^H^ Mittwoch, 27. Mälz 1901. ________ Jahrgang 120. Macher Zeitung. ^^«m.«^^-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ^^ "'"' l!» ,ü°/l »l. z,ür ble «usttllun« ln« Hm.» gallzjilhr!« « K. - I»seM«»»»«»ürl yür kleine Helle» L» d. «rbhere per Zelle ill l»; bel «fteren Wiederholungen per Zelle S l». Die «Lalbncher Zeltunz» erschelnt täglich, mit «u«nahme der Vonn» und Feiertage, »l« «b«l»)frath ^üt^5" don l? ""b Cassationshofes Ferdinand ^>"chtyli«f^°'^^ zum Mitgliede des ^ ^und^»,""d den Hofrath des Oberst«: h°f^ ^'llvorlr^^^^u^^f^ Juliuö Bernaczek "ler^^"ben Mitgliede des Patentgerichts-"M zu ernennen geruht. ^ ._____ Callm p. °. ""?«^" ^ k Finanzministeriums >it f,,^ vom ^ März 1V0,, ^>wir7^'U" April 1901 das Aufgeld 2Ur ^^^^s bei Verwendung von Silber« ""Mlng der ZoIlgebüren zu ent° ^Zit^,. ^ richten ist. "<" I^ l^" «Artikel XI V des Gesetzes vom be>i s!, ^Nt ^>i„ .?' ^l. Nr. 47) wird im Einver- ^>l '.„/ "Ng^er.^ '^ "'^' Nnanzministerium für '^ll^. "^t ^pril i!^ «-'nuähnten Gesetzes und für ^e>^ /" wl..^,,,,"/ Mgesetzt, dass in denjenigen ^b^^bur,,^ "'" bei Zahlung von Zöllen und ^>lt». '^"t '(u..""" bei Sicherstellung diesem Ab- '^/"»tu>n^,,, «ulden Silbergulden zur Ver- Docent in ?' "lusgeld von ncunzehneinhalb ^^^ li ^ib^ zu entrichten ist. Den 23. März 1901 wurde in der l. t. Hof« und Staats-druclerei das X(.'II. Stück der italienischen und das XOlll. Stück der rumänischen Ausgabe des Reichsgesetzblattes vom Jahre 1900, sowie das V. Stück der polnischen und das X, Stück der bühmi« schen Ausgabe des Relchsgesetzblattes vom Jahre 1901 ausgegeben und versendet, ___________ Den 26. März 1901 wurde in der t, l. Hof- und Staats» druckerei das XII. Stück des RetchSgesetzblattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Nach dem AmtSblatte zur «Wiener Zeitung» vom 23. und 24. März 1901 (Nr. 69 und 70) wurde die Weiterverbreitung folgender Prefserzeugnifse verboten: Nr. 6 <2Hm/ Lu»nönl »trüi«» vom 16. März 1901. Nr. 6 «Unverfälschte deutsche Worte» vom 16. Lenzmonds 2014 (1901). Nr. 11 «N»öo guali/,. vom 15. März 1901. Nr. 11 «Deutsche Stimmen aus Mähren» vom 17. März 1901. Zehn Ansichtskarte« mit der Aufschrift: «l?»rt« po»t»l«, <:« oöt<5 ««t «iLlu«iv«ui«ut l«8«lvu il I'»«tress« bl.» 72 Ansichtskarten mit der Aufschrift: «Actstudie». Vorrespondenzlarten Nr. 427, 42«, 429 und 430. Corresponoenztarten Nr. 420, 421, 422, 424 und 425. Nr. 22 ,^«ijw,tvu. vom Ib. März 1901. Nr. 22 «Deutsche Wacht» vom 17. März 1901. Nr. 927 «ä.viu»ti. vom 17. März 1901. 3K. 6 «II NiHvssslia — l.« IttvoU. (Genf) vom 16. März 1901. Nr. 6 (Eensui'Nummer) erste und zweite Auflage «Der Scherer» vom Ib. Lenz 1801. Nr. 9 .ro»«I 2 ^oäkoti» vom 2. März 1901. Nr. ? und 11 «Das kleine Witzblatt» (Verlin) Jahrgang 1901. Nr. 65 ««o2!il«ä?» vom 13. Februar 1901. Nr. 22 «Deutsche Vollswacht» vom 16. März 1901. Nr. 81 «Freiheit, vom 16. März 1901. Nichtamtlicher Theil. Ungarn. Die Angelegenheit der Anbringung der Kreuze in den Hörsälen der Universität seitens einer Anzahl von Studenten ist wider Erwarten im Abgeordneten« Haufe nicht zur Sprache gebracht worden. Ii<'. all» gemeinen kann bezweifelt werden, dass jene U12 Jünglinge, welche in die Hörsäle eindrangen, um wider das Verbot des akademischen Senaten die .Ureuze anzubriugen, ausschließlich von religiösen Motiven geleitet wurden. Die liberale Presse weist aus dem jetzigen Anlasse auf den großen gesellschaftlichen Einfluss der streng kirchlichen aristokratischen kreise hin. Die früher hier ziemlich unbekannte Ten oenz, durch kirchliche Allüren sich hervorzuthun, habe in den letzten Jahren an Verbreitung stark gewonnen. Die kirchliche Strömung verfügt auch im Professoren-törper der Universität über eine Anzahl energischer und eifervoller Vertreter, was den Hörern lelbst» verständlich nicht unbekannt ist. Vielleicht lässt sich Ntit jener Tendenz auch die Erscheinung in Zusammenhang bringen, dass die Statistik der gemischten Ehen einen auffallend hohen Procentsatz von Uebertritten der Protestanten zum Katholicismus ausweist, wie denn die Aufhebung der staatlichen Normierung der Confession der Kinder au' gemischten Ehen zum entschiedenen Nachtheil des Protestantismus ausgeschlagen ist. Nimmt man noch hinzu, dass seit den kirchenpolitischen Gesetzen die kampflustige Volkspartei als Vertreterin der cleri-calen Richtung im Abgeordnetenhaufe wirkt, so wird es begreiflich, dass ähnliche Tendenzen sich auch auf die Universität verpflanzten. Der Cultus' und Unterrichtsmmister Dr. Wlassicz, der im Abgeord< netenhause aus einem früheren Anlasse den Miss« brauch des Symboles des Kreuzes zu parteipolitischen Zwecken in energischer Weise charakterisiert hat und für die Sache des Liberalismus kräftig eingetreten ist, soll bei dem Empfange des Universitätsclubs gesagt haben: „Ich bin in anderen Ideen aufgewach» sen." Die 102 clericalen Studenten sind sehr rührig, namentlich in der journalistischen Ausbeutung der Affaire, sie beherrschen das Terrain fast ausschließe lich, und es wird nahezu der Anschein erweckt, als stünde die ganze Universitätsjugend hinter dieser Ve» wegung. Dieser Anschein trügt jedoch. Man kann es init Befriedigung aufnehmen, dafs der Parteigegen« satz liberal und clerical in der Studentenschaft nicht zur vollen Entfaltunng gelangt, weil die liberale Stu^ dcntcnfchaft, die die übergroße Mehrzahl bildet, sich nicht organisiert, nicht manifestiert, sondern den Studien nachgeht. Diese reservierte Haltung der liberalen Jugend dürfte ebenfalls dazu beitragen, die Ge> müther zu beruhigen und das Universitätsleben wieder in normale Geleise zu bringen. Des weiteren wird zu diesen: Gegenstande ge meldet: Als charakteristisches Moment dieser Ve-wegung erscheint die Kundgebung der protestantischen Universitätcijugend, die sich gegen die Behauptung verwahrt, als würde sie die Anbringung der Kreuze in den Lehrsälen gegen das Verbat des Smates wünschen. Sie verurthcile vielmehr diese Demon« tion, da sie eine confessionelle Spaltung im Schoße der Universitätsjugend hervorruft. Diese Erklärung, Feuilleton. n°n.an?*"öeni Stamme. "°" von drmano« «anbor. >^. ^ifeldl7' ^"«^ ?"t.^chch.n ^" em schwächliches, verweich. X '"> 5> ' "as, von der Mutter maßlos ver- w< "5 noch Fähigkeiten des Chefs und Bruder c ^"'"lM l i. ^'"Habers unter den Lehrlingen h>>. >'"a s""" "n,e )u haben glaubte. Nur 3^ ?' ^re! '^ Stiefbruders hatte er es zu ii. H^. ^lten l^, " 'lm die volle Lehrzeit im h. ^ull^bor sj^ "- Verschiedenemale war der X ^ H n' 6°" "ber die Arroganz, ^3^>">'en. "Unverschämtheit des jungen ^' t>as5 nu ."^ als einmal hatte er ihm bti^n^>' ^ »lim in seinem Leben nichts '5°>^ ^N" Schwächlichkeit wegen war < ^ ^7'"' untauglich befunden ^> > Hm'U""? smner Lehrjahre trat er 't /^r > !?e er s,- ^er schon nach den ersten ^t^ Ha?"Uhrit k.l? widersetzlichen Benehmens ^>s?°°er ^"lber entlassen. Von dort lam ^ti^ hielt «^<" bekanntes Geschäftshaus. '" sich " "um ein halbes Jahr aus. ^UM weigerte, den «Ampell hannes", wie er ihn nannte, in sein Geschäft aufzw nehmen, bevor er sich draußen „gemacht" habe, musste Erich abermals seine Stellung wechseln, was in kurzen Zwischenräumen dann noch viermal geschah, ehe es ihm — wieder auf feines Stiefbruders Fürbitte hin — gestattet wurde, heimzulehren und iu das Weber'sche Geschäft als Gehilfe einzutreten. Einer von Erichs hässlichsten Charatterzügeu war die Missguust gegen seinen Stiefbruder. Bei jeder Gelegenheit, auch der geringfügigsten, trat die-»elbe zutage, und wenn Loren.; die hämischen Be< mel'kungen, die Impertinenzen und die gegen ihn gerichteten Bosheiten des noch völlig unreifen jungen Menschen auch meistens iguorierte, ließ es sich doch voraussehen, dass sich eines Tages ein Zusammenstoß .zwischen den ungleichen Brüdern ereignen würde, der für Erich Maifeldt von den unangenehmsten Folgen begleitet sein konnte. Der alte Herr Weber hatte schon oft den Ent> schluss ausgesprochen, sich des unangenehmen Bürschchens zu entledigen: da Lorenz aber mit ziem-licher Gewissheit voraussehte, dass nicht nur Erich, sondern auch die Eltern ihn dafür verantwortlich inachen und ihm die Schuld daran beimessen würden, wenn Erich aus dem Geschäft entfernt ward, so hatte er auch in diefer Hinsicht noch stets zu dessen Gunsten interveniert. „Meinetwegen versuchen wir's noch eine Zeit« lang l Aber in deinem eigenen Interesse rathe ick dir^ ^challc t»ir daö MutwiöhnchN! zn rrchw Ait vc»,.' Halse!" sagte der alte Herr, als wieder einmal die Rede davon war. „In dein Jungen ist keine Art. kein Charakter! An dem ist Hopfen und Malz verloren!" Lorenz schwieg; er fand diesmal keine entschuldigenden Worte für seinen Bruder, dessen schuljungen-Haftes unverschämtes Betragen seine Geduld wieder einmal auf eine harte Probe gestellt hatte. „Wenn ich nur wusste, was wir anders mit ihm anfangen sollen!" sagte er nachdenklich. „Nun, das mag Sorge seiner Eltern sen/, die ihn zu einer solchen Elendpflanze aufgezogen haben!" erwiderte Weber senior kurz. „Seine Mutter erntet jetzt die Früchte ihrer heillosen Verzärtelung. Sie vergöttert den Äengel ja jetzt noch. Mit dir hat sie niemals viel Federlesens gemacht!" „Zu meinem Glück, Großvater!" sagte der junge Mann ernst. „Was ich jedoch dort an Liebe vernnsste, habe ich hundertfältig von euch empfangen!" Es war das erstemal, dass er eine Bemerkung über das, was er in seiner Kindheit entbehrt hatte, fallen ließ, und die noch immer scharfen, hellen Augen des alten Herrn bemerkten das bittere Zucken seines Mundes und den schwcrmüthigen, verschleierten Vlick seiner Augen dabei. ..Merkwürdige Probleme der menschlichen Na° tur!" dachte er. „Diesem schönen, hochbegabten, durch und durch liebenswürdigen und tüchtigen Sohne verschließt sich das Mutterherz und den unsckönen, bornierten, nichtsnutzigen Sprostzlmy betet si" an! Nun. sm YM normal hab? ich sie uk MalwU" Laibllcher Zeitung Nr. 70. 572 27^M^ die dem akademischen Senat unterbreitet wird, ist dun 97 reformierten nnd 35 lutherischen Hörern unterzeichnet. Das entschiedene Auftreten des (lultus-und UnterrichtsministerH Wlassics berechtigt zu der Zuversicht, dass es gelingen werde, diese den ssrleden der Universität gefährdende Bewegung zum Stille stände zu bringen und zu verhindern, dass die der Wissenschaft geweihte Stätte als Tummelplatz con-fesswnellel' Demonstrationen und Gegendemonstra tionen missbraucht werde. « ail» ach, 26. März. „Plzensk^ L i st y" veröffentlichen eine Betrachtung „aus Abgeordneten-Kreisen", in welcher der l5 zechen - CI ub gegen den Vorwurf, dass er durch seinen Frontwechsel die Interessen der Nation preisgab, vertheidigt wird. Eine nüchterne Betrachtung der Verhältnisse habe den Club zur Ueberzeugung gebracht, dass eine Fortsetzung der Obstruction die Lage des «.zechischen Volkes nur verschlimmern, dagegen den Deutschen wesentliche Vortheile bringen würde. Die jetzige Taktik der Czechcn werde das czechische Voll nicht schädigen. — Das „Tiroler Voltsblatt" glaubt, dass die Arbeitswilligkeit der Czechen den Deutschen unwillkommen sei. Diese zeigen sich durch eingebildete Concessionen der Ne° gierung an die Czechen verstimmt nnd drohen, 'n die Obstruction zu gehen, aber erst dann, nachdem sie unter czechischer Mithilfe die Tauern-Vahn in Sicherheit gebracht hätten. Die Pariser Ausgabe des „New'Iork Herald" veröffentlicht ein Interview mit dem italienischen Ministerpräsidenten Zanardelli, wonach derselbe erklärte, Italien werde die Verpflichtungen, die ihm der bestehende Dreibund-Vertrag auf-erlegt, halten, was aber die Zukunft anbelangt, werde Italien erst nach reiflicher Ueberlegung Ver> bindlichteiten eingehen. Das Ministerium wird sich nicht bloß mit dem Bündnisvertrage, sondern auch mit den Handelsverträgen zu befafsen haben. Der Bündnisvertrag Italiens geht vor den Handelsverträgen zu Ende. Es ist unser aller Pflicht, in diesem Sinne zu arbeiten, denn Frankreich und Italien müssten in jedem Falle Freunde bleiben. Zum Schlüsse gab Zanardelli mit sehr lebhaften Worten seiner Sympathie für Frankreich Ausdruck und sprach feine Neberzeugung aus, dass die Touloner Begegnung ein neues Unterpfand der Freundschaft zwischen beiden Nationen bilden werde. Am 23. d. M. gab König ü e o p o l d im Brüfse-ler Schlosse ein großes Galadiner zu Ehren der außerordentlichen englischen Gesandtschaft, welche zur Notificierung der Thronbesteigung des Königs Eduard hier eingetroffen war. König Leopold brachte auf König Eduard einen Trinkspruch aus, in welchem er hervorhob, dass er glücklich sei, di> aus so hervorragenden Bürgern Englands bestehende außerordentliche Mission zu empfangen. Der .König dankte dem König Eduard dafür, dafs er ihm in einer so feierlichen Weise die Thronbesteigung angezeigt habe, gedachte der Negierung der verstorbenen Königin und sprach schließlich den Wunsch aus, dass unter der Regierung des Königs Eduard England groß, stark und blühend sein möge. „Petit Bleu" zufolge werde die Frage, betreffend die Wiederübernahme des Congostaates seitens Belgiens, mit welcher sich die Kammern nach Ostern Zu befassen haben werden, folgende Lösung finden i Die Negierung werde vorschlagen, den Congo-staat fofort, und zwar als belgische Kroncolome, die vom Könige ohne directes Eingreifen des Parlamentes verwaltet würde, wieder zu übernehmen. Die Mehrheit der französischen Kammer ist fest entschlossen, das Verein sgesetz vor den Osterferien zu erledigen. Wie man ans K openhageu schreibt, werden die allgemeinen Wahlen in die zweite Kammer des Neichstages am 3. April stattfinden. Es lönue kein Zweifel darüber obwalten, dass die Nc° gierung auch diesmal eine vollständige Niederlage erleiden werde. In der jetzigen Kammer verfügt die Negierung nur über 12 von 114 Sitzen, und es gilt als wahrscheinlich, dass sie am :l. April noch zwei von diesen Mandaten verlieren werde. Die Mehrheit der Negierung in der ersten Kammer beträgt nur drei Stimmen. Nach einer Meldung der „Agence Hnvas" fanden am 19. d. in T ho mar (Portugal) Nuhestö-rungen statt. Eine Voltsmenge wollte Puppen, welche Jesuiten darstellten, verbrennen. Da ein Individuum eine dieser Puppen wegtrug, kam "s zu lärmenden Kundgebungen. Die Polizeileute ^ogen die Nevolver und giengen gegen die Menge vor, welche Schmährufe gegen die Polizei und die Jesuiten ausbrachte. Hierauf schritt Eavallerie mit dem blanken Säbel ein, wurde jedoch von den Mani-festanten mit Steinen beworfen. Es wurden zahl-reiche Verhaftungen vorgenommen. Aus Yokohama wird gemeldet: Auf eine An< frage im Parlamente erwiderte der Minister des Aeußeren, die Erklärung des deutschen Reichskanzlers Grafen v. Vülow über die Auslegung des deutsch' englischen Abkommens seitens Deutschlands berühre Japan nicht. Japan habe, als es dein Abkommen beitrat, dessen Bestimmungen nach ihrer klaren, nicht misszuverstehenden Bedeutung acceptiert und gedenke, an dieser Interpretation festzuhalten. Wenn eine andere Macht das Abkommen nach ihrer eigenen Auffassung auslege, so kümmere das Japan nicht. General Mac Arthur meldet, dass sich der P h i -lippine r»General Fullon mit den unter seinem Befehle stehenden Aufständischen ergeben habe. Damit ist der Aufstand in Panay beendet. Tagesneuigleiten. — (Selbstmord auf dem Grabe des Feindes.) Aus Großwarbein wird gemeldet: Der ehemals reiche Gutsbesitzer Alexander Kih war zum Bettler geworben. Der 81jährige Greis begab sich auf den Frieb- Es war ein fchöner, fonniger Fi'ühherlisttag. Üorenz Weber fenior faß in seinem großen, dcqurmen Lehnstuhle am offenen Fenster. Er litt in letzter Zeit bisweilen an Athemnoth und an Congestionen nach dem Kopfe — eben heute hatte er wieder einen solchen Anfall gehabt — und der Arzt hatte ihm strengste Schonung und Nuhe auferlegt. Sein Enkel stand wenige Schritte von ihm entfernt, mit dem Nucken gegen den Schreibtisch gelehnt: sinnender Ernst breitete sich über die edelgeschnittenen, classisch schönen Züge des jungen Mannes. „Walther hat mir dringend einen längeren Auf. enthalt in Karlsbad anempfohlen," sagte der alte Herr nach einer Weile nachdenklichen Schweigens. „Ich fühle auch felber, dass ich etwas für meine Ge« sundhcit thun muss, wenn ich noch auf einige Jahre Leben rechnen will. Ich bin — offen gestanden — auch müde', ich habe mich lange genug mit dem Ge-schäfte abgeplagt. Zu Neujahr übernimmst du das Geschäft — damit Punctum!" „Wenn du cs durchaus wünfchest, Großvater." „Natürlich wünsche ich es!" polterte Herr Weber senior. „Aber ich meine, du wärest auch nachgerade alt genug, um dir Selbständigkeit zu ersehnen. Ich weiß natürlich, dass dich nur eine ganz überflüssige Scnsitivität und Nücksichtsnahme leitete, als du vor zwei Jahren die Geschäftsübernahme ablehntest. Das gibt es heute nicht mehr. Schließe ich heute oder morgen für immer die Augen, fo geht die Firma ohnehin auf dich über. Ich will aber meine alten Tage in Nuhe beschließen, ich will während meines Feier» abendes beschaulich auf die Weiterentwickeluna. unseres Hauses unter deiner Leitung blicken — ick will Mch uoch ein visöchen freuen, ohne mehr selbst etwas unt dem Grschnste zu thun zn haben, ssindrst du das „Gewiss, Großvater! Ich fürchte aber, Papa wird dann nicht mehr lange bei uns bleiben, wenn ich Inhaber unferer Firma bin. So peinlich mir das sein würde, aber — sobald ich mein eigenes Gl chäfi, habe, mufs ich auch in allein, lvie ich es für das Beste erkenne, meine eigenen Wege gehen. Leider sind Papa und ich gerade in geschäftlichen Angelegenheiten nicht immer einer Meinung!" „Weiß ich, mein Junge! Und ich weiß auch dass du, wo es Meinungsverschiedenheiten zwischen euch gibt, zumeist in deinem Nechte bist. Selbstverständlich gehst du, was deine Interessen anbelangt, leo!glich deinen Ansichten nach, sonst wärest du schließlich eine Null und nur dem Namen nach Chef des Hauses Weber. Maifeldt muss fort, das wird das Beste sein. Er mag wieder nach Trieft gehen, wo er schon mhre-lang die Filiale leitete. Es war nur ohnehin nicht sehr lieb, dass sie nach den scandalösen Vorgängen --------ich sollte dir gegenüber nicht davon sprechen, aber die Spatzen Pfeifen es ja von dem Dache und du wirst die näheren Details doch eines Taa/'s er< fahren — alfo, dafs fic überhaupt wieder h'erher kamen. Aber die Gnädige fpürte plötzlich Sehnsucht nach ihrem Sohne, Plötzlich erwachte MutterznVtlich« keit! Hm, habe verzweifelt wenig davon bemerkt, aber es hieß doch wenigstens so und ich konnte ihnen deshalb nicht entgegen sein. Ich werde selbst mit Maifeldt reden. Je eher die Ueberfiedelung vor fich geht, desto besser! Ihren Jungen können sie auch mitnehmen. Uni ein übriges zu thun, wollen wir Maifeldts Gehalt noch um tausend Mark erhöhen. Ich denke, er wird unter diesen Umständen gern auf unfere Wünfche eingehen!" (Fvllsehung folgt.) Hof; dort nss er die Grablreuze jener P"^in">^ ihn einst zugrunde gerichtet hatten. ^ ^ Orabe "' Grablreuze und hängte sich dann auf dem seiner Feinde auf. , ken^'^j — (Ein Todter undeinStr a ß ^ » als - verantwortliche 'Kedac'l ^M Neu-Sanbec wird berichtet: Der He""sge°l e> ^ gemeldet hatte. Das bei der Gerichtsverha"""^ ^, Publicum tam aus dein Lachen nicht h""""/, mah«"' «-Hof konnte nur mit Mühe den Ernst >" ^M< Strahenbettler wohnte in seinem "rlu"p' ^ fiil'^ -Verhandlung als Zeuge bei und gab an^°«' beK^, Würde einen Monatsgehalt von fünf ^"^qtt^ treffs des tobten Redacteurs legte der "Ng" " H^ Vertheidigung die Papiere desselben vor. "" ^te" ^> oorgieng, dass er alle vom Pressgesehe ge> ^l' schaften besah. Dass der verantwortliche '.M^ leben müsse, sei im Pressgesetze mcht "^ichlM,,,-geschrieben. Selbstverständlich gieng b" l'l^' diese Rechtfertigung nicht ein und veiurtye" ^ zu sieben Tagen Arrest. ,;<>„.) 2"-,s/, - (Eine schwierige zoologischen Garten zu Hannover mu>slc ^^^ » ^, einer Operation unterzogen werden. ^° und °^ !ü Wucherungen der Hufe an den Hwtersuyc'. ^^ Jahren war es gelungen, ihn in "" 6° " .^.1° ss locken und so zu fesseln, dass die Hufe vt, v ^., ,^,. konnten. Dies hat er nicht vergessen, und «" , ,^^ der Elefant, lieh sich nicht wieder "'/'"/dass vel' > eiternde Wunden entstanden und ein 6'»".^ ^z ^j Thieres zu gewärtigen war. Der Dnec' ^fci!^ ^ Dr. Schaff fasste nun den Beschluss, den^.^M^ ein Narcoticum zu betäuben. Mch "ner ^lt ^l mehreren Herren an der thierärztlichcn V ^ b«'^ Professor Frict zugezogen, und dieser «" ^ ^, fiihrung der Operation. Der Elefant e ^ ^ ^ , Morphium und sechs Flaschen Rum. °" ^ « ,? versüht war. Nach einer Stunde machte ! ^ ^i^ bemerkbar. Der Elefant fiel um. und nun ^ v«^ eines Flaschenzuges ein Hinterfuß geho"" ^ t»e A ti, masse mit Haumesser und Hammer oen ^re"'°^ ausgebrannt. Als beide Hufe so beha""" ^f V" ^ das Thier aus der Narcose und dann wu ^iig zu bringen. Dies dauerte drei Tage u ^ eines Flaschenzuges. ^^ dtt ^ — (Paris und Londo n.) ^" ^lilel >^ tionär Felix Pyat teine blutrünstigen ' se'"' ,s^ konnte er sehr geistreich und u"terya> ^ch z ,^, Beweis hiefür gibt folgender lust'ger iit» " Paris und London, der aus seinen naiM ^"5' ^, herausgehoben wurde. Pyat sch«'^ ""' „M^ Der Pariser Kutscher fährt recht", ^M Der Pariser Kutscher sitzt vorn, " ^ Paris ist compact. London verst«" ^ 5,0"°" Paris vergrößert sich durch Absorp' ' ^ Ausdehnung. . Hegel"' ^ Paris ist aus Stein. London "» Essest. Paris hat hohe Häuser und eng ^ breite Straßen und niedere Häuser. ^ Assess ^ In Paris offnen sich die 3^/ ' f ^ ihl ^»' London ist individualistisch, jede 3"""^„ ft'"" ^ Paris hat seinen Portier, "N" ^, MM. . Londo" "«I ^. In Paris sagt man ..Cacao". " ^ <," Z^ Paris verlässt zeitlich (?) das ^"''„,itte" '" steht: London bleibt lange im Bett. va» ,^ seinen Platz hat. w,li«<^ Paris diniert. London isst. ^rt ?tt ^i,Z London, sagte Voltaire, besitzt h""^ le'"l ^ ^ einer Sauce; Paris hundert Sauce' ,^, 4> London bedient sich einer dreier vierspitzigen Gabel. . ,^l Paris ist heiter. Londo» traurig ^ « Paris flaniert. London läuft. ^l'S ^ London hat zu wenig Sold«' ' ^ , zu viel. . n bli"'l"j ^V Der Pariser Soldat trägt ""e ^ N" . eine rothe Hose. der englische eMtN ^ blaue Hose. . „„ bei d" ^ In Paris celebrieren die P"' sse'. in London lassen sie sich selb« <" , Fl^ In Paris sind die verhexte" ^ London hören sie auf. es zu s""'^0" """ ,.,,, >'' Paris hat mehr Selbstmorde, ^ .sM Paris arbeitet. England ha""'^ ni'l " . >^ In Paris schlägt sich die Cana'" ^. ^ London mit Faustschlägen. ^t " ?<" Der Proletarier von Par's ' 2<"M ^ „meine Tante", der Proletaner Mi,"'>'^ »mein Onkel". ^ju"ct> ^ ^ ^ - «5 ine Rüge.) „He" M ^„ '" b< f'^ la.n ein Auge zugedrückt habe. ° l^ "^f.^iH umhin. Ihnen eine Nase zu erth '"'^ sich ^/ postamte zu Ohren gekommen, da ^ ^M °"l,^'l l Haut legen. Ihren Untergebenen u S'^, «A sehen; auch mit der Postordnung ^, al/« ^ ^ 5"' Fuh«. Sie müssen mcht Ihren EK^t "> "" Hals bwdtn. sondern «wander y"',^M I y't^n uyb nicht y»ich ki «NtM l' ^ -^Zntun« Nl. 70, 573 27. Mrz 1901. «^°^Uchen^^^" ^"°s über die Leber gelrochen so^Gn-^ "'^^ h'nter meinem Rücken das Maul L. " saq'en A '"^^ die Sache um tein Haar besser. ^°"!>m ^" "on der Brust weg Ihrem Chef. was ^^^^lzen ^^^ Verstanden?!" , ^°Wi "^ PnuinziaMa^ichten.^ slell^^lzt^ '^"fungen der Aerzte und ^3 in, off. ...^^ Erlangung einer bleibenden An-^s ^" »Verde« .^" Sanitätsdienste bei den politischen 3ui^ ^^ Hon ! ^" ^ l- Statthalterei in Graz im g< "l!ung ^ '"es Mai abgehalten werben. Gesuche um "^ Et« .1^ ^lüfungen sind bis 15. April bei der ^,7G°st""!"" einzubringen, ^s^ldesttll. ;!^.^^ I" Anbetracht dessen, dass bei ii° n ^längte 3.5/^lt noch 13 im Jahre 1900 Zur ^ ' gtobem V^ ^"v""gen. deren Emballagen auö "lih ,"hand.^^wche u. dgl. bestehen, erliegen und fliegenden Adresse. empfahlt es sich bei Palet- ü^l> "' und Y?>.Is'l!" durchwegs zu vermeiden, da solche "" lönntn ^°den leicht abreißen und in Verlust "Überatbs5°/b"""a der heutigen Ge- V^sstction '^.""g') ^-) berichte der Personal ^^ die »nÄ "er die Zuschrift des Bürgermeisters. U 3,. l'chtlich?^"^ng des t. t. Verwaltungsgerichts- ^°° ^lötpei - ^^"nzungswahlen aus dem III. und Tt?""35tval, '" Jahre 189'); l>) über die heurigen 5'!,^ c-) ? '" den Gemeinderath (Referent Doctor bin ^2 c, ?" das Gesuch einiger Besitzer in der ihn. Hl tneb^ ' dass künftighin im Winter der ^ ^l- Hu/"" ^°lser gesetzt werben würbe (Re- ^"^chnu.^^^' 2'> bericht der Finanzsectiou "j!^ lür d«^ Abschluss der städtischen Sparcasse in > ^3"'lhtt d.. ^ahr 1900 (Referent Dr. Star ü). — ^ii^°u eines V""" (Referent ^u^et): u) über ^«»! ^n Neci ^ ^ Canales in der Floriansgassei A'jM'd dez u?.oes .Hausbesitzers Anton Geba gegen Kjst?. betrat . ""glstratcs vom 12. December 1900. ylti^t. 6^ ^'".^ den Abort im Hause in der Juden- ^lw strotzt kia" ^" Regulierung der verlängerten d«i> ^ b«s f^ "^ zur Wienerstraße und über die Ab- V" tinls^°"'/lbe erforderlichen Grundes; ch über ^b'k ^ übt. !"'^n Salzmagazins an der Staats- ^l^ lianqtn . !" Verlegung der Telegraphen- und ^'!^ der C^ '^"hte am städtischen Grunde auf ^hlm^aßt. ^ud- beziehungsweise Staatsbahn an der '^kn?'°'l iib^ ^ bericht der vereinigten Finanz- und ^ ?>> Äau>.l^ l.^"schrift des Bürgermeisters, be-! ^ ich)^lti«nt ^ ^ f"^ bas Gebäude der Staatsgewerbe- ^,^ nockm .^' " -^ berichte der Schulfection: ""lli ^ die ^"^llgc Zuschrift des Stadtschulrathes. !?'^n! "" der'^"""'°" f"l den Handfertigleits- ">>«? ^ ° z a »^' "Aschen deutschen Knabenvollöschule ^<<" Hof /n. i' ^ "der den Pachtvertrag für den ^d«r'H«ent Dimnil); «) über die Ver- ^!°^ (^efe"nt" ^-^" '-t. Oberrealschule für das ^h3> der s^Dl'nnit). " 6.) Berichte des >"bi?"2 bon w Aschen Wasserleitung: ^) über die >ü? ' l>) iibe. ^" 'n die Kolesiagasse (Referent X'ljH "in ^.../as Gesuch des Hausbesitzers Simon ?'< '^Ke s^ung von Nasserleitungsiöhren auf der ^1 tzs "'d A3"!- ^ ' "^ ' l j). - 7.) Berichte der ^ZUch dei !n""" (Referent Svetel): a) über > Z" unl zn.,l "^strats - Qetonomenswitwc Ursula ?!>!„ °^ 3tudolf ?"""2 des (irziehungsbeitrages für ° 'NU.. lii,eg t^> x"^" anlässlich der Volkszählung '"s^u Um n' ^^. "ber das Gesuch eines städtischen ^. (8s> ^"utzung wegen .ttrantheit (Referent ^^°Uz iib^'Nsfest.) Ms Nachtrag zu unserer i> ^>t Aei/i, '^l). Geburtstagsfeier des Senniors i> ^hj^ n<^ dasä s^^ilätsrathes Dr. Adolf E i s l. ^>? ^'liinl ckVc""" b" ^"' Veglüclwünschung ^ Äl'i^"p2-Ätj n "^""enen auch zwei sperren Offi-Wi. "^ii,lsch/,"l"ie-Regimentes eingefunben hatten. ^>^>,""er de',? ^°" ")"^ Regimentes zu über-hZ^'N^ t^-r^'l zahlreichen Personlichleiten, welche V> ^ nennen- ^"ph'sch gratulierten, sind ins-^ Un^°f Glei^^' ^lcellenz Oberlandesgerichts-^?°'lcil? ^MalHi /V' ^andespräsident a. D. Baron ^ '>!,3^'ttei V, ' Generale von Rell und Rassl. !^ >l> ^'"chi. ^"°" Pflügt Dr. Witlaschil. von Sche- ^o^ !/^bui. ""< ^Ulnan, Generalconsul von Ete-^(^, ^ttcoll^-^ ^"^l Maria Faber in Bozen. V^'^au?"" '« driest ^c.:?. ^ ^e^u^°"^ I" ben letzten Tagen der ft». ^ Ntt die n '"'^ dem Zuführen der Eisen X1^t>' wurd^^""s Josef-Vrücle begonnen. !>i 3"ts n .^r di ? b" der dortigen Nrüäe die höl-^"^«n ^ "Nd N °"""'ger und das Straßenbahn- '"<>l^ .''No j^ ^"lzeuge aufgestellt. In den letzten ^t,^ ltzl^Ltlloss. "bc»ch neuerlich an 80 auswärtige ! ^^ Tuit"/^ japanischer Kammer^ ^l^iV Hili^"" "us Iiume berichtet, wurde der ^>ch^^ftlln.l"^""''''' diesertage seitens ^.^3. h"k e.. '^"phlsch zum Kammervirtuosen "3.^"' 3°"" und zu sofortiger Abreise nach I 2«^ ^ubravM hat di« Neis« nach T°l,i° — (Wuthlrankheit.) Kürzlich lam ein wüth-verdächtiger mittelgroßer Hund, muthmaßltch aus dem Gerichtsbezirke Seisenberg, in die Ortschaft Gutenfeld, politischer Bezirk Gottschee, gelaufen, streifte von Gulenfelo über Rasica, Klein-Großlaschitz, Retje, Ortenegg, Zlebiö, Wlllingrain, Oberdorf und lam endlich nach Relfnitz, wo er vom dortigen Gendarmerie - Postenführer verfolgt und gelobtet wurde. In Railca biss dieser Hund ein zehnjähriges Mädchen und in Großlaschitz drei Personen. Bei der vorgenommenen Section des Cadavers wurde die Diagnose auf begründeten Wulhverdacht gestellt, infolgedessen alle vorgeschriebenen veterinärpollzellichen Mahregeln eingeleitet und die Hunbecontumaz über den ganzen politischen Bezirl verhängt wurde. Zwei vom Hunde gebissene Personen begaben fich in die Krankenanstalt «Rudolfsstiftung, nach Wien. — Mit Rücksicht darauf, dass im Verlaufe der letzteren Zeit in Unterlrain zahlreiche Wuthfälle vorgekommen sind, wobei 21 Personen und einige Thiere gebissen wurden, hat die l. l. Landes« regierung nicht nur die oberwähnte Hundecontumaz ge-nehmigt, sondern solche auch über die Gerichtsbezirle Gurlfelb, Landstraß, Rudolfswert und Seisenberg ausgedehnt und eine strenge Durchführung derselben angeordnet, —o. — (Die Generalversammlung des Vicyclistenclubs «Ilirija»), welche am letzten Sonntag stattfand, war zahlreich besucht. Dem Berichte des Secretärs entnehmen wir, dass der Verein im Jahre 1900 62 ordentliche Mitglieder zählte, dass sich die Einnahmen auf 851 k und die Ausgaben aus 820 k bezifferten und dass der Verein mehrere Wettrennen veranstaltete. In den Ausschuss wurden folgende Herren gewählt: U. Gutnil, Obmann; I. Ialaznil, dessen Stellvertreter; Josef Makel, Cassier; Felix Potnlk, Secretär; E. Speil und Kranjc, Ordner; Josef Rojina, Magazineur; Noval und Ioh. Gotthard, Ausschussmitglieder. Die Generalversammlung beschloss, auch im laufenden Jahre ein Straßen- und ein Rennbahn-Wettfahren zu veranstalten. i. — (Neuwahl in den Vezirlsstrahen' ausschuss von Weichsel bürg.) Nei der am 21. d. M. in Weichselburg stattgefundenen Wahl in den Straßenausschuss des Straßen - Concurrenzbezirles Weichselburg wurden für die nächste dreijährige Functions' Periode gewählt: 1.) aus der Wählergruppe der Land» gemeinden: Josef Goriöel, Gemeindevorsteher und Grundbesitzer in St. Veit bei Sittich, Johann Kristan, k. l. Post. meister und Gastwirt in St. Rochus, und Anton Fajdiga, Gastwirt und Gemeindevorsteher in Themenih, zu Aus-schussmitgliedern; zu Ersatzmännern Anton Lavrih, Gemeindevorsteher in Großgaber, und Johann Zupanc, Gemeindevorsteher in Obergurl; 2.) in der Wählergruppe der Besitzer, welche über 160 k an Realsteuer ohne Zuschläge entrichten: Johann Konkina, Grohgrund» befiher in Gorenjavas, zum Ausschussmitgliede; Josef Stermole, Großgrundbesitzer in Vir, zum Ersah« MllNN. —ilc. — (Schäden ber heurigen Winterfröste.) Die abnorm tiefen und mehrere Wochen anhaltenden Frosttemfteraturen des heurigen Winters, die von trockenen Nordostwlnden begleitet waren, haben ver« schiedene Beschädigungen an der Vegetation verursacht. Dort, wo eine genügende Schneedecke am Boden lag, wird der Landwirt ein Ausfrleren der Wintersaaten nicht zu beklagen haben. Hingegen hat dort, wo der Schnee vom Winde fortgeweht wurde, oder wo derselbe eine dünne und eisige Kruste am Boden bildete, die Boden-Vegetation, speciell das Wintergetreide, durch die Fröste gelitten. Die Saaten werden, wenn sie nicht gänzlich ausgefroren sind, zumindest lückig und schütter in die Halme schießen. Diese unerfreuliche Vorhersage geht aus den Wahrnehmungen hervor, die leicht jedermann machen kann, wenn er den jetzigen Saatenstand und die mehr-fachen Frostschäden an der Baumvegetation näher ins Auge fasst. Wenn exotische Sträucher und Bäume in geschützten Parkanlagen gelitten haben, wenn Walnuss« bäume in der Nähe von Gebäuden thellweise erfroren sind, wenn Thujen, Eiben, fremdländische Tannen und sogar einheimisches Nadelholz jugendlichen Alters in den Gärten, besonders ostseitig, an ihrer Benadelung das verdächtige Roth ber Dürre zeigen, dann sind die Folgen der extremen Winterfröste so augenscheinlich, dass an dem Absterben vieler Gewächse nicht mehr zu zweifeln ist. Ein Spaziergang durch die Parkanlagen von Tlvoli und in die nächste Umgebung unserer Stadt lässt uns die mehrseitigen Schäden der heurigen Winterfrüste be« obachten. Hoffentlich wird die liebe Natur durch einen warmen Frühling im April und Mai die Schäden und Verspätungen in der Vegetation wenigstens zum Theile wieber gutmachen. 1'. — (Sanitäres.) Nach vierwöchentlichem Stillstände trat in der verseucht gewesenen Ortschaft Gereuth. politischer Bezirl Loitsch. abermals der Scharlach auf; es erkrankten nacheinander in drei Häusern neun Kinder, von denen eines starb. —o. ^ — (Durchreisende Arbeiter.) In den . letzten Tagen find 460 kroatische Arbeiter, die fich nach Preuhen begaben, hier durchgesahren. «. — (Weinbau.) Da den bestehenden Weingärten ein vollständiger Niedergang droht, hat sich eine größere Zahl Weinbauer im Treffener Gemeindebezirle entschlossen, ihre Weingärten zu regenerieren, und wird mit dem Rigolen schon heuer begonnen. 8. — (Festnahme eines Deserteurs.) Laut einer Mittheilung der k. l. Polizeldirection in Trieft wurde der seit geraumer Zeit currentierte, nach Watsch zuständige Arbeiter Anton TonM am 22. d. M. in Trieft festgenommen und der Militärbehörde über« stellt. —k. — (Ein unbekanntes Individuum) wurde am 21. d.M. von der Gendarmeriepatrouille von Littai in der Nähe der Ortschaft St. Martin auf-gegriffen. Auf die Frage wer er sei, gab der Fremde zur Antwort: «.I»? gom c, Kr. Ituäulf 2 I)uu»j»». Er wurde am 25. d. M. nach Laibach an das Landesgericht überstellt. — ik. .*. (Dieb stähle.) Am Samstag zwischen halb 8 und halb 9 Uhr abends wurden der Krämerln Maria Kern, wohnhaft Spitalgasse Nr. 5, aus der versperrten Wohnung zwei auf den Namen Karl Nosan, beziehungsweise Maria Cadez, lautende Sparcassebüchel mit je einer Einlage von 2000 li, dann eine goldene Damenuhr mit den auf den Deckel gravierten Buchstaben S. K. im Werte von 180 k, eine silberne Damenuhr im Werte von 18 k, ein ungarisches Rothes Kreuz«Los, ein goldenes Medaillon und 44 K Bargeld gestohlen. Die Thäter find unbekannt. Der Diebstahl wurde in der Zeit ausgeführt, als fich Maria Kern in der Kirche befand. Der Dieb musste mit den Verhältnissen im Hause genau vertraut gewesen sein. — Vorgestern nachmittags wurde dem Arbeiter Franz Zajc in der Polanastraße von einem unbekannten Thäter aus der versperrten Wohnung der Geldbetrag von 54 k entwendet. — (Feuersbrunst.) Man schreibt uns aus Adelsberg: In der Nacht vom 23. auf den 24. d.M. brach aus unbekannten Ursachen im Hause des Herrn Josef Lavrentii ein Feuer aus, das sich blitzschnell verbreitete und in wenigen Minuten das ganze Dach einhüllte. Die Ndelsberger Feuerwehr — 54 Mann stark — unter dem Befehle des Feuerwehrcommandanten M. Petrii und jene von Grohotok mit ihrem Commandanten F. Iurca hatten eine riesige Arbeit zu be« wältigen, um das Feuer zu localtsieren. Sie arbeiteten mit drei Spritzen durch volle zehn Stunden. Die Ret-tungsarbelten wurden durch die herrschende Vora und große Kälte bedeutend erschwert, und es verdient besonders hervorgehoben zu werden, dass die wackeren Feuerwehrmänner trotz der durchnässten Kleider und steifen Glieder muthlg ausharrten und unermüdlich arbeiteten. Einige mussten fast mit Gewalt von ihren Posten entfernt werden, da sie Gefahr liefen, an ihrer Gesundheit großen Schaden zu leiden. Ehre solchen Männern! — Gegen 4 Uhr nachmittags war das Feuer gelöscht und die todmüden, hungrigen und vollständig durchnässten Feuerwehren zogen ab. Der Schaden des Besitzers beläuft fich auf circa 12.000 bis 14.000 X; jener der Mletparteien — barunter zwei Lehrerinnen — auf rund 2000 X. ed. — (Raufhändel.) Am 16. d. M. abends zechten die Fabrilsarbelter Johann Lanisnil und Johann Eeinovar, beide aus Sagor, in verschiedenen Gasthäusern dortselbst. In der Nähe des Müller'schen Verlaufslscales geriethen sie, schon volltrunlen, in einen Streit, wobei Eesnovar den Laniinil zu Boden warf und ihn leicht verletzte. Lanlinlk eilte hierauf in seine Wohnung, bewaffnete sich mit einer Holzhacke und begab sich auf den Thatort zurück. Er traf zwar nicht den Teinovar, wohl aber den im Pfarrhofe bediensteten Knecht Karl Sllbar, und versetzte ihm, in dcr Meinung, es sei Ceinovar, mit ber Hacke einen Schlag auf den Kopf, so dass der Knecht schwer verletzt zusammenbrach und nach Hause überführt werden musste. Laniinil wurde dem Bezirksgerichte in Littai eingeliefert. — Am 19. d. M. abend« zechten gegen 40 Bergarbeiter in der Werlsrestauratton in Töplitz bei Sagor. Gegen 8 Uhr abends gerieth der Glasschleifer Anton Korat, ein berüchtigter Raufbold, mit einigen Bergknappen in einen Streit und später in eine Balgerei, musste sich aber flüchten. Von mehreren Bergknappen verfolgt, wandte er sich nächst der Glasfabrik plötzlich um und versetzte einem der Burschen mit einem Eisenstück einen Schlag auf den Kopf. In demselben Moment erhielt aber Korat von einem Verfolger eine» Messerstich in den Bauch, fo dafs ihm die Gedärme heraustraten und er, lebensgefährlich verletzt, nach Hause transportiert werden musste. Als die übrigen in der Restauration zurückgebliebenen Bergarbeiter vom Vorfalle erfuhren, verließen sie alle die Werksrestauratlon und begaben sich zur Wohnung der Brüder Poi, Glasmacher in Töplitz, sprengten die Vorhausthür auf und bewarfen das Haus mit Steinen und Ziegeln. Schließlich überfielen sie den Glasschleifer Michael Zahoviel und brachten ihm sechs Messerstiche in den Rücken und einen in den Hals bei, worauf sie sich zerstreuten. Mehrere thatuerdächtige Versslnappen wurden vom Gendarmeriepusten in Tagor verhaftet und dem Vezirttgerichlc m Littal ein« zellchvt. -^ik. Laibacher Zeitung Nr. 70. 574 27. VM^< —-(Landes-Hilfsverein vom Rothen Kreuze für Krain.) Die aus den 26. d, M. fest-gesetzte Generalversammlung des Landes - HilfsVereines vom Rothen Kreuze für Krain lonnte wegen nicht genügender Unzahl der Erschienenen nicht abgehalten werden. Die zweite Generalversammlung wird mit gleicher Tagesordnung am 28. d. M. um 6 Uhr abends in der Kanzlei der Handels- und Oewerbelammer ohne Rücksicht auf die Unzahl der Anwesenden abgehalten werden. — (Graf Gundaler-Wurmbrano f) Uus Graz wirb berichtet: Der vormalige Handels-minister Graf Gundaker-Wurmbrand ist gestern im Alter von 63 Jahren einem Echlaganfalle erlegen. — (Der slovenische Schriftsteller-Unter st ühungsverein) hielt gestern abends unter dem Vorfitze des Herrn Professors Perus el seine ordentliche Generalversammlung ab. Dem Cassaberlchte zufolge beliefen sich die Einnahmen im Jahre 1900 auf 2421 X 50 li, die Ausgaben auf 2518 k b K; an Unterstützungen gelangten 300 X zur Vertheilung. Das Geldvermögen des Vereines beträgt 2757 K 27 li. — In den Ausschuss wurden die Herren A. Funtel, Fr. Orozen, M. Pletersnil, S. Rutar und A, Trstenjal wieder, ferner Herr I. Macher neugewählt. .*, (Ein wuthverdächtiger Hund in Laibach) Gestern vormittags trieb sich ein angeblich wuthverdächtiger Hund in der Stadt und Umgebung herum und soll in der Stadt zwei Hunde gebissen haben. Der Hund wurde am Nachmittage eingesungen und dem Abdecker übergeben. Tr wird heute thierärztlich untersucht werden. /, (Mili tärexcess.) Vorgestern abends lam es auf der Polanastrahe zwischen Soldaten des 17. Infanterie-Regiments und der Landwehr zu einem Streite, der in eine Rauferei ausartete, wobei ein Soldat am Kopfe verletzt wurde. /.(Kirchendiebstahl.) Joses Lonkar, Mefsner in der St. IalobSllrche, bemerkte am 23. d. M., dafs der unter der Kanzel stehende Opferstock beschädigt und das Schlofs abgerissen war. Ein unbekannter Dieb hatte den Opferstock erbrochen und das barin vorhandene Kleingeld, etwa 6 X, herausgenommen. — (Plötzlicher Tod.) Die in Lulovk, Ge-melnde Treffen, fesshafte ?0jährlge Maria Zorman wurde am 23. d. M. srüh auf dem Hofe ihres Hauses todt aufgefunden. Iorman dürfte einem Schlaganfalle er» legen sein. 8. — (Nach Amerika.) Vor einigen Tagen begab sich wieder eine größere Zahl junger Leute aus der Tressen« Gemeinde nach Amerika, um jenseits des Oceans ihr Glück zu versuchen. Leider macht fich durch diese fortwährenden Auswanderungen ein empfindlicher Mangel an Arbeitskräften bemerkbar, der eine ungenügende Bebauung des Grundes und Bodens im Gefolge hat. 8. — (Mefs erHelden.) Kürzlich zechten in einem Gasthause in Iadvor, Gerlchtsbezirl Umgebung Laibach, mehrere Burschen, unter denen fich auch der Schuh» machergehilfe Johann Moknil befand. Später kamen noch die Burschen Johann und Andreas Trtnik mit drei Genossen hinzu. Johann Trtnil trat unverweilt zum Moinlk und versetzte ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Motnil zog sein Taschenmesser und brachte seinem Gegner zwei ziemlich tiefe Stichwunden bei. Da er sich hiemit noch nicht zufrieden gab, sondern auch den Burschen Andreas Trtnil verletzte, zogen die übrigen Burschen auch ihre Messer, beschädigten ihn schwer und warfen ihn endlich auf die Straße. Er musste ins Landesspital nach Laibach überführt werben. —I. — (Einbruchsdiebstahl.) Am 16. d. M. wurden aus dem unbewohnten Haufe auf der Drenits-höhe ein Kupferkessel, zwei Schaufeln und eine Picke, weiters in der Nacht vom 19. auf den 20. d. M. an 100 Eifenklammern, ferner eine Schließe, zwei Schaufeln und eine Picke gestohlen. Am letztgenannten Tage wurde am Thatorte ein Mann bemerkt, der gegen Nosenbach zu einen Sack trug. Nach dem Inhalte des Sackes befragt, warf der Unbekannte denselben von sich und flüchtete sich. Im Sacke befanden fich drei Kugeln zum Kegelschieben, eine Sense zum Strohschnetden, eine Windofenthür, eine Haue und zwei Thürangeln. —I. — (Der slovenische Arbeiter - Bauverein) beschloss, auch heuer auf seinen bereits läuflich erworbenen Gründen mehrere Parterrehäuser auszuführen, x. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutfche Bühne.) Zum Vortheile des ersten Tenors, Herrn Hugo Röchelt, wurde Samstag die melodienreiche Operette «Der lustige Krieg» von Johann Strauß aufgeführt. Das zahlreiche Publicum brachte dem reizenden Werke, in dem der Meister in verschwenderischer Fülle Perle an Perle anmuthiger, eigenartiger Melodien reiht, und das auch hinsichtlich der vUanten. geistvollen Instrumentation und sorgsamen VUmmsiHrung zu ^ewen zlücklichsien Schöpfungen zählt, von Anbeginn die freudigste Stimmung entgegen. Schon die von Herrn Kapellmeister Gottlieb mit gewohntem Temperamente dirigierte, schön nuancierte Ouvertüre ward mit lautem Beifalle ausgenommen, und die Beifalls-freudigkeit steigerte sich fodaim von Act zu Act, von Nummer zu Nummer. Die Anerkennung des Publicums war allerdings ehrlich verdient, denn die Vorstellung wies steißige Vorbereitung und durchgehends lobenswerte Leistungen auf. Herr Rochell erfreute sich eines schmeichelhaften Empfanges, prächtiger Blumenfpenden und wiederholter Hervorrufe. Die große und heikle Gesangspartie der Violetta brachte Fräulein Tckert zu schöner Geltung. Fräulein Schulz sah als Else graziös und neckisch aus und sang ihre reizenden Lieder mit schalkhafter, liebenswürdiger Anmuth. Herr Schiller gestaltete den Nalthasar mit gemüthlichem, wirksamem Humor; Fräulein Burg charakterisierte die kriegerische Artemisia mit einer schneidigen, drastischen Komik, die wahre Lachstürme erweckte. Den Marches« gab Herr Pistol, obwohl indisponiert, weshalb auch der populäre Walzer «Nur für Natur» entfiel, recht ansprechend. — Vorgestern fand vor mittelgut besuchtem Hause eine Aufführung der lustigen Posse «Ein armes Mädel» statt. Mit frischer, lustiger Laune, gesundem Humor und großer Beweglichkeit spielten, sangen und tanzten Herr Pistol und Fräulein Schulz das drollige Liebespaar Vieröckl-Margarethe und ernteten großen Beifall. Herr Weihmüller charakterisierte in gelungener Maske den esslustigen Großvater, Herr Kühne mit hinreißender Komik einen Gecken. Fräulein Eckerth gab das «arme Mädel, mit schlichter, natürlicher Anmuth. In Neben-rollen machten fich außerdem Herr Schiller und Frau Burg, die Herren Aman und Braun um das Gelingen der Vorstellung verdient, bei der nur die end« losen Zwischenacte zu beanstanden waren. — Für die heutige Gastvorstellung der Hofopernsüngerin Frau Georgine von Ianuschowsly gibt fich das regste Interesse kund. Den Prinzen OtlowSli singt Frau Director Wolf; nicht Fräulein Eckerth, wie der Theaterzettel besagt. — (Aus der deutschenTheaterlanzlei.) Um die Aufführungen der Operette «Die Landstreicher» unter den Logenabonnenten gleichmäßig zu vertheilen, ist die Theaterdirection bemüsslgt, die Nummern der beiden Vorstellungen «Die schöne Galathe'» und «Die Landstreicher» zu vertauschen, so dass die Vorstellung Donnerstag «Die schöne Galathe'» 108 als gerade und Freitag «Die Landstreicher» 107 als ungerade stattfindet. Hierauf werden die Logenabonnenten aufmerksam gemacht. — (Der Oesterr. Lloyd und fein Ver-lehrsgebiet.) Unter diesem Titel wird von der Dampfschiffahrt« - Gesellschaft des Oesterreichischen Lloyd ein mehrere Bände umfassendes offlcielles Reisehandbuch herausgegeben, dessen Druck und Verlag die bekannte Firma Rudolf M. Rohrer vertragsmäßig übernommen hat. Der foeben erfchienene erste Band dieser unter der Leitung des Chefredacteurs Hugo Bürger stehenden Publication, welcher Istrien, Dalmatlen, Hercegovina und Bosnien behandelt, empfiehlt sich durch seinen anregenden Inhalt sowie durch die elegante Ausstattung auf das beste. Neben den durch viele schöne Illustrationen belebten Schilderungen von Land und Leuten finden auch die praktischen Bedürfnisse des Reiscpublicums in ge-wissenhaften Informationen, Fahrplänen und einer Originallarte volle Befriedigung. In wenigen Tagen wird bereits der zweite Band «Egypten» und binnen Monatsfrist ein dritter, das Heilige Land und die Türkei schildernder Band folgen. Das gesammte Werk erscheint in deutscher, englischer, französischer und italienischer Ausgabe in einer Gesammtauflage von 100.000 Exemplaren. Der Verkauf der einzelnen Bände zum Preife von 1 k erfolgt sowohl im Buchhandel als auch auf den Schiffen und Agenturen des Oesterreichischen Lloyd. Zu beziehen in Laibach bei Jg. v. Kleinmayr b es richtig ist, dass er auf die Tagesordnung der morgigen Sitzung die Delegationswahlen angesetzt habe, und erklärt, in diesem Falle würde seine Partei die Absetzung dieser Angelegenheit dun der Tagesordmmg beantragen, da die Aufhebung des 5 14 dringender als die Delegationswahlen ist. Der Präsident erwidert, die Delegationswahlen sind allerdings auf die Tagesordnung einer der nächsten Sitzungen gestellt. Es sei jedoch Sache des Hauses, die Tagesordnung zu acceptieren uder abzulehnen. Daö Hans geht zur Tagesordnung über und beginnt die Debatte über den Antrag des Abgeordneten Steinwender, betreffend die Abänderung des NcntenstfncraMW. Das Abgeordnetenhaus nahm den - ^ Grafen Zedtwitz auf Zurückweisung ^ entwürfen betreffs Aenderung k"A lauM' mungen der Rentensteuer an dett Sl h^ch^ mit dem Auftrage, binnen 24 SNmdrN ^ «^ un, nachdem der Finanzminister fur ^ M' Zedtwitz und gegen den GesetzentwM! ^ gesprochen und eine seinerzeMge ^fonn ,.^ l,aö ten Nentensteuer als nothwendig ^ jo^ Das Haus berieth sodann die ^ew""^^ betreffs Verwendung der Gebarung""^ ^p^ Waiscncassen. Der Minister betont oil. ^ ^ des Reichsratheo in dieser Angeleg"M' ^si grosze, humane Idee, welche dem ^v cbl«L liegt. Hierauf wurde die Verhandlung ! ^- Nächste Sitzung morgen. ! ----------—- , Die englische Mission in Wien-^ ^^ Wien, 20. März. Seine Majck^ ^.M^ cmpfieng die englische Mission mit 5iolo ^> der Spitze in feierlicher Audienz und "" ^"s"' ficationsurkunde, betreffend die Throns, ^'!" ,<.löuigs Cduard, entgegen. Seine MaM" trug die englische Uniform. ^ Ze>^' Wien, 26. März. Abends f""^,,^'. Majestät dem Kaiser in der Hofbnrg em^M!^ Hoftafel ftatt, an welcher der eng"M ^ M. Plunkett, das Personale der VotfäM^ .^ M ordentliche englische Botschafter ^^M",, Goluchowski, Ministerpräsident ^eUicr, , ^^ am Allerhöchsten Hoflager Graf SMll"' ^M stabschef Freiherr v. Veck, Reichstrieg"' ' ^i^ Hammer, Reichsfinanzminister v. ""^j>"^ Ritter v. Spaun und zahlreiche hoye " theilnahmen. Oefterreichischer Forstcongress' ^ Wien, 26. März. Der ^H^ congress, unter Theilnahme des NelH"" ^, m sowie mehrerer Provinzoereine, blw" ^fll^, märkischen Forftvereines, der lan" ^.^ ^ Vereine, der Landesculturräthc, '"'" ^rtc'"^ Präsidenten Grafen Vouquois mit oe^ ' ^ . , auf Seine Majestät den Kaiser "^ .^.^1)^"^ Präsidenten wurden Graf DubslY nno ^ ' M^F berg gewählt. Den Gegenstand d"/^ ^, '^ dete das Referat Gutenbergs über 0"" vei Stellung die österreichische Forst'""'^^e neueruug der Handelsverträge "N" ^ zunehmen habe. Wasserverbindung Stettin - ^"^^l^, Wien, 26. März. Die .VudaP^,i,nst< denz" meldet: Im ungarischen 'V^^tt"?,^ arbeite man eifrig an dein Plane del. o ^ Verbindung Stettin—Fimne. Z" ""^l z"^ die Oder mittels eines durch das W"W ^^oe". ^^ den (ianales nut der Donau verbunoc ^ t^ . der Donau soll diefer Wasserweg ^ .^ ^ vorhandenen Vulouar-Kamacer^aual ^e"' und von da über die Kulpa nach 3" Die Borgänge in Chi" ^^ N cwyo r k, 26. März. Die ,.^1' , Zta « meldet aus Washington: Die Vcwnw ^B^.< haben es abgelehnt, gegen den "',' ^^ Mandschurei - Vertrag zu proM"" dl^/' '.Nahnungen anderer Mächte, wcla)' ^„0!^ weisen, dafs der Abfchlufs de. zll ^ Abkommens die Zerstückelung 6H""''^r 2!^ ,.f^ haben würde. Diese Entscheidung " ^^"'^ , Staaten ist dem chinesischen GesaM" mitgetheilt worden. F -----------"" des „si? Budapest, 26. März. (^">^ Tel.^orr.-Vur.) Auf Vorfchlag "" M' ,,il»'' Unterrichtsministers Wlassics g"b ^' ^lyt^ Zustimmung, dass das Budapest" ^,. den Doctorgrad verleihen tonne. .^ M^ Wien, 26. März. meldung, dass der Präsident des »"3 AlA F Graf Vetter von der Lilie deM h^H rathe der fl statiert Graf Vetter in einem Eomn"' e'^ wohl er diefe Stellung mit der ^ftcHsi^ sidenten des Abgeordnetenhaufes mchl ^PM ^ tabel hält, er fofort aus freiem Antriebe die Verwaltung»' ^ss " s<> legte und nur mit Rücksicht da""!, gH^ gliederzahl des Verwaltungsrathes ^H^ "" sofortigen Austtittes unter das Ut"'"^ ^ herabgesunlen wäre, seine Denusflo" lchob. ________ ^3^^ 70. 575 27. März 1901. Ulngeloumlene Fremde. !'<^°!26 Vlö ^"" 6lM Wien. ^?'^, Allinb,^ b'lsdoif, Kfm.. Wels. - Naron Vaillou, ^i^, 'ch, ^^ ^ Bernettich, Rocco, Zorn, Faber, ^2'' ^w K?°bner. Kfm., Brunn. - Ritter v Gnt^ ^ch"^"- 3tibM"m"^ - «vschnigg, Bauleiter. Schloss 5'G! Fl°u. Kuntz ^ubauer, Frisch, Essinger, Schuzsnih, "-l.'°«."!lender K.^"-: Pneulacher, Ingenieur, Wien. — ^^'^el/V'-^.Dr.gdihowsli, Professor, Krakau. ^tr^Wtloni V,'i/P".s.-Landuzzi. Reisender, Ubine. >»' F,"'«l°gH""e, Wrz. - Wüthe, Kfm., Linz. -''^H^tN. ?N. 7 Mayer. Ksm.. Zürich. - Tehm, ^ it»? V'^ Koben ^M, weisender, Nürnberg. - Wu-^zz^w,. Etutta ^ H""""N< l. u. l. Intendant, Oraz. « ^e Mittwoch, 27. Mär, Gerad.Tag. ^ "erette " »lederMNUs. blurbs brei Acten nach Meilhac und Halövys ,. v«« ^^' H°f"kr und N. Genöe. - Mustt ^°ch ^"" Strauß. ^""Nerstag, 88. Mär, Ungerader Lag. ChorBenefiz. kroßes Concert. ».. Dazu.' ^^Pttettt " Ilhüne Galathe. M^^-----""^" Acte von Franz von Suppe. ^H^ht^e Beobachtungen in Laibach. ^^^^Mittl. Uustbruck 736 0 mm. ^^^ö.bjfIWTMach Regen !'^ > ^ilsß-—^-SW.^chwach Schnee ^b".t°g«>nittl ^' SW' schivach^I—Schne^,-!^ °er gestrigen Temperatur 2 4°, Nvl. ^^"^^—-—-__________________ ^^^^^bacteur- «nton Funtel. Dr. Schoenftld'sche Düsseldorfer Künstler-Farben in Tuben, Tubenfarben von Kaspar H Spitzauer in Wien. Erhältlich bei Vrüder Vberl, Laibach, Kranciscaner» gasse. Nach auswärts mit Nachnahme. (925) 11—1 Bewirte Mom-Gesiis* wirkt sicher gegen alle Gesichts- und Hautunreinigkeiten Vollkommen unschädlich. Ein Tiegel 35 kr. Medio, hyyien. Melousine-Seife dazu ein Stück 35 kr. — Allein-Depöt: (2663) 38 „Maria Hilf-ApotMe" des M. Leastek In Laibach. Tlglioh zweimaliger Postversanit. DIE SOMATOSE (lösliohes Flelsoheiweisi) ist nach dem Ausspruche der hervorragendsten Aerzte das «Ideal eines Nährpräparate« »für Kranke und Schwaghe. Wirkt nervenstärkend und muskelerzeugend. (4734) In den Apotheken und Droguerien. 22—14 Deatscber BöiirwalttaöiiflBpp Laibach. BirLlad-TjurLgr zu der Freitag, den 29. März 1901, abends 9 Uhr im Casina-Jahnzimmer stattfindenden Jahres - Hauptversammlung mit der Tagesordnung: 1.) Thätigkeitsbericht für die Jahre 1899 und 1900. 2.) Neuwahl des Vorstandes. 3.) Allfällige Anträge. (1083)2—1 Der Vorstand. (1041) T. 26/1 1. Oklie. Od c. kr. okrajne sodnije v Mokro-nogu kot nadvarstvene oblasti se s tem oklièe, da se je UrSa Stariè, 33 let stara koèarjeva hèi iz Jagodnika St. 21, radi slaboumnosti postavila pod skrb-ništvo, in da se je Urši Stariè za skrbnika postavil France PiSkur, po= sestnik iz Trebelna. C kr. okrajna sodnija v Mokro-nogu, odd. I, dne 14. marca 1901. (1043) Cb. 20/1 1. Oklic Zoper 1.) Marijo, 2.) Matevža, 3.) Lucijo, 4.) Terezijo Rekelj; 5.) Uräo Schemla; 6.) Lukeza Vilman; 7.) Jožefa Urbas, vulgo Schegainer, in 8.) Marijo vulgo Gopnuk, kojih bivaitöe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Kranjskigori po Antonu Rekelj, posestnik v Jesenicah j St. 55, tožba zaradi priznanja terjatve. Na podstavi tožbe odredil se je narok za ustno razpravo na dan 18. marca I 1901, dopoJdne ob 10'/, uri. / V obrambo pravic toženih se po- I stavlja za skrbnika gosp. Jožef Èerne, I obèiaski tajaik v Kranjskigori. Ta I skrbnik bo zastopal tožence v ozna- I menjeni pravni atvari na njih ne- / 'arnost in atroäke, dokler se ne ogla.se I risodaiji a// ne imenuje pooblasöenca. I r. tin a 1. mjtr&M l&OI- / Vine österreichische Tpeeialltät. Magenleidenden empfiehlt sich der Gebrauch der echten «Molls Seidlitz>Pulver> als eines altbewährten Hausmittels von den Magen kräftigender und die Verdauungsthätigleit nachhaltig steigernder Wirkung. Eine Schachtel li 2. Täglicher Versandt gegen Postnachnahme durch Apotheker A. Moll, l. u. t. Hoflieferant, Wien, Tuch. tauben 9. In den Apotheken der Provinz verlange man auS-drlicklich Molls Präparat mit dessen Schutzmarke und Unter, schrift. l14b) 6-2 Danksagung. Da es mir in meinem namenlosen Schmerze unmöglich ist, für das mir von so vielen Seiten entgegengebrachte edle Mitgefühl anlässlich des so frühen Hinscheidens meines innigstgeliebten Gatten, bezw. Vaters, des Herrn Thomas Valka l. l. Bezirks«Oberingenieurs und Realitätenbesitzers in Rudolfswert persönlich zu danlcn, so sehe ich mich veranlasst auf diesem Biege allen lieben Freunden und Bekannten sowohl hiesür, als auch für die schonen Vlumeii« spenden mit Widmungen und für daS zahlreiche Geleite zur letzten Ruhestätte von nah und fern, speciell aber den P. T. Standespersonen, Herren Beamten, Corporation«« und dem hiesigen Gesangverein im eigenen und im Namen meines Sohnes meinen herzlichsten Dank zum Ausdrucke zu bringen. Nudolföwert am 23. März 1901. l (1085) Antonia Valka, geb. Prilling«. Danksagung. ! Für die vielen Veweise herzlicher Theilnahme > während der Krankheit und anlasSlich des Ablebens > unseres unvergeßlichen Gatten, bezw. Nruders, des > Herrn > Jean Tavüar Besitzers und Unternehmers, ! für die schönen Kranzspenden und für die V egleitung l zur letzten Ruhestätte des Dahingeschiedenen sprechen « wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten « den innigsten Dank aus. Insbesondere danken wir l dem geehrten Gesangvereine «Liavoe» für den er» l greifenden Grabgesang und dem löbl. Turnvereine « «8ollol» für die dem Dahingeschiedenen erwiesene l letzte Ehre. Laib ach am 26. März 1901. Die tieftrauernd Hinterbliebenen. Course an der Wiener Börse vom 26. März 1991. «««be« »Men«« «0««^ Vle notitltul «ftmrs« «rftthen fich in pronenlnHhrung. Di» Notierung sämmtlich« «lcti«n und be» «Diversen Vuse» versttht stch p« 8tü°/„...... 114 - lib'— «lisabethbabn, «u u. ««X) Vl. «"/»......... 11? »U 11? 80 Flllnz Iosts»«., ««- l»««, ll.--»«1«r. 174— 1?z^ dto. bto. 5 zosl.--10<>»i. 174—1? »4 «« i'/» l,onllU.««..«nl«ihe 1878 . 10«'»0 —'— «nlehtn ber Etabt «ürz . . —'— —'- «nlehen d. Vtadt Wen . . . log b0 104 ü« dto. bt«. (Gillx^ od, »olb) 11»-— 1»2'- dto. bt«. /1894, .... U4-2V i,94-»0 dto, bto. (1898) .... 9ü'«b,9«-li5 «l>rstbau.«nlthtn. «rlo«b. »«/, 100'— 1l»0-ü0 4°/. Kiatuti «brl^e »lt. Vober. »ll«.est.lnb0I.vtll.4»/, 942b 9b5b «..efterr,Lllnbe«'HyP.<«nft.4°/» 97— 98 — 0««l.'un«. ««nl 40'/^«hl. v«l. 4°/»......... ,«__!«,'- bt«. bt«. «iftjilhr. »erl. 4°/, . 99 — 100 — Vparcaffe,1.«ft..S0I.,v«rl.4'/, 98 «5 99« «lftnbahn^rlorltiltx Gbllgatto«»«. FtrdlnanlX-Nolbbahn «m. 188S 98— 9« b0 0eft«rr. stolbwtstbahn . . . 10? 70 10» 70 staatlbahn....... 4«-— — — Gübbahni»»«/<>vtr,.Iilnn.^ull 345 — «4«- dt». ^ »°/»...... 1»»'«lU«^ Un».»«»!»«. Uahn..... 10»'— 10S-U0 4«/, Unterlrllluer «ahnen . . 9» 00 iua - Dt«lft «°ft (per TM«). V»r,»«»l sl. «M. . . . 14S-. 1dl - 3otlitn»rtuz,l)«st.»»I.,v.«0lI. 4«»ä 4» «5 „ un,. „ „ »sl. »ü«, »«Ü0 «ul,olPh<Ü«I« 10 sl..... «u>« «» - Valm5'- bt..»en°i» Pr,-Vchuld«. b «°d«Nt«ditanft.,»«,i»«9 »1-bN ««) «ail»«« ««port'znt»r' »uhmnng»n. «ussta.lUll. »isenb. «XI sl. . »148' »I«' «au- u. Vetritb«.««!. s. fi»dt. Gtraßenb. in Wien ll<. X . »U« - ^95 - »to. dto. bto. ll».» . . »89-2»i'- Vöbm. Norbbahn 1b0 sl. . . 4»4 — 4»S — Vuschtiebraber Eis. b00 fl. «Vl. 5lb0' »lS»- dto. bto. lltt. ly »00 fl. . 1150- 115» Vonau «Dampfschiffahrt» > «es. Oefterr., 50« sl. «M. . . 8»4- 8ll8 - Dlli<«odtnbllcher «,.«. 400 Kr. Sl»-— «19 — sseibinanb^Nulbb. l0O0sl.«««. S»05 ««ü' üemb.^lzerno«.. Iassy»«tlsenb.» «tselllchaft X00 fl. O, . . . «» — 5»2 - Lloyb, Oeft., Tliest, »NO sl.»Vl. »48 — 8l.i! - vtsterr. «ordtutftb, LO« sl. V. 47» - 4»!)- bt«. dto. iUt. ») »00 sl. S. 4«?- 4U» — Prag.Dui« «lsenb. 10Ufl. «bgft. l83 - 1»4 - «taatseisenbahn »razMX>ft.S. «ll---------— «enn 2«t»l»ahntn. «ct.'»«s. — — — — «lngloOesl. Vonl 1»N sl. . . «85-«7- Vanlvtrein, Wiener, »00 sl. . b>^ 50 l>»« 20 Vobcr..«lnsl., lleft., »oo sl. «. g»l —««l,- «rbt.<«nfi. s. Hand. u. «. IS» fl. —' - — — bt«. bto. per Ultimo . . . ?«'- 72» . »«dilbanl, «ll«. ung, «X, sl, . 7»8 —7»a — »tjillfUtnbanl, »Ng,, »00 sl, . «»» —4»S'- »«compte-««!., «br«ft,, ü«, st. l4l0' 1430' »lro>u. «aflenv., Mener, »00». 490 — 4V» — VUvotbeN!.. l>».. »nn »l 5N°/,« >94 — »9« — Länblibaill, lltsl., »00 fl. . . 4»» b0 484 60 0«slerr.'un«ar. Vanl, »aa sl. . »«??' i«»« » Unionbanl »00 sl..... b»» »0 b?4 50 »erlehl»b»nl. «ll,., 140 sl. . «ü8 — ä»o-— Zndnfiri«'Ant»r« «»hmung»«. «auges., «llg. »st,, 100 st. . . 1«! — tb>'-«sybler (tistn« unb Vtahl'Inb. i» Wien llX> sl..... »ll'—»i»>— »istnbllhn«,.Lt!I,g., ,.«lbcmüh!", Papiers, u. «..«. l?2 — 1?« — ll!sfi»ger Äcauercl 100 sl. . . »xc» —»z?» — Montax-Gtjtllsch,, Oest.»alPlne 491 b0 4»z Dunlten........ 11 »2 11'»« »0'sslanc« Ltilckt..... 1910 I9'0 90 70 «ubel'Nliten....... « «^ ,.54, I settle- uad "tV»cli.fll«X'>Gh«ocl3L*ift Privat-Depot« (Safe-Deposits)