'l^ t^t^/^ Pränumtloti oll«pr«l«: Im «lomptoll ganzl- t^VH»^_^<. ^ c^^» ^^< ,1 ^ Inseitlonsgebül! Für kleine Inserat« b!» »n ^ ^^^ «'cr. 32ft. ^.,,^^.z., z, °«,H.H z^mmz,,«,^.. Mttwoch, 26. September. '«'«" «öi°,r°^.'-»^'K.° ^'"'«"'» 1883. Amtlicher Theil. Kaiser-Stipendium °" ber landwirtschaftlichen Lehranstalt „Francisco-Iosephinum" in Mödling. der ^/' ^' ""^ ^ Apostolische Majestät haben aus jxs, .allerhöchsten Privatcasse zwei Stipendien von je ^ llch 250 fl. für die landwirtschaftliche Lehranstalt ,^la»c,8co-Ioseph!uuln" '" Mödling zu bewilligen und den m?""a.kti 9^^"^' ^"^ ^"^ ""e bieser Stipendien m "llerhijchsten Namen des Kaisers, das andere den "mm der Kaiserin führen dürfe, fül-k ^se Kaiser. Stipendien wird der Concurs 85/tt«" "Ochsten dreijährigen Lehrcurs 1883/84, 84/85, »v-^ ausgeschrieben. Zur Aufnahme in die Lehranstalt "°en erfordert: H^./^ie zustimmende Erklärung der Eltern oder sunder' 2) ein Alt'r von mindestens 1« Jahren; Wie s. ).b'e Nachweise über eine solche Schulbildung, Class '" ^" mit Erfolg zurückgelegten unteren vier K?" öffentlichen Mittelschulen erworben wird. burch N wünschenswert ist der Nachweis über einige H^ftlaxiz auf einem Landgute erworbene Kenntnisse, luck. - "^r um diese Stipendien wollen ihre Ge. Oltob " ^^" nöthigen Beilagen bis längstens löten Vbim. « ^^ "" bie Direction des „Francisco-Iose-„r°m ' " Mödling, von welcher Instituts «Pro-""'U, zu ^ziehen sind, einreichen, ""n, am 17. September 1883. Vom k. l. Ackerbauministerium. flir k- Staats'Stipendium dle landwirtschaftliche Lehranstalt ..Francisco- Iosephinuln" in Mödling. ^. Das k. k. Ackerbauministerium hat für die land» H^lchaftliche Lehranstalt .Francisco-Iosephinum" in 1k»9 a. für den nächsten dreijährigen Lehrcurs von b^Ä^ an ein Stipendium von jährlichen 250 fl. >3ur Aufnahme in diese Lehranstalt wird erfordert: No^V ^ zustimmende Erklärung der Eltern oder Zunder: ^) ein Lebensalter von mindestens 16 Jahren; lvie si - ^ Nachweise über eine solche Schulbildung, dierssl « ^" ""l autem Erfolge zurückgelegten unteren "ll^n der öffentlichen Mittelschulen erworben wird. ^rch^! wünschenswert ist der Nachweis über einige ^^l'°lis g^f ^^^ Landgute erworbene Kenntnisse. um dieses Stipendium wollen ihre Ge< suche mit den nöthigen Beilagen bis längstens l5ten Oktober 1883 bei der Direction des „Francisco-Iose-phinums" in Mödling. von welcher Instituts-Pro« gramme zu beziehen sind, einreichen. Wien, den 17. September 1883. Vom k. l. Ackerbaunnmsterium. Heut?, am 26. September 1883, wurde das V. Stück des diesjährigen trainischcn Lanoesgesehblattes ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 13 die «undmachung der k k, Landesregierung für Kram vom 8, Analst 188!j, Z. 6764. betreffend die Adressierung von Zuschriften an die gleichnamigen Bezirksgerichte St, Lcanhard in Steiermark und Tt. Lconhard in Kärnten; Nr, 14 die Verordnung des Justizministeriums vom 16. Juli I«8ü, Z. 8658, betreffend dic Zuweisung der Ortsgemeinde Haidowiz zu dem Sprengel des Bezirksgerichtes Seisen-bera in Krain; Nr. 15 die Kundmachung der l. k. Landesregierung fiir Kram uom 24. Angnsi 1883, Z, 6461, betreffend die nähere Detaillierung in der Zuweisung der Orts. (zugleich Steuer») Gemeinde Haidowiz zum Sprengel des k. l. Bezirksgerichtes und Stcurramtcs Sciscnberg; Nr. 16 das Gesetz vom 28. August 1383, wirksam für das Her. zogthum Kram. betreffend die Aushebung der Pfarr'Armen» instiute und die Uebergabe ihres Vermögens an die Gemeinden; Nr. 17 das Gesetz von, 28. August 1883, wirksam fiir das Her. zogthum Kram, betreffend die öffentliche Armenpflege der Gemeinden. Aon d«r Redaction desLandesgesetzblattcS. Erkenntnis. Das l. l. Landesgcricht Wien als Pressgcricht hat auf Antrag der k, t. Staatsanwaltschaft erkannt, dass der Inhalt des in der in Wien erscheinenden periodischen Druckschrift „Elel-trischc Streiflichter" vom 15. September 185! Nr. 23 euth'ltc. nen Gedichtes mit der Aufschrift „Im Kerker (von einem gegen« wärtig in Haft befindlichen Genossen)" das Vergehen nach § 302 St. G. begründe, und hat nach 8 403 St. P. O. das Verbot der Wciterverlireitung dieser Druckschrift ausgesprochen. Nichtamtlicher Thels Se. Majestät derKaiser haben, wie das „Pra-ger Abendblatt" berichtet, der freiwilligen Feuerwehr in Grafenried und dem Feuerwehrvereine in Wurzelsdorf zur Anschaffung von Feuerlösch-Requisiten je 60 fl. zu spenden geruht. Die Adresse der österreichischen Bischöfe au den Papst. Wien, 24. September. Die vom österreichischen Episkopate gelegentlich der Säcularfeier an den Papst gerichtete Adresse hat folgenden Inhalt: «Heiligster Vater! An diesem Tage unvergess-licher Erinnerung sind es zwei Jahrhunderte, dass Wien, die ruhmgelrönte Hauptstadt des österreichischen Kaiserthums, von einer schrecklichen Belagerung von ül Tagen befreit und mit Gottes Hilfe zurückgegeben wurde dem erhabenen und frommen Kaiser Leopold I., dem Freunde der Gerechtigkeit und des Friedens. Dieses Ereignis ist ein wirklich wundersames, denn obgleich der Graf Ernest Rüdiger v. Starhcmbcrg, ein sehr treuer Sohn der Kirche und des Vaterlandes, mit ihm seine tapferen Waffengefährten, ebenso auch die eifrigen Bürger und der Clerus nach dem Beispiele des Wiener Bischofs Emerich und besonders des Bischofs von Wiener-Neustadt, Kollonitz, dessen An< denken unsterblich bleiben wird, fest entschlossen waren, die Hauptstadt bis auf den letzten Mann zu vertheidigen — so hätte diese Stadt, einerseits angegriffen durch die Wildheit der Türken, andererseits durch die fortwährenden Erdbeben, unfehlbar erliegen müssen. Aber durch den Willen Gottes war es den Türken nicht gegönnt, die Stadt zu nehmen, deren Bewohner den grausamsten Tod oder die härteste Sklaverei hätten eileiden müssen. Innucenz XI., lmlcher damals berufen war, die Kirche Gottes zu lenken, ein wahrhaft hervorragender Mann, der die Gottlosigkeit verabscheute und die Gerechtigkeit liebte, hatte, besser als jeder andere, die Gefahren erkannt, welche der Christenheit von Seite der Türken drohten, und mit einer wundersamen Klugheit hatte er nichts unterlassen, was das große Unheil beschwören konnte. Und in der That, indem er die christlichen Fürsten zur Einigkeit ermahnt, sowohl mit Milde als mit Strenge, hatte er sein Möglichstes ge« leistet, damit dieselben, eng aneinander geschlossen, gegen den Feind zogen, der doch für sie ein gemeinschaftlicher «ar. Er hatte mit seinen Rathschlägen und Hilfeleistungen den König von Polen, Johann Sobieski, und insbesondere den erhabenen Kaiser Leopold, den er besonders liebte, unterstützt, und dabei hatte er sich das Wohl Oesterreichs so zu Herzen genommen, dass diese Fürsten sich mit Recht rühmten, den Sieg den Gebeten und den Thränen des römischen Pontifex zu verdanken. Und deshalb, um dieses 200jährige Gedenkfest der Befreiung der Hauptstadt festlich zu begehen, ver-künden wir demuthsvoll gefertigten Cardinäle, Bischöfe u»d Prälaten Oesterreichs, die wir hier in Wien versammelt sind. voll Freude die Ehre Gottes des Allmächtigen, der den Sieg gewährte, und von der Tiefe unseres Herzens beten wir seine Güte und seine un» ermessliche Barmherzigkeit an; aber zu gleicher Zeit rufen wir mit dankbarem Herze» in unsere Erinnerung Feuilleton. tastübertragung und Kraftaufspcicherung. ^. Wien, 23. September, ^"g w/. dem Aufschwünge der elektrischen Beleuch« Übe^""'fert die Entwicklung der elektrischen Kraft-^>efez.?s,ung ^„0 Kraftaufspeicherung. °uf ^ ^'"Nste Kind der Elektrotechnik präsentiert sich Die b, 'ener Auhstellung in vielversprechender Weise. Männer der Wissenschaft, die ^rteten ? Elektriker haben die Pflege dieses wohl-Übetny." ^prösslings einer gewaltigen Naturkraft M lu?^' ^"rch die Kraft gezeugt, ist die Elektri-N"d i^^ch die Mutter der Kraft; Licht und Wärme tlchlisH,7'folge. Als bewegende Kraft stellt sich die 'echnil . ^""U'e willig in den Dlenst der Maschinen« bklvegt ki t kühlen, Pflüg, und Dreschmaschinen, dwells Obersten Arbeitsmaschinen, befreit die ^"ben «'' Tunnel, und Stadlbahnen von der quäl' "Ne una^^tive und vrrlecht der Schiffsschraube „ I»'/e Le.stungsfähigleit. ?. bun. ^. r b'esen Verwendnngsarten ist die Aus. Ukllung v . Zwischen Energie auf der Wiener Aus-^kttisl «!"' A" erster Linie erwähnen wir die l^Neb ^altübertragung für Mühlen-^""nfab'f.,« !5 elektrotechnische Abtheilung der Ma-^ hat „Gesellschaft Ganz und Comp. in Vuda. ^ stelle,, ^ """'2 hiesür konstruierte Flachmühle "Nen. I,„ Nmdosthofe des Rotundenvierecks werden zwei Dynamomaschinen durch ein Locomobil angetrieben, das hier die Stelle der bewegenden Wasser« kraft vertritt. Der erzeugte elektrische Strom wird durch einen dünnen Draht zum Elektromotor geleitet, welcher die Milhle in Bewegung setzt. Da bekanntlich bei Mühle» die Belastung oft wechselt, fo dass — je nachdem mehr oder weniger Mahlgut eingelassen wird — eine größere oder geringere Antriebskraft beansprucht wird, musste für die Einhaltung einer gleichmäßigen Geschwindigkeit des Elektromotors vorgesorgt werden. Iu diesem Zwecke passiert der elektrische Strom, ehe er in den Elektromotor gelangt, einen von der Tourenzahl abhängigen Regulator, welcher automatisch Stromwiderstände ein« oder ausschaltet und dadurch die Geschwindigkeit der Maschine constant erhält. Die augenfälligste Umwandlung, welche der Müh« lenbetrieb durch die Einführung von Elektromotoren erfahren dürfte, liegt in der vollständigen Emancivie-rung von der theuren Dampfkraft, da die Ausnutzung selbst entfernterer Wafferkräfte möglich ist, ohne die Mühlenetabl'ssements in den Ueberschwemmungs-Ge-bieten der Flüsse anlegen zu müssen. Durch die Ver. Wendung der Elektricität in der Mühlentechnik ist es aber auch gelungen, verschiedene Verbesserungen ein-zuführen, welche der gesammten Mühlen Industrie zu einem hohen Grade der Vollkommenheit verhelfen, indem sie den Betrieb eines so complicierlen Mechanis« mus, wie der Mühleneinrichlung, bedeutend erleichtert, und sichern. In erster Reihe steht das elektrische Sianalwesen, durch welches die Ueberwachung des Mühlenbetriebes vereinfacht und absolute Sicherheit gegen das „Warmlaufen" der Steine und das „Heißlaufen" der Achsenlager geboten wird. Damit dürfte vor allem den häufigen Mühlenbränden Einhalt gethan werden. In größeren Mühlenanlagen wird ein ganzes Klingelfystem eingeführt, welches, ähnlich dm Zimmertelegraphen in Hotels, mit einem Tableau in Verbindung steht, auf welchem die Nummern der einzelnen Lager Übersicht» lich zusammengestellt sind. Die Einrichtung ist derart getroffen, dass durch den Temperaturcontact eines Me« tallthernwmeters die elektrische Klingel in Action tritt und auf dem Tableau die Nummer des betreffenden Lagers ersichtlich macht. In Amerika, der großen Kornkammer der Neuzeit, hat man erfolgreiche Versuche gemacht, mit Hilfe der Elektricität das Mahlgut voi: der Kleie zu trennen; es ist auf demselben Wege auch gelungen, durch starke Elektromagnete das Getreide von "'chasten, den Elsentheilen zu befreien. Ei»e selbstverständliche Erscheinung ist im Mühlenbetriebe die fortschreitende Verdrängung der Petroleum- oder Gasflamme durch die elektrische Lampe, well deren Anzünden durch eine einfache Handbewegung ohne Zu. Hilfenahme von Feuerstoffen, bewerkstelllgt w.rd, und weil deren Licht die Folien nicht verändert. so dass die Sortierung des Mahlgutes auch während der Nachtzeit ermöglicht ist. Die Fortschritte, welche die Ausnützung der elektrischen Enngie im Eisenbahnwesen gemacht hat, sind bekannt, da sie durch die Anlage und den Betrieb elektrischer Bahnen allnorts vor Augen liegen. Das üußeruroemliche Interesse, welches im Jahre 1879 Aailmchcr Zeitung Nr. 220 1892 26. September 1883. jene erlauchten Männer zurück, die sich um diese kaiser« liche Hauptstadt so verdient gemacht und sie auch glück» lich vertheidigt und befreit habe». Bei dieser glücklichen Gelegenheit ist eS nicht bloß die Pflicht, die un« zu dem apostolischen Sitze hin-ziehl, um dem besten aller Väter die unveränderlichen Gefühle unserer kindlichen Ergebenheit zu bezeugen. Wenn wir betrachten, wie schwierig und miihsam die Regierung der Kirche besonders in unseren Tagen ist, wenn wir die schweren und zahlreichen Schrecknisse kennen, die den Thron St. Peters umlagern, welche Sorgen und welche Schmerzen das väterliche Herz Eurer Heiligkeit bedrücken, so schmeicheln wir uns, Dir heiliger Vater, einen Gegenstand der Freude und des Trostes anzubieten durch das Versprechen und die Zusicherung unserer engsten Verbindung mit dem Vicar Jesu Christi, in Einem Glauben, iu Einer Hoffnung und in Einer gemeinschaftlichen Liebe und durch unsern Entschluss, uns mit ganzer Macht der Ausbreitung des katholischen Glaubens zu widmen und so das Heil der Seelen zu fördern. Indem wir auf das Wort unseres Herrn vertrauen: „Wenn Ihr in meinem Namen etwas von meinem Vater verlangt, wird er es auch zugestehen", beten wir und werden auch nicht aufhören, zu Gott zu beten, dafs er erhalte, vertheidige und hier schon auf Erden tröste unseren höchsten Ponlifex, und dafs er ihn nicht der Gnade seiner Feinde überliefere. Möge es nun Eurer Heiligkeit gefallen, uns in Eurer Güte den apostolischen Segen zu gewähren, uns, die wir zu Euren Füßen hingestreckt liegen, und ebenso den Gläubigen, die unserer Obhut anvertraut sind." Zur Lage. Die „Wiener Abendpost" vom 24. d. M, schreibt: Unsere oppositionelle Presse liebt es bekanntlich, ihrem Antagonismus gegen die Regierung nicht bloß im politischen Theile, sondern auch in der volkswirtschaftlichen Rubrik Ausdruck zu geben. So darf es denn nicht befremden, dass die „Deutsche Zeitung" in ihrer gestrige» Börsenschau wieder allerlei Klagen vorbringt, deren Grund nach ihrer felsenfesten Ueberzeugung nur auf das bestehende Regierungssystem zurückgeführt werden muss. Sie schreibt: „Es gibt jetzt nahezu leine am internationalen Verkehre participierende Bahn in Oesterreich'Ungarn, die gegen die gleiche Periode des Vorjahres ein Eiunahmevlus aufzuweisen hätte. Viele Industrien reducieren infolge der verringerten Absatzfähigleit ihren Betrieb, der Getreide-Export ist ein sehr bescheidener, die Zuckerfabriken beginnen später als sonst ihren Betrieb. Soll das die befriedigende ökonomische Lage sein, von der manche Wohldiener zu erzählen wissen? Die That« fachen sprechen eine deutliche Sprache, wohin man auch immer blicken mag, es ist von einem Fortschritte im wirtschaftlichen Leben keine Spur zn entdecken." — Nun dürfte es allerdings selbst der niemals verlegenen „Deutschen Zeitung" etwas schwer fallen, den Zusammenhang zwischen dem bestehenden Regierungssysteme und der verspäteten Betriebseröffnung der Zuckerfabriken in halbwegs plausibler Form nach» zuweisen. Allein wlr wollen die seltsame Logik des genannten Blattes ganz beiseite lassen und nur darauf aufmerksam machen, dass unter den „manchen Wohl» dienern", die von der befriedigenden ökonomischen Lage zu erzählen wissen, sich auch die „Neue freie Presse" befindet. Dieselbe hat nämlich am 22sten August d. I, also vor einem Monate, über die Lage eines unserer wichtigsten Gewcrbszweige. der Maschinenindustrie, folgendes Urlheil gefällt: „Die Verhältnisse der Mafchinenil-dustrie können fast ausnahmslos alö günstige betrachtet werden, denn die Nachfrage und der Bedarf an Maschinen all»r Alt nimmt stels größere Dimelisionen an. In Oesterreich-Ungarn h^t sich das Maschinenwesen in den l'tzten Jahren außer» ordentlich gehoben. Bei denLuconwim-, Waggons« und Constructions-Werkstätten sind Bestellungen reichlich vorhanden, ui'd auch die Eisengießereien wie die Fabriken für Kleinzeugware und Eisenbahn» Materialien sind ziemlich gut mit Aufträgen verfehen." — Wir überlassen e2 der „Deutschen Zeitung", wegen dieses Actes der „Wohldienerei" sich mit ihrer Gcsinnungsjchwester auseinanderzusetzen. Die bereits gemeldete Enthebung des Obergespans dcs Hermarmstädlrr Comitatrs Friedrich Wächter ist durch das nachstehende, im ungarischen Amtsblatte publicierle Allerhöch ste Han dschrei be n erfolgt: „Auf Vortrag Meines mit der Leitung des Ministeriums des Innern betrauten ungarischen Ministerpräsidenten enthebe Ich den Otiergespau des Hermannstädter Comitates Friedrich Wächter unter voller Anerkennung seiner treuen, eifrigen, hiugebungsvollen und erfolgreichen Dienste auf feine eigene Bitte von dieser seiner Stelle und ernenne an seiner Statt den Sec-tionsrath im Ministerium des Innern Dr. Moriz Brennerberg zum Obergespan des Hermannstädler Comi-tales, indem Ich ihn unter einem auch mit dem Titel des Sachsen-Comes bekleide. Gegeben zu Schönbruun am 10. September 1883. Franz Joseph m. p. Koloman Tisza m. p." Das ungarischeAbgeordnetenhaus wird am Donnerstag seine Verhandlungen wieder aufnehmen. Allgemein wird erwartet, dass die kroatischen Angelegenheiten schon in einer der ersten Sitzungen zur Sprache kommen werdeu. Außerdem liegt ein reiches legislatives Material aller Art, darunter das Budget für 1884, vor. Auch hat das ungarische Abgeordnetenhaus, ebenso wie das Oberhaus, noch die Wahlen in die Delegation zu vollziehen. Vom Ausland. In Preußen war die Frage entstanden, wer in den Diöcesen Köln, Gnesen aufgestellten Liste 109 pensioniert werden. -^ Per Ministerpräsident hat die Deputation der äußersten L,nken, Welche ihm das die sofortige Einberufung der Kammern fordernde „Manifest" überbringen sollte, nicht selbst empfangen, sondern an seinen Cabinetsche! gewiesen. Das „Journal des Debats" glaubt nicht, dass das Manifest im Lande einen besonders lebhafte" Eindruck machen werde. Die Sitzungen der italienischen Kammer" sind a.?g!'»märt!g nur vertagt, ohne dass der SäM der Session ausgesprochen wäre. Nach einem Tele-^iammr der „Persever." aus Rom wurde in einem anl vorigen Millwoch abgehaltenen Ministerrathe beschul' sen, die Session überhaupt nicht zu schließen. --^ "^ zum Iliternuntius in Brasilien ernannte Monsigno" Vincenzo Vanutelli geht nach derselben An^ve als Nuntius nach Lissabon; nach Rio de Jan"" kommt Monsignore Agnozzi, bisher apostolische Delegat in Columbia. Der Papst hat dem Hochbau' ten General des Iesuiten.Ordens Paler Becks ell" Coadjutor beigegeben. . Mr. Gladstone langte am 21. d. M. nM' behalten wieder in London an. Einem Milarbe'te der „Preß Association" wurde von einem der R«^ begleiter Gladstone's mitgetheilt, dass, als die LB fahrt begann, von einer Absicht, dieselbe bis Norwegen oder Dänemark auszudehnen, keine Rede war, ul> dass lediglich das schöne Wetter an der Westküste von Schottland der Reisegesellschaft den Gedanken eingab, die Fahrt weiter fortzusetzen. Die Reise nach K"p" Hagen war eine ganz unvorhergesehene. Die EinladM des Königs von Dänemark war ein bloßer Act oe Höflichkeit, und der fürstliche Besuch an Bord ^ „Pembroke Castle" sei auf deu allgemeinen WlM>" der Gäste des dänischen Königspaares erfolgt. -7 ^^ folge der unter den Aufpicien der irischen Natioia liga begonnenen neuen Agitation mehren sich ü' ^, wissen Bezirken Irlands die Agrarverbrechen. N^en lich ist dies in der Grafschaft Clare, Limerick U" Mayo der Fall. Auf Anordnung des Vicekömgs ^" Spenser sind 46 Bezirke in diesen Grafschaften Ut«" die Bestimmungen des Verbrechen.VcrfolgungsgeM gestellt, und ist die Polizei daselbst wesentlich verftaw worden. — Die englische Regierung lässt die auf ^ Reise nach Australien begriffenen drei irischen Ange . in dem Phönix-Park-Processe, Michael Kaoanagh. A''. Hanlon und Josef Smith, nach England zunw^ men, um, wenn möglich, von denselben zu erM»t ' ob Patrick O'Donnell, der Mörder des Kronze^ James Carey, in Beziehungen zu dem Bunde irischen „Unbesieglichen" stand. Die für die Koste" "^ Vertheidigung O'DonnellS erforderlichen Oeldnu ^ sind größtenthells in Amerika aufgebracht w"' ' während in Irland selber bis jetzt nur wenig >"^ ch. Zlmck gesammelt worden ist. Der Dubliner «^M man" schreibt aber: „Nöthi^enfalls würden ^,,^ Dollars in einer Woche für O'Donnells Verthelt"g"^ gezeichnet werden. In allen Welttheilen würden ^ Irlander ihren letzten Orofchen beitragen, uM ________________________________ anlässlich der Wiener Gewerbe-Ausstellung die von der Firma B. Egger erbaute elektrische Eisenbahn erregte, hat sich gegenwärtig der von der Firma Siemens-Halste in Betrieb gesetzten, 1,5 Kilometer langen Linie Schwimmschulallee'Rotunde im verstärkten Maße zu« gewendet. Dieselbe hat bei dem lebhaften Andränge des Publicums eine wahre Feuerprobe zu bestehen; hat sie doch nach den Fahrausweisen an einzelnen Tagen bis 5000 Personen befördert. Wir wollen hier in Kürze des Projectes einer elektrischen Stadtbahn für Wien gedenken. Die Concession für dieselbe ist bekanntlich vor einigen Tagen ertheilt worden. An einem Pfeiler der Rotunde sind die Detailentwürfe des von der Firma Siemens und Halske ausgearbeiteten Projectes ausgestellt. Nach dem vorgelegten Plane führt u. a. ein Tunnel von der Elisabethbrücke aus unter der Kärntnerstraße, ferner hinter der Oper unter der Augustinerstrahe bis zum Michaelerplatze und von da in zwn Armen einerseits unter dem Kohlmarkte und den Tuchlauben. anderer, seits unter der Habsburgergasse und dem Bauernmärkte bis auf den hohen Markt. Die fehr schön ausgeführten Delailentwürfe geben ein anschauliches Blld der ge-planten Anlage. Im Westtranssept der Rotunde ftnden wlr eme Werlstätte mit elektrischem Maschinenbetriebe von der elsässischen Firma Heilmann, Ducommun und Steinten m Michlhausen. Die Ströme werden durch Drähte, we n» Wirklichkeit viele Kilometer lang sein können, "^ - ,^. V!"lsUMe (Pav.llun) geführt, fetzen hier Ml tzleltronwloren in Vewegung, welche durch zwei TransMlfstonsrechen den im Pavillon befindlichen Werkzeugmaschinen den Antrieb geben. Unter diesen befindet sich eine Drehbank mit fünf Echneidewerk« zeugen, die aus Eifenstücken Schrauben fertigen; ferner arbeiten im Pavillon verschiedene Bohr- und Fraise« Maschinen mit großer Präcision; auch rotiert eine Schleifmafchine mit einer Geschwindigkeit von 2500 bis 3000 Umdrehungen in der Minute. Diese Anlage ist als ein Modell zu betrachten, wie Wasserkräfte durch die Elektricität auch für weit vom Wasser abgelegene Werkstätten zu benutzen sind. Transmüsionen für arößere Entfernungen waren bisher unausjührbar; sie sind durch die elektrische Kraftübertragung beseitigt und durch einen einfachen Leitungsdruht ersetzt worden. Elektrisch betriebene Nähmaschinen arbeiten in der Ausstellung eine ganze Menge, dir jedoch zumeist durch umfangreiche Dynamomaschinen den elektrischen Arbeitsstrom empfangen. Eine Näh. Maschine aber. die sogleich losgeht. wenn ma» sich auf den Stuhl davor setzt, ist von Merer ,m OMranK. septe aulgestrllt; eine junge Dame e> läutert dieselbe dem Publicum mit ebenso großer Eleganz als Sach. kenntnis. Durch das Niederdrücken der Sitzpl^tte wird eine Chrombatterie in Gang gchtzt; der galvanische Strom durchkreist den zierlichen Elekiromotor der Nähmaschine; dieselbe schnurrt los und zugleich fächelt e,n blankes Flügelrädchen der fle.hiqen Nähnin Ktih' lung zu. Der Preis dieser Nähmaschine stellt sich auf 125 st,, wobei man nicht vergessen darf, dass auch dir Unterhaltung der Batterie einige Kosten verursacht. Eine billigere Herstellung wäre im Interesse der armen Näherinnen zu wünschen, da die Tritibreltbewegung ja zumeist Siechlhum im Gefolge hat. Im Norbtranssepte der Rotunde steht eine kl elektrische D rucke rp res se von der O^"'^! .Steyrermühl" im Betriebe, welche vollauf "'s.M Drucke von Annoncen und Prospecten der ^" s^„t, beschäftigt ist. Diese kleine Rundmaschine wird tM ^ lich den Anstoß qeben, die neue Veswendungsal «, Elektricität im Dienste des gedruckten Worte« e ^ lich in Erwägung zu ziehen, um die heikle ^ Mlse frage im Druckerelbetriebe auf eine befriedigende zu losen. .inniereN Außerhalb der Ausstellungsräume fu"""'^, die eleklnsche Drahtseilbahn der Leobersoorler ^ schinenfabrik. welche für 35 Dampfkessel taal'M ^, 200 Metercentner Kohle in die Maschmeny""^^ sördert, dann die landwirtschaftlichen ^, sch > nen und das e l e t tr i sch e V 0 0 t, dessen -p ^ fah't im Donauclinale unter den Fachmännern «^, Befriedigung hervorgerufen hat. Den ele ^ Arbeitsstrom für d,e landwirtschaftlichen Mge ^, desselben für bestimmte Arbeitszeiten. D>e "' „„te toreii gewährleisten überhaupt eme '^. ^ s^ht d^ U"Miäi,g'gt>it von den Motoren, und es i»^ ^H selben sowohl bei der elektrischen Beleuchtung ^, un Eisenbahn- und Schiff..hrtsbett.ebe eme g'^ kui'ft bevor. Lnibacher Zeitung Nr. 220 1393 26. September 1883. Aben des Mannes zu retten, welcher den populärsten u'tord verübt, seitdem der Oberconstabler Talbot in wublln erschossen wurde." .. Se. Majestät der Kaiser von Russland hat ^«.Verleihung des Nlexander.Newsly'Ordcns an seinen «llegsmmister Wanuowski mit einem Handschreiben "Nleltet. welches beweist, dass dieser Minister das voue Vertrauen des Kaisers genießt. Der Kaiser sagt °°rm: „Als Ich Sie vor zwei Jahren zur Leitung es Kriegsministeriums berief, hegte Ich die feste ."Erzeugung, dass Sie auf diesem hohen Posten lvwohl Mein der Sache ergebener Mitarbeiter sein d, c>"' "^ auch fähig, Meine einzig und allein auf ." tfchia.ung unserer militärischen Organisation und 'e Ordnung unserer bewaffneten Kräfte gerichteten ^lkntionen auszuführen. Im Laufe dieser lurzeu Frist ^l >)hre Thätigkeit uud unermüdliche Energie Mein "Mrauen vollauf gerechtfertigt und bereits nützliche sin^ ^ zeitigen vermocht, die umfo erfreulicher ''^ als sie ohne neue Belastung der Neichsmittel "no der Steuerkräfte des Voltes erzielt wurden." — ^e „verstärkte Sicherheitsaussicht" für St. Peters« ..'9. eine infolqe der nchillstlschen Wühlereien v?r-!.3>e namhafte Erweiterung polizeilicher Competenz, ^umein Jahr verlängert worden. Tagesnenigteiten. ^ -^ (Ein fürstliches Museum) Wie man mit« F' t. hat Fürst Johann Adolf Schwarzenberg sein useum bei Frauenuerg umgestalten und bedeutend er« nl^ lassen. In diesem Museum werden auch die H.^hlimlichen Funde aufbewahrt, welche an die Vorzeit ymens erinnern uud Gegenstand eines eindringlichen lut>,li,rig seitens eines tüchtigen Wiener Gelehrten, des ^"lessors Woldrich. gewesen sind. Der Fürst erließ an ^ne Beamten die Weisung, alle Alterthümer, welche auf Hwarzenbera/schem Boden gefunden werden, sofort nach "tauenberg einzusenden. ^ ^ (Eine uralte Begräbnisstätte.) Im ver-Wein " 3"h« wurden auf eiuem Grunde des Bürger« ren ^" """ Unter-Themenau bei Lundenburg . Felder. Gegen die Weiber wurde die straf- Etliche Untersuchung eingeleitet. 5>,r «7" (Eine bedeutsame Warnung) Während Ptos ^lurforscher-Versammlung in Freiburg i, Br. hielt >e>lor Bollinger (München) einen interessanten Vor« ihelel^n der Rotunde haben alle Gesellschaften für don ns "6 und Klafliiberlragung verschiedene Systeme besj^sumulawren ausgestellt. Das Wesen derselben ^lron, ^^^ '" "^^" 3^"' b"""' dass durch eine ^ciilr. "" chemischer Process zwischen einer '" dl, ^ ""^^ Metalle eingeleitet wird. der sofort !'l>ia "j"ss"sl0fftilü«chen eingehüllt werden. Das bie ^ ^" .diefer Gusbläschen zeigt zugleich an, dafs "ccun,. l skullt ist. Werden nun die Pole des Neht s's","s in leitende Verbindung gebracht, so ent« .2 h.i^. >.-'^ Nückbildung des Oxydalionsprocesses. ^"de — (Gemeindewahl,) Bei der Neuwahl des Vorstandes der Oltsgemeinde Presser. Bezirk Laibach, wurden zum Gemeindevorsteher Josef Telban, Grundbesitzer in Stein, zu Gemeinderäthen Mathias Mazi von Uuterbresow!z. Franz Trojar von Prcvole und Johann Qpela von Rnlitna, alle drei Grundbesitzer, gewühlt. <. .f 7^11^°"^ b'"ch Blitzschlag) Am Sonntag halb 10 Uhr vormittags schlug der Blitz in das Haus Nr. 42 des Simon Gabrovßek in Horjul und entzündete das Gebäude. Eine Greisin, die eben in der Küche beschäftigt war, wurde ohnmächtig auL dem Hause getragen, und erlitt dieselbe durch die Verbrennung der Untelkleider am ganzen Körper Brandwunden, dagegen die Obeikleider unversehrt blieben. Der energischen Hilfeleistung der freiw, Feuerwehr der Ortschaft, vereint mit den Ortsinsassen, ist die Rettung der Greisin sowie die Verhütung größerer Dimensionen des Brandes zu verdanken, da bei der herrschenden Lage, indem die Häuser und Wirtschaftsgebäude knapp aneinander gebaut und mit Stroh gedeckt sind. ein belangreiches Unglück, hätte entstehen können. Der beschädigte A sitzer des, Hauses war nicht versichert und erleidet nebst den In»! wohnern, die das Meiste ihrer Habe verloren, den ganzen Schaden. — (Aus Trieft) schreibt man: Die Inthroni«! sation des hochwürdigsten Finsl-E'zbischoses von Görz, Dr. Alois Zorn, ist nunmehr für den 14, Oktober festgesetzt. Der Herausgeber und verantwortliche Redacteur des „Inbipen dente", H. Iurettig. ifl, wie bereits telegraphisch gemeldet, Sonntag nachmittags im NedactionSlocale des genannten Blattes verhaftet und in den Criminalarresi abgeliefert worden. A>s Gnind dieser auf Niquisitiou des k. t. Landesgerichtes von der Polizeibehörde ausgeführte!! Maßregel ist eine Reche von Verbrechen anzusehen, deren das Blatt, beziehnngsweise dessen verantwortlicher Redacteur, beschuldigt wird. Der „Indipendente" theilt den Wortlaut des Verhaflbefehles gegen seinen bisherigen Herausgeber mit. Nach dem amtlichen Schriftstücke erfolgte die Verhaftung wegen Vergehens gegen verschiedene Paragraphe des Strafgesetzes, und zwar gegen diejenigen, welche die Ver» brechen der Majestätöbeleidigung und der Beleidigungen der Mitglieder des kaiserlichen Hauses behandeln; ferner wegen Störung der öffentlichen Ruhe durch Aufreizung wider die Person des Kaisers, wider den einheitlichen Staatsverband des Kaiserthums, wider die Regierungs-form oder Staateverwaltung; wegen Herabwürdigung der Verfügungen der Behörden und Aufwiegelung gegen Staats- oder Gemeindebehörden und gegen einzelne Organe der Regierung; wegen der Gutheihung von ungesetzlichen Handlungen und wegen Aufreizung zu Feindseligkeiten gegen Nationalität?» u. f. w. Neueste Post. Trieft, 25. September. (Fremdenblatt.) Der nene Redacteur des „Ind Pendente" veröffentlicht bereits heute, nach eintägiger Geschäftsführung, eine Erklärung, in welcher er mittheilt, dass er für den Inhalt des Blattes nicht die Verantwortung übernehmen könne uud bei der Polizei abgemeldet habe. Lienz, 25. September. Die aus Delegierten von Tirol und Käinten zusammengesetzte Drauregulierungs-Commission besichtigte die Flnfsstrecke von Oberdrau-bnrg bis Mortbihel und überprüfte örtlich die Schuhwerke und Regulierungsprojecte für die nächste Vauperiode. Prag, 24. September. Bei der Enthüllung des Denkmales des Dechanten Eermak, GrüMers des Schriststellervereines „Svatobor", auf dein Friedhofe der an der Sprachengrenzc gelegenen deutschen Ott-schaft Liboch , hielt R ie g er die Festrede. An der Feier betheiligten sich auch die deutsche Stadlvertre« tung und die zumeist deutsche Feuerwehr unter ihrem deutschen Commandanten. Nieger sprach in seiner Rede folgende Worte deutsch: Es freut mich herzlich, auch die Vertreter der hiesigen Gemeinde, deren großer Theil deutscher Nationalität ist, bei dirsem Monumente versammelt zu sehen, um dem Andenken und patrio. tischen Eifer des verstorbenen äermak die gebürende Ehre zu erweisen. Er hat sie veidieut durch seiue Treue als Seelenhirt, durch die Opfer, die er der hiesigen Gemeinde gebracht. Nur im Geiste dieses Mannes sollen wir stets das Verhältnis beider Ratio« naliläten auffassen und desfeu eingedenk fein, dafs es durch Gottes Fügung in diesem schönen Lande zwei Nationalitäten neben einander zu leben beschieden ist, und dass es beiden nur dann gut ergehen kann, wenn wir die geistigen Interessen beider Nationalitäten gegenseitig achten und deren Pflege gleiches Wohlwollen entgegenbringen. Budapest. 25. September. Die ,,U»gar. Post" meldet aus Ägram: „N^ron Ramberg ist hicher zurückgekehrt. — Der Abgeordnete Krestic richtete an den Ministerpräsidenten Tlsza ein Schreiben, in welchem er demselben mittheilt, dass er an den Berath«,,-gen des ungarischen Reichstages so lange nicht theil nehmen werde, als die verfassungsmäßigen Zustände in Kroatien nicht hergestellt sind. Oerüchtweije verlauft, dass auch die übrigen kroatischen Abgeordneten dem Beispiele Krestic' folgen werden. Vi lfach wird an genommen, dass der königliche Commissar für Kroatien enthoben und nur für die gewesene Mlitä'grenze be lafsen werde, in welchem Falle bei der E,öffnung des kroatischen Landtages der Eintritt der Donnerten der Grenze fchwerlich erfolgen dürfte. — Die Meldung der Blätter, Prinz Karadjurdjev,^ hab? einen directe» oder indiretten Antheil an den jüngsten Ereignisse» genommen, wird hier als ein? EidichNlng angesehen." Handel und Volkswirtschaftliches. Rudslfswert, 24. September. Die Durchschnitts-Preise stellten sich auf dem heutigen Markte wie folgt: Weizen pr. Hektoliter 7 58 Eier pr. Stück . - — A Korn „ 5 40 Milch pr. Liter > - ^ Gerste „ 5 4 Rindfleisch pr. Kilo . - ^ Hafer „ 2 44 Kalbfleisch „ - 48 ^albfrucht „ — — Schweinefleisch „ -^ ^ Heiden „ — - Schöpsenfleisch „ -- ^ Hirse „ 5 21 Hähuocl pr. Stück , ^- ^ Kukuruz „ 5 21 Tauben „ , — 2<1 Erdäpfel pr.Metcr-gtr. 2 — Heu pr. 100 Kilo . — "" Linsen pr. Hektoliter — — Stroh 100 „ . — -^ Erbsen „ — — Holz. hartes, pr. Cubit- Fisolen „ - — Meter .... 2 ?! Rindsschmalz pr. Kilo — 88 — weiches. „ - ^ Schweineschmalz „ — 96 Wein, roth., pr.Hektolit 16 -" Speck, frisch, „ - 60 — welhcr, „ 10 — Speck, geräuchert, ., — 80 Am 24, September. Hotel Stadt Wien. Dr. Weber. London, — Dr, Klabutsäias, t. t. Ovci-stabsarzl, sammt Frau. Iimfttrchcn. — Reiß. 3l"' sender, Trieft. — Kern, Reisrndel. Wien. - v. Jenny, Obrz Strahner, Mrschäsismcmn, Pola, Hotel Elefant. Hoffmann, l, k. Vcamler, und Paulin, Tcchiu^ Wien. — Titt, Opernfänsssrin, Praa, — Schwarz, Äici!' Händler, Salzburg. — Nönig, l. k. Hauptmauu, Graz. "" Noiti. Professor. Florenz. Bairischcr Hof. Gollitsch Francisca, Sessana. — Smolci, ^ si hei', Lolisch, Verstorbene. Den 24. September. Eva Vogataj, Arbeiters-Gatti", 55 I, Karlstädterstrahe Nr. 3, Darmkatarrh. Den 25. September. Le.poldiuc Kopriva, Inwohner!«, 77 I., Quergasse Nr. 2, Lähmung. Im Spitale: Den 19, September, Bernhard Vutin, Taglöhnel, 74 I,, Entartung der Uiiterleibsorganc. Den 21. September. Gregor Markig Inwohner, 66 I. I^rli8imi8 8ili8. — Jakob Zatler. Arbeiter, 50 ^" Lllnncnl'lutung. — Anton Noic. Arbeiter, 55 I., Gehirnhaw' entzündmia.. — Franz Valogh, Finanzwachmann, 23 I,, ch^o»' Lungcnlubcrciilosc. „ Den 22. September, Lucas Klander. Tischler, 33 o< Polallnstrasje Nr. 42, ?'uboreu1<)gi3 ^uimonum. Den 23. September. Giacomo Adatte, TaglöhN"» 69 I,, Pyämie. Theater. Heute (gerader Tag): Apajune, der WasserinanA Operette in 3 Acten von Fr. Zrll und Richard Ge»6e. M>" von Karl Millöcker. Meteorologische Beobachtungen in Laibaeh^. Z ^I W z; ^ -5 W ^"Tll.Mg, 737.36 -^10.2 O. schwach bewölkt ! ni 25, 2 „ N. 736.02 -^-16.1 O. schwach theilw.heiter' zaege" 9 ^ Ab. 736.96 ^12.6 SO. schwach bewölkt ! ^ Tagsüber wechselnde Bewölkung, Sonnenschein, abe"^ trübe, geringer Regen. Das Tagcsmittcl der Wärme ^- ^' um 0,i>" unter dem Normale. Verantwvrtlicher Redacteur: P. v. Wtäerll.!l.liMMM'Mll. Maßstab 1: 75.000. Preis per Vlatt 50 kr., in Taschens""" aus Leinwand gespannt HO lr. Jg. u. Kleülnimir H Fell. Hlalnlierg8 KulsilianlllM in Aailöctch. ^^^^- RD Schmerzerfüllt geben die Gefertigten allen Vcr- wandten, Freunden und Bekannten dir erschütternde ^ Nachricht vom Hinscheiden ihrer innigstgcliebtci« ^ Gattin, beziehungsweise Mutter, der Frau I Hidertms ?raM3 Fed. üiiisr, W welche heute um halb 5 Uhr früh nnch kurzes W ^ schwerer Krankheit, versehen mit deu heil. S saclamcotcu, im 20. Lebensjahre sanft im H"lN « M entschlafe» ist. „^ mi W ^ D,is Begräbnis findet Mittwoch am 26, d. ^' « ^ um 5 Uhr nachmittags st,itt. <>« ^ M Die heil. Scclenmcsseu werden in mehrere' « ^ Kirchen gelesen werden. ^, M M Die «heuere Verblichene wird dcm fromm" ^ ^ Andenken empfohlcu, M W Krainburg am 25. September 1883. > M Michael Franöiö, k, k, Steurramts Adjunct, Gatte- » W Micheln, Tochter. W jacher Zeitung Nr. 220 1895 26. September 1883. Course an der Wiener sörse vom 35. September 1NN3. M« de« °Mellm 2°^^) K. «eld Ware »,^°«ts.Nnlehen. ^«<°/ j^"^ "" « !»2 50 153- b«4n ^»aMost - - 100 „ 10? ^167 75 «°/, . . . , 119,40 ii,.h5 ^'«««.^ "«^ lo0fl.°,W. liz— 1ILK0 ^° »alizisch« '......io«5c> —- ./'»ahrilch, '......W-Ädl l)»?s. «°n>edttll«»^.<:,,- - ... I04-2K ic>5 »,, ^°^°Nett"M«e- - - . i«t?5 io5-?5 ^?"ri!ch° ^lchc . . . . ,045« ibk kiu ---------^'"?<.....,8'— yy.^c, Geld Wa« 5°/n Temlsvlll»Vanat« . . . »8-co 9880 5°/» ungarische......9b 9a 89« Andere öffeutl. Vnlehen. Donau«Ness.^Lose 5«/„ loofi. ,114 50 115 — dlo. Anleihe 1878, fteuersrei . 102 5» IU3 lc Anleben b. Stabtgemembe lvicn 101 75 I0i!-50 Nnleyen d. Stadtgemeinbe Wien (Silber ober Gold) . ...-------—-— Plämien»Nnl.b.Vt»btgem.wicn 1»^ 75 I»5 25 Pfandbriefe (fürlliOfi.) Vodencr. allg. öflerr. 4'/,°/°Golb 118 50 II!»-— bto. in 50 , , 4'/, °/u »5 4» »5?o bto. in 50 . „ 4"/, , 91 H0 9l 3!) dto. Piämien^Vchulbverschr.3«/« 97'">« 98- - Oest, Hypcthetenbanl ioj. 5'/,°/,. 10c bo ibi 30 lDeft.'Uug. Van! veil. 5°/, . . 100 ?0 iuo 90 dto. , 4>/,«/, . . 97 5l! 9? 70 dto. „ 4°/« . , 92 16 92 35 Nng, allg.Nobencrebit.Ncnenges, in Pest in 34 I. veil. 5'/,°/,, , iliO-— 102 — Prioritöts. Obligationen (filr iuo fl.), 5 — 105-2.1 FlaM'Ioses-Ällhn.....io^-i0!iN3-<,o «>,>l!ii üN«>N. E,4>/,«/„ . , 88^40 9» S0 Oefterr. A»rbw«ftdahn .... i<»«'»» Wave Gtaatsbahn 1. Emisfi"» . . . ,8«'— 1K3-— Sübdahn k »«/»......187 50 188 — , .. ^°/»......!««-,!> 120 8^ Nn„.»zaliz. Nahn . . . . g^.^ ,^,s^ Diverse Lose (per Slücl), «redltlrse 100 ft......ig«.^ „^.5^ ,_ Lmbachn Piämien»«nlehen »0 fl. zz — 24— Ofen« i.'°se 4« fl......'^.^ ^„ PaM.L°le " ss. . . . . gg.. zg.50 Rothen Kreuz, <^st. Ges. v. 10 st. 11-90 ,«-15 Nudols.rost >0 fl......2»--^ lO'0 Salm.öose 40 N......^i-.. ^.^ St..Genoi« z^.^ Winbiichgiätz'Lose i!0 ft. . . . g,.^ Ig.^ Vanl - Actien (per Stü^l). »nglo^Oeste«. «aul 120 „. . . ,o8 ?5 ,0!» »5 N«nl««esellsch»ft, Wlcner «10 st.__________ Vanlverein, Wiener, 100 ss. . . ,<,<;._ ,og ^ Vbucr.»Nnft.,Oeft.2U0fl.S.40°/, 2°«— L08 — Llbt.'«nst. f-Hand u. O. i«u ft.!2!rsd.i!l! Nil,,. 140 il, . 145.75^^,25 ««ld <ü,re Actien vsn Transport» Unternehmungen (per Gtü«). «lbrecht.Vahn «00 ff. Silber . —- - . — «lfölbo 19z oo , «veftbayn «na fl. . . . —.— ». ^. Vulchtiehrab« Visb. 50« fi. ««». 895-— 900-— , (M. I!) 300 fi. . — — — — Donau - Dampfschiffahrt. Vef, Oefterr. 5«u ft. «M.....569 — »71— Drau.Z,)20ff.S. i«3 — Ki« 5» Industrie, »ctien (per Vtück). Gg!)bl und Kinbbera, Visen« Ullb Stahl.Inb. in Wlen 100 fl. . — — —-— Elsenbabnw..Lell)g. I.90 fl. 40«/„ 105'— 10K 5ll „Elbemilhl", Papiers, u. V.»G. S5 — «5-bU Montan-Gesells. 5sterr.«alpine . eo 50 ei — Prager «isen-Ind.^Ges. «llo fi. 2c,8/0 209-5» Salg0'Tart. Visenrass. 100 fl. . 125 50 128-— Wassens.'G., Oeft. in W. 10a fl. —- — — Irlsaller Kohlnlw «Ges. 100 fi. . — — —-> Devise«. Deutsche Pliiye......58 en 58 «5 London.........us ho 120 1» Pari«.........4?4ü 47-45 Petersburg ....... —— — — Valuten. Ducaten........ le» »71 «ll'ssianc»'Gtlls«..... l>-5o, 951. Vllber........ — — — Deutsche Relchlbanrnote». . . 58 Sü ««5 §QQqooooooooooooooooooooooo Q Morgen Donnerstag den 27. September X q im Glassalon des Casinogartens 5 q ö § 8 VJ ist das SS 9 LilipvLtaner-Paar O 8 von 10 Uhr vormittags bis 9 Uhr abonds zu sehon. f^| I. Platz 30 kr., II. Platz 20 kr. (4244) 5-1 Q ~~9goooooooooooooooooooooooo ity^-^oITT ~~~-----------------------------------------------------------————-------------------------- .__ Von nun an 111 I ivrainer Würste, | I'** grosse und kleine, zu haben bei ff JTttS. Paul in in Ijaibacli, f Wienerstrasse Nr. 19. (4157) 6-2 t|| t*++++++++++i+i+++++++++++++ J Nur noch bis Ende September + d, währt der (4065) 4-4 ¦ ¦ $ Ausverkauf Spitalgasse 9. J » ^sonders zu erwähnen sind als noch in reicher Auswahl vorräthig: g ¦ I J?lelWaren aller Art, Herrencravatten, Herrenkrägen, m B T llder, Parfumerien, Cigarrentaschen, Botanisier- B u J büchsen, Spazierstöcke, Meerschaumwaren, B R j ^ Stereoskopbilder. ¦ ¦ ^****»-!-»»»»!»!-!-»»»»»»*»**** !t**KXXKXKKKX*O*KXXXKX*KXKKK ^t few Sbk i 50 Eimer echter Wacholder. jj ^ Nach oinem Vorlaas gänzlicher S * Ausverkauf! * M (Br ^*ilUer 3 bis 6 Jahre alter ganz echter Wacholder £ S Hiir»Ki(^' (lann Wacholder - Essenz, Schwarzbeeren-, S 5 «ioeer- u. Kräutergeist, echter Birnkläger, Istrianer- *J «t a Kläger, Bitter, Pollaygeist etc.; J H k8tr*Über 10° Kilner alter rother Unterkrainer, schwarzer IC )| ^ianer Wein, dann Preiselbeeren - Compot per Kilo jt jj 25 Kreuzer sind zu haben bei ){ S .Uümtlich in Krainburg. (4Osi7) 5-4 * J»^^^ ü0 geistigen Gotränko wordon auch per Mass abgegebon und vorsandt. J^ k I. Wiener Spiegelglas -Versicherungs- Gesellschaft ji B in. "^7-icn. m 1LJ7J Ich bochro mich dein ffoohrton p. t. Publicum anzuzoigon, dass ich dio jj^y 1 Haupt-Agentschaft | üOH der I. Wiener Spiegelglas - Versicherungsgesellschaft in Wien |sp Pfür Krain übornonimon liabo, und ompfohlo mich dorn p. t. Publicum zur Vor- EJJjTi sichorung1 auf Spiegel und Trumeaux in Privatwohnungon, Hotels, pJ Conoert- und Ball-Localitäten. Versichert wird auch die Vorglasung mit [jjjj l|jjT] Spiogol- oder Salonglas für Wohnungon, Verkaufsläden, Restaurationen i™jj crjj und Kaffeehäuser, ferner Glasflrmen sammt der Schrift, Glasdächer, ln= SU sowio dio Vergiasung ganzer Häuser. I41ä±] 3 2 Hl p\\\ Dio Prämien sind äusserst Tollliff- Zu zahlroichon Aufträgen L pJ ompfiohlt sich ^1 p Peregpto KaJz©II8 m Uffil Glashandlung nnd Haupt - Agentschaft der I. Wiener frül Tiy Spiegelglas -Versicherungsgesellschaft in Wien. J^Jj M Gasthaus-Eröffnung. B Ä Moinon vorohrton I-Iorron Gästen für don zahlreichen bisherigen Besuch jK \jt bestens dankend, boohro ich mich, donsolbon und dorn p. t. Publicum hiomit an- iS Ä zuzoigon, dass ich moin bishorigos Gasthausloculo im dudenstelg im Splnder- Ä J^\ sehen Hause am 22. Soptomber auflasso und am Sonntag den 23. Soptomber moin Iff | Gasthaus - Locale am Rain 1 JK in don freundlichen Localitüton 2R |K im Hause der Frau Obresa neben dem Hause des Herrn Naglas M w Unverfälschte, vorzllgliclie Wisseller und ITuterkrainer Weine, W ffl aLitor32, 36 und 40 kr., echter Proseker, a Liter 48 kr., wordon ausgoschänkt. Q 1K Für billige, echmackhafto kalte Küche, insbosondoro heimischen M w Schinken und vorzügliche Kraiuer Wttrste, ist gosorgt. W Wk Zu zahlreichem Bosucho ompfiohlt sich *A JK hochachtungsvoll jM m Petei Strell, x W (4182) 3-2 Gastwirt. W (4171-1) Nr. 7586. Erinnerung au Andreas Lipovc, respective dessen unbekannte Rechtsnachfolger. Von dem k. k. Bezirksgerichte Loitsch wird dem Andreas Lipovc, resp. dessen unbekannten Rechtsnachfolgern von Zirk-niz hiemit erinnert: Es habe wider dieselbl'n bei diesem Gerichte Frau; Verbec von Zirkniz Hs.-Nr. 213 die Klage äo in^o«. 11. August 1883, Z. 758«, weaeu Ersitzung det Realität ^ud Osredek Urb.-Nr. 17 aä Gul Turiilak eingebracht, worüber zur Verhandlung im ordentlichen, mündlichen Versahren die Tagsatzung auf den 2. November 1883, vormittags 9 Uhr. Hiergerichts mit dem Anhange des § 29 a. G. O. angeordnet wurde. Da der Aufenthaltsott der Geklagten diesem Gerichte unbekannt und dieselben vielleicht aus den k. k. Erblanden ab-weseud sind, so hat man zu derc>, Vertretung und auf ihre Gefahr und Kosteu dl'il Herrn Ignaz Gruntar, k. k. Notar in Loitsch, als Curator uä acwm auf-gestellt. K. k. Bezirksgericht Loitsch, am 12ten August 1883. (4178-1) Nr. 8836. Edict zur Einberufuug der Verlassenschaftsgläubiger. Vom k. k. Bezirksgerichte Mottling werden diejenigeu, welche als Gläubiger an die Verlassenschaft des am 2«. Fe« bruar 1883 mit Testament verstorbenen Jakob Kraäovic, Grundbesitzer '» Wuschinsdorf Nr. 14. eine Förde» ung zu stellen haben, aufgefordert, bei diesem Gerichte zur Amml'dung ihrer Ansprüche den 24. November 1883, vormittags 8 Uhr. zu erscheinen oder bis dahin ihr Gesuch schriftlich zu überreichen, widrigens denselben an die Verlassenschaft, wenn sie dnrch die Bezahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft würde,' kein weiterer Anspruch zustünde, als insoferne ihnen ein Pfandrecht gebürt. K. k. Bezirksgericht Mottling, am 23. August 1883.