1641 Amtsblatt zur Laibacher Zeitung Nr. 229. Freitag den 7. October I870. Grcular-Vcrordnling beö k. k. Ministeriums für Landrsvertheidissung vom G.Aussust»M7tt, j HHU« ^». enthaltend mehrere Bestimmungen in Vetreff der k. k. Lalldwchl H)fficiere. Sc. l. und k. Apostolische Majestät haben mit dcr Allerhöchsten Entschließung vom 7. August 1870 die an. gefügte Purschrift, betreffend: 1. die Ueberfetzung aclivcr Landwehr^Officicre in die nicht active k. k. Landwehr, dann jene von Land-Wehr-Officievcn in das Verhältniß des Ruhestandes und in das Verhältniß „außer Dienst"; 2. dic Ablcguug dcr Officierscharge, dann den Austritt und die Entlassung dcr Officicrc ans dct Landwehr; 3. dcn Ucbertrilt in Cioil-Staatsdicnstc und den Rücktritt nns dcnsclbcn; 4. die Bclrcibnng von Privat-Unternchmungen oder Geschäften, endlich 5. dcn Gebrauch des OfficierS-Titels und das Tragen der Landwehr-Officiers Uniform, nebst dem An» hangc ülicl' dic Anwendung dieser Vorschrift auf Landwehr-Andilore, Aerzte und Truppcnrechnnngs-sichrer, dann jene activen Landwehr-Vcamtc, wclchc einen 9inhcgchalt bczichc», llUergnadigst zu genehmigen geruht. Diese Vorschrift hat sonach in Wirtsamlcit zu treten, U"d wird unter Beziehung auf dcn § 17, lit. o des Gesetzes über die Landwehr fiir die im RcichSrathe vertreten Königreiche und Ländcr .'.Nr künftigen Darnachachtung ^'ncrll, daß, analug dcr Bestimmungen des § zu 'nstrulrcn mlt: ^. dem militär-ärztlichen Zeugnisse rücksichllich dcr pliy>l>cheu Cignnng zmn LandwchrTrnpftcndicuste; 2. dem Nachweise über dcn Ocbnrtoo't, das Aller. l>c dcmOfficiers-Chnrattcr entsprechende allgemeine Bit-^ni^, Snbsistcnz, gcscUschaftlichc Stellung und tadellose Haltung dann mit >!. der Erklärung dcs Aspiranten, daß er, im Falle °er Ernennung znm Landwchr>Officil,r, sich, unbcschadet ^r in der voilicgcndcn Vorschrift für Landwchr^Officicrc ul'fgenommcncn besonderen Bestimmungen (t;§ 4, 7, 13), ^tr überhaupt für Freiwillige gesetzlich anberaumten zwei-Mirigcn Dienstpflicht unterzieht. Das Zeugniß uä 1 ist uon einem gradnirten Militär« ^te, t>^> Hi^chwcis liä 2 (im allgcmcincn) oon dcr po- Aschen oder Sichcrhcilsbchürdc dcö Anfcnthallsortcs dcr ^p'ranlcn. l'ci Slaats- nnd di.scn gleichgestellten Bramtcn °" den Vorständen dcr betreffenden Acmtcrnupzufcrtigcu, u>d von denselben für alle Fälle zu lnslätigen, daß dcr >p!ra>,t die Staatsbürgschafl in dcn im RcichSralhc ^^ctcuen Königreichen und Ländern bcsitze, suwic dcr ^ercodicuslftflicht ,ücht unterliege. n Von Vcwcrbcrn um Officicrs-ZlcUcn in dci l. t ,^wel)r,(5au.ilc,ie, welche in dcr Ccwalcric dcs Hccrcs in ^ ^^^nt halnn, ,st noch d^s ZcNljNiß über die Demcr 'd den Erfolg dcs genossenen RcilnnlcrrichleS und üt'cr ^^nlurli cnvvrkenc sonstige caualcrislische ttenntüissc,— da« ^'" '^^'^ früher angehörenden Aspilanlcn hingegen ^ "^litärischc Anslrittsccrlificat (Avschicd) — z»r "^ zu dringen. wirk ^^ i'n wohlverstandenen eigenen Interesse und Hsui ' ^^ Ambition speciell dcr im Ciuilstandc er^ogfncn schlick "' vorausgesetzt, daß sic die, außerhalb dcr gc-zur Ä ^gesetzten periodischen Waffcnübungen, ihnen G^ '^bildun^, im prallischcn Truppendienste gebotenen ^nhcitru risng vcnntzcn werden. Dom''! ^'^^ Äczichnna wird mit Rücksicht auf die >vel,r s>«''. V"'ufs> und sonstigen Veihällnissc dcr Land-^°"d>i i " gegebenen Falles das Erforderliche vom ^N'-Obcrcommando eingeleitet. ben l s - ""^ Voistchendem inslrnirtcl', Gesnchc sind bci von ^> . ^en Landwchr'Eoinmandcn einzureichen und "chttt^k l ^"" ^"" Landwchr-Obercommando begnl' ^n»d « ^^ Landwehr»Gcsctz), an das Ministerium für >cdcn und im Kriege constatirt aus-^krdienst . "^''stung und besondere helvorragende I'c im allgcmcincn vermögen überhaupt das An« 'innen um Zneitennnng höherer OfficierSchar^ngrade und ssllist dann nnr zu monviren, wenn derlei Bitten auch vom rein militärischen Slandpunttc gerechtfertigt clschcincn. Die den Aspiranten auf Grund dcr Bcgnlachung dcr L,indwchr-Cpmmllndln und dcs Landwehr Ober-Commandos bcim Ministerium für Landcsvcrthcidigung commisioncll zncrkanntc Qualifieation bildet die Basis dcr bezüglichen Ernennnngsvoischlagc. Dic Einthcilnng dcr Landwchr-Officielc in dic vcr-schicdcncn Laildwehrlruppcnlörpcr erfolgt nach Maßgabe der Standcsvcrhältnissc, mit lhnnl'chstcr Berücksichtigung dcs Domicils jedes Einzelnen. Die Rangs» nnd Befördcrungs.Modalitäten derLand» wchr-Officicre werden durch besondere Vorschriften geregelt. Polocli w. i>. Vorschrift, l,clrlfsc!ld dic Officicre drr l. l. Landwehr dcr im NeichSrathe vertrctcncn Köingrcichc und i,'cindcr, und zwar: I. die Uebcrfetzung activer Landwchrofficicrc in die nicht active l. t. Landwehr, dann jene von Landwehr-officicrcn in das Verhältniß deS Ruhestandes und iu daS Verhältniß außer Dienst; II. die Ablcgung rcr OfficierScharge, dann dcn Aus< tritt und die Entlassung dcr Officiere aus der Landwehr; III. den Ucbcrtlilt in Civil Staatsdienste und den Rücktritt aus demselben; IV. die Betreibung von Privatunternchinungcn oder Geschäften, endlich V. dcn Gebrauch dcs Officierstilcls und daS Tragen dcr LandwchrofficierS'Uniform. Einleitung. Gliederung des t. l. Landwchroff!c,erscorps. Das Officicrecorps der t. t. Landwehr dcr iw Rcichsrathe vertretenen Königreiche und Länder gliedert sich: 1. in active Osfmcre; 2. in Officicre dcs nicht activen Standes; 3. in Officicre dcö Nnhcst.nidcS, nnd 4. in Officicrc ..außer Dienst". ^Vä 1. Activet. l. L andwchr o sficicr e stud jene, wclchc bei dcn im § 5) dcs Statutes für die l. k. Landwehr aufgeführtenLandwchrbchöldcn anf systemisirtcn Officierspo stc n in aclivcr Dicnstleistnng sich befinden und als solche Gebühren beziehen. ^!,., s< " sind ^ä 4. Landwchrosficicrc „außcr D > cnst linv jcnc, welche entweder: , . . n. mit Rücksicht auf ihr Aller (60.Iah") °d wcgcn gänzlicher Invalidilät weder im Fr.e cn noch in Kriege zn Landwchldicnstcn mchr acelgnet smd und auf cincn Rnhcgcl)lllt verzichten, odcr d. mit Rücksicht ans ihrc für die Staatsverwaltung wichtige Stcllnng vom Landwchrdicnstc im Fr>cdcn zwar enlhobcn sind, im Fallc cincS ltriegcs aber, lhrcr E,g-nung culsprccheno, verwendet wcrdcti. I. Uelcrsetzung: ^. activer Landwchrofficiere in die nicht actwe l. l. Landwehr; , .5 >. « ^.,l„ 1i. von Landwehrofficicren in das Verhältniß des nuyc standcs, uud 0. in das Verhältniß „außer Dienst". § 2. ä_ Bedingungen, unter welchen dic Ucbcrsetzung aclwcr Landwchrofficirrc in die nicht active Landwehr erfolgen lann. Active Landwchrofficicrc lönnen in die mcht acllve k l. Landwehr übersetzt wcrdcn: . ii über eigenes Anjnchen bei Vcrzichlwstung au, einen Rnhegch.1t auf Rcchnnng dcö ^ndwehrctats jedoch miter Anfrcchlhaltnng dcs AnsprnchcS ans d'e M'l lar. pension für dic im t. l. Heere vollbrachten DlcnstMre; I. dci», Ucberlritt in Civil-Slaalsdienste unter Anrcch'umg dcr im stehenden Hccrc nnd 'N dcr Land-welr vollslrcck.cn activen Dicnstjahre nach Anhandgabc' dcr im Abschnitte III dicscr Vorschrift ausgesprochenen Bcslimmnngcn; <, beim Einlritte der zeitlichen odcr Halbilwalidllal aus Grund dcr bci dcr Supcrarbilruuna. erfolgten Classification. Dcn Gesuchen jener, den Uebcrtritt ü> die »ncht active Landwehr anstrebenden activen Landwehrofficicre. welche leinen Anspruch auf eine Militürpension haben, ist der Nachweis ihrer gesicherten Existenz beizulegen. Obcrste, welche in die nicht active Landwchr übertreten, erhallen cigcnc, vom LandeSvcrlheivigungsminister ausgefertigte Decrcte; bei drn übrigen Stabs- und Oberofficiercn wird dcr Ucbcrtritt vom LanbcSvcrthcidi. gungsminister, dem Landwehr'Obercommando oder Land» wchrcommando auf dem letzten Erneniiungsdccrele des zu Ucbersctzcndcn ungcmertt. Mit dcm Tage der Uebcrsrtzuug tritt der Bettes« sende aus dcm Genusse dcr Nctivitätsgcbühren, Außer in den drei angeführten Fällen (k, d, c) lann die Ucbcrsetzung activer Landwehrofflciere in dic nicht active Landwehr nicht Platz greifen. s 3. 15. Bestimmungen für die Uebersetzung in das Verhältniß dcs RnhcNandes u»d Evidcnzführung der im Ruhestände befindlichen Officiere. Die Uebernahme activer und nicht activer l. l. Landwchrofficiere in dcn Ruhestand erfolgt beim Ein-trilte der im § 1 ltd 3 bezeichneten Verhältnisse nach den Bestimmungen dcr Superarbitrirnngsvorschrift. Die Landwehrofficicic dcS Ruhestands sind bei jrneu Laudwchrcvidenlhaltungen, in deren Beziltc sie sich vleibend aufhalten, nnd bei der FachrechnnngSavtheilung dcS MinistcrinmS für Landesverlheidigung in Evidtliz zn führen. Solche Officicrc sind verpflichtet, jcden Wechsel ihres bleibenden Aufenthaltes der Landwehrcoidenthaltu»g anzuzeigen. 8 4. (^ Vcstimmuugen zur Ucbcrsetzung in daS Verhältniß „anßer Dienst", und zwar: u,. von activen und nicht activen l. l. Landwehrofficieren. Officiere dcr activen oder nicht activen t l. Landwchr, welche in Folge Invalidität oder nach errcichltm 60. Lebensjahre von ferneren Kriegsdiensten enthoben ;u wcldeu wünschen und ihre allfälligen Plnsionsaüsprüch« nicht znr Geltung bringen wollen, lünncn über ihr Ein» schreiten in das Verhältniß „außer Die»>st" übel fitzt melden. Zur Herslellnng dcs Beweises dcr angegebene« Invalidität habe« sich die Betreffenden am Sitze deS nächsten Lclndwchrcomlnando einer commissionellen Unttr» snchmia unlclzicven zu lassen. Die Rciseauslagen, welche hiebti dem zu unttr-suchenden Landwchrofficicr erwachsen, hat er aus eigenen Mülcln zu vestteitcn. Als Mitglieder bei der vom Landwehrcommando dicsfalis zu berufenden Commission haben zu fungirtn: dcr Lanbwchrcommllndo'Adjutllnt, der«im Orte deß Land-wehrcommandos blsindliche Landwehrevibenz-Officirs, ober in dcffen Abwesenheit cin andcrcr vom Landwehrcormnando zu dcsignilendcr Landwehrofficicr, ferner ei» vom General« odcr Militärkommando in Anspruch zu nehmender Militärarzt. Dcn Vorsitz bei dieser Commission führt dcr Llindwehrcommandant. Drr von allen CommifsionSmilglieoern zu fertiatnde Untersuchungsbefund ist im Dienstwege au oaS Mini» slcrium für Landcsvcrlhtidigung zu leiten. Lautet dcr Befund auf ganze Invalidität, so veranlaßt daS Ministerium die Ucbersltzuna deS Bettes-senden in das Verhältniß „außer Dienst". Dic zeilliche odcr Halbinvalidilat g'lclil noch leinen Anspruch auf eine wcnn auch nnr provisorische Uebersetzung in daS Ver-l)ältniß „außer Dienst." Urbrigenl! darf tein activer oder nicht activer Land-wehrosficier um die Ucbersetzuna in das Verhältniß „außer Dienst" ansuchen, wenn die Landwehr auf den Bcicilschafls- odcr Kriegsfuß geseht ist, oder gegen den Betreffende» eine straf- oder ehrengerichtliche Untersuchung anhängig ist. Sb. d. Von Landwehrofficieren dcs Ruhestandes. Wünscht ein im Verhältniß dcs Rnhestanoes (tz 1 ^ij) befindlicher Landwlhrofficier ans die ihm gebührende Pension Verzicht zu leistet', jedoch den Officierscharaller beizul ehalten, so hat er rieseS dem Lanowehrcommando anznzeigcn, welches die Anzeige an da« Ministerium jür Landesvertheidigung zu leiten hat. Dilscs veranlaßt dic Einstellung des Ruhegehaltes und die Uebersctzung in das Verhältniß „außer Dienst," I>, besonders berücksichtiguugSwürdigln Fällen darf auch für solche Officiere, welche uuf ihren Ruhegehalt glgcu Auszahlung ocs Betrages einer zweijährigen Pension verzichten, um die Uebelsetznug in das Verhältniß „außer Dienst" bci Sr. Majcslal nachgesucht werde». In beiden Fallen jedoch müssen diese Landwehr' Officicre dcn Nachweis ciner sonst gcsicheltcn Ef'ft") beibringen. 1642 § 6. Ausfertigung von Decreten. Evidenzführung. Muster H. Jeder in das Verhältniß „außer Dielist" übersetzte Officier erhält ein vom Minister für Landesverteidigung ausgefertigtes Dccret (Muster ^.). Mit dcm im Dccrete festgestellten Tage ist dcr active oder nicht active Land-wehrofflcier bei jenem Truppenkürper oder bci jener Behörde, wo er sich im Stande oder in der Evidenz befindet, in Abgang zu bringen, und hören die Gebühren der activen, sowie die Pensionsbczüge der im Ruhestände befindlichen Officicre anf. Für die Evidenzfühlung der Officiere „außer Dienst" und deren Verpflichtung zur Anmeldung dcs Wechsels ihres bleibenden Aufenthaltes gelten die im § 3 für die Officiere des Ruhestandes ausgesprochenen Bestimmungen. II. ^.. Ablesung der Off>cicrs-Charae; L. Austritt und Entlassung der Officierc aus dcr Landwehr. s ?. H.. Nbleguua der Offlciers-Chargc und zwar: a. Von Landwehr Officieren im Allgemeinen. Jeder Landwehr-Off'cier laiin zur Znt, als die Landwehr im Bcicilschüflsuerhältnisse oder auf dem Kriegsfuße sich nicht bcfindct, und wenn er in keiner straf« oder chrcl'gcrichllichcn Untersuchung steht, seine OfficicrS-Chargc siciwillig ablcgc». Hiebci blcidt für Officicrc dcS activen und des nicht activen Standes die gesetzliche Wchr- (Dicnst') Pflicht (§ 6 L. W. G.) aufrecht erhalten. Wer daher oci selben noch nicht Genüge geleistet hat, vcrblcidt auch nach Ablegung dcr OfficierS>Chll!-a.e im Landwehrveibandc und wird entweder als Landwchrmann oder in einer ihm bcliedigcn Uutcrofficierö Charge zu einem andern Landwehrtörper übelfetzt. § 8, b. Speciell von Officicren des Ruhestandes. Landwehi-Officicre dcS NubcstandeS (tz 1 aä 3), welchc ihre OfficierS Charge abzulegen wünschen, können mit dcr im § 20 festgesetzten Beschränkung im Forlbczuge der Pension vei bleiben. o. Von Officicrcu, welche als zrillich oder halb-invalide in die nicht active Landwehr übersetzt wurden. Landwehr Officers, welche nach § 2, Absatz c als active Landwehr übersetzt wurden, können nur bei gleich-zeitiger Verzichlleistung auf die Pension ihre OfficierS-Charae ablcssen. Jene zeitlich invaliden Landwehr Officiere, welche ihre gesetzliche Wehrpfiicht noch nicht eifüllt haben, bleiben ungeachtet der abgelegten Officiers Charge verpflichtet, nach Ablauf cincS Jahres sich beim Laiidwchr-Coinmando zur Ucbcrprüfung zu melden und im Falle aneikanntcr Kriegsdiensttanglichkeit die noch aufhabende Dienstpflicht zu erfüllen. § 10. Einsendung der Gesuche. Gesuche um Ablegung der Off'ciers-Charge sind im Dienstwege an das k, k. Ministerium für LandeSvcr» lheidiguug einzusenden. Officicrc deZ Ruhestandes inüssen diesen Ansuchen eintn Revers beischließcn, durch welchen sie sich vcr-pflichten, ihre ciwa erfolgende Anstellung in eine Civil-, SlaalS» oder äquiparirende Bedieustung dcm Ministerium für LandeSocrtheidiguna sofort anzuzeincü. Den Clvil'StaatS-Anstcllungcn sind gleich gehalten: Besoldete Ausstellungen bei einem Hofamte, bci der Administration dcr AlUihöchsten Plival'Fcmdsgütcr, bei Reichs oder Landesvcrtrcwugcn oder bci cincr Vi'uni-cipal-Vcrwallui'g, überhaupt alle aus Rcichs , Landcs-l?dcr Gcmcindcmittllll dotirtcn D!enstci>poslen. Dagegen werden die Fnnctioncn von Postmeistern, Poslhallcrn. Postcrpcdiloieii, Tabak-, Salz- und Stcinpcllnarke»-Ver« schleißer,,, Lotto Collectantcn n. dgl. nicht als Staats-bcdienstungcn betrachtet. Dic bewilligte Ablegung dcs Officiers-Charakters ist im Landwehr VcrordmlNgbllltle zu verlautl'arcn und vom vorgesetzten Landwchrcommando auf dcm Ernennung«' (Ruhestandes-) Dccretc anzumerken. § 11. Folgen der Ablegnna. des Ofsicierscharakters. Wer auf den LandwchrofficicrScharaktcr verzichtet, bcgiebt sich jcdcn Anspruches auf Wiedererlangung deS-sclben lind lann dic OfficierSchargc l>ur bci erucucrtcr Dieuftleislung im Sinne der allgemeinen BeförderungS> vllischriften wieder erhalten. Gewesene Landweh, officicrc, fowic deren Witwen und Waisen, lönncn vom Slaale keinerlei wie immer geartete Unterstützung oder Versorgung beanspruchen. § 12. Ü. Bedingungen nnd Vorgang bei Austritt und Ent- lassnna dcr Officicre aus dcr Landwehr. Dcr Nustriu nu« dcm Verbände der t. k. Landwehr taun von Qfsieieren beansprucht, und muh bewilligt werden: I den noch dcr gesetzlichen Wehrpflicht uutellieaen-den Officicren — aus Familien, ücksicht,» auf Grund des § 17 und § 40 lit,, o des Wchrgesetzcs 2. den Officicren, w lche ihre gesetzliche Wchr-(Dienst-)pflicht erfüllt haben. (^ 6, L. W. G.) ü. Vci Ablegung deS Officierscharallcrs, wobei Land« wehrofficicre des Ruhestandes, fowic jene pensionirlcn Officiere des flehenden Heeres, welche in die l. t. Landwehr übersetzt wurden, eine Abfertigung mit dem Pcusionsbelrage von zwei Jahren beanspruchen dürfen; d. beim Ucbertritte in Civil-Staats.« oder denselben äquiparirende Dienste (H 10.) Der Austritt uä 1 wird durch § 161 dann 8 164, Punkt 6 dcr Instruction zur Durchführung dcS Wehrgesetzcs; der Austritt 3,ä 2 k) durch die Bestimmungen des Ab-schnittes II a,) und jener H Austrittes aus dem Landwchrocrbandc nicht eingereicht werden. Bewerber um Abfertigung mit einem Pcnsions-lictrage von zwci Jahren sind bei dcr zuständigen Land-wchrevidenthallung unter Bciziehung eines graduirtcn MilitäraiztcS commissionell zu untersuchen, ob ihre Gesundhcitsumständc dcratt sind, daß sich mit großer Wahrscheinlichkeit cine noch mindestens zweijährige Lebensdauer dcs Betreffenden erwarten laßt. Das vom Land-wchrcvidcnzofficier bestätigte Parere ist dcm Gesuche dcs Bewerbers beizulegen. Hinsichtlich derjenigen Officierc, welche sichln kriegs-oder ehrengerichtlichlr Unlersuchuug bcfindcn, muß vor Erledigung ihres Gesuches das betreffende Gerichtsurthcil abgewartet werden. Die ertheilte Austritlsbewilliguug ist im Landwchrverordnungsblattc zu verlautbaren. III. ^. Ucbertrilt in Civil-Staalsicnste. L. Rücktritt auS demselben. § 15. Einsendung der Gesuche. Lanbwehl officiere, welche sich um eine Civil-Staats-Anstcllnng bewerben, haben ihre a» die verleihende Civil» bchörde gcrichtclcn Gesuche, instruirt mit allen in der Concursauoschrcidung odcr sonst als crsordc>l>ch bezeich« inten Documcnlcn au das vorgesetzte Landwehrcommando cinzurcichlN. Icnc Officiere, welche nicht mchr wchrpsiichtig sind und in solche Anstellungen übertreten, wie sie im if 1 suche einen Auszug dcr Qualificationoliste des Vitt-stellcrö bcizuschließcn und das Gutachten abzugeben, ob gcgen dcn Ucbcltrilt dcö Bewerbers in Civil'SlcuUS-dicnste cin dienstliches Hinderniß obwaltet, InSbcsondcrS ist darauf zu achlcn, ov und welche Dienstleistung dcm Bewerber noch obliegt. Wenn die Verleihung dcr nachgesuchten Dienstes-stelle dcr Civilbchorde zusteht, haben die L^ndwchicom-mcmdcn mit dieser Behörde das Einvernehmen zu pflegen und deren Aeußerung untcr Anschluß aller VerhandluugS-actc dem Ministerium für Landcsverthcidiaung zur wei-tncn Behandlung vorzulegen. Gesuche um Civil-Staats Anstcllunacn, deren Ver< lcihung dcn Cenlralbchördcn vorbehalten ist, werden vom Landwehrcommando im Dienstwege an das Ministerium für Landesvertheidigung eingesendet. § 17. Dicnstpr»xis Activen l. k. Landivchr-Offtcicrcn, wclche auf ei»c Civilanstcllnng aspiriren, tanu im Falle zeitlicher Ent» behrlichtcit zur Probediensllcistuna em Ullaub bis zu sechs Monaten, die elften acht Wochen taxfrei, eitb/ilt werden. Ebenso wi,d Osficicren der nicht activen Landwehr zu yl>l'chcu Zwecken die Enthebung von der Waffenübung bewilligt. Die betreffenden Landwehrbeho'idcn haben sich negcn Beginn und At'lauf dieser Ullaubszcit mit jener Civil-stclle, bei welcher der Officicr in Probediensllcistung tritt, ins Einvelmhmcn zu setzen. §. 18. Slandcs- und Gebührsbchandluna. Active k. l. Landwehr-Officicre, welchen eine Cioil-Staalsanstellung verliehen wird, sind mit dem, der Eldcslcistnng in ihrer neuen Anstellung vorhergehenden Tage, unter Einstellung sämmtlicher Landwehrgcbührcn, bei dcr betreffenden Bchörde (Truppentörpcr) in Al'gaüg und nach ß 15 c) iu die nicht active Landwehr oder i» das Verhältniß „außer Dienst" zu übersehen. Nicht active und im Verhältniß „außer Dicnst" stehende Officicrc bleiben auch nach Erhalt cincr Eioil' Staats Anstellung, erstere bei ihrem Truppentörpcr im Stande, letztere bei den zustälidigen Landwch,cvidcnthlll< tungcu in Evidenz. Officicren dcs Ruhestandes, sowie den im Vczugc cincr Mililarpensio» oder, als zeitlich oder Halbiuvllll>c, im Genusse eines Landwchr-Nuhc» gchaltcS stehenden Off^cicren (§ 2 e) dcr nicht activen Landwehr, wird der Nnhcgchalt (Militärpension) nach abgelegtem Dicnstescide in dcr neuen Anstellung nacb dcn eitischlägigcn Bestimmungen des Gebührenrealcinentö für oic t. t. Landwehr eingestellt. Dabei bleiben die Officicre dcs Ruhestandes, ob sie den Officierscharakler ablegen odcr denselben behalten, in Evidenz bci dcn Landwchrcvidcnlhalluugeu. § ll). Anzeige von ehemaligen Landwchroffcicrcn, wclche noch die Pension beziehen, über die Erlangung cnicr Civil>Anstcllung. Die Verleihung cincr Cinil-Staals- odcr äqm'pa' rirendcn Bcdienstling an cincn im Fortbczngc dcS L^lüd' lvchr-Ruhcgchaltcs stehenden, ehemaligen Landwehr-Ossi' cicr (§8) hat auch für denselbeu dic, in dcu vorstehend!'!' Paragraphen angeführte Pclisionö Einstclllliig zur Folge. Es ist daher jeder cinen Landwehr Nnhcgchalt forlbczichcndc!, ehemaliger Lluuwchrofficicr vcrpslichlel, die etwa erfolgte Verleihung cincr Civil Staats- »der üquipalinndcn Vcoienstun», sowie jede darin erlangte Gebühren Etritls-Ccrt,fnatc. Jene Lllndwehi-Osficicre, wclche ihre Wehrpflicht erfüllt haben und beim Ucbcitritt in Civil'Ztaatsdienste dcn Osficiers'Charatter ablegen, crhalteü cin auSgcfcl" t'gtcS Austrittszeugniß, in welchem dcr VluStrilt mit dciN Bemerken zu bestätigen kömmt, daß dcr Belrtffende dircclc aus dcm activen oder nicht activen Staude odcr aus dc>n Verhältniß außcr Dicnst zum.....ernannt wurde. Der Ucl'ertritl vou Offnicrcn des Ruhestandco in Civil» Staatsdienste ist auf dcm Pensionsbogen vorzumerken. § 21. Il, Bestimmungen bezüglich dcs Rücktrittes aus t>l»< Civil-Slaatsdicnsle und zmar: ll) Der Landwehr-Officicrc dcs Ruhestandes und j"'"'' welche im Gezuae cincr Viililär< odcr L^ndwchr-Pe»' sion standen. Officieren dcs Ruhestandes (§ 1 aä 3) sowic i/M" Landwchr°Officicrcn, welche iin Äcznge cincr MililiU'' Pension standc» und iu Civil-StaatSdicnslc übcrgctrclell sind, ist es gestaltet, nach Auflussung dcS Civildicnstt" in ihr früheics Pcnsionsvcrhältuiß zurückzutreten. Der etwa abgelegte Officiers-Charaltcr tan» >""' bci Erfüllung der im tz I I festgesetzten Bedingn»^» wieder erlangt werden. Wenn derlei Officirrc wegen im Civil Staatsdicl's^ eingetretener Dienstcountanglichleit aus solchen Civ"-anstcllungcn znrllckirtteu, bci welchen entweder gar kc>»e Pcnsionsgebührcl! sistcmisitt sind, oder wenn die a^ der Civildicnstlcistuiig rcsullircndc Pension geringer wiuc als jene, welche sie iu ihrem dci der Landwehr i>u^ gehabten Verhältnisse bc^ogcn haben, so ist dcr iM)^ gchalt für dieselben neuerdings zu bcmesscn. Die Nnrcchnung dcr in dcr Civildienstlcistnnn z"' gebrachten Zcit ist jedoch nur in dcm Falle «cstat^ wenn dcr Austritt aus dem Civil Staalsdicnslc "'^ ans eigenem Verschulden erfolgte uud dcr Osf^'^ Charakter beim Uebcrtrittc in C>vil'StaalSdicustc "^ abgelegt wuidc. « Dic neubemtsscne Pension, beziehungsweise ^. Slipcrplus, welches dem betreffenden Officicre als " gänzung dcr aus der Cinildicnstlcistung lcsnltircl' ,^ Pension sjcl'ührt, ist nach ß 15 zu bcstrcitcn. Die" ,^ Übernahme iu daS frühere Pensionsverhältnih ^'^ «!l< allcn Füllen nach früherem Einucrnchmcn mil b^^ ,.H beholden, und bezüglich dcr Militär-Pensionistt'' °"^ mildem Reichs.Kilcgs.Mininistcrium vom Mimst" für Landcöverlhcidiaun a verfügt. d) Der Officicre des activen Standes und dcr H" lich- odcr Halb-Invaliden dcs nicht activen Sta>' - Officicrc. welche unmittelbar auS dcr activen ^ ^^ >nehr in Civil»Staatsdienste übcrtictcn si"d, h^ , Fricdcn weder auf die Rückübcrnahme i" den ^ . Dicnst, noch anf die Wicderlangnng des früheren "" gchaltcs einen Anspruch . «i)^.^ Desgleichen lönncn auch solche Offic'crc d«c ^^ dcrcrlangung ihres früheren Rnh^ehaltcS « l °) l ^ spruchcn, welche scinerz^'t ob cingelretencr ^'"wi" ^. Halbinoalidität auS der acliveu ,» die 'Uniu Landwehr übe»setzt wurden und auö dicscr '" " Staatsdienste übergetreten sind. 16-1^ Für dieselben hat liüi tinlrettnder Dicnstcöuntaü^ lichtes in dcr Cwil-Stual^anstllllmg nnl'cdingt j.'nc Pensionövolschrifl C?^llu>^, wclchc für (5 u,l^camlc ü^ci» ha,,ftt in 5trust blstcht- Drn m Hos' odci' Sla^lö^nstclln'isscn GcslandcnlN werten jedoch dic i>n.f) >re nüd in dc: L^ndwchr zmnck-gll'^l» Di,»snld d'cse Zullch»ul,ss in undcrcn dcn Slaalödienslcn llcich ^'^!:.»c>, Civilanst^llnn^'n von dcr Enlschcidnn^ der dic A'N'llllunsirl, vcrlcihcndcn Cioill^hörde abhänat. E^ ist daher im Intcrcssc jcdc^, einc solche C^vil-bcdicustul'g anstrcdcndcn Osficicrs yclegcn, sich hicr-i>bcr noch ucr dcr Vcwcrl li z) Gcwihhcit zn ucrschc>ffcn. IV. Vctlcil'nng van Pr iv al unternc hm n n^ gcn otcr Geschäften. § 23. Bedingungen hiezu. Jedem Off>cicr dcö nicht activen oder Ruhestandes, sowie dem im Verhältniß außer Dienst stehenden Land-wchl'-Officicr ist ncslatlct, mit Bcidchalt ocS Officicrs-6l,arallcrs, brzi^nngöwc'sc RuhcgrhullcS, derartige Geschäfte zu dc,reiben, »uclchc mit dem Osfuicrs-Dc-corum verträglich sind und uci deren persönlichen Aus' i'duny iuöbcsonl'crc im Verkehre mit dem PMicum 'nchl solche Vcrrichlnnncn vorkommen, die nur Hand-^ttl^gchils^'n odcl'Dicncin im engeren Sinne zukommen ^ Gebrauch des Osficicrs.Titels und ^racjcn der L audw chr-Officicrs-Un iform. § 24. Vo» ^andw.hr-Officiclcn dcs nicht activen und Ruhe« stuudeS, dann dcs Vcrhällnisses „nußcr Dienst". Vei militärisch.dienstlichen Anlässen sind Officiere l>cs nicht activen nnd Nnhcslandcs, sowie jene „außer Dienst" verpflichtet, l,ci sonstigen passenden Gllc^cn heitm dercchliat, in Uniform - in I'cidcu Füllen aber nach Vorschrift adjustirt — zu elschcincn, und stchcn lh'un dann alle Ehrenrechte und Pflichten eines activen Offuinö zu. Di>> Uniform sämmllichcr Officicrc aller K>c, wie sic in dcr ÄdjnstirunaSuor-schrift für dic dcznqlichc.i W^ffcnaatlnn^n vorgcschricbcl^ wnrd?, mit dcm B^nn'rltn, das, dic F^lddindc, I^ichm,^' wc.se dcr Cüilouchc. uon d^n Ofsicic,ca dcs Nnhcst,'.ndcs lmd von jcncn „anßcr Dirnsl" uur im Fülle ihrer Ein» dcinfnng znin aetivcn Dienst actragcn warden darf. Von ^mdwchr-Osficicrcn, welch: Cwilämter bekleiden, -und Privatgeschäfte bctlcibcn. Währcnd dcr iinlniltclliarcn An^iibnng eines (5'vil« Sl»als- odcr cincs diesem glcichsschallcncn Amtes, odcr l'ci Ansiibnng von Pril).!tgeschäficn dmfcn Ofsi^iclc dco nicht activcn und dcS Rnhcstand(s, sowie jene im Vc" hällnissc „außer Dicnsl" in dcr Landwehr Uinform nicht e'schcincn, »och bci Fcilignna ihrcr Amtsschr'flcn, bczich-»n^'wcisc ihler Grschüf!eantM,di^u»^cn, Coircspondll'zcn l>»d Ncchnnn^cn dcn ^^»dwchr-Officicrs Tit^l in Anwendung bringen, E:nc Au^üuhmc hicvon bilden dic clwa an dn Ep'tzc von obcrslcn Hosämlein odcr von Hofdicnstc», b"»» alö Diclchkiwüucrcr angestclltcn Officicre. Anhang. l^) Die Vcs.tzung allir OfficicrOstcllcn in dcr k. l. Landwehr verfiigt im Sinne dls 8 30 dcs ^!and wchlgesctze,!« dcr Kaiser. d) Alle in dieser Vorschrift von 1. bis III. rnihal-tencn Vcrändcrnnsicn dcr Officicis Vcrhältnisfe bewilligt bei SlabSolfmcic» der ilaiscr, bci Obcr-officicrcn dcr Mmistcr fiir ^andcsvcilhcidi^ung. ") Diese Vorschriften gelten auch für ^antwchrandilorc, s A^izlc uud Ncchnunns>ührcr, uachdem sic Osfi.icrc smd. Ginndfä^lich finden dicsclbcn aber auch mil den durch die Eigenait dcr bclrcffcndcn Äranchl ^cdinglcn Viodalilätcu uuf active und jcnc Laild-wlhlbcalntcn Anwendung, welche einen Rnhcgeh^ll auf Rechnung dcö Lündwchr Vndgclö l-cziehcn, Nlcichvicl, ob sie i» Civll'Slaat^dic, slc treten, nach ^lcgung dciü Charclicrö die Äcw,lligung zum H°Nbczllgc dc<< Landwchr > Nnhcglh^llcc« crhallcn !>"bcn, oder endlich auS Ciuil'Staalodicnslcn wicdcr ^/" >hr frilhcrco Vcrhällniß znrnckgclrctcn sind. sl ,, busc sind. gleich dcn Olsicicien dcs Nl'hc-. ,,/'l ' bei jenen Vandlvchr-Emdenlhallungen in Evidenz ^^Nc^, in dcsscu Gercichc sic sich aush«llctt^ Auöschließelldc Privilegien. il>, , , Al> öwcis ^ bic vom l. l. Pnuilcgicil-Archive im Monalc Iuin l«?l) al^ erloschen rlgisttirtt» PrivilcgilN. c. (Schluß.) 16 U?'' ^ Pliuilsssiüm drl, VdlMld Fomman;'- Nose von, Vra^ ^ ^'''' ""l 6rfmdlmg ciucr Maschine znm Brcchtn nud ."" dc« Finalst und Hanfes. ^', ^"^ ^"vilrssmm dct> °us Crstildlilig ciurr ligciUhilnilichcii Methode dcr Guhforlmrri u, Bronze. Guß-! eisen :c, > rdcn fünnru. >l,!. Daö Pnvilcgiunl des Wmdclin Wolf vom 17. März 18(i!) auf Vcrvlsscruug seiner Natur^olz-Pupiti-FourmerhUtc. 4». Dai» Privilrgillm dcs Ludwig itaufluann vom 17. März l«0l) auf Erfiudung. Slubrnofcu jür Thccrsrucruiig clüzurichtru. -li. Da« Privilegium dcS Albert Schemdrr uud Gustau Wolgasl vom 17, März Itt«'.» anf^rfiilduug von ZeituugolMcni. 4^!. DaS Privilegium des MarluS Weißdurg vom 18. März 18K!1 ans Erftuduilg eiucs AulomolorS oder ciucr aulomoliilcu Krnjlmaschiiic. odcr Maschine dcr Scllisllmvegung. 43. T>aö Privilegium des William Charles Orccu vom 1«. März 186i) auf Pcrlicsscrmig au dcn Hiutcrluduugsgclvchrcu. 44. Das Privilegium des C.A.W, öchmilcliug vom Ittlcu März 1«6^> auf Erfiuduug ciucö Coutrolapparalcö fiir Bcrgwerte. Kohlengrubeu lc. 45). DaS Privilegium oc« W. Uhland u°m 18. März 180l» lliij Berdesscruug dcr Apparate zur Erzeuguug vou Leuchtgas auö Pelrolculurilclstäubcll. 4ü. Da« Privilegium des Clauoc Ncuard. Michel Pcrrcl uud Iulc« Cäsar Poituret vom 24. März 1869 aus Erfindung cineö eigenthümlichen HllhncuslM'mcS, iu welchem die Absperrung durch dcn Druck dcö zufließenden Wasser« bcwirtt werde. 47. Daö Privilegium dcs Cliriftuph Lhrist uud Ludwig Fiül vom 2lr Websabriten. 48. Da« Privilegium dcs ümil Ha°ö vom i9. März 1^0^ aus Ersinduug ciucr Nähmaschine mit Nadel ohuc Ochr und ohuc Hlichschallcr. 4!». Das Privilegium dcs Joseph Haua vom 19, März 1«i69 auf (ilfiudung ciucö Apparates zum Heizeil dcr Damps-tcsscl niit Miucralülcu. üi. Das Privilegium des Joseph Krelschmcr vom 24. März 1,'0^< auf Erfiliduug ciucö Universalpstuge« mit Schäreurrgulatur, Zmilliugoschucldc liud Aulisricli unstarre. 02. Das Privilegium dcs Frauz Pichler vom 24. März 1869 auf Ersinduug, Chagrin-i,'cder i» Holz zu imiliren. 53. Dao Privilegium des Cnloerara H Balilmaun vom 24steu Mäcz 1809 auf Elfiuduug eiuer Composiiiou oou Riechstoffen uulcr dcm Namru „Maililulucuwllssrr." ü4. Das Privilegium des F.E. Schoch und Hermann Oocdlcr oou, 2^>. März 18(59 auf Vcrvess,rung dcr coulinuirlicheu ^cfcn ziliu Ärcuneu vou Thou- und Zicgclwaaren, Kall. Cement und ähnlichen Malcrialicu, üö. DaS Privilegium des Peter vau Dhl vom 19. März 1809 auf Erfinduug ciuer Vorrichtung zum Hcbeu großer Was« scrmassm uud Brsördcru vou Personen und Gegeusiändcu auf bedeutende Hohcu. i>0. Das Privilegium dcö Moriz Graf Slrachwih vom 19. März 1509 nuf Erfindung rmcS Schwcfelejlractionsoscns. auf welchem die Abrüstung vou zlupser und Schwcfeltieseu unter gleichzeitiger Oewimning vou Nuh-Lchwcfcl uud Schwescldlumeu vollzöge» wird. 5)7. Das Privilegium dcs Henry Deacon vom 20. März 1^69 auf Verbesserung iu dcr Erzeugung deö Chlors. 58. Das Privilegium dl«, Engelbert Bcull vom 24. März 1809 ans Elfindung ciucs Anlerbool. Systcms . wodurch das Slromllnswärlosahren in Strömen uud Flüsscn mit einziger Bc^ uützuug der lebendige« Kraft des fließenden Wassers ermöglicht ist 5)9. Das Privlleginm des Mathias Adlereflügel vom 2üsleu März I5«9 aus Vcrbcssnuug an dcu seuersestcii Casseu. 00 DaS Privilegium dcs Johann Georg Kuglcr vom 19lcu März 1869 auf Eifindnng ciues Bries-Copirupparales. gruauul „Copy'Hygrophor." 01. Das Privilegium dcs Joseph PoPPcr vom 19 März 1809 auf Erfiuoung ciucr Construction von Fahrzeugen, genannt „Paleut-Eilwagcn." 02. Da« Privilegium des I. K. Smidth und P. Norrregard vum l9. März 1809 aus Vrrbcssnung au Apparaten zum Trau«-portircn uud Ausbrwahreu lcbcuder Fische. 6ž<. DaS Privilegium des Iguaz Kiacmcr vom 24. März 1869 auf Ersindnng rincö Coutrolapparalci« zur Coustatirung dcr Fahrzeiten uud Geschwiudigleil d,r Eiseuliahnzilgc. (i4. Da« Privilegium des Rudolf Buresch vom 24. März 1ft09 auf Erfinduug eines SchöuhrilSmillels, gcuanul ..Rosrn-milch Erlract," 05) Das Privilegium des Eduard Siegl u»d Friedrich i'icbich vom 2!>, März »809 aus Lrfiuduug eiuer cigculhümlichen Tra-crnsorm silr Gebirgsbahnen. 0^. Das Privilegium des Gollslied Zi.-gl^r ^ Söhne voiu 25). März 1809 aui Erfindung eiurr Vorrichtung, mittelst welcher jeder im Wagen Sitzende sich t^ Tuch felbst öffnen und schlirßcn laim. 07. Das Privi i-qium des Paul CloviS Gerurd vom 10ten December 1808 aus Erfiudnng eines eigelUlnlmlichcn Maschiueu-systems zur Erzcugnüli dcr Äill,»dstö, Post Nr. 07, welches wegen Nichtausilbung ^ls erlösche» eilliirt wurde, sind im Mc,uatc März 1870 durch Zlitablauf >r' loschen und cs lünueu die hieraus bezüglichen Beschreibungeu vou Jedermann eingesehen werde». Wien, am 0. Juli 187». Vom l. l, Privilegirn-Alchive. Das l. l. Handelsministerium hat die Anzeige, daß Johann Hirsch das ihm uulcrm 4. Juli 1800 ertheilte ausschließende Pri-vilcgium auf die Erfiuduug eiucr Maschine zur Erzeuguug von Ziludhoizdrähttu, iusowrit dasselbe mit dem t, f, Hanbelsmiuiftr^ ,illl-EsIcnn