sS: WM NMG 4 a Ä z...» ,.l > WM ■ WIWIW .> ■ «»lugebrtiuauEB« Ist Sonn- u ftntr. A ^ I I AH A iBi r»rch dir P?ft d^xge,: Uhr r°rm. H JBBAl BIMU ernttlUtn« M aäwmlW 11111 ■% Ms ■ Hial ll I Wk t -«»-n-nsfn dnllSfichNg, {■ ■ WH ■■■■■■ ■ W ^lU ■■■ W W W W <1(11 « willuriu i MI ä'ää ▼ ▼ ▼ Tf y ▼■▼ ▼?T"f ^ ÄÄkwr«. »de«d«. I %. . W (iiujcltUctc Bton fnu*» I W -r ,cH«a M« )ur HbWIellsiiij. f»HfVr durch den Abschied des Winters in ihni hei vorgerufenen. Der Kranke faßt neue Zuver ficht, der trübseligst« Pessimist bleibt vvn dem geheimnisvollen Zan-der deö Erwachens der 91,Im nicht unberührt, und gibt sich unbewußt de»i Behzgen hin, da» alles rings uui ihn ausströmt. Auch die politische Situativ» erscheint uns, so ernstste auch sein wog, im Lichte der Frühlings-sonne stets weniger bedenklich als sonst. DieS-mal hat es ein glücklicher Zufall gefügt, daß dir mit dem Nahen des Winters eingetretene kritische Wendung in den Beziehungen Oester- pas Jahr 1901), ein Jnöetjahr in der deutschen Geschichte. Da» einzige Volk, da« den Eroberunqezügen der Römer siegreich entgegentrat, waren die Germanen, unsere allen Deutschen. Die Römer wollien ganz Deutschland unter ihre Herrschaft bringen. Die Uneinig» feit der Deutschen, die. wie heute, schon damals reiche Früchte zeitigte, wurde von den Römern besonder« aus-genützt. ES wurden vom Gegner sogar Völkerschaften absichtlich aufeinander gehetzt, um so Vorteile zu er-ringen. Allerdings hatte der Verkehr mit den Römern für die Deutschen auch manche» Gute. Sie lernten den Wein- u»d Gemüsebau kennen und standen im engen und regen GefchäftSverkehre. Auf diese friedliche i>rt und Weis« de» gegenseitigen Verkehre» hätten die Deut-ichen leicht römische Sitten und Gebräuche angenommen. S« war ein Glück für die Deutschen, daß der römische Statthalter Varu» nach Deutichland kam und in seinem stolzen Uebermnte die freien Deutschen wie römisch« Knechte behandelt«. Die römisch« Knechtschaft lastete wie ein fürchte,licher Alp auf den Deutschen. Varu» beachtete die aiidcul'che Rechtspflege gar nicht, über die Schuldigen wurde einfach in einer Sprache verhandelt, welche sie gar nicht verstanden. Erst al» der fremd-ländische Druck den Höhepunkt erreicht hatt«, erwachte der Deutsche au» seiner Gemütlichkeit und in dieser Rot wurde der EheruSkrrfürst Hermann oder Arminiu» der Retter seine» Volke» und der Befreier Deutschland«. Hermann hatte in Rom die römische Kri«g»w«ise kennen gelernt und seiner Tapferkeit wegen wurde «r sogar vom römisch«» Kaiser Augrstu» zum römischen Ritter ernannt. Seine deutsche Heimat und da» geheim-niSvolle Rauschen der deutschen Eiche» konnte er aber nicht vergessen, er kehrte zurück und fand seine deutschen Brürer in Knechtschaft und Elend. Unter feiner heldenmütigen Führung erhoben sich die Deutsche» im Herbst« d«S Jahre» 9 nach Christi Geburt. Varu», der römische Feldherr kam mit drei Mi. Sanibtag, 10 April 1909. reich Ungarns zum Auslande gerade mit dem Frühlingsanfang ihren gefahrdrohenden Charakter verloren hat. Der Friede, d'S kostbarste Gut, dessen vollen Wert man erst dann ermessen knin, wenn man im Begriffe ist, es zu verlieren, ist uns erhalten geblieben und das grausamste Schicksal, daß während der Zeit, die dem An-denken an den Opferlod dcs Erlösers, der für alle Menschen gestorben ist, geweiht ist, die Völker unten am Balkan in blutig.» .'kämpfen einander gegenüberstanden, ist uns erspart ge-blieben. Jetzt, da sich die Gewitterwolken verzog:» haben, knin man scststellen, d;'ß eS doch zu einer Klärung gekommen ist, wenn auch die Entladung der elektrische» Spannung durch Blitz und Donner ausblieb. Oesterreich-Ungarn hatte Gelegenheit, zu sehe», wer seine Freunde und wer feine Feinde sind und wenn wir auch das Monate hindurch andauernde Warten auf die Entscheidung: „Krieg oder Frieden?" uicht zum zweiteumvle mitmache» möchten, so wäre doch die Erkenntnis, daß daö deutsch-österreichische Bündnis uns allein vor jeder frevelhafte» Störung des Friedens bewahren kann, niit dem Hangen und Bangen >« schwebender Pein eigent-lich nicht allzu temr bezahlt. Gegen den Drei» bund, beziehungsweise gegen die Lntvnto cor-dialo zwischen Oesterreich-Ungarn nnd Denlsch-land wird wohl in nächster Zeit selbst von sla- Legionen um die empörten deutschen Völkerschaften im fernen Westfalen zu züchtigen. Im Teutoburger Walde kam e« zur Schlacht. Im Dickicht nnd auf sumpfigem Boden winden di« Römer von den Deutschen voUstän-dig aufgerieben. Siegreich kämpften die Deutschen nicht um Linder sondern für ihre Freiheit. Varu» selbst stürzte sich au« Verzweiflung in fein Schwert. Kaiser Augustu» war über diese Ried«rlag« sehr bestürzt, so daß er ausrief: „Varu», Varu», gieb mir meine Legi-onen wieder \" Hermann wurde al« Befreier der Deutschen au» römischer Knechtschaft von seinen, treuen Volke gepriesen und verherrlicht. Im Jahre 1875 erfolgte vor Kaisern und Fürsten auf der weithin sichtbaren Kupp« der Grotenburg die Weih« de« Denkmale« Hermann« de» Befreier» al» Mah.r» und Wahrzeichen für da« deutsche Volk. Seit-dem die Deutschen wieder «in Volk geworden sind und sich ihre« Deutschtum« besinnen, da tritt auch da« Er' eign,» der ruhmreichen Hermannsschlacht au» der Ge-schichte wieder mächtig hervor und bringt in die gesamte Nation begeisterte Teilnahme. 18 Jahrhunderte sind nun vergangen, ohne daß man jener ersten Grob-tat der Deutschen festlich gedacht hat, so ist aber bei der >900. Wiederkehr so recht eine Veranlassung sie zu feiern und ihren Ruhm al» teures Vermächtnis den kommenden Geschlechtern zu überliefern. Im August l I. soll eine allgemeine ErinnerungSfeier zur 1900« -ährigen Wiederkehr der Tage der Hermannsschlacht stattfinden. Ein Festspiel, da» im Freien vor dem Denkmal« aufgtführt werden soll, ist bereit» fertig. Turnerische Spiele und Wettkämpf«, sowie Ansprachen werden auf die hohe nationale Bedeutung der Feier hinweisen. BiSmarck nannte da» Hermannsdenkmal die älteste Malstättr deutschnationaler Entwicklung. Wackere Männer d<» Teutoburger Walde« haben sich zusammen gefunden, um die schöne Feier vorzubereiten, die al» deutsche Nationalfeier gedacht ist und auch allerorten wo Deutsche wohnen, freudigst begrüßt werden wird. Heil! 34. Jahrgang. vifcher Seite nichts gesagt werden können, denn sie hat sich als wirklicher Hort des Frieden« erwiesen, des Frieden», dessen Segnungen den Slave» ebeufo zugute komme« »>ie den Deutschen. Die erfreuliche Lösung, welche die außer-politische Krise gesunde» hat, wird zweifellos auch auf »ufere innerpolitifchcn Verhältnisse nicht ohne günstige Wirkung bleiben. Die gleich dem Damoklesschwert über »nS hängende Kriegs-gefahr hat in dem Sessionsabschnitt deS Parlaments vor Ostern förmlich Wnnder getan. Die slavische Union wagte eS nicht, von dem Rechte der Obstruktion Gebrauch zu machen, ja sie gab bei der Abstimmung über da« Re-kruteugesetz sogar ihren oppositionellen Stand-pnnkt auf, «m nicht in ein schiefes Licht zu kommen. Der Druck eiuer kritischen auswärtigen Lage wird beim Wiederzufammentreten des Ab-geordnetenhanseö allerdings nicht mehr vorhanden fei und die Parteien werden bei ihren Cnt-schließunge» nicht mehr daraus Rücksicht zu nehmen brauche», daß die politische Zerfahren« heit im Innern die Position der äußeren Feinde zu einer günstigeren macht. Dennoch ist zu hoffen, daß die Arbeitsfähigkeit des Parlamentes auch nach Ostern anhalten wird und zwar um-fomehr, als ja die Vortagen, die dann zur Verhandlung kommen sollen, keine sogenannten „StaatSnotwendigkeiteu" sind, sondern Fragen Hat tasten. Eine Skizze ans dem Arbeiterleben von Or. Oswald P l a w i n a. Ein Summen und Surren, ein Sausen und Brausen, ein Tosen und Tobe» ... Es ist in der mechanischen Weberei der Firma Paul Neumark in der Stiftgasse. Hinter einem der mechanischen Web-stuhle steht ein junge» Mädchen von klassischer Schön-hei», ihre keuschen Züge haben eiuen edelmilden Ausdruck, ihre schwarzen Augen mit deu langgezogenen Wimpern strahle» einen überirdische» Glanz aus, eine unberührte Jungsrau. Sie steht sinnend hinter dem Stuhle, das Schiffchen läuft eintönig hin und her, rrrrrrrrrklapp.....rrrrrrrklapp...... sie denkt ihrer lieben Mutter, die dahei», krank liegt ohne jede Pflege, einsam und verlassen, sehnsüchtig harrend des Augenblickes, wo ihr braves, sürsorg-liches Töchterlein nach Hanse kommt und sie betreut mit liebender Sorgfalt. Tilde Mengern ist heule etwas nnaufmerksam bei der Arbeit, etwas zerstreut, in Gedanken bei der Mutter, sie sieht nicht, wie der Faden reißt, das Webeschiffchen läuft mechanisch weiter, rrrrrrrrrklapp .... rrrrrrrrrklapp .... Erst nach geraumer Zeit merkt sie, daß der Faden gerissen. Rasch stellt sie den Stuhl ein und knüpft den Fcideu wieder an. ES ist zu spät. Ein Fehler ist im Stücke entstanden, der nicht mehr gutgemacht werden kann. Tilde ist unglücklich. Wenn man nach der Fertigstellung des Stückes den Fehler wahrnimmt, so erhält sie einen größeren Lohnabzug, der gerade sie nm so härter trifft, da sie in ärmlichen verhält« nissen lebt und überdies noch ihre kranke, erwerbs« unfähige Mutter erhalten muß. tlnd richtig! Das Stück ist fertig. Eines Tages wird sie streng zu dein Spinnereilleiter Sami Ticho in das Bureau gerufen. „Tilde!" herrscht er sie streng an. „Ihr abgeliefertes Stück weist einen halben Meter langen Fehler im Muster ans!" Beklommenen Herzens, schüchtern wie ein junges Reh. steht sie vor dem Sami wortlos. Cllu t* jlcuisdjr MachL Äux.n;.*r 2i> betreffen, an deren Lösung die gesamte Bevölkerung interessiert ist und die von einem dem allgemeine» Stimmrecht seine Existenz verdau-kenden Parlament nicht bagatellisiert werde» können. Bor allem wird e« aber die Aufgabe der deutschen Parteien sein, die vorteilhafte Stellung auszunützen, in welche sie dadurch ein-gerückt sind, daß durch die treue Bundesgenosse»-schast Deutschland« die Erhaltung des Friedens ermöglicht wurde. Die schwere Niederlage, welche die Diplomateu Rußlands durch die friedliche alle» Wünsche» Oesterreich Ungarns restlos ent-sprechende Beseitigung deS Konfliktes mit Ser-die» erlitten, bedeutet auch eine empfindliche Schlappe der Politik der slavischen Parteien Oesterreich«, beziehungsweise der Politik dcS Abgeordnete» Kramar. Rußland wird in abfeh-barer Zeit nicht imstande sei», die Rolle eines Protektor« des gesamten SlaventumS zu spiele». Die Tscheche» und die Südslaven, die in der Elwartnng auf die ihnen von Seite Rußland« winkende Unterstützung — mochte diese auch nur eine moralische feiu — bei der Wiedereröffnung deS Parlament«, a»fa»g« März eine förmliche Kampfstellung bezogen hatten, werde» gerade so wie die Serben, die in ihren auf Rußland gefetzten Hoffnungen so bitter enttäuscht wurde«, abrüsten müssen. Und alle diese Mo-mente lassen eS al« kemen ungerechtfertigten Op-timiSmuS erscheine», wen» man annimmt, daß nach Ostern auch auf iunerpolitischcni Gebiete eine ruhigere Entwicklung, eine Konsolidierung der Verhältnisse platzgreifen dürfte. Rnbrrrchtigte Ausgabe von Wrhrschahnmrkrn. Der Unfug mit der Ausgabe von Wehr-schatzmarken durch die verschiedensten Vereine hat in der letzte» Zeit derartige Forme» angc-»omme», daß eS hech 0» der Zeit ist, endlich einmal festzustellen, wo« Wehrsch »tzmarkeu sind, oder besser, waS sie sein sollen und zu welchen Zwecke» das Erträgnis der Wehrfchatzma»ken ausschließlich Velwenduug finden soll. Wie schon der Name Wehrschatz sagt, dienen die Wehrschatzmarke», auch VolkSstempel „Nun. wissen Sie da«?" Stumm nickt sie mit dem Kopfe. ..Wie können Sie sich rechtfertigen?" Tilde schweigt noch immer. Rechtfertigen! WaS soll sie ilim sagen? „Ich habe — ich bin . . . „Sie haben nichts zu haben nnd nichts zn sein?" entgegnen er ihr ohne sie aussprechen zu lassen. Tränen treten ihr in die Augen, Tränen der Angst nnd des Leides. Wie Sami dies sieht, schlägt er doch mildere Saiten an. „Na, na, nur nicht weinen! Das Unglück ist ja nicht so groß! Setzen Sie sich anf das Sofa dort!" Tilde steht. „Setzen Sie sich nur!" Endlich fetzt sie sich, aber nur zögernd uud beängstigt. Sami setzt sich neben sie und spricht ftenndlich mit ihr, fragt sie nach der Mutter, nach ihrem Kummer, wobei er zärtlich und teilnahmsvoll ihre hübschen weißen Händchen zn streicheln beginnt. Tilde fühlt sich sehr unbehaglich und rückt unmerklich von ihm weg. Er rückt ebenso ihr nach, bis sie nicht mehr weiter kann. Da endlich kann er sich nicht mehr mehr beherrschen. SehnsuchtSschwer streckt er seine zitternden Arme nach ihr, voll glühender Liebesleidenfchaft will er ihre Taille umfassen, sie in seine starken Arme pressen, will sie küssen, da stößt sie ihn empört zurück. Wild springt er auf von dem Sofa, nnd vor sinn-loser Wut schäumend, schreit er ihr zu: „Das sollst du bitter bereuen!"-- * • # Am Sonnabend bei der Auszahlung Lohnabzug von sechs Kronen. Da Tilde nur vierzehn Kronen wöchentlich verdient, so erhält sie bloß acht Kronen ausgezahlt. Davon soll sie sich und ihre Mutter vollständig erhalten. Sie ist verzweifelt. Endlich ent- genannt, in erster Linie zur Stärkung de« deutsche» Wehrschatze« uud dazu soll auch da« Erträgnis derselbe» ausschließlich Velweuduug finden. In zweiter Linie sollen sie ein Werbe-Mittel nnd gleichzeitig ein BekenutniSauSwei« sein. Wer Wehrschatzmarken auf feine» Briefen, Postkarte», Eintrittskarten oder wo fönst immer velwendet, erklärt damit, daß er gesonnen ist, an der völkischen Abwehrbewegung mitzutun uud er fordert gleichzeitig den oder die ander», deut» diese verwendete Wehrschatzmarke in die Hände kommt, auf, sich dieser Bewegung eben-falls anzuschließen. Daß dem deutschen Wehr-schätz durch diese Kleinarbeit gauz beträchtliche Beträge zugeführt werden könne», zeigt die Post „Wehrschatzmarken" im Ausweise de« Ver-eiueS „Südmark" sür daö Jahr 1907, die »icht weniger als 1?.^ 0 ! Krone» beträgt. Um wieviel größer könnte dieser Betrag sein, wenn nicht eine derartige unsinnige Konkurrcuz gerade auf diese»» Gebiet betrieben würde. Welcher Deutsche ist nun moralisch berechtigt, Wehlschatzmarken auszugeben und da« zur Stärkung de« deutsche» Wehrsch^tze« bestimmte Erträgui« zu verwalten? Ausschließlich nur jene Vereint, die, abseits von« Parteigetriebe stehend, sich dlt Sichtruug der deutsche» Scholle zum Ziele gesteckt habe« uud die i» ihre« Reihen keinen Unterschied de« Standes, des Bekeuut-»istes und der Staatsangehörigkeit kennen. Und da« siud unsere nationale» Schutzvereine und weiter« auch die deutsche» Volksräte. Wenn die Wehrschatzmarke wirklich daS sein soll, wa« ihr Name sagt, so darf sie auch keinem Partei-oder Einzeliutkresse dieueu. Wen» nun, wie eS jetzt geschieht, eine Unmasse von Vereine« (po litische, religiöse ««d Preßvereiue u. dgl.) eigene Marke» herausgebe«, so wird nicht allein die Einnahme für den Wehrfch.itz empfindlich ge-schädigt, sondern die Wehrschatzmarke int all-gemeinen diskreditiert; sie ist da»» eben kein „VolkSstempel" mehr, sondern eine gewöhnliche Verschlußmarke irgend eine? VereintS. Sehen wir uu« bei de» Gegner» um. Sowohl die Slave» al« anch die Italiener habe» einige wenige Marken, letztere überhaupt nur die „fran-conbolli nazionali* der „Lega nazionale". Für die ist die Marke eben da« Bekenntnis der Volksaugehörigkeit und nicht die Bestätigung, schließt sie sich, zum Herrn Sami bitten zu gehen. Dieser will von nichts boren nnd verweist sie anf die Arbeitsordnung. Tilde ist noch zerstreuter bei der Arbeit wie je. Wieder länft das Schiffchen eintönig hin und her, rrrrrrklapp . . . rrrrrrklapp . . wieder reißt ein Faden, wieder läuft das Schiffchen mechanisch weiter, rrrrrrklapp . . . rrrrrrklapp . .., wieder ein Fehler im Stück, wieder ein Lohnabzug. Und die Fehler und Lohnabzüge häufen sich, bis sie über Betreibung Sami Tichos ganz entlassen wird. Tilde ist unsagbar trostlos. Was soll sie nun mit ihrer armen kranken Mutter ansangen? Wiederum entschließt sie sich, zum Herrn Sami bitten zn gehe». Vielleicht wird er sich diesmal erweichen lassen! Der ist jedoch unerbittlich! Sie ^eht anderweitig Arbeit suchen. Alles umsonst! Sie findet keine. Arbeit! Arbeit! Ja, wenn die so leicht zu finden wäre! Da saßt sie einen entsetzlichen Entschluß. Sie will sich töte»! Und ihre kranke Mutter im grausigsten Elend und der schrecklichste» Not zurücklasse«! Neiu. Das geht nicht! Oder soll sie zuerst ihre Mutter ermorden uud dann sich selbst das Leben nehmen? Da« ist noch entsetzlicher! Schließlich saßt sie einen heldenhaften, geradezu unsaßbaren Entschluß: sie wird sich für ihre krast-lose nnd bettlägerige Mutter — opfern. Kram nnd Kum > er im schmerzdurchwühlte» Busen, dem sicheren moralische» Untergange geweiht, geht sie abermals znm Herr» Sann, dem Allmächtigen der Fabrik, bitten. Er will natürlich von nichts wissen; da wird sie über und über rot und gesteht ihm — es ist ja eine Notlüge — sie hätte sich die Sache überlegt, sie sei damals — dabei warf sie einen verstohlenen Blick aus das Sofa — zn heftig gewesen, sie sei diesem oder jenem Vereine anzugehören oder sich zu der oder jener politische« Partei zu be< kennen. Wie könnte diesem Unfug nnn abgeholfen werden? Hierzu ist wohl die Tagung der deut-fchen Schutzvereine berufen, die den Deutsch österreichern da« Unkraut unter de» Wehrschatz-marken sehr leicht vom Halse schaffen könnte. Um überhaupt einen Erfolg zu habe», müßte sehr energisch vorgegangen nnd AnSnahme» nur in ganz seltene» Fällen geduldet werden. Ich de»ke in erster Linie an die Veröffentlichung weißer und schwarzer Listen. Ersteie hätten die Namen aller jener Vereine zu euthalteu, welche» die Tagung der deutsche» Schutzvereine da« Recht der Marke»auSgade zuerkannt hatte, da« wäreu also die deutscheil Schutzvereine und dann vielleicht noch die deutschen Volksräte, soweit sie nicht Parteiinftitutiouen siud, sowie einige wenige Vereine, wie z B. daö Deutsche Hau« i» Budwei«, Deutsches Haus in Triest u. a. wegeu ihrer besondere» völkische» Wichtigkeit und weil die Marke gleich al« Werbemittel gilt, um die betreffenden Sammelpunkte allgemein bekauutzuuiachen, damit jeder Deutsche, der solche bedrängte Orte aufsucht, gleich weiß, wohin er sich zu weudeu habe. Die schwarzen Listen hätten die Nameu aller jener Vereine nnd Körper-schasten usw zu eethalteu, die Wehrschatzmarken herausgeben, jedoch infolge ihrer einseitige» politischen oder religiösen Stellung oder weil e« sich um Sportvereine ha»delt, sein Recht besitzen, eine» deutsche« VolkSstenipel herauszugeben. Diese Listen wären möglichst zu verbreiten und hätte» die Aufsordeiung zu enthalten, nur die empfohlene« wirkliche» Wehrschatzmarken zu ver« weudeu. Diese Art der Reinigung würde zwar im Anfang etwa« Staub aufwirbeln, wäre je-doch sicher die radikalste. Ordnung muß aber doch gemacht werde«. Und zum Schluß uoch eine Jdealmarke. Wäre e» nicht möglich, daß alle deutsche« Schutz-vereine z«sam«ie« eine Marke herausgebe« wür den, deren Erträgui« »ach ei»em bestimmten Schlüssel geteilt oder uoch besser, Jahr für Jahr einem im vorhinein zu bestimmenden Zwecke zugeführt werden könnte? Ich denke dabei an den Nationaltag E« wurde bereits mehrfach die Anregung gemacht, das Ergebnis de« de«t- ihm doch etwas gut, warum sollte sie es nicht sein! Sami wird ftenndlich, er lächelt, sie lächelt ihn, wehmütig zu, mit der linken Hand ladet er sie gnädig em. aus dem Sofa Platz zu nehmen, sie setzt sich unweigerlich und beherzt nebe» ihn; seine begehrenden, schamlos-lüsternen Küsse brennen auf ihre» kalten Lippen, krampfhaft umsaßt er ihre schlanke Taille: furchtbare» Ekel und tiefste Abscheu im gequälten Herzen, duldet sie seine unanständigen Griffe, sie muß sie dulden, dulden für — ihre arme, arme Mutter .... sie darf nicht wider stehen . . . sür die Mntter, für die Mutter . . . . * # * Tilde Mengern »st wieder in der Fabrik der Firma Paul Neumark als Dampsstuhlweberin be schäftigt. Jetzt ist sie eine sehr tüchtige Arbeiterin, der Lohn wird ihr sogar aus 20 Kronen wöchentlich erhöht, sie ist Borarbeiterin, Lohnabzüge werden keine gemacht. Herr Sami Ticho ist so menschenfteuudlich. daß er sogar die kranke Mutter dieser unentbchr-licheu Arbeiterin unterstützt, und die ahnungslose und unwissende Mutter segnet im Geheimen den Sami für seine nneigennützige, wahrhaft humane Güte. MM. Vlsllrr jur Unirrhalwng und Belehrung sür Haus und Familie. KsmttagsSeittße der „pratföen i» Eilt. Er 15 „Dir Stldmark" erscheint jeden Eonntaq als unentgeltliche Beilage für die Leier der »Teutjchen Wacht". — Einzeln ist «Die Südmart- nicht käufliche 1909 DiptomatenränKe. Roman von Max (14. Foriseyung) Er heftete seine glühenden Äugen auf Esther, aber sie konnte diesem festen Blicke nicht begegnen, und um ihre Erregung zu verbergen suchte sie nach irgend einer allgemeinen Redensart. ..Ich bedaure Sie sehr. Prinz. Wenn ich gewußt hätte . . ." „Wie sollten Sie denn? Ist es denn Zaviers Gewohnheit, seine Freunde zu seinen Berttauten zu machen? Selbst ich verstehe ihn bisweilen nicht. Warum zum Beispiel hat er Sie in Paris zurückgelassen? Billeicht deswegen, weil er wünscht, daß Sie meine Gattin werden ?" ..Nein, o nein, sicher nicht," rief sie, von ihm ivegrückend. Aber er ergriff ihre Hand und zog sie trotz ihre« Widerstandes zu sich heran. „Wir wollen den Rätseln ein Ende machen," sagte er. „Sie wissen, daß ich Sie liebe. Sie haben cS gewußt, seit dem Abend, als ich Sie zum ersten Male in dieser Stadt wiedersah. Wäre ich unerfahren wie ein Knabe und ohne Weltkenntnis, vielleicht könnte ich mich täuschen: aber ich habe zweimal die Erde umkreist, ich habe die besten und die schlechtesten Männer uud Frauen kennen gelernt und habe anch Ihre Seele erforscht! Ich weiß, was ich an Ihnen habe. Fräulein Esther —" Er sah sie innig an und fuhr leise fort: „Esther, ich schätze dich — ich liebe dich mit meines Herzens ganzer Kraft und werde dich bis an mein Lebensende lieben! Du kannst mich retten — du kannst mein Land retten, komm mit mir nach Eadi als mein Weib!" Sie versuchte, ihn zum Schiveigeu zu bringen, aber die Worte fehlten ihr, nnd überwältigt nnd zitternd ließ sie ihn die Arme um sie schlingen, fühlte seine Lippen aus den ihren und wußte, daß jetzt ihr Schicksal entschieden war. P e m b e i t o n. (WAlUiua 12. «apitel. Die Heirat des regierenden Fürsten von Eadi mit einer Dame, welche Paris bereits „die schöne Unbe-kannte" nannte, war die Sensation eines Wintermonat«. Man sprach viele Tage lang kaum von anderen Dingen. Eine schöne Frau war in die Stadt gekommen, sie war gesehen und erobert worden. Da« pikante Erlebnis war Gesprächsstoff für die Easös, während eS in den Salons mit beredten Lügen erörtert wurde. Durch die Ehronique skandaleuse gingen Hunderle Bersionen. Einer sagte, die Braut wäre eine Amerikanerin von fabelhaftem Reich tun«, andere erklärten, daß sie zwar Engländerin geworden wäre, aber doch aus Spanien käme. Tausende von Gründen wurden für die hastige Heirat angeführt, und einer war immer falscher als der andere. Schließlich kam Paris zu der Ansicht, daß diese Heirat der gewöhnliche Abschluß des Lebens eines jungen Mannes war. Den Frennden des Prinzen blieb es übrig zn erklären, daß er sich für gute Banknoten verkauft habe, und daß seine Reue bald kommen würde. Esther wnßte nichts von alledem. Sie hatte ver-sprachen. deS Prinzen Arthnr Gattin zu werden, weil sie glaubte, daß er durch diese Heirat seinen Thron retten könne. Bis zu dem letzten Augenblicke der Ent-scheidimg hatte sie so wenig gewagt, an die Möglichkeit einer solchen Heirat zu denken, daß ihr nicht recht zum BerständniS kam, wie sehr sie liebte und wie sehr sie geliebt wurde. Sie lebte unter steten Ueberraschungen nnd Erregungen, welche ihr keine Muße ließen, und wenn sie auch den festen Willen gehabt hätte nachzu denken, die Gelegenheit dazu hätte ihr doch gesehlt. Bisweilen in der Stille der Nacht fragte sie sich, wohin ihr Schicksal steuerte, in welches unbekannte Land oder zn welchem unbekannten Bolk. Aber aus alle diese Ueberlegungen gab es für sie nur eine Antwort: da« war die Forderung, die ihr Herz au«sprach und die I ihr befahl, dem ehrlichen Freunde treu zu folgen, wohin er sie führe. Arthur näherte sich ihr mit einer leidenschaftlichen Liebe, «wiche jede Abweisung verbot. Sie hatte niemals geglaubt, daß ein Weib so viel sür einen Man» bedeuten, daß sie sein *!ebcn so ändern nnd so seinen Willen beeinflussen könnte. Bon dem Moment an, wo sie gesagt hatte: „Ich will dein Weib sein." wich er kaum eine Stunde von ihrer Seite. Am Morgen brachte er ihr Rosen, sie frühstückten zusammen, entweder im Restaurant Durand oder in einem der großen Eaf6«: am Nachmittage fuhren sie im Bois spazieren, und abends besuchten sie Diners und Theater. Was für Zeit hatten sie also sür die notwendigste» Vorbereitungen? Und wenn nicht des Prinzen Freundin, die unermüdliche, lachende, Pläne schmiedende Baronin Pauline d'Arbois, gewesen wäre, so wäre Esther, wie sie selbst erklärte, niemals verheiratet worden. Pauline Baronin d'Arbois hatte eine führende Stellung in Paris. Die Kirchen, der Staat, der Salon, das Theater, alles wurde von ihr beherrscht, und Prinz Arthur hatte keinen enthusiastischere», vielleicht aber auch keinen anderen Freund, der ihn so oft in Ver-legenheit fetzte wie sie. Als Pauline von feiner bevor-stehenden Heirat hörte, nnd als sie vernahm, daß feine junge Braut allein und freudlos in der großen Stadt lebte, da war kein Wagen schnell genug, sie an EstherS Seite zn bringen. ..Ah, mein Kind," rief sie begeistert ans, »was für ein herrliches Geheimnis — ganz Paris weiß schon davon? Ich bin aus des lieben Arthurs Bitte hergekommen. Sie müssen mich als Ihre Schwester betrachten und alles meinen Händen überlassen/' Esther geriet vollständig in den Sann dieser gewandten Frau der großen Welt und gab ihr gegen-über gern ihren unabhängigen Willen aus. Und das nm so lieber, als sie Unterstützung unbedingt brauchte, denn wenn sie auch Arthur das Versprechen abgegeben hatte, daß ihre Heirat mit nicht allzu großem Gepräge stattfinden sollte, und er dem willig zugestimmt hatte, so war doch vielerlei zu ordnen, was ohne Mitwirkung dritter Personen nicht geschehen konnte. „Seheim oder öffentlich — was tut es, wenn ich meine Esther bekomme!" hatte er auSgernsen, „meinet-wegen heiraten wir in einem Keller? Natürlich dürfe» wir dabei aber nicht deine englische Abstammung ver-gefsen. Unsere Ehe muß in der Botschaft rechtsgiltig geschlossen werden, nachher kann in der Kirche Sankt Eustache die kirchliche Sanktion ersolgen. Das soll die Baronin «rangieren, kein Gotteshaus wird sich ihr ^»erschließen. Dann wollen wir in ihrem Hause das Früh-stück einnehmen und nach dem Essen mit dem Süd- expreß nach dem Schlößchen St. Giro« fahren, während Gaudarez. der Hanptmaun meiner Leibgarde und zugleich mein ältester Freund, sich nach Eadi mit der Nachricht meiner Verheiratung begibt. Wenn, wie ich zuversichtlich erwarte, das Volk dieselbe mit Beifall aufnimmt, werden wir vierzehn Tage in St. Giro« bleibe» und dann nnfere Hauptstadt besuchen. O, wie ich mich danach sehne! Wie ich mich sreue, dich ihnen vorzustellen, Esther, dich, meinen Stolz — mein Weib!" Sie hatte nichts dagegen einzuwenden, obwohl der Zweifel, den er über die Aufnahme feiner Heirat im Kreise seines Volkes ausdrückte, noch iu ihr nachhallte. Er aber kku voll vou feinen Plänen lind besonders von denen, die seinen Thron und fein Reich betrafen. „lavier glaubt, er hätte mich überlistet; aber wir werden sehen, iver klüger ist!" sagte er wie einer, der sich gern selbst überzeugen möchte. „Du verdankst ihm viel, wir müssen freundlich zn ihnl sein. Ich war immer entschlossen, ihn zu ehren, wenn er zustimmte, mir zu diene», aber er wünscht, der Herr zu sein. Er glaubt, er könne in Eadi regieren, und das Volk würde mich verbannen, aber ich meine, er irrt sich sehr; du wirft sehen, ich tue gnade so mit ihm, wie er mit mir versahren wollte." Er offenbarte Esther nicht den großen Zweifel, der ihn bennruhigte, aber Esther hatte jetzt weder Zeit, darüber nachzudenken, noch den Willen, vou der Heimat zurückzutreten. Es schien ihr, wie wen« Arthur ihr erst gestern sein „Ich liebe dich!" zugeruse» hätte, und die Worte klangen noch in ihrem Ohr, als Susanne sie am Hochzeitstage aufweckte und ihr der Brautstaat ange-legt wurde. Von diesem Moment a» waren ihre Gedanken verschwommen nnd »»klar. Wie im Traume dachte sie an die Fahrt zur Xirche durch die sonnigen Straßen von Paris, an die weiße Seide, die um ihre schlanken Glieder sich legte, an die Orangenblüten, die in den prächtigen Schleier gestreut waren. Von der Feierlichkeit in dem GotteShaufe hatte sie nur sehr wenig, und eine nur mideutliche Vorstellung war ihr geblieben von den überfüllten Räumen der Kirche und von dem festlichen Schmucke der Hallen. Halb unbewußt hatte sie dann im Hotel d'Arbois im Faubourg St. Germain die Glück' wünscht empfangen. Hunderte von Frauen hatten sie geküßt und viele Männer ihr die Hand gedrückt. Sie hatte das alles ruhig geduldet, war aber mit den Augen immer dem Gatten ^gefolgt, der in der weißen, mil goldenen Aufschlüge« versehenen Uniform sogar in diesem farbenprächtigen Bilde eine auffallend schöne Gestalt war. Dann wechselte die Szene schnell. Dienerinnen waren eifrig um sie beschäftigt. Sie legte ein hübsches grünes Reisekleid mit Zobelpelz an. Von neuem wurden Glückwünsche über sie ausgeschüttet. Sie ging die lauge Treppe hinab, auf der Soldaten der Pariser Mnnizipal- 8 garde standen. Ein Wagen brachte sie schnell zur Station. Sie entsann sich, daß der Hauptmann Gaudarez mit ihrem Gatten über die Fahrkarten sprach. Dann erklang eine Glocke, ein Horn wurde geblasen, und der Zug dampfte hinaus aus der Station, dem Süden zu: Esther war mit ihrem Manne endlich allein. Da» LoupS, das man für sie reserviert hatte, war so mit Blumen augefüllt, daß Esther ihren Geruch fast unerträglich fand. Arthurs erste Handlung war, eines von den Fenstern etwas herunterzulassen und dann von seinem Freunde Gaudarez zu sprechen. „Ein prächtiger Mensch!" rief er aus. „Er folgt 1111« heute nach, denn natürlich muß unser Volk vorher alles wissen. — So, nnd nun, kleine Frau komm her zu mir, jetzt kann uus niemand sehen!" Er zog sie an sich und bedeckte ihr Gesicht mit leidenschaftlichen müssen. „O", sagte er, „mein Volk wird mir vergeben, wenn eS dich sieht!" Sie blickte ihn bestürzt an. „Ist eS denn so schrecklich, Arthur?« „Es ist nicht schrecklich. eS ist bloß närrisch. Aber es gibt dort Gesetze, und ich bin der erste Mann, der sie bricht". „Ich verstehe dich nicht, Liebling, erkläre dich besser!" „Da ist nichts zn erklären," fuhr er mit einer Lustigkeit fort, die so stark gekünstelt war, daß sie nicht verkannt werden konnte. „Nach dem Gesetze von Eadi muß ich eine Spa-nierin heiraten! Das habe ich nun nicht getan, nnd mein Volk wird zuerst darüber murren. Aber wenn sie dich sehen, dann — ja dann —" Und er zog sein Weib enger an sich und küßte alle, wie wenn er so EstherS Befürchtungen zerstreuen wollte; er teilte ihr nicht mit, daß nach dem Gesetzt von Eadi die Strafe für das, was er getan hatte, der Tod war. „Du hättest mir das vorher sagen sollen. Lieb-ling", erkäne sie mit leichtem Protest, „ich glaube nicht, daß es recht vou dir war, mir das zu verheimlichen.' Er spottete über ihre Furcht, aber so zärtlich, daß sie nicht widerstehen konnte. „Die Frau, die in Paris regiert hat, wird sicher-lich auch in meinem Lande regieren. Bist dn nicht das schönste Weib in der ganzen Welt? Laß sie Europa durchsuchen, wo würden sie solch euie Frau für mich sinden? Nirgends! — Und du bist mein, mein ganz allein, und für alle Rechte der Welt gebe ich dich nicht auf!" Geduldig hörte sie zu, obwohl ihr Verdacht erwacht war. Vom ersten Tage an hatte sie gesagt, daß früher oder später eine Wolke den Horizont ihre« Glücke» trüben werde. Hier also endlich war die Wahrheit! Esther verbarg sich nicht, daß, wenn diese« in Eadi herrschende Gesetz streng durchgeführt würde, ihr« Heirat nur eine morganatifche Ehe darstellen könnte, und daß damit sie eine Stellung innehaben würde, um die man kein Weib beneiden könne. „Bist du auch sicher, Arthur, daß dein Volk mich gern aufnehmen wird?« fragte sie, und all ihre Zweifel drangen aus diesen wenigen Worten heraus, „hast du auch überlegt, was die Folgen seiner etwaigen ablehnenden Haltung für uns sein müssen?" Er lehnte sich in die Kissen zurück und versuchte de» Philosophen zu spielen. „Ich streite niemals mit der Gegenwart Esther," sagte er, „wir verlören die Hälfte des LebenSglückeS, wen im wir stets Fragen nach dem „Morgen" stellten. Geht uns daü überhaupt etwas an? Ich bin ein reicher Mann, unb ob meine Heimat in Frankreich oder in Spanien sich befindet, du wirst sie teilen. Wmn Gaudarez zurückkommt und mir schlechte Mitteilungen macht, so werde ich nicht die Grenze überschreiten. Wenn Earl „nein" sagt, schön, — vann gehen wir nach Paris und schütteln den Staub meines Vaterlandes von unseren Füßen. Aber eS ist ja närrisch sich Gedanken zu machen über Dinge, die nicht passieren können. Mein Volk hat Sinn für Romantik, nnd unsere kleine Geschichte wird ihn, gefallen. Ich habe Gaudarez innig gebeten, keine Zeit zu verlieren. Er, weiß wie viel von ihm abhängt. Der Rest des Programmes liegt ganz in unseren Händen. Wir kommen bei Sonnenaufgang in Foix an und haben dann eine lange Wagensahrt in die Berge vor uns, meine Pferde können den Weg in acht Stunden zurücklegen. So werden wir in St. Giron gerade zum Diner eintreffen. Der Platz ist rauh und kalt, ich betrachte ihn nur als Ruhestation. Wenn Gaudarez sich beeilt, so können wir in drei Tagen Nachricht habe», dann sahren wir nach Oust, und können in einer Woche in unserem Palaste sein. Den möchte ich dir bald zeigen, Esther! Meine Vorfahren haben dort mehr als tausend Jahre gelebt — aber fürchte nur nicht, dort altes verfallenes Gemäuer zu sehen und Geisterspuk zu höreu. (Fortsetzung solgt.» 4 IZelehrendes, praktisches, Keiteres etc Frahttng, Von Uhland. Die linden Lüste sind erwacht, Sie säuseln und weben Tag und Nacht, Sie schassen an allen Enden! O frischer Duft, o neuer Klang! Nun armes Herz, nun sei nicht bang l Nun muß sich alle», alle« wenden. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, Man weiß nicht, wa» noch werden mag, Das Blühen will nicht enden; Es blühet fern das tiefste Tal; Nun arme« Herz, vergiß die Qual! Nun muh stch alle«, alle« wenden. Ihr fangeSgehobenen Brüder. Da« Volk wird stet« tatenmüder. Ihr merket nicht, daß ihr schlZfert e« »in, Die Sonne de« Sieg« nur erweckt e« allein. Albumblätter. Gegenreformation hat un« gelehrt, Wie entmannt ein Volk wird, dessen Wollen «erkehrt. Tötet, verjagt nur die tüchtigsten Leute! Dann gesichert bleibt der Willkür die Beute. Heller Geist, tapf'rer Wille brauchen Generationen, Bi« gereift ihre Frucht; e« scheint kaum zu lohnen, Sie zu pflanzen, wenn man fürchtet den nächsten Tag. Deutschösterreich hat sich erspart solche Plag'. Stehen blieb e« bei dem westphäl'schen Frieden Und erduldet die Los«, die ihm beschicken. Die Sonne in« Meer steigt zu Bade, Nicht kümmert sie die Serenade Der Grasmücken, welche bezeuget hat. E« werde da« Lied doch einmal zur Tat. Praktische Mitteilungen. Die Pflegt de» Kanarien» vogels. Der Kanarienvogel ist durch feinen schönen klaren Gesang der Liebling vieler Familien geworden, doch sollte er nur in einem Hause gehalten werden, in dem er gleichmäßige Pflege und Wartung findet, — auch zum Ausüben dieser kleinen Pflichten gehört Ausdauer und Gewissenhaftigkeit. Der Käfig muh hinreichend groß und nicht mit Farbe gestrichen sein, man gebe ihm einen vor Zugluft und scharfen Sonnenstrahlen geschützten, aber doch hellen und freund-lichen Platz. Abend« bedecke man da« Bauer mit einem Tuche, ein gleiche*« geschehe während de« Lüften« beim Reinemachen, besonder» im Winter. Der Boden muß täglich mit reinem weißen Sand bestreut «erden, dem man zum Schutz gegen Ungeziefer hin und wieder etwa« Anissamen beimischt, praktisch ist e», zuerst einen Bogen ZeitungSpapier auf den Boden zu legen, da« erleichtert da« Reinigen. Täglich gebe man dem Vogel frische« Trink-und Badewasser, al« Futter erhält er Kanarien-, Hanf- und Rübsamen, man achte aber darauf, e» nur von einem zuverlässigen Geschäft zu beziehen. Hin und wieder gebe man ihm auch ein Salat- oder Spinatblättchen oder etwa« Vogelmiere. Sollte der Vogel stch erkältet haben, wa« man seiner Stimme leicht anmerkt, so lege man ihm «in Stückchen Süßholz in» Trtnk- Wasser, stet« sorge man dafür, daß sich ein Stück Sepia im Bauer befindet. Eine gesunde Uebung, die jeden Morgen vor dem Ankleiden und jeden Abend vor dem Auskleiden während einiger Minuten vorgenommen werden sollte, ist folgende: Man heb« die Arm« seitwärt« bi« Schulterhöhe, bringe sie recht lang gestreckt nach vorn zu-sammen, breite sie dann so weit wie möglich au«, atme dabei tief und halte den Körper steif, wiederhole die» mehreremale. Dann hebe di« Arm-hoch senke st« bi« zur Schulterhöh«, wikderhol« die» mehrmals, beim Erheben d«r Arme muß eingeatmete beim Senken ausgeatmet werden. KalteRtiSspeistmitFrüchten Ein Pfund vom besten Rei» wird gebrüht und im Wasser halb gar gekocht. Dann gießt man letztere« ad, spült den Rei« gut in kaltem Wasser und läßt ihn auf einem Durchschlag« abtropfen. Ein halbe« Pfund Zucker. Zitronenschale, Zimt und wenig Wasser werden gekocht, dazu gibt man drei-viertel Flaschen Weißwein und läßt e« aufkochen. Den halbfertigen Rei« schüttet man nun hinein, läßt ihn einmal auskochen. Und dann an der Stitt de« Feuer» langsam w«ich ziehen. Ist er fertig, läßt man ihn abkühlen und »lischt ein kleine« GlaS guten Rum darunter. Er wird auf einer flachen Säiüssel bergartig angerichtet, mit dem Messer glattgestrichen und mit einge-machten Früchten, G«l«e oder einge-zuckerten Apfelfinenscheibchen möglichst dicht in hübschen Mustern belegt. Nummer 29 Keltische Wacht Lette schen Nationaltage» einem bestimmten Zwecke zuzuführen. Könnte nun diese Jdealmarke, die »öklig ein Jahr voiher in Verkehr gesetzt würde, nicht der Werbebote sein? DaS Erträgnis der« selben wäre dann der Sammlung vom National-tage hinzuzufügen. Wenn es vorläufig schon nicht möglich ist, für alle deutschen Schntzoercine zusammen eine oder einen Satz gleicher Wehr-schatzmarktn zu schössen, so scheint mir doch, daß der Ausgabe dieser Marke, neben der jeder Schntzoerein noch seine eigenen Marken beide-halten könnte, nichts im Wege stünde. Damit wäre wenigstens d r Anfang zu einem wirklichen deutschen VolkSstempel gefchuffcn. Hoffen wir von der Zukunft, daß sie uns bald eine Klärung in die ganz veiworrene Wehrfchotzmatkenfrage bringe. Trieft, am 3, April 1909. Karl M a n h a r t, dzt. Schriftführer der Südmark-MännerortSgruppe Trieft. Politische Rundschau. Die kommenden Landtagswahlen und die slovenifchen Parteien. Schon vor einigen Wochen hat die sogenannte liberale Partei der slovenischklcrikalen Partei de» .Vamps bis ausS Messer angekündigt. W r können also einem erbitterte» Wahlkampfe zwischen den bei-den slovenische» Parteien entgegensehen. Am Sonn-tag hielten die liberalen NarodnjakS im Rarodni Dom in Eilli eine angeblich von mehr als isOO Vertraueiismänueiu besuchte Versammlung ob. Es wurde beschlossen, in allen slovcnischcn Wahl-bezirken antiklerikale liberalnalionale Kandidaten zu unterstützen, ebenso die Kandidatur des Abgeordneten Dr. Ploj gegen den klerikalen Kandidaten. Für das slovenische Märktemandat wurde Parteiobmannn Dr. Kukovee alS Kandidat ausgestellt. Für alte deut' schen Städte- und Märklemandate wurden slovenische Zählkand da'en nominiert. Die Partei wiid ein Wahlmanifest ausgeben, in dem das allgemeine und gleiche Wahlrecht sür den Landtag, die Errichtung eines LandevkullurrateS mit slovenischer und deutscher Sektion, nationale Teilung deS Landesschulrates und Anstellung slovenischer Beamter bei den Landesämlern »ach d«m Piozentschlüssel der Bevölkerung als pro-grammatische Forderungen der Partei aufgestellt wer-de». (Diesen „Prozenlschlüssel" kenut man; er ver-langt »ichlS anderes alS die vollständige Slaviflerung aller Aemter. Ein geringeres Maß ist diesen Leuten nicht genügend, waS man ja auS der endlosen Sla-visierung aller untersteirischen Aemter ersehen kann. Wie wäre es denn, wen» sich diese Herrschaften einmal für einen Prozenlschliissel hinsichtlich der unter-steilische» Klerisei einsetze» würden? Bei dieser gibt es bekanntlich nicht einen einzigen Deutschen! lieb-rigenS mögen sich die liberalen 'iarodnjaks an ihr« Gesinnungsgenossen in Kram u d Böhmen wenden, wo diese die Herrschaft in den Händen habe» und zuers't diese bewege«, der deutsch n Bevölkerung den ihr gebührenden BerteilungS- und Anstellungsschlüssel zu gewähren!) — Die liberale Partei wird sieben selbständige Kandidaten ausstellen. In der Städte-kurie Cilli, Tüsser und Rann wird von slovenisch-liberaler Seite Dr. Guido Sernec als Zählkau-didat aufgestellt Die Partei brschloß auch die Kan> didatur des Abgeordneten Dr. Ploj gegen die kleri-kalen Bewerber zu unterstützen. — Die klerikalen Slavene» sollen wie wir hören, sieben Kapläne als Wahlwerber ausstellen. — Dr. Hrasovec will keine Kandidalur mehr annehmen. gu den Landtagswahlen. Am 5. d. M. wurden die LandtagSwahlen in Kärntrn mit der Wahl auS der Kurie des Großgrund-besttzers abgeschlossen. Der aus 43Mitgliedern bestehen« den Körperschaft gehören an; Zwei Deutschklerikale, zwei Stove,lischklerikale, denen noch der Fürstbischof zuzurechnen ist. Dieser klerikalen Minderheit steht eine geschlossene antiklerikale Mehrheit von acht-unddreißig Abgeordneten gegenüber. Sie wird gebildet auS einunddreißig Deutschnationalen und Deutsch-freiheitlichen, sechs verfassungstreue» Großgrund-besitzen« und einem Sozialdemokraten. Bon früheren Abgeordneten sind fünfzehn freiwillig aus drm Land-tag geschieden, einer im Wahlkamps unterlegen Dem Landtag gehören sechzehn neue Mitglieder an. Allgemein v»ird Leopold Freiherr von Aichelburg-Labia als künftiger Landeshauptmann genannt. — Bei einer Montag abends im Kasino zu Marburg abgehaltenen, vom Deutschen Vereine einberufenen Besprechung der Vertreter verschiedener Körperschaften wurde der Obmann des Deutschen Handwerke,Vereines sür Marburg, Herr Gemeinde- und Kammerrat Kral, als Wahlwerber für die allgemeine Kurie ausgestellt. Herr Kral erklärte, die Kandidatur anzunehmen. Patriotismus der liberalen Slovenen. DaS vernichtendste Urteil über die Österreich-frindliche Haltung des Hauptorganes der liberalen Slovenen „SlovenSki Narod", wird von maßgebender slovenischer Seite selbst gefällt, indem .Slovenec" in einer Besprechung über die Beilegung deS serbischen Konfliktes schreibt: „ Deswegen müssen wir anss schärfste die Politik der slovenische» Liberalen verurteilen. Die liberale Partei hat sich die ganze Zeit hindurch so benommen, daft es wahrlich eine Schande sür uns ist. Die Berichte des „Sloveiiski Wsliod" ans Belgrad waren derart, daß sie ganz falsche Ansichten von der Lage verbreiten mußten. Selbst dem Kronprinzen Georg, wenn er spät in der Nach! aus einer tüchtig betrunkenen Gesellschaft kam. konnten keine blutigeren Dinge träumen, als sie die Zeitungsenten des ,Slovenski Narod" enthielten. Im allgemeinen ist Georg der beste Typus der liberalen und nationalradikalen Politiker, auch unter den Slovenen und Tschechen, und ..SlovcnSki Na,od hat ihn tatiächlich zu seinem Ideal erwählt. Mit ihum Serbophilismus haben jedoch die liberalen Slovenen im Bunde mit den tschechischnationalen Sozialisten sehr viel dazu beigetragen, daß Oesterreich undSerbicnbeinaheBlut vergossen und beide ungeheuren Schaden haben. — In Belgrad war man so naiv, sobald ihnen im KaffeehauS irgend ein blutrünstiger Artikel des „SlovenSki Narod" oder eine Rede des Klofac zu Sesichte kam, fest zu glauben, dap im Falle eines Krieges alle Slovenen und Tschechen aus ihre Seite treten würden. Die slovenifchen Strahentafeln in Laibach. MÜ dein Anbringen reinslovenilcher Straßen-tafeln wurde am 8. d. MtS, wie die „L. Z." zu melde» weiß, an der »Opekarska cesta" (..Ziegel-straße") begönne» werden. Die Arbeiten, die eine geraume Zeit in Anspruch nehmen dürften, sollen nunmehr „in einem Zuge zum Abschlüsse gelangen". Ueberfall an der serbischen Grenze. Der Gendarmerieposten Skelani meldet: Montag abends wurte eine StreifkorpSpa» ouille bei Bujatlovic« Potok au der Drina vom serbischen Ufer aus von drei Reitern angeschossen. Die Patrouille erwiderte daS Feuer Ein Pferd wurde gelötet. Die Serben flüchleien gegen Rogatica. Bon der Patrouille würde niemand verletzt. Das Verhältnis zu Montenegro. Das halbamtliche „Fremdenblatt" stellt mit Befriedigung fest, daß die maßgebenden Faktoren Montenegros den Wert deSEntgegenkominenSOsttrreich-NngarnS, wie auS der heute veröffentlichten monte-negrinischen ?tote ersichtlich ist. richtig einzuschätzen wissen. Wiewohl formell an dieser Note manches auszusetzen wäre, wolle das Fremdenblatt darüber hinweggehen, einerseits um die Schwierigkeiten, mit denen die Politik Montenegros gegenwärtig zu kämpfen hat, nicht zu vermehren, andererseits mit Rücksicht aus dasitalienische Kabinett, dessen Eingreifen die rasche Beilegung der Schwierigkeiten herbeigeführt hat. _ Aus $Um und Land. Eoang. Gemeinde. Die Osterfestgottes. dienste finden am Ostersonntag (Predigt: Pfarrer May) und Ostermontag (Predigt: Vikar Lohmann) statt. Das heil. Abendmahl wird nm Ostermontag gefeiert werden. Am Ostermontag abends treffen sich wieder Glaubensgenossen nnd deren Freunde im Sonderzimmer des Hotels .Erzherzog Johann." Kirchenmusik in Tilli. Am Ostersonntag wird in der deutschen Kirche in Cilli unter der Leitung deS Herrn Karl Bervar eine Jnstrumen-talmesie von August Weirich, Domkapellmeister zu St. Stephan in Wien, aufgeführt. Die Orchesterbe- gleitung wird von sechs Mitgliedern der Stadtkapelle besorgt werden. Bürgerliche Schützengesellschaft. Am Ostermontag findet aus der bürgerlichen Schießstälte ein ftestschießen statt. Beginn 2 Uhr »achmitlogS. Die Mitglieder werden ersucht recht zahlreich zu er-scheinen. Gäste sind willkommen. OsterKonzert. Am Ostermontag 8 Uhr abends findet im Deutschen Hause «in Konzert der vollständigen Cillier MusikvereinSkapelle statt. Die BortragSorduung ist folgende: t. Robert Stolz: „Lehar-Marfch*. 2. Oskar Strauß: Tiralala-Walzer nach Motiven der Operette: „Der tapfere Soldat". 3 C. M. v. Weber: Ouverture zur Oper: „Der Freischütz*. 4. a) I. Bach: „Frühlingserwachen" t>) E. Kaiman: „Mein Freund der Löbl" aus der Operette: .Sin Herbstmanöver". 5. I. Hamm: „Dreigcspräch", zwischen Flöte, Oboe und Elarinette, Flöte: Herr Kardinal. Oboe: Herr AlbaS, Klarinette: Herr Eckl 6. R Wagner: Große Phantasie aut Lohengrin. Pause. 7. Thro Rupprecht: .Till Eulenspiegel", Fantastisch grotesker, Konzert.Marsch, 8. OSkar FetraS: „Im siebenten Himmel", großes Po'pour.i. 9. Edm. EySler: „Schöne Frauen", Walzer nach den Motiven der Operetten Der junge Papa 10. Oskar Strauß: „Soldaten-Marsch" nach Motiven der Operette: Der tapfere Soldat. Ein Konzert des „Ersten fteirischen National-Salon-Quartettes" findet am Mitt-woch den 14. dS. im kleinen Saale des Deutschen HanseS statt. Das Onartett, welches auS erstklassigen Künstlern besteht, steht unter der Leitung des bekannten Musikdirektors Jgnaz Georg Lichtl, welcher als Biolinkammervirtnose sämtlicher Monarchen schon unter Kaiser Wilhelm I., Bismarck, n. s. w. einen Weltruf genießt. Es sei besonders erwähnt, daß dieses künstlerquartettauf einer große» Turnet durch ganz Enrvpa und Amerika befindet, und in Cilli nur ein einmaliges Konzert gibt. Eine hervor« ragende Spezialität des Quartettes ist der Xylophon Virtuose und Komponist R c ck e r, sowie der Flügel-horn-Virtnose F r e i d l von der königliche» preußi« schen Hofoper in Berlin. Beginn des Konzertes 8 Uhr abends. Frauenortsgruppe Südmark. Die Hauptversammlung der Frauenortsgruppe Südmark findet am Mittwoch, den 14. HS. 5 Uhr nachmittag? im kleinen Sitzungssaale der Gemeinde Eilli statt. Die Mitglieder werden umso dringender gebeten voll-zählig zu erscheinen, als Wichtiges in Erledigung kommen soll. Spar- und Borschuhverein in Cilli. Die Vorstehnug diesiS Vereines gibt bekannt, daß sich der K r e d i t« nnd V o r s ch u ß v e r e i n der Sparkasse der Stadtgemeinde Cilli a n f l ö st und dessen Geschäfte von dem bereits bestehenden Spar-und Vorschußvereine r. G. m. n. H. übernommen werden. Ofterwetter. Die Sonne hatte Heuer mit den rauhen Nordwinden einen harten Kampf auszu« kämpfen. Wenn sie wähl end deS TageS ihre erwärmen-den Strahlen auch noch so verschwenderisch herabsendet, in der Nacht fegt der grimme Boreas immer wieder griesgrämig daher, verscheucht die lebenbringende Wärme und drückt die Quecksilbersäule im Thermo-meter wieder biS gegen den Gefrierpunkt herad. In den letzten Tagen wie des morgens das Thermo-meter blos 1 Grad über Null auf. Doch scheint die schon kräftige ^lprilsonne den Sieg über den Winter errungen zu haben und wir können auf schönes Ofterwetter hoffen. Bom Iustizdienfte. Die Richter Doktor Ludwig Bernhard in Arnfels und Dr. Hubert R. v. Karnitschnigg in Pettau wurden zur Dienstleistung in das Justizministerium berufen. K. k. Finanz-Landes-Direktion für Steiermark. Zufolge Erlasses deS k. k. Finanz» Ministeriums vom 19. März 1909 an Stelle der mit der Ministerial-Berordnung vom 2. November 1900, R.-G.-Bl Nr. 191, eingeführten, zum Preise von 7 h käufliche» roten Einzahlungsscheine zur Entrichtung von Steuern und anderen öffentlichen Abgaben im Anweisungsverkehre deS k. k. Po- spar» kassenamtes neue, zum Preise von 2 Hellern per Stück bei den k. k. Postämtern, dem k. k. Post, sparkaffenamte und den Postwertzeichenverschleißern erhältliche Einzahlungsscheine zur Ausgabe gelangen, welche stch von den alten Einzahlungsscheinen Haupt-sächlich dadurch unterscheiden, daß ihnen eine Korrespondenzkarte nicht mehr angehängt ist. Die k. k. Finanz-Landes-Direktion in Graz stellt daS Ersuche», dcS Publikum auf obigen Finanzministerialerlaß im redaktionellen Teile Ihre« BlatteS nach Tunlichkeit aufmerksam machen zu wollen. Seite 4 x-ui>che Wacht Nüinr.rr 29 Umlegung der Triefter Reichsstraße zwischen Cilli und Windisch-Feistritz? Die Gonobitzer Berge, die die Straße von Cilli nach Windisch Feistritz so unangenehm machten, als der Frachtenverkehr noch an die Reichsstraß« gebunden war die dem Radfahrer recht sauer werden und auch dem Automobil keine sehr erwünschte Fahrtunterbrechung find, sollen ihre Schrecken verlieren. Wie das „Grazer Vnlksblatt" erfährt, beabsichtigt die steiermärkische Stallhalterei. der Umlegung dieses Teiles der Triefter Reichsstraße ernstlich näherzutreten. vom Handelsgericht. Eingetragen wurde in das Cilli er Genofsenfchastsregister! Sitz der Firma: Hl. Geist bei Lotsche, Firmawortlaut: Vor» fchußkasfenverei» in Hl. Geist-Lotsche, registrierte Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung. Firmaän-derung in Spar, und Vorschußverein in Hl. Geist. Lotschc, registrierte Genofsenschast mit unbeschränkter Haftung. Lischung der alten SatztMgcn und Neu-eintragung der neuen Latzungen auf Grund deS Generalverjammlungsbefchlusfes vom 27. Mai 1906. Gegenstand des Unternehmens: Die Beschaffung der im Gewerbe und Wirtschaft der Mitglieder nötigen Geldmittel auf Grund gemeinschaftlichen KreditS und Verleihung der aufgebrachten Gelder an die Mit-glieder. Die Gewährung von Kredit an Nichtmit-glieder ist ausgeschlossen. Die Haftung der Mitglieder ist unbeschränkt, und zwar beträgt der Geschäftsanteil der Mitglieder 10 Kronen. Tag der Eintragung: 27. März 190». Ein Lustschiff gesichtet. Im Sanntale in der Nähe CilliS wurde am 7. d. von mehreren Personen ein lenkbares (?) Luftschiff beobachtet. Dasselbe lavierte in beträchtliche! Höhe in der Nähe des UrsulabergeS und nahm dann feinen KurS über die Mersliza gegen Süden zu. Gothaer Lebensversicherungsbank auf Gegenseitigkeit. Nach vorläufiger Feststellung wurden von der Gothaer Bank im Jahre 190S neue Versicherungen über 724 Millionen Kronen abgeschlossen. Dnrch Tod von Versicherten sind 22'4 Millonen Kronen und durch Ablauf der BklsicherungSdaucr 7-4 Millionen, insgesamt also 298 Millionen itronen Versicherungssummen im Vorjahre fällig geworden. Nach Abzug dieser Beträge ?owie deS wiederum sehr mäßigen vorzeitigen Abgangs erhöhte sich Ende 1908 der Gesamtbestand an eigentlichen Lebensversicherungen bei der Bank auf l15i3 Millionen Kronen. Durch einen Hengst getötet. Ein gräß-liche» Unglück brachte dem beliebten, redliche» und fleißigen Bauer Koban in Unterrothwein den Tod. Er hatte einen jungen Hengst, den sich die Huf-schmiede am Lande wegen seiner Böswilligkeit nicht zu beschlagen getrauten. Sie gaben dem Besitzer den Rat, den Hengst in Marburg beschlagen zu lassen, ivo man die nötigen Vorrichtungen für der« artige böse Tiere habe. Aber der Wagenschmied von Rochwein riet dem Koban, den Hengst bei ihm beschlagen zu lassen ; er wollte offenbar zeigen, daß er als Wagenschmied mehr verstehe vorn Hnfbe-schlage als' ein geprüfter Hufschmied. Aber die Kunst des flvrenischen WagenschmiedeS war nicht weit her; der Hengst fchlng bei der unsachgemäßen Prozedur den Unterkiefer deS Koban in Trümmer; am 2. d. erlag Koban im Marburger Allgemeinen Zkrankcnhanse nach furchtbaren Schmerze», seiner gräßlichen Verwundung. Koban hinterliißt eine Fran mit mehreren Kindern. Ein Grazer Pülcher. Vergangenen?onn-tag gegen 1 Uhr früh lärmte der Taglöhner Martin Wergles in Marburg durch längere Zeit und fchrie: „Wenn jemand zn mir kommt, wird gleich Blut fließe» \" Von einem Wachmanne zur Ruhe crmahnt, ergriff Wergles die Flucht. Der Polizeihund .Luchs" nahm jedoch die Verfolgung auf und hielt Wergles solange fest, bis der Wachmann nachkam. WergleS klammerte sich dort an einem eisernen Gitterzaun mit beiden Händen au und schrie: „Ich bin ein Grazer Pülcher, kenne die Gesetze und lasse mich nicht einsperren!" Nach Feststellung der Person deS Beanständeten wurde er freigelassen. (Da sich also die Pülcher in Graz eineS hohen Ansehens zu er-freuen scheinen, sei allen Wiener Pülcher« wärmstens empfohlen, sich in Graz ansässig zu machen.) Ein dunkler Fall. Am 19. März zechte der Spenglermeister Joses Sluga in Fraßlau in einem Gasthause mit mehreren Freunden. Als er schon stark.angelrunkcn war begab er sich nach Hause, und wurde von feinen Zechgenoffen eine kurze Strecke begleitet. Später fanden ihn Vorübergehende im Schnee liegen. Sie beförderte» ihn nach Hause und ließen ihn im Flure liegen. Als dann später seine Frau, die ihn mittlerweile in Fraßlau suchte nach Haufe kam. fand sie ihn aus mehreren Wunden blutend, bewußtlos am Boden liegend. Sluga starb am 30. März, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Die eingehendsten behördlichen Erhebungen konnten bisher kein Licht in dieses Duukel bringen. Wählerversammlung in Frieda». Wir haben bereits einen kurzen Bericht über diese Versammlung gebracht. Von einem slovenische» Blatte wurde sie als eine klägliche bezeichnet. Unsere Leser mögen aus dem ausführlichen Berichte, den wir nun bringen ersehen, ob daS Blatt recht hatte. Sonn» abend erstattete der ReichsratSabgeordnete Herr Landesgerichtsrat Richard M a r ck h l vor feinen im Gasthose Bauer außerordentlich zahlreich erschienenen Wählern einen sehr ausführlichen Bericht über die Tätigkeit des Abgeordnetenhauses und über seiue eigene Tätigkeit. In einer großangelegten eineinhalb« stündigen Rede wies er darauf hin, daß das nene Parlament während feines nun beinahe zweijährigen Bestandes seiner Aufgabe wohl nicht gerecht geworden ist, «voran hauptfächlich drei Umstände schuldlragend seien: die langen Arbeitspause», die Geschäftsordnung und der Natio»aliiätenftreit. Er erinnert an die Obstruktion der Tschechen, denen der gesetzlose Zu-stand viel lieber sei als ei» sür die Deutsche» halb-wegs annehmbarer Friede, und an die dnrch die Tscheche» hervorgerufenen wüsten Szenen im Reichs-rate, die deffen Schließung zur Folge hatte». Redner geißelt die slavensreundliche Regieru»g, welche die Slaven bei jeder Gelegenheit begünstige, was immer aus Kosten der Deutschen geschehe, die doch 69 v. H der unmittelbaren Steuern entrichten. Zum Danke haben in der verflossenen kriegsdrohende» Zeit viele slavische Abgeordnete entweder gegen die Rekruten« Vorlage gestimmt oder sich der Abstimmung enthalten. Ueberhaupt habe in der Zeit des Streites mit Ser-bien der PanflaviimuS in Oesterreich in bedenklicher Weise sein Haupt erhoben, wosür besonders Prag und Laibach die unwiderleglichsten Beweise lieferten. Daß es nicht zum Kriege gekommen, fei einzig und allein d.r unwandelbaren Treue unseres deutsche» Bundesgenossen zu verdanken. An' feine eigene Tätigkeit übergehend, erklärt der Abgeordnete, daß er die Vertretung der nationalen und freihrit-lichen Interessen feines Volkes stets als feine oberste Pflicht betrachtet habe, und weist ferner auf feine Anträge und Interpellationen in Notstandsan« gelegenheiten und die Bemühungen zur Beschleunigung der Fluß- und Vachregulierungeu hin. Auch für die Wünsche außerhalb feines Wahlkreises, so beispielS-weise namentlich sür die seitens der Stadt Marburg vorgebrachten habe er stets ein offenes Ohr gehabt. Ruch im Interesse der Landwirtschaft und deS Weinbau« habe er mit Eifer und mit Erfolg gewirkt, ebenso habe er sich der Handels- und Gewerbetreibenden angenommen und sei sür die Wünsche der Lehrer» schast eingetreten. Redner bespricht auch das Privat-beamtengefetz und de» Gesetzentwurf, betreffend die Gebäudestener. welche, wie die Sozialversicherung durch die Schließung des Reichsrates unter den Tisch ge-falle» fei. Schließlich bespricht der Abgeordnete die Bahnfrage Luttenberg — Frieda» und seine diesbezüglichen unnternomincuen Schritte, und meint, es sei berechtigte Hoffnung vorhanden, daß dieser Bau in nicht allzu ferner Zeit verwirklicht wird Der Redner schließt mit dem Wunsche, es mögen seine Wähler auch fernerhin so einig und geschloffen hinter ihin stehe» wie bisher, feine glänzenden AuS-führnngen, die wiederholt durch reichen Beifall ausgezeichnet wurden. Bürgermeister Kautzhammer dankte als Einberufer der Versammlung dem Abge« ordneten für seine erfolgreiche Tätigkeit. Nachdem diefer mehrere Interpellationen treffend beantwortet hatte, hielt Herr Dr. Delpin als Obmann dxs Deutschen VolksrateS für Untersteiermark eine begei» sternde Ansprache, in der er das verdienstvolle Wirken des Abgeordneten hervorhob und ihm hiefür den herzlichsten Dank zum Ausdrucke brachte. Zum Schluß« beantragte er nachstehende Entschließung, die unter lebhafte» Heilrufen einstimmig ange-»ommen wurde: „Die heute verfammelten Reichs-ratswähler der Stadt Fliedau danken ihrem fehr verehrten ReichsratSabgeordnelen Herrn ^andeSgerichts-rat Richard Marckhl auf das herzlichst« für feine unermüdliche und erfolg»eiche Tätigkeit und sprechen ihm ihr vollstes Vertrauen aus mit der Bitte, auch weiterhin für die Interessen des Deutschtums und insbesondere auch der deutsche» Stadt Frieda», so tatkräftig einzutreten wie bisher." Der Reichsrats-abgeordnete dankte für das ihm in so schöner Weise bewiesene Vertrauen und richtete gleichzeitig an den Volksrat die Bitte, ihm auch in Zukunft fein« wir-kungsvolle Unterstützung angedeihen zu lassen Unter den erhebenden Klängen der .Wucht am Rhein" fand die Verfammmlung einen würdigen Abschluß. Abschriften von Wählerlisten. Räch der LandtagSwahlordnung Ist die Einsichtnahme in die Wählerliste jetermann gestattet. Irgend einem «indischen Schreiberletn war die« natürlich i» wenig und er wollte die Wählerliste in aller Gemütöruh« beim Stadtamte abschreiben. Dies wurde ihm im Sinne d<3 Gesetzes verweigert. Die Statthalter»! hat nun, was man ja übrigens erwartet hat, entschieden, daß die Abschrift-nähme der Wählerlisten auch gestattet sei, und »war deswegen, weil sie im Gesttze nicht ausdrücklich verdaten ist. Im Gesetze ist auch nicht ausdrücklich verboten, daß die Herren Wähler die Listen zu ihrer Bequemlichkeit tt^tr Nacht auSleibtn kSnnrn, und e» steht demnächst zu erwarten, daß die hohe Statthalterei den windischen Schreibern auch diese Bewilligung in ihrer unvergleichlichen Hulv und Gnade erteilen wird. Wir sind über-zeugt, daß ein deutschnationaler Abgeordneter sich wird finden müssen, der im Landtage gewisse Kriechereien entsprechend beleuchtet. Südmarkbücherei. Jene AuSleiher von Büchern ans der Südmarkbücherei, welche »och Bücher in Händen habe», werden gebeten, dieselben im Lause der nächsten Woche beim StadtamSsekretär, Herrn Hans Vlrchinger abzogen. Nach Abschluß der Inventur, der Ende der nächsten Woche erfolgen bürste, wird die Bücherei wieder ei öffnet. Die Ansleihstunden werde» dcka»»t gegeben werden. Aus dem Zlnterlande. Windifch-Feiftritz. (Bon den beiden Schutzvereine».) Samstag abends fand in Nasteigers Gasthaus «in vo» den beide» Schutzverein«orl»grupp«n veranstalleter gemütlicher Abend statt, der gut besucht war. Spiele, muntere Scharlieder, sowie einige von der Sängerrieze de» Deutschen Turnvereine? wieder gegebene Chöre trugen da« ihrige bei, daß der Abend in höchst gelungener Weise vertief. — Da» Marburger Schauspiclensemble mit Herrn Oberregisseur I. Fleischer an der Spitze, gab Montag und Mittwoch bei für nnstre Veihältnisse gutbesetztem Saale de« Hotel» Neu-hold Th atnatende und zwar wurde am Montag die Novität „Die Diebin" von Lellan und au, Mittwoch Schnihler« .Liebelei' gegeben. DaS Tcbauipirl „Die Diebin' bot so recht ein Meisterstück deS Marburger Schauspielpersonale« und man muß sagen, d-ß all«« voll deS LobeS war. Vor allem erwähnen wir Fräulein Falkenried al« Leah. Herrn Egerer al« Kleschna und Herrn Fleischer al« Abgeordneten Eylvaine. die so recht den wahren Charakter de« Stückes offenbarten. Das Gleiche gilt auch vom zwe-ten Stücke. Wir können nns nur gratulieren, wenn Herr Fleischrr fein B«r sprechen, al« zukünftiger Theaterdirektor de« Peltzuer Etadttbeater« auch b«i unS wöchentlich einmal zu spielen, halten wird und sind gcwiß, daß sowohl Herr Fleischer al« wir auf die Kosten kommen werden. — Dienstag fand im Gasthof Wregg die Hauptversammlung unsere» Turnvereine« statt. Sprechwart Petzolt begrüßte die Erschienenen, worauf vom Schriftführer Herrn Oberlehrer Kolletnig ein ausführlicher Tätigkeitebericht vorgetragen wurde. Der Berein hatte auch im abg«-laufeuen Jabre vollauf seine Pflicht erfüllt; obgleich klein, so kann er doch auf ein schöne« Stück vollbrachter Arbeit zurückblicken. Sehr befriedigt wurde der Bericht de« Säckelwarte« zur Kenntnis genommen, den die Herren Ob.rlebrer Schiestl und Lehrer Schmid über-prüften und für richtig fanden. Herr Oberlehrer Schiestl dankte dem Säckelwarte Herrn Leitgeb für leine Müde-waltung und beantragte die Entlastung de» letzteren, was geschieht. Einen ausführlichen Bericht brachte auch Turnwartstrllrertreter Herr Arsenschezg d. I, sowir Chormeister Lehrer Sernko, ersterer über d r Turnbesuch. letzterer über die Sängrrriege. welcbe erfreulicher-weis« in so kurzer Zeit einen solchen Aufschwung zu verzeichnen hat. Bei der vorgenommenen Neuwahl wurde Herr Apotheker Petzolt zum Sprechwart. Herr Ober-lehrer Schiestl zum Schriftführer gewählt, da der ge-weteue Schriftführer Herr Kolleinig wegen Arbkitsüber-bürdung die stattgebabt« Witderwahl ablehnte zum Säckelwarte Herr Leitgeb, zum Turnwart Herr «rfen. sch g d. I., zu d-ssen Stellvertreter Herr Je»>itsch Josef, zum Sangwart Herr Sernko, zum Zeugwart Herr Mattusch Heinrich zum Hornjuvker und Noten» wart Herr Müller und zum Fahnenjunker Herr Potlchiwiuschcg gewählt. Alle ei klärten, dir auf sie g«« fallen« Wahl anzunehmen. Herr Sprechwart P-tzolt gedachte hierauf der verstorbenen Mitglieder Maltulch und Schön, die treu dem Vereine zur Seil« standen, worauf sich die An»es«nd«n zum Zeichen der Trauer von den Sitzen erhoben. Weiter« wurde beschloss«», daß di« Turn- und G«sangSstund«n die gleichen bleiben wie im Borjahr«. Bei den freien Anträgen wurde der Antrag deS Herrn Petzolt. den Holzbarren der deutschen Schule zu schenken, freudigst begrüßt und zum Beschluß erhoben, so auch der Antrag de« H«rrr> Arfrnscheg, mit Heatjche Wacht Seit« 5 drr Jugrndrieg« w!«d«r zu beginnen, welch« zu letten Herr Arlrnscheg versprach. Gleichwie im Borjahr« wird auch b«u«r Mitte Juni die Sonnwendfeier abgehalten werden. Mit DaiikrSwort«» an die Erschienenen und mit der Bitte auch weiterhin treu und einig für den Berein «iozusteh«». schloß der Bo,sitzende die «er-sammlung. St. L«onhard. (Vom Kontrollor Krajne.) Welch furchtbaren Grimm unser Steuer-kontrollor Franz Krajn« entwickelt und welchen Haß «r in stch birgt, sobald er eine« Deutschen ansichtig wird, wenn gleich letzterer auch niemandem etwa» in den Weg legt, möge man au« nachstehende», Borfalle, der stch vor nicht all,»langer Zeit abspielte, ersehen: Im Gasthause Aubl saß bei einem Glase Wein der hiesige Finanzwach Oberausseher Iurko allein an einem Tilche und hatte eine Schacht«! Schulvereintzünder vor sich. Richt lange darauf kam Sleuerkontrollor Krajoc in da»stlbe Lokal uud ging an dem Tisch« vorüber, aber natütlich nicht, ohne seine ihm stet« eigentümlichen Bemerkungen ,u machen. Al« er dieser harmlosen Schachtel ansichtig wurde, setzte sich er. dem überhaupt jeder Deutsche von weitem au«juwe!chcn sucht, neben Iurko und stänkerte denselben mit den Körten: ,'laki nurodnjak ate vi t ?• Man sieht also darau«, wie grenzenlos die Frechheit diele« Windiicken ist, fit zu einem Menschen zu setzen und ihn windisch anzured.-,,. trotzdem er von demselben ganz genau w«iß. d»ß er ein Deutscher ist. Hochenegg. (Suppen an st alt.) Im abge-laufenen Monate wurde an der deutsche» Schule die Suppenanstalt geschlossen. Im Ganzen wurden 1141 Portionen eingekochter warmer Suppe an die au«wärt« wohnenden Kinder verabreicht Die Schulleitung dankt al»en Persönlichkeiten uid Instituten für ihren bewtr fetien nationalen Opfermut. Der Schulbesuch war in de» Wintermonate» trotz de« massenhaften Schnee« ein ausgezeichneter, wa» nickt in letzter Linie der Suppen anstalt zuzuschreiben ist. Rohitfch. (Verschiedenes.) Der Bezirks-ob»,an» Herr Direktor Simouy und der P'arrer Herr Merkus wurden mit dem golvetten Verdienst-kreuze mit der Ärone ausgezeichnet. Der Lehrer Herr Franko Ferner wurde als definitiver Schulleiter nach Winzerdorf versetzt. — Wir werden über beides in der nächsten Blattfol^e ausführlich berichten. Neuhaus. Wir erhalten von dort folgende Zuschrift: Wir haben schon seit längerer Zeit mit einigen Jrdividuen zu tun, die durch ihre Hetze gegen alle» Deutsche, bei der sie sich der gemeinsten Mitteln bedienen, den sonst so freundlichen Kurort un-leidlich zu mache» Und so darf man stch nicht wundern, wenn von Jahr zu Jahr weniger Kurgäste Neuhau« besuchen, wodurch insbesondere die hiesige Bewohner-schaft, wie auch alle Steuerträger SteiermarkS Schaden erleiden. Wir werden un» gelegentlich eingehender mit die'er netten Gesellschaft befassen, heute wollen wir nur da« jüngste Mitglied dieser Klique, den Lehrer-supplenien Cyril Preqelj erwähnen, mit welchen un» der hochlöbliche Bezi'kSichulrat durch seine, vor etwa drei Vierteljahren erfolgte Versetzung an die hiesige Schule, beglückt hat. Diese« feine Herrchen hatte die 'Kühnheit, ungeladen bei der am 13. Dezember statt gesundene» Feuerwehrversammlung zu erscheinen, und dieselbe durch fortwährende . Zivio"-Rus« zu stören. AK stch nun der überaus serbenfreundliche Supplent zu Beleidigungin de» Vorsitzenden hinreißen ließ, sahen sich endlich einige handfeste Feuerwehrmänner veranlaßt, denselben an die Luft zu setzen. Dieser .Volksbildner', welcher zeitweise ein liberaler dann wieder klerikaler Slovene ist, weiß wirklich schon nicht, wie er die Bewohnerschaft unsere« Orte» belästigen könnte, und so kam er auf den Gedanken, zur nächtlichen Stunde in«-besonder« vor dem Fenster dcr »Ieliea" seine richt beneidenswerte Stimme hören zu lasten. Selbstverständlich ist e« nicht ausgeschlossen, daß seine Uhr meistenteils de» Morgen» zu spät geht und e« wäre im Interesse der Schulkinder dieselbe einer Reparatur zu unt-rzithr». Wir glauben gerne, daß bi» Betragen diele» jungen Supplenten seinem Borgesetzten Herrn Oberlehrer Voglar nicht gleichgiltig sein kann und müssen nur bedauern, daß die kompetenten Behörden ruhig zusehen wie Pregelj einem ausgezeichneten Lehrer urd hochgeschätzt«», in allen Kreisen beliebten Manne. Unannehmlichkeiten be-reitet. Man braucht nur die Kinder seiner Klasse zu becbachte», so wird man die traurige Erfahrung machen, daß stch dieselben ganz »ach ihrem viel zu wünschen übr.g lassenden Lehrer richten. Ein Grüßen dicker Schulkinder ist au»geschlosten; die Hüte mit rot blau-weißen Bändern geschmückt, treten sie in frechster Weise au>. Da« sind die Früchte eine» solchen Volk«bildner«. Ja, Herr Cy'il Pregelj. Sie können stolz auf Ihre Erfolge sein l" Sie können stolz sein, daß sich der hohe Bezirksschulrat doch endlich veranlaßt finden wird müffen, sie in ein Gebirg»dorf zu versetzen, wo sie im günstigsten Fall« Aufnahme findtn könnt«». Si« scheinen nicht zu wissen, daß man in einrm Lokrle den Hut vom Kopfe nimmt; ob Sie denselben auch während de» Unterrichte» auf Ihrem weisen Haupte behalten wissen wir nicht, scheint aber nach Ihrem Benehmen außer der Schule nicht ausgeschlossen. Wie schwer muß e« Ihnen gefallen sei», al» Sie unfreiwillig Ihr« Nationalkappe in Neukirchen hergeben mußten, da Ihnen ein Bauernbursche handgreiflich Schliff bei-bringen mußte. Run ja, da» macht einem Lehrer-supplenten nach dem Muster Pregelj nichts, wenn er 14 Tage lang eine verschlagene Rase hat, ebenso die wenig schmeichelhafte Nachrede der Bevölkerung. Da die besseren Kreise mit dem Verkehr diese» Herrn nicht einverstanden find, so sehen wir ja ein, daß er bemüßigt ist, sich be! dem Fräulein ..Ieliea' die Zeit zu vertreiben. Der Herr Papa scheint am Sonntag schon den väterlichen Segen erteilt zu haben, doch in später Stunde wurde er so aufgeregt, daß er durch Zerschlagen der Gläser seiner schlechten Laune Ausdruck gab. Wir wissen nicht, hat der Verkehr de« .kyril und Ieliea" den Herrn Vater in schlechte Stimmung versetzt, oder hat ihm der Kirchenwein sein weise« Haupt verdreht. Selbstverständlich scheint Herr Levstik daraus gerechnct zu haben, daß mau sich im Kurorte Neuhau« nur der sl»visck«n Sprache bedient; nach genügender Aufklärung wird ja der glückliche Herr Papa zur Ueberzeugung gekommen sein, daß Neuhaus nicht in Serbien zu suchen ist. Den Herrn Steuerofftzial tu« E'lli, der sich auch in di«s«r Gesellschaft befand, möcht«» wir aber auf-merksam machen, daß er In Zukunft Drohung«» mit Steuererhöhung und dergleichen, an solche, die nicht in sein Horn blasen unterlassen möge, da wir sonst gezwungen sind un« höheren Orte« zu erkundigen, ob die» ang-ht. «t. Herichtssaal. Noch einmal die SeptemberoorfSlle vor Gericht. Bekanntlich haben die Ereignisse, die sich im Monate September in Cilli und Pettau anläßlich des Einbruches windischer «okolvereine in diese deutschen Städle, abspielten, einen ganzen Ratten« schwänz von Anzeige», Anklagen und Slrasverhand-lungen »ach stch gezogen Wenn man den Verlaus dieser Verhandlungen verfolgt, so wird man die Wahrnehmung machen, daß in allen diesen Straf-fällen eine Person in den Vordergrund tritt, aus die alle Anzeigen zurückzuführen sind, die die wenig schmeichelhafte Rolle eines Zuträgers des „Staats-anwalteS" Dr. VekoSlav ttukovee bildete. Es ist die« der AllerweltS- und Kronzeuge Johann Vrciko. Dieser Zeuge war sowohl in C>lli, wte in Pettau überall dabei und hat alles gesehen. Nachdem man schon allg:mein an die Vorfälle vom September gar nicht mehr dachte und die gerichtliche» Nachspiele für abgeschlossen hielt, hat dieser „Allerweltszeuge" Johann Vretto Herrn Dr. Kutovec das Vergnügen bereitet, noch einmal die Angelegenheit vor die Gerichts-schranken zu zerren. Gestern hatte sich vor einem hiesigen Erkenntnis--senate unter dem Vorsitz« des k. k. LandeSgerichtS-rate Dr. Schüftlein dcr 23jährige Michael Lednik wegen Verbrechen« der öffentlichen Gewalttätigkeit zu verantworten. Die auf Grund der Vretko'ichen Angaben ausgebaute Anklage legt ihm zur Last, daß er am 20. September um Y.8 Uhr, also unmittelbar bevor daS Militär den Platz vor dem Narodni Dom räumte, unler den Demonstranten gestanden sei und seinen Hut, den er in der Hand hielt, mit Steinen angefüllt gehabt habe, offenbar nur zu dem Zwecke, wie die Anklage meint, »m die Steinwerfer mit Steine» zu versorge». Der Beschuldigte stellt dies mit aller Entschiedenheit in Abrede Er behauptet, zur kritischen Zeit überhaupt keinen Hut gehabt zu haben, da ihm derselbe um 6 Uhr nachmittags bei dem Rummel am BiSmarckplatze abhanden gekommen. waS auch durch die beeideten Aussagen von fünf vollkommen einwandSfreieit und glaubwürdige» Zeugen bestätigt wird. Der einzige Belastungszeuge ist wie in allen frühere« Fälle« der allwissende und all-gegenwärtige Vreiko. Gegen die Beeidigung dieses Zeugen verwahrt sich der Verteidiger deS Beschuldigten Herr Dr. Zangger mit aller Energie. Dr. Zangger weist zunächst daraus hin, daß Vrecko infolge eines Malarialeidens an zeitweiliger Trübung des WahriiehmungvermögenS leide, daß sich diese Zustände, die sich namentlich in einer Trübung dts Gehör- und GesichtSsinneS äußern, besonders nach einem Anfalle bemerkbar machen und daß es fest stehe, daß Vrecko gerade am 20. September vormittags einen Anfall hatte, lieber seinen Antrag werden die Gutachten der Sachverständigen in Graz und Prag verlesen. Das Prager Gutachten sagt u»ter anderem auch, daß eS möglich sei. daß bei Vrecko am 20. September irgendwelche das Wahrnehmung^ und Erinnerungsvermögen beeinträchtigende Erfchei-nungen vorhanden waren : dafür spräche» die eigenen Angaben deS Wrecto, daß er damals Nebel gesehen und Thrgeräusche gehabt habe. Dr. Zangger bespricht weiters in aussührlicher Weise die Unklarheiten und Wiedersprüchen in de» Aussagen deS Dr. Vrecko in den frühere» Straffällen, besonders jene in den Fälleil Derganz und Hren. So habe Vrekko als BelastungS-zeuge gegen Derganz auf die Frage, wie er dazu gekommen sei, überall dabei zu sei» und alleS zu sehen unter Eid erklärt, er sei von der sozialdemo-kratischea Partei aufgefordert worden, aufzupassen, daß sich kein Sozialdemokrat an den Ausschreitungen beteilige. Dem Parteileiter gegenüber gestellt der diesen Auftrag bestreitet. ändert er seine Aussage dahin, daß ihm dcr Friseur Änderwal', der auch Sozialdemokrat sei, dazu ausgesordert habe. Im Falle Hren, habe er »nter Eid ausgesagt, trotzdem ihm .hren in's Gesicht sagte, daß er lüge, Hren habe zwei Slovenen blutig geschlagen wahrend die Beschädigten offen erklärten, daß ihnen Hren, denn sie gnt kennen nicht» getan habe. Dr. Zangger bringt unter andern auch noch eitlen Brief zur Sprache, den Vrecko an ihn (Dr. Zangger) ge-schrieben hat, in welchen, er dadurch einen Druck auf ihn als Verteidiger auszuüben suchte, daß er darin behaupte, ein höherer deutscher Staatsbeamter habe ihn (Vrecko) durch ein Geldgeschenk zu einer salschen Zeugenaussage zn verleiten gesucht. (Diese Geschichte ist gänzlich erfunden. — Anmerinng der Schriftlemmg.) Dr. Zanager ersucht den (Berichts-Hof von dcr Beeidung dieses Zeugen abzusehen. Der Gerichtshof entspricht diesem Antrage nnd vernimmt Vrecko ohne Beeidigung. Vrecko bleibt bei seiner Behauptung. Die Zeugen Capellari, Zidar, Lknez, Autiicher und Zwettv geben unter Eid an, daß ^edinek zur kritischen Zeit keinen Hut gehabt habe. Auf die Frage des Verteidiger«, wie Vrecko dazugekommen sei, in so vielen Fällen den Anzeiger zu machen, gibt dieser zunächst aus-iveichende Antworten; vom Verteidiger in die Enge getrieben, gibt er wenigstens bezüglich des Falles Derganz Aufschluß und sagt, eine Slovene müsse sein Gespräch mit Nasko belauscht haben, denn am nächste» Tage sei Dr. Kukovec zu ihm gekommen und habe ihm gesagt, er müsse alles angeben, was er wisse. Die Verhandlung wurde über Antrag de» Staatsanwaltes Dr. Payer behufs Vernehmung neuer Zeugen vertagt. Windifche Boykotthetze. DU Art uird Weis«, wir unser« völkischen Gegner die maßlos« Bovkotthetze gegen die deutschen Gewerbe-tr«ib«nde» und Geschäftsleute» betreiben, beleucht«! in krasser Welse folgender Fall: Bon der windisch«» Lieb-haberbühn« wurde im Narodni dom zu wiederholten-malen da« Stük „Martin Kerpan" gegeben Die Räid«r d«r Thcatrrzettel war«» mit den Firmen der slovenische» GkschästSleut« unter der Deois« .Svoji k Svojim' bedruckt. Da« Stadtamt ließ dies« Z«tt«l konfiSzitren Seite 6 Deutsche Macht Nummer 29 und ei stattete die «njtigt. Vom f. f. «e,irk«gerichte wurden deshalb nach ^ 2ki Pr. K. und 8 12 R. G. Anton Eeme zu 20 Kronen, Rafael Salmic, Franz Stlgllc, Rudolf Ekermecki, Sltte Sah und Josef Bursik »« 5 Kronen Geldstrafe oder der eventuellen Arrestrafe verurteilt. Bei dcr dieser Tage vor dem k. k. Krei«gerichte durchgeführten Berusung«verhandlung wurde da« erst-richterlich« Urteil vollinhaltlich bestätigt. Eingesendet. Häuseranstriche. 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