Nr. 40 Dienstag, ven 2V Seber tS2Z 63. Äahrg. Zweierlei Revisionisten. 1. Ter ,,,Radikal", das Organ des Herrn Sto-jan Prolin, der im Sinne der „Samoupra- , va" als Führer der Revisionisten bona fide c angesehen werben darf, nimmt in einer sei- l ncr letzten Nummern in d>er aufgeworfenen ? Frage in folgender Weise Stellung: t Vor allem verwahrt sich der „Radikal" e dagegen, das; alle kroatischen Revisionisten l nngeprüft in die Klasse der Revisionisten k mala fide eingeteilt werden und dazu wird V der Vorwurf hinzugefügt, daß einem der Re- ^ gierung nahestehenden Blatt denn doch daran gelegen sein müsse, die Kroaten für sich zu gewinnen, einen solchen Standpunkt vertrete. ES ist kein Zweifel, meint der „Radikal", daß eine solche .Kampfpolitik den Kroaten ^genüber ein immer engeres Zusammenschließen derselben in eine undurchdringliche i! Front gegen das Serbentnm und gegen den^c Staat herausfordert, und das dürfte doch!.' nicht das Ziel unserer Staatspolitik sein.^l Wenn auch zwischen uns Unstimmigkeiten be-^ trcffs der Einrichtung des Staates bestehen, so dürfen wir deshalb doch nicht alle Äroa-,i ten zu Feinden des Staates proklamieren^ und damit den Glauben an die einigende : Kraft nnseres nationalen Gedankens vernichten. -Neberdies müssen wir ein- für allemal der^ falschen Auffassung entgegentreten, als ob die Revision der Verfassung nur der Kroaten ^ ^ wegen angestrebt würde. Herr Proti^ hat ^ seinerzeit klar und deutlich erklärt, daß sich die Vidovdanversassung nicht mit den? im . Jahre !l)?0 festgestellten Programm der Ra- ' ditalen Pardei deckt. Ties wird wohl auch ! von den Verteidigern der Verfassung zugege-^ den, aber damit begründet, daß in jener Zeit i es nicht möglich gewesen wäre, eine andere Verfassung durchzubrinsten. Ans diesem Geständnis ergibt sich aber von selbst derSchluß, daß auch die Verteidiger der Vidovdanver-fassung ihre Mängel anerkennen. j Der .Hauptmangel der Verfassung besteht darin, daß die konstituierende Nationalversammlung nicht über ihre volle gesetzgeberische Kraft verfügte und daß die lokale Selbstverwaltung nicht in dem Maße eingeführt wurde, wie dies das Programm der Nadi-laien Partei forderte. Herr Prolin fordert, demnach in der Sache nicht mehr als die Rückkehr zum Programm der Radikalen Par-> tei und wer sich der Verwirklichung dieses Pogrammes entgegenstellt, könne demnach nicht mehr als echter Radikaler gelten. s So steht die Sache in der Wirklichkeit nnd alles andere ist Sophisterie. Wir fordern, sagt der „Radikal", die Selbstverwaltung für die Serben ebenso wie auch für die Kroaten. Die Radikalen hoben ihr Programm bisher nicht, geändert, sie haben auf ihre Forderung nach ^ einer breiten Selbstverwaltung nicht verzich-s tet und wer dagegen arbeitet, der verleugnet daS Programm der Partei. Ueber diesen sehr wichtigen Punkt in der Verfassungsfrage geht aber die „Samoupra-va" nach Ansicht des „Radikal" so leicht hinweg, als ob er gar nicht existieren würde.! In seinen weiteren Ausführungen wendet sich dann das Blatt gegen die Behauptung der „Samouprava", daß die Kroaten auf die Politik des Herrn Proti^ gelegentlich der Konstituantewahlen mit dem Radieiauertum geantwortet hätten, indem es erinnert, daß die Wahlen am 3S. 'November 19N stattfanden, während Herr Proti^ Ende Juli demissionierte und die Agenden des Mmister-präsidium an Herrn Vesni^ übergab. Nach^ dem aber Herr Vesni^ seine Politik den Kroaten gegenüber änderte, so haben auch die Kroaten ihre Haltung geändert und die Antwort. die sie gaben, gA demnach dcu Herren Französische Legenden aber «rlegsrllstunaen Deutschlands. I (Telegramm der „Marburger Zeitung".) i' Paris, 17. Feber. Im heutigen Heft der das die Gasmasken keinen Schutz gewähren.^, „Opinion" werden nähere Mitteilungen über Nene radioelektrische Apparate erzeugen ^ angebliche Kriegsvorbereitungen Deutsch- Strahlen, die tödlich wirken. Der fruit,',ösifche s lands gemacht. Es wird versichert, der sran- Generalstab sei augenblicklich bemüht, über l Mische Genealstab habe kürzlich erfahren, diesen Versuch Genaueres zu erfahren. ! daß schweizerische nnd holländische Fabriken, Diese Mitteilungen verdienen, so sehr sie f an denen die dentsche Schwerindustrie betei- auch den Stempel der Unglaubwürdigkeit ( ligt sei, Maschinen für deutsche Mincnsabri- tragen, Erwähnung, weil sie in französischen c ken, die durch den Friedensvertrag stillgelegt Parlamentskreisen Glanben finden und ern- 5 worden sind, herstellt. Man habe anch in ste Beunruhigung darüber entstanden ist. f Deutschland ein nenes Giftgas entdeckt, gegen --> Die großen Schwierigkeiten in den franMsch-engUschen ! Verhandlungen. ^ °nöp»rte »ach »r« Rchrgebiok i de heute abeuds erklärt, daß die französisch- vierten. ^ . englischen Verhandlungen nber die ?l!>snir,- ^>e m.litaiuchen ^ > ^nng der Bahne» des »an England besetzten d>c Benn.nng .-wer der d e, . a r «oln , Gebietes »»rm.Wch.lich nicht all;., schnell <"^.drn d.Mb-.ii..i.mr» »or m w>> . ,um Abschlag gelangen werden, da große t-S-l.r. d«ß d.o ;rm.-M',r dr. »MI«. N w , Schwirr q .-iirn z.. »Wwindrn »,'d. Üeöer ««r der Rnhr mh.nn, «bi«h »-»«'»«!> de, gegenwnr.igen Stand der Perhandlu». Tran»P»r,r n.ch ..w,ch.r.>o. ^ »en werden n a.ntlicher T.elle jalgende m. So»..zrn ^ schlössen, den (>hes des Veneiirswe,en^ im j ^ ^ ^' besetzten Deutschland, General Payot, der den' England hat sich bereit erklärt, die von Minister Le Troaner nach London begleitet! Frankreich und Belgien erbetene Ueberlas- hatte, unverzüglich nach Köln zn entsenden,, sung der Strecke Nenß-Düren für sohlen- dannt er an Ort und Stelle feststellen könne,! transporte zn bewilligen. Ucm^i;ck!er - schen Dreisen mißt man dem Besnch. den ein kreise betreibt Frankreich, nxr.'irend e^D^utsch .Vertreter der Sowjetr^ierung in Tokio ab- land vergewaltigt, glcichzeilig eine gegen > gestattet bat, große Bedeutung bei. ?>>ichrich' England gericht.'t^ Politik. Es scheint konti-ten, die hiesigen diplomatischen Dreisen zu< nental-palitische Pläne venviGlichen nnd ei--gegangen sind, besagen, daß es bei die'em ne Mächtegruppierung, die aus F'.^ntreich, j Besuch zu bestimmten Abmachnngl-n zwischen Rnßland imd ^apan best. hen soll, he''benül^ Rußland und Japan gekommen sei. Man ren zn wollen. Später könnte vielleicht nimmt hier an, daß bei dieser nissiscb-japl^ Dentschland in diln'e Gr,.'vve eintraten nnd nischen Annäherung Frankreich mitgewirkt so die kontinentale Verbindung gegen Eng-habe nnd daß sie eine Folge der in Lausanne land vervollständigen. .vor sich gegangenen Annäherung zwischen —o— .Frankreich und Rußland sei. Besorgnisse in Paris Weyen Ginstellung der Entei le entrolle in Deutschland. ' ^ (Telegramm der „Marburger Zeitung".) Paris, !7. F.ber. In französis6ien Parka- über angebliche .^riegsvoröereitungen seitens , mentarijclzen Kreisen herrschen seit einigen D«'nts6?lands keiwn Glauben sck»enfe, immer- ' Tagen große Bedenken darüber, daß infolge hin die Kontrolle über diejenigen dent'chen der gegenwärtigen Lage die Kontrollkommis- Fabriken, die von der ttnegs^eit ans Frie- ! fronender Alliieren ihre Tätigkeit in Tentsch densproduktion umgestellt norden sind, in ir- land einstellen muß^n. Es wird geltend ge- gend einer Form ausrecht erhalten werden ^ macht, daß, wenn man auch den Gerüchten müsse. > Die Situation im Ruhrgebikt. (Telegramm der „Marburaer Zeitung".) Berlin, Feber. Nach einer Blätterinel- Verhaftung. -'.düng aus Bachum bat gestern früh eine star^ Düsseldorf, 18. Feder, ^räsw.nt '5,'ftor -,'ke belgische Truppenabteilung die B'ücte Grützler ist verhaftet und au.'gewi.jen wor< ? über die Lippe bei Dortmund überschritten den. ' und die Bahnliö'e von Holterhausen und Düsseldorf, .18 Feber. Ti. Ausweisung des l Herne-Wesel besetzt. Negierungopräsidenteil Tr, Lrü^r crjol^. I Vesni^ und Pribi^evi^, tlicht aber Herrn Proti^. In seiner weiteren Polemik meint der „Radilal", die „Samonprava" spreche sich gegen eine Revision der Verfassung aus, weil sie der Meinung ist, daß eventuelle Perhand-< lnngen mit H>.'rrn Radic kein Ende finden würden nnd es leinen Zweck habe, d!^. Ver^ fassnngcfeage ins Unendliche hinaufzuziehen. Es wäre falscb. meint der „Radikal", zu glauben, daß sich die Verfassnngsfrage wegen! Radi^ hinaufziehe, sie zieht sich nur auf sten der Rnbe inrd Ordnung im Staate hi^ nalis, ivenil dagegen dav nnternaminen wür^ de, mas das Programm der Radikalen Par^ tei fordert, würde t>as Radi^ianertnm seinS werbende Kraft bald einbüßen. Ganz zütrefs send wäre dagegen die Ausfassung der „Sa«e mouprara", dnß die Radikale Partei die Vi-< davdauversassuug uicht uiu jedeu Preis, son-« deru nur ihre Prinzipiell verteidigen müsse, j nnd tiefe sind der Staat un!> die national«? ^Einheit. Und w.nn es so ist, dann müßte?? , aber auch die Vereinbarungen des radikalen Prograunues uubedingt in die ^ers^ffnng! ^ übertragen werden, dann würden sich auch > der Staat und die natiouale Eiuheit stärkel? ! und festigen. A. L. ^ l --o-->, !Bgy?r?i WMewbach. s Aon Gras p. >>. Zcdti»it;. Nach langen PerbanSliingen ist nun 'Bayern Misch.u Staat und Dynastie eiir '.Pertr^g ziistandegeionunen, der auch weit, '.über die Greu',eu des Landes hinanS Intern ''este finden dürfle. AM nicht deshalb, weil l-^r überhaupt abgeschlossen wurde und diz !'!>' ablik sim nicht, wie es in der Geschichte ter Kölker v't genug vargekeminen ist, über die Anivrüche der gesturUen D^nasno einfach ^inmcgse!.Ne. ()itte R'giernng lann solches-i n»r wagen, wenn sie von einer starken re^ .! mMfanischen Partei acstül^t wird und ü'irs . Peinigungen gedeckt werden durch j^n? Animosität des Voltes stegen s^in früheres 'Herrscherhaus, wie sie zahlreiche Revolution nen geschaffen haben. Beides ist in Bayern, nicht der Fall uud so mußte die revnbtikain« sche Regierung selbst dann, wenn sie e? anders gewollt bätte. den Weg einer sch'edl'ch^' ^ friedlichen Regelung der schwebenden Fragen' 1 betreten und einen Ausgleich auf dem L^o-^ den des Rechtes snchen, wie er ja auch von? dem .pause Wittelsdach angestrebt wurden Die Rechtsgrundlage sür diese ^.^ha^dlun-e' ' gen zn finden, war nuu nichc so ganz ein^ fach, vor all m erliod m!) liier die Frage, ob.' " einein depossedierten Furslenhanse bei Au-^' ' rufilng der Repnolik ein Anspruch auf Ent« schädiguug für die ftaatlicheu Leistungen villiste nsw.) zusteht, die e.' bei ?vortdaucrtt der monarchischen Staat>.-wrui zu beanspruchen gehabt hätte oder i>v ibm der Staat nnv » das zn geben hat, was als Privateigentum lebender oder früherer Mi1gi.ieder des Hau« ses anzusehen ist. Zweifellos ist der Staat verpflichtet, dem heilig, dem ersten Dicner - des 5 uni:es. di> e.-'erderlichen Mittel zum staude'gemäßen Lebnt und zur Repräseutcn ^ liou ^>r ^ersüg'iiig zu üellsn. Ob diese Pers ^ psiiclNuug a'e.r auch dann planarei't, w nn der Lande-Herr — sreinnllig oder uusreiwibe lig - uicht mehr regiert, ist t ine okiene 7vra-< g<> keineswegs aber dürste eitle Pflicht des Slacch- uiv idlo-^haitung der Mitglieder irich lvr DiNiostien best. Inn, vielmehr sinö diise dar.nif anaewieseti, von den Erträgnis« i'en ihres PrivatbenNes zn lev n. den ibnenl eer >ctaat. wenn er ih;? in ü i>!er,n Zeiten >r nn^.'r irgendwelchem ReiiN'-tilel innehatte, r- >i(ra>l'.zugeben hal. Ta lagen nuu die Tinge in Vanc'-n besonder? schivierig. Mar ^osef, ?s ^er erst.' onig von ^^n^'rn. hatte ebenso te wie die anderen deuiju^en Fürsten bei de? »M«eb«rsee Vkummer vom A). Feber 1SS8 Wblr « ^ __^ ----- Proklamation der Verfassung dem -taate ßeinen ganzen beweglichen und unwregUchen ''Vesitz übergeben, d. h, »eine lauter, ^ch^op^r mit Einrichtung, Äunstbesitz usio, Der tat. gliche Zustand war also de,^. daß seit dem 'Jahre !5!8 in Bayern der 5taat alles belaß, der König aber nichts uud vom Ztaate lediglich seine Zivilliste erhielt. Demzufolge wäre der Stael verpflichtet g-we'en, in dem^ '?tu^nblick, als Bayern Republik »ourde, dem: -Hause Wittenbach seinen g.se.inten Pr>aat--. besitz herauszugeben oder die Zimlliste »vei-j terzuza^len. War der erstere Weg aus staats-i rechtlim^n Gründe« nicht gmigbar, so mar^ die Rückgabe des HausbtlitzcS der Witt.lsba-^ schl),, in normalen Zeiten — völlig unmöglich. Mein die üunstschäke, welche die Könige von Bayern angesammelt habeu, repräsentieren heute einen W ?cn überhaupt nicht ^u erfassen ist, dazu kommen nach die ausgedehutcn (Wer, Schlösser und anderen Bauten mit ihren kostbaren Einrichtungen, deren Wert ebenfalls in die Milliarden geht. Eine Einigung war also nur dann möglich, wenn das .Haus Wittels-^ bach sich zu sehr weitgehenden Verzichten be^ .reit erklärte. Die? ist erfreulicherweise beson-,ders dort geschehen, wo Interessen der Atlge-^ meinbeit- und des Staates zu berücksichtigen waren, wogegen auch der Staat die Zuge-, ständnisse machte, die ihm. im Nahmen seiner finanziellen Leistungsfähigkeit möglich wann. So kamen edlich folgende Vereinbarungen zustande: j Das Haus Wittelsbach verzichtet auf alle Ansprüche aus seinen früheren Gütern, Grundstücken und Bauten, insbesondere auf die Schlösser in München, Landshut, Ausbach, Bayreuth, Bamlxüg, Würzburg, Her-^ r?ncyie»nsee, Nen>schwanstein, Linderhof, sowie Aschaffenburg und deren Einrichtung,! auf die HlMeoter nnd Kunstsammlungen. 'Dagegen gibt der Staat an das Haus Wit-^ Melsbach lieraus: Grundbesitz im Ausmaße von 9000 Hektar, und zwar 7000 Hektar Wald und AM Hektar Fel'der mit den Schlössern Hohenschwangau, Neuburg, Berchtesgaden, Berg und Lndwigshöhe nnd einige sonstig^ Häiüer und Grundstücke. Dazu kom-'inen noch, verschiedene Einrichtung?'- und Nunstgegenstände, besonders Stücke von fa-'iMengeschichtlichem Werte »md andere Erinnerungsstücke. DaS alles erhält aber — mit wenigen Ausnahmen — die Dynastie nicht als freies Eigentum, sondern in Form eines Fonds, der die Rechtsstellung einer Stiftung erhält. Anf alleS, was zn diesem .Fonds gehört, ist dem Staat das Vorkaufsrecht gesichert, ebenso auch das.Heimfallrecht für den Fall des Aussterben? der Wittelsba-cyer. Zu dem Fonds gehört auch eine Summe von Millionen Papiermmk. Von den fechten, die in dem Vertrag den Wittelsbachern zugesprochen werden, sind zu ermähnen das Wohnunsprecht in den ^chlösstin von .Nymphenburg und Würzlmrg, daS Recht auf eine Loge in den Hoftl)eatern, Jagd- und F-ischereirechte usw. Die Sammlungen der Wittelsbacher norden in Form einer „Lan-dessti'rtnng für Kmrst und Wissenschaft" dem Staat überwiesen init der Verpflichtung, dieselben der Oefsentlichkeit zugänglich zn halten. Die Archive und Annstschätze gehören wegen seines fi'l^ yie Alliierten beleidigenden nen mit französischen Sappeureu und Genie- Pro testschrei benS w^gen der Verhaftung des trUppen beMon Zug fuhren bei Dalhausen Bürgermeisters von Duisburg. Mus züsammengekoppelte Lokomotiven von quaöviiammenstsk. l,iuten amf, wobei zwei Personen getötet, drei .1^ ^ .... schwer uud acht leicht verletzt wurden. Die r^. c ^ ?. n ^Mche des Unfalles ist bisher nicht bekannt, sehen Krefeld und Lmnn em Mmtarzug aus ' ^ ^ einen französischen LebenSmittelzng. In ei- ' - < > zumr rechtlich zu dem obenerwähuten Fond-?, »verde»» aber vom Staate verwaltet, ohne ! dessen Einwilliguug keinerlei Aenderungen ! vorgenomiuen werden dürfen, und »nüs'en ' ebenfalls dem Gebrauch der Allgemeinheit 'dauernd geöffnet bleiben. I >>l dieser?vorm könnte der Vertrag wohl als ein Muskr gelten dafür, wie eiu Volk sich iu anständig.r Form mit seinem früheren Herrscherhause a!»seinanderses?t und wenn sich bei der jekigen Finanzlage deS ZtaateS schwenoiestende Nachteile für dciS Haus Wittelsbach nicht umgehen ließen, so können beide Teile doch mit dem Resultat recht zufrieden sein. Jedenfalls ist eS zu begrüben, das; die bayrische Revolution, die Miele uner« i freuliche Erscheinungen gezeitigt hat, mit diesem Uebereinkommen einen befriedigenden Abschl.uk findet. Der Vertrag soll vorbehaltlich der Zustimmung des Landtages rückwirkend ab 1. April 1922 in Kraft gesetzt werden. Ein diesbezüglicher Gesetzentwurf ist dem Parlament in diesen Taqen zugegang-.'n und da ein ernster Widerstand von keiner Seite zu gewärtigen ist, ist zu erwarten, das; ' die Regierungsvorlage schon in der allernächsten Zeit ihre parlamentarische Erledigung finden wird. Telephon lsche Rachrichten. z>»klo? Ra'chin -j- WKN. Prag, 17. Fe5er. Finlinzminister .Dr. Na5iu ist heute mittags gestorben. : * W.tt>B. Prag, 18. Feder. Heute nachmittags fand ein außerordentlicher Ministerrat statt, in dem der Vertreter des Ministerpräsidenten, Minister deS Innern Malypetr dem verstorbenen Minister einen warmen Nachruf hielt. Der Ministerrat beschloß einstimmig, daS Begräbnis auf Staatskosten zu ordnen. Das Leichenbegängnis findet Mittwoch den 2l. d. um ? Uhr nachmittags statt. Nach ärztlichem Befund ist die unmittelbare Ursache des Todes des Finanzmiuisters Herz-lähmung. ! Ml«är»che N»»achun« »»r Isch«» e^»!>o»»i>KNch-«ncvrIs^?« Grenz?. t Prag, 17. Feber. Die Gveuze Kar- ' pabho-Rnßlands gegen Ungarn erhält seht wegen d.'r vielen Gvenz^vischenfälle inilitä-j rische Bmwchnng. Die Grenze wird in be-l stimuite Abschnitte geteilt, ^eder Abschnitt ! eilnill eine Wache von 20 bis W Maml unter dem Kommando eines Osfi-zie^S. Jeder Wache sind ein Gendarm nnd ein Grenzwächter zugeteilt. Pow!sch-lttaulscher Zwischenfall. WK'B. Paris, 18. Feb<'r. Die litauische Gesandtschaft veröffentlichte eine Mitteilung, wonach reguläre Palnische Truppen die nen-trale Zone in der Gegend von Oroany besetzt hatten, auf litauisches Gebiet eingedrungen seien und die litauischen Truppen angegriffen hätten. Hiebei sollen ungefähr 10 Perso-' nen getötet uud mehrere Hundert verwun-^ det worden sein. Die litauische Negierung habe an den Völkerbund das Ersuchen gerichtet, die notwendigen Maßnahmen zn er-' greifen, um die Ausbreitung des Konfliktes zu verhindern. Die beVorstehe«tze Aeise Dsklor Selpels. ZM. Beograd, 19. Feber. Die Ankunft der österreichischen Delegation mit dem Bunde'--kanzler Dr^ Seipel an der Spitze wurde für. deu 20. d. festgesetzt. Die Delegation, in der sich auch der Minister des Aeußeren Doktor Grünberger befindet, reist aus Wien am 20. d. M. a!b und trifft in Beograd am Mittwoch! abends um 21 Uhr ein. In der Erwartung! der Ankunft dieser Delegation hat der Mi-' nister des Aenßeren Dr. NniLiö, der vorge-' stern nach seiner Krankheit die Agenden wie-s der übernommen hat, die nötigen Vo seit zwei Tagen der designierte Listenträgcr der Radicianerliste für den Sarajevoer AreiS .Dr. Maöek mit einigen Abgeordneten der - RadiAiartei. Dr. Maöek hat bereits eine vertrauliche Zusammenkunft mit seinen )lnhän-gern abgehalten. Die Radicianer werden wahrscheinlich erst am letzten Tage ihre Liste dem Kreisgerichte zur Bestätigung unterbreiten. Es herrscht allgemein die Uvberzeugung, , daß die Radicianer in Bosnien mit Ausncch-i me des Kreises Tuzla nicht ein einziges Man? dat erhalten werden. Audienz Ddklor TavrilvvsS. M. Beograd, 19. Feber. Gestern nach-^ mittags hat der .Äönig Dr. Milan Gavrilo-, vi<^, den Ehes deS Ministeriums deS Aeußern ^ und den Landwirtelistenträger für den Kreis l Saraevo, der vorgestern aus Bosnien zurück-! gekehrt mar, in Audienz empfangen. Dr. Ga-jvrilovi<5 hat dem Äönig die politische Lage in Bosnien geschildert und speziell den letzten Zwischenfall in Rogatica, wo Hcrr Du-Kan Dimetrijovi^ auf eine tierische Weis? seitens bezahlter Agenten und Pollzeiorgane durchgeprügelt wurde. Gras Karoly u«5er Splovage» verSachf. M. Beograd, 19. Feber. Aus Budapest lwird gemeldet, daß der ungarische Staatsan- > walt in Peöuh Detter eine Anklageschrift geigen die ungarische administrativen Beamten »zur Zeit der Okkupation der Baranja vor-j bereitet habe. Die Anklageschrift lautet, auf sden Namen Dela Linder und Genossen (im ganzen 47). Gleichzeitig wird gemeldet, daß auch gegen den Grafen Karolyi ein Anklage-material vorbereitet werde, worin er beschul-«digt wird, daß er zur Ki?gsz?lt eine Spw-j nage zugunsten der Verbündeten gsübt habe. ', Für diese Anklage interessierte sich auch der ^ Präsident der Liga für die Menschenrecht« und interpellierte bei Herrn Poincaree, indem er ihn auf d.ie Verfolgung des Graf«« '' Karolvi aufmerksam machte. Poincaree ant-'wortete mit einem Telegramm folgenden In» ' . Haltes: .Herr Präsident! In Ihrem Schrei-.^ben vom 12. d. haben Sie mich auf di? Vev-.l folgung aufmerksamgemacht, der Graf Na-'t rolyi in Ungarn ausgesetzt ist, und zwar auf 's Grund seiner angeblichen Spionage und Per-' '?bindung mit dein Feinde zur Zeit des Krieges. Ich beehre mich, als Ministerpräsident' der französischen Republik Ihnen mitzuteilen, daß die Anklage gegen Karolyi dem 76. Punkt ' des TrianonvertrageS widerspricht und ich > ans diesem Grunde eS für meine Pflicht befrachte, im Namen der französischen Regie-^rung beim Votscha.ft.crrat den Potest zu un-' t terbreiten." t _ Mr5(Wllelz«kMsM L. Krimmalwman von Georg Fröjchel. 8 (Nachdruck verboten.) „Da haben Sie ganz recht, Fräulein. Mit .tyottcs freier Natur hätte ich mich nicht ein-^lassen sollen. Dazu kann ich zu »venig. Wie' 'sie ist, so geht sie nicht aus die Lemwand,! ' »md wie sie nicht ist, so mcrlen'S schon die! andern; dazu braucht man nicht den Tren-ete einen unakademijchen, aber derart voll-> .dröhnenden Fluch aus, daß das Stiegeichaus^ erdröhnte. Iadwiga hi^lt sich erschreckt die Ohren zu, Trenzin aber sagte vollkommey ruhig: 'i'I . „Etwa? muß geschehen, sonst können »vir , hier bis zum Abend verhungern." , Es ließ sich auch bald darauf von unten cinc grollende, unverständliche Baßstimme vernebmen, dann kamen schwere Schritte die Stiegen berauf und ein Mann mit einer be-> treßten Mütze verkündete ihnen, als er un-' gefäihr mit den» Aufzug in gleicher .Höhe war,! daß eine Störung in der Leitung eingetreten» > sei, daß man aber schon in die Fabrik tolle-! phoniert habe. Als Iadwiga fragte, wie lan- j ge diese Störung danern könne, antwortete l 'er knurrig, das könne man nicht so g^nau I wissen, es werde aber jedenfalls eine Äun-^ de dauern. Dann dröhnte er wieder die Stie-j ge hinab im>d lieh nichts mehr von sich hören, t Indwiga hatte ihrem Vater versprochen,! zum Tee zu Hause zu sein, und war durch l diesen Zwischenfall Pein'licli überrascht. Tren-! >zin aber zog eine große Zicmrre hervor und t zündete sie an, ohne um Erlaubnis zn sra-j gen, dann besann er sich und bot auch Iad-'. wiga eine Zigarette an, die er aus einem! ^ Holzbüchsen hervorholte. Iadwiga nahm . dankend an und bald war ihr gläsernes Ver-- ließ von dichten blauen Wolken erfüllt. . Trenzin kam nach den ersten Zügen, die j er aus seiner Zigarre tat, ms Sprechen nnd , berichtete von anderen komischen Unfällen, f die ihm begegnet waren, und kam so auf seine Jugend und sein Leben zn reden, als er no chein unbekannter, kleiner Künstler »var. 'Er"hatte eine eigentümliche Art zu erzäh-. len, gebrauchte die altertümlichsten AuS-! drücke und beschrieb Menschen und Dinge mit den unsM'ölmlichsten Eigenschastswor-ten. Daß er ost für die Ohren eines jungen Mädchens unpassendste Dinge mit herrliche« ^Gleichmut erzählte, schien ihm nicht im entferntesten zum Bewußtsein zu kommen. ! Iadwiga unterbrach Pn fast gar n^cht. 'Aber sie unterhielt sich sehr g-yt. Sie hatte ! 'chm erlaubt, sich neben sie auf die schmale j Samtbank zu setzen, und lauschte amüsiert l und zigareltenrauchend dem breitschulterigen Analer, der immer neue Anekdoten auS der Geschichte feines Werdeganges hervorhöbe und ohne viel Betoirung und effektvolle Gedankenstriche manch kluges WaH aussprach, ! das, obwohl mit wunderlichen Redensarten ^ verbrämt, doch eine tüchtige LHenSerfahrmrg t und Lebensweisheit bewies. Und obwohl selbst in ihrem durchsichtigen , Gefängnis schon ziemliche Dämmerung j herrschte, bedauerte si ees fast, als sie endlich jnach einstündiger Gefangenschast zu e>bener Erde landeten. Sie reicht? ihm herzlich die Hand und dankte ihm für die gute Kameradschaft in bedenklich Lage. Er brunrmte ein paar unverständliche Worte, die wohl irgend eine konventionell,' Mrase ersetzen sollten, und vergrub die Häir^ in die Taschen seines Ueberrockes. Als si< ihm ndchmW zunickend, in ihr Automobil gestiegen war, das auf sie gewartet hatte, machte er kehrt und trabte in sein Atelier. Iadwiga betrachtet,? den Bellchenstrauß, der vor ihr in einer kleinen Base steckte/während der Wagen durch die Straßen surrte. Sie sohlte sich wie zu HcuHe Mi-schew d» MWW? « 'NM'- «i »H v? e F » r Ir «i'» »s 'RMH^ Marburger und Xagesnachrlchten. ' Lokwr Avon T«i« tz-ute Montag um 1 Uhr nachmittags ist Advokat Dr. Ivan Tcrvöar nach längerem Leiden im 72. Lebens ashre verschieden. Der Verstorbene war durch lange Jahre Bürgermeister von Ljubljana, ' Landtagsabgeordneter in Krain, Reichsrats- ' abgeordneter im früheren österreichischen ' Parlament nnd Abgeordneter in der Bcogra->dec Nationalversammlung. Der Verblichene zog sich wegen seines fortschreitenden Krcbs-leidens vor etwa 2 Jahren auS dem öffentlichen Leben zurück. Dr. Tavöar war eine .durch seine persönlichen Charaktereigenschaften und seine Ehrenhaftigkeit sowohl als Mensch, wie als Politiker bekannte markante Erscheinung und genoß auch in den Kreisen serner politischen Gegner Ansehen und Hochachtung. Auch seine schriftstellerische Betätigung fand reichliche Würdigung und trug ihm auf diesem Gebiete gleichfalls einen guten Namen ein. Ehre seinem Angedenken! Wahlen im Aerztevereiu. Zdravniöko dru-Swo in Maribor hat auf seiner 2. ordentlichen Vollversammlung folgenden Ausschuß gewählt: Vorsitzender: Dr. Franz Jankoviö; Stellvertreter: Dr. Richard Bergmann; Schriftführer: D. Dominik Dekleva; Kassier: Dr. Vinko Marin; Bücherwart: Dr. Ivan Matto; Ausschußmitglieder: Dr. Karl Ipa-vic, Dr. Mirko öerniö, Dr. Hugon Robie, Dr. Josip Tavöar, Dr. Vinzenz Drasch. Stellvertreter: Dr Ivan Rapv, Dr. Lindevit Jenko; Revisoren: Dr. Ivan JureSko, Dr. Anton Masinc. Sin konkretes Beispiel von sozialer Not. Eine junge, bestbetannte Mariborer Lehrerin ist an Tuberkulose erkrankt und deshalb fast Awei Jahre lang undienstbar. Eine Zeit hindurch erhielt sie ihren vollen Gehalt, dann aber kam eine Verordnung, mit der Bestimmung, daß die Auszahlung des vollen Gehaltes zwölf Monate nicht überschreiten darf. Nachdem aber die arme Kranke schon über ein Jckhr lang alle ihre Gebühren erhielt und die Verordnung rückwirkend war, wurde sie zu Rückzahlung des Ueberschusses verpflichtet. Die Folge ist, daß die dienstuntaugliche und arztlicher Hilfe bedürftige Lehrerin mit 150 Dinar nicht nur ihr Auslangen finden, sondern auch noch ihre Mutter unterstützen muß. Der Wohnzins allein betrug bisher 250 X monatlich und dazu ist dessen Steigerung zu erwarten. Eine Unzahl Gesuche um Hilfe in dieser großen Not blieben bisher unberücksichtigt. Der Schreiber dieser Zeilen, dem diese Verhältnisse durch Zufall zur Kenntnis kamen, richtet den Appell an alle Menschen-freunde, ihr Schärflein beizutragen, um die schreiende )iot, in der die beiden Frauen le-Ven, zu mildern. Ein Sohn, resp. Bruder der beiden, die einzige Stütze, auf die sie eventuell noch hatten rechnen können, ist im Kriege gefallen. Unterstützungen werden an die "Verwaltung des Blattes erboten. Der Empfang wird im Blatte bestätigt. A. L. Vwseumverein in Maribor. Die in Nummer 37 der „Marburger Zeitung" veröffenl lichte Notiz über die Hauptversammlung i dahin zu ergänzen, daß die angesagte Haup Versammlung am 25. d. um 10 Uhr vormit 'tags im kleinen Kalsinosaale stattfindet. . Metzwserhöhmlg für Geschäftslokale. Wir Werden um Aufnahme nachstehender Zeilen ersucht: Viele Kaufleute beschweren sich über sa enoru« Zinssteigerung für Geschäftslokale, daß sie nicht imstande sein werden, für Meten aufzukommen. Damit das Han-Helsgremium gegen diesen ungerechtfertigten Wucher bei der Regierung entsprechende Schritte unternehmen kann, werden alle Ge- - ---!.------------------ »wichen Kissen in dem wohltempeierten, von einem leichten Parfüm durchzogenen Raum >Hch schaltete das Licht nicht ein, sondern tkish. in eine Ecke gelebnt, im sanften Dimke de» Nachmittags. Draußen blitzten die ersten Lichter auf. Die Erlebnisse der letzten Stunden zogen wie Traumbilder an ihr vorüber sah ste gedachte mit einem leichten Bedauern Oi^ar Wivofskvs, der setzt vielleicht ihretwegen sehr unglücklich war. Nach kurzer Fahrt hielt das Automobil vor der Lyng'schen Villa. Iadwiga fand das HauS in vollkommener Verwirrung. Ihr Vater war MM chgestorben. Professor Lung hatte.— wie die atte, treue, aber halblaut Maitz erzählte, die den erkrankten Kammer-Mener^ Martin vertreten hatte — ein Tel>e-;Gyngefpräch geführt und war, das Hörrohr iZ« der Hand, plötzlich mit verzerrtem Gesich Msammengesunkn. Der sofort herangerufene Hansarzt fand den großen Gelehrten Hcho» als Leiche. -KmHetzung folgte chäftsleutx» ersucht, solche Fälle dem Gre- w mium schriftlich mitzuteilen unter Arrfüh« T rung der Lokalitätengröße, wieviel der Mi et- zr zins für diese in der Vorkriegszeit betragen >at und in welchem Vetragsverhältnis sie mit hi nm Hausbesitzer stehen. m Spenden für die Feuerwehr in Studemi. v> Maria Pischek 100 X, Faniilie Pasic Ii», di Adam Seriatz 40, Franz Stuhec 20, Lorenz bi Ra-vs 20, Prcgl Aois 40, Fischer Alois 12, Marek Anton 0, Mischer Alois 7, Maria Lio- ^ kot 20, Martin Dobermann 16, Ign.iz Ko- 5 ermann 40, Alois Gornik 40, Josef Grill ^ 20, Familie Obrojnik 20, Anton Adam 30, ^ Anton Iamar 12, Martin Weber 10, Ivan n Savernik 10, Franz Vranic 20, Franz Zizek b 8, Familie Weiß 80, Johann Ceh 20, Anton st Michelcrk 40, Jakob Stopar 40, Josefa Ko- u zil 2L, Familie Iosevnik 20, Familie Jurovic N 20, Familie Aurnik 10, Konrad Klabus 40, ^ Maria Krenn 3, Franz Fras 6, Josef Gaiser k< 8, Franz Weecrnik 40. Martin Lipovnik 10, Loses Josef 40, Dr' 40, Michael Jodl 20, Anton Trebsche 20, l Ferdinand Äramberger 40, Anton Pivec 8, Franz Mravlag 100, Franz Gotal 20, Anton Pezdicek 40, Schalamun Ä, Ioscis Belogla- ^ vec 80, Maria Löschnig 80, Elise i^ollnii 40, r Auguste Nuß 26, Michael Pezdieek 10, Ivan i Osanic 10, Veranic 4, Rupert Senekovie. 10, 5 Josef Kaueic 10, Anton Kocmut 20, Moria l Kieslich 20, Agnes Friedau 40, Georg Kro- k Pej 20, Georg Fick 40, Schusteritsch 10, Vik- ( tor Mnsnig 40. c Kleine Polizeichronik. Wegen Diebstahls 1 wurde ein gewisser Alois Gumzej ans Iol- k nic.a arretiert. — In der Nacht vom 15. auf x den 16. d. wurde in der Wohnung des Franz t Zink in der Wildenrainerjeva ulica ein Ein- t bruch verübt. Die Täter sperrten die Woh- ^ nung mit einem Nachschlüssel auf und ent- i wendeten Wäsche und Kleider im Werte von 70.000 X. — Ein gewisser Anton Ertl schoß ^ vor der Restauration „Kolo" in der KoroZka i eesta mit einem Revower. Er wurde arretiert und dem Gerichte eingeliefert. Die , Waffe und der Waffenpaß wurden konfis- , ziert. — Dem Bindermeister Josef Gumzes im Pod niostom wurden in der Nacht vom , Zamstag auf Sonntag zwei kleine Fässei- im ' Werte von 2500 I< gestohlen. — Im Zu- ^ sammenhang mit dein Ueberfall auf die Cy- > rillusdruckerei wurden gestern elf Personen ^ in Haft genommen. In der Stadt herrscht i vollkommene Ruhe und sind die Berichte ei- , niger Ljublsana^r Blätter aus der Luft g^- , griffen. j In unserer Sonntagsnummer habm sich zwl'i sinnstörende Fchler eingeschlichen. Durch ^ ein Versehen wurde nämlich beim Umbre6)en am Artikel „Rußland und die Sanktionen" ein zweiter Artikel „Der Rapallovertraa" angeschlossen und auf das Einstellen des Titels t>ergessen. Dcr Artikel umsaßt die vier letzten Abschnitte von „Rußland und die Sanktionen" und beginnt mit den Worten „Der unglückliche Vertrag". Ferner sind die ' Bachcrnsagen nicht von Armin Ronai, sondern von Paul Schlosser. Wir bitten die beiden Fchler zu entschuldigen, die nnr durch ' den hastigen Samstag^betrieb erklärt werden l können. - Spenden für die Rettungsabteilimg. All Stelle eines Ärankes für den verstorbenen ' Herrn Karl Staudinger spendete Herr Marko l Rosner 400 k. i > Aufgehobenes Zeitungsverbot. Das Ministerium des Innern kmt den beiden in Gra', i erscheinenden Bläsern „Kleine Zeitung" und - „Grazer Montagszeitung" das seinerzeit ent-' zogene Postdebit wieder verliehen nnd den > Verkauf derselben in unserem Staate gei'tat-° tet. Taggelder für die Borsi^enden der Wahl- - kommissionen. Wie ans Beograd gemeldet ^ wird, hat der Finanzausschuß den Vorsttzen- - den der Wahlkommiss-onen am 18. März Taggelder in der Höhe von 120 Dinar bewilligt. ' Große Diebstähle in der Stcmtsbahnwsrk- ' statte in Zagreb. In der letzten Zeit wurden in der Staat5bcchmverkstätte in Zagreb große Abgänge an Metallwaren bemerkt. Lange ' konnte man den Tätern nicht auf die Svur i kommen. Dieser Tage aber wurde die Diebsbande von der Polizei ausgeforscht und hinter Schloß und Riegel gebracht. Der Schaden wird auf S Millionen Kronen geschätzt. Ein Teil der gestohlenen Waren wurde bereits s zustande gebracht. i Personalnachricht. Anton Kristan, der bis- i herige Generaldirektor der staatlichen Do- ^ mäne Bel^, hat am 15. d. seinen Posten c verlassen. Der Posten eines neue» General- ^ ! direktors ist bis I. März d. I. ausoeschric-! c ben. !! Türkische Ziasierstubcn in Novisad. Aus ! Aovisad wird uns gemeldet: Die streikenden l Friseurgehilien haben in Novisad eine Neue-'-rung — türkische Rasierstuben — eingeführt. Da die Meister ihre Forderungen nicht er- I füllen wollen, haben sich die streikenden Ge- ! Hilfen in drei Kaffeehäusern eigene Rasier- , stuben eingerichtet. So kann man sich bei ei- i ner Schale „Schwarzen" im Kaffeehause ra- j sieren lassen. Was zu dieser Einführung die ' Friseurgenossenschaft sagt, ist uns nicht bekannt. Ein ^inostar — als Alostcrschwefler. Vor einigen Monaten verschwand in London die gefeierte Filmdarstellerin Miß Pearl Mite, einer der ersten Filmstars Englands, spurlos. Nun ist sie plötzlich in Paris aufgetaucht nnd hat dort zur größten Verwunderung der Filminteressenten ihre Absicht kundgetan, in ein Kloster in Südfrankreich einzutreten. Es scheint sich hier um die Ausführung eines lange vorher reiflich üErlegten Schrittes zu handeln, denn voriges Jahr schon hat Pearl White einer bedeutenden Filmkollegin gegenüber erklärt, daß sie den dringenden Wunsch habe, der Welt zu entsagen und den Schleier zu nehmen. Ein Unglück auf dem Wörthersee. Vorige Woche ist am Wörthersee nächst dem Seerestaurant Krumvendorf eine Eissegeljacht im Eis eingebrochen. Die zur Hilfe geeilten Retter sahen die Jacht seitwärts gekipt, unter welcher eine Dame und zwei Herren eingekeilt im Wasser lagen, die um Hilfe riefen. Einer der Netter, Doktor Schwab aus Klagenfurt, versank im Wasser, als er eben die Dame herauszog. Die beiden anderen Retter brachen ebenfalls ein, komrten sich aber durch gegenseitige Hilfe schließlich doch retten. Doktor Schwab ertrank. Nach mühevoller Arbeit konnte nnn feine Leiche geborgen werden. Das tragische Schicksal des geachteten Mannes erweckt allgemeines Mitgefühl. Attentat auf den bulgarischen Komitadschi führex Todovow. Dieser Tafle wurd? in Kü-stendil ein Attentat auf den bekannten Führer des sogenannten „Mazedonischen Komitees", Alexander Todorow, auf dessen Kopf eine Prämie von 250.000 Dinar ausgesetzt ist, verübt. Alexander Todorow war auf einige Tage zu seiner Familie in Oustendil auf Besuch gekommen. Als er gegen 5 Uhr nachmittags in Begleitung seiner Ordonnanzen aus einem Kaffeehaus, in welchem eine Zusammenkunft seiner Komplizen stattfand, herauskam, feuerte ein junger Mann auf ihn aus unmittelbarer Nähe Pvei Revolverschusse ab, die jedoch ihr Ziel verfehlten. Der Attentäter schleuderte hierauf die Waff? von sich > und versuchte zu entfliehen, wurde jedoch ein- > gcholt und festt^enommen. Beim Verhör erklärte er, David Viganow zu heißen, und habe studiert. Durch das Attentat habe er sich die ausgeschriebene Prämie verdienen wol- > len. Todorow ließ den Attentäter laufen und verließ noch in derselben Nacht den Ort. ' Sehr kennzeichnend für di^ bulgarischen Ver-l Hältnisse ist es, daß sich der berüchtigte Räu-' berhäuptling in einer Stadt wie öusten-dil - frei bewegen kann. Der verschwundene Goldschatz. Beim Um-' stürz im Oktober 1918 übergab der gewesene ! Kommandierende von Dalmatien, Genera! Pflanzer-Mattin, dem Nationalrat in Du-' brovnik die Kasse, die viel Gold und Silber i enthielt. Kurz darauf aber war die Kasse > spurlos verschwunden. Alle Nachforschungen nach dem Verbleibe derselben blieben erfolglos. Dieser Tage aber wurden bei mehreren " Familien in Dubrovnik größere Mengen ' Gold und Silber entdeckt, über deren Her-^ kunst sie sich nicht genügend ausweisen konn-' ten. Man vermutet deshalb, daß das G?ld ! und Silber aus der verschwundenen Kasse ^ des Nationalstes stammt. Ein rumänisches Konsulat wnrde anfangs ' dieses Monates in Zagreb eröffnet und befinden sich die Kanzleien in der Dra?koviSe-va ulica 25. Das Konsulat ist für die Gebiete ^ von Slowenien, Kroatien, Slawonien nnd Dalmatien ausgestellt. Wieder eine neue Spiegelfabrik. In Gro-' suvlje in Krain ist eine noue Fabrik unge-^ seb^ifsener Svieael ei^nnet morden, die auch ^ schon im Betrieb ist. Bieber batten wir in ^ unserem Staat«? große Sviegelfabriken in r Mandor, Zaoreb. ^sijek. ?,'ovisad. Split. Sa-" rajevo und als siebente die neue Fabrik in ^ Grosnplje. > ' Die tschechische «rone steht gegenübe- nw erem Dinar sehr hoch im Kurse, aber noch mmec bedeutend niedriger, als der Franken md die Lire. Ein Einkauf ist daher in der Tschechoslowakei noch immer leichter möglich' >ls in irgend eitlem anderen Lande. Es in xm tschechischen Industriellen auch daran selcgeu, mit uns Handelsbeziehuttgeu anzu-nüpfen, deshalb stellen sie ihre Preise so nie->er, daß auch unsere Kaufleute ihren ou4-ändischen Bedarf bei ihnen decken können. — Bcsnchet sie bei der 4. internationalen Mustermesse in Prag, die in der Zeit vom N. is 18 März d. I. stattfindet. Mefselegitimo-iolicn gibt das tschechoslowakische Konsulat ms, dergleichen dle Mesievertretung Aloma 5ompalch, Annoncen- und Rcklamegesell-clmft m. b. H. in Ljubljana, Kongrespwt; 1!r. 3. ' -y- Theater und Kunst. Sonatenabend. Infolge eingetretener Hins dernisfe findet diescsKonzert Freitag den S. März 1923 statt. Schülerkonzert. Frau Fanni Brandl-Peiis kan veranstaltet am Montag den 26. Feber mit ihren Schülern eine Aufführung im kleinen Göhsaale. Vormerkungen au«f Gitze zie 12, 10, 8 Dinar sind in der Musikalienhand» lung Höfer, Zolska uliea 2 zu veranlassen, j MswlrtsckiL Das Steigen der Mark — eine Rechtftrti« ping der Ruhrbesetzung. Das unerwartete Steigen der deutschen Reichsmark, die in den letzten zehn Tagen auf dos Doppelte hinauf* schnellte, hat in Frankreich einigermaßen ver< blufft. Der „Temps" kritisierte die .Kroßen Devnenverkäufe der deutschen Reichsbant und stellte fest, daß die deutsche Regierung» nachdem sie den Markkurs innerhalb so kurzer Frist auf das Doppelte zu bringen im« stände war, bewiesen habe, daß Deutschend große Refervehiöfsquellen besitze und «feine Zahlungsunfähigkeit nur ein Vorwand sei« Das Steigen des MarSkurses sei eine Recht« fertigung der Ruhrbesetzung. Die Zolleinnahmen in der dritten Dekade dcs Monates Jänner betrugen, wie bereits berichtet, insgesamt 46,287.417 Dinars. Die größte Einnahnve von 9,020.999 Dinar weift das Zagreber Zollamt auf, an Pveiter Stellt steht Maribor mit 7,962,005 Dinar und an vierter Stelle Sjubljaim mit 3,183.0l>4 Di< nar. Eine neue Schiffahrtsgesellschaft. Das nisterium für Handel und Industrie hat dk Bewillung der Gründung einer Schiiffahrts-gesellschaft unter dem Namen „Jlir^a" er«, teilt. Der Sitz der neuen Gesellschaft ist nj Zagreb und das Aktienkapital beträgt zweß Millionen Dinar. Klno. H l. MariborS« bioskop. Montag, Dienstag und Mittwoch .gelangt im 1. MariborSk^ bioskop der große Filmschlager „Der Wahn-^ sinn", ein hervorragendes Filmdrama in P Akten, zur Vorführung. Konrad Weidt, Reiw-j hold Schänzel und Grith .Hegese in dem Hauptrollen garantieren für den durchschlaf genden Erfolg dieses Films. Konrad Weidtj Schänzel und Hegese find weltberühmte Orö^s ßen, die ihre Rolle vollkommen und erstflas< -sig beherrschen. Regie kolossal, Bilder here^ lich und Handlung einzig dastehend. I Bvtte. Produktenbörse in Novisad am 16. K»ber« Weizen 4-45, Gcrsde 312.50, Haser 287.7Lll Kukuruz 225, Sicht im März (50 ProzenL Kassa) 245, im Mai 257.50, Bohnen 390? Weizenmehl „00" 650, Brotmehl Nr. 7 Weizenkleie 175. Tendmz: unverändert. j Zürich, IS. Feber: (Eigenbericht.) BorWr«ij se: Paris 31.70, Neograd 5.15, London24.S5^ Berlin 0.0275, Prag 15.75, Italien 25.45/ ^'ewyork 532, Wien 0.0074-25, gest. Krone! 0.007Z. Budapest 0.1975, Warschau Bnarest 2.35, Lofia 3.10. Zagreb, 16. Feber. (Eigenbericht.) Paris! 6.20 bi? 6.25, Schweiz 19.70 bis 19.80, Lon«i don 4.95 bis 4.98, Berlin 0.55 bis 0.5^, Wien 0.1490 bis 0.14975, Prag 3.10 W 3.12, Italien 5.04 bis 5.06, Newyork 1WL(^' bis 103, Budapest 3.98 bis 4.—. SiMWM Ant. Kua. Nsrldvk «II,» u ?»«,?>,»« HOch» a»a7iiriciirr> o o rrnrrioizo»ZH ^ . '^MaeVurstee ^ Veummer ^ i'vm 1^. Feber 1323 Kleiner Anzeiger. Verschiedenes 4ScheaU»««ichina» - Repara->«ra» aller Systeme übernimmt Erltes Spe^algeschSst für Schreib. Maschinen und Bltroartikel. ?lnt. 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Wüsche. p!)o!o< graphische Apparate, Feldstecher, Tafelqeschirr, Bläser und anderer Mertgegenslttnde flalt. Die Käufer haden den Kaufpreis sofort zu banden des Gerichtskommisicirs zu erlegen und die gekauften H?gens!ände sofort wegzuschaffen. — Auskünfte erteilt der unterzeichnete Ge-richlskommWr in der Notariatskanzlei in Maribor, Aleksaudrova cefta 14 und bei der Versteigerung. Mar!bor, IS. Februar l923. 1355i Dr. Jos Barle. k. Notar als Gerichtskommissär. »ek«ar?»n o^Or dl»u«n z I Stiek unt»f Saranti«: va MM' MI M ^2'»« Größeres Lokal zum einlagern von Rohprodukte geeignet, mit Hofbenützung, zn mieten gesucht. Gefl. Anträge unter „Größeres total" an die Verwaltung des Blattes. 1341 VerÄvIiesungs Agenten auf dem tande, die auf guten Nebenverdienst reflektieren, wollen sich bei uns Aa. Tonejc s Rszman, Mari-bdk^ Aleksandrova cesia 35, persönlich oder schriftlich melden. 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R«ßhal»er I» vi» 7VV — IIa VSn GAS —. vu?k Ond»re^»>»ol» SV am lang pa? k»un»ma§»? keaakta dßau»> V«>«knMan >a via SV -, Iß» vis» 4S —. SUaeüatt,»!- p»e Kilo keanka »au» > 1 »4a«e? «,», »Zn 0 27. vncien nur Aovsnsiea uttca 8 entgegengenommen. Danksagung. ^ür die viele« Beweise herzlicher Anteilnahme anläßlich des schweren Verlustes, sowie für die ehrende zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnisse sagen wir allen Freunden und Bekannten innigsten Dank- Maribor, am 20. ^eber lSSZ. Die tieflrcmernds AamMe VeM. Cbeiredakteur Aeinrich Äaos. - Verantwortlicher Redakteur Alois Vigl. ^7 Druck und Verlag: d/lsrivor»!