«chriftle ttung: IMtraigaffe ftr. &. ttftttii Ri. N, tntnrtu. »,,,«st»»», Iit,ltch<«t» »n ««,». Hfl w* 11—1* Bit IKE Mtn och, lt»«aejtMi. »owmnk «>»-MMn«rn m«i bnStfMstt«! »u SaMilaiu llta •rnösiiBj Krt Milig# I«•* «fdiia •rtitrrc taigc««* M ■totataluimrn ttri*-uftUI. •H.ereltüK Bachl* n16(t« t*en ®htta«t int fcsi*«»« daM ilffcurfidrn-Bont« M.»«. SrrDaltmifi: >« I ■nilli* .... X l'U •UrtdtOrl« . . . X »•— CtfMkcii .... X r- .... X lf-Mrt XiifUik nllkra sich H« ®M* ;#ycb Mt: t" um M fl»in 14. A'öruar Wl4. 39 Jahrgang. Drr Strrit im ökkrrrichischtn lilrrikalrn Lugrr. Das christlichsoziale „Grazer VolkSblati" schreibt «m 8. Februar: «Die österreichischen Katholiken sind «us dem besten Wege, in ähnliche Verhältnisse zu ßeralen, wie in Deutschland, wo der Kamps zwischen den .Kölnern" und „veilinern" zu den schwersten Schädigungen der gemeinsamen Sache sührt. (Uedri-ßeni bestehen derartige Etrritigkrittii. die osl »» den >ehässigtten Mitteln qrführt werden, auch in Frank-reich und Italien.) Obgleich ei so etwa», was man Kölner Richtung nennt, bei uns nicht gibt" (»«< katholische Sonniagsblait behauptet nämlich, daß die ganze christlich'oziale Partei nichts änderet tue alt s» «ie die „Kölner" dem Papste bewußt entgegen» zxarbeiten», ,.j» wurde doch ein Gegenlatz zwischen den Katholiken künstlich konstruiert und die öfter» reichlichen Katholiken in zwei Klassen, nämlich in die .papsttreuen" und in die „modernistischen ' Kaiho-likrn. eingeteilt. Die Einteilung besorgten da« „Kitho» tische SonntagSdlait" und die Jugendorganisationen, die unter der Führung Orels un» der Gräfin Ehotek stehen. Oestei reich» „Katholisches Sonniagsblait* war zum Kapitolswächter über Poptltreue und Glaudensleben gewoiden. Wer dort in Ui gnade fiel, der wurde an den Pranger gestellt und als Kaiho-lif zweiter Klasse gebrandmarkt. DaS geschah nicht dloß einzelnen Peisonen, sondern auch großen O>» janiii-tione«, wie dem P>u«verein, dem kaiholilch.n Voltsbunde, ja sogar dem Jeluiienordtn. Bor einem Jahre wurde Herr Ki«chen»neklor P. Mauß, der Herausgeber de« .SonntagSblaiteS", duich einen dowal« vielgenannten Or»en«mann im Vatikan ein» gejühit und durch die Dailegung seiner Tätigkeit ve> stand er et, >>ch das Wohlwollen des Papjies zu (Nichdeuit verdoie«) Karrltet und Wumm»nlS,anz. Aarneval'stiiche P!aud«rei von Paul Pasig v« ist nun einmal so tiotz alles noierümp'en-den Proiestierens und moralischen Entrünens, nicht andeis: seit dfindet sich die led>n«-l»s»ge Menschheit, gleichviel od Männlein v»er We>b< lein, im Banne d,v Prinzen Karneval, der ni.mals «in Freund vom Laueiieh-n war und die vei flössen« königlich wistphäli'che Paiol«' „Morgen wieder luftig I aus sein fröhlich im Winde flatternde« B nnti geschlieden ha». Bi« zum i!4. Frb'uar, d,m ,^ast vochitdlenSioge, währt diese Z>it autg.lasjeuer F>öh-lichkrii, gkw ß genügend lange, um >>ch anSzuioden, und dann am nächsten Tage, dem g>anen «scher-wililroch, Büß» zu tun in Lack und Äsche und in pieiiger Enthaltsamkeit — „Fa,te.r- nennt man da« ■m dim kirchlich ofsiz ellen AuSdiucke — da« wieder guiznmuchin, wa» man voihei in allzu üppig?» Le> denegknusse gesund gt hatte. DaS christlich» Gewand, da» man dem Karnivals wie dem Fastenbrauchr «ll'gihäigt ha», ist sreitich sehr sadetiich.ini^ u»d wer schars zuschaut, dem wird die u> p>ü»g>iche Ge palt beider Etnuchtungen nicht entgehen, lit hört sich ja gew h recht gelehrt an, wenn man Karn,v >> von „Tarne vale", da» beißt, »Fleisch leb' iudIii" ableitet, alio in den Karn>val«>»sil'aikr>«en die Aus» svrderung erblickt, sich nach Herzenslust anezulel'«»^ in Trank und Lpeiit zu ickiwelgeu, bevor die strenge mit Aichermittwoch beginneiive und 40 Tage, du« heißt bi« Ost>rsv»nabrnd währende Fauti>)>tt mit ihrem Fleiichverbot dir« »möglich macht, «der da« ist eben ein chiistlichei Brauch Allein, man ba>s inchl vergessen, daß lange, bevor christliche Eenddo erwerbe», da« sich in der Erteilung des Segen« in einem Belobungsschreiben. sowie der Uederreichung der goldenen Medaille äuherte. Im Lpatherdste vorigen Jahre« erschien Gräfin Ehotek in Audienz bei« heil. Bater, in der sich die Chel Organisation eine päpstliche Gutheißung verschaffte. Seit diesen Audienzen traten die Hüter des .reinen' Katholi« zismu« mit einer gewissen Autorität aus und er-weckttn den Anschein, daß alle jene, die außerhalb des ,,Sonntag«dlatie«" und der Orel Organisation stehen, dem Papste keinen Gehorsam leisten wollen. Leldst Angehörige de« Jesuitenorden« und Kirchen-türsten wurden der modernistischen Verseuchung offen und geheim beschuldigt. Am heftigsten richtete sich der Kamps gegen den katholischen VolkSbuud, der in den Verdacht kam, eine Filiale der „MÜnchen-Glad-bacher" (der bekannten Bildungszentrale der Kölner Richtung) „zu sein." Wir wollen zu dieser Darstellung nur bemerke» daß die .Modernisten* den „Papsttreuen" nichts schuld g blieben. Nach Mitteilungen des Orelschen Orgai e«, der „Saat', wurden von dem bekannten Bolksbundpriester (wie ihn die .Saat" nennt) P. Jiinerkosler zwei Orelianer zur Polizei geschleppt, weil sie Flugzettel vor einer Kirche austeilten I In Wien — Hweibrücken wu>de ein Oreliarer im Beicht» stuhl al« ioich^r erkannt und ihm — die Absolution verweigert I Nette Blüten treibt da die „katholische" Nächstenliebe! Doch hören wir da« „Grazer Volktblatt" weiter „Hieraus veranstalteten die kaih Vereine und der Kleru« der Wiener Erzdiöze'e eine öffentliche Kund» gebung gegen das katholische Son»tog«blatt . . . Zugleich wurde in einer Deuk'christ der Heil. Bater über den ganzen Kampf genau unterrichiet. Der Heil. Vater empfing im Jänner den Präsidenten des kath VolksbundeS, Erdgrasen Trauttmann»dors in Piivaiaudienz. der dem Papst an das eingehendste den ganze» Sachveihalt da, legte, unter deiondeier Llionung der Ailgiiffe aus den Fülsterzdiichof. Der ten Jesu Lehre in Germanien« Wäldern verkünde-len, um diese Zei» des auf leisen Sohlen nahenden Lcnzc« unsere deidnischen Vorfahren Feste seieiten, in denen die Fieude über die bevorstehende Wen-dnng zum B>ss>rn zum Au«druck kam Denn sie waren ein echte« Naturvolk, da« in seinem Tun und Lassen, »i seinem Handeln und Feiern sich eng an d-e Vorgänge im Naturleben anschloß D->S natürliche Erwache», hervorgeiuse» vor allem durch du« wuchiende siegieiche Lich», bedeutete auch für unsere Vorsahren ein Wiedri erwachen zu neuer Le bensiust u»d Schaff«nsfreude. Daher wurden festliche Umzüge veranstaltet, bei denen, zumal in den Schiffah't treibendem Gegen-en, da« Bild der Früh Iing»göttin ans einem aus Rädein lausenden Schiffe miigeiührt wurde. Dieser Lch>ff«>vagen hieß — La ein wui de damal« am Rhein usw viel gespro-ch.n — ..cairu« naval>i", worau« wohl unser .EaiN'val" eiiistanden lein mag Denn auch die Hanpxache srhite bei diesen heidnischen Vera» stal-lunqen nicht de Mummenschanz Wie alle» solchen ^eitrn, wurden auch hier den Götter» Opser gebracht, Da kopser für ihr N.ihen zur Früt>li»g»z'ii. Nach vi'Ubrachi'M Opfer aber hüllte man sich gerne in die Hänie der grfchlachiete» Opfertiere Das wai ein ab.igläubiichrr Brauch, d.m die Meinung zu Grunde lag, daß d-e« für den Körper heisam sei und ihn gege Krankheiten mancher An schütz,', anch wol»! die Vorzüge der bet«»ffrndrn Tiere, K>as>, Stärke. Kühnlieit usw. auf ihn übe,trüge. Lo in Tieiseue gehüllt, führten sie dann ilire f'ölilichen Ops»rtänze auf. — Wer möchte zweifeln, daß liier, ans unsere Ve, kleidungen, linier Mummenschanz enistanden ist oh»e den wir d>» Karneval >>n« gar nicht denken können? Schon bei den alten Römern Papst erkundigte sich auf da« genaueste nach allea Einzelheiten und faßte sein Urteil schließlich in die Worte zusammen, wer gegen die Bnchöse sei, der fei auch gegen den Papst; er segne in«besonderi alle Unterzeichner der Kundgebung. Auch erklärte er, die unter irrtümlichen Vorau«setzuugen der Giäfi» Chotek erteilte Belobigung zurückzuziehen." (Der unfehlbare Papst!) „Um aber dieser Kundgebung noch mehr Nachdruck zu verschaffen, richtete der KardinalstaaiSsekretär ein Schreiben an den Fürst» erzdischo^ Dr. Piffl, da« vom 26. Jänner dauert Ist." Nun bringt da« Blatt deu Wortlaut de» Schreiben«, worin festgestellt wir», daß der katholi« sche Volksbund — eine offizielle christlichsoziale Parteiorg inisation! — sich nicht nur damit begnügt, „jede irrige Lehre oder Tendenz, insbesondere in sozialen und politischen Fragen, nachdrücklichst zu ve, werfen und den Gedanken vollständig von sich zu weisen, dem Systeme der interkonstfsionellen Bereine in diese katholischen Länder Eingang zu venchaffen, sonder» er erkennt außerdem in Uedereinstimmunß mit den wiederholten Lehiknndgebunge» de« Heiligen StuhlrS an. daß die soziale Frage keine rein wirt« Ichastlicht, londern in erster Linie eine religiöse und sittliche Frage und in dieser Hinsicht dem Urteil und der Autorität der Kirche unterworfen ist." Womit der klerikale Eharakter dc« katholischen VolkSbundes endgiltig sestgest.llt ist! Gleichzeitig muß das „katho-lilche Sonntagsdlati" ein Schreibe» de« Wiener Eizdischoss veröffentlichen, worin ihm jeder weitere A»griff auf den katholischen volk»bui>» unterfugt wird, da er sonst genöiigt wäre, da« Vorgehen de« Zonntagsdlatte. al« „uukaiholisch" und „als die kirchlichen Jnieiessen schädigend zu e> klären!" Man kann daraus begierig sein, wie die Papsttieuen diese Oh> feigen über da« ganze Gesicht einst'cken werden. Dieser Streit im klerikalen Lager hat natürlich allenthalben die größte Ausmerkiamkett erregt. Uns kann e« nur Rrcht sein, wenn jene L>uie, welche offen ihre Ergebenheit >ür Rom zugeben, dalür von waren derartig« Mummereien bei fröhlichen Festen gebräuchlich, zum Bei'piel während der um Mitte Dezember zu Ehren d,r sie}>richtn Sonne gefeierten Salninalie», bei denen sich dir Sklaven in allerlei phantastische Gewänder hüllten und die Kinder Ihrer Herren er'chreckien. Al« nun daS Christentum in unsere Gau« drang, suchte e« zunächst, wie alle anderen heidni« sche.i Bräuche, auch dielen auszurollen, aber ohne Ersolg. So dlieb nicht« andere« übiig, al« ihm em christliches G. präge zu geben, und so wurv« au« der heidnischen Vorfrühlingsfeier die lustige Karne» val-zeit al« Vorbereitung auf die mit A^chermitt-woch begiiinenve, entsagungsvolle, ernste Fastenzeit. Hierau« ergibt sich, daß ein kigenilicher Karneval sich nur dort halten unv eindürge n konnte, wo wirk» lich gefastet wird, da« beißt in Gezenden mit über» wi'gend katholischer B'völkeruiig. I» den proiestan« lisch n nordische n Ländern, »ir kein Fasten k>nne«, ist er «in exmisch-'« v>ewächs, das nur ein kümmer» liches Dasein flistet. Uediigen« sind die Zeiten, in denen der Kar» neval sich ausiodt, auch v rschieden Im allgemeinen rechnet man, wie eriväl>ni an von Dreiköiiige — Epipl>ania«fest — 6 Januar di» Fastuachisdienstag. In Benedig sängt er ^rieit« am S> -^tephansiage — Wtf. Dezember - an. in Spanien am Sankt Sedaitiansiagr — 20. Jinnar — in Rom feiert man meist die letzte» elf Tage vor Aschermittwoch, In Mailand wird er bi« zum Sonntage nach Äicher-mtuivvch, Jnvokavit, ve> läng >t, währ rhei-nitche Karneval sich hauptsächlich aus die Aschermitt» woch?wnche deichränkl Aehnl'ch in Belgien, Frank» reich, Oenerikich nnd Süddeuiichland, wie die lrtzien drei Tage vor Aschermittwoch die Haupisestiage sind Seite L bort mit Fußtritten behandelt werden, und wenn jene Leute in der christlichsozialen Partei siegen, welche sich au« Scheu vor der Oessenilichkeit nicht trauen, vsjen und ehrlich zu sagen, waS sie denken. Umso leichter werden die bisher klerikalen Massen erkennen, daß sie von schwankenden und unzuver-lässigen Elementen geleitet werd.'», welche nicht den Vorteil irgend einer Idee, sondern nur den höchst zersönlicheu im Auge haben. Die» wild hossentlich dazu führen, da» alle ehrlichen Elemente fluchtartig — beide Lager verlassen. Der freiheitlichen Agitation erwächst da ganz unerwartet ein außerordentlich er-ziebige« Feld zur Beiätiguug. Aus Staat und Land. Aus dem Mittelschuldienste. Der Kai-ser hat den Bivsessor des Staatsgymnasiums in Cilli, Karl Dustek, anläßlich der Uebernahme in den Ruhestand den Titel eines SchulrateS verliehen Eine Kundgebung des steirischen Lehrerbunde«. Der steirische Lehrerbund veröffentlicht eine Kundgebung, in der darauf verwiesen wird, daß Abgeordneter Dr Waldner einer Abordnung von Lehrern, die ein Junktim zwischen Ueber« Weisungen und LehrergehaltSregulierung verlangten, erklärte: „Die Landtage wurden eS selbst als im höchsten Grade unanständig empfinden, wenn Gelder die nach dem klaren Willen deS Parlamentes für die Lehrerschast verwendet werden füllen, sür andere Zwecke verbraucht werden. Ein solche« Vorgehen müßte alS Betrug gebrandmarkt werden, da ja die neuen Ueberweisnngen von ven Ländern mit Beru-fung ans die Not der Lehrerschaft ve langt und vom ReichSrate infolge dieser Begründung gegeben ivur« den. Die Verwendung dieser UeberiveisungSgelder für andere Zwecke wäre ein Diebstahl, der an der Lehrerschast begangen würde." Die steirische Lehrer-schast glaubt daher, so heiß» eS in der Kundgebung des steirische» LehrerbundeS, daS Recht zu haben, »on dem hohen Landtag zn fordern, daß er die vorstehend bewiesene moralische Pflicht gegenüber der Lehrerschast sofort ersülle, da nunmehr der Finanz-plan erledigt ist und die Mehrüberweisungen von 21 Millionen Kronen in die LandeSkasse fließen werden. Deshalb stellt sie an die hohe Regierung daS drin-gende Ersuchen, den steirischen Landtag sofort ein-zuberufen. An de« hohen Landtag aber richtet die steirische Lehrerschaft da» dringendste Begehren, er mög« daS von d«r überwiegenden Mehrheit deS Hauses nah«zu ehrenwörtlich gegebene Versprechen dadurch einlöst«, daß er unverzüglich ein Lehrer-gehalt«gesetz schasst, da« dru allseitig al« gerecht an-erkannten Forderungen der Lehrerschaft entspricht." und der Montag — ..Rvseiimoniag- — den berührn, ten Festzug bringt. Am bekanntesten war ehedem der Karneval von Venedig mit seiner MaSkenfreiheit, lierhetzen, Her-tuleSspielen, Feuerwerken usw., dem bis zum Jah»e 1796 in der HimmelfahrtSwoche noch ein „lkeiner' Karneval folgte, dessen Höhepunkt am Himmelfahrt«, tage selbst die Vermählung deS Dogen mit dem Meere durch einen in dieses geschleuderten goldenen Ring bildete. In Pari« bildet der Umzug des „BoeusgraS" — FaschingSochse — mit vergoldeten Hörnern und bnnten Bändern den Mittelpunkt nnd die ernste Fastenzeit wird durch ein am Mittwoch nach Sonnlag Okuli — „Mittjasien", dies Jahr 18. März — stattfindende« MaSkentreiben unter« brochen. Den römischen Karneval mit seinem Pferde-rennen — Korso —, Auszügen, Werfen mit Blu-men und GipSkügelchen — ..Konfetti", eigentlich „Konfekt", jetzt durch Papierfchnitzel ersetzt - und Lichierkampf hat unS Goethe im zwcilen Teil, der „Italienischen Reife" höchst anschaulich geschildert. E« heißt da über da« MaSkentreiben unter ande-rem: „Hier kommt ein Pulzinell gelaufen, dem ein große« Horn an bunten Schnüren nm die Hüften gaukelt. Durch eine geringe Bewegung, indem er sich mit den Weibern unterhält, weiß er die Gestalt de« alten Gotte» der Girteu in dem heilige» Rom kecklich nachzuahmen . . . M>t schnellen Schrillen, 'deklamierend vor Gericht, drängt sich eiu Advokat durch die Menge; er schreit an die Fenster hi.tauf, packt maskierte und unmaskierte Spaziergänger an, droht einem jeden mit einen Prozeß, macht bald je-dem eine lange GeschichlSerzähluuz von lächerlichen Verbrechen, die er begangen haben soll, bald diesem eine genaue Spezifikation feiner Schulden. Sehr leicht sind die Masken von Bettlern und Bettlerin-nen zu schaffen: schöne Haare werden vorzüglich er- Keusche Macht Stadttheater. Mittwoch den 18. d. findet zum 19. Ensemblegastspiel de» Kaiser Franz Josef-JubiläumStheaterS als Thoma Abend die Aufführung der SenfationSnovität ..Mazdalena", BolkSstück in 3 Akten von Ludwig Thoma statt, welche am könig-lichen Hoftheater in München, wie alle» andere» Großstadtbühnen einen bedeutenden Erfolg errang und nun einen SiegeSzug über sämtlich* Provinz, hühn n nimmt. Thoma, der mit „Die Medaille*, „Erste Klaffe" usw. sich auf da« be»e al« dramali-scher Schriftsteller einführte, zeigte sich auch in die-ser Neuheit alS scharssichtiger Menfchenbeobachter, als moderner Realist, der die Begebenheiten so dar-stell», wie sie in Wirklichkeit sind, ohne Schönfär-berei, wahr und echt. Frl. Meier, die hervorragend« Darstellerin der Magdalena an der Wiener Volk«-bühne wurde auf diese Rolle auf daS Hofburgtheater in Wien engagiert, Dieses Werk erzielt« a»ch b«i seiner Ausfühiung in Laibach einen nachhaltenden Erfolg. Die Titelrolle spielt Fräulein Herrn« Hart, die männliche Hauptrolle Herr kopal, der auch die-sem echt dichterischen Werke die würdigste Vorder«, tung zultil werden ließ. — Sonntag den 22. d. findet nachmittags halb 3 Uhr und abendS 6 Uhr Gastspiele deS Erste» Wiener Jugend Operett«»«»-iembleS vom priv. Karltheater in Wien statt und kommt nachmittags da« phantastische Märchcnballett in 1 Akt „Die Pupprnfee", Musik vom Hoskapell-meister I Bayer zur Aufführung. Hieraus Jugend-Kabarett: Gesang. Tanz nnd Deklamation. Zum Schluß: „Kurmäikcr und Pikarde", Genrebild mit Gesang von L Schneider. Abend« 6 Uhr folgt dann MillöckerS herrliches Meisterwerk „Der Beitel student" mit dem Star des Ensemble«, den kleinen Max Alexander, genannt der kleine Girardi, al« Oberst Ollendorf. Die anderen Tvlokrtsi« fesseln durch ihr packende« Spiel und e» ist wirklich zu verwundern, mit welchem Fener, mit welchem Gefühl, mit welcher Mimik diese jugendlichen Kräfte ihre Rollen zur vollendetsten Wiedergabe bringen. Die Blätter schreiben: Wir konnten nur bewundern, und nicht« al« bewundern; denn an ditsen Auffüh-rungen findet auch der verwöhnteste Geschmack nichts auszusetzen. Schon äußerlich aus daS beste eingerich-ttt! Glanzvoll war da» Znsammenspiet, ei» Wunder dtr Regiekunst; wirkungsvoll komponierte Bilder uud. wa« am höchsten anzuschlageil ist, prächtig zu'am-mengestimmie, tonstaike Ehüre Todesfall. Mittwoch früh starb hier die Private Frau Marie Gall geb. Berg« im <>7. Le-btnsjahr«. Für deutsche Lehrerinnen. An der zu eiiitr sechSklassigen erweiterten Volksschule in Heil. Geist Lotsche bri Gamlitz ist mit Oster» eine provi' svrische Lehrerinnenstelle zu btsttztn. fvidert, da»» eine ganz weiße GesichiSmaSke, ein ir-deueS Töpfchen an «item sarbigen Bandt, ein Stab und ein Hut in der Hand. Sie treten mit demüti-ger Gebärde unter die Fenster und vor jede» hi» und empfangen statt Almosen Znckcrweck, Nässt und ivaS man ihnen sonst Anmutiges geben mag .... Stallknechte, mit ihren großen Bürsten, kommen, einem jeden, wenn er ihnen beliebt, de« Rücken au» zukehren . . . Witzige und satirische Masken sind sehr selten, weil diese schon Endzweck habe» und bc> merkt fein wollen. Doch sah man einen Pnlzinell als Hahnrei. Die Hörner waren beweglich; er konnte sie wie eine Schnecke heraus- nnd hineinziehen. Wen» er unter ein Fenster von Neuv«heira!tte trat und ein Horn wenig sehen ließ, oder vor einem anderen beide Hörner «echt lang streckte und die an den vbe-ren Spitzen befestigten Schellen recht ivacker klingelten. entstand auf Augenblick eine heitert Aufmert samkeit und manchmal ein große» Gelächter. Ein Zauberer misch!« sich »»irr die Menge, läßt da» Volk ein Buch mit Zahlen sehen uud erinnert e« an seine Leidenschaft zum Lottospiel. Mit zwei Gesichter« steckt einer im Gedränge: man weiß nicht, welche« sein Vorderteil, welche» sein Hinter eil ist, ob er kommt, ob er geht . . ." Schließlich darf man auch den berühmten Schäffl«. — Böttcher- — tanz in München sowie den dortigen Metzgersprnug, de» Vöttchertanz in Frankfurt am Main, da« Schönbartlaufe« in Nur» berg, da» Schemenlaufen in Tirol und andere alS Ueberreste jener heidnischen VorsrühlingSfeier au«-sprechen. Ausgelassene Freude und Fröhlichkeit ist'S, waS hier überall zum Ausdruck kommt nnd gerade in diesen hoffnungsfrohen Tagen nur allzn erklärlich nnd berechtigt erscheint. Rumm« 8 Eine Widmung für das Turner-Kränzchen. Alle, die da« Turnerkranzchen «rwar, leu, die sich froh unterhalten und nicht zum Schluss« — tanzen wollen, die werden sich auch an dem Wal-zer erfreuen, den Herr Eduard Jnterberger de« Turnverein gewidmet hat. „Frisch, fromm, fröhlich, frei" ist er genannt. Die Tänzer und Tänzerinnen werden sich bei den «längen alter Turn«l>eder fi«-den, die in melodiöser Auseinandersetzung die Pol», naise bilden. Da« Lied „Frei und unerschütterlich'' eröffnet den Vorreigen, übergehend in den Hymnu« „An die Frauen", ei« Frauen und Mädchen, die dem Tanz daS anmutige Gepräge geben sollen, dan« daS „Gelübae", eiu bekannte« Lied au« der Turner-bibel. Und just zur rechten Zeit kommt die Ueder-leiiung uud der Walzer. Eigentlich die Walzer, »>« liebliche, echt« Walzermotive, einmal leicht und wie-gend, dann wieder kräftig ausholend, und die Garde-bauten in den Nischen werden aufhorchen und un-willkürlich leise mitwiegen. Und wenn die Eod« zu» Schluß überleitet in alten Turnerweifen, dann wird e« heißen: noch einmal! Eine nette, feinfühlige Komposition ist dieser Walz«, ausgezeichnet inttrn-mentiert von Herrn Musikdir«kior Z. E. Richter; auch die Musikkapelle wird sich (nach der Probe zu schließen) wie immer wacker halten. Durch diese Neuheit wird daS Kränzchen eingeleitet und die Turner werden brave Wirt« sein Turnerkränzchen. Trügen nicht alle Vor-zeichen, so verspricht der Besuch de« Turnerkränz» chen» am 81. d. «in sehr reg« zu werden. Die komischen Touren bei der letzten Quadrille vor der Ruhe un» die Tingel-Tangel-Vorträge in der Miller-uacht«pauie werden dazu beitragen, die gute raune zu erhöhen. Alle, die au» Versehen keine Einladung erhielten, mögen sich an Herrn Oskar Wagner. Sparkassegebäude, wenden. Das neue Europa. In der Ostveu'sche« Rundschau lesen wir: Schon wieder hat ein Land-solftat da» dringende Bedürfnis gefühlt, die Land-karte von Europa „umznmalen". Nach dem kühnen Franzosen, der schon im holden Leutna«t«alter da« verrucht« Deutsche Reich in fünf Teile teilte, die er gnädig an England, Rußland, Dänemark, Holland und Oesterreich verteilte, während er den sechste« Haupldifsen für Frau Marianne bestimmte, naht jetzt ein russischer General, den ebenfall« noch holde LiutnaulSphantafie beseelt, denn auch er legt da« Tranchiermesser an den großen Völkerbratrn und säbelt die besten Happen für da« Slawentum h«-unter. In einem Panflawistenblatte an der New« verkündet di« moSkowilische Exzelltiiz: W«nn im linden Licht« lkuchtet d«> Lenz, dann wtrden den Otster-reich«» die Hosen stramm gezogen. Mit runden vier Milliönchen Streitern rücken die „alle» erdrückenden Heersäulen des weißen Zaren" heran, der Balkan-bund „muß" eine Million für Väterchen in» Feld stellen; nur kurz ist der Schmerz, „die Flinte schießt, der Säbel haut und Oestreich ist schon halb verkxint . . ." Rußland« Fahnen wehen in Stam-dul, daS Testament des großen Peter ist im Mai 1914 erfüllt — so befithlt drr grimme Haudegen a» der Newa. Rumänien nimmt sich bin ungarischen Bisse«, daS Debrecziner Gulasch wird in Zukunft «n rumänische« Gulasch 'sein. Ganz Mazedonien verspeist der arm« ausgehungert« Bulgar«, Ferdi-»and» Nase darf wikder hochzetragen werden, Vä^ t«chrn erlaubt «S . . Serbiens Peter reitet auf den berühmten Schimmel in Serajewo ein, läßt den armen Wied in Durazzo hängen und reicht in Laibach feinen neue» Untertanen die majestätische Pratzen. Nikita fpekuli«» dieSmal nicht nur an der Pariser Börse, sondern erfolgreich aus Ekutari und die »«-liegende» Dörfer; auch i« Ragusa und Cattar« züchten fein« Tscheruogorzen die heimatlichen Harn-mel nnd der Tabak der Heizegowina wird königlich nivnttiiegrinische« Rauchkraut. Di« Helleue» endlich jagen den letzlen OSmanen i»S M«er, um sich Käu«-lich i» Thksfalikn einzurichten und Epiru» al» Nachspeise zu genießen. Nun kommt di« Schlußapotheof« mit bengalischer Btleuchlung: ,,tt» wird da« drei-einiz« Königreich errichtet, best«hend au» Jllycini. Böhme« und Westgalizien. denn Ostgalizien fällt an Rußland. We»n dann Rußland „abgerundet* ist. wir» die Schaffung eine» autonomen Königreiche« Polen vorgenommen. Posen käme zu Polen. Natür-lich müßte do,l die Dynastie Romanow herrschen! In den erste» Jahren müßte auch eine russische Armee in dem neugeschaffenen Königreiche al« Wiche gestellt werden, bi« die Verhältnisse „russenfr«u«d-lich" geworden sind." — Al'o sprach nicht Zara-thustra, sondern di« wudkisroh« Exzellenz an der Ren». Das tschechische Prag. Der Magistrat o#n Prag hat sämtlichen Eingaben deS Deutsche» Hau«' besitzervereinet sür Prag und Vororte gegen die nach- Nummer 8 S ttigliche Vorschreibung erhöhter Mielzin»»Umlagen die Erledigung »erwrignt, da „diese Eingabe in deutscher Sprache abgefaßt, die alleinige Amtssprache der Piager Etadtgemeinde jedoch die tschechische ist." Deutscher Gewerbebund. Morgen Gönn, tag den 15. d. halb 2 Uhr nachmittags findet die JahreSvollverfammlurig im Gasthause zur Traube »ü« folgender Tagesordnung statt: Verlesung de» letzten Vollversammlungsprotokolles; Bericht de» SchnjtführerS; Bericht de» Kassier»; Erledigung der Einliuse; Bericht über den Handwerkertag in komo-tau; il II fälliges. Evangelische Gemeinde. Morgen Sonn-log findet in der ChristuSkirche um 11 Uhr vormii-tag« ein kin^ergotteSdienst, um 5, Uhr nachmittag» ein öffentlicher GtlreindegotteSdienst statt, in welchem Herr Pfarrer May predigen wird über „Tapfere Menschen". Am Freilag adend« veranstaltet die Vereinigung junger Mädchen im Gemeindesaale einen leeabend. Jahreshauptversammlung der Orts gruppe der Gericht» Kanzlei-Offizianten und Gehilfen in Cilli. «m 3. d. hielt die Ortsgruppe der Gericht» Kanzlri»Offijiant«n und «Ge» hilft» in Cilli im Hotel Krone ihre diiSjähiig«, sah. »ngemüßig« Jahreshauptversammlung ab. Nach Begrüßung und Einleitung durch den Obmann der Ori»giuppe Kollege» Pfeiffer wurde zur Tagesordnung übergegangen, in deren Verlauf da» letzte ZahreShaupiversammlungS-Proiokoll und die Kassa-gedarung mit Befriedigung zur Kenntnis genommen un» den betreffenden Funktionären die Entlastung erteilt wurde. Den Bericht der Leitungsmitglieder der Ortsgiuppe erstattete» Obmann Pfeiffer und fliege Eouno» in eingehender, fesselnder Weise, ßlc beip-achen die bisherigen Erfolge der Fachorga->»a ion, die gegenwärtige Lage unb zu unternehmen-den Äklionen. Die Neuwahl de» AuSichusie» hatt» folgende« Ergebnis: Obmann ltalpar Pfeiffer, Ob> «an» Siellveitreier Hugo le Courioi», Sch-istsühier liarl Nowak, Schristführer» Stellvertreter Konrad Degen. Kaffier Franz Auiiicher. ÄuSichußmitglieder Zoief Pa»n und Rudolf Finke», R ch»ung«prüfer I jiiesnik und F Bervar. Sämtliche Auiklionäre eitläiien die auf sie gefallene Wahl anzunehmen und fich für die Jnlereff,« der Ortsgruppe voll und g-nj «inzuietzen. Sohln wurde vom Obmann« der cffivrlle Teil mit dem Wunich« geschlossen, die Ort», giuppe der Gerichtskonzlei Offiziaiite» und Gi>i> ung»,eigen von der Ciltier Muiikv«i«in»kapelle gediachl wird. Auch gelangt an diesem Adend der Original - Lteirerianz von Mitgliedern der Ort»> ßiuppc zur Auf'ührung, um «ine alle Volkssili« der g'ilnen Lteieimark zu ehren. Der ausgesetzte erste P ei» von 30 K für da» schönste Kofiü« düifte >ein, Zu^tiafi nicht verfehlen und ist daher ein recht zahllticher Besuch zu e-Wirten. Am Faschingdienstag veranstaltet, wie schon einmal b.richiel, der Verein Deutsch'» Hau« e>»en gioge» Maskenball. Wer über den Mummen-schanz erdiben ist oder so waS nicht nötig hat, soll doch auch so wir gewöhnlich koaimen, nur womög> lich mit irgend einem iröhlichen Abzeichen. Die Au»-schmückung d>« große» Saa r» wird, wenn» so ge-liugt wie geplant, ganz lustig ein lind da» ganze «iid für gui« Lau»« eine» guten Rahmen abgeben. B iondeie Ei lavungen werden nur an Vereine er-gebe», dam» fich auch einige G-uppen bilden; von eindrillen ilt jeder, der gerne in« Deutiche Hau» j>hi. willkommen und damit herzlichst eingeladen. ti»e Ein riiiskulle sür eine Pei son lallet «in« Klone, fl» Familie» diei Kronen — A m Aschermittwoch ist dann im g>oßen Saal wieder ei» großer H>lingichmau« mit Mnsik und Gelang, alle kvm we» von gestern noch mal» zusammen, und immer dlehl sich am Herde der Spieß . . . Iaqaball. Der Jigaball hat sich in den letzte» Jahren zn einer Pflegestätte urdem scher Ge-wuilicht.ii und ungebundener F öblichkeit «niwickelt. Der Ausschuß lit auch deuer wieder bestrebt, den F>euu»» dieier gedxgensten Faschinq«veian»aliung alle» zu dielen, um ihnen einige fröhliche Stunde» zu bereiten, in denen sie da» Getriebe da» Alliag- leben» vergessen und in ungezwungenem, fröhlichem Treiben Herz und Gemüt erfrischen können. So selten sin» ja die sorgenlosen Stunden im mensch-lichen Leben, daß man sie nicht anbeniltzt verstreichen lassen soll. — Die Vorarbeiten sind bereit» im vollen Gange, zumal un» nur mehr kurze Zeit vom 7. März trennt, an welchem Tage sich die Pforten de» Deutschen Haufe» öffne» werden, um die lebe«»-lustigen Cillier und hoffentlich recht viele Gäste au» dem Unterlande in sich aufzunehmen. Kohlenverteilung an die Stadtarmen. Infolge der strengen Kälte sah sich der Sladiaimen-rat veranlaß«, nach der ersten Perteilung noch einen Waggon Kohlen sür die Stadiarmen zu kaufen, welche in den letzten Togen zur Verteilung gelangten. Der deutsche Handwerkerbund für Steiermark und Kärnten ersucht un» be-kanntzugede», daß die die Wohlfahrtspflege für die im Gewerbe tätige Jugend pflegenden Korporationen bedacht sein sollen bezügliche Subvenlionsgesuche un-verweilt zu überreichen. Die steirische Statthalterei gab am 16. Jänner folgenden Erlaß hei au»: „Wohl-fahrtspflege für die im Gewerbe tätige Jugend: Materielle und formelle Weisungen über die Be Handlung von Ansuchen um Subventionen au» die-sem Kredite. An alle Bezirkshauptmannschaften und politischen Exposituren, die Stadträte Graz und Marburg, Stadtämier Eilli und Pettou und an alle Leitungen der Lehrlingshorte und LehrlingSheime. Mit Btzikbungen auf die Eiläffe vom 15. Jänner und 13. November 1913 wird nochmals daraus aufmerksam gemacht, daß Gesliche, welche sich aus die Gewährung einer Subvention au« dem Titel der WohlsahrtSpflege für die im Gewerbe tätige Jugend für da» erste Haldjahr 1914 beziehen, orünungS» mäßig instruiert, von den Geiuchstellern bei der Statthallerei spätestens am 15. F«br»ar 1914 ein-zubringe» sind. Nach Ablauf de» Semeltral Ueber-gangSbudgtl» 1914 sind die Subvention gesucht alljährlich bi» spätesten» 3 >. S.ptember bei der Statt-hallerd einzubringen. Diese Fiiften find präklusiv«; e» kann daher auf verspäiete Gesuche keine Rücksicht genommeu werden." Ein Kaplan des Deutschen Ritterordens. In Frieda» gehört di« Ptarrkuche dem Deutschen Ritterorden. Der jeweilige P'arrer ist der Verweser der Pfarre. Jbm zur Seit« wirkt« immer ein ttaplan, der Konventuale des Deutiche» Ritter-ordeuS ist un» der auch den Relig onsunterricht an der »eulfchen Volksschule erteilte, so li>» zum Jahre 19ll der Tscheche Polat, welcher o »vohl er Kaie chet an der deuische» Schule war, doch gegen diese hetzte. Er wurde vom Deutsche» Rille,orde» enlfernt und, damit Ruhe eintritt, übernahm der Pfarrer Gliede selbst den Unierricht. An Sielle de« Polak kam aber wieder «in T'cheche namens Grodeljar. und zwar edenjatl» an» dem tionviki« de» Deutiche» Riitklorden» in Laibach. Da diestr mil der deut'chr» Schule nicht» zu tu» halte hoffte man, daß nun endlich Ruhe eintrete» werde. Allein dieser Kapla» des Deuitchen Ritterordens, der sich zum Beispiel einmal bei Gericht anläßlich einer Beeidigung aus den Standpunkt stellte, nicht Deutsch zu verst.hen agitierte bet den letzten Gmeindewahlen gegen die deutiche Partei der Landbevölkerung auf das hefligste, vereint mil den liberalen Slowrnen und insdeso» dere mil deren Führer Dr Senne, mit dem ihn seilberein innige» Freund'chaslSdandumschließ! I» welcher Weise gegen die deutsche Sladlgemeinde gehest wu> de, möge der Umstand beweisen, dag sogar behauplet wurde, die Deutichen wollten die O>de»«kiiche nieder,eiven und dafür eine prol«sta»tilche Kirche aufbauen. Unter der Paironanz de» Herrn Kapla»» wurden in Friedau selbst ei» kl-nkaler Turnverein gegründet und auch ktenkalslowenische B^sammlunge» ln un-serer deutschen Sladl abgehalten. Ja, noch mehr I Nach einem slowenische» Blatte vom 4. Dezember 1913 schenkte dieser Kaplan dem slowenischkte, ifalcu Tu,nvereine sogar zehn Tuineranzilge. Al» Kon veniuale des Deutsche» Rilteroide » da>s er aber kein Be, mögen haben; was er besitzt, ist Ei^enium de« Konvrnte« $« muß olio der Konvent au desttn Spitze der T'cheche Polak steht, durch ihn oder er ohne Wisse» des Konve»te« diese z,on« spende ge-macht haben. Unser lieber Kapla» Gcobtjar gcfi-l sich anch darin, in einem an die Lchulleiiung »er Stadt Friedau geiichlelen Schreiben über die Kinder der deutschen Schule h-rzufallen und sogar von „stroßenräuderischen Uebersällen der Schuter" auf die Kinder der Uagedung«jchule zu spiech ». Al« diese Sache im Oneichutrale zur spiache kum, n> griff der Sokolist und liberale Slowene O>. Ser»>c für den K plan Paitei und, wie man höii, will auch der slowenische Bksschulrat für diese« slowenische Schoßkind eintreten. Allein wir wollen vor diesem tschechische» Hetzgeistlichen Ruhe haben und werden diesen Frechheiten noch schärfer entgegen-treten. Fragen muß min sich aber, wieso der Deut-sche Ritterorden in Laibach ein Konvikt erhält oder, besser gesagt, au»hält, wenn au» diesem solche Deutichfeinde herauskommen Schade um jeden Heller, den der Deuische Ritte« orden sür diesen Zweck au»» gibt, denn da» Geld ist nicht nur hinausgeworfen, sondern, In Gegenteil, der Deutsche Ritterorden er» zieht sich dadurch selbst und insbesondere feinem Volke nur Feinde. Das vorgestrige Schrammel Konzert deS Marburger Schrammel-SalonquartetteS Hlawat-schek erfreue sich, wie nicht ander» zu erwarten ge» »esen, eines übrrau» starken Besuche». Bald n^ch 9 Uhr füllte sich der Hauplfaol von Wagner» EafS Union. In kürzester Zeit herrscht« die bei guter Schrammelmusik überall zu findende echte Wiener Stimmung und man «ähnte sich — „draußen »o beim Heurigen/' Die exakten Leistungen der Mar« burger fanden ungeteilten Beifall und immer und immer mußten sie Zugaben wachen. — Wie wir erfahren, beabsichtigt der rührige Laf6tier Herr Hans Wagner »un zweimal monatlich solche Schrammel-Konzertabende zu veranftalien. Stitkkurs. Eine schöne Heimarbeit ist wohl da» Klliiststicken auf einer Original-Singer-Näh-Maschine. Um diese schöne Arbeit noch mehr zu ver« breiten, veranstaltet die hiesige Verkaufsstelle der Original-Singer-Nähmaschinen einen unentgeltlichen StickkurS vom 16. bi« 28. Februar in der Ring» straße Nr. 4 neben Brüder Knnz. Der Tiifferer Rodel-Klub veranstaltet Sonntag den 15. d. auf der »och lehr gut erhalte-nen 3 Kilometer lange» Bergstrage nach St. Leon« hart ein allgemein zugängliche« PreiSwettrodeln für Herren, Damen und Zweisitzer. Nennungen könne» bis längsten» '/<3 Uyr am Start erlolgen; frühere «»Meldungen nimmt Herr Postmeister Londero, Tüs-fer, entgegen. Nennpiei» ist 1'30 St p>o Person. Die Preivverleililiig findet um halb 8 Uhr abend» im Hoiel Henke statt. Sommersrischensührer von Stetermark. Es wir» nochmals auf den vom Lande»-verband für Steiermark zur Ai«gade gelangende,, Sommerfrifchfühier für >914 aufmerksam gemacht. Der Termin für die Einsendung der bttteffende» Fragebogen läuft demnächst ab. Verspätete Euise»-düngen können nicht berücksichtigt werden. Die Verschiebung der Hauptstellung. Die bereit» gemeldete Abschiebung der ^anptstellunz wird von ziemlich bedeutender Dauer fein, da di« Assentpläne noch nichl versaßt und hinauSgegebe» werden können, bevor die parlamentarische Erledi-gu»g deS Rekruiengesetzl» erjolgt ist. Die die Aus-ichiednng beueffknden Erlässe sind bereits an die LanveSsttllen hluauSgegangen. Postverkehr mit Neuserbien. Die Han- del»> und Gewei bekammer in Graz gibt bekannt, daß »ach einer Mitteilung der serbiichen Ponver-waltung die nachstehende» Postämter i» den neuer-wo, denen Gebieie» Serbien« zum Verkehr mit Post» patrte» ohne und mit We,ta»gabe oder mit Nach» nahmedelostiing, B'iefen und Schachtel» mit Wut« angabe, Postausliägen um rekommandierten Sendungen mit Nachnahme zugelassen sind: Eh'lane, Djevvjetiyi, F >i,ov»ch Kaischarnk. «avadar «riva t aianka. Mliioviza (Kossoveka). Negoiin ^Vardarekl), Nova Varoch, Novi Pazar, Pooouyevo, P-echevo, Pijboy. Pichina. Pnjepolj,, Sjenitza, Skoplje, Sllpe. Telooo, Vcleffe und ^ouichiirn. Buchführungskurse für Bewerbetrei-bende. I» »er letzien ^je t wuide von piivaie? Seile an die Gewerdeirrlbenven d,» Lande» eieier-mark mit der Aufjoi dei uiig hei angetreten, sich a» gewerblichen Buchiüh>u»g?kur>en, die a» Ort und -telle abgehalten werde», zu beieiligen; in einzelne» One» in Olrersteieimaik wu>dc» solche Kurie >cho» begonnen. Die Kosten sür die U„ie>richi«eitkllung »no ganz tedeutliide, augerdrm in die Möglichkeit einer Einstellung solche! Untci »ich sv.raniiuliungen durch die polilische V>bö ve gegeben, soferne dies« Kurse von dieser Sielte a»« nicht genehmigt sind, öle Gewerbelieidend-n d>» Lande» wtide» deshalb ausme>kjam gemacht, »ch w ge» Äbhaliung von ge« wervtichs» Vuchsllhrung»kulte„ j der Sri (fachlichen Luisen und g miichlk» Kuitm) uuminelvar an da» S««irrmürk>iche iA.werdetöro rung» I st tut G>az, Burggasse 13, zu >e»d«n, zu dr»ei> Ausgabe» e« gebör!, deiarlige »nrse in Graz un» uu»,lhaid G>az durchzuiührrn. Dadurch weiden den G>we>vrl,rlbra« den nicht nur Kosten eisp^rt. so»»e>» ,» ist auch Gewähr geboieu sür ein» Uaglose Duichiählung solcher Kur>e. Setu 4 Eine gewaltsame Ehescheidung. Der Inwohner Johann Andi5 in Tüchcrn lebte mit sei-ner Ehegattin AgneS schon seit längerer Zeit in Un-frieden, waS die Frau endlich bestimmte, den Mann mit ihren Kindern zu verlassen und nach Buchen-schlag zu übersiedeln. Am 6. d. um 10 Lhr abendS kam sie mit ihrer Tochter Angela Paholec zu ihrem Gallen, um dort zurückgebliebene Gegenstände ab?u< holen. Johann Andii verweigerte ihr jedoch die Herauigabe der Sachen, weshalb AgneS And:c den JnwohnerSsohn Anton Ribic zu Hilfe ries. Dieser erbiach über Aussorderung der beiden FrauenSper« sonen im Zimmer de» Andic eine versperrte Kiste. Hiebei kam eS zwischen ihm und Andic zu Tätlich-leite». Andic zog den Kürzeren, erhielt mehrere Faustschläge inS Gesicht und Fußtiitte. Gegen Ribic «urde die Anzeige eistattet Bei der Hochzeit. Am 9. d wurde beim Besitzer Franz Plausteiner in Lubecno eine Hochzeit gestiert. Hiezu hatten sich auch mehrere Bauernbur-schen ungeladen als HochzeitSschmarotzer eingeiunden. unter anderen auch Valentin Steklic. Später kam der beim Besitzer Fiedler in Lubecno bedienstete Knecht Martin Lubej hinzu, der mit Steklic in Feindschast leb». ES wurde daher von diesrm ausge-sordert, sich zu entfernen, was er jedoch nicht tat. Er erhielt nun von Steklic mehrere Ohrfeigen. Spä-ter gingen die Burschen in da» Gasthaus des Zuter-sek, wo sie aus Rechnung deS Bräutigam« sreie Zeche hatten. Lubej, der ebenjallS hinkam, wurde wieder von Steklic aufgefordert, wegzugehen, und als er nicht Folge leistete, von ihm an Rock und Hose der-an festgehalten, dife er sich nicht rühren konnte. Hieb« erhielt er ein« solche Tracht Prügel, daß er aus Mund und Nase zu bluten begann. Alt Stet-lic über verlangen der anderen von Lubej abließ, zeigte e» sich, daß dieser insolge der Mißhandlung einen Fraisenansall erlitten hatte. Er verfiel in epi-leptische Krämpfe, die erst nach einer Stunde aus-Hirten. Steklic wurde dem KreiSgerichte in Cilli ein« geliefert. Gonobitz. (Feuerwehrball) Der Sonn« tag den 8. d. >m Gasthose zur Stadt Wien abge-holten? Feuerwehr nahm bei ausgezeichnetem Besuche den denkbar besten Berlauf. Obwohl etliche Grund-besitz« den Ball nicht mit ihrer Anwesenheit beehrten, entwickelte sich unter den Klängen der auSge-zeichneten Marburger Südbahnwerkstättenkapelle ein hier schon lange Zeit nicht mehr dagewesene» Leben, welche« bi« tn den srühen Morgenstunden dauerte. Auch liebe Gäste au» Marburg. Hölldors. Weiten-stein und Cilli waren gekommen, um im Kreise un« serer wackeren Feuerwehr sröhliche Stunden zu ver-leben. Küche und Keiler des Gastwirte« Herrn Fi!« lipitsch boten daS Beste und bestätigten den Ruf dieie« ausgezeichneten Gasthofe». Die Feuerwehr blickt mit Stolz auf diese Veranstaltung zurück, welche auch dem BereinSsäckel eine« ansehnlichen Reingewinn abwarf. „Deutsch Oesterreich". Deutsche sozial« Rundschau. Halbmonatsschrift für freiheitlichen Nationalismus und gesunde gesellschaftliche Entwicklung. Schriftleitung und Verwaltung Wien 7/2, Lerchenselderslraße 5. Im Leitaussatze de» neuesten Heftes bespricht ReichSratSabgeordneter Dobernig unter Berücksichtigung der Tätigkeit de« Grasen TiSza im letzten Jahre die Möglichkeit einer deuisch-madyarische» Verständigung. Der Aufsatz „Die volkswirtschaftliche und nationalpolitische Bedeutung de« Kleinbetriebe« in der Landwirtschaft" von Franz Jesser gibt un« aus Grund eine« von Dr. Erich Koup und Richard Mähret herausgegebenen Buche« interessante Ausklärungen über die voll»- und pri-vatwirtschastliche Bedeutung de» Groß- und Klein-betriebe». Dr. Ernst Donth behandelt im Artikel „Geburteurückzan, und die nationale Frage" den NeomalthusiauiSmu« nnd die Franenemanzipation in ihre» Folgen für unser« writrre nationale Ent« Wicklung. Im nächsten Aufsätze „Neudeutsche Kul-turarbeit" gibt un» HanS Stoltze einen Ueberblick über zahlreiche Vereine, die in jüngster Zeit i» Deutschland entstanden sind und sich, ähnlich dem Wandervogel, die geistige nnd körperliche Ertüchti« gung vornehmlich der Jugend zum Ziele gesetzt haben. Im Abschnitte „Deutsche Bildnngtarbeif zeichnet Bürgerschuldir«ktor Brosch da» Bild «in«S G«schichtSl«!,rerS, wie er sein sollte, »m da» ge-schichtliche nationale Bewußtsein seiner Schüler wecken und sestigen zu können, und kommt zu dem Schlüsse, daß da» gesamte Volk nur dann imstande sein wird, ersolgreich dem nationalen Feinde zu trotzen, wenn eS sich ei» bestimmte» Maß dieser ge« schichilichen Bildung angl«ignet haben wird. Die ftäudigkn Rubriken «Kunst nnd Kultur", ..Schatz« gräber- und „Politik" dringen auch diesmal wieder deutsche fcyiiM sehr wertvolle Beiträge. Seit der Vereinigung der srüher, wie bekannt, getrennten deutschnationalen Zeitschriften, kann eine bedeutende Sleizerung de« Interesse» der deutschnationalen Bevölkerung an dem Unternehmen festgestellt werden, wa» im Interesse der notwendigen Vertiesuug unser«r nationalen Well-anschauung mit Freude begrüßt werden kann. Die moderne Kunstfeuerwerkeret. Unter diesem Titel hat kürzlich Herr Dr. Karl Ge« ling»heim, Oberlandesgerichtsrat i. R. in Drachen-bürg im Bcrlage von Strecker uud Schröder in Stuttgart «in W«rk erscheinen lassen, daß sich allzu bescheiden eine »Anleitung sür die Dilettanten" nennt. ES soll, wie der Verfasser im Vorwort meint, nur Freunden nnd Dilettanten der schönsten und interessantesten aller Liebhaberkünste in knapper Form de» Weg weise», um sie in den Stand zu setzen, außer den herkömmlichen FeuerwerkSkörpern sich auch in der H.rstellung solcher zu versuche», die bisher wohl zumeist nur von Feuerwerkern angeser-tigt wurden, wobei insbesondere auf neuere Erfi»« düngen und Erfahrungen da» Hauptgewicht gelegt wurde. Wir werden wohl nicht fehlgehen, wenn wir die Ansicht vertreten, daß da» Werk über diesen bescheidenen Rahmen hinausragt und sich in der Tat al» ein sehr schätzenswertes Handbuch der Kunst-feuerwerkerei darstellt. Es iit mit großer Lieb« zur Sache, mit einer Klarheit und Giüudlichkeit geichrie-den, di« gewiß der schönen Betätigung neue Freunde und tüchtige Jünger zuführen werde. Da« Weis enthält in seinem allgemeinen Teile eine genaue Eiläu« terung der technischen Ausdrücke, eine Darstellung aller pyrvchemiichen Stosse nnd Präparate, sowie der Gerätschafte ' und Werkzeuge und dergleichen. Im besonderen Teile werden die einzelnen Zweige der Kunstfeuerwerkerei, einzelne Feuerwerkskunjtstücke anschaulich dargestellt. DaS Werk, da» auch in seiner Ausstattung rechi aniprechend ist, sei allen Freunde» der jiunstteueiwerkcrei bestens enipfoble». Wie man sein Geld vermehrt. Ein Ratgeber für Privatleute, di« ihre Kapitalien nutz« bringend und sicher anlegen wollen. Von PH C. Matten». Vierte, verbesserte Auflage, gebunden 2 40 Mut. Verlag E Abigt, Wie»baden. Vor Schaden soll der Privatmann bewahrt werden, der sonst an der Börse und bei seinen Kapitalanlagen »st größere Verluste erleid«». Der Fachmann zeigt hier, m>« man Bilanzen, Geschäftsberichte oder auch Kur»- und Börsenberichte prüft, deckt die Manipnlationen der Schwindler auf und hilft so dem Laien über viele Schwierigkeiten hinweg. d>.« sonst Geldverluste sür ihn bringen. Alle« die» nimmt breiteste» Raum in diesem wertvollen Handbuche ein. Die weiteren Ab-schnitte behandeln eingehend Geld und Geldverkehr. Banken und ihren Geschäftsverkehr, Börsengeschäfte und Kapitalanlage, wobei vor allem die sichere Un-terbringung de» Gelde» behandelt wird. Die leicht verständlichen Ausführungen werden jedem Interessenten von großem Nutzen sein und goldene Früchte tragen. _ öchaulnilM. D erZigeunerprimas. Ei» ausverkauft«» Hau«, beisallSlustige Stimmung, Laune und Geschick bei den Darstellern, da« sind die wesentlichen Grund-bilder der Vorstellung gewesen. Unwesentlich ist da-bei die uneingestindene Mindeiveitigkeu der Operett« überhaupt. Aber man nimmt da» immerhin mit, wenn mau den alte» Rac« Viktor Torelly» sieht und hört, der einen gute» Abend hatte und drama' tische Unmöglichkeiten zu Scherz und Ernst beisallS-würdig darstellte und au» dem Zige»ner eine ,5igur schuf, »er man alle Achtung «ntgtgendringen mußte. Luif« Ehrenseid saug mit Anton Ausim, der diesmal prächtig bei Stimme und ein vorzügliches Piano sang, die einzige melodiöse Melodi. de» Abends ganz entzückend. Iar Walden und Klemmy Tschojer u»> terstützten mit Lebhaftigkeit, flotier Tanzkunst und angenehme» Gesänge die Laune und errangen sich eine» lebhaft gewü.,schien Wiederholungserfolg im musikalischen .Schlager" der Operette und wurden durch Alexander Deijenhoser, in vorzüglicher Ma»ke, die Lieblinge der lachftohtn Znseher. Aurelia de Polanji brachte die Sprrchltistung de« AbendS uud hob die liebeStolle „alte Schachtel" i» etwas edlere Gebiete. Vielleicht hat jetzt daS Publikum Geschmack bekomme» und wertet die guten Darstellungen uns?« rer d>e«jährigcn Bühne mit zahlreichem Besuch. — Ein« eifrige Zuckerlesserin im Parkett hält eS sür unumgänglich notwendig, selbst die Pianostelle» mit dem angenehmen Rascheln ihrer Znckerldüt« sin», und gesithlvoll zu begleit«». W. G. Kummer 8 Aermilchtes. Glanzleistung eiu«» Polizeihunde«. Beim Gastwirt« Schagerl in Hohenberg a. d. Traue» wursen kürzlich durch Einbrecher 760 K gestohlen, ver Polizeihund »Lur" ai'S Wie» verfolgte i» Hohenberg die Spur bi» zum Bahnhöfe. Da ma» mutmaßte, d«r gesucht« Einbrecher könn« nach St. Polten gefahren sein, so wurde auch .Lux" «in-waggoniert und uach St. Pölteu gefahren. I» St. Pölten nahm der Hund im Bahnhose sofort di« Spur wieder auf. Sie führte in die Siadt, wo eiu Bursche namens Joses Stanipf verhaftet wurde. Stanipf, der über die Leistung de» Polizeihunde« selbst sehr erstaunt war, gestand da» Verbrechen so-fort «in. Die Spur, die der Hund verfolgte, b«lrägt ungefähr vierzig Kilometer. Da» vielsprachige New-Aork. E» gibt keine Stadt der Welt, in d.r Zeitungen in so vielen verschiedenen Sprachen herausgegeben wcr-de». wie in New-Aork. Es erschone» — so schreibt die „Westminster Gazette" — in New ?)ork 39 Tage»-zeitungen in englischer Sprach«, 1<» in italienischer, 7 in deutscher, 7 in hebräischer, 3 in ungarischer, 2 in srauzösischer, 2 in tschechischer, 2 in kcoati-scher, je eine in spanischer, serbischer, syrischer, und — seit einigen Tagen — eine in chinesischer Sprache; dazu kommt noch eine große Anzahl von Wochen-und Monatsschriften in de» verschiedensten Sprachen. Da» gibt einen Begriff von dem Völkcrgemisch. da« in New-?)ork wohnt. Die Czen st schauer Mordasfäre. Wie au» Warschau gemel'tt wird, hat sich im Gefängnis von Petiikau der letzte «kl der anssehenerregenden Assäre des PaterS Mazoch abgespielt. Dieser wurde, wie erinnerlich, mit zwei Komplizen, den Mörder» StarezewSki und OUcziinSki, wegen Ermordung des Mannes seiner Geliebte» und Wege» Beraubung deS Klosterichatze» von Czenstochau zu mehrjähriger Zwangsarbeit verurteilt. Nachdem da» Urteil durch den Zaren endgiltig bestätigt worden war, fand kürz-lich im Gesängnisse die Zeremonie der Abnahme der geistliche» Würde und der Exkomwunizitiung der drei Mönche statt. Di« Beiurteilten wurden mit Gesäng-niSkleidern versehen und abgeführt. Erste Hilfe beim Einbrechen in» Ei». Vernünftigerweise sollte da» größle Gewicht daraus gelegt werden, wie man da« Einbrechen von EiSIäufern von vornehere'n unmöglich macht. Aber eS da>f doch nicht außer Acht gelassen werden, da« kein Präveniiviystcm unfehlbar wirkt. Wen» auch jede bedenkliche Stelle sorgsaoi eingefriedet und die Fahrstraße zweifelsfrei bezeichnet würde, so wäre eS doch »ich: zu verhindern, daß Uioerstand oder Toll-kuhuheit zu einer Katastrophe führen. Ebenso ang«* bracht wi« vorbeugende Maßnahmen find daher mög-lich» umfassend« Retiungsvorrichtung«». Die Hilfe-mittel. die zum Retten ver im Eise Eingesuuk>!neu nötig sind, sind sehr tinfache! Stange», Bretttr, Leitern. Sie sollt«» an gefährlichen Stellrn, mm Beispiel bei« Eislauf aus Flüssen. Bächen immer zur Hand sein, denn, müsse» sie erst beschasst wer-den, wen» jemand verunglück! ist, dann kann eS schon zu spät sei». Die Stange schied« man dem Verungliicklen hin und er kann sich daran heraus« helfen. Einem Kieler Apotheker verdank! man die Er-findung d«r a« einen» lange» Sirick in «in«r »iser« »«» Gabel befestigten Kegelkugel, die dem Verun« glückten hingesollt wir» und an der er fich festhalte» kann. Professor E»march empfahl an Stelle», wo ein eig«n«» Rettungsboot vorhanden ist, diese« aus Schlittenkufen zu besestige» un», solange daS EiS e» trägt, e« als Schlitten zu benutze». Bucht man ein. so ichwimmt daS Boot. Ein Hauptfehler ist e« aber immer, wenn jemandem, der un Ei» eingebrochen ist, viel« Leute zu Hilfe eilen und dann selbst in Gefahr kommen, durchzubrechen. Der Helfer schiebt eine Lei-ter hin, um eine möglich große Tragfläche zu erzeil gen oder er kriecht aus den, Bauche i» Hilfe. Hier muß wie die Wiener populär-medizinische MonatS» schrist .Die Medizin für Alle" b«i Besprechung diese» Themas betont, mit Bedacht vorangegangn» w sehte ihm einen weiteren Schlag auf die durch den Helm geschützte Stirne. Da sich der Gendarm so> weit aufraffte, um einen wenngleich erfolglose» Bajonettstich gegen den Angreifer zu führen, lief dieser in der Richtung gegen die Stadt davon. Der Gendarm verfolgte ihn. so weit und so gut es die erhal ene, nicht unerhebliche Stirnwunde zuließ. Der Angreifer verschwand dann in der Gartengasse. Die versolgung nahmen nun die Gendarmen Kolma-nil>ch und Rilonja auf. Sie fanden in der Garten-g»sse den weggeworsenen Prügel de« Täter«, eine Kaqenkipse, stellten auch fest, daß der Täter aus der Flucht die Umsriedung der alten evangelischen Lnche übersprungen hatte und in eine Kalkgrude geraten war. Die weitere Spur führte dann gegen Gaberje. Dir» wurde im Hofe des Gasthauses gleichzeitig Fleischerei) Plevcak jener Wagen gefuu-den. an dem die bei der Tat beuützte Kipfe fehlte, ui'b ermittelt, daß sie bis zum Abende nicht gefehlt hrtte. Hieraus ergab sich begründeter Perdacht gegen den Fleifchergehilfen Anton Ogrizek bei Plevcrk, der am Abende, al« der Gendarm Gorjup ins Gast-hau« abschaffen gekommen war, dort weilte. Ogrizek war schon im Bette, und zwar halb angekleidet. Seine Hose und seine Schuhe waren ganz naß und ebenso wie Hut, Havelok und Häitde über und über mit kalk besudelt. Die« deutete daraus, daß er in die lkalkgrube gefallen war und dann die Flucht über den Dorndach beim Deutsche» Studentenheim gegen Gaberje genommen hatte. Auch wie« Ogrizek an der Nase eine ganz frische Abschürfung ans, wovon ihm da« Blul noch an den Barlhaaren klebte. Die Aufklärungen, die Ogrizek über alle diese Um-stände gab. waren so nnznreicheud, daß die Gen-bannen zur Verhaftung schritten. Allein er ent-schlupfte ihnen auf dem Hof, machte einen bissige» Jlescherhund >v« nnd hetzte ihn auf die beide» Geadarme». Hiedurch vereitelte er vorerst feine Perhastniig und entwischte aus den Dachboden, wo er sich in« Hni verkroch. Gendarm Rilonja fand ih» nach langem Suchen und befahl ihm herauszu- kommen. Ogrizek antwortete damit, daß er Rilonja am Bajonette erfaßte und versuchte, e« vom Karabiner zu lösen. Erst etn Bajonettstich in den Ober-schenke! brach den Widerstand Ogrizek«. — Anton Ogrizek leugne« glattweg alles. Allein au« obiger, durch da« Zeugnis der Gendarmen bestätigten Dar« ftkllung erftibt sich der begründete Verdacht, daß nur er der Täter de« Ueberfalles auf Gorjup sein könne und daß sein Schuldbewußtfe.'n ihn zur Flucht und zum gewaltsamen Widerstände gegen die Gendarmen bewogen habe. Dazu kommt, daß er einen Havelock trägt und daß Gorjnp ebenso wie der Zeuge v. Bacho erkannt hatte, daß der fliehende Täler ein solche« Kleidungsstück anhatte, v. Bacho bezeugt sogar, er habe den Eindruck gehabt, daß der Täter unter dem Mantel „etwa« Weiße«" angehabt habe. Nun war Og'izek am selben Abende mit einer weißen Fleischerjacke bekleidet gewesen, wa« wieder für feine Täterschaft hinsichtlich dc« Ueberfalle« spricht. Sein Leugnen bezüglich der Widersetzlich-Feiten gegen Kolmaniisch und Rilonja wird durch d>e Aussagen der beiden Gendarmen widerlegt. Gorjup« Verletzung an der Stirne ist dank dem Helm zwar nur leicht. Allein Weikzeug und ZnfügungSart sprechen für die Absicht de« Tät rS, schwer zu schä-digen. Joses Devcnik steht im dringenden Verdachte, mil Ogrizek im Einverständnisse gewesen zn fein Er leugnet zwar auch alles, allein feine Verantwortung ist voll von Widersprüchen und Unwahrhtiie^. Sein Johlen hatte nur den Erfolg, daß der Gendarm Gorjup hei ankam und sich mit ihm beschädigte. Am auifallendsten ist jedoch folgende«: Während Goijup bezeugt, im . Augenblicke des Ueberfalle» D,vonallich, ve, urteilt. Josef Devc.iik wurde freigesprochen, da sich der Ge-richlShof die Ueberzeugung »an seiner Mitwirkung nicht verichasfen konnte. Wem Bohnenkaffee' nicht bekommt, sei Kalhreiners Kneipp-Malzkaffes empfohlen. Kalhreiner Ist: vollkommen un schädlich für die Gesundheil und besitzl dabei vollen ^Bohnenkassee-geschmack. Woii b«*d»it d»>»> Birfconl llt t«$lrnt1<*c 'Pohtlpartiiint mit DU» TJIarrtr findpp. — »Isr« »»»,»»»,en verstorbene Monate imMnner 1914. Antonia Molena, 71 I., Nählehrerin. Felix (loch, 3 Wochen, GastwirtSkind. Paul Eoch, 13 Mo-nate, GastwirtZkind. Karoline Molena, 71 I., Näherin. Im Allgemeinen Krankenhause: Anna Medwed, 4 Monate. Kind aus Gaberje Maria Re-zar. 12 I, Schülerin au» B>fch«idorf. Rudolf «taubej, 9 Monate. Kind au» Gonobitz. Antonie Srebocan. 2l I.. Taglöhnerin au« G>oß>Pirefchitz. Maria Melarie 53 I.. TaglShnerßgatiin auS Um-gebung Cilli. Anna Tacer, 5 t I.. Wäscherin au» Cilli. Anton Najner, 83 I., Anizügler auS Sankt Magdalena. Anna Rojc. 84 I, AuSjüglerin au« Lehndorf. Karl Audic. 45 I.. Tischler au« Wesowitz. Maria Zuiuer, 4 I, Kind au« Cilli. Ulan merke sich: •öeolte Emulsion ist die einzige nach dem Scott-scheu Verfahren Hergestellte, auf fast -Mjährige Erfolge zurückdtickcnde Vebertran Emulsion. Scotts Lebertran Emulsion wird ausschließlich ans dem feinfteli ^ofolen Dampftran und anderen ebenfalls nur erstklassigen Rohstoffen hergestellt. Sie ist daher von sich stets gleichbleibender Güte und Wirkungskraft. •öeotte Lcberlran-Emulsion ist ein wohlschmeckende». leicht verdauliche«, avvetitverdessern» des StärkiiitgSlnittel, sowohl für Erwachsene als auch für Minder. 'Scotts Emulsion ist dank dem bewährt« Scott-scheu Verfahren uuvet äudcrlich Haltbar und besitzt im Sonuner die gleiche Wir« kuugSkrafl wie int Winter. T«h i»»»r »«r Statt» (totalst#», leine «ndei» I tlltli ixt Crigimil Bas J)t iKHh. I» all«» !»u'.!ch. Iciiaun« tau M> h in Surfnutfnian <8 c «(t 4 5> 0 ® n e. «ej. m ». H., Wien VII., >u>» •nur ant Otrft ;!ntunj erfolgt 6lt rtn- moltgeAuieatiuig «mit «»ftprode tmiiD tint »polh«!-. Das mit Naturprodukten so reich gesegnete Ungarn hat in seiner naiürlühen Hu»»--di Iäno« BilterqueUe, deren Beirieb Andreas Sax-lehner vor fünfzig Jahien in Angriff nahm einen Na-tionallchah, dessen Ruhm auf der ganzen Well verkün-fcct wird. Um vo» Tausenden von Attesten nur eine« herauszugreifen, urteilt ein Professor der medizinischen Fakultät in St. Paulo (Brasilien) wörtlich: „Seit I82 wird da« durch seine Eigenschaften so hervorragende Hunyadi JänoS Bitterwasser von mir in allen den Fällen angewendet, wo der Kliniker ein mildeS Abführmittel brauch! und auch dann, wenn der ka« tanhalische Zustand der VerdaungSwege die Anwen-dung irgend eine« anderes Heilmittels verbietet. Nach meiner Erfahiung itt ..Huvyadi JänoS" eine« der be-sten Mittel zur Heilung von gastro bepatischen Leiden und auch dasjenige, welches sowohl von den Frauen, alS auch von de., »Indern am leichtesten vertragen wird." v/asser Nach dem heutigen Stande der Wissen--fchaft ist Odol nachweislich das beste Mittel zur Pflege der Zähne und des Mundes. «rcU: grofit Flasche Jt. 1—, kietne giasche «. 1-30 Die Lebensmittel werden immer teurer. Diese leider nur zu wahre Tatsache tritt bei den beliebten Maggi'« Rindsuppewürseln nicht zu. Ein Würfel kostet nach wie vor nur 5 Heller und ergibt durch bloße« Uebergießen mit '/* Liter kochendem Wasser sofort einen Teller feinster Rmd« Seite « Nuwwer 8 flllipill|||llllllpil||llllll|||lllllipill|||llllll||ll!llfM LungenkranKheiten Alle Erkrankungen derAtmungvorgane Keuchhmtcn, Husten, Katarrhe, Influenza und Asthma S1ROL1N "RÖCHE** behandelt. Di« ausgezeichnete. wohltuende Wirkung de» Präparates macht skh recht bald fühlbar. Dia vo listigen NachtschweiSa «mchvindm Dar Appetit und das = Körpergewicht heben lief - Die dem 5volin "Röche" eigene Heilkraft hat »ich teil 15 jähren bewährt Minderwertige Nachahmungen und sogenannte ErvsU-Präparate = •eta man entschieden turtidi und verlange ausdrüddich Strolin "Röche" In Orig.-Padiung. Sarolin .Röche* ist in allen Apotheken «um Preise vooA«*- erhiWicK ■= -i t ' ' lllllllllllliilllllllllllHlliiillllliiiilllllliilllllliiiillllllllllllliilllllllllllllllliilllllliiillllHlllllllliitlllltl;illl1lllllilllliiillllliiiilllll)iiilllllinil ZI. 499/13. Städtische Knabenvolksschitle in Cilli. Errichtung einer Parallele zur 5. Klasse. An der städtischen fünfklassigen Knaben-rolkasrhule in Cilli gelangt eine provisorisch« Lehrerstelle zur Besetzung. Männliche Lrhikräfte wollen ihre ordnuDüs-mässig belebten Gesuche bis 6. März 1914 einbtingen. Stadtschulrat Cilli, am 7. Februar 1914. D»>r Vorsitzende: Dr. von Jabornegg. Q/erravalloj China-Wein .»Eisen. Ilyfian. Aus«t«lUn* Wie« i«h>4 : 9uaa»prals «»4 Mrcadlploa tut foldtaaa Medaille. KrHfMiciingi'iiitrtei rer SrtuvArhliche, Rlntnrme nml itfknnv.. le»z--nton — AiipctiiminvMiilm »«> vei-*tftrk«>ad«s, blii>v^rlt<*a!t»rnile« H>ttel ▼ rsflfttoher Ot<»ebmack. Oabar 9 **• fcratt. Ovtaafetaa. J. Serrarailo, k.u.k. Hofllesennt srlest-Bareol*. KJtuitick In d«n * poth«k ra ta K)a«cb*n; 11 • | L k K tf.ftO a»d au 1 L 4 K 4.80. Vor Mi]«' : nan i. i,.r\rct ' .• ' rÄuidilos,soticnl d»e oiw« « •• Narvan ijiaar Um-n.duaz. Man spart viel Geld wider Schwach« um, da difHui Bcrion rt fich jedoch alle i ^ Prrlrgmbtit dieser Art, wenn man lur} vorder ^ J und auf dem Wege zum 2beater ic ein paar von Fay» ächten Sodener Mineral-Pastillen mmrnt und k 'W während der Aufiahrun», ob und »u ein« PatiiUe im Mund »ergehen iä t. Der Husienrei» wird dann verictw'ndtn und man wird alendzeitia auch da» Grundleiven wirksam b.lümpfen. Fay» ächie Sodenee kosten i>rr Ecka^iel Kr. i ZS rsr Weintrinker rar Hlschcnj des Rekeisaltesl • Tagtäglich hört man die Frage: Ich möchte nur wissen, woher ich die Erkaliung habe! Du» ist'« eben: Man weiß e« nicht, und d>e Schlup« folgerung, dah man gar nicht vorsichtig genug sein kann, hat insofern keinen Wert, als man >m moder» nen Leben gar nicht die Zeit hslt, nur »einer Geiund- heil zu leben. Immerhin aber gibt e« Möglichkeiten der Borficht, die auch im angeürengtesten TageSbe» ruf sich aiiiniitzkn lassen. Wir btauchen nur daran zu erinnern, daß beispielsweise stay« echte Lodener Mineralpastillen ein ganz ausgezeichnete« und vor allem auch bequeme« Mittel gegen alle Reizungeit de« Hälfe«, de« Kehlkopse«, der Bronchin usw. dar« stellen, und daß ihre verständige Anivendung auch Schutz gegen Erkältung gewährt. neutralisirt die Säure des Weines angenehm prickelnder , Geschmack. Kein färben des Weines. Gummi-Äbsaiz tat dar vieler Vonüue weger zu bewundern ^»erliudtiyo Unierphoiphorigsaurer Kalk-Eiseii-$irii|> grit 44 fahren är)tlidi erprobt und empfohlener Vmft'irup. 4?ir!i schleimlösend, bustenftiUend, avpeiilanregei-d. B sörd,n B«--dauung un» Ernährung und ist voiiügüd, qe,i^nei sür Vlut und «nochendildung in^besondeie bei schwä, p r tost 40 ' medr fflr Packung ÜiUI tüil M tlill €lt U eUiU91 CHÜTZ-MARKS Aromatische-Elsenz. Zeit 4ti Jahren eingesübrie und bcsten« bewährte schmerj, ttllenve u.inuetetnä ke»de Einreibung Lind u.be>eitig> sch.i>.'j> t) iftr Zuttän >e IN d n Gelenten und Mu»t'tn >ow>e auch ne^vöie -Schmer,en. , , . ... _____ ... ________M ,t,.»mii»n ud ,, ll *•* »ine, .\tmdie 2 K, v r l»ojl 40 h mehr für Packung. ?lus der III. Internat Pharmazeut' AussleNung mit der große» goldenen Vledaille prämiiert. Alleinige Erceugnng und Haoptrersand: t»r. ait»ii«a*iiian'« (Hertuboys Ndcfifolger) A|»<«tii»*kf ,/.«» Hh> NiiM*ra,j(kt'ii'>« Wien, V1I/1, Kilserstrtsse/3 73. Poetvenand täglich. — DepoiS bei den Herren Äpotketern in C>U>. Deuisch L >nd«deig lbt*ad>. (BonoImj, ®raj, K>n>berg, Laidach. Liejen Marburg, Muieck. 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Pibrur , a*-h Jl.w-York. „Fest- rrar*" am 1* y>K-tiar nah B»«oa-A|r«-l. ,Belv.de«#" am 21 Febraar tuih l««>Tork. Kombi' ie u Tergnifunf»rel«ea Im MlttelULndiaekea Maare aas dea fern« en ABDer k*d»mi»frro. Betftfliea Aukänft« aad Raehuafcn *• d« man eich aa : Die Direktloa dar Aaat-o-Am*r1cara, Trteal. Via Mohn« Pioeole t aad "e- Karl Kiffmaa «'« Nachf Marburv. Ehrenerklärung. Ich hal>e das Frä ilein Marie Goll ohne jedweden Grund einer unehrenhaften Handlung bezichtigt, ich nehme die Beschuldigung mit dem Ausdrucke des tiefsten Bedauerns zurück und danke dem Fräulein Marie Goll, dass es von einer Klage Abstand genommen hat. Cilli, am 14. Februar 1914. Maria Ömehlik. ku11««i-« n d w ' p ii j d«-r B>zi hnne Tortnri b'n. aind dieae PilW frei von all^ii fd, blutreinigend, keil Heilmittel al Ün-tiw > inl ial»-i esitlie uniij£Pii tu ti ka> p >" di. g. «i^.. .-r m ialen Krankheiten. 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