LchrMtettung: U«ttzb««4gaff» Skr.» $«»>. IBslU» (arti lilMtM In Cmu» u. kktcp* Im) 11—l* Stt «trau PnMAttftra »nbrt «ich, I« aantnlcl« *1n- |«n«n «tm tetBii>«o»ge>: Dar» »I« V»st dn»»«a! 0<«RrIti4rig . . . ([. I'W H»lbt^dr>, . i . L »amtd^nj . . . «. S' *0 «•4« &«« <1111 «II SrtcBnaa la't Hau»! «»»»tltch .... I. — 5» 8ifrrer „Südst. Post', eine« deutsch ge-fchriebenen Slovenenblattes schlimmster Ar« und verschiedener anderer, insbesondere clericaler Winkel» bläiter. in neuester Zeit auch al« Mitarbeiter der Verein«,eitung de« slooenischen Alpenoerein«. — Diese Blätter gewähren Frischauf Aufnahme für Ränke gegen den deutschen und österreichischen Alpen-verein und gegen seine Feinde an der Grazer Uni' versiiät. Man würde jedoch fehlgehen, Rachsucht allein al« die Triebfeder diese« Vorgehen« zu de-zeichnen. Pros. Frischaus will offenbar mit aller Gewalt eine bedeutende Rolle al« Alpinist spielen und in der Gesellschaft in welcher er jetzt verkehrt, scheint sein maßloser Ehrgeiz reichliche Nahrung zu finden. Seit einigen Jahren lasst sich Professor Frischauf häufig in slooenischen AlpenvereinSkreisen bei eigens hiezu veranstalteten Festen feiern und sein Bildnis mit dem slooenischen T'xie „I. Frisch aus. Ehrenmitglied de« slooenischen AlpenvereinS' prangt in zahlreichen Gasthäusern deS SannihaleS. Er gilt bei Slovenen und Tschechen ol« alpine Größe ersten Range« und dankt sür diese Ehrung, indem er sich persönlich bemüht, neue Sectionen de« slooenischen Alpenoereine« zu gründen u. dgl. So hat e« Frischauf erreicht, das« ein neuer in den Steiner Alpen mit tschechischem Gelde erbauter Weg ihm zu Ehren „Frischausooa Sieza' (Steig) getauft wurde. Die tschechische Hüne im Kärmnerifchen Theile der Steiner Alpen dankt ihre Entstehung hauptsächlich dem Grazer Prosessor Frischauf und Witzbolde wollen wissen, das« derselbe die Absicht bade, nach seinem Uebertriite in den Ruhestand di« Sielle eine« Hüttenwarte« in der ersten tschechischen Schutzhülle zu übernehmen. politische Auiidscha». Steirischer Landtag. Freilag ist der steirische Landtag zu einer kurzen Tagung zusammengetreten. Er wählte zu Schrislsührern die Abgeordneten Deh n eund Dr. B u ch m ü l l er. Der Abg. Posch und Genossen richten im Hinweise darauf, das« der Lehrerschaft die zugedachte Gehalt«ausbesserung durch da« vom Landlaae am 16. Mai d. I. be-schlossene und am !9. Seplember d. I. sanctionierte Gesetz, dessen Wirksamkeit bereit« mit I. Juli d. I. beginnen sollte, über den gesetzlichen Termin hinau« hab' ich noch kein Zimmer ausgemalen. Llchldrap ja, da« ehender!' „Am schönsten i« Grau oder Steingrün mit Weiß,' war die Ansicht des Zweiten. „Sttingrün mit Weiß muss ganz hübsch sein," sagte meine Frau. „Mir wäre eS lieber wie Dunkeldrap!" „Dann also steingrün!" entschied ich. Die Mienen der Maler drückten Triumph au«. Ich habe Moltke nach der Schlacht bei Sedan nicht gesehen, aber ich vermuthe, das« er nicht so stolz war, wie meine zwei Maler. In fliegender Hast wurde in einem Schaffe! aus allerlei Farbenresten und Thon ein Steingrün zusammengestellt, da« kein Mensch für Steingrün gehalten hälle. Ich erlaubte mir auch, einigen Zweifel auszudrücken, das« diese Farbe aus die Zeichnung „Steingrün" Anspruch machen könnle. »Ein weilschichtiger Verwandter von Steingrün mag e« ja sein, aber Steingrün ist'« nicht!" »Sie haben halt noch kein schönes Sttingrün gesehen!" behauptete der eine Maler. „DaS muss so sein," sagte ich, „ich bin aber sehr froh, dass nun auch diese Lücke in meiner vildung geschloffen ist.' Mit dieser ganz merkwürdigen Farbe, einem Bastard von hellgelb, richtrosa und zwetschkeoblau, wurden die Wände angestrichen, dann die Decke des Zimmers mit Wiener weiß gefärbt. »Da« Fries am Plafond machen wir bordeaux- bis heule oorenlhalten wurde, folgende An,rage an den LandeSausschufS: 1. Ist der LandeSauSfchufs in der Lage, aufzuklären, warum die Durchführung de» Gesetzes sich bi« aus heute verzögert hat und warum die Lehrerschaft zum roeilau« größten Theile sich noch heute nicht im Genusse der durch diese« Ge-setz gesetzlich geregelten Bezüge befindet? 2. Welche Schritte hat der LandeSauSschus« unternommen, um den Beschlüssen des Landtages Geltung zu ver-schaffen? Unterschrieben ist die Interpellation von den Abg. Posch, RokitanSky, Thunhart, Sahner, Größwang, Pengg, Rochlitzer, Stallner. Walz, Ornig, Feyrer, Mayr, Fürst und Reiter. In den FinanzausfchufS wurden gewäht die Abgeordneten: Walz, o. Forcher, Stallner, Dr. Link, Reiter, Graf KottulinSky, Graf Slürgkh, Graf Lamberg, Roch: litzer, Zickar, Haring und Berger. Abg. Prälat Karlon erklärt, dass infolge de« Ergebnisses dieser Wahl seine Partei die Eonsequenzeu aus der Hallung der Mehrheit d,S Landtage« zieben werde. Die clericale Partei hatte näuilich andere Candidaten für den FinanzauSschusS nahmhaft aemacht, al» die thatsächlich gewähllen au» ihrer Mille. Pt. Ludwig Schtestuger f. Die deulsche FortschritlSpariei in Böymen hal abermals einen schweren Verlust erlitten, indem am Christlage der Obmann deS Clubs der deuischsonschrilllichen LandlagSabgeordnelen Dr. Ludwig Schlesinger plötzlich gestorben ist. Ein Nachruf, den die „Deutsche Korrespondenz" diesem Manne widme», sag» von ihm: „Ludwig Schlesinger, der seinem Volke al» Historiker, durch seine große Geschichl« Böhmens und seine Thäliqkeil al» Leiter deS oieloerdienlen „Vereine» für Geschichte der Deutschen in Böhmen," unvergesslich« Dienste erwiesen hatte, bevor er sich über Herbst« und Schmeykal« Wunsch in den böhmischen Landtag wählen ließ, war eine politische Individualität, die an freier Beurtheilung«kraft und Unooreingenommenheit die beiden genannlen Führer weil überragte. Da« brachte sein Beruf mit sich, der ihn über die FractionSkleinheit hoch empor-hob. Hätte er die Energie Eduard Herbst« und die Initiative und gesellschaftliche Vielseitigkeit Franz SchM'ykal« besessen, so wäre e« heule mit der Einigkeit der deulschböhmischen Volksbo»en vielleicht besser bestellt, und nationalpolitische Lage im ge-sammten Reiche wäre vielleicht eine andere. Die Mehrheit der deulschböhmischen Bevölkerung, die heule im deutschoölkischen Lager steht, hat dem Dahingeschiedenen persönliche Achtung niema!« ver-sagt. Sie hätte ihm und dem Vollzugsausschüsse, an dessen Spitze er stand, nie ihr Vertrauen ent-zogen, hätte sie gemusst, was allen bekannt war, die Dr. Schlesinger kannlen, dass er in Wesen und Auffassung ganz im Volke fufSle und der Cliquen-wirtschaft mehr als abhold war. Als Schmeykal« Nachfolger in der Führung der Geschäfte der deulfchen Parteileitung (1894), sah er da« Scheitern deS Ausgleiches voraus, der damaligen Coalition sehr skeptisch gegenüberstehend. Gegenüber dem Grafen Badeni erhl.b er wiederholt feine warnende Stimme und machte ihn aus die Folgen einseitiger Zugeständnisse an die Tschechen aufmerksam. Es itt noch kein Monat her, das« die „Verständigung«-conserenzen" den treuen Anwalt der Deutschen roth mit lichtgelb darüber," sagte der eine zum anderen. Ich war bleich vor Entsetzen. „Nein!" schrie ich aufgeregt, „da« werden Sie nicht machen!" Bordeauxroih, Lichlgelb und Stein-grün, da« müsste nett werden!' „Wir ham gestern bei an' RegierungSrath au«g'mal'n und bam's g'rad so g'machl.' „Möglich! Das sieht unseren RegierungSräihen ganz ähnlich. Ich bin aber kein Regierungsrath und lasse meine Augen durch derlei Fardenzusammen-tellungen nichl beleidigen. Für mein Geld kann ich mir mein Zimmer malen lassen, wie ich will. Der FrieS wird braun, die Palrone darauf lichlbraun, die Bänder herum so steingrün wie die Wand, die Rosette gelbl" Den zwei Farbenkünstlern schien das eine GeschmackSverwirrung; sie zucklen mitleidig mit den Achseln. Ehe ich auS dem Hause gieng, bat ich meine Frau, dafür zu sorgen, das» in unser sonst o harmonische» Heim keine Farbendissonanzcn ein-^schleppt würden. Sie versprach mir die» mit • >and und Mund. Darüber beruhigt entfernte ich mich. Als ich wiederkam, waren die Maler bereit» fort. „Nun," sagte ich zu meiner Frau, „haben sie da» so gemacht, wie ich e» gewünscht?' „Nicht ganz! Ich kann ja nicht fortwährend im Zimmer bleiben und mit den Lernen streiten wie Du!" Von bösen Ahnungen getrieben, eilte ich in AöhmenS wieder nach Wien sühnen. Wir haben jene VerständiguugSconferenzen al« eine „Ver-iländigungSkomödie" bezeichnet, auf Grund der Aeußerungen, die Dr. Schlesinger darüber gemacht Halle. Mit einer Bitterkeit sondergleichen sprach er sich über die nichttschechischen Feudalen aus. Wie lässt sich ein Ergebnis dieser Verhandlungen zwischen uns und den Tsch«cheu erhoffen, wenn von dem Fortbestand des Streites die politische Existenz des seudalen Großgrundbesitze« abhängl? Für Dr. Schlesinger wird so schwer ein richtiger Nachfolger zu finden sein, wie für Dr. Schmeykal." Da in Deutschböhmen unsere Radikalen die Stellungen der Fortschrittlichen erobern, ist e« selbstverständlich, das« auch die Führerschaft nunmehr eine radicale sein kann. 3?om Alldeutsche» Seröaude. Am 9. und 10. d. M. fanven in Berlin im ReichStagSnebäude Sitzungen des geschäflSsührenven Ausschusses und des Vorstande« de« Alldeutschen Verbände« stair. Diese Verhandlungen führten zu wichtigen Neu-organifationen, veranlaßt durch die Kündigung de« gegenwärtigen Inhabers der zweiten Geschäfts« sührerstelle, sowie ^>urch die Nothwendigkeit einer stetS verfügbaren Stellvertretung des Vorsitzenden der Hauptleitung. Zu diesem Zwecke wurde der bisherige erste GeschästSsührer, ReichSrathSibge-ordnet,r Dr. Lehr, als sechSleS Mitglied in die Hauptleitung gewählt. Die Stelle eines Schrift-leiter« der „Alldeutschen Blätter' wurde dem Professor Dr. Samassa, bisher Hauptschriftlei,er der „Münchener Neuesten Nachr.', übertragen mit der Verpflichtung, auch den übrigen PrejSdienst deS Verbandes zu übernehmen und regelmäßig eine Anzahl von Vorlrägen in den Ortsgruppen de« Verbandes zu halten. Zwischen einem ersten und zweiten Geschäftsführer soll vorläufig nicht unter« schieden und nur ein Geschäftsführer angestellt werden. Für den nächsten Verbanb«iag. der in der Pfingstwoche 19v0 abgehalten werden soll, wurde entgiltig Mainz gewählt und für einen Ver-band«tag de« Jahre« 1901 ein noch zu bestimmen-der Ort in Rheinland oder Westfalen in Aussicht genommen. Staatsraty Kreiherr ». Arauu. Eine Per. fönlichkeil. die wohl fast gar nichl in die Oeffenl« lichkeil irit Hemeindewirtschaft der Stadt ßilli. Wir haben in der letzten Nummer ausführlich jene Einrichtungen und Aufgaben besprochen, welche die wirtschaftliche und kulturelle Gegenwart und Ankunft unsere« deutschen Gemeinwesen« bestimmen. Wir müssen dazu noch nachtragen, das« der Wald-besitz der Stadt Cilli unter den wirtschaftlichen Quellen derselben eine ganz hervorragende Rolle spielt. Die ausgezeichnete Bewirtschaftung deS Stadt» waldeS, welche einer ebenso verständigen, wie liebe-vollen Hand zu danken ist. hat von Seite maß. gebendster Factoren ehrenvolle Anerkennung gesunden und der wirtschaftliche Ertrag ist ein so namhafter, dass die Steuerträger dem unermüdlichen Wald-freunde, der auf den städtischen Berghängen waltet, innigsten Dank zollen müssen. Schließlich wäre noch zu erwähnen, dass dieGemeindesparcasse Eigenthum der Sladtgemeinde ist und somit der bedeutend angewachsene Reservesond als Bestandtheil de« städtischen Vermögens angesehen werden kann. AezirKs Schulinspcctoren in Steiermark. Der Leiter de» Mimstemm» sür Cultus und Unter» richt hat zu BezirkS-Schulinspecloren in Steiermark für die nächste FunctionSperiode ernannt: 1. Für die Schulbezirkt Eisenerz, Leoben und Mautern den Oberlehrer in Leoben Oscar Banko; 2. für die Schulbezirke Auffee, Gröbming, Jrdning und Schlab-ming den Oberlehrer in Oeblarn Ferdinand Tr«»imel; 3. für die Schulbezirke St. Gallen, Liezen und Rottenmann den Lehrer in Admont Aloi« Comai; 4. für die Schulbezirke Aflenz, Brück, Kindberg, Mariazell und Mürzzufchlag den Lehrer in Gußwerk Franz Brischnik; 5. sür die Schulbezirke Judenburg. Knittel-selb, Obdach und Oberzeiring den Oberlehrer in Mariazell Karl Strache: 6. sür die Schulbezirke Murau, Neumarkt und Oberwölz den Schuldircctor in Murau Januariu« Santner; 7. sür die Schulbezirke Fehring, Feldbach. Fürstenseld, Kirchbach, GleiSdorf und Wetz den Oberlehrer in Gleichenberg Wilhelm Kanzian; 8. sür den Schulbezirk Birkfelo den Oberlehrer in Birkfeld Karl Schweighoser; 9. für die Schulbezirke Friedbtrg. Hartberg, Pöllau und Vorau den Schuldirector in Fürstenseld Engel-bert Kogler; 10. für die Schulbezirkt Frohnleiten und Graz (Umgebung) den Director in Frohnleiten AloiS Rieder; 11. sür die Schulbezirke ArnselS, LeibniS, Wildon, Mureck und RadkerSburg den Oberlehrer in Judenburg AloiS de la Motte; 12. für dic Schulbezirke Friedau, Pettau (Umgebung), Rohitfch, Luttenberg und Ober-RadkerSburg den Schuldirector in Tüffer Johann Ranner; 13. für die Schulbezirke St. Leonhard, Windisch.Feistritz und Marburg (Umgebung) den Prosesfor an der Lehrerbildungsanstalt Dr. Johann Beziak; 14. für die Schulbezirke Deutsch-LanbSberg. Stainz und VoitSberg den Schuldirector in VoitSberg Johann Smrm; 15. sür die Schulbezirke Cilli (Umgebung). Franz. St. Marein und Oberburg den Lehrer in Greis Josef Supanek; 16. für die Schulbezirke Drachenburg, Lichlenwald. Rann und Tüffer den Oberlehrer in Trifail Joses Voduschek: 17. süc die Schulbezirke, Mahrenberg, Schönstem. Windifch-Graz und Gonobitz den Oberlehrer in Rohitsch Johann Dreflak; 13. sür die Schulbezirke Marburg, Cilli und Pettau den Bürgerschuldirector in Marburg Franz Frisch; 19. sür den Schulbezirk Stadt Gra den Gymnasialprofessor in Graz Dr. Otlo Adamek. Windischer Kerrorismus. Im steirischen Land« tage wissen d,e slooenischen Voltsverhetzer nicht genug von den berechtigten Ansprüchen der Minorität au i Vertrelung in den Ausschüssen zu faseln. Es wäre für wahr ein unwürdig«« Geschenk, welche« die deutsche Majorität den ©ernte, Detschko und Rosina machen würde, wenn sie auch diesmal der slooenischen Minorität auch nur eine AuSschusSstelle freiwillig einräumen würde. Die untersteirischen Slovenenführer haben gar keinen Anspruch aus die Benefizien deS parlamentarischen GewohnheilSrechleS und varla-mentarischen AnstandeS überhaupt. In der Cillier BezirkSvertreiung, wo sie Dank einer rein politischen, unrichtigen GesetzeSauSlegung die Mehrheit inne-haben, fällt e» den windifchen VolkSvtrfuhrtrn gar nicht ein, daS MinoritäiSrecht der Deutschen, welche von den 40 Mandaten der Bezirks Vertretung 17 in ibrem Besitze haben, auch nur im bescheidensten Maße anzuerkennen. Dieser terroristische Standpunkt trat schon bei der BezirkSauSschusswahl ganz schamlos zutage. In der Gruppe der Slädle und Märkte besitzen die Deutschen 7. die Slovenen nur 3 Mandate. Und doch, obwohl hier das MinoritäiSrecht so wohl begründe! ist. wählte die slovenische Majoriiät in den BezirksauSschus« der genannten Gruppe einen von den drei Slovenen. Noch crasser war der slovenische Terrorismus bei der Wahl der Bezirks-fchulraihS-Mitglieder. Obwohl die Steuerleistung »er deulschen Bevölkerung deS Cillier Bezirkes jene der Slovenen weil überragt, wurde in den Cillier BezirkSschulratb kein einziger Deutscher gewähll unv der slovenische TerroriSmuS hat sich so in einer für !>aS von deutschen Schulen stark durchsetzte Schul-wesen im Cillier Bezirke freit Hand gewahrt, um namentlich bei Slellenbesetzungen die windische GtschästSpoliiik ganz ungestört wallen lassen zu können. Diese» Vorgehen ist umso ungeheuerlicher, al» ja der den slooenischen Politikern gewiss schon seit geraumer Zeit bekannte Umkland der Berusung deS Domherrn KriLaniö in den LandeSschulralh doch geeignet erscheinen musSle. ihrer Begehrlichkeit wenigstens für den Augenblick Befriedigung geboten zu haben. Domderr Kriöaniö gilt als der fanalischste Slovene deS Marburger Domcapitel», er ist die Stele de» katholischen Preßvereines in Marburg. « ist der active spiritus rsctor der beiden Hetz-blätter „Südsteirisch« Post" und „SlooenSki Go»-podar", welche an Aufhetzung des flovenischen Volkes gegen die deutsche katholische Bevölkerung de« Lande« und gegen die historische Einheit desselben daS Unglaublichste leisten. Kri/anie mus« sür alle die niedrigen, die Heiligkeit de« Familienleben« und die bürgerliche Ehre schamlos verletzenden Angriffe vtramworllich gemacht werden und ist vom Gerichte auch schon wiederhol« dasür verantwortlich gemacht worden. Einen solchen Mann hat die Regierung nebtn einem zweiten Slaven, dem Gymnasialdireclor l o w a ck i in d«n LandeSschulralh berufen; sie hat damit der Unersättlichkeit der slooenischen GeschäslSpoliliker und VolkSoerführer ein unglaublich höht« Geschenk in den Rachen geworfen. Und noch nicht genug! Ei» fanatischer Panslavist, Dr. B e z-jak wurde zum Schulinspeclor ernannt sür einen Jnspectionsbezirk. in dem deutsche Schulen eine hervorragende Rolle spielen. Der politische Heiß-Hunger der windischen GeschäslSpoliliker ist damit noch nicht besritdig». Sie nützen ihre Macht, ein« der lächerlichsten Unbegreiflichkeiten Oesterreich« bi« in die letzten Eonsequenzen au«. Die Minorität soll nur dort Anerkennung finden, wo ihr eine deulsche Mehrheit gtgenübersteht; die berechtigten Ansprüche deutscher Minorilälen aber werden von den Slooenensührern einfach mit Füßen geirrten. E« ist ein Act selbstverständlicher Gegenwehr und eS entspricht dem Gebote der nationalen Ehre, wenn die deulsche Mehrheit deS steirischen Landtages die Slovenen im Landtage ebenso behandelt, wie sie un« hier enlgegenlrelen. Die Deulschen Untersteier-mark« fordern von den deutfchenLandtagSabgeordneten die rücksichtsloseste Verfolgung diese« Reciprocität« standpunkleS. P« ßillier Kaknoverei« wird am 10. Februar 1900 einen Festabend veranstalten, der unter dem Namen „Japanisches VblkSfest". „Eine Nacht Yokohama" die deutsche Gesellschaft von Cilli zu einem fröhlichen Beisammenfein vereinigen foll. Da« Comitö. welches sich hiezu gebildet hat, ist bereilS in vollster Thätigkeit und die bereit« ge-lroffenen Vorbereitungen versprechen einen glänzenden Verlaus. Selbstverständlich wird in erster Linie an die Damen mit dem Ersuchen herangetreten werden, sich zu costümienen Gruppen zu vereinigen. Der geplante Abend bietet hiezu reichliche Gelegenheit. Das« man in Yokohama auch bayrische« Bier und süddeutsche Küche erhallen wird, ist selbstverständlich. Auch verschiedene andere Veranstallungen werden diejenigen, welche eine Reise nach Yokohama nichl scheuen werden, angenehm an ihre Heimat erinnern. Killier Musikverein. Mülen in slavischen Lande, auf kampfumtobter deutscher Vorwacht bildet der Cillier Musilverein ein Ehrenmal deutschen Kunstsinne« und deutscher Strebsamkeit. Zwanzig Jahre sind heuer verstrichen, seitdem diese glanzvolle Schöpfung de« Cillier Deuifchlhum» von wackeren Männern in« Leben gerufen worden ist. Mil de-scheidenen Ansängen ist der Verein auf den Plan getreten; allein unermüdliche, zielbewuiSle Arbeit, getragen von begeisterte Liebe zur Kunst, hat da« ursprünglich kleine Pflänzchen zu einem gewaltigen. Achtung gebietenden Baume heranwachsen lassen. Die Musikschule deS Vereines ist eine Musteranstalt, die weit herum im Lande ihres Gleichen sucht und der Ruhm der Cillier MusikvereinSkapelle. welche auch in Graz begeisterten Beifall fand, wird anerkannt im ganzen steirischen Unterlande» in den Gauen GottscheeS, im deulschen Laibach und im nachbar-lichen Kärninerlande. Mit Stolz konnte der ver» dienstvolle Obmann deS Vereine«, Herr Gericht«, fecrelär Rich. Marthl in der am 23. December im Saale de« Holels Stadt Wien ftattgefundenen Jahresversammlung auf dies« Umstände hinweisen. Nachdem Herr Markhl die zahlreich erschienenen Mitglieder begrüßt hatte, erstattete er ausführlich den Thätigkeilsbericht der VereinSleitung. Au« demselben entnehmen wir. dass das abgelaufene Jubeljahr de« Vereine« für denselben in allen Richtungen al« ein sehr günstige« bezeichnet werden mus« und zwar sowohl bezüglich der Mitgliederzahl, wie bezüglich der Thätigkeit der Musikf-yule und der Vereinskapelle. Insbesondere hinsichtlich der Aufführungen und deS finanziellen Erfolge» könne der Verein mit Stolz auf da» verganaene Jahr zurückblicken. Der Verein zählt 180 Mitglieder. Die VereinSkapelle. welche fehr gut bestellt ist und sehr tüchtige Musiker ausweist, ist im ganzen 205 mal ausgetreten, darunter 89 mal im Theater, in 31 Gaslhausconcerien und bei 28 Parkmusiken. Bezüg-lich der Musikschule stellt der Bericht fett, das« sich dieselbe, sowohl wa« die Lehrer als auch was die Schüler anbelangt, auf einer sehr bedeutenden Slufe befindet. Bei Schülern und Lehrern sei eine geradezu ideale Auffassung ihrer Aufgaben zu Tage getreten. Die Schülerzahl ist aus 133 gestiegen. Von diesen lernten 46 Clavier. 35 Violin. 24 Blasinstrumente und 28 Gesang. Nebenbei wird al« obligater Gegenstand Harmonielehre tradiert. Die Jnspeclionen und die interne Prüfung haben gelehrl, dass sowoyl die Lehrer das Möglichste leisten, als auch bei den Schülern sehr befriedigende Erfolge zu verzeichnen sind. Mau kann behaupten, dass diese Musikschule den Schulen in Marburg und Pettau bedeutend voran ist. Da« Gleiche ist bezüglich der Verein«--kapelle der Fall. Die finanzielle Gebahrung lag in der Hand de« überaus umsichtigen und tüchtigen Cassier» Herrn Nowak, deffen Wirksamkeit der günstige materielle Erfolg zuzuschreiben ist. Die Einnahmen der Kapelle betrugen allein 3243 fl. Schließlich dankte der Berichterstatter jenen Facioreu, welche durch bedeutende Subentionen zum Gedeihen deS Vereines beigelragen haben, so der Cillier Ge-meindesparcafse (Subvention 1800 fl ). bet Cillier Gemeindevertretung (Subvention 900 fl.), dem Lande unb bem Staat«. Mit b«m Wunsch«, das« biefe Subventionen womöglich erhöht werben und bie Mitgliederzahl wachse, ersuchte der Vorsitzende den Bericht zur Kenntnis zu nehmen. (Lebhafte Heilrufe.) Nach dem Berichte des Caffi«r». Herr» BürgerschullehrerS Franz I. N 0 w a k betrugen die Gesamnueinnahmen 10342 fl. 35 kr., darunter die Schulgelder 2099 fl. 50 kr. und die Mitgluber-beitrüge 1006 fl. 60 kr. Die Rechnung schließt mit einem Caffastande von 91 fl. 32 kr. und weist an Gehalltn sür die Musiker den Beirag von 8390 fl. 16 kr. aus. Da« WachSlhum de« Vereine« »rhelll auS einem Vergleich« der Jahre 1393 und 1899. *) In diesem Iah?« betrugen die Sub-vernionen 2900 fl. (3450 fl). bie Einnahmen 10342 fl. 35 kr. (7547 fl. 73 kr.), bie Ausgaben 10251 fl. 03 kr. t?521 fl. 91 kr.), ber Verbienst ber Kapelle 3243 fl. 10 kr. (2383 fl. 52 kr.), d,e Gehalte 8390 fl. 16 kr. (5139 fl. 54 kr.), bie Mitgliederzahl 180 (145) und die Schüler 133 (55). Nachdem der Jnstrumentenverwaller Herr Schuldirector Weiß seinen Bericht erstattet hatte, erklärte der Rechnungsprüfer Herr Jul. Rakusch die Rechnung in bester Ordnung. Eine nettere und sauberere Rechnungsführung fei wohl in keinem anderen Vereine zu finden. Ueber Antrag de« Herrn Rakusch wird dem CaffierHerrn Nowak einstimmig die Entlastung erlheilt. Hierauf würbe bie AuSfchusSwahl vorgenommen, welche folgendes Ergebnis Halle: Gerichlssecrelär Markhl. Professor Nowak. Cafelier Arlt, Director Weiß, Pros. Planer. SerichtSadjunct •) Die eingeklammerten Ziffern beziehen sich auf da» Jahr 18»3. 1899 „Deutsche Wacht- 5 Dr. RogosinSky AusschusSmiiglieder und LandeSgerichtSrath Perko. GerichtSsecretär Doxat. Drnd. jur. Fritz Z a n g g e r Ersatzmänner. Der Antrag de« Herrn Julius Rakusch, der abtretenden Vereins leitung den besten Dank und daS vollste Vertrauen zu votieren, wurde mit lebhaftem Beifalle einstimmig angenommen. Der Vorsitzende dankte dem nicht wievergewählten AuSschusSmitgliede Herrn Franz Krick für dessen ersprießliche Mühewaltung. Hierauf wurde einstimmig beschlossen über Antrag der VereinSleitung ein neues gutes Clavier und für die Musiker neue Uniformen anzuschaffen, fowie über Antrag deS Herrn Markhl neue Pauken anzukaufen. Mit Worten deS DankeS für die rege Antheilnahme schloss der Vorsitzende die sehr an-regend verlaufene Versammlung. Nercinsnachrichtnl. Der Cillier Turn» verein begierig auch Heuer feine Weihnachtsfeier in festlicher Weife. Der überaus gut besuchte und mit reichem Humor gewürzte Abend fand EamS-tag den 23. December im Saale des Hotels Ter-fchek statt. Der Kneipwart Schriftleiter A m b r o» s ch i t s ch beleuchtete in längerer Rede die natio-nale Bedeutung der Julfeier. Herr Sprechwart Karl Ferjen gedachte mit innigen Worten der unvergleichlichen Verdienste, welche sich der ver-ewigte Ehrensprechwart T i sch um die deutsche Turnlache in Cilli erworben hatte. Der Gabentisch war mit Spenden und Scherzwidmungen reich be» setzt. Die heitere Stimmung, welche in einem feucht» fröhlichen Wettkampse zum Ausdrucke kam. erreichte ihren Höhepunkt, als, mit stürmischem Jubel be-grüßt, der allbeliebte Turngenosse Heinrich Met-relet »aus Kirchbach" bei der Feier erschien. Dieser vortreffliche junge Mann, der an dem ge» fellfchaftlichen und VereinSleben unserer Stadt so hervorragenden Antheil genommen hatte, folgt, wo er nur kann, dem drängende Gebote einer heißen HtimalSlitbe, und so haben ihm auch in den letzten Feiertagen seine zahlreichen Freunde die treue Hand schütteln können — leider nur zu kurzem Wieder» sehen. .Und wer ist schuld daran? — die Regie-rung!" — Am Mittwoch den 27. December be-pieng der Cillier Männergesangverein in feinem UebungSfaale wie alljährlich die NamenSiagSseier seines hochverdienten Chormeisters Herrn Dr. Joh. Etepifchnegg. Hiebei war dieser Gegenstand lebhafter Huldigungen, welche er al« gebürenden Tank der durch feine unermüdliche Thätigkeit so tüchtig dastehenden Sängerfchar quittierte. Die Feier, von deutschem Humor belebt, nahm einen sehr schönen und anregenden Verlauf. Ihr Glanz-punkt war eine formvollendete Rede des Herrn Dr. Fritz Zangger, welcher die dauernden hohen Verdienste Dr. Stepifchnegg'S unter lebhaftem Bei» falle pries. ßillier Fhierschutzverei«. Au« Livorno kommt die Nachricht, dajS vor« mit dem Dampfschiffe Umberto I. der Naviyazione Generale vorigen Frei-tag von Alexandrien kommend und nach Genua mit Bestimmung nach England gerichtet, von 4 Arabern begleitet, 40.000 lebende Wachteln durch» kamen. Von der enormen Zahl Wachteln, welche jährlich an Afrikas Nordküsten gefangen werden, gehen wenigstens 3 Viertel nach England und eS würde der ausrottende Maffenfang ber Wachteln in Afrika und Südualien sehr abnehmen, wenn e« keine englischen Feinschmecker gäbe. Es wäre gut, wenn man an maßgebenden Stellen den Shanghaier Thierschutzverein in China nachahmen würde, der sich kürzlich an die gesammten dortigen Consulate mit der Bitte gewendet hat, die Pekinger e u r o» päifchen Consulate zu veranlassen, das« der Export von Schmuckoogel-Bälgen und Federn ver» boten wurde. Und eS ist thatsächlich, wie die Drahtnachrichten aus Peking melden, ein Verbot des Exportes vor etlichen Tagen erflossen. Kiscnbahn Anfälle. Drei große Eisenbahn-Unsälle haben sich zur Weihnachtszeit auf der Süd-bahn ereignet und in jedem einzelnen Falle war entweder Ueberbürdung des Personals oder Mangel an rollenden Material (in einem Falle versagte die ZugSbremse) die Ursache deS Unglücke«. Am schreck-lichsten gestaltete sich der Unfall bei K a l S d o r s in Steiermark. Dort fuhr am 24. d. um 4 Uhr früh der Triester Eilzug in einen stehenden Lasten» zug. Die Situation war eine furchtbare. Die Fahr-yöste schlugen die Fenster ein und sprangen ins Freie. Contusionen erlitten sast die meisten, einzelne haben auch leichtere Schnitt» und Quetschwunden. Schlimmer ging eS dem den Zug begleitenden Post- und Bahnpersonale. Der Postwagen, in dem sich der Postconducteur Satte, der Postosficial Haball und der AuShilsSdiener Schantl befanden, wurde bei dem Zusammenstoße durch da« unge-heu» Gewicht de« nachrollenden Schlafwagen» sörmiich in den sogenannten Kammerlwagen einge» schoben. Der im Ambulanzwagen befindliche Post-conducieur Satke wurde vollkommen eingeklemmt und erlitt zunächst mehrfache Beinbrüche. Durch die Zertrümmerung des Ambulanzwagens ging aber auch der darin befindliche Füllofen in Brüche und da« Feuer griff sofort aus die umherliegenden Postsäcke über. Satke befand sich in der furcht-barsten Lage. Seine Füße brannten bereit«. Nie-mand wagte sich an den brennenden Wagen. In der höchsten Gefahr sprang der Lokomotivführer Roman Bricht« hilfebringend herbei. Er selbst war durch de» Zusammenstoß auf den Tender geschleudert worden, erlitt zwar durch den Fall innerliche Ver-letzungen in der Kreuzgegend, konnte sich aber bald freimachen. Er faßte fofort eine Hacke, mil der er den armen Postconducteur nach mühevoller Arbeit befreite. Dessen Beine waren bereit« verkohlt, er selbst bewußtlos. Man trug ihn in das Station«-gebäude, wohin auch der Lokomotivführer Bricht«, der auch eine Nervenchoc und bei der RettungS-arbeit auch Brandwunden erlitten hatte und be-wufstloS zusammengebrochen war, getragen wurde. Die Verwundeten wurden später in daS Allg. Krankenhaus nach Graz geschafft, wo dem armen Postconducteur beide Beine abgenommen wurden. Die Fahrgäste des Eilzuge« waren alle selbst au« d-m Wagen gesprungen. Außer dem Kammer!» und Ambulanzwagen war auch der Schlafwagen in Brand gerathen. Die darin befindlichen Gepäck«-stücke wurden alle ein Raub der Flammen. AuS dem Postwagen konnten nur einige Briefsäcke ge-rettet werden, darunter einer mit einer Wertsendung von 500.000 fl. und ein Sack mit 16.000 Kronen in Gold. Der übrige Theil der mit dem Eilzuge beförderten Postsendungen — darunter Geldbriese und andere Wertsachen verbrannte. Ein zweiter Unfall fand zur selben Zeit in M a r b u r g statt. Hier fuhr — infolge Versagen« der Bremse — ebenfalls ein Eilzug in einen verschiebenden Lasten-zug. Glücklicherweise kamen hier keine ernsteren Perfonenbefchädigungkn vor. eS blieb bei großen Materialschäden (auch hier gerieth der Postwagen in Brand), die von der Eüdbahn-Verwaltung als eine verdiente Strafe für ihre Knauserei und Schlamperei empfunden werden möge. Schlimmer war wieder der Unfall bei B i a auf der Linie Ofen Pest-Graz. Du gab es einen Todten und viele Schwerverwundete. Da» Unglück geschah da-dadurch, dass ein Postzug in einen Perfonenzug hineinfuhr. Dabei kamen wieder die Postambulanz-beamtet, am schlechtesten weg. Ein Postbeamter war todt, zwei andere schwer verwundet aus den Wagentrümmern hervorgezogen worden. Furchtbar zugerichtet wurden außerdem vier Soldaten, die über die Feiertage nach Hause reiSten. Einem Bremser wurden beide Füße buchstäblich abge-schnitten, zwanzig Reifende erlitten mehr oder minder schwere Verletzungen. Die Signalapparate auf der Strecke sollen verdorben und deshalb schlecht gestellt gewesen fein. Angesichts der sich häufenden Eisenbahn-Unfälle wird der Staat sich doch endlich mit den Pnoateifenbahngefellschasten ernster be-fchäftigen müssen. Denn wenn daS Personale oft 36 Stunden Dienst thun mus«, so ist eS nicht zu verwundern, wenn unglückselige Irrthümer vor-kommen. Da« Leben der Reisenden bedeutet mehr al« eine fette Dividende der Actionäre. Donnerstag früh streifte der Kärntner Personenzug bei der Ein-fahrt in die Station St. Michael einen über die Polizeischwelle hinau«stedenden Zug, wodurch der letzte Waggon diese« Zuge« zertrümmert und die Maschine de« Personenzuge» beschädigt wurden. Ein Reisender wurde im Gesichte verletzt. Auch in der Station Mürzzu schlag ereignete sich ein bedauerlicher UnglückSfall. Der 23jährige Kuppler Joses Lindenthal gerieth beim Verschieben zwischen die Puffer, wobei er schwere Verletzungen am rechten Arme und an der Brust erlitt. In schwerverletztem Zustande wurde er in daS dortigen Allgemeine Krankenhau» überbracht. Donnerstag hat im Eifenbahnministerium unter dem Vorsitze de» Minister» Dr. R. v. Wittek eine Berathung stattgefunden, an der auch der Generalinfpector der österreichischen Eisenbahnen theilnahm. Den Gegenstand der Erörterung bildeten Maßnahmen, die vom Standpunkte der StaaiSaussicht anläßlich der bedauerlichen Unfälle in der letzten Zeit zur Hebung der Verkehrssicherheit auf der Südbahn im Einvernehme» mit der gesellschaftlichen Verwaltung durchzuführen wären. Seitens der Generalinspektion sind in dieser Hinsicht eingehende Erhebungen im Zuge, deren Ergebnis für die durchzuführenden Vorsorgen von Belang sein wird. — Die Unglück«» fällt auf der Südbahn sind Freitag auch im Grazer Gemeinderathe zur Sprache gekommen. Gemeinde- rath Dr. Portugall hat die bei Südbahn bestehen-den Uebelstände geschildert und beantragt, an die Regierung da« Ersuchen zu stellen, das« von ihrem AussichtSrechte in ausgiebiger Weise Gebrauch mache. Sehr richtig hob Dr. Portugall hervor, das« gerade unser Land und unsere Stadt am leb-Hastesten dabei interessiert sind, dass den auf der Südbabn herrschenden Uebelständen endlich gesteuert werde. Der Antrag de« Herrn Dr. Portugall wurde einstimmig angenommen. Kin Augeuzcuge berichtet un« über den Marburger Eisendahnunfall: Ich fuhr von Wien in einem Wagen deS Zuge« Nr. 1. Da jedoch die Heizung nicht functionierte, zog ich es vor, in Wr.-Neustadt anzusteigen, und nahm in einem Wagen zweiter Classe, welcher gleich hinter den 3. Wagen de« Schlafwagen-Compagnie einrangiert wird, Platz. Dieser Tausch hatte fast zu sehr unangehmen Folgen führen können. Abgesehen davon, das« auch hier die Heizung nicht functionierte und eS sämmtliche Reisenden ganz erdärmlich fror, so hatte noch unser Wagen den Druck sämmtlicher Wagen auf den letzten Schlafwagen auszuhalten. Wir fuhren mit l Stunde Verspätung von Graz ab. Von einem Schlafe konnte zum Glücke infolge der vorerwähnten Kälte und der Ueberfüllung unser« S Coupes keine Rede fein. Wir suchten nun durch Strampsen mit den Füßen diese zu erwärmen. Als wir die Station Pößnitz passierten und un« Marburg näherten, verlangsam«? sich plötzlich der Gang de« ZugeS. Diesem Umstände legte ich jedoch keinerlei Bedeutung bei, da wir ja von Wien auS schon einigemal? aus der Strecke mittels des Distanz-signale« ausgehalten wurden. Doch plötzlich bekamen wir einen furchtbaren Stoß, Gepäckstücke flogen vom Gepäckhalier, die Coupölampe verlöschte und ein wirre« Durcheinander begann. Ich war zuerst der Meinung, das« der un« folgende Schnellzug nach Franzen«feste unS eingeholt und in unseren Train hineingefahren sei. Doch ein Blick nach vorne belehrte mich eines Besseren. Wir waren nämlich nichl eingeholt worden, sondern hatten einen regel-rechten Zusammenstoß mit einem Verschubzug. Ich nahm mein Gepäck, legte e« auf den Boden und suchte trotz de« stechenden Kopsschmerzes zu helfen. Das wirre Durcheinander zu schildern, dasür fehlen wohl Worte. Stockfinster die Nacht, eine Kälte von sicher 17 0 R., ein Kreischen und Kchreien von Frauen, Kindern und insbesonder« männlichen Weibern machte daS Bild geradezu gräßlich. All-mählich leerten sich die Waggon« und die Passagiere, wohl 250—300 an der Zahl, entschlossen sich, den Weg zum Bahnhose Marburg zu Fuße zurückzulegen. Die Männer hatten dies leicht. Doch für Frauen mit Kindern war dies Unternehmen schwieriger. Es mangelte nämlich gänzlich an Beleuchtung, und doch musste der Weg über die Bestandtheile von zertrümmerten Wagen genommen werden. Eine Frau stand rathlos da. Sie hatte einen Säugling am Arme und zwei Kinder im Alier von 3 und 4 Jahren machten der Bedauernswerten viel zu schaffen. Schreiber dieser Zeilen nahm das Jüngere auf seine Arme und so wurde der Bahnhof erreicht. Beim Hereingehen merkte ich die ganze Art des Zusammenstoßes. Der Hüllelwagen war ganz in die Höhe gehoben und halte sein hintere« Räderpaar am Dache de« Postambulanzwagen«. Dieser letztere hatte die Stirnwand deS ersten Schlafwagens eingedrückt, und e« halle den Anschein, al« ob die beiden Wagen in einen verschmolzen wären. Die Maschine de« Zuge« 2 war ebenfalls arg zugerichtet und im Postwagen sah man die Arbeiten der Post» bediensteten, um daS im Entstehen begriffene Feuer zu löschen. Der Gang zum Bahnhose war ein trauriger. E« wurde von Todten, einem Schwer-verletzten gesprochen, obwohl niemand etwas Genaues wusste, und eben diese« Ungewisse lastete wie ein Alp auf uns. DaS Telegraphenbureau wurde fast gestürmt, denn Jedermann suchte dort feine Angehörigen zu beruhigen. Der Bahnarzt hatte seine Thätigkeit auch schon aufgenommen und untersuchte im Zimmer de« diensthabenden Beamten die Verletzten. Die Wartesäle und Restauration«» räume waren überfüllt und überall hörte man nur Gespräche über den Unfall. Unliedfam bemerkbar machte sich ein Herr dadurch, dass er sich den verschiedenen Gruppen zugesellte und statt zu be-ruhigen, die Schuld an dem ganzen Unglücke dem Personale und nicht anderen „höheren* — Umständen zuschrieb. Das« der Herr die ihm gehörende Zurechtweisung erhielt, braucht wohl nicht erwähnt zu werden. Ein Glück bei diesem ganzen Unfälle war e«, das« die Schlafwagen von so solider Bauart sind, das« sie den ganzen Stoß abschwächten, und ich bin überzeugt, daf« bei Abgang dieser starken Wagen, die Zahl der Todten und Verwundeten mindesten» 6 ,$?tttrW«chi- 1«99 die Zahl der beim letzten Unglücke in Kärnten bei RückerSdors erreicht hätte. Aeußere Verletzungen wurden wenige constatiert. Und während die meisten Reisenden nur mit dem Schrecken und kleinen Hautabschürfungen davonkamen, erlitt Herr Ehrlich äußere Verletzungen und Assistent der f. k. Staat»-bahnen Herr Karl Hummer eine Verletzung am Hinterhaupt«. Nach einem 2 '/,stündigen Warten in Marburg wurde endlich ein Train nach Laibach abgelassen, der ebenfall» ungeheizt die Station Marburg verließ; so erreichte ich nach 12 '/,ftündil>er Fahrt von Wien endlich Cilli. Und ich kann Sie versichern, das» die Erlebnisse wohl zu den schreck-lichsten meines Leben« gehören und ich wünsche jedermann, das« er in seinem Leben von derartigem verschont bliebe. — r. Spenden für das deutsche Studentenheim. Sammelbüchse der Dämmerschoppengesellschafl, Hotel Stadt Wien. 22 Kronen; durch Herrn Dr. Gregor Jesenko 10 Kronen; von Herrn Martin Urschko 8 Kronen; von Herrn Han« Liebl (Reinertrag de« T'chniker-CommerseS) 53-20 Kronen; von der Spar-casse in Würbenthal (Böhmen) 30 Kronen; Vermächtnis von Fräulein Hödl, Graz, 800 Kronen Papier-Rente sammt 24 Kronen Zinsen. Z>as gewerbliche Kergnügnngscomitö wird, wie schon in der letzten Nummer der „Deutschen Wacht" bekannt gegeben wurde, am 31. December 1L99 eine Sylvesterseier mit Gesang und komiichen Vortiägen abhalten. All« Gewerbetreibenden werden eingeladen, sich mit ihren Familien so zahlreich al« möglich zu betheiligen. Die EintriltSgebür beträgt nur 20 kr. und e« wird der allsällige Reingewinn dem Fonde der zu gründenden gewerblichen Jnva-Üben- und AlterS-VersorgunkScasse zufließen. Fheaternachricht. Zur Feier der Jahrhuudert-wende findet Montag, den I. Jänner 1900, eine große Festvorstellung statt. An diesem Abend gelangt der Fistprolog „DaS 20. I a h r h u n d e r t" von einem hiesigen Ungenaniuseinwollenden zur ersten Aufführung. Hierauf geht Suppe'S beste und beliebteste Operette „Boccacio" in Scene. E« gibt wohl keine Operette, deren Melodienreichlhum eine so ungeheure Popularität erlangt hätte, wie die Lieder und Märsche au« „Boccacio*. Die reizende Operette ist von der Direction bereit« seit Wochen vorbereitet und vollständig mit neuen, prächtigen Costümen au«» gestattet. Die Partie der Boccacio singt Fräulein Mathilde Reval, der Fiametta Fräulein Matzner, der Petronella Frau Director, der Jsabella Fräulein Gusti Knirsch; die männlichen Hauplparteien liegen in den Händen der Herren Pistol, Nastor und Rauch. Die Festvorstellung wird durch «ine große Ouvermre würdig eingeleitet. Sonntag, den 31. De-cember 1899 bleibt da« Theater wegen der Vor-bereitungen geschlossen. Z»ie versunkene Hlocke. Au« der Theater-tanzlei kommt un« soeben folgende freudige Nach-richt zu: DonnerStag den 4. Jänner 1900 gelangt zum Benefiz de« Frl. Gusti Knirsch Gerharv Hauplmann» größte» Werk .Die versunkene Glocke" mit Herrn Leo Harand al« Gast zur Aufführung. Wir brauchen wohl nichl erst zu er-wähnen, wa» Frl. Gusti Knirsch dem verehrten Cillier Publicum bedeutet. Frl. Knirsch hat un» mit jedem Auftreten entzückt und durch ihr wohl-durchdachte«, kunstvolle» Spiel alle Herzen gefangen genommen. Ein volle» Haus wird der Lohn für ihre Bemühungen sein. Mall der deutschen Fachschüler Marburg's. Au» Marburg wird un« geschrieben: Nur mehr wenige Tage trennen un» von unserem Ballseste, an dem sich die schönen Räume de» Casino» öffnen werden, um all die illustren Gäste zu empsangen, die un» die Ehre ihre» Besuche» zutheil werden lassen. Deshalb arbeitet der durch Mitglieder der hiesigen Gesellschaft verstärkte AusschusS mit doppeltem Eifer, um diese» schöne Fest zu allgemeiner Zufrieden-heil durchzusühren. — Die feenhafte Ausschmückung, die prachtvolle Beleuchtung, wie die Lieferung der Blumen wurden bewährten hiesigen und Grazer Firmen übertragen. Wintergarten und Patronessen-zelt werden hier noch nie gesehene Ueberraschungen bilden. Nähere« dürfen wir jedoch noch nicht ver-rathen. — Da wir von unseren hochverehrten Schutz-frauen und liebreizenden Vortänzerinnen zahlreiche Zusagen erhielten und sich auch in den Kreisen unserer Gesellschaft die regste Theilnahme zeigt, so können wir mit großer Zuversicht dem II. Jänner 1900 entgegenblicken. — Anbei se, auch bemerkt, das« der Au«schus« durch nachfolgende Herren ver-stärkt wurde: Dr. K e r m a v n r r, jur. Joftf Macher, cand. jur. Arnold Mally. Dr. O r o-sel jun., Dr. Max Reiser, jur. Fritz Scher-bäum und ehem. Richard Stiger. — Alle jene geehrten Familien au« Marburg und Umgebung, die au« Versehen oder mangel« genauerer Kenmni« »och keine Einladung erhalten haben, eine solche aber beanspruchen, werden gebeten, ihre werten Adressen an den BallauSschus« (Casino Marburg) gütigst gelangen zu lassen. Hinziehung derAnpferscheidemünzen zu einem und einem halben Kreuzer österr. Währ. Wir machen unsere Leser nochmal« daraus au'mertsam, dass die Kupferfcheidemünzen zu 1 und '/» Kreuzer ö. W. bei den k. k. Cassen und Aemtern im ZahlungS-und Verwechslungswege nur mehr bis einschließlich 31. Dezember 1899 angenommen werden und dass mit diesem Tage jede Verpflichtung deS Staates zur Einlösung dieser Münzen erlischt. Auch ei« Weihnachtsangcbinde. Der Pano-ramabesitzer Johann B i a n ch t, welcher am 30. Jänner d. I. von seiner Gattin Frau Babette Bianchi mit einem Knaben beschenkt worden war, erhielt von derselben als WeihnachtSangebinde am 21. December Zwillinge. Alle drei jungen Herren, welche „im letzten Jahre des Jahrhunderts" das Licht der Welt erblickt haben, erfreuen sich, wie der glückliche Vater un« mittheilt, de« besten Wohl-befinden«. Wärmllnbe. Mit ergebenstem Danke seien hier die in der vergangenen Woche eingelaufenen Spenden ausgewiesen: Ungenannt 5 fl ; Herr Joses Costa 5 fl.; Frau Joses Herzmann Erdäpfel. Bohnen und Schwarte!» ; Frau Henrielie Rasch Grammeln; Frau Zamparutti Selchfleifch und Speck; Frau Skoberne Schwarteln; Herr Florian Payer, Gastwirt, Grammeln; Herr Vollgruber Gekröse; Herr Rebeuschegg Herz und Lungen. Aismarckplatzkarte. Soeben ist bei Fritz Rasch eine neue Postkarte mil einer sehr hübschen Ansicht be« Bismarckplatze« erschienen. Sie sei allen Verehrern unseres verewigien Kanzlers auss wärmste empfohlen. Als Sylvesterkarle eignet sich vortrefflich ein im Verlage von Fritz R a f ch erschienenes wackliges Bild des HauptplatzeS. welches uns denselben in jenem wunderlichen Gepräge zeigt, daS er in oen Augen so manches Fröhlichen haben wird, der neujahrsfreudig von der Sylvesterfeier heimkehrt. Südmark Neujahrskarten Vor dem Jahres-Wechsel machen wir nochmals auf die von dem Uereine Südmark au«gegebenen Neujahrskarten auf-merksam und ersuchen, sich gegebenen Falle« diejer zu bedienen. Slovenische Agitatoren in Westfalen. Die große Anzahl der slooenischen Bergarbeiter, welche in den rheinisch-westsälischen Kohlenrevieren ihr Brod suchen, hat di» Ausmerkiamkeil der slooenischen Agitation auf sich gerichtet. Schon im Vorjahre war der flovenisch-clericale Reich«ratH«abgeordnete Dr. Kr« k im Rheinland«, angeblich um den dortigen slooenischen Arbeitern in ihrer Muller-sprach« zu predigen. In Wirklichkeit handelte e« sich dem slooenischen Agitator darum, die dortigen slooenischen Arbeiter national zu organisieren. Di« preußische Regierung, welche bemüht ist, der sla-vischtn Propaganda entgegenzuwirken. veranlaßte damals Dr. Krek, die Rheinlande sofort zu ver-lassen. Wie die „Germania* meldet, berief der Guardian deS Franziskanerklosters in Bochum Heuer zu der Weihnachtszeit den slooenischen Fran-ziskanerpriester P. Ananias aus Rann, um der dortigen katholisch-flooenischen Bevölkerung in ihrer Muttersprache die Beicht« abzunehmen. Nach der Ankunft deS P. AnaniaS erschien jedoch die Polizei und verbot jegliche Pastoralion de« slooenischen Priester« mit dem Bemerken, das« an anderen Orten de« Revier« werde in gleicher Weise ver-fahren werden. Kranz ZZlümel hat im Verlage von Hermann Weinholtz in Berlin eine Walzeridylle in steirischem VolkSion für Männerchor erscheinen lassen. „D' Liab aus der Alm" heißt daS dem Wiener Schubertbund gewidmete Werk. ES ist außer der Einleitung auS acht Theilen zusammengesetzt, deren jeder ein charakteristische« Gepräge trägt. Wir ziehen daS echte Volkslied dem sogenannten Liede im VolkSton ent-schieden vor. Drssenungeachtet können wir BlümelS Walzeridylle allen Gesangvereinen nur aufs wärmste empsehlen. Unseres Erachten« muss der Chor, in»-besondere mit Orchesterbegleitung, auf alle Zuhörer einen ganz ausgezeichneten Eindruck machen. Diese» Werk sasSi die mächtigsten Gefühl« der Menschen-seele so glücklich zusammen, das» jeder etwas für fein Herz finden wird. Erfolgreiche Hrziehnng. Ein Schüler de« hiesigen slooenischen Gymnasium», welcher beim Abte O g r a d i in Kost und Wohnung stehl, würd« dieser Tage bei einem Kleiderdiebstahl« ertappt. Der junge Dieb heißt Mi tusch und ist der.Sohn eines Oberburger Slovenen. Wohitsch Sanerbrunn. (Weihnachten an der deutschen Schule.) Am 22. December wurde in der deutschen Prioaivolksschule daS Christ-baumfest in erhebender Weis« gefeiert. Zu der zweien NachmittagSstund« versammelten sich die vollzählig erschienenen 56 Schulkinder im Schulzimmer. aber auch deren Eltern und Gäste kam«» in großer Zahl. Da» F«st wurde durch den Vor» trag der „vier Jahreszeiten" von P>tz eingeleitet. Mit erstaunlicher Genauigkeit und außerordentlichem Eiser wurde dieses sür die kleinen Kinder immerhin schwierige Werk vorgetragen. Man sah es der lieben Kindtrschar an, dass sie sich bewusS! war. ein« nenncuSwerle Leistung zu vollführen. Herrn Schulleiter Damossky und dessen in wahrhaft mütterlicher Sorgfalt für die Schule wirkenden Gattin, welche die Gesang»b«gl«itung der .vier Jahreszeiten" trefflich durchführte, ist dieser unier den obwaltenden Umständen großartige Erfolg zu danken. Der Obmann de« SchulauSschusst«, Herr SanilätSrath Dr. Hoisel sah sich veranlasst, dem Ehepaar Damossky in kernigen Worten den wohl-verdienten Dank auSzusprechen. — Nun wanderte Groß und Klein auS dem Schulzimmer in den Turnsaal. Hier war ein ri«fig«r, prachtvoll au»-gestatteter Christbaum ausgestellt. Nachdem Schul-leiler Damossky ein« Anrede an die Versammelten gehalten und der Obmann be» SchulauSschusst« ebenfalls dem Zwecke angepasSte Worte gesprochen hatte, wurden d>« Festgaben vertheilt. Alle Kinder wurden in entsprechender Weis« beschenkt. Da gab eS belehrend« Bücher, ArbeiiSkörbe, KleidungS-stücke, Eßwaren in Hüllt und Füll«, so das« es den meisten Kindern schwer wurde, alles mil sich nach Hause zu nehmen. Die Freude, die auS den Mienen der kleinen Schar sprach, war eine so große, das« sie auch die erwachsenen Gast« zu Thränen rührt«. So wirkt hier Schulleitung und SchulauSschus« harmonisch veredelnd aus da» Gemüth der Schul-kinder in echt treubeuscher Weis«. Mög« der gute Kern, der hier gelegt wird, mächtig« Früchte tragen zum Segen jener, die sich dieser ausgezeichneten Bildungsstätte anvertrauen; möge d«r Geist de« Schönen und Edlen, der hier den Kindern in« Herz gegraben wird, ihnen erhalten bleiben und ihnen so als nützliche Mitglieder der menschlichen Gesellschaft eine bessere Zukunft sichern. Da« walte Gott! Kohitsch • Sauerbrunn. (Südmarkort»-Gruppe.) Den eifrigen Bemühungen de« k t. SanitülSrathes Herrn Dr. Joses Hoisel ist «» zu danken, das« sich in unserem Gericht«bezirke eine Ortsgruppe der Südmart gebildet hat. Seinem persönlichen Ersuchen, an der Gründung derselben theilzunehmen, hat der Obmann der Südmark, Herr Dr. R. Neckermann und Herr Wastian au« Graz gerne Folge geleistet. Zahlreiche Theil-nehmer waren erschienen, die in herzlichster Weise von Herrn Dr. Hoisel begrüßt wurden. Er gedachte in seiner Ansprache der nationalen Kämpf« und der Wichtigkeit der nationalen Kleinarbeit sür unser VolkSthum. Schulleiter Herr DamofSky gedachte der großen Verdienste, welche sich Sanität«-rath Dr. Hoisel um die innere Ausgestaltung der CurortSgemeinde erworben hat. er dankt den geehrten Mitgliedern der Hauptleitung für di« der Schule gütigst zugedachten Spenden und bittet di« Stimm«» für die Wahl zum Obmann« d«r Ortsgruppe auf unseren Führer Herrn Dr. Hoisel zu vereinen. In den AuSschusS der Ortsgruppe wurden solgende Herren gewählt: SanitätSrath Dr. Hoisel Ob-mann. Dr. Schuster Obmana-Stelloerireier. H. Damossky Schriftführer, Ingenieur M i g l i t f ch Säckelwar!. Postmeister Sporn al« Stellvertreter. Die gewählten Herren dankten für da» ihnen zu gewendete Vertrauen und versprachen im Geiste der Hauptleitung zu wirken im Interesse unserer theueren Sache. Hierauf sprach der Obmann der Südmark Herr Dr. N e ck e r m a n n. Er gab seiner Freude darüber Au»druck, das« di« Deutscht» de« G«rich!Sb«zirkeS Ro husch, in Anbetracht der nationalen Bedrängnis, die wirtschaftlichen Be-strebungen der Südmark richtig erkannt haben. Er dankt den Mitgliedern der neuen Ortsgruppe und wünscht derselben Wachsen, Blühen und Gedeihen. Herr Wastian sprach beim Christbaume in seiner warmherzigen und überzeugenden Weise über die Bedeutung de« JulsesteS. Er ersucht, der Südmart. die gerne mit vollen Händen bedrückten Volksgenossen Spenden widmen würde, jedoch wegen Mangel daran leider bi« jetzt noch verhindert ist. neue Mitglieder zuzuführen. Mit dem Liede: „O. Tannen-baum" schloss auch zugleich die erst« Chrtstbaumseier der jüngsten steirischen Ortsgruppe der Südmai k. Die Vertheilung der Christgaben hatte in lieben«-würdigster und humorvollster Weise Herr can ampfe zuckten. u»d dass es sich > gleich einem Nebelschleier vor seine Augen legle Es gab eine lange Stille zwischen ihnen, und Fürst Caragiali hütete sich wobl. sie durck ein nnrrifJnrÄ Wm-t zu uuterbreche». Endlich wendete sich ihm Herbert wieder zu und sagte so leise, dass jener fast Mühe hatte, ihn zu verstehen: „Ich werde thu», was Sie von mir begehren! Maria soll die wahre» Beweggründe nieines Handelns nicht erfahren!" „Ihr Wort daraus, Herr Doctor?" „Mein Wort darauf!" „Und wann — wann etwa würde sie den betref» senden Bries empfangen?" „Noch an diesem Rachmittag." „Sie handeln wie ein Ehrenmann, Herr Doctor. und Sie dürse» nur glauben, dass ich auf daS tiefste —" „Mich verlaugt so wenig »ach Anerkennung, Durch» laucht, wie nach Mitleid. Sie haben mich überzeugt, dass ich mit dem, was ich da thue, meine Pflicht er» fülle, und daniit ist es genug. Jede weiter Erörterung ist damit doch wohl zu Ende." Und auch Fürst Caragiali empfand keine Sehnsucht nuch weiteren Erörterungen. Wie verächtlich und ge-ringschätzi^ er auch im Stillen über die tollkühne Be-Werbung dieses armselige» jungen Gelehrten gedacht, und wie ingrimmig er ihn für eine kurze Zeit wegen der Gefahr, die er seinen Plänen zu bringen drohte, gehaßt, er war doch im Grunde nicht bösartig genug, um eine besondere Schadenfreude bei dem Anblicke seiner hoffnungslosen Niedergeschlagenheit zu impsinden, und er würde vielleicht sogar bis zu einer Regung wirklicher Theilnahme gelangt sein, wenn er es nicht vorgezogen hätte, sich mit einigen verbindlichen Phrasen zu emp-fehlen. Mit gleichgiltiger, tonloser Stimme erwiderte Herbert seine» Gruß, ohne ihn bis zur Thür zu ge-leiten, und während sich Fürst Caragiali draußen auf dem halbdunklen Korridor zu dem Ausgange hintastete, sagte er in wegwerfendem Tone vor sich hin: „Diesen Proletariern fehlt es an de» elementarsten Grundlagen der Erziehung. Es ist wahrhaftig eine widerwärtige Aufgabe, sich mit einem von ihnen einzulassen.' Herbert verharrte regungslos in seiner Stellung am Fenster. Erst als er den Fürsten unten in die Equipage seines Hotels einsteigen sah, trat er mit einer hastigen Bewegung zurück und ließ sich, nachdem er das Zimmer ein paar Mal durchwandert hatte, an feinen Schreibtisch nieder. Er wollte nicht zögern, auch das letzte, schwerste zu thun. Wenn er diesen Brief vollendet halle, war ja alles, alles vorüber! Aber das schwerste war es in der That! Bier Briesbogen hatte er bereits zerrissen zur Seite geworfen, und nun starrte er düster vor sich hin, die Stirn ver» zweiflungsvoll in beide Hände gestützt. 4 i nga os;«cw SMSS mm BBBa'äg'syfegeB^ggg^g» -wwgggggagg M» ■r i «iSSSSSSÜSSZSlZ Nclelirendes. Unterhaltendes. Heiteres etr. Der letzte Kotbe. Su« »,>> „l>c»«W!t» Kneifi» »»«»'. Glühend flössen heiße Lavaströme deS Vesuves steile Wände nieder. Oede hebt er sich empor gegen Himmel als Neapels mächtiger Gebieter. Seiner Lava schwarze Massen decken kampf-umwogten, blutgetränkten Boden: Hier in deS Vesuv«» Schlucht«n schlugen ihre letzte Schlacht die letzten Goihen. Aus den Schild durch freie Wahl gehoben. führte Teja seine letzten Scharen Turch das Land der Tücke, des BerraiheS, achtend nicht der Feinde, der Gefahren. Und eS schwuren alle, di« noch blieben, nicht um Byjanlinerqunst zu werben: Alle wollten sie. die einig stritten. f;lr ihr Volk und Land alS Gothe» sterben. Römeripeere» trotzten Golhen ichäste, ihren Pjeilen starker Mannen Schilder. Wo in erster Reihe Teja kämpfie. tobte bald di» Jeldlchlacht lauter. wilder. Wo das blaue Banner wallend wehle, stürmten dichter Roms geschulte Krie-ger — Fiel der schwarze Gothe in dem Kamps, gelümmel, war der Legionen Adler Sieger. Doch er stand I Mil seiner stalten Rech-len Speere schleudernd, wehrend mit der Linken Römerpseile, blinke Mordgeschosse. sah er hundert feiner Freunde sinken. Sielig schmolz die Zahl der kühnen Sliei-ler, Teja musste, seine Scharen wei-chen — Vorwärts drang der Feind im Sieges laumek über eigne, Über Goihenleichen. Wo sich Zellen näher, steiler schliche», stand er, seiner Golhe» Rückt» reckend, Er allein, der Tapire, mil dem Schilde, mit dem Speere Feinde niederstreckend. Seinen Schild durchbohrt von den Ge-schoflen, wendet er sich um nach neuer Wehre, Ta «späht ein Römer seine Blöße — Teja fällt als Held durch Römerspeere. Ja, der Lava schwarze Massen decken kampfumwogten, blutgelränkien Bo den: Hier in des Vesuves Schluchien schlugen ihre letzte Schlacht die letzten Golhen. Darum trauern des Vesuves steile Felsen, darum seine kahlen, dunklen Wände. Hier fiel Teja. der noch nie bezwungen, durch der Feinde List, durch Römer- Vom Brote. Es ist vielfach die An-sichl verbreitet, je weißer das Brot, desto weniger nayrhafl ist eS; umgekehrt, da» dunkle Brot, welches »och einen Theil oder sämmtliche Körnerfchalen enthält, ist das nahrhafteste. Im Aufirage des preußi-scheu Kriegsministers gen ausgeführt, die sich au? einen fast Sjährige» Zeitraum erstrecken. Die Verjuchsansteller kommen zu folgenden Schlulsfolgerungen: GuleS Roggenmehl wird fast ebenso gut auS-genutzt, wie g»us Weizenmehl. Roggenmehl wird um fo besser ausgenutzt. je weniger Kleie es enihält. Roggenkleie stell! kein für den menschlichen Organis-mus geeignetes Nahrungtmitlel dar. selbst nichl in sei» vermah'enem Zustand«. Es wird geradezu ausgesprochen: der angeb-lich hohe Nährwert der Kleie ist eine Ja bei. die au» der E »ädrungslehre (für den Menschen) verschwinden muss. £riveier zu »«scher». Weiße Schleier werden in blutwarmem Seifenivaffer ge-washolische Well auSgesandt worden ist, die Gnaden und Ablässe namhaft gemacht, deren alle im Jubeljahr« 1900 nach Rom wahlsahrenden Pilger theilhaftig werden sollen und auch jene, di« zur Zeit de« Jubiläum« die vorgeschriebenen Be-dingungen zu Hause erfüll«». ES ist ein General« ablasS, eine allgemein« Sündentilgung, die jeder Katholik erstreben soll. Da« Hauptgewicht mird darauf gelegt, das« die Katholiken den Wanderstab ergreifen und an dem Grabe der Apostel in Rom selbst erscheinen. Die Eisenbahnen haben, um di« Wahlfahrt zu erleichtern, eine enorme PreiSer-Mäßigung — 75 Procent — eintreten lass«n. Da» erst« Jubeljahr wurde im Jahre 1300 von Boni-faz VIII. gefeiert. Eine Anzahl von Menschen strömte damals nach Rom, und die reichen Gaben, die sie mitbrachten, füllten die päpstlichen Cassen. Da« mag ein Grund mit gewesen sein, die Zeit bis zum nächsten Jubeljahr abzukürzen; Clemens IV. bestimmte 1343, dass nicht erst alle hundert Jahre, sondern schon in 56 Jahren wieder ein Jubiläum gefeiert werde; Paul II. beschränkte dies« Frist auf 25 Jahre. Gegenüber dem Protkst« der deulschen LanbeSfürsten gegen die ungeheueren, nach Rom geschleppien Summen, verordnete dieser Papst, das« die Deutschen nicht nach Rom kommen müssten, sie könnten den Ablas« auch in bestimmten Kirchen der Heimat erhalten, müssten aber die Gebühr für den AblasS an die päpstlich« Kammer abliesern. Das auf 1860 fallende Jubiläum wurde durch politische Ereignisse ganz verhindert; da» von Leo XII. 1825 ausgeschriebene Jubileum wurde zwar in Rom feierlich begangen, im Auslande aber, obgleich e« bi» 1827 verlängert wurde, wenig beachtet. Ebenso ist das« Jahr 1856 unbeachtet vorüber ge-gangen. Es ist zu erwarten, das» die Pilgerfahrten in dem nächsten Jahre sehr zahlreich sein werden, da hierfür fchon lange Zeit von Seit« der Ultra-montanen geworben wird. Am nächüen Sonnlag, 12 Uhr Mittag«, wird die bis dahin v«rman«rte btilig« Pforte g«öffn«t werden, und wie e» heißt, will doch der Papst dies« Ceremonie selbst vollziehen und al» Erster durch diese Pforte in die Pet«r«? kirch« schreite». Vielseitige Anwendung. Es giebt wohl kein Hausmittel vielseitigerer Verwendbarkeit als „M o l l'a Franzbranntwein und Satz", der ebenso-wohl al» schmerzstillende Einreibung bei Gliederreißen, al» seiner Muskel und Nerven stärkenden Wirkung wegen als Zusatz zu Badern etc. mit Erfolg gebraucht wird. Eine Flasche 90 kr. Täglicher Versandt gegen Nachnahme durch Apotheker A. Moll, k. u. k. Hof« Lieferant, Wien, Tuchlauben 9. In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich Moll'» Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. 3452-6-93 Hingesendet. Einen hervorragenden Rang unter den Theegeschäften darf zweifellos die bekannte Firma Thee Messmer bcan« sprachen- Ihre berühmten Mischungen haben in feinen und feinsten Kreisen Eingang gesunden und werden von Ja» mit,« zu Familie weiter empfohlen. Probepackeie a 50 fr. bis 1 ft. bei Franz Zangger und Traun u. Stiger, Cilli. 8 gegen 33331. Zahlen beweisen, sagt da» Sprichwort. Auf die groß« Wohlthätigkeitlotterie de» PolikUnischen Vereine» angewendet, lautet die Erklärung: In den sechs Ziehungen dieser Lotterie gelangen sech» Haupttreffer im Gesammtwerte von 260.060 Kronen zur Verlosung. Jedes Los spielt in sämmtlichen Zieh» ungen mit, und eS beträgt der Preis eines LoseS eine Krone. Man riskiert somit bei jeder Ziehung etwa 8 Kreuzer und erkauft sich die Möglichkeit. 33334 Kr. zu gewinnen. Wohl der günstigste Spielplan, der je-mal» ersonnen worden ist. Lose sind in allen üblichen Verkaufsstellen erhältlich, sowie in der Verw. d. Blatte». LIHIMEHT. CiPSICI COliP.l r aus Richters Apotheke i» Prag. Beim (Einfalls dies« anertannt vorzügliche», schmerzstillenden Einreibung, die in allen Avo- %ken vorrätig ist, sehe man stett nach der arke: .Aller". ZlnentgerMche SteTenvermittlung und Ker-berge erhalten brave deutsche Dienstmädchen in Marburg, Bürgerstraße 44, II. Stock. — Nähere Auskünfte werden in der Herberge ertheilt. Allen brieflichen Anfragen ist «in« Mark« für di« Rück» antwort beizulegen. Dienstmädchen, welche von auSwärt« kommen, haben sich vorher schriftlich in der Herberge anzumeld««. Südmark-Frauen- und Mädchen-OrtSgruppe Marburg. Z>er Vilhetm ZHee. Aus wuderhoite Anfrage» wird dem Pudlicum mitgetheilt, das« der früher al« Wilhelm'« antiarthritifcher antirdeumatischer BlutreinigungSlhee bezeichnete Thee auS der Apo-thek« de« Franz Wilhelm, Apotheker« in Neunkirchen, Niederösterreich, zufolge Verordnung de« hohen k. k. Ministerium« de« Innern, ddo. 17. December 1894, nunmehr unter der Bezeichnung Franz Wil-Helm'« abführender Thee in allen Apotheken um de« Preis von fl. 1-— prr Packet zu bezieh«« ist. Hrazer Tagvlatt. Organ der Deulschen Volkspartei sür di« Alpenländer. B«zug«anmeldungen in der Tabaktrafik der Kann? $fas«er, Cilli, Bahnhofgasse. Schrifttynm. Krick's Kand Katatog 1S99/1960. Dieser bekannte, seit einer langen Reihe von Jahren erfchei-»ende Bücherkatalog der k. u. k. Hofbuchhandlung Wil» Helm Frick in Wien, I. Graben 27, ist soeben in durchweg» neuer Bearbeitung herausgekommen und kann allen Bücherfreunden auf'» wärmste empfohlen werden. Der Katalog wird auf verlangen, auch nach auswärts, bereitwilligst unentgeltlich und portofrei zugestellt. .V-«tsche Wacht- 1 «99 Hingesendet. Wem geboren die .Haupttreffer? Der wahre Wert und die Brauchdarketl eine» PerlosungSblalles liegt in seiner jeden Hiveisel ausschließenden BerläsSlichkeit: denn solide von zwi-iielhasler Richtigkeit — und leider gibt es deren genug — sind nur geeignet, daS Publicum irre-zuführen. Taher kommt es auch, dass Millionen Gulden derzeit in undehobenen Treffern brach liegen und dass das Publikum noch immer viele längst gezogene und verfallene Lose besitzt, dabei ahnungslos aus die Gunst des Glückes wartend! Den Besitzern von Losen und unver-lösbaren Obligationen empfehlen wir das in Prag er-scheinende, einzig verläsSliche Perlojungs- und Financhlatt „MKllCUR', Prag, Graden Rr. 17, das mit l. Jänner 1000 bereit» den 20. Jahrgang eröffnet hat. 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I» Oesterreich seit 1S7S. Am 1. Jänner 1899 belief sich das Gesammt - Vermögen der Gesellschaft auf: 1065 Millionen Kronen. Die auf das ttMt«*rrolcliiwcl>o Go- schäft dem hohen k. k. Ministerium des Innere in pupillarsicheren Werthen belauft sich ans Über: 15 Millionen Kronen. General-Direction für Oesterreich: WIEN, l, Graben 8 (im Palais der GeseMalD, General-Agentschaft für Steiermark, Kirnten u. Krain: Graz, Herrengasse 28 u. Psarr-gasse (neuer Thonethos). Oeffentliche Erklärung! lli, gefertigt* l'crtr»t-Kun9UnBt»ll hat. nm untl.-bsiinien KntlaaauiiKeu ihrer künstlerisch von»* liehst geschulten l'oitritnaler enthoben au «ein und nur. uiu du seinen weiter ho cnästliren su kö.ncn. für kurze Zeit nnd nnr bi« auf Widerruf brsdiloiieu, aal' jagtlciien Nutzen oder Gewinn tu verlieht'n. 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Die Ausbildung in diesen Cnrsen ist in erster Linie eine praktische und nur insoweit auch eine theoretische, als dies für Vorarbeiter und selbstständige Winzer unbedingt nothwendig erscheint Nach Schluss der Curse wird jedem Frequentanten ein Zeugnis Ober dessen Verwendbarkeit ausgestellt. Behufs Aufnahme in einen dieser Curse haben die Bewerber ihre stempelfreien Gesuch» bis spätestens 15. Jänner 1900 an den Landes-Ausschuss zu Übersenden. In diesem Gesuche ist ausdrücklich zu he-•neiken, in welche der Torerwähnten Lehranstalten der Bewerber einzutreten wünscht,, und sind beizuschliessen: 1 den Nachweis über das zurückgelegt» 17. Lebensjahr, 2. das Moralitätszeugnis, welches vom Pfarramte bestätigt werden muss, 3. ärztliche Bescheinigung, dass der Bewerber nicht an einer ansteckenden Krankheit leidet, und 4. Entlassnngs-Zeugnis aus der Volksschule. Beim Eint ritte müssen sich die Bewerber verpflichten, vom 15. Februar bis 1. December 1900 ununterbrochen im Cnrse zu verbleiben und allen die Ausbildung be-zweckenden Anordnungen der landschaftlichen Fachorgane Folge zu leisten. Graz, am 10. December 1899 os *chön#te Geschenk für jeden Musikalischen» , gpurtfipe» Bedürfnissen anpepatsUr Tut, Ictinjfl»-fitch illustriert 613 8. B tfif ^abführende Rillen! v welche seit Jahren bewährt und von hervorragenden Aerzten aisleicht abführendeslösendesMittel empfohlen werden, stören nicht die Verdauung, sind vollkommen unschädlich. Der verzuckerten Form wegen werden diese Pillen selbst von Kindern gern genommen. Eine Schachtel, 15 Pillen enthaltend, kostet 15 kr., eine Rolle, die 8 Schachteln,! demnach 120 Pillen enthält, kostet nur 1 fl. ö. W. Man TTOvlonfrn ..PhilippNcußtein•"abführendePillen". ITlctil V Cj ictli^ t/ Nur echt wenn jede Schachtel auf der Kflckseite mit unserer gesetzlich protocollierten Schutzmarke „Heil. Leopold" in rothschwarzen) Druck versehen ist. 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