iDlarbur Amtliches Organ des Vtrlai nnd SdirltlMtaac: Mlrbarg fe.d. Dra«, Badgasse Nr. 6, Pernnif: 25-b1 3S-66. iS-69. Ab IIJO lAr l|l dlt S^hHftlcitnag aur tut Pernrni Nr. 28-67 •rrticrau, ^SDeiOnad^len, 24—27. s>eiembtr i042 82.3abrgong Neue Massenangrifle der Sowjets zerschiagen Di« SdllaeM am mÜMatan t}an hSh an ~ Höh« Verluste der Sowjets bei Stalingrad Zwei grSMa Tramportar bei Bougie in Brand geworfen HfciwfcauwwiaiHai, fS. Daaaaibi» üm Obarkommandö im flbl MKanati üMtsAa pankMtitiypih iilitaA ttftriHflb des Tarak, Mckdüa ll% aUrka leladUcka Aüfriffa Mitlg abfvwtasta hattea, dem wai-ckmdm Oafaat mcIh tracklw hmmiMi OHaafaaa alft «1 raaaiaiag la ■vaad. iai i lialMa üaffiflas iwtatbaa W»lga uai Dob ud ^ llallapai arlltlaa Ma tawjali fttalia VartaaW. Aai aiittlatae Daa haHia dia adiwagaa KAmpf« aiL Bat Woronaa^ draagen daulaclia trappe« fibar daa mgalroraDaa flvA dia taind» Udtaa ^allunfaa ate «ad t«rat5rtati dabai salltaidka Üat^stlada. Di« dasatmnfan wurdaa tari^ichtat ftfanfengaliomMiw Öagiiiaa^tlirft tvm fall schoa Im aar B«r«tt-BÜnttfig zartciüagfD. bn mittleraa «md aftrdUckaa ^raatabickiiitt K&mpfa von ArtDcbal' ledautung bzw. Sp&h-oad {StoBtraii^ktigkafi /kUgrlffi ^ega« den I |HaiyiiiyaHi)|uyiaygiaH|]IIIIIHaaillMllH^MMllllll I H V^raiNR^rallll 11 n^M^Mnlni winiiiiiiisiiiliipnn m ürtismlsdai Rmnanks Balchaarialitar Dr. OmöMs IpriclH aai «m li^»ir aH ^ ^ ^ Btria. Ml De?ae*er fitaa w^%MU>Hiiniind>M daa Qrofidaiii-aeiieB INadnAka vartHrift wfadcr wk ia daa Vorjahren am 24. Dezember ab t#JO Ubr Froat and Heimat aa ainem Qemeinsclufta-arfaM taa fai» Htmttkt Art 2isam. naa IMI dMa Obar^o^AMo Webrraacbl sind voa daa RttttdruaksehancAden la deli Pro|>aMadakom0Sniefa iid Uk dto ninkua-aara aaa AlMirckganffati tdmitbt #ordaiw aai aa diaaata AbaAd dSp ilaaiUcbe tfta-naaf avlsdiaa Probt aad llabnat a« Ibar-wmet. ihiAd 90000 nMnetar UdtaatkiMn W* dea taidia)t6t sodäO tom nsAieer vi tm Kmastii» vQi der ^tga ws aran dM Atlti^ Unit! du StbAmat ^r dal rfofttai üel tut deitM wer hetmitl- aüM Öaaa nreiAlM köttaefe. Oeschlossaa tM* Nmdert MlllhMN Ibet die Mwelte der deiitsdl6tt Weiftttaeht ind M-itlt taf dem Höheptthkt das femeitlsaiMt CrÜab^ tia i\ Ulf all Wfrihhathtsinlprtcbe vöt Retcba^ialstM- 1^. OMbbala IUI das Die WethrtäolltsaeMdtaf dafe Ordldeeiaciwi RuiMfutiks Irird mit ainam testMchaa Koit-tert abfeschlos^en« In deth >Lw f^eludes« vaa fraaa Listt. das Vorspiel rar 00er *Lo-haiiKHft€ von Riehard Wagnar and das Weih-n^eltsllad ^ndif Nacht der klaren Sterns« voa Haas Baomaaa la Oahdr cebracbt werden. liiMitr MM encM n an inluMeifsciwi BaHln SS. DaicMba^ Dir LeHü ^ AtKlIindMrMniftation der NSüAf^ OatrtelTCf BobYe, bricht Srt erstei WeüinäcIitstÄt iKft Detitschea Kiihwellensea* der ftbtr die l^ichtstrahler «ach'Stkl- «nd Oertttien, Afräca sowie Nord-, Süd- and XWt-teiaitierika tu den Aaslandsdeutachen und dea deutscheft Beelfeuien. Die BeiWeteitea airtd wie folgt: SOdaalen 10.19 Ubr, Ostaaien 16.30. Afrika Ii, Amerika ae 20. Detaftiber aaii 1 Ubr. OluckwuBSdi der llelii.c'i '.nz falnde^aad Daa Deutsche ttote Kreut sandte an die dautschen Zivilintemierten im Feindealand teilendes Telegramm: »in treuer VerbundeniteH gedenkt die Hei-mat aller internierten deutschen Männer, Frauen und Kinder und sendet durch uns herzliche Weihnachtsgrüße und die besten Wünsche zum Jahreswechsel. Deutsches l^o-tes Kreuz.« Auf die Giückwunschteiegramme des Deutschen i^oten Kreuzes haben einige Lager diir deutschen Kriegsge^angenert und ZiVÜinter-nierten bereits telegraphlBch gedankt und das Deutsche Rote Kreuz gebetert, der Heimat und besonders den Angehörigefl hefzliche WeihnaclitSgrtlBe un(1 he^te NftuifthrBWUrt^rhi^ sa Ubrrmittcla. iSÜltkpunkt Weliklj-Lokl scheiterten an dec tapferen Haltung der deutschen Besatzung. la UbTaa wardea faiadltcha StoStrapps varalcMai Daatich-Itallaalicha Kanpfgrup» pan warfen 1« tttnasian daa Feind aus zäh rartaMlftaa lal^tailnnf««. Zahlrelcke Ge-l«Bfaa« aad Ba«ta wardaa alngabraclit, eine (alnallcha Schwadroa aufgerieben. Oatwtrls Bovfta Wmdet Bordeaux ein angltachar Sabotagetnipp noch vor der Au»-ftbmng aeinaa Anflragaa gaataHt «nd ver-atcbtat 1411 SpM- »M vnstnqi]i!ände de« Hecrea bei ihreo acbweren Abwehrkämpfen, Unsere Jäger sicherten den Luftraum für die angreifenden Kam|>f- und Schlachtflugseuge, unter denen aich auch ungarlache und rumäni-■che Flieger befanden, \md schosaen dabal algen« Vartuate nenn aowjeüscba Flug-■au^a ab. Auch imStadtfeMet von Stnllngrad rissen dia Kämpfe nicht ab. Die Bolschewlsten führten nua ihren Stützpunkten am Wolgaufer gagflh daa Industrlegelände örtliche Voratöße, die aber ergebnislos blieben. I>urcii den erfolgreichen Ang^riff unserer 'IVut)pen bei Woronesch sind mm auch Ira nördllchaten Teil der Donfront neue Kämpfe entbrarmt Hier drangen unsere Grenadiere über den zugefrorenen Fluß vor und warfen die ftowjeta trot* verbissenen Widerstandes aus ihren ßtelUingen heraus. Vergeblich ver-auchte der Feind, In heftigen Gegenotößen die vordringenden deutschen Stoß?ruppen aufiÄihÄlten. Der Angriff ging una\ifhalt.s«m welter. Vorübergehend aoblen es, als ob vor dem aehn Meter breiten und zwei Meter hohen Panrergraben, der fast zur Hälfte mit Schmelzwasser gefüllt war, unsere Grenadiere liegen bleiben mlißton Doch anrb d'e-Bca Hlnnemla vmirde mit H'lfe der Sturm-plonlere Uberwimdon, sodaß der weitere Stoß die feindliche Front bis in die der Reg=ments«täbe aufriß Alle 37 Bunker und Kampfstflnde Im Beroloh der Filnbrurhs-stelle wiirden vernichtet. Untor den zahlreichen Gefangenen befinden sich e'n sowj^^tl echar Reglmenta- und ein BatallliMisstab. Auch Im Raum südöstlich Toropcz hatten urwore Truppen bei der B'ortflihning Ihrer Viigrlffe weitere Erfolge. Oeulsdiß Spälttrypiis hinter d«n lemdüilien Linien Um die Voraussetzung für einen Angriff tu erkunden, erhielten niedersächsische Panzergrenadiere den Auftrag, mit Spähtrupps durch eine vom Feinde stark besetzte Stellung bis etwa vier Kilometer hintec die feindlichen Linien vorzustoRen. Nur mit äußerster Vorsicht konnte sich der Spähtrupp durch den tiefen Urwald vorarbeiten. Nachdem dies den Grenadieren gelungen war, kam es darauf an, festzustellen, ob zwei kleinere Ortschaften hinter der feindlichen Front besetzt seien. Vorsichtig vor-wärlstastend, erreichte der Spähtrupp den Rand des ersten Dorfes. Einwandfrei erkannten sie die sowjetische Besatzung. Auch der nSchste Ort erwies sich als vom Feinde besetzt. Gefangene zu machen schien unmöglich, deshalb gab der Führer des Spähtrupps den Befehl für den Rückmarsch. Gerade als sie eine Femsprechleitung durchschneiden wollten trottete Ihnen ahnungslos ein Bolschewist entgegen. Auf das „ftuckl-Werch", den Be-fehi, die Hände hochzuheben, hatte der Sowjet nur ein Grinsen. An alles dachte er, nur nicht an deutsche Soldaten. So weit hinter der vordersten Liniel Erst die Mündung der Maschinenpistole ließ Ihn die wahre Lage erkennen. .Als er sein Gewehr hochreißen wollte, fiel er unter den Salven der Maschinenpistolen, .letzt galt es für die Mftnner des Spähtrupps, schnellstens zu ver-"»chwinden. Nach Dnrcbsrhneiden der Femsprechleitung erreichte der Sp»1htrupp wie-(1»''r d'e eigenpn Stollunoen. Wenige Stunden später trat ein neuer ^pjihtrupn nochmals mit Erfolg den gefahrvollen Marsch durch die feindllrhcn Linien ">n. Die *?p3htrunps vprsrh-iffton der Führunq t n klares Rlld Uber die feindlichen Kräfte u d ermflnllchten es der Artillcrit», die schweren Wnffpn des Femde« niederzn- Kriegswaihnacht Marburg, 24. Dezembar Die Untersteiermark begeht ihre zwelta Kricgsweihnacht. Es ist keine laute Feier, denn wir leben lieute in einem uns aufgezwungenen gewaltigen und harten Krieg, der unsere Zukunft entscheidet. Und wir verstehen, daü e^ gilt, In diesem Ringen unsere ganze Kraft einzusetzen. Wir haben selernt, daß keiner abseits und für sich bleiben därf, daß wir alle eine einzige große Uemeinschaft sind, die zusammengeschwefflt ist von einem Wollen, von denselben Sor-""a. Hoffnungen und dem gleichen Ziel. Und dieses Ziel ist der Sieg. Alles andere yerschi\-indet daneben. Hart greift der Krieg jn unser aller Dasein. Auch die Söhne der Untersteiermark stehen an der Front. Dena es gibt keine Grenzen mehr zwischen dem steirischen Unterland und dem Reich. Unstra bursclien tragen den Rock des Arbeitsdien-stes, ihre l^raft gehört dem großen, einigea Vaterland. Und die daheimgebliebenen Männer sichern in der Wehrmannschaft un-.sere Heimat. So gibt es kaum eine FamiliCi die nicht unmittelbar mit dem KriegSKesche-lien verbunden wJlre. Und so schlagen auch unsere Herzen hinaus in die Reihen derer, die im Osten, im Norden, im Westen, auf afrikanischem Boden und auf fernen Meeren als tapfere Soldaten' ihr Leben einsetzen, wie es ihre Väter und Vorväter getan. Unsere Feinde wollten nicht, daß wir ia Frieden unsere Tage verbringen. Sie wollten es uns nicht gönnen, daß wir von dea (jutcrn der t'rde soviel haben sollen, wie wir und unsere Kinder brauchen. Ja, sla wmicn unseren Müttern .sogar die Kinder nefimen, sie in die Fremde schicken und *mternationaI[53icrcn«. In Not und Elend soll unser Volk verkommen, ausR:erottet soll ai werden. So möchten es unsere Feinde in Ihrem wahnsinnigen Haß. Niemals tst daher ein Krieg um einer gröÄeren und heiligeren Sache willen geführt worden, als wir ihn fiihren. Denn es geht um die Zukunft un.se-\olkes, deren Träger unsere Kinder sind. Uns wird kein Friede geschenkt, wir müssen ihn erkämpfen, erkämpfen durck dea Sieg. Nie haben Soldaten keldenmütfger genin-unseren tun. In bitterster Kulte, in den Ciluten der Wüste, auf stürmender weiter See und In den Lüften haben sie Siege erfochten, wie sie einzig dastelien la der üeschichte aller Zeiten. Riesiger Raum tuit seinen unübersehbaren Reichtümern dbs Btidens wurden den Gegnern entris.sen. So schwer sind diese Gegner bereits getroffen, so vernichtend waren die Schläge, die auf Sic niedersausten, daß man ihren verzweifelten Haß wohl begreift. Denn sie spilrcn es lag um Tag, daß das Deutsche Reich mit seinen Verbündeten lieute mächtiger ist denn je, daß es eine unermeiHche ICraft schöpft aus dem eroberten Raum nnd auch aus der Menschenarbeit dieses Raumes. Unbezwingbar sind wir geworden, wenn wir durchhalten. Unsere Feinde müssen die Lebensmittel-rationeii herabsetzen, wir erhöhen sie. Es gibt keine Macht der Welt, die uns aushungern könnte, aber unsere Unterseeboote und unsere Luftwaffe versenken Monat für Monat unendliche Mengen an Lel^s- und Kriegsmitteln aller erdenklichen Art. Verloren haben unsere Feinde die besten und reichsten Gebiete, von denen sie lebten und aus denen sie die Werkzeuge des Kampfes gegen uns schufen — im Sowjetland sowohl wie in der Weite des pazifischen Ozeans. Heute gehören diese Gebiete nns und unseren Verbündeten. Das ganze hochkultivierte und dicht bevölkerte Europa, gegen dessen Fleiß und Können alle übrigen Lflti-der Erde nicht aufkommen, arbeitet henta mit uns, und allr wichtigen Teile Ostasiens sind in Japans Hand. So sind in Enropa und in Asien zwei Großräume einheitlicher Arbeit und einheitlichen Wüllens zur Tatsache geworden. Nordamerikas Erfolge aber, dessen Flotte in einem Krieg«jahr unersetzliche Verluste eriltten hat, bestehen daNn, daß es die Trünmier dessen an sich zn reißen sucht, was einst das britische Weltreich hieß. Das ist heute die Lage Und daß sie so Ist, das danken wir unseren Soldaten. MAssen wir da nicht alles tun, um diesen unseren Soldaten, zu denen unsere Väter, Söhne und Brüder, die Gatten und Liebsten unserer f rauen und Mädchen gehören, den Endkampf und den Endsieg zu erieichtem, so gut es jeder von uns auf dem Platz, auf den er gestellt ist, vermag? Können wir nicht noch mehr als bisher alle unsere Kraft an- SeHe 2 »Marburg Zefturrj»«, WffTlnachfen, 24.-27. Dezefnb«T 1942 Nummer. 398/301 spannen, um nns der Pront würdig sa erweisen? Dürfen wir auch nur das Geringste \ cmachtässigen, was irgendwie beitragen könnte zum Sieg? Das sind die Fragen, die in dieser Weihnacht vor uns stehen. Groß und fordernd. Die Antwort, die wir darauf geben, ist genau so entsoheklend wie der Katiipfwille der Tront. In dem Aufruf, den der Führer zum Kriegswinteriiilfswerlc 1942/4.1 erließ, ^agte er: »Wenn aber in diesem gewaltigsten Ringen aller Zeiten 6tr deutsche Soldat unter kaum vorstellbaren Rntbehrungen im Kampfe .seine schweren Opfer bringt, dann ist die Heimat gerade in die.sem Jahre noch mehr verpflichtet, auch das Höch.ste an ihr«n Opfern zu geben. Selbst dann wird sie mir einen Bruchteil von dem leisten, was unsere Wehrmacht zu Lande, tu Wasser und in der l.Tift vollbringt.# An diese Worte des Führers wollen wir il^nken, wenn wir heute abend unter dem Weihnachtsbaum stehen. Sie voll und ganz erfüllen, mit all unserem Sein und Tun, das ist unsere heilige Pfhcht. Es ist das große, üas selbstverständliche, das einzige Ge-'^chenk. das wir unseren Soldaten zu diesen Kriegsweihnachten min geben dürfen. A. Oerschack Die Selbsliniiigkeil ier Slowakei gewBltfleistel Preßburg, 23. Deaember In PreRburg fand am Dienstag die konstituierend« Sitzung des ZentralauMchuMes der HHnka-Partel statt Staatapräaident Dr. Tiao führt« ala Partelfllhrer u. a. atui, Aufgabe der Hliinka-Partel «ei ee, die Nation J5uni «lowakisohen Nationalbewußtsein zu fraiehen. Es sei das Ergebnis der politischen Ideologie des Nationalsoziallsmu«, daß das GroßdeutJWhe Reich unter der Pllhrung Adolf Hitlers das stowakische Volk als arteigene Einheit anerkannte und ihm den höchsten Wert, ditt staatliche Selbständig, iteit, gönnte. Es aei ein kategoriseher Imperativ für die nationale Ehre der slowaki-Bchen Nation gewesen, sich Im Sinne der eigenen politiichen Ideologie an das Grofi-rleutsche Reich anzuachließen und sich von Allen denen abzuwenden, die den Slowaken wwler die nationale no<'h die staatliche Selb-stÄndigkeit gönnten. Als Repräsentantin nleiM die Hlinka-Partei die Organisation des Volkes und Staates. In Albanien nnrVeradifang nefmiden Tirana, 23. Dezember Zi den Erklärungen Edens, in denen er für cme sogenannte »albanische Unahhän-v'igkeit« eintrat, sich al>er wohlweislich ent- Grenzziehungen genauere Äußerungen zu maclicn, schreibt die albanische Zeitung »Tomorit.* »Die Alterungen des englischen Außen-mtmsters Eden hätten in Albanien nur Ver-üChtuiiR gefunden. Aus ihnen gehe hervor, tialJ Albanien auf Kossowo, Skutari, Korica mtd Argirokastro verzichten solle. England i'r ^ ällen Friedensverträgen Unabhängigkeit versprochen, aber umgekehrt nane Lloyd George Südalbanien an Serbien wisse ganz genau, daß ilie rliiclitlingsregierungen Serbiens und «irieclienlands täglich im Londoner Rundfunk .\nspruch auf albanisches Gebiet machten, nie überlegene Weisheit Mussolinis habe Albanien ein neues Gesicht gegeben.« Sdiwedens AbwehnMlong gegen Ae Irtn Stockholm, 23, Dezember Die Dehatte Ober die von britischer Seite dämmenden Vorschläge, polnische Juden-Kinder nach_ Nihweden kommen zu lassen, wird von »f'olkets Dagblad« in einem Artikel *F olmsch-jüdisciie Invasion« aufgenojn-men. Das Stockholmer Blatt weist darauf 'jm. was für eine abscheuliche Rolle die Ju-<)rii tm demokratischen Deutschland spielten nas schwedische Volk habe leider in gro^ Kern ümfange die f^ropagandalüge angenommen. daü die Juden nicht eine besondere Kasse, sondern nur eine Religionsgemein-Nciiaft seien. Wer aber nur einen Schweden und einen Juden nebeneinander stelle, werde sehen, daß er zwei total .fremde Rassenarten vor sich habe. Man dürfe auch nicht verges-en, daß der Jude auf sein Wirtsvolk als unterlegene Rasse lierabsifcht. Man müsse im Kampf gegen die rassenfremden und volks-leindliclien Elemente das schwedische Volkstum und nordische Ideal erhalten. Diese rassenfremden Elemente seien im Begriff, ans egoistischen Motiven Schweden zum Kampf K_egen seine wahren I-ebensinteressen zu verführen, zum Kampf gegen ein zusammenarbeitendes sozialistisches Europa. Hoffentlich hedürfe es keiner poh»isch-jüdischen Invasion, um dies einzusehen. CaglSnder in Dakar onerwflnscM Stockholm, 23. Dezember Die Ausschaltung jeqlichRn britischen Ein-llussps duch in Dakar hat den britisch-amerikanischen Interessenstreit in Nord-afnka noch weiter zugespitzt. So zeiqe sich, schreibt der Korrespondent des „News Chro-tticle" aus Britisch-Gambien, daß der Einfluß der USA auch in Dakar führend sei. Wahrend ainerikiinische Journalisten z. B. sofort nach ihrem EIntreflen an der Westafrikn-Kflste Einlaß nach Dakar fänden, hätten hrltische Korresp»)ndenten bis zu fünf Würben gewartet nnd bis heute noch keine Erlaubnis erkdltea. Die „Friedensinsel" im Spannungsfeld des Krieges Dummdreisles britisches Fäischungsmanöver - London möchlo dio Drohungon Batisias gogon Spanion vorwischon Madrid, 23. Dezember Mitte Dezember veröffentlichte die Presse in Buenos Aires unter der Dberschrift „Ganz Latein-Amerika würde der alliierten Invasion in Spanien zustimmen" eine Erklärung, die der kubanische Präsident Batista vor Pressevertretern in Washington abgegeben hatte. Dieser erklärte, dafi sämtliche ib^roamerika-nischen Republiken au&«rst befriedigt über den Einfall der Angloamerikaner seien. Eine gleiche Aktion in Spanien wilrde ebenfalls von ganz Ibero-Amerika begeistert begrüßt werden. Am 18. Dezember behauptete Radio London, daß Deutschland und Italien mit der Verbreitung obiger Meldung den Versuch unternommen hätten, Unruhe in die Beziehungen zwischen Spanien und den anglo-amerikanischen Nationen zu bringen. Die Erklärung des kubanischen Präsidenten sei falsch zitiert worden. Er habe sich für eine britisch-amerikanische Invasion in Italien erkläJt. Es hat «Ich Jetzt aber klar heraos-gestellt, daß der ursprünglich gemeldete Tatbestand in Tollem Umfang zutrifft Und zwar ist der Inhalt der Batista-Erklärung gegen Spanien zuerst von den amerikanischen Agenturen United Press und Associated Press sowie von der in Argentinien erscheinenden englischen Zeitung „Buenos Ai«e« Herald" gemeldet worden. Offenbar war London an einer Verdrehung des Tatbestandes viel gelegen, um den Eindruck der Batista-Erklärung in dem Augenblick zu verwischen, in dem der spanische Anßenminister Jordana in Portugal weilte, um über die gemeinsame Haltung der beiden Iberischen Länder zu sprechen. Nach der Rückkehr des spanischen Außenminister General Jordana aus Portugal wird In den polHischen Kreisen der Hauptstadt und in der Presse dieser Reise eine größere Bedeutung beigemessen, als es sonst bei einem diplomatischen Höflichkeitsbesuch öbHch ist. Es ist das erstemal seit .300 Jahren, daß ein spanischer Außenminister Lissabon in offi-«ieller Mission aufsucht. Die Küsten und Grenzen der »Friedensinsel« umbrandet die Sturmflut, von der man nicht weiß, ob sie nicht eines Tages die LSn« iiiiinmnHttnmtiyuiiminniiniiiiniHiinaimiiiiiniiiiuNiainHiiiiimmHniiamiiiiMiiiniflniiHiii^^ Ralkalta eraeut erfolgreich aagegrinen Zwei Munitionsfabriken und eine Granatengiesserei durch japanische Plugzeuge vernichtat. — Fort William ein wüster Trümmerhaufen Bangkok, 23. Dezember Wie der Sender Delhi meldet, wurde Kalkutta in der Nacht zum Mittwoch zum dritten Male von Japanischen Flugzeugen angegriffen. Auch ^esmal wieder wurden In den industriellen und militärischen Anlagen schwere Zerstörungen angerichtet. Im Industrievorort Haurah wurden zwei Munitionsfabriken durch Bombenvolltreffer vernichtet, eine Granatengießerel brannte unter heftigen Detonationen vollständig nieder. Ein Tiefangriff der japanischen Bomber galt dem Fort William und dem angrenzenden Kasor-nenviertol in Moldan. Das Fort war nach dem Abflug der Japaner nur noch ein wüster Trümmerhaufen von verbogenen Rohren, aufgerissenen Unterständen imd zertrümmertem Mauerwerk. Während des Angriffs a«f die Stadt flog ein Teil der japanischen Bomber den Flugplatz an, auf dem 22 britische Flugzeuge abgestellt waren. Trotz heftigem Abwehrfeuer setzten die Japaner zum Tiefangriff an und zerstörten sämtliche 22 Flugzeuge am Boden. Aus einem britischen Jfigerverband, der zur Abwehr gestartet war, wurden durch japanische Jäger zwölf Flugzeuge abgescbossen. Itlit iTAuz Inaoaderer Sorgflult nnr nrilitäri-bcIm ZMe ansfemickt Vom südlichen Krieg^sschauplatz hier vorliegende Berichte bestätigen die Schwere des japanischen Luftangrlffo® auf Kalkutta. Danach griffen die japanischen Luftelnhel-ten in der Nacht zum 21. Dezember bei Vollmond sowohl Chlttagong als auch Kalkutta an. An beiden Plätzen seien In militärischen Einrichtungen nach heftiger Bombardierung schwere Brände ausgebrochen. In Chltta-gong war eine Detonation so stark, daß die Bxplosion eines MunltionBlageni angenommen werden muß. Die Japardschen Maschinen kehrten ohne Verluirte ta ihre Aas-gangabasen aurllck. Der Frontberichterstatter von >Asahl Schlmbun« fügt hinzu, daß die Japanischen Flieger bed Äirera Angriff auf Kalkutta mit ganz besonderer Sorgfalt nur rein militärische Ziele aussuchten, tun die schuldlose indische Bevölkerung vor den Kriegsschrecken zu bewahren, da Ihre Angriffe nur dem englischen Feind gelten. Aadi Cevlan roll aadi Preikeil Stockholm. 23. Deaember Nach einem aus Colombo datierten Bericht des Londoner >Daily Herald« verlangt Jetat auch Ceylon die volle Unabhängigkeit von England. Die Kongreßpartei, so heißt es In dem Bericht, habe auf einer Tagung in Candy Ihre frUhere Forderung nach der Gewährung des I>omink)n-Status durch ehien Mehrheitsbescliluß abgeändert und Jetzt volle Unabhängigkeit von England gefordert GlelchMitig ^ sei eine Entschließung angenommen worden, derzufolge die Vereinigten Nationen baldmöglichst eine bindende Erklärung abgeben sollen, Ceylons Freiheit nach dem Kriege zu garantleren. Was Mexiko Rooecveltg Krieg verdankt Wie Efe aus Mexiko-Stadt meldet, versammelten sich dort 20 000 mexikanische I Arbeiter zu einer Protestkundgebung gegen ' die gewaltige Teuerung der Lebensmittel, ' Bekleldungsartlkei und Mieten. Bis zum vergangenen Jahr war Mex'ko eines der billigsten Länder In Amerika, Seitdem sind Jedoch die Wchnungsmleten um 100 Prozent, Kleidung und Schuhe im» 75 Prozent und Lebensmittel um 60 Prozent teurer geworden. der überschwemmen wird. Beide Linder sowie ihre afrikanischen Kolonien liegen 'm nächsten Kriegsbereich, und die USA-amerikanischen Drohungen sind noch nicht vergessen. Die Atmosphäre und die Einstellung der Regierungen bedürfen daher einer Aufklärung. Außenminister Jordana genießt, wie die portugiesische Presse hervorhebt, das volle Vertrauen und die Achtung des portugiesischen Volkes und seiner Leiter. Die Zeitungen Lissabons stellen heraus, daß die Lage ernst geworden sei, und erinnern daran, daß sich der spanisch-portugiesische Block jedesmal festigte, wenn Gefahr im Verzuge war. General jordana war schon einmal als spanischer Außenminister mit Portugal in engere Beziehungen getreten, als er im März 1939 den Freundschafts- und Nichtangriffspakt mit dem Nachbarland unterzeichnete. In diesem Vertrag wurde auch ein gegenseitiger militärischer Beistand für den Fall einer Verletzung der Integrität der iberischen Halbinsel vorgesehen, obwohl damals der europäische Krieg noch nicht ausgebrochen war. Im Lichte der internationalen Geschehnisse der letzten Jahre und besonders Monate gewinnt diese allgemein gehaltene Vereinbarung heute dne aktuelle Betonung. PorlogiesiKhe LoltliolieH abemals verielit Lissabon, 23. Dezember Portugiesisches Hoheitsgebiet wurde am Mittwoch kun nach 14 Uhr «meut von eng-lisch-nordamerlkanlsehen MiUtlrfhigzeugen verletzt 14 Lookhead-Bomber, von England kommend, ttberflogen portugiesisches Hoheitsgebiet anscheinend auf dem Fluge nach Gibraltar oder Nordafrika. Erst vor wenigen Wochen hatte die portugiesische Regierung in London schäirfsten Einspruch wegen der Neutralltitsverletjun-gen erhoben und verlangt, daß die Zukunft keine Wiederholung bringe. Seit diesem Zeitpunkt flogen Jedoch emeut verschiedentlieh britische und nordamerikanische Blugseuge in portugiesisches Hoheitsgebiet ein, was im ganzen Lande Empönmg auslöste. Am Samstag Uberflogen nordamerikanische Flugzeuge die Residenzstadt des Präsidenten CarnK>na, Cascals, was als besondere Provokatkm gegenüber dem kleinen neutralen Lande aufgefaßt wird. Britische „Sorge" um Dealschlands Zukioil Aus dem Wirrwarr der Londoner Geiüchtclabrik — Ergötzliches aus einer Konferenz — Taschensnieler Montgorrery Stockholm, 23. Dezember IMe englische Öffentlichkeit wird von der eigenen Agitation wieder einmal In alle möglichen Aufregungen, Sensationen und Ä-ngflle gehetzt, nicht zuletzt wahrscheinlich, um sie vori der ungünstigen Lage In Tunesien und von den falschen Siegesmeldungen Montgomerys abzulenken, der an einem Tag einen »Kessel« aus der gesamten Nachhut Rommels gemacht haben will, Ihn am nächsten Tag aber, wie ein Taachenspieler, spurlos verschwlrvden laaeen muß und den Berichten der etMirl Ischen Frontkorrespondenten !3nfoIge, böse Miene zu all den guten deutschen Minen macht die er vor jedem Vorrücken müheam genug aus dem Wüstensand entfernen tesaen muß. Ebenfalls einen Beitrag zum Nervenkrieg bilden die seit einiger Zelt neu entbrannten Atiseinandersetzungen darüber, was mit Deutschland nach dem Kriege geschehen aolle. Je weiter die Verbündeten von einem Siege entfernt sind, desto mehr steigern sich etliche ihrer Politiker In die Illusion, sie könnten die Anstrengungen de« eigenen Volkes durch Rachepläne ankurbeln. Die neuesten Beiträge auf diesem Geb'et stammen von dem Labourperteller Greonwood und dem hier bereits als Spezialisten berüchtigten Deutschenfreaser Vanslttart Beide entwickelten in einer Konferenz zur künftigen Unterdrückun4f Deutschlands u. a. folgende Pläne: »Neuerziehung« Deutschlands unter gleichzeitiger mehrjähriger ml-litfirischor Besetzung, Verbot iegllcher Wehrpflicht, Abschaffung allen »Militarismus«, Verlx>t zahlre'cher Industrien. Verbot jeder Fliegerei, auch der Handelsbiftfahrt usw Einer der Beteiligten, der USA-General M«">rp:an. der sich bereits als Mitglied der Atirüstung.'^konrun'fision von 1918 gegen Deutschland betät'gte, will gleich die gesamte chsmische Industrie ka Deutschland I mit »Stumpf und BtlÄ« ausrotten. Oreen-1 Wood versicherte zur besonderen Verschö-nening seiner Rachepläne, er sei von Natur aus nicht rachedurstig — aber wenn sich die I Diskussion auf Müde gründen sollte, würde I dies das Ziel verfehlen, für das doch alle kämpften. In der Tat, dieser Kampf wurde begonnen zur Vernichtung des deutschen Volkes, und es wäre sehr unlogisch, wenn die Kriegsschuldigen plötzlich ihre verbrecherischen Absichten verleugnen wollten. Es gab auf der Konferenz nur einen einzigen merkwürdigen Teilnehmer — nämlich den Labour-Abgeordneten Dobbs, der die weltfremde Forderung aufstellte: die Kriegsschuldigen auch in Ent^land nitißten bestmft werden! In welcher Welt lebt Mister Dobbs? Er sollte doch wissen, daß die Engländer diejjen Krieg nur aus reiner Men-, schenllebe vom Zaun gebrochen haben! Die englische Regienmg wird sicher bald für seine Unterbringung in einer Nervenheilanstalt sorgen! Lird Cecil will Dea'sdiland den BolsdiewisniDü ansllefern Genf, 23. Dezember In der Dezembernummer der englischen Zeitschrift »Contemporary Review« entwik kelt Lord Robert Cecil seine Ideen von der Naclikricgswelt, die ebenfalls mit aller Klarheit das Streben erkennen lassen, die Welt nach einem Siepc Englands und der USA (1) unter sich aufzuteilen. »Eines ist sicher«, so heißt der betreffende Passus seines Artikels: »In Mittel- und Osteuropa können keine Ver-anderunpen ohne die Zustimmung der So wjetunion getroffen wenlen. Ihre militärische und politische Stellung in diesen Gebieten wird (Iberrapcnd sein.« Das heißt mit anderen Worten: Deutschland wird dem Bolschewismus ans Messer geliefert! lUuktiddtH Jordana wieder In Madrid. Der spanische Außenminister Oraf Jordana ist am Dienstag-ftbcnd nach der spanischen Hauptstadt zurückgekehrt. Verstärkung der militärischen Bereltschaft In Schweden. Die schwedische Regierung hat auf Vorschlag des schwedischen Oberbefehlshabers die Verstärkung der militärischen Bereitschaft während des kommenden Winters und Frühjahrs durch Einberufungen zu kurz-fri.stigen Übungen beschlossen. Das Schicksal der schwedischen Handels-schille. In der anglo-amerikanischen Schiff-fahrt.sind nach einer Eigenmeldung von »Da-gens Nyheter« aus Newyork zur Zeit 5335 schwedische Seeleute eingesetzt. Ungefähr die Hälfte der schwedischen Handelsflotte befindet sich in anglo-amerikanischen Diensten. Spaltang in der sozialistischen Partei Nord-irtands. Zu einer Spalhmg innerhalb der Führung der sozialistischen Partei Nordirlands ist es, wie »Daily Telegraph« aus Belfast berichtet, infolge der Sympathien einiger Parteiführer zu Südiriand (Eire) gekommen. Die sozialistische Gruppe von Nordbelfast hal daraufhin auch ihren geschlossenen Austritt aus der Partei bekanntgegeben. I Brltlsciie Kommunisten fordern Zusammen-echluB aller Arbeiter anter Moskaus Knute. j Die britische kommunistische Partei forderte, wie Reuter meldet von der britischen • Arbeiterpartei den Anschluß. Sie schlug vor, 1 daß diese Forderung der «äcJisten Jahres-I konfereni der Arbeiterpartei vorgelegt werden soll. I 137 000 Emigranten In England. Nach einer I offiziellen Mitteilung aus London halten sich i in England und im britischen Kolonialreich zur Zeit insgesamt 137 QUO »ausländische 1 Flüchtlinge« anf. In diese Berechnung sollen die Angehörigen der »Armeen« der nmigran-ten-Regierungen nicht mit .einberechnet sein. Keine Autoreifen mehr in Ägypten. Der ägyptische Versorgungsminister teilte mit, daß die staatlichen und privaten Vorräte an Autoreifen völlig erschöpft seien. In Zukimft könne keineriei Lieferung mehr erfolgen. Rücktritt des südafrikanischen Handelsmi-nisters. Der südafrikanische Handels- und In-dusvricminwter Stuttaford ist am Dienstag zurückgetreten. Sem Nachfolger wird S. F. Wa-terson, der gegenwärtig Vertreter der südafrikanischen Union in London ist. Malaria-bpldemie in Bengalen. Eine schwere Malaria-Epidemie brach im nördlichen Teil der Provinz Bengalen aus, die immer mehr um sich greift. rVuck and Verlag Marburser Verlaxt- and Drackeret-Oe» ra b tl - Verlaifsleliun* Eroh Bnuninnrtner Haapuchriftleller* Anion Orrichack alle lo Marbnrt l. d Dran Badiainr 6 Zur Zel« fflf Anzeleen die Prrl^lKtf Nr J vom I lull IW Kflltif Anslnll der I Ifirrunt des Blarte» bei hOhrrer Qewali oder Retrlrb^nftronu »ibi keinen »«.•"•■r»' »nf ÜUckzalilaN 4«i üttuaueldf Nammer 39B/351 >Marbuqger Zeitung W«üiaacirtea, di^-2X Deaeober 1942 Seil» 3 (^kt Mmk Men Hisset mh lotofM Kommittar« li«st«n V«rMruiiddU •rfrieren — Tote Sowjets zu Bergen getürmt ~ Brigade-'^ommandeure flohen Im Flugzeug — Beutemenge noch nicht zu Mbersehen Von Kriegsberichter Dr. Richard Adelt, PK Im Octen, im Dezember Wir gehen durch dl« wirre Trümmersaat des Kessels von Toropez. In den vierzehn-tÄgigen Waldkämpten haben imsere Truppen fast Übermenschliches geleistet. Zwei Wochen lang mußten sie im Freien zubringen. Dabei war es tagsüber meiat so warm, daß die NÄsse des tauenden Schnee« alles durchdrang und die Männer umso stärker unter der Kälte der Nacht litten. Da« zuletzt nur noch fünf Kilometer lange, kaum halb ao breite Waldgebiet, in dem Teile von neun Sowjetbrigaden zusammengedrängt waren, ist zerfetzt von dem schweren' Feuer, das in den letzten Tagen paiisenlos auf ihm gelegen hatte. Die Bchneefläche geschwärzt von dem aus den Trichtern hochgeschleuderten Erdreich. Ihr Material habeh die sowjetischen Brigaden fast restlos in dem Kessel zurücklassen müssen. Alle paar Meter stehen Lastkraftwagen und Panzear^ähwagen, zum Teil amerlkani-■eher Herkunft, und zahlreiche Panzer, die zum größten TeU eingebaut sind und dazu Tote und Verwundete, manchmal vereinzelt, aber öfters zu Bergen gehäuft. Das ganze Gebiet ist übersät mit Auarü-•txmgagegenständen jeder Art, von der Maschinenpistole bia zum Feldstecher, vom Filzstiefel bis zum Stahlhelm. Und iibcrall Munition, Munition ohne Ende. Di« meisten Gurte sind noch gefüllt. Viele Lastwagen lind voll beladen mit Munition aller Kaliber. Mit ihr hätten die Sowjettruppen noch wochenlang Widerstand leisten können. Das planmäßig-langsame Vorgehen unserer Führung ist glänzend gerechtfertigt, es hal uns vi«l Blut erspart. Denn dort im Kessel standen Elitetruppen der Sowjets, Jungkommunisten, die, fanatisiert bis zum äuBertten Widerstand leisteten. Ihre Kommissare hatten ihnen vorgeredet, daß sie bei dm Deutschen auf keinerlei Pardon rechnen könnten. So setzte di« deutsch« Führung in den letzten Tagen im wesentlichen die schweren Waffen ein, di« ein Waldstück nach dem anderen beschoflnen. Am 15. Dezember hatt« das Wetter auf-geklHrt, sodaB die Luftwaffe erfolgreich mit Kampfflugzeugen und Jägern eingreifen konnte. Den ganzen Tag über standen dicht nebeneinander die Rauchpilze der Einschläge Uber den von den Sowjettruppen belegten Wäldern. Wo der ' sowjetische Widerstand noch aufflackerte, wurten vernichtende Feuerschläge hingesetsst. Dann waren es nicht mehr einzelne Rauchpil^oe, die Uber dem Wald empwwuchsen, es stand eine gewaltige Rauchwand über ihm- Die Aufklärer und Jäger, die am 16. Dezember im Tiefflug «ingesetzt wurden, erhielten nur noch vereinzelt aus den Wäldern Feuer. Am 16. Dezember ging ein Teil der eingesetzten deutschen Verbände zur letzten Säu-berungflaktion über, während andere bereits wieder abrücken konnten. Unseren konzentrisch vorgehenden Truppen boten sich Bilder, wie sie selbst alte O.stkämpfer noch selten sahen. Es waren nicht nur die besten Truppen, es war auch ausgesuchtes Material, das di« Sowjet« hier in diesem Raum zum — wie sie hofften — entscheidenden Durchbnich ang'esetzt.hatten und der von den deutschen Truppen abgeriegelt worden war. Die Fahrzeuge waren durchweg fabrikneu, keines mehr als 600 Kilometer gelaufen. Daa Material ist zum großen Teil noch in brauchbarem Zustand, die Besatzimgen sind überwiegend tot oder verwimdet. In den ersten Tagen, als das Feuer der schweren Waffen zunächst auf die Verbindungswege im Kessel gelegt worden war, hatten die Sowjets — es waren ja ohne Ausnahme motorisierte oder Panzerbrigaden — ihr« FahrEe\igo in die Wälder gefahren. Nachdem das Vernichtungsfeuer auch die Waldkomplexe erfaßt hatte, gruben »ich die Sowjets ein. Abrr ihre primitiven Deckungen erwiesen sich als wirkungslos gegen das Feuer unserer schweren Waffen. Verhältnis- mäßig wenigen Bolachewisten gelang es, in die deutschen Stellungen zu entkommen. Die Masse der Eingeschlossenen deckt — tot oder verwundet — den Waldboden. Zu Tausenden ließ die Hartnäckigkeit der sowjetischen Kommissare die Verwundeten in den Nächtwi erfrieren. Die Befehlshaber dagegen, darunter Brigadekommaudeure, brachten sich teilweise mit Flugzeuge in Si-cherheiL Die 2nirückgelassenen Sowjettruppen aber, die nur für sechs Tage Verpflegung mitbekommen hatten, lebten von den Lebensmitteln, die sie den zahlreichen Toten abgenommen hatten. Als die deutschen Truppen am 16. Dezember den Kessel durchstreiften, kamen die wenigen überlebenden heraus, apathisch, von den furchtbaren Erlebni.ssen der vergangenen Tage körperlich und seelisch vollkommen zerschlagen. Yanhees verschlafen die Flucht Tunesien, im Dezember Bei Tebourba boten die Yankees mit den Tommies zusammen tagelang heftigen Widerstand. Auf einem Ber« lagen zwei Kompanien von ihnen, die sich eingegraben hatten. Es waren Scharfsciiützcn, die — mit Schnellfeucrgcwehren ausgerüstet — jeden einzelnen Mann von uns unter Kcuer nah- fähig gemacht wurden, von einer einzigen Panzerbüchse abgeschossen worden waren! Immer stärker und konzentrierter wurde das Peuer auf seme Schützenlöcher gelegt. [)a gab er es auf, weiterzukämpfen und flüchtete den Hang hinab. Nicht alle konnten sich in Sicherheit bringen. Dutzenden von ihnen blieb keine andere Möglichkeit, als die Waffen wegzuwerfen und die Hände hochzuheben. Sie waren nicht wenig erstaunt, sich nur einigen Deutschen gegenüberzusehen, die den Hang sofort gegen feindliche Angriffe sicherten. Ohne auch nur einen Ausfall zu haben, war die wichtige Höhe von unseren Soldaten genommen worden. Zwei Stunden nach der erfolgreichen Durchführung des Kampfauftrages — die Männer des Stoßtrupps waren gerade dabei, ihren Hunger zu stillen — ereignete sich ein Zwischenfall, über den viel gelacht wurde. Zwei (iefreiten, die etwas abseits saßen, trug der Wind plötzlich Laute ans Ohr, die unmöglich von deutschen Kehlen stammen konnten. Ohne ein Wort zu sprechen und .sich nur mit den Augen verständigend, erhoben sie sich und schlichen in die vermutete l^ichtung. Da — war das nicht kurios? — lagen in einem Deckungsloch neun USA-Soldaten mit ihrer ganzen Ausrüstung! Hatten sie nicht T ■■ ■■ T ■ Ii t FK-KricKsberichter Sclinitzur (PliZ) (Seh) Ein spärliches Weihnachtsbäumchen in einer Stellung an der itmeslschen Front men. Sie hatten nur das Pech, eine CinJieit kampferfahrener junger Männer gegen sich zu haben. Die Stukas brachten den Oegner zuerst außer Fassung. Beim Morgengrauen schon rissen sie ihn jäii aus dem Schlaf, und das Heulen ihrer Motoren zerrte an seinen Nerven. In all den hochgeschleuderten Dreck und Rauch hinein, in den die explodierenden [iomben die Bergkuppe hüllten, trug unsere Kampfgruppe — aus einer Schlucht heraus — ihren Angriff gegen den Heind vor. Vielleicht hätte dieser ausgeharrt, wenn er geahnt haben würde, dali es nur mehrere DützenJ deutsche Soldaten waren, die ihn aus seinen guten Stellungen werfen wollten. Wie konnte er es sich aber auch denken, daß seine fünf Panzer, die in ganz kurzer Zeit kampfiin- gemerkt, was sich in den letzten Stunden ereignete oder wollten sie nicht mehr mittun? Unsere zwei Männer forderten mit vorge haltenen Waffen die Nordamerikaner auf, sich zu ergeben, was diese mit verblüfften (iesiclitern taten. f!iner von ihnen, der auf dem Hoden schlief mußte erst unsanft aus seinen Träumen gerissen werden. Auch die anderen acht Yankees waren zu spät munter geworden. Nun sind sie alle sclum auf dem Weg In das täglich sich mehr füllende Gefangenenlager, die Soldaten aus den USA, die zum größten Teil arbeitslose Farmarbeitcr gewesen sind und die nicht wissen, warum sie ihre Heimat ausgerechnet in Afrika verteidigen sollten. Kriegsberichter Kurt Lutz. PK Das Fest des Bären-Schinkens Von Kriegsberichter P. C. Ettlghoffer, PK l'K-KrieKsl)crielucr Ilolti (ScIi) Deutsc:hü Schnellboote aui einer Welhnachtsfahrt Es begann am Tage, da Alois Obermoser aus einem Gebirgsjäger-Regiment einem Bären begegnete. Der Alois hatte an jenem Tag eine geschwollene Backe und Zahnschmerzen wie noch nie in seinem Leben. Da ging er mit weiten Schritten zum nächsten Revier, um den Zahn ziehen zu lassen. Sbenmoscr Aloi.4. >Niomand z\vingL dich.« Ka war begreiflicherweise l>e-loidigend für ihn, daß sein und seines Freim-des Heute hier bemäkelt wurde. Jedermann begriff das unil niemand wagte weiter einen Tilde], .sondern alle holten die zühen Fasern «(•.hwc:gond xind ohne Murren zwischen den Ziihnen heraus. Dann aber waren die beiden Schinken verschwunden und nur die mächtigen Kno- ■ &cherl-BilderdienM-M Weihnachten in Kälte und Schnee Eine kurze Ruhepause gibt der Bedienungs-mannschnft dieses Granatwerfers an der mittleren Ostfront Gelegenheit, schnell eine Zigarette zu rauchen chen lagen auf den Schüsseln. Da kam die Unterhaltung wieder in Gang, alle lobten und bewunderten, einer aber rief: »Nun einmal her mit den Tatzenic Und die anderen fielen ein: »Ja, — die Bärentatzen wollen wir nun sehen. Müssen mächtige Dinger gewesen .sein .. .< Der Alois gab dem Toni ein Zeichen, Der fingerte unterm Tisch herum, holte dann ein Paket hervor und legte e-i auf den Tisch zwischen die Schüsseln, »Und nun Ruholc rief der Toni. »Der Alois will eine Ansprache halten!« »Meine lieben Kameraden«, hub der Aloia feierlitih an — er kann gebildet reden, weil er ja daheim Ratsschreiber ist — imd stand gemessen auf, »als ich vor einem Tage draußen Im Walde einen Bären erblickte und es euch erzählte, habt ihr mich ausgelacht. Daa war MiRtratien. Me^in Freund Toni und ich haben euch bekehren und eine Lehr© geben Wollen. Man soll nie gegen die Kameradschaft sündigen. Meine Antwort war dies Bärenschinken-Fest. Und doch — es erfüllt mich mit Traurigkeit — sind auch Jetzt wieder Worte des Zweifels und Mißtrauens gefallen. Zeig' una die Tatze hat man verlangt, beweise uns dadurch, daß es ein richtiger Bär war, den du geschossen hast. Meine Kameraden! Dieser Mißtratiensbeweia macht mich traurig. Ich habe hier den Beweis, die Bärentatzen«, und er legte seine Hand auf da^ Paket — »also nehmt sie hin, betrachtet sie, seid dann glücklich,..« Und er setzte sich, sichtlich angewidert von dem Benehmen seiner Kameraden, die nun offen-l^r verlegen wurden. Da aber sprang der Huber Toni voll Empörung auf. »Nein, das darf nicht .sein!« scjirio er. »Wir werden dir, lieber Alois, den Beweis liefern, daB wir dir vertrauen und erlauben ...!« Er i'iR das Ofentür! auf und schleuderte das Paket in die auflodernde Glut, warf das Türl wieder zu und sah sich triumphierend um: »Niemand wird so unkameradschaftlich sein Wollen und einen Beweis für deine großartige Gabe und dieses Fe.st verlangen. Ich bin sicher, im Namen aller Kameraden gehandelt tm haben!« Erleichtert stimmten alle zu: »Hoch dio Barenjäger — hoch, hoch, hoch!!!« So endete daa Rärenschinkenfest im Urwald Lapplands. Alle waren zufrieden und voller Freude — die Männer, die satt auf ihre Pritschen krochen, der Alois samt dem Toni, die voller Genugtuung allen eine Lehre über Kameradschaft gegeben hatten, Ja — und noch einer war Tjufrieden ... .. .jener Metzger da drunten, in der S>am-mclstelle, der die von feindlichen Geschossen tödlich getroffenen Maultiere abzuhäuten hatte. Er war ein alter Bekarinter vom Alois und vom Toni, hatte eine HandvoU Zigaretten als Schweigegeld bekomm.en und wird nicht.s verraten. Karikatur: Uflvkfi / IVhnfn nicwt AmcrlkaniNch-englische Bescherung Roosevelt und Churchill bekamen nette Ddilan- und de GauJle'PuDpen Sem 4 »MArthifger Ztftvn««, Wdlmactilai, 14.—H. Dmmtw It4a JÖ6/30 j4as Stadt und fand wir gedenken unterer Soldaten Nun zieht die Nacht, die wir die hcihfi^ »ennen, von neuem über dAt Wdt. Das Brausen der Motoren geht durch das Schweigen dieser Nacht, dat krachende Bersten der Bomben und der Donner der Geschütze. Es ist eure Zeit, ihr Heerscharen peutscliland«, und d*e Stimmen eurer Waffen sind die dröhnende Musik der Welt. Der yewaltiffste Krieg aller Zeiten wurde w» aufgezwungen. Das ist der harte Wille des Schicksals, und der Mann folgt seinem Gesetz. Nun haltet ihr, unsere deutschen Soldaten, weit draußen im russischen Winter, ia alier Welt, eure eherne heilige Kriegsnacht. Sollen wir hier in der Heimat Weihnachten feiern, leicht und fröhlich wie tonst? Das geht nicht anl Unsere Gedanken gehen auf die Wanderung und suchen euch, jeden von euch, und werden jeden von euch zu finden wiBsen, wo er auch sein mag in dieser ungeheuren fremden Weite. Und unsere Gedanken werden au Stimmen, die euch unsere Grüße bringen aus Dorf und Stadt, aus der Strafte und aus dem Haus, wo jeder von euch daheim ist, Mann, Vater, Bruder und Sotin. Sie kooimen zu euch aus dem vertrauten httimatlichen Zimmer, in dem auch dies Jalir wieder die Lichter am Raum brennen, die Uir sonst an* Sesteckt habt. Hört die Stimmen, erühmt« „Römische Quartett", dem viar unflbertrafniche Meister Ihrea Instrumentes angehören, allesamt Professoren dar „Königlich Römischen Philharmonischen Akademie" (ainer davon ist der Lehrar der uns bereits bekannten Ulla d'Albora) wird auf seiner Deutschlandreise auch nnsere Stadt berühren und sich, von allen Musikfreunden gewiß auf das freudigste willkommen geheißen, Dienstag, den 5. J&nner, Im Saale des Steirischen Heimatbundes hören lassen. Im herrlichen Programm des Kammennusikabends prangen die Namen Mozart, Verdi und Dvorak. Eintrittskarten sind nach dm Feiertagen in der Verkaufsdienststelle des Amtes Volkbildung (Ecke Tegetthoffstraße—Gerichtshofgasse) m etwas erhöhtem Preise von RM 2—4.50 erhältlich. Mitgliedern des Musikringes wird entsprechende Ermäßigung gewährt ■HiSlip Der Ftkhrar hat dsn lan- oberkonunissär des Relchshochbauamtea Jn-denburg, Arch.-Dipl.-Ing. Josef Kreinlg ans Marburg/Drau, zum Regierungsbaurat ernannt, Wir gratulieranl mmmm SIsew in laadvtrlnnnttfcanp! Alf Qnind dar vorliegenden PrOInngser-gtbniste tind ntchfolgende Bundttiiegtr von der Leitung dei nandwerkervettktmpfet ausgezeichnet worden: Kreis Citli: Herrensohneider frtnt IMt.^ehko, aiH; Kreis Luttenberg; Töpfer Veit Kiihnan, Ckklomertscben; Kreit Marburi-Sttdt! Seiler Otto Btnmklrcher, Marbarg. m. Dte iilclnte Adtcabe der »Marbur-gcr Zettflfif« ertchditr an 28. Dtifeaber gar ftwohotco Shindt. BL Ana dem Theaterleben. Der bekannte Opernsänger Erich Tönges, der den Marbur- 8er Theaterfreunden besonders gut bekannt kt, hatte an der Kieler Oper in „Martha" und „Troubadour" so großen Erfolg erzielt, daß ar bla Auyust 1943 welter verpflichtet wurde. m. Todaalllle. Dieser Tage wurde der in Cichtal wohnhafte Medizinalrat Dr. Adalbert Jenko, der In Graz verschied, eingeäschert — In Marburg, PobcrscherstraQe 15, starb der Rdchsbahner i. R. Pduard Krischnik. m. Un^^fickstille. Die Unke Hand brach sich dar 35 Jahre alte Hilfsarbeiter Anton Wutachak aus Unter-Burgstall bei einem Sturz von einer Leiter. — Der 33Jährige Holzarbeiter Georg Marinschek aus Smolnlg hackte sich bat seiner Arbeit den linken Daumen ab. — Die Stjihrlge Aufrlumerin Rosalia Babltach aus der Beethovenstraße ia Marburg xog sich durch Fall einen Rippenbruch zu. — Dia Auszüglerin Agnes Relschp, 52 Jahre alt, aus Schikarten la den Bflheln, wurd« von «inem Hunde la den rechten Fuß gebissen. — Bei «Inam Betrieb»' Unfall erhielt dar 53jährige Tlschlergehllf« Stefan Gelob au« d«r Arb«lt«rgass« in Drau-w«il«r b«t Marburg Quetschungen aa dar linken Hand. — Durch Stura sog sich dar 34j&hrlge Hilfspolitlst Johann Mlakar ana Ober-Kunigund «in« Pußv«rlettung tu. — Sämtliche Verunglückten befinden sieh kn Marburger Krankenhaus. in. l>ctittch-belgltcfi«t PottabkommaiL Ein kflrzikh linterzeichnetet deutsch-belgi«chet Potttbkommen sieht für verschiedene Arten von Briefsendungen (Briefe, Postkarten, Geschäftapapiere, Blindenanschriftaendunfcn und Pickchen) beträchtliche, vom I. Januar 1943 M geltende OebahrenermflBigungea vor. f Volktw«lhnacht In Pottau liNr iick In ata l«Man Tagaa data Havpt-flati von FaCtaa aiharta. hArta achon Ton weitem lustige Muaik, dazwischen hell« Jang«n- and Mädalstimroan. Kam man dann auf den Plats selbst, dann sah man da einen Stand, wie ihn di« Maronlbratar and Lah-laltar haben, herum drängt« sich groB und klein und lustige Zietiharmonikamualk lockte die Leute an. Und wem es gelungen war, sich durch dia dichte Menge durchzudrflcken, dem gingen die Augen über. Auf der Bude waren kein« Maroni, auch kein« Leba«lt«. dafür ab«r di« herrlichsten Spielzeuge, die man sich nur denken kann. Panzer, Plugzeuge und Wiegen und Puppen waren tu sahen. Und hinter dem Tisch, da standen lustige Jungen und Mädel in der Uniform der Deutschen Jugend. Wer von dem Spiel-teug etwa« haben wollte, dar brauchte nur daa Geld in eine der roten Büchsen tu werfen und schon nannta er eine schöne Spielsache sein «lg«a. Am Welhnachtstag aber wardan sieh Taa-sende tob Ktnderaugen über den Gaben des Weihnachtsmaimas freudig weiten. fiKmelsichaftsfeiiir im BeslielKs Haas ka Saal daa Dautschen Haaaea fes Falta« fand am Soaintag dIa Volksweihnachtsfaiar, it daa Hanptplaii gaataltat von dar DautaclMi Jngaad, ^tt. Di« Einl«itungsmuaik wurd« vom Pattauai 8treichquart«tt g«api«lt« worauf die Jung-midel ain Lied sangaa und daa alte Märch«n „Praa Holle" spielten. Mit glühenden Wan-gesi, voll Elfer waren di« Mäd«l b«l d«i Sach« und btwiesea damit wie eng ansai Volk mit dem Sagengut unserer Vorfahren v«rwurtelt ist Während eine gemischt« Singschar daa Lied „Wir tünden an den Lichterkrana" sang, wurden die Kerten am Baum angesteckt Nach einem Führerwort und dem gemeinsamen Lied „Hohe Nacht der klaren, Sterne" hielt Schulbeauftragter Kerech die Julreda. Er stellte die Weihnacht de« deutschen Frontsoldsten und die Weihnacht da« deutschen Mensel^ in der Hei-aiat haraua und schloß mit vero Gedanken an unseren Führer, der uns allen tu Liebe kein« Famiii« hat and die Wieihnacht bei seinen Soldaten feiert. Mit jeder Flamm«, dl« am Baume enttündet wurde, gedachten di« Anwesenden eines Helden unseres Volke«, der Soldaten an der Front, der Ausländsdeutschen, der deutschen Mütter, und dann rief ein Jung« k^ar in den Saal hinein* „Und all« Kenen brennen für unseren Führer Adolf Hitler. Er schuf daa ewige Reich und wtrd et zum Siege führen." Mit dem gemeinsamen Lied „Deutschland heiliges Wort" wurde die Feier nesrhiossen. Wmti [ Rrxnao von P. A. FUdEN OeiSLER die 7le6ei faüeH UtiMUf WKauca««: Dr« Oien«a-V.TlM. KMcskrtck |i. Fortsetzung) ><n Hände. ,.Aber Conny", aagt sie ungliubig, „rarseih, irh ▼erstebe ja deine Erregung nach deinen Andeutunqeji, aber mir ist zweierlei m.Terständllrh Wie kommt es, dnß die Ge »tnlt die^pB gehf»lmnlsvonen Bruders fluf einmal henimspukt, ohne daß bisher Leute, die dich und doine Ffimllle seit .Inhren Itrnnen. von spinrr F.*i Das ist doch ein ehrenhafter Beruf, Connyl Lind ich frage nochmals, was hat denn das mit uns zu tun? Mag er Kellner *cin oder Rprflerurgsrat. Irh* heirate doch dich' Ich Venne dich schon von K'ndbeM an wir ha brn 7ii«imTn*«n aesp'elt die ^rhuV besucht WBr»»n die lTn7ertrpnnl1chen wW wol'en nun rusamm^n ^1lrrhl I.pHrn gehen, wie es un serp FM*>rn wilnsrh^pn *?o'1 dap "'n MensrV dir nnanf»»»n*bm nnH mU o'p'rhn'lll'" Ist, vethiiulorn oder auch nur erschwerent Wenn ich nun eine Schwester hfltte — so ein schwarzes Familienschaf, weißt du — und Ich müßte dir ihre Existenz beichten, würde dich das daran hindern, mit mir glücklich tu werden?" Sie liebelt Ann anfmint«md an. „Nun, Conny?" Dr. Ambarg achftttalt mlBbilHgand das Kopf. „W«lcli «In Vergleich, Loral Mir Ist wahrhaft nicht darnach zumut« — du nnd eine moralisch nicht einwandfreie Schwester, einfach lächerlich. Gerade deshalb komme ich mir ja so... ao niedergedrückt vor, seit dieses Gewächs, der Herr Bruder, wieder hier harumspukt, uns jederzeit Über den Weg laufen kann, Tielleicht die etwas anrüchigen Streiche seiner Jugend nun als Mann fortsetzt — er trägt den Namen der Familie meiner Mutter, bedenke das doch. Lora Denke an meine amtliche Stellung, an meine Karriere, die unsere gemeinsame Zukunft verbirgtl Es ist einfach scheußlich, die Situation . Lore QibeMu« blirkt gelassen auf ihren erregten Verlobten l.amsam und nachdrücklich schötlelt sie den Kopf. „Deine Karriere, Cnnnv unser# 7uVunfl liegt sie nirht allein in Hainen Menden?" ..Aber Lorel Natü'llrh sind wir allein dafür vetmtwort'irh, abpi wrnn sich her-umsp»'icht daß dpr A*«.essnT Dr. Arnberg "Inen Pru'lpt hat det srhon 'n Kind- '^pit moln un'' imtr-rcirbf M»>n könnt«?' Unser Fest vor dem Von Krlegib«rlchtbr Brich Landgreb«, PK —k teftt der Hati0trttann vorte Itti Gräben^ als et- uns selncft neuett Buhkifer nnd die tief uiitet- die Erde verkröchencn reld-stclluneen Äezel»t hatte, mit dert dickittt, bAl-ketiVe^klddettn Wätldert, den holzaüsgeleg:-ten Fußboden, der rtlächtiKeh Höltdecke, deh selbstgezimmerten Tischen, StüWeh uhd Bellen. als wir urts nach einerti kalten Tage äm selbstgemauertett Ofen iln wenig die Zehen und klammen Flrtjer auftauten; »nun, — das wird melrt neuntes Weihnachten ini Feld und fern Von Frau ühd Klhdettt. Aber dieses Weihnächten mit den Kameraden ist ein anderes Fest a)& Weihnachten einmal war, — gani artders, und Ich hab's genaü So Ketn wie das, Was wir auch dieses Jahr nicht ffelern können...t Viele von ürts Soldaten des Ostdhs ftrlh-nei'rt sich noch Jener Ansichtskarten des WeltkHe^es, die fcln Daar bärti^jt Feldgräue um das Tannenbäumchen Im Unterstand versammelt zeigten. Damals naben ütisere Vä-tef versucht, dieses Fest Ihi Feindesland unter der ßMe zn relerh; ttrtd heute sind viele von ihnen Wiedör unter Uns, sie feierten da^s siebente, achte, Ja logar das nbunte Fest dPauOeti, und Wir Jühgei'en, die wir doch auch schon das dritte oder Vierte JVLal, fern vöh der Heimat, In die Welh-nachtstage geheh. bringen dazu noch als Erinnerung aus früherer Zeit Jehe Kriegsfeste aei* VSter mit Und so ist ühs allesamt latit-sam ein ftanx neues Weihnachtsfeist in den Reihen der Kameradeti gewachsen, das ein anderes Qesiichl hat als das zUr Kitiaerzeit gewohnt K&Wesehti. ßs Ist felti Voiti Schicksal Bah ^e^elcHHetes, vötl der Beschränktheit der Mittel eng begrenztes, von der Qefahr belauertes, vohi Ablauf der Täge völlig ver-Wandeltbs t'tst. thtti fehleh die staunenden Kiitderau^en und das sUsse Qeplapt^er der erregten kleinen Herfen, Erwartungen, Überraschungen, der groDe strahlende Batim, die weißen Tlsphtücher und duftenden Stu-beb mit den Lebkucheh und Äpfeln und mit dem Festtagskarpfeti, Ihm fehlt der Qesartg und der FHede und der Ausblick in die still gesicherte 2ükui1ft uhd difc festlich erleuchteten und verschnelteti lieimatlichert Plätze des weihnachtlichen Marktes. Im fehlt die Geborgenheit tind der heitere Gedanke aus der Umfriedetheit eihes ruhig abfließenden Lebens Inmitten der freudigen Erregung der eigenen kleinen Welt Unserem neuen Fest Ut nicht viel geblieben als das Datuni uild das Bewußtsein, daB wir hier stehen, damit die Unseren daheim das alte Fest feiern können. Wir haben die Päckcheik und die Kuchen tlnd die Geschenke aus Jener alten Weihnachtswelt herüber erhalten ift unser netitis Fest, dariilt wir wissen daA die alte FeiertagsWelt um nicht vergessen hat. Aber Wir sind art einen anderen Platz tcestellt, in den größeren Kreis männlicher Gemeinschaft, in die Familie des Volkes, an die Frönt eines heuen Europa, und unsere Feierstunde bewegt sich zwischen einfachen Dlhgen und (^danken. Der Tisch Ist roh gezimmert, das Bett hart, der Ofen raucht vielleicht. Die Wache will heute und morgen geschoben sein ^e All die Tage vorher, und der festliche Gedanke iSt, d^ der kürzeste Tag des iähnes nun vorüber ist und von min an die Kerze tätlich um ein oder zwei Minuten später angesteckt werden kann. Denn den fcroöen Rah-nlen unserer Gedanken bestimmt unser Schicksal, der Krieg, — und so ist uns Weihnachten eine Stunde der Besinnung über den Krieg geworden. Und da kehren unsere Gedanken zuerst zurück tum Festtag des vergangeneil Jabree... Wo sij- 'eti w I damals hn Osten, wo stehen wir hente? Nur etoe sefir flüchtige Antwort kann uns Soldaten der mittleren Ostfront sagen: An derselben Stelle. Ja, auf der Karte ist es wohl dieselbe Stelle, dieselbe Linie ~ und doch stehen wir Im Kriege ganz woanders 1 EU» harter früher Winter hatte uns Im Vorjahr mitten im elligen Vormarsch unserer motorisierten Truppen sein eisstarrendes Halt geboten, eine übermächtige Armee war im Anmarsch anf uns, die wir unter bittersten Umständen vom Vor-mars^ In die Verteidl^rung übergehen nraß-tes. Viele von uns hatten das Dach nicht über dem Kopf, und das Schützenloch nicht, und hielten das Gewehr hinter Schnee-manem im Anschlag. Und es war der bitterste Gedanke, da£ et ab Jetzt nicht mehr weiter und vor fing — wir hatten im schnellen Vormarsch vergessen, daß mit den durchrolienden Panzern der Feind zwar geworfen sein kann, das Land aber noch lange nicht erobert Ist Das Erobern ist seit dM letsten Weihnachten geschehen. Das ungeheure, fechtend schnell durolischrittene Land ist besetzt, ge-pilügt, geeggt, besät und abgeerntet worden. Es hat einen großen Schritt hin gegen Europa gemacht Indessen Wir sichernd In unseren Gräben standen. Ruinen sind abgerissen, Straßen gebaut die Felder bestellt und gedüngt, die wichtigsten Wirtschaftszweige In Betrieb genommen worden — das jLand Ist uns richtig zugewachsen, an man-' cfiön Stellen schon ein Stück Heimat gewor-} den. Und so, wie jeder in diesem Winter • ein Dach überm Kopf, seinen Stulil, sein Lager, seinen Tisch hat im Graben, so ist in unserem Rücken das vom Kriej; wild zerrissene Land heimatlicher geworden, und fruchtbar in friedlicher Arbeit. Wir stehen, wo wir standen — und sind doch um ein reiches Jahr weiter. Und das ist auch nicht alles: Im Süden der langen Front stehen die Kameraden am Kaukasus und ah der Wolga. Was hat das (nit uns zu tun? Das hat es mit uns zu tun: halten wir im Juli und Auffust hier nicht gclialten, dann stünden die eben nicht dort; und Sla-llngrad und Armawir und Pjati^orsk ist r.n-unsere Angelegenheit und unsere Sorpe und unser Sieg genauso wie deror, die im Sturm Der Spless hat ein Geheimnis Vom ^-Krltgsberichterstatler Di. C. Röthlg, Dt. ft -M3nner In den Schützenlöchern dachten mit keinem Gedcinken darän, daß Weihiiachten vor der Tür stand. Sie halten das Gefühl für die Zeit verloien, laqen seit MoncUen im Kampf, saßen bei sibiriscTier Kälte in gesprenijten Schützenlöchern und hinaus in die Schneewüste gerichtet und schössen und schössen. Ihre Sinne waren daratif konzentriert, den anschieiclienden, weißen Geslditen zu Leihe zu gehen, die unaufhörlich anstürmten und im Abwehrfeuei hegen blieben. Die Männer wiißten nicht, wieviele Tage sie s. hon da '<^gpn, wußten '^eder Tag noch Stur''2, Eines Tages itoni der Spieß mit den Es=-.ei holern in rlie Sielhing, ging von MG ZV MG und drückte seinen Nlännern, die ihm in den Monaten des Kampfes ans Herz gewachsen wür^n, di« H'^nd. „Morgen werdet Zeidiaunx: PS SckrOt*r/T>«ba«»-Dt«m»t Die Helinat ist bei iiinen die Stidie Mlnnefl mnBten. Denn diesen sind wir wieder das sichere Gefühl im Rücken, das für uns aus dem llewuBtsein kommt, daß die Heimat mit Arbeit ürdnun« und Fruchtbarkeit in unser lang erobertes Gebiet herangewachsen ist bis an die liauptkanipf-linie. Das sind unsere Gedanken an diesem Weihnachtsabend, und die sind recht wenig weihnachtlich, vom alten Fest her gesellen. Wir aber stehen im neuen. Wir haben ge-leriit was Schicksal ist wir sind in harten Jahren fähig geworden, Schicksal zu haben und Schicksal zu leben. Wir denken an diesem Abend nicht herum an frieden und Friedensglocken. Wir wissen, daß es Frieden gibt aber wir haben den Krieg auch gelernt. Wir wissen, daß es eine Sonne gibt, und trozdem Tag und Nacht ist auf unserer Welt Wir wollen den Frieden, aber wir verstehen, daß er nicht geschenkt wird. Er reift wie eine Frucht nach harter Arbeit und vergeht wie eine Frnclit im Wandel der Zeit Wir suchen den Frieden, der dem Kampf folgt wir wünschen den Frieden nicht den man uns läßt, wir schreiten auf den eu, den man uns lassen muß. weil tnan Ihn uns niclit mehr nehmen kann. Wir wissen, daß dies Fest ein Fest der Liebe immer war. — aber auch unsere Liebe ist härter geworden und geprüft wie der Stahl unserer Waffen Wir feiern da? harte Fest aus Liebe zu denen, die das alte In Ruhe daheim feiern dürfen. Unsere Liebe ist das Land, der Raum, der Sieg, das Ausharren, unsere Liebe Ist einfach und wortkarg geworden wie unsere Tische und Betten einfach sind und hart. Und sie ist getreu bis in den Tod, dem wir täglich ins Auge ?ehen. Sie hängt nicht mehr am stillen Glück im friedlichen engen Winkel: wir sind ein großes Volk geworden, das sich die großen Räume zu eigen nimmt, weil sein I.ebensatem sie braucht Als Vorposten dieses Volkes haben wir auch die Einsamkeit gelernt — im täglichen Postenste-hen. im jährlichen getrennten Feiern. Das wir auch diese Einsamkeit dieses Getrenntsein, dieses Fußfassen Im neuen Raum und netien Leben lieben können, ist das große Glück unseres neuen weihnachtlichen Kriegsfestes! Ihr auf zwei Stunden abgel&st. Ich habe für Euch eine kleine Weihnachtsfeier vorbereitet", sagte er schon halb im Gehen mit fast bewegten Worten, dio ihm sonst gar nicht eigen waren. Da war auf einmal d »s alt ver-traiitu Wort Weihnachten mitten in die Schneewüste zu den Männern gekommen. Trotz des erbitteilen Abwehrkampfes 5« rte es also auch für sie eine Weihniclit geben! Der nächste Tag war gekommen. Schon früh brach die Dainmernng icein. In einer Bauernhütte, dicht hinter der Front, brannte ein Lichterbdum. Die Mäimer des i. Zuges, lange Kerle, gingen gebückt durch die niedrige Tür, lehnten die Gewehre in die Wand und hielten die verklaramten Hände iber die Glut des offenen, Herdfeuers. Andächtig setzten sie sich um den f^aum, einer dicht neben dem anderen, um das klfeine Lichtwunjer ganz vor Augen zu haben. Der Spieß persönlich reichte ein wärmendes Getränk, Und dann kam wirklich Knccht Rupprecht, der sogai einen echten Rart trug. Der Sack auf dem Rücken war prall getüUt. Für die ff-Männer war es ein Rätsel, wo der Chef und der Spieß trotz des strengen Winters, der alle motorisierten Kräfte für Munition und Benzin in Anspruch nahm, kleine Gefichenke herbekommen hatten. Der Spieß mußte schon ganz tief in die Ecken se nes Verpflegungsw^igens geqnffon h=i''nn. Gespannte Augenpaare richteten sich auf all die Dinge, die verfeilt wurden. Es gab Schokolade, Pfefferkuchen, Kerzchon, Bücher und ein in weißes Papier eingewickeltes Etwas, das bei allen das Gleiche zu sein schien. Behutsam wurde das Papier entfernt. Ein Staunen, das zu einer einzi^ien Andacht wurde, huschte über die Gesichter und blieb haften. Die armselige Bauernhütte wurde zu einem Palast. Jeder hielt einen Rahmen mit einem Bild in der Hand Der erst nchtzehn-jähri(je Xaver aus Schwübisch-Gmünd sah in die Augen seiner Mutter, der Friedrich nus dem Bayrischen Wald hatte ein Bildchen seiner vierköpfigen Familie vor sich und der Wilm von der Wa^serkmto blickte in das Antlitz seiner Braut. Auch der Kompaniechef wurde bedacht. Ihm lachte sein Jüngster entflogen, den er noch nicht gesehen hatte. Die Gesichtszüge der allen, jungen Soldaten wurden immer feierlicher. Das Liebste, was es für sie gab, war, man mAcht* fMl sagen, leibhaftig zu ihnen gekommen. „Ja, unser Spieß, das Ist ein Teufelskerf, meinte leise, um die Stille nicht zu unterbrechen, der Chef, der selbst nichts von der ' Überraschung gewußt hatte. „Wie er das nur wieder gemacht hati" Nun, nachdem die Idee einmal da wimTi ging es verhältnismäßig einfach. Durch die Hände des Stabsscharführers lief die gesamt« Kompaniepost. Schon im September fing di^ ser an, regelmäßig die Adressen und Abseo-der auf den Feldpostbriefen nachzusehen, am Einblick in die privaten Verhältnisse seiner Männer zu bekommen und festzustellen, wer zu wem gehört. Bei den Verheirateten war es leicht, da genaue Adressen bei der Kompanie vorlagen) bei den anderen glückte es durch ''Wanglose, außerdienstliche Unterh-ü-tungen. Mit verschmitztem LScheln setzte -Ich ,,Mutter der Kompanie" mit seinem Schreiber hin, schrieb weit über achtzig '"•cldpost-briefe und sprach darin die begründete Bitte aus, f'cr D pn«,'' . ,n- nem Rahmen zu schicken, das bequem in der Rrustf"";che des Waffonrocke.s getragen werden kann. Schon Ende November trafen die ersten Photos ein; und schließlich fehlte nicht eines. Nach einer Stunde waren die Lichter langsam am Erlöschen. Es hieß, sich wieder fertig zu machen. Der zweite Zug mußte abgelöst und zugleich dessen Stellung mit Übernommen werc'en. Die strahlenden Gesichter wurden wieder ernst. Aber es blieb tief innen ein Leuchten, das sich auch noch ein wenig in die Augen stahl. Ein Jahr ist seit dieser denkwürdigen Weihnacht vergangen. Die ff-Männer denken noch heule an die feierliche Stunde in der Bauornhütte zurück und können sich eines Schmunzeins nicht erwehren» denn ihr guter Spieß hat ungewollt mit seinen Bildern drei Ehen gestiftet. Er hatte an Br3ute geschrieben, die es damals noch gar nicht waren. Geschenke aus Lappland »Heimat, ieine Sterne.. .c Für eln^ Ao-penblick Is», ea ruhig geworden in der Lotta-Kantiiie. Selbst die uralten Lapplajid-Kämp-fer bl;ck«n iiLlli auf ihre Kaffeetasse. Hier oben am Polarkreis, tausende Kilometer von der Heimat, hat sich gerade dieses Lied die Herzen erobert. Lotta Selma hat die Schallplatte mitgebracht, imd nun int es auch das Lieblingslied der Lottas in der Kantine dicht hinter der Front geworden. Für den finnischen Kameraden ist die Front-kantino der Erholungsplatz, sie iet ihm ein Stück Heimat. Aber auch unfi deutschen Soldaten an der einfiamen Kandalakacha-Front habor die Lottas in ihrer stet« freundlichen und hilfsbereiten Aufmerksamkeit ein wenig doch vergessen lassen, daß wir im unwrg.samsten Gebiet Europas leben und kämpfen, in der Ötimark Lapplands, wo Urwald, Sumpf, schilfige Seen und steinige Geröllhalden jeder menschlichen Ansiedlung das Leben verwehren. Abaeita der einaügen Straße, in tief*'n Schhichten otk?r gut getarnt unter Jahrhundertealten Kiefern, liefen uns<»re &mker ui»d Baracken. Tausende deutscher Soldaten führen hier Im Lappland-Wald Uar eigenes Leben. Ein paar hundert Kilometer welter rückwärts erst lat die nftch.stft finnische Stadt. Dort war Ijotta Setma vnr kurser Zelt gewesen. F'nige Tage danach traf dann der T..astkraftwagen ein — er brachte unsere WeihnachtsgcBchenke! Lotta Selma hatte eingekauft. Nicht nur für uns Soldaten da* Briefpapier, die üblichen kleinen Lappland-Andenken. Sie hatte an das Weihnachtsfeet gedacht, an die Wünsche der deutachen Soldaten, Ihren L'eben In der Heimat mit einer kleinen Gabe Freude zu schenken. Nun stehen KlnderspielzeMge, ein paar Flippen, mo-diseho Kleinigkeiten vor der Parfümflasche und Handtasche bis wir silbernen Puder» dctse, atif dem Verkaufsbrett der Kantine. Dio Augen unserer Soldaten erhalten elnefl helleren Glanz, In ihren Herzen klingen Heimatklänge. Da birgt einer behutsam das Kinderspielzoug In die Packtasche, lange wählt ein anderer das Geschenk für Sßlne Frau. Zärtlich werden rauhe Soldatenhände Lm Bunker diese kleinen Dinge streicheln, bevor die Feldpost sie den langMi Weg zur He ntat trägt. Mit diesen Gaben aber gehen all die ten Wün.^he aus der Feme und die Freude. den Lieben daheim, der Frau, den Kindern, eine Freud« zu bereit«!. Und wenn am Weihnachtstag über uns das kalte klare Nordliclit strahlt, tm. frühen Dämmerlicht die Heilige Nacht beginnt, dann teuchten auch uns die Sterne der H#lmat, tmd mit den brennetKlon Kerzen sind wir vereint mit euch zum schönsten deutschen Fest. Kriegsberichter A, Stuhbet^iagren, PK Seite ö »Mtfbufger Zdtufifrc, Welluitehteii, 34.-27. December tM2 NmRflMf 398/301 Wodan reKet mit seinem Heer durch die Näclite Altes cUtttsches Brauchtum um die grüne Taone Kirgflo*i tn der Welt hat Oaa Wettmadita-feat einen m tiefen und gemeiiwchaftige-Btaltenden Gehalt gefunden wie im GemQt der Deutschen. Durch die Verschmelzung mit der durch Jahrtausende wirksamen Kraft alten Ahnenglaubenfl wurde Weihnachten das deuti»che0te aller Feste im Jahreskreis, und die Gestaltung, di« das germanische VoUc ihm gab, führt weit über kirchlich-dogmatische Formen hinaus in das Wesen der Volkspersönlichkeit Wenn Wodan, Erhalter des Lebens und Lichtes, das Rad der Sonne, das Jul, wieder den Kreisen des FrUhlings entgegenbewegte, feierten die germanischen Men-schOT das Fest der Wintersonnenwende. Zwölf Tage lang ritt Wodan mit seinem Heer durch die Lilfte. Leben und Licht über das Dunkel des Winters breitend, — zwölf Tage ruhten die Waffen und die Arbeit In den Hütten brannte der Julklotz auf dem Herd, In den weiten HaMen salen die Gefolgsmänner mit ihren Führern, die ganze >'IYuht< mit edlen, Freien und Unfreien, bei dieser Feier miteinander vereint Niemand litt Not, alle wurden beschenkt, kein Mann, kein Kind, dem in diesen Tagen erfüllter Lichtaehnsucht nicht Freude und Dank aus d*n Augen leuchtete. In hiTidert landschaftlich abgewanclelten Gestalten geht in den Weihnachtstagen der >Herr der wehenden Geister zwischen Himmel und Erde« durch das deutac^ie Land, Licht und Freude «ohsnkend. — als Nlk«^ l&Tis, Pelzemärtel, Knecht Ruprecht. Ruprecht heißt im Althochdeutschen Hhjod-percht ^ der Ruhmatrahlende; genau so wird Odin in der Sidda genannt In Ostpreu-ften geht in der Advents- und Weihnachts-»edt der Schimmelrelter, der Klapperbock, macht< man Weihnachten mit Umzügen, lautem IJirm. der Festfreude vortäuschen .soll, imd buntem Firlefanz, — der Deut-.sche erlebt Weihnachten. E.s ist für ihn das Keat des Neuwerdens und der Lichlsehn- ; sucht. Es erfüllt ihn mit emer wundersamen, stillen Freude, einer Hoffnung auf Erfüllung, einem Wunsche, anderen PVeude zu bereiten. Das germanische Volk hegte seit jeher eine tiefe Ehrfurcht vor dem Geheimnis des Werdens und Wachsens, die Mutter mit dem Kinde, Erhalterin de.ergt'konitnen mit se'nem Karren, und die Ochsenhaut ist mehr wert als sein (^e-ringes Geld, das er für das ki-anke Vieh cre-gehen hat. Itn Somme'- rol't die Kuh über ein Clewänd. und der Knerht scliinc''tet sie an dem FeJ en ehe sie «e'b'*»- verreck* Und zu M'chaeli g'bt ec auf d"m ^f'if eine Hochzeit, Bäurin und Knecht sind Brautpaar. >Marbürger Zeltung«, Weihnachten, 24.—27. Dezember 1W2 atttt 7 Auf alten Burgen und ritterlichen Höfen lauern und Reisige Knechte — Sieben Ritter unJ nur eine Hose — Der böse Wito zu Tresternitz Von Universitätsprofessor Dr. Hans Pirchepger Ivitter und Burgen gehören zusammen, wir kunnen uns die einen nicht ohne die anderen denken. Manche Familien besaßen größere rnanche sehr lileine Burgen, einige gar nur einen Turm und es kam vor, daß in einem solchen mehrere Familien wohnten, in jedem Stockwerk eine, wo-nöglicn mit vielen Kindern. Da ging es nicht gerade rittermäßig zu, das Familienoherhaupt unterschied sich nur wenig von einem Bauer der damaligen Zeit, es hieß auch: -»Reisiger Knecht«. Der eigentliche Burgherr war ein Hochadeliger, der reichen Besitz hatte. Wir denken z. B. an Friedrich von Pettau, den letzten seines Stammes und Namens, der im Jahre 1438 starb. Ihm gehörten Fricdau mit der Stadt und mit Polstrau, Wurm-herg, Ankenstein, Treun ober der Dranmün-dung, Ehrenhausen, Spielfeld, Gleichenberg, Wflrtnburg, Schwanberg, Lemberg anReisigen Knechte«. Mit ihnen — es waren ihrer wohl gegen 200 — zog der Herr von Pettau in den Krieg, wenn es der deutsche König, der Herzog oder der Erz-bischof gebot. Diese »Reisigen Knechtec bildeten die Ritterheere. Manche saßen auf Höfen in der Nähe der Städte und Märkte, wohl auch in den Dörfern und nannten sich nach diesen. Wer möchte denken, daß die heutigen Fürsten von Trautmannsdorif ihren Namen vom Dorfe hatten, in welchem sie einst saßen, inmitten Weihnachtlich Feldlied 1942 Woirn diese Weihnacht stille sein. Nicht laut hinauf zum Herrgott schrein. In Waffen harrt das graue Heer. Von grauen Waffen starrt das Meer. Von Waffen geht's zu Waffen um, Urvd ist wie etn Gebet und stumm. Der Winterschnee deckt alles weiß. Der Winterschnee macht alles leis'. In Waffen harrt das ganze Heer, Von grauen Waffen starrt das Meer. Von Waffen geht's zu Waffen um und ist wie ein Gebet und stumm. Hermann Claudius ken wir einen der mekwürdigsten Berichte lener Ze't, interessant vor allem für die Kulturgeschichte. Am 2. Mai 1300 trat nämlich in M.T-burg ein geistliches Gericht /n-sammen, bestehend aus den Pfarrern von Ciraz, Pettau und Waltersdorf und verhörte eine Menge Zeugen, darunter die Rats-geschworcnen von Marburg und Adelige aus der Urngcbimg, über die Freveitaten Witos. nie Edelherien von Marburg beschuldigten den Ritter, er habe eine scliwangcrc Frau vergewaltigt und das Kind getfUet; sie warfen ihm viele Meineide vor, Räubereien an der Diauwaldstraße, drei Morde, zahlreiche Siegelfälschungen, Betrug bei Verpfändungen, Wucher, Blutschande und Kuppelei. Seine eigenen Verwandten und vertrauenswürdige Männer bestätigten das und versicherten, er habe, seine erste Frau erwürgt und viele Kinder mit Bauerntnchtern gezeugt; seine zahllosen Ehebrüche ließen sich nicht aufzähTen. Außerdem weigerte er sich, den kirchlichen Zehent zu entrichten, er beging Götzendienst, indem er einen Baum neben seinem Wohnhause anbetete und selb.st den Teufel häufig anrief. Di.s fst eine andere Seite des Rittertums, c'ie düftcrc SLhattenscite, von der wir freilich nur selten erfahren. Was mit Wito ge-sciiah, wissen wir nicht, er verschwindet seiihor ^us den Urkunden, Sein Sohn Rein-preclit verkaufte nach und nach fast seinen ganzen Fesitz den Herren von Marburg und dem Kärntner Donistifte Gurk. Dessen Besitz au dem Prossekerbcrg zwischen Tre-stcn'v/ und (Innis geht daher auf ihn zurück. Rudolf Puff rühmt in seiner Schilderung Marbur^'s, erschienen 1847, die Lage des Garker Stöckels, fvs ist wohl möglich, di4r) hier einst der Sitz Witos gewesen war, oder läßt sich sein Hof in Tresternitz selbst feststellen? Hier sowie in zahlreichen anderen Fällen hat die Ortsforschung noch ein reiches Feld iiirer Tätigkeit vor sich. Unsere Zeil, die so geschichtsfreundlich und ge-scl;ichi?frc:iüip ist, wird nachholen, was bisher vers^jinnt worden ist. Das »Dorfbuch« gibt hiezu die beste Gelegenheit. der Bauern und von diesen sich nur wenig unterscheidend. Die Grafen Herherstein wußten noch ums Jahr 1.500, daß in ihrem Schlosse einmal sieben Ritter gewohnt hätten, von denen nur einer Hosen getragen habe, die anderen demnach Bauernkittel! Aber alle hatten vor den Bauern voraus, daß sie Waffen trugen, mochten sie auch mehr leibeigen gewesen sein, als die Bauern. Waren sie tapfer, dienten sie ihrem Herrn treu, so gab er ihnen Lehen: einige Äcker, Weingärten und untertänige Bauern. So entstanden ganz kleine ritterliche Herrschaften, genannt Gülten und der Hof, in welchem der Besitzer wohnte, war der Gülthof. Vielleicht war er gemauert, vielle cht nur aus flolz, aber auf dem Dache trug er ein Fähnlein als Zeichen, daß hier ein Jeimann hauste. Solche Gülthöfe gab es sehr viele, die meisten, wie schon gesagt, in der Umgebung der Städte. Nahe Pettau standen an der Grajena und Ragosnitz je drei, in Weingartbühel, Buchdorf und Pichldorf je einer, auf dem Stadtberg der Eichhof usw. Auf ihnen saßen während des 14. und 15. Jahrhunderts die Fohnsdorfer, Hollenegger, Pößnitzer, Raumschüssel, Ratmannsdorfer, Bretmer, Zebinger, Alles kleine Adelsgeschlechter, aber einige von ihnen, wie die Ratmannsdorfer, Raum-Khüssej und Breuner, wurden später Freiherren, ja selbst Grafen. Es ist nicht leicht, diese Höfe festzustd-len, einige gingen unter, andere kamen in bäuerhche Hand. Interessant ist der mitlere Hof an der Ragosnitz. Der ritterliche Sitz ist verschwunden, an seiner Stelle steht heute ein Bauernhaus (Hausnummer 2), aber der Graben ist noch heute kenntlich und der Bauer erzählt, daß Mauerreste noch in der Erde steckten. Auch um Marburg gab es solche, so In Garns und am Kankersbach. Dem Veit Hengsbacher erlaubte Kaiser Friedrich III. im Jahre 1453, seinen Hof zu-Gams mit einer Mauer zu umgeben oder daselbst ein festes Wohngebäude zu errichten. Das Stift St. Paul n Kärnten, das hier den größten Grundbesitz latte, verlieh ihm den mittleren Hof zu ■Jankern«. Daher dürfte es hier sowie an ler Grajena bei Pettau drei Höfe gegeben aben. 1748 besaß Johann Gerner den Kro-anhof bei Gams. Sollte das der Gschaidter-''of sein? . ., , In Tresternitz saß ums Jahr 1300 em kleiner Adeliger namens Wito, ein Lehensrnann ler Herren von Wildhaus. Von seinen vielen \mdern war der älteste Sohn ein Priester. Wir möchten daher annehmen, daß Wito ein sehr frommer Mann gewesen sei. Aber gerade das Gegenteil traf zu und dem verdan- Ii' M ■ ' Y ij- . '.j ■ fc ■ r I' Holzschnitt von Bodo Zimmermann (Deikc M) Der trennende Stein Von Otto Kump dem Wäscheschrank ein Liiuien und deckte damit den Tisch. Und abends saften sie alle um den Tisch und die Tanne herum und schlürftcn das Süpplein, während draußen der Wind in den Fensterläden knarrte und den Sciinee in weilJen Wirbeln an die Scheiben blies. Sepp Lorher war ans Fenster Retreten, seine Augen bohrten sich in die Finsternis, als ob er über den Berg sehen wollte zu dem schweren Grenzstein, der seit bald zwanzig Jahren hart und unerbittlich Feld und Wald zerriß und trennte. Und Sepp Lorber muUte daran denken, wie ganz anders sein und der Seinen Schicksal geworden wäre, wenn die Lorberkeusche nur ein paar hundert Meter weiter gegen Norden zu gestanden hätte. So hätte er damals als Junge mit seinem Vater zusehen müssen. wie sie die Straßen zum deutschen Dorf sperrten. Matte er nicht dort seine besten Freunde gehabt? War er nicht so Ott den Weg ins Dorf gegangen? Wie oft war er mit den Müllerbuhen den schmalen Piad den Bach entlang geschlichen, um hinter Doktors Garten zu gelangen und dem Spalierobst recht nahe zu kommen. Die fetten Kaiserbirnen waren aber auch gar zu sattig gewesen. Seit langem nun lag des Doktors Haus >drüben« und die Kaiserbirnen mochten wohl Ruhe gehabt haben seit damals . . , Ein Klopfen riß ihn jäh aus dem Sinnen. Sepp Lorber trat aus der Stube und öffnete die Haustür. F^in Windstr>B fegte herein und trieb glitzerndes Weiß in den Flur. Ein paar verimnnmtc Gestalten traten ein, über und über mit Schnee bedeckt. Kurz und hell klang ihr Gruß und a]s sie sich schüttelten, daß es nach allen Seiten stäubte und die Mützen abnahmen, da blickte Sepp überrascht auf vier lachende Jungenköpie. »Wir suchen den Bauer s^epp Lorber«, sagte der längste unter ihnen. »Der bin ich«. »Dann haben wir Ihnen einen Gruß zu bestellen.« «Von wem«, fragte der Sepp. »Von...« und da wurde der Junge ein wenig verlegen und sagte dann: »Von allen, dort drüben.« Dabei zeigte er nach der Grenze. »Und da haben wir auch was mitgebracht«, fuhr der Junge fort und stellte seinen Rucksack auf' den Boden. Dann ging es ans Auspacken. Im Nu waren die grünen Zweige beilangen mit glitzernden ^il' berkctten und goldenen Sternen, wie sie die Lorberkinder noch nie gesehen hatten, weshalb sie sich hinter Mutters Kock hervorwagten. Und als einer der Jungen dem kleinen Hansl ein Päckchen Kerzen m die Hand drückte und zu ihm sagte: »Da. nalt einmal«, da griff der Kleine zu, nicht ohne einen stolj^en filick auf seine beiden ue-scliwistcr zu werfen» oh der Au.szcichnunSi die ihm widerfahren war. Und dann zündeten sie Kerze für Kerze an. bis der ganze Baum in hellem Licht erstrahlte. Der Sepp Lorber war unbeweglich an der Tür stehen geblieben und wußte nicht '^'ie ihm war. Er rührte sich auch nicht, als die Jungen daran gingen, an die Kinder kleine Geschenke zu verteilen. Und sie hatten es so berechnet, daß jedes etwas eriiieU. Am meisten aber freute sich Hansl über das schöne Buch mit den vielen Bildern. Da sah er viele, viele Jungen durch schöne Straßen marschieren, alle im gleichen Schritt, und vorne flatterte ihre Fahne im Winde. Und ehe sich der Sepp Lorber versah, knallten vier Paar Stiefel fest aneinander, hoben sich vier Arme 7,um Gruß und die vier .Itingen aus dem deutschen Dort jenseits der Grenze waren wieder verschwunden. wie sie gekommen waren. Der Sepp Loher aber sah ihnen nach, bis sie die Nacht aufnahm. Dieses Begeben hatte sich so am 24. Dezember 193S in Untersteier zugetragen, an der Grenze, die damals noch mitten durch deutsches Land ging. Da an jenem Tag der Keuschler Sepp Lorber durch den winterlichen Wald seinem Anwesen langsam zustapft, ist sein Gang nicht ganz so zügig wie sonst. Bei jedem Tritt, den sein fester Schuh in den flaumigen Schnee d'rückt, scheint er zu zögern, als ob er es nach Hause gar nicht so eilig hätte. Ob er die kleine Tanne, die er soeben in seinem Jungwald geschnitten, doch noch im letzten Augenblick zurücklassen soll? Unschlüssig bleibt er stehen und scliiit-telt das Häumchen in seiner^ Linken, daß der Schnee von dem grünen Zweigwerk glitzernd zu Boden stäubt. Hat er doch nicht einmal ein paar armselige Kerzclien. um sie daran zu befestigen. Zuerst hatte er daran gedacht zum Kaufmann zu gehen und wenigstens ein paar Kleinigkeiten zu erstehen, um damit den Baum zu schmücken. Aber es hätte immerhin einige Dinare gekostet, und der Sleuerrückstand, der noch in diesem Jahr bezahlt werden mußte, war doch so hoch. Unwetter hatten in den beiden letzten Jahren seine paar Felder heimgesucht, Hilfe hatte es von keiner Seite gegeben. Ja. drüben, jen.seits der nahen Gren?^ soll es anders geworden sein, seitdem Osterreich an das große Reich angegliedert war, der Bauer galt dort wieder etwas Im Lande, Kin stolzes Volk lebte wieder da hinter den Höhen. Vor ein paar Monaten war er drüben gewesen, heimlich. Und da hatten sie mitten im Dorf Fahnen aufgezogen und viele üsute warcB versammelt vtul Jungen und Mädel waren singend durch die Straßen gezogen, Und dann hatten sie sich aufgestellt und einer hatte gesprochen und gesagt, sie seien aus der Stadt gekommen, um den Bauern zu helfen bei der Einbringung der Ernte und sie verlangten außer dem Essen i keine Belohnung. Dann hatte jeder Bauer einen oder mehrere Jungen oder Mädel erhalten und war zufrieden mit ihnen davongegangen. Damals war der Sepp sehr nachdenklich nach Hause zurückgekehrt. Und dann hat er daheim seinen drei Kindern erzählen müssen von den Jungen und Mädeln da drüben, wie sie stramm mit ihrer Fahne von weither gekommen waren, um den Bauern bei ihrer schweren Arbeit helfen zu dürfen. Und dann mußte er auch von der Fahne erzählen, wie sie ein Junge vorangetragen, und dabei hatte der Keuschler Sepp Lorber das Lied nachzusingen versucht, aber er hatte es nicht vermocht. Gewiß war heute drüben kein Haus ohne den strahlenden Lichterbaum. Darauf hielten die Deutschen viel, das wußte er von früher her; die kleinste Hütte war erfüllt von Tannenduft. Es war immer wie ein heimliches Grüßen gewesen, das sich an jenem Abend über das deutsche Land breitete und die Herzen zusammenbrachte. Tannenduft, er sollte auch in seiner Stube sein. Ja, diesmal wollte er es so halten, der Grenze zum Trotz. Fest umklammerten seine Hände das zarte Stämmchen, als er über die Schwelle seines Hauses trat. Verwundert blickte die Frau von ihrer Arbeit auf, als sie den Mann mit dem Bäutn-chen eintreten sah. Wortlos ging sie zum Tisch, wisditc ihn sauber, nahm dann aus Jahrhundert um Jahrhundert Ein Licht ist uiis erglommen., Das wuchü In jeder Nacht, Will über una auch kommen. Will in uns sein entfacht. Eis kommt aua alten Mären Mit seinem jungen Schein. Auch Herzen, die sich wehren, SoU'n neu entztindet sein. Ea kommt zu una Soldaten, Aus Kinder, und Mutterland, Auf Helmen und Granaten Hat oft «ein Schein gebrannt. Es ist nicht so verwundert Wie du, es weiß vom Krieg, .Tahrhundert um Jahrhundert Kam aus der Nacht »ein Sieg. In keinem Volk auf Erden Ward's noch so hell und rein-Wo kann's so Wcihnacht werden? In deinem Volk allein. Das Licht, es will dir scheinein Wie aus einem Muttergesicht, Das über dem Wunder des Kinde« Dich anschaut und stumm zu dir spricht-Herybert Menzel ScJte ft >Marburgef Zeltun^c, Weihnachten, 24.—27. Dtzembef 1942 r^ummer 358/361 Eine Fahrt durch die Untersteiermark im Jahre 1497 Schilderungen von Pettau und Olli — Abgelehnter lanz — Sechs Gänge Fisch bei einem testlicnen Mahl Voo Uaiversitfttsprofessor Dr. Balduin Saria Die rrofien cei^tKca Strömongen des 15. und 16. Jalirliundertü liaben dem Menschen auch den Ul.ck für die Natur und alles, was um ihn vurnelit, «escliärft. Man rein mehr als früher, sielit die VVelt mit anderen Augen und vergiUt auch nicht, das Gesehene in h'orm von Tagebüchern und Keiseschil-derutigen auf/uze chnen. Auch unsere Un-tersteierniark findet sicli in diesem oder jenem Reisehericht, wie z. B. in dem Bericht, den Huüo Blolius, der Leiter der Wiener Mofbibl.othek, 1571 über seine Reise von Wien nach Venedig und Hadua verfaßt hat. Seine f'alirt füjirte ihn von Kibiswald über den Radi, Sa'denhofen, Wiridi>chgraz, Praß-berg, I.aufen und Oberburg nach Stein und weiter nach den» Süden. Freilich sind seine Schilderunsen recht kurz. Älter und schon deshalb interessanter ist ein »Itinerarium ad partes Germaniaet, das der Kanzler des Kardinals Barbo, des Patriarchen voti Aquileia, init Natnen Paul San-tonino 1497 niedergeschrieben hat. Santo-nino, der der deut .chen Sprache mächtig war und anscheinend deshalb, obwohl Kaie und nicht üeistlicher. vom Kardinal auf die Reise mitgenommen wurde, hatte schon vor dem, 1485 und HSfi, zwei Reisen mit dem Kirchenfürsten nach Kärnten und Krain wn-ternornmen und seine Erinnerungen aufgezeichnet, die in derselben Handschrift der Vatikanischen BibliotJiek enthalten sind. Da die Drau durch eine Entscheidung Kaiser Karl des Großen zur Grenze zwischen Salzburg und Aquileia bestimmt worden war, befand sich also der Patriarch auf einer Visitationsreise durch die Unterstetermark. die ihn über Rohitsch und Studenitz bis Pet-tau und auf der Rückfahrt über Kötsch, Go-nobitz, Weiten'^tein, Anderburg nach CilH und weiterhin nach Krain führte. Beze ohnend ist, daß der Verfasser überall nur die alten deutschen Ortsnamen verwendet. Santoninos Bericht, nach damaliger Sitte in lateinischer Sprache verfaßt, Ist bisher leider nur auszugsweise veröffentlicht, aber schon das Wenige bringt wertvolles Material zur Geschichte der Unterstelcrmurk und vor allern eine Schilderung der kulturellen Verhältnisse In dieser Zeit. Der Verfasser hatte Sinn füi die Freuden des Lebens. für gutes Rssen und schöne f^rauen, daher nimmt die Schilderung der Mahlzeiten einen breiten Raum ein. In Cilli, wo die Relsegesellsobaft. gerade Iber die Pfingstfeiertage weilt, imponiert Santonino z. Ii. ein opulentes Essea, bei dem es nicht weniger als sechs verschiedene Gänge Fisch gab, wozu zwei Sorten Wein und außerdem' süßer Dessertwein gereicht wurden. Vielleicht hat sich unser Held dabei den Masren überladen, denn am nächsten Tage konnte er an der gemeinsamen Tafel nicht teilnehmen. Als der Burggraf von Cilli, Andreas Hohenwarter, dessen Qast der Patriarch war und den Santonino »Kokenboter« nennt, davon hörte, sandte er intn auf die Stube einen großen Zinnkrug voll feinstem Malvasierweln. Gerührt dankt Santonino. Die frommen Dominikanerinnen irii Kloster Studenitz interessieren ihn wenig, aber in Pettau, wo man beim Schloß-nauptmann Hermann v. Hornegg - (den wir übrigens bisher noch nicht kannten) zu I ^3t es ihm Ornella, die schöne und ^bhafte Gemahlin des Gastgebers, an deren Seite er bei Tisch sitzt, angetan. Scliweren Herzens und nur mit Rücksicht auf seinen Herrn gibt er ihr einen Korb, als er nach einem zweistündigen Essen aufgefordert wird, mit ihr zu tanzen. Omella Ist verstimmt, aber »dura continentiat (feste Enthaltsamkeit) schreibt er nachträglich am Rande seines Reiseberichtes. Wichtig sind die Schilderungen, die wir ▼on unseren unter teirischen Städten erhalten. »Pettau war einst vor zwanzig Jahren«, schreibt Santonino, »eine an Häusern und Bewohnern reiche Stadt, ist aber heute fast ganz verövlet infolge der zahlreichen feindlichen Einfälle«. Eben war die Zeit der ungarischen Besetzung durch Matthias Corvinus vorbei und hatte ihre Spuren hinterlassen. In dem ehemaligen Karthäuserkloster Seitz wird die ^^ih!iotI)ek bewundert. »Mehr als 2000 Bände sind hier zu sehen über jegliches Wissensjrchiet und zum großen Teil auf Pergament mit der Hand geschrieben und nicht gedruckt, wie es jetzt Sitte ist«. Besonders ausführlich wird Cilli geschildert, wo wegen der Pfingstfeiertage längerer Aufenthalt genommen wird. »Die Stadt Cilli... liegt in der Ebene und «^^zusagen am Ende de» Tales. Gegen Süden zu fließt die Sann, nach der die ganze Provinz den Namen hat. Hier fmdet sich eine Holzbrücke von mehr als 150 Schritt Länge. In der Stadt selbst gibt es ungefähr 130 Häuser, die aus Stein gebaut und mit Ziegel gedeckt sind. Einige davon sind ganz schön . . . Die Bevölkerung ist heute nicht sehr reich. Die Stadt hat quadratische Form und besitzt neue Mauern (wohl infolge des Brandes von 1448), die durch einen breiten und hohen Graben und einen Wall geschützt werden.« Als echter Humanist Interessiert sich Santonino in Cilli, wie auch in Pettau und Kerschbach für die antiken Denkmäler, deren er etliche kopiert. Am nächsten Tage, es ist der 2. Juni, werden vom Patriarchen in der Andreaskapelle zwei Altäre konsekriert. »Sie liegt außerhalb des unteren Tores von Cilli, wo einst die Burg der alten Grafen von Cilli war. Diese Burg wurde aber dem Erdboden flelch-gemacht, da man befürchtete, daß sich hier ein starkes ftindliches Heer festsetzen könnte. Nur die Kapelle Ist geblieben. Sie ist zwar ein alter, aber sehr schöner Bau und hat prachtvolle Heiligenfiguren.c Es mag wohl antikes Mauerwerk gewesen sein, was da Santonino vor Augen hatte. Von der Grafel, in der Ho4ienwart«r die Giste bewirtete, erklärt Santonino, daß sie die Form einer Burg habe und an der FluBseite der Stadt liege.c Außerdem gibt es io der Stadt selbst, etwas oberhalb der Residenz des Burghauptmanes einen prächtigen, hohen Palast mit Türmen und Bastionen, der an drei Seiten von einem tiefen und breiten Graben und au der vierten vom Fluß und der Cillier Stadtmauer umgeben ist. In ihm wohnten die erlauchten Grafen wenn sie unten in der Stadt weilten, gegenwärtig liegt hier kaiserliches Militär. Außerdem gibt es unterhalb der Stadt auf einen guten Schuß Entfernung einen Berg, auf dem eine mächtige, stark befestigte Burg erbaut ist, zu der es auf der der Stadt wgekehrten Seite infolge der hohen Felsen keinen Zugang gibt. Nebst anderen schönen und bequemen Gebäuden gibi es Wer drei Wehrtürme, die die Burg von allen Seiten uneinnehmbar machen. Hier residierten einstmals die vorerwähnten Grafen, von denen heute keiner mehr lebt. Jetzt ist hier die Residenz des kaiserlichen Hauptmannes.« Am 4. Juni schied die Gesellschaft von Cilli, nachdem ihnen Hohenwartcr noch reichlich Wein, eine Platte mit Hirschfleisch In Pfeffersauce und emen Korb Kirschen zum Ab chied hatte reichen lassen. Einer der Mannen des Hauptmannes begleitete sie 25 Mellen bis QlogowUs, wo si« im S^losst des Frelnstayner flbemachtetcn. Zwölf Monate der Bewährung Politischer Jahresspiegel 1942 ( ^luiuuuk vuu Wtllei tlUlir (Üeikc Ni) 2. 4. IL 14. 22. 23. 26. SO. 1. S. S. 11. 12. 20. 2. 8. 9. 10. 11. 29. 1 11. 29. 2. 5. 7. 9. 13. In Eden berlchUt Im UntertiAUfl fOm mIm VerbrlklerungareiM nach IfoiikAu. JapanlootM Truppen ftuf Celebw. Dl« PeUfr- und WoUsammlung «rbrAcht« das Überwältigte BUv«bnUi von Uber 67 MUIlonen StUclc. In Nordafrlka begann «Ine neue Kom-mel-Offen0lvi. Landungen der Japaner auf den S&lo-nu>ninMln, Biemarck-Archlpel und Neu-Quinea. Von der japanlechen l^iftwaffe eniimar llf da« auetrallache Feetland angegriffen, Port Darwin bombardiert Oioße Rede dee FUhreri aum Jahraetaff der Uachtergreifung. Februar TVIkimi Qulüing MtoMeepeWet #-ner neuen norwegiachen Regierung. Im Jänner vom Kriegsmarine und L*ift-waffe Uber 400 000 brt versenkt Relcheminlater Dr. Todt verungWckt durch FlugzeugalMturs tödlich, tu seinem Nachfolger Generalbauinepektor Speer ernannt Japaner erstUrmesi Singapur. Unter den Augen der brltiacheB AbiWehr paMleren Teile der deutschen Krlega-flotU den Kanal, ein Sreignl«. dM ungeheures Aufsehen erregt Erster zusammenfassender Bericht des OKW Uber die großen deutachen Erfolge In der Winterschlacht seit 1. Jinner. Httrs Im Februar versenkten die deutachen See- und LuftMreltkräfte 625 400 brt. Rangun, die Hauptstadt Burmas, voo den Japanern genommen, Vollatändlge Unterwerfung von Java. Nach Rücktritt von Bardoasy wurde Nikolaus von KalUy unfrarischer Ministerpräsident Im Auftrag ChurchlUe startet Stafford Grippe einen Indiensohwindel größten Btlls. Reichsstatthalter und Gauleiter Frlta Sauckel zum Generalbevollmächtigten fUr den Arbeltseinsata ernannt April Im Märe versenkten Krlegamartae «ai Luftwaffe 646 900 brt Nach dem Scheitern seiner Betrugsmla-sion tritt Gripps den RUckflug aus Indien an. In einer gewaltigen Relchstagarede sprach der Führer Uber das unvorstellbare Heldentum der deutschen Armeen Im Winterkrieg an der Ostfront. Führer und Duce treffen sich zu militärischen imd politischen Besprechungen in Saltburg. 17. Dm USA-SohlaehtaeUfT »HMylaiidc von Italienischem U-Boot untfr BtfÄl Unzo Groasia versankt lt. Ala Gesamtergebnis der Schlaoht von Kertach wurde die Vernichtung von drei Sowjetarmeen und die Biobriuninf von 149 000 Oelangenen, 113 GeeohUtasn, 168 Panaerkampfwagen bekanntgegeben. 28. Eine Großoffensive TUnoachenkoe bei Charkow endete in eUier Katselaclitacht bei der drei sowjetische Armaan iremidi-tet 240 000 Gefangene elngebimeiit und 1249 Panzet^ampfwagen, Qe^chUt-ze, 538 Flugzeuge vernichtet oder «rbeu-tst wurden. Kriegsmarine und Luftwaffe veraenkteo Im April über 585 OOO brt. OKW-Berlcht über den Heldenkampf der drei Monale abgeschnittenen Kampfgruppe Scherer. Britische Streitkräfte laivdetai auf der franzi's'schon Insel Mada^raaUar. Die Japaner bezwingen Corregldor. In der SeeHchlacht Im Korallenmeer gro-Bei Pies: der Japaner. Auf der Landenge von Kertsch erfoch ten die deiilachon Ti-uppon elnon gfroR-8rHt»»n niirchbnirhÄsleg, der am 15. Mai durch tiip Eroberung von Kertsch gekrönt wurde. 2. Kzlegamailne und Luftwaffe tir—i^fin Im Mal 934 000 brt 4. Der Führer stattet« disn Mtwrimll Frei-barm Mannerhelm w Ammm 71. Qe-burt«tac einsn Beauoh i^. 4 Dar iteUvsrtretande RelehMrot^tor In Böhmen und Mähren, ^•Obeifruppen-fUhrer Haydrlch, erli# den Polgan aInes auf Um In Prag verUbten MordanM^üa-gea. 19. Die Japansr geb« arfolgreloban t)ber^ rMchungse(4üag gegen Dutch Harbour und Landung auf wlohtlgan Aleuten- Inseln bekannt II. In München 8tart> dar KorpafUhrer 4ea Nationalsozialistischen Kraftfahrlcorpa, Relchaleiter Adolf HUhnlein. M. Geheimvertrag Churohill-Molotow, der eine GPU-KontroUe Uber gasi Suropa und die Auslieferung Kopeijhagens und Istanbul« an dis Sowjata vorsieht, wird der Weltöffentlichkeit bekannt 28. Bin Im Februar von der zweiten sowjetischen Stoßarmee u. Teilen Weiterer Armeen versuchter Durchbruch durch die WolchowBtellung endete jetzt mit der Vernichtung der abgeischnittenen feindlichen Verbände, Der Feind verlor 33 000 Gefangene, 649 Geschütze und 171 Panzer kraftwagen. L Nach 20tägigesn erbltteit« RlqgiB flol die bisher stärkste Land- und Seefestung Sewastopol — In Ägypten wird die El Alamein-Stellung erreicht 4. Die in den letzten Junitagan begonnen« deutsche Offeruive «wischen K\irsk und CSiarkow führt zu einem Aufreihen dw Feindfront in 800 km Breite. T. Der Don überschritten, Worooeeoh «ba-genommen. 8. Ehiglisch-amerlkanlaeher Großgeleltzug im nördlichen Eismeer sum größten TeU vernichtet 9. Gesamte sowjetische Abwehrfront lieh des Don ist Ina Wanken geraten, 11. Der Don ist in 350 km Breite erreicht 17. Die wichtigste Stadt des Donez-Indu-striegebietes Woroschllowgrad von deutscher Infanterie im Sturm genommen. 28. Fall Rostows. Aagwil 2. Kriegsmarine und Ijuftwaffe versenktsn Im Juli 816 900 brt 4, I>eutsche Vorhuten erreichen den Kubanfluß und nehmen die Hauptindustrie-atadt Woroflchilow. 0. Die wichtige Ölstadt Maikop und die Hauptfltadt des Kubangeblelex Krasno-dar genommen, die nördlichen Ausläufer des Kaukasus in 400 km Breite erreicht. 9 In einer Seeaohlacht be! den Salomon-inseln erlp det die USA-Flotte schwerste Verluste. — Verhaftungswelle in In» dion löst starke Unruhen «uh. Oandhi und Nßhru unter den Verluifteten 11. Elngl^scner Flugzeug ixäger »Eagle< voo deutschem U-Boot vernichtet. 12. Vernichtung der 62. So\fcjetarmee Im großen Donbo^en; 57 000 Gefangene eingebracht, Uber 1000 Pan7x>r und 75o Geschütze vernichtet oder erbeutet. — Seit Beginn der F^ühjehrskÄmpfe verloien die SowjeU über 1044 000 Gefangene, 6271 Panzer, 10 131 Geschütze und 6056 Flugzeuge. 13. Church il in Moskau. Stalin beharrt auf der Forderung der zweiten Front 18. Bei Dleppe scheitert großangelegter britischer Landungsversuch binnen wenigen Stunden unter schweren Feindverlusten. — Im Mittelmeer ein englischer Geleitzug schwer getroffen. 24. Der Führer emermt Dr. Thierack zum ReichsJustLzminister. — tJbergang Uber den Don nordwestlich Stalingrad erzwungen. September I. Im August versenkten Kriegsmarine und Luftwaffe 808 100 brt 6. Kampf in Stalingrads Vorstädten. 6. Land- und Seefestimg Noworoesljsk ge-nonunen. g. Tiefer Einbruch in Stalingrad. 16. Relchsmarachall Göring ordnet Erhöhung der Brot- und Flelschratlon an. 20. Dos englische Reuter-Büro verbreitet den ungeheuerlichen Plan, alle deutschen Kinder nach dem Krieg zu verachicken und zu internationalisieren. 28. Zweiter Jahrestag des Dreimächtepaktes. 28. WendeU Willkia in Moekau. Stalins MIQ-«tlmmung Uber da« Auableiben der Mar terialiiaferungen. 80. D«r FUhrer ruft bn Berliner Sportpalast, nachdem Relchamlniater Dr. Ooebbel« da« großartig« Ergebnis des Kriegswin-terhllfswerke« 1941/42 bekanntgegeben hatte, zum Krlegawinterhllfewerk 1942/43 «uf. Oktober 1. Im September 1011 700 brt felndllcfaen Schiffsräume« versenkt 4. 2Swel Bauern erhalten da« Rltteitoeus zum Krleg«verdlen«tkreuB. 6. Fregattenkapitän Enzo Grosol versenkt mit seinem U-Boot da« USA-Schlacht-achlff >Ml«siaslpf>i€. 9. Am Ilmen-8ee fUnf Sowjet-Plvlaloneo vernichtet 25. An der Alamein-Front begtamt britischer Großangriff. 27. Japanischer Sieg ta dar SeeeehlAdit im BUdpaslflk. 2a. 80. Jahrestag d«« Marsches auf Rom. GlUc|KwUn«ehe da« FUhrer« an Viktor Emanuel uad Duce. November 1. Xm Oktober 780 676 brt ver«enkt & Amerikaner und Engländer Uberfallea Franaösiach-Nordafrlka. 0. Der FUhrer «pricht in München. II. Aufruf des FiUurers an das fransöslsch« Volk. — Sicherung der südfranzösischen KUaU und Corsicas durch deutsche und Italienische Truppen. — Schwere Verlust« der anglo-amerikanlachen Landung«-flott« vor Nordafrika. 10. Bisher 188 000 brt der Landungsflotte In Nordafrika versenkt, 234 000 brt schwer beechädlgt 10. Achsentnippen landen in Tuneeien. 17. Touloo von deutschen Truppen besetzt 27. Erfolgreiche Abwehr sowjetischer Angriffe am Don und mittleren Frontab* «cbnltt der Ostfront Desember L Dm biflhsr höchste Versenkungsergebni« dieses Krieges: Im November 1035 200 brt vernichtet 2. Der Duce gibt in einer Rede einen politischen und militärischen tJberblick: »Kampf Schulter an Schulter mit Deutachland bis sum endgültigen Siege, 8. Erbitterte Kämpfe am Ilmen-See und Im Don bogen. 8. Erfolgreicher deutscher Gegenangriff im Ab«ohnltt Kalinln—Umen-See. 8. Japan begeht 6m Jahrestag seine« Kriegseintrittes gegen die USA, IL Telegramme des Führers an den Tenno, Viktor Emanuel, Tojo und den Duce zum Jahrestag dea gemeiivsamen Kampfe« gegen die USA und England. IT. Vernichtung südöstlich Toropez eingeschlossener Sowjetkräfte: über 14 000 Gefallene und 4200 Gefangene. Femer bUßte der Gegner 642 Panzer und 447 Geschütze ein. 18. Von Berlin aus ruft der Großmuftl v<« Jerusalem die islamischen Völker zum Kampf gegen anglo-amerlkanische und sowjetische Unterdrückung. 20. Graf Ciano und Laval vom Führer Im Hauptquartier empfangen. 21. Erster japanischer Luftangriff auf Ka^ kutta. l imrTKT »Martwrfer Zeitung«, Weihnachten, W.—27. Deieinber IM I9ti* 9 Untersteirische Heimat im lahreslauf Monate reicher Arbe t uud tapferen Bekenntnisses zum Reich liegen hinter um dem Gefühl, ihre Pflicht für Front und 4-oiuiin «rtulii SU üAbtn, kjuui die Unter-ste.eraiark, dl» vor otuimehr 80 Monaten ueu/ik«hit« Ina Reich, surUckbllckan auf ein ak fich.ckaaien und mannigfachen üewäh-rungsproben reiche« Jahr, Oltich «mein Spie-gelbiid wollen wir dia iwOU varganganen Monat« noch eüunal an una vorUberxl^en laanen und una ermnern an rps In Oeganwart des Bund««-führ«r« nahm am Sonntaf, d«n 8 MHrs, dl« >Woche der Deutschen Jugend« ihren Auftakt. In d'eaer Woche traten alle D'nheltftn der Deutschen Jugend mit Elternabenden an die Öffentlichkeit — In der Monatsmitte erfolgten Im I.biawen Kleider«. — Der Kreistag in Petiau, am 12. und 13. September, an dem neben dem Bundes-führcr auch der Gauleiter teilnahm, war ein vieltausendfaches Treuebekenntnis zu Führer und Re ch. — Das BerufBerziehungswerk Im Stelrischen Heimatbund förderte auch in diesem Monat die Errichtung von vorbildlichen Lehrwerkstät en im Unteiland, — Der »Großkampftag'diT Ciil er l^impfe« war ein Freudentag der Jugend der SnnnstadU — Ein Aufruf der Bund.sfiihnmg des Stelrischen Heimatbundes unterrichtete über daa Thema: »Mitgliedschaft des Steirlschcn Heimatbundes — deutsche Staat.^angchör g-keit«. — Der Kpe.stag Marburg-Sladt, verbunden mit einem Marburger Herb.=i* feirt war für die Draustadt eine politische Willenskundgebung von einmaliger Größe. Neben dem Gaule ter und Bundesführer nahm als Gast auch Oberbefehlsleiter Hilp,cnfnlflt an dem Kreistag teil und besichtigte anschließend die Einrichtunjj'en des Amtes Volkswohlfalirt des Steirlschcn He'matbun- j dea Im Unterland. — Das Goldene Burh der Stadt Marburg, daa erstmals auf^relegt wurde, bildet ein PrachtjsUlck heimatlicher 1 Handwerkskunst In der Marburger Burg kara zu Beginn des Monats Oktober eine ein/ujarlige I Kunstschau unter dem Thema „Das Unter-j Idnd, von Malern gesehen" zur Durchführung. — In allen Ortsgruppen des Stelrischen Heimatbundes wurden mit großem Erfolg Doifnachmitlage veranstaltet. — Die Amtei Volkbildung in den Kreisstädten der l'nter-' Steiermark nahmen ihre vielgeslrtltige Arbeit auf. — Erlarhstein brachte eine Musterschau untersteirischen Obstes zur Durchführung. — Untersteirische Arbeitsmfinner rücken in viele RAD Lager im Reich zum Dienst mit dem Spaten ein und berichteten immer wie- i der, gleich den Soldaten bei der stolzen deutschen Wehrmacht, von dem großen Erleben der Kameradschaft, — Das Steirische Landestheater begann in einigen Kreisstädten erfolgreich seine Spielzeil. — In Marburg wurde die erlesene Stadtbücherei in einer Feierstunde ihrer Bestimmung übergeben. — Mit der Einweihung des Licht-spielhause« in Rohitsch-Snuerbrunn erhielt die Untersteiermark ihr 21. Filmtheater. — Dag Gemeindeamt in Eichtal, das als vorbildlich fu nennen ist, könnt« seiner Be-itimmung übergeben werden. — Am 17. und 18. Oktober stand Rann, der südöstlichste Kreil des Reiches, im Zeichen der eindrucksvollen Kundgebungen dei Kreistages. — Bad Radein beherbergte einen Lehrgang für irzt-liches Hilfspersonal. -- In Cilli nahm der Untersteirische Handwerkerwettkampf in der letzten Okioberwoche seinen Auftakt und fand, nachdem er in den übrigen Kreisfi» gleichfalls zur Durchführung kain, mit einer Großveranstaltung in Marburg ira Monat De-«ember seinen Abschluß Groß war die Zahl der Bundes- and Kreissieger, die aus ihm hervorgingen und Zeugnis ahleaten von der hohen handwerklichen Kunst, die Im Unterland beste Pflegstatt hat. — In den Kreisen Marburg Stadt und Marburg Land wurden Ein- und Umqeme'nHnnnen vorgenommen. — Der Besuch des NSFK-Crnnnpnfflhrers Krüger war für den Fliegersturm der Weh^ raannschaft im Stelrischen Heimatbund ein bedeutungsvoller Tag. — Die Stadt Marburg würdigte den Sohn ihrer Stadt, den Dichter M/111 Meli, aus An1^f\ meines 60. Geburts-tagas In einer Feierstunde. Zu Beginn des Monats Norembei wurde die Eisenbahnbrücke in Marburg in Anwesenheit hoher G&st« ihrer Bestimmung übergeben — In Gegenwart des Gauleiters I und des Bundesführer« sprach StaatssekretAr I Dr. Gdnzemüllex-Berlifi in einein Großappel] 3Hie »Martwrfef Zdtunf«, W^HMitcWen, 24,-—27. Dettmte MMKner 39S/80. un Marburger Reich»bihnausbe»seningswerk über das Thema „Räder müssen roli«ii für den Sieq!" — Die Deutsche Juq^nd startete mit einer großangelegten Spielzeugalction und konnte in den letr.ten Tagen vor Weihnachten einen Riesenerfolg dPtn Bundesführer und Bundesjuqendführer melden. — Der Gedenktag an den 9. Novenit)er wurde im Unterland in würdiger Form begangen und war verbunden mit einem CJedenKen an die in der untersteirischen Heimat gefallenen Wehrmanner des Steirischen Heimatbunden. — Eine umfassende Versammlunqswjlle des Steirischen Heimatbundes in der ganzen Unterstriermark fand bei der Bevölkerung dankbare Aufnahme. Der Gedanke „Sprich Deutsch!" fand hier seine besondere Unterstreichung. — In einer Mitqlieder-Groß-versammlunq in Graz sprach der Gauleiter über das Thema: „Untersteiermark, eine geschichtliche Aufgabe". — Der „Pettauer Lesebogen", eine originelle und dabei vorteilhafte Form des Deutschunterrichts, fand sein»» besondere Würdigung. — Im Kreis Pettaii wurden die Rücksiedler in feierlicher Form eingewiesen. ~ Die in allen Orten des Unterlandes beqonnpnen deutschen Sprach-kurfe fanden lebhaften Zuspruch. — Am letzten Sonntag im Monat Novemb^>r wurr'e In der gesamten Unterstoiermark eine Per-sonenbestandsaufnahme durchgeführt. — Am gleichen Tag stattete der Reichsjunondführer Axmann der Deutschen Jugend des Unterlandes einen Besuch ab und fand überall einen herzlichen Empfang. Wie bei der Jugend, so stand der Monat Dezember auch beim Amt Frauen Im Steirischen Heimathund im Zeichen der Beschickung des weihnachtlichen Gabentisches mit selbstgebastelten Sachen. — Vor einem Prüfungsausschuß konnten untersteirische Bauernmadel ihre Hausarbeitsprüfimg mit Erfolg ablegen. — In Pettau fand eine feierliche Verabschiedung der aus dem Einsatz heimgekehrten Wehrmannschafts-K'nmpanien statt — Die am Sonntag, den fi. Dezember zur Durchführung gekommenen Barbarafeiern der Bergleute des Unterlandes schlössen sich alter Tradition an. Die neuen Sozialmaf^-nahmen für -den Bergmann fanden dabei heifällige Aufnahme. — In 400 Versammbingen vurden in der letzten Versammlungswelle des Jahres wii^der alle Untersteirer erfaßt. — Die Volksweihnachtsfeiem in allen Ortsgruppen des .Steirischen Heimatbimdes trugen der Würde dieser Festtage im vollsten Maß« Rechnung. Viel gäbe es noch aus dem Jahreslauf zu berichten. Wir erwähnen hier nur die große Zahl der kulturellen Veranstaltungen ersten Ranges, die s.eitens der Kreisstellen des Amtes Volkbildung im .Steirischen Heimatbund zur Durchführung kamen und böi denen hervorragende Künstler aus dem Reich mitwirkten. Das freudige Bekenntnis zum Reich und zu der deutschon Schicksalsgemeinschaft aber konnte im Laufe der Monate keinen besseren Beweis finden als durch die hervorragenden Sammelergebnisse für das Winterhilfswerk und das Deutsche Rote Kreuz. Mit beispielhaften Ergebnissen konnten u. a. die .Stadt Marburg mehrmals hintereinander den ersten Platz in der Reihe der Orte der gesamten Steiermark belegen. Vorbildliche Arbeit leistete das Amt Volkswohlfahrt, sie ist so umfassend, dafi es im Hinblick auf die einzigartigen Gesamterfolge müßig ist, Teilergebnisse aufzuzeigen. So kann die Untersteiermark «uf ein Jahr rastloser Arbeit und Hingabe an das ihr aufgetragene Werk zurückblicken. Immer hat die Bevölkerung dos Unterlande« zu allen Ihr gestellten Aufgaben ein freudiges „Ja" gesprochen und hat diese Aufgaben erfüllt Im Bewußtsem des Dienens für die deutsche Volksgemeinschaft und des Dankes an die Helden der Front nnd der Heimat, die immer kämpften und siegten und bereit sind, »elbst ihr Lebern für uns und das qioße Vaterland einzusetzen. Dieser Dank an sie soll uns auch in weihnachtlicher Zeit bewegen und uns Ansporn sein, diese Treue zu Führer, Volk und Vaterland und zu den tapferen Soldaten an allen Fronten des großen Krieges auch im Jahr 1943 unter schönsten Beweis zu stellen, dann hat auch die Untersteiermark ihren wertvollen Baustein beigetragen zum großen Werk, an das wir glauben; Den Endsieg unserer Waffenl R. K. Eine Burg am äussersten Ende des Reiches Schloß Mokritz — Nationalpolitische Erziehungsanstalt In den Strahlen «pitherbatlicher Sonne i bi« zur Beendigung der notwejidigen Um- , liegt auf der letzten, zur Sawe abfallenden ' bauarbelten, einen Zug leine Klasse) der , Koppe der Uskokenberge daa viertürmige Schloß. Allea iat alt, stark und feat gebaut Darüber sind Herrlichkeit und Herrenhaftig-keit der alten Burg und aie umschließen mit dem Bau ein Bild aus der Erde gewachsener Kraft. Kein schönerer und zweckmäßigerer Fleck ala Bildungsstätte für die Aualese der deutschen Jugend des Unterlandes hätte gefunden wenlen können ala diese Veste deutschen Ritter- und Herrentum«, gegenüber dem Zusammenfluf^ von Sawe und Gurk, am südöstlichaten Ende des Reiches, im neube-sledeltcn Bauemwall des Grenzlandbodens. Spannen sich doch von hier, durch das ouropaverwurzelte Geschlecht der slidmär- Mutteraruatalt Traiskirchen, Nieder-Donau, beherbergt, um im Herbst 1Ö43 den ersten Jahrgang deutscher Jungen des Unterlandes aufzunehmen. i Heute aber bereit« bummeln oder toben, ' als Nachfolger fehdelustiger Kampfhähne und DraufgSjiger, blondgeschopfte oatmärkl-»che Jungen über die Treppen und durch die Bogengänge und betrachten verständnisvoll Ln die Brüstungsplatten roh eingerillte Müh Ihre ttris«e, worauf Ritter oder Pagen ihr Spiel gespielt haben mögen. In grellen Schlagachatten der Mittagssonne Hegt der Burghof, da ich ihn über die Zugbrücke betrete. Kein Torwächter ist heute mehr von-nöten. Doch einer kommt, ein Vierfüssiger, 3 K m Autnabinen: keicUisicllc l estixiiut dcuischen Vuii\.si iiims, ÜiUsU Ui, SutiM^LJcMbildi Quts (1) Buig Mokritz, wtmm P«rt« tm SjkwM kiflcben Grafen Auersporg, derer von G«-gem, der Fürsten von Eggent>erg, Grafen Frangapani und der St. Pors ein Gewebe verantwortlicher Ahnen des Ai)endlandea, Fäden europäisciien Schickaala von der Süd-mark bis auf Rügen in der Nordsee, nach Süden bis Rom, luich Westen bis Frankreich und Luxemburg. Ein soldatisches und politisches Söldnertum, auf- und absteigend, bald sich bis zur Vernichtung bekämpfend, bald gemeinsam die Türken wehrend, heut mit dem Kaiser — morgen gegen ihn, dann wieder gemeinsamer blutvoUer Einsatz für den christlichen Gedanken. Alles zusammen eine gewaltige Schau deutscher und abend-ländi.scher Geschichte mit allor Glut und Größe, Verdammnis und Versuchung ihrer Zeit bis zum klaren Werden dM gröödsut-schen Gedankens unserer Tage. Auf solchem Platz also erstand die Nationalpolitische Erziehungsanstalt, die vorerst, er tut nicht unfremodlich, lMi6famippert mich kurz und geht Will wohl heißen: Unverdächtig, kann passieren! Dann stehe ich vor dem Brunnen in des Hofes Mitte, schmiedeisen bewehrt, vielleicht eine römische Zisterne, vielleicht von gefangenen Türken gebaut, gehe welter über steUe Trqipen und durch altes Winkelwerk zum säulenge-schmüokten Bogenganfif Stockwerkes. Begrüße den Lieiter der Anstalt, leicht ergraut, aber jung, lebhaft und zutiefst erfüllt von seiner Aufgabe. Im Gespräch mit Ihm ujvl imter selnw Führttnig wird dieser Tag des Besuches zum Erlebnis... Einfach, soldatlscdi streng Strien die Betten in Gemächern, wo einst Urväter derer von G^em ihr Nickerchen, Spielchen oder einen kräftigen Umtrunk getan. Beim Lichte von Petroleiunlampen (elektrisches Licht gibt es noch nicht) sitzen abends die Jungen tmd lernen, wie einstmal vielleicht TW7 Der Anitaltslelter mit einem Jungmsnn •m Burgtor ein Jungherr beim Lichte einer ölfunzei KU Füßen der Großmutter gesessen haben mag \ind sich mit glänzenden Augen und glühenden Wangen erzählen ließ von seinen Schwertvätem, vom Kampf «eine« Geschlechtes um deutsches l4uid, von Erödy, dem Türkenwürger und von Matthias Gu-betz, dem Bauernkönig, den sie zu Agram mit glühender Krone zu Tode gekrönt und tausend mrtir von Geschichten und Sagen ... Später st^en wir am offenen Fenster des Turmgemaches Inmitten einer Junten, lebendigen Gemeinschaft. Den kleinen Grafen Fugger zur Linken, Meier, den Bauemsohn atis Tenütz am Setnmering, zur Rechten und ringsherum Söhne von Soldaten, HofrÄten, Bauern, Arbeitern und Kaufleuten und Beamten: des Führern blankäugige, ranke und schlanke Jugend. Zwölf. Ms sechzehnjähriges Volk, im Widerstreit noch nicht völlig abgetaner Knabenhaftigkeit vnd noch nicht ganz angelebten Mannestinms. Vi^eicht wachsen sie beute rascher in s(riche ZvMe-spättigkedt hinetn, aber audi imscher dar-Aberhinaus als wir früher, >Dle Schule« ist nicht mehr so selbstverständlicher Mittelpuidct des Knabenlebeni und der einzelne hat nicht mehr soviel Freizeit als seine Vorgänger vor dreißig Jahren! Der Anstaut fallen i^ele Aufgaben sti, dls frOhcr das Elternhaus leistete... Aus dieser Betrachtung bringt mich die Sthnme des Anstaltsleiters zurück In den lebensnahen Kreis. Er weist hinunter auf die alte Heer* Straße, We^ hereinstürzender Ströme der Langobarden, Goten und Avaren, später dröhnender Legionen, durch das schicksal-schwangere parmonische Einfaüstor. fiawe> land-^hwelle und Bollwerk zugleich In er-ichüttemder, wühlender Tragik, manchmal brechender Damm... Die frei« Mittagsstunde feit vozinl, der tagfüllonde Arbeit^plaa tritt wieder In sein Recht Ausbildung mit der Waffe hn Rah' m«n der Wehrerziehung, Arbeitsdienst all« landwirtschaftttehen Arbeiten umfassend, dazu drei Unterrichtstunden bis 10 Uhr. b»' schließen den Tageslauf, Um 2t Uhr Ist Zapfenstreich. In sUbriges Mondlieht Ist dM Landschaft getaucht, die Lichter erlöschen, eine wehrMuerllche, soldatische Jugend schlfLft und trimnt In der Bnrg am Rand« des Reiches... Welt vnn den Greneen aber tobt Tag *nes«etoef RakktpMgriMai i Ii-»: Mwlk ucb deauchea MirchM. — lOJO—llt Crzceb(rii«di« Volki. and WeihnaclitsHedttr. — I1J0 —12: SchweizerUch« Meimaimmk - li-M: Konv-ponisten iiii Walfearock (volkitOmltclia Uaterhaltnnt). — M.15—15: Weihnachtliche Muttk. — 15—15.30: OrieU nimsik aus deiH»chen Lindern. — 15.JO-I6JO; Wefti-nachtkkianj:e, CharakterttQcke. — 16.30—16.45: »Maria im T»BneBwald« voa Norbert Schnitze. — I6.4»-IS.0S: Weihflachttiche Kunst- ond Votksmiwik. lÄ.OS— 18.W; NVelhnachtskonzert von 0. H. Solzei bla Hum-perdincJc. — 15.25—30,55: WeHinachtsrinKsendnac 1942 — 21—JI.JS; Ansorache ¥on ReichamlniAler Dr. Goebbels. — 21.35—23: Fe>4ftcbe MMik. (LIszt. Wagner, Baumann), — 22.15—23; Konaertante Musik von Jeriter bi* Pfitzaer. — 33—2: Unterhaltnnitsmtsik. Frei tat. 31. DnsMbw Retelwiroirewi: S—9: Maslk am Weihnachtimomen. vo« Meurt bis R. Trnnck — 9—10: WeihnachtHcbe Konst- ond Volk«-niusik. — IIJO—12: Pranx Schuberts B-dar-Sinfonie. — 12—14: Velkü- nnd UnterhahnnftmusNc. — l4.io—K: »Praa Molle«, Märclienballade mit HeMemorie Hatheyer und andere. — 16—17: Weihnachtsieler in einem Re> tervelaiarett. — 18—19: PfHzaer, Brahms-Kiavler-konr.crt (Wilhelm KempfO. Lcitnnx;; Hans Knapperta-busch. — 19—19.30: Schlusnns. Oiitll, Ordiesterronstk. — 19.4B—20: Dr. Ooebbels Artikel »Die Vollcndelent. — 20.15—22: »Pa^ranini«. Operette von Lehai. DeuttchUadMB^er: fl—flJD: OrKeltnuiik ana StraBbure. — 15^3^—1^ Alt« und neue Weihnachtsiieder — 17—18: Operntnckxlien von Kreutzer bis Wagner. — IS—19: Fröhliche Welsen mit dem dentschen Tanz- und UnterhaltnnKsorchester. — 20.15—31: Septett von Beethoven. — 21—22: LIszt. Schobert, Beethoven (Robert HeKer mit Siegfried Gründels). Saattai, M, Dezeab«r RcIchtproKramB: Klndifest-Kantate von Cesar Bretg«. — 11—11.30 CanowiriscCaji Was leisten gute Zuchtsauen? Del JMIMII Wurf etee Dvoka ^itteuÜU von acAa Ferkeln Eine der Fragen auf dem honen gUirken Vermehrung der Schwetnebe- Obiet d«r EmAhningawlrtflcha/t iat zur Zelt die VerstärkUiig der Sauenhaltung und die sich hieraua ergebende künftige Vermehrung defl gesamten Scbwelnebevtiuidea. Bereits Im Frühjahr 1042 wurde die Forderung erhoben, den Torhandeaen Sauenbeatand durchziihalten und die künftige Nachzucht zu sichern. Infolge der starken Aiaswinte-rungssch&dea wurde ea jedoch ungewiß, wie die Ernte ausfallen und welche Futtermittelmengen verfügbar sein würden. Die zu ergreifenden Maßnahmen mußten also solange CRlpeitiiche :>iiileiiuu«en Aerztlichor Sonntagsdienst Marburg: Den 24. Dezember 12 Uhr mittags bis 2b. Dezember, 8 Uhr früh; Dr. J ihann Fras, Ko-stände ist es von Interesse zu wissen, was koschineggstraDe 24 (Tel. 27—74) für diis eine gute Zuchtsau zu leisten vermag. Es i,nke Drauufer, Dr. Johann K ^privv nk, B.idl-kommt darauf an, daß eine Sau möglichst gasse 6 (Tel. 21—8li) für das r' hie Diauuler. viel Ferkel je Wurf bringt und daß von die- • _ Den 26. Dezember 8 Uhr früh bis 23. Dosen wieder möglichst viele groPlgezogen zember 8 Uhr früh; Dr. Aji-lrcas Koientschan werden. Ferner sollen die Ferkel von ihrer | Edmund-Schmid-Gdsse 8 (lel. 21 2u| fui das Mutter gut penährt werden., gesund und Unke Drauufer, Dr. Alexander Daiaschio, schnellwüchsig sein. Eine wirklich gfute , Magdaienaqasse 21. für das rechte DrMUuler Zuchtsau B.jll (iurchfichnlttllch 10 Ferkel je _ Für Zahnkranke: Von 21 Dpz mirt. q 12 Wurf haben. Das durchschnittliche Vier- | Uhr bis 25. Dez. vormittdg 11 Uhr Dr. Aii'on Wochen-Gewicht eines ganzen Wurfes soll | Levet, Tegetthoffstraße 61 (Tel. 24-10). Den mindestens 00 kg sein, wobei der leichteste , 26. Dez. von 9—U Uhr: Dentist M i!rljrn, sieht vorhanden war. Infolge der außerordentlichen Anstrengungen bei der Neubestellung und des späteres günstigeren Wlt-terungsverlauffl ist die Ernte dann wesentlich besser geworden, als es zunftchst den Anschein hatte. Ee ist ntmmohr möglich geworden, das neue Programm bekanntzugeben. Die Daiter der Mast, und damit die Er-aeugungskosten für Mastschweine, sind wesentlich abh&nglg von der Menge der vorhandenen Kiweißfuttermittel. Die Parole lautet nun: »Dort, wo zur Zelt noch Kwel Zuchtsauen gehalten werden, sollen in Zukunft mindesten« wieder drei Zuchtsauen _ __^ stehen.« Für die Fütterung sollen dabei be- 15II16:" Unterhäitsäme KonVertniiwik. -r"i6^"i8T"Bunter Sonders die wirtficha/tse^genen Futterquel- " len ausgenützt werden. Zweckmäßig Ist hier besonders eine vermehrte Verwendung junger eiweißreicher Grünfutterpflanzen sowie gehaltre'chor Rüben in der Schweinemast. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die vermehrte Einstellung von Zuchtsauen sind jedenfalls goschaffei^. Es gUt jetzt, die erforderlichen Maßnahmen in jedem Betrieb zu treffen. Bei der fOr das kotnmeode Jalir vorg^se- zu^^ckge^ellt werden, J)ls eine klare über- Wurf mindestens 45 kg und das leichteste'jegetlhoffstraße 1. Den 27 Dez. vun fi—11 Ferkel mindestens 4 kg wiegen soll, | Uhr: Dentist Piiberschek, B.ld(I.^^se 22. — Inwieweit solche Anforderungen in der Diensthabende Apotheke: Bis S-un lriq, 2'5, Praxis erreicht werden, relgen z. B. die Er- Dez. 19 Uhr Marier* mit IWaria Reinins, Max Loren?, Karl Schmitt-Walter u. a. DeutKblaadsegder: 18—19: Sinfonische IMusik von MoMft bis Dvorak. ^ 20.15—22: Bunte Unterhaltnni;, Operettenquerschnitte. SMHtag, 37. DeztabM* RcIchcvrocniMBt 9—10: »Umm Schataki.stletn« mit Heidemarie Ha- Uicycr n. a. — 11—11.30: Vorschau anf das Rundfunk-proKramm der Woche. — 12.45—14: Das deutsche Volktkonzert. — 14.30—15: Mathias Wiemann erzlhlt KindermSrchen. — 15—16; Neuzeitliche UnterhahunK. — 16—18: »Feldpoat-Rundfunk*. — IB—19: Schumann-Konzert unter Carl Schuricht: Sonate von Weber. — 19.30—20: Sport nnd Musik. — 30.15—21: Fröhliche .Unterhaltung. — 21—22: Vom Kintopp zum Tonfilm. DMitMhIawlseader t IB.39—19.96: Edith von Voigtiander spielt M«Mrt. — 30.1$—21: Solistenkonzert berühmter Künstler. — 21— 33: Schubert. Haydn »Der Winter« nnter ClemcDS KranB. Apothek< Marktplatz 11. 1.3714 m. Naduiohten mm Mnreek. Am 14. Dezember hat die NS-Frauenschaft des In den Siedlungshäusern neu aufgestellten Blocks Im Gasthof Holzapfel Ihren ersten Gemeln-schaftaabend abgehalten. — Kraft durch Freude brachte am 16. Dezember den Kulturfilm »Kampf um den Himalaja« mit interessantem Vorprogramm zur Vorführung. Ein ausverkauftes Haus folgte mit Span-niuig den Bildern dieser in^ten Forseher-iragödie der deutschen Geschichte. In diesen Tagen waren es 40 Jahre, daß Buchhalter Franz Marek seine Stellung in der Weln-und ObstgToßhandlung Johann Posch in Mureck antrat. Wie In seinen Jugendjahren, so zeichnen den Jubilar auch heute noch seltene Tüchtigkeit und Arbeitsfreude aus, was ihn besmdere Wertschätzung vieler Freunde einträgt. Spori unä Turnen Wie warft rier Rearine? Im »Zeitungsdienst des Relchsnälirstandes« gibt Oberlandwirtschaftsrat Dr. W. Heuck-mann eine Übersicht über da«i Ergebnis der diesjährigen Weinernte in Großcleutschlaud. Ziwarnmenfasscnd stellt er fest, daß der mengenmüßige Ausfall des !942ers sehr zu wün-Rchen übrig ließ. In manchen WeinbauKcbie-ten war sogar eine Mißernte zu verzeichnen. Die Göte des Weines hat jedoch alle Erwartungen übertroffen. Im Weinbaugebiet Donauland war der mengenmäßige Ausfall der Ernte sehr verschieden. Der Winterfrost hat hier weniger Einfluß eehabt Jedoch wurde die Ernte dnrdi ungünstige Witterungsverhältnisse im Sommer, die auch einen starken Befall mit Pllzkrankhelten zur Folge hatten, beeinträchtigt, Was die Göte der Weine betrifft, so ist sie außerordentlich zufriedenstellend. Im allgemeinen kann man hier von einer guten Onalitftt sprechen. Es wurden eine ganze Reihe Spätlese- nnd Ausleseweine erzielt die als besondere Spitzen anzusehen sind. Das Weinbaugebiet der Steiermark schneidet insgesamt gesehen mengenmäßig zufriedenstellend ab. In dieser Beziehung kann man die Ernte als mittlere Ernte bezeichnen. Nach Lage der Dinge sind hier die Unterschiede natürlich ebenfalls grofJ. Über die Güte des Weines jedoch kann man sagen. Der unterstetrische Sport im Anmarsch Der ■unlersteirische Sportbetrieb erhielt. hervor. Im Tennis hat das Unterland seinen auch in diesem, nunmehr zur Neige gehen- stolzesten Erfolg errungen mit dem Eintritt in dem Jahr einen vielseitigen Auftrieb, der sich die Endrunde der Mannschaftsmeisterschalt auf oen verschiedensten sportlichen Gebieten ' der Donau- und Alpengaue, womit ein neuer bahnbrechend auswirkte. Zunächst waren es wohl die Fußballer, die mit einer Reihe stolzer Erfolge die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich lenxten. Allen voran trat hier Rapid-Marburg erfolgreich hervor, die ihrem vorjährigen Punkteerfulg die Herbstmeisterschaft in einer Gruppe der stei-rischen Gauklasse hinzufügen und auch sonst schöne Lorbeeren einheimsen konnten Auch die Marburger Reichsbahner wollten nicht zurückbleiben und warteten ihrerseits mit großen Leistungen auf, die zuletzt in den Sic^-^ti über Reichsbahn-Wicii und den Gau-meister von Niederdonau klar hervortraten. Die dritte untc"*"Tische Gauklassc'nann-schaft^ die SG Cilll. k?*nn gleichfalls auf schöne Erfolge zurtickblicken und Ihr 5:4-Sieg über den LSV Agram hat nicht zuletzt die Schlagkraft der Mannschaft bestätigt. Mit unvermindertem Eifer kämpften die Übrigen untersteirischen Fußballspieler und Fetzten sich namentlich im ersten Meister-Bchaftswettbewerb für das Unterland erfolgreich durch. Hiebe! zeigte vor allem die BS Trifail ein bestechendes Können, aber anch die Marburger Reichspostler sowie die vielseitige BSG Westen aus Cilll blieben nicht zurück. Fußball wurde auch in anderen Orten der Untersteiermark erfolgreich gespielt und auch die Deutsche Jugend zeigte, daß der Pußballsport nach wie vor seine Anziehungskraft in den Reihen der Jugend beibehalten hat. Der glatte Ablauf der Jugendkämpfe berechtigt auch zu den schönsten Hoffnungen für die Zukunft. Mit dem Fußballsport hat sich die sportliche Wirksamkeit der Untersteirer noch lange nicht erschöpft. Im Radfahren waren es die unentwegten Marburger Edelweißler, die ein Rennen nach dem anderen durchführten und auch außerhalb der Untersteiermark erfolgreiche Starts absolvierten. Podmilschak, dtt Brüder Gregoritsch, Maschera, Loslnscheg u. a. taten sich hiebet besonders erfolgreicti je Sau und Jahr 16,2 aufgezogene Ferkel. Das Ergebnis ist als recht günstig anzusehen, derm mtin muß berücksichtigen, daß T WTt Ä es sich hier nicht um die Leistung einer [ Q.x\€€ ll/Clt einzelnen Bau, sondern um ein Durch- i achnlttsergebnifl von allen Stammherden I a. Woher »Onip'bus«? Im Jahre 1825 handelt. Auch bei ihnen wird es e'nige Ver- gründete ein früherer nap iloon',;;; Iior sager geben, oder ea können Erkrankungen | ter In Nantes an der nahegc!c;:;\n n Kiisip vorkommen, die dafl Durchschnittsergebnis ^ eine Badeanstalt. Um dmen. die vo;; s ".ncni drücken. Einrelne Tiere le'sten oft erheb- , Unternehmen Gebrauch machcn v.'oll . n, d;o lieh mehr. So bra<>hte die Sau »Flagge« der , Benutzung zu erlexhtcin, riclitete er einen oetpreiißlschen Cutsverwaltung Plötnlck in . BefÖrderungsverkehr mit cini.cren proiJ.cn, 13 aufeinanderfolßenden Würfen 150 Ferkel, vielaitzigcn Wagen ein, d.e von NajiL' i suni von denen 135 großgezrgen werden konn- Meer und wieder zurü- k führen Die Hai e-ten. Dabei wurde nach 28 Tagen bei den ateiie dieser Wagen in Nant'« befand sich einzelnen Würfen ein Durfhachnlttsgewicht vor einem Ijaden, dessen Boa ■ zer auf scl-von 79,2 kg errelclit, j nem Ladenschlid al.s höchst gelehrte I-ok- ' i Itung die lateinischen Worte Onir .a ; nini- daß hier gleichfalls eine grofle Anzahl sehr • busc, »Alles für alle« hatte anln ngcn l s,. n. guter Weine gezoKen wurden. T]ie guten ' Aus diesem Sprach soll die H. e chrnmi Weniie überwiegen durchaus, so daß man. i ><^"inibus« iür i^rol^e öffcnll i he V rk ' raabgesehen von Einze'fälleii, im allgemeinen ' fuhrwerke entstanden se n. D'^r N^ime e -wohl zufrieden sein darf. | klart s ch allerdings auch durch .sich s lb.st — I als >Wa,';cn für alle«. Die Wagona't f c.bst X Schöne Leistungen bluorücber Qemö- | berelLs seit der Mitte des 17. Jahrhur.-seanbauer in Steiermark. Die im Zune der Frankreich In Geb rauch. In den KriegserzeugunKs.^clilacht verlangte Vergrü- | Straßen Berlins er.Tchionen die ersten Om ßerung der Gemüscanhaufläclie wurde auch ,n , , ■ • von den steiri.sclien Bauern befolgt. Die An- ri"" i ' In Oiii?ina in batiausweitungen sind durchwegs sehr be- ^ird eine llinuicrassc als llausii-r gc achtlich. Im Kreise PelJbach haben die bäu-t sich von den übrigen Canidcn in erllchen Oeniüseanbauer allein 1 Million kg Hinsicht auffallend unterschcKlen Gemüse abgeliefert. Älinüclie Er^'ebnlsse wc- ' Hunde, [>nsenzer gcnntint, a itr-in im den auch au.s anderen Kreisen bericlitct. X Wloderlnbetriobnnhme von 24 ukralnl-schea ZuckerfabrIkMu In der Ukraine konn- Äiißeren dtm Fuchs. Sie hellen nicht, ?'<• sind stumm. Seltsam ist ihre (jewohnheit, sich die Schnauze und die Nase mit den Pfoten a;il eine Weise zu reinigen, die sich .T,i<;nnTi'nt. Markstein für die weitere tennissportliche Tätigkeit geschaffen wurde. Emstl Blanke, Albanesche, Holzinger und Hitzel hatten den grüßten Anteil an dieser großen Erfolgs-reihe. Unentwegt kämpften auch die Handballer, die t>e8onders bei der BSG Westen ein reiches Betätigungsfeld gefunden und eine Vielfalt schöner Spiele geliefert haben. Gleichfalls in Olli ist auch das Tischtennis zu Hause, denn Tschoch, Wretschitsch und Rebeu-schegg stellen heute die beste steirische Klasse dar und krönten ihren Siegeszug mit dem offiziellen Gaumeisterschaftsaieg. Auch die Schwimmer blieben nicht untätig und das erste große Schwimmfest im Marburger In* selbad berechtigt zu großen Erwartungen. Nk:ht zuletzt sind die Boxer zu nennen, die heuer ihre Feuertaufe mit einem wohlgelungenen Kampfabend erfolgreich bestanden. Daß man im steirischen Unterland fleißig und vielseitig Sport betretbt, beweist auch die große Zahl der Anwärter für das Reichssportabzeichen, für das allein in Marburg 126 Männer und Frauen mit der Prüfungsable-gung begonnen haben. Zählt man noch die vielen Anwärter von Cilll, Rann, Pettau und aus anderen Orten hinzu, so kann man mit Fug und Recht auch das qualitative Können der untersteirischen Sportler rühmend hcr\or-heben. Wenn man dann noch die Vielfalt der Wehikämpfe der Wehrmannschaften in Betracht zieht, so ist der große Anmarsch des Sports im Unterland unverkennbar. Am kommenden Sonntag, 27. Dezember, wird die Bereichsmannschaft von Sturm-Graz einen neuen Prüfstein für Rapid-Marburg abgeben und man darf hoffen, daß die Öffentlichkeit mit einem vollzähligen Besuch die beharrlichen Bestrebungen unserer Sportler belohnen wird. Das auch von rein sportlichem Standpunkt vielversprechende Spiel findet um 14 Uhr im Marburger Rapid-Stadion statt. Ti"«!, « u ^ ! als wüschen sie sich. Fülilen siv- sich gereizt Zuckerfabriken im Gcneralbezirk SchitomirjgQ ^rommon sie den Rücken fiede'hngen.-'.riif^ für die diesjährige Kampagne in Betrieb ge- ^,g Katzen. Unter den europäischen Hiin-nonimen werden. | [jerassen bellen am wenir^stcii die Wind X Kartnffelkoller Itiltenl Die milde Witte-! hunde. Früher piauMc man sofrar, sie seion rung iiat es in diesejn Herbst eruiöglicht, die ' stumm tmd gäben höclisteni? in der Lrrp'uing Winterkartoflelii überall rechtzeitig io die j z»m Beispiel hei der Jagd, ein Winseln wi Keller der Verbraucfier zu bringen. Nun! sich. kommt aber alles darauf an, die einge- a. Ein »Auto« im alten Rom. fLi ii^t .'.Ik -kellerten Kartoffeln vor dem Verderlr zu be- schon dagewesen! l.kT rDniischc Kaiser Com-wahren. Diese Sorgfalt ist gerade deshalb , modus, der im 2. Jahrhundert n. Chr. regierte, in erhöhtem MaOe erforderlich, weil das j besaß einen Wagen, der nicht wie sonst üblich Wetter so mild ist. Denn ebenso wie die . von Pferden gezogen wurde, scndern sich mii Kartoffeln keinen Frost vertragen können Hilfe eines komplizierten P.idt rnieclinn snuf und dann leicht erfrieren, sind sie auch ge- selbsttätig vorwärts bewegte. Ein VorLiufc gea Wärme empfindlich. Sie fangen dann unseres Autos, der in der alten Welt ah hesor:-leicht an zu faulen. Um das zu venneiden.' dere Sensation angestaunt wurde. Nicht miu müssen die Keller bei mildem Wetter gut der verblüffend war ein l'.ilirzeiig, das schnn gelüftet werden, damit die Kellertemperatur einge lahrhundertt* früher dem K'.nig Ptole nicht über 8" steigt. Schlechte Kartoffeln maus Philadelphiis in seiner Haiiptstaclt Ale'c sind regelmäßig auszulesen. Für die richtige andra zur Verfügung stand und tiis sich bO' Einlagerung ist eine Latteiik'ste am besten Sie muß hohl stehen, damit die Luft auch von unter herankann. Ist keine Kiste vorhanden, "^o dürfen die Karoifelii aber nicht höher als 60 cm auf die Erde aufgeschüttet werden, damit sie nicht zuviel VVarme entwickeln und dann feucht und schließlich faul werden. reits mit Hilfe der t)ampfln mehr als 2000 g sind nicht zugelÄssen und werden auch nicht angenommen, Wenn mehr als zwei Zulassungsmarken auf d^n Päckchen verklebt worden sind, lleberlall aal einm llRMnmtM Fin einzig dastehender Kriminalfall beschäftigte einen Strafrichter de» Landgerichtes- Graz. Als Angeklagter stand vor diesem der knapp dem Jugendgericht etitwach-sene Erwin Gimpel aus Altenburg bei Marburg. Der Strafantrag lautete auf das Verbrechen der schweren körperlichen Beschä-diRrung, Am 21 Juli hatte Gimpel von seiner Geliebten in Marburg Abschied tlehilien müssen. Der Trennungsschmerz scheint dem jungen Burschen d?e klare Denkungsart genommen zu haben Er begab sich nach dem Abschied in Marburg In einen Anstandsort zog dort sein Taschenmesser uHd öberfiel dort einen nichtsahnendeh Mann, Indem er Ihm vier wuchtige Stiche verseltte. Der Überfallene erlitt tiefgehende StlchWttfldfch, darunter eine in die Brust. Durch diesen Stich wurde eine schwere Verletitung der Lunge herbeigeführt, d'e eine lange Heilütigs-dauer erforderte, während der Gestochene durch längere Zeit In LebetlSgetahr schwebte, bis es der äritllchen Kunlt gelänf, das bedaucn werte Otifer dem Leben «tJ erhalten. Gimpel hatte weder vor ttoCh nach der Tat auch nur ein Wort mit dettt Ihrti ganz unbekannten Manne gewechselt. Oltn-pel war vor dem Richter ge^tSndig. Er konnte zu seiner Verantwortung keine entschuldbaren Gründe für seine Bluttat anfuhren und redete sich nur dahin ans, daß er wegen des Abschiedes von der Geliebten in größte Aufregung geraten sei. Er bekam eine Gefängnisstrafe von einundeinhalb Jahren. a. Neue »lowakteche Münzen. Die Slowaki sehe Nationalhank wurde vom Finanzmintoter ermächtigt, neue Fünfhellerstücke im Gesamtwert von 50 (KK) Kronen in Umlauf zu setzen. Die neuen Münzen bestehen aus reinem Zinn und wurden bereits ausgegfeben. Die alten tschecho-slowaklschen Fünfhellermünzen wer-j den eir^gezogen, | Schwarz te ftlta«lltkiiing In RIim Op«r Mr kMMn» «nd L«ute nannten 4er junae Kompoalft Norbsrt Schultze ttnd teil Librettlst und Mitarbeiter Walter Lieck ihren „Schwarfen Peter", den •it nach dem niederdeutschen MÜrchen ..Erika" verfaßten. £inen neuen Operntyp haben tit mit diesem ihrem Werk geschaffen, deMen Musik eine einzigartige Leistung ist und den Namen Norljert Schultze« nicht iittt in Deutschland, sondern weit darüber kinaus l>erfihmt machte. Hat doch diese Op«r dank ihrem reizenden Libretto und ihrer volkstümlichen Musik, die sich des Rüstzeugs der modernen Oper bedient, schon im Jahr ihrer Geburt im Altreich 298 Vorstellungen erlebt und einen Aufführungsrekord zustande febracht, der sie an die Spitze alter deutschen Opern setz^, natürlich nur cahleamftBig, wie der Komponist in seiner Bescheidenheit selbst betonte, ohne dadurch die Tatsache seines ganx einzigartigen Erfolges schmälern zu können. Die Handltini^ dfer OpM f%t ein reizett^des MBrchen, dei» iWel „schwarzen Petw" spielende Körtim, der reiche Klaus und dfer arme Hans d«n Rahmen geben, in welchem sieh IUI ebeji nur im Mfirchen möglichen Q«-•chehhissen, dis Schicksal zweier Liebenden in «iner alt und J\m^ Votleuf befriedigenden Weise ermiit. Sie ^Ibt Gelegenheit, büder ^n unver^Blicher Schönheit, Htite^keit ünd Undlichem Liebrelt auf die Bühne tu itellen, ton welcher Ludwig Renko^ der für Regie Michneie, süi^iebigsten Gebrauch ej^echte. Die Szenen bei d§r Grenilinde, der Bt>lelttiaftn ihit sfeineh kleinen, der grotesk tind #iHtllch ihlrthMhih Wirkende Haunt-ütftM uAd bCsohiHfert dM Aufthachüni^ aes Duetts BrIRS uhd ROdeHch wareil MMster-#erke der Regiekunst. Am Diri^entetipult w<ftte Mas Ka))bM mit gelassener Ruhe ftelAes nicht leichteh Amtes, die in der außergewöhnlichen Sicherheit, Bitt dter er die PArtitür beherrscht« ihr» Ursache findet Das flotte Spiel \ind das •futer biune entsprlm^ende Tetnno. in welches auch der etwas gemütlich veranlren-ken aU Spieitnaiin, der dl« Handlung leitet und deh heiter Mlkfeh Ausgnng der Hand-lutig herbeifQhri Br VirfOgt übet die beste Stlnune uiii#rea OperAeniemble« und Aber eine gant außergewöhnliche schauspielerische Begabung. Wer sich in seinen „Rigö-iftto" erinnert, Wird aoch dlesnial rtiit ehrlicher Bewunderung ieihetti prachtvollen Spiel gefölgt sein. Ausgezeichnet IM Spiel und Meik# uhd hur*! in Ihren gesanglichen Leistungen waren Erlth Matthlas all König Klaus tind Erwin Priese als König Hans. Die fflt polurttde Rollen sehr geeignete Stimme er Peter Ktarmvgir ren Brick MStthies ptäm mtk dam Üatmmi mit dem Dtimpfer der Schücht«rBb(»it versehenen angenehmen t'Mot Mines Partners Friese in vollendeter Welte an. Des junge Pier Rodericli «nd Brlka gaben Hubert Römer und Pit PlMta, die dttnk ihrer Schauspillkttnst und Ihrer angenehm klingenden Stimmen des Duett mit der satten, schmeichelnden Melodie zum Mittelpunkt der Geschehnns zu machen wußten. Hubert Römer kann den Rodeiich zu seinen besten Rollen zShien, Pia Piatza dürfte als tirika mit ttirer Stimin« nicht alltti sptrsen sein. Eine stimmlich prachtvolle LMstnng wer die Ewald Steegs als B«Senbinder. Seih Weicher BbB ist von fant seltener Schönheit und machte die rrm Him dargestellte PigUr zu einen beeonderea Blickfang. Ferdinaild Böger al« Sterndeuter, Emst Richter eis Hauptmann, Marie Luka als Königin Margarethe waren in d^r Dnrsteilang gut, itimsi-lieh aber ihren XnfgaBen nur ifnapp gewachsen. Das ein WirkUeher KilnMiir iütli kleine and kleinste RollMi Ii den vnrdetfruhd dm Geschehens tu steileA fenieQ, Mgte Gertrud Probst, die iU HifiUi HiftWig — beitfe als Ammen — elft^ ^te f^ertnerth letM. Ludwig Mönch tlitd FteihHth iMlö«cK«k mußten slth Mit de« klMnsteH t6\m b«#iA-gen, die das Spiel ti ^tr^eb#» kette. VoU d«n HQhnetaMIdMs, di« Gdttlieb Ust&r stellte, #areti das „feel dW GrenillVidl" Uhd „ru der Heidt" out gelunMi. UntiKr Ballett fittd etick reicntitihe Hetltl-^n$. Susanne ütert hatte Uch einige l^r hübsche Tantchen erdiclit, WiteU durch die, unsereii ki^neh ftiltettmiMh eigene Ahmut, deita Auge FheudA beretteten. Dftr B^Uch der Erstaufführung lieft in wünschen übrig, Die Oper wird aber trptz-deih iUch Auf uhierein Tlieater ihren Weg machen und sicher zur meistaufoeführten der Spielteit Wefdeh. Es wird wenige geben, die sich dieses köstliche Spiel nicht noch ein tweile« oder gär drittes Mal kn-sehen werden. Jeder, der seiner Kindhett schönste Gabe, die Freude am Mirchen Und seinem tauber, in die i^re Seiner Reife und seines Alters hinübergerettet ket, wird wohl nach dieser Oper mit einem t)eglflckten Licheln, die zarte, kindlich reine Melodie des Duetts aus dem vierteh Wld in Ohr» eingeschlummert sein. Ich bin froh, luck zu diesen Glücklichen gehört zu kabeh. Dr. Eduard Butldfeir Attck WIHre MlM «kdl Kttiide, V«rgeit Al^l dll VerdttAkltth^liliiiide. Verdtiiikle iroi il—• Üfe Muitimet 35C/361 ' ■ • ..... " Jücdit !hm Wo sali Hur Barn tirtniT Du Aufstellen des Welhnachtsbaumee iHingt BSnehmal viele Oherlegungen mit sieh. Ratsaih tot es, daß der Baum möglichst weit vom Oren entferht Steht, dlibit er nicht durch die große Wirrte tu rasch austrocknet Stellt men Ihn kn das Fenster, dann soll der Watt itoiÄer so gewählt werden, daß steh des Fenster trotzdem leicht öffnen ISBt und daß der Baulfc auch nicht zuviel Licht förtfliihiht. Vor alleöJ ilt es Wichtig, daß er den Gardinen nicht zu nahe kommt, weil sonst die Gefahr besteht, dAß bei einem Luftzug die GeWebe Feuer fangen. nr WeiimMit nM Silvester OMuflsepuddltilt: 1—2 EBlöfffct Mehl mit Wftsser und etwas Fett, wie man es tur Ver-fnmt kit höchsten 20 g, gut verquirlen (liltht Vet-Hihren), den steifen Schnee von einem fiiwelB darunterziehen (evtl. Eispar-pulver nihtnen) und kleingeschnittenes rohes oder gekochtes Gemüse h'ntumengen. Eine Auflsufform ausfetten und mit Semmelbrö-rtlw be^trebert. die Masse hineintun und tu-gedeckt 6tWa 90 Minuten lAdssabi backen. Sei5stf«backeMs Knäckebrot! 500 g Ro«-«hrtiehl mit fio t Fett und H I Milch, 1 Prise Salz, 1 Teelöffel Zucker, evtl etwas KOm-mel, gut verkneteti. rtits^fc^flekendOnn ausrollen, rfideln und ^Hlite Minuten bei starker Hltw im Ofen backen. ^ schmeckt be-sorxiers gut mit Buttel und Käse, kArtn aber lUth ohne ledert Beleg geiessen werden. KarlofteltiucliUfii: 750 g am Vot-tage gekochte und ttrlebene Kartoffeln, 60 g GrieB, VtJÖ g Mihi, 50 i Hefe nhd Elsparpulver. Die Hefe mit möglichst wenig Milch absetzen. Alles gut durchkneten, kleine Klösse formen, dte tni In eine spt-lntfoi-m gelegt werden, etwas geneh lassen und elhft fetlte Stunde int Ofen backen. Mit Zucker bestreuen, warm mit dicker Vanilllsoße auf den Tisch geben, toPhrtlMM: Elfte khsveffettete Auflauf-loriti Wird in ZwiebackstSrke tnit Zwieback-HfOckel belegt, dann kommt eine Schicht gut vei-t-flhrter Topfen, einige Tropfen Zitronen», esseni daruntermlschett. Darüber streut maa Zticken dann kommt Urleder eine Lage Zwli-backbrtckel uhd darübel" Topfen. Mehl, Milch, Zucker und evtl. ein El werden wie Elerku-chehtelH gut geschlagen und darüber gegos-sert. Die Süelie.wird 1 Stunde lanjt Im Ofek gebacken. Man kann Vanlllesoße dazu gcbei. • Kr4«iie)llllt£4l 1 k|r WetBkAut, 40 g Fett, SÄlJt, 100 g Jreräucherte WUrat, Settünelbrbsel, 1 Bl odet- 1 ÄßHJfffel telauB-uuAöhmittel. Däe kmut #im nudiig i<^tt6h und möffllchil «hne Wamer in Feii Weichced^et. Dkhh ^bt mata dl# febigeWiefte wunt, Bal±, Bl Und Semmel-brUM dtzu. fbritlt Schhiti^l, wAlzt dleN Hehl tind Bft^t itte. f9f3 JANUAR Neulahr Dieter 19 DI 20 Ml 21 Do » Pr 23 S« 24 So 26 Mo 36 Di 27 Mi 28 Do 29 Fr 30 Sft Waltrant I^Qdefer Eduard Wlltraod I^einhold hrbard Clfrlede _ OpferMnatat Hilde Ernst Ootifried Otto Alfred Roland Amaiia Wilfried« InRrid Dietrich Wiltrud Dietlinde Meinhardt Herbert tleinrlch Nolburca Adalbert Manfred Oerda Adfelgnmlfc üwy ■ JULI 1 t>o r. Sa MP gl 9 Hl 11 6o 12 Mo la Ol M Ml 15 Dn 16 fr J7_8a IS So 19 Mo 20 DI 21 MI 22 De 23 Fr 24 Sa 2t So 36 Mo i Zt Dl 3 » Mi ] 29 D» I }0 Pr i .^1 Reinfrled Herwit Raimund Ulrich f'.berhirl Oottlleb Willibald Harald (lotlfried Amaiia__ Sieibert Heinricfc Sijtrld Olshert rieon Walter Ansald«___ Friedrich WllllhaM Wolfmar Htlfa Einhard Arrtalf K ■nliiinde MeinoU Frli* Oerlhold Nolcer Olaf Wlltrvd Frn« 9 Ottor&uroer 3rftuna ❖ AMTLICHES OI^CAN DES STEmi6Cl4&N HElMATäUND^i FESHUAB 4 Do 5 pr ( Sa leibert Irabert Oskar Vgsad« edzi HIM 1 8 mo 9 DI 10 Mi Do Fr 8o g," Mi Do Pr Richard IriheofrM Cstiert Araeld AdoH Hambcirt Irmhilde » Sk ii~% 23 Mo 23 Dl 24 DI 25 Do HS Pt 27 Sa inr Dlethelm Siectried Dankmar Volker Hildebert PrIedrM Ulrich QiBtbert Miroiri Reiiihird Mttihlt» WalBorta n*rib«rt AUGUST iKobfert Aätit ericer Priderik« Lddwlt Rl^rnhaN Irmttrq Sierfried WItmar Dietrich l.adwiK Ingrid Oebhard Adellnde Wllram ' Slflinde Oertrod nr 1 I Ml 4 OB i!f 1« MI 11 Er 9« 8* RMlser Erhard KittlKaMo« Barltlard Intotoar PrTdttiln _ l^aichlnir-kMMtas QnMolt Paslnaclt Melnrad Wolfram Wili«r RosallM« 15 M* I« ^ !T MI 18 Do m SL f1«tdeilkif. OiMH. Adelbert erlbert OertrM Cdaard Htftvig WolVt* fr&blinvttakMl tlftrilMli Otto niHkrlM nwvTi L*d»ll ■ rämiiinn SETtmUlift I Hl jlkaiit I rr Herrn«»«. 18 9a *_5«_ 27 Mo 28 Di 29 Ml 30 Do Habert Helt* Qlstel« Ortlleb Diethard wmibtrt Ottilie Dl«rtten Nöthnm ReinMedH La4aillll nitiHird RIcMW_ LaHlbm Frlidrrlfce Qerolf Qaniiillde Herbifaataat OlMlker Irm^Bfrled_ Mfllahard ttiltmJ Dic>i^ar L#lhM Qirbird Do Fr Sa Hofo Ki^i S« Mo B' Mi Dt Fr Sa i. Dl Mi Engelhard aitrfcd Balderick Lothar WAIttHl« gagelbcrt 11^ rii~fe I* Mo 28 Dl 2« ir s« 9b M» P? Leopold lageborf nirm^till HMtrli Oolt«l« Qcbtrii #«dolf_ , Cdaiiffl TmihA Qadnil »lafra« olfüif wnMia NerMi öi&Meää&r niuttir OertrtM IHMatrflM IMfenrd OtttÖlitt TTT 2 8t a Sk 4 M« ildfc Mi DI Fr Sa sr- 12 Mi H Do It Fr J8_8i 17 So" IS Mo 19 Di 29 Mi g 1 M Sa ä« 29 Mo H 81 » Do f» Pr 3(1 Sa erdlodUktifc H«rtl Ödrivtc Brib* Q«fit4 RelnfrMi Oflater > QHertMatai W RblalrIM Birkbard jnhberia ndrbirc • Hed«rit Berthilde Ferdinand Wendtlla Ottilie walburH Herirted » Hiu-old Uiltrard Frnearlti IJlilrl^ rrmtliade eiftitda Alvln # ildfc Mi DI Fr Sa H 81 » Do f» Pr 3(1 Sa JUNI »■ ..B. Konrad WaM«aal-Faler(ag Itlbmil« Hildebraad Wilfried NorMrt Bertr Irtitfar Margar^tlM Hllderleh Hirtntaiia oderlofe (hti«0)l IrniiilH ArflIiaM ChfeiblH tdberl 10 Do 12 Sa othir olicer Volkmar • erti alMrti BfcrthiSi Alois mtaertaaMwi eltraad ^ tobail C Berta RudoH 81*1« 21 M» rUrtld leüillde einoii Um larHNBft IfdiHM PleU Rmio arfei Nt)vikAiia a mm jl rs ranhiUe ank Ada Ledi Qi»ttfriM Tkbodor Inttär« übrtr« hl eliMt NLfclitrad WAldimar HIMrt U Sa Otter 18 Do Relahard Ipgontar W BtirMiilaai ml tninichls-atieiid 2. WaiiaaetUUf »MC • Mabbrl Ot*«M Vrtlklr EdwaM leifind^ ff Sil 1943 'Ii Nummer »N!<Ärhtirnri Zcfturtg« Wcnirt*cht«f\. 14 XI D«rcint>rT Vfte Ii» 5..^ Amtliche ^ Bekanntmachungen D«r OberbUrKerriMbiter der Stadt IVIarburg/OrM Oewert)«- und Marktamt ü.: I30-L-168-142 Marburg, de« 22 Deicmbei ipr Mi.chausgabt lu WalhmchUn ufio Ntujahr Am l. Wcihnachlstage, den 25 Dezemb« d. J., imd am leujahrstaee, den I, Januar 1943, sind die MMchgeschäfte ge-Khli>6«en. l)ie Milchaiispahe für dieae Tage erfolgt an den vorherjjelicnden Tagen nachmittags. 13674 Am 2. Weihnachtstage, den 26 Dezember 1942, erfolgt die normale Milchbelieferung auch für Normalverbrauchei von 7 bis 11 Uhr. Im Auftrage: Dr. Weber. DES OBEftBURGGRMElSTER DBB STADT MAIBURG a/Dra« Abteiluaf PamlUeinunterhalt. iL Z. 440/10 R/M-42 n«tr.: Auszahlung von fk» mUlenunterhalt. Kundmachuna DU AngahOrlgen der zur Wehrmachl, Sondwctaflata (Wehrir.anruschaft), ReiohaarbtltaölMiai ato SlngerUckteo. werden darauf aufmerkaam gemacht, daß Famlllenuntar-halt für den Monat Jännar liK3 In der Zait vun 28, bis 31. Dezennber 1942 aiubezahlt wird. • 18646 Die Auaaahluii^ erfolgt tilgUoh ?oa I—11.S0 Uhr. (Kas-nflfrhluß.) Ira Auftrage; fes. Fraiia Radi, ■tadtoberlMpektor. Der OberbttrgemMleter der Stadt Marburg; a, d. DrMi AM. Poratw« Betrifftj SchUffaruofsaiuneldung. lUrlNuv, te IMt. Ina Rmit des Geaetae« wen 8. Aprt IMl, LQBl. Ifr. 348 bezüglich ein'gar d:« Walderhaltung betreffende Maßnahmen tat es verboten, Holzachlägerungen oime vor-herlige Bewllligiuig der ■uatändlgen Behörde nurzunehmen. Es hat sich nun herauageatellt, daß Waldbeaitxar etgen-mfichtig Schlägerungen durchführten, ohna die vorherige BewUligiing eingeholt au h^ben. Ich fordere nun alle Waldbeeitaar Im BtAdtkraia Marburg a. d. Drau &uf. die aeit dem 1. Ai»rU 1M2 in thron Wäldern vorgenommenen SohlAgenuife« unt«r Angralw der Menge, der Holzart und des Sortlmentee Irte apätentena 16. Jinner 1948 bei Ihren mständlgwi Hfirirertkaiglitniifn cor Anmeldung sn bringen. ' 13643 Gogen diejenigen WaldbetHaer. die dletar Anmeldung nicht nachkommen oder unwahre Angaben machen, ward« Ich unnacha'chtlich daa Strafverfahren einleiten wvd haben dieae die atrengatan Strafen au gewirtigen. In Auftrage: gan, Dr. BML M#)det€hluts fOr Bew»ph«r fUr dl9 I aktiv« OHtsiers^au^oa.in dot rlajrai { Antcbfirige de« OeburttlahriiaaKea I92.S, die sich fftr du ,<*1 ve Offizier^Uufbülm des iieeres bewerben wollen, niüs ftca ihr UewerbunKSgeüucli einreichen bis spüte^tens II. Jüoner 1943. Nur für d elerutirn fiewerbrr, dte ihr (lesuch bis 3i. Jänner, 1943 ein*ereicht haben, ist die Verwendun£ im Meere sichergestellt. BewerbunßSKesuchc »md zu richten an die dem Woiinort des Bewerber« nächstzelcKcne »An nahmesteile für Offiziersbewerher des Heeres« oder an dai zu.^tändife Wehrhez'rksltommando. Ausliünfte erteilen die Annahmestellen, alle Wehrbcslrkskommando» und die Nachwuchsoffiziere. 13577 Oberkommaadn dea fleere*. Hecreaperaonalamt. NOTARiÄT LÜ TENBERG UND FRUÖAU Ich gebe bekannt, daß Ich ala beauftragter Notar fOr üe Gerichtssprengel Lultenberg und Friedau t>este'llt wurde und meine AmtatMtigkelt bereila aufgenommen habe. Mein Amtaaitz imd Amisraum liefindet aJch n L»UT-TÜNBEno, Horat-WesaeNStraße 6. Jeden Dlenntag und Freitag Amtatag« !■ FlURDAU OerlchtagebAuda. 13438 Dr. Dichter. ANKAUFS KREDITE '>»« AVA gewährt günstige Kredite zum Ankaut , )n Krattlatirzeugcn, ianclwirschaftlichen und ge* Acrbliclien Maschinen, Möbeln, Hausrat. Kiihiap ari.ten samt Montage, Generatoren samt Einbau, utoteparaturen, rückzahlbar bis zu 2A Monats raten 11730 AVA Teilzahlung« Kreditiintemehmunp Wien i., iailuschgawe I (OpemgaMe 2). Tel 2-2VW) 2-82-78, Filiale Graz, Herrengasse 17, Tel 3258 AnnahmesJellen- Marburg, Tegetthnff?traRe 43'1. Tel 2055; Cilh Ringstraße 9. Tel .i06 Peitau, Hrn^engasse 34; KrainbnrR, Veldeacrsiraße 14, Tel. tOfl lü ASCHE^RZEUSUNG BORGCf?MriSTFRAWT jOROrJVPORF, KREIS PETTAU TOthtlffe Kunxlelkr^tte wertin b^im Qemeindeamte Jörgendorf mit 1. Jänner 1^ eingestellt. BedinRung: Mitgliedschaft des Steirischen Melmat-bundes. Beherrschunr der deutschen Sprache in Wort und Schrift, Kenntnis des Maschinsclireibens und wonirtglich der Kurzschrift. Bewerber haben ihren eigenhändii? Resclirie-benen Lebenslauf samt dem Ansucbea an das Gemeindeamt Jörgeadorf vorzulegea. 13458 Dw Amtsbiirxermclster. Der Chef der ZhrthrerwaltoBg in der Dntemtelonnark Oer Bctiltratt« ttr di« ZlvIlrMht^ofU-ft Di«a»(itell« Marban/DrM Elnl9itun9 das Verfahrant lum Bewaisa das Todes t 124/42 -4 JOHANN RO)NIK, WINDISCHGRAZ übernimmt Lohnarbeit von Kaufleuten, jje-gen prompte Ausführung. 13260 Erhöhung dar R«nt«n aus d«r B#rg» arbeltar-tKnappachafts-) Vorstehe rung Durch die Verordnung de« Chefo der ZivUvcrwaltung 'n der Untermeicrmark Uber die Kigelung der Soiialvj'sichining vom 28. Juli 1942 (V. u. A. Bl. Nr. W3) wurden die Renten der Bergarbeiter (Bruderladeiirenten), die scfion bald nach Errichtting der Ziv lverwitltung in der UntersteiermarK um 30 V. H aufgebessert worden waren, neuerlich — u. zw. in beträchtlichem Ausmaß — erhöhl. Die I^enten der sogenannten »Neupensionisteiu werden bis zu 50 v. H., die sogenannteii >Altp€nslonen« in den mtibttn Fällen auf das Doppelte ihres bishergen Betrages erhöht. OarDbc« hinaus wird für jedes noch nicht 18 Jahre alte Kina, auch wenn es schon eigenes Arbeitseinkommen hat, einem liivalidenpensionisten ein Kinderzu-•chuß von monatlich R.M 10.— gezahlt. Damit wird je nach der Größe der f^amilie des Pensionisten eine weitere Begün-Itigung im Rentenhezug erreicht. Alle erwähnten Rentenerhöhungen treten Khon ab 1. 8. 1942 ein so daß sich hüufig größere Nachzahlungsbeträge, die ^r Winteranschaftungen besonders willkommen sein werden, ergeben. Diese Rentenerhöhungen werden von amtswcgen vorgenommen, ohne daß es eines Antrages der Berechtigten bei irgend einet Stelle bedürfte Nur ist es nicht möglich, die Neuberechnung der Renten für alle Anspruchsberechtigten zu gleicher ZeH fcrtigzuptellen. Jene unter Ihnen, die noch keine Mitteilung über die hrhöhung ihrer Rente erhalten habea, mögen diese daher in Geduld vertrauensvoll abwarten. Die Henienhe/iehei der Bergarbeiterversicherung sind auch gegen Krankheit versichert, so daß im Krankheitsfall für Irztliche Hilfe, Heilmittel, allenfalls Krankenhauspflege, vorgesorgt ist. Diese Krankenversichenmg der Rentner wird voll-komnen beitrapsfrei gewährt. Infolge der geachllderten Maßnahmen werden die schon Im Pensionsstand befindlichen untersteirischen Bergleute und deren Hinterbliebene m der Obsorge um ihren Lenenssbend den gleichartig He-erhtigten im Relchsgau Steiermark ia kel-acr Bez'eh\>ng meh^ nachstehen. Die dargestellten Verbesserungen sind nur ein kleiner AuMchnitt aus diT Voirrdnimg des Chefs der Zivilverwaltung Ober die Neuregelung der Sozialversicherung, die den bergmännischen Beiut^^ptand in der sozialen Sicherung an die Spitze aller Schallenden stellt. Hierüber wird in Kürze weiter berchtet wticen 13627 getxiren am 2. AimÜ 1881 tn St. Nikolai bei Friedau, nach Kaag sualändg, unehelicher Sohn der Helene Toplak, laut Trauutigeiicheln dea Oemeindeamtee Kaag seit 27. Februar 1&05 mit Katharina Pewetz verheiratet, zuletzt wohnhaft in SL Wolfgring Nr. 27, im Aiiguat 1914 cum Infanterieregiment Nr. 87 nach CJll eingerückt, aodann auf den nördlichen Kriegsachauplata abgegangen, aoli am 26. August 1D14 beim Dorf Bodko-Glinjane gefallen sein, wird seither vermißt Da hiemach anzunehmen Ist, daß die gisetzliche Vermutung des Todee Im Sinne des 9 4 des Gesetzes vom 4. 7. 1939, RGBl I. S. 1186 eintreten wird, wird auf Ansuchen der Gattin des Vermißten, Katharina Toplak aus Kaisersberg Nr. 27, daa Verfahren zur Todeserklärung eingeleitet und dla Aufforderung erlajssan, der Dienststelle Uber den Vermiß tm Nachricht su geben. Toplak Frans wird aufgefordert, vor der gefertigten Dienststelle zu erscheinen oder auf andere We'se von sich Nachricht zu geben. Nach dem 1. Juli 1943 wird die Dlenstetelle auf neuerliches Ansuchen der Katharina Toplak Uber die Todaserkli-rung entscheiden. 13640 Marburg/Drao, am 17. DeaDsmber 1941. dia KOSrcSea mit 10 kleinen ^ Neokrstin-rablettcliav ~ (Neokrallnetten) kostH 53 Rpt ^ Bine Milte bei leichtereo Schs^er- ^ (en versckiedener Art » n r IS Apaihekeat ^ Wagen Gafolgschmltsuriaubes und Warenbestandaufnahme big. Otto Kiffmam, Installattonsunternehmen, AWburg-Drau, MelHngerstraße 23, vom 28. 11 1942 bis 7. I. 1943, geschlossen. I3T23 Der Chef der Zivllvarwalhinf In der Untersteiermark Dtr BeattltrMU ftr ZlvIlrechiipflcK« • DltnsUteMf Marb«r(/DrM Elnlaltung dos Varfahrans tum Bawoisa das Todas t 122/42—4 Ladw%, geboren am 4. Oktober 1682 In Muratzl, nach Klslnaonntag zusULndig, ehelicher Sohn des Jakob Pe-tek und Anna Muhitsch, laut Heiratsurkunde des Standesamtes Kleinsonntag seit 28. Mai 1911 mit Maria Kotabek verheiratet, im Juli 1914 zum Infaniterlereglment Nr. 87 nach CiUi eingerückt, sodann auf den russischen Kriegsschauplatz abgegangen, letzte Nachricht vom 15. 8. 1914 aus Budapest, soll Ende August 1914 gefallen sein, wird seither vermißt. Da hiemach anzunehmen ist, daß die ge-selaliche Vermutung des Todes Im Sinne des i 4 des setze« vom 4. 7. 1939, RGBl. I. S. 1186 eintreten wird, wird auf Aiuiuchon der Gattin des Vermißten, Maria Petek aufl Wutschowzen Nr. 44, das Verfahren zur Todceerk'.ftrung eingeleitet und die Aufforderung erlassen, der D'enststelle Uber den Vermißten Nachricht zu geben. Petek Ludwig wird aufgefordert, vor der gefertigten D!eaatiitelle zu erscheinen oder auf andere Welse von sich Nachricht zu geben. Nach dem 1. Juli 1943 wird die Dlenst'rtolle auf neuerliches Ansuchen der Maria Petek Uber die IbdeserklSning •ntscheiden. 13644 Marburg/Draii, aa IT. I>eaeml>er lt41. Koplermaschfne mit elektrischem Antrieb um 650 RM, mit Handbetrieb um 300 RM zu verkaufen. Dazu gehörige Kopierrollen zum Onginalpreis. Zuschriftefi erbeten an die Vertretung der tTagespostc in Ciiii, Ringstraße 2, unter iGelegenheitskaufc. 13308 WrGEN Warenbestandaulnaliine bleibt mein Engros- und Detail-Geschäft, vom 28. 12. 1942 bis einschließlich 2. 1. 1943. geschlossen. Adalbert Gusel, Brantwein-Qroßhrennerei and Essigfabrik, Marburg, Tegetthoffstraße 39. 13724 eis Haas im Unterland ohne ^MAiBURGER ZEITUNG* FERKEL un.i LAUFERSCHWE NE von 40 bis 60 kg lauf, lieferbar. Anfrusen an Pelii Müller, Landshut/Igar. 8184 K ^ßnljndmO' VererdiMgs- aid Amisblat! das Chefs der Zivilverwaltunc in der Unterstelrrmark Nr. f05 vom 16. Dazambor 1942 Einzelpreis 10 Rpf. Marburger Verlaga- u. Druck ereh Ges. m. b. N. ^•rlswrf' Ormm. •«««•aa« • bei den Geschäftsstellen der »Msrborftf Zeftung« IN ClLLl, Marktplatz 12 (Fernruf 7) IN PETTAU, Ungartorgasse. Heri Georg Pichler and be) den lonstmen Verkaufsstellen Uaiugspreis: Monatlich KM 1.2d (stets tm voraus uhfhar), ii^iK Aki«».pprMx«iLi/*r^aii')**<'>*has(ellunReB werden bei den licschäfisvtellen der VOR ERKÄLTUNGEN UND ANSTECKUNGEN I .Marhnrrer Zeltun«. und ira Verlat, Marburg-Drau Bad- lyil rasse Ä angennrnmen landes-HvpDlhekenanstalt IQr Steiermark V M riiia OAAdtncli QRAZ, .4aJa.£KyS(ra«ta /Ir. ti CILLI, Poaiiacii Hypotheken aui Grundbesiti bi Sladt and Land Kommun.M.r'ehe. Sie0 R.M zu verkaufen. - Adalbert Gusel. Marburg. Tegettlioffstr. 39. l.l()65-3 Fabriksneues »ZeiB-lkon« Objektiv, Orikar F. 50 cm Nr. 182805 zu verkaufen. Franz Horvat, Trifail 11/47, Amt Volkswohlfahrt. 137,^8-3 Herrenmaotel 120 RM, Kon-zertvioUne I.SO RM zu verkaufen. Anschrift in der Verwaltung. 1,3761-3 Neuer lakierter Handlelter-waeen für 500 kg um 300 RM, Kinderfahrrad (5—10 Jahre) orig. Bau um 70 RM zu verkaufen. Anschrift in der Vcrw. _1.3749-3 50 neue Kisten, je 4 RM, zu verkaufen. Marburg, Schmie-derergasse 9. 13750-3 »Die Prau als Hausärztin«, neu, 2 Bände. .50 RM, Platten, »Die neue Heilmethode«, 4 Bände. 100 RM, zu verkaufen. Zuschriften unter »Bücher 150« an die Verwaltung. 13410-3 koufth fiSfitkt Christhäume und Tannen-rei.sig noch zu haben. Holzhandlung Albin Tschech, Marburg. W'indenauerstralie Nr. 4. l.iBe-gleithund« an die Verwaltung. 13389-4 Heizkörper für Dauerbrandofen. Sepp Stehrer, Baustoff-Großhandlung. Graz. Mondscheingasse 8 _13720-3 Briefmarken Groß-Deutsch-land liefert im Abonnement. Verlangen Sie Prospekt von Hans Korenjak, Briefmarken-Versand, Briickl-Kärnten, Postfach. Ankauf von Rrief-marnen und Sammlungen. 11049-3 Renah. Pettauerstra- Nur Pettau 200«. postlagernd ß», 13726-3' Pettau. 13739-5 Suche Biedermeierkasten und Tisch. Gebe dafür einen Feldstecher 6X24 samt schönen Rindslederetui, eine elektr. Kochplatte 220 Volt und zwei Weichholzkästen gut erhalten. 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Zuschriften unter »Leitende Stelle« an die Verw. 1,3699-5 HandelsanKesteilter, Verkäufer, sucht Vertrauensstelle, leitend, vi-ie bisher innegehabt, 18 Jahre Praris. In Marburg oder Cilli. Branchenkenntnisse: Kolonial. Farben und landwirtschaftliche. Muttersprache deutsch, italienisch fast perfekt. Anfragen unter »36 Jahre«, Postlagernd, Salzburg, Markartplatz _13678-5 Pensionist mit gutem Allgemeinwissen, agil, 42 Jahre alt, gereist, Kenner der Verhältnisse im Südosten, sucht Tätigkeit als Vertreter oder ähnliche auf Vertrauen fassende Stelle. Zuschriften unter »Sofortige Kinsatzinög-lichkeit« an die Verwaltung. 13611-5 Kraftwacenienker mit Praxis sucht außer Marburg Stelle. — Alois Dietner, Marburg, Kärntnerstr. ,3.3. 1,366.3-5 Perfekte Köchin, erstklassige Kraft, wünscht ah 1. Jänner 1Ü43 die Leitiinig einer Gemeinschaftsküche od. trauenlosen Haushalt zu übernehmen. Zuschriften unter >E. S.< an die Verwaltung. 1.3412-5 Webereileiter, perfekt in sämtlichen StuhKsystemen u. Garnsorten, Dessinateur, Kalkulator, Garn- und Waren-manipulant sucht Stellung ev. auch als Obermeister. Zuschriften unter »Textilfach-mann« an die Verwaltung. 1.3679-6 Lehrmädchen, deutschsprech., sucht Stelle in einer Gemischtwarenhandlung in Marburg m. Verpflegung und Wohnung. Anbote unter «Fleißig« an ffe Verw."" ng, 13.555-5 Sieiiek Vor EinatelluBg tob Arbciu-kräften moB di* ZaiUmniMog d« •nitändigen Arbeitfamle» einiteholt werden. Sekretärin, perf, in allen Büroarbeiten dringeiulst gesucht. Anfragen an Tierzucht-amt, Marburg, Herrengasse Nr. 36/111._136911-6 Verkäuferin für Bäckerei-geschäft wird aufgenommen, y^uf Wunsch Wohnung und Verpflegung im Hause. Anträge mit Referenzangaben sind zu richten an Jos. Ornig, Pettau. 1371,3-6 Kanzleidiener für leichte Auf-räumearbeiten per sofort gesucht. Dipl.-Ing, F, Friedau, Marburg, Mühlgasse 13. 1.36.54-6 Ehrliche Hausgehiliin mit etwas Kochkenntnissen zu Marhurger Familie ab I, Jänner ge.sucht. Anschrift in der Verwaltung. 13632-6 Bedienerin für Vormittag od. einige Vormittagsstunden gesucht. Vorzustellen bei Weiß, Marburg, Bahnhofgasse 4/1. 13700-6 Gärtner für Fabriksgarten (Gemüse- und Obstbau) in Dauerstellung gesucht. .1. & K. Bühl, Marburg-Thesen, Siegfriedgasse 30. 1.3701-6 Selbständige verläßliche Köchin wird sofort aufgenommen. M. Ussar. .Warbur;, Schillerstr, 17. 13702-6 Winzerleute, 2-3 Arbeitskräfte. mit oder ohne Kühe, werden aufgenommen. Freigraben (Koschag) 51. 13703-6 Hausgehilfin f. alle häuslichen Arbeiten, die auch etwas kochen kann, wird in ein gutes ll.ius für sofnrt oder siiäter gesucht. Anträge unt. »Zahnpraxis« an d.i« Verw. 136^-6 Zahntechniker-A»slkteiH(ln). Tcchniker(in) u. Praktikant für größeren Industrieort gesucht. Anträge unter »Edlin-genc an die Verw. 13668-6 Wirtschaftsleltenn (selbständige, tüchtige Kraft, vertraut mit den Kochkenntnissen einer Großküche mit 250 Personen Verpflegsstand, Einkauf von Lebensmitteln u. Wirtschaftsbuchführung) wird ab 1. Jan. 1943 aufgenommen. Stellenanbote mit Lebenslauf und Lichtbild sind zu richten an die Verwaltung der >Marbur-ger Zeitung«. 13046-6 korrespondentin, perfekt in Stenographie und Maschinschreiben, wird aufgenommen bei C. Büdefeldt in Marburg, Herr isse 4—6. 13419-6 Hausmutter für Schülerheim mit 250 Schülern wird aufgenommen. Bewerberinnen mit guten Umgangsformen und Kenntnissen in der Näherei, Wäschebehandlung und Krankenpflege wollen ihre schriftliche Bewerbung mit kurzer Angabe des Leben.^laufes (wenn möglich Lichtbild beilegen) an die Verwaltung der »Marburger Zeitung« unter »Hausmutter« einsenden. 1358.3-6 Torwart u, männliches Hauspersonal, wenn möglich mit handwerklichen Fähigkeiten, wird ab 1, Jänner 1943 aufgenommen. Persönliche Vor-tung, Heimgebäude der Landstellung bei der Lehrerbildungsanstalt, Marburg^'Drau, [.andwehrkaserne, erwünscht. Vorzustellen in der Verwal-wehrkaserne. 1.3582-6 Kanzleikraft für Notariat, auch AnfängeF(in), ge.sucht. Bedingung: r^eutsche u.slowenische Sprache, Maschinenschreiben und Stenographie. Zuschriften an Notariat Luttenberg, Horst-Wessel-Straße 6. K3489-6 Versandleiter, vertrauehswflr-dig, mit guten Referenzen, absolut zuverlässig, wird per sofortigem Fintritt in Industrieunternehmen gesucht. Anbote unter "^Lebensstellung« an di? Verwaltung '"'^'^3 6 Packer, Mann mit guten Ver-packungsk nntnissen oder Mann, der sich hiezu befähigt fühlt, rüstig und beweglich, mit gutem Leumund, unbed Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit VorHc-(!:ngimg. wird von In-tiusfriennternehnien zu sofortigem Eintritt gesucht. Anbote unter nnuerstelltmcr« an die Verwaltung. 1.3564-6 Brave Köchin sucht allelnste-hender Herr. Georg Kruschitz, Cilli, Prinz-Eugen-Straßc 2/11. ______13496-6 Maurermeister mit Konzession und allen Rechten im Deutschen R ;c.., zur Dur 'ifiilinuig größerer Arbeiten für sofort gesucht. Lagerplatz vorhanden. Angebote unter »Maurermeister« an die Geschäftsstelle der >Marburger Zeitung« G Pii" ' - i'i Pctiau. 13502-6 T Iitige Verkäuferin und ein Lehrmädchen für Fleisch- und Wurstwarengeschäft gegen volle Verp" uiig und Unterkunft gesucht. Anschrift in der Verwaltun 13612-6 Kinderfräulein, intelligent, aus gutem Hause, wird sofort aufgenommen. Anschrift m der Verwaltung. 13523-6 Suche dringend eine Kellnerin oder Lehrmädchen, Kost und Wohnung vorhanden. Gasthaus Lorentschitsch-Erlacher in Garns bei Marburg. 13392-6 Lehrling; wird sofort aufgenommen, event. auch Kost u. Wohnung. Paul Wenko, Lebzelter und Kerzenzieher, Marburg, Kärntnerstr. 8. 13481-6 Für frauenlosen Haushalt wird Frau gesetzten Alters event. Witwe bei guter Behandlung aufgenommen. Anträge unter »Oute Köchin« an die Verw. 13764-6 Ultttttiiki Suche Unterricht für Italle-■isch. Zuschriften unter »Do-natello«, an die Qeschäftsst. der M. Z.. Cilli. _13716;^ Fernunterricht! Neue Maturaschule, Wien, Mariahlller-straBe Nr. 8/|. Reifeprüfunj (Hochschulbesuch), Abschlußprüfung (6 Klassen Mittelschule) für gehobene Bcam-tenlaufbahn. 13193-10 Heitai Für die Leltuns einer Baa-stellenküche für ca 20 Angestellte .suchen wir geeignete Kraft. Anbote unter »Baustelle« an die Verwaltung. 13.527-6 Die Obst- und Weinbauschule Marburg sucht zum sofortigen Eintritt 1 Aufseher. 1 Praktikanten für den Gutsbetrieb (Absolvent einer Landwirt-schaftsschule) und I Kanatlel-praktikanten. Zuschriften bzw. Vorstellung an Wocheutagen von 8 bis 12 Uhr. 13765-6 Möbliertes Zimmer in Bahnhofnähe- für Oberschüler dringend gesucht. Zuschriften unter »Oberschüler« an die Verwaltung. 13704-8 Verläßliche Person zur Führung eine Trafik wird aufgenommen. Anfragen bei Fr. Powoden, Marburg, Schillerstraße 14. 1.3763-6 Winzer für schöne Winzerei, 10 Joch Acker und Wiesen. Holz sowie Wohnung und Wirtschaftsgebäude, wird aufgenommen, Näheres bei Frau Staudinger, Marburg, Mühlgasse 17. 137,30-6 Kräftiger Lehrjunge, ehrlich, brav, mit absolvierter Hauptschule f. Gemischwarenhand-lung wird aufgenommen hei Artur Nachbar. Kaufhaus, Ratschach bei Steinbruck. _1.3743-6 Sprechstundenhilfe (auch Anfängerin) zu Zahnarzt gesucht. Angebote mit Lichtbild unter »Zahnarzt« an die Verw. d. B1. 1.3744-6 Kaffeehausbetrieb sucht dringend I Nachtkaffeeköchin und 2 Küchenmädchen. Anfragen Sirk, Cafe Rathaus, Marburg.# 13447-6 Gesucht werden: nette Zahl-kcllnerin und ein Küchenmädchen. Gasthaus Triester-straße 8. Marburg. 1.3686-6 l.ehrjuiigc oder Lehrmädchen wird bei Finna Karbeutz Marburg, für das Papiergcscliäft und für das Kiiiist;.,'c\verbegc-schaft sofort aufgenommen. 13729^ Suche ab I.Jänner In Marburg Zimmer mit oder ohne Verpflegung. Zuschriften unter »Pünktlicher Zahler« an die Verw. 13633-8 Schlafstelle oder leeres Zimmer sucht Herr mit Frau in Marburg oder Umgebung. Dietner, Marbirrg, Kärntnerstraße 33^_13664-8 Möbliertes Zimmer auch ohne Wäsche von Beamten gesucht Zuschriften unter »Baldigst« an die Verw. 135M-8 Suche möbliertes Zimmer. Zuschriften unter »1 Bett« an die Verwaltung. 1.3657-8 Suche möbliertes Zimmer mit 1 oder 2 Betten. Oberkellner Nikola, Marburg, Bahnhofrestauration. 13656-8 Suche Unterkunft für einen Lehrling vom Lande. Kost und Wohnung. Anträge an Luby, Marburg, Reiserstraße 6/1. 13557-8 Zimmer vorübergehend zu mieten gesucht in der Umgeh. Petlau bis Stauden. Anbote unter >Zimm€r Pettau« an die Verwaltung. 13531-8 Haus in Pettau oder Umgeb., möbliert oder unmöbliert, vor-übergeh. zu mieten gesucht. Anbote unter »Pettau« an die Verwaltung. 13530-8 IlfoUkuk^shitsHi Tausche Sparherdz.immer in rhe.sen gegen ebensolches im II Bezirk oder Neudorf. Anschrift in der Verw. 13705-9 Wohnungstausch! Schöne Dreizimmerwohnung mit Bad gegen Drei- oder Vierzimmerwohnung im Hutterblock zu tauschen gesucht. Anträge unter »Wohnungstausch« an die Verw. 13706-9 Geboten wird: 2S-Zimmer-wohnung mit Küche, vollstän dig renoviert, in Stadtmitte. Gesucht wird: 5-Zimmerwoh-ming mit Küchc, oder Einfamilienhaus in Stadtmitte, Thesen, Magdalenenviertel oder Brunndorf. Umzugsküsten werden erstattet. Eilangebote an Mabag, Marburg, Postfach Nr. 21. 136:W-9 Tausche nettes leeres Dachzimmer. Marburg, Josefstra-ße 2, gegen Sparherdziinmer. 13767-9 Elegante 4-Zimmer-Zeiitrum-wohnung mit allen Nebcii-räunien, Telephon, Komfort, tausche gegen eine gleiche oder Villen Wohnung mit (iiir-ten. Zuschriften unter »Schrine Lage« an die Verwaltung. 13766-9 Weihnachtswuasch! 57jährige Dame, Westfalin, gesund und rüstig, korp., 160 groß, geschäftstüchtig. möchte einsamen Herrn, treusorgende Ehekameradin werden. Zuschriften an »Westfalin«, postla-gernd Pettau-Drau, 1,3591-12 Heirate sympatische. gesunde, moralisch einwandfreie, anhanglose Frau oder Fräulein von mittlerer Statur, vollschlank, deutscharisch, 40 his 50 Jahre alt, mit netter Wohnung oder Eigenheim in Marburg. Bin Reichsangestellter in guter Position, nette Erscheinung, makellosem, festem Charakter, 56 Jahre alt, gre-sund und sehne mich nach einem trauten Heim. Strengste Verschwiegenheit zugesicheriv Zuschriften mit voller Anschrift und Bild erbeten unter »Weihnachten 1942« an die Verw. 13672-12 Untersteirer, 29/170, ledig, sj. cherangestellter Reichsbahner, wünscht nettes, gesangliebendes Mädchen zwecks Ehe kennenzulernen. Bevorzugt mit etwas Besitz oder Schneiderin, Köchin, auch Verkäuferin. Zuschriften unter »Glückliches Netjlebensjahrc an die Verw. 13687-12 Nette Untersttirerin, gute Wirtschafterin mit kleinen Ersparnissen wünscht die Bekanntschaft eines Reichshahnangestellten, 30 bis 40 Jahre alt. Anträge möglichst mit Lichtbild nnter »Weihnachts-glfick« an die Verw. 13675-12 Baronin Hilde Redwitz Wien IV^ Prinz-Eugm-Straß« Nr. 34/23. Eheanbahnung für Stadt- und Landkreise Einheiraten. Tausende Vormerkungen___57M Reichsbeamter, höher, Dienst, schönes Einkommen, akademisch gebildet, nettes Aussehen, 173 groß, gesund, gutmütig, sucht ehrbare Bekanntschaft mit fescher, charaktervoller, häuslicher Besitzerstochter oder Geschäftsfrau (Witwe) mit Herzensbildung, in guten Verhältnissen, aus der Untcrsteiermark, im Alter von 20 bis 35 Jahren. Ausführliche Zuschriften und Bild erbeten unter »Weilinachts-wuusch« an die Verw. 13639-12 30i ähriger Herr, besitzt eigene Wirtschaft und Haus, mit .schönem Verdienst, sucht BauernmädeJ (schöne starke Figur) bis 30 Jahre, zwecks Ehe kennenzulernen. — Zuschriften unter »Treue Haus-frau« an die Verw. 13452-12 Kriefrsbeschädigter. 49 Jahre alt wünscht mit alleinstehender, gutherziger deutscher Frau unter 40, Briefwechsel, um die deutsche Sprache gründlich ?m erlernen. Spätere Ehe möglich. Zuschriften unter »Vertrauen« an die Verwaltung. 1336,35-12 Witwer, Untersteirer, Polier mit 2 Mäderln, sucht Lebensgefährtin von 28—40 Jahren zwecks Eheschließung. Anträge womöglich mit Licht» bild unter »Charaktervoll« an die Geschäftsstelle der Marb. Zeitung Cilli, 13717-12 Alleinstehender Witwer, Landwirt mit Besitz, Gasthaus» kenntnissen, reichem Inventar, sucht zwecks Einheirat in der L'mgebung Marburgs oder Mittelsteiermarks Fräulein od. Witwe im Alter 28—40 Jahren. Zuschriften unter »Frohe Weihnachten« an die Verwal* tung. 13348-12 Suche ein liebes charakterfestes Mädchen aus einfachem bürgerlichen Haus zwccks Füi"* kcniiciizuleriicn. Bin 23 .lalire alt, 16H vrrolt uiul brünett. Zuschriften unter »W'eiliiiaclits-trauni« an die Verw. erbeten. 13731-12 Nummer 358/30» 5e!te 15 HEIRAT WirUcUaiterin. 2ft Jahre alt, wüHocht ehrlichen und auf-richtiKen Herrn, 25 bis 35 Jahre alt, zwecks ühe kennenzulernen. Zuschriften unter »QIQcktiche Che« an die Verw. 13707-12 47jähris:c Witwe mit Eigen-lieim wünscht mit KUt situier-tem Mann Ehebekanntschait. Zuschriften unter »Lebenslang 850« in die Verw. 13732-12 40jährlge Pr«o vom Lande, nettes Äußere, mit Haus, Garten und einem herzigen Töchterchen, sehr srute Hausfrau, wünscht mit einem sicheran-Kestellten Untersteirer bekannt zu werden unter »Sce-lenharmoniCf an die Verw. 13733-12 Dame, 30 Jahrigen Rundfunkempfänger. Anträge unter »M. M.« an die Verwaltung. 13736-14 stellen, u. zw. Kreis Marburg: Marburg, Tegetthoffstraße 74 Tresternitz, Bnidermann Leitersberg, Lebaritsch Lembach, Pen St. Peter, l n»pliiJrilscn-. Vi-iu-n-. Hru^uli sriioni 'K hfl lii^ckit'n.tticlien, bei lirfrierutuon und Vi'ilutmiuiu'ii). bi'i ti: l'uniiikcl. Knrbimkel. Timrcrvi nun, l.'mtrtiniivcM i w cl si-ii :■ . .Iimv , ci riiDKi'ScIivi üren. Ieti Tag geschloaaeti. 13599 freitag, Samstag und Sonntag, tägli^ wn Uli, H19 und 21 Uhr, und Montag um HlO u. 3l Uhr Die Sache mit Stjrx mH Viktor de Kow«, Mal-git Sym6, LAurt SolAH PDr Jugendliche tiiclit zufelits€n. | frettaf, Senwtag itod Sonntag, ti|fi[ltch mn t1 Ulir Märchenvoratellurtg »ROTKAPPCHENc hn TCMfllni Eintritt bH den MlrchenrofeteHunficn: Erwachaetie 0.50 RM. Kinder bis zu Ii fahren 0,30 RM. Ar beiden Weihnachivfekrtagen und am Sonntag itM 10 Uhr: Wochenechau-Sondervorstellungen. Preise: Militlr f).15 RM. Kinder 0.30 RM. Kartenvorverkeuf: ab 23. Detember von 8 Uhr frfih auch Aber die Mittattaelt Mb 19 Uhr fflr die eUM^KtNO fiwni S-19 Bli UTa.Film mk Zime Lünd», Oreu Wtüm, Viktor SlMl, M HOrbigef, Woff«:an]e PMB Htm Sdtwwti JMUor. — Muswt Michail Jary. Splel- Itftrtng: Roll Hansen. Nrt« die mtchtVDÜe, künstlefiache Pet-sönlichkeit def Zarfth Li^anddi* tritt da« sympathische Drawf-gaitftrtuni Vllttor Sttals, die ganze strahlende Her^hkHt Paul Hörblgers — In einem Pilm, der dü ßkl elrtftr Li^bl in gegenwartsnaher Stimmung zdchn^t 13006 fftr Jufeftdtiche tngi^assen. KoTturllm. eSPLANAOe nmnt 25-20 Der erste dentschfi FaAen-O^oßflhn Waiy Prttaeh Frion sliuiilodi bttso« mptomtni tüft UfliPilm tMt Bliki t. TUfUniann, Aribert Wfl-ichcr, Hans Ldbeft, Km RuUmiihn. Georg Al^ «ander, Herbert NMme^ RddOll Dnl, UMi Her. klngi Edith Ose. 13(191 Plt Jugendliche uitter 14 Jahren nicht zugelassen I !r die Mittagtaelt MS 19 F^rtigevoretellufiten. Jeeef Kretaa» Verwrnlteagemaei LaiarfMa 1 tetai gab. IVeltel, Pritavmielerki ilurc Verttoilrfnat ^aVSft ^ Baiknig idatr»waa iWwmai ? Bra« MaiWrg^ llaiaiatt«tfidlaä Die VoraMhmgea ffir daiHSta| (Sietthanletoig). 26. Dezember, afli 16 ohd |t Otir, lind Sonntag, 27. Dezember« «m 16 und 20 Uhr, wegte Erkrankungen abgesagt. Die gekauften Karten können für die Vorstellungen am T. Unner umgetauscht bzw. gegen Rttckersatz des Betrages abgegeben werden, Freitag (Neujahrstag)» 1. jänaer 1041 ukiim aim i ixmb na Petty Kovary, der tMlsteriiafte IOiVleHittthor|ft Maiii Bertir vom wImct Bufgtheät», dte Wft- sinnige Interpretin der Wiener Kleinkunst Orete MüHer-Morelli, d)e btUebte Wiener Singerii Ela Abeod wie er sein soO! Kaftea ia der Musikalienhandlung Hermaaa HOfer, Viktringhofgasse w. 13689 Meuopoi*llehtspiala Clili VMn a Mi ^I. Dezember Die Sactie mit Stta bar de Kowa, Margit 8ynK»» Laara SoM, Nmb Letwft laai Haräkl Paaleen. flr i^iirendlitfbe aiQht angtiiüwa Am 25^ H. M 2Y. Dezember VorsMaiigHi am 10. 18Ü tdid 21 Ultf iliwimyei'etslkmgea a«i 21^ 20. aM fl, Dekttm iNir, am MM 10 Uhr formHtage Dm IftpfAt* SelMaldMl*!« laidngl ....................................... j »MINIMAX« HANDmiCRlOSCHBII 1% Die Vertretung fflr die Untersteieimark aoch Immer in Marburg, Te^tthoffstrftBe Jede Auskunft Aber die Htndhabung det- »HlktknaM Handfettecidsdiier wird bereitwillioBt and kosteslMI erteilt. Haas Klemsche, HauptVenretef der MliU-max Apparate, Baugeeellschaft, MarlMrg a./Diiai, .Tegetthoftstrai^ 12. 139n ORIENT-TEPPICH ca. 2x3 aad 3*4 aad ciaige Brflckea kauft iwtort pitrett Leiser, Marburg-Draa, hauptpustlagemd L3745 1943 TmaMtilnricr tMttMMtr TudHriiMlIiiMMr BrtefmsciUlgi Mnsttrbntil iKnmi.nMni(ki mim Brlssti mr kl der Untttrstelerinark Dianti* stallan BallO^ den Oameln den Oress-verbrau-ehar Gurkfaid (Stalarmark) y