Intelligenz - Matt zur Naibacher Neitung ^ ° 149. Nreustag den 13. Deeember 1836. vermischte Verlautbarungen. Z. »7/^1. (,) , Nr. »99». E d , c t. Van dcm Bezirksgerichte der Herrschaft Egg ob Podpctsch wird hicmit oekannl gemacht: Eü habe Andreas Iglitsch von St. Vcilh, alö Vormund der minderjährigen Joseph Weutz'schen Kinder, und Georg Weutz von I-novih, um Oinberufung und sohinige Todeserklärung dcK, vor 2a Jahren sich aus seinem Geburtsorte Imovih entfernt habenden Blasius Weutz gebethen. Da man nun hierüber den Hrn. Hof »und Gerichlsadvocaten Dr. Mat« lhäuä Burger zum Vertreter dieses Blasius Wcutz aufgestellt hat, so rvild ihm dieseS hicmit bekannt gegeben, zugleich auch derselbe oder seine Rechtsnachfolger nullelst gegenwärtigen Edicts dergestalt einberufen, dah sie binnen einem Jahre vor diesem Gerichte sogewiß erscheinen und stch legitinnlen saNen, als im Widrigen gedachter Nla» siuH Weutz für todt erklärt, und die zu Gunsten desselben auf der Realität deS Georg Weuh, in Folge Abhandlungsurkunde cln!> Urb. Nr. ,c>3 unterthänigen ncun Dominic. W.il:-antheilc, Il^senixa bewilliget, und cö seyen hiczu drei Termine, und zwar auf den l». Jänner, »t. 9ä2 Februar und n. März »627, jedesmahl um 9 Uhr Vormittags vor diesem k. k. Bezirksgerichte mit dem Beisatze bestimmt worden, daß diese Realitä« ten, wenn sie weder bei der ersten noch zweiten Feilbiethungstagsatzung um den SchätzungSwerth oder darüber an Mann gebracht werden könnten, bei der dritten auch unter dem Schätzungsbetrage hintangegeben werden würden. Den Kauflustigen steht es übrigens frei, die diehMigen Licitationsbedingnisse, wie auch die Schätzung bei diesem Gerichte zu den gewöhnlichen Amtsstunden einzusehen, oder Abschriften davon zu verlangen. Zugleich wird bemerkt, daß Kauflustige/die dem Gerichte nicht als zahlungsfähig bekannt sind, vor dem gemachten Anböthe ein Vadium von2oo ft. zu erlegen haben werden. Laibach am 27. November »636. Z. «756. (1) Durch die Jg. Al. Edel v. Kleinmayr'fche Buchhandlung in Laibach, neuen Markt Nr.221, ist zu haben: Der öst e r re ilch i sch e Zuschauer, Zeitschrift für Uunft, «Wissenschaft, geistiges Neben. Mit einer wöchentlichen Beilage: «Vlatter fur geistige Thätigkeit, wissenschaftliche Erörterungen und nützliche Studien." herausgegeben von Jahrgang 1837 (vom 1. Jänner bis letzten December »337). — 120 Druckbögen oder 1920 Druckseiten in gr. 8. Vier große Quartal-Bande. VNöchentlich vrei Summern. GanzjahrigePränumeration: 5 fi.; halbjährige: 2 fi. 3o kr. Conv. Mze. Zur Ankündigung des neuen Jahrganges dieses für Gebildete aller Stände bestimm» ten Zeitblattes bedarf es nicht tönender Phrasen und prunkender Verheißungen. Der gute Ruf des „Zuschauers;" sein allgemein anerkanntes redliches Streben, die durch fünfzehn Jahre bewährte Solidität; der immer steigende Fortschritt in der Erreichung des hohen Zweckes, den sich der Redacteur vorgesetzt, und oen er mit Festigten und rastloser Ausdauer in allen Verhältnissen rüstig verfolgt hat; endlich die Theilnahme, ,a die Liebe und Achtung eines so zahlreichen Lese« kreises, wie ihn diese Zeitschrift unter den Gebildeten oller Stande erworben — sprechen für ein Werk, welches das Gute und Nützliche mit dem Angenehmen so erfolgreich verbindet, und olle Erscheinungen der Zeit und des Tages m«l einem wissenschaftlichen Geiste beleuchtet. Der »Zuschauer- hat es sich zur Aufgabe gestellt: die Ideen der Neuen mit den Ideen der Alten zu vermitteln: das Gute, wo er es findet, zu fördern, ras Schlechte rücksichtslos zu verfolgen. Diesem Grundsatz ist er immer getreu geblieben; sein Inhalt trägt das ernste Gepräge der Einheit des ^trebens, eines rastlosen Fleißes und einer wahrhaft edlen Gesinnung für das Gedeihen der Kunst, für die Forderung der Wissenschaft und Aufklä« rung, für daö Wohl und Glück aller Menschen. — Erheiterung und Erkräftigung des Geistes, Veredlung des Gemüthes, die Bereicherung mit nützlichen Kenntnissen und Förderung wissenschaftlicher Neigungen bilden das unermeßliche Feld, auf dem dieses, durch eine eigenthümliche Haltung ausge» zeichnete Journal die Saat des Guten und Nützlichen streut. Im Hauptblatt liefert der „Zuschauer« Erzählungen, Skizzen ernsten und heiteret: Inhalts, Novellen, belletristische und historische Aufsatze, nicht selten von classischem Werthe. Das Notizenblatt enthält die neuesten Erscheinungen im Gebiethe der Kunst, des Lebens, der Industrie. Unter rcr Rubrik: „Aus unserer Zeit," theilt es Alles mit, was für den Freund des Fortschrittes in der Kunst und im öffentlichen Leben Interesse haben kann; die Rubrik: „d asI nteress ante st e aus dcrdeutschen Zeitschriften-Literatur," enthält einen mit Erläuterungen uno Noten versehenen Auszug des Besten aus den Journalen des Auölandes; die Rubrik: „Natur und Leiden in unserein Himmelsstriche," gibt ein gemüthliches Bild der Erscheinungen, wie sie die Zeit des Jahres und des Menschenlebens in unserer Zone abwechselnd bringt; eben sa liefert oie eigene Abtheilung: »oas öffentliche Leben in Wien," den Provinzbewohnern em — 9ä3 - > sslznrteö Gemälde dessen, was in del Residenz sich eben neu und mannigfaltig gestaltet. — Außerdem aber zeichnen die Rubriken: »Geschichtliche Momente und Begebenheiten aus der Gegenwart,« Alles auf, was sich Merkwürdiges im Staaten- und Völlerleben ereignet; so wie der »Rückblick in die Vergangenheit." mit historischer Treue und Ausführlichkeit bearbeitet, das k>il» des Geschehenen, ein Spiegel der Gegenwart, in allen Zügen wiedergibt. Außerdem hat die an jedem Montag erscheinende Beilage: »Blätter für geistige Thätigkeit, wissen» schaftliche Erörterungen und nützliche Studien," einen eigenthümllchcn Reiz, da jeder Abonnent des B'attcs an ihr Theil nehmen kann, und ein reges wissenschaftliches Wirken sich var den Augen des Lesers entfaltet. Zu dem Allen werden mtt dieser Zeitschrift noch regelmäßige Beiblatter ausgegeben, so daß diese Unternehmung bei der Mannigfaltigkeit und der Masse deö Inhaltes' m dem Verhältniß zu dem äußerst billigen Preise, zwei selten zu findende Vorzüge einigt: die Wohlfeilheit der Pfennigmagazine, und den Gehalt der besten wissenschaftlichen Werke des Auslandes. Erwägt man, daß der Herausgeber des Zuschauers seit seiner zwanzigjährigen literarischcn Thätigkeit auch nicht Eine, dem Publicum gegebene Zusage unerfüllt gelassen, scndern dah er stets mehr gethan, als versprochen hat, so muh man sich mit wärmerem Antheile hin» gezogen fühlen zu einem Werke, das sein edles Ziel stets ruhig verfolgte, und sich unter mannigfachem Wechsel des Geschickes nur immer gehoben hat. Dieser Behauptung kann zum schlagenden Be» neise die Thatsache dienen, daß vom Jahrgang l85Ü ?cr Ei n le i tu n gs b a n d. dann die drei Quartale vom Jänner bis October (trotz der sehr bedeutenden Auftage) sämmtlich ver. griffen sind. Eine so ungewöhnliche Theilnahme erlaubte dem Unternehmer (der keinen großen Gewinn sucht, sondern gewiß edlere Zwecke im Auge hat) einen erstaunungswürdig niedrigen Preis zu setzen. ,20 Druckbogen im größten Octav «Formate und in gedrängter Schrift werden um 5 fl. 6. M. in's Pudlicum gesendet, indessen der gewöhnliche Nuchhandelspreis (den Bogen zu 6 kr. E. M. gerechnet) sich auf ,2 ft. E M. stellen würde Um eine so geringe Summe erhält der Leser ein ganzes Jahr hindurch cine Lecture, die, Belehrung und Erholung bietend, nie ohne scgcnreichen Einfluß auf sein sittliches und geistiges Wohl bleiben wird. Der „Zuschauer" kann außer der obgenanntcn Buchhandlung, welche durch pünktliche wü» chentlickc Zusendungen in die Lage gesetzt ist, ihre Abonnenten vollkommen zu befriedigen, auch noch durch die k. k. Post bezogen werden. Für die von Wien entfernten Freunde dieses Blattes ist der Bezug desselben durch die k. k. Post unstreitig der bequemste, uno für beide Theile, den Abonnenten und den Her« ausgeber der Zeitschrift, der befriedigendste. Jede k. k. Postsiation nimmt halbjährige Prä' numeration vom 1 Jänner bis letzten Juni »6)7 mit 3 ft. E. M. an. Gegen den Erlag dieser Summe (an welche sich keine weitere Auslage, weder Zustelwnqsgebükr noch Bricflrägcrtaxe knüpft) wird dem Abonnenten der »Zuschauer« wöchentlich zwei Mal (tas Montag, und Mitt. wochblatt in einem, das Freitagblatt im anderen Eouverte) unter seiner gedruckten Aodresse mit der größten Pünktlichkeit zugesendet. . «. , Der Provinzdewohncr kann sich das Vergnügen, etne Jahreshälfte hindurch ein gutes und inhaltsvolles Journal regelmäßig und kostenfrei in die Wohnung gestellt zu erhalten, nicht wohlfeileren Preises, alS zu drei Gulden verschaffend Um Jenen, welche mit dem Abonniren auf Pofisiationen nicht vertraut sind, oder wid?7 Vermuthen Anstände finden, dieses Geschäft zu erleichtern, übernimmt das Erpe 0 i t i on ö» (Z 0 m r» toir des Zuschauers in Wien (Dorocheengasse Nr. n»-?) die Besorgung desselben, wenn der Abonnent den halbjährigen Betrag von 3 ft. <5. M. (und 6 kr. E. M. als Recepissenqebühr« Entschädigung) nebst g e n a u er Angabe stiner Addrcsse, unmittelbar an dasselbe frankirt einsendet. Die zahlreichen Abonnenten des Zuschauers aus den entferntesten Gegenden, welche von diesem An» trage seit Jahren Gebrauch gemacht, haben von der musterhaften Ordnung und Zuverlässigkeit des Expeditions ° E 0 mptoir es den vollen Beweis erhalten, Besonders empfiehlt der Herausgeber jenen Procinzbewohnern den sichern und wohlfeilen Bezug dcs Zuschauerg durch die Post, welche wegcn der Entfernung von ocr Residenz durch den Buchha n dels weg die Blätter nur spät oder unrichtig erhalten dürften. Unsere Leser in Italien, Dalmaticn, Polcn, Schlesien, Tyrol, Ungarn und Siebenbürgen können daher nur durch dic regelmäßige Po U-i Versen dung vollkommen befriedigt werden. Zwar sind die k. k. Filial» Posten in einigen Provinzcn zu einem unbedeutenden Aufschlag in der ExreditianSgebühr berechtigt — aber selbst dieser Mehrbetrag kann dcm Abonnenten erspart werden , wenn er geradezu an die löbliche k. k. Har. pt - P 0 sta mts«Zcitu n gg - Oxpediti 0 n in Wien, oder an das hiesige Expe5 it ions» Eomp toi r des Zuschauers den haldjährigen Betrag mit 3 ft. E. M. franco einsendet.; .Die Zahl der Abonnenten durch die k. k. Post hat seit einem Jahre in erstaunlichem Verhältnisse zugenommen, und sie wird auch im nächsten Jahre noch zunehmen, je mehr sich ^s Publicum von der Beauemlichke.it, Sicherheit und Pünktlichkeit dieses B.'n überzeugen wird,. — Z4H — Z. ,586. (6) findet in Wien die erste Ziehung des fürstl. Csterhazy'-schen Anleihens von 7 Millionen Gulden, durch die Wechselhauser M. A. v. Rothschild ^ Söhne in Frankfurt a- M., und S. G. Sina in Wien, in Antheilen von ft.äo C. M., unwiderruflich Statt. Cs bestehen ^Z000 Antheile, welche in 6/, Ziehungen durch 17Z000 Prämien mitft.4 V^isoo C.M., in Betragen von Mal fi. 60000, ^imal fl. 50000, Z6mal ft.40000, ^«malft.l2000, ^malft.w000, Zömal ft. «000, ämal ft. 4000, 60mal ft. 3000 u. s. w. bis mindestens ft. 60 - ft. 72 C.M. zurück gezahlt werden. Die geringsten Prämien von ft. 50 - ft. 73 C.M. erhalten somit im ungünstigsten Falle die ursprüngliche Einlage mit Zinsen zurück. Antheile und Plane sind bei dem unterzeichneten Großhandlungshause billigst zu erhalten, welches sich auch bereit erklart, die Gewinne der ersten Ziehung gegen billigen Cscompt sogleich bar auszubezahlen. Briefe und Gelder werden franco erwartet. D. Zinn er ^ Comp-, k. k. Großhändler in Wien. Anhang zur Nmbacher Aeitung. Sours kam 6. December !83«. S!^at?ft!,u!duc'.sH^'iol,na. >l> 5 o. H, (l?, C.r^ ) ^5 ,l5 0euo dl'^o ,iu o detto dctto v'I. ,tt,^l fl>r 5<>asi.'tu EH.) 576 c^!Ü Vien. Gtadc.'3a:'.^o°^vl. zu 2 1^2 v. H. (u, (5M.) 65 Zl, ,^ detto detto ;" 2 v.H. ii^VM^) 55 »j, Obligationen der allgemein, und Un,av. H^fkilMwer zu 2 ^4 v. H. (in KM.) 5 hetto detto zn 2 o. H. (ili CM.) 55 ,(Ac!-ariaI) ^Domest,) OkÜigalionen b«, Vtändtl (C.M.) (K.M ) v. l>lltllt>ch unte< und^,5u Z v,H.^ — — ot> dilCnns, von Nöh«' zu z l/2 V,.H ? 65 — n«n . Mahren, Schle^in » l/ä v.H.^> — -^- ten, Klaln und Görz s zu ! H/ä vH 1 45 '^2 -» Pank'Actlen pr, Stück ,36'/4 . — — Hafer . . . i » iV« » ^sremven - Nnjeige dtr hier Angekommenen und Abgereisttn. Den tl. December ^826. Hr, Joseph Vordis, Handelsmann, von Verona nach Agram. — Hr. Anton Roßi, und Hr. Joseph ilodi, Handelsleute, von Verona nach Trieft. Verzeichnis d e r Namens« und GeburtZfest-Gratulantcn, wclck)« zum Besten des kiesigen Armen-Institutes Wunsch: Erlaß- Karcen für däs I.^br 1837 gelösct h^den. ( Z- 0 r i s c t>, u !> c.. ) Vö^Hekr Dr Andreas Napretk, sammt Gemahlinn ^5 5^)rrr Joseph Schels, sammt Frau. io5 n Joseph Edler v. Fr^Ydang. ,20 » Augusiin Ioh. Viditz, Zahlamtscassier, 20, « Valentin Irblir,Md Gemahlinn. sammt Frau. 4o2 ^ Franz Zeschko. 121 " Thomas Soffncr, Cassier der vereint?» ,06 « Valentin Zcfchko, sammt Gattinn. k. k. Cameral'Gcfällen-Hauptcassen, sammt 107 l « Ig Eoleiu. Kleinmayr, sammt Gattinn. Gemahlinn. 103 l »» Johann Hoinig. 122 >' Joseph F. Wagner. ,09 » v. Varga. ^ ,2z » Ignaz Bernbacher, und Familie. i,li » ^oseub Seunig, und Familie. l^. September l. I , Nr. 6698, w?gen an Darlehen schuldigen 200 fl. 0. 5. «. gebethen. Da der Aufenthaltsort des Jacob Esslö dicscm Gerichte nickt bekannt, und derselbe viel» leicht aus dcn k k. Erdlandcn abwesend »st, so hat man zu seiner Vertheidigung und auf scme Gefahr und Unkosten dcn hlerortigen Gerichts-aduocaten I)i-. Paschall «ls Curator 26 ucwrn 9i6 bestellt, an den die Zustellung rechtsgültig veranlaßt wird. Jacob Fssig wird hievon zu dem Ende in Kenntniß gesetzt, damit er allenfalls zu rechter Zelt selbst erscheine, oder inzwischen dem be-stimmten Vertreter Rechtsbehclfe an die Hand gedcn, odcr sich einen andern Sachwütcr bestelle, dicftm Gerichrc nahinhast inachc, und überhaupt zm ordnungsmäßigen Wege einschreite, insbesondere, da cr sich dic aus sc.ner Verabsaumung entstehende», Folgen selbst bei-zumessen haben würde. ^aibach am 29. Number ,836. Z^, 1^62^ (l) " Nr. 9^). Von dem k. k. ^t^dt^ und Lal^drechce ui Kram wird bekannt gemacht, daß über blttli« chcs Einschreiten des vl-. Johann Albert Paschali, in die executive Fcllblethlmg der, der Vinna ^akner gehörigen, am i3. März l. I. auf 32 st. /»3 lr. geschätzten Mobilicn, als: Bettstätte, Bcttgewand und Zlmmcr^ Einrich-lung, gewilllget, und dazu der »3. und 3o. Jänner, dann der l3 Februar 163// jcdcr» zeit Vormittags um g Uhr lm Hause Nr. 287. c'n Schulplatze, mtt dem Anhange bestimmt werde, daß falls einige derselben bcl der erstcli oder zweiten Feildielhung nicht um den Schal-zungswcrlh oder darüber verkauft wcrdcnkonn» ten, solche bei der dritten auch unter demselben himangcgeben wür^cn. kaibach am 3, December ,636. H. 1761. (1) ^ Zlr. c^Zol. Von dem k. k. «Stadt, und Landrechte «n Krain w'.rd bekannt gemacht: Es scy übir An« suchen der er zu Lilbach verdorbenen Ha>ivcl°manne O^astian Ftietllch, dle Ta^sayung auf dm y. Jänner 1837 , Vor. mlltage um c) Uhr vor die em f. k. Stadt- und Landrechte belilmmet worden, bei w.lcher alle Jene, welche an diesen Verlaß aus was «m^ wer für ein^m Nechtsgrunde Alispcucb zu stel> ltn vermeinen, solchen sogewlß anmelden und rechtßgtltend darlhun sollen, widrlgens sie dle Folgen des §. S14 b. G. V. sich selbst zuzu. schreiben haben werden. Laibach am 29. November i836. Aemtliche Verlautbarungen. Z. .76^. (') Nr. '"^^^^ Concurs. Im Bereiche der k. k. vereinten Eameral« Gefali'n-Ver^astung für Mrien und das Kä-fienland ist eln spstem'sirtez Eonc.pts-Prc>cl<» canlen-Adii/tum non jährlichen 3aa st. >n ^r-l digung gekommen. — Diejenigen, welche sich um di^fts Ndiutum bewerben wollen, h^-be mit gutsm Olfolie zurückgelegten juridischen Ein« dien, über die erworbenen Onfalls Kenntnisse, dlinn über lh>e Sprach- und sonnigen K^nnt^ liissc, so wie über »hre bisherige Verw3^klar«^^ bc>jufücl?n, ob und in w l« cviM Grade si> mit clne:n oder dem and.rn Beamten dltser Ciln^l - G-faüen, Vcrwalcun^, oder der unterstehenden B?j>rkö-Ve> w-ltungen uirwa^dl oder verich'.vägctt s.yen. — Von dsr k. k. lllur,sHen Camersl-Ocsall n^Verwallung. Laiba.ii am 7. December i836. Z, 17^5. (2) ^""^> v. ä^. Concurs - Kundmachuiig. Bei dem pi-ovisorlschcn Verzchrungsstcuer, Amte zu Pontafcl ist die Colwollmsst^le, >lnt welcher ein Gehalt lähll. vier Hmidcrt Gulden, der Genuß ell:ec freien Wohnung, und die Verpflichtung zur Leistung einer dem Jahres-gchalce gleichkommenden Oienstcaunon verbunden ist, in Erledigung gekommen. — Diej?« lugen, wclche sich um diesen Dienstposten bewerben wolll'li, haben lh^c Gesuche, in welchen sie sich über ih>e Moralität, ihre bisherige Dienstleistung, über die erworbenen Kenntnisse der Gefallen-Manipulations« Vorschriften und des Rcchnungsl'crfahiens, so wie über ihre SprachkcntUNlsse und die Fähigkeit zur Leistung der oorgeschnebenen CauNon auszuweisen haben, innerhalb scchs Wochen, angefangen von dem Tage der gegenwärtigen Vc'laucbanmg, bei dcr Klagenful tcr k. k. Cameral«Bezirks-Verwall tung im vorgeschriebenen Dienstwege einzubringen. — Von der k. k. illyrischc:: Cameral-Gcfallen'Velwaltung. LaibacH am Zo. Novem' ber i636. Z. i'öl. (^) ^ Nr. "^/^4 ^. ^l. Concur s. Zur Besetzung der provisorischen Einneh-merssselle bei dem k. k< Granzzollamte Mune, mit dem Gehalte jährlicher vier Hundert Gulden und dem Genusse einer freien Wohnung, wird der Concurs bls 12. Jänner 1837 ausgeschrieben. -» Die Bewerber um diese oder cine sich hlcdurch etwa erledigende Einnehmers- oder (Z. Intell.-Blatt Nr. 149 o. i5. December i356.) 9ä7 Amtvschrcibcrssielle uon einem geri'ngcrnGehalte, haben ihre gehörig documentirten Gesuche im vorgeschriebenen Dienstwege del der k. k. Cameras Bezirks, Verwaltung :n Tri^st zu übcrrcnhen, und sich über vie Kenntniß der Cassa- und Verrcchnttnßs - Vorschriften, der deutschm und kraimsckcn, allenfalls auch der italienischen Sprache, über die Fähigkeit zur Leistung emer d'rm Iabresgchalte gleichkommenden Caution, ur.d üb/r chre'bishc'ige DienMctstung gchölig ouszulvclscn. — Vonderk.k.lllynschcnEamcral-^cfällcn-Vcrwaltung. Lalbach den 4- December iÜ3^_______________________________ Z. 17)8. (5) ^- /3551 ^' '^ Concur s. Die hohe k. k. allgemeine Hofkammer hat mit Decrct vom 20. Juli d, I., H. ^"""'/l28u^ die pvovisolische Personals Vermehrung deb k. k. Grenzzollamtes Mattuglle, um einen Amts-schvcibcr, mlt dem Iahrcsgehalt l.'on Drcchun-Nn Gulden C. M., und dem Genusse emer freien Wohnung, dann der Verpflichtung zum Erlege einer dcmIchresgchalte gleichkommenden Caution, so wie auch zur DicnlUeislung del dem neu errichteten Ansageposten zu Michotizhi, zu bewilligen geruht. — Zur Beseyung dieser Dienststelle wird der Concurs bis letzten December d. I. erösslict. Die Bewerber um dicsen D enstpostcn habci, ihre gchörig.Mumrt en besuche, unter Nachwelsung der Art der lus-herigen Dnnstlelstung, Yr a ch ist wieder ncu anqclcingt: Viele inländische und erlaubte auslanoischeNova, schön gebundene 'Almanache, Taschenbücher, Taschen-, Wand-, H^nls - und Kanzle«-Kalender für 16H7 ; Musikalicn für alle Instrumente, ^eslniders aus dir hier aufgeführten Oper: Robert der Teufel; Saiten für Violine, Viola, Violoncell, Baß, Guitarre, Forte-Piano und Zither, Land,-karten, Spielkarten , Mahlerleinwand, Mahler-, Zacken: und Schreibmaterialien in bester Wahl zu möglichst bllligem Preis. Z. 55. (142) »5 '- Leopold Mternolli, Buch-, Kunst. und Musikalienhändler in Lall) ach, empfiehlt den verehrten Bewohnern der Stadt sowohl, <,ls der ganzen Prouinz K r a l n, scine ösfmtliche Leihbibliothek^ dle über /,00c) Bande, theils unterhaltende, thcils belehrende Schuf« ten in Mehreren Sprachen enthalt, zur geneigten Theilnahme. 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Antiquarischer Katalog Nr. 4, eingetheilt in: 1. Manuscripte. 2. 9) Philosophie ; Ii) Literaturwissenschaft. K ») Geschichte; b) Biographie; o) Gencalü' gie; ä) Kalender; e) Mptholome, Y Att'cr^ thümer. ^ /^. a) Kriegswissenschaft; K) NeiM Fccht.-, Schwimm- und Feuersveikc>ku.'W> 5. n) Mathematik; t^>) Nechendüchc»'; e) Gec« metl'ie; c^) Astronomie. 6. 3) Technologie; K) Baukunst; o) Fa^iks^ und Gcwerbskunde; cl) Mechanik; o Bildhauerkunst. 6 18)7 , ausgcgcblN durch Cduald Ludcwig in Gratz. Preis: io kr. Iurende's vaterlandisthlr Pilger für das Jahr 4 8 37. gr. H< Brunn. Eartonnnt 2 st. 12 kr.