Rr. 83. HMt, Douuersta«, 18. Oktober 1906. 81. 3aürfl(uta. Etrisüritllng: Vi»th«ui«gafi» Str. 4 (Cigt*c4 €> traft! «kr: Täglich (mit «»»„adm- In 6oaa- «. 9?'«-tag«) »«» 11—lt vh» Mrm. H»a»I*ni» n>«> »utii« «>,-frobaitgen nickt kctitf ficht igt. * «TU #»tj* nn«R atauit tu fkriMintnt |r«rn •nnkaan« »er 6-Blj# («*-«rstelllea StbUtra ratgtgta. — f -aaftUt. lif .Truttö|< wacht» rrt Ve,a«»»e»iiigvnse»: tat* Ite Hatt : Kltttftjii&tig • • . K SU ««(tMbttg . . . K « 10 (SoiniSgtig . . . . K lt-M ffifr t i (11 mit ^»flcBan* tat {••«•• monatlich . . . . K 110 (iattllllni . . . K Z — Saitjicki, ....»»— «aauatn» . I . . K lf— 5St« flalUat ftbobta sich ttr attglftfcUbttn aia bic tob treu Z>n,nl»»aq «-«Mebut; tta. -sten fürchten und darum auch h a s s e n. ist «ii der Wiener Neustädler Tagung in neu,, großzügige Bahnen eingelenkt. Einige Worte genügen, um die« klar zu machen unst zu er» Härten. FKc die Besiedlung»arbeit im Südmatkaebiete wurde ein JadreSbetcag von 30.000 K au«g»setzl; in Wien wird ein große« Ardeit«vermi»tlung«amt für deutsche Arbeitnehmer geschafft» werden und über Aare« gung de« Wanderlehrer« Heeger soll künslighin auch mit einer großzügigen W i r t s ch a f t « p o-l i t i t der Beginn gemacht werden. Die Haupt» leiiung wird «it der Zeit cimn M a r 11 schaffen, auf dem sich Anbot und Nachflöge begegne» können und die vielen Tausende, die jetzt fremden, sehr oft nichtdeuischen Zwischenhändlern zugut« kommen, werden dann deutschen Zwicken dienstbar gemacht werden können. Dazu aber ist rege Kleinarbeit der einzelnen Ort«gruppchrist der vorjährigen Hauptaersvmmlu»>t durch Schriftleiter Walter geschritten. Ii Vertretung de« Obma^n-Sullvertreter« ward auch der Tätigkei»«b-richl de« Au«schuss-« durch den Echrislsührer der Ortsgruppe, Schrift-leiter Walter e,statte». Derselbe schickte seinem Berichte aufklärend oorau«. daß die Hauptver« fammlung diesmal nur au« dem G-unde so spät einberufen worden sei, weil sich der Ausschuß in dem Jrrtime Munden habe, der srüheee. nach Geaz averfievekie Obmann wolle sich die'Leitung dieser Hauptversammlung noch vorbehalten, wa« erst spät aufgehellt wurde. Mit hoher Befriedigung müsse festgestellt werden, daß sich die Ortsgruppe in aufsteigender Linie entwickle und zwar dank der uneimüdlichen Bemühungen de« Zahlmeister« Herrn Patz. Gegenüber dem Voijahre sei der Mitglieder-stand um 100 o. H. und gtsenüber dem Jahre 1903 gar um 230 v. H. gestiegen. Noch erfreulicher gestalte sich doH Verhält»!« bezüglich der von drt OctSgruvpe aufgebrachten Geldbeträge; hier mache die aufsteigende Linie geradezu einen jubelnden Bogen nach auswärt«, denn vom Jahre 1904—05 haben sich die Einnahmen um 150 v. H. vermehrt viel mehr al« die Theater. Restaurationen und Spielhäuser besucht zu hoben und dessen Bekannt-schaft L. zufällig gemalt hatt«. Gleicher Hang zu Zerstreuungen und Vergnüqungen f.ss-lte beide aneinander und bald verging fast keine Nacht, die sie nicht zur Hälft« durchspiel» Kälten. L. hatte auffallendes Glück und die« fesselte ihn nur noch mevr an den grünen Tisch. Al« er einst nach einer beim Spiele zuge-brachten Nacht auch wieder erst gegen Morgen nach Hause kau, und müde eingeschlafen war, träumte ilim, er habe mit seinem Freunde G. ein Hau« besucht, in welchem er noch nie zuvor ge-wesen, habe wie gewöhnlich gespielt und mehr al« je gewonnen. Al« er aber, seinen Gewinn zusam-menroff-nd, habe nach Hause sehen wolle»», se, er gewaltsam zurückgezogen worden und al« er sich widersetzt, hätten mehrere der verlierenden Dolche aus ihn gezückt und ibm erklär», daß er sich zum Sterbsn vordereilen solle, denn au« diesem Hause sei noch Keiner, der gewonnen, lebend fortge-kommen. L. sah sich nach seirem Freunde um, allein dieser war verschwunden, er begann zu schreien, niemand hörte ihn. In der Todesangst wollte er nun feinen Mördern entfliehen, fand aber die Tür verriegelt. Jetzt warf er mit einem Schlaae die.brennenden Lichter vom Tiiche und benutzte die eingetretene Finsternis, um in den offenen Kamin zu steigen und den Schornstein und gegenüber dem Jahre 1903 seien die Mehr-einnahmen um 540 v. H. emporgeschnellt. Schrift-leiter Walter bezeichnet e« auch al« Pflicht de« Au«schusse« im Besonderen de« früheren Obmannes Herrn Dr. Eugen N^gri, der nunmehr der Haupt-lenung angehöle und sich in dieser'Eigenschaft der Ortsgruppe stets al« Fürsprech erwiesen habe, zu pedenken. Herr Dr. Negrt habe kein Opser an Zeit. Mühe und Geld gesch-u», um die Ehre der OrtS-gruppe Cilli im Wettstreite aller Ortsgruppen zu wahren und habe auch al« Oba-ann der Ort«-gruppe so manchem beorängien Volksgenossen seine Förderung zuteil werden lassen. Er glaube sich in Uebereinstimmung mit allen Anwesenden zu befinden,, wenn er beantrag. Herrn Dr. Negri auf schrift-lichem Wege den wärmsten Dank der Ortsgruppe zum Ausdruckt zu bringen (allseitige Zustimmung). Die Or««gruppe habe sich zur Aufgabe gestellt und »S sei ihr diese Ausgabe auch gelungen, zwei deuische Gewerbetreibende nach Cilli zu bringen, um zu verhindern, daß sich an ihrer Stelle etwa windijche Gewerbetreibende einnisten. Man habe auch ein Uebrige« getan, indem man bestrebt war, den Kundenkrei« dieser beiden zu erweitern, wa« auch geglückt sei. An zwei Gewerbetreibende der Siadt seien durch Befürwortung der Ortsgruppen» leiiung unverzinsliche Darlehen und an einen Gewerbeire!bensen. der unverschuldet in Notlage geriet, eine Unterstützung vermittelt worden. Weiter« sei e« gelungen, den Vertrieb der Wehrschotzmarken deS Vereint« Südmark auch in einer Reibe von Gasthäusern und Trafiken einzuführen und für die Mitteilungen der Hauptl-iiung Abnehmer zu werben. Bei der Südmarktagung in Wiener-Neustadt habe der Schriftführer in Vertretung der Männerori«-gruppen Cilli und Rann—Lich'.enwald, sowie der Frauenort«gruppe Cilli und d-« Verbände« deutscher Hochichüler EilliS, de« Turnvereine« und der Stadt« gemeinde Cilli al« Gründer, u. a. auch für die hinaufzukletter». Kaum aber hatte er einige Höhe erreich», als er wieder herabfiel und — erwachte. Die Lebhaftigkeit de« T'aume« hatte auf L. einigen Eindruck gemacht, allein eine Promenade mit Graf G. in« Boulogner-Wäldchen, wo einige Damen ihrer Bekanntschaft ihnen eine durch Schönheit und Geist «»«^zeichnete Frau, die Madame Suroille vorstellten, hatt» diesen Eindruck wieder verlösch». Die beiden Deutschen wurden so sehr von den Reizen der Madame Surville angezogen, daß sie ihr nicht nur ausschließlich den Rest de« Tage« widmeten, sondern auch ihre Einladung, sie recht ost mit ihrer Gegenwart zu erfktuen, gleich für diese» Abend freudig annahmen. L. und G. eilte» nach Hau«, sich umzukleiden, um gleich nach dem Tische in die Straße Quai St. Michel zu ihrer neuen Freundin sich zu verfügen und die Turm-uhr von Noire-Dame hatte noch nicht acht ge« schlagen, al« sie sich bereit« im Salon der Madame Suroille befanden. Bald füllte sich der Salon mit Herren und Damen und in kurzer Zeit w»r da» Spiel im vollsten Gange. L. und G. spielten nicht mit gleiche« Er» folge; während ersterer auffallend vom Glücke de» günstipt wurde, verlor letzterer fast all sein Geld, so daß ihm kaum noch g«nug üdrig blieb, einen Wagen mieten zu könne», um nach Hause zu fahren. Seite 2 ÜPsrtfdre W«chi Nummer 83 Erhöbung be« Grundstock«« für bis Besiedlung«-arbeit von jährlich 25.000 aus X 30.000 gestimmt. Geradezu Begeisterung weckt ber Bericht be« Zahlmeister« Herrn Patz. Darnach ist e« ihm ge. lungen, im Berichtsjahre 1905 — 103 neue Mit» glieber anzuwerben und bie Einnahmen um 594 K zu steigern, ssobaß bie Männer-OriSgruppe Cilli «il Ende bet Jahre« eine« Stanb von 303 Mit-gliebern. mit einer Gesamteinnahme von K 992-26 erreichte. Hiezu sei bemerkt, baß bie bezüglichen Ziffern für ba« Borjahr 150 uitb K 598 unb für bo» Jahr 1903 80 unb K 148.— lautetrn. Unier b«n Ortsgruppen ber Sieiermart nimmt Cilli be« vierten Platz unb unter allen Ort«gruppen ber Sübmark den neunten Platz ein. Wollte man jedoch bie Sübmark-Selbstbesteuerung aus bie beutsche Bewohnerschaft austeilen, so würbe Cilli bie keilte, wenn nicht gar bie zweite Stelle ein« nehmen. Die Versammlung bekundet ihre hohe Be» friebigung unb Anerkennung durch lebhafte Heil» rufe, bie bem Zahlmeister Herrn Patz unb seinem^ «ustergiltigen Wirken gelten. Obmannstellvertreier Herr F. Bratschitsch er« stattet sodann ben Büchereibericht. Nach demselben gehe bie Zahl ber Entlehn« zurück unb sei »in Aufsteigen nur bau« zu gewärtigen, wenn die Bücherei in günstigeren Räume» untergebracht unb »il zweckmäßigeren Bücherkästen ausgestattet sein werbe, wa« bann ber Fall sein wirb, wenn bie Bücherei ihren Platz im Deutschen Hause «rhält. In lieben«würbiger Weise hatte sich Herr Wanberlehrer Heeger bereit erklärt, ben Bericht über bie Hauptversammlung in Wr. Neustabt zu übernehmen. In feinen Au«sührungen zollt er ber akabemischen Jugend hohe Anerkennung. Ihr sei eS zu banken. we»n ein frischer Zug in bie ©üb« «arksache gekommen unb ber schöne Erfolg vom Jahr« 1905 erzielt warben sei. Herr Wanderlehrer Heeger sprnbtt auch ber Arbeit ber Cillier Ort«» gruppenleitung. so namentlich ber de« Zahlmeister« Herrn Patz hohe« Lob. Seine weiteren, mit allseitiger großer Anteil» nähme verfolgten Au«führungen galten der Klein» arbeit, dir Ausgestaltung ber Sübmark» Mitteilungen, bie sich immermehr Eingang ver» schaffen unb bereit« heute eine hohe Auflageziffer erreicht haben, bie aber immer noch sehr steigerung«» fähig sei, bann ber Besieblung«arb»it — fein» bieSbezüglichen Mitteilungen waren streng ver» traulicher Art — und enblich ber Gau-Organ i» fation, bie berufen fei, bie SübmarkartSgruppen an ber Sprachgrenze unb in ben Srachinsel« au« ihrer Vereinsamung zu erlösen unb zu kleinen Ber» L., ganz in« Spiel verlieft, hatte nicht de» merkt, baß nicht nur G., sondern auch ein großer Teil ber Gesellschaft nach unb nach sich entfernt hatt«. Er spielt» mit gleichem Glücke sort unb war halb der Lttzt», welcher pointiert». Er hatt» eine b»b»ut«nbr Summe gewonnen unb wußte kau«, wie sie er nach Hause bringen solle, benn längst war bie Stunbe vorüber, bis zu welcher bienstfirlig» Fiaker i» ben Straßen auf Bestellung harren. Mabame Suroille wußte jeboch Rat zu schaffen, indem sie ihm mit viller Anmut erklärte: .Der Fall komm» öst»r« vor. baß Fr»mbe sich in ihrem Hause verspäteten, sie habe deshalb ein Apartement gemietet, das, obgleich im vierten Stock, boch so bequem unb wohnlich sei, baß ein Kavalier wie L. es nicht verschmähen würbe, ba<» selbe eine Nacht lang zu bewohnen". L. nahm dankbar daS «(fällige Anerbieten an unb freute sich, ber Sorge enthoben zu sein, »it einer so bebeuienben Summe so spät in ber Nacht durch ein entlegenes Eubviertel sich nach Hause schleppen zu müssen, was doch nicht ganz gefahrlos gewesen wäre. Er begab sich baber mit bem gewonnen»!« Gelde in den vierten Stock und sanb daselbst ein »ltganItS Zimmer, in welchem zwei Betten stanben. Da« ihn begleitenb» Mädchen zeigte ihm daS zu feiner Aufnahm» bereitete und entfernt» sich schnell. bänden, bie mehr gleichartige« Gesägt trage», zusammenzuschließen. Zum Vorbilde werde hier bie bereit« segen«reich wirkende Organisation be« Norbmädrerbunbe« genommen. Der Gauoerdand werde einen WirtschaftSrat bestellen, dessen Aufgabe es sei, den Gau zu bereisen, die Volkswirt-schaftlichen Verhältnisse seines Gebietes zu studieren und geeignete Vorschläge zur Hebung der Volks-Wohlfahrt, so z. B. durch Einführung von Haus« industrie, wie es mit großen Erfolgen in ?tordmähren geschah, zu unterbreiten. Auch die Frage des Land-erwerbes von Gegner gehöre in seinem Aufgaben-kreis. Ein Bücherwart werde den Tauschverkehr zwischen den einzelnen Ortsgruppen vermitteln und ein Festwart, nebst der Veranstaltung von Gaufesten, die Volkskunde, die heute ja schon wissenschaftlich betrieben wird, ins Auge zu fassen haben. An-haltender stürmischer Beifall folgt den Worten des allseits beliebten und geschätzten Eüdmark-Sendboten. In der nunmehr folgenden Neuwahl des Aus-schusseS werden gewählt die Herren: Obmann Dr. Otto Ambrositsch, Obmann-Stellvertreter Josef Bratschitsch, Zahlmeister Anton Patz, dessen Stell» Vertreter Otto Küster, Schriftführer Daniel Walter, besten Stellvertreter August Lakitsch. 1. Beirat: Georg Skoberne, d. I., 2. Beirat: Gustav Stiger, Zu Rechnungsprüfern wurden die Herren Costa-Kühn und Rasch gewählt. Herr Dr. Otto Ambrositsch dankt in einer beifällig aufgenommenen R, wo er sich an einer eisernen Siange, bie zum Räuchern beS Fleische« bestimmt war. fest ankla«merie. Eiae Stunde mochie er ungefähr in dieser Lige zugebracht anwesend: die Reich«rai«abgeorbneien Dr. Buch-müller, Einspinner, Gast«ig»r, Hanisch. Dr. v. Hosmann, Dr. Brunner; die Lanbtag«abgeorb» neun Barten. Erber, Feyrer, Fürst, Gerlitz. Dr. Graf. Größmang, Hauimann, Dr. Kokaschinegg, Kreb«, Kunz. Dr. Lück, RauthauSky. Reitler, Dr. Stallner, Dr. Etieger und Suiier; »ine groß» Anzahl von Bürgermeistern, barunter Bürger» «elfter-Stelloertrtitr Dr. Gregor J»s»ako, Alt-bürgermeister Julius Rakusch, weiter» von Bezirksobmännein unb Gemeinderäten aus ben deutschen Siäbten unb Märkten be* Landes. LanbeSauSschuß Dr. Stallner eröffnet» dir Tagung «it ein»r beifällig aufgenommenen An-spräche. Begrüßungsschreiben waren u. a. eingelangt von den Ministern Dr. v. Derschatta und Prade. Eisenbahnminister Dr. v. Derschaita telegraphiert«: ES schmerzt mich tief, daß Krankheit mich zwingt, bem heutigen T^ge zum ersten Mal«, feitbe« ich unsere Partei vor zehn Jahren miigrgrünbet hab«, sernz»bl«ib«n. Im Geist« w«il« ich i» b«r Mitte der alten Freunbe und Gesinnungsgenossen, meine besten Wünsche begleiten eure Beratungen. Seit überzeugt, baß unsere Deutsche Bolktpartei in Steiermark nach wie vor in guten unb bösen Zeiten meiner treuen Mnarbeiterschast gewiß fein kann. Heil ben Vertrauensmänner«! Heil ber Partei! — Die Verlesung beS Telegramm« würbe «it stürmischen Heilrufen aufgenommen. Direktor Pichler erstattete hieraus ben Tätig' keit«beucht der Parteilung, welcher unter Beifa» und ohne Debatte zur Kenntnis genommen wurde-Prosestor Dr. Streintz berichtete über bie Vor» schläqetber Parteileitung betreff« einer neuen Partei» organisation unb stellte diesbezügliche Anträge : darunter auch die Wahl eiaeS zehnglietrn'» AuS» schufftS der Parteileiiung zur Füh,«iz der Geschäfte. An ber Debatte beteiligten stf.: bie Abgrorbneten Einspinn»r. Pommer, Dr. Kamniker. Dr. Marleg unb Eeder. Di» Vorschlag» b»r Par» ttiltiiung würben «it «ine« Zusatzantrage Dr. KamnikerS angenommen. Abg. Dr. Hosmann-Wellenhof erstattet« hi«r» auf »i»gehenben Bericht über bi» politische Lag». Er wi»S darauf hin. baß bi» Umgestaltung unserer Regierung zu »iner teilweise parlamentarische» unb bie Wahlreiorm in uumittelbarer Verbindung «it der ungarischen Krisis stehen, bie burch baS Uebergreifen der bis dahin auf anberrn Gebiete» stegreich vordringenden UnabhängigkeiiSbestebungen auf baS militärische Gebiet hervorgerufen würbe. Minist»rpräsibent Freiherr v. Beck trat an bi» Parteien heran unb biese glaubten seinem Ruf» noch in zwölfter Stunbe folgen zu sollen, ba sich bie Schwäche ber Beamienregierungen nur allzu b»u»lich gezeigt hatte. Nach ben Erfahrungen ber letzten Jahre erachteten auch wir eS al« ersprießlich. bem Rufe Folge zu leiste», unsere Mitwir» kung und unsere besten Männer zu? Verfügung zu stillen; nicht au« persönlichem Streben nach Macht unb Einfluß, sondern au« sachlichen Gründen, weil wir e« vom Standpunkt» d«ntschtr Wohlfahrtspolitik als g»bot»n erachteten. Zunächst ka«en die allgemeinen Bedenken gegen Beamten« habe», al« er ba« Oeffnen einer Klapp» hört« unb «in Llchtschimmrr in ba« Zimm»r fiel. Jetzt hört» »r liis» Tritt», wie ihm schien von zw»i oder drei Männern, bie sich bem für ihm bestimmten Bette näherten; bann vernäh« er bie Worte: »Der hat feinen Teil und wirb nicht« mehr auSplauvern'. Keck schritten sie nun aus ben Tisch zu, wo er ab-sichtlich sein Geld hingeltgt hatte, nahmen e« weg und entfernten sich bann mit ber Aeußerung: »Morgen Nacht wolltn wir beide schwimmen lassen". An ben Stimmen erkannte er einig» Spieler b»r vergangenen Nacht. L. »rwariil» b»n völligen Ansang beS Tage«, bann sprang er. wie er war. im Hemd bie Tr»pp» hinab u»b begegnete im ersten Stock ber Hau«srau, welche mit dem Autruse: .Himmel, ein Geist!" in Ohnmacht fiel. Versolgt von einer Menge Neu» gieriaer, lies L. so schnell er konnte zum nächsten Wachposten und erzählte bem Kommandanten de«» selbe» sein Abenteuer, der sozlnch da« Hau« be» setzen und Polizei rufen ließ. Man arretierte sämtliche Hau«bewohner unb kam nun den Ver» brechern aus die Spur, bie bi« seitherige un» begreifliche Verschwinden mancher Personen erklärte. Mabame Eurvill« würbe leben«länglich eingesperrt, ihre drei Helfershelfer wurden enthauptet. Nummer 83 regierungen in Betracht, die sich ohnmächtig gegenüber Ungarn, ohne Halt nach oben, aber auch höchst »«zuverlässig und schwankend in nationalen Dingen erwiese» hatten, dann aber auch, daß de» tschechischen und polnischen La»d««a»n»inister, deren Spuren «an allenthalben begegnet», ia eine« deutschen Lad««an>i«inister ein Gegenwich» geschaffen werde. So wie unser Verband nur ein Zehntel de« Abgeordnetenhause« umfaßt, 42 unter 425, so sind unser» Parteigenossen i« Kabinett nur zwei unter zwölf. Ei ist daher uarichii» oder unehrlich, von einer herrschenden Partei zu sprechen, und ei wäre unvernünftig, zu erwarten, daß uunmehr alle unsere Wünsche und For« derungen einfach erfüllt werden «üssen. Aber wir »«trauen darauf, in unseren deutschen Ministern ttetke Wächter und Anwälte der nationalen und wirtschaftlichen Belange unsere« Volte« zu haben. Unsere Pflicht ist e«. hinter unseren Vertretern in der Regierung zu stehen, ihnen festen Rückhalt und ihre« Auftreten den nötigen Nachdruck zu leihen. Da«it wird auch ihr Einfluß auf die Führung der Geschäfte gestärkt werden. Auch in dieser Beziehung können wir un« an den politisch klüger veranlagten Slaven ein Beispiel nehmen. Redner erörtert dann die Wahlreform und setzt die Gründe auseinander, welche die Deutsche Dolk«parie> bewogen, sür diese Refci« einzutreten. Noch ist, fährt der Redner dann fort, die wichtige Frage de« Schutze« der Wahlkrei«einteilung durch die qualifizierte Mehrheit offen und ich erkläre heute, wie wir ei schon wiederholt getan, daß die« »ine Forderung ist, an welcher wir »»begingt fest-hallen «üff»n. Hoffentlich wird sich da« gltich» Sti««r»cht, da« allen Parteien und Bevölkerung«« schichten unter gleichen Bedingungen die Wahlstatt eröffnet, al« ein reinigende« und kräftigende« Stahl« bad sür unsere deutsche Bevölkerung in Stadt und Land erweisen. Bor alle« tut Einigkeit wohl, Einigkeit aber schon vor der Wahl, denn die Wahlkä«pse bringen naturgemäß die Leute au«-einander, und e« wäre falsch, sann erst aus die Einigung bei den Stichwahlen zu rechnen. Partei« Programme werden in den Hintergrund treten vor der Notwendigkeit de« Z»fa»«enschl»sst« alle« dessen, wa« gut deutsch fühlt und freiheitlich denkt und auf dem Boden der gegenwärtigen, gewiß vielfach verb«fferung«bedürftigen Sesellschaft«orlnung steht. Die nationalen Gegensätze werden auch i« kommenden Hause auseinanderprallen und der Gotteösriede noch lange nicht eintreten. Auch in Hinblick aus die zalreichen wichtigen und kulturellen Fragen, die da« künftig» Hau« hoffentlich i« höheren Maße beschädigen werden — Redner ver« weist nur auf Eheresor« und Schulreform — «ag »« dahingestellt f»in, ob dir gehegt»» Erwartungen sich erfüllen werden, ob nicht vielleicht ein sehr starker reaklionärer Einschlag sich fühlbar machen wird. Aber daS Parlament de« allgemeinen Stimmenrechte« wird «ine stärkere Stellung nach oben und nach außen, vernehmlich auch gegen« über Ungarn einnehmen. Die Entscheidung über die künftige G« aliung unserer Beziehungen zu Ungarn bleiben bester de« nächsten Hause vor« behalte». Redner saßt die Wünsche die«bezüglich in folgende« zusammen: Möglichste Verminderung der Berührungspunkte und damit der Reibung«« flächen zwischen den beiden Staaten. Wir wollen weiter« unter der Voraussetzung, daß der finanziellen Tributpflicht Oesterreichs «in End« gemacht wird, den magyarischen Unabhängigkeit«bestrebungen keine Schwierigkeiten bereiten; aber eine ungarische Armee darf von un« nicht mitb»zahlt werden, bei dem Bestände eine« selbstständigen ungarischen Zoll« tarife« oder von Zwischenzollinien darf e« keine Verwendung der Zolleinnahmen sür gemeinsame Angelegenheiten mehr geben und der Trennung der Book brauchen wir uns ja am wenigsten entgegen» zustellen. Da« gegenwärtige unwahr« und unHalt-bare Verhälni« muß auf neuer Grundlage auf-gerichiet werden. Clara pacta! Wir sind geographisch vielsach auseinander angkwiesen und können a»s Grund von klar und unzweideutig abgefaßten Ver-trägen nebeneinander hoffentlich ganz gut auskommen. E« wir sich nicht alle« von heute aus morgen er« reichen lasten, aber in der angedeutenden Richtung follie eine Regierung arbeiten, die sich i» erster und letzter Linie die Wahrung der österreichischen Jnter»st»v zum Ziele gesetzt hat. Zum Schlüsse spricht Redner die Hoffnung au«, daß die heutige Tagung den Zusammenschluß der gut deuich und freiheitlich gesinnten, politisch regsa«en Elemente im »f Wacht- Land» fördern und die Rüstung sür die kommend»« schwierigen und arbet«vollen Tage schmiede» helseu «erde. Hiera»s wurden die Wahlen in die Partei« leiiung vorge»o«men und die von der Partei« leitung vorgeschlagenen Herren gewählt. Unter den Gewählten befinden sich Eisenbahn«inister Dr. v. Derschatta sowie «ehren Reich«rat«- und Land« tag«abgeord>itte. Ueber Antrag de« Lande«au«sch»sse« Dr. v. Feyrer wird der Vorsitzende beauftragt, namen« der Versammlung «ine B»grüßung«d»ptsche an Dr. v. Derschatta zu richten, worauf der Vorsttzende Landesausschuß Dr. Stallnrr die Tagung «it herzlichen DankeSworten an die Erschienenen schloß. * • * Nach Schluß de« Bertrau»n«männertage« trat die Parteileitung z» einer Beratung zusammen, i» welcher der über Antrag de« Professor« Streintz einzusetzende zehngliedrige Geschästsausjchnß gewühlt wurde. ES sind die« die Herren: Professor Doktor Franz Streintz (Ob«an»), die Land»«au«schüffe v. Feyrer und Dr. Stalln«r (Obrnannstellvertreter), Direktor Franz Pichler und Dr. Max Bauer (Schriftführer), Direktor Franz Sleinbt (Zahl-meister), Abg. Eiuspinner, Hauptschriftleiter Hirth, Abg. Dr. Hosmann v. Wellenhos und Dr. Pan« holzer. Aotitische Fwndschau. Z>er Kumpf gegen die K«»su«»erei»e. Unter Führung der Abgeordneten Dr. Heilinger und Dr. Pom««r erschien am 12. d. Ml«, eine Abordnung der K»ufleute von Wien und der Provinz bei« Handel««inister Dr. Forscht, um ihm die Bitte zu unterbreiten, gegen da« Konsum-verein«wese», welche« die Kaufleute in erhebl«ch«r Weise schädigt, Stellung zu nehmen. Der Handels-minister anerkannte die vielfache Berechtigung der vorgebrachten Beschwerden, erklärte jedoch daß »«, mit Rücksicht darauf, daß »r keinerlei gesetzliche« Mittel zur Bersügung hab«, unmöglich sei, irgend «in« Verordnung hina»«zugeb«n. Die Abgeordneten Dr. Pommer und Dr. Heilinger erklärten sich schließlich bereit, einen Gesetzentwurf wegen Rege« lung de« KonsumvereinSwtsen« auszuarbeiten. Dr. Po«««r meinte noch, daß die Kaufleute zur Besserung ihrer Geschäst«verhältnisse die Selbsthilfe auf die Weife in der Hand hällen, daß sie durch Gründung einer entsprechenden Vereinigung de« Publikum gleichfall« am Jahr««schlusse eine gewisse prozentuelle Rückvergütung vom IahreSkonsum gewädre«. cheflerretchische und italienische Seewehr. Der «deewehrschr,fisteller Frederieo di Palma zieht im „Matino" einen Vergleich zwischen der öfter« reichischen und italienischen Flotte. Der außer-ordentliche Tiefgang vieler italienischer Schiffe sei ein schwere« Hindernis für den Krieg. In der Adria sei von 100 italienischen Häfen nur Venedig große» Schiffen zugänglich, überdies besitze Oester« reich eine gleichartige Flotte vortrefflich bewaffneter Kreuzer, die mit ihrer Btplatiung, Schnelligkeit und ihrem geringen Tiefgang ein starkes Adria« gefchwader darstellt, das an Umfang geringer als da« italienische ist, aber an GesechtSwert wegen der Ueberlegenheit der Operation«basen gewinnt, über welche die österreichische Flotte verfügt. Italien, fo schließt der Artikel, kann nur durch ein Mittel den Mangel an Opkration«stützpunkien in der Adria ersetzen: indem e« dort über eine Flotte verfügt, die an Zahl der österreichischen so überlegen ist, daß sie durch Blockierung von zwei gegnerische» Seeplätzen sich die Herrschaft über da« Meer sichert. Da« und kein andere« ist die See« Mehrausgabe, der die Regierung ihre Hauptstudien zuwenden muß. Aus Stadt und Land. ßillier Hemeinderat. Am Freitag den 19. d. M. findet eine ordent« liche öffentliche Semeindeausschußsitzung statt, mit der Tage«ordnug: Mitteilung der Einkäufe: Bericht de« Recht« au«fchusfe« über: 1. Die Gesuche um Anerkennung de« Heimat«rechte« in der Stadt Cilli der Maria Slapnik, der Theresia Mraß, de« Franz Kragolnik, der Elisabeth Jefchev« Seite 3 nak, des Wenzel Pissig. de« Gemeinderate« Znaim bezüglich Paula und Henriette Rostock und de« Gemeindeamt»« Neukirche» bezüglich Maria Marou« schek. 2. Ei»» Eingabe drr Direktion d»r Gemeinde« fparkafla, um Neuwahl der Milglieder de« Spar« kafftau«schufle« «it Rücksicht auf die «it Ende d. I. ablaufende Funknonsperiode diese« Aul« fchusse«. Berichte de« Bauau«schusse« übn: 1. Den Rekur« de« Herrn Max und der Frau Betty Rauscher gege» die de« Herrn Ioh»nn Jofek erteilte Baubewilligung. 2. Einen A«t«vortrag be« treffend die i« Mädchenschulgebäude notwendig gewordenen Herstelunpen. 3. Ein Ansuchen de« Karl Teppei u« Bewilligung der Grundabttilung zu Bauplätzen nach de« vorgelegten Plane. Berichte deS Finanzausschüsse« über: 1. Den Rechnungsabschluß de« städtischen Ga«-werke« für 1905. 2. Ein Ansuchen de« deutsch-völkischen Arbeiterkindes .Eiche" in Znai« »« Bewilligung eine« Beitrage« sür da« Arbeiter« bunde«hei«. 3. Eine Eingabe de« städtischen Ga«-werke« betreffend die Abschreibung von For-derungen. 4. Ein Realitätenverkaus«anbot de« R. Nareks. 5. Einen Antrag auf Pachtung de« Hause« Nr. 4. Srabennasse. Berichte de« Gewerbeau«schusse« über: 1. Einen Statthaltereierlaß betreffend die ConntaaSruhe der Kastanienröster. 2. Ein neuer-liche« Ansuchen der Frau Fanny Pelle in Ange-legenheil der Uebertragung ihrer Vranntweinschank« Konzession in da« Hau« Nr. 4 Klostergasse. Bericht de« Friedhof-AuSschusfe« über einen A«>«oortrag betreff« Leistung einer Vergütung an den Besitzer Wrunsch für die Be« nützuug seine« Brunnen« durch de» Friedhof«-gärtner. Berichte de« Maut-Au«sch»fse« über die Gesuche u« Bewilligung von Mauldefreiunge» beziehungsweise Erleichterungen und zwar: de« Friedrich Gugl. de« katholischen Unterstützung«-vereine« »nd de« Franz Skasa. Der öffentlichen folgt eine vertrauliche Sitzung. Minilterpristdeut Ziare» Aet weilte ver-gangenen Sonntag «it semer Gemahlin zu kurze« Besuche auf Schloß Plevna bei Sachsenfeld und stattete auch Baron Puthon auf Schloß Sallach einen Besuch ab. Auf der Durchreise durch Cilli nah« Baron Beck im Kaffee „Merkur" einen Kaffee und im Hotel »Stadt Wien" da« Miltag«adl z» sich, wobei er den neuen Holelpächter Herrn I. Heißenberger feiner vollsten Zufriedenheit »er« sichert«. Mikitärisches. Transferiert wurde: der Haupt« «an» 1. Klasse Franz Schödinger de« Infanterie« Regi«ent« Nr. 20 und der Hauptmann 2. Klasse Artur Edl. v. Jmelic de« Infanterieregiment« Nr. 27 gegenseitig (aus eigene Kosten). Neuer g-uzjüyriger Schuekz«ß Wie»-Marburg. Die im heurigen Frühjahr eingeführten neuen Schnellzüge Nr. 4 und 3 (Wien, Südbahn-Hof ab ll-8# vormittag«, Graz 3*'\ Marburg an 4,S0 nachmittag«; beziehungsweise Marburg ab 12'" mittags, Graz ab I'", Wien Südbahnhof am 5 Si nach«ittag<). deren Verkehr in der Strecke Graz—Marburg bereit« «it 16. d. Mt. eingestellt werden sollte, werden versuch«weise den ganzen Winter hindurch bi« und von Marburg verkehren, von de« genannten Tage an wird somit nur die Fortsetzung dieser Züge nach und von Villach entfallen. Die ganzjährige Führung dieser Züge bi« Marburg ist namentlich sür die Interessenten der Städte Graz «nd Marburg von große« Werte und wird sich vermullich durch entsprechende Benützung der Züge auch in der Strecke Graz—Marburg al« gerechtfertigt erweisen. Zweiter lteiermär bischer Staatsbeamte» t»>. Nachv.m auch der jüngste Finanzbericht der Staat«» beamttnschaft in seiner großen Mehrheit eine Ent-tä»schung gebracht hat, da lediglich nur ein Mehr« erforderni« für Ernennung lang gedienter Prak« titante» zu Beamten. Umwandlung von unadju-tierten Praktikantenstelle» in adjniierte, und Er« nennung von lang gedienten Beamten »ä porsonam in die nächst höhere Rang«klasse vorgesehen ist, also nur ein kleiner Br»chieil finanziell ausgebessert wirb, die außerordentlich große Teuerung aber eine Aufbesserung der Bezüge aller StaatSbedienstete» aus d»S dringenste erheischt, findet in Wien und alle» Landeshauptstädte» am 21. Oktober l. I. ein SiaatSbeamtentag statt, auf dessen Tage«« Seite 4 ordnung die Forderung nach Zeitvorrückuag und alt augenblicklicher Behelf eiue 20# Te»erun>«. anläge fit die Beamte« der vier untersten Rang«, flössen steht. Für ©leiemarf findet diese Kund» geduug. zu welcher Beamte au« alle, Teilen de« Lande« erscheine» werde», a« 21. Oktober 1906, um V, 4 Uhr nachmittag«, i« landschaftlichen Ritterlaale statt. La»ßflre«.Aerfteißer«»ß. Sonntag, den 21. Oktober 1906, 11 Uhr »or»ittag« findet die Ver-sieigerung der Laubstreu i« Gtadiparke statt. sin klerikaler Aorstoß. An der hiesigen Mädchenbürgerschul, hat der katholische Religion«, lehrer Dr. Elawitsch den Versuch u»terno««eo, da« konfessionelle Schulgebet einzust^ren und den Bruch mit der bi«h»rigen Uebung herbei-zuführen, nach der alle Schülerinnen, gleichviel ob katholischen, evangelischen oder «osaischen Glauben«, bekenntnisse«. gemeinsam zu Begi»n de« Unterrichte« »in Li«d sangen. Alle« deutet darauf hin, daß Dr. Elawitsch nicht aus persönliche« Antriebe, sondern über höheren Auftrag handelt. Die best» Antwort hieraus besteht in der Gründung einer Ortsgruppe de« vereine«: „Freie Schule- und e« habe» fich auch bereit« Männer gefunden, welche die nötige» Vorarbeite» aus sich nehmen wollen. Die Absicht hiezu bestand schon lange; de« klerikale» Vorstoß aber blieb e« vorbehalte», de» Stein in« Rollen zu bringe«. L»»»t»ersa««l««i »er Koll«»tiv>e»osse«. sch«ft. Vergangenen Sonntag fand ,« Hotel Post die Hauptversammlung der Kollektivgenossenschaft Cilli statt. Der Senosse»schas««oorfteher. Herr Han« Prettner begrüßte nebst den zahlreich erschienene» Genosse»schast«mitgliedern auch den Vertreter der Regierung, Herrn Stadtamt«sekcetär H. Blechinger und Schriftleiter D. Walter und erstattete foda»n de» Gefchäfl«- und Sassenbericht, dem zu entnehmen ist, daß die Genossenschaft im vergangenen Zahre ihren Mitgliederstand von 149 aus 157 erhöht hat. Ausgedungen wurden im Berich,«jahre 53 Lehrlinge, freigesprochen 35. Die Summe der Empfänge be» jissert sich aus K 1277.—, denen Au«gaben im vetrage von K 406 gegenüberstehen. Da« Genossen« fchaft«vermögen beziffert sich auf K 870.— und hat eine Vermehrung um K 237.— erfahren. Vor Eingang » die Wahlen erbittet sich Herr Kammer, rat Mörtl da« Wort, um dem bisher wirkenden Vorsteher Herrn Prettner da« Zeugni« auszustellen, daß dieser alle« vorgekehrt hab», wa« im Jnter. resse drr Genossenschaft gelegen sei «nd daß «an ih« ganz besonder« sür die Gewissenhaftigkeit danken müsse, «it d»r »r bei der Freisprechung zu Werke gehe. E« sei gänzlich verkehrt, darin etwa ein» übel angibracht» Streng» zu erblicke». d»nn »ur aus solch» W«is» lasse sich die heute vielfach i« Argen liegende beruflich« Au«tildung h»d»». 8»i der nun vorg»no««tn»n Wahl d»« Vorsteher« und seine« Stellvertreter«, wird «it großer Ein-»ütigkeit Herr Prettner und al« dessen Stell-Vertreter Herr H. Säger wi»d»rg»wählt. U»b»r A». trag d»« Herrn Rieg»r«ptrg«r wird di« Wahl d»r iibrigrn Au«schüss» durch Zuruf vorg»no««»n und »« werden in den Au«schuß entsendet die Herren: Brat« schiisch Aug. Dtioma. A»tley. Klarer. Mörtl und Schmuck. Z» Ersatzmannern w»rd»n gtwählt di» H»rrn Cvrtanowitsch und Medwed. Die aus die Tage«, ordnuag gesetzte Durchberalung der Satzung«« eine« schied«gerichllich«n Ausschüsse« mußte zurückgestellt werden, nachdem noch gewisse amtliche Erhebungen »»«stehen und zunächst »ine genaue Statistik der Gehilsen in Vorlag» gtbracht wtrden müsse, doch wurden schon jetzt zu Vertretern der Meister in diesem Schiedsgerichte die Herren Mörtl, Prettner und Termann d»rch Wahl bestimmt. Nachdem noch Herr Leiiermayer die Verhandlungsschrift der vor. jährigen Hauptversammlung zur Verlesung gebracht hatte »nv H»rr Chiba al« Rechnungtpliiser sein Urtril dabin abg»g»b»n hatt», daß all» Bücher in vollster Ordnung besundtn worden waren, schloß der GenossenschaftSvorsteher, H»rr Pr»ttn»r mit Tailke«worlen an di» Erschien»»»» die Versammlung. Die Beramngen der Satzungen de« Schied«gerichte« sind einer in Bälde einzuberufenden Vollversamm» lung vorbehalten worden. Sine »»ver««»ftigt Ileöuug. Die d e u t s ch e n Zöglinge de« hiesigen Ooergymnasium« werden dazu «»gehalten, in der Psar»kirche bei der sonniägigen Messe s l» v e n i s ch» Litder zu singen, d»r»n Wort. Iii Steiermtrtilche K«to«pteö»»k ha» in der am 14. d. M. abgehaltenen außerordentlichen Gen«ralv«rsammlung di« Erhöhung de« Kopital« vo» vier auf acht Millionen Kronen beschloss««. Gleichzeitig wurde ein« Statutenänderung vor. geno««en, da der Gesellschaft ver Titel f. prio. steiermärkische E«komptebank" verliehen wurde. cherich»sa«t. (T ö ff, soff.) Der wege« Schnellfahren« von dem hiesigen Bezirksgerichte zu 50 X Geldstrafe vernrteilie Automobilist !t»etu«lao Heinzl au« Agram hatte gegen Schnld und Strafe die Berufung augemeldet. Am vorigen Moatag fand nun unter dem Lorsitze de« L.-G.-R. Smoley bie Berufung«verhandlung bei dem hiesigen Krei«. gerichie statt, ^er Angeklagte ward durch Recht«, anwalt Dr. Vrecko verteidigt, bem e« aber nicht gelang, da« Verhängnis von dem Haupte feine« Schutzbesohlenen adz«we«den; da« erstrichterliche Urteil ward vollinhaltlich bestätigt. Genehmigter La»dt«g,öesipr»ß. Der Kaiser hat den Be>chluß de« Landtage«, betreffend die Trennung der Ort«ge«einde Praßderg durch Au« scheidung der Kataftralgemeinde« Bresje, Liffaj, Loke, St. Michael, St. Radegund^ uns Schönacker und Konstituierung derselben zu einer eigene» OrtSgemeinde unter dem Namen „Umgebung Praßderg", genehmigt. Aurlille. Die letzte Kurliste der LandeSkur-anstatt Neuhau« bei Cilli weist bi« 30. v. eine Besucherzahl von 595 Parteien mit 1139 Personen a««. Davon entsallen auf Steiermaik 534, Nieder-Österreich 158. ttrsatten ««d Slavonien 115, Ungarn 75. Jstrien 72, Kärnte» 63, Krain 23, Serbien 22, Oberösterreich 12, Vo«nien II. Mähren 10, Küstenland und Siedenbürgen j« 8. Galizie» 6, Böhmen, Italien und Türkei je 3, Dänemark, Dalmatien und Holstein je 2 Personen kiio aus Herzeuovina und Tirol je eine Perso«. Aereiu SUmart iu chraz. Ausweis über erhaltene Spenoe«, sowie gegebene Unterstütz«ngen »nd Darleihen in der Zeit vom 13. September bis 10. Oktober 1906 in der Steiermark. Spenven liefen ein von: O.-G. Froh»leiten (Festertrog) K 10; O.-G. Lutitnberg (Sühne des Besitzer« Trummer in Kirchbach a. d. R. in der Klage de« Herrn Leopold Voller) K 25; Abschiedsabend be« Herrn Hummel in Fehring X 4; Franz Schicht in Eggen, bürg (anläßlich de» Scheiden« Joses Psann«) K 31; O.-G. W<>ßendach-Ei. Galle« (Fstertrag) L 800; O.-G. Misteldach K 12; O.-S. Kirchdorf K 10; durch da« .Grazer Tagblat," K 5; Tarotgesell-fchaft i« Gam« bei Frohnleiien Iv 11.30; Fröhliche Tischgesellschaft in Ledring K 3; Verband .Ostmark" und Deutsch-akad. Gesangverein in Graz L 4; Ertrag deS Herbstmesse-Konzerte« der Lustenauer Kapelle .Harmonie' am 8. Oktober 1906 i« der Puniigamer Brauerei K 52.40; Ertrag de« Süd« «ark-SammetturmeS in der Ausstellung der Grazer Herbstmesse vom 29. September bi« 7. Oktober 1906 zusammen K 220.23; O-G. Bad Neuhau« (Gast, hau« „Zur Milchmariandl") X 27. Gründer: Tischrunve der Bahnbeamien in Donawitz K 50; Stammtisch .Omnibus* ,« Gasthos» .Zur Post" in Judendurg IL 109. Spenden erhielten: der Ort«schuloerein in Pragerhof K 50; eine Suppeuk anstatt K 15; ein Bea«ter in Untersteier«ar» Nuouner 83 je Wcklyt' Seite 5 K 30; ein Beamter ebendort K 10; (in Gewerbe« treibender ebendort 20 X; weil«» wurden an Stubienunterstützuugen X 290 »»«bezahlt. Dar« leiden wurden gegeben: einem Lehrer in Unterßeier» «ark K 600; eine« Beamten ebendort K 100. Aischsfherf. (I o b e«f a II.) Vorgestern 4 Uhr Nachmittag» starb hier «ach. längerer Krankheit Frau Anna Koschuch geb. Spe«, Groß« prnndbesitzer«. und Gasthau«besiter«gatti» i« 44 Lebensjahre. Die Verstorbene «ar ob ihre« biederen Wesen« allgemein beliebt, galt al« Deutsch« freundlich und war eine Wohltäterin der armen Leute. An ihrer Bahre traue» nebst de« Gatten vier «inderjithriae Sinder. Ainöisch-Seillrih.(Tod durch Erhängen.) Der wegen eine« Sstilichkeit«verbrechen« in Ver« wakrung«haft de« B,zirk«gerichte« Windisch-Feistritz befindliche Josef Le«kovar, pensionierter Bahn-»achter au« Weidesch hat sich a« 14. d.M. in ter Frihe in feiner Hastzelle erhängt. Le«kooar Kalt bi« jev» überall al« fleißiger Arbeiter und stand i« 60. L«ben«jahre. Er wurde behuf« Obduktion in die städtische Totenkammer überführt. — (Kami lienn achricht.) Montag Nach«ittag find in der Klosterkirche z» Windisch-Feistritz die Trauung de« Fräulein« Fany Osimitsi, Tochter be« Hau«» und Realttälenbesitzer« Herrn Franz Olimttsch, «it Herrn Ce«lav Miazcinsly, k. k. Post« asttstenie» in Pontafel statt. Al« Beistände fungierten die Herren Schulleiier Kolleinig und Poktasiisten« Kinsterwalder. — (Tode« fall.) Heu» starb h«er die Haulbesigenn Frau Marie Fula, verwiiwete Bratuscha ,« 38. Lebe»«jahre. Aan». (Selbstmord.) In Belernik bei Drachenburg machte Donner«iag der doriige Be« fitzer Georg Kunei, seinem Leben durch einen Lievolverschuß ein Ende. Hän«ltcher Zwist soll die Ursache de« Selbstmorde« gewesen sein. Bier un-versorgte Kinder beweinen ihren Vater. Montpreis. (Höhlenbärenfunde.) Wie »n« au« Momprei« mitgeteilt wird, wurde vor einigen Tagen von mehreren Herrn eine Begehung der Höhlen in der Umgebung vorgenommen und hiebe, in einer derselben Reste von Höhlenbären aufgedeckt. Die Fundstück« wurden de« Lande«« «useu« überwiesen. Schaubühne. Sonntag den 14. Oktober Eröffnungsvorstellung in unserem Stadttheater. „Die Schützenliefel«, Operette in drei Akten von Leo Stein und Karl Lindau. Musik von Edmund Eysler. Ein dicht ge-fülltes Haus harrt in großer Spannung auf den Beginn der Vorstellung. Die Musik unter Leitung de« Kapellmeisters Herrn Dr. Heinz Heß setzt ein; der Vorhang hebt sich. Es war eine große Ent-täuschung, was wir nun sahen und hörten. Es war ein steter Kampf des Dirigenten mit seinen Musikern und Sängern, die sich durchaus nicht vertragen wollten; nur in dem einen schienen sie einig zusein, möglichst viel Lärm zu machen. Die teilweise recht ansprechenden Melodien Eyslers, dessen „Schützen, liefe!" wir schon in der vergangenen Spielzeit be« sprachen haben, gingen diesmal in dem heillosen Spektakel, der stets gemacht wurde, ganz verloren. Doch wollen wir von Herrn Dr. Heß noch mehr hören, bevor wir unS ein abschließendes Urteil bilden. Als Schützenliesel wurde uns unsere neue Soubrette, Fräulein Pola vorgestellt. Frl. Pola singt und spielt nicht gerade schlecht, doch genügt dies nicht ganz. An unsere Einbildungskraft wurden zu arge Zu-mutungen gestellt; das gewisse Etwas, das man von der Soubrette verlangt, besitzt eben Frl. Pola nicht und wir fürchten, daß auch alle Toilettenkünste nicht über diesen Mangel an jeglicher Stütze der Illusion hinweghelfen können. Wäre Gesang und Spiel her-vorragend, so würde man ja vielleicht andere Mängel übersehen, doch ist auch dies nur mittelmäßig.^lbsolut abzuweisen ist in jeder Hinsicht die neue Operetten-diva Frl. Ziehrer. Es ist eine unglaubliche Zumutung an unser Theaterpublikum, eine derartige Schauspielerin überhaupt auftreten zu lassen. Dies werden und können wir uns nicht bieten lassen. Ueber Dar-ftellung und Gesang (wenn wir es überhaupt so nennen können) dieser Dame sei kein weiteres Wort verloren. Wir wollen hoffen, daß wir von we teren Proben ihrer >iunst verschont bleiben. Eine recht ansprechende Stimme besitzt Herr Hermann, der den Blastus gab; das Spiel hingegen ist ganz gewöhn» licher Dilettantismus; auch geht es dem Herrn noch schlecht mit der deutschen Sprache. Zu einer kleinen Rolle lernten wir Herrn Nittl (Förster) kennen. In den hohen Lagen versagte seine Stimme gänzlich, es mag sein, daß eine Unpäßlichkeit daran schuld war, seine Rolle war jedenfalls zu klein, um sich ein abschließendes Urteil bilden zu können. Die Darsteller der übrigen Rollen, Mutter Margarete (Frl. Urban), DaSzewskh, (Herr Mahr) usw. sind vom vorigen Jahre bestens bekannt. Als Leiter der Vorstellung wirkte in zufriedenstellender Weise Herr Mahr. Gut einge« führt hat sich Herr Holzer als Zillinger. /klein Dorrn Lustspiel von Franz von Schöntha». Di« trüben Erfahrung»» von Sonntag verschuldeten e«, daß der Besuch de« Schöatha»-ichen Lustspiel«« so viel zu wünschen übrig ließ. Mit herabgestirnrnten Erwartungen setzten sich auch die wenige» Besucher an den Gab«ni»sch, den ihnen die Büh«enleit»ng am Dienstag g«d«ckt hatte, doch sie wurden die««al angeneh« enttäuscht; «an verbrachte dank der gediegenen Kräfte, di« heute mimten, einen genußreichen Abend. Die beiden Hauptrollen lagen in tüchtigen Händen. Her» Holzer hat un« mit seinem Dornt «in« Prob« seiner Verwandlungssähigkeit geliefert, die Achtung abnötigt. Er «ahme in keine« Zug« an sein« sonntägig« Roll«; er hat da« Zeug in sich, sich sozu-sagen in völlig »eue Formen mit völlig neuen (Eigenschaften umzugießen. E« ist einzig die Schuld Schönthan«. wenn der Dorrst der Bühne »ich, jene wahrhaft rührende Gestalt ist. be DickenS in seine« da« Gemüt so gefangen nehmenden Romane gezeichnet hat. An den S.önthan'ichen Dorrst hatte sich Herr Holzer zu dal'en uns er hat den drolligen Alten, an de« jedoch die vettelsuch« al« ein häßlicher Zug kleb«, mit viel Geschick aus die Bretter gebracht. (Eine sehr einnehmende Erscheinung bot Frl. J»ss>« Hold al« Am«y Dorrit. E« dürste zwar nicht lange her sein, daß sie den Staub der Theoierschule von den Füssen gesttitelt bat, doch «abm ihr Spiel nur leise batan. Di« i»n«r« Freude an der eigenen Bühnenschöpfung macht ihr Spiel seyr natürlich und verleiht Ihre« Auftreten hohe Sicher» heil. Frl. Hold hat außerordentl ch gefallen — die« ba« allgemeine Urteil. Etuen nuten Gewinn hat unsere Bühne auch mit Herrn Weyrich (Elemnann) gemacht. Dem strebsamen Künstler wäre einzig anzuraten, etwa« weniger zu hasten. Eine Spanierin von anda-lustscher Glut und Leidenschaft war Fcl. Rauscher. Auch der Übrigen Mitwirkenden, ve>n denen be-sonder« Herr Wonger und Frl. Ernotti einige kleine, ober grsälltg« Proben ihrer Begabung dar-boten, sei hier «st Anerkennung geda^t. Herr Mahr hat diesmal etwa« übertrieben. Vermischtes. Die turgemiße Lebensweise. Das diesjährige preußische Kaisermanöver ist — so erzählt ein Berliner Manöverwitz — allen Truppen gesundheitlich vorzüglich bekommen, und zwar infolge der durchaus kurgemäßeu Lebensweise: Frühes Ausstehe», Terraintour von etwa 40 Kilometer, mehrere Fußbäder in der Neiße und der Kapbach, Wegfall des schädlichen Mittags-schlases und der verderblichen Federbetten, mehrmals kalte Duschen bis zu mehrstündiger Dauer, dazu strenge Diät und anregende Unterhaltung durch die hohen Vorgesetzten..... £>»• ninefle Spieheug. I« Pari« wird gegenwärtig die in den letzten Jahren rasch beliebt gewordene Spielzeug.Ausstellung abgehalten. Nebst den Unterseeboot,«, die mit großer Sicherheit «anöoeriiren und d«n Tänzerinnen de« König» von Kambodscha erregt ein Spielzeug, da« den Namen „Katastrophen-Automobil* füyrt. gewisse« Aussehen. Hat man die Feder aufgezopen, so setzt sich der kleine Kraftwagen in Bewegung. Er läuft einig« Meter, dann hört er man einen Kract^ die In-saßen werden au« dem Gefährt geschleudert und der Wagen fällt in einzelne Bruchstücke au«» einander. Da« Automobil kann rasch zusammen« gefügt werden und ist tnnn wieder für «ine weitere Katastrophe bereit. ßi»e Mutter, die ihre Kinder »ergibt. In dem abendS in Kassel eintreffenden westfälischen Personenzuge reiste kürzlich eine Frau mit ihren zwei kleinen Kindern. Kurz vor Hagen stieg sie aus, ohne an ihre Kinder zu denken. Erst alS sie sich nach ewigen Stunden ihrer erinnerte, eilte sie zum Bahnhof zurück. Inzwischen waren die Kleinen den Mitreisenden aufgefallen und in einer benachbarten Station dem Vorsteher übergeben worden. Drahtlich wurde dann die Mutter ermittelt, die auch bald eintraf, um die geängstigten Kinder wieder in Empfang zu nehme». Schrifttum. FHITZ RASCH. Buchhandlung, CILLI. 1 5er H»««idr»ck. Die photographische Tech« nik hat in den letzten Jahr«., «ine Au«g«stattu»g erfahren, dir «« möglich macht, da« posiitiv« Bild individuell zu beeinfluß««. So vorzüglich diese« Verfahr«» — der Gummidruck — in der Hand de« Kunstverständigen leistet, so verderbenbringend kann «« demjenigen werde», der die Technik nicht vollk»«men beherrscht. I» der Oktobern»««» der illustrierten Monatsschrift .Der Amateur" (V«rlag Karl Konegen, Wien, I, Op«rnring 3) wird zu« erstenmal die Technik de« Gummidruckt» auf Grund oxakter Studien bi« in ihr» letzte» Einzelheit«» klargelegt und nunmehr scheint auch den Mindergeübten der Weg zu diesem Verfahren geebnet zu fein. Auch ansousten zeichnet sich diese« Heft durch instruktive Artikel »nd prachtvolle Illustrationen au«. Abonnement (K 6.— pro Jahr) können durch jede Buchhandlung erfalgen. Probe» nummern versendet der Verlag grati« uno franko. Z>schin Pschttsn. Al« der russisch-japanische Krieg aller Welt die Augen öffnete und jeden er-kennen ließ, daß im japanisch«» Volke Kräfte und Fähigkeiten schlummern müßten, von d-nen sich unsere adeabländiiche Schnlwei«heit nicht« träumen ließ, da forschte man nach de» Quelle» ber japa« nischen Kraft. Man >and sie tn einem System har«vnischer Entwickelu"g der geistigen un» physischen «>äste, dem Dfchiu-Dschitsu, der javanische» Anpfiff«« und Verteidigungskunst oh»e Waffe». Da« Dschiu-Dschltiu ist kein Sport, den man in Schaustellungen, aus Iah,Märkten oter im Zirkus vorführt, sondern eine Waffe für da« praktische Leben. Die Polizisten in New-Dork, ifomon unb Pari« werden bereit« im Djchiu-Dschst!a unter-richtet, und auch in Deutschland wenttt sich dieser Kunst bereits da« allgemein» Interesse zu. Da« i« Modcrti-Meeizinisch?» Ve>lac> (F. W. Gloeckner & Co.) in Leipzig erschienene H ans duck de» Dschiu-Dschttsu. „Dir Kunst der Selbstverteidigung" vo« Hojo Takuji, lehrt in anschaulichster Weis«, wie der Schwächste bet tätliche» Angriffen stärkerer Gegner un» selbst bei Angriffen mu bewaffneter Hand seinen Gegner mit Htlke de« Dichiu Dichits« zu überwinden vermag. Da« mit 40 Abbildungen nach der Naiut illustrierte und zu dem billigen P>«ife von 2.— Mk. erhältliche Werk wird der japanischen Kunst gewiß in unseren Turnvereine» Eingang verschaffen. Das Lokal-Museum. Ilaser »n Hrinnervngea »n die Bömerzeit s« überreiches Wnsen« ist an Donnerstagen und fonntagen von 9—1 Zlhr geöffnet, an anderen agen der Woche von 10—12 Ahr. J>U Hin-trittsgebühr beträgt 20 Keller. y £ranz«5osef-] ÜJTTERQUELLE. vor» ärztlichen Autoritäten spt . Jahrzehnten als d« Mhaltr«cjisieu.| ■ sicherste nmU "siehe flb£mpfoMen | fPireefion in "Qudapest. Niederlagen in Ctllt bei Gn»tmr Stiger, Jos. Matid, Apotheke «zur Mariahlls" (Otto Schwarzl &Co.) 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Deutsche Volksgenossen! E« liegt im Interesse der nationalen Sache, diese gut deutsche, unabhängige, große politische Tageszeitung durch eigenen Bezug und Anempfehlung in Bekannte«-kreise zu fördern. Bezugspreis: vierteljährlich für die Provinz K 7*80. Probenummern auf Wunsch durch acht Tage unentgeltlich. Verwaltung: Wie» VII/1. Bandgasse 28. JH« SndmarstAücherei ist im Stadt a«te im Vorzimmer des Herrn Amisvorstand«« untergebracht und enthält wissenschaftliche uns belle-gristifche Werke in 1600 Bänden. AuSleihstuadea sind jeden Montag, Mittwoch und Freitag (mit Ausnahme von Feiertagen) von 1 bi« 2 Übe nach» mittags. Jeder Entlehner hat monatlich 10 Heller und auß-rdem für jeden Band 2 Heller für je 14 Tage zu bezahlen. Ueber zwei Monate dürfen die Bücher nicht behalten werden. Jeder Deutsche kann Bücher entlehnen. Im Jahre 1903 wurden 6202, im Jahr« 1904 8153 Bücher entlehnt. Aeoöachtimgen an der meteorologischen Station Cilli Nr. _Aonat September 1906, 51. s - It -= 1 Temperatur nach Celsius 'S £ Il 1 4* V *C c (£5 2 B Windrichtung und Starte i. ra 1 ns S| Bemerkungen ii 0 §i* ■3 & 0 3 ü cfl So 'S ~ 'R E 5 k Ö a. 7 Uhr 1 llbr SUhr JO 5 3 = - E 3 J °> <3 «,22 &£ <3 a SS ~ 3 §5Ej Sto.5 »i 0 früh mittag abends ä 1 7490 90 222 12-0 14-4 •26 6 680 06 s. NW. —• früh Nebel 2 747-0 96 24-2 14 0 15» 28 7 73 0 0*6 e s. e — 3 745.0 I 11 2 26 6 17-0 18-2 35 8 680 0 s. W. • — 4 745-0 12-8 2'i'8 17-4 19-0 35 12 59-0 0 —e s. — 5 746-1 134 280 17 2 19 8 85 11 56 0 0 SÄ. —: 6 744-0 18 4 31-0 21-2 235 35 13 56-0 3 W. SW, —° — m 7 745-0 170 270 290 21 0 33 15 62-0 3 0 W. —0 — m 8 749 0 172 28-8 18-0 21 3 34 13 61 0 1 e 0 — 9 746-0 18 4 29 0 18-8 220 33 14 650 5 W. W.' • 4 7 stürmisch, Gewitter. Regen 10 744-0 16-4 22 4 156 18 1 85 15 «8-0 8 — , ™"e 245 Gewitter 11 745-0 1 13 5 15 4 132 14-0 17 13 640 9 —0 -# ~~e 10 12 743 0 13 0 146 12 2 13-2 16 12 610 6 —e SW, a — 13 7430 8-8 186 8 2 11-8 22 8 55-0 5 —a —# —0 — stürmisch 14 7430 70 17-6 12 2 12-2 20 6 610 4 ~0 6%, 0*3 srüh Nebel, Regen 15 743 0 11-6 168 13-8 14-0 20 10 650 7 SW. SW, — 16 740-0 12-4 16 4 80 122 17 7 60-0 6-6 a -# 0 35-2 „ . Gewitter 17 745-0 96 122 10-6 10 8 12 7 660 8 a -, ~"o 1« Regen 18 747 0 7460 10 0 13 4 114 11-« 14 9 680 5 • — . 0*6 früh Nebel, Regen 19 11« 17-0 128 13-8 19 10 72 0 6 ~'a W. 250 8*8 Regen 20 742-0 102 12 6 108 11-2 15 10 700 7 W. 21 745 0 6-2' 190 100 11.7 21 9 68 0 3 a —! — srüh Nebel. 22 745-0 9-2 180 13-0 13-4 25 6 720 4 —e W. ™"a 0*0 „ Regen 23 747-0 9-0 188 120 132 21 9 720 4 0 SW, "~a 00 m It 24 749 0 9-6 176 9-8 12 3 21 8 690 8 SW, ™^a 28 . stürmisch 25 7500 5-6 12-4 74 8-4 20 4 610 3 ~~0 W. ~"a — 2B 755 0 SS 10-0 5-4 6-0 16 2 590 4 *To SW, ■"0 — 27 757-0 5-0 7-0 6-6 6-2 8 2 57.0 6 R. W, ~'a •— stürmisch , 28 757 0 58 14-2 6 4 88 15 5 590 2 • a — früh Nebel 29 753-0 2-0 16 6 7 2 8-6 17 1 60*0 0 « — 30 750-0 7-0 11-4 100 94 24 5 620 5 "~a m Karl paffst, k. k. Professor. — besteingerichtete = BUCHBINDEREI im hause HERAUSGABE u. VERWALTUNG der deutschen wacht BESTES INSERTIOKS-ORGAN FCR - UNTERSTEIERMARK- VEREINS-RUCHDRUCKEREI CILLI S Ratbausgasse 5 CEL S CILLI Ratbausgasse 5 SPEISEN- und GETRÄNKE-TARIFE, KELLNERRECHNUNGEN, MENUKARTEN, ETIKETTEN, * PREISKURANTE, FAKTUREN. BRIEFPAPIERE. STATUTEN, JAHRESBERICHTE, LIEDERTEXTE, TABELLEN, TRAUUNGSKARTEN ANSCHLAGZETTELN. KASSABÜCHER. WERKE, BROSCHÜREN, EINLADUNGEN, STERBEPARTE, ZEITSCHRIFTEN. FACHBLÄTTER. KATALOGE, KUVERTSAUFDRUCKE, ZIRKULARE. DIPLOME, MEMORANDEN, PREISLISTEN Kummer 83 ^rutsche Wacht- Seite 7 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme anläßlich des Hinscheidens unseres innigst--geliebten Gatten und Baters des Herrn Franz Relbl k. k. Steuerinspektor i. LZ. sagen wie aus diesem Wege sür die Beteiligung am Leichenbegängnisse sowie für die schönen Kranzspenden allen unseren herzlichsten Dank. Z>ie tieftrauernden Kinterötieöenen. Cm. Rlillipel, Ingenieur Bauunternehmung und technisches Bureau für Wasserleitungs-, Gas- und Kanalisations-Anlagen Wien, XIX., Colloreriogasse Nr. 38 übernimmt die Vorarbeiten. Projektierungen, Gutachten u Bauausführungen von Wasserleitungen, sowie Wusserbeschaffnng durch Hncbquell-, Tiefquell- und < Irnndwasserf&ügaDgenfBr Städte, Gemeinden, Gutsherrschaften, Behörden, Private etc. Projektierung nnd Ausführung von Wasserleitungs-Installationen sOr alle Zwecke. Uebernahme von Wasferbehebnngsanlagen mitPumpraascbinen, Turbinen, Wasseirad- und elektromotorischen Pumpbetrieb. Wasserenteisenungs- nnd Waaaerrelnlgnnga-Anlagen. Uebernahme von Hetonreservoirs und Elliranlagen, Rohrkanalisierungen. Gasanataltsbauten jeder Orösae nnd Jader Art. Kundmachung. Der Gemeindeausschuß hat in seiner Sitzung vom S.Oktober 1906 beschlossen einen Gesetzentwurf an den steier-märkischen Landtag zur Genehmigung zu unterbreiten, wonach die in der Zeit vom 1. Jänner 1896 bis 31. De-zember 1930 im Gebiete der Stadtgemeinde Cilli ansgesührten Neu-, Zu- und Umbauten zu Wohnzwecken von der Entrichtung der Gemeindeumlagen aus die Hauszinssteuer aus die Dauer von 12 Jahren befreit werden. Dies wird gemäß § 60 des Gesetzes vom 21 .Jänner 1867 L.-G. und Verordnungsblattes Nr. 7 mit dem Beifügen zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß allfällige Einwendungen ! gegen diesen Beschluß binnen 14 Tagen von dem der Kund-machung folgenden Tage beim gefertigten Stadtamte eingebracht werden können. Kundmachung. Für die steierm. Landes-Siechenanstalt Hochenegg wird hiemit die Lieferung von Fleisch, Gebäck, Milch. Spezerei-uud Kolonialwaren, Mehl- und Hülsenfrüchte, Bier, Holz, Steinkohle, Todtensärge sowie die Beistellung der Fuhren für das Jahr 1907 im Offertwege ausgeschrieben. Die mit 1 Kione versehenen und versiegelten Offerte, welche auf der Außenseite den Namen des Offerenten und den Gegenstand der Lieferung zu euthalten haben, sind bis längstens 31. Oktober 1906 der gefertigten Verwaltung einzusenden. Die Liefernngs Bedingnisse liegen in derBerwaltungs-Kanzlei auf. Landes-Siechenanstalts-'Derwattung 12423 Stadtamt Cilli, am 10. Oktober 1906. Der Bürgermeister: Dr. von Jabornegg. in Kochencgg Vei Cilli, am 6. Oktober 1906. 12395 Di* Krfaaltanr dar Gesa&dheit bemht in «*mtec Linie aas der G«iua4ert>altanr «I« Mas «tu. K Alle walohe keinen Appetit haben, an Sodbrennen, achleohter Verdauung, Magen - Versohlelmung, Hartleibigkeit nnd lnfolgedeaaen an Mattigkeit nnd EraohOpfnngaznatAnden leiden, gewohnliche Koat nicht vertragen, naoh den Mahlza lten aber Magena ohmerzen, Vollsein, 0beibefinden, Blähungen, Ausstoßen, Kopfschmerzen und sonstige Magenindispositionen klagen, gebrauchen mit bestem Erfolge die seit Jahrzehnten all »Mariazellertropfen« allgemein bekannten und beliebten Brady'*ch*n Magentropfen die vermöge ihrer spezifisch appetitanregenden und magenstark enden Wirkung sich überall dort als unübertrefflich erweisen, wo es gilt, den Verdanungsapparat zu kräftigen, so bei Rlutarmut und Bleichsucht, nnd in der Rekonvalescenz nach schweren Krankheiten, weil von der Hebung des Appetits auch die Besserung des Gesamtbefindens abhängig ist Nachdem unter dem Namen „Marlaiellertropfea" vielfach Nachahmungen abgegeben werden, verlangeman sie immer nur unter Brady'sche Magentropfen, welche auf der ttu&eren Umhüllung und der (iebrauchsanweisung außer dem Marienbilde mit Kirche als Schutzmarke auch mit der Unterschrift fft versehen sein müssen. / Am sichersten vor Nachahmungen ist man bei direkter Bestellung beim alleinigen Erzeuger C. Brady's Apotheke, Wien I. Fleischmarkt 1/405 Ton wo aus sechs Flaschen um K 5-— oder drei Doppeinaschen K 450 franko und völlig spesenfrei versendet werden. !j Der grösste Erfolg der Neuzeit!! ist das berühmte 12365 «yViS* WascW JfW -O" ^ länger» Eingetragene Schutzmarke. Gibt blendend weisst und völlig gernctilose Wische und schont das Leinen ausserordentlich. Ohne Seife, Sods oder sonstige Zutaten zu benätzen — nach Gebrauchsanweisung. — Nur echt in Origin&lpuketm mir obiger Schutzmarke ISO firainm-Cuhete zu IS Heller SO« „ . 3» , 1 Kilo . „ 5« Jede Verpackung ohne obige Schutzmarke ist nicht mein Produkt und Uust m»n mit derselben Gefahr, sanü6ärüeit% veranlaßt mich otin u ToflentsC allen Cunaen- und halsleidcnilen mit,«. * tellttt. role mein eobn. jetzt Lehr«, tinch ein einfachst. MDtflf* unb erfolgreich«» Waturprotmö von |«tncm tonarotertjeu Seinen besteh wurde. —• f . _K. BaumgartL ®alTDlrt ta R*ub*I, 6ftBatl»6af. . ... ~ Geld-Darlehen für Personen jeden Standes (auch Damen) zu 4, 5, ü0/( gegen Schuldschein, auch in kleinen Baten rückzahlbar, essektuiert prompt und diskret Karl von Berecz handelsgerichtlich protokollierte Firma Budapest, Joaetring 33 Retourmarke erwünscht. 11870 Gutgehendes Gasthaus wird auf Rechnung gesucht. Zuschriften an die Verwaltung des Blattes. 12417 Fahrkarten- oDd Fractec&me (inoh Amerika kflnigi belgische Postdampfer der .Red Star Linie' von Antwerp«n di<-*rt nach « New-York und ~ Boston—Philadelphia coucm. von der höh. V. k. ft«tei. Regieruni Man wende sich wogen erachten und Fahrkarten an die 10i74 Red Klar Linie in Wi«n, IV., Wlednergttrtel 20, l'n^iier. Siidbalinsira**« 8 i» Innsbruck, fr'raiix Diilenc, ItahnhofatrasMe 41 i» Laibttcb. Patente Starken- und Mustcrfckutz aller Länder erwirkt, Patente auf Erfindung verwertet Ingenieur M. Gelbhaus vom t. k. Patklltamtt rntnnnttr und beeideter Patentanwalt in Wie«. 7. Bez.. Siedrnsterngasse 7 (gegknitder dem t f. P«tc«lamfe>. SBtirtrdtr und Korrcsvondkntea ia: »DetatOe. ttmitrtBam, Saltintore, Satcrtsiu. Verli^ VtTcntaqhsia, Süll«. Oratfatii, Brltfici, Broapift. »atal.n. tSoleutto (CflllUun), likicdiis. 81-6»er»»«l. London, St. k«al». knreaidni«, Nisn. Di«s- idester. vleidinrne, jltontieat, München. iftemesOIe, Httv'Ont. Steie-6«Iant, Clla»a, St Peiee«. drnz, Proeidesce, «I» de Oan.ir*. Rom Sl«kl>»ls> fctiöneo. Zarin, W»ri», wachingtsn, Zarich IC. 1211« -|- Dank. + Seit 10 Jahren mit rheumatischen und Nervenleiden behastet, als Zd>m?lzen im ganzen Leibe, Rücken. Händen, schultern, jireuz, ^üsien, Hüften, Gesicht, Ohrensausen, Schwindel. Herztlopsen, besznders auch Maqenichwäcke, Magentramps. allgem. Zlervenschivächk u s w. wurde ich durch die einfache briksllichk Behandlung des Herrn »v. M. Schneider in Mriße» in Sachsen Nikolaisteg 8 von meinen Leiden befreit, daß ich meiner Beschäftigung wieder »achgeoen kann. 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