HDRri» Mdhole«. V - el»A»u«i»«e» ow «»Ml owl^ Io««A vetet««h Mc» 4. w tO MW» »Ml »w MqDk« »» »^ w «IM DM?» H«I Früftgebutt und Miß- M a r i b o r, 22. März. Die beim Zusammenbruch ider. «lhomali-gen Monarchie cchgeschilossene ferbtsch-kroati-sche Ehe, mit ihren leidenschaiftliic^n und stürmischen Bogleiterscheinungen, hst her Ersvlfl einer Art BersöhmlngScrktes, ldem die Anerkeni^g deS früher geborenen >ö>pröblings derBerfassung vorausgegangen ist. DieV e r f a s s u n g — der einber« nehmliche Ausbau der gemeinsamen Heiim« ftätte und daK N d g e t ^ die ein-derneHqnliche Aufteilung und Vevwenloung der zur Verfügung stchenden materiellen Mittel zum gemeinsamen Wohle — das sind hie beiden Z^linge, welchen die besondere Aürsorge des GlternpaareS gewidmet ist. . Bei jeder Evzichung hä»»gt der EMg ilicht nur vom Erzieher» sondern in holhem Grolde auch von >den Eigenschaften des Zö>g-lings und nicht mintder alich von dem Mil-lieu alb, in dem fich der GvziehungSakt albspielt. ' Je>de Erziehung liegt in erster Rnie in öer Hand der Eltern und ihr (kfolg ist daS Resultat eines in vollem Einllang durchgeführten GystemS. Störend in diesem Ein-iist im gegebenen Falle lvie Verschie-deniheit in der Erziehung des Elternpaares seUhft llnd das ist der tiefere Grunld, daH der gemeinsamen Erziehungsarbeit der harmonische Zug, das Systom fchlt. DieS umso-mehr, als die vielen zur Familie gehörigen Vettern, Onkel, Tanten unid Muhmen, ihren Einfluß bei der Arbeit auch z>ur Gel-^ny zu. bringen suchen. Der ältere Zögling, die Verfassung, ist ei n e F r ü h-g e H u r t. Zu kilvz getragen, gav sie sogar iden An^ß, ihre LegitimMt zu bezweifeln. Und sogar heute noch gibt eS so manchen Vetter und Oltkel, die on diesem Zweifel sesthalten. DaS asletn ist noch nicht der einzige Gruttd der Vernachlässigung, unter der dieser Zölzling leidet. Auch diejenigen, die ihn Vr legitim halten, . sind daMher nicht yan^ß ein dg, wa» au< i!hm werden soll. Die einen wollen ihn kurz, die milderen lockerer halten/, den einen ge^en seine Manieren nicht, dem anderen die Ar», wie er angezogen wird. Kurz, dieferZögling ist der Prügelknabe der ganzen Verwandschaft und deS-h a l b i st eS kein Wunder, daß er nicht recht gedeihen kann und i n. seiner g e i st i-yen un»o leiblichen E n t w i ck-^unggurückbleibt. izDaS erste BerstSndigungS-Vudget, der zweite Zögling, ist.eine Mißgeburt. Seine auf-favenldlste Eigenschaft ist der ewige Hunger, pem die Eltern nici^ ßu widerstehen vermv-^n. Der Zöigling wird^ infolgedessen, koiste es was es «t^e, im Uobevmaß g<^füttert, aiber sein ^^deiben läht deHaD doch zu wün- Menstao »e> 23. MSrz t02S. Dr. NlnM auf dem Helmwege. Veograd, 22. März. Nach Meldungen aus ist Außenminister Dr. Riniis gestern abends von Parks abgereist. Die Verhondluu« gen des Außenministers in Paris «urdeu am Gamstag abends abgeschlossen. Die letzte Zusammenkunst erfolgte mit dem italienischen Gesandten Baron Avezzauo. Außenminister Dr. NinLi^ erklärte vor seiner Abreise den Journalisten gegeniiber: „Ich bin mit dem Ergebnis der Verhandlungen in Paris zufrieden. ES wurden Meinungen itber alle politischen Fragen ausgetauscht, die unseren Gtaat interessieren. Vor allem wurde die Mitglichieit einer engeren Zusammenarbeit unseres Staates mit Italien und Frankreich im Geiste deS in Locarno abgeschlossenen Vertrages durchberaten. Stallen und die SerllAtt llber eine mINtleurovLlstkk Konfnen». «om, 20. März. „Soriere della Gera" erklärt gegenüber der Meldung» die fich unter anderem auch mit den AusteilungSpliinen betreffs Oesterreich befaßt und eine Konferenz zwischen Italien, Frankreich und den mitteleuropäischen und Balkanstaaten angekiindigt hatte, diese Meldungen seien s« p^ntastisch und widersprechen derart der ÄS!^rigen Politik Italiens, das^ fie kein Dementi verdienen. Äne solche Konferenz ist weder vorge-sehen noch wahrscheinlich angesichts der großen internationalen Schwierigkeiten in Europa. Tatsächlich vertiefen pch bei den Val-kanstaaten die Sympathien für Italien, und Rom ist vor allem daran interniert, ange- Tob der KvMln Mutter von Dänemark. Kopenhagen, 20. März. Königin-Witwe Luise, die Mutter ltSnig Christians 10., ist heute im Schlosse Amalienburg in Kopenhagen im Atter von 78 5^ahren einer Lungen-entziindnng erlegen. Die Verstorbene, die eine Prinzessin von Schweden und Norwegen war, «ar mit König Frederic 18. verheiratet, den im Mai 1912 der Tod auf der Straße überraschte, als er während eines Ausenthaltes in ^mburg ohne Begleitung einen Abendspaziergang unternahm. Sie war die erste mls dem Hause Bcrna-!>otte gewesen, die einen Thron bestieg. Den Vornahmen Luise trug sie als Erbin ihrer Preußischen Urqhne, Königin Luise, derm gleichnamige Tochter an dm Prinzen Friedrich der Niederlande vermählt war. Die einzige Tochter Luise auS dieser Ehe wurde die Gemahlin deS schwedischen Königs Karl lv., deren Kind die eben verstorbene Dänenkönigin war. Sie widmete sich mit Eifer der Pflege der schönen Literatur und legte daneben ungewöhn'licheS Interesse siir kirchliche Angelegenheiten und Werke dor Wohltätigkeit an den Tag. sichts der Besürchtungen neuer Verwicklungen daselbst und angesichts seiner Adria- und Mittelmeerstellung; aber von neuen Verträgen und Ententen zu sprechen, ist sehr verfrüht. Italien hat keine HegemonieplSne, son dern nur die Absicht, seine wirtschaftlil?^n und politischen Interessen zu verteidigen nnd a« der Donau und auf dem Balkan eine Lage zu schassen, welche die Einhaltung der Friedensverträge sichert. Gegenüber Jugoslawien ist die Lage nunmehr ganz klar, ob der tkrgänzungSpakt zustandekommt oder nicht. ES hat sich zwischen beiden Ländern eine solche Freundschaft gebildet, wie noch niemals. Scharfe tarNfche Maßnohmen gegen Griechenland? Paris, 20^ März. Räch einer Meldung des „Newyork Herald" aus Konstantinopel soll die türkische Regierung die BeHürden in Kon-stantinopel angewiesen haben, Borbereitungen für die Beschlagnahme des gesamten grie chischen Besitzes iu Konstantinopel zu tresseu. -O- Sitzung der Skupfchtlna. Beograd, 22. März. Den Budgetdebatten wird das geringste Interesse zugewandt. Die Debatten entlvickeln sich vor leeren Galerien, Tri-bilnen. und. selbst vor leeren Abgeordne-tenbänkcn. Lebhaft ««ber ist es in den Couloirs, in d^nen die verschiedensten Kombinationen i'kber eine baldige Veränderung im Regime RR besprochen weiden. Man betont, daß die Regierlmg nach der Annahme des Budgets sosort eine Krise ansagen wird und daß eine Aenderung im Regime bereits in der ersten Hälfte des Monates April zu erwarten ist. UeberaN betont man, daß die jetzige Regierungsmehrheit arbeitsunfähig und Äs je^tt noch kein Punkt ihres Arbeitspro-granmls erledigt sei. schen Wrig. Nur der Bauch wächst, währenv alle an'deren Organe den Eindruck der Schwäche erwecken. Der Zöglinj!^ ist ein s^-reßsack und die stanze Ver-wange-Hracht? Stolz düvst ihr nicht ltoarviuf fein! Der Vorwurf sitzt unid die Eltern wÄren nicht Menschen, wenn die trübende Wirkung im VerWltnis zu einander nicht eintreten würde. Kann eS unter solchen Umständen verwundern, wenn n e u e r e K o m-hinationen in Erwägung gezogen werden, ja sogar von unwiderstehlicher Abneigung und bevorstehender Trennung gesprochen wird? Sei dem wie iimner, ^t»as eine blei^bt sicher, es bestehen zwei Sprößlinge, an deren Gedeihen invmer größere Berwanidschaists-kreise interessiert sind u n so darf wohl auch der ?fall erwartet werden, daß dieses gemein s a 'n? e Interesse e n d-l i ch a ll ch ein Produkt z u-standebringen w i r d, as g e-^ stt n d sein und alle Vorbedingungen z n IN Gedeihen ^ b oj t-tz e n wi r d. ^ A. 2. Rr. SS — 6». Jahrg. Di>e Skupschtina setzte die Debatte über daS Budget des Ministeriums für S o z i a l-p o l i t i k, die bereits Samstag begonnen wurde, fort. Die verschiedenen Redner betonten vor allem, daß die Regierung für die Sozialversicherung der Arbeiterschaft fowie für unsere Emii?ranten mehr tun müsse. Einige Redner berührten auch die Massenentlassungen der Bergarbeiter der Trifailer Kohlen-bergwerksgesellschafft. Der Minister schließ seine interessanten Ausführungen mit der Er klärung. daß er bei der Bergwerksgesellschaft zugunsten der Bergarbeiter intervenie r e?? werde. Um N.lö Uhr wurde die Debatte aibgeschlossen, worauf das Budget mit SAmenmehrheit angenommen wurde. prlbittvlt und die nanonalen Minderneiten. Beograd, 22. März. Im Dorfe BaSka T-pola in der Nähe von Subotica veranstaltete der Führer der felbständigen Demokraten Pribieeviü eine politische Versammlung. SS nahmen u. a. auch die Kriegsfreiwilligen sowie Deutfche und Ungarn teil. PribieevitZ sprach über die politische Situation sowie über die Stellung der selbständigen Demokraten gegeniiber den nationalen Minder, heiten und betonte u. a., daß unser Staat alle Staatsbürger anerkenne und die freie Entwicklung auf kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet gewähre, von den einzelnen Bürgern jedoch verlange, daß sie dem Staat gegenüber ihre Pflichten erfüllen. Sine chau-vinisttsche oder religiöse Partei könne die Interessen der nationalen Minderheiten nicht vertreten, sondern nur eine Partei, die alle Bürger im Staate umfaßt. Die Bersamm» lung verlies sehr ruhig und ohne Zwischen-sall. Die Reorganisation des BvlkerbundrateS. Warschau, 21. März. Sämtliche Blätter heben die guteli persönlichen Beziehmlgen zwischen der polnischen und der deutschen Delegation in Gens hervor n« p.irl^csin VON clncf ^ v.'unäerkaren Arbeit, 6i<; nur eine ^linute lijxltck clAULit. Sic - denüt-t öle Simon (^fsme ^ (drümc Limon) ri.ic'.i <^em >V58clien ^ «i>k c^er nassen I^derkiü ciliältllck. N L^eme, ?ttves' A ^ ^ t !;^-'.^:,?'- l ! i!! ? .) / « ."-. .1 A 'x ^ 61-^6 W6 Zclt'c'^t, cAc7 QÜ^'W eclüe!^ c!Icr'>tVt^5c?ic 'II Z-L^z'^cl^ QLr 5ie 5jc>, nl6U «n:!cre 5::il^olz .cl>eri. ZV ..>1" u 5!? iic! cir'iii^ v/.iz slcti 6urtji 7 7 jcl!ir? vZs Miilten wit'', li?gt i?;'.t vor. "Ilt: findc't M d?N Vl^'.N. 1l^. lüs 2.1. i/!i Vr?7'.'> i'tr.lt. ?'s'Z ^^er?n- qil!! dic^ kür Brlc!in.n'- Zonan^stell'inqen. >!!? dies.'iTl ,^'.rc'ckc m:> fiws'en ^bcion^orK f-o^'-ünde^ ist. Prä- dsr Au5!lotli'r.q is: Charles L.il^irop Vack, dor t?ls z^.'nnor und ^orsa'^r '.^ntcr ani!"'k?!ini!'i'ion ^?hilatc'li>tc'n ciuc' ?'er!?c'rr7.gend? N:>Is'' s'.'ies!. '^'^oi'''t5c'?i^or d^>? ?!''l5^'!esli'.ns'.^?5n'!tc'l!^ i'r ^ls^'rc'd 7s. ^^iü'tcn-fssin, l.l'^'nk.'.sls ein:? di'r üi.'d.vitc'ud^l^n Pbi-salellit?'.! d.'r ?^eroin'>c?.'on '^iaalen. ^ie ^ verspricht dik' wc^itans nivft.nqreichst^' i!'.id bednitend'^e 'u i?crd?n, dZ«.' jomcils auf dem s^'e^'iete dieser Lis^^haberc^i sta'^^ssttndLn hat. Eie ist i)urchc:us intcrnatton<ü, kennt also Unterschiede Mischen den bestiundiUen und lden chemals feindlichen Mächten, wis sie leider noch die roriährioe '"^'ariser Auöstel-lima ni?cken zu iniissen qlaubie, nicht. In t'!''lcn ihren ^-^luÄnci^en ist sie ^lZloss.iI. lZchon di^r Auestellunssörnum ein iu^ vierten Ttc'ä^'.vcrk oel'.'nener 5aal V5n .'^l).sX)'^ Quaidratfuß Fli^ch-^, scheinbar ohne Zwischenwände, macht i'.n Gvundrif; einen großartigen Eindruck. !^^n ihni sind in zwei Leihen lan^e Tafeln ausciestellt, wahrend unter den Fenstern, davon die Län^^vseiten je 12, die ^nerseiten je 9 h.^ben, noä) i'>2 quadratische Kähe jiir die Anöslellun^ eH??te.'lt sind, abgesehen von grcs^cn Näums" sü^: Ue ilelluns^^leituncs, die 'Prei^rich-er, >^inen drei-fcnlscr'aen usw. Auch ein !?'l)geschlos- sener ^'aal für die Presse ist vors>indLn. -Q- moraei? WZrS es cand. iug. Luis (^lerd Pcdlkcßuig, f 1I25. Ni'ugierili spros'^t nuZ s?uchtcm (Grunde (^in il,'ine'S Blilmlein in der Au, Es rc^t c:n Ltrauü) ."^ur ?.^?ors!?nst'.nide ^i^ crste .^inosp' ins .Hinünelsblau. Kcck und flaltc".'t leicht im Winde ?)as etsto 'irt:? 3^>i6)er.sirl>n, Tis Vir^e ftrcist die alle Nind?, Um Fri'ihling'^lleid nun aNLu^ich'n. 5'?i!d lüs^t das Lickn dii! kalte Erde, Tz wc'ät Leben al'.Z der lernst, Im Tale .ziehet eine Herde, (5in ^lranich^'tng hr>ch in dl:r Lust. Ein jun'ier ^^-aller taumelt trunken Im wa"un'n, hellen Tannsnschein. hat die Lei-ri)' ihr Lied gesung^'n — lind uw'.g^u wird es Frühli»ig sein! -ü?-VSM Taae. t. .Hol^o?!!lSzeichlNittk» des ?lbj^.'ordueten D». ttrlsogsno. Der Beograder fran.'zösische (^^^('sanNc Grenl-rd besuchte gestern don Minister a. D. ?lbgeordnetcn Tr. Prvislav Arisog o u 5 und iiberreichie il>m den Orden der Ehrensegion, der ^^r. (^^risogono ui'n: Pr^isidentcn der französischen Republik nrrli'^ben wurde. t. Ll). Geüuristng. 'Ter bekannte Ar.^t Herr ^llois PraunseiS feierte dieser Tage in Ljublsana seinen Geburtstag. t. .^. Au^ ?. ?sugust l. I. j sin.det in Vled ein Kongref; der jugoslawisch-.s<7'ec',:.slon'.otisch''n Ligen 'Zlc^nzy.^üens statt. t. Ter altesje Veos^rader Iourn'^lisL geftor, ten. Vie auZ Veograd gemeldet wird, ist d?rl dtr iilttste Journalist B.'cgrads ^ava i b a l i ^ gestorben. Er war riolle 25) Ial)-re l-'ndurch Tirektor des bekannten Bccara-^di^r Blatte'? „Narodni li.st", daS zur Zeit der l Obrenovic eine scharfe Preßfehde siegen die- se führte. Nach 1903 bekämpfte «»L Wi!nüuel von Äeni'ck?cn und ni:t eisciiicin d^'s NlMer!? 'ieisser!" .'(vinp! sah in di?? öl^iurole sicht d.'o .''7.^'!-b>'rwürzten. Mit einl^r 'lZ^x'lve-deö (^te!s er s. ine Faust zurück. Im ?lU u>?rsen sich als«' iün. ^ie .'^^austür nntrde vcn innen oeöfsnet. Aus der erschien nel'en der M^^qd des FuchÄvirte'.^ Z-c^.lvägenn. „'^'altet ein!" rief sie leidenschaftlich, ^es soll niemand inei^ ne.Nnegen leiden!" .^Fi'.nter^^lrne!'' heulte, gcllte, biüllie ec' ihr.^nlgeien. '^ilbre^t.'t .vaimt risj sich seinen Angre!« fern l0'5, schleuderte sie zurück nnd ergnif sein f^ietnl^r tnieder, mit dc^in Ant^n nach dem Türeiugang geiliichtet war. Cr hob es ;u wlichiigem ^^tolbenschlli.qe. Doch nun erblickte er (^'li'aoeth, deren anMwll attf ihm ruhte. Er lies; die Ä^asfe niedersinlen und starr:c Clisa-beth einen Augenblick an wie ein verwundetes stlinlnies Tie* „Die Lant^iäger! Achtung!" gellte eine ^tinrine. Ain Ende der Straße tünchte wirklich, im Lansschrit!^ anriiäenid, ein Trupp der >ourch ?tachbarn des Ftichswirtes von den: Krawall lbcnachrichtislten L'andsäger auf. Die Menge stob nach allen Seite^i auseinander. Als die Landjäger vor dem l^'aslhause '.nni'raten, waren die Nubeistlörer ohne Ans-n^?s?u?e uon der Ztraße verschwunden. A^l^ncch^ hängte sein (^^ewehr ilber und wandte sich l^'sisabeth zu. Sein Gesicht glühte noch von der Atzfregung «c.'s Ninczüainp» feo: ebcr er sü<)Ite die Glut doppelt heis^, venn er schämte sich seines Zorilesausbru-ch'^s. ..Fräulein ^-liiabech," scgte er nnt ver-schleierier ^tinnne, sch'.ver nach Worten sti-uiend, ging nicht anders als ntit Ge« walt!" Anlon hatte Fassnni^ und '?'Snrde schon tv!rdcrgewoi'.nen. Cr bezci^lu'.ete den Poli-^leiilieointen die Muien d<'r iiuakehler, so-lueit sie ihui l>esannt u>aren. . Die nleiisten sind iloch nicht lange in ^er l^^eget?d, sie M»en ans l^er nenei: Ziegelei oe.rrbe'tet." Die Magd ereiferte sich hektig ge^'en die !^ierl recher, wie sie die Leute nannte. „Und wie sie das Fräulein beschintpst haben die.^^Äluitkett!" (.'lisasieth, die still nnd bleich deni fltngen Forst.'r die .'^'»and .'^nin Dank entgegenstreckte. stthr zusulniuen. ^iraftlos fiel ihre .Hand in die Altbrechts, unÄ er ergriff loie schwache Mädchenhan'd nicht fest und warnt, ließ s^e nicht sÄhlen, wie sehr er sich lange, lange danach gesehnt hakte, sie innig ntit beiden .Händen festPchalten. Dann glitten die Hände der beiden Menschen toieder auseinander. Clisaibech a>hnte, was dieser ernste, aufrechte Mann Kr sie ompfanlo, und diese M-nung erhellte hur einen AugeMick ihre Schlverinut. Aber zugleich kam es ihr auch zitm Bewußtsein, daß Albrecht Haupt wie alle i'^tenschen es glattbte, was der PNel vovhin auf seine Art auöges^.rieen hatte. Wieder griff Graueti mi i>hr Herz. Albrecht Haupt aber rang seine Liebe nieder und neigte abschiednehmend wortlos daS .'^^aupt. <5lisa.beth schritt mit tränenverdunkelten Augen hinaus und barg sich in ihrem Zitnuier. Zn schwer, zu schnier war die L-ast! Ihre zart'en Schultern ertri^gen es nicht. Spät a.'bendS keihrte der Nachbar, der Au-gti'st nrvd Auma Bart^h naer Stadt gefahren hatte, allein init dom Gespann zurück. Elifabeöh ging in den Hof, Ivo der Helfer die Pferde a'bschirrte und versorgte. „'Schlinmt ist's," sagte der Mann be^rm-niert. „Der Ai;<.t hat gemeint, der August müßte sofort ins Krankenhaus gebracht wer-den, tnid als wir da ankamen, haHen die Lent' die Hände über Ven K^pf zusmnmen-geschlagen darüber, daß der August Ntit solcher Stichwllnde iut Arm nock iw«» denlang auf den Beinen gMisben ilst und sich dann gar noch eine zweite geholt lhat. Es wär' grad an der ersten übergenug gewesen, und die zwette Hütte eS auch m sich! Wenn gleich was Rechtes daigogen ge« tan woriven wär', gleich nach der ersten Sache, diann HÄtte es wahrscheinlich no>H glimjpfkkh ausgehen können, aber so — Der Sprecher seufzte schwer: „Ja, ja, wet kann aber auch gleich loarauf faminen! Ich, wenn's mir zilges^en wär', Hütte auch nicht viel davon hevgomaicht. Mein tzimm^ Fräulein, ich bin mal in eine Heugabel gefallen, alle Zinken sind mir ^ef inS Fleisch gefahren. Wie ein gespickter .<^se kam ich mir vor. Aber es ist alles wieder heil geworden. Ja, wer Unglück Haiben soll!" Eli!saibeth, das sei fem von mir!"" beteuerte der Bauer. „Nein', daS nun nicht, eS giny ncch gut ab, FrSulein, nur,' Ia, .d>n Arm ist weg, glatt weg! Den haben sie dem armen August schon nach einer h«lben Stunbe «O< geschnitten. Das Mtdchen mnNamtnevte fassunySloß «die breiten Schultern des MnnneS. ^Dee Avm verloren?^ Mummer v« vom 83. März WZS t» e b u r s e I ^ e > i u n Gettos k zusammen. In der kommiMon sind folgen deArbeitcrorganisationen vertreten: „Jugoslo vanska strokovna zveza" (Ant. DeriiL), „Sozialdemokratischer Gewer^chcrstsverband" (A. «y), ^Narodno-isocljawa zveza" (I. Svva« «»S), ^Unija" (F. Stovt), „Perbovd der Privatangestellten" sJ. Pctvjan) und (Verein der Bankbeamten" (F. Ckaza). Als Obmann der Kommission fun^ert der Obmann der sozialpolitischen Sektion des Gemeinderates H«r S t a b e j. In der ersten Sitziung wur-^ ein Arbeitsprogramm festgelegt und gleichzeitig die vorliegenden Gesuche um Unterstützung erlodigt. 13 Personen wurden UntexMtzungen zuerkannt, 2 Gesuche wurden zwecks Nachforschung in Gviden^ genommen und 7 wurden absck)lägig beschieden. m. Die Beerdigung beiden jlchistzier» te« Mörder tlahtiö und LiL fand vergangenen SamÄag abends'statt. Die Leiche-n wurden w schwarze Särge gelegt. Dem letzten Wunsche der beiden gemäß wurden die Leichen von Pater Paul eingesegnet und so-l^mr von t>cr Leichenbestattungsanstalt auf den Friedhöf i'lberführt. An diesem stillen BegrSVmsse nahm auch der Präsident des Senates OLGR. Sterger sowie der Stadt arzt Dr. W a n k m ü l l e r teil. Die wurden in ein Grab gelegt und im Beisein des Direktors der Bestattungsanstalt Herrn Gerbac verscharrt. m. ywderveranstaltuag. Eine Ainderver-anstaltung widmete das Ergebnis von freiwilligen Spenden von Dm. 4000 (viertau VWG c. Die Abhaltung des Gemerbetages in Eelje. Wie bereits berichtet, wurde in alten grögcren Orten, so auch in Celje, der 19. März als Gowerbetag gefeiert. Aus diesem Ankcyse fand um halb 10 Uhr im kleinen Saale des „Celisli dom" eine Festvorstellung statt, in der als Festredner der Direktor der Handels- und Gewe-rbekamnier 5)err Doktor Windischer auftrat. Der Redner Hefasjte sick) mit allen wichtigeren Ctandeöfragen und erntete silr seine Hochinteressanton und lehrreichen Ausfi'lhrungl-:: lebhaften Beifall. Der Versammlung iil'Lrbrnchten zwei Delegierte der Handels- und Gewsrbekammer in Zagreb sowie Vertreter des (^erbeftandes der Ztadt Kranj ihre Griisze, worauf sieben Reso lutionen angenoniinen wurden, di^ wir wegen ihrer Länge nur ausAugs'.veise wiedergeben: I. Die Gewerbetreibenden begrüßen den Entschluß der Nationalbcm? bezüglich der Gewährung von gewerblichen Krediten, und geben der soften Hoffnung Ausdruck, daß die Nationalbank das für Slowenien bestimin te Kontingent entsprechend erhöhen wird. Gleichzeitig wäre auch das Kredithöchstaus-inas^ von ÜOyO auf 10.lXX> Dinar zu erhöhen. 2. ?^st überzeugt von dem Bedürfnis guter und gründlicher FackpusbUdung sowie von dem grossen praktischen Nutzen der Fachschulbildung, stettcn die Versammelten an die Regierung das Ersuchen um eine intensivere Forderung d^^s Gemevbestandes und eine send) der Freiwilligen Feuerwehr und deren. ausgiebigere Unterstützung aus den StaatS-RettUNgseib!eilung. - DaS ^I^ehrlommando - Mitteln. Die bisherigen Kredite reiche-;: näm- spricht hicsür dem rührigen Dainenkomilee, WM den mngen und jüngsten ausülzenden l^eilnehmern, inebeso-nde^ der Leiterin des künjstkeri'schen Teiles der Veranstaltung, Frau Aa^llmeister Berta 2iegc ,feinen herzlichsten DaÄ oüs. m. Autounfall in der Sodna ülica. Ani Jö^efitage ereig-ziete sich in der Sodna ulica ein Äutouusall, l>er jedoch glücklicherweise keine Menschenlelben forderte. Der Vertreter der Fiat-Werke in Maribor, Graf Herber-stein, fuhr mit seiiienr Rennauto durch die Wiidenrainerjeva ulica. Als er die Sodna izlica passierte, kam im selben Augenblicke Baron AdamtL aus ^saktwee durch die Godna ulica gefahren und sties; mit voller Buck)t in das Rennauto, so daß dieses schwer beschädigt wurde. Auch das z-weite Auto Wurths arg zugerichtet. Die beiden Lenker stiegen Muh dem Unfälle ganz ruhig von ihren Kahrzeugen und reichten sich lächelnd die Hände, was bei den Zuschauern, die sich an der IwfMSstStte angesammelt hatten, große Heiterkeit hervorrief. m Anpflanzung »an Bäumen vor dem Hauptbahnhofe. Die Gtadtgemeinde gedenkt dieser Tage vor dein tzauptbahnhose eine Bäumreihe anzupflanzen. ' m. Vmbau des „Rorodni dom". Wie wir etfahren, gedenkt die „Posojilnica" den „Na-rodni dom" umzubauen und die Räu,nlich-keitkn M vergrößern. «. WttterungSumschlag. Den letzten ?al-i44, Uermohygroskop -^-4, Maxinialtempe-Patur V, Minimaltemperatur —1, Dunstdrucl h Millimeter, Windrichtung W, Bewölkung Dans, Niederschlag: Schnee und Regen. W. GtechviehmarV in Maribor. Auf den OM 18. d. M. aHgchaltenen Stechvichunarkt wurden insgesamt 12Z Schveine aufgetrie-Ken. Der .H'andel mar mittelmäßig. Verkmlst Wurden 43 Stiück. Die Preise 'Vlieiben unver-Dichert und Mrr: 5-6 Wochen Me Jung '^Ichweii« 90—100 Dinar, 7—9 Wochen 125 ^ ISO Dinar, 3—4 Monate 360 Di ^ 7 Nwnate 400-4W Dinar, 8—10 ^mwte 550—560 Dinar. Ein Kil^graimn !NÜ>g«wicht wurde mit 10.50—12.50, ^lachtge-lvicht mit 15—17 Di,rar veMt. In der r udig neues Pro- lich bei weitem nicht hin. 3. Wegen des stän dlg wachsenden ArbeitSmangels legt der G?-werbestand den größten Wert auf die Beteiligung an d- TKeater und chen noch auf weitere 7 Abende zurüctkehren mus^.te, kommt dieser Tcige ainh nach Maribor. Hier geben sie Tolstois „Ls^udeu Leichnam", OlScwski's Armut ist keine Sünde" und wahrscheii:lich Gogol's „^eircit". — diesem ganz eritklcissisil'n l^c?st>piel wird so-fortiiies ^jiescrvicren der Plütze wärmsten^ empfohlen. Bayreuths sechztgjahriges Inbiläum. Das secl^>:gsähriqe ^»ubiläuin des Boyreu^ ther Festsdiclhar^^e? c.n: 2s). ^^uli wi''^, 'da in diesonl Johre 'eil' Festspiele in Bayreuth auffallen, in ein großes Ri- chard Wagner-.^ion.zert unter Mitwirkung lhervori'asiLndc'r j^l^ünnler besiangen werden. Dergleichen werden s^nläßlich der Festspiele-irische des Bundes der Deutschen Jugend anr 22. /.loei Opern von Siegfried W.'^z^ner, die '.?e'n .^wmvonisten 'eiri-giert werden, iin Deutschen Ne.tionoltheater in Weinmr zur Aufi^ührung gelange!:. Bur^-Kino. Pen Montag den 22. b'.s einschliesslich Mittwoch den 2-1. Mär^^: „Die r?)te Lilie", Filmwerr aus dem Pariser Leben. Mit Ramou Novorra in der .Hauptrolle. — 8 spannende Akte. Der mit starker, sp.anne^der .Handlung ausgestattete Schlagersilin „Die rate Lilie", eine Begebenheit aus dem Pariser Leben, in Lessen Hauptrolle Nar.'.on Novarra wirkt (ein hervorrac^cnder FÜ-uschauspieler, der aus den Fi'lmen „Die Z^etilerin von Staul-bul" und „Der Gesänge: e von Zenta" selir ibekannt ist), wird cib heute Montag den 22. bis einschließlich Mittwech den 2i. Mär.^ in? Burg-.^ino vorgeführt. Es ist ein starkes, realistisches Stlick Lebi'n aus der Pariser 5'>ese, das uns da vor Augen gefülirt wird, und das Burg-5iino hat da^mit Kweifellos einen guten Griff getan. Apollo ' Kino. Heute Montag gelangt noch der Hii5.sch.! Film „Das Abenteuer einer Drautnacht" zur Vorführung. Ab Dienstag den 2.?. bis einschl. Donnerstag den 25. Mär^^: „Die El?cn von hsutc". Luxuriös«'r tolerierter Filul mit .stonrad Nagel. Beinhaltend die historische Erzählung vo-n der Tragödie des Liönigs David. Ans diesen, in Handlung wie Ausstattuug ganz hervorragenden Film u'.öchten wir hier ganz be'onderS aufnierksain niachen. Er behandelt in packenden, kolorierten ?^:ld^rn die ergreisende Tragödie des ^lönigs David u. ist dementsprechend auch die Anöschniüctung sowie die Regie hervorragend zu nennen. Die 5>auptrolle spielt ^lonrad Nagel, bekannt aus dL'M Film „Das Narrenparadics". Gporl. LeZyn äss l-ickt kslten! !.7er. .'>"1 int erspiel betain vollaus zu tun. Es /)attc bt^reits den Anschein, al? wüode es Ptuj noch gelingen, das Spiel, wenn nicht .^u i'^ren (^wnsten, so doch un« cittscs',ic'oen M-'Zuschließen. Vier Goals in den näch'sten 20 Minuten erhoben den Siiand auf 5 : liegen S^tiluß des Spieles gab der Schiedsrichter Clsmetersroß gegen „Maribor" („fovl"), welck)en er u n g e r e 6) t-fertigter Weise zwennal wiederholen lies^. Dies war für „Ptuj" der Rest. Die M>annschast spielte erregt weiter. Alle Bomi'chungen, den Goafftand zu erhöhen' scheiterten. „Mariibor" iMtzte dies geschicb' aus nn-d konnte noch in der letzten Minutt zun: letzten Male einsenden. Scbiedsrichtc» Herr N eme e war äusserst uusicher? au« ßerdeni lief; er sich des lästeren zu Partei' ischeu Entscheidungen Hinreisen. Dienstag den 23. März nm 20 Uhr: „Der Kaufmann von Venedig", Ab. D i.Eou-pons). Mittwoch den 24. d.: Geschlossen. Donnerstag den 25. d. um 15 Uhr: Volks-vorstellung „Die Zigeuner" (ermäßigte Preise). Donnerstag den 25. d. nm 20 Ukjr: „Der Evangelimaml" Ab. B (Coupons). 4^ Das Moskauer Kttnstlertheater (Hudo ')iestveniki) in Maribor. Diese weltberühmte Truppe, die jetzt in Deutschland mit «so gro-ßenl Erfolge gastiert, daß sie z. B. nach :?cün- S. S. K. Maridor - S. K. Vtuj S: 3 (3:0). Maribor in der ersten, Ptuj in dsr zweiten Halbzeit iiberlegen. ^Marilbor" wurde im gei'trigen Meisterschaftsspiel der Sieg nicht so leicht gemacht. Obwo!hl er technisch I'überlegen n^r, hatte er IN „Ptuj" einen ziemlich widerftandüsähi>gen Gegner, dessen '^Minnschast, besoi^derS das .'hinterspiel, mit seltener Aufopferung spielte. Der Goalnmnn war jedoch äußerst schw-ach und i-st iilM die .Hauptschuld an der Niederlage znzusc!)rei!ben. Ebenso waren die Flügel schwach; der rechte Fliigel muß erst Platz halten lernen. „Marilbor" diktierte nnlfangs das Teulpo, während sich „Ptuj" nicht so recht hinein-fini>en konnte. Erst n.?chdeni das erste Goal für „Waribov" gesatten unir, Leben in die Mannschast. Das Spiel nniude osicner. Die Gäste ka-uien des öfteren vor, jedocZi erfolglos. Schmie Flügeloorleger Ianl.''eten i'in Seiten-Ont. Die Airgrisse wechiselten ab. Der präzis kolnibinierende „Marilwr"-Sturnl brachte das Goal der Gäste osl'ui^als in arge «Bedrängnis. Iwei !!veitere Tore waren der Cnlfobg. In der ^ N'» e i r e n .'^^aübzeit lies^ Mor" stark nach, do6) si'ihrte ein ^-l^ersager des Pt!.rjer (^oaluranns zuni vierteil Treffer (1 : <>). Nun ilbernaibln „Ptui'^ das Konrmaudt> und lbrachie Angrifs aus Angrisf : StavÄ der Meisterschaft des Kreises Ma, rikor. SSK. Maribor 13 Punkte t8 Spiele), SV. Napid 12 (fZ spiele); SK. ?)!ura 2 i.7 Spiele); S^'t. Svoboda ohne Punkt l6 Spie» le). - Lokcilmeisterschaft dsr Reserven: SK. Svoboda 4 Punkte, Goalstand 5:7, 3 lsämt» liche Spiele); SV. Napid 2 Punkte, Goal» stand 4:2, 2 Spiele; TSK. Merkur 2 Punkte, Goalstand 5:4, 2 Spiele; SS5t. Mari bor, ohne Punkt, Goalstand 1:^^, 1 Spiel. : TS?1. Ä«crkur—M. Svoboda. Das gestri ge Spiel um die Lokalmeisterschaft der Re» serven kennte Merkur nach einem jederzeit überlege-neti 5viel sicher mit 5:1 s3:l)) für sich eutschl'idl'n. : Meistcrschafiswettspiele in Ljubljona. ^lirisa—'Sl^ail'iia 8 : 1 (3 : 0), Primorje— '^looan : 2 (3 : N, Hermes—Iadran 5 : 1. : Gradjanski—Ha;k 6 : 3 (.'i : U). Das M e ister sch'a ftswettspiel l^rad s ans ti—Da^k konnte ersterer mit 6 : ? für sich entscheiden. : Deros schlügt Dcmgorgen! Sportpalast in Berlin kam gestern der Borkamps um die Mittelgewichtsmeisterschaft von Europa ,^wis6>eu dem Verteidiger Devos lBel-gien) uud dem Deutschen Domaizrgen zur Ausiragtmg. Der stampf, der einen sehr interessanten Verlauf uahm, führte über die gai^ze Distanz von 15 Runden und ergab den Punttesieg des Belgiers. : Tennis an der Rivicra. Auf dcni Tennisturnier in Cannes trug Helen Witts einen leichlen Sieg über Frau >>ieavs uüt 6:0, 6:1 davon. Mi^ Bennett schlug Frau Platt mit 6:0. Iin gemischten Doppelspiel siegten Hek'-n Wills und der Franzose Eo6)et über Frau Westcott-Crepe-Wo?d mit 6:2, 0:1. Iut .'oerreneiuzelspiel sil^lug Eochet mit 0:0, 0:1 Duplaix. Schach. Das Stmmerlngkr Schach-tutnier. 11. Runde. Semmering, 21. März. Panhans-Tur-nier. Stland nach der 11. Nunde: Dr. Tar-talower NienvWvitsct) 8?.^ (1), Aljechin und Spielnunm je .Pro'essor V i d m a r, Iiulbii^steiu und Dr. Tarasch je Dr. Pasl'^a, Dr. Treybal uulo Gilg je Reti 5 N), ^vaiwwsti 1>^, Dawidson und ^jates j" 4, Gninfeld (1), i^ilmoch 3 (1), Mickiel ?, Roselli Seu.mering, 21. März. Panhans^Tur-uier. N. Runde: Zpielmaun besiegte B i d« IN a r, besiegte Reti, Aljechin besiegre Grünseld, Tartakl^er lpeiiegte i^'nwch, Pa-!es ^blZsiegte D^wildson, Iattowski besiegte No« selli; die 'i.^r'.ien TreOall : Nubinstein. NiemM'ilsch : Tarrtisch und Gilq : '.V':.<>'l remis. Nmmner vom1?>sG Alleriet. a. Die Hungerkur wird Mode. Zu den legten Befürwortern der Hungerkur scheint auch der Prm^ von Wales sich bekehrt zu halben. Auf einer Wnyreßdagnn'g in Ndayr-l^r hielt der englische Dhvoneribe eine Rede, worin er sich für größere Einfachheit im Essen und Trinken aussprach unio die Be« mevkung machte, daß der wvhl erzogene Mensch nicht mchr als vier Mahlzeiten am Tage einnehmen dürfe. Außerdem müßte dafür gesorgt sein, daß'zwischen diesen Mahl- zeiten noch genügend Zeit für Tanzvevan-»ftaltungen geschaffen wird. Gr erklärte da-Vei, dcch er sich en.tschlofsen Haide, nur M>ch am Abend Moihvl zu sinken, «Henso wie er künstiWn keien Zigarren mehr rauchet! würde, si^rn nur n-och Pfeife und Zi^-retten. a. Sine neue Mechode der Pe^rolemuge» wimmug. Ein amerijkcmischer Ingenieur, Leo Ranney, Hai dem ameriikanischen Bundesamt für die Petroleumindl^trie eins Denkschrift unterbreitet, in der eine neue Technik für die Gewinnung von Petroleum «aus den tieferen, bisher unzugän-glichen Schichten davgsstevt wird. Ranney schlSgl vor, an Stelle der bisher Michen Bohrme» Hoden einen Aöbau durch daS Niederbringen von Schachchanlagen ^rchizuWren; von lt>en Süchten auS sollen QuevstoNen w den ölhaltigen Sand gotrielben werden, durch die komprimierte Luft eingelführt wird; der Luftdruck soll foidann das Oel soweit heben, daß es in der Umgebung des Schachtes durch Bolhrungen evfaHt werden lann. Nach den Berechnung«: der Geologen sind die Quel-menigen, die durch die bisherigen Methoden nicht gefördert wvden konnten, aus otiwa 30 Mklliariden Barrels zu schätzen. a. Der FußgL«gersch«tz in den Londoner Gtratzen. Eine Konferenz im englischen Ver-kehrSministerwm. zu der die verschiedensten Organisationen des Verkehrs, die Vertreter der Polizerverwaltun^en und der städtischen Behörden hinzugezogen wurden, hat sich für einen verstärkten Fußgän-gerschutz in den Londoner Straßen «msgesprochen. Die Londoner Stadwerwaltung wird einige seit längerer Zelt eingereichte Vorschläge praktisch an einigen der Haiuptverkehrsadern Londons ausprobieren lassen. So wird der Trafalgar-Square mit weißen Linien ausgelegt werden, die den Weg für Fußgänger anzeichnen sollen. Der Fußgänger wird nach dissom neuen Schema den kürzesten Weg nehmen, während bisher die Anordnung für den Fußgängerverkehr mehr der Rundung des Platzes angepaßt war. Längs der Kreuzungsstellen der Fußgängerlinien wird der Berkehrsschutz-mann postiert sein, der in bestimmten Abständen die Linie für den Fußgängerverkehr zum Passieren fre^iqeben wird. a. Drei «iesenffletscher in Zenttalafien entdeckt. Unter Führung des Forschungsrei-sendcn Besse! durchstreift seit einiiiger Zeit eine Expedikttdon die Bevge an der Grenze von Osttuvkesdan und Kaschmir. Sie war Ende April nach dem Karatkorumgsbirge au^geibrochen, um kartographisch daS Land aufzunehmen. Die auf den Karten weißgelassenen Stellen nördlich vo-n Srinigar, der .^pfftadt von ^schmir, waren von drei Riesengletschem ausgefüll-t, die mit zu den größten der Welt gehören dürften. Die Berg-gipfel find Lb.0 biA 25.700 Fuß, gleich 8000 Meter, hoch^ die Gletscher durchschnitt, lich «nicht kleiner als 37 englische Meilen Man kann sich ein Bild von ihrer Größe ma« chen, wenn man bedenkt, daß der größte AI. pengletlscher nur 1V.5 Meilen lang ist. Un den mittleren der drei Gletscher abzugehen brauchte die Expedition zehn volle TageS« Märsche. m. Vsperantatnrs« str Anfänger finden ab Donnerstag, den ll. März jeden Montag und Donnerstag um 19 Uhr in der Mädchenschule, Eankarfeva ulioa (Ewgang von der Razlagova ulioa durch den ^f), statt, woselbst auch um dieselbe Zeit ein AwrS für Fortgeschrittene abgehalten wird. Amnel-ounigen jederzeit dortfelbst. m. Innige Vitt«. Nn armer Arbeitsloser, der ohne Mittel dasteht und keine Arbeit finden kann, bittet edle Menschenherzen um getragene Kleider und kleinere Geldspenden. Kleiner Anzeiger. Verschtedtne« ideales Mittel für die intime Totlette (Ausspülen) der Frau. Angenehmer und erfrischender Geruch. Preis d::r Viertelliter-Flasche Diu. 35. 1560 iiMIll INlM NM Gtiller Kompagnon, eventuell auch mittätig, wird von einem bestrenommicrten und gutgehenden Engros'Geschäft in Martbor den Betrag von 5l>—IW.M Dinar, ev. auch mehr, gesucht. Verdienstmöglichkeit für derzeitige B?rhältnisse gut und sicher! Gefl. Anträge an die Verwaltg. u. „Diskretion Ehrensache 1887^. 2713 Legitimationen — ermäß. Preise. Photo-Ate'ier Japelj M., Aleksandrova 2Ü/3, Trgovski dom. ll23< Kein Mieterschutz mehr ist siche-rer als Beitritt und für Wohn» bau bezahlte, auch kleine Spar« einlagsn in Kredit-Baugenossenschaft „Mojmir". Rotoviki tra. 28«^ Hilfe den Delogierten! Menschen freunde, welche Maribor vor Schande durch delogierte Familien auf der Strasze zu verschonen wünschen, werden behufs Or ganisation der Selbsthilfe elMe-iad?n zur WohnungSbbrse „Mar stan", Rotovttt trg.__2827 Kostplatz gesucht für 1!) Monate altes Mäderl. Anträge unt. „Gute Behandlung" an die Berw. 2828 Schttiackhafter Mittags» und Adendtisch bei Beamtenfamilie billig abzugeben. Bahnhofnähe. Ädr. Verw. 2S2ü Wimderdortor Höler HanSl, Vtainz bei Graz. Uebernahme von Auftrögen zur Untersuchung des HarnS, weltberühmte sichere Diaanostik und Heilung gegen Spesenerlag von vertrauenSwiir diger Perisönlichkeit. Fahre Don-, Gtolna uli- nerStag. Max Pilch ca 1/2 rechts. 2831 j^uSmeifterstelle mit schöner Wohnung wird gPtanscht gegen schöne 1—2-Zimmerwohnnng. — Anträge unter „vübsche Woh» nung" an die Berw. 2822 MealtUU»« Ertragreicher Veingartenbefitz in Umgebung Maribor zu verkaufen. Anträge unter „Schöne La. gl" an die Vem. 2Seb Guche ein Säuschen mit Schmie, d, s» kaufen oder zu pachten. Auswärt», auch Ärain oder Närn ten. Anträge an Kleinschek. Ple-terje, Sv. Lovrenc pri Ptuiu 2812 Idealer kleiner Besitz, S Wohn, zimmer, evznt. samt Möbew zu verkaufen. HoLe 46. 2762 Oelpresserei, Kunst- und Walzenmühle mit eigener elektrisch. Lichtanlage, Umgebung Gra^ 1 Joch Garten, WohnhauS m. 2 Zimmern, Küche. IS Minuten von der Bahnstation entfzrnt, Preis nur 22.()l)l) Schill. Konstante Wasserkraft 1k PS. Antr. unter ^Oelpresserei und Walzenmühle" an die Verw. 2772 A» «rtimf»» Hobelbank samt kompl. Tischle-reiwerkzeugeu zu verkausen. — Alzksandrova cesta 3b. 278b aer Ad Schöne Schlafzimmermvbel we- en Abreise sehr billig abzugeben, r. Äerw. 2842 A> Arbeit angreift, wird sogl, aufgenommen. Anträge un „Dauerposten" an die Berw. _2832_ Ein nettes, ehrliches Mädcl Damenfahrrad, fast neu, zu verkaufen. Smetanova ulica 44/1, (Gabriel). 2497 Schreibmaschine „Adler" billig zu verkaufen. Aleksandrova cesta Nr. 3Ü. _2784 Altdeuts^S EiPeise» und weisses Schlafzimmer, Kiichenmöbel, Diverses wegen Abreise billigst. Trubarjeva ul. 4, Part, rechts. 2Wb Altes Klavier sehr billig zu verkaufen. Anfr. M. Pirnik, Pekr-ska cesta 28, Studenci. 278S Damenschuhe Nr. 42t Zn verkaufen: Crhöue große Pendeluhr, schöne Biedermeier, »^r, arabisches Tischerl mit zwei tockerln, Cloisonet-Vasen und BevschiedeneS. Aeksandrova cesta 6/4, links. Schwarschnig. 2814 Eine Gitzbade»anne sowie ein Auszugtisch aus bartem Holze u v?rkaufen. Meljska cesta N, im 'astkjauS. 2837 Einfach Möbl. Zimmer, gassen-! seitig. mit elektr. Licht, ist an' soliden Herrn zu vergeben. Gre- .^ gorLiLeva ul. 26/2._28^. BoSkovi^eva 2S/Z^ Einfach möbl. Zimmer, gassen-seitia, mit elektr. Licht, separiert, an soliden Herrn zu vergeben. Gregoröiöeva ul. 26/1, Tilr 7. _2829_ Mi>bl. Zimmer an 1 oder 2 Herren sogleich zu vermieten. RibiS-ka ul. 2/1. 2845 Zimmer und Ktiche ^ vermieten. Zolska ul. 116, Tezno. 2823 Elegant möbliertes Zimmer, groß, sonnseitig, elektrisch. Licht, event. Badezimmerbenützung, an besseren Herrn zu vermieten. — Anfr. Krekova ul. 18, Parterre links. 2843 AN mtelR» UOfttchl Schön möbl. Zimmer, event. m. lkÄbinett. mit separ. Eingang in Parknähe wird gesucht. Zuschrift, erbeten unter „Zollbeamter" an die Berw. SS24 Perfekte Gasthauskschin ^ahreszeugnissen sucht Äalska ul. 9. mit Posten. 27K7 Gebildetes KinderfrLulei«, welches gut deutsch spricht und schon bei Kindern war, sucht Stelle. Am liebsten in Zagreb. Anträge unter „Mnderfräulein" an die Berw. 23g4 Such? passende Stellung, bin im Schneidern, Kochen und in allen anderen Arbeiten gut bewandert. Briefe an die Verwaltg. unter „Schneidern". 232( Absolvent der Landes-Obp. und Weinbauschule sucht entsprechen, den Posten. Anträge unter „Oe-konom" an die Verw. Ü813 Offn» AWI« Tchloßgärtner, in Gemüse- und Blumenzucht bewandert, wird zum sofortigen Dienstantritt auf genommen. OskrbniStvo grajSöi-ne TurniS. Post Ptuj. 2763 Ghesrebattenr «nd ftr die «edaktion oerait»ortlich: U d Gesucht intelligente Dame, wel. che gut Klavier spielen kann U. auch häuslichen Sinn hat. Offerte an K. Banjek. Kapellmeister und WirlschaftSbesitzer, Samoi^or bei Zagreb._S^a9 VIscherin für sofort gesucht. Badl, Glavni trg 11. 285Ü Besseres verläßlich, m. Näl)tcnntnissen, zu einem Kind gesucht. Adr. Berw. 281Ü ehe chr A»rr»sP«^«q „Modern, schlank" möge Brief beheben! 2816 e h 2Z. VMil WW 2S. n - Vienttas MMM freitng ll. n uncl zz klllilniilt 26. Arbeit angreift, wird sogl, aufgenommen. Anträge un „Dauerposten" an die Berw. 2832 Ein nettes, ehrliches Mädcl Änstrate daben in der..Marburaer Äeuuna den orvvten Etfolo. K L ssmennsler- 7UM l'sxespreiHe» 8o!»nßse cier Vorrst reickt, de Z05IP »«»«Ivo» kür ^kscZemiker, Direktor cler (ZroÜinäustrie, 38 ^skre. snßenekme» tsAckeg ^eu88ere3. mit xroüen sick^rem Linkommtti, virä eine küdscke vermüxenlie vsme aus xuten Kreisen eeguclit. Viskretion Lkrensnelie. Vermittlunx äurck Vervnnäte ervtlnsckt. ^ntrSxe er-beten unter 7940' an publicitRS ä. 6 U»n» »preckea vir >Ilen lieden dieckdein ««6 )^rdelt». koUezen uneeien vielen v>nlc >u». ^ued tär 6l« sckonen vtumen»peaulrl«tix. ste Dank »u»8e>pkoetien. oiO trnuGMsGn LSS7 VNssWWUßltGN. »otzann« Ml««n«». geb. Gch»«»»O», Aibt im ei>e»en. s»«le i« Na»Gn ihrer Au,der Mant. Vapt und «nd» allen Verwandle», teil-nehmende» Freunde« ««d Bekannten t»»fd«!rabt Nachricht »VN de« Adleben ihres »>n,gft,eUeblen Oatien. deziehnnzsxise V«lers. Grok»«ters. SchViegernaters »nd Ondel», de» Serr» Johann Blasnl? Gchlnfter der Gß«»»tzah« i. V. »elcher S««Alag, den 20. Würz u« V« 4 Ukr nach«, »ech lsniere« yeide», »ersehen mit de» hl. Ei«rdesak?»menlen i« 67. Lebenslahre »erschiede» ist. Dte eaiseeUe Aiille de» teuren Vadinßejchiedenen »trd Dienstaß, de» 25. «ßrz »« H Utzr nachm. em kirchliche» V?i«dh»se in Pvbre» e z»r letzte» Ruhe detzattet. Sk^nwesse »ird «ttt»och. den 24. Würz um 7 Ntzr srlltz i» der Pferriiirche z» Magdalena >elefe» »erde». de» L». «arz 1V26. »8« , -i a II» e r. Journalist. ^ Für den HerausgGhsr mitz de« Drml oetant»»MKi: Dittkior StaniO DstßlO. Velde Uartd»-'