^l.M. Donnerstag, 20. April 1893. 112. Jahrgang. Machm Zeitung. " ^nstiate h,/°'"» N. ü «). Mr die ««stsll.m« ln» Ha»« « lr, - bel eft,ren Wieticrholungen pev Zs«? « lr. D!t «llalbachtl Zeitung» erlcheint lüglich, mit Ausnahme der Hon»« unb Ftleiwac, Die «lb«lnlft«tt>»» bsfinb,< sich »on»relSplah Nr, », die «e>action VabnhofgaNs Nr, li, Sprechstüliben oer «ebllstion tlglich von « l>l» <« Uhr vormittag«. ^ UnsranNerte Vriese werben nichf angenommen und Man»!n-ipte nicht zurüllgestell! ^ Amtlicher Weil. ^ijchst^ ^^. Apostolische Majestät haben mit . "thcllt rVir^ '^^^unn vom 13. April d. I. dem "en und ^"^.^^ Referenten für die administra-Mrothe in V" Angelegenheiten bei dem Landes-a. Titel un^!?" Karl Grafen Couden hove ^"Mbillst «. . ?"°kter eines Hofrathes taxfrei u'l zu verleihen geruht. Gautsch m. p. Mchster "^^oswlische Majestät haben mit ^""^rialsec^^""N vom 12. April d. I. den z/^°w ,,.«, 5. ^buard Swoboda Edlen von »crrtäre 3 ?"Uonsrathe, dann die Ministerial. 3>h°nn Ki "^ ^reiherrn von Handel und ^" des ^ ^" Ministerialsecretären im Mini« ^"nern allergnädigst zu ernennen geruht. ^_______Taaffem. p. höchster "^«^.^'l'stolische Majestät haben mit st.r/^""^^" des deutschen Reichstages ^ ^ Ab ", " zusammengetreten, um den Be. für das Plenum über M. ?' Naa ^"^ wns-Verhandlungen entgegen-^V °usae "7"^" ^s« Bericht einigermaßen O Kche " lein, so lann doch für Beginn ^ ^riH im >^?""6t "erden, dass der Com-^«^esung ? deutschen Reichstage vertheilt und die stA°Ha^ im Plenum^des H'!." N^" Gelegenheit gehabt, mit ihren l°"""l"' und anacsichts der >kn ^n EinnF^len mochte es nicht schwer sein. ^^ den ? U?er Fractionspolitik die Stim-^^ ....."M,!ü,., °" ^^'sl'n d,v Bevölkerung zu erkunden. Thatsächlich haben auch die Organe aller Partkim zahlreiche Berichte über Wählerversammlungen veröffentlicht, aber ein klares Bild darüber, ob von einer Auflösung des Reichstages Gutes oder Schlimmes für die Militärvorlage erwartet werden kann, ist aus jenen Berichten nicht zu entnehmen gewesen. Liberale und Centrums-Blätter brachten zahlreiche Resolutionen gegen die Vorlage, die conservativen und officiösen Blätter konnten auf eine anfehnliche Zahl von Demonstrationen zugunsten der vermehrten Wehrkraft des deutschen Reiches verweisen. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor in den Verhandlungen, welche zwischen dem Centrum und dem Grafen Caftrivi geführt werden. Lange Zeit kann nicht mehr für Verhandlungen gebraucht werden. Die Entscheidung drängt und mit dem Herannahen der Entscheidung kommen die Rücksichten auf Nebenfragen, die bisher eine fo maßgebliche Rolle spielten, immer mehr außer Betracht. Erwünscht wäre die Auflösung des deutschen Reichstages niemandem. Der Regierung nicht, die mit einer grohen Forderung sich an das Volk wenden müsste und ohne Gefährdung der gegenwärtigen Friedenslage und Friedensstimmung nicht jene drastischen demagogischen Mittel gebrauchen kann, welche nöthig wären, die Massen zu gewinnen und die Agitation der Gegner erfolgreich zu bekämpfen. Als Bismarck die Septennatswahlcn einleitete, konnte er das Prestige des Feldzuges von 1870, den Ruhm Kaiser Wilhelms, Mottle's und sein eigenes Ansehen in die Wagschalc legen, der frische Eindruck des Cartells der National-Liberalen mit den beiden conservativen Fractionen lieh auch in der inneren Politik manche erwünschte Aenderung erwarten, die Parole «Reichsfeinde» erschütterte die Reihen der Gegner. Alle diese Hilfsmittel fehlen heute. Das Prestige der Reichsregierung will erst er« rungen werden, und die Sympathien, welche die pflichttreue und wohlwollende, thalkräftige und doch con-ciliante Persönlichkeit des jugendlichen deutschen Kai» sers allerorts errungen hat, sind nicht ausschlaggebend für einen Wahllampf, bei welchem nicht der Patrio« tismus, sondern die Leistungsfähigkeit des deutschen Volkes an Geld und Mannschaft in Frage gestellt wird. Aber auch den Parteien wäre die Auslosung kaum erwünscht. Freisinnige, Social - Demokraten und jene konservativen, deren Wahlkreise noch sicher sind, wären freilich außer jeder Verlegenheit. Von den «sicheren. Conservativen abgesehen, haben Freisinn und Socml-Demokratie der Regierung gegenüber ihre Sache auf Nichts aestcllt, und darum ,st chnen in der Welt so wohl Sie sagen «New'. Das macht sich gut und kräftig und wenn die Wähler dazu «Amen» sagen, dann mag die Welt nach Belieben fortbestehen oder zugrunde gehen. Anders steht es mit den gemäßigten Parteien, deren Vertreter in schlechten Zeiten ihren Wählern nichts zu bieten haben und als Fürsprecher schwerwiegender Forderungen auf der Tribüne erscheinen sollen. Freiconservative und national-liberale Wahlkreise sind fast alle vom Freisinn oder von der Social-Demokratie oder vom Centrum unterwühlt. Die Candi-daten dieser Parteien haben einen schweren, viele sogar einen üblen Stand. «Angstwahlen» sind nicht zu erwarten. Die schwersten Bedenklichkeiten aber bedrohen in vielen Wahlkreisen das Centrum. Seit Windthorst's Tod fehlt der katholischen Partei im deutschen Reiche der autoritäre Führer, und die Conservativm stehen innerhalb der Partei den demokratischen Elementen nahezu feindlich gegenüber. Die Kaplanokratie ist in vielen Bezirken übermächtig geworden, man verweigert den geistlichen und politischen Oberhäuptern in wclt lichen Dingen den Gehorsam. Wie nun, wenn das Centrum auf die Parole der verweigerten Militärvorlage gemeinsam mit Freisinn und Social - Demokratie siegt? Ein Kampf ist heraufbeschworen, der jedenfalls alle Fragen, für welche das Centrum irgend ein Interesse hat, von der Tages« ordnung absetzt. Wie nun erst, wenn das Centrum zur Minorität geräth? Dann ist cs doch umso schlimmer bestellt. Dann ist eine gemäßigt protestantische Majorität auf fünf Jahre constitutiert, die vielleicht auf Jahrzehnte alle Centrumsforderungen matt sehen lann. Das Centrum kann nur aus der jetzigen Zusammeu« fetzung des deutfchen Reichstages Erfolge ableiten, wenn es der Regierung gegenüber, sei es zugunsten, sei es gegen die Militärvorlage, Liebers Wahrfpruch zur Wahrheit macht: «Centrum ist Trumpf». Daher die Compromissverhandlungen Huene's mit dem Grafen Caprivi. Wefentliche Abänderungen sind vom deutschen Reichskanzler, der die Vennigsen'schen Vorschläge verworfen hat, nicht zu erwarten. Dagegen müsste Huene folche Bürgschaften geben, dass seine Anträge eventuell auch gegeu die Stimmen der National» Liberalen angenommen werden. Ohne politisches Entgelt lann Herr v. Huene solchen Handel uicht eingehen, und der Preis, welchen das Centrum ford°rt, der ist heute schon der Gegenstand ernsthafter Beforgnisse bei allen Liberalen im deutschen Reich. Kein Wunder! Der Freisinn ist seinen alten Doctrinen treu geblieben und hat darüber vergesfeu, dass Weltgeschichte und Staatsuothwendigleit nicht nach den Paragraphen des freisinnigen Katechismus reguliert werden. Feuilleton. ^ Z"^inn?i" ^'^ betrügen. ?>»iH worden HAs^ "" den beiden Menschen >?!! ersterV^ ""^2. das ihnen nach Wsch und verständig >r Anded? u"b d°s. sie wussten es beide Xi' "az si^ r Aerzte, auch ihr einziges bleiben ^ l" ^tllnlnchen war verstummt für ^t^^n^'^^ame Menschen gewesen. H^u^ hatten sie sich ge- ^t g^ die dadurch^ ihrVcr° war. die wollte nicht ^'^^Ürfnis 2 Whlten sie in ihrem Glücke l d.^ Ki">! ""d Si N'^n und Umgang. Ihm ^Ach "d. das 5^"'"'" genugsam zu schaffen, kt^n "d dad!; Ul?' d" Sorge um ihn, der »? 'ber U' lMsl erregbar war. «3<"e fast ^'"5" cbose Zeiten. Dcr Herr 'hd ^ l>>n. als f3l^"^MNcher "" der klemen ^" 3> d r N die Mutter. Sie hatte also ^' 2'' 'hm a.3°^"' was irgend an sie er- ^ «r 3 ^h s^'" den Augen in ihre Stube ge- l'?>^ d" Schu? ^ langen bangen Stunden. "^g u^lend X "" ""d weinte und fühlte ^« gefasst "nfam. Vor ihm aber erschien ^Ünem^^ch da« war ihm nicht so "^ Herzen schalt er sie darum Wer ^"^^Kckicklale zu "hadern hätte, thut's nur zu ^ mit Menschen Und er begriff nicht einmal, le,cht Mt Men chen^ ^ ^ 7« ^n es auch noch. Doch war ^„'^ N ja nicht viel zu Hause gewesen, iu Kr Schuld und m.ch chm lieh sein Amt wenig freie 6"' Aber der Abend war schlimm. Bis zur Stunde «^ ^ ll«« nss<-ate er da früher über semen de, Nbkndes ens pf^gt e ,^ ^ ^ ^ Manuscuptn i« l'U ' yie ^dierlampe ^ss ihr '"tt^" ÜA 'au? se en Schreibtisch und ließ das volles Licht aus lem ^^ Zimmer sonft '" Zu" M ^ch^r. Raum a? d« Thür aus. m ^.^ ^ nun auf ihn und das seines Wesens, aller innigen Kuchleii recht herzlich und sicher geliebt zu werden, verlecht. . ^ c^s ?°^l^ stand an dcr W"lss ' ?d de Manu fühlte, wie so sehr verarmt 5^a' t 3as Äffte ^z schwoll ihn' vor Leid. ^«« 9lsl?riä,limmste aber waren die Stunden nach dem ^n^rot w ll e früher das Schönste gewesen wareu. H'"b"den la der Tag der ihneu manche Mühsal nnd manchen Aerger gebracht. Nun hatte er vordem ! v rer 7Hrt. wie seiu Weib der Klemen ein Märchen selber Mg geworden beim Anblick b:r alän enden Augen der glühenden Wänglein, mit denen die horchte Wie ste nur alles m sich aufnahm! Wie sie's verarbeitete! Davon wurde gesprochen, hatte mau sie erst zu Bette gebracht. Von jeder Regung ihres früh geweckten Verstandes, ihrer unbewussten Güte. Selbst die Sorgen, die sie ihnen manchmal bereitet, waren ein unerschöpflicher Stoff für Gespräche; schon hatte man Luftschlösser für sie gebaut, sie erwachsen, glücklich, schön gesehen. Damit war's nun aus, für immer. Für sie allein meinte der Herr Professor ge> strebt und geschaffen zu haben; was er immer noch vom Leben erlangen konnte, hatte für ihn keinen Wert mehr neben dem Verlorenen. Das Gefühl der Sicherheit war ihm verloren; und die furchtbare Ungerechtigkeit, die immer darin liegt, wenn Eltern ihr Kind überleben, verstörte ihn völlig. Dazu gab es gar kein Mittel, solchen Erinnerungen zu entrinnen, sein Leid zu betrügen. Er hatte es mit Vorlesen versucht. Aber mitten darin wars ihm plötzlich gekommen, wie gerne, wie mäuschenstill, wie verständig die Todte zugehört. Das Herz schlug ihm und er musste weinen; sein Weib aber warf das Antlitz zwischen beide Arme und schluchze untröstlich. Das gieng also nicht, das einzige Mittel war ein Fehlschlug gewesen. Er hätte am Ende einen Abend bei Bevussgenossen verbringen können, aber sie. was sollte sie mit sich beginnen? Das war somit unsinnig, hätte ihm auch durchaus widerstrebt. Er halte kein Recht, Rücksichten auf seine Stimmung zu fordern; fühlte sich unfähig, fremde Fröhlichkeit auch nur zu ertragen. So wurden die beiden Menfchen, die sich so geliebt ,md im Innersten noch immer liebten, einander zur List ,m LMacher Zl.tung Nr. 90 766 20 Apcll IM Lonstquenz ist in politischen Dingen nur dann eine Tugend, wenn sie dem Ziele gilt, nicht aber dann, wenn sie das Ziel durch unmvgliche Mittel compromit« tiert. Allerdings ist die Rechnung jetzt noch ohne Wirt aemacht. Aber für die liberale Sache in Deutschland steht es schlecht, wenn sich Wirt und Rechnung schließ« lich doch zusammenfinden sollten. Politische Ueberlicht. (Die Triester Statthalterei) hat die Gemeinderatbs Ersahwahlen von Salcano, Lucinico und he« dritten Wahlkölpers in Görz annulliert. Ersteres hatte slovenisch, die beiden anderen italienisch-liberal gewählt. (Der steiermärkische Landesausschuss) beantragt, an der Landes-Obtt- und Weinbauschule in Marburg sei eine landwirtschaftlich-chemische Landes-Versuchsstation mit besonderer Berücksichtigung des Wein-und Obstbaues zu errichten, zu welchem Zwecke der zur Landes Obst- und Weinbauschule gehörige Hausner'sche Maieihof bestimmt wurde. (Niederösterreich.) Das vom niederästerrei-chiscben Landtage beschlossene Ges" findet die Generalversammlung des V^/^^lt i^ Nord des Lloyddampfers, am 29. o. M. die ^'" Dii! Muggia statt, woselbst an diesem Tage der ^ des Schiffes «Maria Theresia» stattfindet. ,^ b geben. ».,,Pl^! — (Operative Vehandlung/e» ^ «^ j fußes.) Vei den Verhandlungen des '"^iüA gehaltenen Ehirurgen-Cona/esses sprach ^^..tsu^ ,,« Wien über die operative Behandlung des 9 ° OM theilte mit, dass in der Villroth'ichen Klm" ^sF versucht worden ist. den Plattfuß so zu ?"«"' ^ o" den oalcanöu« (das Fersenbein) s^äg . "« ^B nach vorn unten absägt und das abgesägte ^ ^ eine Strecke vorgeschoben, wieder anHeuen H<,l Function des so behandelten Fußes war gul, ^M zu beachten, dass sich da« Bein infolge o um ein bis zwei Centimeter verlängert. g)<,ü>p, -(Die Sänfte.) Im ö"°lter d" ,^ü und der Elektricität soll die Sänfte "'"^nel^ werden. Das ist die neueste Caprice der ^° ^rtig ^, Per erste Wagenbauer Londons baut A ^it, i«l derartige Möbel für Damen der hohen." "«^p«" ,, während der bevorstehenden «Season» '" w"^ Trassat erscheinen wollen. Die Sänfte" B^ leicht gebaut, dass sie von zwei Dienern ge ^ tonnen. meteors «j -(Observatorium.) gewissen Sinne. Sie glaubten, sich vor einander beherrschen zu müssen; so vermieden sie einander thunlichst. Ihre Blicke, die sich sonst so gerne und frei gesucht hatten, wichen einander aus. «Es ist, weil ich ihm kein Kind mehr bringen kann. Was soll ich ihm noch?» dach« sie sich und litt schmerzlich dabei. Er aber, dem ihre Liebe offen gewesen durch Jahre, konnte sich wohl enträthseln, was in ihr vorgieng und sie be» drängte. Aber, er wusste kein Mittel, ihr diese Vorstellung zu benehmen; er wusste nicht, wie diesen heikelsten Punkt berühren, ohne ihr wieder weh zu thun. Er sah keinen Weg vor sich. So trieb er sich denn zu Abend viel in den Straßen der Stadt herum. Eigentlich ohne Sinn und Auge für das, was um ihn war; nur aus dem Wunsche, die Stunden des Zuhauseseins abzukürzen, so viel als thunlich. Manchmal bli»b er vor einem Geschäfte stehen und starrte in die Schaufenster; manchmal vor dem Laden eines Handwerkers und sah zu, rme darmnen a/mbeitet ward mit einem dumpfen, doch bestimmten Wunsch nach einer neuen Thätigkeit, die chn anch körperlich beschäftigte. m ^°>> ^"^- ", """"l vor der Werkstätte eines Buchbmdcrs Sie lag ° niedrig, dass er bequemen Einblick m fie hatte, dass er jeden Hanoarifs iah das K"«rrcn der Presse horte selbst ^d^ säuerlichen Kleistergeruch zu spüren meinte. Im fill ein wie groß die Menge der ungeblmden n Bücher zu hause noch wäre; aus seiner Studentenzeit stammten noch manche. Recensions Exemplare waren später zu Haufen zugewachsen. Nachschaffungen für seine Arbeiten, Spenden von Freunden und Fachgenossen. Sie stellten ein kleines Vermögen dar; allein der Buchbind^rlohn musste hoch ins Geld gehen. Denn er tptte immer damit gezögert. Nun beschäftigte ihn der Gedanke, wie vieles davon zugrunde gehen müsse, wenn nicht bald Vorsorqe getroffen würde. Der Geldpunkt, der ihn vorher immer abgeschreckt, der spielte ja nun wohl keine Rolle mehr; für eine Mitgift hatte er nicht mehr zu sorgen, und für ihn und seine Frau war reichlich gesorgt, so lange sie lebten. Sein Schmerz erwachte darüber von neuem; er wendete sich, gieng einige Schritte, kehrte wieder zurück, ganz mächtig angezogen. Und plötzlich lächelte er, zum erstenmale nach all der Zeit, zufrieden mit sich; ihm war ein Einfall gekommen. Der H^rr Professor nahm fort» ab Stunden beim Buchbinder. Nach kurzer Zeit war er so weit, dass er sichs zutrauen konnte, er werde sich allein weiter helfen können. Nun wurde in aller Stille der nöthige Apparat angeschafft, in aller Heimlichkeit ins Haus gebracht. Dann trat er zu seiner Frau: «Willst du mir helfen?» Es war das erste Wort über das Nothwendigste, das er an sie richtete. Sie verwunderte sich anfangs; dann nickte sie freudig. Er unterwies sie und sie st llte sich gar geschickt dazu an. Fortab arbeiteten si, Abend für Abend, bis in die fpäte Nacht manchmal g meinsam. Er that die schwerere Arbeit, sie richtete zu. Mit den Broschur.n begannen sie, um sich, fortschreitend und sicherer geworden, auch an kostliare Welke, denen man ein schönes Gewand, ein bunt.s und gar mit Gold verziertes Röcklein wünschte, wagen zu tonuen. Sie durften wieder mit einander sprechen, ^ ^^ ^" innerungen fürchten zu müssen. ^" u n,.be' haben sie so gearbeitet; für das. was ^ ^sa^ war. hatten sie sich so künstlich "ne " ^>> ichafft; sie hatten wieder elw's. was v .^ M^ > war. eine Arbeit, an der sie b"nd " ^es " F tvätigten, sich jedes mit den erfreuen konnten. Ueber Schnitt und -U"» ^ sie jehl. wie vordem über ein Buch- ^einal^z^ So gewöhnten sich diese l>e>den ^t>e. S> die offene Aussprache, die ihnen T"^ . sie ^ gieng der Winter; der Frühling "".„len A / fertig. Nun sahen sie sich an und er^ bli^F ander; die Sorge um das. w^^o ^^g"'?^ drängte das Leid um die Todte. Eng"" ^ ^ sie sich aneinander. Der Herr P"'^ ^el HF was man so sagt, Carriere g"naM' «en feine»" s/ Stadt lebt er. angesehen, einer der er't ^ ave.^ mit seiner Wissenschaft und immer noch nicht ohne innerste ^ "? "sie d^ Schranke mit Büchern vorbeigehen, ^ ^ meinsam gebunden. .,. _ Mrie ^ he^ Dann gedenkt sie der H todt»n Hoffnungen; jenes verlebt; der Art, in d r sie lhc ^M u"d M< Frühlings, der ihnen doch sp° ""^ gekoium.'n war. der sich schließt und wie nahe ste km " ^ ve" mie nahe sie daran gewesen w"en, ' . j°' Leide und ihm zu verfallen für enW ^ Z. ^ -^3^«lg Nr. V0. 767 20. April 1893. vw'ka« c s""blltionen in Galizien.) Affaire bi«^' ^ ^ «scheinen in der Iolldefraubations-l«n« 160 N " °" ""b in anderen Städten Gali-»vlllden Ez?^" beschuldigt, von denen 38 verhaftet ""tttsuchunl f-I '" tiefer Angelegenheit eine strenge Etlicher Nur "2"« hiezu errichteter vier finanz- ^>n^de?^.?'"°^^ Vorgestern wurden in einem fidele D«m ^ '" ^""e Carl? zwei junge, elegant ^ellt. b„ss?s "'^°^n aufgefunden. Es wurde fest-^M ^« ^'"ben Französinnen waren und 200.000 "wen ll-l,,; " ""len. Pie Namen der Selbstmörderinnen ^"" gehalten. l>M«t> ^'^^^"^") Aus Newyorl wird tele« Louisiana'w.^ ""^" Wirbelsturm in Thibodeaux in ^"häus„ , A Schulgrbäude, die Kirche und viele d«llH. '" i"st0rt, fünf Personen getödtet und siebzehn !" llllM^w"^" Nrand.) Der Marktflecken Wertach ^ lvelck. i?^ "°" "ner Feuersbrunst heimgesucht, "'^n, Von i ^ ^""esen sowie die Kirche zerstört » ^ lLp !c< Einwohnern sind 700 obdachlos. ei"es Lieutenants.) In ^ de« ^,? ^«tenant Ludwig Orünwald. Das ^^^dslmordes ist unglückliche Liebe. ^ und ProvinzialNachrichten. Kaisermanöver.) !" wiener ^Ä" «aisermanöver in Ungarn meldet > form,5^bl°tt.: Die Südarmee wird aus zwei ^ ""dem i/'?? 2"" aus dem 3. Corps (Graz) ^ """ ^«w c?""^ («gram). Das Grazer Corps >"« Eo^« ""'Herrn von Reinländer, das > con,^."? 2ML. Freiherrn von Bechtols-Kitten z"^'" Die Truppen des Corps Reinländer w - °"e in N^"'°"l"ie.Truftpendivisionen, von welchen >r« Stan """ dem Commando des General« k?<^ly Nitt^^' ^" °"bere unter FML. Schil-5^ ist ^" von Bahn brück in Laibach auf. 3°"" sich a,.« >7°'b°cher Infanterie. Truppendivision ! ^ Vlill^. - ^ und der 56. Infanteriebrigabe. !?^"erals <>, '" ^ ^ht unter dem Commando !>^°ch unt.7^"" "on Komers, die 56. Brigade i !°" 'ine C^ a" ^fehle des GM. Fux. Außerdem bti° 3 lLerban. "I""s°°e und eine Artilleriebrigade 3>s,'"d W ^^^ ^^ ^ Eavallerie- ?>K ^neral Ritter vonEisenstein, al« ^"Tru^ von Kropatschet. <^>Tru7v"di^ - ^«""" 6"v» sind in zwei ^"". und .in ^^"n. d« 7. und die 36.. eine ii l" d« beid "^"'""«brigade ^miert. Die Fuß. ^^hr ^ "^ der Südarmee formieren, ohne ^°"vveln ^ b°nvedtruppen, welche auch zu »dtt! l 5 ^ ?"^zogen werden, 53 Feldbataillone, "b." hieben ^ ^ ^" Ortsgemeinde St. Cantian. V^"' darun. feinden St. Margarethen und Arch clossi/'lolneter lt«» "izehn Ortschaften mit mehr als Ü^Echule ei« c?""«- ^« Iahl der in diese zwei-^^^^ '"geschulten schulpflichtigen Kinder brlicf fich im Jahre 1890 auf b67, von denen jedoch nur 28? die Schule besuchten, so dass mehr als die Hälfte der Kinder ohne Schulunterricht blieb. Der l. k. Landesschul« rath beschloss daher über Antrag des Vezirlsschulrathes Gurkfeld und nach Zustimmung des Landesausschusses die Errichtung von zwei neuen einclassigen Volksschulen in Hrvajti Vrod und Teleöje, wodurch die Schule in Sanct Cantian um 190 Schüler entlastet wird. Nach durch, geführter Verhandlung hat der k. l. Landesschulrath im Einvernehmen mit dem Landesausschuffe bewilligt die Errichtung von directivmäßigen einclassigen Volksschulen: 1)in Altwintel für die Ortschaften Altwinlel und Neuwinkel mit slo« venischer Unterrichtssprache; 2.) in Obergras für Ober« und Mittelgras in zwei Abtheilungen mit deutfcher und flovenifcher Unterrichtsfprache, und 3.) in Schwarzettbach für die Ortfchaften Schwarzenbach, Vaumgarten, Alben und Sürgern mit slovenischer Unterrichtssprache. Die Pfarre Altoslih bei Bischoflack hat eine Bevölkerung von 1200 Seelen mit 170 schulpflichtigen Kindern, welche ohne jeden Schulunterricht aufwachsen. Der l. l. Bezirksschulrat!) Kram-bürg hat daher mit Rücksicht auf die Flächenausdehnung und die Zerstreutheit der Ansiedlungen die Errichtung zweier einclassigen Volksschulen in Altoslitz und Terbija beantragt, der k. k. Landrsschulrath hat im Einvernehmen mit o:m Landesausschufse vorerst die Errichtung einer Schule in Terbija bewilligt und in den neuen Schul-sprenget die Ortschaften Terbija, Hobousche, Podgora, Kladje und Fujine eingereiht, so dass die Schule 68 alltagsschulpflichtige Kinder zählen wird. Die Activierung dieser Schule wird jedoch erst nach der Herstellung des Schulgebäudcs erfolgen, bis dahin wird der Excurrendo-Unterricht von der Vollsfchule in Trata aus mit wöchentlich zweimaligem Unterrichte erfolgen. Für Altoslih selbst wuide vorerst von der Errichtung einer selbständigen Schule abgesehen, da die Zahl der ge-schlich dorthin einzuschulenden Kinder nur 37 beträgt. In Löschach, Gemeinde Möschnach, wurde für die Ort. fchaften Löschach, Palowitsch und Piratschitz vom Landes-schulrathe im Einvernehmen mit dem Landesausschusse eine dircctivmäßige einclassige Volksschule errichtet, da die Zahl der dahin einzuschulenden schulpflichtigen Kinder sich auf mehr als 50 beläuft. Die Ortfchaften der Pfarre Koprivnil im Bezirke Radmannsborf zählen über 70 schul» Pflichtige Kinder, welche wegen zu weiter Entfernung zu keiner Schule eingeschult sind. Die Gemeinde Mitterdors hat daher die Erbauung einer Schule in Koprivnil beschlossen und beginnt schon heuer mit dem Vaue. Der l. l. Lanbesschulralh hat daher mit Zustimmung des Landesausschusses die Errichtung einer einclassigen Volks» schule in Koprivnil bewilligt. — (Artillerie-Eabettenschule inWien.) Mit Beginn des Schuljahre« 1893/94 (16. September) werden an dieser Schule im ersten Jahrgange circa 100, im zweiten Jahrgange circa 20 Plätze frei. Hierauf Re-flectierende müssen für den ersten Jahrgang die 5 un. teren Classen einer Realschule ober eines Gymnasiums oder den entsprechenden Jahrgang einer diesen Schulen gleichgestellien Lehranstalt, für den zweiten Jahrgang eine Oberrealfchule oder ein Obergymnasium oder eine diesen Schulen gleichgestellte Lehranstalt vollständig absolviert baben und der deutschen Sprache in Wort und Sehnst mächtig sein. Bewerber, welche bloß die vier unteren Classen einer Mittelschule absolv.ert haben, können m den ersten Jahrgang nur dann zur Aufnahmsprüfung zu« assen werde» wenn sie ein Schulzeugnis mtt mm-Uns befriedigendem Erfolge aufwe.sen. Von dem Er- gebnisse der Aufnahmeprüfung wird hauptfächlich die Aufnahme abhängig gemacht. Die Aufnahmsgefuche sind bis 20. Juli an das k. und f. Commando der Artillerie-Cadettenfchule in Wien (Arsenal) einzusenden, und können die näheren Aufnahmsbedingungen von der Buchhandlung Jg. von Kleinmayr H Fed. Bamberg in Laibach bezogen werden. Insbesondere muss noch auf die der Nrtillerie-Cadettenschule zugestandene Begünstigung der Herabsehung des Schulgeldes für Söhne von Privaten von 120 fl. auf 60 fl,, für Söhne von Hof» und Civil-Staatsbeamten von 60 fl. auf 30 st. hingewiefen werden. Söhne von Officieren, Militärbeamten und Unterofficieren entrichten, wie bisher, das jährliche Schulgeld von 1> fl. * (Brand in Plesivica.) In dem 7 Häuser zählenden, 7 Kilometer von Seisenberg entfernten Orte Plesivica kam am vergangenen Sonntag vormittags beim Besitzer Josef Pecjak ein Schadenfeuer zum Ausbruche, welches im Verlaufe von 5 Stunden 5 Besitzern, und zwar dreien die Wohnhäuser sammt allen Wirtschafts' gebauden und den übrigen die Wirtschaftsgebäude, im ganzen 18 Objecte, einäscherte. Nach Seisenberg wurde der Brand gegen 10 Uhr vormittags avisiert. Am Brand« platze erschienen die Gendarmerie und die freiwillige Feuerwehr von Seisenberg und die Bewohner aus den Nachbarorten St. Michael, Virkenthal und Ambrus. Die Lösch, und Rettungsarbeiten waren mit großen Schwierigleiten verbunden, da es im Orte fast gar kein Wasser gab, weil sämmtliche Cisternen ausgetrocknet sind und die Bewohner das Wasser aus dem drei Viertelstunden entfernten Gurt« flusse holen mussten. Dennoch gelang es der Feuerwehr, unterstützt von den Ortsbewohnern, den Brand zu loca-lisieren, so dass die übrigen vier Häuser, obwohl sehr nahe stehend und mit Stroh gedeckt, gerettet wurden. Es wurde alles nur mögliche, als Düngel jauche, frische Erde, ja sogar die eingesäuerten Nahrungsmittel, wie Kraut, Rüben lt., zur Löschung verwendet. Der Gesammtschade wird auf 6200 fl. geschätzt. Versichert waren nur drei Abbrändler auf 1850 fl. Die Entstehungsursache de» Brandes konnte nicht ermittelt werden. —r. — (Außercourssehung der Vereins« thaler.) Eine Verordnung des Finanzministers ver« fügt, dass die Vereinsthaler und Veremsdovpelthaler österreichischen Gepräges, welche aus Grund des Gesetzes mit 1. Juni 1893 außer Cours geseht werden, nur noch bis 31. Mai 1893 im Privatverlehre zu ihrem gesetzlich bestimmten Zahlwerte von 1st. 50 lr., beziehungsweise 3 fl. ö. W., in Zahlung zu nehmen find. Von den l. l. Cassen und Aemtern sind dieselben bis einschließlich 30sten Juni 1893 bei allen Zahlungen und in Verwechslung zu dem obigen gesetzlich bestimmten Zahlwerte anzuneh« men. Nach Ablauf dieses Termines ist jede Verpflichtung des Staates zur Einlösung dieser Münzen erloschen. — (Aus Wippach) wird uns geschrieben, das« am 14. d. M. abends gegen 6 Uhr auf dem Nanosberge ober dem Dorfe St. Veit auf bisher nicht bekannte Weise ein Feuer zum Ausbruche kam, zu dessen Löschung aber merkwürdigerweife feitens der Bewohner von St. Veit auch am 15. d. M. nichts veranlasst wurde. Als an diesem Tage gegen 6 Uhr abends im Orte eine Gendarmerie-Patrouille erschienen war, welche den Gemeindevorsteher und andere Insassen zur Vrandlöschung auffor-derte, erklärten dieselben, zur Nachtzeit wegen der sehr steilen Lage sich in leine Lebensgefahr begeben zu können, weshalb die Löfchung des Brandes auf den nächsten Tag aufgefchoben werden musste. Aber auch an diesem Tage konnten die Insassen vom Gemeindevorsteher und von der ^e/Uolenprinzessw. «"N,°n von «. Matthias, 'st/kirrst .^ 3°rtf«huna.) °" l>3 ^dtes Pf'.^"sprach ihm der Ingenieur, «das <3^ersp^ Errege dich nicht unnöthig. Denke « zu sei« "' " 6°bst mir dein Ehrenwort, ""vüs "hoben hatte, sank stöh- ^sl^,"ach der S 5'"^' Verqebcns suchten seine w hH"^"" °"f der unabsehbaren 3 . ireno der Ponton seinen Weg weiter ^Mleatew. . Vük. bie Notbf«s " b" einem einsamen Gehöft an, dki^ieV "^steckt hatte. Die Bewohner ^e?er. a?senden mit Iubelruf. Erwachsene in trockene ?^ks,' Nch mit n^ Aber die Zeit war zu kurz > k^war-"^bensmitteln z3 versehen Alles X . uandm di- «!'"e"n Räumen zurückgeblieben, ll ^> >icht 5i,sG"etteten vor dem Hmiqertode, ^5^'Kleid" ^gten sie mit Lebensmitteln. ^'"°e w" dem w ^" ben Frierenden verabreicht, >le?> U N"hwe,,digstel. bekleidet, vor dem ^ssenA" WM, Züchtet waren. Außer einer ^>r ^'esr übm, ."?'""d das heimatliche HauS di> st'"enh^«ahm der Lieutenant, in dasMarien-c^^isch^^u bringen. In Decken eingewickelt, '«en. e Johanns ,?'""he "" Ponton gelegt, und "s übernahm es, für ihre Pflege zu ------Dann fuhr man weiter von Hof zu Hof, hler Kranke und Furchtfame aufnehmend, dort Lebensmlttel verthelend. Ueberall fragten Georg und Arthur an, ^ nmn ein auffallend kleines Madchen ge ehen habe, oder sonstigem Fahrzeuge vorübe^ Aber überall erhielten sie eine Auskunft zu geben. Nir-!., l»«k «ss, pine Svur der Verunglückten. "d liegt auf dem Grund dieses unendlichen Sees. Zu spat, zu spat!-,l<^l? Vlrtlwr die Hände ringend. ^ Der Ponton wurde lcer an Ballast, schwerer an Gcrettrten, Männern und Weibern. Schon wollte Georg wende lassen, um die zum größten The.le kranken und wenorn tu,, , Sicherheit zu bringen, als Bewunderung erregt h°ü«, s'ch °» '««m Nchhllhaw ""'^err Lieutenan!. da °ben in dn Pappel sitz! ein INI ,!^> !^»? n nach einer Reche von Bäumen zei> Vwew^ überflutete Chaussee einsäumten. ^ Der Angesprochene wandte seinen Blick nach der b"^.u!ch'nu!"7ist ein Vogel! Wie käme dorthin auch ein Mensch!' antwortete Georg. «Doch - lass einmal iebcn. fuhr er fort, den Feldstecher, rmt dem er be-roaffnet war, ans Auge setzend. «Meiner Treu, Möller, Sie haben recht!» rief er Plötzlich aus. «Es ist ein kleims Mädchen, ein Kmd — es ist — Seine Rede stockte, eme Blutwelle schoss in sein Vcsicht. Der Pi'onnier wandte sich triumphierend an seine Kameraden. «Habe ich Augen?» fragte sein Gesichtsausdruck. Arthur war bei seines Cousins Ausruf emporgeschnellt. Mit fieberhafter Erregung folgte er Georgs Untersuchungen. «Iadwiga!» keuchte er fieberhaft, seine Hand auf das Herz pressend, das ihm die Brust zu zersprengen drohle. Sein Gesicht war leichenblass, die Augen weit geöffnet. «O, sprich Georg, ist sie's — ist sie's?. «Ich kann die Kleine nicht erkennen. Der Nebel verwischt die Umrisse,» antwortete dieser, seinem Vetter das Glas reichend. «Ueberdies wendet uns das Kind den Rücken zu und ist vom Baumstamm halb verdeckt. Aber das ist einerlei. Hier thut Hilfe noth, mag dort oben sein, wer es will. Auf, ihr Leute, legt euch in die Riemen. Das Leben jenes Kindes ist in Gefahr!» Ein Beifallsmurmeln über die ehrliche Rede des Genielieutenants gieng durch die Reihen der Geretteten. Einen Augenblick hatten sie die eigene Gefahr vergessen. Ein jeder billigte den Aufschub, der sie vom schützenden Festlande entfernte. Die Pionmere ruderten aus Leibeskräften. Da» schwerfällige Fahrzeug näherte sich mehr und mehr der Chaussee. 'Es flimmert mir vor den Augen,» sagte Arthur, drin Vetter das Glas zurückreichend. «Ich vermag nichts zu crlcnnen. Sieh du, ich bitte dich! Ist sir's?» «Beruhige dich, Arthur,» antwortete Georg, aber-mals aufmerksam durch das Glas spähend. «Wir wer» den jenes Gejchöpf retten, das ist sicher!» Laltllcher Zettung Nr. V0. 76» 20.Apr^W3^ Venbarmerie«Patrouille nicht bewogen werden, an die Lö< schung des Feuers zu schreiten, und so blieb schließlich nicht» anderes übrig, als den Hauptmann der dortigen freiwilligen Feuerwehr, Herrn Karl Moser, zu ersuchen, zur Löschung des Waldbrandes die Löschmannschaft ab-zuftnden. Dem Ansuchen Folge leistend, entsendete er unter dcr Leitung seines Stellvertreters Herrn Anton Hgur sämmtliche Männer der Feuerwehr an Ort und Stelle, welchen es gelang, den sehr ausgedehnten Brand nach mühevoller, sehr anstrengender Arbeit zu löschen. Die eingeäscherte Waldfläche ist sehr groß und der verursachte Schade ein bedeutender. — (Waldbrände.) Heute sind uns über drei am verflossenen Sonntag stattgehabte Waldbrände folgende Verichte zugekommen: Um die Mittagszeit gerieth in der zur Herrschaft Hopfenbach gehörigen Waldung die Vodenstreu in Brand. Das Fcuer verbreitete sich infolge herrschenden Windes mit solcher Schnelligkeit, dass alsbald auch die angrenzenden, anderen Besitzern gehörigen Waldungen von demselben ergriffen wurden. Dem energischen Eingreifen der herbeigeeilten Bewohner aus Taubenberg und Oberforst unter Mitwirkung der Gendarmerie ist es gelungen, dem verheerenden Elemente um 5 Uhr abends Einhalt zu thun. Die abgebrannte Fläche beträgt circa 3 Joch und der Schade ungefähr 200 fl. — Iu gleicher Zeit kam indem den Insassen aus Kopatenca und Altoßlih, GerichtSbezirl Vischoflack, gehörigen Walde «Drca» und «Eelo» Feuer zum Ausbruche, welches einen Flächenraum von acht Joch einäscherte und einen Schaden von über 200 fl. anrichtete. Der Brand, welchen ein Hirt ver« ursachte, wurde über Aufforderung einer Gendarmerie« Patrouille unter der Leitung des Försters Herrn Andreas Röthel gegen 8 Uhr abends gelöscht. — Um s Uhr abends entstand in der am Polana«Abhange nächst Dobrava, Bezirl Radmannsdorf, gelegenen Waldung ein Brand, welcher bald nach dem Ausbruche in Assling wahrgenommen wurde; zur Löschung desselben gieng von Sava die freiwillige Feuerwehr ab, welcher es gelang, den Brand bald zu löschen. * (Selbstmord.) Am vergangenen Sonntag circa b Uhr nachmittags hat sich der 76 Jahre alte Auszügler Ialob Povie in Leslovc, Gemeinde St. Martin, in seiner Wohnung muthmaßlich mit einer Dynamitpatrone und dann noch durch einen Messerstich in die linle Brust» seite in selbstmörderischer Absicht derartige Verletzungen beigebracht, dass er etwa zwei Stunden darauf denselben erlag. Infolge der Explosion der Dynamitpatrone wurden die im Wohnzimmer befindlichen drei Fenster gänzlich zer« trümmert; auch ftengen die in der Wohnung gewesenen alten Kleidungsstücke des Selbstmörders Feuer, was große Feuersgefahr für die Insassen in Leskovc verursachte. Am Dachboden wurde ein glimmender Schwamm entdeckt, welcher derart angebracht war, dass ohne Zweifel hiedurch ein Feuer zum Ausbruche gekommen wäre, woraus zu schließ» ist, dass der Selbstmörder auch das Haus in Brand stecken wollte. — r. — (Die Goliza) war vorgestern bereits das Ziel zweier Mitglieder der Section «Krain» des deutschen und österreichischen Alpenvereines. Die Herren, welche die genaue Markierung des Weges zur Golizahütte von Alpen auS über den Karlsstollen durchführten, fanden die Hütte in besterhaltenem Zustande und übernachteten in derselben. Früh herrschte 6 Grad Kälte bei wollenlosem Himmel. Die Spitze der Goliza war gut gangbar, die nördlich gelegenen Wände noch im Schnee, die Südseite jedoch voll g frei davon und hier die Vegetation im Be» ginne der Elitwicklung; sie leidet auch hier oben unter der herrschenden Dürre. Eine prachtvolle Fernsicht lohnte die ausgewendete Mühe. —ß. * (Unglücksfall beim Pöllerschiehen.) Als am vergangenen Sonntag vormittags in Hl. Kreuz die Kirchenorgelweihe stattfand und vier Bursche mit Pöllerschirßen beschäftigt waren, bereiteten dieselben sechs Pöller derart vor, dass mit dem Anzünden eines Pöllers auch die übrigen fünf Pöller nacheinander zur Explosion gelangen sollten. Als nun der Bursche Lorenz I anc den einen anzündete, giengen jedoch nur vier Pöller los D?s» halb schüttete Barlhel Ude auf das Zündloch des nächsten Poliers etwas Pulver; in diesem Momente gicng der Pöller los und zerschmetterte Ude die beiden linken Kieser. Ude wurde nach Laibach ins Spital überführt. Die Verletzung desselben ist lebensgefährlich. —r. * (Dämon Vrantwein.) Am 17.0.M. wurde der 56jährige Inwohners'Sohn Michael Iuvancic aus Unterplanina im Garten seiner jetzigen Wohnung unter einer Strahenscarpe vom Inwohner Alois Volante todt ausgrsunden. Iuvancic' war ein starker Nrantweintrinler und dazu noch mit einer epileptischen Krankheit behaftet. W« elhobln, ist derselbe von der drei Meter hohen Straßenmauer bei der Reichsslraße rücklings abgestürzt. Die Le.che wurde in die Todtenlammer nach Planina übertragen. __ - (Neue Versicherungs-Ngentie.) Der Geneialrep'asentanz für Oesterreich der .Allgemeinen Ver« sicberungs-Actiengesellschast ,Victona' zu Berlin» in W,en welche zum Netr,ebe der nach ihren Statuten zuläss.gen Lebens- und Unsallveisicherungsgescbäste in den im üsler. reichlschen Reichsrathe vertretenen Königreichen und Ländern berechtigt ist, wurde über das bezügliche Einschreiten die Bewilligung zur Errichtung einer Agentie in Laibach ertheilt. — (Wald brand.) Wie uns aus Unterlrain berichtet wird, entstand am 10. d. M. in der der Herr» schaft Gradaz, Bezirk Tschernembl, gehörigen Waldung «Zastava» auf bisher unbekannte Wrise Feuer, welches sich über eine Fläche von beiläufig fünf Joch verbreitete und dortselbst den Fichten« und Eichenbestand theilweise ganz einäscherte, theilweise aber stark beschädigte. Der hiedurch verursachte Schaden wird auf 150 fl. geschätzt. — (Gemeinderathswahlen in Laibach.) Bei den gestern vorgenommenen Gemeinderaths-Ergänzungs-Wahlen aus dem zweiten Wahllörper sind von 125 er» schienenen Wählern in den Gemeinderalh gewählt worden die Herren: Hauptmann i. R. M. Ritter von Zitterer mit 123, Landesingenieur Johann Vladimir Hrüsky und Advocat Dr. I. Tavcar mit je 122 und Professor Franz Or ojen mit 117 Stimmen. — (Hilfsbeamten-Kranlen- und Unter» stühunsssverein) Die Generalversammlung des «Hilis» beamten-Kranken- und Untcrstützungsvereines für Krain» wird am nächsten Samstag in dem Gasthauslocal «zur Stadt München», Rosengasse Nr. 15, abgehalten werden, zu welcher alle Hernn Vereinsmitglieder und auch sonstige Interessenten eingeladen werden. — (Der juristische Verein -Pravnik») in Laibach hält heute abends 6 Uhr im Clublocal des «Hotel Elefant» eine Versammlung ab, in welcher eine Abhandlung «Ueber das Spiel» zum Vortrage gelangen wird. — (Perfonalnachricht.) Der im Ministerium des Innern m Verwendung stehende Bezirlöcommifsä, Herr Karl Deperis wurde zum Ministerial-Vicesecretär im Ministerium des Innern ernannt. Neueste Post. Driginal-Telegramme der Laibacher Zeitung. Prag, 19. April. In Ober-S ivno bei Vena'ek sind vierzig Häuser abgebrannt. Virr Kinder fanden in den Flammen den Tod, vierzig Personen wurden bei den Löschn'beiten theils mehr, theils weniger schwer verletzt. Bozen, 19. April. Das deutsche Kcnserpaar ist heute abends nach halbstündigem Aufenthalte, während welchem der hier weilende Erzherzog Albrecht und Kronprinzessin-Witwe Stefanie die Majestäten begrüßten, nach Ala weitergefahren. Brüssel, 19. April. Ein Manifest der Arbeiter, führer fordert die Arbeiter zum Einstellen des Streiks auf. Ueberall herrscht vollkommene Ruhe. Rom, 19. April. Erzherzog Rainer ist heute mittags hier eingetroffen und wurde feierlich empfangen. König Humbert und Erzherzog Rainer umarmten und küssten einander zweimal recht herzlich. Während der Fahrt in den Nmrinal wurde der Erzherzog von der Volksmenge lebhaft accl liniert. Angekommene Fremde. Am 16. April. Hotel Stadt Wien. Dr. Klimel- Singer, Privat; Förtmaun; Schuldes und Eernel, Kflte,, Wien. — Drobac und Cutorilo, Kflte., Ugram. — Lindner-. Klement und Bogar. Kflte,, Brunn, — Langhamer und Felonja, Kflte. ; Ruhla, Trieft. — Puöuil. Privat, Krainburq, — Veharel, Privat, Graz. — KlibliHel. Privat, Steier. — Vraune, Landtagsabgeordneter, Gotischer. — Waidacher. Beamter; Fülleluß. Kapellmeister, Marburg. — Koß, Besitzer. Brunndorf. — Dr. Bergmann, Arzt. scmmt Bruder. Windisch-Feistrih. — Iohndof, Kfm., Innsbruck. — Dobrovic, Kfm., Ielsa, Hotel ssltfant. Weha; Fritsch, Staatsbahn.Insvector, u. Rudolf Fritsch, Villach. — MallU. Nemnarltl. — Galuani Ernesto u. Galvani, Pordenone. — Serlo u. Verli, Zirlnih. — Sotuvpa. Ingenieur. Sarajevo. — Antoniic, Kaplan, Terzic. - - Gavri« lovii, Petrinja. — Loretto, Erzieherin, Stein. — Gutmann, Kfm.. Wien. - Finger f. Kutscher. Pilsen. Hotel Siidbahnhof. Schmibl, Reisender. Wien. — Primojic, Mippach. Hotel Vaierischer Hof. Smul f. Schwester, Trieft. — Perz, Kfm., Leoben. — DoleZal, Beamter, s. Frau, Karlshütten. — Cezca j. Frau, Laibach. Nm 17. April. Hotel Elefant. Taußig, Deutsch. Flcischmann, Pollal, Drozd. Eisler, Kstte., Wien. — Nabas, Bauunternehmer, f. Frau, WcirMurg. — Dr. Poelz, Knittelfcld. — Pogacnit, Kfm., Iirtnih. — Osenberg, Kfm., Remscheid. — Tugentat, Klm., Villitz. — Prister, Ingenieurs.Gattin, .Budapest. — Prijatel, Trzise. — Eber, Intendant. Graz. — Zelezny, Overtrain. — Dr. Nrinl, Bczirlsarzt, s. Frau, Cabar. Hotel Stadt Wien. Blazekovic, k'unstaladcmiler; Gruchiz, Reis.: Memsich, Bahnbeamter: Marin. Herlinl, Glas, Kflte., Wien. — Hochwar, Graf, Reis., Brunn. — Sega, Idria. — Kle< menz, Veamter, Graz. — Obraczay, Schloss Nettstem. — Alt« mann, Reis.. Linz. — Wittmann, Reis.. Raab. Hotel Slidbahnlioi. Gaiser, Conducteur, Wien. — Helm, Bau-rath, und Koflcr, Südbahubeamter, Trieft. — Fchcrmayr, Stuttgart. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Poschinger, Ingenieur, Ferlach — Hauer, Reis., Klagenfurt. Verstorbene. Den 1 8, April. Antonie Rupert, Private, Congress« Platz 3, Nassersucht. Im Sv'tale: Den , 6. April. Johann Srebot, Kaischlers.Sohn, 27 I., Vauchfellentzündung. ' ' Vefterreichisch - ungarische Dank. Der Stand vom 15 . April gestaltete sich l^A W Banliiotenumlaus465.185.000 fl. (—2.998.000ft-1'^M si 294,080.000 fl. (- 897.000 fi.), Portefeuille l6»H^ ss,, (- 5.7,0.000 fl.), Lombard 20,538.000st. (.^,MiWp Steuerfreie Banlnotenreserve »2.4W.000 fl. (^ HmoB Der Staatsnotemimlauf betrug am 15. April: »",« (- «6.000 fl.). Lottoziehungen vom 19. April. Prag: 66 77 29 44^^. 5 Kz D^ ^ Wind dt«om"A 19 2. N. 7387 156 O. schwach U" 9 . Ab. 738 7 9-2 0. schwach V"« ^ B Heiter. -- Da« Lagesmittel der Temperatur 0 6° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I Naalil^^ ft«, von dem man l.,us>.'» will, und die et»<"«e/.^ iv!«"»"^ ^, tort ,,lta„e: ltch,e. rein gcsärblc ?e«de tläulelt N^unl,!h"H»> I-lckt bald und blnterläs« wenig Us ^ — ««fälschte E"ibe «^ lehl«'^ soll. namentlich alimmen die „E«us>>si>dcn" wel'er ^, ! «enwh ,ur echten keibe nicht kräuselt. «^ . Die tz.idenfabril «. Neunvdoi'« ' ^ el> ,eln, Roben und «an,« Etllcke Porto, und «^'"> ' , !«»1^>< tosten i° tt. u„b Poftlartell li tr. Porto nach der v geb. Gräfin Auersperg ^ W l. und l. Geheimraths Witwe Ul'd Sternlreuz W Dan,e .Z «ach W welche am 19. Apnl 1893 um 6 Uhrave ^s,,, W Empfana. der heil. Sterbcsacramcnle «nd n«'" ^ bB W schwerem Leiden im 74. Lebensjahre ie>'U W Herrn entschlasen ist. . ,.,^ene!l >"" > Die HiMe der theuren DahinM""" z iss > San,stass deu 22. d. M. um 10 i> der Schlosslapelle ^u Sonnen feieret ^rg z>n W und sodann in die Familiengruft nacy "" W Ncisehung iiberführt. ^ «,27ÄPl'l^ i> Die heil. Seelenmessen werden am <-' ^. i>l > 10 Uhr vormittasss in der DomI'M« "^lwdor, > lola us zu Laib ach. in der Pfarrkirche zu ^e^ i> Ulld in den Patwnatslirchen der V«N^ W pcrg qelesen werben. D i> Sonnegg am 20. April 1893. i> ^ ., - en A'" i» > Im eigene» und im Namen b" "Hgeliebt^ » > wandten gebe ich Nachricht, dass meme mn » W Schwester, Fräulein > Antonie Nupert ^ > heute den 18. April um '/<- Uhr ^"he'li^ > lanssem. schmerzlichem Leiden, »"sehen n'^^,, ,,. > Ttcrbcsacramentcn, fcliss im He"» """ «ers'„, > Das Leichenbestälissnis ftnvet ^ ^hl, » deu 20. April, "achmittasss u" ^ ^, > Trauerhause Conssressplatz Nr. -^ H '.^ herP'" > Die heiligen Seelenmessen ""d" » > lirche Mariä-Verlündissunss yelesen w« » > L aib ach am 1«. April 169.'. » > Victor "p">^ I Danksagung- ,^» > der Kranlheit und anlässUch des ^0°" > gesslichen Tochter ! A,bm» W»'!l»°° ^ > Loitscham 18. Npnlis^^^^^ ^^eitnngsNr.90. 769 20. April 1893. Course an der Wiener Börse vom l9. April 1893. Mch dem officiellen Coursblatte. UsiVm'^^ Noten Ms-'" ^l^^' ' »«-.11?.. O«lb «la« (tllsabethbahn, 40« u. »000 M. L00 Vl. 4°/„...... l«l NY —'— ssraüzIo!eph'V, ltm, 1884 4"/„ 9» 10 93 tU Gaiizilchs »l,rl'L»bw<„'Vahn Em, 1««1 »00 fl, E, 4"/n , »7 40 »8'40 Vor°rlber««rBllhn. «miss. l«»4, <"/«. (blv.Kt.) S.,f. I0Nfi.«. 98« —-. Una. «olbrente 4«/„ .... 115 75 115 >»5 blo. Papierrente 5"/„.... — — — — dlo. «ente KronenwHhr., 4"/„, steuersreisür 200 Kronen Nom, 95 l<5 95 4» bto.Gl.lt.«!,Go>bl0Ufl,.4>/,«/„ 123 50 12430 dto, dlo. Eilb. 100 fi., 4>/,"/n 10, 4.', 102 45 dto. Gtaal»Obl<<,. (Un». Obftb.) v. I. 187«, 5"/„ . . 120 75 121 «!, d<°.4'/,°/„3chanlreaal «lbl.^obl, 101 40 10» 4« dlo. Urb.Mbl.^)b>. 5"/°. . . —'— — — dlo. PlHm.'Nnl. K100N. ö, W. 152 75 153 75 blo. dto. k 5U fi, ». W. 15» 7» 153 75 The!h'Ne».-L°se 4"/,, 100 fi. . ,42-50 143 50 Grundentl.'Gbligallonen Mr 100 fl. IVi.), 5"/,, galizische......----------------- 5°/o nledslöslsrreichljche . . . 10» 75 110 75 4°/,, lroatische und slavonische . l»? 50 98 50 4"/° ungarische (lO0 ft. W.) . 36 eo S7.W Andere össentl. Anlehen. Donau-Nea-Lose 5"/» . . . 12»«' 130-50 blo. .«nleihe 187» . . 108-50 10?-50 Anlehen bei Lladl Gör, . , '11'— — — Anlehen b. Stadlssemcinke Wien >07'50 108 5» Nnlehen b. Nladtgemeindc Wir» lSilbrr obrr Hold). , . . 127 50- - Prümitü'Vlol, b.Eladtam. Wien 177-->I7»-— «ürjebau «»lehc» uerlolb. 5"/„ 100 5«!i0i — 4«/« »rainer Uanbe«.«nl. , . W 50 .-.-- Pfandbriefe (fill 100 fi,). »obcr, llllg.0st.il,50I.vl.4°/», l«0«o — — dt«, „ in «> „ 4'/,"/, 100 - 100 40 ! Okld Ware »lldcr. llllg.öslr. in50I. »l.4«/« »»80 99 NN blo. Präm.'Kchlbo..?"/<>. l.Em. 11«' IK!.^ blo. „ »"/,,. II./,"/« > ! —' ' ^'^ bto. „ 4«/.. . .^00 30 101 - dto. ÜUjäht. ,, 4"/„ . . !10 I0I-— Nftarcusse, I.vst., 30 I. 5>/,»/.vl. 10»'— 104 — Vrisrltiil°'Gbligatlonen (für 100 fl.). Ferdii,llnb,'N°rbbllhn «ml»»» 100 «0 101K0 Oeslerr. Norbwtstbahn . . . 110-- 11050 Llaaisbahn....... „»»' »0« »0 Südbot»,, i^ 3»/...... 157^75 15« ?b „ ä b°/„..... 1«55!'I«S«> Un«..<,ali,. «ahn .... IOS-75 10? 7» 4"/.. Unterkroiner «ahnen , . <>»-b0 »9- Diverse Lose (per Crück). «Uudnpest'Vllfiliell (Dombau) . «^U »2» «reditlosc 100 fl...... 201'50 202-25 Clary'Los,» 40 ft. llVl. . . . 58 25 5»'— 4«/„2)oi,! 2O'2Ü Rulhe» l^ »3bU Kank»Acti»n ! (per Ltüct), ! «nglovest. Van!200fi.«0°/. Deposilenblllll, «llg.. 200 fi, . 222 1.0 224 -Esc°mpte'»fs.. Ndrbst., 500 fl. «57-—!«ek.--Oiro-«. Lassend., Wiener. 200 fl. »5» «5 254-75 HNpotI)ele!!b..°sl.,200fl.25°/<,«, ?»' - ?»'50 Lünkerbanl, «sl, 200 fl. . . . 25N50 »57'10 Oeslerr.Unnar. Uanf »00 fi. . »8»- »91 - Univübanl «00 fi......2ö«-7^ 264-75 Verlebrsbllnl. All«.. 140 fi. . 1?4-iu!l76,— Altien «on ZranRpori» Unternehmungen (pn Vtück). Ulbrechl-Vahn 200 fl. Eilber . »550 »6-5!» lilfeib'ss'üm. Nahn 200 fi. <2ilb. —'— — — «ussill terl, Meiib. 300 fi. . . 1550 1Ü7" Vovm.Äordbahn lüU N. . . l»7 —1U!« Weslbahn 200 fl. . . 370'-. 370 5« Vuschtiehrader Ms. 500 fl. «M. 1100 illiu bto. (lit. U) 20« fi. . — — — — Donau < Dampflchiffahrt . »es. Oesterr. 500 fl. CM. . . . »«7 — »70 — DillU.iN!ib»'N»rdb.'Dulernorbd, «erb.<» 200 fi. ri»at».«ctien 10« fl, . . . ! 94 b<>! »« Uiia.-aalz. ltilenb. 200 fi. Silber !»04 50 20550 Unz.Westb.(Naab'Vraz)200fi.3. 203- - »0» z« Wiener üocalbahnen.««.'»es. ^ — .. — — Industrie-Altien (per Stück). »auges., «lllg. O0l> - -„Hlbemühl". Papiers, u. ».'». 47-- 4» — «ieNnger «r«uelei 100 fl. . . 113 50 114 «» Montan'Velcllsch, öftrrr.-alpine 57 50 b«-- Prager Visen'Inb,-«e<. «0« fl. 4»u . - 4«!? V«lgo»larj. Gtrinlohlm N0 fl. 068 — 672 - „Vchlbglmühl",Papiers,200fi. 205.'.0 — - „Sleurerm.", Papiers, u, V.-V. l4«-75 149- - Trisailer Kolilenw-Vei. 70 fl. I5l>— l57 - W°ffeiis.-G..Ötsl.ii!Wie!!,100fi. 382 — »l« --Wagll°»-Leihanft.,«Na. in Pest, »0 fl......... 127-— 1,7 b« Wr. Vaugesellschaf« 100 st, . . 182 . iz<» zn Witnerbei«eiZienel'«ct-X' 282 50 Devisen. Nmsterbam . , 10I- —,101 n» Deutsche Pllihe ü!, ?5»> !,9 »— Valuten. Ducaten........ 5-7» »»0 l«»-3r«nc«'Hrülle..... ! 9 70. 9 72 »ilber........ .->- .-- Deursche «elch»b«nlnoten . . 59 75 59 »2^ Papler.slubtl..... 1 ll?.,. 1 «?, 1».^ ^«Il»ns« von ^uü«r einer provision von tl. 2 50 per värsel,-»culu88 (2b 8tilclc) ^ver«!eu kemerlu 8pegen de reokuet. krolienummeru ^tiy. ,5» un» w , 8tun(i«n 8l»N: ' ^tl 30 ,,>""?, "" li Ukr. — Xaobluitt»« "^ 3. 4. 5 unci um 6 Mr. >>^ ^l., ,i. p^2 20 kr.: Xincier »owie lAlitär vom ^el!c)n»rol>ie. >!^8ch "°" 8o»,aMol 84 kr., binor grogsen ^.»26. ^.^^H. " "'° ^l.ketw mil meinem l^imi,«- 'N'- ^" .^. ^--^KA»«' ^'"' ""'l vorlag« mun liei ^nk^l immel ^«cl^eki.cl,. ^b^. -^ ^llvi^^^ Lrivuevr (»o" RSS8): ^ ^ ^'llll l.. 8tllllll2„zstllltt L (Imllllwl). (40i,) I2-? '- ' """ in l;ro8«er ^U8v^n1 »ul I.»ß«r UU(! i^ V ^l.IU3 MN3 6l c^ W ° ° flinker Arbeiter, cler äeulgekeu uncl 6er 8lo> venizeden 8prllc>>e milclüiz. mit kübaener U»n63ct,riN wirä »olort aufgenommen, Im L»u- un6 Noi7.s»clle l>ew«ln6erte ern^Nen üen Vorauf;. ^uLllunlt in 6er ^6mini8tr»tion 6ie^er Xeitni^. (1763) 3—2 ^ ^"«^^Anerllllnnt beste und mooernst»^^ ^ !/^ Tuchstoffe > > für den Frühjahrs» und Sommerliedars, von > der billigsten bis zur feinsten Qualität färben» ! echt und haltbar, für «lnzüge, Ueberzicher I und jeden Zweck versendet gegen Nachnahme > zu Fabrilspreisen auch meterweise an > Private und Schneider: Depüt l. l. priv. > Feintuch, und Schafwollwaren'Fabrilen l Moriz Schwarz > Iwlttau nächst Nrünn. > Uniformstoffe, wasserdichte Loden und Jagd' l tuche, Peruvienne und Dosking für Salon« > (1688) anzüge, Reiseplaids :c. 4—>^ ^ Damenkleiderstosse > !^^ sämmtliche Neuheiten in reichster ^^ 7^^ Auswahl. ^-^ 4H^< Musterbücher vED? ^»^/^,tt ll. 15 nur 2. b ü0. llsool(k2U3' 0onvos8.-l»oxll(on letxte ^ul1z,ß6, zeliun6en, in 1? Lil,n6en mi! 8aliuber, z^TNi non, HN8t»,tt ll. 102 nur 2.VV. 22 öinlle ««elliellenes llluzillei' eleAHnt zedulläen, »Nktall n, 2,'> nus 2. Ib. ocier 6i« I^elu'e, unne Kie6i<.in ^rllucj^cn 2U beilen un6 ^vie in»» Operatione» vvrnUteu illllM, llneisi»»-, llllllne- unll llillli-8/8tem ein 8t»rlier U»,nci, gekuncien ll. 3 60. I.»ld»ol». (1795) Ä-1 (1791) 3—1 8t. 3590. Oklio. ^apl^ Llär. in ml. ix (^ny Vaiii K.zl.31 t«mu cl0»tHviI lu»o6ni ixvl5ilnc) äl-a5-btzni o6lok 2 6n6 25. lttdruvgrM 1893, 6l. 1891. (ü. kr. czsiklno »oäigöy v /^ui>lM«< 15. npril» 1693.