CaibacherHeitmm. b."' RHH Dinstag am »rla^e, l^liy, und tlxni ,,,,»ml o^'K ^^!agc>l un ^»i-.,.'ii)lr ^ > ü ^ .1!) r ^ ll ,l.. n .ü c j>ü, l i^, ->sl. ''lc., „>il Kreuzband i»i l5l,'»N'tt'!r ^au^jähriq l2 ft.. I,.N!?l ä,,rig u 1. ^>ir vie Zl,,'l^ll»^ lit's H.Ul? snio l, ^ I b i : ,, ci <, ->0 kr. »,cl,r z„ cutrichtc». Mit oer Po»t Porto-jrci ^an,jährig, untcl K/.!^l'a»si mid ^dructter Aonssr l', fi., halbjährig 7 ft. 3» lr. — I ,isc ration i.^l'ilh r fur mn- Z.'.U^n^il^ »^cr pen Nau», v^selbcil. mr eln» mali^ Einschaltung !i fr.. ,»r zwnmaliq^ 4 kr.. fur 0l.-i,»,iliqc 5 kr. C. M. Inslratc biH !2 Z^ilcn foü.'l l si. ftir !l >>ial. 5l) fr. snr 2 i'ial >l,io ^l> kr. filc l M,ü cü,,!lsch.iltcn. 3u dicscn Ocbuhrcn l!^ «aci, !"c>» ..vrouisorisct'rl, Gc'ctzc vl'iu l>/Nlivcmbcr >^5<^ mr Innratil,',:^!!!'.^!" in'ck' «<^ sr. für cin.' I>dls»,ali^o ^inschaltu»^ hin^u ^>l rcb'i.'l. ___________^ <^e. k. k. Apostolische A^ajcstät habcn mit Aller' höchstnntcrzcichnctcm Diplome dcn l. k. Hofrath dcs Obrrstcn Gerichts- und Kassalionshofcs, Jakob David, in Anerkennung seiner langjährigen, eifrigen uno ausgezeichneten Dienstleistung.'in dm Adelstand dcs öster-reichischcn Kaiserreiches nut dem Ehrenworte „Edlcr von" allcrgnädigst zu erheben geruht. Dcr Minister dcs Inncrn hat im Einucrnchmcn mit dcm Instizmiilistcr den Bezirksamts - Aktuar Josef Mcstron zum Adjnnktcn eines gemischten Bezirks' amtcs im Küstcnlandc ernannt. Dcr Minister des Innern hat im Einvernehmen nm dem Iustizmmistcr den Bczirksamls-Aktuar Dr. Karl Dal Lasso znm Adjuuktcn cincö acm.schten Vczirksanttcs iu Tirol ernannt. Der Minister für Kultus und Unterricht hat die erledigte Direktorsstcllc an der Haupt, uud Untcr-Ncalschnlc zu Berschcy dem Pfarier zu Alt-Orsova, Franz Vilszky, verliehen. Verordnung der k. k. Minister des Iunern und dcr Justiz uom 4. Juli 18.!tt, über die Einführuug der Ve,zirksäm> tcr in dem Königreiche Galizlen und Lodomerien. dem GroschcrzogtYumc ilrakau n,w drm Hcrzogthumc Bukowina. Zu Folge Allerhöchster Genehmigung wird hier' mit znr allgemeinen Kenntnis gel'racht. daö die neu-orgauisirmi, rein politischen und gemischten l. l. Bc< zlrlsämtcv in dem Königreiche Galizien und ^.'odomc' rien, dem Groizl^rzogtliume Krakan und dcm Her-zogthume Bukowina am Ll). September 1ti6"» in Wirksamkeit gescyt werden, uud daß die Auflösung dcr bisherigen politischen Behörden erster Instanz, als dcr prouisorischcn k. k. Distriktskommissariate im Krakauer Gclnete, dcr städtischen Magistrate, mit Aus' nähme jener zu Lembcrg. Krakau und Czcrnowiy, dcr Stadtkämiucreicu nnd Dominien gleichzeitig ersolgt. Freiherr v. V a ch m. p. Freiherr v, Krauß n». >». Am 6. Juli 18!!!! wird in der k. k- Hof- und Staatsdrnckersi in Wien das XXVII. Stück dcs Reichs» Gcsetz-Vlattcs ausgegeben nnd versendet. Dasselbe enthält unter Nr. N3. Die kaiserliche Verordnung vom 52. Juni 1863, womit angeordnet wiro, daß die gcgcuwär-ligcu Hofrä'thc dcs Armcc-Obcrkommando den Ti« ^)'- " Gencral' Kricgs . Ko m m issärc " zu Nlhren nnd dic betrcffcndcn Abtheilungen dcsselbcn künftig ^ statt mit Hofselrctärcn, mit Ober-Kriegs^ KomnchMen bcthcilt zu wcrdcn haben. Nr. ^14. Die Verordnung dcs Justizministeriums v. 2ü. Iuui l8iii;. Fittig für allc Kronlänocr, in welchen die Strafprozeß. Ordnung vom 2l>. Juli 18i!.';, Nr. NU, Nr. Nil R. G. VI., in Wirksamkeit ist, wodurch bestimmt wird, wie sich die Gerichte bei den Forst» Uebcrlrctungcu im lomb. "cnct. Königreiche und alien übrigen, durch bcsow dcre Vcrordnllngcn dcm Vcrfahrcn dcr Strafgerichte Angewiesenen Uebrrtrctnngcn rücksichtlich der außer» "rdcnllichcn Milderung der Strafe zu benehmen haben. Nr. 118. Die Verordnung des Finanzministeriums "om 26. Inni !8tt:>. betreffend die Uebcrstcllnng ^cr Bcrghauptmannschaft von Mics nach Pilsen, die Errichtung eines Verg'Kommissarialls in Mies. d" Abgrcnzuug der Amtsbezilkc derselben und Fest. nellnng dcs Zeitpunktes ihrer beginnenden Wirksamkeit. .V^^- Dic Verordnung des Justizministeriums v. ^/. Juni 183.'i. wirksam für Ungarn, Kroatien. Slavonien, dic serbische Nojwodschaft, das Tcmc. scr Vanat und für Siebenbürgen, zur Grlänteruug dcs. in dcn §§. 1^, 48, ?s. ?<» und 82 dcr Zivil'Inriödittionsnorm uom IN. Februar 18:',8. Nr. :w N. G. V., uno der §§. 14. 48, 07, 72 und 78 der Zivil-Iurisoiktionsnorm vom 3. Juli 18!^, Nr. 129 N. G. B., vorkommenden Ans» drnckcs: «adelige Güter, mit dcrcn Besih die Aus-Übung der IuriSdiktiou bis zum Jahre 1848 verbunden war. Nr 1l7. Die Verordnung des Justizministeriums v. 29. Inni 18.^'!. womit'der Zeilpunkt des Beginnes dcr Wirksamkcü der neu organisirten Obcrlan-dcsgcrichtc in Weinberg uud Krakau, sammt den, bci dcnsclbcn bestellten Oberstaatsanwaltschafteu, daun der, in dcm Sprengel dieser Obcrlandcsge» richte cinznfübrcnden Gerichtshöfe erster Instanz dcs Bezirksgerichtes in Brody und dcr betreffenden Staatsanwaltschaftsbchördcn, so wie der, mit dcr ucucn Ge.ichtsorganisirung in Verbindung stehenden Gesetze bestimmt wird. Nr. 118. Dic Verordnung dcr Miuistcr dcs Innern und dcr Justiz vom 4. Inli 18''lü, über dic Einfüh. rung der Bezirksämter in dcm Königreiche Gali-zicn und Lodomcricn, dcm Großberzogthumc Krakau uud dcm Herzogtbumc Bukowina. Wien, am !>. Juli 18!!.". Vom k. k. Ncdaktiousburcau des Ncichsgcsctzblattcs. Nichlalnlsicher Cheis Die fra«;ösiscl)e Thronrede. Dic kaiserliche „Wiener Ztg." bringt folgenden beachtcnswcrtbcn Artikel: - EincNedc vom Thrones gehalten bei Eröffnung oder bci dcm Schlussc gcscngebcndcr Versammlungen, ist ihrer Wesenheit nach ein Akt innrrcr Politik. Wao ein Souverän feinem Volke oder dessen Vertretern mitzutheilen für geeignet findet, trägt dcn Charakter dcr Familieublsprechnng, auch wenn darin die Vcr. hältnisse anderer'Mächlc bcrübrt werden. Der Stand» punkt oer Beurtheilung für cin solches Dokument muß sonnt durchaus^erschicoen von dcm scin, alis welchem internationale Aktenstücke der öffentlichen Prüfung un> tcrflebcn. Hierdnrch ist dcm fremden Vcurtheilcr solcher Ansprachen nicht nur der geziemende Kreis angewiesen, sondern es setzt ihn anch in dcn Stand, cine Darstellung, welche auf gewisse gegebene Slauopunkte bcrcchnct ist. unbefangen ;n würdigen. Niemand aber — dic Erfahrung bat es bcwic-sen — kcnnt besser dcn Grist dcr französischen Nation und scinc Eigcnthinnlichkciten, als der ausgezeichneie Fürst, welcher Frankttich von dcm Abgrunoc der Revolution gerettet hat. Um so mehr sind öffentliche Ansprachen des Kai. scrs Napoleon als lediglich für sein Volk bcrcchnct anznscben. Da jedoch in dcr jüngst gehaltenen französischen Thronrede vielfach von Ocstcrrcich dic Ncdr ist. so dürfte cs nicht unaugczrigt erscheinen, mit aller Ach-tnng für das hohe Organ, welches jenen Worten eine besondere Weihe gibt. einige Stellen derselben in so weit zu beleuchten, als sie thatsächliche Momente betreffen. Wird zunächst die Frage erörtert, wer dic Tür» kci gerettet, wer die russische Armee gcnölhigt hat, dic DonaufüNlcnlhümcr zu räumen, ob ausschließlich nur die Siege dcr cnglisch.fran^ösischen Trnppen odcr mindestens auch die „strategischen Gründe" dießscits dcr österreichischen Grenzmarken, so können wir sie ruhig dein össciNlichcn Urtheile nntcrslelk'N. dcm dic Thatsa« chcn vorliegen. Was dcn österreichischen Vorschlag betrifft, von wclchcm die französische Thronrede spricht, so wollic cr dic Zahl der Schiffe, die Rußland vor dcm Ans> ^) Zicüc dc» mttcn folgmdcn Artifll unttl m^nfvcich, Paris 2. Iu!i. lnnchc dcö Krieges im schwarzen Meere unterhielt' nicht wicoer erreichen lassen. Der prinzipielle Unter» schied zwischen dem Überschreiten (ilViw^ci-) und ocm Errcichcn (lMoinlliv), ist so augenfällig, stellte sich als so bcoeuteno dar, daß eben in Folge des' scn die crstcn Vcvollmächtigtcn dcr Westmächtc sich bereit erklärten, dcn bctrcffcnden Vorschlag bci ihrcn allerhöchsteu Höfen zu bcvorwortcn. Dcr brzcichncte Unterschied ist übrigens that« sächlich dnrch den Artikel wicder ausgeglichen, den dcr französische „Monitcnr" zugleich mit der Veröffentli» chung dcr Thronrede Lr. M. dcö Kaiscrs Napoleon bringt, und in welchem dcr östcrr. Vorschlag in dcr richtigen Fassnng wiedergegeben wird. Ucbcrgcbt sodann die französische Thronrede das in den österreichischen Propositioncn vorgesehene Gegengewicht gegen die etwaige Vrrmcbrnng dcr russi« schen Flotte im schwarzen Mccrc vor Ecrcichnng des bezeichneten Maximalstandes mit Stillschweigen, so 'st auch dieses bedeutungsschwere Moment in dem Erläu--ternngsartikcl des „Monitcur" thatsächlich ergänzend angefügt. Wie bereits bemerkt, sollen diese Belege nnr dcn von uns vorangestellten San begründen, daß Anrc-dcn von Souvcräncn an die Vcrtrctcr der von ihnen bchcrrschtcn Nationen nicht gleich internalionalrn Schriftstücken bcunbcilt wcrdeu können. Verweist man aber anf die Einhaltung der von Oesterreich eingegangenen Verpflichtungen, so genügt cs für un< scrn Zweck, hier die beiden bezüglichen Artikel aus ocm Vertrage vom 2. Dezember v. Jahres hervor» znhcbcn: Artikcl V. „Falls dic Herstellung dcs allgemeinen Frieoens auf den Artikel l. cingrdeutelen Grund« lagen . . . nicht gesichert scin würde, werden Se. M. ^cr Kaiser von Oesterreich, Sc. M. dcr Kaiser dcr Franzosen nnd Ihre M. die Königin deö vereinigten Königreichs Großbritannien uild Irland ohne Verzug äbcr die wirksamen Mittel znr Errcichnng deö Zic-les Ihrer Allianz in Berathung tretcn. Artikcl M. Für dcn Fall dcs Ansbnichs der Zcindseligkeiten zwischen Ocstcrrcich und Rußland vcr. wrcchen sich Sc. Majestät dcr Kaiser von Oesterreich. Sc. Majestät dcr Kaiscr dcr Franzoscn und I. M. oic Königin dcs vcrcinigtcn Königreichs Großbritan/ nien und Irland gegenseitig Ihre Offensiv-,lud D cfcnsiv - Al l ian z in dcm gegenwärtigen kriege, und wcrdcn zn dicscn, Zweckc nach dcn Erfor« ^ernisscn dcö Kricgcs ^and< uuo Scctrllppcn vcrwcn' ^cn, dcrcn Zahl. Beschaffenheit und Bestimmung ein« tretenden Falls dnrch spatere Vcrabrcdnngcn fcstgescpt werden sollen." Das Protokoll vom 28. Dczcmbcr hattc fcstgc» ,'eht, das russischc Ucbcrgcwicht im schwarzen Meere so'llc aufhören. Dcr österreichische Vorschlag erfüllte oiesen Zweck, nach eigenem Zugeständnisse dcr bcidcn crstcn Botschafter Frankrrichs und Englands. Die vcrtrags»näßige Grundlage dcö Friedens würde damit erzielt wordcn scin. Ungenügcnd konnte wohl dic Proposition dcs k. k. Kabincts nimmcrmrhr gcnannt wcrdcn. wenn man sic mit dem gleichzeitig vorgcleg» tcn VcNragsclttwurfc in dic natürliche und nothwcn« oigc Verbindung scNt, welcher eine Vcrmchrung dcr russischen Seemacht im schwarzen Mcerc bls zn dcm Stande vor dcm Kriege als cinc Aggression grgcn Europa crllärle. Allerdings war damit cinc für Nußland demülhigeudc Form beseitigt, in der Wesen« hcit aber Alles crziclt, was das Dczcmbcrprotokoll verlangte. Es mnß zugegeben werden, daß die Nestmächtc sich vorbehalten ballen, cin Wcitcrcs zn vcrlan« gen: hicfür cinztistcbeu lag aber für Ocstcrrcich weder eine traltallichc, noch eine moralische Vcrpstich« tung vor. Jedc dcr kontrahirenden Mächte hat nur ihr Recht geübt. Keinerlei bcrcchtigtc Ansprüche sind da» mit vcrleyt, kcinc uncrfüllt gel'licbcn und die gemein» schaftlichcn Zwcckc blcibcn unangetastet. «?T .DesterreiH. Wien. li. Juli. Se. k. k. Hoheit H^rr Erz> herzog Rainer ist heute Fluh mit dem Oderberger Postzugc von Galizien, wo Höchstderselbc bis jetzt mit seiner Brigade bei der Armee stand, hier eingc« troffen, und übernimmt wieder ein Kommando in Wien. — Der Herr Statthalter von Obcröstcrrcieh, Gchcimrath Varon v. Bach, ist ycutc von Vaden hirhcr zurückgekehrt, und wird im Laufe der nächsten Tage die Reise nach Vinz antreten, um die Leitung der Statthaltereigrschäfte wicdcr zu übernehmen. — Von dem diplomatischen Korps befindet sich in diesem Augenblicke nur der tlcinstc Theil in Wien. Die Mehrzahl bat mit Urlanb ooev, um in der Umgebung den SommeraufVntl'alt zu nehmen, die Residenz verlassen. Der bairischc Gesandte Graf Lerchen« fcld ist in Karlsbad; der französische Gesandte Ba> ron Vourquenel) in Hietzing; der griechische Gesandte v. Skinas in Gastrin; der englische Gesandte ^,'ord Wcsnnorcland in London; der niederländische Gesanote Varou v. Hec?cren in Venedig; der päpstliche Nuntius Eardincil Viala Prela in Si. Veit-, der sizilianische Gesandte Fürst Petrulla in der Vordcrbrübl; der württcmbcrg'schc Gesandte Varon v. Hügel in Stutt> gart. Im ^aufe der nächsten Tage werden abgedrn: der dänische Gesandte Graf Bllli-Brahe nach Kopcn-Hagen; der preußische Gcsandte Graf Arnim nach Kissingen; der sächsische Gesandte Varon Köniieriy nach Ischl; der spanische Gesandte de la Torrc Ayl-lon nach Ischl; der türkische Gesandte Herr Arif Effcndi nach Vadcn. — An die Stelle des f. russischen Gesandten Herrn v. Fonton kommt nach Wien der Gesandt' schafts'Sekrctär Herr v. Balabinc, früher Gesandt» schafts-Sckretär in Konstantinopel. — Das l'obc Armee-Oberkommando l»at mit Erlaß vom 24. v. M. den Van zweier in Verbindung stehender Befcstigungswcrke ani sogenannten Thierberge bei Kufslein angeordnet. Dieser Van, drssen Kosten mit 420.00tt st. C. M. in Voranschlag gebracht sind. hat noch in diesem Jahre zll beginnen und mnß binnen drei fahren gänzlich beendet sein. Wegen Uebernal'ine der Arbeiten wird am tt. August eine öffentliche Citation staitsinden. Aus der Feder eines vormärzlichen dentschcn Staatsinauncs, des dessau'schcn Ministers v. Morgenstern, ist so eben eine staatspbilosophischc Schrift in zwei Bänden hervorgegangen, welche großes Aufsehen macht. Das Vuch ist fast allen regierenden Häuptern Deutschlands und allen Ministern zugeschickt wordcu; es führt den Titel: „Mensch, Volksleben und Staat in ihrem natürlichen Zusammenhange." -- Dem „Vudapesti Hirl." schreibt man aus Paris, daß Hcrr Podhorßkv, früher Erzieher bei dem Grafen Sz^chrum. deinnächst eine Reise nach China unternel'men wolle, um dort den Ursip der Maguaren auszusuchen. Er zwciftc nicht an dem Orfolg seiner Reise. Die Redaktion des genannten Plattes begleitet den Brief mit nichts weniger aw schmeichelhaften Glossen. — Im ^aufc der nächsten Tage wird in Wien die erste Oassen«Stiefe>pnpanstalt eröffnet. — Aus einein im Militär-Schematismus enthaltenen (vor der Armccreduktion geschlossenen) Verzeichnisse dcr k. k. Generalität (mit Einschluß der Obersten) ergeben sie!' folgende Zahlen: Aktiv. Außer Dienst. Znsammen. ' Fcldmarschälle . . <> <- « Feldzcngmcister . . 23 20 4!) Feldmarschall^'ieut. . N7 tt« 20») General'Majors. . l-ÜI 124 2!!^ Obersten .... 2l!7 205 4(i2 Zusammen >W2 488 t0<)0 Wien. 0. Juli. Ncbst Ihrer Majestät dcr Kö-nigin von Prellßru wird anch Ihre Majestät die Königin der Niederlande in Ischl erwartet. — Der Botschaftsrat!) Herr v. Fonton erhält lediglich die Vertrcmng des Petersburger Kabinetcs deiin königlich hanover'schen Hofe Die Angabe, daß er gleichzeitig noch bei anderen Höfen beglaubigt wird, ist unbegründet. — In dcr letzten Sitzung der Triester Handels' kammcr wurde eröffnet, daß das hohe Ministerium Maßregeln zur Erleichterung dcs Trausitohandels beschlossen habe. — Nach dcil Ausweisen dcr Verzehrungsstener' Kisten ist dcr Konsumo von Wien seit Jahresfrist bei» nahc um das Doppelte gestiegen; dagegen zeigt sich bei dem Verbrauche ucu Vier uud Branntwein eine wesentliche Abnahme. — Das Volivkirchenban-Coniitl,' wird in eini« gen Tagen cinen Bericht über die bisherige Wirksam, krit und dic ausgeführlen Arbeiten publizircu. An denselben wird sich dcr zweite Theil der Tbäugklit, nämlich dcr Ausführung dcs Baues selbst, anschließen. — Dcr Vau dcr neuen Acrartal > Zigarrcnfabrik in Kaschall wuroc socbcn vollendet uno die Arbeiten nehmen bereits ihren Ansang. Vci tii)9 Frauenzimmer finocn daselbst bei der Zigarren-Erzeugung Be-schäftiguug. — Im Verlage der k. k. Hof- und Staats-druckcrei iü ein Verzcichniß dcr säuuntlichen im Jahre 1«!54 verliehenen k. k. österreichischen Privilegien er< schienen. Die Zahl derselben belauft sich auf 491. Außerdem wurden 226 ältere Privilegien verlängert und 47 Privilegien an andere Eigenthümer über-nagen. — Veim nngarifchen »vechselseitigen Versichc-rungsvcreinc gegen Hagelschaden haben versichert bio 2l. Iuui d. I. 1265) Parteien cinen Wcrtli von l,ki;i», len. — Minder günilig lauten die Nachrichten aus c>er Umgegend von Fnimc uno von der Insel Vcglia, >n dcreil .yaupiorte Bee>ea, mit 26(>(l Einwohner», die Krankheit iloch iinmcr wüthet. Montenegro. Ans M ontcncgr o, 27. Juni, wird dcr «Tric« stcr Ztg." geschllcbeu: Der französische Konsul Hcrr v. Heguard, besuchte zum zweiten Male Ectinje, und hatte mit dem Für» stcn ciuc ueuc Vesprcchnng über äußere Angelegen-beitcu dieses selbststäuoigcn Fürstcnlhums. Er gab dem Fürsten dic Zusicherung, daß dic westmächtlichrn Regierungen nicht nur das Wohl dieses Fürslcntynmö, lonocrn ainch jcncs der übrigen Ehnsicn in dcr Tür-t'ei sich angelegen scin lassen wcrden, und ohne jedeo selbstsüchtige Interesse geneigt seien, frcuudschafilichc Beziehungen mit diesem ^aiwc anzuknüpfen. Der Fürst a>ar mit diesen: Antrage zufrieden, fügte jeooch hin» zu, cr wünsche, dtc Türleu sollten die Grenzen seines Canoes respetliren, uno zunächst eine Gcbietserweitc' rung desselben zulasscu. Der Fürst deutete ferner die Art uud Weise an. wie dcr feste Friede zwischcu Montenegro und dcr Türkei herbeigeführt weri)cu tönute. Monicuegro könne seine Zntunft nicht für gesichert hatten, ohne cinrn kleinen Punkt für den Hanrclüvrrkehr zu gewinnen. Dcr Fürst lmt sein Aligenmerr bloß aus ein Dorf. Namens Spies, im ^üstenlandc von Anlivari. gerichtet. Für dic Türkei selbst wärc es scbr vortheilbaft, dieses Dorf abzutre-t^n, inocin ihre Grenzbewohner dadurch iil eine friedliche ^agc Versal, und ^ogar im Hanoel schr viel ge° win neu würden. Dcr französische Konsnl wollte rs dem Fürsten als ralhsam erscheinen lassen, die Souveränetät der Pforte anzuerkennen, worauf die Geblcisoergrößerung im großen Maßstabe angenblicklich gestattet wcrorn würde. Drr Fürst lehnie jedoch diescn Vorschlag ganz einfach ab, und machte dic Vcmerkuug. daß cs il'm lieber scin würde, cincn ewigen Krieg zll führen, uno das ganze ^and bis auf den leplen Mann aufzuopfern, alü ciuen solchcu Schritt zu tbun, mit dem das Heiliglhum seiner Vorfahren, die seit vier Jahr' hunocrien u>u ihre Freiheit und Selbstslänoigkcit kämpf-Nil. angetastet wäre. Znlept ,'ügtc er zu: „Ich schäye meine Selbsiständigkelt und dic Freiheit, dic> s/o höchste irdische Klemoo ineiuer Nation, über Alles, ja, für dicsc werde ich sammt mcmcr Nation leben uno sterben, uud hege dic Hoffuung. der Allmächtige werde mir scincu mächtigen Schuß sür meiu gerechtes Streben auch in Zukunft angcdeihen lassen. Ucbri-gens ist mir dic gegenwärtige 5iage und Macht dcr osmanischen Pforte wohl bekannt, und cs wärc mir nicht unmöglich, mit cincr kleinen Anzahl meiner ta> pfcrn Unterthanen wcit in das Innere der Türkei vorzudringen, nur wäre cs mir lieber, daß dicsc Vc> zichnngen in» friedlichen Wege geschlichtet werden möchten." Noch nic halte Montenegro cincn so starken Einfluß auf die Christen in dcr Türkei gehabt, als gegenwärtig. Nicht bloß. daß sie dcr Glaube und die Stmnmgcuosseufchaft verbindet, sondern sie habcn auch besondere Vorliebe für den gegenwärtig regierenden Fürsten, und erblicken in ihm das Wohl uno dic Hoff' nung ihrcr Freiheit. Auö Montenegro, 29. Juni, Dcr Pascha von Erzcgowina beabsichtigt gegen Zucz und Ozrinic mit cincr Armec zu ziehen; um etwaigen Eveutuali» täten vorzubcugen. sind bcrcits Anordnnngen geschehen, daß cinc bewaffnete Schaar Montenegriner in Bereitschaft stehe, um dcn Kampf aufznuchmcn. Kürzlich tödtctcu l.^ic Türken von Kolaschin cinen Moracsauer und ließen ihn cntlianpten. Dic Moracsa» ncr wollten allsoglcich Rache ausüben, jedoch hielt sic oic fürstliche Vchö'rdc von dicscm Vorhaben ab. Dcr Sekretär dcs Fürsten, dcr eine 6 Wochen dauernde Rnndreisc durch das Land machte, ist vor li Tagen nach ssetinje zurückgekehrt, mw der Fürst ist nut seinem Berichte ganz zufrieden. Das Voll ist dem Fürsten anl'änglich. ja anch die Elnistcn von Erzcgowina sind ihm sehr zugethan. Der Sekretär nnternahm am 24. v. M. mit cincr geringcn Veglei' tnng dic Ncisc von Strug aus, passirte am Flnssc Blikoviza die türkische Grenze, untersuchte das z» Poomaliusko im türkischcu Territorium befindliche or> tdooore Kloster St. 'Archangel, uud reiste nach eincm kurzen Aufenthalte längs Drobejak bis Slatiim. wo cr über Vukooiza nach Tuschimnja ging. Frankreich. Paris, 2. Juli. Dic außerordentliche Session dcs Scuatö uno dcs gesetzgebenden Körpers wuroe beute Mittags l Ubr vom Kaiser in Person durch nachstcbende, nnsern Lesern znm Theile schon mitgc« theiltc Redc eröffnet: - „Meine Hcrren Senatoren, meine Herren Dc> putirll-n! Die wahrcno dcs Verlaufcs unserer Icftten Session angeknüpften diplomatischcn^U!Uerba,ldlungen halten Sie ahnen lassen, daß ich genölbigt sein würde, Sie wieder zll berufen, sobald dieselben zu ihrem Säilussc gelangt scin würocn. 5'cidcr sind die Wicncr ^onfercnzcn alliier Stanoc gcwcsen, den Frieden her' bciznführen. Ich komme daher, um von Neuem einen Aufruf an dic Vaterlandsliebe dcs Landes und an dic Ihrige zu erlassen. Haben wir es an Mäßigung fehlen lassen bei Ausstellung dcr Vedingnngcn? Ich schcue es nicht, oic Frage vor Ilmcn zu untersuchen. Es war ctiva cin Ial,r vcrfiossen. seit dcr Krieg begonnen lmtte. uno schon hatten Frankreich un? Englaild die Türkei gerettet, zwei Schlachteil gewonnen, Rußland ge> zwungcn die Fürstcnihümcr zu räumcn und seine Kräfte zur Vertheidigung dcr Krim zu erschöpfen. Endlich halten wir zn unscrcn Gunstcu dic Zustimmung Oe« stcrrcichs nild die moralische Bewilligung des übrigen Europa. In dieser ^agc fragte nns das Wicncr Kabinct. ob wir cinwilligcn würdcu, auf dic bereits vor um srren Erfolgen im Allgclucincn formulirten Grundla-gcil zu unterhandeln. Eine Weigerung unsererseits mußle natürlich erscheinen. In der Tliat, sollte man nicht glauben, daß die Forderungen Frankreichs und Englands im Verhältnisse zur Größe dcs Kmnrfcs lind dcr schou gebrachten Opfcr sich gesteigert l/al'", würden 7 Wohlan! Frankreich und England HMN ihrc Vorthcilc nicht gcltend gemacht uno sogar nicht einmal die Rechte, wclche ihnen frühere Verträge dar< botrn; so sehr !ag ihnen am Herzen, den Frieden leichter zll machen nnd einen unlängbaren Beweis ibrer Mäßigung zu geben. Wir haben nns darauf beschränkt, zu vcrlangeil, in, Interesse Delitschlands, dic frcic Danalischifffabrt und cincll Damm gcgcn dic russische Flnth, welche nnaufl'örlich die Mündung dicses großen Flusses verstopft; im Inleressc dcr Türkei und Oesterreichs eine bessere Verfassung dcr Fürstenthümer, damit sie als Wall dienen gegen diese ohne Anfhörcn sich rrnen-crnden Einbrüche des Nordens; im Interesse der Menschlichkeit und Gerechtigkeit, die nämlichen Bürg» schaften für dic Ebvistcn allcr Bekcnntnissc unter dein ausschließlichen Schnpc dcs Snltans. Im Interesse der Pforte, »vie in jc-nem von Enropa baben wir ver« lallgt, daü Nnßland aiif eine angemcssenc Ziffer die Zabl dcr Schiffe beschränke, welche cs, vor jcdcm Angriffe gesichert, im schwarzcn Mccre unterhält, und wclchc cs nur zu einem Angriffszivcckc unterhalten kann. Wohlan! Alle diese Vorsäl'ige. die ich hochber« zig nennen möchte wegen ihrer Uneigennühigkeit. und die im Grundsahe von Oesterreich, von Preußen und von Rußland sclbst gebilligt worden waren. siiw in den Konferenzen zcrrouncu. Rußland, das thcorctisch eingewilligt hatte. scinem Ucbergcwiäite ün schwarzen Meere ein Ende zu macheu, hat jede Beschränkung seiner Seemacht vmveigert. lind wir haben noch zu erwarten, daß Ocstcrrcich seinen Verpflichtungen nachkomme , die darin bestanden, unseren Bündnißvcrtrag offensiv und defensiv zn machen. falls dic Untcrdand-lnngen erfolglos blieben. Oesterreich, es ist walir, ! hat uns vorgeschlageil, mit ihm die Unabhängigkeit der Türkei durch einen Vertrag zu verbürgen, uud in Zukunft den Fall, wo die Zahl der Schiffe Ruß. lands dic vor dem Kriege bestandcnc übcrschrcitcn würdc. als cincn (^ii^ Iirlli zu bctrachtcn. Die Genehmigung eines derartigen Vorschlages war ui^ möglich, denn er band Rußland in einer Weise, und wir schienen im Gcgenlheil scin Uebcrgcwicht im schwarzen Mccre durch cinc Ucbcrcinkuuft zn sank« lionircn. Dcr Krieg mußte seinen Fortgang haben. Dic bcwundcrnswerthe Hingebnng dcr Armee und der Flotte wird bald, ich hoffc cs, cin glücklichcs Ergebniß herbeiführen; an Ihnen ist cs, mir dic Mittcl zur Fonschlmg des Kampfes zu geben. Das Land «?H da: schon gezeigt, wie groß scinc Hilfsquellen und sein Vertrancn ;" mir w.n'.',i. Es b.ut^ voc einigen Monaten, si-b.'!izehi>hnn?en Millionen nlehr ange^ boten, als ich il^n abverlangte^ ein Theil wiro gc» nügcn, um sciilc militärisch.' Ehrc nno scinc Rechte als große Nation aufrecht ;n erhallen. Ich hatte beschlossen, mich inmitten dieser tapferen Armee zn begeben, wo die A,uvesellheit des Sonvcrains einen glücklichen Einftliß zu crzcllgcn nichi verfehlt haben würde; uild ich wäre, Zcuge der hel' delinlüthigen Anstrcngungell unserer Soloateu, stolz gewesen, sie leiten zu können; aber die wichtigen, im Auslande verhandelten Fraa.cn, sind noch immer in der Schwebe geblieben, und die Beschaffenheit der Umstäuoc hat im Innern nenc und wichtige Maß> regeln erheischt. 'Mit Schinerz hade ich daher dieses Vorhaben aufgegeben. Meine Neuerung wird Ihnen vorschlagen, das jährliche Rckrntirungsgcsct) zn voliren. Eo wiro leine außerorocntlichc Aushebung stattfinden, und man wiro die gewöhnlichen Wege einschlagen, welche für die Regclmäüigkei: der Verwaltung das Vomm des Gc-sepcs ein Jahr im Voraus nöthig machen. Statten wir zum Schlüsse, meine Herren, l'ier feierlich einen gerechten Tribut des Lobes denen ab. die für das Vaterland kämpfen' schließen wir uus seiner Trauer um Jene an, deren Vcrlnst es beklagt. Das Beispiel so vieler Sclbswerlängnung uno Stand' haftigteit wiro der Nclt nicht lunsonft gegeben sei». Mögen die nothwendigen Opfer uns nicht cntmuthi-gcn- denn, Sie wisscn es, eine Nation muß entwe-der jcocr politischc>i Rolle entsagen. oder sic muß. wenn sie den Trieb und dcu Willen hat, gemäß ih> rcr hochherzigen 'Natur, ihrer Geschichte seit Jahrhunderten, ihrem providenticllen Berufe zu, handeln, sie nlny von Zcit z,i Zeit die Prüfungen zn ertragen lvisscn. welche allein sie slählen nno sie zll dem Range crycbcn könncn. der ihr gebühre, Vcrtrallen auf Gott, Beharrlichkeit in nnscrcn Anstrengungen, „nd wir werden zn cincm des Bündnisses'zweier großer Nationen würdigen Frieocn gelangen." Nach der Feicrichkcit in den Tnilcrien fand die erste Siting dcs gesetzgebenden Körprrs in deren gewöhnlichem Palais Statt. Dieselbe begann llm halb 4 Uhr und war um 4 Uhr zu Ende. Die Herren Drpntilten. die sich in den Tnilcrien in großer Galla tingefnnden hatten. erschienen in bunter Staolloilette. Sir batten sich ihrcs Glanzes entledigt, sahen mun-tcr uno froh ans und ihre Gesichter paßten wenig zu der crnsttn Lage der Dinge. Die Gcscyprojektc, welche die Regierung drn ^annncrn in der ycntigcu Slpllug ooricgtc, sind folgcncc: !) Eil,c Anlciyc von 7.^0 Milliouen; dieselbe wird wahrscheinlich in llproz, Rente gemacht werden, uno zwar zum Kurse voil t»ll.2",. 2) Erhöhung dcs Zolles uno der Verlaufs-stener auf Branntivctn. 3) Einführung einer Abgabe von Nl pCl. a»lf die jährlichen Bmttocutnahmeil dcr Eisenbahnen. Reisende sowohl als Waren wer< den bestelicrt werden. 4) Aushebung von 1^0.000 Mann dcr Altcrollassc 18''i!l. Man versichert in dieser Beziehung, daß die Regierung die Rekruten nicht sofort aasycbcn, sondern ihre Vorbereitungen nur so treffen wiro, daß diese 140.000 Mann am 1. Iän» ner !«">0 marschfertig sind. Ein Unfall anf dcr gestern eröffneten Eisenbahn von Paris nach z^'ln (Sektion Listen?) macht gro> ßes Aufsehen. Ein ganzer Train wurde ans den Schienen gerissen uno die Lokomotive mit den Wag' ssons in einen zwanzig Fuß tiefen Graben geschleudert. Es sind leider viele Opfer zn beklagen, doch kennt man noch nicht alle Details. Großbritannien. «View.Worker Blätter" vom li. Inni enthalten cliien bericht über die Verbrennung eines Negers in Albania. Derselbe hatte ein weißes Mädchen gc-odtet und ward in Snmter in'ö Gefängniß geseyt. Obgleich lein Zwcifcl war, daß man ihn hängen wurde, ,chicn diese Strafe doch den beuten dcr Üm> gegend nicht zu genügen. Ein großer Hanfe versammelte sich, Holle den Negcr mit Gcwalt ans dem Kerker uno verbrannte ihn eigenmächtig, obnc Verhör, lebendig, unter cincm zahlreichen Zulaufe von Menschen. Dieses Autodafe steht übrigens nicht ver-nnzclt da, denn cs sind m ocu letzten Jahren i» den Sklavcnstaatcn vcrfchicdrnc solcher Vl-rbrcnnnn-gcn vm-gekommen. Ucbcrhaupt scheint der Fanatis> mils ft',»,- Sklaverei iinlner unverhohlener hcroorzli-treten. ' ' . Aus Melbourne vom 3. März wird dcr ^'Ucrgang des pcruvianischcn Barkschiffcs „Grimcn. 2" in dortigen Gewässern gcmcldct. Das Schiff Mtc 610 chinesische Auswandercr an Pord, die es "l"l Kauton nach Callcw übersetzen sollte. Diese Awzc Menschcnmassc ist bis aus einige Gerettete ein ^""l' dcr Wellen gcivordcn. Spanien. Mao-rld. 2ll. Juni. Die Angriffe gegen O'Donncll lassen gegenwärtig an Heftigkeit nach. Er soll sich aufs N'.-ne mit Espartero verglichen und, wie er bereits in den Eortes erklärt, mit der allen Mo-ocradoopartci vollstanoig gebrochen babcn. Daß sic nun eine liberale Politik verfolgen, iviro durch die neue» stcn Carlistenunrnhen als ei» Akt dcr Klugheit uno Nothwendigkeit geboten. Auch die Königin schrillt von diesem Gedanken durchdrungen, ganz mit ihren Mini-stern zn gehen. — Was die Anschlnßfragc an die Wcstmächic betrifft, so dürfte Spanien, in der sichern Erwartung, mit Hilfe Frankreichs die Earlmen nic> »erhallen zu können, endlich doch znglrich mit Portn-gal dem Bündnisse dcv Wcstmächte beilretcn. — Man versichert, daß mehrere genuesische Handelsschiffe vc° lräch:liehe Snminen Silber nach Spanien bringen, welche genuesische Kapitaliüen znm Ankaufe dcr ans> gebotenen Kirchen- u. Slaatsgülcr verwenden wollen. Rußland. Das „Journal de Sl. Petersburgs veröffentlicht die Reklamation des Admirals Dundas ill Betreff der bekannten Affaire von Hangö-Udd und die darauf untern« 17. v. M. ergangene Erwieoernng des Geilerals von Berg, welche lautet: „Herr Admiral! Ehe ich den Brief En. Exzellenz vom ll. (lü.) Illili beantworte, mnß ich mit Bedaliern bemerken, daß die Schiffe dcr cnglifchrn Flotte die russische Flagge anfzicl'en. um desto leichter den Fang dcr Fahrzeuge, auf welche sie stoßen, zu bewerkstelligen. Die öffentlichen Blätter haben znr Genüge kundgemacht, wie mau von Anbeginn des Krieges in allen Meeren die Parlamentärftagge mistbraucht hat, um Sondirungcn uno militärische Rckognoszirnngeu vor-zuncbmeu. Der Ebarakter der Feindseligkeit gegen harmlose Städte und Dörfer, von friedlichen Bewohnern bevölkert, ist nur zu scbr zu Tage getreten in allem, was in dem baltischen Mcerc sich zugetragen hat. Am 14. (10.) Mai kam ein Kutter, man weiß nicht von welchem Schiffe, bei dem Dorfe Twerminne unter ciucr kleinen weißen Flagge an. Da er hier keine Truppen stationirt fand, verbrannte dic Mann« schaft nngestraft einigc Hütten und Fahrzeuge, tron der weißen Flagge. Am 24. Mai l^. Juni) kam ein anderer Gutter von der Korvette „Kossack" gegen das Ufer von Hangö gesegelt. Das Fahrzcng hatte anf dem Hintertheil oie englische Flagge. Der dasselbe füdreude Offizier lxhanptcte. anf dem Vorderthcile auf einem Stocke emc llsinc weiße Fahne aufgepflanzt zu haben. Dcr Tclegrapy der l'cnachl'arten Döyc uno dcr am User aufgestellte Militärpostcn haben nichts von dieser angeblichen weißen Falmc bemerkt. Folglich ist nichts einfacher, als daß sie den Kutter und seine Mann-schaft angriffen, sobald die lcytcrc den FuL an's ^and gcscht l'atte. Dcr Lieutenant Louis Gcncste behauptet, ein Bc« dicntcr babe neben ihm dcn Stock mit dem weißen Fälmlcin getragen. Die Soldaten und dcr Offizier unscrer Vorpo>tcn, befragt über das Vorhandensein dieser Fahne, versichern, dieselbe nicht gesehen zll ba« beil. Herr Gcncste bebanptct, als Parlamentär geschickt zn sclu, um mehrere mit ibrcn FaYrzcugen iin Laufc dcr bclden leyteil Wochen gefallgcn genommene Handelsschiffe:' in Freibcit zll seyen. War das 'scinc Absicht, so wäre cö einfacher gewesen, da der „Kos-sack" alls der Gegend von Kronstadt kam, sie nach Sweaborg zn schicken oder anf irgend einer Insel an der Küste zn lassen. Der Gegenstand war die Sendung eines Parlamentärs nicht wcrtb. Diese Han-oclsschisser, wenn aus irgcnd einer Insel in Frcibcit gesetzt, wären nicht verlegen gewesen, wic sie das feste Land zu erreichen hätten. Die Corvette „Cossack" mnßte wissen, daß ein Parlamentär an dem ersten Landnngsplaye, Vorgebirge oder Felsen, wohin es ihm gefällt, sich zuwenden , nicht empfangen werden kann und nicht empfangen werden soll. Meine Vorposten erblicken jem uno in Znknufl in solchen Sendnngcn nichts als militärische Nc'kognoszirungcn. welche ähnliche Vorwänoe mißbrauchen, um 'Erkundigungen einzuziehen und Lcbcns-mittel zn fouragiren, Der feindliche und keineswegs parlamentarische Charakter diescr Sendung wird ferner bewiesen: 1) Durch dic geladenen Waffen, welche man gcnommcii hat. Trei Gewchrc beweisen durch den Zustand ocr gesprungenen Kapseln, daß dic Mannschaft des Boo> les sich derselben in diesem Konftikt bedient hat. 2) Durch die Sorgc. welche man getragen hat, den Kutter mii 3(50 Patroncn zu vcrschen uild »nit einer Niste Zünoswffc. die sich bis jcyl i>l unscrci, Händen besilldcn. Dcn anderen Morgen hat der „Kossack" nichts Eiligeres zu thun gehabt, als cine Stunde lang gegen das Dorf Hangö und gegen friedliche Bewohner ein sehr lebhaftes Attilleriefeucr zu richten und einigc Tage darauf, am l, (13.) Ium, hat er diesen An< griff wiederhol:. um einigc Öänscv m Brand zu stellen uno dcn Telegraphen zu zcnlölen, statt nach Swcabcrg zn kommen uiw Eriämcr-mgen zu geben. Trotz der Ucberlcgenbeit, weiche der Dampf und die Schraube Ihren Schiffen geben, boren sie nicht auf. die russische Flagge aufzuhissen, um Küstcnfcchr' zeuge zll ncbmen. Eben so Hai man offenbar ein Stück weiße Leinwand mißbraucht, um ungestraft Son» dirungen und Nachforschungen cmznstcUcn. Ich will glaubeu, Herr Admiral, daß dieß ohne Ihre Wissen geschieht, Erlaubeu sie mir zu hoffen, daß Sie ähnliche Sendungen angeblicher Parlamentärs m der Folge nntcrsagcn werden. Die Mannschaft dcs Kut« ters des Lieutenants Gcncste ist ein Opfer ihres Be-truges geworden. Sieben Leute sind gctödtct, vier von Ihren Leuten verwundet, dic übrigen gefangei: genommen, wic die beigefügte Liste Ibncn zeigen wird. Der Vorfall bat mir einige Augenblicke gedauert. Es war unmöglich, die englischen Soldaten von den ge< fangcnen Schiffern, die sie begleiteten, zll linterschei' den. Dcr englisch sprechende Lundström wuroc zuerst getödtct und zwei anocrc wurden vcrwnndct. Dic 'ganze Verantwortlichkeit für den Vorfall fällt der ^ Ordnnngswiorigkcit znr Last, mit wclelicr solche Er' peditionen unternommen werden. Es scheint mir, daß es angemessener scin würde, oic Mittheilungen nach Sweaborg zu aorcssircn und einem dahin gebenden Schiffe, wic dem, wclchcs mir Ibrcn Bries vom A. (!>"'.) Juni gebracht bat. anzn> vertrancn. Dcr „Cossack" hatte von dicser Regel nicht abweichen solleil. Wahre Parlamentärs ziehen cine welße Fahne von großer Dimension auf, bleiben außerhalb der Schußweite weitreichender Kanonen uno warten. daß man ihnen eine schriftliche Botschaft abnehme. Wir werden niemals andere Parlamentärs empfangen. Der „Kossack" hat nichts von dem Allen gethan. Es scheint mir. daß die Ehre Ihrer Flagge die genaueste uuo gcwisscuhmteslc Bcobachtnng dcl sür ähnliche Fälle festgesetzten Regeln erheischen soUtc, Die Ehre mcincr Fahne wird mir nie gestatten, mich von derselben zu entfernen. Ich kann Ihnen bczcngen. daß die Verwundeteil gut gepflegt und die Gefangenen gut behandelt werden. Ich babe die Ehre zu scin, Hr. Admiral, Ihr ganz ergebener Diener Gez. v. Berg, General-Adjutant Sr. Majestä« dcs Baisers aller Reusseu." Telegraphische Depeschen. " Tllcst, 8. Inli. Das amtliche Bnllctli vom li. anf den 7. weiset 1 l Eholerafä'Uc nach. Von 1. dis 7. Juli sind i:!1 erkrankt. AA grnesen. l>^ gestorben uno ii4 verl'lcit'cn in Bchanolnug. (Zu! '^crichtignng unscrer gestern gebrachten Depesche au« Verona vom .';. d. erwähnen wir. daß der Herzog von Montpcnsier sammt Gemalin llicht daselbst, soil orrn in Mailand angekommen war. ' Paris, 7. Juli. Die Ungewißheit in Vc treff dcs Anlchcns bewirkte, daß der Schluß de> Börse stationär uno leblos war. Dcr ^Monitcur^ orachtc eiilc Depesche des Generals Pelissicr vom 6. d., wonach die Situation befriedigend war. L o Kaie s. Laidach, i^. Juli. Vor uns liegen die Verzeichniss/ über Grtrci dep reise alis verschiedenen Punkten Oesterreichs und des Auslandes. Vor Allem berücksichtigen wi> Ungarn nebst ocm Vanate nnd den Donaufürstcnthü niern. da diese zunächst von Einfluß für Htrain sind i^ast einstimmig melden dic Berichte cincn Rückgans ocr Prcise. der hoffentlich auch auf Kram die gnti Wirkllug nicht verfehlen wird. — In Sisfek slant dcr Wci.zcn alls der Walachei 4 fi. bis 4 st. 4U fr. ans Paucova ll ft. l!> kr. bis !> fl. 4!l tt„ aus den Banat 6 ft. bis 6 fi. .30 kr.; — Kliknruz wnro« vcikauft an l2.000 Mchen zu 2 fi. 10 kr. bis 3 fi In Karlstadt war dcr Gelreidchandrl lebhafter Aus Pcsth, Großwardeiu. Arad. dann alls Galac^ laiiteil die Nachrichtcn zienilich gleich, daß die Flau heil bci r^duzirten Preisen anhält; cbcn so ans Lcip zig. Brcslau. Hamburg. Liooino n. s. lv. — Wi> haltcn es für das allgemciuc Intcressc ersprießlich, zeitweise gcdrängto Nebersichteil über die Getrcidcprcis« an aildcrn Ortcn bchlifs dcr Verglcichung mit del Laibachcr Preiftn zn vcröffcntlichc». wobei wir nm bemerken, daß bei Veröffentlichung dcr h ie r ort ige > Prcisc wcdcr das Gewicht des Getreides (wai ?och hallplsachllch den Preis bestimmt, und von dcu Käufer zu bcachtcn ist), »och dcr Bezugsort augege bcn ist. V c r i ch t i ^ u u g. I» d,r sststt'!,^» NuüüNlr di,ft^ Bl^tl!^ !l. Zntc, !!, S^'altc, Zciic i> v»» »nNn, soll >ö h.iszcn Druck und Verlag von I7'v.^Klcinmayr !. Wiener-Zeitung. Wicn 7 ^,>li »855, Mlttcqs l Ul)r. Nor l'ahn-Asticn wmdcn hcutc wilder Vl'» dcr Si'clui^tii,'« schr I'i'^llüsllglt und cvrcichtti! l'ci l>l'haslcr ^außnit ^O^ '/.. Au^n'.nliz,^' .^aiiftustriizis, (>!Ntrn»l!ic-Dlltuügcn und oic stsw^rlu g culls ^iinuignl M>.'!im>?c,tl'6g6-Anowl'iscs bcwirftc» dicsl' Prcisüsi^ruu^ ^u S 5.its-(5jfl'l.^li r.'al,- Aüfangc! sine niattc Stimmung vorw.il cud, di«' sich >ibcr ^cn Schlus, ful,,U'ar Asserts. D S Gcschäft w^r. ^llz;cr in 9io>>^ch!l-Al,icl,, schr gcrilig. Wcchscl ii:i^ Vaiullil hablN cin wliug .» lzl^.n, KlMUl^n! lU> ',. '^n>f. — '''2.1 lau^ Bricf, i2 lncz ^rics. — M^il^nd ^22"/.. -Paris 144 ',,. .!' 'l^'i Sta^tsschill^'nsch,cil'iln^» M k "/« 78 '/, -78 V, dtti» ' „ ^ '/,'/. . «»8"/, dcllo „ ^V« ,'.2'/. «i2'/, ^,to „ -I"/« ^7', 47'/. dlttl' „ 2'/,"/. 38'/. -38'/, ^'lto ., l 7« ,5^.-1."»'/. dctw >», li. ^, 5"/, i»5—!'l! Nationa!'A!!<.'hs!i „ i)"/.. fiI'/.^^l'/, i!o!»l'>,n0. ,^.uct. ^liilch^ii „ s,"/.. tt!) «00'/, Gniiid.'NÜ^.-Ol'lig. N. O.'stn. z» 5»"/,. 7U ', 7tt '/. Gl>.'^.;!li^>, v l'lig. in. ili. zu ü"/, <11 '/,-i»1 "/. Ord.ül'iilg^ d.t^' dttt,,' „5"/» l»0'/.-iw'/, Pr lnr »clto rcttt' „ ^°/„ M»'7. -i»1 Mailaiidcr dllto drtto „ 4 "/<. t-z»),-8!>V. Lott.ll^Änlchnl ^ou, .',ahlv 1^t4 !i2< '/,^2'^ d.tt^' dttto IKlU !2l I2l'/. dcttl' dcttl) «854 l<.0'/, -10» Va',fo-Ol'l,^it!Diicn jil 2'/,°^ ,'MplcI'.i»f,Wi!m 88 7.-88 '/, Alti.i, >-n- s. f. p,iv. ^stcrr. SlaatS- Eisc!il'^l)!!.,»sl1l,chaft ^il 2<»<> si, od.r 5l><» F>. 3 '/,-.^N0 V. Wic» - glcial'l-r Vlttic« (zlir Kl'O^frtiruiiq a»>i»»ulc>ct) — — Nordbahi, - AttMl gcircnut 205-205 '/. Bl,owc!s-Vl!ij.^,,llmc'!,!r A.'!8 -'^40 Pr^bnrg-TiM. Cifti.d. 1. <3»i>ssio>l 18-20 sctt^' 2, „ mitPrlorlt 2^>—30 Ocdcnbulg-Wicii.'Ylenstadt^' — -^ Dampschiss^'ttli.'!! «27 -529 dctt^ l2, (6mission /i20-522 dtttu des Lll'yd 487 4W Witun-Dampsmnhl^Asticn U»8-10i> Plstl»cv .N.ltüil'niclül- ^ltici, ütt- l,ur d.lti,' <'»"/« 75» 7« ÜX'mui ^ ^^»i^'sschiff, Oblig, .',",. 82 ..^2 '/, Cl,'»>» - Rc>UsN)ci,,c !3 '/» ' >,cl.'glaß^^'se 2lt'/,- 27 7, Waldsi.m'sche .. 27 7.-27 "/, K.'gllmch'sche „ 10 7^ ^0 /, K. t, vollwichtige Dulatcl!. st. in <§M. 78 5/8 dctto aus on- 9iatil)n>U-?l!,Icil> zu ^> V» st. >» ^M. 8Z 7/l">"/, 70 Baui-^«l!il!, Pl. Llllck...... i»87 ,1 iu (5. V!, »'lflleu crr ^lirdel^strrr. (zcöcompte-G,, scllschafl 4'r. Stlitt z» i'»m, !. ... 44U st,iu C. M Attleu ver sailer ^eroiu.iuos'Viordl'ahu j>, 1000 ,!. lH. M. ^eir.....208N st lu 0, M, slllil» der ösierr. DoUliu-Dal»Pfschiffsahrt zu ÜW si. (>., M....... 52« l/<Ü).in(5. M Mtie» vcS ostcrr. Lloyd in Trieft zu o00 ft. (i. M....... 482 /ist in C. M. Wechscl KlnZ vom 9. Juli I853. Augsburg, für ><>" Guldeu Cur. Gulb. l24 Ufo. sslou!,urt a. M. 2,< fl. sudd. Ver- mis-W.chl'. im 24 !/2si.<>uß.G»>d,) <2^l 1/^ 3Moual Hmul'U!'^, ,:>r >u») M.nl U^Hl^', ^llldeu iw.^ 2 ^.onal London, im' l ^'fiiud Steril»^, l>»!!i!^u l2- .i Äcoion. Mall.md, für 300 O.'sttrr. Lire, O!»!d.u ^'^3 Ns> 2 Vmiar. M rscille, siir 300 ^ranfc», Guldcu 144 2 ^ouai. ^!ari>?, „n ^^^ ,Naukeu . . (dulden l44 >/8 ^Mou^u K. K. vollw. M»»z-Ducaten . . . 28 5/8 ,m 7. ?Ulli 18ö.i. ^ > Magazins- Gin Wiener Metzeu ^wrcis. ^^ __^____________ ft. ! lr. " ! '^"!^l^I Wn^eu........ _ l ^ ^ ^ ^ .«>i »lütz....... — - 4 lft Hall'jnlcht....... -- — , 4 54 Km»........ -- — , ^ 40 Ocrsic........ ^. . — , 4 12 Hose........ 4 44 i ^2 Hcldln ........ 4 30 4 3U .Hafer........ 2 26 2 30 Kulld m a ch ll ll g. Zur Vornahme dl'r schl>scllcht't, »nd mu"d. iiche» Prüfung d.'r am k. k. Lall)ach^- Gymua-sium ling lfti")'». __________^ _^_ ___________ (_ d i k t. Von drm k. k. Landl'ögerichte Laibach wild l)'»'M!t l'cl'aniit gcmachc: ^ut!c,o T^rtsch all, ka^ lyolisch, lcoiger Knecht, undckaniuen ?lllfnul)al-l<'5, sci mit dii'ßgcrlchtllchcm ^rjchlulsc vom l)rk-ci^en, Z. :^<»:t6, wcgcn VerbrcchenS dcö Diel) staolo i>' den )l!,kl^^csland ocrschl woldcn. Dcr >Vlt)e M'ßt 5, 2chul) 4 Zoll I Gtlich, ist u^l» starkem Hoiperbau; cr Hai ein längliches An glicht, lotyc Gesichtsfarbe, dlvndc Kopfhaare, Augenbrauen und dellei Bait, einehuye Stirn, lange Nase, rundeS Kinn und proportionnten Mund und kippen, dann gesunde, dichte Zahne. Er spricht klcumsch und etivas deutsch und i>t dürgellich gttleldet. Demnach wollc von Seile der k. k. Sicher Heils - und Gerichtsbehörden , so wie von den sicherheltsorganen auf diesen 5!ukas Tettschet inviglUrl und cr im Betrctungofalle anher cin^ geliefert wcrden. i.'a,bach am 3l). Juni 185)5». ________________ Zur B.s'hung einer Oblihutmannsstelle bei dem Knappouscher gew.rkschastlichcn Bleidelgdaue nächst Laibach in Krain wild der Konkurs mic oem ausgeschrieben, daß j^ie Il,diuidus 24, Juli linzu-dringen und sich übcr ihr Alt.r, Stand uni? iutzherige Dienstleistung durch Oliginal^Urkunden auszuweisen haben. Tie wcs»n:lichsten Erfordernisse für diese» Dl.'nst sii,d! praktische 'Ausbildung und bewahrt» ^,üldt!gk>'t in dem GlU/.'enr'lNiebe, besonds»', tadellose Moralität, naimnt l,cl) auch Nüchternheit, K^intinß der kr.iinisVi c„, oder böhmisctien, odrr einer mit diesen verband-:er slavilchen Splache. M>t diesem Dienstposten sind solgcnde Genüsse verbunden, als: an Brsoldung 4,______________^_______. .^ lu.l. Qeffentliche Danksag««!,. Dic gücige T^'iliwhinc, di, ich ,n ineincl' ^l)^i-c^-.-Nlitelnehmuiig bn de» gcchlcc» Bewohnern oon Hteumarkt'l fand, so wie die Nachsicht, mil, der ich nut mniu'r Gesellschafl behandelt wlilde, vcralilasscn inich, dcnj!). (3) Nur noch kurze Zeit d. i bis ^8. Juli I^»«33 sind Lose :l 3«» kr. zur Effekten Lotterie, l-eren Zühnnss am l !. August 1855 . mit drr Begim» i^iglinq zu h^bcn, daß man bei Abnahme von <<» ^osen z jl^g <,is Ausgabe eri)a,t. ii)ei dieser !ie»ltcrie silld im O^i,^n blos; 20<)00 ^^^ ^„^ 2000 Gewiniil,' i:n nnndssscn W.^he von Htttt» fi. >v0tl^,ch dann au! je l0 l-.d den so unqc< möhnlichcn Vc'rlheilcn. dic dem spiclcndcn l' ^. plibliklim hicrl'ti geboten, so wie der jetzt schon >o regen Tl)eiln.,l)mr, dürfle anzun^hmm srin, oaß lainn dis zur Ziehung noch !!ose rl'riathi^ sein melden, und drß^Ib gnathen. sich rhcmö^lichst mit iioftn zu vrlsckcn. H)ei grneiqlen ali?>vä',tigcn Aiifll^cn wird er-sucht um ftankille Einsendung Dis B^lraqeZ. sow'e ,l„! gefällige Veischließling uon 26 kr. C M. zur .'Ilelomlnandicriülg dcr Anlworl Nüd frankirten Zu^ sl'iidung der Ziedungslistc s Zt,, jedoch brinerkt, daß .»lie bis 28. Juli einlangenden Auftrage sicher cf< ilkluirt wcrden. !'urgl. Handel^ln^nl, in Wicn am Hof 9ir, 420. Oerart Lose sind in ^awack zu haben bei Ioh G-v. Wutschor. Z. l022. (I) 111 der Glashandlung am Fran-;iskanerplah sind soeben elne große parthie Goldfische in verschiedenen Größen und Farben angekommen und daselbst dilllast 'ammt'da^u geyörlgen Glasern zu yaden. ________________ Z. 1020 ie Ui>kS»,„kri, IM Wl. Nuelj'8 UrlUlter-NlUlliuttö.) .^icrdm-ch l'.schciuiqc ich, daß dic von dcm löin^l. Kr'iöphistku^ »_>. Koch in Hcili.M'cil znsammcu^schtcu .^rätttcr« Bonbons mi>? Kräutciu ^csntiqtt smd . dlc vol füglich mildernd und b . saint i g^ »o auf Nc ^iltw^c und Vr»»^r^>!s wirk!!, da,! sic also l'.i Lu.lgcnfaiarrhm >md bci Rc zl'^rÜ>t dcr z,'aftröl,nc vrr schr mclcn ä!'»!ich cmps.hlnuil Mttt.In wc,c>ttliche 1,'miü.ic l csitz.» „lid in > t A.' cl> t cmPfohl cl, wcrdcu l 5 nucn. Bcvlin. dm 24. '.'Olgust '85^. «»'« Tch'Nhcr, konl^l. .V"!ra!l), pr^tt. A^zt ,c. «) In ftlschcr, '1cts glcichmäsiig gntcr Qualität vorräthig in ^'aibach bn ^loi« «.«.»«^U. zum „Feld.narschall