Lmbllcher /^^^ U'H.AH. Aß^RH^ Nr. 381. P rcii! i! inclnt < oni» prci»: Im Lomplotr ganzj. st. N, halbj. sl. 5>.5,i. Yür die ZuftcNu»!, in« Hau« haldj.sm lr. Mit dcr Post ganzj.fi. 15, halbj.ft. 7.5U. Freitag, «. December Insert ionsgebllhr b,e IN Zeilen: Inal 60 ll., lm. »Olr., 8m. I fi.z sonst pl. Zeile !m. «lr., llm. «ll., 8m. ^lU lr. u. s. w. Iü<«tlo>i«slcmpcl jet>ciu>.«0l,. 18«7. Nichtaintlicher Theil. Laibach, 5>. December. . Es liegt nun der Bericht dcS Ausschusses vor, der ''" Nbgcordnctcnhausc zur Berathung des finanzicllcn ""Mcichcs niedergesetzt ist. Indem wir dicscu Bericht '^'ter uutcn vollinhaltlich mittheilen, heben wir folgende PMille hervor: In Vcrücksichtignng der bestehenden Umstände empfiehlt ^' ?lllsschuß dic Annahme der von den Deputationen Mmbartcn BcitragSlcistnngcn beider Länder zu dcu g c» "lelusa i„ cn Al, gclc g c n hcitcn. . Glcichsalls culpfichll er die Annahme der Quotcu zu b"' Staatsschuld uud die Amortisation mit AuS-''chuc eines 2«1,243 fl. betragenden Rechenfehlers, wcl-Mr die beiderseitige Quote inodificirt. Aci dem Zoll- uud Handelsverträge Wünscht dagegen der Ausschuß eine Herabsetzung der Vcr-U'asssdancr von zehn auf drei Jahre. ^, Der Ausschuß verwahrt sich, daß er die in der ^lstirungscpochc gemachten Staatsschulden damit aner-^uic, uud stellt ferner den Antrag: Ein hohes HanS '»ügc die Regierung auffordcru, bei dciu Ncichsrathc bald-'uiiglichst Gcsctzcsvorlagcn wegen Herstcllnng der Ord-"l>»g im Staatshaushalte zu machcu. Äiil diesen Majorilälsanlrägen wird znglcich ein "linoritiUsvotnm, das vom Abgeordneten Skcnc vcr» ^!it ist^ cmgcbracht werden. Dasselbe enlminirt in fol Nendcm Antrage: „Es sei von den im Ncichsrathc vcr-^etcncu Vändcrn jener Betrag als Antheil der Zinsen-^st der österreichische,, Staatsschuld zu übcrnchmcn. wcl-^)U der commissioucll scstznstcllcndcn bisherigen faclischcn Leistung dieser Vänder, mit Ausschluß der Ercdit opera» tloncn, entspricht nnd die Regierung ausznfordcru, hin. ^chtlich des ungedeckt bleibenden Betrages ungesäumt vorlagen zll machcu." Die „Dcd." sagt über den Bericht dcr Mnjorilüt: Der Bericht der Mehrheit stellt sich ans dcu Boden der Ncgcbcucu Thalsachcu lind stimmt deshalb im wcscnl» lichen den Rcgicrungövorlagcn und dcm dieseil zu Grnudc lltgcndcn Elaborate der Deputation zu, welche mit der ungarischen Ncichstagsabordnung die Auseinandersetzung !len in Betreff des finanziellen Ausgleiches gepflogen halte. Der Majorilätsbcricht schlägt dcm Abgeordneten-Hanse vor, das Qnotcngcsctz unverändert anznnchmm, ^ud auch daS Gesetz über die allgemeine Staatsschuld "." wesentlichen zu acccptircu. Zu dcm letzteren wird ^lue einzige Modification in Borschlag gebracht, welche ^ch lediglich auf die im § l angeführte Ziffer dcö nn-^nschen Jahresbeitrages bezieht. Die beantragte Aciv ^ru,,^ i)^. letzteren ist aber so wenig important, daß ^hl nicht zn befürchten steht, es werde dieselbe Vcran> ng ^>i irgend einer bcdentcndcn Differenz geben. ^°n größerer Wichtigkeit ist die Verwahrung, welche ^' Bericht bezüglich der Indemnität für jcnc Anleihen .^spricht, welche währcnd der Sislirnngspcriodc kontra» ^U wurdcn. . Auch die Abänderung des Zoll- uud Handclsvcr-<,°ßes, durch welche den: Rcichsralhc das Nccht vin-^rt wird, bereits nach Ablauf vou drei Jahren auf ^nind von prattischcn Ergebnissen eine Ntodification ^','zelncr Punkte des Bündnisses in Antrag zu briugcu, ns'^s. wahrscheinlich keinen störeudcu Einflnß auf dic ^'cilichc ^ösnng der AuSglcichSfragc alisübcn, und zwar ^" .so weniger, als sich in Bczng ans diesen Thcil dcs . ^'lchlcs zwei abweichende Mciuuugcu bereits im Aus-^ ^lssc^gcltcnd gemacht habcu. w»> ^"^ Votnm dcr Äiajorität entspricht somit im allgc-dic?"'^^ Forderungen, welche der Moment an die dcili ^ Vollsvcrtrctmig stellt, und wir wünschen .- ,^' ans vollem fterzcn, daß ihm eine nngcthcilte Zu« ""wig ini Plcnnm zu Thcil werde, ^ln , '^ glauben anch mit Nccht vcrtrancnsvoll der ^ uahme der Anträge dcs Ausschusses von Seite dcr ti),,„ egcndcn Äiehrhcit des Hauses cnlgcgcuschcu zu '^, '' benn das Votum dcr Ansschnßminorität, als t^,^cnchtcrstattcr der letzte Rcckc des starren Ecn. dlil,! "^^ H^"' ^' Slcnc fuugirt, scheint uns nicht strcb/"^^M. daß "' unsere Abgeordneten in ihrem Bc< ^bschl's^^ ^usglcichswcrt so rasch wie möglich zum ^M zn bringen, irre machcn könnte. „^ ungcnchtct dcr sehr sorgfältigen Berechnungen dcr ls,H ")"l 'Hlchrbclaslnng dcr westlichen Nrichshälflc in '^n ns?" ,^"cnnicn. welche Ealcnlatiou dcm gclchrlcn ^'wis'V^^^'s' ""f ihren rein mathematischen Werth >< alle (5hyc macht, wird doch das Hans sich uicht dcr Einsicht verschließen, daß cS sich hier um Suppo« fitioncn handelt, deren illnsorischcn Charakter schon der Beginn einer regelmäßigen Thätigkeit aller sonstitntioncl« lcn Factorcn unwiderlegbar nachweisen wird. Was die» sen Theil dcS Berichtes dcr Minderheit anbelangt, so wird die Praxis darthun, daß eben die Grundlage, von welcher die Voransbcrcchnung dcr künftigen Lasten der Staatsschuld ausgeht, in dcm Angcnblicke sich als unrichtig erweisen wird, in welchem in Folge dcr gelnngcnen Ncorganisiruug dcs Reiches mit dcsscn wieder gewon» ncncr Machtstcllnng auch das Vertrancn in die ötono« mische Zntnnft wiederkehren wird. Was aber den zwei» ten Antrag betrifft, welcher dahin zielt, daß die west« lichc Rcichshälftc auch künftig nicht mehr znr Staatsschuld beitrage, als sie bisher geleistet, so ist die bcfrie« digcndc Erledigung desselben bereits sowohl in dcm Elaborate dcr Dcpntationen, als anch in dcm ministeriellen Ucbcrcinkommcn vorgesehen, nnd eben die Unification, wcl.chc Herr Skcnc fterhorrcscirt, soll den Weg znr Lö» sung dieser Anfgabc ebnen. Dcr Vcrlanf dcr ersten Sitznng, in welcher der ungarische Landtag verflossenen Montag über das Ans-glcichögcsetz berieth, war ein sür die Regierung sehr gün« sligcr. Die Vinkc hat sich dadnrch, daß sie ihre Angriffe nicht gegen das Wesen des Gcsctzcs selbst richtctc, son. dcrn in dcr Quotenfragc niit Preisgcbung alter Defen^ fivpositionen widerstandslos hinter cinc vcrhältnißmäßig unbedeutende Rrforinsrage vetirirtc, ganz nnd bcdingnngs-los a»f dcn Bodcn des l>!»;7cr Ansglcichsgcsctzes gestellt, sie kann nnr mehr im Rahmen dieses Gcsctzcs Opposition treiben, nnd es ist dadnrch sür dic nun folgende Spccialdcballe nllc Gcfährdnng dcs Ansglcichswcrtcs ab-gcwendct. Ztricht des Au5glrichsausschujses. Mit Beschluß dcs hohcn Hauses vom 20. EcptcM' bcr d. I. wnrden dcm untcrzeichultcn Ausschüsse dic von < dcr Regicriülg cingcbrachtcu Gcsctzeutwürfe, durch wclchc die finnn^icllcu und commcrcicllen Bcziehnngci, dcr ii» Rcichsrathe vcrtrctcneil^äüdcr zn den Vändcrn dcr nngari' schcn Krone gcrcgclt wcrdcn sollen, so wie dcr mit dcm Iuhnltc dieser Gesetzentwürfe in Verbindung slchcudc Bericht dcr rcichsräthlichcu Deputation znr Vorbcralhung übcrwiescn. Nach Annahme dcr vorgelegten Gesetze wird, da die staatsrechtlichen Bczichxngcu dcr im Rcichsrathc vcrlrc-tcncn Bänder zn dcn Vändcrn dcr nngarischcn Krone dnrch das von einem hohcn Hause angcnommcuc Gcsctz in Bctrcff dcr allen ^ändcrn dcr österreichischen Monarchie gemeinsamen Angelegenheiten nnd dcr Art ihrer Behandlung bcrcits gcrcgclt sind, das Vcrhältniß NugnrnS ^n dcn dicssciligcn ^ändcrn nach allcn Richtungen hin volltommcn geordnet, dcr sogenannte Ausgleich mit Un-gärn vollständig durchgeführt sein, und es wird dcm Inslebculrctcn dcr rcvidirtcn Verfassung, dcr regelmäßigen Function aller verfassungsmäßigen Organe, so wie dcr Wiederkehr zu ciucr strengen vcrfassuugsmäßigcu Gcbah. rung lein Hinderniß mchr im Wcge slehcu. Hierin' liegt die hohe wichtige Bcdcntnng diescr Gcsetzc nnd hierin muß anch dic Compensation sür die großen Opfcr gefunden wcrdcn, welche dieselben in mate« ricllcr Beziehung den diesseitigen Vündcrn aufcrlcgcn. Was nnn speciell dcn InHall jcdcs einzelnen der drei Gcictzcntwürfc anbelangt, so ist jener dcs Gcsctzcs übcr dic Bcilragslcistung dcr dicsseiligcu Bänder zu dcn Kosten dcr gcmcinsaincn Angclcgcuhcitcn übcrciuslimmcnd mit dcn zwischen dcn bcidcn Dcpntationcn vcrciilbartcn Bcstimmnngen. Ebenso sind anch die Bestimmungen dcs GcsctzcS übcr dic Staatsschuld, mit alleiniger Ausnahme der das Jahr 1«<'>8 bclrcffcndcn Bestimmungen, welche in dcm von dcr Rcgiclnng nachträglich vorgelegten modificirtcn Entwürfe abgcäudcrt sind, mit dcn Bestimmungen jenes zwischen dcn bcidcrscitigcn Ministerien abgeschlossenen Ncbcrcinkommcus übereinstimmend, welches dcu Dcputa« tioucu vorgelegt wordcn war nnd dcsscn Annahmc dic diesseitige 'Deputation einem hohcn Rcichsrathc vor. schlngcn zu sollen glaubte. WaS das beantragte BcitragSvcrhältniß zu dcn Kosten dcr gemeinsamen Angclcgcuhcitcn betrifft, so glaubt dcr Ausschuß cincm hohen Hause dic Anuahmc dcSsclbcn cmpfchlcn zu können, da er dic Ansicht dcr rcichsräth. lichcn Dcpnlalion theilt, daß dicscs Verhältniß als nahczn dcr Vcistnngsfähigtcit bcidcr Rcichshälftcn ent^ sprechend angcschcn wcrdcn kann. Znr Bcgrüudnng dicscr sciner Ansicht glaubt dcr Ansfchnß sich anf dcn betreffenden Theil dcs Delegations. Gerichtes beziehen zn sollen. An dem Entwnrfc des betreffenden Gesetzes selbst nahm dcr Ausschuß mit Ausuahme einiger stylistischcr Aenderungen keine weitere Modification vor, als daß er die Bestimmungen übcr die Art der Abfuhr dcr Beträge wie selbe im Gesetze in Betreff dcr Staatsschuld enthalten sind, anch in dicscs Gesetz aufnehmen zu sollen glaubte. Was dic iu dcm vorgelegten Ucbcrcinkommen in Bctrrff dcr Staatsschuld stipulirlc jährliche Bcitragslci-stung Ungarns zu dcu Kosten dcr allgemeinen Staats« schuld anlangt, so glanbt dcr AnSschnß zwar gleichfalls, bci einen, hohcn Hansc anf dic Annahme derselben an. tragen zu sollen nnd bestimmen ihn hicrzn dic gleichen Motive, wclchc die rcichSrüthlichc Deputation veranlaßt, sich für dieselbe ansznsprcchcn. Da dicsc Motive in dem Berichte der Deputation ausführlich entwickelt sind, so erscheint cs überflüssig, dicsclbcn hier nochmals zn wi> derholcn. Der Ansscbnß erachtet sich aber znglcich für vrr. pflichtet, cs auszusprcchcu, daß dnrch dieses Uebcrcinlom. inen cinc solche Mehrbclastnng dcr dicsscitigen Bänder herbeigeführt würde, daß cs dringend geboten erscheint, schlcnnigst alle Maßrcgcln zn ergreifen, wclchc gccignc! sind, Ordnnng in die finanziellen Verhältnifse der im Rcichsrathc vcrlretcncn ^ändcr zn bringen, wci! sonst die tranrigslcn Folgen zu bcsorgcn wärcu. Räch dcm Ucberci,»kommen wird nämlich dcr jähr lichc Beitrag Ungarns zn dcn Zinsen dcr Staatsschuld um 7'/2 Millionen Gulden geringer sein, als cr sein inüßtc, wenn die Zinsenlasl in de,n gleichen Verhältnisse wie die Auslagen sür die gcincinsainrn Angclegrnhcilen gclhcilt würden. Anßcrdcm aber wird Ungarn zu dcn Kosten dcr alljährlich vertragsmäßig vor^nnchmcndcn Ein-löfnng von Obligationen einzelner Stantsanlehen nnr cincn Beitrag von cincr Million Gnldcn leiste», sowie dic Hülste dcr AmortisalionSquote, wclchc sür das Do« mäiicli.Anlchcu culfällt. das ist 15'l».l>sX> (^uldcn in Sit' bcr bc;ahlcn. Dic zur Einlösung dieser Obünalionen crsordcrti chcn 5loslcn sollcn nun ^war in crsttr Vinic durch AuS. gabc von ncncn Obligationcu, wclchc dcn gleichen Hii,, scnbctrag crfordcrn, wic dic cinzulöscndcn, nnfgcbr'acht wcrdcn. Da abcr cin Thcil dcr lctztcrcn Obligationen als von unverzinslichen Lottcrie-Anlehen herrührend, gar keine Zinsen trägt nnd anch dcr znr Einlösung drr'ver. zinslichcn Obligationcn crfordcrlichc Betrag unter dcn gegenwärtigen Verhältnissen kaum etwas mchr als zur Hälfte dnrch Vcrlanf von ncncn Obligationen mit dcu, glcichcn Zinscrträgnissc wird bcdcckl werden können, so wird durch dicsc Maßregel nicht einmal die 5Mlc'dcS Erfordernisses bedeckt wcrdcn können. Wic groß das hiernach ungedeckt bleibende Bedürfniß scin wird. läßt fich zwar mit Rücksicht auf dic wcch-felndcn Eoursvcrhältnisfc nicht ziffcrmäßia gcnan bestimmen. Wenn man nbcr erwägt, das; in dcn nächsten dreizehn Jahren zur Einlösnng von rückzahlbaren Eapitalien mit Ausschluß dcs DomäucnnnlchcuS durchschnittlich jährlich cin Betrag von mchr als N) Millionen Gnldcn erforderlich scin wird, wclchcr Äctrag sich allerdings in dcn späteren Jahren wesentlich minder stellen wird da das Lottcricnnlchcn vom Jahre 1839 im Jahre 1H7 c>cr on,, „nd der Ausschuß «Ilaill'l dnhcl- auch . >»., Obmann. Dr. Brestl m. l>-, Berichterstatter. Oesterreich. Pest. 2. Dccbr. (Noch einmal die 1 5.0 0 0 Honueds.) In dem hellte Nachmittag erschienenen „Hirnük" lesen wir Folgendes: Die gestrige Nummer deS ..Hon" bringt die ausfallende Nachricht, daß Se. Maj. die Errichtung einer aus 15i.000 Mann bestehenden Hon-ueolruppe genehmigt habe. Wir halten diese Mitthcilnng in dieser allgemeinen Fassung nicht für glaubwürdig nnd hoffen, daß die amtlichen Blätter darüber Aufklärung geben werde». Es wäre wieder ein großes Uebel, mit besonderen Hovedbatailloncn anzufangen, und mit Waf« fcnstreckung zu endigen. Warten wir nur mit Geduld ab, bis die Gesetzgebung nach den Principien des neuen Ausgleichs das Wchrsyslcm festgestellt hat und das Land von den verderblichen Problem bewahrt, daß zwei miteinander fingcrziehcndc Armeen sich herausfordernd gegenüberstehen. Denn, dann braucht'S nur ein kleines „iiMo-»Kül «v<>ü!« und der Bürgerkrieg ist fertig, der sowohl dem Reiche als dem nationalen Leben Ungarns ein Ende machen würde. Uusland. Florenz, 2. December. (Confcrenz. —Verkauf der K i r ch e n g ü t e r.) Mau versichert, die päpstliche Regierung bestehe darauf, daß Rom als Confereuz-ort gewühlt uud der Zustand Italiens vor dem Jahre 1860 als Gruudlage der Verhandlungen angenommen werde. Preußen und Rußland, fchreibt man der „G. di Venezia", feien mit der italienischen Regierung in den engsten und besten Bezichnngen. Sie ermuntern dieselbe, der Confcrenz nur daun znzuslimmen, wenn die Frage, um die eS sich handelt, in bestimmten AnSdrücken gestellt ist. welche die Monarchie und die italienische Einheit nicht gefährden. — Die ..Riforma" sagt, daß in der Umgebung von Florenz 50.000 Mann concentrirt seien. — Der Verkauf der Kirchcngütcr wird regelmäßig fortgesetzt. Obwohl jedoch fast aller Orten eine den Aus-rufungSpreis gewöhnlich um ein gutes Drittel übersteigende Vcrlaufssumme erzielt wird, so würde man doch irre gehen, wollte man glauben, daß der Staats, casse ganz äquivalente Vortheile zufallen. Man muß nämlich in Erwägnng zieheu, daß die Käufer mit jenen eigens hiezn crcirten Papieren zahlen, die fic mit 80 pCt. kaufen und für welche der Staat schließlich noch weniger eincassirt. Außerdem zahlen die Käufer zunächst nur ein Zehntel des Kaufpreises ein. Venedig, 3. December. (Dampfschiffahrt«. Gesellschaft. — Eisenbahnangelegenheiten.) In der gestrigen Sitzung dcS Gemeinderathcs wnrde ein Schreiben deS Präsidenten des VcrwaltungS« ratheS der Azizieh-Dampsschiffahrts-Gesellschaft verlesen, welches die Bereitwilligkeit anssprichl, erneuerte Anträge entgegenzunehmen; ferner eine Zuschrift Pini Och's, welche erklärt, der Vicckönig wünsche, daß die Verbi»' dung mit Venedig zu Stande komme, und sei geneigt, dazu Slaatsdampfcr zu vcrwcndcu, falls die Verhält' nisfe deS Venezianer Hafens dies gestatten, waS aber Schwierigkeiten nntcrliege. — Der Präfect Torelli erwähnt in seinem dem Provinzial-Nusschusse über dil Lage der Provinz nnd der Stadt im Jahre 1867 erstatteten Berichte, er habe sich beim Ministerium der öffentlichen Arbeiten dringend verwendet, damit dasselbe bei der Direction der obcritalienischen Eisenbahn so niic nöthigcnfalls bei der österreichischen Regierung den N schluß von Vereinbarungen erwirke, welche directc Wa«' rcnsendungcn auS Vcneticn nach Deutschland und um-gekehrt mittelst der Breuuerbahn crmöglichcu. Das Ministerinm habe erwidert, daß cS bei der Eisenbahn vcrwaltnng bereits die erforderlichen Schritte gethan habe, Paris,-'>. Decbr. (Gesetzgebender Körper.) ChcSnelong, sich gegen die Rede Favre's wendend, sagl' die Expedition nach Rom war der Schntz des ucrlctM Rechtes. Nun, da die Krise beschworen, sei es nothwendig, den Bestand und die Sicherheit der weltlichen Macht ausgiebig zu gewährleisten. Italien habe keinerlei Recht auf Rom, es könnte nicht dahin gelangen, ohne fich sclbsl zn todten. Redner schließt, daß die römische Frage ciltt» europäischen Eharaktcr habe. Eö dürfe nicht Gegenstand der Confcrcnz sein, die weltliche Macht in Frage z» stellen, wohl aber dieselbe dnrch einen internationalen Ac! sicherzustellen. Frankreich müsse diese Aufgabe verfolge»' selbst ohne Europa. Hierauf spricht Jules Simon; derselbe bcstrcitet, daß die weltliche Macht für die Gcw's' scnsfreihcit nothwendig sei; wenn der Papst bcsäMt wird, so ist er Unterthan. Eö sei nothwendig, die gtist' lichc Macht von der weltlichen zu trennen nnd die M' mel Cavour'S: „Freie Kirche im freien Staate" aus' zudehnen. Tt. Petersburg, 3. December. (Die orien' talische Frage.) DaS „Ionrnal dc St. PcterS-bonrg" constatirt mit Bedauern, daß die Actenstückc des französischen OclbbuchcS die Dinge im Orient in eine»' unwahrscheinlichen Lichte darstellen und die Verhandln»' gen über die candischc Angclcnhcit sehr unvolllomnic» aufhellen. Sie schmälern nicht nur die Bedeutung der EolW' tivdeclaratiou, sondern schwächen auch noch die Trag' weite dcrscllicu ab. Einen Beweis znr Unterstützt dieser Ueberzeugung findet das „Journal de St. Pctci'S' bourg" iu der uuerschüttcrlichcu Weigerung dcS Wiclw' Cabinets, sich der Collcctivdcclaration anzuschließen. We"» diese Dcclaratiou den Sinn und die Tragweite gchal't hätte, wclchc die öffentliche Meinung ihr nach dicscn veröffentlichten Actcnstückcn bcimesstn könnte, würde Äaro» Brust mit bcidcu Händen unterzeichnet haben. Velgrad, Z.December. (Die Politik Scl' biens.) Der „Vidovdan" erklärt, daß in Folge dc« MinisterwcchselS keine Aenderung in der Politik Tcrbici^ eingetreten sei. Dieselbe bleibe nach wie vor eine stre^ nationale und den Interessen Serbiens entsprechende. )lew-Aork, 2Il. November. (Verschiedenes) Die 9ccsolution, die öffentliche Schnld in Gold ausz"' zahlen, wurde im Senate eingebracht. Snmncr lG einen Gesetzentwurf vor, welcher die politische Gleichst lung der Bürger Eolumbia'S ohne Unterschied der Fcu^ beantragt. - Das Resultat der Wahlen in Nord« >>"" Süd'Earolina ist zu Gunsten der Eonvcntion auögcsalic»' — Ein Bericht Grant's veranschlagt daS Militärlnidg" auf 77 Mill. Dollars. Ieffcrsou Davis ist gestern >" Richmond angekommen, cS hat keinerlei Demonstrativ" stattgefunden. ^ Man glaubt allgemein, daß der ^^ grcß die Äanmwollstcucr abschaffen werde. ^ Kagesueuigkeiten. — (Uebels chwemmung.) Aus M. «Sziget >"'^ gemeldet, das; ln der dortigen Gegend in Folge dci häufig Regengüsse und der geschmolzenen Schnccmasscn solche ^^ ^ schwemmungen entstanden , wie man sich ähnlicher s»ü ^ ^ Jahre 1820 nicht erinnert. Der dadurch verursachte 2^ den wild aus Millionen geschätzt. Auch Menschenleben !""« bereits zu Grunde gegangen. .^ — (Silber fund.) (5in Prager Arbeiter sa"° '„ einem Fischbehülter an der Moldau einen Sack, von dc!> Inhalt er »icht wenig überrascht war. In dem Sacke sand sich nämlich eine Anzahl gegossener Silberbarren. ^ ^ selben zeigten ein Gewicht von 24'/, Pfund, was e»' Werth von circa 2100 si. repräsenlirt. (is herrscht die ^ mulhung, dah diese Silberbatren zur Zeit der (5ntoecl>^ des Plzibramcr Silberdiebstahles von irgend jemand ^ versteckt worden sein dürften, dem später das Straff ^ die Gelegenheit benahm, sie wieder abzuholen. ^^ — (Inualidenstiftung.) Diß Fadrilsbe!'!', Gebrüder Nillrr v. Offermann haben, wie die „Alunucr Z^ meldet, den Vctrag von 10.000 si. zur Errichtung/''^ Invalidenslistuug sllr im vorigen Felozugsjahre >>^ ^g gewordene Krieger des mährischen l. l. Infanteriercgl^ Varon Gerstner gewidmet. ^ — (Livings, one.) Im Schohe der l. geography Gesellschaft iu London neigt man sich nun wieder mit z schiebenheit dcr Ansicht zu, daß der berühmte Reisend« ^, am Leben sei. Anlast hiezu bot zunächst ein vom 2s> ^ tembcr aus Zanzibar datirtcs Schreiben dcS Dr. Kirl, ,^ zufolge ein Weiher Mann mit zwölf farbigen Vegle't^ 1913 -"taranssa eingetroffen, dem dortigen Hänptlina, einen Spinel ^schenkt und jedes Gegengeschenk mit dem Bemerken abgelehnt hätte, daß er kein Händler sei. Eowei! der dem Dr. K/rl gemachte Vericht eines Eingcbornen, der auch, als ihm lf" Album mit 100 Portraits vorgelegt ward. beim Anblick el"" sehr ähnlichen Photographie Livingstone's sofort aus-^f: das ist der Mann. Achnliche Nachrichten hat ouch das "bische auswärtige Amt aus Zanzibar erhalten. In der ^graphischen Gesellschaft schlug der Aflica Ncisende Sir «annicl Valer vor, man solle die egyptische Regierung um ^'UcrstNlning einer Expedition von dem cgyplischen Ufer des ^e's Tanganyika angehen. Er selbst werde einem solchen "Ulernehmen znr Aufsuchung Livingstone's mit Freuden sich °"!chl'chcn. -- (K ürze st eFnhrzcitvon Liverpool nach ^ew-York.) Aus Liverpool wird telegraphisch gemeldet, bah der Postdampfer „City of Paris", der am 21. Nooem-b" lim 4 Uhr Nachmittags Cork verlassen halte, am 20. Nachmittags um halb 4 Uhr in Newport eingetroffen isl, ^>e Ulblisahrt somit in 8 Tagen und 4 Stunden zurückgc-^1l habe, das macht 10 Meilen per Stunde, cinc Schnellig-^'l, die noch von leinem Dampfer der Cunard'Linie erreicht '"Men sein soll. -- (Schiffs explosion bei Liverpool.) Am ^- November sollte der vor Liverpool im Mersey ankernde, N""z aus Stahl gebante Dampfer „Vnbulina" von dort ""ch dem PiräuSm See gehen. Das Schiff, msprünglich ''" Iahlc 1804 mit cincm Kostenaufwand von 50.000 Pf. ^' znr Velwcndung als Blocadebiecher im americanifchen ^llrgerlriegc he, gest! lit, wnldc kürzlich von der griechischen ^g'elnng'angelanft, nachdem noch 5.000 Pfd. auf seine "lrmirnng verwendet worden waren. Die Anker sollten ebcn ^l'chttt werden, als eine furchtbare Explosion das Schiff l"M!ich in drei Theile cluseinanderriß. Der mittlere Tbcil ""sc»>k sosott, daZ Vorder, und Hinterdeck bliebcn nock eine ^cile flolt. Nahezu 100 Peisonen waren eben am Aord: ^'s jctzt weiß man von 40 bis 50 Geretteten, unlcr denen s>ch der Enpitän und mehrere Osfiäere befinden. Die Ursache b" Katastrophe ist nicht ermittelt. Eine Puloercrplosion wllrde den Dampfer in vicle Fragmente znsprengt haben'. l"> einer Dampfkessclerplosion würde das Schiff cmporge-lchlcudelt und der Kiel nicht in Stücke gegangen fein, wie ^ hier der Fall war. Man glanbt allgemein, daft die bohlen (aus den Gruben von Mak's) sehr viele Gase erzeugt '»>d diese z„ Folge einer Selbstentzündung die Explosion bcrbeigcfnhrl hätten, ______________________ ^ oca l c s. " In Bezug ans die von n»6 neulich nach Wiener Mmeru gemrldcle angebliche M a n d a l i- u i e d c r l e g u n g des Her,n Dr. Klun erhalten wir nachstehendes Schreibt» : Geehrter Herr Redacteur! In Nr. 277 vom 2. d. M. bringt die „Laib. Ztg." die Nachricht, das; ich au6 Aulch meiner Elnennung zum k. k. Sectionsrathc im MinisteiiüM jür Handel lind Volts-witthschast mein Mandat als Neichsrathsabgcordn.ter niederzulegen beabsichtige. Da für die im Neichsrache vertretenen Königreiche und Länder kein Gesell besteht, das; sich Abgeordnete, welche wählend der Dauer der Session ein Slaatsamt annehmen, odcr >>> ihrer amtlichen Stellung vorrücken, einer Neuwahl zu U'UcrziehlN Hütten, — ich sclncls dictzsalls t.inen Präcc-^'"zsall schassen will, — endlich auch der Fall der Vor> '"clung in dieser Session schon vorgekommen isl, ohne das, s'ch der Betreffende (Herr Lande^gcrickMnäsident v. W a s e r) ^'"er Neuwahl nntoizogcn halle i so finde ich mich nicht ^"anlaßt, mein Mandat als Ncichsralhs-, bczicb.»ng^wcisc ^^ Landlagvabgeoroneter niederzulegen. Indem ich Ew. Vohlgeborcn elsnchc, dilse meine E,-!^rung in Ihrem geschcMn Älaltc zu verössenllichcn, zeichne 'ch Mit dcm Aufdrucke blsondcrcr Hochachtung mich als Ihrcu ergebensten Dr. Klun. Nie», 3. Decnubcr 1807. * * (Vom Turnverein.) Murgen Samstag findet, '"'"' bereits gemeldlt. ewe gemeinsame .ttneipe der Schützen, ^"ger und Turner statt behufs Besprechung »nd Wahl ""r« Ausschusses für die Sylveslerlneipe; cS ist daher e,n ^cht zahlreicher Vesuch erwünscht und wohl auch zu e< warten. 7' Das Mädchenlnrncn hat mit Ansang duscb Monal.s ^s'Mliu begonnen. Vci dcm wohlthätigen Ex'slub dcs Turnens ""l die Entwicklung und Gesundheit des weidlichen Kö.peio '" nach Ueberwindung dcr nun einmal vorhandene» ersten ^eu uud bei dem' gelingen Honorar von nnr 1 fl. per -^"cn eine rea^e Theilnahme wohl mit Sichelhell zu er« !>len. Anmeldungen werden von den Herren Gustav ^'dry „>,d Eanlon'i bereitwilligst entgegengenommen. ,.., ^ (P ° stenvers p ä l u n g.) Seit vorgestern sind d.e ">e>ur Pellen «ur unremlmäß'g cingelrosfen. D.e Schnell.-^görosi von vorgestern tras clst gcs'e.» früh, die geil>lge ""'f'^h ein. Auch die gestrige Mi.tagspest hatte e.ne ^bislündigc Ve.spatung. Alle diese Verspättma/n soll.1. ' "lch Cchnceverwchunacn vernrjacht slin. . " (Die .s.unde wieder slei!) M.l heuNgem ^2' isl je„e Ver°ordnnng, welche die Hunde in dlc, Häuser " "och «n vie hemmende Lcine bannte, aufgehoben, und ^" dieselben wieder in ungebu'.denslcr Frcihl.t o,sen.l,ch sz "" Erhöhung der Ve rp s l c g ö la rc i», hie-!»',,"' Land es-Eivilspital.) Um ^'s"'s!e dl>r Landeswohllhciligkcits-Anstalten le.chter be,r>c digen zu können und in Hinblick auf die in anderen österreichischen Anstalten bestehenden Verpflegstarcu wird nach Nc-schlns; des hobe,l Land.c'auöschusfes vom 1. Jänner k. I. ab im hiesigen Eivilsvilal die Verpflegsta^e 1. Elasse von 1 fl. 50 tr. auf 2 fl., die 2. Elasse von 1 fl. auf 1 fl. 30 kr. und die 3. Elafje von 50 lr. auf 60 kr. erhöht. ^ — (Veuesice.) Wir halten gestern Gelegenheit der, Ensembleprobe der von unserem cinsgezeichnlen Eapellmcislcr Herrn Müller componirten Oper „Es m crald n", welche ^ morgen zu dessen Vortheile in S>eüe gehen soll, beizuwohnen, und können nicht umhin, das Publicum in voraus ans dieses interessante und gediegene Tonwerl ausmertsam zu machen. Das Libretto ist nach dcm bekannten Romane von Victor Hugo „der Glöckner von Notre Tame" rccht geschickt bearbeitet und bietet dem Kapellmeister cinc Neihe höchst effektvoller Scenen dar. Die Oper ist ein abgerundetes, mit dramatischen Leben crsiilltes Ganzes, ausgestaltet mit allen Neizcn der Harmonie und Mlodie; die InsttU' menlalilln ist breit und voll, dock ohne Ueberladung. Es ist deutsch-französisches Naturell in der Oper, eine rasche, vom verschiedenartigsten Tempo- und Taclwcchfel belebte Handlung, die mnsitalifchcn Vilder, die sich in buntem Wechsel aneinanderreihen, fesseln den Zuhörer mächtig und keinem Motive fehlt es an cffcctvoller Durchführung. Die Sanglichlcit der Melodien vcrrälh, daß der Comvonist auch Sänger ist und weih, was Effect macht, ohne an die Kehlen der Sänger übermahle Ansoldlrnngru zu stellen. Die gelungensten Charalteie ter Oper sind „Esmeraloa" (Frl. M o l 5 t a) und „Klaude.Fiello" (Herr Podhorsly), wclche vom Eomponistcn aufs glücklichste angelegt lind durch« geführt wurden. Sämmiliche elste Opclnlräjte sind mit hervor» ragenden und schr danlba>cn Rollen betraut und werden densllben vollkommen gercchl. Wir können daher dcm Publicum einen genuhrcichen Abend in Aussicht stellen und sind überzeug!, das; es die Gelegoiheit nicht wird vorübergehen lassen, dem Venefuicinlen, der sich als ein ebenso! fleißiger als tüchtiger Eaplllmeislcr bcwählt und seine schwie» rige Ausgabe, mit dk'pcnlen Kräften ein gerundetes Zusam-mcnwillen herbeizuführen, glänzend gclöst hat, seine Sym-paihie durch einen recht zahlreichen Aefuch zu eilcnucn zu geben. — (Theater,) Gnjlav Fr c i l a g's „W^ldcmcir" ^ ging gesicin mit vollen Abfall des leider wieder sehr späilich, versammelten Publicums über die Arlller. Hr. straft gab ^ den im wüsten Leben noch den guten Kern bewahrenden' Arislotialen mit dcm an'a.em(sjcucn leidcnschasUichen G.pläge. ! Er bewegte sich gleich sich.v in, S.üonloiic wie in der Sprache! der Leidenschaft, und wuble das w.iche Gemüth wie die' schlimmen Auswallungc» dieses im Schnnch der vornehmen Welt nicht untergegangenen Ehurallrrs gleich wirlungsooll narzust'llen. Frl. Arthur gelang der dämonisch-leiden« schaslliche Eharaklcr dl>r Iürstiu G(orgine nebt gut, Fil. Schcsser gab das einfache bürgelliche Nalurlind Gert«uc>, da^ den Äiislolraten aus dcm Verderben oer Geslllscdast durch die Macht der reinen Liebe rettet, mit einer warmen, natulwahrcn, schönen Auffassung, welche ihr ausrichtigrn Beifall zuwendete. Hr. Azt war iu der Rolle oeö Gättuers HiUcr ganz an feinem Platze. T>ic übrigen Darsteller genügten. Schließlich lönnen wir nur den Wunsch ausspl» chen, unfer Schauspiclpcrfonale öfter in fo gut gewühlten Slückcn debülireu zu fehen, ra wir uns dabci noch nie in! unserer Ecwartnng einer gediegenen Aufführung gelauscht halml. — (Ü r a >l t c n st and i nl aIlgc,u ciilen Kr n u l e n« bausc i m M ouate November 1807.) Am Schlüsse des Monates October sind in der Behandlung geblieben !l25 .>» Vezirle («ollschre, beslehrnd auö drn Orlschaflln Höfkni, Htellouiea, Ke>sarje. Prelcoje Gros^ u»d jtlcin-Hlimz, iio!, ^ro» und .^lein-Mcdvediel, m>t einer Einwe,lM'l'zal,l lwu <^).' S^clen, dlilen nm die Gen^h.mgun^ ciue rigl'i»' Orlö^iuciiide eunstün rm zu dnrftü. Diese Cingabe wird dcm Ändschnsse, der (Äcin^indc St. Hrcgor, zn »oelchrr dic Hlcim'aememdc V^slnu gc^nwärlig ci»-gttheill ist, znr nnlNchll'chcn A.ußenuig n,it d« Weisung zugcfer-li^rt, allc UnMnde, welche die Elrichüinc, »incr so lleinm Gc-incindc ttiva rechlferlicM lönulcn, gcnau zu llhebrn nnd ini'bes°n-devc zurrinittcl», ob diese ^ii»,'!ndl', mit Riielsicht auf ihre Seelen-zahl, die Hlcnervorschrciwing »nd aus ihr c>llsülligei< Hlainlnulrüiögcii wühl in der l,'asch"!>c dcö iibnilageucn WirlnngolreiftS einer Gl-ineiude zn brsm'gcü. Dn,n,,c!!0!!»nmcn zweüen Lesnnc, der vom Hcnn Dr. E. ,si. iiostll vmdeicil^^l ^indt^umw^ nü'^en Al-udc-rung bcr'Landet!wahlc>rdnung nnndc in dcr ^üncral-deli.it!e vorcrs! dic Fragc >>l Erorlrrung g'^gc», ob es jrit^mas; sci, schon aegmwiirüa, selche specielle Änlvägc einznbringen. da wahrscheinlich dic h Negicrung selbst cine Vüllaa/ wc^en Acndc^ rnngen dcr ^andeöucrsassnng i,n allgemeinen bringen dilrste. Die Vlajoritcit des LaiideZllnSschusses entscheidet die Frage bcjahmd, da die angeregten Modifiealiomn der pande«-wcihloldnnns!,, wclche hauptsächlich nur eine gleichmäßigere Ver-theilnng des Wahlrechtes ans Ornndlagc geuanrl,' stnüstischcr Daten. sc> n>ie die Beseitigung mehrerer Mängel bezwrclVn, nuch durch cinc allfcilligc Acnderuug drr 5,'cmdcsordnung nicht altcrirt werde,,, da ilbrigeilö der h. l^andtali sribst lirrritß iu dlr vorisim Mahl-Periode dic Nothwendigkeit und Dringlichkeit dieser Aenoerungen der Wllhlordnnnsl, dnrch die größteulheils rinstilniuissc Annahins dcrstlben nuerk anut hat, und diese Nothwendigkeit dnrch dil gewon^ nciisn Elsnhrnilssen bei den lebten Wahlen neuerlich bsstäligrl worden is!, wcil endlich iu dcm Fallr, als dem Landtagc auch eine RrgicrmicMorlagc wcgm Aenderung dci< kaildr?fta, 12. Üi. 15>. 10, I«, :^2 ,l„d 87 der ! Landla^wahlordnunc; vu^il 2(i. Februar 1«<^1 haben in ihrer ! gegenwärtigen Fassnng nnßcr Wirksamkeit z,i trclen und lünsiig zn laulcn: ! ß .'!. Flir dir Wahl dn' Ma^oi'dnelen der Släolr uud Märkte ! l'ildm: l>) Dic i'andrt) dic Stadt Idria und der McnN Wippach riurn Wahldrzirl; ! >) ?Idcli) Krninblirg, i^nck, Ncnmartll, Rndnianni) RudolsöN'crlh, Wrifelbma,, Tschernembl, Mölüing, i'andftraß, Onrljcld, z/i!tai, Nassensuß, Nnlschnch und Scisenbere, z»-sanüiicn sinril Wahlbezirk; >) Goltschl'c, Ncifniz, Zoderschitz n»d 'Auer^ftrrg znsaniuie» riuru Wühldi'zirf. ^ iV ^e,u den in, ^ ij nngesührlrn sechs Wahlbezirken habfu ! dic unlcr -> und <1 llngcsiihrtcn Wahlbezirle je zwei und jcdcr dec i übrigen vicr Wahlbczirkc jc Eincu Abgcordttl-lcn zu wählen. ?!lle Wahlberechtigte» jedcS Wahlbszirles bilden eincn Wahltmftrr, ^ 7. Für dic Wahl dcr Abgccndnrlrn dcr ^,'audgrmeindrn lnldeu die p^litischm Bezirlc !>) ^.'nibach, !>) Sttin, <> Krciinbnlll,, ,!) ÄladniN!!Ut) Äd!'li«bc!li, s) !t'oi!sch, ^> Rndolsöivn'tb,, !>.) Ä!lrlfclt>, ,) ^iXni, !>) Goüschle. !) Tschrrneinlil i cüigcsilhrlc» Wahll>c;iilc zwci. jedrr ^ dcr Obrigcn lcchs Wahlbczirlc je (5incu Aligcorduslen zu wählrn. ! Die Wahlmäuucl,' ullcr in riucn! Wahlbczirle grlrgcuett Geuieiudsn ^uiit An^nahinc dcr nach 8 3 zur Wahl von Mgcoldnclen bcrcch, ^ tis^teu Slädlr und Märtlr) bildcn Eincn Wahlkurftcr. > 8 12. Für jc„!' zur.Wahl bcrcchtis,cudcn Giücr, in bcreil i Vesi<^ cinc O^ücindl^orftoraliun odrr Gesellschaft sich liefiudit ^ ist daß Wnhlrccht durch jenc Person nußzuul^!!, wclche »ach dcil ' destehcudeu qrset^lichen l'dcr cicscllschafllichcn Nornicn bciuicu ist ' dic Gcmeiudr, ^olpuraliou oder Grsellschaf! nach Ausjeu zu vlr-^ lreleu > ^ Ni, Dic Äbgcoil'urleu der im § A ausizrsühvleu Slädte ! nild Märllc sind durch direelc Wahl aller jeucr, nach dru, l>rso„: dcrcil <Äcu,cindcs!atute l'der dein Geiurindcgcsetze r>on, 17. Febrilar i l<^>6 znr Wcl!,l der Ocinindcuerlrelunc, der Hi»c,i Unhlbczirt bil-^ dcuden Städte nnd Mnrtlc bclccht,f,lcu uud „ach 8 Itz der ^cnid-tlici^wnl,lordnuuli nicht lluHgcschlossiiien Oeniciudrgliedsr zu wählen, wclchc dic crstcn zwci Dritthcilc aller Nlich drr Hühr ihrcr ! Ic>!,reiei Drillhrilc nllrr »cich der Höhe ihrer Iahrebschuldigleit nu direelcn Ttriier» gercihicn Grmciudc-wiihler auicl!er Slcucr enlrichle». Diescn sind d' (Hlircubiirgcr odcr Chrexmitglieorr und jcnc Gcmeindc»,ilalicd!r nnzurcihrn, wclche uach der Gc»,ci»dcwahlordni,nc; des Vnndrs tz 1 Pnnlt 2 ohne Nüclsich! anf Slnl,rzahl»ug wah,bcrrchli„,t si..d ! 8 I«. Icder Ä>ählcr lm.n sri» UM,^, „, "'' ^t s.nd. Wahll'czirkc »ud iu dcr Ncgel .... persönlich ," '" """" Jedoch wird dic Bestimmung dcs tz 4 !,, , ,.,.. , ^»'U'' können c.»öuah.n^weisc Wahlb^rrchlia.c d,r Vcihlr.. classcdc? gvoszcuGruudbesi^cd ihr Tlimmrechl durch rmci.^ollmach-tlgtc» ausübe». Derselbe muß iu dieser Wiihlrrclasft .vahlbcrech->>gct sci», und er darf unr rineii Wahll>ercch!ic,!c!l vsrlrelen. 19l4 Wer iü der Wählerclossc des großen Grundbesitzes wahlberechtiget ist, dalf in leinem Wahlbezirk' der beiden andern Wäh» lcrclasscn, und wer i:> einem Wahlbezirlc der im § 2 genannten Städte und Märklc »wahlberechtigt ist, in lciuer Landgemeinde wählen. Ist ein Wahlberechtigter der Wählerclassen der Städte nnb Märltc und der Landgemeinden Mitglied luehrercr Gemeiudcu, so übt er das Wahlrecht blos in der Gemeinde seines ordentlichen Wohnsitze.). 8 18. Von dcm Wahlrechte nild der Wählbarkeit zum Land» tage sind aufgeschlossen: .») Personen, welche eines Verbrechen« — jedoch mit Ausnahme nneö der iin zwcilcil Absage des § 6 dcö Gesetzes vom 15». November 1807, N. <Ä. V. Nr. 131, bezeichneten — oder einer der in den HI 4'!0. 461, 46'l und 461 des St. G. vom 27. Mai 1852, R. G. V. Nr. 11?. enthaltenen Ueber-trelnngen schuldig erkannt worden sind, insofernc seit dcm Ende der Strafzeit noch nicht der im letzten Absätze dcö § 6 drö obbezogenen Orsetzrs vom 15. Novenil'er 1867 fchge: setzte Zeitrauui — nach dessen Ablauf auch die librigeu mil einer strafgerichtlicheu Verurtheiluug uerbuudeueu uachlhei-. ligru Folge» aufhören — abgelaufen ist; >>) Personen, welche '.^'a/n cineö Verbvecheus in Untersuchung gezogen worden sind, solange diese Untcrsnchniig dauert, nnd «) Peisoin'» über deren Vermöge» der Concurs eröffnet oder das Au^kichsu.'rfahreu eiugsleitet wurde, insolangc die Con: cnrc«: ^der Aü^gleich^vrrhandlnug dauert, nud nach deren 'Aeeudiguug, wenn sie hieran nicht silr schuldlos erklärt wor^ den sind. 8 32, Tie L^ahl der Vahlmäuner hat am brstiinmten Wahl: tage zur festgesetzten Stlinde, nud zwar für jede Orti>gemrinde nbgesouderl aiu Sitze dei< Gemeiudramle,!«, ohne Rücksicht auf die ,^ahl der erschienenen Wähler zu geschehe», uud sind dabei die Veslimmnngeu der nachfolgenden U 39, ^0, 41, daun 43 bis ein-schliehli^ -17, in analoge Anwendung zu bringe«. Jeder Wahler hat so uiele Namen zu neuue», al^ Wahl« mäunrr zu wählen sind. ! Znr Oilllgttit der H^ahl der Wahlmäuuer ist die absolute Mehrheit der Stimmenden nothwendig. Wird diese bei der rrsten Abstimmung nicht erzielt, so ist nach den Bestimmnngen der ßs 48, 49 uud 50 weiter vorzugehen. tz 37. Die den Wählern und bezichnngsweise Wahlmänncrn erfolgten i.'egi!ima!io»i>larteu berechtigen zum Eintrittc in das bestimmte Wahllokale und'habcu als Aufforderuug zu gelteu, sich ohne jede weitere Vorladung au dem darauf bezeichneten Tage und zu der festgesetzten Stuudc zur Vorname der Wahl einzufindeu. Der Maugel der ^egitimaliouölarte allein hindert jedoch weder am Eiutritte in das Wahllokale, noch beraubt er des Wahl-rechtes, sobald der Name des betreffende» Wahlberechtigten iu der Wahlliste der Wähler ciugctrageu uud dir Identität sciuer Person vo» der Wahlcommlssiuu anerkannt ist. Ebenso ist denjenigen, welche als Wahlcandidalen anslretrii, der Eiuliitt iu dac H^»hll„^lllc gestaltet. II. l^lllwurf cioes Vesetzes, il'iilsam für da« Hlrzoglhnm Kraiu. wodurch die ßi) 10 und 1l der Vandlag^wahlorduuug abgeändert werden. Dir 83 10 und 1l der LaudlagiiN'ahlorduuug vom 26. Februar 1861 habcu iu ihrer gegenwärtigen Fafsmig außer Wirksamkeit zu treten uud künftig zu lauten: § 10. Die Abgeordneten dcr Wählerclassc des großen Grundbesitzes sind dnrch directc Wahl der großjährigen, dcm ostcrrcichic schcn Staalör>erba»dc angehorigcu Besitzer jener Güter, deren Iahreöschnldigleit an lanoeosürstl. Realstcueru n/>». Die Ausschüsse: Leopold Bürger m/,1.. August Dimitz m/i», Philipp Fröhlich m/i»,, Ferdinand Mahr l»/i»., AlfonS v. Pavich !»/p., _____________Dr. Adolf Schasfcr >l»/l'._____________ Neueste M. Wien, 5. December. (Unte r h a u s.) Eine Zu« schrift des Herrenhauses zeigt die Annahme der fünf VcrfussnligSgcsetzc nud des DclcgationsgcsctzcS alt. Der Antrag dcs Finanz-Ausschusses, die Regierungs-Vorlagen betreffs cineö ThcileS des Budgets von 1868 einem vicrundzwauziggliederigen Ausschüsse zuzuweisen, uud der Antrag Winterstein, die Bndgctausschußwahl auf die nächste Tagesordnung zn setzen, wurden angenommen. H>cl" auf Pctltionsausschußbcricht. Nächste Sitzung Samstag. Wien, 5. December. Wic daS „N. Frdbl/' vtt' nimmt, dürfte der NcichSralh um den 22. d. M- w Mitte Jänner vertagt werden. Daun werden die Dele' gationcn zusammentreten, denen bis Mitte Fcbrnar Al^ bcilözcit gegönnt ist. Ihnen folgen die Landtage w Ätittc März, sic werden jedoch nur die LandcSlmdgct« zn erledigen habcu. Nach Ablauf der Laudlagsscssio» beginne» sofort wieder die Arbeiten dcs RcichSrathcs. Pest, 4. December. Graf Andrassy crlärtc auf d>< Interpellation Pcrczel's betreffs der Errichtung cn>cl nationalen Arunc, daß dic beiderseitigen Älinistericl' l>n Einvernehmen ciucn Wchrs>csctz>,'nt>unrf dcu beiden ^^>^' latiueu vorlegen wcrdcu, wennauch nicht im gcgciorä» tigcn Iahrc, jedenfalls aber im Laufe der gegenwärtige!' Session. Das Hanö nahm dicsc Ertläruug mit laute» Eljcnrufcn auf. 8 1 des Qüoleugcsctzcö wurde hicnn>l »nit großer Majorität angenommen. - ~ Iu Italic» fiudc» viele Verhaftungen statt. D>< Lage ist sehr gespannt. In der Debatte dcS gesetzgebenden K>>l' pcrs iu Paris über die römische Frage sp>'^ Gneroult gegen die Rcgicriiügöpolllik nnd meinte, lwu' F'.antrcich dcn Papst sich selbst iibcrlicßc, werde er siai in 14 Tagcn mit Italicil vcrslältdigc». Moustic/ in BclN'twovtling der Interpellation Favrc sagt, d>c Politik Frankreichs war immcr die nämliche: nämllch dic Ocstcrrcichcr aus Italien zli entfernen, dic ittllicnW Unabhängigkeit zu sicher» n»d cinc Vcrsöh»»»g dcS »c»^ Italiens mit dein Papstthiimc herbeizuführen und solch^ Gestalt die Sicherheit dcS KilchenslaatcS zu gcwähllc'' slc». Trete die Eonfercnz zusammen, so werde d>c Rcgicruug prüfen, ob der h. Stnhl sicher sei, um da»» die Occupatio» nnfhörcu zu lassen. Koniult dic Co»' fcre»z uicht zu Stande, so wcrdc Frautrcich auf ^ September-Eouvcntion znrückgrciscn. Thiers spr>^ gegen diese Politil, welche nnuersläudlich ist, weil l»' Versöhn»»g Italiens mit dcm Papstthumc nicht z" denken sci. Die einzige Politik, welche Frankreich z»' kommt, mnß davo» ausgehen, daß Frankreich alle Ncch^ gegenüber Italien uud alle Pflichten gcgc» Rom hal"!> nem 5,. December. 5perc. Melalliquei» 57.(!>1. — 5,perc. Melalliqurö mit Mai- >l»° Navcmbcr-Ziuse»5)«.«s). — l)pere.')lal!l)üsll Nillehru <^.l0. — ^"^' aclieu <>»<>. >-veiv iiber den S'' k<:>'..8:!<»fl.) nahm um 2,8<.<;.<;<;y sl. ab; die im Besitze der B"" 1/»!^.!>7? sl. Dem entsprechend uerminderle sich der Eöeom!^ ,7Ü,1l«.77^ fl.) nin s>^5^.,',^ sl., der ^uinbard (^.I'I.'l.MN^ nm ^.',)j,l")!»<) fl. Die Hypoihelardarleheu (-'7,i!:i'» fl.) uerlNsh>'' ten sich um 5«.5l^fl,.dic Psmidbriefeim llmlanfe ('i!»/l l^i.<;!i0 !>' nin i^475sl. Der Melallschatz (!<>5, <:^?:l<>l fl) uahiu >>" l,«4-')..'^fl. zu; die iu Metall zahlbaren Wechsel (42,^10.540!" verminderten sich um 1,W5i.»il!<1 sl. __^^-^-" Hlngekommeuo Fremde. Am 4. December. Stadt Wie». Die Hciren: Nnsscle, k, l Major. l>ou Grnz-^ Böhm, Fabricaut, uon BrÜuu. — Stalzer, Kausm., "" Gottschee. — Boltsch, Gewerbonann, uon Malcria, trainburg. Mohre». Herr Karentino, HandelSm., »lou Trieft. ^- ^ ! ?< « 8, " « _____ > ^_______^> ",6N7M>s. ^V«?' j 0z O. mäßig"' Schnee ,,. si!2„')i. :>21,.,u I l„. O. mäßig trübe Kch„!<)„ Ab. ^ üiii„,' !- 0-, O. mäßig ^ trilbe , , Tagllber Schneegestöber mit dünnen Regentropfen. Wol»> dccte geschlossen. Vcr2Nll'.'!Nl!icki:r liteoa^cn,: I»,nn» !>. K l e > n »1 a n r Börsenbericht. Wien, 4. December. Die Börse war flau uud geschäflsloö. Die Papiere notirten schließlich maller uud Deuiscu und Valuleu fester. Geld flilssig. Veffentliche Tchnld. /V de« Staates (fiir il>0 si) Geld Waare Iu <). W, zu 5)pTl. filr 100 fl 5b.40 /^ <>0 Iu iisterr. Währung steuerfrei : 8 — 5U.-pl!t. rllchahlbar . 89,50 «9.75 V, Steueraulehcu iu ost. W. . 86.5") 86.7.) Silbcr-Auleheu uou I8'i4 . . 72.-- 7s.5<> Silberanl.i««;» (FrcS.) rllckzahlb. m .i7 Jahr. zu 5 plit. 100 si. 78i'<) 7<>.-' Nat,-U»l. »nit Iäu.'Coup, zu 5°/.. „ <^. - »'.li,20 Metaüiquc« . . . . „5 „ 57.09 57.7,) dclto mil Mm-Honp. „ 5 „ ,'8 5)0 «8.70 detto ... 4« 5»0 5»0 51 Mit Verlos, v. I. il^<>' . " . '" ,-.^5.0 ,^ s,o " " " !3)^ ' - - 75.! 5 7«.- " « " "^'U 5.W st. j.3,..0 «3(-.s) ^ „ „ „ I«"0 „ 1^)0 „ l»2.25 « 75?!1 Huluo'Nclllensch, zu 4^ I.. »u»l. >^^ s,» 22 _ Doinainen 5>perc, in Silber 10.;,25, io<;.5,s, « der Kronlä'ndrr (für 100 fl.) Gr.-Vntl.-Obllg. Äiiederosterreich . l» 5"/« ^»..'0 !>0.- Geld Waare Oberüsterreich . zu 5 „ 87.75 88.— Salzbnrg......5'/. 8«..')' 87.5l» Vühmen .... „5 „ 8i>.5»0 90.— Mähren .... „5 „ ft?.— ««.— Schlesien .... „5 „ 87.— 88. -Stelermllll ... „ 5) „ 89.50 90.— Ungarn.....„ 5 „ 70.75 7l..if» Teinescr-Bauat . . „ ü „ 70.75 71.^5 Ernalicu uud Slauouieu „ 5 „ 71.50 7^.-Galizien .... „5 „ 05.— 65.50 Siebenbürgen . . . „ 5 „ 97.- I7<>0 -Kreoit-Austalt ^u 200 sl. 0. W, 182.70 182.80 N..25 G verloöbar zu 5°/. 97.50 97.70 Allg. list, Buden-Ercdil-Anstllll lierlobbar zu 5'/. iu Silber 1"2.- IM,— «ose (pr. Stttll.) -7.-Stlldtgem. Ofen „ 40 .. ö. W. 24 25 24.75 Esterhazy « 40 „ CM. 118.— 120.— Salm „ 40 „ „ . ^0,50 !!1 50 Pallfjy „ 40 „ ,, . 24.25 24.75 ! Geld W°»" '«llary zu 40 fl. EM. 26,- ^'^ St. Oeuoiö „ 40 „ „ . i>5,25 ^1.'' Winbischgrätz „ 20..... 1 <;..")(> ^"" Waldstein „ 20 „ „ . 19.50 ^'.^ Hlcglrvich „ 1» „ „ . i.-z.s.s) ^'^ Rudolf-Stisluug N) „ „ . 12,-"5 ^'" W e cl, s c l. (^ Monate) Augsburg filr UX) st slldd. W. 100.20 I^'-H Franlsnrta.M 100 fl. de«o 100,.'l0 1<"' Hamburg, fiir 10,» Marl Vaulo «8 7>'> ^''^ i'oudou flir 10 Pf, Sterling . l^'40 1^'^M Paris für 100 Frant« . .' . 47.85 "« ^o„rs drr (»ieldsortc» M Geld Wo""» K. Mliuz-Ducatcn 5 st. 72 lr. 5 st. "^ W ^lapolcoixjd'or . . 9 „ 65 „ 9 „ <''' , Nnss. Imperiali' . 9 „ 90 „ 9 ^ A/, VcrcinSthalcr . . 1 „ 7? ., 1 „ /. ^» Silber . . Il.8 „ 25 „ 11» „ "" M Kraiuische Gnmdeutlammgs: Obligationen, '" uatuotnuug: 88 Orld, 89 Waa« ^