ItttellMnz - Vlatt zur Naibacher Leitung ^- 152. Donnerstag den 19. December 1833. vermischte ^erlautbarungett. Z. 1703. (3) Nr. 4o5. Fellbietnngs » Gdict. Non dem Bezilttgerlchte Sonncgg zu Laidach tvird hiermit besannt gemacht, daß übel Anlan» gen des Martin Modih, Vormund der minder» zähligen Maria Spellal, wider Mathias Wento von Verdiene, wegcn schuldigen 60 ft. tZ. M., sammt NebenvelbintIiH)tt,ten, die eiec^tive Ver^ äuherung der, dem Leßtern gehörigen. zur Herr« schaft ^onnrg., , unter Uld. Nr. 3»U, Rectf. Nr. 281 dienstbaren, auf3o5 ft. ^5 fr. (Z. M. gc. schätzten halben .^aufrechtsdude iu Verdlene bewil» Uget, und diezu drei Feilbietungslagsc>tzu„gen, als: auf den i3. Jänner, oann 17. Fcbiuar und »7. März iLZ^, zecesmal Vormutags io Uhr, un Octe der Realität mit dem Beilaße anberaumt seien, oaß oiese Ätalität bei der ersten und zwei» ten ^ciltletung nui über oder um die Schätzung. dei der dritten Frilbietung aber auch unter der Schätzung hintangegeben werde. Nezlrtsgerlchl Sonnegg zu Laibach am »3. November i633. H. 170g. (2) Nr. 2326^56. Edict. Alle Jene. welche auf den Nachlaß der am 28. Iännee itt25, zu Moste verstorbenen Maria Mattecb, als Glbcn oder Gläubiger, oder auS was immer für einem andern Rechlsgrunoe Aa« sprüche zu machen vermeinen, haben folche dei der auf den ,0. Jänner t. I., Vormittags um 9 Uhr, vor oiefem Gerichte angeoroncten Tag« sayung, dei sonstigen Folgen deö §. 6l4 b. G. B. onzumcltcn und rechtlich darzuthun. BereintcS BezirtSgelicht Nadmannsdorf den 22, November iU33. ^. ,70«. (3) I. 3ir. 3024. Edict. Von dem Bezirksgerichte Rupertshof zu Neu- fiaotl wird ter Katharina Kutjaro, als Bermö« jzcnsübeihaberinn nach Joseph und Vincenj ^ut« jaro, selige, von Neuslaotl. durch gegenwärtiges Ocict delannt gemacht: (Zs haben rriter sie An. lon , Johann und Bernard Schwiege», dann Anna (Ussier, gedorne Sclwiegcl, als müllerlich Mana Schiriegel'sche lZrben, unter Vertretung leö Hrn. Dl-. Oblat zu iiaibach, dci diesem Veziifsgericdte «me neue Silage, rregen schuldigen 559 ft. 55 lr. und 5 0^0Interessen, seit 7. November'»63,, «n» term 3c>. November d. I., Z. 3024, angebracht, und um richterliche hülfe gebtten, woiüber nun die Tagsayung auf den 2». März t. I,, Vormit« tags um 9 Uhr, hieramts anberaumt rrorden ist. D^ls Gericht, dem der Ort ihres Aufenthaltes un« bekannt ist, und da sie vielleicht aus den l. f. Elb« lanten ablresind sey» tonnte, hat auf ihre Ge- fahr und Unlosten den hierortigenjRechtskündiaen hln. Stephan Murgel, zu ihrem Curator aufge« stellt, mit welchem die anhängig gemachte Re«NS« sacke nach der für eie s. t. lZrbianden dlstimmlen Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden nee» den rrird. Dieselbe rriro daher durch diese cffent, licde Auslärifc zu dem Gnte erinnert, daß sie allenfalls zu renter Zcit sclbst »u elschelncn, oder tcm bestimmten Beltreler thlc Rtchlsbehelfe zulommen ,u lassen, oder aber auch sich selbst einen andern Sachwalter zu besteNen und diesem Gelichte nam» hatt zu moäcu, und überhaupt in olle d,e reUtli« iten oldnut'gömäßigcn Wege einzuschreiten rrissen möge, l>ie sie zu ihrer Vertheidigung dienfam und zweckmäßig finden dürfte, rvidrihlns sie sick sonst die aus ihrer Nerabsäumung entstehenden Folgen selbst zuzuschreiben haben rrird. Bczirlsgrrichl Rupertöhof zu Neustadt! am 3a. November iU53. Z. ,705. (5) Nr. 584. E d i c r. Von dem Bezirlsgerichte Sonnegg zu 3aibach, wird dem Lucas Tscheleßnia und seinen allföN'gen Orben hiermit erinnert: Es habe wider dieselben der Mictael Podlogar von Nrundorf, auf Ber» jährt» unL (Hlloschenerllärung der auf seiner, in Bruncorf liegenden, ter löbl. Herrschaft Sonnegg, 5ud Urb. Nr. 3i, und Rectif. Nr. 29, zinsbaren »j3 hübe, aus tcm Schuldscheine vom Zlj. Map 1799 haftenden Saypost pr. 73 fi., tie Klage an« gebracht, worüber die Vcrhanolungötagsayung auf den 22. März »L34 Vormittags 9 Uhr, bleramlS anberaumt wurde. Da nun diesem Gerichte der Aufenthalt des Getlaglcn, Lucas Tschelcßnig und seiner etwaigen lZrden unbekannt ist. so hat man zu deren Vertretung und auf Gefahr und Unsosten derselben den Herrn Di-. Anton Lindner, Hof« und Gerichts« advoccNen in ka'bach, zum Curator tcsleNl, mit welchem die angebrachte Rechtssache in gesetzlicher Oltnung ausgeführt und entschieden werden wit5. Desicn wild Lucoö Tschclehnig und seinen oll« fälligen hie? vnbltancitcn Erbcn zu tcm Ende er» innert, tunnt sie Gellagte oller.fosls zur obdc» wcldtfn Tükjlißung feltft zu erscieinen, ctlr dem btsiimmlin U'ellleler ihre allfälligen NecktSbehelfe in rechter .^eit an Handen zu lossen, oder einen andern Sachwalter zu besteNen und diesem Ge« richte vamdaft zu machen, und übtlhoupt in jkne rechtlichen Wege c,nzuj " ,^ „„ Freilose, welche dem Besitzer e,-lose. Die,e, noch m «ta» «eya^ sehr bedeutenden Gewinnes bietet, «es solche" °'e^°f^WW°.^^^^^^^^^ ^ ,.^^ ^lM,c^ »äßt, d>° W'°^fHlicuni «eranlassen, s.ch^alo^dam.t zu ««sehen. In dieser re'ich^s'geUa^tetVMte^' gewinnen 2Ä,000 Tr'ffer Gu.dm 550,000 W.W,.md?°s« 12,000 w N»«m<.l'Wc°.h^°n^5 0,0 00 Gulden Wiener Währu.g , zusammen Gulden 7 0 0 , 0 0 0 W, W„ »°"heil. in Treffer von st. -°°.°°°. 25,.°^ .5,°°° und - oo° '°/en^ ^2r°'2^U"n'/7^m'i fi. 5,°°«. 4,°°°, 2,°°° u»d '^ -°W'' N. 2 «°° un ^ ^ ^ ^^ ^^ ^°°^7n7 20"° ^n° 7U°M^' ^ ^!n ^ ,«^.,°°°, 5°. .«° u. s,w. ^ Das Los lostet 5 ft. C. M. , ^>«« Näbere üb« die besonderen Vortheile oiestr ausgezeichneten Lotter« enthalt ^"b ^",l ^,^ Spiclplan. « ,° . <>...!,„ ,»,, Hammer «^ Karls, Wien am ,5. October >L32. ^^ N„»nerss>aß° Nr,, .26, i« 2. S>«k<. k°s« dieser Lotterie smd bei Ferd. Ios, Schmidt, am Kongrcßplatze de.m M°h«n im Veischlechgewolbe zu haden. Vränumerations - Anzeige. Indem der unterfertigte Zcitungs- Verlag für den ihm bisher so gütig zu Theil gewordenen Zuspruch seinen verbindlichsten Dank abstattet, ladet er zugleich cm hochverchrli-ches Publicum zur ferneren Pränumeration auf die NmbaOep NetNMZ für das nächste Jahr l«34 hiemlt.höfiichst ein. Da sich tne Pränumeration mit Ablauf dieses Monats auf obbe-rührte Zeitung schließt, die neue Auflage aber noch im laufenden Jahre bestimmt werden muß, und nur nach der Anzahl der gefälligen Abnehmer bemessen werden kann: so bittet er umso, mehr die ?. ^. Herren Pränumeranten, noch vordem Schlüsse dieses Jahrs auf die vorerwähnte Zeitung gefalligst vranumcrircn zu wollen, weil man sonst in die unangenehme Lage versetzt ware, spater eintretenden Pranumeranten die Nachtrage der bereits erschienenen Nummern nicht verabfolgen zu können. Die Redaction wird es sich zur Pflicht machen, die vorzüglichsten Ereignisse des In- und Auslandes, so schnell als möglich aufzunehmen, weitläufige Berichte übn vorgefallene Begebenheiten im Auszüge mitzutheilen, überhaupt aber gar nichts vermissen zu lassen, was nur immer mit dem Raum und der Tendenz dieses Blattes vereinbar ist. Das IllZZrischb Nlittt, welches von der Zeltung abgesondert wie bisher erscheint, wird gelungene Gedichte, . ' Erzählungen, Novellen, oder andere interessante wissenschaftliche Aufsätze enthalten. Zu dem Ende ladet die Redaction die Herren Literatoren cm, sie mtt ihren schatzbaren Beitragen zu unterstützen. Der Pranumerations - Preis bleibt wie vorher derselbe. Die Naibacher Leitung mit dem IllNrischen Vlatte, (welche ohne demselben nicht ausgegeben wird,) und sämmtlichen Beilagen kostet: ganzjährig im Comptoir.....6 st. 30 kr. halbjährig im Aompt.mit Convert 3 st. 45kr. halbjährig cleuo .....3 „ 15 „ ganzjährig mit der Dost. portofrei 9„ — „ ganjjährig cieuo mit Aauvcrt 7 « 30 „ halbjährig 6ett« 6eu<, 4„ gs) „ Das Allyrische Matt wird, wie bisher, auch ferner auf Verlangen besonders (ohne Beilagen) verabfolgt. Der Pranumerations-Preis ist: im Comptoir ganzjährig.....2 st. — kr. mit Souvert halbjährig.....t ss. l5 kr halbjährig.....I „ — „ mit ver Dost jährlich.......3 „ — „ mit Noubert jährlich.......2 ., 30 ., halbjährig.....i „ H) „ Die löbl. k. k. Postämter werden gebeten, ihre Bestellungen durch die hiesige löbl. k. k. Ober-Postamts-Verwaltung machen zu wollen. Die kaibacher Zeitung mit dem Amts- und Intelligenz-Blatt erscheint, wie bisher, zweimal in der Woche, nämlich alle Dienst- und Donnerstage; das Illprische Blatt, dem das Amts- und Intelllgenzblatt beigelegt wird, aber alle SaMstÄtte. Jene ?. I'. Herren Pranumerantcn, welche die Zeitungen in das Haus aetraaen wünschen, zahlen dafür halbjahrig 29 kr. Da sich seit einiger Zclt der Fall häufiger ergibt, daß unfranklrte Briefe an den gefertigten Zeitungs - Verlag eingesendet wc-0en; so wird wiederhohlt ersucht, nur franklrte Briefe an selben einzusenden, weil man sich sonst genöthigt sehen würde, unfran-ki rte Briefe nicht annehmen zu können. Laibach im December l833. Odel v. NleinmaZr'sOer Neitungs-Verlag.