echriftlkitovg: *) MB U—1* B)t »mn. t»at1*Trifera tDcrkoi nicht »rftfnf(|rtrn, romrTtloIr Ü|r« Sicht bnUdWtigt. ■ at ttatl|ia«ca __»I du Bmeoltaaj trat* Botchaau I« W». grtrfllra - Sei BHrtfrtnlinjca Wieir-mHlat. ®t« .BaitlAe Wadit- rrichrlnt )«t«»®inii»ajBn» Xsnnrcttag BMt)CBl. «•i#f»ar(o(Ita- fteat« 908S«. Verwaltung: ytathauSgasse Str. b »»»«kdUl!n-uw»i, »taug«nausschlag seiner besseren Hälfie zu bewundern. Reiüsiert sie dieses Kompliment — kluge Frauen resüsieren immer Komplimente — bewundere man den Augenniederschlag. Dabei umarme man sie. In der Ehe herrscht Pießfreiheit. Hie und da werfe man jedoch ein Wort ein vom Ernste des Lebens, man erzähle vom Ge- Diese Hintansetzung der deutschen Landesbe» wohnet Krains mußte als eine unverdiente und ungerechte empfunden werden. Wer das Land kennt, der weiß, daß die Deutschen das Salz der kraini« scheu Erde sind und ohne sie würde Ärain auf der Stufe Galizien» halten. Deutsche waren es, die eine blühende Industrie aus dem Boden stampsten, die Gewerbefleiß ins Land brachten. Deutsche sind es, die einen Großteil der Steuern des Landes ausbringen und der slovenische Firniß der Landes-Hauptstadt langt nicht an allen Stellen zu, allüber-all lugt das Deutschtum hervor. Dieser Angrisssstelle, wo die Slovenisterung so mächtig den Hebel einsetzt, hatten die Deutschen ihr Augenmerk zugewendet, dem Lande Krain galt vornehmlich ihre Sorge und das Begehren, das sie der Regierung vortrugen, betraf in erster Linie die unleidlichen Zustände dieses Lande». Und die Antwort der Regierung? Sie läßt sich« in ihren Slooenisierungsmaßregeln nicht mehr an Krain genügen, sie tastet nun selbst den deutschen Charakter des Grazer Oderlandesgerichtes an und entsende« dorthin geaichte Slovenen, die sich aus Laibacher Boden an Slo» vtniferungSgelüften vollgefogea und in dieSlovenifierungspraktiken ein» geschossen haben. Und noch dazu ist dieser Sendling der Slo» venisierung ein Fohn. Gerade also der Mann, gegen dessen Verpflanzung auf steilischen Boden die deutschen Abgeordneten geharnischte Ver» Währung einlegten. Kann man den Hohn und die Aufreizung noch greifbarer machen? Diese entschiedene Ablehnung des Slooenen Fohn entspringt nicht etwa der Schrulle einzelner Personen, die diesem Manne ab» günstig sind und für diese Mißgunst die Ver» tretung von Abgeordneten gewannen; in dieser ent» schiedenen Gegnerschaft eint.n sich die Ford,» schäm und dessen Sorgen. Sorgen erhöhen die Männlichkeit. Und dann gibt es nichts Schöneres, als sich Sorgensalten von der Stirne glätten zu lassen. Weiche, liebe Frauenhände besorgen das mit Anmut. Man lasse den Schatz seiner Zärtlichkeiten nie ausgehen. Am Anfange fpar- man nicht mit Au»-rufen folgender Art: „Was hätte ich armer Mensch gemacht, wenn ich dich nicht gefunden bäite!' .Das hätte ich nie gedacht, daß es so viel Glück aus Erden gibt.' »So eine eigene, kleine Frau ist doch eine prächtige Erfindung, mai weiß wenigstens, wozu man auf der Welt ist!' Da? wirksamste Kompliment ist allerdings: „Für dich ist mir nichts zu teuer.' Es z-igt sich dann später, wie richtig dieser Satz ist. Dann singe man ein. Loblied auf sein „Heim', auf seine »vier Wände' und schimpfe tüchtig über fein bisherige» Jungges.llentum. Seine eigenen vier Wände, da» jei doch etwa« ganz anderes, jetzt habe man erst einen Lebenszweck, man schwimme^»» Seligkeit und die Ehe nenne man zu-mindest ein Paradies. Man lobe die äußeren und inneren Vorzüge der Frau. Man sage ihr, sie habe die kleinen Füßchen. Sie wird sicherlich daraus erwidern: „Da» bei find mir die Schuhe so groß!' Man sage ihr. sie habe da« schönste Haar. Sie wird sicherlich dar» aus erwidern: „Dabei ist mir in der letzten Zeit so viel ausgegangen.' Man sage ihr: »Deine rungen oller deutschen Stetermärker. In der großen, vor wenigen Wochen in G r a z stattgesundenen politischen Versammlung hat man gerade auf diesen Mann «it dem Finger hingewiesen. Laut und vernehmlich genug haben die deutschen Steirer ihren Willen verkündet. Aber was ficht den bekannten Elaven-Parieigänger in der Justizverwaltung, der hier wieder seine Hand i« Spie!» hatte, dein Wille an, du deutsches Volk der Steiermark! Du bist ja nur dazu da, daß man Steuern aus dir herausschindet. Die Ernennung des Fohn gibt sich als eine rein politische Angelegenheit. Sie ver» zichtet auch auf jede Bemäntelung und will unter anderen Gesichtspunkten gar nicht betrachtet werben. Fohn ist nämlich nicht etwa deshalb für Graz ernannt worden, weil er der zweiten Landessprache mächtig ist, man hatte auch deutsche Be« werber mit der gleichen Fähigkeit; Fohn ist auch nicht ernannt worden, weil er etwa unter seine« Mitbewerbern der an Befähigung Ueberragende ge» wesen wäre; er ist allein aus dem Grunde bevor« zugt worden, weil er nationaler Slovene ist. entgegen allen Bitten und Vorstellungen und aller Auflehnung der Deutschen. Der Mann ist ja durch seine Taten genügend gekennzeichnet. Er war es, der al» Vorsitzender de» Zivilsenates in Marburg bei BerufunqSverhand-lungen das slovenische Referat einführte, ja er hat selbst die Dreistigkeit ausgebracht, bei den in-ternen Beratungen der SenatsMglieder zu slove» nische» Referaten aufzufordern. DaS Beispiel zeigt mit zwingender Gewalt, wie der Einfluß der Slovenen in der I u st i z» Verwaltung ins Ungeheuere, U n e r t r ä g-l i ch e gewachsen ist. Was vor 2 Jahren für die Slooenen noch eine Barre war. über die sie nicht hinwegkamt«, wir» heutt unier Gautsch spielend genommen und Bluse ist wunderschön." Und sie wird sagen: „Die schönste ist beim Putzen.- Trotzdem darf es kein Kompliment geben, das der Mann nicht macht. Sonst fühlt sich die Frau — vernachlässigt. Man versäume nicht, bei der Eheschließung ein wenig Romantik miispielea zu lassen. Dasür ist das weiche Frauenherz stets dankbar. Am besten macht es sich, wenn man im Siurme besiegt wurde. Man stand dem Mädchen seiner Wahl Aug' m Aug' gegenüber, und man war sich klar Kber seine Gesühle. »Kommen, sehen, — besiegt werden", sagt der moderne Cäsar. Nicht schlecht macht es sich, wenn man seiner Frau kleine, rührende Züge au« dem Junggesellen» leben erzählt. Von seinem Stammtische, der so un-säglich traurig war, daß man ihn nie vor Zwei verlassen konnte. Vom schlechten Efs-u, das man hinuvterwürgen min ie, nno dabei waren die Por« tionen immer so klein! Auch die Knöpfe, die nie angenäht waren, dürfen nicht vergessen werde». „Ja, wenn du nicht gekommen wärst, wär' ich ve>sumpft — wo wäre ich da schon heute 1" Seufzer. Man mache ein so trübes G.sicht, daß die Frau glauben muß, man wäre schon wer weiß wo. Den richtigen Ort errät {u ja ohnedies nicht. Dann bedauere man seine armen Kameraden, die noch immer ledig, ach so ledig sino. Wenn man in solchen Augenblicken große Mitleid» Tränen bei der Hand hat — nur heraus damit. Man lasse nalür» ■gfite 2____ wenn die deutschen Abgeordneten auch alle« aus« bieten. Der deutsche Widerstand ist Luft. Und nicht an unseren Abgeordneten liegt e«. Da« g a nz e V o l k ka n n si ch heiser schreien: Slavisch ist eben Trumps! Die Objektivität der deutschen Justizminister, mit der immer geprunkt wird, zeitigt herrliche Früchte. Sie erstrahlt aber noch in größerem Glänze, wenn sie sich den deutschen Wünschen und seien sie noch so gerechtfertigt und bescheidener Natur» erweisen kann. Wir verweisen hier aus den Fall M a r k h l, wir verweisen auf den Fall Mohoriö. Deutsche Wünsche bleiben eben Wünsche und können sich eine« ab-schlägigen Bescheides von vornherein versichert halien. Und gerade die Justizverwaltung ist «S, die die Rolle eine« Schrittmachers der S l o v e n i s i e r u n g aus sich genommen hat. Sie ist es. die vornehmlich auf die slovenische Universität hinarbeitet und ihr den Weg be-reitet, weil mit ihr die Slovenisierung de« Richter-stände« in Südsteiermark und Südkärnten in ein viel raschere« Tempo einlenken kann. Slovenische Justizbeamte, zumeist dem jungen Richterstande angehörig, werden mit erheb-lichen Stipendien ausgestaltet und beur« laudt, damit sie an re ich « deu tsche n Uni-versitäten zu Dozenten der künftigen Universität in Laibach herangezüchtet werden. Hier eine Liste solcher Glückspilze, denen die Glückslage ihre« Volke«, über dem die Sonn« der RkgikrungSgunst strahlt, dazu verhilst, vom be-scheidenen Gerichtsbeamten trotz großer Jugend im Handumdrehn zu gelahrten, würdigen Hoch-schulprosefsoren emporgeschraubt zu werden. 1. Dr. Gozimir K r e k, derzeit als Adjunkt beim Obersten Gerichtshof«, studierte in den Jahren 1901, 1902 bürgerliches Recht in Leipzig. Besondere Schärfe der Urteilskraft ist ihm bisher nicht nachgerühmt worden und ist von ihm als sicher anzunehmen, daß er das Mittelmaß nicht überragt. 2. Dr. S k e r l, Sohn des LandeSgerichtSrateS Ekerl in RudolsSwert, war) als Adjunkt im Jahre 1902 beurlaubt und studierte Handelsrecht in Leipzig. 3. Dr. Polz, Sohn des LandeSgerichtSrateS Polz in Laibach, studierte in der deutschen Reichshaupt-staZt Etrafrecht. Der Werdegang zum Professor bereitet ihm viel Pein und Kopfzerbrechen. 4. Dr. Jakob K u 8 e j. Adjunkt in Tschernembl, ward beurlaubt, um an der Jsar Kirchenrecht zu stu» lich einstießen, daß man prinzipieller Junggeselle war mit unerschütterlichen Grundsätzen. „Ader du, mein kleine« Weibchen" — noch besser macht sich, „du mein Juwel" — „hast mich bekehrt. Da« wäre keiner anderen gelungen." In diesem Au^en-blicke glauben die meisten, daß sie die Wahrheit hören. Da ein kleiner Streit einer glücklichen Eh« erst das rrchte Rückgrat gibt, provoziere man der-lei. Eine kleine Wolke schadet dem dlaueften Ehe» Himmel nichl. Man führe einen ganz leichten Zank herbe» — da« wird in den meisten Fällen nicht allzu schwer sein. Im ärgsten Falle reize mm den Widerspruchsgeist oer Frau — diesen Geist Hai jede. Ist die erste Träne da. lenke man rasch ein. Man küsse die Träne weg, auch die zweite. Dann sehe man sein Unrecht «in, e« würde einem nicht« nützen, wenn man eS nicht einsehen würde. Denn bei einer Liebesheirat — und in den Flitterwochen ■ gibt es nur Liebesheiraten — ha« immer der Mann unrecht.. Die darauf folgende Versöhnung hat ethischen Wert uno festigt das Eheband. So findet man sich immer mehr zu einander. Je mehr Mißverständnisse am Ansänge, ebenso fester knüpft sich das Eheband — für später' Der wichtigst« Punkt der Eb« ist: die Er-ziehung der Frau. Man ist eS seiner Ma»neSehre schuldig, au« seiner Frau „etwas" zu machen. In Wahrheil ist «S so. daß sie auS dem Manne da« macht. waS sie eben will. Da« sage man aber ditren, begleitet von all«n Glückwünschen drr slo-oenisch. nationalen Presse. Brauch! eS noch mehr, um unS erkennen zu lassen, daß oben planmäßig an unserer Vernichtung gearbeitet wird, daß die Erdroß-lung d e« Deutschtums in den Süd-marken beschlossene Sache ist? Und mit einer solchen Regierung halten wir noch Frieden? Z>ie südslavische Bewegung. Der serbische Thronfolger macht inkognito „Studienreisen" in „Slo-venien". — Panslavistische Liebes-deteuerungen eine« serbischen amt» lichen MilitärdlatteS. — Das Neu-slovenische zum so und sovielten-male aufgegeben. — A » seine Stelle tritt da« Serbokroatische. In Wien ist man blind und taub gegenüber den Bestrebungen, die sich immer «ehr und m.hr im Süden de« Reiche« breit machen und die auf eine Verschmelzung und Vereinigung der 4 süd-slavischen Nationen abzielen. In steigendem Maße erhitzen sich die Gemüter der Südslaven an dem Gebilde ihrer Phantasie: einem großen mächtigen Südslavenreiche, da« fast an die Größe Frankreich« heranreichen würde. Der Herd der rührigen Agitation ist der Verschwörerwinkel Bel> grad. Hier wird auch da« Garn ge'ponnen, das Serben, Kroaten, Slovenen und Bulgaren ver-knüpfen soll. Eine Veranstaltung jagt die andere. Bald ist »S eine südslavische Kunst mSstellung, bald ein Kongreß der südslavischen Schriftsteller und ZiitunpSleute; man versteht eS mit einem Worte vortrefflich, den politischen Bestrebungen ein Mäntel» chen »mzuhinpen. Wer Augen hat um zu sehen, dem können diese Bestrebungen nicht verborgen bleiben. Sie spiegeln sich getreulich in der Presse der 4 Nationen wieder. Dort hat man eigene Rubriken: »Südslavische Angelegenheiten' einge-richtet und auch die sloveoischen Ueberpatrivten finden an solchen Einrichtungen Gefallen. Man sieht eS ja an unseren Slooenen, was der Südslaven-Rummel in südslavischen Köpfen anrichtet. Man treibt da südslavische ZukunftS-musik, schwärmt von dem adriatischen Meere als der Südslaven-See, ersinnt eine Südslaven-Hymne und übt in allen GesangSvereinen kroatisch« und serbische Lieder, mit welch letzteren man jedoch zuweilen übel ankommt, siehe die Verbrüderung«-teilerei von Agram. Jugoslovaiisko — SÜdslavisch da« ist die Losung de« Tage« — sie tönt einem heute aus allen Ecken und Enden „JllyrienS" ent-gegen. Wie wild es erst werden, wenn die süd-slavischen Bestrebungen ihren Brennpunkt in einer Laibacher Universität erlangen werden? Und in Wien ist man so mit Blindheit ge-schlagen, daß man diesen ZukunsiSplänen der Süd' slav.n noch in die Hände arbeitet, weil man eben -keinem Menchen. Auch das sage man keinem, daß die Frau den Mann erziebt. Da« gehört zu den tiefsten Geheimnissen der Ehe. Äl,o nicht indiskret fein! Der Ehemann vor der Welt! Das ist ein Kapitel für sich. Und selbst, wenn er noch so srhr Ehekrüppel ist, muß «r da» überlegenste Gesicht machen — in den Flitterwochen. Er tue, als ob er von der Hand ess-n würde. Dabei darf er mit keiner Miene verraten, daß er verheiratet ist und unter dem Pantoffel steht. Im Gegenteile: er. muß jeden zur Ehe animieren: „Schade, daß mir da« Heiraten so spät einaefallen ist. Machen sie eS mir nur rasch nach. Man wird «in ganz anderer Mensch!" E;n wenig Wahrheit steck! m di sem AuSspruche: den» jeder ändert sich. Man vergesse nicht, beim Animieren den Fi'-ger zu erheben, natürlich den Ringfinger. Da« ist ja der Finger, ■ den man sich verbrämn hat. Ein wichtig«« Moment, da« in den Flitter-wachen keine« ManneS fehlt, ist die Beichte. Ge-wöhnlich, wenn sich die Dämmerung ni versenkt, ruft die Frau den Mann herbei und sagt ihm: »J'tzt s>g' m>r aber — hast du schon jemand vor mir geliebt?" Seitdem Bera ihr Buch geschrieben ha», fragt dieS jede Frau. Darauf senke man freundlichst die Auaen und sage: „vor mir die Sintflut, alles ist versunken und vergessen — du bist meine erste und letzte Liebe. Aus dich habe ich ja gewartet!" Kluge Frauen verstehen daS zarte Nummer 4 Slaven zu Beratern hat, die im Heucheln des Patriotismus Großes zu leisten vermögen. Aus diesem Grunde herrscht beute in Wien die größte Unwissenheit in jüdslavischen Dingen. Ganz anders im Nachbarstaale Serbien. Da sendet man sogar den Thronsolger selbst auf geheime Kundfahrien aus, damit er. unter dessen ffleqiermu vielleicht der „große Moment" für die SüZslaven bereits herangekommen ist. die südslavischen Völker und ihr« Gtbirte aus eigener Anschauung kenn«. I m August v. I. bereiste der serbische ThronfolgerGjorgjedieflovenifchen Gebiete und nahm unter fremdem Namen auch Aufenthalt in L a i b a ch. DaS Organ der serbischen Offiziere „Boj?ki" bericht« über die Reise de« Thronfolger« mit ent-zückiem panflavistischen Augenausschlag wie folgt: „Von Venedig gelangt man nach Verhältnis-mäßig kurzer Fahrt zu Lande auf.sloveniiches Gebiet und nach der H -upistadt Lachach. einer schönen freundlichen Stadt, am Lieblichsten wohl schon des-halb, weil man dort leicht zum Serbischsprechen gelaugt. Wenn man sich in nationale Gedanken versenkt und mit begeistertem Auge die Weite der der südslavischen Länder und des südslavischen Sprachgebietes durchmiß», von La>bach bis Vilosa bei Sofia und von der Grenzmark b>s Skuiari und hinab bis zu Biiolja und Ohrida. allüberall wo Südslaven wohnen, da erfaßt einen ein seltsame« Gefühl von Freudigkeit und Jubel ob der Größe unseres Voltes und seiner Länder, aber bald be-mächtig sich de« Herzen« ein Gefühl der Trauer und de« Kummer«, «ingtdenk dessen, daß wir in politischer Beziehung da« unglücklichste Volk Europas find, zerrissen und zerstückt und seuszen d unter dem Joche und dem Drucke hochmütiger NationenundSlaaten." Wie ergreifend die südslavische Jrredenta zu deklamieren versteht! Ob wohl alle serbischen MarSiöhne so elegisch angehaucht sein mögen, wie der Reisebegleiter des Thronfolgers? DaS gibt Übrigens einen schlechten Reim auf di» grauenhasie Bluttat im Konak. Wo ist nun da» wahre Gesicht? Doch bören wir weiter: „Diese« Gesühl der Trauer bemächtigte sich auch de« hohen Reisenden als er von Laibach in die Boccije di Ctttaro reiste und dann Bosnien und die Herzegooina durchquerte, und all die südslavische Erde sah, die unter fremder Herrschaft winselt. Unter den Slov«n«n ist das Bewußtsein der südslavischen Bruderschaft und Einheit bereits sehr verbreitet. „Wohl weiß ich nicht, wo Belgrad ist, aber da« eine weiß ich, daß dort unsere Brüder, die Serben wohnen," so sprach ein schlichter Slovene zu dem Begleiter seiner königlichen Hoheit, al« er hörte, daß die Reisenden von Belgrad kämen. Wieviel Liede weht doch au« diesen schlichten Worten. Natürlich ist diese Gesinnung noch viel mächtiger und verbreiteter in den Kreisen der slove-nischen Intelligenz, unter den Führern Männerherz und fragen dann ni« mehr «twas, was er mch: beantworten kann. Kl.ine Raischläge würde e« noch so viele geben, so zum Beispiele, daß man sich bemühe, im ersten Jahre nicht so allzuviel zuzunehmen. Wenig Ao-petit verrät immer viel Liede. Nur beim Küssen soll man stch nicht« vom — Munde absparrn . .. Wenn man sich den ersten „AuSgang" nimmt, sage man, man wolle den Abend nur deshalb außer Hau« verbringen, um allen Freunden zu «rzählen. wie gut man es — zu Hause hat. Man nehme sich nicht allzu oft Au«gang. denn schlechte Ehemänner gleichen den schlechten Zigarren — sie gehen zu häufig au«. ♦ Fällt die Frau in Ohnmach», so vergewissere man sich zuerst, ob e« — echter Schwindel ist. Mann und Frau seien stet» derselben Mei-nung. Gewöhnlich ist et ja di« Meinung der Frau. Die Hauptsache aber bleibt, daß man sich seine« schönen Heim« erfreue. Daran denke man stetS. Es ist doch ein herrliches Gefühl, man ver-läßt seine Arbeit, um nach Hause zu eilen in die Arme feiner kleinen, lieben Frau. Sie erwartet einen schon aus der Treppe und jubelnd ruft sie auS: .Putz' dir die Schuhe ad!" D-r Frau brauch» ich keine Ratschläge zu geben. Sie schert sich nicht um Theorien, jede we»ß von selbst daS Richtige. Und noch mehr . . . I ' _ « 9humnet 4 triefe« ehrliche«, gediegenen Teiles unsere« Volk« stamme«, der durch Vermittlung der Kroaten allmählich die Sprache seiner südlichen Brüder annimmt. Da« ist ein Prozeß unserer geistigen Einigung, die, so Gott »ill, der Vorläufer unserer politischen Ein« Heil ist. Fröhlichkeit und Zufriedenheit erfüllte seine königliche Hoheit die ganze Zeit, solange er i» der Hauptstatt Laibach unier diesem sympathischen Bolle wohnte, da« un« so nahe in Sprache und Gefühl ist, welche freudige Beobachtung man bei jedem Schrille machen kann. Dessen müssen wir stet« eingedenk sein!" Die« die begeisterte Au«lafsung eine« serbischen hvhen Militär« über die südslavischen Bestrebungen im Allgemeinen und der südslavischen Gefühle der Elovenen im Besonderen. Zu wellten diplomatischen Verwicklungen würde es wohl führen, wenn der deutsche Kronprinz derartige Reifen in unsere Lande unternebmen wollte und über seine Reiseeindrücke und G> fühle so gewissenhast Buch geführt würde, wie die« in vcrliegenbe« Falle geschah? Würde «an in Wien dann auch so darüber hinwegsehen, wenn an der Spree die Reisedeschreibung de« Kronprinzen «>t interessanten politischen Einheit«-destrebuligtn und irredentistischen Anwandlungen veniuickt würde? politische Rundschau. Dir Wahlreform. Die Beratungen der Par« leim über die Wahlreform sind in allen deutschen Konlände:n beinahe vollständig durchgeführt und im Laufe der nächsten Tage wird die Regierung, soweit e« nicht schon geschehen ist. über die Förde« rungen der Deutschen von den einzelnen Ver-irelern unterrichtet werden. Die deutschen Wahl-resorm-Forderungen beziehen sich nicht allein aus die Zahl der Mandate und die Einteilung der Wahlbezirke, fondern aus Alle«, wa« geeignet ist, den nationalen Besitzstand der Deutsch,n auch unter der Herrschaft de« allaemeinen, gleichen Wahl-rechte» sicher zu stellen und Verluste zu verhindern oder auszugleichen. Für Niederösterreich haben die Abgeordneten der Deutschen Votk«pa>tei in wieder-holten eingehenden Besprechungen eine Wahlkrei«« einieilung über da« fliche Land abgearbeitet, der eine entsprechende Vermehrung der Mandate zu Grunde liegt. Für Deutjchboh«en haben die Ad» Geordneten Dr. Pergelt und Pacher dem Minister de« Innern. Grafen Bylanbt-Rheidt da« Wahl» reform-Elaborat überreicht; e« werden darin für Deutschböhmen 55 Mandate gefordert. Bon tsche-chischer und polnischer Seite werden über den In-halt de« Wahlreform-Entwurfe« der Regierung un-oblässig Nachrichten verbreitet, deren Zweck e« zu sein scheint, da« bei den Deutschen au« begreiflichen Gründen destehende Mißtrauen in die zu erwar-«ende Regierungsvorlage durch Angabe falscher Ziffern der slavischen Mandate b S zur offenen Gegnerschaft zu steigern. Den herrschenden, slavi-scheu Parteien wäre eS am liebsten, wenn die Deutschen e« übernehmen würden, die Wahlresorm grundsätzlich zu bekämpfen und au« der selbstver« stündlichen Pflich, der Deutschen, jede nationale Verkürzung ihre« Volke« zu verhindern, eine heftige deutsche Opposition gegen die Wahlresorm über-tzaupt würde. Die deuischen Abgeordneten werden darauf nicht hineinfallen und die deutsche Bevölkerung wird gut tun, bei den Au«streuungen tsche-chischer und polnischer Blätter höchsten« die Hälsie für wahr, die andere Hals e al« Tendenzmacherei ju beurteilen. Klerikale Jtageftereicn. Der , .Gottscheer Bote*, der sich in einem Aufwaschen »streng katholisch, stramm deutsch und gut österreichisch* »ennt, brachte vor kurzem folgende Mitteilung: »Ein rühriger Agitator im Dienste der „Lo« von Xom"-Bewegung ist der zum ProtestantiSmu« tder, etretenc k. t. Postossizial Paul Pogatsch-»igg «n Trieft, d ssen sich anläßlich seiner Versetzung nach Lusst^pccolo die protestantischen Hetz-dlätter in jüngster Zeit so überau« warm an-»ahmen. Der »Gemaßregelle" war früher in JnnS-druck angestellt, wo er sich wegen seiner maßlosen Wühlereien und „Lo« von Rom" Hetzereien un-möglich machte, zu einer Interpellation im Reich«-raie Anlaß gab und schließlich nach Trieft .be« fördert' wurde. Auf seinem neuen Posten entwickelte er eine womöglich noch regere Agitation, in deren vernch er auch da« benachbarte Krain einbezogen z« Huben schien. Wie un« nämlich mitgeteilt wird, richtete er seinerzeit von Tltest au« an einen eben-all« abgefallenen Bankbeamten in Laibach ein Sendschreiben, in welchem er behus« Förderung der Adfall«bewegung die Einsetzung von Agitation«-komitee« in den ganz oder teilweise von Deulschen bewohnten Städten Laibach, Gottschee, Neumarktl usw. anregte und sich erbötig machte, an dienst-freien Sonn- und Feiertagen nach Laibach zu kommen, um bei den zu veranstaltenden Veriamm-lun. en, Familienabenden und dergleichen zweckent-sprechend, Reden zu hallen, da« heißt gegen den Kalholizi«mu« zu Hetzen. Auch nach Goitichee unternahm er zu diesem Zwicke einen Au«flug, fand jedoch kein Gehör und mußte unverrichteier Dinne abziehen. Seither konzentrierte er seine agi-tatarische Tätigkeit auf Trieft und trieb e« so arc>, daß ihn die teutschen Katholiken der Hasenstadt satt bekamen und auch der k. k. Postdirektion der Geduldsaden riß. Er wurde jüngst auf die Insel Lussin versetzt, wo er Muße haben wird, den dort lebenden Italienern .und Kroaten begreiflich zu machen, daß „deutsch sein protestantisch sein" heißt." Die Mitteilung bekunde« hinreichend den Haß diese« „streng deuischen" Blatte« gegen unseren wackeren G-stnnunq«ge»ossen. Auf derartige Wut-auSbrüche, die sich in Verläumdungen und Ver-dächiigungen ergehen, hallen wir für überflüssig zu antworten. Uebrigen« die Schadenfreude de« Blatte« ist noch zu siüh. Herr Pogatschnigg befindet sich derzeitig noch ganz wohl in Trieft. £in Aufsatz in der „Aowoje ZSrnnja" au« der Feder de« Russen W. Menschikoiv enthält viel Freundliche« und Ehrenvolle« für dai deutsche Volk. So sag» er unter anderem: „Vor allem hat daS deutsche Volk bei uns den Ruf eines ehrlichen Volkes. Und bei uns Russen ist die Ehrlichkeit geradezu unschätzbar. Ebenso achten wir bei den Deutschen ihre große Reinlichkeit, ihre relative Nüchternheit, Treue und die Reinheil ihre« Familien« lebenS. Muß «an nicht auch vor der Arbeiisam-keil der Deutschen, vor ihre« hohen Bildung«-Niveau und ihrer Gedankenfreiheit den Hm ziehen? Die Deutschen erregen hauptsächlich unsern Neid, der Neid aber ist versteckte Achtung vor dem Be» neideten. In der russischen Literatur kenne ich keine Schilderung eine« b-sonder« sympathischen Franzosen, während gutmütige und sympathische Deutsche in großer Menge ro,kommen und oft wird er rührend und mit tiefem Mitgefühl dargestellt." Äus Stadt und Land. Hvaugelifche gemeinde. Heute, So»»tag den 14. d. M., vormitia»« 10 Uhr findet in der Garte»gaffe ein öffeml. evang. Gottesdienst statt. Khrnng im giffier Männergesangverein. Am 12. d. M. fand die sehr gut beluchie Jahres-Hauptversammlung de« Eillier Männergesang-verein« statt, über welche im nächsten Blatte aus-sührlich berichtet werden wird. Bei derselben wurde dem Sangwartftelloertreter, Herrn Karl Freyberger, welchem im abgelaufenen Jahre die Leitung de« Chöre« oblag, nach einer warm empfundenen, herzlichen Ansprache de« Vorstande«, Herr» Karl Teppei, namen« de« Vereines eine goldene, mit Brillanten besetzte Busennadel (in der Form de» Sängerzeicheu«) überreicht, für welche seltene Ehrung Herr Freyberger lies bewegt mit der Versicherung dankte, feine schwachen Kräste stet« sehr gerne dem Vereine gewidmet zu haben und selbe al« Stellvertreter des Sangwarte« wenn nötig auch fernerhin widmen zu wollen. Kewerßekränzchen Wir machin nochmal« auf da« heule Sunniag u»t 8 Uhr abend« i» Hotel „Stadt Wien" stattfindende Gewerbekränzchen aufmerksam. Der V Beifall angenommener Rede die Tätigkeit de« Turngenossen Walsa al« Wetturner zu kennzeichnen. Der 1. Turnwart Ferjen und Turngenossi Patz stellte» Walsa al« Muster eine« strebsamen Turner« hin. Auch Herr Lichibildner Lenz, bei dem Walsa beschäs« tigt war, ergriff da« Wort. Nachdem noch Hote-lier G r a n i g g gesprochen, dankte Walsa in längerer schö»gefügter Weife. Herr Baumgartl schloß die AdschiedSkneipe mit einem humoristischen Hinwei« aus da« alte Lied: Muß i denn zum Siädtle hinau«. giffier Veterauenverein Bei der letzten Sitzung de« AuSichuffe« deS Baron Cnobloch Mi-li«är-Veteranenvere»n,S wurden folgende Herren zu Aemierführern gewählt: Peter Der ganz, Ob-mann; Andrea« Michelitfch, Stellvertreter; Maidia« Spe glitsch. Säckelwalt; Franz Petz, Schriftführer; Joses Kar d i n a l. dissen Stell-Vertreter; Johann Kuli ich und Sebastian Au -> t i s ch e r, Kassenlonirollore; Johann Bauerund Joh. GoSpodaritsch. Krankentontrvllore; Joh. Cvetanovic, Fahnenführer; Gregor Wret-scher, Stellvertreter; Andreas MiÄelitfch, Oekonom: Simon Kalifchniqg, Stellvertreter: Johann Mastnak und Joses Grafischer, Rechnungsprüfer. Freiwillige Aeuerwehr. Die freiwillige Feuerweor Cill«, hätt am 20. d. M. die Jahre«-haupiversammlung in ihrem Vereinslokale ad. Krinzchn». Der Schuhmacher Rohstoffoerein veranstalte« am 28. Jänner in sämtlichen Räumen deS Hotel Post ein Kränzchen, zu welchem die Musik von der städtischen MusikvereinSkapelle be» sorgt wird. Kutscher nnd Aiakerkrinzchen. Am Sa«Stag den 3. Feder findet in sämtlichen Räumen des Hotel Post (Redeuschet) ein Kutscher un?» Fiaker-kränzchen statt. Die Musik besorgt die beliebte Sauerbrunner Kapelle. Kanjüöungeu. Wie alljährlich weiden auch heuer vom Veieereine Tanzübungen für da« Veteranenkränzchen abgehalten werden. Die erste dieser Uebungen findet Mittwoch abend« u« 3 Uhr im »Hotel Mohr- statt. Anr die Airmettnve haben gespendet: Frau Corinna Seybaldt K 8, die Stadimühle 1 Sack Mehl, ein Bauer 1 Schaff Erdäpfel und Fisolen, Frau Jellenz Schwarteln und Ritschet, Joh. Led-nik Fisolen. Maria Schloffar Erdäpfel, Herr Ach-leitner Brot. Regula'« Nachfolger Bro?. Herz-lichen D'jnf I So« politischen Dienste. Der neuernanate BezirkShaupimann Ernst Edler v. Lehmann über-nimmt demnächst die Leitung der BezirkSbaupt» Mannschaft in Gonobitz. Er war bisher lande«-fürstlicher Kommiffär der aufgelösten Bezirk«oer-tretung von Ctlli. Ein Nachsolger für diesen Posten ist noch nicht bestimm! worden. Wie wir slovenische» Blutern entnahmen, war Herr von Lehmann anfänglich für Windischgraz bestimmt. ?on der Sndbayn. „Wie un« da« Beirieb«-Jnspeliorat der Süddahn in Graz mitteilt, werden von heute den 12. d. M. anaeiangen Frachtgüter nach Triest S. B. und Triest k. k. Et. B. mit Au«nahme von Schnitt- und Langholz nach Triest S. B. wieder annenommen und weitergesendet. Sistiert bleiben wegen großer Uebersüllung und säumiger Absuhr die Aufnahme von Frachtgütern für Triest>Freihafen-Bah''magazin «it Au«nah«e von Bier und leicht verderblichen Gütern, ebenso . bleibt die Nichtannahme von Holzsendun^en nach Trieft k. k. S«. B. aufrecht. Dagegen können vo« 11. d. M. an Zucker, Malz, Magnesit, Mineral-kohle und Rohdleche nach Trieft-Freihafen-Süd-bahn und Triest-Freihasen-Staai«dahn wieder an-genommen werden. Ebenso < werden nach diesen Hafenstellen Spirilu«-Sendungen in Reservoir-wagen und die an die Handel«-Tran«port-Gesell-schaft in Tri.st adressierten Holzsendungen ausge-nommen und weiter^efördert." Ailder alter Weitier im?rivatöefitze. Der bekannte Cons «CMUTZ-'M «HKt 'ji I liÜfl BMUIJLÜIS Hf RBA9HV WIEN 'S 1 ucututrnu »w. w". .-. ---. - - »;,«h.B!ta,.«rSch,.7^V.. wichtige Eia*n M ... d««m Sirup U, leicht .s.imllterbarer ^erbaonys Untcrphosphorigsaurer Dieser »«it 36 Jahren eingeführte, von viele« Aer»lm brtlwj beirutachtete und empfohlene Bruatsirup Wirkt *c«lelm!arend und huftcn»tillcnd. Durch den Qelu.lt a« Bitter raitteln Wttkt er anregend auf de« Appetit wd die Verdauung, und »um« befördernd auf die ErnÄHrur.tf. Das für die Btutbjidung go « sir ' tä ■ xaiK-eisen-sirttp •« i«. . I'__. .. t« ■ k m- «ImmIi «, in#ti f »lA I' Bfl IAcil('llf f Form • vOulten , auch M er durch seinen Oetiall an löaUchen Pho»i>hor-Ka:l: frei sctl» ich lichtn Kinder« be»o«dcr- (ör Knoc'nenblldung «ehr nfitrHeh. Prelat 1 Fl«*che Herbabnys K*lk-EHen-S4rup K 2.50, per Po»t 40 Heller mehr fßr Packung. Depot* in den m mten Apotheken. »» Allein je fireasnnr ord Haapt-veruadtteiie: Ir. JCellmanns Apotheke „zur Barmherzigkeit", WIEN Vll/1. KniMnttvH Nr. 73-75. Depot bei den Herren Apotheker« : tn Cilli M Baa»eher. 0. sefcwmr* J Cfe.; Dentaeta-: o. Daghosee; Vei dbach t J. Kklc; Gonoblta; J. Poaplaohll Erben; Gras: Apotheke der Bannherilgen Brfider B. Fleischer. F. Fraatae, R. Panl: Kindberg : 0. Kwehet; Lalbaeh: M. Mardeiaehltaer. J. Mayr, O. Plecoli, P. t. Trnkdcajr; Liese«: G. OrBaa-wanir; larkarc: T. K ob an, W. KN^i Krban, F. I'rall, B. Taboraki; Mareek: E. Reich»; Pettaa: J. Behrbalk. H. Molltor; lUdkew-bnrr. M. l.evrer: Bann: B. Schnideraebltek; Whidi«eh FelatrlU: Fr. Petxult; Wlndiach-graz : lL Kebul; WoINberj: A. Bath. ^ ^ und Bekannt« gaben ihm da« reiche Verwandte letzte Geleite. LbriKvaumfeicr an der deutsche« Schake i» Fichtenwald. Trotz der ungünstigen Verhält-niff,. in denen wir Heuer mit unserer deutschen Schule wegen de» Neubau?» derselben un» befinden, »urd« doch die Abhaltung der schon alljährlich gewohnten Christbaumstier an der deutschen Schule dank der wirkangSreichen Tätigktit der leitenden deutschen Persönlichkeiten, zustande gebracht. Wegen der räumlichen Trennung der beiden Klaffen und der B-schränkung de« Platze«, welcher jtdn einzelnen Klaffe zur Verfügung steht — die erste Klosse ist in einer Gasthautstude unttrgebracht. die zwene Klafft in einem Prioathausk. das ^em Verein Eüdmark gehört — mußte von dtr Veranstaltung einer g ößeren Ftitr mit Heranziehung der Schul-kinder zu GesanflSvorträgen, Liederspielen, Deklamationen :c., welche eine länge« Vorbereitung und Einüb mg b-durst hätten, für Heuer abgesehen «»erden. Herr Ingenieur Smereker hatte zur Aas-ftellung de« Christbaume« und d«r Abhaltung der Fner d«n großtn Eaal dt« Smerekerhause« in entgtgenkommendster unv liebenswürdigster Weise anaedottn und zur Benützung überlassen, und so erst ndlte denn in dem gastlichen Raume am 22. v. Ml«, der feinen nie orrlitrtndrn Reiz aus dit Semüier ron Jugend und Erwachsenen ou»übtndt Tanntnbaum m seinem Lichterglanze. Die Heuer zadireicher al« je di« deuische Schule besuchenden pjn>r — 14!» — ve-sammelien sich unter Leitung de» ^c:»lkö'per« um 2 Uhr, Eltrrn und Fieundt dtr Kinder hatltn sich gleichfall« in grober An-zahl eingefunden, sodaß der geräumige Saal die Mengt kaum faßte. Die Feier wurde durch einen Liedervortrag der Kinder eingeleitet, hernach sagte eine begabte Schülerin (Hasenrichier) ein Gedicht aus. nach welchem der destoerdiente Obmann de« Echulau»schuffe» und der Orl«gruppe de« deutschen Echulvereine», Herr Wunderlich, tiue Ansprache an die Kinder, die anwesenden Eltern und sonstige Kreunde der deutschen Schule richtete. Herr Wunder« Uch dankte zuerst dem Hause Smereker süc die Aebcrlafsung de« Saale« und betonte dann in der Forlsetzung die Bedeutung de« Christbaume« al» vrahlendt« Symbol der Zusammengehöiigkeit und Einheit deutschen Wesen», deutscher Sittt und Art, allüberall in der Welt, wo deutsche« Lied und Von erklingt, gedachte dann ferner dankbarst aller Spender, welche durch bie reichen Gaben die Christ-geschenkt für dit Kinder in diesjährigem Ausmaße «rmö,lichten. hob a» erster Stellt da« btsonder« große Geschenk von 1000 X htroor. welche» der HuiSbesitzer von Oberlichienwald und Haupimann d. R. Herr Otto vor Kurzem der deutschen Schule in Lichtenwald gespendei hatte, und führte weiter« «I- übrigen Geschenkgeber mit Namen an. Herr Wanderlich ermähnte noch die Kinder, stet« einge. denk der deulschen Schule zu bleiben« welche sie durch Wort und Btiipitl unterrichtet und «rzogtn. wohlau»gerüstet für ihr spätrrt« Forltommkn, in« Leben hinauSsrndt und schloß mit «intm dreifachen Heil aus d«n Erhalitr und Fördert! d«r dtulschen Schule in Lichttnwald: den deutschen Schulvtrtin. Mit dem Vortrage «ine« Wtihncicht«litdt« durch oll, Kmver wurde die würdige Feier beschlossen, woraus Die Beteilung der Schulkinder mil je einem warmen Kltidung«stücke odtr Schuhrn und Back-werk triolgte. Die nächste Christbaumseier wird aller Tora«»licht nach schon im neuen, großen und schönen Schulgebäudt stattfindtn, da« der deutsch« Schuloerein jetzt «rrichttt. Heil dem deutschen Schulverein und deutscher Entwicklung in Lichtenwald! Alaria?letrowitsch. (Der Tag bricht an.) Man schreibt un«: Be, der Gemtindtwahl bat die alt» Partei aus Leben und Tod gearbeitet, der Herr von und zu Mirasan ha, Versammlungen abgrhalien, all« Häus«r abg«laus«n, gedruckt« Wahlzeittl sind aufgtdrungen worden, unzählige Vollmachten hat man «rschwindrlt usw. Die neue Parlei war leider de« Siegt» zu gewiß, unternahm gar keine Schritt« und unterlag, aber nur mil einer Stimmenminorität von 1—3 und ü Stimmen. Gegen diese Wahl wurden Rekuri« eing,brach« und bei einer zweiien Wahl können sich die alten Ge-meindehäuptrr ihr« Füß« wundlaustn. «« wird ihnen nicht« helfen, ihre Stunde hat bereit« g»-schlagt«. Ihr Huronengeschrei in allen slovenischen Blättern „die slovenische Partti hat auf der ganzen Linie gesiegt, die Deutschtümler sind ge« fallen" war gewiß vtrsrühl. Wir wollen Euch noch in dit Karitn schauen, wir wollen diese Muster« wirtschaft studieren, ihr aber auch ein für allemal ein Endt bereiten. Nerei« Südmark iu Graz Au«wei« über erdallene Spenden, sowie gegebene Unterstützung«» und Darlthtn in dtr Zeil vom l4. Dezember bi« 9. Jänner 1906. Spenoen haben gesandt: M.-O.» G. Mödling K 22; O-G. Julrnburg 26 48; akad. O.-G. Leoben (Zihlkartenertrag au« Glatz, Feiakofthalle) 5 40; Her? und Frau Dr. Baum-garmer in Graz, al« Enthebung für Neujahrs-wüqsche, 30; M.-O--G. Mödling ('üc gesammelte« und verwertete« Zinn) 20; O.-G. Litsing 10-512; O. G. Schönftein-Wöllan (vom Bardarasrit ; die deutsch« Tischrund« in Wöllan 166; O.-G. GuntramSdors (Spende de« Männergesangvereine«) 2 60; O.-G. Friedberg (oon der Lehrerversamm-lunp) 4; O.-G. Gamlitz (Festertras) 37 55; F.-O.-G. Marburg 12'ü; O.-G. Ferlach 1; O.-G. Judenburg 10; Bezirk«kass« Roizitsch 70; O.-G. Schwaz 6 20 ; Lehrerverein Umgebung Kl» Mondiee 50; O.-G. Althosen (Sonnwendseier-Ertrag) 13'14; nie Deutschen von St. Paul im Lavanttal» 12; Männergesangverein Lutienbtrg (Julseiereriraa) 30; O.-G. Wey-r 15; O.«G. Palernion-Feistritz (Ectrag eine» durch Dr. Kranzl verstalteten Konztrte») 84; M.-O.-G. Wols»berg (Zulfeierertrag) l! 25 36 h. Gründtr: Volk«lisch beim Hellenstainer in Innsbruck 50 L: Stammtisch-Gtsellschast in Seiner« Brauhau« zu Hall in Tirol 50 K; Taselrunde alter Süd-märker ia Jschl 50 K. Sprndtn erhielten: Zwei Besitzer in Goilschet jt 100 K; »in Lehr» in Kärnien 50 K; ein Lehrer in Uniersteiermark 60 K; ein Leh«r in Kcain 100 K; weiter« wurden an bereit« bewilligten Siuzieuunter-stützungcn 182 X ausbezahlt. Darlehen wurden gtgtben: Einem Besitzer in Kärnien 100 X; einem Siudiertndtn 300 X. Kauptversammkung des Pe«tsche» Schul-Vereines i« Hieichenlierg. Der Stadtrat der Stadt Reichenderg hat vor einiger Zeit an die Vereins-leitung de» Deutschen Schalvereine» die Einladung gerichtet, die diesjährige Hauptversammlung in Reichenberg abzuhalten. Die VereinSleituna hat nun diese Einladung unter dem Ausdrucke de« wärmsten Dankes an dtn Sladtrat angenommen und beschlossen, die diesjährige Hauptversammlung am Pfingstsonntag, dem 3. Juni in Rtichtnberg abzuhalttn. E« ist die« da« erstemal, daß der älteste und größt« unserer Schutzvertine seine Hauvlversammlung in den Mauern RtichtnbergS abhält. Es ist wodl umso sicherer darauf zu rechnen, daß diese Hauptversammlung au» allen Gegenden Deutsch-Oesterreichs zahlreich besucht wrrdtn wird, al» mit d^m Besuche der Hauptoer-sammlung die Besichtigung der deulschböhmischm Ausstellung, welche im Sommer 1906 stattfindet, verbunden werden kann. Die Vorarbeiten für die Hauptversammlung haben sowohl von seilen der VereiuSleitung al« in Reichenberg bereit« begonnen. Hleuerung a«f dem Gebiete der BaHrungs-Mittel Durch die seit kurzem im Betriebe befind-liche Erst: steiermärk. Malzbrot», Malzkornkaffee» & Brotinsabrik in Graz haben wir eine wohl« tätige Neuerung auf dem Gebiete der Nahrung«-Mittel zu verzeichnen. Da« Malzb:o» sowie da« Frücht«nmalzdrot darf in B«zug aus Nährkrast, Au«giebigk«il, Verdaulichkeit und Wohlgeschmack heut« schon als un«rr«icht b«zeichn«t werden und da der Prei« de«selben ein verhältni«mäßig billiger ist. gebührt ihm sein Platz al« tägliche« Brot ebenso auf dem Tische de« Minderbemittelten al« aus dem Tische der obersten Zehniau>«nd. Die ge-nannte Fabrik erzeug» überdies zwei andere voll« wenige, äußerst empsehlen«werte Nahrungsmittel und zwar Brotin, ein Malzkrasinährmehl und Meßner Malzkornkaffee „Ideal". Brolin ist «in beute schon hundertfältig erprobte«, unerreichte« Kindernährmehl. Der Malzkornkaffee „Jdeal^ hin» gegen darf al« da» heute kräftigste und wohl« schmeckenste, dem Bohnenkaffee an Aroma und Geschmack täuschend ähnliche und zweifellos am nächsten kommende Ersatzmittel bezeichnet werde». p-£>*JS?-V La«ilie von Eia«, hat unter feiqf so ausg-putzt umher. Banknoten sahen ihm au« den Schastftieseln. mit Banknoten war sein Hui gefüllt, und lustig ließ er sie über die Siraße hinflaitern. wenn er den Hui lüftete. Sein Größenwahn ließ ihn mit Gold-ftück-n bezahlen, wa« Groschtn kostete; der Kellner, der Stiefelputzer, der Bardier und der Zeitung«» junge erhielten nur Goldstück, von ihm. Er schenkte Unbekannten Häuser, hübschen Manchen Taus,nddollarschi»ne und badete nur iii Cham» pagner . . ., um al« Bettler zu sterben. lkinäeras^l - Lotterie. Haupttreffer 30.000 Kronen Wert Im ganzen 3000 Treffer. Ziehung unwiderruflich schon 37. Jänner IOOO I Los I Krone. Erh<lich in albn WecWUtnien, Tabak-Trafiken nnd Lotto-Kollrkturen. 11520 /0M Gesetzlich geachiitst! Jede Nxhitiiuc oder Nachdruck tlralbar. Allein echt ist Thierry3Balsam nnr mit der grlnen Sonner marke. Altbernhmt, nnübertreffbar (•(«■ Ver-daaangaatSrungra. Magenkrämpfe. Kolik, Katarrh, Rroa leiden, Inllaenia ei«, etc. Prela : 1» kleine od. » Doppelflaaehen od. 1 rr. Spexialliaaeh» mit Pat.-Veracklnaa K S. - franko. Thlerry'a Centifolienaalhe allbekannt all Non plna altra gegen alle nuch ao alten Wunden, F.miiinilon-fen, Verlese ungen, Abaaeaao n. Oeaihwtlre aHar Art. Preia: S Tiegel K 3 60 franko ,e aendet nur gegen Voraus- oder Nachnahmeanwelaung lpotbeker A. Tbierry in Pregrada bei Rohltseh - Siuerbrann. Mo Hroacbüre mit Taaaenden Orlg.-Dai-kaebreiben gratfa a. fr. Wapata in den meisten gröeaeren Apotheken an* Medizinal Urogaeiiea. IlSIt EZMüßJ Verdauungsstörungen, Magenkatarrh, Dyspepsie, Appetitlosigkeit, Sodbrennen etc., sowie die Hiitnrrho «ler- Lurtweiro. Verschleimung, Husten, Heiserkit sind diejenigen Krankheiten, in welchen 'MATTO£r nach den Ansprüchen medicinischer Antoritlten mit besonderem r'rfoige angewendet wird. Da« anerkannt best« Mittel gegen Hühneraugen, Schwielen etc. km« Hauptduput: L. Schwenk's Apotheke, Wien-Meldling. Man LlldPr'c Tsl°^U'B-T.rlange LU&I51 b fj^rn Erhältlich in allen Apotheken, in Liesen i_bei M'ch. Weinkopt_ * . '4 *■ ★ * ^7A\ * Hell glänzt in den Sternen der Ruhm des C 11523 eres-Speise-Fettes aus Kokosnüssen und keine praktische Hausfrau mag es mehr entbehren. Es ist das leicht verdaulichste, billigste und beste Fett zum Backen, Braten und Kochen. Llnlmens. Capslcl cow„ tzfe» fts Anker» Pa in-Expcl ler ist o» »arzügNlhste schmerz ktiUemde nb - c. a -' * «ILiibi ■ 1 ' I Bülntfuc ulMffiOinig otl IWwHlllQfl usw. aOgtuttin anrrfannt; un Prrijl iwn 80 ^ ®.l 40u.2iLtK>TT&tigtn allen apolbtf/n. gwin tftittauf dieses überall belittw» V-nSmitiell «h»e man rat CriginatßaVhai tn grfrnfttrfa mit tnrftti Schuswo ii« .Mufrr"cm, taut ist man fatytz; ha* DttginalnjengniA erholten tzu habt». Dr. Nichtcr« Wm(fttfe gma „Wolbotru gtoor in Qts| n Sacks, tn Baaraaa In Saahaan and U« aber luv Hohe Tarorünong in Apotheken aowia in dar H'eOerta^e B Frajeari Apatkaka, LL Mafi: afkraat, Pra« 203-ni, tn rUaohaa aa lOOTab. A K »-»6; »o Tabl. »Kl - an haben. AafUMMe "■f *" ■ a «aa Aarataa aad (ratia aa« franke. oßsravattth --) China-Wein mit Siscn. Krartlgrna(rsmlttel fBr Schwichliche, Blutarme nail Rekonralesienten. A ppeiitanrependeh, nerrwiiHtärkende», hlntrerbessernde« Mittel. Voniglitbar Oaaohaiaok. Qkar 3500 krrtllcka Qataaktaa. J. 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Nur n»t ant nekta-flfittliiS »epaaintn Schutz» rnart«. frril tiarr Qriaiaalstaiche: K Ver f es) am 40 h auch» für Packuii, ua» Krach», »rief (tlajhwrto nicht iu»e>riff«n > Triral>iiiig»ftrlle unS"Haaptbquj»b«pat - Apotheke zum heiligen Franziskus Wien, V/2, Schonbrunnerstr. 107 Untonstobende ETIQUETTE, das Wort MILLY, sowie die Marke SONNE sind gesetzlich geschützt. F. A.SARC"*SOMN aCl WIEN K.».* *OruE*f*J**TU, tv. AUee^as*« K K MIUr-KFRZEN SEIFEN ft OLYCERiN FABRIK («sswrm —>6 w»rt aSSILtV*|«%tt]*ica f4SC^altl I.QUAXITÄT jMi Ml tu «»S M n—ja-WUlfiLf iCRKl'unSaa 4 Me Augen behielten ihren eigenthümlichen Glanz: „Dater. gieb mir die Hand, und Tn. Woldemar. Ist eS nicht wahr, ich Iiabe dem langen Lümmel doch ein Tüchtiges auf deu «opf gegeben?" Unter Thränen nickte der Vater. ' „Ja, mein Joris, Tn warst brav nnd tapfer." „Mir wird so kalt. Vater, nnd so übel. Ach Gott, wenn ich nur die Mutter noch einmal sehen könnte." Dann sagte er nichts mehr. Er schloß die Äuge», ein ganz leiser Schauder lief ihm über den Körper, dann streckte er sich lang ans, neigte den Kops auf die Seite und schlief ein, während der tiefgebeugte Vater mit den Thränen seine kalte Hand benetzte. 22. »apiiel. Fürst Ermfried war gewöhnt, sehr früh aufzustechen, und er hatte befohlen, daß ihm die Morgen-blätter schon um fünf Uhr Morgens gebracht tverden mußten. Er war keineswegs derartig abhängig von seinen Räthen, daß er nicht selbststöndig geurtheilt hätte. Von Niemandem ließ er sich Vorschriften machen, welche Zeitungen er lesen und welche er nicht lesen solle, d. h. er las alle und bildete sich ans den verschiedenen Stimmen des Volkes, die sich doch in den Journalen seiner Residenz wiederspiegelten. ein Urtheil, auf Grund dessen er verfuhr. Graf Echter von Mespelbrunn war mit der Methode seines Sonverains vollkommen einver-standen, und er hatte die Genugthuung, häufig sich in seinem Rath mit dem Befehl deS Fürsten zu be-gegnen. sodaß das Zusammenarbeiten zwischen Hurst und Kanzler eine so seltene Harmonie zeigte und kaum, sei es auch in einer noch so schwierigen Frage, eine TifferenZ laut wurde. Nach den Gewohnheiten des Fürsten richteten natürlich auch die Unterthanen die ihrige, und so fand sich kaum ein Minister, der nicht gleichfalls früh um fünf llhr schon vollkommen bereit gewesen wäre, dem Ruf seines Herrn zu folgen. Ermsried pflegte Morgens die Zeitungen zu lesen, . dann arbeitete er eine Stunde für sich und dann setzte er sich mit seinem Adjutanten zu Pferd und ritt meistens nach den, Palais des Premierministers, wo dieser schon zu Pserd den Fürsten erwartete, um mit ihm die Nächstliegenden Tinge auf den, Morgenntt zu besprechen. .. ^ Heute ging Ermsried ganz von seinen Gewöhn-heite» ab. Er las die Zeitungen und befahl Seine Excellenz sofort zur Rücksprache. Der Grund lag in einer Depesche des Reuter schen Bureaus an? Kapstadt, die folgendermaßen lautete: „Bei der Farm Magersfontein wurden die Eng-länder, als sie eine stark befestigte Stellung der Buren angriffen, mit großen Verlusten zurückgeschlagen und mußten die Trümmer ihre? Detachements weit zurück-ziehen. Der Entsatz von Kimberley ist somit für die nächste Zeit aussichtslos. Die englischen Truppen haben mit großer Bravour gekämpft und auch auf dem linken Flügel der Buren einige Vortheile errungen. Dort drangen die Garden mit dem Bajonett in die starke Position ein und machten alles, was nicht floh, nieder. Unter den Verwundeten befindet sich auch der durch den Spielerprozeß des letzten Winters unrühmlich be-kaiint gewordene Gras Rieneck-RothenselS. Man kann sich denken, daß der Fürst in eine nickt geringe Aufregung gerieth. Alle Versuäie. den Auf-enthalt WoldemarS zu ermitteln, waren seither iehl-»leichlagen, n»i) nun mit einem Mal eine sichere Nach-ricfit über seinen Verbleib, eine Nachricht aber, von der > tiirfit wußte, ob man darüber Freude oder ci.i empfinden sollte Woldemar war verwundet in» Kampfe sur das Recht, er blieb doch immer derselbe, der Jugendfreund. Wo er nur konnte, setzte er sich stir die Ehre des Schwächeren und sür die gerechte Sache ein. Zur selben Zeit hatte auch Graf Echter die Depesche gelesen und stand sertig an der Thür, als die fürstliche Stasfette den Befehl des Souverains überbrachte. Echter eilte sofort nach dem Palais und wurde auch ohne alle Förmlichkeiten vorgelassen, „Sie Haben's auch gelesen, Echter, ich sehe es Ihnen an." „Jawohl, mein Fürst, ich habe es gelesen." „Run. was wollen wir thun?" ..Die Nachricht hat mich so sehr überrascht, daß ich Euer Königlichen Hoheit augenblicklich garnicht Rede stehen kann. Ich habe nur die Empfindung, daß ein Zurückberufen Rienecks zur Zeit nicht opportun sei, alle meine Bemühungen, von Fuchs oder Selbold ein Lebenszeichen zu erlangen, waren vergeblich. Und wenn ich sie auch gesunden hätte, was wäre gewonnen gewesen. Ich glaube nicht, daß sie ein Geständniß abgelegt hätten, denn ich kann ihnen doch nicht Straflosigkeit zusagen." „Nein", unterbrach der Fürst heftig, ..Spitzbube« müssen bestraft werden. Ich amnestire Unglückliche, die aus Leidenschaft Verbrechen begangen haben, aber direkte Spitzbuben amnestire ich nicht. Trotzdem müssen Sie mir rückhaltlos sagen, was Sie denken. Echter." „Das will ich auch. Euer Königliche Hoheit. Ich dachte, wir benachrichttgen den Grafen Rieneck zunächst, daß er bezüglich seiner ReHabilittrung der Gnade seines Fürsten vertrauen soll und nicht verzagen. Wir theilen ihm mit. daß alle Hebel in Bewegung gesetzt tverden, ihn vollkommen rein zu waschen, denn eine einfache Begnadigung wird er wohl kaum als Reha-bilitirung ansehen, und das war auch nicht der Wunsch Ihres hochseligen Herrn Bruders." „Nein, das ist auch nicht mein Wunsch. Ein Mann wie Woldemar muß vollkommen rein dastehen. eS ist der letzte Wille meines Bruders gewesen und es ist der erste Wille meiner selbst. Aber mir kommt ein selt-Hinter Gedanke in den Kopf, und Sie mögen mich phantastisch, ja sogar einen Mystiker schelten. Echter, ich bleibe doch dabei: Es giebt Eingebungen, und was mir immer durch den Kops schießt, ist eine Eingebung: Ob nicht der verschollene Selbold auch nach Südafrika gegangen ist?" „Darüber kann ich Euer Königlichen Hoheit mit dem besten Willen nichts sagen. Als der Krieg ans-brach, sluthete eine Menge verkrachter Existenzen hin-unter nach dem Goldlande. Ossiziere straucheln ja so leicht, der Boden ist so glatt, sie brauchen deshalb nicht immer schlecht zu sein, und mancher elegante deutsche Offizier wird dort den Fehltritt einer leichtsinnigen Nacht mit einer englischen ttugel gesühnt haben. Ich halte es für nicht unmöglich, mein Fürst, daß Herr von Selbold, nachdem hier seine unrühmliche Freisprechung erfolgte und er von der Gesellschaft gerichtet war, in Südafrika ein neues Glück und neuen Erfolg sucht. Muthig ist er schon, und der Krieg hefahl die größte Ruhe dem britischen Angriff gegenüber. Methuen holte nun seine Kern-truppe, die Gordon-Hochländer heran, die sich mit sreu-digcm Lachen und vor Kampflust strahlenden Ge-sichtern auf den rechten Flügel der Hochländer-Brigade setzten und alsbald zum Sturm gegen die feindliche Stellung rechts der Kimberleyer Straße vorgingen. Die Coldstream-Garde. die Skots und die Grenadier-Garde machten eine Rechtsschwenkung, um den linken Flügel der Bure» zu umfassen. Aber auch hier tvar es wieder Rieneck, der die Gefahr erkannte und in scharsem Caracho zum General ritt, der sogleich den Beseht gab. den Flügel zu verstärke» und offensiv vorzu biegen, Drei Stunden hatte, wie fchon gesagt, der Artillerie->tampf gewährt. Da waren die B.Uaillone man meor zu yauei» ®te fingen vor. aver e? voll-zog sich da» grausige Schauspiel der Nacht zum zweiten Male, An den, sürchterlichen Trabtliinderniß stockten sie, stürzten rcihennvife zu Boden, von wo sie nicht mehr ausstehen konnten, weil sie der Bleihagel der Buren zudeckte, Inzwischen ging der rechte Flügel der Buren, der sich nur zwei Bataillonen der Hochländer gegeilübersah. $»m Angriff über und vor dem euer-gischen Stoß wiche» die Bataillone in regelloser Flucht zurück. Nun trat für Methuen die schwere Gefahr ein. flankirt. umgangen und in seinen rückwärtigen Ver-bindimgen bedroht zu werden. Der schneidige Gentle-man wurde leichenblaß, er drehte sich um. winkte feinen, Stabschef: ..Major, die Hanbitz-Batteric kann auf den linken Flügel. Das andere Geschütz, überhaupt die ganze Artillerie", setzte er dann mit nervös zitternder Stimme hinzu, „auf meinen linken Flügel. Werfen Sie Alles, was wir haben, gegen diesen Vorstoß. Sehen Sie nur, wie diese furchtbare» BauernlümmelS vorkommen, Ach. diese Hochländer!" Und nun drückte er seinem riesigen Gaul die Spore» in die Flanke und jagte dem zurückflnthenden Hochländerbataillon entgegen, .Wollt Ihr stehen, Ihr Sch»ste!" und es hätte nicht viel gefehlt, so hätte s^ne Ercelleuz mit dem silbernen Knopf der Reitpeitsche zwischen die Hochländer geschlagen, aber er wurde durch den freundlichen Gruß aus einer Mauserbüchse bald daran erinnert, daß es nicht Sache des Oberkoinmandircnde» sei. in das Be-reich des InsanteriefeuerS vorzureiten. Eine Kugel nahm ihm den Tropenheini vom Kopf, eine zweite schlug in die Paradesatteldecke, eine dritte zer-schmetterte ihm die Reitpeitscl>e, und da hatte der ivie durch ein Wunder gerettete kiihnc General genug. Er wandte sein Pferd und schloß sich der regellos«, Flucht der Hochländerbataillone an. Aber da brummte es in !>er Ferne seltsam au», und über dem Mop» des au» d?m Fenerbereich trabende» "»euer«!» Utwß ei» schwarzer Znckerhut aus dem fernstehenden Marine-geschütz und schlug mit fürchterlichem Krachen und Knattern in die vorstürmenden Buren ein. „Ha. wie sie auseinander stieben!" Und nun begann die Feld-batterie ihr Feuer, und es gelang gegen zwei Uhr Nachmittags der Offensive der Buren Einhalt zu thmi. Eronje lächelte in seinen grauen Bart, als er überall das Zurücksluthen der englischen Sturmkolonnen be-merkte, Nur aus dem linken Flügel hielten sich die Garden noch und räumte» mit bewunderswerther Kaltblüttgkeit mitten im feindlichen Feuer die Draht-Hindernisse weg. „Mijnheer von Rieneck, verstärken Sie den linken Flügel!" „Zu Beseht, General. Komm Joris." Joris ritt an des Freundes Seite und eine Buren-reserve in der Stiftke einer mobilen Kompagnie folgte im Trabe dem voranreitenden deutschen Offizier. Sie kamen gerade zeitig genug, um vom Pferd zu springen und in die Stellung zu eilen, als die Garde, deren Ba-jonette unheimlich in der glühenden Sonne schimmer-ten, in wilden» Schlachteifer gegen die Buren an-drangen. » „Nur ruhig und regelmäßig teuern. Brüder", ruft Rieneck den Schütze» zu. „Danke schön, Bruder, das wird befolgt," Und wie eine gut funkttonirende Donnermaschine in» Theater rollte das Schützenfeuer durch die Linien der Bureii, Aber die Garde ließ sich nicht zurückschrecket», sie hatte es im Feldzug gegen die Derwisch« bemerkt, welche Wirkung da« persönlich in die Stellung springen auf den Feind erzeugt, wie die Derwische » unter-bem Gesang« von Kuren gegen hl* englischen Maxims angelaufen waren, trotzdem die Hälfte von ihnen sich in dem heißen Sand zum ewigen Schlaf niederlegte. so drängten die fürchterlichen englischen Grenadiere unter dem lauten in die Luft gesungenen „God save tbe Oueen" todesmutbig gegen die Heuer-schlünde der Buren vor. „Laßt nur. wir wollen ihnen schon die Bauern-schädel einrennen." „3>u!" rief ein alter Troupier. ..einen halben Meter kalt Eisen in den Bauch, wie mag ihnen das be-kommen!" ..Gut. schätze ich. Kamerad, er wird kein zlveites Gericht nach diesem verlangen. Es wird auch ab» kühlen in der Hitze!"' „Jawohl, Kamerad, grüß meine Mutter!" sagte der eben noch spottende Grenadier nnd schoß mit dem Kopf vornüber in die Savanne. Ein gleichgültiger Blick des Kameraden und vor-ivärts ging der Sturm. Es war beschwerlich, das Gras glatt, und es ging bergauf. Die Sonne brannte heiß und ein betäubender Wasserdamps stieg von den feuchten Wiesen auf. Nirgends ein Baum, ein Strauch, nur in der Ferne ein verlassener Kaffernkraal und blaue in der Luft schwankende Berge. Und immer noch ging der Tod geräuschlos Ernte haltend durch die Reihen der Garde. Jetzt waren sie auf zweihundert Meter herangekommen, und nun setzten sie sich in tollen Lauf, überall verstummte daS „God save the Queen", übertönt von dem Rasseln und Knattern des Gewehr» feuers, in das sich jetzt von den Magerssonteiner Höhen die ersten schweren Schlage der Buren artillerie mischten. .Joris, komm hier her", rief Rieneck, und beide warfen sich in den Schützengraben nieder, schoben ihre Büchsen vor und schössen mtt bleierner Ruhe auf die Engländer. Wie schön die Sonne aus den Rothröcken spielte! Wie die Bajonette blitzten I Schon sah man ihre rothglühenden wüthenden Gesichter. Joris lächelte: „Woldemar. jetzt kommt das große Hinderniß, paß auf!" .Ja. schnell feuern!" rief jetzt Rieneck in die Reihen der Kameraden hinein und nun hatten die ersten Grenadiere die Drahtfählung erreicht: sie stürzten lang hin. ein wüthendes Geheul erhob sich, wie es eine Rotte Schakals ausstößt, wenn unvermuthet eine Kugel unter sie schlägt. Aber schnell sind die Pioniere zur Hand, und während die Garden niederknieen und auf die jetzt deutlich sichtbaren Burenschützen feuern, räumen die Pioniere mit Art und Picke das Hinderniß aus dem Weg. und nun gings in rasendem Anlauf vorl Noch eine kleine Höhe, noch zwanzig Meter, und vernichtend schlägt der Bleihagel der Buren in die stürmenden Reihen. Aber schon springen dort oben am linken Flügel die ersten Rothröcke in den Schützen» graben, noch funkeln die Bajonetts in der Sonne, dann werden sie mit leidenschaftlicher Kraft in manche treue Bureiibrust gestoßen. Noch weichen die Buren nicht, sie haben die Büchsen umgekehrt und Pariren die geübten Fechterstöße der Garde mit wuchtigen Schlägen. Rieneck greift in die Bajonetts und schießt mit dem Revolver die Eindringenden nieder. Joris ist ihm zur Seite. Sein Gesicht ist schwarz von Pulver-dampf, ober alles Weibliche und Weibische ist daraus verschwunden : die Augen glühen und sein Kolben kreist um ihn und wehrt die unheimlich vordringenden Bajonetts ab. Jetzt dringt ein riesiger Grenadier mit schon ergrautem Haar auf ihn ein, rothglühend ist sein Ge-sicht. von Pulver. Staub und Schweiß geschwärzt, er siebt unheimlich aus. Er ist geschickt im Bajonett- fampf. Wie eine Katze geduckt weicht er dem Schlag des jungen Studenten au? und begräbt dann mit wildern Lachen die blitzende Klinge tief in den Unter-leib des ungliickliclnn Jünglings. Joris stürzt, und nun dringt der Gardist, den Rieneck jetzt als einen Sergeanten erkennt, aus diesen ein. ..Ergieb Dick,. Kamerad", ruft ihm der Engländer z». „Deine Brüder gehen zurück." ..Ich ergebe mich nicht", antwortet Rieneck und schießt, nachdem er mit dem linken Arm daS Bajonett des Sergeanten zur Seite geschlagen hat. ihn, den Revolver so dicht vor die Stirn haltend, daß der dar-ans hervorspritzende Feuerstrahl dem (betroffenen die Augenwimpern versengt. Aber schon ist ein nachdrin-gender Rothrock herangekommen und stößt mit dem Bajonett nach der Brust RieneckS. Der gewandte Kämpfer parirt mit vorgehaltenem Arm den stoß, lami e? .iberiiicht verhindern daß ihm das Bajonett l»e» in iY; Ci'iv v.'üFi'l Mcit »nd er vor 3' •• Hitze und Erregung ohnmächtig in den Schützengraben zurücksinkt. Jetzt sind die Garden Herr der Stellung. Sie treten wieder an und marschiren weiter, um womöglich den Feind aus der Flanke fassen zu können. Aber da bekommen sie von links und von einer wenige hundert Meter zurückliegenden Hügelwette vernichtendes Feuer, das sie zerbröckelt. „Keinen Schritt weiter vor!" rufen die Offiziere und dann wieder das unheimliche: „Kehrt! Marsch!" Es war inzwischen fünf Uhr getvorden und die Artillerie der Buren beschoß jetzt in lebhafter Kanonade die zurückgehenden Kolonnen so wirksam, daß Kord Methuen nur elende Trümmer seines stolzen Detache-mentS aus der Schlacht zurückziehen konnte. Er räumte zwar das Schlacl>tfeld nicht ganz, denn er mußte ja erst seine Trains über den Modder zurück-führen, bevor er selbst nachrücken konnte. Bis zum Mittag des folgende» Tages dauerte der Rückzug, der beständig von den Granaten und Schrappnell^ der Bnren beunruhigt wurde, die sich jetzt immer dichter und dichter an den Feind andrängten. Freilich hatte der glänzende Sieg der vierfarbigen Burenflagge schwere Opfer gekostet. Sechshundert treue Herzen hatten ausgeschlagen, und in einem kühlen Zimmer der Farm Magersfontein Jag Joris mit Rieneck und einem alten Veldcontet, dem ein Sprengstück den Leib vollständig aufgeschlitzt hatte. Am Bette des Jünglings kniete der tiefgebeugte Pieter van t'Hoff, er sah nur zu deutlich, daß der Tod schon mit seinen dunklen Flügeln den Lieblingssohn beschattete. Aber der Arzt beruhigte den alten Farmer: ..Lasten Sie nur, Mijnheer. wir/werden ihn schon wieder zusammenflicken. Wenn das verfluchte Eisen nur nicht so janiniervoll tief gegangen wäre." Ein Schluchzen des alten Mannes antwortete dieser Rede nnd Joris lachte in seinem Fieberwahn grell auf. „Was meinst Tu denn, Pater, es ist ja doch so schön hier. Sieh nur. wie sie tanzen, wie sie springe» u»d die schönen Kleider! Willst Du nicht auch noch ein Tänzchen wagen? ES geht doch nichts über eine» Hausball." Rieneck. der in» finsteren Brüten. daS venvuiidele Bein fest bandagirt, in seinem Feldbett lag, konnte nur mit Mühe die Thränen um den jugendliche» Freund unterdrücken, der so früh den dunklen Pfad gehen mußte. Auf einmal setzte sich Joris im Bette auf. die rothe Gluth verschwand aus seinem Gesicht, eine wächserne Blässe überzog ihn, die Nase wurde lang und spitz, nur Nummer 4 .ritt 7 i:j !ui Erste österr. Hartsteinziegelfabrik Ladislaus J. Roth, Cilli ; (Steiermark) « Erzeugt forzüjiictie frost- uDd wetterfeste Hartsteinziegel, dieselben haben eine sehr gefällige und regelmässige Forin, lassen sich zweck-gemäss Sclwrf bebauen, besitzen eine dreifach so grosse Druckfestigkeit wie die Torziegcl, können auch beim W»isserbaue mit Vorteil verwendet werden, beinahe jeder Hartsteinziegel ersetzt wegen der schönen Form beim Kohbaue den Verbiender. 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Die erstandenen Weine tnflssen innerhalb 14 Tagen vom Erstehuna:j-tage an, abgeholt werden. Nähere Auskunft erteilt die Landes-Obst- und Weinbau-Direktion, Graz-Lar.dhaus. Graz-Landhaus, 30. Dc£cmb«r 1905. Vom steierm. Landes-Ausschusae. Verleger und Herausgeber Vereinsbuchdruckerei „Geteja" in Cilli. Ve«!«twoNlicher Schriftleiter: Daniel Walter. Druck der Vereinsbuchdruckerei „Gelejo" in Eilli. /