?oiti»!iu» I«t«vial. Z^ttt 2 >M >», »«^> I III ^i» > »>«>» I iiiiMtiiil Sch?M«it«iS, V«jM«Nims vuchdnickevEi, lvarid«?, ZufÜt«vo »Uco 4. lelephsn Z« v«z«g»preil»: i^dholen, monüMch VW 20»^ Zujletten , ... 21'-. vurch Post . ... 20»^ i^usland» monatlich . . . einz«lNRMM«r vi» 1 dt» 2'— v«t v«ste»«i»9 d« Zett«no »t d«, ttlr SIo««n« ttr tten» elneMMonat.iluherhald tü» mlNdest«»» «r«tMo»«te«>NZ«I«»o«n.Z« vrt«»« ohN«MarI«« U«?d»« »icht d«?Icks>chtiM >»1«ra«ei»a»nahm« »« d«l »>« iÜMtniltrotto« d»r Z«Wi«o; IxrWj«,« »veo 4, w ljud»«»« d« Klo«» c««pan,, tirr«»!«, w Za«r>» d»< t»» tirrililä« d. d., t« SiHA w M«» d«» l »r. t37 M»i1»»i'. Sonntag »«» ts. Ännl ts»7 »7. Sohra. /tmo Xj00/0—ist »elir kau xeli-lten l »»MlWU lmk^smen«te,?aren Oer unum»tl!tt«n »ck0n»te film «!er deüedten «>» putll, «. K. 5«dl««ov. e. ie«I»«?.7lt» Vol»pl«l ejae vuoäerdire?iin2levue. 7443 Gens... s Beilegung des Alba nlenKonMes o. B e o g r a d, 18. Juni. Im Albanien^ tonflikt sind keine neuen Momente zu verzeichnen. Den Nutzenmtnifter Dr. Marinko. viö besuchte der tschechoslowakische Tesandle. Hiebet schlug e, ihm, »ie »erschlebentlich ver-sichert wird, seine Vermittlung im Streitfälle mit Albanien vor. Der Regierung ist diese gutgemeinte Intervention von vollkommen Mlbeteiligter Seite gewih nur willkommen. fie will jedoch der Intervention der vrotzmächte nicht vorgreisen und den Erfolg ihrer Aktion abwarten. Allgemein herrscht die Auffassung vor, daft schon in den nnchften Tagen die Angelegenheit im freuudschastli-chen Wege beglichen sein «erde. Der alb^^ni-fche Prüsident Achmed veg i^oqu erklärte gestern in Tirana Zeitun<»sberichserstattern gegenüber, daß er die Entscheidungen eines internationalen GchiedSgerichtshofe» anzuer-kennen bereit sei. « o. R o m , 13. Juni. In den Refflerunqs» kreisen zmgt sich eine pewisie Beueiruhigung, da eA nicht ausgeschlossen, ist, daß twtz des Widerstandes Italiens die albanische Angelegenheit vor den Völkerbund kommt. halb haben sie über Tirana eine Aktion Kwecks Verhinderunfl der Vorlage vor den Völkerbund eingeleitet und hosfen. daß der Streiisall nicht vor eineM internationalen SchiedsgerichtSkiof zlir Verhandlung kominen wird. Dies wäre Italien schon wegen d<'S TiranopakteZ i^nkerst nnaeleqen. Mit Ni^ck. s^cht auf die (Genfer Vespreclinnaon rechnet man izilch in Rom allgemein damit^ daß der suigo-s'awisch-albanische Konflikt in kürzester Zeit beigelegt sein wird. Dölkerbundrat d. G e n f, 18. Juni. Die Junitagung des Völkerbuudrates wurde gestern nachmittags vorzeitig durch den Vorsitzenden, den engli« schen Außenminisier Chamberlain, gcschles. sen^ Es ivurden nur einige weniger wichtige Punkte der Tagesordnung erledigt. Der wich tigsten Frage, dem Konflikte Mschen Jtolien und Jugoslawien, und der Lösung des all>a. nischcn Problems wurde sorgsmn auSgewi. chen. M« übrigen Punkte der Tagesordnung wurden auf die Derlisttaauna verschviben. Beginn der Wahlkampagne Vukikevlt vor einer Alternative Derfiimmung in Regierungskreifen a. Veograd, lg. Juni. Der Oesfentlichkeit hat sich bereits die Wahlnervofität bemäch-Ugt. Unausgesetzt finden Zusammenkünste von Politikern aller Parteien statt, auf denen die Kandidaturen bespro«^n werden, von den bisherigen Abgeordneten sind nurmehr wenige in der Residenz anwesend, da die meisten in ihre Wahlkreise abgereist find. Die selbständige demokratische Partei beschloß auf ihrer gestrigen Si^ng. bei den Septemberwahlen, wie bisher, mit eigenen Kandidatenlisten aufzutreten. ?iur in jenen Wahlkreisen, wo dies am Platze sein dürste, werden Bindungen mit anderen gleichgear-teten Parteien in Aussicht genmnmen. Am lebhastesten bereiten sich die Radikalen aus die VolkSbesragung vor. Im Vordergrunde des IuterefleS steht immer mehr die für Montag einberufene Sitzung deS HauptauS-fchusies der radikalen Partei, auf welt^r die Entscheidung über die weitere Stellungnahme gegenüber ^r Regierung Herr« vukiöeviS' fallen soll. In der Wohnung des früheren Minister« Präsidenten Uzunovis fand eint fange Konferenz der leitenden Politiker der Pasis-Orup. pe statt, mif der vor allem über ein gemeinsames Anftteten bei den Wahlen und die Stellungnahme gegcn das Kabinett verhandelt wurde, veilie Gruppen gedenken Herrn Vukiöeviü eine Zuschrist zu senden, worin fie zur Teilnahme an der Montagsfitznng des obersten Parteiformns aufzufordern gedenken, um fein Verhältnis zur Partei zu präzisieren. InSbefondere bätte fich der Ministerpräsident bei dieser Gelegen^it darüber kar auSMsprechen, ob er die vom HauptauS-fchuk beschlossenen Kandidaturen annehme. Falls er aus diese Bedingung nicht eingehen sollte, wird er aus der Partei ausgeschlossen werden. Grohe Unzufriedenheit herrscht auch auf der Seite der Demokraten wegen der Ernennung der neuen Minister, da sie dabei zu kurz abgeschnitten hätten und nur das bedeutungslose UnifikationSministerium neu zugewiesen erhielten. Deshalb verlangt jetzt die Demokratische Vereinigung, daß in allen Übrigen Ministerien die Ernennung ihrer Abgeordneten W UnterstaatSsekretären vollzogen werde. « o. B e o g r a d, 1S. Juwi. Der heutigen „Pravda" zlifolge ist im Schöße der Regierung eine neue Mißstimmung entstanden. Der Vertreter der Muselmanen Dr. Spaho ist mit der Ernennung der nenen Großiupane in Bosnien und der Herzegowina sehr unzufrieden. Er teilte ^m Ministerpräsidenten mit, daß er auf der fosortigen Lösung dieser Frage im Sinne der muselmanlschen Forderungen bestehen müfle, widrigenfalls feine Partei aus der Angelegenheit die Konsequenzen zu ziehen gezwungen sein mid a«S der RegierungSkoaNtion austreten «erde. Dieser Streit hat berechtigterweise großes Aussehen in allen politisi^n Kreisen hervorgerufen und wird die S^ als sehr ernst beurteilt. Im Zusammenhange damit wird auch die verta^ng der für heute vormittags einberufenen Sitzung des Ministerrates ausgelegt. Statt dieser Sitzung fand nm eine lange Konferenz zwischen dem Ministerpräsidenten und dem Ausftnminister Dr. Marinkoviü statt, worauf ^ide ziemlich lange mit To-pola sprachen. Der KSnig und die Königin dürften heute nachmittags aus Topola nach Beograd zurückkehren. Den bedeutendsten Teil der Derhandlun« gen füllten, wie immer, die Be-sprechungen zw'schen den leitenden Staatsmännern aus. Vor seiner Abreise nach Venf hatte der französische Aus^enminister BriaNen gegenüber Mbanien nach dem Diranapakt lhat. DaH Italien auch in dieser Phase des Albanienkonfliktes wieder der Drahtzieher war, verrät schon der Text der Note der alibanischen Regierung a« den Generalsekretär des Völkerbundes, die ganz den anmaßenden Ton Mussolinis zeigt und nach dem übereinstimmenden Urteil der nichtitalienischen Presse in Rom redigiert worden ist. Unid dann der „befriedete Westen"! Auch dort macht sich immer mehr eine Spannung zwischen den Siegerstaaten und Deutschland bemerkbar, die den Erfolg des Locarnopaktes in Zweifel stellen droht. Gleich nach ^ der Zusmnmenkunst zwischen Brianid und Ehamberlain in London munkelte man, dcrß der Handel aus dem Rücken DsutschlandS ausgetragen worden sei. Diese bvnge Vermutung hal^n die letzten Nachrichten aus Paris bestätigt. Denn wie die Pariser Blätter berichten, hat der britische Botschafter bei einem Bosu^ dem Außenminister erklärt, daß neue Zugeständnisse an Deutschland vorläufig nicht gemacht werden können. Im Gegenteil hat Deutschland vorerst seinen guten Willen zu bezeugen, der Reichstag müsse daS geforderte <^^etz über die Ausfuhr deZ Kriegsmaterials annehmen und den Mächten müßte die Möglichfeit geil>oten werden, die erfolgte SÄ^leifung der dents^clien Ostbefestigungen zu kontrollieivn. Dies, obwohl die deutsche Negierung sich lx'reit erklärt hat, die vertragSlinäßige Turchsübrnng der Schlei-fnngsverpilichtung durch die Vorlage von pbotograpl?ischen Aufnahmen der geschleiften Forts nachzuweisen. Deutschland will mit diesem s^egenv?'rschlag endlich seiner staatlich.'n Tiiuveränität Geltung verschassen, da ja auch die alliierte Militärkontrvlle amge'^^ört bat. Ens'land hat in diesen Frosten seine fniliere .?>altmia, die für die deutschen Bediirsnisse stets Verständnis hatte, aiisl^'gl^'ben und ist ein willfähriger Trabant der »ranzösiick^en Politik geworden. Der deutsche ?!ui??n'ministe'r Dr. Ttresemann ^'at f>''u!e n!cht nied' und nicht weniger in d<'r 5>an^ nl»^ ieit'rlicb«' Ncrsvrechen auf ««v» Fti« t, » D» KW^»o«i Ißs Jilm Befreiung der Rheinlande don den fremden BcsatzungStruppen, ober eS dürfte e'infkveilen ein l e e r e s Versprechen bleiben. Der versöhnliche Geist von Lo-earno und Genf scheint verslogen, das gegen, seitige Vertrauen und die offenherzige Vertragstreue wird liv'ieidcr wie in Vorkriegszeiten von den Wmkelzügen der Gcheimdiplo-matie zerstSrt! '' Ueiberall in Elrrvpa Unstimmigkeiten, Ber-wiicklnngen, Streitfragen! Und keine schlichtende Hmib, die wieder frenn'dnachbarliche Verhältnisse Mischen den Streitteilen herstellt! Wo bleibt t>er Völkerbund, jenes.hohe Forum der Wett, das nach den idealen Absichten seiner Gründer dazu berufen sein sollte, seine Mitglieder zur Oeiffentlichkeit der StaatSverträge unÄ Abmachungen zu ver halten, ihAen ein gerechter Richter zu sein vnd.seiner Entscheidung d-urch die Bundesexekutive Geltung zu verschaffen. Er führt ein idyllisches Ruhestandsle^n, während es in ganz ^ropa kxi?selt, und steht da wie eine vichtige PaMde, umgeben von einer Glo vivle von gekünstelter Ehrfurcht, dessen Schwäche aiber nie zutage tritt, weil man ihn änMich vor seder Kraftprobe behütet. So war man in Paris. sofort der Anschauung, daß der Völkerbund im Albanienkonflikt nicht werde intervenieren müssen, Dr. Marinkovi ü gab prompt die gleiche Ertlänmg ab und man versuchte, durch Verhandlungen zwischen den Pariser Gesandten Iugoflawiens und Mbams unter französischem Vorsitz die Lage zu entspannen. ' Nur die italienische Regierung, hätte eS anaebkich gerne gesehen, wenn sich der Völ-kervundrat mit der Frage befaßt hätte, al-Ikings unter der Voraussetzung — und hier liegt der Hase im Pfeffer daß dabei der Tiranvpakt nicht berührt würde. Und das gleiche Spiel „Rund um den Völker-bimd" wird a?uch m^t dem Rheinlandpro. blom getrieben. Am 13. d. ist der Völkerbundrat zu seiner Sommertagung zusam-men^eten. Auf seiner Tagesordn'Mg,^die SS recht unibedeutende Punkte umsaßt, sucht man vergeblich nach der Rheinlandsvage. Die werden die drei beteiligten Mßenminiister wie gewöhnlich außerhalb der Sitzungen be« sprec^n unld es haben die ersten, sozusagen privaten Zusammenkünfte auch bereits stattgefunden. Die Bedeutung der VölkeÄmndt«-gungen liegt heute nur mehr in den Wa.n« delgansMsprä<^n, der Völlkerb-unh ist zum fr«lndliö^n Gastgeber der Außenminister der Welt geworden, in dessen Heim Mge-zwungen über die hohe Politik gespromantischen Geist des Royali-stenführers eingewirkt haben: nur ist eine solche Sache heute viel g«'sährlichcr, denn ninnand besitzt mehr die ruhigen Nerven des fin-de-siöcle . . . Jedenfalls floß schon gleich am nächsten Tage Blut, zwar nicht in Strömen, «Iber koch i-nnmerhin in kleinen Mchlein. Tausend „CamelotS" bildeten die Verteidigung, ebensoviele „ftics" die Angreifer. Dazwischen beovegte sich daS unglückliche Volk von Paris, in einem Höllenlärm von Pfeifen, Hupen, Klingeln, Kommandorusen, eine Beute bald der royalistischen Rohrstök-ke, bald der weißen Polizeiknüttel, gestoßen, geschoben, zermalmt und zerrissen — und wie ein wahnsinniges Lied der Rhytmus in den Ohren: „Viv' Daudet, VW' Daudet, Viv' Daudet. . Wo die letzten Wellen de» Getümmels ver- LSon Daudet verkästet Die Menscheumevge vor der „Action Aean v che". Der fvanzSfifche RoyaliftenGhrer Daudet, der eine Haftstrixfe wegen Btzleidi^ng ver» büßm muß und sich im Zeitungsgebäude der ,,Action FranxaiS'' miß s^nen Anhängern verschanzt hielt, hat sich nun doch kampflos ergÄbet^ ' ebben, in der rue de Loborde, verleiht ein gerissener Mann Felldstecher. Damit soll man nicht nur den ganzen Kampfplatz übersehen, sondern auch den unvergleichli^n Schau» spieler Daudet selber deutlich erkennen können: denn von Zeit zu Zeit erscheint er in einer Fensteröffnung des vierten Stob-keS, einem Feldherrn gleich, bei dessen Anblick der Rut seiner Truppen zum Heldentum gesteigert wird. Mit ihren Rohrstecken machen sie dann die Geste der antiken Kämpfer, und zuifrieden lächelnd nimmt der neue Nero dos „^Moriwri te salutant" entgegen. Soifort'bo^nnt ein neuer Abschnitt deS Kampfes: die Polizei chargiert, die „Came-lotS" widerstehen — und wie zwischen Mühlisteitien wird dvS unglückliche Korn, PublikuW genannt, zu Mchl zerquetscht. Das ^tüminel währt ungefähr eine Viertelstunde; gann ist man auf beiden Seiten müde, ul^ die von ihrer Arbeit heimkchrenden Bannmetler beschen in den wackligen Vor-drtzüjtti den Schaden... Man kann dann auch nur ruhig in daS ,^Fort Daudet* eindringen: besonders Journalisten MPsängt der Kommandant ganz gerne, insti^ern sie nur nicht, wie es bei Einheimischen oft der Fall ist, im Dienste der Schritt und Tritt auf Herz und Nieren erforscht: Wlchl 500 „Tamelots" befinden sich im RedaktionSgebäuide der „Actwn Fran-yaise", und jeder Uniberuifene wird sofort unsanft hinausbefördert. Wir bekommen einen ?Wrer, der uns äußerst vorsichtig ein-schüvft: überall befinden sich in der Tat verborgene Fallen, tückisch Bretter, Drahtverhaue. Zehn Minuten später ist daS gefährliche Labyrinch glücklich hinter unS. Der Führer meldet an — wir stehen vor dem „StÄlvertreter des Königs" in Frankreich, Lson Daudet .... Klein, sett, vorspringende Lippen und Bourbonennase, rast in seinem Büro «if und nieder, spricht mit warmer, singenlder Südländerstimme: „Ich verteidige mein totes Kind, meinen armen. Philippe ... sie haben ihn getötet . . . kann man einen Vater daran hindern, seinen Sohn zu rächen." — Dann kommt wiederum ^r haßerfüllte Fanatiker zum Vor-fchein: „Die Repuiblik — die grande gufu-se — ihre Diener — Verräter alle — Frankreich braucht einen König . . Eine halibe Stunde später sind wir selber gefangen: denn eben hat draußen wiederum die Schlacht begonnen; wir hören Rufe des Schmerzes, der Wut, Getümmel, Pfeifen, Hupensignale — und des nahen ^Bistro" Porzellan, das in Trülmmer geht. Es ist sie- ben Uhr, bie unwib^rulflich l^te Borstellung für heute. gcht darnach zum „Apsro"^ un^ ^e»' der ^Action Fran^ais« bleiben nur ein p6ar Wachleute zurück. DaudetS großer Vater Alphonse erzählt in seinen kMichei^ „Briefen aus ^meiner Mühle" die tragische Geschichte einer weißen Zie^, der „Ziege des Herrn Ssguin", dje auf ihrer Weide eine ganze Nacht durch. vom Wolfe belagert wurde. Jmmersort schoten sich die Tiere in die Augen, bliehen starr bis zum Morgen. Und als der er^ S^l der Sonne über die Bevge blitzte, fraß der Wolf die weiße Ziege deS Herrn Äguifl auf. An sie wird li«r Sohn Daudet wohl gedacht haben, als er sich heute M frlih^ mor-gm dem ^NzeiprÄfekten Vhiappe ergab. Aber sein Los ist ungleich weniger beKagenS-Wert: Heißt doch der Ort selber^ l>«r ihm zum Aufenthalt angewiese ist, „Äi SlMtH", die Gesundheit — ulÄ» die hat der armen ^ioge irachher am allermeisten gefsHlj. »ßGrolsmus unM ve? Kekorckv»kn diktvt .5evl»8ery»v« äiv iäeellen Qruncklaxen olav» noueu Xu!t>^ Ick llsnn ckea I^inckderidtsumel nöek vvrsts-Ken. vievoki icd sn äer vesselsterunK leaor pariser, 6iv äei» Ottsndesvlnxvr !a your' «et orv»rtvten. selbst im (Zelste kylnea rieli» tieen Xntvil oslimen Iconnt». Ls xidt eine« Nerolsmu3. äer ä!v Nonarlerune veäer «ir Voraussetleune l»»t. nocii »lcli naedtrÄrUck beraklen läöt. VaL l^uneesger unck Lall Äle kranzSsisdke distiov w l'rauerstimmunx ver» 5et?t d»don. Ist »uek undvxreiklicd. SedNeZ. iieil unck vnäiiell »in6 I?ekorVien virä jot»t vov 6er ein^Ixen frsxo lv >tem «vkalten: Kommen Cksmdsr» lia u«! I.evine nscd >V!«n Velt t»usel»6e von stiNen Neiävntsten. <116 nlekt kon«ivrt unä von 6er presse köekstenksils ln Petit. 6ruck verzieicknet ver6en. dr»uekt Sick 6v8ksld nickt mit 6er >Vkner presse Srxern. vle ein berliner (Zerickt sied xur pkSn6unx ckes k'lue^euees von eksmberttn un6 /^»elnverksuk wr?akr«6relt«i In Nsridor fssni dieser S- 5okn Nsridor. 5IovenÄe» ulle» it. 29 MnkMW Vl»? Hm? WS?; Vene». Linst ^ül»e unÄ?!2AS kräulein KenieKt il^r I^e^en. 8ie plsKt siel» nZclit mit R^umpeln un<1 R^ei-«vn^eri» lAAt R^c^on c^etun. R^actiQN vasclit allein^ »I^»t R^kulion in Icaltem Vt^ssser sut, Ke^t tum k»t mit 8edulÄenm»eden kein« Ve-v»nätni3. Oer ^eekt^nvsit. «lom l.evlne »eit lS24 «ine ^rükerv Summe 5ekul6ete. llev »ick vom ve«eisterunest»umel «den niekt kinreiöen. äer einri«v vernilnktixe i^snn vsr meines Lnckten» jener Lxelcutionsdeamtv. «ter ä»» k^uxreue cker de!6en Oreandervin-»er mit äer teuokten Sieeelmarke Äes verli-aer vsriekteI erwartet k»t. l« 6ie»em ?u»»mmenk»n»e erinnere icii Mick »n 6ie Oilemoiren 6e» XammersSneer» !.eo 5 l e ? » k, 6er mit einixem tlumor Reine erste ve«e«nun« mit äsn Vankev» eu er-»tklen veil!. Seln^ »meriktniseker Impressa» rio s»d ikm dereit» »ut vorÄ »u verstetien. 6»v er bei «ler I^mertlc»ner drauelien Lensationen. vie 6er fisok 6s» V^»»»er. vaS »der europttiseke Xultur» unck Dvilisstionsmenseden 6»» I^susedritt un-keimlieder I?elror6rekl»me in »eitlicksn Do-»en rinruneizmen «eevunxen veräsn. 6»8 »eilct ent»ekie6en lceinen fortscliritt in 6er Lntvleillunx 6eren Kriterium». Nsroismu» «n6 Qesel^Kit dilävn, in innigsten ?us»mmen» d»ne »edr»cdt, ein« von jenen lnlrompsdili-tRtvn, »n 6enen un5ere ?eltxesckiokte »o un-Onölicl» relcd I»t. 9e»r»d»e«. Die sarge grader Regierung ein Mausoleum hat errich« ten lassen. » Wißt Hr, was das heißt, in KriegSgesan-genschaft sterben? Fern von der Heimat, fern von seiner Familie, in Ungewißheit l^r das Ähicksal sei. ner nächsten Angehörigen, in Vorge um die Zukunft seines Baterlandes und— v Gestorben nicht schnell in der Schlacht zwischen Freunden, der Tod erk'ichtert und verklärt durch die suggestive Zauberei der Umgebung und des Orts. Allein gestorben, einsam. Tinsam im fremden Kri^Slazarett. Ihr fragt, warum man heut noch solches schreibt? Warum man nachdenklich diese Särge ansehen soll, statt wegzuschauen? ^ Warum man Betrachtungen so unangeneh mcr Nabur anstellen soll, wo wir doch alle froh find, doß all das Furchtbare und Scheuß liche des vierjährigen Krieges hinter uns l-iegt? Warum? Weil zu viele sch>m das Furchtbare und Scheußliche vergessen haben. Weil die Usberleb^den in eitler Selbstverherrlichung sich mit den Toten brl^stn. (Nie war das Wort »Euch, nicht ihnen baut ihr Monumente" mehr am Platze.) Weil das Mausoleum, das allein das Opfer des Lebens und des Gewissens der im Mltkrieg Getöteten zu verherrlichen wäre, das geistige Gebäude des europäis^n Friedens, noch immer auf seine Errichtung wartet. « Und weil es auch in dem heutigen Europa noch möglich ist, daß Staatsmänner von Krieg und „Krie^ruhin" öffentlich reden, ohne daß sie von den empörten Menschen ih-r^ Landes aus ihren Aemtern verjagt und von der ganzen zivilisierten Menschheit als Feinde der Menschheit gebrandmarkt werden. Und weil die Toten in den Särgen vnd unter dem Mausoleum nicht mehr reden ^ bitten und — fluchen können . . . Nachrichten vom Tage Die jugoslawische Regierung ließ in Heinrili^grün in der Tschechoslowakei ein Mausoleum für 2820 serbis«!^ Sol daten errichten, die in der KrisgSgefan genschast gestorben find. Den Transport der Skelette durch Prag beleuchtet daS »Prager Tagblatt" wie folgt: IZor einigen Tagen traf am Bahnhof in Prag ein Sonderzug ein. Ein Güterzug nkit eigentümlicher Fracht. In den Waggons sind nicht die Früchte aujfgehäuft, die fleißige, harte Hände in täg. lichem Fro« von Sonnenausgang bis Son-nenun terganH der. Erde abringen. In den langen Msten, die aufgeschichtet daS Wagen-innere füllen, sind n-icht die Erzeugnisse verpackt, die Menschengetlst zusammen mit Menschenfertigkeit herstellt, und die erst die heutige Welt und ihre Menschen geschaffen, und die jetzt dieser.Welt und diesen Menschen unentbehrlich geworden. Industrie und Welt Wirtschaft haben mit diesem Güterzug nichts zu schaffen. Auch Kunstwerke sind nicht dar-rin, auch nicht Werke des Geistes. Die Fracht find Särge. In ihnen liegen die längst verwesten Leichen von 262V serbischen Soldaten, die wäh-rend des Welt^iegeS in böhmischen Gefangenenlagern gestorben find und nun nach ^NVM Ehrenfi^edhof bei Heinrichsgrün in werden, wo die BÄ- Grzl^erzog MaxlmiNon von Oesterreich Zur Erinnerung an den 19. Juni 1867. Bon Prof. S. Fries. (Nachdruck verboten.) An eine der grausamsten Geschichtstva-gödien erinnert der heutige Tag; gena^ 60 Jahre sinid es her, seit aus der Höhe von Queretaro Erz^rzog Maximilian von Oesterreich erschossen wuvge. Ferdinand Maximilian ivar am 6. Juni 18W in Schönbrunn als jüngerer Bruder des nachmaligen Kaisers Franz Josef geboren worden. Begabt, dichterisch veranlagt, witzig und lernsreudig, war er der Liebling der Mutter, der Erz« Herzogin Sophie. Botanik war sein Hauptinteresse. Eeine Ideale waren Kaiser Maximilian der Erste und Karl der Fünfte. Sein romantischer Sinn drängte au^fs Meer, und so w-ard er bei der Marine eingestellt. Er hat eigentlich die österreichische Marine erst geschaffen, un d Togctthos>fs Siege bei Helgoland und bei Lissa sind teilweise sein Vei^ienst. Weite Reisen führten »hn nach Wen und ?lsriva. 1857 wurde er General-gouvcrneur deS venetisch-lombardischen Königreiches, in dem die ZivilverwaltuW eingeführt werden sollte, um den Italienern entgegenzukommen, die den „Tedcschi" grimmen Haß entgegenbrachten. Die zu straffe Zentralisatio-n der Vernxjltung erwies sich als ungünstig und rächte sich bitter 18b9 auf den <^lachtseldern vvn Magen-ta und Solserino, wo Napoleon der Dritte beikanntlich den Italienern zum Siege über Osfterreich verhalf. Maximilwn, der in Mai- land eine luxuriöse Hoshaltung eingeführt hatte, um den Jtallenern zu imponieren, zog sich jetzt in sein wunderbares Schloß Miramare bei Triest zurück, wo er beschau liche Tage verbrachte. Vermählt war er mit Charlotte, der acht Jahre iltngeren ""zigen Tochter Leopolds deS (Arsten, des Königs der Belker. Das Verhängnis nahte ihm in Gestalt Na Poleons des Dritten, der sich in politische Wirren Mexikos eingelassen hatte und Er oberergelüste zeigte. Der Sieg von Pueblo setzte ihn in die Vage, eine mexikanische Monarchie von Frankreichs Gnaden zu schaffen, und auf der Suche nach einem ge eigneten Throninhaber fiel sein Blick au den ro-mantischtzn, ehrgeizigen Maximilian. bot er die Krone unter so blendenden Borspiegelungen mit der Verheißung seines militärischen Schutzes an, daß jener sich zur Annahme bewogen ließ. Mch VerziMlei stung anf seine sä^ntlichen .HcMbnrgischen ?lgnatenrechte nahm er die im Wril 1864 ihm angebotene Krone aus den Händen ei ner mexikanischen klerikalen Deputation ent -gegen. Die Mstimmung des Landes hatte ^p^leon künstlich insizemert. Der Enke Ktirls des Fünften, sagte er, sei zum Thron erben in jenem Lande Präidcstiniert, nun wür^ in Halsburgs Reich die Sonne aufs neue nicht untergebnen! Maximilian landete am M. Mai in Beracurz als Kaiser Maxi milian der Erste von Mexiko. Die Kleri^ len standen treu zu ihm. Aber er machte bald Miene, das Land vom französischen Einfluß beifreien zu wollen, m>achte Oppo sition gegen den alllnächtigen General Pa z»aine und sogar gegen die Herrschaft deS Klerus, was die Sympathien für ihn stark abkühlte. Der Bürgerkrieg in Mexiko nahm indes seinen Fortgang: Maximilian hatte idvbei immer einen starken Mckhalt an de« 25.000 Manit fmnzösischer BesatzungStrup-len. Leider mischten sich die Vereinigten Staaten in einer Fran!kreich unfreundlichen Weise ein, was Napoleon nötigte, jene Trup-ipen allmählich zurückzuzichen un!d smM Maxiimilian preiSMgeben. Kaiserin Charlotte eilte angstvoll nach Paris und mahnte Napoleon an sein Versprechen militärischen Schutzes; er aber wies sie Whl ab. Sie Wandsich an Pius den Neunten, auch umsonst. Da bsgann der Geist «der unglücklichen Fra» ch zu lnnnachten. Sie leibte später stN ans Schloh Tervueren, seit 1879 auif Bouchoute »ei Brüssel und starb kürzlich in hohem Aller. Maximilian nahm nun allein den Kamlpf gegen die RepiMikaner auf. General Ascobedo umgingelte ihn, und durch Lopezf Verrat gelangte er in die Hand seiner F^n» de, nachdem er sich in Queretaro fest der« l^nzt hatte. Präsident Benito Juarez, ei« energischer Staatsmann, verurteilte ihn mlt zwei Generalen zum Tode durch Ers^eßen, und am 19. Juni 1867 wurde das Urteil auf der Höhe von Queretaro vollstreckt. General Tegethosf holte den Leichnam aib, und im nächsten Jahre wurde er in der Für« togruft der Kapuziner kirche in Wien beigv» etzt. Es besteht eine Reihe von hinterlo^ nen Schriften des unglücklichen Fürsten, hauptsächlich Reisebeschreibungen und Auto-biographisches enthaltend. — Im Jahre 1901 wurde an der Stätte seiner Erschießung eine Sühnekapelle errichtet. — Die Sühne für sein unaufrichtiges Spiel mit Menschenschicksalen aber ereilte ?^vleo« den Dritten drei Jahre später auf dam Schlachtselde von Sedan! Silverius, der der-hungerte Vapß Zum 20. Juni. Der spätere Papst 'Aerius war Vtt Sohn des Paipstes .Hc ..Hisdas, der vor der Priesterweihe verheiratet war, und hatte in Rom die Stellung eines Snbdiakons erreicht, als Papst Agapetus 1. im Jahre 5«36 auf einer Reise in Konstantinopel starb. Nachdem die Nachricht vom Tode des Paipstes in Rom eingetroffen war, nwchte der OstyotenKni^ Theod-at sofort alle Anstrengungen, einen neuen Papst einzusetzen. Seine Wahl fiel auf SilverittS, und der römische Klerus war schliesslich nach einigem Widerstreben auch mit dieser W'ahl einverstanden. Ms dann im Herbst 5-^6 Rom durch den Feldiherrn Justinians 1.. Belisar, besetzt wurdö, schien zunächst ein gutes Einvernchmen zwischen deln oströmischen Feldherrn und Papst zu bestehen. Doch äilderte sich dies bal^^ Äe Kaiserin Theodora, die Gattin JustinianS l., n>ar eine (^^gnerin des Sibverius; sie ver lanc^te vor allem von ihm, da^ er einen Mnstling der Kaiserin, der von AgapetuS l. als Patriarch von Konstantinopel abgesetzt worden nxir, wieder in sein altes Amt einsetze. Belisar erhielt den Auftrag, den Pavlt abwuschen, und Theodora hatte a»tch Mmüw! lü» Will 1?. IMsM?. v«» 5t.kocku5 fuktsli am vierten Tag a» e>11nc In mannen Wasser lösen wir eine kleine Quantität St.-RochuS-Fußsalz auf. Dadurch gewinnen wir ein Fußbade-Wasser, daS mit Oxige« gesättigt ist u. eine wundertätig« Wirkung auf schmerzhafte Füße ausübt. Diese« i^ußbad heilt die Schmerzen, die durch enge Schuhe verursacht werden, nttfernt die hartnäckigsten Frost-geschwülste und daS unerträgliche Frost jucken. Wenn man die Füße längere Zeit im Wasser läßt, werden die Hühneraugen und sonstige Haut-vfrhärtungen derart weiche daß sie ohne Messer entfernt werden können. — ES ist erprobt, daß das St. RochuS-Fußsalz selbst gänzlich vernach-läßigste Füße wiever in Ordnung bringt, und zwar in einem Maße, daß selbst die engen oder neuen Schuhe so bequem erscheinen, wie wenn sie jahrelang getraqen worden wären. Sie kön-NM wieder stundenlang gehen oder auf einem Platz stehen, ohne auch nur eine Spur von Müdigkeit oder Schmerz zu ernpftnden. Ei« großes Paket St. RochuS- Fußsalz kostet Din 16 in jeder Apotheke.e erhältlich. Wenn e» nicht vorrätig sein sollte, wendm Sie sich an die WWW« W! l« LA jit in >^potkeken, vroxeriea UNÄ Lpe^erei-vilrenkAnälungen erkitltltck. gleich einen neuen Papst nach Rom geschickt, der die TteUe des Silvcrius einnehmen sollte. Zunächst war wohl Beiisar nicht geneigt, den Auftrag der Kaiserin ohne weiteres aus Mti/Hren; da aber fchießlich auch die eigene Frau, eine intime Freundin der Theodora, darauf drang, daß der Befehl der Kaiserin ausgeführt wi?rde, so wurde Silverius abgesetzt und an seine Stelle trat MigiliuS der Günstling der oströmischen Z^^iaiserin. Silverius ka^nl in die Verbannung. Aber Iustinian 1. iah bald ein, daß er Silverius unrecht getan hatte und ließ ihn nach Italien zurückbringen. Dort wurde er jedoch von einigen vertrauten des Vigilius abgefangen und auf eine kleine Insel im tyrrheirischen Meer gebracht, wo er schließlich «den Hungertod erlitten haben soll. Sein Gedenktag ist auf den 20. Juni festgesetzt worden. Papst Vigilius, der von 537 bis 555 an der Regierung war, gehört zu den Püpsten, die auch in der ofsizietten Kivchengeschichte streng getadelt werden. A. M. Xlerpsychologische Experimente Schon jeit längerer Zeit haben Tierpsy-chologen sich sogenannter Ücchyrinthe bedient, UNI die Intelligenz der Tiere, die man in sie hineinsetzte, an der Zeit zu messen, die sie zur Aufindung des Ausgangs be- Dle Sonnenjunafer Ei« No«an »»n der rote» Ur>^ vonAn«V Wsthe. 43 (Vtachdruck verboten.) Amerikanisches Copyright ky Anny Vothe« Mahn. Leipzig. „Vater, du ha.st mir SchneSrechte ^ein-geräumt, Werl -ich der Sohn der Frau bin. die du liebst. Jetzt komme ick), um wirklich dein Sohn KU werden' uut» deinen Namen mit dem meinen zu einen, damit des G«^uchs als Hilfsmittel be dienen. Andere Forscher haben daher Behältnisse benutzt, bei denen von den Tieren mehrere Verschlüsse geöffnet werden müssen, IdMnit sie ins Freie gelangen. Diese und ähnliche Methoden leii^en alle an dem Mangel, daß sie die beständige.Gegenwart eines Beobachters vomussetzen. Diesem Uebel-stände sucht ein junger Franzose, Claude Bussard, der unter Danyß im Pariser Pastvur-Jstitut als Hilsarbeiter beschäftigt ist, durch einen Apparat abzuhelfen, der vollkommen selbständig arbeitet und den er „C^Phalo-trieur", d. h. auswählendes Gehirn, nennt. Dieser Aparat besteht im wesentlichen aus einem GlaMsig, dessen Boidenfläche in einen hell und einen dunkel gefärbten Teil zevMt. Jeder dieser Teile ist netzartig von zwei in einer Entfernung von wenigen Millimetern ncHeneiniander herlaufenden Kupferdrähtm durchzogeil. An einer der Breitseiten des Käfigs befindet sich ein dunkler Kasten, der durch eine etwas von ihm abstehende helle Wand albgeschlofsen wird, die durch einen Scheinwerfer beleuchtet werden kann. Oberhalb des Apparats läuft ein Rad, das an einer Seite eine Verlängerung besitzt, die genau dieselbe Form hat wie die Verlängerlnlg des KaistenS. Gleichzeitig ist es mir Schalunqen für drei elektris^ Ströme versehen. Bon difsnt ist der erste den Scheinwerfer der zweite für daS Drahtnetz-w-br! des hellen und der dritte für d-as deS dunklen Teils des k^äfiigS bestimmt. W»?d NM das durch einen Motir in Bewegung ges.:tzt, so «choltet es zunächst d«-« Scheinwerfer ein, so daß der helle Hintergrund des dunklen Aak^tens v^n dem Glas-käki>7 a?'» dk.u»!kh zn sshen ii». Daraif schalten stch der elektrische ^ür das Tr^t-netz d^s dunklen Teils des Glastäfigs ein Darauf erlischt der Scheinwerfer und je aach ...» Ell j ellung der an dem C-chwungr^d on« lachten ?''rn.t'.t:?ngl'n ? nn dann di'.jc? das r-« dunklen Küfigtei^S i lr^t oder beim nächstenmal umschalten. Man kann also das Schwungrad z. B. so einstellen, daß für die Einschaltug der elektrischen Drahtnetze der Käfigböden die Reihenfolge dunkel, hell, dun-kel, hell, hell und so weltcr b?sie!?^. .Pzch>e.n da) imgrad in Bewegug gesetzt »st wird das VersnI^Hiier, gewöhnlich eine Rar^e oder ein Meerschweinchen, in den Käfig gebracht. Bon hier erblickt es den beleuchteten hellen Hintergrund des dunklen Kastens. Befindet es sich nun in einem Teil des Käsigs, der die von diesem Hintergrund verschieoene Färbung at, so erhält es kurz darauf einen elektrischen Schlag, wodurch es veranla'Lt wird, auf die ondere Seite des Käfigs zu flüchten. So lernt das Versuchstier bald, d«b es sich ste:Z vor den elektrischen Schlägen dadurch retten kann, daß eS sich in denjenigen Teil des Käfigs beqibt, dtt die entgegengesetzte Färbung aufweist als der. wo die Ähl^e erfolgen. In einer zweiten Phase lernt es dann, daß die Farbe der Hintevwand des duniklen Ka- stens immer mit der Farbe des KästgteilS, der die Schläge austeilt, übereinstimmt. Das Versuchstier nimmt darauf schließlich die Te wohnheit an, sich immer von selbst nach dem mit der Reizsarbe übereinstimmenden Ka-figteil zu begeben. Bussar nahm mit jedem Tier an jedem Vor- und Mchmittag einen Versuch von A) Minuten Dauer vor. Seine einzige Tätigikeit hierbei war, die Ergebnisse zu notieren. Schließlich brachte er auch noch eine Wage am Boden des Käfigs an, die die Ortsveränderungen des Versuchstieres aufzeichnete. Damit war die selbsttätige Dressiermaschine, die sich in der Tat wie ein denkendes Wesen verhält, vollendet. Die »nit dieser Ma-schine erreichten Ergebnisse sind, wie Proif. Andersen in der „Frankfurter Zeitung" ausführt, bemerkenswert. So stellte Bussard fest, daß das Meerschweinchen schon nach einer, die Ratte dagegen erst nvch drei Sitzungen vor den elektrischen Schlüssen aus einer Käsigihülifte in die andere flüchtete. Dagegen lernten die Ratten schon nach vier bis fünf Versuchen die Reizfarbe mit den lektrischen Schlägen zu assoziieren, während die Meerschweinchen dazu miltde-stens fünf Sitzungen brauchten. Buisard hat forner festgestellt, daß Ratten im Alter v?n sechs Monaten bis zu e^nem Jahr am schnell sten dressierbar sind, als wenn man eine allein in den Kasten setzt. Das ist nur eine kleine Zahl der hauptsächlichsten Ergebnisse, die mit d>iesem merkwürdigen Apparat schon erzielt worden sind. Es ist kein Zweifel, daß er w der Hand eines tüchtigen Experimentators zu weiteren hijchst bedeutsamen Ergebnissen in der Tier^'ychologie fH-ren tmm. Schlechtes Sommerwetter in Aussicht Seit dem Frühjahre hat die Witterung eine Entwickltlng genommen, die mit Recht Altfsehen erregt. Nl»r selten kommen in der Mtterungsgeschichte Abweichungen vom Normalverhalten in solchem Ausmaße und solcher Häufung vor, wie wir sie eben erlebt haben. N^ach einem ganz ungewöhnlich warmen März senkte sich die Temperaturkurve vom Mai an mit großer Beharrliichkeit immer wieder zu Werten, die t^t unter dem Normalstand lagen, und die Pli^tzlich eingetretene Sommerhitze in der Woche vor Psing sten bildete nur äne kurze Ausnahme von diesem unerfreulichen Verhalten. Die Kälte-rückfÄlle im Mai und Juni find auf die weit nach Süden reichenden Ausbrüche kalter Luft niassen aus dem PolargeViet, die mit nord-. westlichen Mnden zu uns gelangen, AurÄckzu führen. Solche Vorstöße erfolgen nach den Ausführungen des Leiters der Berliner me-teorologlischen Anstalt Kwar stets in gewissen Zeitabständen, sie sind aber sonst nicht so anhaltend, auch vermögen sie gewöhnlich Mitteleuropa gar nicht mehr zu erreichen oder höchstens mit ihren Ausläufern noch gerade kurz zu berichren. Was sie in diesem Jahre zu ihrer Kraift und Dmier befähigt, ist das Auftreten eines Hochdruckgebliets im Räume zwischen Grönland, Island und d«s«er cli« ksio,ss»»x 6«» Nunä«,. 2»dlldür»t« unä ^»s»«r ss»na^«Q nicdt. L0rt1«rt !Sp«ieti«IdUäuitx, »» »ucd or«»t« »Hffiiedsn lisll antfernt ^«rä«n. Spitzbergen, das sich nach vorübergehender Abnahme immer von neuem wieder aufgebaut ^t. Es liegt llahe, die Entstehung dieser Hochdrucklage auf ungewöhnliche Eisverhältnisse des dortigen Meeres zurückzuführen. Allein h'ier verlassen wir den Boden unseres durch Beobachtungen oesicherten Wissens, es sind auch andere Gründe denkbar, die den Gesamtkreislauf unserer Atmosphäre in dieser Weise beeinflussen. Sicher ist, daß hier ein« Kraft im Spiele D, die eine außerordentliche „Beharrungstendenz^^ zeigt, wie der meteorologische Fachausdruck hiefür lautet. Nicht nur in diesem Jahre näm lich, sondern schon -rm vorigen war die Nei-guing zu ähelilhen Hochdruckanlogen zu bemerken. Wenn sie damals im Mal und Juni auch nicht zu so empfindlicher Kälte bei unS geführt ^t, so stand doch der im ganzen un-BnsÜge Verlauf deS ÄimmerS mit seinen Ho«!^asserkataistrophen und anderen Witte-rungsunbild«« im inneren Zusammenhang mit eben dieser Störung des allgemeinen Luftikreislaiufs. Sollte also diese in gleichem Sinne fortbestehen, wofür nach der stets vor« handenen BeharrtmgStendenz des WetterS eine gewisse ^hrscheinlichkeit nicht von der Hand zu weisen ist, so würde auch der Gesamtcharakter dieses Sommers nicht erfreulich ausfallen, d. h. wir würden weiter mit verhältnismäßig wedr'igen Temperaturen und viel Regen z^u rechnen haben. Selbstverständlich kommen auch in solchen Sommern kürzere Perioden trockenen und warmen Wetters vor, sie sind aber dann nur recht vorübergehender Natur, und bald folgt wieder der Rückfall in die "vorherrschende Schlechtwetterlage. Variser DNber Konjunktiv Imperfekt. Der bekannte Schriftsteller Abel H e r» m a n t ist ein eifriger Purist, der seit Jach-ren gegen die zunehmende Verwilderung und StilloMeit der franzSftschen Sprache ankämpft. So bereitet es thm großes Leid, dvß in der gesprochenen MtagSrÄK niemand mehr etwas vom Konjunktiv Jmipersekt wissen wW: „Ich wünschte, daß du nach ^ se Hchest," sagt auch der gebildete Fvanzo^ ganz geläuifiig, und es gilt sogar als pretii!H unt» gesucht, übechaupt noch den JmperfeSt zu gebrauchen. Abel Hermant hat nun alle seine Freunde und Anihänger gebeten, ihm solort auf dem schnellsten Wege zu wissen zn Erst lief eS wie ein tötlicheS Erschrecken über das zarte Frauengesicht, dann irrte ein köstliches Lä^In um den schmalen Mund ulrd ihre'^nde wie zum Segen auf ihre Häupter legend, hauchte sie leise: „Nun weiß ich dich geborgen, mein Reimer, bm Swlhlenkreh'e der Sonnenj^ngfer ziehst du deine Bahn und öch bann nun still in Nichts versinken." „Mutter, du wirst leben und mit unS glücklich sein", sagte Reimer iTmig. sein heißes Gesil!^ an die kühle Wange der Mutter pressend. Margone lächelte eigen und sah Gillert an. Da brach der stalle Mann an ii^em Lager zusammen. „Verlag uns nicht, Margone*, flüsterte er heiß, und wie ein Mrgen war eS in seiner Sie grüßte ihn lielbevoll mit den Augen. „Ich bin immer bei euch." gab sie zurück, wenn ich auch scheide. Aber n ch sehe ich das Licht, das glänzende Licht." Eillert winkte Reimer und HeÄngar hiinauS zugehen. „Komm zu Jsot", bat Helmgard den Ge-liebten, und mit einem zärtli«^n Abs6)ieds-blick auf Margone gingen sie leise aus der Tür. Eifert von Rinkerode h'ielt unentwegt die .?»and sein?? Wo'b??, day von ihm gelten würk^, wie ein entschwebt. Er fühlte es. sc'?ie weij^e Bluinc würde vergelten und NM ihn wlirde nichts sein, als grauenvolle, ti.kstc Einsamkeit. - - ''^argonc nur in den Sonn^nboi hwüberretten könnte. Doch sie klammerte sichmit aller Goivalt an das alte Erlenschloß, dos verflucht war und den blÄlhenden Sohn ihm gevMbt. Wollte ihm dos alte Haus auch noch das Letzte nehmen? ^r Freiherr wich nicht von Margones Lager. Jeder Blick der heißgeliiöbten Frau sM» ihm gehören, so lange es noch Zeit war, so bange noch der Dag blaute uird die Nacht nicht kam. Ms Pflarrer Ruchard am Nachmittag Margone doS heilige Abendmahl reichte, wobei auch die Kinder, Tante Grit und Uot zugegen waren, stützte Vilert die hinfällige Gestalt seines WeibeS, dessen weihe, durchsichtige Hände ein Kreuz unvfangen hielten, das sie ab und KU ilvbTünlstig an ihre Lippen führte. Aus ihrem blossen Antlitz lag veinister Friedm. Die brennenden Kerzen flackerten nud ihr Schein nriischte sich Mlt dem Manz der roten Hevhstvlbend'sonne, die ihre Lichtsl^iten in das Gemach fandte, wo eine müi^ Seele den Worten des Priesters lauschte. Wundervoll klianig die dunkle, weiche Stim me des Pfarrers durch den Raum: „Es »vill Abend werden, denn der Dag hat sich geneigt." Wie ein Schluchten flog es durch d^>e Stube nnd doch drängte sich keine Träne in die Augen der Anwesenden. In Glanz und Sonne sollte sie scheiden, die besti>mmt^ war. aus der des Lebens zu stehen und die nui' liier wi" «'in Mänben ver?lani.r über die Heide wanderten und die rosenroten Glöckchen klangen?" „^Sprich nicht so viel, Lieb", wehrte Eilert besorgt. Worts, solst.) Veff- tun, wenn irgend eine PersSnltchkeit die richtige Form gebrauchen würde: zu seiner eigenen Befriedigung, und zu dokumentart-schen Zwecken. Seidher läßt sich der Schriftsteller zu den unmöglichsten Nachtswnden ohne Murren noch Ungeduld anrufen: denn man stellt sich leicht vor, die Spaßvögel der ^riser Gesellschaft sich diese Mnzende UlLgelegenheit nicht entgehen lassen wol- ,»« Jack und Mary. Jack und Mary waren bereits Mer Miel Monate miteinander verheiratet, und ilhr beiderseitiger Wunsch nach Freiheit erschien sehr begreiislich. Da sie aber den Gesetzen eines Staates unterstunden, der bei der Scheidung allerlei bürokratische Schwierigkeiten macht, beschlossen sie, den nü-chsten Damipiser nach Euro^ zu benützen und die Sache in Paris zu ordnen. Dies war auch die Ansicht der schönen Mary Pickford, der Schwester Jacks: sie erMlte dabei sogar eine Geschichte, derzufolge sie selber auf ein Haar in Paris ilhren vielgeliebten Doug verlassen hätte. — Es ging alles ganz gut, bis zur Sprechstube des Rechtsanwaltes in Neuilly, wo sich die beiden zusaimmen Rat holten. Der eröffnete ihnen, daß nach dem neuen Recht die Scheidung von Ausländern in Paris nur dann erfolgen kann, wenn sie hier ihren gesetzlichen Wohnsitz haben; und der ist so leicht nicht zu erlangen. Einen Augenblick überlegten sie, ob sie zu diesem Ende vielleicht eine kleine Villa im BoiS kaufen sollten: dann aber änderen sie ihre Absicht und belegten zur Rückfahrt auf dem Tamp-sereine e i n z i g e Kabine ... Der Schlachtbefehl der Marne. Der berühmte Armeebefehl des Marsch<,lls I o f f r e am Vorabend der Marneschlacht, der mit den Worten beginnt: „Im Anqe-stchte einer Schlacht, die über das Schicksal des Landes entscheildet. . ist gegenwärtig Gogensband eines Skandals, der besonders in den Reihen der ehemaliigen Frontkämpfer große Entrüstung hervorruft. Die Vereinigung der „CuculeS CasfLes", der schweren GestchtSverletzten, veranstaltet im Hotel Claridge einen Galaabend, bei dem nebst dem SegeUuch des Lindbergihschen Flugzeuges auch jener Armeebesehl meistbietend versteigert werden soll. Ist der Gedanke an sich schon empörend genug — inmitten des strömenden Champagners die Erinnerung an eine der tragischsten Stunden des Krieges, so wird in den Augen der ehemaligen Zdämp-fer die Tri-vialität noch dadurch verschärft, daß der Schauspieler Sachs Guitry, der allgemein der „Drückebergerei" während des Krieges beschuldigt wird, mit theatralischem Pomp die Auktion vornehmen soll. Da trotz eines öffentlichen Protestes Sacha Guitry auf seiner Idee beharrt, befürchtet man einen schlimmen Zwischenfall während deS Festes, an dem die Spitzen der Behörden und das ganze mondäne Paris teilnehmen werden. Baron Rothschild und sein Jokel. Der berühmte Jokei des Baron Eduard v. Rothschild, M a c G e e, dessen Siege auf dem Turf gar nicht zu zählen sind, ist nach lUSTRS SsZk« iKAr «Rl« )^izc!«>nn xi«üe m«n «Ile l^Ssunz In «lnea V/iscktro? mit lsuvar-mem >V»s»er unä veicke äie s»rin elll is»e ein pslcet Klaso ln 3 dl5 4 I.!ter »le^enllem ^'»sser unter »t«temUmrükl«a »ut M dem letzten Rennen in Chantilly von seinem Herrn fristlos entlassen worden. Ein solches Ereignis bildet natürlich die Sensation deS gesamten Rennpublikums, und trotz aller Diskretion ist es gelungen, die wahren Gründe dieser Ungnade aufzudecken. Mac Gee gewann ungeheure Sumnien als erfolgreicher Jokei, aber noch größere als glücklicher Wetter: und zwar setzte er aus sein eigenes Pferd immer nur dann, wenn der Baron Rotschild selbst nicht an die Möglichkeit eines Steges glaubte. Aus diese Weise erreichte er stets einen hohen Multiplikator, und t«r Baron war der Betrogene. — Dom Eingeweihten sind natürlick) solche Rennsitten geläufig; das breite Pitblrkum tut aber ganz erstaunt einen Blick hinter die Kulissen, und es preist den populären Baron, daß er, um die Ehre seines Stalles zu retten, sich zu einem solchen heroischen Opfer entschlossen hat. ^ Ljubljanaer Stadtgemeinde seine Zustimmung erteilt hat. Gleich nach Bekanntwerden des Planes der Stadtgemeinde wurde die Anleihe zur Opttonszeichnung ausgelegt. Der Erfolg war ein vollkommener. Bisher sind aus den mittleren und unteren Bevölkerungsschichten Anmeldungen zur Zeichnung von insgesamt rund 6 Millionen Dinar eingelau-en. während sich verschiedene Geldinstitute und Korporationen zur Zeichnung des Restbetrags in der Hi.He von 22 Millionen verpflichteten. Die eigentliche Subskription der Anl^he wird dieser Tage aufgelegt werden, worauf mit dem Bau der Häuser sofort begonnen werden soll, sodaß sie gri^ßtonteilS schon im Laufe deS nächsten Jahres ihrer Bcstimimuirg zugefi'chrt iverden können. Die Wohnungsanlelde ln Aubljana gebMigt Wie unseren Lesern bekannt sein d-i^rfte, hat der Regierungskommissär der Stadt Ljubljana bald nach der Uebernahme der Geschäfte eine 6^ Obligations-Anleihe in ^der Höhe von 30 Millionen Dinar ausge-^ schrieben, die zur Errichtung von zwei oder drei großen und einer Anzahl kleinerer Wohnhäuser dienen soll. Bereits im März d. I. wurde die Rogierung um Genehmigung dieser Anleihe ersucht. Nun ist aus Beogvad die Nachricht eingetroffen, daß das FinanMinisterium dieser Wohnbauaktion d. t. Die Hitzwklle, die in den letzten Tagen über einen großen Teil von Europa hereingebrochen ist, hat auch unseren <Äaat nicht verschont. Aus allen Teilen kommen Nachrich ten von großer, zeitweise geradezu unerträglicher Hitze. Ljublj^ana z. B., das gewöhnlich nicht unter einer zu großen Hitze leidet, ist dieser Tage mit einer kleinen Tropenidylle bedacht, waS nämlich die Wärmeausstrahlungen anbelangt. Mittags zeigt bei wolkenlosem Himmel das Thermometer über 3l Grad Celsius. In den Straßen sieht man die Menschen schwitzend und pustend langsam einherwandeln, jeden Zentimeter Schatten sorgsam absuchend, um t^rin für einen Augenblick einigermaßen vor den sengenden Sonnenstrahlen Schutz zu finden. Wir nähern uns eben den Hundstagen. Hosfen wir, daß wir Heuer mit einem schöneren Som- merwetter bedacht werden als in den vorigen Jaihren, wo es eigentlich gar keinen Sommer gab. t. Wassenübungen. Das Kriegsministerium entschied, daß die heurigen zweimonatigen Wassenübungen der Absolventen der Reserve offiziersschulen vom 1. Juli bis 31. Auguist stattfinden. In den nächsten Tagen erfolgen die diesbezüglichen Einberufungen. t. Festnahme eines Spions. Wie aus Pod- gorica gemeldet wird, hat die dortige Polizei einen gemissen Osman Musta pha unter dem Verdachte der Spionage ergriif-fen. Es Handel sich um einen Beamten deS Gendarmeriestabes in Tirana, der den Stand der jugoslawischen militärischen Bestände an der albanischen Grenze ermitteln wollte. Beim Verhafteten, der den Militärbehörden ausgeliefert wurde, wurden NO N-^leoad^r- 9^sunden. t. Das Sarajewoer Theaterpersonal tst diesen Moirat ohne Gagen geblieben, da die Geldmittel schon erschöpft sind und die Gayen ftir den Monat Juni schon auf Rechnung des neuen Voranschlages flüßig ge-Ntacht werden mußten. Die Ortskontrolle aber stellte sich au-s den Standpunkt, daß die von der Regierung für das nächste Spieljahr bewilligte Subvention erst im Herbst flüssig gemacht werden kann. Das Dhsater-personal hat dagegen energisch Protest erhoben. t. Zum Autounglück bei «ranj, von öe»l wir vor einigen Tagen berichtet haben, wäre nachMtragen, daß der s^ervevwundete Kauftnann Franc Pavlin seinen Verwundungen erlegen ist. Seine Gemahlin sowie der verwundete Kaufmann Stevo ^ Seeräuber 8 Roman von Claude Farröre. „Dann wäre mis beinahe dreckig gegangen: weil doch der Wilhelm Morvan unsere großen Stücke nicht armiert hatte, außer bloß zwei kleinen Feldschlangen. Und dabei hatte das andere sowieso Achtzchnpfünder. noch dazu vierundzwanzia, das g^ für ihn > eine Bordsalve von zwölf Schiissen, gegen vnsere acht, wo wir nur Zwölfpfünder haben noch dazu! Und da. Gott verdamm mich!.. „Weiter, mein Sohn." „Es ist schön wa's kaputt gegangen, dabei, Herr, oben wie unten! Ich war hingerannt, i so schnell ich konnte, zu den Kanonen natürlich, mn den Pfropfen rauSzuziehen, zu laden. Jll der Zeit feuerte der Holländer zweimal Bord sei te auf uns, und wie ich das Ach-^ terdeck wieder raufklettere, sehe ich eben, daß ! unsere BramMmgen umgehauen sind, unser j kleines Marssegel auch, und daß unsere Leu-^ te davonlaufen. Welche sprangen durch die ! Luken, um sich im unteren Schiffsraum zu verkriechen. Und ein Janimerkerl . . . brauch den Naimen nicht zu nennen, wegen der Schmach sonst fi'ir seine Familie, denn die ist malonesisch. so ein Jammerkerl riß am Hißtau das Signa^lwimpel henim, wegen der Uebergaibe, versteht Ihr! Zu dem bin ich zn-erst und halbe mit ihm ein ernstes Wort geredet, mi-t einer Pistolenkugel in den Schädel. Das mußte sein, gewiß und wchrl^af-tig . . „Schon gut. Thomas! Weiter — was war weiter?" „Weiter... Ja, dann ging's los! Wilhelm Morvan und Uves le Gosfic lagen schon da. Nun war das Komma^ida an mir. Und da enterte ich den Holländer, deswegen, weil er nicht aufhörte, auf uns zu schießen, was er konnte, immer in den Bauch hinein, mit doppelter Ladung, wo wir doch kurz am Schuß waren. Es wäre nicht lange so weitergegangen, Herr!" „Da wirst du wohl recht haben! ?kber wie hast du denn das mit dem Entern gemacht, Junge?" „Ich hab's mit dem Steuer alleine gemacht, weil die sich ja alle verzogen l^atten in den lulteren Schiffsraum. Es war kein Mensch mehr außer mir auf der Brücke. Aber sowie wir dann Bord an Bord mit dem Feinde lagen, da Hab ich sie bald alle wieder oben geliabt . . / „Ja, wie?" „Mit Granaten, Kreuzschwerenot! Die Hab ich Ihnen auf den Kopf gefeuert! Da ist eS den Jungen dann aber doch endlich unten heisrer geworden wie oben. Und sie sind mir wieder an Deck gestiegen, al)er in einer Wut, sage ich Euch, daß man sie ganz leicht aus das andere Deck hat hinüberbringen können. Noch da,zu wo diese Stümperkerls von Kanonieren da drüben nicht einmal Verstand genug gehabt liatten, ihre Kanonen zu unserem Empfange abzufeuern. Sie hatten sozusagen nichts als iihre Kanonenwischer zu ihrer Ver-beidigung. Nnd da war es nun bald aus." „Auch recht! Na. und das Schiff?" „In Grund gebohrt, Herr! Zum Mitführen waren's nicht mehr genug Matrosen. Siebzehn Tote machte es für uns aus, wie ich Euch vorhin schon sagte, und vierzig, fünfundvierzig Verwundete, die gute Hälfte davon verstümmelt oder nicht zu brauchen. Die Wahrheit zu sagen: das Schiff taugte nicht viel; gar keine Ladung an Bord, altes Holz." „Wieviel Gefangene, Thomas Trnblet?" Thomas Trnbelt wiegte seinen s^Mer^'n Körper in den Hüften und lächelte dabei: „Ach Herr . . . Gefangene eben gar keine . . . Erstlich einnml war kein Platz da. Und dann hatten diie Jungens zu viel Angst ge-haibt: das hat sie toll gemacht. Man hätte doch unimöglich auf dem ,Großen Drachen' Leute halben können, die das mitangesehen hatten: wie sich Malonesen in den tiefsten Schifis« raivm verkrochen hatten vor dem Feind. Unmöglich! Ja. wie sie den Holländer in Grund bohrten, habe ich mich nach der Besatzung nicht nxiiter umgesehen. Na, mm also! Dcis lohnt nicht, daß man noch ein Wort drüber verliert." „Sie hatten doch il)re Boote?" „Ja, ja . . . ein gmlz klein bißchen geborsten schon . . . Aber sie haben sich noch solch Floß zurecht g^'macht. . . Und dann schwimen sie Mich schr Plt, diese holländischen Ratten. . Jetzt lachte Thomas Trubelt laut heraus. Die Reeder lachten gleichfalls. Nur JuVicn Gravü warf der Forin wegen ein: „Aber dmmoch. lieber Tl>omas . . Da legte is>m der Herr von der Tremblaye, der Aelteste unter den Anwesenden, die Hand» auf die ^ulter: „Halt, Gevatter! ... Ihr erinnert. Euch wohl gar nicht mehr an unsere ,Lilie', die die Vliss'ingcr vergangenes Jahr abs^ingen? Was halben denn die mit den Gefangenen ge-maclft, die Vlissinger? Ihnen einen Stein an die Knöchel gebunden und sie ausgeladen» hundert Klafter tief . . . und das alles unter dem windigen Vonvand, daß die Flagge medergeholt und dann wieder aufgezogen worden sei . . . Als wenn noch nie eine Kugel zufällig ein Tau zerrissen hätte! - -„^s stimmt." pflichtete Jean Gaultier bei llnd Pierre Le Picard schloß vemchtvngS-voll: „Ach waS. . . nicht so viel Advokatenxi gerede . . . Wir liaben lwahrscheinlich schon mehr Worte gen,acht, als da Leute ertrunken sind . . . Was ist denn los mit euch? Habt rhr Angst, Gevattern, daß euch den Hvlkän-dern ihre Mntter noch über den Hals kommen könnte?" Sie waren derweil auf den Stnfen z«« VersammlungS-saal stehengeblieben, an der Südecke des BasteibofeS. Jetzt sMig mn Wachtturm deS Großen ToreS die Jungffern-stlocke Mvimal. Julien Gravö stieg die Gw-fen hinab, trat mrf den Kapitän zu und faßte ihn vertraulich unter: „Tl)omaS Trublet." sagte er, „Dhoma'S, lievel.c:»L8 vi^sol^s'r v«v POKT'OPKLl 2vc-LSLt?VL'r >Vl«0 VOzi vl^. ODT'XLI^, o? o 2. poviL und dessen Gemahlin sind soweit herstellt, daß sie nach Sisak zurückkehren nnten. t. Reue Eisenbahntarise. Das Verkehrsmi« nPerium beabsichtigt, die Fahrpreise der 1. LLagenklasse der Personenzüge um IS Pro-zent und der Schnellzüge um 20 Prozent herabzusetzen, um die Reisefrequenz zu heben. Die iwrigen Fahrpreise bleiben vorläufig jmverändert. t. Harold AoydS neue Mutter. Eine Frau in Novi Vrbas hat sich an die jugoslawische Presse mit der Behauptung gewandt, daß der 'bekannte amerikanische Filnrschauspiele? Harold Lloyd ihr vor vierzehn Jahren nach Amevita ausgewanderter Sohn sei. Dort habe der junge Mann, dbaben ihre Ressorts bereits übernom-men. m. Evangelisches. Sonntag den w. d. M. um 10 Uhr vormittags wird in det Christus» kirche ein GemeindegotteSdienist stat^inden. Anschließend daran um Ii. Uhr ist Kinder« gotte^ienst.^ m. Reklamiert das ISahlrechtk Wis berett» berichtet, finden die Sku^chtinawählen am 11. September d. I. statt. An den Wahlberechtigten liegt eS, in dien Wählerttst»» Nach schau KU halten, damit das Wahlrecht bis zum Ablauf der RMamationSfrist, d. li.?am A. Juni d. I., angefordert werden kann. m. Gchiilerkonzert Arisch. Bei dem am SV. d. M. wt Kasinosaale stättfindeyden Schülerkonzert, welches Herr Kapellmeister Hevmann Frisch veranstaltet, wirken folgende Schü-^ mit: Hubert Aiikerst, Erika Berec, Olga Biezi?, Erika und Hinto Druzoviy, Aniva Durjava, Jelisava Faninger, Nada! Fon, Draga Karara, K^sa Kamer, Peter ^rtin, Breda Kodvmqn, MvavljÄk, Aug. Pöl zl, Erna Riha. Antou Sajko, Walter Stein, Hans Stoinschegg, Zlata Strelec,. Grete v. Suter, Mira Verstov8ek, Inge Zirngast. Kartell ab Montag bei Höifer. - m. Eiu angefaulter Apsel.. . Gester« nachmittags wurde der 17iährige' K^-sta B., Sohn einer angesehnen.BürgersamUie, we« S7sa 'X ^ !k. ^ ' ' / > vm?«t»atttTitfft «. ve»«»,mlert «icd -»tz «» gl«n»t «»koit ua«l Widt Linea tt«t«Ä,v»r,«> cUea». V«> l.emas Trublet. obne viel um die Honoratioren zu bekümmern, die nach seinem Belieben warten mußten. nM einem Ruck Hut, Cchuhe, Wams und Hose sick vom Leibe, nnd so im .^eind, die nackten Knie auf dem harten Pslcrster und den Strick seines Messers um den Hals, sagte er dreimal nacheinander wie am Schnürchen alles her, was er an Gebeten zur Mutter Gottes wußte, und somit entledigte er sich getreu des Gelübdes, das er 'm "»»«»eimen, mitten im stärksten Kampfe, in dem Augenblicke getan, wo alles verloren war und nur allein die Jung-fvau vom Gr-'^en T'-^r ibm mächtig genug erschien, die schon so gut wie verlorene Sache vom Rande der Verzweiflung zu retten. Die Feuerzange rn der Faust, beugte sich Malo Trublet zu dem schon glühendroten Herd hinab und schürte eine gute Minute lang drin herum. Me Scheite, die nun von der Asche bereit waren, prasselten, und Fun-kengark^n flogen gegen den übevhängendell Rauchfang des großen Kamins. Malo Trubelt lehnte sich wieder in seinen Sessel zurück und legte geruhsam seine breiten, harten, knotigen Hände auf die eichen-geschnitzten Annlehnen. Es war nicht viel Helle in dem niedrigen Räume, trotz der vier Kerzen in ihren eisernen Leuchtern. „Wrlihelmine," rief Malo Trubblet, „schnem die Achter!" Wilhelmine erhob sich sogleich und gehorch te. Nachdem die ^rzen geMtzt waren, dehnten sie ihren Lichtkreis weiter aus und stießen das Halbdunkel bis an die Mauern zurück. Der ganze ktiedrige Raum war setzt zu sehen, vom litten Fußboden Vis hinauf zu den-ge-bräimten Dachb^ken. Es war eine sehr schöne Stube, und w?e neu. Die beiden Schränke und die bolzgeschnitzte Truhe sahen aus, als müßten sie rei- chen Leuten gehören; und am Fenster waren weiße Gardinen, trotzdem es sehr hoch und sehr breit war, mit vielen viereckigen Glasscheiben, von denen keine einzige zerbrochen war. Auf dem blanken Eichentisch stand em Krug mit frischgezapftem Jnselwein und vier Bschiir warteten der Trinker. Bis jetzt war aber erst ein Mann da: Malo Trublet, Vater und Familieiwberhaupt, mit su>ei Frauen: Perrine, seine Frau, und Wilhelmine, seine Tochter, die eine nähend, die andere spinnend. „Mutter!" Hub Malo Trublet nach einer Weile wieder an, „sieh mal nach, wie spät ist's denn auf dem Kuckuck?" Perrine Trublet mußte ausstehen, um die beiden Zeiger zu erkennen. Endlich hatte sie gelesen: „Es ist neun Uhr vorbei," sa^e sie. Der Alte runzelte die Brauen. „Zu meiner Zeit," sprach er bedächtig, „hatten's die Kinder eiliger, zu ihren Eltern heimzukommen, so am eisten Abend, wo sie zurück waren von der Fahrt." Wrlhelmine hob das Naschen über ihrer Arbeit; sie hatte offenbar Lust, dem Vater etwas zu erwidern. Llber der Respekt Mt sie zurück. ' Nur die Mutter wagte es nach einer Weile, für den verspäteten Sohn einzutreten: „Der Junge ist vielleicht von seinem Herrn zurückbe^lten, wegen der Schreiebereieil. .Heur M'S anders als srüher: die Wische, die sie da jetzt beschreiben, sind ja länger als eine Apothekerrechnung." Malo Trublet, der wenig zu reden pflegte, hob nur langsam seine Schultern und erwi» lserte zunächst nichts. Aber immer mehr Minuten Verslossen. Der. Kuckuck rief halb zehn. Da knallte Malo Trublet seinen Aerger heraus: „Nun wird ja bald die Junglfer die Schla-fenSswnde läuten. Anständige Leute find nicht gewohnt, danach noch wmhzubleiiben!" Diesmal kam von Mutter und T>^ter kein Wort. Wilhelmine erhob sich leise ÜM machte sich ans Fenster, wo sie zwei bewegliche Scheiben hochhob, um auf die Straße zu blik» ken. Diese Straße — die Gerberqasse,. benannt, ^veil sast die ganze Lohgerberzunft da wohnte. eine recht enge, krumme, verrußte Gasse, schien in dieser Äunde von einem Ende ^S zum andern ganz verlassen zu sein. Mine durchwühlte mit den Augen daS Dunkel, dabei aber spitzte sie.das Ohr für jedes entfernte Geräusch: durch die Rüstern-gasse nämlich mußte Thomas Trudlet, der seMich Erwartete, letzten Endes doch daher kommen. Aber Mine sah nichts v-nd HSrte auch nichts, und schon wollte sie die halboffenen Fensterscheiben wieder schließen, als plötzlich, ohne daß man genau hätte sagen können wo, d^ Master unter Stiefelai^ätzen widerhallte. Gleichzeitig drang durch das nächtliche Schweigen ein dairch die Zähne gebissenes Lied, t^s.^l den Schritten des verspäteten Wanderers den Takt gab. . Fortsetzung soigt'Z t ß«» z«kl«>s< «ette 7. M »VK«I»0« W..10. 1V27 »»H l.rses)^/^».e ve», «1-^0. vloi-ioi-^ex (»(l.. »(^Sl»^>.) ^Lebendgewicht 9.vll—1!^ Dj«., 1 Kilogramm Schlachtgewicht 15—17 Mn. HauSsraveneMung. Dte Kinder sollen ! lernen — die Wohnung '^ll in Ordnung sein — das Essen besöminlich und woHl schmeckend — die ganze Familie nett und sauber geNetdet. Äese und-nych wieviele andere Sorgen hat die Mutter des Hauses. — Ist es nicht eine Erlösung, wenn ihr we ntgstens die Sorge des Waschtags genom men wird durch ein Mittel — das stets wunderbar wirksam und nie schädlich ist? — Das Zaubei^ittel heißt „Radio n". -Jede WSsche kann damit uitbedenklich gewa schen werden. Kausen Sie noch heute ein I Paket zur Probe. m. Wetterbericht vom 18. Juni 8. Uhr Ifrüh. Luftdruck 740, Feuchtigkeitsmesser -^8, Barometerstand 747, Tempetatur .R, Wind richtung —, BowSlkung L/v, Nicherschlag gen Diebstahls einer Halskette, eines Gold ringes »md eines filibernen Damentäschchens I De« Upothetemwchtvienft versieht von verhastet. morgen bis nächsten Sonntag mittags die Die Genosienschast der Schuhmachevmeister ^ ^ ^ v-in Maribor gibt ihren Mitgliedern bekannt, m- Marktbericht vom 18. Juni. Der Heu dah Mtte Juli 1927 die dritte ordentliche ttge Markt war sehr schwach beschickt. Der Gesellenprüfung stattfinden wird. Die Gesu- Umstand ist darauf zurückzuführen, daß jetzt che mn Zulassung zur GeseNcnprüsung find Mahdzeit ist und die Bauern aus den Fel bis Ende Juni Sei der Genossenschaftsvorste- dern viel zu tun haben. Für die Speckbau hung, Oroinova uliea, einzubringen. ern ist die Saison vorüber, daher waren nur «. Stadt, gekommen. Die Preise be in der gewohnten Höhe Wischen l« v" und SS Dinar P.. »II». Bei d.n h-t. ReisMaucrn und Selchern «nd «»ch «n den s«n,»g.» «rtlkln haben ?ch di-.!u^rm breile wenig verändert, «n Scsli>««l wa. Li?,?« '°um Soo SWck »oq-nd-n. die dmch um l«»iz M Dinar »erlaii^, «uiden. «aninchen lagen im Preise g bis blwdmer l2b-l«) per SWck. «artoffel i-run, de» St-dtmogiftratz erfichtNch. «»fteten l.A^l.7d per Kilogramm, heurige m. u»ftre« «msißärtigen Abonnenten «nd ü—Schotten 12^1«, Erbsen 12 Dinar Lesern g^n v»ir HSifl. bekannt, daß wir dem per Liter, Butter 40—Ü0 per Kilogramm, heutigen Blatte ldorresipondenzkarten für die Mlch 2.Ü0 bis 3 per Liter, Rahm 12—14, Los« der StaatSklassenlotterie 1 4, Runde Salat 3—10 per Kilogramm, Kopffalat beigelegt habm, taut Bestellung des Haupt- bis 3, Kohl 1 bis 1L0, Ka^ol 4 bis IS, verkklserS der Lose für Slowenien, „Za- Eier 1.2V bis 1.S0 per Stück, Aepfel 12 bis drutna hvanilnica r. z. s o. z. in Ljubljana". 18, Kirschen S—6 per Kilogramm, ErdVee Die bei diesem Unternehmen für die 1 3. ren 12-16, Schwarzbeeren 3—4, Orangen Runde gekauften Lose hatten ein besonderes 1—4, Zitronen 0.7S bis 1 Dinar per Stück. Glück, da die Gewinnste sehr groß waren. ^ ^ ia ren Grummet und 12 Fuhren Stroh auf den Markt gebracht. Die Preise bewegten sich wie die Lose zu bestellen, solange der Vorrat reicht. Unsere L^er nnb AbONnenten im Mnbchßnich «ach« »tr kcherninl» barans «nsMerks«», batz bie L-s« in unserer Ver> »nltnnD^ ZjnrÄöena «l. 4 erhSltVch ßnb. svllgt: Heu KV—7k, Grummet SO_7S, Stroh 2SlUV Dinar pro Meterzentner, ^rben stroh' 1.SV—1.VV für die Garbe. * Die Frei»»ige Feuer»ehr w Gtudenci T« ater«ch«e Her VezMschast sür EONN» den 1». Jnni ist der 8^ Zng ksm« biert. KOWWNnbMnt Herr S «lkovi». ?«l«phonnummer sür T^uer- und Unfallmeldungen: BVV. nachmittays ein Turbinen-Weihefest. AuS diesem Anlaß findet um halb 11 Uhr vormittags die Turbinenwei^ dortselbst statt. Um halb 14 Uhr nachmitdagS große Schauübung. Angriffsobjekt: Eiril-Metodova uli-ca Nr. 1. Nach der Schauübung findet vom Rüsthause aus ein Umzug durch die Ort-schakt AW, Festplatze, wozu alle Gönner und Wohltäter herzlichst eingeladm werden. Der b14 K LUvXcvrnir Osn? besonäers xeelxnet, um äie ^orxentoileve?u vervoll8tän6ixen. 2iekt 8okort vSllix ein, xidt äer aeben 6er Lrklsckunjt einen als» dasterxleictten 1'on. I^ie 3ict»tbar, stet» virlcsam. 2uje6er 8tun«Ie 6e8 I'axes snvenäbar — clas Oel^eimnis msnckes vlell)evun6erten l'eints. OlRait nickt, kettet aickt, l^lebt nickt. m. MI« Vanne bes «lkshOl»." Der Gast- ______^ tt^rt im „Narodn^ dom" Herr Andreas I Vset ersucht uns im Auisammenhang mit dem kür^ich unter obigem Titel veröffent lichten Ber^t, feststellen zu wollen, daß er iam kritischen Tage die Sperrstunde vor schriftsmäßig eingehalten habe. Die Prügelei hat fich auf der Straße mid vor dem Polizei arrest ereignet. m. ^Aryn» EompaNtz". Im HeM d. I. verbot das Innenministerium die Berbrei-! * Die billigste Schr»id«aschine im Ge« tung des von der obigen Firma in den brauch ist das QualitätSerzmgniS der Wan-Handel gebrachten Mittels zur Aromatifie- derer-Werke, die „Continental". Sie P die rung ^S Tabaks. Viele Personen in Jugo- einzige Schreibmalschne mit einem »mver-slaw^n erhielten nämlich Llnyebote von die wüstlichen Stahlbronzosegment, welches eine ser Pariser Firma zwecksUebernohme von ^dauernd schöne Schrift gewährleistet. Mit Am 7. August 1927: JeuerwehrXombow Sonntag bei schönem Wetter großes Konzert bei der „Linde" in Radvanje. Die Musik besorgt an beiden Tagen die bel'iebte Schön-Herr-Kapelle. Vorzügliche Weine, frisches Faßbier, warme und kalte Küche. 7442 * Hotel Halbwidl. Heute Samstag „Drau-schwalben" (Schrammelkonzert). Neueste Schlager. — Sonntag: Frühschoppen, und Abendkonzert Salonlapelle PeLnil?. Keine Preiserhöhung, kein Absammeln, lein En-ree. 7427 ^ Park-Eaf^. Heute Sonntag und täglich Pielt das modeme Jazz-Trio „Nerat" von g bis 19 und von 21 bis 24 Uhr. Prima Gefrorenes, Faßbier täglich. 7423 ' Ein wirklich sehenswertes Programm bietet das Kabarett ttEnropa" den Besuchern A. und H. Revelly, die komischen Seifenbla-enjongleure find Meister auf diesem Gebiet. Ihre Tierstimmenimitationen erregen schal ettde Lachsalven beim Publikum. Ausgezeich nete Tanzkunst zeigen die Frl. GregorLiL und Mara Mandelik. Äe künstlerische Anleitung »esorgt das Duo Fischer-Bada. Meisterfaxo chonist. Niemand versäume es, fich dieses eMlassige Programm anzusehen. An Sonn mid Feiertagen bei schlechter Witterung Nach mittagsvorstellung mit Programm. Beachten Sie die Voranzeigen und die ReNamebilder im Schaufenster der Kond'itorci M. Kvser. 7429 -cz- NachriMmausSelse Platzvertretungen. Die Verbreitung dieses Artikels wurde bis zur beendeten Analyse ver^ten. Nun teilt daS Ministerium mit, daß dieses Mittel weder schädlich ist noch dem Staatsmonopol einen Schaden verursacht, wozu noch der Umstand kommt, daß die Firma bei der Handelskammer in Za greb registriert ist. Der Handel mit den Pro-du?kten der „Aroma Company" ist somit erlaubt. m. Sttt^iehmarlt vo« 17. Jnni 1VS7. Der Auftrieb belief sich auf 80 Schweine, 7 Schafe und 1 Ziege, ^r Handel war sehr rege. Gehandelt wurden 70 Schweine und 7 Schafe. Die Stückpreise wari^n folgendermas sen angesetzt u. zw.: für b bis 6 Wochen alte Jungsö^ine 110—1Tb Din., 7 bis 9 Wo-^n 1vl>—200 Din., 3 bis 4 Monate 330— 3K0 Din., S bis 7 Monate 420—4«) Din., 8 bis 10 Monate K50—0V0 Din., Ziegen 150 Vü. und Schafe 7v--?b Din. 1 Kilagrawm den Neuerungen der sechsfachen Zeilenein stellung, den großen Handrädern, der erst klassigen Pap^vführilng er vergangenen Woche 3 Pferde, 19 Och« en, 13 Kühe, 3 Kalbinnen, 23 Kälber unL 41 Schweine geschlachtet. Eingeführt wurden 7«3 Kilo Rind-, 16S3 Kilo Kalbs- und 44 Kilo Schweinefleisch. c. Sin Todessturz. Die 2ftiähriHe Josefine K l e p, Pflegetochter der Besitzerin Maria Nezar in Polule bei Celje, pflückte am Don nerstag. den 16. d. M. Kirschen. Wahrend der Arbeit verlor sie Plötzlich das Gleichge wicht lmd viel vvm ^ume. Beim Sturze erlitt sie einen Rückgrat- und Schädelbruch Sie wurde sofort ins hiesige Krankenhaus überWrt. wo sie bereits am Freitag, den 17. d. M. den Verletzungen erlag. " c. Gelbstmord. Am Donnerstag, den 16. d. M. gegen 3 Uhr frAj hängte sich in der Kevamisen Fabrik in Gotovlje bei ^alec d. k)7jälhrige Heizer Grabnerin plötzlicher Geistesverwirrung auf. Grabner litt seit dem Kriege an einem schweren Nervenleiden. c. Schweres Unglück im Kohlenbergwerk. Der ö4jä>hrifle Bergorbeiter Thomas Drolc wurde am Donnerstag, den 16. d. M. im Kohlenbevgwe? k Huda ianm bei LaSko vom herabstürzenden Erdreich verschüttet. Hiebet RackilchtmausVwj Änterschlelfe Schon einige Tage war in Ptuj die Rebe davon, daß in der Magistratstaffe Unregel-Mäßigkeiten vorgekommen sind. Um sich davon zu überzeugen, wurde eine Kassemevi« ston angeordnet, die überraschende Resultat« zeitigte. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß der Kassenbeamte Minoni schon mehrere Jahre hindurch der Kasse kleinere Beträge von 1V00 und 2000 Dinar entnommen und für sich verwendet hat. Er ging dabei sehr geschickt vor. Noch unlängst wurden alle Belege genau durchgesehen und alles in bester Ordnung gefunden. Der Buchsachverstä?ldige Herr Direktor Kaspar von der Städtische« Sparkasse stellte einen Mgang von insgesamt 2W.0W Dinar fest. Minoni wurde verhaftet. Die Untersuchung ist noch im Gange, da noch gewisie EinzelhÄten und die genaue Summe der unterschlagenen Gemeind^elder zu ermitteln si» (1827—1927). Vov X-rl Nase. Im ^akre l927 8in<1 ?00 ^»kro verstri-okva. seit 6?v srstv ^ufla-so von ttvinrick deines »guok äer I^isäer« im tlam^ure «rsLkien. xvkört 211 «Isn vsrdAltnj»-zrUlöix svidonen LrsekvMuaeen 6sr äeut-sctivv I^tteratur, «Iis, o^^ok! 1vrisck«n Okarakwr traxeiui, rsk^rsicks Xuilaevn «rlsdten: nvck dvuts ^irkt 6a» >Vsric vie am ersten ?a8v. voek deutv es keiL umsirittev vom k'ür imk 6er ^oi» nunxen um Heine siveexrikken ^er^en. <1e? däukiF nickt mvkr U!M Icünstlwke Vinxv x^eiükrt. ^!^6, sondern »ut 6a« (jediet 6«!- politilc usv. kinüksr xetra-xen >vur6v, >va5 vickt xers^o »u? rockten Lrkenntllis 6«r ^akren Loäeutmls <1is8es Oickters deixotraxen kat im6 I>s!» Lein Lil6 vir6 ZH6em, ZV naed seiner persöviicken ^in>teNunL 2m 6sln xralZen Problemen 6vr I^vkens- lMä XiinstguscksuunL, v'erscliie6en ersekei» neu. un6 »uek ?um »Vuck 6er I^lo6er« wer6en 6ie Leurtejler stets eins vor-sckis6ens Ztellunx einnekmein. Immerkin muö» w^er sick bemükt, 6ie Dinxs objekiv lseken, keststeUen, 6alZ ^s6er 6ivjeni8en. 6ls Neinriek s 1 n e in Orun6 ^in6 Zo^vn ver6a'MMSn, im I^eoktv sinä, Nock 6ig nn6vi-n. 6ie ikn 5n 6sn tlimmel erbeben. Her Dickte? var ein ulnZlück^icksr klann, äer seine SMiscke un6 ironiseke ^iiistellunx, 6ie aber 6ock v^ie6er von 6em ikm vr^aek-«Z0n6Hn ^si6en be6inxt unä beei^tlu8t ^ar, nur selten 2:um unbekümmertsa ^usstri^.nen roielien !vrise!ioi s^e« 8»dune xslanxen Nek. ist »uek im »kuck 6er I^le6er« viokt »»iss Läelüut, r^n6 ms^ncker L^atte, nickt kus 6er l'ietv xescküptte un6 6s^ksr auek niekt zur ^selo vc)rcZi'i?'s;en6v Vers 6!o8es ^Volkes. 6»8, vis Heines meigte Lücker, unter 6vr aliDu eroken, aus einer evvizsen Xritilclosixlveit xvborensn VoIIstSn6i?. ^eitssuckt Iei6et, stört 6vn einkeitZjclivn Ljn6rucl?. Qe6ickte aber, wie 6!eses? vu di5t >vie eine klume 80 kc>16 unä sckön unck rein; seil sciisu' äick an. un6 >VeI^mllt Zclileickt mir ins tierzi kinein. /^ir ist als ob icli cils tlÄoäe ^uts Naupt äir leeen sollt', vstencl, 6ag lZott äick erkalte 5o rein unä sckvn unä kolä. ^vräen stets »um ^nvsrxÄnxlioksn äs? ^eutscken I^^rilc z^sk^en. .^an bexreikt nur scliver, >vie solche aus Oukt un6 !?auck xebmene Verse in 6er ??e!cksn Leels ervacksen lronntsn. un6 vi« manck an6eres (Zv6iekt. in äem (Zikt un6 (Zalle xar scksurix auk- nn6 nieäer-sckZnmt. ^us 6er knülle von ^uelZeriineen snäe-rer vickter über kleine. (Urteil.;. 6ie zu-vüräerst stets aus sein mit berükmtestes >VerI(. äas »kuck 6er I^ie6sr«. zielen, >»e!ön nur einjxie veniZe kersuKASFi-liien. Qrgbbe sckrisb 1835: »8ein 8ckmi.»r?, so natiirliob er ist. max virlilick sein- ?c>o-sie sinä aber seine (Zeäickte nickt . . .« Immermsnn äulZerte 6rei ^akre ?w?lter ^ut^lcov: »tteine ist ein 6roiiiLer aber ein keüloser I'lunlcerer. . « vSkrenä (Zrilli?ai-?er einmal meinte: »Zeit Lckrez^voxel» l'oäe ist nieman6 in >V!en, mit 6em iek üke.r !(un8txe?en-stilväe strecken möckte, za suck in Veutsoklanä wäre nieman6. 6er mir an-stän6e. k^ckstens etva ^eine .. .«; en6-Uek ein >Vort Nobeis: »In 6er I^vril< fanä News eine form, «vorin 6ie 6esperate-sten l'/'^e, 6er ^u«clrizelc einer vom Krampf ergriffenen >Veit, x^ellen6 7.usn.m menl^iinxen, um ai?? rei/.enäe ^usilc xvie-6or 6avon ?u saukeln; seine I^ie6er-ssTMUlun? maknt an 6en fabeikafteTi «kernen ?tiei' 6es ?kaiarl«. velcker Nack 6er 8al?s so einxericktet var, 6alZ 6a« Ver2!>voislnn?sx^escbrei 6e« Zlclaven, '6sr in seinem xiüken6en kaueke 6en ?'<>6 erlitt, »iT sekmo!ckvln6s Narmcmle z^ur ^rsSt^unx 6ss Xönies Kervor6riwx. un6 6is ^rxöt^unx ist kier um so erlaub-t«-r, als lZuälor un6 (Zequälter in einer unä 6erselben Person zusammenkaUen.« ^nt 6ie Oiekter unsrer l'axs ist 6er Lin ÜuÜ tivine8 nnä vor allem 6es »Luekes 6or l^säer« sekr starlc: ^rno kiol? etwa un6 Vusss. um nur zvel t^tamen 2u nsn-non» «izen in marken ibrer ZckSpkun-xen. vie tleine. vomit nickts xsxen 6ie 5eibstAn6iLlceit 6er beiden (benannten xssaxt sei, nn6 seine IcilnstÜeken I6eais noek Iebsn6ix unä virlcsam 8in6. I'ast nook käntiMr, als 6io Leköpkun-«SN (Zootke8. sin6 tieines i^ie6er vortont voräen: man kat kostxestellt. 6o.lZ 6as odvn anevkükrte Ooäiolit »vu bist wie eine Numo« mekr al« 1Z0 Komponisten ?ll Vertonungen aneorext kat, väkrenä SS »I^elss Äekt 6.llrck mein (ZsPüt« immerkin auk 6is NÄtte 6iosor ?ad1 es-drsekt kat. Sokudert, 8«kuimann. ^sn-6sl«8okn-Lartkol6v, Llleksr un6 ?ak1> reioks anäers l^eistsr 6e8 l^ioäes Kaden tlHiinosoks Iiekt alles, va« einst bovunäSrt vur6s an Nsänss (Zv6iekton. fin6et noeli 6sn Zeikall 6vr Oexonvart; niekt alles was xokagt vur6o. virä vock ver6ammt. Zeltsam svmisekt aus (Zetüklssinnixlcsit unä Zpott stobt 6is»er viektor In vnsrer l^itoratur, siin !nnsrliok Gerissener, ein ^nelüolclieker, 6sr uns 6en Zokliissol sn seinem >Vo«Hn reickts, 6a er »an?: In mein ear ?u äunirles l-eden 8tr»k!to einst eln »ükas kitä: k^un äas sülZe öilä erblicken. kln Ick rSnrllek nacktumküllt. >Venn äie Xinäer slnä im Vunkeln. >Virä dvlllommen ikr Qvmllt. Unä um Ikre ^n?»t zu dannsn, 5in«on sie ein lautsg I-leä. kell, sin tolles Xlnä, lek stnee letre» in äer vunkelkelt: Xlinet äa, I^ieä auek nickt er«ütrUck. Nat's Mick äoek von ^nxst dekreit. Rainer Maria Rilke als DramaMer „Die Rückkehr des verlorene« Böhnes." Da alles, was Maria Rilke dichtes auf Etimmung, Gefühl, gefühlsmäbiges Philo-sowhiere« beruht und mit realen Vorgängen oder Handlungen ganz und gar nichts zu schaffen hat, vernahm man die Ankündigung des Reußischen Theaters in Gera von der Uraufführung einer dwmatischen Arbeit „Die Rückkehr deS verloremn GohneS" von Rainer Maria Rilke mit Erstaainen. Hatte Rilke ein Drama hinterlassen? Die Sache ist anders: Rilke hat deS Franzosen Andres Gide Büchlein „Die Rückkchr deS verlorenen Soh-n^" in neuer, völl'ig selbständiger Fassung erscheinen lassen, ein lyirisch-philosophis^ches Werkchen, daS auf-die L^er großen Eindruck machte. Wer es kennt, weiß, daß die einzelnen Kapitel in Dialogfovm gehalten stnd. Daß diese Dialoae g«ny besonders geeignet für die Bühne si^nd, hat das Dheater in Gera erkannt. Kann von Gestaltung von Geschehnissen im eigentlichen Mnne auch nicht die Rede se'in, so liegt den Dialogen doch ein starker dramatischer Funke zugrunde. Der verlorene Gohn, der himruS^Äg in die-Welt, trotz dem er vom Vater mit Weisheit und Güte überschüttet worden war, trotzdem die Mutter ihn mit Liebe eingelullt hatte, trotzdem die Brüder gerecht, mit U«öerle<»ung, sorgsam auch sein Leben in geregelte Bahnen gelenkt hatten, trotzdem die Jüngeren, Unreifen, voll Bewunderung an ihm gehangen wa ren, dieser verlorene Sohn, der hinausgezogen war, um draußen die Freiheit zu finden und zu genießen, kehrt müde und resigniert heitn, in der Erkenntnis, daß c^>uS dieser vermeintlichen Freiheit ihm nur Knechtschaft erwachsen war, daß sein Leben bei Vater, Mutter und Brüdern einen ihm gene^eren Verlauf nehmen müsse. Aber im Unterbewußtsein sitzt ihm doch die Erkenntnis: Die WeiHeit deS Vaters, die Liebe der Mutter, die Gerechtigkeit der Brüder bieten ihm ein schöne?, angenehmes Leben, doch hlie Freiheit geben s^ ihm nicht. Im Unterbewußtsein sitzt die Erkenntnis, daß er eben nicht groß und nicht wüchig ist der Freiheit, die nur Weni« gvl, Tvoße,^ Strengen, die e!tnschmeich«ln- r zE?k»«ß». der Genüsse entsagen können, beschick ist. Die einzelnen <^enen: Der verlorene Sohn und der Vater — Der verlorene Sohn und der große Bruder — Der verlorene Sohn und die Mutter Der verlorene Goihn und der kleine Bruder — sind lyrische Bilder voll weichster Mustk, aber sie stnd noch mehr als das: sie find Bekenntnisse, find die Quintessenz eines Lebens, sind ewe ganze LebenS-anschauung, die resigniert im vollen Bewußtsein, daß der Fortschritt über der Resignation steht. Ein großes Verdienst des Geraer Theaters, daß es aus dieses Kunstwerk, daS wir in nächster Zeit hoffentlich aus vielen Bühnen seihen werden, aufmerksam gemacht hat. HanS Salm, der die Regie führte, ließ die Bilder verschleiert, träumerisch fast, vorüber, ziehen. Wer fich dem Genuß der Mustk, der Lyrik, hingeben wollte, konnte eS, wer tiefer schüvfen, das Gedankliche in sich mrfnehmen wollte, der hatte auch dazu reichlich Gelegenheit. Martin Fouchtwanger. Rationaltl^eater in Marlbor Repertoire Samstag, l7. Juni: „Vett". Ab. A und E, Coupons. Vonntag, IS. Jmri: „Geampolv", TouponA. Zum letzten Male. Montag, 20. Juni: Geschlossen. Dienstag, 21. Juni: „Beim weißen N> 's^ l", Ab. C. Coupons. Zum letzten Male. -s- Die Reprise der sehr unterhal- tenden und bei der Urwufführu^ so sehr geglückten Komödie „Mlt" findet GamStag den 18. d. aben^ um 20 Uhr statt. Am Sonntag den 19. d. geht die effektvolle Ko-mSdie „Gcampolo" Amn letzten Male in Szene. -i- „Das Poftfräulei«." Melchior Lengyel hat sein neuestes Gtikk fertiyge^llt. Gr be-handllet w e^r der »Antonia" ähnlichen Äufimachung mit Zigeunevmuftk, Tanz und Schmerz bei Wein. Musik und Gesang auS-leiben, den Liebeskampf zwischen einer Dame der Budapester GeselWast und einem Fräulein von ^r Poist, das in der ^hde Sterin und Hauptperson deS Stückes wird. Die Rolle des PostfräÄeins war ursprünglich Sari Fedak zugedacht, da jedoch Lengyel das Stück demnächst dem Lustspielchsater Mergeln wird, find Irene Bavsanyi als Post-fräulÄn nnd Fvida GvmbaßKyi als Darstellerin der anderen, an Bedeutung gleichwertigen Rolle, auisersehen. die zwei führenden Frauenrollen zu kreieren. Das neue Stsick Lengyels wird im An^fang der folgenden Lustspielthevtersaison seine Premiere Haiben. ^ Sriiffnimg des Parffer Velttheaters. Aus Paris wird berichtet: Pariser Welttheater hat bereits begonnen. Die ErbffnungS-vovstellung, große Gala im Theatre deS Chams ElcsLeS, gab diischen Volk^irtschaft in voller Eintracht erspries^liche Tätigkeit entfaltet werden wird. t. Die Gemeinden Motnlt, Trojane und ^taliö werden im Sinne einer Entscheidung Ministerrates, die dieser Tl^ge gefcillen ist, aus dem Kreise Marivor ausgeschieden und in den Bezirk Kamnik des Ljubljanaer Kreises einbezogen. X Mustermesse in Ljudlsana. Zum Besuche der vom 2. bis N. Juli in Ljubljana stattfindenden 7. Mustermesse haben Heuer Kmn ersten Mal die deutschen Reichscisen-vah-nen einen Nachlaß der normalen Fahriprei^e auf allen Personen- und Güter-Aikgen (für die Ausstellungsobjekte) gewährt. Die Preisernlähigung gilt gegen Borweisun>g der Messelegitiimltion. Die Mustermesseli^gi-ttmationen sind bei allen größeren Ä?ldin-stituten, Handelskorporationen, Gomeinde-kmtern, Kulturvereinen, Fremdenver7ehrs--Zbkuraaus usw. zum Preise von 30 Dinar erhältlich. 7 ^100 i»eu^lM^eä«?5»»»«»>» looo krlaeußmKse),.. WWM»» s oo 2^ ka^.LerAk'ü^iWWWW» so MMjWMMtjWMM MWiMMMWz. linWlioninVd^t öwflzefreicls ikirpsoöuk»«!! NiltziqÄiÄcts MitiSbmIIIvI '4^S ' Ssa2.2 UV u Wasungen im Welthandel mit wichtigen «ahrnngsmiteln. Im Nahrungsmittelhandel der Welt hat stch im Vergleich zur Borkriegszeit der Umsatz an tier^chen Produkten gegenüber dem am Brot- und Futtergetreide erheblich erhöht. Die Gründe hieftk find, daß Nordamerika w^olge der schweren Agrarkrise der Jajhre 1920—lS34 seine einseitig extensive Getreidewirtschalft in den aus Ackerbau und Viehzucht gemischten Betrieb verwandelt hat, und daß alle Exportländer der südlichen Halbkugel, vor allem Südamerika und Australien, ^olge der technischen Fortschritte der Produktion in der Lage sind, gewaltige Mengen von Fleisch, Milch, Butter und sonstigen tierischen Produkten auf den euwpäi-fchen Markt zu werfen. Millionen stch mit intensiver Viehzucht beschäftigende Klein- u. Mittelbetriebe in Europa sind daurch in ihrer Existenz swrk bedroht. X Ein tschechoslowakisches EinfuhrhanS in Veograd. Nach länigeren Vechandlungen ist es zur Bildung eines Konsortiums ju-qoslaiwischer Einfuhr« und tschechoslowaki-sck)er Ausfuhrfirmen gekommen, das ein großes Wareillhaus in Beogrod erbaut, in dem tschechoslowolkische AuSisuhrswave bis zum Vertauf eingelagert werden soll. In dem Gebäu'de soll auch eine ständige Ausstellung von Mustern tschechoslowakischer Waren errichtet iverden. X Der Saatenstand in Ungarn. Budapest, dm N. Iiuni. Der heute veröffentlichte amtliche Saatenstandsbericht konstatiert, daß die Witterung der letzten 14 Ta>ge einen kleinen Rückfall in der Entwicklung der Saaten zur Folge hatte. ES werden im Lan desdurchschnitt geschäht: Weizen über mittelgut, Roggen mittel, Gerste gut mittel, Hafer gut mittel. Die Mai^^aaten haben die FrSste im allgemeinen ohne Schaden überwunden. Die Weinernte dürste fcbwach mittel werden. In der ToVayer Gegend hat der Hagel die nach dem Frost sich zeigent^n Tranben dezimiert. ^500 5ÜO Der Bruch zwischen Großbritai^en und Rußland hat die englische Geschäftswelt ziemlich verstimmt. W doch erst Mrzlich durch die Vermittluniz der englischen Mid-land-Bank der Sowjetrsgierung ein Milli-onmkredit zugesichert worden, um die Einkäufe in Großbritanien zu finanzieren. Jetzt hat nun Rußland auf die englische Lieferung verzjichtvt und die Gvaphik zeigt anschaulich, diaß es sich in der Hauptsache um Erzeugnisse handelt, die zu den wichtigsten Ausfichrar-ti>keln Deutschlands geh-ören. Wenn nun setzt Rußland, das von Deutschland so viel Kredite erhalten hat, diese Austrage Deutschland überschriebe, dann würde dadilrch eine gesteigerte Belebung 'der deutschen Erport-inldustrie erreicht und die Handel,'l'ilnnz Deutschlands günstig ibeeinslußt werden Schwurgericht Der Mord am Finanz-Wachmann Resnik In der heutigen Schwurgerichtsvechand-lung, der letzten dieser Session, kam ein bestialischer Mord zur Verhandlung, dessen die bekannten Schmuggler Vinzenz B e z j a k, Franz Klemensberge r, Alois G o-l o b und Dominikus Iamernik angeklagt sind, dm sie am 7. September 1936 an der Person des Glvnzfinanzwach-Amvär-ters Janko Resnik begangen haben. Aus der umsiangreichen Anklageschrift ist Mt enlnehmen, daß tagsvorher der IKjähr'rge Bezjnk. der 25jährige Klemensberger, der Klsährige Golab und der Igsäiirige Iamer-nik sich zu einem Schmugqelgang in CerSat bei St. Jlj verabredeten. sie nach Spielfeld unternahmen, wo sie vei^chiedene Wa-ren einikailften und sie dann auf Schleichwe-gen Über die Grenze nach Jugoslawien brachten. ES wurde unter ihnen ml^emacht, daß sie den Finanzwachmann, wenn sie mif ibn stoßen — es war ihnen bekannt, daß der Wachpnstl'n gMöhnlich an einer bestimmten 5t<'Ne dicht an der unschädlich !n 'ckien. da sie sr'ü't ^ n "i-.Vnnc. gel nicht ungehindert durchführen könnten. Am nächsten Tage stießen sie auf dem Rückwege bei CerSak richtig aus den Mnanzwach-mann, den 26sährtgen Janko Reznik, der ihnen mit angeschlagenem Gewehr Halt gebot. Sie näherten sich ihm, wie er sie aufgefordert hatte, warfen sich aber dann von zwei Seiten auf ihn und entrissen ihm das Gewehr. Dann stieß ihm B^jat ein etwa 40 Zentimeter langes Messer in die Kehle, worauf der Wachmann schwer verletzt zu Boden geworfen wuche. Jamernik hielt den Schwerverletzten an den Beinen, während Bezsak noch weiter aus ihn losstach, während .Ne-n^nsberger >ihhn gestellten Fragen kein besondres Gewicht legte, erMlte, daß er den Mord erst dann eingestanden habe, als er von der Gendarmerie dazu gezwungen wurde, daß er aber, der Tatsache entsprechend, von dem Morde nichts wisse und daß er den ganzen Vorgang nur von der Gendarmerie erfahren babe. Hierin widersprach sich also der Angeklagte mit seinen Aussagen in der Voruntersuchung. Alois Golob sagte, er sei sich keiner Scliuld bslvußt, daß er sich schon mehrere Jahre hindurch nicht mehr.mit dem Sch:nug-gel besäße und daß er den Mitangeklagten Klemensberger gar ni5)t kenne. UederdieZ sei er am kritischen Tage zu Hause gesvesen. Alich Franz Klemensberger verneinte jedwede Schuld und erzählte, er kenne nur den Mitangeklagten Bezjak und daß er nur mit diesem am k!. September, nicht aber 7. Novenlber v. I. zusanlmengewe-sen sei. Schließlich beteuerte er, daß er am Morde nicht beteiligt gewesen sei. Anton B e z j a k, ein untersetzter Mann, der alle Fragen so unersckirocken beantwortete und jedwede schuld in Abrede stellte, wie seine Mitangeklagten, sagte er, daß er sich mit dem Schmuggel besäße und ^ß er sich vor der Gendarmerie nur deshalb versteckt habe, weil er eine wmonatige Gefängnisstrafe wogen verübten Diebstahles albzusitzen habe. Diese Verhandlung dürste sich sehr in die Länge zie'hen und vielleicht heute noch nicht zum Mschluß kommen. ! ^ von dem iZsährigen Söhnch^n des Winzers, belastet, welches gesehen haben will, wie der Täter das Strch zur Entzündung gebracht habe. Den Geschworenen wurden Kwei Schuld»^ fragen auf Brandlegung und Diebstahl vorgelegt. Mchdeni beide Schuldfragen einstim-mig bei'aht unirden, verurteilte der Gerichtshof den Angeklagten zu 5 Jahren schweren Kerkers, zur Zahlung der Gerichtskosten und zum Schadenersatz von 300 Dinar. Brandlegung Am 17. d. hatte sich der 17jährige Besitzers söhn Stanko Novak aus BeliLan bei Or moi wegen Brandlegung, begangen am l. Mai d. I. aln Mnzerge^nde des Besitzers Johann B a u m a n n in Hardek, zu ver» antworten. Dem Brand ^ies g'^lize Gebäude mit 3 Kühen sowie sämtlichen Heu und Strolhvorräten Aum Opfer. Die Mnzerei war um ö000 Dinar versic^rt, der Schaden betrug jedoch 80.000 Dinar -und außerdem erlitt d^ Winzer BalaiiS einen Ähaden von 5000 Di»mr. Stanko Novak wnrde in flagranti ertappt und gab bei der Einver na^ an, den Brand deshalb gelegt zu ha^ ben, weil ihm der Winzer ein« Schuld von 20 Dinar nW beglichen hätte. Nachträglich widerrief der Täter das ursprüngliche Geständnis mit der Bemlerkltng, daß ihm daS selbe von der Gendarmerie a^eMmgen worden wäre. Der Angeklagte leugnete bei der Haupt Verhandlung die Tat, doch m'.ivd? er von den ^ vmgeladenen Zeugen 'ä>'i>evsten Volksgesundfteitunö Heilkunde Kopfschmerz bei Der-^ dauungsftörungen Die Tatsache, daß Verdanungsstörunge,«' und besonders Verstopsungen von mehr oder weniger ausgeprägten Kopsschmerzen begleitet zu sein Pflegen, ist so altbekannt, daß es. wohl kaum jemanden gibt, der derartige Beschwerden nicht bereits am eigenen Leibe er-fahren hätte. Weniger bekannt dagegen sind die Ursachen, die bei der Verstopfung zuv Aufli>sung jenes Syiliptomes führen, das bei den verschiedenen Menschen in seiner Stärke in den weitesten Grenzen schwankt und vom dumpfen Gefi'chl im Kopfe und Mge-schlagenheit sich bis zu heftigen und oft unerträglichen Kopfschnierzen steigern kann. Von den meisten Forschern wird angenommen, daß die im ^rin gostauten und solmit zu lange im Ki^^rper i'erweilenden Kotwassen gewisse schädliche Stoffe an den Blutkreislauf abgeben, was zu einer vorübergehenden leichten Vergiftung des gefamten Orgams-mus führt, die sich wiedennn in mehr oder weniger ausgesprochenen Kopsschmerzcn be«^ mer^ar macht. Der verstärlkte Gärungs-Pro.^eß, der mit der Stauimg von Kotmassen im Darm einhergeht, vermag bei diesem Ue-bertritt giftig w'irkender Eiweif;albt>au-Pro^ dukte in !^n Blutkreislaus förderlich zu wirken. Die Annahme, daß eine allgemeine leichte Vergiftung vorliegt, wird unterstützt durch die Tatsache, daß Meil-schen, die sich sonst blühenden Aussehens und gliter Laune erfreuen, bei chronischer Verstopfung eine bleiclie und oft gelbliche Gesichtsfarbe zeigen, daß sie anfällig werden und die verschiedensten Bes6?wer!^n an sich bemerken, die sie fn-cher nicht kannten und die vorherige gute Laune und Lebensfivude in Mißniut und Uebellaimigkeit umschlägt. Wie wird man nun am besten allen solchen Erscheinungen begegnen? Die Regelung des Stuhlganges ist natürlich, wie aus dem oben Gesagten ohne n>eitcres hervorgelft, Borbedmguug für erfolgreiche Bekänipfung der genannten BesäMerden. Freilich muß man bei der Wahl des Abführnllttels Vorsicht walten lassen. Das frühn vielfach beliebte Phenolphtalein, das in einer ganzen Reihe von Abführmiteln enthalten ist, wird heute von den meisten Gelehrten abgelehnt. Die phenolpihtalein-haltigen Präparate näm lich haben znxlr zumeist eine prompt abführende Wirkung, aber sie verbinden mit dieser Eigenschaft eine nicht zu untersMtzende Schädlichkeit sür den Organisin'us. Tatsache lich sind eine gaiM Reil>e von Fällen bekannt geworden, in denen solche pk?enoltchta-lein-haltigen Mftthrmittel zu ernsten Schä^ dingen geführt haben, denn das Pheno-phmlein ist eine durchaus nicht l^avmlose Sud stanz, sondern ein Gift, das die abführende Wirkung gewissermaßen nur durch eine Art von Vergiftung des Svstems zur Auslösung bri^^gt. Die eine Vergifturrg aber durch eine i atsd''i^«l beseitigen. Neße den Teu^ mit AM«e»UeRke zONk««ß^ Uulmim« k« v»m w. Zimi z«7« ic>ie neue vesuns Kieiclek^rde ^«i?s7 »ccZLtt^i^ vrsun^ fsrden-tielsen ap«''«n! Beelzeb^sb lmstrerben. Wir werden daiher zu abführenden Substcrnzen greifen, d-ie in ihrer Mrksamkeit naturgvmäber find und den gowünschten Zweck ohne Schädigung des Or. ganismus erreichen lassen. Solche Substun-zen, die sert altersher bekannt find und geschätzt werden, finden sich in einer ganzen Reihe von natürlichen Pslan^stosfen, so im R?habarber, in den Sennesblättern, in der Aloe, in der Fmilbaumrinde usw. Die moderne Zeit ist freilich davon abgekommen, die Pflanzenftoffe als solche zu verwenden, da der Gehalt dieser Drogen an wirksamer Substanz oft wechselt und die Dosierung somit auf Schwier'igkeiten stößt. Die gewaltigen Fortschritte der Wisiensc^ft haben es gestattet, aus diesen Pflanzendrogen die wirksamen chemischen Stoffe in reiner Form zu isolieren, und zwar hat sich herausgestellt, daß es in den ok^n genannten Drogen ein als Emod'in bezeichneter chemischer Körper ist, dem die abführende Wirkung zuzu-schrei-ist. Die allgemeine Verwendung des Emodins als Abführmittel stößt mln auf die Schwierigkeit, daß die Herstellung dieser Substanz mit sehr beträchtlichen Kosten verbunden ist. Versuch, das Emodin synthetisch, d. h. durch künstlichen chemischen Au^u herzustellen, brachten nun das überaschende Ergebnis, daß bereits die Stammsubstmiz des Aloe-Emodins, das Jsti^n, eine hervorragende aMhrende Wirkung besitzt, wie fich denn das UtiKin seit seiner Entdeckung weitester Berbreitlung als Abführmittel erfrsltt. Die abführende Wirkung des JstizinS hat man fich so zu erklären, daß dieses Mttel eiid-Platz. Um 16 Uhr: I.S.S.K. Moribor Reserve T.S.K. Merkur Reserve. In Ptuj: S.K. Ptuj — T.S.K. Merkur (Freundschaftsspiel). : SK. Mura — 1. GSK. Maribor 17:1l (l6:K). Die zahlreich erschienene Zuschauermenge die dem an vergangenen Sonntag in Lakovec zwischen den genannten Gegnerinnen PropagandahandballspiÄ beiwohnte, kam voll auf ihre Rechnung. Die beiden Gegnerin nen bemühten fich, durch faires, zweckmäßiges Spiel das Interesse der Zuschauer für diesen Frauensport zu heben, was ihnen auch restlos gelang. Das Spiel selbst, in welchem bei. de Familien ihr bestes Können zeigten, stand sportlich auf guter Höhe. Die Ueberlegenheit der Siegerinnen, nach dem Resu'ltat zu urteilen, entspricht nicht voll den Tatsachen. Drei der erhaüen Goals waren ungerecht diktiert. Die Leitung des Spieles lag in den Händen des Verbandsschiedsrichters Herrn P e t e r k a aus Murska Sobota. : Die Mtherrm, die fich anläßlich ihres Gastspieles im Herbst vorigen JahreS die Sym^tien sämtlicher Sportler errungen haben, sind heute Sonntag wieder Gäiste der „Rapid" Alcherren. Die Mannschaft, in deren Reihen faßt ausnahmslos Spieler tätig sind, die nicht nur für die Farben ihres Klubs, sondern auch in der Repräsentanz Steiermarks gespielt haben, ist gewiß geeignet, das Interesse der S^rtpublikmns zu erwecken. „Rapids" alte Kämpen werden schwer zu kämpfen habm, wollen fie ein !g!Ünstiges Resultat herausschlagen. DaS Spiel, das um halb N Uhr beginnt, leitet Herr O s e b i g. : G.«. Rapid (Mtherrensektion). Zum Gmpsang der Grazer Gäste, die mit dem Frichzüge um 8 Uhr 29 hier eintreffen, werden die Altherren ersucht, möglichst zahlreich zu erscheinen. Die Ausstellung der Mannschaft ist folgende: S ch a u r i t s ch, Schell, Winterhalter, Amon, Frantl, Rvjko, Weiß, Rudl, Pergler. Dhalmann, Crippa. Ersatz: Pirich. Sämtliche Spieler ^ben um 1V Uhr in der Garderobe gestellt zu sein. : GV. Rapid (Handballsektion). Zum Spie le gegen die Reservefamilie deS l. SSK. Maribor tritt die s^milie in der bisherige,» Auf stellung an. Beginn deS Spieles um 9 Uhr vormittags und halben fich die Spielerinnen eine halbe Stunde früher im Ankleideraum einzufinden. : AGK. Primorje aus Ljiibllana hat sein für Sonntag nachmittags in Maribor angesagtes Gastspiel c^esagt. Äntemattonale Arauenwemampfe in Berlin WWW MWUM^W^W! Augenblick auS der Gymthanastafsel. Die internationalen FrauenwetMmpse in Berlin brachten drei Weltrekorde und zwei deutsche Bestleistungen. Dabei schnitt England mit SchneMgkeitssiogen am bchen ab, ober auch Deutschland konnte mit leine» Kroiktfiegen zufrieden sein. - . i»tematl»««les La»»-Te«nls-Turnler w Rosatk« Slatina. Am 24. d. beginnt in RogaSka Slatina das erste große TenniS-Lurnier in der heurigen Badesaison. Das Turnier, welches nach dem Muster des allijähr^tch in Pörtschach am Wörtersee abgehaltenen internationalen Turniers seine Abwicklung findet, soll künftighin alljährlich abgehalten werden. : Da» LaW«-T«ml».Tur«ler 1. SGK. M ribop—GK. Ptaj adgesagt. Das Turnier, welches bereits morgen abgehalten werden sollte, wurde vom SK. Ptuj abgesagt. : TEA. Merk«r. Für das Sonntag in Ptuj gegen den SK. Ptuj stattfindende Spiel tritt die Mannschaft in folgender Aufstellung an: Strukl, Schubernig, Herzog, Harner, Vogri-nec, Ronjak, LuneSnik, BarlÄ)iL, KoptiL, Hardin^a, Jurto. Reserve Mayer. Zum Reservespiel gegen die Reserve des l. GSK. Maribor wird die Mannschaft durch folgende Sp^ler gchellt: KauLiL, PrinLiL, P^-Sie, Vre, Smigoc, ltager, Wagner, Sement, MiletiL, JanSek, Glvmae, R^erve: Ster-dUka und GlaviS. : Prag-Vie«. Da« Städtespiel, welches im Rahmen der Wiener Fkjstwoche am vergangenen Donnerstag in Wien ausgetragen wurde, zeigte mir ein unentschiedenes (1:1) Resultat. Kino Vamstag den lS. und Sonntag den 19. d. M. wird einer der schönsten FUme, die je zu sehen find, vopgefichrt: „I« «>«e» de« Zaren- mit Lia de P u t t i, H. U. Echlettow und Erich Kaiser-Titz. Als Borspiel: eine prächtige Revue. Ein echt russisch^ Milieu, in da« UN« der Ulm versetzt: iZf^iere, die nach einer Feier eine Studentin der Medizin übersallen und fie vergewaltigen. E« find dramatisch hoch-bewegte Bilder. Verbannung nach Sibirien. Da« entehrte Mädchen folgt den Spuren, fie« delt fich bei den Verbannten an und e« gelingt ihr nach hartem Kampfe, die Liebe jene« Man-ne« zu erringen, der ihr ewst in jugendlichem Leichtfinn die Ehre gerairbt. Aa de Putti zeigt besonder« in diesem Film ihr stärkste« Können, nicht minder aber auch ihre Partner. E« ist ein Filmwerk,. daß man mit Befriedigung ficht. .MlOkl. vkmtop.) Ab heute EamStag geht die überaus lustige 7aktige Komödie: «Uchte a»f Heine Frau!" über die Leinwand. Der Film behandelt eine sehr lustige Ehegeschichte mit Virgina L alli und Pat O ' M a l l e y in den Hauptrollen. Wieder etwa« zum herzlichen Lachen. Prunkhafte «u«stattung, vorzügliche« Spiel. Bei der Be-liebcheit, die herzerquickmde, harmlose Lustspiele und Komödien beim Publikum genießen, ist anzunehmen, daß gerade dieser Film, der alle« in sich hat, wa« Vergnügen und unbändige Lust bereiten kann, gute Nufnahme findet. Bi« einschließlich Konntag den 19. d.: „Die »e^«>>e«e Flotte". Tin Veedrama in sieben langen, herrlichen Akten nach dem gleichnamigen Roman >,»« Kapj. tänleutnant« Helmut Lorenz. Ein gigantische« Werk, da« in seiner Art heute noch unübertrof» fen dasteht. Hier haben Erstellung und Regie ein Werk geschaffen, da« seinen Eindruck auf den Zuschauer nicht verfehlt. Sympathische deutsche Darsteller von erstem Rang. Packende Handlung, besonder« die Ereignisse zur Cee wirken auf da« Auge ilberwültigend. Ab Montag den A). d.: „Prinzeß «woAa". Eine spannende Erzählung von einer russischen Prinzessin in S herrlichen Akten. In der Hauptrolle die schöne Marion D a v i e «. RevÄution in Rußland, Flucht der Prinzessin und deren Erlebnisse. mit schönem Herrenha«iS und Winzerei, 6«,e>. Nur noch bis heute Freitag: „Der Hochverrat von Prächtige« Drama, herrliche Aufnahmen, packende Handlung. M Aaus und Hof h. Vackregel. Mr ganz schweren Teig mit viel Mandeln, Rosinen, und dergl. ,ne^ kommen auf V.S kg Mehl 30 Gramm Hef?, guter Mittelteig ^arf 2b Gramm und leichter Teig 15—20 Gramm von derselben Triebkraft. Wei,zenbrot und Ammeln habe» mit 10 Gramm genug. h. Hat «iy> Teppiche geNopft — fte find wieder ausgebreitet — so nehme man ein sauberes Tuch «und kaltes, mit. etwas Galmiakgeilst gemischtes Wasser und fahre leicht mit dem alUSgchreiteten Tuche dol?über hinweg. Dadurch entfernt man. l^ leichte Staubschicht, die stets zurückbleibt. Teppiche find bei dieser Behandlung mehrere Jahrzehnte völlig frisch in. den Farben zu erhalten. Man soll den Teppich überhaupt selten bürsten, sondern nur mehrfach in der Wsche mit einem Tuche abreiben. h. Vtiirle»«sche bSgeln. Um das lästige An^ngen der Stärkewäsche am Pl^ttikiisen zu vermeiden, füge man der Stärke eine Handvoll Ko<^alz zu. Auch Bora; macht die Stärke glatt, und einige Löffel Glyzeriin begünsdbgen das Glätten der Wäsche. b. Zwiebeln werden von vielen verkehrt geschält, das Wurzelende ist zuerst abzuschneiden und am Schopsende die beim Schälen und Zerkleinern zu halten. h. Tadakflecke aus Taschentüchern usw. en^rnt man, indem, man dij^ Taschentücher wie gewi^hnlich auswäscht, d^ ^le Ileck« mit Eidotter und Spiritus einreibt, eine halbe Stunde weichen läßt imd dann zuerst mit Branntwein und dann mit lxetgem, klarem Wasser auswäscht. Zu-leht spütt Mm die Tücher tüchtig aus und hängt sie zuW Trocknen auf. d Sonnonlanil. Li« l^AckcIIsnb1»db. .snnil^okt 1927. I^oitunx: vlmumilx, Inn5druok. krseilswt am 1. unck 15. je« AäanatZ. öo?«s»P>rei8 8 2-50 vro VWr-toizst»r. Vvrlsnxsanstalt Iz^oUn, Im»' druolc-^ivn-^ttnvl^en. ^it ckeim (Zoüiodt von Vsr4a Vvise übvr I^eimimieiil, cwn LeolM?' jäk-rineen. .^uksat? von ^urellia Ledsxoi« mann üdsr »Aäsx I?exvr« <1or8 aülon mu8iit1iodem1vn I^essrjnnon ^illkonUnon sein. ^«r «s^une 6^? LrzM'Une Vl» ffuNerton vovis Äs «vrn eeiloiüvns 8<>ll.nen'Is.n6ixiot. b. Ludwig Anzengruder: „Der Schonte fleck". Weltgeist-Bücher. Verl^S-Geselychafft m. b. H., Ber^lin-Gharlottenburg 2. — WS Nmmner 22/25 der Weltgeist-Büci^rvi erschien Anzengrubers beliebter Roman „Der Schandfleck". Aus der Menge des alten sowie des zeitgenössischen deutschen und auS« » M«»»« « «» 7V. N»»!. ^«-,V»r 19M 18^ 18M 18^ 17^ ,7^ 17^ 1705 16^ 16^ 1630 ^sridor 8v. >1arjets 8v. I^enart Lv. Irojic» IvLnjci Qvmja ksäxoni Llstins—ksäenci VerSej vokleSovje örslooci ^ur8ks Lobots KM 6^ 720 73ii 7öb 81S 8^ 8^ 8^ 9^ 9A1 ländischen Schrifttums hat der nellgegründe. te Weltg^nst-Bücher-Berlag die schönsten und wertvollen Dokumente ausgewählt und zu einer höchst reizvollen Sammlung vereinigt. Der Plan der Weltgoiist-Bilch^rei ist umfassend. In geschmackvoll-gediegener Ausführung und zu sehr mäßigem Preise (Einzelnummer 65 Wg.) bringt sie bestes literarisches Gut und b^bstchtigt, in gröhtem Mah-stabe zu den heute schon vorliegenden Nummern monatlich 20 weitere ^nzuzufügen. Eine Freude für ftden, der das Buch zur Unterhaltung unck» Bildung liebt. Anzenpru-berS Werke verdanken ihre Beliebtheit der wohrheUsgetreuen Schilderung des ?äMe-bens und der Natürlichkeit seiner Figuren. Sein Zwmmi „Der Sc^ndfleck" gchört in die Reihe der unterhaltenden schönen Bücher. d^e kdlcht tlur angenehmer Lesestoff für lange Winterabende find, sondem aiuch tief hinÄnleuchten in das Denken und Fühlen uns sonst fremder Menschen. b. Martha vftenso. Erwachen im Dunkel. Roman. 8S3 Seiten. F. G. Speidel'sche Verlagsbuchhandlung, Wien. Leipzig. l927. — Brosch. Mk. 5.—, Ganzleinenband M?. 7.—. Martha Ostenso hat in ihrem ersten, so schnell berühmt gewordenen Rvman „Der Ruf der Wildstänse", der in Amerika mit dem Groben Äterawrpreis gekrönt wurde, den gewaltigen Ringer um den Prärbdboden darg^tellt, der mit diessm harten unergiebi gen Bodsn t^ichisam eins geworden ist, der keine Liebe vnd keine Sorge kennt als die M sein Eigentum, der den Seinen, der den Äyrainern Blühen und Leben nri^^ Die treibende Kraft des n^en RomanS „Erwa-chen im Dunkel" ist eine Frau, willensstark chMchtig. Das vom Dater übenMnmene Gut M mehren und sich selber zur ersten Frau der Lmidstadt zu erhöhen, bleutet ihr Lebenszweck. Geqen^ieler ist der Gatte. Lu eian Dvrrit, eb^falls Sprosse einer Far merfamilie, defsen Sinnen aber über die Prärie hinauslangt und dessen Träume mebr der Schönheit als der Kicaft der Erde geHöven. Äesen jungen Riesen mit dem Kinderherzen hat .?«ttie Murker zum künftigen Vater vieler erwarteter Kinder und zmn Großknecht der stch erweiternden FaM erkoren. Denn Herr über alle Gegenwart und Aukunst will fie selber sein. Allein der sunae Wemann wird stch mehr und mehr der Würdelofigkeit seines Le^nS bewußt und ringt die Dorritsche Schwäche endlich nie der. Ein Ghedrama wächst daraus und sÄhrt van Szene zu Szene lmaushaltsam zur Ka tastrophe. die aber den Weg in die L^nSer füllung Luciean DvrrikS freilegt. Dichterisch gesehene Gestalten, vor allem die li^liche Ngur der jungen Karen Stran^d, greifen in den wuchtigen Gang der Handlung ein. und die kleine Welt der Präriestadt wird leben ttg. ein erschütter»cher Svieael der großen. b. Jean Caffa», „Gchlsß Sfterhazy", ein Roman iÄer. Beethoven. Schubert und Di« belli, übertragen aus dem Französischen von Rose Richter. Ganzleinen Mk. 4.50. — Ein Beethovenroman mehr? Nein, mehr al^ ein Beethovenrvman! Schon der Untet-titei verrät, ^ß es sich ebenso Mn Schubert und Diabelli handelt wie um Beethoven, ja, ebenso um gonz Wien in den Iahren 1827 28. — Cassou erzählt Lr^en und Leiden Li «a'S. der Nichte des kaif^'rlichen Museumsdi rektors, die, früh venv-crist, bei ihrem Onkel auwäM, vertraut mit Mineralien und Fos-stlien und doch bedrückt durch '>ere«l Gegenwart. Im Schuhe der steinvrnc'n Ttawen am Eilngvna zum Museum lobt sich ein nicid-chenlxiftes Tr'auinileben. Doch wie ihr Le^bon vovmärtÄchre.itet Schicksal. Durch Freun^1' « ' . - ' > 's . 1° L k? 1- L k? ' 7° k? b, b, d, e, e, e, e, e, f,' f, g, i, ^ i, i, k, l, l, m, n. n, n, n, n, n, 0, 0. p, p, r, r, s, s, s, s, s, t, t, t, u, w. Borstehende Buchstrrben sind so in die leeren Felder zu setzen, daß sich Wörter folgender Bedeutung ergeben: 1. Baumharz, 2. Himmelskörper, 3. Fest, 4. Kurart, 5. Himmelskörper, 6. Konfettionsbezeichnung. 7. Musiker. Auflösung des Kreuz wott RStsels !2LZN g lZlW Zog lZLÜS SSlZ llpzlz, glZlHg oeilZ lJgg! SS»» lZ A U Hovens geht sie wie ewe Nach^ndlerin au«? schmalen Weg der NotioeHiAkeit ihrem Geschick entgegen und in ihrem Empfinden spiegelt sich, verklärt und verewigt, die kleine und die große Mlt: Kunst und Liebe. Um die Hauptgestalten baut Cafsou in hamloni-schen Kreisen die LobensläufeHrer kleineren Freunde. Da sind die jungen, von einem frühen Tod überschatteten Gräfinnen Merha-zy, der tragische Mayrhofer, der skurrile Musbkverleger Cappi; da ist die ärme Wahnsinnige, die puppenhaft vom Duifikel kommt, ins Dunkel geiht; da ist die barock-derbe Gestalt eines Pompe-funebercrs (Leichenbestat-ters). Nr den Beethovens Begräbnis zuerst nichts anderes bedeutet als Aerqer über das frühe Aufstehenmüssön; und da ist endlich die Wiener Musik und zur Ze.it., ihrer höclKen Leistui^n.'dle zwischen den Aeilen klingt und den^ Rhythmus des Roynätts angibt, nach dem sich die Menschen a^ den Straßen und Mäßen Ält-WienS beweKn, den Rhych-mus einer vergani^nen Zelit-^oie zarter und dennoch fllül>en^r ^r M die. Unsere. Jean C<^ssou. der Sohn eines Franzl^en und ei-ner Mexckanerin. hat den klaren uüd Hchiitsamen Stil, dessen der Roman bedarf. Döch erst die Uebertragung ins Deutsche — von Rose Rich ter aufs liebevollste besorgt — rückt das Buch in jene Ntml»sphäre, die alle Schk'nbeiten von „Schloß Efterh>azv" au^einHten läf^t. — Frankreich hat der deutschen 'Literatur schon einen bedeutenden Romantiker gesnelt'. nur is^^'!>ie Färbung de? .Hutes ein wenig dunkler. ,1"''. Unter Virlen wäM o^t bä' verwecki^eln ist: döch k(mn man seinen belxiartcn leicht erkennen ' Genfer Köpfe Ein der genießbaren Spitzmorchel ähnli cher Giftpilz ist die Gift- und Stintmorchel, die sich im AnfangSstadimn in einer schmutzig-gelben Hülle befindet und durch ihren wi derlichen Geruch leicht erkenntlich ist. Der Saupilz oder He^enschwamm, der dem Steinpilz ähnelt, ist daran zu erkennen, daß er beim Durchschneiden blau anläuft. Der Speiteusel mit seinem roten, gelben oder auch glänzend weißen Hute ist mit einem ablösbaren, schleimigen tzäutu erwähnen, der nament lich in Laubwäldern und auf Berpwieson wächst.- Er fühlt sich klebrig an Aich'sein schmutzrq-gelber Hut ist PossterförM^g gewölbt. Ueberhaupt zeichnen sich die (^i^tpilze hauptsächlich durch ilire lebhafteren Farben von den eßbaren Pilzen aus. Bei Verglftungs'ässen durch Giftvilze sind schleunigst Brechmittel, anzuwenden! ANer« a. Die. kurzen Kleider. Es wird heute so viel über die kurzen Kleider geschrieben, und manche Sittlichkeitsapostel würden es am liebsten sehen, tvenn sich wieder die so staub-und bazirr<^gefährlichen Schleppen einbürger ten. Gewiß, es wird des Guten oft z-u viel das heißt zu wenig getan; aber erwiesen ist längst auch, daß die Kürze des Damenrockes das Wohlbefinden der Frau wesentlich erhöht hat, indem der werbliche Körper heute reichlicher von Luft umspült und von Sonne bestrahlt loird. als vor Jahrzehnten. Die Aerzte haben festgestellt, daß die zu Zeiten des Korsetts, der Schleppe Tournüre. des Puffenärmels und dreifachen Rockes so überaus verbreitete Bleick>sucht heute so viel wie verschwunden ist. Das gegenwärtige Geschlecht ist ungleich frischer als das unserer Ahnen, und die Frauen der Jetztzeit bewahren ihre Jugend viel länger als „dazumal". Auch kann m«n nicht behaupten, daß etwa zur '.^eit deZ Reifrcckes und der Schleppe die Moral befonders hoch gestanden habe; das Gegenteil ist der Fall. (Damit soll aller. dingS nicht gesagt sein, daß sich die Sittlichkeit^ heute, wo das Kleid, wie ein englischer Witzkvpf nicht übel bemerkte, „irgendwo anfängt und schon irgendwo aufl'ört", auf besonders hoher Stufe befinde!) Die manchmal zu reichliche Entblößung de^ .^orvers ist übrigens keine Erschoimma d>r Neu/^eit, sondern es wurde schon vor Jahrhunderten darüber Klaae geführt: nur zeigten die Damen damals lieber d'ie Brüste als das Bein. Originell ist eine der heftigen oder mit beispn-denl Spotte geschriebenen Schriften über sr'l< che svleischbes^l-Mode. So lautet das Ti-telbl Scialoja. („Matin.") starkes Hindernis für die Wärmeabgabe bildet, und zwar merkwürdigerweise ein um so stärkeres uird mehr ins Gewicht fallendes, je higher die Außentemperatur Nt. Hiernach ist also ein Stärken der Leibwäsche eigentlich eine recht unpraktische Cinrii5)tung. Denn im Winter, wo wir uns alle Mühe geben, die Wärme festzuhalten, ist wegen der Außentemperatur der Wärmeschutz der Stärke nur gering, im Sommer dagegen, wenn wir uns bemühen, uns nach Möglichkeit abzukühlen, hält die gestärkte Wäsche die Wärme am Körper zurück. Nun ist es ja richtig, daß bei steigender Teiuperatur der Schweiß die Stärke auflost; aber noch im aufgelösten Zustande macht sich die Stärke in der Wäsche unangenehm bemerkbar. Denn auch in diesem Znstande verklebt sie die Poren der Leimvand und erschwert auf diese Weise die Zusichr trockener Luft z»» unserer Haut, und gerade diese Zufuhr wirkt sa bekanntlich so erfrischend. Schlaflose Nächte „Du machst mir schlailose Nächte — Sommerszeit!" sagt jetzt manck)er. Sc!hr ost ist die SchlaiflosiMt nervösen Ursprungs; besonders viele Frauen, deren Nerven angegriffen sind, klagen im .Hochsommer über guälende Schlaflosigkeit und sehnen sich in mancher Nacht nach einer Stunde erquickenden Schlafs, ohne diesen zu finden. Auch Ma< gen- und Darmkranke schlafen - oft sehr schlecht; diesen ist dringend M raten, abends nicht zu viel und nicht zu spät zu essen oder zu trinken, am allerwenigsten unmittelbar vor dem Schlafengehen. Auftreibende Hülsenfrüchte. Bratkartoffel und erregende Getränke sind keine geeignete Mrhrnng für Ma-genkran'ke, am wenigsten für den Abend. Nun ist ja eine schlaflose Nacht nicht so schlim. Man glaubt früh, wie gerädert zu sein, erholt sich a'ber doch während des Tages ganz leidlich. Mer Tas»? uwd- Wochen ohne Schlaf sind äilße^'st qnälend und führen zu großer körperlicher Crmattlni.g. Immerhin gibt es Mens^M, die sich an eine lange schlaflose Zeit gewöhnen. Ganz auffallend ist die Totsache, daß der in diesen Jahren ve^--storbene Mvskaner Rechtsanwalt " zehn Jaihre lang nicht nwbr zmn zn bringen war. Er hatte sich in: eine k^'-ehirnverletzung zugezogen, s aber trot^ seiner andauernden Scl' lt bis Ntm Tode gmvz leiblich wograld), 17.20, 19.20 (bis Pragerflo) und 13.10; nach Vki»i, kkotsrtba, Siwrfka Gobata: 5.09, 8.20. l1.40, 14.12 (Schnellzug), 15.42 und 21.09; «ach Dravograd, «lagenfurt: 5.38, 10.30 (bis Fala), 13.18, 15.33 (Schnellzu.z), 17.10 (bis Fala) und 18.34; bis St. Jli: 6.48, 13.30 und 18.30; nach Wien, Prag: 4.00 (Schnellzug), 6.25, 9.A), 13.15, 15.40 (Schnellzug) und 20.00. IiSmorrkoI«>an! 20.000 t^eilerkolxe sllein in ()8te?-reick mit ttSmorrkoic!«!- ?llptcken. Vepot»; I«f» 0. 0. «?v» veoxrsä, l.judlj»n». IS VlSSlSlWS Die..Marvvoer JeMmg-lami mit jedem Tage abo« aieri werbe«. jeäe Unterkaltun?, ja selbgt eine tlücktisse öeß^exnunx wird unZZtketisck empkunäen, venn äem Nunäe ein übler ttauck entströmt. Mitunter rukt v^okl suck eine ^sZ^enverstimmunß^ unsn» xenekmen Mnäxeruck Iiervor, meist ist aber eine unssudere unä vernacklässixte ^unäkökle äie Urssclie. Oeskalb kurxele man kleissix mit Oäoi. Oäol ist eine v^unäervolle ^unä-Lrkriscliunx. Oäol clrinx^ in alle k'alten unä 5ültclien cler 8cl,leimli2ut ein unä virkt nocli lanxe Nack dem (Zebraucbe 6en OärunAS- un6 k^äulnispro^essen entxeAen. viese einziZ^artixe >Virl'.5dst'U »aj« i»»t« öasiflasche» ßi»d doch dt» deße» «. dade» die btUtiften. K^pwiederiit« iiir I»g»sl««ten Tovro p«tov»e «Nßtrlager det Finaa »«»sswor U» «»ch Aefirilg« ßni> ul. IR Verlausen lOelae. BlelSe, linjxkeerixe ttün-din, ökren sckverr, dort «ul putii, Iit xeeea xute velotinunx »biuxedea. Ärlnees,?iIp»r«teur, 5lov«n>lll» «lie« §8. ?«S5 »IlEss N«nuf»kwkv»t«n v«käen ^errsnitokks «usvericauft. sseiaite eaxli«de u. t»el,ees,lsc1,e Ltofke 7u SaI«>««I»«tt»pr«I»«« nur «o«d ««nl«« ID»« vei 7210 Zo». Itamltnllc. dlaridor, 5Ioveni>c» 10 7 >Vocken »lt, ielir8cliün, relnra55llx, diUIx »d^u-«edea. Iom5ieev» ü«c» il8». II. 8t.» In KrLevin». d««, vm», beziehbar, gr. Garten. ».loo.oovDtn euluärl» «»d Lvooo Vtn. 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Vsrstäinske?opllce !ut 628 V58 7l2 728 744 8-830 940 V — v'30 7 — 7 lZ 730 74» 825 S — Xnilunit 340 332 3 — 245 229 214 1156 ^vtlibrt 335 302 2-46 230 215 2 — 11'^ ?ur K»n ^utoverkekr tür QR»t« in Votakäin vom ??? »iodo6e die eur Dreu un<> eurück je^le tiilde Llunclv unä iv«r von 10 t.?kr vorm tteßx» di» 6 vkr naeiimittszi. leäen 8onn- und I^eieltsz und »ut öe^stellunx v«rdea «uck >a enderea lesen ^uto»u»flüee n»cd ?r«Ilo^ö»n, Koxiilt» Llstln». Ver>!d nslie 1'opllee usv. versnstoltet und vird d»3 ?. pu^ likum ersuclit, deeüxl. der lnformitionen licti «n des Oastliiug Krei!» Vergsteia in Vereidln, oder «der »n jede Ltstioa de» oben enxetUtuten I^etupleoee eu vendeu. vude«?«, 1. .luni 19S7. »«Irkv 0««NR Llzxentam« I^VMZISa^TIS vo i^,o>oisiu olnitar^g-Partei in Hantau vor dem Alb- mars6) zur Front. Nussifche RMunken Eine Katastropk>e nus der EhieaHver i>bei der eö viele Verletzte gab, ähnlich, in mancher Hinsicht, dem Unglück, dno ail.f der Berliner Hochbahn b«üd noch ihrer damaligen Eröffnung geschah. Der »olnisch-mMche Konffi't ^ z , ^ ^ »V» . ^ ««» Aufbtchrung des ermord^'ten Wejt^w in der rlissischen (v^esündichajt in WarschtNl. Die KesandschaftÄm>itglieder halten die Ghreimi a.-sie. S!eueingezogene Miliz auf dem Marsch zu den Aasernen. Nach dem Abbruch Mvskaus mit Lon-don un!d den ?llavmschlissen von Warschau ist wieder von Krieg die Rede. Rußland selbst rsrhmt laut die Kanipffähigkeit seiner „roten Arbeiter^ ich Nmiernarmee". Unter den Waffen steheil 'iKS.WO Mann, davon ist der gerin-gere Teil aktwe Armee, dl'r gri?szerc T eil ist kurze Zeit unter den Waffen und wird dn>nv wieder-l'nllaren und gelegentlich einbe rUlfen. Die vls'ligatorische militärische AliS-bils^nig fiiidet allerdings nnr mehr Anwendung ans l^ie ArP.'üeil'l'vi^lkenina der Städ« to nvrlit alier Mtf die mcke^rHentlick zerstreut liegend«' Lei' '' 'ülki'rung. werden in der Verwaltung der „Mcirburger Ieilung^" verkciust e-Se n. Nummere l-ta vvut tu. ^uiu z«L7. v», P«0»I.K»10« »ei»i«pi'u»iv «I«, «KU- un«I »«I«»«. akioi^ »«ux ^i^2e^sei^uvui^Ig «Zk jOSoouwr veUkG30-40^ ?ur vlv»«-»lt un«l Kn^vlu» dO»»«ud«m»n»uV»i'6Om 1—2m»I S»»ekGln« un6 ?r»udGi, mit WOi^ex. V«»1»NAON Ti»^pfo»p«tt« t Re»»!» : M» 4« - WD» >>> »«Ol«»> » HP— . ^ «i» o.^. ilck«i.ovMe «Mer Alyeiarr. Möb«i eigener Erzeugung am Testen und billiasten im Möb?llaqer vereinigter Tischlermeister. Maribor, Gosvoska ul. 2Y. Pr-iS« listen franko. S738 Asvma.VaftMe» sind daS sicher» ste Mittel zum vollständigen Ab-gewöhnen veS Rauchens. Schach-teln zu Din. 12.V0 und 30.—. Apotheker Blum. Gubotica. 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Die entseelte I-Iülle cler teurere Verdlickerren vir6 8on!,t»s? iZen l9. ^uni 1927 um 17 l^ltr (5 l^kr nsctim.) in der Kapelle des LtScltisclien k^riedltvkes in podreZjq teierlicl, eingesegnet und sodsnn in der k^smilienxrukt 2ur letzten l^uk^ deigieset^t. Die Iii. Leelenmesse vird sm 20. d'.^. um 8 I^lir »u der k^raniislcsner-pkarrlcircke gelesen Verden. ^»rldoi', den 17. ^un! 1927. 74»» Vderforstrat Oskar Qruditscii, Paula Xvoie. xed (Zrubitecli. Qeom. vuido Qruditscii, Kinder. — I^esi Vruvitseii. eed. l^order, verta vrudiised, xed. ' all, Ailr. i^ax Kknijx» ^pott^elcer. ^ anda Oruditscli. «xed Oestreicli, 5ci^viexelilinder. ^ Land. inx. Uerl vrudltsclz, Lrlka veorx und lnze Qruditsck, llnke!. 1Vt»rldvr» Qra?, >Viener k^Ieustsdt» > vr»8!llen» SM 17. ^um 1927. ciielrstMortIIed: V00K/^8prp. saurnsils«. — ?ilr 6en Nersuseskor »ack 6on Vraek verantvortllcli! vlrsttm Ll'^XXo — Ne'«!-! vnlin Ii»s« »n RiirNior.