A M t s - Blatt. n.° 4«> Dienstag Ven 2. April 1833. ^nbermHl - ^orlaulbarunZen. Z. Z76. (1) 2a (-"I,. I^r. 455,^99. C u r r e n d e, über P riv ilcgl cn«Vcrle ihungen und Erlösch ungen. — Zufolge der hohen Hof-kanzlci Eröffnungen vom 2l>. und Ii. Jänner, danntt, Februar l. I., Zahl 10)7 und üoo hat die k. k. allgememe Hofkammer un ^nife der letzten Zcir folgende ausschließende Privilegien nach den Bestimmungen des allerhöchsten Patents vom II. März v. I. zu verleihen befunden, und zwar: Dem Joseph Glaser, Bür-gers-Sohn ulzd Ncal-IlN'allde^ wohnhaft in Carlsbad in Böhmen, Nr. E. 5o^, für die Dauer von fünf Jahren, auf die Verbesserung thoncrne Wasscrleitungöröhcrn mutelö eu^cr verbesserten vertikalen Presse von jedem Durch' messer, Stärke uin) ^änge, zweckmäßiger und dauelhaftcr als blsher zu erzeugen. — Die Geheimhaltung dieses Pru'ilcglmnS wurde angesucht. — Dem Anton Mlttrenga, Bürger und primlegirtcr Parfümeur und Destilateur, wvhn-haft ln Wien, Wieo^i, Carlgaffc !,^r. Z2, für die Dauer von fünf Jahren, auf dle Ve^ dcslerung des unter dem Namen : „a rs mansch es W l e« ner Wasser" bekannten ausschllcßcnd privl-legirten Toilette-Geistes, wodurch diefts bereits privilegirte Wiener Wasser an Wohlgeruch und an liedlichen, laug anhaltenden Aroma wc»t übertroffen, und derGedrauch des Kölnerwaffcrs, und der kostspieligen französischen Wasser, ganz enrbehrllch gemachl w.'rde. — Ist in Zanltalö« Rücksichten unter der Bedingung al5 zulassig c^lart worden, daß .bei der Ankündigung die ses Wassers keine Anpreisung desselben zu arztlichen Wirkungen statt finde. — Dem Carl Uffcnheimcr^, wohnhaft in Wien, Haarmarkt Nr. 642, für die Dauer von einem Jahre, auf dle Erfindung, alle Arten von Damcntteidern und Theater-Costume'Stoffen mittelst Patronen so zu ccloriren/ daß selbe alle bisherigen Stoffe dieser Art an Schönheit wett übertreffen. — Die Geheimhaltung dlescs Privile- giums wurde angesucht. — Dem Jacob Weiß, k. k. prwll. Gold, und Silbcrarbcltcr, dann bürgl. Broncc-Waarcnfabrlkant, wohnhaft lN Wicn, Alscrvorstadt Nr. 86, für dle Dauer von fünf'Jahren, auf die Erfindung, Eßbcfiek-ke aller Art, dann Galanteric^aaren von einem breizehnlöthigen Silber, und von Nr. 2 und I Goldc in der neuesten Form, und nach dem neuesten Geschmacke, mcl schneller, daher auch zu bedeutend billigen Preisen zu verfertigen, wobei der Vorthcil im Prägen, Lothen und Weißsicdcn des Metalles überhaupt, und im Färben des Goldes insbesondere bestehe, so daß cue hiernach verfertigten Waaren sehr rein ausfallen, lhrc Löchung dauerhaft werde, und das dazu verwendete Gold und Silber selbst dann, wenn die Waaren wieder eingcschmolzcn w^den, an ihren vorigen Gehalte nichts ver-; lieren. — Der Bittsteller hat die Geheimhaltung der Beschreibung angesucht. — Dem Anton Graff, qmesc. k. k, Hofbuchhaltungs - In-grossist, wohnhaft m Wien, Schottenfeld Nr. 2Üt<, für die Dauer von zwei Jahren, auf die Erfindung einer Art von Zündkerzchen aus Papier und Stroh, die sich an der Flamme leicht entzünden, und ohne Rauch oder üblen Geruch zu verursachen, Mlt einer leichten Flamme sehr langsam abbrennen, daher sie zum Unterzünden des Holzes, Anbrennen dcr Tabackspfeiftn, und zu jeder kurzen Beleuchtung eines Gegcnstan» des ic. vollkommen geeignet seien, ein gefällige! Aussehen haben, und sehr wohlfeil (Zo Stücke zu 1 Kreuzer E. M.) zu stehen kommen. — Der Bittsteller hat die Geheimhaltung der Beschreibung angesucht. — Dem Johann Damms, Goldarbciter aus Hessen-Cassel, wohnhaft in Wien, Leimgr^be, Kothgasse Nr. 157, für die Dauer von zwei Jahren, auf die Erfindung einer Vorrichtung an den Ohrgehangen, welche mit geringen Kosten verbunden, dauerhaft und ohne Schwierigkeit anzuwenden sei, und wo-du'ch dem Ucbslstande, wornach di« bisher ver-fenigtcn Ohrgehänge häufig in Verlust gera- 27a then, abgeholfen werden. — Der Bittsteller hat die Geheimhaltung seiner Beschreibung an« gesucht, und als Ausländer den Revers eingelegt. — In ftolizellicher Beziehung wurde gegen ihm nichts Widriges erhobcn. — Dein He»n-rlch Hubert, Tischlergeselle, und Anna Vruck» ncr, Privilegien-Inhaber, wohnhaft in Unter-fievernig Nr. 5/ m Niederösterreich, für die Dauer von zwei Jahren, auf die Erfindung, die Abziehriemcn für Rasier-Messer mittels einer Vorrichtung von Stahlfedern zum Absehen sowohl hohl als stach geschliffener Messer mit dem besten Erfolge verwendbar zu machen, in« d^in die Riemen, sowohl stach als konu?l, wie es nämlich die Gestalt des Messers erhäsche, gespannt werden, können. — Dem Georg Adam Röthlingshöfer, chcm. Prod. Fabricant aus Nürnberg, wohnhaft in Prag, Nr. L3/M, für-die Dauer von fünf Jahren, auf die Erfindung, daS Chromgelb zu erzeugen, welches zum Farben der Cottone sich besonders empfehle, indem dadurch die so beschwerliche und kostspielige Ma< Mpulation mit basischem, oder sauerm chroin-sauern Kaly ganz umgangen werden können.— In polizeilicher Beziehung wurde gegen den Bittsteller nichts erinnert. — Dem Augustin Plltz, SchneidergescUe, wohnhaft in Wien, Wieden, Nr. 869, für die Dauer von fünf Jahren, auf die Verbesserung der Schnürmie« der, wornach dieselben durch das leichte Anziehen eines in der Mitte der Mieder oben nächst der Feder angebrachten Bandchens^, und durch eine kleine, gleichzeitige Rückung der Mieder selbst augenblicklich vollkommen geöffnet werden können, wodurch der Vortheil, ehielt werde, daß die Damen ohne alle Beihilfe und Unke-quemlichkelt sich »on dem Drucke derselben vollkommen befreien, solche herabnehmen, und sich sohinbei Unwohlseyn schnelle Erleichterung vcr, schaffen können. — Dem Blasius Höfel,, Professor der Zeichenkunst in der k. k. Mllitär-M«-demie zu Wiener,Neustadt, wohnhaft in Wiener-Neustadt, Nicderösterreich, für die Dauer von zwei Jahren, auf die Erfindung aus gestochenen Kuuferstichplatten, wie aucl> aus Abdrücken von Kupfer - und Stahlplatten ganz neue Druckplatten von Zmn oder Kupfer ohne Beschädigung der Originalplatte in gleichem verkleinertem oder uergrössertem Ma'Mlde von beliebiger Form zu verfertigen, und dieses Verfahren auch auf runde Körper und Stenotypil rung der Lettersatze in verkleinertem oder ver« grössertem Maßstabe anzuwenden. — Der Bttt« sieller hat die Geheimhaltung der Beschreibung angesucht. — ,Q«r Wolfsberger E>senw«rku-Gesellschaft, wohnhaft in Karnten, für dit Dauer von fünf Jahren, auf die Entdeckung , Eisen» drahte ohne Hammer, Zange, Zugeisen und Zugbank in größerer Vollkommenheit als bisher, zu erzeugen. — Die Bittstcller haben die Geheimhaltung der Beschreibung angesucht. — Dem. Mathias Amstatter, privil. Pftlfenma-cher, wohnhaft in Wiener-Neustadt, Nr. 109, in Nlsderösterveich, für dle Dauer von zwei Jahren, auf die Erfindung einer Maschine jur Erzeugung der Pfeifenbeschläge, so wie auch der Beschläge für Pfeifenrohre, sowohl aus edlen als aus unedlen Metalle», welche den Vortheil gewahren, daß ,.) damit in sehr kurzer Zelt und mit vitle» keichtigkeit eine große Menge von Beschlagen erzeugt; 2.) diesen Veschla« gen alle möglichen Formen gegeben; und 3.) mMels eine« eigenen Vorrichtung alle möglichen Dessinssowohl auf den Beschlagen als auch auf den Ringen der Pfeifenrohren hervorgebracht werden können; daß endlich /z.) mittelst einer Vorrichtung zum Köchen der Charniere, Schnapper, Oehre und Nmg< auf einmal /,6 biS y6 und noch mchr Stückt gelöthet wcrlrn können, und dabei dennoch die gehörige Festigkeit und Dauer er^elt werde. — Der Bittsteller hat die Geheimhaltung der Beschreibung angesucht. — Dagegen sind mit den hohen Hof, kanzln < Decreten d:e nachstehenden rcdigirten Bescheidungen von erloschenen Privilegien herabgelangl. — Beschreibungen. — l.) Gefäß zum Abmessen dcs Gctreid.es, von Georg Äossi, (pnv. am 6. März ,830.) — Das Gefäß, wount das Getreide gemessen wird, ist ppramldalisch, daher oben mit einer sehr kleinen Oeffnung versehen, wodurch die Unrichtigkeit »es gewöhnlichen Hohlmaßes mit emcr Oeffnung von größeren Durchmesser beseitiget werden soll. Das Einfüllen des.Getreides ge-schlehc mitielst eines unmittelbar ober dem Gefäße befindlichen Einlasses oder Gosscs. — 2) Maschinen zur Erzeugung der Mehltelgwaaren, (Mehlspeisen) von Hleronymus Stalda, (vriv. am 26. November 1825.) — Der gewcsez:e Pa-tentträger schlagt zu diesem Zwecke drci Maschinen vor, nainllch: l») emen Fallklotz zum Knet« ten des Tcigcs; l>) eme zum fernere,^ Bearbeiten oder eigentlich Walken desselben dienende Vorrichtung, deren wesentlichcr Theil eil: der ^änge imch nut Hohlkehlen versehener Cylinder ist/ welcher sich über einem Brette bcfindel, und mittelst eines Raderwerkes in Umdrehlmg ge-scht wl o; c) die Maschine znm F^mcn der Mchllpeijcn (Nudel, Macaroni n. :c.) i>obei ein/ Bchraube durch ein Räderwerk in Gang gesell, den Teig durch die formende Ocjfnung durchpreßt. - 3 ) Vorrichtung zum AppreNrm der Tücher utid Woüei^zeligc, von 'Alops Wüest in Wien, (priv. am 16. August 1624.) — Das 27! Tuch liegt auf einem großen langen Tische, welcher eine Platte aus Kupfer hat. Diese »st mit Sammet oder einem Seidenstoffe überzogen, je nachdem es die Art der Appretur erforderlich macht. An der Seite befindet sich ein Cylinder aus Metall, welcher durch ein glühend gemachtes Elfen gchcltzr werden kann. Liegt nun das Tuch auugebreltet auf dem Tische, so wlrd dieser gchcitzte Cylinder über das Tuch hin- und zurück bewegt. Diese Bewegung wird durch ein Räderwerk hervorgebracht, 'das mittelst einer Kurbel getrieben wird. Die Presse dient nur zum Zusammenlegen 5es Tuches. Diese Art zu appretiren macht das zweimalige Heupressen entbehrlich, und gewährt den Vonhell, daß dle Zurlchlung be» jeder Witterung vorgenommen werden fsnn. — 4.) Methode, dle zum Druk-ke der Kattune oder anderer Stoffe dienenden Stämpel oder kleinen Walken (Violettes) mlt einer größeren SchneUigkeit und Vollkommenheit zu gravircn, von Vaucher du Pasquier in Neukircoen, (priv. am 26. October 1826.) — Der gewesene Privilegiums-Bescher beschreibt seine Methode zum zweckmäßigeren Graviren der sogenannten Molencn folgendermasscn. Man drückt zuerst auf die Oberfläche gedachter Stampel oder Motetten einen sogenannten Eannevaß km, welches mtttelst der Maschine H reveler geschieht, und wobei durch die Zusammensetzung der l'iQol.z vom Runden bls zum Vierecke, und von der geraden Lmie dis zum Eirkel die mannigfaltigsten Abänderungen Statt finden können. Nachdem dieses geschehen, zeichnet man aufdie-selbe Molette das Muster, welches man ausführen will, und um stärkere oder leichtere Schal« lnungen zu bekommen, thut man die durch den Cannevaß eingedruckte Graoirung durch die Hand mehr oder weniger ausführen (zn-cincin^r) oder man setzt der Zeichnung des Canncvaß andere Figuren zu. An jenen Plätzen, die man weiß haben will, bleiben die ?:^anischen Terpentin abgezogen werden. Man verfährt hlebel nach den bekannten Methoden, und befolgt das oben beschriebene Verfahren. — 2.) Verbesserungen an den Eisen-hämmern und Hammerhülscli, vonAloys Obcr-stemer zu Murau, (prw. am 23. Juni 1826.) — Die Helme an den kleinen Hämmern der Hammerwerke, wie an Elscnstreck, ^tahlzleh-, ^ain- und Pochhämmern sind aus Gußeisen, wodurch mehrere Vortheile erzielt werden, und dle Hammerhülsen sinc mn beweglichen Märzen versehen. — 5 ) Verfahren um Halbsciden-sioffe und Seidenstoffe, während der längeren Aufbewahrung selbst «n feuchten Orten, vor dem Verderben zu sichern, von Salomon Engländer, zu Eiscnstadt,n Ungarn, (prw. am 10. October i325.) — Man best^ dcm Blegcl desindet. Der Hahn ist sehr emfach, und mit der Nuß. aus einem Stück verfertigt. Die Schlagfcdcr läuft an einem von dem gewesenen Patentträger gcnanntcn Con-servatlonsrädchcn, welches an der untern Hahnnuß angebracht sich befindet. Auch ist der Mechanismus jo beschaffen, daß dab Raststän-gclcben statt aufwärts, wie bei den gewöhnlichen Gewehren, abwärts gedrückt, und hle-durch die Schlagfcder ihrer gewöhnlichen Last entledigt wird. Uebrigens kömmt zu bemerken, daß diese neu konstrmrten Gewehre zur Fcsthal-tung aller Thelle nur zwei Schraliben benöthi-gcn, nämlich die Krel,zschraube und die kleme ^cheibenschraube. — 6.) Granitähnlichen Ueber« zug für Galanterie-, Bein- uno Pappaldciien, von Earl Hlrschfeld in Wien, (prio. am 28. September 1627«) — Diescr Überzug ist nichts anders, als grobgcpulvcrles Spiesglanz, Blei.-glänz, oder ebenfalls grobllch zerstossei.es farbi^ gcs Glas. Man überstreicht zuerst die Holz^, Bein- oder Papparbeit mit einer klebrigen — beim Trocknen sich erhärtenden Mass, welche aus Mastix, Bein, Hauünblase, und ecwas Kalk bereitet, und von dcm gewescncnen Pa-tcnlträger Kttt genannt wird, ulid bestreut das Ganze mit den oberwähnten gepulverten Metallen oder Glase mittelst mies Siebes. Gewöhnlich wird nach dem Trocknen dcs ersten Ueberzuges ein zweiter gegeben. — 7.) Methode, Bleizucker zu erzeugen, von Theodor Merz in W»cn, (vriv. am 5. ^iu^ust 1626) ^- Das Verfahren besteht lm Wesentlichen darinn, daß der Essig als Hauptincttcnal aus Bralmtwein bavgestell: wir?, und zwar nach Verftuß von /,ü Stunden schon fertig ist, indem der Branmwcm m»r einem ^chleunstoff gemischt, mit der erwärmten Luft in steler Berührung erhalten wird. Zu diesem Zwecke fülle man oie Fasscr ocer Stander mit Säge-späncn. Die Mischung des Essigs mn der Bleiglätte geschieht m fiachcn Gefäßen Utid die Verdunstung bls zum Eintritt der Krystallisation wird bei emem solchen Wärmegrade vorgenommen, das blos das Wasser entweicht. Nachdem derselbe Bodensatz gut aetrock.iet worden, ist derselbe verkäuflicher Bleizuckcr. — 8.) Damen Leibbinden, von Ignaz Kaliwoda, in Wien, (priv. am 9. Juli 1827.) " Diese Leibbinden sind aus mannigfaltigen Stoffen verfertigt, mit Spitzen i:nd gcprcßten Dessins versehen, und an denselben sind zierliche Schnallen vdcr Schleifen angebracht. -» 9^ Presse zum Appretircn der Stwhhüte, "°" ^'^ ria von M'scl und Bernhard von Peribolii in Wien, (priv. am 17. Mai 1627.) — DaS Wesentliche diescr Presse besteht in zwei konischen Cvlindern, welche mittelst einer Hebelarm tigen Vorrichtung stark an einander gedrückt wcrdcn können, ^hre Umdrehung wird durch 2?3 Raderwerk bewirkt/ und ein einfacher Mechanismus hebt den obern Cylinder mit Leichtigkeit um die Hutscheibe, welche gepreßt oder appretirt werden soll, einlegen zu können. — lo.) Verbesserungen in der Erzeugung dcr Damcnfächcr, von Friedrich Neck und Joseph Friedrich Touaillon, (priv. am 6. August 1626.) — Diese Verbesserungen bestehen 1.) in der Anwendung mehrerer runder Sägeblätter, welche auf dle Spindel dcr Drehbank in der gehörigen Entfernung neben einander ge-sicckt, und gut befestiget werden, um auf einmal mehrere Blatter der Fächer zu schneiden. 2.) Im Pressen des Dessins mittelst Stahl-Strczcn, indem man vorher die Fächerblätter aus Horn oder Schildpatt durch Erwärmen auf bekannte Weise erreicht hat; und 3.) in dcr Benützung dcr Vortheile des Farben- oder lithographischen Druckes bci Fächern, um mit Leichtigkeit und auf schnelle slrt dieselben mit farbigen Rändern und vergoldeten Stellen zu verschen, oder andere gedruckte oder gemahlte Gegenstände aufzutragen. — Ferner wurde nachdem Inhalte der hohcn Hofkanzlei,-De-crete vom 16. und 26. Jänner, dann 4. Februar d. I>, Zahlen 462, 653 und 967 freiwillig zurückgelegt: — u.) das fünfjährige Privilegium des Carl Stein, vom 25. September 1628, auf Verfertigung von Fortepianos. — k.) das fünfjährige Privilegium dcr Neichcnberger Fabrikanten, Gebrüder ^iebig, vom 3l). August i83o, auf Merinos-, Brüh -und Seng» Maschinen, und e.) das fünfjährige Privilegium d«s Justiziärs zu Heinrichsgrün in Böhmen, Joseph Kirchberger, vom 29. Iunl 1828, auf cme Verbesserung der Luft« und Feuer-Malzdörre. — Dieses wird hiemit zu Jedermanns Wissenschaft bekannt ge« macht. — Vom k. k. illyrischen Gubernium. — Laiback am 7. März ,835. Joseph Camillo Freiherr v. Schmidburg, Gouverneur. Earl Graf zu Welsoerg Raitenau und Primör, r. f. Hofrath. Johann Schnebitz, k. k. Gubernialrath u. Protomedicus. Z. I/S. (3) ' Nr. 5^39)966. C l r c u l a r e des k. k. Landes -Guberniums zu Lai bach. — In Bezug auf die Gnmdbuchs-Taxen in Krain, hat es, so lange keme neue Bestimmung erlassen wird, bei den bisheri-gm Gesetzen zu verbleiben. — Seine k. k. Majestät haben durch allerhöchste Entschließung (Z. Amts-Blatt Nr. 40. d. 2. April iSN.) vom ,1. Februar l. I. auszusprechen geruhef, daß in so lange Allerhöchst Dieselben in Absicht auf die Grunobuchetarcn in Kram kcme neue Bestimmungen erlassen, es bei den bisherigen Gesetzen, insbesondere bei dem Patente vom 21. Juli 1769 zu verbleiben habe. — Dieses wird m Folge herabgelangtcn hohcn Hofkanz-lci-Dccrets vom 2. März l. I., Z. Z714, zur allgemeinen Kenntniß gebracht. — Laibach am it). März i333. Joseph Canullo Freyherr v. Schmidburg, Landes - Gouverneur. Carl Graf zu Wclsperg Raitenau Ul.d Prlmör, k, k. Hofiath. Franz Ritter v. Iakomini, k. k. Gubernial-Secretar, als Referent. Z. 377. (2) Nr, 5365. E u r r e n d e des k. k. Landcs - GuberniumS zu lai-bach. — Vorschrift, wie sich künftig bci Aufkündigung vcrmictheter Wohnungen zu benehmen ist. — Seme k- k. V?ajestät haben aus Anlaß vorgekommener Zweifel „ob die gcricht-„liche Aufkündigung vermicihetcr Wohnungen „und anderer Bestandtheile der Gebäude bmncn „der bestimmten Frist zugestellt werden müsse, „oder ob es hmrclche dieselbe binnen dieser Frist „bei Gericht zu überreichen, oder zu Protokoll ,,zu geben, dann ob diese Aufkündigung denjc-„nigen, gegcn welche sie gerichtet ist, in seme „eigenen'Hände zugestellt werden müsse?" über einen von der k. k. obersten Iustizstelle erstatte« ten allerunterthanigsten Vortrag mit allerhöchster Entschließung vom 26. Jänner l. I. nachfolgende Bestimmungen zu erlassen geruhet: — Erstens. Die Aufkündigung ist mcht von dem Tage, an dem sie bei Gericht überreicht, oder zu Protokoll gegeben wird, sondern nur von dem Zage der wirklich erfolgten Zustellung an die Partei an wirksam; die Zustellung muß daher vor Verlauf der in den Auszieh-Patenten, in dem bürgerlichen Gesetzbuche, oder in dem Mieth-Vertrage zur Aufkündigung festgesetzten Frist geschehen. — Es ist die Sorge der Parte«, welche gerichtlich aufkündl« get, sich zu einer Zeit an das Gericht zu wenden, wo die Zustellung der Aufkündigung noch vor Ablauf dcr Frist sogleich erfolgen kann. — Die Genchte haben diese Zustellung soviel möge llch zu beschleunigen. — Zweltens. Die ae» richtliche Aufkündigung muß, wenn dem Miethsmann aufgekündiget wnd, ihm selbst zugestellt, und in ftlne Hände übergeben wlrden. — Ist er abwesend, oder nicht anzutreffen, so bat der 275 zur Zustellung abgeordnete Gerichtsdiener die Aufkündigung sogleich ,n Gegenwart der allenfalls anwesenden Hausgenossen, und zweier Zeu-gcn in dem Innern dcr Wohnung, oder wenn sie verschlossen wäre, von Außen bei dem Einfänge anzuschlagen. — Wird dem Eigenchü-' mer des Hauses aufgekündiget, so ist die Aufkündigung entweder ihm selbst, oder wenn er nicht anwesend, oder in seiner Wohnung nicht zutreffen ware, demjenigen, welcher über das Haus die Aufsicht führt, zuzustellen, findet sich Niemand, dem die gegen dm Hauseigcnthümer gerichtete Aufkündigung zugestellt werden konnte, so lst sie im Hause in Gegenwart zweier Zeugen anzuschlagen. — Das Anschlagen der Aufkündigung gilt in allen diesen Fallen für die Zustellung. — Nach Umstanden kann auch für anwesende Personen, denen aufgekündiget wird, von dem Gerichte em Curator bestellt, und diesem die Aufkündigung übergeben werden. — Dlese Bestimmungen werden hmmt zu Jedermanns Benehmungs-Wissenschaft bekannt gemacht. — Laibach am »6. März i3)3. Joseph Cami llo Freyherr v. Sch mid burg, Gouuerne-ur. Ear! Graf zu Welsperg Raitenau und Primör, k. k. Hofrath. Franz Ritter u. Iacomini, f. k. Gubernialsecrctar als Referent. Z. 37I. (5) Nr. 5285. surrende des k. k. il lyrischen Gil bernium s. Die mit der allerhöchsten Entschließung vom 5. Februari833 uorgezeichnelen Mcdall-täten, wegen Erwerbung der österreichischen Staatsbürgerschaft, werden bekannt gemacht. — Seme k. k. Majestät haben mittelst aller, höchster Entschließung vom 5. Februar i333 allergnadlgst zu befehlen geruhet, daß von nun an durch einen in den Bändern, für welche das allgemeine bürgerliche Gesetzbuch ver-bmdl,ch ist, vollendeten zehnjährigen ununterbrochenen Wohnsitz, die österreichische Staats» bürgerschaft von emem Fremden erst dann erworben sem foll, wenn er sich hierüber bei der kandessteUe semes letzten Wohnortes gehörig ausgewiesen, auf deren Anordnung bei ihr selbst od«r bei dem zuständigen Krelsamte den Unterthanseid geleistet, und darüber eme Ve-glaubigungsurkunde erhalten hat. Zu dieser Eidesablegung soll jedoch der Fremde nicht eher zugelassen werden, als nachdem die gedachte Landesstelle sich d^e volle Ueberzeugung versHafrhat, daß er die erwähnte Zeit hm- durch sich nicht nur wegen eines Verbrechens keme Strafe zugezogen, sondern auch forts wahrend ruhig, yen Gesetzen und den Anordnungen der gesetzlichen Behörden gehorsam und gutgesittec betragen, und durch seine Aufführung und gezeigte Denkungsart niemals zu einem gegründeten Verdacht oder Beschwerde Anlaß gegeben hat. — Denjenigen Fremden hingegen, welche am Tage der Kundmachung dieser allerhöchsten Entschließung in den gedachten Ländern den zehnjährigen ununterbrochenen Aufenthalt bereits vollendet haben, »st zu gestatten, sich der dadurch erworbenen österreichischen Staatsbürgerschaft durch d»e Führung des Beweises zu entledigen, daß sie d,e Absicht nicht hatten, österreichische Staatsbürger zu werden. Diese Beweisführung muß aber längstens binnen sechs Mona» ten vom Tage der Bekanntmachung dieser aller, höchstenEntschUeßung so gewiß angetreten werden , als dieselbe sonst nicht mehr gestattet werden würde. — Dieses wird in Folge hohen Hofkanzleldecntes vom l. März zgZZ, Z«chl Zläl)2g<,/ zur allgemeinen Wissenschaft und Darnachachtung hlemit bekannt gemacht. — Laibach am 16. März iN33. Joseph Camillo Freyherr v. Schmidburg, Gouverneur» Carl Graf zu Welsuerg Naitenau und Primör, k. k. Hofrath. Franz Ritter v. Iacomini/ k. k. Gubermal'Gecretär als Referent. Z. 3?5. (3) Nr. 6069. C u r r e n d e des k. k. illyrischen Guberniums. Ueber die Behandlung der am 1. März i8Z3 m der Serie Ho verlassen Banco-Obligationen. — In Folge hohen Hofkammer e Präsidial-Ministerial, Erlasses vom Z. d. M., Z. ilääjl?. ?.) wird mit Beziehung auf die Gubermal-Eurrende vom iH. November 1829, Z. 26642 , bekannt gemacht: daß die am l. März iL53, in der Serie Ho verlosten Banco-Obligationen zu 5 cho, von Nr. 29024 bis 39720, nach den Bestimmungen des allerhöchsten Patents vom 2l. März i6l6 gegen neue, mit 5 0)0 in C. M. verzinsliche Btaats-schulduerschreibungen, umgewechselt werden. — Laibach am 9. März i833. ., Joseph Camillo Freyherr v. SchMloourg, Landes-Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg Raitenau und Primör, k. k. Hofrath. Zeno Graf v. Saurau, k. k. Gubernial-Rath. 27Z Z. 374- (3) Nr. 5o65. C u r r e n d e des k. k. illyr. LandesGuberniums ,u Laibach. Die österreichische Staatsbürgerschaft wird auch von einer Ausländerinn durch lhre Ver-chellgung mlt einem össerrclchischen Staatsbürger erworben. — Seme k. k. Majestät haben nachträglich zu den m dem allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuche festgesetzten Arten, die österreichische Staatsbürgerschaft zu erwerben und in Uebereinstimmung mtt dem §. 32 desselben, und Mlt dem tz. 19 des Auswande« rungs-Patents vom 2^. März H8Z2 durch allerhöchste Entschließung vom 26. Jänner d. I. zu bestimmen geruhet, daß dle östürrei-chlsche Staatsbürgerschaft auch uon einer Ausländerinn durch ihre Verehellgung mit einem österreichischen Staatsbürger erworben werde. -— Dieses wird in Folge herabgelangten hohen Hofkanzlei-Decretes von: 23. Februar l. I., Zahl 3980^90 zur allgemeinen Kenntniß flebvacht. — Laibach am i6. März i833. Joseph tamillo Freyherr v. Schmidburg, Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg Raitenau und Primör, k. k. Hcfrath. Franz Ritter v. Iacomini, k. k. Gubernial-Secretär, als Referent« Htavt- unv lanvrechtliche Verlautbarungen. z. Z. 678. (2) Nr. 2999. Edict. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram, wird hiemit bekannt gemacht: daß die Maria Maiditsch, pensionitte Kanzleldic.-nevswltwe, am 17. März ,832 ohne lcytwil, lige Anordnung und mit Rücklassung emigm Vermögens in Laibach gestorben ist. Es haben daher Diejenigen, die auf diese Verloßmasse einen Anspruch zu haben vermeinen, ihre dießfälligen Ansprüche binnen einem Jahre und sechs Wochen vor dieser Abhandlungen« ftanz so gewiß geltend zu machen, als widrigens das Abhandlungsgeschaft bloß mit den sich in dieser Frist Angemeldeten gepflogen und daS Verlaßvermögcn Denjenigen zuerkannt und eingeantwortet werden wird, denen solches nach dem Gesetze gebührt. laibach am 26. Juni i832. z< Z. 1253. (2) Nr. 6353. Von dem t. k. Etadtk und kandrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sei am 3o. März l. I. Elisabeth Saltz mit Rücklassung einls beweglichen und unbeweglichen Vermö- gens ohne diesem Gerichte bekannte Verwandte gestorben. Die unbekannten Erben, denen zur Verwahrung ihrer Rechte der hierortige GenchtSadvocat, Öl-. Oblak, als Curator aufgestellt wurde/ werden demnach hiemit auf» gefordert, ihre anfälligen Erbsansprüche auf den gedachten Verlaß indem gesetzlichen Termine t'on einem Jahre und sechs Wochen, entweder selbst, oder durch einen gehörig Bevollmächtigten Mit Ausweisung ihres Erbrechtes so ge« w»ß anzumelden, alS widrigens das AbHand, lungsgeschaft zwischen den Erscheinenden der Ordnung nach eingeantwortel werden würde, dem es nach dem Geseye gebührt. Laibach den n. September i332. z. Z. 1298. <2) Nr. 636/.. Edict. Von dem f. k. Stadt- und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es haben alle Jene, welche an h»e Verlassenschaft des am 6. September ig,3 hier zu Lalbach verstorbenen Anton Ianeschiy, gewesenen Bergamtsdieners, entweder als Erben, oder als Gläubiger, oder aus »as immer für einem Rechtsgrunde An, spruch zu machen gedenken, diese chre Ansprüche binnen einem Jahre u,nd sechs Wochen, von untengtsetzte« Tage so gewiß hierorts selbst, oder durch einen Bevollmächtigten anzubringen, widrigens das Nerlassenschaftsabh c^lungsge« schäft zwischen den Erscheinenden der Ordnung nach ausgemacht, und die Verlassenschaft jenen aus den sich Meldenden eingeantwortet werden würde, denen sie nach dem Gesetze gebührt. Laiback am 11. September i832. AemtliOe Verlautbarungen. Z. 337. <2) , G . „ Licitation für d,e?egung der schreg auslaufenden Streifbaume am Sa» vestr 0 ms - Treppelwege. Vermög Verordnung der löbl. k. k. ?an« desbau-Direction, äclo. 6)l/^. März l. I., Nr. 28^2^70 , wird be» der löbl. Bezirksobrigkeit Ponouitsch am io. des künftigen Monats April, um die gte Vormlttagsstunde, elne L»» citation zur Legung der schrcg auslaufendln Streifdaume abgehalten werden. Von den bemtldtcn Stre»fbaumcn werden in der ersten und'zwetten Abtheilung, nämlich i'vn Salloch bls Fischern 2,0 Stück von drei bis vier Klafter lange, 6,3 Zoll dicke Eichen, oder Fahrenbaume beigestellt und gelegt, dann mit H bis 7' langen gleichartigen Stützen versetzt, pr. Stück 2 ^5 kr., im Betrage 8, fi. 276 Zc> kr. Dann werden in der dritten und vierten Abtheilung, nämlich von Unterloog bls Rlbniggergraden 7a Glück Elchen- oder Lerchenbaume , von der nämlichen Lange und Dicke «v»e oben bemeldet worden, beigestellt und ver« setzt, pr. Glück ä /^5 kr., im Betrage 5» ß. 2o kr., zusammen l35 ft. Zu dieser!ilcitatlon wird Jedermann, der b'ezu geeignet lst, zugelassen/ nur w»rd be-Merkt, daß jeder sich m«t einem Vadium von 20 0^0 zu versehen hat, welches er bn der Li« rttation zu erlegen haben wird. Die übrigen Licttationsbedingnisse können in den bestimmten Amtßstunden beim gefertigten Bauamte emge-schen werden. K. K. Navigations «Bauamt Natschach am ,9. März i85Z. vermischte Verlautbarungen. Z. 265. (3) aä Nr. 162. Convocation. Vom Bezirksgerichte Treffen wird hie-mit allgemem kund gemacht: Es sei zur Anmeldung der Verlaß, Activa und Passlva, und sodannen Vcrlaßabthuung des, am iH. December 162^/ zu Prissawa bei Treffen »k inl,eiid.0 verstorbenen Joseph Abulner, die Tagsahung auf den l6- Aprll l. I., Vormittags y Ubr, hieramcs anberaumt worden, wozu Gl "' a?r als Schuldner, und tue abwesenden ^rbslnteressenten um so gewisser zu erscheinen haben, als sie sich wiorigens dle gesetzlichen Folgen selbst zuzuschreiben haben werden. Treffen am 28. Februar i833. Z. 333. (2) ^ Haus und Garten zu vergeben.* In der Pollana-Vorstadt, Nr. Lo, ist eine Wohnung, bestehend aus drei Zimmern, einer Küche, Keller, Holzlege, einem Stalle für eine Kuh, sammt ein oder zwei Gärten, und einem kleinen Stücke Feldes, stündlich zu vcrmiethen. Liebhaber belieben des Näheren wegen, sich :m Hause, Nr. 261 in der Stadt, anzufragen. _________^_^^_^ 3- 293. (2) Nachricht. Beim Endesunterzeichneten find allerhand Manner-, Kinder- und kommod « Kappen, so wie auch Quadrate für hie hochwürdige Geist- lichkeit, sowohl im Großen als auch einzeln« weiß, um dle billigsten Preise zu haben. Ferner macht er auch bekanm, daß er allerhand Pelze waaren über den Sommer zum Aufbewahren vor den Möller, annimmt, und alle Gattungen Wlldwaaren, alS: Baren-, Füchse«, Mar, dcr-, Wlldkatzenhau le :c. einkauft. Valentin Alianzhizh, Kürschner und Kappelmacher, hat sein Gewölbe am Platze, Nr. ,2. Z. 386. (3) Seitdem die neue einfache, naturgemäße Hcilart (Homoopathlk) in jedem Lande immer mehr Anhanger und Freunde fand, entstand bei jedem homöopathisch lebenden Gesunden und homöopathisch behandelten Kranken ein fühlbares Bedürfniß, nämlich: das Frühstück. Diesem Bedürfnisse abzuhelfen, und dem Publicum ein gesundes, den Kaffee ersetzendes Getränk zu gcben, unternahm der mehrjährige Besitzer cmer Kaffee - l» urro g at - Fabrik, Carl Gerd es in Warasdin, in Croatien, einen „homöopathischen Kaffee" fabriciren zu lassen. Dicser Kaffee besteht aus solchen Ingredienzien, welche nach Vorschrift der homöopa« thlschen Diätetik zum Gebrauche erlaubt sind ; ist auf diese Art nicht allein für Kranke, sondern auch für Gesunde ein angenehmes, den äckten Kaffee ersehendes Getränk, ohne die schädlichen Wirkungen desselben hervorzubringen. Dieser Kaffee ist zu bekommen in der Handlung des Ferd. Ios. Schmidt. Sarl C5erdes> Fabrikant. Der Unterzeichnete ist es sich^ selbst, be» sonders aber dem Vertrauen, das er zu ge« neßen das Glück hat, schuldig, hiewit öffent« lich zu erklären, daß die »blg heute zum drit« tinmal in diesen Blattern erscheinende Ankü», dlgung, keineswegs von ihm verfaßt wuvdt, sondern daß dieser eigenhändiger Aufsatz des Herrn Carl Gerdes, Clchorlen» Fabrikant m Wara sd»n sei. An dem er etwas abzuändern mcht befugt war. Ferd. I. Gchmidt, bürgerliche? Handelsmann. ^' ^In d^er Salender- Gasse, Nr. lQ5, im vierten Stocke, werden die Stroh- und Bandelhüte, eben so wie in Wien, um die billigsten Preise gewaschen. Anhang zur Naibacher Veitung. ^i-rnwon - Anzeige. «ngekommcn den 23. März 1835. Hr. Ignaz Lenbard, Forstamts«Adjunct, von Neustadt«. — Hr Nicolaus Mazzolini, Handlungs-Coinmis, von Gvätz nach T^icst. Den 29. Hr. Gerald Fitz, Privater, sammt Gemahlinn; — Frau Emilie Gerald Fitz, Printe; Hr. Moritz Nicdcl» Handelsmarin, und Hr. Johann und Natale Schiavoni, Maler i alle vier von Trilst wach Wien. Den 21. 5^-r. Jacob Vardo, Bkmiltclter; H«. Friedrich Scotti, Ingenieur; Frau Iosepha Kamp« müllcr, Ingeniems-Gattinn; Hr. Joseph Prey, Handelsmann; Hr. Carl Friedrich Calmus, Geschäftsreisender; Hr. Joseph Tittcl, Geometer, und Hr. u Traiplnet, k. ftanzösischei Oeneral'Eonslll, alle sieben von Triist nach Wien. — Hr. Graf Bethlcn cle Ik!ar m!t Gemahlinn, geb. Baronesse Vepelcnn), von Wien nach Trieft. Abgereist den 5l. März lL55. Hr. L. C. Luckmann sammt Frau, Handelsmann, und Neffen Eduard Luschin, von hier nach Venedig. Caurs vom 27. März 1833. MUtel preis. Slaatn kla.n u. ^ll.Nancc>.Ovl. zu» 1^ 0. b. ('" - ob dtrOnl'S, o»n Vo!)« iuH ,/, v.H. 5,3^4 -» men. Mallen. Schliß Ui « l/ä v.H. -- — <5sN,St<»ei>nälk,5ic 2/ä vH. — ^- Vank.Actien pl. Stüct 12,2 ijä in Cottv. »MM'il« In Gray am Jo. März »6)5: 28. 2. /,4. 33. 42. Dle nächste Ziehung wnd am ,2. April z833 in Gray gehalten werden. Getrcid' Durchschnitts - Vreise in Laibach am 3o. März »Ü55. Marktpreise. Ein Wien. Mctzen Wcihcn . . 3 5.262)4 tt. __ __ Kukurutz . . — ^ — „ __ ^. Halbftucht . — n — „ ^_ -> Korn . < . 2 u »» » ^. — Gersie ... — »— « «. _ Hirse . . . 2 ^, »52^ « — — Heiden. . , 2 „ ü ^ — — Hafer ... 2 » »7 ,^ » ^reis^mtliche ^erlautbnrungett. Z. ä«0. (,) Nr. 2769. L«ci:ations-Ankündigung. Von Seiten dcs k. k. Szluiner Granz-Infantcrit'Ncglmcnts, Nr. 4, wird h,emit fund und zu wissen gemacht, daß in Folge des hochlöbl. k. k. hoft'-icgsvaihllchen Rescripts vom ,4» Ftkvuar, Nv. 5«9, und Intimation dcs hohen ucremigtin Banal-Warasdincr-Carlstäd-ter-General-Commando vom 2. März l. I. 1^. 8 werdcn al!e Untcrnchmungsfahlgen, welche mit cmer aligcmcsscnen Caution im Baac ren oder mit obrigkeitlichen bestätigten Cau« tions'Iussrumcntcn llbcr eigenthümlich besitzende, dcm hohen Acrar hinrttchende Sicherheit dsrs bietende Rcalitälen, sich auszuweisen vermce gen, hicmit eingeladen. Die betreffenden Nnternchmcr dieses Geschäfts werden dcmnacd von dcm Stattfinden dlescr Acitatirus-Verhondlung mtt dem Beisaz« ze öffentllck verständigt, daß man über die näheren Bedingmsse, taglich wahrend den gewöhnlichen Amtsfiunden, in der k. k. Szlumer Granz-Negiments-Verwaltungs-Kanzlcl dle gehörige Auskunft erhalten könne. Stabsort Carlstadt am 2l. März iL3). Ktavt- unv lanÄllchtliche ^crlalltdarltttgen. Z. Z99. folgende: §. l- Das dem Anton Bekegg gehörige, in dem sseyer. stand. Kataster, und ln der k, k. landtafel mit erner Ruftlkalbeansagunci von 16 Pfund, H Gchllllng, 3 lj/4 Pfenning, und mit emem 25 ojo Dom. Beuragc uon 60 ft. 2l kr. vorkommende Gut Malcrberg mit der k«pata-Hübe und dem Grünchalhofe, wurde nach Au^wels des E>chatzprutokolles, ääu. 5. September z8Z2, auf 17» il fi. 55 kv. C. M. gerichtlich betyeuert, und w»rd lm Wege öffcnt« licher itlcltation um diesen Schätzprels allsgerufen, und an den Meiftbllter verkauft. §. 2. Diesel Verkauf begrelfl m sich das Gut Ma»erberg, den Grünthalhof und d»e iovata-Hube, m»t den dazu gehöngen Wohn-und Wlrthschaftsßebauden und Gründen, Hohhelten und Gerechtsamen, so wie Franz Anton Scbegg dieselben besehen und benühet hat, oder zu besitzen und zu benühcn berechtiget war, sohin,auch aUe Obliegenheiten derselben , welche Mlt dem Besitze solcher Realis taten und Rechten, vermög des Nlbars der bestehenden Gesetze der'Landesuerfaffung, oder der bisherigen Gevstugcnhett verbunden sind. §. 3. Obwohl der gerichtlich erhobene Schatzwerth als Ausrufsorels angenommen w»rd, so wird weder für die Ausmaß, noch für den Ertrag im Ganzen, ober »n den ein;?l, nen Rubriken, noch sonst für was nnmer g?> hastet, sondern der Verkauf yeschleht ,n Pausch und Bogen, und die KaussuMqen w?^ den daher ang<>wi?sen, alles selbst zu besichtigen, und ln den öffentlichen Büchern und Prolokollen zu erheben. §. H. Jeder kllltant soll, bevor von ihm ein Anbol angenommen werden kann, den Vetrag von 1700 ft. E. M. baar zu Handen der Llcitstlons, sommlssion emlegen, und Jeder, wllcher für emen Dritten einen Anbot macht, lm Falle «r Mtlstbicter bllebe, eine legale Original» Vollmacht beibringen. §. 5. D»e Berichtigung des Meistbots geschieht auf folgende Art: Bmnen sechS Wo« chen vom Tage der Llcllallon an gerechnet, hac der Ersteher zum k. k. sscyerm. Landrechte den Betrag von i5o<> ft< . slor l ,827, bis zum Zadlun^Slage, Kosten pr. 26 ft. 2 kr. > Klagskol^en - Ersiy vr. ll st. 20 kr., und Erelutlonskosten - Ersatz nach vorerst ^elnzuhoZ lender gerichtlicher Bemessung gegen Zahigeld «x, Massa geleistet werden wlrd. Rücksichllich des mehreren Betrages, welcher sich nach Ab, schlag des Vadlums pr. 1700 !ft. und des Erla^es pr. i5oo sl. am Mclfibote und an den hlcvon nach sechs Wochen, vom Tage der relation ;u laufen anfangenden 5 oja Zinsen z«l^t, hat uorerft der Betrag des ach» ten the,lit deS Melstbotcs durch dre, Jahre, als ein Nedeckungtzkapital für die allfa'lllg heruor« kommen mögenden Okraval'Ansftlüche liegen zu bleiben, dann hinsichtlich des mehreren Be« träges ider Erfteher die auf dem Gute haf« tcnden Hch^llden, in so wett sich der Meissbor erstrecken wird, zur Schuldverpflichtung zu übernehmen, und den allfalltgen Mehrbetrag des M^lstboces an Franz Anton Gebegg abzuF führen. § 6. Allsoglcich, als der im Eingang des vorstehenden §. stipulirte Erlag pr. 1500 ft. <5. M. gemacht se»n wird, steht es dem Erstehe? frei, wlt Ausweisung sclcken R)eln- zehend im Görtschberge bei Neustadtl, mittelst öffentlicher Versteigerung auf sechs Jahre, d. ,. selt ,, November ,832, bls Ende October l63L, verpachtet werden; wozu Pachtlustlge eingeladen, die Zehendholden aber erinnert werben, daß sie von dem Einssandsrechte ent« weder gleich bei der Versteigerung oder binnen darauffolgenden sechs Tagen, so gew,ß Ge« brauch zu machen haben, als sonst diese Zehende den be» der Versteigerung) verbleibenden Meistkieter n m Pacht belassen werden würden. K. K. Verwaltungsamt der Gtaatsherr» fchaft Sittich am 9. März :3Z5. vermischte Verlautbarungen. Z. /»04. (.) - Nr. 42^. Edict. Alle ^ lr. pr. Bano cin, und bis Onde Dez. wird das ganze Wert erscheinen. Neb st dem ist allda zu haben: ^,cl<6 1 in a n n ,. lrUl-oäuelio in likrvH gacrciI. Vi«n«!,e, iÜ25. 3 t!. I^ittmann, lluvuln ^>8tuir>. ßrai^ce. I^i^5ll»«. 12. 5inseoy'9ii-t. br. » li. U^58eldc: in 3. di-uzcsl. Leonhard. Christenlehre. Vier Theile. Wien. 4 ft. Kiste maker, die heiligen Evangelien. Acht Bände. Gräß, 1826. 6 fi. Ieanjean, Predlgten. Neun Theile. Wien, !L3c> —32. tu ss. 49 sr. Baader. Gebetbuch. Gray, 1820. 36 kr. Fridrick, allgemeines Fasten- und Chaiwochen. buch. Wicn, iL35. acdo. 1 ft. vl-. Wagner'K Zeitschrift der österr. RechtZae. lehlsamleit für lL53. In »2 dcoschilten heften. Nest 2 -. 12. Pränu-ncrationlipreis c, ft. Ofncr, Geiichls- unl> ConcurSordnung sammt Nachträgen, ^we'. Baute. gerd. 4 ft. 48 fi. Hoffmann, Hülfsbuch fiir «Äelrerbi- und han- belöleutt. Wien, lU53. dlolch. 5ü tr. 2So Moütbel, der her^g vcin Reichst^tt. Leipzig, L855. drosch, i ft. 3v tr. Schumacher , Wiener Gesellschafter. Erstes ' Höft. Wien,' »633. drosch. 3c. tr. Lembert, b'storische Sli,z« der t. r. Hoftheater. , V3ien, iL5Z. brosch. 20 tr. Gilbert, französische Sprachlehre. Wien, ,8i3. 2 ft. Kaiser,. der Weltorganiömus. Wien, »L53. drosch. Ho lr. Wein ^l) lz, volilständi thcor. pract. Handbuch der Müdlenbautunst. Zwe» Vande mir einem Ac» las von 98 Kupfern. Ilmenau, »632. gebund. 10 ft. /i« tr. , '' Petrl, Darstellung des Productionswerthes verschiedenartiger Geträchse. Wien, »332. drosch. 36 tc. ' Christ, Gartenkunst. Drei Thiile. »82z. 2 fl. Ned.bien, die Oinrichtungülunst der Landguter auf fortwährendes Steigen der Bodenrente. Drei Bände mit vielen Kupfern. Prag , »633. l0 ss. Elsntl, Uebersicht der europäischen veredelten Schafzucht. Zwei Theile. Prag, »62a. 5 ft. 24 sr. Andrs, Anleitung zur Veredlung ees Schafvie» hes. Prag, »828, 2 ft. U lr. Karte der Niederlande, iilhographilt. ^Prag, »835. 20 tr. Sine neue Ansicht van Laib ächz gez. vom f. l. Kreis «Ingenieur Säaffenrath, lilhogra» phirt in Wien von Schubert. 46 sr. — — des Echlosseö Luegg von demselben, 4b tr. — — von Kleinhäusel bei Plamna, von demselben. 46 tr. Vithographirte Thierfchule in drei heften. Prag. » ft. ,2 tr. — S tafjagenjchule im Umschlage. Plag. ,5 tr. — Iagdunfalle, Nr, , —»b. Jedes Blatt einzeln 5o sr. Strauß, Karneval ' Spende. Walzel für daK I''l2no-I''on«. (>^>: 60. 45 lr. Auch für Gui. tarre, Flöte, Czalan und für das gan,e Orchester eingerichtet. Nebst vielen andern lilerarifchen Nova, Kupferstichen, Lithographien, heil. Bildec in Packele zu»"o Etück von »5 tr. an dis 6 ft., Lanütal« ten, Musttalien, ViNetK. Vignetten, Lunslpapp. Arbeiten, gee,qnec zum Qltergeschente, M^-ler« und ^eichenre^uiülen, ächten italieuijchea Gaiten und sonstigen Kunsthanolunsöarli» teln. so eden von einer Reise in lie haup:olte dcs teutschen Buch«, Kunst-/Musik' und Landtag tenhanoels zurückgekchrt, gibt Obdeuannter hic« mil tie Versicherung, t^h cr durch tie angelnüpf. len Verbindungen in dle Lage gelommcn ist, je. den Auftrag nn Fache des Buä'«, Kunst-, M>t' slt- und Landsartenhanl-clK aul ras genaueste u^b Möglichst schneN zu vollzitben, und auch Beiiclwn» «en auf A n^t^q,u ar . (Ä e qen st ö n d e auf tnü Nilliftste besorgen lann. Icdcö in Deuts^land l^ce druckte, noch im Buchhan^cl voclommendt ü.^ rt wird um den im Berlaqsolle bsstchcntcl, Ladcn« preis ohne Erhöhung geliefert, nur bei Villen, die in ter k. t. StaatKoruckerei, oter auf Untostcn d«K Aulülö vellegt, und oerer Pel,chl^ß >.^il t.n Lcyten besorat rrilb, müssen die auf das Billigste bemessenen Fracht-Tpefen zuqcschlagen rrelt>cn,so wie der Preiß der in England, Franlltich, Pobltn , Rußland und Italien aufgelegten, rrege,! dcr ho« hen Fracht.Spesen und Emfudlszol!, erhöht >rird. Alles nicht (KcnsulN'ioria^ wird bcstlmmt seiner Zeit geliefert. Ziedstsem lauft Oddenannter auch ganze Bibliotbeken und einzelne brauHbare complclte Wcrse, und übernimmt auck Austraqe zum handrersauf derselden; Briefe hiclüder kldil-tct er sich ll-inico. Fur seine i>. IV Alncbmcr ist immer in seiner Handlung das lebloseicnene hinrich'säc Bücker. V,rzeichniß, so ^ie die neuesten ers^cinenten Blätter der Nidllogra, phie von Deutfchl^s,t! bereit, wodurch tie ^rcun. de der Literatur mit dem Neuesten sammt P«els besannt gemacht werden. '3eit sieben Jahren dat sich der benannte Paternolli eifrigst heftredl, das qeehrte PublictlM in allen an ihn gestellten Forderungen und Wünschen möglichst zufcilden zu steNen < und wat so glücklich, sich die ^ufliedenbeit seiner p. I'. Gönner der Hauptstadt al^ rer Pro« vin, zu erwerben, durch deren gütiqe Unterstützung ts ihm möglich geworden ist , seinen N„tern«dmun» ssen einen immer qröhlln A^fscdwunq zu fteben, und eine gewürdigte Biliigscit 'i'm Preise zn er» zrrcck,n. Bom regsten Danlgcfühle für diesss gnädige Wohlwollen durä dlUngtn, blttet er auch fernerhin um thätige llnlerstühung kurch ßsiieigte Abnahme seines beträchtlichen Lagers und durch zahlreiche Aufträge, tamil er seine Wutlamscit fortan vermehrend, l» eine litera« liscbe Anzeige von Patcrn 0 lli bei, die er eiurs Blickes zu rrürti^cn bittet. Z. 369. (2) N a ch ri ch t. Es sind 1000 st. C. M. h^-reit, gegen pupillarmaßlge Sicherheit angelegt zu werden. Wcr dafür einen gesetzlich gesicherten Hppo-thekarsatz darzubieten in dem Falle ist, hat sich darum im Zeitungs-Comptoir anzufragen. Laibach den 98. März i353. 3. 266. I2) ^" Wohnung - Vermiethungv- Anzeige. Es sind zwei Zumner nut schonen Aussichten und separaten Ein-aänqen, mit oder ohne Einrichtung, stündlich zu vergeben- Das Nähere erfahrt man im hiesigen Zeitun'gs-Comptou.