Nr. 231. Samstag, 9. Oktober 1909. 128. Jahrgang. Mtmcha Mung »2li ^,^ "^"^' Mi» Poslvcllrnbuna- ganzMli« 30 X, halbjälma ,ö li. Im ttontor! nanzMlia ' ^!." ^ ^ ^ die ZllstfNung i„« hau« aanzjührig 2 li. - Instrtionßgebühr: ssül llri,»- Injeralr d!« zu 4 Zsttrn üo k, gr«kflr por Zeilr 12 l>; bei öfteren WiederliollülNsn per Zeile « k. T>ie »i!nibllckel ^rit»i,n> ri^chem! lässlilli. mi! VlüioalüNt dir 3cm»- und ^riellage, Ii< Adminiftrailon befinde sicli MilllikiöNraw Nr 20: die Mtbaltton Nill!o«ns!lnßr llii, 20, Tplechstmibeü de, Nedultio» vu» « l ii 10 Uhr vi'rmülani!, Unsraiilierte Vriese werke» »ickl angenommen. Manl,Ilri»>te niä» ,»rii->"'N',ge neue Dienste zuerkannt. lv ,^"' l. k. Landespräsident im Herzogtuulc '^ «>'> hat der Dicnstmagd Ursula P o g n <' n i k in ^/"nw'ethen bei Strasisch die mit dem Aller-s!j?!''".Fandschreiben vom 18. August 1898 gc-ziierk ^^"""daille für 40jährige treue Dienste tober^?? b^" ^'"tsblatte zur «Wiener geituuss. uom 7. Ol» Plebp,-! , ^ ^6) wurde die Weiterverbreitung folgender «Erzeugnisse verboten: 3' ^ 'Wohlstand für Alle» vom 3. Oltober 1WU. Nr?u"^ Indcufrage, vom Oltober lU0!), Nr lc< '^"^"lw. vom 2«. September 1R)9. tober lüo« '^vp>» «osl^cl, «f^uillü pMovi,,'cli»oom I.Ol» N,-'^? '^»lc? 1ir»ts. vom 1. Oltobcr 190!>. Nr'A 'Der ssreie Arbeiter, vom 21. Augllst 190i). Nr', ^""^>"v»k/ (»l,/ul-» uom 2. Oltober 1!>W. m/ ./^">lc»t„r)-. vom 4, Ottober 1W9, Nr' «^ ^ poötovüi ()l>?.or. vom 30. September 1909. 1909. «Deutsche Wacht au der Miesa» vom 2. Oltober Nr'5? '^°ell/ Kr^" Vom 2. Ottolicr 1909. Nr'^ 'deutsche Warte, vom I, Oltober 1909. Nr i«c> ^^ ^" Ililnn» vo», 1, Oltober 1909. Nr' ^ ^'^or. vonl W. September 1909. Nr ,1, , ^'- I.int)'» vom W. September 1909. Nr ^i '//''^»ll» Krunu» vom 30. September 190l). »»» "'^ 'l.!«nrllim«l><,.» vom A0, Septeulber 1909. Mchtclnrtlicher Heil'. Dlc ottomanische Mission in Livaoia. ^.Eine der „Pol. Korr." aus Konstantinopel zu-^.^uo ^'lltteiluna weist darauf hin, daß die dies- malic^e Vc^rüßunci des Zaren in Lwadia durch eine ottomanischc !:viission sich von früheren VorqäiMn der gleichen Art in zielvissen, keillesioecis belanglosen Äußerlichkeiten unterscheidet. Bei diesein Höflichkeilsalte, der seit Jahrzehnten a,eübt wird, wurde fast immer der jeweilige türkische Minister des Äußern nach Livadia entsendet. Es ist jedoch noch nie vorgekommen, daß sich gleichzeitig auch der russische Botschafter in >!onstantinopel dahin begeben hätte. Diesmal findet sich aber aus Anlaß der Begrüßung deZ Kaisers Nikolaus durch Abgesandte des Sultans auch Botschafter s'arytov mit dem ersten Sekretär 6''erbaclij und dem ersten Dragoman Herrn Mandelstam in Livadia ein. An diesen ungewöhnlichen Vorgang wird die Annahme gelnüpfi, daß es sich jetzl nicht bloß um eiue internationale Courtoisie handle, sondern daß die Gc-. legenhcit auch zu Besprechungen Politischen Charakters ergriffen werden wird. Was die Gegenstände derselben betrifft, gehen die Vermutungen dahin, daß hiebei die Dardanellenfrage und die kretische Angelegenheit in vorderster Reihe stehen dürften. In leitenden türkischen Kreisen werden jedoch diese Kombinationen als unzutreffend bezeichnet und es wird erklärt, daß die ottomanische Mission trotz des größeren äußeren Apparates mit keiner politischen Aufgabe betraut sei. Als wahrscheinlich dürfe man es dagegen ansehen, daß die noch immer in Schwebe befindliche Frage des Besuches des Kaisers Nikolaus iil Konstantinopel während des Aufenthaltes der Mission in Livadia zur Cntscheidun-g gelangen wird. Nußland und Japan. Wenn auch nicht direkt drohend, so doch recht besorgniserregend, so schreibt der Petersburger Korrespondent der „Kreuz-Ztg.", lauten die Nachrichten aus dem fernen Osten. Nicht nu? aus Charbin werden eine absolute Unbotmä'ßigkcit der Eingebo- renen sowie Peinliche Kompctenztonflitte mit dem deutschen Konsul gemeldet, auch die Amurschiffahrt erschein: ernstlich bedroht und die Überfälle auf russische Schiffe und Frachtboole mehren sich täglich, ohne daß die chinesische Negierung es für nötig hielte, irgend welche energischen Maßregeln zur Beseitigung dieser Kalamität zu ergreifen. Ein erst iil diesen Tagen aus dem fernen Osten heimgctehrier russischer Offizier erzählte, daß hiuler dem allem nur Japan stecke, das China systematisch gegen uns aufhetze und unzufrieden mit den uugenügcnden Nesultalen und Errungenschaften des letzten Krieges, gern Nußland jetzt in einen Krieg mit China verwickeln möchte, um alsdann als führende Nation der gelben Nasse schließlich rettend zugunsten Chinas einzugreifen und dafür den Löwenanteil zu fordern. Nach Ansicht dieses Offiziers würde der neue Krieg wohl noch vor Beendigung der im Bau begriffenen Amurbahn losbrechen, also vor 191A. Leider sei aber Japan zur Zeit kriegsbereiter als wir, und die schlaueil Orientalen würden diese gute Gelegenheit sicher nicht uubenützt vorübergehen lassen: Die Chinesen, jahrhundertelang Todfeinde der Japaner, glauben jetzt, nach dem unglücklichen Kriege, mehr an Japans als Nußlands Zukunft und huldigen, der Not gehorchend, der Negicrung des mächligen Mikados. Eine stramme, militärische Disziplin und große Genügsamkeit machten die Japaner zu ausgezeichneten Soldaten, die auch mit der Zeit aus den von ihnen unterworfenen Koreanern und abhängigen Chinesen, die größer und stärker als sie sind, sicherlich gute HilfstruPpen machen würden. Auch die chinesischen Masseneinwandcrungen im fernen Osten, soweit er zu Nußlaud gehört, seien nicht ohne Besorgnis zu verzeichnen, da die anspruchslosen Chinesen die russischen Arbeiter vom Amurbahnbau zu verdrängen drohen und alle lohnende Arbeit an sich reißen. Die Fischerei sei fast vollständig in japanischen Händen, die eine entsetzliche Naubwirtschaft in den kolossal reichen Fisch- Feuilleton. Prometheus. Slizze vou Plie^ i'c>„ Z^rbc»»,. (Schluß.) (Nachdruck veibolc»,) "hile'i^ ^""^' kaum," antwortete er nachdenklich, Mm.,?. V^bheit zu beachten. „Warum ich heim-,^, >''eu l.,n? Siehst du, Maralen, das hab ich Won i^! !^"" gefragt. Aber ich finde die Ant-l'Mas ', ^'ellcicht hab' ich gehofft, in der welt-^elt l!s" '^'unat das zu finden, was ich in der ewer vergebens gesucht hab'?" ""Nd was ist das?" fragte sie atemlos. lM>, " ""livurtcte nicht gleich. Und dann mit "n Lachelu: „Einen Menschen!" "^"lcn Menschen ..." wiederholte sie tolllos. Meine ;?'. ^ ^"llblutgeschöpf, '" dessen Seele die Leutc s s- ^^ fände, nicht die, von der andere ^>l,iüt ! ^"' ^l! ^ einmal in den Himmel ^ensckl, "'" die meines Künstlcrtums — einen echte, , !" b"" die Flamme nfeincr Kunst den könnte , ^"' .unsterblichen Gottesfunken wecken l»it tw,, ^ ' ^ 'ch treten könnte wie Prwncthcus ^Mld «s, '^"'""lsfeuer, sie ausfüllend bis an den ''lchsell '^ "'^ ""d Gedanken..." er zuckte die ^llralc^"^^^^">p"tuug. „Verrückt, nicht wahr, l'wzte^l!^'^^ d"' Kopf, daß die dunklen Locken ^"nholen ^' ^'^" geöffnet in fiebernden, "'"''"ich das verMe!"^^^^'" ^'^ ^ ^"""' ^ ?" ""d l'uhr sich über die Stirn. ,,NM' l"gtc er halblaut. „Eben jetzt, wie du das saglest... da sahst du ganz wieder so aus, wie damals als Kind ... weißt du uoch?" „Ob ich noch weiß!" Und nun ließ sie sich müde auf dem nächsteil Sessel nieder, den dunklen Kopf auf die Hände geneigt. „Wenn wir zusammen spielten — wundervoll war das. Es war das Schönste meines Lebens und wird es bleiben. Da ging meine Kunst noch nicht nach Brot, da war noch Weihe und Schönheit in meinen Tönen. Als mein Spielkamerad fortlief, da wnrde das bald anders! Der Bater starb und die Mutter traf vor Entsetzen der Schlag und die Armut hockte aus der Schwelle. Da hab ich das Träumeu aufgegeben, abn gründlich! Da wurde die Kunst zur Arbeit, zum Brot verdienst. Und als auch die Mutter starb, da war mir die Jugend von den Flügeln gestreift. Ich hatte zum Sonnenflug nicht mehr die Krafi, nicht mehr den Mut. Aber 'nein Spielkamerad - das war ein Adler geworden!" Sie ließ die Hände sinken. „Mein großer Spielkamerad! Wenn Sie ahnen könnten, was das für mein Leben bedeutete, von Ihrem Wachsen und Werden zu hören, wie Sie mit Ihrer Prometheusfackel mein duukles, stilles Dasein durchflammten, wie ich, wie meine arme. kleine Zaunkönigsecle, in Ihren Schwingen versteckt, dem Adlerflug zur Sonne folgte. Ich kann Ihnen das nicht sagen — Worte sind so erbärmlich arm — aber fühlen muß das mein Spielkamerad von einst — tief in der eigenen, flammenden Seele fühlen..." „Maralen!" rief der Geiger, und das war ein Jauchzen in seiner Stimme, „Maralen, nuu will ich spielen!" ^ ^ Und Manfred Herdegen ip'elte wr dem Schwärm souperfroher Gäste und doch wie für sich allein. Nie hatte seine Geige so geklungen. Er hörte kaun, auf die enthusiastischen Ausrufe der Gesellschaft, auf den Beifall, der ihn umstürmte, auf den überschweuglichen Dank der strahlenden Wirtin. Was gingen ihn diese Menschen an? Er spielte für Maralen, und sie spielten zusammen und flogen durch alle Höhen und Tiefen der Musik; und der große Geiger spürte es wohl — das war kein Zaun-königsseelchen, das sich von fremder Kraft allein forttragen ließ — das war ein jetzt nur zaghaft entfaltetes, königliches Tchwingenpaar, das sich neben ilim in jubelndem Fluge regte. Ganz plötzlich sah er sie an. Und sah in ihre Aligen. Und da wurde in dem großen Künstler der wilde Junge von damals lebendig, der seine tollen Einfälle in Tollen ausplauderte. Und wie damals kam unter den feinen, blassen Mädchenhänden die Antwort in Harmonien, die zu allen Keckheiten den versöhnenden Übergang fanden. Und das Wildgeniale seiner Kunst fand eine Antwort, die sie seit Jahren ersehnt und erhofft. Manfred Hcrdegen ließ die Geige sinken mit einem Aufatmen, das fast ein Lachen war. Seine Seele hatte ihr Echo gefunden. Er drängte zum Fortkommen von den fremden Meuscheu und zog Maralen einfach mil sich. Mochte den Banausen znm Tanz aufspielen, wer da Luk. 2^ 1 __________________________________2074_________>______________________________________9. Ottober 1UW. guindeit iriebeli lmc> selbst diesen eorineit fischreich-tum zll ruillierelt begältlleit; dadurch würde aber ^ gerade Iapail selbst in erster L.inie leiden, da ja die! ärulere Bevölkerung dieses Inselreiches vornehmlich von und billigen Fischtonserven sich nähn. Rutland habe im fernen 5»en ^.'<'0.000 bis 2.')0.()00 Rescrvistelt und 70.000 bi'. ^l>.000 aktive Truppen, die ja gegen den ersten Ansturm der feinde sofort mobil gemacht werden können, aber alle übrigen Truppen nnd die ganze Unterhaltung des Heeres lnuß querst aus dem europaischen Rußland beschaffi N'erden. Daher würde die einzige Retnmg für die rltssische Machtstellung im fernen Orient eine im groben Maßslabe durch"-geführte Kolonisation sein, die Rußland die Möglichkeit geben würde, Reservisten und Proviant in Ostasien jederzeit genügend zu seiner disposition zu haben. „Ties aber," sagte mein Gewährsmann, „kann nnr mit großen Geld- und Zeilopfern erreicht werden, und so lange, fürchte ich, werden die Gelben nichl waneu, wenn Europa nicht in richtiger Er-kcn.llni-d der großen, gelben Gefahr ein Veto einlegt. Taran ist freilich so lange nicht zu denken, wie Rußland mii England kokettiert, das als Verbündeier Japans die Japaner immer von neuem gegelt Rußland hetzt." politische Ilckerkcht. ' .lib.ick», 8. llnoder. Tie „österreichische Voltszeituug" bespricht die Rückwirkung, welche das Mißglücken der Tanie-ruiun-aktion auf den Reichsrat ausüben wird, und mein:, die slavische Obstruktion werde alles aufbieten, um das .Kabinett Bienerth zn stürzen. Es werde zu einer ernsten Kraftprobe zwischen der Regierung und der Slavischen Union kommen, die aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Auflösung des Abgeordnetenhauses enden wird. Tie „Nene Freie Presse" sieht die Verhältnisse in Ungarn immer schlimmer werden. Schon die nächste ^eit könne einen Zusammenstoß derKrone mit dem Parlament bringen. Franz Kossuth führe ein Doppelleben: es gibt einen kossuth im Kabinett und einen anderen in der Unabhängigkeitspartei. Ter Ratgeber, den die Krone berief, kann in der eigenen Partei fast niemals seinen Willen zur Geltung bringen. Ein solcher Führer könne nicht Bürge einer lebendigen Regicrungspolitik sein. Aus der Ministerkrise kann über Nacht eine Ttaatskrisc werden. „Temps" bespricht den Jahrestag der Annexion Bosniens und der Herceqovina sowie der Nnab-hänqiqtcitscrtlärunq Bulgariens und sagt: Keines dieser Ereignisse l)at irgend jemand schwer geschä- digt. Tie Türkei betrachtete die Amputation von il)0^ als die Liquidierung einer unrettbaren Vergangenheit; Serbien hat nichts verloren, sogar moralischen Nutzen daraus gezogen, daß es Europa zwang, sich sechs Monate lang mit ihm zu beschäftigen: Rußland hat nur infolge einer irrtümlichen >'luffassuug anfangs geglaubt, Widerstand zeigen zn sollen. Tic einzige aus diesem Gedenktage erwachsende Lehre ist, daß man in dem gegenwärtigen Zustande Europas seiner Kraft sicher sein muß, wenn man seines Rechtes sicher sein null. Man schreibt aus Athen: Im Hinblick auf die Eröffnung der Kammerscssion ließ die Organisation der Offiziere in, „Neon Asty" und anderen Blättern ^klären, daß sie sich in die schwebenden politischen Fragen wie bisher nicht einmische, sondern sich damit begnüge, den Verlauf der Tinge, soweit er für oen Offiziersverband von besonderen! Interesse sei, aus gemessener Entfernung zu beobachten. Es sei für die Offiziere ohne Belang, welche Persönlichkeit 'um Kammerpräsidenten gewählt werde, ob das gegenwärtige Kabinett in der Kammer falle und o iche Regierung eventuell all dessen Stelle treten werde. Hingegen würden die Offiziere ihre volle '"lufmertsamteit darauf richlen, ob und ill welcher Weise ihr eigenes Programm vom 27. August und die in der großen Volksversammlung vom 27. TeP-tember vorgeschlagenen Reformmaßnahmen zur Turchsührung gelangen. Ill amtlichen türkischen >lreiM wird erklärt, daß die Nachricht, wollach Frankreich seine Zustimmung zur Erhöhung des türkischen Einfuhrzolls von der Regelung älterer französischer Forderungen seitens der Pforte abhängig zu machen beabsichtigt, mit den der türkischen Regierung hierüber zugegan-gellen Mitteilungen in Widerspruch stehe. Tiefen leNleren zufolge denkt man in Paris nicht daran, an die Pforte mit einem solchen Verlangen heranzutreten, und nimmt vielmehr den Standpunkt ein, daß alle Versuche, die Regelung der Zollfrage zur Gcltendmachung älterer Reklamationen auszunützen nnd dadurch der Ausführung des von der Pforte betriebenen Plans ^chwierigkeiten zu bereiten, unterlassen werden sollten. . Wie Renlers Bureau meldei, wird der Besuch des Premierministers Asquitl) in Balmoral mit der Ausarbeitung der Einzelheiten des Kompromisses, das im Prinzip schon vor einigelt Wochen beschlossen wurde, in Zusammenhang gebracht. Dieses Übereinkommen erklärt, wie man annimmt, die im vertraulichen Gespräche zum Ausdruck gekommene Zuversicht einiger Minister, daß das Oberhaus das Budget schließlich doch werde durchgehen lassen. Trotz alledem ist man allgemein der Ansicht, daß sich ein baldiger 1'lPPelI an das Volt nicht mehr werde vermeiden lassen, mögen die Verhandlungen des Oberhauses welchen Verlauf immer nehmen. Ter spanische Iustizminister hat erklärt, oa>; cl die Perfassungsgarantien in Katalonien nicht wieder herstellen könne, da seine erste Pflicht die Sicherung der Ordnung sei. Er ordnete indes all, daß das Ve^ sammlungsrecht anläßlich der Wahlkampagne frei ausgeübt werden könne. Tagesuelligleiten. yort.j Ter Malrose Mayhe'w vom englische» ttnccp' schiff „Edi»b»rq", das in Vlewyort z»r Hndso»scicr ei»gela»se» war, wanderte kürzlich den gcmze» T"si durch die Straßen Newyorls »»d besuchte so "iclc ,^»eipe», das; er sich spät abends gänzlich a»s seinci» ,^»rs verschlage» scuid imd deshalb, mit der Pseisc u» Mimde, eine» Vc>ler»e»psl>HI hincmfslelterte, um s'^1 dort für die Nacht zu vercmker». Hier gab ei seiner Verachtung fill oie Topographie Newyorts ^i»e» mchr lcmle» als höfliche» ^lnsdruck, woraus ihn ei» Tchul> mciü» ersuchte, sich herabzubemiihe». Mayhcio Ieh»U' dies suhl, aber bestimmt ab, n»d als der Tie»cr deö l^esetzes ihm »achziitlellern begann, brachte er diess!» eine ^ektio» i» schleimiger ^aiidlmg ci»s belrachuichcl Höhe ohne Äeropla» bei. AIs zwei andere Polizist'^ ails das Nolsig»cil des erste» erschiene», stieg Ioh» V»ll z»r (i'rde, schl»q eine» der drei mit gewaodte» Boxcl" hiebe» nieder »»d verfolgte die andere» beide» >»>l beM Totschläger des erste». Nninnehr >o»rde» die Polizc>' reserve» hercnisgerllfe» ii»d ei» Dichend zur Stelle gs' lommeiier Tchntzlente sailde», daft Mayhelo sei»e P^s'' lio» mehr cils behauptete. Doch sie siele» ih»i mit sic» schiclter Slrcnegie i» oe» Rücke» »»d in »oenige» Äli»U' elä»bl n»d mit Hcmdschelle» versehe» c>>^ Boden. Kcmm jedoch znni Nelvußtsei» zuriickgelehrt, beqcm» er lrol^ Handschellen alle sünfzeh» Ä,l'r Polizei ,',» bekämpfe», »>ld diese mlißle» sich schlich' tich a»f den Berserker setze», bis der Polizeimage» il>>' l-!»f»ahi». Am folgende» Morge» zeigte Mayhew si") oor de»> Polizeirichlev (inszevst reilig. Diesev gab il)»' ciiuge gnle Lehre» n»d sii»fnndzwa»zig Ee»l s»r ^'^ ^cihvlarle »ach seiiiem Schiff. Fniiszehn dran» mid blci» qcschlage»e Sch»!.'.lel!te sahen ihm wehmütig, aber ln" >oii»dernd »ach. Darüber, »oie es ihm cms sei »em ^chisl^ erging, schioeigl des Scmgers Höflichseil. — sPrennende Züge.j A»s Neloyorl, 7. Olloln'l. wird gemeldet: lHiiiem vo» Haliscl)- nach Moiilvecil fall' rende» Personenznss kam cms der Strecke eill "in SchnellzngsgeschUnndigkeit fahrexder Sonderz»g ^u' gegen. Bevor einer der Lokomotivführer bremse» loiilill', erfolgte bereits ein heftiger Z»sli!»»>e»stos;. Die VM'' dcrslen Waqen der beiden Züge >onrden vollständig,>>'' eiiiaiidergeschobe». Die beide» Z»gssührer »»d Hc'i^'^ »oxrden a»f dcr Stelle getötet. Ebenso lonrde» ^' Begleitbeamten der Gepäcksloage» getötet. Bevor >wcl) die Passagiere recht wuftle», was geschehe» sei, stull einer der Wage» Feuer >>»d i>i kurzer ^,eil urcl»»^'" die beide» Züge lichterloh. Zwanzig Passagiere erlitte» schwere Brcmdwimde». Die Alifräumilligsarbeite» n!l<<'^ de» noch imlner clliiheilde» Trüininer» der Wciae» 1^>u>" in die eigene Begeisterung hinein, daß er gar nicht merkte, wie Maralen immer schweigsanier wurde. Erst als sie zu sprechen anfing mit einem Laut, als sei ihr die Stimme zerdrückt, da wurde er aufmerksam. „Bitte nicht — bitte nicht!" sagte sie mühsam. „Ich kann nicht, ich kann nicht — niemals — 0 nicht mehr davon sprechen!" Er war namenlos bestürzt. „Aber Maralen — um allcs ill dcr Welt, warum nicht? Tenkst du dir so ein Leben, so ein künstlerisches Schaffen zu zweit nicht märchenschön?" „Märchenschön," nickte sie und stand vor ihrem Hause still. „Aber es ist unmöglich! Ich will diese Stunden nie vergessen. Aber nun muß alles vorüber sein. Leben Sie wohl, Manfred! Und ich danke Ilmen! Ich danke Ihnen!" Und dann stand er vor der verschlossenen Tür und ärgerte sich wütend und schimpfte im unentschlossenen Weiterschreitcn auf die Frauenzimmer, aus denen nie ein Mensch klug würde. Da hatte er nun seine Schwesterseele endlich, endlich gefunden nnd war glücklich wie ein Kind — und nun... Mitten im Regen blieb Manfred stehen. Und da kam ihm eine Erleuchtung, daß er vor Staunen wie erwachend um sich blickte. Und dann lief er in flinken Sprüngen zurück, daß das Negenwasscr nur so um ihn klatschte. „Maralen!" schrie er zu deul matterhcllten Fenster hinauf und donnerte an die Haustür. „Maralen, komm schleunigst noch 'mal herunter! Ich muß dich 'was,gauz Wichtiges fragen!" Und als sie zitternd, angstbleich vor ihm stand, schrie er sie an: „Maralen, hast du mich lieb? Willst du meine Frau werden?" Tropfnaß wie ein Flnßgott stand er vor ihr >n der sternlosen Rcgennacht. Und als er sie küßte, wM.te er nicht, waren's Regentropfen oder Tränen, die ,0 warm über ihr Gesichtchen rannen. Aber daß leine suchende Wanoervugch'cele die Heimat gefunden — das wusste er. Zilkusleutc. Roman von Karl Muusmann. Emziste autolislerte Übersetzung. (20. Fortsetzung.) (Nachdruck uervulcn.) Herr Stagemann verschwand einen Augenblick, und als er zurückkehrte, rief er Hugo, der so angestrengt und überarbeitet war, daß er fast nicht gehen konnte. Tann sagte er: „Nach der hentigcn Arobe hat die Fürstin bestimmt, daß du am Sonntag, ihrem Ehrcnabend, debütieren sollst. Sie läßt dir sagen, daß du dir auf ihre Rechnung ein neues Kostüm im Maison Pygmalion aussuchen darfst, wohin ich dich begleiten werde." Hugo war förmlich wild vor Freude. Es war das erste Mal, daß er vor einem großen Publikum in einem feinen Kostüm reiten follte, und dies gerade alt dem ersten Tage der ganzen Saifon, wo immer ausverkauftes Haus und ein besonders elegantes Publikum versammelt war. Er stürmte in die Restauration hinaus lind trank dort ein Glas kalten Wassers. Auf dem Rückwege rannte er im Halbduukel gegen eine kleine Mannsperson von höchst eigentümlichem Aussehen und trat ihm derartig auf die Füße, daß dcr Gnom einen lauten Schmerzensschrei ausstieß. Er war vorn und hinten buckelig, so daß sein Kopf mit den scharfen Vogel-artigen Zügen ganz unten wie in einem Tale saß. Ter Fremde war sehr auffallend gekleidet. Er trug gelbe Nankingsbeinkleider, eine grüne Weste mit Streifen und eine feuerrote Krawatte. Auf dem Kopfe saß cin mächtiger Ttrohhut, dcr ganz über die Schultern ragte. Er schnupfte ununterbrochen aus einer flachen goldenen Tose und putzte darauf die Nase mit einem großen roten Taschentuch, dessen Zipfel, wenn es nicht benutzt wurde, aus der Schoßtasche seines weiten Rockes heraushing. Wie die meisten Leute im Zirkus hatte er einen Spitznamen. Wegen seiner krähenden Stimme wurde er allgemein „Die .Krähe" genannt. „Die Krähe", die wütend über den Zusammenstoß war, Packle Hugo am Kragen und sagte: „Warte! warte! Kannst du, dummer Junge, dich nicht vorsehen." 5. Kapitel. „Ich bin Ihr dummer Junge nicht," D" Hugo uud wurde ganz rot im Gesicht. „Jetzt wird er auch noch frech! Warte, me>u Junge, ich werde es Herrn Stagemann sagen, we^Y Taugenichts du bist. Dein Lehrmeister wird sc>>u' Peitsche schon auf deinem Rücken tanzen lassen. ^ hatte es wohl bei der Probe vergessen, dir die iwt>" geil Hiebe aufzuzählen." Hugo fühlte sich bei der Andeutung über tm' Schläge, die er immer noch von Zeit zu Zeit luu seinem Lehrmeister erhielt, gekränkt, und sagte dc--halb erregt: „Nimm dich nur in acht, daß er dir niu)' auf deinen eigenen Buckel kommt." ^,.., Einige Zirtusmitgliedcr, die in dcr ^M saßen, brachen in ein schallendes Gelächter "U^ während der Kleine violett im Antlitz wurde u>n vor Erregung kaum zu sprcchcu vermochte. , , . „Ich sollte dein Lehrmeister sein! Ich wn^ dir deinen Rücken so lange verblauen, daß du nl^ mehr jappen kannst." „Das möchtest oil wohl, du alte Hinterlist'!^ Krähe. Glücklicherweise darfst du sa aber den Zu'U''' nicht betreten. Tn weißt, daß mit Herrn SP"^" nicht zu spaßen ist." ^ Dann entfernte Hugo sich, während cr ste">-bewußt seinen geschlagenen Feind betrachtete. D^ bei dem Namen Tpagoni war die „Krähe" ^' blaß geworden. ,^ Der Buckelige lebte davon, daß cr den/1^ sten Wohnungen und Beschäftigung nachwies u^ ihnen die eine oder andere Hilfeleistung tat. ^n!i dem dachte cr allerlei Zirkustricks aus und l'c kaufte feine Ideell an die Darsteller. __Laibacher Zeitung Nr. 231 2075 9. Oktober 1909. n'! »oci, immer nicht begonxeil »verden. Man befürchtet, o«ß dreißig bis vierzig Passagiere verbranill sind. , ^ lFolqendes wiin.qc ^nseratj befindet sich in ""em Zwiclaner Blatt: ..'Zur Beachtung. Da verschie-0i'»e Herren und Damen von Oberrolhcnbach nnd Um-P^''w>' Güte hatten, teils am Biertisch, teils in freier ^'vtWwii über meine Persönlichen Verhältnisse iritis ,, > »den, so erlaube ich mir, die betreffenden Inter» 1 Mten in meine Wohnung einzuladen, nm sie von da n's durch „>ein eigenes Geschirr zu meinem Nechts» umiml ^i befördern, nm daselbst die (bespräche »veiter- 2 s" ^,^ Weitere zn veranlasse». Oberrolhe». ,,^,. .^lDic verbrecherischen Blonden.» Der amerila. Me Militärarzt Dr. Charles E. Woodrufs ist lein ,Nllmd der Blonden. Er erklärt, das; bloudhaarige uud Miamis' Granen sür oas amerilanifche Klima'nichts u^'W'n >i„d das; sie Physisch nnd moralisch degenerieren, "r viele Sonnenschein nnd das warme Welter des i5, !i"5' '" ^'" ^"einiglen Staaten verlangten sar» !'l .»ms,en. Den, entnervenden Einfluß des Sonnen. ^ konnten die Blonden nicht widerstehen nnd sie "s 5. l.""l ^'r Zeit von sell'st dnrch die natürliche s , ^ ""1'chUnnoen. Ten Beiveis siir die Nichtigkeit n >n -5h^i,.^> ^,^,,^^ ^. lilondenfeindliche Arzt i» der M't s' < ^"^ ^'^' ^"vohner aller warmen Bänder brü» Kf^.'Ü' ' !""hre»d in den nordischen Bändern, >vie in ^aw!»av,ei,. ^^ Bonden Be>vohner vorherrschen. Die di >?'-"" ^'^'^^ Naturgesetzes in Amerika sülle nur .^'smignisse mit Perbrechern, die nnr deshalb ans «>>,.> f^'-"" geraten seien, weil sie blond sind. Die bim, /"'!.'^'"' ^"ineü, d>e sich blonder Haare nnd w,'ü' .öligen erfrenel,, sprühen natürlich vor Zorn, n»d die blonden Männer, die a„ch in das Ver» nm >'^!'""l des Arztes eingeschlossen sind. die Sache """ drr hnn.orislischen Seite nehmen. f>!^ ! ' ^" ^^ > ^'" ""'"^ !".!".'" ist eine Art Asyl die sich dranßen in, Leben ihren Nn!' "'^^ ^^^diene» können nnd die man in diesen bu!,-," '"^"'iclM'dener Weise beschäftigt, damit sie nicht .^'urk ? ^"'^'>>. Eine Emnu'tt', die jüügst in mehreren liliei-v -< '^" ^"^lll'nommen »vnrde, hat nnn zn dem die d,". !'"^'" ^l'!^'l'»is geführt, das; die armen Teufel, >N d„ "")"'bergt »verden, zu sett gelvoroen sind! Das lalw >"!'^ ^"'U' Ironie! Die mageren Menschenkinder Em, , '' ' '"lsä'chl'ch i>, Menschen „lit bedenklichen, reael. """ ""»oandell, »nd >nan hat hygienische Maß-tione "^"'!"> '"ilssen, nm sie ans normale Propor. ci,,e^^ znsiihreii. ^" ^"^^' ^' vermnlel, das; man l)m'z^"3^ ^"'ötig! seiii würde, gegen die ..Beleibt- "v Pa»vc,'i5,m,5" zn reagieren?! lionell.' s^^!'^^^'''' Schüsse im Dnnleln.j Eine fensa» üiachj l5 l.'ndniig ^"' "" ^"hniler in Dortmund ge-lVöktcr ^ ^!' "" l^'wehr konstrniert, das selbst bei sn'nimi ^''l ein sicheres Zielen ans weile Ent» Awa'?" "'"flicht. Ä» dem Gewehr ist nämlich ein >'!.'.,"<"" ^^l-'bl' vor militärischen Sachverslän-<^'M!ill,ch^ Schüsse Fresser. Die eingeladene!, Ossi- ebenso ?I -"''" "sindcrisch wie scin Kops war, >>stil .'.',!. '""^' l""e Zunc^s ulld cbcnsu hinter-'^n'n ,"^^"nüt. Er freute sich nie so sehr, als nich^ 1 >"ucn ^lebenlnenscheii schlecht ging. und bei den ^Ä '^' '^m cnößeres Velgniigeu. als ivenn '"urdei, ^"^'u ^iere und Menschen gezüchtigt »ein l.i'.?^. ^'^'^ "ls er wie gewöhnlich mit sei-duschn '"'^ ""sl'weisen Vogelgesichl einer Probe lN'Unck ^'"l der Seiltänzer Spagoni das Gleich-und i. z. . Uerswnchte sich dein, ^all einen ivuft. !;en F^"U'^l'en Augenblick, als er sich unter gro« daZ .^.??"^'" wieder aufrichtete, traf scin Auge Tchad. -^ ^"hen des Buckeligen, der sich vor ^/!'"^' u'chl zu hallen vermochte. ^Mel?5 k ^'' Schmerzes hinkte Spagvni so ^ tonnte auf die Kmhe zu und rief wütend: U'lwcht "Ä" ^'"^st du allein die Schuld, du vcr-dich' ^ N"naille. Du hast böse klugen, aber laß »>ir z^, ^/ '"!^" sehen, sonst bekommst du es mit iiber ^'/ ?/^"' Tage wagte die Krähe sieh nicht ichwand .. , ^chmmitwn hinaus und sie ver '^N dei ^ ^'"^^' ^"u, von Spagoni die Ncde ^voim,,.'l"^"'^'"' >"'" volle Elastizität lvicder sich sli^^ l)"Ue und ein Ma»,n lvar. der nicht mit ^iien^N:,"/^'"^'" hatte sich denn auch ganz in l'"r sick b!,. zurückgezogen, wo sie immer wieder "^.ymnurmclte: ''' zciacn ^ ^^singcl, diesen, Burschen werde ich ^'M/ ""ie 'hm wenn er mir in die Dinger l'iltter'ih^ '""'nelst du da?" fragte eiue Stimme ^ Krähe blickte empör. "icder." ^' '^ '"^^, es ist nichts. Setz dich nur (Fortsetzung fol^t) ziere erzielten bei versuchen dasselbe Nesnltal, trotzdem sie das (bewehr znm erstenmal erprobten. — sDao ftichcimnie! dcr Ticrbnndiqcr.j Die ganze ,^tn!,st des Bänoigers der »vilde» ^iere, schreibt Pierre Hachel'SlinpIel in seinen Unlersnchnngen über die Psy» chologie der ?iere, besteht darii,. die Angst seiner Zög-linge ansznnühel, nnd sie dorthin zn sagen, Ivvhin er »vill. Solvie man den Käsig eines wilden Tieres öffnet, fo flüchtet es nach der entgegengesetzten Seile. Tritt man nicht »veiter vor. so bleibt es kanernd liegen nnd befindet sich in der Defensive. Wenn man mil drohender (Gebärde ans das Tier zugeht, so sncht es zn entwischen, (is ge-niigt, ihm zur Seite einen Weg zu lassen, sonst wiro man angefallen. So verfolgt man es ans einer (5cte in die andere- findet es anf seiner Fluchtbahn ein Hindernis, so setzt es ohne weiteres darüber hinweg. (5in anderes (Geheimnis haben die Tierbändiger nicht. Ihre sinnst be> steht hauptsächlich darin, die Verfolgung ..dramalifch" zn gestalle», indem sie sich so viel wie möglich den Anschein gebe»,, als besiegten sie den Willen des Tieres' sie lassen es znm Beispiel beim Sprunge über eine Barriere einen Moment dnrch eine kleine Bewegung, die. sie nach vorn machen, zögern — das imponiert' das Ganze wird mil Peitschenknall belebt. — Mcsrchtfcrtiqt.j „Wie können Sie sich Afrika» reisender nennen, wenn Sie nnr bis Marseille gelom» men sind?" — ,.DaS macht doch nichts! Wieviele Nord. polsahrer gibt's nicht und ist von denen einer bis znm ^lordpol gekommen?" Lotn!- und Provinzial-Nachrichten. Vau ciucs deutschen Thcnters in i!ailmch. Der ^heaterverein in Laibach ist nm die be» hördliche Newillignng für den Bau eines deutschen Theaters eingeschritten, und in Nürze sollen die Bau» arbeiten in Angrisf genommen werden, so das; die nächste Spielsaison bereits im neuen Heim w,rd eröffnet werden können. Der schmucke Neubau des deutschen theaters, der als ringsnm freistehendes Objekt errichtet werde» soll, wird sich bekanntlich aus den ehemals Zenkerschen (hrün» den erheben und eine verbante fläche von 987 il.iiadrat' Nietern umfassen. Die Hauptsronl des (Gebäudes wird dem (^radi^-e zugewendet sei». Wie wir den, vom Architekten Alexander Oras verfaßten Projekte ent. nehme», zerfällt das »e»e Theater i» zwei Hanplteile, und zwar in das Anditorinm mit anschließendem Vesli» büle, (Garderoben. Foyers nsw. nnd den Nühnenlratt init Bühne, Hinterbühne, Magazinen, Schauspieler-garderoben nsw. Der Anditorinmssaal hat eine Länge von l5 Metern, eiue Breite von 12 Metern und eine verglichene Höhe von l l Metern; die Bühne eine Länge von l8,5><> Metern und eine Breite von ll Metern. Das Auditorium bietet Nan», für 5i74 Zuschauer, und zwar in nachstehender Verteilung in den einzelnen Nängei,: Im Parterre 8 Logen 5 süns Personen, 177 Parkettsitze nnd 84 Stehplätze, im Logenrang 17 Logen l'< süns Personen, in der walerie»n>ertei!»»g l<» Logen l"> fünf Personen nnd 36 T^anlenüs, aus der waleri? 54 ^anteuils uud 48 Stehplätze. Das Publikum ge-langt durch einen Eingang in der Mittelaxe deS Ge' bändes in der Unterfahrt luud hier hauptiächüch das sahreude Publikum) sowie durch zwei Eingänge linlS und rechts der Unteriahrt. ferner bei deu beiden (5in-gangen bei den (haleriestiegen nno den beiden Ein» gangen a» den Logensliege» in das Hans. Die erst» genannten fünf Eingänge führen direkt ins Vestibüle, in welchem in der vorderen Hauptmauer die beideu kiasseu angeordnet wnrden. Vom Vestibüle aus führen sieben Tiirei, in einen hinter den, Auditorium liegenden Korri« dor, a» welchen sich beiderseits die (Garderoben an» schließe», uud vou hier aus führen anf jeder Seite je zwei Türen zu oen Parkettsitzen: vom Korridor direkt führen ebenfalls zwei ^üren in das Stehparterre. Vom Vestibüle ans führt je links nnd rechts eine gerade zweiarmige Stiege zum Galeriegeschos; nnd stellen die» sclbe» aiich eine Verbindung zu den Logen im Logen» rang und ^oyer her. In dieses erwähnte (beschoß sühren von den Parlerregarderoben je links und rechts gerade» armige Stiegen, die einerseits ins ^reie, anderseits anch znr waleriennlerteilnng führen. Die erstgenannte Stiege sührl nach den, sechste» Laus i» ein gerann,iges Galerie» soyer. worin sich oie Garderobe nnd T^yer befinden. Von diesem Hoyer gelangt man dnrch drei Türen zu den Galeriesitzen und durch je eiue Tür liuls uud rechts zn geräumigen Nettungsterrassen. Die Entleerung des Zu-schauerraumes erfolgt derart, das; von dein Galerie-Publikum, dem zwei Stiegen zur Verfügung stehen, auf je eine Tür nnr 51 Personen kommen, ^ür das restliche Publikum stehe» sieben Türen zur Verfügung; es lom» men demnach anf einen Aus^ang blos; 9« Per,onen. Im Momente der Gefahr ist eine vollständige Entleerung des Dauses innerhalb zwei Minuten möglich. Das ganze Gebäude wird massiv hergestellt, die ^uudierung geschieht in Stampfbeton, alles Mauerwerk wird in Ziegel nno Stein ansgeführt. Sämtliche Decken, Stiegen, Galerie uud Logengerippe, Anditoriumpodium, Fensterstürze lind Proszeninmsüberbrücknng »verden in Betoueisen hergestellt »verden. Logenzwischenwände nnd die Archilellnrteile daselbst sowie Logen- nnd Galerie» brüstuugen »verden ans Leimgips anf Eisengerippe her» gestellt. Die Anditorinmsaaldecle und Galeriefoyer» Plafond ist in Gipsrabitz gedacht nno hängen selbe au den, in Eisen hergestellte», Dachstnhl. Auch das Dach der Bühne wird ii, Eisen hergestellt und erhält dieses eine LeimgipSplaltenunterspanilnng. Ebenso »verden anch die Dächer der Vühiiennebenräiime in Eisen kon» slrnierl. Tie Bedachung geschieht mil Ziegeln. Die Gebäudeteile ober den Garderoben, welche als Nettungs» lerrassen dienen, weroen »nil Holzzemenl gedeckt sein. Der Bühnen»^ ber uno Unterban mit allen Maschi» nerien und Stiegen wird durchwegs in Walzeifeu er» richtet und werden nur die Beläge des Bühnenpodiums der Arbeilsgalerien »nd des Schnürbodens ans durch Imprägniernng feuersicher gemachtem Holz hergestellt werdend Den fenersicheren Abschluß zwischen Auditorium nnd Nühnentrakt bilden 6l» Zentimeter starke massive Ziegelmanern. Tie Proszeninmsöffnnng ist durch rille volle, auf Drahtseileu hängende Eisenlnrtine mit rauch» sicherer Führung und Einhactnng sowie eiserner Auf» standschiene hiezn verschließbar nnd von derartiger Kon» strnktion, daß der Vvrhang im Thcille der Gefahr durch ei»sache Anslösnng sich selbst belätigl. Bemerkt wird, daß die Betälignng der Knrtine vorlänsig sür Hand» betrieb eingerichtet ist, jedoch vorgesehen wird, daß dieselbe später sür elektrischen Betrieb eingerichtet wer» den kann. Außeroem besteht die Möglichkeit, das Her» ablassen der >turline auch vo» anßen im Korridor durch eine einfache Auslösung zu bewerkstelligen. Die Fußböden des Vestibules, der Stiegenpodeste nnd Klosetts sind i>> ^i-üiiin, gedacht, in deu Zuschauer» garderoben, Korridoren und Logen ans .tylulith, hin» gegen der T^nßboden im ersleu Tlock.^oyer alis l,arlen Bretteln ans Blindbooen hergestellt. Alle Schauspieler» gnrderobe» n»d sonstige Nebe»ränme des Büh»e»trat bändeleiles. Eine interne Telegraphenleitung verbindet sämtliche Mcmipnlationsräiime im Hause untereinander nno eine ^eiiertelegraphenleitliug mit je einem Taster am Bnhnenpodinm, in den Korridoren des Bühnen» trakles nnd deS Zlischanerhauses stellt einen direkten Verkehr mil der ^enerwehrzentrale her. Die Architektur ist im Äüßere» sowohl als im June. re» im moderne», Stile gehalten nnd so der Zeilrichluug Nechnimg getragen. Die Baukosten sind mit rund 5i<»0.l»<»<»' l< praliminiert. Mit den Baumeisterarbeilen ivnrde die Krainische Naugefellschafl betra»,l. —^ l^iamcnoscst Tcinci Majcftn» oc.' >,ii!,ls.., Man schreib! aus Adel5berg- Anläßlich des Na» mensfestes Seiner Majestät des K aisers fand in orr hiesigen Pfarrkirche eine von, Herr», Pfarrdechanten Gor», i k abgehaltene Messe statt, an der sich sämtliche Beamten der Bezirkshanptmannschcisl, des Bezirks» gerichtes, des Slener. nnd Postamtes, ferner der Bür» germeister und der hiesige Notar, die k. k. Gendarmerie nnd zwei Vertreter der hiesigen T^euerwehr beteiligte». Vorher schou halle in derselbe» Kirche ein von samt» lichen Schülern der Bürger, sowie oer Vollsschnle be» snchle feierliche Missa cantata stattgefunden, welche von» Herrn Kalechelen Axma» zelebriert worden war. — Alle öffentlichen Gebäude, die Pfarrkirche »nd die Tchnlgebände waren festlich beflaggt. <(5rwei, gestattet, das; an den ulrac>uistischeu Gyiuna» sieu iu Krain auch die Mathematik in der 5. Klasse mit slovenischer Unlerrichtssprache gelehrt »verde, während die oenlsche Sprache, »veiterS die Geschichte und Geo» graphie in den oberen Klassen und die Mathematik aus der lehrplanmäßigen Oberstufe i'.. l>,< <»i><»l v>'lil<<' ^!inn!ix!.1<. V c>- ^«xi .1.. (i<'<.. iinti-i^ki nli/ol-ni >l«u!< /.„ i»-vi r»zlr<<1 «5<^7l^li^ ^«1. Katholische Blichhandlung in Laibach. Preis ungcbunoen 7<> b, gebunden 1 l<, beim Unterrichte in der 5., bezw. 1. Klasse a>» Mittelschulen, an denen diese Gegenstände in sluvenischer Sprache gelehrt werden, schon iin Schul» jähre l9l»9/191l» in Vcrwendnng genommen werden. Weiters hat das genannte Ministerinm mit dem Erlasst' vom 29. September !W9, Z. 38.727, gestattet, daß das Lehrbuch: 1'(x..j„I< l^., li.. I<«<«1'^, v<^i,I< /« vi^<> >!>/.!-<>(<<- «r<'«!i^ik ^ul. I^. li".Ü^,. ii^,"l^ l<-,tl.li.^<. v<-i-<._ Laibach 19l»9, «»<..I''^" bukv«,-,^. beim Unterrichte in der 6. Klasse au Mitlelichulen. an denen die Neligion in slovenischer Sprache gelehrt wiro, im Schuljahre 1909/191l» gebraucht werde. — Au^ Griino des eingangs zitierten Ministerlalcrlasses, bezw. der Ministericilerlässe vom 23. nnd l<». September 1909, Z. 38.562 und 36.926, siudel der Landesschulrat nun auch zu gestatte», daß vom lausenden Schuljahre cinaefcmge», die Mathematik in der 5). Klasse der ntra» qu'st'schen Gymnasien in Ärain unter Gebrauch oer Lehrbücher ^llt«ll. ^i-Nm<'tiku in ul^di-» und <»!>.j Wie man uns mitteilt, werdeu die Prüfungen der Arzte und Tierärzte im Sinne der Verordnuug des t. k. Ministeriums des Innern vom 21. März 1873, R. G. Vl. Nr. 37, im Laufe des Monates November l. I. abgehalten werden. Die nach den Bestimmungen der ^ 7 und l7 dieser Verordnuilg belegten Gesuche um Zulassung zu den Prüfungen sino bis 2<<. d. M. bei der Slatthallerei in Graz einzubringen. Die Tier» ärzte haben überdies den Nachweis über das zum Ein. tritte in eine inländische vollständige Tierarzneischule als Zivilschüler erforderliche Vorstudium zu erbringen. * (Vom Stcucrdienste.j Ernannt werden: der Abi» turient Josef Pirei zum Steuerpraktikanten unter Zuweisung znm Steueramte in Laibach Umgebung,-der absolvierte Schüler der 6. Realschule Josef Bajl zum Steuerpraklilanten unter Zuweisung zum k. t. Steueramte in Loilsch; oer absolvierte Schiller der 6. Gymnasialklafse Alois Lazar znm Stenerpraklikan. ten unter Zulveisllng zum s. k. Steueraiute in strain» bürg- der absolvierte Schüler der <>. Gymnasialtlasse Iohaun M a d r o n i <'; zum Steuerpraktikanten unter Zuweisung zum l. l. Steueramte iu Stein- der absol» vierte Schüler der 6. Gymnasialklasse Karl ^abkar znm Stcuerpraltikaute» unter ^uweisuug znm l. k. Eleueramte iil Rudolfsivert. Versetzt wurden: Steuer» assistent Josef N e t ^ voil Illyrisch-Feistritz zum Steuer» amle Laibach Umgebung und Steuerassistent Rud. P e» ha<'-el von Adelsberg nach Illyrisch.Feiflritz. In den Ruhestaild versetzt wurde Steuerverwaller kamillo Äl u v g e I in Reifuitz. ->-. — uches der Menagerie in Innsbruck dem Eigentümer, Herrn M i ch e l, gegenüber sehr an» erkennend geäußert. — Näheres in der Annonce unserer heutigen Nummer. - Mn .Kochturs in Laibach.j Wie bereits gemeldet, vclanslallel die hiesige Genossenschaft der Gastwirte, kaffeesicder usw. auch heuer eiuen Unterrichtsknrs im Hoch» und Kellereiwesen, in der Wirtschaftshygiene, Buchführung nnd im Servieren. Der Kurs wird im Hotel „Tivoli" stattfinden, das über eine moderne Küchenanlage nebfl sonstigen Räumlichkeiten verfügl. Subventionen wnrden der Genossenschaft vom k. k. Älinisterium für öffeutliche Arbeiten, voil der Handels» und Gewerbelammer, vom Landesausschusse und von der Sladtgemeinde Laibach zugesichert. Der Servier» kurs beginnt schon am 3. November und dauert bis 13. Dezember, während der allgemeine Kochturs am 15. November seinen Anfang nimmt und am 18. Te» zember mit einer allgemeinen Klichausstelluug geschlossen werden soll. Der Eervierkurs ist hauptsächlich für Lai» bacher Augehörige der Gastwirtegenossenschaft, d. i. für Lehrlinge, Kellnerinnen und Kellner, weiters für Tvch. ter uud Söhne von Gastwirten sowie für die Gast» Wirtinnen und die Gastwirte selbst bestimmt. — An» Meldungen weroen mündlich oder schriftlich bei der Genossenschaft der Gastwirte in Laibach, Gradi^e 7, entgegengenommen. — ^Volkstümliche Vorträge.j Morgen abends halb 8 Uhr findet der erste volkstümliche Vertrag des Herrn Dr. F. 75 e r r o l im großen Saale des Ka>iuovereiues statt, worauf nochmals ansmrksam gemacht wird. — Kindergarten des evangelischen Fraucnvereines.j Nachdem die neue Kindergärtnerin, Fräuleiu L i ch t aus Wien, hier eingetroffen ist, wird der Kindergarten nun» mehr bestimmt Montag, den 11. 0. M., um 9 Uhr wieder eröffuet werden. — süOjährigcö Priestcrjubiläum.j Der gewesene Pfarrer von Naklas, geistlicher Nat Herr Jakob M rak, welcher vor wenigeil Wochen in del» dauernden Ruhestand übernommen wnrde nnd sich ständig in Krainbnrg niederließ, begeht morgen sein 5<»jähriges Priesterjubiläum. * lAus der Diözese.j Die neuerrichtete Pfarre ill Gora, politischer Vezirl Gottschee, wurde dem bisherigen Pfarrer ill Kaltellfeld, Herrn Dominit I an ex, ver» liehen. —r. — «Kin Teil der Musikkapelle der Tlovenischen Philharmonie) konzertiert henle im Salon oes Hotels „Ilirija", Bahnhofgassc. Anfang um 8 Uhr abends, Eintritt frei. — jDie Bürgerschule in Gurtseldj erreichte im laufenden Schuljahre die höchste Vesuchsziffer, !32 Schü» ler. Die erste Klasse zählt 52, die zweite 32, die dritte 34 und oer einjährige Lehrkurs lvierte Klasse) 14 Schüler. — sDie Weinlese im Treffener Nezirtj hat anfangs dieser Woche begonnen und dürfte ill einigen Tagen beendet sein. Im allgemeinen kann man saa,en, daß sie sowohl quantitativ als auch qualitativ günstig aus» faNcn wird. Die Güte des vorjährigen wird jedoch der hcurige Most bei weitem »licht erreichen, woran die kalte Witterung im Frühjahre und im Anfange des Sommers die Schuld trägt. - ' N. — lErdbeden., Pon'der Erdbebenwarte wird uns gemeldet: Gestern vormittags um W Uhr 59 Minuten 29 bekunden verzeichneten alle Instrumente den Beginn eines außergewöhnlich starten N a h b e b e n s. Die Hauplbeweguug am 1s>l)fach vergrößernden Apparat betrug 422'Millimeter und erfolgte'um 10 Uhr 59 Min. 49 Sek. Die Instrumente gelangten erst nach einer halben Stnnde zur Ruhe. Die wirtliche Nodenbewegung in nnserer Stadt betrug 4,22 Millimeter und wurde von den Bewohnern, insbesondere ill den höheren Stock» »verkeil, fast allgemein verspürt. Eine ähnliche Nah» bebenaufzeichnung erfolgte am 2. Jänner 1906; damals betrug die wirkliche Nodenbewegung in Laibach 3,8 Millimeter nnd der Herd war in der Nähe der Stadt Agram gelegen, wo die Vebenflärte den 8. Grad erreicht halte. Der Hero des jüngsten Bebens dürste nach nnse» ren Aufzeichnungen voll der Stadt Agram »veiter ent» fernt liegen, als wie im Jahre I9l»L. Bemerkenswert ist der Umstand, daß der Luckmann-Appcirat nnsc-rer Warte, welcher nur die Stöße anzeigl, die ans Nord» often kommen, vollständig demolier» wurde, währeud alle anderen zwölf Instrnmenle das Bebenbild wnnderschön ausgezeichnet hatten. Das jüngste Nahbeben war eines der stärksten seit oem Bestände unserer Warte; glück» licherweise dürfte der Herd in einem weniger dicht bewohnten Gebiete von Kroatien -gelegen sein nnd die Stärke IX erreicht haben. Die Ausläufer dieses Bebens sind wahrscheinlich an allen Warten der Welt registriert worden. Mit den jüngsten seismischen Ereignissen uud Äergbannnglücten im engsten Zusammenhange steht die auffallend starke Bvdenunruhe, die nach fünfmonatlicher Rnhepanse am I. Oktober neuerlich begonnen »no am 8. d. M. ein Marimnm von acht Millimetern erreicht hat. Wenn auch diese fortdauernden Bc>denoszillalionen äußerst subtil siud <8 Millimeter iuslrumenlell gemessen, entsprecheil <>,<>4 Millimeterj, so dürfen sie jedenfalls znr Auslösnng der Spannnngen am jüngsten Neben» Herde beigetragen haben. Da zumeist Node» »»ruhe» durch starte Stürme, insbesondere starken Seegang her» vorgerufen werden, so dürste der Bodcnsturm als ein Vorläufer des jetzt bei uns herrschenden Wetters an» gesehen werden. 15. Aus Gott schee wird uns geschrieben: Am 8. d. um 11 Uhr vormittags wnrde hier von einigen Neub» achtern ei» kurzes, wellenförmiges Erdbeben in der Dauer voll etwa zwei Sekunden wahrgenommen, dessen Richtnng sich nicht genau feststellen ließ, aber vermutlich von Südwesl nach Nordost lief. Die Stärke wird als ziemlich bedeutend geschildert, da fich außer Tischen und Stühlen auch schwere Einrichtnngsgegenstände, wie Kla» viere merklich bewegten nnd von ihren Standorten ge» rückt wurden. Am 6. d. herrschte starker Südwesl, am 7. d., also am Tage vorher, ging nachts ein wölken-brnchartiger Regen nieder, der solche Wassermengen brachte, daß daS Rinsewehr überfloß. Ans G u r k feld gehl uns folgende Milleilnng zn: Gestern um N» Uhr 58 Minnlen vormittags wnrde hier ein ziemlich heftiges Erdbeben beobachtet. Es folgten rasch nacheillander zwei Stöße. Richtung Nord»Nordwest Snd-Südost. Lampen kamen in Schwingung, Mörtel bröckelte ab, das Wasser iu Gesäßen kam in sichtbare Vewegnng. Aus Tref f e n wird uns berichtet: An, 8. d. M. zwei Minuten vor 11 Uhr vormittags wurde hier ein heftiger Erdbebensloß Horizontal) in der Richtnng vc>» Norden nach Süden verspürt; er dauerte nngefähr fünf Sekunden. Hiebei klirrten die Fensterscheiben, all der Wand hängende Gegenstände gerieten ill Bewegung und in einigen Häusern bekamen die Wände Sprünge. ^. " ftlus dem Wasser gezogen.) Ein Feldwebel des in Pettan dislozierten Pionierbataillons, der in der hie» figen alten Zuckerraffinerie am Poljanadamm den Rekrntentransport faminelte, hörte gestern nm 2 Uhr nachts einen dumpfen Fall auf der Straße. Als er durch daS Fenster blickte, sah er einen Burschen, ver. mutlich eilten Rekruten, über den Damm in den Laibach, flnß springen. Nnr notdürftig bekleidet, rannte der Feldwebel aus dem Hause, sprang in den Fluß, erfaßte den bereits unter Wasjer befindlichen Rekruten lind brachte ihn nnter Gefährdung seines eigeneil Lebens aus dem Wasser. Der Rekrut wurde in die Zuckerraffincrie gebracht, iu Leintücher gehüllt und konnte schon mor» gens um halb 4 Uyr, auf zwei Männer gestützt, den Transport nach Pettau antreten. * lAuü Eisersucht.j Eine von ihrem Mann geschie» dcne Frau provozierte gestern in der Trubargasse lind auf dem Iatubsplatze einen aufsehenerregenden Exzeß. Als sie abends übeVoie Iatuvsbrücke ging, sah sie ihren Mann in Begleitung einer jungen Frauensperson da» hingehen. Sie schrie aus Leibeskräften gegen die beiden an nnd forderte die Passanten auf, gegen das Paar los-zugehen. Es sammelte sich eine große Menge von Zu» schauern an, die die jnnge Frauensperson herum» stießeil und aus sie losschlugen. Der Mann brachte sie endlich in ein Gasthaus, aber seine Frau folgte ihm nach, nnd es kam zwischen den beiden zu Tätlichkeiten. Dieser unerquicklicheu Szene machte ein herbeigeeilter Ticherheitswachmann ein Ende. Er führte alle drei Personen zur Behörde, wo sie nach Ausnahme des Tat. beftandes entlaffen wurdeu. " sVon der Ttrafte.j Vorgestern nachmittags lenkte ein Fnhrmann einen leeren Lastwagen so nnvorsichlig über die steile Gruberstraße aus die Karlstädterstraße, daß er mit der Wageustange in einen von der Brücke hergelommenen elektrischen Straßenbahnwagen stieß. Der Unfall verlief indessen glimpflich, da nur die Wageu» stange brach und der Straßenbahnwagen etwas be» schädigt wnrde. — Auf der Marlinsstraßc exzedierte mie berauschte Mörtelträgeriu so sehr, daß man einen Sicherhcitswachmann holte, der sie in den Arrest brachte. — Auf der Südbahnslatiou wurde vorgestern nachts ein Herreilloses Fiakergespann angehalten. Der Kutscher saß im Kaffeehause und hatte sei» Gespan» ohur Aufsicht auf der Straße stehe» lassen. " (Ein betrügerischer Glasergehilfc.j Ein hiesiger Glasermeister nahm in Marburg eine» Glasergehilfe» anf nnd sandle ihm in telegraphischem Wege 45 lv. Der Gehilfe kam tatsächlich nach Laibach nnd übergab dem Arbeitgeber sein Arbeitsbuch; aber statt auf ei»e» Bau an die Arbeit zu gehen, brannte er sogleich durch. " " die Enge getrieben, gestand er ein, Stephan Weiland z" heißen. Er isl I88I' in Pakrae in Slavonien gebon». Sohn eines Winzers »nd vo» Beruf kammerdiem'l' Nach erfolgter phulogrnphischer nnd daklylostopisch" Aufnahme überstellte ihn die Polizei dem Gerichte, — lTchmücte dein Heim!j Wer fern von Wie» du' prachtvollen Ausstellungen moderner hligicnischer W^i» nungseinrichlung »ud I»»e»dekoratio» z» besichtige» »icht Gelegenheit hatte, dem fehlte bisher ei» Über» blick auf dem Gebiete moder»er Heimkunft, u»d wel sei» Heim behaglich >i»d doch moder» auSzugeslalle» »der umzugestalten beabsichtigte, dem fehlte bisher dl'l küiistlerische Berater. Hier ei»e» unschätzbare» R'cU' geber geschasse» zu haben, ist das a»erlen»enswerte Ver-dienst des neuen „Illustrierten Albums für In»e»dc'l^' ration", das als das wertvollste und erschöpfendste Hilf^' »litte! für jedermann bezeichnet werden kann, der >»' Begriffe steht, sein Heim um eiu einzelues neues Stück, einen Teppich, einen Vorhang, eine Decke usw. zu ^' reichern oder es ganz neu auszustatten. In 52 Foli^ seile» mit Hunderte» Bildern ist hier alles ge.'^igl, was ill Betracht kommt, nnd das wertvolle Album w>^ gratis an jeden Interessenten gesendet, der seine Adresst' der Firma S. Schein, k. u. k. Hos» uuo Kamun'l' lieserant, Wien, l., Bauernmarkt !2, anf ei,ler Korn" spondenzkarte einsendet. in der V in l''^ von Ios. Stein, Graduale ^i>in>n i»'"U"> ^on Anton Fuerster, Offertorinm ttxxn1t,z,ln,nl, «""l'U ^on Dr. Fr. Will. Theater, Kunst und Literatur. — lIus der slovenischen Theatcrtanzlci.j H"'^' ,vird das Publikuul mit ziuei moderne» französisch^ Autoren eines Lustspieles von litcrarifchem Werte u»^ dennoch voll Theaterlebens, psychologischer Fl'inh"^ lind effektvoller dramatischer Bilder, mit Robert F'"' »nd A. G. Eaillauel, bekannt gemacht werde». Die be>' )e» Aliloreu schreibe» alle ihre Komödie» gemei'»!^' ^ie »vollen mit der vollendete» Technik Sardous z»ss>l''^ 'ine moderne psychologisch vertiefte Komödie ohne lhc^' lralische Überraschungen uud U»glaublichkeite», ^'^ lUlüsaiite, jedoch niemals banale Komödie bieten. 2)a-Lustspiel „Die Liebe wacht" ist ihr bestes Lustsp"'!, ^' n Paris von außerordentlichem Erfolg begleitet w" ' n den Köiliglicheil Weiildergel« schon durch zwei Sa ' onen itnluer wieder von neuem gespielt wird und am. m Wiener Hofburgtheater so ausnehmend gefiel, dM 's durch mehrere Monate jeden Tag gegeben nnn^ lllle Wieiler Zcituilge» brachten darüber lange?»'"' ^ oilS uud sprachen von einem neue» Typus des V.'I pieles. Auf der slovenischen Bühne wird dieses satM!^ ^nstspiel mit seiilem hochiiiteressaiilen Inhalte "»d '' 'iner gailzen Reihe von vortrefflichen moderne» ^ -matteren um so mehr interessieren, als darin die dr 'esten Schanspielerinnen, Fran Vur^tnit""^ Fräulein W i >l t e r 0 v a »nd Fräulein K a n d l c ^ e v a , aliftreten. Große Rollen befinden sich fern"' ^ >en Häilden der Herren N u<'-i<'- nnd Ä 0 h u s l " ^' l)as Lustspiel „Dle Liebe wacht" geißelt die P"'^,. Psendomoralilät uud die Unmoralität sowie die ^".^. phäre der Pariser Salons, wo die eheliche ^"^^ Nude ist uud, wenn man mit Geschmack, Elega»z ' , Z)istinkliun sündigt, nicht verletzt. Dieser mit ^'!'. ^ ind Satire geschilderteil modernen Unmoraliläl ^,^,, Gestalten aus dem Volle Gegeugewicht, so daß du' ^^ )c»z des Lustspieles durchwegs edel und ideal ist- , - !e ^»stände in oer Gesellschaft n»d Hal die wacher m>, ^e,»er C^l^.. Das ainnfanle Nerl »oird do», Tpiel-n'ler Carlo ^elda ans das sorgfältigste i»sze»ierl, il, ^'n Yanptrollen sind beschäftigt! d,e Da,»en B eI ! a » , balder „ »nd (5 onradi ^ so>oie die Herren N i ch -!/,!'/ Roller, Hohenau, Felda. Olbal, ^'Ull^r, Tpiegel und Mahr. Telegramme des l. l. Tclegraphen-Korrespondenz-Vureaus. ^rrichtunss eiucs Ocucral-Trttppcniuspcstoratcs iu Sarajevo. ,^u'u, 8. 5 stober. lArn,eeverord»»»gsblatl.) Sei»e ^a,e,tal der Kaiser ord»ele die Errichtung eines ülii dem Standort i„ ^"!"!,"'" "n »i,d die ^le!!gr»Ppier»»g der bisherig» ^»Uarlerritorialbereiche Sarajeuo und ^ara iu den ^-, und 1«. ,^orpsbereirli, Weilers die Änsgestallnng des ^ugshase»l^mmandos in Ealtaro/,» eine», I»sa»terie. ^UlPPexdioision^sommando. lluqarn. , Wie», «. .chci. Tic Ändien,', des Minislerpräsi-"'len ^v. Welerle bei Seiner Majestät den, Na, ser '?>?'/' ^"5 ^>">elst»»de». Eine E»tscheid»»g is! nicht ,',".'-, ^r. Neterle ertlärte den Journalisten, die il)>, '"") ,e»K>v Audienz befragte», Seine Majestät hade ihin u,' ^nde der Audienz ersl'ärl, das; die E»lfcheid»»g den,. N> Killen und die »»garifche Negiernng daun i», v^ssc' der ^abinellssan.^le! verständigt »oerden wird. W'en, 8. Ostober. Die „Neue ^reie Presse" ver> lu» l'chl m ihre», heuli^eu M>.nqenblnlte einen Artile! Nut' ^^ ^a>'.i ^erdinano nud Ungarn", '„ lvelchen, m ^ "nderen, anch eiuzelue Stellen auo eiuen, mit der !,«, , .'" ^^her^np /sianz Ferdinand in ^usam,nen° ^.' ^ brachten Tclireiben anqesührt »oerdeu. Ta^ l. l. 7. W"Phen°>^nrejp^ndenzburean ist erinächtiql, zn er-'Nl''!, das; die Anvsiihliinaen diewo Artikels jeder lal- '^>'chen Grundlage entbehre.,. Der Krieg in Marokko. l'ei-m^"!?' ^' ^'kll-'ber. Ter hiesiqe ./.'iell'y^rl Herald" ^ usst'ntluhl eine Unterreduuq n,il deu, Minister de? d A. "^ ^'^""' c>er zn den Erslärunqen deo Generale erl^" - bemerll hätte, der ^>vischeusall werde rasch srmi7? '"''' ^"llte d Aluade bestätigen, das; er die des» -< " ''l>chcrn„qen qelan hat, >oerde er strenge wil l '.""den. E!Z ist uustallhasl, das; eiu Offizier, T!«,,s^"li seine Tüchligleil uud seiue geleisteten P,, ',7 ""ch sl'i» „uigcn/ sich in solcher Weise i» die ei» ,,'v """lischt. Die Negierung ist in diesen, Pnnlte >ue>! 1//^ "^^'^' ""ch "l) >oill Nl,'ch ein Dementi »der d'Am!?^ l'ine Nichligstellnng der Äußerungen !"chen . - "^sfeu, die iil'rigens' leinesuiegs den Tal-»nd su'^)""^'"- Spanien verfolgt auf seine Nechnung lie!,a„ 1"^^ >"'U' "lltion in der durch die Verträge herii> M'M'".,U"> Sphäre, die es i»> ^aufe der bis-h«l '>,. ^l'""lwuen nicht überschritten hat. Spanie,, Alci...- "^'' >'"'U' Absichten, alle Bestimmungen des zu respektieren, sminelle Versiehe. ,„i/'' ""gegeben. Der spanische Botschafter hat diese fMnnber erst henle ernenert." ^ials, ' ^' ^ttober. Die neue Division, die von '^'mm" ""^""cli Marolko abgegangen ist, ist vier ""lleri '-" ^'lsanterie und zwei' Schwadronen Na-'lsriki -"^' ^'^' ^"^'^' ^,'^ ebenfalls Truppe» »ach en'< . ^'^'udel »vorden. Weitere Transporte solle» vor- Nordamerika nnd das japanisch chinesische Mandschnrciabkommen. ^> .^""bo„, «. Oktober. Die Morningposl ineldel aus ^,,!^''^lon: ^s »nlerlieg! lann, einen, ^N'eisel, das; die n^''^'N'suug des aluerikauifche» Gesaudleu (5va»e >wne> , ^"g)"" zur (i»lgegennahn,e nener ^nstrul. Al,s, ^''^l'ch des japanisch.chinesische» Maudschurei-^ uulmcig z»r!,clz»s,ihreii ist, das an, 4. September Et^!?"" "»lerzeich»el wurde, ^n deu, Schreibe» de? 8 ,' ?^p"r,ls »vird erklärt, das; gegen die Artikel de " ^/'l'S Abkommens Einspruch erhöbe» wird, nach bnh» V.' ^"gl^crke längs der Autu»g.M»lde».(5ise». ^alw "" ^ Hauplstranges der südmandschnrischeu ?)„/ , .'' "l>s!,ah,»e der .»»»g japa»ischer u»d ^nsl, '"^ UiUerlanen betriebe», die «rubeu von ^^n »no ?1n^»ldi hiügege» durch die japauische Ne- giei uug a»ogeoeine, »oelor«! >l.>llrl>. , seien, die keiner anderen Nation bewilligt wurden. Erdbeben. Wicn, tt. Oktober. Die seismograph,scheu Apparate oer k. l. ^entralanslall sür Meteorologie uud weo° d,iua»,ik verzeichnete» heute ein starkes Nahbeben im Süden der Monarchie i» emer Eutseruung von Zlm Kilometer». Trieft, 8. Oktober. Au, t. l. >»arilime» Observatorium verzeichnete» heute vormittags die seismische» Instrinnente ein heftiges Nahbebe», desse» Herd bei. lausig ^<»<> «>Io»,eter entfernt ist. Beginn um l<> Uhr 5)9 Min. 45> Sek. Marimum von 1^8 Millimetern »m II Uhr llj Sekunde».' Eude gege» 11 Uhr l4 Sek. Dieses Bebe» wurde außer von de» Beau,ten des Observawrinms auch iu der gauze» Stadt bei semer welle»sörmige» Ersch>,tter»»g vo» viele» Personen ver. spürt. Insoweit Nachrichten vorliege», wurde das Erd-beben auch i» Servola, Sau Noco, San Mareo, (5apo> dislria und ,^ara verspiirl. A.qram, 8. Oktober. Heule um !«» Uhr .'>!) Min, vormittags wnröe hier ei» mittelstarkes welle»sörmige? Erdbebeu vo» rei» lokaler Natur verspürt. Iu, gro^e» »ud ganze» hat das Erdbebe» u,ehr Scl)recken hervor, gernse», als Schade» a»gerichtet. (tiile alle ^ran ivurde vom Schlage getroffen nnd starb sofort, kleine leichte Erdstöße werde» auch aus der Umgeb,i»g uud aus meh» rere» Teile» Slavouieus gemeldet. Beu>erke»swerl ist, das; bei den, hentige» Beben kein »»terirdisches Atollen »vahrgenommen wnrde, Milctto, 8. Ollober. Um !l Uhr ^ Mi», vormit-lag? verzeichnete» die Apparate de-? Observatoriums vo» Morabilo ei» liestiges Erobebe» in geringer Enlfer-nnng. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Deželno gledalisèe v Ljubljani. Št. 6. Nepar. V soboto, dne 9. oktobra 1909. 1'rvir: Ljubezen bdi. (U amour veille.) Veseloigra v štirih tlejanjili. Spiaala Hob. dp Flcis in A. U. de Caillavet. Zaèotck ob pol H. Konec ob 10. St. 7. Par. V nedeljo, dne 10. oktobra 1909. Drugiè: Utopljenca. Burka v trch dejanjih (v potib slikab). Spisal J. Nestroy. Zaèetek ob 3. Konc« po 5. Št. H. Par. V nedeljo, dne 10. oktobra 1909. Prviè: Dolarska princesa. Opißrwta v treli dcjaujib. Spisala A. M. Willner in Fr. Grün- baum. Uglasbil Leo Fall. Prcvel Milan Pugelj. Zaèetek ob pol 8. Kouec ob 10. Verstorbene. Am 7. Olt 0 be r. Aloisia Ham. Fleischcrstochter, 3'/« I-, Petersdamm 55. Im Zivilspitale: Am 4. Oltober. Johann Drobez, Schneiderlchrlma,, 14 ^. — Stefan Tuerdin, Drahtbindrr, 40 I. — Nndrras Mart'ez, .Ucuschlcr. 51 I. __________________________ Melevrolofliin)r ^^vvu«,»,,»,z,^», »„ ^»»v««/ Seehöhe 30«^ m. Mitll. Lufin»Ibm»tlm» >»m» lim ^ ^i> n i b l, ch : bei » 150 10 59 ^i< 1059 46 !<»5^ 49 1 l 3l» V <4^0) 'Ä' o l' <-, : 8, I6l> 1l>.^,9 46 II sZX,9 11 14 >V 17^0, S l! l 1 (»7 V ,9'l>) H' n ^ n 'erspurt, Vodenunruhe. ?Im «, lDltober murgrns tritt rin Maximum an den lurzprriodischen Pendeln ein, - Äm '.^. Oltober an diesen beiden Pendeln »stark». Wer liebt nicht einen Teller Rindsuppe aus r MAGGI Würfeln > 6 > Nur mit kochendem Wasser übergießen! IJMAgfjsjlM Allein echt mit dem Namen MAGGI {"fifönliP und der Scnutzmarke Kreuzstern! . (3481; «illüINiltlizi'lllll, ?2tlii lll'llllll' kll!!!!»!). l »F<»^l-»,,,,« 3018) von» 9. bl» 13. Olrtoder: I.) I)i« l3el!W«ix <_>tdi«! ^5M>!r>^l> ^rliuclu^^leior cle» tt«»«»!,^-vl>r«il>» »^1«^ve<:» si>» dür X»tur), — ^,) Die ?l-in2«l^iu uinl 8!ll»vii! llil-üi»!»). - 5,) l'vN'llic!! »llmi! s!com>»< li». vom 9. dl» 12. Oktober: 1) Du» Vert»l!»>, - ^, I'i», ^i-inlleruup»l<>i«r 6«r i>l!dllll!!!t un dor U»,tur> !l) Di«' I.'^,'!!«!»' v,>n r lauern« iDlllinu). — 4.) Do» Ii,!Uilxil6 ll'iiiä (llomm^d). W Für die zahlreichen und liebevollen Beweise W von. Anteilnahme bei unserem unersetzlichen und W schmerzlichen Verluste sprechen wir auf diesem Wege ! ^ allm, die den teueren Dahingeschiedenen zu Grabe I W geleiteten oder ihm Kranzspenden verehrten, unseren l ^ herzinnigsten Dant aus. > l> I osefsthal, am9. Ottober lilOi). > » Max nnd Vrissitta Gntmann. l Besellschatts-Ci Aj J A toadine-fl ftl A O MiäQ Ol H O Q 01 Hl Q n bülQCu büiuG ijClllu iJülUC in« §aui. SKufter umge^enb. Laibacher Zeitung Nr. 231. 2078 li. Oktober NM», VMlhllnen ^le mch lllllsz mlt llen Mwarten, ^^>) ^'^' ^'^ "^^'^ versucht leiben nnd das^ nichte Ihnen 'WW< c>eholfen yat. Haben Sie etwa Fays echte Sodener l^Ä^ Mmeral.Pastillen gebraucht? Nein, dem, sonst waren s2ft«i) 2ic nicht ju erbarmungswürdig eilältet. Ich brauche ^^ meine Leute aber im Geschäft und es geht nicht, AAA das jeder daheim bleilit um seinen Katarrh auszu-^^QQ schwi^en. Kaufen Sie sich Fays echte Todener Mine» V^Wl ral'Pastillen, und Sie werden den Katarrh los — H^2^ Sie wissen nicht wic, und Ihre Arbeit tonnen Sie HftAA auch tun. Die Schachtel lostet nur 1< l 20 und billiger )^^^ und bequenier tonnen Sie einen Katarrh doch gar ?OAA nicht los werden. In allen einschlägigen Geschäften A333 erhältlich, Nachahmungen aber jedweder Ärt weise !N!>A man entschieden zurück, (5057)2—l. Gcneralrepräsentanz für Österreich'Ungarn -W, Th. Gnn^crt. Wien IV, I, Große ^ugassc l7. Neuigkeiten vom Büchermärkte. .stlaußmauu A. Osc., Abenteuer der Luft in Ballon und Flugmaschine. K 4^0. — Die Eroberung der Luft, ein Handbuch der Luftschiffahrt und Flugtechnit nach deu neuesten Erfindungen und Erfahrungen gemeinorrstäudlich dargestellt, geb K 7 20. Hocrnes Herm,, Die Luftschiffahrt der Ge> genwan, geb. K 5 50, — ^eldhaus Frz. Marie, Luftschiff-fahrten ciust und je^t, K 2 4N. — Hearne R- P, Ter Luft-lrilg, brosch. k 7 20; gel'. l< 8 40. - Wells H. G., Der Luftkrieg, brosch. X 3>9/10. X 3-M. — Wetzel 'Alb., Der Bau von Riescnluftschissen. Iv 2 40. — M arc use '.'l,, Orts» bestimmungen im Ballon, geb, X 6-—, — Nimführ Dr. N., Genetische Darstellung der Zustaudsgleichungen der aerodu» namischen Flieger, K 1-^0. — Wellncr G., Die Flugmaschiueu, Theorie und Praxis, Berechnung der Drachenflieger und Schraubenflieger, mit 100 Abbildungen und ^ Tafeln, lv !2—. Santo s.Dumont ?l., Im Reiche der Lüfte, geb. X 480. — Meüi Dr. F., Das Luftschiff im internen Necht uud Völkerrecht. K 2 16. — Milarch C.. Lenkbare Luftschiffe. X — 60. — L. B. G.. Die Luftbahn das Verkehrsmittel der gulunft. 1^ 1-^0. — Wegner v. Dallwitz Dr. N.. Der praktische Luftschiffer, li 3 60. — Wegner v. Dallwltz Dr. R., Hilfsbuch für den Luftschiff' und Flugmaschiiienban, l( 480, — Mettler H,, Ingenieur, Automatisch stabiler Aeroplan, II 3^60, — Krogh Chr. v., In die Lüfte empor! K l 2>>, — Korf G., So werden wir stiegen! I< 1 80. — Zeppelin t>r. Graf, Ingenieur, Erfahrungen beim Bau von Luftschiffen, L - -9«. — Nimsühr Dr, N.. Die Luftschiffahrt, ihre wissenschaftliche Grundlagen und technische Entwicklung, geb. I< ! i)0, — Nimführ Dr R,, Leitfaden und Einführung iu die Luft> schiffahrt und Flugtechnik, geb, IX 1^20. - Milarch E., Aus dem Reiche der Lüfte, X 540. Wright Wilbnr und Orwille. Unser Flieger; Adams H,, Flug. Iv X-* •feu**» ^-—-^"^ fcKRNSEHßVlk Ifflflfc Bel Magensäure, RfcjB 8oropheln, Raohltls, Ig ^m DrQaenanaohwellung, KL §H Katarrhen, Ib«Jp^ Keuchhusten. Niederlage bei dou Ilcneii Miohael Kastner, Peter Lagsnik und A. Sarabon in Laibaoh. :2i)98) vlmützer ill (MilMHich. ¦ V Bade- irul Lnftkurort Ronoe^no 'S"^r0' W ^ r.:{f> m. Kiirh.iu^. Grand-HoteU I. B l arK ^^^^l^^J 1'iOOOOm*. S-i'-iilpinns Kliin.i. Uolomit'np^' «r!un ' ¦¦¦¦¦¦¦¦ (i lyro M:i;-Okto!>iT F'io^pckti- ^inli«. 2^ "'' cbeatervemn in 2aibacd. Einladung —^^ anßerOröentlichen welche für de>> l2. Oktober tt Uhr abends ciuberufen wird. Versammlungsort: Blaues Zimmer des Kasino, ^agesorclnung: Andc'vll,:^ dcv Statuten. ^ollto dle versanlüllüiic, nickt l>cschll>sifäl)ni sci», ivird im 3>nue dl>5 l; ^> der 3>atuten am »2. (Oktober u»' 7 Uhr abends eine zweite l^ersammliuig einberufe!!, il'el^e ol^iie Rücksicht auf dir Ülii^a!^! dcr üliiwesenden l>cschl»li' fä!ng ist. ' (3356) 3-" Kurse an der Wiener Börse (nach dem oMziellen Kursblattes vom 8. Oktober lW9. Dif notierten Kun>> verstehen sich in ttroio'invadru»« Die «utieruüg sämtlicher «ltie« >l»l> oer „Diversen Loj^" versteh! sich per Etüct. a>.elb Ware Allgemeine 2taats» schuld. Einheitliche Kein?: »° 5 lol'vkr, steuerfrei, Kronen (Mai-Nov.) per «u,le . , 8b - u» 20 t»«tto ) per Nasse 94 3t »ü >5 » »°/„ ö. W. Noten «Hebr.-Uug. per »assc......»8 ol> s» 2» » «" „ ö. W. öilbcr »April Olt. per »asse......z«-2k S» 4l> l8»Uer Ltaateio,!» 5<«I st. 4" „ !04 - l«8 — l8«0er ,, 100 fl, 4"/„24»'— '4»-> l»S4«r ,, 100 ft. , .8l5'l!I7- l»«4er .. 50 fl. , .,l3-3l?- Dom. Pkandbr, k »20 fl, b"„»»s ib29l 2l> Vtaatsschuld d. i. Reichs» rate vertretenen König» reiche und Länder. ^ii6'«jü t^sterr. Rente in «ronenw. stfr., per »asst.....4-/« 94 90 Sb,0 detto per Ultimo , , 4"/„ 94 80 so'io hst, Investition«.«ent«, stfr., «r. per Kasse . , 5',"/^ »4 20 »4 HO Gjslnb»!,n.zt»llt,schnl». ! »«lchnlbungen. Ottsllbeth-Bahn i, G,. steuerfr,, zu woooft.....4°/, -- --- ^ranz Iosepb-Vahn in Silber (div. Et.) , , , . b>/4°/<, >18 buns bo Vallz. Narl Ludwig-Äahn (div. Otücke) »roncn . . . 4°.„ 94 b.) 8b L« -«udolf-Äahn i» llronenwähr. steuerfr. (div. Ot.) . . 4"/« »4 85 sb H5 «orarlbergcr Bahn. stfr,, 4/. .... 42«- 4L«-lxü« «alzbttig Tlrul 200 sl >>, «. O. z»/„ . . , .42«>.^422 — »>r,m«al Vahn 8 n«««Nl« GisentahN'Plioritäl» fbllgatlonlN. Bühm, Wcstbalin, „......N«'051l? >)b Elisabctl, «ahn «X) u, 2W0 Vi, 4"/„........!1?>?5!16 7!> geroinllnds-Nordbahn 94 »0 »» 9,1 Ung.galiz. Bahn 20«» sl. G. 5'/„ ,02 90 103 U» dsüll 400 u. 5000 Kr. 3',,°/,, 8« IN 8? l0 Vorarlverger «ahn lkm, »884 ,div Z!., 3ilb, 4"., , . 952b 96 »b Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4°„ uiig, Goldrentc per Nasse . lI3 w l!3Z<> 4°,„ bctto per Ultimo < 13'l0l,» 3>'< 4"^, uiiaar. Rente in Kronen- währ, st „ betto per Ultimo 91 ?b 92 25 b>/,"/<> detto per tlasse »2 40 82 so Ungar. Vramien.Nnl. k 1<» fl. 2i0b02,4 b« detto k 50 fl 210 b^2<4 b« Iheih-!«ea,.L°!e 4«„ . . . .,4b- <49-4"» ungar. Grundei.tl.-Oblig. 92- 93-4",o lroat, 11, slau, Vrdentl.Obl, 94 — 9b - Andere öffentliche Nnlehen. Vo«n, Lande«-AiU. ldiv.) 4«/« 92'25 «3 2b Vosn.-Herce« tisenb, Lande«- Anlehen ,»lv/> 4>/,"/„ . , »9 35 lOo-üb 5"„ Donau Reg.Anleihe 18?» lO2'- - — Wiener Verlehrs-'.inl. . , 4°/, 9b - »« -detto i!)o<> 4»/, 9b — «e— Nnlehen der Etadt Wien . . ><» 4«l«2 40 detto lV, oder G,, »874 120— 121 — detto (1884).....93- »4. detto b'2b »8 2b detto «lleltr.) v. I. I90N 95 bb «s bb dctto .N,)v,I,1»02 9S3b 9? 3b Vörseuau-Aülchen verlosb, 4"/„ 9«! 7b »7 75 Russische Etaatsanl, v. I, »U0« f 100 Nr. p, «, . , b-c, 100 bo !«,' detto per Ultimo . , 5"/„ 100 üs, !0<> «ü Vülg, Staat«.Hyputhelar Änl, 1892......N"/n lL3 - 124 - Geld Ware Bul«. Slaali - Holdanleihe lK«7 >, loo »r,, 4>//„ 93- »4- Pfandbriefe nsw. Vodelilr,.alla.üst.i,5<,I,vI,4>/n «4 75 95 75 Vbhm, Hnvllthelenb, verl. 4"/^ 97 ,0 «7.40 Zentral-Uod. Nred.Pl,. österr., 45 I, uerl.....4'/,",, 10,-bn «0250 detto 65 I, uerl, , . . 4"/„ 8« 75 »7-7b »red. Inst., »sterr., s.Verl.-Unt. u. üffenil. Arb, Kat. ^. 4"/„ 83 l» «4-50 Landesb, d. itön, Mlizieu und Lodom. 57>,', I. ruckz. 4"/n 94 4l> 95-40 Vlähr. Hhpolhelenb. veil. 4°/„ «»^«.'> «7 35 N.'üsterr. Landes Ht,p.-»l»st. 4"» «6 l>0 97 k,» detto inll, 2"/„ Pr. verl. 3>/i'V» 87 b« »8 50 oetto K.-Schuldsch.verI.3'/,"/ delto verl......4°/» 96-25 87-25 ONerr. ungar. Äanl 5« Jahre Verl. 4"„ ö. W.....95-2« »U- a detto 4"/„ ftr......»8-bl> 99bN Sparl., ltrfte öst,, »>0I.verI. 4°/, 99-45 l>>« 4b Eisenbahn Prioritäts-Obligationen. Österl. Äiorbweftb, 200 jl, S. . ,o2'9l! 1O3'90 Etaatsbahn s«0 ifr..... »85 389-- Südbahn k 3">, Jänner Juli 500 ssr, spcr Sl.) . . . 275^5 277'1b Oübbahn ^ 5" „ 200 'l. S. 0. «, ,18-75 119'?b Diverse Lose. Dllzln,llchl z»st. 3«/» Bueelilrrdit-Luse En>. 18»« 2«3 7b 28« 7b detto 275-5« Tcrb. Präni, Äul,p, 10U Fr. 2"/„ «b > 101-— Auonzw»lichl L»sl. Bi!bap.-Basilila sDumuau) 5 fl, L2-5L 24-üN «lredülllje IN« fl...... 512'- 522'— Llary-Losc 4<» sl. «M. . . . l?b'— 185 - l^fener Lose 4«> — Note» »reiiz, »st, Ges, v, in fl, b«'L5 «025 !«o»ni ttrruz, im«, «rs, °. ,'. fl 34 2l »8'25 R»dolk-Lo!e 10 1!...... «?'- ?3' TalmLose 4« sl, «M , . . 2?b'- 28», -lür!. E. Ä, Anl, Präm,0bli„> , . . --- -'- detlo per Äiebiu , . . 2W>4<» 20l-40 ^eld Ware Wiener Nomm.-Lose 0, I, 1874 53b'bli 54bb« Vew, Sch. d. 2«/„Präm, Schuld d, !ttl>b<>„f,',-?l!!st, Em 188« 87- 9l'— Altien. fllM«P»ll»zlntlMt!!»nnztn. Vlillsla-Tepliycr Eisenb. 500 sl. 2225'- 2245'- Vühnüsche Älordbahn 150 fl. , - '— -— iz„!chtiehrllder ltisk, ,'>no sl, «M, 2!i,><" - 270U'- detto slit, U) 20« fs, psr Ult, »84 - 980'— Donau - DamMchissllhN« - Ves,, 1., l, l, prlv., 500 fl, NM in»u - ,038-' Iiiz Bodenbacher G.V. 4tt0'ftr, 585-— f>i»i'^ ^lrdinaiidt^iurdb. 1000 fl, «M, 535'»'- 5370 — Naschai!-Oderverqer Eisslibahn 200 sl. S....... 381 4» z«8 4,1 Lemb.-Ezern,. Iafsh Eisenbahn. Vesellschaft, 2on fl. S, , , b.',9 50 56« s>« loud, ost,, Triost, 5»0 fl., KM. 52l- 525- Osterr, Nordwestbahn lloa fl, I. ------- — - detln (lit,. l!)20U sl, T, p. Ult. —-— —'- Liall Diiler Eisenb, !<>«fl,abssst, 222'- 224 50 Ztaalsciscnb, 200 fl,E. per Ult. 749 b« ?d0 50 Liidbah» 20« sl, Silber per Ult. 124'— 12b--Lübnordbciüschs Verblndungsb. 200fl, l,W...... -.-- —-. Iransport-Ves.. intern,, «.-«. »00 »r........ 9b lib — Ungar, Westbahn («aab-«raz) 200 fl. E....... 401'.' 403" Wr. Lolalb..«itien.«es. 2>X>Il. 225 - 235-- Vanlen. «nglo - Osterr. Vanl. 120 fl. . 308 4b 3l0'4b «anlvereln, Wiener per Kasse -' - —'- dctto per Ultimo b»8 8v b«9 8« Vobenlr.Aust. öst., 300 »r, , liSl'- nes-- Zentr.Äod.»llebbl. üst, 200 fl. b77'— b?»' Nredltanstali für Handel und Gewerbe. 320 Kr,, per Nasse —'- -'- detto per Ultimo S«a 7b ««,7b ilreditbanl, ung. alla,, 200 sl. 763— 7S4 — Dcposilenbani, alla., 200 fl. . 4ö9'- 4S0-- «telompte - Vesellschaft, nieder- österr., 400 »r..... 626— «28- Giro- u. Kassenvcrein. Wiener, 200 sl........ 4s,4__ 487-_ VVpothelriibllNl, öst. 20«»r. 5"/„ »«5'- 3>8" Läxderbanl, «sterr., 20« sl., per Nasse....... --- -- bett« per Ultimo 487 bv 488'5l» ,.Merlin", Wechselstub,-«l«en. Veselljcha», 2<»» sl, . . . «23'— «2?-— Ofterr..»naar. Banl 1400 «lr. 1773' 1783-— ,^'d Ä" U»ionba»l 2 s>. . , 577 70 b?8 ^ Unionbanl, böhmische w« fl. . 248 5? 24"'>" Vcriehrsbanl, aNss I4N»stl!e'z>«l«ln«!i»nn»ln. Äauaesrllsch,, allss, öst., 10« sl. ,», - >l»« ^ ArnxerNohlenberab.-Grs, iNN sl. 75» 5» ?«"-^ Eisenbahüverlehr«-Anstalt, öst., .. lO«fl........ 438- "050 Eisenbahn«,,-Leihg., erste. »0<>fl, 208- »><' .Elbemühl", Papiers, i>. «.-«. l»a fl........ ,89 - l«l ^ Vleltr-Gts , »Ng, osterr. 2<«fl. 379— »«'^ ltlellr. «cscNsch,, intern. 200 fl, —- > - ' Elellr.Uclellsch,, Wr. in Liau. 23? - «" " Hirlenbcrsssi Patr-, Zündh. u, M!>!,-ssab>il 4'wNr. . >l,3- l«ll" ' ^issliiaer Vranerei 100 fl, , . «07- ^^'^1 M°nta».«el„ üst. alpine UM sl, 728 75 7>- b0»' Praaerliisen-Industric-Oesellsch, „ ^. 200 fl........ 2850'- ^0 Rima-Murant, Salno-Tarjaner ,, . ltüenw, ,00 fl..... N8l>- 6»'^ ZalnoTarj. Sieinlohlen ,0« II. «24'- s3" ^ .Schlöglmllhl". Papiers.,20«sl. 3el,rermühl".Papierf.».U,<«. 447'^ "^ Trlfailer »ohlenw,-O, 70 fl, . 309— »»» lürl. Tabalrcgie-Oes. 20» Fr. detto per Ultimo . , , 855 — '«»^ Waffenf.Ves.. österr,. 100 fl. , ««?- ?".!. Wr. Vaugescllschaft. 100 fl. , . '«» ^ '1!.^ Wienerberge Zlegels-M-?'50 >l<',, Italienische «anlplähe . . . 94 »0 "' London ,,...... 23» »0 «4«'b Pari«......... »545 ",A St. Peler«bura...... 25. 75 25b ' Wrich nild «ascl..... 9b 37' " °" Valuten. D»la,en....., , , ,l.'^ 3!,ick!'..... 19" '^< 2»Mc>rl.2!ücl^..... 23-5! »?" Deutsche Reichsbaülnote!! , , >" ü« '^^ Italienische «anlnoten , , . «5 — "^z' Nubel-^ioten....... 2'5b'' «°°. ¦ A^KtVen^Co,"' Ptanclbrlcfen' PrSoritaten« 0 J' **-'• iVlilVtil' 0 Pnvat-Depots (Safe-Deposits) I I Lr».verSDeVSen Un