^l.154. ____________ Dienstag, 9. Juli 1901. Jahrgang 120. Mbacher Zeitung. c,»l.^> Ä.^ '^ " ^ ^ die «ulleNunz In« Hau« gan,«ll,rl« ^ k I»leltlo»««bttrl «Ul llewt Dl, «Ualbochei ^eüung» ,r!chs!»> taglich, m!t «u»n»hm, b,l Sonn» und Heini»« Drtt »on ß b« l« Uh» vonntttaz». Unfranlierlf Vrn Eisenbahnen Adols.^taiolrr taxfrei oen Orden der eisernen ^lrone dritter Classe aller-«nadlgsl zn verleihen geruht. die ^.«Verbreitung Ä r ',^.?."lche Vollswacht. vom 2i>. I»ni I90l. «> ,/. « l/u»^>v»ki» vom ^«. Juni IWl. ^ir. ». vom 2i^. Juni 1W1. Nr. 148 «elovv» livkornl»». Nr. 17U «I^»l.r2Üä>. Nichtamtlicher Theil. Ein Schreiben des Papstes. jnvei^..?^'^ ^^' "Nl ^>- .>llni an die General- Schrei i" ^'" ""d «"stlichen Institl.te ein M'lu,, m welchem er hervorhebt, daso diese ,N5- .Ml ^o,^,lt de. Papstthnm, bediirfen. Der Papst ^is u 'r 'Vmte der Uränlnngen, die jiinast den w ^ "' "'" '"'slitutionen oo.l einigen Na- ^'' '""W'l" '""den s.ien, schn.erzlich betroffen. d'?^' ''^',l'"lag. sj,> denn abgeseln'n davo., - ^ "'"lie ,n ,ln<>n )1,Vchtc>ii einpfindlich verletzt wurde, bedellte dies auch einen groszen Schaden fiir ihre Tliätialeit. Wer die Priester oder Ordensgeist' lichen anpreise, «reise den Augapfel der .<.tirä,e an. Ter Papst erinnert daran, dasc- er nichts nnversncht gelassen habe. nm einer so nnmiirdinen Versolgnng Einhalt zn llnin nnd diese Kationen vor einem ebenso schweren Nnn.li,ck zn retten. „Aber wir hofften vor» sleblich", heisst es in dem Schreiben, „dass unsere Elasten (^hör sinden würden." Gerade in diesen Taiien wnrden bei einem durch religiösen Sinn besondere angezeichneten Volle, den» der Papst seine ganz besondere Sorgfalt bezeugt habe, Au5nal)iN5gesetzl.' angenommen, vor denen zu warnen der Papst vor wenigen Monaten seine Stimme er-hoben halte. Im Namen seiner Pflicht und nach dein Beispiele seiner illustren Vorgänger verwirft der Papst feierlich diese dem natiirlichen und evangeli» fchen Rechte nnd der gesammten Tradition wider» sprechenden Gesetze. Diese Gesetze wioersvreäien auch dem absoluten Nechtc der Kirche, religiöse Institute zur Vertheidigung anc-schließlich der Kirche zn gründen. Es sei der Wnnsch des Papstes, die religiösen Orden und Institute zu starten. Die wahre Ursache jener Gesetze sei der Hass gegen die Kirche, ihr wahrer Hoecl sei, die belebende Thätigkeit Christi aus dem Schos;e der Gesellschaft anozmnerzen. Der Papst zollt den Orden5.Angehörigen männlichen und weiblichen Geschlechte» Lob und hebt hervor, das5 e5 gerade ihre Tugenden seien, um deren willen sie verfolgt werden. (5r weist ans die große Anzahl von Institutionen aller Art hin, welche von Ordenogeistlichen geschafsen wnrden nnd die gegenwärtig allenthalben von allen gllten Äürgcrn gesegnet werden, nnd würdigt ino. besondere die großen Verdienste der religiösen Ge-meinschaften, welche so eifrig seinen Wünschen ge> horchen, selbst nm den Pre>5 unendlicher Leiden und sogar deo Lebens, wie sich oieo lnü den letzten Nn< rnhen iil China gezeigt hat. l!m die Orden5geis rückzusühren, seien Hlänner nöthig mit großen Tu« genden und apostolischen Herzens. Möget ihr diese Männer sein! Die christliche Nächstenliebe gebiete den Ordenogeistlichen eine feste und würdige, zugleich aber auch milde »nd nachsichtige Haltung. „Erinnert ench schließt dao Schreiben —der erhabenen Worte: Vim'c in l>ouo lllul,iln! Wiederholet mit Christo: I'zltol-, l^iluitt^ illi«! Suchet also eure Stärke in Gott! Der Papst ist mit euch, und mit euch ist die ganze katholische Welt!" Politische Ueberftcht. Laibach. 8. Juli. Die „Neue Hreie Presse" verzeichnet eine ?iach< richt, wonach sich aus Anregung der deutschen i^ort» jchrittvpnrtei alle Gruppeu des böhmischen Landtages aus eine Abänderung der Londlags» Wahlordnnng im Sinne der Einführung directer Wahlen für die Landgemeinden geeinigt hätten, uud bezeichnet diese Vereinbarnng ale erfreulich, weil ge» rade der VildunaMand der Aevöllerung Böhmeno ohlie Unterschied der Nationalität die Wahlmänner» wählen als einen Anachronismus erscheinen lasse und die Veseitignng de^ Wahlmännersystems bei den Landtagc'lnahlen anch ihre Wirlung auf die Reiche» rathowahlen iibe, für welche in dieser Hinsicht das Laudes.Wahlrecht maßgebend sei. Dao „Nclligleitb.WeltbIatt" bedauert die bei l>« Parteien noch iln?ner herrschende lamps» Inslige Stim nl u n g. Die glüllliche Lösung der Feuilleton. Auf dem Rade nach Paris und zurück. "' ^udes.Wanderlehrel I^nz Oomvai in «albach. (Schluss.) denttcs^)'"/. '"'^' ^'"")l vom französischen aw vonr >iatte , ""^' "" ^''""^ ""'"er Tonril.^CIub. Wordm w'/' l"'i"!'0"'"' ,^eitans>l'a»d dnrchgeiasse.l dnrch^i '"' '"^'^ "'" ^'' l''">- steile Grenzstraße ^a .. "!^"'""""""' langgestrecklen pichten- und oe" ^ '?^' "' '"'lch"" tnapp a.l der Grenze seilen-wordm ^'" ""/"' ^u' U'W' >>«gdhiitte errichtet mnclt . > " "" ^"'' '" Schir.net angelangt, 2 . '" """ ""l ^'"' '"N steto dnrch ebenen nnd n t m '"V """) Elraßblng ans, woselbst wir nach-d ?^'.? '^"'' ^ besichtigten nnter anderem des'ti ^ '"!'.!''"'"'^"''^^ände ""^ d"' Mi.nster, Th ''ll'itredend anch dessen 112 Meter hohen Col,.^. ""^l" ",'"l mn nächstell Nachn.ittage über ^^ ".ch Basel. Di? ganze W ^ '^"' '"""' l"st '»»»er eben, die Gegend l n em,,,t. ..lle Straßen sind ll.it scholl gep leg, C ae.^ ^'""'""'.' "'"fte.ls Aepfelbälln.e b^jUm b ^^"V'^ ^"' "len Vänmen ' ihre. ll n7(^^ "'""'' ^urch Einschnitte oder da .^ ^ ^" ^ege,noa„er geleitet wird, welche» l""ll^ "lbf"lle mitbringt' ^ "'"li"". der ^riiHe 2" gewlssen Zeiten diirse.l lmumio m^)t d,!r,w7 """"" ^""gärten ohne Er- s'"^r'3on d^ÜN. M '" "^"""'^ worm's oer de,ten Marle (^hemrleöllng) N'ird „lit 1 1n<' :l0 nnd auch mehr Kronen bezahlt. Außer Wlnngärten sieht man anch ansgodchnte Hopfen«, Tabak» und '»inbenselder!c. Ueber Mühlhausen trasen wir am 2l). Augllst ill Basel ein, nm am nächsten Tage über Hochnü'ssen nach dem lieblichen Zürich zn fahren. Die Tonr über Schasihansen nach Conslanz bis '.nr österreichischen Grenze brachte ui,5 dnrch idyllische Gegenden längs de5 Nheineo und dec< Vodenseec-. Alich iiir den einzelnen Radfahrer ift diefelbe nicht lang. weilig, denn die Straßen sind anögezeichnet, die Ort-Ichaften rein, an den Hänierwänden fieht man ge-niöhnlich schölle, große Obstspaliere, an den Zensiern und in den Gärten viel Älnmen. Die Straßen werden von Obstbänmcn beschattet, und die vielen Wein-gärten werden, besonders in der Züricher und Schass-hänfener Gegend, sorgfältig gepflegt. Von Conftanz unternahmen wir mit dem Dampfer über den Vodensee einen Nachmittagc-An^ 'lng nach Meersbnrg, nm die dortigen löniglichen Anlagen nnd Kellereien des .«.lomgs von B.uiern zil l,e-sichtigen. Der löiligliche Oberdoinällen-Inspector gab »N5 bereitwilligst alle Anolünfte und führte un^ schließlich auch in den Keller, wo wir ausaexeicknpt? :'. bio 10jährige Weine kosteten. Am 2. September überschritten wir bei St Mar. aarethen die schweizerisch-österreichische Grenze Dann meng die ?iahrt über Feldtirch bio Blndenz etwa'"-schneller, denn einerseits ist daselbst nicht viel zu sehm anderseits verlänft die Straße fast durchgehende e^m oder weist nnr geringe Steigungen anf. Dann aber beglnnt fie erheblich zil steigen nnd steigt bio znr Arl» bergerhöhe (4U lim). Sie ist indessen gut trassiert und kann, wenn anch mit einiger Anstrengung, zu ^rewierte! durchjnhm, werdni: sogar über dn, AN- berg nnrd säst die Hälfte auf dem Rade mit Leichtig« teit znriickgelegt. Nm tt llhr abends erreichten wir die Hütte von Sl. Christoph li,n). Die Hahrt war insoferne interessant, als sie zwischen hohen Bergen längs der Flüsse und Wild» bäche von statten gieng. Weil uns Innsbruck von srüher belannt war, brachen wir schon um 7 Uhr früh anf, um den Vrennerpass bald hinter nns zu haben' gleich von Innsbruck steigt nämlich die Straße bis Schönberg (14 km). Sie ist zwar in Serpentinen schön anogeführt, allein stellenlveise überaus steil. Während wir vor einem Jahre nicht imstande gewesen waren, die ganze Steigung zu bewältigen, machte sie uns diesmal leine Schwierigkeiten, da wir besser trainiert waren. Von Schönberg weiter verläuft die Straße zum größten Theile bergab; daher kamen wir über Stn> zing, ssranzensfeste. Brunrck und Toblach sehr rasch nach SiUian <1ül kw>. Mein Kamerad aber l-tzr LaibaHer Neituna Nr. 154. ^290 9. Juli 1901. Nationalitäten-Frage, für Oesterreich eine Eristenz-Frage, wäre leicht zu erreiäM, würde man sich mit der Anerkennung des Bestehenden begnügen, da ja die einzelnen nichtdeutschen Stämme an Bewegungs-und Entwickelungsfreiheit nicht gehemmt seien. Die Zerschlagung des Staates in einzelne Staatsfragmente würde nicht nur die Anstilgung des dentschen Eta ätsch arakters, sondern auch den Bürgerkrieg in Permanenz bedeuten, was doch keineswegs im Interesse der gesunden Volks» und Staatsentwickelung liege und nur den völligen volkswirtschaftlichen und fi» nanziellen Niedergang zur Folge haben müsste. Die Blätter widmen dem ehemaligen dentschen Reichskanzler Fürsten Chlodwig Hohenlohe ehrende Nachrufe. Das „Fremdenblatt" schreibt: „Klugheit, Besonnenheit und ein weiter geistiger Gesichtskreis zeichneten ihn aus und verliehen seiner Thätigkeit in allen Stellungen, die er im Laufe seines langen Lebens einnahm, Bedeutung". Die „Neue Freie Presse" betont, dass er an den exponiertesten Stellen, an denen er sich vom Anbeginn seiner Lauf» bahn befand, überall erfolgreich gewirkt hat. Das deutsche Volt, mit dessen besten nationalen Erinnerungen sein Andenken für immer verknüpft sein werde, habe allen Grund, sein Andenken respectvoll und dak-bar in Ehren zu halten. Das „Neue Wiener Tagblatt" schließt seinen Nachruf mit den Worten: „Das vollste Lob und die rückhaltsloseste Anerkennung wird nun in Deutschland und in den Dreibundstaaten überhaupt laut werden, überall aber wird man der außergewöhn« lichen Schaffenskraft und der vornehmen Art des dahingegangenen Staatsmannes ehrenvoll gedenken." In einem römischen Briefe weist das „Neue Wiener Tagblatt" auf die tiefgreifende Wandlnng in der öffentlichen Stimmung in Italien hin und spricht die Ansicht aus, es habe die Haltung des jungen Bönigs zum großen Theile dazn beigetragen, dass sich dieser Wandel vollziehe. Wie gros; die Evolution sei, welche inmitten der radicalen Partei stattgefunden hat, beweise vor allem der Umstand, dass die äußerste Linke für das Budget des Aeußern ge» stimmt hat — das erstemal in der parlamentarischen Geschichte Italiens. Auch dies sei auf die persönliche Einwirkung des Königs zurückzuführen, der gegenüber Sacchi dargelegt hat, wie unentbehrlich der Drei» bund für Italien sei. Für den Augenblick sei es also dem Könige und dem Eabinctte, das sein vollstes Ver» trauen hat, wirklich gelungen, eine Verfassung der Gemüther zu schaffen, in welcher sich das Land und die Kammer im unveränderten Rahmen der Drei» bundpolitik den neueren Reformen widmen kann. „Im Herbste, nach Wiederzusammentritt der Kannner, wird also Giolitti mit seinen Ideen hervortreten und dem Hause die Entwürfe über die Erbschafts- und Einkommensteuer, über die Arbeitergesetzgebung usw. vorlegen. Durch eine der Eombinationen, wie sie im Parlamentarischen Leben ja immer möglich sind, mag das Cabinet dann doch in der Minorität bleiben. Aber heute hört es sich nicht mehr wie eine ungefährliche Drohung an, wenn versichert wird, dass die Negierung, des Vertrauens der Krone und der Stimmung im Lande sicher, in einem solchen Falle mit der Anf-lösung der Kammer antworten würde. Aus Neu» Wahlen würde sie nur noch mit einer Majorität wiederkehren." Einer Brüsseler Depesche des „Standard" zufolge beschloss Krüger, die Generale D e w e t und V alenti n nach Frankreich, Teutschland, Oester-! reich und Russland zu entsenden mit der Aufgabe, Völker und Regierungen gegen England zu Hilfe zu rufen. Die schlechte Behandlung von Burenkindem und Frauen ill den Lagern von Pretoria und Bloem-fontein werde den Mittelpunkt der Agitation bildeil. Tagesueuigleiten. — (Fliegende Füchse), eine der zahlreichen Landplagen in Australien, erschienen, so schreibt man der „Voss. Ztg." aus Brisbane, diesertage am Nepeanflusse (N.-S.-W.) in so ungeheuren Masse», wie sie bisher noch nie becbachtet wurden. In Edenglassie und Emu-Plains lamen st: wie undurchdringliche Wollen dahergerauscht; sie ließen sich in den dortigen weiten Wäldern nieder und hängten sich auf- und übereinander an die Bäume, so dass ein Knattern und Prasseln der brechenden Aeste weithin hörbar war. (Der fliegende Fuchs oder Hund hat seinen Namen nach der Form des Kopfes; er ist eine fruchtfressende Fledermaus — verschmäht auch thierische Nahrung nicht — und misst mit ausgespannten „Flügeln" über einen Meter.) Iagdliebhabcr und die ringsum wohnenden Farmer machten sich nach dem Lagerplätze der äußerst schädlichen Thiere auf. Auf meilenweite Entfernung schon spürte man die scharfe, fuchsähnliche Ausdünstung derselben, und über dem Walde schwebte eine Anzahl mächtiger Keilschwanzadler, die sich ihre Äeute herausholten. Der Walbboden war mit Blättern und Zweigen bebeckt. Nun wurde in die dichten Haufen hineingefeuert; nach jedem Schusse ertönte ein heftiges Kreischen, in grenzenloser Verwirrung flatterten die aufgescheuchten „Vampyre" ! durcheinander, hängten sich aber sofort an einen anderen Vaum. Trotz des großen Calibers der Aiichsen fielen verhältnismäßig wenige herab, denn die Verwundeten llam-merten sich nur umso fester an, und selbst viele der Getödteten wurden in den dichten Knäueln vor dem Fallen bewahrt. Schließlich zählte aber doch die Menge der erlegten Füchse nach Tausenden (ein einziger Jäger hatte 700 Stück geschossen), und die arg bedrängten Thiere erhoben sich endlich und flogen, begleitet von den Adlern, nach dem Grosethal ab. Der Schwärm war etwa eine Meile lang und verfinsterte den Himmel gleich einer schwarzen Nolle. Die weiten Fruchtfelder der Umgegend waren für diesmal gerettet. — (Japanische Heiratsannonce.) Eine Japanerin Namens Hosnijoshi hat in dem zu 3)olohama erscheinenden „Kanarawa Schimbun" ein Heiratsgesuch ein-gerüclt, das wegen seiner in blühendem Stile verfassten Selbstreclame von einem französischen Blatte in Uebersetzung mitgetheilt wurde und von Paris seinen Weg in deutsche Blätter fand. Die selbstbewusste Dame schreibt: „Ich bin eine sehr hübsche Frau mit dichten Haaren, die wie Wollen wogen; mein Gesicht hat den Seidenglanz der Blumen, mein Wuchs ist biegsam wie die Weibe, und meine Augenbrauen , haben die Krümmung des wachsenden Halbmondes. Ich habe ^ genug Vermögen, um Hand in Hand mit dem Geliebten , durch das Leben zu schlendern. Wenn es einen netten, feinen ' Herrn gibt, der gebildet, llug, geschickt, hübsch und von gutem Geschmacke ist, will ich mich mit ihm für dieses Leben vereinigen und mit ihm das Vergnügen theilen, später in einem Grabe von rosenrothem Marmor beerdigt zu weiden." — (Angenehme Redacteursgel) alte.) Jeder der beiden Leiter des Pariser „Figaro" bezieht ein Fizum von 24.000 Franken, aber eine Participation am Gewinn von nicht weniger als 27 Procent. Da der „Figaro" auch schon mehr als drei Millionen Franlen in einein Iahtt getragen hat, so macht das die Summe von 81.0.000 Fran- ! ten. also etwa 405.000 gleich 200.000 fl. für jeden Blatt-^ leiter. Ueberdies participieren die Älattlciter mit .'50 Pro-! cent an den Aechlcn, oic cin aus dev Gesclljcyaft ausscheide» des Mitglied besessen hat. — (Der Maler in der Wüste.) Der „Globus' veröffentlicht einen Aufsatz: „Abseits vom Wege in Egyp-ten", dessen nur mit den Initialen „3t. T. K." bezeichnetet Verfasser unter anderem folgendes hübsche Erlebnis mittheilt: Wie gewöhnlich, so war auch der Scheich von Saneta überaus freundlich gegen mich. und ich wünschte, ihm beim Abschiede ein Geschenk zu machen. Der Scheich lehnte jedoch jede Gabe ab und meinte, dass er und seine Dörfler sich sehl sieuen würden, wenn ich sein Porträt malte. Ich that das, umgeben von allen Bewohnern. Während ich noch mit dest ersten Strichen seine Züge entwarf, tonnten meine Zuschauet nicht umhin, meine Arbeit zu commenticrcn, und einer sagte zum anderen im Flüstertone: „Was macht der Bei? Das ist doch nicht unser Scheich?" Ich wandte mich um und erwiderte: „Als der Scheich noch ein Knabe war, sah er ganz anders aus als der altt Mann, der er heute ist, nicht wahr?" „O ja, gewiss!" „Und ich glaube, dass niemand, der ihn lcmnte, ihn jetzt el kennen würde?" i „Gewiss nicht, Effendi." ! „Dann", sagte ich, „müsst ihr bedenken, dass dies Bild noch jung ist und Zeit braucht, um zu wachsen. Ihr lönlll! nicht verlangen, dass ein Bild, das eine halbe Stunde alt ist,^ 0 aussieht, wie ein Mann von sechzig." Heiterkeit und Zustimmung folgten dieser Äcplil, un> nach zwei Stunden, in denen ihr Interesse wuchs, wie die Züge sich zu entwickeln begannen und die Aehnlichlcit zunahm, schlössen sich die Leute dichter und dichter um mich und überwachten jeden Strich, den ich anlegte. Schließlich belehrte mich ihr „Genau, ganz genau!", dass ich zu Ende war, ich händigte das Bild meinem Gastfreunde aus, und die Skizze wurde nach genauester Prüfung durch alle Anwesenden im Triumph fortgetragen und in dcr Dorfmoschcc aufgehängt — eine Ehre, die, wie ich glaube, dem Erzeugnis keines anderen Künstlers in Egypten je widerfahren ist. — (Aus der S ch u l c.) „Du. Michel, was that del Knin mit seinem Bruder Abel?" — „(5r hat ihn verrathen. — „Das war nicht recht, sag' du 's, Fritz." — „>lain hs> seinen Bruder Abel tobtgeschlagen." — „Das war brav!" Local- und Zur Schulansstellung an der kunstgewerblichen Fachschule. Wie wir unseren Lesern bereits mitgetheilt haben, fint^ in diesen Tagen an der hiesigen kunstgewerblichen FachschU^ (Sitticher Hof, Alter Markt) eine Ausstellung von Schuld arbeiten statt. Die Ausstellung bezweckt die Vorführung del Endresultate des Unterrichtes und soll gleichzeitig dem M sucher vor Augen führen, wie weit die moderne Ström»»? an der Schule Eingang gefunden und wie dieselbe bereis in den Nahmen des Lehrplancs eingeführt wurde. noch weiter bis Lienz (.!() kni mehr), da ich ihn in Toblach infolge eines Missverständnissen verfehlt hatte. Am nächsten Tage trafen wir uns indessen nach vierstündiger Fahrt in Sachsenburg (W km). Wir fuhren nach entsprechender Nnhepanse über Spital, Villach und Tarvis und lamen gegen Abend nach Assling. ^.ch hatte sonnt an diesem Tage 2lli km, mein Kamerad aber 186 km zurückgelegt. Wir wären noch weiter, vielleicht sogar bis Laibach gefahren, hielten aber in Afsling, und zwar ans dem Grunde, weil wir einem dortigen Besitzer das Wort gegeben hatten, uns auf der Nückreise bei ihm zu melden. Am ^ von der Ankunft benachrichtigt war, erwart^' s. Ankommenden in der Wohnung, welche sie geräumt nnd in der sie ein Zimmer neheizi hmle» (storlstbunfi fo,g,.> l > ___jacher Zeitung Nr. 154. 129 l 9 ^; ^, sämmtliche Abtheilungen der Anstalt sind mit ihien Arbeite» vertreten. Vor allem zahlreich sind die ausgestellten F'chnunge,^ Ueberall sieht man den Einfluss der modernen '^"Uss. Das geisttödtende kopieren nach starren, antilen ^.nodellen lst beinahe gänzlich verschwunden und hat den, Alchnen nach der lebenden Natur, theils Pflanze tbeil. Tl),er und Mensch. Platz gemacht. Ueberall begegnet man m.,^. ^/"^"^ ^e». Neben den Naturstudien sieht . .. ^ i ?'?c" ^'"""u die Anwendung, d. h. das Stili- andi. "^ ^^"^"' ^jctes. ein Vorgang, der das selb- d ^ ^' " ""^ ^''lil'" des Schülers'machtig anregt und geradezu unerwartete Resultate liefert. Svil^^'""^" ^" Abtheilung für Kunststickerei und Line d. ? !'" .^""sichtigen selbstverständlich in erster ^ , ! "lanzl.che Ornament. In schier unerschöpflicher ä ,/' ?" l>' uns pflanzliche Motive in den diversesten <'ch r.schen Techniken, angewendet auf den Bern der ^chukr.nnen. Darnnter befinden sich sehr schöne Arbei.en. b ns.n.?°^'" ^"'"'' ^el Fleiß und bedeutenden, ssar- tu »,.Z"'^!^ "legen. - Die Zeichnungen der Schüler. A sw! 7''^°^" ""b Details, sind ebenfalls in großer ^ Abtheilungen für Bau- und ae, ? "^' Drechslerei. Schnitzerei und Bildhauerei ss isck, , >, !^" ?"chzeichnu»ge» eine Mannigfaltigkeit. N. c """'^^"' "° "' den schönsten Erwartungen >rm , ^ ^ ^" "'" ^"" erstenmale Stndien nach sowie 2w^ """schlichen Körper, ganze und halbe Acte ,o>rne Studien nach dem menschlichen Kopfe. reihen sich tüchtige Modellier- ^ V'^^.V^''"' "'"falls Natnrobjecte.' Pflanze und heb ' ^ ^sichtig erscheinen. Wir müssen hiebei hervor. st bin s^'. l«'"mtl,che Naturstudien auch .oirllich Natur- ond n^' ?' ^'^ !'^ 'ucht etwa Eopien nach Vorlagen, be iem m. /'" ^"'"' "a"' ^alnrobjecten direct copiert. d i ,'^'le geze,chnet oder modelliert. Viele Modellier' n" l"'b gebrannt, andere in Gips gegossen schönt d^s'/^"/5beiten der Schülerin ., sind sehr V d c . chen's'i'. "" :"' vorgeschriebenen Techni en. n.alece^m/7e7Z en''^ p°'"p'len 'iadel- Einarbeiten sind O ^ ^ ?"'' b's .l» den feinsten v'ele hübsche Gebrm.^s- . ^^"ten. Darunter gibt es ^«schentücher ^""^°Wte, als Wandbehänge. Polster. nUerchan^Mn''siel? ^^!". ^nd in vielfacher Beziehung die technisck. ^ ^'überall die große Sorgfalt, welche auf s.'"'"'^ Durchführung verwendet wird. die solide Con-!"umon und das richtige Maß in der Behandlung der "onn. Den modernen Stil vertritt ein Wandschränkchen aus gnu'em Rustenholz und schönen Intarsien, ein Cigarren-w en »n imitiertem Mahagoni, verschiedene Tischchen ^ hle usw. Mehr an die alte. Muster lehnt sich ein ne tes D ^7' ^achtlästchen. basten und Waschtisch an. -und erf e^ "'^ach den modernen Stil "nd d e , H, ^" ^'l/lcher durch den sicheren Schnitt d" Aild ^ H"7' Ebenso befriedigen uns die Arbeiten ^'^/"2^ ^..uu" aperem einen großen Drecyslettiabll^i,!^'^"^ ""^ ^' ^e"'«''" Objecte der ll>'Nunq 7n ' i"!' ^"' .^'"'^""u Möbel der Ab- ^gen^i^nsst^'g^chNdÄ" uns hier nickt ? »^n«.. "'^"°ert. ^n Details lonnen wir besuch Mt ü "ss. ' k^'""' derselben n,uss den, der Ausst ,./.,. "^'"','°"^>'- ""d 5" einem Besuche 'ichen Ech lw^en d"' ""'jeden Freund unseres gewerb-zeugen d,../'' ^"'^"d einladen. Er wird sich iiber-d"ss däs "^ ^l 7 l" ^sprießliches geleistet wird und """Nen berechtigen hervorbringt, die zu den besten Hoff> '"uüfter ?a° d!»,!' s "^ er Dien st.) Der Herr Ackervau-^"^^an, ^."desregicrungsrath Ludwig MarquiL p"s'de»te„ „,^ !'/ .^"'vernehmen mit dem Herrn Minister-Z"m Referent,, ^ I "/^ ^ '' Ministeriums des Innern Operationen w «7.; ' ^uvescommission für agrarische — " "l kraln zu bestimmen gefunden, "dnnng der ^ V ^ ^ Gen, einderath.) Tages-''ber das ^ bericht der BausecUon send die ^,. ?- '" ^""ue'sters ssranz ssaleschini. oetref l"toferent^ "."?'"N ^'' ^nde. «" der Elisabethstraße s<"dlische,' l'5l ^ /--^ ^'^ ^"'ch^ des Direktoriums des wagis/at s 'f-"k7'^ "" die Zuschrift des Stadt^ scha ung des N ' !. "'z '"stierte kapital und die Be-'atswe l^5,^ /'^"P'tales f" das städtische Eleltrici- ""b !>lech s " /''s'^^ '^ ^"^'' der Personal-"^r d,e Entscheidung des l. l. Ver-^lraßI "^ /''' . "' " fend die nur slovenischen ^ll" e . '"^ d'e Anbringung der zweisprachigen ^' Va t^ Plantan). ,.) über den Recurs U'emdera^ ^"'u den Beschluss des Ge- ""): < iber V '«> ^ " ^'"" ^^'s'""t Dr. Hud-"U'schuss g '^" ^ ^" "?ung des lraimschen Landes ''leeurs'd r ^ .>?^', ' ^' ^' '^. betreffend den ^'''eind.he^u^'ben gegen den Beschluss de. ^"„t Dr s^. ^ ^' ^."'' ""d !». December 1«!)4 (Ne ^znil.r ^ »'!>! '.'''/'^'. "' Eingabe des Franz s"" (^efen "^^^?' 'W seinerzeit verliehene Niirger' ^t'°n- ,^ ! . ^ . /"'^' ^ ^^> berichte der Finanzen Um u'ch .'' ^'l""W des Bürgermeisters, betreff d !"'d den V h^^m?/?'^' lür die Landwehrlaerne ?le (Ne^! t D ' ^ p'^ '^7 "" ltädtischen Schlacht-^'i^rm/is s b treN.^"^' ^ "" die Inschrift des l^chige Et aßen ,^. c ^ ^""^ ^ "niqe zwei^ " "ber den ! ,/''^H7'l.°feln Deferent S'vetel): "«en die Be.ne n deiner !^"'.sch'" I"dus.riegesellschc.ft der ,hr vorgeschr e^ ^"'^ . ^'gen Ge,neindeu,nlage von " i l)! ch iiber d .wsch^°"b (Neferent Dr. H u d , '" betreffend v "«HttagsMb,l«s von 1N2«-l'.4 li sin den Anlauf eines Baugrundes für die neue Staatsgeweibe- ^ fchule auf der Bröhl (Referent Dr. Hudnil); l') über das Gesuch des dramatischen Vereines um ein unverzinsliches Darlehen von 0000 X (Referent Dr. Po 5 ar); i) über die Inschrift des Siadtmagistrates, betreffend den Anlauf von acht Exemplaren des 4., 5. und (> Heftes des historischen Sammelwerles „Alt-Kram" (Refcreut Dr. Poiar)' z^) iiber das Gesuch des Rohstoffvereines der Schuhmacher-gcwerbsgenosscnschaft in Laibach um Subvention (Referent Dr. Etar5)l l>) über das Gesuch des Unterstützungs Vereines für slovenische Hochschüler in Graz um Beitritt der Stadtgemeinde als gründendes Mitglied (Referent Dr. Stai5); i) über das Gesuch des österreichisch-ungarischen Hilfsvereines in Nürnberg um Äeitragsleiftung (Referent Dr. Stari-); l<) iiber die Rechnungsabschlüsse oes Erdbeben-, des 3 ^igen Darlehns- und des Rcgulie-rungöfondes (Referent E v e t e l). — 5.) Berichte der Äau-scction (Referent X u /. e l): ü) über das Gesuch des Besitzers Anton Desman, betreffend die Auflassung der projectierten Eyrill- ll»d Melhodstraße; !>) über das Gesuch des gleichen Besitzers, betreffend die Parccllierung des südlichen Theiles seiner Besitzung an der Elisabeth- und Kuhnstraße; <) über die Huschrifl des Bürgermeisters, betreffend die Pflasterung dc« Gradi^'e zwischen der Erjavecstraße und dem Eongress-platze; <^) über die Inschrift des Bürgermeisters, betreffend diss Erledigung von Beschwerden einiger Insassen der Sanct Ialobüpsarrc; <-) iiber ben Recurs de« l. l. Ingenieurs Ia^ romir Hann^ wegen des Nmoaues eines Wirtschaftsgebäudei? neben seinem Hause an der zinhnstraße. — (i.) Berichte der Personal nnd Rechtssection (Referent Svctel): iiber oi«' Verleihung der Stelle eines Polizeiwachcommandanten, eines Oberloachmannes und zweier definitiven Wachmanns-stclle»! !») iiocr das Gesuch des pensionierten Detectivs Michael l^lber um Erhöhung seines Ruhegehaltes; ^) über das Gesuch eines Magistralsdeamten u»n Beförderung in eine höhere Rangsclafse. — 7.) Bericht der Finanzseclion über das Gesuch eines Hausbesitzers um Bewilligung zur In-labulierung des ihm gewährten .'! ^igen Darlehens an zweiter Stelle (Referent Dr. Hudni l). — (D r. F r i e d r i ch it e e s b a ch e r s 70. Ge^ b u r t s t a g) wurde heute auch von Seite der philharmoni schc» Gesellschaft, die dem Jubilar so unendlich viel zu ver-danlen hat, gefeiert. Mehr als die Hälfte feiner bisherigen Lebenszeit widmete sich Dr. ittesbacher zielbewusst, mit voller Erlenntnis die Aufgabe dieses Musilinstitutes erfassend, der fortschreitenden Entwiclelung desselben. Mun talisch sehr begabt, war er nicht nur bis ins hohe Alter als eifriger Sänger selbst ausübender Musiler, sondern trat auch in der Leitung der Gesellschaft mit seinem vornehmen, künstlerischen Empfinden und als begeisterter Freund unserer Musil-EIassiler Richtung gebend auf. Dr. .Neesbacher ist der Poet der Gesellschaft, der bei allen ihren Festen große weihevolle Prologe und andere Festgedichte geistreich/ und formvollendet verfasste und sprach. Er ist der Ehronist der Gesellschaft, der schon im Jahre 1862 die denlwürdigsten gesellschaftlichen Begebenheiten in einer geschichtlichen Slizze zusammenfasste. eben jetzt aber ein umfangreiches Werl über die philharmonische Gesellschaft vollendet hat. welches in historischer Treue das ganze Werden und Nirlen der Gesellschaft vom Jahre 1702 bis heute behandelt und auch mit vielen Illustrationen geschmüctl sein wird, die der bekannte einheimische .Uünstler Heinrich We < tach zeichnete. — Seit 1X7« ist Dr. Fricdr. >teesbacher Ehrenmitglied der philharmonischen Gesellschaft. — Die Gesellschaft ließ dem Jubilar heute früh zum Morgengruße eine große Lyra aus frischen Blnmen mit eingcflochtencn, Lorbecrlranze überreichen, und am Vormittage begab sich eine Deputation der Gcsellschafts-Direction und des Lehrlö'rprrs zu ihm, um ihm die Glückwünsche der Gesellschaft und die von ihr gespendete Adresse zu überreichen. Letztere lautet: „Die philharmonische Gesellschaft in Laibach in unauSlöfchlicher Verehrung und Danlbarleit ihrem langjährigen, hochverdienten Gescllschafts-Director und Ehrcnmitgliede Dr. Friedr. Vleeöbacher. dem Nestor der Sänger, dem tühne» Erbauer der Tonhalle, dem ruhmvollen Geschichtschreiber der Gesellschaft zu seinem 70 Geburtstage huldigenden Festgruß und jubelnden Gliicl-wnnsch." Diese Worte sind anf einem Blatte sehr großen Formates in lünstlrrischer Schrift geschrieben. Um dieselben ist ein zarter Rahmen lleinrr Röschen gemalt, und in der breiten Kopfleiste sieht man in der Mitte den heraldischen Adler Tirols (des Heimatlandes Dr. Neesbachers). in der einen Ecle eine Lyra, in der anderen die Abbildung der Tonhalle. Das ganze Blatt ist von Heinrich We < tach tünst-lerisch aufgeführt. Die Adresse ist von mehreren hundert Mitgliedern der philharmonischen Gesellschaft unterschrieben und in eine lünstlerisch vollendete Ledermappe gebunden, sseierlichleilcn in größerem Stile mufsten wegen der derzeitigen Unpässlichlcit des Jubilars leider unterbleiben. ^ " (D a s S o m m e r f e st bc s L a > b a ch e r deu t -s ch en Turnvereines) bietet willlommene Gelegenheit zu, geselligen Vereinigung vor der langen sommerlichen Gcneralpanse, die den Schulferien folgt. Eine zahlreiche Glmeinde von Mitgliedern und Freunden des Vereines hatte sich demgemäß am letzten Samstage in dem Garten der Easino-Gastwiltschaft eingefunden; derselbe, bot, mit buntfarbigen Lampions reich geschmüclt. mit Flaggen und ^c.hncn decoriert und festlich beleuchtet, ein farbenprächtiges Bild. Die geänderte Anfstellung der Militärkapelle, gegenüber dem Vorsprunge der Glashalle, wo der Sängeichor sich producierte. erwies sich als vortheilhast, da hiedurch dic Ausnützung des ganzen Gartens ermöglicht wurde. — In dieser Icit der musilalischen Gährung. wo Nerven-reizung zumeist das einzige Bestreben der Eomponisten zu sein scheint, wirlt die Anmuth. Lebensfreude und einfache mnsilalische Schönheit des Ehorgesanges beruhigend und erfrischend: man erfreut sich an dem köstlichen Quell, der aus dem reichen Borne des Volksliedes quillt. Erstaunlich isi ,,un der Fleiß, mil dem sich die Sänsttllunde, an deren ^ Spitze der energische Sangwait Herr 3tanth seit Jahren verdienstvoll wirlt, der Pflege des Gesanges widmet. Uebersieht man die Aufführungen, bei denen die Sängerrunoe mit» wirlt, so verblüfft die Menge der uns vermittelten Novitäten aus dem Gebiete der Chorliteratur. Der Chor übn« rascht durch das prächtige Stimmateiial, die Belebtheit der Ausführung und ttlangschölcheit; aber auch in Bezug auf sorgfältigere Ausarbeitung der Tonschattierungen und Stärtestufen hat die Sängerrunbe namhafte Fortschritte aufzuweisen. — Die Vorlrags-Ordnung des Männerchores enthilt durchaus noch nicht aufgeführte Chöre, von denen insbesondere der Ehor „Kampf" von Max von Weinzierl mi: Bariton-Einzelsang und Begleitung von vier Waldhörnern sowie der Ehor „Der lustige Postillon" von Kirchl ini^ Flügelhorn-Solo Beachtung fanden, und letzterer so aufnehmend gefiel, dass er wiederholt werben musste. Der Ehor von Weinzierl ist schon lange Gemeingut der deutschen Gesangvereine. Weinzierl schöpft stets frisch und ohne Jagen aus dem vollen Leben seiner Melodien; er wandelt dabei in der Harmonisation neue Pfade, bringt manche überraschende harmonische Wendungen. Die Kraft des Aus-oruäes, die innige Verknüpfung von Wort und Musik, die discrete und doch wirksame Verwendung der Waldhörner vnräth den gereiften und sachkundigen Musiker. In dein kurzen, aber einschmeichelnden Einzelgesange erfreute Herr Galle dnrch feine weiche, llangschöne Stimme die Zu-hi.ieischafl. „Der luftige Postillon" ist eine bemerkenswerte, von hübscher Erfindungsgabe zeugende Composition, in die d«,"l Flügelyorn geschickt und wirksam eingreift. Der Chor übte — wie erwähnt — zündende Wirkung und wird voraussichtlich noch oft die Programme der Liedertafeln zieren. Dil Ausführung des voltsthümlichen Chores ..Wanderschaft" von Iöllner, von Hans Wagners frischem, fröhlichem „Alt-blutschen JägerliebeSlied". der flotten, stimmungsfrohen Chöre „Wuch aus", von ssreyer und „Wie schön ist'» im Maien" von Wagner war nach allen Richtungen hin ausgezeichnet „nb wurde mit wohlverdientem Äeifalle belohnt. — Der gemischte Chor hat sich seit feinem Bestände in so hohem Maße die Sympathie» der Zuhörerschaft erobert, das» Liedertafeln ohne ihn heute eine empfindliche Lücke ausweisen würden. Die unmuthigen Frauen und Mädchen verfügen über so helle Stimmen und singen so empfindungs-rcich. bafs ihre Mitwirkung thatsächlich reinen, künstlerischen Genuss bietet: die reizenden Chöre „Wohin mit der Freud'" von Silcher. „Frau Nachtigall" von Reiter und der wunber-?olde Chor „Frühlingszeit" von Abt, in welchem Fräulein P r i b o s ch i tz das Sopransolo zart und lieblich sang, er-treckten hellen Jubel. — Die Militärkapelle brachte unter Leitung ihres Kapellmeisters, des Herrn Theodor Christoph, in gewohnt vortrefflicher Ausführung ein ab« wechslungsreiches und interessantes Programm zum Vortrage. — Die erste Mufterriege des Turnvereines bot unter Führung des I. Turnwart Stellvertreters, Herrn Cerer, im Kürturnen am Reck bewunbernswerte Leistungen. Die Schneibigleit, Kühnheit und Eleganz in der Ausführung der schwierigsten Uebungen bürste kaum übertreffen werben und ließ die stürmische Anerkennung, bie jebem einzelnen der Mitwirkenden zutheil warb, nur als wohlverdiente Ehrung erscheinen. ^. — (B ez i r ls - L e hre rc o n fere n z.) Die diesjährige Bezirlslehrerconferenz für ben Schulbezirl Abelsberg fand am 3. b. M. im neuen Schulgebaube statt. — Der Vorsitzende. Herr Bezirlsschulinspectoi I. Thuma. be-grüßte bie Anwesenden und dankte dem Herrn Nezirls-hauptmann Wilhelm Ritter von Lasch an für sein Erscheinen. Dem Gruße folgte ein dreifaches begeistertes ..^ivio" von Seite der Lehrerschaft. Der Herr Bezirtshaupt-mann dankte in herzlichen Worten für den warmen Empfang und wünfchte der Conferenz bie besten Erfolge. Sodann gedachte der Herr Vorsitzende ber Veränderungen im Lanbesschulinspectorate, widmete bem verstorbenen Lehrer Mrcina einen warmen Nachruf, stellte bie neuen Lehrkräfte vor unb erklärte bie Conferenz als eröffnet. Als Schriftführer würben per acclamation bie Herren Lehrer Anton Levftil unb Davorin Trat nil gewählt; zu seinem Stellvertreter ernannte ber Herr Vorsitzende ben Oberlehrer Martin Z a r n i l. Sobann begann der Herr Bezirlsschulinspector seinen Bericht, bem wir Folgendes ent» nchmen: Die Lehrerschaft bes Abelsberger Schulbezirtes grul ihrem Berufe unb ihrer weiteren Ausbildung mit vielem Eifer nach. — Der Schulbesuch wurde durch pflichttreues Vorgehen ber Schulleiter gefördert. — Die verhältnismäßig große Iah! der entschuldigten Absenzen verursachten die schlechten Witterungsverhältnisse. Die Disciplin ist im all' gemeinen sehr gut. — Beim Strafen foll mit Vorsicht vor» gegangen werden; im Jörne soll man überhaupt nicht strafen, — Einige Schulen haben noch nicht bie vorgeschriebenen Lehrmittel, was fehr zu bedauern ist. — Nei ber Anschaffung der Schuleinrichtung, befonbers der Schulbänke, gebiirt be.n Lehrer das erste Wort. — Der Anschauungsunterricht wird ai>, manchen Schulen mit sehr gutem, an einigen mit »nin< deren, Erfolge brsorgt. Ursache dessen isi falsche Methode. — Dr Vorsitzende gab eine Anleitung zur Erzielung von guten Erfolgen. — Beim Lesen wurde bemerkt, bass die Mädchen besser lesen als die Knaben. Die sachliche Besprechung der Lesestücle ist richtig: die Rechtschreibung gut. Wo sich bei der Orthographie Nachlässigkeit einschleichen will, ist dieselbe sofort mil aller Rücksichtslosigkeit auszumerzen. Die Sprachlehre soll mehr praktisch als theoretisch betrieben, die Analyse und der Aufsah besser gepflegt werben. — Die Aufgaben werden von einigen vernachlässigt. — Das Rechnen zeigt sowohl in foimaler als fachlicher Richtung gute Erfolge; dem Rechnen mit trockenen Zahlen ist möglichst au3 dem Wege zu gehen. Der Pedanterie soll lein Platz gegönnt werden. — Im Schreiben ist der allgemeine Fortschritt be-fliebigend. die Methode gut. Mit dem Schreiben auf die Cchiefertäfelchen soll aufgeräumt werben. An mehrtlassigen VolleschultN soll,,, gleiche Vuchftabenfoime« »»blauchl w«-. Laibacher Zeitung'Nr. 154. ________________1292 ____________________ 9. Juli 1901. den. — Die Erfolge in den Realien sind an einigen Schnlen vorzüglich; der geographische Unterricht weist befriedigende Resultate auf; dem Kartenzeichnen, desgleichen der mathematischen Geographie, soll mehr Aufmerksamkeit geschenkt > weiden. — Der geschichtliche Unterricht weist gute Erfolge > auf- die österreichische Geschichte wird fleißig gepflegt. — Die Erfolge in der Naturgeschichte sind befriedigend,' die iiv Zeichnen gut. Die Zahl der Schulen, an welchen ohne. Etigmen gezeichnet wird, nimmt von Jahr zu Jahr zu. — Der Gesang zeigt befriedigende Resultate, der Kirchengesang findet große Pflege. — Dem Turnen kann nichts Gutes ' nachgesagt werden, da demselben Weber Turnplätze noch Turnsäle zur Verfügung stehen. — Die weiblichen Hand- ! arbeiten weisen gute Erfolge auf. — Nach dem beifällig aufgenommenen Berichte verlas der Vorsitzende die im ver-wichenen Inspectionsjahre eingegangenen wichtigsten Erlässe und Verordnungen. — Sodann kamen „Vorschläge zur Abänderung der bestehenden Lehrpläne" an die Reihe. Für emclassige Schulen mit ganztägigem Unterrichte referierte Herr Lehrer Ludwig Kranjc; für einclassige Voltsschulen mit halbtägigem Unterrichte Herr Lehrer Anton S m r d e l j, für vierclassige Herr Oberlehrer Anton Skala und für fünfclassige Herr Schulleiter Ludwig Fettich-Frant-heim. — An der Debatte betheiligten sich gute 25 ^ der Anwesenden. Die Anträge wurden nach einigen Modifica-tionen und Aenderungen angenommen. Dann folgte der Bericht des Bezirlslehrer - Bibliothelsausschusses , welcher nach Revision der gewählten Revisoren angenommen und bestätigt wurde. In den Bibliothelsausschuss wurden per accla-mationem die vorjährigen Mitglieder: Schulleiter Ludwig Fettich-Franlheim, die Lehrerinnen Frau Lev-st i l und Fräulein V. Iuvan < iü . wie auch die Herren Gorjup und Lev st it gewählt. — Auch der ständige AusschusS erlitt leine Veränderung' die Herren Martin Zarnit, Anton Skala, Frau Le v st i l und Herr Lud. Fettich-Franlheim verblieben in ihrer innegehabten Stellung als Mitglieder des ständigen Ausschusses. — Damit war die Tagesordnung erschöpft. Nachdem Herr Martin Zarnit dem Herrn Vorsitzenden für dessen wirksame und ersprießliche Leitung gedankt, gedachte der Herr Bezirtsfchullnspector in erhebenden Worten Sr. Majestät des Kaisers als Schirmeis und Förderers der Schule und forderte die Anwesenden auf, mit ihm in ein kräftiges dreimaliges „Slava" einzustimmen. Der Aufforderung wurde begeistert Folge geleistet. — Mit dem Absmgen der Voltshymne fand die Confcrenz nach fast vierstündiger Dauer ihren Abschluss. —«1»' — (Ein falsches Ge r ü ch t.) Vom Gemeindeamte in Velbes erhalten wir folgende Zuschrift: Mit Hinblick auf das Gerücht, dass in Veldes noch immer Erkrankungen an Scharlach vorkommen, erklärt das unterzeichnete Gemeindeamt, dass dieses Gerücht vollkommen unbegründet ist, da nach den amtlichen ärztlichen Ausweisen auch schon der letzte Kranke vor einigen Tagen als gesund abgemeldet wurde. Hiebe» wird noch bemerkt, dass auch der Schulunterricht schon vor mehr als 14 Tagen wieder aufgenommen wurde. — (Verlegung des Sitzes eines t. l. Ve -zirts schulin spec tors.) Der l. l. Landesschulrath hat der Verlegung des bisherigen Sitzes des für die Schul-bezirle Gurtfeld und Littai designierten l. l. Bezirlsschul-inspectors von Gurlfeld nach Littai seine Zustimmung ertheilt. —ik, — (Die mündlichen Reifeprüfungen an der t. l. Lehrerbildungsanstalt in Laibach) wurden am 4., 5., 6. und 8. d. M. abgehalten. Hiezu hatten sich 21 öffentliche Zöglinge und drei Eiternisten gemeldet. Von den letzteren traten zwei während der schriftlichen, einer während d e m e Josef aus Gatina bei Groß-lupp, Htretelj Johann aus Laibach, Turk Anton aus Ravne bei St. Veit ob Zirlnih, I a h r a st n i l Vincenz aus Ratschach bei Steinbrück und Zupanc Rafael aus Neustift. — (Die Philharmonische Gesellschaft) schließt das 87. Schuljahr an ihren Musikschulen Freitag, den 12. d. M., nachmittags 5 Uhr mit feierlicher Zeugnisvertheilung. — (Concert in Adelsberg.) Der Bezirks-lehrerverein für den Adelsberger Schulbezirl veranstaltete unter freundlicher Mitwirkung des Adelsberger Salon-Orchesters anlässlich der Nezirlslehrer-Eonferenz im Hotel ..Zum Löwen" ein Concert mit Musik und Gesang. Dic Musilpi^cen besorgte das Salon - Orchester. Das Programm, welches Kompositionen von Smetana, Mascagni, Verdi, Titl, Tivadar. itubi^la u. a. vereinigte, war ein sehr reichhaltiges und gelungenes. Die einzelnen Pwcen wurden mit Gefühl und Verständnis gegeben und mussteil zumeist wiederholt werden. Besonders müssen hervorgehoben werden: Titls „Alpenblume" mit ihren einschmei-chllnben, süßen Tönen, Tivadars „Danses Tziganes", ein Solostück für Geige, welches vom Kapellmeister Herrn K u -dihta in brillanter Weise zur Geltung gebracht wurde, Eilenberg« „Die Mühle im Schwarzwalde", die, vom ge-sommten Orchester in cffectvoller Weise vorgetragen, lauten und verdienten Beifall fand und wiederholt werden musste; llHlich V,ch!5 Hotpounl aus he, Oper ,)l Troyawt" und Mascagnis Intermezzo aus der Oper „Cavalleria ru-sticana", die auch zur Wiederholung gelangten. — Spro-wciclers „Verlorenes Glück" (1^udi.i Dame noch recht oft zu hören wünschen. — Javorkels gemischter Chor Ilii^vu nain sil-ii»c!,i<> /in-, eine Composition jüngsten Datums, wnrde mit Feuer und Bc-gcisterung vorgetragen. Sie fand ledhafte und freudige Aufnahme und musste über allgemeines Verlangen wiederholt werden. Der reich gespendete Beifall möge dem Componisten zur Aufmunterung dienen, das Publicum bald mit neuen Werken zu erfreuen. — Für die gelungene Aufführung möge lubst den Mitgliedern des Salon-Orchesters ihrem .Napc-ll-meistcr Herrn .N u b i Kt a, der unermüdlich an der Vervollkommnung desselben arbeitet, unser bester Dank gesagt sein. — Der Besuch des Concertes war verhältnismäßig schwach. Außer den Herren Beamten und der Lehrerschaft sahen wir nur wenige Bürger. Wenn auch die Stunde d6 Beginnes — A Uhr nachmittags — leine gerade günstige ist, so glauben wir doch, dass man Leuten, die sich Wochen-, ja monatelang abmühen, um anderen ein Vergnügen zu bereiten, durch zahlreiches Erscheinen die wohlverdiente An crleimung bekunden sollte. Oder ist etwa die Veranstaltung von Concerten in Adelsberg überflüssig? c!ll. — (Diphtheritic) Infolge Auftretens d>,, Diph-theritis unter Schullindern in den Ortschaften Vir und Metnaj des Gerichtsbezirles Weichselburg wurde der Schul besuch der dreiclassigen Volksschule in Sittich für Schul linder aus den genannteil Ortschaften auf die Dauer von 14 Tagen sistiert. —:i<. — (Militärisches.) Das InfanterieReglüiei,! Nr. 17 nnd das Husaren-Regiment Nr. »i rücke» am !». An gust von .Vagcnfurt zu den Arigadeübungen ab, und zwar wird über Gallizien (ein Theil geht über Eberndorf), dann Eisenlappel, Seeberg und Höflein nach Krainburg mar schiert, wo am 15 August die Brigadeübungen beginnen. Es wird dann über Bischoflack, Idria, Luitsch, Planina, Adelsberg, St. Peler und Diva«"'« gegen Sesana hin mcmö veriect werden. Das in .Nlagcnfurt gcniiisonierende Batail ion des Infanterie Regimentes Nr. 7 geht am .'.1. d. M. vor .^lagenfurt ab und wirb sich den aus Graz kommenden anderen Bataillonen dieses Rcgimcnteö anschließen, worou'' gemeinsam über Cilli und Franz nach .Nrainbura. marschlert wirb. Am «. September wirb abgeblasen und am !>. Sep tewber treten d,e Truppen von Ratel weg die Riickfal,.! nach jNagenfurt an. — (Todesfall.) Im hiesigen Ursulinenlloster starb kl. Cordula Merhar, eine geborene Laibacherin. — (An der Taubslummen-Stiftungs-Anstalt in Laibach) findet am 14. d. M. um 10 Uhr vormittags eine Zöglingsschlussprüfung statt. Zutritt haben nur geladene Oäste. — (Section Krain des deutschen und österreichischen Alpenvereines.) Alle, dlc sich an der Eröffnungsfeier der Boss-Hütte Sonntag, den 14. d. M, betheiligen wollen, werden im eigenen Interesse ersucht, die Theilnehmerlarten bis morgen mittags bei Herrn Fischer (Laibach, Congressplatz) zu lösen, da die Anmeldungen mit diesem Tage geschlossen werden und spätere Anmeldungen bei Beschaffung des Proviantes und Getränkes nicht mehr berücksichtigt werden türmen. — (Die Ieuerwehrlapelle in ttrain-burg) gab am vergangenen Sonntag ein starl besuchtes Abendconcert im Garten der Gastwirtschaft des P. Mayr. Die abendliche Kühle, die schone Nacht nebst concreten Genüssen hielten das Publicum lange zusammen. Zwei Tage vorher hatte die Kapelle die Bewohnerschaft durch eine Serenade vor dem Hause des kaiserlichen Rathes K. K, — (Curl iste.) In Kraplna«Töplih sind in der Zeit vom 2!i. Juni bis 4. Juli 14« Personen zum Cur. gebrauche elngetl offen. Geschäftszeitutty. — (Mo» atsviel) markt.) Aus dr„ lM'issss Monatsvichmn'.lt wurden 4«0 Pferde und ilM 182 ssl'che und «5 Kälber, zu^amm',, 7l7 Zliick. au!' a. tli,b<>n. — Der Handel war rin mittcllnäßige.. Der Krieg in Siitmfrila. V--IM Aügnfs auf dic' Vlocktzäust'r l'l'i B^^,n>. (ickmg cs dri» Aun'». cii, Vlockl^us zu lnl'ln^n A Pm'zc^N!i wmdo zum EnlVilri'r» ^clnachi. Zi'im' in^ lMi.'I'l'il»' Arlill.!,!' i'ntvü'l' jedoch d>'' Blil,ll, ^ (5mm>!M!dm>t Pn'wrms wlU'd'.' iucim'm l) fti.^'ü tt lll^ l'ei zwMpomt durch mn',, Schubs ius Amz.', r Schul' l>t>»wu»dct. - - Aolha Mng a.is Spring zlniick ull l^at iu der Nichtung uus Enuelo die cligl'jchcü Lini<< durchbrochen. Viljlicu steht bei ÄotlMberg. - Nail Äeiichlcu aus Haag Wune»» die jchi^eu Command^ d«n Krieg „och achtzelm Monate fortsetzen. Ml^ ^lleiu louue iu den Bergeu drei bis vier Jahre Widel stand leisw«. Telegramme des k. k. Telegraplien-Torresp.'Kureaus. Aus dem galizischen Landtage. Lemlierg. «Juli. Im Landtage v.'rlas M Varwiuski eine Erklärung, dass die rutl>,!ijcht>!> N geordneten an dcn Verhandlungen uicht mchr lh^ liehmeu werden, da ihre l'l'jchcidcnen Fosd^lma/!! ^ tionalen, cullurellen uud politischeu Inhalts »ich berücksichtigt, die Iuterrsftl, des ruthenischru Volle« durch die Arschlussfassuug d.s Gcsche»twuch's lictttss Schaffung von Neulcngütrru bl'cmttächligt und d< Iutelpt'llationeu der rulheuischru Mgeordueleu "i< beantwortet wcrdeu. Die ^tulhl'lieu üellichcu yinal bis auf drei den Saal. D?r Statchaltrr bcdau"t> dass die Rutheum sich zu eiuem so uugelvöhiüichel Schrille entschlossen haben, und bezeichiu'te die Ächaus tung, dass die ruthenischen I'lterpellatiollen stjstl'luatijl! uicht beautwortet wcrdeu, lils unbc'grüudet. Dc>i ^ gieruug fei eS vollställdig f^rilc gelegen, die rutheuij^ Abgeordnetru zu verletzen oder ihre Aufragen ^ ignorieren. Der Redner sei slit semem Amtsalittil' bemüht gewesen und werde stets bemüht sein, die Pri" cipieu der Gcrechligleit gegenüber beiden Nationality festzuhalten. Aus Südafrika. Eden bürg, «. Juli. Eine AureualitheM wurde am 5,. d. M. in der Nähe vou Edenduvg v^ einer euglischen Abtheilung überrascht. Ill Aul^ darunter der Commandant, streckten die Waffen. Ischl, 8. Juli. Se. Majestät der Kaiser ^ Erzherzog,« Marie Valerie haven sich um l^ ll W Mmuten mit Hof-Separatzug zum Aesuche ^ Königs von Dänemark und der Familie des Herz^ von Cumberland nach Gmunden begeben. . Allgelommene Fremde. Hotel Elefant. ?l m 8. Iuli. v. Manay, Private, Verona. — Dr. ^ l.l.Nolar, Rudolfswert. - Dr. Fcllimch, s. l. Notar, s. F""« Verona, Lloyd Capita«, s. Frau; Monesslni, s. ssrau; S't" Melll, Müller, ttslte., Trieft. Tones, Prwat, Pola-. Dr. Vect, Huldeg.s. Bruder, Schwarz. Dr. Laal>, Private, ^ — Gälner, I. u. l, Hauptmani,, Vislo. — Dittrich , M Slrascha. — Nowal, Procurift, Eisnern. - Kolch'e,, P< Krenner, Bescher, Bijchoflack. - Branne, Hellman», H Budapest, — Sonnenberss. Kfm., Cöalalhurn. — Nol,n, l^ Teplitz. — Erll, Nfm., Inilsorucl, — Doa.miovec', Ksüi,, i!"" — Spitz, Weigl, Nflte,, Suöal, — Nrlo, kso,., A^raM^ Masjiicl. l. u. l. Oberstlieutenant; Mitll.r, lz!U Schneider, s. Frau, Ving, Lissau, Hirschfeld, Hchinolla. Z'»^ Magerilsch, Sonnenfeld, Me., Wien. Hotel Stadt Wien. ^ Am ?. Juli. MrS.Godnow, s. Familie, Privatier,^, ^)orl. — Hass, Fadrilant, Lnudenburg, — lltusal, Lol', T"'^ Mandolso, Schuster, Kflte.; Iallic. Militärpsarrcr; Sullins^, Fran, l. t. Finanz'Obercomnnssär, Trieft. — Waclernagcl.H,/ vatier, Basel. — Casagrande j. Familie, jtauflnann, Haide»>A, — Graf Welsersheinlv, Gräfin Hoheuwart. Private; V"", Stlssliz, Varel, Müller. Slemjchncider, kopenSly. itstte,, W>"^ Filrit, Fabrilant, Raab. — Gerstenlirrger Ritter v. lli"'^ t. u. l. Intendant, Laibach. - Machorcich, Privatier, P""„i,! Feigeile s. Gemahlin, Forstmeister. Neumarlll. — «^ ^ .Niin., Sebeniw. — Schneider, Ksil,,. ^«aim. - Dr. «" "> s. Tochter, l. l. Hofralh; Gräfin Auerspera., Private, «»N^ Omahen, l. l. Notar, Ädelsberg, — Holland, Private, » / — Gonwechio, Fabrikant, Mailand. — Sinner. Nsm, ^'" l.> Gutt.nan», Selian, Kslte., Prag. — Rnnge, Inspector c,".,. Staat^bahn, Villach. — Heior,ch. Beer. VuM, IerblM " Norling, l. u. l. Oderlieolrnants. Wr.'Neustadt. ^^^> Verstorbene. ^ Am 5», Inli. Maria Sii^lis,(iondncleurstochlel'^ Slidbahnstrah,' ii. 3°"^'« '" der Vuchhandluna Jg. v. Kleiumayr H l^ed. öamberg m Laidach, Congn'sspluh 2. Volkswirtschaftliches. Laibach, 6. Juli. Die Durchschnittspreise auf dem heutigen Marlte stellten sich wie folgt: Pre<4 ^5" I Weizen pr. q . .-------16 l.<» Vutter pr. liß. . . 1 90 —^— Korn »..--------14 «0 Eier pr. Stuck . . —^ b------- Oerste ...--------14 - Milch pr. Liter . . -,20------- Hafer ...-------1560 Rindfleisch I»pr. kß 126 — — Halbsruchl ...------------l- Kalbfleisch » 1 20 - - Heiden » . .-------13 — Schweinefleisch » 1 30------- Hirse, weiß » . .-------16 80 Schöpsenfleisch » —80-------- ttuluruz ...-------13 — hähndel pr. Stück 110-------- Erdäpfel ... 3 40 3 60 Tauben » —38—^— Linsen pr. Liter . — 20-------Heu pr. q . . . . 4 80 — — Erbse» » . — 36--------Stroh »».... 4 20 — Fisolen » — 24-------Holz. hart., pr,Cbm. 7 50 — — Uind?schmalzpr.lcß 2 20-—— weich., » b 50------- Schweineschmalz » 1^30-------Wein,roth.,l'l.Hlll.---------------- ?prck. frisch » 1 !8 — —weißer, »--------------- gl-riinchert » 1>50-------- Meteorologische Veobachtungen in öaibach. Seehtthe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0wm. «l 2 . st. 73? 6 ! 24-5 st>. schwach ! halb bewöltt , »»Ab. 7376 172 N. schwach heiter_________ ^7 U.F. , 787 3 j 13 3j NO. schwach > «ebel > 0 0 Da» Tages«ittel der gestrigen Temperatur 18 5', «or-male: 19 5'. Verantwortlicher Redacteur: Anton ssuntel. Fuhbodenlack Farbe und Glanz in einem Strich, rasch trocknender, dauerhafte, Anstrich, Erhältlich bei «rüder Vberl, «albach. Franei» canergasse. Nach auswärts mit Nachnahme. (S23) 11—4 Course an der Wiener Börse uom 8. Juli lWl. «"«d.« «Meu,« «our»^«« Die notierten e verstehen slch in lsroiienwilhrung. Vle slotierunz IHmmIllcher Nctlen und der «D!ver!en Loje» versteht fiH t>s, ötück. Kllg»m»ln» Slaalsschuld. """ ""' 'N,.P,unbdl. k 1«) fl.'°°/, ' ^".'1 ^ " !llNl«schuld d,l im Allch». !h« o»l«l,l,n»n Aiulz. r»lch» und länd«r. veste«. «Udrente, ftft., lUU N p« »assa.....4«,' dl«. «enle w «tronenw«!,!,. ft,r " "" l,8 ln bi, li,. dt». p,c Mümv .'>, AX' »d«,^ ,,^t!»en,I«v,ft!No>,, I ' «/, , 84'76 84 l>» lchtlin "uer,r..40°»r.. . ..«,, „,„ ^ tt» «t»»t,lchnu.vtr,chlt<»n». I »""2lstlmp.<«llr,»..«lt,n,. von «ou st. ^ """/«/» dlu.Ul^.VM«,'»u'„st. „'^'^' «6>- «0 — bl»> ^alzd!.t'«r. «W fl.' «.',«' ^' "» - «z - »eld ««r, ««» «t«»»«l z«r Zohl»»» Udernommeue <«sl»»..Prl«r.' vbllb,!l,bahn «00 n. 5N00 >«> 4",, ab ,l>°/,......^»20l«2l.0 «I.» Ollb,, «'.. ... 9? - »» - zla»«,schuld h„ zilnd»,' d»r ungarisch»» Aron». ^/» ung. «olbrenlt p,s . t»<>? psr UlÜ^c, . . , lll» «0 >!»'»(' 4°/, dt°. «enl« in ltloneutvahr., fteutrfrel, pel »assn . . . l» »0 »»U. 4«/„ bt«. bto. dto, per Nlti«, , e» «> V3 ^ Una. V».'»l>.<«»l. !i!nl»! »lX)sl. l»l 2U ,»<»<, d»°. dlo. Gilb« l0« sl. . . . lM »° wl »o dto. E»<,al»-Obl«a, v. Z. l»7«....... NÜ'ÜO ll»'ü« dt». schanlleaal'Ubloi.'Oblig. . «,u- »o« ?li d»°.Vrl»,.«,5ll,,---»00»r. 17» bU 174 i»l! dto. dto, l» 5l>ll.--,0UKl. l?» „4-- Thtih.Ne«>«°!e 4°/, .... l44 !.<» ,4l> »ü «°/, ungar. GlUlldentl-Ublill, b^ ,d v» lü 4"/, ll«i. »nb «lavon. dett» V» go »4 3« Fnb»r» lfflnll. ß»l»h»». »°/, DoNüU^eg.'Unltlhe »878 . l0ü'»0 »0« 80 «nleben der Stab» «Or, . . — - —-- «nl?yen b. Vtndl Wien . . . 108 «U l04 4< dto, bl«. od. «old) 1^2 ütt -' bt«. dt«. (i«»4 . . . , v4 - s» 4« bl«. d»«. (1«M .... 9!,»l» 9«»« versebau.«nlehen, v,rlo»b. »°/„ »ou «b til »z 4'/. prawer Ua»beZ>«nl»htN Sä ll »Hyp..«nst 4°/, »?- »8-QeN.'UN, V»nl «o'.^ühl. «tl, 4°/,......... »9 — 100 - dt«. dlo. ooiühl. »«l. »«/, , «9 — »oo.— Sparcass», l.eft..«l>I .verl 4», ,8« »» « Fiftnbahn-Prlolltil««' Gbltgall«n»n. sserdln«mb»'Norooal,n ««>»»» 9» 7t, »» ?l» Oeste«. Norbweftbahn . , . w? ,0 »u« .. Ltllllt4bllbn ^...... 4«-»ü — — «üvbaii» k»'/»verz.I»u>!.>Iu» »41 — »43>- d!o. i» »°/,...... ch. »oofl.. . 40l»'— — - li"/» Pon- N«,rr»ln«llche ««l». «udllp..v»ftttca lDo«b»u) » ll. t6>»a If«o llredill«!« >«» »l...... 3»«,'- z«1 — Aaly.üo..... 5» - »»- Oülm Uvil 40 sl...... »0»'— >0b — Ot..Vtnol».U,Ir 40 ll. . . . „4.. „8- w»lbfteln<ü»le «> N..... ,37- »81 — «ewinftjch. d. ««/, P,.^5ch»ld». d. Vod»ntr»b - »»i »to. bto. bl,. IN, lt . »
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Unionbllnl wo ll.....>4» - c4l» — <,er»,hl«b»nl, ««,.. »4s N. «0»'- - »0? — z»d»Nll»»Bl«l»,. n»hmu»g»>. >V»U,,I,, «ll, «st, ll>u n. . . »4»'»»» ,4,--lll«yb!er Eijen' und GtuhlInd, !n l»i,n 1(w sl..... «»» ^ »0« — »tjenbllbnn, .Ueil», Frfte, lUttfl. »it» — «W — „»!!>,!«»!»,!". Papierj u, « >G, l»4 - »!« — ilieftnger «lauere! »W ll. . . »<4 - »t»' — «onlll« G»!,ll!ch , 0eft .»lpln, «i» »le»».»> »1 »l. «i>b«l.«,t»». ... »»»»,«4»" , ********************AA*»»»*»AA»*»*A*»»*»»**»*»*i V« «7*». •'lamlbwefrn, Priori,»,«.,,. Adieu. w>____i"^«*«™* JBT. C3. Mayer 33a.aa.3c- Ao.ri.cL '^T'ecli.sler-O-escli.ltf't l^ulbttch, SpitHl^HHHe. Privat-Depot« (Safe-l>epoi»itM) | i VihImmi »« Bir-Elili|«> la tt»U ChihI m4 wf Vr»-tMlt. - *""> C.83/1, 0. 84/1, C.8B/1, _C.^7/ljn_C1J8/l_ 7 Oklic. L va8i-°hf ia) H,eleno Novak « Holenje-rS 'in^r ,°Žesa Mazi> Eliabelo, Ma-And, ja4° K^a* « Cirknice; «) Heleno M ?8' Marijo OcePek in Novil • °iak lz Cirk^ce; d) Nežo Novak ,n Matjjo Sega \z Cirknice ter CrU Se^a in Jun> Arhar iz dedi?1001 oziroma nj'hove nepoznate biv» V11 .pravne naslednike, katerih nri i Je neznan°. so se podale bn nS" N °krajni sodniJi v Cirknici doqp i a ' C) in d) po Franeetu Mele, Posestmku iz Cirknice fit. 191; ad b Po trancelu Branisel, posesiniku iz ^njevasi St. 15 ter ad e) po Matiji loJ ' P°se««niku iz Cirknice St. 205, ^e zaradi ugotovilve plaèila ler DravaranSl h|P°tek«'nih lerjalev in narnl0' a P°dstavi tožb odteja ae «ok za ustno aporno razpravo donniü da? 13> julija 190l> vÄf pol9'uri'pritejsodniji' no^fl ,?brambo Pravic toženeev se * »mvlja za skrbnika gospod Leopold »A1!c-kr-notar v Cirknici-Ta wbnik bo mtopal tožence v ozna- varnn/ ?ravni 8tvari na nJihovo ne' orTS m. 8lr?ke' dokler 8e li ne Poobl^ePnèaSOdniji ^ ne [™™™ OrtdCI cln«°QraJra 8°dniJa Cirkn^8, , fla* !> dne 3. julija 1901, (2519) C. I. 102/1 Edict. Wider Johann Schagar von Wosail, bczw. dessen Erben und Rechtsnachfolger, delen Aufenthalt unbekannt ist, wmde beim k. k. Bezirksgerichte in Gottschee von Vlnz Poje von Schwarzenbach, durch Anton Vtichelilsch von dort, wegen Löschung l"lo. 264 fl. — 528 Kronen eine Klage eingebracht. Auf Grund der Klage wurde die Tagfahrt zur mündlichen Verhandlung auf den 18. Juli 1901, vormittags 8 Uhr, bei diesem Gerichte, Zimmer Nr 5, angeordnet. Zur Wahrung der Rechte des Johann Schaber von Wosail, bezw. dessen Erben und Rechtsnachfolger, wird Herr Gottfried Vrunner, Advocat in Gottschee, zum Curator bestellt. Dieser Curator wird die Beklagten in der bezeichneten Rechtssache auf deren Gefahr und Kosten so lange vertreten, bis diese entweder sich bei Gericht melden, oder einen Vevoll» mächtigten namhaft machen. K. k. Bezirksgericht Gottschee, Abth. I, am 5. Juli 1901. (2529) 6t. 57/1 Oklic. A. To*be. Zoper 1.) Josipa Papež; 2.) Frana Lampiè; 3.) Marijo Babnik; 4.) Ja koba Ponikvar; 5.) Janeza Lev»tek; 6.) Andreja Mehle; 7.) Martina Ogorelc; 8.) Marijo Buöar; 9.) Martina (iarbajz; 10.) Nežo Janežio; 11.) Mino Cepelnik iz Vevè, katerih bivaliSCe je neznano, so se podala pri c. kr. okrajni sodniji v Ljubljani po ad 1. do 9. Franu Strežek iz Malegavrha; ad 10. do 11. Franu Snoj iz Sneberjev, tožbe zaradi priznanja zastaranja pri zem-ljiseih ad 1. do 9. vlož. St. 23, 25, 140 kat. obèine Malivrh; ad 10. in 11. vlož. št. 434, 640, 698 kat. obèine KaSelj vknjiženih terjatev per ad 1. 84 gld.; ad 2. 170 gld.; ad 3. 107 gld.; ad 4. 15 gld.; ad 5. 14 gld.; ad 6. 58 gld. 6Vt kr.; ad 7. 120 gld.; ad 8. 128 gld. 10 kr.; ad 9. pravice stano-vanja in živeža; ad 10. 60 gld. 537, kr-; ad 11. 500 gld. Na pod-stavi teh tožb doloèil se je narok za ustno sporno razpravo na dan 12. julija 1901, dopoldne ob 9. uri, v sobah St. 2 in 9. V obrambo pravic toženih se po-stavlja za skrbnika gospod Edvard Gratzer v Ljubljani. Ta skrbnik bode zastopal tožene v oznamenjeni pravni stvan na njihovo nevarnost in stroSke, dokler se sami ne oglasijo pri sodniji ali ne imenujejo pooblasöenca. B. Stavljenje pod kuratelo. Radi slaboumnosli postavila sta «e podstavila pod kuratelo: 1.) Karol Kainz, c. kr. poslni olicijal; 2.) Viktor Kalöic) delaveo iz I^jubljane, ter se je postavil kuratorjem ad 1. Karol Kainx v Ljubljani; ad 2.) Fran Kalöic v Udmatu. C. kr. okrajno sodiftèe v Ljubljani, dne 6. julija 1901. (2508) C l. 63/1 Edict. Wider Maria Hutter und Jakob Schweiger von Pröse Nr. 3, deren Aufenthalt unbekannt ist, wurde bei dem l. k. Bezirksgerichte in Gotisch« von den mj Margit. Irene. Johann, Victor, Rudolf und Alfred Loser srben nach M I Loser, vertreten durch die vor« münderin Iofrfine Witwe Loser in Vuba« pest. durch Ndvocaten Brunner in Vottfchee, wegen 440 Kronen s. A eine Klage angebracht. Auf Grund der Klage wurde die Tagfahrt zur mündlichen Verhandlung auf den IS. Juli 1901, vormittag« 8 Uhr, bei diesem Gerichte. Zimmer Nr. 5, angeordnet. Zur Wahrung der Rechte der Vlaria hutler und des Jakob Schweiger wird Herr Dr. Moriz Karnitfchnigg in Gottschee zum Curator bestellt. Dieser Curator wird die Beklagten in der bezeichneten R-chtsfache auf deren Gefahr und Kosten so lange vertreten, bis diese entweder sich bei Gericht melden oder einen Bevollmächtigten namhaft machen. K l. Bezirksgericht Gottschee, Abih. l. am 2. Juli lAN. Laibacher Zeitung Nr. 154. 1294 9. Juli iB (2292) 3-3 Kundmachung. Am l. l. Ttaats'Vbergymnasium in sludolsswert findet die Anmeldung zur Aufnahme in die I. Classe im Iuli'Termine am 12. Juli von b bis 7 Uhr abends, und am 13. Juli von halb 9 bis halb 10 Uhr vormittags, statt. Schüler, welche in die l. Classe aufgenom« men werben wollen, haben sich in Begleitung ihrer Eltern oder deren Stellvertreter in der Directionslanzlei zu melden und mit Taufschein und FrequentationszeugniS (Schulnachrichten) auszuweisen. Die Aufnahmsprüfung wird am 13. Juli abgehalten werden. Die Taxen betragen 6 K 20 k. Die l. l. Gymnasilll-Dilection. Rudolfswert am 2. Juli 1901. (2516) 3-1 g. 292V.Sch.R.' Eoncurs-Ausschreibung. Vn der fünfclassigen KnabeN'Aollsschule in Reifnih wird eine Lehrstelle mit den syste« misierten Bezügen mit dem Beifügen zur definitiven, eventuell provisorischen Besetzung ausgeschrieben, dass wegen der gewerbUchen Fortbildungsschule nur auf eine miiunliche Lehrtraft reflectiert wird. Gehörig instruierte Gesuche sind bis 25. Juli 1901 im vorgeschriebenen Dienstwege hierorts ein« zubringen. K. t. Nezirlsschulrath Gottschee am Isten Juli 1901. ___________ (2b1b) 3—1 g. 871V.Sch.R. Concurs-Ausschreibung. An der zweiclassigen Volksschule in Fara« Ras wird die Oberlehrerstelle mit den syste« misierten Bezügen zur definitiven, eventuell provisorischen Besetzung ausgeschrieben. Gehörig instruierte Gesuche sind bis 25. Juli 1901 im vorgeschriebenen Wege hierorts einzubringen. K. t. Vezirlsschulrath Gottschee am Isten Juli 1901. (Lbii) 3—1 g. 518 V. Sch. R. Lehrstelle. Nn der vierclassigen Nollsschule in Rad. mannsdorf ist eine Lehrstelle mit den gesetzmäßigen Bezügen durch eine männliche Lehrkraft definitiv, eventuell provisorisch zu besehen. Der ernannte Lehrer findet einen Nebenverdienst an der mit dieser Voltsschule verbundenen gewerblichen Fortbildungsschule. Die gehörig belegten Gesuche sind im vor« geschriebenen Wege bis 31. Juli l. I. hieramtS einzubringen. K. l. Nezirlöschulrath sladmannsdorf am 4. Juli 1901. (2527) g. N.1»0. Kundmachung. Auf Grund der laiserl. Verordnung vom 15. September 1900, R. G. Bl. Nr. 154, mit welcher einige Nestimmungen der laiscrl. Ver» ordnung vom 2. Mai 1899, R. G. Bl. Nr. 81, betreffend die Abwehr und Tilgung der Schweine« pest, abgeändert wurden und im Sinne der Ver« ordnuug der Ministerien des Innern, der Justiz, deö Handels, der Eisenbahnen und des Acker, baues vom 18. September 1900, R. G. Bl. Nr. 155, wird nach Einvernehmung der l. l. LandwirlschastsgescllschaftMi Krain hiemit für das ILL. Quartal IVNl. Verlautbart nachstehender Werttarif per Kilogramm des lebenden Gewichtes von gesunden Nuhschweinen behufs Feststellung der Entschädigung nach den Nestimmungen des Artilels I, tz 3d der laiserl. Verordnung vom 15. September 1900. 4. Nntzschweine des Landschlages: l.) Ferkel bis zu 3 Monaten . . . « 1 20 2.) Schweine bis zu 1 Jahr . . . » 1 — .) Schweine über 1 Jahr ..... — 90 v. Nutzlchweine aus Kreuzungen mit englischer Rasse: 1.) Ferlel bis zu 3 Monaten . . . K 1 40 2.) Schweine bis zu 1 Jahr . . . » 1 20 3.) Schweine über 1 Jahr . . . . , 1 — c. Nutzschvewe reinrassige (englische) importiert oder eigener gucht: 1.) Ferlel bis zu 3 Monaten . . . « 2 — 2.) Schweine bis zu 1 Jahr . . . » 1 50 3.) Schweine über 1 Jahr.....1 20 Für jene Schweine, welche von amtswegen getödtet und hierbei Pesilranl befunden wurden, wird vorbehaltlich der Nestimmungen der 88 5 und 6 der lais. Verordnung vom 15, September 1900, jedoch in vollkommen ausgeweidetem Zu« stände, eine Vergütung aus dem Staatsschätze nur im Betrage von 50 Procent des obigen Wert'tarife« geleistet. Vei Inchischweinen tritt hingegen zu den uach den obigen Tarif« sähen ermittelten Entschädigungsbeträgen ein 25"/, Zuschlag hinzu (83c der kaiserlichen Verordnung vom 15. September 1900). K. k. Landesregierung für Kram. Laibach am 7. Juli 1901. St. 11.190. Razglas. Na podstavi ce.s. ukaza '/. dne If), sep-tembra 1900, diž. zak. at. 154, s katerim so bila premenjena nekatera doloèila ces. ukaza z dne 2. maja 1899, drž. zak. St. 81, o od-vraèanju in zatiranju svinjske kuge, in v smislu ukaza rninistrstev za notranje stvari, za pravosodje, za trgovino, za železnice in za poljedelstvo z dne 18. septembra 1900, drž. zak. štev. 155, se v sporazumljenju s c. kr. kmetijsko družbo za Kranjsko razglaša za III. öetrtletje 1901 nastopna vrednostna turifa za vsak kilogram žive teže pri zdravih praaièih za rejo, da se doloèi odškodnina po doloèilih èlena I., § 3. b, ce.s. uka/.a z dne 15. septembra 1H0Q. A. PraSièi za rejo deželnega plemena: 1.) Prašièki do 3 mesecev . . . K 120 2.) Praäiöi do 1 leta.....» 1.— 3.) PraSièi nad 1 leto.....» — -90 B. Prašièi za rejo iz križanja z angle.ško pasmo: 1.) Praaièki do 'A mesecev . . . K 140 2,) Praaièi do 1 leta.....> 120 3.) PraäiCi nad 1 leto.....» 1_ C. Prašièi za rejo èistega plemena (angleäki) importirani ali doma zrejeui: 1.) PraSièki do ;* mesecev . . . K 2 — 2.) PraSièi do 1 leta.....» 150 3.) Praaièi nad 1 leto.....» 120 Za one prašièe, ki so bili uradoma za-klani in se je pri njih naälo, da so bili okuienl, se s pridržkom doloèil §§ 5. in 6. ces. ukaza z dne 15. septembra 1900, toda brez drobu v popolnoma iztrebljenem stanju, daje povraèilo iz državnega zaklada samo v znesku 50 odstotkov zgoraj navedene vred-nostne tanse. Pri plemensklh prailölh pa pristoja k po gori navedenih vrednostnih postavkih dognanim odäkodniuam äe 25% dodatek (§ 3. c ces. naredbe od dne löega septembra 1900). C. kr. deželna vladaza Kranjsko. V Ljubljani, dne 7. julija 1901. Ein (2474) 8-2 Lehrjunge mit guten Srhulzeugnissen versehen, aus anständiger Familie, 14 bis 15 Jahre alt, findet sofortige Aufnahme bei T- G-iontini Papierhandlung. PassS'Nßtifiiestilpi als Schreibarbeiten, BuohfUhrung etc., wird von einem Fabriksbeamten itul schöner und schneller Handschrift gesucht. Gefl. Anträge unter «Tilohtig 1001» hauptpostlagernd Laibach erbeten. (jibtü) 3 - 1 (2346) C. 128/1 Oklic. Zoper Tomaža Japelj, posesJnika iz Bevk, èegar bivaliaèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji na Vrhniki po Blažu Kunc, kovaèu na Sapem, tožba zaradi 315 K 32 h s prip. Na podslavi tozbe doloèil se je narok za ustno sporno razpravo na dan 2 7. avgusta 1901, dopoldne ob 8.*uri, pred tem sodiäcem. V obrambo pravic Tomaža Japelj se posfavlja za skrbnika gosp. France Trèek, posestnik iz Bevk. Ta skrbnik bo zastopal Tomaža Japeij v ozna-menjeni pravni stvari na njega ne-varnost, in stroäke, dokler se ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje poobla-öcenca. C. kr. okrajna sodnija Vrhnika, dne 19. junija 1901. Für je 142 K siBd je 2000 K rasch erreichbar. Prospecte kostenfrei. Ungar. Börsen-Journal, Budapeit. (2239) 20—10 Nebenverdienst, dauernd und steigend, bietet sich geachteten» arbeitsfreudigen und sesshaften Persönlichkeiten durch Uebernahme einer Agentur einer lnländisohen Versicherung« - Gesellschaft ersten Hanges. Anerbieten unter <1798 -tiraz, postlagernd. 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