ber Industrialisierung des Landes und ber Ausnützung eigener Rohstoffquellen. Zur Frage der Heranziehung ausländischer Kapitalien bemerkte der Minister, daß die Regierung mit Rücksicht auf die Notwendigkeit der Beschleunigung der industriellen Entwich lung des Landes jede Mitarbeit des ausländischen Kapitals lebhaft begrüße. Dieses Kapital könne in Polen auf eine rentable Placierung rechnen, dürfe aber keine privilegierte Stellung beanspruchen. Die Regierung müsse den Außenhandel derart gestalten. daß sie in der Lage ist, die ausländischen Finanzforderungen mit eigenen Waren auszugleichen BütUeföthmi b. Zeitschrift für Geopolitik, verbunden mit der Zeitschrift Weltpolitik und Weltwirtschaft, herausgegeben von Dr. Karl Haushofer, Verlag Kurt Vowin-ckel. Heidelberg, Wolfsbrunnenweg 36. Im vorliegenden Heft 1 sind Beiträge zusammengefaßt, die das Ringen einzelner Völker mit ihrem Raum und um ihren Boden zeigen. Jahrgang RM. 22, Einzelheft RM. 2.—. b. Perspektive nach Wunsch. Von Dr. Alfred Grabner. Verlag »Die Galerie«, Wien. Mit zahlreichen naturgetreuen Abbildungen. Solange die Photographie dazu dienen soll, Erscheinungen unserer Umwelt objektiv zu registrieren, solange ist sie allen anderen graphischen Techniken an Sicherheit und Präzision, vor allem aber durch die Einfachheit ihrer Handhabung weit über legen. Das Objektiv registriert alles, die persönliche Note scheint hier zu fehlen. Und doch ist es durch sinnreiches Vorgehen möglich, auf die Platte nur das zu bringen, was der Lichtbildner will. Dieser Kunst Ist das vorstehende Büchlein gewidmet. b. Kaufmann mitten im Volk. 2. Auflage, 80 Kunstdruck-Bilder, 88 Seiten Textumfang, in Ganzleinen geb. RM. 3.80, Karton RM. 2.85. Herausgegeben auf Anregung der Wirtschaftgruppe Ein zelhandel- Verlag R. & H. Hoppenstedt, Verlagsanstalt, Berlin W 8, Charlottenstraße 58. b. Nova Evropa, Monatszeitschrift, Zagreb, Preobraženska ulica 6., 30. Buch. Jahresabonnement 120, Einzelnummer 12 Dinar. b. Hamburg im Dritten Reich. Zum 30. Jänner bringt »Die Woche« einen Rückblick auf vier Jahre Aufbauwerk des Nationalsocialismus. Ein Großbilder bericht über Hamburg schildert in einzigartigen Bild-Dokumenten das Aufblühen dieser alten Hansestadt. Im glei chen Heft viele fesselnde Geschichten und aktuelle Bilder. Jugoslawiens Erfolge bei den AWawiMen GkimeifterMaflen Hubert Heim gewinnt das Abfahrtsrennen / Mrak und Smolej an dritter bezw. fünfter Stelle beim 50-Kilomer-Lauf Die Allslawischen Skimeisterschaften, die gegenwärtig in Banska Bystrica vor sich gehen, wurden am Montag mit beut Abfahrtslauf weitergeführt. Die Strecke wies chic Länge von 4.5 Kilometer bei einem Höhenunterschied von 1050 Meter auf. Hubert H c i in gelang es, die Strecke in der Tages-bestzeit von 3:55.2 zu durchrasen, srdaß ihm der vielbeachtete Sieg zusiel. Zweiter wurde der bekannte Tschechoslowake B c x a ue r, der 3:55.4 benötigte. Als Dritter langte A s ch c r (Tschechoslowakei) in 3:56.2 ein. An achter Stelle als zweiter Jugoslawe ž n i d a r. P r a č e t hatte auch diesmal Pech, dennoch schob er sich noch an den zehnten Platz vor. N o v a k wurde Elfter, Albin Jakopi« Zwölfter und U r b a r Sechzehnter. Insgesamt kämpften 82 Wettbewerber um die Siegespalme. Der Lauf zählt zur alpinen Konkurrenz, sodaß unsere Vertreter genhg Aussichten haben, den Sieg! Kilometer in an sich zu dringen. Da einige nur in der Abfahrt starteten, lautet die Reihenfolge für den Slalomlauf wie folgt: 1. Heim (Jugoslawien); 2. Ascher (Tschechoslowakei); 3. Hormatka (Tschechoslowakei); -1. Cvrteeka (Tschechoslowakei); 5. Kleinschmied (Tschechoslowakei); (i. LukeZ (Tschechoslowakei); 7. Žnidar (Jugoslawien); 8. Praček (Jugoslawien); 9. Rovak (Jugoslawien); 10. Jakopič (Jugoslawien). Gestern gelangte der 50-Kilometer-Dau-crlauf zum Austrag. Als Sieger ging der tschechoslowakische Olympiavertreter M u-s i l in 3:45.00 hervor. Der zweite Platz siel seinem Landsmann M a l o n n zu. der 3:48.51 benötigte. Als Dritter setzte sich als erster Jugoslawe M r a k durch. Seine Zeit lautet 3:51.43. Smol c j. der noch an seiner Armverlehung laboriert, holte sich trotzdem den fünften Platz. Er durchfuhr die 50 3:52.32. Jugoslawien bei den Tifchlen-nis-Weltmeisierfchaften In Baden bei Wien wurden bereits die ersten Mannschaftskämpfe der Tischtennis-Weltmeisterschaften zur Erledigung gebracht. Jugoslawien trat im ersten Match gegen Oesterreich an und unterlag mit 3:5. Die Einzelergebnisse waren: Hexner — Har tigner 21:23, 21:11, 21:16. Bergmann — Senekovič 21:17, 17:21,21 riß, Liebster — Marinko 17:21, 21:14, 21:9, Bergmann - -Hexner 21:19, 26:24, Marinko — Hartinger 17:21, 21:14, 21:8, Liebster — Senekovič 21:19, 21:11, Marinko Bergmann 21:12, 12:21, 21:7, Liebster Hexner 21:3, 21:14. Anschließend daran traten Jugoslawiens Vertreter gegen die rumänische Auswahl au und errangen einen vielbeachteten Sieg. Das Resultat lautete 5:2. Allerdings unterlagen sie daraufhin gegen USA mit 1:5. Aber schon im nächsten Kampf gegen Litauen, das sic 5:1 schlugen, konnten sie sich wieder rehabilitieren. Weitere Ergebnisse waren: Tschechoslowakei Rumänien 5:1, Oesterreich.— Deutschland 5:1, England ien 5:2, Ungarn — USA 5:4. : Wintersporttag in čtnu. In tirna veranstaltete der dortige Fremdenverkehrsver-ein ein Jugend-Skirennen, das einen vollen Erfolg zeitigte. Die besten waren Dra- ško Baraga. August Pogačnik. Ferdinand KaUr und Franz Mlinar. Anschließend daran fand ein Wintersportlerumzug mit einer Musikkapelle an der Spitze statt. : Elshockcymatch in Varaždin. Der Sportklub „Slavija" in Varaždin rief unlängst eine Eishockeymannschaft ins Leben, die am vergangenen Sonntag gegen den Zagreber „Marathon" das erste Match austrug. Die Zagreber siegten mit 4 : 2. : Die deutschen Hallentennismeisterschaslen wurden 'Sonntag in Bremen zum Abschluß gebracht. Das Herreneinzel brachte den erwarteten Sieg von Gramm, der gegen Henkel 6:4, 6:1, 3:6, 6:3 gewann. Im Herrendoppel siegten Cramm-Henkel gegen Fisher-Metaxa 6:2, 6:4, 6:4. Das Dameneinzel brachte einen leichten Erfolg von Sperling über Zehden mit 6:1, 6:2. Im Damendoppel waren Zehden-Jedrzejowfka 6:0, 6:2 über Sperling-lljorke erfolgreich. Das gemischte Doppel fiel wegen Verletzung von Borke kampflos an Sperling-Henkel. : England gewann die Zweier-B«b-Welt-meisterschaft. In Cortina d'AmPezzo wurde Sonntag die heurige Zwe>er-Bob-Weltmei-sterschaft ausgetragen. England ging als Sieger hervor. 1. England 6:09.53, 2. Italien 6:10.97, 3. Schweiz 6:18.30. ? Paraguay kommt nach Europa. Die in der südameriknnischen Fußballmeisterschaft erfolgreiche Mannschaft Paraguays beabsichtigt, im Mai und Juni eine Europatournee zu unternehmen. Die Südamerikaner wok-len zehn Spiele in Europa austragen, aber es verlautet, daß sie bei entsprechendem 'Erfolg auch für eine noch weitere Ausdehnung ihrer Expedition zu haben wären. : Mac Math — Tennismeister von Australien. Die australischen Tennismeisterschaften brachten in den Vorschlußrunden überraschende Niederlagen von Quist und Crawford. Im Viertelfinale siegte Hopmau gegen Quist 11 : 9. 3 : 6, 7 : 5. 6 ; 3, verlor aber dann in der Vorschlußrunde gegen Mac Grakh 6 : 4, 6 : 1, 7 : 5. In der anderen Vorschlußrunde gewann der sungc Bromwich in einem fast drei Stunden währenden Kampf gegen Crawford 6 : 1, 7 : 9. 6 : 4, 8 : C. Im Finale gewann Mac Grakh gegen Bromwich 7 : 3, 1 : 7, 6 : 0. 6 : 1. : Die Europameisterschaft im Eisschnellläufen bzw. die Weltmeisterschaft der Frauen im Eisschnelläufen wurde am Sonntag in DavoL ausgetragen. Es wurden Weltrekorde aufgestellt. Ergebnisse: Europameister« schuft: 1500 m: 1. Staksrud (Norwegen) 2:14.9 (Weltrekord!), 2. Engnestangen (Norwegen) 2:15.0, 3. Krogh (Norwegen) 2:17.3, 4. Vasenius (Finnland) 2:19.,2. — 5000 m: 1. Staksrud (Norwegen) 8:20.7 Sek., 2. Ba-senius (Finnland) 8:21.3, 3. Stiepl (Oesterreich) 8:23.7, 4. Bazulek (Oesterreich). Endergebnis: Europameister wurde Staksrud mit 187.037 Punkten; 2. Engnestangen mit 188.130 Punkten. — Frauen-Weltmeister-schaft: 1000 m: 1. Laila Schon (Norwegen) 1:38.8. Weltrekord! —■ 5000 m: 1. Schon Nielsen 9:28.3. Weltrekord. Weltmeisterin wurde Schon Nielsen mit 207.573 Punkten. Uodm-Peogtamm Donnerstag, 4. Februar. Ljubljana, 12 -Schallpl. 18 Funkorchester. 18.40 Vortrag. 20 Bunter Abend. — Beograd, 18 Volksmusik. 18.30 Englisch. 19.30 Rationalvortrag. 20 Musik für 2 Klaviere. — Paris, 19 Orgelkonzert. 21.30 Hörspiel. Droitwich, 19.20 Tanzkapelle. 20.30 Min nerchor. — London, 19 Tanzmusik. 20.30 Unterhaltungsmusik. Mailand, 17.15 Solistenkonzert. 20.40 Lustspiel. — Rom, 21 Oper. — Zürich, 19.30 Schweizer Lieder. 20.15 Großes Festkonzert. — Prag, 16.10 Funkorchester. 17.45 Deutsche Sendung. 19 Nachr. 10.25 Schlesische Lieder. 20.45 Eugen Onegin, Oper. — Budapest, 19.30 Gesang. 21.20 Funkorchester. Wie», 7.10 Konzert. 10.50 Gitarrevorträge. 12 Mittagskonzert. 15.20 Kinderstunde. 16 Schallpl. 17 Vorträge. 18 Gitarrevorträge. 20 Lustspiel. Deutschlandsender, 16 Konzert. 18 Klaviermusik. 19 Bunte Stunde. 20 Aus italienisch. Opern. — Berlin, 18 Konzert. 19 Winterabend in der Skihütte. 20 Lustiger Start. Breslau, 18 Blaskonzert. 19 Bunte Stunde. 20 Unterhaltungsmusik. - >»■ » faUitehm Die beste Maske Eine Karnevalsgeschichtc von Alfred S c m e r a u. Der Doktor mußte immer recht behalten. Als man am Stammtisch von den raffinierten Schwindeleien sprach, von denen die Zeitung berichtet hatte, erklärte er: das sei lauter vergeblich aufgewandte Intelligenz. Auch mit den einfachsten Mitteln könnte man die Menschen leicht und sicher an der Nase herumführen. Damit aber stieß er auf allgemeinen Widerspruch. Das durfte man doch heute nicht mehr behaupten, hieß es. Unsere Zeit hatte die Menschen vorsichtig gemacht. Man las und hörte viel. Wer einen halbwegs hellen Kopf hatte, stand immer auf Wache und Mb acht, daß er nicht hereinfiel. Der Doktor zuckte die Achseln: „Unsinn!" Und wandte sich an den Wirt, der mit der Frage an den Tisch trat, wie sich die Herren am morgigen Ball zu maskieren gedächten. Man gab allerlei Einfälle zum Belten, „ur der Doktor schwieg und lächelte, Tin bekanntes überhebliches Lächeln, das immer zu einer kleinen Fehde mit ihm wizle. Na, und er? Mehrere drangen gleich zeitig mit dieser Frage auf ihn ein. „Und ich?" wiederholte er spöttisch. Sie sollten sich nicht die Köpfe zerbrechen. Es märe doch umsonst. Sie könnten raten, was äe wollten, ihn würden sie nicht herausfin-den. „Oho!" riefen sie lebhaft durcheinander. Schon wieder wollte er der Gescheiteste von allen sein. Das konnte man sich nicht bieten lassen. Was wettete er, daß sie ihn doch herausfanden? Er schüttelte überlegen den Kopf. „Leutchen, Leutchen, sticht euch der Hafer? Spart doch euer Geld und geht doch nicht so -leichtsinnig mit eurem Hab und Gut mit!" Aber sie riesen er sollte gefälligst die Wet tc halten, sonst müßten sie seine Worte für leere Großsprecherei halten. Er sah sie mitleidig an. Gut, wenn sie es durchaus nicht anders wollten! Etwas kostete natürlich das Wagnis. „Vielleicht ein Spanferkelessen?" meinte der Wirt und sah ermunternd in die Runde, „Ja, gut, ein Spanfekelessen", rief man lachend. „Wer verliert, bezahlt." Sie wären sieben, jeder würde also schlimmstenfalls nur ein Siebentel bezahlen müssen. Er zuckte die Achseln und leerte sein Glas. „Ich wende mich mit einem siebenfachen Hunger und Durst zu dem Wettmahl rüsten, darauf verläßt euch." * Der Ballabend kam, und die sieben Verschworenen machten sich mit siebenfacher Schläue daran, den Doktor in seiner Vermummung zu ertappen. Sie haken ihre Rot len gut verteilt. Der Amtsrichter gehörte zum Empfangskomitee und unterwarf joden Eintretenden einer so genauen Prüfung, als fahnde er auf einen schweren Gesetzesüber-kreter. Der Rechnungsrat hatte die Kellner bestochen und ließ sich von ihnen in dem Saalwinkel, wo er sein Hauptquartier bei einem guten Rheinwein aufgeschlagen hat- te, über jede verdächtige Erscheinung in den Festräumen ständig Bericht erstatten. Der Apotheker, der in einem unverdienten Ruf dichterischer Begabung stand, weil. er Ver-lobungs- und Hochzeitsverse drechselte, hatte die Damen des Kränzchens „Immer heiter" für sich gewonnen und ihren gesamten Spürsinn auf die Berwandlungsfähigkeit des Doktors aufmerksam gemacht. Er trug fleißig, Kaffee, Kuchen und Fruchteis herbei, um seine diplomatischen Agentinnen bei guter Laune und frischen Kräften zu erhalten. Der Polizeikommissär, in seiner schmucken Försteruniform, gedachte des Dok tors in waidgerechter Form habhaft zu werden. Er hatte einen, wie es hieß, vorzüglich dressierten Dackel mitgeführt, der durch ein dem Doktor geschickt aus dent Rock geholtes Taschentuch auf die Fährte des Ge suchten gesetzt wurde. Aber ob nun dem Tuch der spezifische Doktorgeruch fehlte oder ob die Dressur des Dackels noch nicht beendet war oder vielleicht gar die Befähigung des vierbeinigen Polizeiassistenten überschätzt wurde, der Helfer mit den Schlappohren und krummen Beinen sprang ständig falsche Personen an und verwickelte seinen Führer in unangenehme Auseinandersetzun gen, die die Aussicht aus verschiedene Beleidigungsprozesse eröffneten. Der Zollinspektor, der Stadtrat, der Forstmeister betätigten sich gleichfalls nicht oder minder heftige Zusammenstöße mit gänzlich Unbekannten davon und schimpften, als sie sich wieder zusammenfanden, von ganzem Herzen auf den Doktor, den sie trotz aller Anstrengungen nicht aus den Masken heraus-gefundcn Hatten. Es war nun mal so, wie es ihnen der vergeblich Gesuchte prophezeit hatte. Keinem der sieben Wettenden gelang es, den Doktor zu stellen. Und so fand denn auch das Spanferkelessen mit einem entsprechenden Trunk einige Tage später auf ihre Kosten statt. Behaglich und vergnügt mit beiden Backen kauend und zur rechten Zeit einen tüchtigen Schluck entwerfend, saß des Held des Abends in ihrer Mitte und ließ e§ sich nach besten Kräften wohl sein. Man sah ihm neidisch, bewundernd und hochstlichst zu. Endlich platz ten sie los, als er keine Miene machte, ihre Neugier zu befriedigen. Wie war es denn nur -möglich, daß sie ihn nicht gefunden hatten? Er mußte doch zugeben, daß sie alles getan hatten, was in ihren Kräften stand. Der Doktor nickte, er war bei bestem Appetit und legte noch ein Stück auf den Teller. Ja, das mußte er zugeben nach dem, was sie ihm erzählt hatten. Sie hatten getan, was sieben normalen Mitbürgern nur möglich war. „Aber", er nahm einen tüchtigen Bissen, und sein rundes Gesicht glänz te vor Wohlbehagen, „aber" er lat einen tiefen Zug, „aber", erwachte eine kleine Pause, in der ihre Neugier zum Platzen schwoll, „aber ihr habt vergessen, was ich euch neulich sagte, nämlich, daß man mit den einfachsten Mitteln, an die man gar nicht denkt, die Menschen am sichersten und leichtesten an der Nase herumführen kann. Wißt Ihr, warum ihr mich auf dem Ball trotz eures Spürsinns allesamt nicht gefunden habt? . . . Ich war nämlich nicht dort!" Itmskkdmes Glühlampen mit Garantie! / / I \ \ Wipplinger Jurčičeva 6 Verschiedene Küchen, und Zimmereinrichtungen bietet zu günstigsten Zahlungsbedingungen Tischlerei Unterlech-ner. Vojašniška 12. 781 Das Neueste! Hamburgerbrot, leicht verdaulich. Backhaus Robaus Nachf.. Koroška cesta.____________________ 346 Achtung! 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Bald darauf heiratete ich den Mann meiner Sehnsucht.« Die weisse, fettfreie vjm Creme Tokalon enthält prädigerierte Sahne und Olivenöl. Diese dringen in die Poren ein und bringen tief verborgene Verunreinigungen an die Oberfläche, die von Wasser und Seife niemals erreicht werden können. Andere Bestandteile der weissen Creme Tokalon nähren und verjüngen die Haut, verengen erweiterte Poren und machen die dunkelste, rauheste Haut in drei Tagen zart, weiss und glatt. Selbst Frauen mittleren Alters können einen frischen, lieblichen Teint erlangen, auf den jedes junge Mädchen stolz sein würde. Erfolgreiche Ergebnisse garantiert oder Geld zurückerstattet. Großer moderner Schreibtisch aus Eichenholz zu verkaufen. Anfrage Slovenska 8, 1. St. 1910 Suche eine alte Heupresse. Zuschr. unter »Heu« an die Verw. ist mukmßn 1007 Modernes Speisezimmer aus Spezialhartholz günstig zu verkaufen. Zu besichtigen b. Spedition Merkur«. 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Mer die Episode von Nimes war längst tief in ihrem Unterbewußtsein begraben — sie besann sich nicht. „Der Herzog von Arles?" wiederholte sie nur fragend. „Meinem Herrn ist bekannt geworden, daß gnädiges Fräulein ein Schmuckstück.besitzen, das mit dem Wappen der Herzöge verziert ist." „Klaubt der Herr, ich habe es gestohlen?" Der schnippische Ton Brigittes zauberte ein nachsichtiges Lächeln ans die schmalen Lippen des Fremden. „Keineswegs, Gnädigste — denn als das in Frage, kommende Medaillon der herzoglichen Familie abhanden kam, da waren wohl weder gnädiges Fräulein selbst, noch deren Eltern geboren." „Das Medaillon stammt aus der Familie meiner Mutter und ist mein liebstes Andenken an sie. Es ist tatsächlich alt. Aber soviel ich'weiß, bestehen keine Beziehungen zu französischen Familien irgendwelchen Ranges bei uns. noch haben je welche bestanden. Jedenfalls dürste jeder Rechtsanspruch aus sein Besitztum erloschen sein — selbst wenn c-: mal aus französischen Händen in deutsche .gekommen sein sollte." Der schlanke Herr —'er hat doch etwas Kellnerhastes, fiel Brigitte jetzt aus — verneigte sich mit überströmender Verbindlichkeit. „Einen Rechtsspruch zu erheben, siele ntei nein Herrn niemals ein. Indessen — er hat ein großes und dringendes Interesse an dem in Frage kommenden Gegenstand und möchte — ihn kaufen." Brigitte lachte hell aus. Die Szene in Nimes war ihr plötzlich wie der lebendig geworden. Der Herzog von Arles! Dieses schäbige Männchen . . . „Das Medaillon ist mir nicht feil." Der Herr Herzog wurde eg.,hoch bezahlen." „Nicht so viel, wie es mir wert ist. Im übrigen, Sie werden mich entschuldigen, meine Zeit ist mir zu schade für derartig aussichtslose Verhandlungen." Sie grüßte, wollte gehen. Der Fremde, stand ihr plötzlich im Wege. Er hatte dieselbe huschende, klebrige Art wie der „Herzog von Arles", das Männlein aus der Maison Carrpe. „Mein Fräulein", zischte er, und auf&'üL kend erkannte sie, wie lakaieichafl-gewöhn-lich diese vorhin in Höflichkeit so glatten Züge waren. „Der Herzog w 1 l l uird m u ß -das Medaillon haben. Geben Sie es freiwillig _ und er wird es -glänzend bezahlen. Zwingen Sie uns nicht zur Gewalt — es möchte Sie selbst gereuen." „Drohungen?" lächelte verächtlich die unerschrockene Brigitte. „Albern!" Woher diese Menschen nur immer wissen, wo ich-gerade bin? dachte sie flüchtig, als sie über den schmalen Gang schritt. Das herrliche Wetter am ändern Morgen lockte zn einer Fahrt nach Schloß d'Jf. W>lker mietete eines der hübschen leichten Motorboote, die im alten Hafen bereit la- gen, und ging, um die jungen Herrschaften abzuhol-en. Brigitte — int leichten S-Portkleidchen — stand bereits auf der Schwelle ihres Zimmers, -als sie, von seltsamen Gefühlen getrieben. noch einmal umkehrte. Sie öffnete die Schublade ihres Schrankk-offers, in der das Medaillon lag, und nahm es ans dem Etui. „Reginald, ich möchte mein Kleinod auf eurem Zimmer lassen — wer weiß, was sonst damit geschieht." Sie erzählte erst jetzt kurz die Begebenheit von gestern abend und versetzte die Knaben damit in wildeste Spannung. „Natürlich eine Verbrecherbande! Nimm dich nur ist acht, Gitta! Bleibe immer an unserer -Seite. Es ist doch Tatsache: du wirst verfolgt!" — Welcher Bursche von fünfzehn Jahren verbindet mit diesem Wort nicht die aussichtsreichsten Vorstellungen? — „Wir b-e schützen dich und das Medaillon! Gib es nur her _ wir werden es genial verstecken!" Die Fahrt durch das blaue Mittelmeer, die Feste Jf, die wundersamen Erzählungen des Führers vom „Grasen von Monte Christo" — vom „L'homme au mtisque de ier" und anderen interessanten Gefangenen ließ die kleine Gesellschaft ihre eigenen Abenteuer vergessen. Man blieb eine ganze Weile auf der Felseninsel, ließ sich noch ein Stückchen zwischen den vorgelagerten Inseln herumfahren, aß in e nein eleganten Restaurant an der Rue de Rome zu Mittag und nahm den Kaffee auf der Can-nebiere. Als Brigitte gegen fünf Uhr nachmittags ins Hotel und auf ihi Zimmer kam, fiel ihr sogleich eine fast unbestimmbare Veränderung an ihrem Koffer auf. Sie fand das Schloß erbrochen. Das Etni, in dem ihr Medaillon gelegen fehlte. Im selben Augenblick klopfte es an die Tür, und Reginald trat ein, das wertvolle Schmuckstück in der Hand. „Siehst du, .Gitta, hier ist es — wohlbehalten!" Sein blasses Jungengesicht wurde vor Schreck in helles Rot getaucht, als er -au-' dem Munde der Kusine die Nachricht v-’,T dem Einbruch vernahm. „Und sonst fehlt nichts?" „Soviel-ich sehe — nein!" Reginald zog aus der kleinen Schuolado einen Umschlag, der die Adresse Brgtttc» trug. „Mach du ihn auf!" bat sie, weiß bis die Lippen. Das Kuvert enthielt nichts als emet Scheck auf die Bank von Frankreich, der ach sechzigtauend Frank lautete. Die Unterchr-l war unleserlich. Die Rückseite des Umschlag-' zeigte eine Notiz. „Ich danke — und bitte um B-erzechuNÄ — einliegend der Kaufpreis." Reginald wandte den Scheck hin und P'1, „Ob der überhaupt echt ist?" • „Sie haben geglaubt, das Medaillon < im Etui — sie haben gar nicht weiter nof gesehen!" machte erschreckt und verwirrt. B 1 gitte. „Ich lasse es überhaupt nicht mehr vom Halse!" gelobte sich Brigitte, nnd handew nach diesem Entschluß. ^ ___ . Emily Windermere hatte ihren Söhw und Brigitte nach Marseille die Nachricht^! ichickt, daß sie zurückkommen möchten. kleinen Mädchen seien gesund — die K’sf steckungsg-efahr vorüber. Acht Tage >taw Ostern erwarte sie den Lord aus Londo ^ und — nach einem kürzeren Aufenthalt pv, ihm in Nizza — gedenke man. einen hchch^ gelegenen Ort in den Alpen der Pccven--aufzusuchen. Brigitte — hoffte die Lady -werde mit ihnen gehen. (Fortiekuna folgt) Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER — Druck der »Mariborska tiskarna'« in Maribor.— Für den Herausgeber u. den Druck verantwortlich Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor,