Ar 268. Mittwoch, 23. November 1904. 123. )al,rM,g. >^^ ' l>>« z» 4 ^.iis,, ün ^^ grinsn' v>-r ttrllr <« l»i bei ül>,s,>l «zicb,Nol!lii<,sn per ^e»e 0 »,. i,,e «X!aidachcr ^clluli«» enchrim laglich, mil >!»n!>i»s h^s Ho»,, »»d ^eiellag«. tie Ndmlniftlaon» vcsmbl» sich K°»grsftplllh Nr. », bic Nlbaltlo» Dalmaüngnsl? Nr, 6. LvrrHIlundln der sitbatiiliil ru>. n t>i» ü» Ul»> vormiltaz«, U»,>-'»<'M ^iichlcnnllicher Ceil. Ungar«. Kll^.. ^>e "age in Ungarn erhält die „Pol. l'arlan/^' Budapest folgenden Beicht: Wie in ssien,,^ s, '^^" Kreisen verlautet, ivird die Nc^ ^urd,'t s" 'n der ersten Dezcniberlvoche das Ab-isl j,^ .^, ^"us wieder einberufen. Der Regierung ^illm f^ '^"^' daran gelegen, ein Buogetprovi ^cht^n' ' M'lenMonatc des kommendenIahres lit l^.'"N dotieren zll lassen, uni dein Übel eines zli ^)'^"ubes auszulveichen. Dann aber gilt es ^"ü m°i.'"' '" welchem Maße das Abgeordneten-hclli^mx" ^''" beginn' der neuen, provisorischen l^ben »,'>!"" l'"ne Arbeitsfähigkeit znrückerlangi lich sy ^'t>- Die Opposition stellt sich vorerst förm-!^n f? ^ ^ Himmel und Erde in Bewegung sloß^, .!^le, uln die neue Hausordnung umzu ^ß ^ ^ )vird aber zur Nberzeugling gelangen, "ppositi "" "ollständig nutzloser stampf ist. Tie der M„- .kann darin fortfahren, die Beschlüsse ""'U der c '" ^^"" "'s b" erfolgte Abände dc>s in 'Hausordnung nicht anzuerkennen'. wenn ^chtlli,.. , "'l normal arbeitet, bat diese passive ^dcinasl '.'"'"a ^''""' ^roßeii praktischen Wert. ^iqn -'^ ^ ^'u' die Interessen des Bandes "lc,^,^l"lirlich. wenn die Opposition auf ihrer tvir di^?^" ^ichtanerkenniing beharrt, als wenn/ Ntiii und >, ^"^^ Iahreu der Fall war, die Majo, ^Hilli 6""^' Plnlanient durch den schreien 'l'eih^urauch einer Handvoll ^eute nut der Rede ^ d«. q. '^'^'« lahmgelegt ist. In dem Maße, ^>öor^ ^'Icmwnt nn't Hilfe der provisorischen ^ >vird v^ ^''^' ^'^' p^duttiveu Arbeit fähig zei ^>>tiu„ ' "'"'ste auch der grinnnige Haß der Op ^ie Odn -'^" ^^ ""'^' Hausordnung abnehmen, ll'i^. „ °" ^'ud hiczu durch drei sehr triftige ,^bcild ^""ebeu werden. Erstens lvird sie sich ^.^wrrzeilncn liin,,.»,,. daß der Negierung jede wie immer geartete, auch nur allergeringste Ein. schräuluug der eigentlichen lind wahren Nedefrei' heit vollständig fernliegt. Zweitens wird sie eine unbezwingbare Hochburg fmdcu an der Mehrheit und an der unerschütterlichen Entschlossenheit derselben, an der bloß provisorischen Hausordnung so lange festzuhalten, bis eine dauernde geschaffen sein wird. Drittens aber wird der Opposition die Mcl-kehr zur normalen Ordnung im Parlamente gera oezu aufgezwungen werden durch deu Druck, den die öffentliche Meinung auf sie üben wird. Denn es laufen aus allen Teilen deo Laudes Kundgebungen ein, wonach die Niederwerfung del überlangen Ob. struktion von der Bevölkerung geradezu alo Be freiuug von einem schweren Alpdrucke empfunden wird. Englische Marine. Man schreibt aus London: Die vor einiger >^eit angekündigten Verschiebungen in den hohen .ttommandoslelleu der englischen Flotte sind nunmehr offiziell belannl gegeben. An Ltelie des Ao-miralo Är Eompton Domville wird Vize-Admiral ^ord Eharles William de la Poer Bereoford aui 1 Mai W05) das Kommando der Mitt^lmeerflotle: übernehinen. An ^ord Veresfords stelle wird' ^ontre-Adiniral William May am 17. April zlom! mandant des Htanalgeschwaocrs und an seiner' stelle Kapitän Jackson Vorstand des Ncchnungs luesei^s der Marine. Daneben ist die außergewöhn, liche Verfügung bemerkenswert, daß Vize-Admiral-^ir Artur Wilson das Kommando der Heimals-, flotte' bis zu seinem Ausscheideu im Jahre 1!X)7, behalten soll. Es wird somit im Kommando den drei .^auptflottcu der euglifchen Mariue ein Wech-' sel eintreten. Wenn man die Anciennität der drei! neuen Oberbefehlshaber betrachtet, so ergibt sich^ das bedeutsame Moment, daß zum erstenmale nicht der Kommandant .>„ cw>l des Mittelmeergeschwa ders, sondern derjenige derHeimatsflolle oer Nang älteste ist. ?.iian hatte dem Vize-Admiral Wilwu t<ü sächlich zuerst das Kommando im Mittelmeere angc botcu. Er lehnte aber ab und begründete dies zu uächst bannt, daß cr nur noch etwas über zwei Jahre im Dienst bleibe, ferner mit der Darlegung der Tatsache, daß zufolge des neuen Arrangenumts der Schwerpunkt der Streitkräfte der englischen Flotte früher oder später vom Mittelmeer nach dem worden verlegt werden müsse und strategisch be^ trachtet eigentlich schon verlegt worden sei. Die Admiralität schloß sich diesen Ansichten an und verfügte demgemäß. Daß von jetzt ab das Kommando über die Heimatsslötte das vornehmste sein wird, dürfte auch für das Ausland Interesse haben. Über die Stellung des Vize-Admirals Wilson zu bell Ttationskommandiercnden in der Heimat sind besondere Befehle erlassen, welche diesen wenigstens für den Frieden ihre Selbständigkeit sichen,. England und Portugal. Der Schwerpunkt des Besuches des Könige Dom Carlos liegt, wie ein der „Pol. Korr." auv London zugeheuder Bericht betont, in dein Um-stände, daß der portugiesische Herrscher von seinem Minister des Äußern. Herrn Vi«.aya, begleitet ist. Darin wird die wahre Bedeutung dieser Monar chenbegegnung seitens derjenigen erkannt, welche der Entwicklung der internationalen Politik näher stehen. Die Vorteile, welche für Großbritannien aus eiuem guten Einverständnis mit Portugal erwach> sen, liegen klar zutage. Für die englische Flotte sind die langgestreckten Küsten Portugals, seine vortrefflichen Inselstützpunkte im Süden des atlantischen Ozeans, sowie seine afrikanischen Besitzungen, letztere allerdings hauptsächlich für das britische Afrika, von einem Werte, der kaum überschätzt werden kann. (Gerade die Ereignisse der letzten Zeit haben gezeigt, von welch außerordentlicher Bedeutung es Feuilleton. Das Los. "btllette von Veinyolö Ort,n«nn. n (Fortsetzung.) >t> i" «if Uhr an der Dianastatue im Stadt , >ödol!, "^ die Abrede. Dann noch ein verhei ^schiv^i" 'pllndedruck, und leicht wie eine Elfe ^ckt i'.s^' Nmge Künstlerin den Blicken dec- 9l,l Miauenden Kandidaten. 7"tc>, "'s'"" Tagc hatte er keinen anderen C>)e >fol«te ," ."!ü die bedanken au sie. Ihr Bild Ischen , l'6 m seine Träume, und nach dem i " unl^?""k er in tiefes Nachfinnen über das > tau "^I'? Problem, aus dem Nichts ein "' 3rol > >, .^cn-k hervorzuzaubern. An den ar-tt. ?ttx'nl,,' "ü Krankenhause dachte er nur nock >?'l)le '>, ""d "lit einem keineswegs behaglichen i ^' Tir " ""I Elide liebte Fräulein Else ihn gar »i "" Un.'!^ ,'" "cm ihm immer nur als von 2" bei,, Obigen freunde gesprochen. Und N hatt, : polling "icht etwa die ernstliche Ab^ 'lpriich''^.M heiraten, durfte er doch auch leme ^ E^/N Ne erheben. ii,°^'U(iff.'"^'"lt überflog der Kandidat beim ^oti '" d'e ^,'itll„g. Da fiel sein Auge auf ch., ..T^' °'^ 'hu interessierte, 'st "u^^""^', Hallptgelvinn der Stettiner Kir-«,f"M i>n '"' U' Höhe von dreißigtausend Mark P ^' ^> ' '"^t abgefordert worden. Er f,el bii. '". si^, /'."'^ d"' glückliche (^elvinner wird H'^^'^'ld zu melden, da der Betrag w a'«znäm^'chs Wochen nach beendeter ^s>lb,'''nften des Kirchenbaufonds verfällt. "^s^,.flusch suchte Paul Jaspers in seiner ""ch dem unter den Papieren gesund«- ncn Lose. Und brühheiß lief es chm über den Nük-^ len als er es entfaltete. Denn da stand in großen roten Ziffern, deren Deutlichkeit keinem Zweifel Naum lieh, die Zahl 25911. Eine ^a„z reine Freude, dir Freude an dem Gluck eines lieben Nebenmcnschen, war es, die bei dieser glorreichen Entdeckung die Seele des Kandidaten erfüllte. Wahrhaftig, wenn es em Mittel gab, Hcmz Nol lings Genesung zu beschleumgeu so war es die Mi'tteilulig von diesem unverhofften Gewinn, lind nicht eine Minute wollte er zugem, ihn damit zu crfreueu Ohue Mcksicht auf leme dringenden Arbeiten .nachte er sich sogleich aus^den Weg. Und so gewissenhaft ging er zu Werke, dan er sich erst nn Kontor einer ^osehandlung die anul,che Gelvlnnliste vorlegen ließ, u>« jeden Geisel an der Uberei.i stinunulig der Nummern und ,ede Möglichkeit einer nachträglichen Enttäuschung ausschließen. Eben hatte er den ^aden^wieder verlasseii. als er sich von einer fröhlichen ^limme bei feinein Rainen angerufen hörte: ,Sieh da, Freund Jaspers! >- Trinken wir ..i,n'!i"^rülischopveu nntemandcr?" Es war Dr. Nothofer, der Volontärarzt aus dem Krankenhause. Herzhaft schüttelte er dein Kau- lnliaten die Hand. 5at ia leider nicht lange gedauert mit dein Kerlchen, dem Nolling? Haben Sie's schon erfah- ""'Paul Jaspers stand wie ^ta t. Was — NwNen Sle^dannt sagen? — Er ''^ ''3^^Sie'w!sw''7noch gar nicht? - Ja. . ...Z'^^^t' — Ich sagte es Ihnen ja gleich! Pa-' Ä,. ieb n ^Station der Hoffnungslosen! " ^de hn. Er schrieb so niedliche kleine Ge-3! te' Na konniien Sie mit? - Nicht? ^ Niln. M nicht zureden. Hoffentlich sehen wir uns bald mal auf der Kneipe. Guten Morgen!" Er winkte mit der Hand und enteilte. Halb betäubt von der Wucht des Unerwarteten starrte Paul Jaspers ins Leere. Tot! - Tot! — Der arme, redliche Heinz Rolling! — Der gute, getreue Kamerad! — Nun brauchte er freilich nicht mehr zu eilen, um ihm die Freudenbotschaft zu bringen; denn ' der stille Mann bedürfte keiner irdischen Schätze nuchr. Keiner irdischen Schätze und keiner irdischen Liebe! Nun hatte Fräulein Eise ihren un eigennützigen Freund wirklich verloren! Wie ill einem schweren Traume ging der Kai^ didat dnrch die Straßen. Er dachte an den armen tolling, aber er dachte noch mehr an die kleine Tchauspielenn, die so große Hoffnungen auf den Beistand des Journalisten gesetzt hatte. Und bann fiel ihm das Lotterielos wieder ein und der Gewinn von dreißigtausend Mark, den ihm der Kollektcur gegen einen kleinen Abzug auf der Stelle hatte auszahlen wollen, sofern ihm etwas daran gelegen sei. Heinz Rolling brauchte das Geld nicht mehr. Aber wie würden wohl Elses schöne Augen leuchten, wenn es ihr gleichsam als ein Himmelsgefchenk in den Schoß fiele! Wie unermeßlich würde die Dankbarkeit sein fiir den, der durch solches Geschenk zu ihrem und ihrer FamilieErretter wurde! Es war eine törichte, abenteuerliche Vorstellung: aber sie ließ den Kandidaten nicht wieder los. Eigentlich war dieses Geld doch nichts anderes als ein herren° loses Gut. Heinz Rolling hatte sicherlich schon zu Lebzeiten den Besitz des Loses vollständig vergesse,!, und ohne den Zufall, der Paul Jaspers von feinein Vorhandcnfein unterrichtete, ohue das Ungefähr jener Zeitungsnotiz würde das Geld unfehlbar verfallen sein. Niemand wußte davon, niemand außer ihm. Und vielleicht, ja, wahrscheinlich hcmdclle er sogar ganz im Sinne des Verstorbenen, wenn er das Kapital derjenigen zuwandte, die Heinz Rolling geliebt hatte. ^ lSchluh folgt) Laibacher Zeitung Nr. 268. 2418 25 November^M^ ist. ob die Küsten entlang der großen Hochstraße der Flotten einer befreundeten Nation angehören oder nicht. Die Küste Portugals kommt für das Auslaufen der englischen Flotten nach allen Nick)-lungen in Betracht. Man braucht sich nur einen Augenblick lang zu vergegenwärtigen, welchen Ein» fluh es haben könnte, wenn Portugal eine tühle Haltung gegenüber England beobachtete, dagegen zu irgendeiner anderen, England unfreundlich gesinnten Macht warme Beziehungen unterhielte und letzterer seine zur Flottmausnützung wie geschaffenen Buchten zur Verfügung stellte. Alle diese Punkte traten in bezeichnender Weise schon damals hervor, als König Eduard seine denkwürdige Rundreise mit einem Besuche in Lissabon begann. Der Besilch des Königs Dom Carlos in England wird erst bann m richtiger Beleuchtung gesehen, »venn man ihn als eine logische Fortsetzung des durch den Besuch des Königs Eduard angebahnten Weibes betrachtet. In dem Verhältnis zwischen Portugal und England tritt auch das die auswärtige Politik des Königs Eduard kennzeichnende Moment am schärfstell zutage, daß dieselbe niemals einen Staä>el gegen irgend einen airderen Staat birgt. In erster Linie bedeutet das erwähnte Verhältnis eine Kräftigung der beiden beteiligten Staaten, in zweiter eine vermehrte Sicherung des europäischen Friedens, dies allerdings nur in indirekter Weise, da zwischen Portugal und England selbst keine Hriktionspunkte bestehen. Politische Uebersicht. Laibach. 22 November. Die „Bohemia" schreibt, der Ministerpräsi-t»«nt und der Vizepräsident Kaiser hätten der Empörung, welche im Abgeordneten hause und in der Öffentlichkeit über die unerhörten An griffe l>rrsche. denen die Dynastie ausgesetzt ge Wesen, in kräftigen Worten Ausdruck verliehen, und seien in wirkungsvoller Weise für die Würde der Dynastie eingetreten. Das Haus habe durch seinen stürmischen Beifall selbst an dein Vorgehen der kleinlaut gewordenen Angreifer Kritik geübt. — Die „Neichenberger Zeitung" bemerkt, was der Kabinettschef über die Person des Monarchen ge. sagt habe, werde die volle Zustimmung auch jener Kreise finden, welche zu den politischen Anhängern Pernerstorfers gehören. Die Person des Mon^ archen dürfe selbst in dein erbittertsten Kampfe gegen das Negierungssystem nicht tangieren werden. Zur Ansprache des Papstes Pius X. an das Konslstorium, welche eine sehr lebhafte Anklage gegen die Politik der französischen Negierung erhob, wird aus Rom berichtet, daß eine solche Kundgebung nicht vorausgesehen wurde. Hatte doch der Papst im Laufe der letzten Monate beim Empfange zahlreicher französischer Pilgergruppen große Zurückhaltung beobachtet und sich jeder Anspielung auf die Lage in Frankreich enthalten. Man sieht seine letzte Nede nicht bloß als einen Beweis dafür an, daß Pins X. die Trennung berKirchc vom Staate nicht fürchtet, sondern daß er sie vielmehr der Aufrecht Haltung des Konkordates, wie Herr Eombes dasselbe angewendet wissen will, vorzieht. Der Papst verhehlt sich gewiß nicht, das; seine Nede von den Anhängern der Kündigung des Konkordats reichlich ausgebeutet weiden wird, und daß sie mittelbar dazu dienen kann, die Stellung der Negierung zu befestigen. Wenn er sich durch dies,.' Möglichkeit von seiner Kundgebung nicht abhalten ließ, so ist dies ein augenscheinlicher Beweiv dafür, daß er bereits mit der Trennung der Kirche vom Staate rechnet, und daß ihn diese Aussicht gleich gültig läßt. Eine Mitteilung aus Paris bestrcitet die Nachricht, daß ein G elbbuch über die Vcrhand lungen veröffentlicht werden soll, welche dem Ab schlusse des letzten Vertrages zwischen Frankreich lind Spanien, betreffend Marokko, vorausge gangen sind. Da dieser Vertrag vorläufig geheim bleiben soll, wäre es auch nicht verständlich, wenn der zwischen den beiden Staateil über diesen Ge genstand gepflogene Meinungsaustausch zum Ge> genstande einer Publikation seitens drr einen oder der anderen Negierung gemacht wiiV'le. General Trotha meldet aus Windhuk vom 18. d. M.: „Bei dein im Gefecht von Ombakaha gefallenen Häuptling Joel Kawizeri wurde ein Brief seines Sohnes Gottlieb gefunden, in dem dieser ici nem Vater mitteilt, daß die Waterberger Hereros völlig aufgerieben und 8lX) von ihnen im Sandfelde umgekommen seien." — Aus Kapstadt liegt fol gende Meldung vor: „Der Dampfer ,Hyadas' isl mit 15l) Buren, die als Führer von Transportko lonnen dienen wolleil, sowie mit Vorräten und Rindvieh nach Swakopmund abgegangen. Nach einem Telegramm aus llpington sind dort zwei Fraueil eingetroffen, die über die brutale Ermor dung ihrer Männer, sowie anderer holländischer Fanner alls deutschem Gebiet durch Hottentotten berichten. 23 Frauen gelang es, sich nut ihren Km dcrn nach Nietfontein zu retten." Tagesneuigleiten. - Ot o stb a r e S H cizmatcria l.) Cine wuu> derbare (beschichte wird von dem im Jahre 1lM vcr slorbenen Fürsten Nikolaus Csterhazy erzählt. Dem Fürsten war von seinein lMarren-Ilnporteur eine neue Havanna-Marle vorgelegt worden, die ihm >o zusagte, daß er sofort den ganzen, beim Hamlmrger Waller des lubauisclM Hauses vorhandenen Vorrat von 15.000 Stück telegraphisch bestellen lies;. Die .Havannas hatten die Gefahren der gefällsämtlicheu Sculla und Charybdis glücklich übelitauden, und waren dem Fürsten ordnungsgemäß zugestellt wor° deu. Nach einigen Woa>n erichien eine finauzbehörd-licho .'»lommission im Wiener Palais und bat, Seiner Durchlaucht gemeldet zu werden. Fürst Nikolaus empsing die Herren Beamten mit ausgesuchter Artige leit und fragte nach ihrem Begehrcil. M'it eiuigcm ^ageu berichteten die Herren, daß sie beauftragt seieu, den Hcwannaoorrat Seiner Durchlaucht nach der letz» ten großen Bestellung der vorgeschriebenen Durchsicht zu unterziehen. Ter Fürst lehute jede Entschuldigung verbindlich ab. Die. Herren täten imr ihre M^" er sei dor letzte, sie daran zu stören. Er klingelte >" dem.^ammerdiener, und befahl ihm, die ^n. ,>^ ills Zigarrenzimmer zu führen. Die Harren 1"^ und zählten und iwtierlcn nud saheu nach ^ ^, oem ^olalaugeusäMne, e> schrecklich viele ^"rren. nicht da waren. Sie naymeu ein Prowloll am ' date» den Kammerdieuer, sic wieder Sein" ^" laucht zu ineldeu. Zögernd referierte nun dcr ^ cher iiber den höchst auffälligen Befund. Durchl^ liiöaen verzeihen, aber es sei doch »icht ant niog^ ^ oaß Durchlaucht in deu paar Woä)eu lU.lM Hciw lias höchstpersönlich ausgeraucht hätten. ^"^^M liätten fich vielleicht über die bestehenden M>a> leu, die, daH Weitergeben der Zigarren jeldst ,^relmde verbieten, hinweggesetzt, Durchlaucht )vo" o^)ch die Gewogenheit haben, sich gefälligst zn äuo', oe» Beamten bleibe ja nichts übrig, alo zll "pp^ ie». Fürst Nikolaus zuiu >lammerdielier: "^^,? ^j ,,i>stä)ell her." Der Fiirst entnahm ihm ein W"^ oon 50 Stück der feinsten Havannas, trat ml! ^ Kamin zu, ill dem das Feuer flackerte («> "^ " ü ten im Winter) und warf da5 wei-wolle, >nalu ^ ,mlveräiier Nul>e in die Flannuen. Starr ^"H die löbliche ztommissioil das Scl>auspiel. Der ^ luit gleicher Ruhe: „Seheil Sie. das ist nieine ^ uatpassilin. Ich lenne nichts Deliziöseres, "l" ^ :'lro>nn der im Ofen verbrennenden Hlwm"?gc reu in meinen Appartements zu haben. Sie haben sehen, wie ich es mactje, wer kann es mir wehren.' — (Wozu Champaanerflasch>'".^, f i n d.) Auä Paris wird der „Russischen Ztg." ^''"^ beui Sä>lleßlich findet alles seillc VerNMlt>llN6> ^, gar geleerte Chanipagnerflascheu. Diese tonn?" ^ eiil zweitesnlal zllr Bereitung des schäuüiendel^ , nes dienen, da ihrer noch mehr als bei der ,,^ ^llllllug durch die Gärung gefpreugt wiirdcl«.^^. Wein und Bier sind sie nicht zu gebrauchen, ^",.. lj„!> den gangbaren Maßen nicht entsprechen, ^berdu'" sie zu schwer und lassen sich nicht gut aliM ^ dennoch fanden fie seit geraumer 'jeit will'g^ ^ ink. Allmählich merkten auch die Paris",/^'i, das; ausfällig viel Champagner aus aewol)" .„ ^igen eiligesührt wurde, während sonst ^"" '^ meude Naß fast nur durch die Balm vom !.^" ^ m-le her, eingefichrt wird. Die Beamten schilll^l p Flascheu. gewahrten stets, daß der Ilüialt ^!' hf» blasen steigen ließ wie eben Champagner und 1 ^, daher ihren Verdacht nicht bestätigt. SchlMl"^, liun einer der Zollwächter eine Flasche "'t ho> Siehe da: sie Mumte nicht. Es war ^'lltohol, ^ ^ Nl iX) Grad, wie die Weingeistwage bestätigte. ,.^ »iechlulng ist sehr einfach. Die FlaM ^haMsi^, lrägt l) 50 Franken Steller beim Ciiigange '" ^.F .'ine Flasä>e Alkohol 2'50 Frauten. Die ^"M«^ hatten binnen Jahresfrist Hundert taufen" ' dient". v S^' — (Die Sprache der Banlno t e"^,l /mem Bankbeanlten Nn'rd der „,^ranlf. Ztss/ ^ , ^ lx'u: Der Berllf eines Nanllassiers ist, wie i^^ leuchten wird, recht verantwortungoreich "'" he< dend. lind steht infolgedessen zll dl-m .."""e^''.,^ zl Wesen, das diese, Herren berufsmäßig M ^^-<< Das Majorat. U«nn«n von 9. Fortsetzung.) (^achvruit »«bolt».) „War seine Mutter nicht auch eine Bürger-liche, die keineil Pfennig Geld hatte?" fuhr Nanni fort. „Was soll sie denn dagegen sagen? Die För< slerstochter spielt ja schon jetzt die vonuchme Dame, und wenn sie einmal hier regiert, lvird sie den Kopf noch höher tragen. Wenn das geschieht, kann ich hier nicht bleiben, ich bill von besserer Familie-, mein Vater war ein angesehener Kaufmann." „Sehr angesehen," spottete der Kutscl>er, „ich hab' ihn noch gekannt, er ging von Halls zu Haus und bot überall Bindfaden und Siegellack an. Kaufmann — Laufmann, wir kennen diese Sorte." Nanni hatte das Haupt trotzig zurückgeworfen, ein böser Zug zuckte um ihre Muildwinkel. „Er war selbständig," sagte sie, „er stand nicht in» Dienst anderer Leute; und wenn er nicht so früh nestorben wäre, hätte er ein reicher Mann werden rönnen." „Gerade wie der Esel, der das Hungern lernen sollte." nickte Josef, „als er es konnte, mußte er leider sterben. Es ist alles dummes Zeug, was Sie da zusammentüfteln. Baron Dagobert geht in den Wald, weil er ihn liebt, und weil er ein leidenschaftlicher Jäger ist." ..)m Försterhause gibt's ja auch ein Wild zu !"^"/«M"^ Nanni. „und dort kann man ihn täglich finden nage ertappt, dann tonnten Ihre Thren Hl0t leiben." Der Kutscher trat ans Fenster; dab rollende (Geräusch eines vorfahrenden Wagens lief; sich vernehmen. „Da kommt Besuch aus der Stadt," wandle el sich zu dem .ttammerjäger, „wahrscheinlich wieder der Notar, vor dem ist man ja keinen Allgenblick sicher." Jakob ging hinaus, die hohe (Gestalt eineo cle-gaitt gekleideten Herrn lam die Treppe herauf. „Der Herr Baron zu Hause?" fragte der Fremde mit herablassender Freundlichkeit, nachdem er einen raschen, prüfenden Blick auf deu Kammerdiener geworfen hatte. „Baron Kurt oder Baron DagobertV" „Ich möchte beiden Herren meine Aufwartung machen, hier ist meine Karte, bitte, fragen Sie. ob ich willkommen bin." Dagobert war bei seinem Onkel im Arbeitskabinett, um einige Verwaltungsgeschäfte mit ihm zu besprechen. „(hraf Stephan Morray", las Baron Kurt, als Jakob ihm die Karte überreicht hatte. „Ein Bekannter von dir. Dagobert?" „Ich erinnere mich des Namens nicht." „Ich lasse bitten," wandte der Baron sich zu dem Kammerdiener, dann hielt er erwartungsvoll den Blick auf die Tür gefesselt. Wer den Grafen Morray noch vor einigen Ta-geil geseheil hatte, kannte ihn jetzt schwerlich wieder; ein kurzer schwarzer Bart rahmte das gelbe Gesicht ein, dem vorzugsweise die schwarzen Brauen ein verändertes Allssehen aaben. „Ich bringe Ihnen Grüße von G"f ^„c„ sagte er eintretend, „er hatte die Güte, una> ^>!> '.!> empfehlen, als er vernahm, daß ich I)" iiirzen Aufenthalt nehmen wollte." .,; Zl" Baron Kurt hatte während dieser l"^^ ^ede den Gast prüfend betrachtet, er Men " ^ .liesultat seiner Prüfung zufrieden zu few-.^ ^ lwt ihm mit liebenswürdiger Freundllchlc Kessel an und stellte seineil Neffen vor. ^i „Also Graf M)y erinnert sich '"""" s^ fragte er. „Es sind schon viele Jahre hel, ',^'> wir uns zuletzt gesehen haben, ich l)"" , ,'.' gehofft, ihn persönlich einmal hier begN'v können." . al^l^' „Er ist alt geworden, nun liebt er W ^ ^ lichkeit," erwiderte der Graf in scherzo" t^-während sein Blick prüfend das Antlitz ^ i» streifte. „Sie werden begreifen, das; " "' Zte^ chen Verhältnissen nicht gerne mehr w"' ^ unternimmt." . uig^ Baron Kurt bot Graf Morray "Nc ^ ,^ au, ein Glas Wein lehnte dieser ab. ^, /' „Ich begreife das allerdillgs." M^ ^, fühle ja auch, daß ich alt werde. Sie!" . ^ wenn ich fragen darf?" . .^'N, ^., „Jawohl, meine Güter- liegen ," U''^ z,B da ich das Glück habe, einen treuen »w ,^ >l> lässigen Verwalter zu besitzeil, so darf >^ ,^, s,ere Reisen erlauben." .^s, ?,-,> „Die besten Verwalter taligc-n/'"/n^, Graf," warf Dagobert in seiner enw":,. l," ,,,i Weise ein, „sie denken stets in erster.^"51 ^ selbst; die Interessen der Herrschaft/"< fo>^ später." (Fortsei-"» ^bacher geiwng Nr. 268 ______________ 2419________________________________________23. November ,904 ^Mn haben. i„ ^,^, genn'sseii Widerspnlch. Um so, ^lsMUl^ ist es, dak sich hin und lvieder noch Mit , NM'n finden, die, wenn auch unbewußt, diefm ge vm^ ^"'^" lmilichmai eine kleine Erholung gu . ^«Mf^i wissen. Diese liebeiiswürdigen Zeitgenos-!"' die. wie wir gleich seyen luerden, zumeist nichl oen öderen Zehnlailsend gel)ören, bringen es, ux'nii ^ ' 1^'unnlU eine größere Banknote zu ihueu verirrt «t>l> '^ ^'^^' ^""" wieder den Weg alles Irdischen «AI, lasse,, müssen, nicht über sich, das ach so selten ""nm'nde Ereignis so ganz unbesungcn vorüber n. sind „Auf Wiederseht,!" oder ,.O, ^ ln Geliebter, nur zurück!", Sätze, die allerdings ,y^. "'" l'estiniutten Schlüsse zulassen. „So leb' denn Herr ! '^"^ Haus!" „Der .«Herr hat's gegeben, der l>aer " aononnnen!" klingt schon etivas durchsich ^ortin^^ ^'" '"'»lcr Nl,xl) leine Gelmßhcit sür eti^a ^^illndene Ebbe. Einen ziemlich deutlichen Begriff. >u<», '^ "^"" steh'n". bekonunt nmn dagegen schon. ,^, " ""n liest: „Ich kann dm Blick nicht von dir >'°m^'" "^ '^ bestinunt in Gottes Rat, das; man ^,i ^'U">' was man hat, nu,ß scheiden!" „Schei ^„ "" U'"i." ^llm mindesten verraten diese Worte brück i^'mm's sennit. Viel deutlick>er dagegen ^ch i ' ^'^' Verfasser aus, wenn sie schreibe»'. Ms. ', ^''U'" zN'eiten zu versenden!" oder ..^ecr >„ ^>,,'^..^ bie Stätte." Eine geiuisse Ergebung tritt i^is. /^"ben zutage: „Nur wer die SehnsuÄft kennt, ^ride." '^ ^"^'"- "^^ bitter sind der Trennung ^>l ei! >' "^'^ ^^ Heltor ewig von mir wenden?" . .. l'lan ,^s^""-' dunkle Vorgeschichte denkt nmn. lvcnn ^t ssii,! "^"' "iemals einen Rausch gehabt, der jo f ' "^ber Mann", „Wenn jemand eine Reise tnt. „, "" " n>as erzählen". In der Philosophie Trost treibt ' ^''^ b" .<»lassensck>eiu-In Haber, der da Hoch^.' "^'cht an irdisäx' l^ütli- hänge dein Herz!" ich ni, ^! "^'ich wirlen Sätze wie: ,.O. hätt' w,^ "" ^'l's"' Tag gesem,!" „Der Menschheit "^"wuner faßt mich an." ^>nul„ " ^ Hauö <'', ajlovskij s.) Dcml den Hcn,^ , ,^"' W"rs Bruders Modest ist ^ajkovslijs "n>^. « ,' ^"' Tod<' des Musilers in demselben Zu >k^ ^. ^'"ll !c>u ^ ,f"'^ defand. (5tN'a 21 Vlilometer von Moo ^tud s"'^' ^'".t das Städtäieil .^lin, in dem das '^N w x "'^' !'^ befindet, zu dein jeder^remdc gr ^' s'ais ^ '^ "lles darin genau so geblieben. ^W>il ^ ^ """' ^"""" ^"^ "^'' ^ ^ahr^n l»o z,^'"' hat. Sein alter Timer Alerio, der länger 'vnchj '^'« Inhre in seinen, Tienste gestandei, hat. ^ )/^ V^nlicher Sorgfalt darüber. In ^ajlov ^.. .""^minier sieht nmn, nach t>er „SchlVs. tl,^'. '" ^lld, das ein junges Mädchen auf dem '^ starb "l^llt, i5s ist die Nichte des ttimstlers-^llown^ """" Hl-rMiler, lvährend sie auf dem ^Icr ^' ""d auf ihremToteiUager erschien sie einen, 'hr ^^ °" W zum erstenmal sah, so schön, daß er -'ut^ "! "inlen lvollte. ferner sieht nrm, ein V,ld ^ war ^ " ^" die erste geschichtliche Persönlich-M stars " trauriges Geschick die Seele öajkov m binst^ "'^U'ttette. und ein Vild des jugendlichen M. ^ "' "ul der ^önx'nmähue und dem feurigen "Nftelm. '^"' lein Kenie und die Energie seines ^ tti'^ "kennen lassen. '!i°biro w^'' ^"^' ^pollonia, die Tochter eine- ! ^loch' ""lihrt, loar aber in allen Instanzen fre, """l'oi^ "^"' Ms der Doktor in Begleitung ?^> ,/^' Vriider gestern alx'nds nach Hause ging, ^ ^^,°" der ^amilie der Verführte, angefallen, ,5 ^r s' 7" sliiof; den Vat<-r des Mädchens n,e^ ^d«is,." tot war, und verwundete das MädäM ^ sc'i ^ -'"" und Bruder schwer, (5r selbst aber »^ W'w. '? l>"lch '-'l^thiebe niedergenmcht. walv ^'l. "l.,"^'" snider durch Dolchsticlx' verletzt ü "^ (^ "'"' d'l- Verführte, liegt im Sterben. 5^" N. "^""ichtung ^«m selbstta- ^Ws, "''nden von Notenblättern.) !'l?l" sj.,I ^r neben dem von, Blatte spielenden > ^ u.»u. '."^ "' der richtig-,, Stelle das Noten- '.b/" ^' ^,,^^"'. dnrch eine' automatism Vorr,ä> t> " b"l o ^'!'.' ist zn>eifellos lnn guter Gedanke. »>> sch^, " bn> Einrichtung derartiger Vorrub l,^' 'iq^''"irere '.U^ale ve.-sucht. hat aber b,sl,er "H v'^,"ner Mitteilung des Patent Auwalt» «^"'N'Nl>',"'")"' in Wien entnehmen, M'mt rs "°^' ''M ' ^u-udin, N'ohnhafk'n Ä'i^>anifer gen" ^^„"''Vorrichtung zu ersinnen. dit> w'rkl.ck """ N't, Sie betmrlt da^ Umloenden der Notenblätter durch Druckluft und ist mit einem an einen, Heberohr angebrachten Abstreifer, zum Trenneu des abzichebenden Blattes von, unteren Blatte, versehen, während ein am Boden des Druck-luftbalges befindlicher Zapfen beim Aufblasen des Balges einen Wintelhebel neigt, der mittelst Schnur, Schnurrolle und Welle den mit letzterer verbundenen Wender l»etätigt. __ lDie Berner Bären als Erben.) Aus Bern wird berichtet: Vor zwei Jahren starb in Prnntrnt l-in Junggeselle namens Vron: er war mit einem körperlichen Gebrechen behaftet und glaubte, daß er deshalb von der menschlichen Gesellschaft aus gestoßen und verachtet loerde. was aber durchaus nicht der ^all war. Tatsache ist es, dafj er sich von dem Umgänge mit den Menschen ängstlich fern hielt und nur' seiner Bernfsarbeit lebte: e,r war das Muster eine>- Pflichttreuen Beamten, und bei seiner Beschei° denlieit und Sparsamkeit gelang es ihm, einige tau send Mark zusammenzubringen. Bei seinen, Tode fand man ein Testament, das recht deutlich die men-schmfeindlichen Ideen des Sonderlings offmbarte. Die Menschn", schrieb er, „haben mich im Leben brachtet, deshalb sollen sie auch nach meinem Tode nichts von mir habei«. Ich vermache daher mein ganzes Vermögen den Nerner Mutzen, den Bären im Berner Bärengraben, ssatto aber die Beruer Negie rung die den Bären zufallende Erbschaft ansschlägl. soll die ganze Summe der lön,isch'katholisä>en Uir chengemcinde Prnntrut gehören." Da die ersten Sätze de-'' Testaments mit Bleistift ansgeftrichen waren, beschritt die katholische Gemeinde vou Prnntnit den Pro ;chweg um sich den Besitz der MX) franken betragen den Erbschaft zu sichern. So ganz sicher säxint sie liber ihrer Sache doch nicl?t genx'sen zu sein, dlin, als ihr die Berner Legierung im Namen der Bären einen Vergleich anbot, nahm sie Um bermtwillig traj". die oft genannte Mung der Belagerten m Port Artur. Sie foäK tapser in vielen Kämpfen nut. b,s der Tod ihrer seltsamen Laufbahn ein Ende „lachte. Ihr Gatte diente in Port Artnr, aber als sie sich zn ihm begeben wollte, hielt man sie in Charbin auf, weil sie eine .^rau war. Darauf legte sie männliche Kleidung an und erreichte so Port Artur, kurz vor der Landung der Japaner Sie fand bald das Regiment ihres Man >,e'' und trat in dessen Rechen mit ein. Sie nahm an iahlreia>'n Ausfällen der Belagerten teil und auch bei der Vettlndigung von Corner Hill tampfte ,!e tapfer mit Man entdeckte zloar bald ihr Geschlecht: aber da sie so kühn und unermüdlich kämpfte, und be> wnders ihre Aufmerksamkeit den Verwundeten mit gröszter Sorgfalt zuwcmötc, erlneli w d,e Erlaubnis, i,i den Reihen der Soldaten M bleiben. Ihr Mann wurde verwundet, während sie an seiner Seite kämpfte In dem kritischen Augenblicke seiner «rant, lx'it Pflegte sie ihn, dann kehrte sre an die ^ront zu-rück und wurde Kurier d<-s Hauptmannes Guzatovs-kij von, 13 Regiment, furchtlos ritt s,e von eincr Stelluna zur anderen, unbelunnuert um das To-w, nnd die'Gcfahnm der Schlacht. Als sie am 10 Ok. wber mit DepesäM in die Schanzgraben lau, platz e eine große Granate, zerstörte d.e Krdwerkc und tötete zugleich mit acht Soldaten. Man begrub s.e alle.n n einein Gral'e. Um den Le.ä).mm der tapferen l^rau wurde eine ^ahne g^unge.'. Sie hatte f.ch nM m^r dil> Acktima mrd Bewunderung der Soldaten, son d^n auch der höheren Offiziere erworben, Allen hatte ,^durck ihren .Hdentod ein lebendes ^ispiel ge- ^" Die gefährliche Poesie.) In einem „iederö'sterreichisäM ^"e hat der Biirgermeist^ an, ^ Ottob^r die folgend Warnung erlcOei.: „Nach 5em sichtbaren Unheil, lvelä)es ,n letzter Zeit hier^ falbst die Beschäftigung nnt der Poes.e herbeigeführt ^t wobei in einen, ssMe W°r em i>amilienglück n.arnnde gerichtet nwrden 'st, halte ich es fnr ,ne,ne P i t di3 Genu>inde.uitglioder vor ^eder Beschafti^ '..i. ^- ^^ , gster 8"t cm dem von der Poesie ^ ^ S«ler hat ,">!'>""'!«,. w., u«d d« Man» ist durch .- . ^.'i^ „Mlückl geworden und macht nun ^^lal!:"Dä" s^all^ vi. Unglück aus ,imnai wem.'swal.r.st! Lolal- und Provinzial-Nachrichten. — lHnftung für Schäden aus dem Betriebe von Automobilen.) Der vom Justizministerium im Abgeordnetenhause eingebracht? Entiimrf eines Gesetzes, betreffend die Haftung für Schäden aus dem Betriebe von Automobilen sucht den Grundsatz des Handelns auf eigene (Gefahr auch beim Automobilverkehre zur Geltnng zu bringen. Vermöge der großen Gei'chwindigkeit der Automobile ist mit ihrem Eintreten in den gewölmlictien Straßen verkehr ein neues und erhebliches Gefahrenmoment für alle andern, die die Straße benutzen, zugewochsnl. Es ist daher nnr recht und billig, lvenn die mit dein Netriebe von Automobilen verbundenen Grsahren vo„ demjenigen getragen norden, dem der Betrieb znm Vorteile gereicht, aber nicht wie bisher infolge des Beweisnotstandes des Besä>ädigten auf diesen über-wälzt nx"lden. Nach dem Entwnrfe foll der Eigen tümer eines Automobils oder derjenige, dem von die fein derBetrieb überlnsseii wurde,neben dem Führer de.-> Wagens zur ungeteilten Hand sür den Sctxiden has ten, wenn durch den Betrieb des Automobils jemand körperlich verletzt oder getötet oder wenn ein Tach schaden verursacht wurde. Der Haftpflichtige kann sich von der Haftung nur besreiem durch Berufung auf das eigene Verschulden des Beschädigten oder auf datz Verfchillden eines drillen, für den er nicht einzn stehen hat sfiir seine keilte hastet der Bl'triebsunter nehmer unbedingt», oder durch Berufung auf einen unabwendbaren Zufall. - Aus dem Betriebe sich ergebende Sä>adensursacheu gelte» nicht als unab-wendbarer Zufall. Insbesondere tritt jedesmal die Haftung ein. lvenn der Salden entstanden ist aus der Beschaffenheit des Fahrzeuges, aus einem Mangel oder dein Vei-sagen seiner Funktion oder infolge der vorschrifts oder sachwidiigen ^ühruiig oder Behalid-lung des Automobils, ^i Aiitoinobilen. die im unbe lasteten Znstande auf guter, ebener Straße höchstens eine (Geschwindigkeit von 2<» >lilometer in der Stunde zurücklegen können, findet die Haftung für unver schuldet eingetrc'teue Schäden nicht statt, sondern eine Ersatzpflicht besteht nur, wenn ein Verschulden des in Ansprnch Genommenen nachgewiesen wird. Jedoch haftet auch bei soln>'n Automobilen der Betriebsunter-nehmer für das Verschulden seiner ^eute. Die An Wendung der Hnftpflichtbestimmungen soll iin voraus nicht durch Pnrteivereinbnrung ansgeschlossen werden können. - - (V eränderling e n i m g e i st l i ch en Stande.) Der ^wrat^Brnefiziat zu Tomiüelj bei Laibach Herr Josef K nific uuirde zuiu Pfarrer- auf die daselbst neuerrichtete Pfarre ernannt und wird als solcher an, 27. d. M. feierlich installiert werden, Der ^ranziskmierordenspriester l'. Ferdinand .'!")< erhielt die 5lilratenstelle in, landesgerichtlici)en Ge fangenhause zu Kaibnch. — Der bisherige Kaplan ali der Pfarre Maria Verlündignng zu Laibach lV Adolf 5 adei ist z,lr Aushilfe in der Seelforge nach >1onstllntinopel abgcgcmgcn. — 1'. Alcantara s'r t a - n e c wurde in das Kloster nach Rudolfswert verfetzl, - (Zur Gasexplosion im Tarawa»-kentunnel.) Die gestrige „Wiener Abendpost" fchreibt: Aus Birnbaum in Oberfrain komnit die >1undc von cinein überaus beNagenswerlen Unglücks-falle, der fich gestern (Montag) abends !> Uhr im süd» lichen s^irststolleii des Ülarawanlentunnels bei Stol-lenmeter 2^49 ereigliete. Durch die Erplosion von Grubengas wurden elf Arbeiter getötet, fünf schwer und zwei lM>t verletzt. Die Ursaä^e dieses höchst b? dauerliäx'n Unfalles ist aus den bisherigen telegra^ phischen Meldungen, noch nicht mit voller Sicherheit festzustellen. Es scheint nach dem Abschieben der Mi nen an der Stollenbrnst eine uligewöhnlich grosse Menge von Grubengas plötzlich in den ^irststollen eingedrungen zu sein. Bevor die Belegschaft den Ttol-lenort lvieder betrat, l>t'gab sich der Wetterkontrollor nn die Stollenbnlst. Hier erfolgte nun die Erplosion. infolge deren der Wctterlontrollor und ein Hilfsarl»« . ter unmittelbar vor Ort. die übrigen neun Mann loeiter rückwärts ihr ^eben verloren. Die Veiltillltion filnktionierte tatx'llos, uxis daraus hervorgeht, daft die Unalücksstätte sofort betreten lix'rd^i konnte, Sel timischef Nurnib l,l,d Oberbaurat Haunack haben sich heute nach Birnbaum begeben. Wie man uns mit teilt, wurde vom hiesigen ^nndesgerichte eine geriäft-liche Uomnilssion nach Birnbcuiin angeordliet. - (Brand.) Iu der Nacht auf den 10. d. M, brannten dos Wirtsct>aftsgebäudc ,l„d der E'xteUer des Besitzers und Gastwirtes Jakob Zichan in Retnje. l^erichtslx'zirk Neumarktl, ab. ,)Uvan erleidet einm Schabn von :ilxx» l<. loird aber <'>nen Veriiä>eruna.b betrag von 2<>^» X erhalten. Die Entstehungsursache des ^ellt^s ist unbekannt. «^ ' nungsführer II. iklasse Ferdinand Zallmann des Infanterieregiments Nr. 27, in Würdigung seiner vorzüglichen Dienstleistung als Vorstand der Rechnungskanzlei beim Regiments« stabe. Aus Anlaß der Löschungs- und Bergungs» arbeiten del dem am 8. August d. I. in Hermagor allsgebrochenen Brande: dein hiebei vcrlvendeten 4. Bataillon des Infanterieregiments Nr. 17 und dem Oberleutnant, zugeteilt dem Generalstabe, Franz Freiherrn von RuPpli n, Generalstabsoffizier der 12. Infanteriebrigade. der sich gleich bei Ausbruch des Brandes an der Löfchaktion leitend und mitwir» lend mit großem Geschicke beteiligte. Au^ Anlaß der Löschungs- und Bergungsarbeiten bei dem am 30. August d. I. in Lehndorf bei Feldtirä>en (Kärn-ten) ausgebroäiencn Schadeilfeuers: dein Kadett« offiziersstellvertreter Heinrich Effenbergcr, Oberjäger Mle Rosandie, dem Reservepatrouille, sichrer Josef Mravlj e, den Jäger,: Jakob Ioger. August B u l: a r. Lorenz i^ ajn und Anton (.' a d e t, sänttliä)e des Jägerbataillons Nr. 7, ferner dem In» fanteristen Friedrich Üöschnig des Infanterieregi» ments Nr. 7. — Über Allerhöchsten Befehl Seiner Majestät des Kaisers werden in Anerkennung ihres braven Verhaltens bei dein Brande in Hcrmagor nn Nachgcnannte Gratifikationen in Goldmünzen ausgefolgt: vom Infanterieregiment Nr. 17 den Zugsführern Jakob Kolan, Josef Wüchse und Franz G o sti n? a r je 40 X: dem Titularzugsführer Franz Keckenberger30X; dein. Titularkorporal Anton I l l e, dem Gefreiten Alois König, dem Ti» tulargefreiten Josef Erker, den Infanteristen Mar« tin Kovae. Joh. Komoöar, Mchael Asamo« v is und Rudolf R oth je 20 X. — (Das Garnisonsvergnügungs» komi tee i n L ai b a ch) veranstaltet in der Winter» saison 1!X>4/1905 sieben Unterhaltungen. Das Pro« gramm wurde folgen denuaßen festgesetzt: 2l>. Novem» ber: Orchester-Konzert und Tanz: 17. Dezember: Ronacher»Abcnd und Tanz: 14. Jänner: Theaterabend und Tanz: 4. Februar: Sinfonie-Konzert und Tanz; 18. Februar: Kinderkostümkränzchen: 8. März: He» ringschmaus und Orchester-Konzert; 18. März: Theater» oder Ronacl^er-Abend und Tanz. — Sechs llnterhaltungen finden im Kasino, die am l. Februar iin „Narodni Tom" statt. — (L eh rli ng s arbei ten -Ausstt-l« Iung inLaib ach.) Wie ikns mitgeteilt wird, hat Se. Exzellenz der Herr Landespräsi-dent das Protektorat der Lehrlings« ar bei ten - Au sstel lung in Laibach übernom« men. Am 21. d. sprach eine Deputation des Ausstel» lungskomitees, bestehend aus den Herren Vteistern Johann l'erne, Tapezierer, Engelbert Franä>ctti, Friseur, Franz Jeloönik. Schneider, Kannllo Kra» pe^, Ilhnnacher, und Adolf Petrin, Tischler, unter Führung des Obmannes, Direktor Johann kubic, bei Seiner Exzellenz vor und ersuchte ihn um Über» ncchme des Protektorates. Der Herr Üandespräsident empfing die Deputation auf das entgegenkommendste und versicherte sie seiner regen Anteilnahme an dem Unternehmen, dessen Wichtigkeit für das gewerbliche Leben unfercs engeren Heimatlandes jedermann an» erkennen müsse: er loerde die Bestrebungen des Ko° mitees gerne fördern. wünsck)e der Ausstellung das beste Gedeihen und übernehme mit Vergnügen das Protektorat über die erste Lehrlingsarde,iteN'Aus° stellung in Kram. — Die Ausstellung verspricht sehr reichhaltig zu werden. Es sind bisher an 140 Lehrlinge mit ihren Arbeiten angemeldet und es ist das Interesse für das Unternehmen ein allseitiges. Die Ausstellung wird bekanntlich am 4. Dezember im großenSaale, des „Mestni Dom" eröffnet lverdcn. - (K un staus stel I un g.) Morgen wird die Allsstellung geschlossen werden, da die Räume, in denen sie untergebracht ist, vom Kasinovereine zu an» deren Znxcken gebraucht werden. — Bisher wurden von Bildern.verlauft: Nr. !l0: Wesemann: Die Käme« raden: Nr. 5!1. Bamberger: Winterabend: Nr. 12. Rour Oswald: Aus Mürzsteg: Nr. 34. Sup-pantschitsch Max: An der Pegnitz: von Heinrich Wet' tach in Laibach: Nr. 141. Sägemühle in Kronau. Nr. 14aß ein Reisender beim Verlassen des Bahnhofes die ^bgcllx' der benutzten Fahrkarte verweigert hat. Über d,o,ru ^ll wlt bei oinnn Gerichte verhandelt wordon l^.,"!!^s'^^^ ^"^" acaen die klagende Eisen. ! ?l 7>"^ T"ngegeni'.ber wird konstatiert daß s.ch d.eser Fall m t,er Wirklichkeit nicht ereignet und somit auch nicht den Gegenstand der Verhandlung bei irgend einem Gerichte gebildet hat. Im Gegen» stände selbst wird zur allgemeinen Orientierung bc« kanntgegeben, daß nach dem Wortlaute des als Reichs' gesetz publizierten Eisenbahnbetriebsreglements (Verordnung des Eisenbahnministeriums vom A. Juli 19 lneindevorstandes der Ortsgemeinde Nritof wllrden Jakob Dekleva in Britof zum Getneindevorsteher, Andreas Magajna in Unter-Vrem, Leopold Delleva in Britof und Matthias Fuk in Unter-Vrem, zu Go mcinderäten geniählt. — (Hof rat Stellwag.) Vorgestern starb in Wien Herr Hofrat Karl Stellwag v, (5 arion iiu 82. Lebensjahre. Mit ihm ist einer der bedeutend sten Augenärzte der Neuzeit, der Begründer einer eige> nen ophthalniologischen Schule, aus den» Leben ge« schieden. Ttellwags Wirken ragt noch in die Zeit der alten Wiener Schule zurück, wo er mit Arlt und Iä' ger das Dreigeslirn der berühmten Ophthalmologen Wiens bildete. Einer seiner ersten Schüler war Herr Primarius Dr. Bock in Laibach. — (Todesfall.) Am 21. d. M. starb Frau Katharina Z o r l o, Gattin des Realilätenbesitzers Herrn Florian Zorko in Gesinoedorf bei Weißkirchen, nach langem, schwerem Leiden im 7 l.Lebensjahre. Tie Verstorbene war eine wahre Wohltäterin der Arme» in der Gegend, aus welcl)em Grunde ihr Hinscheide» um so schwerer empfunden wird. — (A utomobilunfal I.) Aus Trieft wird gemeldet: Der dein Herrn L. Pollal gehörige Auto» mobilwagen stürzte auf der Straße nach Opöina in den Straßengraben, wodurch eine Explosion des Ben-zinbehälters herbeigeführt wurde. Herr Pollal, dessen Gattin und Sohn kamen mit leichteren Verletzungen davon, der 28jährige Chauffeur Emil Radin hingegen erlitt einen Schädelbruch, und wurde in sterbendem Zustande fortgeschafft. — Zugelaufener Hund.) Ins Haus Nr. 12 an der Kolesiagasse ist ein loeiß und braun gefleck ter Jagdhund von mittlerer Grüße zugelaufen. Theater, Kunst und Literatur. — (Mustervorlagen für weibliche Handarbeiten.) Weihnachtshandarbciten sucht jede Dame, um ihren Lieben daheim und in der Ferne eine Festfreude zu bereiten. Da wird das Erscheinen einer Zeitschrift, die nur Handarbeitsvorlagm in na-türlicher Größe bringt, von der Damenwelt mit Freude begrüßt werden. Denn gerade an Vorlagen in natürlicher Größe, fehlt es ja unseren Damen, da, da> Format der einzelnen Zeitfchriften nicht immer ausreicht, um naturgroße Muster zu bringen. Diese neue Zeitschrift heißt „Mustervorlagen für weibliche Handarbeiten in natl"lrlia>'r Größe" und lostet vier teljährlich bei allen Buchhandlungen oder Postanstal teil nur 75 Heller. Um den Sinn dcr Damenwelt für Farbenzusammenstellungen zu schulen, bringt die Zeitschrift in jedem Heft auch eine farbige Hand-arbeitstafel. — (Ein merkwürdiges Theaterer-Pe riment.) Aus London wird gemeldet: Das Experiment, wclcheö die Direktrice des Shaftesbury. Theaters unternahm, als sie sich entschloß, das in der vorigen Woche ausgezischte Stück ,/l'!i<> f!n<<» os l'^n" einem nicht zahlenden Publikum vorzuführen, fand enormen Zuspruch. Falls dem bei der Premiere jäm-merlich durchgefallenen Stücke überhaupt noch zn helfen ist. kann cs jeM auf einen großen Erfolg rea> neu. 2-1 Stunden nachdem der „Erpreß" seinen Lesern die verfügbaren liN Sitze angeboten hatte, waren in der Redaktion nicht lveniger als A2.7s)<; Briefe mit Ansucl^n um rund hunderttausend Sitze eingelaufen. — (8lnv^u»lli ueit<»!1.) Inhalt der 11. Nummer: 1.) Tos Schulniesen in Kram. 2.) Viktor Eteska: Die Volksschule in Kram. 3.) M. 5 kerjanec: Über die innere oder logische Verbin-dung des Katechismus. 4.) Jos. Novak: Das Zeichen in der Volksschule mit Bezug auf die Anforderung der Gegenwart, 5.) Zuschriften, ll.) Literatur. > Schulnachrichten, K.) Miszellen. Telegramme des k. k. Megraphen'Korrespondenz'Kureall!' Reichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. W i e n, 22. November. I„ fortgesetzter Vorl)^ lung über die Regierungserllärlmg verlmigt M! R o in a n c z u l namens der Nullieiien und im ^' ,. esse des Gesamtreichcs eine Änderung der VeN'asW nuf (^rund der Autonomie der Nationalität^ »^ eine Wahlreforin anf Grundlage oeo allgnneiM gleichen, direkten und geheimen WahlreäMH, strenge Wahrung der verfassungsmäßig gcwcihn^ teu Rechte, endlich die Erfüllung der lllltuw" und wirtschaftlichen Bedürfnisse der Ruthe»"!. "^ aller anderen in Österreich lebenden Voller. M>. Crler erklärt verschiedene Behauptungen des ^ nisterpräsidenten für unrichtig: insbesoulx'ro ^ , falsch, daß die Innsbrucker Polizei vom StaMM^. auf die Gefahr aufmerksam gemacht wurde, dG , Italiener mit Revolvern bewaffnet find. MdilN ^ liest den Innsbrucker Polizeibeiicht, nach n>eIctM ,^ ilalleniscl>en Studenten, ohne provoziert wo^ ^ sein, von den Waffen Gebrauch machten, ni'd l>", die Mitteilungen des Ministerpräsidenten >""',^, lveder bewnßt unwahr, oder sie beruhen m>s '" ^. ten Informationen de^ Statthalters. Nachd"" ^, V erge r unter den heftigsten Angriffen auf den ^ uisterpräsidenten und den Statthalter von ^"^l Haltung der Regierung gegenüber den ^"' ,3,n>l Vorfällen sowie das gesamte RegierungssystelN! ^, abfälligsten Kritik unterzog, lvobei er wiederhol Ordnungsruf erhielt, beleuchtet llitterrichto''"" ^ Dr/ Ritter von H urtcI in längerer Rede die v' ^ brucker llniversitätsangelegenheit solvie dic dcl ^, vischen Parallelklassen in Schlesien. (Wir n>crd<'' Ausfülirllngen dec, Herrn Ministers morgen "'"^z lichen. Anm. der Redaltion.) Ter MinisN'^^, sident konstatiert gegenüber dein Abg. ^^M der Statthalter den Biirgernieister am 27. i/ > von der Möglichkeit verständigte, daß die u" schen Studenten mit Waffen versehen sein ""^ Den nuf den Ministerpräsidenten g^"""^"' ,,, einanderfetzungen Erlerö habe der Mimsl"p"^ üichts entgegcnzufehen. (Beifall.) - Die ^^^ lllug wird hierauf abgebroclien, ^ächftt' "^ morgen. Der ruMch-japanische Krieg. ^ Londo >,, 22, November. Ter Korresp^^ des Rcutcrbureaus in Tschifu meldet, er l)a^^ den Torpedobootzerstörer „Rastoropnij" ein ^ ben des Chefs des Roten Kreuzes in Port An" ' ^, nerals Bala^tov. erhalten, worin Balakkov o ^„ pancr anklagt, die Grundsähe d<-r Genfer Kon,^ ^s! nicht zu respektieren, indem sie auf jenen ^ ^ Arturs wiederholt Feuer konzentrierte,:, schließlich die Hospitäler stehen. „ "'^ London, 22. November. ReuterS'Vllr" ,^ det aus Mukden: Der Putilovhügel ist !"" M',^ von den Russen besetzt. Es herrscht eine Ka ^, ^^gl seit Beginn des Krieges nicht vorkam: »^ 25» Grad. . s^t ^ London. 22. November. Se. M^" ,F Franz Josef wird über Wunsch «lan <,le» Rußlands das fünfte Mitglied der '"^'" M»>" Nntersuchungslommission in der Hnller < l,eit ernennen. ^" >^, London, 22. November. „Daily ^p ,hst oe" det aus Nagasaki: Zluei Tage vor der -'^^o^ „Rastoropnij" verließen drei andere ^"^„n^ ^.,, störer Port Artllr, die Duplikate einer Ä""" ^.„ l>i, ßels lnitführten. Alle dnn Zerstörer n'ur" ^<ü Japanern verfolgt und durch Tor^dos u» anbohrt. «,orl"p"„ P etersbur g. 22. Noveinber. Ter . ^^^ve dent der „Birievija Vjedomosti" 'neidet ai ^v vom gestrigen: Auf der Front wird sclM"^,, ci" ' feuer unterhalten. In Mukdl'N wurde g^, panischer Spion verhaftet. /Cnällä^ ,^l, Petersburg, 22. November. (" ^ag'' »eralleutnant Saharov meldet: Der gcitr u ^ die N^acht auf heute verliefen ruhig. ,s>Miell-) ^z, Petersburg, 22. November, (^'^i d, h. T elegranim des Generals ,^'uropatllN l ^^ ^.^ nieloet: Eine unserer Abteilungein beM zchN ^. auf der linken Flanke das Dorf UitMw)- ^a^. meter südw^tlich von DavindsclM. /. ^ 5>^ welche sich in unbedeutender Zahl M 1' xsia"^, fmiden, zogen siä, in der Richtung "^t?" ^ zurück. Die Verluste waren auf beiden ^i^Zeiwng Nr. 268. 23. November 1904 ', ' ' d, cihiclt ich keinerlei Mitteilung übcr irgend ^, ^iftnlinu'nftos; tn>r nmiidschurischm Ärniec' Deutsch-Siidwestafrika. ich,,,, ^"^ l' l' r ^ 22, Ncnx'mw'. Mit dt,>ni Wörinanu !'>!tta^"''' ' "^l'°fl.'ssor Wöl-lilnnli" ist hcutt' unch ^ Oss "" '^'^'^ ^t'uppc'iltl'linc'polt, dostol^nd mi5 »nch.!>'>"'"' 'U'd ,^.^ Man", wnm> >il-ioa^ll,atcl!li! ^,^ ' °" d o n, 22. Number. lNruteinicldunn. > ^'chy /'" ^^"N"') nurd ln'l-ichtct: I)rr hichar "'«' ^» Vs "'m'^ '""^' a^s^rl, dc'i eiiu'in Tpli.zn'rlitto, Tilidt /' ^^"tunn l.ion virr Dil'ii^n mis^rlMb dcr '"llrn v ^'^!!'."^" l'nttc'. von Mn Personen üb<.'i' l'ü^l,',.!'/' ^lhü>ü' «rcn'll ilin slbwu'rton. Tli- 5lcmsi,I lüwl^rsl'hrt. "euiyl.rifrn vom Mchecmnrkte. Hunnen ^"..""' ^l. H,, Vie soziale Äedeutung der Sprach-,1'44 ^^,'^- - Springfelb. Dr.. iliuhrseucheu. ^Institm.« -"'d Pros,. Dr., Bericht über die Tätigleit !'""« «,' fl''^nskl.'" '"^ H-. kliere Fortschritte i,, der chemischen ^lanne m c ^alderzeugnisse und de^ Tolses. iv l 20. -"^e<.,i/°'' T>r. Karl. Was ist schliflgemäh? X --^ "ller. Dr. O., Geschlecht und Charakter, li l> "kt>. N°"^'N in der Buchhandlung Jg. v Kleinmayr k ^>^^erg m «aibach. Nungrehpla^. Angelommcne Frcmdr. ^ Hotel Ilirija. !^'Ki>ck!n^.^"^^'l"'^ Zwitter, Auskultant, s, Frau: i^ch'lit ^' ^"l'llch. — Mahlknecht. Ingenieur! Vlül,weiß. ^Eohn'^^lch. Reisende. Wien. — Pirc. Dileltorewilw.'. wandet ^',". ^ ^lllut. Bahnbeanitri. ^illach - jlucher. M„al ^ "islo, ^, Popouilsch. Pnuat. Z'llüiy. - Majdii, 3^lfi!vel. '' ^"itsch. — Ziipnncie, (Unmnasialprosessor. ^°l«, s ^. ^' Tr. iiandsmanu. s, ssra», «ail^ad. - Ocvir!. ^nil zn"""' ^roatici, - Lr. Cinoj. Veumler. Trisst. -2 U°väi ^''""- - Mcja^Weinhänbler.Kommrnda d, Stcin, ?^°bii,a../.^ Mally. Priuat; slhllc'i^. ^Wlllrtll. ' ^"iz. .Nsm.; Äculllci?. Kalismanni-natti!'. Verstorbene. A nl 2 l. Noveml. e r. Josef Vidmar, Schlosser. 20 I.. Sftarlllssestrahe N^, Lungcntuberllilose. Im givilspitale: ?I ,n 2 l. November. Martin Svete, Inwohner, li? I.. Maiasulus. Donnerstag den 24- Ilouember letzter Hussfellungsfag. KaHnogebäude, 1. Stock. 9 0 0 (4236) Drifte Kuntt-HusHeHung &&& fcaibadi: &&& Künfrterbund «ßagen», Wien ^ baibadier Künstler H§^^^^ Krainifche KunttwebecmHall ^ flllgemein zugflnglich von 10 bis 5 Uhr. eintritt 80 ßeller. o o Katalog 40 ßeiier. Landestheater iu Laibach. .'ll.iUorslell»na, Ungerader 3^. Deute Mittwoch den 2U. Noucmt,er Gastspiel Dr. Nudolf Tyrolt vom drntschen Voltstheater Has vierte Gebot ^ollsstiicl in vier Alten von Ludwig Anzengruber. U,sm,g '.'m wlk. 8 Uhr.____________Ende nach 10 Uhr Meteorologische Beobachtungen in Laibach Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 7^6 0 mm. tz «3 VZ^ ^" "'"" be, Himmel« Z^Z H »-H ^,« ^___^_______! ^^ 2° "y "M7U 730^ n 4! ONOTs^wilch j bewtt'ltt " ' ^» » Ab. 729 3! b «^ NO. schwach > Negen 23'l 7 Ü'F. , 72« 0 ^ i) 0, SW. schwach j bewölkt i 7^ Das Lagesmittel der gestrigen Temperatur 5 4". Nor male: 2 1". Verantwortlicher Redakteur: Anton H u n t e l. Ein verbreitetes Hausmittel. Die steiqrnde Nach- frage nach 'Molls ssianzdrunii! wein u»d Salz» be weist die ersolgreichc Verwenbbllltrit dirjrs, unnieilUich als schmeizstillenbl' Eillreibiiug liestdrlainilen aiUilhl'Uloalischen Mittels. In Flaschen zu li 1 i»0. Täglicher Versand gegen Postnachnahms durch Apotheker ?l, Moll, l. u, k. .hoflieferaiü, Wiell I,, Tuchlaillx'u l>, In den Drpots der Pll)v',i; ^llnngf nian ausdrücllich Molls Präparat mit dessen Sclni^imitr und Unterschrift. (ü-'.^I) ii-ü Unserer heutigen Nliulmer (Etabtauflage) liegt ein Inhalts-Verzeichnis vuu l/l<>72) Engelhorns Nonmnlnliliothek l>ei; die ganze Sammlung hnlt in Lailmch ^g. v. Klein» mähr H Fed. Vambergs Vnchhandlung ftrts vorrätig, woselbst auch yllionuements aus den lausenbeli Jahrgang enl» gegengenommeii »urrdcn, W Danlsagung. W ^» Anläßlich dcs großen Trauerfalle«, der mich und meilN' Frau l'slroffeu, sind uns so viele Be^ ^W zeugungen t»rr Freiüchschaft und Tröstungen zugr» ^W ^» kommen, bntz wir außerstande sind, j»>dem per» söülich baxlen zu tonnen, daher wir aus dirsem ^W ^M Wege für die uns eutgegengclnachle Teilnahme und Trostspe den unseren herzlichsten Dank aussprechlu, ^W W (4N78) Älois und Marie ttunft. W <^nrse an der Wiener Mrse z,gm ^8. Uouemlier 1!1i)4. Na.r,e «rstehen st« ". ^.n.nwilbn.na, D.e N°.,enm« l«mt> "°"H, " 5« «^ - - «' ,27li— «,lb! war, «»« c«»a«e zur Zahlnn, Übernommene «„ Gaüzllch, Karl Ludwig >Vahi (d blo. dto. per Ultimo .... 1l«»ü N«ll> 4"/» b »»»5 4"/« bto. blo, dlo. per Ultimo . »» lü U» »5. Ung, Gt.'Ell.Mnl, «old 10l> > t>to. Prüm..«, k lUN 'l. -- »0« li ? — »«» -b«o, dlo. k «)b s« t>!o. blo. (NUber ob, Vold) l^ N« li» <>n b!o. b»o. il»st4). . . . ! V7U5 l>»<9?. bto. bto, («8S»). , . . 98'NN l<»0 5» «'licl«>ba»'«nl,l,en. verlusb. 5°/„ »» — 9.» »<> 4"/„ «rawer Uanbe» Vlnlehen . — — — - Veil» W«, Psllndblltsl lll. «.üsten L°nbe».Hd^«nst,4«/« «»'»<' "^,;.( 0est.un°.^«'/.i«hr.v">. ^.,^,^^ V^riasse'^öst,/««»,.«"^'««?^^,. VlsenbahN'Prlolitäls. Pbligallonen. zZerd,nanb«'N°rbb°h. «", '««« Z«!'" '««''s yesterr, NorbwestbaY" > - - '^.^ '^ « Otaaltbah» . . - > - ^ ,! „«^ , " 3üdb°h^^verz.^nn..I>.'i»««^»w^ Una..8°llz, «°hn - — ' ""'^ '^," 4«/„ Untcrlrainer V°h«n . - Dlverft z°s» (per Ttück). «er«in»llche.«l». ^«°dentr.d...L°,tEm,N^^,- 4°i! Donaü'.Dampiich,'«»", . ^^ -'^ z°/. Donau «egul..L°!» - . "« - »«» - U»»erz««öl»«t «oft. Galm-Lol, 4".". „- ' ' ^ ^.1^.17 Si.-Oenoi« l^°!t " 'l ^ ' ' . .,, Lalbllchrr Lole . - - ' ' ' »elb Ware «llien. Hranepottunler« nehmungen. «usslg.Tepl.Iisenb.5W ll.. . ««'.»N »!il4 Nau° u. V«lrieb«°Vej. für stäbl. Etrahtnb. in wlrn lit. ^ . — — — — bto. dto. bto. lit. L . -— —-- Nlchm. Norbbah» i«> sl. . . »U» — »4l — Nuschtiehraber »i>. öoa sl. »M, »795 8«,»5 blo. dto. (llt. L)»l»fl. U>»« ,U42 Donllü.Dllmpslchiffllhrtl' Gesell. Ossterr.. 5X>« sl. KM. . . . ««« — »»«'— Dur «odenbachrr 5l0 Lemb..«zernow. Iassl, - «tisenb,» «estUschllst »lx» fl. V. . , . 5«« - K«»-z,» Lloyd. Oeft.. Iricft. bo fl.abgft 2,'? - 2"» — ktaaleeisenbahil »«0 fl, S, . . «47 l>» <><« Kl, Vübbahn inx» sl, V..... K0?z «? ?z Vüdnordd. Vsib'V. »00 sl, KM. 4,,» — 4u» — Tramlvay'Gel., NeueWr., Prlo° rit«t«.«l»ien «m fl. . . . lN- L0 — Ung.Haliz. Visenb. LlX)fl. Silber 4<>n «u 4»7f.l» Un8.Weslb,(«llllb'raz)»- — wiener Lolall,al,nen<«lrt.«es. . >»!> — - - gllnben. «nglll vest. Vanl llll» fl, . . li«5 L5 ««!! Ll> «llnloercin, Wiener, »00 fl, . ü<7 — .».48-- V<,drr.-«nst.,0tst., »er Ultimo . . «74 ?h u?s. 75 Krebikbanl, Nlln.unß.,«<>0fl. . 79« 5» 7»<7 5« Deposilrnbaiil, «llg., »UU sl. . 44» — 444 -- Ware Lciiiberbaul, Oes!.. ülx» sl. . , «,»''40»'— OeNerr.ungar, «anl, S<»0 fl. . lNü» ,««» Union banl LOV fl..... kk><: — b5>« — Verlehr«bllnl, Nllg. l4<» sl. . !s>i .'.o »fi» 5« zndullrie»Wnt»l« nehmung««. Nauges.. Mg. 0st,> l«, sl. . . ,«s. - ,«?'.-«gydier Eisen' und Vtahl.Inb. in Wien l74 — .,EIbfM!il,l", Papiers, u, «.««. I»?'-1»^— l^irsinffer Vrauerei 100 fl. . . ^«' —ju»1'5« Moiüa» Wcscllsch,. vest.»alpine, 4UIi75^.7ü Prasssr Eisen I»b, Grs, M> sl, »»»»' «»"!» Lalgo-larj Vleinlolilr« «<><> sl, b!«<» — ü»U - „Säilöglmühl", Papiers. A«, sl. l!9l)'—<,!« — „Lteyrerm". Papiers, u. «,-G. 4<»^,'-!405-— Tlisailer Nohlenw, <<»elcll. 7« fl, ««!''—»,!«--. Wassens.'G.Ofst in Wien.NM, 54< — ^4ö — Ullssgon-Lrihanst.. Mg. in Pest, > 4 X........ «25-— «?.,', — WienerVllugelelllchgft lONfl. . «<,« — !,K5 — Wiensrbergsr Zl,gel-Uitltn.VlI. ««» - «!7 - Devisen. Kurze Vichttn, «msterbam....... lW 75 !9« »5 Deutsche Mäh,...... N7 «0 ,17 f«» London........ u i» 4« 2»u «« Par<»......... »5'^<» l»l, »« St, P»»,r«bur«...... - - —.. Palulkn. Dulalen........ 1l »< ll»« «»Franlen Stulle..... N<^ ,9',« Deulschr Rcichsbanlnote» , . 117',,,, «>7«<, Italienische Vanlnoten , . . , «.< 2« «l> 4,> «übel-Noten...... ! »!>»,» l ü4.. **" H«"Hi,.„ ^V^" ^ TT«rlr«.vt* .W ••«»•«'„r„I*nUUrU>s«"1. i'rl«.rl»ll»rM, AM»«-»». ^^^ •*•«•., l»^v|.rn uimI Vitluixn- j^^*^^**' I-r"'-'ir—l-rirmnif Privat- Depot» (Safe - Depogit**) Verzlisong »»• Bar-El*la|si In Kutt-Kirreiit- ¦¦< i«f Bin-Konti, Hygienische Entstaubung von Wohnungen, Fabriks ^blissenients etc. Vacuura-Cleaner Peter Mateliè. Teppiche und Möbel werden zur Reinigung und Aufbewahrung übernommen.