Dor nmen Derhand-lunaen mtt unserem qrlechlschen Rachbar. -^aS— Maribor, 2^. September. Den letzten BSlkorbUndvcrhckndlungen in Genf sollte eS vorbehalten sein, eine neue Basis für die abgebrochenen griechisch.jugo« slawischen Bündnisvertragsverhandlungen zu schaffe,;. Der so überraschend erfolgte Abbruch der Verhandlungen hat in beiden Gtaa ten großes Mi^rauen erweckt und man kann sich daher vorstellen, daß die Anbahnung neuer ^rhandlungen anfangs auf schier unüberwindlich scheinende Hindernisse stieß. Erst die ^nedlic^ Atmosphäre am Quai Mont Blane hat die Außenminister der beiden Staaten neuerdings zusammengeführt und emer n^uen Auffassung, die den Interessen beider Staaten mehr Rechnung trägt, den Weg geebn^. Wie sich der griechische Außen-minisisr Pressevcrtr«terN>ge^n^er äußert«, isollen die ^plomatiischen Verhandlungen zwecks LKsung der bestehenden Streitfragen sowie zum Zwecke des Mschlusst?s eines FreundfchMsvertrages in kürzester Zeit wieder aufs^nonnnen iverden. Den ersten Anlaß zur Anbahnung fried. licher Beziehungen bot der in letzter Zeit des öfteren auftauchende Plan eines Z i ch e r-heitspaktts und Schiedsvertrages, der sämtliche Balkanstaaten unter seine Fittiche nehmcn soll. Gewiß wurd? diese Anregung das Projekt giilg vo^n grie. chischen Außenminister aus ^ als erster Schritt zur endlichen Befriedung de^ Balkanhalbinsel von allen in Betracht kommenden Regierungen mit großer Begeisterung aufgenommen, doch ließ man deutlich — hauptsächlich von unserer Seite ^ durchblik-?en, daß die Verwi^tklichung die'ses großzügi-'gen und zweifellos erstrebenswei'ien Projektes erst de parlmnentarisofe des Iilsti.zgel>äu!»es wurden heute um 7 Uhr srich Nrkola ^nidari,« und Ivan Sever ju-stifiziert. Beide wurden wegen Mordi's MM Tode verurteilt, und zwar Sever wegen Er. nwrdung d^'r Fwn des 7^nidari^ und dieser selliist we^en Anstiftung zmn Moroe. Tie Ju-stisizierung erfolgte rasch und ohne Inzident. ?nid<,ri^ wollte ncr de^n Tode noch die Männer, die i>hn l'enx^cl tx'n, sehen, wichreild Sever, ohne eiu Ä^^rt zu sprechen, zum Galgen trat. müssen, doch jetzt sei es ihm endlich gelungen Zmn Schlüsse seiner Rede sagte der König: „Meine Brüder, ich bin gekomnven, um euch zu sehen ulid niit euch zu reden. Ich wollte von euch selbst hören, wie es euch in diesen Bergen geht. Tasjenige, loosür eure Ahnen nnd ihr gekämpft h nestiert w.'rden. Zugleich unterschrieb der jiönig eiu schr umfangreiches Dekret über die Auszeichnung verschiedener einflußreichiir 'Montenegriner. Zürich, 23.öeptemi'er. ^Av«la — AHluß« kurse) paii» 24 50 Vesgrad y 20, ksn« d»n 2b'10. Berlin 123 30, Prag 15 Z5 .'Nailand 2112, NsV.Y»rt S18 20, wi-n 72 95. Brtssel 22-ÜS, Bndapeß 0 00726 Warjcha» 81 50. Sefia 3 775, Bnkareß 2'b0 ^11adrid^7H Kb, Amsterdam 203 25, Vopen Hagen Stockholm —'—, Athen 7'50. Zagr^,5?ß»SMt»mber. (Avala — Schluß Mse.) Devisen:^j?ari» 2tt^S1 bi» 270 91 Schweiz bi» 109290. tondon 272 125 bi» 274'lS5, Berlin 1S35 — bi» 1345'—, Wien 78S7üGbis 798 75, Prag 16« 40 di» IS« 40, ZIMland 229 83 bis 2Z2'3S, Ne«.york bS 02 bi» 56 62. Am sterdam —'— bi» —'—, Brüssle 247'— bi» 251'—, Budapest —bis —'—. — Valuten:'^llar bö S25 bi» bb 92b. Holzbörse. Ljubljana, 23. Septontber. Fichten- und Tannenbretter, ab 2ö Zentiuu'ter Durchines-s^'r, Verlaic^Milion, Ware 225. ))!adrleri, Ii") : 220 Millinreler, 4—8 Meter, GrenAa-tion, Geld .'i85. Grubenholz, wach Usancen der Ljttbljanaer Börse, Verla^ost.'tlon, Geld und Ware 170. Produktenbörse. Ljubljana, 23. Sl^^'ptemder. Heimische:' Weizen, Ljubl^mi, Geld 210. ^lawonischer Mais, Ljubl^jan-a, Ware 2l7. Bohnen, verschiedene Sorten, Geld 2ü0, und gen. Es steht ausjer Zweifel, daß eine griechisch.jugvslawischv' Allianz viel zur Festigung des Friedens auf dem Balkan beitragen würde. Griechenland gewinnt dadurch in seiner politl'schen Isi>l(ition einen nicht zn unter sch^'itzent'en Bundesgenessen nnd Jugoslawien den.All)Kgaug zunl Ae^äischen Meere, der in wirlsckaftliclier Hinsicht für uns von der g r i' s; t e n Bedeutung ist. Ohne entsprechen de L.^ösun(^ dieser letzteren jkardinalsrage. die eine Ha " Ptade r unseres Wirt'chaitsle-darstellt, ist eine dauernde ?lllian^ mii Grieä)<'nlaiid aufgeschlossen, so »el" üe ini Interesse des Friedens zu begriiszeu is^ VoMch, Rotlzea. Radiü für die Sowjetregierung. Großes Aufsehen hat bei den Mitgliedern des Böl-kevbundes die neueste Schwenkung des troa-tischen Bauernführers hervorgerusen. Als NlMfen über den Plan sprach, 200.<»0 russische Flüchtlinge, die noch arbettsloS sind, in d^n westlichen Ländern unterzubringen, u?el-dete sich Radi<^ zum Worte und jührre aus, daß diese russischen Flüchtlinge .neist Bauern und Arbeiter seien, die ohne ^eoe Gesuhr in ihr Land zurückkehren könnten. Ter Völkerbund hätte also nur fiir die wmigen Int^'llck-luellcn zu sorgen, die man .^us volitischeu Rücksichten nicht nach Rußland zurückläßt. Man nimuN in Gens an, datz daS warme Eintreten Radi^' fiir Rußland sie Borbereitung einer Annä^ung Beograds an MoS« kau bedeute. - as— — Dr. KoroSee über die politische Lage. ?lut Sonntag fand in Mari bor eine Bn» trauen'Äulännerver'sammlung dcr Slowenin schen Bolss;>artei für Steievumrk statt, in der Dr. Wro^^ec über ltie politische Lage sprvch. Er saigte, die Nadi^partei sei gegenüber der Opposition nicht loyal nnd auf-richtig und nicht zmierlässig gewesen. Trotz der numerischen Stärke sei die jetzige Re-gierunx^skoalilion im inneren Gefi'lge unei« nig. Dl' Nadikaleii nnd die Radi^partei, d-ie die Regierilng M'rnabmen, erfüllten nicht die .^uvtpun'kle des kulturellen, politischen und wirtschastlichen Prograimmmes des slo-wenischen Belkes. Dr. K^oroSec forit^erte aiuf, im Kampf ge^en Veograd auszulliarren. aS^ — Intervention in Albanien? Die Beo^ grad^r „Pravda" veri^fscutlicht Trie^ter B«. ribte, d''nen zufolge dis- albanischen Wirre» imml'r ermtcren Umfang anneihmen. Ve-w?.s'ncti L'anden he.l-en' angeblich S7u!ari eingeni)ln.ttcn. Wie das.Blc-.lt weiter meldet, beschäst igen sich Griecl^enln ud, Iugoslcuvien und Italien mir der Idee einer Jnterven« tion. —aS._ — ikin albanischer Thronprät.'udent gestorben. Prinz Albert G h i k a, ein.'r der .Prätendenten auf den albanischen Thron, ist in Iassy im Alter von W Iah.'cn gestorben. --a>I" — Vor der Konferenz der Nachfolgefta». ten. Die Schluszv^rhandlnngen der Nachfoi. gestaaien iiber die Aufteilung der qomeiusa» inen sxcn'5s und Stistungen, der l>sterreic^-scheu Posisparkasst.' usw. sollen Mitte Oktober in Roill beginnen. Vom Ausgami dieser Ver-liandlungen dängt die Kc^uferenz ^r N.xh. selge.staaten i:a Noveinber ab. —as.—» — Beginn der neuen Verhandlungen mit dem Vatikan. Die abgsbroä^eni'n KonkordcUS Verhandlungen nvrden am 10. Oktober wi> der aufgenouimen. - — Räumung der Kölner Zone di» Mitte November. Die von einem Berliner Blatte vor einiger Zeit gebrachte Meldung, wonach bei den Zusannnenkünften der Außenminister Frankreichs. Englands und Belgiens Verein barungen über die Nainnung der Kölner Zone getroffen worden ^eien, wird nunmehr voui ..Berliner Tageblatt" bestätigt. Dieses Blatt will an leitender Stelle der '^!h^inlands konlnussion in Koblenz errahren haben, daß die Räumung der j^ölner Zone bis 'pätestenS Mitte November durchgerühn jein soll. .-as— — Der Vorstoß auf die Residenz Abd e? KerimS. (General Primo de Riiiera ist neuer-dingZ ir. (^a^adlla angekommen, wu er die ^tellung^'n der ausgcschrfften Tru,)p.'n in-spizierte. a?__ t. Dr. Llar» Mariil Bacrnreither gestor» b<.'n. ageinelk'et wird, ist ver-aalnicuen Cam^^tag d.'r bkannt^ crltosterrei-indische Dr. j>iarl Maria Baern- reit li er in Teplil.;, wo er zur ^tur weilte, i'i seinent >>1. Ledenc'jathre qestor^b^'n. Mit i'iln i!t einer d<'v ?>e!lannte>sten Parlainenta. rier de?! aUeil 'Oesterreich auS 'dcin Le^ven ge-'schie:^eu. . —as.— t. Eine arvsje Brilcke Mischen Fiume und '-Zi^ie verlautet, soll noch in diesem 5>'ri>ste mit dem Baue einer grossen Brncle Mis'.l'l.'n ^'ilinK' niild Sn>iak bestonnen w<'r-d<'!l. (^l'enso plant nmn die baldige Errich-tlNlg eiue>.' uwdernen V-'Hiche.feS in Sui^a?. —^a-s.— t. Tie Mttttcr und drei Schwestern er. incrdct. ''An'? Vi:'ea«plist i'>ird geineldet: In der <^',enlelude D/'ri'-ccke bei .Aiposvcrr tötete da^ Mädchen .^iatnarina Much lhre Mutter lUll? drei slern, nln >sich in den Vcsih des ^c^er vivr <-.n setzen und heiraten '5N tmli.<'n. ^^in ^'anse deS Vechörs bezichtigte sie d^n ?^:äntig'i.nl der Mitschuld, und auch cr nnirde nei bastet. —a?.— t. l?in Mörder seiner Geliebien. Me Pra-ger Polii^ei l)at <^!nen gelassen Georg Ba-7,ertsachcn abgenouimen, das Kleid aU'?ge^^og^n und den Leichnliin in einein Steiulhausen vei«lwrgen zn haben; Meitens lauU nächsten Taae dort durch Ncvvlverschi'lsjc i'ine .ziveite <^elic>bte ge'iötet zu s^aven. Anch ihr hsibe er alles abgenomuien nnd den Lcich-nanl hoch in den Berciell vergraben; drittens amütt^SAer. Roman vo;; Ans?- '^the. > > Il8 (Nachdruck verM^.1 T<'r alte Eoldat schüttelte energisch- di?n Musjbaal.igen ^iopf. „Nein, Dietrich, es war nur eine '^^^>ohltat, und ich danke dir, dasi du init nlir hinun^'gesahren bist, die Stätte wiederzugeben, wo uieines blinden Ltönigs duld-saules Ä^ib nur zun? letzten Male die 5>and Leben reichte. Nie inerde ich deu stillen Vcilinsonntag vergessen im Jahre deul t^'ebnrt'>t-age der ^lönigin," fuhr der alte !L!cnn sinnend fort. „C-rinnerst du dich noch «ihrer, Dietrich? Ich hatte dich mit hinans-genonlnn'n, ich nieintc, es nn'isse dein junges '5'>erz vx'iten, wenn du d<'r .^i^nigin ins Än-!ae blicktest. Auch in i^^annover wollten die al^ jen t^etrenen den t^'ebnrtstag der .^königin sestlich begehi^'n. W<"lisensahnen sollten flattern, die Fenster s^ssten orl^nichtet, die Ctra-s'en mit gelin'x'is^em Eand bestrent Vierden ,lnd eine .^linderprozession uiit Schärpen in den hannoverschen ??arlien sollte mit d^'r Prozession binauÄvsordelt werden, der un-z,lücl!lichen ^tölligin auf der Marienburg zn j^uldigeu." „Ja, Vater, ich weis; eS noch, als iväre es jerst lxnlte geschrheu. Ich war iilng dainals »lud niein .s-^erz schlng für die ^löuigin uud snr die jnngen Prinzessinnen, die sich so IhuidvoU uuS neigten, und der ?)e.utige^ am 17. September auf einem Felde bei Kut-tenverg einen Mord h« versucht zu haben; er halbe ihr vier Echlttge mit ei-nem Hammer «auf den tkvpf versetzt, Schüsse auf sie «bgogeben und sie dann mit Benzin Heessen- unlv lmgezi!n.det. Riha liegt im Krmlkenhiause in Behandlung. —as.— t. Eine griechische RSuberbande vernlch. tet. Auf dem Olymp wurde eine Räuiberiban-de von (Gendarmen um.zingelt und bis auf den letzten Mann niedergemacht. Da auf die Ij,i'öpfe der Mäuberbande, die !die Gogend schon feit Monaten unsicher geniacht hatten, ein Preis von einer MMion Drachmen gefetzt »rmr, schnitten die Gendarmen den Erschla-gencn die Mpfe ob, die dann öffentlich auS-gejstellt wurden. —crr S e l i n-e k, Mitglied des nationalsozialistischen Geme'iuderatSklnbs, aus dienftlichen Rücksichten das Mandat niedergelegt. An seine Stella gelangt ans der Liste des Nationalblocks .s>err Stanko D e t e l a, Direktor der „Ma-ribor^ka tiskarna". .^^ierauf berichtete dor Bürgermeister über eine Zuscbtist der?^inanzdelegation in Ljub-ljana, wonach diese die Einstellung der Auszahlung dee Gemeinde-Zulagen angeordnet hat. und Mar so lange, bis alle rijckständiaen StaatDeuern in Slowenien beglichen sind. Die Zuschrift erweckte im Gemeinderate allgemeine Entrüstung, da die M a r i ib 0 r, 22. September. Gemeinde doch nicht für die Staatsfteuern verautwoi^tlich geiuacht werdeu kann. Es wur de ein ene^gifcher Protest befchlosien, und falls dieser erfolglos bleibt, wird dix Gemein de die Gemeindezulagen in eigener Regie einlieben. Der deutsche Gemeinderatsklub stellte bezüglich der Einforderung de? rückständigen Steuer« deu Antrag, det Bürgermeister möge bei der Finanzdelegatiön iutervenieren, damit der mit 10. September ^festgesetzte Termin bis Ende Oktober verlängert werde. Der Antrag wurde ohne Debatte angenommen. In einer weiteren Interpellation verlangten die d e u t s ch e n Gemeinderäte vom Bürgermeister eine Intervention bezüglich der deutsche« Parallelklasse« a« der Bürgerschule In der Begründung betonte Dr. M ü h l-eisen, daß in die Bürgerschule über 50 deutische Schülerinnen eingeschrieben wurden, die deutsche Klasse jedoch vom Ministerium verboten wurde. Der jSürgermeister erklärte die Sachlage und gab der Meinung Ausdruck, daß die Gemeinde in diesem Falle nichts unternehmen könne. Dieser Anschauung war auch GR. Dr. I e r 0 v 8 e k, während der Sozialist O i! l a g für die Eröffnung der virtt mit Iwlo««lem Lttolzxe nur von fHckmInnem unä enten K>p«ltLtea »nei« k«nnte, Wttel VU.5^8 M'. Vottkom^ men ua»ckAl!Uck! a»ckxev!«en! Liditit. lled in »Ilea Xpotkekea un6 Vroeerieo. Lneuxt cdem. ?dvm. l^dor>torinm 1«. V. Vlilsn.. Äzred, lUc» ZV4. S7K6 beutfchen Schulklassen eintrat. Der Antrag wurde nach längerer DeHatte abgelehnt. Eine länMre und stellenwebfe sehr stürm^^ sche Debatte entwickelte sich über das alte Kapitel der O Wohnungssürsorge süe Delogierte. Der nationalsozialistische Klub stallte eine« Antrag, wonach die Gemeinde 1. an das Militärkommando um die Ueberlassung der alten Draukaserne herantreten, 2. die Adaptierung der Dragonerkaserne verlangen und Z. vonl Wohnung?gerichte die Ausführung des 8 23 des Wohnungsgesetzes verlangen M, wonach Jndustrieunternehmungen verpflichtet find, sür ihre Angestellten Wohnungen zu bauen. ?^n Antrag begründete GR. Tum-p e j, der betonte, daß mit 1. November geB gen 100 Mieter delogiert werden, für die ei-« ne Unterkunft vorbereitet werden müsse. Die sozikt^listischen Gemeinderäte, welche sich an der hierauf folgenden Debatte lebhaft beteiligten, hoben die Tätigkeit des gewesenen Gemeiuderates in diesev Hinsicht hervor, der jedoch daran von den Anhängern deS jetzigen Nationalblocks gehinli«rt worden sei^ Dieser Vorimirf ga>b zu heftigen Auseinan-devsetzungen zwischen den beiden Grnppe.r Anlaß. Schließlich wurde der Antrag dcS Vizebürgermeisters Dr. Lip 0 ld angenom^ men„ wonach der Vorschlag der Finanzsekch tion zugewiesen wird, woraus eine besondere Sitzung einzuberusen ist, auf welcher nur diese Frage erörtert wird. Jnzwisch^'n aber svll der Biirgermeister bei der Milttärbehi>cde be züglich der Kaserne intervenieren. Hierauf gelangte die Juterpellatio« bezüglich der Metallsürge ^ die vom sozialistischen Gemeindttatsklub stellt wurde, zur Beantwortung. Die An« schaffung der Särge war im Kostenvoran^ schlage vorgesehen und vom Stadtrate bewilligt. Der Bericht wurde zur Kenntnis gei nommen. ' Die ztveite Interpellation bezüglich der - Verlängerung der Arbeitszeit stir die Gtra-ßeuarbeiter, welche ebenfalls in der letzten Sitzung vmi den Sozialisten gestellt wurde, wurde dahin beantwortet, daß diese Berlängeruug auf Wunsch der Arbeiter vom Gemeinderate bs«! schlössen wurde. Die Sozialisten stellten da« Weg zur Burg hinan hat die alten Zei'ten wieder so.lebendig gemacht, als wäre alles erst gestern geschehen. — Ich sehe die alte Lindenallee, die tiefe Schatten wirft bis zu deul schmalen Fuszsteg, die zu der stolzen Wel fenburg hinanführt. Ich sehe die blühenden Fel!'c>'. wie einst den Leiueflus^ wie ein fil-berncs Band. Nnd dann den stillen Buchenweg, den v ir heule gingen. .Hast du bemerkt, die Zweige tragen Lchon grüne Blattfpitzen? Damals, als wir am Palmsonntagrat die Königin uns im Burghof mit den Prinzessinnen entgegen und du reich test ihr den Strans; Weidenkätzchen als A^i-chen des Friedens, und deine jnngen Augen blitzten, als du so begeistert zu der hohen Frau die Worte sprachest. Wie war es doch glc'ich? AH — ich habe sie Vovgessen." „.tzie Wels, hie Wels, so klingt's durch unsere Auen, .^ie Wels, hie Wels, so brennt'S in unserm Her. zen, Preis uns'rcr Königin, der edlen Frauen, Die inild im Gliicke l)lieb Md groß in Scbmer- In den Zügen des Alten wetterleuchtete e^. Es war, als drängten sich Tränen in sc ine jetzt ach so müden Augen. Wer so die Worte wiedergeben konnte, das war kein Vaterlandsverräter, wie or imnler gemeint, der hielt die Treue fest. Dietrich hatte die Verse ganz versonnen vor sich hin gesprochen. Längst verblaßte Ju-gendlbildcr sttiegen vor ihm auf. Sie waren alle heute lebendig geworden, bei dem Be-fuch in der Marienburg, die ganz verträumt, wie ein Stücklein Vergesienheit, im Früh-lingsglan^e lag. War es nic^ ge»vesen, als müßten Diener mit gepuderten Perrückoßi, Kniehosen und Schnallenschuhen durch die Gänge des Parkes eilen, als müßten zarte Frauen mit duftigen Gewändern und Männer in blitzenden Uniformen durch die verwachsenen Wege lustwandeln? Nur Schtnetterlinge und blaue Libellen slatter-ten heute darüber hin und oben um den hohen Tuvm flogen die Raben und eine Eule hockbe vor ihrem Nest. -» „Vater," sagte Dietrich leise, „mir war der heutige Tag eine Offenbarung. Wieviel mußt ^ gelitten haben, damals, als die Verord-uung kam, alle Ovationen für die Königin zu Unterlasten. Ich halbe verftehen gelernt, wie du litteft, al^ nlan die Königin zwang, die Marienburg zu verlasseil, und als du und die alten Gelreuen einse^n mußten, dasz der blinde König nicht wiederkommen würde. — ^Aber auch ich halh« uniler alteß KünigSjaus^ nicht vergessen, wie du geglaubt, und wenn ich zu der neuen Fahne schwur, aus Ueberzeu^ guug schwur, weil ich einsah, daß der neue Kurs der rechte und einzig mögliche, unser herrliches tzannoverland blühen und stolz emporwcichscn zu lassen, so weiß ich doch, das;' viele tausend Herzen darum so heiß geblutet haben, »sie das deine. Und nun. Bater, las; uns Frieden wachen. Laß mich nicht nur wieder im Haus der Bäter heimisch sein, so« dern auch in deinem Herzen!" Da öffnele der alte Mann seine Arme weik und zog den Sohn fest an seine B-rust. „Ich habe einsehen gelernt, Dietrich,^ sagte er ernst, „daß der Jugend Wege andere sind als die unserigen, ich habe einsehen gelernt, i>aß die neue Zeit die alte überwunden hat. Wenn wieder der junge Kaiser mit den hellen blauen Augen einzieht in .^annoi^ Tore, dann will ich nicht von ferne stehen, fondern ich will ihn sehen, will ihn grüßen, wenn er zu den s?r sür .^it und Ewigkeit." lSKuh tolgt.» f----—- Her den Antrag, die ArbMszekt mit 7 Stunden festzusetzen, in welchen auch eine halb-stünd^e Rast inbegrdffen sein soll. Tor Vorschlag wurde der zus^ndigen Sektion Überwiesen^ > ^ Berichte wr ««Msse. l tzlermlf erstatteten die einzelnett Referen-^ten der Ausschüsse ihre Berichte. U. a. wurden zahlreilZ^ Rekurse gegen die Vorschrei-düng der Wasiergobuhren erledigt. T^iters 'wurde die Errichtung eines Wagenschuppens Bei der städtischen Schlachthalle bewilligt. In «jknigen Schulen^ werden die nötigen Reparaturen vorgenommen. Eim: längere Dcbat-!^se entwickelte sich über die Frage der Prrßchwns von Pavillons in der Aleksandro-va ttfta »Kom Trg Svobode bis zur Presernova uliea. Der Ausschuß beantragte die Errichtung solcher Pavillons nach dem Entivu-rfe des Bau-ianrteÄ. Die Mehrzahl der Gemeinderäte war jedoch dagegen, so daß der VorsKlag abgelehnt wurde. Me ! ^ st Neguliermig der Vrtna «lica »«atztRTvß, vktztv«e^ 'wge!bällde, weilches inl ätzten Jahrzehnt stark vernachlässigt wurde, ! erhielt nun wieder ein schönes ^ind würdiges ,Aeußeve. Aber auch das Theater innere, Meiches schon mchr abstoßend als anzieHend twar, wurde Mllomlilllen ronoviert. Das ^^r-^terre wurde derart unljgestvltet, iHiauptetnigang der Zutritt nur zn den Steh-!.plätz^ Mtntlvet wird, welche von den Sitz-Mätzen durch ein Gelänlk»er getrennt sein Werden, ss daß ein Gedränge, wie es in den Zerflossenen Jahren oft der Fall >var, ver-.«üedeil wird. Der Zugang zu den Parterre-Mtzen wurde durch die Beseitigung der beiden jlSeitenlogen Nr. 3 erriet. Dadurch wird ^^uch !daS unangene'hme (bedränge lxim Daupteingange, welches so oft zu AnstlVi't'en Anlaß gaib^ auMeiben und die Parterrositze äu den anigeneihmlsten Plätzen ^ ^^lers gezählt werden können, Wohl die Pnrterr^'itze als anch die gesainten L^en wurden voMonvinon neu tapeziert und ^e Vergoildung auf der Decke aufgefrischt. Die ?ldaptierungsmKeiten d<ürften bis 15. Okti'.il'ec beendet sein. Der Genn^nderat hat in seiner gestrigen Sitzung den noch noNvcn-^l>igen Betrag von 40.000 Dinar beivisligt, so daß nun alle Schwierigkeiten, die diesen schon so nDtivendigen Arbeiten iinl Wege jstnilden, beseitistt sind und MMrt dein Ge-ineinderale hieftir die vollste Anerkennung. Das Theater aber hat damit bedeutend gewonnen lind insbesondere wieder die seiner-zeitige Anziehungskraft erlangt, ihm ^n durA auf Grunjd des fachlnäNnischen Guta^ens zur Vornahme einiger ÄköpoÄlwren und Be-seitigung beanstandeter hWiemscher Mängel verihiailten wurde. Bon einer Verlegung der gesamten Bmuerei ist dalher keine Rede. ro. m. Ein gutes Pilzjahr. In den letzten Ta-??en wurden aus den hiesigen Marli große Mengen von Wlzen ^bracht. Landlc'ute erzählen, daß das herrschende Wegenwetter ein reiches Pilzjahr mit sich brachte. Es ist niw schade, daß sich ein Großteil unserer Be^wl-kcrung noch imnier nicht bewußt ist' daß die P'lze unserer Wälder einen Ncia,tum dar-stellen. Bei etwas sorgfältiger und sachkundige»! Sortierung und (fmkainnilung der Pil« z2 könnte so mancher, der sich vergeblich den L?cpf zerbricht, zu schönen Einnahmseneslen gelangen. Wenn man bedenkt, daß im Vc?« jähre nur aus Slowente»r um .^0 Millioilen Schwännne ausgeführt wurden, wobei a?cr nicht einmal der zehnte Teil der Produktion unserer Wälder erplnitiert wurde, kann man den Wert der Pilze richtig einschätzen, —ro. m. Die Anmeldungen für das Theater« abonnement werden nur noch bis Samstag den. 26. d. entgegengenommen, worauf alle Interessenten aufmerksmn gemacht werden. Die Anmeldungen nimmt die Theaterkanzlei iäglich von 9 bis von l") bis '7 Uhr entgegen. ^ —ro. m. Vefitzwechsel. Das Gasthans Pregl am SlomSkov trg, GeburtK^us des deutschen Dichters Kernstock, hat Herr V e r z e l, gewesener Gastivirt Ln. d^.r R^ka cesta, käuf-lich erwm-ben und wird daS^GasthauS in eigener Regie weiterführen. — Wie verlautet, interessiert sich für das Sanatorillm „Petro-vo selo" eine ausländische Gesellschaft. Ein neuer Beweis, daß das Sanatorium von gro ßer Wichtigkeit ist und nnter geeigneter Führung Großartiges zu leisten vermag. Es wird nur der Indolenz de-r heimischen Kreise zuzuschreiben sein, wenn das Unternehnlen in ausländische Häntw gerat. ^ ro. m. Die FleischpreisO haben «euerdings «ach^lassen. Da die Viehpreiise in der letzten Zeit nicht gefallen sind, sondern im Gegen-teil noch angezogen ha^n, kann man diese Tatlsache nur der in^ier mehr zur G.'ltung kommenden Konkurr^lj^ zuschreiben. Größ--tenteils wird Rindfleisch schon init 10 Dinar angeboten und nur Primaware erzielt höhere Preise. An der städtischen Fleischbank am RotovZkk trg wird Rindfleisch M 10 Dinar^ per Mogwmm ausgeschrotet. —ro. m. Die ueuregulierteu Vrotpreise bleichten in den meiisten Fällen eine offen^sichtliche «Ver'lleinerung der Sonlilneln mit sich. Die be-rufel»en Organe würden gut tun, der Sache nachzuforschen, !6enn - -dann kann man vvn einer Berbillignng des. Brstes sprechen. —ro. m. Unfall. Am 22. d. M. verunglückte in ^Ler Ziegelei der Firnva Derwuschck in Las-terSberg lc>er Ziogelaribeiter Steson Kola, r! L. Mit der rechten Hand geriet er in die Ziegelpresse, wobei ilh-m die Hand bis zum ElVbo,gen zerquetscht wurde. Me ReMlngs-M-eilung leistete Verunglückten die ei^te Hilfe und überführte ihn ins Allgonieine Kmnke^chaus. —ro. m. G^undheitswochjenbericht. Bovn »städ^ iiischen Phylsilkate wii'd für die Zeit vom M. bis 21. Septenniber folgender AuÄveis über den Stand der anisteckenden Krankheiten in Marivor verla-utbavti: Scharlach: verblieben 3, neuervran': verbleiben — Typhus: verblieiben 3, neuerkrankt 0, ver-bledben 3. —ro. m. Wetterbericht. Maribor, 23. Septeniber 8 Uhr früh. Luftdruck: 734; Baronleterswckv: 7.'D; Dhevuw^ygwstiZip: — 2; Maxbulaltein-i^^eratnr: 2(i: MiniMaltoinperatur: 17; Dilttftdriick: 20 Millimeter; Windrichtung: SO; Bewölskttng: Mederschl^g: 0. —ro. m. Neue Kurse für Maschinfchrelben, slowenische und deutfche Etenographie sowie Buchhaltung begiimen an der Privat. Lehranstalt Ant. Rud. Legat in Maribor am 1. Oktober 1025 dauern vier Monate. KiMreibgnM uyh im i. MWEvWMW geschäft für Bürommschinen Ant. Rud. Legat Ä Co., Maribo'r, nur Slovensta ulka Re. 7, Tele^)on 100. Keine Filiale! 10287 v. Privatangestellten-Bildungsverein. Die TanzsÄtion evi)ffnet ihre heurige Danzsaison n,it 1. Oktobtr und finden die Einschreibungen vln Donnerstag, Freitag «nd Samstag von 20 bis 22 U'hr und Sonntag von 10 bis 12 Nhr vornlittags in der Gambrim»shalle statt. Die Sektionsteitung. B. 229 v'. T. S. K. Merkur. Anr 3. Oktober im Götzsaale ein großer Herbstrunnuel. V 220 Spott. GB. Rapid gegen GK. Maribor. Sonntag den 27. d. treffen sich znm ersten Male seit ihrem Bestehen die beiden .tz a n d-ballf amilien obiger Vereine. Dem Spiele, das unser Sportpubliluni mit dem größten Interesse erivartet, kann man schon jetzt einen sehr spannenden Verlauf beimes-s^en. Die Maribor-Familie, Ivel6)e in ihren letzten Spielen bewiesen hat, daß sie auf diesem Gebiete des DvMensportes bereits eine anerkennenswerte .Höhe erreicht hat, wird gewiß mit allen Kräften besdre^bt sein, ihren jungeil Ruf zu bettyahren und zu festigen. Rapid, eine ebenso skinke und gut trainierte Fanrilie, wird aliso fommeirdell Sonntag einem scharfen Gegner gegenüberstehen und alles ausbieten nmssep, inn aus diesem Kanrp fe ehrenvoll hervorzugehen. Man sagt nicht zu viel, wenn n?an dieses Match als das interessanteste der S^i'^on bezeichnet, » >' ^ Ebenso wird der Mcistevschaftskanrpf der F u ß b a l l >m a n n s cha f t e n eine Sensation des TageS darstellm. Ueber den Ausgang dieses Spätes hätte nmn vor einem Monalte noch sicher entscheiden können, heute jedoch, wo- Daribor trotz seiner ver-g«!ngenell Niederlagen in ibreni letzten Spiele gegen Merkur boiviesen hat, daß er eiiun nicht zu unterschätzenden Gegner darstellt, i'st >c>ies zu nichte getnacht. Denr Spiele kann man also einen sehr spailnenden Verlauf zuschrei^n. Die LeitMig des Spieles wird diesnml in de-iv Händen eines Schiedsrichters aius Ljubljana liegen. —ko. : S. B. Rapid. Di>nnerstvig, den 2^. d. M. um 20 Uhr AH-SiiMng. Erscheinen Ehren-Pflicht! — Freitag, den 2ü. d. M. um babb w Uhr Spielerverscinmilung der 1. sowie der 2. Jugend,, unl 20 Uhr der 1a- und 1b-Mannschaft. .^ko. : Radfahrer - Slebirgsmeisterschast Jugoslawiens. Die Gebirgsnkeiste^chaft Jugoslawiens wurde am Sonntag in LjiBljana ausgetragen. Sieger blieb Kranje (Orao, ZaFrÄ). —as— : Dreiländerkampf Schweden—Norwegen —Dänemark. Den .^'»öhepnnkt der nordischen Leichtathletik-Saison bild.^te ein Drerländer" kämpf SclMeden—Nonoegen—Dänennirk, der anl Sonntag in Oslo ausgetragen wur-de. Der Schwede Lindström konnte ini Speenverfen mit einem Wurf von l»? .'N Mc tern einen neuen Weltrekord ani'.telk'n. Den bisherigen Rekord hielt der?ln'.er!klino, daß die dortige P». lizei ein komnrunistisches Ävnchlvitt entdeck? nur V k'anmnlllilsten vechastet ho»be. Bei zchlreichlNl Hausdurchsuchungen wurden tanrpvonrittierenii^ Dokilmente beschilqgß«^t, unter anderen die Organisationsstatnten ^r Vereiniaung „Rote Hilfe" für den Fall ei. Nl's Aufstandes. In mehreren Ortschafte« der Provinz wurden ebenfalls Verhoistun^n! vorgenommen. Flugverkehr Berlin Moskau ^ PekiuA Tokio. Verlin, 23. Septeinber. Wie das „Berllinev Tageblatt" erfährt, hat der deutksc!^ „Aorv-Lloyd" befchlossen, im nächsten Jahre dem japanischen Volke einen Besnch abzustatten. Der Flug soll außerdem der Vorläl^er eine« regellnäßigen Flugverkehrs Berlin—Moskau —Peking—Tokio sein. Man glaubt, die 10.000 Kilometer lange Strecke, auf der 3Y Larldnngsplätze eingerichtet werden sollen,, innerhalb von 5 Tagen zurücklegen zu körr» neir. ^ II?-- ' ' 5 Schwierige Lage der Spanier in Marokko. WÜB. London, 23. September. (Wolfs.) „Dailti Telegraph" ^'richtet aus Tanger: Än der mittleren Küste von Tetuan hege Ulan wegen der a»l der Bucht von Sobedissa gelandet'n spanischen Trnvven große Veso-rg nis. Die Gewehr- nnd Geschützfeuer in den spaniischen Stellungen werden immer stärker« Jeden Tag treffen 5!>ospitalzi;ge mit Ver-unlndeten in Vkelilla ein. „Daily Mail" mel det aus Madrid, die Spanier hätten beim ersten Verlsuche, die Riflente von der Küste aus anzugreilsen, eine Niederlage erlitten. Einigung über die Abrüstungskonferenz MkB. Genf, 23. Septeinber. In «der Un-ltersonliinission der dritten I^inunission des Völkerbundes wurde ei,le Einignng über die AbrilstungKonserenz erzielt. Äe Wnferenz wird vonl Völkerb'undrvrt einberufen wel^oen, ivenn er den Augenblick fsir gevomn^en hält, das heißt, wenn die Sicherheit aenügend ge-N'ährleistet ist, nran an die ^lbrirstu-ng denken kann. Die Grundsätze des Protvkolls sind also aufrechterhalten worden, wie die fr>an»ösis.t»e Del^egatlon es verlangte. Die Vorbereitungen sl'>r die Konferenz, die Aufstellung des selir konvplizierten Proqrammes unlc» das Studiuni der verschiedenen techni« schen Probleme iverden .sc^n hsut^ iMNinen a » r o r » Ir'ZeN a»if UunMsr ?!vV5p:nm»er lVLd klKKlvOK. ^IÄcs»n«tro»» 7 »«kW»n un6 drsun It064 Aus Itad und Sem. > Die blutigen Lorbeeren v»n Monza. Alljährlich im Hcvbst färbt sich der Zement der Rennbahn von Monza bei Mailand rot, nicht vom fallonivn Laub, sondern vom Blu. te seiner Opfer. Alljährlich erhebt darauf die Kritik ihre zornige Stimme And erklärt ein" nrütig, «so könne es nicht weiterffehsn, keine frenrde Nation werde mehr ihr Prestige a»f einer Bahn einbüßen wollen, die nur für ortskundige Fahrer geeignet sei. Und all-jährlich wiederholt sich dann dieselbe Geschich te: Kampf vnter verschiedenen ^rben, Sieg für die italienische Trikolore und — Blut, das immor gleich rot ist. An dieisem ersten Septembersonntag stellten sich d^ weisen Mercedes, die im vergangenen Jahrs Tod Zborowskis zu ^klagen hatten, dem Starter nicht mehr. Dafilr sprangen die Amc rikaner ein, die Dnesenburg nnter Kreix nnd Milton, während ein englischer Laubfreich nur ein paarmal so zum Epaß um die Bahn hüpfte. Kreiß lögte den prädeftin'iertcn italienischen Siegern — der Kronprinz selber gab das Via, Fürfkn und Prin;.'ssinnen, nicht zu vergesien Edda, Mussolinis tapfere Tochter, waren da, den selbstverstl'in^lichen nationalen Triumph zu feiern - ein Tempo nach der A'rt von Indianapolis v.r und fuhr auch sofort die überhaupt schn^'llste Run de mit 3.36.4S, wa» ewer Äundengösch vin-digkeit von 166.19 Kilometer entspricht. Aber ein zweites Mal fuhr er sie nicht, sondern so-fort über dir berüch-tiigte LeSmo-K^lvve hinaus. Kreisel, Umschlagen »- aus. Darauf konnten die Mfa-Romeo wie Üblich ein Pri-vatkarusiel aufmachen und den Sieg unbestritten landen: Erster, zweiter, dritter — alles Alfa-Romeo. Ohne ein Blatt aus rem Lorbeerkranz dieser tatsächlich ausgi'zeichne-ten Maschine Pflücken zu wollen, darf nian doch wohl erwähnen, daß Ascnci. Italiens bester Fahrer und mehrmaliger intcrnatio" naler Sieger, kürzlich in dsr Fremde den Tod fand, als er dort d^ebbe Taktik amvLN-den wollte, wie^ sich in Monza herausge^ bildet hat. ist immer wieder dieselbe Ge-schichte. Nur der durch wochenlanges Training vollkommen mi^t der Bahn Vertraute dars so in die Kurven gehen, wis ^'3 sich — eben nur die italienischen Alsa-Romeo ge-swtten. Der weN'i^r Geübte gri'cht Freivnd^ Hein. DaÄ mußte nun oiuch d^r „Klub der .Hun^rt in der Stunde" ei^^sahren. der sich Awei Tage nach dem Großxn Pr?i? hier seine Bluttaufe holte. Selbstverständlich in der Lesmo-Knrve.''°^ilnd diesmal traf es einen Tourenwagenl Fahrer ein R'.'ch^Nin.valt Le-ona-rdi, der in einer dunklen Ahnung scine Frau nach Monza zurückschickt, bpvor er ins Steuer gr^ft. Er nimmt die Kurv^' zu tyeit. rennt gegen einen Bauns, zerschmett^'rt sich den Schädel. Wie Jahre, Anhebt nun wie^ der die Krim ihre zonuge Stimme: (juoiisliue tall6on»7 —as—> Kkw. Vlttg-Ki««. Bon Montag' bis. einschtteßlich Donnerstag? „Nn SommernachtSdraum", Komödie nach dem Werke Shakespeate».- Apoll0'Mko. Bon Dienstag bis einschliesslich Donnerstag? „Die große Unbekannte", 2. Tetl. „Die große Unbekannte." Der z^veite Teil dieses großen Frlmwerkes bringt neben dem dramatischen, manchmal sehr aufregenden Teil (Flucht aus dem (^Gefängnisse, durch die endlose Wüste usw.) Szenen von ergötzlicher Komik, die auch den Skeptiker zum Lachen bringen müssen. Das meisterhafte Spiel Tl-len Richtevs, die alle Männer in Ihrem Netze fängt und sie zu ihrem Zwecke, die Befreiung ihres Geliebten, ausnützt, wirkt hinreißend. Kleiner Anzeiger. gekrauchte l^echenma HlVrkkSneue «nd Echreibmaschinm. jchi»«. vleiftistfpitzmaschiuen, VervieMtigungO » Apparate, Sohlen Aarb^nbee» Durchschlaftpa^ere, WachSpa-pitre, Wachspapierfarben und verschiedenes AubehSr, eigene Gpezial-Revaraturwerfstiitte fiir Büromaschincn. Ant. Nnd. Le» gat ^ Co., Maribor. «ur Elo» «Nei 7. Keine Filiale^ Telephon Igt). Schneidermeister L. Kokals ist in sein eigenes tzauS Pobretta «efta G« sneben der Magdale-naschule) übersiedelt und emp. stehlt sich für sämtliche Schnei-verarbeiten in erstklassiger Ausführung zu billigsten Preisen. lyS^4 Gtoffknöpfe. Lederknöpfe protzt immer billigst Plankl, Tattcn. bachova ul. IS/3. NMl VobnunqStausch! Zimmer nnd Küche wird gegen !! Annmer u. Küche getauscht. Kettejeva iil. L. Brie. Nehme 8 .Herren in gute, bücg.?r llche Berpfleguitg. Adr. 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N0S3 Aufforderung. ^ai'tiznacco ^alcob, /^srtiKnacco I^ikc>ssus. i^llrttjtnAcco Peter, /^etllci Dominika, vorvitMet^ ^srtlznaceo wollen it)ren Ausentt)al!sort im eigensten Inleresse unter »Privalrechte« an die Verwaltung der .Mar-burger-Zeitung" einsenden. Ebenso Verden Persomi, welche die olien genannten kenneu, gebeten, Auskünkle über dieselben unter obiger Adresse gegen Versttluna der Spesen bekanntzugeben 11087 Medijgiert: UdoSai» er. v«a>^t»orttich vir deu SerauSaeber und jUr die Druckerei .Mariherjkä ttlkarna d. d.": Stanko T> etel a.^ Vetde'iu Maritzor.