i^iiL»»», ßWwckM. SchiftNiIl»»«. G»»«I»»«M v»^»»ck>G«i. W«»W«t. Su>e»«va ult!» 4. T dre^Simatt «TlHUlen vrw» ohneMarti w—de« »tchewr^^WchW» wjerat««aHi»ahm« w «a»»«i tzZ» MAministratt«, »ertDtt«i»G; «tw, 4 t« ^ »«I» . i» S»0«ti»mr». »»G«, t» «Mal« U/'.v?:v pn»vy«,Mo Mariboi', FreNag, den 20. Fwer 1922. Nr. 4t — 6s. Jahrg. l«»a SaiNaux' WiedereinirsN in die franzöflfche Voltti». Vr. Paris, 14. Fcber. den Wandelgängen der Kammer, ln den politischen Salons des Fciubour;^ Saint-Honor<5 wie in den Nedaktionsstul'^n der großen Zeitunqen dreht sich das Taqcqespriich vm dii: Persi^nlichkcit des ehemaligen Verurteilten vor dem obersten Tribunal Frankreichs: Josef Caillaux und sein erstes öffentliches Auftreten, das bekanntlich bei Gelegenheit cines Banketts in der Magic-City ttm 19. Feber stattfanden wird. Mit aller Wahrscheinlichkeit wird kein Geringerer als der Kammerpräsident Painlevv dabei den Vorsil) f^'lhren und somit die neue politische Tätigkei't de? früheren Ministerpräsidenten die Patenschaft iibernehmen; es ist an-Annehmen, daß anÄ) Herriot trotz sein.'r bekannten ?lbneigung gegen die „Diktatur anS der Sarihe" dem Drängen seiner politikchen Freunde nachgeben und der Veranstaltung beiwohnen wird. ^ „Hatte ich mich vor zwei Jahren in Paris gezeigt, so wäre ich meines Lebens nicht sicht^r gewesen. Heute sind Prozent der Bev5l» kerung, nämlich alle Unzufriedenen, mi: mir. Es bleiben ebensoviele Indifferente und etwa S0 Prozent absolute Feinde. In elNTg'u Monaten lverden meine Anhänger 60 Prozent sein, die Indifferenten und Feinde jc 20 Prozent." Die statistische Aeußerung stammt von (5aislaux selber, und sie wird von der Wochen sc^.rift „Aux Ccoutes" wiedergegeben. Sie trifft jedenfalls nicht weit daneben: ^rank-^.ich ist „caillaui^reif". wic der Ausdruck lan-tct. es bedarf vor allem in den Finanzen ri-r.S Mannes, der rücksichtslos aufräumt, dcr !>ie Kaprtalsflucht verhindert und die Kri.'gs-wie Friedensgewinnler zu fassen versteht. Mau ist sich darin einig, daß es dem augenblicklichen Minister an der „poi^ne" fehlt, an d''r harten Faust, di?e vor keiner Gewalt-nmßregel zurückschreckt. Nach aussen hin ist die allg<'!neitte Stimmung gerade (^n^land gegenüber wenig freundlich; andererseits weis; man, daß es auf besondere Bitte des englischen Königs Georg und seiner Reine-riMg war, daß Caillaux verhastet wurde. ?»rch div Berufung dieses Politikers N'i'lcde cillo eine Geste über den Kanal hin gemacht. 51^ deren Bedeutung gar nicht zu zweifeln Gerade im .Hinblick auf die Verhand-l'Men mit Deutschland wird darauf hinqe-w'cs^n, daß Caillaux ci'nst in der Marokko-krisc den richtigen Ausweg gefunden haschluß Frankreich sich zu emer der dBMen proportionalen Abrüstnng v'lie len würde. Jedenfalls envartet !.?^er-I in den zwei nä6?sten Moniten ganz rnlsc eidende Dinge, und kein Geringerer als L^ric ?d sagte dieser Tage in den Wandelgängen er Kammer, daß man sich nach dem Po-. tliiik »es Haushalts auf allerlei Ueberraschun-gcil esaßt halten müsse. 9hne auf all divse Gerüchte und da^^ zrm mindesten noch sehr schleierhafte Pro.,ranlm dt'^ früheren Miuisterpräsidenton wli^er ein* SInbemfung einer iniernattonalen WMunasionfennz? Reform ver Währungen. — Für bZe Schaffu.W elni?s unaS-änSerUchen BerhäNniffes zwischen den eZnzewen Währungen. Verlin, 18. Feber. Das „Tageblatt" berichtet aus Washington, oaß zur Zeit ein Gedankenaustausch zwischen Lond)'l und Washington im Gange 'ei, der die D'öglich--keit der EinÜerusnng einer internationalen Währung?kö:!serenz z.um Gegenstände hat. Es sollen alle Ni'tiierungen der Welt ciiii^e« laden werden. Als Zeitpunkt für dte Abhc^l- tung der Konferenz ist der Herbst ader Winter dieses Iohres in Anesicht genoiinnen. Auf der ^^onserenz soll die Fraqe der Reform der Währi'nqen besprachen werden mit dem Ziele» die Währnn^m zneinanber in ein bestimmtes una^^iindcrlichss Berh-lltniS zi, bringen. -Hl- Dkt aeürlge Kro- rat. IM. Besqrad, 19. Feber. Den Ge>'n stand des Interesses uno der Diskussion der politischen Kreise bildet die gestrige Mini'ter.ats-sipung am .Hofe. Im allgemeinen wird beim:: die gestrige unter Vorsitz des ^öniqs stattgefundcne MinisterratGtznng keilte 'c»e-finitiven Beschlslsse gefaxt habe, sonl^ern hauptsächlich die Gese^Svorle^cn, welche der Ekupschlin-cf' vorM<'gen sind, crZrtertc. Selbstverständlich wnr^< anch unsere äunere und innere politische Lage beppr?ch".i. Dcm Vernehmen nach, soll fiir rein politische Fragen eine neuerliche Ministerrattsitzunq unter Vorsitz des K^niqs einberufen werden» aber erst nach ?^ül«lungnahme mit den fteordnetenllttbS. Wie man von den cin^elnen Regierungsmitgliedern erfÄrt, wurde in der -gestrigen Sitzung dem König ein eingelienker Bericht über ^i^ic Tätigkeit der Negierung <'r-swttet. Pa^i>5 hat den g-tmzen Negierungs-plan, der etiva 20 Gesetzesvorlagen uw'asst, dl^'^m Ki)nig in einer langen Nede unrerbrei--tet. Todann gaben die einzelnen Nejs.irtnlin!-ster Ausklärnngen über die einzelnen t^^eiet-zesvorlagen. Die Sit>nng fand in ser Ho»bi-bliocher statt. Mit Ansnalhme der Mini'rcr Gri'o^-ono und Stani6 waren alle Minister bei der Tilgung amvesend. Die Untec'tas'is-sekretäre wohnten der Sihnng nicht be?. '.In, ^eren Informationen zusolge wurde iu dieser Sihuna über Verlangen 'des Königs be'ck'l!''s-sen, das^ als erstes das Innalidengesetz dcr Skttpschtina unterbreitet »verde. Der deutsch rumänische Konflikt. Verlin, Ift. Feber. Hente nm N Ulir vormittags gab Anßenministvr Dr. Stresemann im Auswärtigen'AuSh'chiuß dc's Reichstages folgende Erklärnng über den Kontli?t nlit Rumänien alick)e Verhandlungen vorliecien, stobt die rumänische Antw^ri auf den entqeaen>?ommel?den dentsrl^n V-'r, gleicbsvorschlag von 50 Millionen Goldmar? noch ans. Verschlimmerung im ?^finden des englischen Königs. WKB. Berlin, 18. Feber. N.i'h londoner 5!o'tungcMeldungen habe sich i>a.? Ve-fin'den des enalischen .'^v'iias nicht unerheblich verschleck)tert. Es soll sich um eine Lun« genentzün>dikng handeln. Belgien und Gomjetruftland. MdB. Briisscl, 18. F?Hcr. (Havas). Dcr Außenansichnß des Senates erklä'-te e^^ ^i^r unmi^glich, die Beziehun^gen mit A.^wjet-rußla-nd wieder a-us,zunchmen. Die Militärkontrolle in Deutschland. WKB. Paris, 1^. Feber. f.Havas). General Walsh überreichte d<^ Marschall Foch den Bericht der internationalen Mll'tär'on-trillkoinmission. Der Beri6)t umfaßt -14 Sei^ ten und enthält S Anllulnae, von denen einer von ><'r Nsist?lns!sunterkon?missio'l n.'rfa!^;: i^t. De'r Bericht hel>t besen'ders Dent'bl.n^d'^ Stimmung bezüglich der Ahrllstiln-^ hervor. Eine nzusAbrAtungskonserenz? Washington, 1?. Feber. Die Vereinigten !?:tl?aten haben bei den ten den (bedanken einer neuen Abrllftnnqs' konferenz angeregt. DbrseNbertcht »>,iirich. 19. Feber. (Schlußknne). TariS Beograd ^'ondon 24.7l?, Prag 15.42, Mailand 21..W, Newyork Wien 0.W7Z40. Zagreb. IN. Fel>er. sSchlnf^'furie). Pari? 1.5^0, .^)ürich 118?_1M?, Lon. dDN fünf Achtel bis fi'inf A.1)lei. Wien Pr.?^ 181.k^.') lis Mailand 251.60—Sl)4.w, N.'z.7s>_291, «Berlin 1400-14sV1, Wien 1.^.'^-15^?^.1.''>, Mai-band 25-^^.25.^.25, Neu'york tt1.75—01.95, Butarest?^1—31.50. tersucht, unter denen der ohne Zweifel sehr bedeutungsvolle Wiedereintri'tt Eaitl.^uj.-' '.n die französische Politik erfolgt. Wie schon demerkt, ist .Herriot selber nicht gerade i.'in Freund; er gehörte zu den radikalen Fül)-.r^rn Ue M am Rehabilitierung gesträubt haben. Aoer Herriot erleidet heute in viel höherem Mas;e da.^ Geset!^, als er es selber zu geben in der ?age ist. D?c iuugeu, revoll>tio,lär augehaucliten Radikal-Sozialisten, wie etwa der feurige MontiMU au.^ del Sc^Ul^et .und i.ou dcrs begeisterte Anhänger Caillanx', desien Programm im Innern wie nach außen hin ihnen div wahre Rettnng Frankreichs dünkt. Aber auch in anderen Lagern zählt der „Prä« sident". wie ihn jedermann kurz nennt, ausgezeichnete und einflußreiche Freunde: so ist es ein offenes Geheimnis, daß dcr Senator de Monzie, der Führer dcr Radikalen im Senat, unverl' .ssen si'ir ihn wirkt, und daß es diesem Politiker sogar gelungen ist, nach einer Unterredung mit dem Kardinal Ga-sparri in Rom den Papst für Cai'llaux zu gewinnen. Der Senator soll die Versicherung abgegeben l)aben, daß unter Caillanx den Katholiken „volle Genugtuung" erteilt und die Botschaft beim Vatikan wieder hergestellt werde; das genügt natürlich, um den sehr feindlichen hohen Adel Frankreichs in dieser Angelegenheit fchachniatt zu se^^en. Der ärgste Gegner des friiheren Ministerpräsidenten ist der Senat, was bei all d'.m Vorgefallenen leicht verständlich ist. Aber schon versichert man auch in den Wandelgängen d<'s Lurembourg, daß Eaillaux in keinerlei' Weise des Vergangenen gedenken wird, und daß er nicht den geringsten Wert daraus legt, daß sein Prozes; formell revidiert werde. Zugleich wird hinzugefügt, daß allein Caillaur imstande sei, die revoluti?onäre Kam mer ick Zaume zu halten: Zum ersten Mal seit dem 11. Mai würde sie „die Stimme ihres .Herrn" hören, und keinerlei? Erzesse seien mehr zu befürchten. Seltsamerweise tritt auch Briand nicht im geringsten gegen seinen Geg ncr und Konkurrenten auf: man sagt sogar» es könnte wobl geschehen, daß in einem „Kabinett der nationalen Konzentration", wie eS durch die drohende Finanz- und Währuugs-katastrophe notv'^ndig erscheint, die „Köpfe^ Painlevc, Briand, Eaillaur, Malvt, zusam« men das 9and retten würden ... So scheinen sich alle Wogen zu glätten, alle Feindschaften auszuglei'chen: nur eine Gegnerschaft besteht weiter, die zwischen Eaillaux und Poincare. Hier ist jede Vermittlung auK geschlosseu. Vor wenigen Wochen erschienen die sensationellen EnthiNlungen des srühcre« Direktors im „Eclair", Ernst Judet, über die Verabschiedung des Petersburger Botschafters Georges Louis, den Poincare mit Gewalt und List entfernte und ihn durch Del-cassL ersetzte, weil der Diplomat, ein Freund Caillaux', sich den rusiischen Ansprüchen an den Meerengen nnd am Balkan widersetzte und das Bündnis mit Frankreim nicht auf diese Probleme ausdehnen wollte. Sofort meldete sich auch Caillanr zu Wort, und in einer Unteredung mit dem Redakteur der „Oeuvre" trug er zum „Prozeß Poincars" noch weitere Beweisstücke bei. In gut unterrichtete« reisen wird sogar versichert, daß Earllaur nicht zögern werde, den ehemaligen Präsidenten der Repnblik und „Vater deS Sieges" in den Anklagezustand zu versetzen, wohingegen er den „Tiger" Clemeneeau schonend bi'handeln würde . . . Das ungewisie Element in der ganze« Kombination sind nach wie vor die Sozial!?-sten. Sie sürchten sich anscl). ?veber 1!^25 in Komorn qcborcn, würde also am 19. s^eber sci-7,en M0. (^iel'nrletaq qofeicrt baben. Der Tag wird in qanz Ungarn gefeiert. — Jokai, der auch Publizistl'sch lätiq war, mnf;te nach der Veirieslunq von 1849 flüchten. Cr war später Mitglied des ?lbaem'dn<'tensianses und seit 1897 Mitqlied des Maanatenliauses. Seine Werke umfassen etwa 1W Bände, von denen er einen Teil in deutscher Sprache geschrieben hat. VoßNffch«' Notizen. ^ Bildunq eines einheitlichen L-pposi-tionsklttbs? In der Skupi'chtina herrscht in den leiten Taaen ein reges 5?eben. W!e in unterrichteten Kreisen verlautet, bcab-ickui.'s'.n die Oppositionsparteien einen einsi.'iilicti-'n varlamentariichen Klnb zu bilden, ^^v.'irerst «sollen diesem Klube folioiide Parteien an^c-Izl^ren: a) die kroatische Vaneriwarwi nnt 'eer kroatischen Vereiuisiuna: b) die T'inido-vic-T'emokraten : die ilowcnische vartei und d) die b'^snZschen ^''^nl''lnian"n. Dieser Klub wi'irde also zirka IN) len. — Die neuen Gese^yo''l^i^^en siir dl« Sfu?» ft!^t!n^. Meldungen aus Beossra^ zufolae be-?'eitet die Neiiernna folsicn's's' fi'e'eky-'rl^ien 'für die ?ki'vschtina vor: 1. 'D.''s '!Z?r'Nivioset;: ?. das ??o?'nnnassiesej'.: das ?^ersa>mm« lunas- und Vereins^'e'et^; 4. dos '^!ose<^ i'che? die Selbsil'envaltisn'^l^örper: 5 li^e'el^ i'lbe? die Neor^^'^niiation des I'istiv.veienc-' das s^'esek üker den Sken^ranZalei.ii und ldie Reor'-renilotion der ^^inanwerwaltuna: 7. >>aH s^^e'^ek iib.'r die lan'^wirt^chasllichen Kredite und K. dos s^e''ek i'<^er die e der Sekretär de? ?^iiraermi'isters »'riu^r^^et und der Che^ der l^elieimpoli^^ei ver^vun'vet. Deftialische LSntat eines Bauernburfchen. Srauendaste Ermordung eines vlerMrigen Kindes. — Der Täter wahnsinnig? Dem „Zagreber Tagblatt" w?rd aus Sa-wobor berichtet: Ein scheußliches Verbrechen, das die Untaten .Haarmanns und Denkcs noch bei weitem übertrifft, wurde dieser Tage in der un« mittelbaren Nähe Saniobors begangen. Seine l^rauenbaftiqkeit ließe iin ersten Augenblick den (^iedanken anikonunen, daß es sich um die Tat eines nicht vötliq normalen Men-schon sandle. Die l^^nauigkeit iedoch, mit der der Missekäter selbst die Einzelheiten seines ^Verbrechens säiildert, ve''"ät. daß dieser Mensch nicht derart abnorm sei, daß er nicht aerichtliä) .^ur Perantwortilng ge,^.ogen werden könnte. Iedensalls werden die (^erichts-vspchiater ?hr Wort zn sprechen haben. ES bandelt sich uui folgendes: Ter Vairernbursche Antc-u Vlaliovie aus dem Dorfe ??arka!»evac begegnete in der vorigen Woche in der Näbe seines .Hauses einem vierfährigeu Mädchen. Er trat an das Kind heran, nalin^ es uin den Leiib und trug es in den Stall. Dort leate er das Mädchen mit dem (Besicht auf den Boden, stemmte seinen ^us^ geaen den klemen Körper, hob de?n Kinde die ?lrin«' boch und ;^og ein lana«''^ Messer an? der Tasche. Wäl^rend dieser Prozedur weidete er sich aufs b'^chste an der Todesanast der arm''n Kl"inen D'ann schlit'te er dl'm Kin de den Nauch auf und durchschnitt ihm die s^'n'^al's. Kind ^chri' vor Schmerlen entsetzlich. Es lebte noch, als er es in emen Sac^ lind in den Schweinestall trna. Dort lies? er den Sack sall^'n, machte zwei Bretter am Bk^den des Stalles los und steckte das ^ind, das noch innner lebte, in die s^o'^'luna nuter den Brettern, bedeckte es mit Stroh und '"-''-s'te die Bretter wieder fest. Am Naclimittag kamen Eltern des Kin- — Die nätbste Konferenz der Meinen En» tcnte soll Nachrichten cnls Beograd ^^ufol.ie aim Ss^. Mär,^ l. I. in Bukarest sta^t^in^en. Vor der Wnferen^ findet noch eine s^ulam» menknnst 'oes t^«<^echo^lowakischen und de? ^u-o'ossawi^chen Anßenministers in 'Leogre.d statt. — skin Mordi^snn in aitfie» deckt. In 'eem der',eit tagenden Me^klmbiir-ger ?lindtane gekang es, einen kommunistischen Mordplan auf.^ttdec?en. Die kemmuni-s^'^cben 5?andta<'sabgeordneten Schmidt lnid Netz sin'o veiliaftet worden, wö'hrend ibr Kowl^'li'e Peters slnchtete. Alle drei »gehören d-'r Tscheka an und hatten den An'traa, in Mecklenbura eiuen blutiaen ?t'lfstond ^'?rvor?,nrnfen. Wi«' aus '^en beschkagnahnnen Dokumenten ersichtlich ii't. sollten nilbt n>i'r säintliche Minister, sondern auch zahlreich.' Privatpersonen erinordet wer'oen. — Die fran.tnsiscken K-^rdinäse protestie- ^^i'tikan. Veraanaenen Dienstxig v^ros'cnt-lichten die Ahen^l'sätter der sran v^ismen .'<>auptstadt ein Schreiben, das die fran^^ösi'-schen Kardinäle an den Ministerpräsidenren „Die drei sikönen Bernkaufens." Noman von Fr. Lehne. 27 (Nack)druck verboten.) Kaum, daß die so fürstlich Bcscheukte jetzt dc'i Muud zu einem fli'icht'rgen Dankesworte öffnete. „Ich bin glücklich, meiue angebete'^ Tho« ra, wenn du zufrieden bist!" entgegnete der Kommer.7 nrat. „Oh, ich bin iinnier zufrieden!" entge^ 'ete sie, und sah an ihm vorbei in unbekannte Fernen. t^i'sela kunl h^l'bei, zuui Ausgehen bereit. Sic hielt Tboros gros'.cn Nembrandthut in der .^and, den sie dann der Schwester alif das wellige .Hoar setzte. Sie löste ihr die Per^-lenkette vom .^'^alse und leate den Schmuck auf den weißen Saint d.'s Etlus znrü-k. Solches kostbare Brailtgeschenk würde sie zioar niemals bekommen, dennocl? würde sie nicht um die Welt mit Thora tauschen. „So, .Herr Liouimerzienrat, wi'r sind fertig!" sagte sie, der Schwester noch den silberdurchwirkten Schal UN? die Schultern legend. „NiM wahr, Sie loben nns, das; wir Sie nie lange mit der Toilette warten lasien!" Bemüht, ihm etwas Angenehuies zu sagen, fügte sie hinzu: „Wir sreueu uns sehr auf die Fahrt nach der Sovbieulust. Eci wird herrlich werden!" „Du weißt, daß ich Vertraulichkeiten auf offener Straße nicht liebe!" Heftig entriß sie ihm die .Hand. Er biß sich auf die Lippen ui:d drihcnd glimmte es in seinen kleinen Augen. D^ch er be^/^vang seinen Unnnlt. „Verzeih, wenn ich dich gekränkt habe! Ilm 'oich froh zu machen, konnte i.ch dir die Sterne vom Himmel herunterholen." „?^as bal>en Sie ia heute schon getan," bemerkte l^^iseka mit liel^enswürdigem Lächeln, um ihn die bnlske Absertignna dur.5) die Vmut vergesien zu machen. „Diese wundervollen Perken!" Thora blieb in ihrer kühlen .^urncfbal-tnng, so >>as^ der Koinmer^.ienrat in heimlichem Inarimm die .Hände ballte. W"nn rr sie nicht so wahnsinnig geliebt, wenn er es sich nicht in den Kopf geletzt hätte, die'-' bewunderte Schl^nbeit zn erringen — länlilt er dii^ünn denn'Uigenden Zustaud ei'n Ende gemacht! Abi'r ni'r noch fünf Ta^e. dann war sie sein, donn hatte sie sich ssl.ien! hatte ia die aanze hochmütige l^iesellsch-aft in der Han'o! Sie ließ Thora den Vortritt und an de? Konrmernenrats Seite schritten sie auf den draußen harrenden Krastioagen zu. Es war ein wuudervoller Tag, eine? jener fiüben .HerlMage. an 'kiem noch einmal vor dezn Scheiden alle Somwerherrkichkeit isire Pracht an'^breitet In durchsichtiger Blüuc spannte sich der Hittnnel über der Tr- des, NM e5 .'^u suchen. .Hausq.'r'^sen Vla-hovie' b"ii.tcn im Stalle ein lv^eräusth wie KindeSstöhnen und Röcheln. Sie traten in den Stall -d fanden dort zu ihrem namenlosen Srhrec.:n unter den blutiaen Brettern das noch iinmer lebend? Kind. Sie zogen eS heraus; doch erlag di? Kleine noch iu dersel-l'en Nacht dcn gräßlicl)" - Vcrlel'.uugeu. Der B.'ag mit bl"t!aen .<^>0-sen herumaeaana'n wo'' Ben d«'" i^endarme-rie gestellt, verlegte er sich zunächst auf hart-nöl-^iaes ?e"anen. gest-'nd aber endlich seii-e ''iestialische Tat ein. Und dann erzählte er aan^ offen, was er getan hatte. In seiner ken. Ganz nn Gegenteile, er schilderte die Sache so ruhig und kaltblütic?, als hätte er ein Spanferkel abgestochen. Mit Worten uud Gesten konnte er die Tat, wie er sie begangen, das Jammern der Kleinen so anschaulich beschreiben, daß alle Anwenseden Grauen erfaßte und seder .Zuhörer zur Ueberzeugunc^ kommen mußte, daß Vlal)ovi8 bei Ausführung seiner Tat großen Genuß empfunden hatte. „Als sie unter den Brettern war," erzählte er, nahm ich den blutigen Sack, gmg in meine Kammer, legte den Sack ins Bett und mir?) darauf. Dann wurde mir leicht und ich schlief ein . . Diese Bestie in Menschengestalt wurde selbstverständlich sofort verliaftet und nach '^.agreb gebracht. Beim Verhöre in Saniobor sagte er znm Richter: ..Ich bin wahnsinnig! Ich bin verrückt! -r- Oesters ist es in meinem Kovse ganz wirr nnd dann weiß ich nicht, was ich tue" Und dennoch hat er seine Tat so genau geschildert. .Herriot gerichtet haben, worin sie in: eigenen und im Nanten aller Katholiken TsranlreichZ aegen 't>ie Anshebnnq der französischen Botschaft beim Vatikan Protest erheben. Die Blätter teilen weiter mit, daß dieser Ta^ie in Paris der erste Kon^greß dulvtsächlich n^'t organisatorischen An^elegenlkieiten befassen. — Bor neuen Komplikationen in Tpa-nischMarokko. Wie sranzosi!fche Blätter aus Ta'Nger melden, herrscht nnter den Auist'"ndi--scben neuerlich eine lehr leblhafte Tätisskcit. ??alls dieselbe neuen Bo'oen gewinnt, wiir-den die spaiüschetl Truppen auf neutralen Boden abaedranat werden. Dies dürfte ^u neuen Koinplikationen in Spanifch-Marolko fi'chren. — Erqreisttnq der AttentKter aus Doktor jk^rakft. Neber Auftra<^ der Staatsanwaltschaft in Sombor wurden vergangenen Mitt^^ woch drei suuge ?eute in Novi Siver ver-baftet. welche des Nebersalles aus Dr. trofft beschuldigt werden. Es sin'd dies der Ge- 60. Geburtstag Sven Hedins. Am 19. Feber feiert der berühmte Asienforscher Sven HedTn seinen M. Geburtstast. .Hedin ist bekannt in aller Welt durch seine mit ständiger Lebensgefahr verbundenen Rei sen in Tibet und im übrigen Asien. In den Jahren 1835 bis 1909 unternahm er fünf große Reisen durch Asien, auf denen er hochbedeutende geographische und archäologiichs Entdeckungen machte und besonders das Berg- und Flußnetz Tibets karthograp7)isch festlegte. In den Iahren 188l>—97 erforschte er Persieu, Ehorassan und ^nrkestan. ""-i.ne vierte Reise unternahm er wieder na.h ^i-bet. Er befuhr den Tarimfluß, drang dinn südwärts jlber das bohe Randgebirge -lor und kam bis in die Nähe der verbotenen Stadt Lhasa. Auf seiner fünften Nei-se stellte er die Quell-' dt.s Indus fest und entdeckte die Kette des TranShimalaja. meindefekretär TanjurLi^, der Zteuerkon-trollor Stevan Pavlov und ein gewisser Slavko Leskovar. Alle drei wurden dem richte in SonBor eingeliefert. . Tageschnm«. t. Journalist Predrag Mitrinovi«« In Zagreb verschied Mittivoch, den 1.8. d. M. d'.'r Journalist Predrag Mitriuovi^. Der Verstorbene widiuete sich schon vor o^'u» .Krie^ie dem journalistischen Berufe und erfreute s!ch bei seineil Kollegen großer Believtheit. In den letzten Iahren arbeitete er in dei' .'ikedak-tiou der „Slobo-dua Tribuna". l'''i>horen 189l? in 'oer .Herzegowina zog er als ?vreiwil^ liger in den Weltkrieg, wo er sich den Kein der tückischen Kroukheit — der Tus'erkülos' — bolte, welche ihn nun iu dos Grab brach te. Mitrino^'ie hinterläßt die Gattin 'nit ei nem kleinen Söhnchen. Ehre seinem An denken! t. Schwere Erkrankung des Königs voi England. Wie aus London berichtet wird scheint die Influenza des Könias ernster z, sein, als bisher zl,al'geben win-de. Das ans^ gegebene offizielle Bulletin lautet: Der Kü nig leidet an Bronchitis infolge einer Grip> de, und das Laub 'oer Bäume leuchteie in allen Farben. Lautlos lösten sich die Blätter und schwebten zur Erde. .Keiu Vogelsaug belebte mehr die WaldeUille. Das große Ster-beu in >er Natur lx'reitete sich vor. Mit nur mäßiger Geschwindigkeit ?u>hr der Magen diahin, und Gisela genoß mit v''>llem .Herzen nnd sehenden Augen die veri.hl.nde Somnwrschöuheit. Mii't'e und gleichgültig ic-doch sah Thora über das alles hinweg. Ihre feinen Lippen lagen fest aufeinanlder, u'id beharrlich mied sie den Blick des V..'rlo5!en, der unablässig auf sbrem Antlitz lag un> ihre Gedanken zu ergriinden suchte. Er neigte sich ein wenig vor und saß^e nach ihrer .Hand in dem weißen langen Le-derliandschnh. ,^ärtlich fragte er: „Woran '5enkt nieine Tbora?" Die Sovhienlnst war k>ald errei5)t. Der schöne Vergnügimgsairten mit den großen Bäumen wies eine Menge Belncher aus, die bei der Ankunft der neuen und allgemein bekannten Gäste interessiert aufschamten. ,.Der reiche .Hosemann mit seiner Braut! Wirklich — ein Bild von einem Weib!" Der Kommerzienrat hörte es, nnd ge« schmeichelte Eitelkeit schwellte seine Brust. Er kannte den S^n'erl's'r. Es ivar ein GroN''rri>nd l>esitzer an? der Nmae>bnna, mit de'iu k'r ir!,« her geschäftlich zn tiu: ge'ba'bt hatte. Verbind.^ lich arüßte er noch dem Tiickie, wo der Baron Rebbina mit einigen Bekannten saß. Die drei hatten in der Glasv^'r'indii an einen! 'ver weißgodeckten Tische Nlaj) genom- men, von wo aus man den Garten überfeheli konnte bis hin zn dein großen EprinMuN' nen, in dem ein Drache aus verivitterreni Sandstein Wasserstrahlen Hochauf warf, dtr leise plätscherud iu das Bassin z>urü^'ielen. Der Kommerzienrat hatte.Kaffee, Schlag» riaihm un'd verschiedenes Gebäck bestellt. Di<.' Unterhaltung bestritt er hauptsächlich ulit Gisela. Thora, die in nachläsiiger.Haltung in ihrem Stuhl lehnte, beteUigte sich kaum daran. An ihrer linken .Hand, die leicht auf der Brüstirng der Veranda lag, funkelte '.vr köstliche Brillant ihreS Verlobungsringes. .Hose« mann nahn? ein Noti^^chuch ans der Taiche, und an der Hand kurzer Vemerkung^m darin schilderte er ausführlich seine Hochzeitsreise-Pläne, nicht obue 'oie .Hotels, in denen er abzusteigen beabsichtiote, laut zn erwähnen. un8 er dachte dabei daran welcl^ie? Aiissehen ^eine schöne innige "I^rau in den eleganten Hansern erregen würde. Er wollte Thora Italien, Griechenland und Aegypten zeigen nn'k» aillf der Rückreise sich längere ?)eit an der Ni-viera mMolten, nm den Karneval in Nizza mitylmachen. Es gelang ibm aber nicht, anch nur einen svuuken Interesse an diesen Plänen Nl erwecken bei der. der sie znnst galten, s^-örm-sich gelangioeilt hörte ihm Thora zn. Seine öliae Stimme ging ihr a?is 't^ie Nerven. Und diese sollte sie nnn iinn' - immer ertragen nlüssen? Ein sei'"'- '"-"iderndc? ?vr^-steln lies dur.ch ihre G'' Und sie sah hinaus in den berbstlicben Garten. MM » pe. Trotz einer schlafflosen Nacht ist sein All» gemeinibeflnden zufriedenstellend». Der König ^vird von drei Nerzten vachten sich eini^^ Herren daran, in d:r 5>Ahle ein.^u'5rjngen, i'hnen unter tNokzen Schwierigkeiten «uch gelang. Die .?^öhse soll lxin wnndel^nrer Schönheit sein. Mitten in der Höhle liegt ein ziemlich tieser, kristallklarer See. Der Sand der .s'^öible und deZ Sees ist buutsärlilq, was der Höhle eine zauberhafte Schönheit verleiht. Man arbeitet nun daran, einen Zutritt zu 'oieser Höhle zu errichten, da sie ansousten nur in den Gin-terinonaten betreten w^^rden kann. t. Wie man feiner Gläubiger loswerden kann. Auf einen origin^'llen Einsall kam dieser Tage der Koni:poniit MirkoviL in Vco-syrad. der von seinen Glaiulbigern schon arg be^drängt wuvde. Um wenigstens fiir eini.ie Zeit von ihnen loszuwerden, verös-sentlichte er in mehreren Beograder Zeitunst^'n seine eigene Parte un'c» ließ solche To-de^inkun^i-gungen auch in der Stadt affichier^'n. '?llle seine Gläubiger liesjen sich da'dnrch irreführen außer einem, der von ihm eine größere sitm-me zu fordern hatte. Dieser ging zur Polizei, meldete dort seine Forderung an und verlangte, daf^ die^sel>be bei der Perlassen-schaftöa'bbandlunst berticksichtigt werde. Auf das hin san'ote die Polizei einen Dett.'ktiv in die Wohnung des „Verstorbenen", um die .Hinterlassenschaft mif^fnehmen. An der Wosmungstiir fond der Detektiv evenialls eine Tohesanvige vor. Auf sein lönqercS Klopfen öffnete sich schließliL, 'oie Tiire und aus derieleben trat der _ Verstorbene. Er lud den Poli^eibeamten in seine Ven, doch wird die .5<^che noch eiu qerick^t.l'.ch^s ??achsviel baben. Yine neue .Heldentat des „Helden der v.M" Der auch bei uns bereits bekannte der Llka", Marisan Matisevi^, l>at neuen Beweis seiner Kraft erbri^cht. ^nMrubii^nopolse ging er mit dem ^^.orti.ien .mMstriellen eine Wette ein. daß vier Pferde nckNimstande seien, seine iiber die Brust qe-k^?'.Mcn Arme anseinani-er,!U bringen. Dem ^riellen schien die Sache gm^z unglaub-r», Mv si? fam die Wett«' nin ''0.00s> Dinar !!?M Industrielle s»,chte die vier M Pferde des Ortes aus und unter Don der Dortmunder Smbenkatastrophe. die Wasierleitung auf die Aan.^ Dauer des Wassermangels abg<'^spcrrt werden. Poli^i und Gendarmerie wird oie Einh-ciltung diel'eS Verbotes kontrollieren. Die .Hausbesitzer, bezw. dessen Stellvertreter werden ersucht, sämtliche Wasserläuse und Wasserklosette ihrer Häuser zu revidieren und Undichtigkeilen an denselben sofort beheben zu lassen. Ebenso mögen die Hausbesitzer in ihrem eigenen Interesse we.nizjtens jede Woche den Wassermesser ablesen und den Stand notieren, damit etw'l7ige .?^ohr-briiche gleich entoeckt und keine zu g-ro^n Wasserverluste verursacht werden. Der Bürgermeister: Dr. Leskovar. Abtransport der wenigen Geretteten von der Zeche „Mwister Stein". zahlreicher Beteiligung 'der Bevölkerung wmlde die Wette zur bestimmten stunde ausgetragen. Die starben Pferde w-urden vor die Lederhüllen, die MatijeviL um seiue Arme schlang, gespannt. Die P^er'ee zo.ien an. Matiseviä stand wie ein F^ls unbeweglich da. Der Industrielle schlug auf die Pferde ein, sie zogen, rissen an den Sträng-.'n, doch umsonst. Nach Verlauf von 10 Minuren NNlßte der In'oustrielle seine Wette für verloren erklären und dem ...Helden der L^la" die vereinbarte Sunnne von 50.(X)t) Dinar auszahlen. t. Nene Zeitrechnung in Rnftland. ??acb' richten aus Moskau zufolge, soll .nm auch 'die Zeitrechnung in Nnsiland ..bol'ä'env visiert" werden. Einigen über'pannten b>)liche-wikischen ^ilhrern Pas^t die bishec' ubliäi? gregorianische Zeiti'echnnng nicket» b.'sondev?. weil sie sich auf die <^'ebnrt E^bristi 'tützt. Deslvel^en ha'ben sie einen Vor''-l')lag einge-^bracht, wonach in Nns^land die Zeitrechnnna nach der i^kto-berrevolution rickiteil wäre. Ni'zchterne s^-ührer liiid 's'-a^aeaen anf.ietret-.'n und verszick'.en zu beweisen, da^ damit der k0'mmnniltilchen Soche nicht gedient wäre, während solck'e??ei'erttn''en einer chinenV'en Maner cileich würden, was ia't'ock' nick't i'n Interesse ^^ußl^nds wäre. T'N den sü^'renden Kreisen b-^'b^n bereits nvei Parteien bpsdet, welche sich nnn wegen diese? Vor-schle'^es evaen^eitia belän^ysen. t. Cin „qeMrlfch?r" Str?ik. Wie ans berick'tet wir>. sind am l-l. d. M. in M?nte Earlo sä'vtsits'^n Eronviers in den Streek ''etreten Der Streik kann ..sn-chtba-re" ?^'os^en ^eiti-^en. da viele deH dort weilen-^ den s^äste n"n nicht Wilsen, wie s'e ibr.'s mit-gobrachten Geldes lo?^ix'vden sollen. -lü- NachrtHte« lms Mlribor, 19. Feber. Wassermangel in Marlbor. Infolge der bereits seit vielen Monaten anhaltenden ausiergewöhnlichen Dürre ist auch im hiesigen städtischen Wasserwerke Wassern^''lel .'.nqe'r^t.'n. dcs koutinn-ierlichen Pumpenbetriebes bei Tag und Nacht ist es kaum mehr möglich, das täglich erforderliche Wasserqunntnm zu schöpfen. Das??ivoau des Grnndlv'assers ist i-m konstanten Sinken begriffen, an welcher Lrschei-' nung auch starke, kurz dauernde ')^ie>er-schläge keine Aen'terung herbeiführen können. Der Wassermangel wird von Tag zu Tanit Wasser so viel als möglich zu sparen. Die wasserverbrauchenden In?>i''trie-und Gewerbebetriebe, welche eigene 5)ans-brrnnen bc'ii^en, werden an?^ewiesen, das erforderliche Wasser ansichlies^lich aus ihren Brunnen zu entnehnien, widrigenfalls 'tie Zuleitung zu ibren Betrieben abge'pern werden miil'.te. Wie bereits wiederholt kund-gem5icht, ist es verboten, auch den an das 'tvdtische Wasserleitnngsneh ansie'chl''>lsenen Realitäten olme besondere Bewillignna >es Stadtmagistrates Wasser auf anders ?!eall-täten abzuleiten. Znw'dl^'s'andesnde werden -unnachsichtlich mit IMl) Dinar bestrast nnd wir'c> ihnen auch m. Ueberreichnng des Kamniker (Stein in Krain) Ehren hiir^rdiploms an General Maisier. Gestern überreichte eine Deputation der St-adt Ka.mnik dem General Maister das Diplom über seine Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Kvmnik. Das Diplom ist bei der Firma 8oStariö in 'der Aleksandrov« eesta ausgestellt. m. Vierzigjähriges Dienstjubiläum. Dieser Tage feierte .sierr Io^sef Kra^ove?', !^an-zleioirektvr beim hiesigen Kreisgerrchte, sein vierzigjähriges Dienstiulbiläum. Bier De-z/ennien verbrachte der I'Ubilant im Staatsdienste und ist noch lieute sugendfrisch nnd rülstig. Dem Iuhilanten, der sich in allen Kreisen großer Beliebtheit erfreut, zum seltenen Feste auch unsere herzlichsten Glück-wsmsch.e! m. Aus dem Zolldienste, .^'err Bartholo-mäl-s Kla^dnik, bisher Nevilo? des Zollamtes in Eelje wurde Revisor deS Houptzoll-amt in Maribor ernannt. m. Stevenansichreibung. Beim !Dberge-span in Mari bor. Unterrichtsaibteilung, i't die Stelle eines Juristen f9. bis 5. Gruvve der ersten Kategorie) ausgeschrieben. Bedingung: Die drei Staatsprüfungen un'o für die 9. Grnppe aufwärts auch die politifche Prü^'ung. ni. Die Drau wieder gefallen. Wie wir richteten, ist 'tie Dran vor zwei Tagen plötzlich und aanz unerwartet gestiegen und um lirka 2 Meter über den normalen Wasserstand angewachsen. Etx'n'so plötzlich ist sie nach »wei Tagen wieder gefallen und hat bereits das frühere Nivea?u erreicht. Das plötzliche Ansä^vellen des Dm-lislusses ist auf in den lekten Tagen herrschende Sturmwetter im Westen znn'ickznfi'lhren. nl. „NaSa StraZa". Nach't'em von der Be« Hörde das feinerzeit verhängte K^olportuge-verbot über das bier erschiniene Blatt Strahn" bisher noch nicht aufgehoben wurde, .'»a-ben die Eigentümer ein neues Blatt unter dem Titel „Na.^a StraZa" herausgegeben, dessen erste NunMr mn 18. 'r>. M. erschienen ist. Als verantwortlicher Redakteur zeichnet der Iaurnalrst Herr Ianu^ Golec. m. Aufbewahrunq von leicht brennbaren Stoffen auf Dackböi>en. Wir erhielten f?l-ksende Zuschrift: Viele Hansbesitzer un'> auch ! Mietparteien b-ehen die Gewoibnbeit, leicht ^ brennbare Stoffe, wie Halz. Kisten. Schachteln, Pavier, 'a sogar Pctrol^'nm. ^"larbid nnd Be^n^in am Dachboden mikzustapveln nnd' anfz^u^ewahren. Auch sann man bei uns vielfach Petroleuni- und Benzinmaiga^ine initten Feullletov. s' >! l-: Ii v d l, le Truppe kommt!" -^l nA i s c n h e e r e in Mexiko. !^on Eugenia de Bano. l llncyt gi>bt es nirgendswo in der Welt ^leleile? Arten von Ameisen, wie in den ftdern Mexikos, die den mächtigen Ton-!Z einschließen in der Gegend 'der zum te Oaxaca gehörenden „Huunla"-Plan-Da verbrachte ich lange vierzehn Jahre Wte reichlich Gelegenheit, den Flei?ß die einen Tierchen eingehend zu beobach-n schließlich zu dem Resultat zu konl-as; nach meiner Ansicht von allen Inlett Welt die Ameisen das systemati-Md votlkomnienste Staatsleben füh-chs Leben i^t nicht auf monarchisti-wie das der Bienen —, fondern auf ^Mistischer (^iruudlage gebaut, uud des (^jauzen wird durch eine, ' Menschen bis jetzt nicht verstandene, enibar ^,vn dem geuieiusamen Ent-er Ameiseuuiassen stainmende geistige ^suhrt; diese konzentriert sich im Ge-Kopfes der außerordeut-n Tiere und ist inistande — geführt em linibekannten Faktor, vielleicht Hhpnose oder elektrische «vnlllarden von kleinen We^en diesem Falle ?lmeisen) dazu anzutreiben, daß sie nach einem gewl.en Ziel streben und divs nlit gemeinsamer Kraft, mit gemeinsamem Entschluß auch geuau vellziel^eu. Bei den Ameifen gibt es weder .^tönig noch Ltönigi'n, noch Ministerrat, der konnnandieren soll; sie vollziehen alles mit gemeinsamen! Entschluß und nal^ Vollendung der destimmten Arbeit beginnen sie eme neue Uuternehinnng. l^lleichwie in Enropa, gibt es in dieser Gegend auch mancherlei Ameisen; diese können in zwei Hauptgruppen geteilt w.'rden: rote und schwarze Ame'^sen. Bei den roten Ameisen können wir wieder .ynei Unterstufen nn-terscheiden. das heißt solche mit großen und kleinen ^iöpsen, während ich bei den schwarzen Ameisen ''rei Unterstnfen beobachtet habe: die mit groszen Ltöpfen, kle'mköpfige mit langenl Körper und kleinköpfige mit kurzem Körper. In Europa ist es die rote Ameise, die fähig ist, durch ibren Biß am Menschenkörper klei-ne, br^nneiide Wnndeu zu l)interlassen. In der Gegend der ..Huunia"-Plantage sind beide Rassen vert'.^'ten, harnilose nnd auch solche, die beißen und dadurch die Haut des nienschlich"7'. !>törpe''.^ stark entzünden können. Da aber diese m'ine Mitteilung durch die ^^lnsfülnlichkeit, d^i? mehr wissenschastli-chen Wert hat, nicht langweilig werden soll, spreche ick nur im allgemeinen von den Ameisen und erkläre bloß, daß es unter den schwar zen sowie iluter deu roten Aineisen solche mit ^ündi'gem Ao^usitz gibt und auch solche, die zum ewigen Wanderu verdammt sind; die letzteren geboren zn den interessantesten Rassen nnd werden den .^''anptgegenstand meiner Mitteilungen bilden. Dennoch kann ich nicht unterlassen, bei dieser Gelegenheit die Zchrek-ken dl'^ser l^'^gend. die Ternntenan^eisen, zn erwähnen, die, trotzdeni sie ständigen Wohnsitz l'ab..'n. vor kleinen >-sfls,^en nicht zn-rückschrecken. Die Ternntenameisen bauen gewöhnlich ihre ständi^^'n Nester al?f die Aeste d":' weitverzweigten Waldbäofc von ^5l>??nf?ciusern findc». ^i«' Leute b<'dcnkl'n dab^i c^.ir nicht, '.n wel.-hc Gesc^ir sie sich scM und die Mitb'»iv0'incr verletzen. Da die Außbemahrunq oon leicht brenn'baren Stoffen in nicht gesicherken La-«zerplatzen Polizeilich verboten ist, m.^re es mrc^ebracht, we?m die Polizei 'üie Tachb^iden und Hofmag«zinc einmal gen-auer b^'iiül'tigen »v-uri>e. m. Schwurgericht. Die ^^'ischiahrAjchr^!^?-sserichtssession beim KreiSc^erichte in -^lari-beginnt am ?. März l. I. Bisher wurden folgende Fälle anssjeschrieben: 2-Jakob Beziak, Totschlni^ (Vertei'.^ic^er Dr. Leskovar); Jakob Puneuh ui?d !^nkoli Fra^l, Dieb^talhl sVerteidiq.'r Dr. Irssoliö und Dr. Bo^tsantik!). 4. März: Katb-irina D-aj'?, Ä?ord iVerteidierer Dr. Macarol). 5. März: Karl Fartelj, Diebftal)l sVerteidiqer (Dr. Z5.'r-lak). — Mikls Mordasfüre dürste erst in >er 5>erbitsession zur Derhandlunq qelaiMN, da die Unters-chung gegen Aahtiv noch nicht abgeschlossen ist. m. An die Atttomobilisten der Mariüorsla oblc^st! Der SH? Automlobilflnb, ^^cinrale Bel'sirod, h-at 'oie Errichtung einer eigene!^ Eeklion Maribor beivilligt und hat die'e Sektion einr»er''tändlich mit der Zentrale bereits mit ihrer Dätig'keit besdynnen. Die Hullptoer-lsam'.nlun^g findet am l. März um N Uhr in Maribor im .s^^otel ..Meran" statt, zu welcher Me Interessenten eincela^den werden, "iuto-moibilisten, welche Mitalie'k^er dieser Cekr'-on werden wollen, möiien dies an die Adresse d<'? Herrn Iosiv .^"^erberstein, Marisinr. spssta ulica 20, Telephon Nr. 1?,?, bekannt' geben. 173o nl. EdelmeiPkrcinzchen. Ter Nadfahrerklub „Cdelweift" beginnt, uin zahlreichen Anfragen zu entsprechen, bereits in d.'r loukeuden Woche mit der Versendung der Emlndungen für das am Camstag den 28 d. stattfindende Edelweiftkrnuzchen. Die Vorbereitungen fj'lr dieses grosse F.'st sind schon im vollen Gange. Der ^vestausschus; lvird alles aufbieten, der V^'ranstaltung den Stempel der Ur-gemntsics'l'eit aufzudriuien. Nicht nur die Tanzlust'^'gen scllen auf ihre Rechnung kom-nien, sondern jeder Besucher wird aiu Abend d^s 28. ^eber gemiitliche und uuverqes^liche Stunden erleben, .'^'^iezu wird das Quartett Richter, welches in den Nebensälen konzertieren wird, nicht wenig beitragen. Niemand vcrsäuuie es daher, sich am Camstag den 23. .d M. be? (^>öh einzufiuden. m. Sclbftruordversuch. Gestern nachunt-taisis gerieten die Eheleute I. und A. V. in Streit. Die Frau nahm sich die Z^a-uiilien-zw ist ig feiten lo zu Herzen, daß sie in 'elbst-in?r'?erischer Absicht ein Fläschch.m Lusol austrank. (^llücklicheriveise wurde ihr i^orl'aben noch rechtzeitig bemerkt und sofort me Net-tuttgsabtcilung gerufen, welche der un^liitl'-lichen Frau den Mcrgen sofort auspiillu^'te. Da keine weitere (^es^chr bi^stand, wurX' 'ie in häusli'cher Pflege belassen, inzwischen ba-ben sich die Eeheleute auch schon .vicver aus-ge.ii)hut. IN. Auf der Strasze zusamu'cnge'tiirzt. l^'^e-ftern ge-^en Mittag wu'vde am ^rg dem t^'e^bäcksausträger Felir P. vlö^'.li h nn-wohl, so daf! er ohnmächtig zwaminen^tür^- te. Die Rettung'sabteilung keistete dem V'.r-^ ungluckten die erste 5)ilse und überführte ihn ins Allgemeine Krankeichaus. Da t'ort j^dvch seine Annahme wegen Ueberfüllung des Zpitals veriveigert wurde, wurde der Nonn der häuslichen Pfl^'ge übergeben. m. Scheue Pferde, (^tern nachnlitrae.i? gegen 17 Uhr scheuten die Pferde de^ Besitzers ^ilfocbek ans Cp. Ga^teraj, welche in einem ^Hofe in der Mesars'ka ulica ein^iesteilt waren, und ciingen im wiloen Galopp davon. In der Boja^niZka ulica stief^en sie nlir der Wagenstange in da^^ Tor des .Hause? Nr. 7, welches fa'st vollkommen zertnunmett wurde. Daibei erlitt auch der Pferdebesitzer, 'der die Pferde anzuhalten versuchte, leichtc!re Verletzungen. Nußerdeui wich er auch dcn angerichteten Schaden ersetzen müssen. m. Wiedereröffnung dss Cafs „Bristol". Das von Fräulein .^äbhe Kotnik läuslich erworbene Ca^s ..Bristol", welches am Montag wegen Renovierung geschlossen wurde, »oir'o a>m Sonntag, den 2?. d. M. wieder eröffnet. m. Wetterbericht. Maribor, 19. Fcber 9 Uür frü-h. Luftdruck: 734.5; Barc»meterkicm'v: 713; Thermohydwikop: -I- 2; Maxirwltein-Peratur: -s- 5; Minimaltemperatur: 4: Dunstdruck: 7 Misliuieter; Windrichtung: V; BewSlkung: ganz; Niederschlag: Regcn. * Freitag den 8l1. d .findet in der Bslika kavarnl? eii: Elitekonzert des verstärkten Orchesters mit künstlerischen Einlagen statt. 1KW * Wo unterliält man sich am besten? ^Zetm Maskenball der Firma Irde iu Maribor die Äer-ständigung, das^ is>m die Ausnahme einer An-le!?oe von einer Million Dinar b?w!ssigt wurde. Unsere Ctadtgemeinde beni?tigt das t^ield zur?lbzahlung alter Schulden und zur teil-weisen ^eckuug der Clettrisizi-rungskosten. Die ^luleihe, deren Verzinsung lnid Anii-rti-sierung nur mit Hilfe der ordentlivhen Eiu-nahureu der Stodtg'sn'^nde vorgenommen werden darf, ist in 15 Jahren zurückzuzahlen. p. StellenknsWrc'bttN'^. ?^ci der bi'esi.ieu städtischen Sparkasse ist die Stelle eines Ve-amtenaspiranten ausgeschrie'ben. Die näheren Bedingungen sind ans dem dieser Tage in der „Marburger Zeitung" erschienenen Inserate ersichtlich. p. .<>undl'se;ch?. Die .Hundeinfektionskrankheit, die lauge Wochen unsere " 'ndc* besi^zer nicht wenig beunruhrgte nnd meh' ere Opfer forderte, ist nun eiid'.icl; iln Abnehnien begriffen. Nur vereiuzelle Fälle tret.'n noch aus. Während uwn früher nicnt wuf^te, um w.'lche ^N'ankheit es sich in di'?sem Falle handelte, ist man 7'^'^ säst überall d''—n ül^er- l)en, nachdem sie ihre Eier untergebracht haben, is)res Weges, der inanchmal nioni^'^lang anl)ält und nieistens viele Unftillc und Eut-behri'ugen mit sich bringt. Solche, von grossen Ameisentrupven verlassene, aber mit El'ern belegte Dörfer lccren sie nicht vollständig aus, sondern lassen eine Wache zurück, die über die herausschliVvs'n-den Insekien, beziebnugsweise Maden wacben und die Toten in dem umfangreicl^en Dors-friedhof verscharren. Solcher Wache stebt gewöhnlich ein ans sc^ mrzen Aulel'sen bestehendes Dienstpersonal znr Beringung, dos besonders znm Fortschlepven der Toteu, znr Uebenoachung der Speisefauiuier, sowie der „Milchkühe" augewiesen ist. Bon den V?ilch-kühen der Au,eisen sprechend, muf; ich bemerken, das^ dies verhällnismäsiig körperlich grosse, grüne Blattlänse sind. Sic werden um zu grasen, n^n den Ameisen ans Laub der Bäutn.' (besonders Oraugen- .und Zitro-nenbälnne) gefi'ibrt, nnd nachdeni sie ihren ^törper n?it Saft vollgesaugt habeu. treibt man sie in die Dörfer zurück, damit ihre Milch dann von den inugen Aiuei'sen au..gesaugt nierden ki'lnle. Den Naturforschern aller dieser Länder sind übrigens dies? Detail'^ bekannt. Ehe die grosse Meuge der Wauderauieisen das Dorf verlt..t und sich ans deu Weg begibt, schickt sie eiue ihueu zur Versügung stehende Pioniertruppe voraus, dai''it d'.'cse die nötigen Landstraszen voi.liMtc, auf denen. ihre lange Wauderschast vor sich gehen soll. '?ei di'sen Pieuiertrnpven ^"!r?en scheinbar erstklassige Ingenieure mit, die befähigt sind, d'e 5't einen ?Neter brüte und nielirere Meilen lange Landstrasze kerzengerade — als wenn si2 g^^oi^'^'t^isl-o gezeichnet wäre — durch dichte !!!!^^«ölder, Täler nnd Wiesl'n zu iübreu; ia scgar ebnen nnd glätten sie vollständig d^'n daui't er gaugbar werde. 7" ' o^l^ ^io Reise >dcr W-'nderansei'sen. Bei einer solchen Gele-genk^eit beobacklete i6), dan^ die Landstras;e der Ameisen einen, nnt reichlichen» Wasser versehenen, sliefzenden Waldbach durchkreuzte. nnd zwar rechtwinkelig; dies sel?end. konnte ich nicht begreüen, auf welche Weise die Wanderer den Bach dnrscl>reiten. Die Lösung lies^ nicht lange auf sick? warten nud bestand einfach darin, das^, ehe die Ameisen an das Water kamen — dessen Borhandensein ihr (Geruchssinn im vorans erriet —, jede eil! Blatt von einem der Landstris'.e naheliegenden Strauch oder von einer anderen Pslan ze abrisz, nud. dieses mit ihren Schueidezäh"-nen greifend, sich so deui Bache näherte; das Blatt legteu sie nun mit außerordentlicher (^ieschicklichkeit auf das Wasser, uud als wäre jedes eiuzelue ein Flos;, sti'egeu sie lsinein, überlies;eu sich dem Wasserstroni nnd langten langsanl jenseits au. Danu verliesteu sie daS als Transportnlittel beinitUe Blatt, uud da der Stroin sie in eiuige Eutseruung von der Landstrasze wegsührte, die, N'ie ich schon er-ivä^ttte^ rechtuiitklt.'liii deu ^ach durcl)scl^n'?tt, zeugt, das; es die bekannte ^ti'i' ^Krankbert ist, die bei uns so lange Zeit ihr Unwes.'n trieb. Die späte Feststellung der Seuche Ist wohl nur darauf znrückzufichren, das; ''.ch ! l2 Staupe des öfteren mit ga-" '''''..... Merkma^'.'n äußert -n^ Itachkichte» «»« Seite. c. Anmeldungen der Militärpflichtigen der Jahrgänge 1905,19«? und 1907. Der Stadt-uiagistrat Verlautbart: Auf Grund einer Zuschrift des Militärkommandos von Celje wcr den hienii't alle Bewohner männlichen Geschlechtes, die den Jahrgängen 1005, 1906 und 1W7 angehöl^n, aufgefordert, sich zwecks Eintragung in die Rekrutierungsliste persönlich bei IN Militäranlte des Stadtmagistrates (1. Stock) vom 16. bis ei?lfchließlich 26. d. M. während der Anitsstunden (von 9—12 Uhr) zu melden. Jeder im Jahre 1905 (Geborene, der in Celje-Stadt das Heimatsrecht besitzt, hat folgende Dokumente mitzubringen, .Heimatschein, Taufschein, einen Fa-milienbogen, in dem von der zuständi'gen Pfarre alle lebenden oder eventuell schon verstorbenen Familienmitglieder ein.^uragcn werden miifsen, llud zwar für das Jatir 1925, alle Militärdokuniente des Vaters und der Brüder, eine Beftätigung für das Jahr 1925 vom 'uftändigcn Steueramte, wieviel der Jüngling, bezw. dcfsen Bater jährlich an indirekten Steuern zahlt, weiters eine Bestätigung der zuständigen Behörde oder des Physikates über gänzlich arbeitsunsähige Mitglieder ohne Rücksicht auf da>I "^"schlecht, und schließlich alle Schulzeugnisse. Studenten, bezw. Hochschuler dieser Jahrgäuac niüs-sen aber auszer den obenerwähnten Dokumenten noch ei-ne Bestätigung, bezw. ei^ien Fre-gu^ulationsausu'eis voni zuständigen Gymnasium, bezw. Dekanate der Hochschule, wo sie als ordentliche Studenten, bezw. Höre'' eingeschrieben sind, uutbringen. Jüngling.', die denl oben erwähiietn Jahrgange angehören, jedoch nicht i'n Celje-Stadt ihr H.?i-matsrecl't besitzen, müssen folgeiide Doku:n'.!n-te mitbringen: Taufscheiu, .Heiuiatschein. Familien b'-gen (wie oben). Jünglinge der Jahr gkinge IWti nnd 1907 haben ohne Unterschied auf Ihre Zuständigkei'!sgemeindc jene Dokumente mitzubringen, die für die Jimglinge des Jahrganges 1905, die nicht in Celje heimatsberechtigt sind. besti?n:i'.l ' ''> ^ de Jünglinge der Jahrgänge 1905, 190s; und 1907 nlüssen von ihren Familienaugehörigen angeuieldet werdeu. Wer sich dieser Anuiel-dung entzieht, wird nach deu bestehenden (^X'sehen strengstens bestraft. Die Unkenntnis dieser Verlautbarung entschuldigt nicht. e. Brand in Trnovlje. Berg^ngen'n Diens tag gegen 52 Uhr a^bends brach in einer Gai^enharse des Besi^rs Bobner in Trnovlje Fener aus. Das Feuer verl'ret'ete sich schnell und es bedurfte grosser Anstrengung 'der Feuerwehrleute, d«f; der Brand auf die (?^arlienharfen lokalisiert werden konnte, die jedoch zur (Äänze a'bbrannten. Der Sch'io^'n wird auf 25?)00 Dinar geschätzt. c. Wichtig sür alle Musiker. Die Vereinigung der Musiker Jugoslawieus beabsichtll-,t auch hier einen Unterverband zu gründen. ulußteu die Auwisen anl Wasseruser auswärts schreite», um den richtigen Ä^'g wieder zu erreichen und ohne .Hindernis die Wanderschaft fortzusetzen. Bei einer anderen (^elegenl'ei't beobachtete ich, das; die Wanderameiseu ihreu Toten an-s;ergcwöhnlich grcs^e Ehruugeu erweisen; sie lassen die unterwegs Verungl'iiclten nie auf der Landstrasje liegen, sondern befehlen sofort, das; ihre Diener, die scl>warzen Amer-sen, er; ^leinen (woher sie kamen, konnte ich mir nicht erklären), die die Leichen in das Dorf zurücktrageu. ,^,u solcher Zeit umgebeu 15 odc'r 20 schwarze Anreisen, die g^wöhnlÄ) von kleineui ^'lörper sind, die Leicl^', ergreisen sie mit ihren Schneidezähnen und beginnen unter ^i'chrnug einiger grofzköpfiger Wanderameisen dercn Rücktransport i^l das Dorf; dort »Verden sie in Anu?esenheit der Dorfi'.'ache nach bestinnnter Art und Weise begraben. Uin zu be»n.'isen, das; eine solche grof;köpfi-ae, rotfarbige Wanderaineise im Verhältnis zn idreiu .^tiirp^'r über eine Rliüsenkrast verfügt, ist genügend, wenn ich erwäline, das; jede Auieise befähigt ist, iu ihrem, einer kleinen Zange ähnlicher .^tiefer ein mittelgroßes Maiskorn, also das 30- bis 40fache ihres .störpergewichts, anf zreuUich weite Entfernun gen fortzuschleppen. So geschieht es, das;, wenn ihre Wauderschast zufällig dnrch reichliche Mais- uud S^....felder führt, diese Aiuei-seu riesiA'tt Schadcu ourichtey Da in kürzester Zeit eine 'c»iesbezügli Ver-samnilung ftattfind^m wird, die die Lil^'^ung des Unterverl'andes bezweckt, so erioar>et der Unterfertigte, 'oaß bis znni 1. März «ille Mn-siker, die dem Unterverliatt^e lvitr^r.'n wollen, ihren Beitritt sckiristlich oder ni «ndUch Herrn I. Lt. Sancin melden werdeu. c. „Veronika DeseniZka" aus nns-rer Biih. ne. In Anwesenheit des Autors, Oton Zu-PanLie, wurde vergangenen Diensta.; groi;e dramatisck^e Gedicht „Veronika Dese-ni^ka" anfiZeführt. Das Theater war aucr-er-kauft, dem Dichter sowie den S-chailspielern wurde stürmiscs>er Beifall zuteil. Nach!^^r fand inl „Celjf'i doni" ein Feftbankctt siait. -ÜZ- Theater und Kunst. Rationaltheater in Maribor. Donnerstag den 19. Feber „Am Teetisch" Ab. C (.^oupone). Letzte Freitag den 20. Fi'ber: (^es??''l5ssen. Samsta'g, den 21. Feber: (beschlossen. Sonntag, den 22. Feber: „Melorh". Premiere. Ein Valzac-Romatt von Ernst Ernst Weiß hat einen Roman „Mcini'.'.r in der Nacht" vollendet, in oessen Mittelpunkt Balzac steht. -s- Im Nationaltheater in Zagreb fand ldieser Tage die Preunere des neuen Dranias Djuro Dimovi^' „Bai!-eelat" (Der Mann aus Stahl) statt. Der Alltor hat t^amlt 'eine Heldeutrilogie abgeschlossen, deren erste beide Teile schon früher geschril'ben worden sind. Dimovie ist bestrc'bt, für das neue iud« flawis.che Drmna einen Heldentyp ^u 'chak-fen, der, wenn es gelang, ihn zn realisieren, eine literarische Analogie zu Richar'c» Wagners Musikdrama darstellen würde. Die ^^ri-tik rühmt zwar die ehrliche Bem-ichnug d^S Autors uud seine glänzende Sprache, die eine Bereicherung '5er siildslawisclien Literatur bedeutet aber wenden ein, das; die Srainat:« sche Aktion in Dimovi^' Stück durch v.'rschi<'-dcne Einzelheiten in den .Hintergrnuc» gedrängt wird, wodurch das Werk an Wick'mq verlicrt. Das erste deutsche G^spiel in England nach dem Kriege. Aus London wird geuu tdet: Dieser Tage wird das von Ma; R'in^irdt cinsefi'chrte Schansviel „'Su>nnlruin" als d..'n^« fches Maitspiel wieder aufgeführt. Viktor Hol-laender leitet die musikalischen Vorb.'re'tim-gen. Es ist dies 'oas erste deutsche (^^a'tspiel nach denl Kriege. An die Abonnenten der „Marvurgtr Zettuna." Die P. T. Abonnenten, welche mit dl??H Nbonnementsbeitrage im Riickstande sind,, werden höslichst gebeten, denselben binnen ^ Tagen einzusenden, damit in de? Zustellung des Nlattes keine l?nterbrcchung eintritt. Tie Verwaltung der „Martltrger Aeit»»ng". Die schwarzfarblgen, großen Wanderamei-fen jedoch rühren die Lebensmittel kaun» an, sondern zieh-'n dao <>uck, beziehungs.^^'e Fleisch lebender ?^!elen vor. Diese Ameisen »Verden i-u der !>.'/i;cn Zone Meritos „La Tropa", das ln'is-l „die Truppe," gena»lnt, und z»var n»it R^'cht, denn ihr Erscheinen »nacht bei dcu kleinen Tieren, Jilsek-ten, Ainphibien, sogar bei kleinen Säuget^« ren, eine»! (Eindruck, wie die Ankunft eiucr alles »nordenden Arinee für den Menschen. Jch^atte auf »ueiner Plantage „Hnnnia" zn»n ersten Male Gelegenheit, sie zu begriiszen Eines Tages stürzte »»lein Jndranerknecht in »nein Zimmer, uud fast auszer Ate»n teiltl er »nir luit, das; voln Walde „die Truppe' kälue. E.' »vare daher ratsa»u, we»m ich sa»ni (Gattin sosort das Hans verliesie, denn di« „Truvve" verwüste alles und könnte uns so-gar Schaden znfügen. Ich begriff nicht de» grossen Schreck me?nes Knechtes, auch nicht was si'ir eine Truppe er »neinte, die ans den fast inidurchdringlichen dichten Wald koinlne in meine»n Wohnhaus alles verwüsten könn te, ja sogar, nach seiner Behauptung, mei»»e (Gattin und mir Schaden z'.'fügen könnte. JcZ verlangte von ihln Anfklärnug nnd erfnh bald, daf; er unter „Truppe" die gros;en, scliwarzen Wa,lderameisen verstaud, die zu Millionen nnd Millioneil die nnd da die Wohnhäilser überfluten, Würi»ier, Insekten, Mänse, Ratten, Frösche, Eidechsen »lnd sogar Schlangen zu Tode »»ageu. Die .^ladaver der kleinen Tiere nehmen sie um sie zu vcr» Nummer 4! Vom SV. Fever lSSZf wÄlO»H»?s,e Z-iiung» Eeit? S Film. „Die Herzogin von Königsmark." Auf seinem beispicllof'.'n Tr'l!impl?Znge durch alle grostcn 5tlnoth.^alerö fand dieser lliu' cl':r!i seinen Weg ins Burgk?n) und l^at hier '^!ilr,l?slhlagendcn Erfolg ün Ver< ic>ü" der jciinoleitun.i nich^ gcn:nj wnden kann, wenn m.in vedcnk., m't lusj l) iil'.niensen 5'osten die Loihuahme 'i.'tlchen Prachtfilmes ncrüimden tit. -i.'seren Au^^en rollt sich «in Film a'v, d^'r iil je!er Beziehung ein M.'iswrwer? s.e-na'.int werden niust. Breit angelecft, wuchtiq, l"l)r im Aufbau, wickelt »ich di' ^?!ind-lunl^ ab, c.!!ne den ^^uschai^er '^or .)ft wr-d.'rne.türlich? Vendttnslcn .'^u st.'t'len. Ein Filul, der an Technik, Regie und wohl dl. h.'chsten Anforderung nl Dcr L-'.ie rcir sich ein qeschlosü'N.v^ l^^auzce, ciil'Wi.rk. dl's er schnell ersay.'N nr d t^eiüe-ßen kln.n- ?r hat zum siroszen T'-''l2 ^e'ne Ah-llllna, n'il l'.iclch vi<'ler Mühsal, ui'.endlichen ISchi'.'ierllike'.eu und noch viel.n'''s'.'r''n Elld' opfern i^iu solch gewaltiges Nerk .jeschc-lfin wir>. d'.r „Herzvxiin von I^^oiug^-nnarl" <^ber :..'!r-'' el' sich all di^ss'n und mus'. s'cnnludern. E? w.nd.' i N'c't ful)ren, ^ec'sl''.' man all dr.' P'.achl di". 5)err-lichse't der ?!usstattung und I^ie Tarbictun-aen dcr i?- dem Werke inimenden str^I-sle im etn.^l'I^^^n N-lirdigen; wir .eollen zusa'nu?'.'n-fass^nd dc'f; der Film -"n ^iunstiverk i'st. da'^ IN allen seinen alles bisher dagewesene einsach in «'»en Zchattn'. stellt. Cein Vrfolg spricht siir sich und wir!) den Filnl noch lange auf der Leinwand kalten. ^e^Mlnend an eineul deutschl.'n ?viUst?-!s?e-f^, .^eiqt uns der??ilm das un') Tiev-lien jener (^lesellschaftoschicht ulit sellem'r turtreiie. Prinz Albert heira-.et d!^ sun^..' Ivnr stkn Orloif, die ihn aber nicht lielir und ihui das Jawort nur unter der 'Z'.">!nliung gibtt daß er in der Ehc nie mel^r als I^r.'und'ch'ist von ihr verlangen darf. Er er?ullr die Vt-dingllng i'n der .?ioffnunli. doch auch ihre Liebe zu erringen. Wie ihn dann die Leidenschaft zil deul herrlichen Gcschünfe übermannt und als sein Recht als Mann nnd Chatte ^ordert, wie sie ihn zuriickwcist; höfische Intrigen, eingeleitet von seine-n eici^nen Brn-der, d<'n es nach der ^ron I.'li^stet — ihn schließlich umgarnen, er einem Wunsche des regrerenden Fürsten zufolge nach Afrika in die Kolonien geht, nm dann dor^ ein geheimnisvolles Ende zu finden, hinter d.'m ein dunkles Rätsel steckt---das ist so ziemlich dc^r ^lern der ^"^andlung des ersten Teiles. (5i'n aus Paris gekommener ^'lailslchrer, d.'r junge Dichter Pertigue, sucht in der Bibliothek des. fiirstlichen Schlosses Ho')eii'e!s den Ttoff zu ein''in dort stattgefundenen Drama aus dem 17. Jahrhundert: „Tie d^rzogin von ZiKniliZmark". Er sine!.! !.in Gehei'mdo--kumcnt, das ihm den richtigen We^ weist: er endet vor deni ^iamin des Ri't.'r'cuile) ln dessen Innerein er ein Skelett vorfindet, an dessen Brust er ein Medaillon <':Udeät: vl'ller Schreck niid sprachloser Verivüudernng ge-wcihrt er in den? Bilde die junge Fi'rstin Aurora, die (Gattin des angeblich 'N Asr'.'ca verstorbenen Prinzen ... Ist d?r ^otv Prinz Albert selbst? Wie kommt er dann hierher? Ist er das Opfer jenes dnnklen unt''lil^erli-rhen Drankas, nacl? dessen Svuren er sucht? Tns ist das dunkle Rätsel, vor dcni der Besucher stocsl'nden Atems .^"^alt macht. Der zweitebringt seme L^^sung. Der Filin zeigt Bilder, so herrlich und von einer Pracht, das^ das Anqe entziickt ist. Tie Landschaftsailsnahmen, die buntbewec^ten militärl'schen Szenen, das höfische (^lewige vnd (^'etriel'-.', im auserlesensten (^eprunre, noch mekir c^ber die Szenen aus den versc-zie-denen Pariser Bergnügunaslokalen sind Üunstwerte siir sich. ..Die Herzogin von .^?ö-uigslnark" bildet fi'ir Maribor tatsächlich l-in Ereicinis. Montag fetzt der zweite Teil ein, der au Pincl?t den erst.'n noch bei weiten, i'chertrifft. Ten Filin zu sehen, sollte sich wi'.'klich nieumnd entgehen lassen. — klarten Vorverkauf täglich ab 4 lihr an der ^ino-kassc. Berschiedene NaKrMen. Au? Aushebung der süchelmen kvmmunWfchen Druckerei in Beogmd. ZM. Veograd, l9. Fober. Die Polizei ise^'.t ^ie Untersuchung in 'o<^r Angelsgenb^'it lder Aufdeckung der gehbe-ziiglichen Anöweisp^diere be^it^en. In Ame» derei'kk TSlerm wnrden gegenverschiedene Broschüren vmaefnnden. die beson-blers die Fri^ge der natiein^len ^^lini^erb^eiten k'e'handern. Einige dieser Broschüren schitsern auch die Lage der Deutschen in Slo.venien und sitt-d in deutscher, englischer und französischer Sprache verfaßt. Dieie Broschüren waren bestimmt, an verschiedene s^iesandschaiten in fremden Staaten verschickt zn werden. Den Mitt<'lvnnkt der ganzen Untersuchung bildet di-e Professorin Evetkevit^. Sie will keine Auskünfte g<^ben un'd beschränkt sich nur dsiranf, ^^n bebanvten, dast der Fonds der „Noten 5'>klfe" den Znieck hatte, den lnsfebedü-ftl'7sltion eidressiert, jetoch nicht ervediert ivur-'de. Auch verschiedene li^orre'p.e.nidellzkarten wurden konfisziert, welche die Kriegs'u'.'ilel zehren — sofort mit sich, wälnend sie die Kadaver der grösseren Tiere zurücklassen ^ Mein treuer jtnecht erklärte uii'r, falls ich nicht wünsche, das; diese Wiinderaineisen lueiu 5>a'.'s überfluten, wir unr nnt Scherl.en, Töpfen und anderen (5isenaefär'en Lärm schlagen müf'ten. denn in diesern Falle würden sip sofort die Richtung ihrer Wander^ fchaft ändern nnd andersroo Nahrung fnchen. Mem .slnecht erzählte weiter, woher er eigentlich wisse, dah. die schinarze Trichpe bald an-konnnen würde. Er füb'-te meine (Gattin nnd wich c,uf die nach den? Walde gelegene Schux'l se meines Wohnbanses, und zeigte uns die in furchtbarer .^"^ast vosn Walde koinniendei, ^^rillen, Tansendsüsfler. Frösche. E^dechs^n, Schlangen nnd wer weis; noch wi^ viele Ar-t ich Interes^^ santeres lanni je gesellen hatte. Nachd"m ici'^ all das sali nnd auch darails schliefen konnte^ das? mein Indic»nersnecl't noliltändig recl)t holv, gab lden Befehl, dl'e sich nähernden ?lnleisen nicht vertreiben, denn icb nwllte sie ernmrten. Ich dachte nänilich. das;, trotzdem lneiue Wobniuig so sanln'r nne nnr mc^g-sich war, sie doch in de'' Räbe der tropischen Urlvälder. nie vollj^ändig befreit von st'u Wnrulern nnd Insekten sei, so das^ die dnrss-ziehend''n Anweisen uns nur gros;e Dienste leisten würd''n. nieun sie das .^^ai's von den kleineren Würu'ern ganz reinigten. Die „Truppe" lief; n^/rklich nicht lange ans sich wcirten, nnd nach ei?n'r fernllichen Re^ seanosziev'.lng ihrer Vorposten -- die schon d'e zur Flucht nnfähigen Würnn'r nnd Insekten zn zersleischen begonnen — erschlen''n sie vor nns lbezw. -l0'bis 59 Schritte vor uns^. ungefähr eine 1? bi'^s 15^ Meter breite ^.ll'asse. wodurch der ganze Boden schwarz tnnr de. In das Wohnhaus zu gelanaen, war den A'.neisen nicht schwer, denn zwischen den Seitenbrettern nnd dem Dach war genug freier Rlinn? gebliel'en. der sich leicht dnrchscbreiten lieft, nnd je nach ihrer Lust konnten sie al'e Winkel der Zimmer üb' keinerlei menfchli cse Nachhilj entsiaiiben lst. I ^DSÄ DieRÄur alsBUb-bauerin. Bei Los Angeles in Ealisor-nien steht an einer Automobilstraße ein Sandsteinfelsen, der Fo wands genommen Hot, alio durcl^ nnd die (^)renel 'ees Reginies in nnserein Staate in allen Sprachen darstellen, diesen K'orespondenzkarten wurde :nsb.^t^ndere Südferlnen überflutet. Weiters wnrden sjegen 2M Nuulnlern des Blattes „Ft^deration balcauique" n?it dem Bilde 6'aulevs vorgefunden. Soviel festgestellt werden konnte, wurden etwa I5l)9 Ereu? plare dl'es Blattes grösttenteils in Südserbien verbreitet. Ans den Broschüren über die nationalen Minderheiten fehlt jede Bezeichnung des Ortes der Drnckerei. Interessant ?st die Tatsache, das; ein Erem-plar der Weisungen fiir die Ziiasse der „Roten Hilfe" in französischer nnd serbischer Sprache vorgefunden wnrde, worin bestinnnt wird, das; jedem, der sich an diesen Fonds nx'ns^ct, eine Nnterstütznng iin Ausmas;e von Tmar sür drei Monate zn gewähren sei. Dar aus ist zu schliefen, das; die .^tasse über gros;e Geldunttel verfügt. Das (^>eld wilrde nirgends vorgesliuden. Frau Evetkov!«^ hat n:ch! cininal fo viel b)eld, nn? sich die Nahrung aus der Stadt holen zu lassen. Heute früh wurde eine zwerte geheime Druckerei, System „Typ-top", eutdeclt. Die Eiaeutümer derselben sind Topographen. Es ist noch nicht bekannt, was in dieser Druckerei gedruckt wnrde. Die Untersnchuug in dieser Angelegenheit wird weitergefjchrt nnd n?an hoiit. bis heute abends zu einem Resultate loiuu'en vi ti)nnen. (^esteru lvu.rden Verhastl'te aus der Hast entlasseu. weil ihre Nuschuld erwiesen ivnrde. Die ^ioninlnr.isteu hatt-'n nn'.n lich Leute angezeigt, die niit der ge-nzen Affäre nichts zn tun hitten. nni d'.? Bebörd.n irrezuführ<'n. In der Haft des städtischen s'ierichtes lourden iNi^gesamt 27 Pers^-s^n de--lasseu. Tie Sanierung Ungarns. W^tB. Budapest, ll'. F<'öer. In der Nationalversauilung entattete ).iiinister' prw'ident Bcthlen einen Bericht über die (Genfer Reiic, der sich uiit d<'n bi>:l?er veros--fentlicliten Presseni'! düngen vollfoniuien eeckt. Der Mini^'terpräsi>nt betonte besonder? die Notivendigkeit von Agrarkrediten iür die Liindwirtscl>ast, wofür geg<'nwärtig blos; die engiÜ'.lvn und ainerikanischen t^ldin'tilule 3m getäCiqen Kenntnis nähme i ik^ereknsanMtd^gungen lm redakklunek« ten Teil des Blaklss unterliegen einer besonderen 6^ebühr und Äeklamesfeuer. die von nun an nach folgendem Tart> as dert bisher unbekannte Psan-dgesetz gewonnen werden rinissen. -cn- Derewonachrichten. v. Voranzeige. Die Arbeiter-Turneinhett „Svoboda", Maribor, veranstaltet an? Fa-schi'ngdienstag, d. i. am 2^. d.. in sänitlicheir Lokalitäten i)es Gasthauses Senica in Stn« denci eine „Masken-Redoute". worauf wir schon heute das P. T. Publikum aufmerk« sem machen. Der vorbereitende Ausschuß. m. Cerele sran^ais. Tie Mitglie-l'-r dcZ Berc-nes werden ersucht, den trag fttr 1925 nc6) vor ver Bo1ve»jamm-l'i'ig, die ^l'itle Viärz stt?it?!,dctt wird, zu entrichten. Dirjc Mllglicd.?lieitr''gs wie auch Anmeldungen neuer ?)?itg Ljntomer (St. Il^): 10.21, 21.01. ^ ^ St. Ilj: 7.14, 14.Z0. ^ LjnHljana tTriest): 3.20, 4.16, Z.!;?. N.52, 15.49, 1k?.I7, 2?..^^?. Zagreb (Beograd): 14.34, 22.33, 23.58. ^ PoljSane: 7.34. - >. , Nagy Kanisza 1.32, 10.13. ! Kotoriba: 18.34. ! (^akovac: ! Pragersko: IV.V?. Bleiburg (Villach): l? .15. ! Prevalje: 7.39. I Fala: 18-50. i Bistric<, (am K^rntnerbchnhof): V.2S^ > Ptuj: 14.23. . < i- ^ Abfahrtszeiten der Zlige in Maribor (Haupt- j bahnhoif): - . ^ ! Nach Wien (Prag): 0.30, 4.10, 5.00, 15.37, 19.2-). Ljntomer (St. Jlj): 0.20, 17.00. St. Ilj: 5.40, 1A.10. Lsubljana (Triebt): 2.25, 4.57, 9.41, 13.20, 13.54, 17.55, 23.30. ^ Zagreb (Beograd): 1.45, 4.57, 14.10. i NagyKanisza (Budapest): 3.45, 4.57, 15.25. j Kotoriba: 9.34. l i Prevalje: 19.10. Fala: 17.05. Bistrita (vom Kärntnerbahnhos): 6.0a. Ptuj: 11.27- (Budia^st): 1.15/ !?0 !5. Seite 6 Nlmnn«"' ^ ^D.ll '^t>. ;V''?er ?!12F ZAttschaMicher Xe«. Iugoflawlens Export Ä924. Dbr Weeß der Gelamlausfuhr Dil? (^neralzolldirettion lstatistische Abteilung) hat div vollständige Statistik über unsere Gesamtausfuhr im verflossenen Jahre bereits auscjearbeitct und wir bringen nun unseren Lesern i>m Nachstehenden eine kurze Uebersicht. Tie Hauptausfuhrartikel waren Bauholzmaterial, Wcizen uud Vieh. Es wurden auiZ-gefi'lhrt: Holz: a) Bauholz Tonnen im Werte von 1,V2l).3 Mill. Di'nar, b) Brennholz 508.797 Tonneu iln Werte von IlZli.k» Millionen; (Getreide: a) Weizen 172.401 Tonnen im Werte von i?33.l» Mill., anderes (Getreide 3k;.4!)9 Tonnen im Werte von 121.1 Millionen; Lebcndvieh: 168.100 Ttück Z?. Wer te von 71fi.I Mill.; Vier: 20.20 Tonnen im Werte von 018.5) Mill.; Mais: 245.110 Tonnen im Werte von 5)85.2 Milli'onen Dinar; ?^leisch: a) frische? 17.18.? Tonnen im Werte von 452.0 Millionen; b) Fleisch Verarbeitungen 2.013 Tonnen im Werte von 85.5 Mill.; rohes .^iupfer: 7.K05 Tonnen im Werte von 3^.5 Mill.; Werzenniehl 5il).()75 Tonnen im Werte von 343.1 Mill.; Lebend-sch^veine: 8l?.183 Stück im Werte von 271.4 Millionen; Pferde: slebend) 55.193 Stuck im Werte von 231.7 Mill.; Zement: 341.028 TonnenTonuen im Werte von I8s>.4 Mill.; gedörrte Pflannien: 10.910 Tinnen iin Werte von 170.1 Mill.; .Hanf: s>.075 Tonnen ini Werte von 158.2 Bolincli: Tonnen iin Werte von 155.7 Mill.; ^elle: 201 Tonnen iut Werte von 180.4 Millionen; s^.370 -sonnen ini Werte von 122.8 Mill.; Ka^kavalkäse: 2.808 Tonneu in? Werte von 108.1 Millionen; .Kleinvieh: slebend) :^87.()20 Sti'lct im Werte von 100.1 Millionen; Hopfen 1.?78 Tonnen im Werte von 01.4 Mill.; Ltal-ziumkarbid: 18.105 Tonnen in? Werte von ^1.4 Millionen; andere Gegenstände 1 Mill. 228.M8 Tonnen ini Werte von 1.02l).4 Mill. Nach Bestimmungsländern gestciltct sich dre betrug S5V0 Mitttonen Dwar. Aussnhr der wichtigsten Artikel wie folgt: .Holz: a) Bauholz: Italien 1,171.1 Millionen Dinnr, Ungarn !N.1, Frankreich 82.1; b) Brennholz: Italien 88.2, Ungarn 70.0, Schweiz 8.8, ^^ebendvieh: Itcilien 0.0, Oesterreich 188.4, Griechenland 04.8 Mill. Dinar; Getreide: a) Weizen: Tschechoslowake? 177.5», Oesterreich 151.1, Ungarn 110.0; andere Getreide: Griechenland 5)0.1, Oesterreich 35.2, Runiänien 11.8; Eier: Schweiz 271.0, Oesterreich 108.4, Italiell <>5.8 Mill. Din.; Fleiscl?: a) frisches: Oesterreich 320.8, Italien 0li.8, Tschecl)oslowakci N1.?; b) ^leischveravbeitun-gen: Italien 40.0, Oesterreich 16.3, Tschechoslowakei 10.1 Mill. Dm.; Mais: -Oesterreich 285.0, Tschechoslowakei 140.2, Rumänien 22.0 W<'izenmehl: Oesterreich 107.0, Tschechoslowakei 110.0, Ungarn 22.5 Mill. Din. Lebend-schweine: Oesterreich 172.1, Tschechoslowakei 87.0, Italien 7.0. Pferde (lebend): Italien 100.0, Oesterreich <50.5), Griechenland 40.3 (alles in Miu. Din.). Die Hauptkonsllnienten dcr jugoslawischen Ausfuhr im Jahre 1024 wareu: Italien unt 2.757,305.102 Din. oder 28.01 ?-?, Oesterreich 2.332,071.100 Din. oder 24.40?^^, Tschechoslowakei 01.3,747.132 Din. oder 0.80^, Ungarn 75l»,1.33.382 oder 7.03?», Griechenland l;70,100.377 oder 7.00?,^, Schwei'z 380 554.057 oder 4.08^, Dentschland 388,002.378 oder 4.0!i76, Tlrankreich 302,874.301 oder 3.0<8?,^. Rumänien 25)2,023.807 oder 2.^^')?^), (England 31,.^)20.444 oder andere Länder 5)40,004.285 oder 5.73?». Die Ausfuhr in? Jahre 1023 und 1024 betrug wie folgt: Itti Jahre 1023 3,025).014 Tonnen inl Werte von 8.018,84.3.030 Dinar, im Jahre 1024 3,815.700 Tonnen i?n Werte von 0.538,774.4.32 Dinar. Daher war die Ausfuhr im Jahre 1N24 um 889.788 Tonnen, resp. ,ttn 1.489,930.502 Dinar größer als im Jahre 1923. -riz- Wirtschaft in Ziffern. Div Generalzolldirektion hat eine statistische Uebersicht über die Ausfuhr in? Jahre 1024 ausgearbeitet — (?mhere Dciten darüber bringen wir an anderer Stelle) —, aus welcher entnommen werden kann, dns^ die Ausfuhr gegeuüber dem Vorjahre um 880.780 Tonnen, im Werte von fast 1 '/i Milsiarden Dinar, zngenomnien habe. Die .'danptans-fuhrartikel waren hauptsächlich landwirtschast lirhe Artikel, iusbesondere Bauholz, Weizen nnd Vieh, dann Mineralien, u. zw. rohes Kupfer, Taselblei und jsalziumkarbid nnd als einziger Indnstrienrtikel s^ak-kavalkäse mit 2808 Tonnen, in dem ganz ansehnlichen Werte von ? 8.1 Mill. Dl'nar. Die Zusainmenstellttng bietet ein sehr klares und deutliches Bild über den Reichtnin des Landes, doch so gnädig die Mntter Erde ist, so ungnädig sind i^nn andere Gewalten. Die Bevölkerung divses gottgescgne-ten Gebietes leidet nnter einer kaum verständlichen Teuerung. Die Anscliafknng des täglichen Brotes, das in so grossen Mengen in das Auölnnd getragen wird, bildet nicht nur für viele Bürger, sondern auch für ganze Gebiete des Staates den Gegenstand e?ner beständigen Sorge. Das ist cine (Erscheinung, die die Freude an dem Erfolg vielfach tvüben must. Man spricht bei uns so viel von Feinden des Staates und seiner gesellschaftlics)en Ordnung. Ist das nicht ein Fingerzeig für seine Freunde, wo sie den .'?^'>ebel anzilsehen hätten, um dieser wirklichen oder auch nur vermeintlichen Gefahr die Spitze abzubveclien? Wir I.. Mari bor, 10. Feber. baben zwar ein Ministerium für Sozialpoli-ti'k, al'rr von der Tätigkeit dieses Ressorts wird am wenigsten gesprochen nnd noch weniger gefühlt. Die Verfassung hat auch die !^treierung eines Wirtscl)aftsrates vorg.'sehen, iedenfalls in der Absicht, die wirtschastlickien Ürüste des Landes zu organisieren und zielbewußt auszunützen. Der Wi'rtschast^rnt besteht aber nnr c'uf den? Papier und die Forderung der Wirtschaftskreise ist bisher nur ein sroiumer Wunsch geblieben. Nie?nand llagt über die Ungunst der Verhältnisse ?nehr als gerade die Me?lschen der Wirtschaft. Das Lai?d ist rei'ch, sa sogar seh'.' reich, aber es r'.>nnte noch viel reicher ?verden, nnd was ih?n sogar nottut, sei?? Reichtuin ?nüszte in erster Linie auch de?n äruisten Bürger des Staates zngilte ko?nmen, es inüßte auch für ihn vo?? deui NeiclNnn? soviel absallen, dasz er ohne Sorge auch de?n nächsten Tag entgegensehen darf. Aus diese?u Felde eriisfnet sich den Lenkern des Staates ein sehr »vei'tes nnd sehr dai??bares Feld der Tätigkeit. Es gibt kein besseres Mitt'.'l, die Feinde des Staates, ?vie bei nns die Unzufriedenen genannt iverden, zu bekänlpfe?? ?lnd ihren Einslns^ lahlnznlegei?, als erne rationell und ziekbe^vuszt geführte Sozial- ?md Wirtschaftspolitik. Wir geben einer ??euen parlanlentarischen Se,il-" 'niit ei:-..'7 u'ilen Voll.'vertrelilng entgegen. Ml.'ige ihrer Tätigkeit diese Ersahriu?g zur Richtschnur dienen. Nur dauu ki)u??ten lvir selir bald ei?? zusriedenes n?id glüctiiches Iugosla?vieu erle'^en. -rn- X Wachsen der Gpareinla^pn in Zlowv' nlen im letzten Bierteljahre 1924. I n letzten Vierteljahr 1924 sind die Svar'inla^^en in Slowenien von 281 ..^>3 auf .301.80 Milli-onen Dinar gestiegen. Von aflen Spl?rka!sen weisen ?? eine Zunalhn??, vier eine M'?asii??e aus. Die Zilnahnve beträgt soinit 20 Millionen Dinar. X Tarifklmferenz in Ljubljana. Dieser Tage ftmd in Lji?lbliana im Beisein d-cs Eliefs der kommerziellen Mteilung der Ge« neraleisenbah??'o?re?tion Dr. M>arkovi5 eine sponserenz statt, die sich vor all<'M n??t der Einführung der ungebi-ochenen Fracht'pese.'i' berechnung acus den Lini^'n d<'r eheinaligen HlUchillthn braßte. Der Transviort wird durch l5?nfi'?hrung oer ??ngebiVchenen Tarife um etwa I056 verbilligt. Der Stnat ?viirde dabei einen (!^innalh?neanssaN von ^irk« 45 Millionen Dinar erleiden. Dr. Markooi«! teilte ?nit, das^ a?lch die Al?frechnung der Manip?isatio?lsii'e^ü'hr für Gütersendungen von den Staats'bahnlienien anf 'i>en Hut'pt-balh?lhof in Liublia??a ei??gestellt wird. F-''?-??er ?v?lrde über die 50proz. Eriuäs'.i'gung des A??sfuhrtarifs sür Holz, über die Trinäf^k-a" zl?sol.ie be-al-sichtigen die interessierten Korporationen einiger mitteleuropäischer Staaten 'ein? Aktion ei??znlei'ie?l, die die Freigabe der Häute-al?sfuhr sich z?,m Ziele sehte. Die A??re^'.lng soll von De??tsrhla?:d i?n Ver^ialtnis zur Tschecheslowa'kei aust^ohen, verspricht aber ???rr dann Aussicht auf Erpolg, n?e?ln ni.nlmt« lich die ungarischen, die österreichischen nnd die Polnischen In'o?tstriellen ibre Zustiinnlung ,^nr freien .Hantea??s'flchr geibeu, d?lrch die die Preisparität geregelt werden soll. X Die 8. Wiener Internationale Messe sFriihjahrsmesse 8.—14. März 1925») verspricht nach der Aahl ttn>d O??alitÄt der ans den? Inlande und einer Reihe von AuS-la??dsstaaten ei??gelanfenen Anmel'k^??ngen ci-??en glänzenden Verla?lf z?t ne1im?en. Als Spezialveraustaltungen iverden vorbereitet: die internation^ke P?lchmess<' i>!N Messe-valast, die Ans-stell?i??g si'?r NahruNl??- ?fnd Geml^mittel in der Rotuird-e und, zuin erste?? Mal, eine l?ros?e Motorrad-Ausst.elltt?ig, veranstaltet vom Oestenx^ichischen Moto?n'ahrer^ verband, bei der die ersten iisterreichische??, reichskel?t^schen, franzölsischen. ei?'glis.hen ?i??d amerikanischen Motorra'osabriken ve? treten sein werden. Die Wiener Frühja'hrZineise wlvd nicht n??r, wie allsMirlich, eine gläl^zenve Revi?e des österreichischen Schaffens a'if den? Gebiete der Luxusartikel ??nd der ?ve!lb<'-rWnten Wiener Mo'te bieten, sondern in i'er technischen Messe auch eine hervorrage??de internationale Schan der neuesten Err??ngen-^schmten a^n5 dem Gebiete des Maschinenioe-sens, der Elektrotechnik sNe.'dio) und des gesamten Bauwesens. Die Werreicbiichl'n B?lN-'i^eslbahnen Hauben ^i'?r die Be??ükung von 'Scs??>ell- oder D- u>?d Pe?'svne??züge'n iehr lf'edenten'de Fah?1ireisern?er ei?lem c^terreichiirbe?? .^on^i^klo-te eine Paspnsuin-mvrrke lösen ?rnd in i'hren Reiseplais^ ei''klebeu. Der Preis für diese Visun?marken beträgt nur d. i. Doll-^r 0.25, od. Din. 15. Da für die Mefsezeit in Wien eine Fülle von kü??stlerischen unid siportlichen Veranstaltungen sowie Ausslüge und Gcsellicli«ftLre?ien in die herrliclie Umgebung der Stadt osröerei« tet werden, wird a?lch dieSmal wieder nit einem Massenz?tz?lg von Einkäufern a?ls oll^n Ländern oer Welt zur Wiener Messe zu rech« nen sein. X Besserung der HolSanssuhr RnklandS. Die Holza??sfuhr der Scm?jetunion i?n verflossenen Jahr belief sich auf insgesamt N4 Millionen Pu'v und betrug 25.8 Prozeilt tnehr als iin Jahre 1023. Der Hauptbezieher r??ssischen Holzes ist England, anf daS im Berichtsjahr 15.7 Prozent de?n Gewicht und 61.2 Prozent dem Werte nach von der russischen Holzausfuhr eutsielen, ivobei England hauptsächlich verarbeitetes .Holz verbraucht. Nächst Engla??d stehen Deutschlan'd und' Holland, die vorwiegend unbearbeitetes Holz hereinnaihinen. X Amerikas Spekulation und Europas Kreditnot. Die fieberh-afte Spekulation an den a'merikanischen Börsen ist ein Ve^^eiS ff?r die dortige Hoch^on-iunkbur. Die i.^tahl-ind??strie, die zu Be^nn des Borjaihres nur 40 bis 45 Prozent Ührer LeistungZfc'chi^?ik.^tt ausnüt^'n konnte, ist jetzt bis z?l 8y Prozent beschäftigt, hauptsächlich infolge dor großen Bestcllu?lgen der Eisenbahnen, die eine nvch nie 'dagewesene TranÄportkonfunktl«? o?lf' weisen. Die Auto mobil? ndi??strie kann den Be-stellul?-gseinlauf kau?n bewältigen, Foro hat zuln Beispiel 120.000 Arbeiter in seinen viel geftialtigen Betrieben eingestellt. Arbeitslosigkeit gibt es itber!ha?lpt nicht, jedes produk tive Gehir??, j^de willige Hand kann ^eine Fäls)isskeiten l??i!d seine Kraft verwert'^n. Die Hochkonjl???ktur in Amerika hat natürlich auch grosse Wellentreise an der Bör^e gezogen. Die Uii?sätze in MaWreet ^aben sich in? Niesige gesteigert, die Kurse sind llber die Höchstspitzen t^s letzten Haussebosnis vom Ichre 1010 ??och hinmnsgewachsen und haben sich seit Mitte de? Vorjahres um ungefähr 30 Prozent erhöbt. Die Beteiligung, der klei??^« Leute an der Borsespekulation ist eine ??nge!heure, 't'a.zu ?on?'?nen a??ch noch die blendende Mii'tun:g, die der Tropenhitze auf der Noivporker Getreidebörse entströmt, die lebhaste Bri'e auf den Met.all???är?ten, 'c.ie bl'f-sere Einichätz,?ng der Baiui?Mollernte. Der kleiue ?>nd inittlere anierikonische <»'avitalist war so in der Lage, sein Vermögen mübeleS ^?? ver?nehren und er bringt darum dem ^end'-'inarkt, den? Markt s''"' sestver^i'>?sli-che Pcipiere^ n??r aeringes Ve?'amit nicht, das; das Unkraut zum Keimen komlnt. Schmiort dageqen der Boden nicht, so wt?rdcn viele in den Erdklumpen eingeschlossene Samen durch das Zuschleifen derselben fre? und keimen alsbald. Mit den weiteren Arbeiten könneil sie aber vernichtet werden, noch bevor die Taat vorgenomnien wird und anfqelit. ^lit der Ej^ge kann eine Zerreibung der kleinen Erdschollen nicht leicht stattfinden. Nechtzeitiq, sobald da^ Feld abgetrocknet, ans-gcfttl)rt, unterbindet das Schlel'fen sede Llru-sten>blldung, sl'i^t die Wasserverdunstung herunter zufolge Ebnnng der Erde, bringt viele lInkraulsanK'n zum Lieinien, hält den Boden offen und verschafft der Lust ungehinderten Zutritt. Schwerer Boden, der bei der Herbstlockv-rnng besser durchfriert und feinere Beschaffenheit i'lber Winter annimmt al;? leichter, liält auch die obersten Schichten des Bodens uud der kleinsten Erdschichte feuckit, briugt dalxr Unkraut leichter zum .Neimen. Man kounnt hier bei der ersten Bearbeitung mi't der Egge aus. Sobald man in den Acker kann, si'chrt man den Eggenstrich durch. Kurz vor dem Aubau eggt man auch den leichten Boden, den schweren ein zweitenmal, wenn man es bei ihm nicht vorzieht, den einstellbaren, hi'efür passenden ^tultivator in Anwendung zu bringen. Ter Boden wird auf diese Weise vermischt und geloclert, ohne das^ er gewendet wird. Es werden dadurch a»6) die vorhandenen. Hohlräunie geschlossen. Die Saat kann nun gleichnlnßi^ tief untergebracht werden. Ueber das AuN'alzeu der Saaten ist zu sagen, dasi dad"'. ch, weuu l^^egeumaf;nahmcn nicht getroffen w.'rdeu, d<.'r Verdunstung Bor sÄ?'ib gelei'stet wird. Es werden nänilich die einzelnen Bodenteile fester, dichter aneinander gelagert, die Zahl der ^'>aarröfirch"n und ihre Feinlieit steigt, iufolgedessen kommt von unten ulehr Feuchtigkeit heranf, die an der e^latten Oberfläche schnell verdunsi 't. Da nur d!'.' Feuchtigkeit bis zuin Sanienkorn aussteigen foll, nicht aber zur Oberfläks^e, wo sie rasch verdul stet, so ranht nian den Boden nach deul Wal^-'n unt der Egge leicht auf. F. Pamperl (Fricls Rundschau.) Salz ln der Mehwirtschaft. Daß das Salz fiir das Vieh von Bedeutung ist, insbesondere l>ei Trockcn'-'Ul:?-rung, ist all geinein bc?Mnt. Besoncers üinic beuiitigen am meisten Ss^lz. Wird es rend der Laktation nicht gegeben, so z^i^^t sich b.ild bei den 5ki'chen eine grcs^e t^ier nach Eal», in>dem die Tiere Wände, .Häu'ce und Steider des Stallpersonales belecken, die Fres'.lust läßt nach und nach einiger Zeit tritt ein alli^emeiner Schwächeznstand ein, ^o >as^ der Milchertrag und das .Körpergewicht stark Surückstehen. Sobald uiau deu Tieren ivie'^er Salz verabreicht, erholen sie sich rasch, der Milchertrag steigt uns das Körper^i.'nncht iniinmt zu. Das Salz fördert nicht nur die Berdannng, sondern ist zugleich eine Wiirze fiir die meisten Futtermittel. Am nu'i't^': sal'.bedürslig ist d^.is Scha^, dann 'vos das Pferd nnd anl wenigsten das S5)we!n. Die gewöhnliche (^abe Pro Tad Statistik" verösfen?« lichten Zahlen hat Enropa unl i'lber Z? v(5t s^'ine vorjährige Erzeilgung übertrosfen und damit dein Nübeilzucker wieder eiile beach-tensn'erte Stellnn<^ auf d.'m Weltzuckc'uiarkt ve'-^fcbasst. Auch in den Vereinigten Staaten hat der Rübenzucker eine Vermehrun.^ erfahren, während 'tier Rohrzucker d!?rt ein wenig zuri'lck^egallgen ist. Der Leidtragende b'-'i oip« ser Entwicklunti ist dicis Rohrzuckerland .^n-ba, das dllrch Kliula un'c» billige Arbeitskräfte ibegünstigt. die .^riegsnot der europäi'ckx'n Länder glänzend ausgenützt hatte, n'.n seine igewaltilie Zuckerproduktion fest zu v^'rdv^-« peln. Mit annähern'c» pEt i't es ln diescm Jahre an der Gesamtproduktion b'teilie.t. Ihm wird es daher ainl schwierigsten werden, seine Er',engung nnterzuln'ingen. In di'.'s''m Jahre ist die Er^ellgnng Indiens geg-.-n 'oie Vorjahre beträchtlich zurückgeblieben, lind die Mehrerzenglnlg seines ^^anvtlie'seranlen Ja-^a genügt nicht, unl das Deiizit zu d^^ken. Auch der Mehrertrag der Vereinigtell Sl^a« ten reicht bei weitem nicht znr Selbft''cr>r.r' gung aus, He^son'^''ers da der ameritanncii.' Konsul^n dauernd wächst. Pro Kvpf der Be-^ölkerunlg wird dort niindesteus ?>;uml ttu'^br verbraucht als bei uns. (i'x'genüb-'r der Borkrieg'^z<'it ist der Ve^.'braitcb nm kiie .^I'^älf-te gestielten, nnd allein der Unterschied der Jahre betrug fest II vEt. Da ?nd>.'in die ainerikanifchc'^n Zuck.'rlag^er zurzeit zieuilich geräuult sin'c>, ist die Lage fi'ir ^tuba nicht asszil uneis'ultig. Man ver'ncht .Vvar noch, nach Möglichkeit die Preise zn 'driicken, wird aber znleltt den kubanischen Re-Hrzucker sehr gern aufnehmen. Allerlei. t. Neue Ausgrabungen auf Selinunt. Die Ausgrabungen auf Seliuunt, die vor etwa eineul haben Jahrhun'oert summarisch begonnen, von dein Arck^äologen Professor Sa-linaS zuerst geordnet weiterg^fi'lhrt nnd jeht unter Leitung des Direktors des Mliseiiius von Palernio, Professor C-jabrici, erneut auf-genonnnen uulrden, scheinen reich ail erfreulichen künstlerischen nnd archäologischen lie-lerraschuiigen zil werd.'n. Die Fulide von Selinunt haben ihre besondere Bedeutung darin, dasi sie durchU'eg de'r arch^.'il Periode 'oer griechischeil Kunst ailliel^ör.'u; nur gani wenijie Votil>iegenstände, die in dem Heiligtum der De^meter Malophros gc-finldeu wurden, reichen bis in 'tiie belleni'ti-sche Periode herüber. Unter den Skillptnren, die zilletzt ans Tageslicht kamen, ist beson, ders beachtenswert eine rechteckige Platte aus aelbeul Tuffstein, dereil Relief mit 'ter älie-steil Darsk'llunq des Nanbes der Proserpina an die Dachart der Metoven der Arrovolis erinnert. Ferner wies man die Sitte na5i, 'tas', zu dv'n beliebtesteil Botivgegenstän^.cn, die der t^>öttin aespeudet wurden, die??ach-bildnnq voll kleinen Temveln gehörte. Ei-niae Stellen des Zeus Milichies keh'.x'u .'benfall.? bä.uliger wie't'er, von 'der robe^ten Arbeit. di'' das l^iencht ni'r durch weniae einge-krat'.te Linien zeichnet, bis zur vollkouliueuen nnd kiln'^voss^'n ''"nden .^^eransarbeitung der nan^c'n Fi')ur. reick? in die Dekadekn b^u>ein ver'e "»vis--w"'rtilit. liuter den Fr'>"ensö^''^chen '.>i.'s.'r seit er uieist /'"rsl-s'^lagenen Statuetten fi.idet Uslin selche von einei- unerhörten t^ra'i": der Zusamnn'nhan eiu nierku>ürdiges Telta-inent hiuterlassen. Er bat sei'u gesamtes V.'r-lnögen iu .<>ö!,e vou nn'hrerell hunderttausend .^irouen Abköni?ulingeu seiner Schwester verinacht, die die Erbschaft aber erft nach Iahren ansgezahlt erhalten. Da das (^leld Der Goldfund von Dalisch; Trin. Inl Jahres fanden des bulgariklien Dezember vorigen Feldarbeiter in der Nähe Dorfes Baltschi Trin eineil anüten (^'»old-schat^, der sich jei.tt i.u Natioualuniseuiu in Sofia befilidet. Di? kostbaren Stücle sind init Au-'nahine eines tleiileu Silbergefäszcs aus pnreui C^^olde. Die Scs)iniede- uud Ziselier» arbeit nx'ist auf orientalische, vor allen TI-N" gen aus persische Einili'lsse hin. Es handelt sich aller Walzrscheinlic-^leit nach uiu Tempel gerate. Der Fuud ist ciuer der lostbarsten dieser Art. bei versct'ied^'uen Bausen eingezahlt woiden Frau in den Armen Tahirs nnd schlug sie ist, so wird sich das .'üapital zusauinieu niit ^ nl'eder. .'oierauf stellte er sich selbst dem Gc-Z'.'lis lN!d Ziuseszil?s bis zuul Jahre 2!8.') richt. auf lii'» Mi'.'!onen ^.iron'.'n b.'laufen. t. Ein Virtllos der Meinschrist. Die Mo- t. D5.s „rote Tuch" nnd der Stier. Der englische Psycholog Professor G. M. Slra!- de, aus kleiusten Rauu? mög^lichst vl'el Worte ton hat nach der „Uiuschau" Versuche an zu schreiben, hatte vor einer Reihe von Itlb-! Stieren nnd anderen wilden und zahinen ren die höchste Bli'te erreicht. Mal! ist^j^.^.^,^ nnlerneinlnen, uul iestzustellel:, wel-dulch diese Uebungen, die sich gegenseitig Zn^chen Eiildruc! die verschiedenen Farben ma-übeibieten suchten, so veiwöynt U'o^den, Wät)rend leuchtende nnd belnegte l^e- e'^ schon einer ganz besondeien Lel'slung ^e-j Aufinerksanlteit in gewissem darf, niil dauiit noch Aufmertsaulleit zu er regen. Eine solche Leistung hat jei^t ein ge-' wisser 5^^onwrd Baker au^ Washingtell voll-' bracht, der sicb ri'hinen dari. in dieser .^?:n-! sicht das Unmöglichste möglich geinacht zu haben. Mit unermüdlicher (^)ednld hat dieser! eigenartige .itünstler das Vaterunser in eng-l lischer Spracl^e ain del! .^kopf einer Stecknadel eingraviert. Die Photographie dieses seltsa^ nien Dokuuieuts bedarf einer tausendfachen Vergrös;erung, niil die Entzisfferuug der Wor te luöalich zu niachen und daneben die Re-gelr-iäs'.igkeit nnd Eleq-inz der Schristzeichen zu v'ürdigen. .v^olvard Baker hat sich aber daulit ncch nicht begliügt; er hat «'»bendrein lioch die Bncl)stabell U. S. ^)l. auf die Spitze einer Nähnadel eiligerikt. Das darf inan fttglvch als (Gipfel der ^?nnst lnikroslopisck?en ^leinfchreibeus bezeichnen. Bewlmderiuig verdient aber auch der ''Arbeiter, der die für die (Gravierung gebrauchte Nadel augefertigt hat. t. Titbspech. s^'igen.arliges ?'ech baiten Diebe, die in die Aibcner persische l^^esandl-schalt einaed' iingen waren. Der Eililnuicli gelang zunächst. Es wurden -^ahlreicl)e.enicgung her« vor. Die Aut'.'."."l"n von kalifornischen Riliderhirteu. c!ugeheud besragt nnir-deu, bestätig' - N'-gative Ergebnis. Vücherfchau. b. Animalische Fette und Lele, ihre pra?« ti'che Darstellung, Reiniguus., Verwenduu.i zu den verschiecX'llsten Zwecken, ihre Eij^eu-schVlsten, Verfälschlll?gen ilnd lluiersnchnng. Eill .^'^audbllch für iLel- llud Fettwarenfabr?« "kauten, Seifen- nnd sierzenindnstnelle, Lin'> Wirte, <^)erbercien nsw. Vl^ni Louis El^qar ?llldes. Mit Abliildlinigen. Bogen. !''!eh. GM. li.—, geb. l^^M. 7.—. Zweite Auflage. A. .'^>artleben's Verla«^, Wien uud Leiv^ig. Ter in zweiter Ailflage vorliegende Band 'i^er cheulisch-techuiici?en Bil'liotehek bildet <^ewissernlaßeu eiue Fortsetzung und Ergän« zuug der von? gleich-'n Verfasser st.iinuiendcn -gleichfalls iu ?leuauslage erschienenen Ar« beit: „Vegetabilische Fette nnd !I)ele". linden nach allqeuieiner Eharaiteri'tik der tierischell Fette die zilr l^x'winunng d-eriel« bell 'k'ieuenden Borrichtuu>'eu beschrieben, gailz l^esonders die Talaschinelzanlagen. In einem weiteren Ab'chin'tte ist die (Gewinnung der versclnedclieu tierischen Fette, so n>amcn> lich der Butter, des Schweinefettes^ des ^'nocl'elliettes, 't-es Talges beliant^elt. An diese reiht sich die Darstellung des Tranes, de? Degras nnd des Pollfettc?. Alle diese Ab-schnitte sind mit besonderer Sorgfalt behan-'t>elt nnd auch die Untersnck'nnsisnerfahren znr ?lnfdeckung der leider so bänkiaen 'Verfälschungen sind eutiprc'chend berücks'ch^i.':. -lH- Aphorismen. Di''' wahre Fröulnnas.'it erfüllt die Seelen nii! t^'esü''Ieu, die der Poesie gleichen. Moderne Romane und andere klassische erke der Weltliteratur werdeu zu liöchsten Vl eisen gekauft. Anträge clu div Venval' tnni »oai ic. v. 5v8/^ic » s s s Slk^oSSlVI/^V^f^OV/^ öS c.isl1Ittnxen, ^inlg^e-runß^en. l^ssel^este Oütersdkertiß^un^. ^edernimint slle l^eexpeclitlvlieli kilr v.'l'n^tlcli, lV^ontenexro, Italien et?., Vertretunx^en!n sileii Zwzseren Ltädten c!e8 ln- unä ^uslsncles. 1664 Br-'nuei:, lösclien, vernÄ)teu. zerUnunnerl^ sauu die l^'-eunilt, zur Tat eriveckeu iind beleben wird nur der edle Wille. » Die Liebe verleiht Flügel, verdoppelt dl^ Arbeitskraft der .'<>ände und der bittere Wer-unith wird durcl) chre Mac?)t zu füfzem .v»?-uig. DV'r hol'.'e Baniu eutgeht dem Ve'.'all n»eun il'u a'lu) von ans;en grüi^es ?.V'oos bedeckt. « So lange der Wl^rul nnter c^er E>de iiu'rlt er niclU, das; die stra'il >id.' Seune auci) für ihu scheint. Mensch, vergesse bist, doch vergesse Mensch bist. nienwls. di'> e t ucl) l?!^-?'!. da' du n':? Der vr>urlu lniniuert sich weni.'. uu, Schicksal seines (^>esäbrten. Je 'leiuev Seele ist, nulso schwerer erträgt sie die Lei« den seines Näclistez; " da^ die Ge«k H .MatbvtSer Z-NAHS". Ttuininer sc>. Ml'cr IW KseNek AnzelM. VHLWVNO» «»»»»«k»»«« von «ch»»t». »«IchtUO». Rechenmaschinen Kvpiermaschtne« und BltrOmaschi» ««» Überhaupt Ützernimmt bei rascher »»d fack»äniiischer Aisslll»-?»»a z« «Sßisten Preisen U»t. M»v. 0«i«t ^ S»., Sve^til-A»P«»O>»»»«?K«IN« ?a» BS' »»«O?chi«e«. Mortbor. Gl»-V«»s»« «tte« 7, Telephon ico Kelne Stltale! SV Masken und Vrantpaare besichtigen meine Aussage moderner Pyotoqrciphien. Foto « Vloiiji«, Gosposka ul. L3. N72 Für Masken- nnd BaNtoiletten' aufnahmen ist dl^S Atelier am ?lbend eine Stunde vor und eine Stnnde nach Anfanen-tura . .onianiZa". Sarajevo, mnnsina ulica 37. I7M Vruteier von ryk"* ''lsifteirer» HWnern aus Leistiinfls^nchten smit nnd an? Nein« znchten wieder zu liasien bei??a. t^reiuer, Maribor, (YospoSka nli« ea 2. 1700 Gchmacfbaste, selir reine Privat» knft bekommen Sie ab März. — Adr. 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ISS7 kvpoikek von 2S0.V00 bis 200.000 Vlnar (l)alber SchStzunqg>vert) auk ein >^einqut qesucht. i^ntrSge unter «i^uf mindestens ein labr'^ an die Verwaltung des vlattes. 1719 D > ^ > M M> intelligentes, cleutscbe« ?u cirei Kinäern, 7. 10 unä 13 ^alire alt. Kenntnis cZer kran^ösisclien Lpracbe unc! Klavierspielen ervllnsclit. Okkerte mit I.icbtbi1c! an colovit ^ (0.. IsMeb lateruatioaalv Zpeckition uuck Zlollvernuttlunx lelepdon 25—73. 1^45 vampfmüllle. lUeftedatte«» ««h sSr dt« MrbaMo» oerant»onlilb. U