^146. ^N^NzKWS" Mittwoch, W.Iuni^ '^^'M.»i«^ 1882. VW" Dcs h. Feiertages wegen erscheint die nächste Nummer Freitag, den 30. Juni. Mit 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf die „Kulmchrr Zeitung." . Die Pränumerations-Bedingungen bleiben unverändert und betragen: ganzjährig: At Pyst unter Schleifen.....15 fl. - kr. zM Laibach ins Haus zugestellt . . . 12 „ — „ >lm Comptoir abgeholt......11 „ — .. Aalbjayrig: Mlt Post unter Schleifen..... 7 fl. 50 kr. HUr Laiblich ins Haus zugestellt. . . 6 „ — „ >5m Comptoir abgeholt...... 5 « 50 « DM" Die Pränumerations' Beträge wollen poltofrei zugesendet werden. Laibach im Juni 1882. Jg. v. Kleinmanr K Fed. Damberg. Amtlicher Theil. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Alwhöchster Entschließung vom 24. Juni d. I. deu p»ouisorischl'n Vorstand der Direction für Staats-Hlsenbahnbctrieb in Wien, Sectionschef Alois Ezedik v. Viü >< dlsberg, zum Seclionschef extra «. Lambert blickte in sichtlicher Verlegenheit auf seine MNgerspitzen; er ärgerte sich über seine höchst ein-^!Uy« Schüchternheit uud konnte sie doch nicht ver« «Ja. eine schöne Zukunft!" sagte er endlich leise, tz""d gut. so herzensgut ist er bei seinem reichen uy Fast eine Stunde saß Frau von Arnau neben "larcella und theilte ihr so manches aus dem Leben hü// verstorbenen Mutter mit. Das junge Mädchen "l ihr schweigend zu, die großen dunklen Augen ruhten dabei unverwandt auf dem edlen, ausdrucksvollen Frauenantlitze. Der helle Klang der Bergglocke verkündete die Mittagsstunde und mahnte die Commerzienräthin an das Nachhausrgehen. «Darf ich Sie wiedersehen?" fragte Marcella, die Hand der stattlichen Frau noch immer festhaltend. „Welche Frage! Ich erwarte es sogar mit Be, stimmtheit, dass Sie mich besuchen. Wir wohnen in dem Gasthofe zur „Stadt Venedig". Frau von Arnau beugte sich etwas vor uttd küsste d« Mädchenstirn. ! «Mein liebes Kind! Verzeihung, aber. .." „O bitte, nennen Sie »stich nur so", bat Mar-cella, und der sonst so kühle Blick der braunen Augen-sterue strahlte inni^ auf; sie reichte auch Lambert die Hand, er fasste sie wohl, wurde aber sehr roth und verbeugte sich recht linkisch vor der jungen Dame. «Gewiss, ich komme recht bald," rief das Mädchen noch einmal den beiden nach, dann streifte ihr Blick die alte Kapelle und die Lippen flüsterten träum» verloren: «Ihr seid fortgezogen, meine bolden Lieblinge, jetzt, wo eine leise Ahnung von Gliltk in meiner einsamen Seele heraufdämmert!" XI. „Wie ein erbleichend Frühroth fliegt Ein Lächeln über dein Gesicht. In Traumcödiimm'rung eingewiegt, Wie bist du schön, und weiht eS nicht. Hans Hopfen. Marcella schritt gegen ihr« sonstige Gewohnheit ziemlich schnell durch den reizenden Garten des Landhauses. Als sie das Palmenhaus passieren wollte, hörte sie lachende Stimmen aus demselbeu an ihr Ohr dangen. Gräfin Sibilla konnte sich nicht lange in Petrowitfch' Gesellschaft süßen Träumereien hingeben. Eäne Freundin aus der Nähe Berlins war mit drei HHchtern in M. angelommem, wo sie einige Tage ver- weilen wollte. Sie stattete .^gleich lhren Besuch in der Villa ab und wurde scheinbar i.'.'ll lebhafer Freude von der Dame des Hauses begrüßt. Uarcella wollte an dem Glashause vorüber eilen, als plötzlich Gras Prtro-witsch in der Thüre desselben erschien. «Sie kommen eben recht, Comtesse, um den Baronessen Lünburg Gesellschaft zu leisten", dabei wies er auf drei rosige Apfelgesichter, die hinter dem schönen Manne in dem grünen Dämmerlichte der Palmen auftauchten und mit sichtlicher Neugierde auf das bleiche, ernste Mädchen niederblickten. Lina, Ella und Neata. die Baronessen von Lünliurg, kannten zwar die Tochter des Ministers längst aus einigen Photographien, die den Glanzpunkt ihres gemeinjchastlichen Albums blldeten und von ihrer Gouvernante als sehr vornehme, elegante Vllder bezeichnet wurden, aber gesehen hatten sie dieselbe noch nicht, denn sie waren bisher noch viel zu jung, um Mama auf ihren kleinen Sommerausflügen begleiten zu dürfen, schließlich laq Schloss Lünburg fünf Stunden von der preußischen Hauptstadt entfernt, und das bauchte den Baronessen eine Ewigkeit. Lina, die in Marcellas Alter stand und ihr an Größe und Gestalt glich, eilte ihr zuerst entgegen, während die kräftig gebaute Ella, die ein Jahr jünger sein mochte, und die schmächtige dreizehnjährige Beata langsam folgten. „Ich freue mich unendlich, Sie kennen zu lernen, Comtesse", sagte Lina, indem sie ihr die Hand ent-gegenstrrckle, «Ihre Photographien, besonders die letzte mit der schwarzen Sammetschleppe, die uns die Frau Gräfin. Ihre Mama. die Güte hatte zu senden, entzückten mlch." «Auch uns", warf Ella mit tiefer Stimme ein an deren Arm sich Beam, die Jüngste, hieng. welche em paar prachtvolle flachsblonde Zöpse. belaß die weit über den Gürtel des dlassrolheu Kleides hie'ngen. lFortsebung folgt.) Laibayer Zeitung Nr. 146_______________________________________1262 _________________ _____ 28. Juni 1882. die wirtschaftlich? Selbständigkeit und Unabhängigkeit des Reiches austobt, welcher Agrarzölle einführte, würde auf eine Zolleinigung eingehen? Und was geschähe mit Ungarn? Wir wollen gar nicht alle an< deren Fragen aufrollen, denn jeder weiß, dass die eine Zolleinigung nur dann eintreten könnte, wenn eben die Zollgrenze mit der politifchen zusammenfiele. Und das können die Herren des „deutschen Nationalvereins" doch unmöglich wünschen, sie betheuern ja sonst stets ihren Patriotismus, und der steht ihnen hoffentlich höher als der Kremser Wein. Zur Lage. Die „Norddeutsche Allgemeine Zei-tung" kommt in einer längeren Betrachtung neuerdings auf die inneren Verhältnisse in Oesterreich zurück und schreibt unter anderem: „Oesterreich mnss eben sein, was es zu sein berufen ist, ein Nationalitäten-Staat, welcher allen seinen Völkerschaften gleichen Schutz ihrer nationalen Eigenart gewährleistet, welcher aber nur zusammengehalten werden kann — wir möchten sagen: durch die deutsche Seele. Diese Mischung heißt eben „österreichisch". Wer die Seele allein haben möchte und ihren Leib abzutödteu sucht, wird bald finden, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist, und wer dem Leibe die Seele austreiben will, wird denselben bald zusammenbrechen sehen. Leib und Seele in gesunden Einklang zu bringen — monx 8kna in corpore 8ano — das ist die einzige österreichische Staatskunst. Aber die Seele jammert heute, dass der Leib sie lyrannisiere; „die Teutschen werden aus ihrer berechtigten Stellung gedrängt", wehschreit die Opposition. Es wäre denn doch einmal Zeit, dass die Herren gefälligst definieren, was sie denn eigentlich unter der berechtigten Stellung des Dentschthums verstehen? Helfen wir ihnen ein wenig nach. „Die Wahrung der berechtigten Sttllmig des Deutschthnms heihl: dass di,e Deutschen regieren und dass die Deutschen demzufolge auch im Parlamente die Majorität haben." Das ist allerdings ein sehr starkes Stück von einer Definition in einem Staate, in wel-chem 8 Millionen Deutsche und 17 Millionen Nicht-deutsche leben, die obendrein alle milsammsn. Deutsche wie Nichtdeutsche, kraft der Verfassung auf Basis der Gleichberechtigung aller nach den Geschen des Parlamentarismus regiert sein wollen. . . . Wir hosfcn, es werde die Macht der Verhältnisse sich darin offenbaren, dass sie das österreichische Programm, trotz des verzweifelten Widerstandes der Dculsch.Liberalen, zum Siege führt, und d»e Erfahrungen der jüngsten drei Jahre berechtigen uns zweifellos in ganz entschiedener Weise zu dieser Hoffnung. Wenn wir im Eisenbahnzuge dahineilen, empfangen wir den Eindruck, als ob wir unbeweglich blieben, aber die Bäume in rasender Hast an uns vorbeiliefen. So geht es den Deutsch-Liberalen auch mit dem Grafen Taaffe. Er steht dort, wo er am ersten Tage feines Regimes gestanden, und die Bewegung, welche stattgefunden, war die, dass auf der einen Seite die Rechte, welche ihn nicht zu sich hinüberzuziehen vermochte, sich ihm genähert, auf der anderen Seite aber die Linke auf ihrer abschüssigen Bahn sich immer mchr von ihm entfernt hat. Gmf Andrassy sagte einmal, die Verfassungspartei könne cs ihm nicht verzeihen, dass er eine Politik befolgt, welche Provinzen erwirbt, statt solche zu verlieren. Wie «'s scheint, kann die Lmke es auch dem Grafen Taasfe nicht verzeihen, dass er im Begriffe steht, Staat wie Verfassung zu konsolidieren und Beruhigung ins Reich zu bringen, ohne dass auf irgend rmlch'N Schlachlfel» dern eine große Katastrophe voraüsst,^!»^» wäre, welche dem Staatsgedanken neue schwere Opfer auf« erlegt. Das aber ist ein ebenso staatsmännisches wie patriotisches Wert, und wir hegen die feste Zuversicht, dafs, wenn auch nicht die vereinigte Linke, fo doch das vereinigte deutfch'österreichifche Volk dieser ernsten Arbeit früher oder später seine volle Unterstützung angedeihen lassen werde." Die „St. Petersburger Zeitung" be« spricht die für die Herbstsession des österreichischen Reichsrathes vorbereiteten Steuerreform-Ent-würfe und bemerkt: „Das Cabinet Taasfe schreitet auf dem Wege der finanziellen Consolidlerung des Staates rüstig vorwärts. Der Gesetzentwurf über die Personal-Einkommensteuer ist fertig und wird dem Reichsrathe unmittelbar nach dessen Wiederzusammen-tritte vorgelegt werden. So viel wir erfahren, wird der Entwurf die Frage der Personal'Eintlimmensteuer, mit der sich die Verfassungspartei zwanzig Jahre lang vergebens abgemüht hat, in ebenso erfolgreicher als wirlfamer Weife lösen. Man hofft auf diese Weise eine gerechte und wirksame Steuerverlheilung erreichen zu können." Der „Czas" weist auf die erfreulichen Erfolge der bisherigen Thätigkeit des Cabinets Taaffe hin. Seine Posinon sei erstarkt und gefestigt, denn zu dem Vertrauen der Krone und dem Verlrauen der seine Bestrebungen stützenden Reichsralhsmajorität habe sich nun auch die Sympathie und das Vertrauen der Be« völlerung gesellt. Das Ministerium Taaffe fei aus dem Stadium der Vorbereitung in das Stadium der Organisation getreten, und sowohl von innen als von außen ströme ihm direct und indirect Unterstiltzun'i zu. Das Blatt führt als Belege der Fruchtbarkeit des gegenwärtigen NegienmgssystelM's dic vielen Gesetz? auf, die im Verlaufe der letzten drei Jahre zur Förderung der materiellen Interessen der Bevölkerung er« lassen worden sind, schildert die von Erfolg gekrönten Beninhungen des Ministeriums, das Gleichgewicht im Staatshaushalte herzustellen, und zeigt, wie die Regierung ihr Programm, das in der Versöhnung der Völker und in der Durchführung gleicher Rechte für alle gipfle, allmählich auf verfassungsmäßigem Wege, ohne gewaltsame Erschütterung der bestehenden Verhältnisse, ohne den mit Ungarn abgeschlossenen Aus« gleich zu tangieren und ohne Alterierung der auswärtigen Beziehungen des Reiches, zum Heile der Völker und zur Förderung der Macht und Kraft des Staates durchführe. Das Blatt bezeichnet die Reform der Einkommensteuer als eine der wichtigsten Arbeiten deL nächsten Sessionsabschnittes des Neichsrathes, gibt der Ueberzeugung Ausdruck, das Ministerium Taaffe werde sich die Verbesserung des Loses der Arbeiter auch weiterhin ernstlich angelegen sein lassen, und wieder» holt, dass die Bestrebungen des gegenwärtigen Cabinets , das ebenso die Wahiung der Einheit und Macht des Slaates als die Förderung der Interessen seiner Länder vor Augen habe, die vollste Unterstützung verdiene. __________ Nach einer der „Pol. Corr." aus Sarajevo ziigchenden Meldung wurden im Stcllungsbezirke Krupa 28 Mann assentiert. Am 20 d. M. wurde die Assentierung in S a n s l i m o st beendet. Es wurden ? Mann assentiert und das vorgeschriebene Contingent gedeckt. Die Haltung der Bevölkerung war musterhast. Nach ordnungsmäßiger Dnrchführnng der Losung in Prozor wurden am 22. d. M. 3 Frei« willige, hievon 2 auf das Contingent, 7 Individuen mit Verzichlleistung auf die Begünstigung der Losreihe und 13 in der Losreihe assentiert. Die ganze Amtshandlung ist in musterhafter Ruhe und Ordnung verlaufen. Vom Ausland. Der rufsische „Regierungsanzeiger" meldet: Der Chef des Warschauer Gcndarmeriebczirles Generalmajor Orschewsli ist mittelst kaiserlichen Tagesbefehles vom 24. Inni zum Gehilfen des Ministers des Innern unter Zuzählung zum Generalstabe er-nannt worden. — Ein CommüNlPie des Finanz« ministers besagt, dass die von einigen Zeitungen gebrachte Nachricht über die Absicht des Finanzministeriums, das in das Ausland zu exportierende Getreide mit einer Zollsteuer zu belegen, vollkommen unbegründet ist. Auf Antrag des Generalgonuerneurs von Odefsa sind mittelst Verfügung der Synode vom IN. Juni 32 orthodoxen Priestern und Kirchendienern südrussischer Eparchien, welche sich durch besondere Verdienste um die Beilegung der Juden.Excesse im Mai 1881 auszeichneten, Belohnungen velliehen worden. Die Furcht vor fen>schen Putschversuchen scheint !>ht die Civil- und Militärbehörden in ganz Enqla» d angesteckt zu haben. In fast sämmtlichen Garniso> tzslädten sowie in den Marine-Arsenalen werden die mnfllsscndsttn Vorsichtsmaßregeln zum Schutze dlv Kasernen. Wasfm< und Pulverdepots fowie aller öffentlichen Gebäude getroffen. Die Militä'rkafernen in London sind nnler besonders scharfe Bewachung gsstl'llt worden. Die Schildwachen sind verdoppelt worden, und ein starkes Delachement ist Tag und Nacht in den Kasernen consigniert, um nöthigenfalls alle Eingänge sofort zu besehen. Für die Sicherheit des Pulvermagazin« im Hyde-Park sind ebenfalls außergewöhnliche Vorsichtsmaßregeln ergriffen worden. In den Londoner Gefängnissen sind die Polizeiwachen wesentlich verstärkt worden, um einen allfälligen Versuch der Fenier, die Gebäude in die Luft zu sprengen oder die Gefangenen zu befreien, zu verhindern. Die Krisis in Ggypten. In der Tagesgefchichte nehmen die egyptischen Angelegenheiten und was mit ihnen zusammenhängt noch immer den ersten Rang ein. Die französischen und englischen Blätter sind eben jetzt vollauf mit der Wiedergabe der neuesten Depeschensammlungen beschäftigt, welche die Cabinette von Pciris nnd London ihren Legislativen znr Information über die bisherige diplomatische Action in der egyptischen Frage übergeben haben. Wir können lediglich anf die bereits mitge-th^lten telegraphischen Auszüge aus diesem Acten« materiale sowie auf die neuesten Depeschen über den gegenwärtigen Stand der Dinge in Egypten und Constantinopel verweisen. Arabi Pascha führt inzwischen noch eine sehr stolze Sprache, er lässt England durch einen englischen Zeitungs'Correspondenten „warnen", mit ihm anzubinden, denn es werde mit den Egypten nicht so umspringen können wie mit Afghanen, Zulus und Aschantis. Er verlangte auch vor allem den Abzug der fremden Flotten. Nach demfelben Gewährsmanne schreibt man dem egyptischen Dictator den Plan zu, im Falle von Feindseligkeiten den Suezlanal und die Eisenbahn unfcchsha,' zu inachen. Hierauf beziehen sich auch die eingehollen Dementis der heuli M Depeschen. Vom Sultan hat Arabi Pascha neue OnadenlMlieise erhalten. Das „Journal de St. Pctersbomg" glaubt aber, die Weigerung Arab,' Paschas, sich dem Befchle des Sultans gemäß nach Constantinopel zu licg/lic», beweise die Nothwendigkeit, aus du Herstellung geordneter Zustände i,l Egypten hinzuwirken. Die am 20. d. M. in Wien eingetrofsenen Telegramme über die egyptische Angelegenheit lauten: Paris, 26. Juni. Aus Constantinopel wird der „Agence Havas" gemeldet: In der gestrigen Con-ferenzsitzung wurde das l'l-oweol6 ä« d^iu^i'-o^Lmout von den Vertretern aller Mächte unterzeichnet und sodann in die allgemeine Erwägung der Situation Egyftlcns eingegangen. Morgen wird die Debatte fortgesetzt. — Alis Port-Said wird berichtet : Die englischen Telegramme, welche von Besorgnissen hinsichllich des Suczkanales sprechen, werden hier mit Ueberraschnng aufgenommen; man schabt sie eigennützigen Berechnungen zu; längs des Kauales herrscht die tiefste Ruhe. Die Gerüchte,' dass Torpedos in Vereitschaft grscht werden, um den Kanalmileyc zu unterbrechen, sind vollständig falsch. — Nachrichten aus Alexandrien bestätigen, dass Gcneralcmlsul Sienkiewicz aus Gesundheitsrücksichten um einen Urlallv angesucht hat. London, 25. Juni. „Reuters Office" meldet aus Alexandrien vom 25. d.M.: Der Khed' v e richtete an Naghcb Pascha ein Schreiben, in welchem derselbe die beklagenswerte Wirkung der Unruhe» voin 11. d.M. durch 'die überstürzte Flucht der Fremde", Kaufleute und Handwerker signalisiert. Trotz der Proclamation, sagt der Khedive, welche die Wlederhersl" lung der Ordnung ankündigte, sind die H"^" geschäfte fnkpendiert und schwinden der Credit M das Bargeld. Nachdem auf diese Weise dein ^n°' ungeheure Verluste verursacht werden, verlattgt v Khedive eine strenge Untersuchung über die ^leigM!^ vom 11. d. M., welche niemals einen so ernsten l5Y" ralter angenommen hätten, wenn dieselben vom V ginne an unterdrückt worden wären. Der Khedive " fiehlt Ragheb Pascha, die Urheber, Anstifter nnd^n schuldigen der Unruhen zu seiner Kenntnis zu linngeN' nm die Schuldigen streng zu bestrafen, und fügt ^M ' Die gegenwmllge Situation dürfe sich nichl "erlan gern; es sei unbedingt nothwendig, wirksame UN radicale Masneqeln zu rrgrclfcn, um die Nnhe u öffentliche Sicherheit wieoer herzustellen zu>" ÄAl der Wicderauwahme der Geschäfte und der Mlr" Herstellung der alten frnnldschafllichen Beziehung"» zwischen den Eingebornen und Europäern. Der M dive rechnet schließlich auf die Festigkeit NagheA dass derselbe solche Mahrcgelu ergreifen werde, lvelo, geeignet sind, dieser beispiellosen Situation in l^gM ein Ende zu machen. ^, „,- Constantinopel, 25. Juni. Die BotM " Englands nnd Frankreichs signalisierten der MV einen in ihrem Rundschreiben vom 20. Juni enW tenen Ilrlhnm. Die Pforte sagte nämlich, base" englisch-französische Conferenzvorschlag die 2"''^, Derwisch Paschas zu erleichtern bestimmt wäre; «^ dem der Conferenzvorschlag vor der Mission DclwH Paschas gestellt wurde, so konnte er nicht best"» gewesen sein, die Mission zu erleichtern, b^^ «^t-in Therapia die zweite Sitzung der Conferenz l gefunden. Gerichtssaal. Wien, 21. I"'"' (Process Hoffmann. — Dritter Very"" lungstag.) Nach Wiederaufnahme der Verhal^'., brachte der Präsident das Verhörsprotokoll der ^^, rigen Pauline Renz, früheren Geliebten ^A ls geklagten, zur Verlesung, worin auch sie des ^^^ bei „Couths ^ Comp." in London erwähnt. 3", ^n Briefe an die Renz fchreibt Hoffmann, dass el sehr unangenehmen Process habe, von dem er >V^ gern befreit sein möchte, dass er am liebsten ^ Unglücksstätte, das „Hotel Lamm", verlassen "^W, weil er am Cap der guten Hoffnung ein bessere» führen könnte. ^e" Pr.: Was meinen Sie mit dem Cap derUs.^ Hoffnung ? — N.: Mir war dort eine gnte ^„. lnng versprochen. Ich habe sie aber nicht angeio^ — Pr.: Sie bleiben noch immer dabei, S>e ^^ft nicht behauptet, dass Sie das Gut Wolföbera. !l . .^ haben? — A.: Ich muss dabei bleiben. - ^,'e M ist ein Brief einer Mannheimer Firma, luel")^, erbietet, Ihnen alles auf Ihrcin Gute produclcri^,^, und Stabeisen nnd allen Stahl nm erst /' . hjeser barende Preise abzukaufen. — A.: Ich h«b/ ^ ^ Firma nicht angeboten. — Pr.: Wie sou o"> ^ Firma davon Kenntnis erlangt haben? ^ "'' weiß ich nicht. Orafe" Cs g« langten nun jene Briefe der belt»" ^f HelickelV^ ^l! beziehen. Cs ergibt sich aus denfelben, da,» ei, Grafen anfänglich um ein Anlehen von 2 /« "' Laibacher Zeltung Nr. 146 !2«3________________________________________28. Juni 1882. A thun war. dass Hoffmann dann den Ankauf des «Utes pwponierte, diese Proposition aber. über welche «NH vlelmonatlichen Verhandlungen eine Vereinbarung «lcyt erzielt werden konnte, abgelehnt wurde. Die «r,ese des Grafen werden immer frostiger und drücken »"etzt ganz mwerholen die Ansicht aus. dass der verr Äaron Hoffmann" wohl ein Schwindler sei. ^le beiden Grafen sind noch im Besitze der von Hoffmann herrührenden Specification feines vorgeblichen «entzes von 350,000 Pfd. St. in ostpreußischen Süd-vaynacticn und von 40.000 Pfd. St. Coupons. Hoff. mann stellt alles dies in Abrede. . Zeuge Dr. Otto Franckel. Hof- und Gerichts, advocat, erzählt, dass im Oktober !870 Hoffmann, welcher sich nicht als Baron vorstellte, zu ihm kam Wege» eines gegen den Grafen Henckel anzustrengenden Mocessrö auf Uebergabe des Gutes Wolssberg. Aus °en Briefen, die ihm vom Grafen Henckel vorgelegt wurden, ersah er. dass wegen des Ankaufes ernstlich unterhandelt wurde. Die Annahme des Offertes des "rasen war seitens Hoffmanns durch ein Telegramm erfolgt. Später wurde auch ein Annahmebrief produ-Nert. Für den Ausgang des Processes war es wichtig, zu wissen, ob die Annahme des Offertes rechtzeitig "folgt sei und ob Graf Arthur die Vollmacht dcS Grafen Hugo Henckel gehabt. So viel wufste der Auge, dass dic erste Nate des Kaufschillings im Bo trage von 1.900,000 fl. durch eine primo loco aufzunehmende Hypothek beschafft werden sollte. Der Zeuge sagte Hoffmann, dass er die Processführung nur gegen emen Vl.nschuss von 1000 fl. übernehmen könne. Daraufhin gab Hoffmann einen Check auf die „London and Country Baut" in London, welcher nicht honoriert wurde, weil Hoffmann dort lein Guthaben besitze. Darauf erklärte Franckel, dass er den Process Nicht führen könne, wenn er nicht das Geld bar erhalle. Vorher wendete er sich auch an den Notar Dr. Vmceuz Wagner, welcher den Grafen auffordern sollte, gutwillig die Bedingungen der Uebergabe zu "füllen, da Hoffmann unter dem 1. November 1879 noch erklärte, sich den ursprünglichen Bedingungen 2" lügen. , .^ .. - ^ l c. « Pr.: Es war aber doch sehr fragl,ch, ob Hoff« Mann das Necht hatte, auf seinem Scheine zu bestehen. — Z.: O durchaus nicht! Wenn der Graf am 22. September einen Vorschlag macht, der ange« nommen wird, so kann er denselben nicht am 28sten September zurückziehen. — Pr.: Es stand doch aber in dem Briefe, dass es eine lwuditio «in« ^u», iion sei. dass dem Gradewitz 25,000 st. Provision ausbezahlt werden, und diefer verlangte dann 35,000 st. — H.: Da» kann dem Grafen Hellckel doch gleich» giltig sein, wenn Hoffmann zahlt! — Pr.: Ja, wenn es ihm aber nicht gleichgiltig ist? — Z.: Wenn ein anderer zahlt, muss es ihm gleichgillig sein. Pr. (zum Angeklagten): Warum wurde der Check bei der Londoner Bank nicht honoriert? — A.: Ich bitte, im Checkbuche, das Sie in der Hand haben, nachzusehen, dass der Check an eine andeie Bank gekommen ist. St.-A.: Ich bitte, zu constatieren. dass Herr Dr. Franckel noch im Februar zwei Briefe an Hoffmann lchrieb, dass diese aber unter dessen Papieren un-eröffnet gefunden wurden. Es scheint ihm also mit dem Processe nicht ernst gewesen zu sein. St.-A.: Erinnern sich Herr Doctor, dass Hoff» Mann am 30. Dezember äußerte, die 1.900,000 st. liegen bereit? — Z.: Ich erinnere mich nicht genau. Pr.: Hat Hoffmann nähere Andeutungen gemacht, wo diefe Summe liegt? — Der Zeuge weiß darüber leinen Aufschlufs zu geben. — Hoffmann erklärt, die 1-900,000 fl. feien insofern bereit gelegen, als die Spartasse sich bereit erklärte, das Geld zu geben. P.: Hat die Sparkasse das Gut Wolfsberg schätzen lasse? — A.; Die Sparkasse ließ es auf 3,800.000 fl. schätzen. Der Präsident bringt nun ein Memorandum zur Verlesung, das der Angeklagte dem Grafen Henckel ^urch einen Notar zustellen ließ und worin Hoffmann den zwischen ihm und dem Grafen geschlossenen Verlag nls bestehend und perfect erklärt. Hoffmann wendete sich, um die Aufrechthaltung dleses Vertrages auf dem Processwcge zu erreichen. Al Dr. Vraunstöcker in Breslau. der in einem zur Ablesung gebrachten Briefe sich bereit erklärt, diese ^erlrelung zu übernehmen, und einen Vorschuss von Ib00 Märt verlangt. Lemberg. 24. Juni. , (Hochverrathsprocess.) Pater Naumowicz ^antwortet eine Reihe vom Staatsanwalle gestellter uragcn, aus welchen erhellt, dass der Angeklagte mit Wunder über eine eventuelle Annexion Galiziens °M Nusslanb. etwa im Wege eines Tauscht, wie ^ d,e Brofchilre „^ roloxuo ot, Iln Ilawdmii'^« «?'^lr, gesprochen, darin aber nichts Gefährliches Ziehen hade, weil Szftunder sein Freund, ei» auf-?elllnler Vauer und ein guter österreichischer Patriot '"- Der Angeklagte habe seinen persönlichen Uebertritt ^ die ,"^°b"0ll Kirche in Aussicht gestellt, um dadurch Ha gliche Union zu retten, das heißt die rituelle ueno.it der griechischen Kirche gegenüber Rom und den Jesuiten zu wahren. Nachdem andere Mittel, namentlich schriftliche Vorstellungen in Rom und bei dem Metropoliten, erfolglos blieben, so waren nun drastischere Mittel geboten. Seine gegen die bestehenden Verhältnisse gekehrten scharfen Artikel in Volksschristen rechtfertigend, klagt Naumowicz über nationale Unter-drückung der Rulhenen, welche daher in die Opposi. tion gedrängt sind. — Vertheidiger Lubinsli fragt den Angeklagten, ob ihm politische oder diplomatische Acten bekannt seien, aus welchen erhellt, dass Russ-land von der österreichischen Regierung nicht als Feind, sondern im Gegentheile als freundnachbarliche Macht behandelt wird. Der Staatsanwalt betont, die Anklage, schrift behandle weder die Verhältnisse der beiderseitigen Negierungen noch die Sympathien oder Antipathien zwischen den beiden Staaten. Mit Rücksicht darauf erklärt der Präsident, diese Frage nicht zulassen zu können. Ueber Befragen des Vertheidigers erklärt der An-geklagte, dass er als Slave slavophil sei, was er ganz natürlich finde. Er liebe alles Slavische, sei öster-reichischer Panslavist, trotzdem aber bleibe er österreichischer Patriot, wie der Tiroler trotz seiner Liebe zum Deutschen guter Oesterreicher bleibt. Der Staats-anwalt hält dem Angeklagten confiscierte Broschüren und einen Petersburger Artikel vor, welche nichts weniger als im patriotischen Tone gehalten sind. Der Ange'llaate erklärt, dass er damit nur die Regierung auf die Bedrückung der Ruthenen aufmerksam machen wollte. Nach beendigtem Verhöre des Pater Naumowicz begann die Einvernehmung der Zeugen. — Pater Kostecti, der griechisch-katholische Pfarrer aus Zba« raz, bestätigt, dass dort eine orthodoxe Propaganda bestand, welche vom Angeklagten Zaluski lebhaft betriebe» wurde. — Zeuge Varguljinsky deponiert, er habe vom Redacteur des „Slowo" Broschüren erhalten . welche er nicht lesen konnte, weil dieselben moslowitisch geschrieben waren. — Dasselbe bestätigen andere als Zeugen vorgerufene Insassen von Zbaraz, namentlich der Zeuge Wankiewicz, welchem Zaluski den Zustand des Volkes in Russland günstiger als hierzulande darstellte. Die Vernehmung des Zeugen Malinowski. Offi-cialen des Lemberger griechischen Metropolitan«Con-sistoriums, ergab nur eine relevante Aussage, nämlich, dass die lateinischen Innovationen in den, griechischkatholischen Ritus nie von den Päpsten aufgedrungen, sondern von den Bischöfen selbst unter Zustimmung der Curie eingeführt wurden. Mgesnmigkeiten. Die Enthüllung des Erzherzog-Johann-Denkmales in Neuberg. AuS Mürzzuschlag wird unterm 25. Juni gemeldet: Die heutige Enthüllung deS Erzherzog-Johann Denkmales in Neuberg gestaltete sich zu einer wahrhaft patriotischen Manifestation. Der Sängerverein von Mürzzuschlag brachte Sr. l. Hoheit dem Herrn Erz. Herzoge Karl Ludwig, der gestern abends bereits in Mürzzuschlag eingetroffen war, ein Ständchen dar. Der Festtag begann mit dem feierlichen Empfange der Gäste, unter welchen sich Se. k. Hoheit der Herr Erz« herzog Karl Ludwig. Graf Meran und Statthalter Baron Kübel befanden. Sodann fand der Festzug statt. Unter Vorantritt der Feuerwehr folgten die Neuberger Musikkapelle, der Vcteranenverein, Schul-linder in steirischer Tracht, eine große Anzahl von Mit. gliedern des Touristenclubs und der Section „Austria" des deutsch-österreichischen Alpenvereines und eine un« absehbare Zahl von Landleuten der Umgebung. Zur, Festfeier hatten sich außerdem noch der Präsident der Landwirtschastsgesellschaft Baron Washington. Bez«rks-hauptlnann Brück, mehrere Neichsraths« und Landtagsabgeordnete, Dichter Nosegger und Schriftsteller Schlossar eingesunden. Nach Absingung eines Chores seitens des Neuberger und Mürzzuschlager Gesangvereines pries Festredner Schneider die Verdienste des Erzherzogs Johann und schloss mit der Versicherung unwandelbarer Treue und Loyalität für Se. Majestät den Kaiser, worauf die nach vielen Hunderten ziihl-nben Anwesen-den in begeisterte Hochrufe auf Se. Majestät ausbruchen. Während der Enthüllung des Denkmales intonierte die Musikkapelle die Voltshymne. Das Monument gewährt durch die stilvolle Ausführung und die pittoreske Um> gebung einen reizenden Anblick. Nach Absingung eines Festchores und der Ueber-gabe des Monumentes an die Gemeinde begaben sich Se. k. Hoheit der Herr Erzherzog Karl Ludwig und sämmtliche Festgäste zur Eröffnung der Schiehstätte. Der Herr Erzherzog fuhr sodann nach Neichenau zurück. Se. k und k Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Karl Ludwig, die Grafen Meran, Vater und Sohn — wobei letztere in steierischem Gebirgscostüme erschienen waren — sprachen dem Erbauer, dem Wiener Architekten Ludwig Tischler, sowie dem Präsidenten des Touristenclubs, Herrn N. Silberhuber, ihre Freude über das schöne Dcnlmal aus. In Neuberg fand eine Festtafel statt, an welcher mehr als 120 Personen theilnahmen. Der Obmann des österreichischen Tourislenclube, Silberhuber, brachte ein Hoch auf Se. Majestät den Kaiser aus. welches stürmisch acclamiert wurde, während die Musikkapelle die Vollshynme intonierte. Der Toast des Berg» ratheS Schmiedhammer auf Se. l. Hoheit den Herrn Erzherzog Karl Ludwig fand begeisterte Aufnahme. Nicht endenwollenden Jubel erregte das Festgedicht Dr. Schl 0 ssars auf weiland Erzherzog Johann als Freund der steierischen Berge und deS steierischen Volles und Begründer des alpinen Wesens. Es folgten Toaste auf Graf und Gräfin Meran. Nosegger improvisierte in steierischer Mundart einen Toast auf die alpinen Ver« eine als Begründer des Denkmals. Bei den Toasten wurden besondere Ovationen dem Dr. Anton Schlofsar für seine Ode und dem populären Nosegger für eine reizende Schilderung der Denkmal-Enthüllung in Graz zutheil. Auch die Wiener Festarrangeure A. S ilberhuber uno Karl Pilcz fanden für die von dem herrlichsten Wetter begünstigte Feier stürmische Anerkennung. — (Hofnachricht.) Se. Majestät der Kaiser geruhten am 26. d.M. um 1 Uhr mittags die historische Ausstellung von Wiener Buchdruck-Erzeugnissen im österr Museum zu besichtigen. — (Eine transatlantische Reise des Erzherzogs Stefan.) Se. lais. Hoheit der Herr Erzherzog Stefan wirb in drn nächsten Monaten als Batterie'Osficier an Bord der Corvette „Saida" eine transatlantische Reise unternehmen. LinienschiffS-Lieute-nant Egon Graf Chorinfly ist als Gefammt-Detail-offtcier bestimmt. — (Zu den Jubiläen der steierischen Regimenter) In der Sitzung des steierischen Landtages in Graz am 20. d. M. stellte Kottulinsly folgenden Antrag: „Der LandeSausschuss möge beauftragt werden, den beiden steiermärlischen Infanterie-Regimentern König der Belgier und Nr. 47 anlässlich der bevorstehenden Feier ihres 200jä'l)rigen Bestandes die Glückwünsche des Landes zu ihrer ruhmvollen Geschichte auszusprcchen. oiejelben mtt Rücksicht auf ihre ausgezeichnete Haltung im Kriege wie im Frieden der vollen Sympathien des Landes zu ver» sichern und ihnen zur Erinnerung an die Feier eine Ehrengabe zu weihen." — Neupauer stellt den Zusatzantrag, dns hohe Haus wolle sich mit dem Betrage von 2000 st. an der bevorstehenden Feier betheiligen. Locales. Professor Dr. Alois Valenta feiert heute. 28. b. Vl, sein iidjährigeS Dienstjubiläum als Professor der Geburtshilfe an der hiesigen Heb-ammeN'Lehranstalt. und wurden ihm cmS diesem Anlasse vom Vereine der Aerzte, von Einzelnen und Korporationen von nah' und fern Glückwünsche entgegengebracht. Der Gefeierte hat sich in diesem langen Zeiträume sowohl auf dem Gebiete der Wissenschaft als auch auf dem der Humanität große Verdienste erworben. Prof. Alois Valenta, geboren am 18. Juni 183(1 zu Wischau in Mähren, studierte das Gymnasium in Brunn und Wien. absolvierte die meb.:chir. Studien in Wien und wurde im Jahre 1854 zum Doctor der Medicin und Chirurgie, im Jahre 1855 zum Magister der Geburtshilfe und Augenheilkunde promoviert. Als Mediciner des vierten Jahrganges wurde er zum ersten Demonstrator der Anatomie bei seinem hochberühmten Lehrer Hofrath Hyrtl ernannt, welchen Posten er durch drei Jahre versah. Nachdem er im Jahre l853/54 als Ex« und Internist im Wiener allgemeinen Krankenhause sich die praktischen Kenntnisse des Svitalsdienstes erworben, wurde er über Anregung des Prof Chiari, in den Militär-Sanitätsdienst übertretend, zum provisorischen klinischen Assistenten an der l. l. med.-chir. Iosefs-Alade-inie ernannt. Der plötzlich erfolgte Tod Vhiari» war Veranlassung, dass ihm durch einige Zeit die Suvplierung der Professur und die Leitung der Klinik anvertraut wurde, und zwar bis zur Ernennung des Professors Spaeth, auf dessen Veranlassung Valenta unter gleichzeitiger Beförderung zum k. k. Oberärzte definitiver klinischer Assistent wurde, mit welchem Posten die Docent», r der operativen Geburtshilfe »nd neben der Klinik die Verwendung an der allgemeinen Frauenabtheilung des Garnisonsspitals Nr, 1 verbunden ist. Mit Allerhöchster Entschließung vom 28. Juni 1857 wurde derselbe zum Professor der Geburtshilfe und Primararzt der Gebar- und Findelanstalt in Laibach ernannt, welche Stelle er mit heutigem Tage nun 25 Jahre bekleidet. Sein Wirken nls Lehrer, als welcher er Hunderte von Schülerinnen aus Krain. Kroatien, Slavonien, Südsteiermarl u s, w. heranbildete, trug ihm zahlreiche Belobungen der vorgesetzten Behörden ein, Im Jahre 1861 wurde er zum Mitgliede und Schriftführer der k. l. ständigen LandesMedicinalcommission ernannt und im Jahre 1870 unmittelbar aus dieser in den l. l. LandessanitätSrath berufen, welchem er. in der ersten dreijährigen Periode als Vorsitzender, bis heute angehört für welche Thätigkeit gleichwie für seine Wirljamleit als Primararzt ihm von der hohen Behörde mehrfach die Anerkennung ausgesprochen wurde. Laibalyer Zeitung Nr. 146______________ 1264 28. Juni 1882. Nachdem er den Posten eines Spitalsdirectors mehrmals supplier! hatte, wurde er im Jahre 1871 zum Provisorischen m,d 1875 zum definitiven Spitals« director ernannt. In dieser Eigenschaft leitet er nun seit elf Jahren die Anstalt sammt ihren Filialen, führte die Organisation der hiesigen Wohlthätigleitsanstalten durch, hat sich beim Umbau des LondeLlrankenhauses, durch Creierung einer eigenen Abtheilung für Haut« kranlheiten und Syphilis, durch Intervention beim Vau des neuen Irrenhaufes in Studenz. durch Errichtung einer Spitalsfiliale in der Polana hervorragende Ver< dienste erworben, aber auch durch Einführung von wesent« lichen Ersparungen in der Regie und Receptur das In« terefse des Landes ohne Schädigung der Kranken ge» wahrt. wofür ihm der Landesausschuss mehrfach in schmeichelhafter Weise den schriftlichen Dank auSsprach. Außer seiner eben besprochenen Amtsthätigkeit war er auch literarisch thätig, wofür 72 wissenschaftliche Arbeiten aus dem Gebiete der Geburtshilfe. Gynäkologie, Kinderheilkunde u. s. w. das glänzendste Zeugnis ausstellen. Den weitaus praktischesten Erfolg erzielte unter diesen Arbeiten sein Lehrbuch der Geburtshilfe für Hebammen in flovenischer Sprache, die Arbeit aber, welche hauptsächlich seinen Namen in der Wissenschaft» lichen Welt zur Geltung brachte, ist die 1871 erschie« nene Monographie über die (^lUdetsriZatio uteri, eine Methode, die er als erster in die Praxis und in die Literatur einführte. Desgleichen beanspruchen ein größeres Interesse die Statistik der Kindesmorde, ein allerdings verspäteter und erfolgloser Mahnruf gegen die Aushebung der Fin« delanstalten, seine in der «Verliner Monatsschrift" in den Jahren 1865 und 1866 erschienenen geburtshilflichen Studien und der im „Archiv für Gynäkologie" erschienene Aufsah über den künstlichen Fruchidlasenspruna. Ddie übrigen Arbeiten sind Erfahrungen auf dem Gebiete seines Faches, interessante casuistische Vorkommnisse. Referate in Fachzeitschriften u. s. w. So ist sein Name ein allgemein bekannter geworden, er erscheint am Titelblatte als ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften: „Die Mcmora-tnlien" (Hcilbronn). „Des Archivs für Gynäkologie" (Ber« lln). Auch wurde er von vielen in und ausländischen ärztlichen Vereinen zum Ehren-, korrespondierenden oder wirk» lichen Mitgliede ernannt; so ist er Ehrenmitglied des Vereines der Aerzte in der Bukowina, in Kroatien und Sla« vonien. des Vereins der Aerzte in Essegg. Mitglied der k. k, Gesellschaft der Aerzte in Wien. der Gesellschaften für Ge. burtshilfe in Berlin und Leipzig, der med.'äthiologischen Gesellschaft in Berlin, des Vereins der Aerzte in Steier-marl, des med. Doctorencollegiums in Wien und end» llch Gründer nnd Mitg(i«d d«b Ve««»n«b de, Aerzte in Krain. dessen Secretär er seit dcm Bestehen des letztgenannten Vereins seit 22 Jahr»« ist, sowie er auch dessen Delegierter beim österreichischen Aerztevereins Verbände lst. Der „Löschner>Stiftung" hat Valenta die Summe von 3500 fl. verschafft. Bei der Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte in Graz und Hamburg wurde derselbe durch die Wahl zum Tageöpräsidenten der gynäkologischen Section ausgezeichnet. Außerdem wurde er von den Behörden mehrfach zu Sanitätscommissionen und Enqnöten einberufen, war 1866 Mitglied der Eholeracomuussion, des städtischen Gesundheitsrathes, dessen Vorsitzender derselbe war und in welchen ihn der Verein der Aerzte erst diesertage wieder wählte, im Jahre 1875 in die Sanitätsenquöte zur Behebung der sanitären Uebelslände der Stadt Laibach. Aber auch fachwissenschaftliche und gemeinnützige Vereine zählen ihn zu ihren Mitgliedern; er ist Mitglied der l. l. zoologisch-botinischen Gesellschaft in Wien seit 1852. der k, k, LandwirtschaftegeseUschaft ,n Kr^ln. des krainischen Landesmuseums, 5es mMnsmschellden Vereins in Brunn u, s. w., u. f. w. Er war auch durch kurze Zeit Gemeinderath der Landeshauptstadt, auf welche Stelle er jedoch, als mit seiner Stellung als l. k. Beamter collidierend, ver» z'chtete. sowie auch Mitglied der k k. krainischen Wclt' auSstellungs-Landescommissionen für W en und Puris, Allgemein bekannt ist auch die weit über Krain hinausreichende Praxis Professor Valentas. der zudem durch die Leituug der Eisenmourbäder im „Hotel Elephant", die sich auch schon von fernher eines stets wachsenden Zlispruches erfreuen, L^ibach zum Nutzen von Stadt und Land gewissermaßen zum Curort in dieser Specialität erhoben hat. Alles zusammengefasst in der That ein reiches Wirken, auf welches der Herr Professor am heutigen Tage mit Befriedigung zurück« blicken kann mit dem Bewusstsein, als Arzt sich den Dank so vieler Hilfsbedürftigen hier. auf dem Lande und außerhalb der Landcsgrenzen verdient zu haben, mit dem Bewusstsein, durch seine erfolgreiche Thätigkeit, durch seine Energie und durch die Lauterkeit seines Charakters die Achtung seiner Collegen und Mitbürger ,m vollsten Maße zu genießen! Der Gemeinderath der Landeshauptstadt Laibach hat in seiner gestrigen Sitzung über Antrag des GR, Herrn Dr. Karl Bleiweis Ritter v. Trsteniöli dem Herrn Professor Dr. Alois Valenta, aulässlich seines 25jührigen Dienstjubiläums. in Anerkennung seiner zahlreichen Verdienste um die Stadtgemeinde unh die Bevölkerung von Laibach einstim» mig und taxfrei das Bürgerrecht der Landes« Hauptstadt Laibach verliehen und befchlossen. dass eine Deputation, bestehend aus dem Herrn Bürgermeister Grasselli und den Herren GRR. Dr. Karl B l e i < weis Ritter v. Trsteniski und Dr. Schaffer, den Iubilanten heute von diesem Beschlusse in Kenntnis seht. — (Zum Leichenbegängnisse) des hochwürdigen Herrn Dechant von Wippach G. Grabrijan haben die lrain. Landtagsabgeordneten einen prachtvollen Lorbeerlranz abgesendet, welchen der Herr Landtagsabgeordnete Lavrenöiö trug. — (In das neue Kronpri nz «Rud o l f» Hospital) der barmherzigen Brüder zu St. Veit in Kärnten wurden im verflossenen Jahre bereits 606 Kranke, darunter 4 2 Krainer, ausgenommen. Aus dem diesbezüglichen Krankenverzeichnisse, welches der hochw. Prior der barmherzigen Brüder, Fr. Alfred Calo, Doctor der Gesammt-Heilkunde und Oberarzt, veröffentlicht hat, entnehmen wir folgende Stelle: „Da das Hofpital lein Stammkapital oder Stiftungen besitzt, sondern noch ein bedeutender Theil der Bauschuld zu begleichen ist. so werden es mir alle glauben, welche die angeführten Zahlen lesen, dass sie nicht nur viel Arbeit und Mühe, sondern auch viel Kummer und Sorgen bedeuten." Für diese Wohlthätigkeitsanstalt nun, in wel-cher Kranke ohne Unterschied der Religion oder Nationalität unentgeltlich Aufnahme und Verpflegung finde», fammelt mit Erlaubnis der h. t. k, Landesregierung milde Beiträge ein barmherziger Bruder Namens Fr. Josef Hlavllöek, den wir mit Bezug auf den humanitären Zweck dem p. t. Publicum bestens empfehlen. — (DieBergakademiter aus Leoben), cirka 40 an der Zahl. weilen auf ihrer Studienreise in Laibach; sie begeben sich von hier nach Idria und sind von dem Rector und zwei Professuren der Akademie begleitet, — (Das Theatre varieti der Familie Schöpl) auf dem Kaiser-Iosef-Platze erfreut sich eines sehr zahlreichen Zuspruches. Die Leistungen der Gesell-schaft in der Magie und Physik sind aber auch des Lobes und der Aufmunterung würdig. Von besonderem Interesse sind die Production,'" der Somoambule. der elettrischl'il Trommel, der jchwekenden Sylphyden, sowie auch die agioslopischcn Darstclllingen präcis ausgeführt erscheinen und reich an Abwechslung sind. Der die einzelnen Piöcen begleitende Vortrag den Abend über ist klar und hält sich glücklich vom sonst üblichen Markt-schreierthum serne. — (Nrbrr die n«ue Organisation des Staatsbetriebes) mit Bezug auf die Kron-priuz-Nudolfbahn wird uxö mitgetheilt: Laut Erläse des h. Handelsministeriums. Nr, 429. vom 29sten März wurden k. k, Ober.Bah»detr,ebeämtcr errichtet. Als solches für die Strecke Taruis Laibach wurde das in Villach crciert und zum Vorstände dieses k. t. Ober« Bahnbetriebsamtes der k,k. Betriebsdirector Herr Friedrich Neumann ernannt. Weiters eifolgle dir Ausstellung von k, l, Bahll'Vetriebsämtern in wichtigeren Stationen, unter welchen Pontafel, Tarvis und La, bach genannt seien. Zum Vurstaude des k. l, Vat)n) e >» ei »lderatl) " cinrn in« !^ch,er> blatte „ Höitel^3ll i '1'uvHliS" unler dem Titel: „I>!^t,o naüim »Invnnukim ui«»k!nn x. Juni. Die Durchschuitts.Preise stellt" sich auf dem heutigen Markte wie folgt: ____. Neizcn pr, Hektoliter 9 11 Eier pr. Stiicl . . "" ^3 Korn „ 6 5.1 Milch pr. Liter . . ^ ^a lycrste „ 4 88 ! Rindfleisch pr. Kllo . ^ Z b"ser „ :l 90 Kalbfleisch „ - A Halbsrucht „ — — Schweinefleisch „ "" ^. Heiden ., 6 51! Schöpsenfleisch „ " go Hirse „ tt 511> Hnhndcl pr. Heu pr, l00 Kilo . "" ^ Linscu pr, Hektoliter — — Stroh 100 „ . "" Erbsen „ — - Holz. harte«, pr.Cubll' «z Fisole» .,--------Meter .... ^ ^ üiindsschmnlz pr.Kilo — 60! welches, „ ^ ^. Schweineschmalz „ — 80! Wein, roth.,pr.Hektolit, l" ^ Specl, frisch. „ 60 — weißer, ., ^" Speck, geräuchert, .. — 80 Verstorbene. .. Z, De» 2ll Juni. Helena Kocianiit. Taaltthneriil. <' Petersstrahe Nr. 42, Hcrlsehlcr. Im Civilspitale: «7 I., Deu 25 Juni. ssrancisca Selau, Taglöhner«!', " Lunncutubcrculose. ^^^-?«^ Meteorologische Beobachtungen^inHibach^ " "« ^3 Zz ' ^^ 7U M^^7Z7^4 l9 4", um 0 5« über dem Normale. .^ ^ Verantwortlicher Redacteur: Otto mar V^^----e Maßstab l : ?5>.00l), Preis per Vlalt '»<» tr.. iu Tns^" aus Leinwand gespannt Ml lr. Jg. u. kläiunaM H M. .«müs,,', ^ ililManlN"' u l!»!b»««r >j«.»«» »i.. 146________________________________I2«5______________ 28. I«ni l»«!i. Course an der Wiener sörse vom 27. Juni 1883. Mch d».^,.»«,^.^, _. «eld Wart StaatS-Anlehen. «ottnient« «ttberientt.......'° " '" " !R3 ^° Staatslo'l« ^ «° si'. il«75 ,«°A H««4el k.^«, r "^'<" 100 „ 134 - I«4 60 ««4« """°l< . . I ,. I7s. L» 171 - «°m°.«en.c'nscheine' .' pe^Vt. '«4-H '«5-'- 0^?r^^?"""^ fi«er,rei . »5- »5-1 n Nell ^"!'^'°,' l»cu"ilei . »»20 »»3« " "^ - ^ ^.....100 0l 1<>0 Ü5 Un». Volbrcme «V. . . . .119 80 180- " ». ^,' ^"/n .... 8772 878k " 5'7b 9lr iou fi,L,.^.). ^/<> böhmischc. ,07"jn _._ 0/„mährische.......y«.---------^ ^/°fte.r.sche . .'".....iU4 - il.0- /° noallsch» und slavonische . »» — Oll - VeU, wo» «o/n Nebenbiilssischl.....»» « »8 7<> 5°/„ Temesvar-Vanalcr , . n?bb W — 5"/» ungarische......»e— »8 b Andere öffentl. Nnlehen. DonaU'Me«.»Lose b«/» »00 fi. . 113 7b 114« dto. Nnleihe i«7», steuerfrei . 10» bo 104 50 Nnlebcn d. Sladtgemeinbe Wien 102-75 10» 85 «nlchcn b. Stabtaemeinde Wien (Silber ober Gold) . . . . — — — — Prämien»«nl.d. Stabtgcm.wilN ILL 7b 127 «L Pfandbriefe lsUriuofi.) Vobcncr. allg. öfterr. 4'/,"/« Gold 119-5« 12050 dlo. in 3/< Jahre» rllltz. 5°/» , — —------ dto. in 50 „ « K°/„ . I0l-2li 101 ?b bto. in 50 „ „ 4'/,°/° »»^ü »l»^:» blo. in 50 « « <°/o . 937» 9t'<5 bto, PriimieN'Schulbverschr.3'/,, »9 75 100 — Oest. Hypolhelcubanl loj. 5'/,°/° 100 l» INI — Oest..ung. Vanl vcrl. 5«/^ . . iul> «u I00-«l> tlo. „ 4>/,^„ . . luo 40 100 f/, t>t°. „ 4"/„ . . »«,-— 98-20 Ung. aUg.NobencredilNctienges. in Peft in »4I. Verl. 5l/,«/„ . —-— — — Prioriiäts »Obligationen. (sllr 100 fi.>. (tllsabeth.Weftbahn I. «mission 9l» - 9!»-5« sserdlnanbs'Nordbahn in Gilb. 105 — 105 s>0 stranz°Uoscf»Äahn.....ivil'Uo 10» 20 Galizische «arl - Ludwig» Vahn . I88I »0Ufi, S. 4>/,«/n . . »0 »0 <.0 40 Oesterr.««dweftbahn .... ibSic. 103 7« Siebenbllrger.......32— 9« lü Staatsbahn 1. Vmisfion . . . 173 — 180 — Slldbahn ^ »°/o......i«-«2 1« 75 i^5°/o......119—119 40 Ung.a ft. siu 50 311 -»n fi, . . . »UL-bo 2(>? — «iOcomple'Gcs., Nicderöst, 5U"/<> E. «L— «8-50 i,'ändelba»l öft. «oo fi.O. ü0°/<>G. —-— — — Oestcr>,°U«g. Äanl.....Sl5— 828-— Unionlianl 100 fl......122-40 II2-7« Äerlehrsdanl «illg. 140 fi. . . 144»— 145». Uctien von Transport» Unternehmungen (per Stück), »lbrechl.Vahu »uo fi, Silber , —— — — «lseld.stlUmcmVahn^ooft.Sild, 17» — 1?» eo «usslg.Iepl, «tisenb »00 fi. «Vi, b»ö — »oe-— Vöhm. Nordbahn 15« fl. . . . 17750 178 — „ westbahn »00 fi, . . , 3!4 K0 81« — Vuschtlehraber «isb. 5oo fl. LVl. »50 — 854 — « flit, N) ilttU fi. . 18450 IU5-— Donau » Dampfschiffahrt > Ges. Oesterr, .loo fi. <5M.....54» — K5"— DraU'Lis, «5 Lloyb, öft.-ung,, Iriesl 5.00fi,«lV'. «44— S4«-— vcsterr. Nordwestb. «00 fi. Sllb. »01-. »0,-5« dto. (Ut. U) «00 fi, Silber . 22« zz 220-75 Prag-Duier Visenb. i50ft.Silb. «2 ü5 «l!?5 Nubolf« «ahn «00 fi. Silber , iß? 50 is« — Siebenbürger «tisenb. »uo fi. S. is<-— i»l 50 Slaatseisenbahn i!0u ft. ö. W. . 815 7b «16 L5 V«l!> llvoie Vübbahn ^fi.«Vl, Il>» — Is.« 5N Theih-Vahn «»<» fi. ö, w. . , »49 — ü4l, 5l» ll«m»»v.«es,,Wr. i?ofi, «,W, N4 25 „too „ wr,< neue 70 fi, . . — — -. -, Tr»n»porl«Vesellschafl 10« N. . 1»4 — ic« — Tllrnau00 fi. Silber 1«8 b« 1«4 Nnn,«0estb.(«»«b.«l«,)>lenbahnw.'i?cihg. izooft. 40°/, »i?5 »ze-o» Hllttenl»elgel Li!enw.'Ves, «00fi, —— — — Innerb, Hauptge». «00 fi, , . — — —-.. «eub..Vlal.Gew,i,W, »c»fl.«5°/» — - — — Prag« «t'fen-Inb,.Wel «,« fi. ,7, eo I?» 50 Salgo.Tarj. «tileniaff, ill« fi. . 1,4 — l»b — Ilisail« ltohlen».,Ges. 100 fl. . — — — — Devisen. Deutsche Plähe......«l»o 5» A. London.........i»o »0 i»0 45 V»»i».........4?« 47l»v Pet«»bul«.......—— — — Valuten. Ducaten....... . 5« b«« «o.Nranc»»Gtü0 tr. (1004) 27 Kalicyl-IMimluer, all^cün'ill beliebt, wirlt sesir ersrisHenä »iid niachl dic Zähne blenilen«! w<>j>, il 30 lr. ! i»p- Neuestes Zeugnio. ^VW! Eucr Wuhlgcboren! ^nn,1c Jahre gebrauche ich Ihr K«. lic^r-Mu«d»V^fser mid S^lic,^c-Iclbnpnl'Ver mit ansgezeichiictcnl Erfolg u»d tan» es jedermann wärmstens anempfehlen. Scildcn Sie abermals von jcde»l 3 Stüct. hochachtungsvoll ^.zn.'dVi^ 21N.IX2.N., Pfarrer. Sännntliche angeführte Mittel führt stet« srifcs, am Lager und versendet per Nachnahme sofort die ,Mnhorn"-Apotheke in ^nilmck, ttMslanknlah llr. 4. aHimbeer-Abguss feinster Qualität in Flaschen zu 1100 Gramm il. 1 und zu 400 Gramm 40 kr. Auftrage werden prompt gegen Nachnahme dos Betrages effectuiert. (2685) 10 -2 I Empfehlenswertes Anlagepapier! I I 5°|o Pfandbriefe ¦ B der Ungarischen Hypotheken-Bank in Budapest. I B Aotienkapital: 20.000,000 Gulden ö.W. Gold. I I Einzahlung; 10.000,000 Gulden ö.W. 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Hiebsch (Gesang), Profesor Josef Hoser (Itechnen), Tj y Professor Richard KUmmel (Turnen), Fräulein Louise Prokesch (weibliche rSi f Handarbeiton), Profossor Dr. Karl Rothe (Naturgeschichte), Professor (iastav |J |j Kusch (Goographio und Geschichto), Uebungs-Schullehrer Hans Hommers || y (deutsche Untorrichtssjjrachc und Schreiben), horauggegoben von ffj [\ Jiobert Niederyesüsa, šk | k. h. Schulrath und Director der h. k. Lehrer-Bildungsanstalt in Wien, fl| C ö#^ Mit zahlroichon Illustrationen. "^0 ^ f Das Werk erscheint in 25 bis 30 Lieferungen zu je 3 Bogen 8°. Preis ^1 h eines jeden Heftes 25 kr. Allo 3 bis 4 Wochen wird eine Lioferung ausgegeben, mk ^ G Die Einhorn Apotheke z Jul. v. Trnköczy ! empfiehlt dem P, T. Pnblicum folgende, stets frische, nach lang- « ' ^ MMW jährigen Erfahrungen als vorzüglich wirlsam anerlanntc Speria» ^ ^ X HZUW litätcn, bewährte Hausmittel und homöopathische Medicamente: I : Alpcnkräuter-Syrup, krainischer, ;B"NN! 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