H-204. Freitag, 5. September 19«2. 121. Jahrgang. Macher Mum. '^»»ü«, UN"": Wt V°s!l dk ^.istfU»»» i„« Hau« smizjühliz « «, - Inftrtion»»ebüdrl Mi lleine Die «Loibacher Zrilung. sllchrwt «««lich, mit Uuliwhme t>el Nonn ,mb sssirrlags, Di, «d«iniftl»tl,n bcftnbs« sich Kongrtßplcch Nr. ». die MedoNl,« Dalmalln Vasse Ni, «, Spiechswiidm der Ntbaltiim von » b<« ll> Uhl vormülag«, Uülraullerle Ärlese »vtibs» nicht »»genommen, Manullripte nicht zurüllgrfttlU' Amtlicher Teil. ^' Aufruf. ^Nin^l^. ^"M'l'l kam um :; Ulir nachmittags in ^"tsch?"^ ^""einde ^irktlitz, politisclpr Bezirk Tch^.^"'^"'u^rzulnAusbruche, das ,nit ungchenerer ^ ^oln l'^ "'" .^l) griff und binnen knrzen! ^^Uliüia^"^ "'^ ^"^ ^" gehörigen Scheunen, ltt<^„ ^'"' Hm-fm und andeie Wirlschaftobaulich. 'u^tl>^> " ^"'^'" ^'l Objekte, völlig einäscherte und jchuki.il/ '^""'"' sci'ut Nebengebäuden stark be ^'r l>l>!.^ff?'^^"'^^' wurden die gesamte Einruhtung ""N'ätl' ^'. '.Hliuk'r. die Wirtschaftsgeräte, Futter-^nlll»,/n,.^' bisher eingebrachte Ernte, in einigen 3ltt„,^^'"i und auch Bargeld ein Naub der ^n^is^? "'> "„gesähr Uil). K belaufende g^declt ,,<""" ^' "" 7n"!n>- ^ ^'"^ ^"""ach die unglücklichen Ab ">^>i ^ "' -''iartinc>bach auf »verktätige Hilfe von ,^ Mss^dst angrtt'iefen. "bOl'di^" "'"'.?"' (^röße der >iatcistl'0pl)c', welche die ^"l lies, ^'^ '" "»gilnstigen materiellen Vel'liälb ^"Mdl,..,^ "'"' ^»'asse:, von Mm'tm5l,ach in den ^l't fi!>> ^!'"^"' 'lU'er wirtschaftliche,, Criften,; be ^^bl'i/! '"'.'"'ch d^stilniiit, ,;urLindcl'll!lg der unter ^"brn ;, '"'^-licudl'u N^t eine Sammlung luildc,,-^älisch.-!', ^"^^'ii liierortigen Verwalwnnogedie^ ^ohlt^- ,,",'.und nellerlich an dlNl so oft bewiilM'n '^Ichc a/./s ^'"" b"' V^völkernna zu appellieren. '^'^ Nlw, ! """' "' ^'^"u ^all^ gm-ne den'it, sein ^"llo». ' "rnftl'u ,;ur Linderung d«- ^I.'ot boizn- ^^^'^" w"deii bl>i,>, Landeöpräsidittm. bckn, 3'^U'chnst. "'^''"^ ""b l'l'i den Ä^it-t^haupt' Myw« '" "^a^eng^ioiuinei,, in der ..^aU'aäx'r ^ N)^d^^"'^'cht und ilirer Vl-stim7Mlng zngo. "'^'"ch a,,! l. Se^tcmbl'r NX)2. T)er l. l. LandeSpräsideut: Viktor Freiherr von Kein m. p. Feuilleton. Des Weibes Kamps. Aon Veinholö Hrl,nc«,n. ^ant (Fortsehun«) ^ ..(5s ^"l"lltr^iu feinem verbindlichste,: Ton: ^°^"'. w^7 ^"''ll"cht Meckmäw, Fräulein l>! "Nhnlt vs ' '"l^i >"'t einigen Wm-ten iili^ ^l'iifn,,^ '^ ^'rlrs nnt^rrichtetl'n, ,u,r, um nlir k ^i'ü' «>'^' "'""'' <>u dichtem." ?'^N nmN"'^'^ llntt'ahrlieit, dc>ren er fich da ii, ^Mlu^ s ,. "" "N',nand wnßte besfer als er. !>^ c>in^^ "^. >>nhaltc'angnlien für die Vl'urtel-'d^'UN' di, > ^"'^" 'l"'"t seim. Aber die Ver-iii.?^ schu l^.?^"^' ^l''"c Schriftstrllmn noch ein Vl, ' lxiim " "' "nd dein »ueicheil Tonsalle ihrer >l,r ^'l>'>" lu3<,'""? >"' lanschen, war gar zu groß. ll,^"lch>„ 's^ " s'ch gleich den ganzen Noman von W .'^' Enii^ .' ""^ ^-' doreitl'te ihin eim' faft d,- t>li?' l55 fm t?"' '^^ '"edattenr, nur das zn e<> 'cil,^"' ">,d Si.."„"' schwer, nnch ordentlich an^ll-Tiö ^"rst.llu ^'"""' U'"drsch^nlich nur cine gcinz ^ ai^ («^ ""' ^in Nomann ln-t'onnn^. Wmn k°>nn ^'" wohl -,'"'"' '"""en, ihn zu lesen ^ ^" ^ ^ '"»no, z/'^nl SW nicht analen. Ad«- Sie ^^'"" s« nms"^"' "wrarische Tätigteil gleich ^ ^owi^ .,' '"ugrnclien CchöPsung begonnen ^uucn Sie zuvor schon einige klemme I>n« 2l). s».vßU8t,ll, t. I. ei) tr«ll popoläny ^e. V UlU'tin^Icu, v oliöini (^irlluie.T, v politiön^n» nlcii^u l^l»ß.Tt,oe, !>»,»t.ll,l ^olar, lci »« jn r^äiril x nß/nn,n«kli llitrn»^O wr v llru,tll«m pnpullwmu, uniöil 23 lüli in !c ii^im »p.^äli^oös «Ii«6l^y, lll<^v«, kox«1«6 in 6rußk ßo»zis>lla,iljlcn. po»lov)a,, «lvu^,^ 7'j nd^lctov, lilu^itl 5 llik x ^s)8^o^a,i^lclmi ^«»loj'^i pn js inuöno ?ri pniaru »c> x^oroü vfjI, ki»nn. 0Z)l»,vH äo> tiöniti Iiil^, 8^^pl)I^»lcl ^l-idolici, v nelc^torili primsri^ iiviil», in tuäi 8l>tc»v ^!«imr. ölcu^a,, lci /uüäii, ^ridliino 1ii0.0t)0 Icrun, je» / /z^varovlin^m zx)IclitH lcomn.) äo «us pktin«, in n«»rsiini jiOSursie-i v ^li^rtin^Icu »o /llto^lläylj / 07.jrom nl^ vnillinnt lcut.'^trol«, lli prsti is I)l67. wßk v iwußo6nili j;ui0tilill i-^m^in,^ iivoouu ^rodivuvcßm v ^i.^i-tin^lcu uniöiti tomsljnv po^e n^ili ndut»,nlcu,, «6 mi xlli ^riml^rnu v c»Il»^!u^<, i^ili l,6ll<> l'^/^ii8li,ti «lclud inilin clurov v v»ym tuili^-äii^Liil upinvuoiu oxvinlju wr i^novu, u,p6Ül^i n^ wlilillU io ixItÄ.x»,nl) ättdroäslno^t jil'kdivkvgtvk, lli l>lili6 ^owvii tuäi v dem ^i-imsru ru^tlo ^liprav^ynci z»0 8vo^ili muöoli c>Iu,)«.^,ti ^««lo. Dal-ovi »<' «pi-6^mli)0 ziri äoiklnhin pi'<>l1»vä«tvu, ^ili tulc».^än^6M mß»tn«m nlUßi^tr^tu in nri uicrliiiüll ßll<.vili-nt,vik; i-u,/8lu,3li.Ii «« bolici v uru.^mk novinab «I^kidkclwr /^eitunß» t«r oäcluli »vu^ymu nkiuenu. V I^judljani, 6n6 1. ut^tsmdru, I'.>0^. Richtamtlicher Teil. Die Wahlrede des Präsidenten Roosevelt. Die Nrdr, we,lcl)e der Präsident der Vereinigten Staoten von Amerila, Herr Noosevelt. in Pro^wr ge halten hat. wird voni „^rl'mdenblatt" nl^ eine Äl^ schlonchnng dcr Monroe Rede von Angufta aufgefaßt. Die Kommentare, lvelche dieselbe in Europa gebunden hat, inügen — jo »neint dax' erwähntl.' Älatt — dem Präsiden ton unerwartet gekommen sein und er habc Sachen geschrlewn — Novcuen, Vl,zzeu oder de^ gleichen." Die schüchterne, blonde Autorin schüttelte den Kopf. „Nein — gar nichts. Wirtlich nicht daö geringste." „Umsomehr nnch ich ^yrcn Mut und Ihre Vc> harrlichtl'it bewllndem. E^ ist ein Kicbeöroman — nicht loahrV" Die entzückenden llcincn Ohrmufäicln be gannen fchon wieder rosig zi» erglühen. „Ja — ich glallbe", hauchte sie kaum vernehmlich. „Sie glauben?" lächelte er, „da5 sollten Sie doch eigentlich wissen. Am Schlüsse gibt es eine glückliä)e, begliickende Verlobung?" '.^'^,, — os — os ist eine Ehegeschichte, und znm Schlnsse--------aber ich bitte Sie noch einmal von Herzen, fragen Sie mich nicht danach. Sie haben mir ja versproclM, den Romcin zn lesen." Zum erftenmale blickte fie zn ihm ans, und er lmir'ebenso betroffen von der ausdrucksvollen Schön heit dieser groften, granblanen Angen als von der Wahrnehmung, das; fie in fenchtemManze schwannmi,, in dem verrätmschen Glänze mühsam zurückgehalten ner Tränen. >ch bittc» un, Verzeihung, 'ne,n verehrtes ^räu lein wenn >neine7vragen Ilmen Peinlich gt^x'feil sind", beeilte er fich ,'.u fagen. „Das war naturlich nicht be-absichtigt Aber Sie h^'en vollionnnen recht. C^ be-darf feiner Andenrnngen iiber den Anhalt, da ich ja den 'Iloman lesli, »u"de, fo ansmertsam lind gcloissen-haft wie e5 einem Pflichttreuen Nedakteur zusonnnt. '>st Ihnen an einer raschen Entscheidung gelegen?" deohalb in Prortor dem ^«'onroe-Prinzipe l^ne friede lichere Deutung gegeben. Anftntt der fricheren, lixmig-sieno scheinbar offensiven Tendenzen, machen sich jel^t defensive geltend nnd auodriicklich lverde betont, da'^ die Doktrin nicht alo Angriffomittel betrachtet lverden solle, freilich schliefe sich an diese tröstlicl)e Weildun^ eine nachdrückliche Warnung: die Doktrin bedarf, auf daß sie respektiert werde, einer mächtigen flotte? Die^ sei da5 zlveite Tchlagwort in der Ruoseveltschen Wahl» agitation. Die große, vollkommen aut'gerüftete.eist er der Kriegs» und Handels« marine nicht blos; eine dekorative Aufgabe, nicht allein die Pflicht, d<»n Befih zu erhalten, fondern auch die Mission zu, die Interessen des Sternenbanners anch außerhalb Ann'rilac- mächtig nnd einflußreich zu ver< treten. Er wölk', daß die Union in äußerster .Uraftfülle dastehe, dannt sie ihre Worü' durch Taten nntersliitzen lönne, und diese Vemerlungen ließen sich nicht ganz in Einklang bringen mit der Behauptung, die Monroe» Doktrin sei eine Doktrin des Friedens. Die „Wiener Moraenzeitnng" ist der Ansicht, daß die nordamerit'anisclK' Union von hlilte nach Erpansion strebe. Die Ausgrabung der MonrooDoltrin durch den Präsidenten Noosevell geunnne dadurch an aktueller Bedeutung. Die Union habe mit der Eroberung den Weg der Expansion ihrer.Herrschaft betreten, und sie werde überall dort „Amerika" sehen, wo sie herrscheu will. Noosevelt selbst beknnde diefe Auffassung, wenn er hervorhebt, die Doktrin Monroe!', daß diesm Welt' tl^il nicht als Objekt einer politifchen Kolonisation seitens irgendeiner europäischen Macht betrachtet wer» den dürse. werde nur so lange montiert lrx>rden, al5 Anu'rika eine mächtige flotte habe. Alle nach der Welt-Herrschaft dürstenden Mächte sind von der gleichn, Sehnsucht nach einer mächtigen Flotte rriüllt, die s.llein eine Gewähr bietet für den Platz an der Sonne. „Ich möchte nicht so unbescheiden sein. Sie darum zu bitten. Aber wenn Ihre Zeit es Ihnen gestattete, so würden Sie ein sehr gutes Wert damit tun." „Seien Sio versiäiert, daß et' an meinem guten Willen nicht fehlen wird. In einigen Tagen schon hoffe ich Ihnen Nachricht zu geben." Sie waren beide aufgestanden, und einem un» widersteh lichen Antriebe folgend, streckte Walter En» zinger der Schrifstellerin seine Hand entgegen. „Wie auch immer die Entscheidung ausfallen mag, Sie werden sie pli-sönlich in Empfang nehmen, nicht wahr? Man darf auf eine Erftlingoaroeit ja in: allgemeinen nicht zu große Hoffnungen fetzen. Abcr wenn ich auch zu meinem Bedauern gezwungen fein sollte, Ihren Noman abzulehnen, mit meinen: Nate konnte ich Ihnen doch jedenfalls zur Seite stehen. Es würde mich aufrichtig freuen, wenn ich Gelegenheit jände, Ihnen ein wenig den Weg zu ebnen." Etwas zögernd hatte sie ihre Hand in die seinige gelegt, nnd daß er sie in seinein Eifer so Herzbast drückte, v.', «st '« al'Mgc>wöhnen." . ------- Laibacher Zeitung Nr. 204. 1676 5. September iM^. das ökumenische Patriarchat gegen die französischen Kongregationen. Der ökumenische Patriarch hat in den letzten ^agen an die Geistlichkeit den Erzbistums Konstanti' lopel ein Rundschreiben gerichtet, in welchen: ihr eingeschärft wird, darüber zu wachen, daß die orthodoren ^annlienväter ihre linder nicht in frenlde christliche Lchulen schicken. Dieses Schriftstück erregt, wie man nis der türkischen Hauptstadt berichtet, insbesondere )urch diejenigen Stellen, welche sich mit großer schärfe und zun: Teil geradezu herabsehenden Aus» driicken gegen die franzöfifck)en ilongregationen wenden, lebhaftes Interesse und Befremden. Zu den. b«> reits bestehende,: Herden kirchlicher Propaganda, so heißt es in den: Rundschreiben, ist nunmehr eine neue geistliche Invasion von Andersgläubigen gekommen, jl.ne, der Kongregationen, welche aus den, Westen flohen, weil ihnen durch das Geseh die oberste Füh» rung der Geister und das Recht der Unterrichtsertei' lung entzogen wurden. Da sie dieTore anderer Länder verschlossen finden, dringen sie nunmehr in unser Land ein, wie auf ein leeres und herrenloses Feld, in der Hoffnung, hier ein freies Arbeitsgebiet zu finden, auf welchem sie unter den orthodoxen. Völkerschaften fremde Lehren säen und verbreiten können. Verliert nicht aus den Augen, das; diese geistliäM Lehrer, welcl)e ans ihren Länden: (hier folgt eine beleidigende Motivierung) verdrängt wurden, einmal bei uns aufgenommen, als Missionäre und Proselytenmacher aus» treten werden. Die Anstalten, welck>e sie hier gründen werden, sowie die ganze Art ihres Unterrichtes (die mit äußerst abfülligen Worten gekennzeichnet wird'i sind geeignet, die Getreuen, welche dem orthodorcn Glaube,: anhängen, abtrünnig zu maä)en. „Durch Versprechungen spiegeln sie den Augen der Eltern den sauber einer glänzenden Zukunft ihrer Kinder vor, denen sie fremde SpraäM und zahlreiche Kenntnis beibringe»: wollen, und indem sie den Aermeren die größten Erleichterungen gewähren, suchen sie mit allen Mitteln unter den Naiven Proselyten zu werben, welche nicht gleich von vorneherein dieGefahren ahnen, die ihnen durch den Verlust ihrer Seelen und ihrer Nationalität drohen." Das Rundschreiben kündigt ichließlich an, daß die Kirche Maßregeln treffen werde, damit auch in den griechischen Schulen der Unterricbl in fremden Sprachen sich mehr entwickeln könne. Politische Uebersicht. Laibach, 4. September. Den Anlaß zur Verhaftung der Mitglieder des Conöevtomitees gab außer der jüngst en'olgten Bildung einer Bande, wie es scheint, auch die Entdeckung des Planes für eine Demonstration des mazedonischen Komitees zur Zeit der Schiplafeier. General Coniwv wurde nach Drenovo gebracht und dort in» terniert. Aus Brest, 8. September, wird gemeldet: In-folge der Verweltlichung des bisher von Geistlichen geleiteten Asyls in Eoncarneau hat der Municipal" rat seine Demission gegeben. Gestern abends durch« zogen mehrere hundert Personen unter Absinge: geist^ liä)er Lieder und mit den Rufen: „Es lebe die Frei-heit!" die Straßen von Concarneau. Der Nachricht, daß die Errichtung der katho -lisch-theologischenssakuItatinStraß» bürg bevorstehe und daß die deutsche Regierung die Bedingung des Vatikans, wonach dem Bischof von Straßburg das Vorschlags- und Absetzungsrecht der Professoren zuerkannt wurde, angenommen habe, wird von der „National-Zeitnng" ans das bestimmteste, widersprochen. Sie schreibt: „Von zuverlässiger Seite erfahren wir, in Uebereinstimmung mit unseren eigenen früheren Informationen, daß diese Meldung durchaus unbegründet ist. Sie muß umso größere Ve:> wunderung erregen, als diese pessimistische Tarste!--lung ,aus den Kreisen des Fr^herrn ^on Hertling' flammen foll." Die K önigin der Niederlande wird die Genera l st a a ten am 1<>. September persönli^i eröffnen. Gegenüber dem neuerlich in Umlauf gesetzten Gerüchte, daß 5lönig Alfonfo Xlll. in nächster Zeit seine Antrittsbesuche bei den auswärtigen Staatc-häuptern beginnen werde, hat, wie man ans Madri«) berichtet, ein hochstehender Funktionär erklärt, daß bisher teiu derartiger Plan in Erwägung gezogen worden sei und eine Auslandsreise des Königs ii.l Laufe diefes Jahres nicht erfolgen werde. Die russische Regierung, welche seit Jahren einen vergeblichen Kampf gegen die Raubfischerei und »Jagd der Japaner und A m erikaner au den Nordostküsten Sibiriens führt, hat nun scharfe Maßregeln ergriffen. Das bezügliche, neue Gesetz lautet: „Hür unerlaubten Fischfang oder unbefugte Jagd auf Seetiere an den Küsten des Prian:ur-General°Gouve!> nements werden die Schuldigen mit einer dreiinonat» lichen Haft bestraft; ^anggeräte, Bente, Schiff und Fracht unterliegen der Konfiskation." Behufs strenger Handhabung des Gesetzes ist eine ständige Bewachung der Uüsteu durch besondere Schiffe eingeführt worden. Ueber die V erö f fentlich u n g e n d e r B u -renführor hören die „M. N. N.", daß das große Werk Dewets über den Krieg des Oranjefreiftaates gegen England im Verlage, von I. A. Lehmann in München erscheinen soll. Ebenso veröffentlicht General Ben Viljoen bei demfelben Verleger den Nampf der Transvaaler gegen England, so daß diese beidenWerte mit den Lebenserinnernngen Krügers, die zumal di..' Vorgeschichte des Krieges enthalten, ein großes, abschließendes Werk über den Krieg bilden. Wie die, „Morningpost" aus Pretoria voni 2. d. M. meldet, wurde im Bureau für einheimische Angelegenheiten eine H ä u p t l i n g s v er s a in m -lung abgehalten, welcher au 40<1 Häuptlinge bei wohnten. In dieser Versammlung wurde den Haupt--liugen eine Proklamation bekannt gegeben, wonach sie alle in ihren: Besitze befindliche,: Waffen und Munition abzuliefern haben. Ein sonderbarer M a n ö u e r z wischenfall in Amerika wird der „N. Fr. Pr." aus London gemeldet: Vei den kombinierten flotten- und Land-Manövern unterbrach der Admiral die, ^lottenbewe^ gungen, als eben ein Angriff auf die Newportuer ^orts vorbereitet worden, war, um die Herzogin von Marlborough zum „Lunch" zu empfangen. Sämtliche Kapitäne verwahrten fich gegen diese Verhöhnung des Dienstes, aber der Admiral bestand ans seiner Verfügung, und die Herzogin (eine geborene VauderbilN traf mit einer Millionärsgesellschaft ein, während der Angriff unterblieb. Alle Kapitäne waren geladen, keiner erschien. Tagesneuigleiten. — (Ein Negenschirmfe st.) Zeitgemäßen ^ haben die Einwohner und Gäste des Badeortes 2)"""^ F^uurg. Pommern) rntwiclelt. Sie haben den "9""^ Unbilden diesrs Sonnnecs eine heilere Seite "^^.^„> 2ie ueranstaltctcn nämlich am Sonnlag ein großes ^ ^ schirmfest, an dem rund 1,0<>0 Personen aus Straln»^.^ Devin und anderen Ortschaften der Umgegend, >^ ^ Mügensche Badegäste teilnahmen. Nach dem UmzM fan ^ Prciöberteilui^g für die am eigenartigsten und wv« ausgeschmückten Schirme statt, kaüli- — (Ein ausgeplünderter Eise .c^ Speisewagen.) Ein seltsamer Diebstahl ist °us. Bahnhöfe M Bordeaux ausgeführt worden. Hier s^ .^ dem Nangierbahnhofe ein Ncstaurationswagen. wel ) ^ den Zug Bordeaur-Nantes eingestllt werben s"^' ^,. Wagen ist von Spitzbuben vollständig ausgeplündert > ^, Die Diebe haben nicht nur Getränle und Zig<"'"" s men. sondern auch alles Geschirr. Kochlöpfe, ^°'^ Hiesser. Gabeln. Vöffcl, Tafelaufsäjje. Tischtücher lino ^ vietten mitgehen lassen. Nur die Tische und Stühle yo.^ ^ znrüägelasscn und die leeren Bretter und ^^^!" ^,„-itüche. Das Merkwürdigste an der ganzen Sache 'st ^, stand, das; man den Di'ebstahl erst 'bemerkte, als d" l ^ wagen bereits im Zuge lief. Die Passagiere muhten o^ ^,, ihrem Leidwesen auf Speisen nnb Getränke wahr hahrt verzichten, .mrde" ^' — (DieAerzteinChina.) In China >«'^ ,^ Hausärzte nicht nach der Dauer der Htrantheit, '"''.^^och der Anzahl der gesunden Tage des Jahres bezahlt- " . ,^. ein eigentümlicher Gebrauch l)errscht unter diesen ^M ^ 6s ist nämlich Sitte, daß auf den Grabdcnlina "»^^ dem Namen des Verstorbenen auch der des behai ^^, Arztes verzeichnet ist. Die Große der Kundschaft der ^^ wird hicmit in drastischer Weise der Menge vor yl'führt. . ^<,i e!"e" — (Eine lustige Berichtigung) g^^i" Berliner Blatte von den Ueberbrettl. .Nünsuern ^ Bradsly und Oskar Straus zu. Die beiden K""!, ^heM' bcn: Bezugnehmend auf das Referat über das Vunte ^, ersuchen wir. auf Grund des Prcßgesetzes (den P" ^ichl' bitte nachzuschlagen) um' einige Berichtigungen. I^ ^^ erstatter Dr. B.' schreibt, daß ich. Äozena VradölY, ^„. ,,f in der Direktion des Theaters nicht gut einen ^" I ^^ die Veränderung meines Gesichtserlers bewirken lan ' ^ch aber doch entschiedenst feststellen, daß besagte ^^0""' meinen Angaben in dem Atelier von .Hermann >v ^,^ Fricdrichsstraße, eigens zu dieser Prcmi.'re gebM' ^l' Als Beleg steht Ihnen die quittierte Rechnung?"" ^jch!iß' fügung. Wir danken Ihnen im voraus bestens für ^M stellung und zeichnen nül vorzüglichster HochachlU"9 Vradsly, Oskar Straus. denen, fast männliäien Handschrift, deren markige Züge ihn ein wenig enttäuschte,:, las Walter Enzinger auf der ersten Seite: „Tes Weibes Kampf. Noman von Ulrike Schölten." „Ulrike?! — Hum! Ich hatte mir eigentlich vor^ gestellt, daß fie einen hübsäieren Namen haben müßte ,Des Weibes Kampf!' Sie selber hatte in ihren: Aussehen so wenig von dein Typus des , kämpfen den Wci» bes.' Na, ein Titel will ja ain, Ende wenig besage,:." Aber er besagte in diesen: Falle doch mehr, als der junge Nedalteur vermutet hatte. Mit eine,:: von M« nute zu Minute wachsenden Erstaunen vertiefte sich Walter Enzmger in die Lektüre dieses seltsamen No-mans, dessen Stil ebenso energisch und luuchtui war wie die Handschrift seiner Venasserin und der so gar nichts von dem Gepräge eines unreifen Erstlings» werles hatte. Eine scharfe Beobachtungsgabe und ein? unerbittliche Wahrhaftigkeit der Tarftellung lichen vielniehr auf sehr eindringende Welt» nnd Seelen-lenntms der Tichterin schließen, wenn auch eine gewisse Einseitigkeit der Anschauung und vor allem eine unverhüllto Feindseligkeit gegen die stärkere Halste der Menschheit keinen Zlveifel über das Geschlecht des Autors gestatteten. Je weiter er las, desto tiefer wurde Walters Ver. stimmung, denn die Enttäuschung, die cr da erfuhr, hatte für ihu wirtlich etwas Schmerzliches. Wie gan) anders hatte er sich nach dem Eindrucke ilm-r äußeren Erscheinung das Innenleben dieses anmutigen Gr schöpfcheus ausgemalt, das ihm als die liebreizendste Verkörperung süßer, unschuldiger Mädchenhaftigleit erschienen war! Wie wenig entsprach diese herbe Kampfesstimmuna,, diese rücksichtslose Erörterung der bedenklichsten Probleme dein kindlich reinen Ausdrucke ihres Gesichtes, dem sanften Blicke ihres schönen Auges, den: weiche»: 5llange. ihrer schuchtl-rnen Stimme! Woher in alle:- Welt mochte sie nur die Kunde haben von den:, was sie da beschrieb? Walter Enzinger hatte sie auf höchstens neunzehn Jahre tariert; aber selbst, wenn er ihr noch fünf oder sechs zulegte, blieb ihre Sachkenntnis eine geradezu erschreckende. Ihre, Erlebnisse alls einem gewissen Ge-biete mußten wahrhaftia, fehr früh begonnen haben, und man konnte durchaus nicht behaupten, daß sie bei ihrer Schilderung irgendwelche Zaghaftigkeit an den Tag legte. Tabei war sie vorhin bei seinen unverfäng-liclien fragen so rot geworden, daß er sich im stillen luegen seiner Taktlosigkeit Vorwürfe gemacht hatte. Und er hatte sich von der kleinen Heuchlerin täuschen lassen wie ein schwärmender Primaner! Es war für einen Mann in seinen Jahre,: und von seiner Welt-lenntms wirklich eine. höchst lächerliche Blamage. (Schluß folgt.) 2>n Banden der tzeidensH"'" Roman aus dem Leben von «. Felder"' (28. Fortsetzung.) .^, ss^ Was mochte, er denke,:, daß der Vat" ^. „i^-ladling znrückaenommen hatte in Zweif"^^^!^ weniger als gewählten Worten? Hattet w .^. M^-erwartet? Vermißte er sie? Hielt er sie 1»^ ^ il)^ des Freiherr,! von Grumbach oder -^ ^" ,s'^'^.^M ii''' Schlncht lmerfeldein erstreckte, als sie "' "' ^ l,e' hielt. Vor ihr lagerte der früh das Dorf und das Herrenhaus l)<-'MN ^ ,M^ Sie wollte umkehren — zu fpät. ,,,,,gM' "„ Männer, Weiber und linder auf si^ ä", .^ hs^' von allen Seiten und streckte:: die, schnMU Hände verlangend empor. . .->, ,oi>l>^ /. Was nun? Sie hatte kein Geld W s'^ ^.B" die Habjucht dl>r Menge stillen und s"1 ^ ,^,. erkaufen konnte. ,, f^ t^.w'l „Hilf mir heraus, Friedrich!" beM^ ^-<. in einiger Entfernung folgende:: ^'! .^ un^ stotterte einige Worte der EntschuldM"» " ^ verlegen aus den lärmenden >!>>"»"',., hl'l " .'.^laßt mich hindurch, ich habe »"' ' , rief sie und suchte ihr Tier zu wenden- , ,^.,ici« ^ Ta näherte sich einer der Ääre" i" ' ^^> slck Sprüngen, die Fuchsstute sche:,ie und -^!^Zeitung Nr. 204. 1677 5. September 1902. schlc," .m^s / ""Zzutragen. t, bestellte eine Portion ..Olro^ "i" lv.ndc 2 ^ !" ^ ^ieseuschiissel. in der die Suppe ser-!cnur ein '^ ^"tzend Flasche» Champagner hineinzugießen, cktalcu "^" Kaviar. Ananas und andi're lostbar^ ">"ie^ ^/s?'^">ü^n. Als die Rechnung gebracht lourde. lostrie N !- s ^"^ ^" ^uppr ..nur" einige hundert Rubel i» di/se^> "< ''^ """ °"ch eine Schüssel bringen, schüttele schien -' M.?>''^"' '"^>vas", zog darauf aus den Stiefel. Illngsa» ",, ^ "^ H'Mdeltrulielscheinen und begann fie lich hatte "/^?" "'^ '" ^" "^was" ,;n »oerfen. Ratür sN'iule Tat " ^^^ grloonnen, und die Freud? über seine "'" «»deren "V " '""^ ^'"^ dauernde gewesen. >oenn nicht l"N dras.is^"?^ ^" l"'"" ^pasl verstehende alte Vater in '"Men d?"^ ^'^ ^"'" ..Unzufriedenst" über das Be-hiiite, ^ ^e'Iloollen Herr» Sohnes Ausdruä gegeben k!!,e,ii EH,^ ^ b " se T r a n l.) Eine drollige Anekdote von ^lllr ei "^.^' ^" durchaus leine Medizin nehmen '^m l^>> < ' "3'ssaro": Eastellano war schon seit ^"rb!«t.> 'w 5 " ^""^ l'^ "^^ entschließen, eine ihn, slhi,N!llela,, . "'" ^" s'ch >j" nehmen. Sein Arzt. der ihm ^s'?!"' ^"'" ^"' auf eine originelle Kriegslist. ^'" " lllü 3 l ^""^ damals in einem großen Dramn. in "thmei, mubi !!?"'" ^"'" ^°^' verurteilt wurde und Giit Ncch^" , : ^ ' "ls er eines Abends den ..verhängnisvollen Echre^,, ^? °" b't Lippen setzte, bemerlle er zu seinem °'""M'a> /?. Portwein, der darin sein sollte, sich in l'ch jem/,,^ °'" Ärzncitran« vcrloaudelt hatte. Man lam, ^'^a>e das< >I" ^lstcllen. Ader der Text des Dramas ver ^'lttrn, >/"'" ^°^' Verurteilte den Becher bis zur ^"^Muf'ari"' "^^ k'"" herausfordernden Geste, die von ^ltr.'bas) ^". ^lradc begleitet war. seinen Heulern zeigen ^"geul'l,^ !»,^'^^ch leer war, Castcllano schwanltc einen 'Uch! rote's.),, .." !^ ^''""' ^us>veg, er lonntr der Arznei ^tstür< ,'n.d^ ,/ ^"^ sonst die ganzr Wirtung der Tirade gestellt ^n V ^^ ""^ ^" ^^°lg des Stückes in Fra^e ^" ^'pften ^ "/^" '^^ aber saß. mit einem Lächeln auf bläh duc U„. "^t und beobachtete den Schauspieler, der l"i!s dtn u. ^"' ^" l^"b dieser heroisch die Augen und ^ ^amve , »""^ """" ^"^! dann aber ging er vor an Ablaut die ^ , ^^^'' '°° l"" ^rzt saß. und rief ihm 'h loelde „,.< °'""^ ^'' «Unverschämter Apotheler! Aber "^ ^- s/i. ^^"'" Er rächte sich in der Tat' er starb. ^ w ? "r.N honoriert zu haben . . . "6- 'st nick, /^ '' ^ Iahren die vicrte F 1 au!) «aheju cich j^ ^li der Mensch allein sei", so dachte der ?'"stti und ? ,^"^" "^ Renlencmpfänger Htaszynsli in . ' T"d ent. s< '^' ""^bem ihm bereits drei Frauen durch , "blrri» ^l '"^' '" ^r Person der verwitweten Gemüse- ^" ^rnuns!?^'"'^ ^'"^ El)efrau heim, Hoffentlich wird ^ s^,. / ^""^ tin ungetrübtes Eheglück erblühen! ^ C h i" " lernüti 0 nale olympische Spiele ^ t, „ ," 5' w Iahfs ^^ 4 ^ yzach einer Mitteilung ^h>cac,u soll "' "^'sch'Ungarischen Generallonsulales :n llt'wini^' "! b'e für daö Jahr 1!>04 daselbst in Aussicht !^N> adaet !' ^""^°>lc>len olympischen Spiele folgendem Maliers-1> '""ben: 1. Sämtliche Spiele internationalen ^^ Norf'iil ^"^""cilspiele einzelner Voller; 3. rein aihlc-s^ ^ilnch ""?"'' barunter jene der alten Zeiten, wolei >^"en h^'" '" ltreng geschichtlichen Trachten zu er-^ltn. 1,,,^ "' ^- nnlitärische Uebungen! 5. Ausstellung von spiele Ib. ^" Spielgeräten: , !"' ^"' ^^'e '» deutscher, französischer und ?H den ^, ^ herausgegeben »uerden. Es ist möglich, baß s« <» wie."^? Gelegenheit geboten wird. sich an den . ssp'el „ s "' kaufen. Springen.. Nadwettfahren. Tennis. !?>' sind n„ ^' beteiligen, .hundert verschiedene Spiel' darunter alle Arten des Turnens. ?'^°' Ne r ?' ^chlittjchuhlaufens. Nettsegelnö. Kege^ ""'^ Iunal n'^' ^"bball und Baseballspieles. Lawn-1, . ^ (D ^ . "^' "'^" ^ Jahren werben getrennt üben. ^ldet: Die w !^ " ° " isch e A l t e r.) Die ..Nud. Norr." ^^^^"ttldung. »ach welck)er der ungarische Minisltr I^'ich '^"' ^l>"ne Hils^ ^u^^^sind^, das so'. ^N su,^ ^"^zorroisicud^i, W^hlaut blut'U'nschlich<.„ ^ili^n. dir sio dichwr ,lnd "b. d«., ,""'l' "nd v.ir alwm alif dai' liallnlackt^ ^ "U»l ^,, ""''"^stl ^tt^r Hand auf sie druk'to. ./"^«'in^ '-^'^ ^" lch sie, für mich und Snrolta ^'5"z' N>'.^ x ^^ Ur nüch furlarwirsrn- sie hat i,'"' H"'s >>. c " li^llt dir iveiszr ^ilir. uou ihres ^ "«b v, !'^"'' T"5 fordri-t Nachc, Nachr! N^sn ^ ' l)Mlt si., ^ " '' "'^ >l)l- dil> srinl'N Mridrr vunl di?!^ dcu > s'" ""^'" ^llun'rn und jaa.t fir so m da->^^ '" k'l,. .'" "^"" "'in Huhn und Spott alll'r. ^'smnch^ "'^"'! Wir abrr dann sort! (5hr si. ^ris,^ ylA"^ ""Wcht. sir da5 Pfrrd ,^n lm.idrn, >>'äl?" ""d n?^"U'li^, sah sir sich hrn.ntcr^ "l>. ?'^li, ^ "'' >>' drn Händrn drr Ziss.lmr.' 'chin, ""' i,,,'^.' '"1"'N- flucht dauonjaatr. An ihr ^i i!>?'. ^'' ^ilmis' >! "^ ^"'"ir ,^ranrl,händr al'' ichr """ Min . ^"' Taillr ,;n lösrn und ihr dir ^n ss^ lach^' ', "''^"ll höhnischer Schadrnfr^udr 3tt>'^ '^'do„ ^ !!'' ^"bri dnrchrinandrr, ohiir nact, ^"' reNma. ' ^' ^^i'. dac-, vonl Pfrrdchu'r U5WI dalan. Vor Angst nnd Cutsrhen des Innern eine Herordnung, betreffend das Alter der iiasfeehauslassieiinnen und Hotelstubenmädchen erlassen hätte, wird uns von zuständiger Seite als eine Erfindung be zeichnet. (5v wurde leine ähnliche Mahnahme angeordnet. Volal- und Provinzial-Nachrichten. Ueber Flußregulicrungeu. Von Vaurat I. Völtz. (Schluh.) Der Lauf des Wilobache» wird in zwei Hauptabschnitte geteilt, und zwar in den Lauf vom Sammrlgebiete bis zum Eintritte >n das Haupltal und den Lauf im Haupttalr bi» zur Eininündung in den Hauptrezipienten. Diese zwei Abschnitte werden martiert durch eine oder mehrere mehr oder minder hohe Talsperren aus mächtige,,' Mauerwrrte oder Sleinlasten zwischen Felscnwänden, welchen die Aufgabe zufällt, da» von den steilen Gehängen durch Erosion lotter gewordene Geschiebe und Trüminergr,tein auf' zuhalten und das Gefalle de» Wildbaches zu vermindern. Um Auslollungen der Fundamente durch den Wasserabsturz hintanzuhallcn. gewaltiger. stufenförmig angelegter Eturzboben notwendig. In vielen Fällen begnügt man fim nicht mit dieser Versicherung des Talsperrenfuhrs. sondern trachtet, nach erfolgter Verlandung des abgebauten Terrain-bis zur iirone der Talsperre, einen Uebertall über eine der Felswände zu schaffen und das Wasser von der aufgeführt?» Mauer und den» Sturzboden abzuhalten. Die» gcfchieht meist durch Anlage eines Wehrbeclrne aus Holzblöcken mit Pfosten-delag und Steinbelastung. Daö aufgrlandete Terrain wird sodann aufgeforstet. Oberhalb der Talsperre loerden im Sammelgebiete de» Wilbbachtü. uild zwar in allen Runsen, lleinere Talsperren aus Rundholz mit guter beiderseitiger Einbindung ins Terrain und Versicherung der VöschungHfüßr treppenartig an gelegt, das üehnenterrain zweclentspicchend abgeduscht uno dann aufgeforstet. Vei der untersten Sperre lommt es wesentlich daranf an. daß die Gründung eine solide, womöglich auf Felsen, ist, damit man Unterwaschungen vorbeugt. Bevor diese Holzbauten vermorschen, ist die Aufforstung schon soweit gediehen, daß dir Hilfübauten in vielen Fällen ganz entbehrt werden lönncn, docy ist eine aufmerlsame Ueberwachung dec Verdauungen auch in der Folge notwendig. Sind die Ver bauungrn der Schluchten und Nunsen beendet, die Gehäng: aufgeforstet, so lommen leine Erosionsblöcke mehr, sondern nur solch lleineres Geschiebe in das Tal herab, welches durch Verwitterung der Felswände entsteht und das, ohne Schaden zi: verursachen, in einem geschlossenen Gerinne bis zum Flusse abgeleitet wird. Unterhalb der Talsvenen werben im Äereiche des große,. GejiülkS breite Gerinne mit mächtigen Steinmauern ein-geschlossen und mit trrppenartiger Sohle behufs Verringe> rnng der Geschwindigleit des Wassere angelegt, welcl,r sich trichterförmig verengen und an das Profil des Ab lcitungslanalrs angeschlossen werden. Letzterer führt mil durchwegs gllichem Profile und entweder mit lontinuierllchem oder abgetrepptem Gefalle in deu Hauptrezipienten. Das Nblmalprofil dcr Ableitungsgräben ist entweder lrapez^ oder schalellfölmig. Die Böschungen der trapezartiqrn Profile sin? entweder ein, einundeinhalb oder zweifüßig wie bei den Gräben im Drautale, während das Schaknprofil dadurch gebildet wiid, daß die untelc Hälfte der Böschung zweifüßig, die obere über anderthalbfü'hig angelegt wird. Das für die Pflasterungen und Trockenmauern benötigte Steinmateriai? wird zumeist aus d^n Muränen (Schutt-leaeln) geioonnen. lagerhaft zugerichtet und in äußerst solider Weise eingearbeitet. Damit eine Auswaschung der Sohle nicbl lintreten lann, wird dieselbe gepflastert nnd in Distanzen von etwa 25 bis 25 ,» mit großen, tief eingreifenden Roh-cuaber-Querriemen stabilisiert, Solche Nildbachverbauungen gibt es im Gail und Drautale bereits fehr viele, und nahezu jede Ortschift ist aus oinr^Ölmmacht nal^Triöf Elsr noch l>iunlal: „Hilfr!", Abrr riin> schU'rrr Hand lra.tr sich auf ihrrn Mnnd, nnd dic Sinnr schlvandrn ihr. Ta jaiUe rin Nritrr anf ftlächtlncni Goldfuchs in ^rsti'^tl'in Galopp an» drr Schonung h«oor drn Hii^rl hinnnter, ohnr darauf zn achtrn, daß dir Hllfr den dort üppig aM'thrndrn Hafrr ara. zcnitmnpstm. ^,-an,'. l,on ^lottstl'l» war ro, o<»r. auf rinrni Sprier, riltr brssrisfrn, dc'N lautr,^ Hilferuf von brlanntrr. lirbrr Ttinune cn'hiirt und drin Schall nach^rrittrn war. Trn Zineunrrhm'fcnr grwahrrnd, hirlt n- rinrn Monu-7l< ullschli'ssil, ittnr, und srm scharsrd Au^r ge-wahrtr, daß die Landstreicher riwa um rine Grstalt lx'schäftint waren' ^,;Ueich sah rr e,nr ihm nur zn woh! brlannte ^näMutr in drr 7venle davonja^rn. hmtrr ihr hrr rin zwl-iteo Pferd, auf nx>l.ctmu rin Bursche hocktr drr ihn a,r Elfrc' steten Brgleiwr arnmhntl,'. ')^m hielt ihn nicht'' mehr zurück. Sich rrinurrnd, das; rr qliicklichrrwrise einrn Nrvolvrr bri f.ch führte, jagt > l-r, die Nrbrrnmcht nicht scheuend, m rasrndrr Eilr der. Äbhan« hinunter. _.< .. . ., . . .^nllo ihr Halunlen, wao »nacht ihr da ^" nrs l>r mit «nächtiner Stimmr. Unlvillturllch dnicktr fcnn.' Hand plötzlich den Neuolvrr ad. rm ^chns; donnrrtr, ,.nd eine ,^tnael saufte über die 5topfr drr Ziarnnrr hin. Sir tonunrn ^ 1^ lonnnrn, rrttrn wir nno!" 'ltrrte^atl^' dunt^inandrr, und gleich d^anf stiirzlen Männer Wribri nnd ^indrr, ,hrr Bärrn und ihlr wrnmm Hcibfeligleiten mit sich schleppend, in aröht^r PmM davon. ^^^^gt.) ^ einer Muräne crbaut, welche infolge ihrer erhöhten Lagl über dcr Talsohle und der Fruchtbaileit des angeschwemmten As-drn» al» AnsiroluilgSpunlte, sich besonde:» geeignet erloitsen. aber auch gegen Elementarsälle geschützt werden mußten. Daß die slizziertcn. Verbauungen mit fichtlichem Erfolgt durchgeführt wurden, zeigt fchon dei Umstand, daß bei einigen älteren Ableitungölanälen die Böschungen und sogar die Sohle einen Pflanzrnwuchs aufweifen, demnach die Ge-fchiebeführung der Wildba'chc schon bedeutend nachgelassen haben muh. In Tirol sieht man ,m Drautale meistens trapezföimige Gerinne mit flachen, gepflasterten Böschungen und abaetrepj. tkl Sohle. Nenn letztere nicht abgepflästert wird. so wird die Treppe durch linen Holzrost gebildet und die BöschunglN werden voi Unterwaschung ebenfalls mit einem liegenden Holzroste gefichert. Ueber die im Baue begriffenen Nildbachverbauungen ,m Gailtale besitzt der in «irchbach stationierte Bauleiter sehr schöne photographische Aufnahmen, und es wäre höchst interessant gewesen, mehrere solche Verbauungen in Augenschein zu nehmen. Leider trat ein heftiges lNeaenwetter ei», welches die Eilurfion in die Sammelgebiete vereitelte. Bezüglich der Führung der RcgulierungStrassrn sei noch erwähnt, daß die Trasse des Gailflusses aus (Geraden und Bogen mit Anwendung von Durchstichen, die Trasse des Drauflussev jedoch nach Tunlichleit dem Fluhlaufe angepabt wurde und demnach zumeist aus Bogen und Kontravogen bl'sltht. Einen geradezu bezaubernden Anblick des Drautales ge-nieht man von der neu angelegten Neichsstrahe. welche von der Ortschaft ttötschach in Gailtale nach Oberdrauburg führl und in zahlreichen Serpentinen unter den schwirrigsten V?» hältnissen eine Höhe von 400 ,u überwindet. Von dieser Berg> straße tann die Dräu bis gegen Lienz verfolgt werv.,.. Dc, in der ganzen zu übersehenden Strecke leine Schoilflselber wahrgenommen wurden, so ist dcr Erfolg b>,'- Ncguliliu'.:g sowie der Wildbachverbauungen nicht zu verleüi.en. wenn auch. wie bereits eingangs erwähnt, weg/:, des eingelretenln hol)en Wasferstandes die Eintiefung der Soh!? und ok gleiche mäßige Ausbildung der Fluhprofile nicht lonstatiert werden tonnte. Nenn nun das in der vorstehenden Ausführung Gesagte lurz zusammengefaßt wird. so ergibt sich das Ärsultc-t. dah dir gegenwärtig in Anwendung stehende Baumethobe für dir Regulierung geschiebeführenber Flü^'t mii Vollbaulen nach dein offenen Systeme ztveifellvb lUm Ziele führt, wrnn flußabwärts und auf !/iiebrrwasser reguliert und während des Baue» die Eigenart des FlnsseS studiert wird. damit ge wisse, der Bauausführung noch anhaftende Mängel bcseitiut werben, daß ein gewaltsameb und vorzeitiges Drängen deä Flussls in die vorgezeichneien Rcgulierungsbahnen fowie die forcierte Absperrung der Entlastungsöffnungen in den Däm-men zwar momentane, jedoch teinesfalls dauernde Erfolge nach sich ziehen lönnen und daß fomit der den Bau leitend? Ingenieur außer der nötigen theoret.-praktischen Fachbildung auch über eine weitgehende Geduld verfügen muh. die ihn in die Lage setzen wird. die Bauten viel billiger und solider herzustellen, »veil er bei richtiger Behandlung auch auf eine intensive Mitwillung des Flusses rechnen lann. — (D u r ch 1 e i s e S r. M a j e st ä < d r S K a i s e r e.) Der Sonderhofzug, den Seine Majestät der Kaiser auf der Rücklehr vo» den See- und Lanbungsmanövern benützt?, ist gestern abends um 10 Uhr 42 Minuten am hiesigen Süd' bahnhofe eingetroffen und hat nach einem Aufenthalte von fünf Minuten die Fahrt gegen Wien fortgesetzt. — (Seelenamt.) Mittwoch, den 10. b. M., wirb für das Seelenheil Weiland Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin Eli sa be i h in der hiesigen Domlirck)e um 10 Uhc vormittags ein feierliches Seelenamt abgehallen werden. — (Pe rsonal nach richt.) Seine Majestät i">i Kaiser hat die Beurlaubung des Oberstleutnants Iohan^ Pregelj, des Landwehr.Infanterieregiments Stryj Nr. lN, nach dem Ergebnisse der Snverarbitiierung als derzeit dienstuntauglich mit Nartegbühr auf die Dauer eine, halben Jahres anzuordnen geruht. — lSpendr.) Seine Exzellenz der .Herr Lm,ur«ptu sident Baron Hein hat für die Abbrändler in Martinsbach den Betrag von 100 li gespendet. — (Ernennung im Schuldienste.) Seine Exzellenz der Herr Minister für Kultus und Unterricht hat den Snpplenten am hiesigen li. StaatSgymnasium Johann K 0 st i ä l zum Haupllehrer an der Lehrerbildungsanstalt in Capodistria ernannt. — (NonberWiencrHochschulefülBodeN' lultur.) An dieser Hochschule beginnen die Einschreibungen am 1. Oltobrr und dauern bis einschließlich 15. Oltober. Mit den regelmäßigen Vorlesungen wirb am 14, Oltober begonnen werden, — (Ueber die nruen Alpenbahnen) schreibt das ..Oestrrreichisch - ungarische Eisenbahnblatt" unter anderem: Am weitesten vorgefchritten sind die Bohrarbeiten bei dem Wocheiner Tunnel, bei welchem diefelben am frühesten begonnen haben. Bei diesem Tunnel waren, nach dem Stande vom 2'i. August, auf der Noroseite (Feisiritz) 1148 Meter Stollen im Tunnel fertig; der Tunnel war in der Länge von 470 Metern ausgemauert und in der Länge von 552 Örtern ansqebrochen. Auf der Südseite waren zu dem ale'chen ^"< min? «10 Meter Stollen vorartrieben der Vol,°usbruch und die Mauerungsarbeitrn waren im '°"W'O^^e auf Karawanlentunnel waren ,iu ^m beze.ch^te' ^ ^ der Nordseite ^0 ^ " ^^ und Stollen vorgtir.eber.. Tunnel ist Maurrunasarbei.,^ i„ Anwendung °" ^e'ben festgehalten .^ d/n Da n^nl ch auf der Südseite das Gestein m eme^ Laibacher Zeitung Nr. 204. 1678 5. September 1902. Ausdehnung von etwa 1500 bis 1600 Metern aus Tertiär-mergeln besteht, denen dann Dolomit und schließlich eine Schichte paläozoischer Schiefer folgt, welche der Handbohrung leinen zu großen Widerstand entgegensetzen, so liegt zunächst lein Grund vor. von diesem Aohrungssysteme abzugehen, da dasselbe eine solche Förderung ermöglicht, welche die Einhaltung der programmatischen Frist gestattet. Beim Kara-loanlentunnel wird auf der Nordseite mit Bohrmaschinen System Siemens H: Halste gearbeitet, während auf der Südfeite zunächst mit Handbohrung gearbeitet wird, an dere.^ Stelle im weiteren Verlaufe eventuell die pneumatische Bohrung treten soll. Die an der Nordseite im Rosenbachtale m Herstellung begriffene und binnen turzem zur Vollendung gelangende Kraftanlage wird eine Starte von 600 Pferde-träften, die an der Südfeite im Roiweinbachtale im Vau bc-finbliche Kraftanlage eine Starte von 1000 bis 1200 Pferde-lräften zur Verfügung stellen. — (Die Zustellung der Briefpost) ist, wie eine uns zugekommene Beschwerde besagt, in letzterer Zeit einigermaßen unregelmäßig geworden. Auch uns wurde beispielsweise die heutige Redaltionspost erst nach '/^> Uhr übermittelt. Das unregelmäßige Zustellen dürfte wohl darauf zurückzuführen sein, daß mehrere Postbedienstete zu den Waffenübungen einberufen wurden; indessen ergeht an die PostVerwaltung die Bitte, in geeigneter Art Vorkehrungen zu treffen, damit Verspätungen in der Zustellung der Briefpost vermieden weiden. — (E rdbe ben f o r sche r - K o n g re ß.) Vom <.?. bis 10. b. M. versammeln sich die Mitglieder der italienischen Gesellschaft für Erdbebenforschung, um ihren I. Kongreß abzuhalten. Ort der Versammlung ist die Stadt Bresciu, wo gleichzeitig die 100jährige Feier des dortigen Athenäums stattfindet. Wie wir vernehmen, wird der Leiter unserer Warte, Herr Prof. Belar. auch am Kongresse teilnehmen. (Meteorologische Veobachtungs-ftationaufdeiKredarica.) Bericht für den Monat Juli: Mittlerer Barometerstand 557 n»ni, Maximum am 7. Juli mit 561 miu, Minimum am 11. Juli mit 550 min. Mittlere Temperatur 7 Grad Celsius, Maximum am 27. Juli 20 4 Grad Celsius, Minimum am 12. Juli mit — 1.6 Grab Celsius. Mittlere relative Feuchtigkeit 88 A. Niederschlage in 15 Tagen 163-7 nnn, zweimal Schneegestöber, 10 Nebeltage, viermal Sturm. Es herrschten Nord-Westwinde vor. Nur 12 Tage waren für die Touristik günstig. — (Die Kulpavrücke bei Weinitz.) Nie uns mitgeteilt wirb. ist kürzlich die Niederreißung der schadhaft gewordenen hölzernen Brücke über den Kulpafluß bei Wei nih in Angriff genommen und für den Verkehr bis zur Erbauung einer neuen eifernen Brücke eine provisorische Ueber-suhr zwischen Krain und Kroatien in Betrieb gesetzt worden, welche Ueberfuhr jedoch nur auf die Tageszeit von 5 Ut,c früh bis 7 Uhr abends beschränkt ist. —o. — (Gründungsfeier.) Man schreibt uns au2 Weihenfels: Sonntag, den 31. v. M., feierte die freiwillige Feuerwehr von Weißenfels ihre 10jährige Gründung. Vo:i den auswärtigen Feuerwehren waren bei diefrr Feier Tarvis und Natschach in größerer Zahl vertreten. Während des nachmittägigen Konzertes, welches die Tarviser Aürgertorps-lapelle zur vollen Zufriedenheit besorgte, ging es auf dem hübsch dekorierten Festplatze recht lustig zu. Um 6 Uhr abends tegann die Tanzunterhaltung auf dein eigens im Freiei' hiezu erbauten Tanzboden, welcher immer vollauf besetzt war. Großer Dank gebührt der Direktion der hiesigen Stahlwerk?, welche sowohl den Tanzboden als auch die elektrische Beleuchtung für den Festplatz unentgeltlich herstellen ließ. Zahlreiche, wertvolle Beste, von den lieben Sommergästen und einheimischen Feuerwehrfreunden gespendet, wurden teilweise für das Nesttegelschieben verwendet, teils versteigert und so ein namhaftes Reinerträgnis erzielt, welches zur Anschaffung notwendiger Löschrequisiten bestimmt ist. Herzlicher Dank gebührt allen jenen, welche zum Gelingen des Festes beigetragen haben. — (Die Feier des 20jährigen Be st an des des Gesa n gsvere ine Z „Lira" in Stein) wird am 7. und 8. d. M. in nachfolgendem Programme bor sich aehen: 1.) Um V28 Uhr vormittags Zusammenkunft aller Steiner Vereine im «Atalnicasaale; 2.) um 8 Uhr Abgang zum Bahnhöfe, woselbst die mit dem Zuge angekommenen Vereine durch den Vorsitzenden der „Lira" begrüßt weide».-3.) um V^ Uhr Umzug über die kutna und über den Hauptplatz zum Raihause. woselbst die Gäste durch den Herrn Bürgermeister begrüßt weiden und die Vereinöfahne seitens der Steiner Damen ein Band erhält; 4.) um l/.)0 Uhr Ge-sangsprobe in der öitalnica; 5.) um '/.11 Uhr Versammlung c.ller Vereine auf dem Hauptplatze; 6.) um 11 Uhr Abgang zur heil. Messe in die Pfarrkirche, woselbst der Gesang' von der „Lira" besorgt wird; 7.) um l/^12 Uhr Umzug durch di-Stadt,- 8.) um 1 Uhr Bankett im Hotel ..Fischer"; 9.) um 4 Uhr nachmitags im Garten dieses Hotels (bei ungünstiger Witterung in der <'italnica) Festkonzert mit folgender Vor-traasordnung: u) Fr. Iuvanec: I'^lil- („Lira"), l>) A. Nedveb: ^lilva I'ro^i-nu (Slavec), <^) F. S. Vilhar: ^s^ vi-»>k, Nosln' (Ljubljana), c!) I. ('erin: Oniuu (^italnica-chor aus Krainburg), l>) Festrede, t) P. Krixlovsly: IIwp-I^enllü („Lira"), ^) F- S. Vilhar: 1'^mu Ili-vut^ (Slavec). l;) Bendl: Hvo^i k «v^im (Ljubljana), i) F. S. Vogl: l.)i8'»ni (<')italnicachor aus Krainburg). K) Bazin: Xi'ixnri nil lnl>ru („Lira"), I) I. v. Zajc: /5,'in^lii-t>unlc0,,anku (vorgetragen oon allen Vereinen). Zwischen den Oesangsiiumlnern konzertiert die Steiner Kapelle. Ein-trittsgebühr 1 X, Familienlarten für 3 Personen 2 lv; di» mitwirkenden Sänger sind frei. — Nach dem Konzerte freie Unterhaltung. — Am 8. 0. M. veranstalten, günstige Witte-lung vorausgesetzt, alle Steiner Vereine einen Nachmittagsausflug nach Oberfeld, woselbst im Garten des Gasthauses Winller ein Volksfest mit Musik. Gesang. Iuxpost, Korian-doUtorso unr, Kunstfeuerwert stattfindet. — (Unterhaltung.) Die Jugend in Littai veranstaltet am 7. d. M. um 3 Uhr nachmittags im Gasthaussaale des Herrn Georg Qblat in Littai eine Unterhaltung, deren Ertragnis dein Cyrill- und Methoduerrine zufließt. Das Program!» umfaßt eine Deklamation, ein zweiattia/s Lustspiel, Gesangövorträge und eine Allegorie. —ik. — (Wasserst and der Save.) Die im Laufe des Monates August am Pegel der Liltaier Savebrücte vorgenommenen Messungen des Wasserstandes des Savcflusscs ergaben den höchsten Wasserstand am 19. August mit 87 l!,,» ober Null und den niedrigsten am 31. August mit nur 24 (^iu ober Null. Dcr durchschnittliche mittlere Wasserstand im ue^ flossenen Monate uetrug 42 5 mn. Die höchste Wassertempe-ratur hatte der Savefluß im vergangenen Monate am 8. mit -1- 16 8 Grad Celsius, die niedrigste am 15. August inii ^ 12'7 Grad Celsius, nach den jedesmaligen um 8 Uhr morgens erfolgten Messungen, bezw. Beobachtungen. —ik. * (U nfal l.) Der 28 Jahre alte Magazinsarbeiter Johann Iane/.w, wohnhaft Äohorwgassc Nr. 13, zog sich beim Ausladen von Kisten am Südbahnhofe eine Prellung des linten Fußrückens zu. — (Ein gewalttätiger Mensch.) Der wea/n Verbrechens des Dicbstahles und öffentlicher Gewalttätigkeit bereits wiederholt abgestrafte, erst türzlich aus der Polizeiaufsicht entlassene ledige Taglöhner Alois Äori^cl aus Ma-mol, Gemeinde Billichberg, tam an» 1. d. M. in etwas angeheitertem Zustande ins Gasthaus des Johann Strus in Unterlog und zertrümmerte daselbst ohne den geringsten Grund säst sämtliche Gegenstände. Borget wurde tagsdarauf von der Gendarmerie zu stände gebracht und dem Bezirksgerichte in Littai eingeliefert. —ik. " (Die Frau mißhandelt,) Der Messerschmied Bartholomäus Iuvan in <",'rmwe mißhandelte seine Gattin derart, baß sie bewußtlos zusammenbrach und ins Krankenhaus gebracht werden mußte. * (Diebstähle.) In der Nacht vom 3. auf den 4. d. schlich sich ein Dieb in die Wohnung der Gastwirtin Maria Kuzol in der Bahnhofgasse Nr. 26 und entwendete aus derselben drei weihe und zwei rote Tischtücher. — In derselben Nacht wurdc im <','ecmovaisäMGasthause in der Bahnhofgasse dem Reisenden Philipp Spreitzer ein brauner Ueberzieher i>l, :>'.ing der Forderungen der bayerischen Regierung für'Kunst-werlanläufe Elsa Ässenijeffs Auch über Klingers „Bttthu-ven." „Kunsterziehung" auch in die höheren Schule»! Notnc» übcr den Diirerbund und unsere Rahmen zu den Meistrr-bildern. — Notenbeilage: Hugo Brückler, Gebrt. — Bilder-btilagen: vier Abbildungen: Alte Äauernhäuser. Alle in dieser Rubrik besprochenen literarischen Erscheinungen sind durch die Buchhandlung Jg. v. Klein, mayr H Fed. Nambeig in Laibach zu beziehen. Telegramme des k. k. Telegraphen-Torresp.- ZureauS' Die Seemanövcr. P 0 la . 5. September. Seine Majestät der K a^. hat den Erzherzog Franz Ferdinand zum Admiral der ?5 ' ernannt. - Der Kaiser ist mit Erzherzog Rainer unv folge abends abgereist. Am Bahnhöfe hatten sich b" ^' Halter. Generalstabschef Bes, Marinelonnnanbant Vp " die Spitzen der Behörden und die Generalität rii'ge"' ^ Auf eine Ansprache Spanns drückte Seine M^eslat Kaiser seine Befriedigung und Freude über b"^ ,,, bestand des traditionellen glorreichen Geistes in der "^ ^ aus, Dem Korpslommandanten Succovaty sowie dem -^ mentsloinmandamcn Obersten Auttler gka/uübel " ^ Seine Majestät der Kaiser seine besondere Z"f""'^ zum Ausdrucke. Beim Abgänge des Hofzuges brachen die -wesenden in stürmische Hurrahrufe aus. «m'nultN Pola. 4. September. Heute um 6 Uhr 39 A'.M früh ist die kaiserliche Yacht „Miramar" mit Seiner ^az,^ dem Kaiser und mit Erzherzog Rainer an Bord "m ^^n Rainer, der Chef des Generalsiabes Freiherr von w"' „„, rinelommandant Freiherr v. Spciun, die Generalabju Korpsloniinandant Succovaty u. a. teilnahmen. Die Ausgleichsverhandlungen. ^, Wien. 4. September. Ministerpräsident v. "" ', Ritter v. Nöhm-Bawerl. Freiherr v. Call und Äaron ^ vanelli sind heute nachmittags mit dem Fachreferen"! Budapest abgereist. Die Demonstrationen in Agram. ^ Agram. 4. September. Die Stadt ist v°"^ ^^ ruhig. Da in der Nacht leine weiteren Ruhest""^ .^ lame», wurdc das Militär von den besetzten Pu'uu" ^.,e gezogen. Drr Sicherheitsdienst wird durch "ie >^se»' Wache versehn. Auch die Gendarmerie wurde av ^,.^ Heute mittags wurde die serbische Bank wieber 7 a»s-halbe Kompanie Infanterie besetzt. Die von «"Nge ^ wärtigen Blättern gemeldeten Nachrichten über anM ^,,-Exzesse in Karlstadt und anderen Orten sind. wie cn ^ licher Quelle verlautet, unrichtig. Der Nanus triff» '" des heutigen Tages hier ein. Iel> Agra m . 4. September. (Meldung des Ung° - ^. Korr-Bur.) Die Verhängung des Standrechtes ui'v,^ ^^ lunft der drei Bataillone wirltc sehr beruhigend- ^^ ^l wird von Patrouillen durchzogen. Von mehreren ^seü Peripherie »ourde» Ansammlungen gemeldet, dv") ^' sich die Nachrichten als übertrieben, da die entsend ^i' truuillen nichts vorfanden. Die Stadt ist in bre> ^ ^,,-bezirte geteilt. Der Sicherheitsdienst, für welchen " ^,^ darmerie requiriert wurde, wird strenge gehn"dhab ' ^>e,i, Personen, welche wegen Abreißens von Stanbrechl ^^„d' und eine Person, welche wegen abfälliger Kritil de ^^l!. rechtes verhaftet wurden, werden vor das Sta»dger> werden. Die Bevölkerung ist sehr beunruhigt- Eine Nenzin'Explosion. „gntle Brunn, 4. September, .heute nachimt'"^ ^1 sich in drr Fettextraltionsanstalt der Firma ^'"^"iin t^ wahrscheinlich infolge Selbsientzündens von ^ ^.Wv^ Explosion, durch »velcl)e das Dach des einstöckige" ^ in die Luft geschleudert wurde; brennende SN'^ M 500 Schritte weit. Zahlreiche Fensterscheiben "'^Oe» , wurden eingedrückt. Vier Feuerwehren erschienen 0 ^bei tigung des'Brandes. der bis gegen 4 Uhr aM!^ ^M loimte. Dirrttor Kraßler. ein Wertsührer und e" wurden leicht, ein Meister schwer verletzt. Der neue Ausbruch oeS Mont Pel«, ^^d" Newyorl, 4. September. Der .^wy" ' M^-meldet weiter über den neuesten Ausbruch ^s ^" ^, 'M Während des Ausbruches war die See in fu^.^. I" ^ rühre. Eine Flutwelle wogte längs der ganzen " Pach ,., Carbet tamen viele Personen in den Flule"."^ M'^ Eruption Versaul eine Strecke von mehr ^".„z z P^ Länge an, Ostende der Insel ins Meer. Ä"^/„ve ^"'"„> wird dem „.Herald" telegraphiert, der Ort ^ , Ae f^ auf der Insel Martinique sei gleichfalls zelst"'^ ^r I",,> zösische Regierung beabsichtige, den nördlichen IN ^^> zwischen Lorrain'und Le Carbet räumen 3" '"'^ 'die sA,, anderen Telegramme aus Point u Pitre h«''^ . ' absp^-^e lichen Szenen, die sich beim ersten Ausbruw ^zM wiederholten sich. Die Temperatur auf der Im ^ sei fast unerträglich. . , .»er l'ch.^. Paris, 4. September. Der Kolonlen'N'N > ^ ^M er die Nachricht von der Eruption des Mo»' ^^ ^l ^ „ sofort dem Gouverneur der Insel 1.500.000 ^ ^ ^^ ^ fiignng stellen. Er ordnete verschiedene ^"^^oh<''„^ die Verproviantierung zu erleichtern »nd ^n ^ ^^M ^i Fort dc France zu sichern. Er verfügte auch ,^ l„n mehrerer Beobachtungsposten für den ^ow f^ ^ lo" ^ AusbrückM sofort Sicherheitsvorlrhrungen '". 's^raMl'' >,. Paris. 4. September. Einem "ave"^^ hie^ Gouverneurs von Guadoloupe zufolge w'nbe» ^ ^-„ g> tio» des Mont Pel/-c am 30. v, Mornerouge Teil von Ajoupa zerstört. ^1 L 0 nd 0 n . 4. September. Es bestätigt lA^genel" nachmittags zwischen Chamberlain »nd den eine Besprechung stattfinden soll. Laibacher Keituna Nr. 204. 1779 5 Kevtember ^902. -Henneberg Seide schwarz, weiß und farbig, von 60 lr. bis fl. 14 65 per Meter — glatt, gestreift, carriert, gemustert' Damaste lc. (ca. 240 versch. Qual. und 2000 vcrsch. Farben, Dessins :c.) 8s2llf'8e!lle v. 65 ! 10-f< L. »onnvbvnn, ^lllkH-käMM, (Ml. t.u.t.M) buried. -"leteorologilche Beobachtungen in ^aibach. -^>^2^ ^'2 m. Mittl. Luftdruck ?3t> U mm. <« K ^ß« 3l! w'"b be« Himmel« H pZ ^s^Ab ?!"^ 2? 1 SSO. mllhigheiter-5>?^—~"^^ 187 SW. schwach heiter "' >?l8 b,i5o, tz. schwach , Nebel >00 "°le: i^^esmittel der gestrigen Temperatur 20-7°. «or-Vttanlwortlicher Redakteur: Anton 3 untel. Verstorbene. ^nets<"'l>s.^..^plember. Peter Pin, Privatier. 84 I., ^''ewea ,?^^"lber. Cyrill Picelj, Bäclerösol),,. 8 Mon., An, V ""'starch. ^«N,°iu?d V^^"' ^° Je«!. Arbnterssohn. 14 Mou.. ^'. I°v^sl' ^"lchsall.-. Johanna Wagner, Psrll.ldnerin. ^^^^ v"MU ^, ^pople»!» «rel)ri. Im U,vlI1p,lllle: Am 1. September. Maria Kristan, Vilscherin, 34 I., riaemorr daß. «erebri. Volkswirtschaftliches. Laib ach, 3. September. Die Durchschnittspreise aus dem heutigen Marlte stellten sich wie folgt: Uarll >M«z«.' Martl-l^taz«,. V«<« Prei« Weizen pr. q . .------1ü 60 Nutter pr. lcz. . . 2 20------- Korn » . .-------12 80 Eier pr. Stück . . —06------- Gerste ... ------12 60 Milch pr. Liter . . - 16------ Haser ...------14 20 Rindfleisch I»pr. kg 1 L5 -, -Halbfrncht » . .-----------— Kalbfleisch » 1 3d -,.. Heiden » . . -^— 1b60 Schweinefleisch » 1 35 - -Hirse, weih ...------16 — Schöpsenfleisch . -. 90------- Kuluruz, alt ... ------l2 60 Hähndel pr. Stück 1----------- Erdäpfel » . .-------b 60 tauben » — 40------- Linsen pr. Uiter . — 2b------Heu pr. - —weich., . 5,30------ Schweineschmalz » 1 40------Nein, rot., pr.Hltl.--------------- Speck, frisch » 140 - — weißer. »--------------- - geräuchert » lj50------- > Ndele Friedrich, «oitfried Friedrich, > l. l. Landesregierungsrat. und Gmmy Friedrich in > Rubolfswrrt geben in ihrem sowie im Namen aller > übrigen Verwandten tief betrübt Nachricht von dcm > Ableben der innigstgeliebten Mutter, beziehungs- > weise Schwiegermutter und Großmutter, der hoch- > wohlgeborenen Frau > Emnla Ileuniker, ! geborenen von Schivizhoffen > zlreißgorichti!präsidenten3«Witwe > welche nach langem Leiden und Empfang der Lrö» » stungen der heil Religion heute um 1 Uhr nachmittags > in ihren, 66. Lebensjahre selig im Herrn entschlafen ist. V Das Leichenbegängnis der teuren Verstorbenen > findet am ü. September um halt, 5 Uhr nachmittags > vom Trauerhause «Mej vrti» H?. 161 aus statt. D Die heil. Seelenmessen werden am 6. und » 13. September d. I. jedesmal um halb 10 Uhr in der > Kapitellirchc gelesen werden. (3405) I Rudolfewert, 3. September 1902. Kurse an der Wiener Börse vom 4. September 1902. «««d«. «ffiMen Kur-bla«« Dle notierten Nurle v,»sleh«n sich «„ «lonsnwahlung. D'«»»» «^ ""'"" ">" .,?H,»>«,,,««,^ «n« «taate zni Zahln«, »d»r»o««tNt («senb.'Vrl»r. Obllgatlonr». !ll«llbfl!,l»llI)N «» u. «X» W. 4°/, ub 1<1°/»...... >'» «» ll« 4» ltl»I»brthbal,u, «X» u. «0 GUb , 4«/„..... i«»4U l0«4l) sdiu. G».)N!lb 4°/, , . . «»45UX,'».'. «l>rallb«rg,l «ahn, l"/« d»o. Nc»»e lu lfloiitnwHhr,, steiinfttl. prr ttasse . , . W ll» 8» 3 »» »b Un«.<3l..l, ^. »(«»K «14 5« »U« 5l) bto, dl°, a l>u ll. — »W ll ^«4 50 «i« l.l» thf!ß Ne« .i:or 4°/» »taln« li/^ül»r «rl 4«/<,......... ll«» «ü ll,, »b dto. dto. bl'jühr. veil, 4°/° ll«» »b ll>t üb Epallnsst, l,üft..«>I.,«il.4"/, l00— lvl - ^jsenbllhn^lrioritat«' Gbligaliontn. Neiblnanb« Nordbal»n ltu', l««« tül 4,1 lO>l 4« Ossterr, «olbwtstbah» . . . l0» 60 9 60 Etaatübahn....... 44l — 444 - Gübbahi, ^ »"/«verz.Iünn, I»N L»» — 8 — dto, °,K°/«...... li»?o 1«07l» Ung'uuüz. «ah«..... »0« — 10« — 4»/« Uül^rklllinlr Vahil«, . W bl) 100- PiV»rs« z«s, (per Ltücl). «e»z»»»lich« livse. »«/,. Uobeolieblt Lose «im. l«80 »e« ^ ^«».__ »»/» „ „ » — z>»ü_ 4«/o Donau-DampIIch, l!X> ll, . —— —-__ 5«/» Donau°«egul,.U°jl . . . »85 — ««e ü<» Nnverzlnslicht ilose. «ubapNllstlica (Dombau) b fl. ,940 »U4U ltteditlojt ilX» ll>» — Ll»4 — Ow'tl L°!e 4U sl..... ly» — t»» «h Pllllly'Lol« 4<> ll, CM. , . lw - l9« — «otenttreuz, Oesi. »,!..", w. K4 70 kü 7.. Ull», » « bll. 2? «> L« i,,) Nuboll Lolt lN fl,.....76— ?» _. ElllmLole 40 fl...... «4N 5l» «41 zo 3«, Gf»o!«Loje 40 fl, . . - »»4 —»?4_ Mener u ». Vetrleb»<««! für slüol. ßtlahsnb. !n Wie» lit. ä . »»4 5« Ä0!> 5,0 blo, bto, bto. lit, U . «l»4 b« »l»5 l»<> UüilM, Nvldbahn 1b« fl. , , 4l!» — 4!4 - UuMIchrader El«, !.«> fl, KM, »«>4- llkl« dto, dto, (lil. U) iluo fl. <l«,>» Dona» Dampffchiffahrts»«rlell. Oestrrl,, l>«4 — bl!» - 3tid!»ll»b«Nl!idb l!«»0fI,»Vt. l»77U bttva Ll mb,° llzernow,- Iasju- Eisenb,» «rlelljchllfl »00 fl, N, . . . 50», - l»«» »<» Lloyb.Orft., trlrst, ÜN« fl.»3«. «,u - ««M»fl,T. 47,-474 — Plllg Dultr»ll,.»00 fl. V.. . 7«- .Prlo- rltät« «Ml" lM> !>,,.. l4« - lb4 — Una lial^,(/lw>!',5l!»(> ll^lblr 434 !^) 4»«- U»a,W!-f!b.(Mllal> l»raz)i!!»"!l S. 440 — 44»--W fl. . . «?k!.u«7?«> Uaulocrei». Men«, Ä« f>. - 4b6 ?b 41»? 75 Vodtl .«Inst, vest., »00 fl,E, . «40 — »44 - Nrdt.-Nnst« Hand. u.«. i»«ll, e»« - ss»l» - dto, blo per UlÜmo . , NU» llb U«>Üü Kredltbllüt. «ll«, »na.. 200 fl. . ?lö - 73» — DrpostlrnDaiil, «ll«,, i!0<> ll, . 4««'— 4»«'— !t«lomp,r Gl! , Nblllf«,, b00 ll. 4«l — 4»s — VirouNaslenv,, Wiener »00 ll. 455- 48b — ljtlld , «ioie Lünt«rl>ai,l, 0,s!,< l»0« ll . . 4«l< l>0 4^.! ÜU O^Oer,, imnar, «anl, 600 fl, . ,5«, Ü'.ft, Uliionlianl »!!»0 ll..... b>, i!s> «.rlehlsbanl, «ll«,. l4<> fl, , »4» 50 »45 !»l» Zndullril'Vnlel« N»HUlUNg»N. «»»«?>,, «Na, 0ft,. 'NO ft. . . «« - <4l«--ltaydier . und Klahl Ind. w Wirn 100 l>..... »»5'- >»7 - nl,!,w. ^riljg.^rfls, wl»ll. ^6» ^ »«»'- ..Ell'rniülil", Papirrl «.«,-«. >«b - l»^'- ^^-siüNsr Braxere! NX» l> . , !«<5<- »»'/' Moowll O»f!el>jch,, Osft,'alp»ne »7, 5.0 »?i! «> Praffsr l>!, ü !>,s <»!>!, 200 fl, 1b,»« 1t,!en 100 fl. I>»ü' »»« — ,,Sch>, >!eil, »00 fl. »!iß—»»>> — „Vteui......<^.,ll lf. u,».-«. »40 —»4-i'— Irisailer liuhi.nw. Geftll, 70 ll. »U4 — 4O»' — Waffen!,-«» ,Oe<< »nWien.ilXll, «»« - >»»!i — Wll88n,!»zi< 8b Var<«......... "ü '» «b»b V», Peterldur«...... -' ^-- Daluttn Dulaten........ l, l»< ,l l>8 i!0'^ra»clLtacke..... I" 0« ,»'0S DeuNckr Nsich«bl,»l»oten . . tl« »7 «17lb ItaUeüÜchc «ai'lnotn, . . . »4 »?> «-»» »«übel-Noten...... »b»„ »b4 ^^*^^^^MMLo"-yer»lohomng. ' i^ihacb, Hpltalyms». ____________' Pili BO. Wo 2.) udje dezelüih zborov, državnega zbora in delegacij za èas zborovanja; 3.) osebe, ki n»KO v dejanski službi, pa so podvržene vojni dolžnosti, za la èas, ko so poklicane k vojafiki službi; 4.) (osebe y službi cesarskega dyora, javni profesorji in uèitelji, zdravniki in ranocelniki in tako tudi lekarnarji, a*p uradni ali obèinski nasielnik zanje potrdi, da jilt ni mogoèe utrpeti za sledeèc leto; 6.) vsak, kdor je prejetemu poklicu v enem porotniäkem razdobji kot glavni ali namestni porotnik zadostil, do konca prvega prihodnjega koledarskega lela. Mestui magistrat Ijnbljanaki 4. septembra 1902. I. 28.bb3. Kundmachung. In Grmähheil des tz 6 de« Gesches vom 23 Mai 1873. R. G. Nl. 3ir. 121. wird öffentlich lundgemach«. baß die Urlifte der Geschworenen für das Jahr 1903 von Samstag, den 6. September, b's Samstag, den 13. September I. ^ im Bureau beö Magistrals.Settetars «, Lah zu jedermanns Einsicht ausliegen wird und daft es jedem freisteht, wilhrend diejer Ze!< dagegen Einspruch zu erhebe». I Vom Amte eines Geschworenen sind nach 8 4 des obzitierten Gesetzes befreit: 1) Diejenigen, welche das 60 Uebensjahr bereits überschritten haben, für immer; 2.) die Mitglieder der Landtage, des Reichs, rates und der Delegationen, für die Dauer der Sitzungsperiode; 3) die nicht im altiven Dienste stehenden, jedoch wehrpflichtigen Personen während der Dauer ihrer Einberufung zur militärischen Dienstleistung!; 4.) die im kaiserlichen Hofdienste stehenden Personen, die öffentlichen Professoren und Lehrer, die Heil' und Wundärzte, wie auch die Npo< theler, insofern? die Unentbehrlichleit dieser Personen in ihrem Veruse vom Amts' oder Gemeindevorsteher bestätigt wird, für baS fol-gcnde Jahr; 5.) jeder, welcher der an ihn ergangenen Aufforderung in einer Schwurgerichtsperiobe > als Haupt« oder als ErgänzungSgcschworener Genüge geleistet hat, bis zum Schlüsse deS nächsten Kalenderjahres. StlldtmllMrat Laibach am 4 Konti'ml«'? 1UN2 AüAUA SlATIER< J(errengasse J^r. 4, I. Stock links, erteilt Xlavicr-Untcrricht. (Ti\ KOHTOBIST wird aufgenommen in 9er äsenvaren-fabrik ]. Jpalek, Stein. AusfüLrJiche 0/1'erten erbet(:ü- (38«6;8-8 Ein rosenroter, fingerzahmer sowie ein Paar brutfähige, importierte sind samt Brutnest billigst zu verkaufen — Gefl. Anfrsgen siud an die Administration dieser Zeitung zu richten. (3392) 3—1 Für Bau-, Möbel- und Xunsttiflcblwei S- sowie DfilaJJ-ÄJlllBlßJI aufs rasch«, e ^r;^an° die Administra-Son dieser Zeitung erbeten. (d.Wi) 6 1 Laibacher Zeitung Nr. 204. 1680 5 September 1902. (3400) 3-1 Kundmachung. U», der l. k. Staats-Dberrealschnle in Laibach werden die im Septembertermiuc fur das Schuljahr 190ii/1903 stattfindenden Ausnahmsprüfungcn zum Eintritt in die l. Klasse Dienstag, den 16. September 1902, von 8 Uhr früh angefangen, abgehalten. Die Anmeldungen hiezu werden Montag, den 15. September 1902, von 9 bis 12 Uhr vormittags, im jtonsereuz» zimmer entgegengenommen. In die erste Klasse eintretende Schiller haben mittelst eines Tauf« oder Geburtsscheines nachzuweisen, daß sie das zehnte Lebensjahr entweder schon vollendet habcn oder noch in dem Kalenderjahre, in welches der Veginn des Schuljahres fällt, vollenden werden. Zugleich wird von ihnen bei der Aufnahme ein Frequen« tationszeuqnis der Volksschule, welcher sie im lehtversiosseuen Schuljahre angehört haben, gefordert werden. Zur Aufnahme der Schüler, welche sich für eine höhere Klasse melden, und zur Vornahme der Nachtrags- und Wiederholungsprüfungen ist die Zeit vom 16. bis zum 18. September bestimmt. Von anderen Mittelschulen kommende Schüler müssen das Ttudienzeugnis vom letzten Semester mit der Entlassungsllauscl sowie auch etwaige Schulqcldbefreiungs« oder Stipendien» Delretc vorweisen. Jeder neu eintretende Schüler entrichtet eine Aufnahmstaxe von 4 l( 20 k und einen Beitrag von 2 K süc die Schülerbibliothel nebst I K zur Deckung der mit dem schulmähigen Betriebe der Iugendspiele verbundenen Aus« lagen; den Veitrag vou 3 k entrichten auch alle der Lehranstalt bereits angehörenden Schüler. Das Schuljahr 1W2/1903 wird am 18. September mit dem heil. Geistamte in der Florianslirche eröffnet werden. Laibach, im September 19U2. Vie Direltion. Schöne Garconwohnung bestehend aus zwei komfortabel eingerichteten Zimmern, im I. Stocke eines modert» gebauten Hauses, im Stadtzentrum, mit vollständig separiertem Eingänge ist sogleich zu vermieten. Adresse aus Gefälligkeit in der Administration dieser Zeitung. (3388) 3 Für ein Laibacher Spezereiwaren-geschäft wird ein tüchtiger Eommis womöglich * zum sofortigen Ein-tritte akzeptiert. Gell. Offerte an die Administration der «Laibacher Zeitung». (3371) 2 ifnTEiir an der Lattermanns-ÄIlee. Heute Freitag den 5. September grosse ^) High life Vorstellung mit hochamüsantem, bestgewähltem Programm. I\ew! ]Yen! Das Pensionat hoohkomlsobd Pantomime mit Ballett - Einlagen, aufgeführt von 20 Damen und Herren. JLnrasmff » Ulm*-. bestehend aus drei Zimmern, ist im neuen Pogaönik'schen Hause, Cigalegasse Nr. 3, nächst dem Justizpalais (3388) 2—1 für den Noverabertermin zu vergeben. Näheres dortselbst. Möbliertes Zimmer eventuell auch mit Kost, wird für einen stabilen jungen Herrn bei besserer Familie gesuoht. — Anträge bis 10. d. M. unter Stelermark 2000 hauptpostlagernd Laibach erbeten. (3395) 2—1 MöHeliafzfief sind sofort zu vergeben: Rathausplatz ___________Nr, 8, 111. Stock. (3219)4-3 Ein kleiner Kostknabe wird von einer Lehrer-familie aufgenommen. Näheres in der Administration dieser Zeitung. 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Ta skrbnik bo zasto])al toženega v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarno.sl in slroske, dokler se on ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje poobla-fißenca. C. kr. okrajna sodnija ViSnjagora, dne 2. septembra 1902. (3406) 3-1 Št. 837. Prièetek šolskega leta na lnofitnih in zasebnili ljudskilt in moKÈanskih Holali. Na I., II. in III. mestni deški äoli, na mestni nemSki petrazrednici, na mestni slovenski in nemški dekližki osernrazrednici, na dekliških i5olah pri UrSiilinkah, na mestni dvorazrednici na Barju, na zavodili baronice Liclitenthurn, Huth-Hanns, privatni deški Soli v Marijanišèi in nemSkega Sdiul-vereina zaène se solsko leto 1902/1903 v torek, dne 16. septembra t. 1. s klicanjem sv. Duha. Za vpisovanje biväih in sprejemanje novih uèencev in uèenk so doloèeni doevi 13., 14. in 15. septembra. Vpisovalo in sprejemalo se bode: za I. mestno daiko petrazrednioo v šolskem poslopju v Komenskega ulicab; za II. mestno deiko petrazrednioo v Solskem poslopju na Cojzovej cesli; za III. mestno deiko petrazrednioo, za nemiko deško petrazrednioo in nemiko deklliko osemrazrednloo v žolskem poslopju na Erjavè<:vi cesti; za slovenako dekliško osemrazrednloo v šolskem poslopju na sv. Jakoba trgu; za dekllike sole pri s. s. nraullnkah v nriallnskem samostana; za mestno dvorazrednloo na Barju v solskem poslopju na Karolinski zemlji ; za deiko šolo v Marijanlsön v poslopju Marijaniäca na Poljanski cesti; za de-kllsko iolo v Llohtenthnrnlölnem zavodu na Poljanski cesti; za za-sobno dekllako osomrazrednloo y zavodu Huth-Hanns na Poljanski cesti; za nemiko deiko iolo Sohulverelna v realèneni poslopju. Otroci, ki ne slanujejo stalno v Ljul)ljani, se ne smejo sprejernali na novo v ljubljanske Sole. ^fe?^Lie uèenke, ki so zahajali že doslej v tuK»yo Sole, dasi stanujejo izven mesta, -zahajati v sole še dotlej, da zadoste äoloobveznosti. ., C. kr. mestni šol»ki »vet ljubljan»^ 1. septembra 1902. Schulnnftng an den städtischen nnd privaten ^"l und Vilrgcrschnlen. An der städtischen I., II. >lnd »'" „^ Volksschule, an der städtischen M'"'^,,. deutschen MädchenvollSschule, an ?^ /llB' Mädchenvolls. und Bürgerschule be« "'^D. linerinnen, an der städtischen zweillaM' ^. schule am Karolinengrunde, an "N ^^. Lehranstalten der Baronin LichtenttMN, ^^. Hanns, Marianum und des dcutW' ^ Vereines beginnt das Schuljahr 1!1("/^ ^ Dienstag, den 111. September >> mit dem heil. Geistamte. .. ^^s. Die Einschreibung bisheriger und ° ^^ nähme neuer Schüler und Schüler""«" ^ ^ am 13., 14. und 15. September ^ statt, und zwar in den betreffenden "' ^ Der regelmäßige Unterricht beg'Nl» heil. Mlsse am 1«. d. M. . ^V, «uherhalb Lalbachs "" l«,il Schüler und Schülerinnen d«r^ ^ j.g. hierämtlichen Erlasses vom ^. ^« nicht neu ausaenommen ^"/ ^z be« Schüler uud Schülerinnen, d" be^,^^" betreffenden Schulen angchiin'il, dul»en ^^s. auch weiterhin besuchen, bis sie '^ Pflicht genügt haben werdm. K. l. Etadtschulrat Laibach am 1. September 1^> Ziehung "SÄST *"???L** nfl0 25. September 1902 Kronen 30.000 Kfg^^ /15102) 8 Olmülze^Auss^lunos-Lose, c ^J^*. Sämtliche Treffer werden von den Lieferanten mit 10% Abzufl bar^|^^^^ SIEMENS & HÄLSKE,T^ Technisches Bureau, Triest Piazza della Borsa Nr. 8. ... 1 nifl" Gleichstrom- und Drehstrom - Zentralen mit hoch- u,n ktrjgcl»e gftapanntain Strom für laicht- und Kraftzwecke. ^1( #v Iiistallationen jeder Art. — Privat - Installationen %^Tg,te' schlusse an Zentralen. — Dynamo», Motoren, ^PP^ u„il Lampen, Kabel etc. —